Faitmcher Zeitung. «r. 1l2 t,«lbj. 5« »l, «»» d„ Post «»«,, N V»o, Donnerstag, 17. Mai. 1877. Aültlichcr Tlml. 2 3l. l. »nd l. Apostolische Majestät haben mit ^uerhüchst unterzeichnetem Diplome dem pensionierten 1 l. Oberstabsärzte erster «wfil Dr. August Willer. ° n» als Ritler des Oldens der eisernen Kronc dritter "asse in Gemäßheil der Ordensstatuten den Ritterstand "Ulrgnildigft zu verleihen geruht. 2 Ss. f. „nd l. Apostolische Majestät haben mit ^"höchster Entschließung vom II. Mai d. I. dem ^ermeistlr Franz Jordan in Vodenbach in An. lltnnunn srines gemeinnützigen Wirkens da« Ritterkreuz " 3ranz Joseph - Ordens allergnadigst zu verleihen »"Uht. ^ be. l. und l. Apostolische Majestät haben mit lUtrhLcWts Entschließung vom 7. Mai d. I. dem T'undbuchtzführer Mathias Aschen brenn er in Iiiin. h Anlaß seiner Versetzung in den bleib» Wisü die ,! 'che. pol,, l»fn^ . »«« Nsich»i>s!shd!»tle« »»«geoeben nnd Utljeodel, vl,» 18?7 . " Nss,r, am »" «Pll! 1«77 und d«, letzter, »m lii Vi», P« b,s ds,„schs„ «u»«abs erschienen iss. Hs ^ Vtllck enthält »nter ^ da« Wss.h o^n, 7 «pril 1877. betrefjenb den «nlaus der zz. "lounau.Silaßwlllchsnfs Lissl'bllhn durch km Staut; «6 d«« »,sltz o«m U «plil l><77. wom,l die Vsfiimmuna be« «nhange« der «l!ch,ralh«-W,h!l>ldnuna inbelre« dli V«hll,f,<7l, in Oeft,ilt,ch nntlr drr «nn«: ,.slt wslben; «r. 2« da« Vrsltz vom 9 »plil 1877. womit oi, vestimmungen de» >nh»nge« der Neich»salh«5N«hl°rbnunß ,ubell,fj der W<,l)lbsz,lle in VLhmen : «ä k»nbglmeindsn. ZZ. 1 und 14". nbgsllndfrl werben; Nr. '/9 dir Kundmachung de» ftinanzmim»?, <» Npsil l877 mdslrsfs dn Bereinigung d,« l, ? ^mtr« in »t»ll,u mit der M yn!»«q beweib«, auj d^m »loldbahn» hole in Klnlau; Nr. ?N da« Hsslh v°m II. «lplil ^877, belrefiend die Ervssnung von Spsliallslditsn sl,l du« Iahi 1877 zu Zwecken be« Stoat«,Tisenbahnbane«, Da« XI, Stuck enthält unter Nr ^1 die Verordnung der Ministerien de« Innern, der I-und d,« Hnnbel» vom 11. Via, 1877. wl»m,l di, «,!>s, >vl! ' den Nngshorisjen der Ml der Wahlordnung allfül« ligen Oedenlen begeg, >n. «bg ^urtmliller erNürte. daß er nicht die Ve- sorgnisse theile, welche gea- ' - ^..... ' 7m vom po. Mischen Slandpunlls auc- Uby, Dr. «Vchaul ,chc Vedenlen bezüglich der . ....._.,...chtes grltend. »d^ ^- s. ,> . ' .. d„< Wllhlkörper fi ' ein so lil. daß diedurck, c Vedensltl i>s,silni> '! ^onssqiiliizen der Gl: entgegensehen. Abg. Neuwirth: Eine einheitliche Negelung der Wahlfragt durch die Landtage ist nicht zu erwarten. Ich war immer der Meinung, vorerst den Kataster zu ma> chen und einzuschalen. Mnn jeder, der 4(X) fi. Lin> kommen hat, politische R' ^t, so ist das eine Etappe zum allgemeinen ^ hte. Das Sicherheit«, ventll der WalMrper »ird im Wege dieser Steuer, reform beseitigt, denn es findet eine bedeutende Per» schiebung von einem zum anderen WalMrper statt. Referent Dr. Veer schließt sich den Ausführungen de« »bg. Neuwirth an. (5r theilt jedoch nicht die »M-sicht. daß die Personal-itinlommenfteuer einen bednll-lichen Effekt machen »erde, eher sei die« von der !ti «'?wil' nl4>t un alle siebzehn Landtage zu gehen. Nbg, Freiherr v. ^bdly^ll rlchklc an die Regierung die Anfrage, wie sich die C^inp^nz der Gemeinden und ^andtllgc bezüglich t»> ^ge stellen werde, wenn die Steuerreform durch» ...^. uiird. Se Erttllenz Freiherr o. Wasser: Eine andere ! die Kompetenz t . der Ve- ^..'.. ,> ^üdcsocrtretungen ^,..^,,,^ ^ Vctieru«ß von ^uichlagen zu den Steuern. Vielleicht befürchtet ' besonders die Ge««i«He« ilcholge tzer Vt«»- n über die Gebür «uosztbchnte« Auschla»«re '»' ist. lvei ' " '""Etagen, welche auf lin'm höh« punlte j: darauf, daß nlcht mehr umgttcttl wird, als man noMmM« br«cht, z» jchn, verpflichtet sind, ist das Vebncke« j«benf«2s eln «rlnae«. > aber haben in den meisten L: s ^>. ....<... ,.. ll, bls^l, ^.,.......,1.. ,...^ ^^ ^,,, ^^ ten Steuern, und da lu n jchr e»pft«b» liche Gleigenmgen »oi lllch: zur gHe tz«O» ^ Wdilekl» Gteuern nimmt auch die W»»P»N,^ einen Einfluß, daß man nicht zu »eil geht. Ge l,.., ,.'.is,t. das Vedurfnis einer »rndenMG df tze bezüglich der ZuschlogscomPMW« llnlrelen. Sollte es aber t»s Erfahrunß «^F ,, so »erde der betreffentx Landtag g«»tß den WlUen dazu und da« Verständnis haben; die wirlung der Ncaiüuiüi in solchem Fall. l.i i.4^ ^^>u. müßig ware <> ^ vielleicht, „ . blo« zu den Ertra^^ii'!,ll?>, welche nicht lc> parillbel NG^ gestaltet werden, wle der Ausschuß ohmhln schon b«. schlössen hat. Auf Antrag des Ubg. Nujp,^ wuroe ylerauj t» das Formulare des Eintsnnnenfteun-VelenntnifieH ft«U der Vezeichnun« »Ewlch»tzu«««WrUte« «Einschütznng«. bezirke" aufgeno««en. «lelllllelon. "ie Unlerwässcrung der Sahara. von Verhaid « 0 l) l l «. lSchlnz.) run« ?"' "^b der t>eser fragen, fall« lim Unlerwasse. Net, /" Sahara unmöglich ist. wle in aller Wlll lbn. Zlit^ ^"^«e Projekte immer und immer wieder die ütben durchlaufen? Ehe wir die Antwort darauf Ui,t,s'h"""iuchen ">r die Deplessionen. welche einer btnn low."""ll ilberhaupt fahi« sind. Da finden wir ^nlliz, "" "* jetzt die Sahara bekannt ist. nur zwei. Astend, !""^ b" illdlich vom joglnanntln libyschen b!« zur ^°s" "" ble. »elche sich von der «rohen Syria c ' N,tl<^, l5 ^" ^upiler Ammon erstreck!, und bann ''""in. , '^llch von Tunefien .,nd der Provinz Eon. biserurw , "ltere »nbetriss,. so würde die Unter-!^l,«t "'"""" ''"" Vortheil erzenen, stall« es ' Watt" !^' """ Durchstiche« au« der großen Syrlc, ?"^ror^,.1" diese Depression hineinzulassen ... dit lltn ^ich« Verdunstung soll hiebei «« nichl er. lt'fen .< "' ^ "ürde man einen schmalen Wasser-?>«n.'enx. Wasserzunge schassen, welche absolut für die ^^en s,^" ^^"ber ohne Werlh würe. Denn i« Güden ,V5!„H ^ l,°l»e Sanddünen und im Norden ,a« nur "°" Um., ^«elation bedeckte libysche »uftenplateau ^ "ll dl. ^"""N dieser Depression ist auch ernst 5 5nd„. "e gewesen. I^tn "verhalt " si« mit der i« Süon, von ^ zlltlf» llonftllntlne gelegenen, welch« »isienschafl. ' d«" französischen Gtn»t.Offlzier Hauplmann Roudaill nachllewiesen worden ist. Daß diese Depression in der Thal llistiert. darüber herrscht kein Zweifel mehr, und dah der Südrand von Tuncftcn und Eonstanline bedeutend « Werth gewinnen »Ürbe. wenn er, anftall an die WNfle zu grenzen, sich auf einen schiffbaren Meerbusen offnen »ürde. lieat klar auf der Hand. Und e« ist l ' esslon daher auch eben jch bf. soroche^ rsuchl wolden, 3iiH! ? :«nzojen ulllernahmen dahin eine zweite E^ »n der stch außer Nsudalr« der bedeutend« Asr!—...^ Henri Du» oeyrler bttheiligte, sondern auch Italien glaubll die Oe. gend tfplorieren lassen zu müssen. Ilal'en hat in drr That seil langer Hell sein Augenmerk aus < ^worsen, und fall« jcmal« die Slaatcn an der .... i.. .l von »srita zur Verlheilung kommen sollten, »a« bei einem eventuellen Zusammen, bruch de« oltomanijchen Neiche« gar nichl unwahrschein-lich »üre. so würde s,5 die Nsg'erung von «om gewiß beeilen, da« alle Kai '" zu besetzen. Die Expedition l.'. > - :''lr unler dem berühmten Marqui« »nlinori, welcher augenblicklich in Schon sich befindet, hat nun eigentlich ein negative« Resultat er. geben, jedoch »eniger au« phystlalijchen c'l« ll.,5 ^'ono machen Grünren. Die Herstellung «ine« ,en BlNlitlimeere« würde na^ "' H..^. hf, ,i^lcr,!,chcn Gelehrlen weil mehr al« Franc« loftfn. Hinterher hat ««Xlire freUlch t.« Ei„»l,tzl ? lienischen Velchtte» l« ew« Sitzung »e, Patij^ ^. araphiichen Gesellschaft zu widerlegen versucht und rn Herren «bbadie und ^essep, unterstützten n; aber verschiedene Private haben spater dil «Schell«" im Süden von «laerien untersucht, namenl« ltch der bftelre'chischl vrrgl'th Stach«. Und diel« la«, »ie v«l Geolog« stuch«, »l« er l^?b »ie Nei« GylU besuchte, zur Utbtsz-uguny. daß o«l U«o»lre'sch» Pe», jell keine Au, ^ g »inte. Au« be« ei»f«ch«, Grunde, »eil .. „.. . X» Veter über dem Veere«. spieael ftch erhebende Qnerriegel o»er Vergdamm, »elcher den jetzigen GHf »« Gabe« oo» gr^e» Sch««-gebiet trennt, nich'. «ii« »an verrmilhet hatte,»»« V«>H-dünen, sondern festem Gestein besteh?. Auch nach Glach« würde ein ^l,rchsi^> '^' ^!« 4>, Millionen Kranc« ersoi W«>>< Nutzen den »osien entsprechen? Vlc ßWOMi«». G«,z unerfindlichifl un« aber, »le^essepsin sei-nenVortrügen von einer Unter»asler««g oer Sahara reden kann; be»n »en» wirklich die Sch»tt« i» Güden von Tuni«. l«w gr». ßerer Raum davon mit Wasser b«deckl »erden, «l« »««, etwa von Europa da« Herzoathum Vleini»g«» in»tzHs>i würde. >n eine allgemeine Unterwasselunß h« G«H>lr« ift aber gar nichl zu denken. E«»ftb«ß«l« WO>. kommene Unmöglichkeit Wir ersehen «lb« »m« ««^. flehendem, daß die Unklarheit hierüber l< Franzosen »umschreiben ift. welche e» aeNntirn. dazi Dtll«. »er »ie kessep« von einer «Unterwasser«,, oer Sahara' reden, »llhrend e« heißen müßte: I««n,«tl,« bel l»n<-ftschen und alaeriniichtn Scholl« Daß freilich in der Geographie »irtUch oe»^ .^ranzolen durch die urNare Au«druck«we ' " .» l'ch nichl haben vclllucu lusscn, an eine Uni' "« Xe b»h»l° zu ,la»b«. «ltze» ««« bev jl5l,jl»Al.!,iqn« »V, VW«» St. «art««'. «n««lich sazl: ,D»s Nwe« de, Gut V«H«» zeigen keinen bche«,«»M U««rl4. ^ b«tz«° bllbcl den erhabt»«« «tz««, MB" "" "^" 892 Abg. o. Stutter beantragte, es sei vorzuzeich« nen, daß man blos die Einkommensteuerklasse anzugeben hat, und nicht alternativ auch die Ziffer des Einkam« mens. Dieser Antrag wurde abgelehnt. Ueber den weiteren Antrag desselben Abgeordneten, daß die H§ 4, b und 21 im Formulare abgedruckt werden, wurde die Reafsumierung abgelehnt. Abg. Fux erklärte es für wünschenswerth. daß dies wenigstens im Verordnungswege vorgelehrt werde. Abg. Dr. v. Plener erklärte sich für die Specifi« cierung der Einkommensquellen. 2s wurde diesfalls von mehreren Abgeordneten ein Minoritiltsvotum an« gemeldet. Abg. Au spitz beantragte, es seien blos die Passiv« zinsen von Hypothelarschulden anzugeben und infolge dessen hätte die Anmerkung: „Bei selbständigen Er« werbsunternehmungen steht es dem Steuerpflichtigen frei, in seinem Bekenntnisse blos anzugeben, daß bei dem von ihm einbelannten Reineinkommen die unter 3 an> geführten Lasten in Abzug gebracht worden sind, ohne den Betrag dieser Abzüge besonders anführen zu müssen", im „Auswelse" zu entfallen. Abg. Dr. Menger beantragte, zur Anmerkung anzufügen: „Andere Abzugsposten als die sud 1, 2, 3 genannten brauchen nicht besonders angeführt zu werden." Der Antrag des Abg. Auspitz wurde mit 11 gegen 8 Glimmen angenommen; ebenso der Antrag des Ab» geordneten Dr. Menger. Referent Dr. Beer beantragte, daß der Beschluß bezüglich der Besteuerung der Veamtengehalte und Activitätszulagen zurückgenommen werde. Dieser Antrag wurde genehmigt und daher der H 3 in der früheren Fassung wieder hergestellt. Zu § 3 beantragte anstelle des letzten Absatzes der Referent folgende Fassung: „Von der nach d«n Bestimmungen dieses Gesetzes erhobenen Steuer dürfen Gemeinde«, Bezirks- und Landesumlagen nicht eingehoben werden." Abg. Fux wies darauf hin. daß den Landtagen durch die Landesordnungen das Recht eingeräumt sei, von allen direkten Steuern Umlagen auszuschreiben, und es düifte daher ohne Zustimmung der Landtage der Antrag des Referenten nicht durchführbar sein. Abg. Graf Eoronini beantragte bezüglich kr Landesumlagen besondere Abstimmung. Der Antrag des Referenten wurde hierauf an» genommen. Vom ungarischen Reichstage. Die vom Abgeordneten Iranyi jüngst wegen Vor» lagt der auf die orientalische Frage bezüglichen Aktenstücke an die ungarische Regierung gerichtete Inter» pellation wurde in der Moniagssitzung des ungarischen Abgeordnetenhauses vom Ministerpräsidenten Herrn von Tisza in nachstehender Weise beantwortet: Der Minister weiß wol, daß durch den Oesehartikel XII vom Jahre 1867 den Ministerien in beiden Staaten der Monarchie «in Einfluß auf die Leitung der au« wärtigen Angelegenheilen gesichert ist, und der Inter, vellant hat Recht, daß die Regierungen ihren betreffenden Parlamenten gegenüber oerenimartlich sind, und eben »ell der Minister hieoon überzeugt ist. hat er jederzeit der ihm hieraus erwachsenden Pflicht bereilwilligst entsprochen. Der gesetzliche Einfluß der beiden Regierungen aber auf die auswärtige Politik kann nicht weiter reichen, als auf die Hauptrichlung und Teubenz derseloen, nicht aber auf gelegenen." Im Sudan ist aber die Gegend am Tschad« G« und die Vorgu.Einsenkung die bis jetzt als am tiefsten bekannte Flache. Sie liegen jcdoch 200 Meter über dem Ozean, wie schon ansang« hervorgehoben wor« den ist. Wenn wir zum Schluss« noch des mehr als fabel« haften Projekte« erwähnen, die ganz« westliche Sahara unter Wasser setzen zu wollen, so geschieht das nur, um doch mit emem Worte diesen finnlosen Plan zu beseiti. gen. Im Westen der großen Wüste besteht eine Land. schaft, wllche Djuf aenannl wird, zu Deutsch: Bauch oder Einsenlung. Vlo« auf dlefen Namen hin hat ein Engländer, Mr. Macken^, die Behauptung gewagt, e« bestünde dort eine Einsenlung und dltselbi sei so um fangreich und tief, daß man die ganze westliche Sahara mit ^tichlialeit bi« Timbuktu und Tuat würbe unter« »Ässern können. Seinerzeit wurde auf «as Schwindel« hafte eine« solchen Projekte« in den Peter mann'schen M!t« lheilunzen hingewi-sen ; trotzdem gelang e« HerrnMackenzy in London, namhafte Summen zusammenzubringen, wo« mit eine Untersuchung au«geführt werden sollte, und spüter die Inundation selbst. So aeräuschoall. wie die Elpedilion abgegangen, so Nanglo« ift sie zurückgekommen. Nach Eameron« Worten, den ich in Brüssel darüber sprach, hat sich oas ganze Unternehmen al« Humbug h«rau«g«stelll. Also diejenigen, welche in der allgemein«« Unterwüsserung der Sahara mit Dcsor und Escher v. d. Lind eine Verläl. lung unsere« europäischen Klima'«, ein« Vergletscherung der Alpen befürchten zu müssen glauben, lonnen sich vollkommen beruhigen: eine Unterwassern»« der Sahara lft absolut unmöglich. (N. ft. Pr.) Details und einzelne Maßnahmen. Die Vorlage der, diplomatischen Altenstücke ist jedoch ein Factum, bezüglich dlssen, was die Zeit der Vorlage und der vorzulegenden Document« betrifft, nur derjenige berechtigt sein kann, welcher selbst die auswärtigen Angelegenheiten leitet. Da« könne auch gar nicht anders sein; denn welche Folgen würde es haben, wenn einmal im ungarischen, einmal im österreichischen Parlamente die Vorlage einzelner Docu« mente gefordert würde? v. Tisza bedauert daher, auf die Frage de« Inter» pellanten verneinend antworten zu müssen. Es werden die diplomatischen Allenstücke seinerzeit den betreffenden Vertretungslörpern vorgelegt werden, und dann wird Gelegenheit vorhanden sein, fall« man die Haltung der Regierung au« den Documenten als nicht befriedigend beurtheilen wird. das Ministerium im Reich«tage zur Verantwortung zu ziehen. (Zustimmung im Eentrum.) Daniel Iranyi erwiderte: Die Delegationen haben leinen genügenden Einfluß, wie die« ja der Umstand beweist, daß Graf Andrassy vor zwei Jahren blos Eon. snlarverichte und im letzten Jahre gar leine Documcnle veröffentlicht hat. Der Redner betont, lr habe nur Docutnente über bereit« vollendete Thatsachen gefordert, wa« gar leine Schwierigleil bereiten ltwne; er nimmt die Antwort nicht zur Kenntnis. Ministet Präsident Tlsza wiederholte, daß im Sinne des Gesetzes den Regierungen der beiden Staaten auf die Richtung und Tendenz der auswärtigen Politik ein Einfluß zusteht, nicht aber aus einzelne Maßnahmen, zu welchen die geforderte Vorlage der diplomatischen Acten» stücke a«wiß gehört. Es wäre eine Inconvenienz, wenn man stückweise bald hier, bald dort Schriftstücke zur Beurtheilung fordern möchte. Der Porredner behauptet, daß die Delegation die Ansicht des Hauses vertrete, aus deren Majorität sie hervorgegangen, und wenn die Dele» gallon die auswärtige Polilil befriedigend findet, so be» deutet dies so viel, daß auch dir Majorität de« Paria« mentes dieser Ansicht ist. Die Rlige, welche der Vorredner gegen den Minister des Aeußern vorbrachte, weil derselbe in den letzten Jahren nicht genügende diplomatische Acten-stücke vorlegte, sei durchaus unberechtigt, und Ti«za erinnert an den Nusspruch Eaoours: „Man möge nichl darauf dringen, die Vorlegung der diplomatischen Acten« stücke gesetzlich zu bestimmen, da, wo die« der Fall ist, ohnehin die ernsten Sachen nicht zur Kenntnis gelangen; wa« oer offen'licht wird, kann ebenso gut in jedem Zei» lungsarlikel gelesen werden." Die Antwort des Mini« slerpräsidenlen wurde hierauf mit großer Majorität zur Kenntnis genommen. — Hierauf stellte Ernst Slmonyi seine bereits be» kannte Interpellation betreffs der Agramer Vor« gänqe, welche der Ministerpräsident sofort in folgender Weise beantwortete: Der Minister hat sich über die Vorgänge in ilgram einen offiziellen Bericht erstatten lassen, und will fich in seiner Antwort streng an den Standpunkt des Interpellanten halten. Es gibt wol niemanden im Hause, der sich darüber aufhalten könnte, wenn ein Mitglied des regierenden Hauses wo immer feierlich empfangen wird. Das fünfzigjährige Dienstjubiläum de« Herrn Erzherzogs Albrecht, welches den Anlaß gab zu dem feierlichen Empfange in Agram, ist nicht, wie behauptet wurde, zu einem sp«. ziellen Zwecke insceniert, sondern schon vor einem Jahre beschlossen und nur wegen Kränllichleit Sr. l. l. Hoheit verlagt worden. Der Herr Erzherzog wurde in Ngram offiziell empfangen, die Stadt war mit österreichischen, ungarischen und kroatischen Fahnen geschmückt; dies' bezüglich schenkt der Minister dem offiziellen Berichte mehr Glauben als Zeitungsnachrichten. Der Herr Erz' herzog wurde von dem Vanus mit einer Anrede oe< grüßt, die bereits im Wortlaute bekannt ist. Vor dem Hotel, wo Se. l. k. Hoheit abgestiegen, waren verschiedene Vereine und die Schuljugend ausgestellt Als der Herr Erzherzog vor dem Hotel ankam, spielte eine dort po« stierte bürgerliche Musikkapelle verschiedene Musikweisen und intonierte dann ein Musikstück, welches von einigen für die russische Hymne gehallen wurde. Die Kapelle konnte jcdoch nicht zu Ende spielen, auf einen Wink des Erzherzogs mußte sie abbrechen. Als der Kapellmeister zur Verantwortung gezogen wurde, behauptete er, es sei das fragliche Musikstück von ihm selbst compcmiert, respective aus kroatischen Volksweisen zusammengestsllt gewesen. Es lasse sich übriq?n? nicht leugnen, dah die Emnposition mit der russ ume «ine große Aehn» lichleit habe. Die lroat»»^. ^..loentenschaft versuchte dem Erzherzog eine Adresse zu überreichen, doch wurde dieselbe nicht ent i ''' n in Agram von offizieller Teile : ,0nen erfolgt, sc> bMc der Minister gewußt, was seme Pflicht ist. Tas tiiilische Staatsbudget. Dieseitage wurde der ottomanischen Depu, tiertenlammer das türkische Staatsbudget für das laufende Finanzjahr vom I /13. März 1877 bis l./l3. März 1878 milaetheilt. Nach demselben sind die Einnahmen auf '< Beutel, die Ausgaben auf 0.350,809 Beult ,.agt. alsa ein Deficit von 2.405.740 Beuteln (12 Millionen Lire oder etwa 210', Millionen Mark) in Aussicht gestellt. Ueber die etwaige Deckung dieses Deficit« macht die Mittheilung des Finanzministeriums keinerlei Vorschlägt. Zu dem obigen Deficit kommen noch „außerordentliche Ausgaben im Belaufe von 2.500.495 Lire. Die Zinsen der Staats-schuld betragen 15x510,815 L., die schwebende Schuld betrügt 33.225.455 L., nämlich Platzanlehen 13.838M Lire, Zinsen und Amortisation der auswärtigen Staats' schuld, der konsolidierten Schuld und der Schahbons 1Y.I3tt.577 L.. und Rückstände für Bestellungen von Waffen. Munition und Panzerschiffen 1.248,530 L. »el der Unmöglichkeit, unter den gegenwärtigen Umstünden da« oben angeführte Deficit zu decken, bleibt lein andere« Mittel, als die Suspension der Zioscnzahlung für lm Staatsschuld, mit Ausnahme der von England unv Frankreich garantierten Anleihe und der durch den egW tischen Tribut gedeckten Anleihen. Rechnet man auf d«c>c Weise 15'/, Millionen Lire von den Ausgaben ab, >o bleibt ein Uebcrschuß von 3.488,115 L., und zieht m°" l.048.700 L. von dem in den Englischen Bank oepo« nierten egyptischen Tribut ab, der noch zn zahlen lst, so bleibt ein Ueberschuß von 2.439,11b L., der d,c außerordentlichen Kosten dnlt. Die Kriegsauslagen belaufen sich für d« Armee auf 11.078,005 L. , für die " ' °"' 2.264,105 L. und für die Marine auf :, ' "" ganzen auf 14.529,195 L. In dem «usgabenbudael figurieren: Zivilliste 1.073.545 L., Ministerium de« Innern 2.809,720 L., Ministerium des Auswallen 105.537 L., Kriegsministerlun, 4', Millionen L. ^ tillerie 1.031,850 L.. Marine '.100.000 L., öffentlicher Unterricht 138,270 L., öffentliche Arbeiten 40.890 -. Polizei 171.35)5 L., Finanzen 512.205 L., Emzich""« von Papiergeld 500.000 L.. Zinsen und KommM"" 089/XX1 L. Unter den Einnahmen figuriert: OlU!,°' sttuer 3.345.915 L., Mililarsleucr 931.115 L.. Zch" 0'/, Millionen L., Hammelsteucr 1.907.490 L„ Tabal 1.107.325 L., Getränlestcucr 220,980 L., Abgabe von Grundeigenthums. Verläufen 071,380 L»rc. SteMP" 201..', 10 L., Zölle 1.482,250 L., Scide 37,300 ^ll. Salinen 843.250 L.. Minen 80.005 Lire. Politische Uebersicht. Laib«ch, 10. Mai. Im Laufe de« nächsten Monats finden drel Els»»' wählen für den osterrelchl, chen RcichSralh stall ^ 17. Juni wählt der Landwahlbezirl Oozen.Mtran «""> Abgtordnelen anstelle des jeinc« Mandates verlustig "' llärten Freiherrn o. Seyfferlitz. Am 18. Juni ft^tl« Böhmen im Slädlewahlbezirl Kromau-Kaplitz anstt" d«s Abg. Kardasch die Nachwahl stall. Am 20. I"" endlich wühlt der Städlewahlbezirl Brifen.KlauslN'Slcr zlng einen Reichsrath«.Abgeordneten anstelle dt« H" v. Zallinger, der sein Mandat niedergelegt hat.-^^^ Tubcomils für das Zoll. und Handelsbündni« hielt ge< stern abends seine erste merilorilche Berathung ab. Die ungarische Quotcndeputation hat sich "" gestern in Pest constiluiert und Szlavy zum Präsidenten. Falk zum Referenten gewühlt. Die Deputation n" am 25. d. M. noch eine Sitzung abhalten, sich soA nach Wien begeben und bort am 28. o. M. zum erst" male zusammentreten. ^ Die zu den Handelsoerlrags ^e von 13l . ,^„t, worauf Gladslon^,^. zweite Nejolulion selbst zurückzog. Die ganze ^^ s.^... selche da« Unterhaus über eine voll ^," s. hat also. wie vorauszusehen ""' jsteriu^ rwuilmlblgen Siege des am Ruder stehenden M>" »«„del. ^ß '" Franzosische Blätter brachten die ^aHn^' ^ dt" Hinblick auf eine ernstliche Verwicklung o^l^ ^s-Orlentlrieg letztere« mit Sp°»« Mächten vorgelegt weiden würden. — Ein kaiser-uchts Dekret vom 8. d. verordnet die Mobilisierung des ^, 13, und 14. russischen Nrmeccorps und Einverleibung «rselben in du active Donau-Nrmee, welche dadurch von >tchs auf neun Nrmcecolps gebracht wird. In (Griechenland ist «rohe Aufregung infolge °ll Nachricht hervoraerufen worden, daß es zwischen grie« Aschen Grcnztruppcn und türkischen Wachposten nichl ""^ zu einem Zuiilmmlnstoße gekommen sei, sondern "H, daß es beiderseits Todte und Verwundete ge. ^tn habe. ^ Die rumänische Kammer hat in ihrer gestrigen Atzung folgende Gesetze angenommen, und zwar: Deckung °tr durch Nequisillo"e!i verursachlcn Ausgaben, Regelung "r Stellung der Offiziere in «clioitüt. endlich die Ve> ^'Uiguna eines Kredit« von 247,000 ssr«. als Hälfte der ^mpitrungsprümie für Offiz>ere auf dem Kriegsfuße. .. "'"e^ium die «dreist Milans nach Pelcrsburg beschloß; °'t ElupjHli!,a ist für den 24. Mai einberufen. .. Ein türkisches Telegramm bestätigt AlufÜlli^ ^v'',lon des türkischen Monitors „i'ulfi ^^' Derselbe ist untergesunken, nur ein einziger ^n ist gerettet. H In Asien gibt sich die türkische Regierung alle . ^. um die ihr erwachsenden Schwierigkeiten zu neu» ^lsitren. So wird z. V in Mesopotamien in allen T^lltzhänsern dcr verschiedenen ReligionSsettcn das Voll "l Ntschl dcr Regierung aufmerksam gemacht, daß die »/^lche Regierung gar leinen Anlaß habe, gegen den "chbarslaal Pcrsun mißtrauisch zu sein. da die Ve< ^"nytn zwischen dem Hofe des Sultans und dem des di 3 fortwährend die allerbesten seien. Es mdgc daher im l!^^^ ^ bcn unter ihr wohnenden Persern >r^bi! vernehmen leben. ^., von Egyp ten, welcher dem Sultan ^? ,..,, ^,, .lc Donau senden soll und sendet, be» Kl^Nch am oberen Nil durch den Krieg mit «byssinien H. ......md in Darfur selber in Vedrüngms. — Nj^ ,> Truppen in Darfur haben nach italic« au« chlci, capituliert. - Ein ^loyd-Telegramm i^ "llfandrien meldet, daß der Sohn des Khedive am .^ o. mit dem Lloydoampfer ..Vesta" nach Trieft ah. llertift ist. Die Pest in Per sien ist im Erlöschen begriffen. "No da an der russischen Grenze leine Erlranlungbfülle Flamen, hob der Statthalter Großfürst Michael den ^nllülscordon wieder auf. ßagesneuigkeilen. ^, ^" ( ^ lu modtlnet Phile » « 8 og g.) I« »sl Vlanier ' bari», daß I,le« Verne« lf«ntriicher Wellleismd^ li»k n"" ^"^ ^" »chlzi, Lage braucht,. ,er Wienel Velttaulif! »itb '"^^ ^"! ^^", kl nahm »„rjfhn Vlonate — als« eine »nb n°^ ^"^wal so lange Dauer - in «nspruch, allin Prolog leich °N ^l Gleise sind gan, » I» Philca» F°«g «l« der be« Ih7 '''/l>iplo«al seine »,,se an-ral. bezeichnete el den II Vlai H,l ?'' ^^'mmtheit »I« dln I», seiner »tucNehl n»ch Wien. l!t°°^'" welch,» ,r v«r mehl denn Iahresftifi b,t «mladnr: ""»"Men b.,,,,. ln ,^^ ^ ' n hifio , isch . l P ° fi < ll , n) Di,,,r<°,e starb »'«ültls °^ ^" "">' und brei« belanntl Poft,ll«n Volseil i »r b«rn ^''' ^" W<»l,r,,,lben d,l «plnd,!st«d«. und »ein ,t,dell,iche« f'llt« ^ '^N5s,s ^^ ^^ Vieltellohlhnnderl hindurch di, «nlunsl ^°ll'l! ^°^' '" K»tl»b»d ^ e« w»l ,«ne Ovation, vom fich „,' °"^ «»ll,b,d h,t,in«l!ub,,l ,u w«dkn. ,« wurde M,d,. «e!»hi '^ ^°bren ,u lassen. Und el Hal llvni«, «nd »„I,l " lchs. ^"^ ^"l>ler begeistert, Di, «rllfin «implen. ,fb j,l van 'iAst Vch«««b«lz.eipp< - «vftntlt weü«nh »»«i, Otto von Griechenland; ?»di»l«>n» Piilel und Genelal Nalva,, hadcn ftch ans derfelben Veite ^ngezeichnel, Vi«m»lck und Rech. Kelq. Pelftzn». Hortschalofs. knrd «ichel. von del PiaN,n, «anhel. ^ll<»t,tl>, Hrammont. V»l>«tin«lp. Nssselrod,, W»l»»ich. ko marmo»», Nallle jolgen lasch nach „nandel. D»vi und D?» l>l«»l haben jech« Vlllt»r zw'jchtn „nondel geltßl, obgleich fie »n deml^ben Tage mit dem Wols«rl l»hrl»; »ie eiler^ul iß bnlch «lnltbach. hcrwegh, Vervinu«, Stiftn, «lhatlatle Virch'Pflchel, W»l!nti, «Ichald lPaii«) mit mauch finnigem Ver« verllelrn, und 7,ul>»» Waller h»l ihm in elstl,ntn" etne ^Po» ftlllon'P^fionigeschichte' ge»,»lne«. - ( Int lr ess » nlll «ech < « 8 r, itj »nf blr Neu-fladt m Plag hHtle eine Partei eine gldßelt Wohnung inne. welche ihl voli dem H»u«beslhei m»t Ialobillelmin vollgen Iah, re» gelünblgl wurde. Die Partei ver»eiglrtt jedoch im letzten Quartale ihrer Mielhzeit den Quattiersuchenden den Vintlill in die Wohnung. D«r H«sbesttzer N«zle de» Vtielh»h,rrn Diesel ber»,s sich ,n der «inwendnog ans den ß 354 », b. s. V. und behauptet,, daß durch den limtiitl von Parleien in seine Woh. slung el »l« sartischer Vchher in jeinnn Recht/, «ü bei Vul> ftanz und bln Nutzungen einel Sach, nach Willtül zu versUgen, l>eeinträcht,gl werde; in dem «bgeschlostenen Veftandvertl^gt sei len,« slcchl zudem v°w H»u«befttzer nichl au»bebung?» »orden. Dcr Haußbeslher wieder bnies sich «us den h 14 der lailerlichen Verordnung vom 16. November I^i.^. ,nbem el in del Verwei» zeruug de« Linlr'll» d,l Viielhsnchenden ,m, Vesahr erblickl,, daß die Wohnung unverm,elhel bleibe, und stellte da« Pelilum, !>en Millhe. unter »nblohung ein» Telbstrase zu verhallen, bah lxtsel Mielhsuchenden den Vintlill gestatte. Da« l. l, Vezirl»g,r»chl rrlsnnte denn anch im Sinne dieser laiserlichen ver««d»»»>, b»H die Vliethpalle, bei einer Velbstraft van IlX) fi. den Q««rti«« luchenden in d« Zeit von 10 bi« l Uhr den llintritl z» geßal. >en habe. Denn — so heihl e« in der Lntscheldung - ,« se» rvidsnl. dah zur ordentlichen veiwaltung von ««ethabjelten di, Wlederoermilihung gllündigl« Wohnungen g,h»rl, und daß eine tranige W,eoe,vl!M>tlhung nur bann mit Lrsalg «»glich ist, wenn den M,elhp»tle,tn die Vesichngung elmogllchl »>lb. In dem Vorgange de» Miether» liege im gegebenen Falle eine den h»u»brfitzsl benachthelllgende Handlung, da «bel ein, nach d«n llmsangs und der »nneru naheien Veschnftenhe,! dem emev ton» ll,hlnlen unbelllnnle» Mclhtl)d,tll em illillthoerllag in der »e» zel n'chl abgeschlossen werden lann, Oe«,n diese Lnlschfldnng !»l»chle die M>elh«p»ll?i den Recut« »n das Overland«»gtl,chl e,n, nelchl lldoch denselben abwc,«l>ch beschied. — ( » tlenlat.) »us d« P,az,a dlll» Scala in Mailand lpielle sich dilserlage eme blul,ge Szene ab D« Fräulein llnl,chelt« und v,ce Sacch,. Prosefs°r««ochlll, und ßlilulem «os» Vellall«, Tochlcl des Ocnllall»ss„l« der Provinz Pav>a, g>ng?n oollrltlag« plaudernd über den Pl»h, a>» plvtzlich ein kastllügei üdtr sie herfiel und w>l e»nn>tt«ß»^ ft, anch d»h»n »nb blachl, »hr an Hal« und Viack^n mehi,il Wunden ve». Ihr, beiden Kr,undiunen fiohen >n da» C»l< d,ll' «ccademi«, hintet chnen l>t,ln der Halchmo, den der Oeschlllleinhabtt durch „nln »uchilger. Hlcb mil e>n,m kluhl zu Vodcn jchwelttlle. al» derselbe ebcn auch aus ihn „„. drang. Mau ocmlichllßle sich oe» WUlhenden nur m» Noth, und al» da» geschchcn w«, halte d« Polize, Muhe genug, sein l'eben zu bewahren und ihn hmler Schloß und Riegel zu bringen Im «verhoie antwortete der Mensch aus tie Hrage. wa« ,hn bewogen, dle die« lungen Damen zu udeisallen, ,« s„ noch n>chl die ^,l,i ßtlommen, die« zn sagm Mau h'ell ,hn ,m ,rßen «uglnbllcke ful wahnsinnig, bl« sich htl»u«st,lll,, daß « »egen Uhnllchel Xlenlat, b,re>l« zwermal verurthelll wotden. Die,uugcu Damen haben ihn sillher noch nie g,seh,n. >m schllmmfte« ,ft Kiaulem vellalli. e,n Mädchen van jtllenel Schonheu. m,lg,no»»en; ein Hieb spaltete lbr« ^berllpp», bah die Zahn, sichtbar smd. fokales. A»» de« G«»tl«tKberichte öe« r«ibRcher Gl>»dt-phyftlateK für den Monat März 1877. entnehmen wir folgen»« Daten: I. Meteorologisches: Luftdruck: Monat, mittel 730 53 mm.: Mllfimum am 3. d. M. 742 ^6 mm um 7 Uhr früh; Minimum 718!^mm., den 8. d. M. um 7 Uhr. Lufttemperatur: Monatmltkl-s-3'2" 6.j Mari-mum am A». d. M. > 16'^" um 2 Uhr, Minimum am 12 >> ?" 1' - „m 7 Uhr. T :mittel ü 1 mm.; Mllfimum d. ^i. tt^»». um 2 Uhr; Mwimmn »» .'/. 1-5 mm. u« 2 Uhr. - Monalmittel 33 7"/,. Minimum 3<.'/, t»l!> ^. ' ^.'! .in 2 Uhr. Gewoilun«: Monalmiltel 6 5 ln»ch dem Verhült-mss, 1 : K») w ' Tage 7. ' be»0!kt ft, und gan'^ dsw5,!, n Monal _. «^ ,g: ^n d. M. wurde I Imal Windstille beob«cht,.. -^snd war SW. .^m«l und O. lbmal beobachtet. :le über l> »ar nur am 2. b. M. beobachtet. ')ill5l!l!^a i ^.fr,n gab e« 18, «5 z»« 4bchnet' taae. ^ d M. innerhalb 2^ Glundxn bcobaä "eaen, die Summe der .'iieder- schlüal und 14mal üb« ^ um I^l' und a« ^. b. M. v^ über oenjelben. Morgenroth war nur Imal, Morgennebel bm»l und Nbcnorolh ^mal wahrgenommen. II. Morbilitül: Dieselbe »ar gegen den Vor. monal tn Zunahme begriffen. Vorherrschend war der entzündliche katarrhalische Eharakter. ^ungenentzündun gen, besonders katarrhalische bei Kindern, gelangten sehr häufig zur Vehandl^ng. Darmlatllrrhe traten hüuftger al« sonst in dieser Jahreszeit auf, Verschlimmerungen der Tuberkulose gelangten häufig, oft mit lela^m Ende zur Vehandlung. Unter den zymotischsn .^ kommen Keuchhusten undDiphtheritis ohne cp^....,,^!! Charakter vereinzelt vor; dagegen trat die cont»gi0>> Ohrspeichel' und Haledrüsengsschwulft sMumps) mit leicht epidemischem Eharalter, doch in ungefährlicher Weise, besonder« unter den Schülern der Volksschulen auf. III. Mortalität: Dieselbe war gegen die Vormonate in entschiedener Zunahme. Kinder; bocher da« männliche Geschlecht um Geringes, die Erwachse««, jedoch mit Zweidriltheilen an der Mortalität parlilipierien. Da« »ller betreffend wurden: todt geboren .... '; starben im 1. ilebensjatzre ^ vom 2. bis 14. Jahre ... 18 « !4. , 2(1. „ . . tt .. 20. ..30......1(1 .. 30.« 40...... 9 .. 40 .. bO......,0 . 50. ^ 60 , .14 .. W. « 70. .. 9 « 70. .. 80. , .. 7 « ttO. .. 90...... » Summe . 9l Die Todesursache in Mcksichl auf b«« «lt» betreffend, wurden: toot geboren 3 Kinder; e« starben: im 1. i'ebensjahrt 9 Kinder, »«d zwar: an Fraisen 3- an Lungenentzündung 2; »» Schwäche, acuter Tuberkulose, Durchfall «ld W«G«« lopf je 1 Kind; vom 2. bi« 20. Jahre 17 Personen, und zwar: an puftrohrenentzündung und Keuchhusten je 3; an Zehr. fteber, Fraisen und Vasilar.MeningUl« jt 2; an Tu. berlulose, Wasserkopf, Dlphtheriti«, L«De»0bem unb Pyämie je 1 Person; vom 20. bi« 60. Jahre starben 43 Personen, und zwar: an Lungentuberkulose l>^ an Lungenentzündung7; an Wassersucht '). an Gebärmutter.Vlutft»rz (PlaceM« Prüliia), ^uligcnlähmung, chron. DarmkllUltth, L«»ze«-emphysem je 2- an Zehrfieber, Pyämle, Maaentrtbs, i'ungen5dcm. Herzlähmung, Vrighlischer Nlerenrranshell, Herzfehler, Pleurili», Krebedyskrafie, ^ungenbrand. L)ruft. wafsersnchl, Darmtuberkulose, Vauchwassersucht und chron. Hirnhautentzündung je I Person; über "<<>< -">> ^unaenlühmung je 2; an Lungenentzündung ftebercachefie, Pneumothorai, Kreb« der e^puieroyrc, Vruftwafsersuchl, ^ungendbem und Darmkatarrh je eine Person. Häufigste Tooe«ursachen: Tuberkulose Iü»«l, d. l. N'l> Perzent - Lungenentzündung 10»»l, b. i 1 l 1 Pei-zenl; Wassersucht 7m»l. b. i. 7 7 Perzent; Keuchtznfte« und Vronchili« je 3mal. b. i. 3 ) Perzenl aller verstorbenen. Diphtheriti« trat Imal »l« lobe«urs,che anf. Der Oerlltchkeit nach s'«''n„' j» ZioillptUlle 40 Personen; im Elisabeth.Kn l Kind»; l« der Stadt und den Vorstädten 4' i>cil.onen. Diese letzteren vertheilen ftch, wie folgt: In««« Stadt 1b, Peter«twrftat>t 3. Polana b, Kapnzlxr-oorftadl 7. Oradischa 3. Kralan unb Tirnau i i, Karl-ftüoteroorftadl und Huhnerborf 4, Moorgrund 1 ,Schl»ß »,l,l.) sslnennllNß,«) Del Con >^p »^l«t,'i,n' r»«»^ Mallßr»! von »l «,, n , i nmld, ,nm pr,»»l»rinH«» R>Be»«ß>» toncipiften «n < ,nl. — Zu Sle»el«M««lH»»««» t« tz» Xl «ang«l!»si wurden «rnanu«: die «)»«««»»l«p,<»l. litanlen ßriebr,ch Vl »ll, niil. »ilhel« » , ifiz, « p «. »nl«» « vsch ° r. Vartholo«««« » il« r », gi»«z «»i». - ( », m , i » b,» »hl ) vei b« «» »9. «pr ' Vtlassn», «^, UsszichMgtt r,^ M „ne V««n l ) >hf, ^„ «i,ns,»»i»^,^ «>«« «i<»«. ^«»wachmanne« II Velich«, del E I ) Übn ' leihulig ein,« Play,» >« Fr«^ I,",.^>!,!'nn, «, »im, «?»»' sch»ltl; lt.) »l».l h« »»»«»<«», b«« vnlrag,» ftk 1577 «», 55 »,»,lbl!cht ft rn7«h«nz«1ch»«l M «Hertch« l «-»io, , ) «v,l di, S«e»»»«nM««, » M-« »ff««»«»' - ^l l l«7en, V,ssch»ff«», »« r««-^" s" b„ «94 bei einer eventuellen Vlobillfierung zu bequartierenden Mann-schafte»; 3j über den beantragten verlauf de« ftlldtischen Hause« «r. 2 «mf dem Reitschnlplatze. IV. Vericht der Polizeisection über die Hiluser.Numeriernng de« fUnflen ftädl. «ezirle«. V, Vericht der Nausection über den Necur« de« Haugbefitzers Nr. 6 in der Veethovengasse wider eine vom Magistrate angeordnete Vau« abündtiung. —(Vergnügung«zug nach Oberlrain.) Der nächste der die«jährigen VeignUgung«züge nach Oberlrain veilehrt Psingftsonntag den 20. d. M. van Laibach nach Radmannsdurf-Lee« und relaur. Die Abfahrt von Laibach erfolgt um 8 Uhr früh, die Rucklunft n« 8 Uhr 55 Minuten abend«. Die Preise sind die gleichen »ie vn den früheren Vergnügung«« zügen und betragen für die ganze stillte hin und zurück 2 ft. in der II, und 1 fl. 20 lr. in der III. Klasse. Vei entschieden ungünstiger Witterung unterbleibt der Vergnligungszng. — (Nnastafiu«.Orün«Denl«»l.) Nach dem zwlllften Verzeichnisse der Veitrilg« für da« «n»flasin«.Orün Denlnal m Oraz ftnd «m ganzen 6214 ft. 32 tr. und drei Dulaten eingegangen. In Wien sind für die Denkmale der Dichter ». Ocün und N. Lenau bl« jetzt i« g»nzen 1793 fi. 22 lr. «»»gegangen. — (Allgemeiner Veamlenverein.) Nm 18. d. M findet die zwölfte ordentliche Äeneralverfammlung diese« Verem« statt, und dessen V«rwallung«ralh läßt soeben den Rechenschaft», bericht und die Vllanj über da« Ver»allung«jahr 1876 ver« senden. Diese 58 Quarl-Dlncheilen «»fassende Publication ge> »zhrt einen tlaren tlnblick in die Orbarung de« Vereins und gibt umfassende Nnfschlüss« über die b««her erzielten geschilftlicheu und finanziellen Resultat?. Vor allem »st daraus zu ersehen, daß der Verem ungeachtet der ungllnfligen Zeilverhällnifse auch irn verfiosseuen Jahre namhafte VelrHg« fur humanitäre Iweclc wid> mete und in gischHflllcher Hinsicht fehr befriedigende Erfolge er» zielte. So wurden aus dem Unlerricht«sonoe sür Tlipendlen an Veamtenlmder 1213 fi. verwendet nnd 171 Unterstützungen lm Vesammlbelrage von 2663 si, an arme Veamle und Ueamlen» famllien bewilligt. Ve» den bezüglichen Vewilllgungen ist auf alle Theile der Monarchie lhunlichft Rückficht genommen worden. Der Unlerrichlsfond betrug « zu 1000 fi. ertheilt; doch find a»ch Summen von 1500 ft. bi« 6<») fl. nnd ein Vorschuß von 15,000 ft. vorgekommen. Hervorzuheben >ft noch, daß der Verein an canlionspftlchlige Beamte Darlehen zur Beschaffung von Dienftescautlonen ertheilt; diese Darlehen sind »u 7 Perzent zu verzinsen und l2nnen in längeren Znträumen — bi« zu 10, ja selbst 15 Jahren — rückgezahlt »erden. Auf vortheilhasler« Weife dürften gt« Kind al« Brandleger.) >m II d. nm 4 Uhr nachmittag« lam im Hause des Grund» »efttzer« Iofef llozle«iar i« der Ortschaft Sloro » bei Sittich Fen« zum Au«bruche, welche« de» gepflogenen Er» Hebungen zusolge von den» sech«zährigen Sohne Johann de« Ve» fiher« in der Slreuhlllte gelegt wurtze. Demselben fielen da« Wohngebäude und die Stallnng be« genannten Vefitzer« son,ie da« Wohnhaue und der Dreschboden de« Nachbar« Josef Slap» niiar nebst zahlreichen Han«geräthen und Fi»chtvorräth«n der beiden zum Opser. Llllerer erleidet durch den Brand einen Schaden van circa 1500 fi., letzterer einen solchen von 450 ft. Feuerverfichert war keiner derselben. Danksagung. Für die von der loblichen phllharmoulschen Gesellschaft ge» spendeten 1. Mai. Unterhau«. Helfy interpel« liert namentlich angesichts der Vorgänge in Rumünien, ob die Regierung noch nicht die Zeit für gekommen hält, um entschieden Stellung zunehmen und emoernehm' lich mit den anderen Machten die Nlifrechlhaltuna des Pariser Vertrages zu erwirken? Ministerpräsident Tieza antwortet, daß in Rumänien ein Aggressionsfall nicht vorliege, nachdem das russische Heer im Elnoelnehmen mit Rumänien einzog; auch wurde Rumänien durch den Pariser Frieden nicht neutralisiert, und sci e« fraglich, ob solche Neutralität für Oesterreich-Ungarn wünschen«« werth wäre. Tisza beruft sich auf seine jüngste lirllä. rung, worin er die Haltung der Monarchie lennzeich. nele. Auf die weiteren Vemerlungen Helfy's erwidert Tisza, leine Regierung tonne parlamentarische Instruc» t>onen zur Leitung ihrer äußeren Politik annehmen. Wenn die Regierung in der Minorität bleibe, glbe es nur «inen Weg, den nämlich, daß derjenige, welcher daS Vertrauen des Hauses genießt, die Regierung übernehme. Das Haus nimmt die Antwort zur Kenntnis. Paris, 16. Mai. Das Ministerium demissionierte infolge Differenzen in der inneren Politik mit dem Präsidenten Mac Mahon. Petersburg, 16. Mai. Fünf türkische Panzerschiffe bombardierten vorgestern Soulyum. Die Stadt hat ge« litten, doch wurde jeder Landungsvcrsuch zurückgewiesen. Viele türkische Todte treiben ans Ufer. Vukarest. 15. Mai. (N. Wr. Tgbl.) Aus Deutschland wuroen nach Rumänien 40,0X1 Gewehr« und zwei Vaiterlen Krupp scher Geschütze expediert. Ls heiß», diese Waffen seien nicht für rumänische« Geld gekauft worden. Bukarest. 15>. Mal. (N. fr. Pr.) Die Vatterien schweren Kalibers in Vraila haben heule Schießoersuche gemacht und «ine große Zahl von Geschossen auf das türtische Ufer in der Richtung von Malschin entsendet. Die Monitors schössen auf russische Schaluppen. Man erzählt, daß in einem unter Vorsitz de« Großfürsten abgehaltenen Ministerralhe die bei der Cooperation mit der rumänischen Armee einzuhallende Linie festgestellt wurde. Orfowa, 15. Mal. (N. fr. Pr.) Offiziell wirb gemeldet, daß in Kalafat bei dem Vombardement 400 Mann verwundet wurden. Die Unzahl der Todten würd« verschwiegen. Ein? Abtheilung serbischer Pontonnier« lft in Kladowa angekommen. Widdin, 15. Mai. (N. Wr. Tabl.) O«man Pa' scha zeigte gestern der Zi-ilb«völlerung an, daß. wer für längere Zeit sich "ichl verproviantieren könne, die Stadt binnen « Tagen verlassen solle. Die Christen wandern zahlreich nach Serbien aus. Konstantinopel. 15. Mal. (N. Wr. Tgbl.) Der morgige Ministerrath wird inbetreff der Verhän. gung des Velagerungszustande» über die Stadt einen b«stimmt«n Entschluß fassen. Telegrafischer Wechselkurs vom l6. Ma, Papler - «ent« 5« 15. — «ilber - «ente 64 10. - sold« «ente 70 - — I860« «l»°t«.«nleh,n 106 80, - Vanl«»cnm 766 —. - «redil-«clien 1.i4 10 — llondon 128!X1. - sllbn 113 35. - K. l. Miln,-Dulatm 6 16. - Nap°lt°u«b'or W«. — UX1 «eichsmarl 03 40 Kandel und Wlkswillljschaslliches. U»«arliche Pramlenscheine. »ei der Verlosung am 1b ^ wnrden die Sel,e-„mimmll!,: l^24 tt!i6 137s» 1'^l« !iI18 2i»1 3013 3489 357^ .'Mi.'j 380« 47!''<9 5>2!« 541? und 58?« g^ogen Der Haupttreffer nnt l7,ftM« fi. fiel aus Verie 34^ Nr. 19. der zweite Treffer m,t l.'.MU fl. «uf S 5«7ii Nr ' und der dritte Treffer mit 5» ft. auf «.521« Nr. 30; fern" gewannen je 1000 sl. ^ S 191« Nr. 13 und 50 und S. lll»« Nr. 17 und 40. und endlich gewannen je 500 fi.: E. «" Nr. 6 nnb 16. S. 191« Nr 14 und 24. G. 30l3 Nl- «»' S. 3498 Nr. 32. S. 380« Nr. « 27 2« 29 und 47. S. 4"^ Nr. 15 und endlich S. 4999 Nr. 9. Die nllchfte Verlos»»« diese» Plllmienanlehen« findet am 15. kluguft 1877 fiatt. V«l»«ch. 16. Mai «uf dem h-utigen Marlte find ^ fchimen: 3 Wagen mit Vetrelde, 5 Waaen mit Heu und strop, 24 Nagen mit Holz. Durchschnitt«'Preise. «k..lH,»..--------------------M^«^ Wti,en pr.Het«olil. 12 3>14 >3 Vutter pr. »ilo -8kl-!" «orn ^ 7 40 833 z Eier pr. Stlick II ' ^ «erfte ^ 5 20 «w! Vlilch pr. l'iler ! ?------ Hafer , 4 2« 4 5,8 «indfleisch pr.5il° -^50- ^- Halbfruchl ^ — - ?.l5. «ailifleisch ^ ^!46-" Heideu ^ 6 3<> 6 90 i Schweinefleisch ,.- 64 ^ " H'rse ^ 5 60 6 53 3chüpsenfl:,sch „ 30 - " »iiluruy . tt«0 780 Hlhndel pr, StUck — 35 - ^ «l däpfel 100 Kilo 6 25 - Ta»ven » - IS - ^ i!iufen Hettoliter l3!------------Heu 100 «ilo . 2 7?—^ Vrbsen . ,2------------Glroh „ 3 3^^ Fisolen ^ 8------------Holz. har«.. pr. viei ^. «inbeschmalz «il° - 96------- Q.-Meter - 6,«> Schweineschmalz^ —84-------^ -weiche«. « -—5 — speck. fr,sch ^ - 74-------Nein.roll, .INlMl.-------l4 - «srüncherl ^ — !?8 !- weißer. « —.-80-^ Hlnstekommene lfremde. «m 16. Vlll! H.. __ MUlN». pens, Oberst. Äz/am. — Gloria» M^ urg. - Hul>' «omm,«. «Hlschach. — Maurer, Ubli_____.'_..:. Wolfatb --' «zortbum. Kablilant. «refeld. — Schola. Most«. — Flits«, Vanunteinehmer, Trifail. Eternw«rle. kolbria. lovp»ator. Krain. — Katn«, Feldwebel "^' haidl und Kchufterschltsch, Mahele. Sagor, Meteorologische Beobachtungen in ^aibach^. 7U Mg 73^,7 -<^l»5 SW schwach l>ew»ll< 16. 2 , N. 734 A, ^19«, SO schwach bewOlll "" » ^ »b. 736.7, ^-12,4 S0 fchwach heiter . Taglloer bewl»llt. gigen »bend zunehmend heiter, ^^,, »bendrolh. sternenhelle «ach, Da« T»ge«mitl,l der ^' -j- 15,0». um 0 7' Ober dem Normale. VtranlwoNlicher Nebacteur: Ott«m»r Vamberi^. Aehtek Eunccrt GcscUsch.lst"3NiltlmHcl im „Hotel Elefant." <)l)ll(ll!)^lt(t)l. Wt«». 15. Mai. (1 Uhr> Die Vülse »ar in ihrem ersten Ihnle ziemlich belebt und fehl left; spiller ermattete fi,, «hne in Flauheit zn verfallen. ««Pierrnue . . b«'5 ?»», »0 ««»«rente . H4I5 6430 ««»»nme . . 70 3) 7<>45 «»K. 1«s» . «W 2«"< . 18b4...... ' . 18 ^3 75 Ungarn ... 7» HO 7225 «cnqlo»»sterr. v«»l..... « «6 25 »led,t«nst«ll........ 134 6.) 13470 Dlp<>fitenb«l....... 124-1»!^ Kreditanstalt. nng«r..... 116 - 1t6 25 ««lampt,.«astal<...... 635— «45 — ««l,°°«lbanl....... 769 - 77l — Oesterr. V«nlgese«sch>ft . . . —- .». Umonbutt ........ 4«- 4»tX> V«tehr,»»»t ....... ?3— ?4 . Vi«n« v«lt»erein..... b4 bü — «ctie» »«» tr«»«» «i3 S^ Ihei».V«h«........,bs — lS<^- Ungar.«ßallz Verbi»dung«bah» — - Ungarische Nordaftbahn . . . 8»-«» 89 7b Viener ^r«m»»ay.»^elllch. . Vsb0 9« Vl«»»kriefe. «llg. »st V»de»rredil«nfi <<»«ld) 106 — 10s 50 „,7 ^ »r«n<'I»ftPh«v«h» . . «775 »«- G,I. »ar,.?nd»l,.«.. 1 »m '^! ^ ^7b o^err «°r"we4.V«hn ^ .^. l,ii b" S'ebslibl»l«er «ahn . ,>'^ l56A «t»«l«t^hn 1. »m. . .', ,, "'^' «Ubdahn » »»/. . . ,/ -, :«^ 0'.. ... V»db«h«. von« ... »ui o,V,,che Pl»«t - - ' ' ,?X9> lA.s, <«,»«. l«n,« Gicht ' 5l35 b'» P«W ...... D°„.,n . . est'v ^lo-s« " ««p»le»»«»'« . . l0^"/' Demlch. Reich«. z . "3 " !b . Silverguldn, . I" ^^ »ra.nische »rnn^n'l««^ g„l -^ ^ Vri««l°«tiern°« : <»"b ^ '^, ev^i " «redU 134 60 b»« l« 7". « !32^?^ «t> «. ,^g T^^T' n".; V b"i«rre«e " '0 b.« ft8 lb «ilb«««- 64 21 «« «4 3). Gott««« 75N tzi« 70 l»ü.