Nr. 253. Freitag, '..November 1908. ! 28. Jahrgang Mbacher Zeitung Pränumtf» Pos!:>s t>rl Könn- uod ^risiw^ ,, ' ntion bf!,nbe! « «., dolbtähriss 1, «, sssn dic Z„st,ll»n<, <»« Hau« „anzjährin 2 K. - InfrltionSgebühl: ssür llrinc Ixftratt ? sich Viilloiiosllafts Nr «>^ dir Medallion Millie,ülnsü' Vir, LC Lprfaisi.mds,, . bi? ,0 Ul,l b'5 zu 4 Zsilr» 5« li. «rvßsrr por Zlilr »ftrrsn Wildrrholungsn prr Ziür « d. ^ vülmitta,,? Uüfi-anfirrir Brick wsr^» inckii angmommsn, Man!,!frir! Telephon-Nr. der Redaltion 52. Amtlicher Heil. .Seine l. lllid t. Avoswlische Majestät haben " f in Gnaden die er oetene Enthebung von, Amte. Gleichseitig betraue Ich den Settionschef Josef Futter von Pop mit der Leitung Meinem Acker-l'aunnnisterittms. Wien, an, 1. R'uveinber NXM. ^ranz Joseph "».,». V i e n e r i I) >>>. l». Lieber Dr. 5:><"et! Indem Ich Ihrer Bitte ^'u Enthebung von, Amte Meines Ministers in Maden willfahre, spreche Ich Ihnen für Ihre mit ^'ucr Hingebnng und vollster Loyalität geleisteten ^lknste Meinen lväruisten Dank aus. Gleichzeitig verleihe Ich Ihnen tarfrei die "lirde eines Geheimen Rates. Wien, am 1. November l!«»i». ^ranz Joseph »>. i>. V i e n e r > I) ">. i». ^ Lieder Dr. Vr^f! Auf Ihre Bitte enthebe M ^ie in Gnaden von der Stelle Meines Acker-l'numimsters. ,, Gleichzeitig verleihe Ich Ihnen in dansbarer '"'erkennung Ihrer unter schwierigen Verhältnissen >>t unermüdlichem Eifer entfalteten hervorragen- ^" Tätigkeit tarfrei die Würde eines Geheimen Wien, nm l. ^'oveinber I!»<»U. ^ranz Joseph »>. p. B i e u e r l h >>>, i». DrutÜewn. Der Hund. ^'lus dem VöhlnischlH. Wcr mng cii^'11 Hund? , >>lh hntte einein alten Kameraden vom 5!ande ^'^n guten Dienst erwiesen. Ich bezeugte, daft er nlsi Tageu, da er in Prag geweilt, mein Gast. ,.,'s 'N Nuten Händen gewesen, obwohl ich nicht ,„ '^,' daft er sich in Prag aufgehalten. (5r schrieb sllwl'/^ ^k durch meine Aussage glücklich das '^pernde Gefäft des häuslichen Friedens zusam '"tNeslickt und er wolle sich dasür erl'ennllich ^ ,-^ch enoarteie nun einen Tack Gipfel und lieft ^ Speiselaiumer die gröftere >iiste ausleeren. ichi-f. "' nieinte ich, er werde vielleicht Hasen "rd^'/l'' ^"d ich lncb zlvischen dem Fenster einen "Ullchen Ringel ein, u»n doch die Hasen irgendwo "langen zu tonnen. >vi,> .- ^.^^' »wglichen Gelüste malte ich inir aus, sich ^ ^ ^""u anstäudigen Menschen zusommi, der '''l Killer falschen Aussage abgefunden. Endlich ka„i die versprochene Erkenntlichkeit. "lter i! '"^'^' "'''^' '""" l"l' "'U' Ausflucht mein Uttcm/ """b ^'funden hatte: er lam nach Prag ';'",!, ,uchj^. „,j,.^ ^f ^,^ ^.^^.^. ^,„ Spagat "' vund Ulit. ^cht schlnlst du, gell?" "^ ^'^^' """' ^"rt gleich einem Pen ^'wre n ^!'"'">'" ""cu riesigen ,^ops und düune deren 'p.. "'"^ >^^' Tträhnlein nach einer an ^'l -kichtung hiulief. Seine l. und l. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchstem Handschreiben vom 2lj. Oktober d. I. dem Feldzeugmeister Eduard Vcschi, Inspektor der ^estuugsartillerie, anläftliä) di'r auf sein Ansuchen erfolgten Übernahme in den ,1iuheftand aus besonderer Allerhöchster Gnade den ^reiherrn-stand allergnädigst zu verleihen gernht. Seine t. nnd t. Apostolische '.Vlajestäl haben mit Allerhöchstem Handschreiben vom 25,. Ollober d. I. dem >ianzleidireklor des Obersthosmeister^ mnles Seiner l. und l. Hoheit des durchlauchtigsten Herrn Erzherzogs Friedrich, Hofrate und Major a. D. Emmerich Kohl tarfrei den österreichischen Ritterstand allergnädigst zu verleihen geruht. Seine k. und l. Apostolische Majestät haben »tit Allerhöchster Entschlieftnng vom ^!<. Oktober d. I. dem mit dem Titel und Eharakler eines Ober^ landesgerichtsrates bekleideten Hofselretär des Obersten Gerichts- und Kassationshofes Dr. Anton ,^rei-herrn von P a ch n e r - E g g e n sto r f aus Anlaft der von ihm erbetenen Versehung in den dauernden Ruhesland tarsrei den Orden der Eisernen Krone dritter Klasse allergnädigst zu verleihen gernhl. Seine k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschlieftung vom :'>(). Ollober d. I. den ^iinisterialral im Eisenbahnministerium Dr. Hans Kolislo zum Slaatsbahndiretlor in der vierten Rangllasse der St^atsbeaniten :>«l i«>l' ««»„um unter Belassung des Titels eines Ministerial-rates allergnädigst zu ernennen geruht. Seiue t. und t. Apostolische Majestät Iiaben init Allerhöchster Entschlieftung vom :ll>. Ollober d. I. die Einreihung der init dem Tilel eines Hofrates ausgezeichneten Staalsbahndireltoren Viktor M a r e l lilld Stauislaus Ritter von R y b i e k i in die vierte Rangklasse der Staatsbeamten !> 1»«',^<»n<>l>! allergnädigst zu genehmigen geruht. Wrba '». p. „Ein Prächtiges Tier", sprach ich, „ist das dein Hund?" „Jetzt gehört er dir. Eine reine Rasse, ein ausgezeichneter Läufer, ein vorzüglicher Jäger, geht selbst ins Wasser, folgt aufs Wort - ^" Der Hnnd wollte dieses Lob nicht mehr anhören, daher sprang er aufs Sopha und machle sich's beguem. „Er ist gewohnt, weich zu schlafen." belehrte mich mein Geber. Und er erzählte die ganze Genealogie des Hundes, berichtete von allen seinen edlen Vorsahren/von seiner Verwandtschaft, von seinem Werte. Huudert Kronen habe man ihm für den Hund augebolen, solange er noch ein Junges gewesen. „Daft dli ilm nichl verlaufl hast^" „Du weiftt, ich habe an diel) gedachl." Ich war gerührt. Der ^rennd rüstete n'ch zum Aufbruche, gab mir noch verschiedene Winke hinsichtlich des Huudes, empfahl mir, ihm mäftig warme Rahrung zu verabreichen. Pries sich glücklich, mir einen Gegendienst erwiesen zu haben, und ging endlich fort. Ich lieft die Tür zum Vorzimmer und zum Gauge offen, in der tröstlichen Annahme, der Hund werde enl-lanfen, aber dieser zeigte keine Lust. das Sopha zu verlassen. Ich wollte ihn anreden, aber ich hatie vergessen, mich nach seinem Xiamen zu erkundigen. „Karo, marsch herunter!" Er rührte sich mit uichteu. Ich wollte die Borsten seines Kopfes streicheln, aber er fletschte grimmig die ^ähne. Es blieb mir nichts anderes übrig, als das Sopha von der Wand zu rücken, es in eine schiefe Lage zu bringen und den Hund hinunterzuwerfen. Er legte sich '.um Ofen und icli sland 3eine l. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Enlschlieftung von, ^^. Ottobcr d. I. den Ministerialrälen in, Eisenbahnministerium Dr. Karl Freiherr«, R u in l e r von A ichen -w e h r und Dr. Viktor R udel den Titel und Eharakler eines 3eklionschefs allergnädigst zu ver-llilil-ü !-,,'! nln, W r b a >>>. i». ^cilie l. und t. Apostolüche ^.»iaieitai Iiabeu lni> Allerhöchster Entschlieftung von, Ül>. Oktober d. I. die Einreihung des nnt den, Titel eines Re-gierungsrates ausgezeichneten Ttaatsbahndiretlor-Stellverlrelers Dr. Rudolf S ch m i tz in die fünfte Raugllasse der Staatsbeamten » ^ >>, ,., Dr» 3, November tW8 wurdr m drr t l Hus- mid Staats» dnlckcrri dns I^XIII, Sti'icl der llontischen mid dns I^X VII. und I^XIX. Stück der luthenischen Ausgabe des Reichsgeieh» blattrs des Jahrganges 190^ aussscgcbrn und versendet. Nach dem Amtsblatte zur «Wiener Zeitung» vom 3. No» vcinber l'.16 «Tchluckcnauer Zeitunq» vom ^4, Oltober Ikl«1. Nr. 72 'Pnmburner Tagblatt, vom 24, Oliober 1^<»9, Nr. ^1 «6e8ll? V^ulcov» vom ii3. Oltu'ucr I9W. Nr. 14 .Iltlvlj^ll. vom AI, Oktober 1809, Nr. «2 <>lal-»,v8!c)? Venkov. vom 27. Oltober 1W9. Mchtamtlicher Teil'. Zu dem (5hnlbiucr Attentate. Eine der „Pol. Korr." au5 Petersburg zugehende, aus zuständiger Ouelle geschöpfte Mitteilung bezeichnet die Kombinationen darüber, ob an Tlelle des Fürsten Ito ein anderer Vcvolllnäch-ligter Japans zur Aufnahme oder Fortführung von Verhandlungen mit dein Finanzminister Kotovcev n,i> belümmeri verschränkten Armen über ihn, und dachte über einen angemessenen Plah für Karo nach. Querst lieft ich für ihn um eineil Sechser Schinkenfett holet,. Er verschlang es wie eine Himbeere und ich sah, daft er ein freundlicheres Gesicht zu machen begann. Ich zog mich an und sprach: „Komm, Karo, wir wollen uns in der Stadt zeigen lassen." Karo, aufs Wort gehorsam, kroch in der Küche unter den T,isch und kümmerte sich um keine Ver-sprechungen.'Ich ging allein aus. Als ich abends heimlehrte, wurde nur eme ganze Litanei von Klagen über Karo vorgehalten, 'jum ersten: er habe dem Dienstmädchen die ^eier-lagsstiefletten zerzaust', zum zweiten: das Mädchen habe nichts anderes zu tun gehabt, als ihm mit einen, Lappen in der Hand nachzugehen- znm dritten: er habe das Tischbein zernagt und dann. als sie ihn zur Rede gestellt, sogar geknurrt: zum vierten: vor Abend habe er sich aus die Steinkohlen-tiste gelagert lind sich nicht vertreiben lassen, weswegen dab Abendessen nicht habe aufgewärmt werden können. Ich seine mich hin, nahm Bleistift und Papier zur .^aud und stellte eine Gleichung mit einer Un bekannten auf. Wenn ein monatlicher Hund hnnderl Kronen kostet, wieviel Kronen lostet ein dreimonallicher Karo? Am nächsten Tage band ich durch Anwendung von List deu, Hunde den Spagat um den Hals und führte ihn in eine bekannte Anstalt zum Verkaufe. Dreihundert Krönlein würden nur zurecht kommen. Und wenn es zweihundert, wenn es hundert wären billiger wollte ich den Hund nicht hergeben lTchluß folgt.) Laibacher Zeitung Nr. W 2278 5. November lW^ beftimlut loerdell würde, als auf einer faljchell Vor-ausselMng beruhelld. Fürst Ito hatte^ bei seiner Zusalniilenlunft mit deul russischen ^taatsinanne keine amtliche Mission. Der hochbetagte, japanische Fürst gedachte einige Zeit im Interesse seiner Gesundheit in einem mandschurischen Kurorte zu verbringen und hegte anläßlich der bevorstehenden Ankunft des russischen Finanzministers den nahe-liegenden Wunsch, mit Minister Kotovcev, dessen Reisezweck gleichfalls des Politischen Charakters, was Japan betrifft, entbehrt, eine Begegnung zu haben. Somit entfällt jegliche Notwendigkeit, an Itos Stelle einen anderen Delegierten nach Eharbin von japanischer Seite zu entsenden. Ebenso entbehrt die Nachricht, das; Minister Kolovcev sich zur Bestattung des Fürsten I to nach Tokio begeben werde, jeder glaubhaften Bestätigung. Es steht, wie von beiden Zeiten versichert wird, ausser allem Zweifel, das; die in letzter Zeit durchaus befriedigenden Beziehungen zwischen Rußland und Japan durch den traurigen Zwischenfall in Charbin keinerlei Einbuße erleiden werden. In Japan wird anerkannt, daß die russischen Behörden an Vorsichtsmaßnahmen alles aufgeboten haben, und dan Beziehungen zwischen den, Attentäter und Verbündeten russischer Nationalität ausgeschlossen sind. Eine in der japanischen Botschaft in Petersburg eingetroffene Depesche des Finanzministers Kokoveev bekundet die Fürsorge des Ministers um das Wohl des bei dem Charbiner Attentate schwer verwundeten japanischen Generalkonsuls Kawakami. dessen Leben trotz der erlittenen schweren Verletzungen außer Gefahr zu sein scheint. Politische Uebersicht. Laibach, 4, November. Hofrat Professor Dr. Edmund Bcrncchit weist in der „Neuen Freien Presse" nach, das; die reindeutschen Landtage berechtigt waren, die Tprachen-schutzgcsche zu beschließen. Im faktischen Zustande werde durch die gedachten Gesetze nichts geändert, es werde nur eine Änderung des bestehenden Zustandes für die Zukunft gehindert. Sie regeln übrigens bloß das Verfahren der autonomen Landesund Gemeindebehörden, lassen aber das der staatlichen Behörden und Gerichte unberührt. Die vorliegenden Gesetze seien auch keineswegs die erstell ihrer Art. Erst in neuester Zeit sei ein galizisches und mährisches Landesgesetz über die Sprache der autonomen Behörden beschlossen worden. Abgeordneter Hofrat Dr. Vachmann führt in der „Neuen Freien Presse", die derzeitige innerpolitische Lage besprechend, aus, die Teutschen in Böhmen würden sich einem neuerlichen Versuche, die Arbeitsfähigkeit im böhmischen Landtage herbeizuführen, gewiß nicht versagen. Tic wünschen den Frieden im Lande und noch mehr die Herstellung geordneter Verhältnisse im Reiche und im Reichs-parlament. Ihre Forderungen haben sie materiell Zirkuslcute. Nomcm von Karl Muusman«. Einzige lmtorisicrtc Üdcrsltzung. (42. Fortsetzung,) Nachdruck «rlwten.) „Nein, ich habe eingesehen, daß Sie uns nicht deshalb so behandelten, weil Sie etwas Böses gegen uns im Schilde führten, sondern nur, weil Sie glaubten, daß es zu unseren» Besten geschähe." „Nun, das hast du eingesehen. Hugo! Das freut mich. Ich fürchte nur, daß meine eigenen Kinder nicht zu dieser Ansicht gekommen sind. Sie fühlen es gewiß als eine Erleichterung, daß ich fortgehe." „Ach nein!" „Ja doch. Kein einziger von ihnen hat jemals nur einen Augenblick so bei mir gesessen, wie du jctzt dasitzt. Sie bleiben immer vorn an der Tür stehen, wenn sie einmal das Zimmer betreten, und sie sind froh, wenn sie so schnell als möglich wieder draußen sind. Sie fürchten sich vor mir, selbst jetzt noch, trotz meiner Unbehilflichteit. Ich habe ihnen die Liebe zu mir ausgeprügelt. Das sehe ich sehr wohl ein." Hugo rückte verlegen auf seinem Stuhl hin und her. Er wußte nicht, was er antworten sollte. „Sitz still," sagte Herr Stagcmann in demselben drohenden Ton, den Hugo so gut kannte. Einen Augenblick später fügte er aber mit leiser, ruhiger Stimme hinzu: „Du hast mit den bindern drei Jahre zusammen gelebt. Du kennst sie weit besser als ich. Hast du je gehört, daß sie liebevoll von mir sprachen, oder schalten sie nicht immer auf mich?" "Ich habe nie, selbst wenn wir allein waren, ein unehrerbietiqes Wort über Sie aus ihrem Munde gehört." «Nein, ein unehrerbietiges nicht! Die Angst vcreits auf ein Minimum reduziert, das fie freilich auf leinen Fall aufgeben werden und tonnen. Auch in formellen Fragen wird sie der Unterhändler nicht kleinlich uud pedantisch finden, sobald nur auf der Gegenseile der ernste Entschluß erkennbar ist, aufrichtig und ehrlich die Hand zu einer Verständigung zu bieten. Nur wird den Teutschen naturgemäß niemand zumuten, dort ohne weiteres jetzt Ja zu sageu, wo sie vor kurzem aus guten Gründen mit Nein geantwortet haben. Die „Relchspost" bewm, daß es für alle österreichischen Parteien leine wichtigere Frage gebe, als die ungarische. Es gebe leine Tagcsfrage, die irgend eilte österreichische Partei von der Verantwortung entlasten könnte, daß mit ihrem Verschulden üsier-reich unheilbare Wunden durch ein politisches System in Ungarn geschlagen wurden, welches niederzuringen nie so leicht möglich war wie in diesem ^eilpunkte. Das „Neue Wiener Tagblau" erörtert .n einem Berliner Briefe die Frage, wie sich Herr von Bethmann-Holllvcg zu den Parteien stelll uno wie die Parteien zu ihm stehen und mein!, daß der Entwicklungsprozeß, in dem sich das Parieileben gegenwärtig befindet, erst zu einem deutlicher erkennbaren Abschluß gediehen sein muß, bevor die Regierung ill positiver Weise hervortrat, daß also in erster Linie abzuwarten wäre, was aus der gärenden Bewegung werden mag, von der die konservative Partei ergriffen worden ist. Man werde also oen Reichskanzler nicht zu tadeln brauchen, wenn er mit der Enthüllung seiner Pläne noch wartet. Wenn der Reichstag zusammentritt, werde die Zeit und Gele« genhcit da sein, zu sprechen. Das „Frcmdenblatt" hält die (5-pisode Tlipal-dos in Griechenland für erledigt. Die Mithilfe der Offiziersliga verlieh der Negierung die Kraft, dem Gesetze am raschesten und wirksamsten Geltung zu verschaffen. Gerade in diesen schweren Tagen, die vom Herrscher oft das Übermenschlichste verlangten, mußte auch die Militärliga ihrer Pflichten gegen den Staat sich bewußt werden. Daß sie es tat, daß sie dem Putschversuch Typaldos ein rasches Ende, machte und der gesetzlichen Ordnung zum Siege ver-half, kann als ein erfreuliches Symptom dafür gelten, daß sie aus den Politischen brisen den rechten Weg zu ihrer eigentlichen Bestimmung wieder finden wird: als feste Stütze der Gesetzlichkeit und ihres obersteil Hüters, des Herrschers. Die aus Tofia ins Ausland gedrungenen Gerüchte über zwischen der Krone und dem demokratischen Kabinett entstandene Differenzen werden all der maßgebenden Stelle entschieden dementiert. Insbesondere der zu ihrer Begründung ills Treffen geführte Grund, daß die Demokraten sich gegell eine Einberufung der Großen Nationalversammlung sträuben, sei völlig aus der Luft gegriffen. vor mir saß ihnen aber im .Körper, selbst wenn Ich nicht zugegen war. Aber ein liebevolles Wort." Hugo antwortete nicht. „Es ist gut, mein Junge, du darfst mir nichts vorlügen! Habe Danl für deinen Besuch und Gott sei ill it dir." Damit streckte Herr Stagemanu ihm seine fürchterlich tlauenartigen Finger hin und Hugo drückte sie. während eine Träne sich aus seinen Angenwimpern löste und auf die Bettdecke fiel. Noch lange nachher, während er sich auf dem Rückwege nach dem Zirkus befand, war es ihm, als fühle er den krampfhaften Druck dieser mageren sehnenstarlen Knochenhand, vor deren Brulalilät er seinerzeit gezittert hatte und die er noch heute bisweilen in seinen Träumen in it der langen Reitpeitsche bewaffnet vor sich sah. Am Abend starb, von seiller Familie umgeben. Herr Stagemann. Während er den letzten Kampf kämpfte, standen Wilhelm und Heinrich wie zwei Posten stehende Soldaten stramm und ohne ein Wort zu sagen an der Wand ihm gegenüber da. Als er den letzten Atemzug getan hatte, näherte Wilhelm sich fast ängstlich dem entseelten Körper und schloß seine gebrochenen Augen. In einem Plötzlichen Ausbruch lange aufgesparten Schmerzes warf sich Adele laut schluchzend über die Leiche, während Frau Stagcmann ganz leise weinte, fast, als fürchte sie, den Toten zu stören, dessen Antlitz nach dem letzten Ka»lpf noch einen finsteren und harten Ausdruck hatte. Herrn Stagemanns Beerdigung fand sehr geschmackvoll mit großen Kränzen, Riesenpalmen und vielen Lichtern statt, während die Musik vom Orchester des „Fliegendeil Zirkus" gestellt wurde. Das Traucrgcfolgc bestand im wesentlichen aus den Mitgliedern des Zirkus, die in den eigenartigsten Kostümen, zum Teil mit vielen Brillanten, in der Tagesnemgtciteil. Wem gehört die Luft?< Ten Juristen, de»e» ja alle Dinge zum Aesten dienen müssen, hat die E»l' Wicklung der Luftschiffahrt und des /süegertums '»!>-'' ferne eine neue Beledenheit ,',ur Vetälignng ihrer Un> entbehrlichleil geschafft, als es höchste ^eil geworden isl, die Rechts- und ^ustäudigleitsverhällnisse im grohe» 5?zea» der ^iisle endgültig ,',n klären. Unter liesmwers knifflichen Verhältnissen werde» die amerikanische!' Rechlsgelelirlen darangehen müssen, den Honig cul5 dieser Blüte zu schlürfen. Mm, schreibt cms Newyorl' Im Aero.(5lub uf Ämerila ist iu eiuer der letzte'! Sitzuugeu eine inleresscintc juristische ^rage zur Verhandlung gekommen. Nach dem iu deu Vereinigten Staaten geltenden Rechte ist der Grnudeigenlümer u'i>»' lieh auch Besitzer der Luft über seinem Grundstücke, ist cilso iu der Lage, jedermann, der über sein Grund« stück ohue Erlaubnis fliegt, wegen unbefugten Betretens zu verklageil. Erst wenn jemand in einer Höhe, >» dei er nicht mehr sichlliar ist, fliegt, ist er cmßerhcill' der Geltuug dieses Gesetzes. Der Aero-Elub beabsichtigt daher, an den 5tougres; die Nitte zu richten, >n'M' Gesetzesbestimmungen über das Eigentumsrecht an der i^ufl zn erlcisseu. — ^' eines Geschwaders von 15 Dampfern eine neue Dienst' reise angetreten, die ihn 1200 englische Meilen den Mississippi eutlaug führen soll und vier Tage dauern wird. Ill seiiler Begleitung befinden sich die Gouver-»eure verschiedener Südstaaleu, Minister, ein Tu!)e»d Senatoren uud au 17<» Parlamentsmitglieder. Aus dieser ernsthaften ssahrt, auf der der große Plan eines Wasserweges von den kanadischen Seen zum Golf M'» Meriko geprüft werden soll, jcheint es recht vergnüglich Herzugeheu. Der Präsident ist iu der besten' ^a»ne uud ein amüsanter ^wischenfall löst den anderen "b. Ursprünglich nahm anch der Vizepräsident Sherman cm der Reise tcil, aber sein Dampfer lief auf einer Sano» bails aus uud so ging er au i^aud, was Taft zu eiuel' humoristischen Rede veranlaßte. „Nun ist auch de» Vizepräsident glücklich wieder auf festem Vodeu," W^ er. „Da wird das Laud uicht mehr ohue Präsidenten sein, was auch passiert." Gewallige Vorräte hat dc,S Staatsoberhaupt mitgeuommen, in die bei den häufige" .Uapellc erschienen waren. Vor dein Eingang der Kapelle standen zwei Zeituugsreporter, die in alle»' Eile die R'amen der bedeutendsten Zirtusgröße» auf der Rückseite des Programms für die Trauerfeier schriebeil. Der immer stilvolle Tara-Tamara mit de>l langen weißbehandschuhlen l^rasenfingern fu»g>l'^' als eine Art Trauermarschall uud Zeremoniells meister. Er richtete hin und wieder einige WorU' an die schwarzgekleidete Frau Stagemann, die langsam und ganz systematisch weinte, als habe H^n Stagemalln ihr noch bei Lebzeilen gesagt, wie sie su>> zu verhalten habe. Neben der Wilive saßen ill ein^ Reihe die drei Kinder und Hugo, der immer »om als zur Familie gehörig betrachtet wurde. Herr Tara-Tamara war jetzt eifrig damit "l'-schäftigt. die allzu großen Kränze mU den vmw' Bändern und goldenen Buchstaben auf dem ScUg zu ordnen, aus dem auch die Orden und Dekorativ neu des Herrn Etagemann allgebracht waren. In einer geschlossenen Loge im Hintergru»" der Kapelle sah' man die ersten Künstlerinnen d^-„Fliegenden Zirkus". . Im befolge befand sich auch der Zwerg V"' Pololo Pitolo, der durch seine Kleinheit das grv''>tt Aufseheu erregte. Er saß auf einer der M" Bänke und schlenkerte mit den zu kurzen ^"/'U' und nebeil ihm saß der berühmte türtische Ru'' Rourlah Hassan, der heute europäische Kleidung ">' gelegt hatte. Von der Fürstin wurde man nici^ gewahr, daß sie anwesend war. verriet ihr elecMt^ Fuhrwerk, das mit Kutscher und Diener in L'v" vor der Fricdhofspforte hielt. Nachdem das A'M des Geistlichen verklungen war, spielte das OrM,-des „Fliegenden Zirkus" einen Ehoral, "tt ^!. Augenblick in ein Marschtempo umzuschlagen dn",^-Tann traten die Kollegen vor. um den ^^ , die Gruft zu tragen. ' lFm-tschung fonp ' Laibacher Zeitung Nr. 253 2279 5. November 1909 Va»lelten tüchtig Bresche geschlagen »vird. 5,5>.,>«»<» Zigarren solle», das ^lianchbedürfnis der Parlamei,. wrier befriedige» - 1800 Truthiihuer, 28l» Dutzeud ge-'vohulicher Hiihuer und 26.000 Pfund fleisch deu Hunger stille». So genuitlich gehl es zu, daß Taft aus» drücklich verkündigt'hat i „Das ist eine sehr ernsthafte ^'eise. Der Teufel soll den holen, der sagt, es wäre ein? ^l'rgnüguugsfahrt." Ein Hauptgericht bei den offiziellen Diners bildet noch immer Tafts Lieblingsbrale», das sp"ssum. Aber der Präsident ist über diese Aufmerke !cnukeil gar nicht entzüctt. Er machte seufzend das Geständnis, daß er sich sein Leibgericht gehörig „über-Mssen" habe und das; er den Dieben 'direkt dankbar >l'l, die ihn von den zahlreichen Opossums, die ihm während seiner Reise fchon geschenkt »norden seien, be^ "'"< hätten ... ch Ito mit auf oem japanifchen Ad,»iralsscl)iff. Der Chef des japanischen C>;escl)!vaders ,,,achle d,e Bemer '."n^, oaß der Kapitän eines seinei» Kom»la»,do unter» Neheuden Linienschiffes irgend>oe>che laklischen fehler l'l'ging, die beinahe fiir de>, Ansgang der Schlacht hätten ^nhängnisooll ».'erden sönnen. Er leilte dies dem »eben n)u, aus der Komma»dobrücke flehenden Ilo mit, der >>l große Erregnng geriet und, sich an die znnächsl Nchendeu Offiziere »ve»de»d, mit seiner Meinung über ^s Vorgehe» des betreffenden Kapitäns nicht hinter A'M Berge hielt. Als sein ^or»erg»ß ungefähr fünf -'"'nuten lang gewährt hatte, rief er den, Signalmann <>»,, dein Kapitän das von ihm Gesagte durch flaggen» ^'>chen zl> iibermilteln. Dieser aber, ein grauer Seebär, Mltlelle bedenklich den Kopf und fagle dann respell-^'l: „Ich fürchte, Exzellenz, dazu werden die vorhan-orneu flaggen nicht ausreichen!" ^~ l^titerarische l5ntqleisu«ge„.j Die „Chronigue >»<'d>cale" veröffentlicht einen unterhaltenden Artikel "»s der Feder des Doktors Bougon. Tiefer Jünger ,6 .'V'PPusrates hat fiir ein paar Viertelstunden Ana-'""ue, Chirurgie und Therapeulik vergessen nnd sich oas vergnügen gemacht, aus deu Werleu der beruhn,-"1,>xn^ ''-'lnnn" herauszulesen. Alfred de Musset schreibt: „Der "mud schn'eigl still, um das Herz svrecheu zu hören", ""s darauf fchließe» läßt, daß der M»»d, >ve»» es sein 'M, auch die ^uustionen des Ohres übernimmt. Von -ftmil i>e Saint-Victor stammt das liessinnige Wort! "schiel liest mit einem Ange uud schreibt mit dem "'^rren." Pouson dn Terrail verlüildel ein noch große-^s Wunder: „Dieser schöne Cireisenlops", schreibt er, )l^^ un (kartell spazieren und las, die .^ände aus dem gucken, s^,^, ^^.ilz,,^." Der wreisenkops hätte in einem sollen! Sehr hül'sch ist "'"I folgruder Satz aus einen, Roman Octave Mir-.f^tts: ^/Die Vorübergehende» drehte,, sich um, um N'Ies reizeude Köpfchen zu bewuudern, das aus voller ""'st atmete." j., 7- lDer praktische Pat.j In der brilifchen flotte . eiu System der Belohnungen für besondere Lei» ^"^'n, ^,'l'lluiig aus (Gefahr' usw. Brauch, »vonach ,^, I^'^usslziere nnd Mannfchaslen anßer einer Deiiluiünze ^,^ ^^'ldpramien in Gestalt von Sparlassebüchern tiir, ?'' ^^' ^"»imandnnt eines Kriegsschiffes rief l'i,,> ^ >"" "n londoner Mililärblatl' berichtet, bei liii'i? s^^"' Gelegenheit die Besa»',»»g znfamme» »nd ''n olgende kleine :1cy d,ese silberne Medaille Enren, Kaineraden Patrick ,,l,s, "', die Brns! heften und eine ^ünfpsundnole lN'i .^"^'l) auf der Bank für ihn hinterlegen kann, P^' ,/'")/' lönigliche Anerkennung femes besonderen >uir^'-', ^"^ ^'" vergnügt dreinschauender Irländer, ^>,^!")r vot nnd scheint init einem Danleswort an ^„^ "^'sl'tzten heraussomme» zn »vollen. Der Kapitän Dia !< ^ '^"' ''" !p^"l)l'n. Da fährt im besleu irischen d'eiM l "' ^'"' Dekorierte heraus: „Wenn es sich Ii^l'.''ch gleich bleibt, Herr Kapitän, dann möchte ich l»n<>. " ^'^' ^'" ^iinfpsnndschein an nieine Brust '"" und die Medaille ans der Bank hinterlegen." »leu-, "^'k ^"dt ber Personcnauszüqe.j Dem „Pro-l'm/ii ^'l"l!^' »verde» in der 'Newyorker Eity täglich tii^ .^' ^pplit so viel Personen dnrch Anszüge in ver-^"chl ! ^""^ befördert als durcl) Straßenbahnen, !e>!i» «anz ^le!vl)ork täglich 8,50<>.0i'0 be,,,", ?"' ^'^ Wagen der drei oben genannten Bahnen Tuc.'.» ^"'"'^' l>'"zl>ch in der Electrical Engineering !ittnln u ^ Columbia Universitl) mitgeteilt, das; die un-(5i^s ."'"'" P"fm,eua»szüge, »velche in der N'ewyorler s>,5^''" Velriebe sind, täglicl, nicht weniger als ^"0 M'>,s^>„ befördern. dc,, >,;, '^" Frauenüberschuß in En.qland» belrng l,ach des lm ^."' s'"<>s. ""7'"" Seite zu betrachte,,, daß sie vor-rlega,^/"' de-W'terte,, "''"sst'n angehören. In den, ^'«»ne.' i ? ''l ^' '^'"' "lieblich mehr Granen als ><><><> U^,'" ^",s,ng7 Granen aus je '""'!!>'i<'!'."'"'^ "' dem beliebten Badeorte Bonrns-"l'er. ^ ',, ' '""" Männern sogar !70i) ^ral.en gegen-^")"'gegen ,nveif< ,s sich, daß die ^raue» an den großen Ställen der Arbeit uud Industrie in del Minderzahl sind. Hierhin gehört die Mehrzahl der In» dnstrievierlel von London, ebenso zählt man in Devon» port nur 881 Granen auf je ll>00 Männer und in Mondda fogar nur 825. lVabli.slusstcllung.j In Acton Baths. London, Sw., findet zur ^jeit die erste diesjährige Nabyausstel> luug statt. Zweihundert kleine Erdenbürger »verden von den Doktoren gewogen, von denen die meiste» sich in der Hauplhalle befinden, aber ein besonderer Naum ist für die besondeis talentierten Schreihälse reserviert, da» mil die Pojaunenkrasl der Bungen zu einer schönen Harmonie abgedämpft wird. Die Vreisverteilung iand unter der Anwesenheit der Prinzessin Marie ^uije von Schleswig-Holsteiu stall. Die ^liuder wnrde» nach der i^änge, de,n Gewicht, den gähnen, Strammheit des ^lei-sches und allgemeine», gefunden Aussehen benrteill. Die Gelvinner wurde», aus die Plattform getragen und die Priuzessiu gab ihuen die silberne» Trinkbecher, die die kleine» .^erlche» krampfhaft a» ihre Brnft drückten. An» dere wurden ,»i< Goldbrofche» »>,d silberue» Bestecke» prämiiert. Von de» zelm Preise» lvurdeu acht von >lna> ben erobert. Das dickste Baby in der Ausstellung wa? zwölf Monate all »nd wog ^7 Psnnd. LolaI- ulld Prouinzial-Nachrichten. Die ^criindclnnqeu im Präsidium der Staatsbahn-dircktion Tricst geben dem „^riesler ^agblat!" Anlaß, den nenen ^»»s» tionären ei»ige Worte z» »vidlnen, aber auch der ^ätig» teit des Herru Hosrates Nusf zu gedenken, der über sechs Jahre den Posten eines Staalsbahndirektor? in Triest inne hatle. Staatsbahndirektor a. D. . boren, absolvierte in Wien als Zögling des l. l. Theresianums das Gymnasin», »»d vier Semester der jnridifchen T^alnltät. Die Ereignisse des Jahres 1806 veranlaßten ihn, die juridischen Studien zu verlassen nnd in die österreichische Armee einzutreten. Als Unter, lentnanl im 81. Infanterieregimente machte v. Nusf deu ^eldzng gegen Italien mit imd wnrde für sein Ver. halte» in der Schlacht bei Eustozza mit den, Militär-Verdienstkreuze »»d mit der Kriegsdekoralio» aus-gezeichnet. Im weiteren Verlanse seiner militärischen ^ansbahn znm 7. ^eldjägerbataillon versel'.l, absolvierte v. Rufs die l. l. Kriegsschule, war bis zu», Jahre 1872 dem k. k. weneralslabe zugeteilt und schied in diefem Jahre als k. k. Oberleutnant ans dem aktiven Dienste, v. ^Ituff trat im Jahre 1874 als Aspirant i» den Dienst der ungarischen Westbahn uud wurde im Jahre 1877 znr Kaiserin Elisabelhbahn übernommen, bei welcher er in rascher Tholge den Stationen Innsbrnck, Amstetlen nnd Simbach vorstand. Im Jahre 1883 wnrde er als Verkehrschefstellvertreter »ach Salzburg berufe» uud war bei Eiurichtuug des VerkehrsdieusteS bei Erüss»»»g der Arlbergbab» im Jahre 1884 tätig. Im ^ahre 1885) zu», Vorstand des Bahnamles Salzbnrg ernannt, erhielt v. Nuss I8!)l das (Goldene Verdienstkreuz mi! der Krone. Als Verlehrsches der l. l. Staatsbahn, direllion in ^inz im Jahre 1894 »vurde v. ^liuss zun, Staatsbahndirektorstellvertreter in Villach ernannt nnd erhielt als solcher im Jahre !89« das »iilterkrenz deS T^-ranz Joses-OrdenS. Infolge OrganifalionSänderungen erhielt v. Nuff in, Jahre >Ü02 deu Titel eines k, k. Ne» gieruugsrates und »vurde als folcher im Jahre 19<>^ mit der Leitung der l. l. Staatsbahndireklio» Triest belranl. In dieser Stelluug zun, l. k. Staatsbah». direktor mit dem Titel eines l. k. Hojrates ernannt, wirkte v. Nuss über sechs Jahre uud in diese ^eil sälll die Eröffnung der Wocheiner Nahn, der Umban des Priester Bahnhofes nnd des Holzplahes sowie die Erweiterung des Amtsbezirkes Triest, der inmmehr die Kro»lä»der Krai», Dalu,alie», das Küso>vie über eine überaus klare Aussassuug und richtige Disponiernng, »velche» hervorragende» Eigenschaften des Herrn Hos. rates v. ^'ufs es zuznfchreibe» ist, daß sich der vielfach recht schwierige Übergang ans den tleinen Verhältnisse» deS Priester Bezirkes i» ein mächtiges Verlehrsgebiet glatt nnd lade!los abwickeln konnte. ,^u dem seltenen 5,-achwisse» deS Herrn Husrales gesellte sicl, ein war»,-sühle»des Herz für die Beamtenschaft und insbesondere fiir das medere Personale, fiir deren Interessen der Herr Hosrat stets mit alle», Nachdruck eiuzntreten ver-stand, "so das; sein Scheiden ans dem aktiven Dienste i» feixen, Amtsbezirke allgemein schmerzlich empsuude» wird. Die verd>e»stvolle Tätigkeit des Herru Hosrales fand, »vie bereits früher erwähnt, mehrfache Anerken. nnng durch Verleihung von OrdensanSzeichnnngen uud ^nletU anläßlich der erbetenen Versetzung in den daueru-den Nnhestand durch die bereits gemeldete Verleihung des Nitterkrenzes des ^eopold-Ordens, Der neue Staatsbahudireltor Herr Hosrat Aleran. der C>i a ! a m b o s ist im Jahre 185>A geboren, Hal nach Absolvierung der technischen Studie» die Bah»beamle»' karriere gewählt nnd ist im Jahre 1875> bei der da» malige» Kronprinz N'ndols-Bahn in de» Nah»die»st em-getreten. Mit der Verskialliclinng dieser Nah» im Jahre !882 erfolgte feme Übernahme in den Staatsbahn-dienst, in welchem er seit de», genannten Jahre bis hcnte »»»»lerbroche» wirkt. 'Nachdem ttalanibos ans vvo ans er eben als adminislraliver Direklor.Slellverlreter znr Staatsbahndirektio» Triest berufen und bei dieser (Yelegenheil zuni Regierungsrate ernannt wurde. ^ )1iegiernngSrat .Anredni<'ck beherrscht »ebe» andere» Sprache» i»sbeso»dere das Italienische vollkommeu. Durch seiu ge»vinnendes Auftrete» hat er sich trotz der sehr kurzen'Wirksamkeit auf dem dortigen Posten bereits viele Sympathien erworben. Zum technische» Dilektor.Slellverireler wurde der bisherige Iuspeklor der Generalinspellion der ösler. reichischen Eisenbahnen Ingenieur Joses Kordin, nnd zwar zum Slaatsbahudireklor.Slellverlreter i» der sechste» Rangklasse der Staatsbeamten nnter gleichzeiti. ger Verleihung des Titels eines Negiernngsrates er-nannt. Ingenieur Josef Kordiu, der einer angesehenen de»tach Absolviernng der polytechnischen Hochschuk' in Wien lrat er in de» Die»s> der k. f. Stnalsbah»e» »nd war dlirch z»völf Jahre in verfchiedenen Dienst, zlveigen des exekutiven Eisenbahnbetriebsdienstes stets ans den südlichen Linien in Verwendnng. Vom Pusten des Leiters der k. k. Heizhausleilnng in l^aibach »vurde Kordin zur «eneralinspeltion der österreichischen Eisen-bahnen einberufen »nd amtierte znletzt nach Verwe». dung i» alle» verfchiedene» Eisenbah»betriebsz>veigen in der Ableiln»g für Ba». uud Nah»erhallll»g und Be. trieb als AnfsichtSorgnn für die füdlichen nnd »vesllichen Bahnlinien, welche Netällg»»g ihm Gelegenheit bot, die Verkehrsverhällilisse des Triesler Direklionsbezirfes ke»»e» z» Ier»e». Negiernngsrat Kordin beherrscht »e-ben der delltschen Sprache anch die italienische »nd französische Sprache in Wort nnd Schrif<, llfinsührunq eines ermäsziqtcl, PostportsL» für Blindcnlnicher.j Seil mehreren Jahren sind a»f Blinde», sin sorge-K o»gresse uud derql. »ür Büchersendun^en in Blindendruck Porto - Ermäßigungen il» Intere>se der arn,e» Bli»den angestrebt worden, denen die Blinden, litelalnr Wege» der Notwendigkeit der Verse»dn»g der» selbe» »lit der ^ahrpost nnd der damit verbundenen ve,hällnismäßig hohen koste» nur sehr schwer zugäng. lich ist. Auch bei der in Wien abgehaltenen Enquete m Angelegenheit der Blindenfürsorge wurden diese Be. strebungen erneuert. Das Handelsministerium lial nm, nn.er der Voraussetzung der offenen Verfendu»,q folcher Bücher e.nen a>„;erordenU,ch „läßiqen Taris mit Wirf. !"'"l"l vou. ,. d. M. ab zugestanden, und zwar bis i0 stramm 3 Heller, bio M.? ^.„. " cH ^ Laibacher Zeitung Nr. 255 2280 5. November 1909. 1>!! Heller, bis 300<> Gramm 3«' Heller. Dadurch wird auch den minderbemittelten Blindeli die Nenütznng der Blinden» bibliothekeil anßerordeiillich erleichtert. Österreich ist der erste kolltinentale Staat, der eine solche Begüil» slignng eiltgefilhrt Hal. ^ieureqelung des Haufierhandels.j Seine Er» zellenz der Herr Handelsminisler Dr. N eiskir ch n e r Hal den in der 19. Session des Reichsrates unerledigt gebliebeneil Gesetzentluurf, betreffend den Hausier. Handel, im Abgeordnetenhanse wieder eingebracht. Be» lanntlich enthäll dieser Gesetzentlonrf eine Reihe von Besliinuinngen, welche die Erlaitguiig der Haufierbewil» llgnng erschweren, die Ausübung des Hausierhandels bescliräliken und die Kontrolle liber die Hausierer ver» schärfen solleii. In dieser Beziehung sei illsbesondere auf die Hinansrücknng der Altersgrenze für die Erlangung einer Hausierbelvilligung vom 30. bis zum vollendeten 33. Lebensjahre, auf die Einführung der snppletorifchen Arreststrafe, aus die für manche Übertrelungsfälle vor» gesehene Haftung der vom Haufierer verlvendeleil Laft» und Zugtiere, Wagen nnd dergl. für die verhängten Geldstrafen, endlich auf die Bestimmungen des L 12 des Gesetzentwurfes hingelviesen, lvonach >eder Gemeinde das Recht zustehen soll, auf Grnno eines Beschlusses der Gemeindevorslehung den Hausierhandel zu nnler» sagend die Genehmigung solcher Beschlüsfe soll iu die Koinpelenz der politischen Landesbehörden fallen. Der Unlerfchied zwischen den, in der 19. Cession unerledigt gebliebenen Geietzentwurfe und der gegenwärtigen Re-gicrnilgsvorlage besteht lediglich darin, oaß nach einer nen eingeschalteten Bestimmung l^ 3»>) im Verordnungs» wege wird festgesetzt lverden tönneu, ob und inwiefern die in Bosnien und der Hercegovina vorschriftsmäßig erteilten Hausierbewilligungen unter der Voraussetzung dei gleichen Behandlung der österreichischen Staats» aligehörigen in den genannten Bändern auch in Öfter» r«.ich zur Ausübung des Hausierhandels berechtigen. Dnrch diese Bestimmung wird es ermöglicht sein, die im Hausiergesetzenlwurfe nur zugunsten der Bewohner einiger Gegenden Ungarns geschaffene Ausnahme vou der Ausschließung fremder Hausierer auch aus Hausierer aus Vosuien und der Hereegovina auszudehnen. Tie Ansnahme der gegenständlichen Bestimmung in den Gesetzentwurf erschien, »vie dies im Motivenberichte ausgeführt wird, im Hinblick anf die mittlerweile erfolgte Annerion Bosniens und der Hereegovina- notwendig, da es nicht angeht, die Angehörigen diefer Länder von vorneherein von der Ausübung einer Befugnis aus» zuschließen, die ihnen während der Daner des loseren Verhältnisses der Okkupation zustand. - Dienstag, den 9. d. M., wild im fürslerzuischöflichen Palais zu Wien nnter dem Vorsitze Kardinal Gruschas die diesjährige Herbftkonfe» rcnz des bischöflichen Komitees znr Beratung zusammen» treten, ' sApothetcrkouzession.j Wie >vir erfahren, hat die l. k. Landesregierung pir Krain auf Grund des >; 51 dco Gesetzes vom 1«.'Dezember 1906 ll k l j c eine hauslvirtschaftliche Schule eröffuet. Sie steht uilter Teilung von Schul' fchlvestern und verfolgt dieselben Zwecke wie die Hans-wirtschaftliche Schule in Oberlaibach. * für Laftenantomobile genehmigt. ->'. ^ forstlicher Unterricht an der landwirtschaftlichen Lehranstalt in Ttauden.j Wie wir erfahreil, ha! die l, k. Landesregierung für Kraill zufolge Ermächtigung des t. t. Ackerbanministeriums den Herrn k. k. Horst» inspeklionskommlfsär ziveiter Klasse Johann Urbas in Rudolfsluerl »lit der Erteilung des forstlichen Unter, richtcs an der Landesackerbauschule in Stauden auch für oas Wintersemester 1909/1910 unter den bisherigen Bedingungen betraut. —?. " lAus dem Voltsschuldienste.) Der t. t. Bezirks» schulrat iu Lillai hat, nachdem die bisherige provi» jorische Lehrerin und Schulleilerin Fräulein Marie Iele n e aus ihre Stelle resigniert hat, die absolvierte Lehramtskandidalin Fräulein Marie U r b a n <^ i c- znr provisorischen Lehrerin und Leiterin der eintlassigen Voltsschule in Kolovrat ernannt und an Stelle der krankheitshalber beurlaubten Lehrerin Fräulein Marie Garbei s die gewesene Lehrerin Hrau Paula P e l k o> ^u>terzi5 zur Supplentin an der Volksschule in Tüplitz.Sagor bestellt. Der k. k. Bezirksschulrat Littai Hal weiters an Stelle der krankheitshalber beurlaubten Lchrcrm Fräulein Antonia Hribar die disponible ^^."'in Fräulein Anna I a k zur Suppleutiu an der ^"lts,chulc in <2l. Veit bei Sittich bestellt. ->-. «^,^. ^" .?"^ ^" Musittapcllc der Tlovenischen f.?'lWn °n,^ lonzerticrl hcule bei deu Abendvorste lun. W"en""vm!"l7V^'u ^"'" u» Hotel !,Stadt — sErueuliunq im Postdicnste.j Zlim Poslauils Praktikanten wnrde der Gymliafialabilnrient Richard k raul a il d ernannt. — steine allslovenischc Arbeiterversammlunssj wird vom Eretnlivtomilee der slovenischen chriftlich»sozialen Aibeiterschasl int Einvernehlneil nlil dein Vorstande de5 Südslavischen ^achverbandeS ans Sonnlag den 28. d. lim 9 Uhr vormittags einberufen. Die Versammlung verfolgt hauptsächlich den Zweck, die Öffentlichkeit mit dem ne» gegründeten Südslavischen ^-achverbande be» t'annlznmachen sowie Ändernngen in der Organisation der slovenischen christlich.sozialen Arbeiterschaft vor» zunehmen. Die Tagesordnung »mfaßl demnach dahin abzielende Referate, weiters Berichte iiber die Arbeiter-schaft und die Politik, über die Arbeiterpresse, über den Rechtsschutz und die Arzte sowie über den Rechts-schlitz uud die Juristen usw. — Der Zutritt wird nnr gegen auf den Namen der Teilnehmer lautende Ein» trillskarten gestattet sein. — sGeschniurenenanslosllnq.j Bein» t. t. Kreis» gerichle in Rndolfswerl wnrden für die letzte diesjährige, am 29. d. M. beginnende Tchwnrgerichlsperiode ans» gelost! als H auplges ch w o r e n e! ?,ranz Kresal, Befitzer in Kai' /franz Kncz, Befitzer nnd Kanfmann in St. Ruprecht' Jakob (lularu', Besitzer in Landstraße Ferdinand Thnrnherr, Tampfsägebesitzer in Weilers» dorf- Anton .^pendal, Besitzer lind Wirt in Bi^ka Vas' Johann Pelri6, Besitzer in Tnschenlal' ^ranz Keriil, Besitzer in Heiligenlreuz' ^ranz Novoselc, Besitzer in Sl. Barlhelmä' ^ranz Gustin jliil., Besitzer in Äcötl» ling- Anton Ku/nil, Besitzer und Wirt in Treffen-^ranz Jaklitsch, Kaufmann und Wirt in Unlerdentschau' ^ranz Kristan, Kanfiilann und Besitzer in St. Ruprecht-^ranz Sleriti^a, Besitzer in Vrbouec; Jakob Oralem, Besitzer und Schlosser in Reifnitz- Ivan Rnpar, Besitzer lind Kaufuialln in Heiligentrenz- ^ra!l,z Grebene, Wirt nnd Spengler in ^kofljevica- Josef ^ircel, Kanfmanll in Nasteilfuß- ^raii) Grebenc, Besitzer in Großlaschitz^ Anton Perpar, Besitzer in Trögern^ Ivail Globo''nü, Herrschaftsbesitzer i>t Tobrava- Joses Repovx, Besitzer in Kobeiije- Alois Ko^i<'es, Besitzer in Seiseiiberg-Josef Merhar, Kansmann in Riederdorfi Anton Ka» stelic, Besitzer nnd Kaufntanii in Neudegg- ^-ranz Rliili» preth, Besitzer und Lederer in Gurkseld' Anton Zavod» nik, Besitzer und Kaufmann in Weichselburg; Alois Eisenzopf, W^ri und Fleischhauer in Altlag- Joses Bach. »layer, Schmied in Gottschee; Ivan Rus, Kausulailu uild Gelneilloevorsleher in ^riesachi Ivail Pueelj, Be» sitzer in Großlaschitz- Allloil Neulje, Besitzer in Ober» berg; Vinto Von, Besitzer nnd Kanfmann in Arch' Martin Malneri<', Besitzer nnd Kaiismann in Tscher» »elnbl- ^-raiiz Springer, Besitzer und Bäcker in Treffen; Josef ^relih, Besitzer und Wirt in St. Ruprecht; Josef Pehani, Wirt in Seisenberg; als E r g ä n z u » gs > g e s ch wore ii e.- ^rauz Teidl, Besitzer nnd Kanfmann in Rudolsswerl; Ignaz Ko^ak, Besitzer iu Rudolfs» wert; Alois Dular, Besitzer in Groß.Lerchcndorf; Alignst ^gur, (5afetier ill Rudolfslvert; Johann Mirti«', Be» sitzer und Kleidermacher iil Rndolfswert; ?iranz Ko^i<'el, Besitzer in Rudolfswen; Niichael Zdravje, Wirt in Pre<'na; Johann Kastelle, Besitzer und Wir! iu Frosch, dorf; Josef Ogoreutz, Besitzer nnd Kaliflnanu in Ru» dolfs>vert. II. ^ sSanitäres.j Wie mall uns mitteilt, find in der Ortschaft Unlerdeulschau, politischer Bezirk Gotlschee, drei Kinder au Scharlach, in den Ortschaften Nri,^e, Cagor und Töplitz, politischer Bezirk Littai, ein Mann, zwei Frauen und zwei Kinder an Tliphns nnd in der Ortschaft Präwald sechs Männer nnd drei Kinder an Scabies erkrankt. Letzlere Krankheil soll dnrch Gemüse» verkäliferinnen ans dem Bezirke Görz, welche in Prä> Wald übernachteten, eingeschleppt worden sein. Behufs Hinlanhallnng der Neilerverbreining der Kranlheilen wnrden entsprechende sanilätspolizeiliche Vorkehrungen getroffen. >-. - lNichtissstelluna.j Die am 23. v. M. niller der Spitzmarke „Besitzwechsel" gebrachte Notiz ist dahin richtigzustellen, daß das der ^rau Ehristine Omersa ge» hörige Hans i>t der Kankervorstadt in Krainbnrg liichl Herr Oroslav Bernatovi<^, Kaufmanil iil Laibach, soil, dern Herr Ivail Pfeifer, Geschäftsleiter der /firma „Merkur" in Krainburg, uni den Preis voii 35.',<)<) K läuflich an sich gebracht Hal, — lDer Autllmobilvcrkchi zwischen Trieft und Abbazia.) Der regelmäßige Verlehr auf der Automobil, linie Trieft — Abbazia >vird am 7. d. lim 8 Uhr mor» gens von Trieft aus erüsfuel werden. Die Abfahrl von Trieft erfolgt jeden Sonntag nm 8 Uhr morgens, dann an allen Wochentagen von Montag bis Freitag um 3 Uhr nachmillags, die Abfahrl von Abbazia an allen Wochentagen um 8 Uhr morgens. Die einfache T^ahrl tostet 12 K, die Hin» und Rückfahrt mit achttägiger Gültigkeit der Fahrkarte 2 abgegeben wird. M» Lufttorpedo.) Der durch verschiedene Neue-rungen auf technischem Gebiet bekannte Ingenieur Louis Vcrtuch in Graz hat eine Erfindung gemacht, die, wenn sie fich bewährt, von großer Bedeutung für die Luftschiffahrt werden lann. Es Handell sich mn ">' Gewehrgeschoß — es könnte als Lufttorpedo bezeichm'! werden — das jedes, auch das größte Luftschiff cn>5 einer Höhe von mehr als Il«)<> Meter aus den Lüfte» herabhult. Ingenieur Nerluch steht wegen Sicherung der Eifindung mit der österreichischen und mit der deulschc'» Regierung iu Verhandlungen. Er wurde bereits em-geladen, Modell und Zeichnung der Erfindung dem Kriegs!»iilisterinni vorzulegen. '" lUnfällc.I Gestern sprang ans dem B»r^'lm' einer T^-ra» eine Ader am linken Nein, Die ^rau schleppte sich bis znm Allen Markt, wo sie infolge des starken BlulverlnsteS iu der Einfahrt des Hauses Nr. ! ohnmächlig zusammensank. Die erste ärztliche Hust' lcistete ihr Herr Dr. Edler von T^ödransperg, »voran! man sie mil dem Rettungswagen i»s Kranlenhcms über. führte. - Gestern abends siel die beim Zubau de^ Mariannms beschäftigte Arbeiterin Marin Knez >>' eilten drei Meter tiefen Keller, erlitt aber glücllicher» weise nur einige leichte Verletzungen. — I>' b^' Grünen Grube wollle der Arbeiter Andreas Kolcirc eilten Hansen Sand mit Brettern verlegen. Als er e>>' Brell zu sich zog, siele» die anderen aus ihn, wodurch er am rechteu Kniegelenke schwer verletzt wurde. Ma» brachte ihn ins Kranlenhans. - Beim Ban in del Gerichtsgasfe fiel anf den Malirer Karl Mchtigal ei» Trambalü» »ltd verletzte ihn schwer an den Beinc»- " lEin bewaffneter Passant.j Ans der Wiene' Straße lvnrde henle »achls von einem SicherheilSivach' manne ei» verdächtiger Mann angehalten lind zu»l Amte geflelll. Bei seiner Leibesvifilatio» faild n>m> eineil scharf geladenen Revolver nnd eine Thluberlpistlill' vor. Der Mann, der sich Matthias Nlx'ar nennt u»d aus Gozd, Bezirk Tleill, stammen soll, wnrde i» Ver» wahrniigshaft genommen. " iVl.zesfe.j Hente nachts wurde alls der Maria Theresienslraße durch eine» Sicherheitswachma»» ci» Äcaiili wegen Erzedierens und nächtlicher Ruhestörung beanständet. Nach Mitlernacht wnrden zlvei angeheiterte jniige Arbeiter lvege» Ti»ge»s ans dem Kaifer Jost'!' platze und auf der Poljanastraße dllrch einen Sicht's' heilslvachnlalln zur Riihe verwiesen und dauu, als su' ihren „Gesang" forlsetzten, verhaftet. Auf dein Altc» Markte »vnrde ein 45jähriger Arbeiter lvegen Ez'zc'dl!,'' rens nnd Trunkenheit angehallen und in den Arrest a^' geführt. In einer Bäckereislnbe entstand zwischen <'i»üv'>' Gehilfen und einem Lehrling ein Streit, der in c'i>u' Rauferei ausartete. Der Lehrling erlitt eine Verletz»»^ am linken Ohr. * Wnc Tchlafstätte iu der Hauslaube.» H">>/ morgeus verhaftete ein Sicherheitswachmann eilt jullsi^' dieuslloses Mädchen ails Zlvischenlvässer», das in c>m''' Hanslaube i» der Ehröngasse seine Schlasstätte aus' geschlagen halte. "'iDiebstähle.j Dieser tage wurdeil in Außer-Goria, dem Tchiieidermeisler Anton Miheuec einige vor del» Hcüise gehangene Kleidungsstücke, eine Bettdecke, ferncr eiil weißer T^ranenrock gestohlen. - - Von einem Neuba» in Hradetzkydorf stahl ein unbekannter Dieb eine groyl' Anzahl vo» Äcanrerloerkzengeil. - llfin empfehlenswerter Knecht.j Der Knecht Anlo» Repnif ans Revlje bei Steiit stand einige Tage bc> eiilem Kleinviehstecher in Diensten. Vorgestern entlock^ er der Gattin seines Dienstgebers einen Lohlivorsch»!) vvn 20 K, nahm sein Dienstbotenbuch nnd brach />>c Kcllerlür ein, worauf er aus dem Keller feine Kleider zusamlnenraffte und sich flüchtete. " sVcrloren.j Ein schwarzer halbfeidener Dann'»' schirm, ei» Paket mit acht Herreukragen und MM'' schelten, feriier ein Geldtäschchen mit 50 l< nnd einigt Kleingeld. ' gefunden.» Eine Zehnlronennole. Theater, Kunst und Literatur. l„Iv.j n !) I .i!, n ,^ !< ! / V <> >!.") Inhalt l»l'-' Novemberhefles! I.--5.) Vojeslav Mol«'^ Francc'sc" da Rimini schreibt an Paolo. Paolo schreibt an Tfra»' cesea da Rimini. Terzinen von der Liebe. Der alte Fan" singt. Abendharmonie. 6.j Xaver Me^ko! Herbst' leid. 7.j Vladimir Levstit: Seine Wohlgeboren Doktm Ambrosius 0 au der. 8.) Vladimir L'evstil- ^n'd. 9.» Vojeslav M o l '^, Dr. Josef To»""' ^ek, Dr. T^r. Zba«nil, Dr. Vinlv Zu pan ". "- — l„I) <> m i >> 8 v <, t.") Inhalt der I I. Nunimc^ 1.» Lea T^at ur: Um die Adria. 2.) Anton Meoveo-Krümchen. 3.) G. Kur i t n i l- O sage mir. 4.) Ist?"' Modic: Vodnil als Philologe. 5.)G. K o r i t N l l -Der verwundete Adler. 6.) Anton Medved: M' Tutentag. 7.) Stephan Levlns: Von den LagM'" -8.) Anton M e dv ed! Der Leidtragende. 9.) M"' M edved' Mein Gebet. 10.) O. k oritnil: Alpe"' rnf. ,1.) Venceslav Bel.'! An der Ruhestätte ". letzteii Vourbonen. l2.) >nlo Leban! Der slovenl,a)l Komponist Danilo ^ajgelj. 13.) Dr. L. L^ >'"'"' Dr. Lndwig Gaj. l4.) G. Korilnil- Meine Secn-15.) G. Koriinik: Lied. l«.» G. ^ " »'' l ^'^ Bitterer Gedanke. 17.) Literalnr. 18.) Musik. 19.) ^". lind jenes. Das Heft enthäll »8 Illustrationen- ^Qibacfrer ^eitung ^r. 253.___________________2281 5. Member 1909. Telegramme d« l. k. Telegraphen-Korrespondenz-Bureaus. Dr. Lucsscr in Audienz. ^ieu. j. '.'^nn'»,bcr. Dir „Nall)lN>ö'Äl.nic,p0nd('»,'/' Nl^Idci^ 3l'i,u' Vllijcsläl dc'v Baiser hlU dcii Pulsier-mci^lcr Tr. ^iic^r ix Audienz l'lllpscml^'n und dcil ^chluszdsrich: der Gl'mciiwl' üdl'r die Widiilliilqc» >l»d > ^llnisiubiläii,,, Soi»cr Majl'stäl oiilqcq^uqcnonnin',,. ^l'r Monarch ciipfinq dcn Blirqrrüu'isll'r mchcrsl Huld-^oll lind vcrsichcrlc, er l'riiun'rc sich ,».'lischl'N ^stl'. Äilrqcrml'islcl ^.r. !^!,('^'v sprach dlnii, Ecincr Majestät dl'n, ^taiscr or» ^anl ^^r Äc00llci!!lu^ für die Alll'rlMsw Scii'sli^ii t>" Tpmch^ilschu^esl'^c' aus. «ussriffc qcssen dic bosuisch-hcrcessovinischcu Eisenbahnen. y.., Vieu, 4. November, l^cq^illibcr dril in cincin «^'iu'1 Vllillc l'rschicnou'n Anqrifsc» sicqc» die bosnisch. ^«Miinischcn ^iscnbalinon wird ^wn wmpclcnwr ^lcllc lnil^'triil, das; dicsr Äahiu» bei dcn ^ros;<>n ^llMulran^p^rl^l im lebten Winlcr allen sicstrüll',,, ^Wrspaiinlcn Anfordcrnnqen l-ntsprochen haben, nnd Mn ^>j ^^^, ^^^, ^>^j„^,^ Clm'nnq des zivilen Gliler-vrrtchvo. i7fsl'M' Wa^en >v»rden »veder dainals noch bei eil jeluqen Transporten der einrückenden ^ielrnlen nnd °"^ abqehenden Reservisten verwendet. Der Prozcs, Ttcinhcil. N , ^°^'^' ^- ^lovelnber. Vor Wiederaufnahme des <5"lM5 m>< der Anqellaqlen belnerlle der Vorsitzende, °a>j imvohl die Aittlaqebehorde, als anch die Vertei-3!^M,a seil längerer ^eil die Zielscheibe zahlreicher A'WifitMwM',, seien. Er fürchte, >nan treibe mit dem ^erichlc Tcljerz. Im l^anse der Perhanolnnq brachte cv^, ^rieidiqer eineil Brief zur Verlesnnq, worin ein ^nowid,,»»! namens ^ean ^efebre erllärt,' er hätle die ^uile der roten /zran qespielt nnd an der Ermordnng ^Mlheils teilgenommen. Der Schreiber dieses Vrieses llmirn vor dem Gerichtshöfe, wnrde einvernommen '""., ^släliqle, der Schreiber des Arieses zn seill. Lr ^llarle, „»il ^inem seither verslorbellen polnischen Meunde an der Mordtat leilqenommen zu haben, (ir H""! ,ich ^ls ^ran verkleidet nnd eine Permle ansqesetzl. U' Aiu^llaqle ertlärle, den Mann nicht ,->n lennen. . ^ "l^^ebliche ^esebrc unrd in .hasl qenommen nnd "M, die Verhandlnnq fortqesetzl. England. ^ London, 4. November. Der Palronaqesetrclär des wn^'^ ^"il^e hielt qestern in Vnmpsteade eine Nede, cie,,. ' " '" bestinonler Weise erflärle. das; die all» A "'Um Wahlen ^„^„^ Jänner stattfinden wiiroen. ^/ '"l'slicrililq anertellne, daß das Bndqet an das .l'U)an5 gelanqen nnd anch die Sanllion der ,^lrone z/""lV» miisse, das Unterhans erlenne aber weder der d/,"'!!' ""b dem Oberhanse das siecht ,',n, die Vorschläae ^"tvcter des Volkes abzulehnen. Griechenland. ^ ?lllicn. 4. ^Ilovember. Schissslentnant 3l)paldus ds, ^'"' Äecileiler Dimulis »vnrden milternachlo ans Is^ ^Uas;e „ach ttevhisia verhaftet. Peide Schiffs-^i> -'^'' ^'^' 'iw'llll'idnnq lrnqen, leisteten leinen wlnv'^"' ^ ^l'ovember. l-^eulerbnrean.> Typaldos Nllcl, <, "'^' "licl,ls mit einem Vegleiler ans dem Wesie trli,i - ^'s'" verhaftet. ^Waldos, welcher Zivillleider Und ?^ ^^'^ Verhaslnnq leinen Widersland enlsteqen hört,/ ^^-' "^ ^"^^' b" Absicht qehabl, sich dei/ Ve-leltia'' ^' !^'llen, n», seine Handlnnlpweise z» recht-blieb ',' ^ Veqleiler versnchte znerst zn entfliehen, wiirv ^ slc'hen, als ein Schuß ans ihn abqesenert llüt!^^"^^ ^'"""l'er. Die Verhastnn.i der Schiffs, alg v, '''5,^hpc!,ldos ""d Dimnlis erfolqte l,nr zufällig, Die ^ "b", sich anschickten, nach Athen znrnck^ntehren. „is,,, ""'Trinen hatten sie wegen ihrer Zivillleidnnq '" «gleich ertannl. eiile^- ^'> ^' ^l'ovember. Typaldos wird nnr »vegen strcis^ ^"^'^sllll'n Vergehens verfolgt, was die Todes-l>atle ^'^'chl. ^s^. mililärische^ Liga hat jede De-l>litl>i,^ ^ ^^ ^l'ignisse von Salainis in der Kammer lllsücx ^ ^'^' Abgeordneten haben sich dieser Weisung öniil'c Das königliche Schloß wird von zwei (5sla> bnvlll^ '^^"llerie nnd einen, Infanleriebalaillon Nimi?.^''^ ^' ''iuoember. Die Äläller melden, daß der ri»l V"!^'"ech,» der Panzerschisse im Hinblick ans "Hydra" ^'""""""- ^''' M">u,schafl des Panzerschiffes ^,'frub- >^'!^'" drei Fähnriche erfolgte, die zwar an dem är'chne i""^ ^'ilgenommen, jedoch das Protokoll unter-todr." . .'"'' >""l'n eine (irnenernng des Marine-"" Erlang, wird. Äi« iiuftschiffahrt. ^Nium, "^"" le Cirand. 8. November. Der Aviatiker ^>"ls<^.i.>!.s!""^' '""' Michelin . Preis, bestehend ans aus '>>! Werte von 12.5l»<> graulen nnd halle, V.' 'Flinten in llingender Miinze. ^arma» ^'lunlct.1 >'^'^'" '' Minuten 53 Selunden 2!i2 ^'t.tk l,..." » —'" ä'N'ückgelegt. Das Pnblilnin be-^^^lvi^^^ ___ -lecantwortlicher Redakteur: Anton F u n t e l. Neue Erscheinungen auf dem Büchermärkte. Harnel Erich und T schar manu >>,, Das Einzel« Wohnhaus dcr Neuzeit mit ^18 Perfprttivc» und Grundrissen sowir 0 aufgezogcneu farbigen Tafeln, geb., k 9' . — H aenel Erich und Tscharmann H., Die Wohnung der Neuzeit mit 22« Abbildungen und Grund rissen mit Itt farbigen Tafeln, geb., k, !>- . — Du rigen Vruno. Handbuch der Geflügel' zucht für Liebhaber, Pfleger und Züchter vun Rasse« und Wirtschaftsgeflilgel. 2. Anstagc. iv 12-. - Quincke W., Handbuch der Noftüuilundr, -l. Auflage, geb., K 9 —. — Lüb e Wr. W,, jtatechii09. Die notierten Kurie verstehen sich in »rontnivahrimg Dic Notierung sämtlichlr Atrien und der ,,Ii«crjen Lo!e" venlchl sich per Ltüll. Gelb Ware Allgemeine Staatsschuld. Einheitliche Rente: » . lonver. steuerfrei, Kronen (Mai-Äiov.) per «u,<« . . »4 «9 8b -l?ttll 6» 25 ,»60er ,. <00 fl. 4°/n2b0- 5«-- l»64«r ,, 100 fi. , . 317 b« 321 ft" ,8S4« „ 50 fl. , . 3I?bU32i!,« Dom.-Pfanbbl, il 120 fl. 5"/„289- 29l - VtaatsschnN» d. i. «eichs» rate vertretenen König» reiche und Länder. i^sterr. Galdrente fteuerfr., Gold per Kasse .... 4"/„ us 50«i6 70 il'slerr. Rente in Kronen«, stfr., per Kasse.....4°/« «4 7« S4 !X> oetto per Ultimo . . . 4°/« »4 ?c> S4'»0 ,tt, Investition«-Rente, stfr., Nr. per Kasse . . »'/,°/, «4 b« «4 70 Gisnlb»hn'3t»»l»schnll>> ntlschrelbnngen. tlisabclh-Uahn i. «.. stcuersr.. zu 10.00« fl.....4°/« — - —'- franz Ioseph-Vahn in Silber (div. St,) . , , . 5>//>/<>ii8 55'i9'bb ">,liz. Karl Ludwig «ahn (div. Stücke) Kronen . . . 4»/« 84 3b 9b 9b ^udolf-Äahn in Kronenwähr. steuerfr. (div. Gt.) . . 4"/^ »4 4b 9b 4b ^^rarlberger «ahn, stfr,. 40« und 2000 Kronen . , 4"/l> 94 bb 9b bb ^!u zt»»l»schull>l!«sch«,b»ngn, ,bgtftt«pelt« GisenbllhN'Alltlen tlüabeth-«. 200 sl. «W. zl/<>>/, von 400 Kr.....452- 4Kb»« vctto ^inz-Nudwei« 200 fl. ö. W. S, 5'/°/^ . . . . 4L4b«42«b0 c>eNo Salzburg lirol 800 fl, s. 38. N. 5"/„ . , , .417 —421'— sircmstal Vahn 20« u. 2000 Kr. 4'/a.........191 — 192 - I «eld Ware D»» Iloale zu« Zahlun, übn» no»»«« Gilenillhn - Priolität»- PbllgalilMlu. Nohm. Westbahn. Vm, 18U5, 400, 2000 u. 10.000 Kr. 4"/„ S5 2« »6 !)0 Elisabeth Nahn «<« u. »000 M, 4 ab I»'/«......«1S80li7«c» «iüsabeth-Äahn 400 u. 2000 Vi, 4"/„........liv/b lis 75 Ferdinanbi-Norbbahn «m. 188« 97 25 96 25 dctto '«5 Ung.-gllliz. Nahn 2«0 fl. N. b°/« 10< 2f, 105 2b oetto 400 u. 5<> Kr. »'/,"/» ««— u?-Vorarlbtrger Nahn «m, 1884 «b Staatsschuld der iiänder der ungarischen Krone. 4",„ ung. Goldrente per Kasse , ii2«b!i2«5 4°/^ detto per Ultimo 112 «s.»^»» 4°/„ ungar. Rente in Kronen- währ. stfr. per Kasse . . 9«'?" 8,-8« 4",„ deltll per Ultimo 91 70 91-9ü 5',,'/» detto per Kasse «i-«o 82-- Ungar. Vrämien.Vli», i» l«i fl. üil 7ö2>b 75 detto k 5« fl 2N bo, , . . , i4ü 75 ,48 7b 4°„ ungar. VrimdeuX.-Oblia. 92-25 9»'2l> 4" „ lroat. », ilav, Grdentl.-Vbl, 94 — 9b - Andere öffentliche Anlehen. Bus», Lanbes-Anl. ldlv.) 4"/» 92'6N «3 «0 Vosn-Herceg liiscnb. -Land««- Anlehe» lbiv.1 4'/,"/« . . 99'- 100-- 5"/^, Tonau Rea.-Anlelhe 1878 ,02-- - — Wiener Verlrhr«-Änl, . . 4°/« «4 «l, 8b «n dctto 1900 4«/, 94 6« 9b'8<> «nlehen der Stadt Wien . . lyl — «02 -betto (3, oder O.) 18'4 120-- >21 — dett» (1894).....93-94- detto « Vörsebau-Änlehen verlosb. 4"/^ 96 7b 97'7b Russische Etaatsanl. v. I. ,906 f. 10« Kr. p. K, . . b°/<> - - - -detto per Ultimo . . 5«/» I00'?b101 25 Bulg, Staat«-Hhputhelar Änl. 1892......S°/n,218b122-3b Geld Ware Vulg. »taatl - Goldanleihe 1907 f. 100 Kr. , 4'/,°,, «» >l' «4 /,"/„ ,02'2b l0^ .!b detto «5 I. veil. . . . 4"/„ 96-?b 97>7b Kred.-Inst.. »sterr.. s.Vsrl.-Unt, u. üssentl. Alb, Kat. ä.4"„ »»öv 84-50 Landceb. b, ttö», Galizie» und Lodom, 57'/, I, rüc5z. 4°/., 84 - 9b'— Mähr. Hypothelenb. verl, 4°/„ 86ü5 9' 35 «.-»sterr. Landez-Hnp.-«l"ft.4°/, 96ül> »?-,,, dc!!° inll, 2«/„ Pr. uerl, »'/,"/<> 8? b« »» bo dcttv K,-2chuldsch.vcrl, 3'/»"/° 8?b0 88-5« bettn veil......4°/« 9«'- 87-- csteir.»»gar. Vanl 5<» Jahre vrll. 4"„ 0, W..... ««-10 98-t« dctto 4<>0 ^r..... «8b- 389- Südbahn il ^."s, Jänner-Juli 500 ssl. »per Lt.) . . . 2?6-8b 27« !- 120 — Diverse Lose. sserzinülichk k»!«. 3"/<> Vooenlrebit-Lose !tm. 1880 2b?-- '^93 - betto Em. I889 267- - 273 5°/„ Donau IXeglll,-Lok 100 fl 2S9 lib 275-2/. Serb. Präm, Anl.p 100 ffr. 2"/,. 94 ?b i on-2b zlnntrzin,Ilchl z»>e. «udap..«asll!lll (Dombau)ü fl. ?2 .'i5 24-35 Nredillose 100 fl...... ül»?'- 517'- Elary-Losc 4«> sl, KM, , , , 1?N-- 180-- Ofs»« Lusc 40 !!...... —>- --- Plllsfv-Lose 4<>sl. KM. . , . 220'- 23«.. Nolcn Kreuz, üst. M'j, u, l<» !l. b?'l>0 Kl 5« Rotcn Krcuz, u»g, Ges. v. ,', s>. 35-- »U-. Rudolf-Lose l0sl...... 67'b0 ?»'50 Salm Lose 40 fl. j!»'9l> 2><>'U>' detto per Medio . . . 210»»« 211 3» Held Ware Wiener Komm.-Lose v. I. 1874 b33 2b »43 2b Vew.-Ech. b. 3«/„ Präm.°Nchuld d, Bodenll.-Mnst. Em 1889 87 - 93 Nltie«. flan»p»r<'z!ntt!»eh»nngen. «ussig-Tcpliw'l Elscnb, 500 fl. 2220' r2»2'- Uöhmischr')!°rdbllh» 150 fl. , --". -— Vuschtichrader Eisb, 5,00 fl,»M, 2t!85 - 2K95-— bctto slit, li) 200 sl. per Ult. 875- 9?» — Do»»» - Taml»s!chislllhrt«.»el., I., l. l. PliU.. 500 fl. KM, 1N48 - 1056 ^ Duz-Vodenbachcr G-«. 4«0Kr. 583-— l>»8- Fcrdina»d«-Äll)rbb.100«!l,KM, 5330-- b««o-Kascha» - Oderbcrgcr (tiscnbahn 20« U,S....... 36«-— »62 — t/emb.'llzern,-Iassl, lllnscnbahn- «rsellschas,. 20«sl. C. , . bbll- b«3' ludd, öst., Trifft, 500 !l., NM. b3i! b3ß Östcrr. Norbwestbahn 200 sl, V. — - —-— detlo M. »!)20U fl, S.p. Ult. —-- ..— Piag-Du^r liisrnh, loofl,abgsl, 222 5» 223'l><» staalseisenb. 200 fl, N. per Ult. 747-. 74« Ziidbahn 20« fl, Silber pcr Ult, ,2ö 2!» 127 25 Nüdnorddeutschc !8crbi:>d»üg«b, 200fl,üM...... -'- --. Iransporl Gc!,, intern,. A.-«. 200 Kr........ 9b— 1!5- Ungar. Westbal,!! (Naab-Graz) 2l« il. S....... 40»'— 40450 Wr. Lolalb, «ttienVe!. 2>»0 il, 28b— 235'- «anten. Änglll-Ösllrr. Äanl, 1^0 t>. . 308 45 309 45 Nantvcrein, Wicuer per Kasje -- — — detto pcr Ultimo 5»8-- b!!8 - Vodcnlr,-Anfi, «s!,, 300 Kr. , ,1«5'- 'l?1 - Zrntr,Vod.-Klrdbl. üst, 200 fl. b?4'- 577-Nrcditanslal! sür Hnndcl und Giüuerb», 320 Kr,, per Kasse —'— — - dctlo pcr Ultimo 6bü — »60 - »reditbanl, ung. allg., 2»<> sl. 7?o bo 771 50 Dcpositenbant, alla., 200 sl. . 460'- 4«2- Estompte - Gfsellschaft, nieder- östcrr., 4N0ÜN..... 64«— «45, ?o Giro- u. Kassriivcrci!!, Wicxev, 20!» f!........ 4"/,> 305.-- 308--Ländcrbanl, österr,, 200 fl., per Kasse....... --- -- delto per Ultimo 492- 493 -„Merkur", Wechsclstub.-Nlticn- Gckllschaft. 200 fl. . . . «27— «!il - Oslerr.-ungai. U»l>l 1400 Kr. 1770-—i?80 — Uüionbanl 200f>. , . . b?L75 5?» 7b Unionbanl. vvhmischc 10» sl. . ,4s 5? 2«'b<» «cilehrsbanl, allß, 140 sl.. »49- «N'" Znl>»sllll»zl»l»N!th»NN>»N. «"»„csellsch., allg, üst.< 100 sl. 2u« 2ll4 - ijnlxcr Kllhle»ber8b,-Oc!.1N«fl. 7« ?i ^,« ü« Visrnbahnverlehri-«»stall, öst-, 100s!........ 454 46«- Itileubahnw.-Lcihg,, rrst«, 100fl, 808 50 »II'-,,Elbcmühl", Papiers, u. V,-G. 100 sl........ 188 - 190'" ltll-lll.-Ges,, all«, oslcrr,, 2N0 fl. 3«>2 — 38!'^ Elcllr.-Gcsellsch,, intern, 200 fl. —' ltlellr.-Gcsellsch., Wr. in Liqu. «44 > l'4!> — Hirienbergcr Palr,-, Zünbh. u, ! Met,-Fabril 4"<> Kr. . , II»? - Klb — kii-singer «raucrci 100 sl, . . «<1- »l«^ Mmüan-Oes.. ös«, nlpiuc 100 fl, 727 - l ?«!>' ^ ,,Pold<-Hüt«e", licgclgukftahl- ! F..«,-w. 200sl..... 48» l ^>^" PrngerVisen.Iüdüslrie-VescNsch. 200 sl........ 282b ' ^83b ^ »lima- M»ra»u - Halgn-Iarjaner «iisenw. 100 s!..... a,,« ,'0 ««>i^ -alnolarj. Strinlohlen iNN sl. «23- 62« ö0 „Lchlöglmilhl". Papiers.,200sl. ,0"^! »i«-^ „Tchodüica", »l, V. f, Petrel.- , Inbustric, 500 Kr, , . . 5»« -! l»»?" ..Slcwermühl",Papiers.>l,A,W. .'.4?' i 4ü1-^ Trifailcr Kohlcxw-O, 70 fl. . 303 3>'b - Türl. Tabalregic-Ves. 200 ssr. , pcr Kasse..... - , ^ ,7, drtto pcr Ultimo . , , «50 - ^«"' Wafseuf,Gcl,.österl,.i00sl, . 675' «?«7° Wr, ÄaussrlcNschast. lon sl. . . 173 üa i^«» Wici'rilü-rac ^isacl'-'AN-slcl. 733 "^ " Devisen. l ßuiz, Kichleu unt Scheck». ^ Amsterdam....... 198-45 >!»«'A D„!tsch« Vnnlplähe . . . . 117"70 >15'»" Italienische Vai,lp!ähe . . . 9b'- l 95«^' London........ 2405? " »'t/' Pari«......... 9b«> »"'A 3l. Pelerlbura...... 254 70,255'?^ Zurich üüd Pa!cl..... 95 »' ! l'^''''' Balulcn. Dulale»........ 113? ll'-l' 20 Franlex-Vtuclc..... 19,ü t?" 20-Marl-Lllicke...... 2,-53 L'^I. Deutsche «eichSbantnoteü , «1? «7' l^.________________Vef?ln:;>| riK aifeiilm» in liiliKirrml mi ill •inlilft. g