Nr. 83.
Freitag am 17. März
1865.
Die „Laibache» Zeitung" erscheint, mit Ausnahme der Anscrlionsgrbilhr für eine Garmond - Spaltenzeik
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^laibacher Zeitung.
Amtlicher Theil.
A^aS Fiuauzministcrium hat den Finanzsclrctär der scrbischnuc»dii!,g »md weiln schon Pri« vataütcr, deren AewilNischafNing nicht vom Einculhümer scllisl ^clcilct wird, scllcn ciuc culsprechcndc Gruud. reute abweisen, lauu ci< uicht befremden, daß dieß bei Staatsgütern noch weniger dcr Fall ist, indem eine große Koulrolc die Bcwirthschaftung beirrt, ohne Kontrolc dcr Ertrag nur zu leicht in fremde Hände kommt, dcr goldene Mittelweg abcr ftinc leichlbc-greiflichm Schwierigkeiten hat. Die politischen Gründe dagegen, aus welchen ehedem ein großer Wcrlh darauf gelegt wurde, daß dcr Staat selbst einen ausgedehnten Domäncnbcsitz habe, sino iu Folge dcr durchgreifenden Aenderungen in dcu staatlichen Verhältnissen völlig entfallen und finden trotz der dafür iu manchen Kreisen noch immer vorwaltenden Sympathie leinen Aüllaug mehr.
Wenn man indessen auch uicht für einen großen Domäucubcsitz dcs Staates schwärmt, kann mau eS — ohne dcn Vorwurf dcr Inkonsequenz auf sich zu laden — dcnuoch alö uicht angcmcsfcn und nicht ralhsam finden, daß sich dcr Staat seiner Domänen ohne Auswahl, uamcullich aber solcher Domänen entledige, au dcrcu Besitz derselbe ein besonderes Interesse hat oder gegen deren Ucbcrgang in Privat. Hände gewichtige Gründe sprechen.
Als kaum zweifelhaft tonn es gellen, daß der Staat einigen Domäncnbcsitz immer behalten muß, wäre cS auch nur dcßhalb, um landwirthschaftlichcn Schulcu, Berg- und Forstatadcmicn uud ähnlichen Lehranstalten die zur ftrallischcu Unterweisung dcr Lernenden nothwendigen Objeklc daucrud zu sichcru, wobci cS offcubar nicht gcnügt, daß dcr Staat uur solche Domäucu, wo sich derlei Lehranstalten schon befinden, nicht veräußere,^ indem es vielmehr noth-weudig erscheint, auch auf die Zukunft und die mög« lichc Errichtung "euer solcher Lehranstalten zu rcflctlircn uud dcn dafür geeigneten Domäucn-bcsitz iu vorhinein zu rcscrvircu. — Notorisch ist es, daß wir iu Oesterreich au landwirtschaftlichen, forsttcchuifchcu uud montanistischen Lehranstalten tciucn Ucbcrfluß habcu und daß iuöbcsondcre dcr südwestliche Theil dcS KaiscrstaalcS trotz scincs vorwiegen-dcu Reichthumes an Wäldcru uud Moutauwcrlcn damit schr stiefmütterlich bedacht ist. Würde nun daS Bedürfniß nach derlei Lehranstalten in dicscm Thcile dcs RcichcS früher oder fpälcr gcwürdigct nud cr-tauut, fo fände man in dcr weiten Ruudc dafür gewiß keinen geeigneteren Ort, als die Domäne
Idria mit seinen großartigen Nerlen uud seinen herrlichen bcstlu ltiv irten Forsten.
Mag jedoch die Verwirklichung dieses Gedankens uoch iu weiter Fcrue liegen, so hat das Quecksil-bcrgwcrl Idria, auch abgesehen davon, besondere Gründe für sich, die gegen dessen Vcraußcruug sprechen. Dasselbe hat vor allen anderen Bergwerken die Eigenthümlichkeit seine« Bergbaues und die Seltenheit sciucS Produktes voraus. — Ersteres Mo» mcut erheischt eine vorsichtige rationelle AuSnutzuug, die dcn scheinbaren momentanen Gewinn nicht selten ucrläugnen muß, wenn die Zukunft dcs Bergbaues uud dcr regelmäßige nachhaltige Ertrag nicht in Frage gestellt werden foll. DaS letztere Moment über-hebt dcn Staat einer besonderen merlantilischcn Thii« tigkcit bei dem Verschleiße des Produktes, woraus von selbst folgt, daß die vielleicht richtige Anschauung, dcr Staat tauge zum Betriebe von Fabriks- und Han-dclsgcfchäftcu nicht, noch nicht für dcn Verkauf dcs Bergwerkes Idria spricht. Nach uusercm Ermessen könnte es dcr Staat angemessen finden, eher alle seine Domänen und Bergwerke zu verkaufen, bevor an der Veräußerung des QuccksilbcrbcrgwrrleS Idria zu denken wäre, indem dabei irgend ein Vortheil auch gar nicht abzusehen ist. — Bekanntlich sind nur Oesterreich und Spanien im Besitze ausgiebiger Queck-sill'clmmcu und die sonstige Produktion von Qi'cck-stlbcr ,st so z'cmlich von keiner wesentlichen Bedeu-
»er somit'nur beschränkten
M « 3 2 Angebotes muß dcr Absatz d s Queck. stlbcrs und Znmobers, insbesondere baun, wem, die Produktion rmt der Konkurrenz der Nachfrage emlich gle.chen Schritt hält, immer ein gHrt b ^ zuw°l bisherigen Versuche, edles Silber nstai des Queckstlbcramalgam's zur Spiegelfabrilatiou m
m?'ü «'^t"°^ "'^ den'gewüu chlen Erfolg um und das Streben der Industrie, ein volllonuucncs Surrogat für daS theuere Quecksilber mimer fruchtlos geblieben ist. Der Be b d73 Idr:ancr Quecksilberbergwerles muß demnach schon wegen dcr Seltenheit seines werthvollm Produktes stets einen gewissen reichen Gewinn abwerfen, dieß jedoch selbstverständlich nur unter der Voraussetzung, daß dcr Betrieb ein ratio-neller ble.bt und die reichen Erzlager nicht übermaßig und ohue Rücksicht auf die Zuluuft dcSBcrgbaucs nur zum scheinbaren momen. tauen Gewinn ausgebeutet werden.
Wir glauben nun uicht auf Widerspruch zu stosscn, wenn wir behaupten, daß nur dcr Staat und eben uur der Staat dcu Beruf haben kaun, dcn Quccksilberbau so zu betreiben, daß dem nur scheinbaren momentanen Gewinne nicht die Zukunft des ganzen Bergbaues ge' opfert werde. Deun nur der Staat darf uud wird sich nicht verleiten lassen, durch übermäßige Pro-bullion einen augenblicklichen Gewinn zu erhäschen, welcher mfofcrn, als daraus ein Fallen dcS Markts prciseS cutsprmgt, nur ein scheinbarer und im Ganzen nur ein Verlust wäre, — und nur der Staat ist in der Lage, dcn regelmäßigen sicheren Ertrag für alle Zukunft im Auge zu behalten uud bei dem Bergbaubetriebe sowohl, als bei dcr AuSnutzuug dcr Waldungen dem vor Herr-schenken Egoismus der Gegenwart nicht zu huldigen.
Ganz anders muß und wird sich voraussichtlich bcr Bergbaubetrieb gestalten, wenn das Quecksilber^ bcrgwcrk sammt allen seinen Apperlmenzien in Privat. Hände übergeht. Einem Privaten, einer Allienaesell. scha t oder einem Koufortium von AuSlä^ ? " muthcn, sich mlt cmem rationell nachtmltiaen M?t>U-des Bergbaues zu bcgnügm und Hn KH's!
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wie die Wohlfahrt der Bergleute und der Stadt Idria mit Hintansetzung des möglichen augenblick-lichen Gewinnes nicht auf's Spiel zu setzen, kann wohl Niemanden in den Sinn kommen. Man kann vielmehr klar voraussehen, daß die Käufer des Qucck-silbcrbcrgwcrkcs, welche dafür drei Millionen Gulden bezahlen, nichts Eiligeres zu thun haben werden, als dem Bergbauc und dem damit verbundenen Waldkomplexe einen Ertrag von 6—10 Millionen Gulden, wofür das Matcriale wahrscheinlich schon vorhanden ist, in möglichst kurzer Zeit abzuringen und, sobald der Gewinn beim Kaufsgcfchäftc im Trockenen ist, die crsänftcn Grubenfeld er, so wie die d evastirten Waldun gen, als Pflanzstätte eines nencn Karstes, zum Entsetzen der letzten Id rianer in Krain zurückzulassen.
Wir sind versucht, zu meiucu, daß der Staat, wenn es auf soust nichts und nur darauf anzulom-mcn hättc, aus dem Quecksilberbergwcrkc drei Mil« lioncn zu erhalten, einen viel einfacheren Weg als den Verkauf ciuschlagcn könnte, denn wir zweifeln nicht, daß die jetzige Verwaltung des Bergbaues das« jcuige, was cin Privater, eine Aktiengesellschaft oder ein Konsortium von Ausländern voraussichtlich thuu wird, ebenfalls thuu könnte, wenn sie es nur ra-tioncll odcr mit der nothwendigen Rücksicht auf die Zukunft und den nachhaltigen Ertrag des Bergbaues vcrcinbarlich fändc. Sollte eS sich demnach nur darum handeln, drei Millionen herbeizuschaffen und müßte vor diesem Bedürfnisse alle und jede Rücksicht vcr» stummen, so wäre die jetzige Betriebsverwaltung — einem kategorischen Imperativ gegenüber — wohl ebenfalls im Stande, durch rücksichtlosc Ausbeutung der reichsten Erzlager uud der geschonten Wälder die gewünschte Summe, gleich den allfülligcn Käufern, in kürzester Zeit zn beschaffen, und der Staat hätte dabei wenigstens d e n Vortheil, daß ihm die traurige Wahrnchmnng crfpart bliebe, wie die spekulativen Käufer ans der ruinirten Domäne den drei« fachen Kauffchilling zu ihrem Vortheile herausschlagen.
Indem wir gegen die Veräußerung des Berg» wcrkcs Idria sprechen, muthen wir Niemandem zu, bloß Gcfühlsrücksichten vorwalten zu lassen; wir mu-thcu insbesondere Niemandem zu, drei Millionen Guldcu deßhalb nicht zu nehmen, weil dadurch die Zukunft von mehreren Tausenden fleißiger Hände verkauft und einem ungewissen Lose preisgegeben wird, obwohl man cS verzeihlich finden müßte, daß das Land Krain nicht angenehm berührt sein könne, wenn es nnnmchr abermals einen der herrlichsten Landstrich e InncrtrainS cincr hoffnungö-loscu Zuknnft entgegen geführt sieht. — Wir glanbcn vielmehr aus dem Gesagten die klare Folgerung ableiten z» dürfen, daß die Veräuße-ruug des Q necksi lberb ergwerleS Idria für den Staat unter den obwaltenden eigenthümlichen Verhältnissen an uud für sich nicht opportun sein könnte, weil der Staat, ganz abgesehen davon, od man die Wohlfahrt mehrerer Tausend Leute schwer in die Wagschale fallen lassen will oder nicht, bei den mit der Veräußerung verbundenen nachtheiligen Folgen nicht einmal jenen Gewinn hätte, den cr sich auch ohue der Veräußerung verschaffen könnte und weil die daraus voraussichtlich rcsultircndcn traurigen Folgen von der Art sind,
daß sie in dem Kaufschilliuge, und wäre dieser auch höher als drei Millionen Gulden, niemals ein entsprechendes Acquivaleut findcn könn« t e n. Jedermann bringt wohl gerne Opfer f ü r dcu Staat, wenn es Noth thut, Jemandem aber zuzu» muthen, zum Vortheile lachender Spekulanten Opfer zu bringen — wäre zu viel.
32. Sitzung dcs Ibgcordnclcnhauscs
vom 15. März.
Nuf der Ministerbanl: Schmerling, Mccftry, Plener, Hem, Burger, Frank, SeltiouSchef v. Kalch-berg.
Nach Verlesung des Protokolls und Mittheilung der Einlaufe ergreift
Staatsministcr v. Schmerling das Wort, um über die in der letzten Sitzung von dem Abg. GrocholSli an ihn gerichtete Interpellation, auf welche der Minister bereits in der vorigen Sitzung eine Antwort ertheilte, noch Folgendes zu bemerken:
Ich habe, ale diese Interpellation zur Verlesung gelangte, mir sofort das Wort erbeten, um dem h. Hause bekannt zn geben, daß dieser Gegenstand von Seite des Staatsministeriums schon im Auge gehalten wurde und daß man an die betreffenden Behörden in Galizien den Auftrag erlassen habe, der Angelegenheit alle Aufmerksamkeit zuzuwenden und wenn eS nöthig sein sollte, auch Mittel vou Seite dcs Reiches iu Anspruch zu uehmcn. Seither sind mir umfas« sende Berichte über diesen Gegenstand zugekommen und ich bin nuu in der Lage, vollständig uud erschöpfend die Interpellation, die au mich gestellt wurde, zu bcautworteu. Nach deu mir vorliegenden Aktenstücken ergibt sich, daß bekanntlich Galizicn schon im Laufe dcs Sommers vorigen Jahres von Ueberschwemmuu« gen, welche namentlich den Przemiölcr Kreis getroffen haben. Se. Majestät der Kaiser hat damals schon die allerh. Gnade gehabt, cincn Betrag von 10.000 fl. ans Seiner Prioatchatoulle zur Unterstützung der Bedrängten zu widmeu, welche 10.000 fl. auch sofort zur Vcrtheilung gelangten. Writers hat sich der Statthalter von Galizicn veranlaßt gefunden, eine Sammlung milder Beitrüge im Lande cinznlcitcn, welche ein Erträgniß von beiläufig 8000 fl. gewährt hat und wovon auch ciu Betrag vou beiläufig 7000 fl. diesen Bedrängten als milde Gaben zugewendet wnrde. Allein nebstdcm hat man anch noch im Auge lichal-tcn, daß in Folge eiurs sehr unniwstlgcn und seuch-ten Sommers und eines schr früh eingetretenen Win-tcrS einige andere nicht von dcr Überschwemmung hcimgcsuche Distrikte, besonders im Gebirge, in einc bedrängte Lage gerathen wurden, was auch in der That der Fall war. Es hat zu dem Ende das Staatsministerium dcn Statthalter ermächtigt, vorläufig, und insofernc damit überhaupt das Auslangen getroffen werden würde, nicht nur jcue 8000 fl., welche in daS LandeSprälimiuare für Elementarnnfüllc eingestellt wurden, sondern alles Dasjenige, was auS dem LandcSfonde nach Abschluß dcs VerwaltungS-jahreS in Ersparung gelangen würde, für diesen Fall zu reserviren, und dadurch ist cS gekommen, daß in der That zur Stunde beim Statthalter von Galizicn «in Betrag von mehr als 16.000 fi. für den angc-zeigten Zwcck bereit ist. Daß daher die Bedrängnisse
nicht gar so arg sein müsse», als sie geschildert werben, dürfte sich schon auS dem ergeben, daß zur Zeit diese 10.000 fi. noch nicht in Ansprnch genommen wnrdcn. Der Statthalter hat sich abcr auch persönlich veranlaßt gefunden, an die Behörden jener Distrikte, wo dem Vernehmen nach jene Kalamität eingetreten ist, die gemessene Weisung zn erlassen, ihm über dcn Stand dcr Angelegenheit zu berichten nnd aus diesem Berichte geht hervor, daß allcrdiugS in jenen Gegenden Noth herrsche, daß abcr von einer Noth in dem Sinne, daß Lcutc ans Mangel an Nahrungsmittel umkommen, gar keine Rede sei, sondern daß die eigentliche Bedrängniß offenbar im Frühjahre beginnen werde, wo cS nothwendig sein wird, diesen Leuten zu Hilfe zu kommen, damit sie an die Bestellung der Felder gehen können. Darüber sind denn auch die umfasseudstcu Vorbcreiluugcn getroffen und in der allernächsten Zeit wird eS möglich sein, auS dcn vorhandenen Mitteln in dcr Richtung zu Hilfe zu kommen. An dcr Mitlheilnng, daß in ein-zelnen Gegenden GalizicnS cin eigentlicher Hungertyphus herrsche, ist uach dcn mir vorliegenden Alten durchaus nichts Wahres; von einem HnngertyphnS ist, Gott sei Dank, nirgends die Rede, wohl abcr haben sich in mchrercn Kreisen, besonders am Gebirge , typhöse Krankheiten gezeigt, was auch begreiflich den elementaren Ereignissen zuzuschreiben ist. Daß eS nicht die Noth an Nahrungsmitteln sei, dürfte das hohe Haus daraus ersehen, daß auch in dem Za-lcSzczyler uud Tarnopoler Kreise diese Krankheiten bedcntcnd grassircn, welche Distrikte doch in keiner Weise von dcr Noth an Nahrungsmitteln betroffen sind. Es dürfte daher die h. Versammlung die Be-rnhignng schöpfen, daß einerseits die Gerüchte von einem eigentlichen Hungcrtyphns durchaus der Wahrheit entbehren, und daß andererseits von Veiten dcr Rcgicruug dem Gegenstände alle Aufmerksamkeit zugewendet wird. Zur Beruhigung übrigens derjenigen Herren, die vielleicht vermeinen, daß die mir vorliegenden offiziellen Berichte in cincm etwas zu günstigen Lichte abgefaßt sind, kann Ich mich auch auf die Thatsache berufen, daß ich gerade in dcn letzten Tagen in dcr Lage war, mit mehreren Herren Rücksprache zu Pflegen, die unmittelbar ans Galizicn gekommen sind und mir Alle die Mitthcilnng gemacht haben, sie hätten erst in Wien und anS den öffentlichen Äla't' tcrn erfahren, daß in Galizicn eine Hunaersnoll) herrsche, dort sci davon nichts bekannt. Ich hale mich dahcr für verpflichtet crachlct, so l,ald alö mög« lich dc,n l). Hause diese Mitthclluuncn z», machcn, weil es in dcr That nicht gleichgillig sein lann, wcnu die üffcntlichc Meinung dcwou gctragcn wird, daß i» Galizicn cinc so große Kalamität herrscht und am Ende auf dcr Regierung dcr Vonvnrf haften blicbc, daß sie augesichtö dieser Kalamität nicht Dasjenige vorlehre, was ihre Pflicht ist.
(Schluß folgt.)
Oesterreich.
Wien. Um einen direkten Handelsverkehr nach Mexiko anzubahnen, hat sich hier ein Konsortium von Industriellen uud Kaufleuten gebildet, wel-cheS zwei mit den dortigen Verhältnissen hinlänglich vcrlrantc Agenten, die Herren Ferdinand Scywald nnd Oscar E. Müller, nach Mexiko absenden wird.
«feuilletml.
Aus der Nesidenz.
Im März.
I). N. Nic Aschenbrödel in einer einzigen Stunde ans einer glänzenden uud prächtigen Prinzessin cin ganz gewöhnliches klcincS Mädchen in einem grauen Üntcrröckchcn wnrdc, so veränderte das Wiener Leben mit dem Beginne diescS Monates auf einen Schlag seine ganzc Physiognomie. Dcr lang andanernde Karneval hat, so scheint es, Wien vollkommen er< schöpft. Er ließ ihm nicht einmal dcn Mnth nnd dic Kraft, zu seinem sonst landesüblichen, zahmen Privat-Karncualonc. Nnr selten tauchen bei einem nächtlichen Gange dnrch dic Straßen der Stadt jene hell erleuchteten Enfiladen vor uns auf, an denen leichthin schwebende Paare, gleich dcn Schattenspiclfiguren, vornbcrglcitcn; nur selten dringen auS den halb geöffneten Fensterflügeln jene heiteren Weisen von Walzer, QnadrillcS und Polka'S zu uns nieder, in deren lockenden Tönen der Fasching sonst noch nachzuklin» gcn pflegt; nur scltcn stoßcn wir auf jene improvi-snten Fiakcrstände, welche die sicheren Anzeichen sind, das; der Karneval nicht eigentlich zu Ende, sondern "ur mehr zur „inneren Angelegenheit" geworden sei.
Selbst daS Purimfcst, dicsc laruevalistische Ein-nachtsflicgc des Orients, brachte kaum eine Unter-brcchnng in dic herrschende Stille. Einige wenig« Maskenzngc durch Alt- und Ncu-Ierusalcm, einc ergiebige 6'sch- und cm« noch ergiebigere Gänsebraten-Atmosphäre über der ganzen alttcstamentarischcn Welt
waren dießmal die einzigen Symptome des uationalen FestcS. Seitdem daS auSerwühlte Voll GolteS von der ärgsten Tyrannei, dcr Tyrannei dcs Vorurthcilcs, immer mehr und mehr befreit ward, seitdem scheint eS daö Gefühl für die vorchristlichen VcfrcinngS> kämpfe dcr reizenden Esther nnd Mardochais gegen den blind wüthenden Hainan verloren zn haben. Als hohc Finanz zicht daö erwählte Volk einen scchöwü-chentlichen Karneval dem cinnächtigen Pnrimfcstc vor, als niedere Finanz feiert cö weder Karneval noch Purim. Es hat fast dcn Anschein, als wenn znr Stunde in Wien Niemand tanzen wollte, als dic ziegcnsüchtige Dinorah, und selbst sie muß sich mit dem eigenen Schatten als Viä-5-viu begnügen.
Wien thnt eben Buße nnd geht in Sack und bestreut sein Schuld und Schulden bedecktes Haupt mit Asche, was aber uicht hindert, daß dcr Andrang des Publikums zu den Theaterkassen in diesen Tagen lebhafter war als je, und die Agiotage an den Kunst-börscn in einer selbst für dicsc Zeit ungewöhnlich üppigen Blüthe stand. Zwei Heldinnen des Abends theilen sich in die Lorbeeren dieses Erfolges: Brachvogel'S „Prinzessin Monlpcnsier" und Meyerbeer's „Dinorah."
ES wird nachgerade ganz und gar zweifelhaft, ob den dramatischen Novitäten unserer Tage gegen« über die größere Kunst darin besteht, sie zu prodnzi-ren odcr sic darzustellen, sie zu beurtheilen oder auö deu verschiedenen Kritiken zu erralhcu, was wirklich an der Sache sei. Brachvogel's „Prinzessin Mont« pensicr", sowie deren Darstellung und Beurtheilung illustriren diese Thatsache auf daS Eklatanteste. Man kann sich nicht leicht cinc vollendetere dramatische Fehl-
geburt denken, als dicsc Prinzessin. Eine sonveraine Ver< achtnng der Geschichte sowohl in dem historischen Hinter-gruudc, als in Erfinduug dcr wohlfeile» Fabel, ciu fast naives Umgehen aller Motiuirung und aller Entwickluua, in den Eharaltcrcn, ein wüstes, ganz unvermitteltes Auf-einanderhäufm rein änßcrlichcr, roher Effekte, cinc gcistcSarme, banale und saloppe Sprache, dieses sind die Elemente, ans denen daS nencste Wcrl Brachvogel's besteht. Wenn man daS Anch liest, macht cS vollkommen den Eindruck ciucs Opernlibrcto'S bösester Sorte, dessen Verfasser sich jede crlanbte und uucr-laubtc Licenz zu Schulden kommen ließ, au welchen diese gesungenen Unsinns gewöhnlich so reich zu sein pflegen.
Und nichtsdestoweniger muß man zngeben, daß es dcr Kunst Hartmann'S und Sonnenthal'S, so wie der Wollcr gelang, diesen dramatischen EanavaS wenigstes für einige Abende zu einer Art Lconischen Gobelin umzuschaffcu. Mit welcher Mühe und Anstrengung dies gelang, könnte man freilich nur fagcn, wenn man den Proben beigewohnt hätte. Dann hätte man der Stadt erzählen können, wie aus dcr Vrachuogcl'schcn „Prinzessin Montpcnsicr" cin Stück wnrde, welches daS Pnblilum dcr ersten Bühne Denlschlands wenige stcns durch zwei Alle amüsirtc. Weiter reichte freilich selbst diese Mühe und Anstrengung nicht.
Man sollte glanbcn, cinc so entschiedene Erseht nung auf irgend einem Kunstacbictc, wie dicsc „P"^ zesslu Montpcnsicr" auf dcr Bühne, könnte nnr cin cbcnso entschiedenes Echo in den Kreisen der Bericht' crstalter hervorrnfen. Dem war abcr nicht so, ""d die Morgcnblättcr des anderen TageS brachten dlt sich widersprechendsten Berichte. Während von einer
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Die Ausgabe der beiden Herren soll sich nicht bloß auf Vermittlung des vorteilhaftesten Absatzes der an sie konsignirten Waaren beschränken, sondern hauptsächlich in dem Studium aller auf Handel, Gewerbe und Industrie Einfluß nchmenden Verhältnisse in Mexiko bestehen. Zur Sichcrstcllung der Auslagen für die von dem Konsortinm angestrebten Zwecke wurde bestimmt, daß jedes bcitrctenoe Mitglied eine Einlage von 1000 fl. leiste, welche als Gründungsfonds für den Exportversuch betrachtet wird. IedeS Mitglied ist berechtigt, sich bis zur Höhe von 2000 fl. mit Probesendungen an dem Unternehmen zu belhei-ligcn. Zur Anbahnung und Durchführung der für das Unternehmen nothwendigen Schritte wurde aus der Mitte des Konsortiums ein Exckuliv'Eomit6, bc. stehend aus dcn Herren Prcllog, Ncgcnhart und Schuh, gewählt. DaSsclbc wird den Zcitpnnlt der Abreise drr Agenten und der Versendung der Waaren zu bestimmen haben.
Padua, 14. März. Dem „Tempo" wird geschrieben, daß die Studcutcu heute Nachmittags etwa 100 Exemplare der Encyllila und dcS Syllabns, die in Tnrin gedruckt crschicucu, im Univcrsitätöhofe verbrannten. DaS Zeichen dazu wnrdc durch die Explosion einer Petarde gegeben, die ebenfalls aus folchcn Exemplaren verfertigt gewesen zu sein scheint. Während dcr Nacht wurden an mehreren Häusern Fähn-chcn angeheftet und beim Aubruch dcS Tages cxplo-dirtcn mehrere Bomben und Petarden. (Znm Verständniß dieser albernen Demonstration bemerken wir, daß dcr 14. März Geburtstag Viktor EmanuclS und dcS Prinzen Humbert ist.)
Lokal- un> VrovinM-Uachlichtcn.
Laibach, 17. März.
Die Deputation, welche Sr. Majestät dem Kaiser den Bericht des Nevoltclla-Eomitc's überreicht hat, sendet nachstehendes Telegramm an die „Tricster Ztg.": „Die Deputation wurde heute (16.) von Sr. Majestät huldreichst empfaugcn. Dcr Kaiser erkannte die ungünstige wirthschaftliche Lage des Landes an und war von der Nothwendigkeit der Abhilfe vollkommen überzeugt. Se. Majestät geruhten, die Vcr-sichcrnng auszusprcchcn, mit großem Interesse den Arbeiten dcs Comitö's gefolgt zu sein nnd das Elaborat mit Vergnügen durchlcscu zu wollen."
— DaS Comitö zur Prüfung dcr Rcvoltclla'schcn Vorschläge, welche m>f die Verbesserung nnserer auS-Wärliaen Handclöuerliältnisse abziele», l)clit in seinem dießfälligen Berichte an Sc. Majestät dcn Kaiser inS' besondere auch die Ant „Ja warum denn?" „Wcil sich so„ft cinc Gas an dcr andern schreckt!"
»z»___
Neueste Nachrichten und Telegramme.
Vtiincheu, 15. März. Umlaufende Gerüchte sprechen von bcuorstchcudcn Veränderungen im könig» Uchcn Kabinett. Die „Vaicrische Ztg." ist in dcr Lage, dieselben für gänzlich unbegründet zu erklären.
Kassel, 15. März. In der heutigen Ständc-sitzung wurde ein uon Trabcrt gestellter Antrag, an den direkten Steuern 330.000 Thlr. abzustreichen und das entstehende Deficit mit Ucbcrschüsscn aus früheren Perioden zn decken, mit 27 gegen 2K Stimmen ab» gelehnt, nachdem die gestrige Abstimmung Stimmen« glcichhcit ergeben hatte. Für den Abstrich stimmten sämmtliche Ritter. Der Antrag Oettcrs, den Salz-prciö herabzusetzen, wird in Erwäguug gezogen.
Berlin, 15. März. Die heutige „Prov. Corr." schreibt: Die österreichische Regierung hat die Vorschläge Preußens einfach abgelehnt. Die in der letzten preußischeu Depesche aufgestellten Fordcruugcn dleibcn das unerläßliche nnd mindeste Maß dessen, was Prcnßcn beanspruchen mnß. DaS preußische Volt und das Volt der Herzogthümcr dürfen fest vertraue», daß die preußische Regierung das im In« tcrcssc der Nation alö nothwendig Erkannte mit Kraft und Entschiedenheit durchzuführen wissen wird.
Berlin, 15. März. Sitzuug des Abgeordne< tcnhanscs (Fortsetzung der Debatte über den Gene« ralbcricht). Der Finanzministcr ist in der Sitznng anwesend. Mitschkc« Kollande befürwortet ein Koin-ftromiß uud Vcrsöhuuug. Rcgicruugs»Kommissär Molle sucht durch Zahlen zu beweisen, daß die Stencr« lraft deö Bandes nicht überlastet sei. Acnda vertheidigt den iioininissionöbcricht uud sagt, die Altlibc-raleu liinnten in der Frage dcö NlilitärdildgctS der
Regierung nicht folgen. Hovcrbeck lonstatirt, es sei das Bedürfniß nach Versöhnung mit der Krone, nicht aber mit dem Ministerium vorhanden. Hierauf wird die Generaldebatte geschlossen. Nach dem Eintritt in die Spezialdiskufsion werden die Positionen 1 bis 7 ohne erhebliche Debatte erledigt. Um 3'/, Uhr erfolgt Schlnß der Debatte. Grabow will die Prii« fnng der Wahl o. Tettau's auf die morgige Tagcs-ordnnng setzen. Ein Antrag Ernsthausens anf Ver-taguug dieser Wahlprüfung wird angenommen. Nächste Sitzung morgen 10 Uhr Bormitttags.
Hamburg, 15. März. Privatbriefc auS Kopcn" Hagen bestätigen daS Gerücht von einer MinistcrlrisiS. Bluhmc und David scheiden wegen erneuerter Meinungsverschiedenheit in der VerfassungSfragc ans.
Hanlbura, 15. März. (N. Fr. Pr.) Die heutige offizielle „Laucuburg'sche Zeitung" meldet in Betreff der Entschließung des preußischen Kriegsmini-stcriumS hinsichtlich der Aufnahme lauenburg'schcr Unteroffiziere in die preußische Armee, die lauenburg'-sche Regierung habe die Initiative gehandhabt, die Unteroffiziere wollen jedoch nur in Lauenlmrg unter Preußen dienen.
Alton«, 15. März. DaS schleöwig.holstein'-sche Verordnungsblatt ftublicirt ein Editt der Bandes-regicrnng, in welchem vor Wühlereien der Bewohner Nord-Schleswigs gewarnt wird, die, dnrch Erlaß einer Adresse an eine auswärtige Macht, die Rückgabe Nord-Schlcöwigs und den Umstnrz der bestehenden Ordnung bezwecken. Verbrechen gegen die Ruhe des Staates werden uach der Streugc des Gesetzes bestraft werden; die Polizeibehörden sind angewiesen auf die Wühler zn fahnden,
Paris, 15. März. lN. Fr. Pr.) Der Herzog von Albnfcra wird zum Vizevräsideutcn nnd später
zum Präsidenten des gesetzgebenden Körpers ernannt, Schneider soll Senator werden.
Wie man gcrüchtweise mittheilt, sott Kaiser Maximilian in einem Handschreiben an den Papst erklärt haben, er wäre genöthigt, abzudanlcu, wenn er den Verlauf der Kirchengütcr nicht aufrechterhalten wollte. Der „Monitcur" räth Rom iu dcr mexikanischen Sache Mäßigung.
Bukarest, 14. März. In Folge des eingetretenen Thanwellcrs sind die ungeheueren Schnecmasscn geschmolzen und ist eine noch größere Uebcrschwem-mnug als die des vergangenen Sommers eingetreten; halb Bnkarest ist unter Wasser.
Theater.
Heute Freitag: Zweite Gastvorstellung dcS Herrn E.
Meergart6 uud Vorführung seiner drei dressirten
Hunde: Oastor, Pollux und Eäsar.
Hiezn wird aufgeführt:
Der Tpielzeusshandler.
Schauspiel in 1 Aufzug von W. Friedrich.
Diesem folgt: Das Madchen von Vlisonzo.
Operette in 1 Aufzug von Offenbach.
Morgen Samstag zum Vortheile deS Orchester-Direktors Karl Zappe: Mannschaft an Vord. i
Komische Operette in 1 Aufzug. »
Diesem geht vor zum ersten Male: 'W <3in modernes Verhängnis,. M
Schwank in 1 Aufzug uou Fedor We hl. W
Verantwortlicher Redakteur: Issnaz v. Kleinmayr. Druck und Verlag von Ignaz v. Kleinmayr K5 Fedor Bambera. in Kaibach. »
Telegraphische
Effekten- uud Wechsel Kurse an dcr t. k. öffentlichen Börse in Wien.
Den 1!> Mär,.
5,«/. Vl.tallies 71.50 l«itastisn . 1-43,5,0 K. k. Dukaten 5,2?V,.
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Dic Hll«»: Rittcr v Naiucr, Guts« uud zfal'lifSbesißcr, Von f»tt, — Viilsat, Privat, vo» Wi.n. — ^lobotschnig, Gcwcllö-l'ssihsr, r>,'n Cilsiicln.
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Dic Hsrr.n: 9ioßi, S.i,s.il, von Tricst, — Llcmci'.t, Handels »ail», von Wicn. — Segel' bau,«, Hand!ll!!g^-Reisender, von Leipzig, — Lucerna, f, t. ^Viilplinann , Auditor, ans Italic», — Vrilly, s. f. Öbcrlicutlnant, von Pola. — Schcttiüa, Kaufmann, von S>in«nlor.
— Ogrinz. l l VczirlS V^rstchcr, von i'ao«,
— Holschewer, Posimristev, von urlsch, l, preußischer ?itul»n>>nt, vr» Gr. Lichttnali.
Mohren.
Die Herren: Stein, Kaufmann, von Wien,
— WosclMg, >ss>nlf»,HN«, vl)N izilli. — Mair. Fl'rslcr, vr» ^»»ödruck
(492—3) Nr. 1000?
Erinnerung
an Johann Ule uon ^'naö, derzeit nnde«
klilinlrn Aufenthaltes. Von dem k, k. Vczirksamte LaaS, als Gericht, wird dcm Johann Ule von Laas, derzeit uubekanntcn Aufenthaltes, hiermit
erinnert:
Os habe die Stadlkasse von Laas wider dcnssll'en die Klage aus Zahlung uon '21 fi. o. 5. . «u!) silcx,^. 17. Februar l. I.. Z. 1060, hicramts einge-bracht, worüber zur summarischeu Vcr< Handlung Die Tagsaßunq auf den
9. Mai 1865.
frül) 9 Uhr, mit dcm Anhange des §.18 dcr allcrh. Entschließung vom 18. Ol»
tol'er 184!) angeordnet, und deu Ge» klagten wegen seincö unbckauulen Auf« cnthallcs Georg Pclan uou üaas als l)ul«ts>l- auli I«m. 4, Fol 506 ix! Herrschaft Gotlschee vorkommenden, laut ^izitationsprotokollö oc>to. 27. April 1864, Z. 2231, vom Andreas Gasveritsch uoii'^ilifeld um den Meistbot pr. 420 fl. erstandenen-'/,, Hübe wegen nicht zugehaltener ^zitationsbe. dil'guisse auf Gefahr und Koste» dcS säumigen Erstlhcrs bewilliget uud zur Vornahme derselbeu die Tagsahung auf oeu
4. April 1865,
Vormittags um 9 Uhr, im Amtssitze mit dcm Veisahe angtordilet. daß riese Rca» lilät bei obiger Tagsahuug um jeden Mcistbot hintangegcben werden wird,
K. k. Vezirksamt Gotlschce, als Ge. richt, am 14. Februar 1865.
Danksagung.
^ur die herzliche Thciluahmc und zahlreiche Begleitung meines geliebten Sohnes Viktor zu seiner letzten Ruhestätte, drücke ich im eigenen und im Namen meiner Familie Allen, die sich daran belhciligtcn, den innigsten und tiefgefühltesten Dant aus.
3lm uächstkumlucndcn Diustage, d. i. am 2l. d. M., vormittags um 8 Uhr, wcrdcu zum Scclcuhcil dcö Dahiugcschicdcncu iu dcr Dom-tirchc dic ^equicn abachaltcn werden.
Laibach am 10. März 15!<;5.
(550) ^Rlelln«'« R'«'<-Kll.
! Dank.
> ^ür die große Theilnahme am Leichenbegängnisse und Äcgleiinna. mei-! ncr innigstgcliebtcn Gattin r««i,. Mutter dcr Frau
! Fl'llllziSkll Stroj
! zu ihrer letzten Ruhestätte, drücke ich im Namen meiner Familie allen
> Verwandten, Frenndcn und Velanntcn, uud insbesondere den Herren Sän-
> gern dcr ('iwvnioli in Krainbnrg den innigsten Dank aus. ! St. Martin bei Krainburg den 13. März 1805.
> (553) Ficn, Herrengasst f,, und dnrch die autorifirtcn Niederlagfn: in La, bach bci ^»«,. «^»'«««'«»««vllt«, iu Gnrlfcld bci ^«t«»,'» Xe»»,»«»««o»'. _______________Preis pr. Flasche 4 fl. ö. 2U. (:l<;5)
(i9»-ii) i),.. Pattisoii's
Gichtwatte,
Hcil^ und Präservativ-Mittel gegen Vllht nud Nheumllltömen aller Art, als gegen Gesichts, Brust-, Hals- und Zahnschmerzen, Kopf-, Hand- uud Kniegicht, Magen- und Un-tcrlclböschmcvM, RUckcu- und Lendenschmerz lc. ,c.
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Allein echt bei Herrn v.