^H-_____ _________Montag, 19. August 1W1. Jahrgang 120. kllibllcher Zeitung. ^^n'n°te hl,,/, l,.^,..^ d!, Zustellung In, Hau» «»nzjilhl«, >l K. - I»,er«»»»««»»rl »«r ilelne l ^^^>—^,^ " "" " l>. »riz»e per j»h°luna>n p« gtlle « b. Die »Lllibachei Zeltunz» erjchtln! tügllch, ml» ««»nohme der Vonn° und gelrita«, Dle «v»l»lß»»No» befindet fich «lon^tllpl»» sir.», dle «evaltto» Dalmalw-Vosse Nr, S, Vprechttunden bei «eb«»lon von » bl» »0 Uh, »«nnlt»»«». Unflllnllert» Vrllle »»ibln nlch» »»«tnommen, vtonulcrlpt» nlcht zurHH^stell Nichtamtlicher Theil. 5n V, ^°" ^ Valtan-Halbinsel. ^ ^s^il» ^,?/"^'^ ^reits deuientierte Nachricht, 2"'W tii 3"''^' "'«"rung eine Zahlnng von ^ «" t>" Fl-N ^Umden m^ Tribut an die Türlei '^'"'unft t,'i.n. L ^'l"st" habe, dafs Bnlgarien in ^Eofia "i^ , . b"l "U'hr bezahlen N'erde, wird' ^ wird 3'"'^'"' ^l"' competenter bulgarischer' ^Hin.o. ^.f''ur die Ordnung der Rückstände > n >""'t"ttlm /' "'^'nblickliche finanzielle Lage^ ^ond^ ^ "^ unmöglich bezeichnet, sondern' ?^ l""ch, "'l beransfordernde Tendenz des Zu- 3" '",n/'^'^onale Verwicklnngen nach sich >^»rchm " ^'!' ^"litik der bulgarische» Ne- 3?' b,y^'^"'mderlaufeud erklärt. Man ist sich ^ >«Nnr ni^ v "^' s"lch' finanzielle Kriegs- !!?^". ^^' ^""ei treffen unirde, nnt der ^"3.'' ' l"Wchtet wllrde, von rlnsi->N>"Mt>c ,'u^uug zu einem solchen Schritte p« >r '"l"cht e ^.'^"' dafo die falfche '.'iach '' '"^ ^ T uw"^"'"' ^'" "b'r dw ^rane einer ^^3'" N'alisi .^. f "'^'"^ wurden, ein Versnch, ^.^!ta7^ ^l!n!//u>l0,n"^.^ berichtet, lich die ^2"' ^"' nw ' 7'"''^'ea'inischen Gre„ze vor^ '"3^ ^Ni7 'huschen Newernng dnrch de>. ll'r d >d,,Ge^ ^"""'' ^"s'' d'^ (5inentlm»>er ^Ä '' '"hr v )> '"' "^'lr« m.f die He».(5rnte '^?'"'"pl' Ä "nd ertlärte sich bereit, ^"/?^t'u^'''""!t'ch"oiaen^n Pforten^ ^"'! t.' '""' An aa "> " "wntenearinische ^Ilc '!"n3' "N bchen^i^ ""' ^""nder.ma de. ^lrhno ^ u,n win , '?' ' ^"'^ "'<' principiellen '!^l? ^^'. ^' ^ "I2"^"'l zu ichMfen -^ "'«rt, . "", ll'.. t, .),, '^'' ""t dle nwnwnenrinifche '"' ^ m"«"' 'äff ,'S/)"lnendec' z..r .^enntni. der '^^''sin 'm/d "^'bn>, daf. die 'lllmnesen ^^-^^^^',nes dritten Orte., ans. gestachelt dnrch Molah Zekki, mit emia.en Chefs an» dcrer Stämme sich in der Gegend von ^Djalova zn ver» smnmeln beginnen, im geheimen Mniution herbei» schaffen nud nach Motra ziehen wollen. Unter den betreffenden Albanerstämmen herrsche große (kr-rcsmng, groszeo Blutvergießen scheine nnanoweichlich, dessen Konsequenzen fehr gefährlich lverden wiirden. Gesandter Bati<- lonrde beauftragt, antniipsend an dicse Mittheilung, die Pforte dringend zn ersuchen, das5 sie energische Maßregeln ergreife, um diese Ge> fahren im ,Ueime zn ersticken, ^.n i'lildiz» und Pforten-lreisen fcheint man den besten Willen zu haben, die montenegrinischerseit5 angetiindigten, wenn anch z!veifelloc' etlvas übertriebenen Gefahren zu vorhin» dern, gleichzeitig tauchen jedoch tiirlischei-seit5 Ver-n.ullmugen anf, das<' die (5rreg»ng der Albaner dnrch die Haltung Montenegros nno gewisse Aeußerungen der lehten Zeit, welche unter den Albaner betannt ' wurden, heranfbeschlvoren worden wäre. — Mit ^eziehnng auf die Ticoission, die sich jüngst in der Presse über Albanien entwickelte, schreibt das „^remdenblatt": „Die maßgebenden Politiker Oester reich-UngarM' und Italieno haben schon ertlärt, dass Albanien alo tiirlisches Gebiet nicht den Gegenstand , von Cifersnchleleien zwischen den beiden Reichen bilden ^ lönne nnd dasc> ro iiberhanpt lein Streitobjekt zwi» schen ihnen sei, da lveder die eine noch die andere Ne-gierung irgendwelche eigenui'chige Absichten dort ver» folge. Dav hat einzelnen in Italien erscheinendei: Blättern nicht genügt, und man tann nur lwssen, dafo solche argn'öl,nische Stimmen anch weiterhin Aucnahmen bleiben und dass die italienische öffent° liche Meinung im großen uud ganzen sich nicht irre-führen lasse. Was die beiden Cabinotte betrifft, so sind sie von der unbedingten X/olialität ihrer gegen«-feitigen Versicherungen volllommen überzeugt, und die Publilistil, iusoferne sie sich nicht von vorgefaßten Ansichten, sondern von wohldurchdachten Erwägungen kiten lässt, wird sich ihnen umso eher anschließen, alo es ganz llar ist, dass die Albaner gar teine kust hl.ben, sich irgendeinem anderen Staatsweseu als dcin türlischen einzufügen und dafs Anstrengungen, die man trotzdem in dieser »tichtung unternehmen nuirde, außer allen, Verhältnisse zu dein Werte des Ergebnissen stehen würden. Die Albaner bedürfen alfo auch nicht denSchlches ihres kleinen montenegrini-scken '.'lachbaro und lönnen ruhig fernerhin Nn'e bis-her die Vortheile ihrer Lage genießen, ebenso wie die Vortheile, die ihnen Oesterreich-Ungarn und neuestens auch Italien in kirchlicher nnd kultureller Hinsicht zu« wendet. Wenn sie an Civilisation und Bildung auf-steigen, so fann uns das nur freuen." Politische Ueberficht. Laibach, 17. August. Das „Neue Wiener Journal" äußert sich pessi» mistifch über die Aussichten für die H er b st s es s i o n des Parlamentes. Die jüngsten politischen .Uundgebnngen drängen die nationale 5vrage wieder in den Vordergrund. Die Nechnung anf einen Um-schwung der Geister im Hinblicke auf den schichzöll» Nlrischen Vorstoß Deutschlands sei unsicher; es sei fraglich, ob die Negiernng in der Lage sein werde, auch ein verbesserte» llebereinlommen mit Ungarn be', den Parteien durchzusehen. Der Mangel einer gemeinsamen Triebfeder unserer innereil Politik mache sich leider immer wieder geltend. — Auch die „Arbeiterzeitung" s"gt, so unvermittelt wie der Um» schwnng zum Guten eingetreten sei, lönne es sich auch zum Schlimmen wenden. Die Rechnung des Minister» Präsidenten, der die Parteien wieder an das normale Parlamenlsleben gewöhnen wolle, lönnte sich als falsch erweisen, wenn er dm Augenblick der Nuhe nicht zn« Vorbereitung dessen ni'che, was allein die gegen der. Staat anstürmenden Kräfte bändigen könne. llu den (5 o inpro mi ss' V crh an d l u n gen zwischen den czechi schen Parteien sührt eine Plager Correspondeuz der „Reichswehr" aus, es sei unbestreitbar, das5 die ^.ungezechen als Partei in den letzten zehn Jahren quantitativ in Böhmen nicht gewonnen Iiaben, während sich die altczechische Partei zweifellos in manchen kreisen gut conserviert habe. Dl!5halb strebten auch die Iung^echen ein Comoro-miso mit den Altczechen für die kommenden Landtags» wählen an. Zwischen den „Narodni Listy" und der „Mo» rcwsla Orlice" spinnt sich die Polemik über den mährischen Ausgleich fort. Das letztritierte Blatt ertlärt, es sei ebenso gewiss, als die Ausgleichs» Verhandlungen in Mähren fortgesetzt werden, dass nach den Landtagswahlen in Böhmen eine parallele Ausgleichsaction eingeleitet werden wird. — ,,(?as" veröffentlicht eine Unterredung mit einem jungczechi» fchen Polititer, welcher behauptet, dass die Anschau-ungen der verantwortlichen und leitenden jungczechi» Feuilleton? ^ ilw^" hah.,, Ge^z^'""' "ne. Götzen- ^iil^ urcht1,,r. H "'"""l' tritt er erst auf, > '"'sm.g ^'17 von Malwa, Alaed 3^"l) A"' "ach. ,.<^^ ^hrhundertes auf I"''"ln ,""'>>.. E '^".'"'l '"'outete und ""ch ^ '^be, (^w^ " war so g.oß, dass '»>" ° ",'d ^,^" '».rlic",^ °»ml,,,l,.,,. M>h,„«d, X>««,>, ">"," «w> H ^""/"w, Now,, ^^^^ "- '"'"hmud festgesetzten ^age wurde eine große Festlichkeit in Delhi veran-staltet. Nadir > Schah erschien in prachtvollem Schmucke, seiue persische Tchnsfellmütze tragend, die, lnit der königlichen Binde unnm'ckelt, von den tost-barsten Perlen strotzte. Die Ceremonie war höchst feierlich. Beide Herrscher wechselten die Versichernng ewiger Freundschaft und Brüderlichkeit zur Freude dec> ganzen Hofes. Wie erstaunte aber Mahmnd, als '.'l'adir'Schah, gleichsam von seinen freundfchafllichen (befühlen fortgeriffen, die höchste Bekräftigung ihres Bundes vorschlug, nämlich den Tausch der jitopf. bedecknng. ?.'"lr Mahmnd war hier nichts zn überlegen: das Verhältnis erlaubte leine Weigerung, und Nadir. Schah ließ ihm uicht N"t zum Ueberlegeu. Cr nahm seine Mütze ab und fetzte ficl, den Turban Mahmuds auf. Unter de>, gegenseitig erneuteil Verfiche-rungen der aufrichtigsten Freundschaft und Zu. neigung trennten sich die beiden Herrscher, ^n, Besitze de<- Edelsteinen vergaß Nadir-Schah alle Verträge, die er mit Mahmud geschlossen. Cr gab Befehl, die, Sladt Delhi zu plündern, und alsbald begann ein schreckliches Morden in der unglücklichen Stadt. ^,<,.l«»<) Cinwohner wurden getödtet und eine Beute im Werte von :MX> Millionen Kronen soll von Nadir-Schah hinwcggeschleppt lvorden sein. Dies geschah im ^ahre ^li!). Der Sieger führte den Nohmur mit sich nach Afghanistan nnd nach seinem Tode gelangte der Dia-mant an die. Dynastie von Kabul, wo er mancherlei Geflchreu auögosctzt war. Mit dem aus ttabul ver« triebe,,en Schah Echujah P'!anall> d,>r,^.'hi,n'r »>^l2 nach Lahore, wo Schujah bei dein Maharadscha Rund» schit Singh Schutz suchte. Nundschit Singh war zwar lein Kenner von Edel« steinen, fetzte aber hohen Wert auf den Besitz der» selben. Cr hatte von dem 5lohinur gehört und ver« fechte jedes Mittel, um ihn in seine Hände zu bringen. Wuffo Begnm, die Gemahlin des unglücklichen, ver« triebenen, auf Großmogul Mahmuds Befehl feiner Augen beranbten Uö'nigo von Kabul, des Schahö Schujah, die bei Nundschit Schutz gefunden hatte, wohnte in der Stadt Schadera. NundschU ließ sie auf« fordern, ihm den Diamant zu geben; sie leugnete denselben zu besitzen. Er ließ darauf ihr sämmtliches Besitzthum mit Gewalt wegnehmen, nach Lahore brin' gen und die Gemahlin Schujaho aufs schärfste be» wachen; zwei ihrer vertrautesten Kammerfrauen wurden in Gefangenfchaft gefetzt und der übrigen Dienerschaft selbst Brot und Wasfer entzogen. Zugleich wurde erklärt, nur die Auslieferung des Kohinur könne Nundschit zufriedenstellen. Die Gemahlin Schujahs übersendete hierauf einige höchst kostbare Cdelsteine, darunter cinm Nubin von bedeutendem Werte, Da der Maharadscha Nundschit, wie Mvähnt, lein Kenner von Cdclsteinen war, so glaubte er nun in diesem ^lnbin, der alles übertraf, tons er gesehen liatte, den rechten Stein zu besitzen. Ein Edelstein» lenner erklärte jedoch, dass die vorgelegten kostbaren Steine nur Kleinigkeiten seien im Vergleiche mit dem kohinur. Rundschit wurde dadurch immer begieriger nach dem Besitze des Steiuw, und die Gowaltmah» ' »cgeln gege», di»' Tiiil stm Wiisfo d<>gs,»„«'n »wn ,»,'«sm. Laibacher Ieilung Nr. 183.__________________^_____________1560 19. August 19^> schen Politiker über den mährischen Ausgleich durch«, aus nicht ausewandergchen. Sicherlich werden die Iungczechen an dem Iunctim mit der Regelung der Sprachenverhältnisse bei den Aemtern, welche ohne Wiedereinführung der czechischen inneren Amtssprache nicht denkbar sei, festhalten. Das Curiatveto werde grundsätzlich zugestanden, sei aber in dem von den Deutschen beantragten Umfange unannehmbar. Die Ueberlassung aller Handelskammer < Mandate an die Deutschen müsse a liming abgewiesen werden. Sollte man sich diesbezüglich auf einen Theilungsmodus nicht einigen können, so wäre es besser, die jetzige Landtags - Wahlordnung als ein Monstrum ins Archiv zu legen und zum gleichen directen Wahlrechte zu greifen. Aus Tirol liegen Berichte vor, welche besagen, dass auch hier die radical'deutsche Gruppe bemüht, ist, bei den LandtagswahIen die Oberhand zu erringen, und dass als Wahlparole die Beseitigung des welschtirolischen Autonomie-Projectes ausgegeben wird. Dies gilt auch von den italienischen Radicalen. Wie man dem „Vaterland" berichtet, hat die aus» gleichsfreundliche italienische Fraction der sogenann» ten Vollwti — Parteigenossen der bischöflichen „Voce Cattolica" — die Absicht, sich zurückzuziehen. Sie über' lässt es der national ° clericalen Fraction des Abgeordneten Bazzanella, mit den National-Liberalen ein Wahlcompromiss abzuschließen. Die ersteren würden sich mit neun Landtagsmandaten begnügen und den Liberalen Zehn Mandate überlassen, so dass für die Voai»ri kein Mandat übrig bliebe. Dieses Wahlcompromiss würde zugleich die Arbeitsfähigkeit des Landtages neuerlich in Frage stellen. Die Gerüchte, dass die englische Negierung anlässlich des Aufenthaltes der marokkanischen Gesandtschaft in London mit derselben Verhandlungen politischer Natur gepflogen habe, werden vom „Daily Graphic" für unbegründet erklärt, wohl aber gibt dao Blatt zu, dass der Staatssecretär für die auswärtigen Angelegenheiten, Marquis of Lansdowne, dem ma-roklanisclM Gesandten ernste Vorstellungen, betreff fmd die Unordnung in der marokkanischen Vorwal« tung, gemacht und die Nothwendigkeit der Umgestaltung der Verwaltung, namentlich der inneren, betont habe. Die einzigen Verhandlungen, welche gepflogen wurden, seien handelspolitischer Art gewesen. Die von Marokko eingeräumten Zugeständnisse würden allen Völkern zugute kommen. Zwischen Frankreich und England hätte hinsichtlich Marokkos ein Meinungs« austaufch stattgefunden. Frankreich habe die bündigsten Versicherungen abgegeben, dass es nicht bead» sichtige, irgendeine Aenderung des 8wtu» quo her» heimführen. Bezüglich der jüngst verbreiteten Nachricht, dass die seit langem schwebende Frage, betreffend die Abtretung der dänischen Antillen an die nord-amerikanische Union, nunmehr geregelt worden sei, wird von unterrichteter Seite aus Kopenhagen ge-meldet, dass während der letzten drei Monate diese Frage zwischen der dänischen und der nordamerikani-schen Regierung überhaupt nicht berührt worden ist. Erst nach Rückkehr des amerikanischen Gesandten in Kopenhagen, der sich zur Zeit auf Urlaub in der Union befindet, werden die Unterhandlungen wieder auf. genommen und voraussichtlich zu einem befriedigen» en Abschlüsse geführt werden. Als ein interessantes Detail sei zu erwähnen, dass die Washingtoner Re< gierung es nicht für zulässig hält, den Einwohnern der Antillen, die zum größten Theile Schwarze sind, die Rechte als amerikanische Staatsbürger (eitlen»), sondern nur solche von Unterthanen («ub^ut«) einzuräumen. Nach einem der „Pol. Corr." aus Athen zu> gchenden Berichte tritt die dortige Presse den im Auslande verbreiteten Nachrichten, welchen zufolge sich zwischen dem Obercommissär von it ret a, Prinzen Georg, und der Kammer, die bekanntlich kürzlich ihre Tagung geschlossen hat, während des letzten Sessionsabschnittes Meinungsverschiedenheiten ergeben hätten, mit Eifer entgegen. Die Volksvertretung habe vielmehr dem Prinzen durch eine Reihe voll Äe> schlüsson ihr volles Vertrauen kundgegeben. So wurden durch ein besonderes Gesetz nicht nur alle vom Prinzen verfügten Gesetze, welche aus Zeitmangel nicht mehr erledigt werden tonnten, als giltig anerkannt, sondern es wurde überdies dem Prinzen die. Vollmacht ortheilt, anstelle genehmigter Gesetze eventuell, wenn er es für angemessen halten sollte, ihnen seine Sanction vorzuenthalten, andere Ver> fügungen treten zu lassen. Da auch das Budget zu den unerledigten Gegenständen gehört, hat die Kammer dein Prinzen das Recht zugesprochen, durch ein besonderes Gesetz das Budget des vergangenen Jahres auch weiterhin in Kraft bestehen zu lassen. Die Kammer hat ferner dem Wunsche des Prinzen, an dem vou ihr bereits genehmigten Gesetze, betresfend die. Organistion des Verwaltungsrathes, Aenderun» gen vorzunehmen, rasch entsprochen und ihr Vertrauen zum Prinzen auch in der einstimmigen Annahme des ihr vorgelegten Entwurfes über die Gerichtsorga« nisation zum Ausdrucke gebracht. Tagesneuigleiten. — (Eine originelle Bitte.) Der Vorsteher des Bezirksgerichtes in Tarnobrzeg in Galizien erhielt unlängst eine von mehreren Hunderten von Bauern unterschriebene Bittschrift, des Inhaltes, er möge die Abbützung der über junge Aauernburschen verhängten Arreststrafen auf die herbstliche Fastenzeit oder auf den Fasching verschieben. Die Bitte würd« damit begrünbet, dass in dem Gerichts-bezirle alle Tage 20 bis 40 junge, träftige Leute im Arreste sitzen und aus dem Grunde die Feldarbeiten nicht verrichten tonnen. Aeltere Leute müssen sich plagen und laufen noch Gefahr, ihr Getreide nicht rechtzeitig unter Dach bringen zu tonnen, und gesundheilsstrotzenbe Burschen schlafen sich im Arreste auf weichen Strohsacten aus und essen jeden Tag Fleisch. Das sei leine Strafe für sie — schreiben die Bittsteller — man solle sie im Fasching einsperren, wo die Leute trinlen und tanzen. — (Zu welcher Tageszeit sterben die meisten Menschen?) Darüber gibt es eine Anzahl Vermuthungen. Ein englischer Arzt berichtet, dass er 26.474 Todesfälle und 36.515 Geburten analysiert hat. Er ! hat gefunden, dass die ersten Stunden des Nachmittags l (2 bis 7 Uhr) das Maximum der Todesfälle liefern, und die letzten Stunden vor Mitternacht das Minimum, während das Maximum der Geburten bei Tagesanbruch und das Minimum nachmittags stattfindet. Der Professor knüpft daran die Bemerkung, dass die Stunden, in denen die Sense des Todes am meisten mäht, genau denjenigen entsprechen, in welchen bei gesunden Leuten der Pulsschlag am raschesten und die Temperatur am höchsten ist. Er stimmt also nicht , mit einem anderen Fachmanne überein, del d>e . Morgenstunden als die Erntezeit des SenseM"""' Zeichnete. <. ^ — (Der Fund in der Bibel.) Aus i)" , 1^. d. M.. wird geschrieben: Einen guten 3"" ^' gestern nachmittags ein in der Gärtner st raße n> "^, kleiner Geschäftsmann, der eine große Familie zu ^, hat und mit Glüclsgütern nicht gesegnet ist. ^" ^ Krankheit seiner Frau ist der Mann zurüsgeloi"' ^ dass er große Mühe hat, feinen Verpflichtungen g^^ weiden. Der Arzt, der die Frau behandelt hat, ^ ^ mehrfach Rechnungen, die der Mann nicht beM« ^ Gestern erhielt er einen Mahnbrief mit einer ^'^ ^ Um den Arzt nun bezahlen zu können, beschloss d ^ eine alte Bibel, ein Erbstück der Familie, von dew!,^> viel gehalten hatte, zu verlaufen. Beim Durch" "^.^ alten Werkes fand er einen versiegelten Brief ^^i^ schrift: „Für den Finder". Der Brief zeigte die ^ ,^ und die Unterschrift des Vaters des Geschäfts«'" ^ lc.utete folgendermaßen: „Da ich sicher weiß, bass^-ss erst in seiner höchsten Noth zur Bibel greift, und ,^ Gottes erst liest, wenn er nicht mehr weiß, was er ^. soll. so habe ich 2000 Marl in Tausenbmarlschc'ne^ die Seiten !,41 und 142 gelegt. Hamburg, 17- ^. ^ Der Geschäftsmann fand richtig diese Summe, "" jetzt geholfen ist. ^ — (DasFestderschwarzenRo»"HF reren französischen Städten werden bekanntlich ^ g, feiert, bei welchen brave Mädchen mit Geldpre'! ^i werden. Besonders eigenthümlich ist das Fest der «^! Rose", das in Dourdan, einer kleinen Stadt '" ^5 von Rambouillet im Departement Seine-et-Ois^ ^l' ai.l 9. August gefeiert wird. Das Fest wurde z" ^ rung an Louise Marie de la Pörelle gestiftet, e" ,^s Dame, die ein jäher Tod am Vorabende ihres H^N,,' den ihrigen entriss. Jedes Jahr wird ein "^ ^B einer schwarzen Rose betheilt, das an seinem H^,,!l sofern es sich bis dahin in sittlicher Beziehung "»1^ ^ den kommen lässt, die Summe von 1100 3^^' Auch muss es sich verpflichten, das erste Kind del ^", Geschlecht Louis Marie oder Louise Marie tauft" ^, Das Fest wirb in tiefer Trauer abgehalten un° s vfängerin begibt sich nach einer Trauermesse ll> ^! in schwarzer Kleidung nach dem Friedhofe, u^V.^ Nlumenlrone auf das Grab der Wohlthäterin zu " < — (Eine alte Schuld.) An einem ^:i abende im vorigen Jahre sahen in einem ^.'^ ^ gungsetablissement vier Herren. Sie waren bei del ^ aßen und tranken und scherzten mit der ^elll'el " H5, es zum Zahlen lam, hatte leiner einen Kreuzer " ^, Die Rechnung machte 20 Kronen und 40 He^l M. der Herren, ein in der inneren Stadt angesw ^^ beamier, der dein Mädchen bekannt war, erklä^' <^^ auf sich nehmen zu wollen. Am nächsten Tage ' ^> Geld der Kellnerin senden. Das Mädchen war "' ^,, Wenige Tage spater wurde das Etablissement ^^ ^ Mcnat vergieng, ohne dass die Kellnerin s" ^ ! gekommen wäre. Sie schrieb an den Herrn ^'^ ^ jedoch eine Antwort zu erhalten. So verstt'O F', Das Mädchen konnte nicht zu seinem Gelbe g? Aes Juni sah sie den Herrn einmal im Etabliffeme»^ ^, ihn an und ersuchte ihn, ihr das Geld zu 6 ^il^ ^ dringend benöthige und sie schon lange ^nug 3 e^ch« , Der Herr wurde sehr verlegen, gebrauchte ^> ^F,, sagte schließlich, er würde später in das 2"«' „gj.' drm das Mädchen bedienstet sei, um seine ^M '»1 gleichen. Er lam nicht. Noch zweimal e>u>"'!^ ^ Kellnerin auf ähnliche Weise. Dann sah. ''ßjabü« Wochen nicht. Diesertage erschien er wieder '"'^jii ^F mit einer Dame am Arme. Als ihn die Ke"' ^iß^ schritt sie auf ihn zu und sagte: „Ich bitte, " ^ mein Herr. Ich habe mit Ihnen etwas z" ^ Hatte er vorher das Dienstpersonal der Fürstin zum Hunger verurtheilt, so wurde jetzt dieses Mittet auf sie selbst und ihre Familie in Anwendung ge-bracht. Nachdem sie zwei Tage gehungert, die Fürstin trotzdem standhaft blieb und Rundschit sah, dass er auf diesem Wege nicht zum Ziele komme, gab or die Gewaltmaßregeln vorderhand auf und versuchte es wieder mit Vorslellungeu. Schah Schujah wurde in Freiheit gesetzt. Die Fürstin blieb jedoch standhaft. Da griff Rundschit wieder zu deu früheren Gewalt» maßregeln: die Fürstin wurde von neuem zum Hun> ger verurtheilt. Endlich versprach Schah Schnjah selbst, den Diamant auszuliefern, was auch am 1. Juni 1818 geschah. Der Kohinur befand sich nun, in ein Armband gcfafst, unter den Kronjuwelen von Lahore. Nachdem der junge, siebenjährige Maharadscha Dhulib Singh von der englischen Negierung anerkannt und ein englischer Resident nebst Truppen in Lahore stationiert worden, brach, wie bekannt, jene Empörung zweier Rra.imonter der Sikhtniftpen aus, welche den Unter» gang do5 Reiches der Silhs zur Folge hatte. Am 29. März 184!) wurde die Einverleibung Lahores und des ganzen Pandschab in das indobritische Reich pro« blamiert. Die Kronjuwelen und unter ihnen der Ko° hinur wurden eine Beute der englischen Truppen, und del- kostbare Edelstem wurde 1850 der Königin Vio toria von England eingehändigt, welche ihn als Gegenstand der allgemeinen Neugier eine Zeitlang im Glaspalaste ausstellen ließ. Tiefer Tilimailt ist also nicht ein Theil der briti« jchm MeMleinodien, Mm, MvnjchnHnm der weiland Königin Victoria. Er war in eine Vrosche ^k/"^'"^ im Schlosse zu Windsor auf-^"brt. auch trug ihn die Monarchin nnr bei Staats-e""""l sollte er den, Auge des arokon ^ubluums zugänglich gemacht werden, und m,^ ^Gelegenheit der großen londoner Welt-man d M ?^"lM 185«. Zu jener Zeit schätzte 6^"''' auf nahezu drei Millionen ein^n^/! ursprünglich, wie bereits erwähnt, male "A .°" ^ ^^ doch nachdem er mehrere-tmd d?rr^ """^ hat sich sein Gewicht bedeu- wog^ ^r^""«^ ")" ""' ^vernier zeigte, Steinschleiwk^)^^'" ?"' botanischen "'" "°5 ^ ""rat. Viel-"""'"' T'"'"""l. don ein armer ^ouer t7n bmM?7' 7" 6""ch" w Chorassan als """ der, bei Eroberung '" ihn do "a '^,7."on Besitz Abbas Mirzao fiel mne. dor '.von Russland schenkte, Schleifen in VrU "^? ^"!^^" ^ücke. Durch das Kohinur a "rm^^" hat sich das Gewicht dos "'" '"is " gegenwärtig bundon' näHf ^"'b^st mit dem Steine vor-dostan mit sich räat ^s ^ S«udoranetät über Hiu< falls wird do 'll "der nicht, jodon- '>afältig aufb w ' ,.!^ 6? "''> zu Windsor so 'chwerlich einem ^ der Ort «mtr Vertraue" kanm ist '" ^""' Zas Keheintnis der s», ' ^.ntorosse für feine Tochtor znarundl' ^.F.-tannto, fühlte sich durch dou eckten ^,iß>''" nach seinem blinde verlaugendon Vater-' ^ vlrsöhnt mit dein Manne. .„M'l ^ „Doch!" antwortete er deshalb '" M> „Die Tochter war damals bei der MM - ^ abor jetzt aushält, weiß ich nicht!" ^r'" „Und — meine Frau nannte sw) ^ bürg?" K^'i/ „Elsner. Mit einem ,s' geschrieben ^,ch!"/ sich auch sonst wohl nennen, da Sie I^ ^>s,'l'^, heißen vorgeben!" erwiderte WeipeN,^^!^,,! trauen Plötzlich wieder erwachte, ^'^'„t,^''/ „Meine arme Frau hatte oft ^so!'^ sichton. Es wäre, ja möglich gewesen, ^ a > Deutschland ihren Mädchennamen n" men hätte." . .sl, „Und dieser war?" forschte M'? ^/ Elzner besann sich. AlB'' „Ich glaube, das thut nichts 3"r " .^, er mit einen, unsicheren Aliclo. ^cll"''^/! „Vielleicht doch!" replizierte der ^.^ hin — wie Sie denken! Jetzt bitte ich, / Herausgbe des gefundenen Ringes ^. v ..Ich sollte den Ring heroben < " ^ meiner GaMn —" M ^"bache^ungNr. 188. 1561 19. August 190, h°be leine ^l^ ^ an: „Lassen Sie mich in Ruhe. ich sehr mid cod ' s s,^"'" Die Antwort ärgerte das Mädchen "' den, dien?.' ?°"l ba°i — Polizei-Inspectionszimmer, schien. De. ^ """" Äeamlen den ganzen Vorfall zu er-'"" Inspeciiun« beauftragte einen Detectiv. den Herrn b°" Httrn » „??" ^" bringen. Der Civilwachmann lnd ^me, sei,,^ ^ '°'l "> einem Kaffeehause an der Seite dei ^" Hochnit^s "" ^" " vor einigen Tagen erst von l'hleit als ^, s^'?"^^lehrt war — mit ebensolcher Höf-?"onszin!me r''^" '!"' """ -'" folgen. Auf dem In-n Heller ^li erl . ^" b" Beamte. A) Kronen "^en aiis"^ ^^s!!' ^^ ^?^^ >iog einige Hundertgulden "'f'dass er Gelk "'^ ^^ sich mit dem Hinweise dar^ '^"de. Der Nea. ^"^ ^"^' darüber auf. dass er molesticrt '""cn Sie b; '^ '"id für ihn nur die Antwort: „Dann ?l° el)" be;al In V« '"" ^""fe von drei Vierteljahren wclde, Der .h./! , , '^^»." Die .Nellnerin lam zu ihrem "'"tlenveile ein n . "' l""" ^^au zurücl. Diese hatte ."ses gehM ^ '^"^""g mit der Kellnerin des Kaffee. ^"° a»i nä'M>« <> " verlieh b«nn sofort das Local lind ^ ^ ^'"" ^ zu ihren Eltern zurück. ^„^c> Nvei M.^'^^"k> «egen den Durst.) ?^l'che H' e ^'" - es herrschte damals eine un-^ha»» G s^ , N'eng der in Floridsdorf wohnhafte ^"lcäMi/s" ""'- H'tzr "^»gt bekanntlich Durst und ^"lt. Der bied/ "^'"'^ einen entsprechend unstillbaren , U.llens ^ '" Spaziergänger aus Floridsborf wollte ," "»en, Ui^s ?e entgegenarbeiten. Er spazierte also ^c^'"un7d ?"^ '" ^"^ ""dere und bekämpfte überall 5''°pfttuna k,^?' schliesslich wäre der Durst auch mit Selbstbewußtseins und mit s" halb und halb "" b°ch die Hitze war noch immer n °^'>c!a>>ae«.."!.""l dem Standpunkte vollster Nelt-^"gens ^ l°"°."en ae^ ."^"'^ ^"i den Durst hatte bis zum ^ . ""« das? c! ." °"f b" Nordwestbahnbrücte die """ solchen Temperatur l " ^iii '^ !"^^' warf also zuerst seine kappe h^"' seine ^s c D°"""- "ls er die kühlende Nachte 3?' ^eit^ «? 7, seichen spürte, wollte er diesen ^?.^,d s,7'^'l'nen. Und so warf er seinen Rock. 5!"" W"le. in der ?.4 l< waren. "ch/""'"°N'enm "7 Skiefletten in den Strom. Dann "" e?" '"","«". Als er jedoch am nächsten Tage ^ ^Uiclt n,^ ^"'' ^"» " ^"' Polizei und er- "e ^ Verlustanzeige. Doch die ^ ^ « ml^^7"'d «'bt nichts zurücl. Seit- '"« > den^^as früher, °"> "'"ste" aber selbst^ , "^>"Merninum^ ^" den er nun - Rache- Än>^ In'der^?//.?°'rin a u f d e r L ö w e n. 'lri "U'fesse nd"N!^ «^"'lewoman" erzählt Lady ^ V" ihr M ^ .^''s'' w,e sie im Somalilanbe in ^"?:sie icht^'iol/^ gezogen ist. "^?, -.'« "it dr w?. "^' "" ^" ^. sondern '^ ^' ^'"".eeles c, , r ', der Zuschauerin vo>n Mücken ""ei ,>l iiber2 ^ ^"' ^^' "ber den Vortheil. "'s'r> p.^" ^chm " ' d!, ^!""' ^^ """ «^en Mittag. 'lWcl7>rsod^ ''.^, H'de war intensiv, aber das ^'H?'' Die E.°^^" kragen eines Schirmes un-^^N.b"Hiiqel^3/"'^ Ü"" burch das Dornen-'l»s^U' sucht«!, Ni^l'" ' °a die Löwen augenscheinlich ^'°l e, ! ^"chlreu,t „s/3 ^ ^""°e wieder ein trockenes '" H "le>, d«? '„ d'e Shikaris plötzlich das Löwen-"ßriff ls veite ware , '"" ^"""" ruhte. Ehe wir aber «'' ttht ab" '.' ^ ^" "e ^öwen schon die flucht 5 >?s"z" er ni " ^!^ "°" 'ineni Berittenen >u '"" ">sier sich ^/«'./^^ °°er links auszubrechen. Mn,e ""'"ehrte? lm..'?"^ "" die Reiter nach zehn " ^ «'l",en zu'H . """ .'"' Löwen auch nur einen ^ ' '"^" " 's u d D" shikaris nahmen daher i ^^cn Hale„H.''b N"n entdeckten wir. dass die ^--------^'"^N^hatten und auf ihrer flirte zuriickgiengen. Äalb darauf verkündete ein Schrei, dass die Löwen in Sicht waren. Wieder wurden die Reiter nach beiden Seiten ausgesandt, während ich mit den beiden Reit-llimeelen im Flussbette blieb. Von meinem hohen Sitze aus konnte ich sehen, wie mein Gatte mit Speier und den Shi-lcniä im Dschungel vordrangen, und während ich sie noch beobachtete, machte mich ein gellender Schrei meines Kameel-führers herumfahren, zugleich krachte es im Gestrüpp und nicht M Schritt von mir sprang ein mächtiger Löwe in den Sond. Als er uns sah duckte er sich wie zum Sprunge nieder, bann aber mochte ihm die Geschichte doch wohl unheimlich vxilommen und er retirierte nach dem Gestrüpp. Aber er hatte zu lange gezögert. Denn in diesem Augenblicke lam mein Gatte in dem Flussbetie an, und feine Kugel traf den Löwen hinter der Schulter, zu niedrig zwar. um direct tödlich zu sein. Der Löwe brach zusammen, war aber im nächsten Augenblicke wieder auf den Beinen. Statt uns jedoch anzunehmen. verschwand er in den Büschen. Mein Mann folgte vorsichtig, und nach wenigen hundelt Schritten fand er den Löwen, der sich unter einem Dornbusche niedergelassen hatte, und gab ihm den Fangschuss mitten in die Stirn. Die Löwin entkam. Der Löwe maß acht sfuß vier Zoll von ber Nasen- zur Schwanzspitze und hatte eine prachtvolle gelbe Mähne. Er wurde rasch abgebalgl, und dann traten wir den weiten Heimweg zu unserem Lager an, unter Lachen und Singen unserer Leute, trotzdem sie seit dem vorigen Abend ohne Nahrung waren. Neue Erfindungen. Den Mittheilungen des Patentanwaltes I. Fischer in Wien entnehmen wir Folgendes: In Sidney (Australien) wurde vor kurzem ein neues Sprengmittel, das Kallenii, einer Probe unterzogen. Dasselbe unterscheidet sich dadurch wesentlich von dem Dyma-mit, das anstelle eines unverbrennbaren Materiales wie Infusorien - Erbe, Eucalyptus - Blätter und die Rinde gewisser Baume als Basis des Sprengmittels verwendet wird. Diese enthalten eine ziemliche Gasmenge, und ihre Verbrennung vergrößert demnach die Explosionslraft. Das ganze Gemifch, aus dem das Sprengmittel besteht, ist demnach explosiv, und dies ist begreiflicherweise ein Vortheil in Bezug alls die Wirksamkeit und die ölonomifche Gebarung. Außerdem soll die vollkommene Rauchlosigleit das ttallenit ouch für militärische Zwecke sehr geeignet machen. » Bekanntlich ist das reine Kupfer jenes Metall, das infolge seiner großen Leitungsfähigleit am vortheilhaftesten für elektrische Maschinen angewendet wird. Nun ist es aber äußerst schwierig, wenn nicht unmöglich, entsprechende Gussstiicke aus reinem Kupfer herzustellen, und man war daher bemüht, die betreffenden Gufs-stiicke ber elektrischen Maschinen nicht aus reinem Kupfer, sondern aus Legierungen, wie Kupfer mit Zink oder Aluminium, herzustellen. Die Leitungsfähigteit des so hergestellten Clücleü betrug aber in der Regel nur 50 <)<, der Leitungsfähigleit des reinen Kupfers, und man hatte somit Hilfsmittel von nur sehr zweifelhafter Güte gewonnen. Nun hat der Ehemiler A. S. Summers ein Verfahren erfunden, mit dessen Hilfe Kupfer-Gussstücke von über W ^, Leilungs-sähigleit leicht hergestellt werden lönnen. Dies ist eine für die Metallurgie und den Bau elektrischer Maschinen epochemachende Erfindung. Zweifellos ist ein Mittel, durch welches ber verbrauchten Luft Kohlensäure und Wasser entzogen, daher Sauerstoff zugeführt wird, von großem Werte. Leider sind die bisher ^u' diesem Zwecke angepriesenen Arcana alle nicht geeignet gewesen ihn zu erfüllen.Anders scheint es aber mit einem von den Ehemilern Desprer und Aalshazard erfundenen Mittel bcstellt zu sein das vor einigen Tagen der Akademie der Wissenschaften vorgelegt wurde. DasMittel besteht aus einem Gemische dessen wesentlicher Bestandtheil Natrium-Superoxyd ist Versuche, die mit diesem Mittel vorgenommen wurden, haben geradezu glänzende Resultate ergeben. So wurde die Luft in einem engen Raume, in welchen eine Anzahl Hunde und Schweine bei nahezu völligem äußeren Luftabschlüsse eingesperrt waren, nach lurzer Zeit durch Einführung des Mittels soweit regeneriert, dass sie nthembar war. Local- und Provinzial-Nachrichten. Geburtsfest Seiner Majestät des Kaisers. Zur Feier des Allerhöchsten Geburtsfestes Sr. Majestät de^ Kaisers, Vas von der Bewohnerschaft Laibachs in gewohnt patriotischer Weise begangen wurde, hatten bereits vorgestern alle öffentlichen sowie mehrere Privatgebäude Flaggenschmuck angelegt. Am Vorabende des Allerhöchsten Geburtsfestes veranstaltete die hiesige bürgerliche Kapelle einen Umzug durch die Stadt und brachte sodann im Hofe des Landesregierungsgebäubes drei Musilnummern zum Vortrage. Die Vollshymne wurde vom zahlreich versammelten Publicum stürmisch acclamiert. Aus Anlass des Allerhöchsten Geburtsfestes Sr. Majestät des Kaisers fand gestern um 8 Uhr vormittags in der St. Pelerslirche ein feierlicher Militär-Gottesdienst statt, ber vom Herrn Militär-Euraten I v a n e t i s> durch eine aus die Feier des Tages bezugnehmende Ansprache eingeleitet wurde. Dieselbe klang in die Worte aus: Soldaten! Im Geiste vereint mit unseren in dieser Stunde auf dem Manöverfelde zum Gottesdienste versammelten Waffenbrüdern, wollen auch wir die Festgedanlen, die in diesem feierlichen Augenblicke unsere Herzen burchzittern, mit dem andachtsvollen Gebete zum Ausdrucke bringen: Allmächtiger Gott. der Du die Macht und Herrlichkeit schenkst, hebe am Morgen dieses weihevollen Tages Dein Antlitz iiber un-stien Kaiser und König und sei ihm gnädig! Reiche ihm Tcine Rechte, damit seine Tritte nicht Wanten, sondern sein Gang fest bleibe auf der nach Deiner Fügung ihm vor-gezeichneten Bahn und lasse Tag für Tag die Sonne Deiner Gnabenhuld auf ihn herniederscheinen, auf dass von seinem Throne Segen ausgehe in alle seine Lande und von diesen wiederum im vollen Glänze zurückstrahle auf unseren erhabenen Kaisers und Königs Majestät! — Dem Gottesdienste, zu welchem die dienstfreien Mannschaften der Wach-detachements des 17.. ^!7. Infanterie-Regimentes und ber Landwehr sowie Abtheilungen der Artillerie- und Scmitäts-lruppen im Parabelleide ausgerückt waren, wohnten auch GM. Freiherr v. Gall, die Oberste v. Salomon und Knobloch, Oberstlieutenant v. Tornago, Major S t i g l b a u e r. Platzcommanbcmt Hauptmcmn I ani -c z e l, Stabsarzt Dr. Star »>, Militär-Verpflegsverwalier Brabetz und mehrere andere Stabs und Oberofficiere an Um 1 Uhr nachmittags verfammelten sich die in Laibach weilenden Officiere „nb Militärbeamten des activen Stan» dce in dem mit dein Kaiseroildnisse und Topfblumen geschmackvoll decorierten Restaurationssaale des hiesigen Casino zu einem Festbankette, das sich in jeder Beziehung sehr anziehend gestaltete und in dessen Verlaufe Stabsarzt Doctor Star 5 als der Rangsälteste untei den Festtheilnehmern tll'.en schwungvollen, mit heller Begeisterung aufgenommen nl'n Trinlspruch auf Seine Majestät als den obersten ttriegs-helin ausbrachte. In der Domlirche fand gestern um 10 Uhr vormittags ein vom hochwürbigften Herrn Fürstbischöfe Dr. I e g l i ü crlebriertes Hochamt statt, welchem Herr Hofrath Dr. Graf Schaffgotfch in Stellvertretung Seiner Excellenz des Herrn Lanbespriisibenten, mit den Räthen und Beamten der l. t. Landesregierung, weiters Vertreter der sonstigen Behörden und der Schulen sowie eine große Anzahl anderer Andächtigen beiwohnten. Die Hcmptmomente der heil. Handlung wurden durch Kanonenschüsse vom Schlossberge signalisiert. n^! Ncht.ims;,a,r Ci^thnm.r dl's ""n, s "" ''"«'rt« NNtÄ"'.'U'" ^ ditto!" ^ ^"Nwll iib.rl^. .., w.s zu ^wn ^!"7m, ^^"^ MM'05 lligon. "nch, "e Inter-'w" ^">'« Mi,,«..,,, !«,m,' swrlx'lic ^rml zu trmm'n!" s^k' rr mit schr M imi. twtcr schmerzliche Nl'siniwtwii, indcm or don Ring ml'> dor Vrustwscho somo5 9lollo5 zog. „Mor selbst-vorsliindlich l'mm ich ^linoi, v.hr Cmentlnlm nicht lwr-oiitl,lillo». ^'»r l'ino ,^NM' wordon ^io mir noch or-lmlbon nnd violloicht l'omiwwrton. Wio ,md wo lmbon Sio dio Moinon lonnon l.N'l"-nt? .uöunon Sio lnir .icir loinon Wink qol'li,, wo ich violloicht moino Tochtor sindoc' >>ch tmn l)iorl,or in dor frohon Hosfnnna. etN'ao von moinon ^iobon zn orfadron, nnd ich lann 05 noch nicht fasson, dnsc' ich wiodor. N'io schon so oft, oino Ent-tänschnnzi orloben soll. lonnon Sie lnoine Tochter ^lithlirine'c'" ^hro 7vllN, hlit llno Tochtor .ttntho. ^ornson, jodonfallo »nr eino M'tiirzniM von .^latlilirino. ^nch don, Tido dor Mnttor tlin> sio mlf moino Vordnlassnn^ — ich conswtiorto al'> ?lrzt don Tod Ihrer i>rliu — in oino Ponsion nach Dresden, mn sich dort aid Leh. i-orin anc'bildon zn lassen. Sie lvar diesem anstrengen-den Vornfo abor anscheinend nicht zuwachse,,, wnrde ! lranl nnd Win in dao Han>> einer Hamburger Tame. Von dort ist sie eine» Taaec' — vor wenigen Monaten ! ^.^j _^ spilrlos verschninnden. In derselben Zeitung, ! in lnelcher ich den Verlnst ded Ringen annoncierte, l bofindot sich, N'eni, ich nicht irre, anch eine Aufforde-! rl„i.i an alle diejenigen Personen, welche iiber iiäthe 'El'-nerc' gegenwärtigen Anfenthalwort eine Auölunft ! geben lännen, sich so bald als möglich auf dem Ttadt» Hanse ä" '»eldon. Vil' jctzt aber hat sich noch niemand gemeldet." „llnd >vie hieß die Dame, bei der sie zuletzt war?" „^ran von Kangfeld." Weipert entnahm seinem Portefeuille einen Hundertmartschein und legte de<» selben Elzner hin. „Ihren Hmderlohn," sagte er. „Tie ?l0th zwingt mich, ihn anzunehmen," sagte dieser seufzend, mit boschoidener Miene. Nnd nach lnrzer Panso: „Werde ich wohl in einiger Zeit einmal nachfragen dnrfen, ob Ihnen der Änfenlhalt meines Uinde<' inzwischen bekannt geworden ist?" „Sie lönnen ruhig nachfragen kommen l Ich selbst habe da5 grös;te Interesse darm», Ihr ^rälllein Toch. ter wiodor,;nfindon. Natürlich hätte ich leine Ursache, ^hnon den Aufenthalt derselben zu verheimlichen. Sie lassen mir wohl Ihre Adresse hier?" , „Mit Vergnügen!" Der Schauspieler nahm dao dargereichte Vlatt Papier m,5 Woiperto Hund und kritzelte seinen Namen daranf. In diesem Augenblicke siel Weipert erst wieder Mr. Pitt5 Schreiben und dessen Hinweis auf Jean (5lzner ein. Welch ein seltsamem Zusannneittreffen >var das! „Sie waren bis vor kurzem in Newyorl?" fragte er, Der Angeredete bejahte. „Ich bin Cnde August erst nach hier gekommen. Durch Zufall belam ich ein Neborfahrtt'billet auf dem ,l>ürst Vi.5marck' zn ermäßigte,» Preise." Laibacher Zeitung Nr. 188.____________________ 1562 19. August 1^ Nach dem Hochamt« erschienen im l. l. Landespräsibium mit der Bitte, den Ausdruck der unwandelbaren Ergebenheit und Treue an die Stufen des Allerhöchsten Thrones gelangen z'l lassen: Herr Landeshauptmann v. Detela für das Land und die l. t. Landwirtschaftsgesellschaft. Herr Bürgermeister Hribar, Herr Plantan, der Herr Präsident der lrainischen Notariatslammer Plan tan, der Herr Präsident der lrainischen Advocatenlammer Dr. Maja-i on der Herr Präsident der trainischen Handels- und Gew/rbelammer Kukar, der Herr Präsident der lrainischen Uerztetammer Dr. Ritter »lei we is d. T r st e-ni^ti, Herr Luckmann für die trainischen Vereine vom Rothen Kreuze und der Herr Commandant des Lai-bacher Veteranenvereines Mihali 5. Die Domconferenz des St. Vincenz'Vereines hat aus Anlass des Allerhöchsten Geburtsfestes Sr. Majestät des Kaisers die Armen mit Fleisch und der Präses der Con-ferenz überdies jeden Armen mit einem halben Liter Wein betheilt. Das Allerhöchste Geburtsfest wurde im Bezirke Adelsberg allenthalben feierlich begangen. Der Marlt Adelsberg war am Vorabende festlich beleuchtet; die Musikkapelle des gegenwärtig zur Concentrierung hier weilenden 47. Infanterieregimentes durchzog, begleitet von Lampionträgern. mit klingendem Spiele den Marlt und brachte vor dem Ab' steigequartier des hier weilenden Truppen«Divisionärs FML. Edlen v. Chavanne sowie vor dem Amtsgebäude der l. l. Bezirtshauptmannschaft mehrere Tonstücke zum Vortrage. Am Festtage selbst fand auf einer Niese nächst Abelsberg eine Felbmeffe statt, zu welcher Se. Excellenz FML. Edler v. Chavanne, GM. v. Valbass. Oberst v. Le.eb erschienen waren und das l. u. t. Infanterie-Regiment Freiherr von Beck Nr. 47 6Q Mi-acls ausgerückt war. In der Decanatspfarrlirche fand um 10 Uhr ein feierliches Hochamt statt, welchem die Spitzen der Staats- und der autonomen Behörden sowie zahlreiche Andächtige beiwohnten. — In St. Peter, wo gegenwärtig das t. u. l. Infanterie-Regiment König der Belgier Nr. 27 zur Concen-tnerung weilt und welcherOrt gleichfalls «ich geschmückt und mit patriotischen Emblemen und Transparenten geschmackvoll geziert war, fand gleichfalls eine Feldmesse statt, welche angesichts der Anwesenheit hoher militärischer Würdenträger ein glänzendes militärisches Schauspiel bot. Um 1 Uhr nachmittags gab der zur Insfticierung der Truppen in St. Peter anwesende Commandant des 3. Corps FZM. Ritter von Succovaty in der Nahnhofreftauration ein Diner, zu welchem erschienen waren:: Se. Durchlaucht Fürst Hugo zu Windis chgrätz, Se. Excellenz FMÜ. Edler von C h a -danne. Generalmajor Edler von N a ld a s s. die Oberste von Leeb, von Zimburg und Eckhardt. Bezirks-hauptmann Ritter von üaschan, Oberstlieutenant von Caesar, die Majore Schlimaczel, Braun und Schmidt, Pfarrer ZuPan, Stationschef Schuster ! fchitz, Hauptmann von Mayer hofer u. a. m. Der von Sr. Excellenz FZM. Ritter von Succovaty gesprochene Kaisertoast fand begeisterten Wiederhall. Den eingelangten telegraphischen Meldungen zufolge wurde das Allerhöchste Geburtsfeft in allen Theilen der österreichisch-ungarischen Monarchie feierlich begangen. Alle Blätter widmeten dem hohen Tage Festartitel. — (Personal nach richt.) Seine Majestät der Kaiser hat die Beurlaubung des Fregatten - Capitäns Friedrich Schwickert als derzeit untauglich mit Narte-gebür auf die Dauer eines Jahres angeordnet. — (Personal nach richten.) Der absolvierte Nechtshörer Herr Johann D i h wurde zum Conceptspralti-tanten bei der l. l. Finanzdirection in Laibach ernannt. — Nti der Fmanzwache wurden befördert: der Respicient Paul Lunder zum Oberrespicienten. der Oberaufseher Lorenz Fleischmann zum Respicienten und der Aufseher Tho-ma3 Mihelii- zum Oberaufseher. — (EinHebung der Schulbeiträge von Verlassens chasten.) Das l. l. Finanzministerium Hai im Einvernehmen mit den betheiligten l. l. Ministerien gestattet, dass nunmehr die von Verlassenschaften in der Stadt Laibach bemessenen Schulbeiträge vom k. l. Hauptsteueramte in Laibach eingehoben weiden. —o. — (Entscheidungen in Gemeindewahl-angelegen hei ten.) Der Verwaltungsgerichtshof hat über einschlägige Beschwerden folgende Entscheidungen getroffen: 1.) Oldnungöwidrigleiten, welche das Wahlergebnis nicht beeinflussen, begründen leine Nichtigkeit des Wahlactes. 2.) Das Princip der geheimen Wahl wird durch Verwendung äußerlich erkennbarer Stimmzettel nicht beirrt. ?.) Der zur Wahl aufgerufene Wähler hat lein Recht zu verlangen, dass ihm Zeit zur Ausfüllung des Stimmzettels gewährt werde. 4.) In der Unterlassung einer nicht gesetzlich gebotenen Art der Verlautbarung ist ein Mangel dn Kundmachung nicht gelegen. —o. — (Czechische Radfahrer in Laibach.) Vorgestern gegen Mittag trafen an 20 czechische Radfahrer, darunter drei Damen, in üaibach ein. Die Gäste wurden von den hiesigen slovenischtn Radfahrern herzlichst begrüßt und sodann in den „Narodin Dom" geleitet, in dessen tleinem Saale ein Bankett stattfand. Herr Rudolf Vesel brachte den Gästen im Namen des Verbandes der slovenischen Radfahrervereine seinen Willlommgruß. auf welchen der Vorsitzende des Verbandes der czechischen Radfahrervereine. Herr Fabrikant Klime8, dankend erwiderte, indem er gleich-Zeitig ein seitens der czechischen Damen den slovenischen Nadfahrern gewidmetes Geschenk überreichte. Bürgermeister Hribar begrüßte di« Gäste in slowenischer und in czechi-scher EpiaHt. 8s folgten noch mehrne Tllnlsprü'chl, und , nach aufgehobener Tafel begaben sich die Gäste ins Rudol- > finum, machten eine Rundfahrt durch die Stadt, bestiegen den Schlossberg lc. — Abends fand in dem reich mit Lampions und Fahnen geschmückten Garten des „Narodni Dom" ein vorzüglich besuchtes Concert statt, das dank den Darbietungen der Gesangsvereine „Slavec" und „Ljubljana" sowie der bürgerlichen Musikkapelle einen sehr schönen Ver' lauf nahm und die Anwesenden bis in die späten Nachtstunden in froher Laune beisammenhielt. — Die Gäste haben gestern Laibach verlassen und fuhren nach Abelsberg zur Besichtigung der Grotte. Vor ihrem Eintreffen in Laibach hatten sie verschiedene Punkte in Oberlrain berührt und waren von der Bevölkerung überall sympathisch begrüßt worden. — (Von der Erdbebenwarte.) Gestern ver-l zeichnete der Universalapparat der Warte ein von einem ziemlich entfernten Bebenherde stammendes Erdbeben, das um 8 Uhr 46 Min. früh begann, 3 Minuten dauerte und einen Maximalausschlag von 1 min aufwies. — (RömischeFunbe inLaibach.) Zwischen dem Bahnkörper der Südbahn und dem Coliseum wurden beim Legen der Gasrohre in einer Tiefe von s<0 Centimeter unter dem Straßenniveau zwei Gräber angefahren. Im Sarlophaggrabe fanden sich Knochenreste, Trümmer einer Lampe mit Cresces. Münzen von Licinius und Valens, Bronzeringe :c. Etwas weiter nördlich lag ein Slelet ohne Steinsarg frei in der Erbe. Die trefflich erhaltenen Funb-sti'cke wurden von Director Aurthard dem Landes-museum gewidmet. — (Todesfall.) Heute in der Frühe wurde der l. l Notar Herr Victor Schönwetter aus Laibach am Vchnhofe in Aischoflack. woselbst er ein Billet zur Fahrt nach Laibach gelöst hatte, von einem Schlaganfalle gerührt rnb verschied sofort. — (Concert in Velbes') Das Concert, welches ani 14. b. M. in Veldes zu Gunsten des Curhauses vom Velbeser Gesangschor unter Leitung des Herrn Franz Rus und unter Mitwirkung von Curgästen und der dortigen Cur-lapelle veranstaltet wurde, erfreute sich sowohl in künstlerischer wic in finanzieller Beziehung eines geradezu ausgezeichneten Erfolges. Der Saal war schon tagsvorher bis auf einige Sitze ausverkauft, und am Concertabenbe konnte überhaupt leine Abendcassa eröffnet werden, so dass eine sehr große Anzahl von Concertbesuchern leinen Platz fand. — Einen ausführlicheren Bericht über die Veranstaltung bringen wir mcrgen. — (Sodawasser-Erzeugung.) Wie uns mitgetheilt wirb. errichtet Josef Ki icher in Domfchale eine größere Netriebsanlage zur Sodawasser - Erzeugung. In dieser Angelegenheit wirb die commissionelle Local-verhandlung am 31. d. M. vorgenommen werden. —o. — (Durch ben Alitz getübtet.) Man schreibt uns aus Rieg bei Gotlschee: Im Dorfe Händlern bei Rieg, Bezirk Gottschee, wurde am 16. d. M. vormittags der dortige Grundbesitzer Johann Bartelme im Alter von 37 Jahren durch einen Blitzschlag gelobtet. Der Strahl gieng durch den Kamin ins Vorhaus und von da ins Wohnzimmer, wo die Familienangehörigen versammelt waren. Ein durch den Strahl betäubter Knabe konnte wieder zum Bewusstsein gebracht werden, während bei dem Familienvater die Wiederbelebungsversuche erfolglos blieben. " (Vom Blitze erschlagen.) Aus Tschernembl wird uns mitgetheilt, dass am 14. b. M. um halb 6 Uhr früh der 44 Jahre alte, ledige Auszügler Georg Hello aus Lahina. Gemeinde Nutoraj, auf der Hutweide bei Lahina. woselbst er Vieh weidete, vom Blitze erschlagen wurde. Der etwa vier Schritte von ihm entfernt gestandene Peter Plavec wurde vom Blitze betäubt, erholte sich jedoch bald wieder. —r. — (Gemeinbevorsteherwahl in Groß-dolina.) Bei der am 28. Juli vorgenommenen Ergänzungswahl wurde zum Gemeindevorsteher der Ortsgemeinde Großdolina an Stelle des erkrankten Dr. Ignaz Namor« der Grundbesitzer Johann Frigelj aus Grohdolina gewählt. —c -— (Schatzgräber-Schwindel in Spa« n i e n.) Bekanntlich langen seit einigen Jahren aus Spanien an verschiedene Adressaten in Oesterreich Briefe des Inhalts an. dass in der nächsten Nähe des Wohnortes des Adressaten rin Schatz vergraben liege, welchen zu heben er eingeladen wird. Demjenigen, der auf diesen Vorschlag eingehl, werbeil >n weiterer Correspondenz durch verschiedene Vorspiegelungen Geldbeträge entlockt, bis er zur Einsicht kommt, dass er raffinierten Schwindlern in die Hände gefallen ist. — Dieser Entierro- (Schahgräber-) Schwindel hat nach der durch das l-u.k. Consulat in Madrid im Februar l. I. veranlassten Verhaftung von zwei daran betheiligten Individuen Namens Carlos Carrigo Neck und Ricardo Pörez Y. Hermandez nur kurze Zeit geruht, und Nachfolger der Verhafteten yalien das Absenden von Schwindelv'riefen wieder aufgenommen. Das genannte Consularamt lässt es sich an-^>A." ^"' *" spanischen Regierung zur Entdeckung der aUsalllgen Missethäter behilflich zu sein und so oft es von ^"'. ,"" Gebiete der l. u. t. Monarchie begangenen Schwmdelveisuche Kenntnis erlangt, wendet es sich an die '.""ende mländische politische'Behörde mit dem Er-ab^n^ "« !"" spa'üschen Schwindlern an ihre Opfer Sudeten Nr.efe und Document« den letzteren abzuver-damit auf Grund derselben die ?"^" und die Verhaftung des Ab-""'". Den Empfängern solcher ^^^I^^eselben sofort der nächsten Geflügelzüchter auf das dringendste zu empftb^ Bezüge von Geflügel aus Deutschland mit gl"^ M vorzugehen, solches importiertes Geflügel vor ^>> in den Hühnerhof vierzehn Tage abgesondert?" ^>> zu nehmen und genau zu beobachten, damit ^ , » <5mschleppung dieser Seuche möglichst hintangeha>, Theater, Kunst und Literatur. — (Ein Führer durch Cilli u ">> ^ bung), verfasst vom Stadtamtsvoistande , s Fllrstbauer, ist im Verlage von Fritz ^^' erschienen. Das schön ausgestattete Büchlein en' / übersichtliche Beschreibung der Stadt mit Au'M" -Anstalten und Einrichtungen, die von allgeme»," ^-sind. eine lebhafte Schilderung der reizenden HM .^it einzelner Ausflüge. Da seit dem Jahre 1894 le"^, Büchlein erschienen ist, wird der Führer gewis." M trilllommen sein, welche die freundliche Sannsta^ ^ schon kennen oder sie als Sommerfrische zu besucht - ^ Das Büchlein, das nur 00 k lostet, kann bestens werden. eH«' — (Zusammenschluss der Ve",. rungs- und Fremdenverkehrs-^ ß,s Ein bedeutender Schritt nach vorwärts auf ^ d«,6 Fremdenverkehres in Oesterreich ist mit ^^^/ des „Wegweiser durch die Sommerfrische" ^ ^ (Schriftleitung und Verwaltung: Wien. ^.".V,^ gasse «8) gethan. Die Schaffung eines Vereis ,^ V^rschönerungs- und Fremdenverkehrs - Aereu ,5 Freuden zu begrüßen, und man kann nur l"" ü" auch diejenigen Vereine, die bisher auf die ^^ ^ I'<.ui» statt, .>"^ec^ ^ öslerr.-ungar. Botschafter und mehrere 3^>tg , ^ ungar. Colonie beiwohnten. , « O^/ welchem das Personale der osterr.-ungarlM ^"5 ^! Agentie. Vertreter des Fürsten, die Min'!" ^„^ sche Corps und die Mitglieder der öste"-' /' , beiwohnten. Oei^L , Constantinopel. 17. August. " ch, ^ Audienz des österr.-ungar. Botschaft"^ " SH^ ,. gab der Sultan anlässlich des Geburt""^ !i»"^ ^ deö Kaisers und Königs Franz Josef >^^ 6<' ^ innigen Freundschaft und Hochachtung Ausdruck. K. Die Pest. ^ ^ ^ Constantinopel, 17. ^ Tagen lein neuer Pestfall vorsselomme» >!'^ ^e ^// ^ rath heute die ärztliche Untersuchung "^jel« ^ der von Constantiiwpel abäsenden ^^dh<' morgen an werden den Schiffen li"! , . a/folgl weiden. ,F,? z Paris. 1«. August. „Echo be?"o,>v<"»Fs ^ ein angebliches Interview seines 6"^^/" Grasen Waldersee. welcher sein Lob "^ el / Coldatcn wiederhol» und erklärt hätte. ^ ^v lichleit eines Krieg«s zwischen Fla'"" ^^ nicht mehr glaube. ^W -^^Hilung Nr. 188.__________________________________l563________________ 19. August 1901. Angekommene Fremde. Hotel Stadt Wien. 2—Vim?ch"^^H°merle, Steniz. Steiner, Private. ^ I Cchlifser T»^ ^ 3°milie. Privatiers: Donaner, !?. ttochar, Nraür/ ^,7"": Muck.SeiU. Private; Kunz. ?^l!,Coh^.?"".«' Ollchbaner, Ksite.. Wien. - Weber. ^m°n. Tob'nia ^^'^utenant; Freyberger. Kielhauser. ^"w, Privat?'l^5^' ^bl. «flte., Graz - Ermants. «.^llil s,F^^^ ^ ^ ^ s. Familie. Leoben! ^ «nwsialdirT ''HW Gbrz. - Mergel, s. Familie. ^enburn. ^ SimnmM ^' ^ -^""schy s-Frau. Beamte. . "au. Gutsbcsiw Ä> 'Familie, ^'vat. Pisel. - Urbaniic. ',^ ^ Naumeisler ?/^"i> "^ Majdii, Dampfmühlbesiher. H"' Münch" ''"' Z?"' «rimn. - Baron Nolherer. ^.l'uWn.^A, Kber Deutsch, kflte.; Oblasfer. Ver-Mnii.e, Trient. "'"ouch. Privat. Salzburg. - Anzelini Hotel Nefaut. i^ä^haNnwn' V?' ^"f, Oelonomo. Privat; Dr. Combi, i °?"P"M. ,/l l 's H°"the; P.sle. l. l. Bauratl): Pap 7'^W>! 3 Nla ^"^".'""! Eomus. Großgrundbesitzer; Trieft. - Kozella. 3"^ ' Profe?Är7""' ^ ?"""""''-'- 3°lslmeister! lM,?""' »°PP r ÄM.^5°^°""' Kohnberger. Doun- ^ '"^ben°a V^^'^'"'- " Sonnenberq. Kfm., ,3?°' " A°lv" ^nÄ"' ^"sden. - Premoser. Beamter ?! 9"e 3ai2 '""/ Nanjalula, - Rnckova, Schaut 'H°'Kr! Kubi?^~ ^°ö°'< Königinhof. - Suief. ,."»' Pfairei Stni^ U' — Obulirn. Beamter. Zara. — «in nl^ ^r. Notuw ^' ^ wugliermovich, ksm., Nagusa- '^"e. ^"«'Procurator, Innsbruck. - Aenturini. , 'ln, lg ^". Oberlehrer. Nobrova. "ln5?' Ptibat^^^^°^' Gjorgjevi.', Private. Semlin. ""d '^ Kfn.. s.Frau; von >'h r .' ^"ch " l f' s?"bal. Inspector. Trieft. - Korn. ^<'i^Mt'"^,H,°"ptN'°nn; ^rndcsberg. Schlafer. ''°H M°>> Tivol'l'' ^"»'^eamter, Min. - Iorentona. V3«?"^ !?^'°'.l- l-Profrssor^Prag. - ^° 1^1m.. X' "n"?^'^ t.ul.Hauftlmann; >«'' ^ ^^ """l'e'l' itsm.. Oberlaibach. -^ttL^udapcs '__ ^^°"l,. ttfm.; Teson. l. u. l. Ober- ?^^<°ier L?^ "rainbnr«,. - 6"<^ ^i„lH ^N°rs. - Zainil. Privat, s. Sohn, ^^ma.^mi«^V, " ^°"" ^er, ^.17 Verstotbeue. ^^s'wße'3. ",?"^', Franz ttavöie. Fuhrmannssohn, 6 M., ^ Katharina Zadergal.Wchin, ^ ""' W.s '1// ^^'p' ''"»lv«i« P«lm. - «in- '°s ' ^ I es« ^ " I. Gruberstrahe N, ^^°ru!^ lb M., Frosch- ^^"toziehuug vom 17. August. ^7 '' " " W 51. ! ^ 71 50 2? 34. Volkswirtschaftliches. Laibach, 17. August. Die Durchschnittspreise aus dem heutigen Marlte stellten sich loie folgt: Mllrtl.>M«z«.. VlarN.lMgz«.» Prei» ' Pre<» ' li,b X, k XbXb Weizen pr. q . .-------17 20 Vutler pr. lcz. . . 1 99------- Korn » . .-------14 — Eier pr. Stück . . —! b------- Gerste ...-------13 50 Milch pr. Liter . . - 18------- Hafer » . .-------16!— RindfleischI»pr. lcß 1 2b —j— halbfvucht ...-----------^— Kalbfleisch » 125------- Heiden » . .-------13 40 Schweinefleisch > l 30------- Hirse, weiß ...-------1? 40 Schöpsenfleisch . — 80------- ltuluruz »..-------1» — Hähnbel pr. Stllct I----------- Erdäpfel » . .-------4 60 tauben » — 3b------- Linsen pr. Liter . — 20-------Heu pr.«,.... 4 50------- Erbsen » . - 3b-------Stroh ...... 4 20 -ssisolen » . — 24-------Holz.hart., pr.Cbm. 860------ NindSschmalzpr.kß 2 20 -<— — weiH., » b^b0------- Schweineschmalz » 1 30 — Wein,roty.,pr.Hltl.--------------- ?pect, frisch » 120------ —weißer, »--------------- — geräuchert » 1>50------- Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehvhe 306-2 m. Mittl. Luftdruck 736 0 mm. ,7 2U. «. 736^ 2g^c» ^. mäßig fast bewölkt "' 9 . A. 737 7 176 SO. schwach heiter 7U.Mg. 798 7 15 4 windstill bewölkt I». 2 . N. 738 7 23-3 NO. mäßi« fast heiter 0 7 ij . «b. 739 b 19 1 NW. schwach fast heiter 19 l 7 Ü7F. ! ^9-9 j"I5^ij O. schwach j heiter j U 0 Las Tageömittel der Temperatur vom SamStag 18-1 ° und vom Sonntag 19-3°, Normale: 16-7", beziehungsweise 18 «°. Verantwortlicher Redacteur: Anton Funtel. Ovoße Auswahl von Schablonen für Iimmermaler, neueste Muster, billigste Preise, bei »rüder Vberl, kaibach, Kranci^canergasse. Nach aus. wärts mit Nachnahme. (935) 11-5 EcfiL^23jiyn!nmn3 I 3 In Laibach nur beim Apotheker 2 Piccoli. päpstlicher Hoflieferant. I " Auswärtige Aufträge gegen Nachnahme- Zahnarzt ^^ »-1 D' A, Praunseis ist von seiner Reise zurückgekehrt und ordiniert wie früher von 9 bis 12 Uhr vormittags und von 2 bis 5 Uhr nachmittags Marienplatz Nr. 3. (2855) 3—2 ?. 13/l 1. Edict. Das k. t. Kreisgericht Eilli hat die Einleitung des Verfahrens zur Todeserklärung des gegenwärtig etwa 60 Jahre alten, blödsinnigen Josef Sunlo, unehe« lichen Sohnes der am 15. Mai 1870 zu Ratschach im angeblichen Alter von 56 Jahren verstorbenen ebenfalls blöd« sinnigen Kaufmannstochter Maria Sunlo beschlossen. Der Genannte befand sich vom 24. April bis 7. Juli 1864 in der Pflege der alten Irrenanstalt in Graz. von wo er mit seiner obgenannten Mutter nach Ratschach reiste, wo er bei Josef Kutschera in weiterer Pflege verbleiben sollte. Am 8. Juli 1864 entfernte er sich aber von Ratschach und wurde feither nicht mehr gesehen. Spuren desselben sollen gegen die Save zu bemerkt worden sein, weshalb vermuthet wird, dass er in seinem Irrsinne in den Fluss gerieth und ertrank. Wer immer über den Verschollenen Nachrichten zu geben vermag, wird auf« gefordert, dies bis 15. August 1902 bei dem gefertigten l. l. Kreisgerichte oder bei dem für den Abwesenden bestellten Curator H:rrn Dr. Josef Kovatschitsch, Rechtsanwalt in Cilli. zu thun. weil nach Ablauf obiger Frist über neuerliches Ansuchen der Betheiligten um Todes» erklärung des Obgenannten die Entscheidung in dieser Sache erfolgen wird. K. k. Kreisgericht Cilli, Abth. I, am 2. August 1901. Gsurse an der Wiener Dörse vom 17. August 1901. «»«>» .«°<.»,n «°«»b>««. Vle no«»!»,« «ourit v»rstth»n fich »n Kr°nen»«hrun«. D!e Vt°l»m,n, l«»»»". (blo, ) 8K'U^ »t«al,schnlh b«r l«nd«r d»r «nz«lllsch»n Klo»,. ^?lNl«, per «affa . . , S3 1» 9» »!. Nn/?. bl°. dt», p,r NM»° . «3'lb »»»z »bt,».^!° « ^ »ufl.-l00»l. ,73w l,4 60 /. rroat. und ,l«v°n, bet?» «30 ^»o ««^«"^^-'""lelht «78 . l0b- l«, - dl« ^.^"d»««en . .' ' l08?N,N4,l> z « dt«. ,M,l«.. ,d. ,,n) l«.--------- «,^bl» cl»98j . . . . «30 9«»0 »«/ » 'l'l'nlthen. verl»»b. »°/. '«l »0 »0l 80 Dftndbrlsft »lt. V«d«. »ll<>.»st.in»0I.»erl,i»/, 9<»z 95»» !»..efierr.«»nbt«.Hyp..»nst.^/. »7- »8-0e»..»n«, «anl «'/^»hr. »nl. 4»/,......... 99 - ,oo-. dt«. dt,. l»t»hl. »«l. ««/» . 99- ,00 - «p»r,»1l«.«.»st.,»0I.vtll »»,, 98« 99 »b Gls»nb«hn^rlVllt»l»« Gbllgatlonen. gtrb«n»nb»<»i°rbbal!N »m. »8»» 98«, «9«, Otsterr. «°rdw,ftb»hn . . w? - «o? uo Vtant»b»l,n i...... «9 - 480 6l> Vllbbndn»3°/«ver«.I«nn.»Iuli »<» li »4^ ll, bt,. «» »°/,...... «t'-l»,'- n»««a«ll». «ahn..... t0ü«)to«b»i!,-^ ,z? - ^>/ ,, »m, »889 «» - «zz - 4« °!d°nll,,^Dampf1ch, lt"ll.. . »«" - 040 - z°/° Vonau.«,«ul,H«l» . . - «« — «»- N»»e„»»»l,ch» l»»l«. «ubap.'Vastllcn lT>»«b»u) » ll. t« »^ »7 »o ll...... "N bU «»« 5" ,l°r«.U°jt 40 si. ««. . . . 1« - ,« _ 0,tN« ii°,t 40 sl. .... »5l! 50 l«!. il> ««lllv.««lt 40 fl. »«. . . . »»! üli ,«4 ,5 ,, ,, »N» .. .' lfl. >l>— ,«^. «ud«lph'»°ll l0 ll..... 08" «3- ««l« »», - «t..»«N,«»-il»lt 4« ll. . . . «»« «40 - »»lbstt«N.Ü» „. V..... 8«.l.o 89 b0 sütmoidb.Vtrl,..». «x>ll.»«« 3?« - »si, . tr»»»lly.»»i., «tue«,., «ril lMt^slitlen »00 ll . . , »3 »Ü-- Nn» '«»llz. »lltnb. »o«1l. «ilber 4,7 50 4l8 - Un9.ck»,d.(«»«»^l^)«a0ft.e. 4« - 434 — ««f«»r U».«l»«hn»n.»ct.,««<. —.. —- »,»K», «n«lo^)«st. Vonl »»0 ll. . . ü»8 bt°, p« Ml»»o . , . «!.) zo «öi'»o lrlbttbanl. «ll». un«. 300 N. , «47-^ 84» — t>tp°ftttnb»nl, «ll«,. »0« ll, . »14 - 4,6 - »»c»»pt,.»tl,, Nbl«st,, 000 sl, «0 — 511 — »il°.».«»sltu»,,««nl«. 30i'!, ««)- 4««-- v«»t>«N.. Ofi. 300sl.3V°/. <, .»4 60 l« - V»ld «»« AHnb,rb»nl, vest., »<»0 ft. . 4U3 4i»3 — 0esterr.'unz»t, V»nl, «00 f> >«ü l»7» Un«,nb»nl »00 ft..... »3» — l>53 — «,,rlt»l»b«ul, «ll«.. »4« «». V»u«e<., «ll,, »st,, »00 l>. - »3i - <38— Ezybler Le«h<, .»lfi,, lUUsl. „a>— »3« — ,,«lb,mlihl". P»p!s<1 u. «,.». ,70 — »7» - L!ef»ng,l Vr»u«t! «>X» ll, . . »4- »«» - won»lpl,le 4»« — 4l» - Vr»,er «NltN'Ind..»,!, »N0 ll «»00 „to G»lgo>I«rl. Vt»«,rl, », « »» 338 — 340 — lrlflllltt »,hlen»..»,s. 70 'l 43» - 4« — »«ffenl..« ,Oest,«u M,n,l»0»l ,«? - 37t— «»«,on» l,7 30 «,ndon........ »39 4b «3» «1 P«rU......... k4« 9b«, Vt V«t«»b«r,..... — - ->. D«ll«l<«. Dnratln........ ,»34 «38 «o.FillürK'Vtullt ... . »»04 »90« Deutsch« «e!ch»»»nl«,t,n . . «», ". «,7 "» It»ll«n»!cht B»ntnottn . . . »t vb 9» 3» »u»«l.««t,n. 1..... l,b»» «!>4» L,i»|ba€b, Spltaljcasne. Privat- Depots (Safe - Dt-ponit*) uiit»r «lrftAtm ~Vmx*c1a.l\xme ct.*» P«b*t*l_ »irtliWM »M »ir EliUjii !¦ Owti-flwriit- —t n> Hf»-Ctil»,______ Lmbacher geitung Nr. 188.__________________________________1564___________________________^___________-^"^^Ü!.H (2961) 3-1 g. 632 B. Sch. R. Concurs-Ausschreibung. An der einclassigen Volksschule zu Prelola und an der einclassigen deutschen Vollsschule zu Stollendorf kommen die Lehrer« und Leiter» stellen mit den gesetzlichen Bezügen und dem Genusse von Naturalwohnungen zur definitiven, eventuell provisorischen Vesetzung. Die Gesuche sind bis 8. September l. I. beim l. l. Bezirlsschulraihe in Tschernembl ein« zubringen. K. l. Vezirlsschulrath Tschernembl am 13ten August 1901._________________________ (2964) 3—1 Št. 12.624. Razpis. Na Korenski, oziroma na drugi državni cesti v kronovini, je popolniti mesto jednega cestarja z meseèno mezdo 50 kron s starostno doklado 6,12 all 18 kron na mesec, katera se podeli po dovršenem 10-, 20-, oziroma 301etnem zadostilnem službovanju. Tisti nemškega in slovenskega jezika zmožni podèastniki, katerim je bila priznana pravica do civilne službe in kateri hoèejo prositi za zgorej navedeno izpraznjeno rnesto, naj vlož6 svoje proänje, opremljene s certifi-katom o doseženi pravici, in sicer, ako so äe v aktivnem službovanju, pötem svojega predstojnega oblastva (vojažkega oblastva ali zavoda), ako so pa že izstopili iz vo-jaäke zaveze, pötem pristojnega politiènega okrajnega oblastva, najpozneje do 15. septembra 1901 pri c. kr. deželni vladi v Ljubljana Tisti prosilci, ki niso v vojaSki zavezi, morajo svojim proSnjam razen omenjenega certinkata pridejati tudi izprièevalo o svojem lepem vedenju, katero jim izda župan njih trajnega stanovtièa, kakor tudi izprièevalo, katero jim glede njih telesne sposobnosti za to službeno raesto izdä uradno postavljen zdravnik. C. kr. deželna vlada za, Kranjsko. V Ljubljani, dne 7. avgusta 1901. Z. 12.624. Voncurs-Ausschreibung. Auf der Nurzner, eventuell einer anderen Reichsstrahe des Landes, ist eine Straßen« Einräumer stelle mit der Monatslöhnung von b(1 Kronen sowie mit dem Anspruch einer Alterszulage von 6, 12 oder 18 Kronen per Monat, nach einer vollbrachten zufriedenstellen« den Dienstleistung von 10, 20, bezw. 30 Jahren, zu besehen. Diejenigen der deutschen und der sloveni« schen Sprache mächtigen Unterossiciere, welchen der Anspruch auf eine Civilanstellung zuerkannt wurde und welche sich um die obige erledigte Stelle bewerben wollen, haben ihre mit dem Certificate über den erlangten Anspruch belegten Competenz« aesuche, und zwar, wenn sie noch in der activen Diensllcistimg stehe», im Wege ihres vorgesetzten Commandos (Militärbehörde oder «Anstalt), wenn sie aber schon aus dem Militärverband aus« «treten sind, im Wege der zuständigen polili« schen Nezirlsbehärde, liingstensbis zum 15. Sept ember 1901, bei der l. l. Landesregierung in Laibach ein« zubringen. Die nicht im Militarverbanbe stehenden Bewerber haben ihren Gesuchen außer dem lr« ^ wähnten Certificate auch ein von dem Gemeinde« vorstand ihres dauernden Aufenthaltsortes aus« gefertigtes Wohlverhaltungs.Ieugnis sowie be« zuglich ihrer körperlichen Eignung flir den an« gestiebten Dienstposteu ein von einem amtlich bestellten Arzte ausgesectigles geugnis anzu« schließen. M^Wss. l. Landesregierung fürzKrain. > K Laibach am ?. August 1901. I Einladung zum Abonnement. M-AeueVett. ' ülall l ttzna« ^ !/ bl«!btn< 3« beziehen durch Jg. v. Kleinmayr ^ Fed. Nambergs Buchhandlung in Laibach. Mb) 2-1 Dienerstelle der Philharmonischen Gesellschift ist mit 1. September d. J. zu beietxen Löhnung monatlicher 60 K nebst freier Wohnung und Beheizung sowie 60 K Zulage. Gesuche bis 25. August d. J. an die Direction. Kenntnis beider Landes-sprachen erforderlich._______(2942) 3—2 Kaffee-SjecialDßsp Edmund Kavcic Laibach, Prešerengasse gegenüber der Hauptpost eiapfie3a.lt (2074) 64 guten reinschmeckenden Bantos • Kaffee 11. 1*— per Kilo, hocharomatischen Nellgherry - Kaffee fl. 140 per Kilo, echt arabischen Moooa, fl. I 60 per Kilo. Postsendungen von 5 Kilo franco. Ein wahrer Schatz für die unglücklichen Opfer der Selbst-befleokung (Onanie) und geheimen Aussohwelfungen ist das berühmte Werk: Pf. Retan's Selbstbewahrnng. 81. Aufl. Mit 27 Abbildungen. Preis 2 fl. Lese es jeder, der an den sohreok-llohen Folgen dieses Lasters leidet, seine aufrichtigen Belehrungen retten Jährlloh Tausende vom sloheren Tode. Zu beziehen durch das Verlags • Bf agailn in Leipzig, Neumarkt Nr. 21, sowie durch jede Buch' handlung._______ (3170) 36—36 (2925) E, 266/1 5. Dražbeni oklic. Po zahtevanju Lorenca Premozar, posestnika v Cerkljah fit. 57, po ku-ratorju JoSefu Zevniku iz Dvorij fit. 27, kot cesijonar Peter AleSovca iz Cer-kljan po zastopniku gosp. dr. Franc Prevc, bo dne 24. avgusta 1901, dopoldne ob 11. uri, pri spodaj ozna-menjeni sodniji, v izbi St. 6, dražba zemljiSè vlož. St. 73, 70, 74 in 277 kat. obèine Cerklje s pritiklino vred, ki sestoji iz ene kobile, treh voz s železnimi osini z opravo, dveh plugov, dveh bran, ene velike brane, enega atroja za žito èistili, krampov, rnotik, aekire, verige, enega reta, treh cepcev in druge drobnarije. Nepremiènini, ki jo je prodati na dražbi, je doloèena vrednost na 4188 K, 730 K, 190 K in 80 K, pritiklini na 224 K. Najmanjši ponudek znafta 294'/, K, 486V, K, 126V. K, 53'/, K; pod tern zneskom se ne prodaje. Po zahtevajoöem upniku pred-loženi dražbeni pogoji He sprejmo. Dražbene pogoje in listine, ki se ticejo nepremiènin, smejo tisti, ki žele kupiti, pregledati pri Hpodaj ozna-menjeni sodniji, v sobi fit. ft raed opra-I vilnimi urami. \a ^!00' kalere bi ne pripuaèale dražbe, je oglasiti pri sodniji najpoz-neje v dražbenem obroku pred za-èetkom dražbe, ker bi 8e «icer ne rngelesareljavljati giede ne^mie- 0 nadaljnih dogodkih dražbenega postopanja se obvestijo osebe, katere hmajo «edaj na nepremiönini praviee ah bremena ali jih zadobe v teku dražbenega postopanja, tedaj samo z nabitkom pri sodniji, kadar niti ne stanujejo v okolisu spodaj ozname-njene sodn.je, niti ne imenujejo tei v sodnem kraju stanujo&jga pooba-Ifièenca za vroöbe. Doloèitev dražbenega obroka ie zaznamovati v bremenakem listu vložka za nepremicnino, ki in ift prodati na dražbi. J je Okr.okrajnasodnijaKranj,odd 111 I dne 8. julija 1901. i^a.m, Verkauft wird wegen Krankheit des Eigenthum^ : das bekannte? gut besuchte (8962) s-* { Hotel Fischer in der Stadt Sitoi*% sammt Nebengebäuden, Zimmereinrichtung und Wäsche etc. unter den gul1' | stigsten Bedingungen. l Näheres zu erfragen beim Besitz^J Nähmaschinen- ¦ Fabriks-Niederlage. Preliooarante gratli und franoo. lie»1)*'; ersteh Bitte! ms Verlangen Sie Muster und Preisliste von ^ litaner und r ei»111'' welche jedem Kausmanne ausnahmsweise nuT ^1 sortiert in 5 Kilo-Postcolli, gepackt in V« Kil° \>tf°\ zu K 3-50 geliefert werden, um ihn von derenReir deren Preiswürdigkeit, unübertroffenem Geschm* % leichten Verkäuflichkeit zu überzeugen. (28? Erste Krainische Teigwaren-Fat)^ Illyr.-Feiütritz. (2948) ___Firm. 189 Zadr.T. 121/H. Razglas. Objavlja se, da se je izvrftil v tu.se dnem zadružnem registru pri tvrdki: Kmetijsko društvo v Zgornjem Tuhinji registrovana zadruga z omejeno zavezo » l-ll . .. 1----T— .______.____________ 7 1.) izbris iz nftèe' pik«- 9 èlanov: Tomaža '^Vi'w^J Hribarja in Jernej« ll /^ 20 vpiH v n.^|