SI a v i s di c bibliothek oder beiiriige * u r slavischen philologie und geschichte herausgegeben von Fr. M i k 1 o s i ch Ersler band. W i e n bei Wilhelm Braumiiller Mechitharisten - Buchdruckerei. )D- 'booO ibGBfj In den wirren der jahre 1848 und 1849 haben die wenigen periodischen schriften, welche ent- weder der slavischen philologie und geschichte gewidmet vraren, oder doch von zeit zu zeit bei- triige dazu lieferten, zu erscheinen aufgehort. Ich habe mich daber, von dem nutzen, ja von der notbwendigkeit solcher schriften iiberzeugt, ent- schlossen, den versuch zu wagen, ol) es mir nicht gelange, ein organ fiir die philologie und die ge- schichte der verschiedenen slavenstiimme zu grunden. Von dem urspriinglichen plane, von der schrift alle drei monate einen band von etwa zwanzig bogen herauszugeben, bin ich abgegan- gen, da die meisten ineiner literarischen freunde, die die erste nachricht von dem unternehmen mit freuden aufgenommen, mir nicht jene unter- stiitzung haben zu tbeil werden lassen, auf die ich hoffen zu diirfen glaubte: es wird nun, wenn das unternehmen anklang tindet, ein band von dem umfange des vorliegenden erscheinen, so- bald hinlangliches material dazu gesammelt sein wird. Uber die einzelnen aufsatze, die der erste band enthalt, habe ich nur weniges zu sagen. Kopitar’s prolegomena historica sind zwar in der Pariser ausgabe des Rheimser evangeliums ab- gedruckt, allein da dieses buch so wenig ver- hreitet ist, dass mir in Osterreich nur zwei exem- plare bekannt geworden sind, so glaubte ich den freunden der slavischen geschichte einen dienst zu erveeisen, wenn ich diesen durch inhalt und form gleich ausgezeichneten aufsatz abdruckte. Der aufsatz iiber die historischen denkmiiler in den klostern des Athos ist langer geworden, als ich anfanglich dachte; dariiber werden sich in- dessen nur diejenigen beklagen, welche die wichtigkeit dieser monchscolonie fur die ge¬ schichte der Slaven nicht erkannt haben. VVas endlich meine nothgedrungene entgegnung auf Hanka’s pamphlet anlangt, so vviirde ich, indem ich glaube, dass ahnliche dinge, da sie die wis- senschaft selten fordern, ain besten so bald als moglich der vergessenheit iiberliefert werden, meinem gegner in einer besondern schrift ge- antwortet haben, wenn nicht sein aufsatz in den časopis českeho museum eingang gefunden hatte. Schliesslich erfulle ich noch eine angenehme pflicht, indem ich ineinen verehrten freunden Vuk Stefanovič Karadžic, Joseph Fiedler, Ge¬ org Daničic, Joseph Miiller, Johann Holovac- ki und herrn Stanislave Slotwiriski fur ihre unterstiitzung meinen vvarmsten dank sage. Wien am letzten december 1850. Fr. Miklosich. L ISitrlholoiiiiiiis Kopitar. Selbstbiographie. MiLopitar (Bartholomaus), Custos an der hofbibliothek in Wien, ward im lande Krain 1780 am 23. augusl geboren und tags darauf nach landessitte auf den namen desimka_ lender vor- oder ruckvvarts nachsten bekannteren heiligen (apostels Bartholomaus) getauft, welcher name, im vor- beigehen zu sagen, in der slavischen mundart Krains we- niger langweilig lautet: Jernej (auch Jarnej, Arnej und noch kiirzer Arn), eine schwer begreilliche corruption, wenn von Bartholomaus; aber andrerseits auch ohne spur, dass sie, etwa wie Albert fur den biihmischen Vojtčch, ei¬ ne willkiirliche deutsche substitution, z. B. Arno, ware. Die Krainer Slaven (Crainenses) kennt Karls des grossen hiograph besser als manche jetzt lebende Deutsche, die sie meist mit den Karntnern vervvechseln: indess sind die neuern wieder im rechtc, ivenn sieKarntner als Karantaner nehmen, die schon vor Karl dem grossen, vielleicht seit dem 4 — 5. jahrhundert (nirgends findct sich die zeit ihrer eimvanderung bemerkt) in dem weit iiber Karaten liinaus- reichenden strichevon Noricum und Pannonien verbreitet waren, wo noch hcute ihre mundart zwischen Triest und Essegg, Agram und Villach, Plattensee und Oedenburg von zwei rnillionen seelen gesprochen wird. Einst reichten 1 2 sie, miichtiger und zahlreicher, im norden und siidosten bis fast zum Inn und der Save-miindung. Sie sind nebst den Bulgaren die friihesten cisdanubianischen Slaven und nicht nur die friihesten christen unter allen Slaven, son- dern ihre mundart war es auch, die die sogenannten Sla¬ ven apostel CyriII und Method, die nach aller geschichte unler ihnen zuersl und zuletzt auftraten, zur liturgischen, also kirchensprache aller Slaven erhoben. Der umsland jc- doch, dass die slavische liturgie in Pannonien nur an 30 jahre bis zu ihres metropoliten und stifters Method tode sich erhielt, dann aber bier durcli der Ungern einfall sammt dem christentburn zertreten ward, wabrend sie in der Bulgarei ununterbrochen bis auf unsere tage fortdauert, verbullte den gewohnlichen gescbiehtsforschern diess erste vaterland der slaviscben liturgie, das bereits der geniale Dobrovsky nacb bloss bistorischer combination erratben hatte, aber zuletzt (aus einer art caprice? oder gefallig- keit fur seine prager umgebungen? beides lag in seiner individualitat) aueb mit den Bulgaren vorlieb nahm. Docb lasst uns von anfang anfangen. Die slačite des oben bezeichneten karantanisehen bo- dens Triest, Villacb, Laibach, Agram, Cilli, Pettau, Rad- kersburg (von Griiz das ausser dem namen nicbts slavi- scbes mehr bat, und vom classiscben Carnuntum, wovon cler diakon Paulus die Karanlaner selbst ableitet, nichts zu sagen) sind, wie in Bohmen, meist von Deutseben bevol- kert, die aber aueb die krainische oder windiscbe mund¬ art spreehen, also wo nicht, wie in Triest, viel- docb we- nigstens zweizungig sind, wabrend das landvolk nur sla- viscb kann. Kopitar ward unter dem landvolke geboren. Sein vater war besitzer einer halben bube im tlorfe Rep nje in Oberkrain, so ziemlieh in der mitle zwischen Laibach, Stein und Krainburg, am sudostlieben abhange eines hii- gels (hrib), fern von aller haupt- oder heerstrasse. Jede hube in Rčpnje hatte ibren ackerantheil ostlich, und ihren bergantbeil westlich an ihrem hause, gleichsam 3 im angesichte vor sich, ungerechnet den ebenso ,ausge- messenen aber entfernteren im gemcindcwalde und wiesen. Kaiser Josephs II. zum sclmlbesuche aufmunternde patente blieben niclit ohne \virkung aufs landvolk. Kopi- tars vater, Jakob, hatte ausser ilim noch vier lebende kin- der, meist knaben, darunter Jernej in der mitte stand: zwei andere madchen und ein knabe waren friiher geslor- ben. Als Jernej etwa neun jahre alt war, und bereits die heer- de seines vaters geweidet und gehiitet hatte, — welche davi- dische riickerinnerung an hergundvvald noch immer unter seine angenehmsten gehort— fragteihn einst der vater, ob er nicht wollte „studieren gehen." (Der vater wollte ihn namlich auf diesen fall wie der alte Horaz seinen Quin- tus lieber in der ordentlichen stadtsehule anfangen lassen als in der trivialen pfarrselmle, die er freilich naher hatte.) Seit jener zeit fehlte es von des knaben seite nicht an mahnungen, bis ihn endlich am 25 . janner (Pauli bekeli- rung) 1790 der vater nacli Laihach fiihrte. WiewoliI er auf diese art, da der schulkurs mit 1. november begonnen hat¬ te, fast um den halben kurs zu spat kam, ward er doch noch in die erste *) normalklasse aufgenommen und konn- *) Die iisterr. scliulclassen vrerden anders gezahlt als die norddeut- schen : die erste norinaldasse ist immer die, in der man vom a. b. c. beginnt zu lernenj von der tritt man in die 2. und 3., die zugleich die erste latein. grammaticalclasse ist, dann kommt die zweite, milt- lere und oberste grammaticalclasse, vvorauf die erste und z\veite buinanitatsclasse folgen, und damit ist das gvmnasium beschlossen. Zur allgemeinen vorbildung geboren dann noch zwei jahre pliilosopbie und phystk, in beiden zugleich mathematik. Von da tbeilen sich die bisher unzerlrennliclien schulkameradcn in die vier winde der brot- studien der theologie, jus, medicin et alia omnia. Die vier gymnasial- classen heissen von den jesuitenzeiten her auch noch die parva, prin- cipia, grammatica, syntaxis so wie diez\vei humanitiitsclassen rheto- rik und poesie, oder friiher und jetzt auch umgekehrt: poesie nnd rhetorik. Also in allem 10 jahre allgemeine vorbildung unter Jo¬ seph II.; friiher reichten 10 jahre hin um zum priester geweibt »er- den zu konnenj daher das ironische spricluvort von der U, schule« 1 * 4 le in folge seincs fleisses am ende des jahres in die fol- gende elasse vorriicken, wie die iibrigen, so im november gckommen waren. Dazu verstand er keine sylbc deutsch, als er von Repnje nach Laibach kam: aber die lehrer der ersten elasse spreclien auch krainiscli. Der liebste buch- stabe beim a. b. c. lernen vvar ihm das i, weil er dabei an das i (hi) dachte, das ihm als zuruf an des vaters stut- te noch wohl bekannt war. Sonst freilich lief es beim sla- vischen knaben mitten unter spottelnden deutschen an- fangs nicht oline heimweh ab: doch hatte die mutter ihm diess oft prophezeit, wenn er zu heftig in den vater drang, ihn nach Laibach zu fiiliren; undso siegte das point dhon- neur des studenten (d. i. die scham vor der mutter spott) iiber sein heimvveh. Als er aber im september auf die fei’ien nach hause kam, war es nicht oline triumph lur ihn, und mehr noch fiir seine angehbrigen, dass er dem pfarrer bei der messe ministrierte, freilich ohne noch ein wort von ali dem latein zu verstehen, das er vom in nomi- ne patris an his zum deo gralias mit dem pfarrer dabei wortwechselte: er hatte es aus einem mitdeutscher schrift gedruckten ministrierbiichel auswendig gelernt. Der pfar¬ rer \vollte ihm iibrigens wohl, weil er den vater als kir- chenprobst achtete, eine ehre, der sich iibrigens der va¬ ter nur im nothfalle unterzog, sie aber nie suchte, so we- nig als die eines župan s (dorfrichters), die die grundherr- sehaft vergab und die er beide im besten falle als zeil- raubend fiir seine eigene vvirthschaft ansah. Von den z\vci ferienmonaten mussle Jernej wenigstens alle werkeltage vom morgen bis zum abend mit dem pfarrer zubringen, der, ein stadtkind, solin eines gutsvervvalters, sich frei¬ lich genug aristokratische * *) airs gab, aber doeli so viel wenn einer nach langen studien ein tangenicbls blieb; diese 11, schule wird m^tbisch in Krain in den marktilecken Oberlaibacli (das alte Nauportus), in Oesterreich nach Gabliz verlegt, *) Der krainische landuiann liat ein eigenes vvort fiir die ihm entge- 5 interesse an dem lernbegierigen bauernsohn zu finden schien, um ihn nur zum schlafengehen nach dem eine bal¬ be stunde entfernten vaterlichen hause zu entlassen. Er hielt streng auf correctes deulsch und bereitctc den schii- ler zum zeitvertreibe wahrend der ferien fast um einenvol- len curs voraus vor; welches beides diesem bald so sehr zu statten kam, dass er 1792 in der 3. normalclasse, die zu- gleich die parva fur das gymnasium bildete, unter mcbr als 250 mitschiilcrn den ersten preis davontrug. (Zufallig war die lat. professura ordinaria unbesetzt und von einem deutschenlelirer suppliert, derseine rudimenta so gutaus- gescliwitzt hatte, dass er do, das, dare, davi, datum und avis m. aufgab; vvoriiber er sich aber vom schiiler Kopitar zu grossem jux der mitschiiler gutmiithig zurechttveisen liess.) Es ware von nun an die grosste scliande gewesen, dieses principat nicht das ganze gymnasium hindurch zu behaupten. Eine folge davon war (den ruhm, der nach Quintilian auch den knaben beseelt, ungerechnel), dass er nicht nur kein schulgeld bezablen durfte, sondern viel- mchr aus den von Joseph II. eingefubrten schulgeldern der iibrigen ein jabrliches stipendium von 50 fl. als beloli- nung seines fleisses erhielt, und von der grammatik an, 1794, wo seine beidcn eltern an ciner epidemie starbcn, mittels dieses stipendiums und correpetitionen mit sclrna- genstehenden stadter mit ihrer deutschen traclit und manier und sprache und priitension: gospoda, ein collectivum, das dem begrilfe nach ganz dem franz. arislocratie entspriclit; ih e slehen die slavi- sclien bauern als kmetje gegeniiber. Der pfarrer hatte iibrigens die liebe des knaben dadurch voliends neulralisirt, dass er liohnla- ehend zusab, wie sein ganserich den aus discretion vvehrlosen kna- ben , sobald er ih m den riicken kehrte, bis iiber die treppe zischend und stossend nachflog, und als der knabe sagte: \vare der ganserich eines andern , so woIlte er ihra schon moreš lehren , ihui erlaubte sich zu vveliren, doch aber dem lliiere nichls zu thun, d. h. \vasch mir den pclz, aber mach’ ihn nicht nass. Die folge davon vvar, dass Kapilar selbst die treppe riickllngs hinabstieg und so zvvar den feind in rešpekt hielt, aber zugieich den pfarrer aus dem herzen fallen liess. 6 chern mitschiilern nicht nur keiner nachhiilfe zum unter- halte vom vaterlichen hause bedurfte, sondern 1799 als bauslehrer eines neffen in die familie des edlen baron Sig¬ mund Zois kam, der auf sein weiteres schicksal den grbss- ten einfluss liatte; denn aueh nachdem der zdgling seine Laibacher studien vollendet hatte und nach Wien gescliickt worden war, um dortchemie, mineralogie und lechnologie zu boren, blieb Kopitar beim ebenso geliebten als lie- benswiirdigen Sigmund Zois im hause als dessen sekre¬ tar, bibliolhekar und mineralien-cabinets-aufseher dureh 8 jabre, die er unter die angenehmsten seines lebens zabit. Baron Zois war ein lediger mann von 50 jahren, aber so podagrisch, dass er, selbstwenn er sich am besten befand, nur in seinem selbsterfundenen dreiradrigen po- dagristensessel die 17 Zimmer des von ibm bewohnten appartemenls seines dreistockigen bauses befabren konnte. Aeltester solin des aus einem armen aber tbatigen han- delscommis zum eigenthumer oderpachter aller eisenvver- ke in Inner-Oesterreich und in folge eines don gratuitvon 40,000 fl, an seine dureh den siebenjahrigen krieg bedrang- te landesfurstin Maria Tberesia aus dem simpeln berga- masken Michel Angelo Zoja (tosc. gioja, edclstein) zum freiherrn emporgestiegenen millionar Zois von Edelstein war er in der modenesischen rilter-akademie von Reggio (viellcicht mit graf Jos, Gorani) erzogen vvorden, hatte aber seiner socialen erziehung dureh reisen die krone aufge- setzt, und lebte, als Kopitar in sein haus kam, als der reichsle und sonst in jeder bezichung gebildetste mann in Laibach, verehrt und geliebt von klein und gross, wie er es aueh in hohem grade verdiente *). Mineralogie und Metallurgie \var sein metier vvie er sagte; ein 1800 ge- storbener bruder, Karl Zois, war ebenso meister in der botanik: noch jetzt fiihren eine campanula und eine viola *) Vergl. prof. Richter« nekrolog dieses mannes, Laibach 1820. 4. mit dein litelkupfer des baron S. Zois in seinem podagrafahrsessel. 7 Zoisii aus tlen alpcn Krains seinen namen, so Avie Werner einen von baron Sigmund bekannt gemachten serpentin den namen Zoisis gab. Also naturkunde und technologie iva- ren die studien desbauses: aber baron Sigmund Avar der allzeit bereite und theilnehmende macen jedes andern li- terarischen oder nittzliehen strebens; so erzahlt z. b. Abr. Jac. Penzel, der originale iibersetzer des Dio Cas¬ sius, dass baron S. Zois ilnn das in Krakau verselzlema- nuseript der iibersetzung sammt dem mit randanmer- kungen bedecklen exemplar des reimarischen Dio Cassius (um 300 fl.) ausgeldst und ihm geschenkt halle, damit er die iibersetzung forlsetzen komite. Penzel gibt dabei ziemlich dunkel zu verstehen, dass er die dcdicalion oh- ne eigennutz mache; Avir konnen diese stelle authentisch commenticrcn. Penzel Avar von 1795 — 1798 professor der II. humanitatsclasse in Laibaeh, sebr gelebrt und redlich, aber jeden abend ebenso betrunken; baron Sigmund oder vielinehr seine alte mutler (Avie denn die frauen nicbtleieht auf bekebrungen vcrzichtcn) hatte gehofft, diesen fehler Avenigstens zu massigen, Avenn sie ihnzuliscbe ludenund ihm eine volle bouteille gulen Triestiner \veines (vinumPu- cinum der kaiserin Livia naeh Dio Cassius) vorselzlen.Es ver- steht sich, dass Penzel der alte blieb. Eines tages sandte ibn baron Sigmund zu Avasser(auf dem Nauporlusfluss auf- Aviirts) naeh dem eine stunde entfernten dorfe Igg (ma- gnus vicus bei Appian), um romische inschriften zu copie- ren, nicht obne ernst-freundliche erinnerung, ihm nielit an demselben tage den erfolg zu bringen. Der gute Pen¬ zel aber, der nicht nur im pfarrliofe Igg mit slavischer gastfreundsehaft Avar aufgenommen Avordcn, sondern iiber- diess auf der lun- und riickfahrt dem reichen mundvor- rath mochte tapfer zugesprochen haben , vergass in der freude uber seine ausbeute an inschriften aureae aetatis die Avarnung des macens, und Avollle sich, so wie er am Zoisischen palais aus dem kanot ausgesliegen Avar, in sei- ner classischen freude, aber auch natiirlich Aveintrunkenheit 8 vor dem podagristen priisentieren: dem er abernur entset- zen erregte, indem er von Bacchus iibervvaltigt auf dem glatten zimmerboden vor ihm, dem podagrischen perclus, niederstiirzte. Zois hatte aber ausser dem allgcmeinen moralischen ekel vor betrunkenen auch noch eine ange- borne convulsivische antipathie davor, so vvie vor maikit- fern, Penzel ward hinausgetragen und die consequenten freunde sahen sich seit jener zeit nichtmehr. Um somehr freute nacb so vielen jahren den exmacen des ehrlichen situfers uneigenniitzige huldigung. Penzel vvar auch Kopi- tars professor inderpoesie odervvie jener lieber (vveil crin der prosodie nicht fest vvar) und im grunde selbst offi- cieller sagte, in der zweiten humanitatsclasse. Dieser ori¬ ginale mann that nicht gern vvie andre; gcwohnlich also kamen unter ihm neue namen an die obersten stellen des schuladels, d. h. der drei sogenannten pramifer und ihrer funf accessistcn,vvorauf erst das iibrige volk der stu- denten mit erster, zweiter und dritter (der schlechtesten) classe kamen. Um aber auch bei Kopitar original zu blei- ben, machte er ihn zum alleinigen pramifer so vvie er ihn allcin ins goldene buch eingesehrieben hatte, weil er ihm, vvie einst jcnem parva-mann, vvegen davi und avis m. zwar in erster aufwallung aber nicht ohne grund vvider- sprochen hatte, als er Aneid. IV. 611 mcritumque malis advertile numen lesen vvollte malo (weil nur einer, Ae- neas, „der schlingel" vvare): Kopitar sprach halblaut aber hastig zum nachbar in der bank: nix nutz, essct enim hia- tus. Penzel: was haben sie *) gcsagt? Kopitar (steht auf, iiber und iiber errothend, dass er den professor corri- giert, vvill aber auch vor den mitschulern nicht zvveideu- tig erscheinen): Ich sagte nix nutz, quia esset hiatus. Was that aber darauf Penzel ! „Sie haben ganz recht und ich Penzel nannte nns sie5 aber in thhobt, KOToptie 611.111 na MockbIj, HeMnorae .110,1,11 H3o6pa.ni na mo- cKOBCKoe rocjAapcTBo JKiiriiMOHTOBa Kopo.ieisa cbina B.ia^nc.ia- Ba h ct, nojiCKHMTi reTiiaHOjrb ct, CTaHnc.iaBoarjb rKe.iKoiscKirtn, o BctxT> cTaTflxi> itain, Kopo.ieBirao 6 wth Harocy^apcTBe^oro- Ii0[)3, yTHHH.lH H 3aiIHCMH H KpCTHbIMT, U,ejlOBaiieMT, VKpCIlIl.IHCb, a ne.ioBa.iH iipcrb 3a bcio nojicKyio n .niTOBCKyio 3 cm.ho tgt- Man TIO.ICKOH CTaHHCJiaBt IKe.lKOBCIfOH H nO.IKOBHHKII H pOTMH- MHCTpH, a noita srfccTa mocKOBCKoe rocy^apcTBO coe^nnaTOTpa ca, Tl, mi .110,1,1111, KOTOpiie 61,1.111 npH isope , h /1,0 t 1 jxt, 61,1.10 mIjctt, reTiiaHy co bcIjmh jHop,MH ott, Mockbm othtii, bt> koto- pi,ie rop o, 'i,i>i 3a ,/1,10x11,3 xr, mjui, h mockobckhmt, ropotom, h MfcCTOMT, HHKOTOpOBO .111X3 HCTHHHTII, H BX> B0HHy .110,1,011 Iie- po3nycKaTH, a itopo.no 6bU0 ott, CMO.ieecita otohth npom, bx> ohiTitv; a no xoMy ,i,oroi!opy h yKpen.ienio noc.iaiibiii kx> rluini- MOHTy Kopo.no iioa CMO.ieiiecKT, cx> Mockbbi ott, 6oapT> n ott, BCJIKHXT» THHOBT, JliO^eH , pOCTOBCKOH JlHTpOIIOJlHTT, (DlUapeTT,, ^a BT, nOC.l’l3XT, 6oapHHT> KHH 3 b BaCH.ieil BaCH.ieBIITT, rOaBpbIHT, ct, TOBapbiin,i h flBopaHe h bcjikiixt, tiihobt, .ih)/i,h ; a na MockbIj ima.ni 6 hth bt> npaBHTejicTBe h Bjia/^TH bo bccmt, iio noBe.ilj- hh» JKarHMOHTa Kopo.nt h coe/y«iaTHBCfi ct> iiojickhmh h ct, .ni- TOBCKIIMH .1K)/1,MH KpCTOHpeCTynHHKT> H3Mt. HHIT KT, MOCItOBCKOrO rocy/i 1 apcTBa, tto 6i,ut> 6o:ipnm> Miixaiuo CajiTbiitoBT, c r b CBOHMH COBlJTHHKII, KOTOpbie 6bUH J KOpOHH , H yMbIC.Hl 06- MaHOMT, ovATOci, /i,.iii 6epeHteHfl ott,bopobckhx .iio/i,en iio.icKiix r b H .1HT0BCKHX7> H IieMeTII I KIIXT> .lIOAtTl 3T, reTMaHOMT, ct, CTaiuic.ia- liOMT, /Ke.IKOBCKHMT, II CT, nO.IKOBHHKII H CT, pOTMHCTpbl HyCTH- jih bt, MocKBy in, KaMeHbie ropoAKi , h rocv^apn Hamero u,apn h Be.iHKoro KHH3H Bacn.ui MBanOBHTa Bcea Pycni ct, ero 6pa- Teio o 171, a.ni ho.ickomv reTiuaHy CTaniic.iany JKejiKOBCKOMy, yxaflci> oto bc!jxt, .no^eii, a oht, hxt, otocjkut, xt, Kopo.no : n bha« TaKHe 3 ^bie At,.ia npecBfiTeHiiiiii EpuoreiiT,, naTpnapxT> MocKOBCKHi h iscea Pvcni , t1jxt> hsmIjhhhkobt, Miraan.ia Ca.i- TblKOBa CT, TOBapbIIU,H BT, HXT, 3.1 bIX ,1,1j.ieX'b HXT> o6.IHTa.IT, , h no bcIjmt, ropoAoin, rpaMOTbi ott, ce6n mica.H,, tto mo- CK0BCK0iiy rocyAapcTBy pa 3 opene h xpHCTbflncKOii ntpe no- 38 pyxa hhhhtivt , a Kopo.ii> Toro ,i,oroisopy, naneMT. 6f>i.ri> vmmeirb c/i, reTManoMa. CTaimc.iariOMT, JKeaKOBCKHMT. k KpcxiibiMT> peao- Banesrb vKpen.iein,, mnern ne 3 r i,epiKa.ix>, n KpcTiioe n,e.ioi;atie reTMaHa h uo.iKOiiHiiKoin. h poTMHCTpoin, nopvnin.iT,, MHTpono- aiiTa pocTOBCKoro OnaapeTa n nocaoBT> mockobckhxt> y ce6n aa/i,ep5Ka.n> n imoroe 6e3HecTi>e n TecnoTy nopT. Ci*ioaeHCKOMT> HHHHJit, h iH‘poKOitaii r r> cocaa.iT> bxt> bt> 3a to ne im bt> Hoamv, a china CBoero Ha rocy,a,apcTBO mockobckoc ne/i,a.n> n caMT> oti> CsioaeHCKa HeoTino.n. , h ropo/pb CMO.ieHCKT> nocae Toro MIIOrOH) CH.10I0 B3flTeMT> B;!H.l'b , H .HO/l^H BT> HOMT, BCl>XT> 110- 6 h.it>, a iio.icifHe h aiiTOBCKiie . 110 , 1 , 11 , KOTopbie na Mociarb 110111.111 bt> ropo,i,T,, yp}i,viiiiKOin. cbohxj> no npHKa30MT> y'iimn- an, h Ha MockbIi h rio i opo,i,o.irb MHOrHe 36opi>i ^eneanibie n itopiibi Heirlipiibie nonaaii 36iipaTii h KpcTbflH0i\n> Beaimne na— aorn h nacHacTisa Tiniirn,, a hcthhiioh namen npaBocaaBHOH xpcTbfincKOii Btpe rpenecKaro 3aK0ny nopyrain>e pliaaTb, h ko- CTeabi Ha MockbT. vTiiintan, a KTOMy vMhic.ui MOCKOBCKoe ro- cy^apcTBo paaopHTH na MockbIi ropotu hoboh KaMeHOH h pe- peBHHOH BbUKraH, H HjDKBH H OOSKHII MOIiaCTbipH OCKBepHM.lH, h Tcciibie HKOHbi a MHorou,eae6nbie moAOTBopiibie moiu,h o6py- raan, 11 naxpnapxa Epiiorena ct> BeaiiKMMT. 6e3HecTbeMT> ct> upecToaa cBepran h bt. 3aTonene noca^a yMopH.ni, a 6onpT> KHH3S ()H r l,pT.fl roaHH,bIHa II HHbIXT> ,l,lK)pftin> H ,1,0X011 6oapCKHXT> h BCfiKHXT> cay5KHabixx> aiOfteH h rocTen h bchkhx ToproBbixT> n ?KHaeTii,KHx .110,1,011 6e3HncaeiiHoe mhoikctbo MyiKecKa noay h JKCHCK3 H ,1,0 CCyUlHXT> . 11 . 13 , 1 , 011011 ,T> noSH.IH , KpOBb XpHCTI>JlH- ckvio neBHHHo opo.iH.iH , a papcKVK) Ka3iiy MHoroe co6pani>e H3T> ^aBHbixT> atx r b npejKHHXT> rocy,i,apeii h papcKiie yTBapn xt> Kopoaio OTOcaaan, a Miioroe 6oraTecTBO mockobckhxt> bchkhxt> . 110 , 1,011 norpa6a no ce6l> pospeanaH. II BH/i,a Tairno Beanrae 6e- pbi h pa3opeH6 M0CK0BCK0My rocyAapoTBy a JKarmioHTa ko- poan HenpaBAy h 3aoK03HeHOH ero yMbIca^ h cawma to , hto rocyAapa Hamero papn h bo.ihkoi ’0 khh3h BacH.ia IlBaiiOBmia Bcea Pycni ct> npecToaa CBean n kt> aiiTOBCKOMy nopoaio oto- caa.rn , bo BcfcxT> ropoAl>xT> MOCKOBCKoro rocy/i,apcTBa mm 6oape H BOeBOABI H TaniHHKH II CT0.1HHKH H CTpailHIie H ABOpHIie H ,1,0- 39 TH flOfipCICIie H BCflKHe C.iy5KHJlbie H /KH.ieTD.KIie . 110 , 1,11 no COB'1;- Ty cBATeHinero EpMoraia, naTpnapxa MocnoBCKoro n Bcea Py- ciii, mcjkt. co6oio coc.iaiica cobIitt. yHwiH.ni h npcTHbiMT. u,e- JiOBaHeMt yKpenH.iHCb, hto ctohth 3a HCTHHnyio Hamy npaBO- c.iaBiiyio xpcTbaHCKyio isT.py a 3a rocy ( a,apcTBo mockobckoc h MCT n rocyAapa napa n Be.niKoro Kim3n Bacn.ia MBaHOBHHa Bcea Pycni noaopi. na no.iCKim. n na .uitobckikt. h na pycKHXT» jno^en na Bopoin. 3a o,} mn. ; n iipmiie/vmi n o at. MocKBy hoboh ropo,y[, KaiieHoii B3Hjm , n ho.tckiixt. n .ihtobckhxt> n HOMeTn,— khxt> .no,!, e h MHornxT> no6ii.ni , a nm.re MHorne iKuciaie h .hi- TOBCKHe h HeMCTD,KHe . 110 / 1,11 B r B Aoy ropoAex r b bi. Kmae ^a bt. KpeM.ni bi. oca^e etan, h nncaan xt. Kopo.no o noMOHH, h no.iCKOii JKhthmohtt. itopo.n., ein,e He iiacomici. itpoBbi xpcTi>- imcKiie, npncjiajn. no/^T, MocKBy .ihtobckoto reTMaHa Kapony- ca XoTKteBHna co mhoitimhjkt. hojickhmh h ct. .ihtobckh.iih . 110 , 1 ,- mii; h ohh iipHuie^i. APyr°e JitTO mockobckoto rocy/i,apcTBa 36M.1I0 BOHHOTT. H IiyCTOUiaTT. H KpOBB XpCTMHlCKyiO IipO.IH- BaiOTT. 6e3T> MH.IOCTH: a M bi BCHKHXT. HHHOBT. .1H)/I,H MOCKOB- CKoro rocy/i,apcTBa, KOTopbie Mem. ce6a kpcthbimt. n,eaoBa- Hbe.m. yKpennjiHCb oiipnm. t13xt>, KOTopbie npucTa.in kt. hhtob- CKOMy Kopo.no , ctohmt. hoat. Mockboio /i,pyron ro/i/b 3a npaB^y h 3a cbok) 3 eM.n 0 , a Hiibie Miiorne juoahiio ropoAOMT., h ct. no.i- CKHMH H CT. .1HT0BCKHMH JHO^MH 063T. npeCTailll y H3CT. 6oH. A ohh HenaMHTyfl 6ojka rHliBy h npaBeAHaro cy/^a ne HacbiTH- ca KpoBi xpcTbaHcitHe 6e3'b npecTaHi KpoBb xpcTbaHCKyio npo- .iHBaioTT.. H itaKT. Bbi, BeHHKHi rocyAapb, cio Hauiy rpaMOTy mh.iocthbho Bi.ic.iymaeTe , h MoneTe pa3cy,i,HTb npnrofKe, e.ib to /3,-li.io iKhchmohtt. Kopo.ib /i/luaeTT., mr o npecTynHBT> itpcT- Hoe u,e.ioBane Taaoe Be.iHKoe xpcTbaHCKoe rocyAapcTBO pa30- pH.n. h / 1,0 K0Hu,a pasopaeTT., h roAHTii,a.ib Tam. /i,$.iaTb xpcTb- aHCKOMy rocy/i,apio. M Kam. mc.kt, caci. Be.iHKHx r b rocy^apeii bt. nepe/\T. oapum. KpcTHoro n,e.i0BaHa, i.aKOMy yKpen.ieino 6bith, h 6beMi. 'le.iOMT. BanieMy n p e c b e t . 1 1 > h n i e c t b y n,ecapcKOMy Be.iHnecTBy Bceio aeM.ieio bchkhxt. thhobt. .iioah, tto6j. bbi , Be- aHKHi rocyAapb, naMaTya geot APyat6y h jno6oBb BeaHKHit rocyAapeHHamHXT.iibniemHeH nauieH cKop6Hiia nacT, iipn3pi>.iH, 40 cBoeio rocy,/i,apcKoio Ka3noio nain. BCiiOMoareiie y i raiiiUH, a kb ncucKOMy6i> ?KnrHMOHTy Kopoaio BaMB Be^HK0My rocy4apio ot- HHcaTii h napoMHO kb neMy nocaaTH, i ito6b ohb otb Tot. cBoeii nciipai! ( 3,M OTCTaaT.il KpoBbi xpcTbflHCKne npoaHBaTH npecTaaB, h bohhckhxb 6bi bcbkhxt> aro^eii H3T> mockobckofo rocy t ;ap- cTBa neataB BMBecm Cb ceio rpajiOTOio bb noKopHOCTii fibio- mh HeaoMB kb Bameiny n;ecapcKOMy Bean i iecTBy nocaaan ecM« neMeTii,Koro nepeBOA'iHKa Epejrbii EpeMteBa; a nocaaiiHHKH iibi- ne kb BaineMy u,ecapcKOJiy BeaiinecTBy ne nocaaiibi noTOMy, mto rpexoMB HamiiMB Hbme bb mockobckomb rocy/i,apcTBe otb noacKHXB n aHTOBCKHXB . 110 , 1 ,en BOMna h pa3opene i innHTir,a; h mm npoMbiuianeMB o tomb , 6bi 'iTofo. rocy/i I apcTBa bb KoneTiioe pa3opene He^aTb, hbb tomb 6bi BameMyn,ecapcKOMy BeaH'iecTBy na HacB rHtBy csero HeHaao/KiiTii h bb KpyiHHy toto ne no- cTaBHTB; a iiaKOiKB /i,acTB 6ofb 6y^eTB rocy/i,apcTBe iiokoh , h koto naMB 6otb ^acTB rocyAapa, y Tor^bi bb cKope kb BaMB kb BeaHK0My rocy/i,apio nocabi lian nocaaHHHKH 6y-i,yTT>. HiicaiiB bb llpocaaoae atTa otb co3/vthhii Mtipy ^3pK-ro raoHa MliCJIIia K-ro flfla. 1612 20. Juni, Jaroslavi. IXpecBeTat,nuieMy ii BeaeMOHfneimieMy BeaiiKO>iy rocy/i,apio l J y^eay BTopoMy, fiojinieio MiiaocTHio n36painiOMy necapio pnMCKOMy, Bcer/i,a npndaBiiTeaio n,apcTBin, H0MeTii,K0My, yrop- ckomv , BemcKOJiy, AoaMaTu,KO>iy, KpoaTn,noMy, maaB0iicK0My h HHbix icopoaio, h apij,biKHJi3io avcTpl)MCKOMy, apu i yKy 6ypryH- cKOiiy, oapaoancKOMv, cTbipcKOMy, icapHCKOMy, KpamiCKOMy, aion,eM6opcKOMy, BHTeM6opcKOMy, iibimniie h imjKHHe 3eMan mae3- cK0My, KHa3io uiBa6cK03iy, Maarpai>y piiMCicoro u,apcTBifl 6yp- rpay MepeTU,KOJiy, Bbiiiiiiiie ii mraniiie 3eMan aay3HiiTii,K0My, aymnypcKOMy, TiipoacKOMy, iaH mockobckoto rocyAapcTa bcbkmb hhhobb aio r i,eii y paTHMXB n y 3 cmckhxb /\l>aB khh3b /^MBTpei HoiKap- 41 ckoh c^ TOBapHru,n ne.iOMT, 6mott> Haueinaein« BameMy npe- CBeT^tHiiiecTBy n,ecapcKOMy Be.iHHecTBy, hto nprniunpociincKO- ro u,apcTBia bt. rocy/;apcTBa na AcTapaxam. Mopeiit hct. nep- cHTu,noro rocyAapcTisa BamTj Be.uiKoro rocy,i r ap« iioco.it, Ancy r B a ct, hhmt, BMtcTe nepcHTCKOBO A6acT> maxa noco.n, Mypum ity- Jibi6eKT,, a cita3aaH, hto Baun> nocom. AHcy«i>, nocnaHT. ott> BacT>, Be.mKoro rocyaapa u,ecapcKoro Be.iHnecTBa, bt, nep- CHTU,Koe rocy^apcTBO ki. AfiaeT. maxy o Bamim, rocy^apcKHX r b /3,13.1 ex r i>, h nepcHTii,KOH A6acT> maxT> OTnycTH.rb ero kt. Basri., BejiHitoMy rocy$apio npecBliTjieHuieMy u,ecapcKosiy BenHHecTBy, a ct> hhmt. bjiIjctI. rioc.ta.n, ki. BaMT,, ne.iMKOMy rocy/i,apH>, cBoero nocjia ero MypmnKy.ibi6eKa, h iiasn. 6bi hxt» Blulmi nponycTHTH kt, BaMT. Be.3HKOMy rocy/i,apio kt, n,ecapcKOMy Be- JiHnecTBy. M sili Bi^aa 6paTCTBeiiHyio JiiofioBr. h ApyHi6y m ccr.i.iKy i[pe>Kiinx7> BejiHKHXT. rocy,3,apen 11311111 x 1 , papen h ise.iH- KHXT, KHHSeH pOCHHCKHX r b CT, Hpe^KH BaiUHMH Be.lHKOrO rOC) r - Aapa pecapu phmckhmh , h 6paTu,Kyio jho6obb h p,py?K6y h ccbu- Ky Bači. Be.iHKoro rocy^apa npecBeT.ilJiimero n,ecapcKOro Be aHnecTiia c r i> bc^hkhmh rocy,3,apii Hamnimi 6.ia?KeHHbie naMara, C T. U,apeM r b H Be.lHKHMT, K Iia3 e Ml. (I>e,l,OpOM r b JlliaHOBIIMGMT) Bcea Pycni caMO/^epiKneMT. h ct. n,apeMT> h bcjekidit, Kna3esn. BopucoMT, (Pe^opoBineMT. ncea Pycui Baniero u,ecapcKoro Be.in- HecTBa h nepcHTu,Koro A6acT> maxoBa BenHHecTBa nocaosn. pocHHCKoro papcTBia bt, rocy^apcTBaxT. BeninH HecTb bos- AaBaTH h depevKHbe K r b hhmt. AepjKa™ , h kopmt, hmt. /i,a- Ba.iH A0 15 0HeHT,, KaitT. roAHTpa Bači. BeaHKHXT, rorj^apen nocjiOMT., h OTnycTHjiH hxt. kt, BaMT. Be«iHKOMy rocy,3,ai)io K r r. npecBeT.il5HiiieMy u,ecapcK0My BejiHHecTBy no hxt. Bone hst. pocHHCKoro rocyAapcxr.a 3T>Abhhm otx ApxanrencKoro ropoma MopeMi. a cyxHMi. nyTeMT.; Hepe3i> nHTOBCKyio h nojicKyio 3eM.iro kt. nauieMy iipecBeTnl3HiiieMy u,ecapcnoMy BeJiHHecTBy npony- cthth hxt. 6i.uo Hej^ noTOMy, mto JKuriMioiiTT. Kopojib no.i- ckoh h BeJiHKHi KHH3I, jiHTOBCKHi, nopyma smpHoe nocTaHOBCHe h KpcTHoe n,eHOBaiibe, ct. CBoeH CTopoHi.1 MKorasra KOBapcTBbi h yMbicJibi BOHHy Bcna.rb h na poeHHCKoe rocyAacTBO HacTy- hh-vb, h smorne xpcTi.aHCKHe KpoBH ’ nponHm., h iibine npo~ .uiBaeTb parabie ero MHorne .110/1,11 h nune pocHHCKoro papcTBia bt. rocy/i,apcTBax , b noTOMy Barna. Be.uiKoro rocy/i,apa pecapcKoro Be.iaaecTBa h nepciiTciioro Aoac r b inaxoBa BejaaecTBa riocjibi pocHHCKoro uapcTBia B'b rocyAapcTBax , b h nosaMeuiKa.iH, hto ne.l 3 l 5 Obl.lO IIX'b 3a KOpOJieBCKHMH paTHbIMH .110,1, M H Bl.CKOpe OTnycTHTH. IIncaHT) bt> flpoc.iaiue jrfcTa orb C 03 ^anifl Miipy ^spK-ro mona Mtcapa K-ro /\na. III. der I»iil|ariie5icii spraclie. Vom herausgeber. JKevor ich die untersuchung iiber die laute des bul¬ garischen beginne, bemerke ich, dass uns noch ltein ein- geborner Liber seine muttersprache voIlsLiindig belehrthat, dass daber das bier vorgetragene ergebniss meiner eige- nen forschung in den wenigen bisber erscliienencn bulga- rischcn biichern und miindlicher mittheilungen eingebor- ner ist: beide quellen, biicher sovvobl als miindliche mit¬ theilungen, mussten mit critik beniitzt werden; ich bemer¬ ke ferner, dass nicht n ur diewenigen bulgarischen schrift- steller in der schreibung ihrer mutlerspracbe von einander unendlich abvveichen, sondcrn dass aucb bci demselben schriftsteller hierin keine consequenz zu ge\vahren. Ich musstemich daber entschliessen die laute des bulgarischen, unabhangig von den bisherigen versuchen eingeborner, auf jene weise darzustellen, die mir die entsprechendste zu sein schien. Die quellen, die mir bei meiner arbeit zu gebote standen, sind folgende: Andreov, prvička blgarska gramatika. Bukurešt. 1844. and. Bogojev, blgarski narod¬ ni pesni. Pesta. 1842. pes. Christoitia, prevedena ot Rajka Popoviča. Budim. 1837. christ. Vuk Stefanovič Karadžič, Dodatak k sanktpeterburgskim sravniteljnim rječnicima. Beč. 1844, d o d. Kolo. Knjiga IV, V. Zagreb. 1847. kolo. 44 Leake Researclies in Greece. London. 1814. Aufzeichnun- gcn eines griechen. pag. 383 —402. leake. Moskvitjanin. Moskva. 1845. XII. Volkslieder aus Bessarabien. bess. Novi zavet, prevedeni ot Neofita. Smirna. 1840. n e o. Ču¬ desa, trudom Filipopoviča i Zuzura. Budim. 1817. čud. Die bulgariscbe sprache bat folgende vocale: a, e, i, o, u, 1, r mit dem halbvocal 'b und dem doppelten vocal e. Praejotierte vocale sind: ja, je, ji, jo, ju; postjotierte: a j, ej, ij, oj, uj. Fliissige consonanten: 1, n, r mit den weichlaulen 1 j, n j: r ist zwar keines weichlautes fiihig, man lindet jedoch spuren ehemaliger ervveichung in den auf ar, altslovenisch apk, auslautenden wortern, welche riacli a ein deutlich liorbares j annchmen, wie diess hau- lig auch im neuslovenischen der fall: carju, govedarju, pisarju voc. sing. do d; in carev ist e dem einflusse eines alten k zuzusehreiben; dentale: t, d; labiale: p, b, v, m und f; gutturale: k, g, h; palatale: č, ž, š; sibilan- ten: c, z, s. Den dentalen entsprechen die palatalen: št, žd: in manchen gegenden kommt auch der, wie ich nicht zvveifle, aus dem serbischen enllehnte palatal č serbisch k vor: eerka, treči, liturcija, Die mcdia b, g, d vorziiglich im auslaute geht leicbt in die tenuis p, k, t iiber: grp, hi.dok, grat fur grb, Ir&dog, grad; so auch lof fur lov, di>š fur d bž , mtš fur m'fcž. a. einem anlautenden a wird manchmal j oder g vorgesetzt: jaz d o d. neben az kolo. gali fur ali d o d. In udri (percutere) leake. ist a ausgefallen und in taka (sic) n e o. ist a an die stelle des o getreten. manchmal vertritt a das altslovenische k: caliva (osculari) kolo. precažcla (percolare) n e o. e entspricht hautig den altslovenischen buchsta- ben k, a: starec (senex) golemec (magnatum unus) ku- mec (compater) orel (acjuila); pet (quinque) predi, (ne- re) čestit (felix ) sekni, (emungere); in dem imperfe- ctum: moleše, govoreše entspricht es dem alten m, in črez und mehreren anderen formcn dem k: ždrebe. Ich 45 bemerke hier, dass ich die verba in der regel in jener un- veranderlichen form anfiihre, die mit dem conjugierten štl, das futurum bildet, und die ich als letztes iiberbleib- sel des infinitivs im bulgarischen ansebe: reki. štl,, bi štl.; sekni, šli; gore štb; piša štl.; si.di šti>; minuva štl.; reki. šleš, reki. šte u. s. w. i entspricht haufig dem altslovenisclicn e: dibel(cras- suš) kolo. pomožiš (adjuvas) pečin (assatus) veziš (acu pingis) leake. znajiš (noscis) kolo. dem a in zglida (conspicit) bess. Es entspricht ferner dem altslovenischen ■Ai : riba (piscis) četiri (quatuor) remik (lorum) neo. ka- mik (lapillus) and. Abgeworfen crscheint i in mam (ha- beo) čud. ausgeworfen in kolko (cjuantum); in iši.1 ist es vor - in obihožda, obikalja eingeschoben. o wird, wenn es lonlos ist, in manchen vvorternaus- gcstossen: zabravi (oblivisci) golvi (parare) polvina (dirni- dium). o wecbselt mit e in droben neben dreben. u steht haufig an der stelle des tonlosen o: zaburavi, leduvi bess. golemu čudu. tonloses u vvird haufig ausge- stossen: lekva (sanare) zborva (lomili) obgledva (circum- spicere); dagegen horatuva (loqui). fiir jabuka (pomum) dod. ist jablka regelmassiger. 1, r. das bulgarische bat die beiden vocale 1 und r bewahrt , wahrend die iibrigen siidslavischen sprachen den vocal 1 eingebiisst. 1 kommt als vocal anlautend vor in Iga (mentiri) lžica (cochlear) lči (razlči separare) lk (arcus); inlautend: blgarin (bulgarus) blha (pulex) vik (lupus) vina (lana) glbok (profundus) glta (deglutire) glča (glčiš tumultuari, neuslovenisch golčati, golčim loqui, man vergleiche a\a%kiith und mluviti , mowič) dlbok (profundus) dlg (longus) dlžen (debitor) žit (flavus) žička (bilis) zlva (glos) klva (isklva comedere neo.) kini. (maledicere) mizi, (mulgere) mlkni, (conticescere) pln (plenus) slza laeryma) slnce (sol) stiha (scala) stlp (co- lumna) tiki, (tundere) tlst (pinguis) hlznt (labi) jablka (po¬ mum). r kommt als vocal anlautend vor in rž (secale) ržda 46 (rubigo in scgetibus) rka (manus, woher auch obrč) rsi (aspergere) rpva (vnE^ioraod-ai christ.) ršelo (cribrum, altslovenisch: ptiu£TO, man vergleiche vrleno und Kpf- teho); inlautend: brdo (mons) brdokva (lacluca) brz (ci- tus) brka (turbare) brsa (abstergere) brsni. (obrsni. se- care) vrba (salix) vrvi (ire) vrza (ligarc) vrl (fortis) vrni. (vertere) vrsta (series) vrteno (fusus) vrtop (spelunca and.) vrte (izvrle effodere) vrh (vertex) vrht (triturare) grb (spina dorsi) grdi (pectus) grk (graecus) grlo (gut- tur) grlovica (turtur) grme (tonare) grm (prigrn^ am- pleeti d o d.) grči (contrahere) drven (antiquus kolo.) drvo (lignum) drža (tenere) drnka (canere) drpa (tra- liere) zrno (grannm) zrcalo (speeulum) zre (prezrčnik imTQU7i£±iog o&ovrj c liri sl.) krv (sanguis) krma (gubcr- naculum) krpa (pannus) krst (crux, lumbus) krčmarica (čopa) krši (movere) mrda (movere) mrkni. (obscurari) mrsen (abominandus christ* vielleicht mit dem altslove- nischen Alp7..3 zusammenzustellcn) mrti>v (mortuus) prvi (primus) prska (aspergere) prsni* (rasprsni. disjicere) prst (digitus) prst (humus) prt (pannus and.) prčka (ra- mus n e o.) svekrva (socrus) svrdel (terebra) skrb (solli- citudo) skrca (stridere) smrt (mors) srba (sorbere) srce (cor) srp (fak) tvrd (durus) trbuh (venter) trg (merx) trgm (rumpere) trkalo (rota d o d.) trn (spina) trpka (molestia christ.) trpe (pati) trpni, (istrpni, obrigesce- re) trsi (quaerere) trstika (arnndo) trča (currere) crven (ruberkolo. d o d. neben červen d o d.) crvjak (vermis) crkva (ecclesia d o d.) crn (niger kolo. d o d. neben čern pes.) četvrli»k (dies jovis) črven (ruber and.) hvrli (ja- cere) štrk (cygnus) frkmb (volare) und in fremden wor- tern kaldrma, krdosa, frtuna. Indessen ist auch im bul- garischen manchmal der vocal 1 in einen anderen iiberge- gangen; so lindetman dibočina, richtiger vielleichl di,bo- čina, dtžina, stza, sinice d o d. auch valiva (fur do d.) hangt vvahrscheinlich mit dem altslovenischen EAa / V Ka zu " samraen. 47 i ist, demselben zeichen im altslovenischen gleich, \vie ein dumpfes u, oder wie u im neuslovenischen kup und im englischcn but auszusprechen. Dieser laut spielt nicht nur im bulgarischen sondern audi im neusloveni- sdien cine wichtige rolle; das unbestimmte wesen des- selben ist grund, dass er von den bisherigen bulgarischen schriftstellern auf die manigfalligste Tveise bezeiclinet ward: ich liabe ihn wegen seiner identitat mit dem durch das altsloveniscbe 7, bezeichneten laule durch dasselbe zeichen dargestellt. Es entspricht nun das bulgarische % 1) dem altslovenischen x, k: sniha, mizda, vTbn, tista, tinik n e o. bili, timen, sibra pes. diž, sin, kisin, mi»gla, tikmo, sikni d o d. diska, dištera, šil, t'Ti¬ ma, vtzglavnica, kr o tik, dobitek, pesik, dihni and; wahrscheinlich auch in gradim (gradum ; aller instrumen- tal: rpa^z.Aik) slzi ronit. kolo 5. 48.; 2) dem altsloveni¬ schen a: svršit, lurit n e o. stramit, hodit leake. stojit, molit fiir die altslovenischen formen: C7.KpxuiATk, cpdMATk, u. s. w. mi, ti, si fiir ma, ta, ca; sižen kolo. fiir ca;i;ehk: der umstand, dass die orthogra- phie bei mi, ti, si eben so schvvankend ist, wie in den fallen, wo unzweifelhaft i zu schreiben, hat mich be- stimmt, auch liier i und nicht e oder, wie haufig zu fin- den, a zu setzen; 3) dem altslovenischen fin in den wortern: bidi (ero) vnilre fintus) Vidica (hamus) vigil (angulus) viže (funis) vizel (funis) gižva (vimen) gilib (columba) giska (anser) dib (quercus) diga (iris) dig (nedigav aegrotus) zib (dens) kikol (nigella) kipa (la- vare) kipina (rubus) kisa (frangere) kit (angulus, neo- slov. kot, pol. kat altsloveniseh nicht nachzuweisen) kišta (domus) miž (vir) miči (excruciare) pidi (pellere) pit (via) stipi (incedere) slbota (dies sabbali) sid (judicium; vas) hidog (peritus); ferners in der I. sing. praes. cini, reki, peri, češi, in der III. plur. praes. idit, plačit, rekit, skublt, kradit, napivit, sgnivit (altsloveniseh uanHBdffiTk , carNHEt, hodit. x wird wohl ausnahmslos durch i ersetzt: kradit, kolit, g"bska, dib; nach r vvird x ganz ausgeworfen, und r dadurch zu einem vocal: grdi, rka, alt: rps^H, pAiKa. ai wird durch i ersetzt: bil altslovenisch e7uaz. Assimilation. wir begegnen imbulgarischeneinigen erscheinungen, die uns an das čechischeerinnern: so finden \vir neben čakam auch čekani; čes, čerodej neben čas, čaro¬ dej, wahrendsek(omnis neben sički) prijetel (amicus) und jermenliče (armenus) aus EKCianz, npiuaTtAk und fiir apA\£n- ausschliesslich vorzukommen scheint, und ječe neben jajce 51 do d. vorkommt. manrechne hieherauchlibi (amasius) hbov (amor), was indessen auch schon im altslovenischen zu finden. neben kralev, carev d od. kommt zetjove, ognjo- ve, die vocative carjo, petljo, krajo, slavejo vor. die hie und da noch erhaltenen casus obliijui der adjectiva formae definitae bieten theils i: drugigo, drugimu pes. vtorimu d o d. theils e: trečego. d o d. Man findet auch jednego d o d. neben sekigo christ. und dem altslovenischen, vvahrscheinlich aus demselben entlehnten, jednogo n e o. H i a t u s. Der hiatus wird vermieden 1) durch einschal- tung des j: čuji. (audio) obujen (calceatus) bij^ (percutio) šij^ (suo) pokrijen (tectus) govoreji, neuslov. govorijo (lo- cfuuntur) si>štiji>t (idem); 2) durch einschaltung des v: čuva (audire) caluva (osculari) duva (flare) spava (dorrni- re) dava (dare) poznava (noscit) plevt (erunco) prišiva (assuere) počiva (recjuiescere) naviva, naliva, dobiva, umi¬ va, triva, kriva, biva, otiva (abire) in welcher form man die wurzel i ohne zugabe des d bemerke; 3) durch ein- schiebung des d in idi, (eo) bt>di» (ero) zede (sumsit) fiir ze. Ein hiatus tritt ein, wenn v oder h ausfallt: daa, glaa; otidoi., jadoTi; dann in den formen bogatio, slepio, ne- mio (6 rikovaiog, 6 rvcpkog, 6 aXaXog) richtiger vielleicht bogatil., slepil., nemil, oder bogatiji,, slepijt, nemij^ und diese fiir bogalijiit, slepiji.t, nemiji,t. u geht in ov iiber: kovi,(čudo)kovač (faber). Man bemerke n in: nemu, na nego; nej, na neja, so auch nezero aus einem ehemali- gen jemu, na njego, jezero u. s. w. wie jezero abvveichend ist nizvor fiir izvor. L autsteige ru.ngen. ewird gesteigert 1)zu o: vo¬ di, goni, loži, nosi, grob, prorok, brod, zatok, zaklopač aus ved, žen, leg, nes, greb, rek, bred, tek , klep: plet findet man ivie auch schon im altslovenischen statt des sonst gebriiuchlichen plot; 2) zui; stiča (confluere) nariča (norninare) ugnita (comprimere) aus tek, rek, gnet. man kann hieher auch počila (honorare) aus četi. (alt wi.t*) rechnen. i wircl gesteigert 1) zu e: obesi (suspendere); 4 * 52 2) zu oj: koji (sedare) poji (potum praebere) gnoj (fi- mus) aus či, pi, gni; eben so vielleicht goji (saginare) aus ži; ein langes i ist, wie es sonst vorkommt, im bul- garischen nicht anzunebmen. o wird gesteigcrt zu a: praša (interrogare) razda (parere) skaka (salire) predlaga (anleponere) klanja (inclinare) razgovara (loqui) otvara (aperire) pomaga (ad ju var e) kara (objurgare) izvažda (edu- cere) obikalja (circumdare) aus pros, rod, skok, log, klon, govor, tvor, mog, kor, vod, kol. Die vocale 1 und r gelien durch lautsteigerung iiber i) in el, el: meli. (mo- lo) beri. (sumo) pert (lavo) dert (scindo) postelja (Ieclus) veriga (catena) aus ml, br, pr, dr, stl, vr: statt des alt- slovenisehen upETtno findet man im bulgarisehen vrteno; 2) zu ol, or, ro: koli. (maclo) raspori. (scindo) stol, oboi-, podporka, grom aus ki, pr, stl, br, pr, grm; 2) zu il, ir, li: postila (sternere) umira (mori) prostira (extendere) bira (sumere) obzira (eircumspicere) vir (vortex) uvira, zapira (claudere) opira (fuleire) prepira (contendere) raz¬ dira (destruere) zaklina (maledicere) aus stl, mr, str, br, zr, vr, pr, dr, kln; 4) zu ar, ra: žara, mraz, vrati aus zr, mrz, vrt; hieher moehte ich auch prekara (perficere) und dokarva statt dokaruva (faeere) christ. zahlen, da es mit der sanscritwurzel kr (faeere) zusammenzuhangen scheint. Fiir ehemaliges k tritt in der lautsteigerung ein 1) o: spona (impedimentum) aus nkN; 2) i: opina (tende- re) aus iikn: ahnlieh ist pozina (noscere) aus zna kolo. e wird gesteigcrt 1) zu a: oblaca (induere) lazi (repere) aus vlek, lez; 2) zu i: namira (invenire) otsiea (absein- dere) izliza (exire) aus mer, sek, lez. u zu av: slava, pla¬ va aus slu, plu. i, wenn es fur altes zi steht, zu av, va; izbavi, kvas aus bi, kis: ezi, kzic. Zu den lautsteigerun- gen gehort vielleicht auch znobi (frigefacere) aus 3AE, das ist: 3kiiG. Lau tsch wachu nge n sind s-bhni, aus suh, ci>vle aus cvet fiircvBte, rasi,mnuva (illucescere) fur rastvnuva und dieses fur rasvtnuva aus svet. 53 Ton. Jede sylbe eines vvortes kann betont sein. En- klitisch sind die einsylbig - en pronomina: mi, ti, si und an- dere einsylbige vvorter; more to, carstvo to, mrtovci te si. Lange. Kurze. NachVukim dodatak konnen imbul- garischen nur betonte und tonlose und nicht aucli lange und kurze sylben unterschieden werden. Flussige consonanten: l,r,n Weichlaute gibi es von 1 und n. An stellen, \vo man im altslovenischcn pmitfol- gendem praejerierten vocal findefc, stebt im bulgariseben haufig rj, was jedoch nicht als weicblaut anzusehen ist. in manchen gegenden scheint reines n gesprochenzu vverden, wo man den weichlaut n erwartet: kona (equum) kolo. neben konja bes s. negov, igrane, orane, pejene d o d. ogtn neben og^nj d o d. umgekehrt sonj (somnus) vielleicht richtiger sT,nj. genauer sclieint der weichlaut lj bevvahrt vvorden zu sein : razljule, pljul, volja, ljubi, ljude , ljut, solj und sogar ljivadakolo. 1 Avirdzvvischen vocalenmanch- mal in r verwandelt und vor consonanten ausgestossen: isceri (sanare); toko (tantum). euphonisches 1 nach labia- len scheint dem bulgarischen zu felilen: izguben , oslaven, part. praet. pass. n e o. praven kolo. zemja. leake. sabja dod. sabija bess. štipji,, dremjt, klepji, and. doch, vielleicht fehlerhaft, zemlja hess. pes. sablja, posdravlja n e o. Einige \vorte entziehen sich dem gesetze hinsichtlich der stellung der consonanten 1 und r: torba, mermer, kur* va, obzirni,, malčija (junior) vardi se (cavere) und sogar garvan, gardina: sakam neben iskam ist analog den formen ladija, lak - neben aldija, alk — De n tale: t, d mit dem dem ersteren entsprechenden vveichlaut č, der jedoch, wenn ich nicht irre, nicht ein- heimisch, sondern aus dem serbischen eingedrungen ist: ich finde diesen vveichlaut bloss in Vuk’s dodatak an stellen, wo man št envartete, oft neben diesern: čerka neben šter- ka (liliola) čl» neben šli, (volo) veče (plus); er steht fer- ners fur tj, wo die Serben k haben: treči, brača, cvcce; endlich fiir g, \vo die Serben 1; schreiben: Iitureija dod. 54 ebenso vvahrscheinlich gerčov den pes. Vor praejerierten voealen scheint kein dental zu stehen: er wird in diesem falle in den entsprechenden palatal št, žd verwandelt und der praejerierte vocal gelit in den reinen iiber: svešta, vrašta, prašta, fašla; pT>žda, zižd'b, precažda, provažda, dohožda, vižda, uslaždava, odežda, zabožda ehri s t. (das letzte gegen die analogie) aus svet, vrat, prat, fat; p'r>d, zid, cad, vad, hod, vid, slad, ded, bod; t'bšta, pro- štava, krštava, očištava, nasišta aus ttst, prost u. s. tv. stehen fur ttsšla, prosštava; doeli findet man t und d an stellen, \vo man št und žd envartete: pozlaten, stden, nareden, prosten part. praet. pass. fur altslovenisches no;iaaiiiTEHX, caiVKAEH*. man bemerke puščam kolo. št aus t steht auch in ovošte neben ovošče (fructus) d o d. goreština (calor) bašta (pater) gašti (tibialia) plešti (hume- ri) obušta (calcei) stšlijibt (idem: vergleiche isti); žd aus d: jažd, vižd, roždba, vvofiir auch rožba kolo. t vvird manchmal euphonisch zvvischen s und r, d zvvischen ž und r eingeschaltet: sirarni, stramen, streda leake. do- slred, sustrell.; ždretak n e o. ždrebe kolo. neben srami, sred u. s. w. dzira kolo. steht fur žira. t und d werden vor 1 im part. praet. act. ausgeslossen: plel, čel, izraslo; vel, prel, jal aus plet, čet, rast; ved, pred, jad; ferner fallen t und d auch vor n aus: prigrnt, srešni,, pusni,, hvam> aus grt, srešt, pust, hvat; eben so in rasimnuva (illueescere) fur rasivnuva und dieses fur rasvi.nuva aus svet; prežni (anlerior) ostim>, oveni, (vvofiir auch ovehm>) raskin r b aus pred, slid, ved, kid. d fehlt nicht selten zvvischen voealen: dvaeset, ugreet, klaeš leake. gleate kolo. dod. t fehlt ferner in bogastvo do d. d in niko- gaž (nunquam) dtž (pluvia) dod. t haufig im auslaute nach consonanten: kos, lenos, boles, izras, noš fur kost, lenost, bolest, izrast, nošt; ebenso vielleicht in dvaž (bis) und triž (ter). In jaste (cibus) ist d vor t in s iibergegan- gen. Die formen pendikosli, Konstandin, Andonia sind in der aussprache der neueren griechen, und nicht im bul- garischen gegriindet. 55 Labi al e: p, b, v, m. p und b fallen aus vor n in potoni., poliinuva aus top, pogin r B aus gub, gib. v wird nicht selten zwischen vocalen ausgestossen^ poele, naprai, glaa, daa, krastaec, toari, loi, kukaica, lastoica leake.; ferner nach der praeposition ob: oblači, obesi; eben so in stori, diga fiir stvori, dviga; in čojek Avird v durch j ersetzt: v fehlt endlich regelmiissig im anlaute vor z und s: zeh (sumsi) se (omne) sekoj(omnis). m geht in v, dieses jedoch manchmal auch in m iiber: tevni d o d. fiir temni; rainni dvori, mnuče, rasTbmnuva fiir ravni, vnuče, rasTbvnuva. In bleko (lac) blačcn (tepi- dus) stekt b fiir m: mleko, mlačen, vvelcheformenjedoch ebenfalls vorkommen. Gutturale:k, g, h. diese gehen in die ent- sprechenden palalalen und sibilanten liber: č , ž, š; c, z, s. Verwandlung in die palatalen findet statt vor a: glča (tumultus) prifiča (aptum esse) običa (amare) presiča (secare) nariča (nominare) altslovenisch nur u, nicht h: npHjcduviTH; stražar (custos) duša (anima); vor e, vvelclies den altslovenischen vocalen e , a , ra und b entspricht: pečen, pomožeš; momče; sečeh (imperf.); drešen (aus dreha vestis); vori in der worlbildung: mT>či, suši, svrši; dlbočina, tišina, družina; majčica, doch mno¬ žina; junaški aus junak steht fiir junački. formen, vvie rečiit, moŽBt (dicunt, possunt), altslovenisch pEK&Tk, Mor&Tk, sind nach der analogie der iibrigen einen palatal bielhenden formen des praesens gebildet. In der flexion geht vor i der guttural in den sibilant iiber: junači, vici, priloži, kožusi, siromaši; doch seči imperat. fiir seči; eben so vor e im dual. rce, nože aus rka, noga. Die con- sonantenverbindungen kt, gt, lit gehen in št iiber: so entsteht pešt, mošt, Štraus pekt, mogt, htt. hv ivird haufig durch f ersetzt: fali und hvali, fam. und hvam, frli und hvrli; f tritt auch nicht selten an die slelle des blossen h: ftel (von ^ktIjth) čuvaf, storif fiir čuvali, što¬ rih kolo. h hat nicht den laut anderer dialecte, sondern 56 entspricht vielmehr dem lateinischen oder deutschen h: daher kommt es , dass es hiiufig ganz felilt, wie in dem in Leake’s researches abgedruckten anfsatze und sonst: izlegoe fiir izlegot, izlegolrb (exiverunt) storie fiir storil, storilni (fecerunt) leb fur hleb (panis) leake. i lur ih (eos) ubav (pulcher) laden (frigidus) dado (dedi) dziraa fiir dziraa, dziralnb (spectabant) jadoTi, pazva fiir pazua und diess fiir pazuha kolo. fiir snaga steht snaha b c s s. und jubav d o d. fiir hubav. g sleht manchmal vor dem anlau- tenden vocale: gi (eum, eos) gale (sed), g feblt in deto (ubi) jed (quando) lek fiir legek (leviš); in izlegoT« und brgo steht g fur z: izlezolv&, brzo; in veligden fiir k: velik den; gniga fur kniga. k ist ausgefallen in tisnt (premo). Palatale: č, ž, š.'č steht fiir št in veče (plus), fur š in pčenica, vvelches neben pšenica vorkommt. in nebore ist r an die stelle des ž getreten. iiber den palatal č ist oben unter den dentalen nachzusehen. in einigen gegen- den hort man srce, proroči, človeči, črkovni fiir srce, proroci, človeci, črkovni. Sibilanten: c, z, s. vor praejerierten vocalen gehen dic sibilanten in die entsprechenden palatalen iiber: vižt. (ligo) ka 7/b (ostendo) maži. (ungo) ceš'B (pecto) brš'i> (ab- stergo) fiir vrzjTt, kazj^ u. s. w. so auch vodeničan, ovčar, grnčar, ovci u. s. w. andere beispiele dieses iiberganges sinil: mesečina, ptička, pomišljava, bratče u. s. w. da- gegen razmesen part. praet. pass. izlazeše n e o. vvo man einen palatal ervvartete. maslo ist aus maz enlslanden; plešt^ steht fiir plesči.. As s im ila t i on. falle der assimilation der consonan- ten:vazden, gozba, veligden, svadba aus vas, gost, velik, svat; eben so: ofca fur ovca, tfoj fur tvoj, crkfa fiir crkva, fčera fiir včera. Lautverselzung. beispiele: civle (florcre) rasi- mnuva fur rasrbnuva (illucescere) čoljak (homo). IV. Barllioloiiiaei Kopitarii Prolegomena historica in Evangelia Slavice quibus olim in Regum Francorum olio sacro inun- gendorum solemnibus uti solebat ecclesia Remensis. C a p U t I. Unicum liturgiae slavicae privilegium. J. iVJiemorabile sane est unicum in patriarchatu ro- mano privilegium liturgiae vernaculac Slavorum; reliquis omnino omnibus populiš calholicis per Europam, Afri- cam et Americam nonnisi latine sacra facienlibus. 2. Vernacula tamen lingua intelligenda est non ho- dierna quaecumque deraum e duodecim maximi populi dialectis, sed quae (nune emortua) ante mille fere annos viguit inter Slavos Pannoniae, quorum Archiepiseopus S. Methodius graecus, ab ispo patriarcha romano in vineam Domini a prioribus operariis Bavaris negleclam submis- sus , popularem linguam privatis de caussis e foro eve- xit ad aram, ut hac Slavorum gratificatione rivalium Germanorum machinationibus resisteret; id quod mox patebit clarius. 3. Ergo, ut nune habet res, haec Slavorum vernacu¬ la non magis jam intelligitur ab illitterato populo, quam aut Latina ab Italo, Gallo, Hispano, Lusitano, aut Graeca vetus a Graeco hodierno, aut denique Syriaca, Armena, Iberiea, Coptiea, Abyssinica aut vel ipsa Sina- rum mandarinica ab ipsarum hodiernis popularibus: fru- ctu ad populum vix alio, quam popularioris ad aures patriae linguae soni, sed vel ideo minime contemnendo. 58 4. Imo adde ethoc, non minus obscuram esse hodier- no cujuscumque dialecti Slavo, quam ibret Germano gothica aut saxonica, si alterutri liorum Germanorum nationi contigisset similis S. Methodio archiepiscopus. 5. Ut adeo mirum in modam fallantur aut fallant, quicumque quacumque demum de caussa, nune sic de repente quasi signo dalo undique irrumpentes, aut pro vernacula venditant liturgiam Russorum, aut pro sola Slavorum! Nam Romana ecclesia non solum prima S. Methodii inauditam novationem, re penitius examinata jam A. 880, plusquam inlegro seculo ante Russorum con- versionem, approbavit, sed etian Slaviš latini ritus mis- sale et breviarium glagolitieum, eadem S. Methodii sacra lingua adornatum, A. 1248 confirmavit; adeo ut utrius- que ritus liturgia slavica coeperit in patriarchatu romano, et alterulrius tantum inde Lradita eontinuetur in Con- stantinopolitano, ejusque sobole Russa. Sed de his mox recitabimus luculentissima diversarum aetatum decreta et testimonia. 6. Quod autem titulo privilegii acceptam Romae re- ferunt Slavi suae linguae liturgiam, quam olim veteres omnes et ipsi Latini jure communi šibi sumserant, in causa est recentior aetas, noni scilicet seculi, cui insolita jam, ne dicam illicita, videbanlur quotidiana priorum. Nam etsi recentissimis quoque temporibus, i. e. vix ab- hinc sesquiseculo, Daciae Valachi slavicam graeci ritus li¬ turgiam antea apud se quoque usitatam sensim in verna- eulam suam converterunt, taeente et connivente ut vide- tur, aut velignorante etinconsulta Jio\vzXriflon malre Con- stantinopolitana, habemus lamen diversum et longe vetu- stius exemplum Gothorum, seculo quarlo conversorum; nationis fortissimae et longe nobilissimae et universim vix minoris numeri, quam sit Slavorum; qui Gothi, quarnvis discipuli Byzanlinorum, quorum liberalilatem non cessant crepare Latinorum aemuli Protestantes, minime gothicas sed nonnisi graecas et postea latinas audiebant missas, 59 utriusque tum Imperii clero et imperatoribus barbaram linguam superbe nimis aspernanlibus. 7. Sic et Anglorum apostolus Augustinus, Saxonum- cpie Bonifacius ne cogitavere quidem cle horum populorum missa vernacula. 8. Sic et hodiedum, quamvis qnotidie videant colle- gas suos, sive Slavos sive Valachos, suis linguis XeitovQ- yovvrag, gracci presbyteri pergunt suirilus Albanis et Va- Iaehis Macedoniae Thessaliaeque imo et ipsis ex parte Bulgaris missas graecas dicere; unice securi benene sic an male respondeant Protestantium de graecae ecclesiae liberalitate importunae et factiosae fidejussioni. 9. Pari plane ratione etiam medio seculo nono in eodem Pannoniae et Moesiae solo S. Methodius aut graece aut latine perrexisset dicere missam, nisi urgentibus nn- dique acerrimis inimicis Salisburgensibus, aut cedcnda provincia, in quam ab ipso papa missus erat, aut magno aliquo facinore fuisset retinenda. Nec dubitavit tandem A. 870 audere publice arcbiepiscopus Methodius, quod forlasse jam antea, quum primum cum fratre Cyrillo con- tra Germanos fuisset vocatus e Graecia a rebelli llastice Vi- nido, privatim erat medilatus: sacra nimirum facere lin- gua suae dioeceseos vernacula. 10. Spirat adhuc in libris antiquorum hanc novatio- nem narrantibus, triumphus Slavorum et furor Salisbur- gensium *). Non tulit contemtum missae latinae archipres- byler Richbaldus qui tune (c. 870) pro episcopo morabatur apud Hecilonem ducem slavicum in Pannonia ad lacum Balalon, sedemque repetivit Salisburgensem. Slavi contra, *) Audi a libello Salisburgensium in hac ipsa caussa ad papam desti- nato : 4l Usque dum quidam graecus , Methodius iiomine, noviter inven- tis sclavinis lilteris, linguam latinam doctrinamque romanani pbiloso- phice superducens vilescere fecit cuncto populo ex parte missas etevau- gelia ecclesiasticumque ofticium illorum, qui hoc latine celebrabant. Quod ille (Richbaldus) ferre nonvalens, sedem repetivit Salisburgen- sem.“ 60 non tantum per Melhodii dioecesin, sed per universum qua late palet Illyricum, a mari ad mare, avidissimc am- plectebantur novationem populai’issimam: (memoratur enim ex. gr, ejusdem temporis Salonitanus episcopus Theo- dorus, ad cujus exemplnm A. 1222 psalterium glagoliticis literis dcscripsit presbyter Nicolaus Arbensis; cpiid quod ipsius papae Johannis Vlil epislolae anno abhinc 870—880 plenae sunt liorum motuum). Sed ex ordine tractanda est origo et progressio liturgiae Slavicae nune praesertim cum maxime sese exerenlis, utimpleat, quem jam ante secu- lum praeceperat Jesuita Farlatus *), universum Slavorum orbem. C a p u t II. Christianismi i n S1 a v i s i n i t i a. 11. Certum est Slavos quorum olim, ante llungaro- rum intrusionem, in Pannonia contiguorum posteri nune ab invicem per sic dietos Illvrios divisi, pariim a portis Italiae ct fonte Dravi per Carniam, Noricum et Pannoniam ad usque lacum Balaton, partim per Bulgariam et Mace- doniam, Thessalonieam usque colunt, primos suae genlis metanastas esse cis Danubium: sed tempus eorum immi- grationis plane incertum; nisi quod Cbrovatorum et Ser- borum novis seculo VII a septentrione cis Danubium ae- cessionibus certo cerlius sunt anteriores, sive longe anlea cum Gotbis, sive ad minimum non serius quam A. 568 cum Avaribus delali in bas oras, quas jam ad A. 595 Paulus Diaconus Slavorum patriam appellat. *) „Liturgia quippe Slavonica utrinsqiie ritus, latini et graeci, jamdudum latissitne dominatur, neque aliis terminis nisi quibus gens Slavorum ab oriente et septentrione immensum terraruin obtinens definitur Illyrici sacri III. 113.“ Quamquam et Farlati tempore ante seculum, et hodiedum latina adhuc liturgia utuntur Poloni, Bohemi aliique ad 20 milliones Slavorum, reliquis jam interim plusquam bis totidem slavonicam tenentibus. 61 12. Constalque universa haec primorum Cisdanubia- norum tribus, quamvis foede accisa per intrasos in Pan- nonia et Dacia Hungaros, et distenta in Moesiis per conge- neres quidem sed seriores e veterioribus Slaviš novisque Sla- vorum accessionibus levissima linguae gradatione diversos Serbos Chrovatosque, adluic plusquam se\ millionibus ho- minum; adeo ut nune cum quinque millionibus proximo- rurn idiomate šibi Serborum Chrovatorumque, quos uno nomine Illyrios alii vocant, ultra undecim milliones sint Slavorum cisdanubianorum. 13. Nosquidem bulgaricae parli peregrinam suam, sed notiorem relinquemus appellationem: at hunc sesquimil- lionem, qui propiusnos attingit, dispersum per Fori Julii et Rhaetiae, Carniae, Norici et Pannoniae diliones non inepte, nisi fallimur, uno comprehendemus medii aevi vocabulo Caran'anorum; sic enim olim vocabantur Slavi inter Sontium et Danubium liabitantes. 14. Horum proximos Aquilejensi et Salisburgensi ec- clesiis, seculo circiter VI, omnium primos suscepisse ba- ptismum, et natura rei et historicis indiciis salis est mani- festum, sed temporis nota incerta. 15. At eo diserlius est imperatoris Constantini Porphy- rogeniti testimonium debaptismo Chrovalorum et Serborum tempore Heraclii (f 641) susceplo per presbyteros Roma accercitos, sedente tune Johanne IV papa natione Dalmata. Sed non solum boe est notabile, Slavos primitus Romanae eeelesiae debere christianismum, verum ethoe, plerasque rerum cbristianarum apud Slavos utriusque ritus appcllati- ones originem prodere carantanicam, i e quae debeatur missionariis aut alemannis, aut italis sec. VI. Unde necessario conficitur, etiam Chrovatorum et Serborum primos chri- slianismi magistros fuisse missionarios slavos ejusdem Fran- eiae, mediae inter Venetiam et Chrovatiam, i. e. Carniae, exqua, teste eodem Constantino imperatore, postea prodiit c. A. 837 vir sanctus habitu seculari, Martinus nomine, podagrieus, Chrovatos invisens el in fide S. Petri conlirraans. 62 Imo magna nos spes tenet, fore, ut historia Frančiča secu- lorum V — VII, mclius elucidala Chrovalos ipsosSerbosque agnoscat pro colonia Slavorum noricorum, per Francos in Norico et Thuringia e septentrione progredientes ad meridiem pone Adriaticum mare Illyricum versus retruso- rum. Sed liaec alias. C a p U t III. S e c u 1 u m C a r o 1 i M a g n i. 16. Quam paulo ante innuimus, virtus Fi’ancorum maxime emicuit Carolo Magno imperante. Is enim fracta maximoocto annoruni bello (A. 791 — 798) vi Avarum,qui per tria fere secula Daciam Pannoniamque armis tenue- rant, utramque hanc maximam provinciam Francis fecit tributariam, perdomitis ipsis Avaribus, Slaviš autem le- viori quam erat sub Avaribus, jugo imposito, Nec dee- rant e Norico liberi Slavi et Bavari coloni, qui in vacuas habitatore sedes immigrarent. Memorantur in ipsius Ca- roli AL literis egregia opera Vonomiri slavi, qui cum exercitu italico ducis Errici forojuliensis ipsum munitis- simum hringum, Avarum ultimum perfugium, ceperit cum omnibus thesauris. 17. Solebat autem Carolus M. prudenli consilio (quod et hodiedum videmus placere Anglis in India), devictis finiti- mis gentibus, quoad ejus fieri potei’at, permittere nativos duces, contentus supremo illius aevi homagio, et levi tri- buto, sed praeprimis exhortans ad amplectendam Christi fidem. Tales nalivi duces, ut videtur, Slavi memorantur in illius aevi annalibus Privislauga, Cemicas, Sloimar, Etgar; iternque Ingo, Liudevitus; Moimar, Privina, Rastices, Heci- lo, Brazlavo; item Avarici Theodozms, Abrahamus, Zan- chus, Tudun, Zodan. 18. Itaque stalim post confectum bellum A. 798, Carolus M. jussit Salisburgensem archiepiscopum Arnonem pergere in parles Slavorum, et providere omnem illam regionem, 63 et ecclesiaslicum officium more episcopali colere populos- que in fide et christianitate confortare. Lubensque obsecu- tus Arno, qui jam in Carantanis alpinis veteres habebal Slavos cliristianos, tantum bonae frugis invenit per Panno- niam , usque ad ostia Dravi, ut proprium judicaret illis neophytis esse submittendum episcopum, suffraganeum futurum Salisburgensis. 19. Nec dubium est etiam Patavienses episcopos, in proxima šibi Austria nec non Iaeva Danubii ripa, similes conversionis labores suscepisse in Slaviš Moravis, qui ibi post Avarum eversionem emerserant a Moravo fl. ad Tibi- scum usque fluvium: sed desunt nobis ex ea parte aeque luculenta rei monumenta, quale habemus ab anonymo Sa- lisburgensi exaratum A. 873, in ipsa hac eaussa, quam tra- damus, contra intrusionem Methodii graeci. C a p u t IV. SS. Cyrillus et M e th odi us. Spiritus intus alit, totamque infusa per artus Mens agitat molem, et inagno se corpore raiscet. Virg. Aen. VI- 726. 20. CaroliMagni posteri cum impares essent tanto im- perio pro dignitate administrando, pronum erat id sensim denuo dilabi in parles, unde olim fuerat conflatum. Sat no- tae sunt imperii reliqui sub miseris Carolingis plagae: nos nostram praesertim provinciam orienlalem exequemur 21. Ac primo quidem jam sub Ludovico dieto Pio (C. 820) Slavorum quidam d,ux, Liudevilus Pannoniam to- tam in Francos exciverat, nec nisi totius imperii viribus, tribus exercitibus contra ipsum missis, suorumque prodi- tione tolli potuit. 22. Francorum in Pannonia e dextra Dravi ripa lae- vaque Tibisci, vicini erant Bulgari nomine, re Slavi, qui exhausta de finibus conslituendis una alteraque legatione, tandem 829 „misso per Dravum navali exercitu, Slavos in 64 Pannonia sedentes ferro et igne vastaverunt et expulsis eorum ducibus (Francicis) Bulgaricos eis rectores con- stituerunt.” 23. In laeva Danubii ripa inter Moravum et Tibiscum flumina ex Avarum servitute emerserat Moravorum natio slavica populosa, inveterato vicinali odio infensa Francis, dctrectansque diutius ferre jugum indignorum CaroliM. successorum; ea jam sub Moimaro apertiusque etiam sub Rastice Vinido, ejus nepote et successore, per plusquam quindecim annorum rebellionem, A. 870 jam sui fere juriš evaserat: sed nepotis item sui proditione caplo tandem et excaecaloRastice duce, vicloria remansitFrancis. 24. En huic Rasticis rebellioni debetur sive expressa vocatio, sive spontananea e Byzantio missio SS. Cyrilli etMe- tliodii, fratru m, Graecorum Thessalonicensium , Rastice et Moravis jam quidem a tempore Caroli M. Christum profi- tentibus, sed nune bis exosis sacerdoles germanicos quos Francis favere jure merito suspicabantur. Hoc ergo nobile Graecorum par fratrum Moravis jam per duas aetates chri- stianis, turbidis illius rebellionis temporibus sacra procu- rabat; lingua rituque nescias graecone (nec enimschisma exstiterat) an cui assueti erant latino Moravi; sed de linguae slavicae in sacris usu primis jam quatuor et dimidio annis tentato nulla in historia vestigia. Imo cum tandem A. 879, Johannes VIII inaudisset, Methodium slavice cantare mis- sam, hanc illi novationem papa inhibuit, jubens eum ce- lelebrare „aut graeca lingua aut lalina, sicut ecelesia Dei tolo terrarum orbe difFusa et in omnibus gentibus dilatata eantat.” Quid quod iisdem temporibus Bulgari baptismum pelierant et acceperant a Nicolao papa latino; quem jure putat Salagius rem gratissimam fecisse graecis in Moravia sacerdotibus CyriIlo et Methodio, quod eos redcunle ad Germanos dominalione post Rasticis debellationem, sna Ro¬ mam evocatione subduxerit odio viclorum. Certe illi man- dato papae lubenles paruere. Sed mortuo interim Nicolao, advenientes excepit successor Hadrianus II optimus senex, 65 qui exequens Nicolai proposita Pannoniamque et Bulgariam post quatuor seculorum barbariem redditas christianismo postliminio impraescriptis Romanae ecclesiae immediatis privilegiis asserens , neglectis Bavarorum juribus, eosdem graecos ordinavit episcopos Slavorum Pannoniensium et Moravorum. CyriIlo interim Romae mortuo, solus in Panno- niam Moraviamquc rediit Archiepiscopus Methodius A. 869. 25. Quibus jurgiis putas exceptum a dominis bavaris reversum graecum archiepiscopum! Jam primum negabant jure posse metere graecum, ubi Germani seminassent; opusque erat firma Joannis Vlil. papae auctoritate, cujus extant decretalium fragmenta tria adLudovicumR. et Carl- mannum filimn, itemque commonitorium suoad Germanos legato datum (C. 874) aSalagioet Timone hungaris liistori- cis producta e codicibus, el nobis quoque viša Romae *). Nec cessit malis Methodius; cumque videret se non posse omnibus placere ,contentus erat si missis Germanis, saltem pluribis, qui se vocassent, Slaviš placuisset; id quod illi etiam ultra spem successit, in Slaviš invecta liturgia Slavi¬ ca, prout supra §§.9 et 10, innuimus. 26. Sed nec inimici quievere, verum persuasere tan¬ dem A. 878 SuatoplucoRasticis successori, ut suum pres- byterum Joannem de Venetia, cujus opera solebat uti in politicis, mitteret Romam conquestum de Melhodio, quod aliter doceatquam Romana ecclesiaet missam cantet lingua barbara, id est slavina. Tantaque erat auctoritas Suatopluci aut Johannis presbyteri eloquentia, ut Johannes Vlil non solum collaudato Suatopluci zelo missam slavicam sisteret, sed et ipsum archiepiscopum' Methodium evocaret Romam ad respondendum de quibus erat accusatus. 27. At aliter res cecidit Romae quam adversarii spe- raverant. Non enim solum lidem suam, sed etiam , quod plus erat, ipsam liturgiae slavicae novitatem papae proba- *) Haec fragmenta debentur cardinali Garampio, qni ea produxit e Boni- aonis collect. Canonum codice Brixiensi, Vide Salagium. 5 66 vit archiepiscopus Methodius, moxque rediit in Pannoniam cum victricibus ponlificis decretalibus , suam fidemproban- tibus, omnibusque ejusdem metropoleos presbyteris, cu- juscumque gentis essent, obedientiam erga suum archie- piscopum imperantibus; addito jam tune A. 880, suffra- ganeo Nitriensi Wichingo Alemanno, et tertio postulatoad ordinandum, ita ut deinceps Methodius metropolita cum his duobus suffraganeis canonice reliquos, qui in tam am- pla vinea Domini (hodie viginti fere episcopatibus gau- dente) proxime necessarii viderentur, cpiscopos posset consecrare. „Litteras denique slavinicas, a Constantino quondam pliilosoplio repertas, quibus Deo laudes debitae resonent, jure laudamus, et in eadem lingua Christi Do¬ mini nostri praeconia et operae ut enarrentur, jubemus... Nec sanae hdei vel doctrinae aliquid obstat, sive missas in eadem slavinica lingua canere, sive sacrum evange- lium vel lectiones divinas novi et veteris testamenti bene translatas et interpretatas, canere, aut alia horarum of- ficia psallere... Jubemus tamen, ut in omnibus ecclesiis terrae vestrae, propter majorem honorificentiam, evan- gelium latine legatur, et postmodum, slavinica lingua translatum , in auribus populi annuncietur ; sicut in quibusdam ecclesiis fieri videtur. Et si tibi et ju- dicibus tuis placet, missas latina lingua magis audire, praecipimus ut latine tibi missarum solemnia cele- brenlur." 28 Ex qua decretali apparet 1. Johannem VIII. na- viter tutatum esse restilutam suam metropolin una cum suo metropolitano Methodio contra Salisburgenses et Laureacenses, et 2. admisisse ipsam novationem liturgiae slavicae, ea tamen lege „ut majoris honorificentiae causa evangelium in omnibus ecclesiis prius recitetur latine, et postmodum slavice in populi auribus annucietur, si¬ cut in quibusdam ecclesiis fieri videtur.“ Esi hic satis notabilis loeus decretalis, si quidem reete eum intelligi- mus. Nos enim, quod jam ante hanc papae decretalem 67 in aliquibus Ecclesiis fiebat, de Gerinanorum ecclesiis intelligimus, quorurn communis sensus dudum vernacu- lum admiserat in partes liturgiae plebi maxime necessa- rias, post latinam e. g. evangelii recitalionem saltem ex- temporanea subdita versione germanica *). Slavorum au- tem palriae linguae privilegium ad totum ecclesiasticutn officium cxtendit papa Joh. Vili., quamquam adjecla bonae translationis interpretationisque conditione, et ipso anlifjuandi, si vellent, hujus privilegii principibus faclo arbitrio. Ilinc facile concedas Dobrovio existimanti, in dioecesi Nitriensi, Germano Wichingo subjecta, precarium tantum locum habuisse missam slavicam, Svatopluco du- ce ipso Graecis minus favente; vixque vita functo Methodio graecos clericos, quorum ad ducenlos numerat S. Clc- mentis biographus, omnes ex ipsa Pannonia expulsos peliisse aequiorem šibi Bulgariam, jam ante Hungarorum adventum. 29. Concludainus ergo cum eodem Dobrovio: canta- re coepisse Methodium in pannonico ducatu Blatensi du- cis Slavorum Hecilonis A. 870. missam lingua slavina; sed hanc novationem, licet a papa admissam, fuisse ex- trusam e Pannonia post Methodii obitum (A. 885—895) jam ante Hungarorum adventum: at boe laetius effloruis- se in Bulgaris, Croalis et Serbis, unde et post seculum, A. 988. in Russiam traducta est; immensum inde cum tempore caplura incrementum: in hodierna contra Mora- via, Bohemia, et Polonia viguisse nunquam **). *) Hune usum testantur non solum anliquissimae evangeliorum versio- nes alemanicae, sed et Caroli M. capitularia, et Carniolani Truberi A. 1557 ultimuna et disertum testmonium. Ceterum in mj-steriis lo¬ cum esseetiam formulis mysticis, vide‘s et Eleusiniorum xoyf o/tna(, et multis aliis, et ipsa linguarum sacrarum vix non omnium (sil venia, verbo) obsolescentia. lit adeo in bis quoque falso crepent omnlmodam necessitatem linguae vulgaris Protestantes. **) obstant quae ferunlur a prof. Monse Olumucii inventae mem- branae binae, et Cjrilii A. 86iet Methodii archiepiscopi in hodierna Moravia A. 88 r l praesentiaui meinorantes. Ferunlur inventae niembra- 5 * 68 C a p n t V. UlterioraliturgiaeslavicaeinOccidentefesta. 30. Interea, quae speraverant Methodius et Johannes Vin omnia contra cecidere: liturgia slavica vix nata in Pannonia conculcatur per Hungarorum irruptionem, peritura plane, nisi in Bulgaris et Croalis feliciores jam fhdsset radices; sed et ipsa Bulgaria, cnjus recuperandae causa potissimum pntes Metliodio plurirna concessisse Joannem VIII,Graecorum artibus Ecclesiae romanae abs- trahitur, Croatis Serbisque utrinque fluctuantibus. In- gruerantque jam tum, Johanne Vlil, A. 882 propinquo- rum suoimm scelere necato, tristissimae tam Ecclesiae quam Imperii corruptelae, vix post unum alterumque seculum aliquam medelam inventurae virtute Ottonis im- peratoris et post illum Gregorii VII. 31. Ut ad nostra redeamus, gratulabantur šibi Ba- vari quod e metropoli sua expulissent graecos competi- tores, quamquam fructu pro se nullo; nam abhorrentes ab illis Moravi, quamquam post Svatopluci mortem in- testina discordia ex externo bello fracti, tamen šibi pro- prium a Pontifice romano archiepiscopum cum tribus suffraganeis curaverant ordinari (de qua re exstant in Concill. Collect. binae Germanorum episcoporum ad pa- pam quasi expostulatoriae, reciproci odii monumenta: dicunt illi Moravos, sive velint sive nolint, Germanorum regno fore subactos). Sed liis jurgiis finem imposuere Hungari gentiles, occupata Dacia et Pannonia, sicaue exstincto ephemero Moravorum regno. 32. In Croatis Serbisque pro nescio quo primate se gerebat Gregorius Nonensis episcopus, omnes omnium nae, sed ipse qui edidit, Boczek nonnisi hesterna apographa vidit, nemo membranas. Putes grassari ab A. 1817 in Bohemis pestem vo- TO-cla?, posteaquain e Vukii Cantionario serbico, ed. Viennae 1814, di- dicerant falsarii metra Slavorum popularia. 69 dioecesium presbyteros slavos ordinare praesumens; sicque laesislatinorum episcoporam juribus et emolumentis, con- cilio provinciali Spalatensi causam praebuit injustae plane repressionis. Poterant nempe jure intra suam provinciam relegareNonensem reliqui episcopi, quorum ille provincias quoad Slavica invaserat: sed debebant simul in sua quisque provincia providere ordinandis a se ipsis presbyteris Slaviš. Sed illi maluere vetare ignotam šibi liturgiam slavicam, quamvis admissam etprobatam ab Johanne Vlil; jure igitur suo contemserint Slavi tam injustum decretum, etiamsi primo factum A, 925 — 928, bisque repetitum A. 1059 — 1064. Sed tanta fuitillius aevi utriuspue partis ignorantia, ut Latini Methodium pro haerelico, illiusque litteras sla- vinicas a papa Johanne VIII „jure laudatas“ pro gothicisha- buerint; Croatae contra nescirent tam crassam Italorum ignorantiam confutare ! Recteque jesuita Pejachevich exis- timat (Ilistoria Serviae, Colocae 1799, f. op. posthumum) simile quid in Bulgaris agitantem legatum Madalbertum melius invenisse defensam slavicam liturgiam in gente, quae duos Methodii discipulos S. Clementem, Velicensem archie- piscopum, et S. Naum ettumet hodiedum gralissimarecolit memoria *). 33. Croatae interim, parum curantes injusti concilii decreta, conlinuabant missas celebrare Slavicas, populo non dimittente dulcem patriae lingnae sonum: Naturam expelles furca, tamen usque recurret. Hor. Epist. I. 10, 24. *) Narrat P. Finetti, Venetus opp. Theophjiactt editor, se inaudivisse de libello impresso olficiorum propriorum Bulgariae. Nos feliciores oculis nostris usurpavimus. Suntque officia 7: S. Clementis Velicen- sis, SS- XIV Martyrum sub Juliano , S. Vladimiri (quem itaque ma¬ le desiderabat Pejachevich, p. 109), S. Erasmi, S. Naum, S. Ni- codemi Belgradcnsis et rtov ay. Enxaqi»nmv , qui sunt ipsi SS. Cy- rillus et Melhodius cum discipulis. Libellus in-'4°, typo proprio et singulari, prodiit Moschopoli (tn Macedonia) A. 1741. S. Clementis vita inest graeca, repetita separatim (Viennae) 1802. 8°. Reliquae vitae sunt neograecae, etiam t&v 'Enta^lO-fioiv recentioris usus indi- 70 doneč tandem A. 1248 etiam summi pontificis Innocentii IV ad episcopum Seniensem rescripto confirmaretur. Haec sunt verba rescripli: Porrecta nobis petitio tua conlinebat, quocl in Slavonia est liltera specialis, quam illius terrae clerici sehabere aB. IIieronymo asserentes, eam observant in divinis ofFiciis celebrandis. Undeutillis efficiaris confor- mis, et terrae consuetudinem, in qua exislis episcopus, imiteris, celebrandi divina officia secundum praedictam litteram, a nobis licentiam supplicitcr postulasti. Nosigitur attendentes, quod serrno rei, et non res sermoni subjecla, licentiam tihi in illis dumtaxatpartibus, ubi de consuetudi- ne observantur praemissa, dummodo ex ipsius varietate litterae sententia non laeclatur, auctoritate praesentium concedimus postulatam. Lugduni XIV Kal. Apr. 12^8. 34. Vides, l)enevole lector, Innocentio IV litteram specialem idem valere, quod Johanni VIII valebant lit¬ terae slavinicae „jure laudatae“, et utrumque ponlificem linguam potius intelligere quam scripturam. Quamquam non improbabile est, diversam illis intelligi scripturam, Johanne eam Cyrillo inventori tribuente, Innocentio con- tra B. IIieronymo. Certum equidem est, liturgicos Slavo- rum libros, lingua eaclem versos, nobis antiquitus esse relietos seriptura duplici: quarum altera nune cyrilica, altera glagolitica nomen habet.Glagolitica olirn, ut ex ipso Innocentii IV. rescripto apparet, B. IIieronymo Dalmatia oriundo ideo- que olim liabito pro Slavo, tribuebatur. Doclissimus Do- brovius, cum B. Hieronymi Slavicam originem jure suo non admitleret, nimis tamen praecipitanler, ni fallimur, etiam antiquitatem seripturae glagoliticae ad seculum XIII detrusit, ejusque inventionern piae fraudi tribuit Dal- matarum missam slavicam contra decreta praedietorum conciliorum provincialium A. 925 et J002 defensantium. 35. Sed minime dubitamus, eum, ut erat cloctus et aequus talium judex, mutaturum fuisse sententiam, sijam cia. Sunile habetur et Eeclesiae Serbicae Proprium, impressum in Valachis, nune fere suffocatuin Russoruin praepotentia. 71 vidisset, quae post mortem suam emerserunt in lucern, antiquiora scripturae glagoliticae monumenta: e. gr. codi- cem vaticanum Evangelistarii antkjuissimi ab Assemano majori inventum Jerosolymis; quem quidem Dobrovius de farna cognoverat e Caramani apologia ms. pro sua missalis editione A. 1741, dedi tque ex eo figuras tres, ulti- mas tab. IV. lnstitutionum suarum, p. 62, sed sine expli- catione, imo sine mentione ulla unde sumserit; imo et p. 688—689 de codiee ipso loquilur, sed satis aperte ut de re molesta quacque circulos suos turbet; fatetur tamen, scriplorem liune glagolitam longc diligentius transfor- masse codicem cyrillianum in glagoliticum quam alii fe- cissent. (De quo codice videsis nostrum Hesychii cpiglos- sistam Vindob. 1840. 8° p. 39). Desideramus tamen jam in hoc judicio Dobrovii ipsius diligentiam: qui enim po- tuit non videre auclius Assemaniani codicis alpliabetum distinctis binis tov Jer figuris, quarum confusionem antea glagolitis vi tip verteret, quamvis communem et Serbis cyrillianis? Quid si vidisset el reliquas in eodem codice quatuor nasalium figuras nec ipsi Caramano intellectas? 36. Jamque antea aeque cupide judicaverat de anti- quitate alpbabeti bulgarici e codice Parisiensi prolato a Benedictinis in Traile de diplom., illud detrudens ad tempora Hungarici regis Ludovici M. (sec XIV), quam- quam slavicae appellaliones elementorum adscriplas habeat latino charactere , sec. XI — XII, de quarum aetate sat competentes erant judices benediclini, a Dobrovio superbe nimis et petulanter recusati quoad glagolitica. 37. Non tamen dubitamus mutalurum fuisse suam sententiam, si illi contigisset oculis usurpare glagolitam Clozianum, et scriptura et lingua seculum X—XI prae se ferenlem, et vetustissimo cyrilliano Ostromiri codici si non antiquiorem, saltem supparem. De quo videsis nostrum Glagoblam Clozianum (Vindob. 1836, f.). Utinam totus codex Frangepanianus, cujus CIozianus nonnisi quaternio est sexagesimus secundus, prodeat e latebris. Est isChro- 72 vaticae familiae vetustissimus, non solum posterioribus glagoliticis, sed et serbicis longe praeferendus, ab utris- que pleniori orthographia et vetustiori lingua diversissi- mus , et nonnisi, ut jam inonuimus, Ostromiri Evangelio A. 1057 aequiparandus. 38. Quid quod psalmorum cyrillianus codex Bononien- sis, teste subscriptione scriptus regnante Bulgarorum rege Assano (1185—1195), in media scriptura cyrilliana, per oscitantiam putes, de repente immiscet tres versus glagoliticos! 39. Quid quod codices vetustissimi cyrilliani, familiae bulgaricae, initiales saepe praeferunt glagoliticas ? 40. Ex his omnibus conficitur antiquitas scripturae glagoliticae, si non major, saltem aequalis cyrillianae. Sed objiciat aliquis: cui bono ejusdem linguae eodem tem- pore scriptura duplcx? Ei nos respondebimus aliis objec- tionibus: Quid si glagolitica scriptura jam ante Cyrillum exstiterit, hicque ex illa nonnisi duodecim elementa ad- sumserit, quorum signa simplicia deerant in graeca, ad cetera retentis viginti quatuor graecis šibi commodiori- bus*)? Slaviš contra, ex eadem sed sua commoditate totum alphabetum suum malentibus et in sacris retinere ! **) Aut quid si velipse Cyrillus, velMelliodius frater (cujus artem ipsam pictoriam in scriptura glagolitica agnoscit accutissimis Schmeller academicus bavarus) totum quidem alphabetum glagoliticum excogitaverit, sicut olim Mjesrob armenicum *) Signa utriusque alphabeti sonorum Slaviš peculiarium et hodiedum satis apparent eadem, e. gr. 7, 29; cum 34 luculentissime referat la- tinam syllabam jv, in cyrilliano meclianise assumtam io ; nam hoc esse pro graeco 'ioy falso plane adstruebat Dobrovius, prout jam Russi docti monuere. Si ergo quaeras, uter utrum habuerit praeocu- lis, dicemus glagolitam ducem fuisse cyrilliani. De utriusque alpha¬ beti defectibus v. Glag. Cloz. p. 47. seqq. **) Habuisse Slavos scripluram ante Cyrillum non est improbabiie. Idola Obotritorum habuisse adscripta nomina narrat Dithmarus; Chrovatos dedisse chirographa propria Pontifici A. 640 narat Constantinus. 73 (nam potuisset et hic compendium operae facere , si graecae voluisset signa retinere, in quantum aeguipolle- bant suis „noviter“ inventis), sed commoditatis suae causa nonnisi ex triente usurpaverit? Certissimum est, co- dices antiquissimos glagoliticos esse exaralos ad usum graeci ritus Slavorum, non latini; item ostendere ductus rotundiores seculi Carolingici latinis proximos, non angu- latos seculi XIII, quos gothicos vocant, cujusque generis etiam sunt, quos Dobrovius solos norat, codices glagoli- tici rccentiores. Etiamquehoc respectu maximopere do- lendurn est, disparuisse (ex A. 1634 quo ipso adhuc usus est P. Levakovich missalis et breviarii glag. editor) psal- terium Nieolai Arbensis scriptum A. 1222, quem Nicolaum Dobrovius vix non pro auctore scripturae glag. habuit, nune sat aperte convictus falsi. 41. Ut adeo in toto lioc alphabeti glagolilici negotio falsi aliud nihil sit, nisi ad suminum assertio clericorum Dalmatiae, cujus meminit Innocentius IV ad A. 1248, suam litteram specialem deberi B. IIieronymo. Potuit A. 1248 illis excidisse verus auetor, sive Metbodius sive Cyrillus, in Pannonia versatus graecus, maluerintque in omnem casum illam in acceplis refere ecelesiae doetori B. Hieronymo, conteiTaneo et ut credebant populari suo. Quam late sit pervagata haec de IIieronymo opinio, videbis mox. 42. Imo nescias, utram ipse Johannes VIII A. 880 seripturam jure collaudaverit nomine litterarum slavini- carum! Cum in cyrilliana major pars sit graeca, quidni bane agnoveritRichbaldus dočtus Salisburgensis ? Non enim vidisse quis credat? Nos quidem, omnibus quae diximus rite perpensis, in eam sententiam propendemus, ut olirn in ipsis Slaviš praevaluisse credamus seripturam nune die¬ tam glagoliticam, utpote ex integro slavicam, postea vero sehismate obfirmato et accedentibus Russis Byzantinorum neophytis, seripturam quoque cyrillicam utpote graecio- rem praeplacuisse graeci ritus asseclis glagolilica relicta latini ritus Slaviš. 43. Utut fuerit, utraque gaudet patrocinio romanae Ecclesiae; non obstante repulsa, quam, inter Johanem VIII et Innocenlium IV intermedius, Gregorius VII dedit Vra- tislao Bohemiae regi, petenti propagationem liturgiae sla- vicae per Boliemiam , quam post Hussitas Bilejovium et Stranskium non desinunt ejusdem sectae studiosi ere« pare jam introductam ab ipso Methodio; quum certo sit certius Bohemiam ab olim pertinuisse in Ecclesiastieis ad episcapatum Batisbonensem, nec unquam domi audivisse missas slavicas, nisi ex anno 1030 — 1096 in monasterio Sazavae, quo S. Procopius coloniam monacborum slavi- cam ex Hungaria, ut putatur, adduxerat; unde verisimile est, eos a vicinis Rutheilis attulisse seripturam cvrillicam; non tamen certum, quum ex alia parte benedictinae fuisse regulae cum ipso S. Procopio perhibeantur, potueritque etiam eDalmatia advenisse (v.Mabillonii Ann.Benedictinos), utenles seriptura glagolitica (quam nune salis patet jam sec. saltim X. potuisse usurpari), sicut post illos benedic- tini slavici in Emaus sub Carolo IV, A. 1347. Libri slavici, expulsis discordibus inter se ipsos monachis, si qui forte reliqui fuerint Sazavae, ad unum omnes periere. Nam ip- sum, quod bic habes, evangeliorum fragmentum cyrillia- num Carolo quidem IV emtori cupido venditum fuit pro autographo ipsius S. Procopii: sed sana critica id nonnisi pro seripto sec. XIV admittit. 44. Carolus nimirum IV, ex matre tantum bohe- mus sed, ut fit in neophytis, boe ipso (pihonazgide- ozeQog, ce terum olim Parisiis discipulus P. Rogerii, poslea papae Clementis VI, hujusque auxilio, vivo ad- huc Ludovieo Bavaro, suffectus Imperator , haud aegre obtinuit praesens Avenione a veteri suo magistro con- cessionem, quamvis uno tantum excmpIo, Pragae exci- tandi monasterii Slavorum latini ritus, eui ille reditus suf- ficientes fundavit, nec annuo librarii stipendio negleeto. 75 Prae se ferebat Carolus hujus fundationis scopum lu- crandi lingua slavica nescio quos schismaticos inipsaBo- hemia ejusque confinibus; sed suceessus ipse monstravit, illum ante omnia voluisse gratificari popularibus Bohemis, anhelantibus quid patrii propriique habere et in sacris, ut audierant olim habuisse temporibus Suatopluci Mora- vos, quos illi falso pro majoribus šibi arrogobant. (Quid quod Wichingus Gcrmanus abipsis Moravis arcebat invi- sain šibi liturgiam Methodii, apud Hecilonem residen- tis). Ideoque Carolus in litteris fundationis monasle- rii Slavorum in Emaus non omisit meminisse SS. Cy- rilli et Methodii, praeprimis tamen S. IIieronymi „doc- toris egregii et translatoris cximii s. scriplurae de he- braica in latinam et slavonicam linguas, de qua siquidem slavonica regni nostri Bohemiae idioma sumsit exordium primordialiter et processit." Itemqne post pauca: „111 ipse in dieto regno vclut inler gentem suam et patriam perpc- tuo reddatur gloriosus." E quibus omnibus satis apparet facile excusanda, imo laudanda, Imperatoris Caroli IV pa- triae caritas. Eadem caritate dueti Carniolenses, cum fun- darent A. 1495 eonfessarium slavicum Aquisgrani pro pe- r egrinis Carniolis, eam fundationem appellavere in lio- norem SS. IIieronymi et Cyrilli et Methodii; quamquam dli presbytcr non celebrabat slavice, sed tantum confes- siones auscultabatur Slavorum ad germanicos bos Delphos affluentium. Sed utramque fundationem, quum confessa- num Aquisgrani, tum Slavos Pragenses seeum abstulere subsecutae paulo post discordiae religiosae. Imo Emaun- tini Pragenses, ut vides e sttbscriptione nostri, de quo hic tractamus, codicis, jam A. 1395, demortuis primis et Porlasse etiam secundis e Dalmatia glagolitis, assumtis no- v itiis natione Bohemis, litteris quidem utebantur adhuc glagolilicis, sed lingua non amplius Ecclesiastica sed bo- hemica vulgari eaque sat soloeca, ut solet fieri in talibus rerum adjunctis; manetque hodiedum tomus bibliorum bngua item bohemiea sed litteris glagolilicis exaralorum 76 A. 1416, ex quo habes in Tabula alpbabetorum ab ipso Dobrovio desumtam rubricam, etiam literas ipsas earum- quc ut el vocum compenclia. Subseculis Hussitarum tem- poribus, Emauntini monaclii parti Utraquistarum (sub utraque specie communicantium) se adjunxerant, celebran- tes laline, el rnissam comitantes canlilenis vulgaribus. C a p u t VI. M e t h o d i a n i s e c u 1 i recapitulatio. 45. Vides, benevole lector, SS. Cyrillum el Metho- dium nonnisi sensu latiori appellari Slavorum apostolos, cum Slavos suos in Moravia et Pannonia jam fere uni- versos abbinc duas tresve generationes invenerint bapti- zatos, nec recentibus ipsis Bulgaris exceptis, ad quos exstant Nieolai papae responsa. Imo rncliori, elsi nec ip- si integro jure, S. Bonifacio competat nomen apostoli Germanorum, ex eo quod licet pluribus Germanis jam an- tea conversis, adbuc tamen invenerit complures bapti- zandos, in eoque opere martyrium subierit. Neque apostoli vocantur nostri in vctustis synaxariis, sed nonnisi doctores Slavorum. At longe meliori sibique proprio jure et merilo vocarentur Liturgi Slavorum, cum eorum acpotius unius Me- thodii egregii ausi praeter spem tantus successu temporisex- stiterit fructus, ut liturgia slavica, in ipsis cunis Pannonicis conculcata barbarorum invasionevixque servata per seculum in potentibus tum Bulgaris etSerbis mediterraneis, tandem A. 988 Russorum fecundissima futura accessione in tantum succreverit, ut ipsa romana Ecclesia plaudente *) nune re- *) Minime boe temere dici putes, lector. IVon solarn Romani seriptores, Assemanus et alii impense favent liturgiae slavicae contra Aquilejen- sium et aliorum vicinorum invidiam, sed ante omnes Jesuitae, qua- lis jam supra recitavimus propheticam quasi 7tQoX hicque sub- jungimus Bollandistae judicium de Gregorii VII ad Vratislaum re- pulsa: „Quin et assentior, Gregorium ea fuisse mente, «t usum sla¬ vicae linguae etiam Bulgaris ablaturus fuerit, si potuisset: sed ut ra- tiones, quas allegat, parum convincentes esse videntur, sic illius post sesquiseculum successor, Innocentius IV iis dimotus non fuit, quin cuidam Slavoniae episcopo prorsus contraria rosponderet per 77 sonet pertempla plus quam quinquaginla millionumSIavo- rum, non sine bona spe attrahendorum, qui adhuc latine sacra faciunt, reliquorum qulnque et viginti millionum. 46. Innuimus paulo ante, mortuo in Pannonia Metho- dio, Wichingum Gerraanum, jam cpiscopum , non sine quadam juriš specie inhiasse honori metropolilani Panno- nici, turbisque exinde ortis non solum destinatum ab ipso Methodio successorem Gorasdum, sed universam familiam clericorum graecorum e Pannonia expulsam petiisse aequi- orem šibi Bulgariam, quam et ipse Methodius dum viverel e vicinia solitus fueral invisere, pro veteri sua cum Bulga- rorum rege necessitudine, cui verisimile est ipsum tabu- lam pinxisse cxtremum judicium tam vivide repraesentan- tem, ut commotus inde rex paratiori animo Christo nomen daret. Dicitque supra laudatus S. Clementis Velicensis bio- graphus, Methodianos c Pannonia, ob insidias adversario- rum diversis excessisse viis. Fuisse autem quinque prae aliis Methodii discipulis iyxQLTov g %e xcd /opou xoQvcpcdovg: Go¬ rasdum et Clementem cum Naum, Angelario et Sabba. Ho- rum Clementem cum Naum et Angelario Belgradum venisse ad Bulgaros. Pules Gorasdum cum Sabba aut qui postea, Sabbae fortasse demortui loco, nominatur, Lau- rentio petiisse Serbiam ? (Sed tacet non solum historia sed et synaxarion, quod sciamus, Serborum). Clemens in Bul- garis brevi archiepiscopatum Achridae naetus, mortuo al- tero comite cum altero Naum sollicite laboravit in vinea Do¬ rini usque ad A. 916, exemplo magni (ut saepe incul- cat biographus) Methodii aucta bibliotheca slavica novis Sermonum et IIymnorum sacrorum e graeco versionibus. Vocalurque a biographo, utvidetur aequali, primus linguae Bulgaricae episcopus *). epistolam, quae est apudRaynaldum ad A.12'i8.Siinilia habes et inJesuitae Pejachevichii liistoria Serbiae, quam supra adduximus; in Hansizii Germania sacra etc. etc. Liceat hie annotasse vanitatem quaestionis , an hi „Slavorum apostoli" verterint totum bibliorum corpus. Satis illis erat vertisse eara partem quae in divinis ofTiciis continetur. ") Kal ovtOJ tl 17 Bov\yaq(t) yXoJTTi] TtptoTos inicfnon o? 6 7\.).?:u xct&i* atatac. 78 47. Sic feliciter floruit in Bulgaris sacra Slavorum lit— teratura, exstanlque hodiedum ejus codices tam'primi- genii, quam ex iis exscripti postea a Serbis, tandemque a Russis, apud quos nullo alio studio distractos invenere con- tinualores usque ad nostra lere tempora. 48. Juvatque. hic statim describere classes codicum ecclesiasticorum. Ac primi quidem essent scriptj in ipsa adhuc Panonnia ab ipsius Methodirclenicjs, quoBum ultra ducenlos alebat illius dioecesis: sed hi aut periore auL ad- buc fortasse delitescunt in interioris Illyrici monasteriis (quis enim scrutalus est?). Secunda classis est bulgarico- rum codicum, vetustissimorum inter servalos et ex parte notos: oplandum tamen esset, omnes edi antcquam dispe- reant. Tertia classis est serbicorum, sive quod idem est, chrovaticorum; cujus generis est fragmentum Clozianum aetale longeproximum vetustissimis sive bulgaricae aut vel pannonicae classis, et diversum a posterioribus Serborum codicibus, quorum antiquissimus A. 1230 non excedit. Hisque recentioribus Serborum codicibus gemelli sunt omnes ejus- dem aetatis glagolitici codices, longe inferiores Cloziano et ipsi bulgaricae familiae Assemaniano. Quarta classis est mixtorum, scriptorum seculis XIV — XV ultra Danubium, in Dacia, sive hodierna Valacbia, Moldavia et Ruthenia. IIabentque omnes hae classes certa sua signacula, et quasi sensum suum pbilologicum, quibus, leclis duobus tribusve codicis versibus, nullo fere negotio ab invicem distin- guuntur. 49. Quin et primis typographiae temporibus imprime- bantur plurimi serbicae, imo nonnulli etiam bulgaricae classis codices: sed ii nune inter cimelia bibliothecarum servantur, praevalendbus per omnes Slavorum graeci rilus ecclesias mixtorum quartae classis, aut si malis, vel quintae sic dietorum correctiorum librorum editionibus rus- sicis, quae ultro nune donantur Slavicis ecclesiis in „tcrra aliena.“ 105 /],aiuie ripeA-ior HMa 4pyKHH)H am^eHaT Ka4 cTojn npe4 pn- je>m ca " noja h y hm. je4- nwa " Hero M4 ctoj'h npe^ pH- jenn ca' Koja y hm. je4- HMa , h. ii. eampa eampy: na ea- mpy, — edfla eo#y: na eofly ! II. PujeMH 04 Tpn cjiora 1. Ca ' Ha npBOMe caory. OBe pujenn He MHjeH>ajy aK4eH- Ta HHr^a, caMO y po/y mh. 4o6njajy Ha 4pyroMe cjiory ", h. ii. dpdanita: dpanuifd, edpnuya: impnuijd, Kajenja: Kajenja, KoKuifa: KoKuifa , HT4. Mel)y OBHjeM pnjenmia miajy caMO HeKO.iHKe y Kojnjex Ha Kpajy H3Me^y 4Ba caMorJiacHa cjiOBa CToje 4Ba cyr;iacHa, na ce h OHe y mh. 6p. Bpjio pnjeTKO roBope (h. n. 3 dianma, 3 d- ajeeKu, napela); no TOMe He Mory ynpaBO na3aTH KaKO oh y P04. mh. CTajajiH aKu,enTH Ka4 6 h ce (no npaBH.iy) Mel)y 4Ba cyr.iacHa cjiOBa MeTiiyjio a ; ajui oneT mhcjihm 43 oH^a ne 6 h H a 4pyroMe cjiory cTajajio ", Hero Ha OBOMe yMeTHyTOM a. Ilpe^ OBHjeM pHjenHMa npe^Jior cTojn 6ea am],eHTa, oho 04 je^Hora cjiora hjih 04 4Ba, h. n. o^najioie, y ad/tpyau, y aajioiy , uaa na 3 ede, HT4. 2. Ca " Ha npBOMe cJiory. Hm OBe pnjenn ai;u,eH ra He mh- jeH.ajy, Hero h OHe caMO y P04. mh. 4o6njajy na 4pyroMe cjio- n ry , h. h. iKupuuna: sKupnmfd, nontui^e : n 6 miyd, cmmhu- ya: cjidMnun/d, HT4. Mei>y OBHjeM pnjeHHMa HMa caMO je4Ha ca 4Ba cyr.iacHa cjiOBa ripe4 noiu.t>e4H>HjeM a, h to je vjmopKa; KB4 oh ce y P04. mh. H 3Me^y p n k MeTHyjio a , Ba^a 4a oh h OB4je aKU,e- H3 t " 4omao Ha obo yMeTHyTO a, a He na 4pyrn c^or: y/uao- p dna. Hpe4.ior npe4 OBHjeM pnjenHMa 40onja h to, ano je 04 4Ba caora, Ha nom.fl>e4H>eMy, h. ii. ua adaipne, 04 tpanu- ye, aa yjmeuiyy, y Kapjiuitu, uaa Ijepnuife, HT4. 3. Ca ' Ha npBOMe cjiory. OBe pnjenn caMO y P04. mh. mh- jeH.ajy aKU,eHaT , h to Ha npBOMe cjiory npoMjeH.yjy ' na ”, H Ha 4pyroMe 40 f)Hjajy ", H. n. damuna: damuna , dyn^eea: dj/Hflead, eepme : eepuid, tpddyjbe: zpddyjba, Kčupuea: ko- npued, MacJiuna: Macjiima, HT4. 106 KaA ce y osojie na^evKy Mei)y A Ba cyiuacna caoBa na upa- jy jieTHe a, OH^a Ha npBOMe cJiory ocTaje ', a ^0Jia3H na obo yMeTnyTO a , h. n. edJbyuinc: eiubyuidnd, nonoajbe: koho- ndJbd, MdMuaea: MOJiumded, adepjemna : udipjeuidnd, l fonu li¬ ne : IJonunded, HTA- KaA ce y pnjenn ' upoMiijeHH na ” naK AO^e npeA^or npeA H>y, OH^a oh AofiHje ', h to , ano je oa A Ba cuora, na ho- iuJ>eAH.eniy, a pnjen c npBora e.iora H3ryoH ah'u,eHax ca ceiijeM, H. n. ddmuna ddiuund: o en Samund, di/npesa dijupeed: npeno dpupeed, ndupuea noupiied: ii3 Koupued, uad noupiied, ni/nu- ne KifUUHd: ii3 nyniiHd, ucaop ntjuuna , napade napada: op, napada, ono napada, HTA- y ocTajiHjeM Aora^ajHMa npeA-ior cTojn 6es aKu,eHTa, 6 ho oa jeAHora c^ora hjihoa A Ba ? h. n. des nnentunš, no nneinuHU, y nnemunp, ucaop iMeui{e, apeno eaaeuife, des udtpjeuid- nd, op, ndHoudjbd , npeno IJonunded, hta- 4. Ca " Ha npBOMe caory. OBe pnjenu ne MnjeH>ajy aKU.eii- Ta, cajio y poA- mh. Ao6njajy " h Ha ApyroMe c.iory, h. ii. jd- dyna: jddynd, jato pa: jdzopd, ndpuye: nopiiyd, - becuifa: ledina, uouype: udHippa, hta. OiiHjex pnjenn mia mhoto , a.iu čarno TpH H*iajy ca A Ba cyr.iaciia cJiOBa npeA noin./i>eAH>HjeM a: pdnuyna, sim puma , cypymna, na ce h one y mh. op. totobo n ne roiiope, 3a r ro ne Mory Ka3aTH Hano oh aifu,eiiTH cTaja.ni KaA oh ce y poA- mh. Aie^y A Ba cyr.iacna c.iOBa MeTiiy.io a. — Kuje^na (= deana), epiijemna (= ipeiuna ) H ne HAy OBaMO. A ndnappe (y ByKOiiy pje i iHHKy) HiTaMiiapcKa je norpjemKa MjecTo ndnapape. KaA npeA-ior A°lje npeA 0BaKy piljen, OHAa ona H3ryon ”, a npeA.ior Ao6nje ', h to , ano je oa A Ba c-iora, na Hoiiu.eA- H>eMy, H. ii. 6pjadyne, ucaop jadynd, ii3 noapped, y uoiuje- py, Hdocmaey, 6p aompede , ud upecjiuv i y, na apopajy, na ypajy, hta* 5. Ca ' na ApyroMeJ cjtory. Oa OBiijex piijenu 3Han cano ABHje Koje y 3BaT. jeA. MnjeH,ajy aKn,enaT: opuea: dpiieo, memuea ■ luemuoo. OcTaje ce y oBOMe naAeHty Mome ohth hii- 107 r^a H He roBope, h. n. Ka^u/pa, .me .muki , upeicpemtha, cep- yd#a, cuMuma, HT$. y ocTajiHjeM na^eJKHMa aitu,eHTH ce He MHjeH,ajy. Ilpe^ KbHMa cTojii npe^aor 6ea amjeHTa 6 ho o/i, je,/i,iiora CJiora h jih oa /ysa, h. ii. o,i r /cap,i/(fie, ucuo/i, memi/ee, HTfl. 6. Ca ' Ha APyroMe cjiory. Ose piljeni! y 3BaT. je&. aije- cto ' Ha Apyrowe c.iory HMajy na npBOMe ", h. h. aM/t,dxa : a;K/iaxo, dij/ipj/a: dij/ptao, iocadfla: eocuoflo, ep^ooa: tpfto- 00, podporna: podporno, upacoma: updcomo, Jbeadma: Jbeao- mo, po,3,dima: poidimo, pyio 6 a: pytodo, comona: comono, cmapima: cmdpuuo, maadima: mdaouHo, ht/i,. OBaito ce y neKHjex pnjenn MHjeiba anpeiiaT 11 y bhh. je$.; eBo y Kojnjex časi to ona 3 Ho: dpaima: dpauny, eucima: ei/cu- ny, eptjKima: epyd,uuy, ja.Mma : /i t du,uny, y % ydima: p t ydnny, yiy:ntma: yij:mmy, JKueima: ucueumj, „ie/],ima: ue/i r uny, Jteud- ma: jbšuomy, ujianima: uMmimy, paenima: pdenunp, py ftima: py r quny, cpciMocaa: cpdMomy, cmufinoRa: cmiip,uoKy, nuc mil¬ na: uucmuny , mupima: umpuny. Oa Kpueima m o Hi e ce nyTH h npueimy n Kpueuny , 0^ cupoma h cupomy h cupouiy, 04 maadima h maaduny H mdaduuy. Pnjenn Koje y bhh. je^- OBano aKU,eHax MHjeH>ajy, srnje- H>ajy ra H y hm. mh., h. n. encime, ep jjfume, r iyduue, uuimu- ne ,pdenuHe, ht^. A cjiymao caM h o,a, luouo.m y hm. mh. ^a ce roBopn mouojie. Obhmo H^e H piljen upeune ( upeimd , apeimajna, ht/i,). y po&. mh. CBe pHjeHH oBora pe&a MHjeB>ajy ' na ', h. ii. aw#dxa : cuKfldxd, 6 y fldjici: dyfl,ajid, eucima-. eucima, p,y nu¬ na : fiijdima, up mirna: icpmima, Mexdna: Mexdnd, uj/anima: UMHUHd,uioanM: mouoJid, ht/i,. Bhh. je mh. nao h hm. mh., a y 3 BaT. mh. MHjeitace aKu,e- hht Kao y 3 BaT. je#. MjecTO ' Ha &pyroMe cjiory Ka^ pnjen ^očnje Ha npBOMe, naK upe^a H>y ^oije iipe^Jior, on^a pujen H3176H aitpeHaT ca CBHjeM, na npe^aor ^oonje ", h to, oko je o^ #Ba cjiora, na npBOMe, H. 11. dpaima dpauny: nd dpauny, eucima eucimy: y 108 eucuuy, ^yoima ^ySuny: y Ay 6 uny, Ay 6 une : Ha jy farne, t \y- Mima AyntUHy: y 4yiKUHy, Jbeuoaia a>eaomy: na a>euomy, uaaHuua uadnumj: y naanuup, »ii 3 uaauuny, Kpo 3 uaauuHp, mumo u.ianumj , cpaMoma cpaMomy: ud cpaMomy, cutuj- noRa cuiii/i f Hofiy: h d cnzu#Hofiy, nucmima uucmuHy: ud uuc- muny , tuupima viupuny: y umpuuy, ut,3,. IlHane npe^jior npeA OBHjeM pnje i iHMa ciojn 6e3 amjeHTa, 6 ho 04 jeAHora cjiora h^h 04 4Ba, h. n. 04 epyfarne, no epy- faimi, 113 Mexdne, y Mexauu, U 3 naanime, na UJiammu , nci paeHimu, o# ipjexome, na zocnd^y, 3 a gocao^oM, 04 fay^a- ad, U 3 fly()UHd, U 3 a locao^e, upeuo naanime , ucuo 4 mono¬ kla, HT4. 7. Ca ' Ha npBOsie c.iory H’ca " Ha 4pyrosie. Y OBHjeM ce pHjeHHMa aKmeHTH He MHjeHajy ochm y P04. mh. Ka4 Me^y 4Ba cyr.iacHa AoI)e a , h 0H4a" c 4pyrora cjiora 40^ Ha obo y- MeTHyT0 a, h. n. Jd^pdnmJdflpandKd , HT4. JIpe4J03H npe4 H>HMa cToje 6e3 amjeHTa. 8. Ca ' Ha npBOMe cjiory h ca " Ha 4pyroMe. OBe pnjenH aKii,eHTa He MHjeH>ajy, caMO /jjeeojna y 3BaT. je4. h mh. MHje- Ha Ha 4 feeojKo, /ij enojne. y P04. mh. Ka4 ce Mei)y ABa cyr.iacHa cJiOBa MeTHe a , OHAa " c 4pyrora cjiora npe.ia 3 H na yMCTHyxo a , h. ii. 4, jeeoj- na: Ajeeojaua, e a e n, k a: eeeibdnd, KaiiMenuia: KauMendmd, kokoiukci : koko mam, ayddpfla: ay6dpd#d, Mac mihkci : Macau- uditd, neuppua: ueuypdKd, ueaenKa: ueaendKd HT4. IIpe4.i03H upeA OBHjeM pnjenuMa CToje 6e3 aKu,eHTa. 9. Ca " Ha npBOMe cJiory h ca " Ha ApyroMe. Hh OBe pn- jenn aKii,eHTa He MHjeH>ajy. CaMO na4 npeAjior npeA h>hx Aoi>e OHAa ry6e " na Ha iipeA- Jior A0i)e j H. n. faptfaHKa: 04 dp^duKe, KtjedpKa: 04 KijedpKe, HutdHKa: 04 UpitaHKe, uta. III. PujenH 04 neTHpH cjiora 1. Ca ' Ha npBOMe c.iory. OBe pnjenn amjeHTa ne Mnje- H,ajy. CaMO y poA. mh. Aoonjajy Ha TpeheMy cJiory", h. ii. t \dmaauya : tamaaupd , 3 dop/i,u>aua : sdop^dud , hta. Mei)y OBHjeM pnjeHHMa HeMa hh jeAHe ca ABa cyr.iacHa 109 caoBa npeA noniAe^MjeM a, 3a to ce He Moaee HHiirra petn KaKO 6h aKii,eHTH cTajajua KaA 6h ce y poA- mh. Mei>y A Ba cy- rjiacHa caoBa yMeTHyjio a. ripeAJi03H iipe/i, oBHjeM pnjenuMa cToje 6e3 aupeHTa. 2. Ca " Ha npBOMe cjiory. Hh OBe pnjenn He MHjeifcajy aKU,eHTa, ochm uito y poA- mh. A°6njajy h OHe Ha TpeteMy cjiory", H. n. jempeima: jempeima, hta- OBaKOBHjex pnjenn HMa caMO neT, eBO hx : čanoemta , jempeuna, liapjioenima, Mujcmoput^a, uajiouiima. Mel;y OBHjeM pnjeHHMa HeMa hh je^He ca A Ba cyrjiacHa cjiOBa npeA nouiJbeAH.HjeM a, 3a to ce hh 3a h>hx He MOJKe peha Kano 6 h aKu,eHTH cTajajia KaA 6 h ce Mei>y A Ba cyrjiacHa cjiOBa y poA- mh. yMeTHyjio a. PaAH OBane MajiHne OBHjex pnjenn He Mory noy3AaHO pe¬ ta hh npeAJior Aa jih npeA H,HMaAo6Hja ' hjih ctojh 6e3 aKijeH- Ta; cee mh ce hhhh a a 6 h ce peKJio: ko# Mdjcmoputfe. 3. Ca ' Ha npBOMe cjiory. Hh OBe pajena amjeHTa He mh- jeH>ajy, caMO y poA- mh. AOf>Hjajy h OHe na TpefeeMy cjiory ", H n. 6ecuocjiuv,a: decvcocjiuv/d, hta- 0BHjex piijemi HMa mhoto , a jim Met;y h>hm 3 HMa caMO jeA- Ha ca A»a cyrJiacHa c ji ona npeA HOJUbeAH>HjeM a : &pamiemum., H OHa y poA- mh. hm a ^pancunanuiKa. IIpeAJi03H npeA OBHjeM piljenima cToje 6e3 aKiieHTa. 4. Ca " Ha npBOMe cjiory. Hh OBe pajenn am^eHTa He mh- jeH>ajy, caMO y poA- mh. h OHe Ao6njajy ” Ha TpefeeMy cjiory, H. n. dtfpeuifa: odpauna, UTA- M OBHjex pajenn HMa MHoro, ajiH Mei>y n>HMa HeMa hh jeA- He ca A«a cyrjiacHa cjiOBa npeA nonubeAH>HjeM a. KaA npeA OBe pnjenn aoIjO npeA-Jor, oHAa OHe ry6e '' na ' Aoonje npeAJior, h. n. Mumpoeuya: U3 Mumpoeutfe, y Mu- mpoem{u, y Mumpoeuyy, hta- Ajih ce npeA MHornjeM pujeMHMa mojkc npe^Jior nyTH h 6e3 anpeHTa a pnjenn ca cBojajeM 3a cBe ocTajie pnjenn BaJba caMO HanoMeHyTH A a y P°A- mh. Ha ApyroMe caory cacTpar HMajy ”, ochm 0HHjex Koje y 110 hm. je#. Ha TOMe cjiory HMajy ' hjih ', h. n. Sopoenuna: 6opoe- uitifti, (iepanvpa: 6epdmhfd, frduedHumfa: (tduednnfiifd, Kdm- mi/pnuv/i: K<)mmypHuyd, y;idemn{a: yuume^beeutfd, hta. Koje naK Ha noMeHyTOMe cjiory HMajy ' , OHe hh y OBOMe na^e?Ky anu,eHTa He MHjeH>ajy, h. n. aaamena: auameicd. A Koje Ha TOMe c.iiory HMajy ', OHe y poA- mh. MHjea»ajy Ha ', h. n. 6apymdna: 6apymdnd, ceucdua: ceucdnd, ht,o,. 3ancTa je ispnje^HO HanoMenyTii ,a,a ochm pnjenn Aptidymh-a no ^Ba cyrjiacHa cjiOBa npeA noiHJ>eAH>HjeM a HMajy caMO OHe pfijeMii ko je Ha APyi' 0>I f- cAory cacTpar miajy ", h to CBe ochm Tpn (ipefiendjba , a^oaduief>a, uopd^u./ba). Apndymi;a HMa y po/i,. mh. Apudymdm ; a y ocTa.injeM pnjemna ita/i, ce y poA- mh. Mei)y A«a cyrJiacHa cjiobb yMerae a , " npejia3H na obo yMeTnyTO n (nao h i;oa MaH.Hjex OBai;oBnjex pnjenH), h. n. Xepi{eideKa: Xepyeeoed/:d, xymdadMca: wymdeo./bdKd, UpiididpKd: Upumopand , HT/i,. Ajih 0/3, amdnemKa H upnud- ešuiKa ( apuudeujemna ) hhhh mh ce /3,a ce BHiue roBopn amd- nemdKd, upuu6ee/i t ai:u (upu ir d e uje p, dud ). HpeAH03H upe/v CBjeMa OBnjeM pujeaiiMa cToje 6e3 aKii,en- Ta, ann r>H ce koa OHHjex oa neT cjioroBa Koje Ha npBOMe cjio- ryHMajy”, Morao nyTH h. n. h dpjaeopoeune, a koa OHHjex itoje Ha npBOMe cjiory HMajy " Morjio 6 h ce hvth h. h na uu- caomiyy. O APyi’HjeM pnjeHHMa APy rH nyT. Scllior* Wspomnienie historyczne z podx-džy po Wegrzech. Przez Stanislawa Slotvvinskiego, .I coraz chyž6j i chyžej plynie tratew moja, i coraz to dalej i dalej do mojej Polski, i coraz duszniej i ciežej na piersi, coraz to rzewniej, žalosnicj w sercu. A przeciež to lud pobratymczy, co mnie tu otacza — ta sama przyroda co u nas — piekna, ivielka, urocza — przemawia swymi cudami. Ale la przyroda nic gra mej duszy nula rodzinna, jej olbrzymie gory i skaly i lasy nie przemawiaja do mnie pomnikami dawndj swietnosci i chwaly mojego narodu, jdj wzgorza — Lo nie nasze ukrainskie kurbany—jdj niwy nie zgnojone krvvia naszjch wrogow; mieszkancy tdj ziemi — lo nie moi rodacy — oni mnie nie rozumia, ja przylgnac do ničli nic moge. A Waga J ) plynie i piynie — cicho, svvobodnie, majestalycznie, jak žycie ludziMysli. 0, stokroč ona dla mnie piekniejsza, kiedy sie pieni i wre i huczy i kipi i pryska, kdy jej balwany lo sie pieti’za pod niebiosa, to leča w bezdenne otehlanie 2 ). To mi to žycie — to žycie ludzi Czynu.— A po obu brzegach tysiaczne pieknosci natury smetnego wilaja wedrowca. Tam i sam rozi’zucone stčrcza olbrzymie gory i nagie skaly, jak piersi mežow w obronie kraju; ale coraz rzadzieja, iro"zplywaja sie nakoniec wmale, skarlowaciale pagorki, jak boskie pomysly w ludzkie czyn- nosci. Juž i one znikaja, a posepna, dlugai jednostajna, jak wiecznos'črdwninarozvvija siepi’zcd tesknažrzenica. Czasem tylko ptaszyna przeleci i zasvviegoce , czasem zblakana bi’dwka zadzwoni, lub zadzwieczy fujarka pastusza, i znowu ciebo, smetno, ponuro. Ale co/, lo za olbrzym kamienny wznosi sie w tej niezmierzondj rowninie, i tlaezy le\vy brzeg 112 Wagi, co to za zamczysko usiadlo sobie na jego szczycie, i pnie sie smialo ku niebu? Wieki, zda sie, mineiy, runely narody, tysiace burz zawylo u jego podnoža, a on stoi dotad, wielki, grožny, straszny, jak Mara Polnocy, i depce despotycznie kraine pelzajaca u stop swoich. — „Co to za zamek?“ zagadnalem Jurka, poczciwego szypra mojego. — „„Becko 3 ) dobry pane.““—„A kto go zbudowal?“ — cia- gnalem d alej — „„Stibor.““ — „Scibor? zawolalem radosnie i wszystkie tetna mej duszy zadrgaly weselem — Scibor powtorzylem raz jeszcze, ha! to džwiek polskiego imienia — to dueli mego przodka blaka sie po tych zwaliskach — patrzy na mnie z pod jakiego skaly urvviska. I dueli moj ulecial nad brzegi Wisly — w kraine wspomnieii i žyczen i marzen, wczasy dawnej swietnos'ci i potegi mojego narodu — Zamyslilem sie gleboko. Mlodzienczy wiek Seibora gruba dotad pokrywa zaslona — wiemy tylko, že sie urodzil w Sciborzycach w Kra- kovvskiem, že požniej zostal dvvorzaninem wegierskiego Zygmunta, i odtad byljego najwierniejszym towarzyszem i pomocnikiem we wszystkich przygodach, a nieraz zbawca i pocieszycielem. Znany svviatu charakter Zygmunta. Zaraz po wstapieniu na tron zniechecil sobie narod swa roz- rzutnoscia i duma. Rozwiazlose jego obyezajow, pogarda narodowosci wegierskiej odstreczyla mu serca najgor- liwszych nawet stronnikow, nienasycona chciwos'c dreczyla lud niemilosiernie. Pierwsze lata jego panovvania niepokoil zwiazek znany pod nazwa: „trzydziestu dwoch wojownikdw,“ ktorzy nieuznajac jego wladzy, w zbrojnych tlumach walesali sie po kraju. Udalo sie Zygmuntowi przytlumič zwiazek i zniszczyc jego przywodzcow, ale okrucienstwo, z jakiem sie pastwil nad pokonanymi, sprawilo oburzenie ogolne w narodzie 4 ). Wkrotce potem po odniesionej klešče pod Nikopolis znika Zygmunt. Nieprzyjaciele krolewsey a na icli czele Szczepan Laczek i Szezepan z Simonlornyi korzystajac z usposobienia narodu, rozsievvaja wiesci o jego skonie, oglaszaja bezkrolewie, i po\voluja na tron osierocialy 113 Wladyslawa Neapolitanczyka, a dla tem snadniejszego urzeczywistnienia swoich zamiarovv ukladaja zwiazek mal- ženski Wladyslawa z corka Bajazida , ktory sie jednak rozchwial. Tymezasem zjawia sie Zygmunt. Rozjatrzony oporem i zmuszony poniekad okolicznošciami, zwoluje sejm do Kords Udvarhely, i zapozywa przed niego Szczepana Laczka, obžalowanego o zbrodnia Stanu. Szczepan staje przed sadem, i dzielnie broni swdj niewinnos'ci, zostaje jednak uwieziony. Jego stronnicy tlumnie izbrojno okražaja izbe obrad, i krzykiem a straszliwemi grožbami domagaja sie puszczenia na wolnosč ulubionego przywodzcy. Miasto odpowiedzi wyrzucono im przez okno cialo Laczka, šcietego tymczasem w wiezieniu. Tak okropne bezpravvie nienawiscia i zgroza przejmuje Wegrzynow. Zapewne przeklenslwa i grozby zniewažonego narodu nie dozwoliiy Zygmunlowi usypiac spokojnie wsrod swoich poddanych — odježdža do Polski. Jagiello przyjmuje szwagra serdecznie i vvspaniale. Przy turniejach odprawianych na czesc jego sam kruszy niejedna kopje z rycerzamy polskimi. Nabiesiadowawszy sie do sytu w Polsce, powraca Zygmunt do Wegier, i zapowiada wielka wyprawe przeciw despocie bosnijskiemu Harwojowi. Tymczasem po odježdzie Zvgmunla do Polski nie prožnowali jego nieprzyjaciele. Juž to nie pewne stronnictwo ze samolubnymi može celami; caly narod powstajc przecivv niemu. Panovvie wegierscy, pojmawszy krola, osadzaja go w wiezieniu nazamku Wyszogrodzkim, 5 ) przeprowadzaja go požnidj do Syklos, i oddaja wiežnia pod dozor Mikolajowi z Gary, ukrytemu stronnikowi krolew- skiemu. Stany Panstwa skladaja sejm w Topolczy, i po dlugich obradach powoluja na tron Wladyslawa Jagielle. 6 ) — W tak krytycznem dla Zygmunta položeniu powstaje Scibor, dzielny juž podowczas wojewoda; pod jego sztandary kupia sie stronnicy Zygmunta, ktorzy dotad otwarcie nie smieli -wyslapic — z nimi napada, oblega, • zdobywa Nitre, niszczy majetnosci rokoszan, i lubo po dwakroc ranny, bierze w moc swoja zamki Skaczany, Krupe 8 ' m i Kralowan. Widzac zwyciezkie postepy oreža Scibora wchodzi Mikolaj z Gary z rokoszanami w uklady; Zygmunt zaprzy siega podane sobie warunk 7 ) puszczenie wszystkiego w niepamiec, i wychodzi wreszcie z vviezienia, w ktorym osiemnascie lygodni przesiedzial. W nagrode okazanych zaslug iponiesionych trudow dla wydobycia krola z sromotndj niewoli, Scibor nasz liczne a wažne otrzymuje przywileje. W jednym z nich przyznaje Zygmunt wyražnie, že on wlasciwie byl jego wybawca. Nie uajszczersze byly checi Zygmunta, gdy zaprzysiegal uklad z rokoszanami. — Zaraz po uvvolnieniu zaczal znow grzeszyc, jak nigdy przedtem. Wiezienia przepelnione byly nieszczes'liwemi ofjarami jego zemsty lub podejrzliwos'ci > kraj wyniszczony podal kanu, skarb prožny, pijatyki i huczne zabawy wrzaly codziennie na dworze krolewskim. Nie mogli lego scierpiec Wegrzyni. Tlumy niecbetnycb kupia sie kolo Wladyslawa neapolitanskiego, i obieraja go krdlem, Papiež Bonifacy wspiera go svvem znaczeniem, wplywem i potega. Po dlugiem wahaniu sie wkracza Wladyslaw do Dalmacyi, i znosi do szczetu wojsko Pawla Bysena, bana Kroacyi. Ban Bosnji, wybrzeža Dalmackie przechodza pod jego sztandary. Wkrdtce ealy kraj po prawym brzegu Dunaju jest w jego mocy. Kardynal Florentyn w Jaurynie wklada mu na glowe korone S. Szczepana. Zygmunt lymczasem biesiaduje sobie w Czechach. Po raz drugi staje Scibor w obronie krola. Sprowadza hufce swoje Dunajem, napada i w ciežkim boju zdobywa Jauryn — zwraca sie potem na Wladyslawa i pod Szebeszem naglo^ve go poraziwszy, bierze szturmem oboz, i zdobywa znaki krolevvskie. Wladyslaw uchodzi do Dalmacyi. Scibor gromi jego stronnikow. Zyg- munt tymczasem z Czech powrocil i Strygon oblegal. Scibor laczyswe hufce z krolevvskiemi, zdobywa miasto szturmem, sam pierwszy na murach bezprzykladna odznacza sie vvalecznoscia. Pierzchneli rokoszanie, a Scibor zniszczywszy do szczetu ich niedobitki, gasi zarzevvie wojny domowej. Pdžniej, niž wojenny, rozpoczal sie zawod polityczny 115 Scibora. Roku 1409 widzimy go w poselstwie Zygmunta do krzyžakow. Byio to \\ czasie wojen Zakonu z Rzecza- pospolila. Jagiello, waleczny wojownik, lecz zly poIityk, przez swoja niedoležnosč a chytrosč Zygmunta i zabiegi krzyžakdw tracil wszystkie korzysci, ktore mu mestwo polskie w boju wywalczalo. Krzyžacy dumni, chciwi i chytrzy lupiežcy, ale walecznii z poswieceniem dla sprawy swojdj, spostrzegli wkrotce, že pozostawieni samym sobie, zjednoczonym šilom Polski i Lilwy uledz by musieli. W ukrytym przeto nicprzyjacielu Jagielly, naczelnikusvvieckim kosciola rzymskiego, — cdsarzu niemieckim — widzieli naturalnego swego sprzymierzenea , w nim cale swoje pokladali nadzieje. Zygmunt wreszcie, marnotrawca, chytry, przebiegly, zdzierca swoich poddanych , siedzacy za- wsze po uszy w dlugach, i marzacy o panowaniu nad svviatem, oszukiwal zarowno obydwie strony, uwažajac je li za proste narzedzia do urzeczywistnienia swoicb marzydel , lub zaspokojenia dlugdw. W takim to stanie znajdowaly sie rzeczy, gdy Sciborswoje odbywalposelstwo.Dlugo llumione a zažarte niecheci pomiedzy Zakonem a Rzecza pospolita grozily wybuchem nowej wojny. Przed starciem sie orežnem jednakže starano sie o zagodzenie wzajemnych zajsč i sporow za posredniclvvem Zygmunta. Mianowicie Jagiello kolatal ciagle u dworu wegierskiego o przyprowadzenie do skutku obiecanego z Zakonem pokoju. Zygmunt, jak zwykle, zbywal go obietnicami, a tymczasem potajemnie na krzy- žakach(za popidranie zbrojno icb sprawy przeciw krdlotvi polskiemu) wytargowalczterdzieseitysiecy zloljchrenskicb. Pod pozorem wiec ukladania sie o pokoj — rzeczywiscie zas po wyludzenie przyi’zeczonycli czterdziestu lysiecy wyprawil w poselstvvie do Zakona Mikolaja z Gary, wojewode wegierskiego, Scibora, wojewode podowczas siedmiogrodz- kiego i Grzegorza Kerzdorfa Slazaka. Juž i nie bardzobiegli dyplomaci widzieli, že sie do otvvartego zerwania przyjažn| Zygmunta z Jagiella zabiera. Polacy, bawiaey na dvvorze wegierskim, pomimo, že Zygmunt ponadawal im znaczne 8 * 116 dobra i godnosci, opuscili go, by stanač w obronie ojczyzny. Sam Lylko Scibor pozostal przy nim. Tymczasem uplynal rozejm ; rycerstwo polskie w pobližuTorunia spalilo karczmynad Wislaležace, aposelstvvo vvegierskie ucztoAvalo sobic jeszcze av najlepsze z Mistrzein Ulrykiem w Malborgu — i dopiero pogorzeliska Nieszawy, Murzynowa i innych wiosek sasiednich przy\vrocilo im zmysly. Na wiesc o wkroczeniu Polakow Mistrz pienil sie ze zlosci, krzyczal i 1’ukal na posloAV i poselstwo; — i na dni dziesiec zawieszono kroki Avojenne Podczas rozejmu przybyl od poselstwa wegierskiego do obozu polskiego niejaki Skoraczewski, i prosil Jagielle, by Mikolajowi z Gary i Sciborowi dzien do posluchania wyznaczyl. Krdl lylekroč zawiedziony, przychyla sie do tdj prožby. Ale uplynal dzien wyznaczony, a poslovv nie Avidač. Ciagnie av pochod rycerstAvo polskie i znow poczynaja sie, Avedle zwyczaju owycli czasoAV, lupiestAva i mordy mieszkancoAv, grabieže kobiet, ziem pustoszenia, SAvieca luny i požogi. Reka Opatrznosci kieruje orežem polskim Avszedzie zAvy- ciezkim. W takim stanie rzeczy zjaAviaja sie poslowie we- gierscy av obozie polskim pod JežoAvem. Udana lagodnoscia ujmuja krola i robi a Avniosek [jokoju. Kroldomaga sie tylko Zmndzi dlaLilwy a ziemi Dobrzynskidj dla Koronv; co do Avynagrodzenia szkody zdaje sie na sad poiuboAvny Zyg- munta. — Na wszystko pozornie przystaja poslovvie, by nie dotrzyrnač niczego; rozpatrzyli sie juž botviem po obozie, obliczyli sily polskie i ich stanoAviska, poznali ožyAviajacego je ducha — a to bylo Avlasnie gloAvnym ich AvypraAvy celem. I znoAvu wojska wyruszyly pi’zeciAV sobie. Jeszcze raz poczciwy Jagicllo Avyprawia do posclstAva Avegierskiego Piotra Korchoga z oredziem pokoju. PosloAvie, zložyAvszy miedzy soba rade, udaja sie do Mistrza. U niego zastali zgromadzonych juž komendatoroAv. Jedni byli za, drudzy przeciw Avojnie. Najglupsi i najAvieksi tchorze przechAval- kami potegi Zakonu w radzie chcieli zagluszyc poslrach 117 polskiego oreža. Najgorlivviej przeciw vvojnie wystepowal Scibor, Znajac potege krolevvska i vvrodzona vvalecznosč swoich rodakovv wystawial Mistrzowi, že na pewna zagube prowadzi swoje zastepy. YVysmiano jego obawy, a Mi str z otwarcie mu zarzucii, že jest Polakiem z Krakovvskiego, przeto Zakon na rade jego zvvažae nie može. Uchwalono \vojne na radzie krzyžackiej. Poslovvie wegierscy zawiadomili Korchoga o postanowieniu Zakonu i odpravvili go z nadzieja, že im sie przecie može uda, przyprowadzič do zgody po- vvašnione strony. Po uplywie dni kilku przybyl do obozu Jagielly pod Wysoka Slazak Frycz Repezyc od poslow vvegierskich, narzekal na Niemeow, i zaklinal sie na dusze i cialo, že wszelkie usilowania poselstwa do przyprowadzenia do skutku pokoju byly nadaremne. Krzyžacy uporczyvvie obstaja przy wojnie i sam nawet Zygmunt, jako zwierzchnik Zakonu widzi sie znievvoionym , wypovviedziee (clioc na pozor tylko) wojne Jagielle Niechaj sie jednak krol polski bynajmniej tem nie troska; wojsku wypowiedzenie wojny ze strony cdsarza može byč zatajonem, a samemu Zv- gmuntovvi chodzi tylko o wyludzenie czterdzieslu lvsiecy zlotyeh renskich, kLore zakon w poio\vie juž wyplacil, a z reszty niebawem w Gdansku sie zisci; potem moga Krzyžacy czekac, nim dotrzyma obietnicy. Radzii nakoniec krolowi, aby tylko uderzyl, a pewne odniesie zwycieztwo. Na lem skonczyly sie uklady, i polityczny zawod Scibora, a orež polski na polach Grumvaldzkicb rozslrzygnal wkrdtce wszelkie zawilosci dyplomatyczne. Po odniesiondm przez naszych zwycieztwie przebywal Scibor jeszcze u Mistrza vv Malborgu, wiemy nawet, že go wiesč o niem močno ucieszyla, rownie jak orszak jego polski; ukrywal jednak radosč, i plakat zarazem z Niemcami. Jeszcze raz pojawia sie Scibor vv dziejach ojczyslych, w czarnych atoli kolorach. Rylo to w czasie, gdy oslabieni dlugiem a uciažlivvem provvadzeniem wojny,Polacy i Krzyžacy w pomniejszych utarczkach i wiekszycli polyczkach zužyli do szczetu svve sily. Wtedy to Zygmunt, wziavvszy cztdr- 118 dziesci tysiecy zlotvch rcnskich od Krzyžakow, acheac sie tanim kosztem z zaciagnionego wycofač zoboAviazania, zamierzyl najechae Polske. Ale Wegrzyni irvvažali przymierze z Rzeczapospolitaza sSviete inietykalne, iodmowili posilkoAv. Musiano wiec zakolatac gdzie indzidj, i wkrotce z najemnej holoty czeskidj , morawskiej i austryackiej utworzono dwanascie choragAvi, i oddano w dowodztwo Šeiborotvi, ktory nie wzdrygal sie topič mordercze želazo w piersi rodakotv. Widzackraj zAvojska ogoloconym (Polacy bowiem nie mogac sie doczekač zaczepki ze strony Wegier poroz- ježdžali do domdw) Avkroczvl wojewoda Siedmiogrodzki z Avojskiem przcz SzramoAvice do Sacza, bez najmniejszego opom spalil Stare Miasto i kilka \vsi pobliskich , a potem przez Poprad cofal sie miedzy gorami. Tymczasem Scibor, biskup agryjski z bratem i z kilku panami polskimi, ruszyli za nimaž zaBard jdvv. Przyszlodo spotkania sie na ostre, ale rozwažywszy przemoe tv liczbie, uciekač zaczeli Polacy — pierzehajace jednak pulki wstrzymali Kasper Bochenek i Dalibor. Przy poAvtornem natarciu zbito do szczetu Avojsko najezdnicze, sam Scibor zaledtvie uszedl z niedobitkami i schronil sie w Bardjotvie przed natarczywos'cia polskiego oreža. Reszte dni žycia spedzil Scibor na zamku swoim Beczku, czas dzielac pomiedzy lowy, rycerskie zabawy i pijatyke. Byl srogim dla poddanych, dotad o oki’ucienstwach jego kraža Aviesoi miedzy gminem. Jak i kiedy um ari? — nie- wiadomo. Lud utrzymuje, že petvnego razupodchmieIiwszy sobie z Polakami jadacymi av poselsUvie do Budzynia, zasnal na nrAvisku skaly i spadlszy z niej, žywot burzliAvy smier- cia zakonczyl okropna. 8 ) Przed trvbunalem dzisiejszych poječ, zasad i dažno- sci zostaiby Scibor zbrodniarzem. Najczdnik sAvej ziemi, podly najemnik nikczemnego ciemiezcy , tyran SAVoich poddanych, oto Avyrazy, ktoremiby pietnoAvano pamieč jego. Ježeli sie jednak cofniemy mysla až do Avieku, w ktorym nasz AVojoAvnik žyl i dzialal, zlagodzimy znacznie nasz Avyrok. I 119 Scibor žyl w czasach, kiedy rycerskose zachodnio-euro- pejska (chevalerie) krzevvic sie zaczynala po Polsce. Wylegla w krajach feodalnych, pod občem niebem, srod wplywdw odmiennych dlugo nadaremnie usilowala zaszczepie swe zasadv w žycie i instytucye przodkow naszych, w kiorych pienviastek slowiansko-gminowladny tak silnie przewažal. Z koncem dopiero czternastcgo a poczatkiem pietnastego wieku przez zwiazki z Wegrami, z feodalna Litwa, przez stosunki z Niemcami, Czechami a mianowicie z wystawnym dworem Zygmunta, ktory slynal z rycerskosci, zaczela coraz wiekszej nabierac wzielosci, choesystem feodalny, pomimo licznych zabiegow, zaprowadzič sie nie dat W tych to czasach žyl Scibor. W mlodosci jeszcze zostawszy dAvorzani- nem Zygmunta, gdy sie tenžc o korone polska ubiegal, zaszczycony od niego laskami, ktorych rozrzutny krol nie szczedzil, przenarodovvil sie wkrotce. Na dworze Zygmunta poznal dwa božyszcza rycerslwa swojego \vieku: Honor i Slawe. Odtiid Honor stal sie dlan liaslem dokaždego czynu; a Slawa gwiazda polarna, okolo ktorej kražyla ciagle sfera jego dzialalnosci. Nie dziw \viee, že przy takiej moralndj podstawie czesto gesto wpadal na bezdroža. — Byly to atoli raczej bledy wieku, w ktorym žyl i kasty, do ktorej naležal, aniželi rozmyslne zepsucie moralne i upadek cha- rakteru. Tak pomysIilem sobie — i dusza nie jednem dzisia miotana cierpieniem, nspokoila sie nieco. Noc juž rozwinela swa czarna choragiew —a gwiazd mil jony Isnily na niebie, jak zwiastuny lepszdj przysz!osci. Jurko przybil do brzegu, a sen blogi wkrotce mi skleil znužone powieki. P r z y p i s k i. 1) Waga, jedna z najinteressowniejszych rzek Wg- gier. Na Krzywanie z malego jeziora Zeleno plešo wyplywa biala Waga (Wažec) — Krolewska zas gora (kralowa hora) 120 wysela z dwoch žrodel czarna Wage, ktora przy wiosce Lehote poiaczywszy sie z biala nazwe VVagi przybiera. Po prawie czterdziestomilowym biegu wplywa do Dunaju pod wsia Guta w stolicy (komitacie) komarnskiej. Srednia chy- žosč strumienia wynosi 7% stop na sekunde — przewyžsza zatem szybkosč Dunaju o 1 */ 2 stopy: slusznie wiec nadano jdj nazwe rwiacej. Glebokose strumienia jest rozmaita, i ma sie w odwrotnym stosunku do szerokosci koryta. Srednia glebokose wynosi trzy stopy — przeto tež tratwy tylko džwigac može. Skoro snieg na vviosne ztaje, albo ciagle ulewy w jesieni zwieksza masse wody, odrywa Waga sasiednich skal odlamy-—i wlecze je z soba, dopoki rozbite 0 twardsze pzedmioly nie rozsypia sie w piasek, ktorym rozjuszony strumien žyga na každa piedž ziemi, ktora tylko dosiegnae zdola. (2anbet= unb SSolffvfunbe — SKalerifcbe Smetje auf bem SBaagflufš »on 2CtoiS »on SKebnpanSft) — Sen= m)’S bpanbbud; fut ŽRcifenbe im bjlemid)tfd)en jtaiferflaate. — Palkovič: Znamost wlasti.) 2) Mieszkancy wyžszyeh Wegier wiele przyslowiow 1 porownan vvzgledem niestatecznosci rzeczy ludzkich wzieli od burzlhvej i nieslateeznej Wagi. Stare kroniki opowiadaja o nazwie tej rzeki: kiedy Stworca rozporzadzal wodami, bieg i kierunek im dajac, rzeka ta pozno nadeszla, zkazana wiec zostala na blakanie sie ciagle bez stalego koryta; stad: flumen Vagus, rzeka blakajaca sie. 3) Nie na samem Beczku ograniezaly sie posiadlosci Seibora. Wielka czesc pdlnocno-zaehodnidj czesci Wegier obsadzona byla jego majatkami — obydwa brzegi Wagi obsypane jego vvlosciami i zamkami. Dla Lego tdž za swojich czasow slynal tylko pod imieniem Pana Wagi. Roku 1398 zatvvierdza Zygmunl wszystkic davvniejsze nadania Šcibo- rovvi, jako to: Beczko, Czeithe, \erbo, Joko, Vittenez, Szenisz, zamek Vinares, miasto Szokolcza, miasteezka: Vinares, Szaszvar, Peterla, Detrekhel z zamkami: Detrd- vana, Korlalhko, Hesko, Maniga, Szent Vid, Bory, wies Ujvar, Szavar, Modor, Samonya-Nemes-Dios i Dioszegh. 121 Procz tego posiadaljeszcze Scibor zamek Podgrodzie, miasto Lewocz ze slawnym miodem Lewockim, Polleedia, Bolog, Trebicza, Nussdorf, Trebichava i bardzo wiele innych pomniejszych wlosci. 4) Dzialo sie lo roka P. 1393. Na czele powstaticow stal Szczepan Konth, znakomity bohater z czasow krola Ludwika. Na rozkaz krolevvski Jerzy Wajdafi polapal i uwiezil powstaricow w willi Kara. Wkrotce potem odwidzl ich doBudzynia, i przedslawil krolowi. Niezginajac kolana, nie pozdrowiwszy nawet Zygmunta staneli przed nim. Krol rozjatrzony ich mestvvem i szlachetna duma na placu S. Jerzego w Budzyniu poscinac ich kazal. Gdy przyszla kolej na Kontha, rzekl: „Zawsze smialo spogladalem smierci i dzisia przed nia nie ztchorze. I z najwieksza spokojnoscia položyl na pien glowe, okryta siwizna i licznemi bliznami. Na vvidok konania ukochanego pana Choka, giermek Szcze- pana rzewnemi zalal sie Izami. Zygmunt, jak mogl, kwilace pocieszal pachole i przyrzekal mu swoje laski i wzgledy. Szyderskiemi slowy odparlo chlopie: „Ego tihi velul scrophae Bohemicae serviturus ero nunquam. (Thurocz Chronica P. IV. Cap. 7). Natychmiast krew pacholecia zbluz- gala nieskrzeply dolad kadlub pana. Wiesc o tych okru- cienstwachZygmuntalotem blyskawicy przcbiegla kraj caly, i poruszyla lud do žywego. Pamiec nieszczesliwych ofjar žyje dotad w sercach ludu, w jego podaniach i piesniach. (Mailath: ©efd)id)te ter SKagparen. Palma: Notitia rerum Hungaricarum. Tom. 2.) 5) w roku 1399, 1401 lub 1400, podlug rožnych war- jantow. 6) Poczciwy Jagiello nie tylko nie przyjal ofjarowandj sobie przez Stany Panstwa korony, ale zagrozil nawet poslom wegierskim i že przeciw rokoszanom sam zbrojno wystapi, i zmusi ich do puszczenia na wolnosc Zygmunta, i przywrocenia mu berla, jako sivemu pravvemu monarsze (Mailath : (55efd)td)te bet* 9)lag))Ctten. 2 25anb. Moraczevvski 122 Dzieje Rzeczy pospolitčj Polskiej z piervvszej polowy XV. vvieku.) 7) Jakie to byly te warunki zaprzysiežone rokosza- nom , nie docliowaly nam dzieje. 8) Alojzy baron Mednyansky jeszcze w r. 1829 przygotowywal do druku zbior dokumentow dotyczacych Scibora i jego potomkow. Ciekawe to dzielo , ile mi wiadomo, nie wyszlo dotad na swiat. IX. lltstorfsclae deiikniiiler in den kloitern de§ Atlioi. Von Josef Miiller. Auf der kaum sechs meilcn langen lialbinsel des „Ha- gion Oros“ *) erheben sich, mehi’ festen schlossern als wohnungen weltscheuer biisser gleichend, theils auf felsen a m meere, theils im immergriinen vvalde zwanzig kloster und gegen drcibundert von ihnen abhangige sketen und kellien, die einen, von der iibrigen welt abgesonderten und unabhangigen , durch einen ausschuss der kloster selbststiindig regierten mdnchslaat bilden, derseitmehr als einem jahrtausende in allen seinen verhaltnissen un- verandert, eine verwirklichung byzantinischer lebensan- schauung, den fall Konstantinopels iiberdauert bat und noch heute, wie zu den zeiten der mdnchsfreundlichen Komnenen der grosse ivallfahrtsort der anatoliseben chri- stenheit ist. Die naturpracht des ortes, die lage und einrichtung der kloster, so wie die verivaltung der mbnehsgemeine i) Dass die im alterthume Akte genannte lialbinsel der „heilige berg” heissen solle, bestimmt kaiser Konstantin Monomachus durch eine goldbulle v. j. 1082. s ) Eivai a trav filet fiixqu, akV nohzsla fiova%ixrj. Joh. Konin TIqo(Txvv: Bukurest 1701 p. 104 . Derversuch, einen mdnchslaat zu griinden, und „chrislliche entsagung und betrachtende lebens- richtung als grundlage der gesellschaft festzustellen" (Griese- bach I. p. 230) vvurde im bjzanlinischen reiche ofter gemacht; (so wollte St. Christodulus, der griinder des kloslers des h. Johan- nes auf 1’atmos alles \veltliche von der insel verbannen, s. Ross, Reisen auf den gr. ins. II. p- 123 sqq.) gelang aber nur auf dem, von der iibrigen welt gan* abgeschiedenen heiligen berge. 124 ist von allen abendlandischen besuchern der Athoshalb- insel ausfiihrlich geschildert vvorden 1 ); einen bericht iiber >) Wir verweisen auf die berichte der abendlandischen reisenden, von denen Belon den heilig-en berg 1546 besuchle (seine trene schilderung des klosterinstitutes, vergliehen mit den neuesten beschreibungen, liefert den schlagendsten bevveis fiir die stabili- tat aller verhallnisse in dem monchslaale) Paul Lucas 1705, Pococke 1740, €ariyle, Sibthorpe und Dr. Hunt 1794 (dessen bericht in Walpole’s Memoirs relating to european und asiatic Turkey etc. London 1818 p. 197 — 230); Clarke 1801, Leake 1806. (Travels in Northern Greece III. p. 115 — 157) Urquhart 1830, Webber Smith 1836 (Journ. of the r. geograph. soc. of London 1837. bd. 7. p. 61 — 72.) Zachariae 1838 (Reise in den Orient. Heidelberg 1840 p. 212 — 275.) Grisebach, besonders in naturhistorischer beziehung 1839 (Reise durch Rumelien etc. Gottingen. 18411. p. 227 — 345), und in demselben jahre Didron, der ihn in archaologischer hinsicht in einer reihe von aufsatzen in den „Annales archeologiques“ bd. IV., V. und VII. erschopfend beleuchtete, Fallmerayer, vcelcher der erste einen geistreichen iiberblick der geschichte des Athos nach urkunden gegeben, 1841 (Fragmente. Stuttgart 1845 bd. II.). Fiir den slavischenle- serfiihren wir an Uspenskij’s „OiiHcanie MOHacTupeu aooHCKHXT, Bb 1845 — 6 ro/\ax'b no aKTajrn (im journal des russ. minister, der volksaufklar., 1848, bd.58 p. 55—101 u. 111 —166) und Deme- ter Avraamovič: „CeeTa ropa ca črpane nepe, xygo®ec,TBa n no- BecTHHn(e“ Belgrad 1848. und glauben kein anschaulicheres bild der reizenden halbinsel geben zu konnen, als in dem vvir die schilderung des „vori Gott auservvahlten ortes“ anfiihren, mit vvelcher Nikeforus Gregoras seine darstellung des hesychasten- streites einleitet: (libr. XIV. cap. 7. p. 714 — 717. ed. Bonn). Td ts yuQ itkla to n o o g 6 "A\9mg ^avfid^sa&cu dl-iov sivcu 3oxsi fioi, oti ts 7tQog deoa xsxQatai mtvv toi svcpvag ned otl nollrj tm xai navtoSanfi trj ■/}.(>rj Horritsitai , xal ffcpdSoa eptlotiuojg timi* ix tov oaatov tc3v ivtvyyavovtcov tr/v ala^h/mv dstjiovtai, xal nollrjv sv-d-vg nnoficdkletai trjv trj g tigipsmg rjdovrjr. xai nsi nav- tay6\9f.v w(T71sq s’x {hjaavpemv to ts svnvovv trjg ddjiijg xal td tov avd-ovg ivyoovv • xal xa{)aoatg td Ttksiatov opulsitaig fjllov (Intim• df 'v8qsg! ts nolvsidim xo\ut xal dl-ertj xai Isipuovag noinllovg , sr>ya ysiQnov(Tilai xal zrpv efoo ysopisvrjv sig pcijxog dim xal nlottog rpisitiov diScocn. xai unldog navzcc/dOtv £xei tti tijg apiszrjg avyxQozsTzai yn»Qicrpiaza n ti d g ts trjg cpvostng n oo g ts trjg tcov oiv.ovvtoiv dai, xai dyooavd/iot, xat, dtxatrtixd (Ir/piata, xal ylcattr\g snldtitgig xai tvcpog dno dkpQov ihanigoiv ta tijg o^sŠccog vopu/ia. ovite Sovlsia xal avUtvtia fisciiŠti tov (Hov £xsč. ali’ ior^opla ., xal (istpiidtrig (ptiovrjiiatog, xal ijilovg a spev d- trjg, xal dixaioavvi]g svysveia trxrjvo(3atei xai nstif/oosvu tov yjdciov sxsZvov, xal offa trjv svOsov sv yij Srjjuovp>ysL nohtsiav, xai tfjV dvtmg sv tpvyij cpilocrocpiav £oydgStai. o v nlovtog £xsč xal Sunavij XQr)[idtwv xal @laxsvovoa iltiviptg tpcnolitsvstat. dll’ dnav isti altjilcog aspivov ts xai £1 svHsqiov rjiiog xal £g tcc tijg dpstijg dvdxtOQU ansvSov, xal tov /JmQtov tpionov uig dlrpOoig ijpipioGfisvov 126 neuesten besucher gegeben, w'ahrend die friiheren reisen- den sich mit den fabelhaften angaben der monche begniig- ten, die den beginn ihres institutes in die ersten jahrhun- derte des chrislenthums verlegen, und yon aufbau der kloster durcli Konstantin desgrossen sobn, Konstans, durcli Theodosius den jiingern und die jungfrauliche Pulcheria erzahlen. Es steht durcli urkundliches zeugniss fest, dass im neunten jalirhunderte nocb keine kloster auf dem heiligen berge standen, sondern anachoreten zerslreut in nqdg ta. xaXd. lit (rjav /d. v ydq avtofiatmg stas tv xal 6 y(5oog ixsivog aaonasvSei xal anoo&sitai xaxlav, ndoav d’ sitraoiei xal siyatJtriQiov avto xatsaxsva- xsv aqetrjg, xal ndvtag tXxu aqog egcotag avoo-Osv savtov , frrj fiovov oaoig tov trjg aQ8trjg xai trjg rjoyiov. š^offtqaxl^si S’ av sxsi&sv xal oXaig '/soaiv iigsXavvu xa,l tino-Otitai ttjv tcov vnoxoit<5v xal {$sfir\Xmv trvro(xrj(Tiv. Eine beschreibung des heiligen berges, seiner kloster und ihrer heiligthiimer lindet sicli auch in der fiir wall- fahrer bestimmten schrift des Joh.Komnenus „TIqo(Txvrt]tdQiov tov ayiov oqovg tov'Ad-(ovog“ Bukurest. 1/01, wieder gedruckt in Vene- dig und mit lateinischer iibersetzung in Munlfaucons Palaogr, gr. p. 441 — 499. Uberdiess wiiren zu erwiihnen die „Memoires pour servir a 1’histoire des monasteres du mont Athos par le pere Braconnier, jesuite,“ vrelche sich handschriftlich in der na- tionalbibliothekzu Pariš unter den Villoisonischen papieren finden, der selbst mehrere monate auf dem Athos verweilte und dariiber weitlaufige, beinahe ganz unbenutzte sammlungen, in derselben bibliothek befindlich, hinterlassen bat (s. Zachariae Reise. p. 228— 230), und die handschriftliche reisebeschreibung des Grigorovič Barskij in russischer sprache, Uber diese siehe die letze anmerkung dieser einleitung. Eine vortrefiliche karte des Athos belindet sich in Zacharia’s reise; abbildungen des Athos und plane in Didron’s aufsalzen. 127 der wildniss lebten *),in abhangigkeit von dem kloster des Johannes Kolovus (in der nahe von Hierissus) oft belastigt von den bewohnern der umgegend , die trift und wald be- nutzlen and die biisser in ihren frommen ubungen stor- ten. Um diesen beunruhigungen ein ende zu machen, ver- bot kaiser JJasilius Makedo durch eine urkunde v. j. 885 allen weltleuten, die Athoseinsiedler zu belastigen , und als dieses kaiserlichen befehls ungeachtet die abte desKo- lovitenklosters den bevvohnern der umgegend gestatieten, im beiligen walde holz zu fallen und vieli zu vveiden, so er- klarte eine goldbulle kaiser Leo des Filosofen v. j. 911 die anachoreten fiir unabhangig von dem Kolovilenkloster und sicherte ihnen dadurch wenigslens fiir so lange den frie- den, bis die Sarazenen, die nach ihrer festsetzung auf der insel Kreta alle griechischen meere beunrubiglen, auch die bewohner des heiligen berges bedrangten und ihre armli- chen wohnungen zerstorten, vvie diess aus einer goldbulle des kaisers Romanus Lekapenus v. j. 924 ersichtlich ist, der das, „durch der Ismaeliten gevvaltthatige hand“ ganz- lich zerstorte kloster Xeropotamos, friiher „rov Xei[AU(j- yov genannt, wiederherstellte, daselbst eine grosse kirche, zellen fiir die monche, kranken- und fremdenhaus erbau- te, mit schiitzenden mauern, boben thiirmen und sebanzen umgab, dasselbe reichlich dotirte und in gegemvart des pa- triarchen einweihen liess a ). Von einer scbweren krankheit genesen, fugte der kaiser seinen friiberen geschenken an gefassen aus edlem metali und reichen gewandcrn noch eine kostbare relicjuie, namlich ein stiick des kreuzes Chri- •) S. liber die lebensweise der Athoseinsiedler s. Fallmerayer fragm. II. p. 27. s ) S. urk. I. Xeropotamus wird demnach der h. Lavra den ruhm streitig machen, das erste sleinkloster auf dem Athos zu sein; denn fiir stsinbauten wird man wohl „vaov 7ta/x[isyH^ri re nalne- QixaXi.fj . . ni) (tj inptTZt-zr/ )i u gelten lassen. 128 sti hinzu, welches sich bis dahin im kaiserlichen schalze befunden halte und das er in begleitung von geistlichen und militarischen wiirdentragern dem kloster iibersandte, mit der bestimmung, dass dasselbe alle drei jahre am er- slen august mit eben solehem geprange zur verehrung nach Konstantinopel gebracht, nacliher aber dem kloster zuriickgestellt werden solle. Bei diesem anlasse sicherte er den monchen zu ihrem unterbalte und zur begehung dreier jahrlicher feste ein solemnion von eintausend achlbundert goldstiicken jedes jahr und dem krankenhause die einkunf- le dreier metochien in Konstantinopel. Um das jahr 963 kam der mann auf den Alhos, wel- clier als der eigentliche begriinder der monchsrepublik und als erster gesetzgeber dcrsclbenbetrachtet vverden muss, Sl. Athanasius. In Trapezunt aus edlem geschlechte geboren, war der jiingling Avramius in Konstantinopel mit eifer den studien obgelegen, und bald der vvunsch in ihm ervvacht, nach asketischer vollkommenheit zu ringen. Er begab sich dalier in das kloster auf dem berge Kyminas in Kleinasien, wo er den mdnchnamen Athanasius annahm, und sich der geistlichen leitung des damaligen abtes Michael Malinus untervvarf; spater ging er auf den heiligen berg, setzte da- selbst seine slrengen iibungen unter der aufsicht eines vviir- digen greises fort, und erbaute endlich auf den vvunsch des kaisers Nikeforus Fokas, mit dem er in vertrauten verhaltnis- sen stand und der selbstmit demgedanken umging, monch zu werden, von dem golde, welches der kaiser ihm aus der den Sarazenen abgenommenen beute gab, das kloster Lavra am aussersten ende der halbinsel und regelte durch sem typikon vom j 969 die verhaltnisse der kloster und das leben der monche 1 ) t <) Ueber das leben des heil. Athanasius Athonites s. Acta 8S. Juli 5. p. 2^6 — 247. Die griindung des ki. Lavra ervvShnt eine lis. der franzosischen nationalbibliothek mit folgenden worten: 'O xag rrjv 7ii)ocpoi'pacnv elafle ftaoa tov ayiov AOavaalov, roti ovrog 129 Kurze zeit nachher erbaute der freund des heiligen Atha- nasius, Johannesder Iverer, das klosler „twv und bald entstanden noch mehrere andere klosler; die mdnche traten endlich zusammcn, entwarfen ein typikon zur rege- lung ihrer inneren verhaltnisse, welcbes yom kaiser Konstan¬ tin Monomachus beslatigt wurde, und der monchstaat gedieh von nun an schnell, wenn aueb unter beslandigem streile. Denn hatten gleich die frommen aller irdischen begier enl- sagt, so war ihnen doch die liebe z um besitze geblieben, und brachte hader und verwirrung unter die heilige ge- meinde *). Die unordnung nahm nacb und nach auf dem berge dergestalt iiberhand, dass er in gefahr gerieth, ganz- lich verlassen zn werden. Dadurch sah sich kaiser Kon¬ stantin Monomachus veranlasst, den abt des klosters Tzintziluk in Konstantinopel nach dem Alhos zu senden, um die streitigkeiten zu schlichten und den frieden wie- der herzustellen, wie schon friiher kaiser Johannes Tzimis- kes den abt des klosters Studiu aus gleichem anlasse auf den heiligen berg geschickt 2 ); und es gelang, wenigstens fiir einige zeit die streitenden parteien zu versbhnen. sig to "Aywv ”OQog, oti /iiXXsi ti e ttXog SXe trat ta ni.rfiri ttov 2ia~ QaxrjvcSv xal ixdid>£ai avtovg anb toov boiav tfjg 'PeofMttHfjg yrjg. AneX-0-a>v ds iv trj Kor/trj o ixavag i.koag %qi tclov ix tetiv Xa(fVQcov, iva oi- xoSofirjcTftij Se xara tov g y_novovq 'AXe%iov rov -Oeoxv§e(ivriTov fiacnlnog tjficav, tog evTcjvcog xcu navv davfiaerloeg tov e^cte>yov avTrjg ■& rfgsvaag . BarriXeiog Tj v ovzcg o iargog, avrjg 6Xčfr()iog j uaXXov etc. Dass diese sekte auch auf dem Athos anhiinger gefunden, sagt Nikeforus Gregoras (libr. XIV. c. 7. p. 714. ed. Bonn): Tov A-fhn to Ogog iv tov - Toig (zur zeit des beginns der hesychastenstreitigkeit) eaXooxoTcov MaaaaXiun ov xal BoyofilXcov. 134 eine synode zu Serres halten liess, and sich formlich von dem konstantinopolitanischen patriarchen lossagte, ja alle griechischen priesteraus seinen landern verlrieb t). Dafiir wurde er und die gesammte geistlichkeit seiner 1'ander vorn patriarchen Kallistus in bann gethan and folgerecht den monchen des heiligen berges verboten, von den Serben geweihte priesterin ihre gemeinschaft aufznnehmen, was bei der grossen anzahl slavischer monche aaf dem Athos na- tiirlicherweise ein gegenstand hefligen streites und gegen- seitiger anfeindang wnrde, die so lange dauerte, bis die vviedervereinigung der serbischen kirche mit der griechi¬ schen unter dem patriarchen Filotheus darch den fiirsten Lazar zu stande kam. VVahrend diese dogmatischen streitigkeiten die mon¬ che entzvveiten, hatte sich unter den anachoreten des hei¬ ligen berges eine mystische schvvarmerei freunde gemacht, die sich von dort bald nach Konstantinopel verbreitete, und die erbitterung der im evvigen streite liegenden parteien des byzantinischen reiches noch erbohte. Abt Simeon lehrte auf dem heiligen berge einen cjuietismus, als dessen hochsles ziel das unmittelbare schauen gottes belrachtet wurde. In dunkler zelle eingeschlossen, den kopf auf die brust gesenkt, richteten die beschauenden ihre blieke un- verwandt auf die nabelgegend, wodurch sie zuerst in einen betaubten, nach and nach aber in einen zustand der ver- ziickung gerieten, in vvelchem sie ein licht um den nabel erblickten, dessen schauen sie mit unaussprechlicher selig- keit erfullte und das sie fur einen anmittelbaren ausfluss der gottheit, fur das licht erklarten, vvelches Jesum auf dem Thabor umleuchtet babe 2 ). Unter den anhangern die- ') S. Engel, geschichte von Serbien p. 235 — 286. 3 ) Da es unsereni zwecke fern liegt, iiber den hesjchatenstreit er- schopfend zn handeln, und wir nur das verhalten der monche in diesem, vorn heiligen berge ausgehenden dogmenstreite naher ins auge fassen, so vervveisen vvir auf IVikeforus Gregoras und 135 ser sehvvarmerei vvar auch der strenge asket und nachhe- rige erzbisehof von Thessalonich, Gregorjus Palamas, der als hauptvertlieidiger fiir die lehren der hesychasten aitf den svnoden in die schranken trat. Es befand sich damals ein gelehrter kalabrischer monch, namens Barlaam , in Konstantinopel, der, als er von dieser sehvvarmerei der monclie horte, sieh auf den Athos begab, und von einem hesychasten unterricliten liess. Die lebre die¬ ser mystiker erschien ihm so auffallend und den dogmen der kirche so entgegen, dass er in vvortund schrift dagegenauf- trat, besonders in Thessalonich, wo sich damals Gregorius Pa¬ lamas aufhielt, und als haupt der hesychasten eine hedeu- lende partei von monchen um sich hatte. Angeeifert durch dieselbe und seine genossen auf dem Athos, trat Palamas dem Barlaam entgegen * *) und suchte denselben von der iiber- einstimmung der lehren der hesychasten mit den hochsten autoritaten der kirche zu iiberzeugen. Es gelang jedoch nicht,den kalabrischen monch zum stillschweigen zu hevve- gen; ja dieser brachte selbsl die angelegenheit vor den patriarchen, und in Konstantinopel wurde 1341 eine sy- node (die erste im hesychastenstreite) zur beilegung der zwistigkeit abgehalten. Da glaubten die monche des Athos fiir die in ihrem bezirke entstandene lehre in die schran¬ ken treten zu miissen, und schickten durch eine ge- sandtschaft von monchen 2 ), an der sich auch der nach- Kantakuzenus als quellenschriflsteller, auf Leo Allatius und Engelhardts monografie: „die Arsenianer und Hesychasten. ein beitrag zur geschiehte der 'griechisehen kirche im 13. und 1 4. jahrh.“ in Illgens zeitschrift fiir historische theologie. Leipz. 1838, bd. 8. p. 48 —135. ') Barlaami contentione et conviciis irritati monarhi monlis Atho Gregorium ei Palamum objiciunt. s. Petavius. De theol. dog. p. 77 . *) Dieser gesandschafl der monche thut patriarch Isidor in seinein testamente mit folgenden worten ervvahnung: ‘Enel de si,g fio- m^ovg ezileda zov i?.aqQozaroii zov Kvqiov fiaazoclgag £vybi, 136 malige patriarch Isidor, derzeit monch auf dem Athos, betheiligte, einen „tomus apolog - elieu»“ an die synode, welcher eine genaue darstellung der hesychastenlehre enthielt und nachweisen solite, vvie die lehren der „be- schaulichen“ vollkommen mit den hochsten kirchlichen autorilaten iibereinstimmten J ). Diess wurde auch vom dnrjga filv trjg 0etT<7aXovlxrfg, td 8s diday(jp ti dfia. xal mar or dr op ixiyfjT]to top 7ta.tqid.Qyrf tovrop av [/(lovim nqdg a ndvta xovcpa xai lig toificpavig dgrn/isva VjV. xal vvv fj.iv avtrj tijg ixe(vov yvmfirfg 61offyiqa>g i^ottjto, vvv 3i tfjg iavtijg i^aprmfjivov uyiv ixiivov xai ffvvilovti cpavai, cppovrffia iv dfi(potiqoig rjv iv dnam toig ti alloig Stflačtf xai org d Tlalafiag idoyfidti£i xaiv(nirpoig xal dr\{hxsifiivag xai vorjtdg • tdg Si vcpiifiivccg xai 6qatdg) xal toiavra drra ^laacpr/f/ovvta Xoya naraer^serr/, i!; ovds/riug npocpacrsmg alrjftovg, aXX viib ervHOCpavtlag n (d dia(3oXrjg xsxivr/ftinyv. avtov yap ini^sipi/travra noXXdxig r/vvxsvai nl.i.ov o v div, rcov rr/v 'Paaaimv r/ys/roviav apn dioixovvtcov npog /rsv rr/v no str[3 dav /rr/dsv dnoxgivo/tsvmv, rovg npsaftsig ds /rovov ca/rbruta dixi£o/rivcov xal natrav napotvlav iv- dsiHVV/tšvcav n ob g avrovg Hal relsvraiov iv dstr/rcorr/pioig xaxc/bv- rmv v no xXoioig, d ot iv 'A&co avayvovrsg xul npocrr/Hovatav avroig rr/v vnsp rmv toiovrtsv crnovdr/v xal noo-Ov/ilav oirjd-ivrsg , ola dr/ vnsp trjg noivfjg tacpsXsiag itro/revr/v xal napaOr^avrsg aXXr/Xovg, ix ndvtcov o,rs II gob to g ixXsysvtsg ’Icradx, dr rjo rlpnog xal agsrrjg sig dxpov iXr/Xaxmg xal 6 rij g A a v p a g r/yov/rsvog Maxd- giog xal srspoi rmv xard to "Ooog cppovrurtr/picov r/yov/rivoov oiix 6Xiyoi • trvv tovrocg ds xal o ygbvcp vtrrsgov trjg iv Kcovtrravtivov- nAl.ti ixxXt]tr(ag Tlaroidgzpg ysyovohg, sig rcov isoicov su rort fopov rsXcdv KaXXicrrog xal JZafidg, og not) g rij Bar o n s d lov /rovrj rov aaxr/rixbv f/vvs d ob/tov, xal noXXovg vnsp agsrrjg xal Octv/racdovg insdsll-uto dyion“ vom j. 1582, einen Hatt¬ scherif v. j. 1775 und ein „(3acrdixdv 7iQoatayixa“ v. j. 1780. Wir ervvahnen bei dieser gelegenheil die kurze beschreibung des heiligen berges von dem grossen tiirkischen geografen und bi- bliografen Hag’i Chalfa, in dessen Rumeli und Bosna, aus d. t. iibersetzt v. Hammer. Wien 1812. p. 81. m Wiihrend glaubige seelen noch heute, wie einst, zu diesen wohnsitzen der frommigkeit in andacht wallen, hat d er ruf literarischer schiitze den fuss manches europai- schen forschers in die lieilige tvildniss geleitet, um nach iiberresten des klassischen alterthums zu suchen. Doch baben die genauesten untersuchungen, unter denen die Carlyle’s den ersten platz einnehmen, zur geniige darge- than, dass fiir die kennlniss des griechischen alterthums vvenigstens keine bedeutende ausbeute aus den biicher- kammern der Athoskloster zu holen sei. Anders verhalt es sicb in bezug auf kirchliche und slavische literatur, so wie in bezug auf die geschichte aller bander Siid-Ost Eu- ropas. In jedem kloster finden sicli ausgezeichnete hand- scliriften der bibel und kirchenvater in griechischer so- Avohl, als in slaviseher sprache, und— worauf wir unsere vorziigliehe aufmcrksamkeit richten—dokumente fiir die geschichte aller provinzen Siid-Ost Europas. Beinahe alle kloster der vier ostlichen patriarchate besitzen sammlungen von urkunden '), nirgends finden sie sich aber in so grosser anzahl, als in denen des heiligen berges ; in verborgenen gemachern bewahren dort die mon- che mit eifersucht historische schiitze,]— urkunden fast aller kaiser von Byzanz und der herrscher Serbiens, Bulgariens, der Moldau und Valachei — deren wichtigkeit jedem einleuchten muss, der die beschaffenheit der quel- len der byzantinischen geschichte, wo man ganze jahr- hunderte nur an der hand der magersten chronisten ') Von einigen solchen urkundensammlungen in klostern haben wir beglaubigte nachricht. So besitzt das kloster des heiligen Johannnes auf der insel Patinos etwa 50 alte urkunden s. Ross. reisen auf den gr. inseln. H. p. 123, Oekonomos in Athen verof- fentlichte urkunden aus dem kloster Megaspilaon imPeloponnes ; die k. hofbibliothek in Wien besitzt eine sammluug von urkun¬ den des nun verscbvvundenen klosters „tov bei Sniyrna, auf welche wir bei einer andern gelegenheit zariickkommen werden. 143 durchvvandert, und zugleich das eigenthiimliche verhall- niss von staat und kirche im ostromischen reiche bedenkt. Dcr byzantinische slaal lebte hauptsachlich in seinen klostern, sie sind der einziffe iiberrcsl eines nunmehr aus der geschichte verschwundenen reiches, und nur in ihnen lia- ben sich trolz aller vervviistungen der asiatischen barbaren gleichzeitige dokumente erhalten J ). Man hatseit dem auf- schwunge der byzantinischen studien vielfallig auf die wichtigkeit byzantiniseher urkunden hingevriesen, und Fallmerayer gebiihrtdas verdienst, zuerst auf den reiehthum und die bedeutung der Athosarchive aufmerksam ge- macht zuhaben* Kiirze des aufenthaltes und argwolm der monche machten es aber unmbglicli, die schiitze erscho- pfend za benutzen, und erst einem rechtglaubigen, dem archimandriten Porfyr Uspenskij , der sich in den j. 1845 — 1846iiber achtmonate auf dem Atlios aufhielt,gelang es, alle urkunden des Athos zu sehen und zu verzeichnen. Aus diesem verzeichnisse, das er im journal des russ. mi- nisteriums der volksaufklarung, 1847 bd. 55 p. 36—74 und 169—200 mitgelhcilt bat, konnen vvir reichhaltigkeit und vvichtigkeit der auf dem Athos aufbewahrten urkundenbe- messen 2 ).Vom neunten jahrhunderte an istbeinahe jedesjahr durch eine gleichzeitige urkunde eines byzantinischen kaisers oder eines slavenfiirsten belegt, und \venn auch die reslau- ration eines klosters oder schenkungen an dasselbe haupt- grund der ausstellung dieser dokumente sind, so enthalten sie doch zugleich die wichtigsten angaben iiber die inneren verhaltnisse des staates, Von gleich grossem interesse sind *) Im byzantinisehen staate war die kirche der staat und das poli- tische faklum ganz im kultus aufgegangen. Sakristei - und han- delscomptoir sind hier die einzigen archive der weltgeschichte. Fallmerayer fragm. II. p. 139- a ) Eine erhebliche liicke findet sich im urkundenverzeichnisse nur zwischen 119Ž — 1259, vvahrend dieLateiner alle eurup3ischen provinzen des byzantinischen reiches besetzleic m die chrysobullen der kaiser and herrscher, die juridi- schen aktenstiicke und die auf grundbesitz beziigli- chen urkunden, die bei weitem die mehrzahl bilden. Be- sonders von den letztern haben wir die bedeutendsten er- vveiterungen unserer kenntniss der mittelallerlichen geo- grabe aller jener lander zu erwarten, in welchen dieAthos- klbster besitzungen hatten, — auf den chersonesen und dem festlande der Chalkidike, in Makedonien, Thrakien, der Moldau und Valachei, so wie auf den inseln des agai- schen meeres !), — denn diese urkunden bieten uns, stalt sparlicher angaben, wie sie in den byzanliniscben geschicht- schreibern sicli zerstreut vortinden, die genauesten topo- gratischen aufnabmen a ). Um den blick der freunde der gesehiehte Siidost- Europas von neuem auf diese reichen schatze histori- schen wissens, „deren vollstandige sammlung und bekanntmachung eine epoche in der wis- s e n s c h a f t begriinden w ii r d e“ * * 3 ) hinzuleiten, und dem kiinftigen besucher des Atbos, dem die gunst der verhaltnisse einen langeren aufenlhalt in den klostern ge- stattet, einen leitfaden der forschungen in die hand zu ge- ben, haben wir das von Uspenskij mitgetheilte verzeich- niss iibersetzt, die urkunden cbronologiscb geordnet und durcb jene vermehrt, die dem gelehrten archimandriten entgangen, aber von Avraamovič in seiner schrift iiber den heiligen berg angefuhrt sind 4 ). Eine vollstandige aufzahlung der noch gegenwartig dem Athos gehorigen besitzungen gibt Uspenskij in seinem aufsatze: Onn- caHie MOHacTsipeH AeoHCKHXi. bi 1845 — 6 rogax't. journ. d. russ. minist. der volksaufkl, 1848/ bd. 58. p. 76 —93. * j S. urk. IX. 3 ) Uspenskij’s einleitung zu seinem urkundenverzeichnisse, deulsch in Erman’s Archiv fiir wissenschaftliche kunde von Russland, Bd. VII. heft I. p. 5. <) Bei der geringen verbreitung der kenntniss der russischen spra- che unter den gelehrten Europas wird das unternehinen kaum 145 Um aber unsererseits einen kleinen beitrag zur ur- kundlichen geschichte von Byzanz zu geben, iheilen wir im anliange eine anzahl auf den Athos beziiglicher ur- kundcn aus handschriften mit: und zwar sind die I. und XIII. urkunde aus eiuer handschriftlichen reise des Gregorovič Barski) i) gezogen, der im jahre 1744 den Athos besuchte , die iibrigen aus handschriften dcr k. hofbib- liothek in Wien, namlich: der ,'Ayioqe,inv.og t6[iog“ aus dem codex jurid. gr. nr. 7, wclcher ausserdem noch einige interessante aktenstiicke fiir die geschichte des hesyclia- stenstreites cntlialt, die anderen aber aus den y Kwdixioig ovvodiHuv 7iac)aorjiML<')O£0)v c ‘ (2 bande in fol.codex hist. gr. einer enlscliuldigung bediirfen. Wir glaubten bei unserer iiber- setzung zu besserer iibersicht die streng chronologische ord- nung feslhallen zu miissen, haben die jabre der welt, die U»- penskij meist allein angibt, auf jabre n. Clir. g. reducirt, und das byzaniinische jahr in parenthese beigefiigt, bei jeder urkun¬ de aber die seitenzabl von Uspenskij’s ausgabe (Usp.) und beije- nen urkunden, die sich aucli bei Avraamovie iinden und aus sei- netn vverke aufgenommen sind, aucb die seitenzahl dieser sehrift (Abr.) beigefiigt. Die iibrigen im urkundenverzeiehniss gebrauch- ten abbreviaturen bediirfen kautn einer erklarung. 1 ) Die handscbriftliche besclireibung dieser reise befindet sich nun in den hSnden eines jiingeren herrn Grigorovič, professors in Kasan, der im jabre 1844 ebenfalls den Athos besuchte und fiir die geschichte der slavenapostel forschungen anstellte. In einem aufsatze im journal des russ. minist. der volksaufklarung 1847. Nr. I. (deutsch in Ennan’s archiv. B, VI. 1848, p. 352 sqq.) berichtet er, dass er auf dem Athos 445 slavische und 2800 grieehische hss. gesehen, und schliesst mit folgenden wor- ten iiber die vvissenschaftliche bedeutung der Athoskloster: „Die gelehrten werden sich noch zu denselben, als zu reichen quel- len der griechischen.und slavischen literatur zu vvenden haben, und die bekanntmachung der dortigen schriften wird auch namentlich iiber die by zantinische gc- schi.chte ein ganz neues lic lit verbreiten." 10 146 nr 47 et48), in welclien alle verhandlungen der konstan- tinopolitanischen synode von den zeiten des patriarclien Johann Glykys bis auf Matthaus (vom j. 1315 — 1401) eingetragen wurden, und die durch Auger von Busbeck’s qemuhungen in die sammlung der k. hofbibliothek ge- langten. Verzeiclmiss der in den Atho sklostern aufbewahrten urkunden. 9. Jahrhundert. Zwei alte urkunden thessalonischer richler iiber die grenzen der den monchen des Athos und den einwohnern von Hierissus; gehorigen besitzungen. der ort der aufbewahrung istnichtangegehen. Usp. p. 56. (diese urkunde beleuchtet die geschichte des Athos bis in die zeit des k. Basilius Makedo.) vor 885 (6393) des kaisers Basilius Makedo, vvelches allen vveltlichen verbietet, die Athoseinsiedler zu heum’uhigen. Inc. Tovg rov igrjfjuKov fliov iXo^ievovg etc. Im Protalon. Usp. p. 40. vor 911 (6419) 2iy'tXXiov des k. Leo des Filosofen, vvelches die abhangigkeit der Athos einsiedler von dem grossen kloster des Johannes Kolovus aufhebt. Inc. IIdoi]g nagevoftkriOecog etc. Im Protaton. Usp. p. 40. 919 (6427) 28. april. Alte slavische urkunde, die die grenzen der besitzungen des ki. Zografu genau angibt. Inc. Bt ahh u,apcTBa JiMa npeM^paro etc. Im ki. Zograf. Usp. p. 179. Abr. p. 169 *). 924 (6432). Zwei chrysobullen des k. Rornanus Leka- penus iiber die vviederherstellung des ki. Xeropotamus und schenkung von reliquien an dasselbe. Im ki. Xerop. Usp. p. 52. vor 945 (6453). 2 ) Chrysob. der k. RomanusLekapenus und Konstantin, vvelches die alteren 2£iyi\Xta bestiitigt. Inc. >) Als Dušan auf dem Athos war und sah, dass das ki. Chilantari an holzmangel leide, gab er demselben einen theil des eigen- thumes des ki. Zografu, welches er durch 2 dorfer entschadigte. Desshalb schnitt er aus der alten urkunde die stellen, welche die grenzbestimmungen enthielten, heraus und fiigte die neuere grenzbestimmung ein; auch versah er das dokument mit seiner unterschrift und goldsiegel s. Abr. p. 169. s ) Usp. gibt august. ind. 7. Die dem j. 6453 (945) nachstvorherge- hende 7. indiktion falll auf das j. 6442 (934). 10 * 148 Tb zalg dyaSalg nodgernp inoMolov&elp etc. Im Protaton. Usp* p. 40 946 (6454). Chrysob. des k. Konstantin VI., gege- ben dem ki. ,\zov i£av (pvrevoai rov a- yafrov etc. Im ki. Lavra. Usp. p. 42. 1063 (6571) februar, ind. 1. Urkunde, ausgestellt von Theodor, TtQoed()og von Thessalonich, Serres etc. iiber das dem ki. Iviron gehorige metochion Melissurgion. Inc. Eiye h'ev j uovrj rdiv 'Ifir t Qwv etc. Im ki. Ivir. Usp. p. 58. 1069 (6577). Urkunde, ausgestellt von dem k. notar Johannes Asykritis iiber die grenzen des ortes St. Demeter Fuskulis auf Kassandra. Inc. 3 Icvavvrjg Aavxqirrjg (sic) (la - oikixog voraqiog xal dvayqa(pevg (faXr\qov (sic) Xrqvfio- vog etc. Im ki. Russ, Usp. p. 55. vor 1071 (6579). 2iylXXiov des k. Romanus IV. Dio- genes fiir das ki. Karakallu. fragm. Im ki. Karak. Usp. p. 42. 1071 (6579) august. ind. 9. Urkunde iiber die ab- grenzung der dem ki. Iviron gehorigen besitzung Melin- zian, bestatigt durch Stefan, den metropoliten von Ser- res. Im ki. Ivir. Usp. p. 55. 107S (6586) juli. ind. 1. Chrysob. des k. Nikeforus Botoniates iiber die besitzungen des ki. Iviron. Der an- fang der urk. felilt . . . (pqovrLOxr\qiov leqov xard ro [iiya 'Oqog etc. Im ki. Ivir. Usp. p. 42. 1081 (6589) marž. ind. 4. Xqvoofiovl\og yqa(fr, dessclben k. Er entscbcidct zu gunsten des ki. Lavra in einem streite mit Theodor Aichmalotus „n eql zivoiv Inc. . . rvv iv Oeooa\ovixrj dovy.iY.ryv dielnev aqyryv etc. Im ki. Lavra. Usj). p. 42. 10S1 — 1118 (6589— 6626) Uirrdxiov des k. Alexius Komnenus an den patriarchen Nikolaus iiber die unabhangigkeit des heiligen berges von der macht des patriarchen. Inc. ILdreq ayie xal olxovpevixi narQidqya. oidag oti ivzoXr\v edamev 6 Oeog etc. JIizz ax io v desselben k., vvelches den heiligen berg fiir unabhiingig und frei von allen abgaben an die 152 geistliche und vveltliche macht erklart. Inc. 0EOnl^oaei' roi- vvv Hal rfielg, eivai to ‘Ayiov ’OQog ilsufregov etc. Uittuhiov desselben k. an den patriarchen Ni- kolaus in betreff der zurechtweisung einiger monche, welche die Athoskloster aufzuvviegeln versuchten. Inc. JŽnonog iztSrj %fj oiHovfvtvrj etc. JJltt av.iov desselben k. an den prolos des h. berges, Hilarion, tvelches bestimmt, dass ohne sein vor- wissen die Athosmonche nicht nach Konstantinopel gehen sollen. Inc. Xco(>lg eldrjOetug aov etc. ni ttuhiov desselben k. liber die geistliche be- deutung des heiligen berges. Inc. ITazegsg ayioi . . oidazs, on Ha&anep rj KmOTavTivovnokig Hal fiaoikiooa tiov no- ‘keaiv etc. n itt aniov desselben k. an den protos des heiligen berges, Gabriel, dariiber, dass znr weihe der hieromonachen und hierodiakonen auf dem Athos die bi- schofe der umgegend zugezogen werden sollen. Inc. ' 'Avay- nalov ioTi,iva r\ ihevfregia tov X){>ovg etc. Alle im ki. Ivir. Usp. p. 39. 40. 1083 (6591) juli. ind. 6. Urkunde liber die wieder- herstellung des ki. Xenofu tlurch Stefan, den grossdrun- garius des Nikeforus Botoniates. Inc. JTpooeOTt Tolg iv ev- oefieLa fiaoilevoi etc. Im ki. Xenofu. Usp. p. 72. 1087 (6595) april. ind. 10. Chrysob. des k. Alexius Komnenus, gcgeben dem magister Leo Kefalias iiber den besitz von Mesolimni nahe bei Thessalonich. Inc. 'Ecpfraoev ->) (iaoikeia piov etc. Im ki. Lavra. Usp. p. 43. 1087 (6595) august. ind. 10 . XaQTtoov vnofiv^fia des prolos des heiligen berges, Sava, und der hegumenen der kloster iiber die skete Chalda. Inc. Ei%ov [ih ol ohog t( 5 dsio oheiiod-evTeg etc. Im ki. Filoth. Usp. p. 72. 1090 (6598) august. ind. 13. X(>vo6fiovXXog yQa(prj des k. Alexius Komnenus iiber die besitzungen des ki. Lavra. Inc. Trjg imeQ tmv Ieqwv (pQovTiOTr[nmv jermg hqo~ pirjS-eiag etc. Im ki. Lavra. Usp. p. 43. 153 1092 (6600). Aidra^ig des Neofyt, hegumenos des ki. Dochiariu. Inc. ’ 'Oviov n aa ° ftararog [xal pšya rolg av&gionoig jtgog ra xQ£irrw etc. Im ki. Doch. Usp. p. 38. 1095 (6603) august. ind. 3. Urkunde, ausgestellt von Eufemius, protokuropalates von Thessalonich, „xQirov rov ($r[kov 7iQair(ogUov xal dvay^acpeiog“ iiber das dem ki. Eslig- menu gehorige „7iQodorsiov u Portarsi. fragm. Im ki. Es- figm. Usp. p. 58. 1098 (6607) november, ind. 7. Testament dcr xoAd- yQaia Maria, bestatigt von Niketas Kenfilinos. (cin fiir die kenntniss des zustandes der industrie interessantes akten- stiick.) Inc. Jlnaiov ion xal Xiav a^fiodiov etc. Im ki. Ivir. Usp. p. 58. 12. jhrhdrl. Chrysob. des gross-župan Stefan Nemanja (f 13. febr. 1200) iiber die griindung des ki. Chilantari. Inc. hckohh ciiTBopH 6on> He6o h seM.iio h M.ioBiiKbi na nen etc. Im ki. Chil. Usp. p. 169 und Abr. p. 40 — 45 , \vo die urkunde vollstandig abgedruckt ist. 1102 (6610) ind. 10. Ohsiocpeleg yQappa des hegu¬ menos Damian iiber die iibergabe seines ki. Kalafata an das ki. Lavra. Inc. ’Ev ovohan ... Japiavbg povaftog etc. Im ki. Lavra. Usp. p. 72. vor 1104 (6612). august. Ilgav.rivJbv des Androni- kus (?) iiber die besitzungen des ki. Iviron. fragm. Im ki. Ivir. Usp. p. 53. 1104 (6612) janner. Kopie eines n^aurmbv des Joh. sevastos Komnenus liber die besitzungen des ki. Iviron, mit dem original verglicben durch den „vnarog rtov (fiko- Oo(p(ov. a fragm. Im ki. Ivir. Usp. p. 53. 1112 (6620) februar. Urkunde iiber den verkauf ei- ner besitzung. Inc. ’ Ev oropan rov nargog . . . Evdorda r) yvrjoia d-vydrrjQ etc. Im ki. Dochiar. Usp. p. 58. ? 1117 (6626) december, ind. 10. AvraXkayr]. Das ki. Dochiariu vertauscht seine buden in Thessalonich gegen ein grundstiick, „Russon“ genannt, auf vvunsch des besit- m zers dieses grundstiickes, magister Vurzov. fragm. Im ki. Doch. Usp. p. 59. 1118 (6626) februar und 25. marž. ind. II. Zwei kaiserl. mrzama an den thessalonischen richter Xifilinus iiber die besitzungen des ki. Dochiariu, Das I. beginnt: El xal inmvdvvsvov oi nova%ol etc. das II. [iev n{)6a- za^iv detjdfievoi. etc. Im ki. Doch. Usp. p. 40. 1143 (6651) 14. december ind. 7. Upcp-p-a iiber die Xilurgus genannle besitzung des ki. Russiko. Inc. ’Enidr\fAr- oavzeg iv zrj fiovrj zrjg vnsoa/iag etc. Im ki. Russ. Usp. p. 72. 1169 (6677) august. ind. 2. Urkunde iiber die iiber- gabe des klosters „zov IIavxtl.er l fiovog u in Thessalonich an die russisclien monche. Inc. Oi zovg iv %olg /Stomzoig n(>dy- liaoi onovdcaotegovg etc. Im ki. Russ. Usp. p. 72. 1192 (6700) 2. februar, ind. 10. Chrysob. des Kali- man Asani. slavisch. fragm. Im ki. Zograf. Usp. p. 180, Abr. p. 170. 1193 (6701) ind. 11. Urkunde iiber den kauf zweier kellien in Karyas durch den h. Sava. fragm. Im ki. Chil. Usp. p. 177. 1259 (6767) janner. ind. 2. Chrysob. des k. Michael Vlil. Dukas Angelus Komncnus Palaologus iiber die besitzungen des ki. Lavra. Inc. Kal zolg aXXoig fiiv nacn etc. Im ki. Lavra. Usp. p. 43. 1265 (6773). Urkunde iiber die iibergabe des meto- chion des h. Klemens in Thessalonich an Nikolaus Kamudiv durch Neofyt, den hegumenos des ki. lviron. Im ki. lvir. Usp. p. 59. 1267 (6776) september, ind. 11. U(id^ua des sakellarius der diocese Thessalonich , diakon Nikolaus Mallia und des myxe(>vrjg Alexius Dukas Neostongon iiber die dem ki. Zo- grafu gehorigen felder in der nahe von Hierissus. Im ki. Zograf. Usp. p. 59. 1275 (6784) december, ind. 4. Chrysob. des k. Mi¬ chael des Vlil. Palaologus iiber die besitzungen des ki. Xeropotamus. Der anfang der urkunde fehlt.... nallivi- 155 y.o>v teoaaqaKovta ovtco Ttcog imKen^r^ivr^ etc. Im ki. Xe- rop. Usp. p. 43. 1283 (6791) juni. ind. 11. Chrysob. des k. Androni- kus II. des alteren iiber die besitzungen des ki. Iviron. Inc. To peto%iov to Me\iooovqyeiov etc. Im ki. Ivir. Usp. p. 44. 1284 (6792) juli. ind. 12. Chrysob. desselben k. Er schenkt dem ki. Filotheus die redite hand des h. Jo- hannes Chrysostomus. Inc. Haideg c EXkr\v(ov aoefieig, Im ki. Filoth. Usp. p. 44. 1287 (6795) april. ind. 15. Chrysob. desselben k. iiber die besitzungen des ki. Filotheus auf der insel Tha- sus. Inc. Hag pev oGtig Kal nqoodyeiv &e"krfieie tov Oeov Kal \6yov etc. Im ki. Filoth. Usp. p. 44. 1287 (6795) april. ind. 15. Chrysob. desselben k. iiber die besitzungen des ki. der h. jungfrauMaria „neql t d I£tr\- Xaqia.“ Im ki. Filoth. Usp. p. 44. 1289 (6797) august. ind 2. Chrysob. desselben k. iiber die besitzungeu des ki. Zografu. fragm. Inc. ’ Enec- dfj Kal vvv oi iv tfj Kata to ’Ayiov "Oqog etc. Im ki. Zo- graf. Usp. p. 44. 1295 (6803) HqaKtiKov liber die besitzungen des ki. Iviron. fragm. Im ki. Ivir. Usp. p. 53. 1298 (6806) juli. Chrysob. des k. Andronikus II. des iilteren iiber die besitzungen des ki.Lavra. Inc /Edetuev tovg KoOfiov te Kal iv tco Koopco ywqioavtag etc. Im ki. Lavra. Usp. p. 44. 1300 (6808) marž. ind. 13. llaqadotr^iov yqdppa des thessalonischen richters sevastos . . iiber die besitzun¬ gen des ki. Xenofu. Inc. El de K.ai yqovov Tikrj&og tcjv vn avtov yeyovoto)v etc. Im ki. Xenof. Usp. p. 59. 1300 (6808) UqaKtiKov des sevastos . . . liber die be¬ sitzungen des ki. Xenofu. Im ki. Xenof. Usp. p. 54. 1301 (6809) marž. ind 14. Hqaoig. Urkunde iiber den kauf des hauses des hieromonachus Isaak Kadona in Serres. Im ki. Esfig. Usp. p. 59. 156 1301 (6809) Juli. ind. 1 4. JianQaoig. Ein gevvisser Manuel verkauft dem ki. Esfigmenu ein feld von 25 mo- dien. Im ki. Esfigm. Usp. p. 59. 1302 (6810) juli. ind. 15. Chrysob. des k. Androni- kus II. des alteren iiber die besitzungen des ki. Vatopedi. Inc. Kal zolg uh za TCQwza fiafrga nr^aiitvoig etc. Im ki. Vatop. Usp. p. 44. 1302 (6810) august. ind. 15. Chrysob. desselben k. iiber die besitzungen des ki. Xeropotamus. Inc. Twv boa zfj zov ngelzzovog etc. Im ki. Xeropot. Usp. p. 44. 1302 (6810) ind. 15. Argyrobullon des kral Stefan Uroš. unterscbrift: Bb xpncTa 6ora 6aaroBl3pHH cTe-t-atn. ypomi> itpaub etc. Im ki. Chilant. fehlt bci Usp. Abr. p. 46. 1309 (6818). december. \4yisQwzr\Qiov yQafifia, Geor- gius Kondostefanus und seine ehefrau Irene vermachen dem ki. Iviron einen theil ihrer besitzung in der niihe von Melenik. Inc. 'Ev ovofiazi zov nazoog .. y.ayo) U e(tiQyiog etc. Im ki. Ivir. Usp. p. 59. 1310 (6818) august. ind. 8. Chrysob. des Michael Komnerms Palaologus (?) iiber die besitzungen des ki. Ivi¬ ron. Inc. Kal (iaoilei di apa etc. Im ki. Ivir. Usp. p. 45. 1311 (6820) september. Chrysob.des k. Andronikus II. des alteren, iiber die besitzungen des ki. Russiko. Inc. Oi iv zfj v.aza zb "Ayiov 'Opoj d'iay.eiuevrj oefiaoulazuv Poocov / lovfj etc. Im ki. Russ. Usp. p. 45. 1312 (6821) november, ind. 11 . Chrysob. dessel¬ ben k. bestimmt das verhaltniss des protos des hei- ligen berges zu dem patriarcben von Konstantinopel. Inc. Jlaorj ah vorjzf zzioei v.ai alofrrjzfj etc. Im ki. Ivir. Usp, p. 36. 1313 (6821) Jiiytlhov des patriarchen Nifon dariiber, dass der jedesmalige protos des heiligen berges seine macht vom patriarchen erhalte Inc. Mi) vbklveiv dg de^ia v.al dg ac)icszt()a fif hvElveiv. etc. Im ki. Lavra. Usp. p. 64. (seit dicsem jahre fingen die patriarchen an, einfluss auf die angelegenheiten des heiligen berges zu nehmen.) 157 1316 (6824) mai. ind. 14. AvraXXayrj rrjg Bavlr^ag fie r ov Tclrjolov Baroneti lov ayQov. Inc. Elye fiev aavri^o- vevriov rwv xqovwv etc. Im ki. Esfigm. Usp. p. 72. 1318 (6826) 26. marž. Urkunde des gospod Kon¬ stantin, ausgestellt in Stip. unterschrift: bi, xpncTa 6ora rocno/p, KOCTa/tHHb. Im ki. Russ. fcdilt bei Usp. Abr. p. 143. v 1321(6829) A(pLEQ(i)Ti)iov. Peter Ccrni vermacht dem ki. Zografu die von ihm erbaute Kirche „rov aQxayyEkov u Im ki. Zograf. Usp. p. 59. 1322 (6830) februar, ind. 5. Chrysob. des k. Androni- kus II. des alleren, liber die besitzungen des ki. Alypius auf dem Alhos. Kopie im ki. Kutlum. Usp. p. 45. 1324 ; (6832) februar, ind. 7. Urkunde iiber die iiber- gabe des kellions Exipolita an das ki. Karakallu. Inc. H rov KaQaiUxXXov OE^aOfiia p-ori) etc. Im ki. Karak. Usp.p.72. 1324 (6832_) ind. 7. Chrysob. des k. Andronikus II. des altern iiber die unabbangigkeit des klosters „rov ayiov IIqo8()oiiov u in der stadt Berrboea, welcbes von dem seva- stos Theodor Sarandinus erbaut und mit jenen besitzun¬ gen dotirt wurde, welche derselbe als belohnung fur geleistete dienste vom kaiser erhalten. Inc. To 7iQ0(prjn- tlov iutivo Xoyiov etc. Im ki. Vatop. Usp. p. 45. 1325 (6833) juni. ind. 8. Chrysob. Andronikus III. Pa- laologus des jiingern iiber eine besitzung des ki. Zografu am Strymon, genannt Pravista. Inc. ’Enel 6 vyrikbrurog fiaoi- Xevg rtov BovXyaQwv . . ML%ai\6 Aoavrig etc. Im ki. Zo¬ graf. Usp. p.-45. 1325 (6834) september, ind. 9. Chrysob. desselben k. iiber die metochien des ki. Zografu. Inc. 'O 'tiifJi]X6rarog /3 aoiXevg ritiv BovXyccgwv . . . MLyai]k o Aoavrjg etc. Im ki. Zograf. Usp. p. 45. 1326 (6835) oktober, ind. 10. Chrysob. desselben k. iiber die besitzungen des ki. Filolheus. Inc. ’Enel o tieqi- no&rjrog ave\fJiog rrjg /3 aoikzLag [iov etc. Im ki. Filoth. Usp. p. 45. 158 1327 (6835) marž. ind. 10. /hanguoig. Die drei brii- der Kalomari verkaufen dem ki. Zografu ilir haus in Thes- salonicli um 250 byperpyren. fragm. Im ki. Zograf. Usp. p. 60. 1327 (6835) 9. juni. Chrysob. des k. Stefan von Ser- bien. Unterscbrift: cTe^-aHi. ^JiaroBkpnu Kpaju, bc1jxi. cpi.6- ckhxi> h noMopcKirab aenub. Im ki. Chilant. fehlt bei Usp. Abr. p. 48. 1327 (6836) september, ind. 11. Chrysob. des k. An- dronikus III. Paliiologus des jiingeren iiber die besitzungen des ki. Zografu. Inc. c O fiaotkevg twv BovXyaQ(»v Miftarfa 6 .'Aoavrjg etc. Im ki. Zograf. Usp. p. 46. 132S (6836) marž. ind. 11. Clirysob. desselben k. iiber verschiedene besitzungen des ki. Zografu. fragm. Im ki. Zograf. Usp. p. 45. 1329 (6837) ? janner. ind. 12. Chrysob. desselben k. iiber die besitzungen des ki. Lavra. Inc. Oi tovg (pd-agtovg Kal ovdevog a&ovg etc. Im ki. Lavra. Usp. p. 46. 1329 (6837) mai. ind. 12. Chrysob. desselben k. iiber verschiedene besitzungen des ki. Vatopedi. Inc. El d' aQa rair \ikv alloiv 8r\ ŠvfiTidvzav etc. Im ki. Vatop. Usp. p. 46. 1330 (6838) llgdmg. Die „ixovayrf‘ Xenia Indanina Sarandina und ihre schwester, die „p.ora^f)“ Sofrosyne Sa- randina verkaufen dem ki. Zografu ein grundstiick am Strymon um 500 vofiia^iata. Im ki. Zograf. Usp. p. 60. 1332 (6840) 13. juni. ind. 15. Urkunde liber die kellien des h. Sava in Karyas. Inc. IIOHKiKe 6jiaraaro KopeHe ^o6paa OTtpacjib etc. Im ki. Chilant. Usp. p. 177. 13 34 (6842) juli ind. 2. Urkunde iiber die iibergabe des ki. Filadelfus an das ki. Kutlumusi. Inc. C H oe^aOfila tov Kovz1.ov[iovoi j j Liovi) etc. Im ki. Kuti. Usp. p. 73. 1342 (6850) ind. 10. Chrysob. Alexanders, Fiirsten von Bulgarien. Im ki. Zografu. fehlt bei Usp. Abr. p. 170. 1342 (6850) ind. 10. Chrysob. des k. Stefans von Serbien, mit der unterschrift : CTe$aHb b b xpHCTa 6ora BtpHH i;pa.Ui BCi;xo cpb6cKbixb h noMopcKHXb aeM.ib etc. Im ki. Chilant. fehlt bei Usp. Abr. p. 48. 159 1342 (6850) janner. ind. 10. Chrysob. des k. Joban- nes I. Paliiologus iiber das dorf Cbandake. Inc. 'Eneidi) nQo 6~kiyov i^rjtriOato etc. Im ki. Zograf. Usp. p. 46. •1342 (6850) janner. ind. 10. Chrysob. desselben k. iiber alle besitzungen des ki. Zografu. fragm. Im ki. Zo¬ graf. Usp. p. 46. 1342(6851) december, ind. 11. Chrysob. desselben k. iiber die besitzungen des ki- Lavra. Inc. IIolXolyey6vaai twv tov OatTrjpog ivTohvv nlrjftotOTcci etc. Im ki. Lavra. Usp. p. 46. 1343 (6851) mai. ind. 11. Cbrysob. desselben k. iiber die besitzungen des ki. Docbiariu. Inc. ’ Eneidi) ol fiovayol rrjg ev tio c Ay'uo "0(>ei tov 'A-frio etc. Im ki. Docbiar. Usp. p. 46. 1344 (6852) august. ind. 12. Cbrysob. desselben k. iiber das dem ki. Vatopedi gelidrige metochion Prosfo- rion. Inc. 'Enei ol fiovayol Trfi vmtu to "Ayiov "O(tog etc. Im ki. Vatop. Usp. p. 14. 1344 (6853) oktober, ind. 13. Cbrysob. des k. Johannes Paliiologus iiber das dorfMarmarina am Strymon, \velcbes Stratimir„o niyxe(tvrig tov fiaoileog tgjv Bovlya(tojv“ dem ki. Zografu gescbenkt halte. Inc. 'Enei 6 niyxe(tvr]gTov vifirjXoTa- tov fiaOileoig tcSv BovXya(t(ov etc. Im ki. Zograf. Usp. p. 47. 1344 (6853) november. Cbrysob. desselben k., durch welclies er seinen treuen stratopedarchen Jobannes Chum- nus und dessen erben das dorf Zichnae schenkt. Im ki. Filotb. Usp. p. 47. 1345 (6853) ind. 13. Chrysob. Stefan Dušans des star- ken, kaisers der Serben, iiber-die schenkung einer besit- zung an das ki. Cbilantari, bei gelegenheit, als er den Atbos mit s einer g e m ahlin besuchte. Inc. A oc T(Ulin- ho h /to6po/yl;Tejt’HO h 6oropa3^Mito Bcer/ta cJiaBS etc. Im ki. Chilant. Usp. p. 170. 1345 (6853) juni. ind. 13. Urkunde iiber den loskauf Von 4 Atbosmoncben aus den biinden der seerikuber um 600 moneten. Im ki. Docbiar. Usp. p. 73* 160 1346 (6854) janner. ind. 14. Chrysob. Stefan Dušan Uroš IV. des starken, k. der Serben iiber eine besitzung des ki. Iviron, genannt Radoliva. Inc. c 'S2one() to avanvziv etc. Im ki. Ivir. Usp. p. 170. 1346 (6854) aprd. ind.14. Chrysob. desselben k. iiber die besitzungen des ki. Iviron. Inc. 'Enei oi iv xr\ naTa to ''Ayiov ''0()og tov ’ r A\Xco etc. Im ki. Ivir. Usp. p. 170. 1346(6854) april. ind. 14. Chrysob. desselben k. iiber die besitzungen des ki. Filothcus. Inc. / 3 aoikeia fvov Trj tov Oeov x \-pncTa 6ora djiaroBipiu, jgapb iica- MO/tpbffigb cpi>u.ieMi» h rpbKOMb, noMopnio h aana/pioii cTpaHfc. Im ki. Chilant. fehlt bei Usp. Abr. p. 48. 1349 (6857) december, ind. 2. Chrysob. desselben k. Unterschrift: „bb yP HCTa Gora o.iaroBlipiibin cTe^aHb u,apb cpb6jieMb h rpbKOMb." 4 Im ki. Chilant. fehlt bei Usp. Abr. p. 49. 1349 (6857) ind. 2. Chrysob. desselben k. Erschenkt der h, jungfrau Maria in Archiljev einige dorfer. Inc. rocno- 6oa;e moh, iie.uiKoe h HeiicnoBli/pMoe TBoe MiMocpb/pe etc. Im ki. Chilant. Usp. p. 171. Abr. p. 49. 1349 (6857) marž. ind. 2. Chrysob. desselben k. iiber das dem ki. Docbiariu gehorige dorf Aravenikia. Ine. 'Ercel ngoeveg/ezriOsv rj fiaOikda j nov etc. Im ki. Docli. Usp. p. 171. 1349 (6857) juni. ind. 2. Cbrysob. desselben k. iiber die besitzungen des ki. Russiko. Inc. 6jiaro i ibCTHO h BejiHKO.rfcnno h ^0CT0/i,Jib5KH0 etc. Im ki. Russ. Usp. p. 171. Abr. p. 143 gibt den 12. juni an. In demselben kloster befindet sich auch eine kopic clieser urkunde auf papier. 1349 (6858) oktober, ind. 3. Chrysob. des k. Johannes I. Palaologus, mittelst welches er die einkiinfte des dorfes Ermylia dem Demeter Devlizin scbenkt. Inc. 'Enel idcogr- Oazo ^ (laoikda fiov etc. Im ki. Docli. Usp. p. 47. 1350(6858). 2iyllliov des patriarchen Kallistus, wel- ches dem ki. Alypius auf dem Athos „ozavQonriyLaKa di- xaiu iC verleibt. Im ki. Kutlum. Usp. p. 64. 1351 (6859) janner. Chrysob. des k. Johannes 1. Pa¬ laologus, mittelst welclies er dem fieyag ddvovfuaazrjg Ka- zara ein grundstiick von 2400 modien, „Patrikon“ genannt, schenkt. Im ki. Doch. Usp. p. 47. 1351 (6859) juni. ind. 4. Chrysob. des k. Johannes Kantakuzenus. Im ki. Ivir. Usp. p. 47. 11 162 1351 (6859) juli. ind. 4. Chrysob. desk. Johannes Kan- takuzenus iiber verschiedene besitzungen des ki. Iviron. Inc. 'Enel oi iv tv\ vava to ”Ayiov ”Oqoq tov ’A£ho) etc. Im ki. Ivir. Usp. p. 47. 1353 (6861) ind. 6. Chrysob. des k. Stefan Dušan Uroš IV. von Serbien. Er iibergibt dem metropoliten von Serres, Jakob, auf lebenszeit die kirche des b. Nikolaus in Pšini. Im k. Russ. Usp. p. 172. 1353 (686.1) april. ind. 6. Urkunde der regierung des heiligen berges liber die iibergabe eines kellions in der skete Glossia an das ki. Lavra. Inc. 'Hfiiig dia vr\v ovfifia- oav tuj v a&eaiv Tovgvcov ini&eatv etc. Im ki. Lavra. Usp. p. 73. 1354 (6862). Kopie eines chrysob. des k. Johannes I. Palaologus iiber die besitzungen des ki. Russiko. Inc. C H iv. 0eov (iaoileicc pov etc. Im ki« Russ. Usp. p. 48. 1355 (6863) mai. ind. 8. Chrysob. desselben k. iiber eine besitzungdes ki. Filotheus auf Lemnus. Inc. BaoiXivf\g GQa val onovdrjg inaivovfAivrjg val vaXwg iftovorjg oveifjscog etc. Im ki. Filoth. Usp. p. 48. 1355 (6863) juni. ind. 8. Chrysob. des k. Stefan Du¬ šan Uroš IV. liber das dem ki. Chilantari gehorige dorf Karbinča. Inc. HMa ^TtHMK h noiiejrbisa u,apcTBO mh etc. Im ki. Chilant. Usp. p. 172. 1355(6864) september, ind. 9. Chrysob. des k,Johan- nes I. Palaologus iiber die besitzungen des kLDochiariu. Inc. Ovdev ovTiog Idiov nicpvve eivai. Im ki. Docb. Usp. p. 48. 1356 ( 6864). Zwei cbrysob. desselben k. iiber das ki. Kalligrafus auf dem Atbos. Im ki. Dochiariu. Usp. p. 52. 1356 (6864). Kopie eines ehrysob. desselben k. iiber die besitzungen deski. Karakallu. Im ki. Karak.Usp. p. 48. 1356 (6865) 8. september. ind. 10. XQvob(iovXXog oqio- fj.bg desselben k., vvelcher dem ki. Vatopedi das recht er- theilt, ein schifl’ von 700 modien zu haben. Inc. H /3«at- Xela /nov tov na^bvTa %(>vo6(3ovXXov ogia^ov avTrjg anoXvei etc. Im ki. Valop. Usp. p. 48. 163 1356 (6865) 8. september, ind. 10. Chrysob. desselben k. uber verschiedene besitzungen des ki. Vatopedi. fragm Im ki. Vatop. Usp. p. 48. 1357 (6865) ind. 10. Clirysob. des k. Uroš V., be- stiitigt der Kesariza, ehefrau des Kesar Preliub eine be- sitzung. Inc. ce i ito /todpo hjih hto KpacHO etc. Im ki. Lavra. Usp. p. 172. 1357 (6865) april. ind. 10. Chrysob des k. Johannes I. Palaologus fiir das ki. „zwv ‘Pafidovyv u auf dem Athos. Im ki. Pantokr.Usp. 48. 1357 (6865) augnst. ind. 10. Chrysob. desselben k. iiber eine besitzung das ki. Esfigmenu auf Longos. Inc. 'Enel oi ivaoxovfi,6voo£v zri xaza zov 'A&b) etc. Im ki. Esfig. Usp. p. 48. 1357 (6865) 25. august. ind. 10. Cbrysob. desselben k. iiber die besitzungen des ki. Iviron. Im ki. Ivir. Usp. p. 48. 1358 (6866). Aipiegcozmov. Die „myxeQVLOOa“ Anna Tornikina vermacht die halfte ibrer besitzung im dorfe Velzista in der nahe des Athos dem ki. „zov Xwzrj()og Xqi- ozov. u fragm. im ki. Russ. Usp. p. 60. 1358 (6866) februar, ind. i 1. Udes biscliofsMat- thaus von Stephaniakus (EmiCKOna EamscKaro h CTezazog xad-rjyov/j,evog etc. Im ki. Esfigm. Usp. p. 60. 1361 (6869) ind. 14. Chrysob. des k. Stefan Uroš V. iiber die besitzungen des ki. Chilantari. Inc. ce Htmia hto /to6po n tto KpacHO etc. Im ki. Chilant. Usp. p. 172. 1363 (6871). Testament des Jakob Prikari, hegume- nos der Lavra. Im ki. Lavra. Usp. p. 38. 1363 (6871) r I 'estament des „[AEyag n^iiiiimrj^iog Jo¬ hannes, griinders des ki. Pantokratoros. Inc. ‘O fiev nagd.v migog it>yaoiug ioziv etc. Im ki. Pantokr. Usp. p. 63. 11 * 164 1363 (6871) april ind. 1. Urkunde iiber dir iiber- gabe des ki. Kazari an das ki. Russiko. Inc. 'Eneidr) dia tf)v yevoixevrjv (pfroaav y.al undikmav etc. Im ki. Russ. Usp. p. 73. 1363 (6872) oktober, ind. 2. Chrysob. des despoten JohannUgleš liber die griindung des ki. Simonpetra, Inc. ‘O fiaotlevg zwv fiaoiksvovzoiv etc. Nebst einer serbischen iiber- setzung im ki. Simonpetra. Usp- p. 172. 1364 (6873) december, ind. 3. ^iyiXXiov des k. Alexius Komnenus III. von Trapczunt, gegeben dem ki. der heil. jungfrau Maria auf dem berge Sumelas bei Trapezunt. Inc. Haoiv , oig to Trapov -rjfiwv evoefitg imdeUvvrai oiyiXh,ov Im ki. Lavra. Usp. p. 48. (Abgedruckt, iibersetzt und erliiu- tert von Fallmerayer s. „Originalfragmente, urkunden etc. zur geschichte des kaiserthums Trapezunt“ in den abhandl. der k. bayer. akad. der wiss. histor. cl. bd. III. abth. 3. 1365 (6873) 11. marž. ind. 3. Chrysob. des k. Stefan Uroš von Serbicn. Unterscbrift: CTe^aiib 8pomb Bl>piiH u,apb cptčjieMb h rpbKOMb, dann folgt: noBe^iliHHKMb rocno/i,HHa CBe- Taro u,apa jioroaHb KHe3b Jia3apb cpb6jiKMb h no^SHaBiio etc. \vachssiegel. Im ki. Russ. fehlen bei Usp. Abr. p. 144. 1381 (6890) 27. oktober, ind. 5. )4a(pov. Nikolaus Pa- gasi Balduin , schwiegeršohn des Radoslav Chlapen , iibergibt sein vom vater ererbtes klostei’ „6oroiuaTepH cpe,^oocTpoBCKOH“ dem ki. Sl. Paul. fragm. Im ki. St. Paul. Usp. p. 61. 1385 (6803) Chrysob. Konstantins, gegeben seinem bruder, dem vojevoden Demeter, uber den besitz der von ihm erbauten Voznesenskischen kirche in Stip. fragm. Im ki. Russ. Usp. p. 173. 1385 (6803) 0. janner. FgdfifjLa des patriarchen Ser- biens und der kiistenlander iiber die erbauung einer kir- ehe in Ibar. Inc. noneJKe 86o .... hhomS h 6.iarowy cbMO- Tpemio oo/KHio h upIscBCTaro /L^Y a o.iaro/taTHK) ctc. Im ki. Chilant. Usp. p. 177. 1386 (6805) oktober, ind. 10. 2Eiyik)uov des patriarchen Nilus uber die besitzungen des ki. Kutlumusi. fragm. Im ki. Kuti. Usp. p. 64. 1387 (6805) mai, ind. 10. JtMauozrftfLov yqdnna des logolheten von Serres, Xenofon iiber das metoehion St. Georg am Strymon. Im ki. Esfigm. Usp. p. 61. 1392 (6001) 21. november. Chrysob. Vuks, des soh- nes des sevastokrators Branka. Er schenkt dem ki. Chi- lantari 200 zeehinen i). Inc. imuiS ^a k Bfc/tojio bcbkomS KaKO caoJKHXb MHpb c Ttipii.n etc. Im Id. Chilant. Usp. p. 174. 1393 (6001) februar. KctiozuH; yQccfi[ia des metro- polilen von Serres, Matthaeus, iiber das dorf Aehiara am Strymon. fragm. Im ki. Esfigm. Usp. p. 62. 1393 (6001) ind. 1. Chrysob. des Vuk Brankovič, ho- spodars von Serbien. Untersehrift: Bb xpwcTa 6ora 6^ia- roBtpHbiH BJbKb čpaHKOBHKb rocrio^apb cpbojiesib h no/t^Haio etc. Im ki. Chilant. fehlt bei Usp. Abr. p. 50. >) Usp. schreibt yHroBi>. 168 1394 (6902) janner. ind 2. Chrysob. des k. Manuel Palaologus iiber verschiedene besitzungen des ki. Panto- kratoros. fragm. Inc. Oi iv rfj v.axd ro ''Ayiov 'Ogog. Im ki. Pantok. Usp. p. 49. 1394 (6902) mai. ind. 2. Tvmnov, welches das ver- haltniss der einzelnen kloster des heiligen berges zu dem protos festselzt, entworfen von einer synode, vvelche un- ter vorsitz des metropoliten von Thessalonich, Gabriel, auf dem Athos abgehalten wurde. Bestiitigl ist diese ur- kunde von dem patriarchen Antonius. Inc. Ti(udixaxoi jtategsg , oi xrv ayydkmrv nohzeiav diayovxsg etc. Im Pro- taton. Usp. p. 36. 1395 (6903) ind. 3. Chrysob. des knez Stefan (Laza¬ revič) , sohnes der „(iovayr{- Eugenia, mittelst welchem die metochien des ki. Lavra von allen abgaben befreit vverden. Inc. MbicJiBHHMb CBiTOMb 03 apHBiuH ch mmcjih 68/3,8111.3 nposptiue npopou,H etc. Im ki. Lavra. Usp. p. 174. 1395 (6903) juni. ind. 3. JžiyLl\iov des patriarchen Antonius. Er verleiht dem ki. Kutlumusi „Otavgo7ir\yiaY,i dUaia.“ Im ki. Kuti. Usp. p. 64. 1395 (6905) 8. juni. Chrysob, der „fiova%r} u Eugenia ihres sohnes knez Stefan (Lazarevič) und ihres bruders Vuk iiber die besitzungen des ki. Russiko. Inc. Bbiimno cjiasS ^Shhth HiejlaKmte etc. Im ki. Russ. Usp. p. 174. 1396 (6904) ind. 4. Zeugniss der monche des ki. Russiko dariiber, vvie der fursten Lazar, Stefan und Vuk und der fiirstin Eugenia im gebelc gedaclit vverden solle. Im ki. Russ. Usp. p. 177. 1396 (6904) janner. ind. 4. Chrysob. des k. Manuel Palaologus iiber eine besitzung des ki. Pantokratoros auf Lemnus. Inc. ’Emidr\ oi (iovayol. Im ki. Pantokr. Usp. p. 49. 1396 (6904) februar ind. 4. Kopie eines 2iyik"ktov des patriarchen Antonius iiber die besitzungen des ki. Panto¬ kratoros. Inc. Kal vadi v (ih xaraoxeval etc. Im ki. Pantokr. Usp, p. 65. 169 1398 (6906) 1 . august. ind. 6. Chrysob. der ,,fiovaxr) a Eugenia, durch vvelches sie dem ki. Lavra mehrere grund- stiicke schenkt. Inc. mmcjibhhmij civIitomf, 03apnBiiiH ch mmcjih etc. Im ki. Lavra. Usp. 174. 1399 (6907) mai. Evva^emg ygdfi[Ji,a uber das ki. Li- vadogeni auf dem Athos. Iragm. Im ki. Dochiar. Usp. p. 73. 1403(6912) september, ind. 12. SiyilXiov des patriar- chen Mathaus liber die abgrenzung der besitzungen von St. Paul und St. Dionys. Inc. (p&avovOi TC()6 tiviov rfir; xqo- vwv. Im ki. St. Paul. Usp. p. 65. 1404 (6912) august. ind. 12. Chrysob. des k. Johannes Palaologus II. des jiingern. Als seine gemahlin das ki. Lavra besucht, befreit er einige besitzungen dieses ki. von der entrichtung des zebents. Inc. Enei fiev an apzrjs rov vlov Trjv ivTo^v av&tjomog. Im ki. Lavra. Usp, p. 49. 1405 (6913) 1. juni. ind. 13. AcpiegcoTLKov. Radoslav Sabia vermacht dem ki. St. Paul die halfte der einkiinfte seiner dorfer Avramita und Neochori. Im ki. St. Paul. Usp. p. 62. 1405 (6913) juni. ind. 13. Chrysob. des k. Jobannes Palaologus II. des jiingern iiber die von Radoslav dem ki. St. Paul geschenkten dorfer Avramita nnd Neochori. Im ki. St. Paul. Usp. p. 50. 1406 (6914) juni. ind. 14. Tvrnuov, vvelches k. Manuel den Athosmonchen gab. Inc. Kal lavgol de aqa loifiov %olg otufAaoiv imonriifjavTeg etc. Im ki. Ivir. Usp. p. 37. 1407 (6915) Chrysob. des k. Manuel Palaologus iiber das ki. Skamandrina auf denj Athos. Im ki. Kastamonitu. Usp. p. 53. 1407 (6915) JJ()6ctTay jU-ades despoten Andronikus (?) iiber ein grundstiick des ki. Russiko auf der insel Lemnus. Inc. 01 y.vqioi %rjg fiaoCkdag [tov etc. Im ki. Russiko. Usp. p. 50. 1407 (6915) 5. janner. ind. 15. Chrysob. des despoten von Serbien, Stefan Lazarevič. Er schenkt dem ki. Lavra 170 mehrere dorfer. Inc. CBiT.ioe oy6w h BceimpHoe ctcTaBJiKHie ?Ke etc. Im* ki. Lavra. Usp. p. 174. 1407 (6915) februar, ind. 15. Chrvsob. des k. Jo- hannes II. Palaologus. Er ertheilt den 5 klostern: Pantoki'a- loros in Konstantinopel, Lavra, Vatopedi, Xeropotamus und St. Paul das recbt, den zehent von den kaiserlichen besitzungen auf Kassandra zu erheben. Inc. ( 0 zvg fzsyd- Xrjg nolmg uq%o)v olog dyadwg div, idrjfJuovQyr]aev av- &qwtiov dg ccfhavazov etc. In 4 exemplaren in den ge- nannten klostern. Usp. p. 50. 1407 (6915) juni. ind. 15, Chrysob.) desselben k. iiber die dem ki. St. Paul gehorige besitzung Palaeochori auf Kassandra. Inc. 'EneuJr ngo yjuqov nvog edagrjoazo rj fiaoikda fzov etc. Im ki. St. Paul. Usp. p. 50. 1407 (6915) juni. ind. 15. Urkunde iiber die abgren- zung eines dem ki. Russiko gehorigen grundstiickes auf Lemnus, vorgenommen von Georg Janupi und Anton Ka- lothetus. Im ki. Russ. Usp. p. 55. 1408 (6916) august. ind. 1. Chrysob. des k. Johan- nes II. Palaologus liber ein metochion des ki. St. Dionys. Inc. Endi oi slg to fiovvd qlov rov y.vqiov /hovvdov etc. Im ki. St. Dionys. Usp. p. 50. 1409 (6917) Bccodkinov TCQoozayfia iiber eine auf Kas¬ sandra gelegene besitzung des ki. St. Paul. Inc. Oi ivaOKov- fievoi zrj Y.aza zo ”Ayiov'’Oqog etc. Im ki. St. Paul. Usp. p. 50. 1409 (6917) mai. iud. 2. HgcmziHov des Paul .... und Georg .... iiber die besitzungen des ki. Uochiarin. Im ki. Doch. Usp. p. 54. 1411(6920)13. oktober. Chrysob. des despoten Georg. Im ki. St. Paul. fehlt bei Usp. Abr. p. 118. 1413 (6922) 3. oktober Chrysob. des Stefan Gregor. Er sdhenkt dem ki. St. Paul ein dorf. Inc. nate otb Hečbi- Tia Bb 6bme Bbca npHBe/tiu etc. Im ki. St. Paul. Usp. p. 174. 1413 (6922) 15. november. Chrysob. des despoten Stefan Lazarevič. Er schenkt dem ki. St. Paul ein dorf. 171 Inc. nate oTb He6tiTia Bb 6biTie Bbca nprne/pii ctc. Im ki. St. Paul. Usp. p. 175. 1414 (6922) august. ind. 7. Chrysob. des k. Manuel Palaologus iiber die dem ki. Valopedi gehorige besitzung Chavili auf der insel Lemnus. Inc. ( 0 xi\imtazog iv Iuovaftoig nv() A&avaoiog. Im ki. Vatoped. Usp. p. 50. 1414 (6923)3. oktober. Cbrysob.des despoten Georg, mit seiner gemahlin und seinen sohnen Stefan, Georg und Lazar. Im ki. St. Paul* fehlt bei Usp. Abr. p. 120. 1414 (6923) 14. november. Chrysob. des despoten Ge¬ org , ohne unterschrift und siegel. Im ki. St. Paul. fehlt bei Usp. Abr. p. 118. 1414 (6923) december, ind. 8. UQoorayfia iiber die dem ki, Dochiariu gehorige besitzung Amariana. Inc. 01 ivuOKovfjbzvOL tfj oe^aa^ia fiovfj tov Ao^zia^iov etc. Im ki. Doch. Usp. p. 51. 141 5 (6923) Chrysob. des despoten von Serbien, Georg Lazarevič iiber die besitzungen des ki. Lavra. Inc. mhoh) papie itapcTBSiOTb etc. Im ki. Lavra. Usp. p. 175. 1418 (6927) december, ind. 12. TQccfifia des Stefan Dukas Rendinus und Johannes Kendinus iiber ein dem ki. Dochiariu geboriges metochion in Perigardiki. Inc. 01 iv %rj žara to Ayiov '0(>og tov 'A&u> etc. Im ki. Doch. Usp. p. 63. 1419 ( 6927 ) mai. ind. 12 . Grenzbestimmungsurkunde iiber ein dem ki. Russiko gehoriges grundstiick auf Kas- sandra, bestatigt von Stefan Dukas Rendinus. Im ki. Russ. Usp. p. 56. 1419 (6928) september, ind. 13. II()6ozay[Mx, des de¬ spoten Johannes iiber die dem ki. St. Paul gehorigen besit¬ zungen Avramita und Neochori. Im ki. St. Paul. Usp. p. 51. 1419 (6928) december, ind. 13. AcpiegcotMov yQctfificc. Theodora, dieehefraudeskomesBartholomaeus, vermacht dem ki. Dochiariu ein feld bei dem dorfe Ermylia. Inc. 'H ov£vyog tol nzQiovti aQ%ovzi etc. Im ki. Doch. Usp. p. 62. 172 1422 (6930) Urkunde des Stefan Dukas Sarandinus and Konstantin Palaologus iiber die abgrenzung eines dem ki. St. Dionys gehorigen grundstiickes auf Kassandra. Inc. 'Eneidrj v.a%a to Ayiov ’'Opog etc. Im ki. St. Dionys. Usp. p. 56. 1427 (6935) 20. janner. ind. 5. Chrysob. des despo- ten von Serbien, Stefan Lazarevič. Er opfert im ki. Lavra 2 silberne leuchter, 30 Iitren schvver. Inc. mhoio gapie u,ap- criitSioTTj etc. Im ki. Lavra. Usp. p. 175. 1428 (6936) Der grossčelnik Radič schenkt dem ki. Kastamonitu 20 Iitren silber von sieben seiner dorfer. Im ki. Kastam. Usp. p. 175. 1428 (6936) mai. J£iyik\iov des patriarchen Josef iiber die vereinigung des kl. Alypius mit dem ki. Kutlumu- si. fragm. Im kl. Kutlum. Usp. p. 65. 1429 (6937). Chrysob. des despoten Georg Branko¬ vič. Er schenkt dem grossčelnik Radič mehrere dorfer. Im kl. Kastam. Usp. p. 175. Abr. p. 162. 1429 (6937) 9. februar. Chrysob. Alexanders, voje- voden der Moldau. Er schenkt seiner gemahlin das unter dem hegumenos Kyprian stehende kl. in Višneviz, damit sie und ihre kinder die einkiinfte dieses kl. beziehen. Inc. SjibicjiHjiH eciibi £o6poio Hameio mhcjihh) etc. Im kl. Zograf. Usp. p. 181. 1429 (6938) 11 . september. Chrysob. des despoten Georg Brankovič von Serbien. Er verpflichtet sicli zn einer jahrlichen abgabe von 20 Iitren silber an das kl. Esligme- nu. Inc. no Hen3peMeHH0Mii Miuocpb/],iK) etc. Im ki. Esfigm. Usp. p. 175. 1430 (6938) Chrysob. desselben despoten iiber die besitzungen des grossčelnik Radič, fragm. im kl. Kasta- non. Usp. p. 175. 1430 (6938). Chrysob. zar Johann des guten. Im kl. St. Paul. fehlt bei Usp. ohne nahere angabe bei Abr. p. 119. 173 1430 (6939). 11 . september. Chrysob. des despoten Georg. Er und seine gemahlin Irene schenken dem ki. Si¬ meon 20 litren silber. Ausgestellt: 8 naTpiapxra S ?khthh, unterschrift: memocthio 6ojkhh) rocnoAHHt cpbčjieMb /i,eciiOTi. rioprb. Im ki. Sim. fehlt bei Usp. Abr. p. 58. 1430 (6939) ind. 9. Urkunde des despoten Georg, mit vvachssiegel. Im ki. Kastamonitu. fehlt bei Usp. oline nabere angabe bei Abr. p. 162, wo er auch noch eine urkunde des grossčelnik Radie vom Jahre 1431 ervvahnt. 1433 (6941) 9. februar. Chrysob. Alexanders, voje- voden „xrjg Ovyy()ofiXccxLccg.“ Er schenkt dem ki. Zografu 3000 aspern. Im ki. Zograf. Usp. p. 181. 1433 (6941) 22. mai ind. 11. Der grossčelnik Radič schenkt dem ki. Kastamonitu 20 litren silber. Im ki. Ka¬ stam. Usp. p. 175. Abr. p. 163. 1436 (6945) september, ind. 15. Chrysob. des k. Jo- hannes II. Palaologus iiber die besitzungen des ki. St. Paul auf der insel Lemnus. Inc. Al Y.axa xo 'Ayiov ”Opog oejiao- ulai fioval etc. Im ki St. Paul. Usp. p. 51. 1441 (6950) 20. september, ind. 5. A(fitqa>xi/,6v. Die „[j,ovaxr}“ Agathia vermaeht dem ki. Xeropotamus einen theil ihrer in der nalie des Atlios gelegenen besitzungen. fragm. im ki. Xeropot. Usp. p. 62. 1445 (6938) Urkunde des knez Stefan, ausgestellt „8 noBOMb 6pb/],8“ unterschrift: „Bb xpncxa 6ora SjiaroBtpHH Kne3b CTe$aHb“ worauf die bestatigung und unterschrift des melropolitcn mit griiner farbe folgt. Im ki. Russiko. fehlt bei Usp. Abr. p. 145. 145 - (695). Chrysob. des vojevoden „Trjg OvyyQofika- Xiag u Johann Bessaraba. Inc. bt> 3aK0Hl> noBejili rocno/p. 6orb cbiHOMTi icpaiueBOM^ etc. Im ki. Kutlumusi. Usp. 182. 1452 (6960) 16. februar, ind. 15. Chrysob. Georg I. Brankovič, despoten von Serbien. Er tauscht cin dorf des ki. Lavra gegen 120 litren silber. Im ki. Lavra. Usp, p. 176. 1456 - Chrysob. Alfons, Konig V on Arragonien, Sici— lien, Valencia, Jerusalem etc. gegeben dem ki. Valopedi und 174 den iibrigen ldostern des heiligen berges. Die rede istvon seeraubern. Inc. Alphonsus, Dei gratia Rex Arragoniae, Siciliae etc. Im ki. Vatop. Usp. p. 51. 1457 (6965) 12. juni. Chrysob. des vojevoden Johann Vlad, ausgeslellt in Tergoviza. Im ki. Russ. fehlt bei Usp. Abr. p. 145. 1457 (6966) 6. december. Chrysob. des despoten Georg und seines sohnes Lazar, ausgestellt in Smederevo. Im ki. St. Paul. fehlt bei Usp. Abr. p. 119.* 1462 (6970) juli. ind. 10. IIg6otayf^a des despoten Demetrius Palaologus liber die aufhebung der auf einer besitzung des ki. St. Paul in Lemnus befindlichen schenke lnc. 'Eneidi) oi iv rfj otftaoula uovrj tov < Ayiov Havlov etc. Im ki St. Paul. Usp. p. 51, 1466 (6974) 10. juni. Chrysob. des vojevoden der Moldau, Stefan, sohnes des usurpalors Bogdan. Er schenkt dem ki. Zografu 100 dukaten. Im ki. Zograf. Usp. p. 182. 1487 (6995) 12. juni. Chrysob. Vlad’s V., sohnes Radul Drakuls, vojevoden ,,trjg OvyyQofikaxlag.“ Er schenkt dem ki. Russiko 6000 aspern. Im ki. Russ. Usp. p. 182. 1490 (6998) ind. 8. des patriarchen Dio- nysius an den inetropoliten von Berrhoea, Methodius, liber seine weihe. Im ki. Vatop. Usp. p. 65. 1492(7000) 29. april. Chrysob. Vlad’s V. Er schenkt dem von seinem valer Kosmas, protos des heiligen berges, erbauten kellion des h. Elias 10000 aspern. Inc. MHJiocTioMb 6o}KiOMr> Iw. iua/tb BoeBO/ta etc. Im ki. Kutlum. Usp. p 182. 1493 (7001). Chrysob. Peter (Aarons?) vojevoden der Moldau. Er schenkt dem ki. Kastamonitu 5000 aspern. Im ki. Kastam. Usp. p. 183. 1495 (7003) ind. 6. Chrysob. des krals von Serbien, Stefan Uroš. unterschrift: bb xpncTa 6ora OjiarOBtpun cre- aHb Sponib Epa.iB BcliMb cpbSaKMb. Im ki. Russ. fehlt bei Usp. abr. p. 145. 1495 (7004) 3. november. Chrysob. des despoten Jo- liannes und der fiirstinn Angelina. Sie machen dem ki. St. 175 Paul ein jahrliches geschenk von 500 goldgulden. Inc. 6.ia- roc^ioBeHb rocno^b oorb OTbu,b Hauinxb ctc. Im ki. St. Paul. Usp. p. 176. 1496 (7004) 30. . . Chrysob. Raduls, sohnes des Jo¬ hann Kalogerus, vojevodcn der Valachei. Er schenkt dem ki. Russiko 3000 aspern. Inc. e.uigbi /i r 8xoM r b SoJKimrb BOftH- MH cSTb. Im ki. Russ. Usp. p. 183. Abr. p. 145. 1496(7005) 3. november. Clirysob. der fiirstin Ange¬ lina und ihrer sohne, der despoten Georg und Johannes, ausgestellt in Kupin. Im ki. St. Paul. fehlt bei Usp. Abr. p. 119. 1497 (7005) 5. april. Urkunde des logotheten Niko- laus. Im ki. Kastam, fehlt bei Usp. ohne nahere angabe bei Abr. p. 163. 1499 (7007) 23. juli. Chrysob. der fiirstin Angelina iiber die fortdauer des vom despoten Georg dem ki. Es- ligmenu versprochenen jahrlichen geschenkes. Inc. no HenapeHemiOMfJ MiiJiocpb/pH) etc. Im ki. Esfigm. Usp. p. 176. 150 « (7007) 23. juli. Chrysob. Raduls, sohnes des Johannes Kalogerus , 3r vojevoden der Valachei. Er schenkt dem ki. Kapriulev auf dem Alhos 2000 aspern. Im ki. Zo- graf. Usp. p. 183. 1501 (7009) 28. janner. Die župane Barbul Ban, Dancul Komis und Radul schenken dem ki. St. Paul 2000 aspern. Inc. bt> 3aKon1; iiOBejt rocno/tb 6orb etc. Im ki. St. Paul. Usp. p. 176. Abr. 120. 1502 (7010) febr. ind. 5. Chrysob. Raduls , sohnes des Johannes Kalogerus, vojevoden der Valachei. Er schenkt dem ki. Russiko 4000 aspern. Im ki. Russ. Usp. p. 183. 1502 (7010) 11. juni. Urkunde der despotiza Helene, ausgestellt „8 EoyflHM!3“ unterschrift: j- Bb ifl )HCTa 6ora fijiaroBlipHa rocnora e^ena mimocthio bojnieio AecnoTHu,a cpb- ČJieMb etc. Im ki. Chilant. fehlt bei Usp. Abr. p. 51. 1528(7036) august. ind. 1. ^SvfMpMv^zmbv yQa[ifia des bischofs von Ilierissus, Makarius, iiber das dem ki. Esfig- menu gehorige metochion Terone auf Longus. Inc. Oi ix %6v frdviv fiovdiv etc. Im ki. Esligm. Usp. p. 62. 176 1533 (7041) 12. jahner. Chrysob. Raduls, vojevoden der Valachei. Er schenkt dem ki. Lavra 10,000 aspern. Inc. ejHU,H A8xojn> oo/KinM r i> bo/^hmh etc. Im ki. Lavra. Usp. p. 183. 1534 (7042) 27, april. Chrysob. Vintilas, vojevoden „ztjg Ovyygo^Xayiag. u Er schenkt dem ki. Chilantari 10,000 aspern, und fur das krankenbaus daselbst 800 aspern. Inc. aat Hiše bt, xpHCTa Oora . . . Htejiame iUK/tejitooMi. K r b Bce- necTHOMS etc. Im ki. Chilant. Usp. p 183. 1537 (7046) september, ind. 11. Sigill des patriarchen Jeremias, bestatigt die dem ki. Pantokratoros vom patriar¬ chen Antonius verliehenen „ozavQonr\yiay,d §maia.“ Inc. 'Enudrj ygd(A,ua zifuov nazgiagymbv etc. Im ki. St. Paul. Usp. p. 65. 1539 (7047). Urkunde liber die abgranzung zweier benacbbarter felder, deren eines dem ki. St. Paul, das andere dem ki. Xenofu geborig, unterschrieben von Theon, metropoliten von Thessalonich. Im ki. St. Paul. Usp. p. 56. 1543 (7052) oktober, ind. 2. Urkunde, die dem ki. Sla- vronikita das recht zugesteht, in einem zum Protaton gehorigen tbeile des waldes liolz zu fallen, Im ki. Stavro- nikita. Usp. p. 73. vor 1546 (7054). Testament des konstanlinopolitani- schen patriarchen Jeremias zu gunsten des von ihm er- bauten ki. Stavronikita. Inc. Kal zb zolg ak\oiq fisv naoiv ayloiq etc. Im ki. Stavron. Usp. p. 38. 1566 (7074) juli. ind. 9. Fgdfz^a des erzbischofs von Achrida in prima Justiniana und von ganz Serbien, Bulga- rien etc. Paisios, an den bischof Timotheus, \vodurch er ihn zum metropoliten von ganz Italien, Apulien,Ambrakien, Va- silikata, Kalabrien, Sicilien, Malta, Dalmatien und desgan- zen westen, mit dem recbte eines exarchen aller dieser gegenden ernennt. Inc. ‘H fAEzgibz^g rj^div Tt)v ngoozadiav zr f g KafroliKrjg eytxXrjolag Xgiozov etc. rgcififia desselben erzbischofes an denselben metro¬ politen liber die verpllichtungen im bezuge auf die geist- 177 lichkeit der ervvahnten eparcliie, so wie iiber ausiibung der kirchlichen rechte in allen obengenannten gegenden. Inc. C H fiezgiozrjg r^cov iv (pgovzidi ovoa elc. rgafjLfia desselben an denselben dariiber, dass kein priester seiner eparchie in einer andern geweiht werden solle. fragm. desselben an denselben iiber das recht, kireh- liche versammluneen zu berufen. Alle 4 im ki. Zograf, Usp. p. 180—181. 1568 (976 der heg ra). Bav.ov(fiov iiber eine besitzung des ki. Grigoriu, aus dem tiirkischen ins griechische iiber- setzt. Im ki. Grigor. Usp. p. 55. 1568 (976 d er heg’ra). Bauovcpiov iiber eine besit¬ zung des ki. Russiko, aus dem tiirkischen ins griechische iibersetzt. Im ki. Russiko. Usp. p. 55. 1570 (7078). Urkunde iiber dic einlosung- einer be¬ sitzung des ki. St. Dionys und bezahlung der schulden dieses ki. durch die fiirstin Roxandra. Im ki. St. Dionys. Usp. p. 73. 1570 (7078) august. ind. 13. Urkunde iiber eine glei- che vvohlthatigkeit derselben fiirstin gegen das ki. Dochia- riu. Inc. ’ Ev 'izti £og' iv ineLvcp za jtaiptu etc. Im ki. Doch. Usp. p. 74. 1571 (7079). marž. r^a^ifjia Ivan Vasiljevič des schrecklichen. Er schenkt dem ki. Chilantari einen meier- hof mit gebiiuden in der neuen stadt Kitaj, nabe am meierhofe Ustjug. Im ki. Cbilant. Usp. p. 196. 1574(7083) september, ind. 3. Tvnuov, entvvorfen von einer synode, vvelche auf dem heil. berge unter vorsitz des patriarchen von Alexandrien, Silvester, abgehalten wurde, und bestatigt von konstantinopolitaniseben patriarchen Je- remias. Inc. 'Eneidrj zrjg r\(iaiv [tezgiozrjzog zrv n()bg dvatv etc. Im ki. Lavra. Usp. p. 37. 1575 ( 7083) 1 . juni. Chrysob. des vojevoden Peter. Er schenkt dem ki. Zografu 100 ungarische dukaten. Im 12 178 ki. Zograf. Usp. p. 183. (Nach Engel, G. d. Valachei p. 223, regiert von 1568 — 1577 Peters bruder, Alexander.) 1577 (7085) 28. april. Chrysob. des vojevoden der Moldau, Peter des labmen. Er schenkt dem ki. St. Dionys 6000 aspern. Inc. bt> hm1> o r ru,a h cbiua Tponipb CBHTaa e/tn- HOCbiu,naa. Im ki. St. Dionys. Usp. p. 184. 1579 (7087) 20. februar. Cbrysob. desselben vojevo¬ den. Er scbenkl dem ki. Lavra 6000 aspern. Inc. bt> Harfe OTija h cbiHa . . . ce 83^ paoa> etc. Im ki. Lavra. Usp. p. 184. 1581 (7089) mai. ind. 9, Sigill des patriarchen Jere- mias liber die aufnahme der mbnche des ki. Simonpetra in das ki. Xenofu nacb dem brande des erstern ki. fragm. Im ki. Simonp. Usp. p. 65. 1581 (7089) mai. ind. 9. Sigill des patriarchen Jere- mias, bestatigt die grenzen, kellien und metocbien des ki. Simonpetra nach dem brande desselben. fragm. Im ki. Si¬ monp. Usp. p. 65. 1582 . Bay.ov(fiov, aus dem tiirkischen ins griechische iibersetzt. Im ki. Esfig. Usp. p. 54. 1588 (7097) september, rgafifia des zar Theodor Ivanovič. Er erlaubt den monchen des ki. Vatopedi, in Mos- kau almosen zn sammeln. Im ki. Vatoped. Usp. p. 194. 1589 (7097) 8. februar. Chrysob. Michnes, vojevoden „Trjg OvyyQo^Xayiag.“ Er schenkt dem ki. Chilantari 15,000 aspern. Inc. BcecBflT0My h 6oHfecTBHOMy nocjit /tyeui,H nwca- nie etc. Im ki. Chilant. Usp. p. 184. 1590 (7098) marž. Sigill des patriarchen Jeremias liber die von der frau Kaplia dem ki. Simonpetra vermach- ten besitzungen in den dbrfern Sfurčešti, Dragomirešti etc., bestatigt durch die chrysob. der vojevoden der Valachei, Peter, Alexander und Michael. Inc. IloXXol nakai twv ev- aeficjv etc. Im Id. Simonp. Usp. p. 65. 1591 (7099) 6. mai. Upap-p-cc des russischen patriar¬ chen Hiob, durch vvelches er alle rechtglaubigen chrisLenzu milden gabenan die russischen monche auf demAthosauf- fordert. Im ki. Russ. Usp. p. 196. 179 1591 (7100) 3. september, rgccfifia des zar Theodor Ivanovič. Er erlaubt den monchen des ki, Russiko kraft der von Ivan Vasiljevič ausgestellten urkunde nach Moskau um eine milde gabe zu schicken. Im ki. Russ. Usp. p. 195. 1591 (7100) 5. oktober. Sigill des patriarchen Jere- mias, gesteht dem, dem ki. Simonpetra gehorigen meto- chion des h. Nikolaus in der Valachei „ 0 'vavQoni'jyiaxa dLxaia u zu. Inc. 'Enei t.olvvv trjg 'ijuojv pcr Qi6ir\xog etc. Im ki. Si- monp. Usp. p. 66. 1598(7106). Chrysob. Jeremias Mogilas, vojevoden der Moldau. Er sclienkt dem ki. Lavra 6000 aspern. Im ki. Lavra. Usp. p. 184. 1598 (7106) 14. marž. Chrysob. desselben vojevoden. Er schenkt dem ki. Zografu 100 ungarische dukaten. Im ki. Zografu. Usp. p. 184. 1599 (7107) 28. august Chrysob. Michaels, vojevo¬ den „r:rjg OvyyQO$\axlag“ Er schenkt dem ki. Simonpetra mehrerebesitzungen. Inc. a3T> BT>xpiicTa 6ora 6.iarojriipiiin.,. 6jiaronpon3BOJiux r i> tociioactbo mh etc. Im ki. Simonpel. Usp. p. 184. Ausgestellt in Bukurest. Abr. p. 152. 1606 (7114). Schenkungsurkundc der fiirstin Anna Goli. Sie iibergibt dem ki. Valopedi die Voznesenskische kirche in Jassy. Im ki. Vatop. Usp. p. 184. 1606 (7114) 30. marž. Chrysob. Jeremias Mogila’s, vojevoden der Moldau, wclcher die schenkungsurkunde der fiirstin Anna Goli besfatigt. Inc. mimoctmo čomeio mm Ivu. epeMia . . . 3HaMeHHT0Mb hhhhmtj chmt> jihctomtj HamHsrt etc. Im ki. Vatop. Usp. p. 185. 1607 (7115)3. august. Kopic eines chrysob. des voje¬ voden Radul Serbans (aus der familie der Bessaraba.) Er schenkt dem ki. Xenofu 9000 aspern und die dorfer Raz- ka und Silista. Im ki. Xenofu. Usp. p. 185. 160S (7116) janner. Testament des „is(>6fiovaxog und nvevpatMog 11 Makarius zu gunsten eines dem ki. Lavra ge¬ horigen kcllions im bezirke von Karyas. In der skele d. h. Elias. Usp. p. 38. 12 * 180 1614 (7122) juli ind. 12. Sigill des patriarchen Timo- theus iiber fiinf dem ki. Stavronikita gehorige miihlen in des eparchie von Serres. Im ki. Slavron. Usp. p. 66. 1616 (7125) 6. december. Sigill des patriarchen Timo- iheus, bestatigt die dem ki. St. Dionys vom patriarchen Antonius verliehenen ,fixav^onriyiaYM čiyMia. u Im ki. St. Dionys. Usp. p. 66. 1618 (7127)3. september. Chrysob. Gabriel Mogilas, vojevoden „t rjg Ovyy(>o(3\cixLag. u Er schenkt dem ki. Lavra 15,000 aspern. Inc. bt> khh 31> MOHceoBl> ČHTeHCTtii riHiueTi. etc. Im ki. Lavra. Usp. p. 185 (nacb Engel G. d. Valacbei p. 283 regiert 1618 Radul, Michnes sohn, da Gabriel bald nach seiner einsetzung im j. 1617 wieder abgesetzt vvurde.) 1618(7127) 8. december. Chrysob. Gabriel Mogila’s, vojevoden „xrjg Ovyy()o@laxiag c ‘ iiber verschiedene besitzun- gen des ki. Kutlumusi. Inc. bt> saKOHfc ročnostma 6ora etc. Im ki. Kutlum. Usp. p. 185. 1622 (7130). Sigill des patriarchen Kyrillus iiber die beitriige zum wiederaufbau des durch brand zerstorten ki. Simonpetra. fragm. Im ki. Simonp. Usp. p. 66. 1622 (7130) april. ind. 5. Sigill desselben patriarchen iiber das dem ki. Vatopedi geborige metochion Prosforion. Im ki. Vatop. Usp. p. 66. 1623 (71 31). Sigill desselben patriarchen, invvelchem die griechische iibersetzung des chrysobullons des despoten Johann Ugleš, wiedererbauers deski. Simonpetra, enthal- ten ist. Inc. ''A^lov fib iotl xcu inaivsrov etc. Im ki. Simonp. UspJ p. 66. 1625 (7133). Chrysol). Alexanders, (des sohnes Ra- duls), vojevoden OvyyQo(i'kaxLag.“ Er schenkt dem ki. Kutlumusi das ki. Klokočovul. Inc. MHJiocTiio fioadeio . . . /taBaTT.. Im ki. Kutlum. Usp. p. 185. 1626 (7134) li. janner. U Q(Xfifia des zar Michael Theodorovič. Er erlaubt den monchen des ki. Vatopedi, jedes vierleljahr um eine milde gabe nach Moskau zu kom- men. Im ki. Vatop. Usp. p. 195. 181 1626 (7134) 22. juli. F()g/*jW« desselben zars. Er er- laubt den monchen des ki. Russiko, um eine milde gabe nach Moskau zu kommen. Im ki. Russ. Usp. p. 196. 1630 (7138). Sigill des patriarchen Kyrillus iiber die grenzen der besitzungen der ki. St. Paul und St. Dionys. fragm. Im ki. St. Dionys. Usp. p. 66. 1631 (7140) 8. oktober. Kopie eines chrysob. des voje- voden „r rjg Ovyy(>ofiXaxiag u Matthaus iiber die besitzungen der skete Zdrali (3/tpajibCKaro), zum ki. Xenofu gehorig. Im ki. Xenof. Usp. p. 185. (Nach Engel G. d. Val. p. 285 regiert in der Valachei von 1630 —1633 der vojevode Leo Stefan.) 1632 (7140) august. ind. 15. Sigill des patriarchen Ky- rillus, beslatigt die urkunden iiber die iviederherstellung des nieclergebrannten ki. Stavronikita. fragm. Im ki. Stav- ron. Usp. p. 67. 1633 (7141) 25. marž. ind. 1. r^dfifia des erzbischof von Ipek und ganz Serbien und Bulgarien iiber diefrehvil- ligen gaben zum wiederaufbau des ki. Esfigmenu. Inc. CMfc- peHie iwoe iimiieTb nate no BcoyAoy o6p'fcTaiom r HMb ce Bctjrb iipaBOCjaBimiMb e te. Im ki. Estig. Usp p. 178. 1633 december, ind. 2. Sigill des patriarchen Kyrillus iiber die iibergabe des ki. Cauš in Thessalonich an das ki. Iviron. fragm. Im ki. Ivir. Usp. p. 67. 1633 marž. Urkunde des patriarchen Paisios, ausge- stellt in Kossovo. unterschrift: naycen mhjoctuo 6o;Ki'eH ap- xienHCK8iib iieKCKH h bc15Xb cpb6.ib h fubrapb naTpiapxb. Im ki. Sim. fehlt bei Usp. Abr. p. 58. 1635 17. juni ind. 3. Silili des patriarchen Kyrillus iiber das ki. Cauš in Thessalonich. Inc. Kal %r\v rte^lcprj- fi,ov nokiv Of.aoaXoviy.riv etc. Im ki. Ivir. Usp. p. 67. 1636 (7144). Kopie eines chrysob. des vojevoden „trjg Ovyyr>ofiXaxiag u Alexander iiber die besitzungen Razka und Silista. Ueberdiess schenkt er dem ki. Xenofu 10,000 asp. Im ki. Xenof. Usp. p. 185. Diese urkunde bestaligt diechry- sob. des vojevoden Johann Bessaraba v. j. 1520(7028), Vlads v. j. 1526 (7034), Raduls v. j. 1528 (7036), Vlads v. j. 182 1535 (7043),Raduls v. j. 1532 (7040), Alexander’s v.j. 1577 (7085),Michnes v. j. 1595(7103), Symeon’s v. j. 1602(7110), Johann Radul Bessaraba’s v. j. 1612(7120), welche allever- loren gegangen sind. 16 37 (7146) 4. oktober. Chrysob. des vojevoden Mat¬ thaus Bessaraba iiber die besitzungen der skete Zdrali. Im ki. Xenof. Usp. p. 185. 1639 (7148) 3. oktober, r^afifia Bolvir.Kiag $ka%mov (sic) des vojevoden Matthaus Bessaraba, welcher den mon- chen der skete Zdrali erlaubt, „7t agoUovg“ zn erwerben. Im ki. Xenof. Usp. p. 186. 1640 (7148) 20. februar. Chrysob. des vojevoden Mat- thaus Bessaraba. Er schenktdem ki. St. Dionys 4000aspern. Inc. e.iMi,n /],8xojt'r, ooHtnbn. bo^mhi , cin c 8 ti, cbiHOBe čojkih etc. Im ki. St. Dionys.Usp. p. 186. 1641 (7149) 8. juni, Chrysob. desselben vojevoden , welches die besitzungen des ki. Kutlumusi bestatigt. Inc. BT>ceBH/tu,S h riptfijiaroMS Bate bt, tpohu,h cjiaBHMS etc. Im ki. Kutlumusi. Usp.p. 185. 1641 (7150) 25. november, r^afifia des zar Michael Theodorovič. Er erlaubt den monchen des ki. Filotheus, jedes siebente oder achte jabr um eine milde gabe nach Moskau zu kommen. Usp. p. 195. 1642 (7150) 5. mai. r^afjifia des vojevoden Matthaus Bessaraba. Er erlasst der skete Zdrali verschiedene abga- ben. Im ki. Xenof. Usp. p. 186. 1642 (7150). Chrysob. desselben vojevoden iiber eine miihle der skete Zdrali in Plopa. Im ki. Xenof. Usp. p. 187. 1648 . juni. ind. 1 . Kopie eines rundschreibens des patriarchen Joannikius iiber die „OTavQonr\yiaY.(x dixcua,“ welche er dem metochion des h. Nikolaus in Ismail, dem ki. Karakallu gehorig, verliehen hat. Im ki. Karak. Usp. p. 67. 1650 (7158) 11 . juni. deveti des vojevoden Matthaus Bessaraba iiber einen weinberg und dasdorf Kačulešt, wel- 183 che das ki. Xenofu als melochien gekauft hal. Im ki. Xenof. Usp. 187. 1651 (7159) 26. marž. Chrysob. des Basillus Lupul, vojevoden der Moldau. Er schenkt dem ki. Zografu das ki. Dobrovez mit allen semen besitzungen. Inc. bi. uma OTU,a h cbiHa. ce a3i> pao^ etc. Im ki. Zograf. Usp. p. 187. 1652 (7161) september, r^ctfifia des zar Alexius Mi- ehaelovič iiber die sehenkung eines meierhofes in der neuen stadt Kitaj an das ki. Chilantari. Auf der riickseite dieses diploms ist unter der jahreszahl 1684 (7192) bemei’kt, dass diese sehenkung in die von 100 rubeln venvandelt vvurde. Im ki. Chilant. Usp. p. 196. 1654(7162) 13. mai. r^afifia des vojevoden Konstan¬ tin Serbak. Er ertheilt der skete Robais das recht, „na()oi- xoi>g“ zu ervverben. Im ki. Xenof. Usp. p. 186. 1655 (7164) 3. oktober. F/appa des zar Alexius Mi¬ chaelovih. Er erlaubt den mdncben des ki. Esligmenu, jedes fiinfte jahr um eine milde gabe nach Moskau zu kommen. Im ki. Eslig. Usp. p. 195. 1655 (7163). r()dfifia desselben zars. Er schenkt dem ki. Vatopedi eine reiche gabe fiir die durch monche dieses ki. nach Moskau gebrachten reliquien, namlich ein stiick des kreuzes Christi und den kopf des h. Johannes Chrysostomus. Im ki. Vatop. Usp. p. 195. 1658 (7166). Ffiafifia desselben zars iiber die an- kunft der Lavrioten in Moskau, um die vierteljabrige mil¬ de gabe in empfang zu nehmen. Im ki. Lavra. Usp. p. 194. 165S (7166) 1. mai. Chrysob. des vojevoden Michael. Er schenkt dem ki. Xenofu 10,000 aspern und bestaligt ihm^den besitz der dorfer Razka und Silista. Im ki. Xenof. Usp p. 187. 1658 (7166) 3. juni. Fgccfifia des zar Alexius Mi¬ chaelovih iiber die ankunft der monche des ki. Chilantari in Moskau im siebenten jahre, um eine milde gabe zu em- pfangen. Auf der riickseite ist diese urkunde von Johann 184 unči Peter Alexievič im j. 1683 (7192) 7. november besta- tigt. Im ki. Chilant. Usp. p. 196— 197. 1660 (7168) 29. februar, j desselben zars. Er erlaubt den monchen des klosters Russiko, jedes vierte oder fiinfte jahrum eine milde gabe nachMoskau zu kom- men. Im ki. Russ. Usp. p. 196. 1669 (7177). Entscheidung des patriarchen von Ipek, Maximus, gegeben dem „i£QOfj,ovaxog u Azarius. Im ki. Chi¬ lant. Usp. p. 178. 1669 (7177) 19. mai. r^dfifia des zar Alexius Mi- ehaelovič. Er tibergibl dem ki. Iviron das kloster des h. Nikolaus in Moskau. Im ki. Ivir. Usp. p. 194. 1671. februar. Sigill des patriarchen Methodius iiber die „ozavQ07irjyiaytd 8uaia“ des von herrnSauli in der nahe von Jassy erbauten, und von ihm dem ki. Xeropotamus vermachten ki. „zrjg dyiag Tqiddog.“ Inc. 'EneLdrj zoiyaqovv 6 ivzifuozazog etc. Usp. p. 67. 1672- r^dfifia iiber die iibergabe eines kellions an das ki. Lavra. Im ki. Lavra. Usp. p. 74. 1674 (7182)11. april. Chrysob. des vojevoden Johann Radukan (?). Er bestatigt, dass die skete Robais zu dem ki. Xenofu gehore. Im ki. Xenof. Usp. p. 187. 1682 Sigill des patriarchen Dionysius. Er verleiht dem ki. Xeropotamus „ozavQonrjyia>id dlxaia.“ fragm. Im ki. Xerop* Usp. p» 97. 1682 15. oktober. Chrysob. des vojevoden „zrjg Ovy- yQo($Xayiag u Johann Serhan Kantaknzenus. Er vereinigt das von ihm befestigte ki. Kotraean mit den zvvanzig Athos- klostern, damit diese dessen einkiinfte beziehen. Inc. "Otti fikv navza za ovza šx zrjg &etag n^ovoiag etc. Im ki. Lavra. Usp. p. 193. 16S7. 26. september, r^dfiiia des patriarchen Diony- sius iiber den glucklichen zustand der skete der heil. Anna. in der skete der h. Anna. Usp. p. 67. 16S8 (7196) 16. marž . TQafi^a Johann’s, Peters und Sofiens. Da die monche von Vatopedi die nach Moskau 185 gebrachten reliquien daselbst, gelassen haben, so wird ih- nen dafiir erlaubt, jedes vierteljahr eine milde gabe abzu- holen. Im ki. Vatoped. Usp. p. 195+ 1690 (7198) 31. mai. r^dfi^ia Johann’s und Peter’s Alexievič. Sie bestatigen die zu gunsten deski. Russiko er- folgte urkunde ihres vaters. Im ki. Russ. Usp. p, 190. 1694 (7203) 1. december. Fgdfifia derselben iiber die ankunft der Lavrioten in Moskau, um die vierleljahrige milde gabe in empfang zu nehmen. Im ki. Lavra. Usp. p. 194 1696 (7204). Chrysob. Konstantin Brankovans, voje- voden „trjg OvyyQo^Xaylag“ iiber die geldmittel des ki. St. Dionys. In valach. spr. Im ki. St. Dionys. Usp. p. 187. 1699 (7207) 30. janner. Chrysob. des vojevoden der Moldau, Antiochus Kantemir. Ervereinigt das ki. des h. Ky- prian in Bessarabien mit dem ki. Zografu. Inc. bt> jima 0 Tn,a H CbiHa. . . etc. Im ki. Zograf. Usp. p. 188. 1703 (7212) 2. oktober. Upd/Zjtta des vojevoden der Valachei, Konstantin Brankovan. Er bestatigt der skete Robais den besitz der dorfer Zdrjala und Kačulešt. Im ki. Xenofu. Usp. p. 188. 1703 (7212J 30. oktober. Chrysob. desselben vojevo¬ den. Er erlasst der skete Robais versehiedene abgaben. Im ki. Xenofu. Usp. p. 188. 1707 29. juni. Urkunde iiber die iibergabe eines kellions an das ki. Karakallu. Im ki. Karak. Usp. p. 74. 1713 (7221). 28. janner. Chrysob. des vojevoden der Moldau, Nikolaus Mavrokordato. Er bestatigt dem ki. Xe- ropotamus den besitz des kb Danka in Jassy. In valach. spr. Im ki. Xerop. Usp. p. 188. 171 3 (7221) 6. februar. Chrysob. Konstantin Bram kovan’s, vojevoden „rrjg OvyyQo^Xayiag.“ Er schenkt dem ki. St. Dionys 120 aspern. In valach. spr. Im ki. St. I)ionys. Usp. p. 188. 1714 (7223). december. Chrysob, des vojevoden rjg Ovyy^o^axiag“ Stefan Kantakuzenus. Er schenkt dem 186 ki. St. Dionys 8000 aspern. In valach. spr. Im ki. St. Dio- nys. Usp. p. 188. 1716 (7224) mai. Chrysob. des vojevoden „zrjg Ovy- yQo^Xaytag ,“ Nikolaus Mavrokordato. Er schenkt dem ki. St. Dionys 120 aspern. In valach. sp. Im ki. St. Dionys. Usp. p. 188. 1717 (7225) 20. marž. Chrysob. des vojevoden „r rjg OvyyQo(3XaxLag“ Alevander Mavrokordato. Er schenkt dem ki. St. Dionys 8000 aspern. In valach. spr. Im ki. St. Dio- nys. Usp. p. 188: 171 7 (7225) 20. marž. Chrysob. Johann’s, vojevoden der Moldau. Er schenkt dem ki. St. Dionys 8000 aspern. In valach. spr. Im ki. St. Dionys. Usp. p. 188. (Nach Engel. G. d. Moldau p. 296. regiert die 11 jahre von 1716 —1727 Michael Rakoviza zum drittenmal.) 1734 Sigill des patriarchen Serafin dariiber, dass das metochion des h. Nikolaus in Komitissa dem ki. Jviron, und nicht dem ki. Vatopedi gehore. Im ki. Ivir. Usp. p. 67. 1734 . Bittschrift des ki. Karakallu an alle rechtglau- bigen christen. fragm. Im ki. Karak. Usp. p. 179. 1734 13. august. Rundschreiben des metropoliten von Samokov , Simeon, iiber die milden gaben an das ki. Karakallu. fragm. Im ki. Karak. Usp. p. 178. 1737 . Chrysob. Gregor Ghika’s, vojevoden der Mol¬ dau und Valachei iiber die geldmittel des ki. Russiko. Im ki. Russ. Usp. p. 189. 1740 - Sigill des patriarchen Paisios dariiber, dass den hegumenen der Athoskloster das recht zustehe, in ihren klostern „avayv(6orag te 0(pQayL£eiv Kal nvevtjLaziKovg Ka9-lorav“ Im ki. Lavra. Usp. p. 68. 1744 - juli. Chrysob. des vojevoden der Moldau und Valachei, Nikolaus Mavrokordato, iiber die geldmittel des ki. Russiko. in valach. spr. Im ki. Russ. Usp. p. 189. 1744 - 8. november. Sigill des patriarchen Paisios, durch vvelches die alten vorrechte des ki. Lavra erneuert 187 werden. Inc. U()oi Qyialxatov ital avayxaioTarov tiqo nav- ro)v etc. Im ki. Lavra. Usp. p. 68. 1747 . Chrysob. des vojevoden der Moldau und Va- lachei, Nikolaus Mavrokordato iiber die geldmittel des ki. Russiko. in valacb. spr. Im ki. Russ. Usp. p. 189. 1750 - 3. august. Cbrysob. des vojevoden der Moldau und Valachei, Konstantin Gehan Rakoviza, iiber die geld¬ mittel des ki. Russiko. in valaeh. sp. Im ki. Russ. Usp. p. 189. 1753 - Chrysob. desselben vojevoden iiber denselben gegenstand. Im ki. Russ. Usp. p. 189. 1753 - juli. Sigill des patriarchen Kyrillus iiber die ord- nung in der skete der b. Anna. In der sk. d. h. Anna. Usp. p. 68. 1754 - april. Chrysob. des voje roden der Moldau und Valachei, Matthaeus Ghika, iiber die geldmittel des ki. Russiko. in valaeh. spr. Im ki. Russ. Usp. p. 189. 1754 (7262). 13. mai. UpdjU/zce der kaiserin Elisabeth Petrovna dariiber, dass die rnonche des ki. St. Paul nacb Moskau gekommen sind, um die milde gabe in empfang zu nehmen. Im ki. St. Paul. Usp. p. 197. 1756 - 8. november. Chrysob. des vojevoden Konstan¬ tin Rakoviza. Er schenkt dem ki. Lavra 7000 aspern. in valaeh. spr. Im ki. Lavra. Usp. p. 189. 1758 . oktober. Chrysob. des vojevoden der Moldau und Valachei, Johann Kallimachi. Er schenkt dem ki. Rus¬ siko 150 moldauische groschen. Im ki. Russ. Usp. p. 189. 1759 - 15. juli. TvniKov der vom ki. Vatopedi abhan- gigen skete des h. Demeter. Inc. C H ivvog twv ogiojv tov BaroneSiov. In d. skete d. h. Demeter. Usp. p. 37. 1759 . 20. oktober. Urkunde der bojaren Konstantin und Radukan Slotinian. Sie schenken dem ki. Xeropota- mus eine ihrer besitzungen. in gr. sp. Im ki. Xeropot. Usp. p. 189. 1759 - 7. december, der polkovnik (obrist) Konstan¬ tin schenkt dem ki. Xeropotamus eine seiner besitzungen. In griech. spr. Im ki. Xeropot. Usp. p. 189. 188 1760 . Chrysob. des vojevoden der Moldau, Theodor. Er schenkt dem ki. Russiko die den vojevoden der Moldau gehorige kirche des h. Nikolaus in Konstantinopel mit den dazu gehorigen gebiluden. Im ki. Russ. Usp. p. 190. (Nach Engel G. d. Mold. p. 302 regiert in der Moldau von 1758 — 1761 Johann Kallimachi.) 1760 februar. Chrysob. Gregor Gliikas, vojevoden „zrjg Ovyy()ofikaxLag. u Er schenkt dem ki. Xeropotamus 5000 groschen. in gr. spr. fragm. im ki. Xerop, Usp. p. 190. 1760 9. marž. Schenkungsurkunde. Der postelnik Johann schenkt dem ki. Xeropotamus eine besitzung. Im ki. Xerop. Usp. p. 189. 1760 30. mai. Herr Filippeskul schenkt dem ki. Xe- ropotamus 30 pfund vveisses wachs. Im ki. Xeropot. Usp. p. 190. 1762 . Chrysob. des vojevoden der Moldau, Gregor Kallimachi, sohnes Johannes. Er schenkt dem ki. Russiko 150 groschen. Im ki. Russ. Usp. p. 190. 1763 . Chry sob. des vojevoden Konstantin Rakoviza, sohnes des vojev. Michael Rakoviza, uber die der skete Ro- bais gehorige besitzung Alopa. Im ki. Xenofu. Usp. p. 190. 1763 18. februar. Urkunde der heiligen russischen synocle, vvelche besfatigl, dass die monche des ki. St. Dio- nys im sechsten jahre gekommen sind, um die milde gabe jahrlicher 35 rubel in empfang zu nehmen. Im ki. Sl. Dionys. Usp. p. 197. 1763 . april. ind. 15. Urkunde liber die verminderung der abgaben des ki. Dochiariu, vvegen ganzlicher verar- mung desselben. Inc. 'Em etovg . . . iXd-ovreg ot JofteiagiTai etc. Im ki. Doch. Usp. p. 74. 1764 . 20. mai. Chrysob. Stefan Rakoviza’s, hospo- dars der Valachei. In valach. spr. Im ki. Russ. Usp. p. 190. 1764 - september. Chrysob. des vojevoden der Mol¬ dau , Gregor Ghikas. Er schenkt dem ki. Russiko 150 gro¬ schen. Im ki. Russ. Usp, p. 190. 189 1765 - april. Chrysol). desselben vojevoden iiber die an das ki. Russiko geschenkte kirche des h. Nikolaus in Konstantinopel. Im ki. Russ. Usp. p. 190. 1766 . 17. juli. Kopie eines kaiserlichen ukases iiber das griechiscbe ki. des h. Nikolaus in Moskau, ausgefertigt auf befehl der h. russischen synode. Im ki. Ivir. Usp. p. 194. 1766 . 16. november. Chrysob. des vojevoden der Moldau, Gregor Kallimachi. Er schenkt dem ki. Xenofu 2 aspern von jedem fass wein, vvelches auf einer seiner besitzungen „bt> Ka/tmiHKlj ByAreficKoan>“ erzeugt vvird. Im ki. Xenof. Usp. p. 191. (Uspenskij hat in seinem verzeich- nisse: Skarlat Gregor Gbika. Vom jahre 1764 bis 1779 regiertc Gregor Kallimacbi zum zvveitenmale, und wurde den 29. juni 1769 in Konstantinopel enthauptet, weil er verdacbtig war, in freundlichen verhaltnissen mit den Russen zu steben. s. Engel. Gescli. der Moldau. p. 303.) 1769 23. februai’. Chrysob. desselben vojevoden iiber denselben gegenstand. Im ki. Xenof. Usp. p. 191. 1772 . Sigill des patriarchen Theodosius. Inc. Oeo(fL- leoraze imaKone 'Iegiooov etc. In der skete der b. Anna. Usp. p. 68. 1775 - december. Msrcaf^aoig tov XaT-oegi(piov, iv.do&tvzog iv faei 1775 fir\vl deKSfi^gicp iiber die dem ki. Esbgmenu gehorigen besitzungen Achiana und Patriki. Ine. 'Evdo^ozaze Kal oocpaizaze etc Im ki. Esfigm. Usp. p. 52. 1775 - december. Sigill des patriarchen Sofronius iiber die grenzen des ki. Grigoriu. Im ki, Grigor. Usp. p. 68. 1776 . mai. Sigill des metropoliten „t rjg Ov/rgoftla- xiag“ iiber die iibergabe der auf den besitzungen dieses me¬ tropoliten gelegenen kirche des h. Spyridion mit den zu ihr gehorigen weingarten an das ki. Grigoriu. Im ki. Gri¬ gor. Usp. p. 191. 1776 . 9. juni. Sigill des patriarchen Sofronius. Inc. 01 zel Kcc fr’ rj/zag anoazokiKM etc. In der skete der h. Anna. Usp. p. 68. 190 1776- 8. juli. Chrysob. des vojevoclen Alexander Yp- silanti iiber die schenkung dei’ 2 aspern von jedem fass wein an das ki. Xenofu. Im ki. Xenof. Usp. p. 191. 1776 oktober. Sigill des patriarchen Sofronius iiber die grenzen des ki. Grigoriu. Im ki. Grigor. Usp. p. 68. 1777. 15. janner. Cbrysob. des vojevoden der Mol- dau, Gregor Ghikas. Er beslatigl dem ki. Grigoriu den be- sitz des metochions Byzantion mit seinen pertinenzen. Inc. //r]Xonoiovfisv diu tov nar>ovtog TjfMtiv etc. Im ki. Grigor. Usp. p. 191. 1778- Cbrysob. Demeter Murusi s. Er scbenkt dem ki. Russiko 150 groscben und wein. Im ki. Russ. Usp. p. 192. 1778- Cbrysob. des vojevoden „trjg Ov/ppofikaftlag Alexander Ypsilanti. Er schenkt dem ki. Grigoriu 500 groschen. Im ki. Grigor. Usp. p. 191. 1778 30. janner. Cbrysob. desselben vojevoden uber das dem ki. Grigoriu geborige metocbion Byzantion. Im ki. Grigor. Usp. p. 191. 1778. 1. juni. Cbrysob. desselben vojevoden iiber die besitzungen der skete Robais. Im ki. Xenofu. Usp. p. 191. 1778- august. ind. 11. Sigill des patriarchen Sofro¬ nius uber das dem ki. Karakallu gehbrige metochion des h. Nikolaus in Ismail. Im ki. Karak. Usp. p. 68. 178«. (1194 der heg’ira). Baoihnov n^ooza/fia ano - Xvd-ev Kata to 1194 stog iiber die besitzungen des ki. Esfigmenu. lin ki. Esfigm. Usp. p. 52. 1780- juli. Chrysob. Konstantin Murusi’s. Er sebenkt dem ki. Russiko 150 groschen und wein. Im ki. Russ, Lisp. p. 192. 1783- Tvnmov fur die Athosmonche, gegeben von dem patriarchen Gabriel. Inc. juir nakai tefrela&ai Kal tKKSKgiofrai o(>ovg etc. Im ki. Ivir. Usp. p. 37. 1784. december, ind. 3. Sigill des patriarchen Ga¬ briel daruber, dass das ki. Xenofu ein „xoivo/3taxor“ sein 191 solle. Inc. 'Avdyy.rj naocc, liou Otfivu , ooa rifua etc. Im ki. Xenof. Usp. p. 69. 1786 . Chrysob. Alexander Mavrokordato’s. Er schenkt dem ki. Russiko 200 fasser wein. Im ki. Russ. Usp. p. 192. 1792 . Chrysob. Alexander Murusi’s, des sohnes Konstantin Murusis. Er schenkt dem ki. Xenofu sak. Im ki. Xenof. Usp. p. 192. 1793 . Chrysob. des vojevoden der Moldau, Michael Sutzos. er schenkt dem ki. Russiko 200 fasser wein. Im ki. Russ. Usp. p. 192. 1794 mai. Sigill des patriarchen Gerasimus iiber die grenzen des ki. Grigoriu. Im ki. Grigor. Usp. p. 69. 1795 - juli. Chrysob. des vojevoden der Moldau, Ale- xander Kallimachi. Er bestatigt dem ki. Russiko den be- sitz der kirche des h, Nikolaus in Konstantinopel. Im ki. Russ. Usp. p. 192. 1795 oktober. Chrysob. desselben vojevoden. Er schenkt dem ki. Russiko 250 groschen. Im ki. Russ. Usp. p. 192. 1796 . Chrysob. desselben vojevoden. Er schenkt dem ki. Xenofu salz. Im ki. Xenof. Usp. p. 192. 1797 . december ind. 1 . Sigill des patriarchen Gregor iiber das auf der insel Lemnus gelegene und dem ki. Simonpetra gehbrige metochion Trigi. Im ki. Simonpetr. Usp. p. 69. 1798 . janner ind, 1 . Sigill desselben patriarchen iiber denselben gegenstand. Im ki. Simonpetr. Usp. p. 69. 1798 . Sigill des patriarchen Gerasimus iiber die grenzen des ki. Grigoriu. Im ki. Grigor. Usp. p. 69. 1800 . Chrysob. des vojevoden der Moldau, Alexander Ypsilanti. Er schenkt dem ki. Xenofu salz. Im ki. Xenof. Usp. p. 192. 1800 - 11- janner. Chrysob. des vojevoden Alexander Murusi. Er bestatigt dem ki. Xenofu die friiheren chrysob. iiber die schenkungen von geld und vvein. Im ki. Xenof. Usp. p. 192. 192 1801 december, ind. 5. Sigill des patriarchen Kalli- nikus, vvelches bestimmt, dass das ki. Simonpetra ein „Y.oivo(haxbv u sein solle. Ine. Zr']Xto rai n pog r a d-sla onrj- vcb[iara etc. Im ki. Simon p. Usp. p. 69. 1803. Der vojevode Skarlat Kallimachi schenkt dem ki. Xenofu salz. Im ki, Xenofu. Usp. p. 193. 1803- Chrysob. des vojevoden AIexander Murusi. Er schenkt dem ki. Xenofu salz. Im ki. Xenof. Usp. p. 192. 1803. 9. august. Sigill des patriarchen Kallinikus, vvelches bestimmt, dass das ki. Jlussiko ein „KoivofiiaKbv“ sein solle. Inc. Zi[Xw rep nQog ra 9-eia OKi]vw[iara etc. Im ki. Russ. Usp. p. 69. 1805 . september, ind. 9. Sigill desselbcn patriarchen, welehes die pllichten der bewohner der sketen auf dem Alhos bestimmt. In der skcte der h. Anna. Usp. p. 69. 1800 Konstantin Ypsilanti, solin Alexanders, schenkt dem ki. Russiko salz, invalach. spr. Im ki. Russ. Usp. p. 193. 1813. 14 mai. Chrysob. des vojevoden Johann Ka- rača. Er bestatigt dem ki. Xenofu die friiheren schen- kungen an geld und vvein, und schenkt demselben ki. 200 groschen von dem karavanserai in Bukurest. Im ki. Xenof. Usp. p. 193. 1813. 2. september. Sigill des patriarchen Kyrillus, vvelches bestimmt, dass das ki. Karakallu ein „K 0 Lvo^iaKov u sein solle. Inc. Eiol [ib Kal aXXa noXXa ra rr[v narpiag- XiKr(v etc. lin ki. Karak. Usp. p. 69. 1814. Chrysob. des vojevoden Skarlat Kallimachi iiber die dem ki. Russiko gehorige kirche des h. Nikolaus in Konstantinopel. Im ki. Russ. Usp. p. 193. 1814 2 juni. Sigill des patriarchen Kyrillus iiber das dem ki. Esfigmenu gehorige metochion Florešti in der Moldau, und dariiber, dass das metochion ein ^orav^orc^iaKov 11 sei. Inc. Twv vno rbovvrtov. Im ki. Esligm. Usp. p. 69. 1819 7 mai. Sigill des patriarchen Gregor, vvel¬ ches die auf das metochion Florešti bezuglichen urkun- 193 den bestatigt. Inc. Aifieva fiev ociMpgoovvrjg imnovaig dva- ŠrjTslv etc. Im ki. Esfigm. Usp. p. 70. 1819 21. mai. Chrysob. des vojevoden AIexander Su- tzos, bestatigt dic friiheren abgabcn ,der skete Robais. Im ki. Xenofu. Usp. p. 193. 1819- juli. Sigill des patriarchen Gregoinus auf die ori¬ ginal urkunden des ki. Stavronikita beziiglich. fragm. Im ki. Stavronikita. Usp. p. 70. 1820. Chrysob. des vojevoden Michael. Er schenkl dem ki. Xenofu salz. Im ki. Xenof. Usp. p. 193. 1820. 8. april. Sigill des patriarchen Gregorius iiber ein dem ki. Russiko gehbriges fcld bei Karyas. Inc. 'Ooa tmiv ngaviofiivMv ivde%ezai rrjv fivijfirjv diacpvyovza etc. Im ki. Russ Usp. p. 70. 1833 6 . marž. Sigill des patriarchen Konstantin, durch vvelches er bestatigt, dass das ki. Russiko ein „xoovofiia- xor“ sei und den weihmonch Gerasimus zum hegmnenos desselben ernennt. Inc. Ta ualcdg nal ooLwg eig xo dvai TiQOY\.£%o)QTpf.bz(x etc. Im ki. Russ. Usp* p. 70. SS39 26. august. Tvmvibv des skele des h. Elias. Inc. Ho\- \g etc. In der skete des h. Elias. Usp. p. 37. 1843 april. Tvtukov der skete der h. Anna, besta¬ tigt durch den patriarchen Germanus. In der skete der h. Anna. Usp. p. 37. Ausser den aufgefuhrten urkunden finden sich nocli folgende undatirte diplome in den Athosklostern: In einem kellion in Karyas ein zvmwv. Usp. p. 38. (Avr. p. 80 enviihnt daselbst ein typikon von J. 1199 mit griinem vvachssiegel und des h. Savas unterschrift: Bcfeu. noc.il3/],Hin caua rpiiiiiHbiH.) I. Im ki. Lavra. 1) ...Fragment eines chrysob. des k.Nikcforus Fokas iiber die erste wurde im Lavrakloster, in dem testamente des h. Athanasius befindlich. Inc. AtonoLEottai fisT r\[iag %r\v zoiavzrjv Aavgav etc. Usp. p. 41. 13 194 2) ... april. ind. 15 . Xqvo6@ovXIov oi/ilhov, welchesdas testament des monches Athanasius, durch das er sein in Kalamadia bei Thessalonich gelegenes ki. dem ki. Lavra auf dem Athos schenkt, bestatiget. Inc. El de OTgazitorrjg onkoig negicpgaŠdfievog čccvtov etc. Usp. p. 51, 3) . . . Chrysob. des k. Konstantin Monomachus, wel- ehes bestimmt, dass der Athos „heiliger berg“ genanntwer- den solle. Usp. p. 42. 4) . . . Zwei chrysob. des k. Alexius Komnenus und seines sohnes Johannes iiber das lateinische kloster Amalfi (%wv Mohpivojv') auf dem Athos. Usp. p. 43 (Usp. fiihrt an, dass dessen ruinen noch jetzt sicbtbar seien.) 5) . . november ind. 15. Chrysob, des k. von Serbien, Uroš. Er schenkt das von seiner mutter erbaute ki. „aller heiligen“ mit allen seinen besitzungen dem ki. Lavra. Inc. iioiiKHte H!Ke cBaTtn ropfc aeona etc. Usp. p. 172. 6) . . . august. ind. 15. Urkunde der regierung des hei- ligen berges, durch welche das verlassene lateinische klo¬ ster „twv Mol(pivcov u dem ki. Lavra iibergeben wird. Inc 'Enel rj %b>v MoX(pivwv iiovr\ y.a r rajj,EXi]d'elaa etc. Usp. p. 73. 7) . . Despot Georg von Serbien, schenkt dem ki. Lavra 00 litren silber. Inc. noHKSKe BbcaKOiuS c^OBecbHOM 1 ^ KCTbCTBoy etc. Im ki. Lavra. Usp. p. 170. II. Im ki. Vatopedi: ... Chrysob. des despoten Georg von Serbien. Er macht dem ki. Vatopedi ein jahrliches geschenk von 00 litren silber. Inc. mhok) u,apie u,apcTB!3iOTb. etc. Usp. p. 170. III. I m ki. Ivi r o n: 1) . . . april. ind. 12. ”EyyQCi(pov eines richters (dessen name unleserlich) in welchen die chrysob. vom j. 940 (0454), 958 (0400), 900 (0408) 980 (0488) und das chry- sob. des k. Michael Paflago ervvahnt werden. Inc. 'Hgnovv tfj sva/sOTc/rrj juovfj rwv etc. Usp. p, 57. 2) . . . HbTramov des patriarchen Nikolaus an den k. Alexius Komnenus dariiber, dass konstantinopolitanische monche unf ahig seien, auf dem h. berge zu lcben. Inc.U ioarov 195 eozojooi, deonoza, oziot xaXoyr]qoi zrjg nokmg etc. Usp.p. 64. 3) . . . Ihzzdviov desselben patriarchen an diebevvoh- ner des berges Atbos. Inc. žiiOfiaza v.ul naqaovvaywyag tfxovoa[iev yeveO\hcu etc. Usp. p. 64. 4) . . Uizzdviov desselben patriarchen an den k. Ale- xius Komnenus liber die bevvohner des berges Athos. Inc. Kakujg einag, dtonozd /nov dyit, ozi ov 6 tyo>v zrjv i^ovoiav etc. Usp. p. 63. 5) . . Avoig des patriarchen Chariton dariiber, dass die monche des heiligen berges dem protos desselben ge- liorchen sollen. Inc. C H fiezgiozrjg ^fMiuv zrjg oijg VTCOfivrj- oecog inavovaazo etc. Usp. p. 64. 6) . .. april. ind. 7. IIqavxixov des jTQwxovvvriyog Jo- hannes Vatatzes iiber die besitzungen des ki. Iviron. Usp. p. 53. 7) . . . Zwei andere Ttgavziva aus der zeit des k. Alexius Komnenus iiber die besitzungen dieses ki. Usp p. 53. 8) . . janner. ind. 14. UqaY.xiv.ov des sevastos Tryfon Kedrenus, des orfanotrofos, liber die besitzungen desselben ki. Usp. p. 53. Ausserdem noch einige andere „nqaKXivd“ iiber die besitzungen dieses ki. aus verschiedenen zeiten, ausgestellt von Leo Kalognomos, pretosevastos Pergaminus etc. IV. Im ki. St. D i o n y s. . . r^dfi/ia des zar Michael Theodorovič iiber diean- kunft der monche dieses ki. in Moskau im sechsten jahre, um eine milde gabe in empfang zu ne hm e n. Usp. p. 197. V- Im ki. Xeropotamus. . . . JŽiyikXLov des sevastokrators Nikeforus Komne¬ nus iiber die besitzungen dieses ki. in der nahe von Hie- rissus. Usp. p. 52. VI. Im ki. Chilantari: 1) Das xvmvov des h. Sava. Usp. p. 38. Avraamovič p. 23 — 32 hat den anfang und die iiberschriften der ein- zelnen kapitel mitgetheilt, es ist vvobl aus dem j. 1198, 13* 196 2) . . Chrysob. der k. Stefan Uroš 111. iiber die besitzun- gen dieses ki. Inc. KpajiKCTBO mh bb xpHCOBO^ii apxienncKO- noBixb etc. Usp. p. 170. 3) . . Chrysob. des k. Stefan Uroš IV Er schenkt dem ki. Chilantari das dorf Slovinia. Usp. p. 170. 4) . . Chrysob. des k. Vladislav, sohnes Stefan Nema- njas IV., gegeben dem ki. „vf t g 9-eo j urjToyog u in Bistriza. Usp. p. 169. 5) . . Chrysob. Stefan Uroš V. iiber verschiedene be- sitzungen des ki. Chilantari. Inc. Bb npoCTpancTi boJKe- ctbhbik ch4bi Hebecitaro pa3$jia etc. Usp. p. 172. 6) . . Drei urkunden des despoten Stefan, mit der unterschrift: MiuocTiio boJKieio rocno^HHB BcfcMb cpbbjKMb H HOMopHio /tecnoTB CTe«i>aHB. zwei davon mit silbersiegel. feh- len bei Usp. Abr. p. 51. 7) . . Urkunde des knez Stefan und seines bnidei's Vuk. unterschrift: Bb xpncTa bora b^aroBtpHBi rocno/i,b KHe3b cie^aHb m opaTb mS rocuo/p> BjibKb. fehlt bei Usp. Abr. p. 51. 8) .. Zwei chrysob. des kral Stefan Uroš mit der un¬ terschrift: f cTeaHb Spouib no mhjiocth boatneH Kpajib h cb boroMb caMO/i,pb/Kbi[,b bc4xb cpbocKHXb 3ejub j, auf der riickseite beider: f caBa no miuocth bO/Kiien apxHKiiHCKOnb BCfcXb cpbbcKbixb 3eMJib. f fehlen bei Usp. Abr. p. 46. 47. 9) . . Noch drei andere urkunden des kral Stefan mil der unterschrift: cTeaHb Bb xpncTa bora iViaroi;l>pnbi upajib n cano,i,pi.;Kbii,b bc1;xb cpbbci;HXb 3eJUb h noMopcKbixb. fehlen bei Usp. Abr. p. 47. 10) . . . Chrysob. Konstantin Asanis, herrschers von Bulgarien, gegeben dem ki. des h. Georg, der anfang der urkunde fehlt. Usp. p. 180. 11) . . november, ind. 14. Uqcixtm6v des praktors Ti- kimin. (TbKbjiHHa) Usp. p. 179. .12) . . . Schreiben der mbnche des ki. Chilantari an den zar Ivan Vasilievič. Usp. p. 179. 107 VIL Im ki. Esfigmenu: 1) .... september ind. 12. IlQooxay(ia iiber ein diesem ki. gehoriges grundstiick von 2000 modien in der nahe von Rendina. Inc. 'Eneidi] oi fjiova^ol rrjg vmtai to "Ayiov "OQog diaxeifjievrjg oefiao/iiag uon]g etc. Usp. p. 52. 2) . . . februar, ind. 11. JŽvfupmviag des Gre¬ gor Anatavlas mit dem ki. Esfigmenu iiber ein grundstiick im dorfc Portarea. Inc. red>Qyiog o AvaxavXdg to naqov Trjg (JvfMpcoviag yQafifia etc. Usp. p. 62. 3) . . ŽLev.C)ETLy.i) eyyga(pog didyvuimg yiai dnocpamg des metropolitcn von Apro, Josef, iiber ein dem ki. Esfigmenu gehoriges grundstiick in der nahe von Rendi¬ na. Usp. p. 62. 4) 67 . . (12 . .) Chrysob. des k. Michael Dukas Ange- lus Komnenus iiber die besitzungen des ki. Esfigmenu.Inc. Kakr\ fiev nai OvgaritoTinrj (paXay!; etc. Im kl.Esfigm.Usp. p.43. 5) 68 . . (13 . .) Chrysob. des k. Stefan von Serbien iiber die metochien des ki. Esfigmenu. Inc. ’Eni oi iv Trj negi to 'Ayiov 'Ogog. Usp. p. 171. 6) . . JJg6xay[ia der kral Vladislav. Er iibergibl die /TtjToptK« dixcaa, dieerauf das ki. Esfigmenu hat, seinem sohne Stefan. Inc. 'Enel iCrjTrjOav r,rjv (iaoikeiav fvov etc Usp. p. 169. 7) . . Fragment eines praktikons des Konstantin se- vastos Pergaminus und fragmente 5 anderer praktika. VIII. Im ki. Russiko: 1) .. Chrysob. des despoten Konstantin Dragaša iiber verschiedene besitzungen dieses ki. Inc. noneate 86o kctb aecTtio h 3luo (toroBii npiKTHO etc. Usp. p. 176. 2) .. Despot Georg von Serbien schenkt dem ki. Russiko ein mctochion. Inc. mhoio papie papcTBShoTb etc. Usp. p. 177. 3) . . rgdfvfva des patriarchen ganz Serbiens und der kii- slenlander Daniel iiber die schenkungen, welche die ,.fiova- ^rj“Eugenia und ihr solin, der fiirst Stefan dem ki. „r ov pe- yakov fiagrvgog HavTelerjfiovog“ gemacht. Inc. H3BO.teHiesu. TpHCHMHaro čoatecTBa etc. Usp. p. 178. 198 4) . . r^dfi/jba der mdnche des ki. Russiko an den despoten Stefan, \vodurch ihm erlaubt \vird, seinen aufent- hall in diesem ki. zu nehmen. Usp. p. 178. 5) . . . r^dfifia des serbischen patriarchen Spyridion. fehlt bei Usp. Abr. p. 143. IX. 1 m ki. Dochiariu: 1) . . . JBitte des patriarchen Kallistus an den kaiser, dass der eteriarch Trachaniotes dem ki. Dochiariu die be- sitzung inErmylia, die dasselbe von derSirmurina gekauft, nicht wegnehmen solle. Inc. Kq(xtiots, ■freodente, dsodojžoTa- %e, &eonq6&Xr]%e etc. Usp. p. 70. 2) . . ♦ mai. ind. 8. jT gdfifjba des Johannes Dukas „rov fieydXov diomrjTov" liber die iibergabe des dorfesAtulva in der nahe von Revenikia an das ki. Dochiariu. Inc. 'Eneidi] ede^d^r]V &elov Kal ngoOKVvrjtov nQoOtayfia etc. Usp. p. 63. 3) . .. marž. ind. 12. 2£iyi\h(Sdeg yQdfi[j,a des... 1 ) und orfanotrofos iiber ein grundstuck des ki. Dochiariu. Inc. 'Ev tfij noielv fxe ti v dnoyQa(piKrjv el-iocooiv etc. Usp. p. 63. 4) . . . mai. ind. 6. 2Žiyik\id)deg yQafifj,a iiber die dem ki. Dochiariu gehorigen dorfer Diavolokampus und Rus- seon. Inc. 'Eneidi] ede^dfirjv &elov Kal n^ooKvvrptov nqoG- rayfjia, Usp. p. 63. 5) ... februar ind. 13. Hqdoxay]ia iiber die besitzung Amariana, welche der grossdomestikus Demetrius Palao- logus dem ki. Dochiariu um 600 hyperpyren verkauft hal. Inc. 'Enel avrjve/S-rj %f fiaoikeia fiov etc. Usp. p. 52. 6) . . . april. ind. 12, Kopien zvveier nivrama dem ki. Dochiariu gegeben von Kenfilinus, dem richter des Vole- rischen bezirks. Inc. 'loa tmv tifiioiv Kal ngooKvvrjttoV m%- T.aKuov etc. Usp. p. 58. 7) 12 . 1 (67 . .) Chrysob. des Michael Dukas Angelus Komnenus, gegeben dem Demetrius Murinus iiber die ddr- fer Ermylia, Kravvata, Antigonia etc. in der niihe vonThes- salonich. Usp. p. 43. *) Usp. K^eccHHa h opaHOTpoa. 199 8) . . . seplemb. ind. 13. r Qa 'Pcofiau ov. f ‘O ti avztov rtov tb/adhov nac>anyei>c y.al zrgogazr\g Kal aogazov KZiOecog zeyvovgyog v.ox d.gydg enXaoe zov uvid g tonov tog ddavazov avzog yag ozovzcg OKonog/lv ovzog, nvvdezog tl)v, iv ofioiti) ztbv dnXovozegtov dyyeXwv evgLOKrizai Kal do£a- Crj zov evegyezr\v, ovy ozi dolgrjg 6 7iXdozrjg edelzo naga zov nXaO[iazog, di'Evder\gydg, aXV Ivazo nXda[ia do^av btfeiXo- fzevrjv emz genov zrli nbdozjj, diKalag nXrjgco{Xfj čotjijgralzoig ayyeXoig cfioiov yevrjzai' dXX' eneidrj zrjg ovgaviov dvzvyoge- nenztoKei 6 ngtdztogdr][Uovgyi]Q'eig, b zewg rij dnX6zrya %aigiov, ovv. dveoyezo (3Xeneiv zv avzfj dnXozrjZi neiivvvmdai zov dv>onov nal nXaod[ievog dvziazgotpovg alziag vnoifud-vgioag avzbv yeveO\Xao Oso v d'id zov £vXov zrjg yvtbaeiog, vnooKeXi- aag eggiipev elg yr\v Kal 6 neatov eXeeiv'ov ekelzo nztbfia Kal Xvnrjg di^tov ov OfUKgdg, tog zovztg [irjze dvvaiug i]v enavog- dtbaeolg nože’ zgitbv ydg idelzo fieotov iXdelv elg zb ngtbzov algltofia, zaneivtboecog [iev avzl tc gozegalag bladoveiag, 'čnaKorjg de na\iv avzl ngozegaiag nagaKorjg, Kal zeXevzalov zov &a- velv ezolfitog vnet) zov yevovg, Kal)-’ ov ngbzegov avzog d- enga^ev 6 de d ga v ov [lovov avzd, aXX' ovd ’ a- noazrjvai zrfi dfiagziag r.dvvazo • dioneg 6 Kaz dgydg av- zov nXdoag Oeog zgiovnoozazog naXiv avzov ig vazegov ifivrjfiovevoe Kal KazeXxXtov avzog 6 zov Oeov fiovoyevr t g vlog ek z tov nazgiKtov dnegiyganztov koXtuov vneg av>ontov n azrj&elg 202 dvkgomog yivsiai, c[> ml navil hg svosfiovvii XQsog soilv dnagaiir\iov ifjv laigsviiKrjv anovs/isiv ngoozvvrjoivml nav- loiaig a/isiftsod-ai diogsalg mid dvva/uv oio/ian ml yjvxf v.al mgdia ■ oio/ian /isv oorj/isgai ml mivfj ml Idia v/isiv, svloyslv ml do^d^siv ir\v ngog id avkgibnsiov (pvlov /iaxgo- kvtiiav is ml xrjds/ioviav, 1 />vxf] ds ioviov adialsinnog ibg Osov laigsvsiv ml mgdia ib mlhoiov, wv sxei ml ii/iuo- laiov, aviaj aviongoaigšnog ngoodysiv , (bg nov aya\hbv d- navnov /Mrvo) ahim ml x°Q r lYV' dia iovio ml 6 oocpbg iov ndlai Iogaf\l slsys vo/iofrsiijg • „iv iql oio/iaii Oov mi ivirj mgdia oov ml sv lalg x^g°i oov“ ml naliv „iog sx ngoocb- nov iov Osov ovx ocpčhjOv] svibnibv /iov xsvog“, *) drjhbv lug dia loimov dvdyxi]ibv Osov dol;d£so9-ai, snsl ml iovkov aviog fiovog dldih]iog i^siaoifjg’ ioiyagovv slnsg lovilxq&- og svasfisoiv dnaoiv dnagaiirjiov, nolhg /idllov lolg dC av- iov fis(3aoiYsv>iboi, ml laika d vol v svsm, ko /isv ibg nolv- nlaoiovg ocpsilovoi xdgitag ko kov anavnov dsonoir/, dis ml nov dihov slgnlaiog nag aviov n/iov/isvoig, ia ds ml dg kov dihov soo/isvoig agsifjg mvovsg ml svos^siag vno- yga/i/ioi’ loig aviolgds ml irjv aviov vnsgdyvov /ir/ičga ml nag&svov ifjV fhsoiomv Mag lav nudofhai xQ^d)v, idg navnov ovoav ngoigsvov ocoirjgiag, alladfj ml tisi aviijv ib iov £a )o- noiov oiavgov navosfidotuov £vlov n/irjisov is ml ngoozv- vijisov negi ioviov ml yag cprioiv 6 ngocprjiavaž; kav id tpovis Kvgiov iov Osov v/mov ml ngooKvvshs ko vnonodug kov nodcbv aviov, on dyiov ionv“ **). Ju/, laika di ) ml r\ siosfivg Baoilsia /iov, j ir/do/is- vi] iov vnamov ml kov negi avii\v dndvnov noiov/isvi] ngovoiav , snsl vb/iog "Ellr/vi ml flagfidgig navil fisxQig al- /laiog vnsg kov o/iocpvhov dy(ovi£so&ai, vo/iog ds Osov na¬ liv ioviov ksosidsoisgog ml la/ingoisgog, smoiov saviov nagaKslsvo/isvog vnsg sisgov didovai, ?jvdojtrjoev ij Baoi¬ lsia /iov vnsg kov d%noidnov irjg nsgl ko ”A k w osfiao/iiag /iovf>g irjg aoidi/iov fiaoilidog JTovlxeg iag ifg nagks- ) Exod. XXIII. 15. XXXIV. 20. **) Psalm. XCV1II. 5. 203 vov avavemoao&ai rarei^r]' zal yag evgov avrrjv rooovrov zarrjdacpiofiivriv zal navzrj diaXeXv^evrjv, tog ra iv vdaOi rei%rj cpaivofieva • rotovži] re n)v zal r rol v {hiooenrmv d&fo-j- rmv ayimv /rov Teooagdzovra oefiao/ua fiovrj, r\ iz naXai /iev rov X e i/ia g (> o v, vvv de 12r\ g o n or d /1 o v iniza- Xov/revrj, more fir/de o/iolm/ia reiyovg cpaiveofhai ngbg rr.g naXa/ivalag %eigog Jouarf/dri.dog • dXeinrrj de zal ovvegym elg rovro %gr]Oa/jievr] t) i/ri) B a oiXe i a rol vnazm rmv (piXooo(pmv UavXo) ral ooimrarm imXeyo/ievm Zi]gonora- firjval Oeov ovvdgoei zal ydgin mzodo/ir/Oa vaov na/r/reye- frr} re zal negizaXXr\ zal ivdmag %gvoovq>avrovg zal noXXd %gvoonaora d/tepla zal lega zalv/ifiaza zal iz %gvoov ayia diozonozrjga iv avral dne^agioa/rrjv' zal negi avrbv olzovg ev/xeyeQ-eig , ijevmvag drfXadr\ zal zgafi&aroorgmoia diarovg eloegp/o/revovg , en de zal reipj vi/unerrj zal nvgyovg zal ngo/iaymvag noXXovg, ovz iv o/ioUp rmv naXai, aXXa noXv 1 8 eXrlovazal frav/iaoiolrega, more eivai/iovayoig zal evoefieoiv dvdgaoiv aotpdleia, /reyaXongenrj /rev rfj frea, rij de azofj dre- yvolg yagieorara d id rrjv iv avrolg evdozi/iovoav dgerfv /idv- dga zal yag Xgiorov eoriv, r,g oi aiod-r\rol zal vor/rol Xvzoi advvarovOi onaga^ai ra iv avrfj ngojaza , vno rov grj&ev- rog boimrurov JJavXov /iovayov zal ngeojhizegov evoejmg not/ievo/reva zal vno rrjg rov XgiOrov rov 6eov avriXi\ipemg avXi£6[ieva elg rov legov z.aif šregav imfioXrpv /ieXirrmva, rovrov negijoiijeiv i/i(jteXeorara, rov rrjg agerrfg igyaj6/reva zagnov vneg /reki yXvzd’Qovra zal inl rdnijgvnegovolov-freo- rr/rog zgi/iara i£eyeigo/ieva zal boiag yeigag iv raig vv£l inal- govra, %mglg iv&vfirjOeoiv novr\gmv zal /raraimv diaXoyioiimv „zov%ovv zevovvra, rov vovv nregovvra, raj nvev/ian Leov ra, ral Kvgiip dovXevovra, rfj iXnldi yalgovra , rij d-Xi\fjei vno/ie- vovra, rfj ngooev/f ngoozagregovvra, raig ygeiaig rmv dyimv zoivmvovvra,rr\v tpikol-eviav dtmzovza“ žara ra iegaXoyia *). en de prjgorgocpeia re zal vooozo/teia /teza zal dvo zal deza nag- ezzXrjoimv ovveorrjoa zal dvafii iiaoi noXXoig, $g elzog rrv h ) Epist. ad Rom. XII. 12. 204 grjihsioav fiovrv rrjg Bao tlelag fiov v.arsn\ovnoa, dlld k a t, fisrd nargiarr/jKijg naggovOiag rov £yy.amaofi6v avrr,g edotjaoa • ’Ensl de fisrd rov £yxaivtaofidv Kal rrv Kaihegiooiv rov ayiov vaov Kal rrjv snavodov rov dyuorarov Hargiag- ■/ov Kvgov OeocpvlaKrov, nodsivorarov viov rrjg Baoi- X s la g 1 , 10 v yal rov nvevfiarmov fiov nargogro Kara Av/iov sKTCkr\Q(5oai svXoywg dievorihrjv, šnsidri raig rovrov iheo- nei&eoiv svyalg ngorgira vyu/oihriv Kal xXivvgr]g wv dvsXa- (3ov ifiavrov, 6 ngd fiiKgov rov ovdov enifiag rov adov disK.oivaro noir^rsov, slorjkAov fisrd nvcov rrjg ovyKXr]rov sv no d-rjOavQocpvXaKuo rrjg Kgaraidg fiov BaoiXeiag Kal nov rifiiaiv ijvvoiv rov 'Coionotov oravgov ro /iey torov navnov Kal ihavfiarog d^iov svgcdv (cpsgei Kal ydg sloen iv kavna ra rov dsonortvov ndihovg fivrjfioovva, fiiav rol v rjlcov 6 Tir v, cap’ div rj rslheoiutvij odg!; rov Kvgiov fiov nsgis- nagi] Kal ro Ka&agoiov nov čfiagrudv vfidov edaigroaro grot, rj h,Qdg rov navayiov xarexevo')ihj alfiarog), viftog syo>v fisrd nov iyKagouov Kal rov lorov olosi ivog Kal fudg naXaiorr\g, nldrog ds woel dvo daKrvkiov Kal ftdihog toosl ivog daxrvXov, oIktjv ds ro nav avrov tu osi dgay- fidg sKarov Kal dva yslgag Xa/3d>v rovrov rov ayiov Ur]- oavgov, rr\v (pgiK.rr.v orjfiaiav rov snovgaviov flaoAecog, ro sv ovgavio (pavijoo/ievov orjfielov rov vlov rov avS-goinov, rov fisklovrog eg/soihai xglvai 'Ciovrag Kal veKgovg, rovro di} (rdjihsiorarov ogyavov rrjg oairrjgiag rfidiv svXa[3ojg sns- &rjxa raig rov ooiairarov HavXov rov Sr]gonorafii]vov dyiaig ysgolv, oncag sli], sto g dvtlihrj Kvgiog, avacpaigerov avcc- d-rjfia rfj grj&siorj oeftaofiuordrrj fiovijrrjg B a o ilsiag fiov, scpodiaoavrsg avro fisrd exxXi]Oiaorixrjg Kal orgarmrtK.rg ngonofinrjg, Iva dnoihtooiot rovro sv roji rrg fiovrjg dyioi {hj- fiari ngog ayiaofiov Kal orr\Qiyfidv rrg avroKgarogiKijg r - fidiv fiovrg• ali' insidr j rovrov ydgiv lxavwg rj de ovyxXi]- rog Kal dnav ro drjfiootov sdsero, ravrrjg /ir} dnorvysiv rrjg xo.girog rrjg ovgavlov, edtogiosv r\ Bao tXela fiov, Iva Kara naoav rgieriav unoorekkoivroi naga fisvrrjg Kga- 205 zaidg Baoilelag zcbv c Po)jvalcov dvo oezgezagioo*) fvvozi- zol fieza zal bog £zazovzagxov, naga de zrjg ovvodov zov olzovfvevizov Uagzgidg/ov dvo zlrjgizoi, zal drjfAOOLcog av- zo fAEzaozeVkeG&ai fveza ozgazioiZLzfg dogvipoglag zal ngo- no/unrjg avyzlrjztzwv dgxovzwv zaza zrjv ngojzrjv zov av- yovozov [vrjvog zal jiezaneaneollai zovzo piezd zal zojv iy- zgizcov ju,ova%wv zrjg rjfvezegag osfiaotuag fvovrjg zov Z r\ g o- nozdfvov xagiv zrjg avzov ngoozvvrjoeag j lal nayzoG[iiov vij)moeo)g, etid ovzo) ovozelleo&ai zal [vezazo/Abljeofrab ngog zr\v gij&eioav jiovrv iiezd zrjg ngoGijZOvGrjg ngonofvnrjg j lal evlafieiag. Tovzov %dgiv zelevei zb r.gazog zrf B a o ileiag [rov, didoofrai šzr]GLov oolifvvbov zoig Z rjgon oz a fvrjv olg nazgaoi vneg ifjvftmrjg r)[Ao~>v oazrjglag d ta zi)v zob evobzovv- zorv in agezfj dtafiefiorjfvevcjv [Aova%wv dandvrpv zojv avay- v.aiojv zojv nazegcov iz zovzojv ano£wvza)v el ydg zov g iv ztg 'Olvjvnoj zal zdi Kvfuva zal z oj zov Adzgovg **) ao- vaozdg dia xgvoofiovXXojv rj ifirj ekeijGe B a o tlel a, nollw jiallov xgeo)oztzo~)g zojv olzeiojv evyezd)v elg del zvv zrjde- fioviav noirjoei, ofrev zal zov nagovza xg v oo(iovllov 16 - yov intxogrjyel zal imflgaflevei zfj grjfreLor] fvovfj, di o v ev- dozel zal ihonLfei,, 'Iva zfj zovzov impaveta ol zrjg iv o vij g zavzrjg fAovayol zov boiivzazov Havlov zov Ztjgonozaurjvov dud zb ngovoiuov zov fojonoLov zbfviov 'E,vlov laufidvaioiv iz zov zafielov zrjg zgazaiag zojv 'Po)ualo>v ftaoilelag zazd nav ezog dvd yjldovg ozzazooiovg xg v0 °vg zrjg ifvrjg x a gayijg, dl d ze zovg grjfrevzag ^evdivag ymI za vooozoaela zal dia zb eogzatjeiv navi]yvgiz.bjg fiezd (pilon/vlag zal navvi>xov ozd- Geoogzgelg izrjoiovg eogzdg za zrjg freozozov iv vam ztg vofuzig ayia eloodia (zlrjgog zal ydg„avzfj avm&ev idofrr) zb dyid>- vvjiov ogog ), zijv zrjg nayzo0[uov ui/joioecog zov ziuiov gvlov zov navayiov ozavgov, ozi naga zov zgazovg zrjg evoefiovg *) Grigorovič abschrift bat: aexgenoi(Jtoi. **) Die beiden letzteren liegen in Kleinasien, in jenem lebte St. Athanasius Athonites unter dem abte Malinus, in diesem der h. Chrislodulus, griinder des klosters des h. Joliannes auf der insel Patmos, 206 ffiiov Bao iXelag tavtrjv nenXovtwe ydgita nal to fiag- tvgiov tcuv ayimv ■d-eooentcov fieydXoov fiagtvgiov /rov Teo- oagdnovta, oti navta ta tiov ayi(ov tovtiov oefidofua Xei- iyava iv tfj fiovfj tavtij did xg va °fiovXXov te&rjoavgiotai naga trg ngcotrjg ntrjtoglaorjg ineivrjg trjg aoidi/Aov ftaoi- Xioor\g IIo v X % e (n a g trjg nag&evov, nad'’ ov xqovov avtfj tf fianagla fiaoikidi nat ovag oi fieyaXofidgtvgeg Xgiotova- yioi Teooaganovta ivecpavlofrrjoav • ngbg tovtoig d'i ngoone- xXr[(>(i'){)'rjOav nal djpLegolihjOav wg adiaonaota fietoxia naloi iv tfj (3aoiXevovor) tcov noXeo)v svayetg tgelg olnoi, ote iv tol Neoogioo in fiafrgiov dveyegS~elg ayiog vadg trg vnegayiag &eo- tonov naga trjg Bao iXelag fiov nal to ovynel(ievov aiitcS na- Xatiov fJiov to natgmov [reta tol v negdj igyaOtr)gi(ov nal trg Xomrjg negioxrjg, rtoi to MvgeXaiov nal 6 iv Koovotavtivia- valg negioovvfiogvabg tolv aymv /jiov Teooaganovta fjieta nal tol v ivomeioov avtov oonrjticov nal igyaotrjgiojv *), Iva deo- nofojvtai nal nvgievoovtai naga trjg oefiaoiiiag fiovfjg trjg BaoiXeiag piov, eiog 6 rjXiog vneg yrjv iopoga • ovtog nal yag in nalai pirjzginov ntrfia fv tov ooioitdtov UavXov tor nvevfiatmov natgbg trjg BaoiXeiag pov, viov xgtjfratl- Oavtog ineivrjg trjg doidiuov avyovotr\g llgonomag, frvya- tgog Ninrjopogov nal ovfvyov MixarfX tolv aeifivrj otoov nal og&odoljcov flaoiXio)v tolv ngb tffuov' 'O tolvvv neiga&rjoofie- vog avatgexyav tr\v iv tol nagovti fiov nga^iv nal ctnootegrj- oai tov grj&evtog aoXefiviov tr\v ipifv aovfv rj natadrfXw- oai r< vnotalgai avtrjv tivl algieofiatinol ngoodmoo r nal ano- Ševcuoai trjggrjS-eiorjg/uovrjgtrjg Bao iX el a g fiov to ngoonv- vrjtbv nal navayiov |vXov tov f coonoiov otavgov, to tov v- gavlov §aoiXmg ayiov vnonodiov, elg o nageyyva rfiolv 6 rego- (prjtaval; Javld ngoonvveiv Xeywv „eloiX{Xo)U£v elg ta Onrjvoi- fi,ata avtov, ngoanvvfaoifiEv elg tov tonov, ov eotrjoav olno- degavtov“**'), 6 toiovtog wg iegoOvXog evnogroaito tfg da&e- velag tovKaiv nal trjg refrj Xengag nal trg tov ’Ioiida ay- *) S. Ducange, Cps. christ. lib. IV. p. 88. p. 159. sq. und 135. **) Psal. CXXXL, 7. Eloekevoojtue&a elg ta ay.tjvo)/xata avtov, etc. 207 Xovrjg Kal rj fieglg avtov [teta twv ozavgajodvzcov tov Kv- gtov zrjg do^rjg. Trj yovv la y vet Kal i/jttpavela tov nagovzog Xgvoo^ovXXov \6yov zrjg B a O tlelug aov 6(peiXet lafifta- veiv ccKO)Xvt(og r) drfkio&doa oefiaoiila /jteytatrj ptovrj zrjg Ba¬ ni kal ag fvov r) intKeKkrjfJtevrj Srj g o not d/v o v dno tov vvv Kal alg to e£rjg to grj&ev oolefivtov naga tov zafielov zrjg Kgazatag fiaatlelag tol v 'PojuuIojv , Iva notfj Xettovgyl- av Kata nav odrazov vneg zrjg fiaKaglag yjvxvg zrjg legu- Ofuozdzrjg fiot aotdlfiov avyovotrjg fiaoikLoar\g Geodoigag, e- Xjj de Kal trjv deonozelav, intKagnlav te Kal nav eloodrjfjta tol v grjfrevzoiv zgtdlv dylwv negtorvv ptorv vaolv alg Id ta at- trg Kttjfiata Kal fietc>xta dtazrjgovfievrj K.a&dnaE, e k navzog /3aotltKov te Kal nagzgtagxiKov rj Kal koo/mkov dgtoj/natog azehrjg te Kal avenrjgeaozog. Etg yovv [lovt/jtov Kal dirjveKrj tt\v dmpdletav tovtov iyevezo Kal 6 nagdlv xQV0°fi°vXXog \6yog zrjg evoefiovg f- ptdiv Bao tXelag, aKokovd-elg Kata firjva cpevgovagtov zrjg evtozafievrjg IvdiKttolvog tov ezovg t gvXft *), iv u> Kal to rjfie- tegov evoe/3egKal d-eongofilrjtov vneorjfirjvazo K.gdtog. f f c Pwfiavo g ev Xglozw tol Geto ntozdg fiaotlevg Kal avto k gazo) g 'Potfialojv. f *) Im jahre der welt 6132, n. Chr. g. 921, Die urkunde auf pergament, mil goldsiegel, die untersclirift ,, v rlji ftaoi- xal &eic t? II. Schreiben papst Innocenz 111. an die indnche des Athos . l) S. Athanasii ceterisque abbatibus et monachis mo n tis sancti. Relatione illustrium et magnorum virorum nostro est apostolatui declaratum, quod ille, qui est mons domus Domini praeparatus in vertice monlium, ut ad eum con- fluant omnes gentes, sanctus videlicet sanctorum, qui ecclesiae fundamenta in sanctis montibus collocavit, mon- tem vestrum super mare situm ad inhabitandum suis (idelibus praeelegit, qui effectum sui nominis et numinis in se habens, licet aridus sit et asper ac temporalis fer- lilitatis gratia destitutus, est tamen inter alios mundi montes maxima spiritualium ubertate mirabiiiler foecun- datus. Nam eum trecentis monasteriis *) et gloriosa reli- giosorum virorum multitudine arctam et pauperem vitam ducentium decoretur, tanta usque modo refloruit excel- Jentia honestatis, tanta religionis eximiae claritate refulsit, ut de ipso eum Jacob reete possit quis dicere admirando : Vere sanctus est iste locus, quia hic est domus Dei et quaedam quodammodo porta coeli, ubi multitudo coelestis exercitus, tamquam castrorum acies ordinata et parata ') S. Innocentii III. Romani ponlificis Epistolae. ed. Steph. Baluze. Parisiis. 1682. tom. II. p. 829 — 830. 3 ) Melit dreihundert kloster, sondern sketen und kellien, niim- lich eilf sketen und 290 kellien, sielie urk. XIV. und Fall- mayer. fragni. II. p. 123. 209 suscitare leviatan, vicloriose pugnat jugiter cum dracone, psallens domino sapienter. Propter quod cum jam dudum farna vestri nominis, quae fuerat effusa sicut oleum cir- cumquaque, multos populos ad se traxerit in odorem un- guentorum vestrorum, ipsos currere faciens a remotis, ecclesiarum praelatae et imperatores Constantinopolitani pluresque principes saeculares per privilegia sua multa olim tantae libertatis praeeminentia vos dotarunt, ut post Deum, cui vos volebant libere famulari, nullius unquam essetis jurisdictioni subjecti. Ceterum peccatis exigentibus nune ex parte has infregit mundana potentia libertates per quendam I)ei et ecclesiae inimieum, qui latrunculis congregatis in quodam castro, quod idem in monte vestro construxerat per auxilium brachii saecularis, non solum ecclesias vestras tamquam praedo sacrilegus et crudelis auro, argento et ornamentis omnibus spoliavit, verum etiam, ut pecuniam exhauriret, quam vos credebat ille perditionis filius congregasse, tamquam insanus carnifex atque tortor peremit crudeliter quosdam vestrum multi- plici genere tormentorum; sed tandem sua prava inten- lione frustratus, quam in camino cupiditatis ignis ava- ritiae succendebat, exinde justitia exigente per imperatoris potentiam est dejectus. Unde ne cujusquam praesumptoris audacia volentis jurisdictionem aliquam super vos šibi temere usurpare vestra pax et tranquillitas de cetero per- turbetur, nobis humiliter supplicastis, ut vestris vobis libertatibus confirmatis, sub beati Petri ac nostra prote- ctione vos suscipere dignaremur. Volentes igitur pači et quieti vestrae paterna sollicitudine providere, vestris justis postulationibus inclinati, personas et locum in quo divino estis obsequio mancipati, possessiones etiam et omnia bona vestra, quaein praesentiarum rationabiliter possidetis, vel in futurum justis modis dante Domino poteritis adipisci, sub beati Petri et nostra protcctione suscipiamus. Liber¬ tates autem et iromunitates rationabiles et antiquas ac etiam approbatas prout in vestris privilegiis dicitur conti- 14 210 neri, vobis et per vos monasteriis vestris auctoritate apostolica confirmainus et praesentis scripti patrocinio communimus. Nulli ergo etc. nostrae protectionis et con- tirmationis etc. Si quis autem etc. Datum Laterani XVI. ki. februarji, pontificatus no- stri anno sextodecimo. *) ‘) d. i. den 17 . janner 1214. Von einer anderen bedriickung halte papsl Innocenz die kliister schon durch ein friiheres schreiben befreit, welehes lautet, wie folgt (ed. Baluze. II. p. 424.): Heracleensi arcliiepiscopo et Cardiensi et Fermopi- lensi episcopis. Cum dilectus filius Benedictus tituli sanctae Susannae presbyter cardinalis, tune apostolicae sedis legatus, Sebastiensi episcopo salvo mandato nostro custodiam mona- sterioruin liiontis sancti, quae ad sedem apostolicam immediate pertinere dicuntur, duxerit committendam et ipse illa multi- pliciter aggravarit, easque committat enormitates, quae non sunt dignae relatu, fraternitate vestrae per apostolica seripta praecipiendo mandamus, quatenus ipsum a custodia monasterio- rum ipsorum penitus ammoventes, ipsa monasteria cum consilio carissimae in Christo filiae nostrae Mariae, quondam Constan- tinopolitanae Imperatricis illustris, quae Thessalonicensis regni ratione filii curam gerit, alicui personae diseretae auctoritate nostra usque ad adventum legati nostri, quem in imperium Komaniae auetore Domino destinare proponimus, committatis. Quod si non omnes etc. duo vestrum etc. Datum Laterani III. ki. april, anno tertiodecimo. III. YTIOMNBMA TllJEZ rPAMMA d e s patriarchen Johannes XIII. Glykys *). zat ovdev srenov, aXXA ) ort dt) nXr]Oid£ei rrj zat avzovg toiavtrj fiovfj, wg ivzevd-ev olofjbtvav nqoorzeiv avzfj, cSote zal noXXr\v dievbxXr]Giv zal ini&eaiv r ovg iv tr tov Eocpiyfievo v jnovfj iz twv zoiovzuiv vtplozao&ai Bazo- n e d r\ v w v ’ zavzev&ev zal slg Gtaoiv r6 nQayfjLa x ( »Qr l oai zal [i'dx'rjg xat toXpir]g eoya zat d.XXrXo)v r ovg fxovayovg diangaŠaofhai, zaltoi noXXazig avtolv <5r) twv Batone- drjvcbv Izavivg anozgovo&evtiov d id tomzoiv zgloeojvze zal iljezdoeiov * avzovg de o/niog ovdaijudg r^epielv, aXXa ngozivog tj dr] zaigov zal tivag ovz oXlyovg twv Bat on e- d tjv wv, naq ovdev zb trg evza^iag noirjGapievovg zaXov, iv avzalg talg vrjGtlfioig twv rjpiegiov inl tov dyqov dzazzog inevex&v}vai tolg ’Eg (p iy ivevlt aig fiovaxolg zal nXelGta fiev twv iv avziS izzepielv iXaizwv devd(>cov, twv izeiae de olzuov tdg piev zataonaoai zal xatafiaXeiv elg yrjv, tdg de ■9-eod-ai nvgog na navzdnaoiv dvevbyXr)zov, ezi de val ZY)V ygi)Oiv zrjg agdeiag zov iveioe vdazog avzrj anove/novza vaza zrjv rjdrj ngofiaouv negi zovzov vgioiv ngozegov zom- vrjv, d id zavza divaiov elvai vaze/eiv val vepieo&ai val elg zb i£rjg zovg iv zfj grjdsiorj (lovfj zov E o avt(Sv rj trjv in avtoig zal trjv akktjV dnaoav anodovvai IjjrjfiLav, za&dig av diayvoiev ta negi trjg £rjfiiag oi trjv ne()l tovtov avatefrevteg nag ijfiuiv noirjoaoikai diayvo)Oiv drpeikovoi yaQ i/icpavitjofievov tov naqbvtog trjg rjiuiv Metgiotrjtog vnofivrjfiatog ovvekevOiv noirjoaod-ai z at d. trjv eni tolg toiovtoig Xf>atovoav iv to) ooei taijivte xal ovvrjS-eiav, ote elg trjv tov IT (ionov ivopjv dvated-ijOofievog tdiv izeloe Gefiao[i'iu)v fiovuiv, ali« drj xal oi komol tt-utonatoi, zafrtj- yovfievoi tdiv iv tej) avto) o()ei oeuvoteocov [lovdiv xal kouzoi tiveg tdiv izeloe tifilov xal nvevfiatiziav avd^div xal noirj- oaod-ai wg dieta^dfie&a trjv diayvu)Oiv xal iztifirjoiv trjg iv tuj) dyQ(o yevo[ievrjg naga tdiv B at on e d rjv div Crj/iiag xal izavonoirjoai tavtrpv, o v elgrjtai t(ionov , neiog to [ieQog trjg tov , Eocpiy[ievov fiovrjg• nkrjv ovtuig fiev trjv vizdioav eikrjcpev rj tov \E(f ipiy fievov fiovtj xal trjv de- anoteiav eyeiv iiptjipiotai tov dyQov, etn de anokafieiv xal trjv iv taji dyQ(p yevofievrjv avtoig ^rjfiiav nag>d tdiv B a t o- ned i]vdiv. ’J)X ineidrj avS-gdmovg ovtag tovg iv t alg eiQrj- [livaig tov Batonediov xal tov E o ip iy [iev ov fiovaig ovdev aneizog xal naliv ti tdiv toiovto)v ix [UXQoxpvxiag na&eiv zal tovto elo&e ovfifiaiveiv d>g ta nokka, inel zal rpvoei ngoyei()ov )j xaxia xal nokvg inl to x e fy ov o (>ovg tj [laikov nkatela tig , evayyekixdig eineiv, rj elg avt rjv adog xal tvQvy(o()og, xal ygrj ndmv dvlrv/moig, [lova/jng ye [irjv [idkiOta, ate zb o trn vezgiod-eioi xal zoo/iizolg, [iijdeuiav did oval tuj) novijgo) nabodov, alka nagovoav /iev elorjvr\v neQieneiv , anovoav de avazakeio&ai ndojj onovdfj xal n avta ikatto) rjyeio&ai trjg iv Xnioz(ji bfiovoiag, xtr\[iatdte xal nQ, blote rj Cola ineioayeiv rj etegov ti noielv naga ta Koivrj Kgatrjoavta tov ogovg e&ifia, ovte firjv naga trjv Idiav avtor ovvrj&eiav trjv vk nalaibrv turv ygovorv iv avtolg trjgrj&eloav dianga£ovtairi, a.XXa fievovoi ngbg aXXrjXo vg angoOKonoi Kal dgKeoQ~r^oovtui inl t olg iavttov Idioig Kal Kad-agorg avrnKovOiv avtolg, firjdepiiav tov Xomov ngooayovteg acpogfirjv, inel to firjv ififievov tovtoig il; dficpotegarv tol v fiegiCv tfj ngenovorj Ka&vnaftthrfietai Ctjfiia Kal evS-vvrj fiageia vnoneoeltai nvevfiatiKfp t brv ydg elgrjfievarv yagiv Kal trjg elg to i£rjg diafiovrjg avtorv te Kai fiefiaioroearg Kal to nagov vnofivrpiatoldeg ygdfifia trg rfidrv Metgiotrjtog hreHev Kal tf vnopgacpf Kal 0(payldi avtfg niotorfrev inedo&r] tip fiegei trjg oefiaofiiag 215 fiaKal vn avrop ovvagpiorro- fxtvovg Kal rarrofiivovg diaioovou val diaKonrovoa v.di ra olKeta fieXrj ona^drreiv ndd ovoa d)g aXXorQia • ovrco ycčQ av elorjvrj rd naqa navrorv inaivovpievov dya{bdv, d koi- vog dno Xqiorov %Xrjc>og, rd {betov fieXerr]fjba Kal KaXXidniOfxa iv anaoiv irrjQetro Kal ovnore aneXelnero ■ iyorjv [iev ovv el- dorag dnavrag dyjpifiwg wg Oeov Kal rdiv {beiorv eyyvg, el de del rd pietCov elnetv Kal viol Oeov, 0000 rd rrjg eigrjvrjg KaXdv dona^ofievoi (paivovrai, rop de ivavnop rfj ordoei dney&avofievoi Kal dg el(>rjvrj Kal dyanrj Kal rd roiavra 6 Oeog rjfidtv ovowaC,erai rjfilv navrorg naQe%wv Kal d id rol v dvoudrwv pieranoielotbai rovriov rwv dperojv oreQyeiv avrrjv Kal ndvra iXdrrw roi ravrrjg dya{bov ri&eofrai Kal rwv [lev 6yXrjQwv KaracpQovetv, rolg d ’ iv avrotg neQieQyiag y.al rov noXvnpaymvetv rolg fiovXo- fievoig i£loraa{bai Kal ndvra rd roiavra dnXidg rjyeio 9~ai Kara rov {betov andoroXov OKvfiaXa, dlore avrrjv drj rrjv el- ‘) Johann XIII. Giykys, \velcher am 11. mai des jahres 1320 die wiirde des patriarchen niederlegte. .Die vorliegende urkunde isl im jahre 1315 ausgestellt,, denn diesem jahre entspricht die 13. indietion. 216 grjvrjv Kal dl avtrjg tov EKeivrjg KXrjgodotr]v Kal yogrjyov KegdrjOai XgiOtov, (dvrjOafievovg navtorg tdiv fUKgdUv v.al (pd-agrjoofievorv ta ueyuXa Kal firj Xvo/ieva- inel de tooovtov Icfftvoev 6 tov yevovg rffidiv an dgyrjg iyAgdg rjfioiv Kal no- IJuiog, oigavtog ota.oia.oai toXar/ oag Kal v neg trjv djiav ag- \hrjvat tgaftvjkiaoag icpdvrj Katevavti Oeov navtoxgdtogog Kal trjg ccvtLKeifievrjg yeveOxhat uoigag, dlote noXXovg twv vvv neidtiv daovoiag gtev Kal tov tavtrjg oXiyoigeiv xaXov, tov d’ evavtiov , m to trjg otdoecag dvoua ngooeoti negiiye- o&ai, to d’ iti tovtoiv deivotegov, oti [vrj /rovov iv avd-goj- noig intorj/Jtevoig negi trjv tov k 6 o/no v tovde oktjvtjv Kal /irjdev ek trjg tjco neginXavriOeo)g tavto tov to dievegyelv, aXX‘ rjdrj Kal noXXotg tdiv /rovaydiv, olg Koo/rog Kal ta iv koo- fio) otavgovo&ai 6(peiXetai, d tov f/ndg etoi/rovg eivai ngog tag avtov /le&odeiag av&iotao&ai Kal navtag neUieiv /nrj tolg tovtov oofpiotLKolg aXioKeod'ai deXedo/raoi ■ el de tig Kal otaoig ek jUKgo\yvylag ovu(ir, tavtr/v onovdalcog ort udhota anotid-eo&ai , eigrjvrjv de dvtiXa&dveiv Kal tr]v iK tavtrjg evotaAeiav oiov yag drj Kal tolg Kata to Ayiov ”Ogog tov A A o> acfKov/ievoig /wvayoig iv tfj oeflao/iig (3aoiXixfj /rovf trjg vnegayvov deonoivrjg Kal Aeourjtogog v.al inixe- KXrj/ievrj tov Bat on e d lov Ov/ifiefirjKev, olg trj r/iudv Metgio- trjti ngoKaArj/ievrj ovvodiKiSg oi iv tfj Kat avto drj to A- y lov ' r Ogog oeftaO/ila (5aGiXiKr t /lovfj tov deonotov ooitrj- gog XgiGtov Kal inixexXrj(ievrj tov 'E o cpy /tevov aOKOV/ie- vol pvqoi agticog avecpegov * aygog tig iotiv iXaixog nXrjoiov trjg tov Batonedlov /lovrjg, e£ d/ivrj/iovevtoiv ygovo)v rjdrj ccvrjKtov trj Kat avtovg toiavtrj /tovfj, di ov noXXaxig dfi(pifioXiai tiveg Kal dieve^eig ecpAaoav yeveoAai /tetaljv tdiv elgrj/ievo)v dvo /lovcSv Kal ovveyelg iyxXrjoeig, neigoj/reviov t(Sv fiovayddv trjg oefiaG/iiag novrjg tov Batoned lov xata- oyelv tov to tovtov dygdv ') Derschlussderurkunde, die, wie die friihere , noch unter dem patriar- chate Johann XIII. Glykys ausgestellt ist, fehlt in der handschrift. v. :ATIOPEITIKOž TO MO 2 vmg tcSr IsgcSg r\avyu^6vtv 6 Xoyog ’), iv t.oig y.atd nvtvjia foo mv iviQyovpievag xal S d Sqycav fievoig zal to vzoig fiezgUog, iog iv a(5wvog fiigei 8i86fievd zt Kal ngoogoifieva' akV digneg el zig zdze zwv 'lovdaUov fir) fiez' evkafieiag azoviov zcov ngo- (prjzuv Xeyovzmv koyov neti nvevfia Oeov ovvatdid ze Kal ngoamvia, ovveoyev dv za wza, 8oxdiv an^ogevfrevivv a- zoveiv zfj evoefiela ipcovdiv Kal zr\g dv(DfioXoyrniivr]g zolg ev- oefieoi (pojvfjg ivavzmv dr [ko vozi zrjg ’keyovar\g' Kvgiog 6 Oeog oov Kvgiog eig ioziv, ovzw Kal vvv zaya dv nafroi zig, firj juez" evka{3eiag cčkoviov zwv fiovoig iyvwOfievoiv zolg 8i a- gezrv KeKa&agfievoig [ivozrjgiivv zov nvevfiazog • dlX digneg aiifhg rj zdiv ngoggrjoeojv ezfiaOig ovfMpava zolg tpavegolg ave- 8ei£e zdzdze fivozrgia Kal moževofiev vvv eig nazega xalviov Kal ayiov nvevfia, dkeozrjra zgiovnoozazov, ipvoiv fiiav, ankrjv, aovvfrezov, aKZiozov, dokazov, anegivorjzov, ovzm Kal zov fiellovzog ahŽvog iv zaigolg idioig dnozakvip&evzog Kazd zijv aipgaozov eKipavoiv zov iv zgiol zekeiaig vnoozaoeoiv evdg Oeov ovfiifivva zolg n do iv iKipavrjoezai zolg ipavegolg za fiv- ozijgia■ 8el fievzoi Kazelvo OKonelv, el Kal zolg negaoi zrjg yfg vozegov ilgeipdvrj zo zgiovnoozazov zrjg &eozr]zog zrn Xo- yio zrjg fiovagyiag fivfiafidig kv/iaivofievov, dkkd zolg ngocprj- zaig iKelvoig Kal ngozrjg iKpaoeiog zdiv nQayfidz(av aKQi(3ojg i- yivc6oxezo Kal zolg avzoig zrjnxavza nei&oiiivoig evnaga- 8exzov ry' zov loov v avev ovdev ov- dapuSg d v OvOTairj, ovze d 6yua T(ov Kari rjpidg docpaleg, ovze pivOTrjpiov oXwg rieonpenig • oOTig j uovrj tv, jimroei ts yal oyeoei yo>plg t rjg rieonoiov -/dpizog tov nvevpeazog tvv npog tov Oeov Tekeiav evoroiv anocpcdveTcu t eXeloriai kot d Tovg 6- piorjfHeig Kal ayancopt,evovg vri aXXrjXo)V yal TTjV Seonoinv yd- piv tov Oeov, e£iv Trjg XoyiKrjg (pvoearg, did fiovrjg pupirioearg npooyivopbivrjv , dXX’ ovk eXXapeijJiv vnepcpvrj yal anopprjTov yal rieiav evepyeiav oparpievrjv dopazarg Tolg r^to/ievoig Kal voovfjbevrjv anepivorriarg , ovzog lozco zrj tojv Mo.ooa~Lia.voiv cog ovk oidev dndzrj nepmeoarv • cpvoeiyap eozai Kava na- oav dvdyyr\v Oeog o rieovpievog, el Kara epvoiKrjv dvva/uv rj riecooig eozai Kal zolg opoig zrjg cpvoeiog ipinepiXapi(idve- o9~ai necpvKe • pir) Toivvv ovzog zrjv olyeiav nepizponrv Tolg do(paXoig iozOoiv imyet,pr.ro) npoazplipaod-ei Kal puopiov Tolg dpboiivrjzoig zrpv nloziv ineveyKelv , aXXd to (poovpaa v.a- zariepievog piavriavezo) naga tOv nenelpapievarv rj zdrv vri eKelvm dedidayfievo)v, wg doyez6g šoti navzanaoiv rj zrjg riecj- oearg %apig, ovk eyovoa zr)v olavovv deKTiK.rjv eavzrjg iv Tfj (pvoei dvvapuv, inel ovkJti ydpig iozlv , dXXu Trjg kotu t r\v (pvoiKijv dvvapuv ivepyeiag (paveporoig Kal ovde napadoljov e- ozai to yevofvevov, el Kara deKTiKrpv dvvapuv (pvoearg rj ■d-ear- oearg eir\, (pvoearg yap av ehozarg epyov, dlX ov Oeov dHi¬ pov rj riearoig etrj Kal dvvr\oezai Kal (pvoei Oeog 6 zoiovzog eivai Kvpiarg npooayopeveoriai ' ovde yap dVkoTi Ka&eoTr]- )lev rj Kava cpvoiv twv ovtotv enaOTov dvvapug rj (pvoeaig npog ivepyeiav dnapdj3azog Kivrjoig * mog de Kal i^ioTrjaiv eav- tov tov rieovpievov rj riearoig, el Tolg opoig Trjg (pvoeaig avTrj nepieikertTai. ovveidelv ovk ey_o)- imep (pvoiv toivvv Kal ape tvv Kal yvOotv rj Trjg rieaj oecog xa ' 1 dnelparg t d Toiavri 1 a- navT.a Kava tov dyiov Mdljipiov ravrrjg anodel • doerrj piev yap ndoa Kal rj i(p‘ rjpiiv tov Oeov piLpirjOig npog t rjv rielav evoroiv imTrdeiov noielrai tov KeKTrjpievov, r de ydpig av- 220 trjv tsksOiovqysl trjv dnoggrjtov Čvcuoiv di avtrjg yaq okog fisv okoigtolg dlgioig 6 Osog nsqiyatqsl, okat ds okoi nsqiyat- govctiv okirdtg oi ayioi tcjt Osat okop avtikafiovtsg eavtdtv tov O sov ral trjg n(tog avtov avafidosatg oiov sna&kov avtov [lovov rtrjodfisvoi tov Osov, t pvftrjg nqbg odifia nsoupvvta tgonov, at g olrsioig fisksoi ral iv avtdt sivai ratalgidtoavta- tlg tov g iv tfj ragdia rj tal iyrs } onep ovrr v tutaftakkonsvog, dkk' onsq rjv tolg olrsioig /la- 221 „&r\raig i/Mpaivo/ievog Kal čiavolycov zovztov ra outiara „nal ŠKrv(pXdov igya£6/ievog fiKenovrag ■ /revoov yag avrog iv „zavzozo]zi, napo zd nglv itpalvezo vvv rolg /lad-riraig e oj pa¬ ro tpaivo/revog' avrog yag iorl r o tpcdg z o aXo]S-ivov, z o ,,zrjg čol-rjg cogdio/ia Kal tog rjXiog eXXa/ripev d/rvčgd v „ehtdv, aXX’ afir\xavov anagaXelnztog iv zrj Krioei zo aKZio- „zov elKovlt)eo&ai u . zlg aKZiozov zrjv ovolav /zovrjv eivai Xe- yei rov Oeov, aXXa /rrj Kal zag aičlovg ivegyelag avzov, wv xal vnegeyei naodov tog zddv ivegyov/ievtov anavztov zo ivegyovv, rov aylov aKovodrto Ma^laov Xeyovzog • „zd a&a- „vaza ndvza Kal avzrj r/ a&avaola Kal zd Ctdvza ndvza Kal „avzrj v) t)corj Kal zd ayia ndvza Kal avzrj rj dyiozr\g Kal „za ivageza ndvza Kal avzrj rj agezrj Kal zd aya9'd nav- „za Kal avzrj oj ayad'ozr/g Kal zd ovza ndvza Kal avzrj oj „6vzozo]g Oeov ngočojXtog egya zvy%dvovoiv, aXXa zd ,,/i'ev rov eivai /goviKtog oj gy/reva, oj v ydg nore oze ovk „rjv, zd če rov eivai %goviKdog ovk rgy/reva, ovk rjv ydg „noze oze ovk oj v agezoj Kal dyad-ozrjg Kal ayiozo]g Kal »a&avaoia^ Kal naXiv „oj dyad-6zrjg Kal nav eizi dyad-6- „zr\zog i/rnegieyezai Xoyto Kal anXtog naoa £cooj Kal a&a- „vaola Kal anXozrig Kal dzgeopla Kal aneigla Kal doa negi „zov Oeov ovoitočdog -frecogeirai, egya Oeov elol Kal ovk „rjgy/reva %goviKwg' ov yag nore ngeofivregog agezrjg z d „ovk ojv ovči zivog dXXov zwv elgrj/ievoov Kav zd /rezeyov- „ra avztov, Kar avza rj pKrai rov eivai ygoviKtog • dvagyog ,,ydg naoa agezoj /irj eyovoa rov ygdvov kavzrjg ngeoftv- „zegov, ola rov Oeov e%ovoa rov eivai /rovtorarov aičitog „yevvojzoga• navztov če zdov ovzoov Kal /rezeydvzoov Kal /re- ,,0-eKZtov dneigarng anelgaog o Oeog vnege£r\gr]zai a • /rav&a- vezo) zoivvv žk zovztov, tog ov ndvza zd vcpeozrjKoza iv. Oeov Kal vnd ygovov elol ’ Kal yag eazlv d zovztov avagya iozr Kal zo) Xoytg zrjg advofi avdgyov tpvoei Kal zgiačiKrjg /rovačog Kal zrjg Kar’ avzrjv vnegtpvovg anX6zr\zog rjKioza Xv/Jiaivezai' rov avzov ydg zgonov Kal 6 vovg Kar dav- čgav ehova zrjg vneg(3aXXovorjg iKelvrjg a/iegelag ovča/judg čid zag e/Mpvzovg iavzov voroeig ovv&ezog ioziv oozig 222 zag ivorjficavofisvag z oj Oojfiazb nvevfiazizdg diadioeig ano zcov iv zfj wv%f< z oj v vaza Oeov ngozonzovzorv x a g io { Jb dxojv tov nvevfiazog o v nagadey_ezai y.al zrjv zov nadrrpcizov v. a fr’ e&v vizgojoiv dnadeiav (pr\Oiv, alla (irj zrjv im za zgelzzaj %ad'’ e%iv ivegyeiav olizdlg dneozga/AfAsvov za no- vrjga Kal ineOzgafAfAevov n go g za Kala ojg zag novrjgag eljeig dnozzrjOajAevov Kal z alg dyadalg nlovzr oavzog, ov- zog azolovdojg zv, zobavzrj do^rj Kal zrjv iv vol dcpdagzoj zcov bvzoiv aldbvi fieza Otbfiazog dnavalvezai diayojyrjv el ydg ov[A[Aedel;ei zoze zf\ rpvxrj zb o dl na zwv dnoggrzojv ayadwv, Kal vvv drjnov ov/Apiedeljei Kazd zb iyxojgovv zrg Xogrjyov[Aevrjg fivozizdlg zm anoggrjzojg vno zov Oeov ydgizog zal zezadaguivoj vojj zal avzdj za dela neioezai Kazallrjl(og eavzdj (Aezaovevaodevzog zal ayiaodevzog, ali’ o v v.ad' e%iv vezgardevzog zov zrjg rjjvxrj? nadrjzbzov zal d'd iavzov, zoi- vov odjfAazog ze zal rpvxrjg vnagxovzog zdg zov odfiazog ayiat,ovzog diadeoeig ze zal ivegyeiag • eni yag z dl v dnr\l- Xaynev ojv vulv zov filov zaldlv d id zrjv ilnlda zolv fAellov- zo)v ayadd>v Kazd zov ccyiov dbadoxov 6 vovg evgorozojg dbd zrjv afugbfAviav j avov/vevog zrjg dtiag aggrjzojg xg r ]0z6zrj- zog avzbg inaioddvezat zal zol ooluazi zaza zb fAezgovzrjg eavzov ngozonrjg zrjgolzeiag xgr]OZozrjzog /vezadidojobv rj de zoiavzr] iyyivoaevrj x a { >(/ zoze zfj rpvxfj zal z m odjiiazi vnofAvrjOb g iozb anlavrjg zrjg dcpddgzov / 3bozrjzog' ali* o v ne v (pojzog 6 vovg, izegov de rj alodrjoig d vzbl a /a (5 dve o da e neepvzev ■ rj fiev ydg alodrjzov zal za aiodrjza rj alodrj- za deizvvovzog, zov de vov (polg iozlv rj iv vorjnaoi zeinevrj yvc3oi,g • ov zov avzov zoivvv (pcozog orpig ze zal vovg dvzi- lafifiaveodab necpvzaObv, alla [AexQ(? dv zaz’ olzeiav cpvoiv zal iv zolg zaza (pvobv ivegyrj izazegov avzdtv ozav de nvevfiazbzrfi zal vnegjpvovg ev fiobgrj o oj o b xdg^bg ze zal dvvdfieojg, alo- dr\oei ze zal voj za vneg ndoav alodrjobv zal navza vovv oi zazrj^bojfievob (ilenovoiv, Iva zaza zov deoloyov einoj- fiev [Aeyav rgt]yogiov djg olde fiovog 6 Oeog zal ob za zoiavza ivegpov/ievob. Tavza vno zdlv pgacpolv edidaxdrjfiev, zavza naga zdiv 223 rffisz^mv narsQO)v naQsXafiofisv, zavra d id zrjg fuxqag iyvwxa- fisv neiqag, zavra Kal rov iv i£Qouovdyoig zifudjzazov Kal d- dsX(pov rffxsrEQOv xvqiov rQr\yoQiov rov JJaXa\iav vnsq zojv leqd)g jjav/a^ovzojv GvyyqaifjdfiEVOV idovzsg y.al dnods^dfis- voi d) g z alg zojv aylwv dxqi(}(og ipfbfjisva naqadodeoi nqog nXrjqo(poqiav zwv ivzvy/avbvzojv vnsyqdjfjafisv. VI. Schreiben des patriarchen JoliannesKa- lekas an die monche des Athos. f TifUtozaroi iv fiovayolg, iv aylw nvsvfiazi ayanr\zol viol zrjg r){Mi>v Mszqi6zrjzog • %dqig vfilv slrj Kal elqrjvif dnoOsov' nsql rov lIuXa.u,&. iyqdipaze Kal idrjX(6oaze, boa idrjXwoaze, d (p' wv ayvoelv en d o v. sir s Kal negi zcov nenqay- uivojv ovvodiKdbg Kal onwg naqrjKoXovd-rjas za Kar’ avzov Iv ovv j ur) d'id zovzo d.Kodg če/Jiuevoi aazaiag ixipEQj]Od-e rov nqoOr]Kovzog, dr\Xw oai dslv syvwpisv vfiiv oj g iv (3qayel zrjv vrto&soiv 6 IIaXafiag Kal 6 BaqXaafi siyov (bg eiyov Kar’ dXXr\XoJV Kal Iva izr) fxaxqoXoywfisv, KazrjvzijOav iv- zavSa , 6 piiv nqbzsqov 6 BaQXad.fi, eiza ano iyxXijosa>g av¬ zov Kal 6 Ilalafidg Kal ovvodov ovyxQozrj-9-eiorjg naqovoia Kal rov doidifiov Kal fiaxaqirov (3aoiXmgi')xal zrjg ovyy.Xrj- zov nqoszqanr\ 6 BaqXaafi elnelv, si zi einslv s^si Kal dno- del^ai Kara zov llolafid- odi d>oneqel rov nqoKsifisvov Xrj- frrjv naSojv d'oyfiazixdg nqoszsivsv dnoqiag Kal Xiioeig inl zovzoig insdjjzEv jjfiojv ds n'QozQen6vziov Xsysiv avzov neql wv iyxXr\revoev, iviozdusvog 7 ] v zojv anoqnov dnqll i^eyofie- vog' avepvojo&rjoav ovv slg inr\Koov did zavra dno zojv isqwv Kal fosilov Kavo voj v ovzoi‘ „ov %qrj Xaixo v drjfiooia Xo- „yov Kivsiv rj didaoxeiv, d^uofia didaoKaXixov ivrsv&sv ns- ') Andronikus der jungere. t 1341, 22i „gmoiovfJievov, aXX’ elzeiv zfj naga zov Kvglov 7 lagado&el- „orj xal;ei zal to ovg tol g zrjv %agiv tov didaozaXizov „Xoyov Xa(3ovcu diavo'tyeiv zal Ta &ela nag avzcLv evdi- „daozeo&ar iv yag zrj jua ezzXr]ola diacpoga fieXrj nenoir]- „zev 6 Oeog zazd zrj v tov anoozoXov cpcovrjv, rjv 6 &eoX6- „yog egujvevcovTgjjbgiog oacpcog zrjv iv zovzoig zat-iv nagi- „OTi]Oi Xiycov ' zavzrjv alddtaeda zrjv zaigiv, adeXcpol• zav- „Trjv cpvXdzzcojiev • 6 fiev eozco Tig azorj, 6 de yXcoooa, 6 „de %eig, 6 de aXXo ti, 6 fiev dcdaozezco, 6 če fiav&avezco „zal 6 jiav&avcov iv evnei&eia zal 6 %ogj]ywv iv lXagozr]zi „xal 6 vnovgycdv iv ngo&vjiia, ar j navzeg yXcoooa to ezoi- „fibzegov, [irj navzeg anbozoXoi, /ut] navzeg ngocprjzai, pj „navzeg diegjirjvevco/Jiev" zal nerd živa * „zi oeavzov noi/Jie- „va noieig ngofiazov oj v ; zl ylvjj yecpaXrj novg zvyydvcov ; zi „azgazr]yeiv iniyeigelg zezay\Jtevog iv ozgazcbzaig; zal ize- „go)xh 7 ] oocpla diazeXevezar pj lo&i zayvg iv Xoyoig, p) „ovjj,nagezzeivov nevrjg cov nXovoicg, pj de Ijnzei zcov 00 - „cpcov elvai oocpcbzegog • el de zig aXcg tov nagovza nagaoa- „Xevcov zMvbva, im rjiiegag dcpogi!jeod-co zeooagdzovza. u za- vcov ezegog iS-' zrg iv XaXzrjdovr „dei zovg z div izzlrj- „oicov ngoeozcozag iv naojj jiev jjjiega, iljaigezcog de z alg zv- „giazalg navza zbv zXrjgov zal zov Xaov izdidaozeiv zovg „zrjg evaefielag Xoyovg iz zrjg -9-eiag ygacprjg dvaXeyofievovg „za zrjg dlrfielag vorj/uaza ze zal grjaaza zal pj nagafiai- „vovzag zovg rjdr] ze ‘&tvzag ogovg rj zrjv iz zcov -d-eocpogcov „nazegcov nagddooiv, aXXa zal el ygacpizog dvazivj&eirj Xo- „yog, jirj aXXcog zovzov egji^vevezcooav rj cog dv ol zrjg iz- „zXrjoiag cpcoozrjgeg zal diddozaXoi dia zcov olzeUov ygajiad- „zcov nageO-evzo zal fiaXXov iv zovzoig evdoziarjzojoav „rj' Xoyovg olzeiovg ovvzdzzovzeg • eoziv oze anogcog eyovzeg „ngog zovzo, anoninzoiev zov ngoor]zovzog“' d id yag zrjg zwv ngoeigrjjieviov nazegiov didaOzaXiag oi Xaol iv yvcooei yivopievoi zcov ze onovdaUov zal algezcov zal zcov dovncpo- gcov zal ano(3Xrjzcov zbv (3tov jiezagcgvd-jdŠovoi ngog zb (3eX- ziov zal zoj zrjg dyvolag ovy dliozovzat nd/dei. aXXa ngooe- yovzeg zjj didaozalia eavzovg ngog zb pj zazcog na&elv 225 nagafkrg/ovoi Kal (fo(3o> tcov inrjgtrjpieviov ntjiorgudv trpv oartrjgiav avtolg i!;egyd£ovtai. Tov tor v dvapvojofrevtojv dnetgerpafiev Kat avtovg Kal tjfielg Kal ovdkv nagexorgr]- oatitv Xeyeiv rj Kivtlv avtov tl negi doppiatarv utj d" ovtor d'k avtov neiSonkvov ngbg to ngoK.elivevov iXS 4 eiv negi J)v rj kgitaoig . ngoeKOftia&ijOav kril tov pieoov, ag 6 BagXo.au (p&aoag knoiroato dvacpogag Kata tov IJaLa/vd Kal ave- yvd)o3'i]r>av aKovovtwv navtcov , o/voloig nagrtf&rjoav Kal dvepvdr&rjoav Kal ano tdiv ovyygauudto)v avtov iv.elva, iv oig eXeye Kal negi tov angooitov cportog trjg pietapiogtpdioeiog tov deonotov om:rjgog rjpub v TrjOov Xgiotov Kal tul v trjg tov (pu)tog tovtov O-eag rjjjioruevoiv ngoKgitiov [taffojtulv avtov Kal dnootbXorv Xe trjg iKKlrjoiag Xgiotov, die[xrjWGaued'a av¬ tor ngog rjiag emotfjvai inl tog fiafrelv, el talg ak^&elaig ovtarg eyei • 6 de ovk oidauev onorg nXr\v el [xrj tat nov ngo- KateyvorY.org ryv, ovte rjX&ev elg r\fxag Kal anedga elg tr\v 'HgaKkeiav • Kal nakiv d.nryyyeXr\ vfuv tolg avtolg avtov KotKeloe xgvjo9'ai- eve/Jhelg ovv ŠKel&ev dnrjtvjfrr) Kal tovg Xoyovg tfMpavloai , ovg e^eAeto Katacpgovrjoag tov acpogi- Gfxov Kal 6fxoXoyiav dovvav nenolr]Ke de ovdetegov, dXXd Kal t (ov ngotegorv elyeto Kal ygdcpwv ovk eXryye ■ Kal tva te- Xog tavta Xa(3i] note, deov iKgl&rj Kal tr\ Kgatiotrgi Kal dylg fjiov deonoivvjKal tolg (fsAevoefleoi Kal cpAo&eoig dgyov- gi Kgatrj&rjvai tovtov Kal Y.orXvd'rvax ivzev&ev tov ur j tolg noXXolg dvauiyvvoXai , eorg av nXi]gocpoglav dol Kal anodei- £iv evagyf l org dg&dv eyei to (pg6vr][xa Kal vnotayr\ Kal ovKeti nagaKovorj trjg eKKXrjoiag vnotid-epiev^g avtor ta oottr\gia. KaXbrg de noirjoete Kal v(xeig , el ygdwavr.eg av¬ toj nagaivetiKorg dieyeigryte ngog tovto ■ ineidrj yag iXaXrj- AfjOav fiev ngotegov negi avtov, ooa Kal eXaXrj-9'rjaav, firjno) de tovtorv igetaollevtorv ovte tov Xeyeiv ovte tov ygacpeiv inavoato Kal iieta ttjv emzi[xrjoiv, fUKga tov a- (pogiOfxov cpgovtioag, eiporgath] de eneita Kal tiva tov tb- fxov nageg[xrjvevo)v Kal Xeyorv Kai ygacporv naga tag &eom- oXeloag , wg elgrpcai, t.orv dyUov nagadooeig te Kal cpoivdg, n big eyei Xoyov doglg de^Dd- vai naga trjg EKKXr\oiag ; deivov ydg Kal deivov nega ud- ') Anna, die gemalilin Andronikus des jiingern. 15 228 herce, el alruorarog akkoig nanazocnjfr etr] yeveafrai ym ze¬ vov vevdvvov • o7i£(t val vfieig val nag rig alko g e v ippovuiv ovv aXkwg igel’ r) zdptg rov 0eov eh] fiera navriov v udi v. -j- Mrjvl votfifirtia) Ivdivr.mvog iy ‘). VII. A0HHZI2 TOY TIMIH TA TO Y EN IEP0M0NAX0I2 KYP NPPPINOZ KA0OAIKHŽ A1IANTHN X YMTH v fiovrjg ' oj viza do] zal ovvel&ovzsg o ze isguizazog pirjzgono- Xizrig QsooaXovizr\g, vnsgzifiog zal tgagyog ndorjg Oszza- Xiag zazd zvyrjv nagazv/jitv izšlo e zal oi drpJofHvzeg zi- fucozazoi zafhjyov[VEvoi zdiv izšlo s OB^aofrUov piovdiv, ngdg ds zal anag cog slnslv zb zov Ayiov D go v g szzgizov zal ngosyov zaz agszrpv zal avihg za zrjg vnolHosiog noXv- ngayfJLovrj oavzs/g zal HgEzdoavzsg zal pirjdspiiav alziav svgr\- zbzsg zazd zov grj&evzog zvg Nupiovog zal ovzoi zazd zov buoLov zgonov avzov idizaiwoav intl ds inedrjfArjoev iv- 230 rav&a k al avrog piEru rov navayio)rarov rjpimv dsondrov rov oIkov[ievikov IJarpidp/jm i) Kal ovvrjv avroj in okiyov riva Kaipov, sdo^sv rjpuv ovpi^ovXrjg Xoyo) dortfi^oao frca avrm drj TA l > navayi,mrdrm rjfjimv dsonorrj ruj ohovpieviKoj JJa- rou/.Qx r i, 'iv nvi rmv Kara rrjv &Eodo^aarov Kmvaravnvov- noXiv asfictOfJbifDv uovmv evpioKeo&ai rov roiovrov Kvp Ni- (pcova Kal /ju) eig diKaim eivai avrov' iroifjimg ovv ra nspl rovrov ide/^rf iitei pirjds rjv oXmg dnorsrayiMvog inl rov- rm napa rov navayimrarov rjfjimv dsanorov rov oikovuevikov llarpidpftov Kara vovv }'e [ifj slXrj(pu)g, avrog dr] oKvp Nupmv, /irjnors dipoppir)v ivrsv&sv dpalgafisvoi, oig ipyov aXXo n npo rrjg dXrj&Elag noisio&ai, nsipad-ojoiv and dvorponov yvuiiir i g Xh)Qr l oai Eig rr t v Kar avrov nporipav diafioXr\v Kal dvKocpav- riav, Kal mg slKogr^g eavrov ddcpalsiag avrinoiovpiEVog, i'Qr\- rrjOEyEVEod-ai avroj rovrov Evsy.a npaigiv nva ovvodiKmg nap rjfjimv, o v drj x , ’ / -{ >lv Kccl ^ara ravro ovveld-ovreg diaipopmg Kal ovvsdpiaoavrEg roj navayio>rdrm rfimv deanorr] roj oIkov- fisvimj llarpidpx'b] npoorayrj rov Kpariorov Kal aylov r<- pimv av&svrov Kal @aoiXea)g * 2 ) dsiv iKpivapiev ra k ar d rt]v vnd&EGbv i^erccaai rs Kal ovvdiaOKsipao&ai • ivdsvroi, Kal Ka- S-ansp ixprjv no~kvnpayp,ovr t oavreg Kal diEpEVvrfodpiEvoi, inel EvpouEV dpidrjmg dno fiaprvpag rov rs navayimrarov rj- fubv deonotov rov oiKovpiEviKov Harpiapxov rov Kal d ca nlsiorrjg drnivov inifuXeiag Kal avixvEiioavrog Kal svpov- rog rovg rag roiavrag KaKodoigiag vsvoGrjKorag Kal ek rov piiaov nobrjOatiEvov, mg inl rmv spymv ton Karaipaveg roig iv roj A y i o> "O p e i EvpiOKouevoig Kal roig lomoig, rov drj- Xm 9-evro g ispmrdrov (ii]rponoXirov UpaKktiag , rov and rrjg osfiaopiiag rov K d X X s m g 3 ) uovrjg rifumrarov iv i,£pofiovd- Xoig Kvp OsobooLov, rov ripumrarov iv iEpofiovdxoig and *) Kallistus I. zum verslandniss der nrkunde vgl. iiber denselben Niceph. Gregor. 1. XVIII- p. 871 sqq. ed. Bonn. 2 ) K. Johannes Kantakuzenus. 3 ) S. Ducang. Cps. chr. 1. IV. p. 153. 231 Trjg OefiaOfiLag rov K a g r/ z d XX o v fiovfjg zv g 'Iaaaz, tov T. ifMOiTtj.Tov ngorjyov[ievov rrjg oe^aapilagTovB ar o ned l o v fiovrjg legotiovuyov zvg rgr\yogiov, tov anozrjg oefiaoulag z at, le gag A a v g a g ti/mcjtcctov zvg 'fotdvvov tov 'Hovya- otov , tov dno Trjg avTrjg tov B ar, on e d lov TifiuaTctTov iv fiovayolg zvg A&avaolov, ngbg de zal z(S v olzelurv taS zgazbOTtp) nat ayl(p> rifiibv avAevzrj kul ( 3 aoiXei, tov Te inag- yov zv g reo)gyiov tov ’ f Ioagi, zvg NizoXaov tov Kafidat,- Xa zal tov zvg Mdgzov AyyeXov tov BagdaXrj, ot drj nagrjaav eni rrjg yeyovvlag devzegag i^ezdaeog, ozi odde¬ lila zig alzla evgrizai zrjvt,zavra žaret zovde tov zv g Nupotvog , zavzevO-ev idizauS Ih] navzehdg zal ijlhootArj za¬ zrl tov dvayeygapiiievov zgonov. Elyoiiev d v žara tov tov dbzalov Xoyov agzeo&rjvai zovzoig vneg tov toiovtov tl- imozaTov iv legofiovd/otg zv g NUpmvog zal tirjdev ti pirj- daficog nkeov ini^rjTrjoai elg zrjv rrjg dXrjEhelag avevgeoiv zal neglozaotv- nkeiovog pievzoi evezev d(HpaXeiug zal tov negi- aige&rjvai naoav anXwg ngbtpaoiv , inel dt,ryyogevTov rolg Aeioig zal iegolg zavooiv iv to> izzeAevzi o (joj t rjg dylag zal olzovfievizrjg ouvodov Trg iv 'Etpiotp ovtoj ngog Xe- £iv !)• „0vveXd-6vzeg it p' rjfidg oi evkafietJTaTot zal d-eotpb- „Xeozazoi inlozonot Ovakegiavog zal AficpAopog zal ozeifiiv „ngod-evzeg zoivrjv negi tiov Xeyopievo)v iv raig Trjg Uaii- „(pvXlag fiegeot MeooaXiav(Sv elr ovv EvftrjTtov r[yovv 'Ev- „Aov0iaoz(Sv elze onwaovv r) luagondz)] rtov [ivrjfio- „vevlkevTO)v algeoig oacprjvcofrelrj ■ r pito v de diaozenzo v vt.ovv r ngoez6[iLOev 6 evXafie0Tazog zal S-eotpikeozazog inlozonog „OvaXegiavbg jpagzlov Ovvodizov negi tovtmv avz(Sv, ovvrapr- „&ev iv rfj fieydXrj Ko)V0zav%ivovn6Xei inl tov Trjg fiaza- ,glag (ivrjfirjg Jžiolvvov, b zal dvayvwod'ev inl ndvroiv e- ,do£ev ev nenoajoliat, zal. bolhi g eyeiv zal ovvvjgeGev ana- ,oiv vpliv zal Toig AeoipiXe0T „zXrjqqj, xovg de Xaizovg iv xrj zcuvcovia xrjg izzXrjaiag' ava- „vevovxag de nqog xovxo zal j arj dvafrepiatl^ovtag xoiig /vev ,,nqeo(3vxeqovg zal diazovovg zal xovg ixeqovg xiva (3a&- „/ 10 v 'i%°vxag iv izzhijoia, izzonteev zal v.Xrqov zal j3afb- „fxov zal z.ohVMvi.ag , xovg de laizovg ava{he[i,ax^eod-ai. a oepeikopuevorg i£azolovxhjaavxeg xr, xojv avxwv leqwv zal iiemv zavovcov diaxayf l dteyvwfxev dovvai avtov Xi(ieXX6v xe zal iyyqa drj x<[) xifun)xdx«) iv leqoaovdxoig zvq NUparvi nQooiqyeo3ai zal dytaCen!Xai vn avxov, axe drj iM]devog ovxog xov nno(Uoxaivbvov xe zal dneiqyovxog , ov drj xqonov fxexa noXXr[V zal dzgifirj xx { v i£exacuv za&apaig ave- (pavrj zal d.nodedeizxai' xav9‘ ovtad nat) rjfvdrv diayv naqdvxi neqieXrj(pXr)nav yqdfi- uaxi imdo9-evxi xo> čl aXri Kal vnegzifiog r aftgir\X Kal zov zonov eneyo)v zov A % a iz cov. -f j- V zaneivog firjzgonoXizrjg Afiaozgidog Kal vneg- zifjiog KaXXlv iKog. f 'Ezi Kal omafrev ezegag vnopgacpag. f V zaneivog firjzgonoXlzr]g c Hg aKX zla g ngoedgog ziSv vnegzifiiov Kal el-ag^og naorjg Ogg.Krpg Kal MaKečoviag (p iX o fr e o g. -j* j- f O O e o o aX oviKZjg mozovfievog, d Kal vozegov nageyev6firjv. f Elza Z7\g nagovorjg čiayviLoe(ag dgevEftfreiorjg i£rjzrj frij- aav nag fificSv Kazd zb ehog dia rikdova zrjv capakeiav Kal eyygacpoi fiagzvgiai zov ze Ugcozazov fivzgonoXlzov Oeo- oakoviKrjg vnegzifiov Kal e^agyov naorjg 0ezzaXiag nenofrzjfievov Kazd nvevfia rjiuSv adthpov Kal OiOfreizovg- yov, akXd drj Kal zov zifiiorzdzov Kafrrjpov {levov zrjg ie- gdg Aavgag iegofiovdjov Kvg Eax(t)fiov zov TgiKava, ziSv Kal ngozegov dgezaodvzinv dxgifiiSg za zov ngayfiazog, Im j. d. w. 6860 n. Chr. g. 1351. 234 drv drj zal yevofieviov zdi zo/uo&eiOiSv i vrati da vvv, z qv- rev&ev naorjg ngocpaoeurg negiaigeo freLorjg , r\dr\ imozorfie- da zdi rpzdg zr\v zoiavzzjv didyvaroiv zdi rifiezegaig vno- • ygacpaig, (irpvl lavovaglip Ivdizzidvog d'. f V zaneivog izrjzgonoXLzrig C P iX adeXipeiag vneg- rifiog zdi e^agyog naorjg A v d L a g Maz dg 10 g. -j- f O zaneivog pirjrgonoXLzr]g llr\yitiv zal II a g Lov zal iinegzipiog T ewg y 10 g. j- VIII. SITIAAlON TU f EPIKOV AIA TUN EN Til ATIH OPEI AIKAIHN AYTOY. f g všag 'Pajirig xal oizovpsv ixo g Hat q i uq g. Mrjvl dngiXXLap zgLzrj Ivdizzmvog ezzrjg ngozadrpie- vrjg zrjg TjUtiiv Mezgiozrpcog iv zoig zeXXLoig avzrjg zolg iv zolg deigiolg zazrjyovpieveLoig zrjg ayuozazrjg rov Oeov v y eigoro v o v nivo v g ^ dcprjgnaoe ze zb iv zalg Kageaig avzov zadiopia, zal ovze noiuavzizrv go. (Id o v d(pLr\Oiv avzov zgazelv iv avz alg ovze legovgyelv ovze ngozegov fivr^oveveodai rov enlozo- nov, elza rov IIgwrov, aXXd zovvavzLov piaXXov, aXXa fzr]- (U elotgyeodai oXiog elg zb "Ay io v ’'Ogog d.vev zrjg izei- 235 vov ngozgonrjg Kal ivdoOemg, firjde yeigozoviag noteiv • zav¬ ra navza iyygd(ptog aveveyxu)v o freocpikeozazog inloxonog c legio Oov Kal Aylov ”Ogovg iderjfrri zrjg z]fuitv Me- zgtozrjzog evgelv nao avzrjg (iorjfreiav, cooze diogfrcofrrjvat zavra Kal eyetv avzov za dtKata avzov • ri yovv Mezgto~ zrjg rtficov diaOxexpa[ievr] za negi zovztov zfj hrta Kal fie- yaXrj ovvodig zalv legiordrMv agpegmv Kal vnegzlfMov 8ieyvta Kal dnerprjvaza), a )Occv Kara zrjv diazayr)v zrjg ayiag Kal oixovfJtevtxr[g iv XaXxr]dovi ovvodov diayogevov- orjg ovzcool Kara grjfia iv 6yd6m avzrjg Kavovr „oi x\rjgixoi „Z(Sv nz(oyd(DV Kal fxovaozr\giorv v no zrjv ilgovoiav zwv iv „mdozr\ noXet imoKonorv Kara zrjv zojv ayU»v nazegtov „nagadootv dtaiMveztDoav Kal ar\ Kara avfradeiav dcprj- „mdz(oOav rov iiuOKonov, oi de zokptdvzeg dvazgenetv „zr\v zotavzijv dtazvna>oiv, el aiv dev xXrjgtxol, zolg zwv „xav6va)v vnoKetofratoav imztptlotg, d de ptova^ovzeg i] Xai- „kol, eozcooav aKoivMvrjZotp• eyrj Kal o drjharfrelg freocptke- ozazog inloKonog iv zal Ay lop Oget navzl navza za agy- legazmd avzov čixaia, doaneQ eyovOtv ol dgyiegeig nav- zeg iv zalg avzalv ixxki]Oiaig Kal dievegyrj zavra axo)\v- ziog, ,07] evgloKtov naga zivog iptnodtopibv zwv iv zw A y l a> ''Og ei /nrjze dvdxoiotv, alAa ngazzrj zavra navza wg yvrj- oiog agyiegevg rov Ay to v ”0 g o v g Kara zrjv zal v legal v Kavovoiv dtazvnaotv Kal xafrwg oidev r\ Mezgt6zi]g rjptcuv ovzwg e k el za zotavza ytv6fjteva, inl nokvv /jgovov iv. ti diazglipaoa Kal xaXwg ytvwOxovoa zavra • evfrevzot Kal OVVodiKtag nagaxeXevezai, aKolvzcog eloegyeo9'at zovzov eig zo 'Aytov "Ogog, onbze (lovlezat , d g id lav imOKonrjV Kal legovgyeiv iv avzol, onov xal-ore ftovlerat, Kgazeiv ze zrv notfzavziKrjV gafidov, dloneg iv navzl zovzap , ovza) Kal iv zalg Kageaig Kal ptvrjfjtoveveofrat ngdzov avzov, enetza rov II g (d z ov, eyeiv ze Kal zo iv zalg K a g e a i g avzov Kafriopia, elneg tiye zovzo avmafrev nag dgytegevg rov Aylov '0 go v g- zdg pievzot yetgozovlag ylveofrat, Kafra )g eOZi ovvrjfreg, ixkšyeofrai ptev rov g yetgozovovfievovg iv zalg j ueyaXatg ptovaig naga ze rtov xafrrjyovjJtev(ov avzalv 236 zal tdiv kobndiv legeiov zal dozbpbdCeo&ab nag’ avtcov zal tmgtvgeidTai zal ovtco yet,gotoveio < &ai naga. tov imazonov, tov g de iv tolg e£oj zaTiofiaOb zal tolg zekklobg yebgoto- veia&ai zal avtovg nag’ avtov [teta zal eldrjoecog tov TI g oj tov, zal ankdog nadav dgyj,egattzr)v n gd£bv zal av¬ tov dbevegyeiv dzokvreog iv t([) Ayl oj X) ge b navtl zal ftrj dvaz.giveoTab urjte naga tov TI o oj t o v, iirjte nag' oklov tbvog. TTegl fjbivtob tdiv yebQotovovijbiv(j)v naga tdiv JE eg (i o) v nagazekevetab tj Metgbotrjg rjfMov dba tov nagovtog Obybk- kldovg ygd.uua.tog ur j de%eo9ra avtovg tbvd tcov A. y b o o e t- t (d v zato. to nagbv ecog av ol nag’ rjficSv ngeoftug ano- ntakivteg izel 'dnoorgeipcoobv, 'Iva yvcofj,ev, elneg r)vwdh]Oav zal vneizovob tfj v.uT’ rjudg ayboutatij tov Oeov pbeyaktj izzkrjOba zal tore yevr\rab to 6'sov ocpeikovObv ovv tuhta ndvta yiveod'ab žara trjv nagovoav nagazekevobv r^g rjfjbdjv Metgbottjtog, Hote de [trdiva evglozebv avtov ifJbnodbOfJbov ?j avazgiobv, akka ndvta nobelv dzcokvrcog zal fiagog im- tbfiiov d(poQbOuov izbpiovel avti] zata tov fiovkrj&iioofie- vov dbevoykrjoab avto! to Ovvokov ini tbvb tdiv dvi]zovtwv avt oj dbzaioiv. Elg ydg trjv negi tovtov aoipdkebav anoke- kvtab 77 o j d-eocpbkeotang imozonoi Te (no o o v zal Ayiov 0 q o v g zal v nagovoa ovvodbz 1 ) dbdyvaiObg zal anocpaobg trjg ijfuov MetQb6ti]tog zata pbrjva dnglkkbov trjg ivbOta- fievi^g eztrjg Ivdbztbddvog tov ggoioc etovg '■*). -j- 7/ MetQboti]g rjfroiv , z a To) g eigrjtab, nokvv /govov iv tol 'Ay l oj ”0 Q e b diatglipaoa, zaloig zal ol negbovteg etb nov Ay bo g e bt tov ybyvwozovObV, oldev dvgbjSdig trjv izel td- <;bv, zal otb tore tbveg tdiv dvvatdiv ine%ebgrjOav zatakvoab ra tov inbozonov dlzaba zal ovz lo%voav ovd’ bkeog• dbd tovto zal ovde vvv iotl dvvatov tovto yeveoAab, dkk’ elg ro dbrjvezeg rj tobavtrj ngdijig anagaoakevtog tr]gr]S-rjOetab' negi de trjg tdiv i n (i oj v yeigoxov'io.g ov vvv rjfielg keyo- fiev ui) de%{)rjvab tavtijv naga tdiv Aybogebtdiv, dkk’ dtp’ >) Im j. d. w. 6876. n. Chr. g. 1368. 237 ov i/jvglotirjoav zrjg rj/uaiv zoivcovlag zal izgazrjoav zdg izzXr\om ? zdg d.vi]zovoaq r];uv zal vnd zijv zatT rj fiag fie- yaXi]v zal zu9'oXizrjv izzdXt]Oiav zeXovoag, e g e z e; Ivov ov deyovzai zovzovg ovze ivzav&a ovze ukla/ov’ inel de eqrj- zrjoav vvv ivioo&rjvai zal dneozelXafiev zal ngeofieig dia zr\v eviooiv, dia zovzo elgrjzev ?j Mezgiozrjg rjfuiiv, fjL^no) deye- o&ai živa zovzovg, ecog d.v vnoozgeifjavziov zdiv ngeodetov yvd)giawfjbev, zl fi,eXXei yevrjoeofhai, zad-dig yivezai zal iv- zav&a naga zf lega zal iveyd.Xrj ovvodov zal naga nam zolg aXXoig zolg vn avzrjv zekovoi • zovzo yovv yiveo£h(o zal naga z div zazoizovvziav iv zdj c Aylw 'Ogei. -[ Eiye de dia ziaiag nazgiag%izrjg %eigog zo' nofia' div ovr elgcod-ev drenov ral r) vvv rjfjuv raza oronov ngorelfievr) tx°voa zr\V a o'/zv ovzoi- ol' z(Sv raza zb ‘A yiov X) g o g zov ‘A. X 01 ivaorov/ievcov zfj oeftaofiia jiaokurr ral nazgiagxirfj fiovrj zf elg bvofia zifiwfievrj zov Kvgiov ral Oeov ral JŽoizrgog rffuov ’Ii]Oov X()iozov ral emrerkrjuivr/ zov Havzorgdzogog d'v o ztveg enikeyevzeg iego[iovaxoo avkpt.gov elg zr/v riiaiv Me- zgibzrpza avadgauovzeg ivzaiifba, oj g ngo raigov zivog f\Zi)~ oavzo naga zov rgaziozov ral ayiov [iov avzorgdzogog Xelov ral oenzov šmftogijfrrjvat, /jgvoofiovllov zrj raz ’ av- zovg lega z avzr/ ral oeflao/iia fiovr/ eni zolg ngoooizuv avzr/ rzrj/uaoi ral zalg vnoazdoeoiv, avQ ? div eijev inl zovzoig dirauofidraiv , ev oig &ela ral oenza %gvo6(iovlXa enogioazo zov nazgog zov rgaziozov ral ayiov fiov avzo¬ rgdzogog zov fiaragizov ral doidiuov, ineidr/neg zavza dnibkovzo ngo raigov, e/ircg 1/ ono v emovufidvzog avzr, • ral eneidrjneg ovy evgov zov fiaoikea ngbg zavza razaneifhj, dze oz d 9'ur- ovza zov ogAov ral z v g ihraioovvrfi ravova, el 111) za Xey6fievu uagzvgiaig dgio'Loyojv avdgdrv anodei^ei- oav, dnekd-ovzeg eyygacpov enogioavzo fiagzvgiav zovze 60101- zdzov II g d) zov zdiv raza zo 'Ay iov 'O g o g zov ’AX w legdjv ral oefiaouioiv fioviuv, lego/iovd%ov rvg ‘Iegepiiov, zov raArp/oviitvov zrjg oe(3ao[iiag ral legag A a v gag, ziimui- zazov ev lego[iovdxoig rvg Ev&vfiiov, zov ra&rjpov(levov zrjg oejjaoiuag ral legag fiovrjg zov Baz one di o v zumoj- zdzov ev legofiovd/otg rvg Oeodooiov, zov legoizdzov (irj- zgondkizov ral rad-rjpovfievov zrjg zcov 7 rj g o> v /uovrjg rvg Maragiov , zov rad-rjyovfievov zrjg zov XeXavzaglov liovrjg ZLfiuozdzov ev legofiovdyoig rvg Oeodooiov, ral zov rad-r/povfievov zrjg oefSaofiiag fiaoikirrjg ral nazgiagxirr\g fiovrjg zov E o ep iy fievo v zifiioizazov ev legoaovd/oig rvg Agoenov • ral avd-ig enaveld-ovzeg eveepavioav avzdi z avzr/v zalg oheioxeigoig avzdiv vnoygacpalg mozov[ievr]v ral zdde dialafiftavovoav ozi razmet r) gr/freloa oeftao/iia fiovr /, e (p oig dga zrv agx>)v ral za oenza erelva XQ V ~ 239 oojiovlla enooloazo, yaolov zb leyofisvov MaofJtdcjto v iv zb) nozajia zbj 2 z qv /v 6 v t jieza zov nogov ral zrjg dlelag ral zav (Jtvlozonlav avzov ral zov nozafiov, zo zs N rjo lov aqyofjisvov ano zov Z a oz Q lov ral razafialvov d ta zov nalatov noQov ral dtrjrov slg zag At ysag, sv&a bata stol nalata, siza rllvov agtozegd dtajialvei nlrjolov zov (p()eazog zov A(rayozt,rj, za X(rvoonoltzird d trata sav det;ta ral ravzavza sag zov fxsyalov rorjuvov, siza diaoyigov ano zov noQov jjtsoov zrjv lluvrjv dvsqyszat sag zov ovvoqov zov O oz q o ijjrj v ir o v nsQtoQt^ov svzog zrjv zovfifiav srslvrjv naoav etr/ezai zrjv vno(rsiav raz' lobzrj- za zov Hrjyalov vdazog, zov ovzag ent/aplag lsyofisvov B o ji nit z f o v- srsl&sv razsQyszat nQog (>vara Šr^ov, si¬ za yauuazlgei ntibg dvloyovza rjltov ral disQ%szai zov ir et¬ os ( Švara • dvsqyszat elg zb dloz (jazov, razajialvet zrjv odov zrjv 1 3aotltrrv nitjo tov zrjg zovfvjiag vsvov dntozsjtd zrjv izsgav odov razsqyojjtsvov dtd zov srslos asvvaov vdazog, ifins()ii/()v ral zrjv zovjvjiav avzrfjv, dve()yezat zrjv odov ds- £ta, dtafiaivst zrjv H altov (rala v, bvajialvsi n ob g zrjv srslos zav lld-av oacjelav dtd zrjg vifirjlrjg zovnjiag , ra¬ zama slg zrjv nrjyrjv oirza Xeyoasvrjv Aid/vjinovro v, srsidsv dvs v o 6- noltv novvd(>iov slg ovojza ztuauevov zrjg navvns(jayvov [tov dsonolvrjg ral dsojirjzofrog, olrrrjfiaza, dijtnelavag ral zb Tt, vfJttla^ sl o v • Kaza zb AvrooxtOjia %aglov rj B o fjtnltavrj peza zav dtralav ral ngovoplav avzov, yrjv ipneoteftov ano zov aylov 'ladvvov zov Xovoooz6uov sag zov Osfjponozdfiov. 'Ev zfj Xqi ozovno Ist povvdjrtov slg bvopa ztpdpevov zrjg navvns(rdyvov pov dsonolvrjg ral 240 deourj to oo c ral emrerXr]fievov rrjg K a ii /i vr, L i (» r lo o rj g, olrrj/iara, auntkia ral /ojgdcpia' To nuXcao-/woiv olistat /lana g v brata /n trd rr/g negtopjg v.ai voagg avrov >lalrrjg /rjg, rjg e| dgyrfg rareyeb ral ve/ierav ’Evza) nor a. ut) zg) Meozig to elg rrjv Ua.nay tavlav fibfiagbov. Ta dbpbegcofrevra vozegov naga rov /ieydXov ngbfrfurrjgbov irebvov %rj elgrjfievr) f^ovrj, r]yovv rov tv to* kuriv b r rjg vrj- oov Odo o v nvgyov, rov dvf/egUvra ir (ididgoiv vn erel- vov vaov elg dvo/ia rb/iGi/ievov rov ruuov evdo^ov ngocprj- zov,ngodgo/j,ov ral fianzborovlmdvvov, eregov vaov nakaibv elg ovo/va rb/voj/revov rov ayiov aov evdoigov iityalo/id.grv- gog ral rgonabocpogov Teo)gybov. Trjv ooi]v 6 Mag /v a g oX i- /nrjv neqieyeb, d/ineXdivag, rrjnovg ral vdgvtiivUovag • 'Krt¬ ov, v yfjv dno rov 'Efigatoraorgov fJbeygi ral rov ISbdrj- goravoi o v, diha dr] ral avro r o ngodoreiov oXov /Jbeygb ral rrjg dyiag Mag Iv rjg ral rov d un tl lov rov Xe yoaivov rov MnbXi]Xrj, Elg rrjv rar.rjv gdyiv fiovvdgtov elg ovojna naw- jievov rwv dylwv ral Q'avjnarovgyduv largdiv ’A v agy v g o* v jnera rwv duntlltov, nov ftcogacplaiv, ekabddv re ral dtivydaXtnv rard rrjv r ono&eoiav rrv Xeyojnevrjv rt d v K eXad rjv div. 'Hinvi de fiagrvgia eyygdcpq> dgrtoOivrog rov rga- rlorov ral ayiov /nov avrorgarogog elg r eXog rjre r o naga rdi v aova/jdv alrrj&ev ral -Orlov avrolg ral oenrdv iypgryyvjfhj ygvo6j3ovXXov nag avrov, d'd ov dr] ngoozao- oei ral dtogbl)ezab, dog dv rard rrjv eyygacpov fiagrvglav rdiv drjX(»0'ivro)v rareyrj ral vejnrjrab rj robavrrj oefiaojila jiovrj dno rov vvv ral elg r6 e£rjg dnva ral jne^gt rov vvv ra¬ zi/ovoa rj v, etp’ oig rdre eigrjfieva diraioi/iara eiye ral ra otnr.d xgvo6(iovXXa enogloaro’ ov drj ro laov ejicpavioav- reg r rj rjjudv Mergborrjrb, iderj&rjoav ral nagerdleoav ral ygdjnjnarog ObyiXXi«odovg rv/dv nag ’ avrrjg * rj yovv Me¬ ro borr/g rjutiiv ovvij-frtog rr.v rovruv ngoode^ajnevrj derjotv, dbdre r d XvObzeXeg rrjg raz avrovg r avrrjg oefiaojiiag jio- vrjg ral rov oronov , og iv ngootuioig eggeHrj, enel ral d rganorog ral dyiog /nov avrorgaraig ngo rj/idiv rr\v nagd- rXijoiv avrdiv ngoodegd/nevog, oidng rov ralov ral rrjde- 241 luov zal (piilai; zal ngo/zr/frevg zal fiakcoza iv olg 6 Oeog rifiarai zal freganeverai, za zaza yvwfir\v avzolg e nenlrigcozug, wg av firj zalg fiezafioXalg zov zaigov zcov e avzrjg rj fiovrj ozegr^rj, /urj ngooovzorv avzf) dizaicofrazcov drfhovvzoiv živa za ngoozvgor&evza zavzrj zzr.iiaza zal onoi zal boa, nagazeXevezac zal avzrj dca zov nagovzog avzrjg oiyiXXubdovg ygd/vuazog, zazeyeiv zrpv drjkor&eloav zavzrjv oefiaOfuiav fuovrjv za drftcofrevza navza avzrjg zzrj- fvaza zal zag vnoozdoeig, zag ze ngozegov ngoozvgord-ei- oag avzrj naga ze zov /ueyaXov ozgazoned dgyov izeivov zv g 'Jldgiov zal dihov zivmv , aXXa drj zal zdg vozegov zag naga zov fieyaXov ngmiuzr/giov izeivov, /vel' wv eyov- oi dizaiorv zal ngovouiorv, zal naorjg uXXrjg vourjg avzorv zal negio/rjg zvgiwg zal deonozczbrg, avacpaigezurg zal dva- noondozorg zaza zrjv negiXrjryiv zal ioyvv zarv naXaiyevdrv dizauofiazorv izeivov zal zov in avzolg -čheiov zal oenzdv ygvoofiovXXov diafiaoav it; izeivov yceygi zov vvv d.didoei- ozov ze zal dnagulgavozov, zal ezi zaza zrjv iniyogrjyr]- dheioav agzicog dvvafuv zov d-eiov zal oenzov %gvoofiovXXov zov zgaziozov zal ayiov uov avzozgazogog, zal naga urj- devbg zcov d.navzorv evgrjoeiv inl zrj zazoyrj zal deonozeia avzdv zrjv zv/oioav dievbyXrjoiv rj inrjgeiav zavra pcev ovv ovzo ngofiavza zb zvgog eigei zal fie fiatov, zal ezaozov zov ngoobvzov zrj zotavzrj /uovrj adianzozov avzrj zal dva- (paigezov diazrjgrj^rjoezai • inel de 6 /iiyag ozgazonedag- yrjg izelvog zal b zovzov avzddeX(pog zv, zoiavzr/ ngoozv- govvzeg [uovrj, boaneg eigrjzai, zvnov itjefrevzo zal zavova zolg ivaozovfievoig avzrj z olg zore oiioi zal zolg jjcezeneiza zo lv o fi i azd g ijr/v zal zrjg nohzeiag z avzrjg i£e%eo&ai zal zrj g zaijeog, rjg 6 /ueyag iv legdgyaig Baoileiog dtogioazo zolg uovayLY.(~>g Ijrjv ekoivlvoig, zovzov zov zvnov zal zov zavova d tazgazelolai zrj zoiarzrj oe.fiu.ouia [rovfi, nagaze- \evezai zal rj Mezgiozrjg rjimv iv dyior nvevfiazi zal /ui¬ deva zcov fiovaywv inadeiag e%eiv Idiozzrjzov zi zal Idcog- gvl/iov z.rrjoaolat iv avzrj, bila navza eivai zoivu za nag izaozov diangazzoueva, za&og eozi zgonoig zolg /iovayolg' 16 242 sl de ztg z (d v iv avzrj iv. juvompv^iag zivog rj olaoovv al- zlag iQ'eXr\Ost zrjg ovvodlag zavzrjg dnoovtqzrjoat, i Sagscog s/jDV drj&sv nriog zrjv zotavzi]V imzayrjv, rjv ol dlvrjv cpco- ozrjgog diaXdfzipavzeg im yrjg freocpogot naztoeg izvmdoav- zo val igeArjvav, val ava£rjZrjoai z o Id tov, o zrjv dox r }v rj ngooevvgcooe zrj uovfj rj vaze^iov siorjl&EV elg avzrjv, zov- zov rjfzelg iniovenzofjtevot ipv%tv(dg nagatvovfzev val elorj- povfis&a, zov zolovzov dnoivdupai ovonov val firj nagddety- fia zolg aXXotg yeveofrai vavov, d.XX‘ iaaevsiv zrj zdjjet val zco zvrni) zo) zrjg /novrjg, fjtefivrjfjtevov zov ivanoXet- (p&evzog ivsivoii zrjg ztfilag zwv fiaozvrioiv ztooanvovzddog dod-evela tpvoecog val d id zovzo z (d v ozecpavtov ivnenno- vdzog • ov firjv, alka val dvevo^krjzovg val avenrj^eaozovg eiriloveodai zov g ivaovovfievovg avz rj piovayovg dno ze zov vaza vaiQovg svgtovovfievov Hqojzov val aXXov navzog, aze nazQiao-/ivqg ovoijg zrjg vaz avzovg lsQag zavzrjg ptovrjg, val ovzo) dtazeXelv avzovg i(p anaot, va&cug val ol Xotnol navzeg, ooot vno fiovaozrjog (pQiva>dovg dcpoptoptov ivcpcovovpev iv dyup nvsvfiazr Tovzov yda ydiaoyivf\ fiovrj zrj elg ovoua zipuofievrj zov Kvqiov rjuidv 1 IrjOov Xr>lazov vat imvevXrjptevrj zov II a v- zovQazo()og val zo naqdv OiyiXXi(ddeg y(>dirpia zrjg rjaidv Mezjnozrizog di aO(pdXetav, vaza fA,rjva lovvtov zrjg Iv- divzuovog zov ^ /3' szovg 1 ). ’Eneide evQiovezat vazeypvoa rj zotavzr\ oefiaofila fMovrj Im j. d. w. 6902. n. Chr. 1394. 243 xat iv zrj , EXEvd'EgonoXst fiovvdgtov tov Havto- x g at o g o g, olxrj fiata, dfiniXia, ^ogdifta xal vdgofivXto- va, ansg wg fiagtvgrj de v ta fieta tri)v aXXwv rioav iv tri) oentrii xQv) xatayga(po[ieva, ela&ov de xat ovx ite- ■d-rjaav iv trii nagovtt otytXXtco iv tti tona), iv J) v.cn ta. Xotnd xataygdtpovtat xttj fiata, 6cp£tXst xai tavta tu iv trj ‘E X £ v S- g on oXet xateyetv rj fiovr, xata ttjv grjdstoav tav- ttjV io%vv xal negtXrjtfJtv. f EI%e xal d ta ttfilag natgtagpxrg xstgog to- AvttL- vtog iXiaj Oeov agxtentoxono g Kaovotav- ttvo vn 6 X e co g, vsag ‘Pcufujg x al’o ix o v fis- vtxog Hat g ta g xv] g. X. Mrjvl 6xta>figio)lvdtxrta)vog /i) nagedo&ifoav i£agxtxd)g ta n atgtagxtxa d'txaia ta negi to Aytov v Ogog tovAd-a) xal ta negi trj v triov ^eggdiv ivogiav ngog tov ttfitaotatov iv iegofiova/otg xal nvevfiattxov xvg Adavaoiov xat nugs- orjfieiad-rj ivtavd-a. XI. niTTAKION 11 A TPIAPX1K0N. 7 Ttfiuotate xa9-rjyovfiEvs trjg xata toAytov ”Ogog tov A d-o legag xal oefiaofiiag tov B a t o n e d t o v fiovrjg, iv dyto) nvevfiatt dyan7]ti vl& trjg ijuiuvMtigiotrjiog,tego- fiovaxE xvg OeoSoj gtts xat oi Xotnol lEgcjfiEvot xal yigov- teg• %dgtQ vfilv sltj anaot xal elgrjvrj ano Oeov- ngo iu- xgov iygcaf)ufiEV vfilv ygdfi[ia ovyyij)grjoea)g, orteg d'taxoui- ri,st avto&t 6 ttfitiotatog hgofiova^og xat ngor\yovfi£vog xvg Pyvattog, iv oj xal nagaxeXev6fied-a ndotv, Iva ovvttj- ') Im j. d. w. 6903. n. Chr. g. 1394. 16 * 244 orj&rjre reji rov avveidorog dnaoaye)dnrep zennoLoj zal Iv- or t re rrv yivojxevi]v adiziav nag v[mov elg rr\v žoepiav zal idorjre avrrjv eyeiv rov vd (toaeleova avrrjg žara rd izre- frev negi rovrov elg dizoleotia avnjg ye)uufia naga rol v izzgi- rwv rrjg uotnjg, o v ro 'loov zal diazofjilijei avro&i 6 leepouo- vayog 'lyvuriog • dorloeg de elg nlelova rrjg alrj&elag evgeoiv zal avrov drj rov d ezulov edolje zal rfj rj/redv Mer()i6rr t re Gvvodizdig UjeraOai ra iv roji rrjg Jdoepiag dizaieofian naga rdiv rov Baronedlov izzriirivv uovayeiiv • ngoza&rjfiivrjg rol- vvv ovvodizeog njg rjuoiv Merqiori]rog, ovvedniajovreov av- rr\ zal legeorareov dfr/te()eo)v zal vnertrleroev, rov K v (j iz o v zal rov Mrjdelag 6 npueorarog iv ieqo[iovdxoig zvq Mazdeuog ro dialrj(plHv dizaleofia rrjg iZoeplag elg inrjzoov rrjg legag dedeozev dvayvwo{hjvai ovvodov nagovrog zal rov let.)ofiovdyov zvg Koofvd zal azgoeofievov vovveyd)g, anet) žara /Moog diejtjei rd y(>e/uua zal dyomjouevov zal onov- drjv on jM/hora noiovtrtvov vnee> rrjg frovrjg' zal rov rrjg JZocplag dezauduarog dvayvo)oS'ivrog zal azQi(ie3g nao rjficov ndvreov rd iv rep yQaaaan z. ar d piegog z.arayeyf>afi[ieva i^eraadevra, 'in de zal d id zaray(ru(prjg rrjg rdiv [ivleoviov freoeeog zal rrg rov narapiov, ry ovnog iyeiv zal ovz ul- lwg zal 6 ieQOfi,ovaxog Koofiag d)iiol6yr]Ge nIrtfoipogrid-el- or\g rrjg oijieoig rjiidiv rry yivofiivr\v aiirod-i dievejiv, diey- vo) ovvodizdig n) Mer()i6rrjg njfieov yve6firj zal rdiv drjleo- iHvro)v lsQiordreov d.^/^eneojv zal vneorluo)v zal dneeprj- varo,d)g av, inel dialaujidverai iv reji rrjg žoeplag dizaieofian, onsQ rd Baronedlov inoirjoaro n^og avrrjv, ori zoivdv zal rjvenfievov iarl reiiv rgiedv [rvledvcov ro vdgay(dyiov zal iv raig zeepaloyovQvaig rdiv pivledveov oepellei [reeiltjeoS-ai rd vdeoQ zal eioio/eodeu rd rdiv dvo frvledveov dnoGrQayylofjia- ra elg rd j aovofrvliov [vera zal rov dno rov TQi%a. iq~ %o[ravov vdarog zal eloeQyoaevov elg ro zoivdv vdqayd)yiov zal dri iav nollrj yevrirai z ar div o ig elg rd vd(>ayojyiov, ira%£h), Iva avoizodofirjre vfrelg ol rov Baronedlov avrd di olzeiag v/idiv ijodov, zal eyeiv rrjv Jžoepiav rd dgxy& ev dlzuiov zal rrv zoivdrr t ru, fy dvezaQ-ev iz.ezrr]- 245 to sig to zoiovzov vb(iaydyiov , xa&dg xal negi zovzov aQidrjXag disjjsioi to jr^og avzojv ygd/u/ua zdov Bazons- d i v d v • dixcaov xal ddsiav nXsiozz\v tyrj avzrj&rjvai zb ivo- vojiikiov nXr\oiov z div pivXwvav vpidiv, xav ojiov dou tiszsfh]- xazs avzovg xal xsio{Xai avzo ovvsyyvg sni zooovzio diaozrj- piazi, s (p* boa xainQO)rjv sxsizo, xal aXrjS'siv avzo dno zdovzov koIvov vČQayaylov vdazav, dlonso rjv disvsgyd)v zb nob- zsqov * Trjv zoiavzrjv ovv xai dixaiavxal vbiiiiiov xal dnaod- yqanzov ovvodixrjv diayvaoiv xal anoipaoiv xal 6 ieoo- ubvayoq xv(> Kooudg azdgijag vnsoyb ( 3'r] xa't avzo g ozsoijai vfjidg xal ovvsgyog sivai sig zrjv zrjg ddixiag diakvoiv 6- ■frsv xal yQa(psi xal naqadr]Xol za nsqi zovzov naoiv rj Ms - zgiozrjg 'ijfvdiv xal diaxsXsvszai, tog dv onovddorjzs ndvzsg sig ixnXrjqaoiv, div ovvodixdg ansiprovdusSa' ovčs yccQ bv- bd/sza.l nozs szsgov zi nqaydrjvai , div vvv ovv noXXv zrj fiaoava xal sljszaosi disyvapisv zrjg yovv nagovovg ovvo- dixrjg diayvdosag fvsza onovdrjg naq dj udi v psvoutvpg sozai zsksia xal rj sig v ud. g ysvoubvrj ovyydqr\oig naga zrjg rj- pidiv Mszgiozrjzog ■ zijg ddmlag ds snmgazovorjg ovdslg ocpslog sy vpliv ysvrjoszai ovyyaQr> l osa g - oldaze ydo, 6 (prjOiv 6 nokvg sv &soXoyia rqrjyoqiog • „ozi xai zb zov (lanzlouazog &sio v lovznbv zdov rjuaqzrjf.isvav, o v zav d.jia.Q- zavopisvmv sysi zrjv sxnXvoiv,“ xal ona g d'iaq(>rjči]v 6 \u- yag anoozoXog (3oa dg „ddixoi (iaoidsiav Osov ov xXrjQo- vofjnjvovoiv^ 1 • zovg yovv naqd zrjg O-siag sxsivov cpavrg zrjg z div ovQavdiv fiaoiKsiag sljayopišvov g ovdslg r\fid)V sioa- yaysiv dvvijoszai di unarrjkijg ovyyaqr'osag sav zf ddi- xia onovčdgaoiv bmfibvsiv, aXXd fiaXXov tog bxcpdvzoqsg zaiv idsLav dixaia/j,dzav xai Zdi Osa vns() z div dfvaozavovzav Xo- yov anodovvai ocpsiXovzsg xai odhoza z drv sn adr/.ia dvai- o/vvzovvzav sxxonrjv v ud. g zrjg xa&oXixrjg zov Xqiozov bxxXrjOiag noirjoafvs&a, aovyvwozov xal sija zrjg zvftovorjg ovyxazai3dosag, sag dv yivr\zai nad vpuov r\ zrjg adixiag diogfraoig , xal dnoxuzaozrjor]zs zb fiovoijbvXiov disvs<)ysiv ] ) Cor. I. 6. 9. 246 eig rov g naidag rov v.otvotvov vptotv Tatavvov iveivov , xa- ■9-tdg ovvodtvdtg d(trta>g dtepvatptev val dnetprjvapte&a, dv.rtt- fidtg nertl rov dty.al.ov ev.artrtotv rdtv pteptdtv ngoreftov e^era- oavreg- dnalla^are roivvv rt] v ptev JEotpiav rij g ijrjpttag, oavrovg de rrjg ddtviag v.al v,adg, wv v.aH' vptdg d'tava- orrjvat vnept rov dtv.cdov otpetloptev, xai pptatpiare v.at nlrj- (tocpoptrjcrare rr\v vjptatv Merpttorrpa, o or j rtg vnepevero ralg iftv/alg vati v dtopt&atotg e v. ri]g naptovorjg dtdaov.aliag val ovvodtvrjg dnocpaoeoig, Iva val 11 rov Oeov papttg 1 ] ptera navrtov vptdtv.f Eips val dice rtiilag narrnartptv.rjg petptog rd ■ Mrjvl ptatot ivdtvridtvog p !). To nartov podana dnartapodnrotg pptatpev iaralrj eig vrv pvvaiva eig dtvatotpia eig rov Mele v iv. o v dt dotpdletav. XII. f ( HfJtelg ol and rrjg aeftaoptiag ptovrjg rov Karta v a 1 a 6 re teooudvap/tg Geod do tog val 6 piovapog Kaootavog vno- opoptefra eig rov navaptotrarov rjpttiiv deonorr\v rov oivov- aenv.dv ITarpttdptprpv , Iva ovrotg, tog unelHouev eig rd pto- vaori\(tiov ijptdiv, dnolvoatptev val rd patptacptov nptdg rovg B ar oned r]V ov g, ooov £r\rovot, netit ov epoptev val rv)v dteveigtv, val rdg entvaqntag, ooag šldfioptev dn avrov, etp’ lootg apta poovotg var eipo ptev avrov, eneidrj v.al ovrotg evrtoptev ovptnad-etav v.al ovppdtptriotv rov dtpopttopiov dni rotavratg vnoopeoeot- rovrov pdpt papttv v.al 7 ) naptovoa r]ptdtv vno- opeotg ep ep d vet var d pjtrjva avpovorov rr.g tfi ivdtvrtavog. -J- •j - O eod 6 o tog iepioptovapog.j' Kao tav d g piovapog. -f- “) Im j. <1. \v. 6904. n. Chr, 1395. XIII. To itn a q allaxi o v iuov tov %atrjcreQicp(ov tov a ovita, v žsHifi d la tov kv«x aiv i ff [id v tov fiovaat t[Q (ov tov S r tj- Qonota/jiov xal Sia tet loma tiQov6[iia xal ucrvvd offlag, onov š%aQicrsv sig avto, ozav Šxv q(sv a s trjv A’(yv ntov. c Hyefiojv zcov ivdolgatv t]ysfjb6v(ov, f.ieydls z (Sv ovvezcSv fieyaXiov, i^ovGLaoza dvvdiveoig xcd doi-rjg zal zfj tov O sov {idiotov fiorjAsla zal ydgizi Id te naotd 1 * ') zrjg usyaXon6Xe(»g Oeooalovlzrjg, 'Alt] naoia, ahm^šo&a) oov tj dolga, zal xwv fiovoovliiavotv 2 ) zqit,(i>v 'idte zfj Asia yd(>m zal Pordela zadrj 3 4 ) zoov ^ičt]Qozavoi(i)v and zt)v zrjg‘Potifzelrjg^) va- yayiav 5 ) Me/itst icpsvzrj 6 ), avtgrjv&elrj oov t) dejsz^, zal zwv ovlsiiddoiv 7 ) evagezcuzegoi zal dlgKOfiazizol zcov ijlov- yaivsxlr,d (pascha) ehrentitel der statthalter der provinzen und hohen wiirdentrager des reiches. unsere urkunde umsehreibt netenet, naaa. und [vtaoag. *) (musulman), jeder muhammedaner. 3 ) (kadi) der richter. 4 ) Nach der alten (orientalischen) geografie zerfiel das im klima Rum gelegene Jonan oder Griechenland in zwei llieile, in Anatoli (land jenseits) und Rumeli (land diesseits). Die rume- lischen lander bestehen aus 3‘theilen und 24, oder nach hag'i Chalfa 26 sandsehakaten. s. dessen Rumeli und Bosna, deutsch. v. Haminer. p. XIII. u. p. 15. 5 ) ius-U (nahiet) provinz, gegend. 6 ) (efendi) herr, als titel fiir civilpersonen. 7 ) t^lc (ulema) ar. pl. von , ein gelehrler, besonders gottes- gelehrter, deren stand in der Tiirkei fiir unverletzlich gehalten wird und vom grossten einflusse ist. 248 vovg rdnovg ral fitta zooavzrjv nozaarjddv alaazoyvoiav ral zovg (poiZTovg erelvovg TioUfiovg zalv T£eQxe£wv ral 'jt(>a(h»v rjvčorrjoev 6 vuuozog Oedg vd %a(>iorj dg rj^ag zr,v virr\v ral va fio.g rafirj zovg vneQzeqovg zidv noke- filotv ral t/Jkiiidv fiag, ral va ngoolkeorj dg zrjv B a G ike lav /.lag ral z d (laolkeiov zrjg Alyvnzov ral d ta zovzo eivai di- raiov va ev/j/j^iozovfiev zal vifiioza) Oeal. Evguordirevoi koi- nov arofirj dg zd Mrjolgi 8 ) dia zrjv ovozaoiv zavzrjg zrjg nokizeiag ddaaev 6 (p X akn o (pav at g eva oveigov nokka &av- fvaozbv ral ueydkov, zeooaodrnvza nakird(>ia fieyaXooojfia, pie actuaza 61bx[>voa, cboav ayyekovg dg dtoa zQeyovzag, ral nag ekeyov r^dg etiieoSev, ov%- pmavideg 9 ),va £r\xv\Oovv d-ekrj/vcc dno zrjv Baoikeiav Oov, dg zd vd avaraivioovv zb onr^zi n a Q? onov eyei ato a dg zov koyov zov zd keiipavd ju-ag, Kai komov av ayanag, vd pidg eyr]g cpikovg ral dg zovg akkovg raiQovg, nQenei oyt n°~ vaya , vd zovg dtoOrjg tkikrma. vd rzioovv zd onrjzi nag, dkkd ral vd zovg (pikoda)Qrjorjg fiaoikirdg ipikodio^iag • rj BaObkelafiov komov erd-afi(3ov/u,evr] elg avzd ral apupi- fidkkovoa n sol zovzarv, zi dv eirj zd bnatkevza {im, čnvvvoa, ral rjkAev elg rjfidg o ooepalzazog raza fia&og zalv oocpidv ral evaqeza)v oe^ovkiokdfvrjg 10 ) n ov( P' € ' 1 )š 1J ) ^ovkerjfjbavrjg (ov 6 Oedg vd dbauovl^rj zdg dqezag) ral zov idirjprjArjra dnavza, boa tiča, keyovzdg zov va n°X> e^rjyrjoij zd ovei- qov (av nqenei vd ovofidorj zivag rab zovzo sva oveujov). 'Oozig drovOag zi)v iarjv dujy>]Oiv, sine- yiyvwor.e, nokv- 8 ) j*a^c fmasr) Aegypten. 9 ) (jUa_, (ruhban) ar. pl. von der monch. ,0 ) j,SLji'l (scheich ulislam) oberpriester des Islams, ehren- titel des mufti. ‘0 (mufti) gesetzgelehrter, der in allen juridischen fragen entscheidet. 249 XQovrj[veve (3aOiXev , ozi avta onov [vov dirjyrjoai is ), develvai orehov, aXXa elvai eva ipnizzbv &av[va, onov fvag i(paveQ( 0 - gev o 0eog, diazl zavzrpv zrjv vvzza zal eydt zavra efiXenov‘ icpdvrjoav ya() zapiol zavzrj zfj vvzzl zeooaprdzovza ozparicv- rat (iaora£ovreg zovzapria [veyaXa elg za %eQid zovg zahpo- /3 EQi£ovzeg [ve eXeyov • [vrjv epavrjze byd(tioroi dg zovg eveQ- yizag oag • iyo) de dnov zal zlveg eloze ioelg, zvgioi jvov ; ol dt dlelvoi anezgi&rjOav rjfvelg iofvev fiorj&ol zrjg zdrv 'O&opiavdrv fiaoiXelag, ol zal nqbzeqov i>c zrjg AvazoXrjg nrmg zrjv c Pov[veXrjv zovg zeooaqdzovza diafiifiaoavreg ’0o[vavXrj- (Jeg 13 ), olziveg zal tv e dxQo(3oXiO[vbv zdrv Xl9-otv zhArjundg 1 ■'*) ovo- [va^ofvevov zdozprov izvgievoav zal zdrdra nakiv oag ifior]- &rjoa/VEv elg olovg zovg [veyaXovg noXi[vovg xal zovg šx&qo vg oag evizrjoazezal oXov zb zrjg Alyvnzov fiaoiXeiov izvprievoa- ze. Tavza zovzov dirjyov[vevov naoeyevezo ngog rjfvdg draži¬ va xqemv ymI 6 vnegzazog inixqonog zrjg Bao iXei a g r\[vbrv b evdolgog e^rjprjg 15 ) fvag Movozacpa fvnaoag (ov 6 0e.bg vd diaiorvl^rj zrjv do^av) zal azovoag zrjv rjfvdiv dirjyrjoiv, ovve&ezo zal avzog za avza rjfviv Xeywv ozi iydr noXefvwv- zag zovg i^Agovg zrjg BaoiXeiag oov elg zrjv Ta^av zal zaza v. oaz o g rjzzrj&elg, eldov zeooaodzovza oznazubzag, olzi- veg elg zeXog vizr\oavzeg zovg e.y&oovg rjivobv, r]XevQ-eQO)Oav r)[idg zwv deivdiv, olziveg zal iz zrjg rdtjrjg e org or d e rjzo- Xov9'ovv [ve zov mozov dovXovzrjg BaoiXeiag oov, zov rov Margeoog (pXa[vnovQaoiov Fedroyiov, ovozivag zal ovvodlav zov grj&evzog (pXa.[vnovQafriov elvai iv6/vi£ov' zavzrpv de zr)v vvzza avzol tdioi icpavrjzav zal elg i[ve Xsyovzeg • av- qiov vd zdfvere zrjv nprenovoav dvzifviod-lav elg zb onrjzi onov [vag eyei, d id zrjv ov[v;vayiav onov bdeijjuuev elg zb 12 ) abschrift: Sirjpatrai, ,3 ) Jir (osmanlii) nachkommen Osmans, Tiirken. 14 ) Ich vermuthe Ainabachli, d. i. Lepanto, von sultan Bajased im j. d. h. 905 erobert. s. iiber dessen lage und befesligungen hag'i Chalfa. p. 125. “) jiJj (vezir), der minister, dem wortlaute nach derjenige, der eine last tragen hilft. 250 zri)v "OAonavriiv yevog, did vd ■/.vfuevorj zb (iaoileiov zovzo zr\g Alyvnzov • Tovzivv zolvvv lalovpiivcov zal dianogovpii- vcov njfibiv, onolov &Qa elrj zb zriiv A£rj£ zrjgzl a () 16 ) oott^- ziov , zazd StkrjObv d'dav iyevszo nagibv zal 6 (irj&elg m- ozog d o vlog zrjg Bao ileiag fiov pie zivdg eririodzag piovayovg, olziveg idor/.aoiv rjulv avacpogdg zal dg^rjlaha 17 ) naga zov evdolgozazov fiag naaa zrjg OeOoalovUrjg zal ano zov zadrjv 3 lal dno zovg ovlepiddeg zriiv 2i$r\Qozavaio)v , za onola 8ie- lattfiavov, ozi dno za eizooi fiovaozrjrua zov Ay Lov 'OQ o vg zb eva, ovohat 6 pievov zov Svj Q o n oz d /a o v, ovvefirj dno l-ieydlrjV ngvzaiav vd zarj navztlriig zal va zgefivio&rj olov. zavza dy.ovoa.vzeg rpielg eyvo)/jiev onolov onrjzi Aelovoi vd avazaivio&r} pie zr\v frelrjOiv zal adeiav zrjg BaOi- leLag piov ol zeooagazovza ozgaziriSzar zal iv zavzrii edci¬ ze (ped-cpav iS ) 6 ngoggrj&elg rjpidiv fMvrpzpg ovztool leyiov. „6 zonog onov avayiyvwozezai zb iegov evayyihov, ozav ovfi- firj vd zarj rj vd yaldoij , naliv vd dvazaivLjjezai' lomov zal zb zazd zb ‘'Ayiov "Ogog piovaozrjgiov zov Srjgono- zdpi o v ovapiagouevov, ineidrj iovvifirj vd xaf\ zal vd %a- laorj olov ano zrj v fjbtydlrpv nvgzaiav, eivai zov vopiov, ozi naliv vd dvazaivi&zai olov zazd zrjv ngcbzrjv zov ozaoivh zoiyagovv rj BarsileLa piov (Hovlopievr) vd nlrjgojorj zrjv sv/agiozlav eig zovg /3 orj&ovg zal evegyezag avzrjg, dnov dizaiug zavzrpv ydgiv ičjrjzrjoav čia zrj v nollrjv (3or\&eiav, onov iyvix)Qioe nollazig zb yevog rjuriiv ano zovg grj&ivzag zeooagazovza piagzvgag, ngoozatjei zal diogitjei elg olov zb vmjzoov zavza ■ Ugriizov• To zazd zo 'Aytov 'O g o g fiovaazrjgiov zriiv A£rj£ zrjgzla g, zov Srj gon oz d piov ovopialjopievov, vd zb avazaivloovv olov ol iv avzor piova/ju pie zrj v izzlrj- 16 ) Jii ji j)j£ (aziz kirklar) die vierzig heiligen 17 ) JU* ijčj- Carsi hal) bittgesuch. )yi (fetva) schriftliche entscheidungen des mufti in vom ge- setze nicht vorgesehenen fallen. 251 olav tov olrjv xal olriv tov trjv neQioyr l v, xa'i 3ia va [trjv neiqa^etai dno YMY.ovq avčhgconovg d'id tr\v š()rj[tlav tov to¬ nov, va yevovv ta tei^dvaotgd tov vx[>i]Xd /te ftnedivta 19 ) val [te teOOaqag nvqyovg oXoyvQa, val [te j elvooiv tyyaotrj- gia evtog JŽidt]()ovccvol(ov, val va ta vaftrj (Havovipi 21 ) tlg to (itjAev [tovaotr]Qiov, and ta onola neqvovteg oi [tovayol ta ivolvia val tloodr.iiata avtodv, va valov o i oa.od.vta vavdtjXia dnoi[ir}ta anavco elg ta Idiuava twv dyUov Teo- oaqdvovta, t (Sv florj&cHv trjg B a o iX e la g [tov. T(>itov ''Ooov tonov fikenei to uovaotrjgi tdtv Teo oa- qdvovta and ta teooaga tov[ttotj, oXov tov tonov ivelvov va tov ogl^rj val va elvat, /3 avovipi val d(pieQW[ta navtoti- vdv elg to (njAev [tovaotrjQiov tov £ r\qonot d [to v. Tetaqtov. Kdftvei xpvyivr\v avtrjg eXer][toovvrjv r) B a- oiXtla [tov, oOoi (>ov%[indvideg val itovayol vatoivovvfte- Oa elg tovto to ftovaotrj()i tov Si]Qonota [tov, tovg e%ei [tacp [iovoekl[iridag iZ ), va [t^v nXrj(>ojvovoi [trjdeva doOiftov fiaaikivov, [trpe yeQvavl^ 3 ) [trite ovvdoolaig [trjte ya(>d- t£rj 24 ) ti ;oj and ivelvovg Snov e^tQyovtai elg tag noXitelag dia dXiofie‘jloi‘ i: >), tveivoi fibvov va nXrj()d>vovoiv and tv a ,9 ) (iiiij (beden) festungsmauer. 20 ) Ul (aga) herr, titel fiir militarpersonen. 2< ) <_a »j (vakuf) fromme stiftung, geschenk an moscheen und medreseen, ctcpieQmy,a. за ) (muslini) pl. der naine aller, dem Islam er- gebenen vblker. 33 ) j}, (jer hakki) grundsteuer. 3 ‘) (diarag'), die kopfsteuer, welche alle nicht muhammeda- nischen unterthanen der pforte zahlen, aueh (gezije)ge- nannt. зб ) U“JJ (alisch verisch) der handel. 252 (pXoql xocqaz^r] zal o%t, 7 teQiOOozeqov, ol Se 0 O 01 zal dvzd- d-mvzai [Aeoa elg zb uovaozrjoi vd [irv nXr]Q(6vovoi zaveva SooifAov, dXXd fA-rjze vd e-pj zivdg anvoovliM/.vog elgovolav, (va) eioefirj fieoa elg zb tiovaozrrn zal va zovg neioa^ij zlnozeg. Hifinzov • IToorszdCei v) BaOiXela iaov elg zovg za- SrjSeg zal ovXeiAadeg zwv b£iSv\Qozavoio)v, ozi ozav zekeuo- ■frrj zb orjfrev fAovaozr^iov, va nr\yalvovv Seza ol egaioezot- zeoob an avzcov aaCi) tie zov (irj&evza imozazrjv zrjg olzo- So/ufg 'J-ianoata dydv zrjg vif)rjXozdzr]g noqzag rjfAcov zal va yodipovv zcc ovvooa oXa zov (irjfrevzog yiovaozr\qlov, ezi Se zal za ovvoqa zal v aezopatv zal zCecp fr^izicov 2fi j zal peza (3ovXXag avzwv vd /3 ovXw9'fi 6 ovvoqXa[Adg 27 ) zov [ao- vaozr]qlov, vd eivai navzozlva zzrjuaza zal (iazovipia zov fAovaozi]qlov , [Aeoa elg za onola ovvooa dXXog evag vd iatv exi] fAezoxrjv. a Ezzov Aid fAeoizeiag zov mozov SovXov zrjg Baoi~ Xe iag piov re(oqylov zov cpXafA7iovqaqlov zwv zov Mo>qewg onaptSoov**) efiefialoioev -ij BaoiXeia fAov zb x a ' tr \ OE Q l ~ ipi 29 ) zov r[qioog izelvov oovXzav Tiav£ Movqaz , zb onolov elSovzeg ercaiveoafAev zal iAaviAaoo.aev zrjv zaXr\v nqoalqe- Oiv ezelvov zov dvSoog zal zrjv eXei]fAoovvr]V onov ezauev elg oXovg zovg c Ayioqelzag- Sia zovzo zal rjfAeig [Ae oqi- O/Aov zrjg B a o iXe l a g fAag zb fiejlaiojvofAev, boa SiaXa[Afla- vei SrjXaSr] vd eivai (ieftaia zal duezanzoza. 26 ) CJJuiis- (fiftlik) meierei, pachthof, landgut. 27 ) Das griechiche tniropcc ist mit derselben bedeutung in das tiir- kische iibergegangen, ( s ' nor ) die grenze, davon das verbum lLAJ (sinorlemek) die grenzen bestimmen, und der infinitiv v evgr/Kaze Kal ioelg xrjv xAgiv efingoo&ev uag, gr/zr\oazE zivd %dqiv, zr/v onolav xg^d^ezai rj /novij oag ngog t r)v avzrfi ovozaoiv avzol St i^r/zr/oav nag rifutiv zovzo ' Iva el zig z (Sv fxovo,y<~iv Trg fjtovrjg zavzrjg zov a r/gonozdfjiov, acp’ ov ( pogeoij za fiavga govfta elg avzo zo /xovaozr t Qi Kal /xezd Kaigov (pvyr/ Kal vndyr/ elg akko uovaozi/gi, vd zCegezi^ezai ekeIvo zo uovaozrjgi , onov rj&ele deft&rj zov a o n oz ayuv d v KaXoyrjgov zge- gepie 30 ) elg zov dyav zov zorcov EKazdv ygdaia 3i ), diazl z/d-izr/oe zvjv fiaOLkiKrpv fiov nagayyel'iav Kal zov a r/ gono- z afx iv d v Kaloyrjgov vd zov yvgloovv onioo) elg zov a t]- gonozafiov. ’OySoov JJgdg zovzoig nageKaleoav piag Xeyovzeg- vpielg w fiaoikev no\vxgovr/[xeve, Kad-dtg /idg ngoozdgovv za (h- fiXla [xag, ozav nr\yaivo[Jiev elg zo fiovaozr/gi, zato/iev tpLttgoodev elg zov Oedv /ue dvAgt/movg udgzvgag, ozi oaov £r[0(i)fxev, vd eiueoAev OKldftoi navzozivol zov /jiovao n/giov Kal fzeza fravazov, Kad'o)g K^rjgovofva evag avd tvzi/g o, zi ngdyixa e%ei 6 ozldfiog zov, ezCi] v d K.Xijgovo/ug Kal zo fiovaozi/gi fiag zovg fiovajfovg zov orcozav zakevzr/oaiaiv' o/vcog elvai z iv 'e g ovyyevelg rj yovelg ij/jaiiv onov dev cpvkazzovoi zov vopiov fxag Kal frekovoi pieza fkavazov t/mov vd ivdg Kki/govoiiovoi, Kal oipia elg zrpv negiovolav zrjv ediKr/v uag agna^ovoiv adiKcog Kal zov fvovaozrjgiov za ngdyuaza Kal adiKovoi zo uova- ozrjgi nag, Kal aklog vd /irj u e/rj vd Kafri] elg avzo. Evvazov Avdig Kal elg zovzo čiaKekevezai rj Baoi- 30) (g'erem) eigenllich cin verbrechen, hier die busse oder strafe dafiir. das verbum wird wol statt z^eQsrl^co lauten mussen: x^EQijitxl'Cm, beslrafen. »<) turkiseh grusch, im werthe von sechs kreuzern. 254 X el a /iov on svoed-tj elg /iev tov grj&ivtog ijgomg twv ’ O&o/iavdlv, /laKagltov Xeyo> GovXtav Fiaovg Mo v g at tj (ov 6 Oeog trjv yjvyrj v avanavooi ) to yatrioegi(pi, oti tov g /iovayovg dnXdig tov Ay lov "Ogovg vd /irjv tovg kXvj- govo/ia /ir.te neteX/ia^ijg 32 '), /lijte /iaviyKov(pdtrjg :i3 ), mjte aXXog tig twv dguouati,y.(uv /iovoovX/idvo)v, vf de Baoi- lela /iov Kal avfrig ngoota&i, oti tovg uovayovg anXwg oXov tov Aylov'’Ogovg dno tov vvv Kal elg to i£rjg va /irjv toX/irjorj tivdg /iovoovX/idvog vd xXr]govo/irjor] /lijte na- trjg/ivjte /irjtrjg tov te&veotog A y t o g e l 1 o v /lova^ov, rj Kal dXXog tig avtov avyyevrjg nagel; to /lovaotvjgi onov tov elyev, ixeivo Kal vd xXrjQovo/irj oXr\v trjv negiovolav avtov, ineidrj dtbg tov Id lop otb/iati et£rj statev e/ingoo&ev elg tov Oeov, Kal did tovto ngenei vd (pvXdttrj tivdg ixeiva, dnov evyeovv ano to oto/ia tov. JeKatov IlgoGtdooei ij BaoiXeia /iov, oti to nago v %ati]Oegl(pi /iov vd cpvXattetai /leoa elg to /iovaatr\gi tov Srj- gonota/iov Kal otav %geiao&ovv elg ti va xgloiv vd to fieta/eigio{fovv oi uovayol tavtrjg trjg /lovrjg, vd evya£ovoiv elg trjv Kgloiv to oovgeti 31 ) tov nagovtog yatrjoegoplov, Kal /le exeivo vd Xa/i(ldvwOLV dno trjv Kgloiv to diKahv/ia, onov f rjtovoiv oi ntwyol tovtoi gov/jindvideg, d id vd /irjv tovg adiKrjorj tivdg d jS d vij g Kal to evyaXrj ano ta yegid tovg, Kal Crj/urofrovv to eXeog /iov oi ntoiyol. Tavra /iev anotpalvetai r\ Bao iXe la /iov, vd eivai (3e- (iaia v.al d/ietdntjota • iv ooap /iev neglei/ii tal (lup tovtap, u/Mogrjd-vjaetai nag ’ e/iov aeydXag ti/uoglag Kal fiaodvovg »O JU! (Jieit iilmag'i), vom volke petelmag'i ausge- sproehen, der vervvalter des fiscus, generaleinnehmer. 33 ) Statt des vvortes fian^eovcpdr^g, vvelches sich in keinem vvorter- bnclie findet, glaube ich (iaxov(prAi? (vakufg'i) verwaller des vermcigens frommer stiftungen lesen und die stelle erklSren zu miissen: das verindgen der moriche fallt weder dem staats- schatze, noeh einer frommen stiftung anheim. 34 ) (suret) cine kopie. 255 (pgiKtag, [ista ds tr]v ipnijv tslsvtrpv (dvayxr] ydg [ioi, Ka¬ fro avfrgomov to xqsw v \jksitovgyrjoaij tov dvargsipavrd ti sx to ji/ e v sgystr\ frsvt oj v [lo t navtaiv sv top nagovti ya- trjosgiipup nal (iagog ti rj ivo/jkrjoiv tolg slgtjfjišvoig tovtoig ntwyolg [iovayolg smtsfrsvta, tov toiovtov [iovoovX[iavov, onoiag d£iag v.alav s'irj,(Sg cpfrogša Kal dcpaviotrjv tri g slsrj- fioovvr]gtrjgBaoilsiag rjivajvKsycogiO[isvovsyo[isvtrjg Idlag tov yvva.i 7 .og xal dlkozgiov trjg niotsarg twv uovoovladvuiv, snifisvovta ds tfj avatgonfj ravrrj tov nagovtog 'tjatov ya- tr]Osgapiov xal tip aloovUp avtov avafrsfiati naganeunousv. 'Etsi a.K [lagriov fr' tgsdojfrrj ano Alyvntov 35 ). XIV. To nsgiorvvfiov ogog tov "A froivog sngsns vd e/rj iiiav Is^argiotr^v iotogiav, dtjXcutiKrjv Kal trjg agyaiag xataota- osa>g Kal tuiv ngovopilarv Kal twv evdoljav avdgidv Kal taIv dXXa>v xoivwipsXd)v dyafriav Kal rejv sv avzcp ygr\[iariodvzo)V Kata Kaigovg [iovaydrv, dXX' ovx olda, nwg toaov 'tj[isXijfrrj sva nagouoiov KoivwipsXsntatov xaXov , Kal rj ayvovoiv ol nsgioao- tsgoi, rj d[iipifidXXovoiv 0001 ano [lovrjv afiagtvgov ipwvr\v aKovovoiv, oti to ooog avto tlafts roorjv ti/irjv frso fr sv vd ysvrj srag ijefiiogiorog tonog ngog axardnavotov do£oXoyiav Osov, Kal sva didaOKakslov trjg dgszrjg Kal dyi 6 rt]tog rdi] is' aldrvag oysdov ek tov Kaigov , onov oi ygiatiavol stiiirj frrj- oav naga Osov [is snlysiov fiaoikeLav. Aid tovto iotoyd- ofrrjv vd orpismoa), doa sipda.oa vd dvayidg iv rsropipisvov ^vooftovllov Asovtog tov Jžoipov, fiefiaiol sv yQvo6fiovXlov tov natgog avtov ral \iysi, oti rata ta doyala avtiSv npovopna frslsi ral avtog vd pisvrj 6 to¬ nog dvEv6ykr\tog. e Ev stsgov tov viov avtov Kiovotavtlvov ral tov n£vf)-£()ov tovtov ‘Pio/iavov ral t (Sv v US v Puipia- vov fie fiatov o i ta Idia. Elg avta ta ygapipiata svglorstai r] ta^ig onov eIje to oQog ral pista tov raigov tov ayiov 'A&avaaiov. Magtvgsi ral 6 fiiog tov ayiov A & a- vaaiov, oti to o()og, otav avtog inrjyev, £iys Uq (S t o v ral nollovg tfpovpisvovg ral \iovayovg, iSg ipaivovtat vnoys- yQapiptsvoi S id tiva dtcapogav iv tiS yovoofioiiXhp tvniriS t(S ysyovoti d id noootayrjg tov fiaoilJeog ’'hadvvov tov Tfiipuopj, iv (h stol tvnoi nohtirol niSg vd nohtsvovtai ol jiova- yol vnoysy()aauivoi ldio%EiQo>g vno tov dvivOsv fiaoikiiog as igv&ga y(pdpipiata ral vno navtiov trivov aiyiEKiov Katv- otavtivov tov Movopidyov, to onoiov XsyEi, oti aviodsv ral ir nakaiysv(Sv %q6v(ov eI%e to oQog ptovayoiig, ral tots did oravdala tiva tov puooralov invdvveve vd tcvrjpiojmj ral *) S. unsere I. urk. 257 eOTeikev avTog ICoOfiav tov rjyovuevov rrjg iv Kuivgto.vtivov- noXei [idvjjg tov TJlvtJlXovki dvdga ovvetov Kal iniOTrj- [iova, y.adwg 6 Tfrfuopjg ngoTegov eOTEile tov rjyovfievov Tvjg fiovfjg tov JŽTovd lov Kal eygaxpe vofiovg noXiTiKovg ngog avOTarav twv [iovaywv. Xd)'Qov%ai Kal Ta dvo TvniKa iv to) OKevoifvlaKio) tov II g o>t arov. Avvutov oficog vd elvai Kal aXXa Idia %gvo6fiovXXa tojv [lovaOTrjgiojv va yga- (pojoo Tovg KTLTOQag avT(Sv. Elg Trjv oefiao/iiav fiovrjv twv ayio)v anoOTokav tv\v Xeyo[ievr\v tov K a g a k aXXo v eldov ev oiyiXXiov diecp&agjievov c Pojtiavov tov Aioyevovg elg tov onolov Trjv oKE npb^dCTji' idia ^d npo- iiAN^Ta. oni' jke noEdtsuiE icoycd BbcA. h cdAta ci' necah KpXCTA H3i'^E BX Ndpili,d£AtOE KpdNIEBO A\bCT0. E JKE TAdrO- AET2 CA EBpEiCKAII rOATOTd. ll/J,£>KE I npOIIACA. H CZ M l At k i'nd ^7,ba. c*4,oy i' OEAAoy. no cpb/^b jke i'coycd. Ndnicd jke i tita d niddTa. n noAOJKi' Nd KpacTb. sb jke NdiiicdNO icoyc 2 Nd3dpbi nbcdpa ilO^EiCK*. CEro JKE TITAd At 2II031 3IICA 0T2 iio^bi. bno EAi32 sb AibcTO rpd^d. h^ejke nponACA i'coycd H fib NdiiicdNO EBpbiCKKII. rp2M2CK2H. AdTllU2CK2H. TAdrO- 263 daa\*;K žke mddTOBi dppEpEi' iio^6i'cu,ii'. ne niuii' i^-bcapa iioAfCKa. na -bno cdAva pEME ivbcapa ecm* iio^EicK*. otx- E-buJTd niddTa. e žke ni'CdYS nica^a. boVni žke er^,d npoiiACA i'coyCd npiiACA pi3K.ii Ero. h caTBOpiiUA METaiipi macti' KOA\OyžKa,4 I 0 EOi'NOy l IACTk i' Yi'TOHX. E^ ŽKE pTONa NEIiia- eenx. ca Bpayoy HCTaKdna BkCk. p*biiJA žke ita cee - I; he np-b^Ep^ma Ero. Na AtET^Ma žKp’bEi'KOA\oy E^ETa. ^a car,x- ^ATa ca Kamran rAdroAKKiuTAiA. pd3^iiAiiiiA c£E-b pii- 3 7 » H MOIA. H O AtdTI3A\a AlOl' AUTdlll A ŽKp'bBNA. KOVNI ŽKE oyr.o ci' caTBOpiiUA. CTodi^žs. žke npi' Kpacvb i'coycOE’b au- TV Ero i' CECTpd A\dTEpE ErO. A\dpi‘b KAEOnOBd H Aldprb A\dr- AdAINI*. HCOyCa ŽKE Ki^El AAdTEpk H 0y4ENIKd CTOEAUlTd EP0>KE AtOBA-bdUlE. rAdTOAd MdTEpi' CEOEV. ŽKEHO ce cama TEOi. no TOA\a žke rAdrodd oyH£ni'noy. ce auti TBO-b. n OTa topo HdCd noiATa ek oysENi'Ka Ea CEcb ci'. no cEAia B^aii i'coyca ‘bno Bkc-b io*/KE caspaimmiA ca o HEAtk. caE^A^Ta ca KaNHran rAdrodd žka. XII. raanu;KO PyccKin H j» n n o u li ,a T k n. ( 4 on(MHeHie kt> cočpaHiio npnnoBtAOKT, rpnrop. ILibKeBHHa.) I^ejiHKifi nonoB Ilnan, a Aypnbin. Bo^K-ia^ae cnpaBy, ak JIhxh cbatb. I\iyxiii Hl;Meu,[». roBopn ^0 nero, koih boh HtMeim. ToBopa at’ a° nero iio Hijienbun. 4ypHbia ero non xpecTHB, E/i,hh jiiooHTb nona, APyrin nona^io, a Tperin nonoBy AOHKy. JKohkh He nepe.iiooinii, H$mu,h He nepeimmem. 3ry6aB nepHeu,b K^iy6oK, He ciiyTHBCH , SHanniOB, He pa- AOBaBCfl. 3rHHe nyra, 6y^e APyra. 3 JIhxom roBopn, a Kaurbiib 3a na3yxoH> Aepntn. HryMeHOBH, hk HrysieHOBH, a nepneBn 3ac-b. H 'iopT 3Hae, mo rpfcx, a npeAU,l5 po6htb. Koan HryMeH 3a napKy, to 6paTia aa msapTy. Ko^h jiaern cto non, to 6yAeui non. Kojih non nocBHTHB nacKy, to He ctoio o ero .iacKy. Ko.jh ’cb He non, ne Bčepanca b pbi3bi. Kojih ca He xone, to roprne, hk ne mojkc. KyTioxHa-MaTioxHa , to CBHTbin a^hb, a nyiu,HHe-jtyiunHe, to po 3 caAHbiH A^Hb, a 6 o mh nonycTH, a 6 o mhh po 3 caAH. KyaH), Kyaio, n,n ena™ xony, nn cn^ibi He Maio. JlHrafi, HK MapTHH MblJlO. Jlnxin sasioK, ao KOTporo kojkabih kjiioh npHAacTca. JlyTHie 6yra AO^pbiM x.ioiioji , hk 3ju>im nonoM. Jlax a xopT, to eAeH nopT; xjion a cbhhh , to oaho hmh. 265 ►taa (m, h in,e Apyrowy noAanan; 60 boh xn6a neneHMH AOSpBIH. jlaxa HopT rpfce b yxa, x.iona b rpyAn, a Htn/^a b mtbi. JIhx ^eBflTb^eiiHHK. J1axobh na nepeA caxap, a na 3aA* 3aT0KH. „Jbmie, Tbi 6ayAHin.“ — „0AHaK0B0 Ijbaiitii. 14 Mamo! aaKpbin sient, onn, Han ca Ha opamoro «/laxa ne aubjio. Mne , hk rocTeu,b 6a6y. My^pbra Jax no HeBnacfc , kojh He cTaao b sanact. MyApwH JIax no uikoa^ , hk kohh napami, to CTanHio saMKHyB. Mtcan,b Hani 6oikok, a xto?k HaMT> 6y/^e 6oroBaTH, hk ero ne cTaHe. Han 3Hae non s ceaa, ni;o non mIictci™. Ha o^ho KonbiTO a^A 1 * 110 BCtx ^h^ob noKponB. Ha Toe Jlax JIhxom, a6bi 6hb, a xaon xaonoM, a6bi TepnfcB. HaynHTb A a nonnTn, kojih Heiua ca noro bxoiihth. He 6epn */laxa Ha bo3. He 63AH (ne bo rntB Bani ce c^obo) tom, a b KaAHTb. He A HB y™° nonoBH , 60 cajni ’cbMO TaitoBn. He paA *ftax, mo ro 3a6nan, m,e iioraMH Beprae. HHMen,b nOKOatHen,b, ro.iOKO.ilmeijb. Htaien,b, hk Bepoa, Ae ro nocaAHni, thm ca npimie. nepeA 6orom , coHU,eM, cyAnn,e n,apnu,e. (?) nne hk boht, 6i>e aK naHCbKin npMaH, a po6iiTb hk no- noB cayra. n6n CBoe, nopT cBoe, non b 3 boh, nopT b Kaenaao. non TojibKo nncne, a racne, a a«k pene, a niaao 6epe. noraHe aiy hmh, Jlax. IIokh nona, noTbi nonaAa, a hk ne CTane nona , to nponaAa. nojibCKin moct , Hliaien,Kin iioct, Typeu,Ke naoo/KenbCTBO, to Bce 6jia3eHbcTBo. nonoB ait)X, JKe^panoB Konb, hIikojih ne cbith. Hoiiob cjyra hk tcTb, to ynpfce, a hk po6nTb, to 3Mep3He. ITonoBH ha b h neneHe n BapeHe, 113 jkhboto n Baiepjioro. nocyHbca Jlame, nan PyciiH caAe. IIporpaB non napaxBiio. 266 Ilponas rpoiu HtMii,«. CHHTCfl, ČS^HTCH; 3BHHeCfl, MHHeCfl. CoxpaHH Boate bo^ nojibCKOro MOCTy, bo^ KaaymcKoro 60- aoTa, a B 04 rannipoH cnpaBbr. 3 nona ayx, a nona^a no^ nonyx. CTpaxH Ha JlaxH, a PycHH He oohtch. Opaxn Ha */Ihxh, Taft PycHHaM ca ^ocTane. Tan poČHTb, hk nonoB Hafi.MHT, hk iJCTb, to ca pos^arae, a hk poČHTb, KO!Kyx čepe. XBaTaeca, hk nonoBHa 3a wy}K. Hhhh KOMy rapaa^, jiaraft 3 ero jkohkob cnaTH. „Hosiy 'iopT JIhxob čepe ?“ — „Eo no e/\HHHii xo^ht.“ 11^0 PycHH, to naHHHKa, ur,o J1 hx , to nec. Hkm non, TaKe ero čjiarocJioBeHCTBO. „Hkm no.ibCKiii moct?“— „Ha moct HOTbipsia KOHbMH, a 3 MOCTa Ha ronoBy*). *) flKB KO*AMH HejlOBiKl, TaKl H lVfcjlMH HapO^H nOJlL3J K)Tl h o6pa3yiOTCH ^ocBi^ ,ieH i eM ' li cbohmb; oiihtt. h BneaaTJii- Hia BHhuiHiH flaiOTTi HanpaB^eHie h iihtho hxi cnocočy mbi- UMema h /vkiatriH. Cb Toro CTaHOBHii^a cyflHBiiie OKa3yecn BaJKHOCTB HiKOXOpblX% Ty Co6paHHMXi npHnOB’]i^OKTE> ; h 6 o bi> hhxi> OTČHBaeTca HapoflHoe MHfcme raJiHii;Koro PycHHa h OTHOuienie ero ki flpyrHMB HapoflaMT., e& KOTopuitm ohi oti 4 aBHbixT» BiKOBi nožKHBaeTB. He MeH-fce pa3HTe.ii.HO npe6nBaeTca Ty pa3.iH4aHie cthhobb h hxt. npoTHBOiiojio- žkhoctj. : nont xaon r B, ^ihx-b , jkhab h HiineiV-b.— XIII. Entgegniing a u t' h e r r n Wenzel H a n k a’s albernheiten und lugen. Vom herausgeber. Beware Of entrance to a quarrel j but, being In, Bear ’t, that th’opposer may betvare of tbee. Shakespeare Hamlet. I. 3. VV^enn jedem schriftsteller, dem es mit der wissenschaft ernst ist, eine oifentliche besprechung seiner arbeiten wiinschenswerth erscheint, so wird ein jiingerer gelehrter eine beurtheilung seiner leistungen doppelt willkommen heissen, da er die aussieht hat, gegriindeten widerspruch beniitzend, seine spateren arbeiten immer hoherer voll- endung zuzufuhren. Meinen bisherigen versuchen auf dem gebiete der slavischen sprachforschung, welcbe ich als vorarbeiten zu hofFentiich gediegeneren leistungen ansehe, ist zu meinem nicht geringen leidwesen die ehre ofFentlicher beurtheilung in sehr sparlichem masse zu theil geworden : die radices linguae slovenicae sind von P. J. Safarik im časopis českeho museum, 184*5, die vitae sanctorum von P. Biljarskij im žurn^l ministerstva prosve- ščenija, 1848, angezeigt worden. An. diese miinner, beide ausgezeichnete kenner unserer alten sprache, schliesst sich nun herr Wenzel Hanka an, welcher im časopis če- skčho museum 1850. II. seite 297 bis 311, eine auch in 268 besonderem abdruckc unter dem titel : Slovanska mlu- voveda i dopisy z Rus erschienene und an alle literaten in der ganzen slavenwelt gratis vertheilte recension mei- ner im laufenden jahre herausgegebenen grammatikali- schen und lexikalischen arbeiten iiber altslovenische spra- che, formen- und lautlehre, und lexicon abdrucken liess. Es wird aus diesen blattern hoffentlich fiir jeden unbe- fangenen sich klar herausstellen, dass herr Wenzel Hanka kein slavist, folglich auch nicht befahigt ist, ahnliche ar¬ beiten zu beurtheilen: seine recension istjedoch zugleich ein in hohem grade ehrenriihriges pamphlet, indem er darin mich eines an meinem lehrer Kopitar begangenen plagiats beschuldigt. Doch dariiber ausfuhrlicher am schlusse dieses aufsatzes: hier moge nur so viel gesagt werden, dass ich nicht wenig daruber erslaunte, dass die redaction des časopis českeho museum eine solche meine ehre frech verletzende behauptung in ibr blatt aufnehmen und sich mit der verantvvortlichkeit dafur belasten mochte: die aufnahme von herrn Wenzel Hanka s philologischem unsinn will ich der in solchen dingen wohl vollkommen unschuldigen redaction nicht zum vorvvurfe machen. Noch grosser jedoch war mein erstaunen daruber, dass die konigliehe gesellschaft der wissenschaften in Prag herrn Wenzel Hanka’s philologische albernheiten in das, so viel mir hekannt, zur vcrofFentlichung ihrer čechisch geschrie- benen abhandlungen bestimmte journal aufnehmen liess, und nicht einmahl gegen die diesen albernheiten ange- hiingle meine ehre verletzende stelle einsprache erhob: sie ist daher fiir beides veranlvvortlich, es mag dem pro¬ test die falsche meinung, herr Wenzel Hanka sei ein sla¬ vist, oder die eben so falsche, derselbe sei ein vvahrheits- liebender mann, ein mann von ehre, oder die, wie man allgemein behauptet, in Bohmen, insonderheit in Prag allmaehtige camaraderie im wege geslanden haben, Herr Wenzel Hanka selbst meint, dass die mitglieder der ge- nannten gesellschaft nicht nur#^l freundschaft fiir ihn I 269 ihre abweichenden ansichten ausgesprochen haben wiir- den, sondern im interesse der ehre ihrer gesellschaft auch hatten aussprechen miissen: dieser ansicht bin auch ich, dieser ansicht sind alle jene, welehe zum wesen der ge- lehrten gesellschaft die solidaritiit aller mitglieder fiir alle im namen der gesellschaft erscheinenden aufsalze rechnen. die konigliche gesellschaft der vvissenschaften in Prag wird es sich daher gefallen lassen miissen, wenn sie bei jeder siinde des herrn Wcnzel Hanka in dem obenervvahnten aufsatze als mitschuldige erscheint. Dem gesagten zufolge zerfallt gegenwartige schrift in zwei llieile: der erste beantvvortet die frage : ist lierr Wenzel Hanka in Prag ein slavist? der zweite die frage: ist herr Wenzel Hanka in Prag ein mann von ehre? I. Ist herr Wenzel Hanka in Prag ein Slavist? Im allgemeinen muss ich hemerken, dass es mir schvver fiel zu glauben, dass herr Wenzel Hanka so bo- denlos unvvissend sei, als man aus der in rede stehenden recension allerdings zu schliessen berechtigt ist; ein theil der alhernen behauptungen, die er in derselben aufstellt, kommt auf rechnung der Ieidenschaftlichkeit, die seinen verstand auf abwege gefuhrt; er kann es mir nainlich nicht vergessen, dass ich an seiner gloriole zu riitteln gevvagt, indem ich in meinen vitis sanctorum ein miss- billigendes urtheil liber seine anfangsgriinde der slavi- schen kirchensprache gefallt. ich konnte mit geringer miihe herrn Wenzel Hanka- das vergniigen machen, das dort ausgesprochene urtheil ausfiihrlich zu begriinden. Seine animosilat gegen mich hat seinen ohnehin nicht sehr hellen verstand dermassen verfinstert, dass er das ivenige verdienst, das ich mir um die slavische sprachforschung emorben zu haben glaube, nicht mir, sondern einem manne zugeschrieben vvissen will, den er, so lange er lebte, eben so aufrichtigj hasste, als er sclavisch vor ihm 270 ki-och, und gegen dessen manen er sich so oft versiin- digte: siehe herrn Wenzel Hankas einleitung zum Reim- ser evangelium XV. XXII. XXVI. XXVII. Herr Wenzel Hanka beginnt seine recension mit einer kritik der interpunction der titelblatter meiner oben be- zeicbneten schriften. Obgleieh icb stets der meinung war, dass die interpunctionszeichen nur dazu bestimmt sind, satze und satzglieder zu trennen, dass daher interpun- etionszeichen iiberflussig sind, wo, wie auf den titelblattern meiner obenangefuhrten biicher, oder, wie herr Wenzel Hanka liebkosend oder wegwerfend zu sagen beliebt, bii- chelchen, kein salz vorkommt, obgleieh ich ferner weit entfernt bin, mit dieser ansicht allein zu stelien, so werde icb doch bei dem nachsten buche oder biichelchen, das icb zur Freude des herrn Wenzel Hanka herausgebe, ihn, den grossen interpunctionszeichenkritiker, bei dem hochwich- tigen geschafte der interpungierung des titelblattes um seinen Ireundschaftlichen rath bitten, da er mir wenig- stens eben so freundlich gevvogen sein durfte, als seine collegen in der koniglichen gesellschaft der wissenschaften in Prag es ihm sind. Oder hat vielleicht herr Wenzel Hanka durch die geistreiche beurtbeilung der interpun¬ ction der titelblatter fein andeuten woIlen, an meinen biichern oder biichelchen sei so wenig auszusetzen, dass man, um doch etwas zu bemangeln, sogar solche kleinig- keiten bemerken miisse? Indem ich den fehler tki fur TTii im eingange von Hanka s meistertverke mit stillsch\veigen iibergehe, will ich dem leser einen betveis seines durch leidenschaft vei’- blendeten verstandes vorlegen: ich habe namlich, wie in slavischen grammatiken kiinfligbin stets geschehen durfte, in der declination ohne riicksicht auf bedeutung der de- clinierbaren worter eine substantmsche, eine pronomi- nale, und eine zusammengesetzte declination unterschie- den: die erste und zweite benennung sind nach der gros¬ sen mehrheit der zu diesen beide« declinationen gehorigen 271 vvorter gevvahlt worden; es gehoren namlich zu jener ersten ausser den substantiven auch die adjectiva formae indefinitae, und die pronomina personalia a.Tk, TTii, ca, zur zweiten werden ausser TTt, ck, kt».to, HkTO und an- deren auch die numeralia und or.a gerechnet. Dar- aus nun deduciert mein ehrenwerther gegner, dass ich ^TiKd und or.a mit den pronominen vermenge, und gibt zu verstehen, als ob ich den zwischen diesen redetheilen obvvaltenden unlerschied nicht kennte. Die nothvvendig- keit, den wissenschaftlichen grund der von mir angenom- menen eintheilung wird herr Wenzel Hanka, ungeach- tet er Dobrovsky’s grammatiken gelesen, zum theil iiber- setzt, und selbst einen pravopis ceskj fabriciert bat, auch bei ruhigem nachdenken schwerlich einsehen, — dazu hat er zu wenig griindliche grammalikalische studien ge- macht. Hatte er neben seinem aerger gegen mich auch geist und wissen , so wiirde er vielleicht die ganze ein¬ theilung angegriffen, und wenigstens scheinbare grtinde dagegen vorgebracht haben: nun ihm beides fehlt, hat er eine einzelheit hervorgehoben, die dem mit dem gan- zen system nicht vertrauten leser allerdings lacherlich erscheinen mag, bei dem jedoch, der das system kennt, nur den bornierten kritiker lacherlich erscheinen lasst. Ich werde bei dem nichtkenner, mein gegner hingegen bei dem kenner als unvvissend erscheinen. Hier noch ein beweis seiner aus leidenschaft hervorgehenden borniert- heit : ich spreche bei der conjugation von personalen- dungen, vcelchem ausdrucke man in allen neuern sprach- wissenschaftlichen werken begegnet: anstatt nun diesen ausdruck durch osobni vycbody zu iibersetzen, will er zu verstehen geben, als spriicheich von personalca su s, iibei’- setzt osobm pady und fugt die wahre iibersetzung osobm vychody in parenthese hinzu mit einem fragezeichen, als hatte erdievvahre bedeutung erst aus demzusammenhange scbarfsinnig errathen miissen. Ich werde herrn Wenzel Hanka oder wenigstens dem sehen wollenden leser in die- 272 sen blattern hoffentlich klar zeigen, dass man in seiner lioclist wahrscheinlich niclitohne die reiflichste iiberlegung niedergeschriebenen recension ohne die geringste animo- sitiit cine hochst bedeutende anzahl von schlagenden be- \veisen seiner wirklich unglaublichen unwissenheit in plii- lologischen dingen finden kann, ja dass die ganze recen¬ sion ein unabvveisbares zeugniss fiir des verfassers volligen inangel an geist und \vissen abgibt. Aus der unwissenheit dieses mannes, der seit langer zeit in gelehrten dingen mitquackt und von seinen landsleuten als eine auctoritat in slavicis angesehen vvird, kann man sich beilaufig einen begriff machen von dem elenden zustande der slavistik. Ein hochst bedeutender mangel meiner schriften iiber altslovenische sprache ist nach herrn Wenzel Hanka’s an- sicht das nicht seltene vorkommen von vvortern, wie : e s s c h e i n t, vvahrscheinlich, v i e 11 e i c h t u. s. w. dieser mangel erscheint meinem kritiker so gevvichtig, dass er in der funfzehn seiten umfassenden beurtheilung dreier an neuen resultaten nicht armen biicher oder biichelchen denselben zweimal, seite 4 und 8, zu riigen fiir noth- \vendig erachtet. Der borniertheit ist freilich manches iiber allen zvveifel erhaben, was der tiefer blickende for- scher nicht als so ganz ausgemacht ansehen kann; wer gliicklicherweise eine bedeutende anzahl von tjuellen vor augen hat, wird haufig behulsamer urtheilen, als jener, der alles, \vas er weis, aus einer quelle, wie mein gegner aus dem Ostromir, geschopft. Ich wenigstens bin iiber- zeugt, das der fortschritt der wissenschaft grossentheils durch die gevvissenhaftigkeit ihrer bearbeiter bedingt ist, das zvveifelhafte als zvveifelhaft darzustellen, damit spalere bebauer desselben feldes zunachst diesen theilen ihre aufmerksamkeit zuzuvvenden sich veranlasst finden- Und ist nicht solche vorsicht vor allem bei einer erst ent- stehenden wissenschaft, vvie es die slavische sprachfor- schung ist, anzurathen? — und als eine erst entstehende vvissenschaft \vird die slavische philologie von allen ange- 273 sehen, dcnen als zunachst zu erreichendcs ziel das vor~ sclrvvcbt, was uns in J. Grimm’s deutscher grammatik fiir deutsche sprachforschung vorlicgt. Teh kann mich nicht enthalten, hier cin urtheil von Moriz Haupt iiber Jacob Grimm anzufiihren, dessen deutsehe Grammatik mir als inustcr vorgeschwebt: „Es scheint mir kein geringes verdienst der bewunderungswiirdigen arbeiten Jacob Grimm’s, dass sie nirgend zweifcl zuriickhalten oder darauf ausgehen, dic untersuchung vorschnell abzuschlies- sen, sondern dic punkte bezeichnen oder dcutlich erkennen lassen, an dic ncuc forschungen anzukniipfen sind.” Icb bin iiberzeugt, dass jeder unbefangenc meiner unterschei- dung des unangefocbtenen eigenthums der wissenschaft von dem streitigen besitze derselben gerechtigkeit Avider- fahren lassen, und berrn Wcnzel Hanka, der keine forschung, sondern lauter fertige res uit a te fordert, fiir einen unberufenen kritiker erklaren Avird. Es wird mir auch vorgeworfen, dass icb belege, Avas keines beleges bediirfe, und haufig Avieder nicht belege, Avas allerdings belegt Averden solite. Man muss lachen, Avenn man herrn Wenzel Hanka, dem jedes scheint unertraglicb isl, nun auf einmal so kritisch auftreten siebt. Docb um zu wissen, Avas zu belegen ist, muss man mit der sachc vertraut sein. der leser moge spater entsebeiden, ob unser kritiker mit der saehe auch nur wie ein mittelmassiger anfanger vertraut ist. Herr Wenzel Ilanka fragt micb, avo icb dic substantiva u^iuTh,, rouiTk, rocuožK^k, roA^EAk, m p % k a k gefunden, und meint, diese formen miissten clier als adjectiva an- gesehen Averden. leb Avill hier die stclle der formenlehre, seite 8, auf Avclche sicb die frage unseres kritikers beziebt, Avortlieb anfuhren, und den leser dann entsebeiden lassen, ob herr Wenzel Hanka dic stelle nicht vollkommen miss- verslandcn. diese laulel: „Da aax>K k fiir Kpaii fiir Kpdj% steht, vvie diess aus der bei diesen und abnlichen Avbrtern(vcrslehL sicb: in geAvissen casus) einlretenden sylbe 18 274 ob und tB klar hervorgeht, so fallen die declinationen csihk , Kpaii und AiA>/Kk zusammen: verschieden davon ist die declinalion einiger substanliva auf k, in denen, wie in rt&Tk, rocTk, rocno^a, roaAiEk, np&Bk und anderen k statt n (zpzuH, rBO. 34,11 ioann. exarch. 138) und nicht stalt jx sleht, da in die se m falle die angefiihrten substan- tiva offenbar iiajii i k, rourrk, roa^EAk und npaEAk lauten miissten.“ Was soli man von einem slavisten halten, der adjectiva wie iiAUUTk, rouiTk u. s. w. fiir moglich hali? Es wird mir zum vonvurfe gemacht, dass icli die von A.Vostokov inseinen anmerkungen zumOstromir 1842 angefiihrte form itx, findet sich in einer ziemlich alten, Antioch’s centurien und homilien verscliie- dener kirchenvater enthaltenden handschrift und ist analog dem vielleicht sogar meinem ungelehrten gegner bekann- ten comparativ \*ovon \°YA I n der re g e ^ ist nach Hanka s ansicht eine form schon gerecbtfertigt, wenn sie in einem lebenden dialekte vorkommt; aicuite hingegen wird angefochten, obgleich es nicht nur in einem codex, sondcrn als ^>yfee auch im serbischen zu finden — nur consequent-' riEiUTk , supinum von ueiuth , habe ich allerdings nacli OBAEUiTk gebildct; ich habe es so gebildet, nicht nur, weil zwischen beiden verben eine nicht einmal herrn llanka zu verkennende analogie statt findet, sondern weil das supinum iieiutk auch der analogie der ubrigen vor- kommenden supina gemiiss ist. Eine schvvalbe macht freilich keinen sommer, wie unser gegner, dem es auf die zalil, und nicht auf den geist ankommt, vvitzig bemerkt: allein er haL es unterlassen, uns zu sagen, wic viel sclmalben nothwendig sind, damil er den sommer erkenne. Auch participium praet. act. I. fur das vielleicht haufiger vorkommende ist nach Ilanka’s ansicht zweifelhaft. Wir vvollen, da man bei einem so begriffstiit- zigen anfanger ivie llanka, alle padagogischen kunstgriffe anwenden muss, um ihm etwas begreiflich zu machen, uns liier der sogenannten sokratischen melhode bedienen, um ihm die richtigkeit der form zu bevveisen. Wir wer- den niemand andern, als den altmeisler Dobrovsky selbst redend anfiihren miissen, da sonst \vohl niemand Aviirdig befunden werden diirfte, den grossen Hanka zu belehren. Me is ter Dobrovsky. Da du die richtigkeit der participialform \‘Haak neben bezweifelst, so sage 18 * 276 mir vor allem, auf welche weisc die richtigkeit einer form iiberhaupt dargethan werden kann ? Schiller Hanka. Ich glauhe (aus bescheidenheit sich dieses sonst verhassten, weil dic moglichkeit des irr- tliumes in sich schliessenden wortes bedienend) ich glauhe, dass die richtigkeit einer form sowohl durch das vorkommen derselben in einer mustergiltigen quelle, als auch durch ihre iibereinstimmung mit einer in mustergiltigen quellen vorkommenden analogen form dargethan werden kann. Meister D o b r o v s k y. (erstaunt Liber die ganz un- gewohnliche richtigkeit und biindigkeit der antwort des schiilers.) Gut, mein sohn! Du hast meine crwartungen iibertroffen oder vielmehr meine besorgniss zu schanden gemacht. Indem ich nun annehme, dass ^baar fur \*ba- aiik& in mustergiltigen quellen nicht vorkomme, frage ich weiter, ob du nicht zugibst, dass \-eaahth und c»tko- piiTH zwei in der conjugation vollkommen iibereinstim- mende verba sind? Schiller Hanka. (der ungeachtet seines wenigen verstandes docli den bralen riecht, und dic tragvveite der bejahung der vorgelegten frage crmisst, sinnt lange nach, ob er die iibereinstimmung nicht etwa laugnen kdnne, sagi jedoch, naehdem der ctwas feurige meister ungeduldig zu werdcn anfangt): Ja es scheint wohl so. (abcrmals sich dieses verhassten Avortes hcdiencnd). Meister Dobrovskj. (auffahrend) ja, es gibt wohl viele salze in der sprachforschung, die nur kurzsiehtige anfangcr ohne allc beschrankung, ohne scheint und w a h r s c h e i n 1 i c h aussprechen, allein dass ^-ra ahtii und CXTROpiiTH in der conjugation mit einander vollkommen iibereinstimmen, kann nur derjenige bezvveifeln, der die elemente nicht begrififen. conjugiere mir \*raaiith und C&TBCpHTH. S c h ii 1 e r II a n k a. (der sich im conjugieren nicht ganz fest weiss): ja, ja, ^baahth und caTKOpHTH slimmen in der conjugation vvirklich iiberein. 277 M e i s t e r D o b r o v s k y. Ist dir nun in mustergilti- gen quellen nie das particip CATEOpk vorgekommen? Schiller Han k a. (nacli langem nachdenken) Nein! Meister Dobrovsky. Was? c&TKOpk ist dir nie vorgekommen? Der meister langl nacli einem dickleibigen quartbande: es ist A. Vostokov’s ausgabe des Ostromir, und bibelfest, \vie er ist, findet er allsogleich ioann. 12. 18. fol. 143: M KO CAKIUMUJA II CATBOpkUld CE 3HAMENIIK, oti i '\v.ovGav tovto avtov TiejioirjUtvai to orjfieiov und spricht zum schiiler:) da bes! Schiller Han k a. (sich die schweisstropfen von der slirne vvischcnd, lies’t schluchzend:) rano caaiuidiiiA n ca- rcopkiua ce 3nKtKH und abnlichen, wie schon oben angegeben worden, geschlossen, dass, so wie in c%ihobh die sylbe on aus dem auslautenden % entstanden ist, so auch in M&Htk ein ehemaliges der sylbe tn (eupho- nisch statt on) zu grunde liegendes x im auslaute voraus- gesetzt werden miisse, da sonst diese sylbe in MAUKtmi ganz unerklarbar ware; denn dass die sylbe tn einge- schaltet worden ware, \vird heutzutage wohl niemand mehr anzunehmen geneigt sein. Ich war daher der mei- nung, dass m^>Kiv urspriinglich wohl oder, wenn man will, gelautet haben miisse, dass i im laufe der zeit ebenso ausgefallen, wie diessin A°V* uld fhr^oyuna allgemein zugegeben wird; dass endlich x nach jk und 280 nach andern palatalen euphonisch in k iibergegangen isl. [ch bin weit entfernt, auf dieser meincr ansicht hartnackig bestehen zu wollcn, icb will sie gern fallen lassen, wenn mir jemand ai^kebii passender zu erklaren weiss, oder doch wenigstens griinde anzugeben vermag, die meiner er- klarung entgegcnstehen, in welchem letzteren falle natiir- lich dic form a\&:kebh fur unerkliirbar vvird gelten miissen. Hanka’s lacherliche maehtspriiche haben fiir micli und ge- wiss aucb fur den vcrstandigen leser kein gewicht. Fiir sprachforschcr — also niclit fiir Hanka— werdchier noch folgendes bemcrkt: ich denke namlich Kk setze eine wurzel — das ist das sanskritische, durch cinen guttural versfarkte man — voraus, undglaube, der iiber- gang dcs r in */K sci durch ein darauffolgendes k hervorge- rufen vvorden, das zwischen das auslautende r und die bildungssylbe z , d. i. kurzes u eingeschoben worden. Jenes, namlich k, muss als eingeschoben vorausgesetzt \verden, da sonst a»' unerkliirbar ware, dieses, namlich z, muss an- genommen werden, da m^' we il ich ferner nirgends nfiaTk f- sondern slets ntuaTk m. gefunden habe. Hanka nun lost meine bedenken, indem er bemerkt, dass oifA® in allen siidslavischen dialekten und im polnischen als neu- 282 trum vorkomme, und nendTK, oder Avenn man consequent schreiben woile, iumatk (polnisch pieczec) nur von un- vvissendcn schreibern als masculinum gebraucht werde. Ge- gen diesc losung meiner bedcnken nun habe ich vor allem zu bemerken, dass ich zu kritisch zu Averke gegangen bin, um nicht bei mcinen studien iiber altslovenische sprache die mir zuganglichen altslovenischen handschriften zur er- sten quelle der forschung zu machen; der arme Hanka hat noch nicht erkannt, dass es unkritisch ist, die siidsla- vischen dialecte mit dem altslovenichen ohne weiteres zu identificieren. Oder hatte etAva Hanka nicht recht, mich zu tadeln, Avcnu er im lexicon oder in der formenlehi’e ein von mir aus den siidslavischen dialecten oder dempol- nischen erschiossenes oifA© angefiihrt Pande? Man ervvar- tet von mir das in den quellen Avirklich vorkommende, nicht die etwaigen, selbst im besten fallc nur problemati- schen producte meiner sprachvergleichenden studien. Was Aviirden die Deutschen sagen, wenn es einem lexicographen einfiele, nach den bekannten geselzen der lautverschie- bung etAva aus dem althochdeutschen gothische formen zu bilden und sie in das gothische lexicon einzutragen, als ob sie vonUlfilas herriihrten! Aehnliches ware vvohlnurvon einem so unkritischen kopf zu erAvarten, als es herr Wen- zel Hanka ist. Ich bemerke ferners, dass mir Aveder bei bestimmung des genus, noch bei festsetzung der form eines Avortes die lebenden dialecte, sondern einzig und allein die quellen selbst massgebend geAvesen sind, dass ich daher dem substantivum nfKdTk das genus masculi¬ num mit recht zuerkannt zu haben glaube, dass aber auch die form ritHdTk und nicht nriATk richtig ist, Aveil alle handschriften, insonderheit alle jene, vvelche die beiden vocale & und a nicht venvechseln, die form neudTK bieten. Ich miisste dem gesagten gemass riEoaTk schreiben, wenn auch alle lebenden dialekte fur n£ l iATk sprachen; ich kann aber die form nEMATk um so Aveniger billigen, als dem pol- nischen pieczec das den siidslavischen, dem altslovenischen 283 doch naher als das polnische vervvandten dialekten gemein- schaftliche pečat entgegenstehl — kein siidslavischer dialekt kennt pečet, welches einem allenfalligen allslovenischen ii£*iATk entsprache. Wahrlich, hiitte herr Wenzel Hanka nur die vvenigen zeilen iiber oy^ic& und iieoatiii* ge- schrieben, sie \varen hinlanglich, jedem sehenden zu zeigen, dass Ilanka nicbt nur kein slavist ist, sondern aucli nie ein slavist vverden wird, da ihm die methode der for- schung ganz frcmd geblieben ist. In den accusativen singularis ^kNE, kamene sleht nach Hanka’s ansicht E fiir k, ebenso wie in den oslromirischen formen AumpE und ^aniTEpE. Wir werden ofter noch beweise liefern, wie Hanka alles, was seinem bloden verstande nicbt einleuchtet, — und dessen gibt es eine grosse menge — meistauf die dummste weise wegraisonniert. Wer, der echt slovenische quellen, oder auch nur die bulgarischer und serbiscber recension gelesen, hat je ein auslautendes k durch E ersetzt gefunden? So etwas kannnur einem Hanka zu bchaupten einfallen. Dass NOKKTk unrichtig fiir h ora t k stehe, dafiir biirgt uns Hanka’s wort, dem ich jedoch aucb sonst gar nicht vertraue, hier um so weniger, als die quellen im vvider- spruche mit jenem amog e(pa, nicht bloss nor&Tk, sondern auch NOKZTk bieten. Ich vverde von meinem unberufenen kritiker belehrt, dass ,4,0 den genitiv regiere, dass ich daher unrecht babe, ,4,0 ,4,'AKA oder ,4,0 AaH 1 !; A ecATH zu schrciben: jenes findet sich im suprasler codex, dieses ist in soferne richtiger, als bekannllich ,4,ECATk generis feminini ist; der casus ist hiebei aus dem spielegeblieben, da der schreiber des codex suprasliensis ^kka ,a,ecath offenbar als indeclinabel ansiehl. Dem herrn Wenzel Hanka muss ich iiberdiess sagen, da ^kka im genitiv dual nicht, wie er meinl, ^%aoy, sondern, da es zur pronominalen und nicht zur subslantivischen declination gehort, in den besseren quellen stets ^skoio hat. 284 Ueber die fiigung ca ocaui/Hii kohii raache ich die be- merkung, dass ca ocaihi* konk wohl richtiger vviire, da očmi«. cin subslantivum ist, daher ursprimglich wohl nur sub- stantivisch decliniert werden konnte, und den genitiv pluralis nacb sich hatte. Fiigungen wiecftOC/WHK&KONkmoge man ja nicht als etwas bloss crschlossenes, als ein product der theorie, als nicht nachvveisbar ansehen: die quellen bieten sieindesto reicberern massc, je ‘alter sie sind. Hanka jedoch meint, oder vielmehr er ist iiberzeugt, dass in ca ocmiimii KOHii-ocMiiAUi, in ca ocmiikr KOHk hingegen KO H k unregelmassig steht. Nach einem grunde, nacli einem belege aus irgend einertjuelle wirdman bei diesem grossen kritiker sich vergebens umsehen. Aehnliches beweiset nur Hankas unvergleichliche unvvissenheit und seine uniiber- troffene unverschamtheit. Ueber die massen unverschamt ist auch die behauptung, icli hatte die zwar sehr seltene, aber doch anzufiihrende dualform oipls fiir ohii von oko selbst geschmiedet. Ich habe diesen dual an zwei stcllen: formenlehre seite 17. und seite 19. belegt, er hndct sich cod. bulg. marc. 9. 37. Wenn meinem kritiker daran gelegen ist, sich von der vvahrheit dcs citates zu iiberzeugen, so moge er sich in die hof- bibliothek zu Wien bemuhen, er wird im codex I. an der angegebenen stelle die form OLffe finden. K’ki und nai sind nach meister Hanka pluralformen, wenn sie auch mit dualen verbunden vorkommen. Ichbilte im interesse der vvissenschaft herrn Wenzel Ilanka uns zu belehren, wo er iiki mit dem dual verbunden gefunden. Die leicbtferligkeit, womit er den dual der pronomina personalia seite 7. behandelt, ist beispiellos. Wenn cracTe mit dem dualgefugt wird, so muss nach Hanka’s meinung, die hoffentlich niemand theilen wird, in dieser form der aussprache der Russen gemass, £ fiir li ste- hen. Es vvird gewiss vergehlich sein, herrn Hanka zuzurufen, dass diese form in nicht russischen handschriften, in rpiellen vorkommt, in denen von russischer aussprache 285 kcine rede sein kan, in handsehriften, dic e mit k nicht verwechseln; Hanka hat cs einmal gesagt, und wehc dem, der es ihm nicht anfs wort glaubt, erwird,wenn er dagegen einsprache erhebt, mit kolh beworfen und, \vie ich, schamlos verleumdet. Ich gestehe jedocli, dass mir diess zu ertragen lcicliter fiillt, als Hankas albernheiten fiir wahr zu halten, wenn auch die kdnigliche gesellschaft der vvissenschaften sicli dieselben vortragen lasst und als ihre abhandlungen in die welt schickt. n£u,kd^7., das ich in der formenlehre anfiihre und mit dem serbischen nen,njax vergleiche, ist auch nach herrn Hanka serbiscli. iiberhaupt werde ich aus meinen eigenen so sehr geschmahtenbiichelchen sehr liaufig helclirt. Allein neuka^®, das er unbedenklich als allslovenischhinsehreibt, istabermals cinbeweisvonHankasvblligerunbekanntschaft mit den elementen des altslovenischen; er miisste sonst nothwendig nE*idd\*z schreiben. Das ich bei iiiiita mich auf den Ostromir berufe, der an der angegebenen stelle iii|uvi|ie hielet, ist auch cin fehler — ich verweise meinen kritiker hiebei auf den von Do- brovskj erhaltenen unterricht und hemerke ihm, dass ich den nominativ singular zu citieren pllege. Auch wird getadelt, dass ich ukcfeiiz aus dem Ostromir anfiihre, indem diese form in diesem documente nur ein¬ mal, BKCiaKK liingegen sechsmal vorkomme. Ich liabe ckcliK'/. aus dem Ostromir gerade deswegen angefuhrt, weil es in demselben cin cinzigesmal zu lesen; mir schien es nicht uninteressant zu zeigen, wic die glagolitische regel, dic lautc k und la dfiirch e in zeichen auszudriicken, im Ostromir und anderen cyrillischen cjuellen als ausnalime auftritt. Hanka bedauert, dass er mich nicht auch in andern handsehriften als dem Ostromir controlieren kdnne. als oh dazu das leibliche auge allein hinreichte! Er moge in- dessen in den handsehriften der hofbihliothek in Wien sein gliick versuchen: er \vird bei dieser gelegenheit 286 vielleicht gevvahr Averden, dass es in den handschriften noch dinge gibi, von denen seine Aveisheit sicli nichts traumen liess. indessen wird audi diess nichts niitzen, da er seinem grundsatze gemass alles ilim neue fiir schreib- fehler erklaren wird. Hanka bemei'kt, icb hatte als regel aufgestellt, dass 7J mit h vveclisle: wo steht diess? sei Hanka so gefallig, uns die stelle zu zeigen, wo diess gesagt Avird. Ich babe bloss cine thatsache angefiihrt, die Hanka ungeachtet seiner leidenschaft und borniertheit nicht wegdisputieren kann. Hiebei bat er jedoch mir einen von ihm selbst aus- gehenden unsinn in die schuhe geschoben, dass namlich ■Al mil n in kxi (vos) Avcchsle, Avahrend icli in dcr laullelire diess von nat bcmerke, neben Avelchem allerdings auch in solchen handschriften uii vorkommt, die den unterschied ZAvischen ai und h sonst festhalten. Ich lelire auf seite 10. meiner lautlelire: die buchsta- ben l und r haben im altslovenischen eine zweifache be- deutung: stehen sie im inlaute ZAvischen consonanten, in vvelehem falle ihnen stets einer der beiden schvvachen vo- cale 'K, k folgen muss, oder bilden sie mit einem der ge- nannten vocale 'k, k den anlaut, so sind sie als vocale an- zusehen: invkHa (plenus) ip-kH k (niger) a kauuia (cochlear) pkaaHHK (rugitus) und bemerke auf seite 13: ob in diesen fallen 'k oder k zu schreiben, ist nicht zu entscheiden, da selbst die altesten handschriften in dieser liinsicht zu sehr variieren. mein scharfsinniger kritiker ist jedoch dcr an- sicht, dass, wer diess nicht entscheiden kdnne, sich auf solche arbeiten nicht einlassen solite, da er dadurch (tim) die jugend mehi' verwirre als belehre. er meint, so wie gegenvvartig jedermann vvisse, dass ryba zu schreiben, un¬ geachtet in altcn handschriften bald ryba, bald riba zu fin- den, eben so leicht sei es zu bestimmen, ob pav, A'k oder pk, Ak zu schreiben. nach \velchen kriterien diess bestimmt werden kdnne, gibt Hanka nicht an; aus der auf seite 24 mitgetheilten ansicht eines meiner landsleute geht jedoch 287 hervor, dass das kriteripn, ob das cine oder das andere richtig, im litauishen, lcttischen, russischen und polni- sehen zu suchen sei. Glucklichc unvvissenheit, der alles so leiclit scheint! Hanka und sein geistesverwandter, mein landsmann, haben hiebei nur das eine vei’gcssen, dass es sich hier um die schreibung dervocale 1 und r handelt, die den obengenanntcn sprachen ganz fehlen — und ist es lo- gisch, die bezeichnung zweier altslovenischer laute nacli jenen sprachen bestimmen zu vvollen, denen dicse laute mangeln ? Bcide haben nicht bedacht, dass in den meisten fallen, in denen das altslovenische r und 1 als vocale bie- tet, im russischen und polniselien nicht die an die stelle der vocale r und 1 tretenden consonanten r und 1, sondern der denselben vorhergehende consonant crvveicht wird, so dass dem altslovenischen caAipaTk, oder vvie meine gegner schreiben, mochten caAvpkTk, im russischen CMepTb und im polnischen smiere entspricht, dass also in beiden fallen nicht r, sondern m ervveicht wird — und ist es logiscli, so zu schliessen: weil im russischen CJiepTb und im polni¬ schen smiere der consonant m ervveicht erscheint, muss im altslovenischen auf den consonant r das erweichende zeichen oder der vocal K folgen? Meine gegner haben end- lich nicht bedacht, dass es fiille gibt, in vvelchen die oben- angegebenen sprachen von einander abvveichen: so, um nur ein beispiel anzufiihren, heisst tli rane im russischen cjie3a, im polnischen hingegen Iza, offenbar fur slza: vvie ist nun zu schreiben? nacli dem russischen CAk3A, nach dem polnischen caz.-ja; denn, wenn ich die ansicht meiner geg¬ ner errathe — ein gesetz dariiber aufzustellen , hal bis jetzt keiner fur nolhvvendig erkannl — so soli a geschrie- ben vverden, vvenn den an die stelle des vocals r oder I tretenden consonant r oder 1 einer der vocale: a, o oder u —, k hingegen dann, vvenn die gedachten con¬ sonanten e oder i hegleitet; x auclidann, vvenn den alten vocalenr und 1 im polnischen el, er, le, re entspricht. Un- tersuchen wir die sache nun vveiler: vvie vvill man kakma 288 (lana) schreiben, welcbes x’ussisch BO.tna, polnisch welna, litauisch und lettiscli hingegen vilna lautet? wic baaic/. ('lupus), welclicm im russischen bojikt. , im polnischcn wilk, im litauischen und lettischen vilkas und vilks gcgeniiber- stclit? wie BAarana (humidus), ivelchem im russischen OTBOJirHjrrij, im polnischen odvrilgnač, wilgotny, im li¬ tauischen und lettischen vilgiti und vilgans entspricht ? wie AAara (longus), dem russisch/pura, polnisch dlugi, litauisch und letlisch ilgas und ilgi entspricht? wie a>'AXTKi (flavus), russisch VKejiTtin, polnisch žolty, litauisch und lettiscli geltas und dzeltans? wie a\axhnxth (conticescere), russisch MOJiKHyTi>, polnisch milknac? wie iiAzna (plenus), rus¬ sisch noAHfclH, polnisch pelny, litauisch und lettiscli pilnas ? wie BpsKATH (sonum edcre), russisch BopaaTb, polnisch warczdč, litauisch verkti? wie AipaTBa (mortuus), rus¬ sisch MepTBHH, polnisch martwy? wie TBpa^a (durus), russisch TBep/tBiH, polnisch twardy, litauisch tvirtas? wie Tpara (forum), russisch Topni, polnisch targ, litauisch turgus, lettiscli tirgus? \vie Tpaiia (spina), russisch Tepin., polnisch tarii, in tarnka neben cierii? wic nmipaTai (quar - tus), russisch HeTBepTBbifi, polnisch czwarty stalt cztwarly, litauisch ketvertas, lettiscli četorts. Wer mir aus diesem gewirre widersprecliendcr formen ein haltbares gesetz zu deducieren vermag, is mihi erit magnus Apollo. Bevor wir jedocli zu anderen bedenken iibergehen, Wollen wir die ansicht unseres Iandsmannes wdrtlich an- fiihren; sie lautet diplomatisch getreu wie folgt: „Kakor se meni vidi, jesu Dra Miklošiča v njegovem „Lexicon linguae slovenicae veteris dialecti glagolitsti ruko- „pisove predaleko zavedli, ker po p ne dela razlueka a „od a: cz.upaTk na meste campBTa, rusky CMepTb, ne „CMopTB, po!sky smierc, litcvsky smertis, leticky miršana; „Kpa^a na mesto Bpa^a, rusky BepxT>, polsky wierzch, „litevsky viršus; ppaicai na mesto i^panai, rusky pepKOBb, „bosensky ppnKBa; cpa^iM na ™«sto epa^u,«, bosensky ^cpH/pje, litevsky širdis, leticky širds; upanai na mesto 289 „npkK7.m, latine primus, litev. i leticky pirmas; upzuk na „mesto HpKKK , fecky pipp-ig, litev. lelicky vjrve; *ipv.nk „na mesto »ipkKk, Jatine vermis, litevsky kirmis, let. „cirmis; up7.r.a na mesto npkr.a, polsky \vierzba , lit. „virbas let. virbs; cpzrna na mesto cpkNa, latine cerva, lit. „let. slirna a t. d. Skoda!“ In dieser im original nicht volle funfzehn zeilen um- fassenden stelle gibt es nicht vvcniger als 41, sage vierzig und ein theils grammaticalische, tlieils ortbograpbische fur den mit den elementen vertrauten anfanger leicht ver- meidliche sprachschnitzer. Der ungenannte verfasser die- ses slovenischen briefes, der mir ein verdammt bohmisches aussehen bat, ist in der slavistik eben so unvvissend, wie Ilanka — gleicb und gleicb gesellt sich gcrn — denn wie konnte er sonsl glauben, die glagolitischen handschriften batten mich verfuhrt, da es doch liinlanglich bekannt ist, dass die glagolitischen cjuellen der alteren periode in die¬ ser hinsicbt von den altesten cyrillischen denkmahlern nicht abvveicben, die jungcrn, aus dem 14. jahrhunderte stammenden liingegen weder pz, az nocb pk, ak, sondern bloss p und a: Hpnx, riaN7. scbrciben. Der Slovene hat jedoch vor Ilanka den grosscn vorzug, dass er bescheiden auftritt, und mir griinde, wenn gleich nur scheinbare, entgegenbalt, wahrend cyclop Ilanka, oline auch nur den schatten eincs grundcs gegen mich anzufuhren, mir nur seinen machtspruch zukreischt. Ausser der oben nachgewiesenen unmoglichkeit, das leider nur zu errathcnde gesctz unserer gcgnerbei schrei- bung der beiden vocale p urtd a consequent durchzufiih- ren, diirfte dem sprachforscber noch ein \veiteres beden- ken gegen Hankas ansicht aufslossen. bckanntlich bat das čechische die beiden vocale p und a bewahrt; allein es gibt kein einziges wort, in welchem das dem altslove- niscben pk entsprechende f als vocal auftrate, d. b. fiir sich cine sylbe machle, so z. b. ist brmeti nicht etwa drei- sondern bloss zweisylbig. 19 200 Es ist endlieh nocli zu envagcn, dass mir die beiden buchstaben p und a in getvissen fallen als v o ca le gelten, und ich wohl von durch zutritt eines k cmeichten conso- nanten, nieht abcr von envcichten vocalen weiss. oder wissen vielleicht meine scliarfsinnigen gegner dav on? Con- scrfiicnt konnte icb daher in jenen fallen, wo ich p und a als vocale ansehen zn miissen glaube, unmoglich ph, ak schreibcn. Allein meine gegner vviirden mir leichter eine inconsequenz ntichgesehen liaben, als einen ihrem avvog Čepa ividersprechenden satz , oder vielmehr, sie hiitten eine inconsenuenz gar nieht wahrgenommen. Herr Wenzel Hanka belehrt mich, dass CTpacrfii, m\- CTKipfn russische formen sind. das weiss icli sehon liingst, dass aber diese formen aucli in nieht russischen cjuellen, und mitunter in ziemlich alten denkmalern vorkommen, auf die das russische keinen einfluss geiibt, das bat herr Wenzel Hanka oflenbar nieht gewusst. A’k, von mir den griechischen originalien, deren iibersetzungen unsere quellen sind, gemass durch vjii — šemi — erklart, heisst naeh unserem grossen kritiker vix und solite abgesondert gesebrieben werden. Sehr gern werde ich es thun, wenn mir einmal herr Hanka a‘ h (ver- gleiche r^u — und šemi—) alleinstehend nacligevviesen liaben vvird; bis daliin jedocli will ich eher den guellen folgen als seinem machtspruchc. Iliebei bemerke ich, dass abermals herr Hanka mich aus meinen eigenen hiichel- chen belehrt, denn die nieht so nahe liegende, daher aucli nur dem bearbciter eines systems der lautlehre sich dar- bietende zusanunenslellung des ea£ mit aHi hat er meinem biichelchen entlehnt. Ikl.iiKiiiiu^i heisst nieht, ivie ich in den quellen ge- funden, cithara, sondern fistula, tibia, wie mein kritiker aus den lebenden sprachen deduciert. ich bin auch hier den quellen eher zu glauben geneigt als dem kritiker Hanka und den lebenden dialeeten. m IH; c/Uk ist nach meiner mcinung richtig, trhc&Tk lun- gegcn unrichtig : diese ansicht liat Ilanka’s beifall nicht. der schiiler Hanka ist hei seinem studium des altsloveni- schen in melir als dreissig jahven noch nicht bis zm* con- jugation des verbum substantivum vorgedrtmgen, sonst miisste ci’ wissen, dass man nic KCrkTk, sondern CATk sagt, dass daher allcrdings mI.cauv fiir ne KC/Uk, ebcilso irkcu, ni.cTk, irkcAVA (plur.) iHicte, fiir ne kcii, ne KCTk, tu KC/U7. , ne kcte richtig, irkc^Tk bingegen fiir ne c&Tk un~ richtig ist. Wenn sie, herr Wenzel Hanka, einmal die con- jugationvon iuaith erlcrnt haben, denken sic ivieder iibci* diesen gcgcnstand nach, und schreiben sie recensiouen« Dass ich im altslovcnischcn ey nic als kurz gelten lasse, ist ebenfalls hei Hanka auf uiderspruch gestOssen. W enn liier cin inductionsbeweis zuliissig ist, bin ich be- rcchtigt, gerade aus scincr hehauptung auf die richtigkcit des obigen salzes zu schliessen. ich komite niimlich sagen; Hanka bat bis jelzt nie recht, fojglich liat er es jetzt auch nicht. Wenn man bedcnkt, dass aus dem oy* im altsloveni- schen durch verkufzung nicht nur *ai, sondern durcli wei* tere verkiirzung a cntsteht, wie diess in CAaiuidTn, cax\*« ii&tii aus CAOy\*'A der fall ist; wenn man \veiss, dass dem kurzcn u der stammvervandten sprachen ai, -a enlspriclit, so ivird man nicht umhin kdnnen, mit Grimm s in der vor~ rede zu Vuk’s graimnatik ausgesprochenen ansicht sich einverstandcn zu erkliiren, dass das altslovenische nul* das lange (diphthongische) u besilzt. es ist in dicsci' liinsicht ahnlich dem gricchischen und dem franzosischen. Oy*AVApdTii, dass ich bei’Georgius monachus gefunden, soli nach Ilanka nicht mori heissen, weil es cin cinziges mal vorkommt — allein mir sclieint es nicht darauf anzu- kommen, dass etivas hiiulig anzutrelfen sei, denn sonst miisstcn Hanka’s so oft iviederhohlte albernheitcil schon liingst glaubensartikcl geuorden sein. Dass das so genannte epenlhetisehe a, das mir das euphonische heisst, ziemlich jung sei, beliauptete ich dcss- 19 ’ 292 wegen, ueil es in den altesten quellen gar so haufig ver- nachlassigt wird, im codes suprasliensis sogar sehr selten vorkommt. das isl nun dem manne, der sich von dem in der jugend leider mir lialb erlernten niclit los maclien kann, eine ketzerei. Er ist indessen irrig daran, vvenn er glaubt, dass ich kaiiia stalt kam Ara fiir das alte balte: diese seine ansicbt ist ein bevveis, dass er die kritisierte laut- lehre enlvveder niclit gelesen, oder, was wabrscheinlicher, zwar gelesen, aber nicht verstanden hat, denn sonstmiisste er wissen, dass ich die im suprasler codex und in andern alten guellen so oft vorkommende form kaiima fiir alter halte und sie als dem s pater n zur regel gewordenen Kan Ara zur grundlage dienend ansehe. Ilerr Ilanka, der grosse sprachforscher, erlaube uns hier zu fragen, wie er 3 talk ir/, und 3EMhCKK, Kopar.iipk, drei selbst im Ostromir vor¬ kommende formen, erkliirt? Ilinsichtlich des AinoraiKAfti, \velches euphoniscb fiir a\Noraiiik4,7.i stelit, vverde ich vvieder einmal aus meinen eigenen biichelchen belehrt. KparocTk und KpK^ocTk iverden mit dem čeehischcn krebkost und krchkost verglichen. Ob der vergleicb passend ist oder nicht, kiimmert unsern cyclopen ebensotvenig, als der umstand, ob ein unterschied der bedeutung zwi- schen beiden formen aucli in den quellen gegriindet ist oder nicht. Mein kritiker ist im altslovenischen so unwissend, dass er nicht einmal das von mir vorgetragene aufzufassen vermag. Ich sage in der vorrede zum lexicon, dass ich mich gehiitet, a mit £, ta und a zu vemechseln, da, \vie jedem anfanger bekannt, das altslovenische nasale a von den Serben auch in den altslovenischen handschriften durch £, von den Russen hingegen durch ra und a ersetzt ivird. Hanka nun sagi, einen neuen bevveis seiner ivalirlich unglaublichen umvissenheit liefernd, ich behaupte, dass ich mich vor vervvechslung des a mit ra, des a mit t hiite. Wo in aller welt ist es je jemanden eingefallen, £ mit a zu 293 venvechseln? Als ich zum erstenmal Hanka s meisterhafte recension las und meia lexicon nicht zur hand hatte, erschrak ich und meinte, es konnte allerdings durch ein versehen dieser unsinn in meiner vorrede enthalten sein, und athmete vvieder leichter, als ich gevvahr ward, dass Hanka sich hier wieder eine hlosse gegeben. Wenn man in einer recension, hei der man der strengsten controle seines gegners gctvartig ist, so leichtfertig ist, vvie wird man es dort sein, wo gar keine controle statt findet! Denn dass es in der slavischen literatur kein kritisches journal gibt, ist bekannt. kritik vvird hei den slaven nur dann und wann geiibt, von niemand jedoch mit so wenig befahigung, als von unserem geistlosen und umvissendcn gegner. Herr Wenzel Hanka ist jedoch nicht bloss ein grosser sprachforscher, er ist auch historiker und, was noch melir ist, er kennt die geheimsten gedanken des menschen; so z. h. Aveiss er, was ich nirgends ausgesprochen, dass ich mein vaterland fiir die urspriingliche heimat der alt- slovenischen sprache halte. Es ist wirklich an diesen worten meine ansicht von diesem gegenstande zvvar nicht so ganz genau, aber doch zum theil ausgesprochen. Daraus, dass ich, einheimischen quellen folgend, die sla vische kirchensprache slovenisch und zum unterschiede von einem lebenden dialecte altslovenisch nenne, folgt die mir zugeschriebene ansicht ebensovvenig- als irgend je- mand, ausser dem scharfsinnigen Hanka, aus dem um- stande, dass die beiden briider Cyrill und Method aus Thessalonich gebiirtig waren, folgern wird, die slavische kirchensprache musse bulgarisch sein, Aehnliche schliisse zu machen, ist zwar Hanka s gevvohnheit, aber richtig sincl sie darum doch nicht. Dass mir der codex assema- nianus, der glagolita clozianus und der codex suprasliensis fiir sehr alt, vvenigstens fur eben so alt gelten, als der Ostromir, ist wahr; mein rcspect vor dem Ostromir ist darum nicht geringer: worin aber der Ostromir sich von 294 don genanntcn handschriften unterscheidet, weiss Ilanka, vvie gewohnlich, nicht; er moge es aus meinerim 119. bande der wiener jahrbiicher enthaltenen i'eecnsion der ausgabc des Ostromir von A. \ostokov entnehmen und raich dann aus dankbarkeit fur die erhaltene belehrung tvieder eimnal zuriick belehren. Mein lexieon ist racinem preiswiirdigen gegner, der um meinen rubin so angstlich besorgt ist, ein blosscs vocabular. idlerdinga ist die altsloveniscbe lexicographie noch nicbt auf jenem standpunete, wo sie sich mit der griecbichen, lateiniseben u. s. tv. messen konnte. Dicss kanu nur dann orreicht tverden,wenn cine grosscrc anzalil von gelehrten, von tvahren gelebrten — also nicht leute, vvie mein gegner—der sache ihre aufrnerksamkeit schen- ken. Was das genus der substantiva anlangt, so glaube ich es wohl iiberall angegeben zu haben, wo cs dem mit den dementen des altslovenischen vertrauten zvveifclhaft er- sebeinen konnte. hiitte herr Wenzel Hanka die arbeit gcmacht — und warum bat er sie nicht gemachtl — so hiitte er das geschlecht getviss iiberall, aber bbebst wahr- scheinlich unrichtig angegeben, da ibm nicht die ijucllcn, sondern die lebenden dialeete, deren studium er iiberdiess nicbt kritiseb getrieben, massgebend sind. Ilanka moge sich indess trbsten, ich werde ihn liolFenllich in nicht ferner zeit mit einer ztveiten, so Golt tvill, gediegeneren auflase meines worterbuches crfreucn , tvozu ich durch die liberalitiit vider besitzer altslovenischer handsehriften auf das hercicvvilligste unterstiitzt, cine bedcutendc anzalil bis jetzt unbekannter tvor ter und formen zusammen- gebracht babe. Wie unter Ilanka’s band ein lexicon der altslovenischen sprache gerathen ware, davon tvird der leser sich aus dem bisherigen eine vorstellung machen konnen: seine unfehlbare theorie \viirde ihm natiirlich hbher stehen, als alle quellen. Dazu trilt noch etvvas anderes: die qudlen der altslovenischen sprachforschung sind mit ganz unbedeutenden ausnahmen iibersetzungen 295 griechischer originalien : wer dic bedeutung der altslove- nischen w or ter in dcn quellen mit sicherheit bestimmen Avill, muss diese quellen den ihnen zu grunde liegenden griechischen originalien entgegenstellcn kbnnen; wer da- her des griechischen nicht kundig, ist zur abfassung eines altslovenischen lexicons ebcnso wenig befahigt, als zur abfassung eines koplischen, da die koptischen cjuellen zur griechischen literatur in demselbcn verhidtnisse stehen, \vie die altslovenischen. Das griechische ist dem altslove¬ nischen sprachforscher weit nothwendiger als irgend ein slaviseher dialect. oh nun mein kritiker im griechischen es weiter als zum buehstabenkennen gehracht hat, moge der leser aus folgendem entnehmen: um zubevveisen, wie ich das volumen meines lexicons ohne noth vergrossere, oder wie sich Hanka ausdruckt, um ein grosses volumen herausznhringen, papier nicht špare, fiihrt er folgende, aus seinem meisterwerke mit diplomatischer treue abge- druckte stellc an: ClHiTAONOCkHTl ClibTAOHOCkmv CEbTOHOCHKK CK’hTOHOCHU,a CEdiTOHOCkHR CbiiTOHOCkltk cporo(po()La (pozocfogia (pOTO(pO()i(X (po7:o(poQia (pozocpogia (pozozcnpogicc lucern ferens lucern ferens lucern ferens lucern ferens lucern ferens lucern ferens also im griechischen allein ncun felder mit einem druck- fchler; da nun hier uberdiess die griechische erklarung Aveder mit dem altslovenischen noch mit dem lateinischen iibereinstimmt, so ergibt sich in sechs zeilen eine summe von ein und zwanzig fehlern. \venn man noch dazu bedenkt, dass allc diese fehler beim blossen abschreiben gemacht wordensind, so wird man mit recht erstaunen, wie ein mensch mit dieser bodenlosen umvissenheit in solehen dingen mitzusprechen wagt. dafiir compromittiert er sich aber auch auf das schmaldichste, so oft er das maul auf- macht. Dass ich dieoben angegebenen altslovenischen vvorle alle in mein levicon aufgenommen babe, vvird wohl nur einem Hanka tadelnsvverth erscheinen, der, wenn er des griechischen kundig Avare, gewiss auch die griechischen lexicograpben tadeln av urile, dass sie (pn)0(poQog neben (fO)rocpoQog anfuhren. Der alberne mensch glaubt, ieh batte alle diese ausdrucke aus dem grunde aufgenommen, um ein grosseres volumen zu erzielen: er vveiss nicht, dass ieh den druck des b:\icons mit der nicht trostlicben aus- siebt unternabm, denselben zum tbeil vvenigstens mit meinem notbpfennig bestreiten zu miissen; Avas (reilicb, dank der grossmulh des fiirsten Michael M. Obrenovie nicht eintrat, da dieser aus bebe zur wissenschaft mir alle gehabten auslagen ersetzte. Ilerr Hanka macht mir den vor\vurf, dass ieh aus dem Ostromir so Avenig rnitgetbeilt; AVer jedocb bedenkt, dass die in einem evangelium vorkommenden ausdrucke zu den geAvdhnlicbsten geboren, wer ferner eriviigt, dass Avir eine nicht unbedeutende anzabl von evangelienliandschrif- ten besitzen, der Avird sicli dariiber nicht Avundern. Oder liatte ieh Auclleicht bei corx, &oy\7>, HAOK-feKK mich auf den Ostromir berufen sollen? Avelches zetergeschrei elanu iiber papierverscliAvendung! Ieh kann es nun einmal dem strengen kritiker Hanka nicht redit machen: gliicklicber- Aveise ist daran gar nichts gelegen; ein lob von seiner seite miisste ieh nach der vorliegenden recension fiir den empfindlichsten tadel balten. Bei Kana Avird das Avorterbuch der russischen akademie gegen mich als auetoritat angefiihrt. man bemerke hiebei, dass das bezeicbnete vvorterbucb nicht Kana sondern Kana bat, und dass ieh gevvissenhaftdie beiclen stellenangefiihrt babe, avo ieh Kana gefunden; mein seharfsinniger kritiker batte daber besser gethan, diese stellen zu crklaren, als sich bequem auf eine auetoritat zu berufen. Auf seite 12. steht folgende bemerkung: krka3h^th, EAStTH prehendere spiše haerere, haesitare, cf. uvaznouti, vezeti. Wer diess liest, vvird naturlich denken, dass ieh im 297 levicon die angegebenen altslovenischen vvorter durchpre- hcndere iibersetze. Das ist jedocli wieder, um mich gelinde auszudriicken, eine erdichtung meines ehrenwerthen geg- ners: in den additamentis auf seite XII steht: b%ba3N&th avHafifiaveod-ai, prehendi prol. und auf seite XIII bas^th ovllafifiaveo&ca, prehendi prol. BA 3 AmTk ba cfcTf^a, BA3AUIT* obku,x. Beide formen haben also passive bedeu¬ tung, oyBA3N*TH jedoch hat neben der passiven auch active bedeutung: religare, coronare, jene im s bor. und ant. diese im ioann. exar c h. BXHxpaA HTH ? dasichin einerziemlichaltenhandschrift serbischer recension dfter gefunden und dessen bedeutung ich weder aus dem mir unbekannten griechischen originale, noch aus dem zusammenhange mit geniigender genauigkeit zu bestimmen im stande war, wesswegen ich dem leser einige von den stellen, wo es "vorkommt, vorlegen zu miissen glaubte, dieses czHzpj^HTii heisst nach Hanka nicht, wie ich urspriinglich meinte, negligere, sondern excurare, walirscbeinlich, weil bana extra und pa^HTii c ur are heist. So hatte ich es wohl auch machen konnen. AHein wo steht excurare in einer dem pa,J,HTH n ur halb- wegs entsprechenden bedeutung? excuratus findet sich bekanntlich ziveimal bei Plautus und bedeutet probe et diligenter curatus. auch mit dem, Gott sei gedankt, doch so ziemlich allgemein bekannten latein scheint sich Hanka nicht sehr befreundet zu haben. Bei raoy*KA hatte ich rodiid anfuhren sollen, allein warum diess? habe ich denn ein vergleichendes worter- buch zu liefern versprochen ? an vergleichenden worter- biichern haben wir bei Golt keinen mangel, obgleich ein gutes d. h. den forderungen der gegenvvart entsprechendes selbst nach Jungmanns Ileissiger arbeit fehlt. KaphBd ist nach Ilanka serbisch fin* KpABa und dieses hiingt mit CKpAGk zusammen. Der idiot vveiss nicht, dass die schreibung skarb fur skrb bei den cyrillisch schreiben- den Serben unbekannt geblieben. Der ware der rechte 298 mann, um die Slaven mit einem altslovcnischen lexicon zu beschenkcn! KAHCOy*pa ist das lateinische clausura; solite es etwa dessvvegenvvegbleiben? dann aber miissten ou,ktx , OATdpk, KOAikKdHHK und eine nicbt unbedeutende anzabl von aus frcmden sprachen cntlehntcn udrtem, die nicbt nur fiir den sprachforscher, sondern auch fiir den historiker von un- gemeinem interesse sind, ebenfalls wegbleiben. diese ansicht ist eben so verniinftig, als wenn ein deutscher lexicograph das wort schreiben desswegen niclit aufnehmen wollte, weil es aus dem lateinischen s c rib ere entstanden ist. Konpa soli nach Hanka slavischer Kponz lauten. diese meinung meines grossen kritikers scheint aus einer falschen aufFassung eincs in mciner lautlehre §. 61. aufgestellten satzes hervorgegangen zu sein, vvonach aus dem griechi- schen Jto\vxa(>nog das altslovenische noaHKpanv. entstanden. Kpon% nun habe ich freilich nicbt, allein uarum babe icb es nicht? weil ich es in keiner tjuelle gefunden. solite sich Hanka einmal entscbliessen, ausser dem Ostromir und dem beuunderten, von uns aber fiir vollkommcn vverthlos gehaltenen codex remensis eine andere quelle zu lesen und findet er Kpon%, dann moge er mir die stclle gutigst mit- theilcn, und ich werde Kponx auch aufnehmen. Bis dahin jedoch will ich diese form, obgleich sie uns von Ilanka octroyiert vvcrden vvill, als dem altslovcnischen fremd ansehen. Fiir Ad>K0yrKoyHKa oder A*a:oyKKX stehen. Hanka fragt: vvarum? ich musste, gerade um das volumen des buches nicht zu sehr zu vergrossern, mich kurz fassen. es moge daher liier der meinem sonst alhvissenden gegner unbekannt ge- bliebene grund der in den additamentis vorgenommenen, immcr jedoch als problemalisch anzuschcnden verbessc- rung stehen. AA>KoyiaK7. steht nur in einer ziemlich jungen cpiellc serbischer recension; da nun im heutigen serbisch 299 diesem worte ožujak, ožujka entspricht, so glaubte ich, jedochmit ciniger durch das dem kritischen Ilanka so ver- hasstc f o r t a s s e angedeuteten vorsicht, die obige berich- tigung anbringen zu mussen. auch ich beniitze die leben- den dialecle zur erkliirung des todten altslovenischen: sed duo cum faciunt idem non est idem. Aohhuithk hab e ich aus dem zusammenhange durch fr u c tu s erklart. Herr Ilanka h at es dem worte gleich amresehen, es sei das čechischc Iuštf — das čechische u fur altslovenisches o geniert die beneidenswerthe borniert- heit nicht im geringsten. glucklich, wer eine so feine nase hal, dass er, ohne die stelle gelesen zu hahen, die be- deutung eines wortes genauer bestimmcn kann, als jener es zu thun vermochte, der die stelle nicht nur gelesen, sondern dariiber nachgedacht liat. m. heisst nach Hanka turbatio, a\*TK f hin- gegen coenum. Woher weiss Hanka diescs? wie hat er die- ses ervvittert? Wieder, wie so oft, oder fast immer, cin, flir uns wenigstens lacherlicher machtspruch Hanka’s. Oy*pa d o minus habe ich angefiihrt, obgleich es mir cbcnsogut bekannt ist, als herrn Hanka, dass es auch im magyarischen vorkommt. Hanka ist damit ebensowenig ein- vcrstandcn, als mit irgend etwas, das ich thue. andere werden diesem worte gewiss gerne eine stelle im lexieon gonnen, und in seinem vorkommen in einer bulgarischen »juellc einen grundmelirfur die behauptung erblicken, dass die eigentlichen Bulgaren cin den Magyaren verwandtes volk waren. Anderen lesern, als dem kritisch sein \volIenden Hanka, wird oy*px vielleicht .auch als die wurzel der eigen- nahmen oypouik und oy*pim,a nicht uninteressant erschei- nen. iibrigens gilt hier das oben bei KAiico^pa gesagtc. Ono^uita ist nicht, wie ich das wort aus den quel- len erklarte, calceus, sondern, wie herr Hanka durch einen machtspruch entscbeidet, soccus, pannicula. das ist nothwendige folge seiner unkritischen methode den lebenden dialecten bei bestimmung der hedeutung 300 der worle grossere geltung einzuraumen, als den cpiellen und den diesen zu grunde liegenden griechischen origina¬ len. Dass aber der grosse Ilanka onoyuJTd, čechisch onuce durch obinuce, ovinuce erklart, ist ein bevveis, dass der- selbe nicht nur das altslovenische gar nichl kennt, sondern dass er aueh seine eigene muttersprache nichl wissenschaftlieh ergriindet hat; indessen ist diess eigentlich schon im bisher gesagten bewiesen: denn wie kann ein urtheilsloser, ohne alle methode verfahrender mensch irgend etwas wissenschaftlich ergrunden! Hanka hat nicht eingesehcn, dass wenn onoywTH2A fiir Oy*CNOEIiTH fur 0y r CH0yEHTN, AAOMt fiil’ A40K1A, obgleich AIOIA in allen siidslavischen dialecten allein gebrauchlich; das dunkle HEBaN-buHAtK muss fur NERKhrbAVHAAT, steben, Avoraus hervorgeht, dass Hanka es von kkiuth , aberGott Aveiss, nach Aveleher regel, ableitet; aueli np-fuiAiOBdTH ist ein schreibfebler fur npluiAAENOBATH. b Iiiihth vendere halt unser grosser kritiker nocli immer fiir einen schreib- felilerslatt u/hNHTH, offenbar dem evangelium des Ostromir zu lieb, dessen scbreiber das nicht verstandene k+.hhth durch das unpassende u/liNHTM ersetzte: meine in 119. bande der Aviener jahrbiicher fiir die Avirkliehkeit der form e^hiith vorgebrachten griinde: a) das vorkomrnen dieser form an vier stellen in ZAvei verschiedenen handschriften, einer glagolitischen und einer cyrillischen; b) die umvahr- seheinlichkeit der verAvechslung der begriffč vendere und aestimare; c) die verAvandschaft des K'bnHTH mit dem altslovenischen R-feNO und dem laleinischen venum; alle diese griinde sind nicht so gliicklich geAvesen, berrn Hanka zu iiberzeugen: sie zu Aviderlegen ist er offenbar zu stolz oder zu —. Auch noroma, aecusativ singular formae definitae, soli ein schreibfehler sein und fiir NORoywA slehen. aber- mals fehlgeschossen: es konnte nur fiir hobaaha stehen. Der mann hat den gebrauch der nasalen vocale erlernt! Ich Averde bedauert, dass ich alle diese unschuldigen ver- selien fur bare miinze nehme. Wer da weiss, dass aa Avie nasales o, iihnlich dem polnischen a gesproclien Avurde, dem Avird die form hokoksa, als zeugniss gebend von dem 305 tvahren laute des ;s, nicht uninteressant sein. Ich kann nicht umhin, dem leser hier die worte des grossen sprachfor- schers, des fast unereichbaren mustcrs auf diesem gebiete, ich meine Jakob Grimm’s zuzurufen: wer nichts aufwahr- nehmungen hiilt, die mit ibrer factischen gewissheit anfangs aller theorie spotten, wird dem unergriindlichen sprach- geiste nie naher treten. Fiir das druekfehlerverzeicbniss zu meinen biichelchen bin ich herrn Ilanka sehr dankbar. Da ihm das geistige auge ganz fehlt und er daber ais schriftsleller fiir die wissenschaft nie was leisten wird, so ware ibm zu rathen, ihr wenigstens als corrector einigermassen zu niitzen. zu diesem geschafte wiirde er desswegen vor allem taugen, weil er g e r a d e, oder eigentlich n u r fiir fr e m d e felder, natiirlich nur druckfebler ein so scbarfes auge bat. Bewundernswerth und eines Ilanka vviirdig ist der beweis, dass icb kein russiscb verstehe. iibertroffen wird dieser beweis nur durch dcn andern, dass icb aucli kein čecbisch verstebe ; nachslens wird er vielleicbt be- weisen, dass icb auch kein griechiseh, kein latein, kein altsloveniscb verstehe, und dass er in allen diesen dingen meister ist. Freilich, wenn er alles dieses so gut verstiinde, als er es zu versteben glaubt und vorgibt, dann miisste ich wolil zu ihm in die schule gehen. Was den beweis meiner unkenntniss des russischen anlangt, so grundet sicli derselbe darauf, dass ich A. Aostokov^s ansicht berichtige, als ob derselbe sagte: uhckNop* sei der genit. dual. Es ist nun zwar gewiss, dass nhckHO^iirv an der in frage stehenden stelle nicht der genitiv, sondern derlocal dualis ist: wer jedocli bedenkt, dass der genitiv und local dualis hinsichtlich ihrer form im slavischen sicli von einander ebensovvenig untersclieiden, als im sanskrit, der wird einsehen, dass Ilanka in blinder leidenscbaft jeden anlass zum tadel ge ge n micli ergreift, und natiirlich in der ubergrossen hast haufig fehlgreift. Was meine berich- tigung A. Vostokov’s anlangt, so bat man scbon langst 20 306 gegen mich auch das bemerkt, dass A. Vostokov, indem cr die form B+»CkNoyi* als local dualis anfuhrt, damit noch nicht seine iiberzeugung von der richtigkeit dieser form ausgesprocben babe. Ich glaube jedoch, dass diess allcr- dings gescheben ist, indem A. Vostokov jenen formen, die er als unriehtig ansieht, die wahre beisetzt, wie ein blick in das voeabular zeigt. Dass er in diesen berichtigungen nicht immer gliicklich ist, beweist unter anderen auch die stelle, wo er statt y fiir altslovenisch erklart. Wenn ich liie und da meine von Vostokov abwei- chende ansieht ausspreche, so moge man daraus nicht schliessen, als wollte ich die verdienste dieses ausgezeich- neten mannes um die altslovenisclie sprachforschung nicht anerkennen; viel mehr bin ich iiberzeugt, dass ohne seine schone entdeckung die altslovenische sprachfor¬ schung nicht moglich ware. Eine solehe venvahrung, die mannern der wissenschaft gegeniiber ganz uberfliissig, ist nothivendig fiir leute, die, ivie unser kritiker, jede ab- weichende ansieht fiir schmalning haltcn. Scharfsinniger noch ist der beweis, dass ich kein čechisch verstehe: ich habe in einem meiner friiheren biichelchen ctoatv von CTfAi* abgeleitet, und dabei bemerkt, man moge es nicht mit Dobrovskj, dem Hanka gefolgt sei, mit ctoihtii zu- sammenstellen. Nun hatte aber herr Hanka inzwischen seine anfangliche ansieht iiber das etymon von ctoa?. geiindert, und, wie ich spiiter erfuhr, schon zwei jahre vor mir die ihm so wichtig scheinende entdeckung ge- macht, dass es von cteai& abzuleiten sei, und diese seine ansieht im časopis českčho museum ausgesprochen. Herr Hanka schliesst nun aus dem umstande, dass ich seine anfangliche ansieht berichtigen zu miissen glaubte, dass ich kein čechisch verstehe. dem um meine sprachkennt- niss so freundschaftlich besorgten kritiker moge es zum troste gereichen, dass ich den diesen punkt behandelnden aufsatz im časopis českčho museum gar nie gelesen habe, dass ich, seit ich iiber unsere sprache selbststandig nach- 807 zudenken angefangen, alles ungelesen lasse, was unter Hankas firma in die welt tritt,. Dcr schluss Hankas ist gerade so richtig, als wenn ich aus seiner totalen unkennt- niss auch nur der resultate der neuen , vorziiglich in deut- scher sprache niedergelegten untersuchungen iibersprach- wissenschaft schlosse, der mann verstehe kein deutsch. Ich weiss, dass er es versteht, dass er aber zu kurzsich- tig ist, den innigen zusammenliangleinzusehen, der die slavische sprachforschung mit den erwahnten sprachvvis- senschaftlichen untersuchungen verbindet. Ich kann noch hinzufiigen, dass ich micli nie fur einen kenner vieler sprachen gehalten habe und dass ich weit entfernt bin, in der praklischen sprachkenntniss es mit Hanka aufnehmen zu wollen, der sich der slavische Mezzofanti diinkt, und auch von anderen, insbesondere seinen landsleutcn dafiir gehalten wird. An der blossen praktischen, fur die zwecke des gewohnlichen lebens berechneten sprachkenntniss ist jedoch in der wissenschaft gar nicht so viel gelegen, wie es das beispiel des grossen Hanka bevveist, dem die spra¬ chen nur dazu dienen seine albernheiten sich und andern in mehreren sprachen vorzusagen. Ich erinnere mich hier unwillkiirlich Napoleon’s, welchem der zu anfang dieses jahrhundertes schon als vvunder gepriesene abbate Mezzo¬ fanti zur verfassung eincr die kirche betreffenden staats- schrift empfohlen ward, und der, mit dem abbate per- sonlichbekannt, dessen freunde mit den worten zuriickwies: laissez moi, c’est un enfant, qui parle trente-deux langues. Unser gegner ist auch ein enfant, mais qui n’en parle que cinq ou six. CrBdTdTH CA, bei mir den quellen gemiiss durch g e- nerum fieri erklart, heisst nach Hanka pronubi. warum? weil es Hanka sagt, and he isan honestman. Dass die quel- len seiner erklarung entgegen sind, ist natiirlich fur einen iiber die quellen erhabenen kritiker von keiner bedeutung. Bei pdenENHK bemerke ich, dass es richtiger \viire, pACiUiNENHK zu schreiben. Herr Hanka fragt nach dem 20 * 308 grunde und fugt hinzu, dass von pacnktiz, pdcnkHSuiii regelmassig pacnkiuiK, pacnemut abzuleiten sei. Dieser unsinn ist so unglaublich, dass nicht einmal ich, der icli doch vor Hanka’s grammaticalischen kenntnissen gar keinen respect babe, ibn demselben zugetraut hatte. Ich frage mcinen grossen kritiker: seit wann die substantiva verbalia vom part. praet. act. I. abgeleitet werden? Fiir den leser, der sicher weiss, dass die substantiva verbalia zu- nachst vom part. praet. pass. stammen , bemerke ich, dass das verbum pacnATH, wie ich schon auf seite 47. der formenlehre angegeben babe, fiir das part. praet. pass. eine zweifache form hat: die regelmassige p a c iiat 7. und die unregelmassige, vvenigstens vici seltener vorkommende paCMMienz, die dem kritiker Hanka um so mehr bekannt scin solite, als sie in dem von ihm fiir allein seligmachend gehaltenen Ostromir zu finden: das substantivum verbale ist daher sowohl pacn atiik als pacnktiENiiK, nicht pacrikiuiK. Ilanka fragt, woher ich ckiihk (suis) adj. genommen ? gliicklicherweise bin ich bei dieser frage nicht in jener verlegenheit, in welche manchmal nach dem sprichworte oft zehn vveise bei den fragen gewisser leute gerathen; ich kann ihm sagen: cunnx als adjectiv verdanke ich dem Ostromir; Ilanka moge gefallig im vvortregister zum Ostromir nachschlagen. oder solite er vielleicht nicht vvissen, dass cbiihok nur vom ad jectiv cbhnk stammen kann ? Garpa^HTH, dessen bedeulung ich aus dem zusammen- hange nicht bestimmen konnte, heisst nach Hanka con- crepare und ist das čechische shrknoutk Der schluss von einem lebenden dialecte auf die alte sprache kann nur einem sprachforscher, wie Hanka, unbedenklich erscheinen. Dass TBopkU,k, opificis adj. fiir TBOpkHk steht, hat herrn Hankas gliicklicher scharfsinn errathen! heil ihm! Hanka tadelt, wie er iiberhaupt das ungliick hat, gerade das gute an meinem liehen biichelchen zu tadeln, dass ich zwar o^ko^uitehk p er f e c tu s anfiihre, ho\*thth 300 facere hingegen nicht kenne. Wenn ich einmal, wovor mich jedoch Gott bewahren moge, so verstandeslos vverde, als herr Hanka ist, dann vverde ich allerdings von dem vvirklich vorkommenden o^KO^uiTCNa auf das wirk- liche vorkommen des ko^*thth schliessen, und es in mein lexicon aufnehmen: vor der hand jedoch koramt mir diess gerade so vor, als wenn einlateinischer lexicograph ni ve o aus dem grunde anfiihrte, weil conniveo vorkommt. Dass o^c*nxn* mil dem polnischen wyspa zusammen- hangt, werde ich aus meinen radices linguae slovenicae vvahrscheinlich aus dankbarkeit zuriick belehrt. Hier moge mein kritiker erfahren, dass auch im deutschen, namcnt- lich im provincialdialect Unterosterreichs h auf, haufen eine insel bedeutet: so sind Biberhauf, Rohrhauf, Kirchenhaufen namen dreier Donauinseln. Bei u^ahkath bemerkte ich: fortasse ivI;a%ikatii; ich glaubte diese bemerkung machen zu sollen, weil dieses wort in einem denkmal serbischer recension, das zvvischen n und xi keinen unterschied macht, vorkommt, und das russisehe formen auf biBaTH kennt, die herr Ilanka in Puchmayer’s lehrgebaude der russischen sprache seite 158. finden kann. liber allen zvveifel vvird die sache dadurch erhoben, dass das Assemanische evangelium geradezu die form u l , bAXiKdTH darbietet. Die iiberzeugung von der ricli- tigkeit einer von mir aufgeslellten vermuthung ist die einzige frucht meiner beschiiftigung mit meines gegners meisterwerk. Um mich ganz zu vernichten, ist mein grossmiithiger gegner nicht zufrieden, bloss meine im laufenden’jahre erschienenen arbeiteniiher unsere alte sprache vermeintlich und vorgeblich kritisch zu beleuchten; er liisst dieselbe sorgfalt auch meinen friiheren biichelchen angedeihen, die er fleissiger zu lesen scheint, als ich die seinigen, was ihm jedoch wenig genutzt, da er das wenigste davon verstanden. Ich bin gliicklichervveise nicht genothiget, mich nach Hanka’s verstossen in den andern meister- 310 werken dieses dignissimus Dohrovskii discipulus umzu- sehen: die vorliegende nur 15 seiten starke recensionbietet des unsinns eine kautn zu bew'altigende masse. Dass ich in den radices linguae slovenicae roaopz und tokato , /vvbHa und Auipa, und ApKKdTH zusammenstelle, erscheint dem idioten Hanka so lacherlich, diinkt ihm ein so handgreiflicher unsinn, dass er dieses alles bloss anfuhrt und fiir iiberfliissig erachtet, dariiber eine bemer- kung zu machen. Ob diese zusammenstellungen so grund- los sind, als sie herrn Ilanka scheinen, dariiber mbgen andere entscheiden: jeder kundige wird indessen sich wohl vorstellen, dass ich nicht etwa roi:A r \o von rocopz ableite, sondern lebre, dass beiden dasselbe etymon zu grunde liegt, namlich gu. Herr Wenzel Ilanka wirft mir ferner vor, dass ich meinen lehrer Kopitar geschmaht. Es ist wirklich komisch, diesen vorwurf von Ilanka mir gemacht zu sebcn, von Ilanka, der sich gegen den geist Kopitars so oft versiin- digt hat. Damit jene leser, die den charakter unseres kritikers niclit kennen, ihn daher Jfur \vahrheitsliebend zu halten geneigt sein diirften, in der sache selbst ur- theilen konnen, will ich die vvorte, auf die sich Hanka s behauptung griindet, anfuhren; es sind folgende: corrige ex his declinationem Dobrovii etKopitarii und: vituperandi Dobrovius et Kopitarius. Ich bin iibei’zeugt, dass kein ver- niinftiger in diesen woi’ten eine schmahung erblicken wird. Ist denn nicht jeder fortschritl der wissenscliaft durch selbstthiitigkeit bedingt, und ist es nicht pllicht jcdes for- schers, die irrthiimer seiner vorganger zu berichtigen, eirie pilicht, die desto strenger ist, je grosseren ansehens sich eben diese vorgiinger erfreuen. Ich weiss nicht, ob ich in Hanka’s behauptung mehr bosen willen oder mehr borniert- heit sehen soli. Gewiss ist, dass sich seiten jemand ausser mir bei dieser gelegenheit veranlasst sehen wird Hanka s geschwatz zu prufen und seine alberne behauptung zu bestreiten. Selbst vvas ich gegen IIanka’s anfangsgriinde 311 der slavischen kirchensprache vorbringe, ist nach meiner ansicht keine schmahung, ist nur ein zwar scharf ausge- sprochenes aber gerecbtes urtheil iiber jenes durch und durch vverthlose buch, das selbst einem mittelmiissigen anfanger schande machen wiirde. Ilier kann ich nicht um- liin, darauf hinzuvveisen, wie mein loyaler gegner, um mein allfalliges verdienst auf jede vveise berabzusetzen, meine versuche biichelclien nennt: ich bemerke ihm, dass seine anfangsgriinde auf 48 duodezseiten nicht nur die altslovenische grammatik sondern auch lesestiieke aus dem Ostromir enthalten, vviihrend meine lautlehre allein 58, mei¬ ne formenlehre 73 gross-oclavseiten compressen druckes umfasst. Man moge ja nicht glauben, dass ich mir auf die seitenzahl etvvas zu gute thue, ich habe dieselbe nach moglichkeit vermindert, vvasjene leicht glauben werden, die da wissen, dass ich beide biichelchen auf eigene kosten hei’ausgegeben. Ilerr Ilanka, der es in der recension nicht nur auf den wissenschaftlichen werth meiner arbeitcn, sondern auch auf meinen character abgesehen hat, und der sich seiner ganzen galle gegen micli auf einmal entledigen vvill, vvirft mir grossmiithig eine mir vor mehreren jahren er- wiesene gefalligkeit vor: er hatte mir namlich den erst kurz vorher erschienenen Ostromir zum gebrauche nach Wien geschickt, und meint nun, ich thue sehr unrechl, seine literarischen arbeiten zu tadeln. Liebe freunde! lasst euch ja nie von Hanka eine gefalligkeit erweisen, ihr miisst dann zu allem unsinn, den er in die welt schiekt, schwei- gen, oder ihn gar glauben, ihr miisst am ende Hanka fiir einen gelehrten halten. Wenn Ilanka behauptet, dass ich, indem ich vom verbum DpdTH als imperfect die form ee- aufstellte, eine neue, ungewohnliche form gebildet habe, so ist diess vielleicht nur so zu verstehen, dass diese form ihm neu und ungevvohnlich ist; das aber ist, glaub’ ich, nicht mein, sondern Oanka’s eigener fehler, der als slavist in den quellen sich etvvas mehr hatte umsehen 312 sollen. Hatte ihn die leidenschaft nicht geblendet, so hatte er, auch ohne in den guellen bewandert zu sein, in den, aus den denkmalern entlehnten und auf seite 64. der formenlehrel angefuhrten bildungen und JKEN^a, analoge formen erkennen und als gerechtfertigt ansehen miissen. Er moge sich auch hiebei an meister Dobrovskj’s unterricht erinnern. Oder fordert herr Wen- zel Hanka vielleicht, dass ich die form Gfphajpi selbst naehweise? meint er, dass diese form durch unzweifelhaft analoge bildungen, wie die angefuhrten .sOKkaja und }K£- H"kY a und die iu> codex suprasliensis vorkommenden f.o- p-ka^a und von 3bath, ruani, r.paTii und kaa- th nicht begriindet vverden konne? dann musste er aber, vvenn er des griechischen kundig ware, von einem grie- chischen grammatiker auch fordern, dass er yQa(p(o, yQa(feig, ygd(peo, yeyQa(pa, in den schriftstellern nachweise. Herr Hanka nimmt Dobrovskj gegen mich in schutz, der ich die von diesem auf seite 501. seiner institutionen aufgestellte declination der adjectiva formae delinitae nicht als richtig anerkennen will. Hanka sagt, Dobrovskj habe die entstelmng der casus der eben bezeichneten adjectiva wohl gekannt, er habe selbst unserem gegner beispiele davon — vv ovon ? — wahrscheinlich von den casus der adje¬ ctiva formae delinitae — in den ihm von canonicus Bobrowski mitgetheilten auszugen aus der suprasler handschrift und im exareh bolgarsky gezeigt. Dass Dobrovskj die nasalen vocale a und ia — wo bleiben x und tsi? oder war ihm vielleicht die wahre bedeutung dieser buchstaben be- kannt?— nicht orthographisch — also die bedeutung der nasalen vocale ist eine bloss orthographische, wie etwa die des russischen i' — anzuwenden verstanden, sei na- tiirlich, das hatten wir ja alle — dochgevviss mit ausnahme Hanka’s, der gerade in diesem punkte die handgreiflich- sten fehler begeht, — erst seit dem erscheinen des ge- druckten Ostromir golernt — wir andern haben es von A. 313 Vostokov gelernt, welcher bekanntlich diese vvichtige ent- deckung bei lesung des ostromirischen evangeliams machte, und sie nicht etvva erst 1843, sondern in den ersten jahren des dritten decenniums unseres jahrhunderts der gelehr- ten welt vorlegte. Vor allem miissen wir hier, wie iiberall, den styl unseres gelehrten gegners bevvundern: man muss seine satze tuchtig studieren, um scine meinung mit eini- ger sicherheit herauszufinden, nur schade, dass man von ihm sagen muss, was im Kaufmann von Venedig von Gra- tiano gesagt \vird: his reasons are as two grains of vvheat hid in two bushels of chaff, you shall seek ali day ere you find them; and when you have tbem they are not worth the search. Was die sache selbst anlangt, so babe icb die grobsten verstosse sclion geriigt; ieh bemerke jedoch hier noch, dass ieh nie gesagt habe, Dobrovsky habe die wahr- heit hinsichtlich der deelination der adjectiva formae de- finitae nicht gewusst, ieh behauptete nur, er habe die sache am angefiihrten or te unrichtig dargestellt, und das behaupte ieh selbst jetzt noch, nachdem mir die ab- weichende ansicht des dignissimus, illustrissimi Dobrovskii discipulus und aemulus bekanntgevvorden. Hat jedoch Do¬ brovski in diesem punete die vvahrheit gekannt, warum hat er sie uns denn nicht mitgetheilt? was sollen wir aber erst von seinem dignissimus discipulus denken, der das ihm von seinem lehrer mitgetheille nicht nur ignoriert, sondern andere verketzert, weil sie seines lehrers siitze vortragen? Ieh denke, der discipulus habe nicht den ver- stand gehabt die wahrheit einzusehen. Mein gegner fragt das publicum, ob es verniinftig w'are, wenn Dobro vsky, Kopitar und Hanka, das ist, Hektor, Achilles und Ther- sites, vvegen zweier oder dreier alter — folglich nach der ansicht des grossen kritikers und bibliothecars Hanka nicht zu beriicksichtigender — handschriften oyoyMOy, — woy- Moy geschrieben hatten, da doch hunclerte von hand¬ schriften und tausende von gedruckten biichern OMOy hieten. So gewaltig, mit so schlagenden griinden ist Ther- 314 sites gegen mich in seiner ganzen meisterhaften recension nicht aufgetreten, als an dieser stelle. Gegen mich spre- chen also Dobrovskj, Kopitar und-Hanka, gegen mich sprechen hunderte von — meinem gegner natiirlich vollkommen unbekannten — handschriften, gegen mich sprechen endlich tausende von gedruckten biichern — fur mich nur zwei oder drei schon an 800 jahre alte, folglich unbrauchbare wische, auf die sich kein kritischer forscher beruft. Ich bin verloren, mir hilft kein Gott! Zur entschul- digung, nicht etwa zur rechtfertigung des unerhortcn fre- vels, etwas anderes vorgetragcn zu haben, als Dobrovskj, Kopitar und-Hanka, kann ich nichts anfiihrcn, als dass mein anklager zu irren oder tauschen zu vvollen scheint, wenn er vorgibt, dass nur zwei oder drei alle handschriften die form oyoyA\oy bieten und alle iibrigen OA\oy haben, dass vielmehr, wie sich jedermann selbst uberzeugen kann, der nicht, wic der grosse Hanka, es unter seiner wiirde achlet, seine theorie an dem priifstcin der alten handschriften zu erproben, dass vielmehr alle alten handschriften regelmassig oyoyM0y und ausnahmsweise oyA/\oy und nur die jiingsten die der pronominalen decli- nation zuzuvveisende endung OA\oy haben, welcher letzte- ren jedoch Hanka, wie er selbst sagt, wegen des prakti- schen unterrichts in der sprache (praklicke učeni jazy- ku), — also nicht wegen ihrer richtigkeit! — den vorzug einraumt. Ich fuhre ferncr, natiirlich immer nur zu meiner entschuldigung an, dass ich in meiner formenlehre die form oyoyA\oy, die ich als repraesentantin aller ihrer schvvestern gelten lasse, als die urspriingliche, der in den spiiteren hand¬ schriften und biichern vorkommenden zu grunde licgcnde nachgewiesen zu haben glaube. liber Dobrovskj’s und Ko¬ pitar^ oa\k und on fur den local singularis masculini gene- ris und dativ und local singularis feminini generis der ad- jectiva formae delinitae schweigt unser kritiker ganz. Nach- dem mich Hanka durch die aus der tiefe seines umfassen- den wissens hervorgeholten grunde fast vernichtet hat, 315 gibt er mir aus mitleid einen witzigen gnadenstoss. Er sagt namlich, es konne nach mir noch eia iibergelehrterer kom- men — der wird sicher Ilanka nicht sein — und der form oyKA\oy , ein anderer wegen der gothischen form jamjam, die einen rhinesmus enthalte, einer nasalen form den vor- zug geben,ein dritter endlich gar verlangen, dass manspre- che, wie im paradiese gesprochen worden. Der leser wird sich hoifentlich nicht mehr iiber unseres recensenten un- vvissenheit oder unverschamtheit wundern, der die litaui- sche endung jamjam uns als gothisch auftischen will. Bin ich nun nicht ganz vernichtet? Freilich hatte ich dagegen zu erinnern, dass ich die von mir angefiihrten formen sve¬ der selbst geschmiedet, noch dem — unserem gegner selbst den elementen nach vollkommen unbekannten — gothi¬ schen nachgebildet, sondern allerdings aus den altesten handschriften geschopft und wo e s nothig war, auch belegt habe: es hilft mir nichts, weil der bibliothekar Hanka diese alten fetzen fiirvverthlos halt; kommther ihr bibliolhekare, lernet von dem grossen Hanka handschriften schatzen, schamet euch der rothe, welche euere wangen farbt, wenn ihr ein ohne grund fiir ehrvviirdig gehaltenes tausendjah- riges pergament erblicket, erkennet, dass es nur darauf ankommt, dass die handschrift IIanka’s geistreiche theori- en nicbt umstosse, und ihr slavisten lernet einsehen, dass, wenn ihr auch tausend und aber tausendmal aaro und oyoyA\oy findet, auf diese bildungen dennoch kein gewicht zu legen ist, da sie abgesehen davon, dass sie nur in den altesten quellen vorkommen, nichts als eine unniitze er- weiterung der formen, eine hesonderheit sind, der kein grosserer werth beizulegen, als dem in altčechischen hand¬ schriften vorkommenden formen ničeh^hož ničememuž? welche bildungen kritische grammatiker, wie der muster- hafte Hanka in seinen goldenen anfangsgriinden der slavi- schen kirchensprache gethan, nur im vorbeigehen erwiih- nen. A. Vostokov ist jedoch zu entschuldigen, indem seine grammatischen anmerkungen nur einem buche zur erkla- 316 rang zu dienen bestimmt sind, niimlich dem ostromirischen evangelium, welches leider auch den fehler hat, alt, sehr alt zu sein, und daher auch die verhassten formen aaro, oyoyMOY zu enthalten. Gliicklicher Vostokov, der du vor Iianka’s richterstuhle gnade gefunden! doch musst du dir nicht einbilden, deine wirklieh grossen verdienste um die erforschung unserer sprache hatten allein hingereicht dich der absolution aus Hanka’s munde theilhaftig zu machen; mehr als deine verdienste hat dazu deine nationalitiit bei- getragen — du bist einRusse, und darfst folglich nicht ge- tadelt werden. Ich glaube in dem bisher gesagtenbewiesen zu haben, dass herr Wenzel Hanka in Prag in der slavisclien philolo- gie nicht einmal ein mit den allerersten elementen hekann- ter, nicht einmal bis zur conjugation des verbum substanti- vum vorgedrungener anfanger ist, dass erdaher aufden namen eines slavisten nicht den geringsten anspruch hat. Es wird auch jedem, der die methode der untersuchung als hauptsache erkannt hat, klar gewor- den sein, dass von einem anfanger wie Hanka nichts zu er- vvarten ist. Arme Carolina, mutter so vieler hochgepriese- ner tochter, du bist wol tief gesunken, da in deinen ehr- vmrdigen hallen ein charlatan wie Hanka sein maul auf- machen darf! Armes Bohmen! auch du stehst nicht auf je- ner hohe, auf der du zu stehen wahnst, da du einen men- schen ohne geist und wissen, wie Hanka, zu den gelehrten rechnest, auf die du stolz sein zu diirfen glaubst! Und was soli ich erst von dir sagen, konigliche gesellschaft der wis- senschaften, die du nicht nur einen idioten wie Hanka un- ter deine mitglieder zahlest, sondern auch seine, in der ge- schmaklosesten form vorgetragenen albernheiten ruhig an- horest, und sie sogar als deine abhandlungen in die welt zu schicken dich nicht entblodest! 317 It. Ist herr JVenzel Hanka in Prag ein mami von ehre? Der leser hat eben gesehen, wie ich bitter getadelt werde, weil ich nicht in allen dingen Kopitarn gefolgt bin; er wird daher vielleicht nicht wenig erstaunen, wenn er hort, dass dessen ungeachtet, wie schon angedeutel wor- den, alle meine biichelchen nur arbeiten meines lehrers Kopitar sind. So etwas kann nur ein gehirn zusammenrei- men, wie das unseres ehrenwerthen gegners. Doch nicht alle diese so sehr geschmahten buchelchen sind werke Kopitar’s, einige sind auch frucht meiner eige- nen miihen. Tausend dank, goldener freund, sie hatten eben so leicht mir alle rauben konnen! Es ist mir wie ei- nem vater zu muthe, der mehrere seiner kinder, die ihm in der fremde ehre gemacht, auf einmal verloren. Zwei je- docli sind mir geblieben, die laut- und die formlehre ; von einem weiss ich noch nicht, ob ich es mein nennen darf, namlich dem lexicon linguae slovenicae veteris dialecti. Reissen sie, Vaceslave Vaceslaviči, mich recht bald aus die- ser fiir mich so peinlichen ungewissheit. Doch ich muss die sache von anfang erzahlen. Schon vor mehreren jaliren kam mir zu ohren, dass herr Wenzel Hanka das gerucht verbreite, ich sei nicht verfasser der 1845. bei Weidmann in Leipzig unter meinem namen erschienen radices linguae slovenicae veteris dialecti, diese seien vielmehr daswerk des 1844. verstorbenenKopilar, meines vieljahrigen freundes und in gewissem sinne lehrers. dieser lugnerischen und ehren- riihrigen behauptung Ilanka s, von der ich nicht nur durch meine freunde in Wien šondern vorziiglich von Russland aus kenntniss erhielt, ist es zuzuschrciben, das J. Sreznev- skij in einer zusammenstellung der lexicalischen bearbei- tungen des allslovenischen die erwahnten radices aus- driicklich ein werk Kopitar’s nennt, in welehem nur die vergleichungen mit dem sanskrit mein eigenthum seien. Ich daclite iiber die geheimen machinationen meines loya« 318 len gegners: conscia mens recti Hankae mendacia ridel und pflegte scherzend zu sagen: Hanka wolle durch solche be- hauptungen nur andeuten, die radices seien ein so ausge- zeichnetes buch, dass man sie fuglich Tur Kopitar’s arbeit lialten konne. Was die kenner ahnlicher dinge anlangt, so trostete ich mich damit, dass diese, bevor sie mich eines plagiates beschuldigcn, einen vergleich meiner radices mit Kopitar’s einziger Iexicalischer arbeit, namlich dem klei— nen vocabular im glagolita clozianus anstellen und sich iiberzeugenvverden, dass diese zwei arbeitennothwendigauch zwei verfassern angehoren miissen. Dass ich zufallig ein von der censurnochbeilebzeiten Kopitars, alsoaufsein anrathcn zum drucke zugelassenes manuscript der in frage stelien- den radices besitze, dieses zu ervvahnen, liielt ich fiir iiber- fliissig, hielt es auch unter meiner wiirde, habe es jedoch jetzt envahnt, da ich die sache ein fur allemal abthun mochte. Est ist mir, wenn ich iiber die sache nachdachte, oft eingefallen, wie das geistige proletariat unter den sla¬ ven , als dessen repraesentant herr Wenzel Ilanka angese- hen vverden muss, aus furcht, es miisste von irgend eincm lebenden schriftsteller einigen respect haben, stets be- dacht ist, diesem jegliches verdienst zu entreissen und da¬ mit irgend einen t o d t e n zu schmiicken: so geschah es auch meinem freunde Kopitar, bei dessen vortrefflichen arbei- ten man sich mit dem gedanken zu trbsten pflegte, er sei nicht ihr verfasser. Diesen Kopitar nun, der nach der mei- nung dieser leute selbst nichts eigenes hatte, habe ich nach der ansicht derselben leute beraubt. so etvvas kann vvieder mir ein genie wie herr Wenzel Hanka zusammen- reimen. Obgleich von den geheimen machinationen mei- nes ehrenwerthen gegners genau unterrichtet, wollte ich doch nicht offentlich gegen ihn auftreten, theils weil ich niemand compromittieren \vollte , theils weil herr Hanka seine anklage nicht offentlich ausgesprochen. Man kann sich daherdenken; dass ich denaufsatz Hanka’s im časopis českeho museum (1850. II.) mit freuden begriisste, da er 319 mir die lang ersehnte gelegenheit bot, meinen verleumder offentlich zu entlarven, Dieser sagt namlich am schlusse der seine totale unwissenheit in slavicis und seine mass- lose arroganz klar beweisenden und ihn fiir immer brand- markendcn recension, es scheine, dass alle meine biichel- chen, mit ausnahme der laut- und der formenlehre, die radices linguae slovenicae veteris dialecti, die homilia in ramos palmarum, die vitae sonctorum — wobei Hanka’s bemerkung: sunt tantummodo duae, eben so falsch und er- logen ist, wie alles iibrige, indem das buch deren drei enthalt: quadraginta martyres, Gregorius-papa und Paulus simplex — seien unvollendete arbeiten meines verstorbe- nen lehrers Kopitar — das literarische eigenthum des lexicon linguae slovenicae veteris dialecti wird in der schwebe ge- lassen — er, Hanka, konne, da er die briefe Kopitar’s an Dobrovskj und Hanka in handen habe, der sache leicht auf die spur komraen; der schiiler habe ja bei lebzeiten'des mcisters nichts ahnliches geliefert. Vor allen nun vvird hof- fentlich jeder inannvonehre zugeben, dass die behauptung, man habe fremde arbeiten unter seinem namen herausge- geben, man habe sich mit fremden federn geschmiickt, man babe die welt belogen, man habe jemand, im vorlie- genden falle nocli dazu einen freund, dem man zu dank- barkeit vepflichtet ist, und einen todten, der sein redit nicht schiitzen kann, um die frucht seiner miihen gebracht, eine in hohem grade ehrenriihrige sei, dass daher ein schriftsteller, der auf ehre halt, dieselbe nicht hingehen lassen diirfe. Man konnte zwar sagen und hat es schon ge- sagt, Hanka spreclie seine subjective ansicht aus, und er konne ein von mir an Kopitar begangenes plagiat ebenso fiir wahr halten, wic er so viele andere albernheiten glaubt, wie z. b. dass er ein gelehrter sei. Ich kann mich jedoch mit dieser ansicht unmoglich befreunden, indem ich vielmelir glaube, dass wenn ich ollentlich ausspniche: Ilanka scheint ein schuft zu sein, Hanka sich ebenfalls, und zwar mit rccht, fiir gekrankt halten vviirde. Im vorliegenden falle 320 jedoch tritt zur subjectiven ansicht auch noch die begriin- dung, wodurch die behauptung aus dem kreise der blossen subjectivitat, der blossen meinung lieraus- und als aus- druck einer thatsache auftritt, indem mein ehrenvverther geg- ner nicht nur einen, obgleich geradezu lacherlichen grund seiner anklage allsogleieh angibt, namlich den, dass ich bei lebzeiten Kopitar’s nichts ahnliches geliefert, sondern auch erkliirt, er wiirde aus den briefen Kopitar’s an Do¬ brovski und Hanka den bevveis des begangenen plagiats leicht herstellen. Jeder, der diess las, musste nothvvendig glauben, Hanka habe wirklich in Kopitar’s briefen bevveise gegen micb. Ich that daher, was gewiss jedermann an mei- ner stelle gethan babenwiirde, ich forderte herrn Wenzel Hanka in der in Wien unter dem titel: Denmk vi- denskj erscheinenden čechischen zeitung offentlich auf, entweder bis zum ersten august dieses jahres seine offent- Iicb ausgesprochene verleumdung offentlich zu widerrufen, oder bis zum letzten august dieses jahres in einer eigenen, allenfalls auf meine kosten zu druckenden schrift den an- gebotenen beweis zu liefern, indem ich die frage nicht lan- ger in der schvvebe lassen konne, wer von uns beiden ehr- los, ich als dieb oder Hanka als liigner. Ich ervvartete nun, mein loyaler gegner werde den angebotenen bevveis eines von mir begangenen plagiates aus Kopitar’s briefen zufiih- ren versuchen: an vviderruf daclite ich nicht. Statt heider erschien im dennik vidensky eine ejrklarung, in vvelcher sich Hanka darauf heruft, er habe bloss gesagt, e s s c h e i- n e, dass meine biicher arbeiten Kopitar’s seien; meine angabe jedoch, er habe das geriicht von einem von mir be¬ gangenen plagiate vornehmlich unter den Russen verhrei- tet, miisse auf einem missversfandnisse beruhen. Ich kann diese antwort nicht als befriedigend ansehen, da sie das nicht enthalt, was ich zu fordern berechtigt bin, namlich einen klaren, unumvvundenen vviderruf oder den bevveis des von mir begangenen plagiates, da man auch nach derselben dem gedanken raum geben kann, dass aus den briefen 321 Kopitars an Dobrovskjp und Hanka die von diesem gegen mich erhobene anklage bewiesen werden konne. Ich habe daher wenigstens das recht, die welt zu fragen: ob herr Wenzel Hanka inPrag ein mann von ehresei, und offentlich zu erklaren, dass er mir kein mann von ehre zu sein scheint. I n h a 1 t. selte I. BartholomSus Kopitar. Selbstbiographie ... 1 II. Zur russisehen geschichte. Von Joseph Fiedler . . 19 \_/ III. Lautlehre der bulgarischen sprache. Vom herausgeber. 43 IV. Bartholomaei Kopitarii prolegomena historica in evan- gelia slavice, quibus olim in regum Francorum oleo sacro inungendorum solemnibus uti solebat ecclesia Kemensis. 57 V. KiieT. Hanncao ByK. Ctc-k Kapapuh. ... 85 VI. Byua Gre*. Kapaynha noc^iaHima AHTy Ky3»ianHhy y 3agap.90 VII. HeuiTO o CpncKnjeM ann;eHTHMa. Haimcao li. /l,aHH’XHh 97 VIII. Scibor. Wspomnienie liistoryezne z podrožy po We- grzech, przez Stanis!awa Sfotvvinskiego . . . lil IX. Historische denkmiiler in den kldstern des Atlios. Von Josef Miiller ......... 123 X. Popevka od Svilojevida, aufgezeichnet 1663, mitgetheilt vom herausgeber . ..259 XI. Glagolitischesfragment: evang. Joann. 19. 9.bis 19. 28. mitgetheilt von demselben.261 XII. 1'a^nnKO PyccKui IIpunoBi^KH ..... 264 XIII. Entgegnung auf herrn Wenzel Hanka’s albernheiten und liigen. Vom herausgeber. .... “?B7 C o r r i g e. seite 235 zeile 6 lies und b in den ausgeschriebe- nen wortern. Nach den in den abreviaturen uber demwor- te stehenden endconsonanten sind sie ausgelassen. Als anhang folgt ein zweites schreiben desselben fur- slen und von demselhen datum, Avelches von Westerman zugleich mit dem vorstebenden dem kaiserlichen adressa- 24 ten iibergeben svurde, und tlie erlairterung einiger die expedierungund reiseroute des aus Persien riickkehren- den kaiserlichen gesandten Josef Gregorovič betreffenden umstiinde enthalt. 1612. 20, Juni, Jaroslavi. HpecBeTJil>nnieMy H BejieMO!KHennieMy BejiHKOMy rocy/i,apio PyAe.i$y BToposiy, 6offiieio mh.iocthio H36paH0My pecapio pnsi- CKO»iy, Bcer/^a npn6aBiiTejH0 u,apcTBia, HesieTii,Kosiy, yrop- CKOMy, 'iemcK0My, jiMaTii,KOMy, Kpoaxu,KOMy, wjiaBoiicKosiy h HHhixx> Kopo.no h apuraitnaaio avcTpliHcnosiy, apu,yKy 6yp- ryHCKOMy , 6apa6aacKOMy, cTbipcKoaiy, KapHCKOMy, apaiia- CKOMy, .lIOH,eSIOOpCKOMy, BHTeM6opCKOMy, BbiniHbie H HHJK- mie sesan nue3cKosiy, KHa3io niBa6cKosiy, sia.irpay MepeTu,KOMy, mamiine a Hiraame 8eMJiH Jiay3HHTitK0My, rpade aymnypcKOMy, Tiipo.icKOSiv, •Mipu l Kosiy, Kii6ypcnoMy, xopn,K0»iy, aanrpade ejiCHTU,KOMy, rocy/i,apio BeH/teacKHe CTopoubi, nopTOHaBCKOsiy, coaeHHTu,KOi«y h nabix r b. BeanKiix^ i'Ocy/i i apcxB'b poccaicKoro u,apcTBia 6cape n okoji- mrine h BoeBO^bi h no H3dpaHio Bceli 3esun mockobckobo ro- cyAapc r rBa bchki^t. nmioirb .no/teii y paTin>ix r b n y 3esiCKHXT> /yt>.n> CToaHHKi. n bo e n o p, a Kiia3b /^MiiTpen HovKapcKoit n aaiu- hhkh h ctojihhkh h ,popnHe do.nnne h cTpanane h npnitas- nbie .110,1,11 n /popane ii3 r b ropo,i,OB r b h roaoBbi CTpe^eTipne n ACTU CoapcKiie h Bcanne c.iy;Kn.ibie .no/p n rocra n Top- roBbie noca/pinie n Bcaane iKiueTipiie .110,1,11 BauieMy ipcap- ci;oiiy Be.iiiTccTBv nenosn, 6 l,hiti. onpim. Ttanb BcaKiixi> hh- iiobtj .110/pii, Koropbie no rpexosn> Bcero xpcTbaiicTiia npe.i- CTii.Hicb na .iaci;y n Ha jicTHBbie c.iona JKnrnMOHTa iiopo.ia IKUCK0B0 II BCJUIKOrO KHH 3 a .IIITOBCKOf'0, II in. HeMy npncTa- jih. H 3 BtCTHO nasn>, Be.mi;oMy rocy,ppro ipcapcKOsiy Bejm- necTBy, Kani. h 3 t> /poiibUT. Be.iimne rocy/ppn iiaiini daaateHHbie nastani n,apn h BejniKne Kiia 3 ii Bcea Pycni casio- /ppniipi vb npapo,i,iiTe.in namilim ct> Be.iiiKiiim rocy/ppn cb ip- capn phmckhmh n ca. Basni ct> BeanKiisn. rocy,ppesn. 6bi11a.n1 m, ccbUKeiiBt dpaicTBe 11 bt> juo6bii, a bt> HyjKaoe Bpesia Apyn. 79 50. Opus fortasse fuerit hic occurrere multorum errori, qui liane Slavorum linguam sacram pro matre ha- beant hodiernarum pluscpiam duodecim dialeclorum.| Nam satis certum est aliis bistoricis monumentis, jam Melliodii aevo, plus minus exslilisse penes pannonicae illius et bulgaricae tribus dialectum, vix non omnes hodiernas il¬ lius cognatas; ita ut nonnisi soror sit illarum natu maxi- nia, utpote cujus ultra mille annorum exstent litteris excepta monumenta, cum ceterae ejusdem aevi dialecti s ine teste, oblivioni traditae longc serius emerserint ad libros: boliemica sec. XIII, polonica XIV, aliae XV, XVI, russica demum nonnisi XVIII, serbica nostra aela- te, bulgarica recens nonnisi heri prima dederit vitae indicia. 51. Clausulae tandem loco addamus nostrum de correcta librorum ecclesiasticorum lingua judicium. Di- cendumgue boe respectu est 1. accentus illorum esse adjeetps dialeeto russica; hocque tantum esse certum, eos in codd. cisdanubianis, sieubi adsint(nam plerumque "vetusti codices carent accentibus), differre a russicis li- bris; 2. textum quidem esse revisum ad arclietypa grae- ca, ideoque quoad rem non reprebendendum; at quo- ad linquam et ipL\oloyiYM>g esse satis afiovacog susdeque v ersum ; ita ut non ineple possit comparari renovatae ad captum indocliorum Germanorum epopoeae ziov Nibe- lungen per ipsum archetypi simul editorem von der Ila- gen. Exorieturque aliquando Cisdanubianorum ex ossi- bus ullor verae linguae xeteris, nisi interea Russi ad Protestantium exemplum, relicta ipsa renovata bac vete- f i lingua, nalivam suam invexerint in ipsa templa. 52. Nam si proprius examines, videbis needum esse absolutam ipsam librorum ecclesiasticorum ad graecos fevisionem; meliorque bac *) in re est sors librorum *) Sed liac tantum; nam Caramani caeca linguae et orthographiae corruptio justam doeto nauseam creat. 80 glagoliticorum , metra latini breviarii e. gr. reddentium utcunque metrice, cum russici graecorum acrosticha tan- tum interpretentur quoad sensum, non reddant metrice ipsum graecum artificium: cujus quidem doctam imitati- onem P. Rayaei latinam habes in junii mensis, t. II. Bol- landianorum. De slavico hujus artificii neglectu habes vete- rem querelam Gregorae historici, qui A. 1326 ad Ser- bos legatus, interfuit liturgiae paschali Strumitzae in Ma= cedonia: Irjpog yag %olg exei naLdevcng anaaa , v.di nvd/Aog xal (.Lovoa i^aeXv t g 'uQug vfunodiccg, libr. VIII, c. 14. Sed de bis alias. Jam ad codicem Remensem accedamus. C a p u t VII. De codice Remensi. 53. Originem vides ex subscriptione glagolitarum Pragensium A. 1395: partem priorem, litteris cyrillicis exaralam, fuisse habitam a Carolo IV, imperatore, pro autographo S. Procopii, Bobemiae patroni, demorlui A. 1053, talemque tbesaurum depositum ab illo fuisse in dilecta sua fundatione monasterii Slavorum; pronumque fuit Glagolitas exiguo cyrilliano volumini addidisse suas glagoliticas lectiones et evangelia, sicque auctum volu¬ men auro gemmisque, et praeter scripturam, ut credebant, S. Procopii etiam aliis SS. reliquiis ornatum destinasse so- lemni usui Abbatis Emaustini, quando festis majoribus celebraret „sub infula”. 54. Sed non diu duravit is usus. Successere brevi postea temporaIlussitarum, quibus ipsi Emaustini, relic- ta missa glagolitica, transiere ad partes Utraquistarum, ut supra diximus §. 44. 55. At quo času et tempore volumen Emauntinum delatum sit Parisios, plane ignoratur. IIoc tantum adno- tavere Remenses, se accepisse ex dono Cardinalis Lo- tharingici, A. 1554. Et nescio quae tradilio ferebat, par¬ tem cyrillianam fuisse olim Constantinopoli, et glagolili- 81 čara e bibliotheca S. Hieronymi. Positoque codicem fuis- se Constanlinopoli, poterat illuc ferri per Utraquistarum ad Ecclesiam Constantinopolitanam legatum Conslanti- num Anglicum, cujus fit mentio in memorabili Epistola responsoria Graecorum ad Bohemos A. 1451, edila pri- mum ex archetypo Pragensi Vittaebergae 1564, 4°, ite- rumque in Chytraei Oratione de statu Ecclesiarum, etc. Francof. 1583, 8°; miserintque Graecis Bobemi hoc vo¬ lumen in testimonium fortasse sui antipapismi. 56. Utcunque fuerit, sive Cardinalis hunc tbesaurum per ambages e Graecia acquisierit, sive dfieatog e Bobemia, ille donatum voluit Ecclesiae suae Remensi. Et nescio quare docti Parisini refragentur veteri traditioni et testi- naonio Remensis abb, Plucbe, usu venisse hoc ipsum evangeliorum volumen, auro gemmisque et SS. reliquiis ornatum, in solemni Regum Galliae inauguratione, ideoque fuisse vocatum le Texte du saere. 57. Nobis quidem hoc perinde sit. Interim gaudea- mus, codicem, quem teste celeberrimo Silvestri de Sacy credidcramus peidise cum reliquis inaugurationis clenodiis, non sine nostra tantilla symbola, emersisse saltem vivum ex illis tumultibus etiamsi nudum. Nam quamvis et nos anlea desperavei’amus de eo codice, tamen A. 1835 eden- tes Glagolitam Clozianum tam vehementi denuo perculsi fuimus Remensis codicis desiderio, ut non crederemus periise, quod volebamus servatum. Et succurrebat cupi- ditati ratiocinium: non facile vel a fanaticis contemni au- ru m gemmasque, nec postea fuisse ausurum furem spo- liatum thesauro volumen proferre in medium; ergo ab- jecisse in angulum aliquem, sicque codicem saltem ad- buc exstare salvum alicubi etiamsi nudum. Eodemque die coepimus quaerere per amicos in loco; et simul Petropoli, cum sciremus plurimos codices illis temporibus fuisse comparatos a Russo Dubrawski posteaque vendi- l °s Imperatori. Fuitque ea amici Parisini tarditas, ut Petropolitani, quamvis tanto loči intervallo, tamen eodem 6 82 die Remis causam nostram agerent, quo Parisinus (vide la Chronique de Champagne, 1837, I, 40, et II, 204). Bibliothecaeque illi praefectus, D. A. Louis Pariš (de Slaviš eliam bene meritus, Nestoris interpres gallicus), ut et nune et in poslerum quaesituris satisfaeeret, edidit singulas utriusque fragmenti columnas Xi9'oyqa(foviiivaq. 58. Brevi postea (1837) codicem ipse praesens vidit Russus Sergius StrojefF, qui parlem cyrillicam nil dubi- tans tribuit sec. XIV, glagoliticam contra negavit esse slavicam, nil doctior Petro I imperatore, qui A. 1717, longe dignior indulgentia, eundem errorem erraverat. 59. Tandem A. 1839, Polonus J. L. Corvinus Ja- strzebski, auditor in Scbola Diplomatica parisiensi, puhli¬ ce ablegatus Remos ad examinandum codicem, non solum lecta subscriptione glagolitico - bohemica, sed etiam au- ditis Remensis Ecclesiae traditionibus, sat luculentam reddidit suae missionis rationem; falsus in hoc, quod crederet subscriptioni A. 1395 de autographo S. Procopii, suaeque credulitati argumenta quaereret aeque caduca picturarum et linearum stylo ductarum. 60. Nescimus tandem loco ultimo, ignoscendumne potius an examinandum judicium Hankae bohemi, qui, caeco patriae amore abreptus, formam nominis Evange- listae Jan, pro argumento sumit scriptoris bohemici, quamquam tam doctus panslavista vix possit ignorare, liane formam aeque usitari non solum Polonis et Molda- vis, sed quod caput est, etiam Ruthenis (apud quos nos partem cyrillicam exaratam pulamus, sed sec. XIV, non XI), eamque frequentari ipsi Nestori, qui adjutorem in historia suum excitat monaclium Kieviensem Jan, plus- quam oetogenarium. Aeque infirma sunt et reliqua om- nia Ilankae argumenta; nosque de hac re securi provo- camus non ad summi Vostokovii, sed ad obvii cujuscun- que russici Strojeff tribunal. 61. Partem quod altinet alteram Remensis volumi- nis, nullum est dubium fuisse exaratam Pragae, a sti- 83 pendiario putes monasterii librario Johanne, quem qui- dem Slovacum fuisse e verbis budjet et similibus con- jicias. De loco scripturae testantur et lectiones propriae sanctorum Bohemiae, Croatis non usitatae, ut est de S. Proeopio, recens versae, ubi subrideas ad retenlam vocem Iatinam imbres non intellectam interpreti. Cetera satis apparent exscripta e veteriori dalmatico missali, confusis non semel jer et a elementis ex pronuntiatione provin- ciali: N’ pro NA et vice versa; aeque ut scriptor rus- sus in času simili confundit jer et o: N’, NO. Sed sa¬ tis de talibus, quae typis slavicis indigent Parisiis non- duna frequentatis. 62. Sed posito, liunc qualcmcunque Remensem co- dicem civili Gallorum tumultu revera periisse, ut falso renuntiarat Sacyus, quis fuisset dolor, quae lamentatio Slavorum, ex quo A. 1789, qui codicem tune ullimus vi- derat, theologus Anglus Ford Hill, viso Vindobonae mis¬ sali glagolitico, teslatus erat, partem Petro I ignotam esse exaratam charactere glagolitico! 63. Sed obliti erant Vindobonenses, Alter el Durich, quaerere ex Anglo, quomodo se ad invicem liaberent scripturae slavicae; praesumentes falso, šibi respolidere e regione, sicut usuvenit in bibliis polyglottis. Hinc na- tas videas liypotheses Alteri, Dobrovii et nostram de origine tališ duplae: Altero existimante, esse partem prae- dae litterariae de cap la Constantinopoli A. 1204; Dobrovio malente accipere pro dono Serborum reginae Ilelenge, natio- ne Gallac A. 1250; nobis denique illam tribuentibus Annae, Jaroslai filiae, adlatam Parisios e domo paterna russica marito Henrico I, cum reliqua supellectili nuptiali. Doctus has divinantium ab invisis et ignotis bypotbeses sat slolide risit eodicis avronv^g Strojeff, ipse adeo indoclus, ut gla- goliticam seripturam negaret, esse slavicam. 64. Quamquam igitur anliquitate et intidnseco pre- tio codex Remensis jure cedcre debeat pluribus jam notis, aliisque adbuc speratis, nemo tamen illi negabit 6 * 84 famam diversissimae fortunae, et felicissimi finis. Quid enim? Emitur ab Imperatore pro codice scripto a manu Sancti, A. 1030 —1053, ita ut codicum slavicorum omni- um, qui supersint , a cupidis bohemis pronuncietur vetustissimus; auclus bis fere totidem foliis glagoliticis compaclusque auro et gemmis ornatus inservit divino officio festorum solemnium Emauntini abbatis infulati; mitti- turA. 1451 Graecis pignus anlipapismi Bohemorum; dona- tur a Graecis cardinali Lotharingico, futurum Evangeli- um inaugurationis Regum Gallorum; periturus in tumul- tu civili servatur a fure sni tegumenli, tandemque totus quantus editur sculptus a principe Europae calligrapbo, auspiciis Augustissimi Imperatoris Russorum, DEDICA- TISSIMUS NUMINI MAIESTATIQUE EIUS. 258 (3 iov vno rrjv fieyiorr]V ayiav Aavgav, Ne a Xx r { r rj xal Aaxxog vno ra ogia rov dyiov HavXov, rj rov II o d g o- fiov oxrjrr] vno ra ogiarrjg iegdgfiovrjg xwv 10 rjgiav, rj rov ayiov Ilavr eXerjfiov o g vno ra ogia rrjg legag fiovrjg rov KovrXov fiov orj, rj rov ngoiprjrov 'HXio v xai rj roiv Elo od id) v vno rrj v legav fiovrj v rov IIavroxgdrogog, rj rov dyiov Jrjfirjr gio v vno ra ogia rrjg fieyiorr\g fiovrjg rov B ar o naid lov, r\ rov £ evocpoj vro g vno rr\v legav fiovrj v rov Sevoipiuvrog, rj vno rrjv legav jt lovrjv rov Z co- y gacp o v oxrjrrj rwv ix 'P co o L a g fiova%cSv. C H rov X eX a v- rag lov lega fiovrj xal rj rov Z wyg d (p o v xal al dvo oxrj- rav 7] rov ngoiprjrov H ho v xal rj rov Z w y g cap ov dva- yiyvwoxovoi rag ixxXr]Oiaonxag dxaXovdiag oXa$ioviori, al de Xomal naoai oxrjrai xal ra fiovaorrjgia eXXr]viorL ''OXoi ol iv rog ogei evgioxofievoi fiovayol eiolv wg dvo yiXiadeg' nXrjgwvovoiv bfiorg xar erog elg ra fiaoiXixa yag- ria y xal g' avfinooovvrai oka xar erog ra e£oda onov anagairrjriog elg rov g ngarovvrag nXr\gwvovrai, e£co and rovg rbxovg xai ra idiairega yger\ exaorov fiovaorrjglov oyedov £' yiXiadeg ygooia xal orav ov/ififj fid%r), ngoori- d-evrai. Elg avra ra lega fiovaorrjgia (iXenei nvag noXXag dgyaiorr\rag xai noXXa fiefifigaiva (hfiXla. Elg rov nagbvra xardXoyov Xeinei 7] lega fiovrj rov E o ep i y ii e v o v , rjrig iordS-rj inlorjfiog ndXar ixrio&rj ngdrrov vno rrjg dyiag JIovXyegiag rrjg nag&evov rrjg &vyargbg rov \'Agxadiov xal yvvaixbg vouio&eiorfi elg rb yrjgag ar'rr~g rov diade^afievov rov adeX