Nr. 74. Freitag, 2. April 1909. 128. Jahrgang. MbacherMZeitnng "> >inll>!!il>riss ,i k, Für dir ^»slelluxg ,„« Ha»« naüMhrin 2 K. - Inftrtionenllilihr: ssNl llrim- I„Iclntt ^ bi« zu 4 Zeilr» üo d, nrüftere pcr Heue 12 l,z bri «ftrrcn WisdrrWmM!, p>r Znlr «I>. 1 Di>> »Lnil'achri ^cil,»>l!» crlchri,,! lässlich. mi! vli,c'„c>I,!»l !>!,!!- ,,»d sssirrlngs, lir Ädminisüation brfindtl sich Milll>«n!s!ius!!> Nr 20.- die Medallion Milloöi, slrnsie Nr, L«. Esrrchftnndln brr Nirbaflio» vm, « bis lU Uhi uurnlilinffs, U»!ra»lirr!c «rirse wslds» „iäx aoni-in'mms!,, Man>,!lrip^r. 73) wurde dir Weiterverbreitnua. folaünder Preß« ^zeugnisse verboten: Nr.« «Drr Schcrer». 1909 ^^ "'^ ^ «6o»Ic6 8Iovo» vom 83. uud 24. März 1909^' ^^ '^roünl I^igt)" (Voösrul v^<1äui) vom 22. März 2i66^ T^ ^^ '" ^"st. erschienene,» Druckschrift: «I'almuä » ni ^"tolUltliuIlij. I)!n 3. v^lili,!!,' pi«In/i1 ^. ttor»,. ^ir. 13 «KHcligll^ I^i^wl)' vom 24. März 1909. ^r. 12 «No?)? ll..v!i,'l>lc. vom 20. März 1909. un^ y/'^ ""b «3 «Leipziger Neueste Nachrichten» vom 21. ""° ^4. Minz 1!>0!). ^tr. tt« ^Allsseiueiue Zeituug» vom 24. März 1909. 1909 ^ "'^ "" «Meerancr Zcituuss» vom 17. und 20. März Nr. i!<) «Ncrliuer Morsscuftost» vom 23. März 1909. ^cr. 148 «Äcrliucr Tageblatt» vom 22. März 1909. Ar. 12 «Die Welt am Montag, vom 22, März 1909. 1909 ^^ «Deutsche Wacht an der Micsa» vom 27. März Nr, «9 «Inaimer Taqblatt» vom 25. März 1909. "r> 13 «Nnnolli. vom 27. März 1909. "r. U) «Il^li^u. vom 9, März 1909 (Chicago), "r. il; «i'„,^^ 8lcibo0i». Nichtamtlicher Geil. Die internationale Lage. die ^^ „ivrcnidcliblatt" führt aus, cs sei nicht . schuld Östcrrcich-Nnqcnns, lvcnn i,n V^laufc drr ^w ^" ^llun'l^N'nhcil dic' Ncchlsfnu^ hink'r V, .7/'^^fllu^c zuliicklml, soKdcril dir Schuld jciu'r ^) ., ''^!^t dcs ^luslliildl,'s, die scholl iu ciuclu fruliou ^.^!^' dor >^isc ,„it dein (^cdnutcn au ciue ' >^^ ^lU,!'ti<>!,> zu spick'u alM'smMu hat uud sich als Urhcdcriu dicscs Gedaukcus dadurch vcr-rät, das; sic jcht, iu» ^lugeublick dcr Lösuug dcr >^lrisc, dic 'Auschauuuq l'crlrilt, daß dic Wcstluächte uud ^lills'.laud auf scilcu ciucs qulcu ^lcchlc^ qc-standcu, abcr iufol^c ciuer für sic uuqüustilM >iräftcvcrtciluu^ uicht imstaudc qclocscu scicu, cs bis zum Eudc crfol^rcich zu vcricidizicu. Mau malt das Tchrcck^cspcust ciucs tüuftiss zu vcrmchrlcr >trasl ciclau^lcu Pauslal'ismus au dic Waud uud spricht vou ciucr daucrudcu uud uiwcrsuhulichcu (5utfrcu,duuq zwischcu Rußlaud ciucrscits, Tcutsch-laud uud Östcrrcich-UulUiru audcrscits, uou dcu — Uuc ciuc authcutischc Ertläruu^ aus Bcrliu scst-stcllt, uic crfolqlcu — dculschcu TrohuiMn, dcucu ^Ilus'ilaud qcuiichcu sci, uud vou dcr (5ullnuschu!u.i, dic Italicus l'üuduiszicluäßc Halluuq l'crcilct hadc. Tas cu^lischc Kabiuctt ist durch dcu Ttamssctrclär (^rcy dcu ^'lusfassuiuicu cutqcqcuqclrctcu, dic iu dic^ scu PrcWmmcn ofsculuudi^ N'crdcu uud cs licqt kciu Gruud vor, zu lsiaubcu, das; die audcrcu iu Vctracht kommcudcu Nc^icruu^cu cine audcrc Hal-tnu^ ciuzuuchmcu qcdculcu. ^'lbcr dcr Viuslus; dcr ösfcuilichcu Äl'ciuuu^ iu dcu ^audcru dcs curo-Päischcu Wcstcus iu auslvärligcu ^-raqcu dürfc uicht uulcrschätzt locrdcu. Man hättc crwartcu dürfcu, daß hcutc, wo dic drohcudc Gcfahr ciucs >lricqcs ^ cl'cu crst abgclucudct wurdc, dic Vcfricdil^ulu^ dar-übcr allc audcrcu (5mpfiilou-scqucuzcu für dic Zukunft zichcu. ^ln^csichts dcr sich Micu uus crhcocndcu Stimmuua,cu dlcidl dic l'Nicrzcufiuu^ zurück vou dcr zwina.cndcu ^cotlocu-diqkcit, uuscrc Vl'achtmittcl luiudcstcus in ihrcm hculMii Nmfaugc ausrcchtzucrhallcu. Türkische Presse. Man schrciöt aus >ioustautiuopcl: ^'luf ocm Platzc dcr Moschcc Sultans Achmcos hat vor tur-zcm ciu Mcctiuq f>cqcu deu cncilisch - französischcn „Lcvaul Hcrald" uud dic cmcchischcn Iournalc „^l'colo(ios" uud „Proodos" stattgcfuudcu, locil sie au^cdlich durch ihrc Haliuuq ^nuclracht zlmschcu dcu vcrschicdcucn tiirkifchcu Partcicn zu stiften uud auf solchc Wcisc die Pcrsassima, zu schädilU'n suchen. Mchdcui mchrcrc Rcdcu fichaltcu ivordcn waren, zosscu dic uiclit schr zahlrcichcn Mectinqsbcsuchcr vor dic ^ldluiniftraliou ocs „Tanin", dcs Organs dcr Partci für Einhcit uud ssortschritt, daun zur .^am-uicr uud zur Pfortc. Tcm Prasidcntcu dcr >tam-lucr uud dcm Großwcsir wurdcu Tclllschriflcu über-rcichl, iu wclchcn dic ^luslvcisuusi der Dircttorcn dcr drci qcuauutcn Iourualc qcfordcrt wird. Die Mehrzahl dcr türkischcu Blätter, wclchc mit der libcralcu Partei sympathisieren, erwähnen das Meclilui mit tciucr Silbc. Dicjcnicicn, die davon 5>i0lumcutar darau zu lnüpfcn. Tas Meetinss lvurdc uäinlich vou dcr Partei für Einheit uud ivortschriU cinbcrufcu und dic ^rqanc dcr libcralcn Parlci halicu sich jctzl (irollcud adscits. ,Flcoloa.os" uud „Proodos" bckämpfeu das ueuc Ressime, seit-deiu cs l'cstcht, iu dcr hcftiqstcu Wcisc, wcil sic damit dcu a,ricchischcn Intcrcsscu zu dieucu qlaubcn. Dic Animosität dcs „Levaut Hcrald" ist daa,cqcu lürzcrcu Tatuuis: sic bcqann mit dcm Sturzc <^ia-mil Paschas. Der „Tanin" ist übriqens das einziqe Blatt, »velches cincu Kauips qcsicn die drei genannten ^ciluuqcu führl; das .5aupiora,an der Parlci für Eiuhcil uud fortschritt, dcr „Tchura-i-Unuuct", oclinügl sich damit, dic Angriffe des „Tanin" wiederzugeben, während die Blätter der liberalen Partei Schweigen bcobaclilcu. Es ist wcuig glaublich, daß die Kammer die verlangte Ausweisung be- Feuilleton. Wenn Feuer «nd Wasser sich vertragen! Eine Ostereigeschichtc vo« M. n. d. Fkeydt. (Schluß.) "Fräulein Elfe!" eine ! ^^ ^' ^'^ wissen, wie mcinc Kindheit knnnt ^^''^' '"'"' ^'^' Mutter habe ich uicht ge-Nmu^l " ^^^"' ^"" b"s Viißgefchick eiues Leul-b'tten '"^ -viauövcr deu Abschied brachte, war ver-NowoiV berfchlosfen. Da biil ich ernst und still Humor"' ^'!' dagegen voll. kebeusfreude uud Nicj,^'^ ^'eiu. Weuu ich auch jeht im Hause e>tel ^' ^''lels ciue fröhliche freundiu habe und hat .'^ ^ und Lust ulu mich herum siud, mich ^ U'chl mehr waudelu können." ^nfnch '"' ^'^' '"U'l>, Fräulein Elsa?" frug er ^ch »vNi^ ^" "'^ls zur Sache. Ich weiß es uicht. ^asso. s?l' ">cht licbcu. So weuig nue Feuer und . "I vertragen lerueu. ^euer uud Wasfer." ""'er gnädiges Fräulein!" ^^ dan. ".''^'",^'l' ^'U"' und Wasfer zufammeu »viltlicl s,,'" .'^, b''' "'lire. Und jent muß ich ^ ^ >on. Adieu." ^No''>ln!!^'/'"' ^".hling blickte der Droschke, die ^Ud niis'm,'. "^"'lführte, lange nach. Enttäufcht ^- ^iel' , 'l' ^' ""' >"U"' Sache so sicher gewe^ s^ ...^ c stc ,hn. Sic mußtc seiu werdeu. T^i. s^ .^'ug er weiter. Ü'lb Nass - -'" ^"^ ^'l'mft: Briugcu Sie Feuer "s H'^''!'''"'"'!----------Aber natürlich: ^ Nasse,- .> ' V'' '""lw'- ^s WU' doch breuueu-'"". M,cchi,ch^ Fouer. Er ging in die nächste Buchhaudlung uud sragle uach eiuer Anleituug zu chemifcheu Erperimenten. Als er dem Verkäufer klar machte, um was es sich haudele, empfahl ihm dieser ein ^auberbüchlein. Und lvirklich darin fand sich, was der Assessor suchte. „Das feurige Ei" hicß ein ttuuststückchen, das für seinen ^weck wie geschaffen war. Und einfach herzustellen: „Ein gewöhnliches rohes Hühnerei wird ausgeblasen und dann zum Trocknen einige Tage hingelegt. Weiter mifcht mau gleiche Gewichlslcilc Cchwefelblumcn, Salpeter uud ungelöschten ,^alk durcheinander. Alle gcnanutcn Stosfc müsscu höchst fciu gcpulvcrt seiu: das Mifchen inuß in vollkommen trockenem ^ustaude uud fehr sorgfältig und auhalteud gescheheu. Mit dieser Pulvermischuug filllt man die trockene Eifchale vollkommen und verklebt die kleiuen Öffuuugeu mit Papier. Legt mau das gefüllte Ei iu ein Glas mit Wafser, fo fängt der Kalk an sich zu erhiheu, uud hierdurch wieder kommt die Mischung aus Schwefel uud Salpeter zur Eutzüuduug. Im Duukleu gewährt das unter Wasfer befindliche glühende Ei einen eigenartigen Anblick." Assessor v. Fahling erstand das Büchlein uud giug, verguügt schmuuzelud, seines Weges. Am Abeud des ersteu Osterfeiertages hatte Laudrat vou Brackeuseld eiue kleine Gefellfchaft zu sich geladen. Auch Assessor v. Fahling war erschie-neu. Als die Tochter des Haufes, Efas Freundin, ihn begrüßte, fagte er leise zu ihr: „(Nuädiges Fräulein, ich habe eiuc großc Bittc au Sic." „Und das wärc?" „Köuutc ich Fräulein Else einnml einen Augenblick allein sprechen? Unter vier Augeu." Sie lächelte verstäuouisiuuig: „Weil Sie cs sind. Ich werde sie ins blaue Zimmer schicken." „Tauseud Daul!" Der Assessor bewaffnete sich mit einem Mase Wasfer uud begab sich in das blaue Zimmer. Aus seiuer Tasche förderte er dort ein Ei zutage, welches er, als er leise Schritte uäher lommeu hörte, fchnell in das l^las gleiten ließ. Die Tür tat sich auf, und auf der Schwelle stand Elfe. Als sic deu Assessor erblickte, fchrak sie zusammeu und wollte zurück. Aber der ergriff ihre Hand. „Flieheu Sie nicht. Sehen Sie." Mit diesen Worten knipste er das Licht ab uud sie stauden im Dunkeln. „Aber, Herr Assessor", rief sie erschreckt. „Sehen Sie", sagte er noch einmal. Und da sah sie wie auf dem Tische in einem (^)lase ein Osterei aufglühte in rötlichem magischen Lichte. „Wenn Feuer und Wasser sich vertragen!" jubelte er uud zog die Widerstrebende an sich, die im gleichen Momente einen heißen Kuß auf ihren Lippen fühlte. Und wieder flammte das elektrische Licht auf. Der Assessor faßte das Wasserglas und zeigte der Überrumpelten das brodelude Gemisch. „Feuer und Wasser" erklärte er leuchtenden Blickes. Elsas Antlitz glühte purpurn. Sie wollte dcm Kecken zürueu: aber vor dem sieghaften Mauz sei-ues Auges schmolz ihr Widerstand dahiu. Als er seine Arme ausbreitete, sank sie au seme Brust und barg verschämt ihr Köpfchen. Und sie küßten sich heiß und mmg. Laibacher Zeitung Nr. 74, 648 2. April 190^. schließen wird, aber es heißt, daß man die erwähnten Vorgänge zum Anlaß nehmen dürfte, den: neuen Preßgesetze bei dessen Beratung in der Kammer eine besondere Vestinnnung hinzuzufügen. Eine sehr bedauerliche Erscheinung ist es, daß man in der Presse fortfährt, sich sehr oft in Persönlichen Angriffen zu ergehen. Kaum war der gewesene Großwesir Ferid Pascha am 25. d. M. auf seinen neuen Posten nach Smyrna abgereist, als der „Ikdam" mit ungerechten Anwürfen über ihn herfiel. Der „Ikdam" läßt jetzt ein französisches Journal ,,L' Ind^pendant" erscheinen, das in seiner ersten Nummer den Patriotismus des Kammerpräsidenten Achmcd Riza Vcy verdächtigte. Politische Uelierficht. Laib ach, 1. April. Aus Belgrad, :l1. März, wird gemeldet: Die vom Minister des Äußern Dr. Milovanovi«- in der heutigen Sitzung der TkulMina verlesene Note der Großmächte hat folgenden Wortlaut: Die Gesandten Deutschlands, Englands, Frankreichs, Italiens und Nußlands fordern mit größtem Nachdruck die serbische Regierung auf, der österreichischen Negierung eine Note folgenden Inhalts zu überreichen, welche die Gesandten die Ehre haben, vorzulegen. Das Wesentlichste ist, daß diese Note abgeschrieben und in kürzester Zeit abgesendet wird. (Folgt der bekannte Text der Note.) Indem die Gesandten Englands, Frankreichs, Italiens und Nußlands das Vorherstehende im 'Auftrage und im Namen ihrer Negierungen mitteilen, sind sie ermächtigt, die serbische Negierung zu verständigen, daß der k. und k. Minister des Äußern im Verlaufe des Gespräches mit den Vertretern Englands, Frankreichs, Italiens und Nußlands in Wien erklärt hat, daß Österreich-Ungarn auf Serbien in keiner Weise einen Druck ausüben werde, noch die normale Entwicklung der serbischen Wehrmacht zu verhindern wünsche und daß er die deutlichsten Versicherungen gegeben hat, daß Öfterreich-Ungarn keinen Angriff gegen Serbien beabsichtige, wenn es abrüstet, und keine Absicht habe, Serbien eine Verletzung seiner Unabhängigkeit, seiner freien Entwicklung und der Integrität seines Territoriums zuzufügen. Aus Budapest wird berichtet: Da der Handelsvertrag mit Terbien bisher nicht zustandegekommen und daher eine Verzollung auf Grund der Meistbegünstigung nicht durchzuführen ist, anderseits jedoch begründete Hoffnung besteht, daß ein Übereinkommen in den nächsten Tagen perfekt wird, hat die Negierung verfügt, daß die Grenzzollbehör-dcn die aus Serbien eintreffenden Waren einzulagern haben und, falls eine sofortige Verzollung gewünscht wird, können sie bei Sicherstellung des dem autonomen Zolltarif entsprechenden Zollbetrages ausgeliefert werden. Es ist übrigens mög- lich, daß das Übereinkommen bis heute abends zustandekommt, in welchem Falle an Stelle der obigen Präventivmaßregel der Ncgieruug die Behandlung auf Grundlage der Meistbegünstigung eintreten würde. Im Grcnzvertehr bleiben die bisher,in Geltung gestandenen Erleichterungen anch weiterhin in Wirksamkeit. Gegenüber der >lonstanttnopeler Nachricht, daß der jetzige Stand der Valtanfragen den baldigen Zusammentritt der Konferenz voraussehen lasse, wird aus London gemeldet, daß nach der Meinung dortiger politischer Kreise die Annahme einer raschen Entwicklung dieser Angelegenheit nicht gerechtfertigt erscheine. Es wird auch darauf hingewiesen, daß die Konferenzfrage seit einiger Zeit in den Unterredungen der beteiligten Diplomateil nur eine geringe Nolle gespielt haben soll. Unter allen Umstanden hält man die Angabe, daß die Eröffnung der Konferenz für Ende April erwartet werden könne, für sehr verfrüht. In Petersburg ist eine weitverzweigte revolutionäre Organisation entdeckt worden. 70 Personen, darunter mehrere Offiziere, wurden verhaftet, und 10.000 Patronen sowie eine große Anzahl von Infanteriegewchren aufgefunden. Weitere Verhaftungen stehen bevor. Es ist festgestellt worden, daß ein Zusammenhang zwischen der hiesigen Vereinigung und den kaukasischen Nevolutionären besteht. Nach Meldungen aus Melbourne hielt der Premierminister des Eommonwcalth, Fisher, in Gylnpie (Queensland) eine Ncdc, in der er sagte, daß der Bau von drei Torpedobootzerstörern bereits in Auftrag gegeben sei. Binnen eines Zeitraumes von drei Jahren sei der Bau von 20 weiteren Torpedobootzerstörern geplant. Der Premierminister fügte hinzu, als er darum angegangen wurde, England namens des Eommonwcalth einen Dreadnought anzubieten, habe er geantwortet, ein solches Vorgehen wäre keine Politik, sondern eine Prahlerische Schaustellung. Tagesneuigleiten. — lIm Nauchfang erhängt.) Aus Niedenlal siegelles Paket mit Briefen. Ein beigefügter Zettel er» snchte den Coroner, dafiir zu sorgen, daß die Briefe zusammen mit der Selbstmörderin der Erde übergeben werden. Dieseln Wuusche wurde denn auch Rechnung getragen. Die Gesellschaft Washingtons bringt dieses Briefpaket mit dem Selbstmord in unmittelbaren ZU' snmmenhang. — ftlls wievieltes Kind seiner lHltrrn wird das Gcuic geboren?) Ans dem <>. Internationalen Anlhro' Pologenlongreß berichtete ^uise G. Robinovitchl Nm' sehr wenige Genies sind die ersten Kinder ihrer ältern, oielmehr in großer Anzahl sogar die letzten einer große« reu Familie. So war Benj. Franklin das letzte von !7, Coleridge von l4, Schubert lkomponist) das vor» letzte von ebensoviel, Washington Irving das letzte von !l, Napoleon von 8, Daniel Webster, Rubens, Richard Waguer von 7, Neinbrandt von 6 Kindern, Karl Maria v. Weber das nennte Kind seiner Eltern u. a. m. Die Mehrzahl der großen Männer wurden geboren, als ihre CItern im reifen ^ebensaller standen, das heißt zu einer Zeit, wo sie ihre größte potentielle Energie entfalten konnten smehr um die 3<» herum und dar' über, als mit 20 und darnnter). Die Verfasserin teilte die Daten aus der Lebeusaeschichte vuu 74 bernhin» ten «euleu sDichteru, Schriftstellern, Politilern, Malern und Musikern) als Beweis hiesür mit. Nnler diesen 74 waren nur 9 lcs wird allerdings l<> gesagt, aber nur 9 Beispiele wurdeu angeführt) Erstgeborene. Ver-lcilt mail dieselben ihrer Beschäftigung nach in GruP' pen, so waren unter 42 Dichtern und Schriftstellern nur 6 sGibbou, Milton, Arago, .Heine, Addison, I"!)" Adams), unter 17 Malern i'sö. da Vinci) und unter 17 Musileru nur 2 lVrahms, Rubinstein) die älteste» Kinder. — Jahren, den mehr der hänsliche Kummer als die liebe Not gebengt hatte, und saft von früh bis abends an der Arbeit, sonnte abel dabei seine Rnhe nicht finden, nnd daran war Adolsin^ sein Weibchen, schuld. Sie war fünfzehn Jahre junges als ihr Manu, aber, wie man zn sagen pflegt, eiin' böse Sieben. Arbeitete er, dann lief sie in der Nach' barschasl umher, verklatschte alle Welt uud hetzte l)st durch ihr Mnndwerl die Bewohner der ganzen Stra^ Die junge Exzellenz. Roman von Georg Hartwig. (11«. Fortsetzung.) «Nachdruck verboten.) „Ich weis; gar nicht — mir ist, als sei ich fremd in diesem Zimmer; ganz fremd. Als ob Papa hereintreten müßte, oder Mama mich rufen: Evchen —" „Exzellenz", bat er sehr weich. „Damit können wir doch keine Versöhnung anfangen, wenn Sie mich Exzellenz nennen. Bitte, nicht. Es tut mir weh." Er küßte ihre Hand lebhafter. „Lasfen Sie mich nnn gehen. Ja? Wir ver» lu gutes Gewisses half ihm, sich über die Situation zu erheben. Ihm war, als habe er eine narlotist^ rende Luft geatmet, davon ihm das Haupl wehten' Helenens ernste Ruhe wirkte wohltuend uud ln»-lend auf seine heißen Nerven. „Lauras Mutter beauftragt mich —" In ihrem Blick lag, daß sie an seine Sch"^ glaubte. Dieser Gedanke packte ihn mit verm^ tender Gewalt. Wechting tat einen stillen EidschN""' Eva niemals allein wiederzusehen. „Ich werde den Brief drüben lesen." Er fühlte, daß seine Stimme unsicher war.^ „Darf ich dir drüben nicht Lebewohl scMN, Sie war schon hinter dein blauen Vorhang l"-' ' schwunden. — . ., Die junge Frau hatte ihre Hände inei"M0^ gepreßt. Sie glaubte den vertraulichen Laut Ansprache nicht ertragen zu köuneu. Mächtiger <-je zuvor senkte sich das lastende Dunkel über ") soeben noch jauchzende Seele. . , >l Wcchling irat vor sie. Die Wandlung i" !"" Haltung reizte sie im voraus. ..^ „Bei dem Vertrauen, das Sie mir "Uss '" schenken wollen, möchte ich Ihnen eine ernste ^ ans Herz legen." „Welche?" (Fortsetzung folgt.) Laibachcr Zeitung Nr. 74. 649 2. April 1909. zusammen, kam sie dann nach Hanse, so ninftte der arme Uhrniacher dil' Ansbrüche ihres Zornes ertragen, "vas war aber noch »ich« alles: Madame Adolfine traut M gern ihr Schnäpschen und lieft dann ihr loses ^milchen lanfen. Aber der Krug gehl so lange zn ^a>sl!r, bis er bricht. Auch bei dem geduldigen Ich» ^ Noy verlvandelle sich die Milch der frommen De>l-l'llgsarl in gärend Dracheiigift, und er beschilft, Ma-l>,ame Adolfine zu strafen. Dazn verfiel Le Roy auf einen eiqentiilnlichen Answeg. Er nahm Melnllplalten, "'^ er liinstlich zusammenfügte, seilte und bohrte, ham-"'Me und glättete, bis eiil Ding fertig ,var, das einein ^elm uichl unähnlich sah^ nuten war eine Qsfnuug oaran uud dor», wo der Helm den Mnud bedeckte, wcn "Ne feste Slahlplalle eiugesügt. Eiues Tages hatte sie wieder mehr aus der Schuapsslasche zu sich genommen, ^s ,hr zuträglich »var. Belonftllos lag sie auf ihrem ^er, „nd uuu nahte die Rache. Meisler John Holle ^ Millie, eiserne Gerät alls seinem Versteck ^ ein uict, und ,^> augegosse» so fest saß der >».» aus dem ,^"Pte Adolfiueus. Die Stahlplalle aber bedeckte genau "e stelle, ,^^, ^^ ^.^. ^,^ ^,^. ^,,^. H^„^^ befand. ^"W schliß Adolfine weiter, bis der Morgen graute, "a drang entsetzliches Geschrei auf die Straße. Ist ^ mcht die Stimme von Madame Le Roy? Alle . M'aru kennen fie ja. Uud uuu stürzt heulend und Malend ein merkwürdiges Weseu aus die Strafte. Es ^'ft uach deui Kopfe, den fest uud sicher der eiserne M'bis uüischlieftt. Ha, »velche Luft für die Strafte,'. 'W'nd uun St. Holier! Denn au der Stimme hatte ^!' s'e längst erlaunt. Erst als die Vehörde sich ius ^siN'l legte, wurde Madame Le Roy von ihrer Hülle ^lrcit, von der Stahlplatle, die ihre leifeuden Lippen "Me. Prr Meister aber hatte sich dor dem Polizei-') l'chl zn verainvorten. Zwar luollle er nicht zugeben, '"l! Rechte als Ehemann überschritte» zu Habens aber wurde doch zn einer Strafe von eiilem Pfund Ster- '^ ^rurleill. Madame Adolsiue ihrerseits willigle ^'l Anrate» des Magistrats in eiue „freuudschaflliche" ^"''»"g von Meister John, der ihr wöchentlich fünf ^llng zn zahll>n hatte. ^olal- und ProvinzmI-Nachrichten. Rotes Kreuz. , Mitllooch, deu 3l. v. M., faud im Bibliothels-m'"!" ^'r s. f. Landesregierung die ordentliche Ge-ri>> ^ ^""">»"g bes Landes, und Fraueu-Hilfsver- ^Ulim Roten' Kreuze siir Krain statt. N« .^'^ Vertretung des durch Krankheit verhinderte!, ^^elnspräsidenteu, .Herrn kaif. Nates Iohauu Mur-v^s< "'"fsnele die Generalversammlung der I. Vize-bm ')'"' Herr Peter Ritter von Grasselli, uud errn k. n. l. Ober-^l'sarzl Dr. Karl N a u >u a u n. ' dak k ^Vorsitzende »nachte zunächst die Mitteilung, Nil?',- ^l'reiu aus Aulas; des 60jährigen Regiernngs-' "uallms Seiner Majestät des K'a , s e r s 8000 ' X ,, > lviert halle, aus dereu Erträgnisse jährlich 8 Inva-e>„. ""'^'" mit je 40 1< beteilt werden. — Deui Ver» ^,.'>^»rch die Anszeichllnug der 1. Vizepräsideutin, ^ ! , Zutouie K osler, Ul'it dem Elisabeth-Ordeu den , .^ "'U' ln'soudere (5hre »vidersahreu. — Die iu K'Ni> , " ^"»ate» notwendig gewordenen Kriegsoor» ^ale/ "'^"ll'n eine Kranlenhaltstalion uud eiu Nelon-s'ati i ^'"l)""s '" ^"ibach soluie eiue Kranlenhalt-Pri> !'. '" ?^' P^er, Weilers die Sicherste»uug oou dag s.plll'geställeu, Ärzleu uud Pslegerinueu. Durch der ^"l'igc patriotische Anerbieten der Koi'gregation Py,,, ""''herzigen Schloesteru des heil. Vinzeuz de ^2« V) '^' ^^' Übernahme von Perwuudeteu bis zn "ruiisl """ '"'l l'neulgeltlicher Uutertnust, Pflege und T>cr N^ ^"udluug im „Leoninum" gesichert. ^ 5 (5l^ "" ^"l)Ile am Schlüsse des verflossene» Jahres A'n>'''lgltt'der nud 2l)s> ordentliche Mitglieder, tiq li,,s^^V'"" b"> siechnuugszensoren geprüfte nnd rich-^r» i" ?'' 'Uechnuugsabschluft pro'lN'8 lveist einen ^-88? !'^cn^ von 130.843 K 38 !> uach, wovou ^ie l?-' ^" ^' ^'^' besondere Zwecke gebunden siud. "nd di'm"^""' ^^ Jahres betrugen 9302 !v 82 l, ^sch.'i. ""''!1"beu 4789 lv 08 1>. Unter deu Einnahineu Ittlich, 3' "r Spenden Ihrer l. u. t. Hoheit der durch, ^hrili " ^lM! (irzherzogiu.Proteltoriu Maria lA»,) !" p"' 5l> l< uud der Kraiuischeu Sparsasse per l>Ül i' v"'" d'l' Jahresbeiträge der Mitglieder per 3U I, ,,' "^' Veilräge der Zweigvereine per 848 K von ^„' "' Ausgegeoeu »vurdeu! sür Unterstü^nngen Ll) ^'U^l'deu, dereu Witwen »ud Waiseu 2517 >< ^'"iral ^ >/ ^^"'i Käst I gewählt. ^sc,n.,l' '^ Duberlet wies aus die drohende ^'» A -s^.'" ^"' ^'lU"' Z"l uud die gegenwärtigen ^'Uden , s? "' ""^ d"' frieden hin, ivobei er mit ^'Uru d.', 'n "'^'' ^"l; >>l der ernsten Zeit von allen Ü^nqebn 'l,. 7^'". ^""zr "" ^"fteres Interesse eut-^'u Herr? '^"''^''- ^" N^achte sodann des abwesen-^ereinspräsidenten, kais. Nates Johann M n r n i l, uild hob seine vielen Verdienste um das Rote Kreuz gebühreud mit Dank uud Anerkenuuug hervor. Zum Schlüsse wurde allcu Förderern der Vereius-interesseu, insbesondere dem l. t. Landespräsidium, deu k. l. Vezirtsbehörden, der Kraiuischen Tparlasse, den P. T. Delegierten zur Vuudesversammlnng, den, frühere» Veirale, Herrn f. u. l. Oberstabsärzte Dr. Aulou Weift, den Herren Nechnuugszensore» nnd der Laibacher Presse der Danl zum Ausdrucke gebracht. Landcshilfsvcrcin für ^ungcukraukc in Kram. — Im Vibliolhelssaale der l. l. Laudesregierung fand gestern abends die diesjährige ordentliche General, versammlnng des Landeshilssvereines sur Lnngen» lninle in Krain statt. Der Obmann des Vereines, Herr Hcsral Gras (5 h orinsly, begrüftle die erschienenen Mitglieder, insbesondere Herrn Landeopräsidenlen ^rei» herin von Schwarz und Herrn Landesgerichlspräsiden. ten Levi<'nil, Ulld erteilte sodaun dem Generalsekretär Herrn Dr. Demeter Nitter vou V l e i w c i s. T r st e. ui ^ li das Wort zur (Hrstatluug des Geschäftsberichtes sür das abgelaufene Jahr. Der Landeshilssverein für Lungenkranke in Krain zählte im abgelaufenen Jahre 4 Stifter, 35 Förderer und 344 ordentliche Mitglieder. Infolge der dauernd uligüusligeu Fiuauzlage louute der Bau des Kinder, heims auch im verflossenen Jahre nicht in Angriff genommen werden, wiewohl das Kinderheim nach wie vol als eine dringend notwendige Ergänzung der vor» beugenden sozialen Tuberkulosebekämpfung bezeichnet werden muft, wie sie uusere Hilfsstelle belätigl. Dafür wurde eiue um so gruftere Aufmerksamkeit der Hilfs» stelle zugewendet. Wie dein Verichle des Vereiusarzles Dr. August Levi<'nik zu eulnehmeu ist, halle diese im verflossenen Jahre 25 Familie» »nil znsamme» 96 Fa» milienmilgliedern lhievun 45 männlichen, 51 weiblichen Geschlechtes) in ihrer ständigen Obsorge. Von deu Pfleg-lingen litten an Lnngeutuberkulofe nach der Tnrbau» Gerhardlscheu Einleilnng im ersten Stadium 7, im zweiten 7 und im dritten Stadium 8, au Skrofulöse litten 4, zusammen au tuberkulösen Erkrankungen so. mil 2L. Gestorben siud im Jahre 19<>8 an Lungen» tnberknlose 4, an nicht tuberkulösen Erlranlnngen 2, somit zusammen li Pfleglinge. Es verblieben daher 22 Tuberkulöse iu Verpflegung. In sieben weiteren zur Anzeige gebrachten Fällen schickte der Verein 2 Fälle lalle,»stehende Männer) wegen zu stark vorgeschrittener Lungentuberkulose und Mangel an häuslicher Pflege und 1 Fall wegen ausgebreiteter Knochentnberlnlofe ins Spital. Insgesaml find in der Hilfsstelle 27 Ordina-liouen mit 70 Ordinationsslundeu vorgenommen wur» den. 5 Fälle wurden behufs Ausuahme in die Heilstätte Hörgas einer Untersuchung »ulerzoge». Von gröfttem Werte erwies sich die vorbeugende soziale Tuberkulosebekämpfung, wie fie die Hilfsstelle betäligl, oder mit anderen Worten der Schut'. der bis» her gesuudeu Familienmitglieder vor der Erlrauluug. Die Mittel zu diefem Zwecke siud: die unaufhörliche Beaufsichtigung und Belehrung der bedrohten Familien durch den Vereinsarzt und die Pflegerin, die Aefsernng ihrer Wohnungs» und Ernährungsverhällnifse, die Für-sorge für die Jugend. Mit Freuden muft betont werden, daft kein Fall einer Heiminfellion vorkam, wiewohl es sich fast ausnahmslos um hochgesährdete Familien unter den ungünstigsten sanitären Verhälinisfeu han-delle, daft vielmehr alle Kinder an Gewicht znnahmen nud fo auch die beste Gewähr für die Zuluuft bieten. Leider wurde wahrgenommeu, daft die Justitutiou der Hilfsstelle zu wenig in Anspruch genommen wird und das; ihr iusbesoudere die Ärzte nur selleu Familien zu-weisen. Das liegt zum Teile an den sozialen Verhält-nissen ül'erhanpl, zum Teile an der Scheu, unl der Hilfsstelle in Berührung zu kommeu und so scheinbar als Lungenkranker gekennzeichnet zu werden. Es ist ,m Publilnln leider viel zu wenig bekannt, das; die Tatig, keil der Hilfsstelle in erster Linie eine prophylaktische ist nnd den Zweck verfolgt, die Gesnnden vor der ihnen drohenden Lungenerlraukung zu bewahren. Zum Teile sind das Familien, die überhaupt iu uugüusligeu hygie-uischeu Verhälluifsen leben, zuui Teile folche, in wel-chen das eine oder andere Fcmnlleumitglied bereits au Tuberkulose erkrankt ist. Natürlich weudel sich auch diesen die Obsorge der Hilfsstelle zu, ist es doch be-lannt, das; viele' Tuberkulosefälle volltommeu geheilt werdeu köuuen und daft selbst bei vorgeschrittener Er-lranlung durch ein zweckmäftiges Negime die Arbeit?, und Erwerbsfähigleit verlängert werden kann, allein in erster Linie >st die Tätigkeit der Hilfsstelle den Gesundel, gewidmet, diese will sie schlitzen, weil ja dieser Weg ersahrungsgemäft hundertmal aussichtsreicher ist als' etwa die Vehaudlung der fchon Erkrankten. Die Unterstützung seitens der Hilfsstelle stigmatisiert also niemanden als Lnngenkranlen und selbst die weuigen Tuberkulösen, welche die Hilfsstelle in ihrer Obsorge Hal, gefährden niemanden, da sie unausgesetzt hygienisch belehrt »nd beaufsichtigt werden. Ist es ja doch bekannt und erwiesen, das; der reinliche Lungenkranke feiner Umgebung nicht gefährlich ist. In diefer Hinficht liegen die Verhältnisfe in der Provinz ganz anders als in der Groftstadt, wo die Kreife, die fich bedroht suhlen, selbst in grofter Zahl die Unterstützung seitens der Hilfsstelle nachfuchen. Um diesen, Ubelstande abzuhelfen uud deu Wirluugsbereich der Hilfsstelle möglichst auszudehnen, wurde beschlossen, an die Direktion der Landeswohltätigleitsanstalten das Ersuchen zu richten, es möge oer Hilfsstelle jeder mit positivem Bazillenbesunde aus dein Kranlenhaufe ent. lafsene, in Laibach wohnhafte bedürftige Lungen kraule belannl gemacht werden. Die Hilfsstelle würde damit alimählich einen Kataster der Lungenlranlen anlegen können i anderseits könnte in allen Fallen, in welchen es die Verhältnisse erfordern, die Intervention der Hilfsstelle Platz greifen. Es ist zu erwarten, daß die» ses Ailsuchen, das ein Zusammenwirke» der Kranken« Hausverwallung mit der Hilfsstelle in Aussicht nimmt, eine günstige Erledigung finden wird. Im vergangenen Jahre versuchte es der Landes» HilfsVerein znm erstenmale, die vorbeugende soziale Tuberlulosebelämpfliug mit Unlerstiltzuug der Kinder» schutzvereine und der Distriltsärzte auch auf das flache Land auszudehnen. So werden in der Umgebung von Idria 5 Kinder eines schwer tuberkulösen Bergmannes, desfen Frau vor zwei Jahren ebenfalls an Tuberkulose verstorben war, auf Kosten des Landeshilfsvereines bei verschiedenen Pslegesamilien erzogen. Die Kinder, im Aller von 3 bis zu U> Jahren, sind bisher alle gesuud und gedeihen vorzüglich. In ähnlicher Weife wird eine tuberkulöse Familie iu Unlerkrain unter» stützt. Es scheint, daft sich diese Art der vorbeugendeu Fürsorge ganz gnl bewähren wird, wenn man nnr für eine regelmäftige ärztliche Überwachung der Pfleglinge uild Pflegesamilien Vorsorge treffen kann. Wie in den vergangenen Jahren wurden auch diesmal einige flro» fulöse Kinder in das Seehospiz nach Grado geschickt, älteren an lokalisierter Knochenluberlnlose leidenden Patienten aber Geldnnterstützungen zwecks Durchsüh» rung einer Kur in Grado bewilligt. Die Resultate der Seebäder siud bei Skrofulöse und lokalisierter Knochen-tuberkulöse ganz vorzügliche. Die vom Generalsekretär verfaftte Broschüre „1Kc< olivln-u^inc !ikc" wurde iu 400 Exemplare» dem l. l. Laudesschulrcm zur Verfügung gestellt uud von diesen, an sämtliche Volksschulen Kraiiis verteilt. Drei Mitglieder des AnS-schusses, und zwar der Präsident, der Vermögensver» Waller und der Generalsekretär wurden iu die Landes» lommission „Für das Kind" berufen, die unter anderem auch über die Verwendung der zu diesem Zwecke ein» lausenden Mittel beraten soll. Diese Berufung ist des» halb mit Freuden zu begrüften, als es hoffentlich ge» lingen wird, auch das geplante Kinderheim iu den Kleis der Beratungen zu ziehen. Gerade was den Schutz der Jugend anbelangt, decken sich ja die Bestre» biingeu des Laudeshilssvereiues für Lnngensranle voll» kommen mit jenen der Jugendfürsorgebewegung über» Haupt. ' ' (Schluß folgt.) ^- sVelobunq dcs .Kommandanien dcr 5 5 0 2. April 1909. steriums des Innern vom 21. März 1873, R. G. Vl. Nr. 37, zur Erlangling einer bleibenden Anstellung im öffentlichen Sanitäts» oder Veterinärdicnste bei den politischen Behörden in Graz ini Laufe des Moilates Mai abgehalten werden. Die nach den Bestimmungen der iiH 7 und 17 dieser Verordnung belegten Gesuche um Zulassung zu den Prüfungen sind bis 20. April bei der Statthaltcrei in Graz einzubringen. Die Tier» äizte haben überdies deu Nachweis über die zum Ein» trilte iu eine inländische vollständige Tierarzncischnle als Zivilschiller erforderlichen Vorstudien zu erbringen. —r. * ^Fortbildungskurs für Tierärzte.) Wie wir er» fahren, wird am 14. April an der tierärztlichen Hoch-schule in Wien ein dreiwöchentlicher Fortbildungskurs für Tierärzte, umfassend Bakteriologie, Sernmtherapie, Serodiagnostik, Desinfeltionslehre uud Milchhygiene, beginnen. Über Ermächtigung des k. k. Ackerbauministeriums wird der Amtstierarzt der k. k. Aezirkshanpt» Mannschaft Stein, Herr k. k. Vezirlsobertierarzt Josef Sadnikar, von feiten der k. k. Landesregierung für Krain dahin entsendet, Für die Dauer der Beurlaubung des obgenannten Amtstierarztes wird die Viehbeschall in den Eisenbahnstationeil der Steiner Bahn vom Vete» rinärdeparlement der l. t. Landesregieruug aus ver» seheu werden. —r. — sDas k. k. österreichische Freiwillige Molo-cyclistcnlorps.) Um die mitunter zutage tretenden Schwierigkeiten zu beseitige,«, die der Formierung eines l. t. österreichischeil Freiwilligen Motocyclistenkorps noch entgegenstehen, hat das Reichskriegsministerilim im Einvernehmen mit dem Ministerium für Landesverteidigung in Ergänzung der mit Erlaß vom !7. Seft» tember v. I. ausgegebeuen organischen Vestimnllingen für die österreichischen Freiwilligen Molorlorps nach» stehende Verfügungen, bczw. llbergailgsbesliulmnngen, getroffen: Der Beitritt kann vorläufig probeweise auf eiu Jahr erfolgen. In diesem Falle ist in die Erklä» rung statt der Verpflichtung zu drei Dieustleislungeu in vier Iahreu nur eine solche zu emer probeweiscn Dienstleistullg in demselben oder im nächstfolgenden Jahre aufzunehmen; eine behördliche Beglaubigung eilt» fallt in diesem Falle. Zur Probedieustleistnng kann die Zivilkleidung c) in ^u^io-clnr«I<0 di'u^tva xa «oclni olcru^' ^üvok^n I>oliv. Oii-iln in N. uach dem zweiten Alte hervorgerufen, mit großem Vei» fall empfange» nnd ihm als Widmung des Theater-Vereines ein schöner Lorbeerkranz nnd ein prächtiger silberner Pokal überreicht, der folgende Inschrift trug! „Dem hochverdienten, laugjährige» Diretlor der deut» sche» Bühne, Herrn Verlhold Wo l s, in dankbarer A» erkennnng: der Thealerverein in Laibach." Herr Wolf ergriff, sichtlich gerührt, das Wort und wandle sich in einer Abschiedsrede an das Publikum, die ungefähr folgenden Wortlaut hatte: „Die liebenswürdige Äner» leilnnng sowie das mir während meiner nennjährigen Tätigkeit erwiesene Wohlwollen geben mir den Mut, Ihnen im eigenen Namen sowie im Namen meilu'r wackereil Künstlerschar den innigsleil, tiefgefühlten Dank hiemit auszusprechen. Nnr Ihre rege Anteilnahme so< wie die Mithilfe des verehrten Theatervereines und einer stets wohlwollenden nnd gerechten Presse ermöglichten es mir, deutsche Küusl hier ernst zu pflegen. Ich hoffe uud wüuschc es, daß die deutsche Kunst hier baldigst eiue eigene Heimstätte be-tomme uild würde es mir dauu zur Ehre aurechuen, ill ihr wieder wirken zu dürseu. Ich bitte mich u»d meine Künstlerschar iil angenehmer, dauernder EriN' nerung zu behalten." Die Äbschieds-Dankesworte fcM' den lebhaften Anklang. Der Ausschuß des Thealerver» eiues begab sich sodann in it seinem Obmanne, Herr» Arthur Mahr, in die Thealerkanzlei und letzterer sprach Herrn Direktor Wolf nameus des Theater» vereiues iu herzlicheil Worten den Dank für sein Ia>^' jähriges, erfolgreiches Wirken ans. — Infolge Ver< Hinderung des Herrn Werner ans Graz, wnrde cm Stelle des Mlisikdramas „Tiefland" die Komödie „Moral" von Lndwig Thoma aufgeführt. Der Pet"' Schlemihl des „Simplizissimus" gehört im Buch n>^ aus der Bühne, als satirischer Poülikns nnd als dranw' lischer Sittenschilderer, z» den glücklichsten jünger^ Autoren. Wie in seiner köstlichen'„Lolalbahll", wendc'l er den überlegeneil Humor, die innere Freiheit 5" Objektivität, den sicheren Blick und die Satire aus ^" sellschaslliche Schwächen mit sicherer Meisterschaft M'-Sein Standpunkt ist eigentlich tein Standpunkt, zu^ mindesten tein ausgesprochener, er leuchtet höchstens N-'N' ein Diapho» zwischen den Gestalte» nnd Worten durch-Der Wortwitz ist allerdings stärker als die Handl,»'^ und doch empfinde» wir die Tragikomik des Leben-mit ihrem Scherz und Ernst, mit ihrem schläfrige»' verrostete!,, stehengebliebenen Geist, der ans Unwahl'' heil, Heuchelei und falscher Moral beruht. Bei d" Wiedergabe dieses schwierige», weil aus einen am»!^'' ten Planderton gestellten Stückes muß berücksicht'^ werdeu, daß die Umstände, nnter denen es hier o" Rampenlicht der Vühnenwelt erblickte, eine gewisse UN' serligteil, die sich besonders iil der breitausgesponn^'l, Er.posilio» des ersten Alles fühlbar machte, entschl'' digen lassen. Vom zweite» Akte an brachte der behäl"!^ Humor von Herrn Hans Walter, der schcn'f !^' zeichnete streberische Assessor des Herr» Voll'» " " '^ die elegante Koketterie von Fräulein W e r n a Y s^^. das polternde Germanentum des Herru Hisb""/^ fröhliches Lebeu und damit Interesse und v"'b">u behagliche Stimmuug bis zum Schlüsse, die sich >» " hastem Veifalle knndgab. . - lTloveilisches Theater.) Wallaces Roman ,.V^ Hur" ist ein prächtiger Roman, iil dessen Rahmen !^ iiueressaiile Begebenheiteil mit psychologisch s^' Vs tonten Noten abspielen; Fasters historisches SchmlIP gleicheu Nameus ist eiu miuder interessantes ^'a „ stück, das wohl die wichtigsten Begebnisse ">>s," Hurs Leben in sich vereinigt, aber auf poetische ^^ heilen der Dichlnng blutwenig Rücksicht nimmt ">w , psychologische Gedankentiefe lieber tief "llleu l>c.!^ läßt, nm ja nicht an Thealereffekl einznbüßen. ^"" ^,s »isierte Romcme Weisen eben alle solche Schwäch"' ^, nnd es ist nicht unberechtigt, wenn man '^'"..„ct. vorneherein mit einem gewisse» Mißtrauen "'^n >> Die acht Bilder samt Vorspiel sind ja ganz a»»w' ^.. für jemand, der den Reman nicht gelesen hal^l !,..^.ssc. genteiligen Falle besitzen sie nur insoserne ein ^" ^^< als Ulan zwischen dem Nomau uud dem ^'","'" ^ch» gleiche aiistellt, wobei man nicht gerade ans se'w > ...„ nung kommt und sein Urteil darein zusammen. Lmbachcr Zcitimg Nr. 74. «51 2. April 1909. kmui, daß die Macho >vi'ch>ck< ,ichtiqi>il in cinissl' Scenen zu-nüiincii^schiiiil'dc'l clschcixi. Dor Thmtcrheld Ncn H»r hat one PlNlidcrollc ochallci, die Licln'ii und Hassol, VrrMsqnic und ^üichsucht in sich vrrcinicit. Sic crs^r-oeU «lso ciiu' slavsc Pcrsönlichü'ii mit cincr ^wissen ^oiqlinq znln Patliclischc». Dafür war Hcrr ^u^i^, ->er richtig Mann. (5r bcschassk' sich cius don, Rollen-wmulslriplc diosoi Vicrcr^nq und fuhr dmnit sich srlbst sum Lubo, dcm Pnblillim z»m Wi,'l)>qi'fa!ll'n oloqmit und cnl'rqisch dahin. Sein wc'qncr Mchala, dc'n ^crr ^l"'i5 darstolllo, ('»lwickolto scsto Äiäiliilichloit, dio nwu Nk'ichsallo dan lend ancrlailntc. Tic s^ilsliqcn Hanpt. u«ftc, wie Herr B ^ h n s l a o nnd Hcrr Danilo, motors ^rcin V » r,^ t n i t u o a nnd ^ianlcin Win-leruva warcn dazu da, mn dic beiden Helden h^hcr z» riictcn, nnd wlen dies n,it allem Eiser, »rwbei sic U'er niich otliche persönliche Plnziiqe delixideteii. Das ^'chc ^>j, N'cnn anch ill sierinli,ereln Grade, dun den Hainen Dra qn l i n ^'0 i <^ l'va , V u k 5 c k o 0 a und ^avcln s^^il' vl.'n den Herren D r a q » t i n u r> i 5 , ^uvh<'. „,^ Te>plcik, die sich insqesamt mit einem -panichalwbe beqniiqen möqen. Das smisliqe Personale "> leine Pflicht nnd spielle schlicht und recht. Die Reqie '""mil, die Szenerie, den beschränkten Mitteln an. ^pcchl, jz, cin^elneil Nildern qan^ ,^itresselld, lool'ei mnn das Kunststück zustande lirachle, die verschämte ^>m,t mit noblem Veiloerle ^, drapieren. —,>-«. ^ Wiener Tontünstlcr» ^chestcrs» loird si'ch als eine erslliassiqe ttoi^zerldar- U'luüli repräsentieren. Vor einiqen Jahren qeqründel, ^l ^as Wiener 3m>fünsller°Orchesler unter ^eitnnq -crddals llebeii das Wiener .^sopernorchesler, das unler "''" Nmnen „Wiener Philharmonie" ständiqe Abonne-Ul'lttwnzl'rle veranslallele, und neben das Orchester des Diener Konzcrtvereines unler ^eituncz des Direktors "we. Oss^^. ^>ooc!l, der anch heute iin Hotel „Union' , l W'oße Kon^ertaussiihrunq diriqiereil wird, hat sich erst ^wl Iahreu einen qroßen Ruf er>l,'orben, zu» ^>t cils Direktor der Böhmischen Philharmonie in .^'a)i, Weilers in Wien als Diriqent des qleichen Orche-nns uwrans er einem Nuse als weiter des Niesen- UWcrs im Wiener Euqlischen «arten folqle uud ^,e„ ^iiis^^,^, Straus; den größten ^rsolq errang. (5r lnqierte in !^l,indon, Praq/Odessa, Petersburg'War-> Mi Turin, Paris, ^^om lisio. !Hr qehört unslreitiq zu "l hrruorraqendste,, Konzerldiriqen'teu. — Die .^ünsl. l, 60 u^ 7,) ^,,^ h^. ,^^^ treffen heute uorlnittaqs f»r< ^^ '"'^ ^^"' Oberlrainer Zuge aus .MM'n» ,/? "», wo sie qestern loilzertierlen.' Der Konzert. ^"'» 'st präzise aus halb » Uhr festqesetzl. tp> «^ <,'!>"!>!!!<"(> !> ^ n.i i «4^<^."j Inhalt der dril' ,'' ^»Mlncr- I.) ^dnwko Milux: Nber die lurper° .W' und die qeisliqe Erziehuuq der linder. 2.) Der 4>""Scn'zt ^Dr. Demeter V> ei we is Ritter von ^''l'ni^fi. Ansteckende Kinderkrankheiten). 3.) Vil» z, ""s der Erziehnnq i,N"lu Onkel Ärzte ans dein «we nach M. Oter.3zlo,n°Vurqers !! i ,! >. ki V ,' « tni l<.") InHall der ^' "»miner: !.) Ianlo Mlafar: Ans den hohe» ^^> und i» der niederen Lombardei. 2.) Dr. H. ^. >Ma! Der t^pis über den Police. 3.) Dr. Franz N '"'u^et: Erinnerunqeu nnd Entwürfe. 4.) Dr. g^^'in: über den Vesnd nach Pompeji. 5.) Jakob ^>>,.' "'"'^- Spazierqäuqe ans deu Gorjauei. li.j ^ ^lnömitteilnnqen. 7.) Ümschan. 8.) Unsere Bilder. lCj" . l'"'- -Das Heft enthält zwei Illustrationen lichi» " Satlel-Planjava und Kronnn mit dem süd» ^" "lpinen Hinterqrnnde). Telessranuue ^ l. k. Telessraphen-5torreipondenz-Bureaus, Dic Balsaufrnsscu. scindtr !3^' '' ^^'^ ^"' bslerreichisch'unqarische Ge. ^ini>< <^ 3"rqach iibermiltelte heule mittaqs dem "slerr.'i! - '' ^usl"» Mikwanovi^ die Ailtl^ort der ?l"le .' ^"i'U'UM-ischen Reqierung ill der die serbische lUrdin"'" ^^' ^"^ 5»r Kenntnis qenommen, die Be-^cher ^!^ "^'"' ^'^' Wiederherstellung srennduachbar. die ,i.>, , ^'^'"lM ansqesprochen und erklärt »oird, das; ^erk,',,^ »-'^^udelsverlra^sderhandlunqen ausgenommen "l lonncn. chis^'N^d, !. April. In Besprechung des österrei-ssn!s/' ^'!ch"> Konfliktes geben die 'Blätter ihrer Pre s ..."'"''schuiig Ausdruck und sagen, das;, dank der ^'lle ^ ^'U"pas, Serbien die furchtbare und schmach. Uuqm-n .-' "'"l'"" "»terfchreibeu n,us;te. Österreich. dndo„l <,'^"'b"> die Blätler. habe den größten Sieg ^'"dcn i?^'"'.^'^^"^ >"U"ls ohne Wassen errnuge» ^ns; Serl' ,'""^enoeise müsse konstatiert werden, ^'iedr>, ?^'" "'"^ '""'' deil Krieg einem schinachvollen ^rriwoll ^?'^^'"' ^" ^r Aus'führnng dieses seines ^'"scln-.' ! ^"',chlnssos »rurde es indessen durch das ^ucien ^.' ^"'."'"'"ßmächte gehindert, »velche es vor-Zu beun. '!'^ ""^ ^"n Machtworte Deutschlauds ^ner !?,!,-/ '"'^ b"' Verzloeislungskamps eines in ^"'g ein^ '"^ ^'"l)leu Volkes die mögliche Bedro-^u ." "uualurlichen Friedens znzulasseu. Die trau-^"wpas s '^""'^" dieser sleinmiitigt-n Hallung ^ Mbe zunächst das serbische Volk allein zu tragen. Es sei indessen die Zeit nicht serne, wo sich die Kapitulation Europas vor Denlschalnd nnd Österreich-Ungarn an allen übrigen Völkern Europas schwer rächen werde; denn die Art der Beilegung der bosnischen Frage habe dargetan, das; dao europäische Gleichgewicht, welches bisher die beste Friedensgarantie war, nicht Vorhände» war. Die notwendige Kläruug der politischeu ^age iu Europa wnrde gegenwärtig nicht herbeigeführt, sondern nur vertagt. An Stelle der akulen Kriegsgefahr sei eine latente getreten, welche die euro, päischen Staaten zn weiteren Rüstungen zwinge» werde. So werde sich das Porgehen der Großmächte znnächsl dadurch rächen, daß es den Völkern Enropas nene schwere finanzielle basten nnszwingen werde. Wie«, I. April. Das „Fremdeublalt" schreibt: Wir haben in unserem hentigen Morgenblalle von einein Kommentar Notiz genommen, den die Vertreter der Mächte in Belgrad gelegentlich der Durchführuug des Medialiousschrittes dem serbischen Minister des Änßer» Dr. Milovanovi<^ gegenüber gegebeil haben. Dieser Kommentar ist in keinem Falle so ansznfnssen, als ob darin eine Gegenerllärnng der österreichisch-ungarischen Regierung zn erblicken wäre. Die Vertreter der Mächte haben der serbischen Regierung nur etwas Selbswer-ständliches mitgeteilt nnd sie über die Ttimmnngen unterrichtet, die in Wien an den maßgebenden Stellen, aber auch in der gesamten Bevölkerung der Monarchie gegenüber dem benachbarten Königreiche obwalteil, Stimmungen, aus deren Kenntnisnahme Serbien aller» dings die Bernhignng schöpfen darf, daß seine verselMr Politik in den letzten Monaten bei uns kein Gefühl der Ranküne zurückgelassen hat. Zn einer formellen Erklärung in diefer Hinsicht lag natürlich keine Veranlassung vor und es wären die Vertreter der Mächte zu einer solchen auch nicht ermächtigt gewesen. Berlin, I. April. Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt: Die russische Regierung hat sich bekanntlich vor der jüngsten Demarche der Mächte in Belgrad bereit er» klärt, auf Gruud der türkischen Vereinbarung mit Österreich.Ungarn über die Annexion Bosniens und der Hereegovina der dadurch bedingten Abänderung des Artikels 25 des Berliner Vertrages die Zustimmung zu geben. Trotz wiederholter gegenteiliger Feststellung in deutschen Blättern wird in einem großen Teile der ausländischen Presse die Fabel ausrecht erhalten, der Eutschlus; der russische» Regierung sei das Ergebnis einer Pression Denlichlands gewesen. ES wurde sogar die groteske Behanplnng ausgestellt, Deutschland habe mit der Mobilmachung gedroht. Demgegenüber sind wir ermächtigt, zu erklären,'das; keine Spur von Drohnngen stattgesunden hat lind daß daher auch leinen Drohungen nachgegeben werden konnte. Wir hoffen, daß die Po-lemile» anläßlich dieses Vorganges, der sich in der Form srenndschasllicher Anssprache abgespielt hat, ans. hören werden. Wer darin fortsetzt, setzt sich dem Ver» dachte einer unlauteren Verhetznng aus. London, l. April. Die „Times" schreiben: Die militärischen Vorlehrnngeu Osterreich-Ungarns sür den Einmarsch in Serbien und das verhüllte Ultimatum Denlschlands in Petersburg haben ein wesentliches Prinzip des Völkerrechtes, das im Protokoll von 1871 niedergelegt ist, aufgehoben. Um die Anwendung mili-lärischer Gewalt abzuwenden, haben die nichtgerma. nischen Mächte die Stellung, die sie in der Verlei-dignng des öffentlichen Rechtes in Europa eingenom. men hatten, nnsgegebe». Es ist nunmehr eine Frage von geringer Nedeutnng, ob die formelle Anerlennnng des 'Blnches des Völkerrechtes im Wege einer Konferenz oder eines Notenaustausches erfolgt. Ziehungen. Wien, I. April. (Rndolslose.) Der Haupttreffer mit 3".»)<)(! X fiel auf Serie 705 Nr. 37, der zweite Tresser mit 6<><><» l< auf Serie 1978 Nr. 23. Wien, I. April. « Franken fiel anf Nr. 6OL.149; 6l».«>l><» Franken gewinnt Nr. 1,971.639; je 20.000 Franlen gewinnen'Nr. 128.495 und Nr. 1N2.153. Budapest, 1. April. lTheißtallose.) 180.000 X ge> winnt Serie 4300 Nr. 71; je 2000 K gewinnen Serie !U'»4 Nr. 47, Serie 3832 Nr. 28, Serie 4167 Nr. 57, Serie 4238 Nr. 23 und Serie 4238 Nr. 97. Explosion auf cinem Pctrolcumdampfcl. Marseille, I. April. An Bord des Dreimasters „Inles Henry", der mit einer Petrolenmladung von Philadelphia hier eintraf, ereignete sich heule eine Er.-vlosion wahrscheinlich infolge von Petroleumdämpfen. Von zwanzig an Bord beschäftigten Arbeitern wnrden sechs als Leichen nnd zehn schwer verletzt ans Land gebracht. Der Materialschaden ist ein großer, zumal auch das Deck des Schisses weggerissen wurde. Veran!wortlichc-r illewltcur: Anton F u n t e l. Angekommene Fremde. Hotel Elefant. Am 3 0. März. Nltlrr u, Emmsscr. l. l. Rcssicnma^ rat; Pohanln. Srlrctiir; Wehla, Tchulu-it-Nonowsla, Private-v. Ncichrnbcrs,. Vaurcit. Oraz. -- Tallmmm. Kfm, Vcrlin. Wcimrrshcimrr. >tfm., Ichrnhaufrn. — Durchlaucht Prinz Taxis: '^laemsly. Privat. Auhmcu. — Lapronz, l, u. l, ssähn. rich Cilli. — Schafes, Mn,., Sittich. — Zehcutncr, Hotel» lirsiherm, Abbazia, — Kumt, Privat, f. Frau, Ngiam. — Somicuscld, Nfm,, Münchrn. - Haybn, Fischer, Kflte., Vuda» Pest. - Weiß, kfm.. Proßm'tz, - Müller, Kfm,, Würzbura, Schächtcr, Ksm,, s, Frau, Obervellach. — Odallo, Asm., Pasio (Italien), - Bcrlefsl, Kunsthändler, s. Diener, London, — Schulz, Kfm., Eipel. - Lei,iel, Notar. Bischoflack. — Steidler, Mallner, s. Tochter, Hotcliere, Vetoes. — Nalouig, Kfm., St. Martin. — Baron (Yutmansthal, (Yutsbesiher, Weixclstein, - Müller, l. l. Postbeamter, Planina. - Lorbrl, Privat, Scnrach. -- Locnilar, Kfni., Waitsch. - Iernil, Be. amter, Stein. Cascio, Mcillossi, Kflte,. Trieft. — Konig, Mieses, Sella, Neitmrier. Tnnssiss, Müller, Hoffmann, Heller, Selissmann, Katscher. Geirin^er, Fischgrund, Löbl, Dörfler, Rosrnbcmm, .^flte, Wien. Verstorbene. Äm /ii. März. Martin s^onar, Inwohner, 77 I., Rc)dchtystraße 1>, Uu,i-»,8M!!8 ^Lnil>8, Im Iivilspitale: ?l m 30. März. Josef Voben, Bettler, 75 I., ^s. tl!ri«8l:Iei'U8i«. Am 3 1. März. Franz Smul. Taglöhner. ^0 I, 'I'ukvr. euloßi» pulm. Meteorologische Beobachtungen in ^aibach. Scchöhc 30l!'2 in. Mittl. Lnftdriict 736 0 mm. y -Z 5I" RZ Wind «'" ,^I » "^^ l-ZU» Z^, ds« Himmel« >3 3V " 3»^ U« !^^^ ^ ».^^ » ! "^- ^s^VTNT^ML 7 ^4 7 S. mäßig > heiter^ ! !j U. Ab. 732'l 89 SW. mnM ! bewölkt j ^l 7 U. F, 733 31 63 NO. mnßia Renen 72 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur K 7°, Nor» male 6 9«. Wettervoraussage für den 2, April. Für St?ie» marl. Kärnten, Krai n und für das Küstenland: Schönes Netter, mähisse Winde, abnehmende Tenipcratnr, niibestimmt. hcrrschnldrr Wiltrriinfischaratter anhaltend, Xullämaobung. „laibacker 5portverein" bat »iob, 2ulolge Übertritte» alier «lit-glieäer 2um „I,aibaober Lie^oie^lub" I.»td»Lll. 3l. »»r« 1909. (1178) T»/^l/H « skull's, ?o»ten. Is !^»,,><1i«>. "" 200" l>08 Heinrich Korn > ^ Privatiers, vieljähriaen Prcöbhierö der W W evanaelijchcn Kirchengemeinde u. Vefitzertz W W deS Goldenen Verdienftlrenzes, W ^> welcher nach langen namenlosen Leiben heute Donm-rstaa, den 1. April um -4 Uhr nachmittags M im Älter von « Dir sterbliche Hülle des Unvergeßlichen wirb Samstag den 'i. April nm 3 Uhr nachmittags vom M Trauerhause Slomselgasse Nr. 3 zunächst zu riner ^ ^ Trauerandncht in dir evangelische Kirche überfiihit « M und darnach „> der Familieuginft auf dem rvauge. ^ M lischen Friedhofe zur letzten Nnhe brstattrt « W Laibach, am 1. April itt'N. W Lalbllcher Zeitung Nr, 74. k52 2, April 1909, Kurse an der Wiener Börse (nach dem offiziellen Kursblatte) vom 1. April 1909. Die notierten Kurse verstehen sich in Kroneuwähruna,, Die Notierung sämtlicher Aktien und der «Diversen Lok'» versteht sich per Stück, Geld Ware Allgemeine Staatsschuld. Einheitliche Rente: 4"/„ lunver. steuerfrei, Kronen (Mai-Nov,) per Kasse . , 95 45 95 »'5 detto (^änn.-Iuli) per Kasse 9545 9565 42"/„ ü, W, Nuten (Febr. Aug.) per Kasse......99'45 99 65 4-2»/,, ö, W, Gilber (Npril-Olt.) per Kasse......W K« 99 80 186<>er Staatslose 500 fl, 4°/„ ,55— ,!>!» — 1860er „ 100 fl. 4"/„!2l4 5l> 218 50 18«4er „ 100 fl. . . !2675« 271 70 1864er ,, 50 fl. . . 267 b«!271 70 Tom.-Pfanbbl. il 120 fl. 5"/» 29250 294 50 Staatsschuld der im Neichsrntc vertretenen Königreiche uud Länder. vesterr. Goldrente steuerfr., Gold per Kasse .... 4"/« 1161« 1l6'80 Oesterr. Rente in Kronenwäh^. steuerfrei, per Kasse. 4"/„ 9545 95 65 betto per Ultimo . . 4«/<, 9545 95 65 vest. Ilwestitions-Nente, steuer- frei, Kr. per Kasse 3Vl . . . 5>/<"/„ 118-35 119-35 Galizische /'arl Ludwig-Bahn (div. Et. Nroneu . 4"/„ «560 96 SU Rudolf-Bahn, in Kronenwähr. steuerfrei, ,div. Lt.) , 4"/« 9575 96 75 Porarlbcrgcr Vahn, steuerfrei, 400 und 2000 Kronen 4«/« 9520 96 20 Zu S r-atSschuldUtrs<ürei> bungcn abgestempeltc E bahN'Älticn. Vlisabetb-Bahu, 200 fl. K.-M. 5'/<°/„ von 400 Kronen , ,455 — 458 — dctto Linz-Nudweis 200 fl. ö. W. in Silver, 5>/<°/<, , 424'— 428 — detto 2aIzbur„-Tir°I 200 fl. ö. W. in Silber, 5"/« . , »20 — 425 — «remstal-Vahn 200 '...... 117 75 11875 Elisabeth-Vahn 400 u, 2000 M. 4"/„........ 117-7511875 Ferdinands-Norbbahu Em,1««6 9685 97 85 bett« Em,N»U4 96 0b 9705 Franz Iuseph-Bahn Em,,«84 (div, St.!, Silber, 4"/„ . 9650 97-50 Galizische Karl Ludwig-Äahn idiu, St.), Silber, 4"/„ . 96 40 97-40 Ung.-Galiz. Äahn 200 fl. S. 5>" „ 108 80 IU480 dctto 400 u. 5000 li 3'/2"/(> 8li-25 89-2.1 Vorarlberger Nahn Em. 1884 (div. St.), Silber, 4"/n . 95'75 96 75 Staatsschuld der Länder der ungarischen Krone. 4"/„ ung. Goldrcntc per Kasse . 112'— 11220 4",<, dettu per Ultimo HL — 11220 4"/n ung. Rente in Kroncnwähr., steuerfrei, per Kasse . . 92 80 93- 4"/„ detto per Ultimo 92-75 92-Nb 3>/,"/„ delto per Kasse . 8320 82 40 Ung. Prämienanleihe ». 100 il, 1»4'— 198— dctto ä 50 fl, 194-- 19X- Theiß.-Ncg.-Lose 4"/„. . . . —-— —-- 4"/„ UN«. Grund-'tl.-Obliss. . 03 40 94 40 4"/„ troat. n. sla Grundentl. Obligationen .... 9350 94-50 Andere össentl. Anlehen. Vosn. Landesanlehcu (div.) 4«/« 932<> 9420 Nos»,-Herccg. Eisenb.-Uandes- slnlehe» sdiv.) 4>/,"/„ . . 99-20 10020 !>"/„ Donau Ne^.-Anlehen 1878 I03 20 — — Wiener VerlchrLanlehen 4"/„ . 9«l5 9715 detto 1900 4"/„ »U 15 Ü7-15 Anlehen der Stadt Wien . . 101 25>i,N2 25 detto sS. oder O) 1874 12105 122 «5 detto (l«9l)..... 94— 95 — detlu (Oas) v, I, 1898 . 95— 96- — detto (Cleltr.) v. I. 1900 9525 9625 detto iIiw.-N.) v. I,1902 9540 9« 4« dettu v, I. 1908 ... 94'90 !»i> !«1 Vüijeuban Anlehen verlosb. 4«/s, 95.50 W5U Nussische Staatsanl. v. I. 190S f. l«0 K per Kasse . 5"/, 9780 95-30 detto per Ultimo 5"/„ 97U0 9810 Nulg. Slaats-Hupothelaranlehen 1892......6«/„ 120 50 12150 Geld Ware iNulg. StaaisGoldanleihe 1907 f. 100 Kronen. . 4>/,"/n 8950 90 50 Pfandbriefe usw. Vudenlrcdit, allff. üstcrr., in !>0 Jahren ucrlosbar . 4"/„ 9435 95 35 Vühm. Hupothclcnb., veil. 4"/„ «7-40 98 40 Zentral.-«o°.-Kred..Vl,,üstcrr., 45 Jahre Verl. . 4>/,/'/n 10025 I0l-^5 etto 65 I. vcrl, . . 4°/„ 96-75 97'75 ,«tred.-I!,st.. östcrr., f, Verl,-Unt, u. üsfcntl. Arb. «al.^ 4"/n 9450 95 50 Landecb, d, «ünigr, Galizien n. Lodom,, 5,7 >/2 I, riictz, 4"/„ 93 50 94-i>o Mähr, Hupolhelenb,, vcrl. 4"/« 96 10 97 t0 N. östcrr,Landes-bt,p,-?lnst,4"/„ 97— 98- detto inll, 2"/nNr, vcrl. 3>/2"/c, 8»'^ 8!>-25 dctto K.-Schuldsch, vcrl. 3'/2"/n »»üü »!>-25 detto vcrl.....4«/., 96'75 97?b ^csterr.uu!,. Banl, 50 Jahre vcrl., 4°/„ ö, W, ... »«'40 9940 delto 4"/„ Kruncu-W. . . »»50 9NÜ0 Sparl, Erste öst.,!>u I.verl.4°/„ — — —- Eisenbahn-Prioritäts-Obligationen. vesterr. Nurdwestliahn 200 fl. S. 104- - 105 — Staatsbahn 500 Fr.....400— 404- Südbahn il 3"/n Iäuner-Iuli 500 Fr. (per St.) . . . 277 2i> ii?9 ^ Südbllh» il 5"/n 200 sl, S, °,G. 119-75 12L/Ü Diverse Lose. lPer Stück.) Verzlnöllche Lose. 3"/n Audenll-cdil Lose lim. lW0 27.i 25 279 25 dcllo Em. >8»ü 20« - 274 - - 5"/„ DunauNcssUl.-Lose 109 sl. 257 — 263 — Serb.Präm.-Anl.p.iNUFr.«"/,, 95— lül — Unverzinsliche Lose. Vudap. Äasilila (Dombau) b fl. 2075 22 7!, NrediNusc 100 fl......4L4-— 474 — C>an,-Lose ,0 sl. K.-M, . . 1«— 155- Ofeuer Lose 40 fl......2l4 50 224'50 Palfs» Lose 40 fl. K,-M. . . '9, - 201-Nuten Kreuz, öst. Ges. v., 10 fl. 51 — 55— Roten Kreuz, ung, Ges. v., 5 si. 3U25 3225 Rüduls Luse 10 fl......--— — — Salm Uusc 40 fl. K.-M. . , 246— L5N-Tür!. lt.-V.-Anl.-Pram. Oblig. 400 Fr. per .Nasse . . . —— — — ditto per Medio . . . 18b — 18S — Gelb Na« Wicn« Kumm.-Lose V. I. 1874 486— 496 — Wrw.-Sch, d. 3"/„Pram,-Schuld, b.Äobc»lr,.«nst, 0 fl. . 404-^ 4UN- ÄnschlichraderEisb.i>00fl.K.-M. 2730 — 2750 — betto (lit, Ij) 200 fl. per Ult. 1010 — 1020 — Donau-Daiüpfjchüsahits-Gel.,1., l. l, priv.. 500 sl. K. M. . 878— »88 — Dux-VodcnbacherEisenb.400Kr, ü53- .'>f,'.,- — Ferdinand« Äiurdb. 1000 fl. KM. 5210 — 5>?«u-KasÄ>a» - Oderberncr Eiseuuahn 200 sl. S....... »U3— ÜN5-50 llemb. Vzern-Iasst, - Eis« »bahn- Gesellschaft, 200 fl, S. . 558- 55N-^ llloyd, üsterr,, 400 Kronen . . 417— 420 — Ocslcrr.«ordwestbahn,20Ufl.N. 45,9- 4 Staatseisenb, 200 fl, S, per Ult, 69575 69« 75 Südbahu 200 fl, S, per Ultimo III— 1IL — Südnurddeutiche Verbinbungsb. 200 fl. K-M..... ^01 — 405 — Transporlssrlcllschaft, internat,, Ä. O,, 200 Kronen . . . —— -- — Ungar. Westbahn (Raab-Graz) 200 fl. S....... 409— 411-— Wiener Lolalb.-Nlt.-Wes. 200 fl. —'— 200 — Vanten. Auglu Oestcrr. Nanl, 120 fl, . 295'— 29« — Bankverein, Wieurr, per Kasse —'— — — beüu per Ultimo 530— 531- - Bobenir,.Anst,,aNl,,öst,,3N0Kr. 10«9 - 1095 — Zeutr. «ud.-Kredb!,,öst,.200fl, 534— 5^0 — Kreditanstalt für Handel u»d Gew., 320 «r,, per Kasse , 64, 50 64250 betto per Ultimo «42 75 «4!! 75 «rcdi!ba»l, nna,, allg,, 200 Kr, 734 7s» 7!!5 7ü Tcpusilcnba»!, alls, , 200 sl. . 452- 45>t — Eölumpte - «rsellschaft, nieder- österreichisch!', 400 Kronen 591 — 5"4 — Giro il. Kasscnv., Wr., 200 fl. 455— 4<>0 — Hvpotheicnbi., üst.. 2N0Kr. 5"/„ 286— 288 — Länderbll»l,izst ,200 fl., p.Kasse------- —'— detto per Ultimo 437— 438 — «Merkur», Wechselstub.-Altien- Gesellschaft, 200 fl, , . . S09-— L>4- Ocsterr.-unn.Vanl, 1400 Kronen 17S<>— 17?»- Uniunbanl, 20« fl..... 5!U— 547- Uuiunbnnl, böhmische, 1NU fl, , 247-5« 24850 Verlchrobanl, allg., 140 fl, . 3^9 — 340 — Gelb is" Indllstrieunternehmunncn. Vlluncsellschaft, nlls>rm. üsterr., 100 !!........ 175'— ^7»^ Vrüxci- liuhlenbergbau Gesrllsch, 100 sl........ 888'— 6»ü- - Eilenbahuucrlchrs-'Aus!,, öslcrr,. ,00 sl........ 397-!'(> 400 " Eiscnbaluüu.-Leihn., erste, ,00 fl. 204- 207" »Elbl'mül)!», Papieriabril und Mrl,.«ele!!schaft, ,'w fl. . 181- 1»<- EleI!r..Gcs., allssöstcrr, 200sl, 892'— 898— Elcllr,Wcs,, intern,, 200 sl, . — — —— EIcl,i,.Aktien Ges., verci»is,te . 215'— "17 -Hintcrbcrner Pair.-, Ziiudh,-». Met.-Fnl'ril, 400 Krouc» . 1010 — 1020 ^ Liesinsser Brauerei 100 fl. . , 226— 2«8 — Montan Grs„ öst. alpine. ,00fl. 642 50 6435" .Puldi -Hütte'. TienelnuUtal,!- F. Alt.-GeseNschaft, 20« fl. 4235" 42b ^-Präger Eisenindustricgcselllchaft 200 fl........ 2410- - 2430— Rima-WuraiNi Salssu Tarjaner Eijenw 100 fl..... 53225 b»»'« Lalnu-Tari. Ltciuluhlen ,00 fl, 564— l>«7— 'SchlüneIM!ihl»,Papierf,,2U0fl, 802— 80s— «Vchodnica», A,-G, fur Petrol,- Industrie, ,'><><» Kronen , 413'— 417— «Sleyrermühl', Papirrsabrit u, ^erlanenesellschaft , . , 426'— 432— Trisailer Kuhleuw, Ges, 70 fl, 26ß— 269 — Tiirl, Tabalregienes, 200 Fr. per Kasse....... —-— —"^ detto per Ultimu «42 — 34«'— Wasfenf,-Gcs„ üstcrr,, 100 sl, , 6,!.- 624— Wiener Bausieicllschast. 100 sl, 150 — 151bl> Wicnerberaer Zi««elf..«lt.-Oes. 706- ?«2— Devisen. Nurzc 3«chic» und TcheckS. Amsterdam....... 19790 19810 Deutsche «anlplähc .... 117-10- ti? »» Italicuischc «anlplähc , . . 94-65 94'«l" London........ 23!»'40 23»-eb Paris......... 9510' "b'27^ Lt. Pctersbnrn...... 25175 2b2 ?»' Mrich und Vasel..... 9505 9b 2b Valnten. Dulatc»........ 11-31 l<^ 20-ssrauIlu-Slüclc..... 19-- 19'03 20-Marl-Stnclc...... 2340 23 47 Dc»!,che Reichsbanluutcn , . 117'0?l 117'2? Ilalienische Äauluoteu . . . 9485 »5'0b Nubcl-Nutc»....... ^-51'> 2'52 ^Xt»«n, K.o»«n «t«., Devl»«n un«i Valuten. »A- ^t»iKit» ««^V^«?