Anbächer Leitung. .1! T3«V. Freitag am «7. October «^H» Z.l di.ftn O.l'i.hr..! ist „ach dcm^v^"' ^'^e vm. ... N^ml'cr l. I. ,.r I..ftrtio^stä..^cl" noch 10 /r. fü. !i.,r j^nml^ Wn,H^In.fh!n""z.. "ch.m,'"' ^ ^" ",.z..sch« digte überdieß außer dem Hause, und dieß Alles, nach: dem er zuvor seine Bernfspftichten erfüllt hatte. Was er that, geschah ohne allen andern Lohn als das Bewußtseyn seines eigenen Herzens und das Glück, das ihm sein gutes Werk verlieh. In diesem Gefühle spendete er reichlich, was er von wm Ver- mögen, das er besaß, entbehren konnte. Wen» Un glücksfälle eintraten, sprach er: „Gottes Werk darf nicht leiden", uud wo andere Mittel nicht ansreich-ten, ersetzte er ans seiner eigenen Tasche das Mangelnde. Kurz vor seiuer Auflösung »ahm er noch freudigen Blickes das heilige Abendmahl und seine lchten Worte waren: „In deine Hand befehle ich meine Seele, du hast mich erlöset!" und als die ihm theuerste Person, aus deren Hand allein er einige Erfrischungen nehmen wollte, ihm sagte: Danke Gott, der uns den Sieg verleiht! wiederholte er: Sieg! Und als dieselbe sanfte Stimme die Worte sprach! ,,Ich habe einen guten Kampf gekämpft, meine Laufbahn geendigt nnd deu Glanben erhalten," antwortete er: Es ist vollbracht! — Dieß war sein letztes Wort. Der Aufstand in China gewinnt immer größere Ausdehnung. Der Generalcommissar hat Canton verlassen, um sich auf den Kriegsschauplatz zu begeben. Er hat von dem Anführer der Rebellen folgendes Schreiben erhalten: „Da wir vernommen haben, daß Ew. Ercellenz Truppen bringen, um un5 ,zu unterjochen und auszurotten, so fragen wir Sie, wie Sie uns entwischen können? Sie werden es nicht wagen, mit uns zn kämpfen. Sie haben hierzu »reder Macht noch Muth. Sie bringen IlM Tmp-pcn in Ordnung und siud dabei voller Furcht und l Bestürzuug. Wenn Sie sich wirklich inmitten der offenbaren Schwäche stark genug fühle», eine Schlacht auszuhalten, so bestimmen Sie den Tag des Kampfes, damit endlich ein Mal der Verlust oder der Sieg entschieden werde, uud die Soldaten vom gewissen i Untergang gerettet werden." Sen war über dieß Schreiben sehr entrüstet nnd gab seinen Truppen sogleich Befehl znm Vorrücken. Sie gelangten aber nur bis Sin-lMg, in geringer Entfernung von Shau-knig. Statt vorwärts zu gehen, schwankt er immer mehr, uud es scheint, daß Fnrcht und Schrecken sich seiner wirtlich bemächtigt hat. Aus allen Berichten geht hervor, dasi die Rebellen die in ihre Hände fallenden Kaiftrliche» mit der größten Schonungslosigkeit behandeln. Ein von Heangshom, bei Macao, entsendetes Detachement von lM) Mann wurde von denselben in einen Hinterhalt gelockt und bis auf 10, die als Flüchtlinge heimkehrten, völlig aufgerieben. !Die Bevölkerung von Canton glaubt selbst nicht mehr, daß der tartarische General größer», Muth als die Leute ihres Stammes besiften. "' Wien, 13. October. Um für das Institut der Staatsanwaltschaften eine Pflanzschule zu gründen, wird dem Vernehmen nach Ke Verfügung getroffen werden, daß von den ernannten unentgeltlichen Auscultanten in jedem Kronlande eine angemessene Zahl den Staatsanwaltschaften abwechselnd zur Dienstleistung zngewiesen werde. " ' Von Seite der Caweralbehörden sind die Lose, welche das Haus I. Rothschild aus Offe.^ch durch ln den Kronlandern unterhaltene Agenten in Umlauf setzte, confiscirt worden. " Mehrere Inhaber von ob- nnd mtterelmsischen Domestical-Obligationen, welche in Staatsschnloscheine der Serie ^. des neuen Mleihens mngeseftt wurden, haben eine Dankadresse an den Herrn Finanzminister v. Kranß vorbereitet. ' Die Nachmessung des Papiergeldumlanfes mit Ende des r. I., "eiche nächstens veröffentlicht wird, soll idem Veruchmen nach im vergleiche mit littw dem Papiergeldumlaufe des Monates August keine Vermehrung desselben ersichtlich machen. Die nächste Uebersicht dürfte schon eine Verminderung desselben nachzuweisen haben. " Vom 4. k. M. au ist nach einem Ueberein-kommen der Postverwaltungen der zum österreichisch-deutschen Postvereine gehörigen Länder einer- und Toscana andererseits die Frankiruug der Briefe mittelst Briefmarken gegenseitig gestattet worden. " Dein Vernehmen nach haben die Statuten des Pesther Lloyd bereite» die sämmtlichen controlli-renden Behörden passtrt, und man sieht nunmehr ihrer Sanctionirung taglich entgegen. ' Wien, 14. October. Neuestens wird in Böhmen über die Verbesserung der Commuuicationsmittel vielfach in industriellen Kreisen berathen, um namentlich für die reiche Holz- und Kohleuausbeute dieses Landes einsprechenden Absatz zu erzielen. Der Fürst von Fürstenberg hat als Besitzer weitausgedehu-ter Waldungen und höchst ergiebiger Steinkohleu-gruben eine Pferdebahn errichtet, und erhielt in neuester Zeit die Bewilligung zur Bildung einer Actien-gesellschaft, welche zur Aufbringung des Fondes von 2 Millionen Guldeu C. M. zum Behufe der Verbesserung der besteheuden Transportmittel uud eventuell zur Befahrung der Bahn mit Locomotive« au-torisirt worden ist. Die benachbarten Kohlenwerke der Grafen Wurmbraud, Steruberg, Wrbna, des Barons Riese und ihrer Gesellschafter sichern eine Ausbeute für mehrere Jahrhunderte und die Errichtung von Zweigbahnen erscheint auf diesen Güteru um so nothwendiger, als der Verbrauch von Steinkohlen täglich zunimmt, uud die bisherige Beförderungswege dieses Artikels mit so namhaften Kosten verbunden ist, daß dessen Bezug schon zu Prag ziemlich theuer erscheint. Auf der Bahu des Fürsten v. Fürstenberg werden jährlich cii^:» 4 Millionen Ctr. Materiale verfrachtet, ein Quantum, welches sich im Laufe der Zeu lelcht auf das Doppelte erhöhen ließe. ^ Es ist daher im P!a>,le, von den Besinnen der übrigen oben geuamuen Gutsherren die Eisenbahn über Pilsen uach Budweis zum Anschlüsse an die Gmuu-den-Budweiser Pferdebahn zu ziehen. ' Alis sicherer Quelle vernehmen die „l'r. i>'ov." daß der tcdtgcmmitc Tomaschek, von dein die preußischen Blttter eine höchst seltsame Geschichte erzählten, bis je<)e in Kömggrätz sich noch befindet. Es handle sich darum, zu ermitteln, ob besagter Tomaschek ein österreicli'cher oder ein preußischer Unterthan sey, da er im ersten Falle uach österrelchischen Gesetzen gerichtet werden müßte, obgleich die straf-' bare Haudluug im fremden Lande Statt fand. Wien, 14. October. Die heftige „Wiener Ztg." brings am Schlüsse der periodisch-veröffentlichten Ver-urtheilungen auch folgeudes kriegsgerichtliche Erkenntniß gegen die Redaction des hier erscheinenden „Fremdenblattes" : Gegen dsil Retacteur des „Fremdenblattes," Moritz Bauer, wurde wegen Aufnahme eines, die öffentliche Deceuz in schamloser Weise verletze'den Heiratsantrages unter die Inserate des genannte,! Blattes, wodurch em scandalöser Auflauf verursacht wurde, auf die Strafe des zweitägige» Slockhaus-arrcstes erkannt uud der Redaction die commissionelle Warnung ertheilt, daß bei Wiederholung solcher unsittlicher und zweideutiger Verlautbarungen die Suspension dieses Journals verfügt werden würde. Prag, 13. October. Der Gemeiuderath vou Hohenmauth hat die Aufführuug eines neuen großen Schulgeldes beschlossen, uud für die Kosten des-»elbeu die Summe vou 36.000 ff. ausgesetzt. Zu gleicher Zeit handelt es sich iu der genannten Stadt mn die Erbauung emes Hauses für das k. k. Laudes-gericht, zu welchem der Plan bereits vorliegt. Die Ausführung desselben wurde aber vertagt, bis es ^ entschieden ist, ob die Zahl der Landgerichte unge-' schmälert bleibt, oder welche vou denselben aufgelassen ' werden. — Dem F. Bl. a. V." wird aus 'pesth. Itt. October, geschrieben: Gestern ist der Obersthofmeister Sr. k. k. Hoheit des Herrn Erzherzogs Albrecht hier eingetroffen, um alle Voranstalten bei dessen nunmehr mit völliger Gewißheit auf Dinstag anberaumten Einlangen zu treffen. Se. k. k. Hoheit wird zugleich mit Höchstdessen Gemaliu Erzherzogin Hildegarde und seiner Faunlie hieher kommen und die Reise bis Waitzen mit der Eisenbahn zurücklegen. In Waitzen erwarten ihn der gewesene Herr Inte-rimsarmee - Obercommaudant General der Caoallerie Baron Appel uud die Deputationen der Städte, um ihn zu begrüßeu uud ihm ihre Huldigungen darzubringen. Hierauf besteigt Erzherzog Albrecht ein Dampfschiff uud setzt mit demselben seine Reise nach Ofeu-Pesth fort, wo ihn beim ersten Sichtbarwerden der Donner der Kanonen von Festuug und Landungsplatz begrüßen. Triumphpforteu werden au mehreren Orten errichtet uud die ganze Garnison bildet in vollkom-menster Parade vom Aussteigeplatze an Spalier. Noch am selben Tage findet ein prachtvolles Diner Statt, und des Abends beschließt eine glanzvolle Beleuchtung, in welcher besonders die Kettenbrücke und die Donau-frout des Festuugsberges ein Lichtmeer bilden sollen, den für Ungarn so freudigen Tag. Se. k. k. Hoheit wird einstweilen das Graf Teleky'sche Palais auf dem Georgsplatze in der Festung beziehen, welches mit höchster Eile iu Staud gesetzt wird, uud zwar in so lauge, bis die königliche Bnrg vollkommen in den Staud gesetzt seyu wird, den Herrn Erzherzog mit seinem Hofstaate würdig aufzunehmen, i — Der gewesene Militär- uud Civilgouverueur iu der Wojwodiua, Herr FML. v. Mayerhoser, hat seiue Amtsübergabc beeudet uud Temesvar bereits verlasseu. Derselbe gedenkt seinen Aufeuthalt vorläufig in Wien zu nehmen. — Dem Vernehmen nach hat die k. k. österr. Regieruug mit den sämmtlichen deutschen Nachbarstaaten Verhandluugen angeknüpft, wegen Abschlie-ßung eiuer Uebereiukuuft zur gegenseitigeu Verhü-tüug uud Bestrafuug des Waldfrevels iu den Grauz-forsten. "" Wien, 14. October. Dem Veruehmen uach sind die Verhandlungen über die Wiedereröffnung der Josephs-Academie für Militärzöglinge des niederen mediciuisch; chirurgischen Lehrcurses uoch immer nicht beendet. Man scheint sehr geneigt zu semi, wieder davon abzukommen. Im Falle, d.ß aber dennoch die > Wiederherstellung beschlossen werden sollte, wird die Amdemie nach Linz verlegt. " Das Sanitatspersoiiale hat die Weisung erhalten, ärztliche Zeugnisse für Soldaten, welche sich um Urlaub oder Entlassung bewerben, nur dann auszustellen, wenn sie behördlich dazu aufgefordert wer-deu uud deu Parteien derlei Zeugnisse uie selbst auf die Hand zu verabfolgen. ' Freiherr v. Siua hat deu hiesigen Maschi-uistcu Dolaiusky uach seiueu jüngst vom Grafen Viczay erkaufteu Güteru iu Ungarn gesendet, um dort die Vorarbeiten zu einem Steinkohlen-Vergbaue, der im großen Maßstabe geführt wcrdeu soll, zu leiten. - Nächsten Dinstag (21. d. M.) wird die Forstsection der k. k. Laudwirthschaftgesellschaft eine Versammluug ihrer Mitglieder abhalten, mit welcher bei günstiger Witterung ein Besuch in dem k. k. Weidliugauer Forste verbunden ist. Es werden dabei mehrere für das Forstwesen wichtige Fragen zur Besprechung kommen, darunter: welche Erfahrungen über den Buchen-Hochwaldbetrieb im Wiener Walde vorliegen, uud welche Folgeruugeu sich hieraus für die zweckmäßigste Behandlung der Buchenwälder ableiten lasseu; feruer Mittheiluugeu über die Eicheurinden-Gewiunung und die eutsprecheudste Behandlung der Eicheuschalwälder. "' Iu Uugaru werden die Uebertreter des Verbotes, Markeu für Kleingeld auszugeben, bestraft, uud zwar mit je emem Guldeu für jede eiuzelue Marke. ''"' Zum Schlüsse der Hcrbstübuugm unserer Truppen iu Frankfurt wurde am Fraukfurter Forst-Hause ein Bestschießen für 160 der besten Schützeu des Iägerbataillons veranstaltet, au dem sich viele Herren uud Damen der höhern Stände Frankfurts bethelliglei. Die Preise, ,;0 an der Zahl, vertheilte Frau Grafin von Thnn, die Gemahlin des k. k. österr. Bundespräsidialgesandten. Nach dem, Schießen versammelten sich die Bestgeber zur Tafel, bei welcher dem Kaiserhaus Oesterreichs zahlreiche Lebehochs gebracht wurden. '''-'* Herr Hofrath Hurter ist aus München hier angekommen. Er hatte eine längere wissenschaftliche Reise durch die Schweiz, Tyrol und Baiern gemacht- Wien, 1l!. October. Dem Vernehmen nach ist die Frage wegen Erbauuug eiuer Börse in Prag vou Seite des h. Ministeriums bereits erledigt. Wie man vernimmt, erfolgte iu der Hauptsache die vom Prager Handelsstande gewünschte Entscheidung. -^ Der Herr Laudesgerichtspräsideut Joseph v. EötvöS ist zum Präsidenten der Commission ernann worden, welche in Pesth zusammentritt, um die zur Austragung vou Privatansprücheu auf das für verfallen erklärte Vermögen von kriegsrechtlich verur-theilteu Personen uud auf die mit Beschlag gelegten Güter der des Hochverrathes Beschuldigten, in Amtswirksamkeit tritt. — In Folge eines Einschreitens der hiesigen Handelskammer, von der projectirteu Viehsteuereiu-führuug iu Ungarn abzugehen, hat das Finauzmiui-sterium eröffnet, daß eine Viehsteuer als solche iu Ungarn nicht bestehe, und auch dcreu Emführuua, nicht beabsichtigt werde, iudem dermal wohl au Stelle der Grundsteuer eiue Weioetare von dem zur Neide getriebeueu Vieh abgenommen wird, bei der bevorstehenden Durchführuug des Grnudsteuerprovisoriums aber der erhobene Reinertrag des Weidelandes in Ungarn iu gleicher Art wie der Grundertrag der übrigen Cultusarten werde besteuert werden. — Vom k.k. Militär- uud Civil-Gouvernement in Siebenbürgen wird Jedermann aufgefordert, uach Maßgabe seiner bisherigen Erfahrungen seiner politischen Behörde ohne Säumuiß, mündlich oder schriftlich anzugeben, auf was fürVodeuarteu die Erdäpfel am meisten, uud auf welchen am »reuigsten der Fäuluiß unterlagen!' — Welchen Emssusi die Lage der Grundstücke auf das Gedeiheil dieses Gewächses äußert? — Welche Gattungen vou Erdäpfeln der Fäuluisi mehr, uud welche weniger unterliegt? — endlich welche Mittel beim Anbau und bei Aufbewahrung derselben mit dein besten Erfolg augeweudet wurden? -^ Se. k. k. Hoheit der Herr Militär- uud Cioil - Gouverneur von Ungarn, Erzherzog Albrecht, ist gesteru um 3 Uhr unter dem Donner der Kanonen und unter Glockengeläute in Presil'nrg eingetroffen. -- Unter den zahlreichen Gegenständen, welche bei der ersten Couferenz des österr. - deutscheu Post-vereino zur Verhandlung kommen, hat Oesterreich namentlich folgende iu Antrag gebracht: die Grundsätze für deu Abschluß neuer Verträge mit fremden Staaten; das Zeitungsporto; die Annahme directer Tariruugslmien zwischen dem Aufgabs- lind Vesting muugsorte mit Hiuweglassung aller Transitlinien; Aufstellung eiuer Central-Rechnuugsbehörde in Wien oder Berlin; Echöhnng des Porto's für Fahrpost-seudungen und Vertheilung der Gesammteiunahme desselben; Anbahnung eiuer europäischen Postreguli-ruug; Bezeichnung der Verwaltung, welcher bei Verlustfällen die Entschädigung obliegt, u. dgl. m. Die von Seiten Frankreichs wegen Abschließuug eines Postvertrages mit dem Vereine eingelangten Schlußerklärungen wurden gleichfalls au die Post-Conferenz geleitet. — Als Voreinleituug zur Einführung des neuen Zolltarifes hat das Finanzministerium ein Verzcich-uiß jener Zollämter verfassen lassen, die als Zollämter l. Classe mit den, ausnahmsweise« Befugnisse zur Ertheiluug der Bestätigung des Austrittes aller iu der Einfuhr höher belegten Durchfuhrswareu nach Z. 30 der Vorerümmmg zum Entwürfe des neuen Zolltarifes betraut werden sollen, uud solches den betreffenden Handelskammern zur Begutachtung mitgetheilt. Wien, 16. October. Se. Maj. der Kaiser ist am 13. Vormittags von Krakau nach Wielieczka abgereist uud besichtigte daselbst die Salzbergwerke. Der Empfang daselbst war, wie iu Krakau, überaus h rzlich, die Grubenfahrt sehr glänzend. Um 2 Uhr Nachmittags setzte Se. Majestät die Reise nach Tar-now fort. — Ueber die Reise Sr. Maj. des Kaisers vernimmt man folgende Details: Se. Maj. hat der Deputation von Troppan, welche a. H. Denselben auf dem Bahnhofe in Schönbruun um die Gnade bat, auch die Landeshauptstadt Troppau mit der ho Ittttl hen Gegenwart zu beglücken, die Gewährung ihre Bitte bei der Rückkehr aus Galizien in Aussicht ge-stallt. — In Krakau überreichte der älteste Bürger' de.r Stadt, Herr Roßbacher, ein 96 Jahre alter ^ Greis, dem Kaiser die Huldignngsadresse. Derselbe^ hatte im Jahre 1786 das Glück, bei weiland Er.! Maj. dem Kaiser Joseph eine ahnliche Function zn üben. — In der Mitte des Kasimierz (Judenstadt) in Krakan war eine Triumphpforte mit der Inschrift angebracht: „Die dankbaren Israelite», ihrem Kaiser." Am Abende wurde, wie die „Nene Z"t" meldet, im dortigen Theater taube's „Rococo", ins Polnilche übersetzt, gegeben. — An die Stelle des Professors Karajan, der wie bekaunt anf die Lehrkanzel der deut,chen Philologie an dcr hichqen Un.oersitat resigmrte. soll Pro-sessor/Mn ans Prag, ftüher Profestor >n Heidel- berg, kommen. ,, ^, . , . . — Bekanntlich hat die hiesige Handelskammer eine Commission ernannt, mn den Antrag zn berathen: Das Ministerium möge zn der in Frankfurt tagendes 3s,ll> lind Handelscommission einige österr. ^ndnstriette absenden. Die besagte Commission hat sich an die vorzüglichsten österreichischen Industriellen anvendet, um vereint mit ihnen Schritte znr Verwirklichung des fraglichen Antrages zu thun. — Ans den Berathungen der Generalversammlung der Katholikenvereine in Mainz heben wir folgende zum Beschluß erhobene Anträge hervor: 1) Eine Anerkenunngsadresse an den Cardinal Wise-mann und den Primas von Irland, Dr. Culten, zn erlassen; 2) die in Paris lebenden Deutschen zu uu-terstützm, die ohne Schule, ohue Kirche, eine Beute der Proselytenmacherei würde; :l) die deutsche Bundesversammlung um Erlassung eines Gesetzes zur Hei-lighaltung der Sonn- und Feiertage zu bitten. — Die „Ztg. für Nordd." berichtet: Kiukel ist nach Amerika abgereist. Der Zweck dieser Reise ist, in Amerika ein Anlehen für die deutsche Democratic zu contrahiren. Kinkel wird ganz Amerika durchreisen, überall Meetings für diesen Zweck abhalten und das Anlehen zn realisiren suchen. Sobald eine gewisse Summe beisammen ist, wird es eben so wie das Mazzini's, als zinstragendes Papier fundirt. — Briefe aus London melden, daß die kräftige Sprache der „Times" in Bezug anf den Kossuchfana-tisnnls jctzt schon nachhaltige Wirkung Herrorzubringen scheint. Während das gebildete England sich von dem Manne des Unheils abzuwenden beginnt, freuen sich nur die Clubbisteu und die Partisane der rothen Propaganda, die Kossi.th jetzt, wo er sich mit solcher Unumwundenheit auf das Terrain der allgemeinen europäischen Revolution gestellt, ganz und gar als ihuen angehörend und verfallen betrachten. — Für die beiden Bundesfestungen Ulm und Nastatt werden in den steiermarkischen Gußwerken neue Kanonen angefertigt. Dieselben tragen als Bezeichnung den deutschen Reichsadler, mit der Ueberschrift „Deutscher Bund." — Der Vorstand des Lemberger Magistrats hat, n'ie die „Lemb. Z." meldet, zur Beseitigung der Besorgnisse im dortigen Publikum, wegen Erhöhung der Thcueruug wahrend des a. h. Hoflagers, in jener Stadt eine Kundmachung erlasseu. Nach derselben wurden nämlich von allen Lebeusmitteln uud Be-darfsartikelu die billigsten Preist in dem Monate October ermittelt uud festgesetzt, daß solche im Laufe des ganzen Monats November unter Gewcrbssperre nicht echoht werden dürfen. Gleiches geschah bezüglich des Gewichtes des Gebäckes, des Preises der Kerzen, und auch der Speisen in dm Gasthäusern. Pesth, 11. October. Anf hohe Anordnung hört mit 1. November die Wirksamkeit der Paudu-ren in Uugarn gänzlich auf. Bereits ist eme Weisung an die Comitatsvorstäude ergangen, dafür zu sorgen, dasi dort, wo die Panduren als Amtsdiener oder zur Ueberwachung der in Untersuchung befindlichen Arrestanten verwendet wurden, der Gemeinde-rath durch die Auflösung jener Corporation keinen Schaden erleide. Der Herr Minister des Innern sprach sogleich die Erwättnng ans, daß, nachdem jetzt die k. k. Gensd'armerie allein über die Sicherheit zu wachen habe und die bestandene Eifersucht zwischeu ihr uud den Pandnren von selbst wegfalle, die Behörden auch Alles aufbieten werden, die Gensd'armerie in ihrem Amfswirkeu zu unterstützen, damit sie auch in Ungarn die in den übrigen Kronländern allgemein als nützlich anerkannte Thätigkeit entwickeln könne. Deuts ch ! a n d. Berlin, 12. October. Es ist mitgetheilt worden, daß auch Preußen mit Frankreich Verhandlungen wegen Abschluß eiues Vertrages zur Sicherstcllung des literarischen Eigenthums angeknüpft habe. Das „C. B." schreibt mit Bezug hierauf: „In jüngster Zeit sollen von Paris aus sehr vortheilhafte und zweckmäßige Propositionen gemacht worden seyn. Es ist übrigens anznnehmen, daß Oesterreich und Preußen auch bei diesem Abschluß Hand in Hand gehen, und wo möglich auch den andern dentschen Regiernngen den Zutritt zu dem Vertrage offen halten werden." S ch w e i.; Der „Courier" vou Wallls veröffentlicht ein Aktenstück der päpstlichen Nuntiatur in der Schweiz, bezüglich der Erwerber vou ehemals geistlichen Gütern. Dasselbe ermächtigt die Geistlichen, den Erwerberu geistlicher Güter die Absolntiou zu ertheilen und sie von den kirchlichen Strafen zu entbinden. Sie sollen zum Behalten der erworbeuen unbeweglichen Güter nnter folgenden Bedingungen ermächtigt seyn: 1) daß sie ihre Reue uud die Erlaubniß des heil. Stuhles, die Güter zu behalteu, öffentlich bezeugen; 2) daß sie sich zum Halten aller Knchengebote bekennen; 3) daß sie die Güter aufs Beste bewirthschaften; 4) die frommen Zwecke, welche mit deuselben verbunden sind, erfüllen. — Die beweglichen Güter dagegen sollen sie nur so behalten dürfen, daß sie stets bereit seyen, dieselben der betreffenden kirchlichen Corporation zurückzuerstatten. Italic n. Ein schauerlicher Vorfall wird aus dem sicilia-Nischen Städtchen Tnsa berichtet. Begleitet von seiner Fran und seinem Bruder trug ein dortiger Bürger die Leiche semes Söhnleins znr Kirche, um sie der ewigen Ruhestätte zu übergeben. Der Grabstein wird gehoben und der treue Vater steigt uuvor^ sichtigerwcise selbst mit den theuren Ueberresten in die Gruft, wo er augenblicklich als Opfer der angehäuften Stickluft todt hiusinkt; ihn zn retten, folgt der Bruder und diesem die Gattin; beide erreicht das gleiche Schicksal und die kaum geöffnete Gruft birgt nun statt einer — vier Leichen. Alle Mühe der herbeigerufenen Aerzte blieb erfolglos: der Tod hielt seine Beute fest. Großbritannien und Irland. London, 10. October. Die Ankunft des Schiffe? „Thomas Arbuthlwt" mit Proben australischen Goldes hat in der City großes Aufsehen erregt. Nach dem vorliegenden Beweise kaun kein Zweifel darüber obwalten, daß die, Arbeit in den Minen sehr lohnend ist. So war ein 46^ Unzen schweres Stück Gold gefuudeu worden. Ein anderes, 4 Zoll langes und 2'1/z Zoll dickes Stück wog I«"/. Unzen. Ein Goldgräber hatte in wenigen Tagen 282 Pfd. St., ein anderer 182 Pfd. St., ein dritter in zwei Tagen 81 Pf?, gewonnen. Von sechs Arbeitern hatte ein jeder in acht Tagen 96 Pfd. St. 3 Sch. erworben. Der tägliche Durchschnitts - Ertrag an den Stellen, wo die Schatzgräber glücklich waren, wird anf den Mann als zwischen 6 und 6 Pfd. Sterling wechselnd geschildert, während es Andere nur bis zu einem Durchschuitts-Gewinn von 6—6 Sch. brachten. Die größten Stücke waren sämmtlich unter Schieferlagern gefunden worden. In dem Zeitraume von drei Wochen hatte ein einzelner Arbejter eine Ausbeute vou 1600 Pfd. St. gemacht. Einige alte kalifornische Practi-kanten waren in den Minen von Bathnrst angekommen, hatten aber dort nichts weniger als glänzende Erfolge gehabt. «undo«, 11. October. Hente wird die Ausstellung ohne Ceremonie geschlossen. Das Gebäude wurde, weil es zum letzten Male ist, um 9 Uhr, anstatt nm 12 Uhr geöffnet. Gegen Mittag waren etwa 11.000 Personen darin, die Zahl ist aber Nachmittag bedeutend gestiegen. Was sich von Fashion in London befindet, ist nach Hydepark geströmt, da ein wuuderschöner Tag die letzten Momente der Wellwundermesse doppelt anziehend macht. Hr. Sommer und andere Musiker füllen den Transept mit Abschieosklängen und in der Krystallfontaine spiegelt sich die Sonne zum Lebewohl mit einer Glorie, welche man ihr in der Weltstadt keine ANl) Mal im Jahre nachrühmen kann. Schweden und Norwegen Ehristiania, 4. October. Ans der Budget-Vorlage ersieht man, daß die Staatsausgaben für die nächsten drei Jahre anf 3,200.000 Species jährlich angeschlagen sind. Davon werden beinahe 2 Millionen durch die Zoll-Intraden, etwas über eine Mill, durch andere Einnahmen, nnd der Rest dadurch gedeckt, daß 170.000 Sp. aus dem Barbehalt der Staatscasse genommen werden. Daß man genöthigt war, so viel von diesem Behalt zur Deckung der Staatsansgaben zu verwenden, hat seinen Grund in den bedeutenden Herabsetzungen, welche das gegenwärtige Stortbiug iu den Zolltarifen (bis zn einem Belaufe von 160.000 Sp.) vorgenommen hat. Griechenland ^ Athen, 8. October. Die Deputirtenkammer hat das Steuergesetz und ein Gesetz zur Regelung der Verhältnisse der Landarmee angenommen. Die Debatten über den Supplementarcredit für das I. l8"»0 haben begonnen. Nenes und Nenestes. Wien, 16. October. Ueber die Feierlichkeiten, welche die Stadt Lemberg während der Anwesenheit Sr. Maj. des Kaisers veranstalten wird, erfährt man Folgendes: Am 18. wird das Pompier-Corps eine Production mit dein neuen Philipps'schen Löschappa-rate veranstalten. Am 10. wird der Gewerbe - Vor-schiißfond zur Unterstützung herabgrkommener Ge-werbsleute eröffnet und Se. Majestät gebeten, ihn „Franz-Iosephs-Gewerbe-Vorschnsifond« nennen zn dürfen. Eine gleiche Gunst wird auch hinsichtlich des Sandberges erbeten werden, der fortan den Namen „Franz-Josephs-Berg" führen soll. Auf diesem Berge wird Sr. Maj. dem Kaiser das nationale Schauspiel zweier Bauernhochzeiten vorgeführt werden, bei welchem die Hochzeitsgebränche und Tänze dargestellt werden. Beleuchtungen, Serenaden, Vorstellungen im Theater, und Aufwartungen der Autoritäten finden vielfach Statt. — Der k. k. Gesandte in Sardinien, Graf Appony, sott vom sardinischen Ministerium eine Erklärung gefordert haben, ob es daran denke, den Schmähungen Einhalt zn thun, mit welchen die Tu-riner Tagespresse ununterbrochen Oesterreich und die kais. Regierung überschüttet. Die Autwort des Hrn. Ministers de Foresta soll dahin gelautet haben, er werde nächsteus Mittel ergreifen, um diesem Uebelstaude, zn begegnen. — Die Ereiguisse, welche für die nächste Zeit im Süden der Monarchie an der türkisch-croatischen Gränze erwartet werden, dürften vor der Hand sich nur auf einige Anfragen reduciren, welche die kaiserl. Regierung im Interesse ihrer Unterthanen stellen wird; von der Antwort der Pforte werden dann die weitern Entschlüsse abhängen. Telegraphische Depesche". Turin, 12. October. Dcr „Risorgimento" widerlegt die Gerüchte in Betreff eines Muuster-wechsels. Florenz, 12. October. Der Grosiherzoq hat den osterr. Obersten Künigl und Festetics den Ritterorden des heil. Joseph rcrl.ehen. Verleger: Ign. v. Kleiumayr und Fcdur Vamberg Verantwortlicher Herausgeber. Ign Alois v. Kleinmayr AtHcutlj M I^möac!)ev^3eitmm. Telegraphischer (5ourS- Vericht der Staatbpapiere voin ^i>. October 1851. Staatsschuibvcrschnil'UlWN zu ') p(5t. (in CM.) 92 ."»/^ dctto ., ^l/2 ., .. «l!l/l<; Darlehen mit Vnlosilm; u, I. 1839. fiir 2.>0 ss. 2!)7 !/2 Va«s-Ältif». vr. Etiick l1<>2 ,» C. M. yletie» dcr K«iser Fridinands-N^rdbahn zu 1l,U« sl. <5. M........l4<10 fl.ili C. M. Äetisii dcr Wieil-GK'ggmhcr-Gissllbahu ,^u 500 ss. (5. Vi.......W1 1/^ss. m C. M. ?lttleli her ustcrr. Douau-D>N!lpsschifffahrt zu 5<1N it. E. M....... 550 fl. ill <5. M. Actiei! dcs ostcrr. Lloyd in Tricst zu 500 sl. (5. M...... 595 fi. iu C. M. Wechsel.'(Zours vom I«. October »85, AxM'ur.i, f«r 2 si. F»si. Gold,) !2l 1/2Vf. 2 Moiial. Han.l'urg, fur 1W TH.Uei Banco. Ms,l. «7« l/2Ä' 2 M'mit. l!>>'l'»no , »r 3<)0 Tl'sd. Kais. Mliüz-Dllcatcü A^il,'..... -^ 27 .M dctt^ Nand- dto „..... — 27 Napolconsd'or „..... — 9.34 Tliuvcminsd'or „>..... — 9.42 Nuß. Imperial „..... — 9.51 Frietn ichsd'or „..... — <0.4 Eugl. Sovnaiiigs „..... — 12.ll Eilbcragio ......... — 2<» Z/4 Z. 1279. (1) Inhnnrttlichc Hntcige. z Nachdem Uyr^ ^früd dis 4 Uhr Nachmittag behandle.^ ^ Ich machc zugleich cin l». l Pu> ldlikum auf meinc gewählten Vorrathe! ^von französischen uno cnqllschcnEmail' ZZahnen aufmerksam, die in meinem .'Atelier nach aUen Regeln lwrgcschril' ^tencr ZalMechmk cin^esctzt wcrocn Zwei gute Bracken werden zu kaufen gesucht. Anzumcloen im Zettungs-Comptoir. Z, I2,)4. (2) Einkehr-Gasthaus nnt Kesselbicr-Bräuerci in Klligenflllt, mil einem großen Sch.nikgatteti, Würz-sscirtei', Elalllmss, ist hab^i! Katechismus für Schwangere odcr di^ Krankheiten d>r Wöchnerinnen und Stillenden. Behlenuigeii, wie durch passciide Behandlung während d" Schw.nigeis6)afr und ini Wl.'chenberl, Krankheiten mid Unfälle z(l vermeiden, die bereits aufgebrochenen Krai'rheiten aber sch„eli lind sicher ^n heilen smd. 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Bollen 6, Fr., Der deutsche Choralgesang der katholiichen Kirche, seine geschichtliche Entwickelung, liturgische Bedeutung und sein Verhältnis; zum protestantischen Ki:chengesana,e. Tübingen 1851. l si, 30 kr. Chellus, Max, Ios., Handbuch dcr Chirurgie, zum Gebrauch bei seinen Voilesunge». 7ie verm.hrle und verbesserte Oii^iual.'?lnf!.ige. Heidel berg >^5>, l. l. pro l. 1 2 li. l.3. 14 ft. 24 l,. ConscIen c e, Hendrik, Dcr arme Eocl mann. Die bliode Rosa, 2 E'zähluügen. ^eip^iV, «851. l si. 12 ki. Deutschlands Denker ftit Kant. Die hehren und GeisteSthate» der bedeutendsten dentschen Denker in neuerer Zeit. In gemeiüfasUicher Darstellung sür Lehrer, lernende nnd gebildete Lese, überhaupt D^ssai, l85l. I fl, 3« kr. Dilscheiner, Jos. Alois, Das all gemeine deutsche und österieichische Wechjelrechc >,.bst den, ccmniercielle,, Wechft'lg.'schafte, den, Wech-selpro^sse nnd Wechselsta.npel; ansfnhri.ch erklirr, u„d durch viele B.ispiele und Forniul^e erläutert. 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E,„ Wort christlicher ^iebe, allen Eltern, Lehrer,, „„d Erziehern zn ernstlicher Ciwägung und Beherzigung dargereicht. 4te?lnsiage, »nil einen, Vorworte »on G. Glanbrecht. Cassel l85l. 23. kr. Guntra m, Carl, Drei Geschwister. Ein Roma». 2te Äusiage Stuttgart 3 Bände 5 fl. 2 l kr. Hahn-Hahn, Ida Grasin, Aus Ie- iu,alem. Mainz 185,. I fl. 34 kr. — — Gesammelte Schriften l. zwei Frauen. Berlin !85l. i nnd Letztes. , fl. 2? f,-. Hedrl ch, Franz, Kam. Dramatisches Gedicht in 3 ?!cten. Leidig <85>.54ki'. Jahresbericht über die Fortschritte * der reinen, pharmaceutischen nnd technischen Chcniie, Physik, Mineralogie lind Geologie. Unter Mitwir-kmig oon H, Büff, C'. Diefseiibach, C. Ettlxig, F. .^napp: .HcrauZge^cben von Instli-5 l,^iebig l!l Helin, Krpp. Für 1850, , Hfc, Gießen ,85!. 3 fl. Iencke, I'ch Friedr-, Freie Gaben für Geist nnb Geniüch. Zur Ern.'^iterun^ de'? Uüteistü-tzlingssolid? fiir arixe erwachsene T^ul'stlinx,^. I. ^ahissaiig !85>. l. H^fc ünc 2 Tiifcil, ?ll?l'!ldl!!!gen. ^eip^ig, !5 br, Kaiser, Friedr., Des Schauspielers Ichle Rolle, ^osse mir Gesang m 3 ?lcten. Mic ei-neni Titelbilde. Wien l8Zl. 48 kr. Schipek, Emanuel, Gesetz über das Verfahlen bei Verlassenschafts - Abhandlungen, dann in V.'rmundschaftZ. lind Curitel- Angelegenheiten, ^'oNl 28. Juni ,8ä<», N>. 255, in 139 Frage» mic?lnt-worten gefaßt, nach Schlagwörlern in alphabetische!' Ordnung zusammengestellt, lliit allen alten und nenen hieralif bezüglichen Gesehen verblinden, mit iui!di-schen ?/nslchten, mir Beispielen uud l Register versehen. Wien 185,. ^5 kr. Schmio, «il-. Carl, Kurze Naturgeschichte res Menschen. Gemcinfaßiich zun, Ilntcriichte und zur Se,bstl^!ehru„a,, nebst einem Anhange über Gesnndheilslehre. München ,850. 3<» kr. Schreiber, Emanuel, Der häusliche Dienst des Kamlnerdieners, der Kammerfrau, oder der Kammeijungfer und Köchin. Bearbeitet nach dem Französischen des Nl,i l)<»i>l^«liq»«. Mit l0 O.uarttafeln erläuternder Figuren. 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Schl manschet, W., Andeutungen üb^r o des Dung-und Viehsalzes. BndweiS >85l. 2l kr.