Schriftleituug: Watb bslu^flsl (f f Sfr. ,* Jlittifi (mit rtl Sonn- n. Stiet-»i< vjn 2—3 Ufct naAttt. nntcn tti&t fnu^jt^bot: »a«c»l»s« Eiv-(tsS.1;«! »>»l dtriiSftchtljt. üntit imnunacn ■na: ölf ä'rrnulmiij lattam ver dilligO '<*t- Pt-Il!!, fntjfJCtt - tld ©wöcTöflmtgcn *!r;n Ediuiid; «,i» morgen«. Verwaltung: RatkhaliSgzsseNr. S filt tt i (Ii IN» £ur) d«z»zc»: Ä :: :t IS WMQ . . . ft. >140 ' Auttatzt rihöd«« 'Ich tu * '»flii4«a«UctiT um di« h»dnc» «*tfaü)«ns e. u^nili t tu. PoR»«r-oIsni.S-»l- »6.900. Nr. 46 'Äer hmtifltn „Teutsche» Wacht" liegt ?!r SS der Sonn-2} taqsberlage „T i e ^üdmark" bei. Inhalt»ver« " zeichnis: Ein Millionär vo» Rongh-and-Äeady, Er-uhlung von Bret Hatte (IS. FottseyunA > — Stamm-blickverö. — Neue praktische ?ln des Aertortens von Zla'chen — Das Umsey^n'von Psianzen. ^ Das Pflanzen ooe Hop>enwür;linaen. — Sonnenblumen zu Cel- — Aus btm ^hndose. — M'svcrslanden. — Ter deutsch« Hahn. — Vackfische unter sich. — Rache. — Fortschritt. Rückötick über die vistjerige Entwickelung und Wirksamkeit der Südmark. Am 24. November 1889 gegründet, brachte « der Berein Südmark in dem ersten Jahre seines OeslandeS aus 2500 Mitglieder in 35 Ortsgruppen. 5« letzteren sind jetzt 83, und diese umsafsen Mn 8000 Mitglieder. Erst im Jahre 1895 Pigt« sich regeres Leben und gesunderes Wachsthum ; doch ist auch dies « im Gegenhalie zu dem stiicrt deutschen Ostmarkaebiete mit seinem Mil-lionenvolke, daS unser Verein umspann», immer »och niait und unbedeutend: die Mitglied er zahl ftinme sich verzehnsachen. wenn jeder Deutsche der Mchten gegen sein Volk sich bewusSi wäre. Aichte dieses doch recht bald geschehen, daniit der Lnein Südmark endlich in den Stand gesetzt wurde, sich hohe Ziele zu stecken und eine groß-angelegte Thätigkeit zu entwickeln. Bisher musste ft sich leider bei seinen durstigen Mitteln nut kleiner HilsSarbeit bescheiden; denn waS sind 18.000 Gulden Jahreseinkommen, zu denen die Sesammteinnahme deS Jahres 1895 emporgestiegen ®ar, bei so schwerer Bedrängnis? Trotzdem hat er j so manche Noth gelindert, so manche Thräne Mvckaei. Der Darlehensstand betrug zu Ende des Jahres 1895 in 40 Posten 11.989 Gulden: außer-tom waren seit dem Bestände deS Vereines ein- Iseuil'leton. Försterfranz. > .Lieschen!" ! .Franz!' Ein hochgewachsener junger Mann in schmucker ?:rsterunisorm schloß ein glückselig lächelndes Mädchen M etwa neunzehn Jahren in sein- Arme. .Aber so spät, Franz, so spät!" klagte die llltine. „ich habe schon säst eine Stunde aus Dich zwartet!" Tie eben noch strahlenden Züge des jungen NumeS verfinsterten sich, und sast rauh stieß er heraus: „Abgekanzelt Kai er mich wie einen Schul-Ick»! Und das in Gegenwart der Leute!!" .Wer?' .Nun, glaubst Du. dass ich'S mir von einem tu'ttfit gefallen lasse? — Wer? — Der Vater!" Tie schlang ihren Arm in den seinen. .Franz!' schmnchelte sie. .warum denn gleich in festig? — Sieh', in Ruhe und Gute kommt man irf treuer!" .Ta soll der Teufel ruhig bleiben!" polterte hnau?. .Aber Franz!!" „Nun ja!' brummte er. eS ist aber auch so! schinde mich tagsüber und die halbe 9iacht :u.v.eitt, sodass ich oft vor Müdigkeit umfallen tzilli. Sonntag, 7. Zum 18%. 21. Jaljrgang. malige Unterstützungen im Betrage von 4309 Gulden verliehen worden. DeS ferneren hat der Verein angesichts des großen Unglückes, da« in den Ostertagen des JahreS 1895*die Siadl Laibach und deren Umgebung betroffen hat. eine Sammlung für unsere so schwer betroffenen Volks-genossen dortselbst eingeleitet, die mehr als 10.000 Gulden einbrachte, zum großen Theile großherzige Gaben der Brüder im deutschen Reiche. Dem Cillier deutschen Studentenheime sind durch die Südmark bisher über 1500 Gulden zugeführt worden. Zu diesen beiden Sammlungen wurden aus der Vereinscasse je 500 Gulden beigesteuert. — Zur Vertheilung an unbemittelte Gewerbetrei-bende in einem der bedrohtesten Grenzbezirke der Untersteiermark wurden «>00 Gulden aufgewandt. Der Spar- und Vorschussverein zu St. Egidi i. W.-B. erhielt eine Einlage von 000 Gulden, der Marbnrger Spar- und Vorschujsverein eine von 2000 Gulden, der Credit- und Sparoerein zu Lichtenwald eine von 3000 Gulden. Außerdem wurde der Verein Deutsches Haus in Vettau und die Studentenküche in Marburg und Gottschee durch namhafte Beiträge gefördert und zur Grün-dung einer Uuterstützungscasse sür Hoch-, Fach-und Mittelschüler in Laibach ein Beitrag gegeben. Landwirthe wurden mit Ackergeräten unterstützt und Volksbüchereien wurden gefördert. Auch dem Genossenschaftswesen sür Wein-Handel und Obstverwerthung wurde näher getreten, die Gründung von Vorschusscassen wurde ange-regt, die Stellenvermittlung und BesiedlungSsrage wurden in Angriff genommen. Leider trat auch allen diesen Unternehmungen die Knappheit der vorhandenen Geldmittel hemmend in den Weg, so dass über die ersten Anläufe nicht hinausgekommen wurde. Zwar gelang es, den Wenden zwei Be-sitzungen in Mittelsteier zu entreißen, deren eine möcht' — und dann als Dank noch Vorwürfe!! Das fehlte mir gerade!' „Er ist doch Dein Vater--" „Mein Vater ist mein Vorgesetzter, dem ich zur „Ausbildung", wie man'« nennt, übergeben bin, bis ich selbst eine fest« Anstellung kriege! Ich Hab'S gar nicht gewollt, aber der Alte Hai'S durch-gefetzt! Na. und jetzt ist'S richtig gekommen, wie ich gedacht!" „Aber was denn nur, Franz?" „Der Alle hat mir Vorwürfe gemacht wegen der Wilddiebereien, die in letzter Zeit überHand nehmen — dabei schleuderte er mir einige seiner beliebten Kraftausdrücke an den Kopf — und ulS ich mich dann, erst ganz bescheiden, rechtfertigen wollte, da schrie er mich an, ob ich junger Bursch nicht wisse, was Subordination heiße? Und ob ich mir einbilde, dass er diese Wirthschaft mit ansehen werd', nur grad deswegen, weil ich sein Herr Sohn sei — diese Lotterwirthsch. fi? — Hör'. Liese, da stieg mir'« heiß aus im Kopfe — ich trat dicht an den Alten heran: WaS sagst Tu da?' „Um Gotteswillen, Franz!?" „Im ersten Momente muß es ihn doch ver-blufft haben, meinen Allen, dass ich so entschlossen dastand! Dann aber ging'S loS! Heiliger Boni-faciuS! Hab' ich jemals so schelten gehört!? Ueberstürzen thaten sich die Worte und das End' vom Lieve war: Wenn Tu mir innerhalb acht Tagen nicht den Schurken stellst, der uns die besten Böcke abschießt, so schwör' ich Dir, dass Du fürs erste keine Anstellung kriegst!" an einen Deutschen weiter verkauft ist. während die andere noch im Besitze der Südmark ist; allein, das ist ja nur eine winzige Leistung, da so Vieles und so Großes aus dem Spiele steht. Leider ist e« dem Vereine bisher noch verwehrt, an dieses Große heranzutreten und eine weitauSgreifende Thätigkeit zu entfalten. Dieses wird und kann erst dann möglich sein, wann die Theilnahme an der Südmark und die Förderung ihrer Be-strebungen allgemein und nachhaltig geworden sein wird. Deshalb richtet der Verein Südmark die ein-dringliche Bitte an alle deuische-i Stammesgenossen, bei Spielen, Wetten, Erbschaften II. f. w. des Vereines Südmark zu gedenken, durch Sammlungen, Festlichkeiten. Werbung neuer Mitglieder. Gründung neuer Ortsgruppen, kurz auf alle Weise und bei jeder Gelegenheit den Verein und dessen Zwecke und Bestrebungen nach Kräften zu fördern. Keiner unterlasse also auch den Ankauf von Südmark-Zündhölzchen, Südmark.Briefpapieren. Südmark-Ersatzbriesen für Drahtnachrichten (Telegramme) u. dgl. Wenn sich jeder eifrig für den Absatz dieser Verschleißgegenstände einsetzt, können dem Vereine ganz namhafte Zubußen erwachsen; einen deutlichen Beweis hiefür liefern tie Südmarkzündhölzchen, durch deren Verkauf der Südmark in den ersten acht Monaten nach ihrer Einführung bereits 1271 Gulden 85 Kreuzer zugeflossen sind. Heran zum Werke! Regt die Hände und die Herzen zu deutscher That! Alle unsere Stammes-genossen sollen dem wirthschaftlichen Schutzvereine Südmark beitreten und muthooll und thatkräftig mitringen in dem Kampfe um unser bedrohte» Vätererbe und unsere angestammte Heimathscholle. Kein Teutscher bleibe serne! Die heutige Nummer umfasst mit Inbegriff der „2ndmark" 14 ..Das sagte er im Zorn! Er ist doch Dein Vater!" „Schön! Mag's im Zorn gesagt «ein! Aber vor den Leuten, Luise, vor den Leuten'! — Das, siehst D», hat mich so wild gemach,!' „Und was willst Du jetzt thun?" „Hinaus will ich —das Revier abpürschen — diese Nacht — morgen srüh und so weiter, bis ich den BursHen erwisch'! Behüt' Dich Goit, Louise!" „Franz! Franz! So hör' doch!" Aber schon war der junge Mann mit weilen Sprüngen über die Lichtung geeilt und drüben im Unterholze verschwunden. Wohl eine halbe Stunde mochte Franz so plan- und ziellos fortgerannt fein. Vom raschen Steigen erschöpft, stand er nun einen Augenblick schwer athemholend. Ringsum ist's still und friedlich, nur das schwindende Licht deS TageS kämpft verzweifelt gegen die immer weiter vordringenden breiten Schatten. Da schlägt ein kurzer scharfer Knall an das Ohr des jungen Mannes. Wie elektrisiert springt er empor. Ein schneller Ueberblick orientiert ihn — er ist im alten Steinbruche. Der Weg, welcher nach oben in die Tfannen wo der Schuß gefallen, führt, schlangelt sich 'ast um den ganzen Berg herum. o Deutsche Zvacht" 1896 Eine wichtige Aestimmung der neuen Givitproceß Hrdnung. Wir haben in unseren letzten Mittheilungen aus das in die neue Civilproceß»Ordnung einbe-zogene, sich aus das seil 21. Februar 1890 genehmigte neue Statut stützende Schiedsgericht der Wiener Waarenbörse hingewiesen und in wenigen, kurzen Zügen die sehr bedeutenden Vortheile er« örtert, welche diese« Schiedsgericht der Geschästs-well bietet. In Oesterreich genügt im Verkehre unier protokollirten Kaufleuten die anstandSlose Annahme einer EommissionSnota, in welcher die Echiedsge» richtSclausel enlhallen ist. um sür beide Parteien das Schiedsgericht der Wiener Waarenbörse als das compeleule Gerichtssorum festzustellen. Im Verkehre mit Ausländern also auch mit den in den Ländern der ungarischen Krone ansässigen Ge-schästsleuten genügt zu demselben Zwecke die an-standSlose Annahme der mit der Schiedsgerichts-clausel versehenen Commissionsnota, ohne Rücksicht darauf, ob der Ausländer protokollirt ist oder nicht. Dadurch gewinnt die CommissionSnota. welche aus dem kaufmännischen Bedürfnis hervorgegangen ist, wesentlich an Bedeutung für die Regelung des ge-fchäftlichen Verkehres. Sie enthält nicht nur die genaue Wiedergabe der beim Vertragsabschlüsse vereinbarten Bedingungen, sondern dieses Document setzt der Chicane, der Willkür, dem Uebelwollen, sei es des Käufers oder des Verkäufers, enge Grenzen, indem eS die maßgebende kaufmännische GerichtSstelle präcisirt, an welcher Streitigkeiten oder Differenzen allein zu entscheiden sind. klar, sachlich und übersichtlich umschreibt das vorerwähnte Statut für die Wiener Börse die Thätigkeit des Schiedsgerichtes, und Jeder, der dieses kleine Schristchen ausmerksam liest, wird mit Freude und Genugthuung wahrnehmen, dass — allerdings immer die zweckmäßige und rege Be-nützung seitens der Geschäftswelt vorausgesetzt — mit dieser Erweiterung des Schiedsgerichtes ein mächtiger Schritt zur Klärung und Gesundung unserer geschäftlichen Verhältnisse gethan ist. Außer dem SchiedSgerichtScoUegium, welches aus 40 durch Wahl bestimmten Mitglied«« der Börse besteht, fungiren noch 10 Herren als SchiedS-richter, welche nicht Mitglieder der Börse sind, damit jene Personen, welche nicht Mitglieder oder Besucher der Börse sind, also den Mitgliedern des SchiedsgerichtScollegiumS ferner stehen, in die Lag« versetzt werden, gegebenenfalls außerhalb deS SchiedsgerichtScollegiumS Männer ihres Vertrauens zu wählen. Sehr wichtig und im Jntertffe des raschen Gerichtsverfahrens gelegen ist die Bestimmung deS 8 75, welcher besagt: „Wer in einer Rechtssache, in welcher der Betrag oder Werth des Streitgegenstandes 50 Gulden nicht übersteigt, eine Klage vor dem Schiedsgericht vorzubringen beabsichtigt, kann, wenn der Gegner innerhalb des Gemeindegebietes Wenn er den einschlägt, ist der Wildschütz längst mit der Bente aus und davon. Er mißt prüfend die vor ihm liegende steile Felswand. Tann wirst er mit kurzem Ruck die Flinte auf den Rücken und klimmt, vorsichtig jedes Geräusch vermeidend, auswärts. Immer tastend und fühlend, damit er nicht auf Gerölle trete, klettert er Schritt für Schritt höher. Jetzt hatte er den Kamm erreicht. Seine Hand klammerte sich um einen jungen Baum, noch ein Ruck-- Donnernd stürzt ein mächtiger Block, den er im Halbdunkel übersehen, unter ihm in die Tiefe. 'Nun giebts kein Zaudern mehr. Der dröhnend wiederhallende Schlag hat ihn dem Wilderer verrathen. Die Büchse schußgerecht im Arm, wirst er sich in die Tannen und eilt halb kriechend der Lichtung zu. Mit pochendem Herzen hielt er Umschau. Nicht« ist zu sehen — nichts! Schon will er mit leisem Flnle, das Ver-gebliche dieser Jagd im Finsteren einsehend, den Rückweg antreten. Da bricht der Mond durch die Wolken. Kaum hundert Schritte recht« glänzt der Lauf eines Gewehres. Seine eigene Flinte an die Wange richten, schars zielen und schießen, ist für Franz das Werk weniger Sekunden. Er nimmt sich keine Zeit zum Laden. Der andere Lauf enthält ja groben Schrot. von Wien wohnt, vor Einbringung der Klage die Ladung des Gegners zum Zwecke deS Ver-gleichsversuches vor dem Secretär des Schiedsgerichtes verlangen. Das Nichterscheinen deS geladenen Gegners hat keinen Nachtheil für diesen zur Folge.' Die bei Einbringung der Klage vom Kläger zu erlegende Taxe beträgt: bis fl. 100.— . . fl- 9 _ H M 200.— . ■ U 5.— ff n 500.— . • H 10.— f H 1000.— . 0 15.— 0 0 2000.— . 9 20,— «T tf 3000.— . • „ 25.— M H 4000.— . 9 30.— W n 500U.— . • n 40.— über „ 5000.— . • t 50.— als Höchstbetrag, eine minimale Leistung, welche mit den hohen Kosten des ordentlichen Gerichts-verfahren«, über welche die Geschäftsleute mit Recht klagen, in keinen^ Verhältnisse steht. Sehr wichtig und im Jtueresse der Allgemeinheit gelegen ist auch die Bestimmung des § 83, das« das Schiedsgericht bei Beginn der VerHand-lung einen Vergleich zwischen den Parteien zu versuchen hat. wozu es aber auch in jedem späteren Stadium der Verhandlung berechtigt ist. Da bei dem Schiedsgerichte nicht so sehr das juridische, als vielmehr das richtige kausmännische Fühlen und Denken maßgebend ist, da ferner Kläger und Beklagter, sowie die Richter einander nicht fremd gegenüberstehen, fondern schon durch die Bande eines gemeinsamen Berufes miteinander verknüpft sind, fo wird ohne Zweifel schon dieser im Statut vorgeschriebene Versuch eines Vergleiches in vielen Fällen zu dem gewünschten Ziele sühren und die Verhandlung selbst unnöthig machen. Die im Erkenntnis des Schiedsgerichtes auf-erlegte Verbindlichkeit zu einer Leistung von Geld ist binnen 24 Stunden zu erfüllen; für Leistungen anderer Art kann das Schiedsgericht auch eine 24 Stunden überschreitende Frist festsetzen. („Bindobona") Lagesueuigkeiten. ZZeamten Strafgeseh. Statt der erhofften Dienstpragmatik hat man den Beamten ein Straf« gesetz gegeben, das sich in gleicher Weise auszeichnet durch die Dehnbarkeit der Bemutterung, wie durch die Willkür, der unsere Beamten ausgesetzt werden sollen. Beamte, welche ihre Amtspflichten verletzen, werden mit OrdnungS- oder DiSciplinarstrasen belegt, je nachdem sich die Pflichtverletzung als eine bloße OrdnungSwidrigkeit oder mit Rücksicht aus die Art uud den Grad derselben, auf die all-fällige Wiederholung und die erschwerenden Um-stände als ein Dienstvergehen darstellt. Zu den Amtspflichten gehört auch, dass der Beamte sich durch sein Verhalten in und außer dem Amte der Achtung und des Ver-traue nS würdig zeige, die sein Beruf erfordert. Ordnungsstrafen: die Verwarnung, Der genügt auch, wenn ihm Widerstand be-gegnen follie. Die hundert Schritte find schnell zurückgelegt. „Halt! Steh!" Der Anruf ist kaum nöthig. Hinter dem Baume erhebt sich mühsam eine schwerfällige Gestalt, die verstümmelt blutige rechte Hand ihm entgegenstreckend. Hab' keine Furcht, dass ich Dir entwische!" stöhnte der Verwundete, hast mich ja brav ge-zeichnet!" Das volle Licht des Mon!>eS fällt auf den Redenden. Franz starrt ihn mit weit aufgeriffenen Augen entsetzt an: ..Ihr?" Sein herumirrender Blick fallt aus den feisten Bock, der hinter dem Wilderer liegt. Das erinnert ihn an seine Pflicht. „Geht voran!" Aber der Angeredete rührt sich nicht. Nur sein geblümtes Taschentuch schlingt er um die Wunde. .Vorwärts!" wiederholte Franz. Da kommt Leben in die starre Gestalt des Wilderers; em halb spöttischer Zug spielt um seinen Mund, als er fragt: „Und wohin willst mich denn führen. Franzel?" „Zum Vater — der mag entscheiden--" „Die Entscheidung kenn' ich schon!' er lacht wild aus, „da geht'S auf'« Gericht! Wird'n recht-fchass'neS Aussehen machen. Franzel, wenn ich — ich dorthin komm' — und grad' durch Dich!" der Verweis und Geldstrafe bis zu 100 fl. Dis-ciplinarstrafen sind: der Aufschub der Vorrückung in den höheren Gehalt derselben RangSclasf«, welcher jedoch die Dauer von drei Jahren und den dritten Theil des Jahresgehaltes nicht übersteige» darf: die Verminderung der Dienstbezüge. welche jedoch die Dauer von drei Jahren und den dritten Theil des JahreSgehaltes nicht übersteigen darf; die Versetzung aus eine Dienstesstelle gleicher Rangsclaffe an einem anderen Dienstorte ob»« Vergütung der UebersiedlungSkosten. Die Versetzung aus eine Dienstesstelle geringerer Rangsclasse an demselben oder an einem anderen Dienstorte nut oder ohne Vergütung der Uebersiedlungskosten. Tie Versetzung in den Ruhestand mit Verminderung der normalmäßigen Ruhegettüsse. In dem Erkenntnisse ist der Betrag der anzuweisenden Ruhe» genüsse zu bestimmen; er darf zwei Drittel der normalmäßigen nicht übersteigen und muss die Hälfte der normalmäßigen Genüsse erreichen; endlich die Dienstentlassung. Diese Strafe zieht de» Verlust deS Titels, Range? und des Anspruches aus Ruhe- und Versorgungsgenüsse nach sit>. Eine Schreckenssceue bei einem Kinderaus-ssnge. Aus Berlin wird gemeldet: Der „Localan»eiger" und die „Nationalzeilung" berichten über folgende» seltsamen, glücklicherweise ohn« schweres Unglück ver» laufenen Borfall aus den märkischen Städtchen Cremmee: Bei einer Lustpanie, die von Schülern, in Begleilunz der Lehrer und Pfarrer, aus Nassenheid«, Germendorf und Freienhagen vorgestern aus dem Cremmener ctt unternommen wurde, erklärte der Heizer, als das Dampfboot mitten aus dem See angelangt war, er fahre nicht weiter. Wie sich herausstellte, hatte er Rohre und Hähne abgeschraubt, mit Petroleum getränkt und beabsichtigt, den Dampfer in die Luft zu sprengen; wi« er angib, aus Rache gegen feinen Brodherrn, der ihm gekündigt habe. Bon einem Förster, der die Part« mitmachte, wurde ihm ein Strick um den Hals ge» worfen und er darauf geknebelt. Da der Steuerman» erklärte, er könne nicht weiterfahren, da die G«sadr einer Explosion drob«, muhte ein Boot an Lai d ge-lassen und der Dampfer dann mit Stricken gezogen werden. Die ersten Kinder kamen gestern früh zu Fiij nach Hauie. Ob es sich hier um «inen Anfall tci Irrsinn bandelt, muß abgewartet w«rd«n. Auf de« Dampfer sollen sich schauerliche Scenen abgespieli babni, da ein Theil der 250 mitfahrenden jtint«r sich >»s Wasser stürzen wollte, woran sie nur durch die Predig.? und Lehrer verhindert wurden. Sie wolle» voraus fein. Aus Ofen-Pest irirt berichtet, der Bau der ersten elektrischen Volleisevbabii in Ungarn sei bereiis gesichert. Dieselbe soll jwn'S«» Ofen-Pest und Fiume gebaut und der Bau selbst coch im Lauf« dieses JahreS in Angriff genommen werde». Die Bahn würd« von d«r ungarischen Hauptstadt über Balaton-Füred längs des Plattensees über Csakatbilni nach Fiume gehen. Die Genfer ElectrizilätSgesellichsn, als Conressionärin dieser Babn, habe bereit» Caution von drei Millionen «rlegt. Aebersall in einer Hchriftleitung. In BiiUch würd« dieser Tage der Schriftleiter der „Kärnina Nachrichten". Herr Josef P r e t t e n h o fe r, von im „Es ist meine Pflicht!" „Ja so — Pflicht P! — Schon! Dann lonim! Nach wenige» Schritten bleibt der Alte wieder stehen. „Kannst mir etwas zu Gefallen thuu!" „Wenn ich darf!?" „Darfst schon! Ist auch nur für de» Fall, dass mich Dein Alter gleich einbehält! Willst dann nicht der Luis Bescheid geben, das« Du ihren luter eingebracht und dass er aufs Gericht geführt in?" Ein dumpfes Stöhnen antwortete ihm. Eine Weile wartet der Alle. „Magst nicht? — Auch gu»! — Also weiter!' Er wendet sich zum Gehen. „Halt, Großbauer!" „WaS willst noch?" Ein gewaltiger Kamps g«ht im Innern des jungen Mannes vor sich — ein Kampf zwischen Pflicht und Liebe. Endlich kommt er zu einem Emfchluffe. „Gute Nacht, Großbauer!" Er dreht sich kurz um. „Aber--?' „Ich habe Euch nicht gesehen, diefe 'Jlach'1 Da« da —" er zeigt in die Lichtung, „werd' ich bei Seite schaffen!" „Franzel! Franzel!! Das vergeß ich Tu mein Lebtag nicht!" Tie Starrheit, der Trotz des Alten ist brachen — schluchzend versucht er die Hand v» jungen Mannes zu fassen. Der aber richtet sich hoch aus. 1896 Officieren in der SchnftleitungSkanzlei überfallen und tro> feiner Wehrlofigkeit mißhandelt. Er hatte das Vorgehen eines Ossieier» gegen ein Mädchen auf der Straße einer scharfen Kritik unterzogen. Der Vorfall bat in der Bürgerschaft ViltachS allgemeine Entrüstung denorgerufcn und ist im Abgecrdnetenhaufe zur Sprache gekommen. Von öoldatenselbllmorbeu. In der Lemberger kitadelle hat sich am 2. Juni der Einjährig Freiwillige fcf 30. Infanterie-Regiment» Marjan Marcichowski, hc,cr des Polytechnikums, angeblich infolge von MifS-hsndlungen feiten» feines militärischen Vorgesetzten er-fchoise». C«it Neujahr ist dies, wie Lemberger Blätter hervorheben, bereits der fünfte Selbstmord, der sich bei dem bezeichneten Lemberger Hausregimentt ereignet ha«. Dem Vernehme» nach werdcit die Polen in der Dele-tlilicn diesbezüglich eine Interpellation an den Reichs-kiiezsininister richten. Aus Stadt und Land. ^ür ßissi. Die Einnahmen des groben Grazer Ausschusses haben sich in der letzten Zeit um «eiiere -1000 Kronen vermehrt, sodass ihm bisher über 50.500 Kronen zugewandt morden sind. Größere Beträge erhielt dieser AusschusS: 3200 Kronen als vorläufiges ReinerträgmS des am 5. $!iii d. I. in der Jndustriehalle zu Graz abge-hsllcnen großen Jahrmarklfestes, 80 Mark vom Ltadtmagistrate Bad Harzburg, 70 Kr. als Sammlung des Landtagsabgeordneten Johann von tfnjrcr in Frohnleiten. 52 Kr. als Sammlung de» ^iechtsanwalteS Dr. Richard Hidbaum in Juden-buep, 38 Kr. als Sammlung des LandtagSabge-ordneten Dr. Paul Freiherr von Störck zu Oberlo» itiyen in Steiermark, je 30 Kr. von Dr. Paul Aeininghaus in Graz. als Sammlung des Drs. Jlloi« BodirSky in Villach, von Grazer Juristen unter dem Kennworie Justitia, 20 Mark vom Aweigvereiiie Oldenburg des allgemeinen deutschen SprachoereineS. je 20 Kr. von den Schnapsern bei W. M. in Salzburg, von Paul Häuser in Mach, von Johann Popp. Hausbesitzer in Graz, von dem Radfahrervereine in Billach. von dem Bürgermeister Franz Soorano in Knittelseld und tiflii Fabrikbesitzer Karl Wunderlich in Lichtenwald. Auverdein sandten namhafte Beträge: die Montags-gchilschast in der Gastwirtschast zum Thonethos m Graz, Gememderath Joses Fischer in Graz. Professor Franz Keim in St. Polten, Bürger-meister Lettner in Wildon, der Siadtrath in Froh-bürg und der Schriftleiter des OberfteierblaueS Heinrich SiiaSny in Brück a. M. In Windifch-Era; wird zugunsten des Cillier deutschen Studenten-Heimes eine Sonnwendfeier veranstaltet. Die Mit-glieder des großen Grazer Ausschusses werden ge-Wen, ihr« Sammelbogen spätestens am l5. d. M. abzuliefern und. falls ihre Bemühungen von keinem ßrsolge begleite« gewesen wäien, selbst Beiträge >u widmen. Weitere Gelbspenden nimmt Dr. Raimund Neckermann. RechtSanwalt in Graz (Herren-st:sie Nr. 15). entgegen, der auch aus Verlangen „Deutsche Macht- bereitwilligst Sammelbogen, Bausteine (Sammel-blocke) und Ausrufe versendet. ßMier Hemeinderatb. Freitag nachmittag sand unter dem Vorsitze des Herrn Bürgermeisters Gustav Stigcr eine ordentliche öffentliche Ge-meinderaths-Sitzung statt. Nach Genehmigung der Verhandlungsschristen vom 15. Mai und 19. Mai theilte der Vorsitzende nachfolgende Einläuft mit: G.-R. Wo taun bittet krankheitshalber um vier-monatlichen Urlaub; als Erfatzniann wurde Herr Mörtl einberufen, den der Vorsitzende mit herz-lichen Worten begrüßte. Die hiesige Forstinspectio» vankt sür die Ueberlaffung der sorstculturellen An-läge am Josesiberge, welche nun anderswo ange-legt wird, weshalb der Platz der Gemeinde zurück-gestellt wird. Im Anschlüsse an diese Mittheilung giebt Herr Walland bekannt, dass der erwähnte Platz sofort mit Weymouthskiefern bepflanzt worden sei. Die Sparkasse der Stadtgemeinde Cilli theilt mit, dass laut einer Mittheilung des Handels-Ministeriums daS Aerar daS zum Zwecke der Er-bauung eines Postgebäudes zur Verfügung gestellte Grundstück angenonimen habe. Die Direction der Sparcafse hat sich an das Handelsministerium mit der Bitte gewendet, beim Baue hiesige Gewerb-treibende zu berücksichtigen. Dem Wachmanne Wrann wird ein achtwöchiger Kranken - Urlaub bewilligt. ES wird übrigens die Versicherung der Wachleute bei der Krankencasse eingeleitet. Eine Zuschrift der Bfzirkshauplmannfchaft in Fäealienangelegenheiten wird der Mehrungscommission zugewiesen. Von dem recht sonderbaren Inhalte heben wir nur her-vor. dass nach dem Wunsche der löblichen Bezirks-Hauptmannschaft Cilli der Glund der Gruben um-gekehrt eingewölbt (!) sein muss und dass die Fäcalien als Compost verarbeitet werden müssen und nicht in ihrer ursprünglichen Form aus die Felder geführt werde» dürfen. Der Gemeinderath wird gegen die Forderungen der Bezirkshauptmann-fchaft Einspruch erheben. Die Tischler Nasko, Urschko, Zchwiga und Kalau haben eine von Be-leidignngen strotzende Eingabe gegen Herrn Wratschko an den Gememderath gerichtet. Der Gemeinderath weist diese Eingabe dem Friedhosscomit«; zu, spricht über den ungeziemenden Ton seine Missbilligung aus und tritt das Schriftstück dem Stadtamie zur StrasamtShandlung ab. Weiter spricht der Ge-meinderath durch Erheben von den Sitzen aus, dass das Vertrauen gegenüber dem Obmanne des Fried-hosscomitö's Herrn G.-R. Bobifut durch die er-wähnten Angriffe nicht erschüttert werde. — Tagesordnung. Bericht der Rechtsfection, Ref. Herr G.-R. Dr. S a j o w i tz: Aus die Erwerbung des Kupljen'fchen Grundes zu Straßenzwecken wird der-male» nicht eingegangen. Bericht der Wirthfchafts-fection. Ref. G.-R. MatheS: Dem Ansuchen der Stadtökonomen um Anschaffung eines Fahrrades für Dienstzwecke wird keine Folge gegeben. Bericht der Finanzfection. Ref. Herr Vicebülgermeister R a k u f ch: Für die Landesbürgerschul« wird eine Lehrmitteldotalion von 300 fl. bewilligt, und zwar mit dem Ersuchen, der stadtgemeinde ein« Abschrift „Gehl!' befiehlt er in rauhem Tone, „geht! dass mir mein Entschluss nicht leid wird!" Lange blickte er dem Alten nach. Dann bricht seine kräftige, sehnige Gestalt in kich zusammen und wild entringt es sich seiner ge-quälten Brust: .Meine Ehre.'! Meine Ehre!!" Doch er darf nicht zögern, er muss ja die Beweise bei Seite schaffen, die gegen den Wilderer zeugen könnten und — gegen ihn selbst. Schwankenden Schrittes gehl er zurück zur Lichtung. Er bückt sich, nach dem zerschossenen Gewehr zu suchen. Da lacht es spöttisch neben ihm auf. .Guten Abend, Förster!" Er schrickt zusammen. .War ein Meisterschuß, Förster! Gerade auf's »lau!" Er erkennl den Scheibenwaftl, den verrufensten Slrolch des Dorses. Seinem ersten Impuls solgend, reißt er die Flinte von der Schulter — fein Lauf ist ja noch geladen. Aber das höhnische Lachen des Anderen bringt ihn wieder zu sich. „Ist ja schon mausetodt, der Bock! Wozu »och Pulver verschwenden?" ÄathloS stößt Franz herau«: „Was thut Ihr hier?" „Kuriose Frag'! Es ist doch nicht verboten, « Wald zu spaziere»! ? Ich bin halt ein Natur-inund!" Er lächle froh und spöttisch. Dem jungen Mann schießt daS Blut zu Kopf. Er ist in den Händen dieses Elenden, der ihm grinsend daS zerschossene Gewehr entgegen hält. „Ja, ja, die kleinen Diebe hängt man, die Großen--" Er kommt nicht weiter. Die volle Schroitladnng streckt ihn lautlos ins Gras neben den todten Bock. * • * Franz erstattete seinem Vater noch in der-selben Nacht Bericht, dass er den Scheibenwaftl beim Wildem betroffen und genöthigt gewesen sei, denselben, als er ihm Widerstand) entgegensetzte, niederzuschießen. Der Alte, den sein Jähzorn gegen den Sohn schon längst gewurmt, überhäufte ihn mit Lobrede», ihm immer auss Neue versprechet id. dass in we-nige» Wochen seine feste Anstellung erfolgen solle. Die eingeleitete gerichtliche Untersuchung des Falles wurde sehr schnell beendet. Der junge Mann habe unbedingt in der Nothwehr gehandelt! Er sei nicht nur sreizufpre-chen, sondern er verdiene der bewiesenen Energie wegen die vollste Anerkennung seiner vorgesetzten Behörde. — Sechs Wochen später erhielt Franz ein in der Nachbarschaft gelegenes Revier. » » * 3 der Schlussrechnung zuzumitteln. Bericht des Fried-hosscomit^S, Ref. G.-R. B o b ifut: Der Leichen-versenkungSapvarat von der Firma Lowrek. der sich sehr gut bewährt hat. wird um 600 fl. gekauft. Der Apparat ist daS Beste in seiner Art. Für das WaldaufsichtScomit^ berichtet Herr G.-R. Wal land, dass die gehässige Denunciation, dass der Stadt-wald vom Borkenkäfer durchseucht sei, sich als un-wahr herausgestellt habe. Auf Anregung des Referenlen wird der Gememderath demnächst den Stadtwald einer Besichtigung unterziehen. In diesem Monate gelangen 150 Klafter Holz zum Verkaufe. — Der öffentlichen Sitzung folgt eine vertrauliche. )mpf«ng. Die diesjährige öffentliche Impfung ist für Dienstag, den 10. Juni 1890, am Stadt-amte von 2—3 Uhr nachmittags ausgeschrieben. Acht Tage »ach der Hauptimpsung, a'.so am 23. Juni 1896, findet von 2—3 Uhr nachmittags die Nachschau eventuell Nachimpfung ebendaselbst statt. Bei der Nachimpfung werden die Jmpfzeugniffe aus-gefolgt und wird hierauf besonders aufmerksam ge-macht, weil nach dem Erlasse des k. k. Unterrichts-Ministeriums vom 9.Jänner 1891 Z. 9043 bei der Aufnahme der Schüler in die Volksschule die Vor-läge des JmpszeugniffeS gesordert wird. Die öffentliche Impfung ist für Jedermann unentgeltlich: e« wird zu derselben ausschließlich sogenannter animaler Impfstoff (von Kalb) verwendet und ist daher jede Uebertragnng von ansteckenden Krankheiten auSge-schloffen. Sämmtliche Eltern bezw. Pflegeparteien noch nicht geimpfter Kinder sind nach den bestehe»-den Gesetzen und Verordnungen verpflichtet, am Jmps-sammelplatze zu erscheinen, und hiervon nur dann entbunden, wenn sie vorher, d. h. vor Ablauf deS für die Nachimpfung angesetzten Termins, unter An-gäbe des GrundeS ihres Ausbleibens mündlich oder schriftlich dieS beim Stadtamie anzeigen. Gegen Parteien, welche dieser amtlichen Ausforderung nicht Folge leisten, müsste nach Vorschrift des Statt-halterei-ErlaffeS vom 28. Juli 1880 Z. 12687 strafweife vorgegangen werden. Da die Impfung die wirksamste vorbeugende Maßregel gegen Blattern-ertrankungen ist und nachgewiesener Maßen geimpfte Personen, wenn überhaupt, so meistens in milderer Form erkranken, werden auch Solche, bei denen die Impfung wohl schon versucht worden, aber ohne Ersolg geblieben ist. aufgefordert, sich zur Wieder-impfung einzusinden. Da ferner die Wirksamkeit der Impfung mit den Jahren wieder verschwindet, werden auch Jene, welche vor Jahren mit Ersolg geimpft worden sind, eingeladen, sich wieder impfen (revacciniren) zu lassen. Personen, welche, oder deren WohnnngSgenosten an ansteckenden Krankheiten (Blattern, Masern, Scharlach. Keuchhusten. Schaf-blättern u. dergl.) erkrankt sind, dürfen zur Impfung nicht kommen. Die zur Impfung gebrachten Kin-der sollen an den Oberarmen frisch gewaschen und mit reiner Wäscht bekleidet sein. Im Anschlüsse an die öffentliche Impfung wird auch die mit Statt-halterei-ErlasS vom 2. August 1891 Z. 16588 angeordnete Schulimpsung solcher, die öffentlichen Volksschulen und Kindergärten besuchenden Kinder Festtlich sollte die Hochzeit begangen werden, die Hochzeit deS Försterfranz mit deS reichen Großbauern Lifel. Nach der kirchlichen Einsegnung ist der junge Mann noch einmal hinaus gegangen ins Holz. Nur seinem Vater ha» er davon gesagt. Der hat gelacht: „Brav. Franzel. brav l Immer pünktlich und pflichtgetreu l — Bleib nur nicht lang!" Aber schon sind Stunden vergangen und die Gäste warten längst. Da machte der Alte sich selbst auf, den Säumige» zu hole». Er weiß es, wo der Franzel steckt. Aus seinen Lieblingsplatz, oberhalb des Stein-bruches, wo er schon oft halbe Nächte ge-seffen. .He. Franzel!" Keine Antwort. Der Alte lacht still vor sich hin: „Ist wohl eingeschlafen, der Faulenzer! — Richtig? Da liegt er! He, Du!" Aber der Schlafende rührt sich nicht. Und als die Hand des Alten ihn anrührt, fährt er entsetzt zurück. An der Hand klebt ein rothes Tröpflein! Laut um Hilse rufend, sinkt der Alte ins Moos: „Franz! Franz! — Um Gotteswillen! — Mit Windeseile verbreitete sich in der Hinge* gend die Trauerknnde: „Der Förfterfranz ist im Wald verunglückt!" 4 vorgenommen werden, welche sich weder mit einem Jmpszeugnifse ausweisen können, noch mit einem sichtbaren Leichen der stattgefundenen Jmpsung oder de« Ueberstehens der natürlichen Blattern behastet sind, serner die Revaccination (Nachimpfung) von Schulkindern, bei denen seit der Vornahme ihrer Impfung bereits 10 Jahre verflossen sind. Das Nähere über diese Schulimpfungen wird im Wege der Schulleitungen bekannt gegeben werden. Durch volle fünfundzwauzig AaKre ist Herr Joses Makesch im Hause Traun & Sliger angestellt. in welch' langer Zeit er sich durch hohen Fleiß und Vertrauenswürdigkeit zum Disponenten aufgeschwungen hat. Die zahlreichen Freunde des Hern» Makesch veranstalteten auS dem schönen An-lasse ein Fest, bei dem Herr EggerSdorfer aus den Jubilanten alS treuen Diener und guten Freund ein dreifaches Hoch ausbrachte. Herr Makesch dankte in herzlicheil Worten und ließ die Firma Traun & Stieger hoch leben. Dass es bei dem Feste so recht gemüthlich zugieng, dafür bot schon die sast voll-zählige Mitwirkung deS Clubs der Gemüthlichen alle Gewähr. Ein Octett des Männergesangvereines verschönte die Feier durch Liedergaben. KuruerausSug. Die Mitglieder unsere» Turn-vereineS unternahmen am FrohnleichnamStage einen Ausflug über Seitzkloster nach Gonobitz, welcher in allen Theilen - - wenn man nämlich von dem üb-lichen FrohnleichnamSgruße des Herrn Jupiter pluvius absieht, glänzend verlief. In Seitzkloster wurden die Ausflügler von mehreren Herren aus Gonobitz begrüß«. Nach eingehender Besichtigung der Klosterruinen wurde um den bekannten Prä-latentisch herum ein opulentes Frühstück eingenommen, daS Herr Werbnigg aus Gonobitz beigestellt hatte. Bei Lieder- und Bechertlang genossen die Turner, denen sich auch deutsche Frauen und Mädchen an-geschlossen hatten, den wundersamen Reiz deS landschaftlich herrlichen, vom Zauber altverklungener Zeit umflofsenen OrteS, Gegen Mittag wuchs die Gesellschaft zu einer recht stattlichen an. denn zu Wagen und Rad fanden sich immer neue Theil-nehmer ein. Auf der Klosterwiese hob ein sröh-licheS Ballspiel an, daS von den Ortsbewohnern, die sich malerisch aus den umliegenden Höhen gruppiert hatten, als etwas offenbar NeueS ange» staunt wurde. Bald jedoch mußte man weiter wandern, man zog fröhlich über die Gora, von deren Höhe sich ein entzückender Ausblick auf das Sannthal und die Stadt Cilli — ein weniger ent-zückender auf de» immer finsterer werdenden Himmel bot. In der That gesellte sich zur inneren Be-feuchtung bald eine unfreiwillige von außen, ohne jedoch der Wanderlust Abbruch zu thun. In bester Verfassung zogen die Turner in Gonobitz ein und begaben sich in das Gasthaus Walland, wo ihnen ein köstliches Festmahl geboten ward. Unter stürmischem Jubel bot daselbst die Gemahlin des „Turnvaters" Tisch den Turnern freundlichen Gruß, der in gleicher Weise erwidert wurde. Den Abend brachten die Ausflügler in der Gastwirt-schafft Werbnigg zu, von wo sie mit den ange-nehmsten Erinnerung an die Liebenswürdigkeit und Gastlichkeit der Deutschen von Gonobitz die Heim-reise antraten. Kochenegg. Am 3. d. M. veranstaltete der hiesige Schützenclub in Herrn Pötscher'S Lokalitäten das Vchluß-Bestschießen, verbunden mit einem Familienabend, der in allen seinen Theilen alS vollkommen gelungen bezeichnet werden kann. Es bot sich uns bei dieser Gelegenheit in dem ersten Auftreten der im Entstehen begriffenen Sängerrunde eine angenehme Ueberraschung. Von etwa 15 Sängern wurden unter der Leitung ihres Chormeisters, Herrn Schulleiter Lang einige gewählte Chöre sehr gut zum Vortrag gebracht. Man sah es den wackeren Sängen« an, dass es ihnen ernstlich darum zu thun ist, den deutschen Gesang in Hochenegg mit allem Ernst und Eifer zu pflegen und eS wäre sehr zu wünschen, das« unS derselbe auch dauernd er-halten bliebe! Schwurgericht. Cilli, 1. Juni. Pie z5andcsa«fkagen. Vorsitzender Herr Land-gerichtSrath Dr. v. Wurmser, öffentlicher Ankläger Herr St.-A.-S. Schwendtner, Vertheidiger Herr Dr. Brenne. DaS Recht der Provinziallandtage, zur Bestreitung von LandeSauSlagen Steuern in Form von Landesanslagen zu erhebe», ist reichs-gesetzlich gewährt und landeSgesetzlich normirt. Die EinHebung solcher Landesauflagen erfolgt durch eigene Organe, Postarbeiter oder opponirte Bestellte, deren Ausnahme der LandeSauSschusS verfügt. Der Postarbeiter ist Machthaber, Beauftragter, fein Macht- ..Deutsche W»cht« geber ist die Obrigkeit, der LandeSauSschusS. Die Aufnahme deS \1 Jahre alten, verehelichten Franz PoSnitsch alS Postarbeiter in Pettau zur EinHebung der Landesauslage auf den Verbrauch von Bier und gebrannten geistigen Flüssigkeiten in Steiermark ge-schah im December 1888 durch den steiermärkischen LandeSauSschusS. Die Leistung der Angelobung er-folgte nach Ausfertigung der Legitimationskarte vom 12. December 1838. Nach bindender Postcaution war der Beschuldigte gehalten, die eingehobenen Aus-lagen, sobald sie die Summe von 100 fl. erreicht, an das 'steiermärkische LandeSobereinnehmeramt ab-zuführen. Am 16. März 1896 erschien der Post-arbeitet Franz PoSnitsch vor dem Untersuchung«-achter am Gerichtshöfe in Cilli mit der Selbst-anzeige, dass er am 13. März 1396 110 fl. 31 kr. und am 15. März 1896 den Betrag von 150 fl. 18 kr. zur Einsendung an das Landesobereinnehmer-amt in das Caffa>Journal eingestellt, dass er je-doch die zur Deckung erforderliche Baarschaft nicht besitze, weil er schon vorlängst eingehobene Landes-auflagen nicht abgeführt, fondern für sich verbraucht habe. Der Beschuldigte gestand, dass er mit den Angriffen auf die bei ihm eingezahlte LandeSauflage schon im Jahre 1895 begonnen. Die so entstandenen Abgänge wusste er theils durch aufgenommene Dar-lehen, theils durch später eingehobene Steuern zu decken. Die vom LandeSauSschusse veranlasste und am 17. März 1896 vorgenommene Revision der BolletirungSstation Pettau ergab die Einnahmen für Bier und Branntwein von 405 fl. 44 kr. und die ordnungsmäßig belegten Ausgabe» von 144 fl. 95 kr., somit den unbedeckten Abgang von 260 fl. 49 kr. Da eS nun feststand, das« der Beschuldigte ein ihm vermöge besondern obrigkeitlichen Auftrages anver-trautes Gut im Betrage von mehr alS 100 fl. sich zugeeignet, war ihm das Verbrechen der Veruntreuung «m Amte zur Last zu legen, wegen dessen er auch nach dem Wahrspruche derGeschworenen zum schweren Kerker in der Dauer von einem Jahr, verschärft mit einmal Fasten allmonatlich, verurtheilt wurde. A« der Abenddämmerung. Vorsitzender Herr L.-G.-R. Dr. v. Wurmser, önentlicher Ankläger St.-A.--S. Schwendtner Vertheidiger Herr Dr. Brencic. In der Abenddämmerung deS 15. März l. I. verließ der 21 Jahre alte, landwirthschast-liche Hilfsarbeiter Valentin Kopse in Sesterze seine Wohnung und machte sich auf den Weg zum Nachbar Anton Koren. Auf der Fahrstraße mitten in der Ortschaft stieß er auf eine Versammlung von Burschen. Unter den Versammelten bemerkte er sosort den Anton Kosirnik und trat vor ihn mit der Frage, waS er hier mache. Letzterer, etwas angeheitert, fertigte den Fragenden barsch ab und versetzte ihm mit der geballte» Faust mehrere Stöße. Mathias Tolicic legte sich in's Mittel, eS gelang ihm, den Kosirnik zu beruhigen, beide verließen die Gesellschaft und giengen gegen daS Anwesen des AndreaS Tolicik zu. Während Kosirnik hier unter einem Fenster mit einem Mäd» chen ein Gespräch unterhielt, hatte sich Valentin KopSe mit den anderen Burschen zu dem nahe dem Anwesen des Joses HajSek befindlichen Brunnen begeben. Von hier aus war die Wahrnehmung ermöglicht, wie der Hausherr Andreas Tolicik den Kosirnik vom Fenster vertrieb, und wie dieser dann in eiliger Flucht den Rückzug durch den Haus-garten des Josef HajSek nahm. Den Eingang fand er beim Zaunpförtchen und wollte beim Ueverfteig aus die Fahrstraße. Hier trat ihm Valentin KopSe mit einer Planke bewaffnet, entgegen, dreimal ließ er dieselbe auf den Kopf des Gegners niedersausen, lautlo» brach der Getroffene zusammen und wurde am 16. März in den Morgenstunden von Hajsek in einer Blutlache ausgefunden. Er verschied bald, ehe er vernommen werden konnte. Der Beschuldigte verantwortet sich damit, dass ihn Kosirnik mit einem Messer bedrohte, was jedoch durch Zeugen-aussagen widerlegt wurde, wie auch die Bestätigung gaben, dass KopSe mit einer Planke bewaffnet dem Kosirnik den Rückzug beim Uebersteigen ab-schneiden wollte. So lautete der Wahrspruch der Geschworenen aus schuldig und daS Urtheil wider Valentin KopSe wegen des Verbrechen« des Todt-schlageS auf 5 Jahre schweren Kerker, verschärst mit einmal Fasten monatlich, hartes Lager und Dunkelzelle am 15. März jeden StrasjahreS. Vermischtes. gründliche .»Abfuhr." Als Leo XIII. am Hose "zu Brüssel noch päpstlicher NuntiuS war. wollte sich der Marquis de Bellecouibe einen Scherz mit ihm erlauben und zeigte ihm eine Dose, aus die eine Brüsseler Chansonettensängerin gemalt war. Der NuntiuS betrachtete das Bild ausmerksam 1896 und reichte eS mit den Worten zurück: „Eine sehr hübsche Dame, Herr Marquis, wohl Ihre Fra» Gemahlin?" Der Marquis machte ein sehr lange« Gesicht und verschwand von der Tafel. Hin netter Speisetarif. Zur Illustration der Theuerung, die in den einzelnen Restaurationen der Osen>Pester Ausstellung herrsch», veröffentlicht ein magyarisches Blatt die Speisekarte des dort eta-klierten „Französischen SpeisesaaleSdie folgende horrende Preise ausweist: Suppen zu 1 fl. und 1 fl: 50 kr., Fische die Portion zu 1 fl. 30 fr. und 3 fl., Braten. Beefsteak 2 fl., FileiS 2 fl . Entrecois 2 fl., Rampsteak 3 fl.. Cote de doe< naturell 3 fl. 50 kr., Chateaubriend 6 fl.. Hub» 3 fl., Huhn nach französischer Art 7 fl., Kapaun 15 fl., schreibe fünfzehn Gulden. Obst: ein Apsel 2 fl. (schreibe zwei Gulden), eine Zuckermelone 5 steine Portion Erdbeeren 3 fl., ein gemischtes Cbji 6 fl. Dabei seien, wie daS Blatt bemerkt, die Portionen so klein, dass ein Gast mit halbwtg« gutem Appetit ganz gut fünfzehn bis zwanzig Gange verzehren kann. Wer also da die billigsten Speise» auswählen würde, käme bei einem MittagSmahle, ohne Getränke und ohne Mehlspeise, welch' letztere in dem Tarife gar nicht enthalten ist, nicht unter 6 fl. 80 kr. davon; isst man aber die theuerste,, Speisen, dann kostet der SpasS (eine Suppe, eine Portion Fische, eine Fleischspeise, ein Obst, also wieder ohne Wein und Mehlspeise), gar 25 fl. 50 kr^ waS natürlich mit dem entsprechenden Getränke dazu, aber natürlich ohne Champagner, ganz gut aus 30 fl. gebracht werden kann. ES werden indesse» nicht nur in dieser Restauration so fabelhafte Preise gerechnet. In einer anderen hat kürzlich, wie ew Ofen-Pester Blatt berichtet, eine Familie jwn Portionen kaltes Ausgeschnittenes gegessen und daz» einige Gläser Bier getrunken, wosür die Kleinigkeit von 6 fl. 50 kr. (sechs Gulden fünfzig Kreuzer' aufgerechnet wurde. Auf Amors Klugetu. Der im vorigen Moiu: erfolgte Heimgang des GenerallieutenarnS z. 2. Siegfried v. Tietzen und Hennig, eines Sohn» deS verstorbenen Generals der Cavallerie «n> commandirenden Generals des 6. Armeecor?» Wilhelm von Tietzen und Hennig. erinnert, Rüdem „Altm. Jnt.-Bl." geschrieben wird, an ein« im zweiten Jahrzehnt diese« Jahrhunderts umm nommenen Dauerritt. Nach den Freiheitskriegen -es wird 1816 oder 1817 gewesen sein — lag N thüringische Ulanen-Regiment, zu dessen Lsficim» damals der spätere General der Cavallerie gehör», zu Stendal in Garnison. Von dort wurde ti — anscheinend ziemlich unerwartet — nach Diibai (KreiS Bitterseld) verlegt. Einige Tage nach de» Abmarsch sollte ein großer Ball im Gasthos »zim, schwarzen Adler" stattfinden. Vergeblich tröstete die s tanzfähige Theil deS Osficiercorps die Stendal» i Damenwelt mit den Worten: .Wir kommen zum Ball zurück". Man glaubte nicht daran: e« w« ja zu weit von Düben nach Stendal — und Eisenbahnen gab es damals noch nicht. Die Lsficim ließen jedoch unterwegs heimlich Relaispferde jurücf und schwänge» sich, kaum in Tuben angelangl, aufs Neue in den Sattel und eilten der alt-märkischen Hauptstadt zu. Sie kamen dori » Abende an; der Ball halte bereits begonnen. «Schnell war die Balltoilette besorgt und aus ein gegeben» Zeichen hielt plötzlich die Ballmusik inne — Flügelthüren deS BallsaaleS öffneten sich, ein dn» maliger Tusch erklang, und — daS lanzfälugk OfficierScorpS der thüringischen Ulanen erschien unter dem Jubel der anwesenden Ballgäste. Semral von Tietzen und Hennig hat noch im Jahre 1^61 in Bad EmS mit leuchtenden Augen von diese» Reiterstücklein erzählt. Hingesendet. bestes Tisch- nid ErfrischwieträiL erprobt bei Husten, Halskrankheiten, Magen- und Blasenkatarrh. Heinrich Maltoiii in Giessül Mim Blätter zur Unterhaltung und Belehrung für Haus und Jfamüie. Sonntagsbeilage der „Deutschen Wacht" in tzissi. Nr. 2H „Die Stihmatt" crjcheml >tden 6onntafl nl» uuenincllliche Beilage sür dir Vcfet b« „Teutschen Wacht". — Einzel» ist „TieSüdmart" ntcbt läukich I8i)1 Gin T&ilfioiuir noit Kongi! and Rciidp Erzählung von Bret Harte. >5. iVoctfttyunx. (««rtitriiif rettn!«».) Ich war schwindlig und vet wirrt, aber ich erinnere mich doch, daß ich einen Brief an meine Frau zu Stande brachte, in dem ich ihr wein Glück mittheilte und sie bat, zu mir zu kommen, n»d ich weist auch noch, dast ich Masters weggehen sah. Was sonst geschah, ist mir völlig unbekannt. Sie fanden mich aus der Land-straste. bei jener Steinbank, wie Ihr wistt." „Ja wohl." sagte Mnlrady, indem er sich des Berichtes deS Postkutschers erinnerte. „Die Leute sagen," suhr Slinn zitternd fort, „daß ich Irei Jahre lang meine» Verstand und mein Be-wusttsein nicht gehabt habe — sie sagen, dast ich wäh-rend meiner Krankheit mein Gedächtniss verloren und — Gott sei mir gnädig! im Hospital nicht mehr vom Dasein gewustt hätte, als ein neugeborenes Kind — sie sagen, dass ich blödsinnig war, weil ich weder sprechen, »och gehe» konnte, und meine Natur nur »ach Nahrung verlangte, und sie sagen, dass ich erst zum Bewusstsein gekommen sei, nachdem mein Soh» mich im Hospital gesnndeit hatte. Sie sagen das Alles — aber ich sage Ihnen heute Nacht, Alwin Mulrady," und seine Stimme gieug in ei» heiseres Schreie» über, „ich sage Ihnen, dass es eine Lüge ist! Ich kam schon eine Woche später, als ich auf dem Hoipitalbett lag, wieder zum Bewusst sein, und ich hatte nieinen vollen Verstand und mein Gedächtniss während der ganze» Zeit, die ich dort zu-brachte, bis Harry mit seinem kalten, heuchlerischen Gesicht an mein Bett trat unv mich erkannte. Verstehen Sie wohl? Ich. der Besitzer von Millionen lag dort als Almosenempsänger! Verlassen von Weib und Kind — eine Augenweide sür die Neugierigen, ein Probier-stück für die Ärzte! Und ich wilstte daS! Ich hörte sie über die Ursachen meiner HilsSlosigkeit debattieren. Ich hörte, wie sie von Ausschweifungen und Lastern spräche», ich — der ich mich nie mit Wein oder mit Weiber» abgegeben hatte! Und ein Prediger sprach gar vom Finger GotteS und deutete auf mich. Mag der All-mächtige ihn dafür strasen!" „Ruhig, aller Freund, immer ruhig'" sagte Mulrady. „Ja, ich hörte, wie sie mich eine» Geächteten nannten, einen Ausgestostenen, einen Verbrecher — einen Menschen, um de» sich Niemand kümmern werde. II»*> sie hatte» Recht; Niemand meldete sich. Die Freunde der andere» kamen zum Besuch. Verwandte sprachen vor und holten ihre Angehörigen ab, einige wurden gesund und giengen sort, andere starben! Ich allein lebte weiter, vernachlässigt und verlasse». „Im erste» Jahre," suhr er in schnellerem Tone fort, „betete ich zu Gott, dass sie loinmen möchte». Ich erwartete sie jeden Tag. Ich verlor niemals die Hoff-nung. Ich stlgte zu mir selbst: Sie hat meinen Brief nicht erhalten, aber mein Schweigen must sie nach einiger Zeit doch beunruhigen, und dann wird sie selber her-kommen oder doch Jemand schicken. Ein junger Arzt interessierte sich sür meinen Fall, er hatte meine Augen beobachtet und glaubte,, dass ich nicht völlig blödsinnig sei. Mit Hülfe eines Alphabets mustte ich ihm meinen Namen nnd meinen Wohnort i» Illinois bnchftabire» und er verfprach mir, an meine Frau zu schreiben. Aber in einem unbedachten Augenblick erzählte ich ihm mein fluchbeladenes Glück und in jener Sekunde sah ich. dass er mich für einen 'Narren und Verrückten hielt. Er gieng foit und ich sah ihn nicht wieder. — Aber dennoch hoffte ich noch immer. Ich träumte von ihrer Freude, wenn sie mich finde» würden, und dem Reich-thum, den mein Schatz ihnen geben würde. Ich war wohl ein wenig schwach und auch zeitweise »och ein wenig wirr im Kopf, aber ich war völlig glücklich in jenem Jahr — selbst in den Stunden der Enttäuschung, denn noch hatte ich Hoffnung!" Er schwieg und bedeckte wiederum sein Gesicht mit der gelähmte» Hand; sein Benehmen war aber weniger erregt und feine Stimme stärker geworden. „Im zweiten Jahre must ich mich geändert haben, denn ich fürchtete jetzt ihre Ankunft. Der schreckliche Gedanke, dass sie mich ebenso wie der Arzt, für ver-rückt hallen würden, sobald ich ihnen mein Glück mit-theilte, bewog mich, Gott zu bitte», dass sie nicht eher 2 ankommen mochte», als bis ich meine Gesundheit, Kraft und meinen Schatz wiedererlangt hätte. Im dritten Jahre betete ich nicht mehr — ich fluchte ihnen! Ich schwor mir, dass sie niemals von meinem Reichthum Etwas erhalten sollten, aber ich wollte am Leben bleiben, damit ich sie benachrichtigen könnte, wie reich ich fei. Ich sah, das; ich kräftiger wurde, aber da ich kein Geld, keine Freunde und kein Unterkommen hatte, so verbarg ich »leinen wirklichen Zustand vor den Aerzten; ich gab ihnen jedoch meinen Namen an und versuchte, etwas Beschäftigung zu erhalten, damit ich im Stande wäre, das Spital zu verlasse» und meinen verlorenen Schatz aufzusuchen. — Eines Tages erfuhr ich zufällig, daß er entdeckt worden sei! Sie verstehen — mein Schatz, der mir jahrelang Arbeit verursacht und mir den Verstand geraubt hatte, ließ mich als hilflosen, vergessenen AI» moscnempfänger zurück. Mein Gold, daö mir bisher »och keilte» einzige» Geituss verschafft hatte, war von einem Anderen entdeckt und in Besitz genommen worden!" Er unterdrückte einen Ausruf Mulrady'S durch eine Handbewegung. „Man erzählte mir später, dass man mich vom Erdboden aufgehoben habe — ich muss also hingestürzt sein, als ich jene Nachricht gehört hatte — ich selber weiß Nichts davon. Ich weiß nur, daß ich beinahe drei Wochen später von meinen Sohne ge-funden wurde; er hatte das Spital alS Reporter für feine Zeitung besucht und meinen Namen zufällig entdeckt. Er hielt mich für verrückt oder närrisch. Ich klärte ihn nicht auf. Ich erzählte ihm die Geschichte meiner Entdeckung nicht, da ich doch nur seinen Zweifel und Spott hervorgerufen oder — noch etwas Schlimmere erlebt haben würde.- seine undankbaren Hände hätten mir dann die Mine entrissen. Ich sagte daher Nichts. Ich liess mich von ihm hierherbringen. — Weniger konnte er nicht thun, der gewöhnlichste Anstand er-forderte dies." „Und welchen Beweis können Sie sür Ihr Recht geltend machen?" fragte Mulrady im ernsten Tone. „Wenn ich den Brief hätte — wenn ich Masters finden könnte," brachte Slinn unsicher hervor. „Haben Sie irgend eine Ahnung, wo der Brief ist, oder was aus Masters geworden ist?" ftthr Mulrady mit einem geschäftsmäßigen Ernst fort, der Slinn's Unruhe und Erregtheit zu steigern schien. .Ich weiß nicht — ich dcnke zuweilen." Er schwieg, setzte sich nieder und ftthr sich mit der Hand über die Stirn. „Ich habe den Brief seitdem wo gesehen. Ja, ich weiß es —" fuhr er lebhaft auf — „ich habe ihn gesehen! Ich —" Er runzelte die Stirn, feine Gesichts-züge bewegten sich konvulsivisch und er legte die gelähmte Hand halb geöffnet auf den Tisch nieder. „Ich werde mich schon besinnen, wo es war." „Keine Uebereilung, alter Freund, nur immer ruhig." „Sie fragten mich einst nach meinen Visionen. Das hier ist eine von ihnen. Ich erinnere mich, einen Mann gesehen zu haben, der mir den Brief zeigte. Ich habe ihn au» seiner Hand genommen und geössnet, und ich sah an den Goldkörner», die er enthielt, dass er der meinige war. Aber wo — oder wann — oder was aus dem Briefe geworden ist, vermag ich nicht zu sagen. Aber es wird mir schon einfallen — es muss mir bald einfallen." Er richtete feinen Blick aus Mulrady. welcher ihn mit einem Ausdruck neugierigen Ernstes betrachtete, und sagte bitter: „Sie halten mich für verrückt. Ich weiß es. Dies hat nur noch gefehlt." „Wo ist die Mine?" fragte Mulrady, ohne ihn zu beachten. Der alte Mann schlug die Augen schnell zu Boden. „Dann ist'S wohl ein Geheimniß?" „Nein." „Haben Sie mit Jemand darüber gesprochen?" „Nein." „Weshalb nicht?" „Weil ich es ihm nicht wegnehmen will." „Und warum nicht?" „Weil Sie selbst der Besitzer sind!" Beide schwiege». DaS einsörmige Geräusch des niederfallenden Regens hatte aufgehört. .Dann ist dies Alles in meinem Schacht passiert, und die Ader, ans welche ich zu stoßen glaubte, war Ihr Gang, den Sie vor drei Iahren in ihrem Tunnel fanden? Ist das Ihre Ansicht?" „Ja." „Dann verstehe ich nicht, weshalb Sie Ihren An-spruch nicht geltend machen wollen." .Ich habe Ihnen schon gesagt, weshalb ich es nicht sür meine Kinder haben will. Und ich gehe jetzt weiter und sage Ihnen, Alwin Mulrady. dass ich gewünscht habe, Ihre Kinder möchten es vergeude», wie sie es ja auch thun. DaS Gold ist sür mich nur ein Fluch gewesen, es konnte auch nur sür Sie ein Fluch sein, aber ich glaubte, Sie wären im Anblick der Selbstsucht und Eitelkeit glücklich gewesen. Sie halten mich für ver-bittert und ungerecht. Nun, ich hätte auch Sie in Ihren» Narrenparadiese gelassen, aber ich sah heute "Nacht, dass Ihnen die Augen, ebenso wie mir, geöffnet worden waren. Sie, der Eigenthümer meines Reichthums — meines Schatzes — konnten ebensowenig mit Ihren Millionen die Liebe und sorgsame Anwesenheit Ihrer Kinder erkaufen, wie ich Sie in meiner Armuth erhalte» konnte. Sie waren diese Nacht ebenso einsam und verlassen wie ich. 3 Wir waren zum ersten Mal im Leben gleich. Wenn das verfluchte Gold in jenem Schacht, dort in die Hölle, von der eS stammt, gefallen wäre. so hätten wir uns wie Brüder die Hände über den Abgrund reichen können." Mulrady, welcher zum Zeichen, dass er sich be-haglich fühlte, noch immer in Hemdärmeln dasaß, stand auf und dehnte seine kurze Gestali vor dem Herdfeuer, während er mit seinen mächtigen Daumen seine Weste nach unten zog. Nachdem er einen Augenblick hindurch zu Boden gesehen hatte, schlug er die Augen zu Sliun empor. Sie waren Nein und farblos; die darüber liegende Stirn niedrig und von einem Büschel struppige» rothen Haares bedeckt; aber zum ersten Mal in seinem Leben zeigte sein Gesicht einen wahrhaft würdigt» Ausdruck. „Soweit ich sehen kann. Slinn." sagte er ernst, „braucht die zwischen uns schwebende Angelegenheit nicht von unseren Kindern erst geordnet zu werden. Ehe wir sie tadeln, dass sie im Schmutze spielen und sich voll spritzen, müssen wir daran denken, dass dieser selbe Schmutz aus unseren Waschkästen kommt, in denen wir unser Gold reinigen. Wir wollen also von ihnen ab-sehen und kommen jetzt zu Ihrem dreijährigen Aufenthalt in, Hospital." „Ich will nicht behaupten, dass es für Sie nicht sehr schlimm war." sprach Mulrady, sich wieder setzend, weiter, „aber da Sie zugeben werden, dass Sie diese drei Jahre auch hätten durchmachen müssen, selbst wenn ich meine Mine nicht gesunden hätte, so können wir auch dies einfach bei Seite legen. ES bleibt alfo nur Ihre Geschichte von Ihrem Funde. Sehen wir uns nun mal die Beweise an I Masters ist nicht hier, und wenn er hier wäre, so weiß er Ihrem Berichte zufolge, Nichts von der Entdeckung, und kann nur bezeugen, dafs Sie ohne Erfolg in Ihren, Tunnel gearbeitet haben. Den Brief, welchen der Adressat nie erhielt, können Sie nicht vorzeigen, und selbst wenn Eie ihn hätten, so wäre er noch kein vollgültiger Beweis sür Ihre Geschichte. Kein Geschäftsmann würde sich um Ihren Anspruch kümmern, jeder Ihrer freunde würde Sie sür verrückt und für einen Träumer halten, nnd ein jeder Gegner behaupten, dass Sie dos Ganze erfunden hätten. Slinn, ich bin ein Geschäftsmann — ich bin Ihr Freund — ich bin Ihr Gegner — aber ich denke nicht, dass Sie lügen, — dass Sie verrück» sind - und ich glaube, dass Ihr Anspruch begründet ist!" „Wenn Sie nun glauben, dass ich Ihnen die Mine morgen übergeben werde," fuhr er nach einer Pause sort, „so sind Sie im Irrthum. Um Ihretwillen und um meiner Frau und Kinder willen müssen Sie Ihren Anspruch noch klarer beweisen, aber ich verspreche Ihnen, dass ich von Stund' an weder Zeit noch Geld sparen werde, um Ihnen darin behülflich zu sein. Ich habe den Betrag, den Sie aus der Mine gezogen hätten, wen« Sie am Tage nach Ihrer Entlassung aus dem Spital in Ihren Besitz gekonimen wäre, mehr als ver doppelt. Wenn Sie mir beweisen, dass Ihre Geschichte wahr ist — nnd wir werden, falls sie walir ist, hierzu Mittel und Wege finden — so wird jener Betrag Ihnen sofort gehören, ohne dass daS Gesetz oder die Advokaten dazwischen zu reden haben. Wenn Sie dieS von mir schwarz auf weih haben wollen, so kommen Sie morgen in mein Bureau, dort werde ich eS Ihnen ausstellen." „Und Sie glauben, dass ich eS jetzt nehmen werde ?" rief der alte Mann leidenschaftlich aus. „Glauben Sie, daß Ihre Groszmuth meine verstorbene Fiau in'S Leben zurückruft, oder die drei verlorenen Jahre meines Da. seinS, oder die Liebe nnd Achtung meiner Kinder? Oder glauben Sie, dass Ihre eigene Frau und Ihre Kinder, welche Sie in Ihrem Reichthum allein liehen, zurück-kommen werden, wenn Sie arm find? Nein! Laßt die verfluchte Mine stehen, wo sie ist — ich will Nichts damit zu thun haben:" „Immer ruhig, alter Freund", sagte Mulrady, indem er seinen Rock anzog. „Wenn die Mine Ihnen gehört, so nehmen Sie sie, wenn nicht, so behalte ich sie. Gehört sie Ihnen, so werden Sie Ihre» Kindern Gelegenheit geben, einmal zu zeigen, was sie für Ihren ^ichgewordenen Vater thun können, während ich bei meinen Kindern sehen werde, ob sie stark genug sind Unglück und Enttäuschungen zu ertragen. Und ich denke, sie werden beiderseits die Prüfung ganz gut bestehe»." Er wandte sich zur Thür und öffnete sie. Plötzlich ergriff Slinn feine Hand und führte sie an die Lippen. Mulrady lächelte, befreite leicht seine Hand und sagte mild: „Ruhig, lieber Freund, nur ruhig", Jbann schloß er die Thür hinter sich und gieng in die klare Weih-nachtsmorgen-Dänmierung hinaus. Am Himmel erglänzten die Sterne in sanftem Lichte, nur ein einziger warf einen hellen Schein aus die Trümmer seines früheren GlückeS. Während er hurtig seinen Weg im ftischen Morgengrauen zurück legte, fühlte er sich von einer gewaltigen Bürde erlöst. Er hatte bereits den verlassenen einsamen Mann ver-gessen nnd dachte nur an sein Weib und seine Tochter. Und im selben Augenblick dachten auch diese an ihn und erörterten in ihrer am blauen Mittelländischen Meer gelegenen Villa zu Cannes in Hinblick auf die geplante Verehelichung Mamie'S mit dem Prinzen Sioffo e Negro die Frage, ob Mulrady wohl im Staude wäre, die Spielschulden jenes unglücklichen, aber höchst ge-wissenhaften Edelmannes im Betrage von zweihundert und fünfzig Tausend Francs zu bezahlen. (Fortsetzung folgt.) 4 i£t »clehrendes. Unterhaltende», »eitere» etc. KMMz Slammbuchvers. Der Genius si»d«t nirgends rechten Platz. Doch wo er wandelt, schafft er Platz für Diele. Wohin er greift, da hebt er einen Schatz, Und was er pflanzt, gedeiht wie Saat am Rile. Rene praktische Art de» Ver-korke»» von Alaschen. Das Verkorken von Flaschen, die init Selterwasser oder »»deren stark kohlensäurehaltigen Getränken gesülll sind, wurde bisher dadurch bewirkt, dass man den Kork durch um den Hals gelegten Draht am Herausgeschleudert-werden hinderte. Der Draht mußte, um l*em Drucke der in der Flasche sich bilden-Mn Gase Stand zu halten, derart fest verflochten werden, das? s ine Lösung meist mit Schwierigkeiten verknüpft war. Eine praktische Korkficherung wird in Frankreich verwendet. Dieselbe besteht au»zwei ichmalen ttlechstreifen, die aneinder geordnet sind and von denen der hori.ontale an seinem ?inen Ende mit einer Lese versehen, rund »m den Flaschenhals herumgeleg», durch )ic Oeje hindurchgezogen und umgebogen vird, während der senkrecht stehende über »en Kork herribergebogen und dann durch >en horizontalen dnrchgezogen und eben-allS umgebogen wird. Dieser Arschins» st nicht nur äußerst sicher, sondern auch eicht lösbar. Das Umsetzen von Pflanze» war nzhcr nicht nur sür die Gärtner, sondern »uch sür jeden anderen Landwirth eine ebenso zeitraubende wie Sorgsalt erheischende Slrbeit aus dem einfachen Grunde, weil nan nicht in der Lage war, den die ILurzeln umhüllende» Theil des Bodens mmer mit Sicherheit auszuüben. Auf jlle Füll« gelingt dies aber, wen» man >as neuconstruirte eigenartig« Geräth des Amerikaners Ambros« M. Breyson hierzu ,enutzt. Dasselbe besteht nach einer Mit< Heilung des Patent' und technischen vureau von Richard Luders in Girlitz m wesentlichen aus zwei gelenkig mit ein-»nder verbundenen Spate» mit gebogenen l'latten. Bor dem Einsühren dieser beiden spaten in den Boden stellt man dieselben »arallel zu einander fest ein. Drängt man »lsdann die Stiele des zellenartiges Ge» äthes an einander, so wirken die Spaten vie da« Maul einer Zange und man kann »ie Wurzeln der Pflanze sammt deu sie imgebenden Theilen des BodenS dann leicht herausheben. Da mit diesem ebenso einfachen wie praktischen Instrumente einem thatsächlichen Bedürfnisse abgeholfen ist. dürste sich dasselbe in kürzester Zeit überall Eingang verschaffen Da» Begicfien der Zimmer-pflanze». Allzu häufiges Begießen der Zimmerpflanzen vermeide man stetS. Man überzeuge sich zuerst, ob wirtlich die Trockenheit der Topferd« eine derartige ist, dass sie eine Bewässerung nöthig hat Dies läßt sich dadurch prüfen, dass man ein wenig Erde zwischen den Fingern zer-reibt, die sich wie tiockener Staub an-i fühlen muss, wenn sie wirklich ausgetrocknet ist. Das Grauaussehen der Erde ist lein sicheres Merkmal dasür, dass sie gänzlich trocken geworden ist. denn ein sehr sundiger, Überhaupt mehr leichler Topfpflanzenboden bekommt sehr leicht, wenn seine oberste Schicht bereits trocken zu werden beginnt, eine grüne Farbe. Bei frisch verpflanzten oder neu eingetopsten Gewächsen verwende man nur eine feinlöcherige Gießkannen-brause, außerdem g>ürd« die noch sein-krümelige Erde sehr bald durch da« harte Aufprallen des aus dem Gießkannenrohre hervorsprudelnden Wasserstrahles zu-sammengedrückt werden und eine bindige, undurchlässig« oberste Schicht bilden. Da» Pflanzen von Hvpfeuwürz-lingen, d. h. von solchen Steckreisern, welche bewurzelt sind, ist vielsach im Ge-brauch, namentlich in Erigland, Dort werden diese, im Frühjahre aus Garten-beet« gepflanzt, in Abständen von sechs Zoll und die Reihen so weit voneinander, dass man bequem mil dem öultioaior dazwischen fahren kann, denn Lockerung und Reinhalten des Bodens ist ein Haupt-erforderlich. Später im Herbst werden die Würzlinge in den Hopfengarten verpflanzt und mit Stalldünger bedeckt. Bon solchen Pflanzen kann man schon im daraussolgen den Jahre Erträge erwarten. Sonnenblumen zu Der An- bau der Sonnenblume im Große» wirst einen vielseitigen Nutzen und hoh«n Ertrag ab. Beim seldmäßigeu Anbau der Sannen-blume ersord«rl das Land tikses Pflügen und. wenn möglich, Slallmistdüngung. welch' letztere jedoch durch kräftige Tün-gung mit künstlichen Düngemitteln ersetzt werden kann. Nachdem ansangs Mai das Land mittelst Egge und Walze geebnet und zerkleinert wurde, wird der Samen mit der Drillmaschine in Rcihenabständen von 50—55 Centimeter gesäet und se nach den Bodenvelhältnissen mehr oder weniger sestgewalzt, Zu dicht stehende Pflanzen werden später verzogen, die bleibenden gut angehäuselt. Di« ausgezogenen jungen Pflanzen soll«n mit Häcksel geschnitten ein gutes Futter abgeben. Ie weiter die Pflanzen stehen, umsomehr werden sie nch verzweige» und um so größer die Blumen-scheiden und Körner ausbilden. Sobald die Samenkörner grün bis schwarz er-scheinen, beginnt die Ernte. Die Fruchl-scheide» werden abgeschnitten und ge droschen, di« g«wonn«nen Dörner an einem lustigen Orte aufbewahrt und zur Lelge. winnung verwerth««. Die zu derselben nöthigen G«rälhe werden von jeder größeren Maschinrnjabrik geliesert. Auf dem Bahnhöfe. Baron S.: „Ei, ei, so echaufsirt, Herr Pappenheimer?" — Renner Pappenheimer: „Ich läge Ihnen, Herr Baron, ich habe ein ochsiges Pech gehabt l Mit und breit kein Esel von einem Kutscher zu sehen, und so muß ich bei dieser Hundshitz« einen wahren Pserd«. trab anschlagen, dass ich schwitze wie ei» Schwein," - Baron S-: „Und wohin beabsichtigen Sie zu reisen, wenn man fragen darf?- — Rentier Pappenheimer: „Zur Liehausslellung." — Baron S.: „Ah, Pardon! Das hält« ich gleich aus Ihrer ersten Antwort fchließen fallen." Missvrrstauden. „Ah. Herr J., Sie waren heute aus der Jagd, was haben Sie den» erlegt?" — „Fünf Gulden Strafe, weil ich den Jagdschein vergessen hatte." Der dcutsrt,« Hahn. Eine deutsche Familie ist nach England übersiedelt. Das kleine Töchterchen ist trostlos, iveil es Nie-mand versteht und von Niemanden ver-standen wird. Eines Tages gehl di« Familie über Land und man vernimmt das Kraken eines Hahnes, !a bricht die Kleine in den Freudenruj aus: „Mama, der Hahn kann deutsch! Backfische uuter sich. „Ich wollte, ich wäre ein Mann!" — Warum?" — „Tann würde ich heirat«»!" Räch«. Soilniagsläger (der einen Hasen geschossen hat): „Na, warte, dieses Mal verlause ichdich demWildprelhändler!" Fortschritt. Fremder: „Wi« ich s«h«, ist der Kirchhof ei heblich vergrößert worden!" — Ortsschulz«: „Ei so. mer sein jetzt a Eurorl!" ► m rcmdcii-Zcitmili. Besondere Beilage zur „Deutschen iDacbt". Tv..Uurersteiriiche Bade-und,>remben-Aett«ns"erscheint al« »neBtgeltliche Beilage pn.. Teutsche«! Wacdt^ n,d wrrd gesondert nicht ndgegebe». Sie gelang!.» den Monaten Ipril-Lttober zurSuSgade. Iuiereute» erhalte« die „Deultche Wacht" tafteuloS. Liüi. 7. Juni 181M>. 2tHnKieSlufllii6i())in«iin»(»nt {Harnn«*« >m .,O«d«r» u»dHolkiwegwnln" I°ftcil fiir dc»Z»drl>ank> »S»I»iii. S»*/a. tob Hamburg 30. von Paris 43, von London 50 und von Petersburg 60 Stunden Reisezeit hat. Unter den mannigfaltigen, den verschiedenen Ansprüchen und \ ermögensverhält-nisseu der Curgäste Rechnung tragenden Anstalten sind in erster Linie die Hötels und Wohngebäude der Südbahngesellschaft zu erwähnen, nämlich Hotel Kronprinzessin Stephanie-Hötel Quarnero, Dependance I, II und III, ferner die Villen Angiolina und Amalia, welche im Jahre 1894 der deutschen Kaiserfamilie und ihrem Gefolge durch fünf Wochen zum Aufenthalte dienten, Villa Slatina, Flora. Laura, Mandria, und das mitten im Nadelgehölz» liegende Schweizerhaus, mit zusammen ütef 400, allen Anforderungen des Comforts entsprechenden, elegant und geschmackvoll eingerichteten, mit Oefen und Doppelfenstern versehenen Wohnzimmern. Lese-, Spiel- und Con versa tionssäl?, ein Concertsaal bisher auch als Theater benützt; der Bau eines Theatergebäudes ist für die nächste Zeit in Aussicht genommen — die Restauration, der gross« Speisegaal mit Nebenlocalitäten befinden sich im Hötel Stephanie. Do t-selbst ist auch ein eigenes Bad und ein Personenaufzug durch alle Etagen. Quarnero ist der Name des grossen Golfes vou liume, welcher \nni offenen Meere her nach Norden in das Festland eingeschnitten, westlich von der Ostküste Istriens. nördlich und östlich vom liburnischen (südk rainerischen und kroatischen) Karstzuge über Fiume bis Zengg eingeschl ossen wird, und gegen Süden ins offene Meer übergeht. Der Golf wird durch zwei gross« Inseln. Cherso gegenüber der istrianischen, Veglii gegenüber der kroatischen Küste — welche parallel zu einander vou Norden nach Süden gestrecU sind in drei Meeresarme getheilt; zwischen Istrien und der Insel Cherso liegt der Canal Farasina. zwischen Cherso und Veglia der Canale di mezzo, zwischen Veglia und dem kroatischen Festlandsufer endlich der Canale di maltempo (so genannt von den dort häufig herrschenden Börawindeu) der sich in dem Canale della Morlacca fortsetzt. Die genannten Inseln sammt den nach weiter südlich sich anschliessenden kleineren, sowie das bei der Einfahrt in den Canal Maltempo liegende dreieckige Inselchen San Marco, werde» die Quaruerischen Inseln genannt. Im engeren Sinne aber versteht maa unter Quarnero nur den nördlichsten, nicht durch Inseln getheilten, vor Abbazia und Fiume ausgebreiteten Theil des Golfes. Die österreichische Riviera liegt sonach an der westlichen Festlandsküste des Quarnero und Abbazia gilt als Prototyp dieses Küstenstriches, weil diese Gegend der grossen Mehrzahl der Besucher eben nur durch Abbazia bekannt ist. Die Landschaft im Hintergrunde des Quar-nero-Busens ist vor allem durch die Fülle nahe zusammengedrängter Gegensätze der Terrain- und Vegetationsformen ausgezeichnet Contraste, welche anderwärts auf mehrere Breitegrade auseinanderliegen oder durch bedeutende Höhenunterschiede getrennt sind, erscheinen hier auf kleine Entfernungen zusammengerückt ja grenzen häufig unmittelbar an-einander und üben dadurch eine überraschend Wirkung aus. Diese Gegensätze gehören zu den Wundern des untes dem Namen .Karst* bekannte« und oft verkannten Landstriches. Der Karst sinkt allseitig ziemlich steil zur Küste herab, am steilsten aber dort wo er sich ober der österreichischen Riviera zu den mächtige« Massen des Monte Maggiore erhebt. Am Fusse dieses steilen Karstabfalles befinden wir uns in der Region des Lorbeer-, Oel- und Feigenbaumes, welche sich bis zu 300 Meter und oft noch höher hinausstreckt, wie z. B. an der 1896 9 istrianischen Reichsstrasse zwischen Francici und Zatka, wo man diese sQdlichen Bäume in beträchtlicher Höhe in Gruppen beisammen findet. Ans der untersten Stufe längs der Küstenabbänge ist der Karstgestein oft von einer rothen lehmigen Erde, der sogenannten terra rosa über» lagert in welcher nebst den genannten Pflanzen auch die E lelkastanie ein üppiges Gedeihen findet. Die Weinrebe, deren Product nicht in Abbazia seibst, aber in den höheren Lagen ein gutes ist, schlingt sich allenthalben hoch an Gerüsten und Bauten empor. Der Kastanienbaum, dessen Früchte vorzüglich sind, schattet in den mächtigsten Exemplaren an der Küstenstrasse und bildet auf den ebenen Absätzen und Mulden herrliche Wäldchen, in deren kühlem Grunde Moos und Kräuter erquickende Lagerplätze bieten. Die Bebe findet man bis 500 m. Höhe, den Kastanienbaum bis gegen 650 m. Volosca ist auf der Reichsstrasse zu Wagen in 15 Minuten, zu Fuss in '/* Stunde, auf dem nördlichen Strand- oder Touristenwege in 30 bis 40 Minuten erreichbar. Die letzteren Wege sind der staubigen oder Lusslnpiccolo. kothigen Strasse bedeutend vorzuziehen. Mittels Barke in '/» Stunde für 40 kr., mit Dampfer zweimal täglich in wenigen Minuten. Ansehnlicher Marktort mit Pfarrkirche, Sitz der BezirkshauptmannschaR und des Bezirksgerichtes, malerisch an dem gegen das Meer abfallenden Bergabhange gelegen; guter Hafen. Ganz andeis gestaltet sich die Wasserfahrt nach Volosca, denn diese giebt erst einen richtigen Begriff von der landschaftlichen Schönheit dieses Küstenstriches und ist eine unerläßliche Ergänzung zur Strassenfahrt Unbeirrt und ungestört von dem am Lande sich überall äusseruden Measchengetriebe nehmen wir auf stiller Seefahrt das grosse, Land, Meer und Inseln umfassende Rundbild in unsere Seele auf, staunend, wie imponierend sich hier, vom Meere auf nur kurze Entfernung gesehen, die Berglandschast emporbaut. Mattuglie liegt eine Stunde Fahrzeit entfernt ebensolange zu Fuss auf der alten stets ansteigenden Fahrstiasse; Dorf nächst der gleichnamigen Eisenbahnstation, in 813 m Seehöhe und vegetatiousreicher Lage. Hötel Quarnero. Die Umgebung des Ortes ist durch reiche Vegetation ausgezeichnet «nd besitzt an ihrem trefflichen Quellenwasser einen in diesem Striche seltenen Schatz. Weinhecken, Obstbäume und Edelkastanien umschatten die steinernen Häuser, herrliche Aussichtspunkte bieten sich häufig. Man versäume nicht, östlich vom Orte die Stelle aufzusuchen, wo die Aussicht nach dem Süden frei wird und in weiter Ferne eine blaue Kuppe, sowie rechts davon eine flache Erhebung aus dem Meere aufragen. Die Kuppe ist der Monte Ossero auf Lussin. Auf den Monte Maggiore (Ucka 1396 m.) ist eine hochlohnende Bergtour, welche sich auf angenehme Weise bis zum Schutzhanse, zu Wagen oder zu Fuss leicht zurücklegen lässt. Denjenigen, welche den Sonnenaufgang gemessen wollen, ist es anzurathen, in Abbazia nachmittags aufzubrechen und im Schutzhause zu übernachten. Wer den Schnee nicht scheut wähle einen klaren Wintertag, ohne Scirocco, an dem sich die Kundschau am sichersten gemessen lässt; wer aber die herrliche Flora in ihrem schönsten Schmucke bewundern will, besteige den Berg gegen Ende Mai, consultiere jedoch jedenfalls vorher den Barometerstand. Der Monte Maggiore, auch Monte Caldiero, und früher (in den Zeiten des Longobardenkönigs Alboin) Vogelberg, bei den Slaven Ucka genannt, ist in mehrfacher Beziehung einer der merkwürdigsten Berge Oesterreichs. Seine imposante Gestalt kommt durch die zu seinen Füssen wogende See in ihrer ganzen Höhe zur Geltung, sowie er andererseits, weithin andere Berge und Inseln dominierend, die Erhabenheit der unabsehbaren Meeresfläche zeigt. Die Form seines schmalen, gegen Ost und West mit schroffen Felspartien abstürzenden Höhenrückens erinnert an die Lieblingsberge der Wiener im Semuieringgebiete. Zahlreiche Höhlen durchsetzen sein Inneres und reiche Quellen entsprudeln seinen Schultern, versinken, kommen abermals an das Licht und verschwinden neuerdings, um an der Küste oder im Meere selbst als kräuselnde Siisswasserborne wieder zu erscheinen. Auf der Ostseite des Monte Maggiore ist ein mattenreiches, reizendes Thal eingebettet, in welchem der kataraktenreiche Bnninabanh entsteht. Die Flora Volosca. ist besonders schön und reich; nebst Genzianeu, Anemonen, Primeln, C'yclameu und anderen Pflanzen findet man zwischen den Wiesen der östlichen Gehänge ganze Felder von Maiglöckchen. Vom Schatzhause gelangt man aiu östlichen Hange auf gutem, vom Oesterreichischen Touristenclub angelegten Wege, der ohne beschwerliche Steigung angenehm durch Wiesen und Waldgründe führt, in l1/» Stunden zur höchsten Schneide des Berges, wo in geschützter Lage eine steinerne, bretterverkleidetejWetterschutzhütte steht. Der früher benützte Aufstieg von der Westseite zweigt jenseits des llcka-Sattels nach der ersten Stiassensenkung links ab; er ist bedeutend rauher und steiler, aber recht interessant; nach ^ stündiger starker Steigung kommt man an dem köstliches Wasser (5° R.) spendenden Hartegger-brunnen vorbei, dann massig steigend durch dünnen Buchenwald in einer Stunde auf den Bergsattel, vou wo links abbiegend über steilen Hang in einer Viertelstunde der Gipfel erreicht wird. Dieser Weg ist als Abstieg anzurathen. Partie vom südlichen Strandweg. Die Rundschau von der höchsten Kuppe ist grossartig, denn abgesehen von der bei reinem Himmel durch nichts gehemmten Ausdehnung in der Fernsicht, bietet die Seltsamkeit der rings ausgebreiteten Landschaft ein höchst fesselndes Bild. Istrien liegt wie eine Reliefkarte vor dem Beschauer. Auf den meist kahlen Höhenzü;en und über den mannigfach gefärbten Felswänden und Abhängen leuchten malerische Ortschaften, hoch überragt von schlanken Glockenthürmen. Jenseits im Westen dehnt sich das von der italienischen Küste und den Lagunen Venedigs begrenzte Meer aus. Im fernen Nordwesten, dort wo im Hintergrunde der Triester Bucht das Schloss Duino aufragt, thürmen sich links von den Ketten der venezianischen und julischen Alpen die Dolomitberge Südtirols, genau nördlich sieht man die zackige Gruppe der Sannthalerberge. Im Nordwesten gipfelt der Krainer Schneeberg, mit dem sich die weniger höhen Gebirge Kroatiens verbinden. Auf der Ostseite, wo romantische Felsschluchten zur buchtenreichen Küste führen, fällt der 10 .Deutsche Ulacht" 189U Blick weit über den Quarnero uud seine malerische Inselwelt hinaus auf die dalmatinische Kflste. Gegen Süden bezeichnet ein bläulicher Berg die Lage der Insel Lussin, und rechts vom Monte Ossero liegt die Quantsandinsel Sanesego. Dicht am Südabfalle des Monte Maggiore spiegelt der Cepic-See seine Umgebung und in derselben Richtung glänzen am Rinde der istrianischen Halbinsel die Befestigungswerke von Poln. An dem südwestlichen Abhänge liegt 995 m hoch das verwitterte Dorf Mala Ucka, im Norden verbindet die langgestreckte Felsmauer des karstigen Tschitschen-Bodens, an dtr sich Eisenbahn und Strasse hinaufschlängeln, das meerumschlungene Istrien mit dem Hinnenlande. Die Insel Lussin kann mau entweder über Fiume oder über Pola erreichen. Wer eine längere Seereise vermeiden will, wähle die Fahrt über Pola mit der k. k. Staatsbahn, von wo der Lloyddampfer in 4 Stunden nach Lussinpiccolo fährt. Von Fiume braucht man 8 Stunden dahin. Die Insel Lussin ist ein von Nordwest nach Sfldost 30 km langer, durch eine nur wenige Meter über dem Meeresspiegel aufragende Landzunge, in zwei ungleiche Theile geschiedener Kalkgebirgszug. Der nordwestliche Theil mit dem Monte Ossero enthält die grösste Masse nnd Erhebung des hier höchstens 4 km breiten Inselzuges, während der südwestliche, fast um die Hälfte kleinere Theil das cultivierte Teriain der Insel mit den Städten Lussinpiccolo und Lussin-grande enthält. Die Insel ist mit ihren klimatischen Verhältnissen ein würdiges Seitenstück zu der so hochgepriesenen Ostküste Istriens uud hat in neuester Zeit auch als Winteraufenthaltsort raschen Aufschwung genommen. Im Spätherbst 1895 hat u. a. auch Se. Kaiserl. Hoheit Herr Erzherzog Franz Ferdinand von Oesterreich-Este längeren Aufenthalt auf Lussin genommen. (Xftch dem im VerInge von P. Mnrui* erschienenen Sammelwerke „SlÄdlebilder und Landschaften hub alter AVelt" zusammengestellt. i'a« erwähnt« Werk «ei an dieser Steile »firmsten« empfohlen.) Cnrlipc bet c£iinb/s-guranstast Acuhaus ßei Cilli. «M 12. Mai: Herr Norbert Hagen, praktischer. Arzt, aus Leipzig! Frau Glitt Ccnf, L.-Oberingenieurö-witwe mit Cousine Frl. Johann» Braun, auS Graz. Am 14. Mai: Frau Louise Kretschmer, Opernsänger«-gattli», au» Graz. Am I-',. Mai: Frau Mari- «och. SchlossermeisterSgaliin, auS Eraz; Frl. Therese Peroutka, Private, aus Graz; Frl. ttatbarina Edle von Saiseifelb. Private, aus Graz; Frau Marie Trcipl, k. u. k. CorvettencapitänSgaliin, aus Pola mit Pater, Herrn I. Hülner. Privatier, auS Wien; Frau Bertba Seidel. Kaufn,annSgattin, au» Prag, mit Frl. Clara Hofmann, au» Wien. Am 16. Mai: Frau Marie v. Joly. geb. Baronin v. Weiß Sl-rkenfelS. Feldmarschall-Lieuttnanlöwilwe, mit Kammerjungser, aus Wien; Frau Elite Rieht, Advocatenstvitwc, mit Tochter, Frau Emma von Festenberg, Hauptmannswitwe; Frau Marie Hartmann, K»ufmannSgattin und Herr L. Hartmann, aus Graz; Herr Gustav Freiherr v. Seenuh, Privatier, au» «lagensurt. Am 17. Mai: Herr Christian von Calv, j. st. Caisier, mit Frau Gemalin, aus Graz; Herr Wilhelm «irdisch. Stadtrathibeamter, aus Graz; Frau Magdalena Saschütz, Hausbesitzerin, au» Waidt-manndorf bei «lagensurt; Herr Carl Perkuovsky, k. u. k. Haupt mann. mit Frau Gemalin, aus Esseg. Am 19. Mai; Frau Marie Winter, k. k. Professors-wiirve, mit Tochter, aus Wien; Frau Marie Windisch, «rankenwärterin, auS Graz; Excellenz Otnuld Gras Thun Hohenstein, aus Wien. Am 20. Mai; Frau Eleonora v. Manner, geb. v. Horskv, GutSbesttzerin, auS Eggenstein. Am 21. Mai: Frau Auguste von Löwenfeld, Witwe des Oberinspektors der k. k General-Jnfpeciion der österr. Eisenbahnen, mit Köchin Mag-dalena «udrowatz. au» Wien. Am 22. Mai: Frau Sophie Wydrin, mit zwei Fräulein Töchter», auS Moskau; Herr Dr. Josef Glaser. Adooeat, au» Laa a. Th, Nieder-Oesterreich. Am 23. Mai: Frau Clara von Arbesser, mit Tochter, Frau Anna Streinv. aus Graz: Herr Georg Platzer. Gutsbesitzer au» Agonitschach in Kärnten; Herr Josef Buchta, k. u. f. Hauptmann, au» Laibach; Herr Alfon>^ Hagenau, Jurist, auS Graz; Herr L. Hartmann, «aufmann, aus Graz. Am 24. Mai: Herr Emilian Kuh», k. t. Regierungs-rath mit Gemalin, Frl. Tochter und Köchin, auS Görz; Herr Cäsar Arbesser von Raftburg, k. u k. Linienschiffs Lieutenant, aus Pola. mit Nichte Frl. Dora v. Arbesser, aus Graz Am 25. Mai: Herr Dr. Franz Chvostel. Piivatdocent und klinischer Assistent. auS Wien; Herr Julius Sloup, k. u. k. Oberst i. R., auS Meran; Frau Regina Kneusel. Damenkleidermacherin. auS Graz. Am 26. Mai: Herr Fr nj Zupan.i^, Grundbesitzer. auS MakSau. Am 27. Mai: Herr Anton v. Waldenfel». k. BezirkSgerichtSrath. aus München; Frl. Wilhelmine v. Findenigg. kärnt. StittSdame. aus «lagensurt; Herr Matthäus Fritz, Oberjäger, aus Finkenstein in Kärnten: Frau Lina «uickiel Purgleitner, Private, mit Frl. Tochter, Adda Purgleitner, aus Graz; Herr Adolf Fizia, Magister der Pharmacie, auS Graz; Herr Karl Rotkv. t. k. Stallbaltereirath, aus Graz: Frau Fanny Fohn, k. k. Hilfsämter-Toctor»-witwe. mit Tochter. Frau Amelie Ko.'evar, Med. Dr.-Witw- und Dienerin Theresia Leber, aus Cilli. Am 28. Mai: Frau Maria Schuster, Gemischlwarenver-schleißer-Gattin, mit Söhnchen, aus Wien; Frau Euphrosine van Cremits DimitS, Großatundbesitzerin, mit Frl Tcchter, Jsabella, aus Ujvidek; Herr Dr. Samuel Seidner, k. u. k. RegimeniSarzt. auS Semlin; Frau Maria Pereu. Private, aus RadkerSburg. Am !^9. Mai: Herr Dr. Eduard Wallher, praktischer Arzt, auS Budapest. Am 30. Mai: Frau Maria Postu-wanschitz, Private, aus Graz; Frau Bertha Terpotitz. WerksdirectorSgattin mit Frl. Schwester I. v. Rüttner, auS Trifail; Leskoschek Albert, HauptmannS-Söhnchen. aus Görz; Herr Fritz Schwendenrrein, Private, mit Gemalin, aus Meran. Personenzahl 151. S des „Teutschen Tchnl- vJI Ul lllll I Vereines" liuD unseres LchnyvereineS „Tildmark" bei spielen und Wetten, bei Festlichkeiten u. Testamente«, sowie bei unverhofften Gewinnsten! Hingesendet. Rohseidene Bastkleider fl. 8.65 ti» «*.7S »» Stoff ,. Umvl. Rode — Tussor« .<»» SlisuinnirB-I'ongees — io»i< schwül,c. rorijt ant («Mpe Henntberg-Teibe v»n 8S tr. tu« 11.04 txt IVt. — jlatt, g«HTcift. fatrlnt, (miftrrt. Xainaftc ett. (U. ?4n t>«fA. Ciiil. u. 3000 aertdi. ttavbt'it. Tt'fm» cts.), torto- UBt fleiitrfTtt iu» flau«. SNsftn »mgchnit. tovcvltv» Wri«fs>orto nach »rt ^ chvr«:>. SjMtf «eidcn-Fabrilr» Ä. Hcnnrbrrg c-». e. Zürich Stelerm&rklsche Landes-Curanstalt Itoliitscli-Sfiiicrliriiiiii Suilliabimt. l'ttlturhach. Saison 1. Mal t>>» 30 September. Triok', tfoiic, Lalllvasscr- ». Molkrn-iLurcn:c. Broschüren u. 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