__________Dienstag, 9. April 1895.___________________Jahrgang 114. Aibacher Zeitung. aanM,r«a si, 15, ynlWhrlg fl, 7 50. Im Comptoir: ^^^^^^^°" ""lk» 25 lr., grüfirre per Zrllr l! lr,i bri «fterci, WlcdrrhoNiussen pcr Zcile 3 lr. Die «La!b. Zeit.» erscheint täglich, mil «u«nahme der Tonn- und Feiertage, Die «dminlftratto» befindet sich Longrelsplatz Nr, L, die Medacilon Uahnhofgassc Nr. Iü, Sprechstunde,, oer Redaction von « b!« ll Uhr vormittag». Unfrnnliertc Vriese werden nicht angenommen, Manuscriple nicht zurückgestellt. Amtlicher Hheil. Da de w ^5. Bulletin. ^it dei d,,^"°^ des Wochenbettes Ihrer k. u. k. ?)? st"« e?n^^/^" 3ran Erzherzogin Auguste > t>urchla..^. "ormaler war und auch das Befinden >d°Uttn^ Josef Franz die Ausgabe ärztlicher tu««. °m 5 April 1695, 8 Uhr morgens. Oberstabsarzt Dr. Netolitzly m. ,' ^Mchs/'"^.^ Apostolische Majestät haben mit Mondes O^"?"etem Diplome dem Obersten des Udicat^ Adelstand mit dem "'M geruht ldlngau. allergnädigst zu ver- Re f ^ ------ «niibigst ' ""d l. Apostolische Majestät geruhten aller- w? 3rei^rnV'"'. ?^S Feldmarschall . Lieutenants V" 'n dm N,.^ ^ Eorpscommando, auf sein ta« Hl« Ans"sl ?^s^nd anzuordnen und demselben ^zu verHn!'" Ritterkreuz deö Leopold-Ordens ^"'vonV^"»'des Feldmarschall-Lieutenants Otto dan^bivision ' Commandanten der 8. Infanterie- n ' zum 3. Corplcommando anzuordnen, ?2°"kn ?e? 8^°' ^""^ Schönaich zum Com-rntlet. ^ " 8. Infanterie - Truppendivision zu er- ^hanm^ des Feldmarschall . Lieutenants Commandanten der 24. In- »d X ^'^"' °uf sein Ansuchen in den H^ ^itt k,e"". «""5 demselben bei diesem An- "lhen; "lreuz des Leopold - Ordens taxfrei zu ^ ^Äkl!?" °uf dem Gebiete deS Artillerie- das 3jitt , Nt/,7 FeldwaH des Leopold-Ordens taxfrei: l3ii,^llchel '^'^utcnant Alfred Ritter von ^de; ^ ', Commandanten der 3. Artillerie- den Orden der eisernen Krone dritter Classe taxfrei:! dem Generalmajor Heinrich Mollik, Nrtillerie-Director des 14. Corps. das Militär-Verdienstkreuz: dem Obersten Nckolaus Ritter von Wuich, des Artillerie-Stabes, Lehrer an den technischen Militär-Fachcursen; die Uebernahme des mit Wartegebür beurlaubten Feldmarschall-Licutenants Wilhelm Ritter von Wagner auf sein Ansuchen in den Ruhestand anzuordnen und anzubefehlen, dass demselben bei diesem Anlasse der Ausdruck der Allerhöchsten Zufriedenheit bekanntgegeben werde; die Uebernahme des mit Wartrgebür beurlaubten Feldmarschall Lieutenants Alois Cziharz Edlen von Lauerer auf sein Ansuchen in den Ruhestand anzuordnen und anzubefehlen, dass demselben bei dirs.m Anlasse der Ausdruck der Allerhöchsten Zufriedenheit bekanntgegeben werde; die Beurlaubung des Generalmajors Adolf Ritter Lütterer von Lintenburg, Commandanten der 29. Infanterie-Brigade, mit Wartegebür anzuordnen ; zu ernennen: die Oberste: Thomas Renmann, Commandanten des Infan-terieregimentes Georg I. König der Hellenen Nr. 99, zum Commandanten der 29. Infanterie - Brigade, und Alfred Edlen von Matt, des Generalstabscorps, eingetheilt zur Truppendienstleistung beim Infanterieregimente Georg I. König der Hellenen Nr. 99, zum Commandanten dieses Regimentes, bei definitiver Trans» ferierung in den Stand desselben; die Beurlaubung des Generalmajors Emil von Schmedes, Commandanten der 21. Infanterie-Brigade, auf sein aus Gesundheitsrücksichten gestelltes An« suchen mi< Wartegebür anzuordnen; den Obersten Johann von Kobbe, Commandanten des Landwehr-Infanterieregimentes Leitmeritz Nr. 9, zum Commandanten der 21. Infanterie-Brigade zu ernennen; die Uebernahme des Generalmajors Eduard We iß, Commandanten der 14. Artillerie-Brigade, auf sein An-suchen in den Ruhestand anzuordnen und demselben bei diesem Anlasse das Ritterkreuz des Leopold-Ordens taxfrei zu verleihen;__________________________ den Obersten Ernst Idiczukh, Commandanten des Corpsartillerie - Regimentes Freiherr von Tiller Nr. 6, zum Commandanten der 14. Infanterie-Vrigade, bei gleichzeitiger Transferierung zum Artilleriestabe, zu ernennen; zu verleihen: das Ritterkreuz des Leopold-Ordens taxfrei: dem Obersten: Michael Ritter von Manojlovii, Commandanten des Infanterieregimentes Erzherzog Eugen Nr. 41; den Orden der eisernen Krone dritter Classe taxfrei: den Obersten: LadiSlaus von Szczucinski, übercomplet im Infanterieregimente Philipp Herzog von Württemberg Nr. 77, Commandanten der 6. Gebirgs-Brigade; Hermann Grafen Salm-Hoogstraeten, Commandanten des UhlanenregimenteS Kaiser Josef ll. Nr. 6; Karl Edlen vonPotorny, Commandanten des Infanterieregimentes Christian lX. König von Dänemark Nr. 75; Ferdinand Mayer, Commandanten des Infan« terieregimentes Erzherzog Rainer Nr. 59; Karl von Zurna, Commandanten des Infanterieregimentes Erzherzog Ernst Nr. 48; Karl Edlen von Gstöttner, Commandanten des Infanterieregimentes Freiherr von Ramberg Nr. 96; Georg Hallavanya von Radoicic, Commandanten deS Infanterieregimentes Graf Grünne Nr. 43; Alois Csikös, Commandanten deS Infanterieregimentes Kaiser Leopold II. Nr. 33; Johann Werner, Commandanten deS Infanterieregimentes Hoch- und Deutschmeister Nr. 4; Josef StrosseCdlen von Hofwehr, Com« Mandanten des Trainregimentes Nr. 1; Franz Cypra Edlen von Cypressenburg Commandanten des Trainregimentes Nr. 2; Ludwig Krauchenberg. Commandanten des Husarenregimentes Graf Radehky Nr. 5; Karl SuZnevic, des Artilleriestabes, Commandanten der 11. Artillerie'Vrigabe; Karl Morawetz von Moranow, Commandanten des Uhlanenregimentes Erzherzog Karl Nr. 3; Iiemsselon. ^ Theater-Saison 1894/95. "s slovenische Theater. jetzj^ gesch^. .III. "°d iZ"t. da s ^°"gen I,^ so ziemlich um die !'"teV° Thrall °" >!" Stelle die abgelaufene »n uch^°i°n «'«er sachlichen Beurtheilung ?«« der Ove ""^2 auf den erfreulichen Auf-'°vH"a dez ss' ""derleits auf den bedauerlichen ^K" Vorfl'ell^"'^" D"n,"s hinwiesen. Die ^Z> umch,^" haben seit jener Zeit eine ^ wl^sprüch d' ^!.'5^' Vorstellung erfahren, "''t ein ""ich ae l.' ^ublicums sowie jene der Kritik ""H^Mett^ Wir haben eS eben nicht mehr V rd)ie slo n V^ter ^ thun, sondern wir w ^lgF"ht enaaa 3 ^w ^s eine Unternehmung und die ausübenden ^t e>/ die sV? Schauspieler, beziehungsweise z<"^renge/Z'. " e« nun jemandem lieb oder Ä^ndun i zur N. ^ »or Zeiten gefallen lassen ^etkn> der in "1«^ ""d theilweise auch zur ^ »en. ln nachstehenden Zeilen niedergelegten ^llde' >? Geae'ms^'""p^llen Gegner der Oper als > be^en AHle wir begreifen mit lebhafter ls s^ "bar" ^'Z"t, der sich in dieser Rich- > »„? PuVw und begreifen auch fchr gut, V Pr^> ^llungen " l"^ fortwährend mit drama- Aber wir ""Wichen^ d" Operncultus, wir sind ^n Bevorzugung der Oper zum Nach- theile des Dramas! Und eine solche Bevorzugung der Oper muss am Ende der Saison mit Bedauern con-statiert werden. Haben wir vor Jahr und Tag der Ueberzeugung Ausdruck geliehen, dass das exclusive Favorisieren der Oper für die ersprießliche Entwicklung der slovenischen Bühnenlunst von verderblichen Folgen begleitet sein könnte, so finden wir jene Bedenken heute durch gewisse Thatsachen vollends bestätigt. Zu Beginn der Saison hatte es allerdings den Anschein, als ob die Leitung der slovenischen Bühne ernstlich bestrebt wäre, sowohl den dramatischen als auch den musikalischen Vorstellungen das richtige Quantum anzuweisen; zu Beginn der Saison hatten wir unsere helle Freude an einigen gelungenen dramatischen Aufführungen («I.uävik XI.», «MUrin blnßouwv», .KnMmöar.) und erhofften uns von der Zukunft dae Beste. Es waren tüchtige neue Kräfte da, Kräfte, die das erforderliche Maß von Verständnis und auch die nöthige Lust zum gedeihlichen Schaffen mitbrachten. Die gegen Schluss der vorjährigen Saison ziemlich locker gewordene Disciplin wurde gefestigt, es schien ein gesunder Geist ins Theater eingezogen zu sein — kurz gesagt, wir schienen einer günstigen Aera entgegenzugehen. Sogar der Abgang zweier ausgezeichneter Kräfte wirkte nicht gar hemmend. Später verschwand der Geist, und mit ihm wich der holde Wahn, in den wir uns bereits eingelebt hatten! Wenn unsere Aufzeichnungen nicht trügen, so wurden im ganzen unter 74 Vorstellungen 9 dramatische Novitäten, durchgehend« Ueberschungen, aufgeführt, darunter nur drei, vler, dle ! wirklich zufriedenstellend ausfielen; tue überwiegende. < bckiere Kälfte der Gesammtaufführungen entfiel auf d,e, ^ Oper In verhältnismäßig rascher Folge kamen nebst den im vorigen Jahre aufgeführten Opern die Novitäten «Niloucks», «?ohub», «klart»», «I'roubnäoul'», «lirk, ßrof eelMi» und «?u8ö»vmkov övonösk», bis endlich im Monate März das Drama vollständig von der Oper verdrängt, erstickt wurde. Ja, als im Februar die Regimentslapelle infolge des Todesfalles im Allerhöchsten Kaiserhause bei den Vorstellungen nicht mit-wirken konnte, musste die Theaterleitung ihre Thätigkeit gänzlich einstellen, denn Opern konnten nicht aufgeführt werden und Dramen waren keine in der Reserve! . . . Es ist sicherlich Thatsache, dass sich b°S Publicum, wie schon in der vorjähigen Saison, lieber den Opernvorstellungen zuwandte, auS welchem Grunde die Bühnenleitung lheilweise — wir sagen theilweise, nicht ganz! — mit dem Cassa-Erfolge zu rechnen hatte; allein woher rührt diese Abneigung gegen das Drama? Wir nehmen leinen Anstand, dieselbe auf eine gewisse Verwöhnung des PublicumS zurückzuführen, auf einVerwöhnung, die allerdings nicht einzig und allein auf Rechnung der abgelaufenen Saison, vielmehr auf Rechnung der ganzen Zeit, in welcher die Oper auS nichtigen Anfängen zu einer, sagen wir, unnatürlichen Höhe hinaufgeschraubt wurde, zu sehen ist. Es ist noch Zeit, auf den natürlichen Weg zurückzukehren, in einigen Jahren wird es zu spät sein! Ohnc Drama kein Theater, ohne Theater leine mlturelle Entwicklung. Ein Theater ohne Oper können wir uns füglich denken, eine Bühne ohne Drama nie! Daher bleibt es die erste Pflicht, hinter welcher alle übrigen Rücksichten — auch jene dem Publicum gegenüber — zurückstehen müssen, das Hauptaugenmerk auf die thatkräftigste Förderung des Dramas zu richten, daS überall und immer das Fundament eineS nationalen Theaters abgeben muss. haben wir erst einmal ein Laibacher öeituna Nr. 81. 67« 9, April W^ Josef Freund von Arlhausen, Comman« banten des Dragonerregimentes Albert König von Sachsen Nr. 3, und Rudolf Ritter von Brudermann, Cowman« danten des Dragonerregimentes Mrst zu Windisch« Grätz Nl. 14. Nichtamtlicher Mil. Die Thätigkeit des Abgeordnetenhauses. Das Abgeordnetenhaus hat in dem Sessionsabschnitte vom 19. Februar bis zum 4. April d. I. 27 Plenarsitzungen abgehalten, in welchen von Seite der Regierung 18 Gesetzentwürfe vorgelegt, von Seite der Abgeordneten 17 Initiativ-Nnträge eingebracht und 90 Interpellationen an die einzelnen Minister gerichtet wurden. Zur Erledigung gelangten zehn Berichte der verschiedenen Ausschüsse über Regierungsvorlagen und Petitionen, dann fünf Dringlichkeitsanträge. Die Verhandlungen über den allgemeinen Theil des Strafgesetzes nahmen sechs Sitzungen, die Generaldebatte über die Steuerreform-Vorlage sechs und die Specialberathung derselben elf Sitzungen in Anspruch. Das Budget'Provisorium vom 1. April bis zum 30. Juni d. I. erforderte zwei Sitzungen. Von Seite der Herren Minister wurden 40 Interpellationen beantwortet, und zwar von dem Herrn Nckerbauminister Grafen Fallenhayn eine, von dem Herrn Minister des Innern Marquis Bac« quehem zwanzig, von dem Herrn Iustizminister Dr. Grafen Schönborn sechs, von dem Herrn Handelsminister Grafen Wurmbrand vier, von dem Herrn Minister für Eultus und Unterricht Dr. Ritter von Madeysli vier und von dem Herrn Finanzminister Dr. Edlen v. Plener fünf. Erledigt wurden: die Regierungsvorlage betreffend die Begünstigung der Umwandlung der Tiroler Landesschulden in eine einheitliche Schuld von zehn Millionen Kronen; die Re-gierungsvorlage betreffend die Verstaatlichung der Telegraphen- und Telephonanlagen der Wiener Privat-TelegrapheN'Gesellschaft; das Budget-Provisorium; die Regierungsvorlage betreffend die Rückzahlung des Vorschusses für die Drauregulierung in Kärnten; die Re-aierungsvorlage betreffend die Gewährung von Unterstützungen aus Staatsmitteln zur Linderung des Nothstandes; endlich die Regierungsvorlage betreffend die Ausdehnung der Sonntagsruhe auf den Hausierhandel. Politische Aeberftcht. Laib ach, 6. April Der Herr Handelsminister hat am Schlüsse der letzten Sitzung des Abgeordnetenhauses feinen Gesetzentwurf betreffend die im Jahre 1895 sicherzustellenden Localbahnen eingebracht. Durch das Gesetz soll die Regierung zur Sicherstellung nachstehender sechzehn Localbahnen ermächtigt werden: 1.) Marienbad-Karls« bad, 2) von einem Punkte der ersteren nächst Schonwehr nach Ellbogen, 3.) Wodnian-Moldautein, 4.) Cer-can-Kolin mit der Abzweigung Rattay-Kacow, 5.) Stra-konitMrzeznih, 6.) Neuhof-Wefseritz, 7.) Absdorf-Stockerau, 8.) Wiener-Neustadt-Puchberg (mit eventueller Fortsetzung auf den Schneeberg), 9.) St. Pölten-Kirch« berg a. d. Pielach, 10.) Zell am See-Krimmel, 11.) Trzebinia-Skawce, 12.) von einem Punkt der vorgenannten Localbahn bei Pila nach Iaworzno, 13.) Lhabowka-Zalopane, 14.) Bolki Wielkie-Grzymalow, 15.) Kolomea-Zaleszczyki, 16.) Beraun«Duschnik. Dem Abgeordnetenhause ist weiter eine Regierungsvorlage zugegangen, durch welche ein Theil der Gebarungsüberschüsse der gemeinschaftlichen Waismcassen zur Bildung eines besonderen Fonds verwendet werden soll. — Der Minister für Landesvertheidigung hat dem Abgeordnetenhause einen Gesetzentwurf überreicht, durch welchen eine Reihe von Bestimmungen des Einquartierungsgesetzes vom Jahre 1879 abgeändert wird. Die im Abgeordnetenhause tagende Enquete über die Lage der Iuckerindustrie hielt am 6. d. ihre Schluss' sitzung. Gegenüber den Meldungen einiger ungarischer Blätter, dass Iustizminister Erdelyi von scinrm Posten zurücktreten, Minister für Cultus und Unterricht Dr. Wlassies an dessen Stelle treten würde und dass bereits ein Magnatenhaus - Mitglied als zukünftiger Träger des Cultus-Portefeuille nominiert wäre, ist das ungarische Telegraphen-Correspondenz-Bureau zu der Erklärung ermächtigt, dass alle diVse Versionen auf bloßer Erfindung beruhen. Als gleich absurde Behanptung bezeichnet es das genannte Bureau, wenn in einigen Journalen von bevorstehenden principiellen Concessionen betreffend die unerledigten kirchenvolitischen Gesetzentwürfe gesprochen wird. Eine solche Vermuthung stehe mit der bisherigen Haltung der Regierung im vollkommenen Widersprüche. Die «Norddeutsche allgemeine Ztg.» ist in der Lage, die Nachricht, wonach hinsichtlich des Empfanges des Reichstags-Präsidiums beim Kaiser Vorbesprechungen stattgefunden hätten und Zusicherungen über die Art des Empfanges ertheilt worden wären, als völlig erfunden zu bezeichnen. Wie aus Eisenach gemeldet wird, ergibt das Schlussresultat der Reichsrathsersahwahlen eine Stichwahl zwischen Casselmann (freisinnige Volkspartei) und Nösicke (Bund der Landwirte). Ersterer erhielt 3524, Rösicke 2962 Stimmen. Man meldet aus Detmold vom 6. April, dass in der Sitzung des Landtages das Actenmaterial über den Geisteszustand des Fürsten Alexander einer sieben-gliedrigen Commission überwiesen wurde. Abg. Schemmel (conservatw) erklärte sich bereit, die Regentschaft des Prinzen Adolf anzuerkennen, wenn mit der Regelung der Thronfolge-Ordnung sofort begonnen werde. Abg. Asemissen (freisinnig) tadelte die Regentschaft als einen Eingriff in die Rechte der Linie Biestcrfeld. Minister von Wolffgramm begründete unter vielfachem Widersprüche die Gesetzmäßigkeit der Ernennung des Regenten. — Morgen werden die Berathungen fortgesetzt. Die Bundesversammlung der Schweiz schloss die außerordentliche Frühjahrs - Session. Der Wiederzusammentritt ist auf den 4. Juni angesetzt. Der französische Senat hat am 6. d. M. ohne Zwischenfall die Budgetdebatte fortgesetzt. Die Kammer nahm einen Gesetzentwurf an, welcher die Ausfuhr von Waffen und Kriegsmunition in das Ausland verbietet. Die Steuereingänge im März 1895 weisen ein Mindererträgnis von 6,375 M 6 W gegenüber den Budgelvoranschlägen und ein M ^ 13,087.800 Francs gegenüber den ErtraglMi' März 1894 aus. , , _«M Im englischen Unterhause wu Dalziel am 6. d. M. eine Resolution M"«'""^ zweiten Abstimmung bei den Parlamentswayl^, ^ Fall, als der Candidat nicht die absolute ^°l^ erhalten hat. Shaw Lefevre erklärte, d«e ^» ^ habe es dem Hause überlassen, über diese M» ^ Entscheidung zu treffen. Er halte den Antrag l"^ mäßig und werde für denselben stimmen, ^r wurde mit 132 gegen 72 Stimmen a"^'"^^^ AusPetersburgwird gemeldet, dass o" «" >^ den Bericht des Gouverneurs von Wolhymen, 'VMl betont wird, dass die Errichtung landw'"!", >,^i, Schulen in Wolhynien den Bauern ^en Ml und die Zahl drr landwirtschaftlich vorgcblldfnn ^^ und Gulsuerwalkr russischer Herkunft, bez"y" " ^ russischer Erziehung, vergrößern würde, bem' ^ diesen Punkt seine besondere Aufmerksam!" " ^ ^ wollen. — Dem «Regierungsboten» zufolge ^ der Reichstag demnächst mit einer Vorlage ^,^ die Einführung einer 5proc. Steuer auf die ^ in Bank- und Wechselgeschäften, außerdem n^ Vorlage über die Organisation der DuMpM^ he< dem weiten Meere und im nördlichen ""»« schäftigen. . .„jstbiM Nach Meldungen aus Ehrist: a „'« '>' hige" ' ernst, erscheint aber bis jetzt keineswegs veu ^z Eine Entscheidung wird wahrscheinlich M' dieses Monats erfolgen. . ,^ a»f ^ Nach achtmonatlichem Kampfe ist eM'°, ^ ostasiatischen Kriegsschauplatze ^. ^F wöchentliche, bis zum 20. April währende " >^e eingetreten und damit die Aussicht aus "' IapB Wiederherstellung des Friedens eröffnet, ^ bedarf des Friedens ebenso wie Tagesneuigleiten. ^ - (Kronensälscher.) Wie «"- > ^ getheilt wird, wurde im Dorse Kaftlern be' ^ ^ ^ mehrlöpfige Fälscherbande aufgehoben, wel«, lungene Kroneustücke verfertigt hatte. heutig> — (Der Delegiertentag d/r re»^ Journalisten- und Schrift stellet ^M^ hat einstimmig die Gründung eines «erb"^« ^, >in Die Statuten sowie die Sahungen >ur ^rian» l" Ehrengerichte wurden angenommen. An de Ha^^ hatten Vertreter der bezüglich-n Vercme " gM" München, Wien, Berlin. Dresden, FcalM" heim theilgenommen. , ««rsbs^,, Der ehemalige russ.sche Finanzmlmster ^ ^ ^ gradsli ist in Petersburg gestorben. <«r ^ Pete"°" eines Küsters, hatte am studiert und war später Lehrer der ^^ .^ iW» moidcn. Nach dem Rücktritte des Finanz^ ^"0^. wurde Wyschnegradsli Finanzminlster, «no ^mere ^<<,e den französischen Marlt für die "Wen ^zli "^ Minnen. Im Jahre 1892 musste WMH^li. V eines schweren, unheilbaren Leidens Ä wirklich gutes Drama, so wird sich das Interesse dafür von selbst einstellen und das Publicum wird sich eine Einschränkung der ohnehin kostspieligen (überdies mit fremden Kräften besetzten) Oper bald gefallen lafsen. Eine Restringierung der Oper und eine entsprechende Vermehrung der dramatischen Vorstellungen ist es also, der wir das Wort reden und auch ferner-hin reden werden. Es entsteht dann allerdings die Frage, wie die engagierten Opernlrüfte beschäftigt werden sollten? Nun, die Antwort darauf ist nicht schwer. Man könnte allenfalls eine Primadonna, eventuell noch eine Altistin engagieren; in die Tenor-und Basspartien — die Baritonpartim werden ohnedies von einer heimischen Kraft in ausgezeichneter Weise besorgt — müssten sich heimische Sänger theilen. Gewinnt dadurch die Oper einen etwas dilettantenhaften Anstrich, so ist dies noch immerhin besser, als wmn das Drama zugrunde geht, abgesehen davon, dass die Kosten zur Erhaltung des Theaters auf diese Weise um ein Erhebliches vermindert werden würden. Es ist ganz natürlich, dass wir uns unter diesen Umständen in eine Analyse der dramatischen Vorstellungen nicht einlassen wollen und auch nicht einlassen können. Unbillig jedoch erschiene es, wollten wir in unserem Schlussberichte den Hauptträften nicht einige Worte der Anerkennung widmen. Da waren es vor allem die beiden Regisseure, die Herren Inemann und Nnie, welche ihr möglichstes thaten, um das am Schlüsse der vergangenen Saison vollständig darniederliegende Drama aufzurichten. Konnte dies nicht geschehen, so liegt die Schuld nicht an ihnen. Anerkennend mn^s neben ihrer schauspielerischen Thätigkeit der Fleiß d^^^" werden, mil welchem sie sich dem Stu- dem"NU^ Leider verbleibt ««-«nehmen nach von den beiden erwähnten Re- gisseuren nur Herr Inemann noch im Verbände der slovenischen Bühne, während Herr Amt sammt seiner Gemahlin, eimr tüchtigen, routinierten Darstellerin und Sängerin, nach Agram zurückkehrt. Unter dem heimi» schen Personale ist Fräulein Slavceva eine sehr verwendbare Kraft. Dieselbe trat zumeist an jedem Theaterabend in mchr oder weniger bedeutenden Rollen auf, bekundete immer ein hübsches Talent, war durch-gehends rollensicher und gab sich mit Eifer dem Studium ihrer Partien hin. Aus allen diesen Gründen glauben wir die Ansicht aussprechen zu dürfe», dass diese Darstellerin eine Benefizvorstellung redlich verdient hätte. — Weitere verwendbare Kräfte waren Fräulein G. Nigrinova, Frau Danilova, Hcrr Ver 0 0 sek, der gewisse Ambitionen zu besitzen scheint, und Herr Danilo, welcher der slovenischen Bühne schon jahrelang angehört und wenn er es mit seiner Aufgabe ernst nimmt, recht Hübsches leistet. Das sonstige Personale könnte, falls es von einer festen, eisernen Hand gehalten würde, seiner Aufgabe recht wohl nachkommen und wenn auch nichts Hervorragendes leisten, doch auch nichts verderben. Dazu gehört aber vor allem eine einheitliche, zielbewusste Leitung, mit anderen Worten, ein mit der nüthig/n Vollmacht ausgerüsteter Regisseur, dem sich die engagierten Mitglieder bedin< gungslos zu fügen hätten. Wir scheuen uns auch nicht auszusprechen, dass Herr Inemann der Mann wäre, unter obigen Bedingungen das slovenische Theater zusammenzuhalten. Der dramatische Verein wird ernstlich erwägen müssen, ob es nicht schon mit Beginn der nächsten Saison dringlichst a/boten erschiene, den Regisseur mit unumschränkter Voll nacht auszurüsten und demselben selbst nur als ein Kuratorium zur Scite zu stehen, das in erster Linie für die Aufbringung der Thealerloste,, zu sorgen hätte! sich, abgesehen von dem eingangs erway^^geli,^ schr erfreulich. Es gab unter °«'" ^ Va"''' .^l wenige, die nicht lobend zu erwähne Oe"'^ Kapellmeister, die kamen ihrer Aufgabe mit Fleiß und H zl^ Ncgimentskapelle zeigte nicht "'nder « agendH ^ die Solisten leisteten manchmal Herv^ ^ P 0 ^ Chor ist anerkannt einer der besten, " ^„M' ^ bühnen wirken. Als ein ausgeze'ch"e ^ > ^ wies sich stets Herr Nolli, "sbe' ^< slovenische Oper in der abgelauf e> ,^ M ^ zeichnen hatte: wir meinen dle " ' ^ent ss "M lovenischm Originaloper. Das F" ^ ^ slor^ möM berufene Kreise «eiM ^ / „iss^ />e Puolicum wird ihneu sich"llch ^" .,a d^ ^ wir noch einmal die Freude, gute O r ^ Ms^'iE aufgeführt zu sehen, so wird d:e die s°^' Uu er a sungssündm wettmachen u'°^,ch. 0^ . Bühne um ein Bedeutendes 'h"" ^,„ d s .s!' naher rücken, zum N.chm u«d 3" ^ beM^ das zu erziehen und zu v" ^i^Iecku^Nr. 81. 679 9. April 1895. ^ftWen. ^' der frühere Director der Süd- 'Reichlan^ ^ ^° « sfuhr - Verb 0 t.) Der deutsche Vlesde.,?^' veröffentlicht Bekanntmachungen aus !"hr don^>^"a°" ^" ^- d. M.. wonach die Ein-^lse Nür ^ °" ^"izien nach Sachsen, beziehungs-^lizischen N>^ ^."^°^" ^' ""l bei den meisten HeA wurde ^^" ^""^' ""^ Klauenseuche feft- «rd^zs/^ Ochste bewohnte Punlt der k" l^ud^in ^', "'^ bisher vielfach angenommen wurde, in Tibet, in dem 21 Mönche in «r Hl?" ^" F,ß z^ 2eben Buddha weihen, ^lge Ebor.l ^elmehr, wie jetzt belannt wird. auf dem "" eine »?. ^er bolivianischen Provinz Chichos. ^"er Zwm« , ""b Wismut-Minen für eine Lon» mrma ausbeulet. Ade^?/°c«ls Wilde.) Der Schriftsteller Oskar ^°cch tu? ^gen den Marquis von Queensberly einen ^ 'ln N^"l ^"alterschmähung angestrengt hatte ^ell«verl>^'° ^ Verhandlung selbst mehrerer Sitt. ltschien h°u, beschuldigt und sodann verhaftet wurde, ?"lnahmeV/n..^ ^" Polizeigerichte. Die Bewcie-bie Fceilass.« 5^ ^ sehr belastend. Das Gericht lehnte m ^ »^/? schuldigten gegen Bürgschaft ab. P°tiz chirl, ^elhllftes Verschwinden.) Aus ^lizen Hll,/^lbet: I« Caiin ist der Cassler der ^ vcrlck^ ^ ^"" von Frankreich auf räthselhafle '> «ersam " ^^ "Kernte sich vom Hause, um zu ^line Vück.r ü^ ö" gehen, und kam nicht wieder. l>°nz7b^ '""' ^sse sind in bester Ordnung. Wen <3tadl ^ ^" 8"U lam vor vierzehn Tagen in der-"Hlvand -l" s' ^" dreißigjähriger, gut situierter Mann ^^^rocn^ spurlos. ^cal- und Provinzial-Nachrichten. Concert der „Glasbena Matica". V U. ^lten. sH,^ zur Besprechung der folgenden Nummern "'"etlsam , " "^^ unwichtig, auf einen Widerfpruch ^>Aet^. ?°^n. den eigentlich die fönst aus-^'" VletteiU 5 ° Abhandlung von Emanuel Chväla . 7^a be^,.3!. bert böhmischer Musik» verschuldet hat. ^N Cm7/" nämlich in einer Parallele, die er I ^°". Vr« ° und Dvorak zieht: «Smetana ist 3 ^'chtetisH.«^""usiler. der Componist des Wortes, zv"". ein », ^Uung. «in Maler und Dichter in l?"; Tvokä?"m^" '^ eigentlichsten Sinne des k, "len zm,.«! 'N hingegen das Prototyp eines ab. ^ lhn. ?"' °^s in Mustl verwandelnd, nicht «D"»end " "" " berührt, leinen Reflexionen ss?'Us lv'^l'r^" W"te eher belustigt als an« 3N . ln °l« '». '^ Behauptung wurde von zahlreichen ^" ins Trp?"""^ bei Besprechung von DvoM'schen l«/ °^ Nelvr^ ^^"^t; wir verweisen unter anderem """s der Q?""^" '" den Wiener Blättern bei Auf' Über ^ "Nn '?^""l' l" Ausstellungstheater, b^ ^"e Ner^ l ° ^" allem aus den alten Streit b l >. die^ ^""s der absoluten und Programmusil °^en. und °>?/ ^^ noch heute lebhaft alle Kunst« !cw >e der m. gemeinde der Hypermodernen lämpft Kon "ten. ^ ""^""iven. Da« alte Splichwort von ei^' blnn da« °der N ^. ^^ ^ «""asten um die Ve-tie,f?^sldoller 5" ^crechligung von Programmusil, die G s!"r^"e erre^"!. "" Dvolät'jchen Werles die lh/i l"ut. "" -' denn Dvokäl zeigt sich in «Der H°„ ""0. al« m "" Gegensatze der früher citierten He« ' Währe^'" ammusiler ^ besten Sinne des Nickl. die h«,,, feinen anderen rein instrumentalen ^? ^breb?^s.""""de Kraft der abfoluten Musil ^« 3l°ch 5?,° »esttUt werden soll. ""<3^ W°"en b!^^ ,?blenlung sehen wir in ge-c?^onuna ^ ^chlldrrung der weiteren Nummern ^tl.^" der dri? ^dsutcndsten fort. ill l.'°" Und Eh" , Nummer tritt im Wcchselgesange ^?"h"geb^"^'öähler aus. Stärker noch as ^,' in? ^"7 Abtheilung greift das Orchest« zur blÜse. '" chroma^"^ bestimmter Vorstellungen ein. H?" 52^e Gä„ge der Strelcher und Holz. «tZ^omen ^" de« Lichtes °u«. bis zu dem tra-sanges 7l" '."^^n. Der stürmische Schluss (hernach? ^det den Uebergang zu den Schrecken ^^"taccord mit^^U ist der effeclvolle Schlufs ^" «Us ^^."betmahigen Slxt. Fortfchrcitung Auf die Nachtftimmung bereitet ein Varitonfolo mit Chor vor. In einem sehr interessanten Uebcrgang wird das Brausen deS Windes angedeutet. Nun folgt die Flucht dts Brautpaares, ähnlich dem Vilrger'schen Todtenritt. Im Fluge gehl's durch die fchaurige Nacht, Hundegeheul verfolgt das gespenstige Paar, die Windsbraut saust, im Orchester originell durch Piccolo und Fagott, das Flucht-motiv in den Marcatofiguren der Nlasinstrumente ausgedrückt. Eine besonders geistreiche Stelle findet man in der Klangwirkung zweier Fagotte in dissonierenden Inter» vallen; das Aufwühlen des Schaurigen, des Herzenswehes, das Entsrhen erreicht in der Tonmalerei seinen Culmi» nationspunlt. Von grandioser Wirkung sind hauptsächlich die chromatischen Gegengänge von Chor und dem ganzen Orchester in tk. In vielbezeichnender Weise wiederholt sich später diese Stelle in verstärkter Form um einen halben Ton höher, ein Princip, das Dvorak in feinen Werlcn häusig in Anwendung bringt. Das Iwiegespräch in Nummer 7 zwischen dem Geiste und seiner Braut, die Frage, «ob dem Liebchen graut», wl.derholt sich gleichfalls, wie bei der vorangegangenen Stelle erwähnt, späterhin um einen halben >Ton höher. Hier erscheint uns der Ausdruck elwas zu lyrisch, weich gestimmt, der grausame Hohn des Gespenstes zu wenig hervorgelehrt. Hingegen ist das Gottvertrauen der Braut sehr schön ausgedrückt, glücklich schmiegt sich die Declamation der Musik an. In der nächsten Nummer wirb fehr charakteristifch das wechselnde Landschaftsbild, das Eilen durch Berg und Thal in einer prachtvollen Wendung gezeichnet (Modulation von ONoll über^-U0ll,.l>5-I)ui- nach D-Dur). Von da an wiederholt sich der Fluchtchor, dann das früher erwähnte Duett in großen Steigerungen (Nr. 7). Die Schrecken der Nacht und der Geisterflucht werden in immer grelleren Farben mit fchönen Ruhe» punkten ausgemalt (Nummer 9). Es folgt ein Zwiegesang in 11-äur, die Schilderung des HeimS (Nummer 10). Der Weg führt durch Moorgrund und Sümpfe (Nummer 11); Irrwische verbreiten blauen Schein, ein Trauerzug scheint vorüberzuziehen, und es ertönt eine Art Trauermusil, immer stärker anschwellend, bei immer voller werdendem Occhester, ganzem Chor und Solo erklingt ein Trauermarsch. Ve« zeichnend erscheint hier der ^Talt mit marschartig betonten Vierteln, den wankenden Schritt des Geisterzug.es versinnlichend. Die Musil geht jcht in den zarten Mittelsatz über und drückt in gefühlvollen Tönen den seelischen und leiblichen Schmerz der Braut aus, von deren wunden Füßen das Blut den Boden färbt. Von rührender Empfindung ist der Satz des Thores, in welchem der Vafs auf einem durch 21 Takte lang gehaltenen Orgelpunlt immer einen Ton singt, während die übrigen Stimmen in ausdrucksvollen Melodien, wobei heftige Dissonanzen den Schmerz cffeclvoll zum Ausdrucke bringen, klagen. Der Schluss geht wieder in die Nachtstimmung Über. Die zwölste Nummer bringt ein herrliches Duett in Uriensorm, das Gottvertrauen der Braut, den Schmerz des Bräutigams schildernd. Es endet in einer großen, packenden Steigerung, der Sopran nimmt das dreigestrichene ^. und 11 mit langer Fermate in ss, dem ein plötzliches i>p solgt. Der Chor beschließt stürmisch diese Nummer. Hier endet die zweite Abtheilung. Die dritte Abtheilung (Nummer 13) beginnt mit einem Chore in Oäm-, der in wiegenden Nccorden die breite Ebene schildert. Das Brautpaar langt auf dem Kirchhofe an. Sobald der Kirchthurm in Sicht kommt, ertönt das Quintenmotiv, Glockengeläute bald in höherer, bald in tieferer Lage versinnlichend. Die schreckliche Ruhe wird im Erzählerton der Solisten und einzelner Frauenstimmen geistvoll ausgedrückt. In dem folgenden Duette wird der Umfchwung in der Stimmung des Paares gefchildert. Die Braut über. kommt eine schreckliche Ahnung von dem wahren Wrsen ihre« Bräutigams. Ihre Angst drücken starke Dissonanzen im Orchester aus. Es regt sich in ihr der Widerstand. Er zsigt ihr sein Gebiet, den Todtenacker. Ihr Grauen malen Cello und Fagott in melodischen Gängen aus. Drr Geist fordert sie auf. die Kirchhofmauer zu übersteigen. Sie weigert sich, endlich fchwingt rr sich über dieselbe. Die Situation ist grell gemalt. Tam-Tam und Triangel (Glockengeläute) mischt sich in die anderen Klangfarben des Orchesters. In der nächsten (15.) Nummer wird geschildert, wie der Todtenbräutigam die Kirchhofmauer überspringt (Sprungmotiv), die Braut sich in wilder Flucht rettet. Der Chor singt tincn vierstimmigen Fugensatz, wel. cher mit dem kräftig markierten Sprungmotio, charakteristisch begleitet von fliehenden Violinfiguren, beginnt, bestimmt und klar in festem Rhythmus gehalten ist. Die wechselnden Einsätze des Solisten stechen cigenthiimlich he»vor. Die Musil beruhigt sich. In fein stilisierter Nachahmung wird das Innere des Todtenhauses, wohin sich die Braut flüchtet, so das Knarren von Thür und Rieael und das Schaurige des Raumes nahegeriickt Draußen beginnt ein Todtenlanz, in weiter Ferne ein Leichenchor u. s. w. . ^. , Ein verändertes Motiv, «n den Instrumenten ausgedrückt, lündet das Pochen des Geistes an bcr Thür an (Nr. 16). In den nun folgenden Wechselgesängen zwischen Braut und Bräutigam hat der Dirigent ganz richtig die Partien in consequenter Verfolgung der bisherigen Sachlage dem Tenor und dem Sopran zu-gewiefen, da die Ueberweifung an den Bariton nur auf einem Fehler in der Partitur beruhen lann. Stimmung«, voll schließt sich dem Wechselgesange ein gefühlvoller Chor-sah an. Die schönste Nummer des Werles bildet unstreitig das Gebet für Sopran (Nc. 17). Reich an rührender Empfindung mit Momenten voll innigen Ausdruckes fesselt es durch zarte Sinnigleit, tdle Melodie und reine musilalifche Schönheit. Die Herzensangst drückt sich in d?« confequent festgehaltenen dumpfen melodischen Vegleitungs-figuren und der wunderholden Modulation aus. Per Schluss des Werles birgt noch manche geift. volle Einzelnheiten. Da begegnen wir vor allem einem trefflichen Chor» und Orchestersatz und einer an die reale Wirklichkeit mahnenden Vorstellung des Hahnenrufes (Flöte und Oboe) fowie des matten Flügelschlages der gefiederten Dorfbewohner durch pikante Violinfiguren. Allmählich gesellen sich den einzelnen Rufen weiter zu, sie vereinigen sich im Chorus, das Erwachen des Tages zu lünden. Alles das bewegt sich auf einer Art Doppelorgel-punlt, auf dem die melodifche Führung der Stimmen fehr kunstvoll aufgebaut ist. Das Eintreten der Katastrophe ist durch chromatische, sich in die Tiefe wälzende Gänge der Bässe, Celli und Fagotte ausgedrückt; fpäter folgt in chromatischen Gängen auch der Chor. Der Gespensterspul entfleucht, das Quin» tenmotiv erklingt wieder, die Frühglocke verscheucht die Schrecken der Nacht, flüchtige Violinfiquren weisen auf die Zerstörung hin. Eine wehmüthige Anspielung auf ein früh?res Motiv ertönt in frommer Resignation, von der Clarinette gebracht. Solo und Chor mit Harfen« begleitung preifen die Errettung der Unglücklichen 00« ewigen Verderben, das W?rl endet mit der weihevollen Verklärung des Hauptmolives. Die Ballade hat der rühmlichst bekannte Dichter Iofef Stritar in muftergiltiger Weise frei überfetzt und hiebei im Vergleich zu der schwachen und incorrecten deutschen Uebersehung, die der Partitur unterlegt ist. eine sehr verdienstvolle Arbeit geschaffen. W-lche Summe von ernster Sorgsalt, Fleiß und Begabung zur würdigen Wiedergabe des geistvollen und schwierigen Werles seitens des Dirigenten, Orchesters und der Sängcr gehört, wird aus der flüchtigen Skizze von jedermann leicht beurtheilt werden können. Wir hatten wiederholt Gelegenheit, die musikalische Intelligenz, da» hohe Streben und die hervorragende Begabung des Dirigenten Herrn MatthüusHubadmit uneingeschränktem Lob hervorzuheben, «lb Orchesterbirigent zeichnet er sich durch wohlthuende Sicherheit, Beherrschung aller Schattierungen und Klarheit in der Phrafierung au«. Sein Verdienst als Chordirigent haben wir erst vor kurze« gebürenb beleuchtet, und können auch diesmal das Gesagte nur in verstärkten Maße wiederholen. Der Lorbeerlranz, den ihm Freunde wirklich guter Musik am zweiten Auf-führungsabende widmeten, und der herzliche Beifall zeugen von der gerechten Anerkennung, die man feinem Wirken zollt. Das Orchester bewältigte seine schwierige Ausgabe in umso lobenswürbiger Weise, als ihm nur lurze Ieit zum Studium des Werles gegönnt war. Gutes leisteten in erster Reihe die Bläser, doch verdienen die Streicher nicht mindere Anerkennung. Ueber manche Schwächen in der Besetzung wollen wir heute nicht neuerlich fromme Wünsche äußern, doch wird sich die Verstärkung der Streicher für die Folge kaum vermeiden lassen. Am ersten Abende litten übrigens alle Mitwirkenden unter der geradezu tropifchen Temperatur im Saale, während gestern ein erträglicherer Zustand herrfchle. Mit großem Interesse verfolgte das Publicum die schönen Fortfchritte der Sängerin Fräulein Fanny Verhunec, welche die große und schwere Sovranparlie sang. Die junge Dame ist gegenwärtig im zweiten Jahr-gange des Wiener Conservaloriums und Schülerin des Professors Dr. Gänsbacher. Die Auffassung und Wiedergabe der Partie bewies, dass Fräulein Verhunec eine vortreffliche Schulung genießt, Talent und Fleiß besitzt. Die Tongebung der klangvollen, weichen und klaren Mezzosopranstimme ist durchaus edel. die Intonation rein, die Vocalifierung correct, dabei fingt die junge Dame mit schönem Gefühl, ja dramatisiert ausdrucksvoll die einzelnen Momente ihrer Partie. Besonder« schön, mit innigem Ausdrucke brachte Fräulein Verhunec oa« herrliche Gebet. Reicher, wiederholter Beifall lohnte die au«, gezeichnete Wiedergabe. . Den Baritonpart sang Herr Stuhec mit ,ugend-frischer, sympathischer Stimme correct, mit lobenswerter Zicherheil und vielem Feuer. Sein Organ übertönte l> ästig das Ensemble und die deutliche NuSsprache des Textes erscheint auch als besonderer Vorzug. H-rr Razinger ist als wohlaccreoitierter Oratoriensänger so gut bclannt, dass es nicht nothwendig erscheint, näher zu zergliedern, wie verdienstvoll er die große und schwere Tenorpartie sang. Der Chor war mit voller Seele bei der Sache, man Hölle mit GenusS, wie künstlerischer Geift und Streben jeden Einzelnen belcbl und zur besten ThäUM im Dienste Laibacher Zeitung Nr. 61. 680 9. April 18^. der Tonkunst anspornt. Der Vesammteindruck eines solchen Chores ist daher immer ungemein erfreulich, dcnn seine Leistungen nähern sich immer mehr der Vollendung. Das Concert war bei der ersten Nussührung ausgezeichnet, bei der Wiederholung gut besucht. Die Aus» sührung am zweiten Abende zeichneten Herr Landespriisi» dent Baron Hein und Baronin Hein durch ihre Gegenwart aus. __________ «I. — (Personalnachricht.) Seine Excellenz der Herr Handelsminifter Graf Wurmbrand ist gestern mit dem Schnellzuge der Südbahn auf der Reise nach Trieft zum Stapellauj des neuen Lloydbampfers «Habsburg» hier eingetroffen und hat nach eingenommenem Diner die Fahrt fortgesetzt. — (Schulneubau.) Wie uns aus Innetlrain mitgetheilt wird, ließ die Congregation der armen Schul« schwestern de Nütre Dame in Dornegg bei Feiftrih, wo-selbst einige von denselben schon seit mehreren Jahren auf dem Gebiete des Schulunterrichtes thätig find, ein ganz neues Schulhaus erbauen, da die alten Schulräum-lichleiten den sanitären Vorschriften nicht mehr entsprochen haben. Die Kosten dieses Neubaues beliefen sich über 10.000 st., wozu das Mutterhaus der Congregation 6000 fl. beitrug, der Landtag einen Beitrag von 500 fl. und der Besitzer Herr Johann Valencic aber einen solchen von 1000 st. in hochherziger Weise spendeten. —c». * (gwei Unglücksfälle.) Aus Stein wird uns berichtet: Am 30. März l. I. gegen b Uhr nachmittags war der Besitzer Valentin Kozlaler von Alt-Selo, Gemeinde Obertuchein, und der Inwohner Georg Mohär mit dem Sägen von Brennholz beschäftiget. Als Valentin Kozlaler einen circa 4 Meter langen Buchenlloh vom Holzstoße zur Bearbeitung auf den Arbeitsplatz wälzte, lam sein 7jähriger Sohn Johann hinzu. Das Kind wurde von dem rollenden Stamme erfafst, zu Boden geworfen und ihm der Kopf derart zerquetscht, das« es sofort den Geist aufgab. Dem l. k. Bezirksgerichte Stein wutde hievon die Anzeige erstattet. — Am 3. l. M. um 3 Uhr nachmittags ist der 15jährige Grundbefitzers-Sohn Franz Osolin von St. Veit, Gemeinde Prevoje, bei Leitung eines «it zwei Pferden bespannten und mit einem schweren Nussbaumstamme beladenen Wagens auf einer steilen Stelle des Waldfahl Weges zwischen den Ortschaften Smojile und Podpetsch unter das Fuhrwerk gerathen und wurde ihm hiebei der Kopf derart gequetscht, dass er in wenigen Minuten an Ort und Stelle starb. Da an obigem Unglücks« falle niemandem ein Verschulden zur Last fällt, wurde die Leiche in das Elternhaus behufs Aujbahrung übertragen. —r. * (Brand.) Am 3. b. M. brach im Vorhaufe des Besitzers Mathias gadel in Iursic, polit. Bezirk Adelsberg, erhobenermaßen infolge nicht gehöriger Verwahrung von Asche durch die 18 Jahre alte Tochter des Genannten Maria Zadel Feuer aus, welches bald durch die herbeigeeilten Nachbarn gelöscht wurde, so dass der Schade nur 200 fl. beträgt. Bei diesem Brande erlitten jedoch die vorerwähnte Maria Zabel und ihre jüngere Schwester mehrere Brandwunden, da sie durch die Haus' thüre, welche bereits in Flammen stand, sich nicht retten konnten und solange warten mussten, bis durch ihren Vater und zwei Nachbarn ein Fenstergilter ausgehoben wurde, wonach sie durch das Fenster ins Freie gelangten. Insbefondere erlitt Maria Iadcl schwere Brandwunden, und wird an ihrem Aufkommen gezweifelt. Die straf» gerichtliche Untersuchung gegen Maria Zadel wurde eingeleitet. —r. — (Viehmarlt.) Auf den gestrigen Viehmarkt wurden aufgetrieben: 963 Pferde und Ochfen, 296 Kilhe und 46 Kälber. Der Verkehr war sowohl in Rindern, insbesondere aber in Pferden rege, da viele Käufer au« Trieft, Kärnten und Tirol erfchienen waren und namhafte Käufe machten. * (Absturz.) Am 5. b. M. um 8 Uhr morgen« verunglückte auf der Strecke Vottschee - Großlupp der bli der Bahne» haltungssection Laibach II bedienstete Hilfsarbeiter Johann lkromar beim Steinbrechen, indem derselbe von einer circa 4 Meter hohen Felswand abstürzte und sich hiebei lebensgefährliche Verletzungen am Kopfe und eine schwere Gehirnerschütterung zuzog. —r. — (Waidmännisches.) Im politischen Bezirke Rudolfswert sind im Jahre 1894 zum Nbfchusse gelangt: 93 Rehböcke, 13 Rehgaise, 1192 Hasen, 104 Haselhühner, 62 Rebhühner, 110 Wachteln. 92 Waldschnepfen. 15 Moosschnepsen, 12 Wildgänse, 219 Wildenten, acht Wachtellönige. 133 Füchse, 8 Marder, 15 Iltisse, füns Fischollern, 4 Wildkatzen, 20 Dachse, 7 Wiesel. 5 Uhu. 15 Eulen und 129 Geier und Habichte. —o. — (Sanitäres.) Der Stand der an Scharlach. Diphtheritis im Veziile Radmannsdorf erkrankten Ki.ider belauft sich dermalen: in Gorjuse auf 7, in Gereuth bei Iauerburg auf 2, in Koprivnil und Dobravca auf je einen Fall. —o. — (Genickstarre.) Der Stand der in Ravne an Genickstarre Cllianlten hat sich um eine Person ver- V' d°°^« ^ "« 9°v derselben derzeit auf 5 be- N'un? ^"" ^ "« «"""« °uf dem Wege der — (Concert Udel.) Da« bestbelannte Quartett Udel veranstaltet Ostermontag, 16. April, im großen Saale der «Tonhalle» einen hochinteressanten Novitätenabend. Das Programm wird demnächst veröffentlicht werden. Vormerkungen auf Sitze nimmt Frau Gruber im l. l. Tabal-Hauptverlage entgegen. — (Todesfall.) In Trieft ist gestern der Director der Lloyddruckerei und Herausgeber der «Triester Zeitung», Eduard Olto, gestorben. Ueueste Nachrichten Gelegranitne. Trieft, 6. April. (Orig.-Tel.) Die hier anwesenden Herrenhaus- und Abgeordnetenhausmitglieder haben an Bord des Lloyddampfers «Vorwärts» gestern früh Se« benico besucht und die Kerkafälle besichtigt. Später setzte der Dampfer die Fahrt fort und traf heute morgens in Fiume ein. Nach Besichtigung der Stadt und der Hafenanlagen begab sich der größere Theil der Reisenden nach Abazzia, von wo diefelben heute abends mittelst Separatzuges in Trieft eintrafen. Inzwischen hatte der «Vorwärts» eine Fahrt gegen Lussinpiccolo unternommen, wo der dortselbst weilende Präsident des Abgeordnetenhauses, Baron Chlumecky, vom Dampfer aus mit Flaggensignalen: «Chlumecky, Hurrah! Vorwärts» begrüßt wurde, welches vom Leuchtthurme aus erwidert wurde. Morgens trübte Regen die Fahrt, gegen Mittag fchlug das Wetter um, und der Dampfer «Vorwärts» hatte, von der Bora getrieben, gegen starke Wellen zu kämpfen. Abends legte sich der Wind vollständig. Um 5 Uhr langte der Dampfer im Hafen von Trieft an. Königgriitz, 8. April. (Orig.-Tel.) Christine Ringel, welche seinerzeit im Dörengrunder Walde Ansammlungen veranlasste, wurde wegen öffentlicher Gewaltthätigkeit zu einem Monat Kerler verurtheilt. Budapest, 8. April. (Orig.'Tel.) Die KauM, Piccina. - Avsec, Kaplan, Treffen. — Podner, H'w, " ^. Trieft. - Schreiber, Kfm., Prag. -bürg. - Costa, Kfin,, Maria'Rast. — Lorenz, »«!"" gattin, Aßling. Hotel Sildbahnhof. ^el, Am «. April. Dr. Joule, Villach. - La>'U " <,, -s. Frau. Graz, — Welner, Privatier, s. ssra". -"" ^h,„, Grimfeld s. Frau, Prag. — Klein, Reis.. Wicn, . Privatbeamter. Laibach. — Vraunseiß, Oberkellner, ", ^',, An. 7. April. Zitnil, Kfm., Zirlnitz. - W? Thiers Tüffer. — Schwigel, Handelsmann, Kozlel. ^/^' ^^c, Trieft — Vidrich. Handelsmann, Vigann. — KraM, Rudolfswert. — Marlich, Kfm,, Trieft. Hotel Vllierischer Hof. . g^el, Am 7. April. Volcz, Kfm,, Laas. - ^°la"U/.'^vijB Stochente, Kflte.; Fedelle, Stcfanutti. s. Bruder, Ubine. — Iurmann, Vollsschulleyrer. ^ ^ ,M - Gatti, Kfm., Castclnuovo. - Decosa, Wirt, ^o"^ W" Händler, Romans — Spocopan, Kfm., Mrz. - ^«« M"< Neudegg. — Tomaser, Pferdehändler, und Toliia,"^^, Villach.'- Sollitsch und Herbst. Fleischhauer, FneM' ^ 5^ Handelsmann, Palmano. — Vrcssan, Kfm., P'""' nnd Martinang, Handelslente, Trieft. Hotel Lloyd. ^e< Am 8. April. Machancl und Szilbcr, N'd^„,ek. 3"' Hoffmann, Kfm., Prag. — Laher, Rsd., Graz. "-- ^ z^iM nmntini »lnd Slazatoni, Kflte., Trieft. — '""°Z^l M"' St. Varthelmä. — Kataj, Student, Nabresina. ^,v. »^ MdO meister, Rndulfswert. — Papcz, Doctor, Sittich. ^ P' Beamter, Soderschitz. — Oblal, Beamter, Fmme. ^ vate. Laas. — Premrov, Private, Martinjal^^— Verstorbene. 9 A. Am 7. April. Josef Walland, Feilhauers-Soy, Hi'chnerdorf 7, Fraisen. I« Spital,- . «i I., b"l" A n, ll. April. Maria Ieraj, Inwohner,«, ° fehler. .«„ 44 "' Am 7. April. Franz Olorn, I'ul)«rc»IUer 9 «Ab. 7350 b-0 SO. schwach ,.7^fhM2 Vormittags Regen, nachnlittags theilwcl>e ^,b» . gegen Abend bewöllt. Regen nicht lauge anhcm^ ^, ^ Nacht. — Das Tagesmittel der Temperatur " ^. unter dem Normals________________________^lcko^^^ Verantwortlicher Redacteur: Julius Ohm-I""" ^^ _________________Ritter von WiNelirad. ^^^^^ bis fl. 3-35 p. Met. — japancsische, chiucsische ?c.'" .^ Hett^ Dessins und Farben, sowie schwarze, weihe "'w , .„. g") „^ bera'Veide von 35 tr. bis fl. 14 6b P, Me - " ^ 0>^/ ,«« carriert, gemustert, Damaste ic. sca. 240 ver!"1" ^e''''" del 2000 versch. Farben, Dessins ic,). po^' """f^rto >"5z »aus. - Muster umgehend. Doppeltes ^""^13) 1.! -^. Schweiz. ^ai1.),H^1 \ Zur Ausgabe ist gelangt: V \ Band I, II, IIJ, IV und V von V \ Levstikovi zbrani sp- j| Urèdil V j Franiiiek Leveo. ^^ ( ( Levstiks gesammelte Schriften / 5 fünf Bände. . ,, W.fl-^fiO Z J Preis für alle 5 Bände broschiert °- }1 j** > V } in Leinen gebunden fl. 13-60, in Ha'mlöö0. V J in Kalbleder, Liebhabereinband, »• ji i Die Buchhandlung rg. | \ lg. v. Kleinmayr & Fed. Bai^ | > Nachricht, dass seine innigstcMM, ^ » ! Aloisia Jegliö 8°". G'«K. V nach langwierigen, Leiden, versehe" «^ ^ ^hr fl > > Sterbesacramenten, am «-.d- "». ^ » > selig im Herrn entschlafen „t- .,,,blichene>' s^s » > Die irdische Hülle der thenm'^ . ,ach'"'t^ > > Mittwoch am 10. d. M. nn, halb l> ^ ^ » > znr ewigen Rnhe bestattet. ^,i<, ge"-' , > Die heil, Seelenmessen werde" ^,„„>. sl' > > Die theure Verblichene wird de» » > denlen und Gebete empfohlen. ^> D Idria an, ». April 1895.^^^^^^^ ^HrIeitung Nr. 81. 681 9. April 1895. Course an der Wiener Börse vom 8. April 1895. N^ b«, 0^«°«, Comm««^ M^^,°ten ^. '""° - - wi-35 ,0,-5.5 ,,Ib!»M'',m V,, steuerfrei Veld Ware «um Eiaate zur Zahl«»N übernommen« /,"/„ 1U4ÜU ,05-3!' dto. Staat« Oblig, (Un«, ONb.) V, I. ,87«, 5"/,,..... 123 50 124'5" d!o.4>/,"/,,Schanlregal'?>bl.°Obl. ,01-lU ,02 ,0 bt°. Pram,-«nl. i» ,00 ft, 0, W. ,k2-50!i«^-'. dto. bto. il bO si.U. W. 1N2 — IN«- Theiß «eg. Loir 4"/« 1UU st, . ,52 — ibL 50 Grundenll.«Gbligationen (fur ! si. —- — 4"/., lroatijchc und slavonische . »8-25 - --- 4«/n ungarische (loo ft. 0.W) , 8»'7^ 99'75 Andere Vssenll. Anlehen. Dona» Meg. Lule 5"/„.... »82-50 ,33-5« blu. «nlrlhr ,«7« . . ,<»»"?5 - — «»lohen der Slab! Vürz. . . 11,-25 --— «nlehen d. Etablaemeinde Wie» I08-— ,0«-«'» Anlehen b. Sladtgemeinde Wien (Silber oder Gold) .... l!ll-75 l.iü 75. Prämie» A»I. d. Slablssm. Wien 173-75 ,74-.',« Uörscbau «niche», verlnilb. 5"/« IN2-— ,<>:!- 4"/^. Rainer üllnbe» Nnlehtn . 9« 2!» — - Veld ware ßsandbrieft (für 100 ft.). Not>cr.«llg.est.in50I.vl,4»/«». l33 50 -'- bto. „ ,, in 50 „ 4°/„ —'— —'— bto, ,, „ /<. . l00 40 ,0,-2» dto. blll. ,, 4°/„ . . 10040 ,0,-20 btll. dto. bojilhr. ,. 4°/„ . . «00-40,0,-20 Sparcasse. l.»sl.,30I. c»>/,°/«vl. lNlbo — — Pri«rilllt»«Vbligatisnen (für ,00 fl.). sserdlnand« Nordbahn Oesterr. Norbwestbahn . . . 1,3'--,«4-- Staatebllhn....... 22350 22<-50 Siidbatm il 3"/«..... 17s>— 178-80 dto. k ü»/a..... I3»-/» ,34-üO Un«,»al CIar>, Lose 40 fl. LM. . . . Ü8"?b Ü9 ?l. 4"/„Donaii'l>llmpslch.100fl. si...... »3-— 04'l'O Palffy Lose 4« si. CM. . . . f.9 - 59'?f> «oihlnU'reiiz, Ocsl.Ves. v.,10ft. 17 5» 18 — Rothen »rrnz, Ung, Ves. v., 5 ft. 1!'?0 ,2 20 Rudolph-Lofe ,0 si . . . , 23?b 247t, Salm-Lose 40 fl. 2N. . . . ?l- ?» — St.^Venoi« Luse 40 si. ÜM. . 72"?!» 74- Walbstcin Lose 20 si, CM, . . bü- b? — Winbischssrätz^use 2» si, llM. . —'— —'— Gew. Sch,b.3"/„ Präin. Lchuldv. d, Vodencrebi!ans>all,I,0»5U 5U5 b 461-75 Depositenbank, «llg.. 200 fl. . 249 — 2n0'l>0 Tscomple-Ges., Nbrüst., 500 fi. 870 — 880- Girou. Tassenu., Wiener. LOOst. 3,2 — »13 - Hypotheld,,Oesl.,200 fl, 25"/n«. 90— 9«' — Länderbanl, Oest., 200 fl. . . 28540 28«' - Oesierr.unaar. Ban!. 600 fi. . 1103 ,107 Unionbanl 200 fl...... 333'75 834 75 Berlehrsbanl, «Ug.. 140 fi. . 183-.- 1»»-— Alllen von Gransporl« Mnlllnehmungen (per Elilil). Nlbrecht Bahn 200 fl. Silber . —'- —'- «üsslgTepl. Eisenb. 300 fi. . , 1815 1825 Vöhm. Norobahn 150 fi. . . «0,-303 — dtll. Westbahn 200 fi. . . . 419 — 420 - Vuschtiehrader Südbahn 200 si. S..... ,,,'— ,11'50 Südnoidb. Verb. U. 200 fl. 50 10» bo Ung.-gali,. Eisenb. 200 fi. Gllber »10- - z,o-75 Ung.Westb/Naab^Vra^s'Ofl.G. 210— »,li »u Wiener Localbahnen»«lct..Ves. —- «4»_ InduNrie-Aetlen (per Vtüll). Vauzrs., «ll«. oft., 100 fi. . . »O8'»5 ,<)g-,5 lkgybier Visen, und Stahl.Ind. in Wien 100 fi..... 75-». ?«>— Visenbahnw.-Ltihg., Erste, 80 fi. i»8'. l»0 — ,,llbemühl", Papiers, u. N. V. «i'5O g,. ^ Liesinger Brauerei 100 fi. . . «g?5 l»4 7l» Montan'Gescllfch., Oest.»alpine 85-80 »L 40 Präger Elsen-Inb.-Ves. 200 fl. »L4 — nzg — Salao-larj. Lteinlohlen 60 st. 725 — ?»h — ,,Schlö»lmühl",Papiers., 200fi. 21«-— z,»-— „Steyrerm,", Papiers, u. N.»«. ,68 50 ,e»-zu Trlfmlrr Kohlrnw. - Ves. 70 fi. lß« s»o lgghn W<,ffenf.-V.,Orft.inWien, 100 l. »L»>5V «?l .. Waggon-Leihanst., VN«.. — ..-_ Dalulen. Ducaten........ l»?4 5-7« 20Franc«'Stücke..... »-«5 ,-«, Deutsche Neichsbanlnolen . . 59-72^ bssn Ilalienischc Banlnoten . . .46- 4t>-><» Papier-Rubel...... !l'»0,/> L-« Cl I 0% jflssfc 4ttfc ¦ A MB ¦ fli H ABB MB LVfe W« ftrisitt labrtt *¦• Wstt I I II ¦¦ H9 I A ¦ ¦¦ ¦ B| | ¦ IB täglicher verkauf» Hill III A I MhNIrn so,ooo.. Illllnlll U I IBI b IB fl fl IB Za huben **aUea «p*«™*- ~ . IB ^M RJ0 B. Ä B__ ssHfl fl fl V B I__ IS! 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Flux Rain Hfl*. « empfiehlt und placiert Dienerschaft jeder Kategorie (männlich, weihlich) für Laihach und auswärts. (1240) 3—3 (1245)~3=3 St. 850." Oklic. Neznano kje bivajoöim pravnim naslednikom Antona Mahnièa iz Unca postavi ae Anton Gnezda mlajäi iz Unca skrbnikom za èin ter se na tožbo Janeza Hlada kot skrbnika Franceta ftlajnarja od tarn zaradi priznanja lastnin.ske pravice c. 8. c. za ustno razpravo v malotnem postopku dan na 26. aprila 1895, dopoldne ob 9. uri, s pristavkom §§ 14. in 28. ml. p. doloèuje. C. kr. okrajno sodišèe Logatec dne 25. februvarja 1895. 7T388T3^i St. 2723." Oklic. C. kr. deželno sodišèe v Ljubljani naznanja, da je na prošnjo Pavla Merzlikarja iz Ilovice zaradi dolžnih 30 gold, s pr. izvršilno drazbo na zemljišèi Franceta Selana iz Havpt-mance h. st. 3, vlož. st. 39 zemljiških knjig kat. obè\ Karlovsko predmeslje zastavno-pravno zavarovane terjatve Janeza Selana, vžitkarja iz Havpt-mance h. si. 3, iz izrocilne pogodbe z dne ll.oktobra 1891, opr. st. 12.285, na izroènini v znesku 100 gold, od-redilo na 2 9. aprila in na 13. maja 1895, vsakikrat ob 10. uri dopoldne, pri tem sodišèi na Starem frgu št. 36 z dostavkom, da se bo ta terjatev le pri drugom roku tudi pod nominalno vrednostjo za gotovi denar prodala. V Ljubljani dne 2. aprila 1895. Agenten mit nachweisbaren guten Referenzen für neuartige Jalousien und Jaoqnard-Holzrouleaux hei hoher Provision gesucht von (1312) 5—2 C. Klemt, Jal. - Fabrik in Braunau in Böhmen. — Nachweislich größtes und leistungsfähigstes Etablissement dieser Branche. Fünfmal prämiiert mit goldenen und silbernen Medaillen, so auch Weltaustellung Melbourne 1889 (Australien). Hišnika išèe podpisano vodstvo. Slovenskega jezika v govoru in pisavi zmožni prositelj, biti mora trezen, doslužen vojak, krojaSkega ali pa èrevljarskega rokodelstva, kateregi žena je spretna perica. Prednost ima tisti, kateri nima otrok. (1380) 2—1 Mezda znaäa 10 gold. a. v. na mesec. Stanovanje je prosto, istotako sveèava ter kuhinjska in sobna kurjava. Kurjavo za. pranje životnega perila uCencev proti dolo-èenemu plaèilu, kupovali si mora hišnik sam. Èas za zglašenje je do 4. maja, za Da-stop službe pa do 17. maja t. 1. doloèen. Vodstvo deželne kranjske vinarske, sad-jarske in poljedelske sole na Grmu pri Rndolfovem 7. aprila 1896. (1287) 3-2 I. 1050. Curatorsbeftellunst. Dem unbekannt wo in Amerika befindlichen Primus Kodak von Paku wurden die Realexecutionsbescheide vom 7. Februar 1895, Z. 503, und 29. März 1695. Z. 1172, zu Handen drs Curators Franz Trojer von Prevole zugestellt. K. k. Bezirksgericht Oberlaibach am 31. März 1895. si279) 3—2 Z. 5697. Zweite executive sscilbietung. Vom l. k. städt.-delcg. Bezirksgerichte iu Laibach wird bekannt gegeben, dass beim fruchtlosen Verlaufe der ersten executwen sseilbietung nunmehr zu der auf den 20. April 1895 anberaumten zweiten executive,. Feil-bk'tung der auf 14.729 fl. gerichtlich geschätzten Realitäten des Anton Zagar in Iskavas Einl. Z. 53, 54, 55, 56, 57, 58. 59 und 60 »6 Mavas, Einl. Z. 394 aä Verbljenje und Einl. Z. 363 aci Studenec sammt funäu» ili8lsuclu» geschritten wird. K. k. städt -deleg. Bezirksgericht Laibach am 22. März 1895.