Donnerstag den 17. Mai_________^ päpstliche Ktaaten. l, 3! ncon a, am 25. April. Seit einigen Ta» gen befinden sich wieder alle päpstliche Behörden in ^ dieser Skdt, nur der Prolegat Fabrizzi verweilt ^ noch in Osimo. Auch ist der französische Ugent an« ^ gekommen, welcher in Folge des 10. Artikels ver Convention über Auftrag des Herrn von Saint« Aulaire auf deren genaue Beachtung von Seite der Franzosen zu wachen hat. Es ist der Gesandt» schaftö« Sekretär, Baron Bcugnot. Am 29. April. Gestern lief die französische Gabarre „die Oaravanne" in unserm Hafen ein. Dieselbe trug keine Landungstruppen, sondern mi» litärische Effecten und Lcdensmittel für dcn Rest der Flotte am Bord. — Am 1. Mai wird von Rom eine d'er eintreffen. l^'l. ''' >""') Anc 0 na, 2. M.ii. Heute früh langten von Rom iäo Karadiniere hicr an, und Abends wird der Gouvertieur von Osimc>< Cavaliere Brenzi« ni, aig außerordentlicher Kommissär der Polizei eintreffen. — Künfngen Freitag (/z. Mai) beendet dle französische Gabarre (Zaravanne ihre Kontumaz, die von Toulon mit Lcden2mittel und Munition für Ne französischen Truppen am 27. April hier ringe-laufen war. -_ Der Ball, den gestern General (Zutnereg als am Namensfcsie Sr. Majestät des Königes der Franzofen gab, rvard nur »renig besucht, obgleich die Einladungen dazu auf ricle ausgedehnt naren. Bologna, am 26. April. Am 25. 5. M fand in dieser Stadt die Gmwcihmg zweiem „,u^ , Fuhtien des s. f. Linien.Infanteiie-Rcglm - tr^ oürst Hstevh.i!y, Nr. I2, wovon sich zwii Batail- lone hier befinden, Statt. Zu der von dem Of-sizier . (Zorps des Regiments gegebenen Tafel vo>l mehr als 120 Gedecken wurden tie Hähern papst' lichen und alle Offiziere der übrigen in Bologna befindlichen Regimenter, und mehrere von dem in Modena stehenden Bataillone, geladen. (I?.6i V.) Oieverlanve. Man sprach von dcr Ankunft eines 56sien Pro« tocolls. Dasselbe soll den Holländern und Belgiern untersagen, sich einander anzugreifen. ScNte Belgien dieser Verfügung zuwiderhandeln, so würde Preußen ermächtigt werden, die Holländer W ""» terstützen, und würde Holland Belgien angreifen, so soll, n^,ch den Bestimmungen dieses Protocols, Frankreich ebenfalls berechtigt seyn, die Hollander zur Rückkehr in ibrc Gränzen und zur Beodachtn.ng des Waffenstillstands zu nöthigen. Die erste Kammer dcr holländischen General. ' siaaten hüt am 2. Mai ihre Sitzungen wieder dc< ' gönnen. Die zweite Kammer ist auf den 7. em. ! berufen. CUllg. Z.) ' Amsterdam, den 3c April. Ihre föniZl. ^ Majestäten sind heute Vormittags um 10 Uhr von ' hier nach dem Haag zurückgekehrt, r In einem Schreiben aus Brüssel vom 28. ' April, welches die Aachener Zeitung mittheilt, ^ heißt es'. Der General Langcrmann datte am 27. ^ um 2 Uhr Nachmittags eine Audienz beim König, 6 und ist nun hier angestellt. Im Kabinett beschäftigt le ,^n fich jctzt mit den Gesandtscdaftserncnnungcn. (Prg. Z.) -r (Nati0nal.) D'e von Algier abgeschickten ^ Verstärkungen sind am 9. April zu Bona ange, < kommen. Dicse HtHLt ward am 29. März cmge. i6a zündet, und seit dem von den Truppen des Bey's von Konstantine verlassen. Man hat zu Bona ,32 Kanonen, l2oo (Zentner Schießpuloer, und 5 bis 6aoa Kugeln gefunden. Die Besatzung derEasau« ba belauft sich auf 6 bis 700 Mann. Sie hat auf einen Monat Ledcnsmittel. Die Ehefs der mäch« tigsten Stämme beeilten sich, die Versicherungen ihrer Freundschaft und Ergebenheit darzubringen. Die Hanrclslvlmmcr ron Marseille hat folgen, des ihr von dem Viccadmiral. Seeprafecten von Toulon, zugeschicktes Schreiben bet'annt gemacht: „T oulon, 25. April. Meine Herren! Die heute hier angekommene Fregatte üellona bringt die ämt' lichc Nachricht »on der Besetzung der Eitadelle uno der Stadt Bona durch unsere Truppen. In Folge dieses Ereignisses eröffnen die verschiedenen Stam< me ihr« Communication nut dieser Stadt, und su< cden unsere Allianz nach. Zahlreiche Korallenfahr-zcuge werden in dieser Gegend eintreffen, um ih' rev Industrie zu pflegen. Ich mache Ihnen diese Anzeige, damit, wenn unser Handel eine Specu^ latien in diesem Hafen versuchen sollte, er gewiß seyn tann, hinreichenden Schutz daselbst zu finden." (Allg. Z.) Nachrichten aus Toulon zufolge wird dort eine große Expedition ausgerüstet, und die (Zapitäne der Schiffe haben Befehl erhalten, sich zum Abse« geln fertig zu machen. Die Nachricht von der bevorstehenden Antunft der Galeerensclaven hat einen sthr unangenehmen Eindruck hervorgebracht. Man sagt überall, sie hätten die Eholcra, und man ha« be sie aus Furcht aus Paris weggeschickt. —> In Havre hat man durch das Schiff los <^uv tr<^5 erfahren, daß die Zucker'Ernte in Wcstindicn miß« » rathen sey. (Prg. Z.) Der Moniteur vom 3. Mai enthalt folgende telegraphische Depesche aus Marseille rem 3o. April: »Der Prafect der Rhone« Mündungen an den Hrn. Minister des Innern. Die Iuftrrrectionsbcwegung, welche diesen Morgen Statt gefunden hat, ist unterdruckt worden. Die dreifarbige Fahne ist auf dem Kirchthurm, wo die Insurgenten die weiße Fahne auf. gepflanzt hatten, aufgesteckt worden. Es werden Nachforschungen gegen diejenigen aufgestellt, von denen man vermuthet, daß sie die geheimen An. siiftcr gewesen seien. Alles ist zur Ordnung zurückgekehrt. Für gleichlautende Abschrift, der Ad. ministrator der Telegraphenlinie, Alrhoiiv Fo«,'. 2. Mai i332 um 1 Uhr." Der Moniteur vom obigen T^ge üigt dl> scr Depesche Folgendes bei: „Seit ungefähr drei Monaten war die Regierung von der Existenz von Umtrieben benachrichtigt, welche dahin abzweckten, eine carlistische Bewegung ;u Marseille und an der Küste zu bewirken. Sie wußte, daß thätige Korrespondenzen zu diesem Zwecke zwischen dieser lchtern Stadt, Paris und Italien Statt gefunden hatten; daß mehr oder minder bedeutende, sammt« lich aber der legitimistischen Parthei ergebene, Reisende, besonders in der letztern Zeit, häusig hin-und hergingen, um Befehle, Gegenbefehle und An» zeigen zu überbringen. — Bald sollte Alles znm i5. oder 20. Mär-, bald Zum 21. April, endlich desinitiv zum 26. fertig und zum Ausbruche bereit seyn. — Es war von einer Landung die Rede: der Name der Frau Herzoginn von Berry ward genannt; man hatte den Plan der Küste bei Mar^ tigues aufgenommen; einige Gelder waren an mehrere von den bci dieser Intrigue am meisten compromiltirten Personen geschickt worden. — I" den angränzenden Departements waren die Menschen, welche nur von Unordnmig und Bürger« krieg träumen, von Allem unterrichtet worden; ih> re Prahlerei, ihre Drohungen würden, in Ermanglung bestimmter Anzeigen, auf die Spur ih» rer Hoffnungen, und des beabsichtigten Schlages geführt haben. — Der Plan ging dahin, daß an den bezeichneten Epochen auf verschiedenen Punc-ten im Süden Unruhen ausbrechen sollten. In Lyon hatten Gelovertheilungen Statt gefunden und einige dürftige Arbeiter, von einer patriotischen Indignation beseelt, halten, nachdem sie die Quelle'und den Zweck dieser Bertheilungen ersah-ren hatten, das empfangene Geld in die Hände der Behörden niedergelegt. — Aus den anderwärts eingeholten Informationen ging hervor, daß die Frau Herzoginn von Bcrry um das Dampfschiff il Colombo im Handel war, und daß der Ehar-les Albert zu ihrer Berfügung stand. — Die erforderlichen Instruktionen waren von Seite ^ Regierung in Voraus ertheili worden. In M^' seillc wie zu Lyon war Alles gehörig angecrd« nct, um aufrührerische Demonstrationen zu p-^^ lysiren. und die Urheber derselben den Hände" ^ Gerechtigkeit zu überliefern. — Während Seisen^ zu Ncvcrs und auf 5cm Wege dahin die NaH' richt ausstreuten, daß am 5o. dic weisic ^ahne zu Lyon aufgesteckt worden sci, wurde jic am ^"-wirtlich zu Marseille van den Aufrührern UM' ,6i l)ev.;ctr^?n. — Der Obcr^ be 9 a 5) and ist auf friscder That verhaftet worden, wie auch Hr. de (5and olle, und nicht de Bandolle. Hr. de (Zanfalle, ehemaliger französischer Konsul zu Nizza, halte diese Gegend, wo er seinen Wohnsitz aufgeschlagen hatte, unlängst verlassen. — Hr. Leget de Podio und nicht Hr. L 6 g « 5 e P 0 -gi<^, der gleichfalls verhaftet wurde, war imI^hre ^>'5Substitut des königlichen Procurators in Mar. seille. Die Aufrührer rechneten auf das Volk; das Volk, die Linicntruppen und die Nationalgarde haben ihre Hoffnungen in einem Augenblicke vcrnich. let. Dasselbe wird überall geschehen, wo diese Faction es wagen wird, sich zu zeigen. — Die Admi-lustration und die Militärmacht haben ihre Pflicht gethan. Die Justiz wird die ihrige zu erfüllen wissen." Am 16. April erfrechten sich zwei Officiere und zwei Gemeine des ^sten Linienrcgiments, in der Gemeinde Trementmes (Maine und Loire) zwei an der Landstvasse aufgepflanzte Kreuze umzustürzen. Der commandierende General der i2ten Mi. litär-Dirision, General ° Lieutenant Solignac, hat sie dicscrhalb vor ein Kriegsgericht stellen lassen, und zugleich den Maire der gedachten Gemein, dc in einem Schreiben aus Nantes vom 21. benach, richtiget, daß er bereits die nöthigen Befehle zur sofortigen Wiederaufrichtung jener Kreuze ertheilt habe. „Bon der Negierung beauftragt," heißt es darin, „m diesen Gegenden die durch Banden von Uebelthätern gesiorcc Ruhe wieder herzustellen, ist cs cinc meiner ersicn Pflichten, alle Bürger in ihrem Glauben wie. in ihrem Gigeitthumc zu beschützen und somit den Zeichen ocr Religion wie der Religion selbst die gebührende Achtung ,zu ver. l^lw." (Oest. P.) Vortussal. melden ^"! °"^issabon vom ,4. April ^n ^),e brasilianischen Schiffe Santa Rtta, duc'o ^7. ^""^on u. a. sind von -pernam- ' "»cm Sch,ffe D' '' ^" "'^ daß sie nirgends mehrere enM^;,^" begegnet sind. Auch welche Schchsahrt treiben, mit einer Steuer ür dlc Unterhaltung der an den Küsten bchndliä n Leuchtthünne belegt; er besucht noch mimerV," ftg d Mann, marfchirtc er nordwärts längs der Küste gegen Tripoli zu, wo er bereits angekommen seyn soll. Dahin waren die von Alcxandrien abgehenden Verstärkungen bestimmt, welche Ibrahim Pascha abwarten wird, ehe er seine Operationen, deren Zweck sich nicht errathen Iaht, fortseht. Allgemein wurde behauptet, er gehe mit Ausführung eines Hauptschlags um, wo.-bei er sich der Transportschiffe bcdienen wolle, deren weit mehr gemiethet worden, als zu Ueber« scdissung von i5,«an Mann und dcs Doppelten der bcrcilliegenden Vorräthc, erforderlich wären. (Allg. Z.) Aus Podgoriza wird unterm l3. April Folgcnd'cs geMncbcn: Der von dem Vesir in Scutari nach Montencro beabsichtige Ielezug fand wahrscheinlich deßhalb nicht Statt, weil sich die M^n« tencgriner von dem Anschlage in Kenntniß gesell und bereit zeigten, demselben kräftigen Widerstand zu thun. Sey es wegen Mangels an Lcbensmit-teln, oder wegen anderer unbekannter Hindernisse, auch die Armee des Großvesir unternahm noch gar nichts wider Bosnien, und wan darf annehmen, daß dcr Vcsir von Scutari, welcher mit jenem über das Auszuführende völlig einverstanden war, deß. halb aucd seinerseits Zögerungcn eintreten lasse. Indeß bestrafte, er doch mic besonderer Strenge Lie Bewohner von Ze'nta, welche sich wider den reckt, mäßigen Obcrherrn aufgelehnt hatten, denn er l,ch die Vornehmsten der Insurgenten enthaupten, und vcrwics deren Familien. Erhaltenen Nachrichten zufolge lößt sich der i62 Enthusiasmus der Insurgenten, seit ccr wieder holte Angriff aufStolacz unglücklich ausgegangen, mmermchr in Zwietracht auf. Nach wenigen Schüssen aus der Festung ergriffen die belagernden Najas die Flucht, und die Ottomanen folgten ihnen treulich nach. Briefe aus Travnik in Bosnien, vom 23. April, versichern mit Gewißheit, daß der Grohve« zier mit einer Armee von 4o,ouo Mann zu Nooi' Bazar angelangt sey, dem ein anderes 6orp5 von gleicher Starke nachfolgen wird, und daß zugleich Fürst Mi losch mit 20. a.oa Serviern an der Drina siehe, und Mine mache, dicsc zu überschreiten. Der falsche Vezicr, Hussein Bcgh, versammelte daher einen zahlreichen Haufen Be« waffnetcr, und beschloß am 3o. April bis an die Gränzen vorzurücken. Man weiß noch nicht, ob er über Saraj-cwo hinaus vordringen, oder daselbst sich festsetzen und sich verschanzen will. ^m Allge« meinen herrscht unter den Rebellen große Bestürzung und Uneinigkeit, und ihr Muth schwindet immer mehr. . ll>22. li, Aai-g.) e^riechenlanv. Im lZourrier von Griechenland licst man ih« iem vollen Inhalte nach die Berichte, welche die Minister des Innern (Spiliacis), der Marine (Gla« rütis) und des Auswärtigen und der Handelsmarine (eben dieser Olaratis) am 23. December v. I. tcr Nationalversammlung von Argos und Napoli erstattet haben. Aus den Berichten des Marine» Ministers ergeben sich folgende Daten: Zur Zeit dcs Zusammentrittes der vierten Nationalversammlung zu Argos im Juli 1,^29 bestand die grie< chische Nationalflotte aus 92 großen und kleinen Schiffen mit Ginschluß der Boote. DieFlotte^vur. oe bis auf 74 Schiffe vermindert, von welchen je« doch nur,46 dienstfähig waren; es mußten vonPri« vaten mehrere Säiiffe zur Ergänzung oer National, flotte aufgekauft werde,,. Allcin die Rebellion und dieGewaltthätigkeitenMrHydliotcn gabcn der griechischen Göcadre den Scoß, als sie eben sich zu bilden angefangen hatte, indem sie das Arsenal von Porös plünderten, die schöne Fregatte Hellas a,^ zündeten, und auch riele andere Schiffe theils ver< brannten, theils rccs^kten; mehrere Fahrzeuge blieben in denHänocn der Hy^notcn. -^ In Gcic. chenland gibt es (am Schluß des Iabres l63>) 3 ssontreadmira'le, n Oapitane, n5 Lieutenants und Unterofficiere, und i5oc» Seeleute. Gegctt-wärtig besieht die Nationalfiotte aus 4/l, Schiffeü. Die Unterhaltung derselben, so wie sie dermal bo sieht, kostet monatlich 98,361 Phönixe. Die K^-sien dcs Marincsccretariats betrugen vom 1. April iÜ3« bis 3o. September ,83:^ das ist in 16 Mo« naten ,,769,00« Phönixe uno 32 Lcpta. Die Handelsmarine, welche rasche Fortschritte macht, de« sieht gegenwärtig aus 294! Schissen. (B. v. T.) Donische Dnseln. Corfu, 2i. April. Die unlängst in Grie-chenland vorgefallenen Ereignisse' sind von Bedeu« tung. Sie haben den Grafen Augustin 6 ap 0 di < stria s zur Rückkehr in ftin Vaterland vermocht, wohin er am 18. d. M. am Bord einer russischen Kriegsbrigg f'am. Dahin nahm er auch noä) eie irdischen llobcrreste seines verstorbenen Bruders, des vormaligen Präsidenten Griechenlands, UM solche in dem Konvente der h. Jungfrau zu Platitera begraben zu lassen. Es heißt, der griechische Se< nat habe auch eine provisorische Regierung aufqo stellt, und zu Mitgliedern Soletti, Demetrius Ipsilanti, (Zonduriotti, Tricupi, Cagliopulo, Zai» mi und Buduri ernannt. ^0. "I".) Verschievenes. Wie aus Neapel gemeldet wird, hat Lord Herford vor kurzem in Pompeji, in dem Local der öffentlichen Bäder, ein großes Gastmahl gegeben. Die meisten Gäste machten die Fahrt ron Neapel dahin in einem dcr neu errichteten Omnibus für 25 Personen, und es war ein eigner Anblick, dieses Fuhrwerk von neuer Erfindung, von mehreren elegante« englischen Wägen begleitet, durch die engen Strassen der unterirdischen Stadt des Alterthums rollen zu schcn< Während des Mahls wurde eine kleine Ausgrabung versucht. ANKÜNDIGUNG. Wegen unvorgesefienen Ums Tan den fe'117' «1-is Concert des Joseph Jany Freitag $nn l ^•»/ itiSi iiichi Stait finden, dessen pröd"cf"jl1 ffeo (p. TJ Musikfreunden naclilräglich »»6«" kiifidi^r wird. Redacteur: F"r. Lad Kein rich. Lcrleger: Mna; Äl. Adler v, Uleinmallr- Anhang?ur Rmbacher Meitung. ! ^llVT^ro logische »e°bachiun«°n zu Laib«ch ff,"°"'^«sü'." —------------------------------"------'-----------------—^-------------------------—--------------7—----------- - dtsLaibachssussesindcu ^ Barometer Thermometer 1 Witterung Gruber'schen ^anal 3 Z Früh Mittag Abends Früh Mittag! Abend Früh 2Mtt<^s Abends ^ ^ " -.--------. ^. ^^i_ ______ ^__^________^'_______, b,s lns bis over o' 0" 0'" ^ 3. l L. Z.> L. Z.! «. K. ^ W K.! N I K.! W 9 "dr 3 Uhr 9 Uhr __ M ai^ 9 27 3,7/27 2,0 j 27 ,,Z'— i5 — 21 — i^hcitcr hettrr Nrgen ^ I 0 7 0 » ! I" 27 5,0 27 2,6 Z7 4,3- p— 7— 5i Rcqcn Ncgcn Negcn ^ 0 »0 0 « j'l. ^7 ä,tt 27 4,2 27 3,o — 5 __ 6 — /, j Neu«,!, Nepcn .Schnee ^. »00 ,, l2.!i7 2,0^7 «,027 1,7! — 6 — l! — 8jN^?n Nec,en Ncgen 4- 1 6 o » i5 27 1,2 27 1,8 37 1,« __ 7 __ l! -_ c,!^^^.„ Ncc:,en Rec,en -j> 4 5 0 » 14.27 i'O 27 1,737 1,»— i', — 9— ^iNc^cn Negci, Ne^t'n -^ 4^1 0 ,> j >5. ^2? 2,1 27 3,0,27^5,0 —! ? — Q — lijNcgc» Rlge» Nec,e>, »f- 5 8 s ,0 Angekommen den 1^. Mai 4832. Hr. Freyherr v. Lazzcirini, k. k. Kreis-Commissar, ^scimmt Gemahlinn nnd Hrn. Grafen v. Wa-gclisperg, von Trieft nach Gratz. — Fr^ll Caroline v. Reha , Kreishliuptmanns-Witwe, nnd Emilie Thie-polo, Großhändlers ^Tochler; deide von Fiume. — Hr. Th^ddäus Pototschmgg, quicscirtrr k. k. Hof-Sccretär, sammt Nichte; und Frau Anlonia Seliger, Doctors der Mcdicin Witw'e, sammt Tochter^ ^eide von Wien. Den H5' Hr. Johann Pancera, Handelsmann, sammt Gactinn, von Wien nach Trirst. — Hr. Fe-coi^do Ed'.rr v. Früchteinhal, Gutsbesitzer, von Kratz ,inck Tciest. — Hr. Schwärze!, k. k. Verpflegs Ober-Verwalter, von Mailand l-ach Ofen. — Hr. v. Adamich, Hauptmann im Genie» Corps , l on Karlstadt nach Brixen. — Hr, Baron Mecscry, k. k. Haupt-mann bci Graf Giulai tten Landwehr,Bataillon, von Chrudim. Abgereist den 15. Mai 1832. Hr. Friedrich Scheibe j Hr. Franz Singher, und Hr. Friedrich Grau; Handelsleute; Hr. Franz Alter, k. k. Kreis'Commissär; und Hr. Franz Krascho-vitz, Strassen - Commissär; alle fünf nach Klagenfurt. — Hr. Franz Glöggl, Theater-Unternehmer, sammt Mutter, nach Salzburg. Verzeichnis ver hier ^erNovbencn. Den 9. Mai 1332. Dem Andreas Taufel, (Tauschet) Köppelrnacbcr-Gefellen, sein Weib Margareth, alt 5,2 Jahr, in der Rosen-Gasse, Nr ^li^, an der Lungenlähmung. — Dem Franz Srock, Ilickersirder in der k. k. pliuil. Zuckerr^sinerie in der Pollana. Vorstadt, scine Toch-ter^osalia, alt 1 ^2 I,h^. in der Pollana - Vorstadt, Vcr. 25, nn Fraisen. Den ,0. Barbara König, Dienstmaqd, alc 16 Jahr, m der Krakan Vorstadt, Nr. 59, an der Ab-lagenmg des Krankheitsstoffes auf das Gehirn Den 11, Der Ursula Steiner, Winhs-Witwe ihre Tochter Ursula, alt 22 Jahr, in der Gradischa! Vorstadt., Nr. 57, an Blattern. — Dem Joseph Nauschak, G>ntner, seine Tochter Fran,,'sca. alt 5 Wochen, bei St. Florian, Nr. 69, an Blattern. D?n 12. Der Frau Anna Lackncr, pcnsionitten k. k. Wein- und Fleischdatz-Obercollectantens-Wil-we, ihre Tochter Johanna^ alt 2^ Jahr, in der Spital-Gasse, Nr. 271, an den natürlichen Blattern und hiezu getretencn Nervcnfiebcr. Dcn 13. Mai. Petcr Zeblinschek, Sträfling, alt 27 Jahr, im Etrafhaus am Castell, Nr. 5?, nn der Skrrphel!ucht, Den 1^,. Der Frau Anna Lackner, pensionnten k. k. Wein- und Flcischdc>h-3bercoIlectantens-Wi^ we, ihre Tochter Maria, nit 22 Jahr, in der Spi' tal^Gasse, Nr., 271, an den natürlichen Pocken. 'Den 15. Johann PodZraischek, Fakin, alt 72 Jahr, in dcr T,)rnau - Vorstadt, Nr. 27, cm der Lungen sucht. Sours vom II. Mai 1832. M:ttelr''e>s. S-aitsschuldverschriidun^en 5u5?. H. (,„ C'M.) 68 > dNto detlo zu 4 U. H. (ili CM-) ?'? iM V^loste HdligHtioti. , Hofkam» « °. ) - 0 .<, Darlegn. .„ Kr..« u. >lela.^^^^H->?> " t'.l.O^'gat. 0er Zt.ndt v.)'"3 . "'^ S " Tlirol ^zuZ ij2v.H.^ 7H — D^l. mit Verlos, v. I.i«2ofü?i°a fl. sinCM.) 1761^2 W>cn,Vta0t«N^,ico-O^.. zu 2 1/2 0, H. («n CM.) 4/öj4 Obligation, dir ^llqem. uno Una-'r. Hllfkannncr ;u 2 ^2 v. H. (in CM.) /,7 'lt Ol-'liqationen dcr alt. Lomh, schulden ^u 2 »z/. v. H. (in CM-) >2 öj.s Kaiserl. Müliz.Ducattn .... 2 ij2 pCt. Aqio. In Trieft, am 12. Ma« ,832: l6. 3o. 65. i5. 53. Dn Trjest qehalten werden. NreistumlichS >7erlAutb^rnnZen. Z. 6Z4. (1) 5M" 270/.. B a u ve r ss < i g er u n ss s - ? öffcnlllche Äbstcigerung über die .r)cr-stcliung einer neuen P^ropetmaucr mtt gcmau-erlen Pfeilern und Elacketen um dcn Gckloß< aartcn am Schloßgebaude der k. k. Stoats-herr!ckaft Adeleberg ssatt sinden, wovon d,e Baudevlse bei dem Krelkamie elnyejchen wer-"dcn kann. — K. K. Krelsamt Adklbberg om 21. Mal i632.