Nr. 77. Dienstag, 6. April 1909. 128. Jahrgang. MbacherOMum AA""'"trnt l< Im z»o»!l'r: na„^äl,7iss ^ "^, >»all>jäl,lin il K, ssiii dir Z>,sttllu»n >>,«! Hax« fla»M>rin L X. — ^nsertionegebülir: siür llsii,!- I»,«»!!' l>is z» 4 Zellri, 5>o I,, nrößere per Zrüe 12 k; bei oftcrrn Wiedsiyolüngr» prr Zeile «I>. ' ^ Die «i.'mbnchl'! ,'; die Mtdaltion Millo«ic ftraßr !),!-, 8«. Eprechftuodsi, drr Rrbaliwi, vm, 8 bie ll) Uhr » vnrmitlays, Unsranlirrlr <sllt. Telephon-Nr. der Redaktion 52. Laibacher Zeitung Nr. 77. 678 tt. April 1W^. Berliner Kabinett mit dem Plane hervorgetreten, der, wie der deutsche Botschafter erklärte, den Aus-gang aus der gefährlichen Lage sicherte, ohne die der russischen Politik zugrunde liegenden Prinzipien zu verletzen. Tie Einzelheiten des Planes sind bekannt. Der deutsche Botschafter erklärte dabei, falls Rußland es nicht für möglich finde, der freundschaftlichen Vermittlung Deutschlands entgegenzukommen, werde dieses seinem Bundesgenossen die Wahl der durch die Umstände bedingten Mittel überlassen müssen. Taraus gehe zur Genüge der Ernst des Momentes hervor und in welch hohem Grade das Schicksal Serbiens von Nußland abhing. Nußland müßte einerseits die Unvermeidlichleit des bewaffneten österreichisch-ungarisch-serbischen Konfliktes mit allen Folgen, anderseits die Ersetzung eines Mittels, um den >tollektivwillen Europas auszudrücken, durch ein anderes in Betracht ziehen. In die Aufhebung des Artikels 25 einwilligend, gibt Nußland keineswegs sein Prinzip auf, daß zur Abänderung der Vertragsbcstimmung die Zustimmung aller Traltatmächte erforderlich ist uud hat auch die Frage der Einberufung der Konferenz nicht vorher entschieden. Tiefes Zugeständnis nahm von der russischen Negierung die schwere Verantwortung für das Serbien etwa drohende Unheil und erleichterte den friedlichen Ausgang aus der äußerst zugespitzten Lage. Nie schmerzlich auch für die russische Tiplomatie die gegen sie gerichteten Vorwürfe sind, so wird doch von der Geschichte zweifellos die Beschuldigung fallen, die russische Tiplomatie habe es nicht verstanden, zur Vorbeugung eines drohenden Unheils die Eigenliebe zu opfern. Durch die An» nähme des deutschen Vorschlages sicherte Nußland auch das baldige Zustandekommen der Verständigung zwischen Bulgarien und der Türkei und die Aufhebung des Montenegro betreffenden 'Artikels W des Berliner Vertrages. Aus dem Gesagten folgt, daß der im kritischen Augenblick zwischen Nußland und Teutschland stattgehabte, vollkommen freundschaftliche Gedankenaustausch zweifellos die Lösung der Frage auf seiner Grundlage gefördert hat, die keineswegs die Wünsche Nußlands tangiert. Sobald die durch die andauernde politische 5trtsc hervorgerufene Erregung schwinden wird, wird sicherlich anerkannt werden, daß in diesem Falle weder von einer Seite eine Einschüchterung stattfand, noch auf der anderen Furcht vorhanden war, sondern nur beiderseits der aufrichtige Wunsch bestand, einen friedlichen Ausweg aus der für den Weltfrieden gefährlichen Lage zu finden. Politische Uebersicht. Laib ach, 5. April. Die österreichisch-ungarischen Vertreter bei den Eignatarmächten haben den Auftrag erhalten, das formelle Ansuchen um Zustimmung zur Aufhebung des Artikels 25 des Berliner Vertrages zu stellen. Aus Belgrad, :;. April, wird gemeldet: Der österreichisch-ungarische Gesandte Graf Forgach teilte heute dem Minister des Äußern Milovanoui'- mit, daß die österreichisch-ungarische Ncgicruug zur sofortigen Aufnahme der Handelsvertragsverhandlungen bereit sei und ihm bereits eine entsprechende Vollmacht übermittelt habe. Minister des Äußern Milovanovi^ erwiderte, daß der nächste Ministerial die serbische Verhandlungsbasis feststellen und die Telegierten ernennen werde. Die Meldung eines Londoner Blattes, daß für den Fall einer Verwendung der deutsch-österreichischen Regimenter in einem Kriege gegen Terbten oder Nußland der Plan bestanden haben soll, den Tienst in den betreffenden Garnisonen von rcichs-deutschen Truppen besorgen zu lassen, weil die österreichische Ncgicrung es nicht für sicher gehalten hätte, Böhmen ohne deutsche Besatzung zu lasseu, wird vom „Frcmdenblatt" als ein unsinniges Märchen bezeichnet, das den Glaubeu erwecken sollte, daß die Wirksamkeit etwaiger militärischer Aktionen dcr Monarchie durch nationale Bewegungen in der Armee in deren Nucken bedroht sein würde. Die Urheber dieser unsinnigen Meldungen hätten sich doch endlich überzeugen können, daß sie nicht imstande sind, das europäische Urteil über die Solidität unserer inneren Verhältnisse angesichts der offenkundigen Tatsachen zu beeinflussen. Die t. u. t. ^lrmce genießt in allen unterrichteten Kreisen des Auslands einen so fcstbegründetcn, vorzüglichen Nuf, daß gegen ihn mit leichtfertiger Verdächtigung nichts auszurichten ist; dasselbe gilt von dein Patriotismus unserer Bevölkerung. Tic daran zu zweifeln vorgeben, verraten nur Wünsche, deren auch nur annähernde Erfüllung aus Gründen der inneren Gesundheit der Monarchie vollkommen ausgeschlossen ist. Wie die „Pet. Telcgraphen-Agemur" erfährt, wurdcu die russischen Vertreter im Auslande beauftragt, sich an die Ncgierungcn der Signatarmächte des Berliner Vertrages mit der offiziellen Erklärung zu wenden, daß die russische Negicrung, nachdem sie in die Aufhebung des Art. 25 des Berliner Vertrages im Wege eines Notenwechsels eingewilligt hat, es für zeitgemäß und gerecht halte, jetzt auf demselben Wege zur Aufhebung der die Hohcitsrechtc Montenegros beschränkenden Stipu-lationen des Art. 29 des Berliner Vertrages zu schreiten und den Mächten vorzuschlagen, ihre for> mellc Zustimmung zur Aufhebung dcr erwähnten Ttipulationen zu geben. Nach einer Meldung aus Konstantinopel glaubt man dort die Verständigung zwischen der Türkei und Bulgarien in sehr kurzer Frist erwarten zu können. Die Mission des bulgarischen Han-dclsministers Ljap^cv hat außer dcr Eisenbahnfrage die Angelegenheiten, betreffend die Vakufs in Bulgarien, die musclmanischcn Gemeinden in diesem Lande, die Sanitätsgebühren und die acht Leuchttürme zum Gegenstände, welche Fragen die Türkei vor der Anerkennung der in Bulgarien vollzogenen Tatsachen geregelt zu sehen wünscht. Was die Vakufs und die muselmanischen Gemein- den betrifft, so sind diese Angelegenheiten eigentlich schon seit längerer Zeit geordnet, so daß es nur mehr des förmlichen Abschlusses bedarf. Da bezüglich der anderen Punkte auf beiden Seiten die besten Absichten bestehen, ist man überzeugt, daß es gc-lingen werde, rasch zum Ziele zu gelangen. TagesnemMten. — lwroslcr Brand.) Aus Veszprim, 3. d. M., wird gemeldet: Um '^!2 Uhr nachts isl in der Festung ci»-' bisher unbekannter Ursache der Dachslnhl des große» Seminargebäudes in Brand geraten. Der Sturm trieb Nrandslücte nach allen Nichtnngen, wodurch sasl alle >» dcr Festung befindlichen Domherrenpalais nieder« gebrannt sind. In der röinisch.lalholischen Kathedrale sind der Plafond sowie einige Seilenwände eingestürzt. Der Sturmwind trieb Feuerbrände in den unter der Festung befindlichen Stadtteil, dessen (Gebäude nachei»' ander in Vraud gerieten uud meist bis auf den Grund eingeäschert wurden. Ter Schaden beträgt etwa M».<'<><> Kronen. Um 7 Uhr früh war es einigermaßen gelungcn, den Vrand zu lokalisieren. Zwanzig große Gebäüdc und viele Nebengebäude sind ein Ranb der Flammcl' gcworden. Menschen sind dem Brande nicht zum Opst' gefallen, doch erlitten viele Personen, insbesondere Feuerwehrleute, mehr oder minder bedeutende Verle>> zungen. — lDie älteste Turmuhr.) 600 Jahre sind in die» sem Jahre verflossen, so schreibt der „Figaro", dlch die erste Uhr auf einem Turm angebracht wurde. Diescl' ehrwürdige Urvater all unserer Turmuhren soll dic Uhr sein, die im Jahre 1309 zuerst von dem (5amp"° uile von St. Eustachius in Mailand aus den Bürger» der Stadt die Zeit verlündete. Dante erwähnt sie meh» reremale- sie erregte überall großes Aussehen nnd s>al' manchem Dichter Stoss zum poetischen Ansang eincs Liebesgedichtes. Sechs Jahrhunderte blickt min d>csl' Uhr auf das wechselnde Gelriebe der Meuschen hei' nieder, sie allein, gleichmütig, beharrend uud püulOu'^ während rings um sie sich die Zeilen nnd das Lebc» so vielfach verändert haben. — Mic man sich selbst zu Waste lädt.» In dcl Pariser Gesellschaft feiert jetzt eine amerilanische Mc>dc Triumphe: die Massenbesuche. Eine Anzahl von Freu»' den tun sich zusammen, nm einen Äelannteu auf.z»' suchen, und erklären ihm dann, das; sie gelommen s'»^ um bei ihm zu speisen. Der Vedanernswerle ist auf !^ zahlreichen Gästebesuch in der Riegel nicht vorbereitl'l und die selbstgeladeneu Gäste amüsieren sich im stillc» herzlich über die belretene Miene und die Verlegen!)^' des unfreiwilligen Wirtes. Äis, nach einer Vierte^ stnnde etwa, von allen Seiten die Abgesandte» dcl Geschäfte sommen, bei denen die Gäste vorher allc^ Nötige bestellt haben. Der Wirt fühlt eineil Stein o»>n Herzen sinke», und in der besten Laune beginnt m"" nun das rasch improvisierte Mahl. Mn Künstler des Geschmacks.) Die „WhisN)' soinmission", die augenblicklich in London mit großl'',' Eifer ihrer Tätigkeit obliegt, wäre verloren ohne ^ wertvollen Geschmacksorgaue des Herrn F. H. Gods">' Herr Godsell ist der offiziell angestellte Nranntwc'"' pnifer. Er stammt ans einer Familie, die seit Oe»s' ralionen ihren Ledenserwerb im Verlauf von Sp>"' tuosen findet; abgesehen aber von dieser „erblich Nelastnng" hat er fich seine wertvolle Fähigkeit du^i zweiundsünfMjährige Tätigkeit erworben. Als siebzcl)^ Die junge Exzellenz. Roman von Georg Hartwig. (121. Fortsetzung.) (N<^hbrucl verboten.) Richard von Wechting! — Die junge Frau, sich hastig umschauend, ließ , mit glücklichen! Lächeln ihr beschriebenes Blatt nebeil der Tischkarte im Kuvert verschwinden, des ersehnten Erfolges nun durchaus sicher. Ter Hofmarfchall war an diesem Abend durch wichtige, unvorhergesehene Geschäfte bis zum letzten Moment l" Allspruch genommen, so daß er kurz vor seinem ersten Gast sich im Salon neben seiner Gattin einfand. Sonst wäre ihm der fieberhafte Glanz ihrer Augen nicht entgangen. Als Richard Wechting in den Nahmen der Tür trat, galt fein erster Blick Helene. Er war lediglich gekommen, unter dem Schutze der vielköpfigen Menge eine Aussprache mit ihr zu erzwingen uud den entehrenden Verdacht gegen ihn aus ihrer Seele zu nehmen. Was war ihm die faszinierende Schönheit dcr jungen Erzellenz, daran sich die Bewunderung dcr Männerwelt nicht erschöpfen noch genug tun konnte. Mitten im glänzenden Gewühl trat er zu Helene. „Willst du's nicht einmal wieder versuchen, mir die Hand zu reichen? Wenn ich der elendste unter allen Verbrechern wäre, du könntest mich nicht schlechter behandeln. Laß mich dir doch sagen, was ich dir sagen möchte, sagen muß. Ich bitte nicht nur, ich habe das Recht, es zu verlangen. Ich bestehe darauf. Gib mir Gelegenheit, heute noch. Der Zustand, in dem ich in ich befinde, ist unerträglich. Sie drückte ihre Hand fester um den Fächer. „Ich habe mich im Interesse meines Vaters zu einer Aussprache entschlossen." „Wann?" fragte er hastig. „Heute abends noch?" — Sie nickte. Freunde traten dazwischen. Wcchting, das Tischkuvert noch ungcprüft in der Brusttasche seines Frackes tragend, entsann sich dessen erst, als die Türen des Speisesaales sich geräuschlos auseinander taten. Daß die Baronesse seine Dame nicht hatte sein wollen, lag auf dcr Hand. Jede andere war ihm gleichgültig. Wcchting zog die Karte hervor, ein gefaltetes Papier glitt ihm von selbst in die Hand. Er las. Er war überrascht. Nicht sowohl von dem Wunsche selbst, welchen er notwendig ihrer soeben ausgesprochenen Absicht anschloß, als von der geheimnisvollen Wahl des Ortes. Indessen dcr Respekt, welchen er bislang allen Maßnahmen dcr Baronesse entgcgcngetragcn, gewährleistete ihm besondere Gründe, schwerwiegende, auf welche sich diese seltsame Forderung stützte. ^ Er bildete sich ein, daß dcr eigentümlich sprechende Blick, welcher ihn aus Lenas Augen, da sie eben an ihm vorüberschritt, traf, sich mit diesen Erwägungen beschäftige, und er war nunmehr entschlossen, nach Aufhebung dcr Tafcl das Gcmach der weißen Frau aufzufuchen. Ter Weg dorthin war ihm wohl bekannt, auch das verfallene Reich des fabelhaften Schloßgespenstes. Drunten vor den Bureaux dcs Marschallamtes brannten noch die Lampen. Es wurde gerade heute bis tief in die Nacht hinein gearbeitet. In ihrem Lichtschein sah Wechting die schwer- fällige Kavalicrtrcppc mit ihrem altersschwa^" Holzgeländer in den Schlagschatten, welche sie wlUl' wie ein langgestrecktes Ungeheuer an der getüncht Wand emporklimmen. Mit leisem Echo, welches sein Schritt mm'""' eilte Wechting die Galerie entlang, an den buutt^ rauchbeschädigten Wappenbiloern vorüber — "^. selben Weg, welchen verliebte Hostavaliere dazu"" so geschickt für zärtliche Stelldicheins gefunden nn" dem Schutze dcs Aberglaubens. Er öffnete die Tür und trat ein. Feuchtwarmer Moderduft schlug ihm cnlaM',^ Ter Mondschein spann nut geisterhafter KlarY^ seine Helle durch den öden Raum. Tausend st"! graue Spinnengewebe an den Scheiben und un ^ den Fcnstcrwölbungcn ließen ihr Maschcnw^ deutlich darin erkennen. Auch über das l'crbllchl Pruntbrett mit seinem seidenen Fctzenschmnck l'W er seinen silbernen Lichtstrom bis an die Ncdor!.n ^ Kammertür, durch deren klaffende Öffnung es ul den roten Steinboden des vermauerten VorrcUl floß- . l5i» Wcchting lauschte in die Galerie hinaus- ^ unbekanntes Gefühl der Unruhe war über u)" '^ kommen. Jetzt hörte er die gegenüber ^^ ." ^ her, welche die vom wcißflockigen Umhang "N > und Hals verhüllte Franengestalt in dcr b<"d ^ ^ „Helene", sagte Wechting mit sanftem -" „was habcn wir bcidc hicr zu suchcn?" lFortsehung folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 77. 679 6. April 1909. lähriger Mensch lam er bereits zu seinem Vater ins Geschäft. Mittlerweile hat er sich eine derartige Keimt->us sämtlicher Spiritnosen angeeigllel, das; er auf die kleinste Probe schon hin sagen kann, was für eiu Ge-tränl er vor sich hat, und mit welchen Zutaten, "nd Um, »^clch^- Meiige ?s »,öglicher»veise verfälscht ist. Allerdings prüft er nicht mit geschlissenem Auge, aber d^ch sli, daß er die Flasche oder gar das Stilett nicht zu sehen belomml' außerdem loinmt ihn, auch sein zu-vl'rlässigcv Geruchssinn sehr zu Hilfe. „Eiu Ehemiler", 1clinl richtete nnn vor lnrzem eiu Schreiben an den ^lwerncur, er habe seinen Berns jetzt satt, er wolle !'") llnterwersen unter der Bedingung, daß die Negie- ,""s< ihm alle begangenen Verbrechen nachfehe uud ihn "Frieden lebeil lasse. Die Legierung lehnte den Vor- V"l! ab „nd ließ diesen Bescheid in den Dörfern ver- Ü^Xlich^,. Gleichzeitig sandte sie hundert Kosaken »trr den, Nesehl des Hanptinaniis Ivanov znr Verfol- ^'"N Zelims nl.,. Ehe der Kommandant an die Arbeit l!?' ^'^' er eine» Brief folgenden Inhalts an den N?'""! "Du hast viel Blut vergossen, hast viel ws. """' Ncsammelt und jetzt bist du müde, willst >"""' >tnd ergibst dich. Aber der Zar lanu die Ver- ^,s^''>, die du' begangen hast, nicht verzeihen. Du mußt ^ w>> ein .^eld,' mil den Waffen in der Hand sterben. >u?'s " heißt es, du seist mutig und slarl. Nuu, be- wl! ^ '"^ verteidige dich gut, denn wenn wir dich ms ' N'bl es seiue'Barmherzigseit für dich. Allein >„> ? ^""'ps bars unschuldige Opfer nicht losten — es d„ - ,"l)nehin genug Blut vergossen. Unser Kamps ^! uichl zn la»ge dauerii u>id die Nevöllerung rniiiie- ,''' Ninun daher meine Heraussorderuug an: Be- ^ ^U' rim',, beliebigen Ort, ich werde mit so viel A, l "scheinen, »vie du willst. Nriuge die gleiche lcw.l ^"n ^liäubern niil, und wir Wolleu su lange h "PN'n, bis eiue von den beiden Gruppen vollständig »iVl'l ^ ^''" U"'rd. Ant»vorte uingehend. Vergiß bloß >ü?< ^ ^'^' "lle beide das Ehrenwort geben müssen, "N im'hi- Ma»„schas< znln Stelldichein initzubringeu, ^ ^'reinbarl »vird." Ob Zelim Khan wohl der ritter- N?' ^'nladnng zum Kampfe Folge leisten wird? ,,^'irscheinlich ist es, daß sich der Räuberhauptmnun r d,^. st^.^,^. flüchten wird, um iu der Türkei nach 3i i Ü "" ^beit reichen Leben mit Anstand und "dc deu „K('f", das süße Nichtstun, zu geuießeu. Nlnii^ ^" scelrante Noosevclt.j Mehrere Ne»vyorler ,s)n 7 ^'wssentlichen drahtlose Telegrainine von der ^.,."'uurg". Mit»ooch nachts lvurde von dem Schiff ge- burn" ^"^ ^' ^"' !^'b^ be'vegl sei und daß die „Ham- lavs "rg stampfe. Sofort spelnlierte mau, ob der s'cm^ ^l'ddy »oohl seelranl »verden »vürde. Eine An- l'l'.i.. '""^^' Donnerstag von dem Schiffe wie folgt "mmm-tel: „Mister Noosevelt ist heule nicht zum Arw? ?lch'eneu." Darob ein gewaltiges Lachen von slcuk > l,','^ ^"" Fraileiseo aus gntmüliger Schaden- Css,. ^' "aß Teddy, der Starle, einer so lviirdelosen ' ^^ache erlegen ist. ^otnl- Ulld Promnzial-Nachrichteu. ^in ttcncr Lchrftlan fttr die humanistischen Gymnasien. ^chrvl" ^""'5">'g ^"' gestrigen Notiz über den neuen lich >..! ' ^'^ ^"^' humanistischen Gymnasien sei Hinsicht-tiührteil?."^""' ^"l"richlsgegeustände >ioch folgendes (^'^. ^ .'st. die vielfach gewünschte Fortführung der ^^' s/^^ l'l den oberen Klassen als selbständiger rUlärn, <""^ die prinzipielle allgemeine Obligat-»nd d^ -> ^'N'!handzeich>u'ns im ' Uulergymuasium loir di.'? ^""'"'s iu allen Klassen des Gymnasinms, ^m ^' ^ '^^lschule allgemein dnrchgesiihrt ist. '"undli , ^"''!"1"l als Uiilerrichlssprache wird dem ^'lcqt ^'' ^'bnnlche der Sprache mehr Gewicht bei-^na .'!,.^ "'^"'^ die in den geschichtlichen ^»sammen-blasse ^"dnete Leslüre beginnt schon in der sünslen ^"Nsiilir ,> ? '^ ^^""'' '^">"n geschassen für die ""he cm? «s'' l'<"'alnrgeschichl!iche>, Velehrnng bis ^'schr Vi'!,s !?,?""""' ^"' Lesestoffe wird die'dich-Zahl^,/ "s" <^ ^oelle, Nomanj stärser betont. Die """U'lier u>'V?/r^^''^''' 'sl herabgeseht! iu der 'U"g des Lehrz,eles für die Oberstufe ist ge- geiiüber der vielfach rein intelleltualistischen Aussassung der Ausgabeu des deutscheu Uuterrichtes auch der An-legung der Kunsterziehung leillvei>e Rechnung getragen. Im Laleiuunlerricht ist die Anzahl der Schul-arbeiten skumposilionenj eingeschränlt. Die stilislinyen Übnngen »verden bis zur obersten Stuse fortgesetzt, die Clegreislestüre »vird slärler berücksichtigt als bisher. Im Lehrplau für Griechisch wurde der Kreis der zu lesenden Antoren erweitert, damit die Schüler eine Kichere Keuutuis der griechischen Lilercuur vom Gym-nasium mitnehinen. Die Lelture Honiero uud Plalons ist eriveilert, allch lann iu der siebeulen Klasse aus Antrag der Landesschulbehorden der Leltüre eine fiinsle Slnnde in der Woche zngelegl »verden. Im Geschichtsuulerricyte soll sich vou nuu an die Unterstufe von der Oberstufe noch viel deutlicher ab-heben, alls der Unterstufe werden anschaulich erzählte Geschichtsbilder verlangt, die der Altersstufe der Schu-kr entsprechen, ans der Oberstufe soll bei Zurück, dlängen lriegSgeschichllicher Details der pragmatische Zusammenhang der geschichtlichen Tatsachen nnd deren ^lbhängigseil von den natürlichen, lulturellen und Wirt-schaslüchen Verhältnissen betont »verden. In der Geographie »vird durch die Einführuug des selbsläudigeu Unterrichtes in den oberen Klassen die Uulerstufe entlastet, indem der ertlärende, schwierigere ^eil den höheren Klassen zugewieseu wurde. Allch das praltische Ziel des geographischen Unterrichtes wird besonderer Ausmerlsamleil empfohlen. Die Vaterlandssnnde der achte» Klasse »vird durch eine Art Bürgertnnde erweitert, durch die eiu tieferes Verständnis unseres staatlichen, sozialen und wirt-schafllichen Organismus erzielt »verden soll. In der Malhematil »verden wesentliche Erleich, teruugen Platz greiseu. Im ganzen Unterrichte soll daS Ersassen fnnltionaler Beziehungen gepflegt werden, die räumliche Anschauung soll namenllich auch durch dir Anfnahme der Elemente der Projellionslehre gefördert »verden. Die Natnrgesch,chle findet eine stärkere Berück-sichtigling, indem die an viele», Gymnasien durchgeführte salnllative Vermehrung der Stundenzahl in der fünften Klasse aus alle Gymnasien ausgedehnt und gleichzeitig die Möglichseil geboten »vird, iu der sechsten Klassr salultativ eine Sluude dazuzulegen. Die Vermehrung soll hauplsächlich der Geologie, der Somatologie und Hygiene zunutze lommeu. Im Physilunlerrichte soll noch mehr darauf ge-dlungen werden, daß die Schiller nicht bloß Kennl-nisse erwerben, sondern anch lernen, ihre Sinne zi, gebrauchen, sorgfältig zu beobachten und aus den Beob-achlungen richtige Schlüsse zu ziehen. Zn diese»» Zwecke wcrden auch wahlfreie Phyfitausche Schülerübungen eil,-gesührl. Das Mathematische in der Physil »vurde be. Nächtlich eingeschränlt, den Erscheinungen des täg. lichen Lebens und den Anwendungen in der ^echnil ist entsprechende Berücksichtigung angedeiheu zn lassen. Der Ehemie ist jetzt an allen Anstalten ein grö-ßeres Zeitausmaß eingeränmt, und der vorbereitende Unterricht ans der Unlerstnse ist ans einen späteren Zeilpnnlt verlegt. Der Gegeilstand lauu daher inte», siver behandelt »verden, doch »vird vor eiucr Häufung vo,i Lehrstoff ausdrücklich gewarnt. Moderne Sprachen und Landessprache!, sind eut. weder obligat oder relaliv-obligal oder unobligal, je uach lolalen Verhältnissen ans Grnnd besonderer Verfügn»,, gen zu lehreu. Der Lehrplan ist als Sonderabdruct im Schul-bücherverlage in Wien erschieileu. * lTtaatssubvcniion.l Wie lvir erfahren, hat Seine Exzellenz der Herr Minister des Innern zu den mit 84.000 K veranschlagten Kosten der Herstellung eiuer Wasserleitung für die Ortschaften Ober- und Uuler-Ko^ana, politische Gemeinde Ko^ana, und für die Ort-schasle» Reverse und Kal, politische Gemeiude Sanlt Michael, Vezirl Adelsberg, eilleil ii, vier gleichen Iah-resraten in den Jahren 1900, 1910, 19N und !912 fälligen Siaatsbeilrag von 8000 !< unter der Nedin-gung bovilligl, daß durch die — uach ersolgler Ouell-fassung vorzunehmende chemische und balteriologische Untersuchung des Leitungswassers dessen einwandsreie sanitäre Beschaffenheit uenerlich erlviesen »vird und die Herstellung der ga>,zen Wasserleitung projeltsgemäß elsolgl. Von feiten des l. l. Ackerbauministeriums »vurde zu deu Kosten der Herstellung bereits iu, Jahre I90U ein ans mindestens in fünf Jahresraten z» verteilen-der 40 <)l iger Staatsbeitrag in, Höchslausmaße vou 3l'.6.000 K aus der Kredilpost „Meliorationen" be» willigt. —r. — lDie ^raqe dcr Verstaatlichung dcr Tüdbahn.» Im Zusanimenhange mit der eben durchgeführten Ver-slaatlichung ist infolge parlamentarischer Anregung auch von der Verstaatlichung der Südbahn die Rede gewe-sen. Die Angelegenheit' hat iu den letzten Jahren be-lannllich wiederholt den Gegenstand unverbindlicher Besprechungen zwischen den Negiernngsvertretern und der Gesellschaft gebildet und die Verwaltung der Süd-bahn hat an maßgebender Stelle seinerzeit eine Ein-gäbe überreicht, worin darauf hingewiesen wnrde, daß die Verstaatlichung das wichtigste Sanieruugsmittel wäre. Vor einiger Zeit hatte nun der Präsident der Südbahn Baron EHInmeely m»t dein ^inanzminister »l. v. Bilinsli eine Besprechnng über diese», Gegenstand. Es ist möglich, daß jetzt nach der Verstaatlichung der böhmischen Privatbahncu ernster als früher daran gedacht »vird, die Tüdbahn z» erwerben, allein die Lösnng der Frage ist mit so außerordentlichen Schwie-rigteilen verbunden und hängt von der Zustimmung so vieler Halloren, darunter auch Uugarns, ab, daß bis zur Ausführung einer fulcheu Absicht noch ein langer Zeitraum verstreichen dürfte. Selbstverständlich »verden noch im Lause dieses Jahres verschiedene Besprechungen zwischen den Negierungsverlretern nnd der Gesellschaft ei folgen. " jAu6 dem Pollsschnldicnste.» Der l. l. Vezirls-schulrat in Adelsberg hat die bisherige Supplentin an der Vollsschule in Godovi^ Fräulein Frauzista Ma-ver zur provisorischen Lehrerin an der Vollsschule in Kallenfeld ernannt. — Der l. l. Nezirlsschulrat Lai-bach Umgebung hat an Stelle der zur definitiven Leh» rerin an der Vollsschnle in Waitsch ernannten Lehrerin Fränlei» Vida 6 o r u die disponible Lehrerin Frau» lein Emma S ch m i d m a y e r zur provisorischen Leh-reriu an der Vollsschnle in Uuler-Ki^la ernannt. —?. — ,><>I>i,5 weist innen hohle Stammglieder auf, »vie solche beispielsweise beim Bambusrohr vorlommen, und diese bilde» für die Ameisen eine prächtige Unterlnnsts. statte. Doch nicht nur Wohnung, sonder» anch Nahrung erhalten sie ans der Eelropia. Kleine lnollige Körper» chen, die aus der unleren Teile der Blattstiele zu finden sind „nd als sogeuauute Müllerfche oder Beltjche Kör-perchen bezeichnet werden, dieneu deu Ameisen als vor» zügliches Nahrungsmittel, das neben seiner Güte und Nahrhafligleil uoch deu besonders schätzbaren Vvrteil besitzt, daß es in nm so reichlicherer Menge produziert wird, je mehr ihm von der nahrungsuchenden Ameisen, schar zugesprochen wird. Schließlich erwähute der Vor. Nagende noch die interessanten Pilze züchtenden Ameisenarten, die in ihren Nestern ans einem ans zer-malmlen Blalleilche» gewoxneneu Substrate Pilze lnl-livieren, deren Enden zu Knöllche», vo» Müller zu» lresfeud als „Kohlrabihäufchen" bezeichnet, anschwellen und den Ameise» ei»e treffliche Nahruug bieten. Auderseits gedeihe» diese „Fruchtgärleu" ebe» wieder »ur iu Symbiose mit deu Ameiseu. — Der Vortrags. abeud war sehr gut besucht und der Herr Vortragende fand für seine interessanten Ansführungeu, die er über. dies an mehrere» lolorierlen Tafeln erläulerle, rau. schenden Beifall. " lailtig, No»»e»gasse 3, Wage»sattlergewerbe' Vela Großer, Schellenbnrggasse 6, Schriftenmalergewerbe- I. Bo^tjail«^, Bahilhofgasse 29, Fiakergewcrbe; Franzisla Kham, Miklo>i<"-straße 10, Ausschaut vou Wein und Bier und Verkauf von kalten Speisen; Maria .Kos, Komeusktigasse 34, Greislerei; Johanna Vekjet, Schel» lenburggasse 6, Handel mit Wein, Bier nnd Vrannt-U'ein in verschlossenen Gefäßen; Jakob Jane^w, Vod. nikplatz, Verkans von Eier» und Geflügel. ^ ^Verkehr mit Ätzlauge und Laugcncssenz.) Tie große Zahl von Verätzungen mit Laugenessenz, die sich alljährlich ereignen, hat die Landesregierung für Krain veranlaßt, die in der Verordnung der Ministerien des Innern und des Handels v. 21. April 1876, R. G. Vl. Nr. 60, betreffend den Verkehr mit Giften, gifthaltigen Trugen und gesundheitsgefährlichen chemischen Präpa° raten, enthalleuen Weijungen hinsichtlich des Verteh-res mit Ätzlauge und Langenesseuz in Erinnerung z» bringen. Diese Vorschriften lauten: 1.) Die Ätzlange und Laugenessenz ist von den Gewerbetreibenden ill Gefäßen oder Behältnissen, welche mit der deutlichen Aufschrift des Inhaltes bezeichnet sind, anfzubewahreu und von jedermann, welcher dieselbe in Verwahrung hält oder verwendet, von den Genuß, uud Heilmiltelu feruzuhalteu. 2.) Im Kleinverkehre sind diese Stoffe gut verwahrt auszufolgen. 3.) Der Käufer darf zu deren Empfanguahme nnr solche Personen ermächtigen, bei welchen weder Mißbrauch, noch unvorsichtiges Ge» baren zu besorgen ist. 4.) Anch der Verkäufer darf diese Stosse au Personen, welche zu eiuer solchen Be» soignis offenbar Anlaß gebeil, nicht verabfolgen. Mit der Abgabe dieser Stoffe dürfen Lehrlinge nicht betranl werden. 5.) Bei Versenduugen sind diese Stoffe in gut geschlossenen, vor dem Ausrinnen vollkommen geschützten Behältnisseil zu verpacken nnd mit der deutlichen Aus. schrift des Inhaltes unter Beisetzung des Namens des Versenders oder seiner Firma zu versehen. Übertre-tnngen dieser Vorschrlflen werden, wenn sie nicht unter das allgemeine Strafgesetz nnd nicht unter die Straf-bestimmnngen der Gewerbeordnung fallen, »lach den Bestimmnngen der Miuislerialverordnung vom 30. Sep. tember 1857, Nr. 178, N. G. Bl., mit Geldstrafe von 2 bis 20«) X geahndet. ^'. — Kongreß der Mittelschulvcreine Österreichs.) Gestern beganneil in Wien die Beratungen des Kon» gresses der Mitlelschnlvereine Österreichs, zn welchem alle Nationalitäten Delegierte entsendet hatten. An» wesend waren Vertreter des Unterrichtsministerinms, zahlreiche Landesschnlinspettoren nsw. Ins Präsidinm wurden gewählt: Professor Dr. Twardowski lLem» berg), Professor Mendl iVrünn), Professor Appcl lPrag) und Professor Dr. 7. m a v e «.Laibach). — lÖffcntlichcr Vortrag.) Der slovenisch-: christlich, soziale Verband in Laidach 'veranstaltet morgen abends um halb 8 Uhr im groben Siale des Hotels „Union" einen VoNrag des Herrn Dr. Leopold L 5 n a r d über Rnßland nnd dessen Residenzstadt.'. Der Vortrag wn'd durch farbige slioplische Bilder eclämert U'erdeil. ^>,i-. trittsgebühr für Nichlmitgliedcr 10 >.. — ^Pereincwesen.) Das t. k. Landespräsidinin für Krain hat die Bildung des Veremcs „X^in^'Iix» l»">i' tn"'ü!^' v l.Mdl.inni" mit dem Sitze in Laibach znr Kenntnis genommen. —''- * lZur Volksbewegung in Ärain.) Im politischen Bezirke T s ch e r >l e m'b I 'l26.300 Eiilwohiler) fanden ini verflossenen Jahre 182 Trannngen statt. Die Zahl der Geboreneu belies sich auf 803, die der Verstor, beuen anf 597, darlinter 185 Kinder im Alter von der Geburt bis zu 5 Jahren. Ein Alter von 50 bis zn 70 Jahren erreichten 146, von über 70 Jahren 175 Personen. An Tuberkulose starbeil 57, an Lnngenent-züildung 52, an Diphtheritis 7, an Scharlach 20, an Masern 6, an Keuchhusten 1, durch zufällige tödliche Beschädigung 5, durch Selbstmord 2 nnd durch Mord uud Totschlag 2 Personen, alle übrigen an sonstigen verschiedenen Krankheiten. —r. — sIm hiesigen Landcsspitalc) werden soeben ill den ansgedehnten Part» nnd Garlenanlagen gründliche Umändernngen vorgenommen. Die Rasenplätze werden mit frischem Grassamen besät, die Wege instand gesetzt nnd mit düunem Partsand bestreut. Die bisherigen zugeschnittenen Zypressen, die einen düsteren, sriedhof. artigen Anblick boten, wurden entfernt und auf eiuer »veniger exponierten Stelle gruppiert. Als Dekoration der nmgeänderten Nasenflächen werdeu zierliche Blumenrondeaux aufgestellt und mit der Umgebung in Einklang gebracht. Die Arbeiten verraten Geschmack nnd Knnstsinn. Überdies werden Genesende an den schönen Vlninengrnppen ihre Freude nnd Belustigung finden. —>"—. — ^Todesfall.) In Graz ist vorgestern Herr Hof. rat August Urbas im 85. Lebensjahre gestorben. Ein gebürtiger Laibacher, wirkte der nunmehr Verblichene als Auskultant und sodann als Gerichtsadjnnll beim Laudesgerichte in Laibach, als substituierender Bezirks-richter in Landstraß, als Nezirksamtsadjunkt in Laas, c.ls provisorischer Gerichtsvorstcher zuerst in Litlai, dann in Planina, wo er im Jahre 1867 Bezirksrichter wnrdc. Nach zwei Jahren erfolgte seine Übersetzung nach Adelsbcrg, im Jahre 1874 seine Ernennung znm Lan-desgerichtsrate beim Kreisgerichte in Cilli uud im Jahre 1878 zum Rate des Oberlandesgcrichtes in Graz. Im Jahre 1894 wnrde ihm der Orden der Eisernen Krone dritter Klasse, drei Jahre später der Titel nnd Eharakter eines Hosrales verliehen. Im Jahre 1898 trat er iu den wohlverdienten Ruhestaud. " Danitäres.) Wie man uns mitteilt, sind vor kurzem iu den Ortschaften Lipovee, Kot, Nestuplja Vas, Pogled und Sodinja Vas, Gemeinde Winkel, politischer Bezirk Tschernembl, der Scharlach und die Masern epidemisch aufgetreten. Von den an Scharlach ertrank» ten vier Kindern sind sämtliche vier Kinder gestorben. Voll oen an Masern erkrankten 15 Kindern sind 11 bereits genesen nnd 4 verblieben noch in ärztlicher Be» handlnng. Behufs Hintanhaltnng der Weilcrvcrbreitnng der Krankheit wurden sauitätspolizciliche Vorkehrungen getroffen. —r. — sKrankenuclucgung.j Im Kaiserin Elisabeth. Frauenspitale ill Rudolfswerl verblieben mit Ende Fe-bruar 42 Kranke in der Behandlung. Im März wurden 85 kranke Personeil anfgenommen. Die Snnune der behandelten tranken Personen betrug somit 127. In Abgang wurden gebracht, nnd zwar: als gehcil« 36, als gebessert 6 und als ungehcill 4 Personen. Ge» slorben sind 2 Personen. Mit Ende März verblieben 79 Personen in der Behandlung. Die Summe niler Verpflegslage betrug 1930, die durchschnittliche Ver. pflegsdauer für eiueu Krankeu 15 19 Tage. — Die Frequenz dieser Krankellanstalt erfährt allmonatlich eine wesentliche Steigerung, ein Zeichen, »vie notwen» dig die Errichtung dieser HnmanitälSanslalt im Unler-lande war. !I. — trag vorzeitig zu lösen. Der Vertrag hat ferner genaue Aestiminnngen über die Höhe nnd Art des Lohnes » das Verrechuuugöbiich selbst dann verantwortlich, we»» der Arbeitslohn den einzelnen Arbeitern von eine»' Vermittler ausgezahlt wird. Jeder Arbeiter hat das Recht, sei» Verrechmmgsbuch selbst aufzubewahren M'd bei der Abreise mit sich zn nehmen. Der Text dl's Verrechnuiigsbuches soll iu dänischer Sprache mit hi»' zugefügter Übersetzung in der Muttersprache des Ärbei< ters abgefaßt werde». In, Falle der Erkrankung des ausländischen Arbeiters hat der Arbeitgeber siir dic erforderliche Hilfe, nötigenfalls auch für Arzt u»d Arzneien, Sorge zu tragen und anßerdem die Koste» der Krankenpflege bis zu einem Zeitraume von sechs Monaten aus eigenem zn bestreile». Die Verpslichtu»si zur Tragung dieser Kosten tritt nicht ein, wenn dic Krankheit durch die Arbeiter selbst verschuldet wurde. Der Arbeitgeber hat für eine iu hygienischer Bezn'' hnng klaglose Unterbrillguug der ausländischen Arbeitet Sorge zn tragen. Das Gesetz enthält über die Erst"' dernisse der Woh»»»g >md der Schlasränme detailliert»' Bestimmnngen. Die Polizeibehörde» kontrolliere» 5u' strenge Ei»hall»»g der Bestiinmiingen über de» Ä/'' schluß des Arbeitsvertrages sowie über die Uuterku»!^ der ausländische» Arbeiter. Streitigkeite» zwischc» Arbeitgeber nnd Arbeitnehmer werde» vom Polizei meister des Ortes in Vergleichswege geschlichtet »der nöligensalls durch das Polizeigerichl entschieden. T"' Kosten der Veistellung eines sprachenknndigen M>' standes trägt der Arbeitgeber, salls er sachsällig wird, sonst der Staat. Der Minister des Innern kann d»"'» eigene Aussichtsbeamte die Durchsühruug der Best"»' nülnge» dieses Gesetzes konlrollieren. lSchlliß l>>^ " lDie Vora in Trieft.) A»s Tries«, 5. d. ^'-' wird gemeldet: Der nm die März-Aprilweilde geN'öh»' lich eiiltretelide Rückschlag der Witterung i» de» volle" Winter macht sich hener überaus empfindlich gelte"^ Die seit mehreren Tagen herrschende heftige Bora/''' reichte gester» mit eiuer Geschwindigkeit von ü^, 100 Kilometern in der Stunde eine im ganzen Wi»^ nicht beobachtete Stärke. Das Thermometer zeigt e"U Minimaltemperatlir von ^ l '3 Grad. Das abnorm"^' Wetter wirkt hi»der»d anf den Seeverkehr. Die Küsll'»° dampfer mnßlen heule nachmittags die Fahrten "^ stellen. Tie Bora ist auch heule' noch sehr heftig, ,!' zwar, daß der Sanitätsmolo in seiner ganzen ^s^ ^ von 76 Metern von Slurzwelleu überflutet wnrde. ^ Stnrmwetler breitet sich über die ganze nördliche >»" mittlere Adria uud über den Quarnero aus. Meldn"' ge» über größere Uilfälle zur See sind bisher nichl eü" gelaufen, wohl aber ereigneten sich ill Triest '»s^ von Boraslößen mehrsache Slraßenunsälle. ., — < '' ' im Scheckverkehre 3,559/167 K 53 1,. . ,, — lMit den, Anbringen von reinslove">s^^ Straszentaseln) nnrd morgen an der „l),«'^"'^ <-<>" l„Ziegelstraße") begonnen lverde». Die "ln" ten, die eine geraume Zeit i» Anspruch uehmen >-> ., ten, sollen nullmehr in einem ^juge zuin Absch''> gelangeil. ^'7 i,> " !',, gefährliche und gewalttätige Einbrecher Antm' " i aus Dubrova bei Laibach, der erst am 2. /^ ' ^?-l. I. nach dreijähriger Interniernng das ^^Vj,, arbeitshaus verlasfeu' halle. Er war einen M"' ,„id einer hiesigeil Fabrik als Pferdeknecht bedienst" Laibacher Zeitung Nr. 77. 69-5" 6. April 1909. verlleß eigenmächtig den Dienst, um seiner alten Ge° Uwhichcit nachgehen zu köuneil. Bntel, ein schon clsmal abgestraftes Individuum, wurde deu, Gerichte eiuge-ucsert. -> Der Stadtarine Ferdinand Göck bettelte'in mnm Bäckerladen an der Römerstraße. Da er be-tnmken war, erhielt er kein Almosen. Er geriet dar-«der in solchen Zorn, das; er eine Glastürscheibe zer» rummerle. ^ lHwci naschhafte Knaben.> Zwei Knaben beniers. "'» a» der Petersstraße, das; ein ^ebzelter frisch, gcdackene llebzellerwaren ins Vorhaus zuln Abkühlen lMlll hatte. Sie spähten einell günstigeu Augenblick al'ö und lr»ge» Waren im Werte von 2 X davon. iEntwichcne Zwänqlinqe.j Diesertage sind die vManHlmqc Alber! Ranp'nil' nnd Fra»z Paner von 'Per Arbeitsabteilnng enlwiche». sWein ssohürcn die Fingcrrinqe.j Am Sams» lass übergab ein nnbelannler achtjähriger K»abe einen» anderen Knaben zwei goldene Fingerringe »nil dem Be» "U'rlen, daß sie seine' Mutter nicht haben »volle. Da b'.r Ringe vielleicht von einer strafbaren .Handlung h^r. Mren, wurden sie der Polizei ausgefolgt, wo sich der ^'«cntüüler melden wolle. -^ sTclbstmord einer Fran.j Wie die „Klag. Ztg." ^>det, Hal gester» früh die Gattin des Realschulpro» lessors Lndwiq Nagele, Frau Iosesiile Nagele, im ^»dkauale den Tod gesucht. Die bedanernsiverte junge Mau, die vor ungefähr vierzehn Tagei' einem Kinde ous ^lA>„ schenkte, li!l seither an einer Nerve»lra»l° ^><, die micl) die Ursache dieses Schrilles gewesen sein burfle. Die deiche wnrde nnlerhalb der Eisenbahnbrücke "ns dein Lendlanale geborgen. , ^^ sRichtiqe Zeit.j Die Landhansnhr »veisl henle ^^tt fehler von - 5, Sekunden ans. Thratrr. Kunst und Literatur. ^, ^I X V V l> t, .i ll .VI ^> /.«' .i :, l< ,' k' l> ^ :^ ^''"».i«k<».) XIX. Jahrgang. 1. und 2. Heft. In oen bisherigen Bauden der ,.^/.v<«tM" liegt hanplfäch. uy vni historisches und literarhistorisches Material aus» Mfte>chl>^ l>liensooiel, daß mau — wie dies in der w", - ^ Sache gelege» isl — zu ermesse» vermochte, ^'^ Material »och »»gehobe» sei. Der nene Jahr» ^,'ll >l,'ahrl i» seinem Arbeilsprogrnmn! iin (ganzen die ml ' ^" beN'iihrlen Traditionen' die engere Äcnseal» . ""l der Scl)lvesterzeitjchrift „Earniola" überlassend, ln? " !'^' "^ lmchtigstes Arbeitsgebiet die Historie ; . ^'tl'rslrliistorie mit deren Hilsswisseilschaste», ohne ^, es ^,^> «H^^,^^,,,,^ ^,^>^ einheimischen Flora und ^'"'" aus dem Auge zu verlieren; auf die Ansdecknng '"Erkenntnis der Urquellen »vird hiebei das Haupt» ^ wicht g^i^^ ,,„^> ^n» liegt auch das Hanplverdiensl r .,Ixv,^^' Hauplbeilräge der vorliegende» Nummer. m>' >)' Prijatelj reproduziert aus dem Archiv des ^"UslcvimW des Innern in Wien behnfs Illnstrie-^,.^, ^'r Biographie des mit der slovenischen ^iternlnr» ^!U)ichte innil-, verknüpften polnischen Emigranten Emil H^'lNlo die Alten, welche über den Aufenthalt des ic,'^"ulen in ^aibach, in der Zeit vom 27. Iauner Nils i '^'"" '^' Iäuuer 18:5!) »m Todeslage Ko-üm. r< ^""«t s'>r Monat, gelegentlich noch öfters, ge-^uu'lleus Bericht erstatten/Die Abhandlnng ist nicht sleln ^^ ^'^ ^iteralurgeschichte lnamentlich siir die Ent» li^>".? ^"' ''loryllösche,! Sainmlung slovenischer Volks-dnm ,''"'^i^ sonder» »virsl auch Streislichler aus die l>i„, g"' polilisch^» u»d soziale» Zusläode. - Aus , ^"! m der Hosbil'liolhek in Wien befindlichen Sam^ ,^. '"»de veröffentlicht Dr. ssr. Kidri.^ eine latei-lui ! ",'^'f"ßle Biographie Trubars, n,n schließlicl) zn sek> """' ^' s" der Hauptsache »ach eiue llber. diir "'s "^ bezügliche» Partie» iu Valvasor; daher d r,i !'^' '"^l überschätzt werden. — Dr. Joses G r n -Neiti ^^ '" sriallliscl>en Archive» »eue urku»dlicl,e benen"?« '^!' ^'""'' ""'" "'"sasser schon früher gefchrie° durs ^"l!"be über die Ablissi» Susanne in Mü»ken° chli/uist js< ^„^, ^,,^,,, ^„f^^ ^„ Doktor »„'s,.? "'^ l c vertreten, betreffend den „All'iuismus" ,1,^ .^ "^'!^'l, jene krankhafte Erfcheiiiung, die so»st »vl'is',.'^'!"^' ^'"l> weiß werde» läßt «weiße Krähe», d^, m"M'sr usw.). ~- Eine bedenlende Erweiterung Ziel,,., ""'"""s der ..l/v>^!,j!>" bietet die Hera»'-,^l,s,Z von Arbeiten, betreffend die christliche ^ednf ^ ^ieuerlüig ist ein Verdienst des neuen d (',""?' ^'5 Theologieprosessors Dr. Josef Gru-'l'lq ' '"'" M"" üinu sie schou nach dem iu der vor-De!u, !'".<"'"""' ^ebote»e» »ur freudig begrüße». b'et<> <> ^ ^'"'^' des Interessanten sich diese,» Ge. T,i s/' ?""'"'^'u >"ßl, zeigt eiue Abhandluug von Joses n,il)«„ ', "'' ""» scheinbar »»bedelllende» u>ld bisher in Nud^'' ' <<"'!'^"' "^'"l"' des entlegenen Kirchleins ">>d ^...7^'. " ^^des) ansgehend, ein ganzes Kultur-fahrten? . ^ "'l"l«, dessen Älittelpn»kl die Wall-dl'>,. ^^" 1 Sa»liago de Eouiposlella i» Spanien bil-^lchtili.' ?"-""'"' ^'ogrammpimlte haben >vir ferner ^c,ns!'r ^!''"""""'^'^""^n lüber die Bilder vo» '"'ldlich.'.,"?'^^ .^'"' Francesco ^liobba) vom uner-AiG j ^^le,l(i zu verdnule».Harte etymologische "'szuluack.'!'^' ^"' "»erklärten Eigen»ame» snchen Ce5c>,w/^' ^' P'" l a r «..Kolovrat"), M. Sila Pe,V? /' ^- Ko,^,,il s„Mivna Pe<^," ans M<>dna tücksch,,, i''^ M<^na ist wohl ein ln,«..^ oder ein ^"). D,n'!,'!/""''^ "Hml'lV hat keinen Nasal-"'^ Vcrickn > ' '' ^''' H^les neh»,en kleine Notizen "^l' e»>, >ooru»ler ,vir ans Dr. Grndens Anzeige der Bücher von Dopsch: „Die ältere Sozial» Anzeige der Bücher von Dopsch: „Die ältere Sozial» Dr. Jus. Tumin^el. — s„I. ^' u I,!.,' :l n l> i< > / v s» n."j Inhalt des Aprilheftes: 1.) Pojeslav Mol 5: Oc^n Abend. 2.) Dr. Ivo 8 orli: Allein. 3.) Dr. Josef T o >n in ^ el: In der ewigen Stadt. 4.) Pelrn,^ln: Im Frühling. 5.) M. P. Nata^ai Aus der Nacht, ti.j Bojeslciv Äi o I i: Odysseus. 7.) Iva» Ea » lar: Herr Vavra. «.j Vojeslav Mol<^ A»tile Melodie. 9.) Vladimir ^evstik,' Seine Wohlgeboren Doktor Ambrosins ('ander. !<».) Petru^l'a: Manickcw Tod. 11.) (5. Golar: Klara Kvas. 12.) (5. Golar: Die Lerche trillert. 13.) AIcksij: Das Denk-»nil. 1^.) P od l i m b a rs l i: Die Erzählung des Iva» Polaj. — Die Nubrile» „Niicher»e»heilen", „Musik" nnd „Allgemeine Nuudschau" enlhnllen Bei» lläge von Dr. Iv. M erhar , Dr. Joses T o m i n » ^e'l, Dr. Fr. IleNä, I. A. Glonar, Friedrich I n v a n <^, i <> u. a. — lsluf Nrioni.j Zehu Skizze» vo» Gustav Groeger. Verlag vo» Morih Perles, l. n. t. Hos. bnchhändler in Wien. sPreis 5 X.j ~ ~ Eine elegante ^eilNvandmappe birgt zeh» Neprodnltionen nach Ol> bilder» des beka»»te» Grazer Älalers. Sie führen nns ilber Klippe» u»d Wei»berge, Steinbrüche uud Eichen» hniiu', Meeresbuchten nnd römische Ausgrabungen ans dieser Märche»i»sel, die als Knrort mit amerikanischer ^nischheil ausgeblüht ist uud schon wenige Jahre nach ihrer Erschließung Mitglieder des kaiserlichen Hauses und das gewählteste inlerualionale Publikum zu ihren Slammgästeu zählt. Als Bilderbuch vo» Brioni iuter. essa»! geuug, sagen nils diese Bilder doch bald, daß sie nicht diesem Zwecke ihre Entstehung verdanken, jedes einzelne zeigl künstlerisches Streben n»d wirkt für sich als geschlossenes Ganzes, sie sind nur eine Auswahl der zahlreichen Arbeiten, die Grueger in den letzten fahren anfBrio»! geschlosse». Farbige Wiedergabe» lolo» ristischer Probleme si»d sonst oft stnmps »»'d mcitl im Vergleich mit de» Origmale», aber Brnctmann-Äc'iinchen hat hier in Wiedergabe und Ausstattung tech. nisch Treffliches geleistet nnd gibt nns eine gnte Vor. stellnng der strahlenden Sonne Vrionis und der beucht» kraft der Originale des Künstlers. Gcschnftszcituuft. — iInbustric. nnd ^andwirtschaftsausstcllung.i I» der Zeit vom 5,. August bis 15. September I9<)9 findet in Ezeustochau lG"lv. Petritau, Station der Warscha».Wiener Bahn) eine Industrie, nnd i^and. wirlschnftsausstellnng »>il 20 Gruppen statt. Deklara-lione» siud i» z>vei Böge» a» das Ansstellnngslon,ilee lEzestocholva, »l. Penny Maryi, al. IN, Nr. 73) zu richte», »vo auch die Deklaratio»sboge» kostenlos er> hälllich sind. Die für die Plähe entfallende Gebühr kani, in zwei Raten entrichtet werden. Die Aussteller sind verpflichtet, die Erpouale fünf Tage, die Pavillons aber 15 Tage nach Schluß der Ausstellung zu ränmen. Für jeden weitere» Tag wird 10^ des Pachtzi»fes für de» Platz berechliel. Nach Ablanf von 15 Tagen werden die zurückgebliebenen ErMmte Eigentum der Aus-stellung. Die i» der Nähe der Grenze gelegene Be» zirlssladt Ezenstochau gehört zu den bedeutenden ge» »verbliche» Zienlrale» des Königreiches Polen und bil-det soznsagen den Mittelpunkt des indnstriellen Gon-ver»e»,e»ls Petrila», »veshalb eine möglichst zahlreiche Teilnahme österreichischer Exportfirmen an der gepla». le» Ausstellung sür das heimische Exportgeschäft vo», gioßem Nutze» sei» könnte, um so mehr als diese Aus-slelluug eiue der bedeuteudsteu zu werden verspricht, die in letzter Zeit in Pole» abgeheilte» >vnrde» und b» reits zahlreiche Annieldunge» aus dem I». u»d Aus-w»de vorliege». Für Tra»sporl. nnd Zollermäßignn-gen ist bereits vorgesorgt worde» »»d siild die rnsst. schen Zolläluler in Sosnowiee, Graniea uud Alelsa». drowo angewiesen »vorden, de» Zoll sür die ins Aus» land rücllehrenden Exponate zurückzuzahlen; cmßerdem sind die Exponate von der Entrichtung der Nüctsrach! i»»erhalb des russifcheu Reiches befreit. — Auf be° deutenden Absatz kö»nte» beso»ders nachstehende österreichische Exportartikel rechue»: Müllereimaschme», Wasserturbil,e», Eägelverle, Maschine» znr Erzengrnig von Ziegeln »nd Dachziegel», Dy»nmm»aschi»en, ^oko. »lobile, ^ Dampslurbiue», Wasserpumpeu für Berg. !verkz,vecle, Automobile uud Fahrräder, Wald- uud Gartensämereien, Galanterieglas, Apotheken« nnd Ehemilalienglas, Galanterie nnd hydrotechnische Kern-mik, ^edergalanlerie nnd Albums, Neiseesfelten, Trans-misfiousriemeu, künstlerische Reproduktionen. Photo-graphien, ^iclitdrucl, illustrierte Postkarten, Möbel, Stilmöbel, Bureau- und bürgerliche Hauseinrichtungen, Harlslahl, Werkzeuge, Schußwaffen, Trocken- »ud Ma. lerfarbe», hygie»ifcl>e und sanitäre Einrichtnngen. neueste Feuerlöschcipparale.___________ ____ Tclcssramme des l. l. Telcgraphen-5torrespondcnz-Burcaus. Dic Balfaufrnsscu. Paris, 5. April. Der „Matiu" will wissen, es sei »»»mehr entschieden, daß lc'ine internationale Konse. renz znr Kenntnisnahme der Abändernng des Ner-liner Vertrages eixbernsen werde» soll. Ans dem zwi-sche» Frankreich, England uud Rußland erfolgten Meinnngsauslaufch gehe hervor, dah diese drei Mächte jetzt, nachdem zwischen allen beteiligten Staaten ein Einvernehmen erzielt worden sei, eine neue Konferenz für überflüssig halten. London, 5. April. „Daily Graphic" sagt in Be» sprechnng der Regelung der Verhältnisse auf dem Bal» kau: Solveit Vosuien nud die Hcrcegovina in Betracht komme», ist ei»e europäische Konferenz nicht notwendig. Eine Umwandlung der Okkupation iu die Annexion sei in der Kompetenz der Türlei nnd Tsterreich.Ungarns gelegen. Diese Angelegenheit auf einer Kouferenz zu verhandeln, sei, soweit es sich um den Artikel 25 des Berliner Vertrages handelt, nicht notwendig. Anders stehe es mit den Artikeln 1 bis 12, die die bulgarische Frage behandeln. Hier sei eine Scmltio» dnrch Enropa zweifellos notwendig. Paris, 5. April. „Eclair" meint, die Millionen, welche Osterreich'Ungarn aiigeblich i»solge des Balkan» zwistes für militärische Vorbereitungen ausgegeben habe, seien gut augelegt. Österreich»Ungarn habe alles Terrain seit 1866 zurückgewonnen, behalte die emnel-tierten Provinzen und könne jetzt mit nnbestrittener Autorität auf dem Balkan sprechen. Äonsiantinopcl, 5. April. Der „Tanin" sagt iu Ne-sprechung der polilifchen Situation! Freiherr v. Aehren» lhal, den man mit Bismarck vergleicht, habe, was er im voraus anzeigte, vollständig dnrchgesührl. Deutsch-land uud Tsterreich.Uugaru bilde» derzeit ei»e» Block in Ze»lraleuropa, welcher rechts nnd links alles zer. schmettern kann. Daher müsse die Türkei sich gegeu die» selben versichern uud ihre Armee in Ordnuug briugen. Wien, 5. April. Wie daS „Fremdendlatt" erfährt, ist die angekündigte russische Note, durch welche den Mächten vorgeschlagen wird, ihre formelle Zustimmung zur Aushebung der die Hoheilsrechte Montenegros be-schränkende» Slip»latio» des Artikels 29 des Berliner Vertrages zn gebe», am Samstag den Kabinette» aller Signatarmächte übergeben worden. Konstantinopcl, 6. April. Die >lain»ncr hat das (?nten. MiNl. Luftdruck 73« 0 n.m. ". s 2" Ü7U7"^M^'^li^9sTÖ^Vstart bewvl^t l) U. Ab. 743 4 2 Uj SO. schwach » _______ 6.> 7 11. F, 742 or„ig verändert. spä!r. ^»elicileruu«. miyailr.w. Laibacher Zeitung Nr. 77. 662 N. April 1909. Seismische Berichte und Beobachtungen der Laibachcr Erdbebenwarte (Ort: Gebäude der k, l. Staats-Oberrealschule.) Lage: Nördl.Breite4tt" 03': Östl.Länge von Greenwich 14» 31', Beben berichte: Am A0. März zahlreiche leichte Erschütterungen in Messina; gegen 6 Uhr 30 Min. Aufzeich» nungen in Mineo ^Catanzaro) und Taranto. Nodenunruhe seit gestern unverändert. Angekommene Fremde. Grand Hotel Union. Am 4. Npril. Schädel. Ioll, Kubil. Porges, Kflte.; Wolf, Feldbau«. Bondy, Franll. Rsde.; v. Wilde. Ing., samt Frau; Groß, Tagyer, Dir.; Dr, Strecker, Arzt, Wien. — Dr. Heinz, Prof.; Horvatic s. Frau; Dr. Barac, Arzt, Agram. — Hronek, Priv., Veldes. — Terstenjak; Neumann, Kfm.; Pa< howsly, Sekretär; Egger, Rjd.; Ablcitinger, k. u. l. Oberleut,, Graz. — Lamprecht, Arzt, Sittich. — Stelina s. Frau; Strnad s. Frau; Uhliö, Ing.; Hermann, Kfm.; Fischer, Prio.; Friml, l. u. t. Oberleutnant, s. Frau, Prag. — Wolf, Ziffer, Kflte.. Brunn. — I. und A. Opeta. Lestouec. — Pollanz. Ingenieur, Villach. - Smerik. Prof.. Krainburg, — Dr. Dejano, Inns» brück. — Holnite, Iauesch, Kflte., Trieft. — Seeberger. Ing., Redwitz. — Schwarz, Mechaniker, Peruitz. ^- Lesudelli. — Dr. Nutal, Nagy-Kanizsa. - Dr. Pitamic, Gurkfeld. — Kulich s. Familie. — Ergenzinger. Gutsverwalter, St. Anna. — Dr. Schmiedt, Steiu. — Kißling. t. u. t. Oberleut,, Görz. — Krek, Prof., Rudolfsweit. — Dr. Cerne, Iasta. — Hauptmaun, Pfarrer, Altenmarkt. — Latzel, Kfm., Dresden. Hstel Elefant. Am 2. April. Baronin Lazarini, Gutsbesitzerin, Weißenstcin. — Baronin Rechbach, Gutsbesitzerin, Kreutberg. — Hanß, l, l. Notar, Marburg. — Dr. Thalhammer. l. t. Pro» fesfor, f. Familie, Gottfchee. — Spitzka, K,m., Libenau — Willommen, Kfm., Teplitz, — Blodig. t. k, Gewerbeiustrnltor; Rosenstock, Kfm,, Trieft. — Kohn. Kfm.. ^iume. — Pollal, Kfm., Graz. — Hummer, Pavel, Kapellmeister; Winclöw, Nadlcr, Urban, Stepnitka, Fiedelsbcrg, Chiedcrs, Ritter, Tunger, Schubert, Helbray, Kassermann, Kostamy, Ieidler, Neuerer, Tonlünstler; Engl, Glas, Göber, Kflte.; Hollner, Beamter, Wien. Am 3. April. Pofch. Privat, f. Familie. Muret. — v. Tchollmeyer, Forst» und Domäneudircltor. Schneeberg. — Hauptmann, l. l. Militärarzt, Brüx. — Pucich. k. k. Oberforst-rat. Trieft. — Görner. Stovicek, Goldmann, Weiß, Fischer, Kflte., Wien. — Mulley, Privat, Oberlaibach. — Tercel, Kfm., Linz. — Hebat, ttfm., Gürz, — Fischbach, Kfm,, Eger. — Barak. Kfm, Leipzig. — Robmsohn, Kfm,, Prohnitz. MM» Ml,!!»«!!! „WM«««' "'°^ Irdcr Tag der Arbeit raubt Nervrnlraft. Die Stärkung der Nerven, d. h. die Ergänzung ihrer verbrauchten Kraft, ist daher für jeden modernen Berufsil'enschrn eine Lebensfrage und eine ernste Pflicht. Das von der Wissenschaft anerkannte und von den Ärzten erprobte Mittel, das hier in Betracht kommt, heißt «Sanatogen». Sanatogen stärkt und stählt die geschwächten und erschöpften Nerven, indem es diese nährt, indem es ihnen die wichtigsten Bestandteile ihres organischen Aufbaues zuführt und dadurch die verbrauchte Kraft ersetzt. Die natürliche Folge davon ist die Neubelebung und Verjün» gung des gesamten Organismus, eine beglückende Hebung aller seiner Kräfte uud Leistungen. So mancher würde sich wie neugeboren fühlen, wenn er sich entschließen könnte, einen Versuch mit Sanatogen zu machen. Wir verweisen ausdrücklich auf den der heutigen Nummer beiliegenden Prospekt der Sanatogen»Werke Bauer