«a«rL» ««m«»«. ______^ Ävetttvo ulko 4. Älepboa L4 ZSOH»1schrOif«? Idhol«, monatlich , . D. !k>--Schellen . ...» , U'— > » » » . » , ___^Polt vteriilt.. . , , SO-- «»iland: «onotlich . . , lS'-» Cmzewumm».....—so Eomto>s-Vumm« ... 6«t «»neUllna ür» ^Ut»s >v ^ ^don« »e«enttb«troA !Rr Vlvweme« wr «wd?->!««» eiuenMonat, mmeryalb!»« nUndettcv« ei»»Uiend«i. t>«antn.o,tevde oyn»l»t«>rr« iveroen «»«.'ftbttt ll'lc» tig« >n ^arikor de< der i>e« .'jettunz. zurüte«,« ^Ue» t; l l >^saöis!»t«a t»e« e'.jat uttl» tu ^agrcd de» vlotnei.' »xi» Nosie, m Sraz «! »ienreicU, ««peiger, ..^entraa, Ul wie» 's» ^le« «nzet. gsnannahm»-fteae». Rr. 97 Areltaa. den 2» AprU iS22 »2 Sahrg. . «F« Senator Klosac in Jugoslawien. Herr ^lofae,.dcr bekannte tschechische Politiker — Nationalsozialist — hat nach einem längeren Aufenthalte in Dalmatien gelegentlich seiner Rüäreise in Zagreb kurzen Aufenthalt gellommen und dort im Nnionkino einen Bortrag gehalten. Dieseui Vortrag entnehmen wir folgende interessante Ausführungen: „Täuschen wir uns nicht, das; wir viele Freunde hätten. Ihr habt keine Freunde, noch haben wir welche. Ihr habt nur einen wirtlichen Bundesgenossen uud Freund, und das sind wir, und wir haben nur einen, und das seid ihr. Und selbst wenn unsere Diplomaten diese Bundesgeuossenschast und Freund schaft nicht wollten, das Volk würde sie fordern und auch verwirklichen. So lvar es inl Weltkrieg und so wird eure Kraft stets auch unsere Zilraft und eure Schwäche auch unsere Schwäche sein. Daran müssen wir ganz besonders gegenwärtig festhalten, wo in Genua ueue Versuche unternoinmen werden, die durch den Frieden geschaffene Lage zu ändern. Es wäre gefährlich, an dieser Lage zu rütteln, denn mit der Aenderung wäre leicht begonnen, aber eS wäre nicht abzusehen, wo sie aufhörte!" Unwillkürlich rllft der Gedankengang des Lortragenden das Entstehen und die kurze '^ntwictlungsgeschichte der Kleinen Entente in die Erinnerung zurück und da muß Wohl zugestanden werden, daß nicht nur die Grün dung, sondern auch die Betätigung dieses Bündnisses die Auffassung des Vortragenden im vollen Maße bestätigen. Jugoslawien und vie Ts6)echoslowakci waren die ersten Staa ^en, die nach der Neuordnung der Verhältnisse den Weg zu einander fanden, sich die Hände reichten und den Grundftein zu jenem Bündnisse legten, das in seinem Kern schon sehr starke Proben seiner Feftig?eit ablegte. Dieser Kern ist auch gesund, weil er nicht bloß in der Konzeption der Diplonmten, son dern auch in dem Bedürfnisse der Völler und ihrer Neigungen wurzelt. Der Anschluß des dritten Teilhabers erfolgte schon zögernd und nicht ohne Vorbehalte. Die bevorstehende Verbindung der beiden Herrscherhäuser soll den Bund wohl festigen. Einen solchen Leim hat die Freundschaft mit der Tschechoslowakei nickit nötig. Trotzdem schien es eine Zeitlang, als ob die Annäherung Jugoslawiens an Rumänien eine Lockerung des Bundes mit der Tschechoslowakei zur Folge gehabt hätte, so daß die Aeu-ßerung des Herrn Klofa6 als eine Art Mahnung oder Warnung an unsere Politiker aufgefaßt werden darf. Der bisherige Verlauf der Genuefer Konferenz scheint übrigens die im Kern der Kleinen Entente erfolgte Lockerung behoben zu haben, zumal daS Abrücken Jugoslawiens von der Tschechoslowakei zugunsten einer Gruppierung der Balkanstaaten nicht in die Erscheinung trat. . Aus dem großen Ereignisse des deutsch-ittlssischen Zusammenschlusses scheint Herr KlofaL dermalen noch keine Konsequenzen ziehen zu wollen, weil die Wirkung nicht abgesehen werden kann. Der Standpunkt ist umso verständlicher, als gerade der Tschechoslowakei an dem weiteren Ausbau deS Bündnisses gelegen zu sein scheint, die Stellung Polens aber dllrch den russiscki-deutschen Bund eine sehr heikle geworden ist und die allgemeinen Verhältnisse für die Anlehnung an den starken Kontinentalstaat Frankreich keinen äquivalenten Ersatz bieten. Traurig cin der ganzen Konstellation ist die Sj^altuug dAc Dlt Konfmn» von Gmua. Telegramme der „Marburger Zeitung". die russischtn Kein Verzicht Englands »uf Kriegsschulden. Genua, SC». April. Eine englische offiziöse Mitteilung stellt bezüglich der Lage in Genua fest, daß die Diskussion über die Frage der Alliiertenschulden sich verdichte. England, das sich verpflichtet habe, Amerika die Schulden zurückzuzahlen, sei nicht in der Lage, seinerseits die Schulden zu annullieren, die ihm gezahlt werden sollen. Es wäre für England unmöglich, auf die rufsischen Kriegsschulden zll verzichten und so Sowjetrußland eine Vor-zugsbehaudlung angedeihen zu lassen, auf die Frankreich und die anderen Schuldner zu-unndest ein gleiches Anrecht hätten. Die erkennnng der Kriegsschulden au England uud an die anderen Staaten vonseiten Rußlands sei ein wesentlicher Grundsatz, obwohl ein Moratorium auch die spätere Zahlung ermi^glichen würde. Es sei dabei zu bedenken, daß sechs Siebentel der Schulden Rußlands von England gegeben worden sind. Unterredung Lloyd Georges mit de Fatta »ind Barthou. Genua, 26. April. Heute unl 12 Uhr fand eine Konferenz zwischen Lloyd George, de Facta nnd Barthou in der Villa Alberti statt. Man befaßte sich hauptsächlich mit dem Friedenspakt, den Lloyd George schon gestern de Facta lMd Barthou übergeben hatte. Ferner kamen die rumänischen Angelegenheiten znr Sprache, und zwar insbesondere die finanziellen Bestilnlnnngen des Londoner Ex-pertenprogrammes. Die russische Delegation wird das Protokoll zur Einsicht bekoinmen, das gestern nnd vorgestern von den Experten ausgearbeitet worden ist, uud sie wird die Aufforderung erhalten, dieses Protokoll zu lmterschreiben. ES ist noch nicht bekannt, ob die Nüssen einwilligen werden, die Fertix^un;^ des Protokolles vorzunchuieu. Ferner haben die Alliierten die Absicht, den sertigeil Gegen-vorsckilag zu überreiche«, mit der Aufforderung, diesen Gegenvorschlag anzunehmen nnd weitere Verzögerungen in den Verhandlungen zu Vermeiden. Diese Aufforderung ist aber keineswegs als Ultiniatnm gedacht und soll den enerciischen Willen der Alliierten zum Ausdruck briugeu. sich nicht auf weitere Verzögerungen eiuzulasseu. Ferner ist iu der Por-miltag^sü'.nng die Pest'nuiuung der Lmid^ner ^ Beschlüsse zur Sprache gekonnneu. die vou l der Nichteinnls'nqunq in die iunerpolitischeu! Verhältnisse der anderen Staaten h-^ndelt. l Barthou blieb bei Lloyd Georqe .'.um Fvüh- -stück zu.rück. Die Beratungen zwischen de ! ra, Lloyd George und Barthou wurden um 4 Uhr wieder ansl^euommen nnd dancrn znr ^ Stunde (halb !) Uhr) noch an. Ernster sranzöstich-engltjcher Flvc^fltkk. Genua, 20. April. Sämtliche englischen Blätter verössentlichten gestern eine offiziöse Note, wonach Lloyd George halie mitteilen lasten, das; die Trohnng einer isolierten Aktion seitens Frankreichs in englischen Kreisen als eine ?enste Gesalir aufgenommen worden sei und Kritik und Beunruhigung erregt habe. Auch wenn Frankreich, heitzt es in der S!ote, sich von der KonsLr:uz von Genua zu-riickziehen wttrde, wiir^? die KonserenZ fortdauern. Lloyd George würde dann wahrscheinlich am Donnerstag der nächsten Woche nach London zurlickkehren und dem llnter« Haus die ganze Sitnation darlegen, um ein Vertrauensvotum zu sor!>?rn, und dann nach Genna zurückzukehren, um seine Arbeiten fortzusetzen. Lloyd George iibcr die Reparationen. Genua, 26. April. Das größte Ereignis des hentigen Tages, wahrscheinlicki der Konferenz überhaupt, ist der eben bekallnt werdende Borschlag Lloyd (Zorges, über die Frage der Reparationen und eventueller Sauktiouen in Genua zu verhandeln. Lloyd slawischen Rasse in zwei Lager, die dermalek wohl noch ui6)t seilidlicy sind, aber durch die Macht der Verhältnisse es werden töuuen. A. L. Mehr Achtung! Von eiueni uusercr einen >^lvweuen, erhielteil wi^ imchstihen-de ^^uschrijt, die wil.- t)hne i^Dmmere tcir wiedevfielicli. Vvu Tag zu Tag werden die Mensä^en wilder; es ist erklärlich — der '.L^^^eltkrieg hat die Menschheit entsreiudet und aus den Au» geln gebracht. Es fehlt der Anhaltspunkt, die Ideale sind dahin, die Vorbilder verschwom-U!en, die uns einmal geleuchtet und erinnert habeu, das; wir alle Brüder unteiuauder sind uud uns gegenseitig achten niüsseu. Das Leben hat sich uach deni.^lricge — zn unsereui Erstaunen — anders gestaltet, wie wir gedacht: Ini guten Glauben, daß die viel^ gepri'ifte Meilschheit aus dein Viilkerringen verklärt und besonnen ausersteheu wird, ga^ ben wir uns der ^'»ofsuung airf eine "^liieder-gebnrt der Menschenseele hin, aber — wir sind enttäuscht. Wir sind der Meinung, daß sich diese Ver» Hältnisse solange nicht bessern lverden, bis die Menschen nicht das einsehen und erkennen n'erden, was sie einander schulden die ae-geuseitige Achtung. Dabei ist aber die Tntsache auffallend, daß gerade die'ansschlaggebenden Faktoren — George teUte diesen Vorschlag Barthou in der! unsere Zeitungen — uiit sehr, sebr wenigen Vornlittagsberatuug mit, die beide Regie- Ausnahmen, die in erster Linie dazu berufen rungschefs in der Villa Alberti vereinte. Vor- s niäreu, auf den sehr auc^gedehnten Leserkreis her hatte Lloyd George das Gespräch auf das i nwhltuend zu wirken, dawider handeln. Ein Unbehagen gelenkt, das durch die mißver-« alter Politiker hat, als nnr über die Verrol?-ftändliche Auslegung hervorgerufen wurde, die seine Rede in der Sountagsfitzung der nenn verbündeten Mächte gefunden hatte, dann aber auf gewisse Stellen der Rede Poin-careeS, die Beunruhigung verursachten. Lloyd ung der heutigen Meusclsi)eit svrachen, au^";-drtiÄlich betont, daß gerade die Zeitungen am meisten die Mensäien verwildern und verderben, dnrch ihr — nicht eben feinfühlendes — Schreiben gegen diclenigen, die nicht mit Genna, April. Im weiteren Verlaufe der Besprechung zwiscl)en Lloyd George und Bartbou kam die Rede auf die russisckie Frage. Die russische Delegation erhalt zur Fertigung des Protokolles eine knrze Frist. Wenn keine Antwort erfolgt, wird die Zustinnnung angenoinmen. Fiir die Protestvorschläge, die den Russen in sehr entschiedener Form, aber noch nicht als Ultimatum mitgeteilt werden sollen, hat Lloyd George einen Entwurf aus- sicht Lloyd Georges soll nicht der Oberste Rat nach Paris verlegt werden, sondern die Be-ratnngen der alliierten ?)('ächte. die sich bisher anf den deutsch-rnssisls^en Vertrag nnd die rnssische Frage selbst erstreckten, wäre nunmehr auf die Reparationen und Sanl^l^'lncn anszudehnen. Lloyd George Über die Bedeuttmg der Konserenz. Genna, 27. Anril. Nach dem von englischen und am^i!l-.n!schen Journalisten veranstalteten Festabend hielt Premierminister Lloyd ae gestern um lialb l2 Uhr narlüs eine große politische Rede. Er erklärte, daß die Konferenz das größte Ereignis für die Neu-^ ^ ^ t geftaltuug der Zukunft sei. Er schilderte so- ^ ^ Exporten die Gofahr. die d°durck. cn.stcfton .Sun- pr. ftn z» lassm wünscht. . . . ts^ dah dic Feindschaften m vnr-pa sich «er- Znsammenkunst Lloyd Georges mit Giolitti?! große Gruppen sich Genna, 2(1. April. Die Blätter kündigen: bilden. Die Unsicherheit in Osteuropa sei die eine Zusauunenkuust zwischen Lloyd Georae > Keimzelle neuer Konflikte. Die Lage in En- ixopa sei außerordentlich ernst und erfordert dic'jenlgcn, George zeigte sich insbesondere besorgt wegenilmen dieselben politischen Ansichten teilen, der .Haltung, die einzunehmen sei, falls j Selbstverständlich wird lein kultureller Ar-Deutschland seinen Verpflichtuugeu bis Ende i beiter U'as dagegen einwenden können, wenn Mai niäit nachkomme. Der engtische Mini-, die Gegner nlit lriliscl^er Objektivität benr-sterpräsident äußerte seinen lebhaften Wunsch,' teilt werden, i:n l^Zegenteis, wir halten felsen-daß die Alliierten genieinsame Beschlüsse sas- fest au dem "^rinzip einer solchen Kriiik. Welsen. Da alle alliierten Regierungen gegen-! che die Reise des Volles, ein positives 5>an-wärtig in Genua vertreten seien, halte er es^deln nnd eine positive Arbeit ausweist. Wir fiir das Beste, sich sogleich über emen so wich-! nn'issen sogar kritisieren, jedo6? nur die Pri::-tigen Gegenstand zn verständigen. Lletid Ge-! ^^ivien, die Arbeit dr's Menscl^eu, die Person orge fiiaie hinzu, er wäre glin^sich, wenn uniß uns heilig sein, den Mensrhen mün'er Poincaree versönlicb an dieser B^'ratung teil- wir achten. nehnien würde. Be.rihon versprach, den Vor- «-^ie Natur des Meusciien ist nicht verdor-schlag in Paris zu unterbreiten. Nach der ?sb- Was Menschliches an uns ist. ist ims al- len gemeinsanl, infolgedessen sind wir als Menschen unverdorben, inscilaedessen baden wir alle ein genleinsan?es Gut, desieu wir un? niäit berankten lassen. Das ist unser heiligstes .Heiligtum, in welches die Unbernsenen keinen Eintritt haben. Sobald aber dieser Tempel beschmutzt und verunreinigt wird, verliert er das Heilige, das ihm innewohnt, imd er sinkt ^ur Wohnstätte alles Unreinen und jeglichen Stras'.enschmuhes, der sich hier ansammelt« hernb. Der Mens6) ist ein Tempel Gottes! Dessen eingedenk haben wir uns mit reinen Händen nnd mit e,^'waschencn Füßen ibm zu nähern. Die Menschbeit bat sedoch vergessen und den Sinn für das ^cheale verkannt. Der Egoismus bat sich schon derart ausgeprägt, daß wir einander nicht mehr kennen. Alles nur I ch, die anderen, wenn mögliSi, totschlagen. DaS scheint die heutige Tendenz unserer Zeitungen zu sein. Dieser Standpunkt ist keineswegs der richtige; die Kultur und Intelligenz hat in un« «DGDGieIVB ^ Upt« ,erem Volke schon so wl^ite und breite Schichten ergriffen, daß beinahe die letzte Hiltte auf dem Lande, wenn nicht täglich, so doch periodisch, Zeitungen liest. Auch jener, der nur wenig Intelligenz und Verständnis für aktuelle Fragen besitzt, ist nicht gerade erbaut, wenn in seinem Blatte ganze Spalten von Schimpfnamen, Porwürfen, Vourteilen und solcher ^töstlichkeiten wimmeln. Solchem Leser kommt es vor, als ob dem Blatte kein an« derer, seinem erhabenen Zwecke entsprechender Stoff zur Verfügung stünde. Das Zeitnngswesen ist in unseren Landen so entwi^elt, das^ es einem Blatte notwendig erscheint, originell und interessant zu schreiben, denn nur etwas Pikantes und Originelles zieht die Leser an. Unv da bemüht man sich ja auch redlich, so etwas hinein zu schreiben, nur der gewählte Stoff ist alles andere wie der richtige. Es müssen wirklich von Zeit 5U Zeit große Ereignisse und wi6)tige ?^ra-gen die Welt in ^Ansprucl^ nehmen, das; in so manchein Journal diesem l^)egenstande mehr Wichligleit beigemessen nurd. '^n der Negel der Leitartikel, ein Roninn und das Allerlei" bieten den, Leser etwas geistige Nahrung, das andere dreht sich fast ganz nni die Minister, ?lbgei.'»rdnete, Bürgermeister, die auch denigemäs; mit allerlei Schmucknamen ge-kri)nt werden, um Politische Versammlungen der Gegner, von deuen selbstverständlich alle traurig ausfallen — und das Lied ist aus. Auf der letzten Seite noch einige Annoncen, nn terhalb der verantwortliche Redaktenr, die Postgebühren sind aber so wie so pausäialiert (also mit dem Ai'skleben der Marken viel Zeit erspart) und die beulisie Nnmnier, wel che, wenn vonl „Pikanten" abstrachiert wird, cigentlick) in kurzen Worten auf zwei Seiten erscheinen lönnte. wird per Post und von Llnsträgern in die Welt getragen. Wir wollen nienmndeui Unrecht tnn; es gibt Ausnahun'n, aber sie sind so selten, das; sie inl grosten Tumult so gut wie verschwinden. Wir, die wir das nlühsam ersparte Geld sür die Zeitungen zahlen, verlangen von ihnen, n?:s gegenüber vellste ^tiü^!sicht zu ueh-nn'u. Ter Büchernlarkt ist so horrend gestiegen, das', es n'lU' Bessersituierten möglich ist, sich erbane-.'.de Lektüre auz;'schasfen. uns anderen bleibt ni'^'!? übrig, -ils zu den Leitungen unsere .^ulliuht zn nehuien. Das Zei-tungswescn iit unserer Meinung nach vor-zugölveise da.'.u berufen, die Li'uten anszusül-len, auch von den Zeitungen verlangen wir, uns geistige znzusühren. Alles Schnnl!^'ige, Triviale und Zerstörende, alles Alltägliche sc'll fern bleibcn! ?!e Menschheit ist so wie so schon genug frank und ver-komnien, sie N^eis' niclit niehr den Ausweg, "ic beischt nach 5)isse tind Ar.'nei. um zur Gesundung zn gelangen, nud es )v^ire ein nn.'er--zeibliches Verbrecl'-cn, ihr nicbt ',u Helsen. Die Leidenschaften, seien es Politische, seien es nationale, haben schon Ueberhand gewonnen' es konn nicht niehr lon^e dauern, n.nd wir s'nken ^^.n Barbaren wenn die Hil-^e nicht ehestens geleistet wird. Es mögen dal'ier gerode die 5!eiti!ngen onf il^rem breiten Felde und ihr^'m e'su'lbi'nen Zwecke gemäs', wirtliche ln.ltnrclle A'i-stal-en eine Tat. Deutschland und Rußland, zwei der größten Nationen Europas, hungern mehr nach Menschlichkeit, als nach Brot. Es sei unmöglich, diesen Zustand dauernd aufrechtzuerhalten. Ein Einvernehmen sei unumgänglich zu suchen. Eine andere Lösung wäre zn gefährlich. Wenn d^is verhungerte Rußland durch deutsche Organisation gegen Westeuropa aufsteht, was wird dann die Lösung sein? — Gegen Mitternacht kehrte Lloyd George in die Villa Alberti zurück. K'mmuniquee der englischen D«lcq!erten. Genua, 26. April. (Spezialbericht.) Ein heute abends ausgegebenes ^tommnuiguee der englischen Delegation besagt: Nach Ansicht der Mehrheit der Alliierten ist eS iwtwendig, daß sich die Unterzeichner des Versailler Vertrages über die Mas;nahluen einigen, die Ministerpräsident Poincaree in seiner Rede in Bar le Dnc ins Ange gefaßt hit. Zur Zeit weis; mon noch nicht, welche diese Maßnahmen sind. Es ist daher notwendig, daß nmn sie erfährt. Es soll keine Sikiuig des Obersten Nates sein, souderu lediglich eine Vereinigung aller Uuterzeichner des Friedensvertrages. Die französische Negiernug ist der Ausicht, das; diese Frage dem Botschofterrat in Paris unterbreitet werden müsse, der um die Mitglieder der i^Ueinen Entente und Po leu zu vermehren wäre. Der englische Stand Mächte infolge des Vertrages von Rapallo entschieden hätten, daß die Deutschen nicht mehr an diesen Beratungen teilnehmen dürften, niüßte Polen, das den Vertrag von Riga unterzeichnet habe, der Rußland und Polen interessierende Punkte regele, die gleiche Lcr-zichtleistung anssprechen. Die Rosien und die "llliicrten. London, 26. April. Das Reuterbüro meldet aus Genua: In gutunterrichteten Kreisen verlautet, daß die offiziösen Besprechungen mit den Nusseu leine wirklichen Annähe-rungspunkte zwischen den Alliierten und den Rusien gebracht hätten. Es bestünden kein? Anzeichen dafür, daß Rakowsky von deni von den Russen angenommenen nud von den Alliierten für nnannehmbar erklärten Standpunkt abrücke. Die Lage sei daher augenblicklich 7jwoifellos sehr ernst. Die Alliierten würden einer weiteren Verzi^gernng überdies sehr nngduldig gegenüberstehen. Wenn die Konferenz niederbreche, so sei dies auf die halS-starre HaÜung RakowslyS znrückzusi'chren. Btschlutzsassung Über die Berkehrsfragcn. Genua, ?6. April. Die Subkounnission sür Verkehrswesen hat heute die Anträge durch-beraten, die ihr vom Verkehrsausschuß auf Grund der Anträge der Unterausschüsse für Eisenbahnen und Schiffahrt vorgelegt wor zu bewahren, wenn nur .^ader und Streit darin wohnt. Mögen die Zeitungen auch objektiv kritisieren, wir haben nichts dagegen, jedoch ver^ urteilen, die Gegner lächerlich machen und höhnisch über sie schreiben, daS soll unterbleiben. Liebe soll gepredigt werden! Der rohe und ironische Ton, in welchem so manckier Artikel geschrieben wird, soll unterlassen werden. Achten sollen sie zuerst die Menschen, und die Menschen werden sich gegenseitig achten und ehren zum Wohle unseres Volkes und unseres jungen Staates! Punkt ist nb.r d«, dch. w°nn die Hm.ptintcr.^ d-n si.,i. Dic BeschNissc wmdcn säst -instim- essenten nnd die Regierungschefs in Genua g^'satzt. n'eilen, die Versanluüuug auch in kurzer Zeit. Lenin will den Zusammenbruch der Konserenz in Genua stattfinden könne. Man niuß die^ verhüten. voui Ikinisterpräsidenten vorgesehenen Maß- j Genua, W. April. (Wolfs.) „Daily Expreß" nahmen kennen lernen, denn die Maßnah-' erfährt aus Riga: Lenin werde dort inner- Die juaoslowiW Nallknifchen Verhandlungen. Unzufriedenheit mit Dr. NlnLl^z. — Dr. Nin» öiö will demissionieren. ^ Telegramm der „Marburger Ziltung". Beograd, 27. April. In politischen jireise?^ herrscht gegen Dr. NiniZil- große Unznsrie-denheit, weil er in Genua die Verhandlungen mit den Italienern abgebrochen hat. AnS verläßlicher Quelle erfährt man, daß Nr. NinLiL neue Jnstrnktionen von der Regierung in Beograd gefordert hat. In Beograder Politi-« schen Kreisen glaubt man, daß Dr. Nini^iü nach Abschluß der Genueser Konserenz seine Delnission geben werde. Die Srenzgemelnven für die Durchsllhruna des Dertrages von RovNo. Telegramm der „MarVurger Zeltung". Beograd, 27. April. Unsere Regierung er- uieu. von denen er spricht, gehen alle Unter- s,cilb einer Woche erwartet. Er wolle nach. hj^lt aus Kastav und aus anderen küstenlän zeichner des Friedensverlraaes an. b^enua neben, um dort seinen Einflüü aeltend zeichner des Friedensvertrages Tschi^^-Her'm s^otestiert gegen Polen. Genua gehen, um dort seinen Einfluß geltend zu machen, damit ein Zusammenbruch der Genu'?^, 26. April. Tschitscherin hat an den verhütet werde ^polnischen Miuister des Aeußeren Skirmunt eine Note gerichtet, in der er dagegen prote-i stiert, daß sich Polen an der gegen das deutfch-i russische Abkommen gerichteten Aktion betei-! ligt. Da Polen weder der Kleinen noch auch i der Großen Entente angehöre, sondern mit . Rußland durch Vertrag verbunden sei, bilde j das Voracchen Polens einen unerhörten Prä-. zedeuzfall, da jeder dritten Macht es derart ? sreistünde, sich in Verträge zu mengen, die ziuei andere Mächte abschließen und Rnßland nun berechtigt wäre, irgendeinen Vertrag oder eine Bestimmung eines Vertrc^.ies an-' zusechten, den Polen mit irgendeiner dritten ^ Macht abgescblossen habe. Die russische Delegation legt Verwahrung ein und erwartet eine aufklärende Antwort seitens Polens. Tschitscherin gegen die Polens an ' d?n Veratttnaen. ?l?. April. lHavas.) Wie d'e Blätter aus Genua nielden, ersuchte Tschit'cherin in eincnl an Slirnn.'nt gerichteten Schreiben, das; Polen davon abstehen ulöge, an den Beratungen des Ancschnsses lnr russische Auge-legen.beiten teilzn.nehtnen. Da die eiulcidenden Massenflucht aus Genua. Berlin, 26. April. Wie aus (^enua gedrahtet wird, hat dort eine Massenflucht der Teil-nehmer der Konserenz eingesetzt. Den Anfang machten die Führer der kleinen Staaten ^ Gunnaris und Bsthlen. Die Führer der grossen Staaten folgen. So sind bereits der belgische llnd der deutsche Finanzminister abgereist und auch eine Rei^ von Sachoerstöndi-gen haben Genua verlassen. Lloyd George trägt sich ebenfalls mit der Absicht, die Konferenz von Genua bald zu ichließen, weil er neue Schwierigkeiten für die Konferenz befürchtet, sobald die Reparationskommission das Gutachten über den Rapallovertrag beraten sott. Lloyd George bleibt bis IV. Mai in Genua. Gentia, 26. April. (Spezialbericht.) In englischen .<^freisen erklärt man, daß Lloyd Geor dischen Orten Protesttelegramme, worin die Regierung aufgefordert wird, auf ihrem Standpunkt wegen der Durchführung des Vertrages von Rapallo zu verharren. Sr. Benes reift von Genua av. Telegramm der «Marburger Zeltung". Genua, 27. April. Dr. Benes wird an» fangs nächster Wochen Genua verlassen. Mit Rücksicht darauf, daß Dr. Benes eine größere Rolle auf der Konferenz gespielt hat, beson-des als Vermittler zwischen der Entente und Deutschland, ist man der Meinung, daß auch dic Konferenz bald ihre Arbeiten abschließev wird. Destftanels ÄuNarid — Verlchitmmer» Telegramm der Marburger Zeitung". Paris, 26. April. Der Gesundheitszustand Dcschanels, der an einer langwierigen Grip» pe leidet, ist seit einigen Tagen beunruhigend ge beabsichtige, seinen Aufenthalt in Genna ^ verschlimmert. bis zum 10. Mai zu verlängern, da man an-! nimmt, daß er Genua nicht verlassen werde,; obne den Friedenspakt abgeschlossen zu ha-! ben, der Ruszland und Deutschland umfassen! würde. i! Eisenbaynkatastrophe bei Krafa«. 8 Tote, 78 Verwundete. Krakau, 26. April. (Poln. Tel.-Ag.) In der ^ Station Rontzyte ereignete sich heute um labende Salben auf die kl( ssenden beit wirken, daß die M''nschen endlich einmal j 6.19 Uhr früh ein Zusammenstoß zwischen spi'ndl'n. In dieser .^''insicht solen sie erkennen, sie eine große«Familic bilden, ^ einem Lasten- und einem Personenzug, wobei bohe:i Post.'n ehrlich und gel^ührlich. sie eine grosse Geschwisterschar 'ind und z8 Reisende getötet, 1!^ schwer und 59 leicht sein, nnd als erfahrene Aerzte der kranken und in den? Sinne auf dic ?)censch-> de.ß es nnnlöglich ist, das Hau? vor Einsturz? verwundet wurden. Unter den Verwundeten Zss p 191.? OrLinsi 5c liv'iln ^V. Nachdruä^ u. Uebersehungsrech! ui fremde Spra^. pa 16 vl?ro'oll?n. Ab und zu fragten sie bei Feldarbeitern um deu Weg, der zwar nicht zu fehlen war, ihnen aber in der druciendetl.il^^e uuerwar-tet lang schieu. Endlich — Frau Siebert kouute kaulu niehr weiter — waren die „Drei Linden" erreicht nnd beide Frauen sanken aufatmend ans die erste schattige Bank des kleinen (^^astgartens. l'. .Heidy hatte natürlich nur Augen uud Einen für dic gegenüberliegende Villa, die sie von ihrem Äsch ans prächtig überblicken konnten. Frau Sichert verhandelte inzwischen mit Rosina wegen des Essens. Es gab nicht.viel Auswahl. Eine Snppe, Wiener Schnitzel oder Backhühner mit Salat uud Kartoffeln, und wenn man wünschte, eine Omelette. Frau Siebert entschied sich für Wiener Schnitzel, weil Hühuer doch ein Lnxus gewesen wären, wie sie im stillen dachte. Der junge Mann, der an einen: der nebenstehenden Tische saß und erst jetzt von Frau Siebert bemerkt wurde ,schien weniger bescheiden. Er bestellte ein ganzes Backhnhn sür sich und. eine FlMe Luten We^n. Dann unter-. bielt er sich leise w^'iler nnt deni Bisrschen,. schehen isl, vn!i warnm der .^>err so Plötzlich der ihm aegenüber s^is', uud ein l)alb städti"-i sc.5t ist? Aus uns armen L"nleu oleic.t e:- nun scnes. l'.alb ländliches Aussehen hatte. l ?iach ein« Weile kam der Wirt heraus nnd Z ^^Wieso?" blickte mißiranisch nach dem dnnstii^en .Hint-^ Nosina warf einen schcueu cilis ^yicn '->u'l, an dem jetzt große Wolken mit blitzenden! Vater, der imuier noch an der Haustür stand Rändern anigesiiegen waren. Z tnid unheweglich zum .^'^immel emporblickte. Aus dem WirtSbans drang das zischende' Dann anlivortete sie flüsternd: „Wir werden s^'eräufch brodelnden Fettes in^d der Dnst ge- beobacl'tet, obwohl wir es nicht merken sollen, backenen Fleisches heraus. Tann erschien Ro- ^ Und Vater tnuß alle Augenblicke nach Wien, sina wieder, unl die Tische zu decken. ^ weil sie imuier noch etwas wissen wollen von .^"^eidy benu^tte di eGelegenheit, nm ein Ge-' uns. Und wir können doch nichts anderes sa-svräch nnt ihr zu begiimen, nnd schließlich gen als die Wahrheit! Vater kann eS gar nicht die Frage daran zu knüs^n'en, ob man den fc^^slen, daß man uns jetzt mißtraut, und kränkt ('karten der Villa nicht einmal ansehen dür- > sich lzcimlich sehr darüber. Und Titus, der sc? ^ ulcitl ^!.'räutigam ist, sagt . . ." Rosina lachte. ,.Ia, waruu, denn nicht,, „Rosina!" rief die Stimme der Wirtin aus Fräulein? Al)er es ist ja nichts zu schen dort!' den: .s)^use. Bloß Rasen, Bäume und Wege, nnd hinter ^ „Aha, Mutter ist ulit dem Essen fertig. Da dem Hans ein Paar Blnmen, die ich gepflanzt, u'.uß ich laufen. Aber nachher gehen wir in und zwei Rettichbeete, die sich Titus angelegt dei? Garten hinüber, Fräulein." hat. Dies löunen Sie sich schon gern ansc- Das Essen war gut, nnd die Portionen hcn." I gros;. Mauia Siebert hätie sich nun sehr be- Sie blickte dabei nach dem Btirschen am ' haolich gesuhlt, wenn der imuier düsterer wcr-andern Tisch hinüber. I dende Hintmel sie nicht beunruhigt hätte. ! „Das ist wohl Titussragte Heidy. ! Dann fing eS.leife zu donnern an. Rosina, I „Ja. Er ist jetzt bei uns, weil sein Herr « die umn in: Hause unt Geschirr klappern hörverreist ist." Ein Paar weitere Fragen mach- te, war noch nicht wieder erschienen. Dafür ten Rosina dann sehr mitteilsain. Sie erzähl- kam der Wirt und brachte dem Herrn am ! to Heidt), was sie wußte, ilnd schloß bekünt-. Nachbartisch schwarzen Kaffee. mert: ist so schrecklich, daß uian nicht ein- ^ „Gleich wird es regnen", sagte er. „Und uml reAt weiß, was da drüben eigentlich ge-, ti'lchtig atlch noch,' „Na, dann spannen Sie mir eben die Ka« 'rsche an, und Auton fährt mich zum Bahn-l)0f", meinte der Herr lächelnd. „Es wäre ja eine reine Wohltat, wenn es sick) ein bißchen al'tühlte." Frau Siebert und ihre Tochter blickten sich ratlos NN. „Was tnn denn aber wir, wenn eS etlva weiterreanet?" fragte erstere leise. Hei-dy beruhigte sie. „Vielleicht kommt gar nichts! Gestern sah es ja anch so drohend aus und dann verzog sich alles wieder." Aber wie als Antwort auf diese Frage zuckte jetzt ein Blitzstrahl durch das Gewölk, dem ein heftiger Dmmerschlag folgte. Gleich darauf prasselten ntit Regen vermischte (5is-stücke nieder, daß es nur so klirrend ans- und absprang ringsnut auf Tischen nnd Bänken. Die Bänme bogen sich im Sturm. Alles lief . erschrocken ins .HanS. Der Wirt mit dem Kaf-feegefchirr in der Hand, der Herr mit den zwei Tischtüchern unter dem Arm, die er in der Eile an sich gerissen hatte. I In der kleinen Wirtsstnbe war man dann eng aneinandergedrängt. Die Wirtin zündete in der Ecke eine geweihte Wetterkerze an, Rosina und Titns standen neben Lagler ani Fenster und blickten ängstlich auf das nnn nnt unerhörter Wucht niederbrausende Unwetter hinaus. Es niar ganz däuinierig geworden. ^ Vlil) um .Blij) leu^tete in sahlem Blau aus« befinden sich 16 Zivilpersonen, die übrigen sind Rekruten. schiffsungias. Simlnddreitzig Matrosen ertrunken. Brest, 26. April. (Havas.) Der Danipfer „Albert Tailland" erlitt gestern im Kanal Schifsbruch. Von der Besatzung, die aus M Mann bestand, wurde nur ein Mann gerettet. Stoßes DrandunoMS la Malaga. Telegnnnm der ^.Marburger Zeitung". Mal«»ga, 27. April. Eine mächtige FeuerS-^runst, ist heute nachts in einem Zolkhebäude ausgebrochen, in dem sich die Ziviwerwal tung, das Schatzamt, das Finanzamt, die Bü ros des Genralratcs und die Polizeidirektion sowie Wohnungen befanden. Das Feuer brach in den oberen Stockwerken aus, wo das sub alterne Personal wohnte, und hat rasch auf die Treppen übergegriffen, so daß der einzige Weg zerstört wurde, den die unglücklichen Familien zu ihrer Rettung hätten nehmen können. Man fand sie nur als verkohlte Lei chen auf. Es ist zu befürchten, dafi das Feuer auch aus das Erdgeschoß übergreift. » Malaga, 26. April. (Havas.) Dein Brande im Zollgebäude find 17 Personen zum Opfer gefallen. Londsn, 26. April. (Wolff) Das UnLcrhaus ist heute nach den Osterserien wieder zusam mengetreten. Marbmger und Tagesnachrlchten. Verlobung. Herr Franjo BerloLnik, Zollbeamter in Gornja Radgona (Oberrad-kersburg), hat sich mit Fräulein Zalka I v-nit in Gornja Radgona verlobt. Todesfall. Donnerstag den 27. d. M. ist in Studenci Herr Georg Rußl, Schlosser der Südbahn i. P., km 88. Lebensjahre gestorben. Das Leichenbegängnis findet Sonntag den 30. d. M. um 2 Uhr nachmittags vom Sterbe-Haufe, Studenci, Cirll in Methodova ulica Nr. L, aus nach dem Ortsfriedhofe statt. Dr. Richard Batka f. Aus Wien, 26. d., wird uns telegraphiert: Nach langer Krankheit, die ihn schon seit zwei Jahren dem Berufe entzogen hat, ist Dr. Richard Batka gestorben. Mit ihm schwand ein Schriftsteller von ungewöhnlich reichem Wissen und unge» mein künstlerischer Begabung. In Prag, wo Dr. Batka Musikkritiker der „Bohemia" war und wo er später die Leitung des in Deutschland erscheinenden „K'unstwart" übernommen hatte, hat sich sein Ruf als kenntnisreicher und enthusiastischer Musiker begründet und weithin verbreitet. Schon früh hat Doktor Batka, dessen Art zu schreiben ungemein leicht und flüssig war, sich auch mit dichterischen Arbeiten befaßt. Sein erstes Opernstück, das reistende Lustspiel ,.Verl?e^clt", das er für Leo Blech schrieb, machte ihn berühmt. Die Ueberpflanzung auf den Wiener Boden stellte den hochbegabten Mann auf ein Arbeitsfeld, das seinen eigentümlichsten Fähigkeiten nicht in gleicher Weise günstig war. Die Anforderungen, diü der größere Betrieb stellte, binderten ihn nur all.'.nfehr an Arbeiten, die in stilleren Kreisen bei weitem bedeiitnnqsv^llcr sich auswirken können. — Im Wiener Konzertleben war seine auffällige Erscheinung bald populär. — Dr. Batka war zuerst am „Fremdenblatt" und zuletzt bei der „Allgc> meinen Zeitung" tätig. Er ist auch der Mit Verfasser des Tertbuches der Oper „Lepa Vi-da" von Risto Savin fFriedrich von üirca), die in Ljublsana und ,^agreb mit größtem Erfolge aufgeführt wurde. Senator KlosaL in Maribor. Der tfcbecho slowakische Senator Vaclav Klofaö ist ge stern aus Ljublsana in Maribor angekommen und hielt am Abend im „Narodni dom" einen Vortrag über den Nationalsozialismus. Senator Klofaö wird heute nachmittags wie der nach Prag abreifen. Die Errichtung eines Kinderspitales in Maribor. Die konstituierende General, cr-sammlung des Vereines „Drußtvo za ustano vitev in vzdr-evanje otroSke balnice v Maribor" (Verein zur Gründung ^und Erhaltung eines Kinderspitcils in Maribor) finde am Donnerstag den 4. Mai um 13 Uhr im Beratungsfaalo des städtischen Magistrates statt. Anmeldungen von Mitgliedern nimm das Mitglied des VorbereiwngSkomitees Herr R. Pleskoviö täglich in den Vormittagc'tun den in der Stroßinayerjeva ulica 26 (eben erdig, rechts, Mnder- und Jugendfürsorge pmt) mündlich oder schriftlich entgegen, Sii,e Kunstausstellung in Veograd. Anlaßlich der Vermählung des Königs findet in Beograd eine Kollektivausstellung sämtlicher jugoslawischer Kunstvereine und Künstler statt, die auch rumänische Künstler als Gäste beschicken werden. Der Berein „Grohar" in Maribor ersucht sämtliche ausübenden Mitglieder Untersteiermarks, die Interessenten sind, sich zwecks genauer Information beim Borstand des Vereines Herrn Pros. CotiL, Maribor, Maiftrova ulica 17, 2. St., zu melden. Spmde fiir die Autoturbinensoritze. Herr I. N. SoStariö, Großkaufmann, spendete 1000 K. Spend« für die Rettungsabteilung. An Stelle eines Kranzes für den verstorbenen Herrn Karl KocianöiL spendete Herr Mar-tschitsch 200 LI. — An Stelle eines Kranzes für das verswrbene Fräulein Anna Jpavic spendeten Herr Gustav Bernhard 400 und Frau Bayer-Swaty 400 Die Geschäfte bleiben am 1. Mai geöffnet! Das Handelsgremium ersucht uns mitzuteilen, das; es mit dem Gehilsenausschuß keinen Kollektivvertrag abgeschlossen hat, wonach der 1. Mai ein Feiertag wäre. Es sind daher sowohl in Maribor als auch im ganzen Staate die Geschäste den ganzen Tag offen. Heitere Liedertafel des Marburger Männergesangvereines. Auf nlehrfache Anfragen wird mitgeteilt, daß schriftliche Einladungen für diese Veranstaltung nicht ausgeschickt werden. Die Liedertafel findet bei Götz statt und beginnt Punkt 8 Uhr abends. An die bereits bekanntgegebene Vortragsordnung reiht sich ein Tanzkränzchen, wozu die hiesige Militär kapelle die Musik besorgen wird. Am Balkon gelangen zwei Erfrischungszelte zur Aufstel lung. Sitzplätze find bereits zur Gänze vergriffen. Älaleintrittskarten find noch an der Abendkafse erhältlich. Sin ertappter Einbrecher. In der Nacht vom 13. zum 14. d. M. machten — wie wir iereits seinerzeit berichtet hatten — unbe annte Täter den Versuch, in das Manusak ur- und Galanteriewarengc^chäft Turad, Alekfandrova cefta 7, einzubrechen, indem sie >ie Vorhaustüre mit einem Dietrich öffne ten, worauf sie vom Hausflur aus durch ein Mauerloch in das Geschäft zn gelangen trachteten. Ihr Plan glückte jedoch nicht, da sie scheinbar noch rechtzeitig verscheucht worden waren. Eine Woche später wurde der Ein bruchsversuch wiederholt, jedoch wieder ohne Erfolg. Wegen dieser Hartnäckigkeit der Die be liek der Geschäftseigentümer die Lokale polizeilich bewachen, was auch voller; Erfolg hatte. Spät in der Nacht des 24. d. M. wurde in der Presernova ulica (wo sich die Seitenfront des Turad'schen Geschäftes befindet) von zwei Detektiven ein Mann angehalten, der beim Polizeikvmmifsariate als ein gewisser Vinzenz GajZek identifiziert wurde, der vor kurzem nach einer anderthalbmhrigen Kerkerstrafe wegen Diebstahls in Freiheit gesetzt worden war. Bei ihm wurden Dietriche und sonstiges Einbrecherwers^^cusl vorgefunden. Er gab bei seiner Einvernahme an, noch zwei Helkershelser haben, deren Namen er je« doch nicht nennen wollte. Eine bei GajSe? zuHanse vorgen?ii:mene Unt^'rsuchnng förderte verschiedene, von Diebstählen berrührende Gemeinden Kiszombor, KübeN^aza, Dcs'k, Fe-renszallas, Klari und Tzöregh zurückfallen. Gefundene und verlorene Gegenstünde. Vom I. bis !5. April wurden beim Polizei-ommissariate in Maribor folgende gefundene Gegenstände abgegeben und können von den Berlufttragern behoben werden: Ein Hut, vertauscht in der Velika kavarna, l Paar Schlüssel, ein weißer lederner Handschuh, eine Nickelhalskette mit drei roten und einem weißen Stein, ein schwarzer Danienstrohhut, verschiedene Dokumente und Papiere, lautend auf den Namen öreSnar Anton, ein Wandküchentuch, 400 bar, ein beschädigter, alter, seidener Regenschirm, eine Damenpelerine, eine goldene Damenhalskette samt Anhängsel mit den Buchstaben „L. T." und vier weißen und zwei blauen Steinen in Form eines Kleeblattes. — Verlorene Gegenstände: Zwei Kasienschlüssel, eine goldene Zirawattennadel mit drei weiszen und roten Rulnnen, eine lederne braune Brieftasche mit 400 X, ein Geldbetrag von M 1^, ein weißes Tischluch und ein Handtuch, ein goldener Zwicker, zwei Pompadours mit verschiedenem Inhalt, ein Reisepaß, lautend auf den Namen Rizinan Maria, eine goldene Damennhr, ein Arl^eits-buch und andere Papiere, lautend auf den Nameu Oskar Kristan, eine brauue lederne Brieftasche mit 400 Dinar bar und anderen Papieren, eine schwarze lederne Geldbörse mit 900 k bar, einem Schlüssel, ein schwarzer, gebrauchter Regenschirm ohne Griff, ein silbernes Armband, verschiedene Dokumente, lautend auf den Namen Odgorevo und FriS-kovec, ein Buch mit 100 ^ bar, eine goldene Armbanduhr, ein kleines graues Täschchen mit einer Eisenbahnlegitimatiou. lautend auf den Namen Rotner, eine lederne, dunkelrot? Brieftasche mit 640 Dinar und Ligitimatio-nen, eine lederne Geldbörse mit 120 Dinar, auf den Namen Halo?.an lautend, und andere Papiere, 450 bar. — Die Finder werden gebeten, die Gegenstände beinl Polizeikommissariate abzugeben. Aus dem Gerichtssaale. Dcit Bezugnahme auf unsoren gestrigen Bericht über die Verhandlung gegen mehrere Fleischer ersucht uns Herr Iosip KliSek, Fleischhauer in Pobre^je Nr. 3, mitzuteilen, daß er nie ein verendetes Vieh oder das Fleisch eines solchen Tiere5 gekauft oder verkauft hat, wohl ciber, daß er sich geschlachtetes 'und gestochenes Vieh stets auf Grund eines BeschauscheineS kaufte nnd es dann neuerdings vom Fleischbescliauer untersuchen ließ. Herr Kli^e? sieht, wie er uns mitteilt, mit ruhigem Gewissen dem Ausgang der erwähnten Verhandlung entgegen. Großer Warenverkauf bei der Firnm 7v'an; Mastek in Maribor, Gsavni trq Nr. 16. (Siehe Inserat in unserer heutigen Nunuuer.) Zürich, ?6. Avril. B?rlin 1.86, New York 514, London 22.74, Paris 47.65, Mailand 27.6,'^, Prag 10, Budapest 0.66. Zagreb 1.03, Warschau 0.1^, Wien 0.0675, ösccrreichisct)p Krone 0.066?^. P. O. L. N. P. Am 30. d. M. wird in Ptuj das MeisterZchastswettspi?! S. B. Rapid— S. K. Ptuj ausgetragen. Schiedsrichter Herr .^epec. — Das Meisterschast^Meltspiel Svo-boda—Nlivi^ wird auf den 11. Juni verlegt. — Die 9lnbs werden aufmerksam geuiacht, die Schiedsrics^tertare in der Pause zn enNi^l)ten ist, widrigenfalls das C'nel niclu Waren zutage. So wurden .^er^,cu. Seifen. ^ s?!.. Rost!» s!^! n. ^eschenmcs'er, Wirkwaren, ?^"äscsn'. Swsfc usw. vors.esunden. Cr gab d.'n Liubrurn j.üch'l'.'n ?ihung des P. O. L. N. P., die seiertage verübt haben will. 1922 — ein Res^nj<>hr? De'' ?esvet'ir der meteorologischen .Kommission von Calvados (Frankreich'^, Al'öee (^'ebriel, der als Autr»"-rität auf seinem Gel'i^'te gilt, saqt dem I^irc 1922 einen über dris norm»-.se Maß gehenden Negenreichtum voraus. Abbee Gabriel stüht seine Voraussage auf genaues Studium der Niederschlagökartcn, rückwirkend bis zum Jahre 1835. Er kommt zn dem Schlüsse, das; auf jedes trockene Jahr ein niederschlagSrei« ches Jahr folge, das wieder von einem trockenen Jahre abgelöst wird. Reduktion der Kredite. Wie wir erfahren, hat die Direktion der Narodna banka SHS in Beograd an ihre fämtlichen Filialen ein Zirkular gerichtet, mit dem Auftrag, die den Bankc«? und Jiidustrien und fonftigen .^oni-mitentm gewiihrten Kredite um 10?6 zu reduzieren. Grenzverschkebnng. Aus Altbeba, 27. d., wird uns gemeldet: Die Juternationale Grenzkommission, welche hier 4 Tage gearbeitet hat, veranlaßt?, daß die Grenze nach l Ujßegöd vorgelchoben jp dag uns die 0. zu uielden sind. Zu:u Au-ri!» st.'n in der Manu.tt.l^ait ist die Erlaubniv deö N. P. nöti^, n:?r in drine-'nden Fällen ge< '.lnat di" Erlaubnis des P. O. Kwv. 1. Mariborsli bios?op. Freitag. Som-'-tag. ^'onntag und Montag wird „Di's Rätsel der Sphinx", ein in Afrika aufgenommener Abenteurer-Sensationssilttl in (> Akten, mit Ellen Richter in der Hauptrolle, vorgeführt werden. Bei allen Abendvorstellungen Kou-.^.ert. Beograd, 26. April. Devisen: Wien 0.84 bis 0.87, Berlin 23.50 bis 25, Budapest 8.50 bis 9. Bukarest 48 bis 50, Mailand 320 bis 330, London 280 bis 285, Pari? 550 bis 610, Prag 212 bis 125, Schweiz 1150 bis 1250, Warschau 1.80 bis 2.2ü. — Valuten Dollar 54 bis 56, tschechoslowakische Krone 120,^Napoleondor 200. Lei 50. Lire 300 bis 310,. Das „Wetterwü en" der Äit? tiker und Nheumatlker. Die Radiumsorschlmg hat fast alle Zweigö der Wissenschaft befruchtet, Grundpfeiler erschüttert, Dogn^en, die bisher unangreifbar schienen, bedroht, Probleme gelöst und neue geschaffen. Auch eine alte und allgemein bekannte Erscheinung, daS „Wetterspüren" der Gichtiker und Rheumatiker bekommt niit der Entdecluug des Radiums eine wissenschaftlich!! Unterlage, die zweifellos viel Wahrscheinliche keit für sich hat. Es mag für den ersten Augenblick phantastisch klingen, Erschütterungen im Körper eines Menschen in Zlisammenhang mit einem Edelmetall zn bringen, doch werden wir der Lösung des Rätsels bald auf die Spur lom-nien, wenn wir uns die Tatsache vergegenwärtigen, daß wir keinen Atemzng tun, kei» nen Schritt gehen, keinen Tropfen Wafser trintcn, ohne unter der Einwirkrmg des Ra-diuuis zn stehen. Das Radium ist überall vor-' Händen, iu der Erde, in der Luft, bis zu 700il V!eter Höhe, inl Wafser, wo wir gehen und stehen, überall ist Radium und überall wirken seine Strahlen auf uns, wir atuwu fie ein und trinken sie, und werden so stündig von außen und innen von diesen geheimnisvollen Strahlen durchseht. Iu der Erde, vorzüglich in der Erdrinde, ist Radiunl verhältnismäßig stark vorhanden und zwar, wie Schratt nachgewiesen hat, iil einem Kubikmeter der billionste Teil eines Grammes Radium^ Felsen, Bodenarten, Se^ dinlente des Meeresgrnnde'Z, Mineralquellen, Fluß- und Meerwasser weisen gennge Spn-ren davon auf. Frisch gefallener Regen und Schnee, auch das EnmPfges ist rndi!'i''.friv. Ist die Aktivität der verschiedenen Bod<'n-arten auch sehr gering, so gibt e? doch gewöhnliche Ackereri)e, B. die in Eapri, stärker rndiumf)ältig ist. »!.ucli Tonböden enthalten stets relativ große Mengen Radium. Der Ton aus Bataglio-Fango ist fast viermal so stark radioaktiv als anderer, man hat dar-« aus sogar Radium gewinnen können. Merkwürdigerweise ist gerade der Lehm stark radioaktiv. Wahrscheinlich ist dieS die Ursache, daß die jetzt wieder in Mode gebrachten Lehumumschlüge bei vielen Leiden, nauwnt-lich gichtisch-rheumatischer Natur, in der Volksmedizin eine so große Rolle spielen. Nach der Lehre der radioaktiven Umwand» lilng, die heute allgemein anerkannt ist, sind alle' radioaktiven Stoffe in Auflösung in andere ^'örper begriffen. Aus irgend einem Grunde zerfällt an einer Menge radioattive? Tubstan.^ in der Zeiteintieit ein gan.^ ve« sriulmter L^ruchteil, unter Angabe von Stral?« leu. Dabei wandelt sich das Radiuu^ in eir C'-as um — die Emanation. Die Emanation ist in der atmosphärisches Luft überall vorbanden, sie ströuit zweisello? .ins der vorösetl Erdrinde, in der ja bekannt' tich das Radiiun enthalten ist, und wird mi! der ai.'s dem Erdreich entströmenden Luft ne5i oben befördert; sie ist nicht alle in in unmittelbarer Nabe des Erdbodens vorbanden^ !:'ndern auch in grosi.n Hölien, sie wurde bei ^^^llonln'is'iesjen iu ?)"eic?n .v'""lie ."u''chgi'Nn^'sen. Cie sindet s'cli kzn'ientriert in nussanischen Nied^'r'cs'saaen. in ^el- und Pe-iro'-.lmauellen. Ihr t^iehalt in der ^n't ist ^'-roüen Schwankiinaen unterworfen. Bei niederen Teuiperaturen, uaineutllch an kalten ?^re'st!agen, ist die Attivilät hocb. bei s^unah-!ne d^" Lüsltenlpere.tur s'l'eint s''e abzuneh' men. !:?ei Süd- und Ostwinden, also bei Win» den, die ans den: Kontinent heran5wel!en. ist die Allivität höher, als bei den nmqekebr-ien Ä^^^indrichtungen. Sie ist an verschiedenen '-Törten nnd .',u ^'ersch!eden'.n s'eiten verschie" ^ !'n stark und absiängig voul Baronieterstiind, Temperatur, Windrichtung und Mondwechsel. Wir kennen die Wirknng der Enianation anf die einzelnen Organe des Menschen, die auf das Erakteste untersucht und begründet worden ist. Nach eingehenden Forschnngev konnte sestgestellt werden, daß die Harnsänre, Vie Ursciche von Gicht und Rheumatismus und anderen Erkrankungen, die so viele Ver« heerungen und Verwüstungeu im Körper ver^ Ursachen, harte Z'erdicknngen in den Gelen« ken uud Gichtkuoten bildet, die Glieder verunstaltet, ihre Beweglichkeit herabsetzt nnd spät^ir vollkoinmen anshebt, löst nnd in Koh^ lensänre oder Ammoniak abbaut, daß sie eine SteiMUttg des Stoikwechjels und. damit ein- «m» Mekerbekbmiy ver wqmSqenLen TMgke??. ^ Aörperzellen m ganz erhöhtem Nmfmige' ^«sacht. Es konnte auch nachgewiesen wer-! dah die Tmanation dic? Eiwcis^dcrdau-^ vng außerordentlich fördert, indem sie durch ^ Aktivierung der Magensäfte die Berdaunnsi?-traft de^ Magens und deä Darmi?^ in Kaltem Maße vermehrt und daß sie, wa^ sehr wesent» ilicki ist, auch den Blutdruck reguliert. ^ Durch diese Arbeiten und Untersuchungen ^ unserer hervorragendsten Forscher sind auch dem ^ndikationsgebiet der Tminationsbe« Handlung sichere Richtlinien gegeben, es sind besonders glcht^sch-rl^eumatisch (?rkron?-ten, die GelenkSerkraniungen» der Neuralgien, besonders Ischias und Trigeminu?. ?lr-terienvcrkalkung, die Beschwerden des (^rei-senalters, die Nachbehandlung Verletzter und Verwundeter, Erkrankimgen, bei denen es sich um Aufsaugung von Ergüssen bandelt, imd ein'.elne andere Frauen^ranfheiten. Erfolgt nun die Lösung der Harnsäure durch die Emanation, dann werden wir verstehen, wie bedeutungsvoll der Luktgehalt an Emanation fiir den (vichtiter und Rheumatiker ist. Nnd bangt nun der Emanationsgehalt der Luft von dem Barometerstand ab, dann ergibt sich zweifellos ein innerer Ausammenhang zwischen Barometerstand, Emanatien und^ .^"»arnkäure, resp. dem Träger der letzteren, dem l^ichtiker und Rljenmatiker. Es ist! schließlich auch der Nachweis erbracht wor-! den, das; an den sogenannten „kritischen Ta'^ gen" der betreffenden Personen fast aus-Z nahmslos ein höherer Grad von Nadium» emanation tzorbanden ist. Die Radiumsorschuna bat mancher angezweifelten Idee zur Wahrheit verholfen; man erinnere sich nur an die fchon vor IlX) Jahren von Prouth vertretene?lnsicht, daß sich alle Elemente von einen» Urelement ak^leiten las-' sen, und an da^Z geisticich ausgebaute periodische Ltistem von Lothar Meyer und.Mende. lejeff, dajj die versÄ)icdencn Elemente in ihren! chemischen und phv'italisckien Verhalten auf einen Zusammenhang schließen lassen. Die Entdeckung des Radiums beseitigt jeden Zweifel an ihrer Richtigkeit. Es scheint, daß auch der Schleier über da^ Sai^bild des „Wetterspl)rcns" der Gichtiker und Rheumatiker eine Enthüllung erfährt. Ztdm Tag Kvnzert V. WInterWer. KlUb-Bar Sköffiiet tSgNch bis 2 llftr frtib. Kleiner Anzelger. Verschiedenes MEwßElEDer zum Hinsetzen und Einreiben gegen Strötzbach. Gliederrechen. Go^ska ultca l9. Sin KwöerlteDOVODE« wird mit einem Ktnderfttzw«gen zn ta«sch«n gesucht. Unter .kinöer-wagen' «n die Veno. S0V5 Ao vmckaust» Jüngerer Aerr sucht möbliertes Zimmer mfi«w bei solidem Serrn mittler. Allers. Ztdovska ul. !. Murkooie. 3074 Gesetzte gute bürgerliche MSchw sucht Stelle in' ^ frauenlosem Sau« Gendarmerie bevorzugt, erbeien unter .Gute Vchtn' an die Ver». Sl00 hatte. Zuschriften Köchin' a« An der M»ötztN«l Drogeeta Wolfram. Gosposka ul. 33 wird ein Praktikant aus besser. Sause mit guter Schulbildung (Mittel-schitler ^^''brz^ aufgenommen. Kinderloses Gtzep««» sucht ei« möbliertes Iahreslimmer tn Krse» oina ab t. oder iS. Mai. 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