A, 81, Samstag, 9. April 1892. 111. Jahrgang. kmtmcher Zeitung. 'lei,, °^, U. lMbjni,^ n ? °? "5/' enbunn : «anzjähri,, ft, ,5, halbjährig fi, ?!><,, Im l>0, Mr tzi«. M^llm,,, in« Haus ganzjährig ss, l, - InsrrtionSaebür: ssür ^^^^^^/" ^curn ^5. lr.. grvhrrl' prr Zril? N lr,: br! ostrrn, wifbrrholilna«'!! per j^ils 3 lr. <, «LalbaHcr Nelwna» erscheint täglich, mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage, Die Nd«üchst,'/'^ k. Apostolische Majestät haben laut ?>l b"^schmws vom 5 April d. I. den ^Tax s ?ll"w Emerich Prinzen zu Thnrn 3?^^ll,M"brr seine Bitte von der Charge eines ^-Neite « '>!"d zener eines Capitäns der Leib- ^^lalm.i. Ä"" allergnädiqst zu entheben und ^ ^H^^'dolf Prinzen zu Liech t e nstei n ""-EZ''h ""»ter u"d zum Capitän der Leibgarde- ""' zu ernennen geruht. S„ , ....._______ 3iMer EntsI.?Postolische Majestät haben mit 3?" qcomVVunss vom 25. März d. I. dem K Et»larsV,'p Nscheil u,id kartographischen Anstalt b^'"tiur.f^" Wien Vinceiiz Haardt von "' m/d^^ ^ar Nikolaus de Giaxa ^"ehen g^s Franz-Ioseph-Ordens allergnädigst Nichtamtlicher Sheil. Iunss-Bosnien. lklk,, ^ lvir vn,- cv s Sarlljeuo Anfangs April. s>s,/"d ana,.sl^""" "lit einem unserer intelligen-^K''"«'""? Muhamedaner sprachen, der Und fassen /"^' l'ut seiner Familie das Vaterland ber c!,,' ">n die i/r ^ Eonstantinopcl auszuwandern ^3'"" den Ni^^.^^n, weshalb er eigentlich We, erwiderte er: er fliehe er ^"""l N i.^^' ^bensverhältnisse im geistigen blc w'//"'. l" "eit es sich um Europa ^Ni>'bt. aan7.'.^ ihn uuu im Occupations-"l>^" Cult'.^ ""^ssbar erscheint. Wir modernen ^^^.^»ci^lMl haben keinen rechten Maß- stab für den düsteren Fanatismus, der in solchen Köpfen brütet. Der griechisch-orientalische Metropolit von Mostar erzählte uns einmal, als er von seiner Internierung in Fezzan sprach, die unglaubliche Thatsache, dass'ihm und seinen Leidensgefährten der Gebrauch des Löffels von Seiten der dortigen Muhame-daner verwehrt wurde als eine Beleidigung Allahs, der den, Menschen doch die hohle Hand gegeben, um damit die Suppe zu schöpfen, es also nicht gnädig vermerken würde, wenn man seine Schöpfung durch den Gebrauch eines Löffels zu verbessern sich unterfangen wollte. Dies ist charakteristisch für die ganz besondere Borniertheit, die der Glaubeussanatismus anzunehmen imstande und die in Bosnien noch zumeist zu finden ist. Man kann sich demnach ungefähr einen Begriff machen, in welchem Zustande sich derartige Köpfe gegenüber den Erscheinungen, die zum Theile allerdings dieser neuen Zeit nicht gerade zum Vortheile dienen, finden. Aber nicht nur diesen Auswüchsen der Cnltur bringt man Hass entgegen, man betrachtet mit Misstrauen auch die Cultur selbst, ja erstreckt es auf ganz gleichgiltige und kleinliche Dinge. Ein muhamcda-nischrr Würdenträger aus der Hercegovina vertraute uns einmal an, dass er es bedauere, seine Gattin -eine für dortige Verhältnisse sehr gebildete Frail, wie nnsere Damen versicherten, die sie besuche» durfteu — nicht in die Gesellschaft einführen zu dürfen, weil er den Hass seiner Glaubensgenossen fürchte; er für seine Person wisse die Bedeutung einer freieren Bewegung der Frau zu schätzen. Eine solche Aeußerung wäre im Munde eines bosnischen Mnhamedaners im allgemeinen ganz uu-möglich, hier will man die aru.en vermummteu Mu-haniedanerinnen selbst aus den belebteren Gassen verbannen und ihnen den Einkauf auf dem Markte verbieten. Sie können freilich nicht gesehen werden, meinte einmal ein muhamedanischcr Freund Z" ">'s aber sie selbst sähen zu viel, und das sei vom Uebel. All dies gibt ungefähr einen Begriff von der Beschränktheit der Geister, die hier noch herrscht und nenerdings vor nicht langer Zeit Ausdruck fand. Eine Anzahl von altgläubigen Muhamedanern hat unlängst an ungefähr 80 bis 100 Personen die Elnladuug zu eiuer Versammluug ergehen lassen, in welcher eme Art neuer muhamcdanischcr Inquisition beschlossen werden sollte. Die Versammlung war eine streng geschlossene nnd anf die Eingeladenen beschränkte, die aber kaum zum dritten Thei'le der Einladung Folge leisteten. Man besprach da Makreaeln zur Wahrung der ! alten Zucht und Sitte, die Einsehung eines Rathes, der mit einer gewissen Gewalt ausgerüstet werden sollte, gegen die Ungehorsamen vorzugehen. Die Anwesenden verpflichteten sich ihrerseits, ihren Frauen das Betreten belebter Gassen zu verbieten, den Einkauf im Bazar zu unterfagen, selbst alle Gebote des Korans zu I beobachten, ja, kein Glas Bier zu genießen, vom Wein ganz abgesehen, kurz, die alten Pfade gewissenhaft zu wandeln. Gewiss in manchem ganz lobenswerte Beschlüsse, die sich indessen auch gegen Dinge kehrten, die ganz unschuldiger Natur, nur dem Fanatiker in die Augen stechen. Die Glaubensgenossen der Eiferer nahmen die Vorschläge nicht allzu wohlwollend auf, unser aufgeklärter Bürgermeister Mustajbeg Fadilpasit lehnte die Zurmithung, das Präsidium dieser Sitten-commission anzunehmen, entschieden ab, und selbst der Reis - ül - Ulema, der Hüter des Glaubens, fand leinen Grund, sich für diese Institution zu begeistern. Einen entschiedenen Widerstand setzt solchen Bestrebungen das junge Bosnien entgegen. Der Einflufs der bcfsereu Schulen, auch der muhamedanischen, seit der Occupation, die Folgen der Militärdienstzelt im unbefangenen Verkehr mit Andersgläubigen und gebildeten Officicrcn, der freiere Ausblick in eine civilisierte Welt haben auf unsere muhamedanische Jugend umwandelnd eingewirkt. Man muss es ihr znm Lobe nachsagen, dass sie streng an ihrem Glauben festhält, aber die hohe geistige Begabung, die den Bosnier und den Hercegoviner auszeichnet, führt jetzt, nachdem ihm Gelegenheit geboten ist, seine Geistesgaben auszubilden, zu einer edleren Auffassung des Lebens, sie beginnt allmählich nicht an todtem Formelkram zu hängen, sondern dem Islam den Geist zu entnehmen und den Buchstaben zu opfern. Der Verkehr mit Europäern im engeren Sinne, die Lust und dic Möglichkeit, türkische Bücher zu lesen, leiten dazu. Früher hatte man bei uns keine Ahnung davon, welch reformierende, freiere Strömung die juugtürkischcn Kreise Constantinopels seit lange erfasst. Bücher waren eine Seltenheit in muhamedanischen Händen, vollends ausgeschlossen waren die aufgeklärten Werke eiues Rifat Bey, eines Kemal, eines Aarifi Hitmet Bey Rizvanbegli, unseres hercegovinischen Landsmannes, eines Besir Fuad Bey u. a., deren Romane, Drameu, zu geschweigcn von den Journalen, allgemein culturelle Ideen in die brachliegenden orien« talischen Geister trugen. Das ist nun anders geworden. Man beginnt sich nun auch m hiesigen muhamedanischen Kreisen geistig Feuilleton. „ ^'" Wüstenritt. "^M'N Si/ /" Vrenner. Ä<''wcheu?."?^ust, einen Abstecher nach Pal-^"ber ^'"'tri.' j/K^c mich der Eigenthümer des Mls,.>ens m,ss . "askus, eiu liebeuswürdiger ^°ra >'" NÄ"^ "ls ich auf dem Dache des „ H^' -G^.'Aurfte ""d dabei das reizende >fiir^'chou "^ betrachtete ,^n'/'"c eimia,?'"e ich. «aber zn wenig Geld, L>,'> 'Ei "b,ko,7""^tte 1W Francs aus- la schon für 100 Francs hl,,'' ^lber'F"nuna nnd znrück,- entgegnete Herr »> av^./Das ist ? '""sste ich für'die Escorte ^ Elchen Hs'cht nothwendig wem. Sie sich d 'A> re f'"""n anschließeu, der morgen ^ttl^ u diel.. ^^ 'Selbst 100 Francs sind h<^'^ '"""dte lch em. «Obendrein der ^t di > ist > < "ll er m 5 Tagen wieder zurück V" ,k"^nn^"U'^lich.Nach .neiuer Karte kann ein <> feines WM,. ""^ 'ansen?. - «Herr ^ich ^. ^H "2 d« besten und schnellsten T/^ ' lolchN, Gluts' aus Nedschd - '<>' l.i, "'"'g. wohl zutraue, wenngleich man sonst zu Pferde 4 bis 5. zu Kameel 3 bis 4 Tage nach Palmyra rechnet. Uebrigens wäre Herr AaM glücklich, wenn Sie sich ihn, anschließen wollten, weil dies seine Sicherheit erhöht. Daher würde er Ihnen em Dclul uucutgeltlich zur Verfügung stellen.» — «Ay, dann bin ich gerne dabei!» rief ich nun vergnügt. «Stellen Sie mich gleich Ihrem Freunde vor!» .... Herr Bassul war ein freuudlicher, ganz europa,,ch civilisiert aussehcuder Araber, der sehr bekannt und mit den Beni Saba* sehr vertraut sein musste, well er die sonst uuerlässliche Soldateu-Escorte verschmäh e. Allerdings begleiteten ihn drei Diener und wir alle fünf Reisenden waren so vorzüglich bewaffnet, oa^s wir es schon mit der zehnfachen Zahl Beduinen hatten aufnehmen können. Am folgenden Morgen, noch lange vor Tages-anbrnch, um 2 Uhr nil» l>-m^, als noch die Stcrne u'ld der Moud hell am Himmel glänzten, beswg ich mein Delul, das mit einem vorzüglichen arudi^cn Sattel versehen war. Er bestand aus emem Holzgejtell mit zwei hohen rnnden Knäufen und ruhte aus dem Höcker des Kamecls. Zwei gute Kissen — eins ans dem Gestell, das andere vor den, Vorderknmlf — bildeten einen sehr beqnemen Sitz. auf dem ich nach Damcn-art saß. d. h. ich schlang das eine Bein um den ^ordtt-knanf und legte die Ferse des einen Fnhcs anf den Rist des anderen. War ich müde, so wechselte ich die Beine, Der Absatz des Stiefcls diente nur zum Alltreiben des Thieres. * Der Stamm, welcher zwischen Damascus unb Palmyra wohnt. Der Aufstieg in den Sattel gelang mir ohne Unfall, denn in EgYPten war ich durch e ne komische Scene gewitzigt worden. Ein Engländer hatte nämlich die verrückte Idee gefasst, mit seiner Familie auf Ka-meelrücken von Kairo nach Jerusalem zu reiten — eine Strecke, die ich fünfmal fchneller. zehnmal billiger und hundertmal bequemer mittels Bahn, Dampfschiff und Wagen zurückgelegt hatte! Ich befand mich unter den Zuschauen,, welche die Abreise der englischen Familie angelockt hatte. Zuerst bestiegen die beiden Kinder: ein Knabe von vierzehn und ein Mädchen von siebzehn Jahren, ihre Kameele. Aber der Knabe fiel durch sein Ungestüm über den Höcker auf die andere Seite herab, während dem Mädchen ein noch peinlicheres Missgeschick znstieß. Das Kameel erhob sich nämlich in demselben Augenblicke, als die blondlockige und recht hübsche Miss sich mit dem einen Beine ans das Sattelkissen kniete. Darüber erschreckt, glitt sie ans und kam mit dem Knie in den Knauf zu hängen. Da sie aber gleichzeitig die beiden Knäufe losließ (die man beim Sattelbesteigen festhalten muss, während man mit dem einen Bein auf dem Sattelkissen kniet und sich mit dem anderen über den Hinter-kuauf iu den Sattel schwingt), fiel sie wieder zurück uud hing derart mit dem Knie in der Luft, den.Kopf gegen den Boden gerichtet, Da ihre Kleider natürlich ebenfalls den Gesehen der Schwere folgten, war das arme Mädchnl den schadenfrohen Blicke der Zuschauer m emer Stellung preisgegeben, die mehr als.»lwckmß. war! Der Vater, welcher in erster Linie berufen ge-' wesen wäre, seine Tochter aus ihrer peinlichen Lage zu Lalbacher Mtunq Nr. 81. ss«0 9. April '»^. und literarisch zu beschäftigen, den Glaubenseifer auf ein vernünftiges Maß zu beschränken, sich gewissermaßen eines geistigen Löffels statt der ursprünglichen hohlen Hand zn bedienen. Die hier erscheinende türkische Zeitung «Vatan» ist ein trefflich redigiertes Blatt, das dem Fortschritte aufrichtig ergeben ist, und die patriotische literarische Thätigkeit, die Regierungsrath Meh-medbeg Kapetanooic entwickelt, wird die fruchtbaren Keime wecken, die in unseren muhamedanischen Landsleuten stecken. Der beste Protest gegen die Alten ist die mnhamedanische Lesehalle, die seit einigen Jahren besteht, und die junge mnhamedanisch-literarische Gesellschaft, die sich jüngst constitnierte, der ^/inil, <> gegen die Verlchnng der Ncchtc der tawni", Verwahrn:,.; einl^. ^ . ,„ dc" (Reichsta n 5 ler C a p r N") "'M" h,,^,' letzten Tagon eine größere Anzahl w" ^,' ^ und erklärte vor ihnen, er I^lle die l^M' '^'vL Ministers^' für mu> glückliche nnd trims" u übergehende TlMsllcuisslcitcll. ^, Se. Majestät der Kaiser «Bote für Tirol und Vorarlberg» M'ldl't. o.l ^ Proveis znm Bau des Glockeuthurmcs ""' ' ,ht, schaffung neuer Glocken 300 fl. zu spenden u -(Der letzte Band Wurz^ großes, für die Cultursseschichte nnserer Mo" ^MaiB bedeutsames Weit ist zum Schlüsse acdiehen. ^ ^W' v. Wurzbachs kl). Band vom des Kaiserthmns Oesterreich hat die Pres,c " ..,,M>D damit liegen 24,254 Biographic» «on ^ ' ^ B Männern, die in OesterreickMllaMN stit.^"^ ^r ^ gewirkt, abgeschlossen vor, Nach alter S'tle " fasser unter sein Wert ein Dentsprüchlem ge,^ (Uottlob. das nrosie Wer! ist »un 5« ^" ^ Es war daran, dass ich es nicht,"""" ^ Ich qanz allein schrieb diese seclM ^' öexiionmüde ruhen aus die Hände. ,ss>" - (Die Reise der Kronen. ^ Witwe.) Aus Tunis wird geschrieben - ;st M österreichisch-ungarische Gencralcousul Herr t' ssi„H^ Malta abgereist, um dort die Kronpu''"'^,^ Stefanie zu begrüßen uud sie «^ ^hck^ Hafenstadt Susa zn begleiten, von wo a"s " ^ V, sich nach der heiligen Stadt Kaiman beaeve MÜ'"' nach ihrer Rückkehr vou Kairuan wird d,e" Witwe unsere Stadt nnd den Bey beM)"'' ) M^ - (Attentat auf einen Pl"' , ?Ü, Telegramme aus Posen zufolge wurde «'^ ^ Poninsti in Kozsciclec von vier nettles ^> meuchlerisch überfallen und durch N""""' ^lgt/^ gefährlich verwundet. Die Attentäter würd'" ^M hartem Kampfe fielen zwei, die beiden "'" ^, be' sich selbst. Nach der «Pusener Mnnss' '",^ .M" Attentätern rothe Zettel mit der AusM, ^ Comite' polnischer Anarchisten» gefunden. ^ chi"^ -(Chinesische Gesandtschaft in Paris gab dicsertagc ^„^e''^ „ amtcm des Ministeriums der auswärtigen ^„ »i ein großes Diner. In dem franMche" . ^,M ^ auch mehrere chinesische Gerichte aufacfnhrt, ^,' M ,„ nestersupfte von Formosa, Hn'Mflos'"' ^ »o»'^ Soia-Sauce, schmarzer Tunkin-Schinien, ^,.z H^ Flusse, Lamalucheu mit Lotusreis, Nelswr ^ Hing in der Provinz Teliana.. Zo""^,' ^ - (Gebäude-Einsturz) w» ^.^cil^ 3. d. M., abends ist ans dcmOnteo^^^i. befreien, konnte ihr nicht gleich zu Hilfe kommen, da er eben knnstgerccht über den Kopf seines Kameels in den Sand flog uud alle Vier vou sich streckte. Wenu man nämlich im Sattel sitzt, erhebt sich das Kameel zuerst mit deu Hinterbeineu und das gibt einen solchen Ruck, dass man über den Kopf des Kameels fliegt, wenn man nicht darauf gefasst ist, sich fest hält und gleichzeitig weit zurück ueigt. Der Engländer hatte dies nicht gethau und musste deshalb seine Originalitätssucht schwer büßen. Eingedenk dieser Scene, hatte ich dem einen Diener eingeschärft, seinen Fuß ja nicht eher voll dem Vordertheile des Kameels wcgzuzieheu, bevor ich es ihm erlaube, und su gelangen mir Aufstieg und Festsetzen ohne Unfall. Das Reiten selbst fand ich, fo lange es lm Schritt gieng, sehr angenehm — viel angenehmer, als zu Pferd, obgleich ich passionierter Reiter bin; als wir jedoch trabten, wurde mir so übel, dass wir rasten mussteu. Später gewöhute ich mich zwar an den Trab, doch war er mir nie so angenehm, wie jener des Pferdes. Jeder der drei Diener hatte ein zweites Kameel hinter sich, das mit dem seinigen durch eineu Strick verblinden war. Eins war mit Wasserschläuchcn, das zweite mit dcm Zelte, das dritte mit Proviant beladen. Anfangs gieng es im Schritt zum Bab Tuma hinaus, auf einer schlecht gepflasterten Straße zwischen Lehmmauern, die prächtige Gärten umsäumten. Glücklicherweise hörte das Pflaster bald auf, uud wir kamen au den, Dorfe Harestat-el-basal vorbei, dessen Bewohner noch schliefen, dessen Hunde aber uns verriethen. Um halb 4 Uhr ließen wir links das noch größere Dorf Duma liegen nnd kamen aus der Gartengegend in die Feldergegend Zunächst sahen wir noch das Dörfchen Rihane. dann den Han Ajasch, endlich erreichten wir um halb 5 Uhr den Rand der Wüste unweit des noch im Grüuen liegenden Dorfes Adra. Hier gabelt sich der Weg: geradeaus führt er über Dumeir uach Bagdad, links nach Palmyra. Zunächst kamen lvir durch eiu Wüstenthal, das rechts vom Dschebl Wustani, links vom Tenijet Abul Ata begrenzt wurde, in dem sich mehrere Hans befiudeu, deren größter «El Asafir» heißt, während ein anderer Namens Matna el Maluli zerstört ist. (Das Dorf Malula liegt sehr weit nördlich am Fuße eiues Vorberges des Autilibanon.) Sieben Uhr war es, als wir das große Dorf El Kuteife erreichten, wo der aus Quadersteinen erbaute, uugewöhulich schöne Han aus dem Jahre 1592 stammen sdll. Wegen der Ueblichkeiten. die mir der Trab verursacht hatte, rasteten wir hier eine Stuude uud erquickten uns noch ein letztesmal an dem Grün dieser Oase. Dann sehten wir unseren Ritt fort, indem wir die nach Homs führende Straße links liegen ließen und nns nordostwürts wandten. Den ganzen Tag blieben wir ill dem rechts von Dschebl Wustani, links vom Dschebl cl Rarbi begrenzten Wüstenthale. Letzteres mochte einst bessere Zeiten gesehen haben, da hinter dem Dorfe Muadauüje Reste einer alten Malier mit Thürmchcn uud später solche eiuer altcu Wasserleitung sichtbar wurden. Letztere muss ein großartiges Ballwerk gewesen sein, denn man kann ill dem Canale auf- er '" r^chs stehen,' uud^vo>l"i5)^l" Luftlöchcru versehe»,, iu denen Stufen "^ i,,^ Um 10 Uhr rasteten wir ^„aW'b '" meiner Ueblichkeiten - in dcm "v" ^lB"^< ausseheudeu und mit drei MoMcn . ssM^l Gävten steheuden größereu Dorfe ^1' .^'tel „,,l sich in einiger Entfernnng ein "7^3 AalN",^ Salzsee hin.' Hier war es, wo m) ^ ^gtc ^ Entzücken der Araber dnrch Chocolaoc ^ ^ . / znr Anfcuchtnug aß uud jenen z" „„bM^ aruieu Leute n^rcn mit Chocolade ^ /,,,ögllZ>^ fanden sie so köstlich, dafs sie m" "" d,r ^F' „ ' uud bis Karietcn durften wir aiN . „,,scl ^ 0 Wir schlugen daher bei einer ^"' M^ uud schliefen tagsüber den SclM ^ld") '^ »<, sieben Stunden ianq dnrchgcschim ' ^ ^ ^f^ Um 5 Uhr abends bcst'ege" ^sMl ,^ s^ Kamoele. Die Gegend wurde "">'" ^.^iipp...," ^ Salzhüqcln gedeihen nnr nicdcrcs .„ ,l, ^s lich/K?änter Nach zwei Stnnde l,,,, < > O<, zerstörten Han el DschenedMl nnd^ ,^ ^ dem ebenfalls zerstörten Ha'l e> - ^nl ^^ ^ gegen Mitternacht rasteten wu ' ^,,„ i' umgebenen Dorfe itarieten. >"5c "' ^"" Hchendorfer Bahnhöfe durch einen EM^ Straße. Der Wagen streifte hart an ^ing cms k' "' '"' ""chsten Momente lag die ganze ^r Ware. "r ^raßcnpflaster. Die zehntausend Stück herbei, um i, m?^"' ""d ^"ber und Kinder liefen ^ sV . We" Dotter und Eiweiß zu sammeln, ^ein^« - ^ ^"gestern nachts um 2'/. Uhr H NliniliH ^ "" ^ schöller Meteorfall bemerkt. Man Me sich ^"'e große feurige Kugel mit blendendem patzte die O ^l)rdost gegen Westen bewegen, dauu llchl,, ""gel in drei Stücke, die zur Erde nieder- Krönungs-Iubiläums.) ^'l"lNl der w ^"'"clpiuln beschloss, das 25jährige ?" in benps °"""a des Königs durch eine großartige !!! ""deren W '"^ ^^^ die Hoffnung aus, dass auch werk» -""lNlcipicn eine gleiche Feier veraustaltcu ^ d°rg^,^,^lrtheil.) Der Agramer Gerichtshof ^°telj , ' "" Todesurtheil gegen den Landmann > Kind n, ^s ""s Rache seine Nachbarin Vovic und ' »esällt. ""^ Schusses durchs Fenster ermordet ^lll- unk Provinzilll-Nachlichteu. Krailiischcr ^audtass. ^ ^ A'rrmmlr Tihunn a>» «. April. n? ^,??Ä?' Plenarsitzung des krainischen Land-3> ^ante.^ )^ ^'^ ^'"ge, betreffend den Bau des leerem y? in Laibach, in Berathnng gezogen, fr. dver/"l ^80 000?/" ^'" ^"'"' dessen Kosten sich '»bei ^^ eraeli !- kaufen werden, nun begonnen Ww'? ber »„...'c''^ jedoch bedeutende Schwierigkeiten fiib. ^ lc v, '"^"sfrage. Per Canal, der die Ab« ^'!.l°lt. wu'/" Sp'tale dem Laibachflussc zu-"R ! "^ 32 o^' "'s gutem Materials hergestellt, Tdi^ fi!rsll>if^ c, ^^"' I" den letzten Tagen wurde Mw >uecke, ^" Cv'lsistorium ^in Landtage zu 3'!,a "° ^>l .«"^^und hinter der Peterslirche im Nl>b I^schuss ^. I"ch zum Kaufe angeboten. Der ^ "^ stellt ^^'^^ s'ch eingehend nlit diesen, ^b?"sschuss "U" den, Landtage den Antrag, der b°W?2 dieses 3^ beauftragt werden, behufs Er-3«lle "'um sofort "^"'^^ ""t dem sürstbischöflichcn ^s ß^'^s giins.!. "' Verhandlungen zu treten und im ^in."enhV'? Abschlusses derselben, mit dem Baue ?d>In di ,^'"" der St. Peterskirche sofort zu ^terl ^»al _ ' „"alle würden die namhaften Kosten ^!^ als SV"'' '"uch könnte vielleicht die St. verwende wprd^n. so dass vom Vaue der Spitalskapelle abgesehen werden könnte, wodurch ebenfalls ein Ersparnis von 50.000 fl. erzielt werden würde. Auch sonst wäre das Spital hier günstiger situiert als hinter Bejigrad in unmittelbarer Nähe zweier Bahnhöfe. Referent Baron Schwegel stellte schließlich folgende Anträge: In Erwägung, dafs der projectierte Canal zur Abfuhr der Abfallwässer lc. vom projectierten neuen Krankenhanse in Nezigrad bis in den Laibach-Fluss sehr kostspielig und vor allem, bevor man sich zu dem Baue desselben nach dem vorgelegten Projecte entschließen könnte, nothwendig wäre, sich durch eine besondere Expertise die Ueberzeugung zu verschaffen, dass dieser Canal in seiner Anlage allen Anforderungen vollkommen entsprechen würbe, wird der Landesausschuss beauftragt, vorerst Erhebungen zu pflegen, ob nicht ein geeigneteres Terrain in einer bezüglich der Canalifation günstiger gelegenen Lage für die projectierten Sftitalsbauten zu erwerben wäre, wobei insbesondere auf die hinter der St. Peterskirche gelegenen fürstbischöflichen Grundparcellen Nr. 16/1, 17 und 18 im Ausmaße vm, 12 Joch 297 Quadratklafter Rücksicht zu nehmen wäre, und im Falle, dass dieses Terrain, sobald dasselbe vom Sanitätsstandpunkte durch die competenten Factoren als vollkommen geeignet anerkannt wird, zu einem entsprechenden Preise erworben werden könnte, wird der Landesausschuss ermächtigt, dasselbe sofort läuflich zu erwerben und dagegen die in Belgrad angekauften Baugründe zu einem entsprechenden Preise, jedoch nicht unter dem Kostenpreise, zu verkaufen, l. Für den Fall der Erwerbung der bezeichneten Baugründe und im Interesse des unverzügerten Ausbaues des neuen Spitales werden: 1) Die vorgelegten Pläne und Kostenvoranschläge für den Spitalsbau unter der Voraussetzung genehmigt, dass alle Gebäude ohne Abänderungen auf diesen Baugründen aufgestellt werden können, und wird 2.) der Landesausschuss beauftragt, für alle Gebäude die Nauausschreibung im Concurrenz-wege derart zu veranlassen, bass mit dem Baue noch in diesem Jahre begonnen werden könne. 3.) Zugleich sind mit der competentcn kirchlichen Behörde Verhandlungen zu Pflegen, ob es möglich wäre, die Peterskirche als Spitalskirche zu benutzen, in welchem Falle vom Baue einer Spitalslaftelle Umgang zu nehmen wäre. Sollten diese Verhandlungen nicht vom erwünschten Erfolge begleitet sein, so soll eine Haustapelle, den ursprünglichen Anträgen entsprechend, hergestellt werden, l. Im Falle die gedachten Baugründe in einer angemessenen kurzen Zeit nicht erworben werden können, und um den Bau des neuen Spitales nicht zu verzögern, wird an der Genehmigung der vorgelegten Pläne und Kostenvoranschläge ebenso festgehalten und zugleich 4.) für diesen Fall der Laudesausschuss beauftragt, bezüglich der in Vorschlag gebrachten Canalisation genaue fachmännische Erhebungen zu pflegen und darüber in der nächsten Session zu berichten. 5.) In diesem Falle hat die Bauausschreibung im Eoncurrenzwege für alle Gebäude, mit Ausnahme des Küchen- und Wirtschaftsgebäudes sowie der Kapelle, rechtzeitig zu erfolgen, dannt in diesem Jahre mit dem Baue noch begonnen werde, und wird in diesem Falle ebenso 6.) der Landesausschuss ermächtigt, mit der Ordensgemeinde einen Vertrag abzuschließen, durch welchen dieselbe sich verpflichtet, um den Pauschalbetrag von 50.000 fl. den Bau des Kuchen-und Wirtschaftsgebäudes sammt Kapelle durch emen befähigten Bauführer, dessen Genehmigung dem Landes-ausschusse vorbehalten wird, genau nach den genehmigten Plänen, in der vorgeschriebenen Ze,t und unter der gleichen Controle des Landesbauamtes, wie solche für alle übrigen Bauten aufgestellt wird, durchzuführen. In dem Vertrage soll genau festgestellt werden, dafs durch die umn Vutt^ . 3 Ladies '"" ihren üppigen Pflanzwegen be, 5 "s der M"^' ?'' ^ °"f,' sy ÄNM ich mich hier etwas länger und Mer, ""cha neka c^ Gelegenheit fand, nicht nur zl°sttt » das H''.' l)"lb christlichen Bewohner, ^s,3" Aia, ^!"'lstn„de westlich gclc'gcnc Aias) kennen zu krncn. ^lnnp °ll> Hi o^s frommen Pilgers Achmcd (?) Z^ lM^ """ '"ir "zählte/ kommen bessere >ta,>>n s e" ' s'ch heilen zn lassen. Zu diesem gefesselt eingesperrt. Au- Fesseln, munter und ge- ,, U,/)len ^',/""I s"r ihre Heilunq nicht or- '!?^D/«°»1.»........,. ,^< lwh,,. Hck f^^,. ^ lMtt Kasr-elcher, ^^'u^r^7/ ' awße Mauern mit Fenstern, X> 'N ^ "'s d ' w '^"llich ist mir nur das eine: 2' ^ 5 Idee verfallen konnte, an einer Stelle, wo es >2- ^ bauen' ^m?"s'l 9ibt, sich ein prachtiges ! f i» " b^ W" kmmte der Betreffend/ nur Kin;^^/' ^Nahrung. Ow war hier '^"s,, >ra vor Ä "l ^""/ legte ich mir "" EtadI ?I ^ mitten in der Wüste iano, d,e einst über 100M0 mit dem feinsten Luxus bekannte Einwohner gezählt haben muss! ^ . . _ Nach einer Stunde Rast in den Ruinen des Schlosses ritten wir quer durch die palmyremM Wüste — deu Dschebl er Ruwak rechts lassend — zum Hau el Liber an, Fuße des Dschebl el Atnad, den wir um halb 11 Uhr vormittags erreichten. Hier schlu-aeu wir wieder unser Zelt auf und rasteten, großten-theils schlafend, bis 5 Uhr nachmittags, wow ,ch aus Scorpioue, Schlangeu und Eidechsen Jagd machte. l5ne Stuudc westlich sollen römische Saulenreste M, ooy war ich zu müde, als dass ich deshalb deu Abstecher ^""ucbrigeus kamen wir uach unserem Weiterritte um 7 Uhr abends bei den Resten römischer Altare vorbei, eiue Stunde später bei andercu Ruinen («el ^^..). Um 9 Uhr abends endlich standen wir am Fuße des Hügels, welcher cm türkisches SclMs l.Kalaat-ibr-Maaz.) trägt und Palmyra beherrscht. Kicr überraschte mich auch das Wiederauftauchen der Waffcrleituugsreste. Sollten die Palmyrener emstens ihr Wasser von Damaskus bezogen haben.^ Entzückt, dem hchzersehuteu Ziele uahe zu ftln, beschlcuuiqtcu wir unsere Schritte, zogeu durch das «Tlal der Gräber, und hatten nun, vom Vollmond bestrahlt, die beiden langcu Säulcnstrahcu uud den uuaehcurcu Sonncutempel von Palmyra vor uns — ciu zauberhafter Anblick von so überwältigendem Em-bruck, dass er uiemals mein m Gedächtnisse entschwln-den wird! diese Nauführung die Rechte des Landes als unbeschränkter Eigenthümer aller auszuführenden Bauten in keinerlei Weife eingeschränkt werben darf. III, In einem wie in dem anderen Falle 7.) sollen alle Gebäude bis zum Herbste 1893 unter Dach und bis Ende August 1894 vollendet sein, und 8.) die Durchführung aller dieser Maßnahmen wird von dem vorgängigen formellen Abschlüsse des Vertrages mit Herrn I. Gorup abhängig gemacht. 9.) Endlich werden unter allen Umständen die im Jahre 1690 bewilligten Credite von 30.000 fl. für die Baukosten des ersten Baujahres und von 20.000 fl. für den Bau des Infectionsspitales für das Jahr 1892 verlängert. — Diese Anträge wurden vom Landtage ohne Debatte angenommen. Abg Ritter von Langer referierte in Angelegenheit der Ablösung der beiden im Zuge der Rudolsswert-Seisenberg-Laibacher und der Ainodt-Tschernembler Landstraße gelegenen Fürst Auersperg'schen Brücken bei Ober-gurk und Ainödt. Beide Brücken repräsentieren sammt den bezüglichen Mautrechten einen Capitalswert von rund 5800 fl. Der Referent bemerkte, dass die Aufnahme der beiden erwähnten, derzeit ein Privateigenthum bildenden Brücken in die Reihe del Landstraßen-Vauobjecte ohne allen Zweifel aus Rücksichten einer einheitlichen Straßenverwaltung wünschenswert und zu empfehlen wäre. Der Landtag fprach sich denn auch im Principe für die Erwerbung der beiden Brücken in das Eigenthum des Landes aus und beauftragte den Landesausschuss, mit dem Forst- und Rentamte Ainüdt als Vollmachtträger Sr. Durchlaucht des Fürsten Karl Auersperg wegen Ablösung der beiden Brücken bei Obergurl und Ainödt in Verhandlung zu treten und über den Erfolg derselben unter Stellung eines sachgemäßen Antrages in der nächsten Session Bericht zu erstatten. Abg. Povse berichtete inbetreff Olnreihung der im Strahenconcurrenzbezirke Laibach-Umgebung vorkommenden, von Sneberje nach Salloch führenden Gemeindestrahe in die Kategorie der Bezirksstraßen. Die in Rede stehende, circa 4500 m lange Straße dient nicht allein dem localen Verkehre innerhalb des Bereiches des Gemeindegebietes Marillfeld, sondern besitzt auch eine Wichtigkeit für den Durchfuhrverkehr, indem sie unter anderen insbesondere von den Gemeinden Ieschza und Moste bei der Verfrachtung von Brenn- und Bauholz und sonstigen Walb-producten sowie von Baustein aus den Sallocher Steinbrüchen benutzt wird und sohin von der Gemeinde Maria« feld nicht bloß im eigenen Interesse, sondern auch zum Vortheile anderer Gemeinde-Angehörigen erhalten werden muss. Der Landtag beschloss, die oberwähnte Straße m die Kategorie der Nezirlsstraßen einzureihen. Gleichzeitig wurde der Landesausschuss beauftragt, wegen Uebergabe der Straße in die Obsorge des Straßenausschusses Laibach« Umgebung des Erforderliche zu veranlassen. Abgeordneter Visnikar erstattete Bericht über die Petition mehrerer Landesbeamten um Regulierung der Quinqucnnalzulagen. Ueber Antrag des Referenten wurde der Landesausschuss beauftragt, in der nächsten Session einen Reorganisationsentwurf des Reglements, betreffend die Quinquennalzulagen, vom 4. October I871 dem Landtage vorzulegen und darin festzustellen, dass die Quinquennalzulagen in die Gehalts- und Pensionsbezüge einzurechnen sind. Quinquennalzulagen, deren Zahl ent» sprechend herabzusehen ist, sind Beamten und Dienern erst nach fünfjähriger Dienstzeit in derselben Gehaltsclasse in der Art zuzumessen, dass ein Beamte der niedereren Gehaltsclasse mit Quinquennal- und Activitatszulagen, welch letztere ebenfalls zu regeln sind, nicht einem Beamten der höheren Gehaltsclasse gleichkommt. Gleichzeitig ist ein Normale, betreffend die Diäten der Landes-ausschussmitglieder und der Landesbeamten, vorzulegen. (Fortsetzung folgt.) — (Aus dem Landtage.) Der lrainische Landtag hielt gestern zwei Sitzungen ab. Ueber die erste Sitzung berichten wir ausführlich an anderer Stelle. In der Abendsitzung wurde die vom Landesausschusse beantragte Novelle zum Sanitätsgesehe mit einem Zusätze des Abg. Baron Schwegcl angenommen. Die Aenderungen betreffen die Sanitäts-Districtsvertretung und d« Armenbehandlung. Eine große Debatte entspann sich bei § 8 «Unterrichtswesen» des Rechenschaftsberichtes, wobei Abg. Hribar u. a. das Verbot der Comenius-Feier und die Entlassung des Prof. Spincic aus dem Staatsdienste besprach. Landespräsident Baron Winller widerlegte eingehend die von Hribar aufgestellten Behauptungen. An der Debatte betheiligten sich writers die Abgeordneten Baron Schwcgel, Luckmann und Tvetec. Die nächste Sitznng findet heute statt. Auf der Tagesordnung steht u. a. der Voranschlag des Landesfondes. Als Referent fungiert der Abg. suklje. *(Eine seltene Pflanzeninsel.) Der verstorbene Forscher Karl Deschmann nannte einmal den Kalkhügel uon Auhergoritz eine Vlumenoase, wie sie sich anderwärts in Kram, ja in, Kaiserstaate kaum vorfinden dürfte. Pflanzensrcundc finden dort eben von jctzi ab bis ungefähr Mitte April die verschiedensten Erstlingslinder Floras vereinigt; in früheren Jahren war solches schon Ende März der Fall. In anderthalb Stunden hat man sein Ziel, den mit Buchen bewaldeten Hügel erreicht, und , beim «C^nqress-Tenknmle» und Ziegeleien vorüber znm Zorn'schen Graben. In den alten Canälen, welche der Straße folgen, gewahrt man den Johannisbeerstrauch, der schwarze Vcercn bringt «schwarze Johannisbeere), unter dem Geäste mancher Eiche oder anderer Bäume bald anch Schachtnlften, Als wir einmal »inter Gesprächen über die Morastflora dahinschritten, wies Karl Vcfchmann bald anf diese, bald anf jene Pstänzchen hin nnd förderte emsig anch deren Wurzelwerk zur Betrachtung zutage, Anf solchen Exkursionen war der Verewigte seelenvergnngt nnd erzählte uicl des Anregenden ans dem Pflanzenleben. Am Fuße des Hügels angekommen, wies der Gelehrte sofort auf die Muschel-nnd Moschnsblnmchen hin, und nun wnrde alles verzeichnet, was da blühte oder schon im Verblühen war. Im Bereiche des anstoßenden Erlenbrnches findet man reichlich großblumige Knotenblumen, am Fnßc des Hügels viel Lnngenkraut, Meerzwiebeln, Lerchensporen, Hahnen-! fußartige Windröschen, Schneeglöckchen neben der Zahn- j würz, dem Frühlingssafran, der Primel, dem Kellerhals,! dem Hundszahn u. a. Am meisten überrascht die Nevftig-! kcit des Pslanzenwuchses, die fich hier über das abgefallene, vermodernde Laub des Vorjahres legt. Beim Hiu-marfche halte man fich, sobald man über den Zorn-schen Graben gesetzt, an den längs desselben sich in westlicher Richtung dahinziehenden Fahrweg. Der Hügel winkt bereits entgegen, und wo er anhebt, da ist anch der reichste Blumenflor zn finden. Nun besucht man, der Einbuchtung der Hügelmasse folgend, wohl auch das ansteigende Außergoritz, das Kirch-leiu darüber und macht den Rückweg der Abwechslung halber längs des Südbahnkörpcrs bis Bresowitz und dann anf der Reichsstraße, In der zweiten Aprilhälfte ist es mit dem Nlütenreichthnme am genannten Kalthügel wohl gewöhnlich vorbei. ^ — (Attentat auf den Strafanstalts-Direct» r.) Unter all den, lichtscheuen Gesindcl, welches mit einer Vorliebe, die man wegen der Nähe der Strafanstalt fast begreiflich finden könnte, sich auf den zum Castell führenden Wegen nachts wie bei Tage herumtreibt, befindet sich anch ein besonders gefährliches Individuum. Herr Director Parastovich, welcher sich am N. d. M. spät nachmittags behufs Abwictluug einiger Geschäfte in die Stadt begeben hatte, befand sich, in der Heimkehr begriffen, circa halb 9 Uhr abends etwa im zweiten Drittel des ersten, von der Studentengasse den Schlossberg hmanführenden Wegtheiles, als er zweien verlotterten Gefellen begegnete. Kaum hatten ihn diefe pafsicrt, so blieb der Herr Director einen Augenblick stehen, lim ein i bisschen zn rasten, als in dessen mmiittelbarer Nähe ein Schuss fiel. Das Projectil, welches glücklicherweise das Ziel verfehlt hatte, war an dem Ohve des Herrn Paras-kovich vorübergesanst und schlng in eine aus Brettern bestehende Gartenwand, die es durchbohrte. Es scheint aus einem Revolver mittleren Calibers abgeschossen worden > zu sein. Sofort nach der Detonation des Schusses uer-! nahm Herr Paraskovich ein Geräusch im Gebüsche, tonnte jedoch weder hier noch läng?! des abwärts führenden Wcgtheiles — die von jenen Gesellen genommene Route! - irgend etwas entdecken, da bereits Finsternis herrschte.! Gleich nach dem Eintreffen des Herrn Directors in der Strafanstalt begaben fich vo» dieser mehrere Personen anf die Snche, hielten wohl etliche Hernmsireicher an, doch von dem Gesuchten fand fich keine Spnr. Die Nachforschungen nach dem Thäter werden indes eifrigst gepflogen und dürften zu dem gewünschten Erfolge führen. Andcntnnge», welche geeignet wären, die Ergreifung des Mordgeselleu zn fördern oder herbeizuführen, würden mit nnlsu größerer Freude begrüßt werden, als es sich in diesem Falle auch darum handelt, allen Personen der t. k. Str fanstalt, welche in Erfüllung ihrer Dienstpflichten den Berg täglich mehreremale nnd zu den verschiedensten Stunden auf- nnd abzusteigen bemüssigt sind, eine Gewähr für die Sicherheit ihres Lebens zu bieten, welches unter den gegenwärtigen Umständen allerlei Fährlichkcilen aus-'V'setzt ist. * ( K unstgrwerb licherVo r tra g.) Mit seinem Vortrage am 7, d. M. im großen Saale der hiesigen! Citalnica brachte Herr Director I. Aubic den Cyklus semer Vorlesungen über «Die Kuust im Hanse» znm Abschlüsse. Der Vortrag war auch diesmal ausuehmeud gut besucht und von reichein Beifalle begleitet. Der Redner erklärte zunächst, wie wir den Begriff des Stiles in Bezug auf uufere modernen Wohnungen aufzufassen habeu uud gelangte endlich zum Schlüsse, dass die Harmonie in Farbe nud Form als oberstes Princip bei der Einrichtung unserer Wohnung zu gelten habe. Dann schilderte er die einzelnen Theile der Wohnung, den Fußboden die Wände und ihren Schmuck, den Plafond, die Fenstcr'nnd ihre Vorhänge, das Mobiliar nnd sonstige Objecte, welche heutzutage in jeder behaglichen Wohnung vorhanden sein müssen, überall anf die Fehler hinweisend, welche die Industrie nnd ihre Tonangeberin, die Mode, verschulden. Schließlich beschrieb er den Wirkungskreis der Dame des Hanfes und hob die Fähigleiten dcr Frau auf dem Gebiete dcr sogenannten kleinen Kunst gebüreud hervor. Indem die Herrin des Hauses für die Harmonie der Wofmnng sorgt, darf sie freilich anf die eigene Perfon, auf ihre Toilette, nie vergessen; dann erst wird die Woh-nnng den richtigen künstlerischen Abschluss finden nach den Worten des Dichters: Wenn die Rose selbst sich schmückt, Schmückt sie auch den karten. — (Deutscher Sprachverein.) Die Ortsgruppe Laibach des allgemeiuen deutschen Sftrachvercines hielt am 1. d. M. ihre Hauptversammluug ab, Aus den Berichten des Vorsitzenden Prof. Hallada nnd des Zahlmeisters Lehrers Ber sin entuehmeu wir, dass der Verein 52 Mitglieder zählt, dass diesem das Vereinsblatt: «Zeitschriftdes allgemeinen deutschen Sprachvereins» allmonatlich zngeschickt wnrde und dass sich bei den abgehaltenen drei Vortragsabenden eine rege Theilnahme zeigte. In den Vorstand wnrden berufen die Herren Prof. Hallada, Landcsthierarzt Wagner, Hans Roeger, Hans Somnitz und Iulins Schmidt. — sB eamtenverein.) Die diesjährige ordentliche Local« und Consortwl-Versammlung der krainischen Mitgliedergrnppe des ersten allgemeinen Beamtenvcreines der österreichisch-ungarischen Monarchie findet morgen im großen Saale des Hotels «Stadt Wien» statt, und ist deren Beginn auf 10 Uhr vormittags festgefetzt. Zur Erzielung dcr Beschlussfähigkeit diese, Vcrfammluug ist das persönliche Erfcheinen von mindestens 30 Vcreinsmitglie-dern erforderlich, daher eine zahlreiche Betheiligung an derfelben wünschenswert. - (Kra inischer Lehrerverein.) Unsere letzte Mittheiluug inbetreff des heute stattfindenden Co-menius-Abends ergänzen wir dahin, dafs den Theil-nehmern auch ein musikalischer Gennss in Aussicht steht. Herr Professor Alois Sokoll von der k. t. Lehrer-Nildungsanstalt wird «Die Ehre Gottes» von Beethoven und «Die Trennung» von Mendelssohn auf dem Harmonium fpielen. — sUuglucks fall.) Der Conducteur der ungarischen Staatsbahu Mance ist zwischen den Stationen Vrata uud Delnicc der Fiumaner Bahn auf dein Trittbrette ansgeglitteu, unter die Räder geratheu und zu einer unförmlichen Masse zermalmt worden. — (Promenade-Concert.) Das erste diesjährige Promenade-Concert in der Stcrnattec findet au« 1«. d. M. statt. Beginn desselben um halb 12 Uhr vormittags. ________ _________^^^_______ Neueste Post. Original-Telegramme dcr „Lniliacher Zeitung". Wien, «. April. In der zweiten Hälfte diefes Monats tritt Herr Erzherzog Albrecht eine Gencral-Uebungsreise nach Ungarn an. Für diese Reise sind bloß mehrere Tage in Aussicht genommen. Die Gencral-stabsreise wird FM. Erzherzog Albrecht mit großem Gefolge im Monate Mai unternehmen. Lcmberss, 8. April. In dcr heutigen Sitzung des Landtages theilte der Landmarfchall uutcr dem Beifallc des Hauses mit, dass Maler Matejko sein kostbares Kolossalgemä'ldc «Die Constitution vom 3. Mai» dem Lande Galiziei! zum Gescheute gemacht hat und beantragt daher, das hochherzige Geschenk auzuuehmen sowie Matejto hiefür den Dank auszudrücken. Der Antrag wurde einstimmig angenommen. Czernowitz, 8. April. Zu Landtagsabgeordnrten wurden hier gewählt: Bürgermeister Anton Nitter v. Kochauowski 'mit 1324, Dr.Iofef Nott (beide liberal) mit 1190 Stimmen, während der rumänische Gcgen-candidat Nikolaus Freiherr v. Mustatza mit 553 und der Gegencandidat der christlich-socialen Partei Friedrich Vormund mit 441 Stimmen in der Minorität uer-blieuen. Posen, 8. April. Decan Poninski wnrdc im Zimmer überfallen. Die Räuber verlangten im Namen der polnischen Anarchisten sämmtliche Gelder des Decans, welcher dnrch das Fenster in den Garten sprang, wo er vier schwere, aber nicht lebensgefährliche Schnfswnnden erhielt. Athen, 8. April. General Zmnbrakakis, welcher zum Militärcommandanwl von Thessalien designiert ist, wird mit der energischen Unterdrückung des in dieser Provinz überhandnehmenden Näuberunwesens beauftragt werden. Verstorbene. Den 7. April. Ursula Zagorc, Inwohnerin. «I I., Franeiöcancrgasse 12, Lungenentzündung. Jessie Henderson, Sprachlehrern«, 85 I., Herrengassc 18, Herzschlag. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. " ! ^3 ! i- ! ^ K N W ^ Wind de«Vmei«W 7 U. Mg. 728 - 8 I"WU NO. schwach "heissT" 7^ 8.2.R. 728 7 20 0 O. mäßig heiter ^'"" !1 » M, 5 732-A 12 2 NO. mäßig ! heiter ""«"' Vormittags ziemlich heiter, dann zunehmende VewiMung, nach A Uhr heftiger NO. mit turzem Gewitter, sich nach 5 Uhr starter wiederholend; abends heiter. — Das Taaesmittel der Temperatur 13 6», um 47° über dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: I Naglii. Vor einiger Zeit bin ich durch Ihr ^N'^,e!c>' Neuralgie im Magcu mid i» lärmen fast "M""'''>M, M O hätte ich uon diese». Medicament!' twch s">>" ^!.,^ ^,^ Mischen Tchme^en, die mehrere Wl'chril wähne», .^,„>^ schont, met ttield wäre mir ersparl gel'üel'^i, uno ' ^^. ,uih! heit wäre uichl so erschüttert worden, ^") um ^^ .^ umhin, Ihnen meinen großen Dant z» "'^ ^^H "' l'' mit gan.'i besonderer Vcrehrnng ^oss" i ^^. Zn haben bei,n «>>^u««r. l""«>""''"^',„ ftt»c.l'" t»»«ll«r >»««,,!< n»,»l»»»» >« ^""""^, i IssNlM" allin venommierk'n Äpl'ihrlen der Österreich'!" ^jMsl^ Monarchie. Preis l Schachtel 7.". tr. Ver,m,dt m. ^ 2 Schachteln per Postnachuahme. ________-^--" Mein reich illustriertes D""el ^. ^, Hutjournal fiir Lrulijnlir und 5"'"" frl,^, sende ich alls verlangen yrntis nno !^ ^s Ich mache besonders "usm""! ^,-die Al'tlieilnny meiner billigen ^^, und Mädchell-Strol)lnlte,rein'Nd ""''2.70. 2.3 50, 4 50, 5 50, 6 S0 ^.^ßl von 0riFiu2.1-?a.ris6r uucl NloäsUen w ^eäsr ri-sisi^ . p" Aufträge auf neue Hüte «' sZ. Modernisieren alter Hüte besorge '^^ ftreug solid und billig. Damenmode-Kutsalott u Vei-scklklmun«. «U8ten, «ei«es!' H M ^ ^2Hroa« »nnoon. Sessel.uacher^ '" ^'?b^"N5 Nr. 7, bei. anf welchen wir die geehrten ^ > ^ merksam inachen. , ^l Ze>>' .......------------' ^sslMU^ Mr die Stadtabonnenten der heuM" ist ein Prospect beigelegt, betreffend 5»<,s!ll^ Meyers kleinen Datto^, In 17 Lieferuugeu ^W tt. ^ Erste ^ieseruugen stehen znr Verfug PM""" auf Wunsch geru »ach auswärts versand, durch die Äuchhaudluug ^lll»^ ,'<,!ll' Zg v. Dleinmayr s^ ^ !/^^M W In tiefsten, Schmerze »bcr dc" ^ W ^ geliebten Sohnes V W sprechen wir allen Herren Vea"^"^,^^ ^'ysB ^ W und Bekannten fnr die t'ijstcud ^„^ ,el ^ ^ ^ W Beileids, fnr die schönen 5w"i,M',,^ all"/ )'" G M lchle Geleite unseren wär,n,ll!l ^ W Danl ans, ..,.„ ^.iM'^t > Idria am 8. April 1«^'. ^h. 5"1"^ 683 9. April 1892. Course an der Wiener Börse vom 8. April 1892. ^^ ^i«^«lursb,«. ft,5, > ^ l""^ '«3ä0 184,!'>0 «li!» V" «iahn i" Wer . nn 2,^ n» ,^ , '""«"bnVmM 7««, "«^ö "?'"> ^«M " ^"'l«84 Sf>20 «ü-7,, "0, N'"en« 5.0 10« 7l> MM DR Gelb Wars Hrundrntl.'ybligationen (für !"<> fl. CM), 5"/„ ssalizischr...... 104 80 l05 - 5i'V„ mährische...... —'— — '— 5"/„ Niain und tlüsienland . . — — —'— 5"/„ nirderüsterreichische , . . 109— 1?0 — 5"/„ steirische...... —-— —-— !>"/„ lroaülche und slavonische . 105- - WS — l>°/n sirbrübiirsslschl' , , , — — — — 5°/„ Temrler Vanat , , — — — — 5,"/,, ungarische...... 99 8>» »3 80 Andere üssentl. Anlehen Duoau.Ncg.Lolc 5>"/„ 100 fi, . 122 7.'» 12» 25 bto. Anleihe 1878 . . 10« — 107 «nlehen der Stadt Gsrz . , 111 — —- Nnlehe» b, Stadtgemeinde Wien 105 — in« - Präm.Änl. d. Otadtgr»!. Wien li,«- 157 - Bürsenbau «niche» verlos. 5"/., 9875 »«25 Pfandbriefe !<ür «<»» fl.). Bobencr „Nss, NN, 4",« «, , , ll 1,7 — dlo, r>n> 4' /., 1"N 70 l<>> «> dli>. 5W, <"„ , ft«>?> MS?» bto.^iäm 3>'>!uldmrlchr, ,1"., lil 4<» Nl'iiN Oesl, Hl!p,'ili>'l>,!l'a»l loj, ä»"„ »«'— 9!»'5" Oest,°u»« >l,,"/„ , 1»«-- 1<, 5" bcU? ' 4"/„ , , 39 7N 1O» 2!» dello 5"jäl,l . 4"/^ , , !»9'70 lationen sserb!!iai,de '.>iurd!,al,!, Em, l«X<> 99 2b 100-^5 Vallzisll's «or! l!ud>ml, Bahn <> fl, 3, !'/,"/<, —'— —- Oeld wolp oesierr. Nordwestbahn , , . ,07'»!'. 10«»', Etaatsbah»....... ,»^ k<» l»5'"' TNdbal»! il «n/n..... I4O I5 >41 15 » ll 5"/„..... l»n,— !L« '><' Un«,°uc>' >. Bahn..... lOL'b" l«» '" Vivtls» Kose >vrr S0 fl. . . 6»'— «" " «sw, 3ch, d. «"/„ Prüm..Schuld» vrrichr der Vodenci-ebitanssal» >5'>e» «< — sanli'sictien ?I,!l,l° «sl,<'cmliM,fl,!'./,,«, , ,4« - »«'.'>>» Vaülvrrei», Wirner, U»!> ss, 1lL - l - Vbcr,^l!,si, VN,, L00 ft, S, 40"/^ «?ss, , 34»'— «4',> 5»« DevosNeuhaiil, M^,. L<>n ss. , «N3 — »<"' - «iscomt'Is («e!,, Ndröst,, s>"<> fi, «»<>— »l84 — ««r» „ «laNcnv. VXene, !i<«»ss »!>' 2l2 - Veld War, Hhvothelenb.. vst, üOOft ^»°/n«. 7,— ?!>-, Läüdribanl, ös!, !i»0 fl. «. . . 205 60 2<»s.l« OeNerr.-ung, Äanl <>l"' ". . . 98« - W» — Unlonbllnl »U0 fl...... 23l — 232 — Perlehrsbanl. Ally., »40 , . 157 b<) 15« 5U ÄMen von Tlan»pot1' Unternehmungen iper E«!0 fl. , , 352— 355'- Vuschtichraocr . 500 fl, IM. 114!» 1155 dtll. >Iit. L.) 20» fl. . 45« — 458 — Donau - Hampf!chifflal,rl - Vel., Oeslerr, 50» fl, l75 202 25 Dux.Bodsnb,EtI,.V, 8 2830 Gal, Car! i^üdw, Ä, üoo fi, LM. 211 30 211 80 i!e«b.. llzcrnow. > ^asly - ,',o<'ft.LM. »!>'.- 400- Oestsri i>il>rdwllll> lloofl. Tilb. ^»»9 5.» 2lN 5<, dlo. (lit, l!,/ 20«, ft 5,, , 23l 25 2»1'7^ Prag Dii^rEifenb. 150ft <3 l3'aat«ei!rübal»! üM fl, Vilber 28» f.c»! 284 .V> Siidbahn ^"0 ft, Silber. . 8»— 3850 Süd !i,urdli,!i Acticn »>»<» ff...... 95—^ 97 - Unn.°aallz.»« 50 ß? 50 Noiitan Gesell., üfterr, - alpine 59 70 «0'30 Präger Giscn Inb.Ge!. 200 fl. 375 — »77 — Salgo larj, Steinlohlen 80 fl. «20 - 625 — «SHWaelmuhl», Papiers. 200 fi. 1,^-- ,99 — »Slci,rer,nühl»,P»p«rr1.u.«,'!f,-<»,,0eN,inWienl00fl, 392 - »94 — Wllllnoi! Leihanst., Äll«. in Pest 80 si......... »7 »0 98 — Wr. Äaugesellschllf! 100 fi. . . 84 9" 85 3<> Wicnerberaer Zifgel.Uctien-Hel. 245 5» 24« b» Olvisen. leulsche P!ü«<-...... 58 20 58 40 Londo»........ 118 «»1 119 20 Purit........ 47 2^ '7 27z Valuten. ^ Ducaten........ l> «8i 565 20 ^ianctNtllcle . , , , : l» 44.' 9'4K^ Deutsche »lrichsballlnotei, . 58 20 58 «5 Papier ^»bei...... l 2l«> l «ll ^WIi.nisch!- Äanl>l«ten(100ll.) 4H Sb «/? Jj*i Mauser c"1i Theatergasse Ik *»Pfiel,H f,ir dil! (1603) ;,.! Hll Wt v • I" »«CMTschafton ihr rWh /1>1|"u,7,; Kratnor Würgten uWto*» 7, ffeP<>kelten ui.d ge l>°hoftuU5Fen s"'">ls1'- <>.,al*it, -^___Veronesor Salami etc. ri;^0'1 "uW«n fil"l)s|e»»H z»r hoginnen-,le Qottolu UerblllIe»ten Preisen ^^heer Hausindustrie S' °hellenburggasge Nr. 4. ~-- - ._ _ __ (1322) 10—6 J siii 'tfe? '«""'HauMWolmungund *jr Bin möbliertes ^t-Zimmer ^Ml^^UenburggaBse Nr. 6, '" L>-s Jufe°ri Bedt Rahnhöfe siegen, w -...^Strasse Nr. l3. (1462)3-2 aufgenommen ^^,?-" >-^a8traB8eNr.26. c""il(en K (160») 3-1 ^i?:r>S'SUungen- Dachpappen-, Holzcement- u. Theerproducten Fabrik von ^^^ Bninn a/Gebirge (SnüBataslation), Sicbenhirtenstrasse 1, c.npsiehlt ihre dauerhafte m>d als feuersioheriid anerkannte STEIMDACHPAPPE. Elastische Asphalt-Isolierplatten KeKen aufsteigende (irundfeuchtigkeit. flrtv^^livinnTVi von nussbrauner Farbe, fäulniswidriger Anstrich für UarDOlineUni Holzgegcnsländß jeder Art. Fachgemässe, complete Eindeckungen mit Steindachpappe und Ausführung von Holzoement - Plateaubedaohungen jeder Grösse, unter ^anjie. in kürzi-slcr Zeit. (15W) 1U~J Lager bei Stefan Nagy, Eisenhandlung, Valvasorplatz Nr. 5. Die feinsten Sorten Bier sowohl In F&sisepii als ftxm Flaschen aus den vereinigten Brauereien Schreiner in Graz und Hold in Puntigam empfiehlt zu Fabrikspreisen das Bier-Depot der Ersten Grazer Actlen-Brauerei b, M. Zoppitsch Bahnholga^Ne HT«-. SB4 *» IiaibacH. P+- Briefliche Anfragen werden bereitwillig franco beantwortet. -^ Märzenbier in plombierten Flaschen mit Patentverschluss^ w Detail zu ein Liter 21 kr., halb Liter 11 kr., aus »bgenannten Brauereien «"t ^'"^" ^34 in der Spezereihandlung der Frau Johanna Ko«, Bahnhofg:a"e(884)r>36_7ln Laibaoh._____________________________________---------------- % Sißnallßß! Hans .Matica Slovenska'. 18 —-*- (1607) 1 Wegen Einführung eines neuen Artikels Ausverkauf von Stickereien Jgzu tief herabgesetzten Preisen. ^jD il497) A-2 Nr. 1543. Curatorsbostollunn. Dc'ill Fmnz Anzlrvar von Straßen-bl'll^ Nr. Ali, nun uMkanuwi Nttfont^ Haltes, wird Hl'rr Andreas Latncr, Gastwirt in Tsch'rm-ml'l, als Curator -ul » bestellt, dekretiert nud demselben der diesgcrichtlichc Bescheid vonl 27stl?n November 1391, Z. 9193, betreffend die Abaabc der Aeußerlins; binnen drei Tagen a d r, bei sonst bewilligter fünften Frist bis inclusive 31. December 1894, zur Einbringung der Nechtfertignngsklage ,,5lo. 235 fl. 59 kr. zugestellt. K. k. Bezirksgericht Tschernelnbl am 26. Februar 1892. Landauer in gutem Zustande, billig zu verkaufen hei Onstav Fiaoher, Sternallee Nr. 13. (1671) 'i—l Zwei Wohnungen. In einem villenartigen Hau'-e sind zwei Wohnungen, eine mit vier Zimtnern nebst Zug"hür und Garten und eine mit drei Zimmern riehst Zugehör, mit 1. Mal zu vermieten. Nähens in der Admini tialion dieser Zeitung. (1525) 2-1 Maschinen-Riemen-Erzeugung nur aus Prima-Kernleder Pferdegeschirre, Koffer