Kr. 88. st. !l, halbj. 5>.!><>. ssilv bl« Zuftellun? lr. Vtlt b« Pofi «anzt- fi. lt', h«i!'j. fl. 7.«0. Frcitass, 27. März 1874. Amtlicher Tbeil. l« ?n'!.' "'^ k- Apostolische Majestät haben Nllchstlhm. ltlch ^^" Handschreiben allergnädigst zu erlnssen Lieber Fürst Auersfterg! z^V^"^ ^lNlch bestimmt, tiie rom ReichSralhe auf ^hr i«^ ^^^" "°ul 2l. Dezember 1867 für das «»< a l ^" wählende und ^.ic vom unqerischm Rcich«. l8?4 l ^""^ des XU. G. Ä. 1867 sür das Jahr u ttitl". Behandlung der gemeinsamen Angelegenheiten h^''"°knde D^Mion auf f,?i, 20. April 1874 nach Mi/! ?"^ Aufnahme der ihrem Wirkungskreise g«. ncv vorbihallencn Thätigkeit einzuberufen. ^s°m « ^^ «leichzntlg Meine Ministerien für ge« !"!»em«k ^^l'cnhciten ^ Einbringung der verfassen .^^ Vorlassen anweise, beauftrage Ich Sie. Ali- k °^ ""^ Einberufung der Delegationsmil» ' °°« Entsprechende zu veranlasse. ^Udllplst, am U). März l«74. Franz Joseph «. p. Auersperg m. p. Gesetz stress ^^^m für das Herzoglhum Krain, sahH!?. bie Herstrllunst und (Vrlialtuna der Zu rnfien ;n den Vahnhbfen und Ttat»on«plätzen «v. bei Eisenbahnen. lhuyg ss Zustimmung des Landtage« Meines Herzog. "l"n si,^^ c^^ anzuordnen, wie folgt: »"t> ^? ^lstsltllunss der Concullcnz sür die Herftlllung l"!> Uuf '""" von Zufahrtsstraßen zu den Bahnhöfen 'U l,th/^'"Sstal!ontn der Eisenbahnen, deren Gland-^M?« bestimmt wird. hat vor ullem die politische ^ tlm. ^'bauten l>ach § 6 en> Gesctze« vom 14ten °des m"'«54. Nr. 23>j R. G. Vl.. abzuordnen i,l. ^'"' be«?/^^" 3alle> b i bereilS drstchcuden Gähnen ^ltt,.'""", zu biessm Zwicke auf Kosten der Eon-/^"g t> '^' pansche Commission eine Vereil" ^t bi.^, Interessenten zu v:rsuchen. zu wrlchrm "",""st'llun. ^ Vereinbaruna nicht zu stände, so hat Üs? ^stnbok.. " Zul°hrtstr°ß-. wcnn nicht die bltref. ^ °bcr tn"'"^l nehmung odcr aber eine dritte Phy« H^U!ig^°"llsche P^son durch das Ges,tz, durch die 'Or? ^ezu ^ «Eoncessionserlheilung oder vertrag«, l« l l des 9a?^^ltt ist, in der Regel durch die Eon-V b«M ^, °"- dann des St^ßenconcurrenzbezir, l«?^rnehm^5"lahtts:saße litgl. endlich der Eisen-"^. ^ '«NY, und zwar zu gleichen Theilen zu ge- lly^^ge naH i^°^ °b« der UufnahmsstationSplah !^srt«ft,^"k hrsanforderungen nicht entsprechen- 'N der ersten Herstellung gleichzu. ^'^'3^ "'UM oder ^sUslr<^^°^ bestehen- l "M«tn'^« einzuschlagende Richtung de.selben ^^ ^' dlt Geltrageleistuny maßatbendtn Momente des Straßenprojecte« bestimmt der Landesau«, schuß im Einverständnisse mit der Landesregierung, und wenn diese sich nicht einigen, das Ministerium de« Innern im Einvernehmen mit de« Handelsministerium. sb. Die Ausführung de» Baues kann dem Straßen, aussäwsse des Bezirkes, in welchem die Zufahrtstraße liegt, übertragen, auch können vom Landesausschusse sür Rechnung der zu leistenden Concurrenzantheile der betreffenden Bezirke Vorschüsse au« dem LandeSfonoe bewilligt werden. S «. Die Obsorge fNr die Erhaltung der Hufahrtftraßen steht den Slraßenausschüssen jener Concurrenzbezillc zu, in denen sie gelegen sind und ift hiebei nach den Ve-stimmungm des Straßenconturrenzgesehes vorzugehen. § 7. Bezüglich der Zufahrlstraßen, zu welchen au« oem KandeSfonde oder oo« der Eifenbahnunternehmung Bei-, trüge gleistet werden, bleibt e« d«m Landesausschusse oder der betreffenden Eisendahnnnternehmung anheimgestellt, je ein stimmberechtigtes Mitglied in den Straßen»' ausschuh zu ernennen und müssen, wenn bi« Ernennung erfolgt ift und dem Obmann« bekannt gegeben wurde, diese stimmlicrechtiyten Mitglieder zu jeder Berathung über die Angelegenheit der betreffenden Zufahrtstrahe ein« geladen werden. s «. Die politische Behörde h,t die Straßenausschüsse bei Durchführung der Concurrenz für die Zufahrtftraßen bort, wo ihre Kräfte und Mittel nicht ausreichen, nach Bedarf zu unterstützen und rechtskräftig auserlegte Lei« stunsstn mittelst politischer Efeculion zu erzwingen. Wenn die politische Behörde in Anwendung des ihr durch da« Sliaßenconcurpenzgeseh eingeräumten Befugnisses in die?age kommt. Straßenarbeiten unmitlel« bar auf Kosten der Verpflichteten einzuleiten, so kann sie von den lltzleren angclmsseue Vorschüsse auf Mech-mmH der non denselben zu leistenden Concurrenzbeitrilg« verlangen und einbringen. Kommt hiezu auch ein Beitrag vom ^anbe zu leisten, so ist dessen entsprechende Verwendung durch vor- ^ hergehende Vereinbarung m,t dem Vandesausschusse sicher! zu stellen. §9. ! Wenn ein Bahnhof odcr eine Aufnahmsstation le<, diglich im Intertsse einer ober einiger weniger Gemein-, den oder von Privaten errichtet wurde, so bleibt die Herstellung und Erhaltung der nothwendig werdenden, Zusahrtstraße lediglich dm betreffenden Interessenten über. z lassen. Wien. am 2. März 1874. Franz Joseph m. p. Lass er m. p. Der Minister für Kultus und Unterricht hat den supplicrenden Rcligionslehrer an der StaalSrealfchule in > öaibach. Wcllprieft««»»««-l lation folgen: ' ..Zögernd unb nicht ohne »ehrfache« Veftnnen h«l Oesterreich an die Lösung diese« Probte»« mit Hand anzulegen begonnen. Alle die Zweifel, welche die >»f-nähme des Kampfes allwarts zu begleiten pflegen, mußte» sich vor allem in Oesterreich aufdrangen. Eben erft in die Reihe der freiheitlich organisierten Staaten eigetreten, mußte es darauf achten, nicht mit den eigenen Prinzipien in Widerspruch zu gerathen und der bürgerlichen Freiheit die Unfreiheit der Kirche und ihre Beherrschung durch die polizeilichen Gewalten entgegenzusetzen. Vtehl als andere Staaten war es bei dem Vilbung«ftande seiner Massen auf die religlü«.ethischen Elemente al« die Grundlagen seiner politischen unb gesellschaftlichen Ordnung angewiesen. C« hatte die Gewissen zu schonen, nicht bloß aus allgenninen prinzipiellen Gründen, son« ^dern auch um sehr naheliegender praktischer Gesicht«-puntle willen. Es war nicht zu erwarten, daß e« ftch leichtfertig in einen Slreit begeben »erde, der angeblich von staatlicher Seite der Vernichtung aller positiven Re» l ligion. der Entthronung be« echten Christenthum« gelten sollte. Es kann nicht oft genug wiederholt werd«: nicht fcindfelige Tendenz gegen die Kirche, nicht ein leichtfertiges Spiel mit wichtigen Fraaen haben die Schritte der östlrreichischen Regierung bestimmt, sondern die Erkenntnis der zwingenden Nothwendigkeit und der sittlichen Pflichten gegen die Freiheit und die Selbst-Mndigteit der Staaten. Obwohl del angegriffene theil, hat Oesterreich die Linien strenger Defensive nicht Überschritten. Aber an einen RUckM de« Staate« ift nicht zu denken, denn nicht von kleinen Episoden lft diese Entwicklung abhängig, sondern sie bezeichnet ein große» ze-schichtliches Gcseh. dessen Pragmatik immer deutlicher einen Zielpunkt erkennen läßt: die Sonderung der «etft-lichen und der weltlichen Gewalten, die Freiheit beider und damit ihren wahren und der Menschheit »ardigen Fortschritt." Reichsrath. 40. Titznna de« Abgeordnetenhauses. Wien. 2» März. Präsident Dr. Rechbauer eröffnet um 11 Uhr 20 Min. die Sitzung. Auf der Mmisterbanl befinden sich: Ge. Durchlaucht der Herr Mmifwpaftdent Fürft Adolf »uer«-berg, Ihre Excellenzen die Herren Minister: Freiherr o. Lafser. Dr. Vanhan«, Dr. v. Stre-mayr, Dr. Glaser. Dr. Unger. Ritter von Ehlumecly. Freih. o. PreliS. Oberst horst »no Dr. Ziemiallo»eli. Der Herr Finanztninifter überreicht «inen Ge lltzmtwulf, betreffend dm Crlditanspruch oon 50,000 sl 478 fllr den Landesfond von Görz und von 40.000 fi. für den Landesfond von Iftrien. Abg. Vrestel und Genosse interpellieren deu Finanzmlnifter inbetreff derGcbührenberechnung von Erwerbs« und Wirthschaftsgenossenschaften. Uuf der Taaesnrdnung steht der Antrag der Wälsch« tiroler Abgeordneten auf Abtrennung des Tren-tino von Tirol und Genehmigung eines selbständigen Landtages. Aba. Prato begründet den Antrag. Der italienische Theil der Provinz Tirol befindet sich seit Beginn der constitutionellen Aera Oesterreichs in einer ganz eigenthümlichen Lage. Die 260.000 Italiener sollen mit den übrigen Einwohnern Tirols ein ungetheiltes Ganzes bilden; Deutsche uud Italiener find ader in Tirol nicht wie andere Nationalitäten in anderen Pro» oinzen untereinandergewürfelt, sondern durch bestimmte Sprachengrenzen von einander vollständig getrennt. Er beruft sich auf das überreichte Memorandum und bittet u« einen Ausschuß von 15 Mitgliedern zur Prüfung. Abg. Prazak bekämpft den Antrag, weil damit eine verhängnisvolle Bahn betreten werbe; die Reichs» Vertretung habe lein Recht. Länder zu zerreißen; der< artige Angelegenheiten gehören ausschließlich den Landtagen zu. Abg. Dr. Herbst erklärt, es handle sich hier nur um die formelle Behandlung; in Kleinster habe man ja eine Theilung Oesterreich« in nationale Gruppen bean» trazt, er halte es für eine Ehrenpflicht, für die Sache einzutreten. Redner beruft sich auf die Thronrede, in »elcher das Haus aufgefordert wird, jeden seiner Wünsche zum Ausdruck zu bringen. Abg. Lienbacher repliciert, der Vorredner scheine zu glauben, daß man hier sprechen könne, was man »olle. daß habe doch seine Grenze. Die erste Frage ist die Competenzfrage, nur von ihr hänge alles ab. Wenn ein zweisprachiger Landtag in Innsbruck nicht möglich, »le soll dann ein Reichsrath möglich sein? In Inns« druck wollen die Südtiroler nicht deutsch sprechen, hier aber sprechen sie deutsch. Für den Prato'schen Antrag stimmt das gan^e Haus mit Ausnahme der Rechtspartei und der Polen. Fortsetzung über den S ta a ts voran schlag für 1874. Abg. Dr. Sup pan beantragt, die W dl'sche Resolution auf Trennung des Kultus vom Unterricht abzulehnen. Abg. Heilsberg spricht für die Annahme. Ebenso Dittes, der namentlich anführt, daß die Trennung um fo nothwendiger sei, als die kirchliche Hierarchie immer den Reformen auf dem Schulgebiete entgegentrete. Ebenso Fux und Umlauft. Dr. Herbst sieht nicht ein, was es für Nutzen bringen könne, wenn diese beiden Gegenstände verschiedenen Händen anvertraut würden. Die Hauptsache, daß der Minister die richtigen Leute habe; dann könne man ih» beruhigt beides überlassen. Die Resolution wird abgelehnt. Gegen die vom Ausschusse beantragte Resolution, daß die Regierung zur Veräußerung von nicht einträg» lichen Religlonsfondsg ütern aufgefordert werde, sprechen die Abgg. Z eil berge r und Dechant Pflüg l, welche der Regierung das Recht streitig machen, Güter, die seit 80 Jahren dem Religionsfond aehören. zu verlaufen. Letzterer kommt auf die dem Bischof von i'inz entzogenen Güter zu sprechen. Aba. Groß hält es für Pflicht der Regierung, derlei Güter, wenn sie nichts tragen, zu veräußern. Der Herr Unterrichtsminister sagt, man habe die Zurückziehung der Religionssondsgüter Garsten und Gleint eine Rechtsverletzung genannt. Die Frage, welche aufliegt, ist, ob diese beiden Güter zur Realbota« tion des Bischofs von Linz gehören oder nicht. Diese Dotation war -edoch nur provisorisch, niemals definitiv. Keinesfalls aber wären die Güter jemals zum Eigen» tllum des Bischofs von Linz geworden, der jetzt statt der Nutznießung eine Dotation erhält. (Bravo.) Abg. Brestel empfiehlt wärmsten« den Au«schuß-antrag, welcher angenommen wird. Ebenso die von demselben vorgeschlagene Resolution wegen Beschleunigung der Verhandlungen über die DotationSgüter der lralauer Diöcese. Cap. IX. Unterricht § 1 Erfordernis für die Uni. oersität in Wien wird ohne Debatte angenommen. Abg. Perger trägt (3 Uhr) auf Schluß der Sitzung an, wahrfchelnlich mit Rücksicht auf § 2, der wegen der theologischen Iesuisenfacultät in Innsbruck eine längere Debatte hervorrufen wird. Aus Franlreich. Der „Ordre" bringt nachstehende Erwiderung des kaiserlichen Prinzen auf eine Ansprache des Herzogs von Padua: „Herr Herzog! Meine Herren! Indem Hie sich heute an diesem Orte versammelten, aehorchten Sie einem Gefühl der Treue für da« Andenken deS Kaifers und dafür will ich Ihnen vor allem meinen Danl ausfpre» chen. DaS öffentliche Gewissen hat dieses große An-! denken von den Verleumdungen reingewaschen und er-! kennt den Kaiser in seiner wahren GestaUt. Sie, die Sie auS verschiedenen Gegenden de« Vaterlandes herbeikommen, können Zeugnis für ihn ablegen; seine Regierung war nur eine beständige Sorge für das allgemeine Wohl, sein letzter Tag auf französischer Erde war ein Tag des Heldenmuthes und der Selbstverleuanuya. Ihr Erscheinen an dieser Stellt, die zahlreichen, mir zugehenden Ndressen bekunden, wie sehr Frankreich um seine künftigen Geschicke besorgt ist. Die Ordnung ist durch den Degen de« Herzogs von Magenta, des alten Gefährten meines Vater« im Ruhme wie im Unglück geschützt. Seine Rechtschaffetiheit ist un« eine sichere Bürgschaft, daß er da« ihm anvertraute Out leiner Ueberrumpelung preisgeben lassen wird. Aber die materielle Ordnung ist noch nicht die Sicherheit. Die Zukunft bleibt dunkel, die Interessen gerathen deshalb in Angst, die Leidenschaften können diese Sachlage misbrauchen. Hieraus entsprang das Gefühl, dessen Widerhall Sie mir überbringen und welches die öffentliche Meinung mit unwiderstehlicher Macht zu einer unmittelbaren Berufung an die Nation drängt, auf daß diese die Grundlage zu einer dauerhaften Regierung legt. Das Plebiscit ist das Heil und das Recht; es allein gibt der Regierung wieder Kraft und öffnet dem Lande eine neue Nera langer Sicherheit; es bedeutet eine große nationale Partei ohne Sieger und Besiegte, die sich über alle Eiuzelnen emporschwingt, um sie zu versöhnen. Wird Franlreich, wenn es frei be- fragt »ird. seine vlicke auf den Sohn Napoleons >"^ lenken? Dieser Gedanke weckt in mir weniger H^ muth als Mistrauen in meine Kräfte. Der Kaiser hat mich gelehrt, wie schwer die '">' veraine Gewalt selbst auf den betagten Schultern l bereit, die Verantwortlichkeit zu übernehmen, welche ° Volum der Nation mir auferlegen wüvde. Dies meine Gesinnung. Ich danle Ihnen, daß Sie eilü! weite Reise zurücklegten, um den Ausdruck derselben Ü^ entgegenzunehmen. Bringen Sie den Abwesenden ^ Andenken, bringen Sie Franlreich die Wün.che "^ seiner Kinder zurück; mein Muth und mein Leben « hören ihm an. Mäge Gott über selbes wachen u»» "> sein Gedeihen und seine Größe wiedergeben!" Politische Uebersicht. «aibach, 26. März. Das ungarische Abgeordnetenhaus am 23. d. in allen Räumen gefüllt. Nach Vem!"^ d:r Allerhöchsten Rescripte über die Ernennung de« ""^ Cabinets und einer Zuschrift des MiuistelPlM" Vltto. worin derselbe die Constituierung der neue" ^. gierung anzeigt und gleichzeitig die Stelle des Pl" denten des Unterhauses niederlegt, erscheinen die M"'„ in lmaarischer Galatracht im Saale und nnndlN der Rechten und dem Centrum mit lebhaften «^ Rufen empfangn. Ministerpräsident Gitto enw'" das ministerielle Programm. — Am selben TaA"" den die Mitglieder der neuen Regierung im "° < hause mit lebhaften Eljen-Rufen empfangen. M'"'^ Präsident Bltto empfahl sich und seine College" ^ Wohlwollen und der Unterstützung des Hauses. . Hauptaufgabe der neuen Regierung, welche n<^ ^ ; anhaltenden und schon fast zur Parlamenlszerse« ausgearteten Krise gebildet wurde, müsse die H"'!" j. de« finanziellen Gleichaewichtes bilden. Präsident!"<^ lath versicherte die Regierung im Namen des H°"^. daß sie in ihrem auf das allgemeine Wohl gerichtete" streben kräftige und patriotische Unterstützung finden^ ^ — In der Conferenz der Dealpartei stcl" ^ Ministerpräsident Bit to die neue Reaierung o". , Finanzminister Ghyczy stellte seinen Standpunll^. Er habe die Coalilion qewüi scht und nachdem °' '^ Szlavy nicht gelungen sci. konnte er in das Ml'"'" ^ nicht eintreten. Er übernahm jetzt die Leiluna " ^, nanzen auf direct« Aufforderung Sr. MajeM, „ aber die Verantwortung jür imS Wirken der "^' ,<> zu übernehmen, keinesfalls wolle er sich aber d«r s ^ lichen Verantwortung entziehen. Im Min'sterra'he ^ er seine Ansichten immer äußern, er glaube ^^ die« nie eine Eontroverse hervorrufen werde, ^'.^l slänbigung der zwei großen Parteien werde er «leuilletlm. Die Schauspieler. Eine Erzählung von Wilhelm Marsano. (Fortsetzung IX. «Oi« haben wohl Luft zur Kunst, junger Freund?" ,,.O sehr, mein verehrter Herr!"" „Gin schöner Stand der Schauspielerftanb!" — Hier leerte der Fremde, wahrscheinlich stillschweigend, auf die Gesundheit des ganzen Standes trinkend, mehrere Vlüser. Schon Schiller sagt: Der Sänger soll mit dem Ksnige gehen, den beide stehen auf der Menschheit H0b/n. — Da Hat Schiller aber einen Bock gemacht, denn es sollte heißen: Der Schauspieler soll mit dem Könige gehen, und so weiter, denn ich wüßte nicht, »a« ein Sänger vor dem Schauspieler anderes voraus hat, als daß er vielleicht besser bezahlt wirb, vorzüglich die Sängerinnen, die obendrein noch durch die halbe Ltbenszeit heiser find, und durch die andere Hälfte den Husten haben. Der Schauspieler ist der Repräsentant »Uer Nationen, aller Leidenschaften, darum muß man ihm vergeben, wenn er nirgends zu Hause ist. nl« auf den Brettern, und wenn er selbst alle Leidenschaften hat. die zum Studieren der Kunst ausgenommen, denn damit beschäftigen sich blos die Anfänger. — Die Flaschen find leer. mein Lieber." — Fritz holte etwas betrübt, aber voll von Vewunde. rung neue. »Was soll aber ihr Herumtreiben." fuhr der Fremde fort", in schnödem Dilettantismus? Der Mann muß hinaus in« feindliche Leben, muß wirlen und streben, muß wetten und »agen. das Geld zu erjagen. - «luch Hie »üffen hinau«, junger Freund, denn der Geniu« schlägt seine Schwingen in ihnen mit Gewalt, folgen Sie seinem Rufe, es ist eine höhere Stimme, ihr verschließe der schwache Sterbliche nicht «schaffend sein Ohr." - Fritz faltete andächtig zuhörend seine Hände. »Folgen Sie meinem Rathe und mir selbst, ich will ihnen den Weg eröffnen, die Pforten der Welt will ich erschließen vor ihren Augen, und Sie ein« führen —" ....Einführen?"" schrie Fritz aufspringend. ..Einführen in das w:ite glänzende Reich der Kunst!" — Fritz fetzte fich wieder. .Wollen Sie mir folgen?" „«Ich bitte nur um Dero werthen Namen, und etwanige Charge?"" „Die Schleier sollen fallen — ich bin der ihnen ohne Zweifel durch den großen europäischen Ruf bekannte, concessionierte Schausftieldirector und Heldenspieler Rosen-blülh, der manchem schon Rosen auf den Wege gestreut — wenn er den Harm vergessen." Das Wort Schauspieldirector »lrlte elektrisch auf Fritz. So nahe war er noch nie einem so wichtigen und gewaltigen Manne gestanden, der ihm jetzt hier in stiller Größe entgegentrat. Er sprang auf. und beugte sich in Demuth vor dem Heroen, der sich bis zu ihm herabließ, und seine Dachkammer durch seine Gegenwart zu einem Kunsttempel ausdehnte. Er lonnte vor Befangenheit lein Wort sprechen, und fühlte nun im tilfsten Innern das nie geträumte Glück, daß sein Spiel gestern ein wircklicher Schauspieler, und noch dazu ein Director beschaut, und sein Talent gewürdigt habe. — „Ich bedarf eben bei meiner Gesellschaft einen jugendlichen Liebhaber, weil der meine ein Liebhaber meiner ersten Liebhaberin geworden und mit ihr durch«! ging. Wenn Sie sich entschließen wollen, d»e »^ in diesem Krähwinkel aufzugeben, und zu meiner ° ^gl ten Gesellschaft zu gehen, so engagiere ich V" ^ Fleck. Gie werden gefallen, da« weiß ich, «>'" )i wollen wir über die Bedingungen einig wcrde^ ,.i zahle gut und pünktlich, Sie sollen leben btl » O im Himmel, und Rollen sollen Sie bekommen, ^l so dick! — jeden Abend werden Sie wenigsten» herausgerufen." ., B' Fritz schwindelte vor Entzücken, wä" ^ ^ furcht in ihm nicht vorherrschend gewesen. ^ i' sich so weit vergessen, den berühmten M" umarmen. ,^ M, Die Sache warb nunmehr zwischen beiden ' ^ gebracht, wobei der letzte Rest des elterlichen .^ v rathe« zu Grabe ging. Rosenblüth «ann" „ Städtchen, wo er seine Gesellschaft treffe" '"^M versprach ihm, daß er als Hugo in der S«"" ^b<' lönne. zu deren Aufführung Fritz es tM "' ^ s" weil es im ganzen Orte leinen gcscheidten " «z d<" der den Otto spielen lonnte, und die Nttd«" nicht tntlchlltßen wollten. , a^jl" ^ Rosenblüth erhob sich endlich in seiner «^>^ senhaften Größe wie ein Thurm, der aber v° l ^,, Erbeben zu wanlen schien, sehte den Stl""^el^ aussah, und so groß abging, daß s^ltz ^ applaudieren mußte. . hel^' g? . Drei Tage ging nun Fritz trau"«^ se«^ sein mondstchliger Papa. Sein ganzes «^ Kl! li« wohnte Umgebung erschien ihm flach "" ^elll S' >d»ß er fort müsse — aber »le? -- -9" 479 ftldern. Dikfe Ertlllrung »urde mlt großem Veifalle Mtnommm. Die Partel beschloß. Perczel zum ^"^inten zu »ghlen. Vezüglich der Delegationswahl "ur°t der illubpräsident ermächtigt, sich mit den andern vmeitn in« Eilivernehmen zu setzen, ob dieselben geneigt «no, die Wahl anzunehmen und in die Delegation ein-«Meten. Das ZahlenoertMnis wird dann bestimmt Ueber die serbische Kirchenfrage schreibt die »3tt ^°"tspondtnz".- Der Kultusminister wird dem« W Norschiägc über diese auf das gai^i Gebiet des Mllschln Staates sich erstreckende, somit im Einver-Mcn mit der kroatischen Negierulig und der Vrenz« Faltung zu llgellioe Angelegenheit dem Ministerrath ^czcn und eine Einberufung des Patriarchenwahl. o ^sses befürworten. Die serbischen und rumänischen .'"agsabgeordneten sind mit diesem Vorschlage «in- "Wndei,. .Das sogenannte Vischossgeseh gelangle bereits o«n deutschen Reichstag. Dasselbe trägt den ! ^ "Gesetz, betreffend die Verhinderung unbefugter ^"°ung von Kirchcliämtern". und unterscheidet sich bon ». ^ Gundesrathe vorgenommenen Modiftcation . " «er preußischen Vorlage dadurch, daß jetzt die Ent-H>Mg aus dem Amte durch gerichtliche« Urtheil als ."?lage des Verfahrens angenommen ist. während der ^"Nlsche EittwDiir die Entscheidung den zuständigen Elaatsbehgtdcn zuwies. loin ^^ Nationalversammlung zu Ver. 7"" brachte die äußerste Lmtc linen »ntrag ein. wel> line M "^^liloerjllmmlung auffordert, daS geyenwar. iX o7?,^sesctz aufrecht zu erhalten und für den »lu m ^^ ^" Wähler behufs Erneuerung einer ,z."^atiotllllncrsllmmung einzuberufen; die gegenwar» «^tatlonalversammlung solle um 15. Juli ihre Voll« ">'en der ueugewählten übergeben. I^ ^," genfer Gcoßc Rath beschloß mit 55 gegen ober/'^"'' ^" Gundesrev lsion anzuuehmen, d«n Königin Isabella sei bisher diesem Plane btskn, ^^'"' D'e Urheber des letzteren sollen nichts, tln^ 3's" auf demsclben beharren und die Absicht haben. Hlinie 2"M°slSrall) einzusltzm. bis die Lage dem '"Wallen winde, nach Spanien zu lommen. Ht ""er die Bezieljungcn zwischen der Türkei und Nly^n wird russischen Glättern aus Konstantinopel lliit^'daß der dortige Bertteler Persiens demnächst pel,. Pforte Unterhandlungen wegen des Handels« »or ^8es anknüpfen dürfte, dessen Grundzüge schon °^>vüm ^"^"" durch den persischen Minister der "t"be>,. Nngelegenhliten Mirza-hussein.Khan aus' ^^"sind. Hagesneuigkeiten. ^,)^ (l854ger L ol loan lehen.) Am 1. April ^"ldcn.L ^ ^^ vormittags wird im Beisein der Staats» ^^^'^onltolcommisslon des Reichsralhes in dem sür ^ do^^" ha"« " Muller und Schwester zu lieb. "'lliuu? ""^ bei den Vorultheiltn der «stern, an leine Crn?r """ ^j^l zu denken, "t« Tiesttn ^'" l^llch hinter ihm drein den Grund sei. lt stit, W "" auszusorschcl,, und dieser endlich enthüllte °l« er erlla ^' Sie v^goß bittere Thränen darüber, ^ Gram s^' ^"^ lr hier nicht kleiden, und vor inne» !,' 'hr ,,^ ''"ben müsse; da versprach sie ihm. so weh . von ,. ^"^' '" dieser Lage die Hand zu biethen. ' tt ^ "" Reise tonnte man mit der Mutter reden. ? not!,»,"!'" Ül"'streise. Emeretllia stellte ihr vor. " band! " « " tinem jungen Manne sey. der sich k " lvraz cabmen wolle, daß er die Welt sehe. und ^blutia ^ >, "'"^ denn jedes Schauspiel soll eine 2"l. und . .' ^°b glitzen eln Trieb zu Reisen inne ü lNc,^iaf ^ '^ vlcllcicht die Neuheit und Mehr-de/^GN." ,^c.'stäi>de zerstreuen, und ernster he l^enen? '^"""tn wcrde. als es hier bei seinem llli! ^n cin '""" n öglich. Obwohl sich das Mutter-^ !n^ubtt t""^^'""'le Trennung von ihrem Lieb. ^bli<°'^end!^ ."^^ lölnerentia und Fritz ihr dennoch ^«>e Em5^° ""leuchtend zu machen, daß sie b>iill>> wa ««"'.»""« »°b-M>? Ü«nd ll, ,^. " bleiben mehr zu denken. Rosen. ^ »rüb^. " vor Fritzen da. und Hugo winkte li„ t)i« ^"«lnd aus der Schuld herüber. V^l bcstimw!"^^bw:senlieit wurde vorläufig auf V. ' hcim^.^^ mußte laut versprechen, oft zu >5"l" °^°ber der Schwester seinen neuen Kunst. ^«el Zander,."' ^nz zu beginnen. Die Mutter- !" ^,^'"' so w °" b" Mutter Schranke in Fritzens V"r d r «." ltne Abschiedssluode herbeigelommen. »^l> »laub^ ^ler °m Eingänge dieser wahr. ^lll. «uvwürd.gen Geschichte bereite Antheil gt. ^» E«rtfetzung folgt.) Verlosungen bestl«»ten Gaale im Vankogeb8ude — Slnzer. ftraße — die 39. Verlosung der Gewinnummern der vo« Jahre 1854 vorgenommen werden. — (Gegen die Kohlentheuerung.) Derbe» treffende Ausschuß des Abgeordnetenhauses beantragte, die hohe Regierung werde aufgefordert: 1. Für den Transport der Minerallohle auf allen öfte rreichifchen Eisenbahnen einen ermäßigten Tarif, «elcher fllr längere Strecken womöglich auf den Satz von 0'5 kr. per Zentner und Meile herabzumindern ist. mit allem Nach. drucke anzustreben. 2. Ihren Einfluß dahi.: geltend zu machen, daß fowohl in Wien als auch an allen anderen bedeutenden Consumlionsplähen von Kohle an den Bahnhöfen der die Kohle führenden Eisenbahnen zweckmäßige Kohlen märlle in derNtt organisiert werden, daß dadurch den Konsumenten die Möglichkeit geboten ist, in unmilteldaren Verkehr mit dem Producenten zu treten. 3. gu veranlassen, daß die Herstellung einer zweiten Vahn. welche die thunlichst wohlfeüe Zufuhr von preußischer und mährisch-schlesischer Steinlohle und der Vraunlohle aus dem »üblichen Mähren nach Wien ermöglicht, ungesäumt vor. bereilel werde und eine hierauf Vezug nehmende Gefehes-vorlage ehestens zur verfassungsmäßigen Behandlung ge. lange. — (Der Militär,Schematismus) flir da« Jahr 1874 wurde soeben herausgegeben. Wir entnehmen demselben folgende Daten: 1 Feldmarschall. 22 active und 34 nichlangestellle Feldzeugmeister und Generale der Cavalerie, 58 Feldmarschall-Vieutenanle in »clivilät und 133 in Mchlacliimät, 114 angeftrllle und 198 nicht, angestellte Generalmajore, 391 active und 420 nichtactive Qberste; im ganzen an activen Generalen 279, ein Ver. Halm»«, das gegeuwärtig in leinem der großen europäischen Heere niedriger bemessen erscheint. — (Älallern in Graz.) Die „Vl. Ztg." mel. det: ..Der Stand der Blattern blieb im Bergleiche zur Vorwoche so ziemlich auf der gleichen Höhe. Im allge.' meinen Kranlcnhaufe belrug die «nzahl der Erlranllen! 30 bis 35, während da« Mililärspilal nur 2 Blattern, tränte ziihlle." — (Selbstmorde.) )n Görz hat sich am 20. d. der Hiuplmann des dort garnisonierenden 52. In, fanlttic.Reglmenls Erzherzog Franz Karl, Eduard Ulblg. ein gebürtiger Klagenfurter. durch einen Pistolenschuß enl, leibt. Geisteszerrullung wird als die Ursache angegeben; Mbig soll schon in früherer Zeit einmal Symptome der, selben gezeigt haben. — Vor einigen Tagen erschoß sich in Wien die Balonin Bertha de Naillon, geborne ttronalieller, eine hübsche Frau im Nller von 29 Iahlen. Die junge Dame war die Tochter eines Gutsbesitzers in der Nähe von Graz und verheiratet, lebte aber von ihrem Manne gelrelml in bescheidenen Verhältnissen. Locales. Protokoll der Sitzung des l. l. Landes-Sanitiitsiathes für Krain am 7. Februar 1874. Gegenwärtig: Der Vorsitzende: Prof. Dr. Valenta, hie t. l. Samlillsrälhe: Dr. »arl Vleiweis. Dr. Fried, rich Keesbacher. Dr. Franz Schiffer. 1. Der Vvlsthende eröffnet die Sitzung mit dem Ve-merten, daß die Sanitiitsrülhe Dr. v. Siöckl und Dr. Raz. pel lhr Uu«blelben von der heuligen Sitzung durch Nmts-gescha'sle entschuldigt haben. Hurauf wird das Piotololl der letzten Sitzung vorgelcscl, uud genehmig». 2. Der Absitzende gibt die Einlaufe bekannt. 3. Sanilälsralh Dr. Keesbacher cheilt mit. baß die Besetzung de« Vezillswunvarzlenposlen« in «delsverg und der Hebammenposten in St. Georgen und H limlje vonseile der Äcg jener Stelle von Razlag« Rede nlcht zu merken oder absichtlich ignorieren zu wollen, können und »ussen wir zur Ste«r der Wahrheit konstatieren, daß diese Rede zu den bede«. lendften Leistungen der Generaldebatte zählt, daß sich «it derselben Razlag unter du hervorragendsten Persönlichkeit» um« den slavisch-österreichischen Abgeordneten e»por. geschwungen und in allen vernünftigen connattonalen Kreise» große Hoffnungen für die Zukunft erweckt hat. Razlag« Rede und die »bgabe der Sti»»e» der ^24 s l a o i s ch »österreichischen Abgeordneten «Ussen a^h al« eine Ghrenretlung des öfterrelchlschen Slaventh»«« in geiftesfreiheillicher Beziehung betrachtet nnd dar»» a»ch »» so höher geschützt werden. Nichtsdestoweniger »»ß aber a», derseit« die slavlsch-vfterreichlsche «irchenpolilil, als Ganze« zusammengefaßt und gewürdigt, auf das schärfste der»rtheill werben. Wie alle anderen bisherigen polmschen Streb»,, gen plan. und ziellos, i« sich selrft zerfahren, l« der Mehr-zahl der verschiedenen «lchlungtn durch »nd d»rch verfehlt und verlehrt, stellte stch die Klrchenpolitil der österreichischen Slaven in schreiendste« Widerspruch »it den Dulalen der Geschichte, d. h. mit den Warnungen »nd Vahn»ngen b« Vergangenheit, stemmte sich gegen dle Forderungen der »e. genwllll — »nd hätte auch die Geiftessreiheit der slavisch, österreichischen Böller für dle gulunfl in krzfichtigftn Weife gefährdel, wenn sie nicht wie die gesa»»le btsherlg« P». lilil absolul ohn»üchtlg gewesen und daher anch glücklich««' weise unschädlich geblieben wäre." — (Äu« dem Sanilal«b«richte deslaid». cher Stadtphysilal«) für die Woche v,» ib. hj« inclusive 21. März 1374 entnehmen »ir: I. Morbilitül. Dieselbe war in dieser Wache sehr bedeulend; vorherrschend war der entzündliche Krankheit«-charaller der Respiralionsorgane. die Blattern nah»» «. gen die Vorwoche weder an In- noch Extenstlüt ab »nd wurden Typhoide, Scharlach, Masern und Croup »och i»»» vereinzelt beobachtet. II. Mortalität. Dieselbe war in dieser Woche bedeutender als in der Vorwoche. Vs starben ne»lich 27 Personen (in der Bvlwoche dlos 23). Von diesen »are» 18 männlichen und 9 weiblichen Geschlechte«, 20 Erwach, sene und 7 Kinder, daher da« männliche Geschlecht »nb du Erwachsenen an der Sterblichkeit überwiegend participierten. Die Todesursache in Rücksicht ans« »lte« betreffend, so starben im ersten Lebensjahre b Kinder, l»d zwar an Lebensschwäche 2, an Fraisen, Kiunbackenlra»pf je 1 Kind und in Fäulnis hinler St. Chriftof umrde 1 Kind ausgegraden; vom 2. bls 20. Lebensjahre starben 4 Personen, «nd zwar an Lungenblutfturz, ttungenlähmnng, Hirnhantnttzün. dung und Tuberculose je 1 Person' vom 20. bis 60. Jahre starben 'i0 Personen, »nd zwar an Tubercnlose 3, an Lungenentzündung 2, an Wechsel, sieberlachefie. Entartung der Unlerleibsorgane, Erschöpf»»« der Kräfte, ?»ra1>'8i8 proßrouijivk, und Maltern je I Person; über 60 Jahre all starben 8 Personen, «d zwar »n Marasmus 3. an Wassersucht. Lungenöde». Lnngenläh»»»,, Lungenentzündung und Schlagfiuß je 1 Perfon. Als häusigste Todesursache traten ans: T»berc»lose 4«al, d. i. 14 9 "/,. Lungenentzündung 3»al, b. l. 1l 1 '/„ Lungenlähmung und Lebeneschwäche je 3«al, d. i. 7 b */„ Kralsen. Vlattern lc. 1«al. o. i. 37 */, aller V«« ftorbenen. Der Vertlichleil nach starben i» Vivilspltale 14, i« Filialspuale nie»a»d. in der Stadt »nd den Vorstädte» 12. hinter St. Christes ist ein Kind in Fa»lni« vergr». ben aufgefunden worden. Die in der Stadt verstorbene» 12 Personen vertheilen sich, wie folg«: Innere Stadt 6' Pelersoorftaol 4; Polanavorftadt 0; Kapuzineroorftadl o' Oradischavolftavt 0; Kralau» und Tirnllnvorstabl 1' zkarlftadlervorftadl und Hühnerdorf 1; Moorgr»»d 0. ' — (»u« de» Vereinsleben.) Der St.««. horiverein erfle»l sich lebhafter Theil»ah»e; a»s der U«- 480 gebung Laibach« stub demselben heuer nahezu 100 neue Mitglied« beigetrelen. — Der Verein „Sll venija" lzäll a» Sonntag den 29. d. eine Genc^l^ciummluno, ab. Al> der Tagesordnung stehen: Mittheilung d-s lDbmann:S, Vericht des Ausschusses und Wahl des neuen Ausschusses. — (Kindesweglegung.) Gester» abends um 9'/, Uhr wurde in der Gradischavalstadt Nr. 4b, ^ofscittg, üb« ein« unter da« Dach suhlenden Stiege ein circa acht Tage altes Kind weiblichen Geschlechtes gefunden. Die städtischen Sicherheitsorgane erhielten hievon Kenntnis und haben dasselbe in das Eivilspital zur Pflege bringen lassen. Nach der unnatürlichen Mutter wird gefahndet. — (Inr Eisenbahn fr ag e.) In der Sitzung de« Ausschusses zur Vorberathung des neuen Uebereinlom-»ens mit der Südbahn gab Se. Efc. der Herr Handels« «inifter die Erklärung ab, daß bei Ausführung ein« zwei» ten Bahn nach Trieft die Predilbahn neben der Süd, bahn einmünden würde und daher neue Bassins angelegt werden müssen, daß aber die lacker Bahn in die Bucht von Muggia einmünden würde und daher beide Bahnen «ine unabhängige Lage von dir Südbahn erhallen. Der Herr handelsminifter bemerk« weit«, daß in jüngster Ieit von ihm ein Eisenbahncomito berufen würd«:, roel« che« die Regulierung der Tarife zur Aufgabe hat, und daher nach genauer Prüfung eine Ermäßigung nach Maßgabe der vorliegenden Erhebungen angestrebt werden wird; auch bezüglich der Vereinszüter'Tarife sind Erhebungen im Iuge, und wird de« österrelchifchen Handel und der In« duftrie der lhunlichste Schutz gewährt werden. Die sin» fllhrung eines Nacht-Eilzuges habe große Schwierig« leiten, indem dcrselbe der Südbahn Mehllosten von üb« 600,000 fi. verurfachen würde, ohne daß durch den bisherigen Verkehr von und nach Trieft eine folche große Auslage gerechtfertigt werben könnte. Jedoch sind Verhandlungen im Zuge, um «inen neuen Eilzug im Anschluß an > die KronprinzlRudolfsbahn und über Gmünd nach dem Norden zustande zu bringen. Die Regierung hält es nicht für zweckmäßig, die Frage des Ausbaues der Krön« prinz«Rudolf«bahn früher in Anregung zu bringen, bevor nicht die schon jetzt eingebrachten Eiscnbahn»Vorlagen erledigt sind. Dle Erfahrungen über die Behandlung der Predil» und Nrlberg-Bahn in der vorigen Session nöthigen die Regierung zu einem solchen Vorgehen. j — (Kreisturnfest.) Der Vororlsausschub dcl deulsch.öfterreichischen Turntreises in Graz «lließ an die Turnvereine Deulsch-Osterreichs namentlich auch au jenen in ^aibach nachstehendes Circulare: „Gut Heil! Am zweiten Kreislurntage zu Brunn wurde der graz« Turnverein z»« Vororte des demsch-österreichischen Turnlreises gewählt, demstlben aber freigestellt, wegen Aufnahme des Kreisluin-festes durch eine andere Stadt Umfrage zu halle«, wenn dasselbe in Graz nicht abgehallen werden könnte. Nachdem eine große Anzahl lurnfreundlicher Bewohner dcr Stadt Vraz aus allen Schichten der Bevölkerung über unsere Nnregung der Idee der Abhaltung des KrelSlurnfesteS in Graz zu ihrer gemacht, sich als Festausschuß unter dem Vorsitze de« Herrn Bürgermeisters Dr. Wllhelm Kienzl conftiluiert und dadurch diese Abhaltung sichergestellt hat, haben wir als Vorort beschlossen, daß der in Graz abzuhaltende Kreislurntag mit einem Kreislurnfefte verbunden «erden foll. Wir geben Euch, werlhe Turnzenossen, dies mit dem Beijahe bekannt, daß mit Beschluß des Festausschusses der Ib., 16. und 17. August 1874 als geilpunll 0« Abhaltung des Kreisturulagee und de« Krei«turnfestes festgesetzt worden ift. Wir machen diese Anzeige in der Hoffnung, daß die dem deutsch-österreich»schen Turnlreise angehörenden Vereine eine Ehre dareinsetzen welden, sich »il «in« größtmöglichen Zahl ausübender Mitglieder an de« Feste zu betheiligen und dadurch das Ihre zum Gelingen desselben uod zur Förderung des deutscheu Turn-»esens beizutragen." — (Die sloven is che Bühne) brachte am 25. d. Neftroy'sPosse „Unverhofft" unter anderem Tilel recht zu» friedenftellend. Das Haus war mittelgut besucht. Die Lei, ftungeu der Herren Kajzel und Nolli, der Damen Odi, Toman und Podlrajiel entsprachen. Zu bedauern ist es, daß die slovenischen literate» der dramatischen Muse so wenig Aufmerksamkeit scheuten; die slooenische Bühne muß in der Regel mit Uebersetzungen ans deutschen Localpossen ihr Leben fristen. -- AM Ostermontag gelangt zum Vo,:'?eile des fleißigen Nespj- seuls und tücktigeu Sch >usplele«.ö Hcnn Nolli oas be^bte ^VllllMck „die ^iedcr des Musilanicn« zur Aufführung. >Der Oeneficiant wird dem Vernehmen nach, falls das ! Reinerträgnis des ihm gewidmeten Theaterabends ergiebig auefällt, da^'lh' zu Studien und Kunftreisen verwenden, um in der künftigen Saison in der Lage zu sein, mit tüchtigen Kräften und reicherem Nepertoir die Vühnenlei, tung zu übernehmen. — (Theaterbericht vom 26. v.) Flolow« „Martha" ift und bleibt eine liebliche, gerxegesehene Erscheinung. Frau Schütz, Witt war wieder eine süperbe Martha (Lady Durham), reizend in Gesang, Spiel und Toilette; Frau v. Ujfalusy gab den Part der „Nancy" sehr gut; Herr Chlumetzky (Plumlett) war löftlicher Laune und Herr Mohr exccliierle im ariosen Theile der Oper; auf das Studium der strengeren Stellen und Recitative wird der junge Sänger noch vielen ftleiß verwenden müssen. Dic Oper ging recht frisch und klappend Über die Bretter; da« ziemlich gut besetzte Haus war sehr beifalls-lustig gestimmt; es spen5°tl insbesondere den Trägern der hauptparte: den Frauen Schütz-Witt und v. Ujfalusy, den Herren Chlumetzlv und Mohr lauten Applaus und wiederholt Hervorrufe. — (Die Schwurgerichrsverhandluug gegen Johann Toni), welcher wegen Todtschlages — verübt im Wulhöhause „^um Mondschein" — angellagt ist, findet Montag den 30. März 1874, vormittags 9 Uhr beim hierortigen Landesg^richte unter dem Vorsitz deS l. k. Lllndesgerichts'Pläsidenten Dr. v. Luschin statt. Neueste PH. (Oriainal'Teleqramm der „Laibacher Zeitung".) Wien. Htt. Vtärz. Abgeordnetenhaus. Die Ausschuftansätze für die theologischen Fakultäten in ^)lmüy und Salzburg, für die evangel« sche Facultät in Wien, dab Rabbinatsinstitut. die technischen Hochschulen in Wien und Graz wurden debattrnlos angenommen. Das Plai-doyer Fanderliks für Errichtung von czechi-schen Parallelkanzeln am Brünner Tecknicum wurde von Veer nnd Sturm bekämpft Der Ministerpräsident weist den Vorwurf antislavischer NegierungSparteilichkeit energisch zurück. Das HauS nimmt die AuSschußresv' lution, wornach zweihundertfünfzigtausend Gulden für den Neubau einer technischen Hoch schule in Lemberg gegen Verzichtleistung des Vandes aus daS diesbezügliche Gesetzgebungsrecht zu bewilligen wären, an. In der Debatte hierüber wahrt der Kultusminister das staats^ grundgesetzliche GesetzgebungSrccht der Landtage, betreffend die technischen Hochschulen, gegen den Ausschußantrag. Zimialkolvski sagt. die Polen würden dergestalt für ihre Aner kennung der Wahlreform und für die directe Beschickung des 3teichsrathes durch (Entziehung der Geldmittel für Vildungszwccte bestraft Bei der Post „Mittelschulen werden die Pa ragraphe R bis tt angenommr«. Wurm's. VitezicS und Vteznik's Klagen über Vernach lässigung der Slaven werden durch ssux widerlegt; Deschmann hebt den Wunsch seiner slo» venischen Wähler, die den Unterricht ihren Kindern in der deutschen Weltsprache wün. schen, hervor Madrid. 26. März. Serrano eiöfflnte gchttn f'ül) dcn Aülmff auf dk Carlisten. Der Kampf dauett-den ssanztn Tass und tndete m t der Wlssnoh^ne der von den Carliftcn hartnäckig vertheidigten Positionen, auf wllchen nunmehr die NsgierunaSlrllppen campier^n. Ceirüiaphtsltler Wechjelrutl. o°m 26. Milrz. Pllvltr-Ntnte 69». - silbc^NnKe 73 70. — 1860t Stanls-Nnleheu 10250. — Valll-Äcli»-« 960, — l^dil-?lctie: 212 50. — London III 70 - Silber l(.6 35. - «. l. M!w,.N., cateu. — Navoleon^ü'or 8 93. Vi«n. 26. Vlllrz. 2 Uhr. Schlnßcnrse - «redi» 213 < »nglo 123 , Uwoi, 116'., Kran<-oblllll32 . Hanb:;«l?°l.l8I''' Veremsbalit l?-. Hypochtlanentrnvaul 22—. allqem. Va,^' lcha<<62'„ wiener Baubanl 78'.. Umondaubanl 39'/,, Wcch«l^ baubaul 14 90, Vrigitteuaucr l<) 75, Staatsbalju 317^, "' burden 147 . Schwankend Kandel und GolkswirtWastlW ! Audolf«werth, 23. März. Dic D,:rch?chiiltt' ^"'! llelltru Nch °nf dem hrutigeu Markte, wie solgt: ^^.. Weize« per Metzeu 8 - Ei« pr. Stlick . . ' ! «°rn « « — Milch pr. Maß . ^ ^ Gerste ^ 4 40 Rindfleisch pr. M " Z Hafer „ 2 f>0 «albfieisch .. " ^ Halbfruchl .. 6 20 Schweinefleisch „ Heiden „ 4 20 Schöpsenfleisch „ Hirs: „ :i — Hilhndel pr. OtNct . ! Kuluruy „ 5 - Tauben „ ^ ^ , Erdlipftl ., 2 20 Heu pr. Zentner . l ^ linsen « ^. — Stroh ,. - ^ « lirbsen .. — — Holz, hartes 32". Klst, 6" st'solen « 7 20 — wcichcs. Viinboschlnalz pl. Pfd. — 50 Wein. rother, pr. Eimer 1" Schwenicschmalz ,. j 44 .. w?lßer .. (alt) '' Vprcl. frisch. -' Hafen pr, Stlill . V Speck, geräuchert Pfd. - i — Wildenten pr. Stück ^. «m 26. März. >«»»«» «>««'»»«. Hauber, Graz. Zorevih, M Bauer, Wiener-Neustadt, - «aunicher s. Frau, O«i>. Stariha, Tschernembl. - Zanardi, Oraz. — Sanialol»'" droipo. »»to» «u>>»p». Malnig, Pola. - Breuet, Wien »»lr«»«,,«^ »ns. Fei^rle, Vieis., Mailand. IN«»»'«»,. Etl, Schuhmacher, Cilli. — Hubert, slaN"' , Redner, Oberltain. — Alazii, Ingenieur, Fiume. - s"° ' Trieft. ' ^ Theater. ^ Hcutc: Na Ang'schmiadi. i?äl,dllcher Spas, in l 2"^ r. Grcis. Diesem folgt: «urmärker und 'Picarve. «, uuschc Zzene mit G.saug und Tanz oon Schneldcr. Zun>^°' ^ Hohe Brüctc und tiefer Graben Possc in l AusM ^^^____________Vürustein. HNpleasl'<:)ljl.zch.: zi^lmchlui!«»^ ^n l^llMlH> 6 U. Vl«. 737.«,, - -'3,l.' O.' s.'fchwach'btiu. heiter 26. 2 „ )i. 737,i. -» 11 i NW. mäßig bcwülll <" U> „ M. 741 u, ^. 7,8 NW. schwach' bei», heiter. . Morgenroth. Ostwiud. nachmittags starl bewüllt, «. mäfüg. Abcndrath. st-rnenhell. D°« T°>ae8mittcl der W^ 4 "3", um 0 l" nntt's 0 m Normale, lljeraittwolklich,'' ^^2l,cl^»nmu»l. ^. M therese v. Uaab gibt im eigenen j°wie '" > M Namen chrer Kinder »arl, Therese und Fa"l » « Nachricht von dem sie tief erschütternden Tode N"» » ^ liinlgst geliebten Gatten, bezielumaswelse Vaters, ^ » M Herrn > > Karl V. Naal>, ß W l. l. Landesgerichtsrathes in Pension, > W welcher heute um halb 7 Uhr abeuds nacb lanstel«' M schmerzlichen Leiden, versehen mit den heiligen St"° M salramenlen, im 6l. Lebensjahre sanft im Heiw "' W Allies. H. M Das Begräbnis findet am 27. d. um 3 Uhr na^ M mltlags vom Sterbehause am alten Martt »". ' W aus statt. ^, M Die h. Seelenmessen werden in verschiedenen K'l« ^ gelesen werden. ^ M Der theure Verblichene wird dem liebevollen " ^ denlen feiner freunde empfohlen. W Laibach, am 35.. März 187^ ---------------------------------------------------------------------------------------------------------_________________________________ Nnrs^pvislil- ^""'' "' ^^' ^'^ ^^le iahte die hente verüffentlichtc Vilan, der Cre°it°ust°ll nickt günstig auf und wurde in dieser Tendrn» »urch die Depeschen f""" . ^fyz srvrzz^^. noch bestllrlt. Die ftaue Haltung Übertrug sich auf fast lle anderen Effectengaltungen. fo daß namhafte Verluste da« Resultat de« Taae« sind Rente blieb fest- «Veld Ware ll»«li. ) ^, . <.....69 45 69 55 Februar«) ""« ^.....^.^^ ^^., Jänner.) ^...^ ( . . . 73 70 73 80 «pril. ) «"""«« ^ ... 7370 73 K0 eost, 1889.......305 - 815-- ^ 1854.......98— 9850 . I860.......102 7b 103-25 , 1860 zu 100 si. ... 1«8 . 1« 9 .. " 1864...... 138'' 13850 D«mlintr..Pf»nbbries« ... 11950 120 - N" ! «««b. l ' ' 7^1 ?8^ U^"«j H-.j ! - ^ ?^ Donau-Neaulierung««?»se. . . !>6 60 96 90 Ung. «i,tnb»!,n-Nnl.....94— 94 50 Un,. PränueueHnl......77 — 77 2b Wnmi Cummuu»l.Anlth« . . 85 50 85 70 Aetl«, »,« zz«»k««. Olld War« Ull,l«.Vanl.......12050 131 — Vantverein.......7b— 77- GLdene«l>it»ust«!t ' . . . —-. — — «rebitaufl«« ...... 22075 221 - H«dtt«lst«lt, «»««« . ibvbO Ibl - <«eld Ware Depofiteubanl...... 31— 33 — Escompttanstolt...... 865— 870 - ^ilNcocBuul...... 35 25 3575 Hlludcl«5anl .... , . 84 — 84 bl< känderrantenveretn..... —'— — — ^alionalbanl...... 964 — 966 — Oefterr. allg. Vaul .... 67 - ,H — Otkerr. V«mlgesellsch«ft . . . 200 - 201— Uuionbaul....... 122— 122 50 V^«in«b«lt....... 18— 18 25 ««ltthr«l»»ul....... 104-. 104 50 «etl«« ,,n ^r»»4z>»«, U t»r««h. «»»»ge» Oeld, War: «lfilld.Vahn.......140 50 14150 ^llrl.Lndu,ig.Vahn. . . . 137 75 138 — Donan.Dampfschiff..VtseMchafl 534- 536-«lisabetb-Weftbahu..... 198 50 199-50 «lifllbeth.Vllhn lewz.Vndwsif« Gt« . . . 1W- I8bl»o Gel,, Wnn «udolfs-Vahu.....Il.750 158— Slaatsbllhu . . .... 316 f>0 31750 Büdbahn........143 50 144 — Xheiß-Vahn.......215 — 216 — Ungarische Norduftbahn . . . 108 — 109 — Ungarlsche vftbahn . . . . b4 — 55 -3r»mw»y«Gefellsch......—— 14» — Va«a»seUsch«fte». Ällg. öfterr. Vaugefellfchaft . . 68 - 68 50 Wtwer Vaugesellschaft.... 80 25 80 75 Pfandbriefe. «llgem. ilsttrr. Vobencredit . . 9450 95 - dtn. in 33 Jahren 84 50 8475 Nati«n»lb«nl il. «s..... 9010 9030 Ung. Vodencrebll..... 86 - 86 25 Vril'isl,. G......104 75 10b - «ran,.I°seph.V......101 — 10150 Val. Karl-Ludwig-V., I. Vm. .------- —-, Oefterr ««rdwtß'V.....94— 9425 Giebeubürgn..... 8350 "ö 70 lSt«»i«>al,n . . «3Sb0i37 — Gltdbahn.«., .... .'ZZ^. 3übb3h°. Vors '.'.'!' »A" es" ««bit.e.........l« 1^ Rul,olf««8....... - ^ Frm-ffurt....... > ^ ,sj ßft London . . !^ . . - ' ^2" Poci«........ - G