-—— fr./ Narodna in univerzitetna knjižnica / v Ljubljani 115125 .JA?' Llntersuchung des Sauerlings bei Steinbiichel in Krain. Von Balthasar Knapitsch. liin recht bemerkenswertes Gebiet Krains in geognostischer Beziehung ist der Jelovcawald mit semen Ausliiufern. Derselbe stellt ein Hochplateau vor, von einer mittleren Hohe von 1200 m. An seinen Auslaufern und Vor- bergen liegt unter andern der Ort Steinbiichel. Steigt man in der an der Save gelegenen Balmstation Podnart aus, so kann man entvveder iiber eine grofie Diluvialterrasse, und zwar iiber den Ort Dobrava, nach Steinbiichel wandern oder man umgeht diese Terrasse und kommt so, dem Leibnitzbache entlang und den Ort OvSiSe links lassend, gegen Steinbiichel. Verfolgt man diesen letzteren Weg, so kommt man, sehr nahe schon vor dem Ziele, zu einem links herunter- stiirzenden kleinen Wildbache, wo ein Pfad iiber einen Schuttkegel in die Plohe fiihrt; mitten im Walde entspringen, und zwar zu beiden Seiten des Baelies, zwei Quellen, welche Oeker abscheiden. Die BevOlkerung daselbst riihmt diese kleinen Quellen wegen ihres besonderen Wassers, das schon durch seinen Geschmack sich als ein S&uerling kundgibt, der auch Eisen enthalt. Der Schuttkegel, iiber den man geht, ist erratisches Diluvium, wie solclies in Oberkrain hiiufig gefunden wird. Der Schutt besteht aus Dolomiten, ver- schiedenen Kalken und Porphyrstticken. Einzelne ganz miichtige Porphyrbloeke befinden sich mitten im Wi!dbache. Dass diese erratisch sind, hat schon v. Morlot gezeigt, denn dieses Gestein tritt. erst gegen Raibl auf. Aus diesen Schutthalden kann man sich den Schluss erlauben, dass Oberkrain zur erratischen Periode auch seine Gletscher hatte, die von den steilen Seitenthitlern des Nordabhanges i' Gebirgsmassen sich in das Liingsthal der Save erstreckten, hier in einen | zigen Hauptgletscher zusammenstiefien, der einerseits wohl weit iiber die j.uptspitzen derjulischen Alpen, anderseits wohl bis Krainburg reichte. In der Nithe der Quellen findet man vielfach das Moos incrustiert von Calciumcarbonat und Gips, ivelehe Salze sich zumeist als Niederschlag diescr Quellen bildeten. Das Wasser wurde am 22. Mai 1892 geschopft bei einer Lufttemperatur von 15-8° C, das Wasser hingegen hatte eine Temperatur von 14° C. 1 ž An der Quelle wurden nun folgende Arbeiten durchgefuhrt: Eine Probe Wasser wurde mit Schwefelsaure angesauert und in einer Flasehe geschuttelt, es ergab sicb kein auffallender Geruch, auch schwach geblitutes Jodstarke- papier entfarbte sich nieht. EisenoxyduI lieC sicb jedoch leiclit nachweisen, denn eine Probe Wasser, die mit Schwefelsilure angesauert wurde, entfarbte eine verdlinnte Losung von mineralischem Chamaleon. Die Gesammtmenge der Kohlensaure ist in der Weise bestimmt worden, dass eine mit dem Mineralwasser vollgefiillte Flasehe in eine zweite Flasehe rasch tiberleert wurde, welche ein Gemisch von 1 Theil krystallisiertem Chlor- calcium, 5 Theilen Wasser und 10 Theilen AmmoniakflUssigkeit von speci- fischem Gevrichte 0'96 enthielt. Das Gemisch selbst war vollkommen klar und liber einen Monat alt. Drei derartiger Proben wurden in dieser Weise hergestellt, und nachdem sie zwei und einen halben Monat gestanden waren, wurde die Kohlensaure quantitativ bestimmt. Die Bestimmungen wurden mit dem Apparate von Bunsen durchgefuhrt. Der Inhalt der Flaschen wurde raseh filtriert und der Niederselilag gut gewaschen. Damit aber nicht die Kohlensaure der Luft eine Einwirkung austibe, wurde rviihrend des Filtrierens der Trichter mit einer Pappscheibe, die mit Ammoniak befeuchtet war, bedeekt gehalten. Der Niederschlag, welcher von den Wanden der Flasehe nieht entfernt werden konnte, kam mittelst Salzsaure in Losung und wurde dann mittelst Natriumcarbonat gefallt. Das so entstandene Calciumcarbonat wurde gewaschen und das Filter bei 100° C getroeknet, und nachdem die Niederschlage vereinigt waren, wurden die Filter sorgfaltig verascht und mit dem Calciumcarbonat in den Kohlensaure-Apparat gebracht. Zum Niederschlage trdpfelte man 17°/ 0 ige Salzsaure, so dass Kohlen¬ saure entweicht, die zuvor liber Schwefelsaure geleitet wurde. Naeh dem Erwiirmen wurde mit der nothvvendigen Sorgfalt aspiriert und der nun leichter gewordene Apparat gewogen. bezogen auf 992'07 g Fliissigkeit. Ehe zur eigentlichen Analyse des Wassers geschritten wurde, wurde das- selbe einer Vorpriifung unterzogen. Der Inhalt einer Flasehe, circa D/a Liter, wurde in 4 Theile getheilt. Der eine Theil wurde, mit Salzsaure vermischt, zum Kochen erhitzt, mit Ammoniak vermiseht und mit Ammoniumoxalat der Kalk gefallt, dann filtriert und kalt mit phosphorsaurem Natron die Magnesia bei Ubersehuss von Ammoniak abgeschieden; der zweite Theil wurde mit Salpetersiture angesauert und durch Silbernitrat das Chlor gefallt; der dritte Theil hingegen wurde mit Salzsaure angesauert, zum Kochen erhitzt und mit Bariumnitrat die SchvvefelsSure Der Apparat wog . Naeh dem Austreiben des C0 2 82-8830 80-4445 Gewicht des C0 2 ' 2 • 4385 LjUb!;®-! / 7 % 3 gefallt. Die vierte Portion wurde in einer Platinschale zur Trockne gebracht, der Riickstand auf 160° C erhitzt und dann mit Wasser ausgezogen. Ein Theil der Losung, weleher mit Salzskure versetzt wurde, brauste nur un- bedeutend auf und reagierte schwach alkalisch, daher gehort das Mineral- wasser zu den nicht alkalischen. Die Vorpriifimg ergab somit die Anwesenheit von Kalk, Magnesia, Chlor und Schwefelsaure. Hierauf wurde zur Bestimmung der Gesammtmenge der im Wasser vorkommenden fixen Bestandtheile geschritten. Zu diesem Behufe wurden zwei Flaschen Wasser genommen. Dieselben wogen.2198’8 -j- 1555 Flasche, Kork, Blattkautschuk u. s. w. 859‘482 -)- 550 -j- 1" 522 Gewieht des Wassers 2775-096 g Das Wasser kam in eine gewogene, groGere Platinschale, die mit einem Uhrglase zugedeckt war, und wurde sorgfaltig erwarmt, damit nicht durch Verspritzen, da ja KohlensSure ausgetrieben wird, ein Verlust entstelie. Die Verdunstung selbst wurde nicht auf dem Wasserbade vorgenommen, sondern die Platinschale stand in einer Schale aus Asbest. Der ganze Apparat ivurde mittelst eines dariiber gestiilpten Glastrichters vor Staub geschtitzt. Das Ab- dampfen gieng sehr langsam vor sich und die letzten Reste in der Flasche wurden mit destilliertem Wasser nachgespiilt. Da aber sich Salze absetzten, die hartnackig an der Glaswand sich festhielten, so wurde in die Flaschen verdiinnte Salzsaure gegeben und somit der Riickstand gelost. Diese saure Losung wurde vereinigt mit der spater erhaltenen Losung des hxen Riick- standes. Als zuin Schluss in der Platinschale nur melir wenig Losung vorhanden war, wurde sie erst auf dem Wasserbade zur Trockne gebracht. Der Trocken- riickstand wurde auf 150° C im Trockenschranke erhitzt, bis zwei aufeinander folgende Wiigungen gleich waren. Gewicht des Ti-ockenriickstandes-)-Platinschale 64-7800 Gewicht der Platinschale.60-6156 Gesammtgevvicht des Trockenruckstandes 4-1644 Dieser Trockenriickstand wurde mittelst kaltem Wasser ausgezogen, und zwar durch einige Zeit, und dann durch ein kleines Filter in eine gewogene Gewichtsburette filtriert. Auch der in der Platinschale sich vorfindliche Niederschlag wurde auf das Filter gebracht; der Niederschlag, welcher auf der Schalemvand ziemlich fest anhaftete, wurde mit Hilfe eines Glasstabes, dessen unterer Theil mit einem Kautschukstlick tiberzogen war, entfernt. Der Niederschlag wurde dann gewaschen, doch nicht allzulange, um nicht zu grofie Mengen Fliissigkeit zu erhalten, dann getrocknet. 1 * 4 ITniersucliung tler I)ie LdsUhg wurde durch Schwenken in eine gleichmaBige Miscliung vervvandelt, dann gewogen und in 6 Tlieile getheilt, die genau geivogen wurden. Der eine Theil wog 126 g. In demselben wurde die Schwefelsaure bestimmt. Die mit Salzsaure angesauerte und mit Wasser verdiinnte Ldsung wurde zum Sieden erhitzt und mit einer siedenden Ldsung von Cldorbarium (1: 10) vorsichtig gemischt. Durch allmahliches Dazutrdpfeln der Chloi-bariumldsung hat man es in der Macht, dass kein grofier Uberschuss von Ghlorbarium angewendet wird. Nach dem Stehen uber Nacht wurde die iiber dem Niederschlage stehende Flfissigkeit til tri er t und heifies Wasser zum Niederschlage gegeben. Diese Operation wurde dreimal iviederliolt und dann erst kam der Niederschlag auf das Filter. Er wurde gewaschen, getrocknet, gegliiht und geivogen. Er erwies sich nach dem Wagen als vollkommen rein, denn als er mit Salzsaure angesauertem Wasser gekoclit und die Losung abfiltriert wurde, ergab sich nach dem Wagen eine kleine Gewichtsdifferenz, da der Niederschlag um O - 0003 g mehr wog, was der Asche des zweiten Filters entspricht. Der Platintiegel -j- Bariumsulfat — 18'8593 Gewicht des Platintiegels = 18'567 Gewicht des BaS0 4 = 0’2923 Abzug der Filterasche = 0 ■ 0003 Netto BaSO, = 0-2920 In der ndchsten Portion wurde das CaO und die MgO bestimmt. Die Ldsung wurde mit wenig Salzsaure vermischt, dann zum Sieden erhitzt und Ammoniak in sehr geringem Uberschusse dazu gemischt und hierauf heiC mit Ammoniumoxalat gefallt. Nach dreimaligem Decantieren mit heiOem Wasser wurde filtriert und geivaschen. Da der Niederschlag 1 g nicht itberstieg, konnte er durch heftiges Gliihen in Atzkalk venvandelt werden. Der erhaltene Atzkalk ldste sich spater, olme im geringsten zu brausen, in Salpetersaure auf. Der Platintiegel -f- CaO = 19-5375 Asche des Filters -(- das Geivicht des Tiegels = 19-5095 Das Gewiclit des CaO = 0 • 0280 Das Filtrat und die eingeengten Waschwasser ivurden zur Bestimmung der MgO verwendet, es wurde zur Trockne verdampft und der Salmiak durch Erhitzen verjagt, der Riickstand dann mit Wasser und wenig Salzsaure geldst. Dann wurde etwas Salmiak und ziemlich viel Ammoniak zugesetzt und hierauf 5 phosphorsaures Natron langsam dazugetropfelt. Es bildcte sicli ein Nieder¬ schlag, der sich allmahlich absetzte, und nach 12 Stunden wurde filtriert, dann mit VVasser, dem Ammoniak zugesetzt war, gewaschen und dann gegluht. Da der Niederschlag nicht ganz rein wei[3 war, wurde er mit reiner Salpeter¬ saure befeuchtet, dann vorsichtig erhitzt, gegluht und gewogen. Platintiegel -[- Niederschlag = 18'7993 Filterasche-j-Platintiegel = 18'5668 Gewicht des Mg 2 P a 0 7 = 0'232& Immer ist es noch nothivendig, auf die Reinheit der gebildeten Nieder- schlage zu prufen. Der Niederschlag wurde mit Wasser in ein Kolbchen gespielt und gelost. Der in Salpetersaure geloste Kalk wurde erwarmt und liber freiem Feuer zur Trockne gebracht. Mittelst Einblasen durch ein Glasrohrchen wurde der Dampf der Salpeter- saure entfernt und sodann der vollstiindig trockene, salpetersaure Kalk in einigen Tropfen Alkohol unter Erwiirmen gelost, so dass eine sirupdicke Fliissigkeit erhalten wurde. Nach langerem Stehen, etwa nach 24 Stunden, schied sich der salpetersaure Strontian und Baryt ab. Der Niederschlag wurde filtriert und mit etwas absolutem Alkohol gewaschen und dann in hei(3em Wasser gelost. Das erhaltene Filtrat kam in einen gewogenen Platintiegel, wurde auf' dem Wasserbade zur Trockne gebracht, gewogen und bei 120° C getrocknet und durch starkes Gliihen in Strontium- und Bariumoxyd verwandelt. Der Platintiegel -)- Nitrate = 18'567 Der Tiegel = 18'566 Gewicht der Nitrate = 0'001 Die erhaltenen Oxyde wurden in Salzsaure gelost, um sie in Chloride uberzufilhren, und dann im Glaskolbchen zur Trockne gebracht und die Salzsauredampfe durch Ausblasen mit einem Glasrohrchcn wieder entfernt. Die trockene Masse kam dann mittelst absoluten Alkohols zur Losung; da sich aber alles loste, so ist ltein Baryt vorhanden, denn Chlorbarium ist in absolutem Alkohol unloslich. Jetzt wurde neuerdings der Alkohol vollstandig verjagt und wieder mittelst heifiem Wasser das Strontiumchlorid in Losung gebracht, die Fliissigkeit mit einem Streifen gut ausgewaschenen Filtrier- papiers aufgesaugt, mit Platindraht gut umwickelt und spectral-analytisch untersucht. Zuerst entwickelte sich die Natriumlinie, dann traten die Strontium- linien hervor, aber die Linien des Chlorbarium kamen nicht zum Vorscheine, somit ist nur Strontiumchlorid vorhanden, und das vorhin bestimmte Gewicht bezieht sich nur auf Strontiumoxyd, respective Nitrat. Auf dem Filterchen, durch welches die Nitrate filtriert wurden, blieb kein Ruckstand, somit hatte sich durch etwas zu starkes Erhitzen keine Magnesia abgeschicden. 6 Die Kalklosung, von der das salpetersaure Strontium geschieden wurde, wurde vom Alkohol befreit, im Wasser gelost, mit Salzsaure vermischt und zor Trockne eingedampft. Diese Operation wurde dreimal wiederholt und dann der Kalk nach der beschriebenen Weise mit oxalsaurem Ammonium gefallt. Das Filtrat entbielt keine Magnesia, denn es ergab sich mit phosphor- saurem Natri um liein Niederschlag. Da aber der Niederschlag, welcher bei der Magnesiafallung erhalten wurde, Kalk enthalten konnte, so wurde er in concentrierter Salzsaure gelost, dann mit Ammoniak gefallt und wieder in Essigsaure gelost. Durch Vermischung mit einer Auflosung von Ammonium- oxalat entstand ein unbedeutender Niederschlag, der gewasehen, getroeknet und als Atzlialk bestimmt wurde. Der Platintiegel -)- Niederschlag — 18'5662 Asche -f- Platintiegel = 18'565 Gewicht des CaO = 0'0012 Es bctragt somit die Gesammtmenge des CaO — 0-0292 g. (Seite 4.) In der dritten Portion wurde die Kohlensaure bestimmt nach der Weise, wie sie bereits beschrieben wurde. Der Apparat wog vor dem Austreiben der Kohlensaure = 85'4015 » » » nach j » ' » » — 85 • 393 Gewicht der Kohlensaure = 0-0085 Die vierte Portion wurde verwendet zur Bestimmung von N a triu m- und Kaliumoxyd, respective ihrer Chloride. Die kochende Losung wurde mit Barytwasser vermischt und in einer Platinschale das Ganze ziu’ Trockne gebracht. Mittelst wenig Wasser losten sich die Alkalien, noch vorhandener Atzbaryt u. s. w. Die Losung wurde filtriert und neuerdings zur Trockne eingedampft und wieder mit heiflem Wasser gelost und filtriert; aus dem Filtrate wurde der Baryt durch Ammoniak und kohlensaurem Ammoniak abgeschieden, deshalb wurde neuerdings filtriert und gewaschen und das ganze Filtrat wieder zur Trockenheit gebracht. Hierauf wurde die Platinschale schwach gegliiht, der Salmiak verjagt und nach dem Erkalten im Wasser gelost und wieder mit Ammoniak und Ammoniumcarbonat gefallt. Dies wurde nur noch einmal wiederholt, weil sich nichts mehr abschied. Die von den Ammoniaksalzen freien Chloralkalien wurden mit wenig chemisch reinem Quecksilberoxyd auf dem Wasserbade erhitzt, um die Magnesia abzu- scheiden und hierauf das Quecksilberchlorid verjagt. Der Rtickstand liiste sich leicht im Wasser und diese Losung wurde durch ein kleines Filter filtriert und das Filtrat in einem gewogenen Platintiegel aufgefangen. Das Wasser wurde auf dem Wasserbade verjagt und der bedeckte Tiegel dann gegliiht und gewogen. Der Tiegel -)- Chloride = 23'5300 Der Tiegel = 23 • 4695 Das Gewicht der Chloride = 0'0605 Die gewogenen Chloride losten sich im Wasser leicht auf und die erhal- tene Losung theilte man in drei Portionen. In der ersten Portion wurde das Chlor bestimmt in der Weise, wie sie spiiter bei der Gesammtchlorbestimmung beschrieben wird. Es wurde erhalten = 0'24271 g Chlor. In der zweiten Portion wurde das Chlorkalium bestimmt. — Die Losung wurde auf dem Wasserbade in einer Porzellanschale mit reinem sogenannten Platinchlorid erhitzt und zur Trockne verdampft. Mit ein paar Tropfen Wasser wurde das Natriumplatinchlorid gelost und nun durch ein kleines, bei 111° C getrocknetes und gewogenes Filter filtriert, der Nicderschlag sodann mit Alkohol gewaschen, dann nochmals mit einem Gemisch von Alkohol und Ather getrock- net und gewogen. Da laut Rechnung die Menge des gefundenen Chlors mit dem Chlor der Chloride, die erhalten wurden, gut iibereinstimmt, konnte auf die Abwesenlieit von Magnesia geschlossen werden. Das Kaliumplatinchlorid wog = 0'0105 g. Analyse des imldsliclien Theiles. Im unloslichen Theile wurde bestimmt die KieselsaureKohlensaure, Schwefelsaure, Baryt, Strontian, Kalk, Magnesia, Thonerde, Eisen und Manganoxyd. Die Waschflussigkeit aus den Flaschen wurde in einer Platinschale ein- gedampft zur Trockenheit, der Riickstand auf 120° C erhitzt, mit wenig con- centrierter Salzsaure befeuchtet, um die Kieselsaure abzuscheiden, sodann wurde filtriert, die Kieselsaure gc\vasehen, dasFiltier getrocknet, verbrannt und gewogen. Der Tiegel -f- Kieselsaure = 18'5653 Asche-)-Tiegel = 18'5643 Gewicht der Kieselsaure '= 0'0010 Die gereinigten Flaschen wurden nun getrocknet, die innen befindliche feuchte Luft ausgesaugt und gewogen. Das Gewicht derselben wurde bereits angegeben sowie auch das Gewicht des venvendeten Wassers bestimmt. Das Filtrat aus den Flaschen wurde zum Kochen erhitzt und mitNatrium- carbonat gefallt, gut ausgewaschen und bei 100° C getrocknet und mit dem groCeren Theile des sogenannten unloslichen Theiles vereinigt. Im Filtrate wurde zunachst nach der bereits beschriebenen Weise die Schwefelsaure be¬ stimmt. Es wurde erhalten: Tiegel -j- Bariumsulfat = 19'4973 Tiegel -(- Asche — 19'4883 Bariumsulfat = 0'0090 8 Wegen des frliher angefuhrtcn Zusatzes von Natriumcarbonat muss man die der Schvvefelsaure entsprechende Menge Kohlensaure von der gefundenen Gesammtkohlensaure abziehen. Das Chlorbarium entbaltende Filtrat wird mit Schvvefelsaure in der Kochbitze vermischt und dann vom gebildeten Barium- sulfat filtriert und jetzt die Magnesia gefallt, deren Quantitat zur Haupt- menge addiert wird. Tiegel-j-Magnesiumpyrophospbat = 18'5673 Tiegel -(- Asche = 18'5643 Gewicht des Mg 2 P 3 0 7 = 0-0030 Nun berechnete man die der Magnesia entsprechende Menge Kohlensaure und addierte diese der gefundenen Menge Kohlensaure der Hauptbestimmung zu. Hierauf erfolgte die Bestimmung der K i e s e 1 s a u r e. In dem Kolbchen des Kohlensaure - Bestimmungsapparates nach Bunsen bleibt nach der Austreibung der Kohlensaure noch eine Flussigkeit zuruck, die der weiteren Arbeit unterzogen wurde. Sie wurde vorerst in einer Platin- schale auf dem Wasserbade bis zur Trockenheit eingedampft, die Masse durch Zerdrilcken und Zerkleinern vollstandig vom Wasser befreit und nun im Luft- bade genau auf 120° C erhitzt, um die Kieselsaure in den unloslichen Zustand zu verwandeln. Die Masse befeuchtete man jetzt mit wenig concentrierter Salz- saure und behandelte sie dann mit heibem Wasser. Nachdem sich die Kiesel¬ saure abgesetzt hatte, wurde sie von der Flussigkeit abfiltriert, gewaschen und gewogen. Da dieselbe schon vor dem Gliihen rein weifl war, so enthielt sie keine organische Substanz. Der Tiegel -j- Kieselsaure = 18-6123 Asche + Tiegel = 18-5643 Gewicht der Kieselsaure = 0-0480 Die Kieselsaure wurde jetzt auf ihre Reinheit gepriift. Sie wurde nilmlich in warmer, miiCig concentrierter Kalilauge gelost, und es erfolgte vollstandige Losung, kein Riickstand blieb zuruck. Das von der Kieselsaure bcfreite Filtrat wurde in eine gewogene Gevrichtsburette gebracht und das Gewicht genau bestimmt, sodann in drei Portionen getheilt. In der ersten Portion wurde in der bereits angegebenen Weise die Schvrefelsaure bestimmt. Der Tiegel -|- Bariumsulfat = 19-5868 Asche -)- Tiegel = 19" 4883 Gewicht des BaS0 4 = 0"0985 Der Gang der weiteren Untersuchung, namentlich die Bestimmung des Eisens und der Thonerde, luingt von einem Gehalte an Phosphorsaure ab. Es ist allerdings moglich, aus derselben Portion die Phosphorsaure, das Eisen und die Thonerde zu bestimmen, doch erachtete ich es als vortheilhafter, in einer 9 groGeren Fliissigkeitsmenge die eventuell anvvesende Phospliorsaure zu be- stimmen, da bei Abwesenheit dieser Siiure die Eisen- und Thonerde- Bestimmung sich glatt vollfilhrcn lasst. Zur Bestimmung der Phospliorsaure wurden 3 Liter Wasser genommen. Das mit Salzsaure angesauerte Wasser wurde auf dem Wasserbade zur Trockenheit eingedampft, dann die Kieselsaure abgeschieden, hierauf mit Salpetersiture vermischt und eingedampft. Diese Procedur wurde mchrmals wiederholt. Der Riickstand wurde in Salpetersaure gelost und mit einer salpetersauren Losung von molybdansaurem Ammoniak vermischt. Das Gernisch wurde im Wasserbade auf 90° C erhitzt, und es schied sich kein Niederschlag ab, selbst nicht bei langerem Stehen, folglich ist Phospliorsaure nicht vorhanden. Nun wurde in der einen Portion Eisen, Mangan, Aluminium u. s. w. bestimmt. Die Losung wurde mit Salpetersaure vermischt, gekocht und mit Ammoniak gefallt. Der groBtentheils aus Ferrihydroxyd bestehende Nieder¬ schlag wurde tiltriert und in Salzsaure gelost, mit Ammoniumcarbonat neutra- lisiert, so lange, bis eine schwache Triibung eintrat, und nun tiltriert. In dem erhaltenen Filtrate konnte mit Ammoniak kein Niederschlag mehr erzielt werden. Der friiher erhaltene und gewaschene Niederschlag von Ferrihydroxyd wurde neuerdings in Salzsaure gelost, die Losung mit reiner Weinsteinsaure, die auf ihre Reinheit gepriift war, versetzt, die Losung in einen Kolben gegeben und mit Schwefelammonium das Eisen gefallt. Der Kolben wurde gut verstopft und stehen gelassen, hiebei schied sich der Niederschlag voll- stiindig ab. Somit ist auch das Eisen vom Aluminium getrennt. Der Nieder¬ schlag wurde von der Fliissigkeit abtiltriert, mit schwefelammoniumhiiltigem Wasser gewaschen, dann in Salzsaure gelost, mit Salpetersaure oxydiert, mit Ammoniak gefallt und das Ferrihydroxyd durch Gliihen in Eisenoxyd ver- wandelt und gewogen. Das Filtrat wurde mit Salzsaure vermischt und der Schwefelwasserstoff ausgetrieben, sodann vom Schwefel abtiltriert, gewaschen und die klare Fliissigkeit mit einer Losung von Natriumcarbonat abgestumpft. Durch die Losung von Natriumcarbonat wurde zuvor Kohlensaure geleitet, um jede Špur von Thonerde abzuscheiden, und dann filtriert. Nachdem die nothige Menge dieser Losung, namlich bis zur vollkommenen Neutralisation zugesetzt war, wurde gekocht und zur Trockne eingedampft, mit Salpeter geschmolzen und in Salzsaure gelost, hierauf mit Ammoniak, nachdem zuvor etwas Salmiak zugesetzt wurde, gefallt; es schied sich kein Niederschlag ab, somit ist keine Thonerde vorhanden. Diese Losung enthalt aber noch Mangan, Kalk und Magnesia, ersteres wurde daher mit Schwefelammonium ausgefallt. So wie bei der Bestimmung des Eisens vvurde auch in diesem Falle die Fallung in einem Kolben vorgenommen, der nach der Vermischung mit Schwefelammonium verstopft wurde und 24 Stunden in mafiiger Warme stand. Sodann wurde wieder tiltriert, gevvaschen 10 und der Niederscblag in Salzsaure gelost und so lange gekoclit, bis aller Schwefelwasserstoff abgeschieden war, dann wieder filtriert und mit der hin- reicbenden Menge einer Losung von Natriumcarbonat, und zwar unter starkem Kochen, gefallt, das Mangan als Mn a 0 3 gewogen. Weil nur Spuren erhalten wurden, so fanden diese keine weitere Beriieksiehtigung. Das von Mangan befreite Filtrat wurde wieder mit Salzsaure vermischt, der Schwefelwasserstoff ausgetrieben, vom Schwefel abfiltriert und die Losung in einer Platinschale zur Trockenheit eingedampft und der Salmiak verjagt, da iibergrofie Mengen dieses Salzes storend auf die vreiteren Fallungen einwirken. Der Trockenrtickstand wurde wieder in heifiem Wasser, dem etwas Salzsaure zugesetzt war, in Losung gebracht, mit Salmiak vermischt, dann mit Ammoniak in geringem Uberschuss versetzt und der Kalk als oxalsaurer Kalk gefallt. Der gut gewaschene Niederscblag wurde, da er der Schiitzung nach 1 g nicht iiberstieg, gegluht und in Atzkalk verwandelt. Der Tiegel -f CaO = 18-9872 Der Tiegel-j-A sebe = 18-5123 Gewicht des CaO = 0-4749 Dieser Atzkalk wurde trocken aus dem Tiegel in ein kleines Kolbchen gebracht, der im Tiegel hangendc Atzkalk mit Salpetersiiure nacbgeschwcmmt und so aller Kalk im Kolbchen gelost, dann vorsichtig bis zur Trockenheit erhitzt und so, wie oben beschrieben, weiter verfahren, um Strontiumoxyd nachzuweisen. Es sind nur unwdgbare Spuren erhalten worden, die sich im Speetralapparate als Strontium erwiesen. Das Filtrat wurde zur Magnesiabestimmung verwendet. Zuerst musste aller Salmiak vertrieben werden; dies geschah wieder durch Eindampfen in einer Platinschale. Der Trockenrtickstand wurde mit Salzsaure befeuchtet und mittelst heiflen Wassers zur Losung gebracht und jetzt mit Ammoniak im Uberschusse und etwas von einer Losung von oxalsaurem Ammoniak ver¬ mischt. Da kein Niederschlag mehr entstand, so wurde mit phosphorsaurem Natrium mittelst langsamen Eintropfelns gefallt. Gesitmvntbestiminungen. Zwei Flaschen Wasser wurden wieder in einer Platinschale eingedampft. Die Flaschen sammt Kork u. s. w. wogen 1930 —j— 2019 Kork und Flaschen. 510-052 -|- 567-823 Das Gewicht des verwendeten Wassers 2871-125 Durch Abdampfen wurde ein Abdampfungsriickstand erhalten, welcher auf 120° C erhitzt- wurde, dann mit Salzsaure befeuchtet und in heifiem Wasser das Losliche wieder zur Losung gebracht. Die Kieselsiiure schied sich ab und wurde durch Filtrieren getrennt. Sie wurde gut gewaschen, dann gegluht. 11 Der Tiegel -)- S : O a = 18-6103 Der Tiegel -f- Asche = 18'5643 Grewicht der Kieselsiiure = O * 0460 Aus deni Durchgefiihrten ist zu ersehen, dass der Abdampfungsriickstand nicht in einen losliehen und unloslichen Theil venvandelt wird, daher enthalt das Filtrat alles Eisen, Mangan n. s. w. Dieses Filtrat wurde nun mittelst einer Gewichtsburette in 3 Tlieile getheilt, im ersten die Schwefelsaure, im zweiten alle anderen Štolfe, natiirlich Ghlor und Alkalien ausgenommen, bestimmt, die dritte Portion wurde zur Seite gestellt als Reserve fiir etwaige Zvvischenfalle. Zur Chlorbestimmung wurde jedoch eine groCere Quantitat, namlich 2 Liter, genommen. Dasselbe war der Fali bei der Bestimmung der Alkalien, da auch dazu 2 Liter Wasser genommen wurden. A. Zusammenstellimg der erhaltenen Resultate. Fiir die Berechnung der einzelnen vorhandenen Stoffe wurden die Atom- gewichtszablen nach L. Mayer und Seubert zugrunde gelegt und die weitere Rechnung logaritbmisch wegen der groCeren Bequemlichkeit durchgefuhrt. Doch ist bieriiber zu bemerken, dass die hoheren Stellen von der funften an weggelassen wurden, wold aber. ist, wenn fiir den Logaritbmus die Zahl wieder gebraucht wurde, nicbt die dem gektirzten Logaritbmus entsprechende, sondern die richtige Zabl eingesetzt worden. Die angewandten Atomgewiehtszahlen sind: Sauerstoff O = 15/96 Aluminium Al = 27'04 Barium Ba = 136'86 Calcium Ca = 39'91 Chlor C1 = 35'37 Eisen Fe = 55 • 88 Kalium K — 39'03 Kohlenstoff C = 11 -97 Magnesium Mg = 23 • 94 Mangan Mn — 54 ■ 8 Natri utri Na = 22 ■ 995 Phosphor P = 30-96 Schwefel S = 31'98 Silber Ag = 107-66 Stickstoff N = 14'01 Strontium Sr = 87-03 Wasserstoff H = 1-0 Silicium Si = 28" 0 Platin Pt == 194-3 12 Die Gesammtmenge des Wassers aus den Flaschen Nr. 1 und 2 betragt 2775'096 g und ergab einen Gesammtrtickstand von 4'1684 g, und um- gerechnet auf 1000 g gibt dies 1’502 fixe Bestandtheile. Diese wurden mit Wasser ausgezogen und aul' 887'81 g Fltissigkeit gebracht. SchwefeMurebestiinmuug. Dazu wurden genommen 126 g Fltissigkeit und diese ergab O'2920 g Bariumsulfat. 136-86 31-98 31-98 63-84 47-88 232'68 Bariumsulfat entsprechen 79'86 (SO,) Schvvefelsaure, daher 232-68 : 7986 = O'2920 : jr log 79-86 = 1-9023293 log 0-292 = 0-4653829 — 1 2-3677122 — 1 log 232-68 = 2-3669457 num log 0-0007665 — 1 = 0-10017 (SO,) in 126 g Fltissigkeit, somit die Gesammtmenge 126 : 0-10017 ... = 887"81 \ x log O' 10017 . . . = 0-0007665 — 1 log 887-81 = 2-9483200 - 2-9490865 — 1 log 126 — 2-1003705 num log 0"8487160 — 1 = 0-70585 somit ftir 1000 g . . . 0-70585 : 2 - 775 — 0'2544 S0 3 . 15085 1210 100 Bcstiminung iles Calciumoxydes (CaO). Dazu wurden verwendet 311 g Wasser, diese ergaben 0'0292 CaO, daher 311 : 0-0292 = 887-81 : ;r log 0-0292 = 0-4653829 — 2 log 887 -8.1 = 2 • 9483689 3-4137518 — 2 log 311 = 2-4927604 num log 0-9209914 — 2 == 0-083536 (CaO) somit ftir 1000 g . . . 0'08336 : 2-775 = 0-0300 CaO 0003 13 Bestiiuinuiig der Magnesia. 47'88 61-92 47-88 111-72 31-92 Mg a P a 0 7 = 221-52 Magnesiumpyrophosphat und entspricht 2 MgO — 79-80 Magnesia. Die aus 311 g Losung dargestellte Magnesia betrug 0"2325 g, daher 221-52 : 79-8 = 0-2325 : * log 79-8 = 1-9020029 log 0-2325 == 0-3664230 — 1 2- 2684259 — 1 log 221-52 = 2-3454129 nuni log 0-9230130 — 2 = 0‘083755 Magnesia (MgO) und 311 : 0‘083755 = 887-81 : x log 0-083755 = 0-9230130 — 2 log 887-81 = 2-9483689 3- 8713819 — 2 log 311 = 2-4927604 1-3786215 — 2 = 0-3786215 — 1 nuni log 0'3786215 — 1 = 0" 23912 auf 1000 g Wasser ergibt sich 0-23912 : 2-775 = 0-08617 Magnesiumoxyd (MgO) 1712 47 20 ■test im in ii lig (les Sii-onl iiimovjdes. 87-03 87-03 123-78 15-96 210-81 Strontiumnitrat und entspricht Strontiumoxyd 102-99 SrO. Die Menge des Strontiumnitrates betragt 0'0010 g. 210-81 : 102-99 = 0-0010 : x 0-10299:210-81 = 0-00048 SrO - Strontiumoxyd 18 14 Die Gesammtmenge daher 311 : 0-00048 = 887-81 : ,r log 887-81 = 2 log 0-00048 = 0 log 311 = 2 num log = 0 9483689 6812412 — 4 6296101 4927604 1368497 — 4 = 0- 1368497 1368497 — 3 = 0-0013735 sornit in lOOOg Wasser 0-0013735 : 2"775 = 0-00049 Strontiumoxyd (SrO). 26 Bcsliiiimiiiig «!oh Clilors. Um diese durchzufithren, wurden 120"5 g Flttssigkeit genommen und an Chlorsilber 0-016 g erhalten. 107-66 35 ■ 37 143-03 Chlorsilber (AgCl) geben 35 - 37 Chlor (Cl), somit 143-03 : 35-37 = 0-016 : jr log 35-37 = 1 log 0-016 = 0 1 log 143-03 = 2 5486351 2041200 — 2 7527551 1554271 5973280 — 3 = 0-003956 Cl num log 0 und auf die ganze Fliissigkeitsmenge gerechnet 120-5 : 0003956 = 887-81 3 log 0-003956 = 0 log 887-81 = 2 3 log 120-5 = 2 1 num log 0 5973280 9483689 5456969 0809870 4647099 — 3 = 0'4647099 — 2 4647099 - 2 = 0'029154 (Cl) Chlor, auf 1000 g ergibt. sich 0-029154 : 2 - 775 13 0-0104 Chlor. 15 liCHiimmiing d er Kolilensliiire (C10 2 ). Diese wurde bestimmt aus 105'31 g Wasser und es wurde erhalten 0‘0085 g C0 2 , somit 105-31 : 0-0085 = 887‘81 : x log 887-81 = 2-9483689 log 0-0085 = 0-9294189 — 3 3-8777878 — 3 log 105-31 ■= 2-0220570 1'8557308 — 3 = 0'8557308 — 2 nuni log 0-8557308 — 2 = 0-07173 C0 2 und in 1000 g 0-071734:2-775 = 0-0258 Kohlensaure (C0 2 ) 162 237 2 JSestiiimimig der Alkaliinetallc als Cliloralkalicu. Diese wurden von 139 g Fliissigkeit bestimmt und es wurden erhalten infolge der beschriebenen Darstellungsmethode 0-0605 g, somit 139 : 0-0605 = 887-81 : * log 0 • 0605 = 0'7817554 — 2 log 887 -81 = 2-9483200 3-7300754 — 2 log 139 = 2-1430 148 nuni log 0'-5870606 — 1 = 0-38642 Chloralltalien. Umgerechnet auf 1000 g Mineralwasser ergibt 0-38642 : 2-775 = 0-1392 Alkalichloride 1089 256 7 Diese Alkalichloride wurden nun im Wasser gelost und es ergab sich infolge der Wagung 62 • 085 g Losung. Bestiiiuiiiing des ( liloi-kaliunis. Dazu wurden genommen 14-199 g Fliissigkeit und erhalten 0'0105 Platinkaliumchlorid 194-3 78-06 212-22 484’58 Platinchlorid-Chlorkalium PtCl 4 , 2 KCl entspreohen 148-80 Clilor- kalium, somit die Proportion 16 484-58 : 148-8 = 0-0105 : * log 148-8 = 2-1726029 log 0-0105 == 0-0211893 — 2 2-1937922 — 2 log 484 • 58 = 2-6853655 nuni log 0-5084267 — 3 — 0 • 00322 Kaliuinchlorid (KCI). 0-00322 : 14 • 199 = x : 62-085 log 0-00322 = 0-.5084267 — 3 log 62 • 085 = 1-7929867 2-3014134 — 3 log 14-199 = 1-1522578 1 • 1491556 — 3 = 0-1491556 — 2 nuni log 0'1491556 — 2 — 0-014098 Kaliumchlorid. Auf :l 000 g Mineralwasser umgerecbnet, ergibt sich 0-014098:2-775 = 0-0051 Kaliumchlorid. 2 Die Chlorbestimmung behufs Controle ergab nachstehendes Resultat: Zur Chlorbestimmung wurde genommen 25'019 g Fliissigkeit und er- halten 0 • 380 g Chlorsilber, som it 143-03 : 35-37 = 0 380 : x log 35-37 = 1-5486351 log 0-380 = 0-5977836 — 1 2-1464187 — 1 log 143-03 = 2'1554271 num log 0-9909916 — 2 — 0-097946 Chlor. 25-019 : 0-097946 = 62-085 : x log 0-097946 = 0-9909916 log 62-085 = 1-7929867 2-7839783 — 2 log 25-019 = 1-3982699 1 • 3857084 — 2 — 0 ’ 3857084 — 1 num log 0"3857084 — 1 = 0-24271 Chlor. Berechnet man diesen Gesammtchlorgehalt auf 1000 g Fliissigkeit, so ergibt sich 0-24271 : 2-775 = 0'0874 Chlor 207 13 2 17 Auf 1000 g wurden berechnet 0"1392 Alkalicliloride, davon sind aber 0-0051 KC1, somit verbleiben 0'1341 g Natriumchlorid. Von diesen beiden Salzen ergibt sicb als Cblor: 22-995 35-37 58-365 NaCl (Chlornatrium) geben 35'37 Cblor, daher 58-365 : 35-37 = 0-1341 : log 35 "37 = 1"5486351 log 0-1341 = 0-1274288 — 1 1- 6760639 — 1 log 58-365 = 1-7661525 num log 0-9099114 — 2 = 0-08126 39 • 03 35-37. 74 - 40 KCL (Kaliumcblorid) geben 35 "37 Cblor, folglicb 74-40 : 35-37 = 0-0051 : * log 35-37 = 1-5486351 log 0-0051 = 0-7075702 — 3 2- 2562053 — 3 log 74-4 = 1-8715729 , . num log 0-3846324 — 3 = 0-0024 . . . Die Gesammtmenge des berecbneten Chlors betriigt somit 0-08126 0-0024 0-08366 g auf' 1000 g, eine Zalil, die mit dcr friiher gefundenen gut iibereinstimmt. Begtlmniiiiig- der Kolilensaure (CO, 2 ) im unldsliclieu Tlieil des ltikckslandcs. Vor dem Austreiben der Kohlensaure wog der Bunsenapparat.... 86 • 500 der Apparat nacbher . . 85-3992 die Menge C0 2 betriigt 1 • 1008 g Die Schwefelsaurebest immung. in den Rilckstanden der Flaschen ergab 0"009 BaS0 4 , daher 232-68 : 79-86 = 0’009 : ur 2 18 log 79-86 = 1-9023293 log 0-009 = 0■9542425 — 3 2-8565718 — 3 log 232-68 = 2-3667591 nuni log 0-4898127 -— 3 = 0-00308 (S0 8 ) diese ist zur Gesammtschwefelsiiure zu addieren. 0-00308 : 2-775 = 0-0011 (S0 3 ) auf 1000 Theile Wasser. Die dieser Sclrvvefelsauremenge entsprechende Menge Kohlensaure ist von der Gesammtmenge Kohlensaure zu subtrahieren. 79-86 (S0 3 ) Schwefelsiiure entspricht 43-89 Kohlensaure, daher 79-86 : 43-89 — 0-00308 : .ar log 43-89 = 1-6423656 log 0•00308 = 0-4885507 — 3 2-1309163 — 3 log 79-86 = 1-9023293 nuni log 0-2285870 — 3 = 0*0016 . . . Kohlensaure. Die Magnesiabestimmung aus den Flaschenresten ergab nachstehendes Resultat: 221 • 52 : 79 -8 = 0'003 : nr log 79-8 — 1-9020029 log 0-003 = 0-4771213 — 3 2-3791242 — 3 log 221-52 = 2-3454192 nuni log 0-0337050 — 3 = 0-00108 MgO (Magnesia), welche zur Hauptmenge zu addieren ist. B. Unloslicher Theil des Ruckstandes. Die gewogene Kieselsiiure (Si0 2 ) betragt 0 • 048 g, somit auf 1000 g 0-0480 : 2-775 ... = 0-0173 Kieselsiiure 202 8 JSestiinmitng der Scliwefels&ure. Die von der Kieselsiiure befreite mul dann eingedampfte Fliissigkeit wog 256-97 g. Zur Sclnvefelsfiurebestimmung wurden davon genommen 80-6265 g und davon erhalten 0-0985 g schwefelsaurer Baiyt (BaS0 4 ), dies ergab: 232-68 : 79'86 — 0-0985 \x 19 log 79-86 = 1-9023293 log 0-0985 = 0-9934362 — 2 2-8957655 — 2 log 232 • 68 — 2-3667591 num log 0" 5290064 — 2 = 0-033807 . . . SO s , demnach 80•6265 : 0■033807 = 256•97 : * log 0-033807 = 0-5290064 — 2 log 256 • 97 = 2-4098824 2- 9388888 — 2 log 80-6265 = 1-9064751 1-0324137 — 2 = 0-0324137 — 1 num log 0-0324137 = 0-10774 Gesammtschwefelsaure Die aus d en Eesten = 0-00308 0-11082 Schwefelsaure. Fiir 1000 g Wasser 0-11082 : 2'775 = 0-0399 S0 3 (Schwefelsaure) 275 26 Bestimmmig; cles Eisenoxydes. Aus 121-137 g Flussigkeit wurden 0-0047 g Eisenoxyd erhalten. Somit 121-137 : 0-0047 = 256-97 : jr log 0-0047 — 0-6720979 — 3 log 256-79 = 2-4098824 3- 0819803 — 3 log 121-137 = 2-0833951 num log 0-9985852 — 3 = 0-0099674 Fe 2 O s Auf 100 g Wasser 0-00996 : 2-775 = 0-0036 Eisenoxyd. 16 Itestinimiiiig cles Kalkes (C!aO). Aus 121-137 wurde erhalten 0-6215 g. Die Gesammtmenge betragt daher 121-37 : 0-6215 = 256-97 : ;tr log 0-6215 = 0-7934411 — 1 log 256 • 97 = 2-4098824 3•2033235 — 1 log 121-137 = 2-0833951 1'1199284 —1=0-1199284 man log 0-1199284 = 1-31804 Gesammtmenge des Kalkes. 2 * 20 Auf 1000 g bereclmet l - 31804 : 2'775 == 0-4749 CaO 2080 137 26 2 liestiinmuiiK der llagncNia. Aus 121 • 137 g-Flfissigkeit wurde erlialten 0 • 081 Magnesiumpyrophosphat. Daraus ergibt sich an Magnesia 0 * 081 : x = 221-52 : 79-8 log 79-8 '= 1 -9020029 log 0-081 = 0-9084850 — 2 2-8104879 — 2 log 221-52 = 2-3454129 num log 0-4650750 — 2 — 0'029182 Magnesia. 121-137 : 0-029182 = 256*97 : x log 0-029182 = 0-46.50750 — 2 log 256-97 = 2 -4098824 2-8749574 — 2 log 121-137 = 2-0833951 num log 0-7915623 — 2 — 0-061888 Magnesia 0-00108 aus den Flaschenresten 0-062968 Auf' 1000 g'Wasser 0-062968 : 2-775 = 0-02283 Magnesia 746 231 9 C. Analyse ohne Trennimg in loslichen und unlos- lichen Theil. Uie Kieselsaure betragt 0-046 g. Da die gesammte vervvendete Wassermenge 2871-125 g betrug, so ist in 1000 Tli ei le n Wasser enthalten: 0-046 : 2-871 = 0-0160 g Kieselsaure. 173 1 BestimiiiiiiiK der Gemaiiiiiifkolileiisšiiirc ((O,). Aus 992-07 g Wasser erlialten 2‘4385 g, somit 992-07 : 2-4385 = 1000 : x 21 Auf 1000 g Wasser 2438 -5 : 992'07 = 2‘458 g 4545 577- 81 2 Die von der Kieselsaure abliltriertc Fltissigkeit ergab nacb dem Ein- engen und vorhergehendem Waschen 1021'75 g. Bcstiiiuiumg der GesammtscIiwefeMure. Aus 377-85 g Fltissigkeit wurden dargestellt 0-8847 g BaS0 4 , somit 0-8847 : -x = 232■68 : 79•86 log 0-8847 = 0-9467960 — 1 log 79-86 = 1-9023293 2- 8491253 — 1 log 232-68 — 2-3667548 nuni log 0'4823705 — 1 = 0"3036 . . . Die Gresammtmenge betragt dann ' 377 • 85 : 0 ■ 3036 . . . = 1021 ■ 75 : * log 0-3036 . . . = 0-4823705 — 1 log 1021-75 = 3-0093446 3- 4917151 — 1 log 377-85 = 2-5773194 0-9143957 — 1 num log 0-9143957 — 1 = 0-82109 ... g. Auf 1000 g Wasser 0-82109 : 2-8711 = 0-2859 g Schwefelsaure (S0 3 ) 2468 171 27 llestininimif; des Eisenoxydeš. Aus 444-5 g Fltissigkeit wurden 0'005-g Fe a Q ? dargestellt, somit die Gesammtmenge 444-5 : 0-005 = 1021-75 : * log 1021-75 = 3-0093446 log 0-005 = 0-6989700 — 3 3-7083146 — 3 log 444-5 = 2- 6478718 1 -0604428 — 3 = 0-0604428 — 2 nuni log 0-0604428 — 2 — 0-0114932 Eisenoxyd (Fe 2 0 8 ). 22 Auf 1000 g Wasser 0' 114932 : 2'8711 = 0-0039 Fe a 0 3 28 3 Bestimiming dcs St ront iiimox.ydcs. Nur Spuren von Strontiumnitrat wurden gefunden, und um sichere Zahlen zu erhalten, miisscn groOere Quantitaten Wasser eingedampft werden, daher wurde die Zahl, die bei der Analyse mit Trennung des Ruckstandes sicli ergab und doch auch nur unbedeutende Quantitaten ausdruckte, beibehalten. Bestimmimg ie im Wasser vorkoiiiiiioiidcii Verbindiuigen. Von O - 0051 g Chlorkalium ergibt sich an Chlor 74-4 : 35-37 = 0‘0051 : jr log 35-37 = 1-5486351 log 0-0051 = 0- 7075702 — 3 2-2562053 — 3 log 74 • 4 — 1-8887410 num log 0'3674643 — 3 = 0-00233 Chlor, daher bleibt noch 0"0104 — 0" 00233 = 0’00817 Chlor. Dieser Rest wird auf Chlornatrium umgerechnet: 58-365 : 35-37 == jr : 0'00817 log 58-365 = 1-7661525 log 0-00817 = 0-9122221 — 3 2-6783746 — 3 log 35-37 = 1-5486351 1 • 1297395 — 3 = 0-1297395 — 2 somit num log 0-1297395 — 2 = 0'01348 g Natriumehlorid. Da 0-1341 g Natriumehlorid gefunden wurde, so verbleiben noch 0-1341 — 0'01348 g — 0-12062 g Natriumehlorid, welcbe Menge in Magne- siumsulfat umgerechnet wurde. 116-73 Natriumehlorid entsprechen 141-81 Natriumsulfat, daher 116 • 73 : 141-81 = 0-12062 : jr log 141-81 — 2-1517069 log 0-12062 — 0-0814193 — 1 2-2331262 — 1 log 116-73 = 2-0671825 man log 0"1659437 — 1 = 0"1468 Natriumsulfat. 141-81 g Natriumsulfat entsprechen 79'86 (S0 8 ), daher 141 -81 : 79-86 = 0'1468 : jr log 79-86 = 1-9023293 log 0-1468 — 0-1659437 — 1 2-0682730 — 1 log 141-81 — 2-1517069 num log 0-9165661 — 2 = 0"0825 Schwefelsaure(S0 8 ), daher 0'2544 — 0-0825 = 0-1719 Schwefelsaure noch zu binden. 39-90 Magnesia (MgO) benothigen 79-86 Schwefelsaure (S0 8 ), folglieh 0-1662 :x = 79-86 : 39-90 28 log 39-90 =» 1 • 6009729 log 0-1719 = 0 -2352759 — 1 1 ■ 8,362488 — 1 log 79-86 = 1-9023293 nuni log 0-9339195 — 2 = 0‘0859 MgO. Es bleibt nur nocli CaO (Calciumoxyd), das als Carbonat berechnet wurde, wenn es audi als solches nic-bt in Losung gehen konnte. 55 • 87 Calciumoxyd entsprechen 43 • 89 Kohlendioxyd, somit 55-87 : 43-89 = 0'03 : 1-3147 : 55 "87 = 0'0235 Kohlendioxyd. Uiildsliclier Tlieil. • . Calciumsulfat. 55-87 : 79-86' = x : 0-0399 log 55-87 = 1-7471787 log 0-0399 = 0-6009729 — 2 2-3481516 — 2 log 79-86 — 1-9023293 nuni log 0-4458223.— 2 = 0 ■ 0279 Calciumoxyd 0-0399 (SOj) 0"0678 Calciumsulfat. Der Rest des Calciumoxydes (CaO) wurdc auf Carbonat umgerechnet: 55-87 : 43-89 = 0'4749 : x log 43-89 = 1-6423656 log 0-4749 = 0-6766022 —1 2-3189678 — 1 log 55-87 = 1-7471787 nuni log 0-5717891 — 1 = 0-3730 Kohlensaure (C0 2 ) daber 0 " 3730 -)- 0" 4749 — 0-8479 Calciumcarbonat. M a g n e s i u m c a r b o n a t. 39-9 : 43-89 — 0-02283 : .r' log 43-89 = 1-6423656 log 0-02283 = 0--3585 059 — 2 2-0008715 — 2 log 39-9 = 1-6009729 nuni 'log 0- 3998986 — 2 = O - 0251 Kohlensaure (C0 2 ), daber 0 • 0228 -|- 0 • 0251 = 0'0479 kohlensaure. Magnesia (MgCO s ). 2.9 Ferrocarbonat. 159'64 Ferrioxyd entsprechen 231'46 Ferrocarbonat oder kohlensaurem Eisenoxydul (FeCO s ). 159-64.: 231-46 = 0-0036 : x log 231-46 = 2-3464759 log 0 - 0036 = 0-5563025 — 3 2-9027784 — 3 log 159'64 = 2-2031417 rmm log 0" 6996367 — 3 = 0-005 kohlensaures Eisenoxydul. Berecbnung der Analyse liach der Felileraiisglcicluing. Von beiden Arbeiten wurde nun das arithmetisc’he Mittel genommen und die Salze als Endresultat berechnet. Im Mittel ist vorlianden: Schwefelsaure (S0 3 ) . . . . 0-2851 Chlor (Gl) .. 0-0101 Kieselsaure (SiO,j). 0 ■ 0166 Calciumoxyd (CaO) .... 0-5053 Magnesiumoxyd (MgO) . . . 0-1048 Strontiumoxyd (SrO) .... 0 • 00049 Natriumchlorid . 0-1325 Kaliumchlorid . 0-0051 Eisenoxyd. 0-0037 noch Da 0'0051 Kaliumchlorid 0-00233 Chlor entsprechen, verbleibt daher an Chlor 0-0101 — 0-00233 = 0-00777 Cl, semit 58-365 : 35 ■ 37 = x •. 0-00777 log 58-365 = 1-7661525 log 0-00777 ■= 0-8904210 — 3 2-6565735 — 3 log 35-37 = 1-5486351 num log 1-1079384 — 3 = 0'012 8 Natriumchlorid. Von 0 • 1325 gefundenem Natriumchlorid ab 0-0128 gibt 0-1197 Natrium¬ chlorid, das als Sulfat umgerechnet wurde. 116-73 : 141-81 = 0-1197 : x log 141-81 = 2 • 1517069 log 0-1197 = 0-0780942 — 1 2-2298011 — 1 log 116-73 — 2-0671825 nuin log 0-1626186 — 1 = 0-1454 Na tr i um su lfa t — = Na 2 S0 4 . 30 Diesem aber entspricht 0 • 0819 g Schwefelsiiure, die von der Gesannnt- menge abgezogen werden muss , daber 0-2851 — 0-0819 = 0-2032 SO s , somit wird die entsprechende Magnesia bereclmet: 0-2032 : x = 79 • 86 : 39-9 log 0-2032 = 0-3079237 — 1 log 39-9 — 1-60097 29 1- 9088966 — 1 log 79-86 = 1-9023293 0- 0065673 — 1 = 0-1014 Magnesia, da aber nicbt soviel in Losung gieng, so muss ein Theil der Schwefelsiiure an Kalk gebunden sein, demnaeh wird aus der erlialtenen Magnesia, die in Losung gieng, die entspi-echende Menge Magnesiumsulfat berechnet. 0-08617 \ x = 39"9 : 79-86 log 0-08617 = 0-9353561 — 2 log 79-86 = 1-9023293 2- 8376854 — 2 log 39-9 = 1- 6009729 1- 2367125 — 2 = 0-2367125 — 1 nuni log 0-2367125 — 1 = 0-1724 S0 3 Schwefelsaure, und Magnesiumsulfat 0• 08167 -)- 0■ 1724 = 0-2541. 0"00049 Strontiumsulfat entspricht 0-00038 Schwefelsaure, daher ver- bleiben im ganzen 0 • 1724 -)- 0 ■ 00038 = 0 ■ 17278 Schwefelsaure von 0 • 2032 abgezogen, dies gibt 0-03042 g, die fiir schwefelsauren Kalk berechnet werden. 55-87 : 79-86 = x: 0-03042 log 55-87 = 1-7471787 log 0-03042 = 0-4831592 — 2 2- 2303379 — 2 log 79-86 — 1-9023293 num log 0" 3280086 — 2 — 0-021128 CaIciumoxyd, somit 0-03042 + 0-02128 = 0’0517 Calciumsulfat. 0 • 05053 — 0-02128 = 0 • 52402 Calciumoxyd. Die entsprechende Menge Kohlensaure betržigt daher 0-5240 \ x = 55•87 : 43■89 x — 0-4116 g Kohlensaure (C0 2 ), somit 0• 5240 -|-0‘ 4116 = 0-9356 g kohlensaurer Kalk (CaC0 8 ). Von dem Magnesiumoxyd vvurden an Schwefelsaure gebunden 0-04633 g, somit 39-90 : 43-89 = 0-04633 : x 31 log 43-89 = 1-6423656 log 0-04633 = 0-6658 623 — 2 2-3082279 — 2 log 39-90 = 1-6009729 nuni log 0-7072550 — 2 = 0-0509 Kohlensaure, folglich 0 • 0463 -f-0 • 0509 = 0-0972 Magnesiumcarbonat. Kohlensaures Eisenoxydul. 159-64 : 231-46 = 0-0037 : x log 231-46 = 2-3644759 log 0-0037 = 0-5682017 — 3 2-9326776 — 3 log 159-64 = 2-20314 17 nuni log 0-7295359 — 3 = 0"00533 kohlensaures Eisenoxydul (FeCO g ). Die darin vorkommende Menge (C0 2 ) Kohlensaure betragt 0 • 0020 g. In 1000 g Wasser sind daher enthalten: Kieselsaure (SiO a ).0-0166 Chlorkalium (KC1). 0-0051 Natriumchlorid (NaCl).0 ’ 0128 Natriumsulfat (Na a SOj.0-1454 Strontiumsulfat (SrS0 4 ).0 • 00087 Magnesiumsulfat (MgS0 4 ).0'2540 Calciumsulfat (CaS0 4 ).0-0517 Calciumcarbonat (CaCo 8 ). 0-9356 Magnesiumcarbonat (MgCO s ) ... 0"0972 Ferrocarbonat (FeC0 8 ).0 • 0053 Halb gebundene Kohlensaure (C0 2 ) 0-4645 Freie Kohlensaure (C0 2 ).1 ■ 9935 Spuren von Manganverbindungen. 1 ■ 52457 g fixe Be- standtheile mit d er auf Seite 12 durch direct. Bestimmung erhaltenen Zahl gut iibereinstimmend. Aus den erhaltenen Zahlen ist ersichtlich, dass die Quelle keine Be- deutung hat, denn sie ist weder reich an freier Kohlensaure, noch en t h alt sie viel kohlensaures Eisenoxydul, und daher sind die Heilwirkungen, die man ihr an Ort und Stelle zuschreibt, wohl iibertriebene. Um die Quelle herum und langs des Abflusses findet man braune, brockelige Massen, die sich als Eisen- hydroxyd und kohlensaurer Kalk erweisen. Dieser ist auch die Ursache der Incrustationen, die man daselbst findet. Der Eisengehalt, n&mlich das kohlen¬ saure Eisenoxydul, schwankt bei Eisenquellen, auf 1 Liter gerechnet, zwischen 32 O ' 5 bis O • 7 g, somit ist die obige Zahl sehr weit davon entfernt, es ist gerade soviel nur vorhanden, dass ein Geschmack nach einer Eisemjuelle existiert nnd die Reaction mittelst iibermangansaurem Kalium eintritt. Das untersuchte Wasser enthiilt mehr freie Kohlensaure, als in gewohn- lichen Wassern vorkommt. Die in den gewohnlichen Wassern vorkandene Kohlen¬ saure riihrt ohne Zweifel von den oberen Erdschichten her, in welchen orga- nische Substanzen infolge ihrer Zersetzung die Quelle der Koblensaure bilden. Es ist allerdings auch im Regenwasser schon Koblensaure enthalten, jedocli ist die Menge der Kohlensaure, welche den zersetzenden organisclien Sub¬ stanzen entstammt, die beiweitem die grcifiere, denn Quellen, die sonst einen guten Geschmack liaben, schmecken nacb einfem langeren Regen fade und erst nach einiger Zeit wieder gut. Es wurde somit im Boden die ganze Kohlen- siiuremenge gelost und erst, als der Regen naehlieB, infolge der Feucbtigkeit dieselbe neu gebildet und vom nachsickernden Wasser aufgenommen. Das umliegende G-ebiet der Mineralquelle ist gut bewaldet, und der Jelovcawald bildet ein grofies Hochplateau, wo in den oberen Erdschichten sich reichlich Kohlensiiure bildet. Die vermehrte Menge der Kohlensaure muss jedoch auch noch in einem anderen Umstande gesucbt werden. Kohlensaure kann frei werden durch Zersetzung kohlensaurer Salze mittelst freier Saure, und selbst Kieselsžiure kann in dieser Weise wirken, daher die freie Kohlensaure mancher scbwachen Sauerlinge einem solehen Vorgange zuzuschreiben ist. Auch Salze bilden, indem sie zersetzend auf koblensaure Salze einwirken, Koblensaure ohne Beibilfe von Warme. Thonerdesalze, wie z. B. Alaun, werden durch kohlensaures Katro n gefallt, indem sich Aluminium- hydroxyd bildet und Kohlensaure frei wird. Wirkt neutrales scbwefelsaures Eisenoxyd auf koblensaure Salze ein, so wird unter Bildung von Gips und Eisenhydroxyd Koblensaure frei. Das Gebirge, welches den Jelovcastock aus- macht, besteht ja zumeist aus kohlensauren Salzen, namlich aus kohlensaurem Kalk und kohlensaurer Magnesia. Vielfach findet man Hohlen, die mit einer thonigen Masse erfiillt sind, zwischen der man Bohnerz findet, welches friiher sogar in Kropp verwendet wurde behufs Gewinnung von Eisen. Anderseits findet man aber im Lehme, und zwar in ahnlichen Spalten und Hohlen, Eisen- kies, der oft zum grofiten Theile verwittert ist. Dieser gibt aber bekanntlicb bei seiner Zersetzung unter Zutritt von Luft auch schwefels£lures Eisenoxyd und dieses setzt sich mit der kohlensauren Magnesia und dem kohlensauren Kalk um zu schwefelsaurem Kalk und schvvefelsaurer Magnesia, die sich ' somit auch im Wasser vorfinden. Das Terrain, wo die Quellen ausmiinden, ist sehr permeabel, es ist nichts als zertriimmertes Gestein und Schutt, und derselbe enthalt eisenbaltige Mineralien und Eisenoxyd-Ablagerungen. Schon A. Daubree bat die Bildung der naturlichen Eisenoxyd-Ablager'ungen in den Vogesen u. s. w. studiert und dabei gefunden, dass sich solehe Ablagerungen in der Kuhe von flieGendeni Wasser finden. Kommt nun solehes ’Eisenbydroxyd im 33 lockeren Boden mit organisohen Substanzen, die sicli in Zersetzung befinden, in Beriibrung, so wird unter dem Einflusse dieser Zersetznngsproducte das Eisenhydroxyd zu Oxydul reduciert und bei Gegenwart von Kohlensaure in Ferrocarbonat venvandelt und vom Wasser gelost. Diesem Umstande ist es zu- zuschreiben, dass eisenhaltiger Sand in der Nahe von faulenden Bamvrurzeln entfiirbt wird. Naeh Kindler saugt cine im sandigen Thone faulende Wurzel in einer Entfernung von. 1 bis 5 cm Eisen auf. Daher gibt lockeres, durch- lassbares Terrain die Ursaehe zui' Entstehung zahlreicher Eisenquellen an tieferen Stellen. Ein solche Bedingung ist daselbst gegeben. Die Quellen liegen in einer Hobe von eirca 540 m, und rascli ansteigend kommt das Jelovcaplateau, welches eine groBe Ausdehnung' bat und gut bewaldet ist. Dasselbe hat eine mittlere Hohe von 1200 m, wenn man von einzelnen Spitzen absieht. Dalier wird man boi einer genauen Durchsuchung des Abhanges zweifellos noeb solclie kleine Quellen finden, die neben vermehrter Kohlensaure auch mehr Salze und Ferrocarbonat fiihren im Verhiiltnis zu anderen Quellen. Die untersuchten Quellen liegen eben an einem Wege, der ofter begangen wird, und dalier sind sie leiebt aufgefallen. narodna in univerzitetna knjižnica