/ Nummer 28. Pettav. »e> IS. A»li 1S02. XIII. Jahrgang. PettauerZeitung. Erscheint jeden F»onmag. Prei« für Pettau mit Zustellung in« Hau«: Monatlich 80 h, vierteljährig K 2.40, halbjährig K 4.80, ganzjährig K 9—, mit PostVersendung im Jnlande: Monatlich Sö k viettetjährig K 2.50, holMhrifl K 5.—, ganzjährig K 9.60. — Sinzelne Rummern 20 h. Handschriften werden nicht zurückgestellt, «nkündigunge» billigst berechnet. — Beiträge stnd erwünscht und wollen längst»»» di» Freitag jeder Woche eingesandt werden. '. Unsere Drsustgdt. übt bene, ibi patria! hört man hin und wieder Leute Iprechen, die sich leichtfertig über die heiligsten Gefühle des Menschen, über die Vaterlandsliebe hinwegsetzen. Es ist eigentümlich, daß der Mensch alt denkende« Wesen gerade in diesem Ge-fühle oft und oft sogar von den Tieren über-troffen wird. Den Vogel, der in der kalten Jahreszeit unsere Gegenden verlassen hat und nach Süden gezogen ist, ergreift plötzlich ein Sehnen, ein Drang nach seiner nördlichen Heimat. Er verläßt die sonnigen Gefilde der Tropen, wo er im Überfluß der Nahrung schwelgen kann, um in seinem kalten, ärmlichen nördlichen Dorfe ost mit der bittersten Rot kämpfen zu müsien und er-trägt diese Rot mit Ergebung, ja er singt ge-rade hier seine schönsten Lieder, weil er da» Fleckchen Erde liebt, wo er autgebrütet wurde. Und wir? Man soll nur einmal in einer fremden Stadt einen Pettauer über Peltau reden hören, da werd man staunen! Ei» armselige« Loch nennt er e« gewöhnlich und doch ist« gewiß eine der lieblichsten Städte unserer schönen Steiermark. Man sehe sich nur de> Eillier, den Mar» burger oder Grazer an! Diese lasten über ihre Stadt nicht« kommen. In wahren Lobesergüssen prei«t der eine den Park, der andere die son-nigen Rebeuhügel, der dritte die herrliche Lage feine? Vaterstadt. Rur der Pettauer. der sieht nicht«, der kann nicht« Schöne« von seiner Baterstadt erwähnen! Und doch fucht unser Park seinesgleichen, wir hoben ebenso sonnige Rebenhügel in der nächsten Nähe. die Lage unserer Stadt ist gewiß auch eine herrliche! Man muß wirklich einem Fremden Recht gebe», der da vor kurzem sagte: „Pettau hat an landschaftlichen Reize» mehr al» irgend eine Stadt in Steiermark, aber niemand weiß etwa« davon, weil die Pettauer eben an diese Reize gewöhnt sind, und e« untcr ihrer Würde finden, dieselben auch anzuprtisen.' Gewiß wäre diese« Anpreisen nicht zum Nachteile für unsere freundliche Draustadt. Unsere wackere Gemeindevertretung hat ge« rade in den letzten zwei Jahrzehnten so viele« geleistet, neue B>ldung«austallen sind entstanden, ein Bau erhebt sich nach dem andern, der Wissen-schast, der Kunst werden in der aufopferndsten Weise Heimstätten geschaffen, und der Pettauer sieht und hört nichts davon, weiß davon nicht« zu sagen, höchsten« dies und jene« zu bemängeln, kürzn»! zu schimpfen. Wir habe» vielleicht das schönste historische Museum, worin wahre Schatze des Altertums zu sehen sind und — man wird die Behauptung verzeihen, weil sie wahr ist — es gibt Pettauer. die dasselbe noch gar nicht gesehen haben, aber tüchtig darüber lo«zivaS machen sie au« dem. wa« ich ihnen hinterließ, wie sieht'« aus im Reich jetzt, wenige Jahre, nachdem ichs ge-zimmert habe! Wa» ist da» für ein Feilschen und für ein« Verdrossenheit und für ein Ducken und für eine Ängstlichkeit, wenn irgend ein Mächtiger im Ausland ein schiele« Gesicht zieht! Wie ost ist meine Rechte seit Jahr und Tag zornig an die Stelle gesahren, wo ich srüher den Pallasch trug! Wagt nicht zu mucke» der Michel, wenn da« Großmaul überm Kanal zu knurre» ansängt! Läßt sich Kuck»ck«eier in« eigene Nest legen, ausländische Fürsten aus deutsche Throne setzen, läßt sich bestehlen und beschimpfen und da« alle«, weil er sich keinen ordentlichen Harnisch kaufen will! Und die Mucker und Schwarzen regieren drein, daß eine Art hat, und die am Ruder, lasten sich lächerlich machen vor der ganjen Welt, bloß damit die Schwarzen nicht döse wer-den, dir Schwarzen, von denen sie gegen die Rote» Hilfe erwarten. Deutsche Politiker schäme» sich nicht, sich ihre Weisungen über da«, wa« Deutschland »ot Orte», an dem einst da« alte Petovium erblühte, e« erkannte die Bedeutung diese« Punkte« al« Bollwerk gegen die Feinde de« römischen Reiche«. Und ein Bollwerflst Prl(ini auch geblieben, im übertragenen ©inne,- dt» ' Peltau ist und bleibt eine unerschütterte Beste uus^re» deutschen Volke« gegen die anstürmendS-'^lMsitrung! Unsere Stadt ist eine deutsche Sladt, unsere Gegner wagen e« nicht einmal, eine vermesse»^^ Behauptung wie in Eilli aufzustellen, sie wäre von gemischter Rationalität, wir Deutsche müssen daher unser deutsche« Bollwerk lieben I Hier handelt e« sich nicht nur um deu Lokal-Patriotismus, welcher schon allein genügen müßte, die Liebe zu unserer Draustadt zu betätigen, nein, hier handelt es sich um das Deutschtum. , und daß für da» Deutschtum die warm und begeistert eintrete» müssen und werden, da« steht felsenfest! Etwas über die Geschäftsgebahrung der '.posojiluica m Kaun. Der „ötajerc" schreibt: .Ei» gewister Franz Zmavc, Grundbesitzer in Altendorf. benbtigte Geld und wendete sich die«fall« an die Poiojil-nica in Rann, welche ihm auch gegen Schuld-schein am 8. September ein Darleihen von 300 Kronen bewilligte und ihm am S. September 190l ausbezahlte; hiebei wurden dem not-ladenden Schuldner an Zinse» 9 Kronen für das laufende halbe Jahr und an Rebengebüh-ren 11 Kronen 82 Heller abgezogen, so daß er tatsächlich nahezu 20»/, an Zinsen und Nebengebühre» für daS laufend« Halbjahr bezahlte. Man sollte glauben, daß mit diejen 20 Per-zent die menschenfreundliche und hilfsbereite Posojilnico. welche ja stets den bäuerlichen Are« ditnehmer die Billigkeit ihrer Darleihen anrühmt, sich Genüg« getan hätte; doch mit nichlen, am 14. März, also 14 Tage nach Fälligkeit der halbjähri.,«» Zinsen, wurden von Zmavc im vor- tut im Vatikan zu holen, wo man uns haßt wie den Teufel. Und deutscher Adel schachert mit der Regierung nm jeden Pfifferling, al« wäre dn Wieg« allerEdelsten der Ration zusammen in Tarno» pol gestände», oder in Krototschin, und ihr« Ahnen hätten mit Hasrnfelle» gehandelt seit den Lreuz-zügen! Und von oben herab kleine Mittel »nd kleine Schritte und kleine Geschenke! Man möchte sich die Haare auSreißen. —" Als er dies gesagt hatte, mußte der alte Herr doch wieder lachen, denn er hatte keine. Der Dr. ^tartinu» aber blieb ernst und spracht „Mein Leid ist im Grunde nur ein Stück voni d«in,g«n. Ich seh'S auch immer schwärzer wer-d«n unten im Reich Schaut, da hat mich einst daS Volk erbarmt. weilS gar fo sehr im Dunkeln log. Da hab ich ihnen Fenster gebrochen in die Mauern. .Hätten vielleicht eiu bistel größer sein sollen!" meinte Herr Wolfgang. Aber MartinuS: .Mein lieber Freund, zu viel Licht auf einmal hätten die Leutchen doch nicht vertragen. Aber ich habe gedacht, die Männer, die nach mir kämen und mich verständen, die würden die Fen- Eine Szene über den Sternen. Ein ganz abgesonderter Winkel d«r ewigen Seligkeit hat eine Laube von Passionsblumen und Geißblatt. Da haben drei von den Besten im ganzen Himmel ihrm Stammplatz und sie sitzen dort jeden Tag bei einer Kanne Liebfrauenmilch von dem Fünfundachziger, der so himmlisch schmeckt. Da tausch«» sie ihre Gedanken au« über die Neuigkeiten von der Erde im allgemein«» und die Drutschen im besondere». Der eine ist der Doktor Martiiiu«, der andere heißt Wolsgang, und der dritte heißt Otto. Der letztere und der MartinuS machten heute ein böse« Gesicht. Über de« Herrn Wolsgang Antlitz aber ging ein Schim-mer von Bergnügtheit, er ließ seinen Römer im Himmel«licht klar funkeln und sah in da« bli-tzende Gold de« W«in?«. Dann brach er da« Schweig««: Warum so grimmig. Otto? .Soll ich nicht, brach der Alte lo«! Du kannst freilich lachen meiu Lieber! Deinen Na- hinein die »eiteren halbjährigen Zinsen bi« 1. September 1902 bezahlt; da nach dem Schuldscheine da« Kapital sammt Anhang nur da»» zur Zahln»., fällig ist, wenn die Zinsen nicht spätesten« binnen v Wochen »ach deren Fälligkeit bezahlt wurden, so konnte doch Zmavc, der die Zinsen binnen 14 Tagen nach der Fäl-ligkeit entrichtete, mit Recht annehmen, daß er vor irgend welche» gerichtlichen Schritten gesichert sei; errechnete aber nicht mit der Menschenfreund-lichkeit der Posojilnica! Am 2t. April erwirkte die Posojilnica die Psandrechtsvormrrkung bei den Liegenschaften de« Franz Zmavc und am 28. April 1902 wurde dieser, obwohl nach de» Bestimmungen de» Schuld-scheine« da« Kapital nicht säll'g war. aus Zah-lung de« Darlehen« von 300 Krone» sammt 0\'# Zinsen vom 1 März 1902 und von diesen« Tage an ti°/,ige Verzugszinsen geklagt. sibtr diese Klage fand bereit« am 6. Mai 1902 die Togsatzung statt, bei welcher man den Ge-klagten aus lauter Menschensreundlichkeit eine 14tä-gige Frist zur Zahlung de« nicht fälligen bi« 1. September 1902 im vorhinein verzinsten Darlehen« per 300 K sammt 6*/» Zinsen und Verzugszinsen seit 1. März 1902 ini Vergleich»wege gewährte und auch sosort nach Ablauf dieser Frist gegen ihn mit der Exekution vorgieng. Diese« fre»ndliche Entgegenkommen der Po-sojilnica in Rann kostete dem armen Teufel Franz Zmavc 42 X 32 h, abgesehen davon, daß man in den gerichtlichen Vergleich abermals sür ihn die Verpflichtung aufnahm, die bereit« am 14. März 1902 sür ein halbe« Jahr im vorhinein bezahlten Zinsen neuerding« zu bezahlen, wobei man ihm allerdings dasiir, daß er die Zinse» rechtzeitig bezahlte, die Begünstigung einräumte, daß er sich auch noch zur Bezahlung von 6*/# Verzugszinsen sür die rechtzeitig bezahlten Zinsen verpflichte» dürfte. Die« ist ein kleiner Beweis für die Hilf«-bereitschaft der Posojilnica in Rann gegenüber sloveniichen Bauern. ES tritt nun unwillkürlich die Frage an den Leser heran, warum den» die Posojilnica in Rann plötzlich am 6. Juni 1902. somit ein Monat nach dem abgeschlossene» gerichi-lichen Vergleiche mit der Exekution vorgegangen ist und warum nicht gleich »ach der Fallfrist von 14 Tagen de» Vergleiches. Jedermann wird denken, daß Zmavc um die Zeit des 6 Juni dieses JahreS herum Handlun-gen unternommen hat. durch welche er die Po> ojilnica in Aann gefährdete und außer Stand etzte, ihre Forderung bei längerem Zuwarte» hereinzubringen. Gar keine Spur, im Gegenteile hat Franz Zmavc am 5. Juni 1902 in der Kanzlei de« Vertreter» der Posojilnica. Dr. S r e b r e in Rann, die der Posojilnica mit ihrer psandrechtlich vorgemerkten Forderung vorausgehenden Gläubiger ster ichon weiter brechen, immer mehr und mehr, bi« sie vom Fußboden bi« zur Decke reichten und kein Winkel undurchleuchtet wäre im allen Bau. Ja — prosit Mahlzeit! Sie mauern mir meine Fenstern sachte wieder zu l Mit jedem Tag werden sie denen ähnlicher, die eine« Tage« den Johanne« Huß gebraten haben, und wen» ich heute unter sie trete, ich wäre meiner Haut auch nicht sicher. Hab ich doch die Welt geliebt und da« Schöne in ihr und gesungen: Wer nicht liebt Wein. Weib und Gesang, der bleibt ein Rarr sein Leben lang." Herrgott! Wen» unsereiner da« jetzt da unten sagen würde, sie fressen ihn. glan^ ich. lebendigen Leibes auf. Mir ist heut ein waich-echter Jesuit um« Kenne» lieber, al« solch ein fischblütiger Duckmäuser, wie ich da unten so manche» sehe, der sich Protestant nennt, und gegen nichts protestiert al« gegen da« Licht!" Und zum Wolfgang, der noch immer ge-dankenvoll in feinen Wei» schaute, sagte der Dr. Martinu«: .Schier bin ich dir neidig um dein fröhliches Heidentum, Poeta!" Der aber hob sich langsam vom Stuhle und ries: per 342 K 14 h bar bezahlt, so daß die Poso-jilnica vollkommen gesichert war. Um uun den Franz Zmavc. welcher, wie gesagt am 6. Juni 42 K 14 h bezahlt hatte, aufzuhelfen und zu zeigen, wa« für eine gütige Gläubigen» er an der Posojilnica habe, würd« gegen ihn am 6. Juni die Exekution durch den gleichen Vertreter der Posojilaica in Rann, Dr. Srebre, eingeleitet. Au« Dankbarkeit dafür, daß sich Zmavc gegen die Verabredungen de« Schuldscheine« ver-pflichtete, in einem früheren Termine da« Ka-pital zurück zu bezahlen, hat man diesen armen Teufel nicht nur um da« Kapital, sondern auch um die bereit« bezahlten Zinsen exe>iuirt. Selbstverständlich ist e« bei dieser Geschäft«-gebahrung. daß man daS Kapital in voller Höhe einklagte und die Kleinigkeit von 4 Kronen, welche man bei der Auszahlung de« Darleihen« von diesem Geschäftsanteil, somit Eigentum de« Dar« leihenSnehmer«. abzog, nicht berücksichtigte. Wer an der Richtigkeit dieser Schilderung zweifelt, möge sich beim Bezirksgerichte Rann die Akten B. Z. und L 225 2 geben lassen. Die Posojilnica in Rann ist aber doch nicht so bö«artig, al» e« aussieht. Der Vertreter derselben erklärte nämlich mit seinem Schreiben vom 19. Juni 1902. daß e« ja der Posojilnica nicht eingefallen sei, die ahlung der Forderung per 300 Kronen sammt inse» vom 1. März 1902 zu begehren. E« sei diese« Begehren nur au« Irrtum in die Klage gekommen und sönne jetzt da« Kapital de« Zmavc auch über den 1. September liege» blei-ben. Richt einmal die bereit« bezahlten und trotz-dem neuerdings intabulierte» Zinsen vom 1. März 1902 an brauche Zmavc zu bezahlen; die auS diesem Irrtume entstandenen Kosten müsse Zmavc aber jedenfalls bezahlen, da er sich dieselben durch Eingehung de« Vergleiche« selbst zuzuschrei-ben habe. Wen» du, lieber bäuerlicher Besitzer also dringend und billig Geld benötigst, wende dich an die Posojilnica in Rann, bitte aber im vor-hinein um eine» billigere» Zi»«suß. al« ihn Zmavc erhalten l>at, den diesem kam sein Dar-leihen per 300 K auf Netto 24%. Aus Stadt und Land. (Dem Ältliürgermeiftcr »» Kann) Herrn August Stanitz wurde dieser Tage durch eine Deputation der Gewerbegenossenschaft der Fleischer. Lederer. Riemer tc. eine Ehrenurkunde überreicht, in welch«? ihm der Dank und die vollste Anerkennung sür sein ersprießliche« 14 jährige« Wirken als Obmannstellvertretec (Altmeister) genannter Genossenschaft ausgesprochen wurde. Dem wackeren Ranner Altbürgermeister „Freunde, mit dem deutschen Leben ist e« jetzt, wie mit dem Frühling. Der Winter war lang und arg und da« Grün wollte gar lange nicht herau» — aber e« kommt doch! Schau, Freund MartinuS: Über den» Wipfelmeer und die Wartburg liegt ein smaragdener Schleier. Und schau, du Alter: im Sachsenwald blühen die Veilchen! Der lange Frost und viele Schnee hat nichts geschadet. Ich spüre wa« in allen Gliedern von einem deutschen Völkerlenz. Er regt sich, er schwebt schon in den Birken. Ihre Herzen schreien nach Licht, sie stürmen, sie janchzen ihm entgegen. Die ersten Blüten hat dieser Lenz schon gebracht. Wie ein Mann haben sich die freieste» Geister des Lande« erhoben wider die Pläne" der Dunkelmänner. Wann war die« da. feit dreißig Jahren? Ist da« nicht für sich schon herrlich, ob sie nun siegen oder nicht? Aber sie werden sie-gen! Und sie werden sich besinnen auf ihre Kraft! Und sie werden sich dann besinnen darauf, daß diese Kraft in der Heimaterde wurzelt, wie de« AntäuS Stärke! Dann wird deine Saat wie-der grünen, schöner wie zuvor. Eiserner! laß sie erst wieder mit sich selber fertig werden, da»» wünschen wir noch einen recht lange» sonnigen Lebensabend. (Ehr»iz.) Am 6. d. M. wurde Herr Karl Steiner zum Ehrenmitgliede de« „Verbandes alpenläiidischer Handel««»gestellter' ernannt. Er-schienen waren der VerbandSpräsident Herr S t e i n e ck e, sowie Herr G r a c o n aus Graz. viele Herren Prinzipale und eine stattliche An-zahl Handelsangestellter. Der VerbandSobmann. Herr August Deisinger, begrüßte die Ani wesenden und auch die erichienene» Damen. Roch verschiedenen Trinksprüchen und R.den wurde» von den Angestellten einige Lieder gesungen, die allgemeinen Beifall fanden. In Herrn Willy R o f ch k e r hörte» wir einen ausgezeichneten Baritonisten. der da« Lied „Wie einst im Mai" hinreißend saug und stürmische» Beifall erntete. Al« Zugabe folgte „Die Uhr" von Löwe. Herr Max Pen» erhielte mit feinen drolligen Szene» stürmischen Beifall. Einen vollen Lachersolg er-zielte auch da» Hafelstrauch-Duelt. vorgetragen von den Herren Alexander Saiko und Herrn Willy Roschker. Der Abend verlies auf das au-genehmste. Den Schluß bildete ein Tänzchen. Nur zu früh mußte der Heimweg angetreten werden (Schloßstier im flätt. ÄinJrrgortrn.) Zu der am IS. Juli 1902 um 9 Uhr vormittags im Kasiuosaale stattfindenden Schlußseier de» städt. Kindergartens werden alle Freunde und Gönner der Anstalt von Seite der Leitung hie-mit geziemend eingeladen. (Statt. Knabenschule.) Im abgelaufene» Schul-jähre wurden an dieser Schule 11 HauSkonseren-zen abgehalten und dabei 25 Referate sammt den Literaturberichten dc« Leiter« behandelt. Der Lehrkörper war heuer von jeder Krankheit verschont, so daß keine Unterrichtsstörung ein-trat; wohl aber hatte der Schulbesuch durch da« ganze Jahr durch epidemische Kinderkrank-heilen zu leiden, so daß sogar zwei Klassen zeit-weilig geschlossen werden mußten. Die Schule wurde durch Errichtung einer Parallelklasse zur 3. erweitert und dadurch die Leistung der Schule gefördert. Der höchste Schülerstand im Jahre hotte 327 Schüler,'; davon traten au« oder übersiedelten 23. so daß noch 304 Schüler am Schlüsse blieben. Damit zeigt sich gegen da« vo-nge Schuljahr ein Zuwachs um 46 Knaben. Dank der edlen Opferwilligleit der Bürgerschaft konn-ten zu Weihnachten 40 Knabe» mit Schuhe» n»d 24 mit Anzügen und dgl. um den Aufwand vo» 306 K beteilt werden. Für die nächsten Weihnachten ist durch die Spende de« Oberstleu-tenanteS i. R. Herrn Ritter W. v. Pramberger bereits ein Barbetrag von 25 K zu verzeichnen, wofür dem edlen Manne der Dank auSgeipro-chen wird. An Lehrmitteln erhielt die Schule einen neuen Globus und 4 Klaffen erhielten Bänke mit festen Pulten; für diese Einrichtung gebüh-rcn dem löblichen Stadtschulrate warme Worte werden sie auch furchtbar werden für ihre Feinde. Auch die lange Finsternis hat ihren Segen ge» habt — und nun: s» glänzen die Wolken, rt teilt sich der Flor, Ta scheint im» ein Bildchen, ein göttliche« vor. Wir klingen, wir singen: Bib*mus. Sie klangen und fangen und tranken au«. Von der Erde drang ein Rauschen heraus, wie ein Gruß au« viel tausend Kehlen. .Da« gilt dir. Olympier! sagte der Doktor. Johann Wolsgang aber lächelte fein und meinte: „Dann gilt« uii« allen dreien!" 4, M - Ä Direktor Degner'S Mschied?-fcier , j veranstalte« von den Schäln» und S chenbau in Agram. Daß er ohne behördliche Be-wllligung sammelte, ist unangenehm für ih», noch unangenehmer dürste sich die Sache ent-wickeln, da ihm die beiden städtischen Wachmänner Joh. Jakopin und Martin Arnusch bei der Arrentierung nachwiesen, daß er sich im hiesigen Hotel „Stad» Wien" wahrscheinlich aus Versehen statt Tkalüiö al« Terzim gemeldet habe. AuS beige-fundenen Rezepisfe» wurde auch ersehe», daß die Kirche in Agram gar nicht die Geldbedürstige war, nein, der gute Tkalüiü hat auch hierin ein klein wenig »ach eigener Überzeugung gehandelt und die Gelder seiner besseren Ehehälste zufließe» lassen, wohl in der Überzeugung, daß der Herr-gott ohnedies -in reicher Mann sei. mendt salinisch« Abführmittel, da«, in kleinen Dosen genommen, absolut sicher, nachhaltig, auf-lösend wirkt. Auf zehn Weltausstellungen mit goldenen Medaillen ansgezeichiiet. Ueberall er» hälllich. 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Mb Praasaa kaathkdirta TollatU-MM, eiroa M Mitl Ia 44w«k44 Vormittag 9 | 42 Wien und Budapest Abends » 4b i Abend* 8 ob Wien. Budapest, Wiraad. Früh 6 « 1 Früh « 13 Marbn^, ärai. Schnei 1 2 U S 0 Nachts 1 bb 1 Nachts 1 | 56 Wiei and Trieat Nachts 3 49 Nachts 3 60 Wies, Budapest, Warasd. Nachmitt 1 U Nachmittag 1 46 Wien and Trieat Nachmitt. 3 I. 1S Nachmittag 8 14 BadapMt ■C Zar B«achtang! Die Abfahrtszeiten der Sommer-Fahrordnung sind wewfltlleh abweichend von jenen der Winter-Pahrordnung, Christof Mösslacher Velden am Wörthersee. Gebe bekannt, dass bei Heinrioll Wauretter, Spezerei-, Wein- und Delikatessen-Handlung, Pettau, mein Wörtherseer Dessertkäse im Alleinverkaufe erhältlich ist; für gute Qaalitüt wird bestens gesorgt. Aclitung .«kftnn lkeiaa»»m (iiia. JH«1« Ukr* krflkm «ia »allmagiiillichiO fr4yHa»l»rrf. ftak |naa«t rcoalht aak «nrokt. »»» l«i*«a -Ir ftr |(t< Uki «ku B14krit« (4rtfill4< •onMk. Jn« tlaft. »eich« aal kt«i DnKIa mit CpmMnfd (CnnMi) IcjMa, *«k k*chaakrra, »ra»»»« «NtfatM« aak aa4 mb aaofaiknir», allalal UMriaksM, ameltaai'chea •elkta.Retal Jrrjrftifll B»k aatakna nch »K rtaet Plan. 14 (a>4l. «»lk«4 Uerufot aak i «im nt M firrtrn- «der Tarnt* «a a I B«ket.ftul»i«l |rotH. tirtcn unk Santa (ai ' BHkl<»»viitlT(ak( »He »He« I ««rlaakl tu«» Itochaa»». okn k«tz«ri,e » richtn u kal PkMa TaaqaadUaa» j,Otoraaaa" ■aaal (C4b3d. 04ch k«r «UM) i»ch»a » k. 9HÜrta 1« k. 000000000000 — 8 — hilft großartig als unerreichter ,.Infecten Tödter". * l e ttflu: Iolef Kasimir. „ Jgnaz «ehrbalk, „ B Leposcha. Heinrich Mauretter. I Riegelbauer. L. Schulfink. Kaufe aber „nur in Flaschen." Pettau: Frieda u >l Schwab Adols Setlinschegg. !!i Wraljchto Carl Wratschko A Iurza « Söhne. Alois Martinz. Ottmar Tiermayr. Bonobitz: Franz Kupnik. „ „Xm«t>j!>Ii" dniitvo." Biniza: R. Mose» ck Eodn. Äind.^eiftrip. A.P. Arautldorftr. „ Mari itapatsch A. Pinier. 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Und ihre Eltern, wie d c sich um sie ängstigen würden! .Wenn ich nur meinen Eltern telegraphieren könnte, wie weit mag'* sein bi» zur nächste» Bahnstation oder Telegraphenamt?' .0, noch gute dreiviertel Stundche, Freileinche. und zwar land-rniroSrt» bi« zum nächsten Tors, da giebt'» ein Telegraphenamt dir nächste Station i» noch wei—ter.' .Wenn Sie wiinschen, gehe ich hinüber, gnädige Frau, und be« sorge die Depesche,' sagte Bärensprung zuvorkommend. .Ach. Sie sind sehr freundlich — aber bei dem Wetter' — und dann sich besinnend, daß er ja dadurch den Namen ihrer El. lern ersah«,, würde und ihr dann womöglich an» dem heutige» .Ibeuteuer Unannehmlichkeiten erwachsen könnten, lehnte sie leb-haft sein Anerbieten ab. .Ich depeschiere an der nächsten Station, dann ist'» hoffentlich »och Zeit, die Eltern vo» der Zugverspätung zu benachrichtige» Mehr al» zwei Stunden werden wir doch nicht hier liegen bleiben?' .Da» weiß ja nur der liebe Gott, Freileinche»; wenn'» »n schne—in aushört, dann habe» wir gewonnene» Spiel, aber wenn'» isreilein ans ein gute» Trinkgeldche „ich we—iter ankommt, denn sinden wir am Endche e—ine» au» die dritte Klaff', der den Bang mit Bergungen vor Ihnen thut,' meinte der Schaffner sreundlich. Erleichtert atmete Lieselotte auf; da» war ein Au»weg Aus diese Weise be-ruhigte sie ihre Eltern, ohne ihm gegen-über da« Inkognito zu gefährden. Schnell entschlosien entnahm sie au» ihrem zierlichen Reisetäschchen Papier und Bleistift und setzte da» Telegramm an ihre Eltern auf: .Oberst vouPrerow. Berlin, Aug»burgerstraße 36. Zug verspätet wegen Schneeanhäufnng. Werde Ankunft rechtzeitig telegraphieren. Aengstigt euch nicht! Lieselotte!' .So, da» sind achtzehn Worte — da» macht wohl nahezu t Mark und Trinkgeld auch 1 Mark — ob da» genügt?' wandte sie sich an ihren Reisegefährten. .Vollkommen!' beruhigte sie dieser. .Aber wollen Sie mir da» Telegramm nicht anvertrauen — ich snche Ihnen ei-neu zuverlässigen Boten,' und er streckte schon die band nach dem Papier au», da er hoffte, dadurch Auffchluß über sie zu be-kommen. . Aber blitzschnell zog sie daS Zettelchen znnick und sagte errötend: .Sie sind zu gütig, Herr von Bäreusprung — aber der Schaffner ist gewiß so sreundlich. mir diesen Dienst z» erweise», wozu wolle» Sie sich also noch bemühen?' .Ih na natürlich. Freileinche. gern!' schmnnzelte der Mann und steckte de» Zettel ein. .Werd' schonst allen» zur Zufrieden, he—it besorgen!' und damit dampfte er hinan». .Der Schaffner scheint in Ihnen die Fran und Mutter auch Pr»scff»r » WotaiiSgruppe «In tyiiinvttT in d«» (Intasien am aulflftlctlt) P>l»l0traphl.' vo» v. Wehrhahn in H»»nod»r. («II 3 nicht zu suchen, meine Gnädigste," sagte hierauf der Offizier und freute sich innerlich über ihr abermalige» Erröte», da» ihrem Ge-sichtchen einen ganz besonderen Reiz verlieh. .Ja! Sonderbar! Da» passiert mir immer!' sagte Lieselotte besangen. .Wie wäre e» aber, gnädige grau, wenn wir. um die Zeit auf angenehme Weise hinzubringen, gemeinsam den RestaurationSwage» aussuchten und un» stärkten? Ich muß gestehen, die Ermneruug au die fröhliche Jugendzeit und die mit Ihrem Gatte» zusammen verlebten schönen Stunden in Roack» Konditorei hat einen kannibalischen, ganz plebejischen bnnger in mir gezeitigt l Wollen Sie sich mir anvertrauen, gnädige Frau?' .Ich weiß doch nicht recht — ob — ob sich da» für mich schickt! Ich glaube, meinen Eltern wäre da» nicht recht,' stotterte Lieselotte. .Ihren Eltern! Aber Gnädigste! Sie al» verheiratete Fran und Mutter von sech» Jungen», pardon! Mädchen, können doch auf eigene Berautwortung handeln, ohne erst um die Erlaubnis der Eltern einzukommen! Da hätte doch höchsten» Ihr Herr Gemahl eiu Beto einzulegen — und sür de» guten Kurt stehe ich ein — der vertraute Sie mir bi» an» Ende der Welt!' .Ja, wenn Sie meinen, e» vor — Kurt verantworten z» können — L»»»ger habe ich allerdings auch — und mein Bröt-chenvorrat ist nur klein — also — gehen wir!' schloß sie resig-niert, denn sie fürchtete, durch zu energische Weigerung sein Miß-trauen Hervorzurufen Sie erhob sich und schritt an seiner Seite nach dem RestanrationSwagen. Er streifte seitwärts die schlanke, elegante Ge-statt in dem einfachen, chic sitzenden Jacken-kustüm. Wie stolz sie da» feine Köpfchen mit dem goldschimmernden Blondhaar trug — eine vornehme, echt mädchenhafte Er-scheinung. Aber doch »och kindlich in allen ihren Formen. Und die glaubte, ihm, dem Kenner weiblicher Schönheit, weiß-machen zu könne», sie sei verheiratet. Er lachte i» sich hinein uud freute sich de» reizenden, ih» immer mehr seffelude» Abenteuers. .Wolle» wir hier Platz »ehme», gnä. dige grau ?' fragte er verbindlich und zeigte aus ein kleine» Tischchen, da», sür zwei Personen gedeckt, am Fenster angebracht war. Alle übrigen Seiteutische waren be-reit» von Paffagiere» belegt. Sie nickte und ließ sich ihm gegen-über nieder. Die beiden hübschen, ele-ganten Erscheinungen erregten entschieden da» Interesse der Mitteisenden. Augenblicklich hielt man die beiden für ein junge», sich aus der Hochzeitsreise be-smdlicheS Ehepaar. Der Kellner beeilte sich, die Speisekarte vorzulegen. Ohne sich lange zu besinnen, wählte Lieselotte sich ein Beefsteak, und er schloß sich ihrem Geschmack an. .dabei, Sie Ansichtspostkarten, edler Ganymed?' fragte Bäre»spr»»g. .Gewiß, mein Herr! hier sind Ansichten der ganzen Ronte. die wir dnrchfahre», von Alexandrowo bis Berlin.' Geschäftig breitete er eine Anzahl »iarten vor ihne» aus. .Hier ebenfalls eine Abbildung uuseres Restaurants — vielleicht der Frau Ge-mahliu dies gesällig?' Lieselotte wurde duuMrot und beugte den Kops tief auf ihren Teller N»» li'ilt umu sie uar »vch für seine mm it. Sine Ber ItgenlKit über dir autKre. Wie verwünschte sie bin <*fda»h*:i, alC- ffrnt>»fd)rr ««ViOMi. (Wil Ins.) Frau aufaetrrtru zu sei» — \uiire nur erst diese schreckliche Meise vollendet »nb sie i» den sicheren, elterlichen Hasen eingelaufen. Bärensprung, der ihre Berlegenheit bemerkte, luätiltr schnell bis letztgenannte karte, »ni be» Kellner, ber schon mit »»verschämte» Blicken balb ih», bald sie musterte, loszuwerlx» .Wolle» wir nicht gemeinsam eine »arte a» Ihre» Herr» Ge> mahl schreiben, gnädige Frau? )ct, beiike, e« wirb ihn sre»e»> Sie iil so sicherem Schutz zu wisse»." Durch weiteres Eingehe» i» ihre kleine Komödie glaubte er sie wieber vertraulich zu machen. Sie sah aber gar nicht a»k,-svn-der» beichästigte sich eingehenb mit ihrem Beefsteak, welches ihr ber Kellner mittlerweile gebracht l>atte Bäreiisvnliig zog eine» elegante» Bleistift aus seinem juchten-lebenien Notizbuch n»b setzte folgende Zeile» ans: „Dem anhaltende» Schneesturm uub dein Zufall habe ich es zu verdanke», baß ich einige reizeube St«»de» im Eisenbahiiwage» mit Deiner Fran Gemahlin verleben bars! D» «'Uiickspilz! Solche Frau Dein eigen zu neu-»e»! Ich lasse mich zu euren Ulaueu ver< sehen uub werbe bei euch Haassreund! Tassilo vo« Bärenspnuig" .Nun bitte, gnäbige Frau, wollen Sie »och einige Zeilen bi muffige», bann wandert bie Karte i» be» nächsten Brieskasteu!" Er reichte iie ihr nebst Bleistift hin »nb beobachtete gespannt ihren tVesichtsa»»bruck bei», Lesen seiner Zeile». Sie wnrbe balb blaß. balb rot — bann stieß sie erregt hervor: .Ich kann nicht schrei-be». Herr von Bärensprnng — bitte — schicke» Zie bie Karte nicht ab uub bevor er sie 5aran verhinbern konnte, hatte sie bieselbe schon mitten bnrchgerisse». .Ader. gnäbige Fran, wa» thnn Sie? — Mein schöner Erg»»! Sollte Ihr Herr Gemahl Sie etwa barch Eisersttcht anäien »nd Sie deshalb nicht wttttsche», baß diese Karte in seine .vmnbe gerat? Freilich, welchen Einbrnck Sie ans mich gemacht, bas sprach ja bentlich genug an» meinen Zeilen. Sie sinb mir böse?" sevte er weich hinzu unb versuchte es, Ihr in Sie Auge» zu sehe». «Ach, bitte, bitte, frage» Sie mich nicht !!> viel! Wen» Sie wüßte» ich ich — ich wei« ja gar nicht mehr a»s »och ei»!" Mit einem hilfestehriiben Blick ihrer hiib iche» blaue» Kiuberauge» sah sie zu ihm auf. Fast fühlte er sich veranlaßt, ihr zu gestehe», da» er sie längst dnrcliichant, aber da mit winde d.is reizende kleine Abenteuer zn Ende sein, d.'iiu weuu sie wiiszte, da» er da» jnuge Mädchen i» ihr vermutete, würd« sie ihn» nicht mehr so vertrauensvoll folge», wie uuter der Maske de, verhriratcten Fra». Also weiter i» der Komödie der Imingoi Er reichte ihr treuherzig über beu Tisch du Vaub, die sie nur zögerud berührte. .Gnäbige Frau! Sie find mir wirklic' böse, baß ich mich bnrch Ihren Liebreiz vei führe» lieb, Dinge zu sage», bie man bem für sich behält? S» soll jetzt nicht wird« vorkommen! Nur ber Gebanke, baß Kur, de» ich als maßlos heftigen, eifersüchtige Eharakter kenn«. Sie nicht so glücklich nie che» könnte, wie Sie eS verdiene», tzwjjii mir das Geständnis heraus." .Bitte, bitte, rebe» Sie nicht weite> Herr von Bärensprung," rief Lieselotte i löblichster Berlegenheit, .ich bin — ir habe —da schob sich plötzlich eiu Schatu zwischen beibe, und eiu« dröhnende MSm..r stimme ertöute dicht »eben ihnen. .Nein, Tassilo! Alter I»»ge! Wirt lich! Du bist'» leibhastig! Ich beobachten Dich schon «ine ganze Weile — »nd uuii bin ich mrin«r Sache gewiß." Uub er um armte ben so Urberrumvelteu unb fiiitu ihn schallen» ans beibe Wange» .Du. Kurt? Ja, wie kommst Du beim so plötzlich hier angeschneit?" .Angeschneit?" lachte ber anbere brüh »end. .Eingeschneit ist da» richtige Wort! Ich will 'mal nach Berlin, habe da aller ha»b zu thun, muß 'mal au» bem Hans liche» Einerlei 'ran» — aber — wen ha» Dn be»» da ausgegabelt?" Er versuchte seine laute Stimme et was z» mäßige». .Tuchen! Verheiratet bist Du boch nicht - w viel ich weiß? — Famose Erscheinung — na -—na — alter Junge - - Bärensprung war da» Blut iu» Gesicht gestiegen. .Darf ich Dich vorstelle»? vtnäbii« Frau," — er machte eine Banse — .mein Freund — Baron von Werthern. wünscht Ihm» vorgestellt zu werden." Kann, hatte Lieselotte den Name» de» soeben A»gekomme»en gehört, al» sie aufsprang u»b in fluchtähulicher Hast, ohne ein Wort zn sage», den Raum verließ. Barou vo» Werthen« sah il» verblüfft »ach. .Donnerwetter — wa» war be»n da»? Die flieht ja vor mir. al» sei ich der Gottseibei»«» i» eigener Person. Wer ist de»» das hübsche Fra»e»zimmer — sage mal, Tuche»?' ,Tei»e Frau!" sagte Tassilo lakonisch. .Na. höre 'mal, mach' mir keine Wippche» vor — ich werd» Die Z»»uftne. (1e»eebe. ,« Tiflel»«rf: F»sttz«0«. («it Ztii.) doch meine Alle kennen! Nee, Tuchen, die sieht leiber nicht mehr so ans! Aber '»? gute Fra» ist sie doch — die sitzt jetzt zwischen »iiser» drei Beugel» und »liest bereu zerrissene HA?ch.n." • *r KM M Im -S-.JA' V ■** 111 kaum auf, al« da» hinge Mädchen mit srf)flrii (entern Gruft eiu» trat. Sie steckte ihre groftr spi»e Rase sofort wieder iu ihr .Eng tische« Journal". Hätte Lieselotte doch in ihr eine freundliche Reisegefährtin ge-fünde», der sie ihr übervolle» Herzchen ausschütten konnte, al>er .Zech« Mädel« willst D» sage»!' .Ra. da brat' mir teuer neu «tvrch. aber die Beene recht f ;iHrig. Ich werde doch wisse», wieviel Bälger wir haben t l Klinge» - nicht mehr »nd nicht weniger!' „Teilte Fra» Hat mir aber soeben noch gesagt, ihr hättet sechs vel« — uud die muft . doch auch wissen!' .MeineFrau? Mei-in -Irau? Sag mal. i' isch, bei Dir rap. ik :> wohl." Und et ifli. de» Freund äugst-liii von der Seite an. Ter lachte aber nur laut auf, bann sagte er «rniitlich: .Na, komm hc!•. alter Junge, be-nU'ige Dich, in meiuem ( »stübcheu ist genau alte« so im Takt, wir »>entlich auch in Tri-iu 'it. Aber da mein« ii.unbf Reisegefährtin u»*, wie'« scheint, auf '.'.iiiimerwiederiehu ver-lii'ieu hat. so laß Dir null iu Ruhe ein köst-lidu-4 G«schichtchen er->n!i>e». Setz' Dich, al-»er freund! — Aber di>>» »»erwartete Wie-de riehen müssen wir doch zuit einer Pulle Sekt kefliejjrol Kellner, eine Gliche Bommeni und liuei Gläser!' Hub beim gemilt-lieben Trinken erzählte ti dem Freund da» kleine Abeateuer, welches er mir der Pseudosrau von werther» erlebt. .Famo»! U»bezahl-bar!' lachte Werther». ,vil>er gelungen, daß sie Gnade daraus verfallen mußte, sich meine« Raunn« zu bedienen. Ueb-u.ien« «in reizender V'tilg, wer mag sie sein? !a» Mädel hat Schneid schade, dak Ke vor mir gestoheu ist - wollfit wir fie nicht ans-inchen?" .Nein, lab sie!' meinte Väreiispniiig. > »st werdend. .Ich habe u» etwa« schlechtes Ge-uusfeit ihr gegenüber — fu» kleine Ding habe _ sie sie uu» i. i»5(f)i(fisll»steruuuch liauce ''I'rgehen in ihrer jevi- DM^»HM^^HWWIWWWW>WWWWM^«WWAWU^MH>MWWM^WWW>M1 u veinlichen Lage er- ' ""5?" ' , ^ Tie Fran k(« Syitler«. «on «rt|av F«lki. («U Z({t.) Wahrend die Freunde i'im «ekt gemütlich plauderte», war Lieselotte i» «lemloier Hast dieser steife» (iugläiiderin gegenüber war ein vertrauliche» An«- » ihr Eonpr geflüchtet, hatte dort ihre Ziebensach.» zufanimen crafft und war in» schüvende Frauenabteil geeilt, dessen Pl»ve ie bis auf einen glücklicherweise noch leer sand. Die ältere Tante, die kerzengerade ans ihrem Plah thronte, sah spreche» wohl uifht angebracht Ein gute Seite hatte die Dame aber in Lieselotte» Auge» dennoch. AI« (Xeibent» eignete sie sich vorzüglich. Dem ver biiTrr.rt al'eii Inuzferngestcht ging jeder gewift meilenweit ait» 112 +- uBia - ngiua ' Bi»b«fttr »rlchii» «. (Kom»«»l|t) t» «• ■■ WrrHW: «riffat 6k. Mm Ih»»» hat, 14 ich«»« «a®e» B»h»rt --B- (einfallend): .Ich vo» gh»o> aber »och nicht:- bem Wege, und sie war in diesem Toup» sicher wie iu Abraham« Schob. Hier kamen ihr die beiden Herren gewiß nicht- nach. Wie schrecklich waren aber auch die lebten Augenblicke im RestanrationSwagen für sie gewesen! Welch Zusammentreffen! (B*rtfr*ii»;i folgt.) Kie A ehren. im f|«ld bit volle» «ehre». Wie steh » sie so gtMtft! So» ihre» eigne» schwere» Reicht»»»« List gebrockt. (Bie nickte sonst Int A«lb« Ihr Haupt s» leicht nub frei! Rn« seh»e» sie I» 84(1)» De» Schüttln selbst herbei. Hb. CchuUl. ÜJKJ3 BD k®lif& Sk Professor ff«gtl|art» wata»»grnppr, die kürzlich währenb ber A«. Wesenheit be» Kaiser! >» Hannover i» be» Anlage» «» ber Hi»tersra«t be» Provi»ztalm«feum« ausgestellt »urbe Ist ei» Werk be« 18JS gebore»»», ha», uoverauischtn vilbhaner« Profesior »ilhel« »ngelharb. »ngelharb, ber »r-sprünglich Elfenbeinschnitzer wir »ab sich ba»» ber Bildhanerei »»»«»bte. hat namentlich aus be» Seditt« ber Darstellung«» a»» ber «orbisch«» Mtzthalogi« Hervorragenbe« geleistet. Die Zahl bieser Darstelln »ge» ist »»» durch seine Wolanigruppe vermehrt worbe». bie be» «äitrrvat«r übtrltd«n»groß z«i,t mit be» Rabe», bie ihm bi» «eltvorgäogt melbe» »»b de« beibe» wachsame» unb ka»psbereit»n Mdlse». Die Industrie-, Gewerbe- »»d K»»st»»»fi«ll»»g ,« Düffeidorf. «in be« Umfange eine« solche» Nielenunternehme««, wie e» bie Düsseldorser >»«< stellu»g ist. unb vo» de» Vorbereitungen. die e« erforberte, kann fsch ber gern-stehende keinen rechte» Begriff mache». Seit länger al« drei Jahre» arbei. teten nicht »ur bie Vertreter ber «tvßinbnstrie »nd die stihrrnbe» Männtr btr »ünstltrschaft de» «u»sl»llu»g«g»b>»>»». so»dern bie gesamte Mit» ber I». teliigenj Rheiulanb-«»tstsalen» einschließlich ber hbchste» «iirbenlräger unb Stanbe«persone» beiber Provlnze» mit alle» Krisle« bara«, die >«»stell»«g zu einer glanzvolle» Scha» der de»tsche» Industrie »nb Kunst |u gestalten. Bereit» im Spätso««»r be« Jahre« l8S8 traten auf «»reg»»g be» »ehe,-me» »o««erzitnrat» H Lneg-Düffelbors, be« Schöpfer« ber 1880« und be» oberste» Leiter» der dietjiihrige» D>ss«ldorfrr «»»stellung, die drei eiusinh-reichsten wirtschaftlich«» Vereinigungen Rhei»Io,d« »nb «geslfalen». nämlich bie norbwestllch« «ruppe be» verei»» beutscher Eisen- und Stahlinbnstriel-ler, ber verei» b«»tsch«r Eisenhüttenleule unb ber verei» ,«r «ahruag ber gemeinsame» wirtschaftliche» Jntertsse« i« Rheinland-Westfalen, zusa«. mrn, »m bie Krage einer große» industriellen Provi«ztalau»st»llung I» Dussel-»orf 1902 |» erbrter». Der chebonke sand eine begeisterte Aufnahme In wei-tere» Kreise«, und ma« trat freubig ber Finanzier»»» be» Unternehme«» »»her. Die Au»stellung. die bie Provinzen Rhtinlanb »nb Westfalen, benSiegiernng». bezirt Wie»baben ,«b bie Städte Hana» »nb vssenbach umfaßt. Ist In brei-»ndz»a»zig »r»pp«n gesonbert. Der Lüwenanteil entfällt naturgemäß aus bie Stahl- »ab Eisen-Sroßindnflrtt, da» eag bamit vnbundene Maschinen. Wesen u»b den vergda»: aber a»ch die übrige» Industrien (lab ebenbürtig vertrete«. Aast sämtliche «uistellergruppe» konzentriere» sich in ber Haupt-inbnstriehalle mit ihre» vier Erweiterungtbaute» (38,000 Ouobratmeter Fläch«), soweit sie »icht, wie die Gruppen Vrrgdau. Hbtteuwese», Maschi»tnwese» »nb Slektrieltüt, I» besondere» Holle» »b«r t« de» Pavillon« der große» Einzel. au»sieller verteilt flnb.. Einen überwältige»)»«» Eindruck «acht ber Riese». Palast der Airma Ariebrich Krupp-Essen in seiner truhige», wuchtigen Panzer, schiffarchltettur: seine silbern schillernden Tnrmknppel» gleiße» in der freund-liche» Frühling»so««e, unb ber fünfzig Meier hohe, buntbeiuimpeUe Kriecht», mast mit voller Au«rüstu»g vervollftünbigt den kriegerischen Gesamt,indruck. I» dieser gewaltigen Halle, die einen L. W. Otiusonwert Vncka». Magdeburg. Sermania-Degel-Berlin unb StaarbetiKiti j»r Auestellung. Dein kruppschen Pavillon gegenüber erhebt sich ber Sunstpalast Schon der edel wirkenbe Anßtnbau weist durch ben bilbhauerischen Schmuck der int Barockstil gehaltenen Sandsleiusassabe aus den AWeck be« Gedäube» Der Ennstpalaft nmsaßt eine »mdante Fläch« vo» ea. 8000 c. ratmetern! seine Hauptfront hat ei», Länge vo» 132 Meter, Höhe beträgt bi« zu 22 Meter n»b bie größte Ziest bi« z» 90 » Die Säulengänge de« I» de» Forme» der Hochrenaiffanee c> führten Ehrenhofe« diene» z»r Aufstellung vo» St«Ipt»re». re«b der Ba« selbst außer ber Kuppelhalle siede« grbßere »ib i kleinere A««stell»»g»läle »»«hält «Schuß Die 9t«« de» Spieler«. 0, »der dies« sei»« ««seii,, benschaft! Die »arten, «icht» al« bie Karte«! Ueber biese, ee bie Pflicht gegen tt«lb unb Kinb vergesse», gege» fei« * ba» nun be« sauer verdienten Socheulohue» harrte, «« da» wenblgft« sür Hau« »nb K»ch« anschaffe» z« kb»»e«! Und he«t« kam er wieber »icht. Ihre d»se Ahnnig hat st« «ich. tröge», al« st« ihr Kiab aas be« Ar« «ahm «nb lief, nach ib» zu sehen. Auch heul« wieber bi» Karte», bort fitzt er mit fr«, »nmpanen, unb st» muß s«h««. wie StlderstÜck «» Silb->!td>t seine« Ai»g»r» e»tgle»et, bi« kei» einzige« mehr übrig geb! bn ist. Unb boch hat ste «icht de» Mut ««b »icht bte Krost. ch« Einhalt z» gebieten, be»« so g»t er ei»ft»ol« gewesen. so schlimm ist er jetzt, da ber Teufel ber Karte» villig ^tii, von ih» ergriffe« hat. ■ih. '•«» ei id ul' ch U. o —^^ Opftmifif. Batet ber vra»t: ,Ma« wil »ehanpten, Sie hör-, t»te» mei»e Tochter aae »e« Gelde» toe«e«!* — «»Werber i«Kr risrtg): .Ich Will Ih»«» da» »,,t,tetl »«weist», Sie brauche« Ihrer Dochte, leinen Pfe»»lg mitzugtb«» . . . Ka»fe» Si« mir «ar ««ia ata«« vild i.r zthato»s«ad Mark ab!" Ei» Irrt««. Satte (za seiner s»»ge» Fra,»: .R«r eine« geslllt mit «icht vo« Dir. w» ma» hi«bMkt. liegt »taab!' — I««g« Ära«: .ttu» D» betontest doch I« ber A»»»»e«, barch die wir aa« kraut« Itrntrn ich sollt« »icht patzsüchtig st!»!" rdot trzthlt, daß I« babylonisch«» Reiche «I»e Zeitlang die Tut, die heiratlfdhige» Mäbche» ««> b«m Marktplatz ,u v«rfamm«ln und st« v»» der Sch»«ste« abwärt» a« die Meistbietende» zu versteiget«, bie >>t da»» htirattte». Di« m«he häßliche« al» schbien graneuzimmtr gingen tilliq weg; die häßliche» aber wollt« «iemand »«sonst. Si« also erhielte« eine «». sehnliche Au«steuer, »» Männer za bekomm»», aad dazu warben die Stid« v«rweude«, welch» di« versteigeruug der Schtne» tindrachte. Zi \ Spi«»e« a«b Wälder. Dr. «. Keller ia Zürich behauptet, daß ? Spiaae« ei«« wichtig« Arbeit für bi« »rhaltaag be» «aibe« »erricht«». i»!>im ste bi« B»am« gegen bi« v«r»Üft»»^» b«rch Blattläuse und «aber« Inselte» schütz«». Keller hat viel« Spiaae» barch Ceffaung ihrrr Eingeweide uub »>iÄ Fütterung i» d«r S«sg«aschast »atrrsacht aad gefunden, baß ste di« g«srt>'.i«-st«» A«i»d« d«r schädlichen I»selten stnb, so baß st« »ach seiner Ansicht m, : Ratze» schaff«» al« all« lns»kt«»sr«ss»nb«n VSgel be« «ialbe« zusammen «egea D»rchs«> der j«»ge» S»«s« soll sich folgende» Mittel sehr bewährt haben. Ma» siebet Mein mit ,i«ige« Sicheln zusammen unb schütt davon »ar« de« Tiere» täglich zwei di« dreimal ei»en Sßldfftl voll ei». Sichel» fehlen, kil»» ma» an deren Strllt eine kleine Quantität zerschnitte t; Sichtnhol^zwtigt mit dem Mein steden tnfftn. L»«»«nph. nu »ist «» »Mkoxme» stet» dem. ber «»de »arb. Ulrb m busur »enommtn, dann ist e» eisenhart. «rilhmogriph. ,,,«»»,»»,». Mi» «todt»« «b»t»l»nt>. » « » « a 7 «. EI»t Stadt t» HoNanv. ,»,«»,.«>» »eulscher ?u>trk!«tchter. «»»«»«. ikt»e Gtad« I» Oesterreich. » » » I» N. «i» >et»er Kleiderstoff, a 1 a » « « x «ine «labt t» «ngln»b. 7 » a 7 «. ti» gisch. I > 10 I L ?>» deutscher Matz. ® i » y »ine €*awleee«lgatlai»a 10 » a » 4. dlnt Stakt i» VelAen. Die «»snngsduchstabe» eraede» I—O. Aaat Klein. gh«radr. Ta» harte Erste lta»et dich, am »»der» übt der Turner sich. Unb »it bei» Ga»»e» wir» genannt dir eint Stadt au» »eerebstrailv. Julia» H»t 1) 1° o! T T Qaabraträtfel. Die Buchstab«» de» nedensiebenveu Quadrate» Unb I« (u ntn, baß bi« entipreibenben »aaeeechte» »nb se»krechte» Reihen & tnuteab« BMrtrr rrartun In «Örter I'ezeichnen^ I) Ki»e» gentl Htrr». I) »ine Echtnn««. I) »ixen Zahre»teit. WuliOIuna lot.it in »tchster Dummer. A»si»s«nge» au« voriger Warnner: 3t» vogogripb»! ^aiim. Saum, Vaum. Der Churade: Mai. «üi-r. Mm? «■ r 7>t,e «rOiir ■•rkttxlirn. Berantwortllche Jtedamm vo» »rnst «lillfcr. «tbtmfl und derauügeged Greiuer * Altifjer in Ctattgart