^H. Freitag, 20. September 1895. Jahrgang 114. Mum. !i^c5 u/i^!?/, Mik P° s» verse »buiin: ganzjährig fl, l5, halbjährig st, 7 üo. Im Comptoir: ^ '»nlerut», ^">^ng fl, 5.5.0, Für dle Züstellmig in« Hau« ganzjährig sl, l. — Insertionsgebttr: ssur ^^^^^" zu 4 Zeile,, 25, ,^ größere per Aeile «'> lr, i bei öfteren Wiederholungen per jjeile 3 tr. Die »Laib. Zelt.» erscheint täglich, mit Uu»»ahme der Vonn» und Feiertage, Die Udminlstratton befindet stch llongresiplatz ?lr. 2, die Medartlon Äahnbofgalse Nr. 15. Sprechstunden der Nebaction von » bl« 11 Uhr vormittag«. Unfrankierte Vriefe werden nicht angenommen, Manuskripte ntcht zurückgestellt. .Amtlicher Mil. ^niitVestät die Kaiserin und Königin " d, I >,^^hi)chster Entschließung vom 7. Septem-. ^Ms'^auen: ^eii. a ^"sin v. Kielmansegg, geb. von ^Fteii'nÄ ^äfin Pejäcsevich von Veröcze, ^°iH bon Vaja, und !«5"ni.3i^W von Bombelles, geb. Altgräfin 1> ihren Palastdamen zu ernennen geruht. Ndigss l- und k. Apostolische Majestät geruhten aller- MEzh^,"ahme des Feldmarschall-Lieutenants 5 " der , ^ vonNemes - Sägc, d, Comman- Ü ^>e .^ F'^ ungarischen Landwehr-Ludovica- ^ehr,^ Präsidenten des königlich ungarischen 2">'ten m7^richtes, unter Belassnng in der letzt- ans sein Ansuchen in den /det^^'zuordnen und demselben bei diesem An- ?!eihe„. " ^'lernen Krone zweiter Classe taxfrei iü?.>°n L?'^"e des Generalmajors Josef Hora ^N^'zberg, Commandanten der 14, In-^ "dne,, ,,^ "us sein Ansuchen in den Ruhestand ?^lz d? wölben bei diesem Anlasse das hl/'e Ueb?7 ^"Vold-Ochens taxfrei zu verleihen; ^?>t ?"hl"e des Obersten Karl Venoist de «ch,,?) l>. Kommandanten des Infanterieregiments i^> d"'Mg der Belgier Nr. 27, nach dem Er-^Wen l, Achtere, in den Ruhestand anzuordnen 6Z be>lcki" -"" ^'^"^ ^s Militär-V.rdienst- Victor Edlen von Nitsche, des ^'^?"s Leopold ,1. König der Belgier ^ Commandanten dieses Regiments zn er- ^' dez Mme des Obersten Victor v. Mouil-biltj'^berg V"enr.giments Wilhelm II. König von ix y ""g als z,i ^' «ach dem Ergebnisse der Superar-'" d' ^'enstett " ^U'ppendienfte im Heere untauglich, 7, Alihch" «eignet, unter Vormerkung für letztere, hu'H^ anzuordnen; -"" "«er ?'^ des Obersten Franz Edlen von '^n '" Pla<,. Armeestandes, in Dienstverwen-besth! 'n den "'mando ^ Lemberg, ans sein An-^>^^ss ^^.^estand anzuordnen und anzu-^^A^kMselben bei diesem Anlasse der Aus- druck der Allerhöchsten Zufriedenheit bekanntgegeben werde; die Transferierung des Oberstlieutenants Victor Ritter Mathes von Ailabruck, des Armeestandes, vom Platzcommando in Prag zum Platzcommando in Lemberg anzuordnen; die Enthebung des Oberstlieutenants Franz Ritter Aockenheimer von Bockenheim, des Generalstabscorps, von seiner dcrmaligen Verwendung als Lehrer an den technischen Mlitär-Fachcursen anzuordnen ; die Uebernahme des Oberstlieutenants August Hütte nbach, des Infanterieregiments Graf Griinne Nr. 43, nach dem Ergebnisse der Superarbilrienmg als invalid, auch zum Waffendienste beim Landsturme ungeeignet, in den Ruhestand anzuordnen und demselben bei diesem Anlasse den Oberstens-Charakter aä lionores mit Nachsicht der Taxe zu verleihen; die Versetznng des Oberstlieutenants Ernst Grafen Chotek, übercomplet im Dragonerregiment Kaiser Franz Nr. 1, in das Verhältnis «außer Dienst» an-znordnen; dem Fregatten-Capitän Ierolim Freiherrn Venko von Voinik, des Ruhestandes, aus Allerhöchster Gnade und ausnahmsweise den Linienschiffs-Capitä'ns-Charakter aä lionoren mit Nachsicht der Taxe zu verleihen; die Enthebung des Majors Karl Nndzinski v. Rudno, übercomplet im Infanterieregiment Kaiser Nr. 1, Kammervorstehers Sr. k. und k. Hoheit des Herrn Erzherzogs Josef Ferdinand, von seiner gegenwärtigen Verwendung und dessen Einrückung zu dem genannten Regiment anzuordnen, ferner demselben das Militär-Verdienstkrcuz zu verleihen; dem Obersten Arthur Freiherrn Leuzendorf von Campo di Santa Lncia, des 1. Regiments der Tiroler Kaiser-Jäger, zum Kammervorsteher Sr. l. und k. Hoheit des Herrn Erzherzogs Josef Fer-, dinand, bei Uebercompletführung im Regiment, zu ernennen ; anzubefehlen, dass dem Hauptmaune erster Classe Maximilian Fitl. übercomplet im Geniestabe, Lehrer an der Pionnier-Cadettenschule, für defsen Leistungen auf fortificatorischem Gebiete der Ausdruck der Allerhöchsten Zufriedenheit bekanntgegeben werde; anzubefehlen, dass in Anerkennung besonders hervorragender Leistungen anlässlich der im Juni 1895 im Öedenburger Comitate stattgehabten Ueberschwem-mung dem Hauptmanne erster Classe Olivier Anelli-Monti Edlen von Vallechiara des Pionnier-bataillons Nr. 1 der Ausdruck der Allerhöchsten Zufriedenheit bekanntgegeben werde; ferner aus demselben Anlasse zu verleihen: dem Lieutenant Karl Müller, des Pionnier-bataillons Nr. 1, das Militär-Verdienstkreuz; dem Corporal Alexander Fuchs, dem Oberpionnier Anton Weimann, dem Unterpionnier Anton Rixer, des Pionnier« bataillons Nr. 1; weiter dem Gefreiten Adolf Schey und dem Infanteristen Franz Mandl, des Infanterieregiments Freiherr von Salis-Soglio Nr. 76, das silberne Verdienstkreuz; dem Rittmeister erster Classe Ludwig Longardt, des Dragonerregiments Albert König von Sachsen Nr. 3, in Anerkennung der mit eigener Lebensgefahr bewirkten Rettung eines Untergebenen vom Tode des Ertrinkens das MilitärVerdienstkreuz zu verleihen; die Enthebung des dem Hofstaate Sr. k. und k. Hoheit des Herrn Erzherzogs Leopold Ferdinand als Dienstkämmerer zugetheilten Oberlieutenants Othmar Freiherrn von Lazarini, Nbercomplet im Uhlanen« regimente Freiherr von Gagern Nr. 12, von dieser Verwendung anzuordnen und anzubefehlen, dass demselben der Allsdruck der Allerhöchsten Zufriedenheit be« kanntgegrben werde; die Uebernahme des General-Auditors Karl von Nenner, Referenten des obersten Militär-Gerichtshofes, auf sein Ansuchen in den Ruhestand anzuordnen und demselben bei diesem Anlasse den Orden der eisernen Krone dritter Classe taxfrei zn verleihen; die Uebernahme des Oberstabsarztes erster Classe Dr. Heinrich Schlossarel, Commandanten des Garnisonsspitales Nr. 1 in Wien, nach dem Ergebnisse der Superarbitriernng als invalid, auch zu jedem Landsturmdienste ungeeignet, in den Ruhestand anzuordnen und demselben bei diesem Anlasse den Orden der eisernen Krone dritter Classe taxfrei zu verleihen; anzuordnen die Transferierung: des Oberstabsarztes erster Classe Doctor Josef , Uriel, Commandanten des Garnisonsfpitales Nr. 2 in Wien, in gleicher Eigenschaft zum Garnisonsspitale Nr. 1 in Wien; des Oberstabsarztes zweiter Classe Dr. Eduard Gomböcz-Bayer de Rogäcz, Commandanten des Garnisonsspitales Nr. 21 in Temesvar, in gleicher Eigenschaft zum Garnisonsspitale Nr. 2 in Wien; weiter zu ernennen: den Oberstabsarzt zweiter Classe Dr. Johann Zielina, Garnisons« Chefarzt in Kronstadt, zum Commandanten des Garnisonsspitales Nr. 21 in Temesvar; den Stabsarzt Dr. Jonathan Hahn, Chefarzt der 7. Infanterie-Truppendivision, zum Garmsons-Chefarzte in Kronstadt, und Jeuisseton. lkich^i H ^ Kunst des Sparens. ^z^n je """es neuen Zeitabschnittes sind wir ^iWV'losophff" 'gt, ernsten Gedanken nachzuhängen, > 2> zHr zu treiben, vergleichende Beobachtungen Vliindetu^/mst und jetzt, Vorsätze zu fafsen H ä" planen für die nächste Zu- ^ÜMlagn, ^"blicken der Einkehr stellen wir "d i ^ dariA' ""s selbst, und wir versnchen, uns '< s so g,"" «bzulegen, warum wohl dieses » ^berech^ Vers gekommen, als wir es zu ^c>.>Ntlich^.)chu'nen. 3 'Vkh?er?U'n viele Frauen gerne erfahren, >' t ?. vchens ^'5'" ""6. dass sie so manches >Hiten,, ..hwdurch stets mit den gleichen >tt l^he H/""plen haben, ohne dass jemals ? !öw ^n sal V bieser peinlichen Verhältnisse >tlil"d Zeit-, Geduld- und Geld- ^h^'Mj'u^l Curen und Bchandlungsweisen '^ von?.""« schon jahraus und jahrein "esen Erbleiden der Menschheit zu befreien, und trotzdem dürfte alle ihr Liebesmüh vergeblich gewesen sein, wenn sie nicht das einzig rationelle Üniversalheilmittel angewendet haben, das alle drei Uebel sammt ihren kleinen Nebenerscheinungen unfehlbar heilt und dies Mittel heißt: Sparen. Man spare die Zeit, so heißt das erste Recept, indem man lerne die Augenblicke zu benutzen, denn die Minuten machen die Stunden, die Stunden die Tage. Ost geht aber mit der einzelnen Minute der Wert von Jahren und Tagen verloren, die man durch die Arbeit eines ganzen L.bens nicht wieder einbringen kann. Man lerne ferner das rechte Ding zur rechten Zeit und auch auf die möglichst beste und kürzeste Weise thun. Es ist kaum zu glauben, was alles geleistet werden kann, wenn man seine Zeit weise benutzt. Es kommt unendlich viel auf eine vernünftige Eintheilnng der Zeit an, und dabei gewährt es einen großen Vortheil, wenn mit dem Gegenstande der Beschäftigung abgewechselt wird, und das können Frauen bei ihrer vielseitigen Thätigkeit leicht thun, denn bei abwechselnder Bethätigung ruht sich der Mensch von der einen Arbeit ^ bei der anderen aus. Und wer Kraft spart, der spart auch Zeit. Ist man gar zu sehr ermüdet, dann gönne man sich einige Minuten Ruhe, denn sobald man sich schlaff nnd abgespannt fühlt, kann man seine Arbeit ^ nur unvollkommen verrichten, sie muss also bei einer! späteren Gelegenheit abermals in Angriff genommen^ werden, und dies tödtet ja neuerdings Zeit und Kraft. Ferner spart man Zeit, indem man selbst nicht Dinge thut, welche Kinder oder Untergebene lernen sollen, der Mutter und Hausfrau abzunehmen. Spare Geduld, heißt das zweite Universalmittel. Man gehe ja vorsichtig mit dem kostbaren Inhalt diefer Phiole um, und verliere kein bisschen an unnütze Dinge, denn man vermag nie vorauszusehen, wie sehr man es bei ernsten Ereignissen und im Unglück wirb gebrauchen müssen. Zu diesem Geduldmittel gehören aber noch zwei wichtige Bestandtheile, und diese heißen: Spare die bösen und die guten Worte. Man vergeude seine Lungenkraft, seinen Athem nicht für Schelten und Zanken, denn meistens ist die damit verbundene Kraftanstrengung eine vergebliche, da man sehr wenig oder eigentlich nichts erreicht. Hingegen sammle und spare man sorgfältig jedes Wörtchen der Liebe und Zärtlichkeit aus dem Munde der Kinder; es wird das Mutter« herz selbst dann hoch beglücken, wenn die Kleinen vielleicht auf immer das Erdendasein verlassen müssen, und diese geduldige Sparsamkeit wird imstande sein, ^ einen Lichtschimmer selbst in des Lebens Trübsal zu verbreiten. Spare Geld, heißt die dritte Heilmixtur, und diese besteht aus verschiedenen Ingredientien, die man aus lauter theuren Stoffen gewinnt. Die erste davon ist, vergeude das Geld nicht für übermäßige, luxuriöse, aber auch nicht für billige, schlechte Kleidung. Kaufe stets verlüsslich Gutes und Dauerhaftes, aber nur Laibacher Zeitung Nr. 216. 1872 2i). September 1895^ den Regimentsarzt erster Classe Dr. Emanuel Emmer, des Infanterieregiments Wilhelm Herzog von Wilrtemberg Nr. 73, zum Chefarzte der 7. Infanterie« Truppendivision; ferner zu ernennen: die Einjahrig-Freiwilligen Titular-Corporale, Doctoren der gesummten Heilknnde: Franz Schmidt, des Infanterieregiments Ernst August Herzog von Cumberland, Herzog zu Braunschweig und Lüneburg Nr. 42; Rudolf Birnb acher, des Infanterieregiments Leopold II. König der Belgier Nr. 27 ; die Uebernahme des Militär-Medicamenten«Direc-tois Karl Kurz auf sein Ansuchen in den Ruhestand anzuordnen und demselben bei diesem Anlasse das Ritterkreuz des Franz-Iosef-Ocdens zu verleihen. Se. l. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 11. September d. I. dem Oberpostverwalter Eduard Selch in Ragnsa das goldene Verdiensttreuz mit der Krone allergnädigst zu verleihen geruht._________ Der Leiter des Ministeriums für Cultus und Unterricht hat den wirtlichen Lehrer an der Handels-Alademie in Prag Wilhelm Fischer zum Hauptlehrer an der Lehrer'Aildungsanstalt in Komotau ernannt. __________ Der Leiter des Ministeriums für Cultus und Unterricht hat den Leiter der vicrclassigen Knaben-Volksschule des deutschen Schulvereines in Laibach Johann Ben da zum provisorischen Hanptlehrer an der Lehrerinnen-Bildungsanstalt in Laibach ernannt. Nichtamtlicher Mil. Die Wiener Gemeinderathswahlen. Die große Niederlage, welche die Liberalen in den vorgestrigen Wahlen zum Wiener Gemeinderathe erlitten haben, wird von den liberalen Blättern nicht beschönigt. Die Ziffern sprechen allerdings zu deutlich; es sind 30.710 antisemitische und nur 7348 liberale Stimmen abgegeben worden. Am überraschendsten wirken die Erfolge der Antisemiten in der Innern Stadt und in der Leopolbstadt. Den Liberalen bleibt jetzt noch die Hoffnung, bei den Wahlen aus dem zweiten und dem ersten Wahlkörper glücklicher zu sein, und es fehlt daher nicht an Ermahnungen zu mög» lichster Kraftentfaltung. Für den Fall, dass alle Anstrengungen vergeblich sein sollten, wird von den liberalen Blättern die Abstinenzpolitik empfohlen. Die antisemitischen Blätter geben selbstverständlich ihrer großen Freude über das vorgestrige Ereignis Ausdruck. Eine Mittelstellung nimmt das «Vaterland» ein, welches erklärt, dass es Sympathien nur für die Conservative« fühle, die im antisemitischen Lager stehen, dass es aber an der nothwendigen Kraft und Entschiedenheit gegenüber den revolutionären und extremen Elementen dieses Lagers es niemals werde fehlen lassen. Politische Ueberficht. Laibach, 19. September. Se. Majestät Kaiser Wilhelm II. hat, wie die «Pomm. Rchsp.» meldet, für das Handschreiben Seiner Majestät desKaisers von Oesterreich von Bord der «Hohenzollern» aus sofort in einem längeren Telegramme seinen Dank ansgesprochen. Der Kaiser theilt darin dem Kaiser Franz Josef mil, dass er die Würde eines Generals der Cuvallcrie als bcsondcre Auszeich- nung entgegennehme, und in dieser Ernennung nicht nur eine Auszeichnung für sich, sondern auch für die deutsche Armee erblicke, die mit der österreichischen durch unlösliche Waffenbrüwrschaft verbunden sei. Auch Köuig Humbert von Italien hat an den Kaiser Wilhelm ein herzliches Telegramm gerichtet, worin er dem Kaiser für die Ernennung des Prinzen Victor, Grafen von Turin, zum Major dankt und von neuem seinen fteundschaft-lichen Gefühlen für den Kaiser Auidruck gibt. Auch auf dieses Telegramm hat Kaiser Wilhelm sofort erwidert. In der Gruppe der Städte und der Handelskammer von Görz und Gradisca finden heute die Landtagswahlen statt. Der nächstfolgende Wahltag ist der 23. d. M., an welchen, die Großgrundbesitzer des Bezirkes Görz drei Abgeordnete zu wählen haben. Die Großgrundbesitzer des Bezirkes Gradisca, welche gleichfalls drei Vertreter zu wählen haben, treten am Mittwoch den 25. d. M. an die Urne. Bei der Gemeindewahl in Agram (zweiter Wahlkörper) ist die regierungsfreundliche liberale Liste abermals mit großer Majorität durchgedrungen. Von 1231 Wählern stimmten 813. Die liberale Liste erhielt 652 bis 709 Stimmen, die Liste der Stroßmayer-Partei 92 bis 148 Stimmen. Die Verkündigung des Resultates wurde mit lebhaften Zivio-Rufen aufgenommen. Wie der «Nagyvarad» meldet, wird Koloman Tisza, der Großwardein im Abgeordnetenhause vertritt, am 25. d. M. im Kreise seiner Wähler eintreffen. Er wird nicht einen förmlichen Rechenschaftsbericht erstatten, sondern bei dem Bankett zu seinen Ehren in einer Tischrede seine Ansichten über die politischen Angelegenheiten entwickeln. Die liberale Partei trifft Vor« bereitungen, um ihren Abgeordneten mit größeren Ovationen als sonst zu empfangen und in dieser Weise auf die Agitation der Voltspartei zu antworten. Tisza beabsichtigt, am 26. d. M. von Großwardein nach Budapest zurückzukehren. Aus Berlin schreibt die «Nationalzeitnng»: Ueber den angeblich bevorstehenden Rücktritt des Reichskanzlers Fürsten Hohenlohe bringen verschiedene Blätter Mittheilungen, indem sie bereits über den Nachfolger des gegenwärtigen Reichskanzlers Combinationen anstellen. Alle diese Mittheilungen sind, wie wir von zuverlässiger Seite erfahren, grundlos. ^ In Paris will man wifsen, dass der Minister des Aeußern, Hanotaux, sich nach Contrexeville zu begeben gedenke, sobald Fürst Lobanow, sein russischer College, dort zur Cur eingetroffen sein werde, um mit diesem verschiedene Fragen dnrchzuberathen, welche Frankreich und Russland nahe angehen. Aus Petersburg wird zu dem Ukas betreffs des Arbeitscuratoriums bemerkt: Die Kaiserin hatte schon als Braut lebhaftes Interesse für die russische Armenpflege gezeigt. Ihrer Initiative ist die gemeldete Institution, sowie die bevorstehende Reorganisation der russischen Armenpflege zu verdanken. Der Kaiser gab freudig den Bitten der Kaiserin Folge, welche selbst die Statuten des Curatoriums entwarf und ins Russische übertrug. Wie der «P. C.» aus Belgrad von unterrichteter Seite gemeldet wird, entbehren alle in der letzten Zeit in auswärtigen Blättern aufgetauchte» Meldungen inbetreff von Heiratsprojccten des Königs Alexander I., die angeblich in Biarritz entworfen worden sein sollen, jeder thatsächlichen Begründung. Wie man der «P. C.» aus Sofia berichtet, nimmt die seitens der bulgarischen Presse geübte Kritik der Haltung und Stellung des Fürsten Ferdinand einen solchen Umfang an, dass ein strenges Vorgehen gegen diese Ausschreitungen durch das Staatsinteresse grbotcn erscheine. Die Staatsanwaltschaft habe denn a^h,^ Grund des Gesetzes zum Schutze der Person b^, u M und seiner Familie Anklagen gegen die hanPlW ^^ Blätter , «Narodna Prava», "^. die Beamten des Congostaates unterlagen. Dle>en ^., richten fügt «Matin» das neuerdings aufgetancl» ^ rücht eines gewaltsamen Todes des Cap'w""^^ hinzu, der von seinen eigenen Truppen ermordet iv wäre. ^l'ch Aus Madagascar treffen in Pa" , 5> Berichte ein, die zwar von einem erfreuliche» "^ fchreiten der militärischen Operationen, aber "',M?!! einem traurigen Zustande der dortigen i^^^ Truppen Zeugnis ablegen. Die halbe Armee n -^ gascar ist entweder todt oder krank und "le ^ Hälfte befindet sich infolge mangelhafter Vcrp^i in der traurigsten Verfassung. Schon erheben I "^z vielen Seiten Anklagen gegen die Regierung. ^ wird — so bemerkt das «Dresdner Io""Mii!is Frankreich allerdings nicht abhalten, die zur 6^'''^i» und Beendigung des Feldzuges erforderlichen ""s W>i, Opfer an Menschen und Geld weiter darM ^, Dass dieselben aber schließlich ganz vergeh ^ werden, da das mörderische Klima der ^"i ^gl dauernde Besetzung und Brsiedelung aussch"^ sich auch in Frankreich jeder einsichtige Men,")- ^ Wie Reuter's Office aus Hong k o n g ^ ^i haben die Consuln der auswärtigen MWe ^.hiü 17. d. in Kn-tscheng erfolgten Hinrichtung """ ^^ Eingeborenen, die in erster Reihe bei den Nie" ^n lungen von Christen betheiligt waren, beigewoy' ' ,^ch Blättern zufolge ist das Auswärtige Amt auge^ ^ noch mit der Prüfung der Documente, die es ^^. belgischen Regiernng in der Angelegenheit oe» ^> deten Stockes erhielt, beschäftigt und h"'^ "" ebe"' im Stande, eine diesbezügliche Erklärung avM^-- Tagesneuigleiten. ,^. — (Die Königin von Italien) ^be< eifrig die hebräische Sprache, um die von '^ ^ wunderte hebräische Literatur im Urtext kenne« s ^l" In Venedig empfieng sie den gelehrten Rabbl ^« ^t^j-in langer Audienz und zeichnete ihn durch gl0ft Würdigkeit aus. . „ird ^ — (Der Kaiser von Japan) < <,« nächsten Jahre eine Reise nach Europa, uno « ^zsel der Spitze eine« großen Geschwaders unterneyw ^^e, Mutsuhito beabsichtigt dann, die englische, ' „„d l deutsche und österreichische Hauptstadt zu beM ^. V'l einen Hafen in den betreffenden Ländern anzm» ^chide« Kaiser begleitende Escadre wird aus ^''^„dM schiffen bestehen, die sich in der Schlacht vor ver ^e des Yaluflusses und bei Wei-Hai-Wel besonn zeichnet haben. „ .Der^"" — (Taubenschießen in Ilidze.)" ^ prix bei dem veranstalteten Taubenschieße« ' ^„ M glänzenden Verlauf. Es hatte sich zu be"'^^tzen^<, reiches Publicum eingefunden. Von Dinge, die man wirklich braucht, bei denen nicht etwa die herabgesetzten Preise des «Special-Sale» angelockt haben. Man vergeude das Geld nicht für überflüssigen Tand und Tröoel, ist der zweite Bestandtheil des Heil« mittels, kaufe leine Schaustücke fürs Haus, sondern nur praktische Einrichtungsgegenstände, die Bequemlichkeit und Dauerhaftigkeit garantieren, uud sehe erst in letzter Linie darauf, ob sie auch modern und stilisch aussehen. Und schließlich verschleudere man keinen Heller durch liederliche Wirtschaft in der Küche, heißt die letzte Zuthat zu dem Sparrecept, man gebe den Kindern gesundes und genügendes Essen, aber gewöhne sie nicht an reiche Leckereien und überflüssiges Naschwerk, ferner verwende man genießbare Reste, indem sie in irgend einer anderen appetitlichen Form auf den Tifch gebracht werden. Jene Frauen nun, welche das heilsame Mittel richtig anwenden, welche darauf achten, dass all seine Bestandtheile gewissenhaft vertreten sind, die Zeit, Kraft, Geduld, Athem, Liebe, Geld in Kleidung, Wohnung und Küche redlich zusammenhalten, die arbeiten der ent-nrrvcuden Schwindsucht all dieser Dinge erfolgreich entgegen und werden dann beneidete Meisterinnen in der edlen Kunst d«» Sparen«. Ob er Mort hält? Novelle von M. Kriedrichstein. (34. Fortsetzung.) Bald war der Bahnhof erreicht, wo es in der frühen Stunde noch öde und menschenleer war. Mattes Feuer im Ofen des Wartesaales und gähnende Kellner, vereinzelte, missgelaunt aussehende Reisende und müde Schaffner anf dem Bahnsteig, das war der Eindruck, welchen Sabine von der Stätte ihrer bisherigen Wirksamkeit mit fortnahm. Da brauste der Zug, welcher nur wenige Minuten Aufenthalt hatte, heran. Sabine umschlang, von Abschiedsweh übermannt, noch einmal ihre Begleiterin. «Sei standhaft, Kind!» flüsterte diese iyr ermahnend zu. «Lass die Gaffer um uus her sich nicht an dem Schauspiel deines Schmerzes weiden!» Und die Scheidende blieb standhaft; aber ihre Züge waren marmorbleich. «Schreibe mir oft und ausführlich,» bat sie. «Adieu, Herr Assessor!. Sie reichte ihm die Hand. «Leben Sie wohl, gnädiges Fräulein!» sagte er mit ritterlichem Handkuss. «Es ist eine Lnmpenwelt, auf der wir leben, nicht wert, dass man sich in der Affenkomödie, welche auf ihr dargestellt wird, so un- nüthigerweise abarbeitet. Recht glückliche Nels auf Wiedersehen!» <^n 'v"A< Ein Pfiff der Locomotive, die M»^ jn ^ zugeschlagen, und langsam setzte sich 0" " wegung. ^.,, „ einSchel Noch ein stnmmes, schmerzliches Nlckc,'..^ ^, grüß mit der winkenden Hand und sort U die Dunkelheit hinein. ... beil""",! Sabine sank in die Polster z""^',ft e'^^,,, hoffnungslos eilte sie einer ungewissen ^". ^ingeb"^ Die Abenddämmerung war schon l) ^M als die junge Reisende ihrem -^ w'? ^ ^ ^l noch eigenen, kleinen Heini zueilt?. ^Mliche ^ Nach der eintönigen Fahrt durch y^"' ,^ war sie froh, ihr Ziel erreicht zn habe«. ^^el' ^ Lächerlich winzig und altersschw^ «^. Os ^. das Hänschen im Vergleich zur Vill« ^'^b"^ fremdete sie jedoch, dass so viele Fenst" ^H g"" hellt waren. Sollte ihre alte Lene so!!>" ^, Scheuerfest halten? . ^M"?, ihr Hastig zog sie die Klingel, »e S^ e"'" sich der Hausthür, welche hierauf »n^» ^l völlig fremden Frau geöffnet wurde. ^ S^ Eine Musterung vom Scheitel lM s ^„. ^jil das erste, dem Sabine sich unterworfen '„ ^l «Sie wünschen?» fragte die ^au sodann in etwas mißtrauischem Tone- -^cher Zeitung Nr. 216. 1873 20. September 1895. !>«i H. ^ Taubenschießen belheiligten, gewann Vuidi-^len l/ ^uben den ersten Preis, Gajoli mit 1« lltii <3" Seiten und Riva mit 12 Tauben den dritten t«l,ll. °^" vierten Preis theilten sich Galetti und ^ dik 3n^pl°"ss in Sofia.) «m 18. d. Mch,. ^"Handlung im Processe gegen das Organ ^tseb»« 'Narodna Prava» statt, welche« aus Grund ^l!nt> ""ffend den Schutz der Person des Prinzen 'llilelz .' ^g.en Reproduction eines anlldynastischen «ttich^." 'Narodna Svoboda» verfolgt wird. Der «Alii,.' "schloss, die Angelegenheit bis zur Ver-l" bttll, °!^" ^k Hauptangellagte, «Narodna Sooboda», ^>l V f. "^"s fil'det vor dem hiesigen Gerichts-^^erhandlung gegen beide Journale statt. ^lll- und Prouinzial-Nachrichten. ^"erklingen zur Stadtregulierung. Hlllch! ^!" Entwürfe des Stadtregulierungsplanes be-^lk »^ ^'" b"lel «Stadt Wien» bis zum Civil-^M^" Strecke der Wienerstraße. eine Hauptader 7« 3ch^" "ußenverlehres, sehr reifliche El wägungen. Klt ''"ung der Vaulinien und die Frage der Nau->>l bktj^, Wandels von einer Bedeutung, wie laum H kie ^Eommunicationslinien. denn diese Strecke hat ^ l« ^ °" einer Verbindungsstraßl», vielmehr nimmt A i?? Situationsbild ergibt sich unabweislich Hl°lhe>,^ V"it einer beträchtlichen Erbreiterung der ^ "ur - ""benstreck? und müssten bei deren Ausmaß !o»^°W?tt ^ geräumige Fahrbahn nebst zwei l'i! " °Uch ? ""^ ^" ^""^ ^ die Fialerstände, j^ii^z ^."le Anbringung einer Baumreihe und ein <>e. ^ttoir in Anschlag gebracht werden, Er-j^l^lche bei Bedacht aus die muthmahliche Höhe tg^? bo«, .^" bedarf eines durchgängigen Vreiten-^ ^^in ^ ^^ Meter ergeben. Eine derart ge° ^ ""e h °»e würde auch die Entwicklung einer schönen zi>. ,°Me 3u '. »"' wozu sich dieser Stadttheil mit seinem ;e>gl,et ^lpiellranz der Steineralpen ganz vor- »°n^ '>lch^?^^^le erfordert eine derartige Straßen->>lt ^ehe^,, "it ihrem Vestimmungszwccke im Ein-^i^^rcien. ü!^e Ausgestaltung. Den Zwecken einer ^ "kn ^ V^perität und der Verlehrsenlwicklung ^lel bleselbe ß.e °^" ^ürde es sicherlich widerstreiten, "M "en Z)^ ?'^ sei es auch auf eine gewisse Optil ^^ itn 5v ,"'al- und Schulbauten eingerahmt wäre, "^" btt!^n ^ ""l die Vielsachen nothwendig ge-tich "^lln^ ''euungen öffentlicher Gebäude auf die "kin ^. k!"äsentation«bauten derzeit nicht zu ^!z 'l der N , . ^ llndkt^ ""?llngung der gedachten Gebäude wäre ^w'^l da« ^"' "^ dass der Geschästsverkehr dieser >^uche Tvd, ""^Verhältnis eingeschränkt und der ^>"^^des Stadllheiles verwischt werden würde. Denn die feierliche Ruhe und Stille auf den Plätzen der Aemter und Schulen liefert ein drastisches Zeugnis, wie derartige Bauwerke mit ihren nüchternen Aeußerlichleiten, mit dem auf gewisse Tageszeiten beschränkten vereinzelten Personenverlehre, zur Nachtzeit düster und schweigsam wie Trapvistenllöster nur das Bild eines todten Stadtviertels darbieten, während die Wiener-Avenue für ein durch vielgestaltiges Verkchrstreiben und durch leuchtende Geschästslocalitäten und Schaufenster belebtes Stadtviertel ganz geschaffen wäre. Ein unbefangener Ueberblick der Gravitations-verhältnisse des städtischen Verkehres muss zur Ueberzeugung führen, dass die concentrische Lage der Wiener-straße und die Entwicklung der anschließenden Stadttheile sür unser Handels- und Geschäftsleben die günstigsten Aetriebsverhältnisse bieten wird, und dass demnach die Anbahnung einer Combination, welche die richtige Lösung dieser Regulierungssrage gewährleistet, ungleich wichtiger ist, als manches andere mit großen Kosten verbundene Unternehmen. Zur Durchführung eines solchen Programmes ist allerdings vor allem vorurlheilsfreie Willensstimmung und ein kräftiger Gemeinsinn erforderlich, das übrige findet sich unter dem bewährten Wahlspruche: Vii-idus uniti»! — (Personalnachricht.) Das l. l. Ministerium flir Cultus und Unterricht hat den Lehrer an der l. l. Werlsvollsschule in Idrla, Herrn Johann Vogelnik, als Curator der l. l. Fachschule für Spihentlöftpelei dortselbst bestellt. —o. — (Schulnachrichten,) Am hiesigen Ober-gymnasium wurden für das Schuljahr 1895/96 im ganzen 600 öffentliche Schüler und ein Privatist auf' genommen. Die stärksten Frequenzziffern weisen die Classen I. k mit 59, III. d mit 52 und VII. d mit 51 Schülern; die geringsten die Classen I. u mit 28, II. ^ mit 29, III. ^ mit 22 und IV. n mit 18 Schülern. An der Anstalt bestehen, wie im Vorjahre, 17 Classenabthellungen. — Im hiesigen Staats-Untergymnasium wurden bisher 338, an der Staats-Oberrealschule 860 Schüler aufgenommen. — (Von der l. k. Fachfchule für Kunststickerei und Spitzennäherei.) Einer uns zugehenden Mittheilung zufolge hat das k. l. Ministerium für Cultus und Unterricht das von der Leitung der genannten hiesigen Fachschule vorgelegte Programm über die künftige Organisation dieser Lehranstalt sowie den beantragten Lehrplan für die an derselben zu activierende Abtheilung für Spitzenklöpftelei genehmigt. Diese Anstalt wird sohin in Hinkunft den Titel «K. l. Fachschule für Kunststickerei und Spihenarbeiten» zu führen haben und aus zwei Abtheilungen, nämlich einer Abtheilung für Kunststickerei mit drei Jahrgängen und einem vorläufig probeweise eingeführten Arbeitscurse für Absolventinnen der Fachschule, dann aus einer Abtheilung für Spitzen-llöppelei mit zwei Jahrgängen bestehen. Im zweiten Jahrgange der Kunststickerei-Abtheilung wird der Zeichenunterricht um wöchentlich zwei Stunden vermehrt, und werden diese vermehrten Zeichenstunden aus Kosten des praktischen Unterrichtes eingeführt. Diese sämmtlichen Bestimmungen werden schon mit Beginn des Schuljahres 1895/96 lnlraft treten. —o. — (Gewerbliche Vorbereitungsschulen.) Die Einschreibung der Lehrlinge in die hiesigen gewerblichen Vorbereitungsschulen findet am Sonntag von 9 bis 12 Uhr in den Localitäten der ersten und zweiten stiidt. Knabtnvollsschule (Feldgasse, eventuell Zoisstrahe) statt. — (Verein «Nai-oäna üola».) Am Mittwoch fand im Turnsaale der zweiten städtischen Knabenvolksschule die Vollversammlung des Vereines «^larndn^ 3o1u> statt. Ueber die Vereinsthätigleit berichteten der Obmann Stegnar und der Schriftführer Cepuder in eingehender Weise. Der Verein, der sich zur Ausgabe gestellt hat, karg dotierten Volksschulen Krams Lehr- und Lern- ""^lte ^ alte Lene Silberschmidt nicht zu Hause?. ^ ^7"bt. ' "^ wohnt oben, unterm Dach. Ich habe . "^ , ' vause wohnen zu bleiben,» antwortete ^!" dez^^ erklärt. Ich lm, seit gestern die "!. vauses und lasse die Alte wohnen >>hH w mil« "^ 'scheu 3 ""e" Jahren stehende Frau mit un-,, 2? v°r i^en sagte dies in brüskem Tone und n Kreppe und wandte der Angekommenen >H ' liiths^d Sabine stieg schweren Herzens, ^" hi,V"K« Empfang bestürzt, zum Dach- "">' S,e klopfte an. «Herein!» rief die stets etwas heisere Stimme der alten Lene. Sabine öffnete. «Alle guten Geister!» schrie Lene. «Herzchen, hast du den Brief vom Sanitätsrath schon erhalten und kommst du wie das Fegefeuer an, um uns auszuzauken? Dachte ich's doch!» «Ich weiß von nichts,» entgegnete das junge Mädchen niedergeschlagen, «und habe auch leinen Brief erhalten. Was soll dies alles? Was bedeutet es, dass man mir in meinem eigmen Hause beinahe die Thür weist?» Die Alte schlug die Hände zusammen und blickte aus ihren kleinen, grauen, verschleierten Augen fassuugs-los auf ihre junge Herrin, welche sie trotz allen Respects mit dem vertraulichen Du anzureden gewohnt war, weil sie schon zweien Generations der Familie Lettwitz treulich gedient hatte. «Du weißt von nichts, Goldherz?» «Nein!» .Ul,d wie kommt cs denn, dass du hier bist?» »Davon später! Erst erkläre mir dieses Räthsel!» (Fortsetzung folgt.) mittet zu befchaffen, leistete höchst Ersprießliches, wofür dem unermüdlichen Obmanne der Dank der Verfammlung votiert wurde. «^uoäiiH äola» verfügt am Schlüsse des abgelaufenen Jahres über ein Stammcapital von 1362 fl. 35 kr. und über eine verfügbare Summe von 281 st. 35 kr. pro 1895/96. Netreff der Geschästsgebarung wurden einige Anträge gestellt, die sämmtlich angenommen wurden. Zum Obmanne des Vereines wurde Herr Stegnar wiedergewählt und zu Ausschussmitgliedern wählte man die Herren: Borstnik, Eepuder, Dimnil, Kcel, Krulec, Raktelj, ReHel und Trost; Herrn Kolalj zum Ersatzmann. * (Vom Dache gestürzt.) Der 43 Jahre alte Michael Zupanc aus Asp war am 4. b. M. um 9 Uhr vormittags mit der Hausdachdeckung beim Besitzer Jakob Sodja in Reifen beschäftiget. Plötzlich stürzte er vom Dache in eine Tiefe von 5 Meter herab, verletzte sich dabei bedeutend die Stirne und da er im Verlaufe einer halben Stunde starb, dürfte er sich allem Anscheine nach das Genick gebrochen haben. Michael Zupanc hat nach Angabe seiner Frau infolge Vrantweingenusses feit zwei Jahren an Epilepsie gelitten und dürfte infolge eine« epileptifchen Anfalles vom Dache gestürzt sein; noch wahrscheinlicher ist es aber, dass er sich im trunkenen Zustande befand. —r. * (Schadenfeuer.) Am 14. d. M. brach in der dem Anton Oribar von Oberfchöndorf gehörigen, mit Stroh gedeckten Kaifche zu Unterdule Feuer aus, welches dieselbe und den daneben befindlichen Weinkeller des Johann DreZar von Zenuse sammt dem darin befindlichen Mobiliar einäscherte. Der Schaden des Aribar wird auf 136 fl., jener des Dresar auf 100 sl. gefchäht. Der Verdacht, diesen Brand verursacht zu haben, fällt auf den Bewohner der abgebrannten Kaifche Johann Marinoik. Dieser Vorfall wurde von der Gendarmerie dem Bezirksgerichte Gurlfeld angezeigt. — >'. * (Todt schlag.) Am 15. d. M. circa gegen 10 Uhr nachts gerielh im Gasthause des Friedrich Meden in Zirlnitz der Inwohner Joses Komovc aus Planina mit dem Besitzerssohne Jakob Vicic aus Zlrlnitz in einen heftigen Wortwechsel, der alsbald in Thätlichkeiten ausartete, wobei Josef Komovc dem Viciö drei Messerstiche in die Brust versetzte. Vicik ist in der Nacht vom IMen auf den 17. d. M. infolge der erlittenen Verletzungen gestorben. Der Thäter Iofef Komovc wurde fofort festgenommen und dem l. l. Bezirksgerichte in Zirlnitz eingeliefert. —r. * (Selbstmord.) Am 15. d. M. erhängte sich der 67 Iah« alte Besitzer Andreas Maurin au« Mitter-buchberg Hs.°Nr. 6 an einer Buche. Die Urfache des Selbstmordes war Kränklichkeit. Die Leiche wurde in die Todtenkammer nach Nessellhal überführt und sodann beerdigt. —r. — (Sanitäres.) Aus den der k. l. Bezirks« haufttmannschaft Laibach Umgebung zugegangenen dies« bezüglichen Rapporten für die abgelaufene Woche ist zu entnehmen, dass gegenwärtig in diesem ausgedehnten Bezirke leine Infectionslranlheiten herrschen, mit Ausnahme von fünf Ruhrfällen, welche sich aber auf vier Ortschaften vertheilen. — Im Dorfe Zagorje, Bezirk Adelsberg, erkrankten im Verlaufe der letzteren Zeit sechs Per-fönen an Typhus, von denen eine gestorben ist. Diefer Kranlheitsausbruch ist eine Fortsetzung der im Monate Juli dortselbst herrschenden Typhusepidemie und wird sachmännifcherseits die anhaltende Dürre, welche einen empfindlichen Wassermangel bewirkt hat, als Ursache bezeichnet. Die Bewohner sind eben bemüssigt, das Wasser dort zu nehmen, wo sie es überhaupt finden, ein solches Wasser ist jedoch oft unrein und trüb, daher leicht kranl-heiterregend. Die Krankheitsfälle sind in der Ortschaft zerstreut und find bisher nur Erwachsene erlranlt. Die sanitätspolizeilichen Maßregeln wurden eingeleitet und die Kranken in ärztliche Behandlung genommen. — In Sava, Bezirk Littai, erkrankten kürzlich acht Personen an der Ruhr; in Sturia, gaftuze und Ustia, Bezirk Ndels-berg, kam die Diphtheritis zum Nusbruche; es erkrankten bislang 14 Kinder, von denen jedoch sechs bereits genesen, zwei aber gestorben sind. —o. — (Aus dem Polizei-Rapporte.) Vom 18. aus den 19. d. M. wurden von der städtischen Sicher-heitswache 7 Personen, und zwar 2 wegen Vagabondage, 3 wegen Ruhestörung, 1 wegen Diebstahls und l wegen Thierquälerei verhaftet. — (Der krainisch-lüstenländisch-dal. matinische Postmeister- und Exfteditoren-Ver ein) wird am 22. October die Generalversammlung ln Stein abhalten. —o. — (Brand in Friesach.) Die Schadensumme insolge des Brandes dürfte nach vorläufigen Schätzungen etwa 200.000 sl. betragen. Die arme Stadt hat heuer bekanntlich auch fchon durch Ueberschwemmung und Hagel-schlag schwer gelitten. — (Ausverkauf einer Cigarrenforte) Die «ud lil. l), Nummer 10, des allgemeinen Verfchleiß« tarifes genannte Eigarrensorte «lit. (l. 0. Vevey» wird vom 1. October an zu ermäßigten Preisen, und zwar um den Verschlelßpreis von 2 fl. 70 lr. per 100 Stück und um den Consumentenpreis von 3 lr. per Stück in den Ausvellauf gesetzt. Nach Erschöpfung der vorhandenen Norrüthe wird diese Cigarrensorte a»nz!ich ausaelaNen. Laibacher Zeitung Nr. 216. 1874 20. September^^ Neueste Nachrichten. Landtagswahlen. Görz, 19. September. Zu Landtags-Abgeordnelen der Stadt Görz wurden gewählt: Franz Graf Coromni mit 287 und Bürgermeister Dr. Venuti (italienischliberal) mit 282 Stimmen. Cervignano, 19. September. Bei der heutigen Wahl im städtischen Wahlbezirke Cervignano, Monfal-cone und Grado wurde der Ndvocat Dr. Lovisani einstimmig zum Landtags-Abgeordneten gewählt. Cormons, 19. September. Bei der heuligen Wahl im Städte-Wahlbezirke Cormons-Gradisca wurde Michael Freiherr von Locatelli zum Laudtags-Abgeord-neten wiedergewählt. Tolmein, 19. September. Bei der heutigen Wahl eines Landtags-Abgeordneten des Städtebezirkes Tolmein wurde Dr. Heinrich Tunca, Gerichtsadjunct in Görz, von 115 Erschienenen einstimmig gewählt. GelegratNtne. Wien, 19. September. (Orig.-Tel.) Laut telegraphischer Meldung ist Sr. Wajchät Schiff «Aurora, heute von Shangai nach Nagasaki ausgelaufen. An Bord alles wohl. Lemberg, 19. September. (Orig.-Tel.) — Cholera-Bulletin. — In Tarnopol kam gestern keine neue Er« krankung vor. Von den früher Erkrankten starben drei Personen. In Breniow erkrankte eine Person, zwei starben. In Ostrow erkrankten zwei Personen, in Lagro-bela erkrankten und starben zwei Personen. Budapest, 19. September. (Orig.-Tel.) Die im Memorandum-Processe verurtheilten und jetzt begnadigten Rumänen beschlossen, Sr. Majestät dem Kaiser eine Dankadresse zu überreichen. Corianu und Lucaciu begaben sich, da sie erfuhren, dass der Ministerpräsident abends zum Empfange des Kaisers nach Klausenburg abreist, in das Ministerial-Palais, um Baron Vanffy zu bitten, Sr. Majestät den Dank der Begnadigten auszufprechen und die Ueberreichung einer Adresse anzukündigen. Vanffy sagte zu, bei der ersten Gelegenheit der Dolmetsch des homogialen Dankes zu sein. Agram, 19. September. (Orig.-Tel.) Bei den gestern stattgefundenen Wahlen aus dem dritten Wahlkörper stimmten von 1407 Wähler 872. Die Liste der Rechtspartei erhielt 437 bis 486, die der regierungsfreundlichen Liberalen 264 bis 406, die der Obzor-Partei 100 bis 148 Stimmen. Der Gemeinderath zählt jetzt 36 regierungsfreundliche Mitglieder und neun Star-cevicianer. Die Niederlage der Obzor-Partei ruft allgemeines Staunen hervor, da Agram als ihre Hochburg galt. Das Scrutinium dauerte bis 10 Uhr, und wurde das Resultat der Wahl mit Zivio Rufen aufgenommen. Die Wahl verlief ohne Zwischenfall. Darmstadt, 19. September. (Orig.-Tel.) Prinzessin Julie von Battenberg ist abends infolge eines Schlaganfalles auf Schloss Heiligenberg gestorben. Haag, 19. September. (Orig.-Tel.) Der Finanzminister legte der Kammer das Budget pro 1896 vor. Dasselbe veranschlagt die Ausgaben mit 138'/, Millionen Gulden, das Deficit mit ?'/« Millionen Gulden. Nom, 17. September. (Orig.-Tel.) Der Syndecco Nuppoli empsieng heute vormittags in feierlicher Weise auf dem Capitol alle aus der Provinz tiugetroffenen Syndeccos und Vertreter der Gemeinderäthe. Ruppoli hielt eine patriotische Ansprache, in welcher er die Versammelten willkommen hich. Die Rede des Syndecco schloss in den Ruf: «Es lebe der König! Es lebe Italien!» aus, in welchen die Anwesenden enthusiastisch einstimmten. Paris, 19. September. (Orig.-Tel.) Der König der Belgier ist gestern abends aus Aix-les-Bains wieder nach Paris zurückgekehrt. Madrid, 19. September. (Orig.-Tel.) Eine offi« cielle Depesche aus Havanna meldet: In der letzt-verflossenen Nacht stieß der Kreuzer «Bircaistegni», an dessen Bord sich Contreadmiral Parejo befand, im Hafen mit einem Handelsschiffe zusammen. Der Kreuzer sank, wobei Contreadmiral Parejo, der SchiffscoM' mandant, drei Officiere und 36 Matrosen ertranken. Zwei Commandanten, vier Officiere und 116 Mann wurden gerettet. Mircconrt, 19. September. (Orig.-Tel.) Seit den frühen Morgenstunden ist eine ungeheure Menschenmenge auf dem Plateau von Perieur anlässlich der großen Truppenrevue angesammelt. Um 8 Uhr früh waren alle Truppen aufgestellt. Kurz darauf erschienen die fremden Officiere zu Pferd. Die Menge brach in den einstimmigen Ruf: «Es lebe Russland!» aus. Fürst Lobanow kam in Begleitung des Ministers Hanotaux in einem Landauer, während General Drago« mirow sich mit General Saussier eines Breaks bedienten. Bei der Ankuuft der russischen Functionäre erneuerten sich die Hochrufe auf Russlaild. Mirecourt, 19. September. (Orig.-Tel.) Dem vom Präsideuten Faure gegebenen Diner wohnten Prinz ^"°«^ ^°" Griechenland und Fürst Lobanow bei. Präsident Faure toastete aus den Wmg von Griechen« land und den Czaren, wonach die griechische und ruf» fische Hymne intoniert wurde. Kriegsminister Zurlinden toastierte auf Faure. Mirecourt, 19. September. (Orig.-Tel) Fürst Lobanow und Minister Hanotaux werden den heutigen Abend und den morgigen Tag gemeinsam in Contrexeville verbringen. Fürst Lobanow wird nach ungefähr einem 20tägigen Aufenthalt von Contrexeville abreifen und hernach in Paris eine Woche verweilen. London, 19. September. (Orig.-Tel.) Reuters Bureau meldet aus Kairo: Iu einem hiesigen Kaffeehause hörten zwei Armenier, wie ein entlassener türkischer Soldat erzählte, dass er an den gegen die Armenier verübten Grausamkeiten theilgenommen habe. Die Armenier ließen sich vom Türken über die Ermordung ihrer Stammesgenossen genau berichten und luden den Türken ein, mit ihnen nach Hause zu kommen, wo sie ihn erdrosselten. Die beiden Armenier wurden verhaftet. London, 19. September. (Orig.-Tel.) Nach einer bei Lloyds eingelaufenen Meldnng aus Plymouth colli-dierte während eines dichten Nebels der Dampfer «Edam» auf der Fahrt von Newyork nach Amsterdam um 1 Uhr mit dem Dampfer «Turkestan» 50 Meilen von Starlpoint. Der «Edam» gieng unter, der «Turkestan» blieb an der Stelle, bis alles gerettet war. Die gesammte Mannschaft und die Passagiere, 93 an der Zahl, wurden vom Schiffsboote «Valtore» aufgenommen und sind in Plymouth eingetroffen. Bukarest, 19. September. (Orig.-Tel.) Das Königspaar ist in Sinaia eingetroffen und wurde von der Bevölkerung mit Ovationen empfangen. Newyork, 19. September, (Orig.-Tel.) Der Panzerkreuzer «Ponthuan», dessen Stapellauf vor Monatsfrist mehrmals missglückte, wurde von vier Re-monteuren, darunter zwei englischen, flottgemacht. Mark ^ 21 st. 20 kr.; Wien, Minister des Innern übersendet von der Gesandtschaft in Kopenhagen zugekommene Sammlung per 431 fl. 66 lr. l Meteorologische Beobachtungen m^aib^> ° ° ^k______ i c,lii U.i)t. M - 5 22-3 SO. schwach hel" , 9 . Ab, 736 6 14 4 SO. mähig^^N^^l 20,7Ü."Mg., 738 6 > 9-8 , NT. mäßig ! N"" ^ Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 2-3" über dem Normale. ' _^< ---------------------------------- , „_________------— sckow° Verantwortlicher Redacteur: Inlius Ohm-Jan"'^ Ritter von Wissehrad. — unr echt, wenn direct ab meinen Fabriken 'M^ schwarz, weiß nnd farbig, von 35 kr. bis st, 14''" ^^ ^i" glatt, gestreift, carriert, gemustert, Damaste «, l" „^z«< Qual. uud 2000 vcrsch. Farbe». Dessins?c,). p«"^°'.,-Mk' '", ssvi in8 »aus. Muster umgehend. Doppeltes B^ ^^ dcr Schweiz. l^ ^ü« 8olöon-fat)M6l, L. 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IN?-««, 108-05 Änlehen der Stadt E»rz. . . 1,2-- —-— Anleycn d. Stadtgemeinde Wie» lUL-bk ,»« b» Nuleucn d, Gwdtgemeinde Wien (Silber oder Gold) , . . . ,28-- ,29- Prämien Anl, d, Stadtgm, Wien 171 50 17ü!>« PürsebauMulcheu, verlosb. 5"/« 101-5<> 102- - 4» „ Krainer Lande«MnleI,en . SU'25 —'— Veld Ware ffsanbbrieft (für 100 st.). Vodcr. allg. «st.lnbNI.ol.4»/n«. 13150 —-- btll. ., ,, in50 ,, 4°/<, 99 80 ,00 L0 dto. Präm,-Schldv. 8«/,,I.ltm. 1,7- II»-- dto. dto. 3°/„. II.Cm, 11850,1925 N.°österr,Lande«.Hyp.-«lnst.4°/° 100— 100 80 Oest.'ung, Vanl verl. 4'/,°/o ^ - '— ^ — bto, dto. ,, 4«/, . . 100-40 10,-20 dtll. dto, 50jähr. „ 4°/, . . 100-40 10,20 Spaicasse, 1.bst.,80I. ü>/,"/„vl. 101-50 — — Priorität« «Gbllgallontn (fiir IM st,), sserdina»d5Mordl>al,n ltm, I8«N I0l»— 101 — Oesterr. Nordwestbah«, . , . 1,1-501,»-50 Ttaatsbatin....... L25-— 224 — Südbahn i» 3"/„..... 170 20 17,-«!» bto. ll 5"/^..... 1!«I 50 132-5« Una '«»Kz. Val,n..... 10850 1ü9 .' 4°/„ Untertilllner Bahne» , . 99-50 100'— Diverse zoft (per Etlicl), Äubapest Aasllica (Dombau) . /-80 8',0 Erebitluse 100 st...... 203-— 204 - lllary.Lose 40 st, LM. . . . —-— !>9 —- 4°/nDonau'Dampfich.i00st.llM. 140-- ,<«-- Ofeuer Lose 40 sl...... 60'75 , EM. . . . 57- 5»'- «o!I,eu ttrniz, 0cst.Ves. v., ,0 st. ,7 »!, ,7'?!. «othrü Kreuz, Una. Ges. v,, 5 st, ,l — 11-80 Rudolph Lose 10 st..... 23-50 24-50 LalM'Lose 40 fl, CM. . . . 70bN 71-— St.'GeuoiZLose 40 fi. CM. . 71-50 72-50 Waldsteiu Lose 20 st. CM. . . 5»-— 55-— WindisctMäv Lose 20 st. CM. . —-— —'— Gew.«Ech,d.3^Pram,'Schuldd. d. Vodencreditaustalt,I.Em, . IN-- 20-— dtll. bto. II. - 174 i»0 Vanlverein, Wiener, 100 fl. . 16» 40 1N940 «odcr.°«lnst,,Oest.,20vst.L.40°/„ l>30 — 532 — Crbt.Mns». f. Hand.u.E. len fl. —-. —-- dto. bto. per Ultimo Eeptbr. 40290 403 40 Crcditbanl, Allg. una, 200 fl. . 485 75 48S-5» Depositenbank. Allg,, 200 fl, . 250 — 853'— Escompt>Gcs., Ndrüsl., 500 st. 920 — 92» - Giro' u, Cassenu,, Wiener, 2N0fi. 3<9-50 820 — Hypothelb.. Oest., 2l>0 ft. 25«/<>«. 9»-- - WI-Llindrrbanl, Oest., 200 fi. . .»84-50 285-- Oesterr.-ungar. Banl, «00 fi. . 1083 ,06? Unioubanl 200 st...... 35175 3ü2'25 «erlehr«banl. Allg., 14« fi. . 184 50 185 — Altien von Transport» Unternehmung« (per Stück). Albrecht Bahn 200 fl. Silber . —'- — - «usslg-Tepl, «lsenb. 300 fl, . . ,703 ,773 Ä«hm. Nordbahn 15« fl. . .392-294-- bto. Westbahn 200 fl. . . . 4,6 L0 4,75.0 Buschtiehraber Tis. 500 st. CM. I49l> ,505 bto. dto. (lit. «)L0U fl, . 544-^ 546 — Donau - Dampfschiffahrt« ° V«s., Oesterr., 500 fi. CM. . . . c>61 ül> K63-- Drau-, Z,)200sI.S. —-— —-- Dux Vodenbllcher E. Ä.200N.T. 86— 37 — Ferdinands Nordb. l»0» st. CM. 3l»47, 3550 Lemb.- Ezernow. Illssh«Glsenb.- Vesellschaft 200 fl, S, . . . 322 50 323-^ Lloyd, Oest., Trie«, 500 st. «M. 534 — 534-50 Oesterr. Nordwestb. 200 fl. T. . 271—272- dto, dtll. (M, V) 200 st. E. 28175 282 7li Prag-D»xerElsenb. ,5Nst.T. . ,02t>0 103-50 Tlcbenbiirger Eisenbahn, Erste —'>- - — Staatseiseubahn 200 fi. S. . . »9»-— 398-50 Tüdbahn 200 fl. 2..... lI1-> 111-50 Südnorbd. Verb.-Ä. 200 fi. 2M. »20-50 22, Ü0 Xramwlll»-Oes.,Wr.,i7Ufl.!5.W. z4V— k»49 — dto. Vm.l88?.»00ff. . . . —- - — — —7« — „Lchlüalmühl",Paplerf.,»00 l. 2I8-. »«1 — ^Tteyrerm.", Papierf. u. V.-«. 168 — 170 - Trlfaller Kohlenw.«Ges. 70 fi. I8, — ,g»-— Waffenf.°«.,jbest.lnW!en, ,00l. 865 — »6? - -Waggon-Lelhanft., «llg., in Pest, 80 st......... 520 — 530 — Wr. Nau«esellschast 100 st. . . ,27-- ,38'— Wlenerberger giegrl «ctlen-Ges. 362 — 363 bl> Devisen. Amsterdam....... 9925 99 40 Deutsche Plühe...... bS-»0 5S0l» London........ ,»0-2.'» l«0-«0 Pari«......... 47 60 47 67, St. Petersburg...... —'— — — Daluten. Ducaten........ 571 b-?» 2« Franc« Llücke..... »b4^. 956 Deulsche Nelchsbanlnoten . . 58 90 5s»5 Italienische Äanlnole» . . . 45-»5 «45 Vapler-Mubel...... ,-»»,. lil»^ 11 grosses zweifenstriges k ini ^iminer }^ses J*eiten Stocke des Vodnik'schen °*leid, *"nl»ofgasse Ni\ 34 unmöbliert 7 ¦ Aüsk1 *fTereeben- ^itung m« in der Administration dieser ^^__________ (4179) 3-1 Srtesfonaizimer ^tock !!, (^llergasse Nr. G, gassenseits, ^Au^ vergeben. ^^-C!!5j|nj^tock. (4185) 3-1 w Violinen Au „J*,uitarrea sowie Violinbogen, I*, * On*i?0nstiKe Bestandtheile in HafT*%Viitaten Zl» billigsten Preisen \dlü"e T ,°"**inl9 luslrumenten-Ul8oJ0r i,,Ulls vier Zimmern, Küche und ] '»it l aj? 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Bezirksgerichte Ä^N't ^bttannt gegeben, dass dem he>tenH° " Amerika befindlichen E Dr."N"s 5^govZek von Feisttitz "3 ?' zum 5" Supan, Advocai in lh,.//ln^lbkn?"" ^ ^lum bestellt "'s Elchen N<^^' worüber zur ' den ^'" ^Handlung die Tagfahrt ^>339^"'b'r1895, o' ist, b°s?'Mrgerichts ""beranmt ^7'sÄ^^tw ^plen^' Azittsg,ncht Laibach Die Kanzlei (4ui)3-2 ] des Advocaten ' Dr. Jtlfons TTlosehe franciseanergasse Jlr. fß befindet sich nun I Im II. Stocke dieses Hauses. J. Giontini's Buchhandlung JLalbacIt empfiehlt: Bfllleninms-Salon-Album, 27 verschiedene Stücke für Ciavier enthaltend, fi. 2- — \ Schott, Handbuch der Vorschriften über Handelsstatistik und Zolltarifwesen des öslerr.-uDgar. Zollgebietes fl. G* —; Journal für moderne Möbel und einfache Bautischlerarbeiten fl. 9-—. Abonnements auf alle Zeitschriften, unter anderem: Moderne Kunst, Vom Fels zum Meer, Zur guten Stunde, Ueber Land und Meer sowie sämmtliche Mode-Journale werden entgegengenommen und sende erste Hefte und Nummern (4188) gerne zur Ansicht. 3—1 (3867) 3—3 St. 5971. Oklic. Ker je ostala prva dražba Benjamin Schullerjevih zemljisè vlož.št. 156, 6, 50, 53, 55, 56, 57, 59, 72, 92, 157, 158, 159, 160, 161, 162, 163, 164, 165, 166, 325, 410, 411, 434, 435, 436, 438, 439 in 440 kat. obè. Kropa, sodno cenjenih na 5993 gold. — brez-vspešna, vršila se bode dne 4. oktobra 1895 ob 11. uri dopoldne druga izvršilna dražba teh zemljišè. C. kr. okrajno sodišèe v Radovljici dne 29. avgusta 1895. (4090) 3—1 St. 3570. Oklic. Jakobu (lo.stiši in zapušèinski masi po Jakobu (iostiši iz Dol. Logatca, Juriju, Petru in Mariji Kobav, rojeni Tomazin, Ötefanu in Lorencu Kobav iz Bibers, oziroma njih pravnim na-slednikom, imenoval se je skrbnikom za èin gospod Karol Puppis iz Cer-kovske Vasi, dostavši mu tožbo Ja-koba Kobava de praes. 21. avgusta 1895, št. 3570, zaradi zastaranja ter-jatev. G. kr. okrajno sodišèe v Logatci dne 21. avgusta 1895^_____________ "(4113) 3—1 fit. 7ÖO77 Razglan. Neznanim dediC:eni in pravnim naslednikoin tabularnih upnikov An- tona, Martina, Matije, Josipa, Marijane in Helene Smerdel iz Prema št. 31 in neznano kje bivajoèima tabularnima upnikoma Mariji in Andreju Smerdel iz Prema št. 31 se je postavil France Gärtner iz Bistrice kuratorjem ad aefum in so se zadnjemu dostavili dražbeni odloki z dne 31. avgusta 1895, št. 6661. C, kr. okrajno sodišèe v Ilir. Bistrici dne ^^septembra 1895.___________ (4135) 3-1 St. 2586. Oklie. Dne 9. oktobra 1895 ob 11. uri dopoldne vršila se bode pri tem sodišèi z odlokom z dne 15. julija 1895, st. 2068, dovoljena druga izvršilna prodaja Francetu ^etkotu iz Senožeè lastnega, sodno na 50 gold, cenjenega zemljišèa vložek St. 105 dav. obè. Senožeèe. C. kr. okrajno sodisèe v Senožeèah dne lO^septembra 1895. (4136) 3—1 St. 2585." Oklic. Dne 9. oktobra 1895 ob 11. uri dopoldne vršila se bode pri tem sodisoi z odlokom z dne 15. julija 1895, St. 2067, dovoljena druga izvršilna prodaja Francetu Žetkolu iz Senožeè lasfnega, sodno na 300 gold, cenjenega zemljišèa vložek št. 421 dav. obè. Senožeèe. C. kr. okrajno sodišèe v Senožeèah dne 10. seplembra 1895. (4055) 3—1 St. 6128. Oklic. Vsled tožbe Matije Rozmana iz Kranja (po dr. Prevcu) proti Valen-tinu Strupiju iz Mosenj, neznano kje v Bosni bivajoèim, radi plaèila 5 gold, s pr. de praes. 4. septembra 1895, st. 6128, postavil se je slednjemu gospod dr. Ivan Vilfan, odvefnik v Uadovljici, kuratorjem ad actum ter se doloèil dan za uslno razpravo v malotnem postopku na 8. oktobra 1895, dopoldne ob 8. uri. C. kr. okrajno sodiSèe v Radovljici dne 5. septembra 1895. ~(4Ö85)1ÖL St. 6108. Druga izvršilna dražba zeiuljinèa. Dne 8. oktobra 1895 ob 11. uri dopoldne vršila se bode pri tem sodiaèi v eksekutivni zadevi Peira Majdièa (po dr. Schmidingerji) proti Mihi Gotmanovi zapušèini pcto. 231 gold. 57 kr. s pr. druga dražba na 1395 gold, cenjenega zemljiäöa vl. št. 67 kat. obè. Jarse. C. kr. okrajno sodišèe v Kamniku dne 9. septembra 1895. "(4084)3—1 St. 6107.' Druga izvrsilna dražba zemljisßa. V nasledji k razglasu z dne 22ega julija 1895, št. 4556, se naznanja, da se bo v eksekutivni zadevi Ivana Kregarja iz Ljubljane (po dr. Sušter-šièu) proti zapušèini Mihe Cotmana iz Rodice pcto. 26 gold, s pr. dne 8. oktobra 1895 ob 11. uri dopoldne vräila druga dražba zemljišèa vl. št. 67 k. o. Jarše. C. kr. okrajno sodišèe v Kamniku dne 9, septembra 1896. (4018) 3—3 Nr. 6279. Erinnerung. Vom k. k. Bezirksgerichte Gottschee werden hiemit dem »„bekannt wo abwe-senden Adolf Ernst, Kaufmann in Ruma, dann Georg Grosdanic in Karlstadt und den mj. Michael, Maria, Mathias und Anton Stefancic in Vas, Kinder des Execute« Michael Stefancic in Vas, erinnert : Es sei der an dieselben lautende dies-gerichtliche Bescheid vom 15. Juni 1895, Z. 4555, betreffend den exec. Verkauf der Nealität Einl. Z. 92 acl Pace des Michael Stefancic in Vas, dem denfelben unter einem bestellten Curator aä aclum, bei letzteren Collusions^Curator Herr Anton Zeleznikar in Gottfchee zur weiteren Verfügung zugestellt worden. K. k. Bezirksgericht Gotlschee am 31. Juli 1895.