Paknins plfttMft f gotevlal. Deutsche Zeitung Organ für die deutsche Minderheit im Dravabanat — ■*tftl«tts*a »»» B«n», |mi Nl 3«!«*»: 8Urttl)4»H« 40 ti«, h-ldjol,?,» 80 Dia, |Of ■■H>ti«an(.n >n>n In »tf ««»»»,»« (1 »Uttgft,. »>d»!»!.n ,»!««,„««»»»m«, | jähri, lflO Um. pt »o> Hutaitt »»llinech-ld. «rWiag. Ute I SO «»scheint »»chmtUch »wetmal: »owttct»tag früh Bttft gawiHj früh mit dem Datum vom Sonntag 'stummer k» | Celje. Sonntag, den 2. September 1934 ^ 59. Iahrgang Erneute Warnung an Italien (®ct unfmai 5tomf|inat*ii!e* Kürzlich beschäftigte sich Ixt jugoslawische Gesandte in Berlin, Dr. Balugdzii. in der Beo-grober „Politika" mit ben Be>iehungen stoischen Italien und Oesterreich und sprach sich scharf gegen die italienische Einmischung au». Nlulsolini glaube, so «klärt der Gesandte, seit jeher da. Recht zu haben, sich in die österreichischen Verhältnisse itnn tTiiidKn. St unterstützte daher die Hemiwchr, erreicht« aber damit nur, daß er zugleich die natlo>iiolfojialiftifche Bewegung förderte, denn je stärker der Truck der Heimrochr wurde, um so mehr richteten sich die SMe der österreichischen Bevölke-mng nach Berlin. Auch zwischen Dollfuß und den Heiniwehrministern oerichäiftcn sich die Segensitze so sehr, das, die Beziehungen zwischen dem crmor-beten Kanter und den Heimwehnninistern nicht im mindesten freundschaftlich waren. Da» war für die OefienUichkeil kein Geheimni». — Dagegen sind die Ereignisse vom 25. Juli ungeklärt geblieben. Zwischen dem Uebersall in Wien und den vereinzelten Ausständen in der Provinz läßt sich kein richtiger Zusammenhang finden. Die Revolten, die da und dort in den Bundesländern ausflackerten, waren spontane Folgen der Siachricht, bat) U«r künftig im Inland den Tit«i „Führer und Kanzler Deutschland»" »nd d«m Ausland gegen-über ben Titel „Kanzler Dnuschlanb»" führt.' 500 Millionen-Anleihe für Polen Au» Pari» kommt die überraschende Nachricht, baß die Bank von Frankreich Polen «w« Anleihe von Svl» Millionen Franc» gewährt hnhe.^- it« Auffallende Amtsenthebung in Oesterreich H«t»e P«r>»nltchl«it aus tm VunftestaniUramt Aus Wi«n wirb gemeidet: Allgemeine» Aufsehen «rregte bie Amtsenche-bung des politischen Leiters des Bundeskanzlcrainles, der gleichzeitig auch bie Agenden ber politisch«» Polizei des Bundeskanzleramte» leitete. Di« Enthebung soll erfolgt sein, weil er »er-traulich« Meldungen nicht wei»rg«l«itet habe. Vor-derhanb weih man noch nicht, ob er bie» mit Absicht ober au» anderen Gründen unterlassen hatte. Von den 2400 Häftlingen ber mariWchen Feber Unruhen sitzen nur mehr SK in Host. In den letzten Tagen wurden Hundert« von ihnen frei* gelassen. Von den PolitSern besinben sich noch General Körner und Stabtnt Donneberg in Gewahrsam, vor neuen (tr«igniss?n? Die Beograder „Pravba" meldet in großer Aufmachung au» Wien, bah b« Lag« in Oester-reich noch immer start ungeklärt sei unb bah sich in ber Öffentlichkeit starke Beunruhigung beinerkbar mache. Man sehe allgemein vorau», bah es in Oesterreich in ber nächsten Zeit zu neuen stürmischen und blutigen (Ereignissen kommen könnte, weil die Nationalsozialisten und die übrigen Feind« b«» Regime» Schuschmgg nicht ruhten Sie bereiten km stillen neue Aktionen gegen die jetzige Orbnung Im Staat« vor. Die kirchenpolitische Lage in Deutschland Au» Rom treffen Nachrichten ein, denen zu-folge bie Konkordat» -Berhanblungen zwischenDeukschland und dem Heiligen Stuhle wieder in Gang kämen, nachdem di« Berliner Regierung sich entschlossen habe, den valrkani-schen Forderungen nachpigeben. Bezeichnenderweise ist unmittelbar nach Veröffentlichung dieser Meldung m englischen und französischen Blättern «in vatikanisch«, Dementi «rfolgt. mit dem Bemerken, bei ben Besprechung«» mit Deulschlanb handele e» sich keineswegs nur um verwolwngstechnische Fwaen zur Anwendung be» Konkorbal», sondern um ein« Auseinandersetzung zur Sicherung eine» Mindest-maßes von christlichen, (fielst unb christlicher Zivilisation. Wie wir in Berlin bei ben zuständigen kirchlichen wie Regierungsstelen erfahren, handelt es sich bei diesen Gerüchten offensichtlich um einen Versuchsballon. Tatsächlich ist eine Aenderung in der Situation noch nicht eingetreten, da nach wie vor die Stellungnahme des Heiligen Stuhl» zu den deutschen Vorschlägen vom Juni d. I. aussteht und wohl auch nicht vor Abschluß der politischen Ferien de» Vatikan» erwartet werden kann. Was die Lage innerhalb der evangelischen Kirche betrifft, so hat der Reichsgerichtsrot Flohr im Austrage der Bekennlnissynode ein Rechlsgul-achten über die jüngsten Beschlüsse der evangelischen Kircheiiligierung erstattet, in dem die neuen er-lafsmn Zustimmungen, wonach bie Kirchenregierung «in Mitglieb ber Sqnobe wegen mangelnder kirchlicher Gesinnung «der Verletzung ber Würbe ein«» Synodalen seines Amtes entheben kann, als rechts-und bekenntniswibiig bezeichnet werden. Durch diese» Gesetz würd« im Gegensatz zur Verfassung die Kirchenregierung zu einer vorgesetzten Behörde des Kirchenparlaments. Das Gutachten unterliegt gegen-wärtig der Prüfung durch bie evangelische Kirchenregierung. bie vor allem in Kürze auf den Vor-wurf antworten bürste, bie genannt« (besetzbestim-inung hab« nur ben Zweck, «in« Zusammensetzung b«r Synode herbeizuführen, bie diese» Parlament zu einer bedingungslosen Gefolgschaft ber Kirchen-regierung des Reichsbischof» Müller mache.>!______ Minderheitenfrage E.P. In wenigen Tagen tritt wiederum der Europäische Nationolitätenkonzreß zusammen. Auf der Tagesordnung dieser zehnten Zusammenkunft von Vertretern der nationalen Minderheiten in Europa steht als erster und wichtigster Punkt der polnisch« Antrag beim Völkerbund auf Verallgemeinerung be» Minberhestenfchutze». Der Kongreß hol vor allem di« Ausgabe, zu diesem Antrag Stellung zu nehmen. Wir möchten ber Entwicklung ber Dinge nicht vorgreifen. Doch scheint es angebracht, im Zusammenhang mit einem interessanten Leitartikel be» Ljubljanaer „Zuiro" vom 30. August zum Stand ber Minderheitenfrage in Europa Stellung zu nchmen. .,Zuiro", dessen Auslassungen stellenweis« von wohltuender Objektivität sind, sagt u. a.! „Aber auch dort, wo da» Minder heilenrecht mit Hilf« internationaler V«rlräge imperati» eingesetzt würd«, blieb es fast au»nahm»lo» auf dem Papier. Zu» Hüter der Minderheitenrechie würbe ber Völkerbund bestellt, dem ober nicht die entsprechen ben Sanktionen zur Verfügung gestellt würben. Cbenbrein ist der Amtsweg beim Genfer Tribunal derartig ver» klausulieit, daß es beinahe unmöglich ist. Minder-heiteneingaben zur Verhandlung, geschweige denn zu einem verpflichtenden Urteil vorzutreiben. So war es schon von Anbeginn^ di« Verhältnisse haben sich aber von Jahr zu Jahr noch verschlechtert und zwar in dem Maß«, als sich die in Gens vertretenen Nationen von den id«ellen und moralischen Zielen ber Friedenskonferenz entfernten. Die Minderheit»»-fragen find vielmehr zu einem Mittel gegenseitigen Ausspielen» unb polstischen Wogespiel» geworden. Auger Jugoslawien unb der Tschechoslowakei gibt es kaum einen Staat, in bem bie Minderheiten all« Rechte und Annehmlichkeiten genießen und ein Eigen-leben führen können." Weiter heißt es im Artikel be» „Zutro": „Die Minderheiten rafften sich auch selbst aus unb schulen eine eigene Organisation, bie offiziell anerkannt wirb unb eine halbamtliche Bedeutung hat. Zwei, sello» Hai sich der Minderheileniongrch große Ver-bienste um bie theoretische Klärung ber Minder-heitensroge erworben, bie praktischen Erfolge aber find und werden in Zukunft ganz gering sein. Nicht etwa wegen der Organisation ober ihrer Führer, sondern einfach unter b«m Druck ber internationalen Verhältnisse, bi' es nicht erlauben, baß bie gerecht« Beurteilung unb Würdigung ber nationalen Eigen» heilen Wirklichkeit wirb." Dann geht der „Zuiro" aus bie Lage ber Minberheiten in autoritär regierten Staaten ein unb beklagt es, baß in solchen Lönbern nicht einmal von Rechten be» Mehrhettoolke» geredet werben könne, wievi«! weniger bei ben Minderheiten. Hier erhebt sich ein Widerspruch! Wir glauben, e» kommt beim Minbech«itenr«chl nicht gerab« auf die Re-gicrungsform eines bestimmten Staate» an. Wir misten} zum Beispiel, daß e» ben Deutsch«» und Kroaten im porkam«ntarisch«n Ungarn kulturell ebenso schlecht ging, al» e» ihnen in einem autoritären 3dk 3 Begliche 3e(i«nf Jhnrma 69 Ungarn gehen würde. Auch m Itall», wo die deuHH« Mb lUtMjchM BttnMftekNt »nta sch»«qwn Druck steh«. ist »Ich! Me *l| Hag» al« ergebe» würbe. Man hat ms einem (Eiltet. IM durch bie politisch« $olg« d« Welt-kltehes «l» zatztz Neu« (Wicht betom, «uf tarn man also »och Aar leine Erfahrung besah, nach kurz« Zeit endgültige Entscheidungen getroffen, ohn« bit Entwicklung einer besonderen Ideologie des Minbecheitenwesens a dpi Harten. Der BSlkerdunb hätte bi« Aufgabe gehabt, dos beste vom Erfahrung* Minderheitenrecht zum alleinigen Mind«heUenrecht emporzuheben, nicht aber von sich aus durch Süd-omeriJan«, Chinesen »nb Japaner «in Recht ohne Erfahrung auszustellen. Wenn bi« Minderheiten überall wirklich zufrieden wären, hätten sie leinen eigen« Kongreh gegrünbet. Unb wenn der Völker-bunb tatsächlich sei»« hohe Ausgab« erfüllen wollte s» hätte er burch Menschen, bi« vom Minderheit?-leben etwas verstehen, auch auf bi« Minderheiten zu hör«», d. h. auf ihren Kongreh. Alles nütz! al« nichts, wenn ber Völkerbund nicht geneigt oder imftonbe ist, seinen Entscheidungen zur Besserung bet Lag« ein« Minderheit Nachdruck z» verleihen. Davon hängt letzten Endes ba Erfolg jedes Minderheitenrechtes ab. Dos hätten wir bem Artikel des „Zuiro" hinzuzufügen. Der X. europäische Nattonalitatenkongreh tt» Jubiläum europäischer Rationalitäten-Zusammenarbeit Vom 4. bis zum 6. Septemd« findet der diesjährige Europäische NationaUtitenkongreh — « ift der zehnte — statt. Als Tagungsort ist ebenso mi« i« vergangenen Jahr« wi«d«um Bern ouserkhen. Die schroeizerisdien Behörden hoben für diesen Zweck Svotlommenberweise ben Saal bes Ständerotes im unbeshaus zur Verfügung gestellt. Entgegen d« anfänglichen Absicht, bl« Tagung dieses Mal aus eine» späteren Termin zu verlegen, findet ba Kongreh auch in bi«s«m Jahre vor dem Zusammentritt des Rates »nb b« Vollversammlung des Böllerbunde, statt. Matzgebend war vor allem ba Umstand, bah in Bndindung mit bem polnischen Anbog aus Verallgemeinerung bes internationalen Minderheitenschutz« eine SHtarnnahmt be Rationalitile» dringend «forderlich scheint. Ein« solche Verallgemeinerung ist auch vom Nationalitäten-kongretz »«langt worden. Es ift jedoch zu befürchte», bah in Verbindung mit bem Antrag — besonders wenn «, was anzunehmen Ift, in dies« nb« jener Form abgelehnt wird — Versuche unternommen werden lönnen, die Geltung ber bestehenben Mi»-berheitenrechte und bie sich daraus ergebenden Verpflichtungen b« Staaten in Frag« zu stellen. In diesem Zusammenhange dürfte auch die Frag« da Uebernahme der «chntzverpflichtungen durch die neu in ben Völkerbund eintretenden Staaten zur Behandlung gelangen. Aktuell ist dieses Problem burch be» in Aussicht genommenen Eintritt der Sowjetunion in ben Dölkeumnb geworden. Deklarationen, welche eine Uebernahme ber Minbaheitenschutzverpsiichtuiigen beinhalte», hat«, anläßlich ihrer Aufnahme in den Völkerbund be-lanimich Estlanb, Lettland, Litauen und oaschiedene andere Staaten abgegeben. Ferner wird d« dies-jährige Kongrch (biegenheil dazu dielen, den ge-meinsamen Standpunkt der europäischen Nationali-täten, wi« « sich in 10-jährig« gemeinsam« Er- C)rung und gemeinsam« Arbeit Herau»>!rista>i-sx>r1 t, vor herausarbeiten und zu d« Entwicklung in d« Ziatiimolilättnftage auf den Kontinent Stellung nehmen. Es Ift heute unzweifelhaft« den» fc daß die vom Kongreß s«U seinem ersten Zusammentritt uwUelwiwi Grundsätze ber Anerkennung da natio-nalkuitmellen Enlwicklungsfrriheit für jede Volksgruppe in jedem Staate die einzige Grundlage find, aus welch« Böltet gedeihlich zusammenleben könne». Wie alle bisherig« Rationaluätenlongreise so wird «ch die diesjährige 10. Tagung vom l i^oÄÄÄ T>r jisip SDIfaU AöffM» ««den. Ptttanwt, D«» a naedliche deutsch-polnische »eheimatetommen iVon unserem Korrespondenten DaD. Berlin, den 2v. August 1^4 In- der mf«nationalm Presse »«breitet sich mehr und mehr das (Gerücht üb« ein angebliches b«chchpolnisches ffuhciiraMommin. Von p oln i-scher Seit« ist sofort ein Dementi «folgt. Angesichts d« Bedeutung dies« Gerüchte im Falle ihr« Richtigkeit sind wir dem gmgenlompla im einzelnen nachgegangen unb hab« folgend« als objektiven Tatbestanb schtzlftM- Die Nachricht üb« das deutsch polnische Ab-komme» ift bereits vor etwa tv bi» IS Tag« von russischer Seil« einigen englischen Blättern angeboten »orben, bie bi« Veröffentlichung jedoch ablehnten, da sie in d« Meldung sofort eine Fälschung erblickt«. Der Charakter d« Fälschung «gab sich aus d« Sinnlofigleit bes Inhalt» bet Nachricht Wenn man « auch noch begreifen könnte, dah Polen vielleicht Deutschland Neutralität zusichert und sich bereit erklärt. Deutschland mit Led«smitt«In und Rohstoffen zu versorgen, falls es In einen Krieg mit ein« dritten Moch> oerwickev wird, so lieh der zweite Teil d« Meldung soseri die Smnlofigkeii d« ganz« Kombination «kenne», in b« davon gesprochen würbe, bah Deutschland bie Ostseehäfen Riga. Stettin unb Wilna an Polen abtreten werde, dastt ab« den Ko«i»«r zurilcker-halt«. Stettin liegt nun an d« Oder, und « wäre finnlo», diesen Hosen a» Polen abzutreten, wenn andererseits dos Weichselgebiet im Korridor an Deutschland zurückkäme. Riga ist die Hauptstadt ein« drift«» Macht, und Wilna ist überhaupt kein Ostseehafen. Die Annahme, dah Stettin „aus da direkten Vormaischstrahe zwischen Ruhlanb unb Deutschland' liege, ruft sogar den Protest jedes Satan«» hervor. Es ist ein« gewisse» französische« Presse »oe behalten geblieben, auf diesen offensichtlichen Unsinn Qf(etna*VttfltlL XsllfOa)!iu? Irffli (uf nn txujwvpoi* nisches Geheimadlominen auch nicht die ge-ringst« Notwendigkeit vor. Di« d«chch polnischen Beziehungen an sich find bereinigt, und da Deutschland andererseits kein« Krieg will, be-darf « dazu auch kein« vertraglich« Batbereitung, um sich irgendweich« R«trali>at dritter Staaten iu versichern. Die ganze Nachricht ist nicht» anderes al» ein Versuch, das französisch polnhhe Verhältnis noch weit« zu trüb« unb so bie Genf« Atmosphäre für bie B«hanblung« üb« den Eintritt Ruhlands In be» Völkerbund vorzubereiten. Die Spannung im Fernen Osten Zwilchen Nutz land und Japan hat noch nicht mahgCMH". beide Staat« treffen fieberhaft Kriegsoorbaettungen. Kommt eine neue Eiszeit? vte Wissenschaft rechnet «it I« Möglichkeit. — »bet leine Angst - »it haben Zeit m» zu retten (n tt. 3aUm eitel Bern »°««i>b,schni IMn» her Uxncrfuiü Seiln 3« tief« wissenschasKche Erkenntnis dri»gt, desto wenig« motzt sie sich an. Künftiges ooehazusage». Sie begnügt sich bescheib« damit, di« unsatzUche Eestalttnsülle d«» Vergang«»« und Gegenwärtigen 8 sichten und zu ordnen. Zmm«hin gibt « Mög-hkeften, in di« dunkl« Zukunft d« Mftolls «in Stick weit vorzudringen, da nämlich, wo wir « einfach« physikalisch« Gesetzen folg« seh«. Die Erb« dreht sich »«mutlich noch viele lauknb Jahre um bie Sonne, im gleich« Rhythmus wie fest Uf zelten. Sie erlaubt es dadurch ben Astronomen, künftige Errigniff« wie Finsternisse oder Ebbe und Flut auf lange Sicht vmauszuderechnen. Das ift im Grohen leicht« al» im Kleine» Denn an b« Oberfläche uns«« Erbe sehen wir bic Himmels-kräfte sich tausendfach in Wirkung und Gegenwirkung zu zersplittern unb verwirren, so datz wir nicht einmal das Wett« von übermorgen genau kenn«. Besser gelingt es, bie Klimaänderungen im Drohen zu üd«schauen. b«en deutlichste Zeugen bie Ei»jeäen> darstellen. Roch könne» unsere Be-rechnungsoersuche hin nicht ganz befriedige». Aber von d« verschledenften Seiten betrachtet zeigt b« Ablauf d« Eiszeiten ein» so überraschenb« Gesetz-mähigkrit. bah «s schw« fällt, hter b« Blick ganz von der Zukunft abzuwind«. Di« Eiszeiten bebeufcn «in» zeit »»eilige Verminderung da Sonnenstrahlen, deren Ursachen wir noch nicht restlos überblicken. Wir wissen nur. bah sich solche Vorgänge schon in grauest« geologischer Vorzeit abgespielt habe». alnMng» al* relativ tnrze Perioden, bie burch grohe Zeiträume „normal«" Entwicklung getrennt waren. Die vorletzte grosse Eiszeit sehen am am Axsgang d« ötrinlohlenzeil die Südhaldkugel beherrschen, in bem ungeheuren, seitbem verflossen« Z«itranm von «nb 200 Millionen Jahren s«hl«n b«stimmt« Eisztilspur«. bi» wir plötzlich, in b« jüngst vergangene» Iahrmillion. ei» gewaltiges Zeitaft«, ba» Diluvium, sich ab-spiele» sehe». Der Beginn biese» (Eiszeitalter» liegt rund 650.000 Zahn zurück. Während seit dem letzten Schannden bes Eises nicht mehr als 25.000 Jahre vergangen sind D« Mensch ba jüngeren Altsteinzeit war bereits Zeuge diese» Vorganges. Sein Ende riickt damit so hatt an bie geologische Gegenwart heran, bah bie Frage auftauch« muh, ob ba» diluviale Eiszeftall« als ganzes überhaupt schon vorbei sei, od« ob wir un» vielmehr nicht noch mitten darin befinden. Das wir noch deutlich«, w«n wir die Gliederung de» Eiszeitalt«» betrachte». Es zerfällt bei uns in vi« einzelne Eiszeiten. Bietmal begann« bie Gl«scher in den Gebirg« und den Polar- gebieten ins Riesenhaft« zu wachs«; eme ge-schlössen« Inlandeisdecke schob sichmxn skandmcmischm Hochgebirge h«ab, erfüllte do» Nord- und Osts«e-becken und bedeckte gani Noeddeutschlanb bi» zur Deutschen Mwetgebirn»sch«ell«, ebenso England, dte baltische» Staat« »nb Rordruhland, während it»n-liche Eiskuchen von ein bi» zwei Kilomet« Dicke sich Üb« Sibirien und ganz Nordamerika südwärts bi» über (5hikago hinaus ausbreiteten. Auch die Alpen schoben viermal ihre «letscha «it bi» in» Borianb, bi» Schaff Hausen unb Mönche» vor. Dazwischen gaben e» ab« lange wärmer« Perioden, die Zwischeneiszeit«, in den« da» Ei» schmolz und sich — wie heute — in die Hochtäler b« Alpen unb anb«« Gebirge zurückzog, während üppig« Wäld« unb Gra»slur« ba« Tiefland begrünten. St« wurden von ein« reich« Tierwelt benilkeri. Äff«, Elefant« unb Nashörner lebt« damal» in Mitteleuropa und wärmeiiedende Bäume wie Ahorn, Linde und Eiche drangen damals viel weit« al» heute »ach Nord« und Ost« vor. Die Zwischen-eiszrit« waren ab« nicht nur wärm«, sondan um-saht« auch jeweils läng«« Zeiträume als bit ganz« Nacheiszelt, in d« wir heult leb«. Es ff« dah« möglich, dah diese letzt«« aar nicht d« Ab-schluh, sondern auch nur eine Unt«br«chung bes Eiszeitalters Darstellt Das ist ab« noch nicht all«». Mithilfe tat Monte, die gewiss «mähen Archive »«zeitlichen Pflanzenlebens und damit d« KlimaenNoickwng Kummer 69 Deutsche Zetlaatz Seit. 3 ftassssa» %MA*~ Aber das Ist natOrlich, sie ist klug and nimmt Pcrslll Beachten Sie stets einen wichtigen Punkt: die richtige Menge! Fflr jeden Kessel Wird eine neu«Lösung In kaltem Wasser bereitet.® Aus Stadt und Land <5 c 1 j e Evangelische Gemeinde, vorn evangelischen Pfarramt wird uns mitgeteilt: Sonntag den 2. September findet bei günstiger Witterung wieder Walbgotkesdienst statt. Der gemeinsame Ab matsch «folgt um 8 Uhr früh vom Sannsteg. Bei ungünstigem Wcver muh der Gottesdienst um >0 Uhr vormittag» Im E«mrind«saal abgeholt«,, werden. -Montag den 3. September wird um 8 Uhr früh im Gemeindesool der Schulbeginngotte^ dienst abgehalten. Vom Schuldienst. Der Gymnaslalprofessor Dr. Fran ?geca wurde vom Ptujer Realgymnasium au dos hiesige Ziealgymnasium versetzt. Weiters wurden an dieser AnstaU als Supplenlen die Herren Anton Jt n o p und 3txm st t a 4 n | 0 angestellt. Einschreibung in die viasbena Matica. Di« Einschreibung in die hiesig« Musikschule «Glas-drna Matiia) finden ad 1. September bi» aus Mdenus täglich von 8 di, 12 und von 14 bi» I« Uhr statt. Die Schul« können sich aber auch schriftlkh anmelden. Rädere» sieh« aus der Anschlagtafel in der G!a»bena Matlia selbst. Staatlich« zweiNassiae Handelsschule. Die (Einschreibungen in die Staatlich« zroeikwsslge Handelsschule finden am 1^ 2. und Z. September von 8—11 Uhr statt. Kindergarten. Die Einschreibung in den städtischen Kindergarten findet am l. September von 9—12 Uhr in der Kanzlei der städtische» MädchenvoUsschul« statt. Eingelchrieben w«rd«n nur Kinder, die da» 4. L«den»jahr bereit, vollendet haben. Sonntag kein Strom. Wir teilen nochmals mit, dah heute Sonntag den 2. September der elektrische Strom infolge dringender Reparaturen beim Elektrizität-werk Fala von SZO bis 16 Uhr unterbrochen uotrb. Hoffentlich dos letzte Mal! Amtstag der Industrie- und Handel»-kaminer. Die Ljubljintaer Kammer für Handel, Industrie unb Gewerbe veranstaltet ihren Amtstag für September am 4. d. M. in den Räumen b<» Hanbel»gremium, Ceije, Razlagova ul. 8. Puppenspielbühne. Dienstag und Don-nerstag zeigte die Zauber- und Puppenspielbühne E. Mole im Kinosaal des Hotels Skoberne ihre Kunst. Die Donn«»!ag»«rstell»ngtn für Kinder und Erwachsene waren recht gut besucht. E, hatte sich rasch herumgesprochen, dah es da ein« lustige Kleinkunst zu sehen gibt. Es ist wirklich erstaunlich wie gut Herrn Mole jun. bie Zauberkunststück« gelingen. Die besonbere Liebe namentlich der Kinber-schar erwarb sich aber Herr Mole sen. mit seinen Marionetten. Wieviel Jleitz und Ausbauer müssen notwenbig gewesen sein, um diesen Holzpuppen so abgerundete und manchmal ganz menschlich lebendige Bewegungen beizubringen! Das Publikum war vom <5»e>ehenen durchau» befriedigt und wenn da» kleine sympathische Zauderlheater wieder einmal in unserer Stobt auftauchen sollte, so wirb es seine Freunde rasch wiederfinde». Den Apothekennachtdienst versieht in b«r komm«nb«n Woche die Adler-Apotheke. (3. Xontfi) frein). Feuerwehr a. Reitungsabtg. Celje, Tel. I en Zieuerdereitschafts. und Rrttungsdienst besorgt in d«r kommenden Wache der 4. Zug, Zugskom Mandant G. Schlöffet. darstellen, zeigt« e» sich, dah vom Ende d«r letzten Eiszeit di» heute kein allmählicher Temperawran-stieg staitfaiid. Wir sehen vielmehr einen von Rück-satten unterbrochenen Anstieg bi, zu einem Höhepunkt. der etwa der jüngeren Steinzeit und der Bronzezeit (rb. "000 1000 v. Chr.) entspricht. Prachtvolle Laubwälder mit südlichem Einschlag leichten in unseren Gebirgen damals hoch bi, in bi« Regionen hinauf, bie heule sturmterzauste Welter-tonnen unb dürftiges Knieholz nur spärlich bedecken. Da» Klima ift als« seitdem schon wieder etwa» kühler «worden. Da Entdeckung wohl erhaltener Torfmoor« aus den ZwWaei-jrckn, insbesondre ou» der setzten, ietzen uns nun m den Stand, auch die klimatische Entwicklung dieser P«riod« f«in«r zu gliedern. Das Ergebnis P hichii überraschend. Denn e» zeigte sich, dah da, Kll«a der Z»ijchtnei»zcit Zug um Zug. in fast völligem Miichllong mit d«n> d«r Rocheis. zeit übrreinslmtiil. Kihlere Perioden am Ansang und am End« umrechnen auch hier ein« mittlere Wärmezrit, di« wiederum mit einer leuchten Laub-waidphase beginnt unk schliefet, während dazwischen «in« trocken-warme Steppen^» al» die Periode de» höchsten Temperaturanstieg» eingeschalte» ist. Blicken wir auf unsere „Jladrislril", so scheint hier in der Tot nar noch der letzt« «li zu sehien, nimlich bie völligeZuiückdröngung aller wärmebebürsugcn Tiere unb Psiastzen unb der Uebergang in eine neu« Eiizril. ein neue», gewaltige» Glelschenoachstum. Die Möglichkeit, dah uns dies« Entwicklung bevorsteht, scheint wirklich sehr nah« zu liegen. Einen eiaklcn Beweis jeboch, auch nur für bie Wahr-jcheinlichkest eines solchen Vorganges, liefert bieser Gedankengang nicht. Auch die Taljach«, dah wir bei ber Kürze ber Nacheiszeit noch unter den di-reiten Wirkungen des letzten Eisrückzug« stehen, nimmt uns die Möglichkeit, au» der in den letzten drei Zohrtausenben unleugbar eingetretenen Klima-orrichl-chierung sicher aus ein« neue Eiszeit zu schließen Wer die, tun will, hol, das sahen wir, mancherlei Gründe auf seiner Teste. Aber peieilci sii ihm gesagl. Einmal würd« sich bos Eis des Nort-en» nichl von heule auf morg«n vernichtend auf di« Land« wälzen, sondern sich allmählich in vielhunderl —, ja tausendjährigem Wechsel vor-schieben unb etwa nötigen Nölkeroerschiebungen ge-nügend Zeit lassen. Ja, da, Eiszeitkiima würd« wahrscheinlich sogar für die verdrängten Menschen-maffen im gewissen Umfang Zufluchtsstätten schaffen können. Wir wissen zum Beispiel, dah di« Sahara in uns«rer legten Eiszeit eine Regenzeit erlebte! Wüsten unb Steppen wandelten sich hier in Üppig grünende, luliurjähige Ander. Wlr könn«n «ine kommende Eiszeit ruhig unser« geringste Sorge sein lassen. Schliehlich hat bie europäische Menschheit jchon mindesten zwei Eiszeiten erlebt, ja, ba» ganze rv«nbervolle Rätsel ber Menschwerbung überhaupt spielt« sich innerhalb de» ©»zeitaUe» ab. Maribor Rückkehr de« Fürstbischof«. Au» Mari- bor wird uns berichtet: Fürstbischof Dr. Tomozii ift von seiner Besuch»reise au» Deutschland (Ruhr-gebiet», wa er bie bort zu Tausenden als Berg-arbeitet leb«nb«n Slowenen besucht«, zurückgekehrt. Hoteller Andreas Halbroidl verläht unsere Stadt. Au» Maribor wir» un» berichtet: Der zweifellos populärste Gastwirt uns«rer Stadt, Herr Andrea» Halbwibk hat sein in der Zuriiceoa uli, auch einmal statt mit bet Büchse mit bem Ball sei» Glück zu versuchen. Auch bie sonst nur geistig arbeitenden Schachspieler fanden ben Mut, dem „when" Fußballspiel zu huldigen. Wiber erwarten sah bie Zuichauermenge stellenweise schöne» Sport. E« fehlte auch natürlich nicht an heiteren Szenen. Die gekürzte Spieldauer »achte e» bem sich tapser «ehrenden Schützenoerein unmöglich, den Ausgleich herzustellen Gespielt wurde aus be» Spoitplah~des Kulturbundes. «». Der Entwicklungsgang fers Gottscheer Volkes II Teil. Bon Johann Röthel. Bürgerjchul-birektor i. R. in Owaj. Herausgegeben vom Berein Gotlfcheerlanb. 78 Seiten. Preis 20 Dinar. — 3m leichten Ptauberione beschreibt bet Verfasser bie deutsche Sprachinsel, Ihre landschaftliche» Schön-heitcn und wichtigen geschichtlichen Ereignisse. Aus seiner Zugenbzeit beschreibt der Landsmann seine Schul- und Studiensahre, seine erste Fahrt in die Fremde, eine ?!acht beim BDichjang. einen Schul-ausfiug zum „«eile» Loch" und noch vieles aride-re. Bon jeder Pfarre, aus de» Oberland, aus be« Unterland, wie aus de« Htaterand. weiß Herr Böthet eiaas zu berichten, das zur Vertiefung der Heimatliebe von grossem Werte ist Darum wird biese» Ileine Büchlein qetoifc bei vielen Gottscheer» im In- »nb Auslanbe Anklang finden. Nur eine, vermissen wir leider. Die enge kulturelle Verbunden-II mit dem NttiUerooffe, d.» stark entwickelte Volks-wußtjein sowie da» surchilofe, offene Bekenntnis zum deutschen Bolte. wird in keiner einzigen Eleve hervorgehoben, obwohl der Verfasser ziemlich aus sührllch über die angebliche . lutrnisle Teilnahme an der Entwicklung und dem Geschicke Oesterreich», da sie schon fiüh«ei>iq mit »er Bevölkerung diese» Reiche» in regem Verkehr traten" berchtrt. Wirtschaft und Verkehr Hopfenbericht aus Haler vom JO. «»,»>> 1934 Au» 2ale< wirb uns berichtet: Sie Pflücke bes Hopfen», welche in »er letztereu Zeit durch Regen häufig unterbrochen wurde, ist nunmehr beendet. Leiber ist das Probukt, insbesondere i» der Farbe, «eist schlecht ausgefallen. S» wurden ich»» einige kleine Posten i» Preislage» von Di» 38 bis 40 für 1 kg gekauft, doch hat die eigentliche Einkaufstätigkeit und damit auch die Preisgestaltung nach nicht eln° gefetzt. Es ist aber anzuuehme», dah sich da, Geschäft schon in der allernächste» Zeit e»t-wickeln wird. Vk. Ausfuhrverbot für Ruhbäum«. Die Ausfuhr von flujjbaumitstmmen, mit Ausnahme bet al» geeignet zum schlage von ben zuständigen lanbwirtschafachen Bejitkstefereithn unb vom zu- slänbigen Forskeserenlen befundenen Ist verboten worden. Die bisher verladenen ober zur Beiladung In den Stationen bereit gehaltenen Stämme können, auch wenn sie nicht bezeichnet find, ausgeführt werden, sofern die bisherigen Bedingungen für die Ausfuhr von Nuhholzklötzen erfüllt finb. Gesetz über Mindeftlöhnr in Zug», slawien. Eine größere Anzahl Arbeiterorganisationen hat bet Regierung Vorschläge betreff« Schaffung eine» Gesetze, über Mindestlöhne iu-gehen lassen. Neuesten« hat bie Ljubljanaet Ar-beitetlammer einen Entwurf hiezu ausgearbeitet, der nach ihrem Bortschtag für alle Arbeitgeber durch ein Gesetz verbindlich erklärt werben soll. Der Entwurf schafft vier Arbeiterkategorien von unqualifi-zierten bis zu vollständig qualifizierten Arbeitern. Er ist sämtlichen Arbeiterorganisationen zur Aeusserung zugeschickt worden. Trefferjiehung der Kriegsfchaden-reute. Am 1. September, 9 Uhr vormittag«, findet bei bet Abteilung für Staatsschulden unb Staalslrebite in Beograb bie 15. Trefferziehung det 2 einhalb prozentigen staatlichen Kricgsschnden Lotterierente statt. Zutritt frei. Albanisch » jugoslawische Bahnverbindung. Die Regierung n Tirana beabsichtigt der jugoslawischen sofortige Verhandlungen übet den Bau einet normalspurigen Strecke zwischen Tirana und Skvplje vorzuschlagen. Jugoslawisch » rumänisches Holzab-kommen. Bon jugoslawischer Seite Ift für die sog. Notbzone be» italienischen Holznrarite, Rumänien ba» Abkommen betreffend bie Holzausfuhr nach Italien gekündigt worden. Begründet wird die, damit, dah In der Nord- unb in ber Mittel- re Rumänien nur sehr wenig arbeite, während es der Sübzone In großem Umfange Holzhanbel treibe. Besteuerung »»n Advokaten, Aerzten, Tierärzte», Ingenieuren usw. Der Finanz-minister hol Abänderungen und Ergänzungen der Ausführung »bestlnrmungen betreffs Besteuerung von Advokaten, Aerzten, Tierärzten, Ingenieuren usw. verfügt. Danach werden diese Personen nach der Art der Arbeit und der Beschäftigung besteuert. Jede« einzelne Einkommen wird jener Steuerform unterworfen, unter bie e» nach bet Natur der Ar-bett fällt. Wenn die Advokaten, Aerzte, Tierärzte, Ingenieure, Prioatiehrer usw neben ihrer orbent. lichen Beschäftigung noch gegen ein vorher verein-bartes ständiges Entgelt auch staatlichen, autonomen oder privaten Anstalten Dienste leisten unb diese Dienste In keinem Zusammenhang «st ihret tegel-mäßigen Beschäftigung stehen, werben sie in zweierlei Art besteuert, mit der Er werbsteuer für ihre regelmäßigen Geschäfte, mit der Angestelltcnsteuer sür ihre anderen Arbeiten. Adookate», Aerzte, Veterinäre, Ingenieure unb ähnliche Beruf,gehörige, die neben ihrer regelmäßigen ständigen und selb-ständigen Beschäftigung auch staatlichen, autonomen oder privaten Stellen oder Personen Dienste leisten, bie mit Ihrer Hauptbeschäftigung In unmittelbarem Zusammenhang stehen, haben nur Erwerbsteuer ui zahlen, während fie im umgekehrten Fall«, wenn sie in einem ständigen Dienstverhältnis z» privaten Stellen, Anstalten und Personen liehen und gegen ständiges Monats- oder Zahresgehall Dienste lersten, bie ausschließlich in ihr Fach gehören, der A»ge> stelltensteuer unterliegen Fremdenverkehr Starter AuslLnderdesuch in Deutschland DaD. Berlin, den 24. August 1934. Die sich Immer weiter mehrenden besonnene» Urteile ausländischer Reisender In Deutschland, die allen böswilligen Greuelmeldungen energisch entgegentreten, find n«ht Stimmen einer kleinen Anzahl Beucher be» Deutschen R'iche,. Sie vertreten bie An-1 eine« großen internationalen Reisepubkkkums, je» Vertrauen zu« neuen Deutsch!anb ständig Nicht nur die Feftspteie in Bayreuch und OtatanmetQau, sondern auch anbete Städte haben einen beträchtlichen Fremdenzustrom au» dem Ausland zu verzeichnen. Berlin konnte m>1120k« Aus-landfremden gegenübet 11.168 im Juli 1933 ein Mehr von 7.9 o. H ausweisen. Dresden meldete mit 4.160 (3.775) 10,2 ». H. Stuttgart «it 339« (2.598) sogar 42 v, H. und Wiesbaden mit 4 812 (4.023) 20 v. H mehr Ausländer. Besonders eindrucksvoll find bi» Ziffern Baben-Babens für die Zeit vorn 1. Jänner di, 14. August 1934. Dort würben 14 643 Ausländer gegenüber mir 6.43t) I» bet gleichen Zeit de, Vorjahre», b. h. 127,7 «. 6 mehr, gezählt. Die meisten Besuchet stellten li 1933 nur 64 875), Stuttgart 26.046 (25 57 t) und Baden-Baden bi» 14. August d. 3- 45.609 (32219). PntnU-Nachricht«» Rundfahrt durch Südserdien «ach Stftptj«, Jlim romantischen Cbri» • 4er und »«« Kloster »«, bl- «auin, z» fern »n»gr«»»»>«, von Ettli an» ankeren grtmiiilrMstritrit »UN,« »«s«lischest,rett« oft» 1. Mo »um U. Sc*l- DI« nächste vom N»visabet Alpenverein „Fr»-ika Gora" gemeinsam mtt bem „Putni!" und anbete» Körperschaften veranstaltete Gesellschaftsreise flamme KS Stallet Zettang SÄ S Ochridafee mit dem allen Kloß« b» HI Na nach Bitolj und Pniq», w den Ikrnu» sehen»> ten Au,gradungen »m> Modi und nach Veits. Die Einitellung «im Sonderzuge» ermöglicht ts, bi« Fahrpreis« »utzerordenl-Itch niedrig cnuufetzeni Zagreb-Slopije Za-greb 180 Dinar Witter JUofl« »nb 306 Dinar zweiter «laste, Btoarod — Skoplje - Beograd 110 Din« dritter Älajje und 180 Dinar zweiter Klasse. Der Sender]«« geht oon Zagreb am & Sestrmb« um I t Uhr »> Minuten ad und wird in Beootab an be» doriiaen Zu, angeichwisen. d«r um 21 Uhr abfährt und schon am 9. Septem-ber um (1 Uhr früh In Skaphe eintrifft, wo sich di« Teilnehmer in bwt »nippen («Um, »im denen «int bie votftetzei» erwähnte Runbreile burch SUbsetbien unternimmt, während eine zweite bieselde Rundreise riet Richtung zurücklegt und ein« Kruppe verbleiot, oon wo am die Au»fiüg« in unternommen werden. außerhalb von Zaateb und Beo-nachZi für die Ameise nach Zagreb und H. FahrteirnSf^gung. Alle näheren i Alpenoerein „Ftu»a Gora" und S genichen str die Zmeije rad SO » ~~" ' unfte beim allen seinen Zweigstellen sowie bei den „Putnil" September, der schönste Aufenthalt an der Adria! vom S,—28. September überaus günstige Pauschalreise nach OmiMlj (3nfd Äri). Fahr-~ ~ gung, Ausflüge in»gesamt str den prei», t4ttgigen lufenthöll: »in 1.200. Umgehende Anmeibungen im Reisebüro Putnil, Ktefoo trg. Telephon 119. Sport Srotze Ereignisse stehen bevor! Au» öoilonj wird un» geschrieben: Die Bar-dereiwngen zum Old-doy-Kampf Athletik öoiwnj, »»Scher sich am Sonntag ben 2. September an-lihUch de, SpoeUage» in öoitanj abspielen wirb, bereit» abgeschlossen. Die KoLtanj« haben ein » Training hinter ßch. Obwohl bie Training,, streng geheim geholte» worden waren, hatte e» sich bocfi herumgesprochen unb eine stattliche Zahl Sportbegeisterter fand sich am Sportplätze ein. um sich so vom sportlichen Ereignisse de» kommenden Sonntage» im Vorhinein ei» Bild zu machen. Den Veranstaltern ist t» gelungen, zur einwand' Leitung diese» Spiele» «inen polnischen S4 richtet m verpflichten, besten ffirifoe edem Fuhballer au» Kollegialität höchsten» einmal schlecht «erden, wie wir erfahren, rüsten auch die AthletS« Old-Boy» mit Kenn Zellen- an der Spitze eifrig zu diesem Kampf. Hoffentlich wird ein zahlreiche, Publikum die Arbeit dieser alten SJufcbaUrr- (Barbe durch ihren Besuch belohnen. einen Kulturbund Trt»gruppei>grü»dung in Nemika Lok« tU»terdeutschau>. Au» Koieoje wirb un» geschritbe»: Dem Beispiel« einiget Gottscheer Ort-schuften folgte nun auch Unter beutschau, ba» da» Gesuch zur Gründung einer Kultuidundortigruppe eingereicht Hot. Dem neuen Au,schufse stehen grohe Aufgaben bevor. AI» letzte deutsche Onichift gegen Kroatien obliegt ihr to auch bie Pflicht sür die ein-»einen zerstreut« Bauernhöfe pi sorgen. Die brennendste Frage ist jedoch die Schuwngeleaenheit; da» vollkommen deutsche Dorf hat kerne Minder-heilen schule, da wegen du starken Au,wandening die für eine MinderhesteNschil« notwendige Kinder-anjahl nicht erreich! ift. Sie ISnnte je'bixb durch €infchuUing ewe, Nachbordorfe, leichi eneicht wer. den. Hoffentlich wirb e» bem neuen Au»schuf, g». lingen, die Schulfeage in Kürz, ,» läsen. Ko. In8 neue 8ckuljakr mit neuen 8cnvncx ZA.- Oeeebmeekeoll« and dauerhaft« Kioder-■ehuhe, eehwtri and braun: Nr. 18—27 l)in 33.-A üb Lack Nr. 18—*22 Din 54). — Beliebt« Mädebenuihnhr *04 »djwenem oder brmuara Box in wnndemebtaea Kombinationen. «owie »a, Leck: Nr. 28—80 Din 75.—. 31-35 Dia 86.— Ü Ujgieniiefce 8pi>rt«cbuhe für Mädchen ud Knaben aubimun<-m Box, eritklaaaige Sohle Nr. 2t» -27 Din 65.—, 2«—30 Din 85.—, Nr. 31—35 Din »5.—. 3«- 39 Din 125.- Wer „einem Kind« (lesnndhelt wttnseht, kanN nnr gesund« tiamlederechuht'! Oegen Verkühlung: Heb« Knaben- und Midebentcbabe am aohwanea und braa- nem Box für schlecht«* Wetter: Nr. 2&—30 Di» 75.—, »1—36 Din 90.-Nr. 36—99 Din 125 - Din PKK 0 -Hcb»be «lad aiuekllwiilM au, rntkla«d«Mi Leder angefertigt. Dauerhafter, bequemer. Torechriftamiaaiger Turnechah: Nr. 28—90 Din 28.—, 31—.15 DU 32. 36—41 Din 88.— Peko d.zo.z. fil. Celje, Ecke der Aleksandriiva u. Kocenova »I. Russische Wirtschaft Eine höchst ergötzliche Geschichte, die zugleich ein bezeichnende, Lichl aus die ii.gemäb nach Kusnetzk gesandt, mit dem vermerk, dah da» Zentrclinstitui feijt in der Lag« sei, der Verwaltung von Kusnetzk die nötig« In-soemotionen zu erteilen. Der neue Brief enthielt allerding? noch etwa» eine sorgfältig angefüllte Rechnung über 15 Rubel. So geschehen im Sow-jetparadie». Leset und verbreitet die „Deutsche Zeitung" S«ttt 6 Deutsch, 3«itmmg Nummer 69 Erster »U, B«inhornS«nd»rbericht Elly Beinhorn fliegt in Amerika I. Ein Flugzeug „fährt" zum Panamalanal Copyright by Elli, Beinhorn, Berlin Wir dcgi»«» btrrrnil mit UrttltHtrie au» btr Z-d-r der belaimKn dtulschtn Wtgtrin Slls Beinl»»!», di- twt«n imtb« einen n-wn ptrtni WftotSffua brgontnrn >>t. öü-j Saniern et tn Srt ganvtn SStU «11 nl« btr erfolgrtidjfttii P>Ic«m»eil dfMKill, tot bfl '5«lli pr#ttn .gtu» um dit SBcIr bit SufmtrRflnAit aDtt WKb« aul M >o(l ait» «niaaMcinllt Itarmtbmini I» aUrn Jtmfm i« inftfporl? trnttte. Mi! tjctm «UNI Aug. übn bm rrtt winrwiir bit «Igeiu» 2Vrilri-»ti »lichtn nnmf'it iwt iwt itlhet bit nti intji SVitiVt brt Vl-i™ mcatni unb fit au) ihrem fluflt «u bni brilnt Wtnjchni btgltüre iwrbtii. D. ntb. Unsere gute „Portland" wuhte im Ansang nicht so ganz genau, wa» sie eigentlich tan nie. Aus allen Fohrplänen stände sie würde Hamburg am 10. Juli oetlossen und von da »ia Antwerpen di-rett noch Chriftobol am Panamakanal fahren. Und daru« hatt» ich schon am 2. Juli meine schöne neu«, strahlend weihe Klemm nach Hamburg gebracht, wo sie vom deutschen Ltistposwetbanb schön eingepackt und oerlod«n würd«. Ein paar Tag« vor d«t Absahtt wurde plötzlich alle« über d«n Hausen geworfen, und wir Passagiere bekamen die Nachricht, dah wir oon Bremen über New Vork nach Panama sahnn würden. Eigentlich lag mit nicht» daran, schon setzt New Port tu sehen — aber da war nun nicht» »u ändern. Aus alle Fäll« packt« ich gleich «inen Kosf« mit Wintersachen, die sowieso nach da hätten ge-schickt «erden müssen. Noch nie ist mir zu Beginn eine» Fluge» so komisch zu Mut« gewesen wie diese» Mal. weil ich bi» jetzt immer direkt oon Berlin weggeflzqen bin. Und wenn man dann den ersten Tag hintet sich hatt«, war schon ein winzig« Bruchteil de» tatsächlichen Fluges erledigt. Diese» Mol sing d«t Flug, oder vielmehr die Reise, in Bremen an und auch wie!« nicht. Meine Eltetn am Quai wurden immer kleiner und bestanden zum Schluß mir noch an» einem wehenden Taschenluch. Es wat ein ganz mnfwürdiges Gesuhlt einen belebten Strom hinauszufahren und zu wissen, dah « nicht vor dreizehn Tagen möglich sein würde, einen Brief auszugeben; denn trotzd«m wir aus wenige Meter Entfernung dauernd Strand und Boote um un» hotten, waren wir schon genau so w«it entfernt oon zu Hause wie mitten aus dem Ozean. Niemol, oolh«r hatte ich auf einem Fluge irgend so etwa» wie Heimweh kennengelernt; ab« dies«» Mal war mir so verdammt brniich, dah ich mit, wahrend wir die Weser heiaufglitt«n, 0011t Steward einen gtohen Kognak bringen lieh, um diese» unerfreuliche Gefühl lo» zu werden. Inzwischen stand die kleine Klemm »it d« Erkennung»nummer D-ENIF aus den weihen Flächen unter Totfsäcken und ähnlicher uneb«nbür-»ger Gesellschaft unten in da Ladewke und dachte wahrscheinlich darüber noch, dah Dampfer fahren nicht das richtige Fortbevxgungsmlltkl für ein Flug-zeug ist, da» etwa» aus sich hält. Wachenlang hotte ich mich in oll dem Trubel vor der Abreise aus die Erholung aus d« „Port-land" gefreut und mir geschworen, nicht», ab« auch gat nicht» zu tun. Longsam I«tne ich mich selb« kennen und weih allmählich, dah ich einfach nicht ohne Beschäftigung sein kann. Also muhte etwa» Passende» gefunden ««den. Gleich in den «sten Tagen freundete ich mich mst Herrn Eicht«, dem Funkofstriet, an, und nun ging ein wilde» Lnn«e> de» Morsealphabet, an. Am dritten Tag muhte ich ansangen, am au»-«ekuppellen Apparat s«ld« klein- Bolschaften zu senden und abzuhören, und im Lauf« d« Ueberfahrt kam ich bis zu 40 Buchstaben in der Minute. Den and«en Offizieren, die alle morsen können, machte da» soo«l Späh, dah lmmn, wenn ich in die Nähe der Brück« kam, die Signallampe aufleuchtet« mit irgendeiner lustigen Mitteilung, di« ich zu entziffern hotte. Zwischendurch kamen Briefe mit Morseschrift, die ich dann ebenso beantworten muhten Die ander« Beschäftigung war Bansospielen. Dieses Banjo hing >«tt mehraen Jahren bei mir zu Haufe an der Wand, ohne dah Ich ein« Ahnung hatte, was man damit anfängt. Weil ich muhte, dah meine Ueb«sahi> zirka zwanzig Tag« dauern würde, dachte ich mir, da» wäre eine gut« Gelegenheit, ein neue, Instrument zu I«n«n und nahm e» mit Hoffnung, dah unter d« Besatzung sicherlich jemand Mandoiine und damit auch mein Banjo würde spielen können, aus den Dampf« mit. Tatsächlich, d« Bootsmann der .Portland" war ein ziemlich« Künstler aus diesem Instrument, und jeden Abend, wenn « seinen Dienst beendet hatte, sahen wir oben auf d«m Boot»d«ck und Hirn-Veiten unsere deutschen Lied« üb« den Ozean. Und so, ohne dah ich «» merkte, waren wir eine» abend» in New Pork. Weil «» schon acht Uhr war, dursten wir nicht mehr an den Pi«.. Bot laut« Kumm«, dah wir nach uns«« langen Fahit nun nicht die Wollentrotzer mit ihren Lichtreklamen aus allernächst« Nähe angucken durften, machten wir eine Flasch« mit Whisky aus und tanzten an Deck angesichts d« üb« hund«tstSckig«n Häus« d« neuen Welt. Ich muh jagen, meine erst« Nacht in New Park hatte ich mir ganz anders oorgestellt. Am nächsten Morgen war gerade noch Zeit, sür einige Befolgungen und Erledigung der Zoll-sormalltÄen für meine Ersatzteilkist« — di« übrigen, nicht von Pappe waren! Soll noch mal ein Mensch etwa- gegen den RllrvsraNtmu» ln Deutschland sagen! Dann ging «» wieder weitet. Am Tag »ot d« Ankunft In Ehtistobal durft« ich endlich hinunter in ba» D>-mpsdad zu mein« Maschine, um die ein ganzer Vnichlog gebaut war-d«n war, um sie 00t Zusammenstößen mit den lots-säcken zu behüten. Wenn Flugzeuge überhaupt Gesicht« haben — und ich behaupte, dah mein» «In» hat — dann Iah di« kleine Maschine zum erstenmal Mal seit d« Adrei'e wieder einigetmahen vetgnügt aus, weil sie scheinbar ahnt«, dah sie nun bald mal mied« zu etwa» anderm nützlich sein würd«, al» kostbaren Laderaum In Anspruch zu nehmen. Di« Kanon«, mein« Feindin Vor zwei Jahren, al, ich um die Welt flog, war ich zum «sten Mal in d«r Kanalzone. Damals wohnte Ich b«i dem Kommandeur de» Air Cor?» auf dem Flugplatz, d« durch seine Leule meine Maschine, mit der ich schon um die halbe Erde geflogen war, wied« ganz „aus neu" ausbügeln lieh. Die grohe Frage war, ob Major Brereton, nachdem über zwei Jahre vergong«n waren, noch da sein würd«, was für mich bedeuten würde, dah keinerlei Schwierigkeiten sür den Zusammenbau mein« Maschine cristieren würden. Um es kurz zu machen: die Brereton, waren noch da. AI, die „Portland" sich dem Pi« von Chriftobol näherte, stand ein« «inzjge schlanke weihe tlnuiinaiH 1-rHltlK), ! Hm>(i(rriineb«i(el]r •lor ÜCHI-Iu-Vflrn BmIcIiahi Iki.uk, MarlW 1 Ooipoika »lim Frau unter den vielen Eingeboren«» und weihen Männern, die sich beim Anlegen als Lou Brereton entpuppt«. Nun war olles in Ordnung. Meine Maschin« war am nächste» Morgen auf dem Flugplatz: «in ganz« Stab von Militär-Mechanikern war mit Ihrem Zusammenbau beschäftigt — und ich «ohn» wieder einmal in dem schönen weihen Hau» unter Palmen am Strand von Franee gittd. Aber -selbst aus Panama trifft da, alt« Sprichwort zu. dah nicht. In der W«lt vollkommen ist. Unmittelbar vor dem Hause de» kommandie-renden Offizier» steht ein riesig« Flaggenmast, in b«ssen Spitze ein Kanonenschlog unt«gebracht ist. genau in Richtung aus mein vollkommen offene, Schlafzimmer, d«nn Fensterscheiben fallen hi« wegen d« Hitze weg. Diese Kanone hatte mich schon vorzwei Iah-ren zur Verzweiflung gebracht. Jeden Morgen um fünf Uhr 15 ballerte sie lo», immer wenn bit Zahne hodKKWt morde, und itoor m« WAem 9!ntau, dah iq verschiedentlich au» dem Be» gefallen bin. Und ich erinnere mich noch genau, dah Ich vor zwei Jahren d«n Breretons gesagt hab«, dah ich nie wie»«kommen würde, solange di» Kanone da ist. Und nun kam ich doch wieder und war recht froh, dah mein« Freund« überhaupt noch da waten — sogar mst Kanone. Seit benähe ein« Woche bin ich hl« - und wir haben noch kein« Kanon« «habt. Der Kom» Mandant hat di« Möglichkeit die Kanone in b«-sonderen Fällen abzustellen, nur muh «» «in triftiger Grund sein. Sie machen sich kein« Vorstellung, wo» für triftige Gründe ich j«den Tag gefunden habe! E» geht s« «it, dah mir Major Brereton schon zum Vorwarf gemacht hat, doh ich da» ganze Reglement der amerikaniichen Armee aus den Kaps stelle. Und jeden Abend, bevor ich schla'en gehe, b«komme ich «st einen Schieckschuh verpatzt, wenn « sagt : „Well, Elli». I think, tomorrow morning ot 5 h 15 we will ha« all !h« gun, we missed sinc« i>ou ar« here!" Und die ganze Besatzung von Franre Field ist sprachlo,, wie ein Mädch«n um die ganz« Welt tlegen kann und Angst vor einem Kanonenschlag üt Helf « sich! 2 Zimmer a«tt, aoanir, im Zentrum der iri»d ■Kibliert ixler if«r tu terniHea A<1 rvm* Ia )cbrr : ••etrjo# t* Cehe. — BeriinODOttltÄ Kte dra hrra«Kfltb