ttttrtn >-»» tiiinB»| ant tllltii ■otqm« ,»» fastet (»« «MI »11 g«1WIiii« ln'1 Hs>» tnstullit» fl. -M, eirrtetfß. 1.50, f. I.—, (oiqfXIrl« «. «.—. «Hl VtfMtfnAaig i IM, taiwtng l ».«. »•mldfcnj JL «.40. Die (ii|rln Wumwn T fr. 3n1nat( m» M »flett* B5i«b«>ol»iijra estfrr«4aittt Rtkttt. Kutwüit« »«Hm«» fit mWt Blatt »«, tMn»n»ea tam«an»«M»m WU-id ■■«(•»>«« •*. Wrtnetie» *t*|tra|« ,, in» Hltmiiftt.ii.n S. «Irr «4 t*» »fit W Rttoctnrt tUjIli», Bitt flufulpnt 6« 6iu- ist ^tutttge, M» U-JJ »h, «,«. »»» 1-1 II»» 7!omitt«a». — Rrclaiuti»«» portofrei. — Staialcriptc notdt» NX», jurlttfjrf«»»«. — I»0»»M« ü»k*»«*|cn »tcht »nilaßchttO«. Nr. 27 Cilli, Sonntag den 3. April 1892. XVII. Jahrgang Komischer Sittenspieget. Wenn tt wahr ist, daß poliiifche Entwick-Ixngen, in«desonders aber der Geist eine» Regie-nmg»system« und die Mittel. durch welche da«->elbe seine Ziele zu verwirklichen trachtet, einen Rückschluß gestatten auf die Förderung der öffentlichen Moral in den Volksmassen oder auf da« Segeniheil hieoon, so kann man folgerichtig auch nicht in Abrede stellen, in gewisse» Erschei-uungen, welche im öffentlichen Leben offen zutage treten, Ergebnisse eine« bestimmten System» an-sehen zu müssen. Der Einfluß eines Regierung«» schein» auf die Hebung oder andernfalls auf de» Niedergang des öffentlichen Geistes ist somit »ich« zu leugnen. Nach dieser Richtung hin fordern die Er-irtnifft der Taaffe-Aera zu einer Betrachtung herau«. welche W^kung dieselbe in völkererzie-denscher Thätigkeit seither ausgeübt hat und „och ausübt. Wer offenen Auges die Geschichte der letzten >5 Jahre verfolgt hat, kann doch wohl nicht viderS. als gestehen, daß vor Beginn der Taaffe-Sera der tiefste Friede unter den Volksstämmen Oesterreichs geberrschl hatte. i)ie Tschechen waren tden im Begriff, ihre als grober Fehler aner-kannte Abstinenzpolitik sowohl im Landtag olS in ReichSrathe auszugeben- von einer social-»emikralischen Umsturzpanei wußte man so gut wie gar nichtS in Oesterreich und auch Herr o. Schönern balle damals noch stramm aus der lAßersten Linken de« Parlamente« rühmlichst leinen Platz ausgefüllt, ohne sich mit der Rich-tun,: der Mehrheit des Volke« in Widerspruch )i setzen; die ultramontanen Finsterling« lagen ohnmächtig am Boden. Da kam die Aera der Versöhnung, da« heißt die Aera, in der man e« ode» für nöthig fand, offene Thüren einzurennen; toju artete die Versöhnungsära je länger desto jitt Aisnnlrck Zum t. Sprit 1892. Eingesendet. lein deutsche« Werk, e» ist ein herrlichschöner Dom, Dch' Giebel weithin über alle Völker ragen, Klni Grundstein in der Deutschen Herzen hoch getragen, Hin fester Damm dem wälschen, slav'schen Völkerstrom. Die Är»*e, die d<« Dome« Giebel strahlend ziert, List D», der größte, herrlichste vom W»dan«stamme; t« glänzt au« ihr die heil'ge reine Oristamme Lei B»Ik«thum«, da« Du einst }ur Einigkeit geführt. Und mag den ew'gen, wohlverdienten Kuhmetkran» liiDeine« Hause« stolzer Herr auch Neinlich neiden: Du bleibst Erlöser un« au« eitler Zwietracht Leidin Und wverblajt eint un«, Dein Volk, Dein Thaten- glänz. __«lberich. Aus Kissi's Dorzeit. Die TauriSker mit ihren Stammgenossen rcattn dem siegreichen Schwerte der Römer er-legen. In den wilden Gegenden, in welchen sonst da« Gebrüll des Ur widerhallt«, schmet-tenen die italischen Zinken, glänzten die Legionsadler, schnarrten die Sägen, und häm-wetten in festem Tacte die Aexte; denn wo der Römer siegte, wollte er auch wohnen. So walteten ärger in eine allgemeine Katzbalgerei der Ratio-nalitäten sowohl, wie der Classen au«, während der hohe Adel fleißig .gründete-. Fideicommisse machte und die besten Stellen im Staate in Anspruch nahm ; eine treffendere Selbstcarricatur hätte demnach der VersöhnungSgedank« gar nicht auftreiben können, al« er in der Wirklichkeit von sich selbst in« Werk gesetzt hatte. Au« den Tiefen stiegen auf den Schultern dunkler Ehren-männer alle möglichen Parteien empor und gerade die extremsten derselben sind e«. die von der Versöhnung«ära gegen die fortschrittliche in Dienst genommen wurden, welch« in stet« steigender Roheit die böse» Jnstincte de« scan-dallustigen Pöbel« au« dem Schlummer weckten, während die frommen Clericalen. mit diesen Leuten — siehe Lueger, Liechtenstein — im Bunde, im Parlamente di« salbungsvollsten Reden von der Verchristlichung der Schule hielten. Niemal« hatte die Verwilderung der Massen so reißende Fort-schritte gemacht, al« unter dem „Beuschel-doctor«, der ja durch da« Wohlwollen der Regierung einen Orden und somit gleichsam regierungsseitig die Genehmigung erhalten hatte, gegen die „glaubenSseindlichen' Fortschritt«-Parteien da« Christenthum zu retten, da« heißt, al« Straßenhäuptling d«r Reaction zu dienen. Schon die Thatsache, daß der Uhuprinz, der den Wein in Strömen fließetz ließ, vom betrun-kenen Vorstadtmob als socialer Retter auf den Schild gehoben werden konnte, kennzeichnet die furchtbare geistige Verpestung, welche von gewissen, durch da« Wohlwollen de« Regierung«-system« geförderten Vorsudlschreier in die Massen getragen worden war. Werfen wir einen Blick nach dem „goldenen slavischen Prag-, woselbst vergangener Tage der tschechische Janhagel johlend und Steine weisend sich durch die Straßen wälzte, die Sicherheit«- die FaSce« nun auch in einem schönen und weilgedehnten Thale, deffen immer mehr ver-schwindende Wälder einem klaren und raschen Flusse, der sich früher nur mühsam die Bahn durch das Dickicht brach, dem Sonnenlichte zeigten. Thürme erhoben sich allmählich auf den Ausläufern der Gebirge, und noch war kein Jahrhundert vergangen, so prangte schon mit stolzen Mauern und herrlichen Tempeln Celeja, herrschend im fruchtbaren Thale. In den be-nachbarten Gebirgen hausten zwar noch freie unbezwungene Stämme, aber der römischen Taktik nicht gewachsen, zogen sie e« vor, im friedlichen Verkehr mit den Ankömmlingen ihre Herden und Tristen zu sichern, und in gegen-fettiger Gastfreundschaft «inen für beide Theile vorteilhaften Zustand d«4 Frieden« und der Ruhe aufrecht zu erhalten. A e l i u «, ein junger Tribun von der in Celeja stehenden Legion, unternahm oft mit seinen Freunden kleinere Au«flllge nach den gewaltigen Bergen, die sich wie riesige Obelisken au« den neblichten Waldthälern erhoben. Tagelang trieben sie sich herum auf der Fährte de« Wilde«, und wohl viele Meilen den Fluß auf- und abwärt« war ihm kein Dickicht unbekannt, keine Wildnis unzugänglich, keine Höhle verborgen geblieben. Er haßte die Gemächlichkeit de« Frieden« und wollte wenig-sten« in der Jagd das männererhebende Krieg«-spiel erneuern, zugleich sprach ihn die Natur in wache prügelte und zu Ehren eine« humanen GeisteSvorkämpfers Straßen,xcefse verübte. E« ist eben die Eigenthümlichkeit dieser Aera, sich selbst in Allem ad absurdurn zu sühren. Den Deutschen hat man Maßlosigkeit oft genug vor-geworfen und Taaffe selbst sprach da« geflügelte Wort vom deutschen Nationalgesühl, da« nur ein wenig um sich schlage. Man sieht, wer um sich schlägt. Die Präger Ereignisse überhaupt führen eine gar beredte Sprache. Sollte der Schluß nicht gestattet sein, daß der Charakter einer Regierung sich in ihren Bundesgenossen, in ihren Mitteln widerspiegle, dann gibt e« eben überhaupt keine politische Logik. Au« den letzten Prager Ereignissen können die Deutschen sich eine Richt-schnür nehmen, wie man in Oesterreich politische Erfolge crzielt. Vor Allem bleibe man un« mit der Behauptung vom Leibe, die Jungtschechen hätten durch ihren sinnlosen RadicaliSmu« ihre Sache auf'« Ernsteste geschädigt. Diese Patrioten, die ein k. k. Rescript auf weiche« Papier drucken ließen, diese Leute, die von k. t. Lumpen q.'schrieben — sie sind heute thatsächlich die Bundesgenossen de« Statthalter« von Böhmen und wenn man auch augenblicklich im Reichsrathe gegen sie regiert, im Landtage lassen sich die „staatSerhaltenden' Feudalen und die Regierung von ihnen in« Schlepptau nehmen. Man konnt« schon früher bei den Magyaren, den Polen, den Windischen die Erfahrung machen, daß die Einschüchterung, der Terro-rismu« durch die extremste« Parteien, die aller-ärgsten und unpalriotischesten. ja geradezu majestät«beleidigenden Drohungen dem Empor-kommen ihrer Wortführer in Nicht« hinderlich gewesen sind; gerade die Geschichte der tschechi-schen Bewegung im letzten Jahrzehnte thut auf'« Ueberzeugendst« dar. daß unsinnige Ansprüche. ihrer freien ungekünstelten Thätigkeit, und dem kühnen Enthalten ihrer ungezügelten Kräfte weit mehr an, al« die gebrechlichen Werke der Menschenhand denen nur die Kunst allein den Stempel der Unsterblichkeit auszudrücken vermag. Die Donner entzügelter Berggewässer, da« Nieder-rollen berstender Felseu im Frühlinge waren ihm ein lieblicher 5il in,,, eine erhabener« Musik, al« di« unsinnigen Wirren de« Forum« ; und die weichlichen Flötentöne bei d« Kljen der pessinuntischen Göttin. So beschloß tr; nurJfen einem treuen Sclaven und seinen thraciMen Hunden begleitet, die Quellen de« Flusse«, der Celeja« Mauern bespült«, zu erforschen,. und womöglich bi« zu den Alpen vorzudringen, die «r oft von d«n erstiegenen Bergen au«, wie ferne Säulen eine« thebifchen Tempel«, be-wunderte. Trotz allen Schwierig keittn, welche ihm schon am erst«n Abend« d«r sumpfige Boden darbot, durch den der kaum der Gebirg«pforte enteilende Fluß sich mühsam wand, gelang e« ihm doch, vorwärt« zu kommen. Er ließ einen ziemlich breiten See zur Linken und folgt« nun dem Laufe de« Wasser«, da« blaugrün und durchsichtig über schimmernde Kiesel glitt. Bald senkten sich die Felsen steil gegen den Fluß, und Aeliu« war genäthigt. im Wasser vorwärt« zu waten; bald erweiterte sich daS Thal und umrankte mit wüstem Gestrüppe den tobenden Bach. Oft brummte der Eber an dem Wanderer 2 und tolle Anmaßungen, Wonbruch und Straßen-scandale ihren Ansprüchen nur zu Hilft kommen: man fand regierungsseitig immer wieder eitlen süßen Schnuller, um ihn den schreienden Wechsel-bälge« in den Mund zu stecken. Illoyal muß man sein, drohen muß man; Straßenexcesse und Wortbrüche schaden nichts, wen« man nur derlei dramatische Knalleffecte mit dem nöthigen Schwung und Pöbelbegleitung durchführt. ES lebe die Unverschämtheit in höchster Potenz — aber mit Consequenz! Oder find wir auf dem Holzweg, daß die Deutschen diese Schlußfolgerungen aus den jüngsten Prager Ereignissen ziehen können? Di« Regierung hat dies«n gegenüber di« „Hand an der Kurbel", nun ja, u» — sonzuwerkeln. — daS Rabiate ist das Probate; solches predigte« die Prager Pflastersteine. Die Vor-gange im Präger Landtag rücken den Deutschen weiter« eine andere Erfahrung vor Augen. Ehr-lichkeit ist zu nichts nütze. Worthalten ist Roccoco. Unsinn, plebejisch; man wird nur ausgelacht damit, die Officiösen schreiben hinterher von »Mißerfolgen Plener'S" und Querköpft schrriben «s nach. Schon Fürst Auersperg hatte gleich beim Beginn dieser Ber-söhnungSära di« Erfahrung machen müsse«, daß Worthalten und Ehrlichkeit in dem Munde der modernen gouvernementalen Riccauta de la Marliniere einen Deutschen nur zum .dumm' Teuff" stempelt. Wer auf unterschriebene und besiegelte Verträge hält, ist ein EinsaltS-pinsel. Sonst hat's Meine,dbauer» gegeben, jetzt gibt's Meineidjunktr und di«se stehen der gewissen Kurbel zunächst; wo da« Drehen immer-fort virtuos gehandhabt wird. Ehrlichkeit ist eine schöne Zier; Doch Ist man ein EavaUer, Kommt man weiter „ohne ihr". Wir könnten derlei Ausführungen noch weiter fortspinnen, was die seitherig«» Vor« kommnisse den Deutscht» für «in Verhalten predigen. Würd«» wir schweiften, die Steine von Kuchilbad, Königinhof und Zizkow müßten ihre lapidarische Sprache führen. Seit zwei Jahren haben die Deutschen Böhmen» geschwiegen; kein Verein. k«ine Versammlung hat di« Stimme erhoben, um die Ausgleichsaction zu stören; aber wenn dit Deutschböhmen Erfolge erzielen wollen, jetzt haben sie anregende Beispiele zur Methode vor sich, nach der man sich oben Gehör und Geltung verschafft. Sonst hieß es: Schreien hilft nichts, Thatsachen beweisen. Fehl-geschossen: Nur Schreien hilft, das beweisen die Thatsachen. Sonst hieß t»: Alle Ehre kommt von der Treue. Jn's Neuäraische übersetzt, muß es beißen: Hab' ich nur dein« Lieb«, die Treue brauch ich nicht! vorüber, oft schlug das Heulen der Wölfe und da« Krächzen der aufgescheuchten Geier an sein Ohr. Am Morgen des dritten Tage« kam er in einen schmalen und langen Felsenkessel und konnte den Weg nur im Bache selbst, von Klippe zu Klippe springend, fortsetzen, bis plötzlich eine maj«stätisch« Wand ihm daS W«iterdring«n ver-sperrte. Mit Donnergetöse warf sich von ihrer Zinne der Bach schäumend in den Abgrund. Ein farbiger Regenbogt« au« Tropftnstaub und Eonnenflamme« wölbt« sich über den Beschauer. Aus d«r Mächtigkeit der niederstürzenden Wasser-masse schloß Aelius auf einen bedeutenden See, der ober der riesigen Wand sei« Bett haben müsse. Er kehrte mit den Sclaven um. und erklomm erst gegen Abend eine Anhöhe, über die er nach und nach dem donnernden Wasser-fall wieder nahe kam. Er übernachtete in einer dunklen Höhle und setzte am nächsten Morgen seine Forschungen sort. Seine Vermuthung hatt« ihn nicht getäuscht; «in schmaler aber bodenloser See, stumm und ruhig, wie eine Fläche von gegossenen! Eisen, zog sich in nicht bestimmbarer Länge zwischen d«n Berg«« hin bis zu Fuße der Alpen, über wtlch« die Thurm- und Mauer-krönen der ewigen Gletscher ragten. Mit verschränkten Armen in stummer Be-wunderung stand der junge Krieger vor der Wasserfläche, die ihn an den Avernus unwill-kurlich erinnerte. Plötzlich schien etwas Weißes sich über den dunklen Spi«g«l zu bewegen, ja Macht- Aolitische Mundschau. Inland. Im st «irischen Landtage stellte Herr Abg. Dr. N« ck« r m a n n an den Statt-Halter ein« Jnt«rp«llation folgenden Inhalte«: „Der Statthalter habe sich am 28. März in offener LanbtagSsitzung bei Berathung des Thätig-keitSberichte« des LandesauSschusses, betreffend Gemeindeangelegenheiten, über die in nicht öffentlichen Sitzungen erfolgenden Berathungen des SanitätSauSschusse» in einer Weise geäußert, welch« denselben veranlaßte, in seiner Sitzung vom 29. März folgenden Beschluß e i n-stimmig zu fassen: „Der SanitätSauSfchuß legt gegen die Aeußerungen des Statthalters über die noch nicht zum Abschluss« gelangten Berathungen des SanitätSauSschusse« e «t sch i e-den« Verwahrung ein und bezeichnet es als parlamentarisch nicht zulässig, gegen den Ausschuß schon im ersten Stadium seiner Thätigkeit im vorhinein in öffentlicher Landtagssitzung den Vorwurs, daß seine Be-schlüss« zur Verschleppung und zur Verwirrung führen könnten, zu erheben und denselben da-durch in feiner Beschlußfähigkeit beeinfluß«« zu wollen. Die Interpellanten richten nun an be« Stntthalter die Anfrage, wie er dielen außer-gewöhnlichen Vorgang, welcher mit den parlamentarischen Gepflogenheiten nicht im Einklang« stehe, begründen könne?" (Lebhafte Bewegung.) Die Interpellation ist von 40 Abgeordneten unterzeichnet. Der Statthalter Baron Kübeck erklärt, diese Interpellation sofort beantworten zu wolle«. Er bedauere, daß sich der Sanitäts-ausfchuß verletzt fühle: jede Absicht, irgend jemanden oder einen Ausschuß kränken zu wollen, sei ihm vollkommen ferngelegen, «r sei nur auf tine Remedur bedacht gewesen, als nach seiner Ansicht di« Verhandlungen sich nicht im entsprechenden Fahrwasser befunden bätte» — Im Landtag« kam eS wieder einmal zu ein«m SchmerzenSschrei der Windischen, betreffend die Bahn Cilli—Wölla« ? Dr. L ippo l d wünschte überall doppelsprachige Aufschristen. Dr. S ch m i> derer hielt dem Redner entgegen, daß sammt-liche Gemeindevorsteher der Gegend bei der commissiontllen Behandlung der Stationen an-wesenb gewesen und actenmäßig von keiner Seite der Wunsch geäußert worden sei. die Stationen slovenisch zu bezeichnen. Die Warnungstafeln seien ohnehin doppeltsprachig. Baron H a ck e l« b e r g bemerkte, die Slooene» bätten selbst überall die deutschen AufschriftStafel« in den Gemeinden entfernt, so daß bei den Manövern zur Orientierung ber Truppen deutsche Tafeln angebracht werden müßten. Dr. Starke! betonte, daß diese Bahn mehrere in der That, es war nicht Täuschung: ein Nachen ruderte in weitem Ferne von ver schroffen Wand, über welche der Seegoit seine überfüllt« Urne leerte, dem Ufer zu. Mit Händen und Füßen kl«tt«rnd. mit dem Schwerte sich die Bahn brechend, eilte der Jüngling hinunter, und nach ein paar Stunden stand er vor ein«» einfachen aber zierlich erbauten Hütte, an welcher befestigte Hörner und Geweihe, sowie gewaltige Büffel-köpfe den germanischen Bewohner verriethen. Ein Mädchen, blond, blauäugig und hochge-schürzt wie Artemis, sprang in die Hütte, in welche AeliuS schnell nachfolgen wollt«. Ein ehrwürdiger GreiS vertrat ihm den Weg. .Was suchst Du Fremdling." fragt« «r den betroffenen Krieger; .wer bist Tu ?" „Ich habe die Wiege deS Flusses gesucht, der Celejas Mauern b«-spült, ein Römer bin ich und, wie Dir mein Kriegsgewand sagen kann, ein Krieger." .W«r wissen in unseren Bergen wenig von Eurer Weltstadt.' erwiderte der Alte, .und Euer Ruhm hallt nicht so laut, als der Donner um unsere Alpen; willst Du Dich lab«n mit einem Horn Meth, so heiß' ich Dich willkommen." Er reicht« dem Jünglinge die Hand, welch« dieser mit Hast ergriff und rasch dem Alten in die Hütte folgte. Auf einem Lager von Bärenhäuten, welche die glänzend« Weiße der Jungfrau noch mehr erhoben, saß Grisnelda. Gonyas Tochter. Ohne Scheu trat sie dem Fremdling entgegen, reicht« auf ihres Vaters Gehtiß ihm Stück« eine« deutsche Orte, wie Schönstem, 3t. Peter u«d Wöllan berühre. Kokokchinegg frägt, ob «s einen Windischen gäbe, der den Namen S a ch s e n f e l d nicht kenne? Hieraus wurden die bereits mitgetheilten Anträge des Eisenbahn« ausschusseS angenommen. In K ä r« t« n hat Abg. 11 b I erst unlängst dem slovenischen Hetzpater Einspiele? nachgewiesen, wie seine llnterhetzer, darunter der absolvierte Gymnasiast und jetzige Jesuitenzögling Lampl die arglosen windischen LandSleute um ihre Unterschristen beschwindeln, um Petitionen für «indische Schulen herauszufiloutiere«, die als-dann als Schmerjensschreie des von den NemS-kutaren bedrängten Slovenenvolkes herhalten müssen. Ja der letzten Laadtagssitzung that Einfpieler, abermals von Dr. Ubl kläglich in die Enge getrieben, den Verlegenheitsausspruch, es sei gar nicht maßgebend, wer l.i« Petitionen macht und wer sie abschickt, sonder« wer sie unterschrieben hat. Das. was man von falschen Unterschriften behaupte, sei zu bezweifeln. .Amt-liche Daten!" wurde ihm enigegengerufen. Ein-spieler bthaupttte dann weiltr, nicht blos die Lehrer, sondern auch die hohen und höchsten Behörden säeten Unfrieden und so werde der Verhetzung Vorschub geleistet. U b l erwi-derte, eS sei ihm nur um den Beweis zu thun, daß in Kärnten tine g t i st l i ch e. ganz kleine, rührige Partei gegen die Schule heftig agitier«, eine Partei, di« sich dann in gewohnter Bescheidenheit für das slovenische Volk ausgebe. (Beifall.) Abgeordneter Plawetz betont, daß, wenn ein« Vernachlässigung auf dem Gebiete der Jugenderziehung Jemanden trefft, dies nur jene Gtiplichtn sein können, welche, wie bekannt, nicht «in-mal ihr« vorgeschriebenen R e l i-gionS stunden abhalten. Redner richtet an den Landespräsidenten da« Ansuche«, daß er hierin Wandel schaffe. D i e S l a v i s i e r u n ß de« Cl«rus in Kärnten. DaS Organ d«s krainischen Cl«rus verkündet es jubelnd, daß Fürstbischof Dr. Kahn in Klagenfurt in der Hälfte des Monat« Juli d. I. d»e Priesterweihe ertheile» wird, und zwar an 14 Tbeologen des vierten Jahrgange« und an sechs Theologen des dritten Jahrganges. Von den Theologen de« dritten Jahrganges sind fünf Slovenen und nur ein Deutscher. Von den Theologen de« vierten Jahrgang«« sind zwei Slovenen. sieben Tschechen und fünf Deutsche. In einem bis iwei Jahren werden in Krain alle geistlichen Plätze besetzt sein, dann werden außer den tschechischen auch die slovenischen Theologen da« Klagenfurter Priester,eminar vollpfropfen. Und wa« thun dazu unsere deutschen Liberale» oder Nationalen? gedralknen Keilers und ein Horu mit dustendem Methe. Mit glüdenden Blicke., verschlang der Jüngling die liebliche Gestalt. Als der Meth seine Wirkung gethan und auch Gonya ge-sprächiger wurde, erfuhr AeliuS, daß seine Gast-freunde zu einem Gaue gehören, dessen Bewohner von den wandernden Teutonen abstammen und die Sitten und Gebräuche ihrer hier in Alpen-kränze zurückgebliebenen Ahnen beibehalten haben. Der Alte war unermüdlich im Erzählen seiner Göttersagen, und alle Verwandlungen des ge-waltigen Odin und die Thaten de« riesigen Thon mit dem zerschmetternden Hammer und die Feindschaft der Riesen gegen die Asen und ^ockis Bubenstreiche, nebst der Glückseligkeit der Elnchenar, den Freuden ASgards und den Qualen Rastrand«, dem Sturm der Götterbrücke Bisrost und der Weisheit Braga« und dem tragischen Tod Balder« kamen nacheinander zum Vorscheine. Hertha« geheimnisvoller Dienst wurde besprochen, und längst war schon die Nacht hereingebrochen, als der Alte jubelnd ausrief: „Schad« Jüngling, daß Tu ei» Südländer bist: wenn am Tag« der Götterdämmerung au« Walhalla« fünfhundertvierzig Pforttn die Euche-riar mit Odin zur Schlacht reiten gegen Sutur und die Muspelheimer. Du würdest Dich glänzend ausnehmen." Fortsetzung solgt. 1892 — Richt«. Jede« Volk«thum aber ist verloren, da« keine nationale Kirche besitzt. Da« werden »nsere deutschen Parteimänner nie nirsehen lernen, noch weniger je darnach handeln. Lloi« S p i n c i e. ein geistlicher Hetzer, Professor an der Lehrerinnenbildung«-Anstalt in Eörz und ReichSrathS-Abgeordneter wurde vom Etatlhalter in Tnest wegen staatsfeindlicher vühlereien seine« Dienste« enthoben. Die „Nooice", da« Organ der sogenannten „Gemäßigten Slovenen" bringen in ihrer gestrigen Nummer einen Leitaussatz, in welchem für da« Zusammengehen der „gemäßigten Slovenen" »it den Jungtschechen Propaganda Snacht wird. E« heißt da u. A.: „Wenn die ngtschechen die nationale Gleichberechtigung alt Hauptpunkt ihre» Programm« aufstellen, werden wir gewiß die ersten sein, die den tilgst«» Anschluß an die Jungtschechen empfehlen werden/ In Böhmen mehren sich, wie wir gleich aufang« geahnt haben, die Stimmen, welche die Zusammen derufung eine« großen deutsch-höhmische n Parteitage« fordern. In verschiedenen Theilen Deutschböhmen« lassen sich hervorragende Abgeordnete vernehmen, welche »erlangen, man muffe gegen die Regierung in scharst Opposition treten; Abg. Dr. Gunter» mann von Brü^ erklärte, soll« man nicht eine niergijche Sprache gegen die Regierung führe» wolle, würde er sein Mandat niederlegen. Die v^irkSadgrenzung ist wohl die geringste Genug» thuung. welche die Deutschböhmen zu fordern haben. Aber man wird sehen, die „Hand an der Kurbel' wird sich nicht rühren. Steueren Nachrichten zufolge beabsichtigen sämmtliche deutsche Landtag«abgeordneten in mier geharnischten Manifestation ihre Mandate »iederzulegen; danach soll eine stramm orga» visierte Wahlcampagne stallsinden. Seit länger al« zwei Iahren haben euer-zische Volksmänner, wie Knoll und Etrache daraus gedrungen, eine stramme Organisation der Deutschen in Böhmen durchzuführen. Ge-wissen Herren in Prag war die Sache aller-ding« nicht ganz nach Geschmack. Man schob und schob, so daß man erst jetzt dazu kommen kann, he» Plan durchzuführen. Wäre e« nicht sehr »erthvoll in diesem Augenblicke, wenn dtr Apparat jetzt schon klappte? Darau« ergibt sich die dringende Nothwendigkeit, überall in allen deutschen Kronländern schon im Frieden ;u organisieren? weiß man'« denn, ob »ich» über Nacht die Krieg«flamme au« bricht? Die Jungtschechen wollen nicht blos die restlichen AuSgleichspunkte umbringen und ein» sargen, sie verlangen auch, daß die Verordnung Echöaborn'S vom 3. Februar 1890 vernichtet «id da« Staai«recht anerkannt werde. Also »ichl Vertagung de« Ausgleich«, sondern gänz» liche Vernichtung desselben! Die Deutschen werden solchen bescheidenen Forderungen gegen» öder auch mit der Forderung herausrücken : Soll die Sprachenverordnung Schönborn'« fallen, so mub auch die Sprachenverordnung Prazak'« «it nachfliegen Dem Statthalter in Mähren verdanken wir tine Zusammenstellung der Verdienste de« Minister« Gautsch um Förderung de« tschechische« Unterrichte« in Mähren. Er wit« gegenüber d«n Anklagen wider Gautsch hin, auf die Ueber» »ahme und Ausgestaltung de« böhmischen Privat» Gymnasium« in Kremsier, auf die Uebernahmt det Gymnasium« in Hradisch in die Staatsverwaltung, auf die Errichtung de« Curse« für Mittelschul-Abiturienten an der böhmisch«« LehrerbildungS-Anstalt und auf die Erweiterung der böhmischen LehrerinnenbildungS-Anstalt auf vier Jahre in Brünn, dann auf die Errichtung und Ausgestaltung der böhmischen Staat«-Gewerbeschule in Brünn. welcher auch ein wür-big«« Heim geschaffen wurde, auf di« mit nam-haften Kosten verbunden, AuSgestaltuug der Fachschule für Holzbearbeitung in Meseritsch, bann aus die Errichtung d«r Fachschult in Prerau, aus dit Errichtung der LehrerbUdungS-Anstalt in Kremsier. endlich auf die namhaften, jährlich au« den Staatsfonds zur Förderung de« gewerblichen Fachunterrichte« an Fortbil» Wacht" also die Verdienste Gautsch'S um da« Tschechen-thum in Mähren; ungerechnet die für Böhmen. Und doch in Prag mit tausendfältigen Pereat« niedergedonnert! — Wir sagten e« ja: Mit Undank und Unersättlichkeit kommt man heute weit; „nur Lumpe sind bescheiden." Au« der Wien«r G«m«ind«-Raufstube. E« steht wohl schon im Pro-gramm der Wiener Gemeindestube, daß all-wöchentlich ein Scandal stattzufinden hat. Der letzte aber war der ärgste. Al« Lueger und Havranek. ein Tscheche, den die Antisemiten al« Bundesgenossen gut brauchen können, in ihrer gewöhnlichen Unmanier loslegten, warf Dr. Friedjung, einst ein enger Freund Schönerer'S, dem Beuscheldoctor vor. er sei «in Feigling, von dem man keine Genugthuung erhalten könne, da er vor Säbel und Pistole davonrenne. DaS war daS Signal zu einem ohrenbetäubenden Lärm; auf da« Won Friedjung'«, Lueger verdiene die Reitpeitsche, schrien die .Vereinigten Christen", Friedjung k>ie Hund«peitsche und der Chamäleon-doctor erklärte, er werde künstig mit einem Knotenstock in dem Gemeinderath«saale erscheinen! Der arme Lueger! Kaum ist Herr Gregorig halbwegs dem .Ritualmord" entgangen, geht e« auch ihm an« theure Beuschel I Der kroatische Landtag von ehemals ist weit übertrumpft. In Tirol sind die vier clericalen wälfch-tirolifchen Abgeordneten in die Landstube ein» getreten, haben dort da« Gelöbnis treuer Pflichterfüllung als Abgeordnete ge-leistet, um gleich darauf zur Thür hinauSzu-spazieren! ES geht nicht« über ultramontane Moral! Ausland. Vom Kaiser Wilhelm II. bringt die Düsseldorfer Zeitung eine kleine Enthüllung. Zum Schlüsse jene« Kronrath,«. in dem die preußische Schulvorlage zu Fall kam. erzählt da« Blatt, lenkte der Kaiser plötzlich und un-vermuthet da» Gespräch auf die Schulvorlage und wendete sich mit den Worten an den Cultu«« minister: .Hören Sie mal, Zedlitz, mit Ihrem Schulentwurfe haben Sie mir einen netten Salat angerührt." Auf Grund dieser Apostrophe entspann sich eine Erörterung der Angelegenheit, während Graf Zedlitz. aus da« tiefste verstimmt, sogleich nach Schluß der Sitzung mit dem Reichskanzler conferierte und mit dessen Zustimmung sein Entlassungsgesuch abfaßte. Die Schwarzen spucken Wuth und Galle über ihr Fiasko. Nach der ultramontanen „Westphälischen Volktzeitung' hat direct Se. höllische Durchlaucht der f f f Gottseibeiuns dabei die Hand im Spiele gehabt, der Kaiser sei durch den Antichrist belogen, „ge-schlagen und gefangen" worden von der libe-ralen atheistischen Meute, welche mit den »Bajo-netten der Opposition, den Kaiser einschüchterte." Heiliger Dummian, steh ihnen bei! Und solchen Kreuzköpfen wollte man die Schule ausliefern.' Frankreich. Endlich wurde am 30. März Vormittag« R a v a ch o l, die anarchistische Bestie, die daS letzte Dynamitattentat verübt, vom Polizeicommissär Dresch und sechs Polizisten verhaftet. Al« nämlich die Polizei-Agenten in einem Individuum, welche« bei einem Wein-Händler auf dem Boulevard de Magenta eintrat, Ravachol zu erkennen glaubten, verständigten sie den Polizeicommissär, welcher sich mit seinem Secretär zu demselben Weinhändler begab. Al« sich Ravachol von dem Polizeicommissär beob-achtet sah, verließ er da« Local. Der Eommissär kam ihm zuvor, und gab ein Zeichen, woraus sich alle fünf aus Ravachol stürzten, welcher in diesem Augenblicke einen Revolver au« der Tasche »og. Die Polizei-Agenten entwanden ihm denselben und führten Ravachol nach dem nächsten Polizeiposten. Hier erst setzte sich Ravachol verzweiselt zur Wehre, indem er mit Händen und Füßen um sich schlug und sogar versuchte, einem Polizei-AgenMi den Säbel zu entreißen. Die Volksmenge, welche sich vor dem Polizei» Posten angesammelt hatte, schrie: „Tod dem Anarchisten!" Ravachol wurde in eine« Fiaker nach der Präfektur gebracht. Während der Fahrt schrie er au« dem Wagenschlage: ,E» lebe die , --- -- ---------•" —-r-»— 3 (Heilung, wo die Bilder von Verbrechern vor Handen sind, wurde da« verhaftete Individuum bestimmt al« Ravachol erkannt. Die an ihm vorgenommenen Messungen stimmten mit jenen, welche bereits in der Strafanstalt in St. Etienne von ihm aufgenommen worden waren, überein. Der Verhaftete stellte e« in Abred«, Ravachol zu fein und antwortete mit einem Hohngelächter auf alle Fragen. Gegen die Anarchisten wurde seither ein scharfe» Kesseltreiben eingeleitet, gegen fünfzig Verdächtige ausgewiesen, viele abge-schoben. Neueren Berichten zufolge hat Ravachol sein Verbrechen, da Leugnen nicht« mehr nützte, eingestanden. Man glaubt, daß er zum Tode verurtheilt werden wird. In seiner Wohnung wurden ein Vorrath von Schwefel- und Salpeter-säure sowie mehrere Retorten aufgefunden. Alle Anzeichen stimmen dafür, daß Ravachol der Urheber der Explosion von Elichy ist. Neue Verhaftungen stehen bevor. — Dem Vernehmen zufolge wurde eine große Quantität Dynamit angeblich italienischer Herkunft in der Seine bei ASniöre» und bei der Javel-Brücke auf-gefunden. Der socialistische Deputierte Chaffaing be-hauptete, eS stünden viele Anarchisten im Solde der Clericalen und im Pariser Stadthause scheint man Anhaltspunkte zu haben, das Geld der Anarchisten als aus den Geheimfonds der Reaction zu bezeichnen, welche hofft, durch den Schrecken bei den bevorstehenden Gemeindewahlen in ganz Frankreich rückschrittliche Wahlen zu er-zielen. Die Socialistenführer Brousse und Longuet weisen daraufhin, daß mehrere bekannte Anar-chisten Adelstitel tragen und aus ihrer Sympathie für die Jesuiten kein Hehl machen. Der ehemalige Polizeipräsect Gragnon habe diesbezüglich gleiche Au«sagen gemacht. Die Auffindung einer Anweisung zur Behebung von lovt) Dynamit-Patronen in der Wohmmg Ravachol'« läßt allerding« die Vermuthung aufkommen, daß die Fäden, mit welchen di«Dynamitarden geleitet wurden, in höheren Kreisen zu suchen sind. Rußland. Panslavistische«. Wie den polnischen Blättern au« Petersburg gemeldet wird, kündigt das «fficielle Organ des pan-slavistischen WohlthätlgkeitSoereineS an. daß im Mai in Potfchajow und anderen an der galizischen Grenze gelegenen russischen Städten daS neunhunderljährige Jubiläum der Errichtung der ersten russisch-orthodoxen BiSthümer in Volhynien in solenner Weise begangen werden wird. Zu dieser Feier wird die Ankunft zahl-reicher Jungtschechen. Serben, Eroaten. Monte» negriner und galizischer Ruthenen erwartet. Man könne sich also, fügt die Gazeta Narodowa bei. auf ein« antt-katholifch« und österreichfeindliche Demonstration gefaßt machen. Die PeterSpfenuigfammlung in den Kirchen Rom«, ist. wie die clericalen Blätter jammern, ungeheuer schmal ausgefallen. Ja, die Welt wird doch gekcheidter! In Bulgarien hat die Regierung Mittheilung über die Mörder Beltfchew'S und Vulkovich'S, sowie über ein neues, gegen den Fürsten Ferdinand und gegen den Minister-Präsi' denken Stambulow geplante« Attentat erhalten. Kleine Nachrichten. sU n f ä l l e. — Verbreche n.j An der EingangSthür zum Laibacher Friedhofe hat sich unlängst der reiche Getreidehändler au« Schlschka nächst Laibach Herr Anton Knez erschossen. Herr Knez, welcher 30 Jahre alt war, wollte ein arme« Mädchen heirathen; der Widerstand jedoch, welchen seine Familie diesem Plane entgegensetzte, soll ihn zum Selbstmorde getrieben haben. — Au« Dunaföldvür wird berichtet, daß sich dort diefertage ei« fünfzehnjährige« Mädchen au« guter Familie darum erhenkt hat. weil ihre Gefährtinnen ste wegen ihrer rothen Haare verhöhnten. — Ebenfall« in Dunaföldvür geschah «S, daß ein neunjähriger Knabe scherzweist versuchtt, sich zu erhenken; au« diesen, Scherze wurde jedoch trauriger Ernst, denn cl« Leute herzukamen, war der 4 das erste schwere halbstündig« Gewitter mit Hagelwetter lo». —t I» Czirnicki bei Thorn (Preußen) würd« ein Raubmörder durch einen Hund ermittelt. Der Großbauer Machow war mit einkassierten 200 Rubeln über Land: er wurde ermordet aufgefunden. Der Hund des Ermordeten wurde jur Stelle mitgenommen und bort fiel «r einen Arbeiter WazebbowSki wüthend an. Man durchsuchte die Hütte des Arbeiter» und fand dort eine mit Blut und Haaren befleckte Axt. sowie im Betistroh versteckt das Geld. Diesen Beweisen gegenüber hals kein Leugnen. — D«r „Ulm«r Zeitung" zufolge wurden in der Kaserne deS Jnsanterie-RegimenteS Nr. 124 am 14.. 20. und 21. d. stets um die Mitternachtsjeit Rekruten, welche beim Erer-zieren Fehler gemacht hatten, in den Schlaf» sälen durch sogenannte Klopffäujte furchtbar mißhandelt. i la Arnoldstein ganz leicht erklärlich sind. Wie da» Laibacher Pervakenblatt aus die Drutsche» einen Tag der Rache sür die slovenischen In-stituten zugewendeten Spende» der Sparcasse herabrnst, davon wird man billigerweise auch in weiten Kreisen Notiz nehmen, schon um de« Umstand« willen, weil die Taaffe'schen officiöfen Preßjuden alle Montag hinauslügen: Da« Deutschthum in Oesterreich ist nirgend» bedroht. Das stoveuische „Vihblatt" — es gibt eine« aber .ohne" — charakterisiert die Thätigkeit der hervorragendsten Abgeordneten de« kraimfchen Landtages durch folgendes Zwiegespräch: A. Wie unterhaltend war es doch damal«. al« der politische ..Kautschukmann" S ch u k l j« den deutschen Gymnasien das Wort redete, und gegen die slovenischen austrat. Freilich, Minister Gautsch will deutscht Gymnasien haben, und was d «r will, dasür tritt der künftige S«ctions» chef Schuklje, der größte Elastiker der Jetztzeit ein. B. Wir Slovenen sind wohl glücklich, so einen charakterfesten Abgeordneten zu habt» I A. Und einen selbstlosen noch dazu, _h»r 80» Zweiglein von Epbeu. Rosen K. darauf in Zucker naturgetreu dargestellt werden. Reun Fuß hoch war da» kostbare Kunstwerk und 60 Zoll im Durchmesser, und e» brauchte die Kraft »cn 1 'i Männern, um gehoben zu werden, und ein Extrawaggon wurde für den Transport »«ch Schloß Ooborne gebaut. Der Kuchen kostete ' 4000 fl. Eine Hochzeit«torte für 500 kl. gilt al« etwa« Alltägliche«, und oft w«rden 1000 fl. und mehr für diese Ungethüme von „Leckerbissen" geopfert." Sprechtakt t Kingeleudet. Äufruf. Am 24. April l. I. wird in der «eich«hauv»-ftadt da» Denkmal für Marschall Radetzky enthüllt. An seinen ruhmreiche« Kämpfen haben besonder« steirische Krieger zahlreich theilgenommen und schon rüsten sich die Radetzky-Veleraiien. die Kämpfer von Lt. fticU, Vic«aza. Mortara und Rovara. größten-theil« mit, durch tapfer erkämpfte >u«zeichnungen geschmückter Brust, diesen Ehrentag Oesterreich« durch persönliche Theilnahme zu verherrlichen. Doch gibt «6 auch zahlreiche Beteranen dieser erinn«rung«reichen Krieg«jahre, Vene« de« Schicksal« Lose weniger günstig fielen und die durch materielle und physische Verhältnisse gehindert, nur au« der Ferne diele« Gedenktage« und seiner an ihn sich knüpfenden Erinnerungen sich erfreuen können. Der steiermärkische Kriegerbund, seiner Aufgabe eingedenk, Mittel und Wege aufzusuchen, welche den Beteranen in jeder Lebenslage einen kräftigen Rück-halt zu bieten vermögen, erlaubt sich die Aufmerk-samkeit der Patrioten Steiermark« aus diese vom Schicksal heimgesuchten Veteranen zu richten und hervortuheben, daß sich hier eine glänzende Gelegen-heil bietet, die erhöhte» patriotischen Gefühle durch thatkräftige Unterstützung verdienter Kämpfer de« valerlande« zum Autdruck zu bringt», und so dem Ehrentage eine noch höhere Weihe zu geben. Der steiermärkische Kriegerbund ist somit bereit, die diesen von Sorgen und Gebrechen ge-beugten Radetzky-Veteranen zugedachten Spenden zu vertheNen. und hierüber seinerzeit Rechenschast«berich>e zu erstatten und bittet, edelberzige Widmungen an da« Präsidium de« steierm. Kriegerbunde» in Brück a. d. Mur bi« l.',. April l. I. einsenden z» wollen. Der Kriegerbund eröffnet die Liste der Spender mit einem Betrage »on 2» fl. für den i» Gl«i« dorf befindlichen Radetzky-Veteranen Mathia« Färber mit dem Wunsch«, daß dem vorstehenden Aufrufe ein gedeihlicher Erfolg zuiheil werde, auf daß sich an diesem Festtage in der Fortwirkung de« An-denken« an den hochverehrten Heldenführrr manch« Thräne de« Kummer« in eine Freudenthräne »er-wandeln möge. Da« Präsidium de« steierm. Krieger« b u n d e « in Brück a. d. M. Werausssug nach dem Süden. Der Oesterreichische Touristen-Club arrangiert zu den Ofterfeiertagen eine Reile nach der Oesterreichische» Riviera und an die Adria. In da« reichhaltige Programm ist ausgenommen der Bes«ch »on A b b a z i a, P o l a, L u I s i », sowie der Q u a r n e r i s ch e n Inseln, der unendlich malerisch gelegene» isttianischen Städte y « r e n z a und A l b e n a de« herrlichen Schlosse« M i r a m a r e, der Stadt T r i e st ?c. Die Fülle de« Gebotenen, die außerordentlich ermäßigte» Preise und die seltene Gelegenheit, diese herrliche» Gegenden b«quem besuchen zu können, dürsten den Erfolg de» Unternehmen» sichern. Die Theilnehmerzahl kann nur ein« b«schränkt« srin. Die dreitägige Seernse erfolgt auf einem ber comfortabelft eingerichteten Llovddampfer. Nähere Auskünfte i» der Kanzlei de» österreichischen Touristen Club«, woselbst Anmeld-ungen bi« längsten« 0. April entgegengenommen werden. Abfahrt Eharfreitag Abend« vom Südbahn-Hofe, Ankunft in Wien Dien« tag Früh. « Früliliiisskur. Die ewten Krühlinpi-woohen *tnd gewöhnlich die Zeit, in welcher nach einem Correctir sär di* durch die Lebensweise im Winter häufig hervorgerufene 8törungeu in den körperlichen Fuuclioo toiactten wird. FOr diesen Zweck ist WWÄ 0 sowohl m s''hs ständigen Hauükur als namentlich ;\ucb;tttr Torkur f>r$d lllder: Karlsbad. Marien-had, Franeensbad >mä »tider* Kurort« von arit-licher Seite besonders emp'ohlen. Schwärzt, weißt und farbiqe Ztiden-!>°m°0c von ». 1.40 ■ab OUtfiiKil« Dort»' ant loüfrh (*. n. » SiirtO. Maftcr ttrfch. IWtbfn) — Dcri. ittvn- naß flü(nit«b«r» (t. ». ». »«gehen». lol'jxUrt Sncfpotio a»ch »er Schwn,- KQ A PP'S »wtttWkifilitk gtprtfl« 4 UiUlU 'f.ahn$mt »mittet X ALIIIIOM: A /d halben bei deu Apothekern und Pir Ä T - fnmftni« etc.. I Stück 35 kr. r Reuelie ^ost. Prag. Die La»dtagS-l5ommission hat den Antrag des Grasen Buquoi aus Vertagung de« Ausgleichs angenommen. Paris, 2. April. Ravachol hat «inen Sprengstoff erfunden; täglich werden Spreng-Maschinen aus Verstecken geholt. Belgrad, l. April. Der Bulgare Jivanofi hat hier wichtige Aussagen, betreffend ei» n«u«s Eomplot gegen Bulgarien zu Protokoll gegeb«n. Gerlin, l. April. Bismarck? Geburtstag wurde in vielen Städten sestlichft begangen. ZSittheikuuge» der Schriftleit««g Löbl. Kermanendund hier: Wozu den krau«-borstigen Gallimathia« de« Marburg« Sudelblatte« «iner Antwort würdig««? Die Leute haben Pech und da« rühren wir nicht an. m- Geschäft ,,35ur Sonne" Hauptplatz, Oilli, Haupt platz. jeder Hausfrau auf das Beste iu empfehlen, da selbes an« dein besten Bauinwollfaden. welcher etwa» gedreht eri-n^t ist. dadurch an Haltbarkeit Lainrn Übertrifft, jedoch tun 16 cm 34 kr. für Kinderwäsahe. 84 .. «• IM p J „ Damenhcmdeu. 05 .. <2 „ | rT dto. 110 .. 5ti „ Bett witsch e 150 .. 7t .. dto. 18« ^ JH> n dto. .. > 45 i. Herreubeinileji. Wi .. Gradl 55 ,, Dameii-Uorset»- HeOideu. Wasserdichte Harcloc-Regenmäntel in jnlor wrrilthi? -und iu den billigten 1'reUeii Aug. Lakitsch. mmme&BtmmBSS Zu 10 □ Meter 1. Hllocr. «W. fl. 1.50. Vollkommen *treiefcsert >ecte gratis und frnneo. 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