Hummer 47. V fit au, den ?I. HoofÄbft 1807. VIII. Jahrgang. erscheint jeden Honnrag. Hm« sür Peltau mit Zustellung in« tzauS: vierieljährig st. 1.20, halbjährig st. 2.40, ganzjährig fl. 4.80. mit Postsendung in, Inland,: Vierteljährig fl. 1.40. halbjährig st. 2.80, ganzjährig fl. 6.60. — «injdtit Nummern 10 tr. Schriftleiter: Josef Fel-iier, «llerheili,e«g»ffe 14. — Verwaltung und Lerlag: W. BUntr, Buchhandlung, Haupiplav Nr. tt. Handschriften tverden nicht zurilckgestett, Ankündigungen billigst berechnet. — Beiträge sind erwünscht und wollen längsten« bis Freitag jeder Woche eingesandt werden. Deutsche Kundgebungen. Seit jener großen Obstruetionsrede des Ab-grartrncten Dr. Lecher, von der selbst die Gegner Mn, dass sie eben so maßvoll als sachlich war. nuhren sich die zustimmenden Ku»dgeb»ngen zur Cr,i>sitioii der daö deutsche Bvlk Österreichs so ivacker vertreteude» Abgeordneten mit jedem Tag. Einzelne Männer, ganze Gruppe», große Körperschaften und die gewählten Vertretungen ganzer deutscher Gemeinwesen, Dörser, Märkte und Elädte schicken Zustimmungeschreiben, oder fasse» Resolutionen, in welche» de» Mä»nm>, die heute allein noch ein freit« Wort sprechen dürfen u»d sich dies,« Recht weder durch Hohn und Spott noch durch Drohungen, oder unsägliche Gemein-hritcn vergälle» lassen, die Z»sti»ii»u»g zu ihrer inibengianien Haltung, der Dank für ihre geistige und physische Anstrengung i» dem wilden Kampfe um die vielhnnderljährigen Rechte de» deutsche» Volkes i» Österreich gesagt wird und die Kampfer «.uigeinulltert werde», nicht z» erlahme», bis dieser ctoinpi zu Ende gekämpft sei« wird Worte voll tiefen Ernstes, ans denen man die innere Erregtheit der deutschen Volksseele hört, wie das unterirdische Rollen eines dem Ansbrnche liehen Vulkanes; Worte voll Bitterkeit über das ichwcre. dem deutsche» Volke i» Österreich zuge-tüijte Unrecht sind es. welche in lurze, lapikire Feuilleton. Am verflossenen Sonntag schnitt Herr Cor-nrliul RufiuS. der tapser- Standartenführer «»er der berühmten Escadronen der .Corunti", dos ist jeiier auserlesene» römischen Dragoner» ngimeiiter, die anstatt eines Nammes zwei Hvrner ans ihren Helmen trugen, viele von ihnen holten ihre Frauen und Liebsten beim Ausniarsche in Rvm znrückgelassen und bloS das Gelöbnis eroi^t Treue mit herüber »ach Pannoine» ge-»»mmeii, Herr Cornelius RufiuS schnitt ei» eigenthümlich vergnügtes Gesicht über die Arbeit ju seinen Füße». Der Wackere wohnt nämlich am HlUiptplatze, Sladlthnrm R. W.-Ccke, weil er bei der allgemeinen Wvl>n»iigS»vlh »och kein passendes i-'oßi» fand Mir fiel daS hämische Grinsen de» draven ReiterSmaniieS aus und so trat ich auf ! 'h>> j», zog höflich meinen Hut »»d stellte mich vor. .Laß den dummen Firlefanz." brummte er. „toufc willst du von mir?" «Nicht viel, tapserer Römer, ich wollte mir Klo* die Frage erlauben. weShalb Dn lachst. Tirst Du etwa im Theater?" Auf diese Frage lumpste er die römische Adlernase, die übrigens, ton Wind »nd Wetter arg hergenommen, nicht °>chr viel von ihrer klassischen Form behalte» fai und sagte ablehnend: „Ich gehe grnndsätzlich "icht inS Theater, weil ich mich stets über die leeren Logen ärgern müßte. Perpol I Das war zu Ormer Zeit aiidcrS im schönen Poetovium. Da It'csi es bei aller Welt: „p»nem et oireenLe-,' u>'d jeder, der eine halbwegs gute Toga am "cibc und ein paar AS im Beutel hatte, gieng nis Theater. Ihr dagegen seid keine Römer, sondern Urbaren, wie eure Vorfahre», denen am Theater gar nichts gelegen war, außer wenn eS Sätze gefügt, dem bitteren Umnttthe Ausdruck g'ben, der sich selbst der Ruhigsten und Besonnensten bemächtigt hat, die eS als Undank empfinde», dass man den deutschen Volksslamin, den Leslerreich Alle» zu verdanken hat, mit brutalem Hohnlachen beiseite schieben will, um a» seine Gleite Völker« schasle» zu setzen, die niemals ein .herz sür diese« Reich gehabt habe», die, seit sie unter dem Szepter der Habsburger lebe», Österreich niemals als ihr Vaterland erkannte», ja, die sich förmlich beleidigt fühlten, wenn sie im Auslande «Üsterreicher" ge» nannt wurde», weil der Staatsstcmpel uns ihrem Reisepaß den Doppeladler deS ReichSwappen» zeigte. Heiliger Zorn sprüht au» den Worte» der ungezählten Kundgebungen, die di» deutschen Ab-geordneten zum Ausharren, zum Kampfe bis zum letzte» Athemzuge auffordern. Heiliger Zorn, der aus de» tiefsten Tiefen des deutschen VolksherzenS sprüht und sich wie die Lohe im Innern eine» riesige» Kohlenmeiler» da uud dort Bahn bricht durch die deckenden Erd^ unb Rascnichichtcn i» hochaiiszüiigelnde» Flamme,» Unheil kündend dem unerfahrenen Köhler, defte» zugeschickte Hand leichtfertig daS Schilreifeis in die Mut bohrt und es dann stink» boshafte» Helfershelfern überläßt dafür z» sorgen, dass die Flamme» au» dem Meiler nicht jäh emporschieße» mit elementarer Gladiatorenkämpfe i» der Arena gab. Bei uns Römern war das Sprichwort: „pnnvm 8t ein-censes" so iu Fleisch »nd Blut stockend, dass sich das kleinste Mnnicipiiii» ei» schönes Theater baute, um das Volk z» befriedigen." Solche Rede ärgerte mich »nd ich entgegnete ärgerlich: »Mein Ueber Cornelius, ans Dir redet nur ver» bohrte» Nationalgetühl! Wende Deinen Gaul und schau um die Ecke! Haben wir etwa kein schöne» Theater, he?" „Ja. aber ihr geht nicht hinein! Eure Vor» fahren waren gerade so geartet; sie saßen am liebste» auf der Bärenhaut und ließe» das Mcth* Horn kreisen Wäiirend die römischen Cohorten von ihren Ct'ntnriouen Erlaubnis Über die Zeit verlangten, um in» Theater zu gehen, forderte die germanische Leibwache de» Lagerpräfeeten Erlaubnis über den Zapfenstreich, nm in die Taverne z» gehen. Riefe» wir: „pansin et cir-ceuses! so schrien sie: „Heil Jndennatzl »nd Tref!" Ihr macht's nicht anders." Ich that, als ob ich nicht verstanden hätte »nd sagte, seinem Pferde den Kopf krauend: „D» hast mir »och nicht gesagt, worüber Du so guter Laune wurdest, dass Du vorhin lachtest, verehrter Cornelius." „Über die Grundsteinlegung", antwortete er spöttisch. — „Grundsteinlegung? Du mußt Dich geirrt haben tapferer Römer," — antwortete ich kapsschllttelnd, — so viel ich weiß sind zwar schon die Banplätze bestimmt sür'S Schlachthaus »nd die Gasanstalt, aber Anmdsteinlegnug war »och keine." — „Beim Mars! Dn siehst schlecht. Freund! Stecke deinen Zwicker ans die Rase und schaue zu Boden. Was sieh't Dn?" — Ich that nach seiner Weisung. — „Ich sehe vier große Quadersteine und in jedem derselbe» ei» Loch. Gewalt und ringsum alle» vernichte», was si erreiche». Solche» Eindruck machen die tausend und abertausend Kundgebungen aus dem deutschen Volke Österreich» in der jüngsten Zeit. ES sind keine langalhmigen Prot'sterklärungen gegen ungerechte Verfilgungen der Regierung, es sind keine schönstylisirten Verwahrungen gegen un» gerechte Machtsprüche und Überschreitungen der BefuguiSgrenze» an die, welche die ihnen gegebene Gewalt niißbrauche» zum Schaden des deutschen Volkes, sondern von der bis zum Siedepunkte ge» steigerten Aufregung der Deutschen Österreich» dictirte kurze, aufmunternde Zurnse an ihre im heißen erbitterten Kampfe stehenden Vertreter, die nicht mehr zurück können auch wenn sie wollte», weil ein ganzes Volk festgeschlosfe» hinter ihnen steht und den Kampf fordert! die nicht mehr pactire» können, weil da« Bvlk. das sie vertreten, ein entschlossenes, wehrhaftes, bis in die tiefste Seele erregtes Volk, keine» halbe» Friede» rati» fiziere» wurde : die aber auch im Kampfe nm die Rechte ihres Volkes nicht erlahmen können, weil sie ihre Kraft, ihren Kampsmuth aus der sesten Entschlossenheit ihre» Volke» saugen! ES hat eine Zeit gegeben, wo der Deutsche Österreichs zur Wahlurne gieng. weil er auf den amtlichen Kundmachungen las, dai» er zu wähle» l)<>be. Er gab seine Stimme ab und gieng be- Das ist merkwürdig. Halt, ich Habs! Im Laufe der Woche zieht der »eue Propst ein Es werden die Grundsteine sei» für einen Triumpfboge»." — Da that der boshafte KriegSknecht einen lauten Lacher, dass sein Gaul mit beiden Hinterbeinen auSsenerte und dann sah mich der Kerl so frech von oben bis unten an. das» mir die Galle schwoll. — „Es scheint, das» Sie mich utze» wollen Herr Cornelius!" — rempelte ich ihn an. — .Für diesen Fall bitle ich, sich wieder freundlichst meiner barbarischen Vorsahren ju erinnern. die i» solche» Dingen ziemlich ralch in der Hohe waren »nd nach der Plempe langten, wenn die Römer frech wurden! Ich bin nicht umsonst mit dem Wasser des Danubio getaust. die Qnaden nnd Markomanen waren schneidige Jungen." — Daranf stellte er sein Lachen ein. frug aber dafür ganz unvermittelt: „WaS bist Du? Anti oder Philo?" — „Weshalb?" — — „Weshalb? Nun beim dreibemigcn Teufel, wie ihr Nazarener Pluto de» Herrscher der Unter» weit nennt, auf diesen vier Grundpfeilern wird sich niemals ein Arcus triumphalis für den pontifex maximns poetoviensis erheben, sondern eine Bude, in welcher Du dir eine pelzgefütterte Toga, eine Claims au« Pöllauer Loden oder ä Paar faine Hoisen verhandeln kannst! Geh' Barbar! Gedenke deiner Vorfahre», die denjenigen tödteten. der in der Nähe der heiligen Haine getroffen wurde, iu welchen sie ihre Götter verehrten! Geh' Barbar nnd lerne von den Römern, die ihr Heide» nennt, dass die Zugänge der Tempel ihrer erhabene» Götter niemals von Krambuden verrammelt werden dürsten! Derlei erlaubten bloS die Hohen» Priester im Tempel zu Jerusalem I" — Sei» Gesicht nahm wieder den starren steinernen Ausdruck an wie gewöhnlich. Ich aber schlich mich sehr klein» heutigen ©rsamuit-Auflage »»srrrg Llallcs liegt ein Prosprct 5er iHiifilinlienljuii&liiug von (Otto Maaß. wie». VI3, Matiahilfrrjltakr 91, bei; auf lv »lisch wird dieler Prolpecl von obiger Verlagshandluiig an Zedermanit gratis u»i> franco versendet. ' ruhigt wieder seinem Tagwerke nach, weil er sich sagte: eS ist ja ohnehin Die Pflicht de« Manne«, der gewählt wird, auch jene Interessen zu ver-treten, die mir frommen. Er la« die SitzungSbe-richte de« Reich»rathe« und war ganz zufrieden, wenn unter den Rednern auch der Name de« Ab-geordneten zu lesen war. für welchen er gestimmt hatte. Er fand e« auch ganz begreiflich, wenn sein Abgeordneter nicht viel Opposition gegen Gesetze«, vorlagen machte, die ihm neue Ovser anfrrlegten, weil der Finaiizminister behauptete, dass ohne diese neue» Opfer die laufenden StnatSauSgabe» nicht bestritten werden könnte»; er hatte auch nichts da-gegen, wenn in anderen Ländern Österreichs Millionen für nichtdeutsche Verkehrs-, Unterrichts-und andere Cultur-Miitel und -Anstalten auSge-geben wurden, während ihm die Wildbäche und Hochivässer der nicht regnlimen Flußläuse daheim seine Äcker und Wiesen vernichteten, während er seine Produkte aus schlechten Straßen mit dem eigenen Gespanne stundenweit zur Bahn verfracht,n mußte und während er seine Kinder a»S der eigenen in sreinde Hände geben und schwer dafür bezahlen mußte, dass sie an irgend einer weit entfernten Mittelschule sich deutsche Bildung holen konnten. Er murrte nicht und mühte sich iin Schweiße seine« Angesichtes ab. die Steuern aufzubriiige», die ihm. weil er seinen Grund »ud Boden musterhaft bewirtschaftete. doppelt so doch zugemessen ivurden, wie seinem indolenten Mit-bürger. der saullenzte, oder sich in Schnaps be» trank und dann auf den deutschen Hundsfott schimpfte, der niemals wegen rückständiger Steuer exequiert wurde, „weil das Steueraint auch mit diesen verfluchten Deutsche» hält!" — Er war der geivissenhasteste. leislnngSsähigste und geduldigste Staatsbürger der Deutsche! Nicht gezwungen war er es, sondern freiwillig i» der festen Überzeugimg, das« der Staat schon für Alle» selbst sorgen werde, wenn man ihm die nöthigen Mittel dazu gibt! Er ivar entrüstet, »veun von ihm verlangt wurde, sich neben feilten eigenen Angelegenheiten auch ein wenig darum zu kümmern, wie unv wozu der Staat seine sauer erworbenen und gewissenhast bezahlten Steuerguld«» ver-wende. laut aus der Nähe dieses heidnischen Römers und dachte darüber nach, das Theorie und Praxis zwei grundverschiedene Dinge auch im Antisemit»»-mus sind und daS Gebot: Liebe deinen Nächsten wie Dich selbst, besonders wenn er hohe Stand-gebühren bezahlt. Wanen kennt mer. Alsdann, damit ich weiter sag, Fra» Nach-barin, ich bin mit der neuch'n Urdnung gar nit recht einverstanden. Den» warum srag ich. brauch'n wir denn eine Gasbeleuchtung in Peltau? El-wan für unsere Herrn Gemähler. wenn 's unter, dem schlauen Vorwand einer ..Sitzung" oder „Versammlung" um zwei Uhr nacht« heiniwackeln? — (Aber Mutter, 's Theater ist ja auch oft sehr spät aus l Und später kommen die verschiedenen Kränzchen, da ist's doch gut. wenn wir eine GaS-beleuchtung haben?) — Ich bitt' Dich sei still Du GaS! Den Pflanz kennen wir schon I AlSdann, dass ich weiter red! Für die Gasbeleuchtung bedank ich mich schön I Da ist allerweil die Explosionsgefahr zu berücksichtigen, denn wann der Druck auf so ein' alte Röhrn einmal gar zu stark ist. explodirts und 's Unglück is fertig! Warum filhrn's denn nicht die elektrische Beleuchtung ei»? Da brauchen man doch nur den Alten, wann er übern Rheu-matiSmiiS klagt, mit ein positiven und einen ne» gativen Draht mit der Centrale zu verbinden und das Übel wär' hehoben! Ich hab erst unlängst in der Zeitung g'lesen. dass die eleo irischen Euren Wunder wirken, besonder« bei ver» altetcn Leiden, wo 's ganze Schmiern nix mehr hilft! Ich bin entschieden für d' Elektrizität! Mit'» Aretylenga« bin ich schon gar nit einverstanden, denn daS soll furchtbar giftig wirken! Das fehlt uns »och, als wann sich unsereins nit eh den ganzen Tag giften müßt I Aber natürlich, auf die Wünsche der Frauen nimmt der Ge- — 2 — Dann sagte er höchsten«: Dafür sind unsere Abgeordneten da! Deswegen haben wir sie ge-wählt! — Und heute? Heute steht dieser musterhafte Staatsbürger, dieser Österreicher au« Überzeugung, i» der schärfsten Opposition gegen die Regierung? Heute erklärt er nicht mehr, protestirt nicht mehr, sondern feuert seine Vertreter zum erbitterten Kampfe gegen die Regierung an? WeShalb diese Wandlung in wenigen Jahr-zehnten? Die Geschichte der inneren Politik Österreichs der letzten Dezennien des neunzehnten JahrliundertS gibt die Antwort auf diese Frage. Diese Geschichte ist nichts als dic Chronik einer ununterbrochenen Reihe von Unrecht und Gewaltmaßregeln gegen daS deutsche Volk in Österreich, um zu beweise», das» sich dieses Reich nicht nur ohne sondern sogar gegen die Deutsche» regiere» lasse! Aber diesen Beweis hat weder Graf Taaffe, »och die Coalition erbracht und eS wird ihn weder Graf Badeni noch ein anderer erbringen. Und heule weniger den» jemals, das besage» die deutschen Kundgebungen sür die Obstruktion! Gemeinderaths-Sitzung. Zur ordenUiche» Sitzung des Gemeinderathe« am 15. November d. I. war folgende Tagesord-innig ausgegeben: 1. Mittheilungen. 2. Ansuchen deS Musealvereines um Geueh-miguug der neuen Statuten. 3. Studentkn-UnterstützungSverein in Pettau. Gesuch um Subvention. 4. Ansuchen der freiwilligen Feuerwehr Pettau um.Herstellung einer dritten Feuer-Signal-leitung. 5. Ansuchen der freiwillige» Feuerwehr Pettau um Subvention-Flüßigmachung. 6. Besprechung über die Erbauung des Schlachthauses. 7 Bestellung der Plätze für das Schlacht» haus und die GaSavjagr. 8. Allfällige Anträge. 9. Vertrauliches. meinderath niemals keine Rücksicht! Ja, wa« ich frag'n wollt. Frau Nachbarin, hab'n Sie sich da» Stück von die „Vockfprüng'" ang'schaut? Ja? da« ist nett von Ihnen, da muß ich Ihnen doch gleich frag'n. ob's wirklich watir ist. das» da« Stück gar so lehrreich sein soll für d' Männer? Ich hab leider nit geh'n können, weil ich am Freitag '» Dienstmädl fortg'jagt hab nnd da hab ich müfs'n am SamStag selber den Pnran herrscht'« für'n Sonntag, aber d' Fräul'n Schnader-hölzl war drin und die war ganz entzigt von dem Direktor, der d' Hauptroll g'spielt hat. Wann» so ein Mann krieg n kunnt, that» gleich heirat'n, Hat'S a'sagt. Wie. den Direktor meint'S? Der wär wohl »' jung für sie. Sie muß dock schon bald ein halbe« hundert Lenz' g'seh'n haben? „JessaS na, nit den Dtreetor, sondern den Rentjeh. den er g'spielt hat! DaS soll ein wahre» Muster von ein brav'n Eh'mann g'wcs'n sein. I» wahr? Na mir hat er nit a'rad g'fall'n, denn ausrichtig a'sagt, mir g'fallt so ein Mann nicht, der mir nicht ein wenig iinponirt! „So? Na die Geschmäcker fein ja verschieden. Frau Nachbarin! Ich könnt wieder kein leiden, der allerweil '« letzte Wort hab'n muß! Mein' hab ich da« schon abg'wöhnt! Nau, g'rad ein Depp'n möcht ich auch nit; 'S iS halt doch zweg'n die andern Leut', wann man einmal mit'n Mann ausgeht und so quasi bemitleidet wird, dass man kein andern kriegt hätt, als so ein Hascher. Jetzt ist'S aber d' höchste Zeit zum Geh'n I Leben» recht wohl Frau von ZwieSler. „Pfürt Dich Gott. Du liebe Seel! Hast g'hört Mali? Die möcht kein, der ihr nit im» ponirt! So eine Falschheit! Der arme ZwieSler hat so tan;'» müssen, wie sie 'pfiff'n hat, bis ihm der Anwesend waren Herr 'Bürgermeister J„sts Ornig als Vorsitzender, dann die Gemeinderäiht Herren: W. Blanke. C. Filaferro, Fr. Kaiser. C. Kalper, I. Kollenz, C. Kratzer, I. Matzun' I. Roßmann, R. Sadnik. A. Sellinschegq, j' Steudte, H. Strohmayer und Dr. E. Treitl. Der Vorsitzende constatiert die Beschlußfähig, seit und erklärt die Sitzung für eröffnet. Sohin stellt er den nenangestellten prov. Stadtamt«-t!oii. zipisten Herrn Rudolf Seemann vor, der alt Schriftführer fungiert. Erledigung. 1. Mittheilung der Einkäufe, a) Dankschreiben des deutschen Turnvereines sür die Subvention von 40 fl. zur Nachschaffnng von Geräthen. b) DaS Militär-Ärar sendet den Vertrag pto. Ab-tretung eine« Grundstreisens beim alten Ver-pflegS-Magazine an die Stadtgemeinde, c) Dank-schreiben de« Pettauer Musik Vereines für den Beilrag zur Neuuniformieruiig der Musik. Wird zur Kenntnis genommen. 2. Referent Gemeinderath Filaferro l. Sect. beantragt die Zustimmung zu ertheile», da die Gemeinde dabei wenig interessiert sein. Gemeinde-rath Sellinschegg stellt Anfragen bezüglich ver-schiedener Fragen, das Local und da» Ferk-Museum betreffend, dann verschiedener Differenzen wegen Grabungen. DerVorsitzende erklärt, das» Differenzen wohl bestanden haben, weswegen auch der frühere Ausschuß seine Stellen zurückgelegt habe. Allein seither sei ein Übereinkommen zwischen Professor Ferk und Prof. Gurlitt zustande gekommen und die Differenzen seien beglichen. Der SectionSanlraz wird angenommen. 3. Ref. Gemeinderath Blanke III. Sekt. be. antragt eine Unterstützung in der Höhe der vor-jährigen von 26 fl. Wird angenommen. 4. Res. Gemeinderath Matzun ll. Sekt, be-antragt. eS sei erst ein Verzeichnis jener Häuser einzuholen in welchen Signalglocken anzubringen sind. Gemeinderath Steudte erklärt, dass eS nothwendig sei, mehr Wehrmänner al» bisher mit der Feuermelde-Statio» zu verbinden, damit im ersten Augenblicke die genügende Zahl allarmiert werden Aih'n ausgangen is vor lauter Tanz'n! Und die halt' sich über der Fräul'n Schnaderhölzl ihm Gusto auf! Rein zum Lachen! Aber Mutter, der Vater thut ja auch immer wa» Du willst, sonst wär ich schon lang verlobt." „Still fei', sag ich. Du kecker Schiiabl! Natürlich, Du und Dein Vater, ihr Halt'S ja ;'samm! Aber daS sag ich Dir, so lang der Herr Huber die g'sehlte Ansicht nit aufgibt, das» zwisch'n zwei junge Sheleut ein Drittes über-flüssig ist, gieb ich meine Einwilligung nicht! DaS wäre noch schöner, wann ich einmal in Deiner Wirtschaft nachschau'n und etwa eine Schlamperei fänd, die mir nit paßt, dass ich da nit aufdrah'n dürft! So ein emanzipirler Schwiegersohn könnt mir noch g'stohln werd'n! So ein Locherl, der sich vor Dir fürcht, den möcht ich selber nit an mein mütterliches Herz drucken! Aber vor mir muß er Respect hab'n. sonst nimmt sich Dein Vater auch noch ei» schlecht» Beispiel an sein Schwiegersohn!" ..Aber Mutter, heirat'n thu ja ich ihn!" .Natürlich! aber erziehen werd ich ih», denn da« versteh ich besser, al« so ein verlieb» jung'« Ding! Geh' ausdeck'n und frag 'n Vater, ob er kleine Gurkerln oder Roite» zum Rindfleisch will, sonst gibt» wieder ein Sturm! denn da« merk Dir Mali, wann Dein Mann mit'n Essen zufrieden ist. gibt er in all'n andern viel leichter nach! föinte. ES werbt» da ca. 20 Läutapparate in ebensovielen Wohnungen anzubringen sein nnd würde die nöthige neue LeitungSherstellung etwa fl. kosten. Er beantragt, diesen Betrag zu be-willigen und die Genehmigung der Errichtung dieser 3. Leitung zu ertheilen. Nachdem der Ref. darauf den SektionS-Antrag zurückzieht, wird der Antrag Steudte angenommen. b. Ref. Gemeinderath Sadnik III. Sekt beantragt die Flüssigmachung der bereit» gewährten Subvention. Angenommen. tt Zu diesem Punkte berichtet der Vorsitzen-de über daS Ergebn!« der Informationsreise »ach Fürstenseld und Graz. In beiden Städten seien die Schlachthäuser, besonders aber die inneren Einrichtungen genau besichtigt und geprüft worden. Er könne nicht sagen, das« alle in den besichtigten Anlagen bestrhenden Einrichtungen auch für unsere Verhältnisse passen; eS werden daher Modifikationen vorgenommen werden müssen, die bei der Ausschreibung der Pläne und Arbeiten auch be-rücksichtigt werden. Insbesondere werde man sich mit den verschiedenen Firmen zur Anlage von praktischen Kühlkammer-Systemen in« Einver-nehmen setzen und wird über das Resultat recht-zeitig berichtet werden. 7. Der Herr Bürgermeister übergibt de» Vorsitz an seinen Stellvertreter und referiert über die auigemittelte» Bauplätze für das öffentliche ftädt. ÄhlachthauS und die Beleuchtungsanlagen. Beide könne» nun auf dem rückwärtigen Theile de« Grunde« der städt. Schießftatt Realität errichtet werden. Über die Anlagen sür ei» neue« Beleuch» tu»g«.System könne nur mehr die Stadtbeleuch-tu»g mittelst Leuchtgases oder Acetyle» in Frage kommen. Jnbezug aus die Beleuchtung mit Aee-tylenwerde er demnächst mit einem Sachverständige» und Mitgliedern de« GenieinderatheS, welche sich anschließen wollen, die Anlagen in TvtiS und BeSprim besehen und dann darüber Bericht er-statten. Bezüglich der Bauplätze aber sei eine end-gütige Entscheidung schon dermalen nöthig, weil für solche BetriebSanlagen das Edictalverfahren eingeschrieben sei. Er beantragt daher die Bau-platze zu genehmigen uud dem Stadtamte den Auftrag zu ertheilen, das Verfahren einzuleiten, damit später aus Grnnd des Ergebnisse« die Baute,, ausgeführt werde,i können. Wird angenommen. g. Allfällige Anträge. Zu diesem Punkte er-hält Gemeinder. Dr. Treitl das Wort. Redner ver-weist auf die dermalige innere Lage uud den schnüren Kamps, den die deutschen Abgeordnete» aegen die Vergewaltigung durch die Mehrheit des Parlamentes kämpfe». In solch schwerer Zeit sei es Pflicht jedes ehrlichen Deutschen, die Abgeord-ncten zu unterstützen und zu ermuthigen. Das fei von vielen einzelnen Körperschaften und ganzen Gemeinwesen bereits geschehen. Pettau, das seit alteriiher seine Cultur nur dem deutschen Bürger-thnm verdanke, dessen deutsche« Bürgerthum auch heute rastlos an seinem Aufblühen arbeite, dürfe da nicht zurückstehen. Er beantrage daher folgende Resolutionen: „Der Gemeinderath der Stadt Ptttau spricht denjenigen Abgeordneten der deutsche» Partei, welche mit Einsetzung ihrer ganzen Kraft die heiligsten Güter ihre« Volke« gegen Regierung und Majorität im Parlament vertheidige» und trotz unerhörter Vergewaltigung seitens der äugen-blicklichen Machthaber und trotz vorgekommener Wa'ikelmüthigkeit feiten« der übrigen deutsche» Abgeordneten unbeugsam blieben, insbesondere den Herren Wolf und Lecher, Funke und Probe, feine vollste Zustimmung und dankbore Anerkennung aus und fühlt sich verpflichtet, öffentlich dem Wunsche Ausdruck zu verleihen, es mögen in dieser Zeit, da die Deutfchfeinde unseren Volks» stamm in Österreich vernichten möchten, mehr solche Männer dem deutschen Volke erstehen, die, frei von ängstlichen Bedenken und Versöhnung«-meierei, Alle« aufbieten, bis die Sprachenver-ordnnngen und deren Urheber verschwunden sind." Tie Resolution wird einstimmig angenommen. Räch einer Anfrage betreffend die Änderung der Gemeinde-Wahl-Ordnung, die Gemeinderath Blanke stellt und die der Obmann der l. Sektion beant-wvrtet, erfolgt Schluß der öffentlichen Sitzung. Wochenschau. Die Delegationen, welche diefeSmal in Wien zusammengetreten sind, tagen bereit«. Die 1. Sitzung der österreichischen Delegation fand am 16. d. M. statt und begann um 12 Uhr 10 Min. Anwesend waren die drei gemeinsamen Minister de« Äußeren, de« Kriege« uud der Finanzen, dann Admiral Sterneck. Der Minister de« Äußer» erklärt die Versammlung für beschlußfähig und bittet den Delegierten Baron Helfert, das AlterSpräsidium zu übernehmen. Nachdem dieser die reichSräthlichen Delegirten begrüßt und die Sitzung für eröffnet erklärt hat, bittet der Delegierte Abgeordnete Hosmann v. Wellenhof um da« Wort zu folgen-der Erklärung: Zu einer kurzen Erklärung hat sich der Delegirte Dr. v. Hofmann-Wellenhof da« Wort erbeten. Ich erlheile ihm das Wort. Dele-girier Dr. Hofmann v. Wellenhos: Namens meiner engeren Gesinnungsgenossen habe ich die Ehre, zu erklären, das« wir un« an der Präsidenten-wähl in der Delegation überhaupt nicht bethci-ligen, weil e« die Mehrheit nicht der Mühe wert gesunden hat. sich mit un« darüber in irgend einer Weise in'« Einvernehmen zu setzen. Wir müssen bei dieser Gelegenheit überhaupt die Er-klärung abgeben, dais wir an den ganze» Berhand-lungen der Delegation mit Rücksicht aus die gegen-wärtige innerpolitische Lage und insbesondere mit Rücksicht aus den derzeitigen, ganz ungeklärten Stand der AiiSgleichsvcrhandlungen mit der un-garifchen Reichshälfte nur unter dem ausdrücklichen Vorbehalte un« betheiligen können, dass daraus keinerlei Rückschluß gezogen worden dürfe in Be-zug auf die feinerzeitige gerechte und den gegen-»artigen wirtschaftlichen Verhältnisse» entsprechende Aiistheilung der Lasten für die gemeinsamen Angelegenheiten, sowie übertzaupt in Bezug aus die Erneuerung des Ausgleiches'mit der ungarischen Reichshälfte aus streng verfassungsmäßigem Wege. Alterspräsident: Diese Erklärung wird zur Kennt-niS genommen. Delegirter Dr. Scheicher: Ich habe im Namen der Fraktion, der ich angehöre, z» erklären, dass wir uns vollinhaltlich der Er-klarung de« Vorredners anschließe». Delegierter Dr. Groß: Ich habe nur zu bemerten. dass ich mich gleichfalls der E>klärung deS Delegirten Dr. v. Hofmann-WeUenhof vollinhaltlich an-schließe. Es erfolgt die Abgabe der Stimmzettel für die Wahl de« Präsidenten. Sohin wird die Wahl des Präsidenten vorgenommen. Gemahlt erscheint Franz Graf Thu», zum Vicepräfideiiten wurde Ritter v. JaworSki, zu Schriftführer» werde» gewählt: BarwinSki, Graf KotulinSty, Parish, Freiherr vo» Walterskirche». Zu Ordnern: Dr. v. Fuchs, R v. GniewoSz. Freiherr von Oppenheimer, Gras TraultmanSdorsf. In den Verifikationsausschuß werde» gewählt: R. von Gorayski. Freiherr v. Hayden, Dr. RutowSki, Fürst Starhemberg, Kienmann. Pettauer Wochenbericht. (Vermählung.) Gestern fand in der Herz-Jesn-Kirche zu Graz die Vermählung de« Guts-besitzerS Herrn Max Ulm in Sauritsch mit dem Fräulein Sylvia Jost an« Marburg statt. (Die Ankunft des neuen Propstes.) An-läßlich der Ankunst des neuen Propste«. Sr. Hoch-würden Herrn Josef Fleck, am 17. d. M. Nachmittag war da« Portal der Stadtpsarrkirchc und da» Thor des Propsleigebäude« festlich geschmückt Vor dem Kirchenportale war ein Triumpfboge», mit grünein Rtisig umwunde» und mit Fähnchen geziert, aufgerichtet, der die Ausschrift trug: „Äd mullos annos." Vom Kirchengiebel wehte eine große Fahne in de» päpstlichen Farben. Zum Empfange auf dem Bahnhofe wäre» die Spitzen aller Behörden, dann die Psarrgeistlichkeit erschienen, von welcher der hochw. Herr Pfarrvicar und Ehormeistcr Franz Salamon den Herrn Propst mit einer latei-nischen Anrede begrüßte. Ebenso wurde Se. Hoch^ würden vom Herr» Bürgermeister I. O r n i g, der mit einer Anzahl vo» Gemeinderäthen am Bahnhofe erschienen war. vom Herrn k. k. Be-zirkshauptmann Dr. Also»« Ritter v. Scherer. der mit allen politischen EonceptSbeamten ge-kommen war, von den Herren der BezirkSvertre-tung, Obmann Profeffor Zelenik und k. k. Notar S. O f ch g a n bewillkomm». Erschienen waren noch der Leiter des k. k. Bezirksgerichte« Herr LandeSgerichtSrath Dr. I. Pewe tz, die Herren k. k. Hauptsteuereinnehmer und der Post-Verwalter, der Herr Gymnasial-Director I. Tschanet mit den Professoren deS Gymnasiums, die Kirchenpröpste Herr Kaiser sen. und Herr W i n k l e r, dann als Vertreter der Garnison Herr k. u. k. Major Ritter von K r a u t w a l d mit einer Anzahl Offizieren de« 4. Pionnier« BaonS. Bei allen bedankte sich der hochw. Herr Propst, sichtlich überrascht von dem feierlichen Empfange, sofort und mit herzliche» Worten für die Aufmerksamkeit. In einer langen Wagenreihe fuhren sodann die Herren vom Bahnhofe zur Stadt. Am Hauptplatze. von der Kirche bis zum Rathhause stand die Schiiljngeud ausgestellt, ge-führt vom Lehrkörper, bildete sie ein reizende« Spalier. Um den Baldachin gescharrt waren die Priester aus den Pfarren der Umgebung PettauS zum Empfange. Drei hübsche, reizende Vertreter der jüngsten Generation PettauS begrüßten den angekommenen Herrn Propst mit längere» An-sprachen: das Söhnchen des Herr» Bürgernteistert Pepi O r n i g, die Tochter des Herrn Josef Fürst, Sabine Fürst und der Sohn des Hrn. Apothekers R. B e h r b a l k und überreichten prächtige Bl»»ie»bouquets. ivaS den hochwürdigen Herr» sichtlich erfreute, denn alle drei kleinen Redner hielten sich sehr wacker. Im lange» Zuge bewegte sich, die Jugend voran, alles in die Kirche, wo nach Verrichtung eines Dankgebete« der neue Propst den Segen spendete. Am Wege in da« Propsteigebäude »ahm der Propst noch-mal» Anlaß, für den festliche» Empfang zn danken, zu welchem sich auch ein zahlreiches Publikum ein» gefunden hatte. Möge sich der Wlllkommfpruch auf der Ehrenpforte bewahrheiten! vl>»ko»iik so reiche Posse anzusehen. — Donnerstag den 25. November wird das hier noch nie gegebene Moser'sche Lustspiel „Ultimo" mit Fräulein Bellau in eiuer der Hanplrolle» gegebe» und endlich Samstag den 27. November geht die überall soviel Anfiehen erregende Sen-sationscoinödie „Trilby" mit Frl. Würtemberg in der Titelrolle, in Scene. Da» Snjet diese» interessanten Sck>auspieliS. welche» wohl au» dem gleichnamige» Romaue größteutheil» schon bekannt sein dürste, basiert aus de» Principien de» Hyp-uotismuS. Nachde»! die Koste» der Anschaffung dieser Sensation» N»vität sehr höbe sind, sieht sich die Direktion veranlaßt, die Eintrittspreise z» er-höhen, hoffentlich wird das Haus an diesem Abende auSverkaust sein, damit nicht unser so eifriger Direktor »nd Schauspieler Gärtner in-solge der bedeutenden Auslagen, die die Auffüh» r»»g dieses Stückes verursacht, am Ende noch Schaden erleide. (Glän)enörs Zagdergcbnis.) Bei der am Donnerstag den >8. November d. I. vom Herrn Bürgermeister »Stellvertreter Franz Kaiser ver-anslalteten Treibjagd im Reviere Maria-Reustift kamen ;»r Strecke: 5 Rehböcke, 2 Rehgaisen (wegen Überlegung), 24 Hasen, 2 Füchse, 6 .Hasel-hiiliner, l I Fasanen, l Schnepfe. DaS Revier Maria-Nenstift ist ein verhältnismäßig kleiner zusammenhängender Waldkomplex, welcher vor circa 10 Jahren noch kein Rehwild als Stand-wild beherbergte. Der systematischen Hege deS Iagdherr» ist eS zn danken, dass diese» Revier heute die interressantesten Wildarte», für welche bei uuS die Bedingungen vorhanden sind, wie Reh- und Haselwild, als Standwild birgt und das Herz eines jeden Waidmannes höher schlägt, welchem die Ehre zutheil wird, geladen zn werden, ivenu der Tag der einmal jährlich stattfindende» Treibjagd naht. Mit dem Wunsche, dass diese» Revier »och lange in de» Hände» des echten und rechte» Hegers und Jäger» Herrn I Franz Kaiser verbleibe, bringt ihm die grüne Gilde Pettan» ei» kräftiges WaidmaiiiiSheil (Äns unserer gewerblichen ^ortbildungs-schule.) Wiewohl wir i» der „Pettauer Zeitung" bei Beginn de» lausende» Schuljahrs» aus da» Ge> Werbegesetz vom 23. Februar 1897, R.G.-Bl. Nr. 63. hingewiesen habe», dass die Herren Lehrmeister verpflichtet sind, ihren Lehrlingen zum Schul-Besnche der Fortbildungsschule die nöthige Zeit einzuräumen und dieselbe» zu verhalte», das» sie auch thatsächlich de» Unterricht i» den dazu be-stimmten Tageszeiten besuchen, gibt eS immer »och einige LeHrHerren. die den obigen Anord «urngen nicht ganz entsvrcchen und ganz gleich-giltig bleibe», ob der Lehrling die Fortbildungsschule bfsiicht oder nicht. Einige Lehrmeister nelimen sich heran», die Lehrlinge erst im zweiten L»hr-jähre in die Schule zn schickn, und bedenken nicht, welche» Schade» sie dadurch dein Lehrlinge au seiner Fortlnldung zufüge». Wieder andere nehmen keinen Anstand, die Lehrlinge vor der Vollendung der gesetzliche» Schulpflicht von der Schule fern zu halten, um sie zur hältslichen Arbeit zu verwende». Wie laiige ei» Lehrling die Schule zu besuchen hm nnd wann ihm da» Entlassung^,ugniS auszustellen ist. dies liat wohl nicht der L-chrherr, sonder» auf Anhörung der Lehrereonierrenz dieser Schule, der dazu gewählte Schulausschnß zu be. stimmen. Wir meinen, dass jene Zeit, die die Lebrliuge im Laufe der Leluzeit vordem zu überstehen hatten, bereits vorüber ist und das» die P. T. Köiperichaste». welche diese so nützliche Schule mit nicht geringen Opser» erhalte», «»ich de» neuen gesetzliche» Bestimmungen auch da» Recht habe», aus einen geregelte» »nd unuuter» brochenen Schulbesuch zu dringe». Wer sich der kleinen Mühe unterzogen hatte, am Schlüsse eine» jeden Schuljahre» dir UnterrichtSerjolge dieser Schule zur Notiz zu nehme» und die ausgestellte» Schularbeiten anzusehen, der wird zugeben müssen, das» die Schule ibre Pflicht voll und ganz eriüllt und dass e» für den Lehrling von größter Wich» tigkeit ist. sie regelmäßig zn besuche». Mögen die erren Lehrmeister mit dein Cursleitcr Hand iu and gehen und diese«, nicht unliebsam zwiiiie«, das» er säumige Lehrherre» dem Stadtamte, als Schnlbehörde, zur Anzeige bringe. Mögen sie aber auch bedenken, das« nnr durch enien rcgel-mäßigen, ununterbrochene« Schulbesuch und durch die rechtzeitige Schulbeschickung der gewünschte Lernerfolg erzielt werde» könne. (^cuerberritschast der sreiwiUigeu Feuerwehr.) Für die lausende Woche hält der II. Zug i und die I Rotte Feuerdereitschast. Zngssüheer Bellau, Rottsühecr Reifinger »nd acht Mann. Feuerineldunge» sind auf der Eentralstatio» in der SicherheitSwachftube im Rathliaus zu machen. (Ein trauriges Ende.) Unter den zahlreichen Pettauern, die in den verschiedensten Stellungen, zum Theile sogar i» hohe:« uud hervorragenden Staatsdienste» stehen, unter den vielen, die in verschiedene» Chargen de» Kaisers Rock in Ehren nnd «nit Auszeichnung trage», auß.r den vielen ehremverthe» uud ehrenhaften Männern, die Pettan ihre Heiinat nennen und auf die Pettau stolz ist, gibt e». wie überall in der Welt, auch „verlorene Söhne", welche iusolge der Haltlosig» seit ihre» Charakter» stet» tiefer und tiefer sinke», bis sie physisch und moralisch völlig verkommen. Zu diese» zählt auch der Vagant Rudolf Kohout, dem e» nicht an der Wiege gesungen waid, wie er enden werde. Von der Natur mit einem großen, kräftige», zur Ertragung der schwersten Strapazen, zur Leistung jeglicher Arbeit geschaffene» Körper begabt, mit viel Jutclligeu; ausgestattet, mit einer Erziehung ausgerüstet, die es ihn, ganz gut er. möglichte, ein tüchtiges brauchbares Mitglied der Gesellschaft zu «verde», trieb ihn sei» bodenloser Leichtsinn und seine uiibezähmbare Arbeitsscheu dem Abenteurer- und endlich dem Bagautenleben zu. Unzählige Male verschoben, oft bestraft, stronimt er unablässig herum und braitdschatzte Verwandte, Bekannte uud Gemeiude aus eine Ar!, die kaum ihresgleichen hat. Mit einer monatlichen Arm.»-»„terstiitzuug betheilt, unzählige Male mit Klei dern. Wäsche nnd Reisegeld versehen, hat er. kaum im Besitze de» Gelde», nicht» eiligere» zu ttnin als dasselbe in Schnop» umzusetzen, kaun, im ®c« sitze eines guten Kleidungsstücke», verknust er ei und versaust das Geld in Brantwein. Anfangt des Monates kam er wieder einmal, »ach kurzer Abwesenheit, heim und hielt seine stereotype g,vhc Verteidigungsrede pro dom», ganz besonder» betonend, das» es sich die Gemeinde zur %{ schätzen soll, dass er nur ein Vagant und nicht ein Verbrecher sei. Er müsse Kleider haben unD Reisegeld. Mit einer bodenlose» Frechheit sordm« er beides und die Folge da Gewährung dieser ..Bitte" — war ein ungeheurer Schnapsraiisch! Unlängst war er «nit einem zweiten ...Krieg», kameraden" zusamineugetroffen »nd beide schwelgten so laiige i» de» Erinnerungen ihrer Vergangen» heit und i» Branntwein, bis der „Kamerad-endlich genug hatte »nd fort wollte, das giciiz dem Koliout aber gegen den Strich, er zerrte den Freund zum Sitze zurück, «vobei dieser »amerad F. Omulec zu Boden fiel und sich den Fuß brach. Jetzt befinden sich Beide im Spitale, der eine mit gebrochenem Fuße, der andcre mit allen Syinp. tomen de» Sälisenivahnsiiiiits. AI» ihm der dhef-arzt gegen seine Schlaflosigkeit eine» Trank gab. der ebensall» ipirituö» war, meinte der Säuser wehmüthig. „Was. das soll ei» Schnaps sei»? Von ein guten Schnaps habt ihr da keine Idee! Den kriegt man nur in Mexico!" — Vermischte Nachrichten. (Dir Marburger Gemeinderathswahleuj Bei den GeineinderathSwahlen in Marburg, die an, 15. d. M. begänne», wurde» gewählt. Im »I. Wnhlkö:per die Herren: Alexander Nagy, Tr. Arthur Mally, Joses Leeb, Auto» Stiebler, Franz Sioaty. Eyristos Futter, Dr. Alexander Miklautz, Raimund P ichler, Alois Mayr und Johann Saner. Im II. Wahlkörpee wurden an« 17. d. M. gewählt die Herren: I. Dr. Ban-calari, »iarl Schmidl, Prof. Dr. v. Brilto, Franz SpaSeck. Franz Bernhard. Ferdinand Küster, Johann S i rak, Karl Scher bau in. Dr. Raimund Grügl und Heinrich Reichn'' berg. (Marktbericht aus Windisch ^eistrih.) Am Montag den 22. November l. I. wird hier ei» großer Riiidviehmarkt abgehalten, bei «velchem eui bedeutender Biehaustrieb erwartet wird, weshalb die P. T Viehhändler besonders aufmerksam ge-l macht werde». Theater. Die letzte Theaterwoche brachte die Posse „Bocksprünge" von Hirschberger und Kraatz. die einen volle» Erfolg hatte. Es liegt Handlung », dieser Posse und das ist schon ein großer Bor-theil gegenüber den Machwerke», die sich auch Posse nenne», aber blos a»s einer Reihe von Scene» ohne allen inneren Zusammenhang bestehen und blos Plagiate des alten „Meidinger" »nd des „jungen Schwerenöter" mit ihm Motto: „Du sollst uud iu»ßt lachen." Herr Direktor Gärtner als „Rentier Grünwald" bot eine ebenso köstliche Figur, wie Frau Reif als „Auguste." Wacker uuterftiitzt «vurde das Paar vo» Frl. Würtemberg al» „Ninette" und Herrn E i ch > » g e r al» „Schauspieler Felix" Auch der „Professor Löwenstroin" de» Herrn Meister und der „Arpad" de» Herrn Kühne waren i» Spiel und MaSke vortrefflich. Man lachte und '»an mußte lachen, den» selbst die Situationskomik ist in den .Bockiprüngen" drollig Die nächste Posse „Papageno" v. Kneisel lisir nicht minder gut uud gab den Damen Würteni' berg. Schwendt, Henna und Lodtmaili, Gelegenheit genug, sich »eben Herren Dir. G ä rtner. Kühne und Eichinger auszuzeichnen. Ungerecht wäre e». Herrn Lodtman» »nd Herrn Kamin-ans zu übergehen. Herr Sl a m in a »f scheint si.b doch Mühe gebe» z» wollen, zu gefallen uud wen» er sich auch die Mühe nehme» will, sich mehr auf sich selbst als auf txn Souffleur zu ver. lasse», wird kS nur sür ihn von Lorthnl sein. Proi'eisionSneraelei ist noch viel undankbarer als Prvfi'ssionSlobyndelei und indem wir Hcrrn Kamm-lluf sofort fönen, dass er als ., Rechtsanwalt Her-brit" im .Dornenweg" v. Philippi qefiel, mag cr überzeugt sein, dass der Parteien Gunst und Haß unser Urtheil. daS den hiesigen Verhält-mffiii, wie billig, Rechnung trägt, niemals beein-flufjt. Frau Lovtman» als „Johanna Wende» find" iuar tadellos im Spiele und ließ gerne ihre Aussprache überhören. Sie erzwingt sich durch ihr Spiel die Anerkennung, wie eS früher unsere Naive Frl. Helso» gethan halte. Frl. Würtemberg, Frl. Schwendt. Herr Kühne. Eichinger u»d Eckhardt boten vortreffliche Leistungen. Das Haus, in der Posse „Bocksprünge" sehr gut be-sucht, war in den beiden anderen Stücken leer! — Cb eS dahinkommrn soll, dass unser hübsche« Stadttheatrr mit der Zeit blo» al« Nothstation sür verkrachte (Hrfellichslsten betrachtet werden wi cd, wissen dir Götter; wir aber halte» Pettau noch immer für viel zu gut sür Schmiere». Litertirisches. Endlich erscheint auch bei uns in iöfterreich-Ungarn (in populäre« Sammelwerk, welche« besondere Helden, ttjntrrt unserer Offiziere und Soldaten in den ttriegen seit I5UN durch Originalschilderunfte» von Milkimpfern und Augenzeugen erzählt und Zrugui» davon ablegt, wir unsere Braven ihre Diensi-iu.^richniingra erwarben haben. „Unter Haboburgö Krirgobanner" betitelt sich da« lodensiverte Unternehmen, von welchem der erste Band in bester Ausstattung zum Preise von nur > fl. bereit« in den nächsten Tagen erscheint und durch jede Buchhandlung u, beziehen ist. Wir komme» in Kürze ausführlich auf da» Werk zurück. Ein heimisches Unternehme», welche» sich seit einer 9mfK von Jahren der ungeiheilten Gunst de« Publikum« z» erfreuen hat. ist da« .steirische Tanz-Album", dessen 13. Jahrgang unserer Red-ittion feiten» be# Verleger« Frau5 Pechel lvormal« k^erstl) in Graz. Herrengasse % eingeliefert wurde Aus 36 Notenseiten bringt die Verlag«-Handlung lk Original C »Positionen: l Polonaise, l Ttei-rrrlied. 4 Steii isck' -i !i.^ r, 1 Polka franc., 3 Mazur. 2 Märsche. 1 ©i. attisch. . P"lka schnell, l Quadrille, wahrlich eine reiche Auswahl bei m billigen Preise von nur fl. l.0. Vertreten sind e Komponisten: Otto Öro&r, Ios. Eizenberger. Ios. Svory. Frz. Zeilinger. L»wald Stoppacher. Franz Heukappel, Franz Ambrotii, Frz. vlaschke, Jos. HoraSek, Eugen Gras Aichelburg, Karl R^hmer Namen, welche ohnehin Bürgschaft sür den ge-diegenen Inhalt der Sammlung bieten. Zu beziehen durch d«lt»-Sre»z ist eine elektrische Säule in Jeder-mann« Bereich. Mädchen »nd Frauen, j»»ge nnd ältere Männer, die stet« gesund und selch bleiben wollen, tragen diese« berühmte und heliebte, heilkräftige Ainulet. ES hebt und stärkt dauernd die Lräste de« Manne« wie de« Weibe«, jeder ist wie »eubelebt und beseelt »»d fühlt sich doppelt so stark und selbstbewußt. 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Mm IthMlII. 2 « tUHtull 40 Mas Ai*g, J.iWfjl«. « «!•••>. ll # MM Cr»«'«id, n i hfl M4 flt" j4. 4« » i. wr.-t«r»«'A f* -i-.t+tn. 41 »,!■»'»". Iat^( a*l f nt| i f«. 44. «. f. «»m D'lwSrj«IA Ji Ja |1ii«t1pareasle oder mittelst Vostinweiwng) p.anunierirt »erden: Wixnor Zeitung »riitte anarru«.i^ic lUu irlrrV jcili nn »sir sie »«lammte Btctiinb:! isi.1.'"i<«!'.■ nt ,. •: !n Gc.-t,t!io ©sn||4J*«a J. IS. tlKiKII. , Otlleneichij^ /orst-Zeiwng. Moaiwlss .u "■<■' >ir^ia«lt «tu f«Ui4«Sci, vui.siwiiiiuc, k',.ioö tiiw rtim.crti. Otgrliiii):! is«3. Otlditml greuuo in <£c.-G<)tia äaujidl|iig (U t, BiertclJ. st.i. Ällgeuttwe WeinZcitnng. >»liiltrlr:e iieltviia für Weint»-» u. tLHintcrcitant. 3nitr»«tloua!f« »«<•-S«»rue»en ®»nn«r(l«» i» öt -Ouart «aylibrie st. «> Srobcmiwmti n ant Ocriaiitttn arati« Hit ir-nc». — . <ßür Weihnachten / / igM- Soeben eingetroffen: Prachtvolle Ausstattungs-Brief-Cassetten Brief-Casscttcn mit Blumenschmuck und anderem Zierrath. Minderbriefle. 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November 1897 vormittag« 0 bis 11 Uhr an Ort und Stelle am Rann bei Pettau mit dem Beisatze anberaumt, das« Warenlager nnd Loyalitäten nur an eine uud dieselbe Person abgegeben werden, welche da» Handeltgeschast weiter betreiben muß. das« fid) das Gericht die nachträgliche Antiahiuc oder Ablehnung de« Meistaubote« vorbehält und das« vom Wareukaus-schillinge l20 fl. binnen 3 Tagen von der Genehmigung und der Rest binnen 1 Monat oder bei Sicherheitsleistung in Monatsraten zu 500 fl. vom Miethzinse aber 162 fl. 50 kr. sogleich und der Rest in ^/»-jährig:» Raten zn berichtigen sind. Die FeilbietungSbedingnissr. wornach i»«besvudere jeder Licitant vor gemachtem Anbote ein 10'/, Aadiuin vou 480 fl. zu Handen de« Ver-steigerungt-Commissär« z» erlegen hat, sowie die einschlägigen JnventurS-akte können bei dem Gerichtscvmmissär Herrn k. k. Notar Gfchgan in Pettau eingesehen werden. K. k. Kesirkogericht Pettau, am 10. November 1897. Pevetz. 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Iwanapru.Jwui aia aalir arani| Wa-aar — 1 Elmar genUgan ackaa i« als«« WallMlad«; t. aia aind leirht nnd handlfch — »albat »Im lebwaoha Paraon kaaa al« •MMm' aatliaraa »ad trana^ortHran; I. nehmen al« >a t keinen l'lala «in — ala »ardM alafack aa dl* Wand Dl« Triumph-ll'i«' nhad ikhaukeln aind von ein« auvirwIiatltolMa Daaartiaftlgkal, dann dar Rumpl iat au alaam Stück gefolgt nnd Inlolgedeaaen Mhr »llll, grjjM» und Prelw der Trlumph-Wiegenbad-Schaukeln: Nr. 0 I 1 I 4 & Lim«: 11« 1 T-iumph-Wiegenbad Schaukai ko>t*l: lt ifl tu SO ja Gulden 1 SchwiU-EIntichtung daiu kuatet: — 15 18 1T 18 19 > Die Praia« verstehen aich einachlieaalkb Fracht nnd Emballage, alao Oka« weitere Saaaaal Zu beziehen durch jede* bellers Spengler-, Hau»- u. KUohengeräthe-oder El*enwaren-6e»chaft: wenn nicht erhaltlieh, direct durch die ll 180 i« 18 189 *8 II «71_ 18 1T 181 188 an Erste Österreich -ungarisch© Blech- u. Lackirwarensabrik JOSEF KUTZER in PRAG-SMICHOW. (Veraandt gegen Nachnahme oder vorherig« Caaaa.) llhiMlrlrtr IVaififM« and t/mtis und />»»«». I'atentirt in faat allen Culturataatan 1 Vor Nachahmungen wird gewarnt! Anfrage und Bettellungen wird gebetin, auf dieses Blatt Bezug zu nehmer.. A. F. Hickl, Pettau empfiehlt sein gut sortirtes Lager an fertigen Wiener Herren- und Knaben-Kleidern, sowie Wlnter-überzlehern und besonders seine echten, wasserdichten Wettermäntel zufl. 10.50. Clavier-Niederlage Leihanstalt von Berta Volckmar ataatllch gaprUft« Clavlarlakrarla I Marburg, empfiehlt i i k. u. k. Herrengasse 54, Parterre ihr reichhaltiges Lager der neuesten Modelle in Mlgnon-, Stitz-, Salon- und Concert-Flligel, Pianino* u. Harmonium* aus den hervorragendsten Fabriken des In- und Auslandes. Original-Fabrikspreise: neu* Flügel von 250 fl. bis 1200 fl. Harmoniums europäischen und amerikan. Saugsystems von 60 fl. aufwärts. Schriftliche Garantie. Rntenzohl»»«. Eintausch un» Verlauf il-erspielter dlaviere. — Sitligflc Miethe. 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CL r> ? 3. st 7? ® 5* v-c 31 st | t/i v- 3 N c 3 w I st 3 f=*= c>^ cra CD E=S" cr> st 3- <* SL < ff. n' crq st st > I" i ^ S. £c a e s • p = 3 &9 3 c 3 vi K •n st 3* st C 2 on w o 3 CL st I £ a ? Ci-H CD uo CD fc-g IR9 CD CD ^50 CD G arantirt reines I; mit den hiichiten Preieen primiirtee i Thomas-Phosphatmehl aus brtt liöhmischrn nnd örutsdicti Tliomaswerkrn ist das wirksamste u. billigste Phospliorsiiure-Vüngemittel. Garantirter Erhalt von >3—17 prr^tul citratlöslichrr Phosphorsaurr und 85—100 JJrrjcnl JtimnrljL Für alle Hodnrmrlen. Zur A»rcicherun» Ph»Spl>»rsöurrarmer viden, für alle Aetreide-arten. Hack- »nd iölsriichle. ttlee» »nd Ln^ernesclder, sür Weingärten. Hopfen- und (»emüjeeullure» und oon,\ Wfpndfr# zur Wiesenditugung vorzüglich geeignet. Übertrifft mit Rücksicht auf nachhaltige Wirkung alle TuperphoSphate. (!twa fehlendes Quantum an citrallSvlicher PhoSphorsture wird riickvcrgütet. 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Jß/E?t?[U'n Sie, da« ich ihn löte. da» ich ihn i» Stücke haue, «\|ß diesen erbärmlichen Wicht?' ijrn General Platiska war es. der vor mir stand und mit zornblitzenden Annen nnd grimmiger Miene die diMnden Worte hervorstieß. Ehe ich noch etwas erwidern konnte, insu ei in steigender Erregung fort: .Sagen Sie mir nur ein Lore »nd ti wird mir eine Wonne sein, den Elenden zu fordern, ihm meinen Degen in? Herz zu stoßen, diesein Feigling, den, Sie i.>rbfii Ihr Lebensglück geopfert haben. Sie können eS nicht leugnn!, ich habe alle» gehört, was zwischen Ihnen gesprochen wurde, und kenne Ihr Geheimnis. Sie lieben ihn von ganzer Zeele, »nd er — er stößt Ihre Liebe zurück. Der Undankbare! Ihn gelüftet es nach der reichen Mitgift Ihrer Schwester — das ist der Mrunb. Ach. weuu Sie es mir erlanben, steche ich ihn morgen nieder wie einen H»»d. Sage» Sie Ja und bei der Ehre der Platiska — die Rache des Othello soll nichts gewesen sein gegen die nieinige!" Was sollte ich erwidern? Dem Scharfsinn dieses Mannes »Miliiber konnte ich nicht leugnen. „Was Sie sagen, ist wahr!" rittflcflitete ich nach einer kurzen Pause. .Ich bin sehr Unglück-lirti, aber mein Opfer gilt eigentlich Olga; sie würde vergehen, wen» sie Herrn von Haly aufgeben müßte. Und was hätte ich davon, sie zu trennen. Er liebt mich ja nicht mehr. Nein, lieber will ich leiden, zn Grunde gehen, als meine arme Schwester un-qliicklich machen!- .Irma, Sie sind ein Engel!" ries der General, vor mir nieder-fmmtb und meine Hand mit Küssen bedeckend. „Für Sir möchte ich mm« Blut tropfenweise verspritzen, möchte--" ?as Erscheinen meiner Mutter unterbrach seine weiteren Worte. Lit ein Pfeil sprang ich entpor. der arme Graf aber vermochte "A wegen seiner Korpulenz nicht so rasch zu erheben. „AH, .Herr General, was machen Sie denn da an der Erde?" fragte meine Ämter. halb erstaunt, halb ärgerlich. .Ich — ich suchte Sie. ffrau Gräfin!" stotterte Platiska in höchster Verwirrung. Wahrhastig, vom Erhabenen zum Lächerliche» ist nur ein -chritt! den Füße» meiner Tochter?" erwiderte meine Mntter unwillkürlich lächelnd. Dann wandte sie sich in ernstem Ton zu mir. .3rt, habe soeben Sachen gehört, die ich nicht begreife, Irina. und i'?t sehe ich Diuge, die ich erst recht nicht verstehe. Wie? Olga liebt den Hauptmann? Und Dir ist er plötzlich gleichgültig? Dn wusstest nm alles nnd sagtest mir kein Wort? Weshalb diese Ver-licllnng?-Ml schwieg verlegen »Und ist es wahr," suhr sie fort, „daß Du ihre Bereinigung S'tn siehst? Sprich offen, mein Kind, ich möchte nicht, daß Dn danmter leidest »nd nur Llga zuliebe verzichte» würdest." »Ta habe» Sie recht, tfrau Gräfin!" siel der «General ein, dem » »literdesien geluuge», sich zu erheben und seine gewohnte wür-% Haltung wieder anzunehmen. .Herr Graf, die Sache geht Sie nichts an!" klang plötzlich eine 'faule Stimme hinter uns. Ich drehte mich um. Olga stand da, Mernd, mit dem Ausdruck der höchsten Angst; sie hatte unsere A.'dc» belauscht, nachdem Mar von ihr gegangen, nnd fürchtete "»»• daß ein unbedachtes Wort Platiskas der Mutter meinen Wiiu'e» HerzenSzustand verraten könne. Ich empfand namenloses -Witlrib mit ihr, und um sie z» beruhigen, versicherte ich, daß ich Olga« Heirat von Herzen wünsche und in Max von Haly nichts weiter sehen werde, als meine» Schwager. Meine Mntter ließ sich jedoch nicht völlig überzeugen. „Du kannst mich nicht tänsche», Irma," sagte sie. mich forschend ansehend. „Du liebst jemand, nnd wenn dirs nicht Ma^ ist. wer ist eS dann?" Die Lage war jetzt eine äußerst schwierige geworden — ich wußte wahrhastig nicht, was ich antworten sollte. Plötzlich jedoch durch-zuckte mich ein rettender Gedanke, nach dein ich griff, wie der Er-trinkende »ach dem Strohhalm. «Nun ja. ich will es gestehe»," rief ich ktttichlosie», .ich liebe!" „Mein Gott!" stöhnte Olga leise ans. „Und soll ich Dir sagen, wen?" fuhr ich unbeirrt fort. „Den-jenigen, den Dn soeben zu meinen kfüßen gesehen — de» General!" Es ist unmöglich, de» Ei»drnck zn schildern, den diese uuer-wartete Erklärung ans alle machte. Meine Mutter war stumm vor Berwundernng, Olgas Gesicht zeigte eine grenzenlose Freude, und Gras Platiska starrte mich so verblüfft an. daß eS mich zu jeder anderen Zeit zum Lachen gereizt hätte. In diesem Augen-blick dachte ich aber nur daran, meine Worte glaubhaft zu machen. In überstürzter Hast sprudelte ich hervor, daß ich meine ansang-liche schroffe ZNn'ickweisung des Generals nachher bereut hätte, nachdem ich seine vorzüglichen Eigenschaften erkannt. Er sei so gut, so ehrlich, so freundlich gegen mich nnd liebe mich so sehr. „Was das anbetrifft, so ist es richtig!" murmelte Platiska vor sich hin. Zum Glück gelang es mir, meine Mutter zu täuschen: sie fand die ganze Sache wohl etwas sonderbar, machte jedoch keine Ein-Wendungen. In den folgende» Tagen wnrde unsere Verlobung veröffent-licht; wie voranszusehen. gab sie Anlaß zu vielen Bemer/uiige». Man flüsterte sich z», Hauptmann Hall, habe mich, seine erste Liebe, um der reichen Mitgift meiner Stiefschwester willen aufgegeben und ich verkaufe mich au den alten, häßlichen General, nm ein Schloß »nd ei» Bermöge» zu erlangen. Gras Platiska hatte sich im ersten Moment mir gegenüber ge-waltig gegen unserc Verbindung gesträubt. „Sie sind sehr jnng, Irma." sagte er. als wir allein waren, „das Gliick kau» Ih»e» »och lächeln. Weshalb also Ihr Leben an einen alten Man» ketten, wie ich es bin?" „Bor zwei Monate» aus jenem Ball dachten Sie nicht so," wandte ich mit einen, schwachen Lächeln ein. „Ah. damals liebte ich Sie noch nicht genng. nm das zn be-denken, aber heilte liebe ich Sie zn sehr, nm Ihr Unglück zu wollen." „O, das wird nicht der Fall sein," beteuerte ich, gerührt von seiuem Zartgefühl. ..Sie sind so gut für mich, Sir allein ver-stehen mich, und ich werde Sie lieben wie eine» Bater, eine» Bruder. Sie werde» mir ein Freund, ei» Führer sein uud mich von hier fortbringe», weit fort, damit ich vergesie» lerne!" II. I» den Karpathen. Unsere ge»iei»sai«e Hochzeit sollte Ende Juni stattfinden, »nd da »iis nur «och ei» Monat vo» diesem Zeitpunkt trennte, so waren wir durch die Besorgung unserer Aussteuer so sehr in Au-spruch genommen, daß wir sast gar nicht zur Besinnung kamen. Einen größeren Gegensatz zwischen zwei Bräuten aber konnte man sich gar nicht denken; Olga sang und scherzte den ganzen Tag, in vollen Zügen die Freude» ihres Brautstandes genießend, während ich schweigsam und ernst, im höchsten Grade nervös, mit fieberhafter Ungeduld das Ende meines Martyriums herbeisehnte. Doch je näher der Tag heranrückte, desto beklommener wurde es mir ums Herz, und fast hätte ich gewünscht, es möge ein Hinder-nis dazwischentreten, in der wahnsinnigen Hoffnung, dann viel- leicht de» »»getreuen Geliebten wieder zu gewinnen, bcficu Bild ich trotz seiner Untre»? nicht aus meinem Herze» zu reiße» ver-inochte. Strahlend, in Sonnenglut getaucht, brach unser Hochzeitsmorgeu au. Wie im Traum ließ ich mich ankleide«, das schwere weiße Atlaskleid drückte mich fast zu Boden »nd der starke Tust der Lrangenbliitenzweige, die aus beut Gewand befestigt »>aren, be nahm mir den Atem. »Welch eine seltsame Braut!" flüsterten sich die Dienerinnen zu. „So bleich, so still!" Olga sah bezanbernd schö» ans, aber sie war doch ernster, be wegter, als ich es gedacht hätte. Im Salo» trafen wir unsere Verlobten — Mai; in der glänzenden Husareimmsvrm mit dem prächtigen roten Dolman, der Graf in reicher Generalsnniforni mit Orden bedeckt, «ie boten uns galant den Ann »»d führte» uns znm Wagen. Nach kurzer Fahrt erreichten wir die >tirche, die mit einer Schar Neugieriger angefüllt war. Bei unserem Ei»-tritt spielte die Regtmtntsmnsik einen ernsten feierlichen Marsch, während wir langsam dem Altar zuschritte». Dort stellte» wir «us ans. Ich schaute »»willkürlich zu Mar hinüber — unsere Blicke begegnete» sich--. Mir war's, als sähe ich i» fehlen Auge» eine leise Neue, eine schmerzliches Bedauern anfzncken, und »»» war es »»> meine Fassung geschehen — laut schluchzend sank ich ans bey Betstuhl nieder. „Irma," flüsterte der General mir leise zn, „willst Dn. da» ich Nein sage? Dn sollst nicht Dein Lebe» zum Opfer bringe», «och ist es Zeit. Sprich!" Ich schüttelte st»»»» de» Kopf, »nd als der Priester mich nnn fragte, ob ich den Grafen Johann Sebastian Platiska znm Ehe gälte» wolle, erwiderte ich mit einem (anten Ja! Kaum weift ich, was dann weiter um mich her vorging: eS lag wie ein Nebel vor meinen Angen »nd die Ceremonie schien mir wie eine Ewigkeit z» dauern. Mit halbem Bewusstsein sah ich mich später an der sestlich geschmückten Tafel inmitten lachnider, schwatzender, trinkender Gäste: ich hörte das Klirren der Gläser, die Trinksprüche, die Glückwünsche ohne Ende — ohne Ende. Es war bereits Abend, als wir uns zur Abreise rüsteten. Man entledigte mich des pomphasten Brautstaates, den ich mit einem einfachen Reisekleid vertauschte, »nd meine Mntter, die bisher in würdigster Weise ihre Fassung bewahrt, schloß »lich schweigend, mit Thränen in den Augen in ihre Arme. Olga schluchzte heftig, als sie von mir Abschied nahm. ..Irma, bleibe meine Freundin, meine Schwester nnd — sei mutig!" Ein kurzer Händedrnck von Max, ein zärtliche Umarmung meines Stiefvaters. dann umschlang der General meine zitternde Gestalt, mich mit der Fürsorge einer Mutter zum Wage» geleite»d. Stumm fuhren wir in die Nacht hinaus. Dicht vor un» rollte der Wagen, der Mar nnd Olga entführte. Der zitternde Schein der Laternen tanzte vor nns her wie ein Irrlicht; daS Knirsche» der Räder verhallte all»iählich »»d dann waren sie verschwunden, die beiden Glückliche». Die Pforte hatte sich geschlossen, der Tranm war zerronnen — alles daliin. Unsere Hochzeitsreise ivar nur eine kurze: wir reisten gerade» Weges »ach de» Karpathen, wo sich das Schloß meines Gatten befolg. Es war ein altes Gebände von ungeheuren Dimensionen, von Sebastians Vorfahren einst gegen die Türken verteidigt, aber die strenge, ans der Iendalzeit stammende Architektur lie» es fast wie ein Gefängnis erscheinen. Mich ergriff eine furchtbare Melancholie, als ich das Schlaft zuerst erblickte. Bon dunklen Wälder» »»d zerklüftete« helfen um gebe», lag es inmitten eiltet düstere«, alle« Reiz entbehrende« Land-fchaft. Ei« finsterer Ei»ga«g zwischen halb zerfallene» Mauern führte i» den öde», grasüberwitcherte» Hof; vou dort gelaugte man durch eine Thüre, wie sie früher iu Uriegszeiten üblich wäre», i» das Innere. Aber mich hier alles so ««heimlich, so verfalle»! Riesige Säle mit zerfressenem Getäsel und vermoderte» Tavete». steife, verbliche»e Möbel, einer längst vergangene» Epoche angehörend — nichts, gar nichts, was ein junges, verwöhntes Kränen« herz angemutet hatte. Dazu die abergläubische» Erzählungen der Dienerschaft vo» Gespenster» . Erscheinungen, nachtwandelnden Geistern. Ich fühlte, da» mein wundes Gemüt in dieser trostlose» lim-«ebuug z» Wrimbe gehe» müsse: mich der General, der mich mit rührendem Zartgefühl, wie eine Mutter ihr krankes Mind behandelte, fah^dies ein imd mit Kreuden stimmte er meinem Vorschlag zn, das Schloß von Grund aus zn renoviere». Das gab mir Ar-beit, Ableitiuig: ei» Heer vo» Handwerter» wurde aufgeboten, Pläne entworfen, Zeichnungen gemacht, Möbel bestellt »nd das ganze Schloß i» modernem Stil ausgestattet. Auch die grenzenlose Verwilderung des Parkes wurde beseitigt, schöne Garten-anlagen gemacht »nd die Stallnngen neu ankgesührt. Mein trefflicher Gatte gab mir in allem freie Hand. Er be friedigte jede meiner Launen, erfüllte jede« meiner Wünsche nnd hielt gewissenhast den Schwur, den er mir ernst geleistet (n väterlicher Freund und treuer Beschützer sein zu wolle» so, wohl mit seilte Untergebenen trugen mich auf Händen, . die armen Bauer« des Dorfes liebte» mich, weil ich hii Hütte» aussuchte «nd ihnen, so viel ich konnte, hilfreich ,m\ Bereits zwei Jahre war ich NUN verheiratet, »nd in harte« Wort zwischen dem General nnd mir gesalle». lln l galt als eilte «ntstergültige. imd sie war es mich. Vo« den Meiuigeu erhielt ich regelmäßig Nachricht, i, schrieb selten» doch wußte ich, daß sie mit ihrem Gatten lebe, sehr glücklich sei und ei» kleines Töchterchen beij genug hatte» meine Eltern mich eingeladen, aber Sehnn er, lanbte mir nicht, sie zu besuche». So ost ich be» Wmr svrach, wibersetzte er sich mit merkwürdiger HartnLckigl ; tT fürchtete ohne Zweifel. daß eine zu frühe Rückkehr au : Jrt meiner Leiden, ein Zusammentreffen mit May die alte», im liiiij. im» vernarbte» Wnnben wieber ausreiße« körnte. Eines Tages, im Monat Dezember, erhielt ich eine» Bi ! Olga, ber mich, noch ehe ich ihn öffnete, durch seine» llni' i >, Erstaunen setzte. Derselbe lautete ungefähr folgeuberi»m',> Meine teure Irma! Ich bin bie unglücklichste Kran unter der Tonne, de» liebt mich nicht mehr. Ach, die Zigeunerin hatte recht pnn ' vt Noch vor drei Wochen glaubte ich, mein Glück werde ewig r. n: wir liebten uns ja so innig, nnd die Geburt unserer kleine» .: \into bedeutete ein neues Band zwischen unsere» Herze». Und nn:i lin ich vo« der Höhe dieses Glückes plötzlich i» eine» Abgrund Jrinaij. gestürzt — Max liebt mich nicht mehr! Ich habe mein Elend selbstverschuldet. Warum iitiRörir •:i(J den Rat der Zigeunerin — warnnt sprach ich ihm vo» Dtt Bor einigen Woche» war es, als wir zusammen im oitutn saßen, während Wanda zn unseren Fiißeu spielte. Wir sprach > rrc über verschiedene Dinge nnd dann sagte Max plötzlich, midi ,at: lich umschlingend: „Ich habe wirklich Glück gehabt! W> : i. Deine Schwester Irma geheiratet hätte, so würde ich Ji.li nie feinte» gelernt haben und zeitlebens an eine kalte, gefühlli"^ fährtin gefesselt gewesen sein." „O," widersprach ich nitbedachtsam, „Irma ist weder f litten, daß Dn mich geheiratet." „Wenn dem wirklich so war. warum zeigte sie mir v ' fang an nicht mehr Freundlichkeit? Damals, nach dem Bai! sie mich noch leicht gewinnen können." .Aber sie wußte, wie viel mir bereit» an Dir gelegen » .Nicht möglich! D» und ich, wir sahen uns ja znm ' Male." „Und dennoch war es mir, al» kenne ich Dich schon l» „Nach Irma» Beschreibungen?" „Nein, durch meinen seltsamen Tranm." „Einen Tranm? Erzähle doch!" Ich weigerte mich, eingedenk der Warnung der Zi«n aber Man drängte so lange, bis ich alle Bedenken vergaß n den ganzen Hergang erzählte. Schweigend hörte er mir \> Muskel i» seinem Gesicht bewegte sich, aber er war sehr l worden. »Hast T» das Stück des roten Dolntaits aufgehoben? i" er, als ich geendet. „Ja." „Su bringe es mir her! Auch den Schuh, der Dir grl'l Ich gehorchte und er ließ inzwischen durch seinen Diem Dolman an» seiner Garderobe hole», den er seit langer ;{ mehr getragen hatte. Nun denke Dir, Irma, das Stiiit das ich ihm reichte, paßte getia« i« den Dolman, ans d, Zacke herausgeschnitten war. Anrti der mir abhanden gel. Srtmh fand sich i» der Tasche der Uniform vor. Ich war st> Am Feuer. Roch dem wrmäldc von Hugo «aussmaan. «Mit Text.» llcbinwintcruiig dcr Kosen im freien. |&ic Zeit, wv wir au den Winterschutz drr Rose gehe« müsse», ist ^ wieder da und »»willkürlich frage» wir nn«: Ans welch? Weise verntögen wir dir Rose a»> beste« durch den Winter zu bringe»? Die Urberwintensng ist mid wird wohl eine «»geliiste «itfonbe blei-iif», »nd Ma« wird eine Schubweise wählen könne», welche man wolle, man wird wohl fast immer einige Verluste habe». E« kan» sowohl ei» frühere«, wie ei» späteres Riederlegen nnd Schützen der Rosen je nach Umständen besser sein. Ist da» Holz der Rose» gut reis lganz reis wird es bei Remon-tailtrosrn z. B. so leicht nicht werden), so empfiehlt sich mehr frühes als wates Niederlege», ist es aber «och sehr frisch oder »»reis, da»» ei» späteres. Dabei spricht jedoch die Wittmmg mit. Ist dieic tvoefc« nnd frostsicher, so sind hochstämmige Rosen so lange wie müglich »»bedeckt zu lasse»! verbeisu diese aber nicht« «iite«, so ist da» Niederleget» n»d Bedecken z» lieschlennigen. Da.'Niederlege» soll,wenn irge»d »ivglich, bei trocke-ner Witterung geschehen, und weil eine solche im Laufe des Herbste« immer seltener wird, so wird i» de» meisten Fällen ein frühes Niederlege» zweck-mäßiger sei» als ein zn spätes. Erfahrene Rosen-züchter sind nun der Meinung, das, die Rose» nn° ter der ihnen gegebenen Schntzdeike gemeinhin mehr als vom Frost zn leiden haben: ohne einen Schutz sei zwar nicht ans-zukommen, doch diirse die« ser nicht zu schwer sein und nicht aus einem Ma-terial bestehe», das leicht faule oder schimmele. In de» Rosettschnle», wo viele Tansende vo» Rosen-Hochstämmen überwintert werden miisse», bedeckt ma» diese meist n»r mit Erde. 15« darf solche« S«4 e>«a». trau: .«d«r Uiattn. Iiaft tu mit denn aor nichl, mitgebracht t>on («r Inad?» Monit (taumelnd): „3a. einen nrfiftrii iiiiti Irruti^l |et>e (Sklegiuluit iiA ,j, zu nähern, tir fiiitici bald Äni.ih, iijtc ttaiuinor oder Küche tivtr.-t. - „„ mit ihr tu plaudern und ihr seine Pläne der Znkunst zu entwickeln ist der Jagei Franz! bei ihr »ingetrrteii, tucil »» ihn .gar gewaltig frivn*, 0i luuhi r« draußen »ich« gar so fält ist. Xi* tlruni merkt d<» Jägeiburich.» »nd bald lodert da» Feuer im Herd«. Wie gemütlich sitzt e» sich da»» ii»f &„ Ofenbank, wen» du» Feuer traulich knistert und zwei Herzen tu Liebe Pech. Aellere» Arirlti«: „C, Ich Unglückliche! Fünf eriiiiq Heirat»ges»che in der heutige» Nummer, und ich habe nur »ine Phologi^lii« -Seltsamer Zplce« vor etwa dreizehn Jahren bildete sich in Lvnkm, ,j, .Verein gegen Taschendiebe." dessen Mitglieder den sorglosen Leuten na» j|i» Regeln der .flitnst" die laschen „«»leerten, um sodann da» Meklotilene >>« eindringliche» 'Woljnaiiflcn u künftiger Borsicht miedet a erstatte». Wurde ein iulitK: Menschenfreund bei feinen Thun ertappt, »drr uieige,,» sich etwa der Äeplkndeite. t>t wohl einige der Herren iinger einzuschmuggel» gewuv hallen, und so mu&te »<« der verein seine Tl»»>«Iiil schleunigst wieder einheilen Im Wirtshaue. H „In PostsekretSr kommt mu Mi wie eine Briefmarke " H .Wieso?' — « ! „Wenn n einmal angeseuchtel ist. klrtt er fest!" Zchlau. — Ter tlei». Ha»»: .Pava. warum >'„! die Fische eigentlich summ'.-' — Papa: .Tummer J»»n, kannst Du denn spreche», lwni Du unter Wasser bis! tkin sehr gutes Muli!. Eier zu konservieren, deiiidt in folgendem: Man lege M «I etwa eine Stunde lang in eine Saliehllbsung. Auf diese «eise werde, die Poren von der Luft abgeschlossen, «uch Schellack, in Alkohol geldki. >1« denselben Dienst. Da» präparierte Qi wird, die Spitze nach unten, in.fnrfiel «drr Sägespänen aufbewahrt. (kin vorzügliche« Zugpflaster bereitet man au» Honig und Sioggennndl. indem man et z» einem dicken Brei riihrt. Diese Masse auf «eschwaie «e-legt, zieht dies« In kurzer Zeit auf und bringt sie zur Eiterung. Honig. d><« Terpentin, Sidotier und Mehl zusaminengcriihrt, giebt ebenfalls ein gan, dn-zügliche» Zugpflaster. Die de« kühleren Zonen entstammenden Zimmerpflanzen übenoinett man am zweckmäßigsten i» einem ungeheizten, aber frostsreien Zimmer oh einem hellen, warme», nibglichst trockenen Keller. Akrostichon. Strich, vtüslel. Lappe. Auge, l'ranltr, Ar. Acht. Au» jedem der vor-stehenden siebenWoete ist dxrch da»Borsetzrn eine» Buchslaben «in Bilderrätsel. andere» > W den. — Zle «nlanft« oer zu Iiil-ita buchllalxn der iidnig a'wndenen neuen Wörter ersten in an- ?Ibi Feuer. Hugo stauffmann, der geniale »iinstler. dem wir so »>a». che» herrliche, der Watur abgelauschte Gemälde au« dem Alvenlebe» verdanken, bat mit seinem Bilde .Am Feuer' abermal» «in treffliche» ltunktwerk ge-schaffe» Ta» Bild ist l'.Nd erkliiri. Der Jäger Fran>l kann die Broni, de« derer Reihenfolge den Namen einer beut. Ich«» Statt, die eine starte Festnng hat. ais«r. Logogriph. In Schweizergründer Bin ich zu finde», »tn.Zeichen letze dran, ftuttnvftan» werd' ich dann. Iuiiu« galt. *>i«t»una wlnt tn nächster Rummer. Alle «e«te »«r»ed«t»e». «rrantlvrrtliehe *«»ntiion tu»» tjinft firtiur Von wrtinii k 'pfttlfcr in itcJiueft und b«*au»flrv|,M" LtUttgNN.