V Montag, 27. Fcbnllll 1899. Jahrgang 118. kllibacher Mum. "^3n!."' «anzjährh fl. lü, halbMrl« fl. 7 5». Im Tomvtotr: ^^""lllllte z,z^"» N. 5>b<». Für die ftustellun« in« Hau« allüzjährl» fl. l. — Ins«rtion««iilr: yui "^??^^^^' ^ <'"!"> »5 lr, größere per ^elle 6 lr,.' bel estlie» Wiedevholungen per Z<',,e 2 lr. «le »Laib. Ztg.. erscheint täglich, mit «ulrmhme der sonn» und Ftierlage. Die «»»»»tftrott»« befindet fich «ongreftplnh Nr. ». die «edactlon Varmherzigergasse Nr, llj. Sprechstunden der Redaction von » bl» l» Uhr vn» mittag». Unfranlierte Vrief« werben nicht angenommen, Maxuscripte nicht zurückgestellt.! ' "" "cues Abonnement auf die '..^'jacher Zeitung. ^ "«ben ^ »'^"?' / ^ ""acht ' b ^^Z^Klein^r ^ Fed. Hamberg. ^. ^«^tlicher Eheil. > 3>r da« ^""""« """2l. Februar »899, 2 der Ne_^^ ^899 die Geltungsdauer der Fest« » hebun.'^?^"^"te verlängert und die Aus- < ^1 ?lund^l^/ Bestimmungen de, § 14 des ' ^' I4l V "°m 21. December 1867. R. G. ' ^noe Ich anzuordnen, wie folgt: M"t ^ . Artikel I. ^ ^ z5 G. Vl «?. ^^sehe« vom 11. April ^^ece^/^4l. beziehungsweise im Gesetze - 5'3 ^stsehun«^ ^^' ^' G. Bl. Nr. 239, ent-' l>^ der^ ^ "plötzlich zu,-festen Sesshaftig- der Bauern von den Zupanen 3''' dt^shch z?''^' aber es wurden auch diese U" r°^^rba" ""be" und sich wenigstens theil. <^>?!! Nur ein Theil des >« e>,. all /' 5^- "urde ihnen zu diesem H^" un5^lebenen 3>r'ge Land. in erster Linie ^<^z^^n wurden von der Krone ein-i", s^ir^uVe N.u e. ^s in dieser Zeit noch ^ie ^lKn. wie?V 'lt. ^schlagen. ^^H^eiche ^ Verwaltung deS Krongutes V^ 3te? ^ar w ^ ^"i einheitlichen Prin- wurde auch späte? ins b.".8*li«>, die Künizshufe. Diese ' y soviel Ackerland, als man durch 60 Tage mit dem Pfluge zu bearbeiten vermochte, oder — modern ausgedrückt — etwa 47 bis 52 Hektar. Nach solchen Maßeinheiten wurden nun auch die krainischen Ebenen eingetheilt, so z. B. das Krainburger und Steiner, wohl auch das Laibacher Feld, das Gurt» thal u. s. w. Je mehr das Lehenswesen alle Gebiete des mittelalterlichen Lebens durchdrang, umsoviel mehr Reichs-gut wurde an die königlichen Vasallen, an geistliche ! und weltliche Große, vergeben. Diese wieder suchten die ihnen überlassenen Gebiete, soweit sie dieselben nicht in Eigenwirtschaft behielten, zu btsndeln und brachten, falls ihnen einheimische slavische Hörige nicht zur Ver» fügung standen, deutsche Colonisten ins Land. In Krain beginnt die deutsche Colonisation mit den letzten Jahrzehnten des 10. Iahrhundertes und dauert so ziemlich durchs ganze 11. Jahrhundert hindurch. In die Zeit fällt nun auch die Colonisation des Krainburger Feldes, die Urbarmachung und Besiedlung der Umgebung von Flödnig. Der Anlagetypus ist hier im großen und ganzen derselbe, wie im Osten des deutschen Reiches bei Gründungen des 10. und II.Iahrlmndertes über-Haupt. Längs einer Straße stehen in ziemlicher Regel-Mäßigkeit, ursprünglich nur auf der einen Seite, die Hofstellen; das dazu gehörige Ackerland aber ist in ttönigshufen ausgethan. Jeder Bauer erhält etwa 47 bis b2 Hektar an Grund und Boden — für unsere Begriffe einen ganz bedeutenden Besitz. , . , Für jene Zeit war cs jedoch eher wemg als viel; der Ackerbau bewegte sich ja noch immer m sehr be-schränkten Grenzen. Me herrschende Betnebsform war im wesentliche», gerade so gut wie zur Zett de»Halb<> nomabenthums die Vrennwirtschaft. Mit Feuer und Hacke wurde ein Stück Land gerodet und solange bebaut, bis dessen Ertragsfähigkeit gesunken war. Dann verlieh man es, benutzte es etwa zur Weide und rodete anderswo ein neues Stück. Erinnerungen an diese Rodewirtschaft haben sich uns gerade in der Flödniger Gegend noch in Ortsnamen erhalten. Trboje ist ja nichts anderes als Treboje und hängt mit dem slovenischen trobiti, roden, tredoi, Rodeland, zusammen. Ja selbst Flödnig — 8mle>änik dürfte mit der Rodung in Berührung fein. Die ältesten urkundlichen Namensformen wie Wledenich und ähnliche deuten vielleicht auf ein altslov. lyäkniki», d. h. Rodeland ,hin. * Wie sich die wirtschaftlichen Verhältnisse der Bauernschaft weiter entwickelt haben, darüber sind wir eigentlich gar nicht unterrichtet. Die Kömgs-hufen haben sich — soviel steht fest — bis ms 13. Jahrhundert als Wirtschaftseinheiten erhalten, d« Bewirtschaftung des Bodens wurde immer mtenswer, wenn auch nicht überall gerade einträglich, und fall« Analogie gestattet ist, dürfte im allgemeinen w,e sonst in Oesterreich die Lage der Bauernschaft auch hier «ne ziemlich günstige gewesen sein. Im benachbarten Amte Kreuz bei Stein gab es ja sogar Eolmger prwlleglerte Bauern, denen einzelne Lasten der Hörigkeit ab-genommen und dafür kriegerische Leistungen auferlegt worden waren. * Nls NichtPhilologe erklär« ich mir den Ortsnamen 3mle6ni!l au« ^ nik^. PaS Vorwort »'l»n drückt wohl ine Vergrößerung, eine Verstärkung aus, und dilrfte demnach eämlvlinlk ein größeres, ausgedehnte« Rodeland bezeichnen. M« deutsche 3lamen«form hat sich wahrscheinlich au« der slovenischen entwickelt. G»H»tzu»« ftl^.) Laibacher Zeitung Nr. 47. 350 27/FebruarH Auch das «Neue Wiener Tagblatt" äußert seme Genugthuung darüber, dass der Friede in Ungarn nicht mit einer Lockerung jenes starken liberalen Parteigefüges erkauft worden sei, welches die kostbarste Bürgschaft für die Bewahrung und Weiterentfaltung des politischen Gedeihens Ungarns biete. Koloman von Sgell habe ein Compromiss zustande gebracht ohne Nbbröckelung und Schwächung der liberalen Partei und ohne jene Demüthigung des Gegners, durch welche ein Wiederaufflammen des kaum beendeten Kampfes drohen würde. Die Opposition liefere mit wohlerwogener Resignation ihre gefährlichsten Waffen ab. Der Friede werde ohne tiefeiuschncideude Veränderungen in den politischen Verhältnissen, ohne Machtverschicbungen und Parteizerbröckelungen erreicht. An die Stelle des Cabinets Äanffy trete eine ebenso geeinigte liberale, von der bisherigen Regierungspartei gestützte und von den Gegenparteien nicht unterwühlte Regierung. Das Blatt meint, in Oesterreich sehe man neidvoll auf die Entwirrung der ungarischen Dinge. Dort sei die Zauberformel der gegenseitigen Annäherung gefunden und gesprochen worden. Wen» werde in Oesterreich jenes Zauberwort einfallen? — Man sollte nach den Schilderungen, die das Blatt selbst von dem Friedensschlüsse entwirft, wohl annehmen können, dass die Zauberformel nicht weit hergeholt werden müsste. «Slowo Polskie» stellt angesichts der politischen Ereignisse in Ungarn der patriotischen und verfassungstreuen ungarischen Opposition die österreichische gegenüber, welche das staatliche Bewusstsein verloren habe. Das Verständnis für die Verfassung sei bei der österreichischen Opposition verschwunden, und fie sei bereit, bell Constitutionalismus und den Parlamentarismus zu opfern, um nur ihren Parteizwecken zu frbhnen. Politische Uebersicht. L«ib«ch, 25. Februar. Der Oberlandesgerichts'Präsident in Prag hat auf Grund der Ermächtigung des Justizministeriums vom 6. Jänner am 21. Februar einen Erlajs veröffentlicht, welcher im Wege des Circulars an die unterstehenden Gerichte zur Kenntnisnahme gebracht wurde. Nach den -Narodni Listy» geht aus diesem Civcularschreiben hervor, dass unter Ne« rufung auf ou> Gautsch'schell Sprachenverordnuugeu verfügt wird, dass die Gerichte iu den deutschen Bezirken ausschließlich die deutsche, die Gerichte in den czechischen Gerichtssprengeln ausschließlich die czechische Svrache zu gebrauchen haben, sowohl im inneren Dienste als in allen Prä'fidialsachen. In den gemischten Sprengeln ist für den Sprachgebrauch die Sprache ent-scheidend, in welcher die Eingaben erfolgten. Im Zweifel entscheidet die Sprache der Majorität der Bevölkerung inl OerichtSsprengel. Den Gerichtsbeamten steht es frei,! in ihren eigenen Personalangeleaeuheiten die eine oder die andere Landessprache nach lhrem Belieben zu gebrauchen. Nach eincr Mittheilung des «Mährisch, schlesischen Correspondents»» soll über den in der Grazer «Tagespost» veröffentlichten Artikel des Reichsrathsabgeordneten Grafen Gtürglh in den Reihen des verfassungstreuen Großgrundbesitzes große Erregung herrschen. Auf Anregung mehrerer Mitglieder dieser Partei, und zwar aus einem anderen Kronlande, soll das Comite' der Partei demnächst zusammentreten, um zu dem besagten Artikel Stellung zu nehmen. Wie die «Neue Freie Presse > berichtet, wird das Cabinet Szell in folgender Weise zusammengesetzt sein: Präsidium und Inneres: Herr von Szell; Finanzen: Dr. Lukacs; Landesvcrtheidigung: Baron Fejervary; Ackerbau: Dr. Daranyi; Unterricht: Dr. Wlassics; Justiz: Dr. Plosz; Handel: Hegedüs,-Ministerium am köuiglichen Hoflager: Graf Szechenyi; Ministerium für Kroatien: Herr v. Cseh. Gleichzeitig wird mitgetheilt, dass der Friede mit der Opposition auf folgender Basis abgeschlossen wurde: dass sie 1.) nach Constituieruug der neuen Regierung die Wahl des Präsidiums, die Erledigung der Indemnität, der beiden Militärvorlagen, des Nusgleichsprovisorium mit Oesterreich und Kroatien nicht hindere; 2.) dass das Budget nach Möglichkeit vor Ablauf der Indemnität, daher bis zum 1. Mai erledigt werde; 3.) dass zwischen der Revision der Geschäftsordnung und der Wahlgerichtsbarkeit der Curie das Iunctim aufrechterhalten bleibt; 4.) dafs das Zustandekommen des definitiven Ausgleichs in jener Texticrung in Bezug auf das Zoll» und Handelsbündnis, welche die Vertrauensmänner der Opposition accepticrt haben, nicht unmöglich gemacht werden wird; inbetreff des Vicinal-bahngesetzes, des Incompatibilitätsgesetzes in der Frage der Candidature« der Comitate und Gemeinden, des Pensionsgesetzes u. s. w. werde der neue Ministerpräsident im Abgeordnetcnhause beruhigende Erklärungen abgeben. Das «Fremdenblatt» bespricht den Präsidentenwechsel in Frankreich und versichert, es sei eill Irrthum zu glauben, dass irgendwo — vielleicht ill Deutschland — ein ohnmächtiges Frankreich gewünscht werde. Man wünsche ein friedliches, aber kein ohnmächtiges Frankreich. Ein kräftiger Staat könne ein friedlicher, ein schwacher unruhig sein, weil er nicht die Kraft besitze, unvernünftige Parteien im Zaume zu halten. Europa als Ganzes brauche und wünsche ein gesundes Frankreich. In jeder Beziehung, müssten schwere innere Krisen des französischen Volkes den anderen Völkern unwillkommen sein. Aus dem unschädlichen Ablaufen früherer Störungen schöpft das Blatt die Hoffnung, auch die jetzige werde ohne gefährliche Consequcnz bleiben. Die Wahl Loubets habe gezeigt, wie mächtig in der Volksvertretung der Geist der Erhaltung ist und wie sehr er den gegentheiligen Strömungen im entscheidenden Augenblick Widerstand zu leisten vermag. Es sei kein Grund vorhanden, die Arme«' eincr Untreue gegenüber der verfassungsmäßigen, von dcr großen Mehrheit der Bevölkerung gestützten Regierung für fähig zu halten; ihre Loyalität und ihre Vaterlandsliebe sprechen gegen eine solche Annahme, und trotz der verschiedenen ausgesprochenen und unausgesprochenen düsteren Voraussagungen könne das Blatt nicht glauben, dass mitten im frieden eine solche Katastrophe in Frankreich möglich sel. Im spanischen Senate stellte Canas einen Antrag, welcher dahin geht, alle Schulden, selbst die Cubas und der Philippinen, zu musicieren und sie in eine einzige, in hundert Jahren zu amortisierende dreiprocentige Schuld, zahlbar in Pesetas, zu con- vertieren. Der Senat wird diesen Antrag "^ ^. verhandeln. — In der Kammer vertheidig ^ ^ Linares das Vorgehen des letzten Cabinet»'^ ^, (conservativ) kritisierte die Thätigkeit del ^l ^ Regierung, welche zum Verluste Cubas 1"^ klagte sie an, nichts gethan zu haben, "w ^ zu vermeiden. Sagasta hätte vor Abschluss d^ "^ Protokolles seine Demission geben müssen, ^j wurde hierauf geschlossen. Graf Almenas ley"^ sich mit General Linares zu schlagen und "^ werde im Senate seine Angriffe gegen die fortsetzen. ^.^ Wie man ausBelgrad meldet, dülfte oe^ Ministerpräsident Svetomir Nitolajev' c i ^ sandten am griechischen Hofeell"^ den. Nikolajevic, der sich um die culturelle ^ der macedonischen Serben namhafte Verdien!^ ben habe, erscheine als dcr berufenste Po""^ Herbeiführung eines Einvernehmens mit OH durch das der zwischen Griechen und ^^ Macedonien bestehende Antagonismus abaM^ den könnte. ^P Nach einer der «Pol. Corr.» aus ^ tinopel zugehenden Meldung besteht bEA von der russischen Regierung principiell anse''.^ Arrangements über dle ratenweise ^ .' nach Europa kämen, um sich der Synu»^ europäischen Regierungen für die Philippine ^ sicher».___________"___________^>^ l Tagesneuigkiten. ^»! — (Ein interessanter Funb.)^s«! wurden in Rom bei den Ausgrabungen an " ^ brücke dreißig Fragmeute von der großen ^«^ Tafel aufgefunden, »velche die Topography ^ Rom zeigte und die zur Zeit der Märe" wurde. A ^ — (Warum wir nervös sind-) ,^ unseres Zeitalters wird die hochgradige ^M trachtet, an der so viele Menschen leiden «"^ N unserem Dafürhalten zum grüßten Theile ^!H geistiger Ueberarbeitung ist. Die Sühne des .^^ Mitte, die so etwas wie Nerven nur volN 1/,M kennen, find jedoch ganz anderer Meinung. ^" ^l,H Arzt, der seine Studien in Europa vollend" ^^ die Behauptung auf, dass wir unser mehr " l^>H zerrüttetes Nervensystem fast ausschließlich "^H Schuhzeug zu verdanken haben. Das heiß^^M unserer Schuhe wird nicht im geringen ^i sondern nur die harten, steifen Sohlen, "Ä,^,W von frilh bis spät einherschreiten. Ein ^ FZ wenig wohlthuend diese wirken, ist dcr,^^A '............., !, ! I)er Doctor. Noman aus dem Leben von <. Ideler. 43. Fortsetzung. Der Stich traf empfindlich. Wiederum wollte der verbummelte junge Mann erzürnt antworten, aber Theodora hatte ein Organ, so scharf wie ein Messer, und eine Art, die Entgegnungen eines andern abzuschneiden, dass es unmöglich wurde, ihr zu widersprechen. «Las« diese Kindereien!» sagte sie. «Ich möchte dich ernstlich warnen! Ich gebe ja zu, dass das Mädchen sehr hübsch ist; das ist aber auch alles. Dass du auf die Hunderttausende des Onkels verzichten willst, ist hingegen eine Behauptung, die du nicht auch nur im Scherz aussprccheu solltest. Mit solchen Dingen treibt man keiuen Scherz! Du könntest dich doch nicht eine einzige Woche selber erhalten, wenn Onkel Karl seine Hand von dir abzöge. Das bedenke! Du warst bereits sehr unvorsichtig, aber Steinau und Wilson werden als Cavaliere später in Berlin jawohl schweigen.» Edgar sah die Richtigkeit dieser Bemerkungen ein und senkte den Kopf. Er fühlte nur zu wohl, dass er ill der That nicht imstande sein würde, sich soweit, wie das nöthig sein würde, um auf eigenen Füßen zu stehen, aufzuraffen und diese für einen jungen, thatkräftigen Mann fo unwürdigen Fesseln von sich ab« zustreifen. So fagte er denn: «Wenn ich mich zurück« ziehe, wird das hübsche Kind ganz diesem unausstehlichen Doctor in die Hände fallen!» «Dem Doctor?» fragte Theodora aufhorchend. «Aber Mr. Wilson tritt ja doch als ihr hauptsächlicher Verehrer auj!» ^ . -- , «Der ist ihr völlig gleichgiltig, sogar unsympathisch!» behauptete Edgar. «An dem Ver» hältnis mit Rauenthal ist hingegen mehr, als du denkst.' Und er berichtete das Gespräch zwischen Agnes und Rauenthal. das er indiscreterwcise von dein Fenster seines Zimmers aus erlauscht hatte. Trotz aller Selbstbeherrschuug empfand Theodora dieses Ereiguis sehr unbequem, und Edgar bemerkte es sofort. Froh, sich einmal an seiner unliebenswürdigen Cousine rächen zu können, Höhute er: «Das passt dir wohl nicht? He? Du wirfst mir den Flirt mit der Volksschullehrerin vor, und du, die Baronesse vn,i Langen, kokettierst mit einem bürgerlichen Doctor und suchst ihn einer anderen zu entreißen! Was würde der Onkel dazu sagen? Ich könnte mich bei ihm für deine höchst unzarte Indiscretion gegen Fräulein Rimpau rächen und ebeufalls indiscret fein.' Die Dame hatte sich vollkommen gefasst. «Schwatze nicht!» erwiderte sie scharf. «Dass ich mit Doctor Rauenthal kokettiert hätte, müsstest du erst beweisen. Dass ich mich lieber mit ihm unterhalte, als mit dir, bestreite ich gar nicht, denn ich zog die klugen Männer noch stets den Schwach» köpfen vor!» Edgar ballte die Hand zur Faust. «Diefe Sottise werde ich dir und ihm gedenken!» zischte er ingrimmig und stürzte hinaus. Theodora sah ihm nach, ohne eine Miene zu verziehen. «Exaltiert!» murmelte sie und grist nach einem Buche. Olga hatte, wie noch immer, längst die Führung des Gespräch» vbllig dn jüugcnn Schwester übcrlasskn und spielte mit Ioli. Frau von Langen "^ lich und dieses Lebens müde. Sie war ^ l^ Scenen zwischen ihren Töchtern und ve ^ Vetter durchaus gewöhnt. Schwach und "H^ von Natur, hatte sie in der Jugend schon ^ U Halt, den geliebten Mann, verloren und '"^L.. auf die Unterstützung von Verwandten gewesen, um überhaupt nur leben zu "" hatte sie unselbständig gemacht. Ihre K"'^, ihr über den Kopf, weil sie nicht wagte, > ^ zu erziehen; es hätte ja den Vorinunv /.) Rechten beschränken können. So war ^ " L dass die beiden Mädchen sich so sehr unlle" ^ ^ entwickelt hatten, und Frau von La«^ ganzes Leben hindurch mit pekuniären"// kämpfen gehabt hatte und in diesen Ka"^/ Zeit gebeugt und müde geworden wa^ s^ A daran, wie friedlich es sein müsste, ""'" Pl>^ der Seite ihres schon so lange verstorbene«' ^ z dem kleinen, grünen Kirchhof im Schalt"' ruine für immer würde ausruhen koimen» ^ Aeuherlich war nun der Friede i^!^, jungen Leuten wiederhergestellt, und ^dgar Fii ^ wirklich etwas vorsichtiger in seinen H'lld'g^/,^ Fräulein Rimpau - ein Umstand, den "^ F,^ zu bemerken schien. Desto erzürnter wa^ ^ Doctor. Gegen diesen Mann, der ihn " ^, geringsten getränkt hatte, hegte er ein"' ^ Hass, welcher bei jeder Gelegenheit 5"/^i>^ Rauenthal empfand diesen Hass sehr M)' sM er ihm sonst gleichgiltig gewesen war, "'^ so weichen, krankhaft gereizten Stimmung derselbe. Z Gorchtzun« johl.) > ^^Zeitung Nr. 47. 351 27. ^ar 5999. ^?" ^ilzsch^ ^" ^efel mit den. weichen, nach. " ",d°s/?h"ntauichen. Man könnte nun an-, !? ^rde ^?"^e deshalb nicht von seinen Nerven ^ ,»ck Ü T°8 hin^s 7' ^"e sich sonderlich anzustrengen. ,?das b".?'^ Dem ist aber nicht so. Wenn ^ ^>als r,p^ '"' Durchschnitte weniger thätig ' ^Mt i»n s'°"d eine europäische Nation, so leben ^" «nz u^^ina doch nicht ganz so gemächlich, ! z^Mt iea^ ' geneigt sind. Die vollkommene !? bktn n "s '^ nervösen Leiden dars vielleicht n,it « von i. ' zugute geschrieben werden, dass der ^l"n gewankt ""^" ^"^" durch ^tei^'^^ler Hafen im nördlichen D^^n ^ «us Russland gemeldet wird, sind die «^°len> . "°ren geglaubten Ingenieure Ollendorf U^le lv ""lch wohlbehalten nach Moskau zurück-5?^lt nach V°" ^ Mostan-Archangeler Eisenbahn-i»^l zu unt^l'ü. "blichen Eismeere geschickt worden, hl.^Msch.« '!??' welcher Hafen an der Nördliche ^be di /"'sland am längsten eisfrei bleibt. ^ lande» « ^ von Mesen im Weihen Meere ab-Hz Hafen der ^" ^" Mündlmg des Kuloi-Flusses ^ "edrinen n .^ ^"^ ^'"burch eisfrei ist. M? lU)"s>^" ""ttleren Jahrestemperaturen jener ^» dieses ^"""^ull "'d tiefer) bleibt eine Be-^./3i ch^ abzuwarten. ^ 'lt lür^I^ . 6"" merkwürdige Art des Fisch-N>2üel n,me7 ^"^"" " "nigen Bezirken in H?' ^rau««^. ""d wird, da sie nicht unbedenklich U"" beHMlch das Parlan,ent beschäftigen. Das W>»».' ^l auä, ^""' ^^ "'"" sogenannten Croton-^'^ und .'?">' Bezeichnung Purgicrtürner l^K? ^aume « c ^"'^ ""lerer Wolfsmilch ver-l»ti. bas Uas,.""',,den "sUndifchen Inseln geliefert W ^ °läentbi>ms V ""' Die Fische werden dadurch U>! dachen Island der Starre verseht, so stritt s,. ^nden gegriffen werden können. An-«? ^hrfchei,^'""?en Fische« der Tod ein; es U vieren ?. ^^ sie nur ihre Belvcgungs-k^ '" eigenart.^'^^ ^"«t mau vielfach Lachse U»"', l°kan,Kittel, Da das Versahren sehr Rtljh ^liebthe^" ?" begreifen, dass es sich einer k^z^ 'st bere^z "'^ "nmer mehr um sich rH ^"2«' vo> ->?" ^sehvorschlag ausgearbeitet, Mi >>i,^t. Gg "'. Aschen mit Croton-Samen unter L^Iich °"l diese«, N, ^""' "'"" ausdrücklich gesagt, »1"^! es li^/^^ten Fische gesnndheits-l?"llt /"' diese« 3, "^" "'l der Hand, dass ein s" 3li>l- lden lä,,', "^e schon ans dem Grunde nicht ^ ^ s^chnden w3 ""^ ^" ^^' ^'Uvölterung Ullize ?a°le d^ . .^) ""d geschrieben: Kürzlich W'bltl,^eranstal^,,^^'6e" «Grand Hotel» eine große ^li^>'ln,alfo.? . iu Gunsten des Kaiserin HV E '" ^""reux statt. Es waren U"d Engländerinnen, welche k>^ "nd Cav7-" ^" "'"^ten sich vier reizende Dllllliick ""dient >!" ^'"" '"" das Gelingen der D> telegra" ldet '"'^, ersuchte der «Kuchr '<^tt»w 2 den Director des nord- '^ d^"ttlche Vri ""'s Varischnilow in Kargino '!^ttn^"ier N'"^ ^ Sachvcrhaltes. Daranf >^^le v,n d'^?^^i. folgende Drahtantwort: '^^" llxp^,^. er ^„tdeckung der Ueberreste der ' .^ ^Wnstands^. """""""" Ie'üssei l'"d Z'l«^ ^^,j" Indien.) Das Wieder-?5'^ geringes ! .>M'° "" dem n r. ^ "ns.esten Maßregeln ins der Epidemie nach !c?°lse .""se Ge^'^ «"d nach Südarabien Einhalt >' ''^?^/3 W jetzt am meisten bedroht. ^<> leide,- "sudlichen Eingänge des Rothen > ^ ^'lahr ^ s teme sanitären Vorkehrungen. ,t^ ^'t,vi^^ erkennt man an der fort- 2" ^^°"'bay'^ ""c,e die Krankheit seit i rem '>,Z M, 2"°">uen hat. Auch die ener- ^>bis>ch h °"" " dort die Ausbreituug nicht ' ^'Mcn> des7^ El^ lwd die Bewohner^ 'H'^ Meeres so entkräftet. ><" hat ' wenn s^ .""r i" guten Ätähvboden 7>>^^^ >'y die Krankheit dort einmal ' ^d "ehe., die in der ^5<>t be? ess^^'" Berathungsgegen- '°«rlez. '^n« Erweiterung des städti« — (H)te Vanoe^s- uno wewerve-kammer für Krain) wird morgen um 2 Uhr nachmittags im Magistratsfaale eine öffentliche Sitzung mit folgender Tagesordnung abhalten: 1.) Vorlage des Protokolls der letzten Sitzung. 2.) Mittheilungen des Präsidiums. 3.) Wahl der Kammervorstände. 4.) Bericht über die Gesuche der Schüler und Schülerinnen an den k. k. Fachschulen in Laibach nm Stiftungen, b.) Zuschrift der k. t. Landesregierung um Förderung der Korb-flechterei in Kropp. 6.) Tarif für die öffentliche Wäganstalt in Laibach. 7.) Gesuch um Bewilligung von Märkten in Nassenfuß. tt.) Gesuch um Ausdehnung des Pferoemarktes in St. Barthlmä in einen Vichmarkt 9.) Aenderung des §11 der Statuten der Bezirks-lrankencasse in Laibach. 10.) Gesuch um Errichtung einer Handelsschule in Adelsberg. 11.) Petition, betreffend die Besteuerung der Acticn-Gefellschaften. 12.) Petition um Befreiung von der Entrichtung der Verbrauchsabgabe für denaturierten Kartoffel-Syrup für Industriezweckc. — (Entscheidung.) Ueber eine einschlägige Beschwerde hat der Verwaltungsgerichtshof entjchicoen, dass Gesuche eines Vereines um behördliche Geuehmigung eines öffentlichen Aufzuges die im Vereinsgesetze für die Anzeige der Versammlungen vorgesehene Gebürenfreiheit nicht genießen. —0. —- (Pers 0 nalnachrichten.) Der Telegraphen-Linienrevifor, k. k. Bauadjunct Alois Majstr 0 vic in Pisino, wurde in gleicher Eigenschaft nach Laibach versetzt und der l. k. Nauadjunct Johann St 0 lfa in Trieft mit der Leitung der Telegrapyenlinien-Section IV in Pisino betraut. — Der Rcchtspraktitant beim Landesgerichte in Laibach Mirko Graselli wurde zum Auscultanten für den Grazer Ober-Landesgerichtssprengel ernannt. — (Ehrung.) Anlässlich des Namenstages des Herrn Bezirtshauptmanns Matthias Grill brachte am 23. d. M. die Littaier Feuerwehr dem Herrn Bezirks-hanptmann mit ihrer Musik eine Serenade. Nach derselben fand im festlich geschmückten Gastzimmer des Gast-Wirtes Preinfalk eine gefcllige Zusammenkunft statt, bei welcher sämmtliche Schichten der hiesigen Bevölkerung, darunter, trotz stürmischen Schneegestöbers, selbst Gäste auS St. Martin und Grazdorf, sehr zahlreich vertreten waren, ein Beweis, welcher Beliebtheit sich der bereits 18 Jahre als Leiter des Bezirkes hier thätige Herr Bezirkshanpt-mann erfreut. -ik. — (Auf der Bahnstation Sittich) der t. k. Staatsbahncn Laibach-Nudolfswert wird neben dein nunmehrigen bereits bestehenden Frachtenmagazine ein Salzdepot errichtet, werden. Der bezügliche Bauconsens ist seitens der Landesregierung sowie von Seite des Eisen-bahnministeriums bereits crflossen. —ik. — (Auswauderungsfieber.) Aus Littai: Die Zahl der Amerikareifenden aus unserem Bezirke hat sich in der jüugsten Zeit gegenüber jener des Vorjahres nahezu verdreifacht. Die Mehrzahl der Passwerber re-crutiert sich aus dem Sitticher Gerichtsbczirke; zumeist sind es Landwirte, die in Anhoffung eines guten Verdienstes übers Meer ziehen. Da die Tcrrainverhältnisse im Sitticher Gerichtsbczirke als minder günstige zu bezeichnen sind, so ist eine Tilgung allfälliger Schuldenlast für die Grundbesitzer in der Heimat lanm denkbar, und so bildet ihr Eldorado — Amerika, von wo die Mehrzahl ! bereits nach wenigen Jahren in die Heimat zurückkehrt. Den meisten gelingt es auch, durch Fleiß uud Sparsamkeit günstige Erfolge zn erzielen. —ik. — (Elcktrifche Straßenbahn in Laibach.) Die krainische Baugesellschast hat das Project für eine elektrische Straßenbahn in Laibach der Firma Siemens H Halske verkauft. Gegenwärtig weilt ein Vertreter dieser Firma hier, nm inbetreff der Ausführung dieses Pro-jectes mit der Gemeinde zu unterhandeln. Vorerst soY die Trace vom Snobahnhofe durch die Wienerstraße, Preserengasse über den Alten Markt nach dem Unter-trainer-Vahnhofe zur Ausführung gelangen. — (Kinematograph «Excelsior».) Gestern nachmittags wurdeu die Vorstellungen mit dem Kinematographen «Excelsior» im Sommersalon des Hotels Stadt Wien» aufgenommen. Es gelangen vorläufig zwölf sehenswerte Bilder zur Vorführung, worunter namentlich der Artilleriedienst, die Regatta, der Eiscn-liahnzug im Tunnel, sowie einige hnmoristische Bilder hervorzuheben sind. Täglich von 4 Uhr nachmittags bis 8 Uhr abends finden Vorstellungen statt. — (Vermuthlicher Selbstmord.) Am 20. d. vormittags wurde, wie man uns aus Adelsberg meldet, im Nelabache in der Nähe des Wasserwehres des Müllers Frauz Miluletic aus Dobropolje die Leiche der Maria Ribaric, Gattin des Matthias Nibariö aus Dornegg, aufgefunden. Es dürfte ein Selbstmord vorliegen. —r. — (Vernnglückt.) Am 23. d. M. wurde in später Nacht Stefan Poljsak aus Zapuje, Gerichtsbczirk Wippach, todt hinter seinem Hause aufgefunden. Man vermuthet, dass derselbe unglücklicherweise in die felsige Vertiefung hinter seinem Hause gestürzt sei. Die gericht-liche Obduction der Leiche wurde angeordnet. —I. — (Lebensgefährlich beschädigt.) Am 23. d. M. geriethen die Burschen Johann Lenarcii, Johann Nozman und Franz Iatopic mit dem Besitzers-Sohne Varthlmii Udovt ans Swzice, Umgebung Laibach, in einen Wortwechsel, welcher alsbald in eine Rauferei übergieng. Udovk wurde von den genannten Burschen derart mit Steinen beworfen, dass er zu Boden stürzte, worauf ihm Lenarcic mit einem Taschenmesser elf Stiche versetzte und ihn lebensgefährlich befchädigte. Ueber Anordnung des herbeigeeilten Arztes wurde Udoo, iu das Landesfpital nach Laibach überführt. Die Thäter haben sich geflüchtet. —1. — (Ium Kirchenbau in St. Martin bei Littai.) Nachdem sich bei dem am verflossenen Donnerstag stattgefuudenen Localaugenscheine gegen das Bauproject der Pfarrkirche in St. Martin weder in technischer noch in öffentlicher Beziehung Anstünde ergaben und auch keine cioilrechtlichen Einwendungen erhoben wurden, wird mit dem Niederreißen der alten Kirche schon demnächst begonnen werden. Die in der alten Kirche vorhandenen lunsthistorischen Objecte müssen erhalten bleiben, beziehungsweise in der neuen Kirche ihre Verwendung finden. —ilc. — (Marttverlegung.) Der am 11. Mai in Töplitz abzuhaltende Jahr- und Viehmarlt wird mit Rücksicht darauf, dass auf diesen Tag ein Feiertag (Christi Himmelfahrt) fällt, zufolge behördlicher Bewilligung am 18. Mai abgehalten werden. —0. — (Excurrcndoschule.) Der t. l. Landes-schulrath hat die Errichtung einer Excurrendoschule für alle alltags-, beziehungsweise wiederholungsschulpflichtigen Kinder der nach Wochcincr-Feistritz eingeschulten Ortschaft Neunling mit dem Weiler in Podkorito bewilligt. —0. * (Tobt schlag.) In der Nacht vom 19. auf den 20. d. M. wurde der 62 Jahre alte Besitzer Anton Milavec aus St. Michael Nr. 50, politischer Bezirk, Adelsberg, in seinem eigenen Haufe erschlagen. Im Verdachte der Thäterschaft stehen Franz Srebotnjak und Josef Derenöin aus St. Michael sowie Stefan Milus aus Heil. Kreuz, welche mit dem Erschlagenen Brantwein in größerer Menge genossen haben. Nach den Angaben der Genannten, welche zum Theile der That geständig sind, sowie nach den übrigen Anzeichen liegt ein Todtschlag vor. Die gerichtlichen Erhebungen sind im Zuge. — (Die heurigen Winterarbeiten in den Weinbergen UnterkrainS) dürften nicht unbedeutend zur Hebung des in früheren Jahren gesunkenen Volkswohlstandes beitragen und verschafften dem bäuerlichen Arbeilerstandc ununterbrochenen Verdienst. Es wurde infolge der sehr günstigen Witterung den ganzen Winter hindurch im Freien, namentlich in den Weingärten, gearbeitet. Hauptsächlich wurden neue Weingärten rigolt; in den alten wurde die erste Hau, der Schnitt, das Vergruben und das Düngen vorgenommen. Die Arbeiter verdienten sich 50 bis 70 kr. per Tag. Einen Erwerb hatten die Leute durch die Herstellung der Rebenpfähle sowie durch Gewinnung von Holzstäben von diversen Sträuchern für Spazierstöcke, deren erste Bearbeitung dem Arbeiter bei 60 lr. Taglohn gibt und deren Export in das Auslaut» seit etlichen Jahren nennenswert und sowohl für den Grundbesitzer als auch für die Iwi-fchenhändler ziemlich erträglich ist. 2. — (Zur Incorporierungsfrage der Pfarre Sittich.) Bekanntermaßen hat der Ordens-convent der Cistercienser mit dem Sitze in Mehrerau im März vorigen Jahres vom Kramer Religionsfonde das bereits bestandene Cistercienserstift Sittich um den Betrag von 16.000 st. käuflich erworben und den gekauften Besitz im verflossenen Herbste angetreten. Die mit der Domäne Sittich zusammeuhängenden, respective aus dem Verhältnisse der Incorporation zum vormaligen Cister-cienser-Stifte heroorgegangenen 3b Patronatspfarren wurden jedoch aus dem Kaufe ausgeschieden; nur die Incorporation der Pfarre Sittich wurde vom Cistercienscr-Stifte angestrebt. Diese Incorporierungsfrage geht nun ihrer Lösung entgegen. Die diesbezügliche Verhandlung findet am 26. d. M. an Ort und Stelle statt. —ilc. — (Der Verein der Buchdrucker Krain S) hielt am vergangenen Samstag um 8 Uhr abends im Vercinslocalc des Gesangvereines «Slavec» im «Narooni Dom» seine ordentliche ganzjährige Generalversammlung nnter Theilnahme von 78 Mitgliedern ab. Dem Berichte des Ausschusses entnehmen wir, dass sich die Ein-nahmen im abgelaufenen Jahre auf 4503 st. 90 kr., die Ausgabe» auf 4374 fl. 65 kr. beliefen. Das Vereinsvermögen erfuhr einen Zuwachs von 129 fl. 25 kr., fo dass es am Schlüsse des Jahres 1898 den Betrag von 17 226 st. 24 kr. erreichte. Dem Vereine gehörten mtt Schluss des Jahres 103 Mitglieder an. — In den Ausschuss wurden für das Jahr 1899 gewählt du Herren: L. Werzal, Obmann; «' »", Obmann-Stelluertreter; O. Planinc, Nechnungsfichrer; I. Klovar, Cassier; M. Cerar, Cassicr-Stellvertreter; P^ Draxler und L. Müknsch, Schriftführer; F. Podrzaj und F. OMs. Bibliothekare; A. Mancini und K. Mohär, Beisitzer; in die Tariscommission: I. Cibcr, A. Jean und M. Popooic; in das Tarif-Schiedsgericht: Fr. Demme, Fr. Korene und O. Tntta; als Relsecasseucrwalter Otto Planinc. — Die Unterstützungen und die Mitgliederbeiträge bleiben für das laufende Jahr dieselben. Hinsichtlich des am Schlüsse des Jahres zu Ende gehenden Normaltnrifes wuche angesichts der Theuerung, welche in Laibacher Zeitung Nr. 47. 352 27. Februars den vler Jahren der Wlchamlelt dieses Tarifes platz-gegriffen, die Kündigung desselben beschlossen. — Der Antrag des Herrn Jean in Banangelegenheiten gelangte der vorgerückten Stunde halber — die Generalversammlung dauerte bis halb l Uhr nachts — nicht zur Erörterung, sondern wurde bis zu einer demnächst einzuberufenden Versammlung verschoben. — (Weinbau-Nnterrichtscurse.) Außer den von uns bereits mitgetheilten Cnrsen dieser Kategorie wird in den Monaten März und April auch der Landed Wanderlehrer sür Weinbau, Herr Gombac, Reben« ueredlungscursc abhalten, und zwar im Savethalc in der Ourtfelder Gegend an verschiedenen Orten, sowie im Vremthale in Innertrain, wohin die Laudesrebschulen ver-legt wurden. X. — (Frequenz der Hochschule.) Die Frequenz der acht österreichischen Universitäten betrug am Schlüsse des abgelaufenen Jahres 17.062, jene der sieben Hochschulen 4452 Studierende. — Die k. t. Lehranstalt slir orientalische Sprachen wurde von 94 Schülern, die k. k. Hochschule sür Bobencultur von 339 Studierenden, die k. l. Kunstakademie in Prag von 8l Schülern, die t. k. Kunstschule in itralau von 52 Schulen» besuchl. * (Oeffentliche Gewaltthätigkeit gegen die Gendarmerie.) Am 20. d. M. kam anlässlich des in Ratschach stattgehabten Jahr- und Viehmarktes auch der als rauslustig und gewaltthätig bekannte Besitzerssohn Anton Renko aus Leskovec, Gemeinde Iohannesthal, nach Ratschach und musste wegen seines excessiven Benehmens aus dem Gasthause des Johann KlavHar, wo er eine Rauferei zu inscenieren beabsichtigte, gewaltsam entfernt lverden, worauf er durch einen Gendarmen zum Gemeindearreste escortiert wurde. Während der Escortierung kam sein Vruder Franz Renlo dem Gendarmen entgegen, stellte ihn zur Rede >md versetzte ihm sodann einen Stoß in den Rückn. Als der Gendarm. Titnlar-Postenführer Vrinskelle, das Bajonnett fällte, fasste Franz Renko das Gewehr mlt beiden Händen und suchte es dem Gendarmen zu entreißen, so dass sich dieser gezwungen sah, den Säbel zu ziehen und einen Hieb gegen Reuko zu führen, durch welchen derselbe eine unbedeutende Verletzung erlitt. Hierauf ergriffen die Brüder Renko die Flucht und konnten trotz sofort angestellter Verfolgung nicht festgenommen werden. Die Verfolgung wird sortgesetzt: den» competenten Gerichte wurde die Anzeige erstattet. —r. — (Iul, Volksbewegung in Kr a in.) Im politischen Bezirke Rudolfswert (48.34« Einwohner) lovrden im vierten Quartale des verflossenen Jahres 42 Ehen geschlossen und 409 Kinder geboren. Die Zahl der Verstorben«: belief sich auf 282, welche sich nach dem Alter folgendermaßen vertheilten: Im ersten Monate 25», im ersten Jahre 63. bis zu 5 Jahren 117. von 5 bis zu 1ü Jahren 21, von 15 bis zu 30 Jahren 16, von 30 bis zu 50 Iahreu 1«, von 50 bis zu 70 Jahren 47, über 70 Jahre 65. Todesursachen waren: bei 14 angeborene Lebensschwäche, bei 35 Tuberculose. bei 6 Lungenentzündnng, bei 2? Dlphtheritis. bei 32 Keuch« husten, bei je 2 Typhus und Dysenterie, bei 3 Kindbett-fieber, bei 3 Gchirnschlagfluss, bei :l organischer Herzfehler, bei 3 bösartige Neubildungen, bei allen übrigen sonstige verschiedene s^ankheiten. Verunglückt sind 8 Personen, und zwar: 5, durch Sturz, 2 verbrannt, 1 erstickt. Gelbstmord ereignete sich einer, ferner ein Kindsmord; eine Person wurde ermordet aufgefunden und eine würbe justificiert. —o. * (Aus dem Polizeirapporte.) Vom 22. auf den 23. d. M. wurden fünf Verhaftungen vor« genommen, und zwar zwci wegen Vacierens, eine wegen Excesses, eine wegen Trunkenheit und eine wegen verbotener Riuttehr in die Stadt. —r. Theater, Kunst und Literatur. (Deutsche Bühne). Mit einer Großartigkeit der Scenerie und einer Pracht der Costüme wurde Samstag die mit großer Spannung erwartete Operette «Die Geisha» aufgeführt, wie sie bisher in Laibach unbekannt war. Der erfahrene Bühnenleiter, der genau weiß, dass bei dem Niedergang der Operette nur jene Neuheiten ziehen, wo es ebensoviel zu sehen wie zu hören gibt, scheute weder Kosten noch Mühe, um das Publicum aufs angenehmste zu überraschen und der erhoffte große Erfolg lilicb auch nicht ans. Wir haben die amüsante lustspiel» mähige Handlung bereits in kurzen Umrissen geschildert; für den Musiler von Interesse ist in der Operette «"Die Geisha^ besonders neben der gut gezeichneten Situation auch die feine und originelle Behandlung des orchestralen Körpers, welche, an Sullivan erinnernd, doch weit weniger prelensiiis austritt, anziehend. Zahlreiche reizende Gesaugs-Nummeru von entzückender Eigenart umschmeicheln und umgirrcn den Zuhörer und es würde die wunderhübsche, leichtflüssige Mnsit auch ohne die glänzende Ausstattung Freunde und Anhänger nntcr den Viusikverstän» digen erwerben. Zu den amüsanten Situationen ist eine ebenso amüsaute Musil geschrieben und dem choreographischen Theile ein sehr weites Feld eingeräumt. Die Darsteller müssen nicht nur Sänger, sondern auch Mi« miter und Tänzer sein. dem Fächerspiel ist eine wichtige Nolle zuyw^en. wrz. «5 verewig sich in d«x ypnnttt alles: Musik, Tanz, Mimik, Ausstattung, Decoratives, Licht effecte, um auf den Theaterbesucher mit einer Fülle der stärksten Reizmittel einzuwirken. Die Pilanterien und Vizarrerien der britischen Musik, die uns Meister Sullivan auf den Continent geschickt hat, sind noch lange nicht erschöpft, denn es ist erstaunlich, welche neue Quellen köstlicher Erfindungsausgabe aus der «Geisha» ne»lhervorströmen. Es gibt Scenen voll Grazie und Poesie, dazwischen jagt ein Spass den anderen, buut wirbeln farbenprächtige Bilder in blendenden elektrischen Lichteffecten durch einander, die goldgestickten, stilvollen Costüme bilden an und für sich eine große Sehenswürdigkeit und zu der größtmöglichsten Treue in den Costümen tragen passende, neue Decoration«» viel dazu bei, den Gesammteindruck zu heben. Zu der glänzenden Ausstattung und reizenden Musik kommt die sorgfältige, abgerundete und flotte Dar« stcllung, die hervorragende Leistungsfähigkeit der einzelnen Künstler, deren Gesang, Spiel voll Laune und Schelmerei. Im Tanzen entwickelten die Geishas eine Grazie und Schneidigkeit, die man bei wirklich singenden Sängerinnen selten findet. Wir behalten uns vor, die künstlerischen Leistungen der einzelnen Darsteller eingehender nach der heutigen zweiten Aufführung zu würdigen. Die Novität errang einen durchschlagenden Erfolg, die schönsten Gesangsnummern wurden stürmisch zur Wiederholung ver« langt und der Vorhang musste sich nngezähltemale heben. Es ist also alles trefflich gelungen und wir wünschen und hoffen nur, dass auch der Besuch der Riesellarbeit und den Opfern entsprechen möge. ^. — (Aus der Theatertanzlei.) Montag den 27. Februar: «Die Geisha», Ausstattungsoperette; Mittwoch den 1. März: Die Geisha »; Freitag den 3. März: «Der Star» (Neuheit), Theater« stück von Hermann Bahr; Sonntag den 5. März nach-mittags um 3 Uhr: «Rübezahl», Mndervorstellung bei halben Preisen; abends halb 8 Uhr: «Die Geisha.» — «Der Star» zählt zu den interessantesten Neuheiten der modernen Literatur im lustigen Genre und hat überall einen aufrichtigen Heiterkeitserfolg errungen. — (Philharmonische Gesellschaft.) Die philharmonische Gesellschaft beschloss gestern würdig und erhebend die genussreichen Mitglieder«Concerte, denen noch als hervorragendstes künstlerisches Ereignis die Aufführung der «heiligen Elisabeth» von Liszt nach Ostern folgen wird. Den tiefsten Eindruck machte die vollendete Aufführung der zlveitcn Symphonie von Vrahms, während die wunderschöne concertante Symphonie für Violine und Viola helles Entzücken hervorrief. Ein ausführlicher Be« richt folgt. ^. (EinechinesischedramatischeSchrift-stelleriu.) Uuter den Chinese» in dm Vereinigten Staaten ist Fräulein Wion - Wei als dramatische Schriftstellerin aufgetreten. Ihr Maslenfcherz trägt den Titel «Belohnung der Tugend und Tapferkeit». Die Schrift« flellerin ist 28 Jahre alt. In China hat sie schon eine ganze Anzahl Aühnenwerte verfasst. Im himmlischen Reiche scheint aber Vorurtheil gegen weibliche Dramatiker zu bestehen, deshalb gieng sie nach Amerika. Dort sind in der letzten Zeit in San Francisco einige von ihren Stücken mit großem Erfolg aufgeführt worden. Ein chinesisches Nühnenwert dauert gewöhnlich eine Woche oder gar einen Monat. Fräulein Wion-Wei nimmt nur fünf Stunden des Lebens der Zuschauer in Ansppuch. — (Friedrich Spielhagen.) In Berlin be« gieng am vergangenen Samstag Friedrich SPielhagcn, der große Romancier des liberalen Vürgerthumes, seinen 70. Geburtstag. Er ist, wie von dort geschrieben wird, vollkommen rüstig und gesund und macht absolut nicht den Eindruck seines hohen Alters. — (l>al>?el,gramme.) ^ Paris, 26. Februar. Die Blätter ^ dass die Untersuchung in der Affaire D"»" 5! einige Tage dauern werde. «Matin» sagt, " ^ Localitäten der Patnotenliga vorgenomlne"^ dnrchsuchungen hätten bewiesen, dass dein ^, Devours kein Complot zugrunde gelegt" '^ derselbe vielmehr, einer spontanen EingeblW auf eigene Faust gehandelt habe. H Paris, 26. Februar. (Meldung der st Havas».)Sicbzchn Polizeicommissärc wurden ^j m den Wohnungen verschiedener Persone", A Guerins, des Directors des «Antijuif», M"^ Devaux', Robert de Chevillys, des Grafen v0" z' Ponteoes, Georges Thievauds, Monicourts, , tärs des Herzogs von Orleans, Dubucs, des'p, der antisemitischen Jugend u. a. HausdurchM' 5, zunehmen. Diese erfolgten auf Grund einer v' Präsidenten ertheilten Vollmacht, welche bc>^ aus dm dem Polizeipräfecten zugekommenen ^ hervor, dass sich die Thätigkeit der unter >^. einer antisemitischen Liga bestehenden Mtt eine Verletzung des Artikels 291 des ^ darstelle. In dem die Vollmacht begleite^, lichen Schreiben sagt der Polizeipräfect, 3taG ^ sollen sich vornehmlich auf alle SchriftswA , welche geeignet sind, politische Umtriebe oe tischen Liga und ihre Verzlveigungen mlt r und bonapartistischen Comites oder mit al'l" festzustellen._________ l Die Philippinen. ! Washingt 0 n, 26. Februar. (MH^ l Dem Vernehmen nach wird dic AtlMglA Schlachtschiffes 'Oregon» vor Manilla ful ^ erachtet, um den Philippinern die Stärke "t ^ schen Armee vor Augen zu führen. Nonur^. Hieher gemeldet, er habe den Kreuzer /^i^ der Insel Cebu gesendet, um dort die " Herrschaft einzusehen. ^F Madrid, 26. Februar. Nach "U ^ Depesche aus Manilla ist die Lage dortse"' ^ ernste. Die fremden Kriegsschiffe landete» ^ General Rios wird Manilla verlassen U" Zamboanga begeben. Gel'egrarntne. ^l Wien, 27. Februar. (Orig.-Tel.) §" Z Minister Graf Rechberg ist gestorben. ftM Zara, 26. Februar, (Orig.-Tel.) D" W Schriftsteller Loiseau. welcher im vongc' lftI Oesterreich feindliche Wert «I.L dulkun «l^ c/Z .nuriokilmlia. veröffentlicht hat, wurde 'M politischen Behörde aus allen im Reichst ^l » Königreichen und Ländern abgeschafft u I matien bereits verlassen müssen. A.!'» Fiume, 26. Februar. (Orig.-Tel.) ^g U Hoheit der durchlauchtigste Herr "^hel A, Ferdinand hat sich nach InspicicnMg,^ »ff« Marine»Atademic an Bord S. M Scy'^^.? begeben, um nach Ragusa, Gravosa ""A gF Athen, 26. Februar. (Orig.-Tel.) ^ ^1 storliene Banquier Andreas Syngros h^ Ol Theil seines aus 30 Millionen geschätzt' ^,! für nationale philanthropische Zwe^ ,Fl Syngros wird auf Staatskosten beerdig' ^ königliche Familie wird dem BegräbM'^ Die Carnevalsfestlichteiten wurden verj^ «^ Odessa, 26. Februar. (Orig.-Tel.) ^^ französische Dampfer «Les Alpes» mit ^ ^ bediensteten sowie mit Material für dl« 5 bahn abgegangen. ^ria-^l Constantinopcl, 25. Februar. (^M H verlautet, habe der Sultan in der A"" ^ »A österreichisch «ungarische Botschafter U^t W gestern nach dem Selamlik hatte, beit^U er werde solche Anordnungen treffen, ^ BAR kommen unparteiische Handhabung ^te^F und Justiz, die Verhütung und die pro^ ^! von Verbrechen sowie die gewissenhaft e^i der Gesetze seitens aller Behörden verb"An,A Madrid, 25. Februar. (Orig.-Tel.). ^ vera hielt vor dem LegitimationsauM"''cßc ,/ die Behauptung aufrocht, dass er sw) ^1,« , erachtet hätte, seinen Sitz im Senate ^^l, nachdem er nicht gerichtlich verfolgt lv ^« erklärte waters, wenn der Verlust oe ^„ /« > Verbrechen angesehen würde, fo mW ^H, Regierung zur Last legen, welche ly ^lH « Wtllcn nach den Antillen entsendet h^'k«!» ! fügte hinzu, er habe die ihm anläsM^M/l ,n St. Iagu dc Cuba übersendeten ^" „^ l Thränen empfangen, da er das Ungl"" R habe l ^H^gckung Nr. 47. 353____________________________________________37. Februar 1899. "nyelommene Fremde. N„I2, Hotel Stadt Witll. l^"", Um's^l" °r- Sch^-^^ z^„, ^ Freiberg. — Schmidt, N"»!'tz, ^°n°' ^ Sima, Kfm., Cilli. - Pirler, Reis., ^iwa- - Feigerle Forst. V"btr. N^?— Protiwinsly. Kfm„ Wolfslxrg. - Walch.r, 3"b'«uer. M? ">^>l>. b°,M^"' Grosz, Kflte.: Pulitzer, Peschel. Müller, ^''^?. Seiden. Kunz' Ranll, Piesen' Weih, H°< ' "e^enbe; Licnhardt, Doctorsgattin, Wien. o^n, 23 H . b°tel Elefant. ll37"lmenll.tt V^l' lSe. ExceNenz v. Sterzi, k. u. l. Feld- 5°>? >": Z^IFamilie, Iosefstadt. ^- Ritter v. ToncNo ti ^bril^^le Prlvatier; Opacher, Schladossli. Private- y>rger K^l.?^^^. Veer, Numernmacher. Rosenthal, «?> ^te V"' Mayer. Semen. Hirschfeld, Hecke. hi? ' ^rchites? ?""' ^ Callmann. Kfin.. Darmstadt, - ^""-<,Gem.!!,"^- " Misgnr. Rizzola. v. Kremer, ?.ksm.?°)'"'.Kstte,, Trieft. - Franz, Kfm„ Prag. K ^^ 8i ^ , ^""' " Spitz, ilfm,, Warasdin. ^', ^ftein' « ^«nd T,mV^-, " Max. Mm., Frankfurt. - Vudal. '^annzh""pllessel.Inspector, Trieft. - Stare. Fabrils- H^lbftei"^^ ?"tar, «sm.. Proßnitz. - Fischer. Ho- "fttl»u, l«c>ienberg, jM. «gram. — Freund, Kfm., Meteorologische Veobachtnngen in Laibach. Seehohe 306-2 m. Mittl. Luftdruck ?36'0 mm. « Z ,Z^ ft > ^zkk ? LZ ! «Zll A3 «., . ! ««ficht ?«Z « ^H ! ßB« 3 ! ^"" ! de« Himmel« ! F LZ ^ 2 UN. 741-^-0 4, NO. mähig heiter ^"' 9 . Ab. 743 0 ! - 4 - 4 j NO. mäßig heiter 7U.Mg. !?42 6 -8 0 NO. mäßig heiter 26. 2 . N. 741 1 13 S. schwach heiter 0'0 9 » Ab. j 742 6 -2 9 SO. mäßig heiter 87. > 7 U. Mg. ,744 6,-7 0, NO. mäßig , heiter >00 Das Tageömittel der Temperatur vom Samstag -3'3° und Sonntag-3 2°, Normale: 0-6°, beziehungsweise 0 9°. Verantwortlicher Redacteur: Anton Funtel. Aandestveclter in Haivach. 91. Vorstellung. ' Ungerade. Montag den 27. Februar Sensations'Neuheit! Zun» zweitenmale! Sensations'Neuheit Die Geisha ober die Geschichte eines japan. Theehauses. Ausstattungs'Operette in zwei Acten von Owen Hall. — Deutsch von E. M. Roehr und Julius Freund. — Musil von S. IoneS. Anfang halb U Uhr. Ende 10 Uhr. Höchste Anerkennung Ihrer k. und k. Hoheit der durchlauchtigsten Frau Kronprinzessin -Witwe Erzherzogin Stephanie. Stephanie» * ? Zahntropfen von Apotheker Prcoli in Laibach Hoflieferant Seiner Heiligkeit des Päpsten Leo XIII. Prämiiert In den hygien. Ausstellungen tu London, Paris, tons, In der TL. Internat, pnarm. Ausstellung zu Prag 1896 und in der Jubiläums-Ausstellung Wien 1898, Zu wiederholtenmalen von Ihrer k. und k. Hoheit der durchlauchtigsten Frau Kronprinzessin-Witwe Erzherzogin Steplicmio zu HöVhstihrer Zufriedenheit (Secretariat-Schreiben Laxeuburg 30aten October 1894) angewandt, Höchstweiche zufolge Mittheilung Ihres Herrn Obersthofmeisters vom 27. December 1898 ad Z. 230 de 1897 gnädigst zu gestatten geruht hat, dass die vom Apotheker Piccoli in Laibach erfundenen und erzeugten Zahntropfen Stephanie -Zahntropfen benannt werden dürfen. (194) 10—7 Einige Tropfen ans Baumwolle und in den hohlen Zahn gegeben, stillen dessen Schmerzen. Course an der Wiener Börse vom 23. Februar 1899. ««« ^ osficieum Coursb^e Veld W«e v«n «t«»te znr Z«l!ln»g üb«l»omment Kstnb.'Prior.» Obligall«««». ltlüabethbllhn eav u. ««> «. 4-/„ Vattzlsche »«i'Lubl,!«.««^,. ^ ., .. > ,^ dioeife GtSete 4»/, .... »» »^ »<« »i Vorarlbtrgei Nahn, V«. 18«4, 4°/, (d!v, st) O., f. lOV ft. st, »0 »0 iOU - Un«. »olbient« 4°/, p« ««ff, »lS Si l»0 15 dio. bto, per Ultwo . . . . <)lö dto, Rnile in MonsnwHhr., 4°/« steutlfrti snrÄaolrrontnNom »?'«" s8 — 4"/« dto. bto. p« Ultimo . , 9? »'» v«'^ dto Gt,»«I,Gold,!«!sl.,4'/,«/l, »»'40 «S'S>> dto. bto. Ellbtl 100 fl., 4'/,»/. l«l 4ü l»» 4^ tin, ßtant»0bl<«, (Ung. 0slb.) ». H. 187«, »»/,..... l»c»'?<» 1»l'?>> b!o. 4»/,»/,Zchanttt«al.«bl.^)b! l00 öö »"> S5 b„. Prim..«nl. k lUO N. «. W l«» - »ü« »l> bl». dt«. k oofl.».» lSl«"«»«» TH«ih'«eg.Hoft «°/, l««> ft- l40bl)l4i- Hrundenll. - Vbligatione» (flk l« ft. 4»/, koattlch« und slavonisch« . »?'- »»' A«dere öffenU. Anlehen. »«»«».«nl.Hose »-/,.. . . , !5'>?»l»i L0 bt«. .«nlelhr 187, . . l0« — 10»-. Nnltbtn der Swd! Mrz . . N»-- —'— Nnlehen d. Elndl^em iiide Wirn »04 »2 I0z »U Ä»le«n d, Ltadlgt!»f>i!de Wie» (kilber ober Gold) . . . . ,«S - >«?'- Prümitn-Nnl, d. stadlssm, Wkn i?»-— «!»üd. »"/, l00 <^)^0l «>' 4^. »»»»« H«tz,« »»»W« . 88 ,5> L9 «0 ßsandbrleft lMr 10« ft.). «obcr, llllg.zft.lnlwg.v««,^ »l»«« «», dto. Präm.'Gchldv. »«/«, !. «) 1»« ,de»'Hyp.«Unft, 4°/, »»'80 100 «u Oesl, ung, «ant «rl. 4°/, . . ittU i» 1U1 iu dlo. dt°, bUiähr, ., 4°/y . . 100 W 1011U Lpaicasle.l.oft, 50I. ^/,'/,«. l0b'bu — — Ps!c>r!latL'ybligatlone» (für luo sl.). FfrblnnübsMolbbahn »». 188« 101 10 10» 10 deNcrr, Älolbweslliahn . . . 110 85 111 8!> Zla«t<,bah!!«"/<,kssrc«,.^UP.St. «>1 — »<» - Lüblialin 3"/n ^Frc«, 50«p, St. 1?» 5« i8ü«( blo, 5"/,, k loo si, p, lOU sl, ll!4 81) lXd 8U U»l!, <,nllz, Vahn .... 105-10 10«'l? 4«/, WNerttainti Vahnen . , »««> 100 — Allnk-Aclle» (per Glück). «nglo Trs» «ai'.l«U0fl,«0»/«», I»8 «, lüS »>) «axtuerein. Wisner. l'X) sl. . »?» ?b »«0 »i> i«odcr.Mnst,.c)tsl.,!i0<>fl,E.40°/. 4»l - 488- »rbt-Anst. s. Hand, u, «, l«0sl —— —'— dto. dlo. per Ultimo Septbr. »70 — »'0 ?<> «rebilbant. Nlla,. ung., 200 tl. . äl»8 »b »99 »0 Devostttübanl. «llg., 20l> fl. . »»4-.. L«z- (tscompte Ges., «brsft,, 500 fl. 744— ?»!> - Hl,p°!l,tlb.,0esl, li0«sl,2b°/,«. 97— 9? ?ü Länderbanl, 0«st., 200 fl. . . »45 75 »48 «b Oeslcrr,»n,ar. Vanl, S0« fl. . 917 — 9»o — Uuioi'bllül 200 »l..... 323 — S^3 5li Altie« von Transport« Intern eh mungen (per Ilück). «usf»<,»TtvI, Visend, »00 fl, . "?0 l»«0-VSH». «tordbnhn ib» fl. . .»I-»«- »llschtlthradn- «is. t»«0 fl. «loyl». Oest,. Iriest, 5<« fl, «Vl, 4S4 - 48« » Oesterr. Nordwcstl,, Lvn fl. O «<» « »4^-»t bto. dto. (lit. U) 200 fl. s »»'< «> »^ ?e> Prag.Duiei <«senb. lbll fl. G.. »» ?b loo «?. Ktaat«elstnbahn »00 fl. s. . »«1 - »st-^ südbahn 2,!<) fl, 8. . . . ««'?^ "?»' küdnurbb. «erb.»«. 200 sl. «Vt. »0? ?u lt08 ?b Iram»ay'«ts..Wi,.17Usl.«,W. —— > — dl,, fl, . . t»ü»°0»«0'.. Ira«»ay'Gti., Neue Wr., Pri«. r«Ht»'«ctArti»n (per Stück). «augtf.. »ll«. »st,. ,00 fl. . . ll4 — Kl 30 ««izdler ltistN' und Otahl'I»». in Wien 100 sl..... 1<» — 1l2 - Eisenbahn».-Lelhg,, srst«, 80 ft. ,4? »ü 148' - ,,«lb«mühl", Papleif. u. »..«. «1 - 93 - Lleftnaer Vrauerei t00 fl. . . l8>» »- ,9^ t>0 «ll«nt«N'«eselllch . Oesl.'lllpin« 24» ?l> «4» 2i> Praaer ««,» Inb «es. »00 fl. 1«??- 1,»» balao-Iarj. Sleinlohle» «1 fl, 688— «44 - „ßchl»^»ühl". Papitls, ««ft, »!>6 - »09 — ««»»!,«.". »»><»«».». ».^». ,e? üo »es »o »eN> ««« rrifailer Kohlenw.^es. « st. 1«?-—»»,-> «Laffrns..«,.0tst.inWlen.I0NN. «> — U^-— Wag«on.«eihailft., Mg,, in Pest. Vr. V°ug«seNschalt' 100 fl. .' . ,0,.^ ,,y.^ VW»««««« Zlegfl'Nc«»!,.««!. «S - ,»u d« ßiuerse Lose (per Vlück). Vudapeft'Vafilica (Dombau) . «?z ?-»» Crcbitlose »W fl...... 499 - «an — llary.Lose 4« U «4 «z 4"/„Dvnaub,> «»»»> Nolden Kreuz, vest, Vesv, 10 ll. «<)»!> »0»z öiolhen Kreuz, Ui'a, es >,üfl. ng» z> zy «iibolph'Lose I(> sl. . . . «g- k»-?z Valm-Uose 40 sl, «Vl. . . «z?z «7» t»,.<»enol«.Uose 40 sl. C«. . 8z_ «4.^. Walbste!l>.«ost »0 fl. «M. . . «a-— «4-— «cwinsllch, d. 8«/n Pr..Cchnlbv. d, Vobencreditanstalt. l. Km. ,5-«» z« « «°. bto. N. «m. l«9 . . ,b l- »7- llaib«ch« 2«I<...... ,4_ ,z_ «mftnbam....... 994» 99« Deutsch« Pliltz«...... 58 « «IN London........ 1« 40 l»0 «b Pari» ........ »7?» 4? ?0 bt. V«»»r«bur, ....----------------------— Valuten. Vucatn,........ 5? »«'FrancK'Gtülkt..... 9b», 93^, Deutsche NeichKbanlnott» . . ü8'9^ H9'— Italienische Vanlnoten ... 44 80 44 « V«vl«l.«ub«l . . . : . i l»7„' » »7^