„FltihtN, Wihlßlii», M>»l ftr M." «r. A». To««tag, 14. MSrj ,111 Jahrgang Vi« ^Norburger Zeitmu," erscheint jeden Eonntag, Miitwoch und Freitag. Preise — für Marburg: ganzjährig K fl., hlUbjährig Ist., vierteliährig Ist. 50 kr; sür Zustellung iuß Hauß monatlich 10 tr. — mit Postversendung: ganzjährig v sl.. halbjährig 4fl., vierteljährig 2 fl. Die ein Mal gespaltene Garmondzeile wird bei einmaliger Einschaltung mit 10, bei zweimaliger mit IS, bei dreimaliger m»t 20 tr. berechnet, wozu siir jedesmalige Einschaltung 30 kr. Jnseraten-Stempelgebühr kommen. Äur Zrjchichte des Tattc!,. Daß Abgeordneleuhaus ivird sich erst am 20. d. M. vertage», da es vorher noch die BeendiguRg der Verhandlungen des Herrenbanses «der dtn Boranschlag ablvarten muß. um nöthigensaUs über abw«iche»dt Veschtüffe dieses Hauses noch deralhen zu können und zu et«ögllch»n, daß das ginanzgeseß vor Ablauf des ersten Blertels des Jahres 18SS btfannt grmacht werbe. Nach dem vom Prüsidenlen des Abgeord-uetenhauses zu siellenden Antrage wird die Vertagung uicht länger als vierzehn Tage dauern und sollen die Sitzungen am S. April wieder ausgenommen »verdeu. Aus die Tagesordnung des b. April soll die Verathnng über das Boltsschulgejetz gesetzt lverden. da während der Osler-serten der diesbezügliche Bericht in Druck gelegt und an die Abgeordneten versandt wird. „Atn nationales Heer!" io lautet bekannllich eine Forderung der ungarischen Linken. „Hacank". ei« vlait der Partei, begründet neuerdings diese Forderung; er verlangt in einem Artikel über die „stlb-ftändi„i ungarische Armee'' in eister Linie, daß die ungarische Wehrtrast der Station zur Bersugung gistellt ivevde. In dieser Hinstcht sei aber noch nicht einmal das verwirklicht, tvas die neueren Gesetze bestimmt. Die ungarischen. Regimenter seim noch immer nicht in Ungarn, und welche Nachtheile ldieß sür die ftndirenden Inaglinge bat. die als einjährig« yreiWitlige eingetreten. woUe der Beisasjer nur nebrabei berühren, ebenso die daraus fließende Folge, daß über die ungarischen Soldaten nicht ein ungarischer «riegsminister und Laadwehrkommandaut versügt. Mit be« ionderem Nachdrucke ader müsse der Bersasser belonen, dal» es der erste Schritt zur Umgestaltung der nationalen Vehr sei» würde, wenn die uagariichen Negimenter nach Ungarn kämen und dem ungarischea Kriegs' minister, beziehungstveise d«m Laadwejr. Kommandanten untergeordnet tvürden. Diese Veteranen sollten den Kern nnd die Lehrmeister der voll-ständig zu entsaltenden »ngarisch'N Landwehr bilden. Bedauerlich wäre es. «e»» die Idee der gegenwärtig auszustellenden ungarischen Landwehr nicht den Ausgangspunkt zu einer nationalen Armee, sondern das „Bis hiihir und nicht weiter!" bilde» würde. Die Abtretung Wälschtirols an Italien machte in letzter Zeit wieder die Runde ln verschiedenrn Blättern. Wie ein Wiener Bericht-erstatter der amtlichen ..Vazzetta di Trents" nun schreibt, hätiiu diese Gerüchte die in Wien befindlichen Wälschtirolrr in Aufregung versetzt, zumal, da Briese an sie eintrafen, aus denen ltervorgebt. mit lvelchem Achrrcken in Wälschtirol selbst die Abtretung ausgenommen würde. Ein. wie es scheint, hochgestellter Beamter richtete deshalb eine Frage an einen österreichischen Diplomaten, erhielt aber zur Amlvort ein Achselzucken, ivie es nach Anficht des Berichterstatters viel beredter ist. als hundert Abläugnungen der „Wiener Abendpost." Ein ivälschtirolischer Reichsrathsabgeordneter stellte dieselbe Anfrage an einen der Minister, und erhielt von diesem folgende Antivort: „Daß es überall Narren nnd Fanatiker gibt, ist allbekannt, daß es überall mit gewöhnlichem Menschenverstände begabte L'Ute gibt, ivelche solchen Gerüchten Glauben schenken, scheint mir sogar unmög-lich. Die Regierung beginge einen wahren Berrath, wenn fie auch nur an solche Kombinationen dächte. Wenn übrigeiis iilnderen die Lust käme, den südlichen Theil Tirols von Oesterreich loszureißen, wird die Regie-rnng immer bereit sein, denselben zu vertheidlgen als ein Erbgut des kaiserlichen Hauses, in welchem überall die große Mehrheit durch alte Geivohnheit und in loyaler Weise seit Iahrliunderten an Kaiser und Reich hängt." So der Wiener Berichterstatter. ii,) das den Die Band, umringte das fertige Grab, der Sprecher ergr,ff unglückliche Opfer an den znsammengeschnüiten Händen und riß Wthrlosen zur Grube. ^Schlagt an!" löute das Kommaadoivoit des Majors, und niemals schneller flogen unsere Büchsen an die Backe „Wie ich gesagt, hängt oder erschießt ihn — wo nicht, so ist der Gesangene unter meiner Obhut — Widerstand, und ich laste feuern!" donnerte der Major. Die Kundschafter flüsterten unter einander, dann Murren, Geschrei. Flüche. Der Sprecher, ein riesiger ?»xaner. trat ivieder vor: „wenn der verdammte Hund nicht unsere Strafe haben soll, so mag er laufen, wohin er will — mag er Euch selber erschieße« l' Damit schnitt er die Lande d»s Gefan. genen durch und stieß ihn hart zwischen die Schulter. „Lauf zur Hölle!" brüllte er und schritt hiniveg. trotzig lachend in verbissener Wuth. Die Uebrigen folgten. Rasch waren sie im Wälde verschwunden. Bor dcr Front des Regiments stand nach kurzer Weile der Gesau-gene. uulklammert V0« Weib und Kindern. Durch den Donner der Kanonen tönte d,e Stivime des Majois weithin schallend: „Hier. Käme-raden. steht der Mann, der Auer» armen Proviantmeisler eischoffen hat. Obergeueral Fremont hat seine Strafe den Kundschastern überlassen. In gräuelvoller Heidenlveise tvollten sie ihn lebendig begraben. Ich konnte das Nicht dulden. Strick oder Kugel wollten sie nicht gegen ihn ge-brauchtN — sie i»aben ihn uns überlaffen. Ist Einer unter Euch, der einen Schuß sür ihn ha», so trete er vor!" Wieder stürzte das Weib händeringend und um Gnade jammernd vor de« Pferde des Majors in die Kniee. mit ihr die Kinder. Tiesste Stille lagerte über dem ganzen Regiment. Keiner trat vor. Hart an den regnngslosen Gefangenen hin. dessen Gesicht der Todes-schweiß überperlte, ritt der Major und legte ihm die Hand auf die Schulter. Wohl erst diese Berührung brachte ilim die Sinne- zurück — er zuckte zusammen. Das Blut strömte aui dem erbebenden Herzen ivieder belebend durch seine Glieder, denn er hörte den Major sagen: Ihr seid srei, Mann! hier findet sich kein Henker sür Euch — geht — Gott vergebe Euch!" „Hurrah! Hoch Major Pokorny!" Die Stimme des Regiments übertönte mächtig hallend das Getöse der sich näher ivälzenden Schlacht. 2. Aus Vorposten. Als das achte Regitnent unter siegahnendem Zujauchzen dcr Bevölkerung aus Neiv-Aork ausrückte, erregte vor Allen ein Mann durch seine äußere Erscheinung fast bacchantischen Donnerjubrl. Nicht gerade seine eigene Person zog Aller Blicke aus sich, er h^tte lvenig an sich, das dazu geeignet geivesen iväre ; was ihn so hervorstechen ließ, war das. waS ee unter sich hatte, ein seariger. glänzend schivarzer Hengst von edelstem Blut. Bäumen nnd furchtbare Sprünge und Sätze — so beivegte das prächtige Thier sich vorwärts. Alle seine Raserei aber konnte den marmorfesten Sitz seines Reiters nicht erschüttern, ließ d-ssen düsteres Auge nicht höher leuchten, veränderte keine Miene dieses sinstern Bronzegesi.ljls — tvohin er ivollte. gerade dahin sprang das schäumende gebändigte nnbändlge Roß; zornsprühend mußte es gehorchen dem Zügel in hieser Faust von Stahl. Der Name dieses Reiters, obschon nicht sein eigentlicher, charakte-risirte dem deutschen Ohr? schon di,sen ehernen Man«, : den Oi»erst-lieutenant Stahel. Durch Sümpfe »tnd Wälder, über die weiten Pußten seines Heimatlandes, durch die Brandungsivogen der Schlachten hatte er bereits sein Roß getummelt, als der Mngyar dem Kaiser den Hand-schuh hintvars. So uneischütterlich sest aber, wie Ttahel im Sattel saß. eben so fest saß in ihm selbst ein Leiden, so oft belächelt und bespöttelt, und dennoch eins der firrchlbarslen Plagen des menschlichen Geschlechts: die Hypochondrie. Deshalb ivar er stets finster, in sich gekehrt, ivortkarg. zum Zorn geneigt, kleinlich peinlich auch gegen kleinsle Dienstversehen. Diese waren aber besonders häufig beim achten Regiment. Deutsche Freiwillige, mit wenigen Ausnahmen Repräskntanten der Intelligenz ihres Mutterlandes, nach dessen öflers noch nicht j^anz klaren Vk^rifsen nach Freiheit strebend, viele alte Bolkskämpfer. fügten sie sich «»»ohl willig und zwischen Florenz und Wien in den Interesskn beider Nationen litstt."» Hieraus ginge also hervor, daß man in Paris auf tine solche Annäl)trungl zwischen Oesterreich und Italien großen Werth legt. Bismarck will nch Ende ditses Monats auf sein Nut in Pom-mern zurückzittien und soll aui) d,n Entschluß gesaßt haben, nach einem kurzen Austnlhalte daicllist um einen längeren llrland zu einer großen Reise nachzilsuchen. „Diese Nachricht-, schreibt der „Börsentoürler*' in Berlin, „ent-stammt einer i^nelle. in t^crcn Glaubwürdigkeit wir nicht Beranlaffung haben, den sjtlingsten Zwcisrl zu scpen. Graf Bismarck mag allerdings leidend sein, aber sein tägliches Erscheinen in dem Reichstage, »eine Be« theiligung an dcr Debiitte in demselben, sein ganzes Aussehen lasskn seinen Vesundheitszufnind nicht so bedenklich erscheinen, daß dadurch allein dat Fernbleibtn des Grafen von den Geschäften gerade ln dieser an Besorgnissen reichen Zeit t^erechtfeltil^l mili de. Wenn wir uns deßhalb nach einem anderen Grunde umsehen, so Utöchten wir denselben darin finden, daß Graf Bismarck mit seinen An» und Absichten über die a uge n b l i ckli ch e n polit»schen Strön» ungen nicht durch dringen kann". — BiSmalk. der gut weiß, taß erde«,» jepigen Könige von Preujjen unentbehrlich ist. scheint wieder mir semem Rücktritte zu drohen und auf diese erprobte Art seinen Plan durchsetzen zu wollen. Ist der fragliche Plt,n auch noch geheim, so wissen wir ooch. daß er selzr wichtig sein mup. und besorgen wir. er werde gegen Oesterreich gerichtet sein. In Skutari (Albanien) hat sich ein Borfall ereignet, der im Stande war', weiltragende Folgen helaufzubeschwören. Der montenegrinische Konsul Pejovitsch hatte ein montenegrinisches Mädchen den Türken in dem Augenblick entführt, als dasselbe den christlichen Glauben abschwören und den mohamedaliischel, »inntl)nnn ivollte. Darüber ausgebracht, belagerten die dortistcn „Rcchtgläubigen" zwii Tage lang das H,n>s des ltonsuls. der alle Anstalten traf, sein und der Seinigen Leben theuer zu verkaufen Am zweiten Tage schloß ncl) dem montenegrinischen Vertreter d,r rusiilche Konsul an. n elcher. bis an die Zähne bewaffnet, dem versamm'lten Pöbel mit Donnerstimme erklärte. dc,ß sie es nunmehr mit Rußland zn thun hnbtn würden, wenn sie sich an diesem Hause nnd seinen Bewohnern vergreifen sollten. Erst als der P.'scha sah. daß die Cache wirklich Ernst wurde, und t^ah der russische Bertreier nicht mit sich sprechen ließ, erst dann schickte er eine Kompagnie Militür, welches den Haufen zerstreute. Es wurde sehr auffällig bemerkt, daß fowohl die westmächt-lichen. ali> ,'.ttch der österreichische Vertreter ihren bedrängten Kollegen im Stiche li,ßen. Der neue S lt t b a l t e r auf Kuba, Geueral Dulce. suchl mit den keiN'0'vettS sunsten Mitteln pes Belagerungszustandes, der Kriegs-gerichte nnd dcr A^'jchaft'ung dcr Preßsreiliell wieder Batten zu gewinnen. Sein Befehl erkennt off.n an. daß große Theile der Brvölkelung von der Verbindung mit Spanien los sein wollen. Zur Berhütung dieser Bestr,-buttgen scheint ihm vor Allem die allgemeine geistige Knebelnng nöthig zu sein; er verordnet daher in fünf Artikeln die Witderherstellung de> Censur für Zeitun.tcn. Z itschusten u. s. tv.. und eiklärt im sechsten die Znwiderllandelttk'cn lür „Hochvciräther. strafbar durch ein Kriegsgerichl". In drei lvtllcrcu Aiiiktln setzt n Kriegsgerichte ein für die Bestrasung jeder „Treuloügke'i". die sich durch Handlungen ok»er auch nur Worte gegen irgend iltlchcn R>.;iciu>».!»i»c,nntkn kund.tibt; jtt>es solche Borgeite« soU als ein Bcrblcch.n gcgen die oberste Staatsgetvalt betrachtet und gezüchtigt »vrrdtN. Gin Rretsgericht in Marburg Marburg. 13. Marz. Das Gruudgesetz vom Jahre 1867 bestimmt, daß Gefchwoeae nicht nur in Preßfällen, sondern auch bei politischen Verbrechen und Bergeben. sowie bei schwere» gemeinen Berbrechen über die Schuldfrage entscheiden sollen. Die Errichtung eines Preßgerichtes ln Marburg, die wie im letzten Blatte verlangt, müßte auch die Erweiterung desselben zu einem Schwur-gerichte für die übrigen Strafsachen zur Folge haben. Ein Preßaericht allein wäre nach der Gerichtsverfasiunz nicht znWig. wäre der Kosten lvegen nicht möglich und fordern auch die Vedürfnifle der Stvafrechts' pflege gebttlerifch die Errichtung eines vollkommenen Schwurgerichtes. Die übergroße Mehrzahl der Handels» und Wechfelprozefle. die jetzt in Eilli beurtheilt werden, betrifft Geschäftsleute in Marburg und deffen Umge-bung und wird allgemein Beschwerde geführt über die Entfernung vom Gecichtsorte. über die Berzögerung des Rechtsganges. über die Vertheu" rung drr Rechtshilfe. Die Geschäftswelt hat aber nicht minder als die Presse ein Recht auf den natürlichen Gerichtsstand, welches Recht zur Geltung kommen wird, sobald der Gesetzgeber dem Jntereffe der MejrheU Rechnung trägt. Die Frage ist nun: soll das Kreisgericht von Eilli nach Marburg verlegt, oder soll ein zweites Kreisgericht für das Unterland mit dem Sitze in Marburg errichtet werden? Eilli würde in Folge der Verlegung bedeutend einbüßen — nicht blos in »virthschaftlicher Beziehnng. Allerdings ist der Sprengel nicht des Gerichtsortes tve^ien du. sondern umgekehrt und soll nur dos Recht der Gesammtheit maßgebend sein. Wäre die Frage gestellt: Marburg oder Eilti? — so würden wir um dieses Aechtes willen für Marburg stimmen ; allein zu dieser Wahl slnd ivir nicht gedrängt ; wir sagen: Malburg und Eill»! Besitzt die obere Steiermark mit einer Bevölkerung von nur 20VMV Seele» ihr eigenes Kreisgericht, ungeachtet die Verhält« Nisse, die ein solches bedingen, keinen Vergleich aushalten mit jenen, die wir bei einer gleich großen Bevölkerung des Unterlandes ftnden: so dürsen wir doch wenigstens aus dem gleichen Rechte bestehen. Wir be-gehren somit, daß für Marburg und die nächsten Bezirke mit einer Ve-völkerung von 2vl).0W Seelen der Sprengel eines besonderen Kreißgerichts abgegrenzt und für Eilli der übrige Theil belasten werde. In Marburg wird allgemein geglaubt, das Kreisgericht sei nach Eilli verlegt worden, um die hiesige Bevölkerung für ihre polltische Hal« tuug im Jahre 1848 zu bestrafen. Wir köanen und lvollen hier mcht untersuchen, ob dieser Glaube irrig oder wahr; das aber nuterliegt kriaem Ziveisßl: den Maibargern nicht allein, sondern auch d«m größeren Theile des Unterla»»des ist dalnit Unrecht geschehen und ist jetzt der Re-gierung wie der Gesetzgebnng die günstigste Gelegenheit geboten, dieses Ui»rechl Wiedel g»t zu machen Die Lage der Stadt, die Presse, die Beziehungen des Handels, der Wechstlvkikehr, die Eesorderniffe der Strasrechtspflege... Alles vereinigt flch. das Berlangeu nach Errichtuug eines Kreisgerichtes in Mariturg kräftig zu unterstützen. vermischte Nachrichten. (Euglan d.) Nach dem Borauschlage für das Jahr 1S6V sind über sechzehn Millionen Gulden sür den Unterricht in Kunst und höherer Wistenschaft beftimuit. Der Sttialsbeitrag für die Volksschulen belauft sich im Bedeutenden der nolhivendi^^en militärischen Diseiplin. achteten aber für unniij». Soldatenzuchijoch zu tiagen. So osl Stahel und so gern ri iltnen k>uS Letzere ausl-tten ir>allle. es gelang ihm nicht, nicht einmal so weit, daß es nöthig jjeivcs'N märe. e< wieder abznschüttel«. l^e ivar daher »n sortlvähiendem Aerger über das „zuchtlose ' Re,Almert, obschon er tvieder mit Stolz und Vegcistelung dessen sich bald und oft beivahkende Tapferkeit ptieS. Sein ^'?trrger. s,ine Hypochondrie l'lieb aber immer s,in Sieger, und er rächte sich sur diesen Aerger an dem Achten, wo ,r nur konnte, auch nt)ch. als er. vom Obersten zum Brigadegeneral vorgerückt, nicht Mehr so ljänfig in tägliche dirikteste Berühiung mit il)M kam. Er hielt uns fortivährei'd in Ätheni. Wenn andere Regimenter Ruhe hatten. Il'ir mußten s.eil'ilt Schanzen bauen t'der eLerziren. Wir ivaitN ArriGl'-li 'ld, odel Ävunti^aite. ».ieichviel. Abends beim Lagern »llubten wir die Borpofteu bezielien. Der Deutsche verträ,ir nitiulich eiuf Voiposten. Wir ivaren abgelöst nnd hauen nun. dein Nechle nach, drei Ritlieta,^? vor unS. Kaum so viel Sinnden iuaren velganten. t'a kam der Bes'ltl: „aus Borposttn!" Es blesl: bei den andern Regimentern sei der Zahltneister eingetroffen. „Also die Geld — ti» i r Burpasten!" Das Regirnent ivar mit Sack und Pack ansgestellt znin Abmarsch. Finstere Gesichter, mürrische, auch drohende Blicke. Da ging ein Marrneln du'ch die Glieder von Mann zu Mann, von Mund zu ^!.^tU!tte kri» meuterisches Murren, nur ein siüsterndeö Murmelu: dus ^^osungSivart. das da« Regiment sich sklbst gub — Uitd auch das grämlichste Gesicht verzog sich zum Lächeln. Heiter und ver-gnügt. wie «elten. marschirten »vir ab und auf die Posten. Die Nl)cht ivar etivt,« stürmisch, aber uicht sehr finster; man konnte aus Hundelt Schritt lNit klaren Augeu ziemlich deutlich sehen. Wir saden lange Nichts. Gegen Mitternacht, aus dem rechten Flügel e>n Schiiv. noch einer, bnld ein Rottenfeuer. die ganze Varpastenkette entlt'ng unanf-hörlicheS Aeiiern; es ivar. als ob unsere Büchsen Kanonenladung hätten, so krachte und donnerte es nnablässig Wir hatten« Ursach. fteindliche Kavalletit. einjeluk N iter erst, schivadronenweise. ein ^zanzes Regim-nt. brachen aus der Waldung he:aus. stürmtin auf uns ein. „Der liegt!" — „Der hat's!" — „Der ft.ht nicht wieder auf!" — „Hurrah! den links nehm ich!" „Wart. Bnrfche. komm wieder!" — „Der war gepfeffertl" — „Grüß mir Dein Lottchen!" Solche und ähnliche Ausrufe erschollen »^us uns.rn Reihen und verkündeten die Treffer, zugleich den kaltblütigen Mut'.», die Zuversicht der Frelw?Utg,n. „Nehmt sie nnr tüchtig auf's Korn!" — „Nur g-hörig geaebe«. Iungeus!" — „ZasamiNlNgehag'li uud irnn» dieBÜchsea springen!" -?> So ermunterten Offiziere. Es tvar nnnüihi.t. Wir schössen, lvie »n der schönsten deutschen Neujahisnacht. In Centreville iv.nd e» leb«ndig -- die Trommeln rnffel» ten die Signalhörner tönten Generalmaisch. Es war ein surcht« barer Llr blieben stumm, wir wußte» w,irum — er auch. Er lvußte. daß lvie ivußten, dtiß er un« „d'üugelte" Er rtkognoscirte an der Spitze der Reiter. Alles ruhig. „Kein Tadt r. kei« Verivuudeler aus d m Platze — schlecht geschossen. Achtes!" — „Oli0! mitgenommen. Geueral!" Die Nacht verlies sortan ohne lveilere Slörung. Am Morgen eineu»e. sorgsülligeie Rekognoszirung. Vor dem achten bis zum Walde j^latter Boden, nirgends von Pfe«deHufen zerstampft, nirgends ein Bluts-tropfrn. nirgends eine znrückgelaflene Waffe, kein Hut. kein Fetzen — uur Patronenhülsen in Masse. — So hatte der Rapphengst noch nicht gefegt, als da er den General nach dieser Rekognoszirung an uns vorbei trug. Er ahnte die Wahrheit, als ob er das geflüsterte Losungsirort des Achten va»n Zage vorher in sein Ohr auftzenominen. jknes Losungsluort. das es sich selbst gab und das ivir Alle so prächtig verstanden: „Heute Nachl aufp.issen — Kavallerie iu Licht — Alles feuern!" Das achte Regiment kam füider nur anf Volpoftell. lvenn die Reihe es traf. aber «vr avf 8'/,» Millionen, da für die Massenbildung in Vagland durch Echulrn vorgesorgt ist. welche aus Prwatmittelu beftrilteu werden. (Eine republikanische Erlvägunj^.) Vrant liat joebkn. bemklN H. Rochesort in dtr „Laterne", seinen Schwur als Präsident der Vereinigten Staaten von Nordamerika geleistet; er ist der achtzchnle Prastdeul seit d»r Unabbänfti^^keitserkitnunt; der Bereinigteu Staaten. Acht-z,hn Prafidtuten! diese Ziffer macht einen Franzosen in Träume vclsinfen! Vir Bürger grantreichß habe« nie mel:r als zwei Präsidch hoffe, daß ich bei meinen Än« spieirungen di sem Streben begegnen und dte Ueberziugung gewinnen luerde. daß geistvolle» Schaffen überall die starren, todten Formen zerschellt, in den n unser« besten Krüste bis nun gebnnnt waren So wie im Soldaienleben. ebenso haben im politischen Gebiete neue Ptlncipien die Herrschast erlangt. Versöhnung und Friede. Eintracht nnd Gleichheit. Gesetz n»d Freiheit find die ehernen Grundsäulen. auf die unser erhabener Kaiser und König seine glorreiche Mo»»archie gestellt. Principien wie diese bedürsen nicht einer besonderen Begründung, um sie zu achten, zu sürdern nud zu schützen. Der Staat, der sie nicht l»och halt, erschüttert seine Grurrdfeften. begibt sich seiner Znkunft! Wir werden sie achten, fördern nnd schützen ivenn »vir Alle einig sin) in dem Wahlspruche: ^Achtung vor dern GeseH!" Die Achtung vor dem Gesetze heiligt die Pflichten, schirmt die Rechte, wahrt die sreie Thktigkeit und schafft so jenes srendige. selbstbetvußte Zusammen« wirken, welches allein große Ersolge erzielt. Diesen Mahnruf r»cht' ich a« Hoch und Nieder, an Reich und Arm. Mit tem Bewußtsein, daß. wenn er erhöit und besolgt Wohlstand. Segen und Glück eine bleibende 'Heimat finden iverden in diesen schönen Grenzmarken des Rriches. Daß den» so sei. ist der erste Wunsch, den ich als Landes Chef allen Bewohnt!n lvelhe." (Be rji ch erungstvesen.) Der „Anter" in Wien hat jetzt auch d e lliifultverstcherung in seinen Geschäftskreis ausgenommen. Die Bersiche-iungsbesiimmun^en sind wesentlich dieselbe»», tvie in den englischen Anstalt,». Die Bersicheitku iverden in drei Klassen geschiedeu. In die eiste Klasse ge« ltüren Personen, »»»elche ihrem Beruf nach keinen besondeien Gefahren ausgesetzt sind, ivie z. B. Advokaten, '^^ankiers. H.uidelsreijende tt.; zur ziveiten Klasse »vcrden solche gezäZ^lt. welche ihrer Keichästigung nach mehr ansgesept sinl>. als Fleischhauer. Kutscher zc.; zur diitien Klasse gehören Bergleute. Eisenbahndedienstete. Metallgießer. Bruniienaibkiter. als solche, die durch ihre Beschäftigung a»n meisten gesahide» sind. Die Bersichrrung gelchieht in der Art. daß gegen eine jährliche Prämie bei vollstä»»dlger Atbeitsunsähigkeit infolge eines Unfalls dem Persicherten e»>»e «»»öcheniliche lLnlschädtguug ausgezahlt ivird. Stiibt der Bersicherte. so eihalten die Hinterbliebenen den versicherten Betrag. Die jäi>rliche Ptäinie ist sehr g,. ring. Für 1'/» sl. («ster Klass») oder 2^/4 sl. (z'veiter Klasse) versichert »nan sich gegen lKisenbahnunsälle. sür4'/g »»»0 6^/^ ft. jährlich gegen a'ie llnjäUe Man erhält bei eingetretener Arbeitsuusauigkeit eine ivöchentliche Entschädigung von L ft. Bei tiivtlichem Anega»»g e»nplangrl» die Hiiite,-dliebeNtN 1VU0 fl (S t e u e r R e s 0 r m.) In ei»»em Telegla»nme der Bohemia a»is Wien lesen »vir: „Die Erledigung der Sttuervoilage der Retüernng ist der iiächsle»» Neichsrathsjesston vorbehalien. Die betreffenden Ausschüsse bleiben aber in der Zwischenzeit beisainmen". Älso wieder ei»»mal aus die lange Bank geschoben. Wir wüßten »vahrltch Nichl. wen wir sür einni solchen Borgang Vorerst verantwortlich zu »Nachen hätten, ob den j^inanz-»iiinisler ot'er das Atigeoronelenhaus. W>, ojt soll denn noch die Stcuer-Resorni in Angriff genominen unc» ivieder verlagt werben? Marburger Berichte. (Planken st ein er und Stremayer cin die Marburger Ae stgenossen.) Unter den telegraphischen Grüßkn, ivelche die Marburger Festgenossen am 7. März nach Wien gesandt, befanden sich auch jene a» die Herren: Pl.ankensteiner nnd Stremayer; von Briden hat Herr Fried. Vraudstätler nun folgende Antwort erhalten: „Wien. 9. März 1869. Hochgeehrter Z^rennd! Meinen Verbindlichsten Dank für die ehrende Auszeichni»ng, welche mir durch Ihre Güte ielegraphisch mitgethrilt »vnrde und die ich wohl nur Ihrer, meine bescheidene Thätigkeit weit überschätzenden Freundschaft verdank,. Ich erdielt das Telegramm leider so spat in der Nacht, daß ich nicht allsogieich zurücktelegrapdiren ul»d Allen iin Kasino versammelten Wühlern allsogleich meinen Dank auss»>rtchen konnte, muß daher Sie bitten, das bei gelegentlichen Znsaminenkünsten mit einem oder dem andern oieser Herren zu thun. vor Allem aber dem Toastausbringer auf das Hrrzlichste zu danken, daß er ineine? Wenigkeit gedachte. Mit Gruß und Handschlag! Ihr jederzeit ausrichtig ergebener Freund A. P l ank e n st e i n e r. — Wien. 9. März 1869. Sehr geehrter H-rr! Für die so übera»»s freundliche Erinnerung der Wähler aus dem Landbezirke Marburg an meine Person und für die gütige Mittheilung des Grußes derselben auf telegraphischem Wege erstatte ich den Verdind-lichften Dank. Ich kann nicht ziveifeln. dav Euer Hochivohlgeboreri es ivaren. der dein nun ferner stehende» Kollegen das freundliche Andenken be»vahrte und zu dem sür mich so schmeichelhaften A»»sdruck gebracht hat. Wenn Sie dabei, wie ich hoffe, von d.r Ukbeizeugnng geleitet ivaren. daß ich in jeder Lage ein treues Herz sür mein engeres Baterland, die schöne Steiermark, beivahre und den frischen Muth erhalte, für Recht und Frei« deit einzustehen, so »Verden Sie sich an mir nitht getäuscht haben. Ihr ganz ergebenster Stremaye r." (Preßklage.) Der Redakteur des „Llovsuslei He^r Ant. TomS ü. war bekanntlich auf Grund des Artikels „1'ujöeva psta-(Die Ferse des Fremden) ivegen Aufreizu»»g der Nationalitäten (Z. 300 de» St. G.B.) angeklagt, vomKieisgerichte Eilli aber losgesprochen »vor« den. In Folge der Berusung. welche der StaatSanivaltschaft eii,gelegt. hat nun das Ober Landesgericht im fraglichen Aufsatz den „objektiven" That-bestand des erivähnten Vergehens gesunden und den Angeklagten wegen Vernachlässigung der pflichtgemäßen Obsorge zu einer Geldstrase von b0 fl., zu einem Kautionsverluste von 60 fl und zur Tragung der Prozeßkosten vernrtheilt: im Falle der Zahlungsnnsäijigkeit tritt an die Stelle der Geldbuße eine Freiheitsstrafe von zehn Tagen. Herr TomSie soll sich an den Obersten Gerichtshof geivandt haben. (Dieb st a h l) Kürzlich »vurde im letzten Hanse in der Thesen, als die Belvohner nm 8 Uhr Abends zu Tische gingen, von mehreren Gaunern aus dem nicht versperrten Keller ein Kübel mit Speck und Schiveinfleisch gestohlen. Der Schaden beträgt 62 fl. (Schaubühne.) Die Aufführung der Operette: „Motte Bursche" am Donnerstag »var die schlechteste, die Marburg noch gesehen. Unge. achtet des abscheulichsten Wetters »va» das Haus gedrängt voll — be»vahrte sich antd diesmal die Zugkraft des Stückes. Zu der Besetzung ivar ein unverzeihlicher Mißgriff geschehen: »väre die Rolle des Stiefel-Putzers Herrn Frinke übertragen »vorden. und jene des Anton Herrn llrban d. j.: die gesanglich vollendetste Partie der Operelte, das Duett: Lieschen (Frau von Bertalan) und Anton ('^'»err Bergma»»n) wäre nicht j0 ganz und gar verunglückt. Herr Bergmann, den »vir als Jntriguen-spieler immer freudig begrüßen, ist kein Sänger und bedanern »vir ihn. daß er diese Rolle übernommen. Auch Frau von Vertalan war nicht in bester Stimmung und wir schreiben dies aus Rech»»nng des Versuches, das schlanke Bürgermädchen darstellen zu wollen. Frau Podhorsky (Frinke). Fräulein Graßy (Brand), die Herren: Urban d. j. (Fleck). A. Stauber (Wirth) und Urban d. ä. (Geier), zu dessen Vortheile die Optrette gegeben ward, gefielen. Die Chöre ivaren schivach. aber gut einstndiit. — Die Aufführung atn Mittivoch ist zum Bortheile des Herrn Urban d. j. bestimmt.— Als Bewerber um das Theater haben sich folgende Herren gemeldet: Markowitsch. Notar in Rudno (llngarn) — Mathias Ottepp. Theatcr-direklor in Broos (Siebenbürgen) — Joseph Hallivig, Thcatetdirektor in Warasdin — Julius Böhm. Theaterdirektor «n ZnaiM — Robert Müller, erstcr ..Held" des Brünn'r ThcaterS — Alois Staubcr. Geschäfislriier der hiesigen Bühne — v. Radlei, Thcaterdirektor — Ludwig Kondcrla. Tlzc-aterdirektor in Vflegg. (Keine Trichine n.) Das beunruhigende Gerücht, es sei gestern aus den» Marktpll'tze trichinenhältiges Schw«incfleisch verkauft worden, können wir. gestützt auf eine Untersuchung des Herrn Professors Rieck. als grundlos bezeichnen. Den aussührlichen Bericht briagen wir am Mittivoch. (A r d e it e r b i l d n ng s ve r e i n) Im Gasthose zum „Erzherzog Johann^' findet heule Nachmittag 5 Uhr eine öffentliche Versammlung des Ärbeiterbildnngsvereineö statt nnd wild der Obmann des Grazer Arbeiter-bild»»l»gsvereints „Vorwärts". Herr Gustav Warnk. einen Vortitig „über Kapital und Arbeit" halten. (B e r b r a n tb s v e r e i n ) Die heutige Versammlung findet um 6 Uhr Abends im Gasthofe zilin „Erzherzog Johann" statt. Letzte Pvst. Bei den Gemeinderatd» unü meiner ^luttvr Der-nni tl. sa «alilrsiok 'l'keil genommen, saßse ioti kiemit äsn verdincliiettsten Dnnic. l^obt'l'iZlZli, am 12. ^lürx 186!). (173 Wein' Lizitation. Die z«m Verlasse deS Güterdirektors Markus Pongratz gehörigen RSVV Gt«er Gigenbau-Wei«« «verden »m Mörz d. I. theils mit, theilS ohne Gebinde ii« »e» Kellern zu Echmidsberg und Wi«difch-Ketstrttz lizitando verkauft. Die Weine sind auS den Jahrgängen 1859, 18Sl, 1862, 18«3, 186S, 186S, 1367». 1868. Der Ersteher erlegt sogleich 25 den Rest aber bei Abfuhr des Weines, welche binnen 4 Wochen zu erfolgen hat. Windisch FeistriK am 4. März 1869. (166 Nr. 1059. (174 Kundmachung. Womit sämmtlichen Steuerzahlern in der Stadtgemeinde Marburg zur Kenntnih gebracht wird, daß sämmtliche Offerte in Anlzelegenhejt der Einführung der Gasbeleuchtung im Bureau des Herrn Bürgermeisters durch 3 Tage zur Einsicht der Steuerzahler bereit liegen. Stadtamt Marburg am 14. Marz 186S. - (FSsellsekM. Letztes SckieHen: Heute Sonntag den 14. März. Donnerstag den 18. März: TtdluH-BestschieHen. (180 Uv6 ^84 von nd bei fortgesetzter Anwendung dauernd trbält. Es ist natürlich, daßdteje seine überall erzielten Wirkungen dem .»Anatherin Mundwaffee" die mannigfachste« nnd entschiedensten Anerkennungen verschafft haben, sowohl von Seiten hoher Per-sonen als auch von Autoritäten der Wissenschaft; und möge von letzteren das UrtheU eines bedeutenden Kachmannes hier Platz finden: Vank in Ungar». Geehrter Herr Kollega l Seit 28 Iahren litt ich an Aphthen in der Mundhöhle, die manchmal sehe schmerzhaft waren und mich am Essen und Sprechen hinderten; ich konsultirte »utee vielen Aerzten auch Professoren der Pester unl» Wiener Hochschule und gebrauchte die verschiedensten Arzneimittel, allein ohne irgend einen ^olg zu erzielen ; seitdem ich mich aber Ihres mit kltecht hochgepriesenen Anatharin-Mundwassers bediene, bin ich von meinen Leiden gänzlich befreit, und bedaure nur von ganze« Herzen, selbes nicht früher angewendet zu haben i ich kann daher nicht umhin, Ihne« hiemit offen meinen Dank ansznsprechen^ und bitte Sie, dieses mein wahrheitsgetreues Schreibe« im Interesse Aehnlichleidei^der im Drnck zu veröffentlichen. Achtungsvoll Ihr ergebenster vr. livvinUGr. Reben diesem „Anatheriu Mundwasser" bereitet dessen Erfinder auch eine AnatherinsAahnpasta", diezumPutzen derSähne vermittelst einer. Bürste benutzt wird und besonders zur Reiniauug und Xonser-virung der Zähne und Mundtheile geeignet erscheint, da fle in ihren Bestand theilen dem obigen trefflichen Mundwasser ahnlich ist. Auch diese ^Anatherin» Zahnpasta" ersreut sich vielfältiger Anerkennungen, und urtheilt namentlich der k. k. Landesgerichts'Ehemiker und Professor Dr. B» Kletztnsky darilber folgendermaßen: Die „Anatherin-Zahupafta" des prakt. Zahnarztes 3. «. Popp in Wien enthält keinerlei gesundheitsschädliche Bestandtheile.. Ihre aromatischen Bestandtheile, von ather. Oelen gewählt, wirken e^rischend und belebeub auf die weichen Mnndpartien, durch deren Duft sie die Pasta angenehmer machen, und alle parasitischen- und Pflanzenorganismen im Aahn- und Anngenbelege tödten und weitere Entwickelnng verhüten , die mineralischen Bestandtheile wirken reinigend auf die Zähne, ohne daß die Gemengtheile den Zahnschmelz augreifen: die orga« nischen Gemengtheile der Pasta reinigen die Schleimhäute und den Zahnschmelz chemisch ohne einen schädlichen Einfluß darauf auszuüben, fie wirken tonifiread auf Schleimhäute und Zellgewebe der Mundtheile. M-n. ?r. ». Alttzii,», w. p. Z«hll-Pl>I«l!t. Diese ZahnsVl»mbe besteht aus dem Pulver und der Alüsfigkeit, »velche, zur Ausfüllung hohler, cariöser Zähne verwendet wird, um ihnen die ursprüngliche^ Form wieder zu geben und dadurch der Verbreitung der weiter um fich greifend»» Caries Schranken z»» setzen. wodurch die fernere Ansammluug der Speisenreste, so wie auch de» Speichels und anderer Klüsfigkeiten, «nd die weitere Auflockerung der Xnochenmafse bis zn den Zahnnerven (wodurch Zahnschmerzen entstehen) verhindert wird. Zu haben in: Marburg bei Herr» Bancalari, Apotheker, KoUetniga und in Tanchmann's «unsthandlung'. Cilli bei Erisper. in vanmbach's und in «au-scher's Apotheke; Sauerbrunn in der Apotheke; «adkersburg I. Weitzinger; Mureck bei Kugler t Merlack; Warasdin in A. Halter's Apotheke; Lutten-berg bei St. Wilhelm; Rohitsch in Crisper's Apotheke; Windisch-Graz in Ammerbacher's Apotheke und bei I. «aligaritsch; Tüffer in der Apotheke; Win-disch-Landsberg in Baßulifs Apotheke. Grüb-Lokatitäten, t. Stock. Heute, den 14. Mürz wird zur Auflösung geboten; der glückliche Löser erhält 1 Ailbttthaler. Zugleich Zum zahlreichen Besuch ladet ein Maria Gabriel, «nfang 6 Uhr. 178 Entree IS kr. Der Berbrauchsverein sucht eintn verrechnenden Wirtk. Auskunft beim Obmann Franz Wiesthaler. Die Glllß-Kamzsaer Pampsmühle emptiekit ikre »u» Ävo Kesten Lereslien er-ieuxten ?ro6vlltv 2ur xeiielK^en ^dnsllme. (782 dvl litvIIvtalK. Gesucht wird: ein Gärtner und ein der Oekonomie kundiger Schaffer. Anzufragen bei Herrn Franz Pichler. Faßbinder in Marburg. (166 Lizitation von Mnfik-Instmmenten von der bestandenen Harmonie des 14. Hnsaren-Regimentt am are Hilfe hervorgebracht hat. St. Loretto bei Oberftorf im Allgän, den 7. Oktober 1867. Ihr ergebenster Benefkiat. SchuhmacherGehilfen (Fraukiiarbciter) findrn dauernde Beschäftigung in u»d außer dem Hause bei Joh. Watschko in Marb«eg. (177 nun i» UItart>u?a » »«anlwottlichn R-daN-m! Kran, Mie«'h-Itr. V. 2^ «. 8t> lZ^ Druck und Bnlug »°n «duard Zaiilchi» i» «ardur,^ ^ . V ^-k »«anlwottlichn R-daN-m! Kran, Mie«'h-Itr. V. 2^ «. 8t> lZ^ Druck und Bnlug »°n «duard Zaiilchi» i» «ardur,^ ^ . V ^-k