Erscheint wöchentlich siebenmal. SchrtftleltuHg (Tel. Intenirb. Nr. 2670) sowie Verwaltung u. Buchdruckerei (Tel. Interurb. Nr. 2024): Maribor, Jurciceva ul. 4. Brlefl. Anfragen Rückporto beilegen. Manuskripte werden nicht returnlert Inseraten» u. Abonnements-Annahme In Marlbor: Jurciceva ul. 4 (Verwaltung). Bezugspreise: Abholen, monatl. 23 Din, zustellen 24 Din. durch Post monatl. 23 Din, für das übrige Ausland monatl. 35 Din. Einzelnummer 1 bis 2^Diiu Maribmer ntraum Tit. Llcejska knjUniti Ljubljana FÜR DIE FIRMUNG kaufen Sie billig und solid bei IR. BIZJAK Maribor, Oosposka ul. 16 Besichtigen Sie meine Schaufenster! Das größte Gebäude der Wett N e w y o r k, 2. Mai-Präsident Hoover eröffnete gestern das höchste Gebäude der Welt, den neuen Wolkenkratzer in Washington, der 86 Stockwerke umfaßt und nicht weniger als 382 Meter hoch ist. Das Hochhaus ist aufs modernste eingerichtet und besitzt auf dem Dach einen Ankermast für Lustschiffe und ist auch zum Landen von Flugzeugen eingerichtet. Hindenburg amtsmüde? .Berlin, 2. Mai. Im Frühjahr des Rchstest Jahres findet die Reichspräsidenten .^ahl statt, die bereits die Qefientlichleit tott beschäftigt. Heute war ein Gerücht im «htloufe, daß Reichspräsident v. H i n d e n urg die Absicht habe, wegen der gehässi-8en Haltung der Rechtsradikalen gegen ihn seinem Posten vorzeitig zurückzutreten. Amtlich wird dieses Gerücht allerdings deputiert und mitgeteilt, daß Hindenburg jeden Fall bis zum 12. Mai nächsten achtes, wo seine Amtsperiode abläuft, im fhttc bleiben werde. Der volksparteiliche Erschlag, Hindenburg zum Präsidenten aus o^^nszeit zu machen, findet selbst auf der *^fen aus verfassungsrechtlichen Gründen iJlchiebenen Widerspruch. Uebrigens wäre let notwendige verfassungsändernde Ge kj® in dem gegenwärtigen Reichstag nicht sind borgeschriebene qualifizierte Mehrheit zu en. Tetzner hingerichtet. Regensburg, 2. Mai. j^dr Versicherungsmörder Tetzner ist l6n e ntotgens um 7 Uhr im Hofe des hiesi-„et Gefängnisses hingerichtet worden. Tetz-wJ^u, sich bei der Hinrichtung ruhig u. °oL .^ie Vollstreckung der Todesstrafe fall 9 ^ vor zwölf Zeugen ohne Zwischen- Frankreichs Geburtenstatistik. ütor6 } * ä/ ^ Mai. Für Frankreich war das len30 ein „erfreuliches Jahr". Rach iW uizwllen Statistiken überwog in diesem ^vgerer Zeit wieder die Zahl der 6eBUT^si der Todesfälle. Die Zahl der Koriab" betrug 748.MI gegen 728.540 im 849 ipJ6' die Zahl der Todesfälle betrug i&etjrf, 3e8€n 741.104, was einen Geburten ftuäfan hon "-786 gegen einen Geburten. - u 12.564 im Jahre 1029-ergibt. a s t w irt e! braute1 an der Gastwirtetagung des !?b°r teil) m ai? Mai um 10 Uhr In Mastern» dpc\i j1 ■ cr Versammlung Besichten fn- ,Weinmarktes. Die Legitlma-*?nbahnen n. halben Fahrorels auf El-^aribor r., dein, Weinbauverein in 5u,m Pr*ei=o or5iCeva ul. 6. ebenerdig. 2lbältlich Von 2 Dinar in Briefmarken ^ 1 5419 Einstweilen Vertagung Neue Schwierigkeiten in den Flottenverhandlungen P a r i s, 2. Mai. Die Aussichten für den Abschluß des englisch - italienisch - französischen Flottenabkommens werden immer geringer. Bei den Verhandlungen über die englischen Gegenvorschläge haben sich neue Schwierigkeiten ergeben. Der Führer der französischen Delegation Massigli ist gestern nach Paris zurückgekehrt, um der Regierung Bericht zu erstatten. Wie es heißt, sollen die Verhandlungen mit Rücksicht auf die Präsidentschaftswahl in Frank reich und die bevorstehende Wlkerbtmd-tagung vorläufig abgeschlossen und zu einem geeigneten Zeitpunkt wieder aufgeno« men werden. Ter italienische Standpunk deckt sich vollkommen mit dem englischen Die 1. Mai-Feier B e r l i n, 2. Mai. Außer in München war die Maifeier in ganz Deutschland gestattet. In Berlin veranstalteten die Sozialdemokraten große Demonstrationen vor dem ehemaligen Hofpalais. In Polen waren in größeren Städ ten die Straßen von starken Militärabteilungen mit Maschinengewehren besetzt, da man kommunistische Unruhen befürchtete. In Paris wurde die „Humanit^" beschlag nahmt. In England wurde der 1. Mai in der üblichen Weise begangen. A t h e n, 2. Mai. Die Kommunisten versuchten gestern trotz des strengen Verbotes, große Demonstrationen zu veranstalten. Es kam zu Zusammenstößen mit der bedeutend verstärkten Polizei, wobei zwei Polizisten und mehrere Arbeiter schwer verletzt wurden. Mehr als hundert Personen wurden verhaftet. Auch in Saloniki veranstalteten die Kommunisten Demonstrationen, die jedoch von der Polizei gewaltsam unterdrückt wurden. Furchtbare Explosion Mehrere Gebäude in die Lust geflogen — 180 Tote Rio de Janeiro, 2. Mai. Im Marinearsenal ereignete sich in der chemischen Abteilung eine furchtbare Explosion, wobei mehrere große Gebäude in die Luft flogen. Auch die benachbarten Häuser wurden stark beschädigt. Nach bis- herigen Meldungen soll die Katastrophe 180 Todesopfer gefordert haben. Bei der Explosion wurden gegen 2000 Personen verletzt. Einzelheiten stehen noch aus. TRINKET das gesunde Erfrischungsgetränk JOGURA! Sei ■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■ ten und das Vernichtungswerk der frühere» Bebenkatastrophen vollendeten. Einzelheiten konnten noch nicht in Erfahrung gebrächt werden. Maischnee. P r a g, 2.Mai. Im Erzgebirge fiel in der: vergangene» Nacht starker Schnee, der. bist tief ins^W hinabreicht. Die Temperatur lfiel stellenlos je bis 2 Gradi unter Rull. Gärung in Südamerika Teilrevolte in Brasilien. — Neue Regierungs krjse in Argentinien. N e w y 0 r k, 2. Mai. In den südamerifa-nischen Staaten scheint die politische Unruhe noch immer keine Abklärung gefunden zu haben. In der Hauptstadt der brasilianischen Provinz Sao Paulo ist eine Revolte ausgebrochen, die sich gegen die Stadtverwaltung richtet. Auch ein Teil der Provinz hat sich den mit dem Bürgermeister unzufriedenen Elementen angeschlossen. Die brasilianische Zentralregierung behauptet, daß der Aufstand feine politischen Hintergründe und Ziele habe und bereits ohne Blutvergießen unterdrückt worden sei. Wie aus Buenos-Aires gemeldet wird, ist die argentinische Regierung neuerdings zu-rückgetrete», um dem Präsidenten freie Hand zur Durchführung seiner Politik zu geben. Die Regierungsbildung dürfte der bisherige Finanzminister Castro Ruiz übernehmen. Blutige Unruhen in Spanien. M a d r i d, 2. Mai. In vielen Städten Spaniens kam es gestern zu Arbeiterkundgebungen, die insbesondere in Barcelona zu Zusammenstößen mit der Polizei führten. Hiebei wurden vier Personen getötet. Zwei Polizisten wurden von unbekannter Hand erschossen. Drei Personen wurden schwer und mehrere leicht verletzt u. zahlreiche Demonstranten verhaftet. Trotzki reift nach Spanien. M a d r i d, 2. Mai. Wie bereits kurz gemeldet, hat Trotzki an die spanische Regierung das Ersuchen gestellt, ihm ein Einreise Visum und eine Aufenthaltsbewilligung für Madrid oder eine andere spanische Stadt zu erteilen. Die offizielle Antwort der spanischen Regierung liegt zwar noch nicht vor, doch wird vom Außenministerium erklärt, daß Spanien ein Hort der Freiheit sei und allen politischen Verfolgten ein Asyl bieten wolle. Es sei kein Anlaß vorhanden, Trotz-kis Gesuch abschlägig zu beantworten. Uebri-gens werde Spanien schon in allernächster Zeit sich auch mit der Frage der Anerkennung der Sowjetregierung befassen. Die Schlüssel der Stadt Udine. Udine, 1. Mai. Während der Besetzung Friauls durch die österreichisch-ungarischen Truppen im Weltkriege wurden aus dem Museum von Udine die silbernen Schlüssel der Stadt Udine und Aquileas sowie ein Leintuch, auf dem Napoleon in der Villa der Grafen Manin in Passariano geschlafen hatte, als er den Vertrag von Cam-poformio Unterzeichnete, entwendet. Nun hat ein ungarischer Offizier dem Bürgermeister von Udine das Leintuch und die silbernen Schlüssel der Stadt Udine, welche Gegenstände während der Besetzung in seine Hände gelangten, zurückgesandt. Neue Erdstöße. M 0 s k a u, 2. Mai. Im Zentrum des transkaukasischen Bebengebietes ereigneten sich gestern abermals heftige Erdstöße, die wieder Todesopfer sorder- Fliegertragödle im hrasilio' nischen Urwald Ein italienisches Flugzeug t aufgefunden. --Die-beiden Flieger vermißt. R 0 m, 2. Mai. Wie die Blätter melden sind die beiden italienischen Flieger, Leutnant di R 0 b i l a n t und sein MechatwEet Quaranta, die seit 12 Tagen vermißt werden, noch am Leben. Der Apparat der beiden Flieger wurde von dem brastlicnn» schen Piloten M e llo an der Grenze der Staaten Sao Paolo und Motto Grosso ^iu der Mündung des Parana-Flusses rnepgSl fanden. Bon den Fliegern fehlt allerdings stö* Spur. Der Apparat. war unversehrt , uni man nimmt an, daß. die beiden FfiegerliA folge Benzinmangels in dieserAunwirtliches Urwaldgegend notlanden mußten. Die ststn, heimische Bevölkerung dürfte.ihnen ein?Ach nu zur Verfügung gestellt > haben, auf den sie den Weg stromabwärts fortgesetzt ' haben Die beiden Flieger waren am 12. April gV startet, um Erkundungsflüge im Staam Motto Grosso zu unternehmen. Einige Fl' ger befinden sich nunmehr auf der^Sr nach den verschollenen italienischen»S Börsenbericht Zürich, 2. Mai. Devisen: 9.131, Paris 20.2926, London .26^ Newyork 519.175, Mailand 27. 1826, 15.375, Wien 73.05, Budapest 90.64, BÄ lin 123.64. palmira Ist die Seife der eleganten Dame. Ganz Europa — ein einziges Wirtschaftsgebiet Keine Zollunion, vielmehr Organisation aus Grund eines allgemeinen Wie aus P a r i s bereits gemeldet wurde, hat Außenminister B r i a n d im letzte» Ministerrat auch das Memorandum über die französischen Vorschläge, betreffend die Europa-Union verlesen. Dem „Matin" zufolge besteht das Memorandum aus zwei Teilen. Im ersten werden die besten Methoden für die Verteilung der vorhandenen Getreideüberschüsse dargelegt. Im zweiten Teile werden Vorschläge für den Absatz der Jndustrieerzeugnisse gemacht. Außerdem enthält das Memorandum verschiedene Vor schlüge hinsichtlich der Gewährung einer finanziellen Hilfe an jene europäischen Staaten, die einer solchen benötigen. Das Dokument wird nun von den zuständige» Ministern geprüft. Im „O e u v r e" veröffentlicht nun der Vorsitzende der Zollkommission der Kammer Etienne Fougerc einen Artikel über die Frage des Abschlusses und die kommende Europaunion. Es heißt darin: Ein wirtschaftlicher Zusammenschluß zwischen Oesterreich und Deutschland, der auch zu einem politischen Anschluß führen würde, Handelsvertrages hätte eine schwere Erschütterung des Außen Handels zur Folge. Deutschland würde dadurch zu einem Anziehungspunkt werden, während Frankreich isoliert bleibe. Deshalb haben auch ständige Verhandlungen zwischen den Kabinettsmitgliedern und den Vorsitzenden der zuständigen Kommissionen stattgefunden und man kann sagen, daß die Anschlutzdrohung die Ereignisse beschleunigt und auch die anderen Nationen gezwungen hat, den Weg zu einer praktischen Lösung der vorhandenen Schwierigkeiten zu finden. Deshalb wird auch Frankreich mit einem positiven Programm nach Genf kommen. Auf dem Gebiete der Landwirtschaft tritt darin Frankreich für eine Politik der H y-pothekarkrediteein und verspricht seine finanzielle Unterstützung bei der Bereitstellung solcher Kredite. Von allen Problemen ist die Getreidefrage die wichtigste. Es muß eine internationale Getreidepolitik geschaffen werden. Wer den europäischen Landwirten Hilfe bringen will, mutz vor allem dafür sorgen, daß sie ihr Getreide verkaufen können. Das hat auch Amerika begriffen und sich bereit erklärt, gegen Vorzugszölle für Getreide in Europa keine Einwendung zu erleben. Was die Rolle der Industrie in dem wirtschaftlichen Problem anbelangt, so gibt es ungefähr 40 Kartelle in Europa, die aber bisher nichts getan haben, als die Interesse der Produzenten zu verteidigen. Jetzt sollen sie auch gezwungen werden, sich mit den Konsumenten zu befassen und zu einer Herabsetzung der Zölle ihre Zustimmung zu geben. Die künftige Organisation Europas dürfte weniger in Form einer Zollunion, als auf Grundlage eines a ll-gemeinen Handelsvertrages erfolgen, die Europa zu einem einzigen großen Produktions- und Absatzgebiete macht. Daß der Markt sehr groß sein wird, geht aus dem Umstande hervor, daß von dem Weltumsatz von 1800 Milliarden Francs aus Europa allein 900 und auf die Vereinigten Staaten nur 300 Milliarden entfallen. gm gezeigt. Pros. Calmette selbst hat darauf hingewiesen, daß Hunderttausende von gc* impften Kindern keinerlei Schaden erlitten hätten und daß es gänzlich ausgeschlossen sei, daß der vom Pasteur-Institut gelieferte Impfstoff Gift Wirkungen entwickeln könne. Als Sachverstände sind zur Verhandlung zahlreiche Kapazitäten auf dem Gebiete der Medizin geladen. Außerdem werden zehn Aerzte, die in Lübeck die Verhandlung vorgenommen haben, als Zeugen vernommen werden. Netlungöflug in die Arms Kanton Auftakt zu einem Aufstal Wie aus €>. ch a n g h ai berichtet wird, ist die Stadt Kanton durch den Handstreich des nanking-feindlichen Generals Tschen-Tfchi-Tang gefallen. Der von der Nanking-Regierung eingesetzte Generalgouverneur Tschen-Ming-Tschu ist geflohen. Die Uebernahme der Stadt erfolgte, ohne daß ein Schuß fiel. Der Handstreich soll der Auftakt eines Auf standes gegen Tschiangkaischek und den Finanzminister Soong sein. Die Revolutionäre wollen eine reine Parteiherrschast der Kuo-mingtang wieder Herstellen. Sie betrachten die augenblickliche Regierung als eine mehr oder weniger verschleierte Diktatur. Den un mittelbaren Anlaß zum Ausbruch der Revo-lutionsbewsgung gab die Festnahme des Bor £)ie Afrikafliegerin wieder in der Heimat Elly Beinhorn ist nach ihrem kühnen, abenteuerlichen Afrikaflug wieder glücklich in die Heimat zurückgekehrt und ist am Nachmittage des 30. April in Berlin- Tem-pelhos gelandet. gefallen :b gegen Tschiangkaischek? sitzenden des Gesetzgebungsamtes, Hn-Han-Min, durch die Nanking« Behörden. Der Aufstand in Kanton wurde heimlich vorbereitet durch den zurückgetretenen Eisenbahn-minister der Nanking-Regierung, Sunfo, und den obersten Richter, Wang - Tschung -Hui, die beide in Nanking als Gefangene gehalten wurden. Wang-Tschung-Hui ist auch der Vater der neuen chinesischen Verfassung. Es gelang Sunfo und Wang-Tschung-Hui, nach Schanghai zu entfliehen. -Sie halten sich in der französischen Siedlung auf. Die nationalistische Regierung in Nanking hat in der letzten Zeit im Nordteil der Provinz Honau etwa 200.000 Soldaten kon zentriert, die 75.000 Mann gut bewaffnete Truppen unter dem Kommando des revolutionären Generals Schihiusam zersprengen sollten. Wie es scheint, hat sich Schihiusam mit den militärischen Führern der Provinzen Hupeh, Hunan. Kwangsi und Kwantung verbunden, so daß die Ncmkinger Truppen diese neue revolutionäre Armee als Gegner haben. Zwei Minister der Nanking-Regierung haben demissioniert. Kiev bedroht Katastrophale Ausbreitung des Hochwassers in Sowjetrußland. — Zahlreiche Städte in der Ukraine unter Wasser. — Kiew in Dunkelheit. Moskau,!. Mai. Die Ue-berschwem-mungskatastrophe im Dnjepr-Gebiet nimmt immer größeren Umfang an. Nunmehr ist auch die Stadt Kiew von der Uebsrschwem mung ernstlich Bedroht. Die niedriger gelegenen Stadtteile stehen bereits unter Wasser. Auch die Fabriken im Kiewer Industrieviertel Podol sind vom Wasser bedroht. Im Elektrizitätswerk stehen die Arbeiter bis an die Hüften im Wasser und es besteht die Gefahr, daß der Betrieb noch heute eingestellt werden muß, um Kesselexplosionen zu vermeiden. Heute abends dürfte die Stadt bereits olsne elektrisches Licht sein. Die Werft anlagen am Dnjepr sind vollkommen zerstört worden. Mehrere hundert Häuser namentlich auch in der Umgebung Kiews mußten heute vormittags geräumt werden. Zahlreiche Dörfer sind bereits überschwemmt. Die Lage der Flüchtenden ist trostlos, da ganze Familien nur in dürftiger Bekleidung trotz des Frostes im Freien kampieren müssen. Die Zufahrtsstraßen sind von den Fluten vollkommen überschwemmt, auch die Cisen--bahndämme und Telegraphenverbindungen wurden größtenteils unterbrochen. Truppen abteilungen sind fieberhaft am Werke,- um wenigstens eine Primitive Verbindung mit dem Uöberschwemmungs-gebiel herzustellen. Präsident Dr. Moncado der Führer der Bewegung, die um die Unabhängigkeit der Philippinen-Jnseln von Amerika kämpft, hält sich zurzeit in Berlin auf. (Auf dem Bilde mit erhobener Hand.) Salmelle kommt nach Lübeck Der französische Arzt als Sachverständiger. Während man ursprünglich annahm, daß die Verhandlung gegen die in der Lübecker Kindertragödie angeklagten Aerzte bereits im Mai stattfinden werde, ist jetzt mit einem Beginn der Verhandlungen frühestens in der zweiten Junihälfte zu rechnen. Die An-geschuldigten selbst erklären nach wie vor, daß sie keine Schuld treffe, Namentlich ist Professor D e y ck e noch immer der Ansicht. daß das Calmette-Sevum wieder virulent geworden sei und daß darauf das Unglück zurückgeführt werden müsse. Demgegen über steht jedoch das Gutachten Professor Langes vom Reichsgesundheitsamt in Berlin, der zu dem Ergebnis kommt, daß die Beimengung virulenter Tuberkelbazillen zu den in Lübeck verfütterten Calmette-Kulturen auf ein unerkanntes Versehen beim Arbeiten in Lübeck zurückzuführen sei. Nunmehr hat einer der Angeklagten, Obermedizinalrat A l t st a e d t, den Antrag gestellt, Prof. Calmette vom Institut Pasteur als Sachverständigen nach Lübeck kommen zu lassen. Nach den Erklärungen des französischen Gelehrten ist mit großer Wahrscheinlichkeit darauf zu rechnen, daß er nach Lübeck kommen wird. Uebrigens hat Dr. Altstaedt, der von dem Erfolg der Anwendung des Calmette-Verfahrens überzeugt ist, zur besonderen Bekräftigung seiner wissenschaftlichen Meinung seine eigenen Kinder mit dem Calmette-Serum gefüttert. Es haben sich keinerlei nachteilige Folgen Der schwedische Ozeanflieger Hauptwavl> A h r e n b e r g ist zu einem Grönlandflug gestartet, um den englischen Forscher Eouv tauld von der Watkins- Expedition zu suchell der seit Monaten in der Eiswüste verschollt ist. (Sine Braut wird versteigert Die 10jährige Miß Anny Fellows Chicago faßte wie viele andere junge chen ihres Alters den Entschluß, zu heill" ten. Der erste Beste, der sich in einer öfstws lichen Auktion bereit erklären sollte, für Glück, Anny Fellow heimführen zu dürft» 60.000 Mark zu bezahlen, war für das W1' ternehmungslustige Mädchen gut genug-ny Fellows Familie war arm und ihre ter litt -an einer schweren Krankheit. ^ Leben der alten Frau konnte nur durch CI nen operativen Eingriff -gerettet wer'^t' dessen Ausführung mit sehr bedeuten^ Unkosten verbunden war. Das junge chen, das außer seiner auffallenden Sch”' heit nichts besaß, kam auf die Idee, sifM, versteigern und setzte in eine Chicagoer-'o tung ein entsprechendes Inserat ein. jenigen, der bereit -sei, 15.000 Dollar !!l zählen, bot sie ihre schönen blauen, ihre entzückende Figur, unnachahmliche V ganz und sympathischen Charaktereigk-schäften an. So stand es schwartz auf . im Inserat. Ihrerseits -verlangte diesch^ Dame von dem eventuellen Kandidaten ^ zwei Dinge: Unbescholtenheit und c Größe. '%■ (Sin Wunder Der englische Ingenieur F o r o M der Autokönig! - hat einen konstruiert, der ohne jede menschlich^ nung, völlig selbständig arbeiten stl - alif Landwirt kann die Maschine also am.. ist das Feld stellen, und wenn er auF11 tzck die ganze Arbeit getan. Der . n ell hauchet kühn, die ersten Versuche I solgversprechend gewesen. Hartnäckige Verstopfung, D'ckdar Blähungsbeschwerden. Magenverstlin Diuy gemeines Krankheitsgefühl werden * den Gebrauch des natürlichen ,,8r0 " je f Bitterwassers — morgens und kleines Glas — beseitigt. Aerztllche F goch legen davon Zeugnis ab. daß das sHpr Wasser selbst bei Reizbarkeit des ^arun los wirkt. „MarDorer 'Zeitung" Nummer !:!7 mmacwaBB.» Das zweite Pompeji Wettvolle Entdeckungen aus der BMszeit der helle-nistifchen Kultur in Italien In der altertümlichen Stadt Paestum, etwa 20 km. von Salerno entfernt, gelang es, eine Anzahl neuer archäologischer Ent deckungen zu machen. Bekanntlich künden sich in Paestum die wertvollsten Ruinen und kostbarsten Kunstgegenstände aus der Blütezeit der hellenischen Kultur in Italien. Im Laufe der Jahrhunderte machte Paestum viele geschichtliche Wandlungen durch. Unter dem Namen Posei-donium, von griechischen Kolonisten gegründet, änderte die Stadt später ihren Namen in Paistum um. In der Römerzeit wurde die Stadt Paestum genannt. Seit vielen Jahren gilt dieser Stadt Paestum das größte Interesse der Archäologen. Die neugegründete „Italienische Gesellschaft zur Erforschung altgriechischer Kultur" führte kürzlich in Paestum umfangreiche Ausgrabungen durch. Die Stadtmauern konnten bereits in ihrer ganzen Ausdehnung ausgrgraben werden. Ein Fnedens- tempel wurde entdeckt, der einen gemischten korintisch-dorischen Stil ausweist. Von großem kulturhistorischen Wert ist die Ent deckung eines großen griechischen Amphitheaters, in dem die steinernen Zuschauerplätze wie auch der Altar gut erhalten sind Nicht minder interessant sind die Ruinen des sogenannten Gymnasiums, d. H. der altertümlichen Turnhalle der Jugend. Der Ausschuß, der die Ausgrabungen leitet, beabsichtigt, die Ruinen der neuausgegra-benen Stadt Paestum zu einem zweiten Pompeji zu gestalten. Pros. Maiuri, der an der Spitze der Ausgrabungsarbeiten steht, äußerte die Ansicht, daß die aus ihren Trümmern neuerstandene Stadt Paestum zu einem der größten Weltwunder zählen wird. „Wenn es uns gelingen sollte, die ganze Stadt von den Trümmern der Jahrhunderte zu befreien, wird sie mit den größten Sehenswürdigkeiten des Altertums wetteifern können." Ein Robot als Steuermann Sensationelle Erfindung eines englischen Ingenieurs Dem englischen Ingenieur Brown ist eine sensation. Erfindung gelungen. Es handelt sich um die Möglichkeit, den Schiffssteuer Mann durch einen Robot, d. h. durch einen Apparat zu ersetzen, der das Schiff ohne Men fchenhand und Menschenkraft wird steuern können. Diese neue Erfindung wurde bereits Mif den französischen Ozeanriesen „Ile de Trance" und „Lafayette" ausprobiert. Die Ergebnisse waren im höchsten Maße befriedend, und die großen französischen Reede-^ien beabsichtigen, auf allen ihren Uebersee-.«chiffen die automatische Steuerung einzu-mhren. Eine der Hauptaufgaben des Steuer-Hannes besteht bekanntlich darin, daß er das Schiff, wenn es unter dem Einfluß der Strömung, des Windes oder des Wellenganges °om direkten Kurs abweicht, durch die Bewe-jtoiig des Steuerrades wieder in die gewünsch *• Richtung zu bringen. Da alle menschlichen ?flexe nicht blitzschnell erfolgen, sondern stets Jtte wenn auch nur kurze Zeitspanne zu ihrer Ausführung benötigen, gestaltet sich der Gang Wes von Menschenhand gesteuerten Schiffes . lcf)t wie eine geometrische gerade Linie, son-, H'tt wie eine Zick-Zack-Bewegung. Mögen -stse Abweichungen jedesmal auch sehr klein sie bilden doch im großen und ganzen 116 sehr bedeutende Verluststrecke, die das Schiff, wenn es von seinem direkten Kurs gar nicht abweichen, vermeiden und dadurch seine Reisegeschwindigkeit steigern kann. Solange der Mensch am Steuerrade stand, konn te keine Abhilfe in dieser Hinsicht geschaffen werden. Auf dem Verdeck der „Ile de France" kann man nun einen kleinen, etwa einen Meter hohen Kasten sehen, der mit einem sim plen Rüdersystem in Verbindung steht. Dieser Kasten des Ingenieurs Brown ist der Robot, der Tag und Nacht den direkten Kurs des Schiffes überwacht und blitzschnell jede Abweichung des Schiffes korrigiert. Solange das Schiff sich in der geraden Linie fvrtbe-wegt, bleibt der Robot untätig. Im Moment aber, indem der Schiffskörper die geringste Drehung ausführt nach links oder rechts, wird ein elektrischer Kontakt automatisch eingeschaltet, das Steuerrad kommt in Bewegung und das Schiff wird in die entsprechende Richtung gebracht. Der Erfinder dieser automatischen Steuerung hat auch den Fall einer Störung des Apparates vorausgesehen Im Moment, wo der Apparat nicht mehr richtig funktioniert, ertönt auf Deck ein lautes Glockenzeichen. Für die Zeit der Reparatur kann der Robot durch einen Steuermann ersetzt werden. Dreister Juwelendiebstahl Eine amerikanische Film-Köpenickiade Schildbürgerstreich, wie ihn nur die te Phantasie eines Kriminalschriftstel-t% Hervorbringen kann, wurde kürzlich von lii,? ®dtettfomfchen Banditen nutzbringend Mit einer geradezu beispiellosen gen verstanden sie es, einen großzügigst, ^utoetem:au£> mit Hilfe eines bekannten „in/ ?stEerS zu inszenieren. Das Wort L^en" verdient in dem Fall beson-Veachtung, denn M Gauner hatten tatsächlich vorher ein x- ^uskript verfaßt, nach dessen Szenen-Wellung ihr Plan verwirklicht wurde. ly q .Äuner d. I. erhielt Joe Sh ow ln feiner Villa in Philadelphia einen Kilmv gestellt, worin ihm ein lohnendes Sil», n9,Qgement angetragen wurde. Der te6ab .te^§ ’n Philadelphia, teils im f%e cv Florida gedreht werden, und zwar lty Shorman darin einen berüchtig-fich e‘{enräit6cr verkörpern. An und für in Aw .1° seltenes Darstellersujet, speziell ^ensatin too mmt auf Spannung und fNüg b n ®ett legt. Ueberdies spielte Shor-^^ettkan16 derartige Rollen, und die 9Nug 5e die seinen Filmen stets Zunet-anderE^Eounten sich nur schwerlich ei-efteiw Darsteller in dieser Eigenschaft ^nd uS?°Janan' der das Engagement loh-selben P^^^dfrei fand, begab sich noch .eäeichnet chwittag in die Büroräume der betrag. und unterfertigte den t m v. , mucifctuijic ucn u,eNb Do Kn einer Vorschußzahlung von wurde er ersucht, sich in der kommenden Woche für die Aufnahmen in einem der äußeren Bezirke von Philadelphia zur Verfügung zu stellen. Unterdessen verhandelten die Filmunternehmer mit einem angesehenen Juwelier in der Darwin Street wegen Ueberlassung seiner Verkaufslokalitäten. Es sollte ein,grotzzü giger Film gedreht werden, erklärten sie ihm, die größten Schauspieler seien dazu verpflichtet, und dann die Reklame. Mister Brodlyn solle doch bedenken, welche unerhörte Reklame seinem Geschäft auf diese Weise ohne jede Verbindlichkeiten zugutekomme. Die Ueberfallszene in seinem Verkaufsraum bilde gleichsam d. Hauptatraktion des Films. Man würde Großaufnahmen innerhalb und außerhalb seines Ladens machen, sein Name stünde in großen Lettern auf der Leinwand. Aber nicht genug mit diesem einzigartigen Angebot, er erhalte noch 5000 Dollar in bar ausgezahlt, wenn er sich in seiner Eigenschaft als Inhaber des Geschäfts auf den Filmstreifen mitaufnehmen lasse. Seine Aufgabe bestünde lediglich darin den Ueberfallenen zu spielen und nach einem kurzen Handgemenge mit Joe Shorman sich fesseln zu lassen. Sobald Shorman das Geschäft verlassen habe, würde ein Konstabler herbeigeeilt kommen und ihn befreien. Mr. Brodlyn war von diesem Angebot begeistert, seine Eitelkeit ging sogar so weit, daß er sich bereit erklärte, die ihm zugedachte Rolle ohne Nutznießung der versprochenen Gage zu -übernehmen. Zwei Tage später nahm die Komödie ihren Anfang. Die Weit kennt Jugoslawien 1 SÄRG’S seinen feurigen W ein..* seine herrlichen Lieder und die schönen Zähne seiner Bewohner! ... und die Welt weiß auch das Geheimnis, durch das viele Tausende Jugoslawen sich die wundervolle Schönheit ihrer Zähne erhalten.—Sarg’s Kalodont—diese herrlich schäumende Zahnereme gibt den Zähnen Reinheit und zarten Schimmer, schützt sie vor Krankheitskeimen und macht den Atem rein und frisch duftend. KALDDONT erhält die Ufene schön und gesund Um 9 Uhr morgens hielt in der Nähe des Juweliergeschäftes ein vollbesetztes Auto. Joe Shorman stieg als erster aus, dann folgte der Regisseur, der Operateur, ein als Konstabler verkleideter Komparse und ein Statist, der als Helfershelfer Shormans auf der Straße Aufpasserdienst zu leisten hatte. Bald darauf ertönte das Regiekommando „Los!" Joe Shorman trat unauffällig in das Geschäft ein, der Operateur kurbelte. Kaum war der Ueberfall auf Brodlyn ausgeführt und dieser geknebelt und gefesselt ins Nebenzimmer beseitigt worden, da betrat der Statist den Laden und plünderte nach Herzenslust. Nachdem der letzte Ring in den Ta- schen der Räuber verstaut war, befahl der Regisseur den Rückzug. Alle bestiegen den bereitgehaltenen Wagen und fuhren davon — auf Nimmerwiedersehen. Joe Shorman wurde tags darauf an Händen und Füßen gefesselt im Waldgelände bei Birlingham von Landarbeitern aufgefunden. Der unglückliche Juwelier konnte bereits zwei Stunden nach dem Ueberfall aus der Polizeistube sein interessantes Erlebnis zum Besten geben und in stiller Trauer um die geraubten Wertgegenstände das Resümee seiner Leichtgläubigkeit ziehen, die ihn titele Zehntausende Dollar- gekostet hatte, Vech der Zwillinge Selbst Gefängniswärter können sie nicht auseinander halten Die Verwaltung- des kalifornischen Staats gesängnisses in San Quentin steht vor einem peinlichen Rätsel. Vor zehn Jahren har man in das Gefängnis die Zwillingsbrüder Er-nest und Elgin eingeliefert, weil sie 1920 einen Straßenbahnschaffner ermordet und beraubt hatten. E r n e st wurde lebenslänglich verurteilt, E l g i n dagegen nur auf zehn Jahre. Elgins Strafe wäre nun dieser Tage abgelaufen, und er hätte freigelassen werden müssen, wenn nicht die Ge-sängnisverwaltung das Recht haben würde, die Strafen der Gefangenen wegen unvorschriftsmäßigen Benehmens zu verlängern. Als Elgin vor den Gefängnisdirektor zitiert wurde, um darüber zu entscheiden, ob er auf freien Fuß gesetzt werden sollte, rour de festgestellt, daß er mehrmals Strafpunkte erhalten hatte und folglich nach länger im Gefängnis bleiben mußte. Aber Elgin bestritt, jenm.!‘- verwarnt worden zu sein. Nicht er, st nt sein Zwillingsbruder Einest sollte der Missetäter gewesen sein. Man ließ Ernst kommen, und erst bei dieser Gelegenheit sah der Gefängnisdirektor, daß sich die Zwillingsbvüder jo ähnlich waren wie ein Ei dem anderen. Ernest bestritt natürlich, sich jemals unordentlich und unbotmäßig aufgeführt zu haben, und versuchte alles auf Elgin zu schieben. Der Gefängnis-direktor wußte sich nicht zu helfen und liest die Wärter der Brüder kommen, in der Hoffnung iwü diese ihre Gefangenen besser. kennen würden. Wer die Wärter erklärten^ sie, wären niemals imstande gewesen, die Brüder richtig auseinanderzuhalten. Was tut da ein kluger GefängnisdirEktor? Der Einfachheit halber bestraft er beide Brüder. Das tat denn auch 'der Gefängnis-, direktor von San Quentin. Elgin, dem sein ohnehin lebenslänglich, verurteilter Bruder nicht' die Gefälligkeit erweisen wollte, die Strafpunkte ans sich zu nehmen, mußte daher zähneknirschend in. seine Zelle zurück, wo er abwarten muß, bis sich die Gefängnis beamten über die Identität des mit Strafpunkten belegten Bösewichtes geeinigt haben. Freundinnen. „Gestern abend habe ich deinen 'Mann getroffen; aber er hat mich-nicht gesehen." „Ich weiß, er hat es'mir erzählt." Widerlegt. „Radler: „Ich und mein Rad sind unzertrennlich." »Na, na, das stimmt, wohl nicht. Erst gestern sah ich Sie und Ihr Rad'getrennt auf dem- Straßendamm liegen!" Unter Kindern. Der kleine Paul geht bei Frostwetter mit seiner Mutter über die Straße und beobachtet zum erstenmal das Schauspiel, daß er den Hauch vor seinem Munde sieht: „Schau' nur, Mutter", ruft er, „wie staubig, ich inwendig bin!" Lokale C Samstag, den 2. Mai Ladresiagung Der 3oumallften Sloweniens in Aogaska Slotino Im schon im herrlichsten Grün prangenden Kurort RogaskaSIatina trafen sich am Freitag die Journalisten Sloweniens, um einen Rückblick auf das vergangene Jahr zu halten. Die Generalversammlung, die der Präsident Herr Chefredakteur Stanko V i r a n t leitete und die auch der Bezirkshauptmann von Änarje pri JelLcch Herr Dr. Kortin sowie der Kurdirektor Herr Dr. Ster mit ihrer Anwesenheit beehrten, zeigte so manchen erfreulichen Fortschritt, der im letzten Vereinsjahr auf organisatorischem Gebiete verzeichnet werden konnte. Bei den Wahlen wurde nachstehender Ausschuß einstimmig gewühlt: Präsident: Stanko V i r a n t (Jutro). Vizepräsidenten: Viktor C e n 5 i 8 ;Slo-«enec) und Udo Kasper (Mariborer Zeitung). Schriftführer: Rudolf O z t m (Slovenski Narod). Kassier: Drago P o t o 8 tt i f (Slovenec). Ausschußmitglieder- Franz KremLar (Slovenec), Josip Prunk (Jutro). Josip Z uPan 8 iö (Slov. Narod), BoLidar Borko (Jutro), Sasa Leleznikar lJugoslovan) und Stano K o s o v e l (Jutro). Aussichtsausschuß: Adolf R, i b n ikar (Jutro), Dr. Ivan A h 8 i n (Slovenec), Josip D o l a n c (Mariborer Zeitung) und Ante B e a (Domovina). Schiedsgericht: Dr. Franz K u l o v e c (Slovenec), Rafto Pustoslemse k(Ju-lro) und Ivan P e t r i 8 ((Jugoslovan). Mittags waren die Teilnehmer der Generalversammlung Gäste der Kurhausver waltung, deren Direktor Herr Dr. Ster sich alle Mühe gab, um den Vertretern der Presse einen umso angenehmeren Aufenthalt zu bieten. Während des Banketts wurden zahlreiche herzliche Trinksprüche gewechselt, lt. a, sprachen die Herren Bezirkshauptmann Dr. Kortin. Kurdirektor Dr. Ster, Bürgermeister S e n t j u r c, Kurarzt Tr. Kälterer, der Dichter Silvin Sorben k o sowie die Herren Birant, Le bot und B e g im Namen der Journalisten. Die köstliche Stimmung, die sich bald einfand, machte den Vertretern der Presse, die sich diesmal von den romantischen Schönheiten und dem gewaltigen Fortschritt des Kuror tes persönlich überzeugen konnten, den Ab schied besonders schwer. Auch die Mariborer Mitglieder der In goslawischen Journolistenvereinigung, die im MariborerJourna liste n-k l u b vereinigt sind, hatten dieser Tage ihre Jahressihung. bei welcher Gelegenheit nachstehende Klubleitung gewählt wurde U K a s p e r, Präses; V. S p i n d I e r, Vizeobmann; S. V o g l a r, Schriftführer; I. Simonie, Kassier; R. R e h a r, Aus-schußmitglied; I. D o l a n c, Revisor; Fr Le b o t und V. E r L e n, Schiedsgericht. Der Mariborer Journalistenklub zählt gegenwärtig 18 Mitglieder, u. zw. 12 ordent liehe, 5 vorbereitende und 1 außerordentliches Mitglied. (Safitüirtetogung.......... Die Verbände der Gastwirtegenossenschaften von Maribor und Ljubljana veranstalten anläßlich der Weinausstellung: eine große Tagung der Gastwirte aus dem Drauba-nat am 11. d. im Hotel „Orel". Jede Genossenschaft entsendet zur Versammlung min bestens zwei Delegierte, an der Tagung können jedoch auch andere Gastwirte sowie deren Angehörige teilnehmen, doch steht das Stimmrecht nur den Delegierten zu Noch der Versammlung gemeinsame Besichtigung der Weinausstellung. Wer aft dieser äußerst wichtigen Tagung teilzunehmen- wünscht, möge beim Weinbauverein, Maribor, Gre-goröiöeva ul. 6, um «die Legitimation zur Benützung der Züge zum halben Fahrpreis Einkommen und dem Schreiben 2 Dinar in Briefmarken beischließen. m. Auszeichnung. Der Bezirkshauptmann Herr Banalrat Dr. I p a v.i c. überreichte gestern dem Geistlichen und Konsistorialrat Herrn I. F r a n g e s, Pfarrer in Sv. Marjeta a. d. Pößnitz, in dessen Wohnung den Orden des hl. Sava 4. Kl. Wir gratulieren! m. Evangelisches. Sonntag, den 3. d. entfällt der Gottesdienst. m. Das große Vokalkonzert der „Glasbena Matica", welches heute, Samstag, im Prunk saal der „Union"-Brauerei stattfindet, steht bereits im Mittelpunkt des allgemeinen Interesses, zumal sich nun auch unserem Publikum die Gelegenheit bietet, das auserlesene und allseits mit größter Begeisterung aufgenommene Programm der letzten Sängerfahrt zu hören. nt. Autobusverkehr mit der Insel. Morgen., Sonntag, nachmittags wird der neue große Saurer-Wagen der Städtischen Aulobusunternehmung zwischen dem Hauptplatz und der Mariborer Insel, wo eine Unterhal tung der Feuerwehr von Kamnica stattfindet, zum ersten Male in diesem Jahre wieder ausgenommen. Der regelmäßige Pendel verkehr zwischen der. Stadt und hem Jnsel-bad wird später ausgenommen werden.. m. Aus dem Jagdverein. Der Schützenverein in Maribor eröffnet morgen, Sonntag, auf .der Militärschießstätte in Radvanje die heurige Saison. Gemeinsamer Abmarsch der Schützen um 9 Uhr vom Trg Svobode mit Militärmusik an der Spitze. Die Mitglieder des Jagdvereines werden aufgefor- dert, sich möglichst zahlreich an der Eröffnung der heurigen Schießsaison des Schiit-zenveremes zu beteiligen. m. Cercle sranyais. Am 3. Mai um 20 Uhr findet in der „Besna" ein Theaterabend mit französischen Liedern, Biolinsolo und Klavier, Deklamationen und einem Lustspiel statt. Nach dem Konzert Tee und freie Unterhaltung. Eintritt frei. nt. Keine ansteckenden Krankheiten. In der Zeit vom 22. bis 30. April war laut Mitteilung des städtischen Physikats auf dem Gebiete der.Stadtgemeinde kein einziger Fall von ansteckenden Krankheiten zu verzeichnen. m. Volksuniversität. Montag, den 4. d um 20 Uhr erscheint Herr Prof. B o g o-v i 8 aus Maribor am Bortragstisch und wird an Hand von prachtvollen Lichtbildern über seine Mittelmeerreise Berichten. Der Schülerchor des Realgymnasiums wird aber unter der Leitung des Herrn Professors Schweiger einige schöne, das Meer > verherrlichende Lieder zu Gehör bringen. — Freitag, den 8. d. spricht der Zagreber Primararzt Herr Dr. Großmann über die Tauer des Volkslebens und über die Gründe des Sterbens. m. Jugendaufführung. Das Repertoire der slowenischen Jugendaufführungen ist nicht allzu reichhaltig. Unter den Bühnenstücken, die viel Erfolg eingebracht haben, befindet sich insbesondere „Dve Maricfi" der Jungendschriftstellerin Groselj. Nach dem schönen Erfolg in Ljubljana entschloß sich auch die hiesige erste Mädchen-Bürgerschule, das Stück anläßlich des heurigen Muttertages Sonntag, den 10. d. um 15 Uhr im Thea tersaal zur Aufführung zu bringen. Die Vorstellung .findet unter dem Protektorat des Mariborer Frauenvereines statt. Der Reinertrag kommt dem Ferialheim Königin Maria am Bachern zugute. m. Ein unentgeltlicher Buchhaltungskurs mit besonderer Berücksichtigung auf die Einführung der Sofra-Kartothek wird vom Gewerbeförderungsinstitut der Handels-, Gewerbe- und Jnduftriekammer am 10. b. in Maribor eröffnet. Der Kurs wird vier bis fünf Wochen dauern- Vorträge werden jeden Sonntag von 9 bis 11 sowie jeden Dienstag und Donnerstag von 20 bis 22 Uhr in den Räumen der Handelsakademie stattfinden. Die Vorträge werden sich auf die doppelte amerikanische Buchhaltung im Zusammenhang mit der Sefra-Kartochek für Lieferanten und Kunden, ferner auf die Kor MESSING u. BILLIGST bei ARUNA JELAilCA Z respondenz, Kalkulation und wesentliche Begriffe der Wechsel- und Scheckkunde erstrecken Anmeldungen nimmt der Genossenschaftsinspektor Herr Z a l o L n i k (Kreisinspe'to-rat, Zimm. 26) bis 8. d. mündlich od. schrift lich entgegen. Auf die günstige Gelegenheit, sich mit der praktschen Buchhaltung vertraut zu machen, werden insbesondere jene Kaufleute und. Gewerbetreibende aufmerksam gemacht, die in ihrem Betrieb eine übersichtliche Buchhaltung einzusühren wünschen. m. Verkauf von billigem Fleisch. Dienstag, den 4. d. gelangt um 7 Uhr auf der Freibank neben der Schlachthalle in Melje eine Partie von 400 Kilo Kalbfleisch zum Preise von 10 Dinar zum Verkauf. Abgegeben wird im Höchstausmaß von 2 Kilo pro Person. m. Die Wintersportsektion des Slow. Al-penvercines hält ihre diesjährige Jahrestagung am 22. d. um halb 20 Uhr im Hotel „Orel" ab, worauf alle Mitglieder aufmerksam gemacht werden. m. Uebersiedelt ist dieser Tage der Dentist-Techn. Herr Emil P e r c von der Tatten-bachova in die Gosposka ulica 20. m. Fremdenverkehr. Im Laufe des vergangenen Monats sind in Maribor insgesamt 2077 Fremde, hievon 700 Ausländer, eingetroffen. m. Risiko der Arbeit. Der 35jährige ©loserer Karl OIaj verletzte sich gestern während der Arbeit so schwer an der rechten Hand, daß er sich hiebei die Schlagader erheblich beschädigte. Der Mann mußte ins Krankenhaus überführt werden. m. Blutiger Ueberfall. In einem Gaithof in Sv. Juris a.. d. Scannten überfielen mehrere Burschen den Ljutomerer Maurermeister Alois I I e s t c und fügten ihm schwere Verletzungen am Kopse zu. Der Schwerverletzte mußte ins Mariborer Krankenhaus gebracht werden. m. Unfall. Der 63jährige Rastelbinder Josko 6 e s a r i k glitt gestern in der Ulica 10. oktobra so unglücklich aus, daß er regungslos . liegen blieb. Die Rettungsabteilung überführte ihn ins Krankenhaus. m. Fahrraddiebstahl. Dem Magister Josef Sogar entwendete gestern ein noch unbekannter Täter aus dem Flur des Haufe-Pre8na ulica 4 ein Herrenfahrrad im Werte von 3000 Dinar. m. Verloren wurde heute vormittags auf dem Wege von der Slovenska ulica bis zur Pfandleihanstalt von einer armen Bäuerin ein großer Geldbetrag. Der ehrliche Finder möge denselben gegen Belohnung beim Fund amt deponieren. nt. Ein Fuchs entlaufen. Gestern nachmittags ist in der Korosla cesta ein junger, zahmer Fuchs samt Kette entlaufen. Derselbe möge in der Koroska cesta 41 abgegeben werden. nt. Den Apothekennachtdienst versehen kommende Woche die Apotheke „Sv. Areh" (Mag. Pharm. Bidmar) am Hauptplatz und die Mohrenapotheke (Mag. Pharm. Blado-viö) in der Gosposka ulica. nt. Wetterbericht vom 2. Mai 8 Uhr: Luftdruck 735, Feuchtigkeitsmesser —4, Barometerstand 736, Temperatur +16, Windrichtung NW., Bewölkung teilweise, Niederschlag 0. * Gastspiel Leo Werter samt vollständig neuem Programm in der „Belika kavarna". * Zur Linde" (Anderle) schönster Ausflugsort, Autoverkehr, staubfreier Sitzgarten. * Hotel „Orel" Samstag abends Konzert. Bier Krügel nur 3.50 Din. Pickerer Weine. Konzert. 5441 * Hotel Halbwidl. Heute, Samstag und Sonntag Frühschoppen- und Abendkonzert — bei angenehmer Witterung im Garten. * Ihre Frau, Ihre Tochter, Ihre Kinder, Ihre Braut werden sich freuen, wenn Sie AMATEURE Ihre Arbeiten entwickelt und kopiert aufs sorgfältigste FOTO-JAPELj, Gosposka 28.___________________________4982 ihnen die nahrhafte, gesunde Milchschckolade Mirim mit den Tierbildchen kaufen. Für 100 gesammelte Bildchen bekommen Sie als Geschenk ein schönes, in Farben ausgeführ-tes Album. 5316 * Erster Arbeiter-Radfahrerklub Maribor. Sonntag, den 3. d. M. um halb 14 Uhr ab Klublokal Radpartie nach Sv. Lenart. Montag Sitzung. 5310 * Der Radfahrerverein „PoLtela" veranstaltet am Sonntag, den 3. Mai im Gast-Hause Lesnik in Nova vas eine Maifeier mit Aufstellung eines Maibaumes. Verschiedene Belustigungen. Die Musik besorgt eine beliebte Kapelle. Anfang 15 Uhr, Eintritt frei. Um zahlreichen Besuch bittet der Ausschuß. 62 * Der Gesangverein „Planinka" in Pekre veranstaltet am Sonntag, den 3. Mai >>n Gasthause Tomse in Pekre ein großes Gartenfest. Eintritt frei. 61 * Im Gasthause „Zum Francek", Meljska cesta 18, heute um 18 und 20 Uhr Spanferkel am Spieß gebraten. 5413 * Gasthaus Jlgo, Studenci. Sonntag zert. Weine zu 12 und 14 Din,. Krügel Bier 4 Dinar. 5433 * Samstag und Sonntag ab 17 Uhr Spießbraten in der Restauration „Pri rv-zi". 54)6 * Goldene Herrenuhr verloren. Abzugeb-gegen Belohnung in der Derw. 542-3 * Garteneräffnungskonzert int Gasthause „Zur Weißen Fahne" in Studenci heute, Sonntag. Prima Weine, „Union"-Märzen-und Bockbier. 50 * Ter aufmerksame Ehemann speist am Sonntag grundsätzlich nicht zu Hause. Wenigstens einmal in der Woche will man Frau im Haushalt entlasten. Ißt man in der öffentlichen Mensa am Slomskov trg doll >0 gut und billiger als zu Hause. 155' Hresw.Feuerwehr 9Itanb0f Zur Uebernahme der Bereitschaft 0 Sonntag, den 3. Mai 1931 ist der 1. kommandiert. Kommandant Brandmeister Martin E r t l. Telephon nummern für Feuer- und llnf^' Meldungen 2224 und 2336. Aus VMj P. Evangelisches. Sonntag, den 3. ^ um 10 Uhr wird im Betsaale ein Prcdlli' Gottesdienst stattfinden. Um 11 Uhr gottesdienst. b. Zur Frage der Uebernahme der Elcktl^ zitätsgenossenschaft. Wie wir erfahren, wm den die Bücher der Elektrizitätsgenofll" schaft in Ptu> nicht gesperrt, sondern lieg^ dieselben vielmehr jederzeit zur Einsichtn"! me auf. p. Landfeuer. Dieser Tage äscherw Feuer das Wirtschaftsgebäude des S+!?+ Anton S a v e c in Sv. Marjeta bei A . vollkommen ein, während das Wohnv^ nur teilweise Schaden erlitt. Der S beträgt 35.000 Dinar und ist nicht Versicherung gedeckt. du P. Einbruch. Unbekannte Täter erbos-dieser Tage die Villa . des Herrn & ( M i k l in TuEi vrh und ließen mell Kleidungsstücke mit sich gehen. ^ P. Frecher Gelddiebstahl. Dem Be>+ Matthias Rojko in So. Vrban kam Tage auf noch völlig unaufgeklärte + ein Geldbetrag von 5000 Dinar abhau Der Dieb konnte in der Person eines ^ $ sen Josef K. entlarvt und festgenolU' wrben- . -„er- st. Wochenbereitschaft der Freiw. o ^ wehr. Bis 10. d. versieht die zweite - . ^ des ersten Zuges mit Brandmeister D und Rottführer S e s ch e g den + , reitschaftsdienst, während Chauffeur , letz, Rottführer Kropf sowie -,t tschek und Sommer von der schaft den Rettungsdienst innehaben. ^ p. Den Apotheken,tachtdienst °tr'ieljpß 8. d. die St. Antonius-Apotheke • Pharm. OroLen). p. Im Stadtkino gelangt Samstags u. Sonntag der zwerchfellerschütternde g g< Patachon-Film „W i t a I t e 11 l e r" zur Vorführung. 3 WM fcomuag, oeii r> VJ;ai ltol vLÄU> Xfteater und Kunst Rationattheater in Maribor Repertoire Samstag, 2. Mai, 20 Uhr: „Die vertagte Nacht". Zum letzten Mal. — Preise: 2— 12 Dinar. Sonntag, 3. Mai, 15 Uhr: „Der verzauberte Frosch". Ermäßigte Preise. Kindervorstellung. — 20. Uhr: „Pusztakavalier". Premiere. Montag, 4. Mai: Geschlossen: Dienstag, 5. Mai, 20 Uhr: „Pusztakavalier" Ab. A. Gtadllhealer in plul Montag, 4. Mai, 20 Uhr: „Zirkusprinzessin". Gastspiel des Mariborer Theaters. 4. Richard Strauß hat mit einer letzten Leistung des von ihm bearbeiteten „Jdome-tteo" Abschied vom Wiener Staatsoperntheater genommen. Das Publikum feierte ihn so, daß er vor Beginn der Ouvertüre etlichemal abklopfen mußte, um für den Beifall zu danken. Zunächst fährt Richard Strauß nach Deutschland und begibt sich nach einer kurzen Dirigentenfahrt nach Garmisch-Partenkirchen, um feine neue Komposition „Arabella" sortzusetzen. + Entdeckung eines wertvollen Freskogemäldes. Bei Ausgrabungsarbeiten in der Kirche des Hl. Sebastian in Pisa wurde ein Freskogemälde entdeckt, das d. Madonna mit dem Jesukinde darstellt. Das Heiligenbild stammt von einem der besten byzantinischen Aaler des zweiten Jahrhunderts. Fachleute sind der mit der Feststellung des künstlerischen Aertes dieses Freskogemäldes beschäftigt, ber sehr hoch sein soll. -s- Die Kunstpreise der Stadt Wien. Die bvm Bürgermeister ernannten Preisrichter für die Kunstpreise der Stadt Wien haben als Träger des Preises für Dichtkunst Rudolf Hans Bartsch, für die Musik Doktor Anton Webern und für bildende Kunst Eike O z l b e r g e r vorgeschlagen. Der Etadtsenat hat diese Vorschläge gebilligt. Aus Eelje c. Zwei Konzerte am Samstag. Im Kino-saale des Hotels „Skoberne" findet Sams-tö9 abends das Konzert des Männergesang-d^reines statt, an dem das Vereinsquartett ^nste und heitere Lieder zur Aufführung gingen wird. — Im großen Saale des Ho-I * „Union" findet heute abends ein Vokal-?bzert des Vereines „Svoboda" statt, das P^r Pxe gelj dirigieren wird und an ^ Bis jetzt noch nicht ausgeführte Kompo-l'kionen dieses Tondichters zum Vortrag ge« tQcht werden. , ,c* Der Mieterverein, Filiale Celje hält ,'be diesjährige Hauptversammlung Mon-jtt?> den 4. d. um 20 Uhr im Gasthause F i-1 £ 6 i c in der Gledaliska ulica ab. ltj[c' Tie Hauptversammlung des Kaufmän-J.Aen Gremiums fand am vergangenen tich 0t^ stakt. Nach einem ausführlichen De den statt des abwesenden Vorsitzenden 3br Fazarinc dessen Stellvertreter Äi>A P i b r o v c erstattete, wurden in den '«iq5 st nachstehende Herren gewählt: Ob-6 nn F a z a r i n c, Stellvertreter P i-{ 0 b e, Mitglieder S t e r m e c k i, L e s-§ ® € !, Lukas, D o b o v i 8 n i k, {e ® e t, L a v r i 8 und K o n h a j z- Het"85*tt Dchse stürzt sich ins Wasser. Don-^ nachmittags sollte in der städtischen ÄIZ chkhalle ein Ochse geschlachtet werden, tjjj zur Schlachtbank geführt wurde, ent* Uttb (h ^ec Todeskandidat seinen Henkern tk°chtbank brachten. S ttpt»6aI1 °m Sonntag. Sonntag um 15 ijp ” ““f dem Spielplatze beim Felsen-pkitn^Rur ^ kk^Spottllüb und der SK. spiel nn hinein Freundschaftswett-- kstn95fonh?el sst^inertrag dem Beschädi- ,'{set ©elpr. 1 Güterverbandes zufließt. Bei ^kero^p üenheit kvird ein Delegierter des n den r , nu§ Ljubljana den Athleti-* al überreichen, den sie sich ja» Für Ihre Gesellschaft für den Gesundheitsschutz der Kinder und Jugend in Maribor. No 124/30. Maribor, dne 28. X. 1930. P. T. Dr. Wander A. G., Zagreb. Wir beehren uns Ihnen mitzuteilen, dass wir mit Ihrer Ovomaltine in unserem Kinder-Erholungsheim „Erholungsheim Kraljica Marija“ bei Sv. Martin am Bachern, ausgezeichnete Erfolge hatten. Die Knaben, die Ovomaltin erhielten, gewannen in einem Monat durchschnittlich 930 gr an Gewicht, während bei den übrigen Knaben eine durchschnittliche Gewichtszunahme von nur 153 gr verzeichnet werden konnte. Die Mädchen, denen Ovomaltine verabreicht wurde, haben noch mehr, u. z. in einem Monat durchschnittlich 1413 gr. zugenommen, während die übrigen Mädchen nur eine durchschnittliche Gewichtszunahme von 870 gn. verzeichneten. Die Verabreichung der Ovomal tine geschah unter Anleitung und Aufsicht des „Zdrav-stveni dom“, Maribor, und kann Ihnen diese Institution unsere Angaben bestätigen, Die schönen Erfolge Ihres Präparates haben wir auch in den hiesigen Zeitungen, die wir Ihnen beigeschlossen einsenden, veröffentlicht. Wir danken Ihnen für das uns erwiesene Entgegenkommen und empfehlen uns Ihnen auch weiterhin. Für die Verwaltung: Präsidentin. Sekretär. Wir betrachten es als unsere Pflicht, diese Anerkennung im Interes'c der Eltern und Lehrer zu veröffentlichen, da dadurch der beste Beweis dargebracht wird, daß Ovomaltine für die Gesundheit tatsächlich ein ünschätzbares Produkt ist. Auf Verlangen senden wir kostenlose Muster. Ueberall erhältlich: kleine Dose Din 16*—. Dr. Ä. WANDER D. D. ZAGREB vorigen Herbst im Kampfe um den Pokal für das Draubanat errungen haben. c. Ein trauriger Friedhof. Es wird wohl kaum jemand geben, der sich der Juden erinnert, die während des Krieges im Schloße Blagovna bei Teharje interniert waren. In dem allgemeinen Elend der Kriegszeit Beachtete man dieses Elenoslager wenig und es wurde auch nicht bekannt, daß eine Typhusepidemie unter den Internierten grassierte und sie gehörig dezimierte Die Opfer dieser Epidemie wurden auf einem eigens hergerichteten primitiven Friedhofe in der Nähe des Schlosses begraben. Nach dem Um stürze kehrten die internierten Juden nach Polen zurück, um den Friedhof aber kümmerte sich niemand und er verfiel immer mehr, so daß sogar schon Leichenreste zum Vorschein treten, da die Leichen den Gewöhn heiten der Kriegszeit gemäß nur oberflächlich verscharrt wurden. Mögen diese Zeilen als Aufruf dienen und die Glaubensgenossen dieser unglücklichen Opfer des Krieges veran lassen, eine Aktion einzuleiten, das etwas für den Friedhof geschähe, sei es, daß man ein Sammelgrab mit einem Gedenksteine errichte oder sonst irgendwie den Friedhof in Ordnung bringe und ihm ein würdiges Aussehen verleihe. c. Den Apothekennachtdienst versieht Sams tag, den 2. bis Freitag, den 8. d. die Apotheke „Zum Adler" am Glavni trg. c. Der Rettungsabteilung spendete Herr Dr. Jeger aus Podcetxtef rum Danke für eine rasche Ueberführung 100 Dinar, wofür ihm die Rettungsabteilung öffentlichen Dank ausspricht. c. Bienenzüchter werden aufmerksam gemacht, daß von nun an alle Bienenzuchtbedarfsartikel, die der Bienenzüchterverein liefert, im Magazjn des Agrarvereines (Kme-tijska druLba) am Bahnhofe bezogen werden können. c. Im Stadtkino gelangt Sonntag und Wontag der hundertprozentige Sprechsilm „Das Geheimnis der fünf Schlüsseln" mit Carlo Aldini, Grit Haid und Siegfried Arno zur Aufführung. Samstag wegen des Konzertes geschlossen. c. Freiw. Feuerwehr. Bon Sonntag, den 3. bis einschließlich Samstag, den 9. d. versieht den Wochendienst der zweite Zug unter Kommando des Herrn Pristosek. Radio Sonntag, 3. Mai. Ljubljana, 9.30 Uhr: Kirchenmusik. — 11: Konzert. — 15.30: Leichte Musik. — 16.30: Bühnenaufführung. — 20: Konzert. — 21: Exotische Musik. - 22: Leichte Musik. — B eogra d, 21.15: Slawischer A-bend. — 23.05: Balalaikakonzert. — Wien 10.35: Heldenorgel von Geroldseck. 11.45: Konzert. — 15.30: Konzert. 20: Heller» Schürz' Komödie „Banditen im Frack". Sodann Abendkonzert. — Bratislava, 20: Operettenaufführung. — Brünn, 19.05: Blasmusik. — Mühlacker, 21.15: Bühnenaufführung. — 23: Tanzmusik __________ Toulouse, 21.45: Konzert. — Rom, 21: Violinkonzert Arrigo Serato. — Prag, 20: Uebertragung aus Bratislava. — Mailand, 20.55: Opernübertragung. — B u-d a p e st, 21: Zigeunermusik. — W a r-s ch a u, 20.30: Orchesterkonzert. — 22.15: Polnische Lieder. — 23: Leichte Musik. — Daventry, 21: Kirchenmusik. — 22.05: Konzert. r. Die neueste Nummer der „Radiowelt* bringt hochinteressante Artikel u. Beilagen, Programme, Klub- und Briefkastennachrichten, Bilder, Texte, Sprachkurse, sowie einen spannenden Roman. Kostenlose Probenummer über Wunsch durch die Administration der „Radiowelt", Wien I-, Pestalozzigasse Nr. 6. >»»«.. Künstlercaf^. „Traugott, hast du gezahlt?" „Nein? Und du, Klaus?" „Auch nicht? Na, dann laß uns fortgehen — worauf warten wir eigentlich noch?" Eingefangen. „Der Geiger Kratze ist nun also doch der heiratstollen Pianistin ins Netz gegangen?" „Ja, sie fing ihn ein — mit Liszt!" Das Goldfieber Oer Welt Auf der Suche nach einem neuen Eldorado Von Zeit zu Zeit hört man von einem Goldfieber, das die Menschen ergreift, wenn neue Goldfelder entdeckt werden. Die Gier nach dem gelben Metall, das zum Maßstab für alle Werte auf Erden geworden ist, konnte trotz wiederholter großer Goldfunde nie richtig befriedigt werden. Taufende und Aber taufende von Abenteurern führen heute noch «in Leben voller Entbehrungen und Gefahren, Hoffnungen und Enttäuschungen auf der Suche nach neuen Goldadern. Sie suchen in den endlosen Steppen Australiens, in den Schneewüsten Alaskas, in den Urwäldern Abessiniens. Wenn sie auch das Ziel ihre langjährigen Strebens von Fall zu Fall erreichen, so ist es oft für sie unmöglich, sich diese Goldschätze zugute zu machen, da die unüberwindlichen Transportschwierigkeiten die Ausbeute der entdeckten Goldfelder manchmal unmöglich machen. Die größten Goldfundorte der Welt befinden sich in Südafrika, wo große Geldmengen gewonnen werden, die ungefähr die Hälfte der Weltproduktion dieses Edelmetalls ausmachen. Nach den Schätzungen der Et-perten können noch etwa 550 Millionen Ton neu Gold aus dem südafrikanischen Gebiet gewonnen werden. Die Arbeit der Goldausbeute gestaltet sich aber dort immer schwieriger und gefährlicher. In einer Goldgrube in Johannisburg erreichte ein Schacht bereits vor zwei Jahren die Tiefe von über 1000 Meter. Die Sicherstellung der Luftzufuhr in einem solchen Schacht stößt natürlich auf große Schwierigkeiten, und die Hitze ist dort für die Menschen kaum erträglich. Die Gefahr des Einsturzes ist auch sehr groß. Aus all diesen Gründen vermindert sich die Ausbeute in den alten Gruben mit jedem Jahre. In Anbetracht dieser Sachlage wird der Entdeckung neuer Goldgruben der größte Wert beigemessen. Zurzeit sind zwei Expeditionen auf dem Wege, die sich zum Ziele setzten, die Gegenden von Mittelaustralien nach dem gelben Metall zu durchforschen. Die erste Expedition, die von Kapitän B l a k e st o n -Houston geleitet wird, ist mit einem Flugzeug ausgerüstet, das bei den Forschungen in Anwendung gebracht werden soll. Falls notwendig, wird das Flugzeug die Goldsucher, die weit entfernt vom Expeditionslager ihre Arbeit verrichten, auf dem Luftwege mit Proviant versehen. Die zweite Expedition steht unter Leitung des Geologen Michael Terry. Die Kosten für ihre Ausrüstung wurden von 40 englischen und australischen Geschäftsleuten aufgebracht. Die Hoffnungen, die an die beiden Goldexpeditionen geknüpft werden, stützen sich auf einen Fund, der vor etwa 30 Jahren von einem Forschungsreisenden namens F a r l e in Mittelaustralien gemacht wurde. Er brachte von seiner Reise große Goldklumpen heim und berichtete von ungeheuren Goldfeldern, die er unterwegs angetroffen haben wollte. 'Carle starb kurz nach seiner Rückkehr und hinterließ keine Beschreibung seiner Reise. Der Ort, wo er seinen Goldfund gemacht hatte, blieb unbekannt und soll nun neu entdeckt werden. Auch in anderen Gebieten der Erdkugel scheinen noch gewaltige Goldschätze vorhanden zu sein, die aus ihre Erschließung warten. In Paris hat ein Ingenieur, Rogar C o u r t e v i l l e, der vor kurzem von einer Reise durch das Amazonengebiet heimkehrte, berichtet, daß die dortigen Eingebo- renen ihm von ganzen „Goldbergen" erzähl ten, die sich angeblich nördlich von Cuyaba, im Herzen des brasilianischen Urwaldes, befinden. Die Gegend, die als das zukünftige Eldorado gilt, liegt aber weder auf dem australischen Kontinent, noch in der brasilianischen Hochebene. Es ist das tropische Gebiet N e u-G u i n e a s, in dessen unerforschter Wildnis einige tapfere Pioniere große Goldfunde bereits gemacht haben. Eine Expedition, die von Robert Mac Donald geführt wurde, kehrte mit einer Beute von etwa einem Zentner Goldklumpen zurück. Die Expeditionsmitglieder hätten die zehnfache Menge mit Leichtigkeit mitnehmen können, mußten aber darauf verzichten, da sie über keine passenden Transportmöglichkeiten verfügten. Die Tragödie dieser Leute, die vor ungeheuren Schätzen standen, ohne die Möglichkeit zu haben, diesen Reichtum sich zu eigen zu machen, können wohl nur mit dem Leiden des Tantalus verglichen werden. Der steigende Goldhunger der Welt, die als Aequivalent für ihre enorm anwachsende Warenproduktion immer gewaltigere Mengen des gelben Metalls benötigt, wird in den nächsten Jahrzehnten nicht leicht befriedigt werden können. Große Opfer an Menschenleben und bedeutende Kapitalsinvestitionen werden notwendig sein, um die schwer zugänglichen Goldadern in den wilden und entlegenen Gebieten der Erde auf wirtschaftlicher Grundlage auszubeuten.. Die Blutarmut und ihre Bekämpfung Die Blutarmüt, die „Jungmädchenkrant-heit", macht sich in der Frühlingszeit meist besonders stark bemerkbar. Der Winter, in dem es galt, sich fast ausschließlich im Zimmer aufzuhalten und wo man also fast ganz der Einwirkung von Luft und Sonnenstrah len entbehren mußte, rächt sich nun. Die „Frühlingsmüdigkeit" stellt sich ein. Die Mütter sehen mit Sorge die blasse Gesichtsfarbe ihrer Töchter, die dunklen Ränder um die Augen. Immer wieder Horen sie sie über Kopfschmerzen klagen und daß sie keine Energie zum Arbeiten haben. Am liebsten würden sie dauernd schlafen . . . Alles dies sind typische Anzeichen der Blutarmut. Dieser gilt es nun. energisch den Kampf anzusagen. In schlimmeren Fällen empfiehlt es sich, den Arzt aufzusuchen, im allgemeinen braucht man aber diesen und den Apotheker gar nicht: Sicht und Sonne und eine zweckmäßige Ernährung leisten die besten Dienste. Vor allem gilt es, die jungen Mädchen zu bewegen, viel ins Freie zu gehen. Es wird da allerdings vielfach Widerstände zu überwinden geben; denn infolge der geschwächten Willenskraft verlieren die jungen Mädchen alle Lust sich zu bewegen, und wenn man sie wirklich einmal st weit hat, daß sie einen Spaziergang unternehmen, dann kehren sie meist mit Kopfschmerzen und ganz abgespannt heim. Maf Nivea-Creme: Din. S.- bis 22. Nivea-Öl: . 25.- bis 55.- sorgfältige Hautpflege mit CREME > I hautfunktions-V L ' u.Massage-Öl denn beide schützen Ihre durch die winterliche Klfeidung verweichlichte und überempfindliche Haut gegen Wind und Wetter. Beide enthalten — als einzige ihrer Art — das haut-verwandte Euzerit; beide dringen infolgedessen tief in die Haut» gewebe ein und schützen Ihre Haut wirksam und nachhaltig. Vertrieb in Jugoslawien: Jugosl. P. Beiersdorf & Co. d. s. o. Marlbor, Oregortiieva ul. 24 Christian geht nach Hollywood H., Copyright by Nevissima-Verlag, Q. m. b „Sachte, sachte, lieber Direktor! Ich entschuldige mich aus keinen Fall und überdies . . . gestatten Sie doch, daß ich mir eine Zigarette anzünde?" „Bitte", sagte Schäring, ohne zu begreifen, woraus Christian hinauswollte. Der zog eine Tabatiere, entnahm ihr eine Zigarette und wartete absichtlich, bis Schäring zähneknirschend das Feuerzeug auf seinem Schreibtisch betätigte und den Benzindocht aufflammen ließ. Dann erst griff Christian nachlässig in seine Westentasche, nahm einen Zwanzigmarkschein, drehte ihn zu einem Fidibus zusammen und hielt ihn an die Flamme. Schäring verfolgte jede seiner Bewegungen mit dem Ausdruck größter Ueberraschung Er wußte, was diese Demonstration zu bedeuten habe: Krüger wollte ihm zeigen, daß er über Mittel verfüge und ihn nicht brauche. Die Banknote verglomm dann in dem Aschenbecher des Direktors, und Christian tat einen tiefen Zug an der Zigarette. Er hätte in diesem Augenblick mit keinem Menschen auf Erden getauscht. Das war für den Direktor der einzig richtige f. o. Ihm so etwas zu bieten, der sich durch sein Geld überlegen fühlte, ging über alle Begriffe. „Und nun gestatten Sie, daß ich Sie wieder verlasse,, Direktor", nahm er nach einer Pause das Wort, „wenn es Ihnen übrigens einmal schlecht geht und der Pleitegeier seine Flügel über Ihrem Theater zusammen« schlägt, dann denken Sie an mich, vielleicht kann ich Ihnen dann unter die Arme greisen." Er wandte sich zum Gehen und hörte nur noch hinter sich den halblauten Ausruf: „Unverschämtheit", mit dem sich Schäring von ihm verabschiedete. Dann riß er die Tür auf und schritt an Fräulein Weiß grußlos vorüber. Roman von Werner Scheff Berlin SW 61, Belle-Alliance-Straße 92. 6 3. Auf das Glück Christian Krügers war ein düsterer Schotten gefallen. Er hatte das Goethe-Theater mit der Absicht betreten, Schäring zur Rechenschaft zu ziehen, den Direktor für den Versuch, ihn zu beseitigen, mit Verachtung zu strafen und damit die Sache aus der Welt zu schaffen. Aber die Mitteilung Schärings, sein Automobil habe im Laufe dieses Nachmittags zur Verfügung Marilyn Patts gestanden, gab Christian zu denken. Um es deutlicher zu sagen: er war tief betroffen. Vergeblich versuchte er eine Verbindung zwischen dem Attentat und den beiden Amerikanern herzustellen, die sich zu ihm so entgegenkommend verhalten hatten. Diese beiden Ereignisse paßten nicht zu einander; man läßt entweder auf einen Menschen schießen oder man engagiert ihn nach Hollywood. Beides war unmöglich, denn eines widersprach dem ändern. Hinzu trat etwas, das er sich anfangs nicht eingestehen wollte: der wühlende Schmerz um den Verlust Lores. Es war ihm doch sehr tief gegangen und besonders die ruhige Sicherheit, mit der Schäring von seiner Verlobten gesprochen hatte, tat ihm weh. Dieser Mann schien die Gewißheit zu haben, daß ihm Lore gehören würde. Das verletzte die Eitelkeit Christians, zugleich aber Berührte er etwas viel Edleres in ihm. Er merkte, wie wertvoll ihm Lore war. lieber alle seine Bedenken suchte er sich hinwegzutrösten, indem er eine Weinstube in der Martin-Lutherstraße aufsmCte. die er bisher nur vom Hörensagen kannte. Vorher wäre ihm so etwas nie eingefallen, besonders nicht, wenn er allein war. Er saß dann in einer Ecke des gemütlichen, nicht allzu großen Lokales, ließ sich das Beste bringen, was die in ganz Berlin berühmte Küche Bet, vom Hummer angefangen bis zum Creme Double, trank dazu nach langer Beratung mit dem Wirt eine Flasche Sauternes, wie ex sie in solcher Qualität vorher nicht einmal von weitem gesehen hatte, und philosophierte. Jetzt hatte er die Tasche voll Geld, aber keinen Menschen, mit dem er dieses Glück teilen würde. Und das mit dem Geld war auch eine sehr fragwürdige Sache. Vielleicht änderten Crow und seine Begleiterin bis morgen ihre Ansicht. Als er sich an diesem Abend schlafen legte,, hatte er einen schweren Kopf. Vom vielen Denken und vom Sauternes war er müde geworden. Sein letzter Einsall war, sich mor gen noch einmal mit Lore in Verbindung zu setzen, um sie für sich zurückzugewinnen. Denn eines ihrer schwersten Argumente, seine wirtschaftliche Not, war nun eigentlich be hoben. Alle Sorge, die er sich um das Verhalten der Amerikaner gemacht hatte, erwiesen sich als Hirngespinste eines durch die Ereignisse nervös gemachten Glückskindes. Mit größter Pünktlichkeit erschien Crow im Büro Weinbergs. wo der Vertrag zwischen der Herrn tage ilm-Company und Christian Krüger bereits in dreifacher Ausfertigung vorlag. Weinberg, rvsig und frisch wie ein neugebo renes Ferkel, las die Abmachungen sehr schnell vor. Soviel Christian dem Vertrag entnahm, hatte sich der Agent inzwischen noch darauf besonnen, diesen oder jenen Vorteil für ihn einzuschieben. Crow ging oh ne weiteres darauf ein. Selbst die Unverschämtheit Weinbergs,, daß die Filmfirma die Prozente des Agenten zu übernehmen habe, ließ er hingehen. Dann gab es eine für Weinberg und Chri stian angenehme Ueberraschung. „Es war mir doch möglich, das Geld in bar aufzutreiben", sagte der Amerikaner, indem er ein dickes Bündel Dollarnoten aus der Tasche zog, „es bleibt bei 5000 Anzahlung, die Summe für die Reise erhält Mr. Krüger sofort, wenn der Termin der Fahrt feststeht." Bor den Augen Christians flimmerte es, als darauf Croy die Summe Weinberg über gab, der sie gewissenhaft durchzählte, um sie dann ungeschmälert Christian auszuhändigen. „Damit ist alles in Ordnung", erklärte der Agent befriedigt,, „die Einzelheiten der Reise werden ja die Herren ohne meine se abmachen." Chhristian fuhr mit Crow nach dem lel, wo er zuerst in der Halle mit ein6111 Herrn Jeffries bekannt gemacht wurde, && ihm Crow als Hilfsregisseur der Firma stellte. „Jeffries steht Ihnen stets zur $er' fügung, er wird auch mit Ihnen nach Ferrat reisen. Sie können sich unbedingt Ost ihn verlassen. Er hat nur eine Aufgabe, 471 glücklich ans Ziel zu bringen." Von dieser Mitteilung war Christian ni^ sehr angenehm berührt. Der Mann name^ Jeffries gefiel ihm nicht. Er hatte kstö* Rothaarige sowieso eine dumme Vorei nF nommenheit. Und rothaarig war Mann mit dem Bulldoggengesicht, dem Fc hervortretenden Kinn und dem Stier naa^ ’ Er sah wie ein abgetakelter Ringkämpfer und paßte weder in seinen eleganten Aüstst noch in den modernen Mantel oder in e Hotel vom Range des Eden überhaupt- ~ . Anfang an empfand Christian vor ihnr f' törichte Furcht. Etwa die eines KaninF gegenüber der Riesenschlange. | Die drei Herren mußten eine Weile ® Marilyn Patt warten, die sich entschuld ließ; sie sei bis vor kurzem in der wesen, jetzt habe sie den Besuch einer Sch" derin, aber bald werde sie zum Lunch scheinen. , ^ Die Männer rauchten noch schnell eine ^ den vorzüglichen englischen Zigaretten, ^ Crow aufwartete. Dabei saßen sie st1 Dl(e Klubsesseln und beobachteten das wechst ^ Leben, das in der Halle des großen „Haben Sie eine Spur, Jeffries? . ^^ herrschte. „Haben öte eine öpur, •o^ii'-""' nV. te sich Crow plötzlich an den gedrwN Mann. _ „Nein, noch nicht das geringste, *)W -_.m be, wir werden diese Banditen rnch zu fassen bekommen." „Was für Banditen?" mischte junge Schauspieler in das Gespräch- ^ Crow gab bereitwilligst Auskimke'pd" uns ist gestern eine sonderbare siert. Marilyn hat hier in Ber i Gönner, den Direktor Schäring vom Theater. ^ (Fortsetzung in der MontagsnuM J Seelisch Leidende oder vielleicht an Herz, Nieren und Verdauungsorganen Leidende, geht nach SLATINA RADENCI, in den modernst eingerichteten Kurort. In der reinen Luft und in der Früh-iahrssonne werden Ihre Kräfte und Freuden wiederkehren. Frühjahrsaison vom 15. Mai bis 15. Juni. Dreiwöchentliche vollkommene Verpflegung pro Person: Wohnung, Verköstigung, Bäder und ärztliche Ueberwachung Dinar 1400.—. 4970 soll sich aber durch diese scheinbar mißglückten Versuche nicht abschrecken lassen. Daß die Sonne eine so angreifende Wirkung ‘Ißt, ist der beste Beweis dafür, wie sich der Organismus von ihr gewöhnt hat, und wie nötig cs ist, daß man sie wieder auf ihn ein wirken läßt. Man soll it*k«Iich nicht gleich ntit großen Strapazen «Langen; zuerst 'dache man kleinere Spaziergänge, die man frst allmählich länger ausdehnt. Aber täglich soll man nun ins Freie, so -weit es das Wetter irgend gestattet. Wenn man einen sonnigen Balkon hat, dann benutze man lebe freie Minute, um sich auf ihn zu setzen Und sich durchsonnen zu lassen. Man kann wirklich seinem Organismus keinen besseren Dienst erweisen. Der andere wichtige Faktor in der Bekämpfung der Blutarmut ist eine zweck-'uäßige Ernährung. Es ist schon so viel von äen Vitaminen und ihrer Bedeutung für °en Organismus geredet und geschrieben Worden, daß es sich erübrigt, darüber noch b'el Worte zu verlieren. Theoretisch wissen wohl schon die meisten Hausfrauen darüber . dMcheib, daß in den grünen Gemüsen und Un Obst lebenswichtige Stoffe, eben die -mtamine, enthalten sind, die durch keine an °eren Nahrungsmittel ersetzt werden fön= wM. Nun gilt es aber auch, die praktische Nutzanwendung aus dieser Erkenntnis zu ä'chen, und jetzt, wo die Natur erwacht ist w'b wieder freigebig ihre Gaben der £mu§-itau zur Verfügung stellt, auch reichlich da-°n Gebrauch zu machen. Besonders zu empfehlen sind für Blut-örme Spinat und grüner Salat. Nur soll wan letzteren nicht mit Essig zubereiten, °un schon lieber mit Zitrone, am besten Uber mit saurer Sahne oder Milch und Mucker. Auch beim Spinat empfehlen die mc= Qtncn Ernährungstheoretiker zu dem fertig 9ehtachten Gemüse ein oder zwei Löffel voll '^gehackten, rohen Spinat hinzuzutun, eil gerade in dem ungekochten Gemüse £ chtige Stoffe enthalten sind, die beim b*?ert verloren gehen. Außerdem soll man JW blutarmen Mädchen recht viel Obst was gerade die Jahreszeit bietet. und Zucker zubereitet werden, auch to, ”er sind gute Speisen, die mit Milch, und Zucker zuk 'bckolade und Honig, ir "ßerdem können regelrechte ErnöhrungS durchgeführt werden. Die Aerztin -.Ern" ®Zar*en§ empfiehlt in ihrem Buch djx ".^ngskuren für Kranke und solche, eittp^eUn^ dleiben wollen" folgende Kuren: ktenkur, Erdbeer-, Stachelbeer-. Aubp >?'' 'deidelbeer- und Brombeerkur. wcht b-em !ommt auch im Falle der Bleich» te von ihr angegebene allgemeine in Betracht. Sie besteht in 9"aupe„ Il'w/ der aus Weizenflocken, Perl . k'Mkleie und Hafergrütze, die stellt wl ln Nasser gekocht werden, herge-dez JBoit diesem ißt man während Deg AB=e s,te! dis viermal eine Tasse voll, fofltßhnn ® Kibt man Reisflocken oder Ha-und viel süßen Rahm. ^llivnenschatz in Briefmarken W) tt>u^mön im Staate Arizona (U. S. ijhnb qpmr.l°r kurzem ein merkwürdiger Wh, in e;tt 3wei Goldgräber entschlossen ?^>nhütte cr verlassenen und verfallenen ^tQiit zu .-.J1 der Nähe der oben genannten QUf verna unterboten hat in Helsingsors der finnische Meister» schwimmet 9t c i n g-o 16 t. Nachdem er erst kürzlich eine neue Bestleistung des europäischen Rekordes ausgestellt hatte., gelang es ihm jetzt, den offiziellen Weltrekord von Erich Rademacher im 500-Meter-Brust-schwimmen von 7 : 40,8 auf 7 : 36,8 zu ver. bessern. treten diesmal u. a. die bekannten Meister Dr. Schürer, Dr. Böhm, Paul Riech und Frau Deanine. : „Edelweiß 1900". Die Rennfahrer ha« ben sich Sonntag früh um halb 6 Uhr beim Wasserwerk einzufinden. Die Nenngebühr von 10 Dinar ist mitzubringen. Die übri. gen Mitglieder haben zwischen 14 und 15 'Uhr am Ziel in der Koroska cesta zu sein. Abends Begrüßung der Grazer Sportler, mt Klubheim Hotel Halbwidl. Eine Frühlingsfahrt unternimmt morgen Sonntag der Alpenländische Rad- und Mo» torradfahrerbund in Graz, die über Rad» kersbnvg, Ljukomer, OrmoL und Ptnj nach Maribor führen wird. Die hiesigen Radfahrer werden den Gästen am Abend im Hotel Halbwidl einen Begrüßungsabend veranstalten. : „„Rapid" spielt Sonntag in nachstehender Aufstellung: Hermann, Kur-Mann, Bar» lovio, Seiffert, Bröckl, Golinar, PiZof. Bäu mel, Hofstetter, Heller, Schmiedt und Pelko, Löschnigg M., Straub, Zorzini, Glumac, Frangesch, Kokot, Vidovic, MarLinko, Werb nigg, Wenko, Janzek. : SK. Svoboda. Für das sonntägige Me*« sterschaftsspiel gegen GSK. Mariber haben sich die Spieler Sogar, Janzekoviö, Leben, Strah, Sinkovie, Partliö, Sinkoviö 2, Gruber, Cafuta, Breznik, Karner sowie Gabri-jan und Rozmarin als Ersatz um 8.15 Uhr im Klubheim einzufinden. : Born Davis-Cup. England gewann den Davis-Cup-Kampf gegen Monaco leicht mit 5:0. Das Doppel gewannen Hughes-Kings-ley gegen Galeppe-Landau 6:0, 6:2, 6:0, Austin siegte gegen Galeppe 6:0, 6:1, 6:2 u. Kingsley fertigte Landau mit 6:0, 6:1, 6:4 ab. In der ganzen Welt beliebt! Wer sie einmal benützt, bleibt ihr Freund ! - Angenehm und dauerhaft. -Ueberall erhältlich. - Wiederverkäufen wenden sich an Gustav Husser & Sohn, Wien VII-, Richtergasse 10. 29ig A BE3SS Hausfrau im LLrwalö Von Ruth Schoedsack. Die Gattin Ernst B. Schoedsacks, des Mitschöpfers von „Chang",, beglei tete ihren Mann in die Wildnis von Sumatra, wo er für die Paramount das filmische Tierepos „Rango" drehte. Möglicherweise verpflichtet ein Vorname. Und wenn man Ruth heißt, liegt es nahe, sich das klassische Zitat der biblischen Ruth „Wo du hingehst, da will ich auch hingehen" zum Geleitwort zu nehmen. Nun, was mich betrifft — ich habe weder an biblische Vorbilder noch an entsprechende Leitmotive gedacht, als ich mich entschloß, meinen Mann nach Sumatra zu begleiten, wo er im Dschun gel einen neuen Tiersilm drehen wollte. Für eine moderne und unternehmungsbereite Frau ist es kein Opfer, eine Reise ins unbekannte Abenteuer mitzumachen u. wenn man einen Forschungsreisenden zum Mann hat, muß man sich anders einstellen, als wenn man mit einem -Bankier oder Buchhalter verheiratet ist. Eine Hütte aus Pfählen. Unser Heim im Dschungel von Sumatra war während der Dauer eines ganzen Jahres eine winzige Hütte. Wir hatten in ihr immer Höhenluft, denn sie stand nicht etwa aus der Erde, sondern war auf Pfählen drei Meter über dem Urwaldboden errichtet. Diese Bauart war einfach eine Notwendigkeit, um uns vor den unerwarteten und urch-aus unerwünschten Besuchen von Tigern zu schützen. Diese Riesenkatzen sind der Schrek-ken des Dschungels und die Feinde der Men scheu und Tiere des Urwalds. Sie gewinnen auch nicht bei näherer Bekanntschaft Ungebetene Besucher. Wenn uns dank unserer Pfahlbauten-Woh nung die Besuche der Tiger erspart blieben, hatten wir dafür häufig andere Gäste, die uneingeladen kamen und deren Anwesenheit uns nicht sonderlich entzückte. Herden von Affen statteten uns ihre Visiten ab, wenn wir nicht zu Hause waren, und unterhielten sich in Abwesenheit der Gastgeber damit, mit den spärlichen Einrichtungsgegenständen Fangball zu spielen und unseren Vorrat an Eßwaren zu plündern. Jedes Frauenherz hätte wie das meinige geblutet, bei der Heim kehr die traute Häuslichkeit in einem solchen wüsten Zustand vorzusinden, aber die Gewohnheit macht alles erträglich — und wir hatten ja nicht die unerwartete Ankunft einer neugierigen Freundin zu befürchten, die herumerzählen konnte, was ich für eine unordentliche Hausfrau sei. Wir hatten uns bald damit abgefunden, daß uns bei unserer Heimkehr wildes Gekreisch entgegentönte und Hunderte von Affen über unseren Köpfen ins Freie rasten, sobald wir die Tür öffneten. Auch ohne diese ungezogenen Gäste wäre eS nicht möglich gewesen, unser primitives Heim zu einem Musterhaushalt zu machen. Der tropische Regen rann in Strömen durch das Palmblätterdach und verwandelte den Boden in einen Sumpf. Zu meinen und meines Mannes Aufgaben gehörte es dann, das Innere der Hütte von den Wassermengen zu befreien und die Pfähle, auf denen unsere luftige Heimstätte ruhte, aus dem dicken Schlamm auszugraben. Der Speisezettel Das Kochen machte mir wenig Kopfzerbrechen. Unsere Hauptmahlzeiten wuchsen an den Bäumen. Wir fanden einundzwanzig verschiedene Arten von Bananen und dreißig Sorten von Beeren sowie andere Früchte im Umkreis unserer Behausung. Konserven und Eier vervollständigten unsere Obst-Menüs. Aepfel mit Eiercreme-Sauce, Kartoffelfrüchte und eine besondere Beerenart waren die bevorzugten Delikatessen. Was das Kochen angeht, mußte ich umlernen und selbst erfinderisch in der Komposition neuer Gerichte werden. Für Hausfrauen im Dschungel existieren noch keine Kochbücher. Und die Schönheitspflege? Eingedenk der Ermahnungen mancher klugen Geschlechtsgenossin, daß auch die Frau im Haushalt ihr Aeußeres nicht vernachlässigen dürfe, hatte ich mir eine große Schachtel voll Gesichtspuder mitgenommen. Leider wurde nichts aus meiner Absicht, auch im Dschungel schön und gepflegt zu erscheinen, denn bald nach unserem Einzug in die Pfahlbau-Hütte überfiel eine Schar von Affen unser Besitztum, geriet an meine einzige Puderschachtel und benutzte die kosmetische Kostbarkeit dazu, um sich selbst zu verschönern. Auch die Hütte bekam ihren Teil ab, bloß für mich blieb nichts mehr übrig. Und dabei hätte ich so viel Zeit gehabt, um Schönheitspflege zu treiben! Denn um vier Uhr früh war für uns die Nacht zu Ende, da die Vögel und Tiere des Waldes ihre Stimmen so laut erhoben, daß an Schlaf nicht mehr zu denken war. Aber es gab eigentlich so viel wichtigere Sachen zu tun, daß ich es mir verzeihe, die Gebote der Schöheitspflege nicht befolgt zu haben. Wenn man sich vor Mosquitos schützen muß, die Malaria-Bazillen mit sich tragen, wenn die Hitze 5,0 oder 60 Grad beträgt, wenn wilde Vögel und andere Tiere das Fundament der Hütte wegfreßen und man alle diese Unannehmlichkeiten überwindet, so glaube ich, daß man auch ohne Schönheitspflege seine Pflich ten als Hausfrau im Urwald voll und ganz erfüllt hat. Haustoirtfcbaftffcfies Dei- Rhadarber in der Küche Von jetzt ab bis zirka Ende Juni ist die eigentliche Zeit, in der der Rhabarber in der Küche Verwendung finden kann. Uebri-gens ist diese Pflanze bei uns noch nicht sehr lange bekannt: erst seit 1880 wurde sie zu Genußzwecken angebaut. Die ursprüngliche Heimat des Rhabarbers ist China. Von den europäischen Ländern hat er zuerst in England Eingang gefunden, und von dort stammen auch die meisten heute bei uns gebrauch liehen Rhabarberspeisen. Heute sind diese auch bei uns sehr beliebt geworden, denn sie sind besonders an warmen Tagen sehr erfrischend. Man kann den Rhabarber vermen den zur Herstellung verschiedener süßer Speisen, Torten, Pasteten, Marmeladen und Kompotts. Rhabarbersuppe mit Brot. Das Brot (40 g), man kann hierzu alte Reste verwenden. wird am Abend vor der Bereitung der Suppe mit heißem Wasser überbrüht und darin liegen gelassen Am nächsten Tage bereitet man den Rhabarber (200) wie üblich vor (schälen, waschen, in etwa 2 cm lange Stücke schneiden) und kocht ihn zusammen mit dem Brot, bis ein sämiger Brei entsteht, dieser wird dann durch einen Sieb gerieben, noch einmal zum Aufkochen gebracht und nach Bedarf entweder noch mit Wasser verdünnt oder mehr eingekocht und nach Geschmack gesüßt. Man kann auch ein Stück Zimmet mikkochen. „Armer Ritter" mit Rhabarber. Der geschälte, gewaschene und in Stücke geschnittene Rhabarber wird ordentlich eingezuckert und so eine Zeitlang stehen gelassen. Dann kocht man ihn zu Mus, das ziemlich dick sein muß. Eventuell gießt man es über ein Sieb zum Abtropfen. Dann schneidet man Weißbrötchen in Scheiben, weicht sie in Milch ein, taucht sie in ein Humor des Auslandes ®8 SOMMERSPROSSEN entfeint schnell und spuilos „CREME ORIEOL“ Ueberall erhältlich Depot: COSMOCHEKIÄ, ZAGREB Smiciklasova ul 23 Nach dem Antonnfall. „Mein Gott _ schon wieder ein Auto!" (Jrdge.) Ei und bäckt sie in Fett schön braun. Dann tut man das Rhabarbermus darüber, bestreicht sie mit Eiweißschnee und schiebt sie für kurze Zeit in die Ofenröhre. Rhabarber - Pasteten. 250 g Mehl, 200 g Butter, 1 Ei. % Tasse kaltes Wasser. Aus diesen Zutaten wird ein Teig bereitet, gut durchgearbeitet und in zwei Teile geteilt. Jedes Stück wird dann dünn ausgerollt. Eines dieser Stücke tut man in eine Form, streut geriebenen Zwieback darüber Der Rhabarber wird wie üblich als Kompott zubereitet und zum Ab-tropfen auf ein Sieb gelegt. Dann tut man ihn auf den Teig, dazwischen immer wieder Zucker, Zimmet, Zitronenschale und geriebenen Zwieback. Den Abschluß bildet ein« zweite Schicht Teig. Den Teig, der etwa überhängt, biegt man nach innen ein und formt davon einen Rand. Das ganze wird mit Ei bestrichen. In der Mitte des oberen Teigstückes macht man zwei Einschnitte und bäckt ab. Man achte darauf, daß die Hitze in> Rohr stark ist. Rhabarberspeise mit Sago. Der Rhabarber wird geschält, gewaschen-in Stücke geschnitten und gekocht, bis sich die Stücke spalten. Dann gießt man ihn über ein Sieb zum Abtropfen. Die Flüssigkeit wird jetzt wieder aufs Feuer gesetzt, nach Geschmack mit Zucker gezuckert und mit Sago und Kartoffelmehl sämig gerührt. Dit Speise wird dann mit Zucker bestreut, damit sich keine Haut bildet, und mit süßer Milch zu Tisch gegeben. Kellnerunisorm in Frankreich. Der weitverzweigte und sehr einflußreiche französische Touring-Club setzte einen best" deren Ausschuß ein, um die Frage der Kellnerkleidung in allen Kur- und Badeorten in Frankreich einheitlich zu regeln-Stundenlang wurde im Ausschuß darüber debattiert, ob die französischen Kellner >n Zukunft Frack und Smoking oder weiß* Kittel tragen sollen. Manche Ausschußmitglieder zogen geg^ das Smokingtragen der Kellner scharf in» Feld Sie behaupteten, daß mancher Kellner im Frack oder Smoking manchmal °je eleganter aussehe als die Gäste, die er bedient. Das führe dazu, daß die Kellner of eingebildet werden und auf die weniger elegant gekleideten Gäste mit gewisser ringschätzung herabsähen. Nach bewegter Debatte beschloß der Touring-Club zu beantragen, daß in allen Kur- und Badeorte in Frankreich für die Kellner eine einch-1' liehe Uniform, und zwam am besten •' weißer oder blauer Kittel, geschaffen wir*- Harald Bernkovenö Mondes Modell Roman von Gert Nothberg. Copyright by Martin Feuchtvvanger, Halle a. d. Saale. 13. Fortsetzung. Es lut mir leid, daß du um meinetwillen lfein wertvolles Kostüm zerdrückst!" Wie eine Furie sprang sie auf. ,Du spionierst mir nach? Pfui!" „Mäßige dich, Helge! Ich liebe solche Szenen nicht, auch wenn ich weiß, daß es die letzte .st, die du mir machst. Ich wollte dir nur sagen, daß die Braut Harald Bernko-vens das Fest bei Raßmussen nicht besucht. Was die Baronesse Lohofs unternimmt, berührt mich nicht mehr. Unsere Verlobung ist gelöst, Helge! Ich überlasse es dir, die geeignete Form der Welt gegenüber zu finden — die Form, in der du die Lösung Bekannt-gibst. Ich bin bereit, als schuldiger Teil zu gelten." Jetzt begriff sie den Ernst der Lage. Und eine wilde Angst, ihn zu verlieren, kroch in ihr hoch. Sie ließ den Mantel fallen, breitete die Arme aus. „Harald, das — ist furchtbar! Ich schwöre dir —" Aus finsteren Augen blickte er auf sie nieder. ,, „Schwöre nicht, Helge! Es ist nur eine Lappalie, wenn man den Willen des Verlobten nicht respektiert. Du bist frei!" „Ich habe nichts getan, was dir das Recht gibt, mich vor der Welt bloßzustellen!" schrie sie angstvoll, und die Wogen der Leidenschaft schlugen bei seinem Anblick über ihr zusammen. Baron Theo trat vor. „Es handelt sich um die Baronesse Lohoff und nicht um irgendein kleines Fabrik-mädchen!" sagte er drohend. Bernkoven lachte verächtlich. „Wer weiß, wie ein kleines Fabrikmädchen sich in dem heutigen Falle verhalten hätte. Wir wollen darüber kein Urteil fällen. Ich bin auch nicht hierhergekommen, um mich in Wortgefechte einzulassen Sie wären völlig zwecklos. Ich wünsche allseits viel Vergnügen zum heutigen Fest Bei Raß-mussen!" Er verbeugte sich und ging. Voll Haß blickte Theo ihm nach. Er ballte die Hände. „Ah, dieser — dieser, wenn man es ihm doch einmal heimzahlen könnte!" Starr blickte Helge auf die Tür, die sich hinter Bernkoven geschlossen hatte. Dann schrie sie plötzlich: „Sage nichts gegen ihn — ich liebe ihn!" Da schüttelte der junge Baron mit dem Kopse. „Hole ihn mir zurück!" „Aber Helge! — Du wirst ihm doch nicht nachlaufen wollen?" fragte er fassungslos. Da lachte sie schrill auf. „Du hast recht, Theo! Komm, laß uns gehen! Ich habe ja doch noch mein Festgewand an." Und wieder lachte sie. Ihrem Bruder wurde es unheimlich zumute. „Komm doch zu dir!" bat er beschwörend. "Du kannst nichts mehr ändern. Schließlich haben wir doch alle beide gewußt, was auf dem Spiele stand!" Helge blickte ihn an. Wie aus weiter Ferne war dieser Blick. „Ich lasse — ihn — keiner anderen. Er soll nur — mir gehören!" Plötzlich sank sie ohnmächtig zusammen. Dheo alarmierte das Haus. Der alte Baron war nicht zu Hause. Als der Arzt kam, runzelte er bedenklich die Stirn. „Ein Nervenfieber. Ich will hoffen, daß ich mich täusche. In drei Stunden werde ich es feststellen können." Der Arzt sagte es zu dem jungen Baron, der, von Vorwürfen gepeinigt, im Vorzimmer hin und her lief. „„Wenn doch nur Papa endlich heim» käme!" dachte er immer wieder. Bernkoven schritt aber durch d*n SowM abend, seltsam bedrückt und doch erleicksiH.' In seiner Tasche knisterte Raßmussens $r,e'' Er lautete: Lieber Bernkoven! ,]t Mein grenzenloser Leichtsinn brau ^ nicht in Lumperei auszuarten. Ich' ® anständig Dir gegenüber sein: Braut wird heute in Begleitung -Bruders mein Atelierfest besuchen — o» . Dich! Das verantworte ich nicht! Ich ® nicht, was vorgefallen ist, daß die Ba nesse das wagt. Es geht mich auch n»V an, nur — ich will Dein Freund sein, 0 überlasse das weitere Dir. Es sind Damen zweifelhaften Rufes da, aus , fern Grunde hast Du eine Absage meinen Arbeitstisch legen lassen: kann mir nun nicht denken, daß D’Jj-, Einverständnis zum Besuch Deiner _ -gegeben haben könntest. Dieser Dei" unmöglich. Bitte, verhindere den, uw Ihrem Bruder, dem Luftikus, mnw * gehörig aufs Dach steigen. Was ^ir sagen wollte: Es weiß niemand aus ; von der Sache. Und ich ^erde i ^ Dein alter, leichtsinniger Ra» '^airic Das hatte Helge tun wollen! mne ^ der besten Gesellschaft, seine Braut ? .^. tun wollen! Es war nicht ^ 0tF Aber es war der Fall! Sie pate ia noch das Festgewand folgt- EomtTacs, ft 3. Mar 1931 9 >,Mariödrer 'Zeliuntz" ÜZ'u'mm'er 117 ' ^ESESßiz::;^:.:thssbw Wirtschaftliche Rundschau Die nitteleuropdifche Wirtschaft Eine nicht g-abe günstige Witterung, die den Frühling «erscheucht und wirtschaftlich den Sommer ist an den Winter anjchließen läßt, hat nick allein der Textilindustrie, sondern mamgfachen Industriezweigen, die gewissermaße' Saisonbetrieb haben, geschadet. Dalegewassen sich bedeutende Erholungen auf denliohstoffmärkten im allgemeinen und den Glveidemärkten im besonder:! festzustellen, i»d eine Preiserholung dürste manchen Brtschaftsfaktoren wieder auf die Beine helin. Jnsbesadere die Wirtschaft der Agrarstaaten bickt sehnsuchtsvoll nach den Preismärkten der landwirtschaftlichen Produkte, und Ungarn hofft, ich von den ständig sinkenden Handels bilanzn, die hauptsächlich auf den Wert-rückgaig des Getreides und seiner Produkte zurüchuführen sind, freimachen zu können. Die Mühlen hegen Hoffnungen auf eine Bessrung des Handels mit Oesterreich, die Haideisvertragsverhandlungen gehen jedoch reckt schleppend vor sich, weil Oesterreich ärgstlich bemüht ist, sich gegenüber Ungarn nchts zu vergeben und keine Kontingente zu «währen, die es dann nicht auch in den Verhandlungen mit Jugoslawien gutheißen könnte. Auch hat man sich hier für das System des Clearing so ziemlich entschlossen, und das erfordert umfassende Arbeiten und Regelungen. Die Idee ist die, daß man eine Präferenz und eine Umgehung der Meist-begünstigungsklauseln der anderen Staaten dadurch schafft, daß einfach Oesterreich für bestimmte Artikel und bestimmte Kontingente seiner Industrie beim Export Suboen stonen gibt, die die ungarischen Zölle teilweise paralisieren, und Ungarn tut das Gleiche hinsichtlich der Ausfuhr von Mehl Unb Vieh sowie Getreide, gleichfalls kontingentiert. Die Zahlungen der Staaten an chre Exporteure werden in einem zwischen-staatlichen Clearing abgerechnet und ausgeglichen. Gegenwärtig kann man nur sagen, »aß Ungarn sich hievon sehr viel erhofft, Während Oesterreich sich keine übertriebenen Versprechungen macht. Der Zollkrieg mit der Tschechoslowakei ."'wmt kein Ende und entnervt die Wirt-beider Staaten, die darunter leidet, w Angelegenheit ist eine Prestigefrage ent °ttet und ist keine rein wirtschaftliche An-MegenHeit mehr. Am schwersten ist die '^°lzausfuhr der Tschechoslowakei nach Un-®atn getroffen, denn sie ist ganz minimal ^worden und man darf nicht übersehen, der ungarische Holzimport einen Jahres J°«rf von nahezu 170.000 Waggons hat. Während die Tschechoslowakei in den letzten Jahren einen Monatsdurchschnitt von 7000 Waggons Holz (Nutzholz, Brennholz und sonstiges Holzmaterial zusammengerechnet) ereichte, beträgt die derzeitige Monatsguote nicht einmal ein Zehntel dieses Quantums. Die Handelsbeziehungen zu den mitteleuropäischen Staaten lassen viel zu wünschen übrig, wenn sich auch die Ausfuhrzahlen gebessert haben. Jnteressanteriveise verdichten sich die Fäden des Güteraustausches zwischen der Türkei und der Tschechoslo oa-kei, wobei erster« ein bedeutender Abnehmer der tschechischen Maschinenindustrie ist. Ziemliche Beunruhigung hat das österreichisch-deutsche Zollprojekt in der tschechoslowakischen Handelswelt hervorgerufen, abgesehen von allen Projekten, die dieser Staat hegte, abgesehen von allerlei Weiterungen, steht für die Tschechoslowakei ein Export von Textilwaren nach Oesterreich im Werte von 1 Milliarde Tschechokronen auf dem Spiele. Oesterreich ist gegenwärtig bemüht, den Staatshaushalt in Ordnung zu bringen. Es handelt sich um die typischen Auswirkungen einer lange Zeit anhaltenden Krise. Die Wirtschaft ist nicht mehr so tragfähig geworden, abgesehen von den geringeren Verdiensten sind enorme Steuerbeträge uneinbringlich geworden und wenn man diese Tatsachen auch bei Erstellung des Budgets ins Auge gefaßt hat, so waren doch Ueberraschungen unangenehmer Art nicht zu vermeiden. Die Ueberraschung der letzten Wirtschaftswochen war die gewal tige Ueberzeichnung der österreichischen Wohnbauanleihe, die gezeigt hat, daß also das Interesse für Werte mit entsprechender Verzinsung noch vorhanden ist. Die österreichische Industrie ist gegenwärtig mit der Perfektionierung größerer Abschlüsse mit Sowjetrußland beschäftigt und es ist eine intensive Belebung einiger Industriezweige zu erwarte». Selbstverständlich nehmen die russischen Aufträge nicht annähernd jene Dimensionen an, wie dies in Deutschland der Fall war und ist, wo diese Geschäfte der deutschen Industrie mit Rußland der ganzen Wirtschaft und auch der Politik den weithin sichtbaren Stempel aufdrücken. Nach dem man über die Lieferbedingungen, insbesondere über die Kreditfrist übereingekommen ist, erteilen die Russen die Aufträge, die in allererster Reihe der Schwerindustrie und der Elektrizitätsindustrie zugutekommen. Die Wirtschaftslage ist derzeit in ganz Europa so, daß man nun an den Augenblick denkt, daß man froh ist, die Fabriken beschäftigt zu sehen und nicht daran denkt, was morgen sein wird, denn Deutschland züchtet sich eine Konkurrenz auf, die in ein paar Jahren sehr unangenehm fühlbar wer den wird! Es handelt sich in großem Maße um Werkzeugmaschinen für großanaelegte Fabriken in Rußland, die dort bereits fertig gestellt, aber noch nicht ganz eingerichtet sind. Die Russen geben auch den deutschen Reedereien etwas Aufträge, einer Branche, der es besonders schlecht geht und Sowjetrußland kauft auch fertige Dampfer, die schon im Dienst gestanden sind, unter der Voraussetzung, daß sie noch nicht veraltete Typen darstellen. Außerhalb des Russengeschäftes, von 'dem der Hauptteil der industriellen Produktion sein Leben mehr oder weniger gut fristet, versuchen auch staatliche oder halbstaatliche Unternehmungen durch Investitionen, die halbwegs planmäßig sind, der Industrie zu helfen, so bauen Hapag und Lloyd auf deutschen Wersten einige Dampfer, obgleich es für ihren Betrieb nicht unbedingt erforderlich wäre, und so werden auch die Elektrifizierungen der Teilstrecken der Reichsbahn fortgesetzt. Schon aus diesen kurzen Umrissen sehen wir, daß die Krise leider noch nicht wesentlich abklingt und es ist schwer, etwas über die allernächste Zukunft der Wirtschaftslage in Mitteleuropa zu sagen, eines aber ist sicher, viel, sogar sehr viel hängt von der kommenden Ernte ab. Ist diese nicht über mäßig groß, können sich also die Getreide-Preise und die der anderen landwirtschaftlichen Produkte erholen und wird der Bauer wieder zum Geld kommen, dann wird sich Mitteleuropa in überraschend schneller Zeit erholen, weil die Agrarstaaten wieder Abnehmer für die Industrie der Nachbarn sein werden und auch weil es der Agrarbevölkerung im eigenen Lande besser gehen wird. Die Natur hilft sich am besten, sie hilft jedem Patienten besser und verläßlicher, als der kundigste Arzt, vielleicht hilft sie auch dem schwer kranken Patienten: Mitteleuropa. Dr. H. K. Jugoslawischer Außenhandel Nach einer Mitteilung der Generalzolldirektion hat sich die jugoslawische A u s-f u h r seit Neujahr etwas gehoben, doch stehen die Ziffern den entsprechenden Monaten des Vorjahres etwas nach. In: Jänner belief sich der Wert der nach dem Ausland ausgeführten Waren (in Millionen Dinars auf 384.1, was gegen den gleichen Monat des Vorjahres (616.2) einen Rückgang um 232.1 bedeutet, im Feber 333 (480.8),' d. s. um 147.8 weniger, und im März 441.9 (599), somit um 157.1 weniger, zusammen im ersten Viertel dieses Jahres 1159 (1696), d. h. um 537 oder 31.7% weniger als in den ersten drei Monaten des Jahres 1930. Im Vergleich mit der entsprechenden Periode des Jahres 1929 ging die Ausfuhr je- doch um 385.8 Millionen Dinar zurück. Was die Eins u h r anbelangr, betrug, dieselbe im März 543.2 Mill. Din. (658.5 im März 1930). Gegenüber den Monaten Jänner und Feber war der Import zwar etwas größer, ging jedoch im Vergleich mit jenem im März 1930 um 115.5 Mill. oder 17.5% zurück. Die P a s s i v i t ä t der A u ß e n h a n d e l s b i l a n z Jugoslawiens ist Heuer zwar etwas größer als im ersten Vierteljahr 1930, jedoch bedeutend geringer als in der gleichen Periode des Jahres 1929. Neue deutsche AgrorsolT-erhöhungen beschlossen Die agrarpolitischen Beratungen des Reichskabinetts hatten folgendes Ergebnis: Der Zoll für lebende Schweine wird zunächst mit Wirkung bis 1. November, auf 40 M. je Doppelzentner festgesetzt. Für die Folgezeit wird die weitere Entwicklung des Schweine Marktes maßgebend sein. Der Fleischzoll ist im bisherigen Verhältnis zum Viehzoll festgesetzt worden. Für Hafer wird der Zoll auf 16 M. je Doppelzentner erhöht; für den für die landwirtschaftliche Produktionsumstellung unentbehrliche Leguminosenbau, sind die erforderlichen Zollerhöhungen vorgenommen worden, und zwar für S p e i s e e r b s e n auf 20 89t., für Futtererbsen und Bohnen auf 8 M., für ungereinigte Linsen auf 6 M. und für gereinigte auf 8 M., für Futterbohnen, L u-p i n e n und Wicken wird der Zoll auf 5 M. bemessen. Für Gänse tritt vom 17. Oktober bis 31. März eine Zollerhöhung auf 2.10 M. für das Stück oder 36 M. für den Doppelzentner ein. Die Zwischenzölle für Speck und Schmalz werden aufgehoben. Der Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser Maßnahme wird noch bestimmt werden. X Borstenviehmarkt. Mari b o r, 1. Mai. Der Auftrieb belief sich auf 350 Stück und 4 Ziegen. Die Kauflust war sehr gut; verkauft wurden 180 Stück. Es notierten per Stück: 5—6 Wochen alte Jungschweine Dinar 60—100, 7—9 Wochen 150—180, 3—4 Monate 250—350, 5—7 Monate 400—500, 8—10 Monate 550—600, einjährige 700— 850. Das Kilo Lebendgewicht 7—8 und Schlachtgewicht 9—10 Dinar. Eine Ziege 200 Dinar. X Heu- und Strohmarkt. M aribo r, 2. Mai. Die Zufuhren beliefen sich auf 15 Wagen Heu und 8 Wagen Stroh. Heu wurde zu 150—175 und Stroh zu 60—65 Dinar per 100 Kilo gehandelt, letzteres auch zu 1.75—2.50 Dinar per Garbe. Vor Gericht. „Sie haben zweiundzwanzig Dutzend Taschentücher gestohlen. Können Sie was zu Ihrer Entlastung anführen?" „Ich hatte Schnupfen!" Schwärmerei. „Fräulein Rest, Sie haben solche himm» lische schöne Augensterne, daß ich Nacht für Nacht Ihr Sterngucker sein möcht!" len« 1&9 ist Punkt 4 dieses Artikels, demzufolge fef,e„ Are, für die Einfuhrzollfreiheit vorge-%im ' l^weit sie nicht für den Weiterverkauf DDn der Zahlung der Umsatzsteuer Probiun ^stimmung schützt unsere heimische DPiw.. tl0n — besonders die Industrie — hip BeäivimU°n .— besonders die Industrie — die der regstn ist, gewisse Rohstoffe, die bereits von Oii§ hp„ ortuiw der Zollabgaben befreit sind, sture ; I Auslände einzuführen. Die Jmpor-’gtirtn Mw SBctren müssen zuvor eine Reglau-tu., a . zuständigen Kammer einholen, daß die bi Die Jmpor- Qte »‘««uu«; tunji/ieu, oag Die , Bo» h» !ür den Weiterverkauf bestimmt ist. . ireit w ?ieiurMhlung ist auch jene Ware ygrett ^-ut^uyiung i,i aua) lene War« Istfattfcfm?.6 ""chittelbar landwirtschaftliche Ge-In Vedn,!sN e,„führen, soweit die Ware für der SW ’5l'er Mitglieder bestimmt ist. (Art. , Fogs fwvrbnunq). hlt dorgeW b'ne Warengattung zwar Zollfrei-'st- die Ware aber für den Wei-die feuLf.’ roirb. sür solche Ware fiM'wuna hn«"‘7|u,uU!cuer ecngeyoven. xueje La len 'Berbro,,^ Steuerzahlung ist demnach JS® ®eTpfe„j> r, Mcher vorgesehen, und im Sinne die ein« afft, auck hü" -^uflunöu.uucnung an Mi der7'7.""ws'sg ii-Ä?°dteilung des Finanz-1 gewiesen'. 0/IV fluf folgendes befon w oemiran) Gefotzt finh v,-er vorgesehen. und im Sinne t, 'l'e für ber»PWÄ8r-iu6er™bcr ^erfon- bie -me L Verarbeit Aachen Bedarf anschafft, auch o'w der orJcr der Bearbeiter. wintztnter hat "k" »Bollzugsanweisung an die uich?L ^t "Nb Reklamematerial, 11 Bevkehrsnurt darsMen^^' ^enie bi* 2. Ware, für die kein Zollsatz vorgesehen ist, die somit nach dem Tarif zollfrei ist, ist auch pauschalsteuerfrei, soferne sie nicht für die Weiterverarbeitung bestimmt ist. Auf die gleiche Weise wird Ware behandelt, die auf Grund besonderer Anmerkungen zollfrei ist, solange sie im Jnlande nicht erzeugt wird. Der Umstand, daß solche Ware nicht zur Weiterverarbeitung bestimmt ist, ist mit der Bestätigung der zuständigen Kammer nachzuweisen: 3. bei Waen, die nicht in den freien Verkehr gelangten, ist zu beachten: a) für Ware, die in Zollmagazinen oder privaten Lagerhäusern eingelagert ist und zwecks neuerlicher Ausfuhr aus dem Jnlande verzollt wird, ist keine Pauschalsteuer zu zahlen; b) auf Ware, die in Zollfrei-lagern in Häfen eingelagert ist. entfällt keine Pauschalsteuer, soferne damit Dampfer versorgt werden; anderenfalls wird damit ebenso vorgegangen wie mit Waren beim Zollamte; mit Ware, die nach den Zollvorschriften zum öffentlichen Verkauf gelangt, wird nach den entsprechenden Zollvorschriften vorgegangen: 4. die Einfuhr von elektrischen Glühbirnen und elektrischen Bogenlampen für den Bedarf von Gemeinden zwecks öffentlicher Beleuchtung ist von der Zahlung der Pausck>aluinsatzsteuer frei, weshalb die Zollämter diese nicht einheben. Auf diese Weise eingeführte Glühbirnen und Bogenlampen leiten die Zollämter an die zuständige Abteilung der Finanzkontrolle weiter, welche ihrerseits die Verwendung überprüft: 5. Ware im Grenzverkehr (Doppelkesitze u ü.) ist von der Zahlung dieser Steuer befreit; 6. Ware aus Ta r. Nr. 38, 272, 274. 275, 288, 326, 377, 340 des Einfuhrtarifes (pflanzliche Gewebe, Baumwoll-, Hanf- und Seidengarn) unterliegt der Panschalsteuerzahlung, auch wenn sie zwecks industrieller Verarbeitung eingeführt wird; 7- die für_ die Einfuhrware geltenden Bestimmungen beziehen sich auch auf jene Expeditionen, bei denen die Zollabgaben kreditiert werden, und es wird bei der Kreditierung der Zollabgaben auch der Pauschalsteuerbetrag kreditiert; 8. hinsichtlich der Vergütung von irrtümlich und unangebracht eingehobenen Pauschalumsatzsteuerbeträgen rohch ebenso wie mit irrtümlich und unangebracht eingehobenen Zollabgaben vor gegangen. Für dergleichen Fülle gelten in jeder Hinsicht die entsprechenden Vorschriften der Zollgesetzgebung. Im Verfahren wird schließlich hervorgehoben, daß der Pauschalsteuerzahlung nicht unterliegen: Stempelgebühren. Verzehrungssteuern (von Selbstverwaltungen und staatliche). Lagergebühren und Geldstrafen. Tampfschiffahrtsunternehmungen und Schiffswerften. die von der Steuerzahlung befreit sind, zahlen auch keine Steuer bei der Einfuhr. Anatomische Institute, Museen und nationale Jn-Mtute zahlen bei der Einfuhr gleichfalls keine Umsatzsteuer. (Steuersatz 794 und'793). Ausfuhr. Die Ausfuhr ist auch weiterhin von der Zah- a? m Umsatzsteuer befreit. (Verord. Art. 7). Das Pauschalumsatzsteuergesetz sieht (in §§ 12 Unb 1S) vor, daß der Finanzminister die ge-MPte Steuer ganz oder teilweise vergüten kann. Ueberdies kann dem Exporteur auch jener Teil .der .Steuer vergütet werden, mit welchem die Exportware bereits auf ihr Produktionsmaterial, Bestandteile und Hilfsmaterialien belastet wurde. Das ist die sogenannte Exportvergütung. Soferne demnach ein Exporteur Ware ausführt, für die im Jnlandsverkehr ein Satz von 2. v. H. festgesetzt ist, bei der Einfuhr aus dem Auslande aber ein Satz von 3 v. H., kann bei der Ausfuhr dem Exporteur 1 v. H., d. i. die Differenz zwischen dem für den Jnlandsumfatz vorgesehenen Satz und dem Satz für die Ausfuhr vergütet werden. ^Die Steuervergütnng kann den Exporteuren höchstens in der Höhe der tatsächlichen vom Exporteur zuvor bezahlten, d. H. erwiesenermaßen und ausdrücklich auf ihn überwälzten Steuer zuerkannt werden. Die Steuerverpslichtung erwächst 1. Für den Jnlandsverkehr: a) Nach der Auszahlung des Entgeltes kn barem Gelbe oder in Wechseln; b) nach der Ausgabe der Fakturen; c) bei Artikeln, die der staatlichen Verzehrungssteuer unterliegen, gleichzeitig mit dem Entstehen der Verpflichtung zur Zahlung der staatlichen Verzehrungssteuer; d) bei Anschaffungen für den Staat und für Selbstverwaltungen nach der Durchführung der Lieferung; e) bei Unternehmungen, für die (nach Art. 21 der Verordnung), die Steuergrundlage im Einvernehmen zwischen Steuerbehörde und Steuerverpflichteten festgesetzt wird, erwächst die Steuerverpflichtung nach Genehmigung der höheren Steuerbehörde mit der festgesetzten Vereinbarung, ohne Rücksicht^ auf den tatsächlich getätigten Umsatz und die Bezahlung der gekauften Sachen. Fortsetzung fola* Esra Jagd und Fischerei Die stabile Hunbeklappfalle Obwohl das Revier keine Zeit des Jahres vor wildernden Hunden sicher ist, so sind doch der Spätherbst nach Eintritt der ersten Fröste, der Winter bei cintretendem Tauwetter und ganz besonders die Schneeschmelze die gefährlichsten Zeiten. Speziell für den Fang der Hunde gibt es nur wenige Fallen und diese wenigen sind entweder recht kostspielig oder entsprechen ihrer Bestimmung nur in recht unvollkommener Weise. Die Beschreibung der Konstruktion einer einfachen und billigen Hundefalle, mit der man die besten Erfolge erzielen kann, dürfte daher manchem nicht unwillkommen sein. Es ist dies eine Art Ka stenfalle einfacher Konstruktion, die ohne Holz- und Eisenfedern, bloß durch Hebelkraft funktioniert und daher nie erlahmt. Die Falle stellt man am besten an irgend einer Bestandesecke auf, wo zwei oder mehrere Wildwechsel zusammenlaufen oder sich kreuzen, auch wohl in der Nähe der Kreuzungspunkte mehrerer Waldwege oder in der Lage eines alten, verlassenen Waldweges. Hier wird eine dichte Bestandsstelle, die tunlichst den Augen Unberufener entrückt ist, ausgesucht, die womöglich auch so gelegen ist, daß von derselben der vorherrschende Wind gegen die bekannten Wechsel streicht, damit die revierenden Hunde von dem eingehängten Köder leicht Wind bekommen. Hier macht inan einen 90 Zentimeter breiten und 150 Zentimeter langen Platz frei und ebnet denselben etwa 5 Zentimeter tiefer als der umliegende Boden ein. In den vier Ecken des geebneten Platzes (Abbildung 1) werden vier gerade Pfähle von • i - j i 10 Zentimeter Durchmesser, je 70 und 120 Zentimeter (a, b, c, d) voneinander entfernt, fest in den Boden eingerammt, so daß sie noch 140 Zentimeter über den Boden herausragen. An der für den Eingang bestimmten Seite (c, d), welche der Seite zugekehrt sein soll, von der die Hunde erwartet werden, werden als Führung für den Fallschuber parallel zu c und d und 5 Zentimeter vor diesen noch zwei schwächere Pflöcke (e, f) eingeschlagen, doch müssen die Seiten zwischen d und e, dann c und f vollkommen glatt und gleichlaufend senkrecht gemacht werden. Sodann wird der Boden oder die Fläche zwischen a, b, c, d mit Brettern belegt und sestgemacht, damit sich die Gefangenen nicht herausgraben können. Nachher werden an den Längsseiten möglichst gleich starke (etwa 8 Zentimeter), gerade Stangenrundlinge von 140 Zentimeter Länge mit starken Nägeln an die Pfähle a c und b d bis zur Höhe von 140 Zentimeter fest aufgenagelt und ebensolche von 70 Zentimeter an der Rückseite (a b). Dadurch erhält man einen von drei Seiten geschloffenen Kasten, dessen obere Seite man ganz, die vordere — Eingangs- — Seite aber bloß bis zur Hälfte von oben herab entweder ebenfalls mit Rundlingen, besser aber mit starken Brettern eindeckt und fest- nagelt. Knapp an die Rundlinge, genau in der Längsmitte, schlägt man noch rechts und links je einen Pflock ein und nagelt diese ebenfalls fest; diese verleihen dem Ganzen eine größere Festigkeit und dienen — am Kopfende genau mit der Decke ausgeglichen — zuni Aufnageln des Hebelbalkens (Abb. 3). Der Hebelbalken besteht aus einem 80 Zentimeter langen und 13 Zentimeter starken Rundling, der an der unteren Seite abgeflacht und an den beiden Enden wegen besseren Aufnagelns etwas geschwächt ist. Genau in der Mitte desselben wird ein 60 Zentimeter langer und etwa 10 Zentimeter starker Zapfen eingelassen, an dessen oberem Ende ein 10 Zentimeter tiefer und 3 Zentimeter breiter Schlitz zur Aufnahme des 150 Zentimeter langen Hebelarmes angebracht wird. Beide werden durchbohrt und ein eiserner Nagel durchgeschlagen, so daß der Hebelarm leicht und frei durchschwingt. Dieser Hebelbalken wird dann quer über die Mitte des Kastens und auf beiden daselbst eingerammten Pfählen aufgenagelt, so daß der Hebelarm über der Längenachse des Kastens zu liegen kommt. Der Hebel ballen wird am vorderen Ende mittels ei ner festen Hanfschnur mit dem Fallschuber, am anderen Ende mit der Stellvorrichtung verbunden. Der Fallschuber (Abb. 3) aus vollkommen trockenen 4 Zentimeter starken Pfosten hergestellt, ist 68 Zentimeter lang und hoch und so breit, daß er zwischen den Pfählen c f und d e (Abb. 1) von einer Seitenwand zur anderen reicht und sich leicht auf- und niederschieben läßt, also etwa 65 Zentimeter breit, wenn die beiden Längsseiten 70 Zentimeter von einander entfernt sind. Die untere Querleiste, die die Pfosten des Fallschubers zusammenhält, wird mit 1—2 Ziegelsteinen beschwert — die Befestigung geschieht am einfachsten durch Draht — was ein entsprechend schnelleres Niederfallen des Fallschubers bewirkt, sobald die Stellung ausgelöst wird. Die Stellung oder Stellvorrichtung (Abb. 2) besteht: 1. aus einem in der Mitte an der Rückseite des Kastens aufgcnagelten und 30 Zentimeter über der Fallendecke hervorstehenden 3 Zentimeter starken Stab a mit einem am oberen Ende angebrachten und der Falle zugekehrten Kerbe; 2. aus einer 25 Zentimeter langen und 2.5 Zentimeter starken Rundling b mit ebenfalls einem Kerbe an dem einen Ende; dieser Teil wird 20 Zentimeter unter dem Kerbe des Stabes a an diesen mittels zweier umgebogener Drahtnägel, die wie die Glieder einer Kette ineinandergreifen, befestigt, so daß sich der Teil b wie in einem Scharnier leicht auf- und abbewegen läßt und doch fest mit a verbunden ist. Der dritte Teil c ist ebenso stark und lang wie b, an beiden Enden flach und keilförmig zugespitzt und mit einer festen Hanfschnur an den Hebelbalken befestigt (Abb. 3). An dem Deckel der Falle bringt man eine verschließbare Falle an, durch die man gefangene Hunde erschießt. Der Köder ist in der Falle selbst (Abb. 3) und zwar an der hinteren Seite angebracht und ist mittels einer starken Leine durch ein Loch in der Fallendecke mit dem Teile b der Stellung verbunden; diese Leine darf aber nur so lang sein, daß der Köder, wenn die Stellung fängisch gestellt ist, 40 Zentimeter hoch über dem Boden der Falle frei in der Luft schwebt. Abbildung 3 veranschaulicht den ganzen, fängisch gestellten Apparat. Durch die Schwere des Fallschubers an einem Ende des Hebelarmes wird am anderen Ende das Stellholz c so in die Teile a und b eingeklemmt, daß der an a befestigte Köder freischwebend erhalten wird; sobald aber dieser vom Hund oder einem anderen Raubtiere angefaßt wird, fällt das Stellholz b, begünstigt durch die Schwere des Köders, nach abwärts, das Stellholz c und mit ihm das hintere Hebelende. wird frei und der Fallschuber schließt blitzschnell hinter dem Raubtiere. Fallen dieser Art sind von jedem geschickten Holzhauer leicht anzufertigen und kosten wenig. Alt trockenen Stellen bleiben sie viele Jahre intakt. Aus berindeten Rundlingen hergestellt gleichen sie mit ihrem Aeußeren ganz der Umgebung, da sie einem Brennholzstoße ähnlich sind. Viel schneller werden sie aber aus Brettern angefertigt, nur wird bei diesen erst dann auf einen Erfolg zu rechnen sein, wenn die Außenseiten wettergrau geworden sind. Als Köder eignet sich am besten Aufbruch von Rehen und Hasengescheide, auch Fallwild und im Notfälle sogar Abfälle aus der Fleischbank oder vom Abdecker. In Zei ten, wo sich wildernde Hunde besonders unangenehm bemerkbar machen, wird em pfohlen, Schleppen mit Rehgescheide zu machen, das von den letzten: Herbstjagden aufgespart und einige Zeit in einem Düngerhaufen vergraben war. W. S t a ch. Angelschnüre — Angler-Iriben! Bedenkt man, daß für die verschiedenen Angelmethoden auch verschiedene Schnüre ■gehören, so ist es zu begreifen, daß der Angler in erster Linie sein Augenmerk der Beschaffenheit der Schnur zuwenden muß. Selbstverständlich sind auch alle anderen Angelbestandteile in steter Ordnung zu hak ten, soll ein tadelloses Funktionieren die Gewähr für ein Petriheil ergeben. Zur Grundangelei mit starker Gerte und oft größeren Bleigewichten brauchen keine hochwertigen Schnüre benützt werden, sondern man kann auch ganz gut eine Hanfschnur verwenden. Dasselbe gilt für” die Schleppfischerei, wo es von Vorteil ist, wenn der Köder tiefer geführt wird. Für das Angeln mit auf oder nahe der Oberfläche treibendem Köder jedoch, wo viel davon abhängt, daß die Schnur nicht unter-geht, ist der Vorteil einleichtend, den eine möglichst leichte, glatte und haltbare Schnur bietet. Deshalb sollen auch zum Angeln mit dem Schwimmer nur dünne, gute Seidenschnüre benützt werden. Das Verhältnis von Schnur und Fluggerte muß gut übereinstimmen, soll ein guter Wurf, ein Weitwurf gelingen. Jeder Angler wird daher bestrebt sein, für die Flugangelei möglichst glatte, steife und reibungslos durch die Führungsringe laufende Schnüre zu benützen, denn nur solche bieten die nötige Gewähr für einen guten Wurf mit der leichten Fliege als Köder. Imprägnierte Schnüre sind wasserdicht; sobald sie jedoch beschädigt sind, saugen sie Wasser auf Das Trocknen nach jedesmaligem Gebrauch ist deshalb sehr wichtig. Beim Spinnangeln wird der Angler von der Verwendung der präparierten Seidenschnüre absehen und nur nnpräparierte ver wenden. Dies schon ans dem Grunde, weil beim Aufrollen der ausgeworfenen Schnur die Windungen nicht so leicht in Unordnung geraten wie bei präparierten steifen Schnüren oder gar bei dicken Hanfschnüren Auch lassen sich die jeden Angler in recht betrüb- licher Erinnerung befillichen Wurfhemmungen bei unpräparirat Schnüren aus Seide gewöhnlich vermeen. Besonderes Augenmeriist auf die Ringe zu richten. Daß auch für wpfringe die verschiedensten Muster in tzbrauch sind, ist nur zu selbstverständlich. Für die Spinngerte wähle man den Koping fo groß als möglich, nur darf die Gee deshalb nicht kopfschwer werden. Bei d, Spinnfischerei ist die Beanspruchung der chnnr durch die Ringe eine besonders große,kommt dagegen bei der Flugfischerei fast gc nicht in Betracht, da die Fliege ja Inen nennenswerten Widerstand beim Arrollen verursacht. Ein besonderes Augenmerk ruß der Aitg ler auch auf die Länge der Schur richten. Lieber eine um zehn Meter z lange, als um einen Meter zu kurze Schur. Kauft man kurze Schnüre, und ist nta. veranlaßt, die ersten Meter wegzugeben, so wird diese zu kurz. Ein Anknüpfen ist aßt deshalb unmöglich, weil geknüpfte Schnü? pie Ursache fortwährender Wurfstörunge, sind. Ruscher. Hadnenbolz dein „Kirchlein" am Bachern In graziös geschwungenen Linien bewegt sich der Hauptkamm des westlichen Sachern von der „Rogla" bis zur „Mala Kppt" iw allgemeinen durchschnittlich in einer Höhe von 1500 Meter, so daß die geschlostne» Waldbestände Nirgends bis zu ihm emtoV reichen; auch beim „Kirchlein" nicht. Difes „Kirchlein" ist weder groß noch klein; $ überhaupt kein Kirchlein; ist nur die Stell', an der der fromme Wunsch, dort ein Kirch lein erstehen zu lassen, unerfüllt geblieber ist. die Stelle, die bezeichnenderweise tmntt* dar „Beim Kirchlein" („Pri cerkovci") genannt wird. Aufgewühlte alte Bausteine und dieselben überwuchernden, windzerfetzten ll'£ drigen Tannen in der törlartigen sattstjw Einsenkung zwischen dem „Jezerski vrh und zwischen dem „Mali Crui vrh" mach'" dieselbe dem frommen Wanderer wie der" frohen Weidmann erkennbar. In deren uv' mittelbaren Nähe hockt dermalen eine scheidene Unterkunftshütte, der sich in ein-' gen Monaten ein modernes Alpenhotel a"' schließen wird. Wenn der Zeiland blüht und der F"h" über den First des Hüttendaches, durch Mst11 Fenster und die starr stehenden Forste F' >r unten bläst, da ist beim „Kirchlein" ^ Bachern die Hahn-enbalzzeit gekommen, f1 ist nicht der Auerhahn; der balzt in tief6' liegenden geschlossenen Wald- und Jag^ revieren; der Birkhahn ist es, der auf K*' sen luftigen und sonnigen Höhen, die schon aper sind, größtenteils aber noch weiß im Schnee glitzern, jeden Morgen 1111 jeden Abend seinen Frühlingsminnegest^ aus übersprudelndem Verlangen hinauf bläst und hinausrodelt, daß ihn die gackerw den Spielhennen schon vom weiten men und ihm folgen. , Uebriggebliebene Schneeflächen und ap" gewordene Almen am Südabhang des „y zerski vrh" und des „Crni vrh", mit w zelnen Latschen, Wettertannen oder 8l’; , besetzt, bieten im April und Mai " Spielhahne ausgezeichnete Balzplätze, man durch das Küchenfenster der obe". wähnten Unterkunftshütte mit freiem -1 ‘ überblicken kann. Bodenbalz und ®öTTlt -f balz auf Bäumen sowohl des Morgens 1 des Abends, das Aesen, das Blasen " Schleifen, das Kollern oder Robelira Hähne, ihre Kämpfe, Sprünge und Einfall und Jbstrich, das Betreten der P „ neu durch dieselben, mit einem Worte w gesamten kapriollenhaften Liebes'taumel « § man ruhig und stundenlang vom „Kirch aus beobachten. .. . Ehe noch das Tageslicht heraufsteig• ( der Hahn mit rauschendem Flügcll) ein; schlau und scheu wie er ist, "Ug ^ einige Minuten und beginnt dann z, sen: „Tschu - Tfchu - Tschu - ^ ^ Bald darauf beginnt er zu rodeln, 'bü4j und klar, etwa wie eine Turteltau > r , w,r__ row lauter, heller und klarer: „Rodl rodl — rodl". Hiebei breitet er ote ^ schwarzen Stoßfedern fächerförmig a man die „Krummfederrch und den1 weißen Unterstoß deutlich uh halb tanzt und springt bald gravikat:,^ _n bet lächerlich in elegantem Bogen um Nähe äsende Henne; senkt den »■ « zu das ganze Gefieder, läßt die Flügel atep Boden hängen, daß man die zwei MärKörer Zestung^MnWerltl?' gaBaiHBag—swa—’------------ - weißen Querbinden Iber Len Schwingen im schwarzen Antergrtrde noch deutlicher erkennt. dreht sich whl auch im Kreise und bläst u. rodelt äseo wohl gegen sieben Uhr. Dann hupst er —allein, wenn er in seiner Rauflust unliebscne Rivalen abgeschlagen hat, oder im Vceine mit anderen — aus den Wipfel eine nahen Wettertanne' dort sitzt dieser schön schwarze Vogel mit rot» umrandeten Auen und leier- oder scheren-sörmigem Schranze Viertelstunden lang regungslos, alsMre er aus Stein gegossen. Vom „Kirchleü" aus kann man auf Graf Thurn-schem Jagdreviere zu drei Quellen beobachten, wi sie vereint in ein und dem? selben Wipfel sitzen, dann schleifen und gurgeln, bis fe nach den gackernden Hennen in die nahen Legföhrenfilze abstreichen, wo dann die Btzattung erfolgt Nichtandes geht die Abendbalz vor sich; wer an diet nicht glaubt oder wer zweifelt, daß das Lirkwild wie die Gemsen beim Aesen auck seinen „Aufpasser", einen geriebenen alt« Gesellen, aufstellt, der kann sich hievon jederzeit überzeugen — während der Hahnenblz beim „Kirchlein" am Bachern. Nur ist hiebei zu wünschen, daß überlaute Touristm und Ausflügler den edelsten und schönster, den schlauesten und scheuesten Vogel untrer Berge aus-seinen angestammten Balzplitzen nicht verscheuchen. Darum wäre ewig Schade! Dr. Fr. Mi 8 i 8. Kletternde Füchse? Laß Füchse klettern, kommt weit häufiger «er, als gewöhnlich angenommen wird. Natürlich darf man bei diesem „Klettern" nicht m die Kunst einer Katze denken, sondern es handelt sich dabei immer nur um ein „Ersteigen" der Bäume, die durch ihre Bauart dem Fuchs das Emporklimmen wesentlich erleichtern. Kopfweiden, deren Stämme ja säst immer schief stehen, vereinzelt sogar sehr schräg liegen und dabei oft noch einseitig ausgehöhlt sind, scheinen bei Reinecke für den Klettersport ganz besonders beliebt zu win. Aber auch in dichtbeasteten Fichten habe ich ihn herumturnen sehen. Noch in letzter Zeit konnte ich wieder eine derartige -«eobachtung machen. In der Nähe eines Rainer Hochsitze liegt am Rande einer kleinen Blotte eine nur etwa einen Morgen Rwße zwanzigjährige Fichtendickung, rings Umgeben von jüngerem Kiefernstangenholz. Die Dickung ist offenbar hervorgegangen aus °mem früheren Fichtensaatkamp, den man ach selbst überlassen hatte und emporwachsen [wj3, ohne irgend etwas von der Ueberzahl °er Stämmchen zu entfernen. Man kann ach also denken, daß hier die Fichten wirklich wdicht stehen wie die „Haare auf dem yund". Für einen Menschen ist es mit der allergrößten Schwierigkeit verbunden, sich °°rt hineinzuquetschen; ich kann ein Lied da» ,°u singen, weil ich mehrfach Wild heraus» a°len mußte. , Sitze ich da eines schönen Tages wieder 'awal auf meiner Kanzel und harre der ^chge, die da kommen sollen, als plötzlich zu «einer Ueberraschung am Rande der Dik-.fast in guter Manneshöhe ein Fuchs lg dichten Zweiggewirre erscheint und nach §r>f?erem Sichern mit weitem und kühnem - r?e herunterspringt auf die Grasfläche der uf ,te-. Offenbar war es ihm doch allzu die ler’!? u,n^ lästig gewesen, sich unten durch Z^^öähligen, eng verfilzten Aeste und ■ , «411*. 4WH.VHI ujiu luijucm Vlnn ^überspringt auf die Grasfläche der sch," ” die • »y V W| k«Q4V.«4 *-i-V | tu m 11^1 '-m^^wischen denen auch noch massenhaft steh-, ^ und abgestorbene Stämmchen ^'udurchzuarbeiten, und er hatte es (w,zogen, in den Quirlen der oberen Eta-Fgz?eiterzuturnen. Die Klettereien der iwtlilfc rfen uns um so weniger verwun-Spom ^schainen, als ja auch Hunde diesem Beo,*,, huldigen und darin bisweilen sehr anenswerte Leistungen zeigen. Bischoffshausen-Freiswald. Kino rciu^tUth50n,ino' Nur noch einige Tage i00%tae Weltlustspielschlager, die rettx nvijT Sprech- und Tonfilmope-258 ü I j c'e Privatsekretärin" mit Renate m^ino. Nur noch bis einschl. ^0nfUmereW>§ ^roße 100%ige Sprech- u. m betüfimt m "Das Heiduckenlied" mit ^geführt en ^uriton Lawrence Tibett ,^0[(0ze. '^waxze DlittPw,'&am§lQg und Sonntag „Der ^ e- uitt Richard T a l m a d- Technisches Der größte Kanalbau Europas Eine Großschisfahrtsverbindung zwischen Atlantik und Mittelmeer. Sobald das französische Parlament zu seiner nächsten Session zusammentritt, wird ihm ein Projekt vorgelegt werden, das so->gar im unternehmungslustigen Frankreich der Nachkriegszeit ungewöhnliche Bedeutung und Dimensionen hat. Es handelt sich um nichts mehr und nichts weniger, als um eine Verbindung zwischen dem Golf von Biscaya und dem Mittelmeer, die ausschließlich auf französischem Boden verläuft und Durchfahrtsmöglichkeit für die größten Handels- und Kriegsschiffe bietet. Das Projekt ist nun nicht ganz neu. Es hat schon vor dem Kriege in französischen Gehirnen gespukt, es bedurfte aber erst der Energie T a r d i e u s, des früheren Ministerpräsidenten und gegenwärtigen Landwirtschaftsministers, und seine praktische Verwirklichung allen französischen Kreisen als wünschenswert erscheinen zu lassen. Wie sehr schon früher solche Pläne Ingenieure und Staatsmänner beschäftigt haben, zeigen zwei kleine Kanäle, die sozusagen das Skelett des neuen Großkanals bilden werden. Das sind der Kanal du Midi und der Garonne-Kanal. Der erstere stammt aus dem Ende des 17. Jahrhunderts und verdankt seine Entstehung einer Anregung des größten Königs, den Frankreich gehabt hat. Er wurde von dem damals berühmten Ingenieur R i g u o t gebaut und reicht von Toulouse bis nahe an Agde. Der Garonne-Kanal bildet eigentlich, aber ohne direkten Anschluß, seine Fortsetzung und reicht bis nahe vor Bordeaux. Der Kanal du Midi hat eine Länge von 240. der Garonne-Kanal eine solche von 200 Kilometern. Das fehlende Verbindungsstück zwischen beiden macht ungefähr 50 Kilometer aus. Die beiden Kanäle waren von Anfang an nur für den Verkehr von kleinen Lastschiffen gedacht. Sie haben durchschnittlich eine Breite von 12 Metern und eine Tiefe von 2 Metern, sind also sogar für den mittleren, geschweige denn für den Großschiffverkchr völlig unbrauchbar. Das Projekt Tardieus sieht natürlich nicht nur eine Verbindung beider Kanäle vor. Der neue Kanal soll zwar im allgemeinen dem Lauf der beiden alten Kanäle folgen, aber nur dort, wo dies eine Wegersparnis bedeutet. Es würde das Bett der Garonne und des Garonne-Kanals bilden. Hinter Toulouse würde er dann in das Bett des alten Midi-Kanals einbiegen und dann, vor der Mündung ins Mittelländische Meer, nach Süden entlang der Aude bei Narbonne münden. Der Kanal soll eine Gesamtlänge von 500 Kilometern erhalten, wird also' in jedem Falle einer der längsten Kanäle der Welt sein. Er soll insgesamt 12 Schleusten erhalten, mit je einer großen Flutschleuße an beidenMeeresmündungen. Der Kanal soll so breit gehalten werden, daß Schiffe bis zu 20.000 Tonnen hindurchfahren können Größere Schiffe zeigen sich im Mittelmeer nur ganz selten. Der Kanal Biscaya-Mittelmeer wird eine dreifache Bedeutung haben. Seine Wirtschaft liche Rolle liegt so klar auf der Hand, daß man sie nur ganz leicht zu skizzieren braucht. Bier Fünftel des Weges, der sonst um die spanische Halbinsel ins Mittelmeer führt, werden erspart. Die Zeitersparnis ist noch größer, denn die Durchfahrt wird im allgemeinen nicht länger als 30 Stunden betragen. Man bedenke, was das bedeutet, in 30 Stunden von der Biscaya ins Mittelmeer zu gelangen! Ein Kanal wie dieser wird gegenüber dem bisherigen Schiffsweg natür lich auch eine große Transportersparnis mit sich bringen. Er wird sich am Tage seiner Eröffnung an rentieren, er wird dieselbe Bedeutung haben, wie sie heute der Suez-und der Panamakanal haben. Er verbindet zwei Meere auf dem kürzesten Wege miteinander. Der Kanal wird auch Ueberschwemmungs-katastrophen, wie sie im Jahre 1930 Südfrankreich heimgesucht haben, unmöglich machen. Die Fluten können mit seiner Hilfe mühelos ins Mittelmeer abgeleitet werden. Kein Wunder also, daß sich gerade landwirt- schaftliche Kreise so warm für ihn einfetzen. Seine größte, auch politische Bedeutung erhält dieser neue Wasserweg aber durch feinen strategischen Wert, den er für die Zukunft habhn wird. Gibraltar, ditse Ein- und Ausfahrt ins Mittelländische Meer, über der seit mehr als einem Jahrhundert die Schatten der englischen Geschütze liegen, wird aufhören, der Schlüssel zum Mittelländischen Meer zu sein, lieber die Bedeutung des Kanalprojektes ist zwar von offizieller Seite noch kein Wort gefallen, aber der „Manchester Guardian" hat sich vor etlichen Wochen bereits sehr ausführlich 'damit beschäftigt. Frankreichs atlantische Flotte kann, wenn es fertig sein wird, jederzeit im Bedarfsfall im Mittelmeer eingesetzt werden, ohne daß dies England zu hindern der möchte. Und umgekehrt kann die ungleich größere Mittelmeerflotte Frankreichs in wenigen Stunden auf den Fluten des Atlantik schwimmen, ohne daß Gibraltar auch nur eine Rauchfahne zu sehen bekommt. Diese politischen Bedenken, die sich -bei näherem Zusehen in unberechenbare Vorteile für Frankreich verwandeln, können u. werden den Bau dieses Kanals nicht aufhalten. Selten haben sich die französischen Parteien in so schöner Einmütigkeit gefunden, wie bei diesem Projekt. Er bietet zugleich eine erwünschte Möglichkeit, große Kapitalien für vaterländische Zwecke anzulegen. Gegenwärtig find viele Hunderte von Ingenieuren und Vermessern an der Arbeit, um einen ganz genauen Plan und eine Kostenrechnung bis ins Einzelne festzulegen. Man schätzt die Baukosten auf ungefähr 10 Milliarden Franken. Mit dem Bau soll, sobald das Parlamentsvotum vorliegt, spätestens im nächsten Frühjahr begonnen werden. Das milde Klima der dortigen Landstriche ermöglicht ein ganzjähriges Arbeiten. Die Baudauer wird ungefähr fünf Jahre betragen. Es werden dabei wieder viele Zehntausende von Arbeitern beschäftigt werden,^ weshalb das Projekt eine der größten Notstandsarbeiten aller Zeiten, wenn nicht die größte, darstellt. Die Beleuchtung unsres Arbeitsplatzes Das Tageslicht übt auf das Wohlbefinden des Menschen einen angenehmen Einfluß aus. Selbst für das Sehorgan ist bei anstrengenden Beschäftigungen, wie bei lan gem Lesen und Handarbeiten, das d i r e k-teHimmelslichtdie wohltuendste und beste Beleuchtung. Diese notwendige Helligkeit ist aber bei engen Straßen und hohen Häusern nur selten in den Erdgeschossen vorhanden, selbst wenn durch große Fenster, durch helle Wände, durch das zu-rückgewvvfene Licht die Lichtmenge zunimmt, denn nur in den höhergelegenen Zimmern oder bei freien Plätzen kann direktes Himmelslicht reichlich hereinziehen. Wenn auch die k ü n st l i ch e B e-l e u ch t un g das Tageslicht nicht ersetzen kann, so braucht die Näharbeit an trüben Tagen oder des Abends wegen der regulierbaren Helligkeit der elektrischen Beleuchtung durch die Entfernung der Stärke der Lichtguelle nicht eingeschränkt zu werden. Bon allen künstlichen Lichtquellen ist am zweckmäßigsten das elektrische Licht mit Metallfadenlampen, und zwar für Nahahrbeit eine Tischlampe mit einer die Lichtquelle einhüllende Metallglocke, welche keinen Lichtschimmer ins Auge dringen läßt. Die Lichtquelle soll wie durch einen Scheinwerfer auf die Arbeitsfläche geworfen werden ohne störende Spiegelungen. Der elektrische Beleuchtungskörper in Form einer über dem Tisch hängenden Krone oder das Gaslicht wirft ein spiegelndes Licht auf das Papier, so daß das Auge ermüdet. Die Beleuchtung bei Handarbeiten mit w e i ß e m S t o f f braucht wegen der Zu» rückwerfung des Lichtes und wegen Blendung nicht sehr groß zu sein (40 bis 50 Watt-Lampen), welche auch durch die Entfernung der Lichtquelle vermindert werden kann. Der milde Schein der Petroleumlampe kann im Notfälle für weihe Arbeiten ausreichen. Für s ch w a r z e H a n d a r b e i t ist eine zwei- bis dreimal so starke Lichtquelle notwendig (80 bis 100 bis 150 Watt-Lampen), und starke Annäherung an die Lichtquelle; durch einen einfachen Kunstgriff kann die Helligkeit noch erhöht werden, indem der Arbeitstisch mit einer schneeweißen Tischdecke bedeckt wird. Deckenbeleuchtung (Gasbeleuchtung) oder indirekte Beleuchtung durch versteckte Lichtquelle kann dem Raum eine trauliche Stimmung geben, ist aber zum Arbeiten unbrauchbar und schadet dem Auge. . Als Voraussetzung für angestrengte Naharbeit gilt ein dem Auge, dem Alter und der Beschäftigung genau angepaßtes Augenglas. Der Landwirt Bewässern der srischgepflanzten Bäume Die wichtigste Aufgabe der Pflege der tot Herbste oder Frühjahr gepflanzten Bäume und Sträucher besteht in der Feuchthaltung der Wurzeln; denn die Feuchtigkeit fördert die Entwicklung neuer Wurzeln. Je rascher die Bildung vor sich geht, um so besser ist es um den Baum bestellt, da die Faserwurzeln dem Gehölze die Nahrung vermitteln. Damit das Wasser auch anhaltend wirkt, darf es nicht oben auf den Boden gegossen werden. Vielmehr sollte man vorher die Erde mit der Hacke etwas abziehen, so das eine kleine Mulde rings um den Stamm entsteht. In diese gießt man nach und nach etwa eine halbe bis dreiviertel Kanne Wasser. Ist das Wasser eingesickert, dann zieht man die Mulde wieder zu. Wird auf diese Weise der Baum bewässert, so hält die Feuch tigkeit wochenlang an, zumal dann, wenn die Baumscheibe noch mit Mist, Rasenstücken abgedeckt wird. Dann kann das Wasser nicht verdunsten und kommt restlos den Wurzeln zugute. Bleibt die Mulde dagegen nach dem Bewässern offen, so bekommt die Erde beim Abtrocknen Risse, und alsbald verdunstet das Wasser durch die entstandenen Sprünge. I. Das Kneten der Butter hat den Zweck, die Butterklümpchen innig zu vereinigen und sie möglichst von der anhaftenden Bnt. termilch zu befreien. Sonst würden die in der Buttermilch zurückbleibenden Reste an Käsestoff und Eiweiß rasch ein Verderben der Butter verursachen. I. Die Größe der Weidefläche, .die das Rind Vieh benötigt, hängt von verschiedenen Um-ständen ab. Vergleichend sei bemerkt, daß man je Kuh gut gedüngte Almweide bei erst klassiger Weide 1 Hektar, bei mittlerer Weide 2 Hektar und' bei minderer Weide 3 Hektar rechnet. Mindere Almweiden sind immer noch besser als gute Schlagweiden, weil sie fettere Gräser haben. Die für ein Stück Großvieh benötigte Weidefläche genügt kür 10 Schafe oder 6 bis 8 Ziegen. I. Gutes Wiesenheu enthält im großen Durchschnitt bei 7 Prozent Eiweiß und 37 Prozent Stärkewert. Solches Heu ist indes nur von erstklassigen, gut gepflegten und gedüngten Wiesen bei gutem Erntewetter zu gewinnen. Von Einfluß ist auch dabei, aus welchen Pflanzen sich das Heu zusammensetzt. Der Wiesenpflege sollte daher das größte Augenmerk zugewendet werden. I. Bei Feststellung des Kunstdüngerbedarfes sollte immer vorher der Nährstoffvorrat des Bodens, namentlich an Phosphorsäure und Kali, ermittelt werden, da nur dann, wenn wir diesen Nährstoffvorrat kennen, die Frage der Zufuhr künstlichen Düngers eine richtige Lösung finden kann. Heitere Ecke Er nimmt's wörtlich. Der kleine Moritz wirft in der Schule das Tintenfaß um. Der Lehrer sagt entrüstet zu ihm: „Was hast du nun verdient Schlingel?" Da meint Moritzchen: „Herr Lehrer, ich gehe nicht in die Schule, um was zu verdienen. sondern um m lernen." Soeben erschienen! &■'?v-*; . :. Ms itÄft’ ' |ä$ v ^ -vt - ■ '* <-i-’ 1 ■''^'v:r v ■ Volkswirtschaftlicher Roman von Georg Murthaler Zeitgemäß! Aktuell! Zu haben im Verlag der Mariborska tiskarna und in allen Buchhandlungen Autobatterien in Monobioc — hochwertig. Leihbatterien bei Reparaturen unentgeltlich. Ladungen Tag und Nacht. Reduzierte Preise. VESNA-Akkumulator — Maribor, Stroßmajerjeva 3. . 5416 Bericht der Verkaufsstelle ANTON GOLE2, Maribor, Ale-ksandrova cesta 42. — Ziehung am 30. April 1931, den 5. Ziehungstag. (Irrtümer Vorbehalten.) 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