über die fieuorfieheiche Allerhöchste .steile Ihrer k. k. Majestäten unil über Allerhöchst Dera ' " in Laibach. <^Zhre k. k. Majestäten verkästen die Hanpt- und Residenzstadt Wien am 17. November um 7 Uhr Früh um am Abend desselben Tages in Laibach cinzutreffen. Die Stunde der Allerhöchsten Ankunft im hiesigen Bahnhofe erfolgt an demselben Tage um 7 Uhr Abends. An der Gränze des Kronlandes Krain bei Trifail werden Ihre k. k. Majestäten an der daselbst errichteten Ehrenpforte von dem Statthalter und der Sandesrepräsentanz ehrfuhrtsvollst empfangen. In den Durchfahrtsstationen werden Ihre k. k. Majestäten von der Geistlichkeit den Gemeindevorständen der Schuljugend und der übrigen an den Stationsplätzen versammelten Bevölkerung ehrerbiethigst begrüßt. Die entfernten Bezirke und Gemeinden bringen Ihren k. k. Majestäten die allerunterthänigste Huldigung durch auf den Höhen angebrachte Frendenfeuer dar. Bei der Allerhöchsten Ankunft im Bahnhofe zu Laibach werden die Geschützsalven vom Ca¬ stellberge gelöst und beginnt das Glockengeläute aller Kirchen der Stadt und der Vorstädte. In dem Bahnhofe selbst werden Ihre Majestäten von einer Deputation der Bürgerschaft Saibach's mit einer Anrede des Bürgermeisters ehrfurchtsvollst empfange», während weißgekleidete Mädchen Ihrer Majestät der Kaiserin unter Ueberreichung eines Blumenstraußes ihre kindlichen Gefühle in einem kurzen Willkommensgruß bringen. Nach dem Schluffe dieser allerunterthänigstcn Begrüßung fahren Ihre k. k. Majestäten unter dem Donner der Geschütze und dem Geläute aller Glocken ans der Wiener Post¬ straffe über den Congreßplatz längst dem Castnogebände in die ständische Burg. Dortselbst werden Allerhöchst Ihre Majestäten von allen Civil- und Militär-Autoritäten, der hohen Geistlichkeit und dem Adel auf das ehrfurchtsvollste empfangen und bis zu den Appartements geleitet, worauf der Allerhöchste Befehl zu den Vorstellungen der anwesenden Autoritäten und des Adels zu gewärtigen ist. Im Verlaufe des Abends wird unter den Fenstern Allerhöchst Ihrer Majestäten eine Fest¬ serenade mit Fackelzug abgehalten werden. Am 18. November Morgens dürfte Seine k. k. Apostolische Majestät Sich allergnädigst be¬ stimmt zu finden geruhen, die Civil- und Militär-Etabliffements mit Allerhöchst Ihrem Besuche zu beglücken und den bereits früher darum geziemend Ansuchenden Audienz zu ertheilen. Am Abend findet eine Festvorstellung im ständischen Theater Statt. Allerhöchst Ihre k. k. Majestäten haben dieser Vorstellung Allerhöchst Ihren Besuch in Aussicht gestellt und dürften nach dem Schlüße derselben allergnädigst geneigt sein, auf einer Rundfahrt die festliche Beleuchtung der Stadt zu besichtigen. Am 19. November Vormittags steht der Gemeinde Laibachs das Glück in Aussicht das städtische Festschießen in der bürgerlichen Schießstätte durch den Allerhöchsten Besuch Ihrer k. k. Majestäten verherrlicht zu sehen. Am Abende desselben Tages haben die Stände die gleiche Auszeichnung auf dem von ihnen in dem hiesigen Casinogebäude veranstalteten Ball paee zu gewärtigen. Am 20. November erfolgt die Abreise Ihrer k. k. Majestäten von Laibach bis Adelsberg auf der Eisenbahn und von da unaufgehalten auf der Poststrasse nach Triest. Vor der Allerhöchsten Abfahrt Ihrer k. k. Majestäten von Laibach wird Allerhöchstden- selben in der Burg von sämmtlichen Civil- und Militär-Autoritäten, der hohen Geistlichkeit und dem Adel, auf dem Bahnhofe von der Gemeindevorstehung die ehrfurchtsvollste Abfchiedshuldigung darge¬ bracht, welche der Statthalter im Geleite der Landesrepräsentanz an der Gränze des Landes zu erneuern das Glück haben wird. Vom k. k. Landes-Präsidium. Laibach den 13. November 1856. Gustav Graf Chomsky, k. k. Statthalter. Druck uo» Nosati» Tgrr k Kohn. über die ümm slcheM MerPlW Reise Ihrer k. k. Majestäten mlä über Allerhöchst Dero Aufenthalt in Laibach. ^Hhre k. k. Majestäten verlassen die Haupt- und Residenzstadt Wien am 17. November um 7 Uhr Früh um am Abend desselben Tages in Laibach einzntreffen. Die Stunde der Allerhöchsten Ankunft im hiesigen Bahnhofe erfolgt an demselben Tage um 7 Uhr Abends. An der Gränze des Kronlandes Krain bei Trifail werden Zhre k. k. Maiestälen an der daselbst errichteten Ehrenpforte von dem Statthalter und der Landesrepräfentanz ehrfuhrtsvollft empfangen. In den Durchfahrtsstationen werden Zhre k. k. Majestäten von der Geistlichkeit den Gemeindevorständen der Schuljugend und der übrigen an den Stationsplätzen versammelten Bevölkerung ehrerbiethigst begrüßt. Die entfernten Bezirke und Gemeinden bringen Ihren k. k. Majestäten die allerunterthänigste Huldigung durch auf den Höhen angebrachte Freudenfeuer dar. Bei der Allerhöchsten Anknnft im Bahnhöfe zu Laibach werden die Geschützsalven vom Ca¬ stellberge gelöst und beginnt das Glockengeläute aller Kirchen der Stadt und der Vorstädte. Zn dem Bahnhofe selbst werden Zhre Majestäten von einer Deputation der Bürgerschaft Laibach's mit einer Anrede des Bürgermeisters ehrfurchtsvollst empfangen, während weißgekleidete Mädchen Ihrer Majestät der Kaiserin unter Ueberreichung eines Blumenstraußes ihre kindlichen Gefühle in einem kurzen Willkommensgruß bringen. Nach dem Schlüsse dieser allerunterthänigsten Begrüßung fahren Zhre k. k. Majestäten unter dem Donner der Geschütze und dem Geläute aller Glocken auf der Wiener Post¬ strasse über den Congreßplatz längst dem Casinogebände in die ständische Burg. Dortselbst werden Allerhöchst Zhre Majestäten von allen Civil- und Militär-Autoritäten, der hohen Geistlichkeit und dem Adel auf das ehrfurchtsvollste empfangen und bis zu den Appartements geleitet, worauf der Allerhöchste Befehl zu den Vorstellungen der anwesenden Autoritäten und des Adels zu gewärtigen ist. Im Verlaufe des Abends wird unter den Fenstern Allerhöchst Ihrer Majestäten eine Fest¬ serenade mit Fackelzug abgehalten werden. Am 18. November Morgens dürfte Seine k. k. Apostolische Majestät Sich allergnädigst be¬ stimmt zu finden geruhen, die Civil- und Militär-Etablissements mit Allerhöchst Ihrem Besuche zu beglücken und den bereits früher darum geziemend Ansuchenden Audienz zu ertheilen. Am Abend findet eine Festvorstellung im ständischen Theater Statt. Allerhöchst Zhre k. k. Majestäten haben dieser Vorstellung Allerhöchst Ihren Besuch in Aussicht gestellt und dürften nach dem Schlüße derselben allergnädigst geneigt sein, auf einer Rundfahrt die festliche Beleuchtung der Stadt zu besichtigen. Am 19. November Vormittags steht der Gemeinde Laibachs das Glück in Aussicht das städtische Festschießen in der bürgerlichen Schießstätte durch den Allerhöchsten Besuch Ihrer k. k. Majestäten verherrlicht zu sehen. Am Abende desselben Tages haben die Stände die gleiche Auszeirbnnng auf dem von ihnen in dem hiesigen Casinogebäude veranstalteten Ball pniä zu gewärtigen. Am 20. November erfolgt die Abreise Ihrer k. k. Majestäten von Laibach bis Adelsberg auf der Eisenbahn und von da nnaufgehalten auf der Poststrasse nach Triest. Vor der Allerhöchsten Abfahrt Ihrer k. k. Majestäten von Laibach wird Allerhöchstden- selben in der Burg von sämmtlichen Civil- uns Militär-Autoritäten, der hohen Geistlichkeit und dem Adel, ans dem Bahnhofe von der Gemeindevorstehung die ehrfurchtsvollste Abschiedshuldigung darge¬ bracht, welche der Statthalter im Geleite der Landesrepräsentanz an der Gränze des Landes zu erneuern das Glück haben wird. Bvm k. k. Landes-Präsidium. Laibach den 13. November 1856. k. k. Statthalter. Druck von Uosalia Eger k John. 4 4. ö 5