Wümwemtitm - Preise Für Laibach: Sa»»tShrig . . 8 fl. 40 kr. . • 4 „ 20 „ MEjLhrig . 2 „ 10 „ «Muttilch . . . — „ 70 „ Mit der Post: ««We 12 ft S-tWhri,............. 6 „ 3 „ ®B$ -rchrllüug in* Haut öfeätaj. SS kr., »ouatl. 9 fr. •laut« Kmatnern 6 K. Laibacher Redaktion Bahnhofgaffe Nr. 132. Expedition- & Inserate« Bureau: Longreßplatz Nr. 81 (Buchhandlung von Jgn. c. Kleinmayr & Fed. Bamberg.) Anonyme öitttreitnngrn «erden ntdCt tniitffiiittgt; S'taenfcritJte m<6t jarätfgdrnbrt. JnsertionSpreise: Für die einspaltige Petitzeile A 4 kr., bei zweimaliger Einschaltung ä 7 tr., dreimaliger ä 10 kr. Kleine Anzeigen bis f> Zeilen 20 kr. Bei größeren Inseraten und öfterer Einschaltung entspro chender Rabatt. ' *' , 'ME 9k. 282. Donnerstag, io. Dezember 1874. — Morgen: Damasus. 7. Jahrgang. Der Nothstmd der llnlttlraincr war in der Sitzung des Abgeordnetenhauses vom letzten Freirag bei der Specialdcbalte über das Erfordernis des Ministeriums des Innern Gegenstand eines MeinvngstauscheS zwischen den Abgeordneten Pfeifer und Langer einerseits, welche einen wilderen Vorgang bei der Stcumintrcibung in den von Elementarschäden betroffenen Districten befürworteten, und dem Minister des Innern, Freiherr v. Lasser, andererseits, dir ausführte, daß Steuer-Nachlässe im angedeuteten Falle sogar im Gesetze begründet seien, daß aber auch Vorsicht noth thue, bevor man StaatShilse eintreten lasse. Wir lassen die betreffenden Reden nach dem stenographischen Pro tvlvlle hier folgen. Abgeordneter Pfeifer sprach: Meine Herren! Ich möchte mir Ihre Geduld Qnf nur wenige Augenblicke erbitten. Bekanntlich ift im „Bergangenen Jq^re ein großer Theil von Untcrtratn durch rin fürchterliches Hagelwetter, welches einen Schaden von über 1.700,000 st. im Gefolge halte, verwüstet worden, und hat dieses Haus in seiner Sitzung vom ‘20. März l. I. in Würdigung fcitscs Unglückes eine Subvention von 30,000 fl. zur Verkeilung an die Nolhleidenden gewidmet, wodurch manche Thräne getrocknet und viele Familien von bitterster Noth gerettet wurden. In Anbetracht der von mir bei der damaligen RothstandSdebatte in kurzen Abrissen vorgebrachten außerordentlichen Verheerungen an Acker, Wiesen-und Weingartenland ist es auf der Hand liegend, daß insbesondere die letztgenannten Kulturen in einem Jahre sich nicht erholen, geschweige denn einen Ertrag abwerfen konnten. Leider ist die Aussicht auf »in Erträgnis in noch weitere Ferne gerückt, nachdem im August dieses Jahres eine nahezu ebenso furchtbare Katastrophe über einen Theil des bereits im vorigen 3ohre verwüsteten, überdies aber auch über neue Districte hereingebrochen ist. Zu diesen Elementarereignissen, deren Hinton. Haltung leider nicht in menschlichen Händen liegt, gesellen sich noch andere misliche Verhältnisse, welche den Wohlstand nach und nach untergraben und die VrvSlkerung einer totalen Verarmung zuzuführen drohen, daher ich als Vertreter der in Rede stehenden Wahlbezirke es für meine Pflicht erachte, die Aufmerksamkeit der leitenden Kreise auf diese Gala-^tät zu lenken. Schon seit nahezu drei Jahren herrscht im be» ^barten Kroatien mit geringer Unterbrechung die j jjberpeft; die Gefahr der Einschleppung derselben J£ft*t schwer auf der Bevölkerung der Grenzbezirke , schkrnembl und MötUing, weil die Contumazvor-jungen es verwehren, daß dieselbe ihre Ober der Aenze gewonnenen eigenen Futtervorriithe herüber* wffe, daher daS Heu in den meisten Fällen zu gründe geht; infolge dessen und weil die Insassen ungenügende Weiden- und Wiesenflüchen besitzen, müssen sie ihren Viehstand unter den zum gewöhnlichen WirthschllftSbetriebe nothwendigen Bedarf herabsetzen, ja in nicht seltenen Hüllen sich desselben um jeden Preis entledigen, weil unter diesen Umständen auch Viehmärkte nicht obgehalten werden können. Auch die politischen Bezirke Gurkfeld und Rudolfswerth werden durch zeitweise Einstellung von Viehmärkten nicht unbedeutend geschädigt, überdies noch von ändern Plagen heimgesucht. Die Insassen der am Gurkflusse gelegenen Ortschaften erfreuten sich bis in die Sechziger-Jahre im ganzen Unterlande einer nahezu beneidenswerten Wohlhabenheit; derzeit befinden sie sich in den drückendsten Verhältnissen, weil seit mehreren Jahren die Überschwemmungen ihnen wiederholt die Fechsungen vernichten und bewirken, daß die Felder nm bestellt werden müssen, die Wiesen versauern und die frühem Kulturen nicht mehr gedeihen können. Die Regulierung des Gurkflusses würde bei den wen'gtn Serpentinen nicht eben bedeutende Kosten verursachen, wobei mindestens 15.000 Joch üppigsten Wiesen, und tiefgründigsten Weizenbodens einer regelrechten Kultur wieder zugänglich gemacht würden. Auch der Savestrom reißt zwischen Gurkfeld unb Jesseniz fruchtbares Land ein; daher die dem Vernehmen noch schon bevorstehende Regulierung der Sove unter Gurkfeld von besonderem londwirth-schoftlichen Nutzen für dos Land fein würde. üitier auch die finanzielle Krise äußert ihre verheerenden Wirkungen bei uns bis in die untersten Volksschichten; der kleine Londwirth kann seine ohnedies unbedeutenden Vorriithe an Wein nicht an Mann bringen, weil danach infolge der höchst ungenügenden Communicalion und des herrschenden Geldmangels keine Nachfrage besteht. Zwar umfaßt unsere Weinproduction nahezu an 18,000 Joch Weingärten; allein von einzelnen Weingebirgen hat man bis zur nächsten Eisenbahnstation ein paar Tagereisen, daher die Weinkäufer ihren Bedarf an Wein aus den der Eisenbahnstation näher gelegenen Gegenden beziehen. Da wir feit dem Jahre 1870 in Unterkrain — mit geringen Ausnahmen des heurigen Jahres — nur Mißernten zu verzeichnen hatten, welche sogar Hungcrtnolh befürchten ließen, so ist bas Ausbleiben dieses unheimlichen Gaste« nur dem Umstande zu verdanken, daß einerseits die Servitutsberechtigten aus ihren Aequivalentswaldungen das schlagbare Holz verkauften und mit diesem Erlöse ihre kärgliche Existenz durchfristeten, andererseits aber bie Bevölkerung durch Holzarbeittn ihren notdürftigen Erwerb in Kroatien und Slovonien fand, welche Quelle aber seither bei dem gänzlichen Dar-nieberlitgen aller wirtschaftlichen Unternehmungen versiegt ist. Die ZufluchtSnahme zu Darlehen bietet wenig erfreuliche Aussicht, indem das einzige Ereditinstitut des Landes, die Laibocher Sparkasse, nur auf ben ersten Satz Darlehen gewährt. Wird nun einem Creditsuchenden ein Darlehen von der Sparkasse bewilligt, so wirb ihm natürlich erst nach burchge-führter bücherlicher Sicherstellung des Pfandrechte» und Einlegung der dieefälligen Schuldurkunde bei der Sparkasse die Valuta flüssig gemocht. Do« Alles kostet sehr viel Geld und sehr viel Zeit. Mir ist ein Fall — dessen Richtigkeit actenmäjjig nachgewiesen werden kann — bekannt geworden, daß einem Darlehenswerber sein Jntabulotionsgesuch wegen irgend eines Formfehlers erst noch sechs Monaten obweislich beschieden wurde, daher demselben nichts Anderes übrig bleibt, als in feiner Noth das Gesuch eilig zu verbessern, dasselbe nochmals einzubringen und nochmals sechs lange Monate auf die Erledigung zu warten. Das sind, meine Herren, gewiß gräßliche Zustände und dürften solche in anderen Ländern kaum Vorkommen. Wie nun ein Theil der so arg geschädigten Bevölkerung bis zum kommenden Frühjahre feine Existenz durchbringen wird, ist eine hochernste Frage; man mag in den beschädigten Districten von Hous zu Haus gehen, so wird man höchstens ein paar Metzen gelbe Rüben und etliche ungenießbare Kartoffeln finden: daS hohle Gespenst des Hungers ist mit allen seinen Schrecken vor der Thür! Angesichts dieser Nothloge wird der Bevölkerung — um dos Maß der Leiden voll zu machen — noch die bittere Pille der ©teuerejcecutionen nicht erspart. Es ist mir mitgetheilt worden, daß das Steueramt Rudolfswerth in der jüngsten Zeit 60 GrundbuchSextrocte bei bem dortigen GrunbbuchS-omte unfertigen ließ, um ebenfoviele Feilbietungen einzuleiten, obwohl boch bekanntlich dreijährige Steuerrückstände die Priorität vor fämmtlichen Satz-posten genießen. Unter diesen 60 Grundbuchsextrocten befinden sich 29 von Realitäten aus den beschädigten Districten. In der Ueberzeugung, daß eine solche Härte in den Intentionen einer humanen Regierung nicht liegen kann unb in der weiteren Ueberzeugung, daß bie Landesregierung bereits über bie betrübenden Verhältnisse Unterkrain« an bie hohe Regierung Bericht erstattet hat, erlaube ich mir, die Aufmerksamkeit der hohen Versammlung auf bie in Unter» krain herrschenden drückenden Verhältnisse ohne alle Ausschmückung und wahrheitsgetreu zu lenken, und ich glaube, daß die häufigen Elementarunglücksfälle es gebieterisch erheischen, dem drohenden Nothstonde auf jede mögliche Art, fei es durch Schaffung von Arbeit oder burch Subventionierung, abzuhelfen. Dos Volk in feiner verzweiflungSvollen Lage erwartet zuversichtlich eine Abhilfe; daher möchte ich der Regierung bringenb empfehlen, bie zwangsweise Steuereintreibung in ben burch Elementarereignifje in ben Jahren 1873 und 1874 arg geschädigten Gemeinden der politischen Bezirke RudvlfSwerth und Gurkfeld bis auf weiteres zu ftfticrcn, die zur Behebung dcs drohenden NothstandeS geeigneten Maßregeln zu treffen und demnächst zur verfassungsmäßigen Behandlung vorzulegen. Präsident: Ich habe nicht vernehmen lötmen, ob der Herr Abgeordnete einen Antrag gestellt hat? Abgeordneter Pfeifer: Ich habe keinen Antrag gestellt, sondern nur die Regierung auf die traurigen Verhältnisse Unterkrains aufmerksam gemacht, damit rechtzeitig Abhilfe geschaffen werden könne. ____________________(Schluß folgt.) Politische Rundschau. Laibach, 10. Dezember. Inland. In der Montagssitzung des Abgeordnetenhauses erfolgte zunächst die Wahl des Ausschusses für den Antrag des Abgeordneten Wildauer auf Erlaß eines Rcichsgefetzes über die Schulaufsicht. Die Ultramontanen haben nicht unterlassen, ihrer Feindseligkeit gegen diesen Antrag wie bei dessen Begründung so auch diesmal Ausdruck zu geben. Sie haben sich der Wahl für den Ausschuß enthal en. Das Haus setzte hierauf die Debatte^ über den Staatsvoranschlag für das Jahr 1875, und zwar zunächst bei den noch nicht erledigten Positionen des Finanzministeriums fort. Sodann kam daö Erfordernis des Cultus- und Unter« richtsministeriums zur Verhandlung. Wie zu er» warten, waren es hauptsächlich die Durchführung der konfessionellen Gesetze und die Sprachenfrage, welche eingehend discutiert wurden. Abg. Wurm wirft dem Unterrichtsminister vor, daß er mit dem Nationalitätsprincip coquettiere und gleichwohl die nordslavischen Provinzen durch die Schule germanisiere! Göllench wünscht, daß die Regierung auf confeffionellem Gebiete dieselbe Energie wie aus den anderen Gebieten entfalte. Razlag spricht für die Freiheit der Landessprachen. Ruß wirft dem Cultusminister die laxe Durchführung der confefsionellen Gesetze vor und bespricht den bekannten Ministerialerlaß an die Decanate der Universitäten. Kussy spricht von der Verwahrlosung der geistigen Interessen der slavischen Bevölkerung Oesterreichs. Fux hebt die Fortschritte des Unter« richlöwesens hervor und wünscht die Trennung der Agenden des Unterrichtes von jenen des CultuS« Ministeriums. Zugleich polemisiert er gegen die Aus« führungen WurmS. Er erklärt schließlich, er werde gegen die für die Jesuitenprofessoren in Innsbruck ringestellten Gehalte, sowie gegen die Dotation des lemberger TechnicumS stimmen. Der Schluß der Debatte wird abgelehnt. Der Abg. Vitezich sagt, die Slaven Istriens werden gegen die anderen Nationalitäten zurückgesetzt. Der Abg. Heinrich ist für die Vorlage, wünscht jedoch mehr Aufrichtigkeit von der Regierung, damit man einmal wisse, ob und wie man die confefsionellen Gesetze durchführen werde. Als Generalreduer sprachen Bärnseind, welcher nichts für die Volksschule bewilligen will, weil darin die Kirchenfeindlichkeit gepredigt werde, und Hoffer, welcher den Vorredner bekämpft und das Aufsichtsrecht des Staates über die Schulen gewahrt wissen will. Hierauf folgt Schluß der Generaldebatte. Die Berathungen über das Kriegsbudget für das Jahr 1876 sind im Reichs-Kriegsmini-fterium nahezu vollendet. Im ganzen Großen lehnt ftch der Voranschlag an die Ziffern des Budgets für 1875 an. Im Extraordiuarium hat sich die «negsverwaltung, angesichts der augenblicklichen wirtschaftlichen Lage des Reiches, in die denkbar möglichste Anspruchslosigkeit gefaßt. Die Einstellung eines Betrages zur Beschaffung neuer Geschütze wird sich aber hier als unausweichlich zeigen. Im or» ientltchen Erfordernisse dürften nur zwei Titel eine mahige Eihöhung aufweisen: Generalstab und 7° annschastekosl. Elfterer soll schon im Frieden auf vr^vorgeschriebenrn Kriegsstand gebracht werden. ben zweiten Punkt betrifft, schreibt die „Wehr« zeitung" so ist eS eine auch schon von den Delegationen längst anerkannte traurige Wahrheit, daß sich die Subsistenzverhältniffe unserer Mannschaft in einer Situation befinden, welche deren endliche Besserung zur ersten, ja zur heiligsten Pflicht des Kriegsministers machen. Ausland. Der auf Bismarcks Initiative beruhende Beschluß, die für den Gesandten beim heiligen Stuhle in den Etat eingesetzte Position zurückzuziehen, soll nach des Kanzlers eigenen Worten als eine Antwort auf die Gerüchte erscheinen, wonach die preußische Regierung wegen Beilegung des Kirchenstreites in Rom zu unterhandeln suche. Die Versailler Nationalversammlung hat sich in den letzten Tagen mit dem Gesetz über die F r e i -gebung des höheru Unterrichts, wodurch die Errichtung von sogenannten katholischen Universitäten ermöglicht werden soll, beschäftigt. Vergebens versuchten Paul Bert und Challemel-Lacour der Kammer begreiflich zu machen, daß die Freigebung des höheren Unterrichtes nur den lieber» griffen der katholischen Kirche Vorschub leiste, die Nationalversammlung beschloß trotzdem, aus die zweite Berathung des Entwurfes einzugehen. Ehal-lemel-Lacour erregte durch die Aeußerung, daß Europa bald in Frankreich den Kämpen des Syl-labuS erblicken wem, die Entrüstung der monarchischen Deputierten. Die reactionäre Presse ist blöde genug, diesen Deputierten der Bundesgenossenschaft mit dem „Landesfeinde Bismarck" anzuklagen. Dem „Eoenement" zufolge wird die Nationalversammlung sich vom 19. Dezember bis zum 9. Jänner vertagen. Das linke Centrum hat übrigens beschlossen, die Initiative zur Wiederaufnahme der Debatten über die konstitutionellen Gesetz: dem rechten Centrum zu überlassen, doch wird das linke Centrum, falls die Orleanisten hiemit lange zaudern sollten, am 15. Jänner den Antrag Casimir Pöriers wieder ausnehmen. Am 7. d. sollte in der Kammer vonscite der Regierung eine Preß-gesetzvorlage eingebracht werden, mit deren Annahme die Aufhebung des Belagerungszustandes zusammenfallen soll. ' Zur Tagesgeschichte. — Kaiser Franz und der Kapuziner. Die Mutter deS kürzlich verstorbenen Erzherzogs Karl Ferdinand war als geborene Prinzessin von Naflau evangelischer Religion. Sie starb noch bei Lebzeiten ihre» Schwagers, des Kaisers Franz. Es warben btt gewöhnlichen Vorbereitungen zur Beisetzung derselben in der Kapuzinergrnft getroffen. Da erschien der Kapuziner-Guardian beim Kaiser und machte ihn aufmerksam, daß ber Convent nicht in ber Lage ist, die Erz. Herzogin, bie bet evangelischen Kirche angehört, in bie kaiserliche Gruft aufzunehmen. Ohne irgend ein Zeichen der Opposition sagte bet Kaiser mit Ernst: „Nun, wissen Sie, lieber Guardian, eS ist schon möglich, daß Ihr Convent meine gute Schwägerin bei sich nicht will, aber meine liebe Schwägerin bleibt bei un« wie sie im Leben unter uns war, und ich werde heute noch Einleitungen treffen, mit meiner Familie von Ihnen au?zuziehen und eine eigene kaiserliche Gruft zu bauen, damit wir niemanden eine Verlegenheit bereiten." Nach ganz kurzer Frist soll der Guardian den Beschluß des Convents bevoiest dem Kaiser vor« gelegt haben, daß er sich zur Ehre rechne, ben Leichnam der Erzherzogin bei sich aufzunehmen! — U»behobene Treffer. Der in Wien erscheinende „BerlosungSanzeiger" gibt in seiner jüng-sten Nummer bekannt, baß außer vielen «»behobenen Ircffem der Windischgrätz-Lose auch zwei Haupttreffer zu je 20 000 fl., ein Treffer zu 2000 fl. und ein anderer zu 1000 fl. noch unbehoben stad. verbient erwähnt zu werben, baß zahllose im Depofltenamte rnhenbe Obligationen unb Lose von Stiftungen, Erb« schasten und Minderjährigen gar keiner Revision unter« zogen werben, wodurch nur allzuoft Zmfenverluste und Verjährungen zum Nachtheile des betr>ffenden entstehen; Nachschlagebilcher Uber alle existierenden Lose führt in Graz die R prüsentanz de« Bankhauses Nyiirai unt> Comp., bei der sich der Losbesitzer Einsicht Über die bereits qeioienen ?o(e verschaffen können. Local- und Provinzial-Ängelegenheiteu. — (Kammermusikabende.) Der Schluß der Subscription für biele in 3lu*sti)t stehenden 21 beule indct mit bem Ende dieser Woche statt. DaS Unternehmen, welches ein gewiß sehr löbliches und unseren, musikalischen Verhältnissen zur Zierde gereichendes ist, verdient die vollste Theilnahme und Aufmunterung venseite unseres PublicumS umsomehr, als eS geradezu ein Opfer genannt werden muß, welches die dabei activ Betheiligten bringen. Er ist sehr, zu wünschen baß sich diese Kammermusikprovuctionen auch bei unS, io wie in ben meisten Städten, denen es nicht an einem kunstverständigen Publicum mangelt, in Permanenz erklären; eS wäre jammerschabe wenn ein derartiges, reilich mir auf den wahren Sinn für das Schöne und Eole berechnetes Unternehmen aus G-üaden in die Brüche ginge, bie einen bedauernswerten Rückschluß auf unsere musikalischen Zustände, bie man nicht selten als entwickelt rühmen höct, gestatteten. — Der erste PcoductionSabenv ist, wie uns mitgetheilt wird, auf den 26. b. M. sestzestellt worden. — (DaS Concert Zarnara-Schmidt-ler-Sprtzer) wird wegen in der Familie Zarna« ra's eingetretener Krankheit nicht am 15. d. M, sondern im Verlause des Monat» Jänner 1875 stattfinden. — (Stand der DiphteritiSepidemie) vom 26, November bi» inclusive 2. Dezember 1874. Vom letzten Ausweise find in Behandlung verblieben 16, seither zugewachsen 7, genesen 11, gestorben 3, in Behandlung verblieben 9. Im Elisabeth-Kinder» spital waren am 26. November 7 in Behandlung verblieben, von diesen sind 2 genesen und stehen noch gegenwärtig 5 in Behandlung. — (Spende.) Herr Heinrich Skodlar, Privatier in Graz, hat für ven tcain. Schulpsennig 50 fl. gespendet. — (Preöirenfeier in Wien.) Der akademische Verein „Slovenija" veranstaltet am 12. Dez. I. I. in der Pilz'ichen Bterhalle in Wien eine Pre-litenfeiet. Das 16 Nummern umfassende Programm wird von einet Festrede, gesprochen von Herrn Slanec, eingeleitet und umfaßt Chöre, Solo's, Quartette, 8 cd« mit Pianobegleitung u. s. w. — (Einer der drei Selbstmordversuche macht.) Terzko, ein gebürtiger Krainer unb ehemaliger Hörer der Theologie, war in Klagenfurt als Postpraktikant bedienstet und hat, gedrängt von Gläubiger» in Marburg, diesen mittelst Postanweisungen auf Marburg mehr als 400 fl. gezahlt, welchen Betrag er der Postkasse nicht zu ersitzen vermochte, daher bei einer bevorstehenden Sconttierung sich flüchtete und drei Selbstmordversuche in einer Viertelstunde wagte, welche jedoch alle mißglückten; der Pistolenschuß verwundete nur ungefährlich, ein Schnitt in die Pulsader mißlang, und als er darauf in die Drau sprang, zog ihn ein Fischer au» bem Wasser. Die SchwurgerichiSverhanbluug g<9ea Terzko wirb Mitte Dezember in Klagenfurt statifia^n. — (Dr. Razlag Uder die Pflege de» slovenischen Idiom».) Während bie nationalen Wortführer im R-ichSrathe nicht müde werde», daS alte Klagelied Über Germanisterung ber Schulen anzustimmen und trotz der alle Jahre wiederkehrende» staatlichen Opfer für nationale Schul-«> die Regierung der Ungerechtigkeit und Parteilichkeit aimagen, während sie noch immer nicht voa den alten Marotten zutückze-kommen find, die Schule al» Mittel im Nationalitü* tenkampse und nicht al» Selbstzweck zu betrachten, ist eS wohlthuend, in Dr. Razlag einmal einem nationalen Redner zu begegnen, der voll Versöhnlichkeit und Verständnis für ba« Bildungsbedürfnis bet Zeit, fein Begehren nach umfaff-nderet Pflege des flovcnisch-iöt;;ifchen Jviom» an den Mittelschulen KrainS und an ber Grazer Hochschule nicht mit ben sonst üblichen I wectiven unb tiuisällen auf bie VerfaflungSpartet motivierte. Auch Razlag trat mit aller Wirme $« gunsten der flooeüischen Sprache als UaterrtchiSsprache «in und erzielt« mit seinen AnSführnnge» eine ungleich symphalhischere Wirkung, als sie je bei einem solchen Anlässe von einem Redner irgend einer nationalen Fraktion erreicht wnrVe. Dem Wunsche nach V-rmch tung der slovenischen Borträge an der Grazer Hoch-schule und der größtmöglichsten Berücksichtigung d-S Slovmischen an den Mittelschulen wird gewiß willfahrt werden, denn dos HiuS hat die maßvollen und von hoher Achtung vor der Wissenschaft zeigenden Ausführungen des Redners mit ungetheilter Zustimmung ausgenommen. Gewiß werden seine Worte den Interessen der Siovenen ungleich mehr nützen als alle die hohlen Declamationen der Vitezich, BrZajak und Consorten. Wir lassen nun die Ausführungen RazlazS hier folgen: „Dre Wiffenschast ist überall ein Gemeingut der ganzen Menschheit, und Ausgabe der vorgeschrittenen Völker ist es, liebreich den Zurückgebliebenen nachzuhelfen. Dre Volksschule soll allen Staatsbürgern zugänglich sein, denn die Mehrzahl hat nicht Gelegenheit, höhere Un* terrichrsanstalten zu besuchen; sie soll jene befähigen, durch Selbstunterricht sich werter auSzubilden; st- wird sich daher bei allen Nationen nach den @igenthliml\ch> teilen derselben zu richten haben. WrS die Mittel« schulen anbelangt, so sollen dieselben zu der Hochschule eine Brücke bilken, und da jede Sprache nicht Selbstzweck, sonder« nur Medium zur Kultur ist, so muß die Mittelschule in einem polyglotten Staate auf eine solche Weise eingerichtet sein, daß sie die natürliche Stufenleiter von der Volksschule zur Hochschule bietet. In O-sterreich ist in dieser Beziehung nicht Überall mit gleichem Maße gemessen, und doch kann mau behaupten, daß die Völker Oesterreichs für eine Vermehrung der Mittelschulen gerne die Kosten tragen würden. Auf die Hochschule Übergehend, weist Reimet »ach, daß sich insbesondere an der grazer Univeifuät d-S Bedürfnis herausstellt, daß einige Vorträge in Ilvv-nifch. illyrischer Sprache gehalten werden. Von bcher kultureller Bedeutung wäre dies auch aus dem Grunde, weil in der Herzegowina und Bosnien auch die slovenisch - illy rische Sprache die Müller spräche ist und im ganzen Süden von Cattaro bis Graz keine andere als die grazer Umoeisliät bestehe. Werde den Slaven ein gleiches Maß für Recht, Bildung und Freiheit zu Theil, so werde das patriotische Bewußtsein erstarken. Er spreche seine Bedenken nicht auS Furcht vor Germanisi-rung au«, sondern weil er weit Schlimmeres befürchte, tiemlich die kulturelle Niederhaltung der Slaven Oesterreichs, und die» liege weder im Interesse der Dyiastie noch im Interesse des Vaterlandes. Würde man, fährt Redner fort, an der grazer Universität für die praktischen Gegenstände, z. B. Gerichtsordnung, Straf-prozeßordnung, einen Theil des Strafgesetzes außer Streitsachen, eigene Lehrkanzeln haben, so würde dem Bedürfnisse damit obgeholfen, die Wiffenschast aber gar nicht verkürzt werden; die jungen Leu!« würden sich für die praktische Arbeit dadurch befähigen können, daß sie i* der erforderlichen Sprache die nßihige Uebung haben. Hessen wir daher, daß eS in Oesterreich Män« uer gibt, welche nicht nur nach halben Berechnungen borgehen, sondern die auch ein warmeS Herz haben für Oesterreich und feine verschiedenen Brudervölker. Öebrigene werde ich gerne für das beantragte Unter« Lichts-Erfordernis stimmen; ich würde im Interesse «et Bildung auch für das Doppelte stimmen eingedenk des Spruches: .Unwissenheit ist dir kostspieligste Sache Welt." (Bravo!)___________________________________ Witterung. Laibach, 10. Dezember, nnx der Nacht von 10 bis 12 Uhr Gewitter mit Sturm Wegen aus S.-W. anhaltend. Heute bewölkt, schwacher tni» ne. Temperatur: morgens 6 Uhr +20“, nach- 2 Uhr + 4 7 ° G. (1873 - 2 8«. 1872 + 9 4«) ber«L° weter 72196 Millimeter DaS gestrige TogeSmittel bpr" *,rralllr + 1'0°, um 15" über dem Normale; fleflrige Niederschlag 7-45 Millimeter Regen. Angekommene Fremde. _ «m 10. Dezember. ; S«mlt Uifii. Gromann, 1. I. Commisfär und Generaliiispector der öfter. Eisenbahnen, Löwilh, »wsenberg und Inst, Reisende, Wien. — Knntara, Äfm , Agram. — Globocnig. Gewerksbesitzer, Eisnern. — Köster, Reisender, Brünn. — Kiilhamer, Ingenieur, Cilli. — Wretschko, k. k. Landesschulinspector, Graz. — Kauscheg, Stein. — Kocianiii, Privatier, Triest. Hot*l Elel'ant. Fraucelj, Triest. — ltlcar, Pfarrer, Michlstätten. — Simon, Hopfenhändler, Sängerberg. — Hiller, Reisender, Wien. Ilotel iiurnpa. Kümerer, Kfm, Wien. — Münz, Ingenieur, Littai. Molireii. Fischer, Expeditor, Hrastnig. — Klebelsberg, Expeditor der Südbahn, Villach. — Modiz, Bes., Oblak. Bulertselier Hol". Dr. Vasii, k. k. Bezirksarzt, Treffen. — Dr. Lukau, Wundarzt, Beith. — Gnlii, Hdlsm., Sessana. ftntoer yi»u OeüScrreleli. Jaklic, St. Martin bei Littai. Sternwarte. Jaksche, Rob. — Nosfan, Lederhändler, Reifniz. Verstorbene. Den 8. Dezember. Julie Planlar, Kutscherstochter, 61/» I., Elisabeth - Kinderspital Polauavorstadt Nr. 67, Lnngenlähmung. Den 9. Dezember. Bictoria Sorik, k. k. pens. Hauptmannskind, 31/» I., Stadt Nr. 77, Rachenbräune. K k. Garnisonsspital vom 22. bis incl. 28. November. Leopold Ogrizek, Zugsführer des 53. Jnf.-Regimentes, Lungemuberculose. Lebensmittel-Dreise in rraibach am 9. Dezember 1874. Weizen 4 fl. 90 kr.; Korn 3 fl. 50 kr.; Gerste 3 fl. 10 kr.; Hafer 2 fl. — kr.; Buchweizen 3 fl. — kr., Hirse 3 fl. — kr., Kukurutz 3 fl. 50 lt., Erdäpfel 2 fl. 40 kr., Fisolen 5 fl. 60 kr. pr. Metzen; Rindschmalz 53 kr., Schweinfett 46 kr., Speck, frischer, 32 kr., Speck, geselchter, 44 kr. pr. Psund; Eier 4 kr. pr. Stück; Milch 10 kr. pr. Maß; Rindfleisch 29 kr., Kalbfleisch 26 tr., Schweinfleisch 28 kr. pr. Pfund; Heu 1 fl. 30 kr., Stroh 95 kr. pr. Zentner; hartes Holz 6 fl. 80 kr., weiches Holz 5 fl. — kr. pr. Klafter. Theater. Heute: Wilds euer. Humoristisch-dramatisches Gedicht in fünf Acten von Halm.__________________________________ Telegramme. Wien, 9. Dezember. Abgeordnetenhaus. Die ©pcctaioebmtc über das Unterrichtsbudget wurde sortgisctzt. Der Unkerrlchtsminister widerlegte in längerer, beifälligst aufgettommener R-de die gegen die CultuS- und Unterrichtsocrwaltung vorgebrachten Bedenken und «Hätte, daß die confefftoncüen Gesetze ihrem vollen Wortlaute nach strenge und energisch durchgeführt werden. Die bezüglichen Ausschußanträge werden angenommen. Die im Laufe der Debatte gestellten Anträge auf Bestreitung btt Auslagen für den Religionsunterricht aus dem Religionssonde, betreffs Betheilung der Seelsorgepriester einvernehm-lich mit den Ordinariaten und Streichung der Gehalte für die Jesuiten-Profrssoren in Innsbruck von 1. Oktober 1875 an, werden dem Budgetausschusie zugewiesen. AbendS Sitzung. Wien, 9. Dezember. ReichSrathS-Abendsitzung. In der fortgesetzten CultuSbudgetdebatte beantragt Kronawetter eine Resolution wegen Aushebung aller theologischen Facultäten. Nachdem noch mehrere Redner gesprochen, erklärt der Unterrichtsminister unter großem Beifall dcS HauscS, die Regierung sei zur Ueber« zeugung gelangt, daß wohl mehrere Universitäten wünschenSwerth, aber nur die Gründung einer Universität nothwendig fei, nemlich in der Bukowina, welches Land stets treu zu O-sterreich gestanden und gewiß die Mittel verdiene, die zur höchsten Ausbildung in der Wiffenschast führen; auch politisch sei diese Universität geboten, welche in Oesterreich die politische Mission im Osten zu erfüllen hat, unter dem Schutze und der Hilfe deutscher Wiffenschast. Der Kaiser ertheilte bereits die Ermächtigung zu sofortigen einleitenden Schritten zur G-ündung dieser Universität. Die verhandelten Titel des Cultusbuvgets wurden nach den Ausschußanträgen angenommen; auch die fchr bestrittene Post für da« Icmbtrger Po« lylechnicurn bewilligt. Schließlich wurde der Anitas Schaup» angenommen, die Hochschule für Bodenkultur bau tickabaumtniftcrium zu überweisen. Berlin, 9. Dezember. Prozeß Arnim. Um halb 11 Uhr wird die Gerichtsverhandlung eröffnet. Angeklagter nimmt auf der Anklagebank Platz; am Vertheidigertische befinden sich Munckel, Dockhorn, Holtzendorf. Der Vorsitzende theilt mit, der Gerichtshof habe in der vorangegangenen nichtöffentlichen Sitzung beschlossen, die O:ff:ntlichkeit nur für Verlesung der auf die Kircheripolitik bezüglichen Aktenstücke auszuschließen. Nach Verlesung der Anklage durch den Staatsanwalt und einer lebhaften Debatte zwischen diesem und der Verteidigung über den von der letzteren eingebrachten Competenzeinwand wird die Sitzung von halb 2 bis 3 Uhr vertagt, wo dann der Gerichtsbeschluß über den Competenzeinwand verkündet wird. Bei Wiederaufnahme der Sitzung verkündet der Vorsitzende den Gerichtsbeschluß, wonach der Einwarid der örtlichen Competenz unstatthaft fei, weil derselbe nicht schon bei der ersten gerichtlichen Vernehmung geltend gemacht worden, daher sei in den materiellen Theil der Anklage cinzugchen. Beim Angeklagtenverhör erklärt Arnim sich nicht schuldig und bleibt bei den Aussagen der Voruntersuchung; er bestreitet die DiS-ciplinargewalt des auswärtigen Amtes über in DiSpo« niblität versetzte Botschafter. Sodann folgt Einvernehmung von Sachverständigen. Nächste Sitzung moraen. Wiener vörse vom 9. Dezember. Staatsfonds« Geld Ware Pfandbriefe. »elb Ware Sperc. Reute, üst.Bav. 69 60 69.70 Sflß. öst. Bod.-Credit. 96- 96.50 bto. bto. öst. in Silb. 74.70 74 85 bto. in 33 I 86.- 86.50 '3o[c vov 1854 .... dofe von 1860, gange Lose von 1860, Krnf! 104.25 104.75 Nation. ö.W 94.50 94.70 119.50 110.- ttng. Bod.-Sreditanst. 87.- 87.50 1X5.25 115.50 prämtrnsch. V. 1864 134- 134.50 Prioritäts-Obl. örandentl. - Obi. s^ranz-IosefS-Bahn . Oest.-Norbwestbahn. 100 — 94.40 100 25 84.65 Stebeubürg. 75.80 Siebenbürger 79.- 79.25 76 - StaatSbahn 13876 139.— Ingarn 77.£0 78.— Sübb.-Ves.zn 600 Fr. bto. Bon- 1C9.S0 220.60 109 60 221,56 Aetien. Lose. Lnglo-Bank 141.50 141.75 Tredit-L 168.- 168.50 tredit anstatt . . . . *35.75 *36.— RlldolsS-8 13.- 13.50 vepofitenbank . . . . LScompte-Anstalt . . frtanco » San! 875 -56 50 885.-t6 75 Wechsel (3STOon.) Handelsbank . . . . . ItationalbanE . , . . Oefi. Bankgesells. . . Union - Bank .... vereinSbank SerkehrSbank 72.25 *•96. -194 -114.75 SO.— 104 75 72 50 997. 195 — 115.-1:0.25 105 2 SngSb.loofUffibb.®. iftanlf. lOO fl. „ „ Hamburg eoubon 10 Pf. €>t«L Sari» 100 graue» . 92 20 92 30 53.90 llO.oö 44.10 92 40 92 50 63.95 110.80 14.20 Llföld-Bahn 139.— 140 - Mauern. rarl-Ludwig-Bsdn. . tait. «ttsadeth-Bühu. 244.25 244 75 lt-5.— 196 8alf.$tflnv®acaten. ä0»{#tauc8(lä4 . . . 5.84» 5.25 5 Kais. Franz-IosefSb.. 1S6.50 187 50 8.895 8.90- Staatöbahn . . . . 30 7.50! 308 50 Lreuß. ÄaflcnfÄeine. 1.63 »o 1.63" Südbahn m.7ö|l30 25 6Ub« 105 80 1059 Lelkgrapbisckrr Curtbericht am 10. Dezember. Papier-Rente 69 60 — Silber-Rente 74 90 — 1880er StaatS-Anlehen 10970 —Bankaktien 996. — «cedit 23K50 - London 110 55 — Silber 105.70 — K. k. Münz-Ducaten —■ M.Franc». SAcke 8-89'/,. Dkffcntlichcr Dank. Herr Heinrich Stobtar, Privatier in Graz, hat dem krainischen Schulpsemiig 50 fl. gespendet, wofür dem edlen Geber vom gefertigten Eoiuite der ergebenste Dank hiemit öffentlich ausgesprochen wird. (772) Laibach, 10. Dezember 1874. Das Comitv des krain. SchulpfennigS. Die Wechselstube des Rudolf /ln*, Graz, Satfftrofjc Nr. 4, wird hiermit zur Besorgung aller in das Wechslergeschäft einschlagenden Aufträge bestens empfohlen. (462-94) Ämnmcmultfiafocndc von ‘ eil Herren I. Zöhrcr, I. Gerstner, G. Moroveh, A. Rcdvcd und M. Mrißncr veranstaltet. Subscriptionen werden bis 12- i>. M. bei Herrn C. S. Till am Hauptplatze entgegengenommen, sowie Programme dortfelbst verabfolgt. (761) 2—2 DuM«Mu«g, Iiübittll. 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Borckmann: Goethe in Sesenheim. (£. Boecker: In der Galerie. Meyer von Bremen: Spielende Kinder. Richter: Zigeunermädchen. Müller: Entsagung. Herpser: Mutterglück. Richter: Vaterfreuden. Grützner: Stillvergnügt. f — Weinprobe. — Jägerlatein. — Schwere Wahl. Müller: Interessante Lectüre. — Die ersten Rosen. Herpfer: Ein schwerer Entschluß. Kretschmer: Die Dorfschule. — Der Dorfarzt. Salentin: Der Kronprinz kommt. — Der Kirchgang. (770) 3-1 Wir empfehlen obige naturgetreue Copien der hervorragendsten Meisterwerke besonder« zu ^‘ostg-e sollen. 3s: 023. für die bevorstehende Weihnachtszeit. »»» Sgn. c, «l»in»»hr ,| geb. «I»drrg. Brrlkger Otto mar Bambrrg. Kür die »iedactivn vrramwortlich: Franz Spitaler.