Intelligenz - Vlatt 5«r Nmbacher Neitung ^°- 43. . .....------------>-------------—- « Nienstag den 9. Ayril 1833. Ktavt- unV lanvrechtliche Verlautbarungen. Z. ^lt. (3) Nr. 1760. Von dem k. k. Stadt« und landrechre in Krain, wnd bekannt gemacht: Es sel über Ansuchen des Nr. Andreas Napreth, a!s sura, ' tor des unbekannt wo befindlichen Georg Ba« raga, als crklanrn Erben, zur Erforschung der Schuldenlast nach der am 3. Februar l. I., hier uerstorb«ncn Maria Garagil, die Tagsaz« zung auf den 29. April l. I , Vormittags um 9 Uhr, vor diesem k. k. Etadt- Uld Land-rechte bestimmet worden, bey welcher aüe Jene, welche an diesen Verlaß auS was jmmer für einem Rechtsgrunde Ansprüche ^u stellen ver* welnen, solche so gewiß anmelden und rechts geltend darthun sollen, wldrigens sie die Fol« g«n des §. 614 b. G. B. sich selbst zuzuschreiben haben werden. — Halbacd den 16. März i833. Von derrl k. f. Stadt, und Landrechte m Krain, wird dem unbekannt wo handlichen Herrn Gustav Adolph v. Födransbcrg, Mittelst gegenwärtigen 3d«ctes erinnert: Ee habe w»der denselben bel dlesem Gerichte Herr August Rlt» ter 0. Füdra,isbetg, Besitzer der Güter Wc»n< eqq, M^tscherolhof und der Güll i^ckomltsch, die Klage auf Erkenntniß, baß von der II. Pest pr. 2200a st. auf dem Gute Wemegg, nur noch 7012 st. haften, sohln der Mehrbetrag pr. «4986 st. zu extabuliren sel, angebracht, und um die richterliche Hülfe gebeten ; worüber dann d,e Tagsatzung auf d?n 2^. Ium l. I. Früh y Uhr vor dlesem Gerichte übertragen lvoiden ist. Da der Aufenchal:^rt des Herrn Beklag« ten diesem Gerichce unbekannt, und well er vlellelcht aus den k. k. Erblanden abwesend ist, so hat man zu semcr Vertheidigung und auf seine Gefahr und Unkosten den hierortigen Gei nchtssbuocsten, Dr. Baumgarten, als Curator bestellt, mtt welchem die angebrachte Rechtssache nach der bestehenden Gerichtsordnung aus« geführt und entschieden werden wird. Der Herr Geklagte wird also dessen zu dem Ende erinnert, damlt er allenfalls zu rechter Zeit selbst erscheinen, oder inzwischen dem bestimmten Vertreter seine Richtsbehelfe an die Hand zu geben/ oder auch sich selbst emen sn- dern Sachwalter zu bestellen und Vielem Gerichte namhaft zu machen, vnd überhaupt im rechtlichen ordnungsmäßigen Wege einzuschreiten wissen möae, insbesondere, da er sich die aus seiner Verabsaumung entstehenden Folgen selbst beizumefsen haben wird. kaibach den ,6. März i833. Aemtliche Verlautbarungen. Z. 403. (3) Nr. 393. Kundmachung. Vci der k. k. Hof-Postamts.Cassa in Wien, ist die Accessissenstelle m»t /,oo fi. Ochalt und bo fi. Duariiergeld, gegen Erlag emer Diensi-Caullon ron ^00 st., ln Erledigung gekommen. — Was gemäß Dccrct der rvohllöbl. k. k. oberst«n Hof-Pofl-Velwaltung, ^60.2/4. l.M., Z. 3i62/ m«t dem Velfüq.n verlaulbart wird, daß dlt sich hierum meldenden Bewerber ihre votumenurien Gesuche unter Nachwllsung der bisher gtlnsteten Dlenste, und der für diese Etcüe elforderl^chen Kenntnisse längstens bis letzten April l. I,, im Wege ihrer vorgesetzten Behörde bei der wohgödl. t. k. obersten Hof, Post-V. März ,833, Zahl 5i7äN2ly D., am 6> Mai l. I., Vor, nnltags von 9 bls 12 Uhr, in I.c>eo Sauen« siem, die verstezgerungsweise Verpachtung der sämmtlichen, zur Religionsfonds - Gült Gay-rach gehörigen Jugend-, Garben-, Sack- und Weinzehente, von den Ortschaften Mettouz und Leschoumg, Gimpel, Duoz, Verhou und Verhouska Gora, Praprezhe, Loog, Smar-zhna und Unter-Erkenfiein, auf ftchs nachein-andtr folgende Jahre, namllch: vom ,. No« vewbcr i833 bis letzten October i8Zy, statt finden n-erde, wozu die Pachtliebhaber mit dem Beisätze eingeladen werden, daß d,e Pacht« bedmgmsse täglich hierorts eingefthen werden 170 können.— Uebrigens werden die^ehentholden aufgefordert, chr gesetzliches <3«nstandSrecht entweder gleich del der Versteigerung/ odtr innerhalb deS gesetzlichen Praclusiv«Termlns von sechs Tagen nach derselben um so gewisser geltend zu machen, als spaterhm darauf ke,ne Rücksicht mehr genommen, sondern d»e Pacht-ubergabe der Zehente an d»e bei der illcilae tion verbliebenen Melstbleler eingeleitet wer, d^n würde. K. K. Verwaltungsamt Landstraß am !Z. März »8IZ. Z. H22. (5) Nr. 2620^62. Z. Kundmachung. Es wird hiemit bekannt gegeben, daß in Folge Decretes der k. k. Camera!-Gefallen-Verwaltung, äcju. 21. März l. I., Z. 2907, 621 Z. M., mehrere Herstellungen an dem Aerartal-Zollamtsgebaude zu Lalwitraß, so wie die Verplankung des dazu gehörigen Hofcau-mes und Garens, dann die Gcistellung einer Holzhütte am 1Ü. April d. I., um 9 Uhr Vormittags, bei dem k. k. Granzzollamtc ^and-siraß lm Wege einer Mmuendo-Licitatlon wer» den auögebotcn werden. —Bei dieser Licltatiun sind die uon der k. k. illyr. Prouinzial-Staats-Buchhaltung adjustirten Beträge, uämllch: hinsichtlich des Gebäudes pr. HÜ5 st. 2 1^2 -kr. dto. der Vcrplankung pr. 107 „ Z2 „ und dto. dcr Holzhütte pr. 60 „ 24^10« zusammen . . 572 fi.53 8jlo kr. als Ausrufspceise bestimmt. — Von den ersten dieser drei Theilsummcn entfallt auf dlc Maurerarbeit .....76 st. Ja 1^2 kr. auf das Maurermateriale i69 „ Zi „ „ die Zlmmermannsarbcit 17 „ 19 „ „ das detto Materiale 2g „ ^0 „ „ die Tischlerarbeit . . Zl „ 2 „ „ „ Schlosserarbeit . . 29 „ 55 „ ,^ ^ Glaserarbell. . . g „ — „ „ das Gußeisen ... 9 „ lo „ und auf die Anstreicherarbeit »5 ^ 55 „ Von dem zweiten Ausrufspreise kömmt: auf die Zimmermannsarbeit 25 st. /^2 kr. „ das detto Material? 76 „ 20 „ vnd auf die Schlosserarbeit 5 „ 3o „ Von der dritten Ausvufssumme entfällt auf die Maurerarbeit . . 4 fi. 27 1^2 kr. „ das dötto Matcriale 8 „ — « „ die Zimmermannsarbeit 17 „ — „ „ das detto Materiale /,3 „ 56 /^5 „ „ die Schlosscrarbelt . 2 „ — „ Die Licitauonsbedingnisse können hier, und bei dem genannten Granzzollamte eingesehen werden. — K- K. prov. vereintes Gefallen-Inspectoral Laibach am Zo. März ^8ZZ. 3.413. (2) Nr. /.o3. Kundmachung. Die wohllöbllch k. k. oberste Hof-PostVerwaltung hat sich gemäß Decrct vom 24. l. M., Z. 3i6c), bestimmt gefunden, die für das Andauern der ungünstigen Jahreszeit eingestellt gewesenen Ellfahrten zwischen Wien und Triest nunmehr wieder in Gang zu setzen. —> Es wird sonach vom 5. April 18II angefangen, jeden Freitag Früh ein Eilwagcn von Wien nach Triest abgehen, von wo derselbe mit 9. k. M. angefangen, jeden Dienstag Abends nach Wien zurückzukehren hat. — Was man mit dem Beifügen zur allgemeinen Kenntniß bringt, daß diese Ellwagen, und zwar der Wiener jeden Sonntag um 6 Uhr Früh, der Triester jeden Mittwoch um lg Uhr Mittags hier durch-passiren, und daß die Briefest mit »hncn zur Beförderung kommen werde. — Von der k. k. illprlschen Ober-Post-Verwaltung. Laie bach den Zi. März i35Z. vermischte ^erlautbarunüen. Z. 4,4. (2) 3il. 265. Fe llb-ie tun gs - Gdict. Das Ncj'rtsgericht Iciia m^ckt bttannt, daß am «7. April I. I., im Hause, 5ul> Consc. 3lr. 77 < zu Itlia, mehlere zum 5ic>chlaffe des am 9. Iänntt l. I. ob»ie Testament velstorbencn jubl» lirten Eczprobierels, Ernest tänhu^er, qchocigen Mo« dlllen, als: (^lnllchlungö' Ul,d Kleidungsstücke, Bücyer, Silber :c., gcgen sogleich bare Aezah» lung an die ))ieistolecen0en verkauft werden. K. K. !üezlltögelicht Idrla am »4. März ,853. Z. 419. (2) Nr. 699. Edict. Von dem Bezirksgerichte des Herzogthums Gottschee wlrd hlcmlt bckannt aemacht: l3s sey auf Anlangrn des Mlllhlas Kuselle von Rleg, durch sclnen Beoöllmachilgteli Franz Ma« cher oon Kcrndorf, wlder Ba:chlmä Kumperer vonGött>n,tz, wegen schuldigen Zoo ft., «. 5. c:., in die öffentliche Verste^et-ung seines zu Göt» tenltz liegenden, dem Höl-zoqlhume Gottschee dlcnsibarcn llntersaffels sammt Wohn « und Wlrlhschliftk'gebaudcn ncblt Fah, s,,sscn , in einem gerzchtllch erhobenen schäyungi werth vr. 216 fi. , gewllllget. und scycli h>ezu drei Tage sahnten, und zwav: d»c crste auf den i5. April, ine zwclte auf dct, ,7.-Mal, und die 'drnlc auf den 1. Iur,i'd. I. , jede'zeit Vorl wltcags 9 Uhr, m ^0<2ü d^r Realität mll !7l dem Veisatze bestimmt worden, daß, wenn dieses in Pfand gezogene Vermögen des Schuldners weder bei der ersten noch zweiten Tagsaz-zung nicht wenigstens um oder über den tz?chaz-zungswerth an Mann gebracht werden könnte, solches del der drillen auch unter demselben hlnt« angegeben werben würde. D«e dießfalllgen Bedmgnisse können entweder in den gewöhnlichen Amcsssunden bel diesem Gerichte oder be» der Versteigerung eingesehen werden. Bezirksgericht Gottschee am 26. März 1835. H. 42 a. (2) Nr. 646. Edict. Alle Jene, welche in den Verlaß des zu Gott. sHee am 25. October i63i oerstordcnen Johann Barthlmä etwas schulden, oder an ihn eine For« derullg zu haben vermeinen, wH5ien hiemil cmfge. foroecl, vei oer auf den z». A^cll 0. I. angeordne« ten Liquidations-Ta^satzuug fc> ^ewiß zu erschei. nen, uno entivecer ihre Schulden aufgeben, oder ihre Forderungin zu llc,ul>irö/i, als wlorigcnö die Orstcn eingeNa^t, uuo Verleb ohue Rücksicht auf die Leytern abgehanoett werden rrürd . Be,irssg«licht hcrzogthum Gottschee am 2«. Mär, i833._______ Z. 4»6. (2) 3ie^ 517. Edict. Von dein f. f. Bezirksgerichte Idria, werden die nächsten Anverwandten der, am 3». October iU3< zu Idria ohne Testament verstorbenen Sil» berhinderölvittwe, Anna HuaNa, mic dem Beisätze vorgeladen, daß Jene, oie nach derselben einen Grbsanfpruch haven, oder zu baden vermeinen, sich so gewiß binnen einem Jahre, sechs Wochen uno drei Tagen, hierorts anmelden uno ihr Orvrecht ausweisen soNen, als ,?idrigens das Verlassen, schafcs. Abhandiungsgescdäft zwischen dcn Olschei, ncndcn der Ordnung nach ausgemacht, uno Has VerlaHvecmögen Jenen aus den sich Anmelden» den eingeantwortet werden wird, denen es nach tem Mseye gebührt. »835^' ^' stills ° Gericht Idria am ». April ^^3. O ^- ^ Z. 3ir. 372. Edict. ^.^?s^n?^^^?/^l l>" herr'schaft Schnecberq macht lund, dahatte Jene, .relcbe auf d,e Vecläs-sc, des am 2b März r. I. ,u Kusche, ohne Testa, inent verstorbenen Lucas Mlacker, und des am 2«. December 0. I. zu Ia.gendolf, «d intü6t2w vel. stordenen Matthäus Koßmazh, aus was immer für einem ReHtSgrunde Ansprüche machen zu tön« nen vermeinen, ooer dazu etivas schulden, und zwar hinsichtlich des Elstern am 24., und hinsichtiich des ^^tztern am 25. Apcil l. I. Früh 9 Uhr, so gewiß '"diese Amistanzlei zu erscheinen und ihre An. Flüche ü^rzuthun, oder ihre Schulden anzugeben ^ben, als wlllrigens sie sich dle folgen seldst zu. «Ulwltibcn haben ivürdcn. ^ezirtsgericht Hchneedelg am'26. März iä3ö. F. 406. (3) aä Nr. t3^f> Edict. Von dem Nczirkögerickte Haasbera wird b'k« mit kund gegeben: Os sei in Folge Ansuchens des Hrn.Iooann Gostischa von Trieft, für sich und Mit« erben 6e praezentaw 16. Jänner ^833, Nr. »62, in die executive Feildieruna. der, dem IacobTerschar aus Untelloitsch gehörigen, dem Pfailhofe Oderlai» back, 5ud )iect. Nr. 5, zinsbaren, auf 2229 ss. 5a lr. gerichtlich geschätzten Drewierteldude, und des Mo« bilalss wegen in den Verlaß des Jacob Gostischa lecl. scluldlgen 46a st. c. 5. c. gewlNiget, und es seZaa Loth, im Werthe von Gulden 7,500 W. W. Eine Silber - Damen - Toilette ganz neu, im Gewichte von »000 Loth, im Werthe von Gulden 5,000 W.W. Diese ganz besonders ausgezeichnetes Lotterie enthalt 19,130 Treffer nämlich: ^UN^ MKUV^Pt^ep im vereinten Betrage von Gulden 250,000 W.W. und dieNebengewinnstebetragenGuld. 200,000 W W. wornach bei dieser Ausspielung ^5/5 n ^ ^ Gulden 9iHs)jUvV A3- W. gewonnen werden. Nnm ersten Male ist es bei dieser Ausspielung der Fall, das ein Realitaten-Gewinnst eigens für die Freilose gewidmet wird, daher diese Lose um so größere Vortheile gewahren, als nicht nur jedes wenigstens einmal, sondern eine Anzahl derselben sogar zweimal gewinnen müssen, und daß solche in der Hauptziehung wieder mitspielen. Die Freilos-Gewinns betragen 89,500 fi. W. W. und 6,000 Stück Ducaten in Gold. Die geringste Prämie der Freilose ist 50 fl. W. W- Wer in den er<1en oiei Monaten b Loje gegen dole Bezahlung nimmt, ."halt ein Ge« ninnstfceilog unentgeltlich. Nach Adlauf dicser ^.ett irild auf jede »o liose blos ' Gewlnnttsre,loS unl» » gewöhnliches LoS aratis ausgegeben, so la'^e bis die Gcwinnstfrcllole gänzlich vergllssen seyn weide«. Das Los kostet nur 10 fi. Wiener Währung. Lose sind zu haben bei 6"^' Schmidt, Nr. 28, zum Mohren am Cyngreßplatze.