Erscheint wöchentlich sechsmal (mit Ausnahme der Feiertage) Schriftleitung, Verwaltung und Buchdruckerei Tel. 25-67, 25-68. 25-69. Maribor. Kopališka ul. 6 Inseraten- und Abonnements-Annahme in der Verwaltung. Bezugspreis: Xbholcn oder durch die Post monatlich Din 23.—. bei Zustellung Din 24.—. für das Ausland monatlich Din 35.—. Einzelnummer Din 1.50 und Din 2.—. Manuskripte werden nicht retourniert. Bei Anfragen Rückporto beilegen. Poštnina plačana v gotovini. Preis Din VSO Malikom äeitung Italienischer Vormarsch auf Saloniki und Janina Bisher noch keine grösseren Kampfhandlungen 5jQl|cniftf)e Truppen stellenweise bereits so bis 70 Kilometer auf griechisches Gebiet eingebrunaen / Rom dementiert l,yiiche Truppenlandungen in Saloniki und auf den Zneln / Berlin: „Keine enölifche Hilfe für Griechenland" Athen meldet planmäßigen Rückzug und erfolgreichen Widerstand prce°grad, 31. Oktober. (Amer. 'tali^-' Ein heftiger Offensivvorstoß der fl Jochen Truppen, die von Bomben-in ihrer Aktion unterstützt % s!"- Ehrten gestern zur Eroberung rGl)t ®üt B r e z n i c a, die an der Hauptes e üegt, die aus Griechisch-Mazedoni-ainj13?11 Saloniki führt. An dieser Stelle üie Italiener nach letzten Berichten v0r„ ^0 Meilen auf griechisches Gebiet - - "edtungen. Dem Vorstoß der italieni-Ti rti die griechischen s=hen t g yn(j 1 fuppen ging ein furchtbares Luft-auf ^'Heriojombardement voraus, das Gebirgspositionen Sa,:"tet war. Griechische Berichte bell^,”’ daß die vorwärtsstürmenden ita-bt>!,iSe^en Truppen schwere Verluste zu daßa?en hatten. n,Sch- Ferner wird gemeldet, die Griechen auch die an der alba- te 1 '8riechischen Grenze gelegenen es?,,8 n a r i und N i c o 1 i c a zu rät iezvv. Ungen Or- räumen waren. p hat den Eindruck, daß die Italic reife^116 Offensive im großen Stil vorbe-n’ da hauptsächlich im Hafen Porto e;n,a unaufhörlich Truppen Verstärkungen ein»» n’ die vor allem im Küstengebiet - setzt werden sollen. geste, ^ai-p6 ^t- Die wellenförmigen Angriffe dehtet U a" auf den Korinther Kanal ge- 6 italienische Luftwaffe setzte auch Stät,etrn 'hre Luftangriffe auf griechische Waren dehtet. len. wo einige Gebäude beschädigt "tenha: Rom, chi nen über englische Truppenlandungen 31. Oktober. (DNB) Im Zusam-en^ge mit den im Ausland meist aus ti0^;chen Quellen stammenden Informa sehe Korfu und anderen griechi- italip . htzpunkten wird von informierter hjachn.iSeher Stelle erklärt, daß diese cllenrichten den Tatsachen nicht entspre-v0n " . Ebenso entbehren die Meldungen biUch W"m anSeblichen griechischen Ein-Sch»:pRi.1? Albanien jeglicher Grundlage, dicht - Wird festgestellt, daß die Ge-üfld “k “*>er e'nen Aufstand in A>>anien fnncl1 . ähnliche Begebenheiten frei er- Nach" bind. Aus ganz A'banien treffen tsrve r*lten ein’ daß die italienische In-geiste °n ^gen Griechenland mit Be-rung a'if sondern ein blutiges Bedürfnis es hroatis __ ___________, _________________ Dereinr*chten wolle- wie es zu sein habe. habe and*a§ werde eine andere Funktion ^eslHh*5 die bisherigen Vertretungen, der t müsse es zu der Ausschreibung ger andtagswahlen kommen. »Wir sind br L Organisiert und diszipliniert«, sagte rj.g" omasic, »daß uns auch die schwie-der n 'Oternationalen Verhältnisse in hjnri l,rchführung der Wahlen nicht be-er‘n können.« mašič, der in der kroatischen Führung Rang und Namen besitzt, auf die Außenpolitik zu sprechen. Er sagte u. a. auch folgendes: »Ich bin fest überzeugt, daß Dr. Maček das kroatische Volk vor den Schrecknissen des Krieges bewahren wird. Wir sind davon umso mehr überzeugt, weil wir wissen, daß er die Wünsche des Volkes ebenso kennt wie die Schrecknisse des Krieges. Wir betonen immer wieder, daß wir neutral sind. Dies bedeutet, daß das kroatische Volk nicht vom Wunsche geleitet ist, an den kriegerischen Auseinandersetzungen teilzunehmen, was auch hoffentlich niemand von uns fordert. Wir haben aber deshalb keineswegs die Augen vor den Ereignissen um uns geschlossen und daß wir nicht etwa geneigt wären, an der politi- schen und wirtschaftlichen Neuordnung Europas, die jetzt im Werden ist, mitzu arbeiten. In dieser Hinsicht sind wir nicht neutral, sondern sogar sehr aktiv. Wir erklären, daß wir an diesem großen Werk der Völker, ihrer Aussöhnung und gegenseitigen Bindung durch politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit mit allen jenen Faktoren Anteil nehmen wollen, die in Frage kommen, vor allem aber mit unseren Nachbarn.« Dt. Tomašič schloß seine Ausführungen mit den Worten: »Es ist unsere wichtigste Aufgabe, das kroatische Heimatland ganz zu erhalten und als ein Ganzes in das Neue Europa einzubauen. Dann wird in diesem Kroatien das Bauernvolk und die mit ihm verbundene Intelligenz und das Bürgertum sicher das Hauptwort führen!« Etappenweise Neuordnung europäischen Kontinents des Senzig Stefani: England tm'rD aus Europa enöciültiq ausgeschlossen werden / Deutsch-itoüenifche Solidarität in europäischen und außereuropäischen Fragen Ro 31. Oktober. (Avala) Die Be- tih, «tar § zwischen dem Duce und dem „ r e r des Deutschen Reiches verlief jW *e der diplomatische Redakteur der % dr Stefani schreibt -— in kame-ei^ “Blücher Herzlichkeit und bewies Ansj ^°Rkommene Übereinstimmung der nach 6n und des Programmes. Die la? dieser 'Zusammenkunft entstandene 1 J^ann wie folgt resümiert werden: bittjj er Kneg gegen England wird uner-durc, und bis zum endgültigen Siege, lichen Ziehen Europa von der unerträg-\v^ engHschen Despotie befreit wird, Lym ^ührt. Die italienisch-deutsche der n ’st sowohl der Zahl wie auch Qualität nach der britischen weit überlegen. 2. Die Achsenmächte führen etappenweise die Organisierung der neuen Ordnung durch, durch die England endgültig vom Kontinente ausgeschlossen sein wird, da die englische Politik stets nur auf dem Zank und Hader der europäischen Völker auf gebaut war. 3. Die Solidarität Italiens und Deutschlands erweist sich auf allen Sektoren und bezieht sich auf alle europäischen wie auch auf alle außereuropäischen Fragen. Die Ergebnisse der kürzlicheq Begegnungen des Führers im Westen müssen demnach im Geiste einer vollkommen gleichen Anschauung betrachtet und eingeschätzt werden. 4. Frankreich kann seine Lage einzig und allein dadurch vesüessern, daß es sich in den Prozeß der Rekonstruktion Europas einschaltet und von Grund aus die Art seiner Ansichten und seine Arbeit in Verbindung mit den Achsenmächten ändert. 5. Griechenland spielt ein doppeltes Spiel, indem es sich einerseits an das gegen die Achsenmächte Krieg führende England anlehnt, anderseits aber darnach strebt, die Privilegien der Neutralität zu genießen. Griechenland muß jedoch wissen, daß jeder, der England Hilfe gewährt, von den Achsenmächten als Feind angesehen wird. Weitgehende wirtschaftliche Vollmachten des Banns von Kroatien EINE VERORDNUNG DER KGL. REGENTSCHAFT. Novin k r e b, 31. Oktober. Die »Narodne § ii b - * bringen eine von Banns Doktor des Ban 3 s ič gegengezeichnete Verordnung gl. Regenten über die Ermächtigung Gfijn[,anus zur Regelung der Frage der Liq . Un§> Gebarung, Veräußerung und n,llngeif'0n wirtschaftlicher Unternehmt" \ der Verordnun wird ö lautet; Der Ba-ermächtigt, im Verordnungs- wege mit Gesetzeskraft alle Fragen zu regeln, die sich auf die Gründung, Gebarung, Veräußerung und Liquidation aller Arten wirtschaftlicher Unternehmungen beziehen, soweit es sich um Angelegenheiten aus der Zuständigkeit des Banates Kroatien handelt. Nach Art. 2 tritt die Verordnung mit dem Tage der Kundmachung, also heute, in Kraft. Gigantische ZukunstSpläne Deutschlands BEI>EUTSAME RUNG ERKLÄRUNGEN HIMMLERS — DAS RESULTAT DER LIQUID1E-POLENS — DEUTSCHLANDS KOLONIALPOLITIK Blatte-LC.h’ Oktober. Die Schweizer äie ^( bringen den Wortlaut einer Rede. ^ der Reichsfüh ftißti nd rer SS Himmler in S6halten hat.In seiner Rede be- sieh Himmler mit dem Ostraum auf U'1.,'t9eblcte des einstigen Polen, das be- nnqich Sei 6rstp ch rüekgeschlossen. in drei Teile aufeceteilt wurde: Teil wurde vollkommen an das _ v, ................— Der zweite Teil an„p J®neralgouvernement, ist ’ ebenfalls c™ossen worden. das ist Den dritten Sowjetrußland. Himmler sagte Teil erhielt u. a: »Deutschland mußte mit dem militärischen Siege in Polen auch 8 Millionen Menschen fremder Zunge übernehmen, es sind jedoch Maßnahmen getroffen worden, um zwischen den einzelnen Nationalitäten klare Grenzen zu ziehen. Wir werden die Juden aus Deutschland, deren öCT.OOO, ins Generalgouvernement entsenden. Im Warthegau sind bis jetzt 250.000 Deutsche aus Bessarabien ,der Bukowina und der Dobrudscha verpflanzt, in denen sie früher lebten. Vielfach erhalten sie aber noch bessere Lebensbedingungen als früher. Sie erhalten den Boden geschenkt. Wir betreiben die Umsiedlung auf Grund wissenschaftlicher Forschung und erleben schon jetzt revolutionäre Erfolge. Wir übersiedeln nicht nur ganze Volksgruppen, sondern wir ändern auch das Gesicht der Landschaft. Große Komplexe unfruchtbarer und von Stürmen gepeitschter Steppen werden aufgeforstet. Wir haben alle Ziegeleien beschlagnahmt und verfertigen Ziegelsteine auf Lager. Bis jetzt sind schon 750 Millionen Stück Ziegelsteine fertig gewor- Wichtig ist es. daß mir die Zähne nicht nur morgens, sondern auch jeden Abend vor dem Schlafengehen gründlich reinigen. CHLORODON" Zahnpasti den. Im nächsten Frühjahr werden wir diese Ziffer auf eineinhalb Milliarden Stück gebracht haben. Mit diesen Ziegellagern werden wir nach dein Kriege neue Bauernsiedlungen, Städte und Dörfer erbauen. Die polnische Bevölkerung mußte freilich nach dem Generalgouvernement abwandern. Die Neubesiedlung auf einem Flächenraum von 200.000 Quadratkilometer wird auf Grund eines großen Organisationsplanes erfolgen. Deutschland wird in Kürze nicht nur der stärkste, sondern auch der gesündeste Staat sein. Auch für die außereuropäischen Kolonien sind die Pläne schon fertiggestellt. Auch in der Kolonialpolitik werden vollkommen neue Methoden zur Anwendung gelangen.« Deutsche Gäste in Beograd Beograd, 31. Oktober. Die Gemahlin des Reichsführers SS und Reichspolizeichefs Himmler ist gestern in Beograd eingetroffen. In Begleitung der Frau Himmler befinden sich zwei Damen und der Oberpolizeirat in Berlin Dr. Gerhardt. Frau Himmler, die mit ihrer Begleitung das Lager der Bessairabien-Deutschen in Zemun besuchte, verbleibt einige Tage in Beograd. Soviel man erfahren konnte, hätte auch der Reichspolizeichef Himmler persönlich eintreffen sollen, er wurde jedoch durch dringende Angelegenheiten verhindert, nach Beograd zu kommen. Beograd, 31. Oktober, Handels- und Industrieminister Dr. Andres empfing gestern den bekannten deutschen Journalisten Schirmann, der bei mehreren deutschen Blättern, darunter auch bei der »Deutschen Allgemeinen Zeitung« und beim Hauptorgan Marschall Görings »Essener Nationalzeitung« als Redakteur tätig ist. Washington, 30. Oktober. (Avala-DNB>, Präsident Roosevelt konferierte" gestern mit dem Staatssekretär des Äußern H u 11 und dem Unterstaatssekretär Sumner W e 11 es. Wie verlautet, wurde die durch den italienisch-griechischen Zusammenstoß entstandene Lage eingehend besprochen. Berlin, 30. Oktober. (Avala-DNB) In der Deutsch-schwedischen Gesellschaft hielt gestern abends der bekannte schwedische Forscher Dr. Sven H e d i n einen Vortrag, der zu Manifestationen für die deutsch-schwedische Freundschaft Anlaß gab. Dem Vortrag wohnten u. a. die Gesandten Schwedens und Finnlands, Finanzminister Graf Schwerin von Krosigk, Minister Kerrl, der Präsident der Deutsch schwedischen Gesellschaft Dräger usw. bei. Kennedy bleibt in Amerika Der amerikanische Botschafter am englischen Hof kehrt nicht nach London zurück — Auch Kennedy erklärt, dass die Vereinigten Staaten nicht in den Krieg eintreten werden Washington, 31. Oktober. Joseph C. K e n n e d y, der bisherige amerikanische Botschafter in, London, wird nicht mehr auf seinen Posten zurückkehren. Das hat Kennedy gelegentlich einer Rede erklärt, die er im Rundfunk zugunsten von Rooscvclls Wahl hielt.. Im weiteren Verlauf seines Vortrages sagte Kennedy, dass Grossbritannien den grössten Nutzen haben werde, wenn die Vereinigten Staaten nicht in den Krieg eintreten, weil sie im anderen Falle das Kriegsmaterial für die Marine und Luftfahrt in erster Linie für Amerika zurückbehalten müssten. Dieser Standpunkt wird übrigens auch von Wendeil Willkie vertreten. Am Schlüsse lobte Kennedy die englische Flotte und Luftwaffe u. versicherte der amerikanischen Nation, dass die englische Flotte niemals in die Häncle des Feindes fallen würde. Rom über den Einsatz italienischer Flieger über England Rom — (Agit) — Der Beginn der Aktion der italienischen Flieger au der Seite der deutschen Kameraden in dem Angriff gegen England hat in ganz Italien Gefühle von Begeisterung und berechtigtem Stolz hervorgerufen« Die Beweise, die die faschistische Luftwaffe bis jetzt im gegenwärtigen Kriege, sowie in den früheren Unter- nehmungen Spaniens und Aethyopiens geliefert hat, geben die Sicherheit, dass dieser neue italienische Beitrag zum gemeinsamen Siege nicht nur eine symbolische Bedeutung hat, sondern einen militärischen Beitrag positiven Wertes darstellt, um den englischen Widerstand endgültig und schnell zu beugen. Die Organisation des italienischen Flieger-Corps wurde in jeder kleinsten Einzelheit, was Menschen u. Mittel betrifft, vorbereitet; es handelt sich daher um ein kriegerisches Ganzes, das in all seinen Teilen . würdig ist, in perfekter Linie mit den deutschen Flugstreitkräften zusammen an den gigantischen Kampf mitzuwirken, der über dem britischen Gebiet zur Behauptung der höchsten Gerechtigkeit in Europa und in der Welt, gekämpft wird. Die Front, an der entlang die Achsenmächte in innigster und festester Kameradschaft kämpfen, dehnt sich, wie die „Agit“ schreibt, von der Nordsee bis zum Indischen Ozean, vom Atlantischen Ozean bis zum Persischen Golf, aus. Wo auch immer es sei, die Flieger Mussolinis sind siegreich bereit. (Agit) Methangas aus tierischen Eingeweiden In Mailand ist man jetzt dazu übergegangen, die Reste vom Mailänder Schlacht hof, Abfälle an Eingeweiden usw., in einem Gewicht von etwa 150 Zentnern täglich, zur Erzeugung von Methangas, einem brennbaren Sumpfgas zu verwenden. Zu diesem Zwecke werden sie, gemischt mit Abfällen von Gemüse und sonstigem Müll, bei einer Temperatur von 30 Grad zur Zersetzung gebracht, wobei sich das Methangas entwickelt, das dann in einem Gasometer aufgefangen wird. Es hat sich erwiesen, daß Mischungen der tierischen Eingeweide mit Pflanzenresten und Müll das günstigste Resultat ergeben. — Das Methan entsteht durch Mikroben. Diese sind in den tierischen Eingeweiden sehr reichlich vertreten, weniger in den pflanzlichen Abfällen. Durch die Mischung können beide Arten von Abfällen in Methangas übergeführt werden. Die Apparate zur Gewinnung von Methangas sind ganz neu. Wäscherin benutzt Handgranate zum Reinigen. In Cuneo in Norditalien entdeckte ein • junges Mädchen, während sie an einer Quelle wusch, auf dem Grunde des Wassers eine Handgranate. Sie fischte sie heraus, und da sie keine Ahnung von der Gefährlichkeit des Gegenstandes hatte, schlug sie damit auf den Stein, auf dem die italienischen Wäscherinnen die Wäsche zu reiben pflegen, um den Stein von einigen Erdflecken zu reinigen. Die Granate explodierte und riß der Unglücklichen die linke Hand völlig weg. Sie verletzte sie auch an den Knien, an der rechten Hand und im Gesicht. Die Polizei des Ortes sucht nach dem Verantwortlichen. Aus Stadt und Umoebune Maribor. Donnerstag, oen 31. Oktober Der Banns an der Staatsgrenze DER ERSTE BEAMTE SLOWENIENS ÜBER DIE WICHTIGKEIT DER LANDWIRTSCHAFTLICHEN HAUSHALTUNG Die landwirtschaftliche Haushaltungs-schule in Svečina (an der Staatsgrenze) schloß gestern in feierlicher Weise das Schuljahr. Hervorgehoben wurde die intime Feier durc hdie Anwesenheit des ersten Beamten Sloweniens, des Banus Dr. Natlačen, der es sich nicht nehmen ließ, sich auch bei dieser Gelegenheit der Förderung der Landwirtschaft wärmstens anzunehmen. Banus Dr. Natlačen traf vormittags in Begleitung des Vorstandes der Landwirtschaftsabteilung der Banatsverwaltung Ing. Podgornik und des Sekretärs Dr. Kovačič mit dem Zuge in Maribor ein und setzte die Fahrt im Kraftwagen nach Svečina fort. In der Schulkapelle wurde zunächst ein Gottesdienst zelebriert, worauf sich die Teilnehmer mit den Schülerinnen im Vortragssaale versammelten. Die Zeugnisverteilung nahm der Banus selbst vor und benützte diese Gelegenheit zu einer Ansprache an die nun in das Leben tretenden Mädchen. Redner ver- wies auf die schönen Erfolge des abgelau fenen Schuljahres, in dem die Hälfte der Schülerinnen, die ausschließlich der bäuerlichen Grenzbevölkerung entstammen, die Anstalt mit Vorzug und der Rest mit sehr gutem Erfolg verließen. Der Banus verwies in seinen Ausführungen auf die Mission der Frau im Leben als Stütze der Familie, vornehmlich am Lande, und auf die Wichtigkeit der bäuerlichen Haushaltung, der sie nun vorzustehen haben werden. Die Liebe zur heimatlichen Scholle ist es, die in erster Linie unsere Landbevölkerung auszeichne. Die Schülerinnen, denen die Worte des Redners tief zu Herzen gingen, bereiteten dem Banus herzliche Ovationen. Banus Dr. Natlačen besichtigte nachmittags auf der Rückfahrt nach Maribor das kürzlich von der Prizad erworbene Mustergut für Obstbau in Lepi dol (Langental) und kehrte mit dem Abendzug wieder nach Ljubljana zurück. von der Unrast des Genies beher ■rs cft” — — ------------------------------------ Wie0’ ten Mann dann wieder nacn ynl wo er viele Jahre gewirkt hatte, ^ in seiner Wahlheimat die Auge ^ scliliessen. Ing. Franz Wels, dei Gcbic; Lilienthal auf flugtechnischem V"jstet te gemeinsame Pionierarbeit ge 6 hat, wird in den Annalen unser« für immer vermerkt werden als ® ^ jener Männer, die in ihrem ^ or'frcCli-drängen auf dem Gebiete der nik keine Hindernisse kennen, seiner Asche Fried1' Tagung Der Äobusb fifcer Jugoslawiens in Maribor Samstag, den 2. und Sonntag, den 3. November findet in Maribor eine Tagung des Verbandes der Autobusbesitzer Jugoslawiens sowie des Vereines der Autobusbesitzer Sloweniens statt. Der Sitz des Verbandes ist in No-visad. Die Verbandstagung beginnt am Samstag, den 2. d. M. vormittags im Sitzungssaale des städtischen Gemeinderates. Der Verein der Autobusbesitzer Sloweniens hingegen wird seine Tagung am Sonntag nachmittags abhalten. Die beiden Tagungen werden den Schwierigkeiten gewidmet sein, mit denen heute das Kraftstellwagengewerbe ringen muß. Vor allem handelt es sich um die Frage der Brennstoffbeschaffung-der Bereifung sowie der Ersatzbeschaffungen im Wagenpark. Die auswärtigen Teilnehmer der Tagung werden Gelegenheit haben, der feierlichen Eröffnung der neuen städtischen Autobusgarage durch Bürgermeister Dr. Juvan beizuwohnen. schlechte äugen ? nur zu etel" Allerseelen Von Otto Prom b er. Blüt’ und Blätter sanken nieder. Und der Vögel muntre Kehlen Trugen südwärts ihre Lieder. o « 1s Still und ernst kommt Allerseelen-Aber tief noch lebt im .Innern Unsre Treue für die Toten Und ein zärtliches Erinnern An die Liebe, die sie boten, An die Tröstung, wenn wir klagte11’ An die Hände, die uns fehlen Was schon ihre Blicke sagten! O, wie mahnst du, Allerseelen! Der Erfinder Ing. Franz Wels gestorben In Wien ist dieser Tage in stiller Zurückgezogenheit der bekannte Flug- zeugtechniker Ing. Franz Wels ge- storben. Ing. Wels war ein Kind unserer Draustadt. Sein Vater war vor vielen Jahrzehnten Eigentümer des heutigen Hotels „Meran". Die beiden Eltern des grossen Erfinders liegen auf dem alten Stadtfriedhof in der Nähe des Toreinganges begraben. Ing. Franz Wels war einer der verdienstvollsten Erfinder aus der Frühzeit der Flugzeugtechnik, dessen Arbeiten auf der ganzen Welt stärkste Anerkennung fanden. Bekannt ist der von ihm erfundene „Welsantrieb“, ein Vorläufer des Voith-Schneider-Propellers, ferner ein Schraubenantrieb für Schlitten- und Wasserfahrzeuge. Vor einigen Jahren kam Ing. Wels nach Maribor, um seine Erfinderarbeiten in unserer Stadt zu beendigen. Es trieb den in hohem Alter stehenden, aber Der Wagenverkehr zu ?en Friedhöfen am 2merheiHFn lag n Auch heuer werden zu AllerheikS^ dem Tage des Gedenkens der Toten» ^ Städtischen Autobusverkehr ^ gen, Freitag alle verfügbaren Wag den Dienst gestellt, um den Andrang^ Friedhofbesucher bewältigen zu ko In den Nach mittagsstu-n den werden ^ Hauptplatz unausgesetzt Wagen nac ^ brežje verkehren. Das Publikum w5artet' sucht, sich am Hauptplatz die schon im Vorverkauf zu besorgen. Um für den Verkehr mit Pobrežje gend Kraftwagen zur Verfügung^..^5 ben, werden morgen, Freitag nachn11 12 und 18 Uhr die AutöD% zwischen tz und 18 umr me "“'"p^re nach Sv. Martin, Selnica und nicht verkehren. Auf den übrigeu^^ tobuslinien wird der normale ve aufrechterhalten. ist morgen Die Pobreška cesta 1Bl vde nachmittags zwischen 12 und 19 die Stadtpolizei verlautibart, uusse für d*e lieh für die Fußgänger sowie 1 ^ reserviert. städtischen Autobusse Maxim Gorki: Nachtasyl Erstaufführung im Mariborer Theater am 29. Oktober Man kann sich wohl kaum einen grösseren Gegensatz denken, als zwischen beiden in der diesjährigen Spielzeit aufgeführten Werken: zwischen Bestands „Cyrano de Bergerae“ und Gorkis „Nachtasyl“. Auf der einen Seite das ausgewogene, fein ziselierte, mit Witz und Humor gewürzte Stück, in dem das ganze Leben erhaben und poetisch -wirkt, auf der anderen Seite ein Werk, in dem die Dialoge keinen anderen Sirth haben, als in den Seelen verkrachter Existenzen zu wühlen, bis sie alle da stehen, frei von allem Lug in Trug des täglichen Lebens. Gorkis „Naöhtasy 1“ könnte man trotz des grossen weltanschaulichen Unterschieds mit Dostojewski geradezu ein Gegenstück zu „Aufzeich- nungen aus dem toten Hause“ nennen. Mit. glühender Leidenschaft hat sich Gorki in das Leben dieser gewesenen Leute vertieft, um in ihren Seelen nach dem göttlichen Funken zu suchen. Und je tiefer er in ihre Seelen ein dringt, um so mehr findet er in ihnen Erbarmenswertes und Liebenswertes. Alles versteht er: den har- ten fast groben Mantel, in den sich ein jeder seiner Helden einhüllt, sogar für schwere Verbrechen findet Gorki im Leben seiner Helden gewisse Punkte, die ihm das Schaffen dieser gequälten Seelen wenigstens verständlich machen. In einem Nachtasyl, versammelt sich eine bunte Gesellschaft: ein Dieb, ein herabgekommener Schlosser, ein gewesener Hutmacher, ein entlassener Sträfling, ein versoffener Schauspieler, ein deklassierter Baron und noch andere, die alle vom Leben ans Ufer geschwemmt wurden. In diese Gesellschaft kommt der gute alte Pilger Luka. Für einen jeden hat er ein gutes Wort, einem jeden weiss er Hoffnung und Zuversicht einzuflössen, auch wenn er lügen muss. Alles will er ordnen und auf den rechten Weg bringen, aber er ist zu schwach, das harte Leben geht über diese Leute hinweg, man kann es nicht mehr aufhalten. Den einen zwingt es in das Verbrechen noch im letzten Augenblick, als er sich an “raffen will, um ein neues Leben zu .•eginnen, den an- deren treibt es in Verzweiflung, die übrigen aber sind gezwungen, ihr Leben weiter zu fristen, wie bisher. Vielleicht wird es ihnen jetzt, da ihnen Luka den Glauben an den Menschen gegeben hat, etwas leichter sein. Gorkis „Nachtasyl“ gehört zu den schwersten Bühnenwerken der Weltliteratur. Im ganzen Drama gibt es nur wenig dramatisch bewegte Szenen, die Tragödien spielen in den Seelen der Helden, oft kaum merkbar für che Umwelt. Ueber das Ganze aber liegt die schwere, dumpfe Athmospliä-re der grenzenlosen Armut und des verhängnisvollen Verbrechens. Vom Regisseur und vom Schauspieler wird hier ungemein viel verlangt. Wenn es bei uns trotz einzelnen ausgezeichnet getroffenen Typen doch nicht zu jenem Ganzen kam, das man sich vielleicht beim Lesen dieses Schauspiels vorstellt, so ist dies kaum zu verargen. Es wurde sicherlich Hervorragendes geleistet, doch fehlte cs dem Ganzen an Ueberzeugungskraft. Störend wirkte auch das Stocken im Tempo, das oft fühlbar war. Die Schauspieler gaben ihr Bestes. Besonders hat sich diesmal Franjo Blaž als Schauspieler hervorgehoben. In seinem Vortrag spürte man oft das wirklich tragische Schicksal eines verkannten Genies. Köstlich war auch Rado Nakrst als Baron, sonders im letzten Akt, als er ^ sein leeres Leben Rechenschaft o Auch Edo Verdonik als stets ------------ . — — ^ , S£jjie trunkener Schuster Aljoša hat ^^ äusserst schwere Rolle gut ausg^- aj. Milan Košič gab den habgierig6 ^ ten Nachtasylbesitzer Kostiljov ^ feinen psychologischen Abtönun», Seine Frau Vasilisa, der Weibs wurde von Erna Stare mit der n1 dar- zen Kraft ihres Temperamentes gestellt. Die gequälte Märtyrerin, Schwester Nataša, spielte br Rasberger. Die tuberkulöse , Anna, die auf der Bühne stirbt, ^ de mit grösser Natürlichkeit von va Gorinšek kreiert. Auch ^ j,ä boris emporstrebender Dieb jc war eine lebendige Figur. Das gi6 Gewicht lag auf Pavle K o v 1c’ u als Pilger Luka, wie ein Sonnenstr in die düstere Dunkelheit des Asyl5 uusiurc L/umvuiJuiu —, tinil fällt. Interessant war die von Elvira Kralj, die das vertra te Mädel Nastja spielte. Auch die u gen Rollen: Danilo Gorinšek k als Polizist, M Satiro, Danilo T u r k uio ^ leva Zakrajšek als ^er^UßUb- Kvašnja, Paul Rasberger als nov, 101J iti. x citii 11 a o ü x N KpI-* , Boris Brun čko als Lohnarbe ter Gušavec und Anton H a r a s v i č als Tatar waren in guten Händen „Baumioö" durch Gchneefall Schwere Baumschäden durch den ersten Schneefall — Auch der Stadlpark blieb nicht verschont p igen Fahrzeuge haben in beiden 'chtungen die Tržaška cesta und die ■ asipna ulica zu benützen. Übertretungen Weser Bestimmung werden mit Geldstra-^ bis zu 500 Dinar oder Arreststrafen zu 10 Tagen geahndet. Seelengemeinschaft sind nur getrennt, Verden einstens wieder vereint, jhenn so ein großes Versteh’n puB ewig bestehen. tts Schattenreich nur unsere sterblichen Hüllen wandern, er Erde zurück gebend, Voraus der erste Mensch ist erstanden. er Hauch Gottes, der den Menschen aber die Seele hat gegeben, kehret zu seinem Ursprung zurück. as ist der Kreislauf des Lebens und ihr Bestreben, bo sind wir ein Teil des allmächtigen Wesens, können daher nicht ganz verwesen — kd müssen bei ihm sich wiederfinden, 16 der Strahl der Sonne sich nie ganz verlieret Ami verschiedenen Wegen zu seiner Quelle kehret zurück. as ist der Trost, den Gott uns gegeben. Laura Scheidbach. &eifod durch Lysolvergiftung hi Morje bei Fram hat sich der 68-•ahrige Maurergehilfe und Kleinbesitzer °hami F1 a k u s durch Lysol vergiftet. er Mann, der dem Trünke ergeben war, ätte oft Streit mit seiner Gattin und einen Töchtern. In der kritischen Nacht ehrte er von der Arbeit heim und brach-e eine Flasche Lysol mit, die er sich in 10venska Bistrica besorgt hatte. Bevor r Slch zur Ruhe begab, forderte Flakus v°n seiner Gattin ein Glas Apfelwein. Da he seinem Wunsche nicht entgegenkam, ährte Flakus die Lysolflasche zum Mun-äe und trank den halben Inhalt derselben Us. Die entsetzte Gattin lief in den Kuh-*311 um die Kuh zu melken und die Üileh dem Vergifteten als Gegengift ein-h'hössen. Als sie jedoch mit der Toch-er aus dem Stalle zurückgekehrt war, 'ätte das Gift die Wirkung bereits ge-än. Flakus ist bald darauf der schweren Crgiftung erlegen. Allerseelen... --'Stel[’ auf den Tisch die duftenden Reeden, die letzten roten Astern trag’ o^hei, und laß uns wieder von der Liebe ' . en wie einst im Mai.« Wer kennt nicht ,leses schöne Gi husche Gedicht, das wie e,n anderes am Allerseelentage ergrei-°nö zu unserem Herzen spricht? Wie so ,,,ancher muß sich von den Lebenden zu SClnen Toten flüchten! Und wer tut es >cht besonders gern an diesem stillen, ^Jr Rückschau mahnenden Tage! Da ist s> als ob die Gräber aufsprängen und die erstorbenen Ausschau hielten nach uns. s ob sie uns fragen wollten, wie es uns j-fgehe, fragen auch, ob wir ihrer noch ln änd wieder gedenken ...« m- Samstag kein fleischloser Tag in äribor! Unsere gestrige Meldung, wo-jiaeh in beiden Mariborer Bezirken der (°mniende Samstag (2. November) als . ClSchloser Tag zu gelten habe, gilt, wie jä der betreffenden Notiz ausdrücklich 8^o über rund 9.300 Einrichtungen der sorge mit 47.860 Diakonissen, 2 -Wohlfahrtspflegerinnen und 4800 1 konen. Im Sektor der äußeren ^isS* werden 31 Missionsgesellschaften, Missionäre und 12.500 EingeborenenM arbeitet- gezählt. z-rriß- Die katholische Kirche des u ^ deutschen Reiches gliedert sich in 48 tümer mit rund 33.000 Weltgeistlichen. Neben diesen stehen die noch zahlreic ren Mitglieder männlicher und weiblici Orden und Kongregationen. Für die u behinderte Aktivität des inneren katho sehen Lebens spricht die statistisch c faßte Tatsache, daß innerhalb des _Zei raumes eines Jahres 162.261 kathölisc Paare getraut und 389.239 Kinder a rein katholischen Ehen die kirchliche a fc erhielten. An den deutschen Staatsun versitäten stehen der katholischen Kifc zur wissenschaftlichen Ausbildung Priesternachwuchses 8 theologische a kultäten zur Verfügung, zu denen noch andere staatliche theologische Lehrans a ten kommen. Man weist auf deutsch ^ Seite darauf hin, daß zum Beisoiel in ? deren großen Ländern wie Frankreic . England, Italien und Spanien an e staatlichen Universitäten theologische F kultäten nicht eingerichtet sind. Für ^ finanziellen Beziehungen zwischen de Staat und den christlichen Kirchen 1 ^ Deutschland ist die Tatsache bemerken-» wert, daß die Leistungen des Staates u‘ die Kirche jährlich rund 500 Milli°n^ , Mark betragen. Dieser Betrag erfä ^ durch gewisse Sonderleistungen noch _e ^ ne Erhöhung, die zum Beispiel darin ’,e gen, daß allein das Land Preußen za Förderung von Bauvorhaben katholische Kirchengemeinden in dem Zeitabschn von 1935 bis 1939 der katholischen Kirche nicht weniger als 6,642.186 Mark ge* währte. Entsprechende finanzielle " Wendungen für solche Zwecke sind kirchlichen Gemeinden auch von andere^ Ländern des Reiches zur Verfügung ge stellt worden. Unterstützet die flntituberkulosenlM Iris vor öer Ehe Roman von GERT ROTHBERG Urheber-Rechtsschutz durch Verlag Oskar Meister, Werdau i. Sa. 20 »Das ist — ja, lieber Himmel, ich — das ist doch Iris Hoyms Pferd! Und da hängt doch was im Sattel — lieber Overbeck, helfen Sie, laufen Sie, das Vieh rennt auf den Abhang zu « Klaus Overbeck hatte die gefährliche Entwicklung längst erkannt. Schon rannte er, so schnell es irgend ging, quer durch den Wald. Er mußte aibschneiden, sonst ■kam er zu spät. Das erschreckte Tier galoppierte jetzt einen schmalen Waldweg entlang. Der Wind hatte sich gelegt, die Mondscheibe trat hinter den Wolken hervor. Das Pferd wieherte wild, dann bäumte es sich jäh auf. Dicht vor ihm war ein Mann aufgetaucht. Eiserne Fäuste fielen in die Zügel. Schnaubend und zitternd stand das Tier. Er war über und über mit Schweiß bedeckt. Und in seinem Sattel hing — Iris Hoym!... Klaus Overbeck nahm das Mädchen auf seine Arme und gab die Zügel dem alten Hebeudrusch'k, der inzwischen herangekeucht war. Iris schien ohnmächtig zu sein. Overbeck bettete den Kopf des Mädchens an seine Brust, wandte sich an Heöen-druschk: »Können Sie noch? Wir müssen rasch nach Hause. Aber wir erreichen Zürgiebel am ehesten. Und das ist jetzt die Hauptsache. Ihre Guste versteht ja wohl sicherlich auch, was in diesem Falle zu tun ist.« »Ja, ja, schnell«, sagte der alte Hebendruschk ganz verstört. Was mochte nur geschehen sein? Ihn schauderte, wenn er sich vorstellte, was alles sich hätte ereignen können, falls sie jetzt nicht in der Nähe gewesen wären . . . Klaus Overbeck schritt mit seiner leich- ten Last aufrecht dahin. Das sonderbare singende Gefühl in seinem Blut vertiefte sich. Und der Duft des lockigen Haares stieg zu ihm empor. Einmal beugte er sich scheu darüber und seine Lippen streiften dieses bewunderte Haar, das im Ahnensaal so goldigbraun gefunkelt hatte. In diesen Minuten wurde sich Klaus Overbeck dessen inne, was Iris Hoym seinem Herzen bedeutete . . . Der alte Hebendruschk aber hätte am liebsten auf das Pferd losgeschlagen, das beinahe sein vergöttertes Mädel ins Verderben getragen hätte. »Du undankbares Vieh, du«, schimpfte er sich die Erregung vom Leibe, die ihn noch nachträglich zu übermannen drohte, »man müßte dich doch gleich in die Hölle prügeln —!« Vorwerk Zürgiebel lag vor ihnen. Hebendruschk öffnete das Tor und brüllte über den Hof: »Albert! He, Albert!« Albert war einer der Knechte. Verwundert schaute er jetzt aus dem Fenster der Leutestube, wo er gelesen hatte. Weshalb brüllte der Alte denn einen anständigen Christenmenschen so aus seiner Sonntagsruhe? »Albert, führe das Pferd in den Stall. Reibe es ordentlich ab. Morgen kriegst du dafür was von mir. Besorge es also gut.« In der Tür zur Halle des Wohnhauses erschien Guste. Da sie aber vorerst lediglich Klaus Overbeck sah, der wahr und wahrhaftig jemanden trug, so sagte sie kein Wort, sondern öffnete nur ganz weit die Tür. Als sie jedoch wußte, um was es sich handelte, war sie gleich mütter- liche Helferin. »Bitte, ins Gastzimmer, Herr Inspektor. Dort ist alles frisch. Und dann können Sie mich ja wohl mal allein lassen mit dem gnädigen Fräulein.« Während die Wirtschafterin Guste sich drinnen Iris’ annahm, saßen die beiden Männer in Christian Hebendruschk Wohn zimmer beieinander. Sie sprachen aber kein Wort, sondern horchten bloß aufmerksam zur Tür hin .Endlich erschien Guste und berichtete, Fräulein Iris wäre aus der Ohnmacht erwacht, doch sei sie beunruhigend still und in sich gekehrt. Wie sie, Guste, aber glaube, sei große Fragerei jetzt nicht sonderlich am Platze, indes müsse man wohl eine Nachricht nach Wildenhagen schicken. Oder ob das Fräulein nicht doch am besten gleich im Wagen nach Hause gefahren werde? Guste wollte anscheinend trotz aller Hilfsbereitschaft die Verantwortung los sein. Die beiden Männer erwogen, ob es nicht ratsam wäre, den Doktor zu holen? »Ich will Fräulein Iris fragen, ob sie selber nach Hause will«, sagte Guste einfach dazwischen und ging wieder davon. »Trinken Sie mal einen handfesten Kognak, lieber Overbeck. Sie sehen nämlich auch ganz merkwürdig aus«, meinte Christian Hebensdruschk fürsorglich und schenkte ein Glas voll. Aber Klaus Overbeck trank nicht. Er schaute nur mit einem rätselhaften Blick auf den alten Herrn und horchte dann gleichsam wieder nach innen, wo an diesem Abend eine Stimme in ihm laut geworden war, ein beseligender Drang, wie er ihn bisher nie gekannt . . . Iris wollte heim. Und sie hätte sich zerreißen mögen, daß sie durch ihre Schuld Veranlassung gegeben hatte, solch ein Aufhebens von sich machen zu lassen. Ich weiß nicht, was mich eigentlich noch am Abend hinausgetrieben hat. Ich habe es nun einmal getan, und es läßt sich nicht ändern. Am Waldrande wurde mein Pferd scheu, weil ein Rehbock a dem Gehölz brach. Damit ist bereits a erzählt und ich bedauere sehr, ihnen a so viel Sorge und Umstände bereitet z haben — es tut mir aufrichtig leid«, Iris später, als sie sich noch für ein W 1 chen unten mit ins Wohnzimmer setz - »Ich bringe Sie also nach Hause«, en schied Overbeck. . »Mit meinem Wagen«, setzte Chris > Hebendruschk hinzu. »Das kann man viel einfacher mache > sagte Overbeck. »Die alten Herrscha in Wildenhagen würden bloß erschrec — ich führe das Pferd, und Sie rei e • »Ja, das ist gut!« war Iris sogleich e verstanden. »Nur keine aufgeregte gerei. Ich möchte so schnell wie mbg allein sein.« r. »Das mit dem Pferd ist ein ganz nünftiger Vorschlag«, meinte He druschk vergnügt. »Und — Kindchen, hast dir wirklich nichts getan? Dir nichts weh?« »Nein, Onkel Christian, du kannst lig beruhigt sein, es schmerzt nichts«, entgegnete Iris mit einem k e Lächeln und sie dachte, daß sie jetzt nicht die Wahrheit gesagt 1 ' denn ihr tat das Herz weh. Oh, ein ^ weher Schmerz durchzog sie. Und liebsten hätte sie den Onkel gebeten, ^ im Wagen nach Hause zu bringen, ^ sie plötzlich meinte, es nicht ertragen können, wenn Klaus Overbeck so neben ihr durch die Nacht schritt. Aber sie wollte nicht launenha * scheinen. So blieb es dabei daß 61—219.81), Newyork 4425—4485 6520). Zürich 1028.64—1038.64 H 271.10—1281.10). a g r e b, 30. d. Staats werte: rar 6°/o 5l 2”/o Kriegsschaden 442—0, 4°/o Ag ‘•50—0, 4o/0 Nordagrar 52—52.75, ü 0—77, 6°/o dalmat. Agrar 0 7o/ • 6% Forstobligationen 0—70.50, v/Stabilisationsanleihe 96—98, 7% In-ino 'onsanleihe 99—0, 7°/o Seligman r~0. 7% Blair 94—95, 8«/o Blair 99 h : Nationalbank 0—6500, Priv. Agrar-nk 0—195. ^iufoedobene Einfuhrzölle Auf Grund eines Entscheides des Mi-3^s Errates wird die Anmerkung 2 zu Nr. es Einfuhrzolltarifes abgeändert. Die-la Anmerkung hat jetzt folgenden Wort- terhin an halten sollte, bald das Gold der ganzen Welt anhäufen wird. X Erhöhung des Einfuhrzolles für Zink Auf Grund eines Entscheides des Minister rates sind die Einfuhrzölle für Rohzink in Stücken, Tafeln und in Pulverform sowie für Abfälle und alte zerbrochene Gegenstände aus Zink (Tarifnummer 605) erhöht worden. Die neuen Einfuhrzölle betragen 24 (Maximaltarif) bzw. 16 Gold Dinar (Minimaltarif) je 100 kg. Bisher betrugen dieselben 12 bzw. 10 Gold-Dinar für 100 kg. X Das neue Ausmahlungssystem soll in der Herstellung einer einheitlichen 80%igen Mehlsorte bestehen. Wie aus Beograd gemeldet wird, wird an maßgebender Stelle eine Abänderung des bisherigen Ausmahlungssystems geplant. Nunmehr erfährt der »Jugoslawische Kurie« aus gufunierr'rchteter Quelle, daß von den maßgebenden Faktoren vorgeschlagen wurde, ein einheitliches Ausmahlungsystem einzuführen, wobei 80% Mehl zur Herstellung von Volksbrot verwendet werden, soll. Auf diese Weise würde nicht nur die Qualität des Brot-meh'ls bedeutend verbessert, sondern auch Mißbräuchen vorgebeugt werden. Weißmehl soll nur noch in einigen Mühlen unter behördlicher Aufsicht hergestellt werden können. Falls dieser Plan verwirklicht wird, wird der Preis für Brotmehl und für Volksbrot erhöht werden müssen, aber die Qualität des Volksbrotes wird bedeutend besser sein. X Es sind fast 10.000 Gesuche zum Kauf von Clearingmark zum Vorzugskurse für die Begleichung von Warenschulden in Deutschland eingereicht worden. Beograd, 31. Oktober. Wie der »Jugoslawische Kurier« aus gutunterrichteter Quelle erfährt, sind bei der Devisendirektion der Nationalbank bisher fast 10.000 Gesuche um Bewilligung des Kaufes von Clearingmark zum Vorzugskurse eingereicht worden. In dem unlängst mit Deutschland abgeschlossenen Ueberein-konunen bezüglich der Erhöhung des ‘ Kurses der Clearingmark ist bekanntlich j vorgesehen worden, daß für Bezahlung j gewisser alter Schulden für aus Deutsch-1 land eingeführte Waren die Clearingmark zu einem günstigeren Kurse berechnet werden kann. Wie der »Jugoslawische Kurier« erfährt, werden alle diesbezüglichen Gesuche von der Devisendirektion der Nationalbank rasch erledigt werden. X Ausfuhrzölle für Industrie- und Heilpflanzen. Auf Grund eines Entscheides des Ministerrates vom 24. d. M. wird ein Ausfuhrzoll bei der Ausfuhr folgender Artikel erhoben werden: Pflanzen, Früchte und Pflanzenteile für industrielle, gewerbliche und medizinale Verwendungszwek-ke mit Ausnahme von Insektenpulverblüten (Pyrethrum), Salbei und Rosmarin (Tär. Nr. 19-2). Der Ausfuhrzoll für diese Artikel wird 1 Gold-Dinar je 100 Kilo betragen. IsEltitlSElics Allerlei Die Herstellung von synthetischen Edelsteinen in Deutsch-land (Von unserem Fa.-Mitarbeiter.) Berlin. Oktober. Es ist allgemein bekannt, dass es heute äusserst wich- eizen aus Nr. 1, 2 und 3, Reis aus Nr. j ’ Kartoffeln aus Nr. 7, Ölfrüchte aus Nr. > Olsaaten aus Nr. 31 und Blumensa-trpK aus Nr. 37 werden, insofern die be-AnhCn* Einfuhr zwecks Veredelung des fj atJS der genannten Pflanzenarten statt Unte*’ .vom Einfuhrzoll befreit und zwar n ,er den vom Finanzminister im Einver-wen mit dem Ackerbauminister verschriebenen Bedingungen und unter f-m Vorbehalt, daß diese Zollbefreiung v/ Kartoffel nur in der Zeit vom 1. No-Cr bis Ende März gilt. aX\ P'c Seifenversorgung" bereitet Sri 1-*n. Jugoslawien immer grössere n.-|nv‘erigkeiten. Die Direktion fürEr-Uung macht deshalb die Bcvölke- darauf aufmerksam, auf ver-’>cdene Fette uncl fetthaltige Abfäl-bedacht zu sein. Die Abfälle sollen VcSa 111111011 und den Seifenfabriken zur t 1 'tbbcituug übergeben werden. Der ndbevölkerung wird empfohlen, die daheim zu erzeugen. ein ^*e Goltlanhäufung in den Ver-•Kien Staaten hat sich in den letz-7 1 s‘cben Jahren verdreifacht. Zur dir r *Cr Dollarabwertung beliefen sich an Vorräte in USA auf 7.35 Milli-.fr butspricht. Das Gold der ganzen sim ‘ Giesst jetzt nach Amerika, in dem L wenn der bisherige Zufluss wei- Sport Vor dem Fußball-Länderspiel Jugoslawien—Deutschland Aus Zagreb wird berichtet: Am Sonn-t a g, den 3. d. trägt die jugoslawische Fußballelf ihren letzten heurigen Länderkampf u. zw. gegen Deutschland aus. Das spiel findet in Zagreb auf dem Concordia-Spielplatz statt, auf dem im Oktober vergangenen Jahres die jugoslawische Mannschaft gegen den gleichen Gegner eine schwere 5:1-Niederlage in Kauf nehmen mußte. Inzwischen spielte Jugoslawien bereits gegen Deutschland usw. im Frühjahr dieses Jahres. Das Spiel fand in Wien statt und aus ihm war Jugoslawien mit 2:1 als Sieger hervorgegangen. Ebenso wie im Vorjahr herrscht auch für den am Sonntag stattfindenden Länderkampf mit Deutschland großes Interesse. Die Nachfrage nach Eintrittskarten ist so groß, daß, falls sich auch das Wetter nicht viel bessern sollte, mit einem Rekordbesuch gerechnet werden darf. Die deutsche Mannschaft trifft Freitag nachmittag in Zagreb ein. Das Spiel beginnt um 14.30 Uhr. Im Vorspiel stehen sich die Jungmannschaften Kroatiens und Sloweniens gegenüber. Den Länderkampf leitet der Italiener S c a r p i. Die Skiweltmeisterschaften in Cortina D’ Ampezzo Rom, (Agit). In Cortina D’ Ampezzo ist eine Wintersaison in Vorbereitung, die besonders reich an Ereignissen und Veranstaltungen ist. Während einerseits die organisierende Arbeit für die Welt-Skimeisterschaften im Gange sind, zu denen sich bereits 12 europäische Länder angemeldet haben, gestalten andere sportliche Ereignisse von großer Bedeutung (von den Landesmeisterschaften der Schlittenführung zum Skiwettkampft der Dolomiten, der Hochgebirgs-Trophä, die nach dem Parteisekretär benannt wurde, zu den Landesskimeisterschaften der G. I. L., usw.) den Winterkalender des Jahres XIX für die Königin der Dolomiten außerordentlich interessant. lig ist, Edelsteine synthetisch hersteilen zu können. Da man bei ihrer Herstellung alle zufälligen und nachteiligen Einwirkungen, denen die Natursteine während ihres Wachstums ausgesetzt sind, ausschalten kann, zeigen sich die synthetischen Steine, was Härte, Form, Grösse und Reinheit anbetrifft, vielfach den Natursteinen überlegen und sind daher auf technischem Gebiet für viele Zwek-ke, z. B. für Steinlager in Elektrizitätszählern, Uhren oder anderen Präzisionsinstrumenten zu einem unentbehrlichen Material geworden. Bei dem Herstellungsprozess wird aus einem Behälter durch rhytmisches Klopfen chemisch reine und äusserst feine Tonerde laufend in eine Hciz-muffcl geleitet. Durch den Boden dieser Muffel ist ein regulierbarer Clia-mottestift geführt, auf den eine durch Sauerstoff und Wasserstoff erzeugte Knallgasflamme gerichtet ist und eine Wärme von 2000° C erzeugt. Sobald nun die Tonerde auf den Cha-moltestift gelangt, schmilzt sie und bildet einen Tropfen, der als Kristall erstarrt. Sorgt man dafür, dass die Oberfläche des Tropfens flüssig bleibt, so kann man durch allmähliches Aufschmelzen von Tonerde diesen nach Wunsch vergrössem und erzielt so zum Schluss einen birnenförmigen Stein. Hat der Stein die gewünschte Grösse erreicht, so stellt man die Heizflamme ab und kann ihn nach einigen Minuten Abkühlung herausnehmen. Bei einer Länge von etwa 6 cm und einem Durchmesser von etwa 2 cm kann sein Gewicht einige hundert Karat erreichen. Die in einer Fabrik hergestellten Mengen betragen viele Tausend Karat täglich. Nur ein Teil davon wird zu Schmucksteinen, die Hauptmenge zu technischen Zwek-ken verwendet. Die bekanntesten synthetischen Edelsteine sind der Rubin und der Saphir, die man unter' der Bezeichnung Korund zusammenfasst. Sie stimmen sowohl in ihrer chemischen Zusammensetzung als auch in ihrem Kristallaufbau genau mit den Natursteinen überein. Sie bestehen aus kristallisiertem Alummiumoxyd und sind an sich farblos. Erst durch Zusatz von Metallen lassen sich die verschiedensten Farbtöne erreichen. So verdanken der dunkelrolc Rubin und-Öcr blaue Saphir ihre Färbung wie bei den entsprechenden Natursteinen dem Zusatz von Chrom bezw. Titan und Eisen. Daneben hat man aber auch noch weitere Farbnuancen, wie feurig orangerot, gelb, grün, violett, rosa und Zwischenfarben erzielt. In optischer Beziehung interessant ist ein Korund, der bei Tageslicht grünlich und bei Lampenlicht weinrot aussieht. Eine andere Edelsteinsorte sind die Spinelle. Sie enthalten ausser Tonerde noch Magnesiumoxyd. Auch die sind an sich farblos, können aber auch durch entsprechende Zusätze in den verschiedensten Farben hergestellt werden, von denen das aquamarinfarbige Grünlichblau und das turmalinartige Grün für Schmucks,teine beiliebt sind. Witz imti Mmnro Frau Hinkel mann macht ihrem Ehegatten klar: »Jetzt bin ich’s bald satt, dich immer von deinem Auto, deiner Einrichtung, deinem Garten und deinem Sohn reden zu hören! Kannst du denn das nicht lernen »unser« zu sagen? Was suchst du denn da übrigens im Schrank?« »Unsere Hose!« * Vater hat in den nächsten Tagen Geburtstag, und seine beiden Jungens wollen ihm auch etwas schenken . »Vati«, fragt der ältere, »was möchtest du am liebsten haben?« »Zwei sehr artige Jungens«, ist die Antwort. »Au fein! Dann sind wir vier!« * »Zeuge, Sie behaupten also fest, die Klägerin habe in einem Meer von Tränen geschwommen! Ist dies nicht etwas übertrieben?« »Entschuldigung, Herr Richter, aber ich habe das Meer noch nie gesehen!« Der Sänger des Herbstes Wenn Berg und Tal, Wald und Flur, Haine und Auen vom vielstimmigen Gesang der Sänger des Frühlings widerhallen, wenn des Kuckucks Ruf weithin schallt im grünenden Wald, wenn hoch in den blauen Lüften die Lerche tri,liiert wird im niedrigen Buschwald das Rotkehlchen bescheiden gleich dem Märr-veilchen sich meldet, da achtet niemand des um anschaulichen Vogels, jener Lerche, die als Zierde ihres Kopfes von der Natur eine spitzgeschopfte Haube erhalten hat und darum mit Recht Haubenler-c h e genannt wird. Als ob ihr Bescheiden heit und Anspruchslosigkeit angeboren wären, als ob sie selbst ihre Rufe, Ver^e, Liedchen und Melodien nicht allzu hoch einschätzt im großen Konzert angesehenen Sänger, als wollte sie sich hüten, mit ihrem Liedchen die Harmonie in der Singweise der anderen Konzertierenden zu stören, läßt sie sich im jungen Lenz und in den ersten Sommermonaten nur sehr selten und dann immer nur ganz leise, kaum für den stillen Beobachter hörbar, vernehmen. Wenn mit Ende August Wied hopf und Pirol allmählich unseren Handwald verlassen und sich ihnen dann mitte September Schwalbe, Wendehals und Turteltaube anschließen, verharrt die Haubenlerche noch immer in einem gewissen zurückhaltenden Schweigen, das nur ab und zu durch einen stillen Ruf, durch einen lang verhaltenen Seufzer, unterbrochen wird. Sobald aber auch Feldlerche, Star, Hausrotschwänzchen, Grasmücke und schließlich auch Bachstelze und Schnepfe den Flug nach dem Süden angetreten haben, Ende Oktober, unmittelbar vor dem Allerheiligenfest und vor dem Allerseelentag, ertönt und schallt immer lauter, immer inniger, immer länger andauernd das Lied der Haubenlerche, alle Tage sich wiederholend und verjüngend und setzt vom nebligen Morgengrauen bis zur sonnigen Abenddämmerung nie aus. Aber nicht nur das innigschöne, späte Lied der Haubenlerche, auch ihre Erscheinung selbst, voll Wohlgefallen, Lebhaftigkeit, Grazie und Beweglichkeit, belebt die Eintönigkeit, den Ernst und das in sich gekehrte Schweigen des herbstlichen Tages. Etwas größer als die gemeine Feldlerche und noch größer als die Baumlerche, beiden nahe verwandt und gleich gebaut, wie beide vor Feinden geschützt durch die unauffällige Erdfarbe des Gefieders, unterscheidet sich unser sympathische Herbstgänger von beiden Verwandten in gar manchem, besonders vpn der Feldlerche. In grauer Vorzeit mag vielleicht auch die Haubenlerche zu den Zugvögeln gehört und wenigstens in den eigentlichen Wintermonaten ihren Standort gegen Süden verlegt haben, pflegt ja doch auch ihr Vetter, die Feldlerche, nur d. eigentlichen Winter in südlicheren Gegenden zuzubringen, indem sie erst im Spätherbst südwärts bis Südeuropa oder Nord afrika zieht und von dort zugleich mit dem Star, der weißen Bachstelze und dem Kiebitz schon Anfang Feber bei uns wieder eintrifft. In unseren Gegenden ist die Haubenlerche ein Stand- und wohl auch ein Strichvogel, doch streicht sie nicht wie etwa das geschäftige Völkchen der Meisen von einem Obstgarten zum anderen, sondern hält sich stets unmittelbar am Boden ihres jeweiligen Aufenthaltes oder wenigstens nicht erheblich hoch über denselben. Gleich einem modernen Luftfahrzeug steigt das Männchen der gemeinen Feldlerche zur Brutzeit in Schraubenlinien hoch in die azurenen Lüfte und läßt hiebei, bald leise, bald laut frohlockend, reinen trillernden Gesang ertönen. Die Haubenlerche ist ein ausgesprochener Bodenvogel nicht nur deswegen, weil sie gerne in der Nähe menschlicher Wohnungen nistend, ihr Nest auf dem Boden zwischen Gemüsepflanzungen und Kartoffeln baut, sondern auch deswegen, weil sie den Flug in die Höhe gar nicht kennt, und sich größtenteils und mit Vorliebe am Boden hält und bewegt und ihn umsomehr bevorzugt, je öder, verlassener, je einförmiger er ist, nur daß er nicht weit vom Menschen entfernt ist, ohne den sie nicht leben zu können scheint. Überall, wo der Mensch in den Niederungen wohnt, ist auch die Haubenlerche anzutreffen; nirgends sonst. Mitten im Dorf und auf seinen Straßen, auf Feldwegen und pfaden, auf der breiten Reichsstraße, auf Heiden, Aeckern und Feldern, auf eleganten Plätzen und asphaltierten Straßen der Großstadt, in Friedhöfen, auf Gräbern, auf Spielplätzen und Rennbahnen, vor dem Bahnhof der Großstadt und vor der Haltestelle am Lande, auf Bahndämmen und’ auf Eisenbahnschienen unvermittelt vor dem rasenden Schnellzug, aller-, wegen kann man sie zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter sehen und beobachten, wie sie, geschäftig gestikulierend und gesellig parlierend, tänzeln, hin und her hüpfen und springen, immerfort den jeweiligen Tummelplatz angenehm belebend. Gleichvoll wird die Haubenlerche erst wirklich recht rege und lebendig, kommt erst recht ganz in ihr Element, wenn sie nach dem Abzug der eigentlichen Singvögel in der ohnehin nicht erheblichen Schar der noch zurückgebliebenen Sänger. Fiedler und Pfuscher tatsächlich die erste Rolle, ja die erste Violine zu spielen beginnt, ohne jede Schüchternheit oder Bescheidenheit. Hiebei gesellt sie sich nie anderen Sippen und Familien zu, sondern muß ihnen gegenüber eine gewisse vornehme Zurückhaltung und Abgeschlossenheit bewahren. So gesellig sie untereinander sind, vereinigen sie sich den doch nie zu großen Schwärmen wie etwa die Stare; am häufigsten findet man in einer Gesellschaft ein bis drei Paare. — Selbander pflegen sie nicht zu verweilen und wenn man irgendwo einmal auf einem Triebweg eine Haubenlerche allein zu Gesicht bekommt, so wird man ganz gewiß in ihrer nächsten Nähe auf eine zweite, ihre Gefährtin und Gesellscha rin, stoßen. Fühlen sich Haubenlerc überrascht oder bedroht, so drucken s sich, offensichtlich im Vertrauen aut ^ Schutz ihrer erdbraunen Farbe, und WA ten völlig phlegmatisch zu, was da ko men wird, oder spreizen sich wohl a auf ihre Füße und heben dabei Kopf 11 ^ Haube hoch, spähend nach der drohe den Gefahr. Man stehe still und lasse vorerst vertraut werden und man vfi sein Vergnügen haben, beobachten zu 0 nen, wie gefällig und elegant sie trippe und hiebei auf der harten Straße Nahrung suchen, wenn Feld und Heide keine Sa mereien und Insekten mehr liefern. Ne. men sie die Gefahr ernst, so erheben e> sich urplötzlich zum Flug und zur Fluch > diese hurtigen Kumpanen. Doch niC weit; nur einige zehn Schritte. Dort lasse^ sie sich in völliger Ruhe wieder ganz ver. gnügt am Boden nieder und trippeln nac gewohnter Weise auf ihren beweglich6 Füßen und Zehen hin und her, stütz6 sich hiebei wohl auch auf die lange Kra le, einen wahren Sporn, der Hinterzeh oder auf die starken Schwanzfedern. Der Gesang der Haubenlerche ste dem der Feldlerche nicht viel nach un steht in einem wundersamen Einklang tj11 dem Kontrast und mit der Vielfalt de* Farbentöne des Herbstes. Wenn Haube11' Ierchen auf den Landstraßen vagabundi6 ren oder sich in den Gassen der Stadt 2 zweien oder vieren herumtreiben, pfehe und musizieren sie gleich den Schuster-buben und gebärden sich ausgelassen* neckisch und schelmisch. Kommt ein Aui herangesaust oder auf der offenen Strec der Eisenbahnzug, so laufen sie, y geiselllügen Gesang gestört, buchstäblic erst im letzten Augenblick auseinander, um unmittelbar darauf auf derselben Ste^ le ihren Chorgesang fortzusetzen in el ner Weise, als sei nichts geschehen, ;Vt1 sie gestört hätte. Das Männchen der Hau benlerche versteht gleich der Feldlerc die verschiedensten und vielfältig616 Beyer-Modell M 22104 (104, 112 und 120 cm Oberweite). Eine schlankmachende Linienführung zeigt der Wintermantel mit Langsteilungen. Die Revers werden mit mit Pelz bekleidet. Erf.: für 120 cm Oberweite: 3.30 m Stoff von 140 cm Breite. Die pf angezogene starke Dame Beyer-Modell M 22106 (für 104, 1)2 120 cm Oberweite). Elegantes Nachrm tagskleid aus schwarzer Seide, durch die schmale vordere Einsatzbahn von schlauu machender Wirkung. Erf. für 120 em Oberweite: etwa 4 m Stoff, 90 cm br£1 • K 39200 K 22109 [V122'OA Beyer-Modell K 22109 (für 104, 112 und 120 cm Oberweite). Kann gut aus einem vorhandenen Kostüm hergestellt werden. Einsatz aus Krawattenseide. Erf. für 120 cm Oberweite: 2,50 ni Stoff, 130 cm breit, 45 cm Garniturstoff, je 90 cm breit. Beyer-Modell K 39181 (für 96, 104 und 12 cm Oberweite). Vorteilhaft ist die mantelartige Form dieses dunklen Seiden, kleides, das vorn durchgehend geknöpft wird. Reverskragen aus weißem Pikee. Erf. für 112 cm Oberweite: 3.10 m Stoff, 130 cm breit. Beyer-Modell B 39259 (für 96, 104, 112 und 12 cm Oberweite). Schoßbluse aus gemusterter Seide, vorn in Reihfalten gezogen. Erf. für 112 cm Oberweite: 2,10 m Stoff, 90 cm breit. Beyer-Modell R 22108 (für 106, 114 und 3 ß 39259 R 22108 130 cm Hüftweite). Der Rock hat vorn schmale Bahnen und fällt leicht glockig. Erforderlich für 120 cm Hüftweite: 1.95 m Stoff, 94 cm breit. Beyer-Modelle K 39200 (für 96 und 104 cm Oberweite). Elegantes Nachmittagskleid mit Boleroeffekt. Der Blusenteil darunter kann in beliebiger Faroe auswechselbar sein. Erf. für 104 cm Oberweite: 3.40 m Stoff, 45 cm Garniturstoff 90 cm breit Beyer-Modell K 22107 (für 96, 104 und 112 cm Oberweite). Ein eleganter Anzug je für die reifere Frau ist der glockige Seidenrock und die Schoßbluse aus Broka oder Moiree. Erforderlich für 104 ein Oberweite: 1.80 m Rockstoff, 1.70 m Blu-senstoff, je 90 cm breit. eiSen des Vogelsanges und Vogelrufes j s*ngen. Seine Sangweise jubelt und _ chst mit dem herbstlichen Weinberg, 1 seiner Farbenpracht und seinen Lie-wifr ZUr Lesezeit, deckt sich mit den mut-ler- !®e" Gstaznen der neckischen Brech-u ’nneT1 und quillt über von melodischen k,5 harmonischen, aber auch schrillen l "ZLN, Tönen und Sätzen wie der de liehe Wald, in dem bald der Ernst l. alten dunkelgrünen Nadelwaldes, das Feuer des goldig leuchtenden chenhaines vorwaltet. Einmal klingt unH ^er Haubenlerche sanft, leise d ergeben, als sie es der Ausdruck ei-Wvu s®en Idylle in einer melancholie-|r| en Oktober nacht, in die der Sichel-ist>n(i "EUgierig hineinguckt; dann wieder ,es nichts als Sehnsucht und Heimweh Voeit'h den Fernsichten, die man im Herbst nunelner aussichtsreichen Höhe in uner-Bori Weiten genießt. Unmittelbar am auf6n. *s Stoppelfeldes hockend oder St ,C'nem Steinhaufen, den Gimter und tiieH °m bekränzen, singt im Herbst Haubenlerche und dennoch erreicht ihr Lied an Innigkeit und Vielfalt das Lied . r Feldlerche, das Lied der sonnigen §* "• Aber der Grundton im Liede des grn^er® unseres Herbstest ist doch jener t- ’nsL jene Wehmut, jene Sehnsucht nach te ern male men Paradies, die in der Blü-Gr'u,raC^t und im Blumenschmuck der e- er am Allerseelentag sich zu einem (je^en Ausdruck verdichtet. Da tönt in Nähe des Friedhofes und seiner Grä-lerr,^as schwermütige Lied der Hauben-j^cne beim Scheiden des Herbstes und als re’n den Glocken der Dorfkirche , Grabgesang und Gruß den lieben Da-geschiedenen. Dr. Fr. Miš i č. Steisihmi Dp *IJul) dein Arzt. Von Victor Heiser Ga ,*15 Veriagsanstali Stuttgart. In ,‘•azleinen Mk. 6 — , Der berühmte ameri niel!80^6 und Weltreisende schreibt Se- 1 för Kranke, sondern greift getreu NitSm Lebenswerk als Sendbote der ver fahent*en AAedizin mit der Fülle seiner Er-gjJUag in den Alltag des Gesunden und nenn ’-e um Seite, bald launig, bald war 1p,' _ m;t Belehrung drastischen Beispic. ! atsc"' tcn habe, n Ratschläge, wie man sich zu verhal-b ~Le, ^ Echen aus dem Wege zu gehen. »Daß um Krankheiten und Altersge- 1er süßen Frucht des Lebens den letz möchtre0pfen Freude auszupressen ver- ~~ dieser Wunsch des großen djp ei"s ist der Kern und eigentliche Wert "b6 r rci*en Gabe des rüstig Gealterten, jo ' Us Spitzwegebuch. Mit Texten von VeriP Bernhart. In Ganzleinen RM. 4.60. die ^ J°S€t Müller, München. Aus jedem SC|1ser 64 Kunstblätter spricht Spitzweg-Infpr Oeist. Aber ein gleich zuverlässiger hart"^6* ^leses Geistes ist Josef Bern-w ; Fr hat sich geradezu bewundems-des Gedanken und in das Sinnen und . "Ebener Malerpoeten eingefühlt neu * v ^E" Texten zu dessen Bildern De C.*1.!erarische Kunstwerke geschaffen. SnU "chener Dialekt klingt, wie wenn ziiärWe® aElbst zu uns spräche. Die vor. s 'chen Kupfertiefdrücke geben teilte bekannte und vielberühmte, teil-de 1Se aber auch fast verschollene Bilder s großen Meisters wieder. Komödie in der Komödie ÜBERRASCHENDES »ZUSCHAUER-GAS TSPIEL« THEATER. IN EINEM RÖMISCHEN Römische Zeitungen berichten über ein amüsantes »Privatgastspiel« eines unbekannten Zuschauers in einem Komödietheater. — Dieser Tage kam es im Teatro Eliseo zu Rom unversehens zu einer Komödie in der Komödie. Aufgeführt wurde das Kriminalstück »Der Prozeß der Mary Dou-gan«. In der großen Gerichtsszene war gerade der Vertreter der Anklage dabei, einen verstockten Zeugen in die Enge zu treiben. Da erhob sich im Zuschauerraum ein Herr, der eine Aktenmappe unter dem Arm hielt, und unterbrach mit gebietender Stimme den Redefluß des Staatsanwalts. In wohlgesetzten Worten, in schar fer, doch verbindlicher Form erhob er Protest gegen das vom Vertreter der Anklage eingeschlagenen Verfahren. Die Schauspieler auf der Bühne waren starr vor Staunen. Die Zuschauer aber stan den samt und sonders im Bann des unbekannten Herrn im Parkett, der aus eigenem Gutdünken eine Rolle an sich gerissen hatte. Sie glaubten, es sei ein Schauspieler und daß er nicht auf der Bühne auf trat, sondern vom Parkett aus redete, sei ein besonderer Trick des an Sensationen überreichen Stückes. Jedenfalls machte der Unbekannte seine Sache sehr gut. Zehn Minuten später griff er nochmals in die auf der Bühne sich abspielende Gerichtsverhandlung ein und erging sich in scharfen Darlegungen, die höchst temperametvoll vorgetragen wurden. Was er sagte, hatte Hand und Fuß und fügte sich vortrefflich in den Gang der Handlung ein. Die Zuschauer bereiteten ihm einen Sonderapplaus. Die Stimmung hatte sich durch das Eingreifen des Schauspielers aus eigenen Gnaden merklich gehoben. Inzwischen hatte aber d. diensthabende Regisseur den Direktor des Theaters von dem so seltsamen und ganz unerwarteten Zwischenfall verständigt. Der Regisseur selbst war geradezu entzückt, wie gut der Unbekannte seine Sache machte. Denn er hatte stets an geeigneter Stelle eingesetzt, als ob er auf sein Stichwort gewartet hätte. Aber dem Direktor stiegen doch Bedenken auf, wie die Sache enden würde. Er wendete sich also telephonisch an die Polizei. Bevor diese zur Stelle war, hatte der freiwillige Schauspieler sich zum dritten Male vorgewagt. Wieder riß er durch seine Verse d. Zuschauer hin. Da betraten zwei Carabinieri den Saal, steuerten auf den selbstberufenen Advokaten-Darsteller zu und erklärten ihn für festgenommen. Widerstandslos folgte dieser den Carabinieri, rief aber mit einer wahren Stentorstimme: »Seht Ihr es? Sie verhaften mich, aber ich bin unschuldig!« Damit waren die vom Verfasser des Stückes durchaus nicht vorgesehenen »Einfügungen« am Ende. Die Zuschauer aber waren der festen Meinung, daß auch die gewaltsame Abführung des Advokaten in das Stück hineingehöre. Der Beifall am Schluß war stärker denn je. In Rom hat man sich über diese in der Theatergeschichte wohl einzig dastehende Episode weidlich amüsiert. Und man ist sehr neugierig, ob der geistvolle und schlagfertige Improvisator seines Zeichens ein Schauspieler oder ein Advokat ist. Wie dem auch sei, er hat seine Rolle vortrefflich gespielt. Die erlistete und erzwungene Liebesnacht In Novo Selo, einer Ortschaft unweit von Markovac (Serbien), lebt die 16jäh-rige Dušanka Tomi č, um die sich schon seit längerer Zeit der 19-jährige Vlajko Milosavljevič bewarb. Das schöne Mädchen fand Gefallen an dem feschen Burschen. Doch Vlajko:s Freund Milorad J o v a n o v ič war über diese Entwicklung der Dinge gar nicht entzückt, denn auch er liebte die schöne Dušanka. Da aber Dušanka nichts von ihm wissen wollte, ersann er einen teuflischen Plan, um sich dennoch in den Besitz- des Mädchens zu setzen. « - 1 ■> Eisenbahngeschütze an Italiens Küsten Eines Abends, als Vlajko abwesend war, erschien Milörad bei Dušanka und gab vor, er sei als Bote des Geliebten gekommen. Vlajko habe ihn beauftragt, das Mädchen in ein einsames Winzerhaus zu bringen, wo der Geliebte sie bereits erwarte. Viajlko werde dann mit Dušanka sich in sein Heiimatsdorf begeben. Das Mädchen war überglücklich, als sie diese Kunde vernahm. Klopfenden Herzens und voll der seligsten Erwartungen vertraute sie sich dem vermeintlichen Boten an. Die beiden gelangten wohl durch Nacht und Sturm in das einsam gelegene Winzerhaus, aber der Geliebte war nicht da. Krachend fiel die Tür ins Schloß und Dušanka mußte erkennen, daß sie Milorad überlistet hatte. Nun war sie den Küssen und Liebkosungen des Ungeliebten wehrlos preisgegeben. Am nächsten Morgen mußte sie unter Drohungen sich in Miloradis Haus begeben, wo er sich zwei Tage lang mit ihr vergnügte. Dann war er des Spieles satt und ohne viel Umstände setzte er das Mädchen vor die Tür, nachdem er sie vorher noch bis aufs Blut geprügelt hatte. Dušanka setzte die Gendarmerie von ihrem erzwungenen Liebesabenteuer in Kenntnis. Milorad Jovanovič wurde bereits festgenomimen. Der Tunnel des Janikulus in Rom Rom — (Agit) — Der Tuimcldurcli-brucli des Jamkulus-Berges in Rom ist nunmehr eine vollendete Tatsache. Ein ganzer ausgedehnter Stadtbezirk — Aurclia — »wird somit eine direkte Verbindung mit der Stadtmitte haben, durch die neue Florentiner-Brücke, deren Arbeiten auch in voller Entwicklung sind. Es wurde jetzt der letzte Teil des Durchstichs des Tunnels ausgeführt, der heute in seiner ganzen Grossartigkeit erscheint. Das sind seine Hauptkennzeichen: 296 Meter Länge, 16 Meter Breite, mit einer Fahrbahn von 10 Metern und Bürgersteigen, ein jeder 3 Meter breit, die äus-serste Höhe auf dem Strassenplan beträgt 10 Meter, Lichtmass 149 Meter. Bei den Ausschachtungsarbeiten wurden nicht unerhebliche technische Schwierigkeiten überwunden, in Anbetracht der besonderen Natur der geologischen Schichten. Der Gesamt-umfang der Ausgrabungen beträgt ca. 30.000 Kubikmeter. Das Werk wird, wie die „Agit“ mitteilt, innerhalb des Jahres ferliggestellt werden. Große Opemsplelzeit im »San Carlo« in Neapel. S. A. P. E., Rom. Am kommenden 26. Dezember wird die Winterspielzeit 1940-1941 im Theater San Carlo eröffnet,- die der großen Tradition des ruhmreichen Theaters würdig zu werden verspricht. An der Sitzung des Rates der San Carlo-Gesellschaft unter Vorsitz des Bürgermeisters Orgera hat der neue Generalintendant Maestro Guido Sampaoli teilgenommen. Nicht nur ein Opernprogramm von großer Bedeutung wurde aufgestellt, sondern es wurde auch beschlossen, die Eröffnung wieder auf den St. Stefans-Abend (26. XII.) zu legen, den Tag also, an dem nach alter Ueberlieferung die italienischen Opernbühnen ihre Pforten wieder öffnen. jffygee Ututo&esdudde Die Luxuslimousine Von Jo Han W-B5r Industrielle Peter Petermann war 5 5r einmal sterblich verliebt. In eine die kannte Schönheit dazu! Die über-WCS "°°h eine berühmte Schauspielerin Se r Und wenn man erfährt, daß die-"'"^rschöne, weltberühmte Dame erst t Zeh|n Jahre zählt, glaubt es Peter Pe-mann einfach kein Mensch. Aber sie war wirklich erst achtzehn Jahre alt, sie $a r wirklich so wunderschön, wie man rüh C’ Unc* Sle war wirklich eine so be-el "k2 Schauspielerin, wie sie von sich aubte! Nur einen Fehler hatte sie in ^ Petermanns Augen: sie liebte ihn Not ZUrück, sie nahm überhaupt keine ^ iz von ihm. Wenn er kam, ging sie — enn er sie ansah, blickte sie weg. Un- ns Rösler. ter solchen Umständen nutzt einem auch das schönste Mädchen nichts. Aber Peter Petermann gab es nicht auf, sondern schrieb einen für seine Begriffe leidenschaftlichen Brief: »Hochzuverehrende! — Ich weiß mir keinen Rat mehr. Nächte lang liege ich schlaflos. Immer wieder muß ich an Sie denken! Wie kann ich mir Ihr Wohlwol len erringen? Aber jetzt hoffe ich, das Richtige gefunden zu haben: Darf ich Ihnen meine ZwölfzylinderluxusUmousi-ne zur Verfügung stellen? Schreiben Sie mir, bitte, ob Sie diese kleine, bescheidene Angabe annehmen — ich wäre der glücklichste Mensch unter der Sonne u. würde alles tun, Ihre Zufriedenheit zu erringen! Ihr sehr ergebener Peter Petermann«. In dieser Zeit nun, da Peter Petermann bei der jungen und schönen Schauspielerin wenig Beachtung fand, fand er diese urnse mehr bei seiner zuständigen Steuerbehörde. Täglich ergingen Mahnungen an ihn; Strafandrohungen folgten — Peter Petermann rührte sich nicht. Und als man ihm eine letzte Frist von drei Tagen stellte, wenigstens die rückständige Einkommensteuer sofort zu zahlen, schrieb Peter Petermann der Steuerbehörde einen wütenden Brief: »Euer Wohl geboren! — Haben Sie mein letztes Bekenntnis noch in Erinnerung? Das gilt heute nicht mehr! Seit Monaten verliere ich täglich Geld im Geschäft, ich bin ein ruinierter Mann. Lassen Sie deshalb jede Hoffnung fallen, von mir Geld zu bekommen! Wenn Sie es nicht glauben, so kommen Sie zu mir und schauen Sie in meine leeren Kassen. Dem steht nichts im Wege. — Aber Geld? — Ausgeschlossen! Peter Petermann. Peter Petermann wartete drei Tage auf eine Antwort von der geliebten Hand. Statt dessen traf ein Brief der Steuer be-hörde ein: »Sehr geehrter Herr! — In Ihrer Steuersache wurde Ihrem letzten Ersuchen stattgegeben. Die Steuerbehörde ist bereit, die in Ihrem letzten Schreiben angebotene Zwölfzylindentuxusli-mousine als Anzahlung zu übernehmen. Wir sehen weiteren Abzahlungen, wie im Schlußsatz Ihres Schreibens versprochen, in Kürze entgegen. Das Steueramt.« Und die wunderschöne u. weltberühmte Schauspielerin schrieb: »Sehr verehrter Herr Petermann! — Ihr Brief ist mir unverständlich. — Erstens habe ich von Ihnen kein Geld verlangt, zweitens aber ist es gut, zu wissen, woran man ist, um Ihren lästigen Bewerbungen endlich ein Ende zu machen. Kein Geld habe ich selbst, und Ihre leeren Kassen interessieren mich nicht! Hetianne Helios, Schauspielerin.« II in tschechischer und englischer Qualität zu anerkannt niedrigen und noch alten Preisen für Herrenanzüge and-Mäntel, Damenkostüme und-Mäntel, Hubertusmäntel, Offiziers und Eisenbahneruniformen nur im r gegenüber der Stadtpolizei Kleiner Anzeiger Kleine Anzeigen kosten 60 Para pro Wort, ln der Bnbrik „Korrespondenz“ l Dinar -Die Inserate ne teuer (1 Dinar bis 40 Worte, 8 Dinar für grösser« Anzeigen) wird besonders berechnet — Die Bllndesttaxe für eine kleine Anzeige beträgt 10 Dinar — Für die Zusendung von chiffrierten Briefen Ist eine Gebühr von 10 Dinar en erlegen - Bel Anfragen Ist eine Gebühr tos 8 Dinar ln Poetmarken beiznschliessen MÖBLIERTES ZIMMER separ. Eingang, sofort zu vermieten. Kamniška ul 7. 8698-5 Veesdüedenes STRÜMPFE, HANDSCHUHE Wäsche, Trikotware Wolle, Strickwaren Oset, Koroška c- 26 6727-1 Bessere Europa- VORKRIEGSMARKEN zu kaufen gesucht. 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Attersee, Kapfenberg, Graz. Prebensdort am 30. Oktober 1940. JAKOB BRAČIČ, Beamter d. St.-B. in Pens, im Namen aller Kinder und Verwandten. 8744 Chefredakteur und für die Redaktion veraiiUvu-Uich, > DO KASPER. — Druck der „Mariborska tiskarna" in Maribor. — Für den Herausgeber und den Druck verantwortlich Direktor STANKO DETELA. — Beide wohnhaft in Maribor.