Nr. 248. Freitag, 29. Oktober 1909. 128. Jahrgang. Mbacher Zeitmg Vra»nmilationSPrc!s: Mit Posiversendimf,: nanzjähriss »n X, lialbjäliris, ,s, ^ ^^, ,«m,tor- !,ai,ziätnin "". »lalbiälirin n X, ssiir dic Ziistelllniss i„« Ha»« gnnzjähriss 8X. - Inscs«°«bnrbül,r: Für llrinr Insrilllr lis »^nibnck^ ^ritimfl» rrschsinl lässüch. mil »'lusiilllims i'ü- 3m>„- mir ^risrlagr. Tie Äbminittration dsf>i>t>st ftcl> Millosiöslraks Nv L«>: dir Medallion Milloin'snak!' ^>i-, L<>. Tprschftunden t»-r ^<>t,2l!ii'!, vm, >, bie 10 Uhl Telephon-Nr. der Redaktion 32. Amtlicher Geil'. , Seine s. und l. Apostolische Äl'ajestät haben !>'>l^Allerhöchster Entschließnng bo,n ^4. Oktober ^ ^. den Hofräten des Obersteil (Berichts- und ^"ssationshofes Gustav S ch i n delta, stöbert V u >0 Iath und Johann B e r k . i>. , Seine t. und l. Apostolische Majestät haben ""^Allerhöchster Entfchließung oonl 2:;. Oktober 7'.^- den Nlit den Fuiikliolieu eines (herichts-U'jPettors betrauleii, nni dein Titel und Eharatler ^nes Hofrales bekleideten ^lial des Oberlandes. ^'Nchtes in Graz Dr. Mar von I v i cl> i ch zum '""srcne nnd Kreisgerichtspräsidenten in Leoben ^'l^rquädigst zu ernennen geruht. H o ch e n 1> li r g e r »>. ,». ,, (5s nnrd hicntit betanntgeinacht, daß das '. t. Reichsgericht (!. Bezirk., Schillerplay ^- ^) seine regelinäßigen Sitzungen in» Jahre 1s>U) "u N). Jänner, !l. April, 1. Juli nnd 17. Ok-wder beginnen wird. Wien, mn 2li. Oktober N)W. Vom k. k. Reichsgerichte. ,, Das ^linisterinln des Innern Hai auf Grund ^uerliöchstor ErinächtiMng iin Einocrnehinen >nit .^» Finanzministerium die zufolge der Veschlüsse er ^eneralversammlunq der Aktionäre der Aktien-^'^llschasl „l..j „ l>l'.i!, „ ^ lin l" "''!>"' „Laibacher Kreditbank" in ^,".>bach l,om !. März 1 !)<»!» geänderten Etatnten ^''"' l^esellschaft qenehiniqt. 2? ,^»^^ ^"" Aültsbwtte zur «Wiener Zeitung» uom 2 und 247) wnrbe dir Wciirrvrr. ""8 jolsseudür Vreß'rzl'»nnisse verboten: Nr. 245; «i,'l,uUpe'Nl1«n<<'. vom 1f>. Oktober 19(W, l<» ^ ^' und iift . Olwuer 1'.»<»!^. Epigraphe: «^ ^icc-.l„ /u,u>ll!,». Die ii» Drucke und Perlusse t)^r ^-n'ma ^lriüli I'^-inl'V!', in «öiiiqssrntz erschienen!,', nicli'pcrwdische Drnllschrift: 03. Nr. :-!A!» >?t2«>',«!c»^ !>i^l>> vom 2" Otwber !1'0'.), Nr, ii<) .>lni!lv., Ottober IUW, Nr, 2?4 ^Xurmii»'«' ^lc»vl,. ooin t!', Oltobcr lWÜ. Hlicht^mtlicher Geil'. Da-e E^Post' des Mnanzminifters. Tie Blätter bespreche»^ das (Hrpos^ des Finanz-ministers und den i>'inanzplan. Das „Fremden-blall" sührt ans, das vorliegende Budget zeige die Tendenz der Erpansion, welche die Enlwicklnng des Slaaisvoranschlages in den letzten Jahre»! charakterisiere, ^e stärker aber die Erpansion einsehe, nm so dentlicher trete anch zntage, das^ die Ttci-gernng der Einnahinen in einem Mis'.verliälinisse znr Ttcigerllng der Ausgaben stehe. Das sei deshalb noch keine bedenkliche Erscheinung, weil diese riesigen Ausgaben des Staates vornehmlich kulturellen Bedürfnissen gewidmet seien. Bedenklich werde die, Tnche erst in dem Augenblicke, da das Parlament aus parteipolitischen Gründen sich weigere, die not-wendige Bedeckung für das Erfordernis zu schaffen. Aber der Notwendigkeit, das Defizit so bald als möglich zu beseitigen, werde sich das Parlament wohl nnnmehr nicht verschlies'.en. (Reims', habe es den ^inanzminister gros'.e Überwindung getostei, Steuer-erhöhungen in einem Augenblicke der Abschwächung der wirtschaftlichen Konjunktur nnd der allgemeinen Verteuerung der Lebensbedürfnisse verlangen zu müssen, allein solche Notwendigkeiten müßten, so hart sie anch feien, von den Betroffenen als solche erkannt werden. Mit vollem siechte habe der Minister am Schlnffe seines Erpos<^s belom, daß nur dem Staate, nicht aber der Legierung Verlegenheiten bereitet würden, wenn der Voranfchlag nicht ordnungsmäßig erledigt würde: die Kosten der sodann nonvendigen Abstriche nm Investitionspro gramm müßle die österreichische Volkswirtschaft tragen. Die Kiffern oe5 Budgets sprächen eine deutliche und laute Sprache. Die „Zeit" hebt hervor, daß die Verknüpfung zwischen Bndgelgeseh und Finanzreform kein gewöhnliches Junktim bedeute. Es solle dndnrch nur dem Abgeordnetenhanse die Dringlichkeit der Vorsorge für die Deckung des Defizits besonders nahegelegt werden, und wenn es das ^inanzgesey in dieser ^assnng annehme, so übernehme es damit anch die moralische Verpflichtung, die Sleuergeseye lasch zu erledigen, damit die erHöhlen Einnähmen schon für das Jahr ^>U) zur Verfügung stünden. Was aber das Defizit an sich betreffe, so bedeute es die fchärfste Verurteilung der bisherigen Wirtschaftspolitik. Gegenüber dem Au5gabenbndget eines industriellen l^roßstaales werde die Wirtschaftspolitik eines agrarischen Kleinstaates betrieben. Ein Großstaat ohne moderne Handels- und Industrie-Politik sei aber unmöglich. Die „'.^eue i^reie Presse" erklärt, die Lage der Ttnatsfinanzen zeige sich in den Kiffern des gestern vorgelegten Budgets recht ungünstig. Dabei trage das Budget nur den augenblicklichen Bedürfnissen Rechnung und entHalle keine .^eferve für die großen Ausgaben, die bereits die nächste ^utunfl bringen werde. Die Erpansion der staatlichen Ausgaben fei noch keineswegs vorüber, nnd nenc Einnahmsquellen würden gefunden werden muffen, nm so hohen An^ fordernngen zu genügen. Der jeht vorgelegte Finanz-Plan, deffen Merkmal kleine Erträgnisse bei großen Schäden seien, rüttle die verschiedenartigsten Interessen gegen sich auf und störe die weitesten Kreife des Verbrauches, der Erzeugung nnd deS Besitzes. Schwerlich werde daher dieser zweite Finanzplan eine bessere Znkunft haben als der erste, denn in seinem jetzigen Aufbau zeigten sich ernste (Gebrechen. Feuilleton. Wie einst im Mai . . . 3tlM von Odc'l Hpp<'»l. wm> ^ hatten sich gezankt. — Zum ersten Male ^"^arte, böse Worte gewechselt worden zum wm !^ ^lMk sie die Tür heftig aufgerissen nnd Pur, ^ ^'benzimlner geflohen, nm hier ihrer Em-Tie l ^ ^M'Ul Zorn in Tränen Lnft zu machen, dm-i ^ '""^ d"- laute Weinen des Kindes, das >"m ^ ^'^ ^cräusch aus dein Schlaf erwacht Mi/fs ^' sanfte, beruhigende Stimme des älte-dcn u!^'^'" Mädchens, das sich scheinbar bemühte, klein !!,Umg,^ !''" "'^ ^^' ä" schieben, um das I„^ ^.^üderchen zu beruhigen. Einen Moment Mn'c s> ^ '" ^"" herzzerbreä>enden Schlllchzei^ si^' ,' ^ '"achte eine Belvegung gegen die Tür, um dl^ 5,'' x '' "" hinein ins Zimmer zu gehen nnd lies' n .,6" beruhigen. Doch im nächsten Moment ^'uvs , - Hand schlaff hinnnterfinten, lvarf den >"ar ^s ' ""b Preßte die Zähne zusammen. Es dm in'^ ^''"^cn — sie wollte nicht wieder hinein ewia.', ^ ^"'d, lvo nichts ihrer wartete als die rine^ ' ""Milchen Sorgen und Widerwärtigkeiten Daseins. Sie wollte T"d in ^^""' trocknend, sah sie mit leeren Blik-c>"s dämmerige (^enmch, das noch t,nge,nüt. licher nnd dunkler erschien dtirch den fahlen Schein der ersten Dämmerung eines neblichen November tages. Wüst und nnordentlich lag alles umher und machte den Raum, der vielleicht einmal trotz seiner Enge behaglich und gemütlich hätte erscheinen können, jetzt unerträglich. Sie wühlte in ihrer kleinen kommode, warf achtlos Wäsche und >tleidnngs-stücke durcheinander, bis sie endlich ein kleines, schwarzes Hütchen gesnnden, das sie achtlos auf ihren Kopf drückte, einen fchwarzen Mantel um die Schultern hing und hinauseilte. Nährend die l^ran flüchtige», Schrittes die Straßen der Hauptstadt ziel uud planlos durch streifte, hatte der Mann, der schweigend am Fenster gesessen, sich erhoben und begann nun. so gut er es vermochte, daS schreiende Kind zu beruhigen. Während er das Bübchen in die Höhe hob nnd es sanft in seinen Annen wiegle, stahl sich langsam Träne aus Träne aus seinen Augen, und seine Blicke wanderten immer wieder znr Tür, in der leisen Hoffnung, daß sie wiederlehren würde. Sein Zorn war längst verflogen, er fehnte sich danach, ihr ein freundliches Wort zu sagen- er fühlte ja selbst, daß er die meiste Schuld an ihrem Zwiespalt trage. Aber seiner Gednld und Langmut hatten die über^ großen Daseinssorgen ein Ende gemacht, und er hielt es für seine Pflicht, seiner ^rau ernst nnd unwiderruflich zn erklären, daß sie gezwnngen seien, sich die äußersten Einschränkungen aufzuerlegen, nm weiter eristiereu zn können. Das Kind war in seinen Armen eingeschlafen; sein zweijähriges Töchterchen spielte friedlich mit einem bunten (hummiball auf der Erde, ihn hin nnd her rollend. ^ Und der bleiche Mann setzte sich wieder an seinen Schreibtisch nnd versuchte beim letzten Schimmer des Tages daS angefangene Noten« blatt zu vollenden, an dem er vorher gearbeitet hatte. Plötzlich drangen von der Straße herauf Dre^ orgeltöne. Die Kleine hielt im Spielen inne, trippelte leise ans Fenster, versuchte einen Stuhl sich zurecht zu rücken, um hinauszullettern und flüsterte lächelnd: „Papa. Musik. Delta .hören - Fenster auf." Dabei lächelte sie glücklich, den fleißig 'N,si.'i tenden am Ärmel zupfend. Er wandte sich zn der Kleinen und sagte ,icuno lich: „Delta soil Papa nicht stören Papa muß auch Musik machen." „Das ist leine, Musik - Delta hört nicht Papas Musik - Papa Fenster aufmachen — " beharrt e sie. Er schob das Notenblatt zur Seite, öffnete ein klein wenig das Fenster, und das kleine Mädchen horchte entzückt. Nachdem eine Tanzweise verklungen war, begann der Drehorgelspieler nach kurzer Zeit von neuem. „Stell auf den Tifch die duftenden Neseden, die letzten roten Asten, hol' herbei und laß uns wieder von der Liebe reden wie einst im Mai —" Deutlich und klar drangen die Tone hinan, zu dem Fenster, und unwillkürlich summte der Manu die Melodie mit. Als der Spieler geendet, wurde das Fenster geschlossen. Die Kleine glitt zur Erde und rollte ihren Ball weiter, während der Einsame am Fenster verharrte, ein bitteres Lächeln nm d,,, müden, schmerzmnzogenen Mund. „Wie einst in, Mai," flüsterte er leise, uno l>m seiner Seele standen mit einem Male wunderhelle Maitage eines sonnigen, kurzen Liebesglückes, das Laibacher Leitung Nr. 246, 2220 29. Oktober 1909. ^ Politische Uebcrkcht. Laib ach. 28 Lktobcr. Bei den Nahlinänuerivahlen aus der drittelt Wählerllasse dec- 0., 0. und 7. Berliner Landtagswahlkreises sinnen die Sozialdemotraten. Iin l^. Wahlkreise war der Kampf am schärfsten. Um 11 Udr nachts umrden ssezählt: 140 freisinnige, 320 sozialdeinokratische und tt:; nationalliberale und konservative Wahlmänner. Etlva l7l> Ttichlvahlell sind erforderlich- von ihreut Ausgange hällgt es ab, ob es bei der Hauptwahl zu einer Stichwahl zwischen den freisinnigelt und sozialdemokratischen .Kandidaten kommen ivird. (Genaue fahlen lieben noch nicht vor. Wie dem „Berliner Tagblatt" aus Dover berichtet ivird, sind in England Vorkehrungen für einen Besuch der Königin von Tpanicn getroffen worden. Die Reise wird schon in kurzer Zeit angetreten werden. Die Königin reist inkognito und wird von iliren bindern begleitet lverden. Aus Athen, ^0. Oktober, lvird gemeldet: Das Anltsblatt lvird morgen die Dekrete veröffentlichen, N'oinit der Austritt der Prinzen Nikolaus, Georg, Andreas und Christoph aus der Armee genehmigt wird. Aus Konstantinopel wird der „P. K." gemeldet: Durch beruhigende Versichcrungclt, welche die griechische Negierung dem türkischen Gesandten in Athen Nabi Bey erteilt hat, sind die Besorgnisse der amtlichen türtischen Welt in der kretischen Angelegenheit einigermaßen beschwichtigt worden, ohne das; aver der durch die jüngsten Kammererklärungen des griechischen Finanz- uud Kriegsministers hervorgerufene Eindruck geschwundeil wäre. Es wird an amtlichen Stellen betont, das Augenmerk der Türlei müsse fortgesetzt auf die Entwicklung der kretischen Angelegenheit gerichtet und diese vorbereitet bleiben, jeder auftauchenden Eventualität zu begegnen. Gewisse Rücksichten lassen es der Pforte rätlich erscheinen, mit der Ergreifung neuer Vorsichtsmaßnahmen noch einige Zeit zuzuwarten; es wäre jedoch ein bedenklicher Rückschluß, so wird betont, aus dieser Verzögerung auf eine Abschwächung der türkischen Disposition zu entschlossener Wahrung ihrer Rechte auf Kreta zu argumentieren. Gewährung der Autonomie für Kreta bleibe unerschütterlich das letzte Wort der türkischen Politik. Tie bisherigen Ermittlungen über die (5'rmor-dung Itos ergaben, daß man es mit einem neuerlichen Hervortreten jener Verschwörung zu tun habe, der im März dieses Jahres der amerikanische Agent Stevens zum Opfer fiel. Zwar besitzt man hinreichendes Material, um die Fäden dieser Verschwörung bloßzulegen, doch ist es sehr fraglich, ob man den Moment für gekommen erachtet, um von den Dokumenten Gebrauch zu machen. Die eingeleitete Prozedur gegen die Mörder wird große Gcschicklich-keit erfordern, um eine diplomatische Verstimmung zu vermeiden. Tagesnemgleiten. — lPostlagcrude Nriese.j Der Dienst am Post-schalter sin „posllagerude" Briefe forderl viel Umsicht und (hewandlheil, weil hier sehr unterschiedliches und osl schwer zu behandelndes Pnblitum vertehrl, nament. lich viele fremde und Ausländer. Dabei ist der Beamte so recht der Schirmherr der heimlichen und knospenden Liebe, die für Papa und Mama noch nicht reis ist. Er kennt sie alle, seine „Schneeglöckchen", „Veilchen" und „Vergißmeinnicht", und die „Treuen", „Harm» losen" lind „Aufrichtigen" halten zu ihm, so lange „er" nur halbwegs bei der Stange bleibt. Zögernden Schril» les, nach allen Seiten sichernd, naht sich die Iumisrau zum erstenmal dem Schalter und bei der ganz, ganz leise hiugeflüslerle» ^raae nach „Nolkelchen 18" gehl noch eine Vlulwelle über das hübsche wesicht - - die unverkennbaren Symptome der Elementargewall der ^iebe. Aber das qibl sich, das Auftreten wird sicherer, und „er" Hal ja doch bestimmt geschriebeil. Da kommen die ersten Zeichen männlichen Wankelmutes: eine ver» gebliche Nachfrage. Komisch — das liegt an der Post! Ader es liegt nichl all der Pust- die Ariese werden wirklich seltener. Die Nachfragen klingen dann weniger zuversichtlich von den Lippen Notl'elchens, werden nichl ohne Grund immer zaghafter und endlich mit banger Angst nnter starkem Herzklopfen gestellt. „Haben Aie wirklich ganz genan nachgesehen, Herr Sekretär?" Ja, das hat er, aber ihr zuliebe sieht er noch einmal den Stoß Briefe durch. Es ist nichts. Ein langer, trauriger Nlicl zum Abschied. Ander Städtchen, ander Mädchen es ist die alte Geschichte. Natürlich herrscht Fran Winne nichl allein am Schaller für postlagernde Ariese. In den gesülllen Fachwerlen wohnen Geschäftssinn, rüh. reude Menschentragik, süße Minne lind gerissener Schwindelqeist eng beieinander. Drum ninilnt das Ange des Gesetzes hier zuweilen psychologische Tiefbuhrungen vor, die nichl selten das Ergebnis haben, oaß ein allzn betriebsamer jünger Hermes-Merlur, der ja auch Patron der Betrüger ist, von seinem Schicksal ereill wird. Die Zahl der postlagernden Briefe lix^i.' iv-itl»ntc>. !>kt till <'l,II<'<> i'or. I<'l> <>>! l'<'!>f<>fji'l'C. i'tü'mn i>"xl:> usw.) ist sehr bedeutend, sie gehl bei großen Post» ämtern in Tausende. 5ianu ja doch schon ein einziges Zeilungsinserat, das sich vielleicht gerade an die Wendel, so durchaus nicht alle werden wollen, eine Flut von Lagerbriefen hervorrnsen. Sie müssen daher in der vein' lichslen Ordnung und Üliersichllichleil gehallen werden, und zwar getrennt in Adreßbriefen und Chiffrebriefen. Gegen die Anwendung von Ehissreadressen hat sich neuer, dings eine gewisse Abneigung gellend gemachl' die belgische Post z. B. läßt sie gar nicht mehr zu. In der Tat ist manches oageaen zn sagen, namentlich weil aller» lli Mißbrauch dcnnil verblinden isl und die Briefe leicht in unrechtmäßige Hände geralen lönnen. Mas aus Papier alles qcmacht wird.j Das Papier gilt im allgemeinen für eine wenig Widerstands, fähige und leicht zerstörbare Snbstanz. Doch denkt mail dabei nnr an die dnnnen Blätter, in deren Gestalt wir Papier zumeist vor nns sehen- man vergißt, daß Papier in einer bestimmten Dicke eine erslannliche Halt» barkeit besitzt, die es zn den mannigscichslen Dingen verwendbar macht. So nimmt denn auch die Benülning des Papiers für industrielle Zwecke, besonders in komprimierter Gestall als Papiermache immer zu. Man tonslrniert heule scholl in Amerika lind anch in Europa Eisenbahnwagen und besonders Lurnswagen ans Papier--inach^. Diesel Material hat sich als besonders billig erwiesen, zudem ist es leicht zu verarbeiten und sieht bcsser ans als Holz. Es bietet auch den Vorzug einer ibsolule» Undurchoringlichseit. Auch in der Wagen-labrikation bedient man sich bereils des Papiers; ans Papier werden listen nnd Gefäße angefertigt, die zum Transport chemischer Produlle dienen- an zahlreiche indere Arlitel aus Papiermache die lins täglich m»-leben, braucht nur erinnert zu werden. Auch f>" Pseisen wird solch erhärtetes Papier benützt, denn <''-' ist unverbrennbar, daß man sich sogar seiner zur Hcr» slellnnq mancher Gegenstände bedient hat, die frul>r ins Asbest hergestellt wurden. Toch gibt es ein 2an0, in dein die Verwendung von Papier im täglichen ^ebe» oie größte Verbreitung gefunden hat und von dem um' ill dieser Hinsichl mancherlei lernen können. Tas >st Japan. Der Bindfaden, mil dem die hier eingekaufle" Waren umschnürt werden, ist aus Papier. Aus Pavier is! das Taschentuch, das man nach Gebrauch im Wmde davonflattern läßt. Auch die Zwischenränme, die ociS Innere der japanischen Häuser >n einzelne Ramm' teilen, sind von Papier. Aus Papier ist die Weicher« scheibe, durch die kein indiskreter Blick uns beobachtet, und we»n dieses Fenster anch nil Dnrchsichligleil ma»c>>'5 zn wünschen übrig läßt, so wissen sich doch die m'»' gierigen Japanerinnen durch ein einfaches Mittel de» reien Durchblick zu verschaffen! sie stecken einen Fim^'r ourch die Scheibe nnd alles ist in schönster Ordnimsi-Der Hut des Vorbeieilenden, der Mantel des Ml' lrägers, die .Kleidung des Schissers sind von Papn'l-Ans dem gleichen Material bestehen Dächer, Schirms» ^alernen, Tabaksbeutel, auch die Zigarettenetuis, dn' wie ans Maruquinleder gefertigt aussehen. Die elessa>'' teil Blumen, die das Haar der japanischen Dann'» schmücken, die Garnierunge» ihrer Kleider, die man v»» weitem für Seide hall, sie sind ans Papier. So lön>i anspruchslose Schönheit in unser Leben bringen, wn' sie sich die Japaner daraus zu geslallen wissen, sonder» es würde auch manches schwierige Problem der ^'>< letle gelöst werde», wenn man sich wie in Japan aim) be« nils des leicht zu drapierenden, leichl zn ersehende» Papiers bedienen winde. — lIn K, Ta.qcn um die Welt.l Aus Newym'k wird geschrieben: Jules Verue erlebte es noch, s?''"' wunderbare „Reise um die Welt in 8l> Tage,," v^'r ungefähr 15 Iahreu in der Wirklichkeit dnrch zwei jlM^' amerikanische Ionrnalislinnen mil Wellfahnen von ''^ nnd l)5i Tagen überschattet zu sehen. !!)<»! brachte eM Ehieagoer Schulknabe im Auftrage einer dortigen Zs>' lung sie sogar mit einer Leistung von f!li Tagen serlisi-Der französische Versasser der phanlasiereiche» Neisl'' romane hat es sich aber nichl träumen lassen, daß dm'") Herslellnng eines modernen Puckgürtels, mittelst eim'l ganz Asien durchquereuden Schienenlinie nach weinen Jahren die Fahrzeit um den Erdball alls 40 Tage ver-ringerl werden könne. Von Paris über Newyorl min) Sa» ^raneiseo in 12 Tagen, von dort nach Hokoha»'" in Japan in zirka 12 Tagen, nnd mit den transina»' dschurischen und sibirischeu Nahuen zurück nach Pa^ in 15''/2 bis 16 Tagen, ergibt genan 4!» Tage, Di^ läßt überdies dem Reisenden noch zwei Tage Wcn'll'' zeil, den» mittelst eines dentschen oder englische» ^ew' yorl'Schnelldampsers vermag man über Paris »"") Sa» ^rcmcioeo helitiqeil Tags schon in elf Tagen ,^ gelangen. Dennoch ist es nicht leichl, sämtliche SclM'"' fahrt, nild Zeitailschlüsse im vorans zn ko!»bi»>c'll^' Vor kurzem haben wieder, durch ein Arrangement de^ mächtigen Henrslsche» Grlippe vo» dreizeh» Tas!^." zeilnügen lin Newyork, Boston, Philadelphia, Ehica^ ,^aliforn!en> zn einer derar«igen Reisemission /i»'." ersehen, vier Tchullnaben aus Ne!M)ork uud Ehica,^ das Kunststück znweae aebracht. die zwei ans Nelv^n^i so bald geschwunden uud das nicht stand halten konnte den schweren Lebenskämpfen. Wie sie einander kennen gelernt? Beide jnng, arm, voller Hoffnungen, im Besitze eines schönen Talentes, begeistert für ihre >lunst, erfüllt von. allen Idealen — so hatten sie sich viel zu früh und unerfahren aneinander gekettet, und nach kurzem glücklichen Bei-einanderscin hatten sich Sorge, Not und Krankheit an den stillen Herd ihres Heims ein ständiges Plätzchen geschafft, und der kurze Lcbensmai mit all seinen Wonnen und törichten, glücklichen Stunden, mit all seinem Mühen und Hoffen war verflogen! Dde, grau und blütenlos, wie der neblige Novcniber-aveno erschien jetzt ihr Dasein, und die Zukunft bot wenig Hoffnung auf Besseres. Er hatte all sein Können, jahrelange Arbeit feiner Oper gewidmet, die, nach endlosen Mühen zur Aufführung angenommen, einen Mißerfolg gehabt hatte. Und sie hatte durch Krankheit und den Verlust ihrer Stimme eine sichere Einnahme durch Gesangunterricht verloren. Die Not wuchs von Tag zu Tag. Sie erlag fast der ungewohnten schweren körperlichen Arbeit, die der Haushalt und die Pflege der Kinder bedingten. Sie zeigte sich ungeschickt und ungeduldig, und' er mußte sie oft ernst ermähnen, mit Gegebenem zu rechnen. Die große Enttäuschung, die sein 'Mißerfolg iym gebracht, hatte lahmend auf ihn gewirkt, und die Ungemütlichkeit in seinem Heim, die schweren Sora.cn trugen nicht dazu bei, ihn aufzurichten und seiner Seele die Spannung wiederzugeben, deren ste bedürfte, um Neues zu schaffen. dunkel war es um ihn und in ihn,. (Schluß folcu.) Zilkuslcute. Noman uon Karl Nluudmann. Einzige autorisierte Übenchmiq, !^l7. FortschMlss.) ,Nali,dl»ll »eroo»".,,, Z. Kapitel. Im „Fliegenden Zirkus" war Hochzeit. Der „Tolle Klown" und die „Weiße Dame" hatten sich die Hand fürs Leben gereicht. Nach der kirchlichen Trauung fand ein Festmahl stall, an dem sich auch das „Murmeltier" und Hugo beteiligten. Es war das erstemal, daß Hugo außer bei der Arbeit mit dcn Kollegen zusammentraf. Zwar war man wie gewöhnlich in Artistenkreisen sehr vorsichtig im ^'lenuß von Wein und Tpirituosen. Trotzdem lvar Hugo, für den der Alkohol etwas ganz Fremdes lvar, ziemlich heiter, als er Arm in Arm mit dem Leutnant die Gesellschaft verließ und beide dem „Diamanten" zustrebten. Der Weisung der Fürstin folgend, wollte der Leutnant seinen Schutzbefohlenen in das große Leben einführen. Der Saal, den Hugo und das „Murmeltier" betraten, war glänzend erleuchtet. In der Mitte standen zwei große mit Tuch bezogene Tische. Am Eingang war die Garderobe und in ihr erblickte er eine ältere süßlich lächelnde Tame, deren einst schöne schwarze Augen stark entzündet waren. Auf ihren unsauberen fleischigen Händen funkelten eine Neihe von herrlichen Tiämantringen. Sie war in Artistenkrcisen unter dem Namen „Brillantentante" bekannt, eine Bezeichnung, die Frau Wassermann übrigens nicht übel nahm. Sie hatte nicht nur ein Pfandlcihgcfchäft, sondern trieb auch Wucher im kleinen und war gleich- zeitig Garderobepä'chterin in mehreren Theatern und im Zirkus. Trotzdem fand sie sich jeden Abend P^ söulich im Hintersalon der „Iockeimütze" ein. E-geschah dies nichl etwa. weil ihr an dein VerdieM aus der verhältmsmäßig kleinen Garderobe lag, ue«" die „Vrillantentante" machte hier ganz andere M' schäfte. Im Laufe des Abends kam es öfter vor, daß der eine oder andere abgebrannte Herr sich vom grüneil Tisch erhob, um in der Garderobe zu ve^ schwinden und dort nach einem Taschentuch vd" einein anderen Gegenstand zu suchen. Es daucru bisweilen lange, bis er das Gesuchte fand. Keli^ er dann zurück, so hatte er iinmer Geld in der TaM, dagegen fehlte ihm gewöhnlich ein Ring oder o" Uhr. Im Lokal stand die „Briliantentante" in «"' ßem Ansehen, denn sie hatte mit ihrem guten H^ manchem geholfen. Jedenfalls trug sie durch ^"' leihen zur Erhöhung des Tpielumsatzes bei. „Guten Abend, Herr Leutnant. Wir lM» lange nicht das Vergnügen gehabt, Sie zu..i^M^ begrüßte ihn die Garderobenoame mit sil'ßlw> Stimme. " „Ich habe so wenig Zeit, Frau Wassmmm'l, enlgegnete das „Murmeltier" mit einer Stimn die'selbst Hugo auffiel. . ^.,, „Kann es mir schon denken, Geschäft ljt ^ schäft, und das darf nicht vergessen werden. Das „Murmeltier" antwortete nicht, st)"^ begab sich mit Hugo au einen der großen Tischs .^ den eine Menge, scheinbar den verschiedensten ^"^ den angehörige Menschen versammelt waren-wurde so gut wie gar nicht gesprochen. Alle wn von dem Spiel in Anspruch genommen. Laibacher Zeitung Nr. 24«. 2221 _____________________________________2 dl's Scliioimmbassins am schnell» !>en dnrchznschlviininen verinocl,le, »vnrde Siegeri». Die ^'Ichichle Hal Anklang gefnnden und mehrere andere ^M»e».Schn.,i!Nml!ubs haben beschlossen, ahnliche Aero» ^'"»-Wettsliege» nnd -Schwimmen zu veranstalten. Lokal- und Provinzial-Nachrichten. Das Novcmber-Availccmcut. ^ Ernannt »onrden: ^nm ^ e! d m a r s ch alI ° ^'u t n a n t der Geiieralniajor Ludwig Maluschka, ""»unandant der 28. Infanterietrnppendivision-^ „ ,'>u» G e n era! m ajor der Oberst Rudolf ^lo^er-Steiner Edler von Steinstätten, überkomplett "" ^^'' 74, Kommandant der 5,6. Insanleriebrigade' ^u O d e r st e n die Oberslleninaute: Iohailu I-eru» "^w, einqeteilt znr Trnppendienstleistnng beim IN 47, ^'> Tra,,^^^.^^.,,,,^ ^, ^,^>^>„, ^,'l'qiment, ?sranz Ritter ^ "l5iha, einqeteill znr ^rnppendienstleistnnq beim >^>" 87° ,, ,)» O b e r st l e u l » a n l e n die Majore: Joses ,'«sser des IN 87, Karl Sclirot^ des IN 7. Nicl)ard ^"rell, des IN 87, Stephan Haluska des IN 17, Karl ^mrno^sl^ Lehrer an der Insanteriekadeltenfchnle in "larblnq- ^ ^ <',n M ajor e n die Hanptlelile: ?sranz Oerll des "')" >9 beim IN 17, Johann Eanlarntli des IN 17 l"" IN 88, Lorenz Eovi» des ^IV 7 beim 3. Negi->'"U der Tiroler Kaiserjäger, Johann Vratanitsch des >)''» 3<» beim IN 7, Johann Trampns des IN 47, ^'hann Eonle Baldasseroni des IN 27 beim M 98, !"',''^ Nilthiers des Gebirgsartilleriereqiments Nr. 2 ,. ^" H a upl > e n l e n die dem Generalstab znqeleil. un Oberlentnanle: Josef Nett!, überlompleil im IN !7, "'l'W'nind Knans, iibersompletl i,n IN 97, die Ober-^'>>'M,te: Johann Kozlovac des IN 7 beim IN 53, ^Metrins koschlilta des IN 47, Jakob Hrenn des ^ 22 bein, IN 97, Alois Ströbl des IN ^17 beim ^!"" ^6, Joachim Neqri von Monleneqro des IN 17, N»,z Gärtner des IN 17. Artnr Edler von Verla des ^ 27 lieiin IN 58, Stephan von Marlns des ^IN 24 ">>^IR 44, Edliard No,v») Edler von Wallersberq v''. ^N 27, Viktor Edler von Krepl, iibevlomplell in, ^v',' ^", Lehrer an der Insanteriekadettenschnle in d! '''""' ^anz l^fetlenhofer des IN 27. Erwin v. Na-d ^ ^ ^ -^9, Joses VI! des I N7, ^denlo Malec ^^^N27 beim IN 75, Vladimir ttralochwil des 75IV 7, Alexander Parduez von Mohaes des ^IV 24, Joses ^ohs des IN 87, Gconi Kuller des ^IV 29; I zu Oberleutnanten die ^eulnaule: Alfred Mayerhofer des IN 7, Albert Oberweqer des IN 87, Vittor Äurtik des FIN 32 beim T^IN 11, Theodor v. ^ant)i des ^IV 24, Karl Tamassi des IN 7, Eunue-rich ^nn,',er Edler von ^indhausen des IN 27, Julius Sleinuiel'. des IN 27, Friedrich Vradacs des ^N 7. Paul Eppich des IN 27, Joses fröhlich des IN 7. Joses Keilwerlh oes IN 97, Alfred Kleiu deS IN 47, ^rauz (^ermar.', des ?fIB I I, ^udnnq Heinz des ^IV 29; zu ^eutnanten die Fähnriche: Nudolf Schmidt des IN 17, Norbert ^nrresi des IN 7, Josef Mlalev des ^>N 17, Emmerich (5vahte des IN 17, (Gustav Wild des IN 7, Koloman Todor des 7^IN l l, ^adislaus Mendlik, iiberkompletl im T^IV 7, zugeteilt dem ^rainlegiment Nr. >. In dev K ava ! lerie! zl> ^berle»t»a»len oie ^eulnaute: .^urt Freiherr von Krieqhammer, Peter Edlev von N^icci, Ernst lhvas von Vifsinqe» »nd Nip. penbnrg, alle des DN 5. In der ^ e I d a r < i ! l e r i e: zuiu Oberleutnant der ^enlnaut Friedrich Nomauch des ^KN 7; zinn ^eutuanl der Fähnrich Johann l^etis des MN 8. Im Armee st and: zuni Hanptmann der Ober. lentnant ^ranz Nitter Lenterer von ü^inlenburq beim Plat^lommanoo in driest. In» P r 0 vianl . O ssizie r e> f 0 v p c< zum Hauplmann.Proviantosfizier derOberlentnant'Proviant. offizier Johann Novak des IN 97; zn Leutnant-Proviantofsizieren die Proviant»^ffiziersftellvertreler Johann laschet des ?sIV 29 und ^ranz Jenlo des ?>IV 2". Iil der N e serve: zn Hanpllenlen die Ober» leutnante: 7vranz Paeal des IN 17, Moritz Nappel des IN 87. Im M iIitär ä r zlli ch e n O f siziers . korps: zn Oberstabsärzten erster Klasse die Ober. slabsärzte zweiler Klasse Doktoren Leopold Terenloczy. Kommandant des (^arnisonsspilals Nr. 9 in Trieft, Adolf Schönbaum des Garnisonsspilals Nr. 9 in Trieft, znqeteill dem Krieqshasenwnunando in Trieft, bei Er. nennnnq znm Komma»da»te» des warnijonsspilals Nr. 14 in ^embera,; znm Oberstabsarzt zweiter Klasse der Stabsarzt Doktor Ednard Bas; des Warnifons» spilals Nr. 8 in ^aibach; zum Negimenlsarzt der Ober-arzt Doktor Naimnnd ^amponi des ?s^V 7. Im T r n p p e n r e ch n n n q s s ü h r e r > il fsi . ziersk 0 r v s: zu Hauvlmann^iiechnunsssführeril die Oberleullmnl'Nechnnnqsfnhrer ^ranz Tschernnth des IN 7 nnd Emil Peschke des ^IP 7: zu ^eutnanl. ^technnnqsfiihrern die Nechnunssssührer.Stellvertreter Nnpert Schebesla, überlomplell im IN 9! beim IN 7, Anqelo Hribar des IN 47 beim IN 87, ^ranz Meyner, zuqeleilt dem Pionierzenqsdepot, beim IN 97. In der M i l i < ä r i n l e n da n l n 1: zum Militär.Oberintendauten erstev Klasse 5er Militär-Oberintendant zweiter Klasse Aisred Müller der Inten-danz des 3. Korps bei Ernennunq znm Inlendanzchesi zu Militärintendanten die Oberleutnante Emil ?alir, überkomplell im IN 55, znqeleill der Intendanz des 3. Korps, Iranz Pali<"la, überlomplelt im IN 27, bei der Intendanz deS ll. Korps, ^ndwi^ Weqwavt, zu-geteilt der Intendanz des 3. Korps, bei der Intendanz des 16. Korps, ("»'inslav (,'erM), überkompiell im I^)i 27, ziMteill der I»lendanz des 9. Korps. In der M ilitär > N e cl) n n n q s k 0 n < r 0 l l > V e a in < e n b r a n ch e: znm Militärrechnunsisrat der Hanpt»!an»'^lechn»nq?>snhrer Wenzel Äenesch des -. -liwischcn dcü beiden Tischen cilte ein lleincr !,'''ler ^(nni^ uinher. Er hatte ein Paar dnntle ', ^'wuqen nnd einen roten Fez auf dein Klops. """ 'Anschein nach war es ein Araber. ^ "Wollen wir nnser (^lnck versnchen^" fracve ^ulnmu Millosich seinen Begleiter. ^st es Hazards" fraqte Hnqv niil einen, leich-^'ttern in der Stimme. 'l^/'^"' so tann man es nennen, wenn man ivill. '^nialls brancht man aber nicht mehr ,zu vcr-^"'' !""'""'' Sie haben aber liewiß kein Geld bei Ttol^'^ ^usierlln^ erreqte Hu^os jugendlichen l'crtrn ' . " "nlivortete mit einem gewissen Selbst- „,,. ",''!^' >ch habe schon mehr Geld bei mir, als i,>, ' /!.'."' verspielen kann. Es mnßte sonst schon " l'o,e znfichen." >'be,-^ Ä'" Uneder ein ei^entiimliches lächeln ,„^ "NK .>>„i^ des „'Ninrinellieres", lvährend er ">U'm gewissen Ernst sa^te: ^'lii/^7"^ -^" ^u laches Pertranen zu dein "Mtu " i^ '^"^'" ^''' "u«p'''l"^ >u"Ncr Mann. !N!l ibrp. ^," ""^' l'''""' sondern sie hält es anch l'bensl» l>> ^^.""^ofährten nnd denjeniqcn, die ''" l'ind pnd als sie selbst." " Umlben Tie^" anllvmlete >?usso unsicher. Die Aussicht, hier vielleicht so liiel gewinnen zii tonnen, dast er den Kaufpreis für die „Iunc>" gleich bar bezaljlen tonnte, war zu verlockend. Was würde die Fürstin wohl sagen? Sicherlich würde sie eine groste Hochachtung vor ihm bekommen. Das „Murmeltier", das am Spieltisch ein feiner Beobachter war. wusele sofort, was in dem jungen Jockei vor sich ging. „Wenn Sie spielen wollen, so wechseln Sie Ihr Geld. Frau Wassermann besorgt Ihnen alles." Hugo l)olte seine Brieftasche hervor lind eitt-nahn, ilir eine Hundertfrankennote. Daraus begab er sich zu der „Vrillmueiiumie , die den Schein zwischen ihren gierigen Fingern wandle nnd drehte, nnd dann l<»() Franken in Gold auf den Tisch legte, wobei sie bemerkte: „Ich bitte nm einen Franken fnr meine Bemühungen." Während Hugo in seinem Portemonnaie nach einem Flankstück fuchte, sagte Frau Wassermann: .,Also der junge Herr wollen auch spielen? Wenn Sie einmal in Verlegenheil kommen sollten, so leihe ich Ihnen gerne alls den schönen Ning dort 100 Franken." „Dante, ich brauche aber kein Geld zn leihen," antwortete Hugo stolz und ging. während die „Bril-lantentanle" ihm lächelnd nachschaute und murmelte: „Ach wie schön grün er noch ist. Wie lange wird e5 dauer». und er wird ebenso wie die anderen sein." ^misei.umq fo!lil,> IN 27 bei der ^achrechnunqsabteilun^ des Neichs. kiiesiSminisleriums; zu Militär.Nechnnnqsoffizialen die Mililär.Nechi.unqsafzessisten Martin Konnerth der Intendanz der 28. Iusauterienuppendiuision und Karl Hejda der Intendanz der 6. Insanterietruppendivision. In, K 0 u i r e l u a l st a < u s d e r A r l i l lc r i e . z e u g sbea m ten: znm Arlilleriezengs.Verwalter der Artilleriezengs.^berofsizia! Arnold Herdlitezla des Artilleriezenqsdepols i» Wien. ^um Militär.Verpslegsakzefsisten der Perpfleqs' atzefsift-Stellvertreier Valentin Sowa des Militär» vcrpflegsmciqazins in ^aibach- zum Militär.Ncnwber. Werkmeister der Militär.Bnuwerlmeifter Anton Kühn der Mililärbnnabteiluna, des 3. Korps; zu ^berwafsen» meistern zweiler Klaffe die Waffenmeister erster Klaffe Johann Triausch d<-s DN 5 uud Nichard Deli^ca des ^N 97. Weiters wird ernannt: der Oberstabsarzt erster Klasse Dr. Bronislans ^'onqchamps de Nerier, Kon,-mandant des (yarnisousspilals Nr. N in ^emberq. znm Saxilätsches des 3. Korps. In der k. k. Landwehr wurden ernnnni, ;»m Oberste» der Oberstleutimnt Heinrich Thnlhamüier des ^IN Members, Nr, 19 beim ^IN ^nibach Nr. 27: zum Oblrstleulnant im s^eneralstabskorps der Major im l^lneralstabslorps in DienslverU'endnnq bei der s. t. ^andn.'ehr Ferdinand ^wiedinek Edler von Tüdenhosst nnd Schidlo, Porstand der Mililärabteilnng der ^andwehrqruppe des 3. Korpslonimandos' zum Majl'i der Hanptninnu Alois Pircher, überkomplett im ^I^1> Klaci,enfnrl Nr. 4, Neserenl für ^andivehrergänzungs. aüqelegenheilen in der Militärabteilunq der ^andwelir. V»ppe des 3. Korpskomnmndos: zu Hanptlemen die Oberleutnante Ioslf Kilal, Ferdinand v)obanz, beide des !^IN Klagensurl Nr. 4- zn Nitlnieislern die ilber. lentnanle: Maximilian Nerqmaiier des MN 5, üslar l^alnar des ^UN 5; zu Oberlenl»a»
  • die ^emnantl: Nni>olf Ullrich, Ottolar Dvorak, Nichard Nelnl, Johann Pr»)mns, i7skar Inzbee-Tchnfsenrath, alle des^ ^I^Ii Klanenflirt Nr. 4, ^oses Smr/ nnd Waller Haberer, beide des !^NN 5, dann die ^eutnanle im nichtaktiven Stande: Ios. Ie/el des ^IN Klassenfurt Nr. 4, !>?. n,r. Hubert (Viobanz und !)>-. i,„-. Friedrich Dörflinczer, beide des l^IN Klaqenfnrt Nr. 4; zu ^enlnanlen'die Fähnriche: Karl No/.i>', Johann Werrlein, beide des l^IN Klagenfurl Nr. 4. Eduard Panlisser, Eniil Tche-scherlo, Leo Swoboda, alle drei des LIN Laibach Nr. 27, Walter Laumann, Konstantin Na», Nndols Handl, alle diei des LIN Klaqenfurl Nr. 4, ^ranz Navuikar des LIN Laibach Nr. 27 beim LIN Przemlisl Nr.'18. Joses Schaufler, Walter Freiherr von Voqelfand, beide des LIN Klagenfnrt Nr. 4, Wilhelm Krenlh des LUN 5; zum 5berstabsarzi erster Klasse der Oberstabsarzt zwei. ter Klaffe Karl Wall »er, Ehesarzt der 22. Landwehr. Insanlerietruppendivision; zun, Stabsarzt der Neg>-mentsarzt Dr. ^ranz ^rundsberg, Kominandani des Lai,d!vehrspitales in C>iraz,- znm Oberlierarzt der Tier-arzl Johann Noller und ^nm 5 berbeschlagmeister zioeiier Klasse der Beschlaqmeister zweiier Klasse T^ranz Lnk(sc!i, beide des LllN 5^ zn Landloehr-Evideü',^' ' uffizinlen die Landivehr.Evidenzoffizinle ^rnnz ^ des LIN Lnibach Nr. 27, weora, Drofenik des > ^„ Klli^'»sl,r! Nr. 1, Leop. En^l des LIN Laibach Nr, 27-z»m La»dwehr.Evide»zosfizic,l der La»dwehr.Ev>denz. assislenl Antun Peleln des LIN Laibach Nr. 27- z» Landluehr-Evidenzassislenten die Landioehrbezirlsseld. webe! Joel Ian)czower des LI^It Krakan Nr. !l^ bei», LIN Klagensnrl Nr. 4 lNezirkshauplnmnnschafl >n Spittal). Johann Tovnil des L,V>/ Marbnrq Nr. 2« beim LIN Laibach Nr. 27 lDcr henrissc Hnupirapport für die l^aqisten der Nescrvc.j In die kürzlich nnter dieser Spitzmarle l^'. brachte Notiz hat sich insoferne ein fehler einqeschlichen, als der Nachrapvort für die Neservekadetten und Kadettaspiranlen nicht am 16., sondern a», 17. Novel», ber nm 9 Uhr vormitlaqs bei», En-länzunqsbezirls. lommaiido Hir. 17, Ambroöplat', Nr. 7, 1. Stock, stnit. si»de» ivird. - jAbonnements auf ielephonischc bespräche.! Das Ha»dels»,i»lsterii,m hat die bisl)i'r i,nr für die Korrl--fpondenten der ,'jeil»»c,sredallio»e» eingeführten Abo», »ements a»f telephonische lyespräche für gewiffe Nacht-stunde» nunmehr sür den allgemeinen Verkehr, und zwar vorläufig ans die Daner von zwei Jahre», zu-gel äffen. — iAeue Ttcmpelmarirnj werden vom 1. Jänner 191l» an in Perschleis; qese^l loerde». Die außer (Gebrauch gesetzte», u»venve»de< gebliebenen Stempel-i»arlen werden vom 1. März bis einschließlich 31. Mai 19K» bei den Siemp^verlags- nnd Verschleiftämter» gegen neue Stempellnarlen unentgeltlich ausqewechsel!. Die bezüglichen Eingaben der Parteien sind stempel-fiei. ll5in seltenes Jubiläum.) Die ?sirma >. E. Maiier feiert dieserlage ihrei, 75jäl)r,gen Bestand. 75 Jahre! Ei» lanqer ^eitranm in oer (^elchichte eines Einzelne», ein langer ^eilranm in der Geschichte der Stadt, mit deren E»» u>ld übernahm sir, dann nach dem Tode seines Vaters. Die Firma, die damals nur neun Angestellte zählte, gewann dank der Umsicht und Ausdauer ihres Inhabers und dank ihrer streng reellen Gebarung von Jahr zu Jahr an Ausdehnung. Sie besteht derzeit aus einer getrennten Bank und Warenablei lung, letztere wieder aus einen, Engros» geschäfl und zwei Detailgeschäfle». 49 Angestellte sind im Tienste der Firma beschäftigt, deren Absatzgebiet und Geschäftsverbindungen sich über Krain, Unlersteier» nlark, tarnten, Islrien, Talmatien und Kroatien er» sN ecken. Herr Einmerich M a y e r , der Chef der Firma, der über ein halbes Jahrhundert an ihrer Spitze stehl, ersreul sich ob seines gemeinnützigen Wirkens und sei. ner erfolgreichen Tätigkeit auf humanitärem Gebiete allgemeiner Wertschätzung und Achtung. Ans seiner lang. jährigen Tätigkeit auf humanitärem Gebieie heben wir hervor, daß er beim Landeshilfsvereine vom Roten Kreuz für Krain als 2. Vizepräsident von 1885 bis l886, als 1. Vizepräsident vom Jahre 1886 bis 1887, als Präsident vom Jahre 1887 bis 1901 tätig war. Iu steter dankbarer Erinnerung bleibt sein opferwilliges Wirken beim Kaufmännischen Kranken» und Unter» stützungsvereine, dem er als Vercinsdireltor von 1888 bis 1W2 vorstand und dem er durch seinen großen Ein» fluß und sein Ansehen in der Kaufma»»swel! bede»» tende Hilfsquellen erschloß. In echt menschenfreundlicher Nächstenliebe sorgte Herr Emmerich Mayer als Chef der Firma für seine Bediensteten. Es besteht für sie seit dem Jahre 1.898 eine Alters», Invalidität^, und Familieuversorgung, und zwar ohne Wartezeit, nn> bedingt fällig mit dem 60. Lebensjahre; sie bietet somit der gesetzlichen Versorgung bedeutende Vorteile, Die Kosten dieser Versorgung bestritt großmütig die Firma aus eigenen Mitteln. Äls treuer Mitarbeiter au den Erfolgen der Krainischen Sparkasse verzeichnen Herrn Emmerich Mayer die Jahre 1879 bis 1891, wo er sich als Direktor und Kurator dem Tienste des größten Geldinstitutes des Landes hingebend widmete. Seinem tatkräftigen Eingreifen als Unlerschützenmeifler voll 1876 bis 1884 und als Oberschützc»meister von 1884 bis 1908 dankte der t. k. priv. Hauptschießstand in Laibach in hervorragender Weise sein Gedeihen und er ehrte den Jubilar in besonderer Weise durch Er> ncnnung zum Ehren»Oberschützenmeister im Jahre 1908. Es bedarf wohl keiner besonderen Erwähnung, daß ein Mann uoil der Vedentnng Herrn Einmerich Mayers auf kommerziellem lind industriellem Gebiete eilte bedeu» tcnde Rolle spielt uud sich an den bedeutendsten Unter» nehmungen im Lande beteiligte. So ist Herr Emme» rich Mayer Verwaltungsrat der Krainischen Industrie, gesellschafl und anderer Unternehmungen, ^n voller geistiger lind körperlicher frische feiert Herr Emmerich Mayer den 75jährigen Bestand der hochangesehenen Firma, der er seit 51 Jahren als Chef vorsteht. Mit voller Genugtunug kann er zugleich aus ein halbes Jahrhundert gemeinnützigen Wirkens zum Besten seiner Mitbürger und hingebender, erfolgreicher Tätigkeit auf dem Gebiete werktätiger, menschenfreundlicher Nächsten» liebe zurückblicke». — Krollen vom 2. ^än» ner 19IU ab znr Einlösnng zu bringen. — —. — lGcschworenenauslosun.q.j Gestern wurdeu für die letzte diesjährige, am 29. November beginnende Schwurgerichlsperiode ausgelost.- a l s H a u p l -geschworene! August Ägnola, Glaser in Laibach; Josef Bahovec, Mehlhändler und Befitzer in Laibach; Anton Bizil, Tischler und Besitzer in Laibach; Johann Dachs, Gastwirt und Besitzer in Laibach; Franz Te-tlcva, Gastwirt in Oberle5e'"e, Bezirk Senosetsch; Franz Dolenc, Herrschaftsbeamter in Planina bei Loilsch; Matthäus Derni'5, Gastwirt in Radmannsdors; Franz Golub, Vlaufmann lind Besitzer in Laibach; Valentin Golob, Kaufmann ill Laibach; Karl Gregors, Kauf« mann in Laibach; Josef Gogala, Landmailii ill Neu» dorf, Bezirk Radmailnsoorf; Karl Hribar, Fabrikant und Besitzer in Laibach; Johann Jelainn, Kaufmanit in Laibach; Karl Jelov.^ct, Fabrikaill und Besitzer in Oberlaibach; Robert Kollmann, Kanfmann uud Be» sitzer iil Laibach; Josef Kofak, Gastwirt, Fleischer und Besitzer in Laibach; Michael Kofak, Fleischer nnd Be» sitzer in Laibach; Anton Krap^, Privatier in Laibach; Anton Kum^e, Privatier in Laibach; Alois Krajc, Holz» Händler und Besitzer in Grahovo bei Zirknitz; Franz Kanc, Besitzer in Radomlje, Bezirk Stein; Josef Logar, Kauflnann in Krainburg; Peter Lavliž.ar, Kailtinenr in Mojftrana; Johanil Mathian, Fabrikant in Laidach; Jakob Milavee, EisenbahN'Unterbeamter i. R. uud Be» sitzcr in Laibach; Alois Mali, Kürschner und Besitzer ill Nadmannsdorf; Karl Mulley, Laudcsgerichtsrat i. R. und Besitzer in Oberlaibach; Johann Ogorele, Fabrikant und Besitzer ii, Laibach; Franz Omersa juil., Kaufmann und Besitzer iu Kraiuburg; Johann Oblak, Kaufiualln unc, Besitzer in Oberlaibach; ^rauz Pust, Zilnmermann und Besitzer in Laibach; Josef Primoxi^, Besitzer ill Fr'Ncwa bei Neumarktl; Leo Solivan, Großhändler in Lmbach; Antun >;wic. Bezirlssekretär i. R. in Laibach; ^ianz ^o av, Vcsitzcr in Kropp; Gabriel Thaler, Kauf» mann in Einern. - Als Ergänz u n q s g e s ch w o . rene- Ka,par Volte, Sodaerzeuger, Gastwirt und Be» ilzcr; Cyrill Globo.ülik, Buchhalter und Besitzer; An» gnst Repi<-, Faßbinder Ulld Besitzer; Karl Salokar, Kaufmann und Besitzer; Karl Semi«"-, Auskoch und Be» sitzer; Silvester «kerbinc, Kanzleidirettor; Josef ^lerl, Spediteur; Josef Klovar, Schriftsetzer uild Besitzer, uud Karl Tckav Gemeinden) ausgewiesen nnd es ge» langten mit den aus der Vorperiode übernommenen 35 Fällen 108 Erkrankungen zur Beobachtung. Die Sterblichkeit <1I Fälle) mit 11 ^ war eine Verhältnis» mäßig geringe. — Die D i p h t h e r i l i s wurde aus 8 Bezirken l>9 Gemeinden) znr Anzeige gebracht. Diese Krankheit trat nur sporadisch auf. Von insgesamt 44 Fällen endeten 27 in Gene>ung, 9 blieben in weilerer Behandlung uud 8 Fülle — 18,1 <^ endeten tödlich. Von den 18 mit Antitoxin behandelten Kindern starben 2 -^ 11,1 a^. — Der Stand der T r a ch 0 m kranken blieb nahezn gleich, indem 4 Krallte zugewachsen und 7 genesen sind. — In vier Bezirken traten die M a » sern anf und gelangten in den Bezirken Adelsberg nnd Stein zu etwas größerer Ausbreitung. Von 132 in Evidenz geführten Krall ken sind 79 geneseil, 2 ge» storben nnd 51 Kranke werden weiter behandelt. -— Der Keuchhusten kam nnr in 6 Fällen znr Be» obachlung. — Die Rnhr trat in 6 Bezirken, jedoch nur sporadisch, auf. Von 45 Kranken sind 2! genesen, 9 gestorben nnd 15 werden noch weiter in Evidenz ge» führt. — All Rotlauf waren 4 Personen erkrankt, die sich anf drei Bezirke verteilten. 3 Kranke sind ge» nesen, l gestorben. — Von Schafblattern wurden nur 2 Fälle aus dem Bezirke Adelsberg gemeldet. — Vou der Poliomyelitis kam in der Stadt Laibach ein Fall zur Anzeige. Das erkrankte Kind befindet sich im Kinderspitale nnd wird noch weiter behandelt. —r. — -. — » den Zäunen des Laibacher Schloßberges, in den Gebüschen des Tivoli° Waldrandes und des Laibachufers hat sich dieser kleine gefiederte Winterprophet vor ein paar Tagen gemeldet. Unser Lanomann schreibt ihm die Rolle eines Winter» nnd Schneevorläiifers zu. x. — deutend zunehmen dürste. ^"—. ^ iDie Tlovcnische Philharmonie) lonzertiert heule bei den nachmittägigen Vorstt'Ilnngen des Elektroradw» graphen „Ideal" ' im Hotel „Stadt Wien" vm> '^5 Uhr an. " lUnvorsichtia.es Fahren.) Gestern fuhr ei» V^ sitzerssoh» so schliel'l u»d unvorsichtig über die Poljamv straße, daß er mit dem Wageil an ein niedriges Hm>s stieß nnd die Feilster beschädigte. — In der Kopilar-gasse stieß ein Fuhrmann aus Tom^ale mit seinem Last-wagen eine dem städtische» Elettrizitälswerke gehörige Leiter nm und beschädigte sie. ' Mn Fahrraddiell.1 Am 17. d. M. winde, wie berichtet, dem Arbeiter Johann 5nidar5itt, der währe»? der Fahrt znm Ziegelwcrte in Koseze einen ^hilmachls» anfall erlitt und vom Fahrrade fiel, sein Vehikel ge» stöhle». Kürzlich wollte ein junger Bursche, der sich Krese »annle, dieses Fahrrad an einen Frisenr in, G^tl» schee veräußern. Als er aber bemerkte, daß nm» ?>>' Gendarmerie verständigte, ergriff er die Fluchl. ' > Tirol 45, nach Nnr, 35 n»d nach Villach 30 Kroate», nach Leoben 29 nno nach St. Michael 45 Krainer. ' iZ«qelanfen) ist in das Haus Nr. 3 in o^r Vohortt-gasse ei» dnnkelbranner, kurzhaariger H»n5 ohne Marle. Theater, Kunst und Literatur. — lTluvcnisches Theater.) Gestern winde d'Alberts Mnsikdrama „Xi^!»:," sTieslalid) zn»l erstenmale alls' gesührt. Über das geistvolle Werk des berühmU'» Klavierpoele» und Komponiste» brachte uilser VIal! schon anläßlich der im Jänner !. I. im hiesigen deutschen Tliealer erfolgten Erstaufsühruug eine eingehende Vs' sprechung, N'ori», vor allem auf das blendende Kolorit hiligewiese» wnrde, das die Vorgänge auf der Bühne illustriert. Auch wurden die meisterhafte Behandlung der Singstimmen, die Deutlichkeit der musikalische!! Deklamation und des Rezilativs sowie dessen meist prosodisch gehaltene Begleitung hervorgehoben, weilerS die mit naiver Natiirlichkeit anftretende» volkstümlich'!! Partie», die Ke»»zeichn»»g des fpa»ische» Natio»a>' charaklers, »aule»tlich des Kaflag»elte»lanzeö, nach ^e> biihr gewürdigt. Ans diesem Grunde glauben wir vo» einer neuerlichen Besprechung des Musildramas absehe» z» könlieu; wohl aber sei noch ausdrücklich der schiller»' den Farbenpracht der orchestralen Illnslrierung gedacht, die sich alle» Nnancen des in GInt gelauchleu Dramas aus das innigste ailschmiegl lind sowohl für die zarte Alpenpoesie als anch siir die profunden Leidenschaften den richtige» Ausdruck zu sinde» weiß, weshalb sie trotz einiger Längen, die eine» Stillstand der Handlung zur Folge habeu, von nnmitlelbarer, klarer Wirkung >sl> — Das Musikdrama stellt sowohl an das Orchester als auch an die solistischen Kräfte hohe Ä»sordern»ge». Neide Teile wurde» ihrer Aufgabe i» anerkennenswertem Maße gerecht. Das Orchester unter der slraM' men Leitung desHcrr» Kapellmeisters N eni 5 ct leistete trotz des Maiigels einiger Instrilmenle uud der relalw schwach vertretene» Streicher Hervorragendes, lind zwar nicht »in als nntermalender Teil, sonder» a»ch i» den selbständig nnstrelenden Zwischenspielen, Freilich mxßU' ma» lebhafl bedaner», daß dc>s Zioischenspiel vor dein erslen Akte infolge des rücksichtslosen RnmorenS hinler dem Vorhange vollständig wirkungslos verblieb. Bei der Rcprise mnß da Abhilfe geschasst'» werde»; we»n das erste Wort den 5i n l i,s s e » s ch iebe r >, zustehe» so», so Hal das Orchester besser zn schweige». Die Besetz»»!'! der solistisshe» Partien war Ersolg verheißend und be-ivährte sich vollauf. Den Pedro gab Herr Fiala >» richtiger Erlennlnis seiner Rolle auch schauspielerisch vortrefflich. Das war tatsächlich der freie Sohn der Berge, der i» das Tieslaud ei»e» Hauch vo» nnver' fälschler Natur mitzubringen hat. In gesanglicher Be» zichiiiig bot Herr Fiala eine abgerundete Leistung, die im zweite» Akle beim Erwache» seiner bishin »» bennißlen Männlichkeit eine achtunggebietende Höhe erklomm; es verba»d sich da schöne To»geb»ng >»>> seelenvollem, zuweilen wuchtigem Vortrage. Fra" Nordgart ova veranschaulichte das Innenleben der Marta mit wohltuender Natürlichkeit nnd fand da« her reiche Ausdrucksmittel für dereu anfängliche» Ab< Icheu vor Pedro sowie für ihre spätere Liebe zu >h»> liud siir den Haß gegen ihren Peiniger Sebastiano. Es liegt im Wesen des ausgeführten Werkes, daß sn' die verschiedenen Slimmungsregister insbesondere >>» zlveiten Alte spielen ließ, wo sich brillanter Gesang lind leidenschaftliches Spiel gegenseitig stützten und er-gälizle». Die geschätzte Künstlerin erhielt eine prächtige Nulellspeude. Als dritter in, Nuude verhalf Herr vo» Vulatovi^ der Oper zu einem volle» Erfolge. M>> packender Anschaulichkeit vermochte er vor allem das Hervorbreche» des sinnlichen Momentes zu charakleri» siereii, wie er denn auch das Herrische, leinen Wider» Iprnch Duldende in Sebastianus Wesen überzeugend her« vorkehrte. Sein Vortrag zeugte von tüchtigem, gewisse"' hastem Studium und künstlerischem Temperamente. D>e Nuri erhielt iu Fräulein Lvova eine anmutige Inter-pretin, die den Charakter der gutherzigen, aber slel^ in de» Hintergrund gedrängte» Mädcheiigeslall zu wah-ren vermochte und ,» ihrer Anspriichslosigleit allseilige» Ailklang fand. Als die drei Klatschbasen entwickelte» die Fräulein Thalerjcva, R. Per,^lova u»? M, Per^lova die erforderliche Beweglichkeit u»d Laibacher Zeitung Nr. 248. 2223 29. Oktober 1909. ^iNlM'oni^tcit; oil' ,vovn>>, Palo<" la cilc' ^minasn und ^ lpni c t l) als Mcnncci^ bcwcillisstt'ii ihic Nullen w» Ambition und ^cslinqlich distinquiortcr Nuulinc. -^er Chor endlich hielt sich in den wcmcM Szenen, ?le chm znqemessen sind, sicher nnd brachte auch i^el'en m ^'^ 2,'.enen. — Tas Theater war ansverlanst- das -pllblifinn rief die Haupllräfle nach den Aktschlüssen eungemcile uur die Rampe. —,.— ^- «..Der Mcrtur."j Das erste Heft der illustrierten Avue „Ter Äiertur", österreichische Zeitschrift siir Mn-ju und Theater, herausgeben lwn Tr. Rich. Valla und Ludwiq H edesi, unter redaltioneller ^eilunst lwn ^u^ard 3 p echt, enthält neben reichhaltigen altuellen "eseraleu und Noli^ci, nnd einein «eleilwurt der Her-aus^eber einen interessanten Alissat^ ,'ilier „Musit. nnd ^yealer.Nefmln in Dentsch-Osterreich" von Paul M a r. !"p, eine» höchst beiuerlenSlverten und anredenden ^M) „llber uiudernen Theaterban" lmit Planen) 0on ^Uc» Wagner, in dein der berühmte Führer der -w'oner architetwuischeu Viuderne die ^iisunsien der 'Ulcht^slc, Probleme des Theaterbanes auseinander-^'/..,^'uc geistreiche Studie zu der am 25. d. M. zur MNihrimq gelailgenden dritten Sinfonie Mahlers von "l'Mo Walter u,che Erinueruugeu an N'estroy wu Anqelo Neu-"l,a n i, , l'ine fesselnde Untersuchung über „Das Drama Maerens" smit dem Porträt des Dichters) wn "lephan Zweig, ungedruclle Briefe An/,engrnbers, "Ulgeleill l,on Dr. Änlon Vettel he im, einen be-3"Mn5werl mahnenden Anffa!^ „Der Anfang des «I lM'gers" oon Ferdinand l^regori, einen schöne,l ^lttel ..M'r mnsitalische Phantasie" wil E. ^uela, G^„^U>dic über Haus Thomas Vadreuther .,Ni»q", ^«tunie lxu, Mar M orold, ein Gedicht lwn Ernst ^"rdl iiud als'Mnsikbeilage ein neues „Preludio" °oil itarl ^uldmarl und ein Lied „Musilanlen. MV don Bruno Walter. Zu den schon genannten ^ ^'"tionei, lommeu noch Aufnahn,en der eigenarti-^n -Nacdelh.Anfführnl'g auf Maeterlincks Tch'los;, ein sj^, " ^"' Blechs lailläßlich der Premiere von „Ner-vZklt'j n,ll) der Beginn einer heiteren Serie „Wiener ^'ssenlen" mit einer „Weingarlner".Zeichnung von II^" hasche. — Die „„gewöhnliche ^iille des ^.nhal» sm'. ^^rnehmheit der vo„ Richard T eschner be-mmcn Ausstattung nnd der billige Preis ^Abonnements ls, ^^^^^), in allen Buchhandlungen „nd bei», Ver-h^ Wie», IX/3, Schlvarzspauierslraße 15) lassen f .Msnung berechtigt erscheinen, das; mit dem „Mer-Und ^ ^"" ^ ^"^ Nl'st'rderle österreichische Musit» sck«»^^"ler.Zeilschrift voruehmen Stils dauernd ge-''Msfen wurde. unu ^ ^enmtcntalcnbcr.j Der Erste allgemeine Be» ^ciwerein der österreichisch.ungarischen Monarchie in der üi ' Wippliugerstraße 25, versende! gegen Erfat.', ein' '^^'' ""^ lHmballagelosten von 2<» I> si'ir das Stücl drivs "'"b"'n in »nehrfarbigein Sleii,drucl ansgesührlen ^''u't'sM Wandlalender für das ^ahr !i)w in'deutscher fer!il> ^^'", Instrumeut vorführen lönnen. Er hat ^N'l,,''^ l)^'^'>l lostbaren Stradivarius, die bei der hervm ^^'"l Beyer in Berlin ausgestellt »oareu, ein den, ^?^'"b !'ll)b>'es Eremplar mit rotem Lack aus da? , "l' 1717. also aus der besten Zeit des Meislers, tali,.', x ^'" M'iiszk'li Seltenheiten gehört, siir hnnderl- '"" Mari envorben. I.j ^ '"^ l <» v„ n.") InHall der I I. Nnmmei! 2) sn^"'^cus: Am Grabe Lunders nnd Adami«'. Mad^. '^'^"- ^"s Gebet des Mönches vor der gel 5 3' ^'^' Waldhütte. Trinlspruch. 3.) Milan Pu -FLe,/ f" Dieb. 4.) Pelru>ka: Ich gehe in die lom/ « / > ^- ^nrl H inter! e ch n e i! Aus der Geo-vs ' ^ " rtoslav: Eehusuchl. 7.) Josef K o ft a il i e-seine ^Ü '^^' U-1 Vladimir Svetek: Mariuelli uud Br« ^chllle. 9.j Alois Gradnis: Spätherl'sl. >'».) sseli- ^^' ^'^' "» l'chl"' Engel. II.) Milan P n -Iva„ , "' ^.'"h>»',g des Iourualislen. ,2.) Iva„ du? i.^ <' W,e das Bächlei». Mädchen, sag', woher bist ^'T^ ^"llelon jLileralnr, Thealer. Unsere Bilder), dlüsf ,-"' '^^'^ enthält eine ^unsldeilage in Dreisarben-^^^'!0!c vier sonstige Illnslrationen. Telegramme k< k. Telegraphen-Korrespondenz-Bureaus. Neichsrat. ^.^'b"ng des Abgeordnetenhaujes. ^" T'lni"V^' Oktober. In fortgesetzter Verhandlung ^'"rli^ . ^ '^"''^'"^', betreffend die Lebenomittel^ ^'' Na ' -/"" -'lbg. Stöckler für die tträflignug Ur,s,chs,"^"N""des s,„oie für die Untersuchung der 3^en djs s >l'uerung ein nnd »vendel sich entschiedenst stand. ^ '"'^udeuiolratische Hel'.e gegeil den Bauer». ^'slMo^sse ^"" purgiert die Beralnug der Berg-'"""«polish' ^"' ^laal inöge den ^tohlengroschandel l"^>wpol ",'' '""5 '"^trr ,väre als das Zündhölzchen-'""schrituick, '^ "'' "ll«rl namens der deutsch-""^ dc,^,,^ " ^""", ,ür die Dringlichkeit zu stimme», MN als «ic^'re Ursache der von Land »nd Sladl gleichiuäszig empfundenen Tenerung die inter» nationale Erscheinung der geringeren ttauffrafl deo Geldes. Aufgab»' oeo Parlamentes sei es, die verschie-denen Interefsen der Agrarier und der Industriellen gegeneinander abzuwägen und eine richtige Xiesnllanle zu finden. Abg. Glabinski erllärl, es fehle ein staatliches Organ, welches sich mit den Erscheiuuugen der Tenerung zu beschäftige» hätte. Alle vorgeschlagexe» Maftnahmen sollen dein Ansschnß zwecks fchlenniger Berichterstattung nn das Haus überwiesen werden. Der Polenl'lub wird für die Dringlichkeit nnd für das Merilum stimmen. Hierauf wird die Debatte geschloffen. Generalreduer lontra H u l n erklärt eine Auffchiebnug der Gelreidezölle namentlich in den Zeiten einer Mis;» ernte für gefährlich uud tritt für eine Ausgeslaltnng der Lagerhausgenossenschaslen ein, welche das Getreide» geschäfl in die Hände bekommen solllen, wodnrch eine Slabilifieruug der Gelreidepreise eiulrelen würde. Am Schlufse der Sihuug lvird eine Hteihe von Vor-lagen ohne erste Lesung den betreffenden Ausschüssen zugewieseu, darunter die bosnische Vorlage, das Sozial-versichernngsgesetz, das Gesel/. über das Alkohollonli». geul, das Gesetz über die AröeilSzeil im Handels-gewerbe, das Gesetz, belrefsend die Ausbesserung der Bezüge der Altpensionisteu. Nächste Sitzung morgen. Äcinc Erhöhung dcs Zinsfußco. Wien, 28. Oktober. Der Generalral der Ofler-reichisch-nngarischen Bant Hal in seiner heule aögehal-lenen Sitzung beschlossci', von einer Erhöhung deo Zinsfußes dermalen abzusehen. (tröftunng dcs bnlgarischcn Tobranjc. Tosia, 28. Ollober. Heule nachmittags wurde die ordentliche Sessiou des Sobranje mit einer vom König verlesenen Thronrede eröffnet, worin es heistl: Die Regierung habe infolge der Ereignisse im vergangenen und im Henrigen Jahre alle ihre Vemühnngen darauf ge> richtet, eiue rafche Konsolidierung der internationalen Lage Bulgariens herbeizuführen. Nachdem dieses Ziel danl dem Vertrauen des Königs und der Unterstützung des Parlamentes erreicht sei, schreite die Negiernng hente an die nicht minder bedeutende n»d wichtige Aus-gäbe, die finanzielle Lage des Landes zu festigen, und zwar auf den seiner nenen Stellung als unabhängiger Staat entsprechenden Grnndlagen. Die Thronrede erinnert daran, das; die russische Schweslernalion, an deren Spitze der Enkel des Zarbesreiers stehe, als erste die vom Köuig über Beschluß seiner Negierung ver» kündete Unabhängigkeit Bulgariens anerkannt habe, und spricht die Hossuung aus, daß Volt und Parlament die seitens Nuszlands nnd dessen Herrschers bekundete» wertvollen Sympathieu würdigen werden. Die Thron-nde beteuert auch den Dank Bulgariens gegenüber de» a»deren Mächten, die parallel mit Nus;la»o zur Anerlennung der Unabhängigkeit Bulgariens beigetragen habe», stellt sesl, daß Bnlgarien sich allgemeiner Sympalhien erfreue, und hebt die freundschaftliche» Be-ziehungen hervor, die zwischen der Türlei und Bul-garien bestehe» uud deren weitere Festigung die Regie-rung aufrichtig wünsche, um zwischen diesen beiden Ländern jene dauerhasten, starken, politifchen und wir,-schasllichen Bande zu knüpfen, die für das Gedeihen der bciden Nachbarnatione» so »otweiidig feie». ____ Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtek. Neuigkeiten vom Büchermärkte. Sven Hcdiu, Transhimalaja, Licfcrmlss 1, X —'l>0. — Visalsli Dr. .Ncmrad. Zeitschrift für Krüppclsürsorge, pro Aaud i^ 14 4«. ^ Schneider M., Venriff uud Methode der Taulistmmucllliildui'ss, K 1 —, ^ Marcts Erich, Bismarck, eine Biographie I,: Bismarcks Jugend, X l»—. — Scherer Heiurich, Pädagogischer Iahreslicricht l!<(>8, k 1440. T chcidemantel Hrrm,, Nicola Perscheids Photographie in uatiirlichen Farben, X 560, - Mittels Prof. Dr. Ldwg,, Drr Eutwurf eiucr Novelle zum allgemeiueu bürgerlichen Oc^ sclMch. li. I - . ^ Voller Rcml).. Prinzessin Haschanascha und anderes, Schwaule uud Lieber, X ^j —. — Erust Otto, Vom grüu.goldcueu Baum. X 3—. — Loeb Jacques. Die Vcdeutuug der Iropisnieu für die Psychologie. l( 1^0. — Mau Dr, W.. Die Ansichten über die Entstehung der Lebe-Wesen K l«0. - Unterwegs Dr. H.. Michael Jan de Gocje l^l6—1W9, Ii l 20. — Oberm iller Dr. I,, Die orientierenden Einflüsse und der Benzolleru, X 4 80. — Müller Cl,. Spezielle Tierzuchtlchre, geb., li 312. — A. I,. Die Serbeufragc uud der Hochuerratsftrozcs; in Ägram. ii 1 50. __ Viator Scotus, Absolutismus in Kroatien. K 1 50. — Lorcnz Fr.. Opfer der Alpcu, eine Bergfthantasie, X 12(1. — Hardt E.. An dcu Toreu des Lebeus, eine Novelle, X 240. - Hardt E.^ Gesammelte Eizahluugcu, X :^«0. Ernst P,. Brumchild, ein Trauerspiel. X 2 40. — Vp reit er A., Kritit der Drachenflieger. X 4 80, — Nion Francois dc, 1/ i^lAngo mllitrosse, X 180 — Iugendgeschichtr einer Arbeiterin von ihr selbst erzählt, X 120. — Erinnerungen eines Waisenknaben, X 1 20. — Ich suche meiue Mutter, die Iugendgeschichte eines Findellindes, X 1 20. — Ivrlovic (5. M.. Die Entwicklung der mittelalterlichen Vautuust iu Dalmaticn. X 10 -. — Ernst Dr. Herm., Berliner Masseusen und Maniküren, X 2 40. - Fuchs H., I» purpurnen Schmerzen. Stationen von einerLebensreise. X 3l^). - Sacher. Masoch, Venus im Pelz. illustrierte Ausgabe. X ll-. - Nau H,, Beitrage zu einer Geschichte der menschlichen Verirruugen, Band I. X 12 —. — Nau H.. Beiträge zur Geschichte mensch, licher Verirrungcn, Band II.: dir Nerirrungcn in der Liebe. X y.A» __ Nubolfi (!, W,, Astcse uud ihre Verirrungen III, X 7 20. — Freiinarl H., OllultismuS und Sexualität, l< i'>—. — Lobedanl Dr., Die frühzeitige Erlculmng uud die Behandlung der Luugenschwindsucht durch Tuberlulm, X _^,W. — Wacheufeld Dr., Der Stoffwechsel und die «rantheiten des Herzens uud der Gefäße, I., X l 20. — «cuber Äug,. Topographie I., X 24-. - Hofmauns« thal Dr. Emil v., Ehrentobcx für Duellgeguer, X 2-40. — Baumaun I., Unsterblichkeit und Seelenwanderung, X 24O. — Audrejew L., Anathema , Kunst'uud Musifalirnhandlung Jg. v. z 7 U. F. 734-9 l 9 9 SO. schwach halb bew. ^'Ü^ Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur beträgt 13 9» Normale 8 0'. Wettervoraussage für den 29. Oktober für Steie» mark, Kärnten und Kram: Wechselnd bewölkt, mäßige Winde, kühl, uubestilnmt, uubestänbig; für das Küstenland: Wechselnd brwöltt, mäßige Winde, mäßig warm, unbestimmt, anhaltend. Seismische Berichte und Bcobachtnngc» der Laibllchcr Erdbebenwarte ssfstrll,!d!>! von drt Nraiü. Epurlc>!jr 1««7> (Ort: Gcbände der l. l. Staats-Oberrcalschule.» Luge: Nördl. Breite 46° 03'; Ostl. Länge von Greenwich N° .!l. Beben bericht. Am 24. Oktober: gegen 22 Uhr* 30 Mi» nnten Erdstoß in Tiriolo fEatanzaro). — Am 25. Oktober: gegen 8 Uhr 30 Minuten Aufzeichnung inRoccabi Papa, Nobenunruhe neuerlich schwächer. ^ Li» ^silnünads» bs^sl,,',! sich n, >>>',!<> Ve 8Ale ißl wl vil^ lU Äötle sßl Azl, WM wenn das Husten, Näuspern, Niehcn und Stöhnen lN! ^»^» Konzcrtsaal und im Theater gar lein Ende nehmen «^»»»^ will. Wer erkältet ist, der sollte oaium immer Fays echte Sodencr Mineral »Pastillen mitnehmen uud ge->^>^ brauchen, statt der Bonbons, die meist nur den Hals »»^«^ reizen. Fays echte Sodener hct'en jrben ^tteiz schnell W <> auf, tuu den Schleimhäuten wohl, wirken auch vor« W^ll^ züglich auf die Magennerven, lösen «nd lassen leinen ^^ Katarrh aufkommen, Fans echte Sodener sind für WM Konzert, und Theaterbesucher unentbehrlich. Man > > lauft sie sür X I '2b die Schachtel in alleu Apotheken, ^^«^ Drogerien uud Mineralwasserhaudlungen. General« ^ >> repräsenmnz siir Östcrrrich.Ungarn: W. Th. Gunhert, » »^ Wien. IV'I, Große Nrugasse 17. ,5058) 2—2 Wegen Übersiedlung *«*&&?¦ Kleider- und Wä»ohekaiten (fast ueu), Unter-Slika Nr. 26 (Hotel Vega), I. Stock rechts, billig abzugeben. 2 1 Razglas. Vsled prošnje dedieev po due 2o. septfmbra 1909 v Ljubljani umrlem gospodu dr. Ivanu Milanu Hribarju so vrši prostOYOljna sofloa ürazba v zapušèino spadajoèih premiÈniu, posaiue/no kakor: zlatnine in srebrnine, obleke in perila, pisalnih strojev (3), leposlovnih in juridiènih knjig in raznih muzikalij, Mine oprave in lovskega orožja 3. in 4. novembra 1909 in eventuelno naBlednje dni, vsak dan od 9. do 12. ure dopoldne in <>d 3. do 5. ure popoldne v hiii it 2 v Sodnijski ulici. Inventurni zapisnik je na vpogled pri pod-l)isanera sodnem komisarju in pri c. kr. okrajnem sodišèu v Ljubljani, soba ät. 36, med uradnimi urami. (3725) 3-1 Dr. Franc Vok, c. kr. notar kot Bodni komisar. Laibacher Zeitung Nr. 24^____________________________________2224____________________________ __________29. Oltobcr 1909, Üurse an der Wiener Börse (nach dem owziellen Kursblattej uom 28. Oktober lW9. Lie notierten Kurse verstehen sich in Kroneilwäbriiüa, 5ie Nolierun« jämttichei Altien und der .Diveisen Uofe" versteht sich per Stltck. Geld Wc-r^ Allgemeine StaatS» schuld. iülhc'tlichc Rente: »', lonrer. steuerfrei. Kronen lMai-Nov.) per Ka,fe . , 94 «u »5 -!>etto (IHnn.-Iuli) per «asse 94 75 »4 9t> ^ i",, K. W. Noten (Febr. Nu«.) per Kasse......»7 »5 s8 l^, 4 »"„ö, W. Silber (April ON.) p«r Kasse......S7-.»b 9» ,5 l»«"cr Ttaatslvse 500 st. 4"/s> !l>4 50 >6« 5ll 18KOtL ,, <"N fl. 4°/n248- b«-- l»«4« ., 1W st. , . 314 - -N8-- !8S4«r ,, 50 fl. .314-31!,- lom.-Pfandbr, ll 120 fl. b"» 289 25 29 t-2b Vtaatsschuld d. i. Neichs« rate vertretenen König« reiche und Länder. <^Ncrr. Voldrente steuerfr., old per Kasse .... 4"/^il«3b«iSb?, ^sterr. Rente in Kronenw, stfr., per Kasse.....4'/° 94 8« 9» deito per Ultimo , , , 4"/„ 94 80 95 --5st, Investition»-«ente. stfr.. «r. per Kasse . . »>/,°/^ «4 2b «4 ,'b fisnU>»l»n.Zlaa«,schnl>. utischrlitnnznl. ^lifaoeth-Bahn i. V., fteuerir., zu !N,o — - - '- ifNln, Ivfeph-Uahn in Eiloer ldiv. It.) . . . . 5>/.<>^ l18Lc>1»)-bk Gaüz. Karl Ludwig-Vah» (dlv, Ltücle) Kronen . . , 4°/,, 94 !>o »5 9( üudolf-Äahn in Nroncnwähr. steuerfr. (div. Lt.) . . 4"/° 94 St, 9b «< ^urarlberger «ahn, stfr., 4ll»schulln>«schreibnngtu ^bg»ftt»Pll»t zisenlülhn.AllNen >»'!abeth-«. 2!'« fl. NVt, 5'..°/. von 400 »L.....«2 ?b 424 7l ><>tto l'inj'Budniei« 200 sl. ö. W. V. 5>/^«/„ .... 42« - 428-5clro Eatzb«rg-Tirol 20» sl. 0. W. S. 5"/« , . . , 42N —422-^.emstal Vahü 2M> u, 20U0 Kr. 4"/„.........131 — li'Ä - Geld iwarc Po« zlaal« z»i Zahlung üb«. n»««lne Lisenbllhn>Pll»lit»l» DbltgailonlU. Lohm. Westbahu. ltm, I8i«z, 400, 200« u. 10,»»«0Kr, 4°/n »i>-25 »6 25 «tlisabcth-Vahn «0« u,3000W. 4 ab 10"/^......116 0.°>N7 05 Vlifabeth-Vat»! 400 », 2000 M, 4"/a........li?» 7e>l16 7ü Fcrbilllliids-iliordbahn !tm. 188« 96 N5 97 «ö dctlo Em. 19U4 9b 9l W »l> Franz Iofeph-Bab» «m 1»«4 ,diu. Nt.) Silb. 4"/„ . . . 9s'2s> 87 !i5 Galizischc Karl Ludwig - Bah» >'div. Kl.) Till,. 4"/„ . . . 94's5 »5, 3!, Ung.galiz. Bahn Lft» fl. K, 5"/„ 103 - !04' I'ftlo 400 u. 500N Kr, »>/,»/„ 8«l!li «? !le Vorarlberger Nahn Em. I884 (div. St.) Fill,. 4°,„ . . »5'2b 9« «l Staatsschuld der Länder der ungarischen Krone. 4",„ una. Ouldrcüls per,«>lsse . >ii4f>ii2»l 4"/„ drtto ver Ui?imo 112'4,',112'Sl 4",V, ünssar. Rente in Kronen- wäftr. stsr. ver «assr , . 91 75 9,-»! 4l„ detto per Ultiino 91-75 9l'Ul 5>/l>>, detto per «°!'o «i-7« 81 ^ Ungar, Vrämi^n,NlU. a 10« fl. 2H - 21fi -detto ^ '" fl 2l«2f,.i!< '. 4°/s, , , . . 144 bo ,4lj-5< 4 „ ungar. Grn»de>'?l.-!^blig. 9210 92 >< 4''.. lcoat. u, jlav, Ordr'ül.-Ool. 94— 9H-. Andere öffentliche Anlehen. Buö», ^andci'-Ä!!!. (diu.) 4"/„ 92 «0 9^ !»< Vosn,-Hrrcss, ^jenb. -Lande«- «nlehen w,^ 4>/2"/n . . z»9',o>00-i< 5", Tonau-Neg.-Anleihe 1878 i«ii'- - - Wie»« Verlehrö-Aul, . , 4",„ 94'!w 9b ü< detto 1W0 4"/, 94 8l, LÜX, «nlelien der Stadt Wien . . 101-40102 4, detto (T. oder G.) i«14 120-- >21 - del:,: (1894).....93'1s> 94i! detlll lGaö) V. I, 1898 . »4-85 95'8i detto sElelti.» v, I. 1900 9b'l<> 9«'i< detto sInv.-Ä.) v.J.1902 9f>-«b 9«'9i Vörfebau-Anleheü vcrlosb. 4«/„ 967L 97'7,< «uisifche Etaatianl. v. I. 1906 f. 100 Kr. p. K, . , 5°/„ - '- - -dctto pcr Ultimo . . 5",„ in0'7!i 101 2! Bulss. Etaa!«.Hypothekar Anl. <««2......»«/ !2l 25122-^ Geld Ware Vül», Staats - Goldanleihc IW7 i. 100 Ztr.. , 4> ,"/s, 93?b 94'2s> Pfandbriefe usw. Vodenll.,alln..öst.i. 5<»I.vl,4"/„ 94»0 9!>'3L Whm. Hupothelenb. verl, 4»/„ 97 in »7 »20 Zrntral-Boh.-Kred,-Nl,, »sterr., 45I. vcrl.....4>,',°,n 101-bN 102-50 dettv «5 I, verl. , . . 4«/° ««75 »?-?.^ «red.-Inst., üsterr.. f.Verl.-Unt, u. üsfentl. Arb, Kat. 4.4°/„ »3 «l, 94-KU Lanl'cöl!, d, nöü, Aali^ien und Lodom. 57 >, I. riillz. 4"/„ 94 2k «vn, ?)!äl,r. Hvpolhelenb. veil, 4"/„ 90-55 9^-32 ',!c.-osterr, Landei-Hr.p.^lüst.'!"/, 95-25 97- 5 dl'lio iüll. 2«/„ Pr. uerl. 3>/i"/° 87b0 »8-5l» dctl!) K.-Schuldjch, verl, 3>/,"° 87'bc »8-bO detto veil. , , , , 4'Vl> 9«-- 97-- Oslcrr„-!ingar, Baut 5« Jahre verl. 4"/>, 0. W..... 9«».. M'«0 delto 4'/„ Kr...... 98-25 9N-25 Svarl., Erste üft.. ^0I.uerl.4"^ l»9-35 ,>!0^i> Eisenvahn-Prioritäts-Obligationen. Österr. Nordwcstb, L«o j>, ö. . i02-9o 1N3-90 Staatöbahn k,ou ^r..... 2«b- 389-- Lüdbahii k ^!'v„ Iäniu'l-Iuli 500 ^r. lper St.) . . . 2752U 277 30 Tüdbahu » 5" „ »!00 fl. 3. 0. O 119-. 119-80 Diverse Losc. Ptlzwllichl f»>». 3'Vc, Vodenlrcdit-Lrle Eni, 1880 2?4'5« 2!» 5« dctto Em, 1889 1leg-.iI,LoIr 100 fl 26«-l>'> 274-5N Serb. Pränl,-Anl,t' 10»» sfr,2"/i, U4'b0 100-50 Nunt»zin»liche f«l,. > !b»dap,-Basilila (DombaiK^ «. 22 ik 24-15 - ^lredillnle 100 !l...... I»li8-- 518 — ) Clary-Lolr 4« fl. KM, , . 1?1-— ,81'-. z Ofsüer Luse 4l> fl...... —-— ---— ) Palffy-Lole 4«fl. NM, . , . 22C-- 23»'' >. Notcn Nreuz, list, Gef, u. 1« fl. k?' - ««- 5 Noten jlreuz, una., Oef. n. 5» fl, 34-bo «8-50 Nlidolf-Loje 1« jl...... «7'5ü 73-50 EalM'Lole 40 fl. KM , , , !i75'^ 2l">-. ^> Türl. «t.-B.-Nnl. Präm.-oblig. 400 ifr, per Kosse , , . ü»5-9n 2««'»^ » d?uo per Mediu , , . N0-UO 20?-2«> Ve!d lMa« Wiener Nomm,-Lo!e 0. I, 1874 bt»'-- db»-— Mew.'Tck. d. »",„ Vräm,°üchulb d, İdenlr,-?l!,st, Vm, >«8ü 87--- vl'- Aktien. Kran»port»)lnlen»l>mnngtl!. «ufsig-Icpliyrr Eisr»l>. 50« >I. 2205-- 2230'- Böhmische Äiordbah» 150 fl. , - -— -— Vüfchtiehlader Eilb, 500 fl, KM, 2!>80 - Lt>S0'— oetio (!il, N, 200 fl. per Illt. 97?.- 98l>— Don»» - Tampffchisfahrts'Nes., l,, l. l. pril,., 500 fl, »M, 1N5.1-- 10S8 - Tuk-Vodenbachei V,-V. 40«kr, 583-— 588- sscrbiuandö Nllldb, 1000fl,KM, 5»»X)'- 5540-«aschau - Ode,'bl'ra>'r ljifenbahn 200 fl. L....... 361 5« 5«2'50 Lcmb.'Czfr»,-Iasf!)-Ei!enbali»- Vesellschaf», 2N0 fl. S, . . b5ü - bs2'- 1oud, öst,, Trieft, 500 fl., jlM, b!i4-- 537— Ösicrr, Nordwestbahn 2«« !l. 2. — - —-- bel!o(!it. Ij)200sl. E. p. Ul», —- —— ^nig-Tnxcr Liscub, KX'fl. abäst, 222-. 223 - Staalilcifen». ^«0 fl. S, pcr Ult. 74« 75 747-7.'' Tiidbahn !-l>0 II. Silber per Ult. ,2« 40 I2?'4o Lüdüorddeutsclü,' Nerbiildungsb. 200fI.KM...... --- —> Traul :>09 ?b «ljaulverciü, Wiener per iiassc »- --- detto per Ultimo 53740 br^ 40 Vodcolr.-Äüst. ösl,, l^00 Nr. . N54'- ilvo-— >jel,li.-Äud.-,Niedbl. üst,, 200 fl. 574'- 57? -Hrrdiiailslali für Handel und «ewcruc, 320 Kr., Per ttassc —-— —- detto per Ultimo 859 4« «60 40 «reditbaul, nng, allg,, 20N fl. ?71— ??2- Tvpositrübanl, alia., 200 fl. . 4S0-— 4«i-^»lumptc - Gefellfchast, nieder- öslerr,, 400 ttr..... «»» — S»4 - Olro- ü. Kofsenverein, Wiener, 20« fl........ 4N4- - 46?'— Hypotheleubanl, öst. 200ttr. 5"/» 305-- 8W--Länderbnul, österr,, 200 f!., per Nassr....... --— —' betlo per Ultimo 49^-- 495'-„Merlur", Wechjelstub.-«ltien- Gesellschaft, 2N!» fl. . . . s>27-- «30 — ONerr.-ungar. Bant l4N0 «tr 1773-— i?8»-- Unionl'aüt 20!^!...... 57»'^ "^> Uinondanl, liühmücks >m< il. . 248 5>), "^« «>rtrhr«danl. all», l40f!,. , 349 -! «"^ Indnftlit'llntllnlhmunl»». ! OanncfeMch,, all«, of!,. IN« fl. 2U3 "l «"^ Brilxer Nuhlenbrrgb-Gef. 100 fl. 7« --> "I, - Eikubahiwcrlehrs-Auttal!, osl., j 100 f!........ "" ! !<< ^ Vifeubahi'w, Leih«., erN«, Nwsl, 200 - ! "' °" „Elbemutil". Papicrf, u, «,-<«, ! ...... 1W fl........ <" " ""^ 0 fl. »52 — '"' ^ ltleltr.-Oelellfch,. intern, !i0« sl. -' '', ctlellr.-Oejellfch.. Wr. l» Liqu. li" ' , "^ Hiltenberqfr Patr.-, Zünbh. u, ! Met.-Fabril 4»0 Kr. . , lit-' - Ü'«"7^ t/ilsiusser Ärauerci 10« sl, . . 2>1' i 2l»°" Montaii-^f,, öst. alpine 100 fl. 73! '5, ?«» " ,.P°ldi.Hnt,e", licgelgnßstllhl- ^..^. ss.-A. «, 200 fl..... '" 2sbb :!nma- Muraiü! - Talgu-Tarjaner ! .., ^ Eileuw. 100 f!..... '>«5'-i °°''.. 3«!aolari. Slrinlohlr,! 10N!!. «^-> «^° „Hchü^lmül,!", Papiers.,-^oofl. »0,>-! »« „Tchlldnica", «.G, f, Petrol.- , ,, ^ Iubüstne, i»«(> «r. . . 544- >"" ,,3>nw,-G, 70 fl. . 30ß"i ^e - Türl, Tlllilllrcgis-Wss, 20»' ^, , per Nasse..... ' ' ! <>^.- dottl, per Ulüino . , , »t5> "! ^A ^ Waffenf.-Oes,. österr,, 100 fl, , «^ - ^""'.^ Wr. Aaugeielllchaft, I«v fl, . , 174 ^ '.", , Wienerbcrsse ^.iegrlf.-Alt.Mss, 7^6 ^" Devisen. Kurz^ Kickt«» «ll> Kcheck,, «msterdain....... ^»'^ !>?^I«» Teutjche Äanlplatzr , , - N? 7« ^!l-"', fallenische Äaulvlä!.« , 95'»7', »°°' liunbon....... "<"">"»!'« Pari«........ »s» «d>! "'" Tt. Peteribnra..... ^t55 2o° °" Zürick »nd «nie!..... »b'3" "" Valuten. ^ Tulateu........ "'-^ ! <^<» 2N.ssranlen-3t«cle..... ^'" !».^? ul'-Marl-Ltücle...... 2«'ö2 »?,°^ Teutsche Reichsbanlnuts» , "? <>?- l'^,«» Italienische «anlno'c" . , . «",5 »»' Nubel-Note»....... 8-55"' ! « b« L~on fterwte^'pVa^rJ^n^Vr.oritÄten, n J* <^- Mayer 0 Pri vat-Depots (Safe-Deposits) I Aktien, Losen etc.. Dcvteen und Valute». -O- EJ^mi«;. und WechslerceschÄft "ä uniCer »««cnem VejruchluB der Part«» ¦ Uoi-Veralcherung.________________________La