^ IS» Mittwoch den 28. Aezemöer 1S8K. XX. Zahrgallg. «rliM Mm. Vit ^Marburger Zeitung" erscheint jeden Sonntag, Mittwoch und Freitag. Preise — fi!k Marburg ganzjährig S fl., halbjährig 8 fl., vierteljährig 1 fl. SV kr.; für Zustellung int Haus monatlich 10 kr. — mit Pvstversendung: ganzjährig 8 fl.. halbjährig 4 N., vierteljährig 2 fl. Snsertiontgebühr S kr. per Zeile. Kolikgialischt Aosübmlg der Verichts-barktit. Marburg, 27. Dezember. Der Juftizaußschuß des Abgeordnetenhauses hat bei der Vorberathung der neuen Zivilprozeb' Ordnung die Regierung aufgefordert, die Frage in Erwägung zu ziehen, „ob zur kollegiallschen AusLbung der GerichtAbarteit nebft den bestehenden Gerichtshöfen Bezirks-Kollegialgerichte zu berufen wären." Das ist wieder ein Ausfluß, welcher in angeborener Poltzeimübigkeit alles Heil von der Regierung erwartet, jede Arbeit der Regierung aufbürdet. Seit Iahren wird ein neue» Verfahren in Streitsachen gefordert, wird dasselbe versprochen und entworfen. Und troddem stehen wir noch weit vom Ziele, wenn der gustizausschuß Fragen wie die erwähnten stellt, ohne deren Lösung selbst auch nur zu versuchen. Hat der Ausschuß nichts davon gesehen, gehört oder gelesen, vob nach Wiffenschaft und Erfahrung diese Frage gar nicht mehr austauchen kann, daß sie längst schon und zwar in bejahendem Sinne entschieden ist. Jedes erkennende Gericht mub ein Kolle» gialgertcht sein. Allseitige Prüfung und reisliche Erwägung sind nur möglich, wenn eine Berathung stattfindet, die mit einer AbKimmung schliebt. Jedes erkennende Gericht muß dem« nach wenigstens drei Mitglieder zählen. Eine größere Anzahl erhöht dte Sicherheit gewissenhafter Erwägung, mehrt das Vertrauen der rechtsuchenden Parteien. Jede Streitsache verdient grundsätzlich von Seiten des Staates die« selbe Ausmertsamkeit, beansprucht grundsätzlich dieselbe Thätigkeit der Rechtsfindung. Der Rechtsstaat darf nicht aussondern, nicht von einer tufälltgen und willkürlich gezogenen Grenze die kollegialifche Behandlung der Sache abhängig machen. Der Rechtsstaat ist verpflichtet, seinen Gerichten eine Verfassung zu geben, welche durch die Nesttzung der Gerichtsbank einen gerechten Spruch ermöMt. Und in e i n em Streitfalle soll nur ein Urtheil gesällt werden: mit dem Wesen und mit der Würde des Rechtssiaate» verträgt es stch nicht, wenn eine Sache durch mehrere Instanzen geschleppt und geschleift werden kann und werden muß, und Verwirrung der Rechtsbegriffe. Trübung de» Rechtsbewußt-sein«, Verzögerung und Vertheuerung der Recht»-Hilfe die Folge sind. Zur kollegialischen Au»abung der Gericht»-barkeit, die wir meinen, ist aber die Theilnahme des Volkes an der Rechtspflege durch gewählte Mitglieder der Vezirksgeriihte unentbehrlich. Franz Wiesthaler. Zur Geschichte des Tages. Die Regierung und die Rechte drücken stch die Hände wärmer als je zuvor« ein gemeinsame» Programm wird festgestellt und die strengste Parteizucht angelobt. Wir entgehen dadurch wenigsten» der Gefahr eine» faulen Frieden» und wird stch die eiserne Roth-wendigkeit eine» frischeren Kampfe» wohl auch aus Seiten der Opposttion Anerkennung verschossen. Die deutsch-freistnnige Presse schweigt über da» wichtigste Sreigniß der inneren Politik, oder ste beschäftigt die Preßpolizei. Die Blätter der Rechten jubeln, höhnen, beschimpfen und verleumden, daß jeder Genosse der Partei daran seine Freude haben muß. — Die ungarische Presse urtheilt über die verfassungsmäßige Entwicklung in Oesterreich so scharf, daß die Wiedergabe dieser Wahrsprüche nur dann rathsam wäre, wenn die Staatsanwaltschaft stch entschließen dürste, die Gegner des herrschenden Systems vor den Geschwornen anzuklagen. Der österreichisch-ungarische Botschafter in Pari» soll bestimmend auf Gambetta eingewirkt haben, daß dieser bei der Reubildung de» Ministerium» stch entschloß, da» Au»wärtige zu übernehmen. Wa» Bi»marck wohl denken mag über die Bemühungen seine» unvergeßlichsten Freunde» Beust und ob letzterer wohl auch dann noch heiter lächeln wird, wenn der Nervöse da» Gedachte einmal öffentlich ausspricht. Die Kommission, welche da» russische Justizministerium eingesetzt, hat schon bei oberflächlichster Untersuchung herau»gefunden, daß unter 1530 politischen Häftlingen 720 unbedingt schul dlo» seien, ja daß nicht einmal Anhaltspunkte für irgend einen Verdacht vorgelegen ; die Anzeige war nur au» böswilligster Nache-fucht erfolgt. Welche Polizei und wa» noch trauriger ^ welche Masse von Denunzianten! Vermischte Nachrichten. (Au» dem englischen Recht»leben.) Franci» Herad, ein Kaufmann in Lambelh, verklagte seine öSjährige Mutter bei Gericht, weil dieselbe, obwohl er ihr den Eintritt in sein Haus verboten, an seine Thür gekommen war. Der Richter wies die Klage mit folgenden Worten zurück: ,,Gehen Ste hinaus! Ich erkläre Ihnen, daß es eine Schande für Ste ist, au» solchem Vorwande Ihre alte Mutter vor die Polizei zu zitiren. Entfernen Ste fich sofort, ich kann Sie nicht sehen!- (Für den Hundefreund.) Die Berliner Bolk»zeituug schreibt: Allen denen zur Warnung, welche mit Hunden spielen oder ste küssen, theilen wir folgenden Fall mit und schicken vorau», daß just in diefen Tagen wieder ein Menfchenleben in der Provinz durch ähnliche Umstände auf» äußerste gefährdet wurde. Die an un» gerichtete Zuschrift lautet: .»Mein Sohn Robert, welcher gegenwärtig neunzehn Jahre zählt, hat vor mehreren Jahren viel mit Aeuilleton. Ans Ahraha« Liocoiil's Ltbt». Während des letzten amerikanischen Krieges lag der Oberst eines Rew-Hampshire-Neg»menls in einem kleinen virginischen Äädtchen am sogenannten Lazarethsteber schwer krank darnieder. Kaum hatte seine Frau Nachricht davon erhalten, so machte ste stch aujl den Weg. den geliebten Mann zu pflegen, und gelangte nach unsäglichen Schwiertgtetten auch glücklich bis zu ihm. Jl)re Gegenwart und sorgsame Pflege brachten den Kranken in kurzer Zeit so weit, daß er nach Washington transportirt werden tonnte. Auf dem Potomacstrome stieb jedoch da« Dampslchch, auf welchem der kranke Olfizter, Oberst Scott, und seine Frau Passage genommen hatten, mit einem größern Fahrzeuge zu-sammen und sank. Die Mannjchast und fast alle Soldaten am Bord wurden gerettet, im Getümmel der Katastrophe kamen ader Scott und seine Gattin auseinander und die Letztere fand ihren Tod in den Wellen. Der unglückliche Mann ließ alle möglichen Anstrengungen machen, die Leiche de» theueren Weibe» zu fin-den, allein vergeblich. ^Der graue, tosende Strom weigerte stch, die Todte herau»zugeben, und der vor Schmerz sast wahnstnntge junge Osfizier sah stch genöthigt, ohne die geliebte Todte seine Reise nach Washington sortzusetzen. Erst acht Tage später empfing er die Kunde, daß der Leichnam seiner Frau an das Ufer gespült worden sei und von den Umwohnern für ihn bewahrt werde. Es war damals gerade ein sehr kritischer Moment des großen Kampfes und da» Kriegs-Ministerium Halle den norvstaatlichen Truppen jedweden Verkehr mit den Süvstaaten aus das Strengste untersagt. Umsonst bat also der Oderst den Kriegsminister um Urlaub nach Virginien. ^.Unmöglich, ganz unmöglich!" entgegnete ihm Slanton; ,^Ntemand darf in Privatange-legenheiten jetzt den Strom hinab. Unsere gegenwärtige Lage gebietet die allerstrengsten Maßnahmen, und lediglich persönliche Interessen dürsen der großen Natlonalsache in keiner Weise hindernd rn den Weg treten, daS brauche ich Ihnen nicht erst zu sagen. Ihr Unglück geht mir zu Herzen, allein es ist einmal eine schwere, gefährliche, kritische Zeit. Lassen Ste mithin die Tobten ihre Todten begraben!" Alle weiteren Vorstellungen bes Obersten blieben fruchtlos; der Kriegsmtnister schnitt ste mit seinem unerbittlichen ,Unmögltch^ ab. Da entschloß stch Scott, seine Sache direkt dem Prästventen vorzutragen; zwar hatte er auch sür diesen Schritt nur schwache Hoffnung, er wollte aber doch nichts unversucht lassen, wa» ihm möglicher Weise zu einer Erlaubntß seiner traurigen Reise verhelfen könnte. Unverzüglich fuhr er denn nach dem Weißen Hause. Es war spät am Samstagabend, und Lincoln bereits nach seinem kleinen Landsttze Soldter's Rest (Kriegers Ruhe) abgereist, wo er meist den Sonntag zuzubringen pflegte. Ohne stch zu bestnnen, brach Scott nach der nur wenige Stunden von der Stadt liegenden Villa aus. Der Prästdent war damals mit Arbeit und Sorge überbürdet, und es geschah wohl, daß er unter einer solchen Last und von allen erdenklichen Anliegen von Tausenden von Menschen gcquält, seine natürliche gute Laune verlor und stch, ganz wtder sein eigentliches Temperament, vom Aerger zu momentaner Grämlichkeit und Härte hinreißen ließ. In einer solchen Stimmung fand ihn unglücklicher Weise unser Oberst. Lincoln sah den Sinttetenden mtt finsteren, forschenden Augen an und unterbrach den Redenten barsch, als dieser kaum keine Bitte vorzutragen begonnen hatte. „Geht mich nichts an", sagte er hestig. „Fragen Sie den Kriegsmtnister". seinem Hündchen gespielt, dem er einige Kunli-stackchen beizubringen suchte. Er lieb stch da-bei von dem Thiers ein Stückchen Zucker oder sonsi einen Leckerbissen aus dem Munde nehmen und dann das übliche Kübchen geben, ohne zu ahnen, daß diese Spielereien irgend welche Fol gen haben könnten. Vor zwei Jahren etwa fing mein Sohn zu kränkeln an; erfühlte eine seltsame Mattigkeit in den Gliedern, die ich zuerst aus Rechnung der geistigen Anstrengung sebte. Trotz aller Schonung jedoch verschlimmerte sich ver Zustand immer mehr und alle angewendeten ärztlichen Mittel blieben erfolglos; zuletzt gab auch ich der Ansicht Raum, mein Sohn leide an Lungenschwindsucht. Schon verzweifelte ich an der Rettung des Kranken, da erklütte Dr. Daus, daß kein anderer Weg zur Rettung des Kranken übrig bleibe, als der der Operation. Am 7. August d. I. übergab ich meinen Sohn der Güterbock'schen Privat« klinik in der Rettenburgersiraße und hier wurdt-die Operation vorgenommen. Es ergab stch nun, dab mein Sohn am Hundewurm litt. Durch das Spiel mit den; Hündchen war dieser dem menschlichen Körper zugeführt worden und hatte seinen Sitz in der Lunge genommen. Es gelang Dr. Güterbock unter der Beihülfe des Dr. Rosenthal, die zerstörenden Schmarotzer zu entfernen. Der ersten Operation mutzte eine zweite folgen, bei welcher meinem Sohne von drei Rippen Stücke herausgeschnitten werden mußten. Auch dtese zweite Operation ist geglückt. S^ldstverständlich schwebte mein Sohn längere Zett in der äußersten Lebensgefahr, aber dle Btisserung des Pattenten schreitet in erfreulichster Weije vorwärts; bald wird derfelbe gesund aus der Klimk entlassen werden. Es drängt mich, diefen Fall zur Kenntniß des Pn-blikums zu bringen; vlelleicht werden durch diese Muhnung andere Menschen vor ähnlichen Gefahren bewahrt. W. Tannederger, Briefträger. (Z e n > u r st ü ck l e t n.) Das Dezember« Heft des ,,Htstorifchen Boten" bringt eine hübsche Illustration der russischen Zenjutverhällnche zu Anfang der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts. Im Jahre 16öl war tn Wladimir eine hölzerne üvrücke zusammengestürzt und halte viele Menschen in o»e Fluthen ger»ssen. Die in Wladimir erscheinende ojstzttlle Gouvernements-Zeitung brachte einen längeren Bericht über die Katastrophe. Als das Blatt nach Petersburg gelangte, wollte der Redakteur der ^Nordischen Blenb", R. Gretsch, den Bericht abdrucken und holte vorsichtshalber erst die Meinung der dritten Adtheilung etn. Dudelt, der damalige Gehilfe des Chesv der gefürchtelen Institution, des Grafen Ollow, schrieb seinem Chef, der auf seiner Vtlia in der Umgegend der Nel^denz lebte, Folgönves: „Meiner Meinung nach sollte dieser Auttel nicht in der Gouvernements- „Ich bin schon bei ihm gewejen, Herr Prästvenl", erwiederte Ecolt kleinlaut; „er will nichts sür mich thun". „Sie sind bei ihm gewesen, haben Ihren Bescheid erhalten und wagen dennoch dt» zu mir zu dringen! Soll ich denn keinen Augen-dllck Ruhe haben? Will man mich auch hier, ln meiner kleinen Prwatwohnung, Zoll sür Zoll zu Tode quälen? Stanton hat ganz recht daran gethan, wenn er Ihne» eine abschlägliche Antwort gad. Ihr Verlangen ist unvernünstlg, Overft!" „Aber, Mr. Lii.coln, ich dachte, Sie würden mit mir fühlen". „Mit Ihnen fühlen! Gott im Himmel! Ich habe mu fünfmalhunderttausend Menschen zu sühlen, die zehnmal unglückUcher sind als Sie. Es ist eben Krieg, wissen Sie das nicht? Roth und Kummer ist jetzt unser Aller Loos; tragen Sie Ihren Antheil davon, wie es einem Mann und Soldaten geziemt. Mit einem Worte — lassen Sie Ihre Frau, wo sie ist. Wollte der Himmel, ich wäre auch schon in Ruhe wie stel" Damit lehnte sich der Präsident, müde und abgehetzt, in seinen Stuhl zurück, schloß die Augen und winkte mit der Hand, daß stch Scott entsernen sollte. Zeitung stehen, denn nicht dazu ist ste gegründet. Da ste ihn nun einmal gedruckt hat, scheinen mir keine Hindernisse vorzuliegen, daß auch dle „Nordische Biene" ihn abdruckt. Wie befehlen Sie?" L. W. Dübelt. Graf Orlow ertheilte nun nachsiehende eingehändige Resolution: „Ich finde den Abdruck des Artikels durchaus nicht nothwendig. Die Gouvernements-Zeitung liest fasi Niemand, während die „Norvtsche Biene" im ganzen Reiche und auch im Auslande gelesen wird. Wozu den allgemeinen Kummer über den traurigen Vorfall wieder wachrufen? Man danke Gretsch für seine Vorstcht und eröffne ihm meine Meinung". Graf Orlow. Aehnliches, wenn auch in anderer Form, passirt auch im Jahre 18S1. noch in Rußland. (Wie Kardinal Schwarzenberg wohnt.) Das erzbischöfliche Palais auf dem Hradschin zählt 122Piecett, und zwar 9tt Zim. mer, 20 Kabinette, S Vorzimmer und3 Kücyen. Bewohnt wird dieses Palais blos von 16 Personen. Der Kardinal bewohnt im Ganzen 16 Plecen im ersten und 16 Piecen im zweiten Stockwerke. Außerdem sind im Palais untergebracht das erzbischösltche Konsistorium, die Kirchengüter-Assekuranzkanzlei und die Centrol-kanzlei der fürfterzbifchöflichen Güter. Im ersten Stockwerk befindet sich die Hauskapelle, deren Wände und Plafond mit künstlerischen Bild hauerarbeiten und Malereien geziert sind. Im zweiten Stockwerke laufen 14 geräumige Piecen in einer Reihe. In dreien derfelden befinden sich kostbare Gobelins, für welche erst vor Kurzem ein Ausländer die Summe von 120.000 fl. bot. Die Wände sind mit Damast drapirt. In einem vierten Zimmer befinden sich 46 große Porträts der Päpfie, beginnend mlt Pius II., in zwei anderen Zimmern sind ebenfalls lebensgroße Porträts aller Erzbijchöfe von Prag fett der Schlacht am Weißen Berge zu sehen. Ein Zimmer ist für Porträts der Dechanten des Kollegiat Kapitels von Altbunzlau reservirt. In einem 49 Quadratmeter großen Saale befinden stch Bilder der österreichischen Regenten. Die Möbel sämmtlicher Pi^een stnd künstlerisch im Style des Mittelalter» ausgesührt. Da» vierte Stockwerk besteht au» blo» zwei Piecen, von denen zu beiden Aufgänge auf da» flache Dach oberhalb de» dritten Stockwerke» führen. Aus der Westseite sühren von da etwa 40 Treppen auf das ebensall» flache Dach overhalb de» vierten Stockwerke», von wo sich eine prachtvolle Au»ftcht über Prag eröffnet. ZIlarburger Berichte. (Subvention.) Die Vezirksvertretung Drachenburg hat beschlossen, einen Arzt zu sub-ventioniren, welcher seinen ständigen Wohnsitz Der Oberst verbrachte eine schlaflose Nacht nnd dachte wieder und immer wieder, der Prä stdent sei ebenso hart, wie er häßlich war. Erlt gegen Morgen schlummerte er ein, und al» er erwachte, war e» schon ziemlich spät. Noch hatte er sich nicht völlig angekleidet, da klopfte e» laut an seine Thür. Er öffnete, und wer malt sein Erstaunen, al» er den Präsiventen vor sich stehen sieht! Mit Thräk.en im Auge, blaß und aufge-regt, kam der gute Mann zu ihm und ergl»ff seine Hand. „Ich habe Sie gestern Abend grausam behandelt, Oberst", hob Liricoln an, „ich komme. Ste um Verzeihung zu bitten. Ich war ober ganz und gar außer mir, zu Tove gehetzt von allen den Ansprüchen, die jetzt an mich gestellt werden. Geht mir gewöhnlich so Sonnabend Abend», da werde ich wild wie eine böse Katze. Ich muß Ihnen wirklich als ein Gorilla er. schienen sein, den die Rebellen aus mir machen. Wie Sie fort waren, da hat mir die Sache leid genug gethan! Ich habe die ganze Nacht kein Auge geschlossen, und so bin ich jebt gleich selbst in die Stadt gefahren und will sehen, ob ich mein Unrecht wieder gut machen kann. Zum Glück habe ich Ihr Hotel bald ausgefunden". ^Schluß folgt.) in Drachenburg niinmt. Diese jährlich» Subvention beträgt für einen Doktor der gesamm-ten Heilkunde 600 fl., sür einen Patron der Chirurgie 400 fl. Gesuche können bis 1. Februar bei dem Bezirksausschuß überreicht werden. (Schießgewehr in Kindes Hand.) In St. Margarethen auf dem Draufeld zeigte ein vierzehnjähriger Dienstbursche de» Grund» besiher» M. Peterschitsch mehreren Nachbarkin-dern ein Gewehr und erklärte, wie geladen und geschossen werde. Die Mündung war gegen einen sechsjährigen Knaben gerichtet. Beim Spannen !ves Hahnes ging da» Gewehr los; der Schuß traf den Kopf des Kleinen nnd da» Opfer kindlicher Neugierde fiel todt zu Boden. (Falschmünzer.) In St. Thoma» bei Frieda»^ wurden von der Gensdarmerie Falschmünzer entdeckt und festgenommen, welche Guldenstücke nachgemacht nnd verau»gabt. (Weihnachten der Armen.) In Eibiswald wurden vom Verein „Kolonie" achtundsechzig arme Kinver mit warmer Kleidung, Strümpfen und Schuhen betheilt. Der kommerzielle Leiter der Gewerkschaft Store (David Schwarz) spendete zum Christbaum der dortigen Kinder dreißig neue Anzüge. (Wahlen für die Handelskammer.) Heute finden die Etgänzung»wahlen für die Handel»- und Gewerbekammer statt. Bi»her war da» Gewerbe durch drei Mitglieder au» oem Unterland vertreten; da» Grazer Wahl-komite schlägt jetzt aber nur einen Kandidaten au» diesem Theile de« Kammersprengel» vor — eine Ächmälerung de» Rechte», welche» stch die Stimmberechtigten hoffentlich nicht gefallen laffen. (Au» der Gemeindestube) Morgen Nachmittag S Uhr findet eine Sitzung de» Ge-meinderathe» statt. (Für die Armen.) Der Gemeinderath von Mureck veranstaltet auch Heuer für den Sylvesterabend eine Tombola, deren Ertrag den Armen der Gemeinde zu Gute kommt. Diese Feier wird in Trümmer'» Gasthof stattfinden. Letzte Voft. Die Regierung beabsichtigt, unmittelbar uach dem Zusammentritt de» Reich»rathe» eine Vorlage, betreffend die Bildung von Zwang»' genoffenfchaften einzubringen. Der Statthalter von Dalmatien hält die zur Unterdückung de» Aufstande» getroffenen Maßregeln für genügend. In Rußland herrscht auf dem militärischen Gebiet eine auffallende Thätigkeit. Der Papst hat beim Wethnachtsempfange der Kardinäle mit aller Schärfe die Wiederherstellung der weltlichen Macht betont. Der französische Finanzminister läßt in seinem Blatte die Hoffnung aussprechen, eine demokratische Regierung werde ohne große Schwtert,jkett den Staatskredit dem Einfluß und den Launen ver großen Banken entziehen können. Dom Nüchertisch. Im Verlage der k. k. Hochbuchdruckerei von Karl Fromme, Wien, erschien Heuer wieder eine reiche Auswahl von Kalendern, und empfehlen wir dejonders: „Froinme'» Wochen-Notiz-Blok Kalender sÜr 1L82". Diese neue Erscheinung de» Fromme'lchen Kalender-Ver-lages in Wien ist in der That außerordentlich praktisch und elegant. „Fromme's Neuer Auskunsts-Kalender sür Geschäft und Haus für 1882". 17. Jahrgang. — Unter allen Geschäfts-und Aueluitjts-Kalendern nimmt der volstehende jktzt im 17. Jahrgange erscheinende, unstreitig oeu hervorragendsten Platz ein. (Prei» 50 kr.) — „Frvinme's Täglicher Etnfchreib Kalender" für Komptoir, Geschäft und Haus 1862. 4. Johrg. Klein Quart'Format. 3n Halbleinwand gebunden. (Prüs 40 kr.) — „Fromm^'s 16 Kreuzer Schrt-iv-Kalender" endlich ist ein solcher, oer das größte Publikum hat, denn einen Ka» lender braucht doch Jedermann, und die Zahl Derer, welche den kleinen Betrag von IS Kreuzen für sechs kleine Quartbogen ausgeben können, zShlt nach Millionen. — ^Fromme's Buchführung für Gewerbe- und öandelstreibende, nebst Kalender für 1882". Dieser Heuer in seinem 3. Jahrgange im Umfange von 5b Folio-Vogen in Leinwand gebunden, für nur 1 fl. 20 kr. erscheinende Kalender, hat ftch schon in den beiden ersten Jahrgängen als ein praktisches Unternehmen bewährt. — Fromme's Kalender haben in unserer gelt, in welcher nüchterne Mern die eindrucksvollste Sprache reden, die statistisch nachweisbare Thatsache für stch, daß in gleicher Weise, wie fte de» Bedürfnissen stet» vollkommener entsprechen, ste auch dem Publikum in immer steigendem Maße unentbehrlich werden. Der überall in Stadt und Land liebgewordene alljährliche Gast, der „Vogl-Silberstein'sche Voltskalender", mit seinen ltterarischen und künstlerischen Mustern vor-angehend, zeigt förmlich den Grundsatz des Verlegers, in Allem das Beste und schönste zu erreichen, das stch in der ganzen Reihenfolge der von ausgezeichneten Fachmännern redigirten Spezial-Kalender bewährt, die da heißen : Bienen-, Brauer^ und Mälzer-, Buchführungs-, Klerus», Feuerwehr^, Forst-, Garten-, Graphtscher. Handels« und Börsen-. Juristen-, Landmann-, Land, wirthschasts», Maß- und Gewichts-, Medizinal-, Montanistischer, Muftk-, Pharmaeeutischer, Pro-sessoren- und Lehrer-, Äudenten«, Schüler- und Tt-legraphen-Kalender. Iladl-Thtattr in Marbvrg. Mittwoch den 28. Dezember: Eill modernes Berhänguiß. Lustspiel in 1 Akt von tzeodor Wehl. Taub muß er sein, oder: Ein Bräutigam nach seinem Gusto. Schwant in 1 Akt nach dem Französischen von V. Holm. kBei dem Gesertigteil liegen zum Ber« kaufe bereit: ea KQ Starti»» alte nnd ne«e Eigenbauweine, ea tvvv Entr vorzügl He« vr. ttir8vl?kofvi' 1452) Kärntnergaffe Nr. 15. Ein Älteres, verläßliches StubenmSdcheu, welches sich mit guten Zeugnissen auSlvcisen kann, wird aufgenommen. (1454 Auskunft im Comptoir d. Bl._ SchSiie MischiWtlipstl (mehrere Startin) sind zu verkaufen. Auskunft im Comptoir d. Bl. (1455 üiloll'Z Zeilllik-l'ulver. vsnll »uk ivr»il von kroltti Ä Ko., Kerze«, k^orvexe». Diossr Itirall ist ävr siu^lL^s, Äsr uatsr kUvn im tiklläsl voricommsllüvv Lvrtou eu 2vvo1cvv xvsixvvt ist. (417 Prci« lsl. ».U>.?r.Flasche s.Eedra«ch»anwtis«»g. I^oi LloU, ^pvtdvlcer, k. Ic. Lloklivtsrarit,VtSQ luokikudöll. 0«s p. I' plidllltll»» vlä zvdvtva »o» eZrttckUelt » I^rkparatv »u verlknxvo un6 vor «vieltv vvlel»v mit uieluer Svltut^markv unÄ ^utervebritt verselte» st»«I. lUsrltKurA: 21. Lvrüaj», Horiö vo. unä Iko«», ^potdvlcor. Oilli: .1. X. Xupter8olimivä, „ öauwbae^'s Lrbsn, ?vttau: H. l!^1iagod, Kkätcvrsbur x: L. 0. ^närisu, ^p. Geschäftseröffnung. Gefertigte zeigen dem geehrten Publikum hiemit ergebenst an. daß sie das Schmiclde» geschäst drs Herrn Wenzel Hawliezek ltt der Kärntriergasie käuflich an sich gebracht haben uns am 2. Jänner 1882 eröffnen. Wir weiden eifrigst bemüht sein, die Bestellungen neuer Arbeiten prompt und um billigen Preis auszuführen und die Reparaturen bestens zu besorgen. Ganz besonders machen wir das geehrte Publikum aufmerksam, daß unser Geschäft zum Beschlag von Pferden und Ochsen ermächtigt lit, da Johann Martini den iturschmieos« turS in Wien (zwei Jahre lang) absolviit hat und vier Jahre praktischer Kurschmied im füns-zehnten Hußarenregiment gewesen ist. Wir empfehlen uns höflich zu recht zahlreichem Zuspruch. Marburg. ^l442 joksnn Ulartini, Karl Knoilmvisi-. -H»« j'?:. «US Holz oder Melau (antik) wird z» kaiifeii gesucht Von Akt. Maffattt. ^l4b1 Soeben erschien: Der Rrund des Ziiiigtheaters in WikN am S. Dnemdkk 1831. Eine wahrheiiSgetreue Schilderung der Katastrophe, nach authentischen Quellen bearbeitet von __C. Th. 5^ockt. VM^Fvnf Bogen. Oetav. Mit 5 Abbiidungen: Der Scholteuring in Wien, mit dem Ringtheater. — Das Ringtheater vor dem Brande. — Grundriß dee Ringtheaters. — Der Brand des Ringtheaters. — Das Innere deS RingtheaterS nach den» Brande. Nreis 30 Kr. --- «0 ?f. ----- 8« ^ts. Ge^n Einsendung von 3S Kr. --- 70 Ps. --- i Kr. m Briefmarken oder Post-Auw. wird franco zugeschickt. Eine gediegene, der Wahrheit eulsprechende Schilderung! 'Der halbe Reinertrag fließt dem HilfScomite zu. A. Äerla^ in Wien. I., Wallfischgasse 1. (1436 lW»» Z. 14744. (1428 Executive Realitätell-Bersteigermtg. Aoin k.k. Aczlrksgerichte Pettall wird be-kaniit gemacht: Es sei iiber Ansuchm der Jnnsbrucker Sparkasse durch Dr. Viktor Trotter in Wien die execlitive Versteigerlliiq der dem Herrn Alois Edleit von Kriel)uber gehörigeii, gerichtlich auf 105l2 fl. geschätzteil Realitäten in Rodinsberg Urb. ^ir. 106 a6 Exdom. Thurnisch und Urb. Nr. 141 nä Thllrnisch bewilligt uiid l)iezlt drei Feilbietilligs-Tagsatzungen und War: die erste auf deit Oktober Z88l, die zlveite auf den S«. November 1881, und die dritte aitf deii II. Jänner 1882, jedesmal Vormittags von 11 bi^) l2 Uhr im d.g. Amtsziminer Nr. 1 mit deln Anhange aiigeordnet wordeit, daß die Psaiidrealität bei der ersten und ziveiten Felldietniig nlir rnn oder über den Schätzungswert!), bei der dritten aber auch unter demselben hintangegeben werden wird. Die Lizitations-Bedingliisse, worilach insbesondere jeder Lizitant vor gemachtem Anbote ein 10^ VadiiiNi zii Ha,iden der Lizitations-^ Kotnmission zu erlegeii hat, sowie das Schätzilngs-. Protokoll Uiid der Grundbuchs-Extrakt könlieii in der diesgenchtlichen Registratur eiitgesehen werdeii. K k. Bezirksgericht Pettan, am 4. September 1881. Zl. 19870. Nachdem zur ersten und zweiten Feilbietung kein Lizitant erschieiieir ist, so kommt es am II. Jänner ISST zur dritten erek. Lizitation. K. k. Bezirksgericht Pettau, deit 6, Dezember 1881. ISvrsn»»i»iR « ^ Tyeerschveftt-Seife bedtllttnd Virt^samer als Theerseife, veriüchtet sie Ullbedivgt alle Arten Haulunreinigkeiten und erzeugt i» kürzester Frist eine reive, bltudesd-Vtijjt Haut. Vorräthig ü Stück 40 kr. in W. Königs Apotheke._ ^»072 Es sucht ein iioch rüstiger Mann, des Lcfens. Schreibens und Rechnens gut kundig, auch im häuslichen WirthschaftS- und Oekonomief.iche gut bewandert, eine passende Nebenbeschäftigung. Adnfse iln Comptoir d. Bl. (1447 Zu vergeben eine Gaschke,s-Konzesflon vom 1. Jänner 1882 an oder wird auch ein WeinauSfchant übernommen. (1448 Auskunft im Comptoir d. Bl. Zu »ttkaiifc« ein schöner tragbarer Sparherd aus lveißen Kacheln mit 2 Cylindcr, Bratröhre, Wasserkessel sammt Röhren, gute Mistbetten-Fenster sammt DecklN und Decket»', mehrere Tische, große Kisten und Truhen, 1 Schank-gläserkasten le. zc. (1449 Anfrage ia der Tabaktrafik im Frobm» scheu Hause. llsnksagung. I l«'»-»,' aUs Lewslsv kerz-lielior ^'koilaallms tlör Ivravlclikit und dsi dem ^Il)Ivderi dos nun IN (^ott rukendeu lierrn I^Z?a«ZL dann für das Zv ^adlroiodk (?e1sits l)ei dsm I^sickönbexttnxniöss SSKSN ivir ^Ilsn inni^stsv, tivfxokiitilten Oanir, dosondsr» aker derlioeiiv?. (zeistlivdlieit, der lädl. I'suervsdr und dsm Vstvranen-Vereins, den KeelZrtsn ^litAliedern des Ltadttkeatsrs, für die vielen Itranügpen-den und tür den I'raueredvr km lZralio. I n einer Schnitt' od. lung sucht ein junger Lehrjunge einen Platz. ^430 Auskunst in der Redaktion d. Bl Hochparterre-Wohnung von 3 Zimmern, KNche. Speise, Holzlage. Dachboden, Keller mit 1. Jänner 1882 beziehbar in der Schlllerstraße Nr. 10. _(1446 Gin Wohnhaus mit WirthschaftAgebände, worauf früher Gasthans war, nebst Orist- und GemüsMrten, Aecker» Wiesen und Hochwald, ist in Wochau bei Marburg, an der Hauptstraße ttelegen, zu verkaufen. Auskunft beim Eigenthiimer dortselbst, Haus Nr. 31. (1434 lUvIiarä Ulatil 8 a t r I s i' Hsrdvrx, KSrntiierxasse ?ir. K, 2. 8l»eli, emxüvlilt. sieli siir aUe (ZattullZsn V»xvll-, rasoduor-, ?»po«ioror-, so^is tiir sä-mmtliel^s in cliesvZ sin» 1444) soltlaALnäou ^rdeiton. Ein kleines Haus in der Blumsngasse, bestehend aus A Zimmern, Küche und Boden, ist zu vermielhen. 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Inhalt: 12V Artikel über KindeSpflege, Erziehung, sociale Verhältnisse, HauSwirthschast, Gesundheitslehre u. s. w.; 55 Feuilletons aus allen Gebieten deS WiffenS; 400 Re» cepte für HauS und Küche; 270 Fragen und Antworten aus dem Leserkreise; 130 Räthlel-Aufgaben mit Zwanzig Preisen; 52 Schachpartien, 12 Modeberichte, 6 Novellen, 60 Gedichte u. s. w. PränumerationS-PreiS ganzjährig fl. 5.— sammt Zustellung durch die Post. Lerantwortliche Redattiou, Druck uvd Lerlag vo» Eduard Iaujchitz t» Marburg. > Rasche Linderung nnd Beseitigung > der heftigsten Ikiodtsokmerzikv.s 130?) oller kbeuma- u. Kervonsebmerien, allgemeiner Muskelscdwäehe, des AitternS, sowie theilweiserW Erschlaffung oder Steifsncdt der Glieder und der bei» Witterungswechsel austretenden Scbmerz-n in verheilten Wun » Ven. partieller Lähmungen ic. bewirten schon einiae Einreibungen I mit dem ouS Heilkräutern derHchalpen bereiteten, aupemein als s beste sehmerzstiUende Mittel anerkannten des Apothekers ^uiius IZerdadnv in Wien. 8rlRrvR?»S»I. Herrn .lullus 3^ WeuroTykin wirkt vorzüg-A 'MU. UWN,^ tich vei Hichtfeiden, in Folge dessen > empfehle ich dasselbe in meiner Umpe-W D »Äl Z bung mit bestem Wissen und Gewissen I ersuche wieder per Nachnahme^ um 2 FlaconS stärkerer Sorte. I vvl» Private. Da mir das von Ihnen gesandte W Hle«ro5?tin die schnelkke und beste Kitfe gcteistet hat. so Hobe ich es .vieken anderen leidenden empfohlen und b'tte wieder um schnellte Zusendung von 3 Flaschen stärkerer Sorte. Riederalpl bei Mürzsteg, 20. März 1861. Sorte, da es wirklich bei Hichttriden vortreffliche Wirkung macht. PomeiSl. 17. Apnl 1831. ^«nerstrin. ?rei?»: 1 Flacon (grün emboll.) ? K., 1 Flacon ^tSrlc^rer Sorte (rotb emball ) für Vieh», tthevm« uud ^Ähmunxe» I S. ZU Kr., per Post 20 kr. Emballage. D^^Iedt /lascht trägt gls Zeichen der Echtheit sben dtigedlvckte dthordl- protok. Zchitzwarke. Central Versevdvugs Tepot für die Provinzen: ^pvtlieke LarwdersiKkeit" des Svrvs.vnz^', Neubau, Kaiserstraße 90. Depot für Süd-Steiermark in Marburg bei Herrn Apotheker I. Bancalari. Depots ferner bei den Herren Apothekern: Cilli: I. Kupferschmied, Baumboch'S Erben. Apotb. Deutsch-LaudSberg: H. Müller. Keldbach: 2. König. Graz: Ant. Nedwed, LeibniK: O. Rußbeim, Pettau: E. Behrbalk, H. Eliasch, Radkersburg: Casar Andrieu.