LmbllcherWMtlmg. Nr. 1!>4. »-»—...... Plcin!lmc?!, l! on « pre <»: Im , halbj. fl. 5.5<». ftilr die^xftcNung ins Hau« hallij.5l>lr. Mil dcr Post ««n^j.fl. ls>, hnlbj. ft. 7.50. Montag, 2«. August «m. «olr., 2». I si.; lt., llm.^li., 1867. Aliltlicher Theil. . ,^c. f. k. Apostolische Majestät habe:, dem Mini- ^nalconcipisteu nil Miuisteriuiu des Innern An!on Mm Atlcms dic t. l. Käiunlcrcrswürdc allcrgnä-"l!>t zu verleihen qcvulzt. , ^ ^s I. l. steicrm.lärut. lraiu. Obcrlaudesgcricht ^ den Advoeaturs Eoucipicutcn Dr. Karl Gcstrin /^ dcn Rcchtspratticanlcn beim ^aibachcr Vaudcsgcrichtc ^Hcnin Nabcrnil zn Anöenltantcn für das Hcrzog-"N'lll illnin ernannt. Nichtaintlicher Theil. vaibach, ^:'>. Augnst. Die Entrcvnc von Salzbnrg hat ihren Abschluß Mmden, ohne daß eines der allarmircndcii Gerüchte von "^bsichtigteu Attcutateu, KriegsanSsichtcu u. dgl., welche "l>l su vieler Absichtlichkcil verbreitet wnrdcn, Bcstäliguug ^lm.dcn hätte. ^. „v^ch l>c trachte die Zusammenkunft iu 3" ^^ bürg als ciu besonders glückliches ^.^' slu is;, dnS sicherlich von dcn wohlthä - 'llstcn Folgen für Oesterreich nnd Frank' ^'^), in erster Vinie aber für dcn Frieden ^'"'ova's scin wird." So äußerte sich Baiser ^"pulcon nach dem Eorrespoudcntcn der „Debatte" dein ^Ucspoiidcntcn eines Pariser Blattes «Weniger. , . Eincm aiiswärtigcn Diplomaleii gcgeuübcr, der sich " ^cni Baiser der Franzosen sehr angelcgcutlich uu, die , kdclllnnli des Salzburgcr Ereignisses crt.lildigtc, bczcich- .^,-Napoleon lü. das'Resultat der stattgehabten Dis^ 'Ijwüeil als die Herstellung cincr „l.'i!l'cs i„ Salzburg weilenden hochgestellten Franzosen, als . l'l'er mancherlei umlaufende Gerüchte intcrpcllirt wurde: ^,,'!t nicht wahr, daß Kaiser Napoleon irgend ein der Alterung zn unterziehendes Schriftstück, gleichviel, ob nn dasselbe Expose Progratuin, ll"!!^,««, :'.!«!> i»<»x'iir , ^ wie immer mimen mag, mitgebracht habe. Ein Migcs Elaborat war nnch durchans nicht erforderlich. ^M französische wie das österreichische Cabinet kennen di« ""^lschc Situation, Es war also blos nolhwen-^' .zu constatircn, daß nach den Aenderungen, welche in ^. '""crcn nnd äußeren Politik Oesterreichs sich ergeben, dcrs<-^ verschwunden ist, was bisher ciu iuuigcs Ein-^ ^'bniß zwischen den Eabinctcn von Wien und Paris ll'a,^^^' ^"^ ^'^ verschwinden dieser Hindernisse iiuii ^ die natürliche ^ogit der Thatsachen, daß das D ^.^iuvcrständniß zn Tage trete. Das ist geschehen, '»cl ^ das Ereignis; von Salzbnrg. Branchen Sie ^, ^'' Ätüsscn Sie durchaus an Verträge, Ucbcrcin-N'ick , °^'^ ^Mauzen glnudcn? Frankreich und Ocslcr-lvch' ' ^ch gegenseitig erklärt, daß sie dcu Fricdcu brr?,« ^ ^^ ^1" ehrlich und aufrichtig auf Oruud n»f .? ^'^^lich gewordenen Verträge ncncrcn Datums, bl'rcl, v "^ ^!" ^^ ^''''"^ '<"" wollen. Sie hoffen ^i»cn s^ ^^^^lglnlg dieser ihrer Friedensliebe, welche schcn ^ ' ^' ^"'^" Hmtcrgcdcmlcu hegt, dcn curopäi« ^, '^'cdcn bewahren zu können. Branchen Sic mehr? l>u,-^' so kann ich Ihnen nicht dienen. „Salz- 'u hat kciu Geheimniß!" >. ______:____ ^lc MonarchcU'Zuftmmenkunst in 3al)llUlg. Alifcim V^'"'6' ^- ^"N'lsl. Die Berichte von dem türlick s ?^'"' ?lajcsläten beschränken sich jetzt na-N'clch/,,"''' b" Schilderung der wenigen Momente, in IM..', ^5^ !^"ßcre Pnblieum des Anblickes der aller-Nllcl ^', '^"schaftcn thcilhast wird. Täglich werden s'ndcl '>? ^/""'' '"^^" regelmäßig um 4 Uhr statt-^>'d Vr« 3 ^ '" bie Umgebung unternommen. Wich. ^'Ul S^ ^?^^ ^l^'" kleinere Ausfahrten statt, wie l>iN-^. ^ -""N'stät it aiser '.Ilapolcon gestern daS Salz-W'ineisl , """ l'csucl.tcu nud iu Begleitung des Aür. dcvs d's m>"' ^Mc>'S i,i,d des Directors nnd (Nrun^ ^Nvcill,. ''^""^ ^''^ daselbst beinahe eine Stunde ^wl.„i ' '""l)rcnd heute die Besichtigung des Mc> kachln../" blicht gcstcllt sein soll. I,n ^aufe des l>Nuin ^lis bcgal'cu stch Ilzre Majestäten nach Hell< lvurde' ^."" bunter im Monatsschlüßchen genommen "lc Suite und die Reihenfolge der Wagen war die gewöhnliche. Vorauf Se. Erecllcnz Graf Grünne, dann Ihre Majestäten die Baiser nnd die Kaiserinnen. Reichskanzler Freiherr p. Bcust fuhr mit dem Minister Grafcu Fcstctics. Ihre Majestät die Kaiscriu trugen ein weißes ^leid, ikaiscrin Engenic eine violette Robe. Die Majestäten wurdeu bei der Ausfahrt aus der Nc sidcuz mit lebhaften nnd andauernden Hochrufen empfangen, die sich wiederholten, als das Publicum Sr. (Excellenz des Herrn Reichskanzlers ansichtig wnrdc. Um !» Uhr begann die Vorstellung von Mautncr's „Eglaulinc" im Salzbnrgcr Theater. Wieder hatte sich ein überaus glän;cndcs Publicum ciu^csundcu; leider ging die Hoffnung, daß die Majestäten die Vorstellung dnrch Allcrhöchstihrcn Besuch auszcichucu würden, nicht iu (5rsülluug. Wie mau vernimmt, wurden Allerhöchst-dieselben durch (örmiidung abgehalten, derselben beizn-wohucu. Vou dcu Salzburgcru wird übrigens dankend bcmcrtt, daß die Mnstcrgiltigleit der Veistnngcn der ein-zclucil Schauspieler selbst dadurch leinen Abbruch erlitt. Die eigenthümliche» Vorzüge unseres Hofburgthcatcrs, das vollendete Ensemble, der Reichthum der Details finden in Salzburg fu enthusiastische Bewunderer, wie tanm irgendwo. Die Vorstellung bcgauu um '.» Uhr uud cudctc erst nach 11 Uhr. Noch mit dein Nachtzugc verließen die sämmtlichen Hosschauspiclcr mit Director Laube die Stadt, nm nach Wien zurückzukehren. Heule um !> Uhr M. unternahmen Ihre Majestät die Kaiserin eine Ausfahrt in die Umgcbnng, als dcrcu ^iel Hcllbrunu bezeichnet wird. Sc. Majestät Baiser ^iapoleon sollte, wie schon erwähnt, das Mozarteum mit Allcrhöchstsciucm Besuche bcchrcu, Abends ist, dem Vernehmen nach, eine Fahrt nach Maria-Plain projcctirt, nach welcher um halb 10 Uhr das Eouccrt des Mäu-ncrgcsangvcreiucs im Carabincrsaalc stattfinden wird. Die Stnndc der Abreise Ihrer Majcstätcu ist uoch immer auf morgen tt Uhr frlly festgesetzt. Ihre Majcstätcu wcrdcu in Slraßburg übcrnachtcu und nach ganz kurzem Auseuthalt in Paris sich nach ^illc begeben, wo Festlichkeiten 'zum Auuir-crsnirc der Verciuignug der Proving mit Franlrcich slatlsindcu. Von da dürften sie nach einem kurzen Ausflug ius ^ager von Ehalous uumittclbar Allcrhöchstihrcn Aufenthalt in Biarritz nehmen. (Wr. Abdpst.) Ueber den oben berührten Besuch »-des Kaisers Napoleon im städtischen Museum entnehmen wir der „Salzburgcr Corrcspondenz" uoch folgcudcu Bericht: „Der Bürgermeister der ^audcshanptstadt Salzburg, Herr Hciurich Ritter vou Mcrtcns, hatte an Sc. Majestät den Baiser Napoleon die Bitte gerichtet, daS städtische Museum mit cincm Besuche beehren zu wollen. Dieses Museum, eine Schöpfung der lctzten Dcccnnicn, vereint in cincr Reihe von Sälen zahlreiche Alterthümer, welche mit der historischen, enltur- nnd linislgeschiclNlichcn Eutwickluug des Bandes in unmillclbarcr ^^czichung stehen. Sie wurdcu durch dcu unermüdlichen Sammcl slciß des derzeitigen Directors der Anstalt, dcs nm die Altcrthumsluudc des Bandes so hochverdienten Herrn Maria Vinccnz Süß zusammengetragen, welcher mit geringen Mitteln beginnend, die kleine Privalsammluug salzdurgischcr Alterthümer, die sich in sciucu Händen be sand, namentlich durch wohlwollende Förderung vou Sl'ile der Mitglieder des »llerhüchstcn Kaiserhauses, durch freundliche Unterstützung von Leiten vieler öffent-lichcn Anstalten und Vereine und durch Huwcuduug von Antiqualicn aller Art vou Seite zahlreicher Valcrlands-frcnndc zu ciucr öfftntlichcu Austalt hob, die, mindestens in ciu',clucu Richluugcn, bezüglich der ' it und Vollständigkeit des Materials dcu ^ ,, , .» bedeutendsten Antiquitälcusammlungcn Dcntschlaudl! nicht zu scheuen braucht. Vou dcu Werkzeugen der Steinzeit angefangen bis zn der Feder, mit welcher Napoleon lil. am ^1. Auansl 1ttl'»7 feinen Namcu iu das Gcdcullüich dcö Museums ciulrug, siudcu sich Zeichen der triune, ruug an hervorragende geschichtliche Momente des ^an-des im Muscmn vor und die culturgcschichtlichc Eut-Wicklung desselben ist uach allen Richtungen des rcligiü-sen, bürgerlichen, gewerblichen, artistischen und litcra-rischcn Bebens seiner Bewohner in der rcichhalügstcu Weise rcpräscntirl. ^^. Napolcou ll!., welcher dem Bürgermeister Ritter v. Mcrlcns gegen 2 Uhr Nachmittags die Absicht mit getheilt hatte, das Museum zu bcsuchcu, erschien Puntt .'l Uhr in Begleitung des ihm :» l« >ull>> bclgrgcbcncn l. l. Artillcrichaiiptmannö Fürstcu ^'oblowitz iu, Museum uud wurde daselbst von dem Herrn Bürgermeister Hew' rich Ritter v. McrtcnS, dem Director dcs Museums, Herrn Maria Vinecnz Süß, nnd dem (Hemeindcreprä scntnntcn Herrn Vudwig Obpachcr empfangen. Te. Ef ccllcnz der Herr Miuistcrprüsidculstellvcrtrctcr Eduard Graf Taaffe, welcher in seiner früheren Stellung als l. k. ^audeschcf dcs Herzogthnms Salzburg die Interefscu des Museums stets iu der hochherzigsten Weise gefördert hatte, schloß sich später der Gesellschaft au. Napoleon besichtigte die Sammlungen des Museums in dcr ein-gchcudslcn Weise und nntcrzog namentlich die keltischen und römischen Alterthümer, au denen das Museum so überaus reich ist, dcr sorgfamstcu Prüfung. Dic Vcichtiglcit, mit welcher Nnpolcou auf diesem Terrain sich oricntirtc, gibt einen achtenswcrthcn Beweis von dcn gründlichen archäologifchcn Kenntnissen und dem Forschungseifer dcS Kaisers. Er wartete nicht darauf, von dem Director der Anstalt, durch dessen sorgsame Hand einst jedes einzelne Stück dcr Sammlung gegangen war, sich Angaben über Alter nnd Herkommen dcr vorfiudigcu Autiqualicn machen zn lassen. Er setzte dies, und zwar selbst bei Gegenständen, deren Alter, wie z. B. daS dcr keltischen Steinschleuder, dcs keltischen Hammers nnd dcS bcrühmtcu keltischen Helmes, wcit hinter dic ,Hcit der Römerhcrrschast im Vaudc zurückreicht, als etwas belauutcs voraus uno beschränkte sich darauf, Vergleiche zwischcu dcn Antiqualien dcs Snlzburgcr Museums nud jenen anderer Sammluua.cn anzustellen nnd mit warmem Eifer für die Geschichtsforschung seine Befriedigung dar' über auszusprcchcu, wcun ciu Gcgcustaud von höherem Interesse eine bestehende ^ückc nuizusüllen versprach. Abcr auch für die Geschichte dcs Miltclaltcrö zeigte dcr Kaiser cin richtiges Vcrsläud'.nß und einen regen Antheil. Er blicb auch auf dicscm Gcbicte nicht Zuschcr uud Bewunderer, er stand auch hier als emsiger Forscher seinen Begleitern gegenüber uud die Eindrücke, welche er als solcher auf die Anwesenden macht?, werden gewiß zu dcn wohlthucndstcn Erinnerungen zählen, dic sich an dic Anwesenheit des Kaisers Napoleon in Salzburg knüpfen." Dic Nlich5llcputation. Wien, ^. August. Gestern uud heute hielt ^ie ungarische Deputation Sitzungen ab, um über dic Ant wort zu berathen, welche sie auf dic ihrem Vorschlage von Seile dcr Rcichsralhödcputation entgegengesetzten Be mcrtuugcu ertheilen soll. Dicsc Antwort scheint auch heute noch nicht definitiv festgestellt, so daß die uuga-rischc Deputation auch morgcu noch in dieser Angelegenheit eine Sitzung halten dürfte. - Bclanntlich wollte die diesseitige Deputation sowohl dcn nugarischcn Vorschlag als ihrc Gegenbemerkungen dcr Ocffcullichleil übergeben. Das unterbleibt nun dc» fiuitiv, nachdem sich die ungarische Deputation gegen dic beabsichtigte Vcrösfcntlichnng ausgesprochen hat. Für Samstag erwartet man eine gcmcinfamc Pri vatconscrcn; beider Deputationen, wozu von dcr dicssci tigcn Deputation bereits dcr Antrag gestellt wurde. Bei dem heutigen Diner beim Cardinal Ranschcr warcn die diesseitigen DcputalionSmitglicder vollzählig, oic ungarischen blos 1^ an dcr Zahl erschienen. Von den Ministern war blos dcr ungarische Finanzministcr Hcrr v. ^onyay zugegen. Eardinal Raufchcr brachte einen Toast auf Seme Majestät deu Kaiser aus, und mo-tivirtc denselben vor allcm mit Rücksicht auf die aus würtigc Situation. Rußland und Preußen hätten ihre gierigen Blickc auf uns geworfen, um uns zu verschlingen; Rußland blickc nicht nur nach Eonstantinopcl, sondern auch nach Galizicn, und Preußen wolle fcinc Grcn-zcu bis an dic Donau crflrcckcn. Dicscn Gefahren gc gmuber müsse man sich nun fcst an die Dynastie und dcn Thron anschließe». Dies uugcsähr dcr Sinn dcr Worte, dic dcr Earvinal gesprochen, und welche auf die Anwesenden großen Eindruck gemacht. Dem „M. Orsz." wird über die Quolcndcputa-tioucu geschrieben: „Die ungarische Deputation beabsichtigt uicht einen ncueu Vorschlag auszuarbeiten' die Rcichorlllhoocpulaliou hat in ihrer so cbcn beendigten Autwort nicht dic dircetcn Steuern als Maßstab an-gcnonuncu. nnd ist rö auch nicht wahr, daß dcr Krone mc Entscheidung anheimgegeben würde, wcun dic beiden Deputationen stch nicht verständigen könnten. Wcnn bc. hanptct wird, daß die von dcr uuyarischen Deputation a'Wbotcncu ^ Proc. noch nicht das letzte Wort dcr-Men ,c,cu, so taun dirs vielleicht wahr sein: aber vor-laustq hat dieselbe noch lein nrucs Anbot gemacht, und wnd dieselbe auch nm vieles mchr als 25i Proc. nin,. mcr auf sich nehmen. Das Hauptmomcnt der Nutwort dcr Rcichsraths-Deputalion dcstcht dari«, daß diese dic 1298 Quoten und Staatsschulden zusammen wissen will. Mit eigentlichen Vorschlägen ttitt dieselbe nicht auf. „Diese Antwort wird von dcr ungarischen Deputation sofort der Berathung unterzogen werden, und glaubt dcr Correspondent schon jetzt über das Resultat dieser Berathung im Klaren zu sein, indem die ungarische Deputation »on der bezüglichen Bestimmung des Reichstages für keinen Fall abgehen kann. Die Thätigkeit der Deputationen, fügt dcr Corresundcnt hinzu, wird dessen ungeachtet nicht als eine vereitelte und resultat» lose anzusehen sein, wenn in der Quotenfragc auch leine in Zahlen festgestellte Uebcrcintunft erzielt würde. Die eigentliche Aufgabe dcr Deputationen war keine andere, als sich in Verhandlungen einzulassen und sich gegen« seitig aufzuklären; dic Entscheidung ist jedenfalls dem Rcichsrathc und dem nngarischen Reichstage vorbehalten. Diese Verhandlungen werden aber so erschöpfend sein, daß RcichSrath und Reichstag ails Grund derselben die Sache leicht werden regeln toünen. Die Entscheidung dcr Krone mit Umgehung dcr beiden Volksvertretungen ist nicht zulässig, und wäre um so weniger am Platze, wenn auch die Staatsschuldenfragc mit hincinbczogen würde. Der Cinwurf, daß dcr Rcichsrath und >cr Reichstag mit einander nW verkehren können, nnd daher die befriedigende Vösung der schwebenden Frage nicht zu erhoffen sei. kann um so wcniger begründet sein, da dic Verhandlungen der Deputationen dm Entscheidungen dcö Reichsrathcs und Reichstages zur Basis dienen werden, nnd da es Aufgabe der beideu Ministerien sein wird, die auf diese Angelegenheit Bczug habenden Vorschläge zu machen." (Dcb.) Oesterreich. Wien, 2A. August. In der heutigen Plcnar-versammlung wnrde dcr Antrag des GR. Huber in dcr vom GR. Strudel präcisirtcn Form. daß eine Pctition an den Rcichs rath um gäuzlichc Aufhebung des Concordats zn richten sci und daß die 1. Section binnen 8 Tagen den Wortlaut dieser Petition dem Plenum vorzulegen habe. angcno m m e n. Salzburg. 2.-l. August. Beide allerhöchsten Kaiserpaarc erschienen pnnkt ,^ Uhr auf dem festlich geschmückten Bahnhöfe, begleitet von dcm nach Paris abreisenden Fürsten Mettcrnich, dann dem Erzherzoge Ludwig Victor, Herzog von Gramout, Beust, Taasfc, Andrassn, Festctics, Coronini nnd Mcrtcns. Dcr Abschied dcr allerhöchsten Kaiscrpaarc war so herzlich wie der Empfang. Kaiser Napoleon und Kaiserin Eugenic reisen hcntc bis Etraßburg, dann nach Paris, ^illc und Biarritz, wo ein längerer Aufenthalt beabsichtigt wird; Kaiser Franz Joseph nnd Kaiserin Elisabeth sind vorläufig in die Residenz zurückgekehrt. "- 2Z. August, Abcuds. S e. Majcstät dcr Kaiser begleitet Ihre Majestät die Kaiserin Merhöchstwclchc Nachts halb 2 Uhr nach Zürich rciöt. bis zum Bahnhöfe und fährt nach der Abreise Ihrer Majestät dcr Kaiserin mit dcr Post nach Ischl. — Dcr ^andcspräsidcnt Graf Eoronini soll die geheime Raths-würdc erhalten haben. 'Aaram, 23. Angnst. Die ..Agr. Ztg." schreibt: Der ofterwähntc französische Journalist Rigondaud, der vou hicr bekanntlich von Seite dcr gegenwärtigen ^andcsbchürdc vor einiger Zeit, wie auch aus Finnic ausgewiesen, sich seitdem bei seinen hier zu i^ande domi-cilirendcn ^andSlenkn aufgehalten haben soll, wurde gestern durch Gendarmen, die auf ihn fahndeten, wie es heißt, in Bislra aufgehoben nnd hichcr ins Comitatsge-fängniß abgeführt. Ausland. Berlin, 23. Augnst. Heute fand eine Plenarsitzung des Bundesrathes statt. Den Vorsitz führte in Vertretung des Bundeskanzlers Freiherr von Friesen. Anstatt des bisherigen Bevollmächtigten für Strclitz tritt Drost v. Ocrtzcn ein. Dcr geheime Finanz-ralh Thümmcl ist eingetreten. Von Preußen wurde eingebracht daS Postgcsctz; ferner ein Antrag, daß Prcnßen ermächtigt werde, unter Betheiligung VaicrnS und Sachsens mit Frankreich übcr die Entlassung des Großhcrzog. thums Mecklenburg aus dcm Vertrage zu verhandeln und mit Oesterreich die Verhandlungen übcr den Zoll- und Handelsvertrag wieder aufzunehmen. München, 23. August. Ihre Majestäten dcr Kaiser und die Kaiserin der Franzosen, welche nm 12 Uhr auf dcr Durchreise hier eintrafen, wurden vom Ministerpräsidenten Fürsten Hohenlohc im Auftrage des Königs begrüßt. Wic man dcr „Al'lg. Ztg." ans Neapel schreibt, hat sich dic mazzinistischc Partei definitiv von Garibaldi getrennt, da dieser dic Vcrcinignng Roms mit dcm gcgcn-wärtigcn Königreiche Italien' verlangt, während Maz^ zini auf dcr Ausrufnng der Republik bcharrt. Man hofft für diese unsinnige Idee auch auf Sizilien, wo es von republikanischen Proklamationen und dergleichen wimmelt. Man bemüht sich an dcr päpstlichen Grenze Mittelpunkte dcr Insnrrcction zu errichten, die von Genua aus geleitet werden. Es gibt jedoch viele Mazzi-nisten, welche einschen, daß von dcr Insurrection ohne die Freischaaren Garibaldi's nichts zu erwarten ist. Nach dcr Mailänder Zeitung könnte Garibaldi etwa über 5000 Mann, die in Bataillone und Compagnien eingetheilt nnd, wie es scheint, gut besoldet sind, verfügen. Es heißt, der General würde sich Sonntag dcn 25>. o. nach Eollc und von da nach Livorno, aber nicht nach Caprcra, weiter begeben. — Wic man der ,.G. di Venezia" schreibt, ist General Mcnabrea nach London abgegangen, um mit dcr englischen Regierung für den Fall eines Krieges zwischen Frankreich und Prcußcu ein Ucbcrcintommcn abzuschließen (?). — Baron Uscdom hatte vor seiner Abreise nach Berlin wiederholte ausführliche Confcrenzcn mit Rattazzi, worin er dem ital. Ministerpräsidenten die vollste Sympathie und Unterstützung seiner Regierung versichert haben soll. Paris. 23. Augnst. Der „Monitcnr" meldet: Ein Schreiben aus Mexico vom 20. Juli bestätigt, was über dic Lage der französischen Gesandtschaft, übcr die Wahrscheinlichkeit ihrer baldigen Abreise gesagt wurde. Der östcrrc ich i schc Geschä ftSträgc r ist übcr Tampico nach Europa abgereist; dic Geschäftsträger Bclgicus und ItalicnS sind in dcr Hauptstadt verblieben. Iuarcz ist am )5>. Juli in Mexico eilige zogcn: cr hat cine Proclamation veröffentlicht, welche in ziemlich gemäßigten Ausdrücken abgefaßt ist. Seit dcr Exccnlion Vidanrri's wnrdc lcinc bcdcutcndc Verhaftung vorgenommen. — Dcr „Monitcnr" veröffentlicht ein Telegramm von Madrid, 12, d.M., welches meldet, daß der Belagerungszustand als eine Maßregel der Vorsicht proclamirt wnrdc. Die Banden in Ca-talonicn nnd Arragonicn wurden allcrwäns ohne großen Widerstand zerstreut. Die Regierung schicu übcr deu Ausgang dcr Bewegung, welche sie als unterdrückt betrachtete, leine Besorgnisse gchcgt zu haben. 23. August. Marquis de Moustier ist gestern nach Paris zurückgekehrt, um dcn Kaiscr zn erwarten. — Dcr „Etcndard" meldet: Dcr E.zar habc dcn Soldaten, welche 15 Jahre Dienstzeit zählen, nnbcstimmtcn Urlanb bewilligt nnd gestattet, daß die nur I I, Jahre dienenden Soldaten zeitweilig beurlaubt werden. Perpiguau. 13. August. General Pierrad nnd 30 Insnrgcntcn, welche sich in Folge cincs Zusammcn« stosses nach Frankreich zurückgezogen, wurdcu daselbst augchalten und in die Eitadcllc von Pcrpignan abgeführt. Die unter seinem Befehle gestandene Baude ist vollständig aufgerieben. Aus Vrussel, 10. August, wird geschrieben: Das Befinden dcr Kaiserin Charlotte soll wirklich befriedigend sein. Sie spricht meist ganz vernünftig, und nur hier und da zeigt sich noch cinc Verwirrung dcr Gcdcmtcn. Ihr Vertrauen auf dic Königin ist unbcgrcuzt, uud die Vctztcrc thut alles, um sich dasselbe zu erhalten. Dcr Aufenthalt in Tcruucrcu verspricht dahcr dic güustigsteu Erfolge, während dic Abgeschiedenheit dcr Patientin in Miramar das krankhafte Mißtrauen, an dcm sic litt, nur ucrmchrcn tonnte. Ein herzlicher, heiterer Umgang ist das beste Heilmittel für sie. Am letzten Sonntag hatte Mos. Dcchamps bei seiner Durchreise dnrch Tcr-vucren eine zweistündige Untcrrcdnng mit der Kaiserin. Indcß wurde dcr Tod ihres Gatten dabei nicht berührt, obgleich ihr derselbe nicht mehr unbekannt zu sciu scheint. Am Donnerstag Abends traf auch ciu Erzherzog aus Paris in Brüssel cin und machte dcr Kaiserin in Tcr-vucrcn cincn Bcsnch. Unmittelbar darauf setzte derselbe seine Reise nach Deutschland fort. St. Petersburg, 23. Augnst. Aus Livadia wird gemeldet: Dcr Kaiser empfing am 2l. d. M. Fuad Pascha, welcher cin eigenhändiges Schreiben des Sultans überbrachte. — Ein kaiserlicher Befehl hebt die Kriegsgerichte in dcn nordwestlichen Gonvcrnemcnts, ausgenommen für Verbrechen dcr Störung dcr öffentlichen Rnhc, auf. —' Einer der Wiener Corrcspondcnten dcr „Dcb." schreibt: „Authentischen Mittheilungen znfolgc ist die montenegrinische Rcgicrnng in Ccttinjc einer Verschwörung auf die Spur gekommen, dcrcn nächstes Ziel dic Entthronung dcS regierenden Fürsten und dic Vereinigung von Montenegro mit Serbien gewesen wäre. Cs scheint die eingeleitete Untersuchung bereits thatsächliche Beweise ergeben zu haben, nachdem mehrere Notabilitäten Montenegro's, unter ihnen der Wojwode Filippouujovich, der Stellvertreter dcs regierenden Fürsten während dessen jüngster Abwesenheit — zum Tode durch dcu Strang vcrurthcilt wcrdcn mußten. Die Dinge scheinen bereits bis zu einer Art Palastrevolution gediehen und die Verschwörung so zu sagcu im Explodircn erdrückt worden zn sein, wobei ein Adjutant dcS Fürsten gctüdtct wurde." Aus Candia ciugctroffcncn amtlichen Nachrichten vom 1!». d. zufolge wurde dcr Angriff dcr türkischen Armcc auf Omalos von dcn Insurgenten, die unter dcm Commando dcr einheimischen Führer Eriaris und Haggi Mi-chalis standen, zurückgeschlagen. Die Provinzen Sphakia nnd Apocorona sind im Besitze dcr Christen Bci Pal-mestrvn, Agios Myroö uud Agia Barbara im Bczirtc Craclion, fanden mchrcrc für dic Insurgenten siegreiche Gefechte statt. Dcr Aufstand ist überall in vollem Gange. Dic europäischen Kriegsschiffe transportiren fortwährend taufende von Familien nach Griechenland. Dic von den Türken auf telegraphischem Wege verbreiteten Nachrichten, daß Zimbralatis, CoroncoS und dic Freiwilligen, sich znr Rückkehr vorbereiten, sind ganz falsch; es befin-, dct sich vielmehr die türkische Armee in voller Auflösung in Folge dcr Strapazen. Entbehrungen nnd epidemische» Krankheiten. Aus (tauen wird gemeldet, daß Omcr PaD 10.0<^0 Mann Verstärkungen verlangt hat und ein 3hc>l dcs maccdonischen Armcccorps von Salonicl» in Caudia eingetroffen war. Athen, 17. August. (Tr. Ztg.) Dcr Tra,M"< von Flüchtlingen aus Kreta dnrch französische und n>! fische Kriegsschiffe danert fort. Dic arincn Francn >nü Kinder kommen in einem clcndcn Zustande an. ^ griechische Regierung läßt sie nach dcn verschiedene" Städten und Dörfern dcs Reiches bringen, wo sic V5" dem athenischen Centralcomit''' unterhalten werden. Fün>' zigtcmscnd Drachmen soll der Unterhalt dcr nach Gr"' chcnlaiid gcflnchtcten kretischen Familien losten. - »ll^ Kreta dicsc Woche wenig Ncncs. Die Insurgenten l^ Häupten ihre Slellungeu sowohl in dcr Provinz Sphal^, als in dcn übrigen Provinzen, uud Omcr Pascha will, wie cs scheint, nicht mehr versuchen, dcn Durchgang »ach Sphatia z» forcircn. In Canca circulirtc das Gerücht, Omcr Pascha sci abbcruscn worden. Gewiß cin vll' frühtcS Gerücht. Dic Türkei, ihren crstcn General abberufend, erkcunt die Unabhängigkeit dcr aufstaut schcn Insel an. Aus Constantinopcl vcrlantct nich^ darüber. Wic dein auch sei, Oincr Pascha's Sc» dnng hat nicht den Erfolg gehabt, dcn man in Co» slantinopel nnd andcrcrorts gehofft; Onicr Pascha >>l nicht im Stande gewesen, dcn Aufstand auf Kreta z» erdrücken. Europa hat feit Monaten gclcrnt, türkische" Telegrammen über den kretischen Aufstand leinen Olm>-bcn zu scheuten. - Griechenland ist wieder von Erd' crschüttcrnngcn heimgesucht worden. In Athen warc« dic Erdstöße, wic gewöhnlich, sehr schwach, aber in Egina und Porös sind sie. nach dcn lctzlcn Nachrichten, sehr stark gewesen. In PoroS lagerte drei Nächte hindurch die ganze Äcvölkcrnng. von panischem Schrecken ergriffen» im Frcicn nnd auf Schiffen. Dcr Vloyddampfcr „America" brachte dcr ,.Tr. Z>" dic «evantepust mit Nachrichten bis znm X d. 3" Constantinopcl sprach man von dcr Verhaftung eines Paschas nud srühcrcu ProvinzgouverncurS wcgcn Untcl' schlaguug. nnb cs hieß, daß noch mchrcrc ähnliche Maß regeln in Aussicht stchcu. Einer dcr drei für türkische Rechnung in England angekauften Schnelldampfer ist >" dcr Bucht von Suda angekommen nnd wird znr Sc> slärkung dcr Gloladc verwendet. Fast dic ganze Ma»»' schaft desselben gehörte dcm „Tornado" an, dcr bald zu cincm Bruche zwischen England und Spanien Ai!l"b gegeben hättc. — In Athen sind Nachrichten auS Ccnw' vom 12. d. M. angekommen, welche bestätigen, da>> Omcr Pascha fast die ganze Provinz Sphakia geräumt und nnr ein tlcincs Truppcucurfts an dcr Küslc vcr-schanzt zurückgelassen hat, selbst abcr am !0. d. ^/-nach Canca zurückgekehrt ist. Mittheilungen ans Cai'd'" vom Ui., die am Itt. in Syra eintrafen, fügen ^>. cs hcißc mit Bestimmtheit, daß Omcr Pascha abberüf^ werden sott. Die beiden Dampfer „Arcadi" und „Union sctztcn in A'a.ia'Rlimclia und an andern Punkten M>nU' tion, Proviant nnd Freiwillige anö ^and nnd tclnle!' mit kretischen Familien an Bord znrück. Russist preußische, französische und italienische Schiffe tran^' portircn täglich kretische Familien, und cs heißt, dav erstere Anfangs von Seite dcr türkischen Schiffe Wid"'' sland fanden. — Am Napolconstagc fanden in Grieche» land mehrere franzoscnfrcnndlichc Demonstrationen stat'- Hagesuemglieitm. — Sc. Majestät de? Kaiser haben dcn durch Vra"° Vcrungliicllen in Semlin einen Vctrag von zwcita» send Gulden zu bewilligen und denselben im Wege l>e dortigen Arigadccommando zustellen zu lassen geruht. — (Oeste ii eichisch-italic nischer Poster' trag.) Aci Adschlusl des österrcichiia>italicnischen Post^ träges war dcr 1. Juli für den Acginn der Willsa""" dcsttlben in Aussicht genommen. Das italienische Parlaw^ hc,t sich jedoch cisl im Juli mit dem Vertrage bcsHüM und muhte seine Annahme durch die .slammcrn der ^'' cation vorausgehen. Wie man sagt, sind die beiderseits Postverwaltungcn nunmehr darüber einig, bah der ^^^ , vom 1. October d. I. ab wird ins Lcbcn lrctcn lii"^^ — (Cholera.) In Dalmatien waren nach "N Telegramm au« Zara vom 2^l. unter der (5!uilbevöllelU 90, beim Militür 0 Lholcralranle in Vehandlung. ^ — (Journalistisches.) Der Schriftsteller H"^ v. Suden horst hat eine „Fiumcmer Zeitung" a/^" ', wclcde mit I. September d. I. ins Leben tritt und v läufig dreimal wöchentlich, d. i. jeden Dienstag, Donner^ und Samstag im ganzen Vogensormale erscheinen soll- ^ Alatt stellt sich die Aufgabe, die volitisch-commerzirllc" . maritimen Interessen des Reiches der ungaiischen Kro" vertreten. », ^« — (Die amtliche Anzeige von der ^ tufung des ökumenischen Concils) ""' ^ 8.December 1808, soll, Pariser Nachrichten z"^A>„;l>cl päpstlichen Nuntius Mjgr. Cbigi dcm französischen M dcs Aeuhcrn am 2. August bereits erstattet worden '".) — lDie(5iscnbahn nach dem Stillen V«e ^^ Aus New-',')orl wird gelchrieben: Die Generale I- ^. ^« D. E. Caseman von Ohio gradircn die Äahn, ^ge ^ Geleise und errichten die Telegraphen. Voran z><^ ^s« 2000 Albcitel, welche die Gradirung besorgen, «n 1299 sind schon bis Beach Hill vorgedrungen. Sie legen das grohe Well auf indianischen Schlachlsclocrn und unter «äg« l'cyen Nämpfen an. Die N.'N'.' der 1500 Holzfiillcr rrklin- M „, dcn Black Hil>5, c,uf dcn Laramic-Slcppcn und in den Pässen der Rocly Mountains. Eine Meilc vor denjeni- 2", w.lche die Lrgung dcr QuerschweUcn besorgen. Zuerst ie»e„ die Ingenieure ihre Nivlllilslangen in Entscloungen «vn 100 Fuß, respective 50 Fuß: dann werden in Eul« ernungen von der Länge einer Eisenbahnschiene die Quer« cywellcn vun der zwcitcn Abtheilung gelegt i die dritte Ab- Uieilung i^ die Bindchölzi> len s,»d 1000 Atbeiler fortwährend mit dem Ausbessern cr Geleise und der Vervollkommnung des Aahnweges be« >cha>l!gt. Til,' Voavding Cats gehen voran; sie werden bis an das äußerste Ende dcö Geleises vorgeschoben, dann folgt "n ^onstruclionszug, ladet scin Material ab und fahrt wie- ^ zurück, um neues zu holen. Drei Schlcppwagcn, jeder °" zwei Pfelden gezogen, fahren zwischen dcn Schieuenle« Nktn und dcu Volräthen hin und her. Die Pferde laufen ""berhalb der Geleise und zich,b. lachdcm abgeladen, werden die Pferde im Galopp zurüclge« '""', um neue Ladungen zu bolen, und so geht e>3 den ^zen Tag in unablässiger Gesch5ftiglcit foil. Sobald die ch'cnen anlvunncn, weldcn sic linzcln auf die Nollcn gc- l>t>en, dann von drei Männern ergriffen und in die gehörige "'""ung vorgeschoben; mittlerweile sind die UntcUagen n>.> .'. ^ Schiene wird daraus gewoiscn und ein neues ^'^ ist se,lig. Alle 30 Secunde» ertönt der 3lns- „Nic- . nirder!" aus beiden Seiten dc5 Gclciseö und bezeichnet ^ " Iorlschrilt des Nics.nwcrlcu. Hieraus folgen die Albei. , welche die einzelnen Schienen aneinander feslnieten und ^ <)w>schc,i^ume ausfüllen. So wie die Aufsüller das Gc- ''k verlassen, können volle Züge mit cincr Geschwindigkeit n 20 Vl.ilcn in der Stunde über dasselbe laufen. Dir .^' ""d Hammclschiage, da« Niederfallen der Schienen, betriebe dcr Baro und dazu dic foltwährenden An- ftcim ^" ^'^"' ^'""^ ""^ anderer feindlicher Indianer-^ mm, czeben ^„ Schauspiel, wie die Welt noch lci»es gc> ^ hat. u„d dilsc Nies.narbeit ist keineswegs umsonst vcr-^wcndcl. Am 9. Mai 1800 waren nur ^0 Meilen der Ie„ .' l"l'g. In 182 Werktagen wurden weitere 215 Midie 3," ^^" Zustande hergestellt. Sieben Sägemühlen liefern kinz i ^"'""' «>'d Hölzer. Alle Brücken sind fertig, die bra ^" ^^ nummerirt, und sie können wo man sie K, s ^'" ^^zng aufgeschlagen werden. Die Aalm wild teich""^^" H'^'ll dis an den Fuß der Rocky Mountains Vleii"' '^^ ^'^^'>che Abtheilung hat bereits einen 100 Wich" "^'^ gelegenen Punlt erreicht und steigt über den hinab n ^"^ b" ^'"^" Nevada in das Humboldt-Thal ^b ' Man rechnet mit Beslimmlhcil darauf, im nächsten ga>ue «/" ^"^" z" erreiche», u„d das, liö 18",0 die Ns,, ^" f"tig sein wird. Fast ein Diilt? London vom liland"^' ^'^' ^'°^ dic Hiftc und wie slail der Sonncn-lNan t '" ^''"^ b" vergangenen Wochc hicr gewesen, l.nin "euil !>""^ "Unehmen, dah aus der Grasschasl Esser allei" ^errck^^^ '" ^^^^ ^°" Sonnenstich vorgelominen, ^"»cre ^ """^'' Krankheiten aus demselben Grunde, liiii^ "lwiltll biingen mit gelcgeiulichcn illcgcnlagln "is!e. ^'"chilun<>, in eilse liopischen Tcmpcralurvelhäll. Laii^ ^, ° ^l)le „ach cincm heiften drüclcnden Tage die l>bll ^ ^"a/»e Nacht hindnich ein Uüivcltcr ununterbrochen ^err l ^""^M- ^,^ ^^^ Donner u»d Schauer ^ die , . "lcrregcnc; daucllcn bis gegen Morgen an Aasend "'^ ^'llcr>'"g ist trollbcm wi.der schwül und Locales. ^'bac^i)?!'^^""""^) Die k. t. Finanzdirection in ^"au V, . '" ^"rgcrmcillcr vn„ Lcngenflld, im A.'zirle ^" Plmlt, ^"^ ^ ' ^ '" " " " ' lür die bei dcr Obferralion >' derL,".^^""' ^"ll'c" u>'d .flcpa zum Vc- '^it. ind.m ^?'"^'"^' bcwi.senc ausopfcrndc Vcreitwil- '" ^iM^ ^'"be sich die größte Mühe gab. die tüchtig- > '"sqc^'l?7 "'.."" ^"zc» Gegend zu d.m wah.haft .bcizu scha 7'" H'^ustragen dcr Ob>crva!io»öins,.u.nente °l°"2''na d ."!". ^'"" b'cbci mit dem bcslcn Beispiele ^g' b.e belobende Anctlcm.ung auög.splochen. . ^em°l", slovcnisch.deutschc Handbuch ,°^r v n «,^^^ber,) welch.ö Herr l. l. Vezirls. ist s°-"„,. ^cl,chcn TruäVlci vollcndct woldcn u»d wirb ^>' Tagen zum Verlause lummcn. ,>vo,^/° Gc'Näldeausstellung) wird wegen tcö ''^"diae ^"tauswandcs für dic (.'inpackung und dcr ^oibcltilungcn sür daö im illcdoulcnjaalc ad' ^zuhaltende Concert dcr Sängcmi Carlolta Patti am lonl- menden Mittwoch geschlossen. -- (Neifc Trauben) sind beriilc' vor mehreren ! Tagen im Nudolfewellhcr Ctadtbeige gerflücll wordeu. ! — (Fahnenweih e.) Gestern hat du> feierliche Fahnen« 'weihe teö Gurtfeldet Aürgercolps slaltgesundcn, zu ! welcher sich der Herr t. l. Hofralb Nilter v. Bosi^io als Perlreler der t. l. Landcörcgierung derben !,a!tc. Wir bc- richlcn dem»üchsl hietüber aussübillchir. — (Die Gottschecr H a u p I s ch u I e) zählte heuer ,'Nl Schüler, darunter 203 Deutsche, l-4 Slovenen und >1 Croatcn. — In Lack fand am 8. d. M. eine Versammlung sämmtlicher Lehrer dcö Decaniedislricles, mit Ausnahme der Katecheten und des Lihrers von Pdllanb, stall. Dcr Director dcr städtischen Knabcnhauptschule eröffnete dic-felbe mit cincr sloucnischcn Ansprache. Sodann wurde durch drei Stunden übcr die bekannten fünf Fragepuntlc verhandelt. Der Beschluß del Mehrheit wu,de zu Protokoll genommen. Dei elfte, drille und fünfte Punkt wurde fast von allen in gleicher Weife beantwoilel, was den zweiten und vieltlN Punlt bctliffl, so winde die vom Herrn Josef Lc-vicnil in deutscher Sprache ausgearbcitelc Antwort allgc« mein als dic bcjte erkannt. Zum Schluß lud dcr Herr Dc» chant sämmtliche Thcilnehmer zu Gaste. — (T hie ra rz n ci stipe n d ium.) Am Wiener Thierarznei-Inslitule ijl ein Stipendium jührlichir 200 sl. au^ dem lrainiichcn Landcosonde in Erledigung gekommen. Aewtlbungtlclmin bis 30. September. Näheles im Amt?-blallc. — (In Vad Krapina) sind vom 12. bis 16. d. M. 92 Curgüsle und andere Fremde angekommen. Die Ge» sammtzahl beträgt 1500. — (SchluhverhandIungc n) bcim l. l. Landes« gcrichtc in Laibach. Am 28. August. Anton Archer und Genossen: Dicbstahl: Alois Aiöjal: Schwere körperliche Beschädigung. — Am 2'.». August. Johann Tolcnz - Velrug: Johann Fcrbic: Dicbstahl; Andreas Citada: Schwere tdrp. Beschärignna^ — Am ^l0. August. Franz Ooen, Anton Kanz und Maua Kanz: Vorschubleistung; Franz Luzar, Jacob Ianc^ic, Anton Valcntmci? u»b Johann .r!ucht wird, und zur Anjllärung beigefügt hat, dah di.ses Comil^ biö-hcr aus den Herren G3lR. Bürger und Dr. Schöppl und ihm (dem Vürgermeistcr) blstanden, er abcl in seiner Eigenschaft als LandcsauSschuh ohnehin bereits Mitglied des Comites, daher eine Neuwahl an seine Stalle nolhwen» dig sri — wild Heir Dr. Orcl mit 0 von 10 Stimmen für di»sl Slllle genFhlt. G3i. Dr. Valcnta lcfcrirl Namens der Schulseclion über die Ncmuncralion für drei Hauptschullehrer » 100 fl. und dcn Schuldienci per 21 fl. sür das abn/lausene Schuljahr, welche nach dem Antrage der Section vom Gimeindl-ralhe genehmigt wird. GR. Dr. Schöppl tefcurt für die Finanzseclion über eine von Frau Nuschal angcsuchle Vertragsergänzung in Betreff eines ihr vom Magistrate verkauften Tellains in dcl Tirnauvolstadl. Im Jahre 18L4 verkaufte nämlich derselbe mittelst Vertrages vom 13. März einen Terrain von a-iglblich 700 Quadralllaslcrn an Frau Nuschal. Bei der V.'imesjm'g zcigl cö sich, dah dieser Terrain nicht 700, sondern 1038 Quadratllafler betrage, daher Frau Nufchal zum Behufe dci Gewäliranschreibung um Auijcrligung ciner Vlltragscrgänzung anfuchl. Nachdem im Lau>e der Dc-balle hiclüber aufg^llült worden, dah cü sich nur um eine VclNag^bclichliguna. und nicht um Uebernahme einer Haf» lung für das Flächenmaß scilcnv des Magistrates handle, wild dcr von dcr Finanzscclion bcanliagle Vrllragsenlwurf ciüslinimig angenonimen. Sohin icfcriil Hcrr Dr. Schdppl übel dic von dci t. l. Finanzdircltion hicr mit Zuschriflcn vom 20. März, 15. Juli und (). August gestellte Anfrage, ob und um wel« chen Bclrag die Sladlgcmcinde dcn ihl gehörigen Garten des Polizeidilcclionsgcbäudcs und die daran grenzenden Teiraine der städtischen Eisgrube und des Fruerlöschdeposi loriums dcm Acrar zu vcrlaufcn gcnngl wäre? Nachdem aufgelläll, daß die Eisgrubc Cigcnlhum bcö Helln Aucl sei, del sie um den Plcis von 2000 fl. abzutreten bereit wäre, wild bcr Kaufplcis für dcn Gcsammllcrrain mit 5500 sl., vorbehaltlich des Malclialcö dcö Fcucrlosckbcposi. loriums, von dcr Section vorgeschlagen und dcr Antrag gcsttlll, dcr Fiuanzdircttion zu crwidcrn, daß die Sladlgc« meinde geneigt sei, ihr den Terrain um obigen Pr»is zu übcilasscn. Bürgermeister klärt auf, es handle sich vo,Iie. gendcnsallö nicht um dcn Verlauf selbst, welcher natürlich einer besonderen Verhandlung vorbehalten bleibe, sondern um die sormcllc Frage, ob die Stavlgemcindc dcu gedachten Terrain zu vctäuhcrn gcnngl lci? Mit diiscr Frage hängc auch die Erwerbung dcö ülanschcn Waaghauscs am Naan zusammen, da villlcicht ei» Tausch mit dcmlclbcn combinirl werden könne. G3t. Dr. Supanljchilsch stcllt einen Vcltagungi» aulrag, weil dcr GlMlindcralh nicht bclchluhfähig sci. Vürgclmliftel Dr. Costa macht geltend, wcnu bcr heutige Äcschluh einstimmig grsaßt wrrdc, so tonne drr Gcmcindcralh in seiner nächsten Sitzung dic zweite Bedin» gung des § 04 des Gemcindesialiiles (nämlich der Zustimmung von ",, Stimmen des ganzen Gememreralhes) nach« holen und dadurch den heutigen Beschluß s a n i r e n. GN. Dr. Schöppl modificirl srineu Antrag dahin, der Gcmeinderalh möge c>klären, die Eladlgemeinde sei ge ! neigt, übcr den Veikaus des gedachten Terrains in Ver-! Handlung zu tleten, wenn dci« Aeiar 5500 fl. dasnr zu bieten geneigt s'i. Viclbülgclmeister Dr. Orel untersM! diesen Anllag hauplsää>l!ch im Hinblick auf die hiedurch eröffnete Aussicht auf Erwerbung deö Schoppens am Raan. Der Verlagungsanttag des Hrn. Dr. S u pa n l s ch it s ch füllt bei dcr Abstimmung und wird bcr Antrag der Finanz« section bn namentlicher Abstimmung mit allen gegen sin,-klimme angenommen. Endlich wird auch der Antrag der Finanzsectio» nu, Erlheilung einer 3lem»n« ration pr. 100 sl. an den Kanzlei« plallicanten Franz Tcrlnil angenommen. G3i. Bürger Namens dei Bauseclion lssetirl 1) über Holzlieferungslechnungen des Herrn Taut scher im Bctrage per 4 3« sl. (.8 kr., welcher als liquid erkannt und angewiesen wird i 2) über die Vollendung der in den Lciibachsluf, mündlnden offenllichcn C anale im Kostenbetrage pr. 2090 fl. 32 kr., welcher, nachdem Vü r g e i m ei st e r die Nothwendigkeit dieser Arlml in Folge der Vertiefung des Flußbettes bestätigt, einstimmig angenommen wird.- 3) übcr Herstellung eines Canals in der Gradischavorstadl im Kosten» bclrage per 2343 fl. 70 kr. im Licitationswege aus Grund einer vorgelegten Skizze. GR. Stebly sindct die vorgelegte Skizze nicht genü> gend und wünfcht die Vorlage einer genauen Baubeschrei-)ung und eineö detaillillen Kostcnooranschlagcs, ohne welche die Prüfung del gelieseilen Arbeit nicht lhunlich wäre. Bürgermeister Dr. Costa stellt die Unmöglichkeit dgc Urkunde sich verpflichte, im Rcgulirungsfalle dcn bcnölhiglcn Terrain um dcn jetzigen Werth abzutrctcn. GN. Dr. Supantschitsch frägt, wann die bezügliche Trolloirregulirung bcschlossrn werde? Bürgermeister crwldM, das dieselbe' seit 50 Jahren im Zuge sich dcsindc. GN, Tr. Supanlschitsch spricht sich wegen des offen, bar nicht dringenden Ncollrfnisscs der Negulirung für die Bewilligung nus. GR. Dr. Suppan glaubt, der Beschluß der heutigen Versammlung könn» vielleicht angefochten werden, wenn zwischen dcm Rccurrcnlcn und dem GR. 3l n c reine nichl "der den dritten Glad hinausgehende Vcrwcmdschaft bestele. Nach< dcm GN. ?luer aufgeklärt, daß dies »ichl der Fall, wnd 1300 der Antrag dcs Dr. S up ant s ch i t sck auf Bewilligung mit Majorität angenommen. Schlichlich rcseiirt GN. T>i. Suppan Namens der ^< ech tö s ec lion : I) wegen cines vom Lantesausschusfe zu eiholcndln Elfahes von 432 fl. 88 lr. a» Epitalslostcn für PolizcihHfllinge, — wild „ach dem Antrage beschlossen, sich nochmals au dcn Landcsauischuh zu verwenden: 2) wegen Ablehnung der Zuständigkeit des Sohnes eines im Jahre 1859 in Laibach angestellten u»d später in Ungarn ver-storbenrn Pahuconducteurs, — angenommen: 3) wegen Sicher^ stellung ver K a ll ist e r'schcn Legate jahtlichcr 2000 fl., und » l OOO fl. für die Armen von Slavina und respective Nvclsberg ilnd Laibach. T)ie Erben wollen diese Legate im kapitale von 80.000 st. auf line Fabril i» Heidenschaft sicheisll'llcn. 2a jedoch die Zngehörigtlit der Fabritsbestano» theile zu dem GrundduHsIürpcr nicht nachgewiesen, so be< antragt die R^chtssection, dah diese Sicherheit als unannehmbar zurückgewiesen werde, was auch angenommen wird. Htemit schließt die öffentliche und lxglünl eine ge» Heime Sihung. Korrespondenz. Auö Wippacli, 24. August, erhallen wir von coM' patenter Seile die Mittheilung, das; die Feier des a. l). Gedurts fesl es sich nicht aus das gräflich Lanthierische Schloß bcscbränlle, wie aus dcr u!,s auö Wippach unterm 19. d. M. zugesendete«, in Nr. 190 unseres Blattes vom 21. d. M. abgedruckten Correspondcnz gefolgert werden lünnte. Mau schreibt uns uümlich: „5laum endete die lnchliche F^ier in der gräflichen Cchlobcapelle, als auch schon bald daraus weit dröhnende Böllerschüsse vom Schloß-berge und das feierliche Glockengeläute dcn Ansang des foleuncn Hochamtes um 10 Uhr Vormittags in der Pfarr-lirchc ankündeten, zu welchem sich die l. t. Gerichtsbeamtcn in voller Gala, dcr Herr Ncichsgraf Kcnl u. Lanthicri in glänzender Huharrnunisorm mit seinen Herrschastsbcamte» und scincm sämmtlichen g«^ — Silber 122.50. - ' schirns»: '^! Weijfn Pr. Mchen 5 - 5 9? Butter pr. Pfund — 40 —!" Koru „ .> - .'j 20 Eier pr Ttllct — iz-^ Gnsle „ 2 <>0 2 9'l Milch pr. Mah . !<» ^ Hafer „ 170 19^ Rindfleisch pr, Pfd. .. 2l—" Halds» uchl „ — — .'j «7 Knllifleisch „ — 22 —!- Heiden „ --.'il^ Schweiueslrisch „ '22—- Hirse „ 2 >8 2 90 Schüpsrnslcijch „ —12 — ' Kntuni^ „ ------.'! 50 Hähudel pr. Slllcl — !!0 - Erdäpfel „ 150—.- Tauben „ _. 12 — - iünsen „ 4-------— Heu pr. Zrulner -.. ) — — — weißer „ -------1?l- 3lustekommene Fremde. Am 22. August. Stadt Wien. Die Herren: Tluiza, Veamler, Schweutner. »»> von ^ranz. — Woii-.liinder, Geschliflöreiseiider, von Hiarblirü — Waidmanu, von Namnit). — Such. l. l. Professor, »w> Triesl. — Globoinil, GewrrtSbes., vou (z^uelii, VlevhNllt. Tic H,,rrcu: Graf Scribani-Rossl. Gulölics., "o> Fiumc. - Tausig, KlNlfiu., vou Wieu. — Fischer, Ka!,s»> von Kali,, - Püllcr, Knuf»!,, von Graz. Wilder Mann. Herr Krob, l. l Oymuasillldircclor. vo' Kraililiur^. Vaicrischer Hof. Dic H.rreu: Mehl. Banlbeamlcr, von V's>' Salrciscl>l, Priuatier, uou Grosjlaschil^. Molirc». Die Herren: Äuzoui, Privatier, von Gijrz. - stc»'^ Schneider, uou Graz. Lottozichunss vom HA. Aussusi. Trieft: 5>l l 33 37 35i. ,'tz u. Mg. 32»!ss4 .'1^.8 O. s schwach sslüßlh. bew, 24.12 „N. 32«.5. --21.1 SW.schwach grösnh. licw. l»<' j10„ 3lb. , 32ü«j« '^ 13 ss windstill grüsnh. heiler 6U. Mg. 326.8.» s12./ N'indslill Nebel 25. 2 „ ?i. 32,;.,,; -s-20.4 windstill halbheiler ^-"° 10,. Ab. ! 32^,.,« '15.1 W.s. schwach grüsjlh. be,v., V<>r n r 1884 ?romv88eV Preis sammt Stempel nur H fl. 4« ^ sind ^i haben im Bank und Wechscla.eschiist«' des ______________________ ^lr. 237. Ä^^l^nltO^l^t Wien, 23. August. Die Haltung der Vürse war hcutc ctwag maller, Slaalöpapicrc uud Lose bußleu theilweise '/., bis '/.„ pCt. eiu und fremde Valnteu wurdc" " HßvlslNlIltlU)i. eben so viel theurer bezahlt. Umsatz befchränlt. Geld flüssig. ^, « Oeffentliche Schuld. ^. deö Staates (fiir 100 st) Geld Waare In ö. N. zu 5p._ ^<. _. ^ „ „ „ 1854 . . . 7^75 74. _. „ „ » 1^0zu5')0fi. f>4.8<, j<.', . „ „ „ I860,, 1')0„ «<..__ jHlH „ „ „ 1864 „ 100,, 77.R, 78..- Como-Reuteusch. zu 42 I.. -iu^t. il> — 1^,^^ b. der Kronläuder (für 100 fl.) Gr.-Eutl.-Ol>lig. Niederijstcrreich . . zu 5°/« 8l..- 90.-^ Oberiisterreich . ,, 5 „ 88.50 89.50 Geld Waare Salzburg . . . . zu 5'/« 86.— 87.— Böhmen .... „ 5 „ 89.50 90.— Mähreu .... „ 5 „ 85.-- «9.-- Schlesien .... „ 5 „ 88.50 89.. Steiermllll ... „ 5 „ 89.50 90.- Uugaru.....« 5 „ 70.— 70.50 Tcmescr-Vauat . . „ 5 „ 67. - 67..'.0 Eroaticn uud Slavouicu „ 5 „ >.— «90,— K.Fcrd.-N°rbb.zu10s)0fl..25 l25.50 SUd.St.-,l.-ven,u.z.-l.E.200fl. 189.- 1^9.5» Gal.Karl-Lud.-V.z.200fl.LM. 222.- 222.,.0 Geld Waare Vöhm. Wcstbahn zu 200 fl. . 147.- 147 50 Ocst.Don.-Dampssch,-Oes. !^H 48>!.- "l^.<.— Oesterreich. i!loyd iu Triest.^" 18l.— !«2.— Wicn.Dampfm.-Actcl,500fl.ü.W. 4'rli6e .... 370.— 3>-0.— Anglo - Austria- Baut zu 200 fl. 10-1,25 106.75 Lcinberger Ccrnowitzcr Acticu . 176. - 176.50 Pfandbriefe (slir 100 fl.) National- j banl auf >uerlosbar zu 5"/° l'7 25 97.5l) C. M. j Natioualb.aufü.W verloSb.5„ 92.5.0 92.70 Nuss. Bod.-Cred.-Anst. zn 5'/, „ 91.50 91.75 Allg. ust, Bodeu-Eredit-Austall vcrloöbar zu 5"/„ in Silber 106.— 10?.— Domamcn-, 5pcrc. iu Silber . 109.50 110- Uose (pr. StUcl.) Crcd.-A.f.H.u.G.z. 100fl. ü.W. 126.50 12?.-- Don.-DmPssch,-G.z.100sl.EM. 84.50 8.5.5«» Stadtgem. Ofeu „ 40 „ ü. W. 23.— 24.— Esterhazy ,. 40 ., CM. 9<.— 97.— Salm « 40 „ „ . :!9,- 29 50 Pallfsy „ 40 „ „ . 24.75 25.25 " Geld ^ Clary zu 40 fl. CM. 24.- A'?5 Sl. OeuoiS „ 40 „ „ . 23.25 ^" Wiudischgrilh „ 20 „ „ . 1?.-^ !c,S0 Waldsteiu .. 20 „ „ . l«.^0 1^ Kealevich „ 10 „ „ .12.- ^>0 Rudolf-Stiftung 10 „ „ . 12.- ^' W.chse.. <3V°u" Augsbura flir 100 fl slidd. W. 10<,^ ^ ,/si,' Fraulfurta.M,100st. dctto 10l,6.'' '^li Hambura, filr 1i>» Marl Vcmlo 92 20 -^. ^'oudc», fl!r 10 Pf. Slerliuq . 125,1-' ^ «ßü Pari« filr 100 Franl« . . . "'.'" (sours der Weldsortett Geld ^ K. Mlinz-Ducateu 5 fl. 96 lr. >> si-' , , Napoleousd'or . . 10 „ - « ^'' " ^ " Nuss. Imperiali« . 10 „ 2t „ l0 , ^, „ Vcreiuöthalcr . . 1 „ 84. „ ' " ^- " Silber . . 122 „ iw ., ^'' " ______ Pl<< Kraiuischc GruudenllaNuuas - Oblissat'0'l", vatuotiruug: 87 Geld, 89 W<""