?oUv!m» plztÄu»» V xo^oviul. S ^vel gusZe^elclinete I.ust5p!ele — 3 >^kte l)ie«il6e5ussnnne Marlbor, Samstag den tS. Septemder t92S. »chriM«twng, V«n»«ltu«H 0uchdruM«r«l, Marldor, lurtteeva utiea 4. 7eleph»n 24 Veiusspreis»! i^ddolen, monalltch vln 29'»»' Zustellen . « . , 21'.» vurch pojt . ... 20 — ttuslan5, monatlich . . . 30» Einzelnummer vln 1 bi» 2'-» vei vestellunz d«r Zeltung d«? ttdon» nimentsdetray tür Slovrnien lür minde« te»» «inenMvnaf,auberk)aId fkr mindeltRni >r«l Mona<« einzusenden.Zu deantvorteilpe vriele odneMarkeverdea >!<»,< dera^sichtts» lns«satenannal)me in Maridor dei der ^dmlntitrotion des Zettunsi ?uri!<»«,« ullca 4. IN ciubllana bei stlom» . company, «« Za,r«» del lii» terreltlam d, d, in Lraz d.stien?ttch.Il^oNei?e?, t« ^ien de» «ttc» ^nzeisenan» «odme» 'tellen. Rr. 2ti — vd. Iayrg. Beffemng der Aussichten für das Balkan Locarno unä Budapest, 17. Septemvcr. Einer Meldung des „Az Ujsag" aus Genf zufolge erklärte der WMMiV Will« Illlll VS!6 Danläs unä I^z l^ocque. öelcle sekr t^mpitiseke Spieles. U!U»IK «I«» OstztKlWAOlgSN /^pvlo tflo 17.-19. jX. 9513 Kino /^polo :: 1°«!. 121. An Genf rumänische Außenminister Dr. Mitilineu ei.lschen Jugoslawien und Griechenland .Nach nem Mitarbeiter dieses Blattes, dah die Be-zielMngen zwischen llngarn und Rumänien nun eine wesentliche Vertiefung erfahren wiirden. Man könne dies in den gegenseitigen Beziehungen ganz deutlich erkennen. Alle Anzeichen deuten darauf hin, dah ?s nun doch zur Schaffung eines mitteleuropäischen Locarno kommen würde. Einer der wesentli- chen Gründe, die diese Friedensbindung ver. eitelten, war das gespannte Verhältnis zwi' dem aber dieses Hindernis nun hinweggeräumt ist, verblieb bis gestern nur noch ein zweites, jedensalls aber kleineres Hindernis: B u l g a r i e n. Die bulgarische Regierung habe sich nun ernstlich Mühe gegeben, der Vandenbewegung Herr zu werden. Dies sei ein ersreuliches Zeichen und ermögliche die Gchafjlung eines Balkan-Paktes. ^ Lltbertragung der königlichen Macht aus die Negiemng Gtresemann erholt sich bei einer Zitrone vor dem Restaurant Bavaria. Kurze Nachrichten Beograd, 17. EeptoMer. Der Hnndels-minister Dr. K r a j « e hat ein ffrof;es »Ela'bor.at über!die Organis<^til?n des Ex-porchandels ailsgeai'beitet, welches dieser Tage im fmonzlvirtschaftlichen Komitee des Ministerrates zur Beratilng gelan'gen soll. Beograd, 17. Teptember. Ministerpräsident Uzunovi 6 ist gestern 23 phr in Beograd eingetroffen, ^ute früh empfing er die Journalisten mit der Mitteilung, daß der König den llkas über die Uebertragung der küniglickien Macht auf die Regierung bereits sanktioniert habe. In seinen weiteren Ausführungen erNärte UWnovie, datz allen bisnun verbreiteten Kombinationen hinsichtlich der Regierungsumbildung die wesentlichen Grundlagen fehlen. Der Zeitpunkt der Rekonstruktion sei durch die Abreise des Kö-nigspaares verpatzt worden. Es handle sich s s^rad beschäftigen wird. Es hande'lt sich darum, dnß dl«? Beograder Zeitungen um so schneller in die Provinz befördert werden. Diese BeinMungen sin'd gegen die LobenZ-rechte !oer Provln.^presse gerichtet und können wirklich nur L.nerkiöpsen entsprungen sein. Anm. d. Ned. augenblicklich nur um die Besetzung zweier va kaiUer Portefeuilles: des Kultus- und des Justizministeriums. Es werde aber nicht schwer fallen, im Einverständnis mit der Bauernpartei eine Lösung zu finden. Die Skupfckitina werde am 4. Oktober Aufam mentreten, umdasWohnungSge. s e tz und das Gesetz über die Zentralverwaltung in Beratung zu nehmen. Bei dieser Ge legenheit dürsten aus Ersparungsrücksichten drei, eventuell auch fünf Ministerien abgebaut werden. (?) Beograd, 17. Septeychcr. In politischen Kreisen verlautet, der KSnig habe einen Nws unterfertigt, auf Grund dessen der Forsdmiuister Dr. N i f i ü aus der Regierung ansgeschieden wird. Man glaubt jedoch. 'vaß der Ministcrpräsldent mit seinem V-orschlage, betreffend die Ausscheidung des Innen« und des Forstministers, durchgefallen ist; er nwsste den beiden Parteiführern Nadiü Unit» P a s i ^ eine .Konzession m-a-chen. U z u n o v i ü ist heute na'hrsck)einlich nuch der Innenminister becioben, um die geschunmdcnen Tympatl^ir des Chefs aufzufrischen. Beogrod, 17. ^epteniber. Am V. M. wird in Enklnk eine Eifeich.i'sniriinferc'nz stattfinden, die sich mit der Regelunq der Faihrordnnn^ auf der Strecke Iagrob—Beo- ^ Beograd, 17. September. Am 19. und 20. d. M. slnioet in .^bac der Landeskongreß der serbischen agrarischen Partei statt, welcher sür den weiteren Beftand der Partei von VerhAngi^is wei'i'en konnte. Es ringen drei Fraktionen um die Suprematie in der Partei, nlniment^lich aber wird jene Gruppe bekämpft, die 'die Vereinigung mit der deutschen Partei anstrebt, (^e^en Ioca I o v a-n ov i L und V u j i ö ist ein scharfer Lwmpf entbrannt. Montreux, 17. September. Der jugoslawische Äuf^emninister Dr. N i n ö i ist heute lhier eingetroffen, um da? K'önigSpaar, welches nai, wodurch ein KuN geti^tet wurde Der'Sachscha^den ist gering. Die „Morning Post" hält das Attentat fi'ir ein politische und sagt, Schanghai fei d007?-15, Perlin 123.2l!^5,, Bri'issel 14.20 Amsterdam 207.3825, Bukarest 2.7125, Sosi 3.7375. Zagreb sAvala), 17. September. Devisen Wien 7.9580 bis 7.Vk^s'., ?^'rlin 1.'zi5.50 bis l348..^>0, Mailand 201.06 bis 206.96, L^v.tdon 274.375 bis 275.175, Netvtiork 56.4475, Pa riö 160 bis ILL, Prag 167.ZB bis 168.15, Zi'i rich 10!12.75 bis 1095.75, Ainsterdam 2265 bis 2:?71, KriegsentschädignivZsrate .M1.50 bis 305.50, .'^04.50. 201.50, 306 bis 309..'')0. Der Stein im Glasl^aus M a r i b o r, 17. September. ff. (Z. Die Entwicklungsgeschichte des Kriegsjchnldartikels von Dr. Lazar M a r-k o v i ^ in der „Tribüne de l^enöve" ist nun ein weithin sichtbares Symbol fiir die Ver» ogenheit unserer Genfer Politik geworden. Der ge-iwnnte Autor des erwähnten Ansatzes sah sich von gewissen Vi^^lkerbundkreisen ertappt, wie ein Kind mit der Zündhvlz-chachtel in der zitternden Hand, und so flüch tete er sich prompt aufs Glatteis der billigten Ausrede. Dr. Markovi«^, der zweite De-cgierte In^oflawiens beim Völkerbund, er-ärt in eutschi^denster Weise, den Aufsatz, in dem Teutschland die alleinige Schuld am Ausbruch des Weltkrieges in die Schuhe ge-choben wird, 10 Tage vor der Eröffnung der Septembertagllitg, also nicht als Mitglied der ju^wsiowischen Delegation, sondern nur als Privatperson, beM. als Minister a. D. niedergeschrioben zu ha'ben. Es ist gewiß eine bedauerliche Sache, wenn die Worte eineS Ministers richtiggestellt nx'rden müsseT^. Um-o niehr, da er drei Wochen vor der Abreise nach Genf mit Sicherheit re6)iten durfte, zum Delegierten Iugoflawiens an einer Völker-bundt^gung ernannt zu werden, die sich — in einer hiftorischen Missio-n — fast ausschlief ich mit der Aufnahme Deuts6)lands in die Genfer Völkerfamilie zu befassen l).l)en Staat, vielmehr daS ganze deutsch« Volk in semer ganzen moralischen Gröf^ van heute trifft. Äe Kriegsschuld ist nicht ein Konto, mit dnn die Geschichte nur Deutschland allein belastet k)at. Und wer es vermeiden nnls, daß eine historische Lüge — alS kleine Ursac^ einer groben Wirkung — die Welt nicht neuerdings in ein Flammenmeer veru>andle. der kann nicht gleichzeitig das Pa'lmenzweiglein schwingen und den Generalmarsch blasen. Dr. Markovi«; nnd Doktor Nin5iü habV0 6ie Verurteilten am Ltsncldilä 6er ^ustitia — ikre l^otäurft verricdten. 8c»r»d»«us. ^lönra^o aller Korruptlonlsten Ist eben nur s etwa zehntausend Briefe und sonstige Echrift- tücke, die der große Staatsmann entnx'der clbst geschrieben hat oder die an ihn gerich. tet sind. Ter Nachlaß wird der Oeffentlichkeit erst Awanzig Jahre nach dem Tode Robert Lincolns Augän'Alich. also erst vm Juli 1947. In der Zwischenzeit ruht er unter Schloß und Riegel in der Kongretz'Bibliiothet in Washington. Nachrichten vom Tage EamMo Sastiglioni und die Franken Kontermine Um eine in der Angelegenheit Camilla Castiglioni veröffentlichte Wiener Meldung, die den Tatsachen nicht entspricht und bona side in die Oeffentlichkeit gelangte, richtigzustellen, bringen wir dm nachstehenden Brief im gainzen Wortlaut: An die geehrte Redaktion der „Marburger Zeitung". Sie haben in der Nummer vom 11. September 1V26 Ihrer gesch. Zeitung ein Wiener Telegramm veröffentlicht, wonach Herr Camilla Castiglioni zu jenen Finanzleuten gehöre, die im Frühsommer die Konterinine gcgen den Frci^iken betrieben habhl des Zentralausschusses ist auch die Fixierung der zukünftigen Tätigkeitsrichtung vorgesehen. t. Feuersbrunst in Beltlnci. Vergangenen 'Sam Lincoln wird neues Ma terial zugeführt aus dem Nachlaß des ji'mgst verstorbenen Robert Lincoln, des ältesten Sohnes Abrahams. Rotiert Lincolns Ver mächtnis an das amerikanische Volk umfaßt t. Eine Grammophonplattenfabrik i« Za. greb. Das Handelsministerium hat der Fir» ma Edison Bel Penkalain ZagreV die Konzession sür die Herstellung von Grammophonplatten bewilligt. t. Ein 15jichriger Räuber. Gestern wurde vor dem Schwurgericht in Ljubljana der löjÄhrige Ivan M e t e l k o zu drei Jichren schweren Kerkers verurteilt, weil er am 2. Juni d. I. in der Bcchnhofgasse die Wech-selstubenbesitzerin Frau K o m a c durch einen Schlag auif den Kopf zu betäuben und zu berauben versuchte, was ihm jedoch mißlang. t. RekruteuwÜrde. Bezeichnend für das Sellstbgefühl der Schweden ist, daß sich 125 Wehrpflichtige, die zu einer Uebung einberufen waren, weigerten, in Güterwagen befördert zu werden, und daß sie es durchsetzten, daß ihnen die Militärverwaltung b^ queme Personenwagen zur Verfügiung stellte. t. Rouge und Bubikopf verboten. B u d a- p e st, 16. September. Sämtlichen HSHeren Müdchenfchulen der Hauptstadt ist heute eine Verordnung der Unterrichtssektion deS ihmlptstä'dtischen Munizipiums zugegangen, in welcher d^ Schülerinnen das Tragen von kuzen Röcken und dekolletierten Kleidern verboten wird. Die Benützung von Rouge und anderen Schönheitsmitteln, sowie daS Tragen der Etvn-Frisur unlk» des BM-kopfes sind verboten. Die Mädchen dürfen nur von ihren Familienmitgliedern in die Schule begleitet und wieder albge^olt werden und 'dürfen in öffentlichen Älnzlokalen auch in Gesellschaft ihrer ^milienmitglie-der nicht erscheinen. Die Verordnung wird den Eltern der Mädchen zur Unterschrist vorgelegt. ^ t. Geständnis eines zweifachen Mvrder» nach 4« Jahren. S z o l n o ?, 16. September. Der in diesen Tagen verstorbene 82^ jährige Schafhirt Stefan B a r a d i hat vor seinem Tod ein Testament aufgesetzt un!!» darin einbekannt, -daß er vor mÄr als 40 Ialhren zwei Morde begangen Hobe, die in der Tat bisher unaufgeklärt waren. 1873, im Jahr der Okkupation, ermordete er den Schafwollhändler Leopold Schwarz und beraubte ihn seiner Barschaft von 200 Gulden. Das zweite Opfer war ein diebischer Zigeuner, der ihm 4O Schafe fortzutreiben versucht hatte. t. Sine grähliche Vtordtat. Leipzig, 15. September. Heute vormittag zertrümmerte ein Krastwagenfübrer einer 20jShri-gen Arbeiterin, die er mistbraucht hatte, den Schädel und schlitzte ihr den L-eib auf. Der Täter ist flüchtig. _________ _______ ^ . venvolk an dem Tage zu kränken, cm dem ßS — sieben Jahre nach Versailles — wieder mit gleichem Recht in die Völkerfamilie ein-sritt. ?Lir werden dieses Deutschland, die veueste Großmacht des Lontineni'^, noch hAlucheni .lustitla, (ils virns Icd nenne es seit 6em Vmsturr ein QliZck. löie^zeitZ äer Lsve seboren, eustÄnäie unä votindukt 7U sein, ^vnseits derrseiit — de! sUer I^ez^pelitierunx äer »staatliclien unä nationalen Linl.eit!« — ein lZeist. den >vir ^iciit verstellen können, vielleiclit sucii nie verstellen veräen. Diesseits ^'^irä das Wort Korruption mit einer xiL^vissen ^d-i^ckeu vor äem VerbreLlier an äer (Zemein-xeliait ausLesproclien: jenseits cler Lave ist «5 ein äeiinbarer, lZcxrikk: äiv ^ulässixkeit, »m Kuclien äes Volkseisentumes ?u linab-dern. .virä äort niclit kestritten. Lin Wort, «las xc'«^ö!mlicli mit einem ironisol^en I^Äclioln dekleitct vird. .la. m»n vorstiexi sicli sclion so ^eit, clie v^irkliclien Korruptionisten a!s Helden Ziu feiern. Die IZericiite äes parla-Tnentarl^clien i^ntersuciiunxsau.'zcllusses vur-<^en nur dann mit Interesse veriolxt. venu icZie Acdielzuns; auk !(osten des !>taste8 wenik-»tons timike Millionen LK in cler ^isfernköi^e erreiciite. ^a. es varen scl^vn rexelreclite Korruptionsrel^oräe, äie man siLli leistete. !?aäe ?a8i6, äer 8oiin äes serbisclien Zismareir, braciito es trcit? kaukmünnisekier l'alLntlo^ixikeit nur mit ministerieller tlitte ^äie väterliclie virä aus staatliclien Interes-sen dementiert!) ?uvex?e, äalZ sein k^ame mit jenem diurmis, k^reitdarts unä Ä^inllctier sportiiciier Korvpiiäen in cicn lZIät-lern soundsooft im Kperrciruck erstralUte. k^lesor i^aäe Pa8iä >^'ur<^e vom erst-In8tan7.ilt.'iien (Zericlitsiml in lZcoeracl :cu Monaten seligeren Kerkers unä einer em-pünälielien (Zeiclstrake verurteilt. In clen lirl-tisclien 'saeen, namentlicii alier äesliall?, um Ler peinliclien VerliancllunL 2U entkeimen, de-xat» er im Orient-I^xprel! ütier 1'riest nacli ^k)da?ia. /^!t einem cliplomatisLlien palZ. .vis es sicli einem Vatersölincllen k?e?iemt. stört lel>te er ver?nü?t unc! v^rtete auk die I^ÜLlcreiss seines VäterLkens. Oer ^aunkö-ni? erlebte seinen 1'aL. Vcirx^estern sclmnik' xelte er siel! unter die I'Itticlle des Udlers vnd überflog auf diese Weise den I?ulilkon der und Zollrevision. Ls xilit dei uns keinen l'oiixisten. der cs v.-ieen viirde, die I?ui,e eines alten, um die SclUeksale seines 5tanimlialters besorgten Herrn 7.u stören. ^Ie'?t atmet I?ade die sai/.iL-vvürüix^e 'l.uit valmatiens. Lr liedauert niclit einmal llen I^'2liter. der Le>vo!inl,elts!ial!?er ein vr-'t^il ?li lüllen liatte, von dem er im vorlnnein tli^er^eiiet war. dalZ es >^'exen Onvollstreck-barkcit in den verstauliten k'äcliern der zre» ^^clitliLiien I?e«istratur verl?lassen vird. Die-»er /^Izlekizikerl unserer neueren politisclien GinDermSchtniö !j^oman von Th. L. Gottlieb. 47 Unberechtigter Nachdruck verboten. Die ersten Zeilen überflog er nur flüchtig. Je weiter er aber kam, ^esto lni.qslnner ain-gen die Augen von S^^^ort Wort, d^'sto grö-^ wurden die Pupillen saliner ^Augen. Cs waren bange Minuten qualvoller Pein. Endlich war er doch fertig und sah hliiübi.'r zu ^m Mädchen, das er gar imd ausstöhnend den Stopf in den .Händen vergrub. Plötzlich sah er Wieder auf, un-d auf das Mädchen, daö sich Oesclilclite ?vinet mlcil so 7ur I?evls!on der einxanLS aussxesproclienen feststellune: ^5 Ist ein Olüek. jenseits der Lave xeboren. ruztändie und votinliatt 2u sein. Venn: das t. Max Rodle gestorben. Wie an? Sredi-gemeloet wird, ist der dortige bekannte Kaufmann und Realitätenbesit^er Herr Max R ob i e heute im holhen Alter von 74 Ia-Hren gestolak'gegner «msnelhmen wird, lind oußerdeinl erschwert sie t)en Taibakschmugg^'l. —b. m. Evangelisches. Sonntag den 19. d. M. vm 10 Uhr dopnrittags wird ein Genieinde-gottesdl^'nst stattfinde^n. Um 11 Uhr smnnielu M die Kinder zum ersten Jugendgotte-Mnist m. Sritffnung der staatl. Handelsakademie dt Maribor. Anläßlich der srierlicheqi Eröff-wlng der obigen Anstalt a-lu l>. LMeuBer id. I. gQ'b der (^ros;Zupaii auf Bitte der lier-smmnelten Festgäste an höchster stelle Ausdruck der tiefistvn Dankbarkl^'it und uuerschiit-^rlichen Treue und Eigebeuheit Ceiner Ma-' hestät dem Wnig und d<'n: gesaiiuten Hohen K'önig^chailse. Mittels telegraphischeu Dekretes vom 7. d. teilt d^'r Miuiistcr d^'s köiligli-lchen .'oofes nnt, das; Eoin,' Majestät allen Teilnehmern der Eröffnung für die l^riisze warm zil danken geruhtr. Auch der "N.'inister fsn^ .Wudel inld Iu^dilsti^ie dankt allen Fest-yästen siir das ^egrnnnugstelegramul und twünscht der neuen Fachschule die besten Er-^o!aupt- M a c i b o r, 17. September. platz in das neue städtische Gebäude (in der Franziskaner-Gasse) übersiedelt. m. Dramatisch-meloplastlscher Abend Dra-flana Mirjana Janeökova. Das Programm zu deni inorgen Samstag den 18. d. uni 20 Uhr in! Nationaltheater stattfindenden Ta-nz abend enthält die nachstehenden Darbietungen: Rachmaninofs: Präludium. Hierauf folgt der Zt)klus „Das Leben": 1. Jugend (!>tiirganoff: Scherzino); 2. Liebe lSnletnna: „L^luiour"); Z. Mutterschaft (Grieg: Ber-ceuse); 4. Le'benssturm (Bortkiewitsch: Die AnnlMer); 5. j'tmnpf und Resignation > al: Palse triste); ki. Tod (Grieg: La uiort d'^lse). Zweiter Teil: Chopin: Trois Ecosfaises; Schubert: Moinent Musical; Dvorak: Slawischer Tauz; PosPiZil: National nlotive. Aln Flügel: Fran Tinka Apih. Rezitator: Milan Pinlat. Cäuitlichen Darbietungen liegt die eigene Invention zu'grlmde. ul. Das Thcttterabonnenient. Annieldun-gen für das Theateraboqinemeut werden noch bis Donnerstag den 2Z. d. entgegengenonl-uien Das Abonne'ueilt kann in 8 aufeinander folgenden Monatsraten (die erste bei der Annieldung) erlegt werden. Die (5oupons sind nicht niehr gi'iltig, wohl aber Blocks (für Vealnte, für .'t0 Vorst^'lluugen) zn erumszigten Preisen, ebenfalls in Raten zahll>ar. Das Abonneineut iist nicht nlbettragbar und während der Eaison nicht ki'mdbar. IN. Wegin Nebcrsiedlung des städtischen Bauamtes werden von Douuer'stag den Ik». bis 5anlslag den 18. d. keine Parteien cinp:-faugen; erst ab Montag den 20. d. wird im neuen Beantten- und Wohnhaus in der Franziskaner-Gasse auuiert. m. Pon der Handelsakademie in Maribor. Da nian vor kurzem in einige-n Zeitungen lesen tounte, das^ anlassiich der Umwandlung der früheren Handelsschule in eine Aka demie inehrei'e ^x'rsonale Aenderungen vor-genouinlen nierden sollen, be^w. das; einige ProfefsorlM der Realsckinle an die Handels-akadeniie versetzt werden, wird festgestellt, das; von irgendwelchen Aenderungen keine Rede sein könne, da auch der Lehrplan bis a'iis kleine Abweichungen vorläufig derselbe bleiben wird. m. Dem Irrsinn versollen. G^'e erlitt Ris;auetschwuuden am uuteren Fuf; und unls;te ins Allg^'meine ^irankenbaus überführt werden. — Aiu U!. d. vornlittags z^'r-brach der im „Narodni dotNl" bediensteten Zitellllerin Anna N. eine Flasclie b^nu? Bedie-neu eines Golstes, nii^bei sie sich s!s einer ganzen Kücheneinrich-tnng, Zimmereinrichtungsstücken, Gar« usw. Die .starten werden zn 2 D'nar bei den ?.1!it-gliedern sowie in der Tabaktrafik in der Go-sposka ulica verkauft. Nr. m. Spende. Der Trabreunverein spendete der Freilvilligen Feuerwehr 500 Dinar. — Herzlichen Tank! * Samstag den 18. und Sonntag den 10. d. M. Ltouzert in: „Betrinjsii dvor". Dortselbst veranstaltet aui Sam>?tag den 18. d. NM 20 Uhr der Gesangverein „Iadran" einen Unterhaltung'^^abe.nd. Lonntag den,10. d. M. NM 2? Uhr 5chlns; des Bestkegelschie-bens und Verteilung der Beste an die Gewinner. Alle ^tonlurrenten werden znr regen Beteiligung aufgefordert. V7l>2 * .Heute abends gros;cs Elitckonzert in der Velika tavarna des Charleston-Orchesters K a p l a n e k. Klub-Bar Sensations-Attraktion La forte und die anderen. 07l>1 * Canlstag abends Konzert in Lacheiners Gasthaus, Frankopanova ulica. Musik: Gl. dr. drZ. ^el. in usl. 0700 NachMtenousVtuj llnfere SrelwtNlae Seuerwehr Im Sadre t92s (Fortsetzung.) In: vergangenen Jahre wllrde die Wehr 12 Male alarmiert. Am 7. Jänner rückte sie zu einem Brande noch NovavaS bei Marko aus. Es handelte sich uui ein G r o s;-'f e u e r, das wegen des herrschenden Windes die ganze Ortschaft bedrohte. Noch dazil l)errschte i?l der ganzen Ortschaft ein gänzlicher Wassermangel, so daß sich die Feuerwehr gezwungen sah, ei,te anderthalb Kilometer lange Ächlauchlinie bis zur Drau zu legen, um des Brandes Herr zn werden. Am 7. April nm Mitternacht entstand in Pi 6 ava (hinter der Kaserne) ein Brand, der von den beiden auc^gerückten Ll>schzügen bald gemeistert nvrdi'n konnte, ebenso ein Brand in B u d i n a bei Ptuj, der ein Gebäude auf deim Besitze des hiesigen Kaufmaii-nes Ned ogg einäscherte. Da-s nächste Großfeuer brach ain 8. Mai ror Mitteniacl^t in Z l a t o l i i e aus. Im Vereine mit der clwnfalls erschie-neneil Maribor^r und elnie«^n Landfeuern»eli-ren gelang es unseren, l'N,er dem Koniman-oo des .Herrn Hauptmannes Steudte stehenden, mit dem Antolöschzuge ausgerückten Wehrleuteu, nach aufopferungsvoller Asb'.it den iin der Mitte des Dorfes ausgebrochenen Brand KU löschen. Am 10. Juli um halb 3 Uhr früh wurde die Wehr zu einem Brande nach R a g o z-ni c a alarmiert. Ansgernckt waren zwei Löschzüge nlit Hanptmann A t e u d t e an der Spitze. Der gefährlick^Brand konnte bald lokalisiert werden. Au, 20. Inli kam die alarmierte Vehr nur bis S p n h l j e, wo man beinerkte, das; es fich NM einen Brand in allzu großer Entfernung l>andle. Ebenso zwecklos erwies sich der Feueralarm am August mu halb 2 Uhr nachmittags, als das Tr a nsf o r-m a t o r e n h ä u s ch e n in Breg bc'i Ptni in Brand geriet. Bor Au^?rücken der Wehr traf die Meldnn'g ein, daß die G<'sal^ vorüber sei. Aul 1.'^. August schlug ein Blitz in die alte Kaserne ein. Die l^erbeigenifene Fenern^'hr stellte sest, das; der Blitz nicht gezündet hatte. Wegen der Geringfügigkeit eines Brande's ans dem o-beren Dranselde rückte die alarmier te Wge kehrte nach längereui Aiuenthalte im Aus-Alande der hiesige Färber und Feril>putzer, .Herr Franz E r la L, wieder zurück. Der Genannte weilte im Auslände, um sich die erfor'oerlichen !>teuntu!sse zur Einrichtung einer modernen Färberei zn erwerben. Beschäftigt war er in Frankfurt ain Main, grosztenteils aber im .vaag in einer der grös;ten Färbereien. p. Tombola. Die hiesige Filiale ^oes Cy-rill-Method-Bereines veranstaltet am A o n n t a g, den 3. Mtober eine Tombola, deren Reingewinn für die Ewdtar-nien bestinlntt ist. Während der Tomibola konzertiert vou 1^—Iii Uhr die Ttadtkcchelle vor dein Acagistrate. Fm Falle schlechter Witterung findet 'oie Toinbola im Bereins-hanssaale statt. p. Tod auf den Schienen. Unser bekannter Wöglich war, zu Tode gerädert. Mit i-lM verlieren nicht nur sein .Herr, sondern vor allem die Gastlhäuser, Fleischer und Selcher einen teueren, mif-oipsernngsnollen Freund. Sein .Herr soll sich entschlossen haben, Fritzls Stammbaum, welcher angeblich bis in die gvaue BorM zurückreichen soll, dem hiesigen Museum zur Verfügung zu stellen . . « NaArlAtmaiuSelft c. Aus dem Schulwesen. Die Leitung der gewerblichen Fortbildungsschule in Celsc übernahul an Stelle des schwererkrankten Ä rektors der Knabenbürgerschi^le Herrn Benno S e r a i n i k dc'r Leiter der städtischen Kna» benvolk>5scl^ule 5X'rr Josef B i z j a k. Die .H o t e l i e r f ch u l e wird Heuer an Stelle des erkrau treu Direktors Herrn -Serajirik der provisorische Leiter der iliirabenbürgerschule Herr Faclilehrer ^'i derselben Bezirkshauptnwnn-schaft n,it den, Sitze in Braslov^e erna^lnt. c. Zur Frage der neuen Theaterspielzeit in Celje wird noch nachträglich bekannt, daß es den, Dramatifckil.m Verein in Eelie gelungen ist, das Schausvielbaus in Lsichls^na für ständige Gastspicle im Stadttheater in Eelse zu gewiqiuen. Falls sich unter der Bevölkerung ein grösseres Interesse für das TlMter als in de,' vergangenen Spielzeit zeigen sollte, würden die Gastspiele wöchentlich einmal statlfiuden. Die Spielzeit dürste zu Oktober-b^llinn eröffnet werden. c. Die „Alkoholfreie Produktion" in Ljub-ljana gedenkt Sonntag den 20. d. in (^lje ein^'^i eintägigen .Kurs über alkoholfreie Wirtsclwft zu veranstalten, salls sich für den iilurs ,uindcstens 2^ Teilnehiner melden sollten. Die An,neidungen sür den K^irs nim,nt die „Alkoholfreie Produktion* entgegen. c. Das Telephonwescn in Celje. Bereits inebrere Monate hindurch lverden in der Stadt .^tiagen laut, daß in die h-iesige Telephonzentrale eine gm>isse Langsainkeit in der Ä,ntie,-nng einge,zogen sei. Täglich ereignen sich Fälle, daß ^^lbonnenten zn 5 bis 10 Minuten warten inüssen, bis sich endlich die Zen-ttale ,neidet und sie mit der gewüns^en ?iun,uler verbindet. Dies geschieht a,ub zu Tageszeiten,, wo die Zentraile keineswegs ül'e,'bnrd<'t ist. Dieser Mißstand wurde wie-d^'rholt gerügt, doch ist von einer Besserung in dieser Hinsicht nichts ,^u verspüren. Es wäre niohl schon an der Zeit, daß die hiesige Postm'rn'nltuug in der Zentrcrle Ordnung sctnifken würde. Noch eine Frage wäre zu er-wähneir, auf d^ren befriedigende Lösung vornebinlich die Wirtschaftskreise ver^^lich harren. Vor deui Kriege am Postamt iu Ee!je ein Telephonnachtdi^'<,.st eingeführt, ^ der aber nach de,n Umstürze abgeschaj^ wm-I de. da fs'ir einen Nachtdie,rst in sZ'elie an«^ DlMezeit der Victoria regia Die südainerikanische Vwtori^ rcxi^. die auch bei uns in Europa in besonderen Warin-^usern gezogen wird und deren Blätter bequem ein Kind trageu können, hat jetzt ihre Blütezeit. Nachrichten aus MaNbor «««h lich kein Bet»ürfnis herrschte. MederholteBe-mühungen, die Wiedereinführung dieses Te-lephonnochtdionstes wenigstens bis Mitter-«cht zu erwirken, führten bisher zu kert, Des Äammerquartetts Tantenihatin; SS Uhr: Iaz^nd aus dem Hotel „Bristol". B e r l i n SO Uhr: Anzengruber: „Der ^'wissenswurm", ^ Bauernkomödie niit Ge« sang tn drei Aufzügen; 2S.50 llhr: Tanz-imlsi?. München Uhr: „Gras Lu^elni« bürg", Operette in drei Auf^-igen; 26.30 Uhr: Tan^lusich. F r.« n r.'t mrrmu^; 2S.30 Uhr: Tanzmustk aus Ber-li». . L e i p z i g 2V Uhr: Aammermusi>kabend. hierauf TanzsMusik. Rom 21.25 Uhr: Vokal- und Jnstrumen-tattonzert. B e r n 19 Uhr: Orchestralkonzert, Ioh. Strauß, Lortzing, Mv^rt, Brahms; 21 Uhr: Tanzmusik. SAwurgtrlcht Srelspmtd Marib/ir, 16. Septeinber. In der Nacht vom 13. zum 14. November 1925 ertappte >ber Finanzrespizient V. Lubej einen bekannten Schmuggler namens B r a b l in der Nähe der Reichs-^ grenze bei St. Jlj. Vrabl befand sich in Gesellschalst eines unbekannten Mannes, der aber bald darauf die Flucht ergrif>f. Ms Lubej nun daran ging, Vrabl zu vevhakten unv aibzufichren, gelang es auch diefem, zu flüchten. In jener Nacht wurde Vrabl mir lvem unbekannten Manne von einer Finanz-Patrouille an der Reichsstraße festgenommen. Man fand bei ihnen 1768 Taxmar^ken A 5(1 Dinar, wie sie zum Taxieren von Spielkarten und Dominos verwendet werden. Die beiden . Festgenommenen erklärten, diese Marken in St. Il-j gesunden zu haben. Die <Är«zer Polizei eruierte aber im Laufe der weiteren Untersuchung die Druckerei, in welcher diese Stempelmarken gefälscht würzten. Die Untersuchung in Graz ergab, daß Vrabl in die Affäre verflochten war, da er die Fälschung der Marken forciert und den Vermittlern Geldbeträge ausbezahlt hatte. 18dplatnik beschalfften sich in Wien drei Kisten Spielkarten und die nötige Anz-ihl von gefälschten Stempelmarken, wozu ihnen Seve r den Betvag von 20 Millionen ö. K. lieh. Dom Angeklagten .Hauptmann wurde außeri^m zur Last gelegt, der Besitzerin Marie I a n ö e k in SveLina 114 junge FichtenÄiume gestohlen zu Haben. Den ?lngeNagten konnten jedoch 'die Verfehlungen nicht hinlänglich nachgewiesen werden, so daß die Hauptvevhandlung mit dem Freispruch endete. Alle sieben an die Geschworenen gestellten Fragen wu^en verneint. Die Angeklagten nahmen das Urteil mit sichtlicher Freude unid Genugtuung an. So endigte eine Affäre, die die Gemüter eine Zeitlang schr stark beschäftigt hatte. Abschluß wichtiger 0e beim Rücktransport, beziehungsweise umgekehrt. Insoferne «derartige Umschließungen einer Eichung. unterworfen sind, besteht Einverständnis darüber, daß die von den Behörden des anderen vertragschließenden Teiles vor« Henvmmene Eichung beiloerseits anerkannt willd und die mit dem Eichungszeichen des einen vertragschließenden Teiles verschenen Umschließungen frei in das Grenzgebiet des anderen vertragschließenden Teiles eintreten, bezichungÄveise austteten können. Art. 6. Von jeglicher Einfuhr- und AuS-fuhrabgabe (ausgenommen >t>ie Zollmanipu-lationsgebiihren) und Stempelgebühr sind befreit: - wnd- und forstlvirtschastliche und sonstige Geräte und Werkzeuge des täglichen Gebrauches, einschließlich der sich bei der Reparatur ergebenden Zutaten, die zum Zwecke ^oer Reparatur in das Grenzgebiet des anderen vertragschließenden Teiles gebracht werden und von dort in einer im voraus beftittmiten Frist ruckgeßührt werden. Eine Bewilligung der Zentralbehörden ist nicht erforderlich. Be^lglich des Verfahrens gilt die Bestimmung des Art. 3. Art. 7. Unter Vorbehalt der fiir das Vor-inerVverfahren vorgeschriebenen Zollsicherung, jedoch ohne Barerlag und ohne vorherige Einholung der Bewilligllng der Zentralstellen, werden .^oll- und abgabenfrei (ausgenommen die Zogmanipnlationsgebüh-^en) zugelassen: Vieh zum Belegen, zum >^chnei!t>en, zur tierärztlichen Beihandlung, zum Verwiegen oder zur vorübergehenden Aibeit sowie landwirtschaftliche Maschinen und Geräte zur voriibergehenden Benützung, einschliesslich der hiezu erforderlichen Transportmittel. Der Uebi'rtritt über die Grenze ist nur auf Wegen, welche ^e Behörden der beili^en vertragschließenden Teile oinvernehmlich festsetzen werden, zulässig. Für den Ueber-tritt ist die vocherige Genehmigung des zuständigen ZollmnteS, der ZossamtSabteilung oder loes Zollpostens e^inzui^len. Zur K^on» twlle. dieses Viehverkchres ha^ dcr Besitzer l^ie?rMktigitch der'elgeneil MkstUe^der'M andereil vertragschließenden Teiles vor^u-weisen. . ^ . Art. 8. 1. Die Angehörigen der vertragschließenden Teile, >oie auf dem Gebiete des einen Vertragsteiles innerhavb der Grenzzone ihren ordentlichen Wohnsitz haben, jedoch auf dem Gebiete des andern Teiles, ebenfalls innerhalb der Grenzzone, Grundstücke besitzen (Doppclbositzer im weiteren Sinne), sind obenso wie ihr Familienangehörigen und ihr Gssiv'de berechtigt, frei von jeder Einfuhr- uild Ausfichrcbgabe und Stempolgebühr folgende Gegenstände von ihren Behausungen nach ihren Grundstücken und umgekchrt zu transportieren, u. M.: a) Arbeits- und Weidevieh. Das Weidevieh nluß täglich zurückgebracht werloen. Für Weidovich, welches nicht täglich zurückgebracht wird, finden die Bestimmungen des Uebereinkomniens über den Weideverkohr Anwendung; b) landwirtschaftliche (Neräte, Werkzeuge nnd Maschinen zur Bodenbearbeitung, forstwirtschaftliche Werkzeuge und Geräte zur Holzgewinnuny und Holzbringung, Wein-gartenpfäihle, Bast, Weingartenspritzen und Zerstäuber, auch mit Schläuchen; ferner jederlei Bekänipfungsmittel gegen landwirtschaftliche SWdlinge, insoweit die Verwendung im Gebiete des betreffenden vertragschließenden Teiles zugelassen ist; ferner Kellereigeväte, und zwar: Kellereischaffe. Bottiche mlld Fasser, Pippen für Fässer aus Holq, Faßspunde aus Holz oder Kork, Faßbürsten, Most- uwd WeilNvagen, Mzieb-schläuche, Abziehpmnpen, Faßhälnmer und Faßschlägel, Bindermesser, Faßreifen aus Hslz oder Eisen, Hobeleitern und Schwefel iür Schwefelung der Fässer — alle hier aufgezählten Artikel in den fiir den betreffenden Betrieb notwendigen Mengen — und einschließlich der hiezu erforderlichen Transportmittel; c) die für landwirtschaftliche Arbeiter notivendigen NahrungÄnittel. 2. Jene Doppelbesiher (Familienangehörige, kl^l-esinde), deren zusainrmenihängender Grundlomplex von der Grenzollinie 'cmrch-schnitten wird (Doppe5besitzer im engeren Hinne), können außer den in Punkt 1 a) bis c) genannten Gegenständen unter den gleichen Modalitäten wie im Punkt 1 eruMn» ttoch folgende Gegenstände von dem einen Teil ihres Besitzes auf den anderen briikgen oder znnlckbringen: a) die zur Bestellung des betreffenden landwirtschaftlichen Betriebes erforderliche Aussaat; b) die auf dem betreffenden landwirtschaft-/ichen Betriebe gewonnenen Erzeugniffe der L^jnvir^chaft, einschließlich von Wein, «so-^ Mie'M yichzucht; MreBe "?am, "an'ch M gereuterten, Ku-kuruz in geregeltem Zustan-de überjührt verdev; NMmek Sit vom 18. 1y?H c) die hiezu erforderlichen Transportmittel. 3. Tie landwirtschaftlichen Erzeugnisse sind bis 31. März des solgenden Wirtschaftsjahres. Wein ist bis 30. Juni des folgenden Wirtschaftsjahres in die Grenzzone ihres ständigen Wohnsitzes zu verbringen. 4. Geräte und die nicht den: Verbrauche unterliegenden Gegenstäni)e sind bis 31. Dezember jedes Wirtschaftsjahres wieder in die eigene Grenzzone zurückzubringen. Sie können nur dann in der jenseitigen Grenz-z?t?ne auch über diesen Termin verbleiben, wenn sie bei Ausstellung der Doppelbesitzerbescheinigung als Jnventarstücke angemeldet und in dieselbe eingetragen worden sind. 5. Weidesevvitutsberechtigte Grenzbewohner werden den Doppelbesitzern gleichgestellt, wenn die dienenden und herrschenden Grundstücke in der Grenzzone liegen. 6. Die Bestimmungen des Art. 8 finden auch auf Doppelbesitzungen der Kirchen und Selbstiverwaltungskörper, sowie von Agrar-gemeinschasten Anwendung. 7. Die Dopipelbesitzer im weiteren und engeren Sinne (Punkt 1 und 2 dieses Artikels) erhalten außer der Grenzkarte noch eine Bescheinigung der kompetenten Zollbehörde ihres Wohnsitzes, die ihre Eigenschast als Dvppelbesitzer (Fanlilie, Gesinde) bestä-tilgt und die von der Zollbehörde des anderen vertragschließenden Teiles vidiert z« sein hat. Für diese Bescheinigung ist ein Lichtbild nicht erforderlich. 8. Die vorftehenloen Begünstigungen finden nur auf jene Doppelbesitzer Anwendung, die derzeit Eigentümer oder welche späterhin Grundstücke, sei es unter Lebenden oder im Wege der Erbfolge von Personen erwerben, nach denen sie im Sinne der Gesetze loes States, in dem der Hauptsitz des Wirt-schaiftsbetriobes der Doppevbesitzer liegt, zur gesetzlichen Erbfolge berufen wären. Sport Kampf gegen die Motor-»naNerel Es wäre endlich notwendig, daß die Be« Hörden bei uns dem Unfug der Knatterei mit sttengen Maßregeln an den Leib rücken. Die Stadt Köln hat beispielsweise ein Verfahren eingeführt, das mich bei uns einzuführen wäre. Der dortige Stadtanseiger veröffentlicht diese Maßregel im nachstehenden Artikel: Es gibt Fahrer, die sich im Besitze eines Schwach- oder Stavkmotorrades allen anderen Atenschen überlegen fischten und sich mit Vorliebe durch Knattern wichtig machen, um Leute zu erschrecken oder sie aus dem Wege zu jagen. Nun wird die Kölner Verkehrsleitung künftig ein eilglisches Versahren anwenden, um das Knattern ein für alle Mal zu beseitigen. Jeder Schutzpolizist wird mit einem Durchschreibl^buch ausgestattet. Der wegen Knatterns Angehaltene echält sofort einen auf der Straße atlsgesteMen Befchl, sich innerhalb dreier Tage mit seinem Motorrad im Polizeipräsidium vorzustellen. Dort wird das Rad auf seine Gebrauchsfähigkeit untersucht und unter Umständen dein Verkehr ganz entzogen, wenn es nicht in wünschenswerter Weise so verbessert werden kann, daß ein Knattern nicht n,ehr möglich ist. Die Kosten der M-änderung nnd der Untersuchung trägt der Knatterer, der bestrast wird. Erscheint der AngchMene übechanpt nicht, so wird sein Motor eingezogen. Mögen unsere Behörden das Gleiche tun. : SB. Rapid. Freitag den 17. d. um 20^ Uhr Spielerversmnmlung im Gasthause An-derle. Erscheinen der ersten Mannschaft ist Pflicht! : Dr. Peltzer lehnt ein Anbot aus Ame. rika ab. Der deutsche Vteisterläufer Dr. P e l tz e r, der bekanntlich am vergangenen Saimstag die Weltmeister N u r m i und Wide geschlagen hat, erhielt von ameri-kmnschen Agenten Angl^bote Professional zu iverden. wofür ihm diese nicht weniger a^s 50.000 Dollar bezahlen wollten. Dr. Peltzer hat das Anbot mit der Begnindung abgelohnt, daß er, wenn er es annehnien würde, einen Verrat an Deutschland beginge. : Die ausgeraubte Hakoah. Vorgestern haben Häusler und Gnttniann Wien verlassen, nM'die'Reise zu den New ?)orker Gianbl. meldet, cmch Lest, Sedlacze? und Woi-qelihofer vom DM. Engagement in Amerika suchen. : Fräulein Außem schlägt die deutsche Meisterin. In der Schlußrunde des Damen-Einzelspieles im Rotweiß-Tournier in Berlin gab es eine Ueberraschung. Die jun^i-Kolnerin Außem schlug 'die deutsche Mei-s^.rin Frau Friedleben 7—Ü, 6— VdNateNe Muvelten in Europa Zur Erinnerung an den bulgarischen Dichter Christo B ot e s f, der vor 50 Iahren als Führer der aus Rumänien herbeigeeilten B u l g a r e n im Kampfe gegen die Türken fiel, sind drei Marken mit dem BrnsOiVd des Nationalhelden mit den Ia^h-reszashlen 1876—l926 verausgabt worden. In Sofia auf weißem Papier gedruckt, Zähnung 11^, hatte die nur während dreier Tage am Schalter verkaufte Serie bis Ende Juli Kursfählgkeit. Ein Motiv aus derselben Zeit bilden die hölzernen Kanonen auf der Ausstabe von 1W1. Die >örei Werte der neuen Serie sind 1 Lew olivgrün, 2 Lewa dunkelvivlett und 4 Lewa lilarot. D ä n e m a r k hat infolge Ermäßigung der Flugposttai^e von 25 auf 15 Oere in der bisherigen Aufmachung eine Flugpostim^rke zu 15 Oere verausgabt. Außerdem treten an Stelle der vielen Aufdruckmarken zu 7 und 12 Oere, loie in lehter Zeit verausgabt wurden, zwei endgli'iltige Marken dieser Wertstufen, in der Zifferzeichnung der niedrigen Werte, qeMnt 14 zu 14 : 7 Oere hellgrün und 12 Oere violett. Die Nachpor-tomai^e 25 Oere rot erscheint neuerdings in Visletter Favbe. Von lber Ausssabe 1921/23 der Stattet D a n z i g ist die 40 Pf. gell'grün mit verkehrtem Mittelstsick zum Vorschein gekommen. Bekanntlich hat die polnische Post in Danzig ein eigenes Bureau eröffnet, wo verschiedene Werte lher polnischen Bilderserie mit dem zweizeiligen Aufdruck „Port-Gdansk" verausgiabt werden sollen. Bisher erschien ldie 15 Grosze rosa. Fr « nkreich meldet eine zinnobcr» rote 40 Etes. Saerin und eine Postpaketmarke für delklarierten Wert: 55 auf 15 rot. Zu den bereits gemeldeten Flugpostlnar-ken L i t a u e n s zu 20 unk folgt. Das Analpihabetentum nimmt iaglich zu: Schulen werden innmer weiter geschlossen; Bück>er und Schulheste sind schon unerschwinglich. Endlich ist auch die größte Paipierfabrik gera'de dort verkracht, wo es V07is Almlphabeten gibt, was totsicher er- folgen mußte, denn die Papiererzeugung in diesem Milieu war geradeso übeÄüsiig wie im Lande der Kahlköpfigen eine Lau^tamm« fabrvk. Nichtsdestoweniger gibt es noch immer solche Leute, die des Schreibens kundig sind un'd dieses Uebel zum Briefschreiben mißbrauchen. Wer sich domnach in Hinkunft diesen Perversen Luxus erlaubt, der soll dafür so viel Marken kaulsen, daß er schwarz wird oder gleich pleite geht, oder er wird vor ^ischreck selbst »neplsmeni«. Geb. Vrant. volkswiMaft X Der Berkauf von Gaecharin sreigege« den. Der Verkauf von Saccharin war bis jetzt nur Apotheken und Droguerien be-wMigt. Unser Staat hat nun Saccharin monopolisiert, weshalb jedes Paket die vorgeschriebene Schleife der Staatsmonopolver» waltung mit dem Staatssiegel trägt. Dieses monopolisierte Saccharin enthält keine gesundheitsschädlichen Substanzen unid ist chemisch rein; es wird bei jedem Kausman-ne zum Verkaufe angeboten. Dieses Saccharin gelangt in Kristallen, in Pulverform und in Tabletten zu einem sehr niedrigen Preise in den Handel, was ^sonders von der ärmeren Bevölkerung begrüßt wird, da Saccharin einen vollkommenen Ersatz für den noch immer teuren Zucker bildet. X Der Weizenz^ll in Oesterreich. Wien, 14. September. Die „Wiener Zeitung" ver-öf'entlicht eine Kundmachung des Bundes-Ministeriums für Finanzen, wonach der Zoll.für Weizen usw. für die Kit vom 16. bis 30. Septeniber 1926 1.40' Goldkronen für 100 kg beträgt. X Jnkrafttteten des neuen griechischen Zolltarifs. Aus At>hen wird gemeldet: Wie bereits angekündigt, wurde das bisherige Provisorische griechische Zollregime nicht mchr verlängert, so daß am 10. d. M. ein neuer Zolltarif in .Kraft getreten ist. Dieser neue Tarif enthält auf eine ganze Reihe von Waren bedeutend erhöhte Zollsatze. Bttcherscbau b. Ein frohes Iehr 1927. Taschenkalenlder für alle Sonnen'kinder. Herausgegeben von Maria Dc-luiüinig.' Geschinackvosl gebunden (94 S.). Preis S 1,—, RM. 0,60 Verlags-anstal't Tyrolia A.G. Inn^liruck-Wien-M-ünchen. Frol) wie der Titel ist auch der ganze Jnl'alU des Heuer in drei verschiedenfarbigen Ausgaben vorliegenden Büchleins. Diesmal ist Eichendorss mit seinen alten, trauten Liedern zu Wort gekommen und die bei'gegebenen Zeichnungen passen sich in i'hrer Zartiheiit gut den duftigen Versen des Romantikers an. Wie immer brin'gt der Sonnenlandkalender auch Heuer wieder verschiedene Rubriken für allerlei Notizen und Au.'fzeichnungen, denen jedesmal ein sinniges Sprüchlein vorangeht, und verbindet so das Nützliche mit dem Schöten. DaS neue FornTiat gibt dem Kalender ein ganz »"^'orn^ihmes Gevräge und eignet ihn vorzüglich für Geschenke. b. Kunst und Seele der Rsnaifsanee. Mit li7 ganzseitigen Bildern ui^d drei farbigen Beilagen. Gebunden in Leinwand und Farbschnitt Mk. 9. —. Verlag der Gesellschaft für christliche Kunst GmbH. München, Lotbstraße I. — Renaissance . . . ? Schnell gleiten Minen N!ccol(> Pisano, Rasfael, Michelangelo, Dürer, Bvamante, Peter Fi^'cher, Rubens, Velazquez durch den Sinn, der Pala.^zo Pitti. das Heidelberger Schloß, das Kölner Rathaus ... _ aber ldaß die neue Kunst mit neuer Betonung der menschlichen Persönlichkeit, mit neuer Literatur, mit neuer Staiats- und Gesellschasts-auffassung st5) zusammenfand — das rst Ihnen nicht ganz gen'ärtig? Lorenzo de Me- bici — Bartolome Eolleoni _ auch unsere Zeit erlebt die Ansänge einer Renaissance des 20. Jalhchunderts: Da ist es von höchstem Interesse, so manchen überraschenden Vergleich ziehen zu müssen; was die Jugend 'der Reuaissance,^eit begeisterte, i'ibt auch heute wieder den Zallber aus, gerade auf die deutsche Seele. b. Zeitschrift für Geopolitik. AuS dem Inhalt des 9. Heftes: Aufruf des Elsaß-Lothringischen 5''ei>matbundes 1. Rosen-krantz: Polnische Wasserstraßen; Erich Obst: Berichterstattung aus Europa und Afrika: Die Großhamburg Frage; Karl .siaushoser: Berichterstattung aus der amerikanis.hen Welt^ Georg Lukas: Das Verkehrsnetz der deutschen Südostecke; Gustav Amann: Sun Vatsens Vermächtnis; 3. Waltn .Tuckermann: Das Philippinenproblem: Walter Geisler: Politik und EprachenlLt^te; Erich Ol?st: Literaturbericht aus Europa und A-srika: Italien, Balkan, Orient; Karl Haus-hofer: Literaturberickst aus dem indo-^i-fischen Raum; Kurt Vowinckel-Verlag, Per-lin-^Grunewalid — Hoihenzollerndamm'^S^. b. Oesterreichtscher Radio-Amateur. sRa-diotechnische Monatsschrist). Aus dem Inhalte des September-Heftes: Quarzresoira-toren. Das Detektorium, Neutrailisierung von Hochfrequenzverstärkern, Weagant-Ein-röhrenapparat, Zwischensrequenzgerät lür TranÄ;««nierungsomMnger, Niederfre-quenAverstärker, Vierröhren-Harley-Emp« fänger mit einem BerdraHtungsplan in Ol^-ginalgröße. «llei«. a. Die todbringende Hungerkur. In tersburg sbarb vor ein paar Tagen, wi' die „Ceps" berichtet, die Anhangerin eim?r eigenartigen Sekte, deren höchstes Id?nl cs ist, „einen neuen Lei.b, eine neue Seele und neue Weisheit" — durch freiwilliges Hungern zu erwerben^ Um dieses Ideal zu erreichen, muß man allerdings lange l)ungern. E. V. K'olcevovz war eine so eisr^ge Befol-^ gerin dieser Lehre, daß sie des Hungertodes starb. a. Opfer des Tanzes. Im Februar erst ereilte einen engli!schen Admiral der To> iin TaT^saal, da er etwas länger als giit Twostsp getankt hatte. Nun bat den fra^-sischen BataillonAchef Behurclle^ das f.leiche Schicksal erreicht, als der Sechz-gjälhrige im Casino de Treport etivas eifrig Terpsichor^'N huldigte. Daß aber nicht nur d^.s Alter die Schuld an ldieser Wirkung ^oes Tanzes trägt, bestätigt die N-achricht. daß die 21 Io>hre alte Madeleine Rubens in einer Z'rüsieler Vor-stiadt nntten in einem leidenschaftlich ' ae-tanzten C-Harleston in den Armen ibres T'".n» zers verschick». Wann hört, so muß man sich 'fragen, der Tanz auf, der Gesünidiheit zil-träglich zu sein? a. Selbftmörderrettung als Erwerbsquelle. Die Vudapester Poli,;ci hat, wie die „Ceps^ berichtet, xünM für die L^cnsrcttung von SelbswrSr'dern besondere GeUdprännen aus-geschrieben, die derjenige erholt, dM, es gelingt, einen Sel?bstmord?andidaten zu retten, worauf er dies der Polizei znr Kenntnis zu bringen bat. Für jede solche Rettunq wer^den ij50.(XX) Ku ausgezahlt. Dieser Erlaß der Bud-aipester Polizei bot einer gan u'N Reishe unternohinungslulliger Personen Anregung, auf leichte We.sc chren Lebensnn-te^alt zu verdienen. Es schien geradezu, als sollte diese „Lobensrettung von S^'ll>stnwrd-kandidaten" sich zu einem blühenden .'(>andcl gestalten. Am eifrigsten betätigten sich m dieser Richtung Angehörige des sogenannten Mittelstan'des. die zufolge der heutigen Wirl-schastskrise iu Ungarn beschästigungslos geworden sind, wie entlassene B^alMte, ner-krachte Bör'senagenten u. dgl. solche ^Individuen schlössen sich zu „K'onsorti''n" zusmn-nlen, die aus drei Mitgliedern besdenden. Einer stürzte sich ins Wasser, der „Selbst inör-der", «der zweite sprang ihm nach und brachte ihn ans Ufer, der„Rct.^r", der Dritte aber lief schnurstracks zur Poti,zei, um den Fall zu nielden. „SeMmör'ser" unb „Retter" mnr-den der Polizei vorgefichrt, die Präinie ron .';!:0.0s!0 Kil, die sofort beza!HIt wurde, teilte,i die Gesells.'kiaifter dann untereinander. sich derlei „Lchensrettungen" allzusehr häuften, wuride die Polizei aufmerksf-lm und e? golmig schließlich, die betrüg^'rische Tätigkeit der eifrigen „Leibensretter" auszudecien. Nnn wurden die „Rettungsprämien" gänzlich ausgeboben. a. Das Verhalten bei Gewittern. Für daS Verhalten bei Gewittern gibt es allerorten noch ge^visse Ansichten, die teils abergläubischer Art, teils aenso ist festgestellt, daß 'die Buchen am allerwenigsten voan Blitze getroffen werden, Eiche?! häusig, Fichten am meisten. Auf alle Falle muß man si.ch bei Gewittern von sogenannten guten Leitern möglichst entfernen, z. B. von Gas-und WasLerleUmlj^ röhren« Bli^aibleitern Nummet LÜ?M 13. CepkenlVer 1V9S usw. MetallgegenstSnde, Uhren, Ringe, ^lüssel und anderes weyzulegen, ii't eine Vovsicht, die sich nur «mpfichU, wenn niian wi Freien ist. Man schläft die Sachen ins Taschentuch ein, legt das ^^^ketchen dann auf d'ze Erde oioer auf einen Stein unter dem Hut und entfernt sich einige A)—tv Meter, woselbst man sich vorteilh<^t hinkauert, nicht geht oder stchen bleibt. Ist man mit einem Facht ebey barin deiner Frau einen Bssuch." („Jugend".) Einfaches Rezept. „Bildhauerei ist doch sehr leicht?" fragt eine junge Dame auf einer Skulpturenausstellung. — „Sehr, fthr, leicht," sc»qte der Bildhauer, „und sehr, sehr einfach. Sie nehmen einen Marmorblock und Hammer und Meißel, und 'oann schlagen Sie allen Marmor weg, den Sie nicht brauchen." (Orell Füglis Jllustr. Wochenschau.) ( mnjaAcrmn KuioiZSZL) 'supiU Ziq Ll,chi.ijnv luqiaus '„u^g — -ojanq u.ili.iZilz Nj söuv^ s;m 'ötihz^j^aa upziMiizg; azq azun?tk siq -uo u.icpi^ uln? itpm ipou Zlj qun qaim zzjunq uoPj ßs uzuia izu;o ztxom szuosF suzstt »11. r. I« « St.ZS üiiiLiiiitt ! Selbständiges Fräulein auS gu-i Suche besseren Schaffer, verhei-i ' tem .Vause sucht in Parknähe ^ ratet, nüchtern, der ausser der' ' Landwirtschaft auch etwas von Eaqe und Wald versteht. Neflek, tanten mit lmigjähritien Zeug« uisseu können sich an Vormitta« s^cn vorstellen oder Offerte ein» senden an Cer^aöka tovarna le« venke, Mnribor, Maistrova uli-ca 19. V803 reines, sonniges, separ. 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