Laibacher Zeitung. ^ «KV. Mittwoch am VT. September «85« ,l.. <, ,, , . ^ m„ ,„ ,s„,,.' der Smln- >lnl> Fcintaqr. täqlich, m,d soitet ,'aülmt dcn Ä.llaqcu im (5 o m v toir c, a >, , j ä hri g ll ,l.. halbjährig H fl. 3N fr, „lit "" ^a,bachsr ^nt»»q" crschcint, "'^.7 ^,'^ ,2 ft., ha l l'jä l) rig « fl. ss'lr -'ic Initcslung iu's Hmis ilü» ha l b j ä h ri q 30 fr. mehr zu entrichten. Mit b,r Voss vorto, .»crcü^'aiift im ^""N'toir ganz!» ) .! ^ ^^ »^^^ ^, ss^ halbjährig 7 si. 30 fr — I„ scrcitionsgtbüh r ssir ,,'n, Sl'alten^eil, rd,r d,n Nonm d,r«ll»fn. nir ,i», 'ltl ganzjährig, "»tcr '7."'^' '„^z.s ^ fr siir dreimalig.' 5 kr. (5. M. InsVrats l'is l2 Zn.'cil, fostr» l fl. fiir 8 Mal. 50 fr. fiir 2 Mal und 50 fr. für < Mal ,iiizuschalt,n. maligf Einschaltung Z lr. !>>r z ' . ^'^.jschs„ s»-. ,'»r ciiil jed.smaligc Einschaltung hinzu zu vlchnm. Oll dü'ft'Nl G.'l'ilh's» >!> »aa) l>c»> ,^ , !-^ _________________________ ________ ______^ ______ ^_________________________________________ Auf die „Laibacher Zeitung" ist für die Zeit vom R. October bis Gnde Decemb l I ein neues Abbon-nomeut eröffnet worden. Der Preis fur dieses letzte Ouartal 1832 be trästt: im Aeitungs - Vomptoir ft 2 ^5 kr., ins Haus ssestellt fl il, mit portofreier Zusendung durch die Post fl ». t3 kr Pranumerationssselder wollen franco einssesendet, so wie rückstandige Pranumerationsbetrage berichtigt werden. Amtlicher Theil. HWach einer Eröffnung Sr. Ercellenz des Herrn Ministers des Aeußern hat das königl. neapolitanische Ministerinm die kaiserliche Regiernng in Kenntniß gesetzt, daß den königlichen Agenten im Auslande die schon seit längerer Zeit bestehende Pasivorschrist .zur Beachtnna. in's Gedächtniß gerufen wurde, wonach sowohl koniql. neapolitanische Unterthanen, als auch Ausläuder, die im Residenzorte einer sicilianischeu Gesandtschaft sich aufhalten, oder anf der Reise einen solchen Ort passiren und in das Königreich beider Sicilien sich begeben wollen, ihre Pässe von dieser Gesandtschaft vidiren lassen müssen, um dieses Königreich betreten zu können, und daß die königl. Gränzbehörden den Auftrag haben, alle Reisende, welche das obbesagte Erfordernis; nicht erfüllen, vom 1. October l. I. an zurückzuweisen. Diese Anordnung der kbnigl. neapolitanischen Regierung wird hiemit im Interesse des reisenden Publikums znr allgemeinen Kenntniß gebracht. Laibach, am 18. September 1862. Vom k. k. Statthalters Präsidium. Das k. k. Uitterrichtsmmisternim hat den ordentlichen Professor der Wiener Universität, Dr. Franz Haimerl, zum Prüfungscommissär der judicielleu Abtheilung der theorttisch^u Staatsprüfungen in Wien ernannt. Die Handels« und Gewerbekammer in Rovigno hat für das Jahr 1«::2 den Handelsmann Michael Cecou zu ihrrm Präsidenten, u„d den Iudnstriellen (Giorgio de Vasseggio zlnn Viceprdsidenten erwählt, welche Wahlen von dem k. k. Haudelsmiui-rinm bestätigt worden sind. Nichtamtlicher Theil. «ord Wellington. " Lord Wellington hat den Schauplatz des irdischen Lebens verlassen. Die Größe und Bedeutung dieses gefeierten Namens für England uud gauz Europa ist allbekannt. Wir wolleu heute nur den Schmerz und die Theilnahme constatiren. wclche die Trauerkundc, wie alleuthalbeu, auch in unseren ge> bildeten Kreisen bewirkt. Es scheidet mit dem Herzoge eine der Hauptstützen der conservativen Partei aus dem Lebeu. Der Konservatismus war nicht eine Meinung, die er au-geuommen. nicht eine Ansicht, die er sich eigen ge- macht hatte, sondern er war ihm wesentlich angeboren. Das Gefühl und das Bedürfniß strenger, umwaudel-barer, nach jeder Seite hin unparteisch wägenden Gerechtigkeit war so lebendig in seiner Seele, daß er mit Recht zn jenen höchst seltenen Erscheinungen gezählt werden konnte, in welchem alle besseren und höheren Elemente der Menschennatur sich harmonisch verbinden; ein ausgezeichnetes Maß politischer Weisheit und echter Humanität mit außerordentlicher Thatkraft. Um daS Recht zu wahren, trat er dem erobe-rungssüchtigen Napoleonismus mit demselben Muthe und Erfolge entgegen, wie später den Uebergriffen der radicals» Parteien, um die alten und bewährten Grundlagen des britischen Staatslebens der auflösenden Neuerungssucht gegenüber zu bewahren. Nichtsdestoweniger war sein Geist hinreichend aufrichtig uud einsichtsvoll, um das Bedürfniß zweckmäßiger Reformen zu erkennen, zn würdigen und kraftig zu fördern. So in den großen Fragen der Neformbill und der Katholiken-Emancipation. Namentlich für den hohen Antheil, welchen er an der Vefreiuug der Katholiken von dem uuwürdigen, ihnen auferlegten Joche gewonnen hat, verdient sein Andenken in allen Ländern, wo katholische Bevölkerungen leben, die innigste Sympathie. Mit welchem Geschicke er bei allen Anlässen i» die politischen Angelegenheiten seines Landes emgriff, darüber bewahrt die Geschichte die ehrenvollste» Zeugnisse auf. Wir erwähnen nnr eines Umstandes aus der nenesten Zeit, um darzuthun, mit welcher Autorität sein Wort ausgerüstet war. Als Lord John Rüssel die Milizbill im Parlamente eingebracht hatte, entwickelte sie sich zu einem Gegenstande lebhafter Controverse zwischen den Parteien, welche sie vom Standpuncte der Zweckmäßig, keit theils bestritten, theils unterstützten; allgemein vorherrschend aber war die Anficht, daß die Möglichkeit eines Bruches mit Frankreich die Nothwendigkeit kriegerischer Rüstungen begründe. Als Lord Derby das Nuder der Staatsgeschäfte und die Erbschaft der Milizbill übernahm, behauptete sich jene Anschanung ungeschwächt fort, bis der greise Herzog in einer ebenso markigen als logisch gegliederten Rede — in der letzten, die er hielt — bis zur Evidenz nachwies, daß es sich nicht sowohl um eine außerordentliche, für eiuen außerordentlichen Fall berechneten Maßregel, sondern darum handle, die Kräfte des von allen fünf Welttheilen nur zu sehr in Anspruch genommenen, stehenden britischen Heeres auge-j messen und für alle Dauer zu ergänzen. Seit jener Rede sind nicht bloß die alarmirenden Gerüchte verstummt, auch die Nützlichkeit der Milizbill ward weniger bestrittcn, uud dieß erzweckte der Herzog, ohne in seinem Vortrage der Spannnng mit Frankreich auch nur vorübergehend zu erwähnen. Lord Wellington war unstreitig elner der populärsten Männer seines Landes. Sein Todestag wird ein Tag der Trauer für die gesammte Nation sein/ und sein Verlnst bei der Große sein"- Verdienste uud bei der unermüdlichen Thätigkeit, welche er noch kurz vor seinem Hinscheiden entwickelte, tief empfnnden werden. Correspondent«. Trieft, 2l1. September. — ^ — Die Reformen, welche die englische Regierung in der Constitution der Ionischen Inseln vorschlug, habe ich Ihnen bereits vor acht Tagen mitgetheilt. Nun erhalten wir mit dem gestern Abends angelangten Postdampfer des österreichischen Lloyd andere wichtige Nachrichten ans Corfu vom 17. d. M., welche auf die letzten Acte Bezug haben. Am 45. d. M. hielt die gesetzgebende Versammlung ihre lehte Sitzung, und wnrde bis auf l. März 1834 vertagt. Der Secretar des Lord ObercommissärS hielt bei dieser Gelegenheit im Namen des Letztern eine Rede au die Versammlung, welche sehr wichtige Puncte enthalt. Die Hoffnungen, welche das jomsche Parlament in seiner Adresse vom 22. Juni d. I. auSge» sprochcn hatte, daß es die Bestimmung, von nun an sich zwischen den Repräsentanten der Nation und dem königlichen Commissar der griechischen Sprache bedienen zu können, sind nicht realisirt worden, denn der Lord Obercommissär ließ seine Rede m italienischer Sprache vorlesen. In der Nede wurden die Reformen berührt, welche im Namen der Regierung in Betreff der Constitution vorgeschlagen wurden, um die seit 1817 bestandenen Bestimmnngen auf eintn dauernden Grund zu bringen. Der Lord Obercommissar wurde in seinem Plane von einigen der angesehensten Mitglieder der Assembler unterstützt, und hatte die Resultate seiner Conferenzen schon in seiner Proclamation vom December 1«61 veröffentlicht. Die Botschaft vom 20. ?l.,g,.st d. I., die Sie schon im AuS-zuge kennen, enthielt wieder den „aml.chen Plan der Reformen, nur wnrde auch die Art und Weise der Ausführung angezeigt. Seitdem hat der Lord Obercommissär keinen Unwillen gezeigt, auch einige wohlmeinende Einwendungen anzuhören; drei Mal mußte er die Clause! verwerfen, in welcher die Preßübertre» tnngen definirt waren, und demungeachtet wollte man, daß er wieder mit den nämlichen Mitgliedern des Parlaments in Diskussionen gerathe, welche in den ersten Debatten über diesen Gegenstand sich betheiliget hatten; man wollte alle von der Regierung verworfene Vorschläge wieder erörtert sehen. „Sei eS wie es wolle", sagt der Lord Obercommissär in seiner Nede vom 1!^. d. M.: „ich überlasse diese Fragen Ihrem Gewissen. WaS mich anbelangt. weiß ich frei und ehrlich gehandelt zu haben, und ich brgnüge mich, allen Jenen, welche durch die letzten Itt Monate mit mir zu thun hatten, bekannt gegeben zu haben, daß es nicht die Absicht der Königin gewesen sei, mit der Anerkennung eines verantwortliche» Senates die Negierung dieses Landes in eine reine Democrat's zn verwandeln, oder die Vollmachten einer obersten Polizeibehörde zu verlassen, ohne früher solche gesetzliche Maßregeln zu treffen, welche die Mißbräuche der Presse wirklich zu unterdrücken geeignet wären." Die Absichten des Commissars, die Institution^! zu verbessern, sind für jcht gescheitert. Alle Parteien sind daran schuld, denn die Einen glaube,,, das jo-nische Volk sei unreif für größere Freiheiten als jene, welche ihm die Charte von 18N zugestanden hatte, die Andern alarmiren sich, wenn sie die bestehenden Anomalien aufheben sehen. Die letzte dieser Parteien ist also verantwortlich, wenn der Repräsentant der Königin sich noch die Vollmachten einer obersten Polizeibehörde behält. Am 16. d. M. wurde in Trieft ein Institut zur Bildung von Dienstmädchen von einem Frauen-Verein feierlich eröffnet- In der Pfarrkirche de« Leipziger Platzes hielt bei jener Gelegenheit der hochwür, digste Hen Bischof eine Anrede cm die Mädchen, 92« welche in das Institut aufgenommen wurden. Der Feierlichkeit wohnten die Frauen bei, welche die Ge-sellschaft bilden. Bis jetzt wurde ein Fond zur Erziehung von 40 Madchen gesammelt. Morgen Abends wird das große Theater mit der Oper „Nigoletto" von Verdi eröffnet. Die Alber-tini, der berühmte Fraschiui, welchen vor einem Jahre ein Journal durch einen Dolchstich sterben ließ, und der Bassist Bencich übernahmen die Hauptrollen. Oesterreich Trieft, 20. September. Die „Triester Ztg." bringt unter Auderm nachstehende neueste Nachrichten aus der Levante, Ostindien und China mittelst des Lloyddampfers „Germania." Unsere neuesten Berichte aus Constantinopel bis zum 11. einwerfen kein freundliches Licht von der Stimmung in der türkischen Hauptstadt. „Wenn wir nicht in der Türkei waren", heißt es in einem derselben, „müßten wir qlauben, uns am Vorabend einer Revolution zu befinden. Der Boden ist unter-minirt, die Parteien stehen einander feindlicher denn je gegenüber, die Gähruug und Erbitteruug dauert fort. Die Alttürken mit ihrem mächtigen Anhang bestreben sich stets, trotz der so häufig mißglückten Versuche, anf's Neue den gordischen Knoten mit einem Hiebe zu lösen. Ein plötzlicher Tod Abdul Med-schid's könute auch in der That die wunderbarsten, plötzlichsten Veränderungen hervorbringen; ob zum Heile der Türkei, oder ob nicht vielmehr dnrch ein solches Ereign iß daS Ende des türkischen Reiches mit Riesenschritten htrbeigeführt würde, sind Fragen, welche selbst die politischen Parteien unter den Türken ernstlich beschäftigen. — Unweit dem Lloyddampfer „Italia" schwebte eine türkische, mit 4 Matroseu be-Mannte Wasserbarke in der größten Gefahr zu ertrin» keu. Der Capitän Hr. Putich sendete ihnen sogleich ein Boot zur Hilfe, wodurch drei derselben gerettet wnrden. Der Vierte ward durch das Boot eines Staatsschisses dem Wellentode entrissen. — Das „Journal de Constantinople" stattet Herrn Putich Dank für seine wahrhaft hmnaue Handlung ab. — Der Straßenbau zwischen Gemlek nnd Brussa geht noch immer nicht vorwärts, und dürfte kaum in drei Jahren vollendet sein. — Omer Pascha wurde in Salonich (31. August) festlich empfangen. Unter Kanonendonner bestieg er das Ufer, an welchem der Vezir Iussuf Pascha, die Bei's, der Mollah. der Mufti, die Militärautoritäten und die Mitglieder deS Conseils seiner Ankunft harrten. In Parade zog er zu Roß nach dem Palais, in dem einige Con-suln ihm ihre Aufwartung machten, wahrend andere Unpäßlichkeit halber ihr Ausbleiben entschuldigen ließen. Am 1. September begab er sich nach Monastic — Iussuf Iadik Pascha, Geueralgouverneur von Salonich, hat mit 100 Mann einen Streifzug gegen die Räuberbanden in die Gegend des Olymp unternommen. Der Lloyddampfer „Germania" brachte auch eine indische Post aus Calcutta vom 7. August. Das wichtigste Ereigniß ist die Reise des Gene-ralgouverueurS nach Nangun und zurück. Se. Lordschaft kann sagen, ich kam. sah uud reiste ab. bemerkt der „Englishman". Indeß hat dessen Gegenwart neues Leben iu die Erpedition gebracht, und da die Jahreszeit günstig ist, so geht eS vorwärts in's Herz des Birmanengebietes. — Am 31. August Morgens wurde Martaban von den Birmanen angegriffen, die eine finstere Nacht benutzten, aber durch eiue Salve der Artillerie zerstreut wurde». Am 27. Juli begab sich der Generalgouverneur an Bord des Steamer „Feroze Great-Pagoda", von General Godwin und Commodore Lampert begrüßt; Nachmittags war große Parade, Abends Theater. — Am 3l. Juli wnrden 2 englische uud 4 nationale Regimenter, sowie etwas Artillerie von Madras beordert, obwohl der Gonver-neur erklärte, daß vor dem Monat September keine Instruction aus England eintreffen könne, ohne welche er zur Einverleibung des Landes nicht ermächtiget sei- Man erhielt die Nachricht, daß die Truppen Trome besehten. Capita» Tarlton führte die Erpedition. D»e Birmanen waren in großer Anzahl am Flusse gelagert, der das Land in zwei Hälften theilt, und ihre Kanonen konnten, gut verschanzt, Fluß und Land bestreicheu. Die englischen Dampfer fuhren aber auf der rechte» Seite des Flusses bis an die Bastionen, uud ohne großen Widerstand wurde der Plat) genommen. Ein Soldat bloß blieb todt, zwei Offiziere wurden verwundet. Lieutenant Elliot bekam einen Schuß in deu Fuß, M. Fräser in den '>Irm. — Der Fluß hat 18 Fuß Tiefe, und die Einheimischen erlären, es sei Wasser genug, um bis Ava schiffen zu köuueu. — Die Soldateu fanden den Platz ganz leer, uud kein Feind war eine tiefe Strecke in's Land hinein zu erblicken. Capita» Tarlton hatte aber nicht genug Mannschaft, und auch keine Instructiou, vorzurücken. Wien, 19. Sept. Indem wir das glänzende Ergebniß der Berufung der kaiserliche» Negieruug an den öffentlichen Credit zur allgemeinen Kenntniß brachten, komme» uus die letzten Schmähberichte der österreichfeiudlicheu deutschen Presse zu, welche das Mißlingen der Finanzoperation vorhinein triumphi-rend verkünden, dasselbe wie ein Zwangsanleihen darzustellen sucheu, und ihre Leser mit eiuer Anzahl alberner Mahrchen über die zur Unterbringung des An-leihens angewendeten, theils gewaltsamen, theils unrechtlichen Mittel uuterhalten. So lange das Anleihen auflag, hielteu wir es wirklich unter unserer Würde, auf diese Lügenberichte auch uur mit einem Worte zu autworten. Uud auch jetzt glaubeu wir uusere Worte sparen zu köuueu, die Thatsachen übernehmen die Antwort für uns. Alle Börsen Europa's haben sich mit Eifer und Vertraue« an das neue Anleihen gedrängt, und ihre Zeichnungen werden nur theilweise befriedigt werdeu könuen. Es ist nicht daS erste Mal, uud es wird auch wahrscheinlich nicht das letzte Mal sein, daß die Bosheit und Verleumdung iu einer ver-derbteu Presse ihre Machtlosigkeit über die öffentliche Meinung zu Tage legt. Mitten unter Schmähungen und Angriffen wächst Oesterreich täglich an innerer Macht und äußerem Ansehen, das allgemeine Vertrauen der Cabinete, wie der Bevölkerungen kommt ihm entgegen; seine wohlmeinenden Absichten iu Bezug auf Deutschlauds handelspolitische Gestaltung gewinnen Boden und Anhang, und sein Credit ist befestigt. Es ist jetzt der Beweis geliefert, daß, in Bezug auf die vollständige Herstellung der Landesvaluta, Oesterreich an keine andere Rücksicht mehr gebunden ist, als an die zu große, plötzliche Veränderungen in dem Umfange und dem Werthe der Circulation zu vermeiden. Wären wir nicht mehr aufgelegt, unseren Blick daukbar zu Gott, als mit Hohn auf unsere Feinde zu richten, wir könnte» jetzt manches bittere Wort und manche Beleidigung zurückgeben. - Von welch' ausgezeichneter Wichtigkeit die Production des Tabaks für deu österreichische« Kaiserstaat ist, ergibt sich, wenn wir die von dem ausgezeichneten Statistiker Hrn. v. Reden dießfalls Mitgetheilten Daten vergleichen. Es werden nach denselben in Europa jährlich uugefahr 3 Mill. Centner Tabak verbraucht, wovon die Hälfte aus Amerika eingeführt, die andere Hälfte in Europa selbst erzeugt wird. Oesterreich producirt 4N0.000 Ctr., das übrige Deutschland 400.000 Ctr.. Frankreich 260.000 Ctr., Nußland 200.000 Ctr., Holland 60.000 Ctr. In Belgien, Neapel, dem Kirchenstaate, in Polen uud der Walachei werden zwischen 1 bis 2 Mill. Pfunde, in den übrigen tabakbauenden Staaten, Sardinien, Dänemark :c. und der Schweiz, zusammen weniger mehr als 2 Mill. Pfund producirt. Die österr. Tabakproduction entspricht darnach einem SechStheile der europäischen Gesammlcousum-tion. Iu jeuen Gebiete» Oesterreich's, wo Tabak gebaut werdeu darf, wird folglich mehr als im ge-sammten Deutschland von diesem Artikel erzeugt. Es unterliegt keinem Zweifel, daß die Tabakproduction noch weit über ihr jetziges Maß gesteigert, und gewinnbringender gestaltet werden könnte, wenn die Tabakproducenten sich befleißen würden, die Cultur der Tabakpstanze zu vervollkommnen. Insbesondere bei diesem Artikel wird auf gute Qualität der Ware gesehen, und eS wäre, wenn dafür gehörig vorgesorgt wird, wohl möglich, die amerikanische Einfuhr im Allgemeinen auf engere Schranken zurückzuführen. Herr v. Reden berechnet in seinen Mittheilungen den Werth eines Centners rohen Tabaks durchschnittlich mit 1l» Thaler preußisch Courant. Dieß entspricht für Oesterreich allein einem Capitalswerthe von 7.3Ü0.000 Thlrn. Die Wichtigkeit dieses Handelszweiges stellt sich damit von selbst heraus, uud eS ist jedenfalls zu wünschen, daß sowohl die Privatproducenten als land-wirthschaftlicheu Vereine in Ungarn diesem Gegenstände ihre besondere Obsorge zuwenden möchten. Innsbruck. In eiuer Gemeinde von Tirol wurde A., obwohl Gewerbtreibeuder uud Realitätcn-besiper, doch veranlaßt, um deu politischen Eheconsens nachzusuchen, der dem Gesuchsteller oon der k. k. Be-zirkshauptmannschaft über Einvernehmung der ihm abgeneigten Gemeinde verweigert wurde. Ueber seinen Recurs hob jedoch die k. k. Kreisregierung diese Entscheidung auf, weil der Gesuchsteller als Gewerbtreibeuder u. Realitätenbesitter nicht iu die Classe der-, jenigen Personen gehöre, welche nach dem Hofdecrete vom 12. Mai, Gubernialcirculare vom 17. Juni 1820, Nro. 10.644, um den politischen ConsenS einzuschreiten gehalten sind, nnd auch nicht zu jeuen, welchen nach der, dieses Hofdecret beschränkenden Mi-uisterialverorduuug vom 3. April 18.^0, L.-G.-Blatt Nr. 87, der Heiiathscousens versagt lverden kann. Dagegen ergriff die Gemeinde den RecurS an das k. k. Ministerium des Iuueru, welches die Entscheidung der k. k. Kreisregierung aufhob, und jene der k. k. Vezirkshauptmannschaft bestätigte. Nachdem solchergestalt dem A. der politische Eheconsens, dessen er nach seiner Meinung gar nicht bedürfte, und den er nur nothgedruugeu angesucht halte, in letzter Instanz verweigert worden war, begab er sich mit seiner Auserwählten nach Rom, und wurde dort uach katholischem Ritus getraut. — Als er zurückgekehrt war, erhob die k. k. Staatsanwaltschaft gegen ihn uud seine Gattin die Anklage, daß beide sich am 12. November 18.'j1 „ach Rom begaben, um daselbst eiue Ehe zu schließen, welche ihnen von den inländischen Behörden versagt wurde, daß sie sich dam, am l2. December 18!N wirklich dortselbst trauen ließen, und dadurch daS Vergehen gegen di« öffentliche Sittlich-keit durch Eingehung einer gesetzwidrigen Ehe im Auslande nach H. 2«2 St. G. B. ll. Theiles, strafbar uach eben diesem Paragraph begangen haben. ^ Das zustäudige Bezirkscollegialgericht, vor welches die beiden Ehegatten rechtskräftig verwiesen wurden, sprach bei der Hauptoerhandlung beide Angeklagte von der Anklage frei, weil nach H. 2N2 St. G. B. U. Theil nur derjenige sich dieses Vergehens schuldig macht, der sich in das Ausland begibt, um daselbst eiue Ehe zu schließen, die nach den Landesgesetzen nicht Statt finden konnte, eine in einem einzelnen Falle ergangene Entscheiduug der politische» Behörde sei aber kein Landesgesetz, und der Strafrichter habe nur die Landes ge setze zu Rath zu ziehen, und auf Gruud derselben Recht zu sprechen. Gegen dieses freisprechende Urtheil richtete die k. k. Staatsanwaltschaft die Berufung an das k. k-Landesgericht, wurde aber von diesem ebenfalls zurückgewiesen. Nun ergriff die k. k. Staatsanwaltschaft die Nichtigkeitsbeschwerde an den k. k. obersten Gerichtsund Cassationshof, weil die den Augeklagten zur Last gelegte Handluug vom Gerichte als keine strafbare Handlung augesehen worden sei, obwohl sie nach dem Strafgesetze eine solche sei, Z. 3l!2 l>. der Strafprozeßordnung. Der hohe k. k. oberste Gerichts- und Cassation^ Hof hat mit Erkenntniß vom .'i. August 18li2. Nro-79Ü0, diese Nichtigkeitsbeschwerde der k. k. Staatsanwaltschaft gegen das Urtheil des k. k. ^a»'de^ge-richtes vom 8. Juli 185!2, Nr. 430, verw^f"'- Dle Gründe dieser hochwichtigen Entscheidung s»"d auszugsweise folgende: Es komme nicht darauf a" ' ^ die Ehebewilli-guug aus politischeu Rücksichten versagt wurde, uud die Entscheidung der politische" Behörde aus ihrem Staud-puucte könue uicht alo Norm uoch als Gesetz dem Erkenntniß des Strafrichters zum Grunde gelegt werdeu. deun der Strafrichtcr habe sich nnr an das Strafgesetz z" halten, da nach Artikel VI des Strafgesetzes vom 3-Sept. 1803 als Verbrechen, oder schwere Polizeiuber-tretung nur dasjenige behaudelt oder bestraft werden könne, was in diesem Strafgesetze ausdrücklich »27 für ein Verbrechen, oder eine schwere Polizeiübertre-tung erklärt wird. Nach Z. 262 II. Theil dieses Strafgesetzes gibt es zwei Fälle der fraglichen schweren Polizeiübertretuug (Vergehen) gegen die öffentliche Sittlichkeit: 1) Wenn sich Jemand mit Verschweignng eines ihm bekannten gesetzlichen Ehehindernisses ohne Dispens trauen läßt. 2) Wenn sich Jemand in ein fremdes Land begibt, um daselbst eine Ehe zu schließen, die nach den Landesgesetzen nicht Statt finden konnte. Im Schlußsatze heißt es dann, daß die Strafe zu verschärfen sei, wenn einem Theile das Hinderniß verheimlicht, und er solchergestalt schuldlos zu einer nichtigen Ehe verleitet würde. — Wenn das Gesetz sich des Wortes „Hindernis;" und „nichtige Ehe" in dieser Verbindung bedient, so könne wohl nur von einem gesetzlichen Ehehinderniß die Nede sein, und wenn der Schlußsatz keinen Unterschied macht, so müsse er auf beide Fälle des nämlichen Z. seine Anwendung finden, es trete daher der Fall 2.) nur dann ein, wenn ein gesetzliches Ehehinderniß vorhanden ist, und Jemand sich in das Ausland begibt, um dieses Ehehinderniß zu umgehen. Der Ehe des A. mit seiner jetzigen Gattin sei aber kein von dem bürgerlichen Gesetzbuch oder von den dasselbe ergänzenden Verordnungen bestimmtes Ghehinderniß entgegen gestanden, denn der verweigerte politische Conseus bilde kein in den Ehegesetzen bestimmtes Ehehinderuiß, und das Hofkanz-lei-Decret vom 42. Mai 1820 beziehe sich auf Per-souen, zn deren Classe der A. als ansässiger Gewerbs-mann uud Nealitatenbesitzer nicht gehöre. Die Freisprechung der angeklagten Eheleute von dem Vergehen gegen die öffentliche Sittlichkeit durch Eingehung ihrer Ehe in Rom sei daher gerechtfertiget, und da kein Gesetz besteht, welches die Umgebung des verweigerten politischen Eheconsenses mit einer bestimmten Strafe belegt, mußte die Nichtigkeitsbeschwerde ohne weiters verworfen werden. Am Schlüsse dieser Darstellung dürfte es vom Interesse sein, daranf aufmerksam zu macheu, daß schon Dr. Joseph Kndler in seinem berühmten Conn mentar über den ll. Theil des Strafgesetzes (Wien 1831, Seite 499 und 401 l») die Ansicht verfocht, der H. 2!i2 finde nur auf Ehen Anwendnna. denen ein gesetzliches Eh e hi n d e rn i st entgegensteht, dafi aber diese Ansicht, so viel bekannt, bis jetzt bei den Gerichten keinen Anklang fand. (B. v. T.) I,nst, t:l. Sept. Gestern Nachmittags ereignete sich der tram-ige Fall, daß gelegenheitlich eines in dem nahe gelegnen Vrennbichl abgehaltenen Frei-SchießenS der dortige Iltjahrige Bauerssohn Johann Michael Santer todt geschossen wurde. Der unvorsichtige Knabe wollte sich unberufeuerweise in das Zielerhäuschcn begeben, und sprang von einem in der Nähe desselben befindlichen Zaun herab, gerade in dem Momente an der Scheibe vorbei, als beim Oberschützenmeister Weudelin Kuabl von Arzl der Stutzen knallte, dessen Kugel dem unglücklichen Inn-gen durch den Kopf ging. uud ihn augeublicklich todt zu den Fußen des Zielers streckte. (T. Schl. Z.) I r a n k r e i ch. Paris, 14. September. Der „Moniteur" veröffentlicht eiuen Bericht des Ministers des Innern an den Prinz-Präsidenten der Nepnblik über die Etabli-ruug der Telegraphenlinien. Der Minister verlangt neue Credite. DerPrmz-Präsident decretirt demgemäß: Art. 1. Es wird dem Ministerium des Inuern ein Credit von 1,3li0,M) Fr. auf das Budget von 1«.';:; "öffuet, behufs der durch Decret vom 6. Jänner 18.^2 angeordneten telegraphischen Linien. Im Nichtofficiellen Theile des „Moniteur" wird berichtet: Laut Decret des Prinz Präsidenten vom 11. September ist die Organisation des Staatsministeriums modificirt. D'e Direction der Paläste und Manufacturen, so wie die der Buchhaltung, sind aufgehoben. Beide Dienstsectioneu siud mit dem General-Secretariat verschmolzen wordeu. Sogleich wurde auch zu einer ueueu Organisation der Bureaur geschritten; dieselbe hat zum Zwecke, die Ausgaben für das Personale dieses Departements zu verringern. Pariser Blätter dementiren die Version des „Morning Chronicle" bezüglich des Abschlusses eines fiechänd» lerischen Vertrages zwischen Frankreich und England. Nichts, was nur im Geriugsteu mit dem Abschluß eines solchen Vertrages verwandt ist, sei weder in Paris noch in London verhandelt worden. Die Angabe des „Morning Chronicle" sei nichts anderes als eine britische Journal-Ente. Die französische Regierung hat mit der eugli-schen Uuterhandlungen angeknüpft, um gemeinschaftliche Schritte zur Sicherstelluug ihrer StaatSaugehörigeu bei der iu Mexico herrschenden Anarchie zu thuu. Die Berichte über die Gemeiuderaths - Wahlen sind fortwährend die nämliche«: Ueberall große Gleich-giltigkeit. Iu Lille fanden sich die Wähler bei der gestrigen zweiten Abstimmung eben so spärlich ein, als am letzten Sonntag, wo dort zum ersteu Male gewählt wurde. In Saargemuud (Mosel) wurdeu zwar bei der ersten Abstimmung alle Negierungscaudidattn gewählt, von 1046 Wahlberechtigten stimmten aber nur «3ll. In dem Herault-Departement haben die Wahlen in mehreren Gemeinden gar keine Resultate geliefert. In einer in der Nähe von Metz gelegenen Gemeinde hat sich der merkwürdige Fall ereignet, daß sich 6tt Candidate» und nur li7 Wähler präsentirt haben. Portugal. Die Königin hat sich in großer Lebensgefahr befunden, aus der sie aber glücklich gerettet wurde. Als I. M. nämlich von Mafra nach Lissabon fuhr, wurden die Pferde ihres Wagens scheu und konnten eine halbe Stunde Wegs nicht vom Kutscher gezügelt werden. Mlt Anstrengung und Muth gelaug es einem der Diener, vom Wagen zu springeu uud die Pferde zum Steheu zu bringen, uuter deren Füßen die Steine der Straßen nach allen Richtungen flogen. Einer dieser Steine hat die Königin auf die Brust getroffen, der Schlag war aber nur leicht nnd ganz ohue Gefahr. lwroßl'ritannion unn 10!>ss. Nnus Anlchtn l.i»t«<« x........ »«:vu; Nanf-?lctien. vr. Stuck 136? fl. in «. M. Actien dec Kaiser Ferdinands-Viordbahu ,u fffal)rt zu 500 ss. C. M...... 724 fl. in C. M. Wechsel - (Zoilrs vom 21. September l«52. Amsterdam, ss>r l00 Thaler Currant. Nts,l. «60 >/2 Monat. VI,!^«b»rg, für UM Gülden (i,ir.. (^»Id <15.'j/8 Nsu. sssaxssnrt a.M., (s!-r l2N si. jiidd, Ver ) ei>,^W>il,r, >»,2^ 1/2 ss. ss»n. O»>d.»^143/4 3 Monat. Ocnna, s»r 300 neue Pienioüt. Lire, Gult>. l 35» ,/2 Vf. 2 Munat. Ha»,!,!»',,, sm- ><»<» ?,h.,!e> V.»,^,,', Nt!,I, 1?>> l,ul se V u n, 2<>. Sept. <852. Brief. l«eli>. Kais. Münz-Dncaten Agio .... — 2^7/« detto Rand - dtu „ . . . . - 23 l/2 (ii<)lcl «I »»>l»rcu „ .... — 2'l , Napulconsd'or's „ . . . . — N.ltt Souveraiüsd'or's „ .... — 16 ll» Nuß. Iluvcrial „ .... — 9.35 Friedrich^d'oi's „ . . . . — 9/M Gngl. Toveraings „ . . . . — t^.30 Silbcragio ..„...'. — 111 Z. ,332. (I) Im Hause Nr. 3^4, am alten Markt, ist von Michaeli an ein Stall auf 3 Pferde nebst einem Heudehält-nisse zu vergeben. Das Nähere erfahrt man beim Hauseigenthümer daselbst , im 1. Stocke. Z. 1283. (3) Anzeige. Auf der St. Petns-Vorstadt Nr. 17 werden Studierende gegen billige Vedingllisse in Kost und Wohnung aufgenommen« Getreid-Durchschnitts-Preise i», Laidach am 18. September 1852. Marktpreise, ^ms. Ein Wiener MclM ^"'^ _____________,1^11^ ! si7"s kr,^ Weizen ... 4 33 5 — Kururutz ... — — 3 30 Haldfrucht . . — -. — Korn .... 3 40 I 4 Gerste .... 2 40 l 2 40 Hirse .... 2 40 3 ^ Heiden ... — — ^ Hafcr .... ' 33^ l 42 Z. 5l5. » (2) Nr. l3 Kundmachnng. Die mit Erlasse des hohen k. k. Ministeriums für Cultus und Unterricht vom 1!1. Juli l. I., Z. !>:l Gulden für jeden Schüler bemessen. Auf Befreiung haben nur Jene Anspruch, welche ben-its ein Semester mit einer ausgezcichm'tcu Totalclasse an der Realschule zugebracht haben, und sich über wahrc Dürftigkeit ausweisen können. Von der Direction der k. k. Unter-Realschule. Laibach am l!l. September 1 ^»2. Z. »20». (7) zur Gründung des k. k. Die Ziehungen finden am iß. und 18. December d. I. Statt Diese von Hr. aj)0ft. Majestät zu dem oben angedeuteten Zwecke allergnädigst bewilligte Geld - 8ot-tevie ist seit der kurzen Zeit ihrer Auflebung, von Seiten der höchsten und hohen Herrschaften, des löbl. k. k. Militavs, vieler «Hionovntivren und des Publikums sehr erfreulich unterstützt worden; wodurch man im Interesse der Unternehmung zu der Hoffnung berechtigt zu sein glaubt, daß der wichtige Zweck auch bei allen jenen hohen Herrschaften, Gorporationen, Gemeinden )e. «., die sih bisher noch nicht betheiligt haben, eine entsprechende Theilnahme Nttd Unterstützung ftNdeN Werde; damit durch Ver-eintes Allsammenivirken ein möglichst günstiges Resultat für das Unternehmen erzielt, und hiedurch die allerhöchste Absicht Sr. Majestät erreicht werden möge. Außer dem humanen Zwecke, den die k», 'K'. Theilnehmer fördern helfen, dürften auch die bedeutenden Ge-winne dieser Lotterie Beachtung verdienen, indem durch 44,3K4 Treffer Gulden 2^^ ^V^^ i" Gonv. Münze gewonnen werden, die in Gewinnen von fl. WM), 12M0, 8000, «000, !i000, 4000, 3000, 2000, 2000, 1«00, LMj, 120«, 1000, 1000, 1000, 1000 und abwärts in Gonventions-Münze vertheilt sind. Preise der Lose: i. und n. Abtheiluug 3 fü, m. Abthciluuss il ft., ^ Abtheilung 12 fl. pr. Stück ill CM. Der Besitz von 4 Losen gewährt T sichere Gewinne. Wien am 1. September 1862. Das Gründungs-Comite: ^ ^lliNN^^ H? WttNtN Eugen <8raf Ezernin.^Dr. Hochberger. ^^ ^D»«lr^ » ^VMP. Paul A. Clar. F. A. Tschepper Lose sind zu haben in Laib ach bei Seeger s5 Grill.