Deutsche Macht (Arüher „Mier Zeitung"). •Mctat )<*<■ XmrtUt lü «a»lM ■•(««« i» bild ft( «1» «tu Zust-ll», ul H»», moMtlul I. -M, *trtdl«ri| ». 1J.0, tL »««11»»"» *• SM V-S»n«n>»»», »wttdimrti l IM, |«[>t4)Ti| ß. LH, L U4. t>u an^du Runex T lt. 3«lrr»t« «ch t4ttf; krt »ftfrni BUtntairatfa r»ts»«ch«»dri Htlttt. I«mitl M%imi 3nt««u fit m«kt 8Ult alt MnlaM >WMli|>l»lllmi M 9» ut llKwM »» RctCfttu twrtr*». ». ttatlttritUl HrrrellS. C Strechstrabe» M Rrt«clnrt «I,Itch. «l IiMm *a ««»». rat Snrrujt, m »—11 Hl •«- rat t—• Ui *»<»Jli|i — ÜKlaiMtt*ni Mtufiri. — **»mlcri»l« Mrtni «chl iirMaciralct. — ton« »Ml bfrü4H»tl*rt. s)it. 37. Cilli, Sonntag den 9. Mai 1886. XI. Jahrgang. Zkr Justizminister in der Zwickmühle. Den maßlosen Angriffen, denen das k. k. Preisgericht in Cilli durch die slovenijch^n Exal-tado» schon seit geraumer Zeit ausgeliefert ist. setzte der slovenische Abgeordnete Michael Voß> »jal die Krone auf. indem er am 20. Mär, im «dgeordnetenhanse eine förmliche Smrmfluth ,o» Verdächtigungen und Verleumdungen über de» genannten Gerichtshof losließ Wenn das Üe«, oder auch nur -in Theil dosten, was Herr Boönjat damals vorbrachte. w,hr wäre, bonn Herrichten unter den Augen der gegen-«äitigen Regierung beim Cillier k. k. Kreis-gerichie die denkbar elendesten Zustände, für die man wohl auch den dermaligen Leiter deS Ju-ilizministeriumS verantwortlich machen müßie. Durch die windische Brille des Herrn Voinjak gesehen. erscheint da» Cillier f. f. Preisgericht ollerdinqS in einem sehr schlechten Lichte. Ganz natürlich! So lange noch «in Mann an der Lptze dieser Justizbehörde steh«, der »inen deutsche» Namen trägt und dem das .justitia fandamenturn regnorum* die einzig« SHicLtichnur is> bei d«r Ausübung ftineS hehren Amtes: so lanac noch die Justizpfleg? bei diesem Gerichts-- hose dem windischea Chauvinismus nicht Hand-lanaerbienfte verrichtet und so lange auch nur noch sin deutscher Richter hier sunctionirt: so lanfl« wird auch da» wilde Habeifeldtreiden der Herren Voönjak und Genossen gegen das Cillier k. f. Kreisgericht ununterbrochen fort» gesetzt werden. Der Justizminister, welcher doch der oberste Hüter des Ansehens unseres Richter-sla»S'S und daher in erster Linie oazu berufen ist, die Richter gegen Schmähungen, mögen sie dou welcher Seite i nmer kommen, in Schutz z» nehmen, fand sich im vorliegenden Falle moerbarer Weise nicht »eranlaßt. diese seine Wchi zu üben. Seine Excellenz hatte auf die — - gröblichen Insulten, welche Herr VoSnjak in gewohnter brutaler Manier im österreichischen Parlamente vor den Augen der ganzen Welt I einem Thei'e deS österreichischen RichlerstandeS zufügte, keine andere Antwort als die.' Die Sache wird strenge untersucht und Abhilfe ge-schaffen werden, wenn die erhobenen Borwürfe begründete seien. Der Herr „Landsmann-Mini-stet" schien, damals wenigstens, offenbar nur die Eventualität im Auge gehabt zu haben, , daß sich das k. k. Kreisgericht Cilli wirklich als jener „Rattenkönig" erweisen werde, von dem die windische Hetzpresse schon seit Jahr und Tag zu erzählen veiß. In dieser Voraussetzung fand eben der tschechische Justizminister kein Wort zur Vertheidigung ö st e r r e i ch i-scher Richter. Run richteten die Abgeordneten Dr. Foregger und Genossen an den Justizmi-nister die Anfrage, ob er die „Acten" bereits geprüft und ob sich die Beschuldigungen Vo&° njak's als stichhältige erwiese» unk», wenn nicht, in welcher Weise der Minister für die schwere Beleidigung dem Beamtenstande seines ReffortS Genugthuung verschaffen werde." DaS Ergebnis dieser Actenprüfung kann für unS kein zweifelhaftes sein, da wir von der Integrität unsercr Richter vollkommen üb«r-zeugt sind. EtwaS anderes aber ist es mit der Antwort des tschechischen Justizministers. Wir glauben nicht, daß der Justizminister den Ab-geordneten Voönjak fürchtet; allein gewisse Rücksichten dürfte der Tscheche Prazak dem Slooenen VoSnjak immerhin schuldig sein und — klein« Geschenke erhalten die Freundschaft. Die slov«-nische Bundesgenosse»schaft ist für daS Cabinet Taaffe sehr werthvoll; dieselbe könnte aber bei dem cholerischen Temperamente der Herren Slo-venen sehr leicht gelockert werden, wenn die Regierung den unverzeihlichen Fehler beginge, et sich mit den Wortführern dieser interessanten Die deutsche Reinsprache In den Blättern lasen wir dieser Tage ccn einem allgemeinen deutschen Sprachvereine, «elcher von Leipzig aus gegründet wenden soll und über alle deutschen Lande Ausbreitung sücht. so weit di« deutsch« Zunge kling:. — I« Ver»in hat eS auf Unarte» dieser Zunge abgesehen. ES handelt sich wieder einmal um . eiii'n Feldzug gegen die Fremdwörter, um einen gründlich n KehrauS aller undeutschen Flicken u«d Lappen, di« im Laus« der Jahrhunderte sich an da» faltenreiche, herrlich wallende Kleid uiiserer Muttersprache angesetzt haben. Im ersten Augenblicke findet man nur Worte der Anerkennung für so löbliche? Bestreben. Mehr oder weniger leidet jede leben-dige Sprache an der Fremdwörterpest, und ge-rat« die Sprach- und Schriftgelehrten haben sich immer und überall durch ihre „Reincul-turen" ungeh-uerlicher Fremdwörter ausgezeichnet; a^er keine Sprache ist, wie die deutsche, >n so grauenhafter W ise davon verseucht. Fremdwörterbücher, anderSwo eine Ausnahme oder eine gänzlich unbekannte Erscheinung, sind bei unS etwa« Alltägliches, und die Sehnsucht »och denselben hat sich feit dem sechzehnten Jahrhundert fühlbar gemacht. Im Jahre 1572 erschien Simon Roten'S „Teutscher Tictio-nariuS", ein Ausleger griechischer, lateinischer, hebräischer, italienischer und französischer Aus-drücke, „so m t der weil inn Teutsche sprach kommen seind" und oft mancherlei Irrung drin-gen. daher „allen Teutschen, sonderlich aber denen so zu Schreibereien kommen zu gutem publiciert." Seither haben sich die Eselsbrücken in erstaunlicher Weise Vermehrt, und heut« zählt man im deutschen Buchhandel gegen hundert i Fremdwörterbücher von verschiedenen Verfassern. In denselben liegen nicht weniger als 90.000, nach anderer Schätzung sogar 2- bis 300.000 nicht-deutsche Ausdrücke aufgespeichert. Man bedenke, daß «in einfältiger Mensch mit ein paar hundert Wörtern seinen Sprachverkehr bestreitet, daß mit einigen tausend Wörtern Faust und Wallenstein geschrieben wurden, daß Shakspeare, der wortreichste aller europäischen Dichter, nicht mehr als 15.000 Wörter ge-braucht, und man wird vor jener Horde srem-der Eindrin ilinge ein gelindes Gruseln empfin-den. Die deutsche Sprache ist zum Glück reich und stark genug, um den Anprall auszuhalten: da« Grimm'iche Wörterbuch soll nach seiner Vollendung etwa eine halbe Million Wörter enthalten, weit mehr als Littr6, mehr als daS n?ue englische, mehr als da» kaiserlich chinesische Wörterbuch, und man fragt sich allerdings, warum g-rade das D«utfch«, dieser CrösuS unter den lebenden Idiomen, mit ganz beson-derer Vorliebe auf'« Borgen und Betteln sich Nation im Reichsrathe zu verdecden. Der Justiz-minister befindet sich im gegeben«» Falle in einer kein.swegs beneidenSiverthen Lage. Soll er doch da» schwierige Kunststück zuwegebringen, zweien Herren gleichzeitig zu dienen. Gewiß eine ganz fatal« Aufgabe das. Nimmt sich der Minister, wie dies feine vornehmlichste Pflicht wäre» um den ohne Zweifel unverdient geschmäh-ten Richterstand an. dann muß er in den sauern Apfel beißen und seinen ilavischen Bruder Micha alS gewissenlosen Verleumder brandmark,» ; thut er es nicht und läßt er auch nur d«n gering-sten Makel auf den angegriffenen Beamten seines ResfortS sitzen, oder — waS wir nicht für möglich halten — erklärt der Justizminister, daß die Beschuldigungen Voönjak's gegen die Cillier Richter vollständig begründete seien, dann bricht er damit über seine Verwaltung und sich seiest den Stab, denn bei einer geordnete» Justiz. Verwaltung können unmöglich jene Mißstände platzgreifen, die Herr Boönjak mit der nur ihm eigenen Beredtsamkeit so anschaulich zu schildern wußte. DaS ist ine sehr fatale „Zwickmühle", in die d«r Slov«ne VoKnjak die tschechische Ex-cellenz hineingeführt hat. Auf den Ausganz sind wir begierig. ßillier Heweröeverein. Wie wir in der letzten Nummer unseres Blattes mitgetheilt haben, wurden die vorgelegten Statuten eines in Cilli zu gründenden Gewer-bevereims von der Statthalterei nicht bestätiget, und zvar wegen einiger Differenzen zwi-scher» dem Statutenentwurfe und dem Ver ins-gejetze. Dieselben werden sich leicht beheben lasse» und der Activirung des GewerbevereineS dürfte dann kein Hindernis mehr entgegentreten. Wir können die Gründung eines Gewerbever-eines in Cilli nur mit größter Genugthuung verlegt. Das ist eine alte Erbsünde unseres Volkes, gegen deren Uebermacht jeder Einzelne im UmkreiS seiner «igenen Thätigkeit kämpfen soll. Der Sieg wird lange, sehr lange auf sich warten lassen, aber nur so, glauben wir, nur durch den Einzelkamps, durch ei.ien emsigen, nimmer auszusetzenden Guerillakrieg läßt sich daS Uebel ausrotten. Vor All«m halte sich Jeder vor Augen, daß es sich um etwas ganz Anderes handelt, als um «in gedankenloses und blödes Ueber-setzen freiudländischer Ausdrücke. Damit ist gar nichts erreicht. Soeben kam unS das Wort „Guerillakrieg" in die Feder, ein ganz närri-sches Wort, denn zu Deutsch heißt es eigentlich „der kleine Krieg-Krieg" oder allenfalls „Kriegchen-Krieg", und doch möchten wir der-gleichen Ausdrücke nicht missen, weil sie «in historisch«« Recht besitzen und beim gebildeten Leser ganz bestimmte Vorst llungen erwecken, di« man mit Verdeutschungen nimmermehr er-ziel n kann. So lasen wir unlängst in einem Parlamentsb»richt« das Wort „schnellschriftlich". Was soll das heißen? Ohne Zweifel „steno» graphisch". Ein Stenograph wäre also ein Schnellschreiber. Aber ein Schnellschreiber ist unter Umständen etwas ganz Anderes als ein Stenograph. Warum denn ein Fremdwort, das noch dazu international geworden ist, aus-stoßen, um dafür ein deutsches zwar, aber ein 2 begrüß, n. Der Zweck di^se» Vereines ist in erster Linie der, durch gemeinsame» Streben die GewerbSlhätigkeit i» unserer Stadt und im steirischtn Unterlande zu h.ben und zu fördern. AIS Mittel zur Erreichung dieses Zweckes wä-ren zu bezeichnen:* Vorträgt äl>er gewerbliche Gegenstänve; Ausstellungen der GewerbS- und Jndustrieproducte; Erhaltung und Förderung »ndustrieller und gewerblicher Bildungsanstalt n; Auflegen gewerblicher Zeitschriften; Anlagt und Bildung einer gewerblichen Bibliothek und e'ner gewerblichen Muster- und Modell-Sammlung. Wir erachten eS für überflüssig, die bereits anerkannte dringende Nothwendigkeit eines Ge-werb«vein»S für uns.re Stadt des Weiteren zu erörtern und begnügen »n« damit, auf die all-bekannte Thatsache hinzuweisen, daß di« bereits audelwäits bestehenden zahlreichen Gewerbe-vereine trotz der Ungunst der Zeiiverhältnisse eine für das Kleingewerbe segensreiche Tliätig-fett entwickeln, und eS zum große» Theile der zielbewußten Wirksa nkeit dieser Vereine mit zugeschrieben werden muß, wenn daS Klein-gewerbe im Kampfe mit der Großind, strie noch nicht vollständig unterlegen und sich noch immer zu behaupten im Stande ist. DaS moderne AssociationSwesen. welches den schweren Kamps umS Dasein erleichtern, in vielen Fällen überhaupt möglich machen soll, bietet ja auch dem Kleingewerbestanve die Mög-lichkei» zur Abwehr des auf ihn immer hef iger einstürmenden FeindeS, der Großinoustrie, und erscheint es daher alS ein Gebot der Selbst-Vertheidigung, daß auch unsere Gewerbetreiden-den mir vereinten Kräsien und durch ein fest-gegliedertes Bündnis die Interessen ihreS so hochwichtigen StanteS wahren. Ist eS die naürliche Pflicht deS Jndivitu-umS gegen sich teldst und die Allgemeinheit sich zu erhalten, so ist dies ebenso d>e sociale Pflicht einzelner Stände gegenüber dem Gemeinwesen. ES müßte sonach als eine sträflich« Plichoer-letzung sich selbst und der Allgemeinheit gegen-über bezeichnet werden, wenn unsere GewerkS-leute mit ihrer eigenen Existenz auch die eines ganzen Standes g«fährden, indem sie unthätig zusehen, wie taS ehrliche Handwerk von der Großindustrie allmählig vernichtet wird. Wir können daher unseren Gewerbetreibenden zur Gründung eines Gewerbe-Vereine» nur gralu-liren. Hohe Anerkennung aber gebühr» den wackeren Männern, welche die Organisation diese» Vereines angebahnt haben, die aber ihr Ziel nur dann erreichen können, wenn unsere Gewerbetreibenden selbst mit Hand anlegen wollen an einem Werke, das unserem Kleinge-werbe einen mächtigen Stützpunkt geben würde, von dem aus an der Hebung des Kleingewer-beS mit sicherem Erfolge gearbeitet werden undeutliches, zweideutige?, schlecht gebildete» an seine Stelle zu setzen ? Selbst das in Deutsch-land bereits eingebürgerte „Fern>prechstelle" statt Telephon scheint uns bedenklich. Ein Tele-phon ist nicht blos eine Fern s p r e ch-. sondern auch eine Fern hör stelle, denn eS ist ein Fern-klinger. Und so könnte man Dutzende von wohl-lautenden Fremdwörtern auszählen, welche oer blindlings zulappende Purist durch »»geschickte Uebersetzungen verdrängen will. So oft von Sprachreinigung die Rede geht, erinnert man sich überhaupt der Unglück-lichen Bestrebungen, welche nach dieser Richtung hin in früheren Zeiten angeregt wurden. Im Löblichen beginnen!», schnappten sie fast immer ins Lächerliche über. Ein großartiger Verbuch dieser Art war der von Dr Brugger 1848 gegründete „Verein für deuische Reinsprache." Dieser Verein umfaßte Tausende von Mitglit-dern, und sein Schöpfer gab ein« «igene Zeit-schrift für Sprachreinigung, „Die deutsche Eiche," heraus. Der Baum wurzelte jedoch in lockerem Boden. Ein Windstoß warf ihn um, und mit ihm zerfiel der ganze Verein. Er starb an dem Fanatismus seines Begründers, an seiner schauderhaften UebersetzungSwuth. Den riesigen Misthaufen von Femowörtern, der ne> den dem Hochgebirge der deutschen Sprache sich austbürmte, wollte er um jeden Preis wegfegen, und mit roher, gewaltthätiger Hand führte er könnte. Die Gründung eines Gewerbevereines in EiUi wird unzweifelhaft auch von der Hau» delS- und Gewervekammer, di« j - das lebhafteste Interesse an Allem haben muß, waS zur He-dung und Förderung deS Kleinge.verbes gethan wird, rhatkräftigft unterstützt werden. politische Aundschau. Inland. sR e i ch « r a t h.j Da» A b g« o r d n e -tenhauS hat sein« durch di« C|urjeiien unterbrochene Thätigkeit am Mittwoch nneoer auf«-genouime». Die Regierung hat o»e Au»« gleichsvorlagen auf den Tisch de» Hau-se» niedergelegt, und zwar das Gesetz, vetr. den allgemeinen Z o l t t a r i f deS ofterreichiich-ungarischen ZollgetueteS und deS dem>elven det-liegenden Etufuhrzollrarifs; ferner das Ge,«tz. betr. die Verlängerung oes Zoll» und H a n-d e l S d ü u d n i i s e s mit U n g a r n, da» neue Bantstatut und einen Geietzemwurs, betr. die Z u ck e r b e st e u e r u n g. Den wichllgiten Beralyungsgegenstand der ersten Sitzung bot die Petition der Bezuksoert eiung Wuiterderg um Beschränkung der Ehebewilligung. Der Antrag deS Referenten auf Uevergang zur Ta-gesordnung wurde nach längerer Devaue angenommen. Die Abgeo»dueten Dr. Focegger und Ge-nosfen richtete» an den Letter oeS Ju>iizmi»»-stenums solgenoe Interpellation: „In der 32. Sitz», g dieses hohen HauseS erhob der Herr Ädg. M»cya VoSnjak dt: Beschuldigung, di - Geschwornenliften des k. k. KreiSgerichteS Cilli weroen »n incorrecter Weise zusammengestellt, und verdächtigte den Präsidenten dieses Gerichtshofes uno die zur Hatfte aus Richtern bestehende Commission zur Auölo,u»g der Gefchwornenliste in »»zweideutiger Weise unlauterer Manipulationen. In Erwiderung aus diese Anichulcigunge» und Verdächtigungen fand es der Herr Leiter des JusttzniluisteriumS in der 54. Haussitzung nicht angemessen, diese unter dem Schutze d«r Immunität gegen tadel-lose, hochstehende Mitglieder des vaterländischen Richterstandes gerichteten Angriffe zurückjuwri-sen oder auch nur einen Zwe fel über die Rich-tigkeit der Anwürfe anSzuiprechen; er stellte dieselben vielmehr durch die Erklärung alS glaubhaft hin, daß sie ihn veranlaßten, fofort Erhebungen einzuleiten, und daß er Abhilfe schaffe» werde, wenn Sie Vorwürfe begründet seien. Die Gefertigten richten nun an den Herrn Leiter des Justizministeriums die An-frage: Hat Se. Excellenz die betreffenden Acten bereits geprüft und ausreichende Erhebungen gepflogen ? Und, wenn ja. habe» dieselben die den Besen. Was »ach Ausland roch, marsch hinaus damit! Er gab sich selbst den ersten Wischer. Doctor hieß er, ein Fremdwort! „Wiß-miister" wollte er fortan genannt sei», und in Heidelberg, wo er wohnte, begrüßte er die Pro-fesforen als „Wißlehrer" d«r „Hochwißanstalt" (Universität). und wmn er unter seinen meisten-theils sehr jungen Anhängern einem Polytech-nitcr begegnete, sagte er zu ihm: „Guten Morgen. Herr Vielfachschüler." Ausdrücke wie Post, Polizei, Person waren ihm ein Gräuel; dafür setzte er: Sende, Gewaltet, Selbst er. Er verdeutschte sogar Ausdrücke, auf welche Jahr-Hunderte nieder blickten. Katholicismus in „Allgemeinglaubthum," Protestantismus in„Ver-wahrgliudthum." Wie imuier, strebten auch hier die Apostel den Hii'anv zu überbieten. Einer hatte zum Exempel die Musik aufs Korn genommen; sie wurde zur „Tonerei" gemacht und jeder musi-kalijche Fachausdruck deuigemäß abgeändert. Danach mußte ein Concertdericht etwa lauten: „Wir hatten gestern Aoends einen großen toit-lichen (musikalischen) Genuß; der Toner (Musiker) *. gab eine Tonung (Concert), in wel-cher er mehrere Getöne (Musikstücke) eigener Vertonung (Composition) vortrug, sowohl auf dem Drahttonwerk (Clavur) wie auf anderen Tonen (Instrumenten), alS : Streichtonen, Greif-tonen (Guiltare u. f. w.), BlaStonen, Schlag- I 886 Stichhältigkeit der von dem Herrn Abgeordae-ten Micha Voönjak in der 32. Sitzung diese» hohen HauseS erhodenea Beschuldigungen und Verdächtigungen ergeben? Und ist dieS nicht der Fall, in welcher Weife gedenkt der Herr Minist,r den schwer beleidigten Beamten seine» RrssortS Genugthuung zu verschaffen?" [D t r Deutsche Clubs wählte in sei-»er Sitzung am 7. d. M. die bisherigen Vor-standSmiiglieder (Dr H e i l S b e r g Obmann. Dr. Weitlof und Dr. K n o tz Obmanx-Stellvertreter) wieder. Bei Besprechung der Tagesordnung der Haussitzung wurde vornehm-lich der Gesetzentwurf über die St«u«r»achläise bei Elementarichäden in Berathung gezogen und die Einbringung einiger abändernder Anträge in Aussicht genommen. Mitgetheilt wurde eine Reihe von ZustimmungSkundgebnnge» zur Ad-stimmung deS Clubs über da» Landsturmgesetz» ferner ei» Dankschreiben deS Sohne» von Victor v. «ch ffel. fZur galiz. Bauer ubewegunz.j Dem Vernehmen nach wird die Regierung in-terp.llirt werden. ob derselben die Motive der weftgalizischen Bauernbewegung bekannt sind, sowie über da» ErgecniS der diesbezügliche, strafgerichtlichen Untersuchung und über di« an» zuwendenden Mittel zur Verhütung abermali-ger Bauernunruhen. [(Sine Volksversammlung in Wien.) Die Abgeordneten Dr. Äusserer, Kronawetter und PernerStorfer laden zu einer Volksversammlung be-Hufs Besprechung de» österreichischen Socia-listengeseyeS ein. Die Versammlung, zu deren Besuch auch die Arbeiter aufgefor-dert wurden, findet am nächste» Sonntag i» Schwender's Colosseum stall. Ausland. Im preußischen Abgeordnetenhaus? wurde daS kirchenpolitische Ausgleichsgesetz in 2. und 3. Lesung angenommen. A» der Debatte dethe ligte sich auch Fürst B i S m a r ck, wel-cher in feiner schneidigen und sarkastisch» planier gegen den Abg. Richter polemisirte, den er wieder einmal gründlich abfertigte. Griechenland weigert sich noch immer hartnäckig, abzurüsten. Die T ü r k e i wird nun mit einem Ultimatum vorgehen. Kleine Gyronik. sDaS Gehalt des deutsche, Reichskanzlers.) Fürst BiSuiarck bezieht als Reichskanzler ein Gehalt von 36 0(10 i/l., an RepräjentationSgeldern 18.000 Mark, in Summa also 54.000 M.; die Stelle» tiatf preußischen Ministerpräsidenten und eines preußi- tonen und Tasttonen (Orgel). Die Tonung de-gann mit einem Vorgeton (Ouvertüre.) welche» von den Tonern der Getonschule (Conservato-rium) ausgeführt wurde. Darauf kam ein An-geton (Präludium), wtlchem der Verton« eine so lange Reihe von Vertonungen folgen ließ, daß die Zuhörerschaft darüber einschlief.' Bei alledem blieb nur daS Eine mißlich, daß die Siantmsylbe, aus welcher diese remveutschen Ausdrücke gebildet wurden, lateinischen llr-sprunaS. also selber ein Fremdwort war. Gewohnheit ist AlleS. und vielleicht kommt einmal die Zeit, wo dem deutschen Leser ein Concertdericht wie der vorstehende ganz natiir-lich klingt, dagegen Ausdrücke wie Ouvertüre. Conservatorium, Präludium unbeschreiblich lä> cherlich erscheinen. Für letzteres Wort Hoden wir übrigens daS treffliche „Vorspiel," fir Conservatorium vielfach schon Musik- oder Ton-schule, und den modernen Puristen gelingt e« vielleicht, auch daS französische „Ouvertüre' ouS deut Theater zu vertreiben und das« „Oessnuug" in Schwang zu bringe». .Tit Oper begann mit einer Oeffnung in C-dur.* das klänge nicht übel; allein die Oper ist fremd, vur ist fremd — womit wird man diese Eil-dringlinge ersetzen? Wer nur übersetzt, ersetzt gar nichts; er tödtet blos ein hundertjährigt« Bürgerrecht, er führt einen, meist ohnniächtijei» Schlag gegen Geschichte und Ueberlieferung. 1086 Ich«» Handelsminister» werde» von demselben wientgeltlich bekleidet. sE i n S ch e f s e l-D « n k m a l-S t r«i ij jit bekanntlich zwischen den Städten Heidelberg und Karlsruhe entbrannt, von denen jede ein Unrecht zu haben glaubt. In Heidelberg ruh-mi sich namentlich die Mitglieder de» „Enge-in", darunter solche, die in Scheffel's Entwicklungszeit Mitglieder dieses Bunde? waren, um t»a5 Denkmal für Heidelberg zu gewinnen. Sereitt sind von ungenannten Personen nam-dasie Beträge «ing-zahlt worden. sDo » hundertjährige Iubi -läuind«rKartoffel i n F r a n k r e i ch.] gin Jahrhundert ist verflossen, daß der Armee-Äpoideker Parmentier von Ludwig XVI. die Au-torisaiion erhielt, auf der bis dahin brach liegenden Fläche von Sablon» nächst Paris die in Frankreich bis zu jener Zeit unbekannten Kartoffel zu bauen. Zu Montdidier. dem Ge-burtsorte Parme»ti«r's, sind aus diesem An-lofst große Festlichkeit-» veranstaltet, die bis S. Mai währen sollen. Ein Großneffe Par-»eitier'S. der General Parment er, wird b.i dieser Feier anwesend sein. Ludwig XVI. war von Parmentier'S Idee, die damals häufige HungerSuoth durch den Bau einer neuen Nähr-pflanze zu bekämpfen, so erfreut, daß er Par-miilier der Königin Marie Antoinette vorstellt« »d die Kartvfselblüthen. die Parmentier zur Audienz mitgebracht, einen ganzen Tag im lkiopsloch trug. sEin Theater von Räubern »herfallen.) Seit einiger Zeit, so schrei-de» mexikanische Blätter, haben die Indianer von Ducatan wiederholte Einfälle nach Mexiko gemacht. Am 7. März drangen die räuberi-fljeit Horden in Masse gegen Abend in Peto, einer kleinen Statt W°der Näh« von Merioa, (1«. Daselbst spielte gerade eine Schauspieler-gesellschast und ein gut Theil der angesehensten Cinivohnerschast befand sich im Theater. Die flaut)« umringten das Thratergebäude. dran-gen hinein und raubten den Zuschauer» alles Geld und sämmtliche Schmuck- und Werths«-chen, die sie finden konnten, wobei eS zu man-cherlei Schrecke,'»- und Gewallscenen kam Ein Trupp diese« Gesinde!» sprang auf die Bühn,. plünderte die Garderoben und die Requisiten-kamm-r und schleppte die Schauspielerin Ruiz und zwei junge und hübsche Choristinnen mit sich sort. Während des TumultS, der sich er-hod, wurde der Sohn der Madame Ruiz, ein Lnabe von 14 Jahren, der heldenmüthig seine Mutier vertheidigte, geiödtet. Am nächst folgen-den Tage schickten die Indianer eine Botschaft in die Stavt. daß sie «egen ein Lösegeld von 34)00 Dollars ihre Gefangenen in Freiheit setz* ii würden. Schnell wurde die Summe durch eine Subscription im Publikum zusammen- Sioch eilige Beispiele. Was ein Prätendent ist. Keife heute Jedermann; aber waS ist ein An-spruchler, wie Campe daS Wort übersetzen will? WaS wäre r« Ansprüchler Don Carlos oder der Anspruch!« Victor Napoleon? Egoismus, tat versteht auch Jedermann; aber setzt man dosür Campe'S Verdeutschung „Jchsamkeit", so neifj Niemand mehr, was dies besagen will. Ein „Hundevernünstler-, waS ist ein Hunde» veniünstler? DaS ist daS Wort, welches der gute Campe statt deS Wortes Cyniker vorschlägt. Um eS zu verstehen muß man herumblättern, nachfragen, nachschlagen, und »S ist offenbar, daß zum Verständniß solcher VerdeuNchungen ein .Wörterbuch der deutschen Reinsprache" viel nothwendiger wäre, alS ein Fremdwörterbuch. Überhaupt was hat man vom Uebersetzen, wenn Jeder ander» übersetzt, wenn man sich nicht bei jedem Fr.mdwort über das deutsche Aequivalent einigen kann? Vor etlichen Iah-ren erschu» ein treffliches Büchlein „Wörter-buch von Verdeutschungen entbehrlicher Fremd-«int«, von Dr. Dünger." Der Verfasser ist fein Fanatiker, kein Radikaler ; er faßt die Frage sehr vernünftig an, und doch, wohin kommt er mit seinen Uebersetzungen? Für „Phlegma" giebt er zum Beispiel an: „Gleichgilligkeit, Kaltblütigkeit, natürliche Trägheit, GeisteSträg-heil, Lässigkeit," fünf Wörter statt des einen ~4>e»lfßt Svmyl." gebracht und die unglücklichen Schauspielerin-nen wurden au» ihrer schrecklichen Lage, in der sie Unerhörtes erduldet, befreit. fDie Verzweiflungsthat einer M u 11 e r.] In Hernals hat sich am 6. d. M. eine Frau mit ihren zwei Kindern vom Fenster de» dritten Stockwerke» auf da» Pflaster hinab-gest irzt, wo Mutter und Kinder todt blieben. Noth und Elend trieben die beklagenSwerthe Frau zu dieser schrecklichen That. Die Aerzte constatirten, daß di« Frau sich im sechsten Monate der Schwangerschaft befunden hatte. [Der seltene Fall von Vierli»-g e»] hat sich jüngst in Paris ereignet. Eine Taglöhnerin, Frau Melinu Gilbert. 34 Jahre alt, beaab sich Morgens Früh um vier Uhr zur Hebamme Poncelei, 225 Rue Saint-Martin, und kam in Intervallen von ein« Viertelstunde mit vier lebenden Knaben nieder, die zwar zu früh kamen (die Schwangerschaft war blo» eine sechsmonatliche gewesen), aber gut constiiuirt waren. Jede» der vier Kinder hatte einen Kör-perumsang von 20 Cm. Eö gelang jedoch nicht dieselben ai. Leben zu erhalten. Sie starben olle etwa drei Stunden nach der Geburt. Die Mutter befindet sich verhältnismäßig sehr wohl. fS t i e f e l per Dampf gewichst.] In Boston werden jetzt sogar schon die Stiefel per Dampf gewichst. Im Advocatenwinkel ist .in Laden, in welchem eine Dampfmaschine au-gebracht ist, die »ine Anzahl eigenartig constru-irter Bürsten in Bewegung setzt. Die Kunden setzen sich auf ein« lange Bank und werden un-glaublich schnell abgefertigt. sEin fideles Gefängniß.) Die Gendarmerie eruirte in der Umgebung von Balassa-Gyarmat einen Falschmünzer, den ent-lassenen Sträfling Andreas Felix. Derselbe ge» stand daS Verbrechen und gab an, daß er im Strafhause in B.-Gyarmant da» Falschmünzen von dem Sträfling Johann Nyirie erlernte. Die Untersuchnng ergab, daß Nyirie da» Fäl-schen von Silbergulven schwunghaft betrieb, daß die Gattin de» Kerkermeister» und ein Ge-fängnißwächter mit einverstanden waren. Mit dem falschen Geld wurde im Strafhau« auch gefärbelt. Die Schlußverhandlung wird durch da« Budapest« Strafgericht in B.-Gyarmat abgehalten. [F a t a morgana.] Vorvorige Woche wurde am User de» Ontario-Sees in der Nähe von Rochester im Staate Newyork eine pracht-volle Fata morgana beobachtet; Theile der Stadt Rochester und d«r südlich von der Stadt befindlichen Gegend waren deutlich in der Luft in einer Höhe v n etwa 6 bis 10 Meilen ficht-bar. Man fah Eisenbahnzüge fahren, die Loco-invlive rauchen u. s. w. Derartige Lustspiege-lungen kommen sehr selten vor, vielmehr fast — welche» ist da» richtige? Bald dieses, bald jene», gut! Welche» aber ist unter allen Umständen das richtige, welches deckt vollständig den Begriff Phlegma? Bei „phleg-inatisch" werden sechs Verdeutschungen angeführt: „kaltblütig, schwerfällig, bequem, gleichgiltig, unempfindlich, träge." und man will ein Wort aus unserer Sprache verbannen, welches so viel-erlei Sinn in drei kleine Sylben einschließt. Aehnlich werden für „Capital" vier Ausdrücke angegeben, darunter kein Einziger, bei dem sich ein Kaufmann, ein Börfenspeculant oder ein Socialdemocrat etwas Besondere» denken könnte. Für „practisch" werden acht Verdeutschungen vorgeschlagen, und jede läßt die Frage offen: WaS heißt eigentlich practisch auf Deutsch? Eine Farbe in all« ihr« Nuancen zu zerlegen und dann das Publicum auffordern, die Nuance zu wählen, die ihm just behagt, das ist kein Uebersetzen. Dabei gilt es vielmehr, den srem-den Ausdruck durch einen t-leichwerthigen ein-heimischen zu ersetze», und wenn dies, wie in so vielen Fällen nicht möglich ist, so lasse man in GotteSnamen den Fremdling ungeschoren, bis ihn ein günstiger Zufall über die Grenze zurücktreibt od« bi» er sich selber so gründlich verdeutscht hat. daß man ihn von einem Lands-mann kaum noch unterscheiden kann. Denn waS man namentlich unserer Sprache 3 immer nur im Sommer, wenn die Sonne die meiste Kraft entwickelt. [F o 11 u n a '» Launen.) Aus München wird gemeldet: „Ein hiesiger wohlhabender Bürger erhielt kürzlich den Besuch eine» au», wältigen Verwandten, der in ärmlichen Ver« hältnissen lebt. Di« Frau de» biederen Mün-chener schenkte in Abwesenheit ihre» Manne» dem Vetter aus Schwaben ein kurz vorher ge» kaufte» Loo» der Penzberger Lotterie mit den Worte«: „da, nimm, ich habe so kein Glück." — Das Loo» gewann 3500 Mark! Den Aer-ger der Frau, al» sie die Gewinnliste durchla», kann man sich denken. sGemüthliche» au» der schwei« z e r i s ch e n Armee.) Letzthin war in Basel Gewehrinspection, und da «rschi«n mit dem Vetierli-Gewehr auf der Schulter eine Währ» fchaftglarnerin. „Min Ma ist chrank", sagte sie, „luege i he Schießprügel >e und g'schaut s'i» Wäärli, i mueß bald wieder heim zua." Und al» die Sache in Ordnung befunden war, lud sie Wehr und Waffe auf den Kinderwagen und zog fürbaß. — Bei einem Brückenschlag, wel-chen eine Sappeur-Abtheilung bald danach ge» legentlich der Waffenübung über den Oberrhein nächst dem badischen Städtchen WaldShut aus-führte, hatten wir ebenfalls Gelegenheit, so erzählt die „Mgd. Ztg.", ein Pröbchen der Gemüthlichkeit, di« im schwrizerischen Heerestheile herrscht, zu beobachten. Ein Hauptmann — im bürgerlichen Leben schaltet der Mann in einem wohlaffortirten Kramladen — schritt im voll«n Gtsühl seiner Würde über die Brücke, um die ausgestellten Wachtposten zu visitiren. Er stieß dabei am deutschen Ende der Brücke auf einen biederen LandSmann. der ihn fofort also an-sprach: „Ader. Hauptmo, jetzt stoh'n i schon zwei Stunba uff der Brück da, jetz isch'S bi-goscht Zit, daß d' mi ablösa loscht!" —Ohne über die sonderbare Anreve besonders über» raicht zu sein, antwortete der „Hauptmo" im kordialsten Tone: „Jo, jo, bim Strahl, i wir chli schaua, biß b' v'g'löst wirscht." s.,A dam und Ev a.") Eine» Tage» er-hielt der Componist Adam einen Operntext un-ter dem Titel „Eva" zugeschickt, tessen musi-kalische Bearbeitung der Dichter von dem Com-ponisten wünschte. Adam fand, daß der Text jchlecht bearbeitet war, und halte natürlich keine Lust, jenem Wunsche zu entsprechen. Er ließ deshalb den Dichter zu sich kommen und sagte ihm nach man hem über Einzelheit«, de» Gedicht» geäußerten Artigkeiten: „Bei alle dem, lieber Herr, kann ich Ihren Text nicht compo-niren, denn, wie Sie missen, heiße ich Adam, und ich könnte mich leicht von der Eva ver-leiten lassen zu sündigen, wobei das Publikum jedenfalls die zischende Schlange abgeben vorzuwerfen hat, das ist nicht sowohl die große Anzahl von Fremdwörtern, al» vielmehr da» Bestreben, dieselben in ihrem ausländischen Costüm zu belassen. Wer hört noch au» garder unser „warten", aus jardin unser „Garten," au» albergo, auberge unser „Herberge" herau» ? Da» sind Wörter, die ihren romanischen Blut-einschlag bekommen haben, heute vollgiltig französisch oder italienisch sind. Auch die deutsche Sprache ist reich genug an diesen sogenannten Lehnwörtern, welche, heimatlos herumwandernd in allen Zungen der Welt anklingen. Dünger'» Büchlein stellt davon ein drollige» Beispiel auf: „Der DroschkeN'Kutscher hat auf der Straße sein Pferd mit dem Peitschen-Stiel über den Kopf geschlagen." Wa» klingt deutscher? Aber Straße, Pferd, Stiel, Kops sind mittella'einisch. Droscht«, Peitsche sind slavisch, Kutscher ist ma-tiyarisch, malt ist arabisch. Wie viel bleibt für Deutschland übrig? So gleicht eb«n jegliche Sprache dem Glimmer, in welchem die verschie-densten Farbe» metallisch «glänze», oder dem edlen Marmor, dessen einheitlicher Grundton bunt geflammt, von vielfachen Aederchen durch-zogen erscheint. Immerhin ist e» die deutsche Sprache, welche dem Fremdwort gegenüber die schwächst« Assimilationskraft beweist. Doch sollte da» wirklich ein Fehler sein? Ist nicht diese keusche Scheu vor vollständiger Germanisirung 4 würd«; «s ist mir deshalb zu gtfährlich. mich auf dir Sache einzulassen." [® i n freudiges <5 r e i g n i jj.] Man schreib» der „Frtf. Ztg.'': In «in«r nieder-rh inijchen Stadt ko» mt «in« junge Dame freudestrahlend zu einer Freundin, fällt der-selben jub'lnd um den Hals, indem sie auS-ruft: „Goit sei Dank, wr gehen »ach Pari». Papa ist von einem tollen Hunde gebissen worden." [91 m e r i f au i f ch e t Z e i t u n g » st i 1.) „Den Schauspieler, welcher unsere Theaterkritik der Nr. 151.476 unserer Zeitung mit der '-de-merkung „EH" zurücksandte, ersuchen wir. unö mitzutheilen, in welchem Stall wir ihn finden können." [C a t h e b e i b l ü t h e.] Professor: „Obwohl sieben Städte als die Geburtsstadt deS Homer bezeichnet werden, so ist doch anzu-nehme», daß Homer nur in einer derselben ge-boren ist." [Treuherzig.) „Wie viel bekommt von acht Kindern jedes von einer Gans ?" fragt? ein Lehrer einen Knaben. Der antwor« tete: .Gehen'S. machen'S mir an Mund »ei wäßerig, Herr Lehrer!" [Die neufstr ©allst de.] Es liebte einst ein „Betielstudent" „die schöne Galaihee": nicht kümmert „Angot", nicht „Nanon" ihn, ist er in ihrer Näh'. Doch die „Zwiderwurz'n" verhönt ihn nur: Wärst Du „Methusalem", „Der kUine Herzog", „Zigeunerbaron", bann wär'st Du mir genehm. Da eilet der Arme verzweiflungSvoll zum „himmelblauen See", und dort, dort im ^v.rwunschnen Schloß", schnell endet er sein Weh'. LeiS klingeln „die Glocken von Corneville". Horch! „einer Jungfrau Gebet!" Unhei..lich krächzt eine „Fledermaus" : Die Reue kam zu spät. Deutscher Schutverein. [Die Hauptversammlung deS deutschen Schulvereins in Salz-bürg] Für diese bekanntlich zu Pfingsten stattfindende Hauptversammlung trifft die Fest» stadt bereits Vorbereitungen. Unterm 2. Mai wird ans SaUdurg geschrieben: „Der Haupt-auSschuß entwickelte schon seine vollste Thätig-keit. Di« Unterausschüsse, Preß-, Geschäfts-, Wohnung?-. Unterhaltung«- und Empfangs-AuSschuß, berichten allwöchentlich über das des Fremdworts am End« wohl gar ein Borzug uns«r,r Muttersprache? Vielleicht die beste Sprachpolitik, die man sich denken kann? Andere Sprachen verarbeiten und verdauen ihre fremden Bestandtheile, im Deutschen b.halten alle biese Fremdwörter auf iren, ismus, ion, ität daS Merkmal ihres fremden Ursprunges, bleiben für eine Massenausweisung g«,eichn«t. Eingezwängt in einen Rusenpserch, genannt Fremdwörterbuch, harren sie ihres BismarckS. Freilich ist er vorderhand noch nicht «r-schienen. Die Puristen sind bis jetzt immer an ihrem Uebereifer, an ihrem lächerlichen Gebah-r«n zu Grunde gegangen, womit das hohe Ber-dienst eines Campe und anderer Sprachreiniger nicht geleugnet werden soll. Man muß bei die-stm Anlasse auch jener „Fruchtbringenden Ge-fellschaft" gedenken, die 1617 zu Weimar gegründet wurde, „darin man gut rein Deutsch reden, schreiben sich befleißige und dasjenige thäte, was zur Erhebung der Muttersprache dienlich." Die Mitglieder dieser Gesellschaft waren fast lauter vornehme Herren, und schon dieser reiu äußerliche Umstand übte besten Ein-fluß auf die Entwicklung deS Deutfchen, dem sonst gerade in Adelskreisen wem.', Ehre bezeigt wurde. Auch dieser Verein verirrte sich rasch genug inS Lächerliche und Läppische. Die Ueber-setzung eines einzelnen Wortes wurde gleich „jxtttir* zs«cht." Ergebniß ihrer Sitzungen. Der WohnungSau»-schuß versendet bereits die Rundschreiben an die Delegirte». Man giebt sich ber Erwartung hin, daß die diesjährige Hauptversammlung sehr zahlreich von den Delegirten der beinahe 1100 Ortsgruppen besucht werden wird und trifft daher auch Anstalien, den Festgästen einen wür-digen, den Ruf der Stadt Salzburg als Stadt der Feste rechtfertigenden Emp'ang zu bereiten. Trotzdem die Stadt Salzburg mit der nationa-len Noth nicht» zu schaffen hat, da unser Krön-lant ein rein deutsches und daher das Natio-naldewußtsein im Hinblicke auf bie nationale Einheitlichkeit der Bewohner nicht so prägnant zum Ausdruck kommt, herrscht hier doch ein klares Verständniß für die in gemischtsprachigen Gegenden über die Deutichen hereingedrochene nationale Noth, unt haben die Delegirien daher einen warme» Empfang zu gewärtigen." Du» vo» den Frauen WienS im großen Prunksaale deS neuen Rath Hauses für den deutschen Schulverein veranstaltete Fest nahm einen glänzenden Verlauf. Es wurde das „deutsche Lied" und „die Wacht am Rhein" gesungen. Wege» deS riesigen Andranges zu diesem am 6. d. M. abgehaltenen Feste — es mußten Tausende umkehren — wurde dasselbe am 7. wiederholt. Auch an diesem Tage erwies sich der Saal mit einem Fassungsraume von über 4000 Personen als zu klein. DaS Rein-erträgniß an beidenFesttagen übersteigt lv.000fl. -Focates und Arovinciates. Cilli. 8. Mai [P e r f o n a l n a ch r i ch t.j Der hochw. Abt von Cilli. Herr Anton Ritter von W r e t-i d) f j, hat eine 14lägige Urlaubsreise ange-treten. [Der Landeshauptmann von S t e i e t ui a x f] Herr Gunta'er Graf Wurm-brand wurde am 6. d. M. zu Graz mit der verwittweten Fron Gräfin Therese H o y o S, gebornen Freiin von Wenkheim, g. traut. [E r u e n n u n g.) Der NotariatS-Candidat in Lutte nberg, Herr Johann Fischer, wurde zum Notar mit dem Amtssitze in Neumarktl ernannt. [A u 8 z e i ch n u n g.] Dem Inhaber und Leiter einer Handelsschule in Marburg Herrn Peter R e s ch, wurde vom Kaiser die Annahme und das Tragen des Ritterkriuze« des drasilia-Nischen Rosenorden« gestaittet. [Gemeinderathssitzung »om 7. d. M.J Vorsitzender kais. Rath und Bürgermeister Dr. Neckermann. Das Protokoll der letzten Sitzung wird verlesen und verisicirt. Unter den Einkäufen befindet sitz auch ein Er-suchSschreiben der k. k. BezirkShaupimannschaft einer Hos- and Staatsaction behandelt. Die Mitglieder legten sich bekanntlich sinnbildliche Namen bei, und eines Tages sammelten sich auf einem Schlosse der Mehlreiche, der Näh-rende, der Sauerhaste, der Saftige, der Wohl-bekommende, der Bielgekörnte und andere Ge-nosfen, um feierlich zu berathen, wie da« zu-dringliche Wort Materia om besten zu verbeut-scheu wäre. Nach langer Ueber(eg„ng waren sie auch so glücklich, bem Hoffenden, dem Schmackhaften, dem Bittersüßen, dem Vielbe» mühten,dem Gemästete«, dem Abtreibenden mit-zutheilen, die Uebersetzung sei gelungen, Materia sei der Zeug. In derlei Spielereien verlief sich eine so löblich begonnene Bewegung und es ist immer so gewesen, und eS droht die Gefahr, daß es bei jedem neuen derartigen Versuche wieder so enden wird. Nun kommt also wahrscheinlich der Allge-nieine deutsche Sprachverein al» oberste Sprach-reinigungs-Behörde an die Reihe. Möge er blühen und gedeihen, möge eS ihm vor Allem gelingen, seinen Mitgliedern begreiflich zu ma-chen. um wa» es sich handelt! Doch hoffent-lich nicht einzig und allein um den kleinlichen Sport der Fremdwörlerhatz! Nein, auch „um Erhaltung und Wiederherstellung des echten Geistes und eigenthümlichen Wesens ter deut-seien Sprache" und dergleichen mehr. Vor- Cilli um eine B-itrag«leistung zur Herstelln^ der Fahrstraße am linken Sannufer bei d« Militärfchw mmjchule. Ueber Antrag des $31 ffi a 11 a n d wird hiesür ein Betrag von lOufl. bewilligt. Der Vorsitzende giebt u. A. bekannt. daß er den früheren Obmann de« The»' terdaucomii^z um die Vorlage der Baurechinui-gen und sonstigen auf den Theaterbau deM habenden Akten eriucht und von diesem d« Zusicherung der Erfüllung diese« Wunsches i» »erhalt, weniger Tage erhalten habe, worirf der Bürgermeister die betreffenden Rechnung«» der IV. Sektion zur Prüfung übergeben werde. Dem Verschönern u gsverein wird tit Ermächtigung zur Herstellung von Stegen un» sogenannten Aussichstpunktei» im Gemeindege-biete auf besfen Kosten eriheili. Sodann langen mehrere Gegenstände von minder w>h-tigei Bedeutung zur Verhandlung. GR. Äi« dakowlls referirt detr. ffs der Euisernunz der Holzlager von ihren dermaligen Plätzen un» stellt den Antrag, die betreffende» ^olzyä^ol« seien zu beauftragen, diese Plätze mnerhal» dreier Monate zu räumen, währeno dieser Ze» aber sei die strengste Überwachung der Holz-platze anzuordnen und die Befolgung die»« Anordnung auch strengstens zu conlrollire». Dr. Hi gerSperg er weist auf die bedeutende» Holzlager der Südbahn hin und stellt den Z» satzaiitrag, es sei die Verwaltung dieser $to}n zu ersuchen, gleichsallS alle erforderlichen regeln zur Hintanhaltung jeder Feuersgesah» zu »reffen und für die raschere Fortschaffe der ausgestappelten Holzvorrälhe Sorge zulr» gen. Beide Anträge werden einstimmig zu» Beschlusse erhoben. Unter den hierauf zur Äe-ralhung gelangenden Gegenftmde» desand sich auch ein Rei'erat deS G^R. Fritz Mathe« üder das Gesuch d.r TWiterdirection Erl unD Arlt um Verpachtung des Stadt-Theater» fiir 12 Vorstellungen im Monate Juli. Dem suche wird Folge gegeben und bestimmt, daß 6 Wochen vor der nachgesuchten Uederlassuig des Theater» an die genannte Direktion te>« Vorstellungen emeS anderen Unternehmer», aas-genommen allfällige Tiletiantenvorstellunge,!. stattfinden dürfen. GR. K. M a t h e s l gt Siech-nnng über die Caffagebahrung de« Theater!»»-comites und erNän, daß er auf seine vi'äe als Obmann biese« Comitö« resigmre; wir» zur Kenntnis genommen und die erforderliche Ersatzwahl der nächsten Sitzung vorbeyeltea. G. R. W a l l a n d erstattet Bericht namem des WaldaussichiScomitss und beantragt, den Waldmeister mit der Ausarbeitung und Vor-läge eines WiithschaftSplane« zu beauftrage». Wird angenommen. Sobann wird die jiaot. Jagd dem dermaligen WaloaufsichtScomitö m» den bisherigen Pachtschilling verpacht-t, Die trefflich! Leider steht zu befürchten, daß doii 100 Mitgliedern 99 zuguterletzt doch glaube» werde», der echte Geist der deuifchen Sprache erheische weiter nichts, als eine jummarische Ausrottung aller sremden Laute. „Deutschland pflegt eine» Schwärm von Puristen zu erz«»-gen, die sich gleich Fliegen an den Rand untern Sprache >etzeu und mit dünnen Fithlhör»,» sie betasten. Gienge es ihnen »ach, d>« nich'i von der Sprache gelernt haben und am ivemg-sten die Kraft > nd Keuschheit ihrer alten Äd-leitungen kennen, so würde unsere Rede bald von schauderhaften Zusammensetzungen für tm< fache und natürliche fremde Wörter wimmeln.' Kein Anderer als Jakob Grimm hat diese goldenen Worte geschrieben, und dem neu» Sprachverein wäre zu rathen, dieselben sein«, Mitglieder» an» Herz zu legen, damit sie on Fanaiiemu», vor der deuischen Nauonalkraak-heit der Schulmeisterei und Pedanten-Hoff-ri bewahrt bleiben und sich nicht zu einer Ittecatu scheu Lehme auswerfen, die blo» Unfriede im» Widerwärtigkeit iäen würde. Wenn man Pho-nograph durch Lautschreiber, Stenograph durch Schnellschreiber übersetzt, so glaube man doch ja nicht, seiner Muttersprache irgend eine» Dienst geleistet zu haben. Wie Mancher »er-meidet ängstlich jede» fremdländische Won, klaubt für seine Rede lauter kerndeutsche La»« 1886 Front gegen die Ringstraße, gegenüber dem VadnIzofgebSude, und zwar: Di. Gaffenfront in der Bahnhofgasse auf 20-9 Mir. paiallel zu jener diS Gugenmoß'jchen Hauses und die Fisseofront gegenüber dem Bahnhofgebäude oVt auf 24-75 Mlr. ebenfalls parallel zur Soss,nfront dieses letzteren Gebäudes. Im Souterrain werden die für die Wohnparteien nöthigen Kellerräume und Holzlagen, t ann zwei Wajchküchen und die Loc. liiäten für das C i l-Uer L ocal museum, im Erdgeschosie die kparcasselocalitäten, dann vier grö-hn und eine kleinere Wohnung, im I. und ll. Stockwerke je 5 Wohnungen und im Dach-Ktichosse 3 Wohnungen untergebracht. DaS Zroiloir vor dem Hause wird eine Breite von oimdestenS Meiern erhalten. Die Baukosten virden zwischen 80. bis 90.000 fl. präliminirt. lReichSrathsabgeorbneter ft e i c,] welcher seinerzeit in Wien erkrankte, mrdt nach Laibach überführt, woselbst sich sm Zustand derart verschlimmerte, daß er be-reit? mit den Sterbesakramenten versehen wurde. fVereinSa uslösung.s AuS G r a z vird unS unterm 9. d. mitgetheilt, daß der dortige Veri in der Freunde des Altkath o> luiSmuS ausgelöst wurde. Die Veranlassung Mete die seinerzeitige constitunende Versamm-lriig im „Hotel Florian". >D i e P e 11 a U e r S ! ovene »j be. schlössen die slovenischen Abgeordneten zur Bil-dliiig eines eigenen slovenifchen — oder im Bemne mit den Dalmatinern, eincS südslavischen Äiidi aufzufordern WaS wohl die „s oveni-schert' Fürsten. Grafen, Barone, Landesgerichts-röthe und Professoren, welche im Adgeord-«ttenhause sitz-n, dam sagen? sPhilhar manischer Verein in Marburg.) Dem Ausschüsse deS genannten TDaS neueLocalbahngesetz.sJn der All.rhöchsten Thronrede, mit welcher die neue Legislatuipetiode de» ReichStalhs eröffnet wurde, ist di« Vorlage eines neuen Localbahn-gest tz'S im Laus? dieser Session in Aussicht gestellt worden. Die Erlassung eines neuen Localbahngesetze? ist umso nothwendiger, als das gegenwärtige Gesetz mit 1. Juli d. I. ab-läuft und die Entwicklung, welche das Local-bahnwesen bisher in Oesterreich genommen hat, dafür sprich«, daß sür die Conceffionirung von Localbahne» zur weiteren Förderung derselben entsprechende gesetzliche Bestimmungen erlassen werden. Die Regierung hat sich seit längerer Zeit sehr eingehend mit dieser Angelegenheit beschäftigt und das Resultat der bezüglichen Verhandlungen zwischen den bethätigten Fach-Ministerien hat bereits conciete Gestaltung an* genommen. Wie wir nämlich hören, b.'darf der Entwurf deS neuen Localtahngefetzes nur mehr der enlwütigen Redaction, welche in einer »ach den Osterseiertagen abzuhaltenden Konferenz der Vertreter der Fachministerien vorgenommen werden soll. Die Vorlag« des neuen Gesetzen»-wurfes dürft« bald nach dem Wieverzufammen-triste des Abgeordnetenhauses erfolgen, so daß di« legislativ« Erledigung desselben noch in dieser Session möglich sein wird. Wie wir ver-nehmen, beabsichtigt die Regierung, zwei das Localdahnwefen betreffende Getetzentwürfe ein-zubringe», von denen der eiue die ei^ tätlichen Lokalbahnen behandelt und sich im Wesentlichen, allerdings unter Berücksichtigung der seither gemacht.» Erfahrungen, an daS bis-hcrige Gesetz anschließt, während ein zweiter Entwurf die Straßenbahnen behandeln wird. [Abfatzcartell der österrei» ch i s ch-u ii g a r i s ch e ii Eisenwerk e.^ In der Plenarconserenz der dem Eartell beigeire-tenen Eisenwerke waren auch die Etablissements von Reicheiiau, Ternitz, St. Michael, Störs und Zöptau vertreten. [Die Leitung des Postsparcaj» s e n » A m t e 8.] 3tuu ist auch, wie nicht an-ders zu erwarten gewesen, der Leiter des Post-fparcaffenamteS, SectionSchef Dr. G^org C 0 ch. ein Günstling deS ehemaligen Handelsministers Pino. von seinem Posten zurückgetreten. Die Steile dürfte wohl in Bälde wieder definitiv besetzt werden. [Ungarisch-franzöfifche Ver-sicherungs-Actien-Gesellschaft.] Im April 1386 wurden bei der Lebensabthei-lung der Franco-Hongroise 332 Anträge zur Versicherung von fi. 607.400 einge-reicht, und 285 Voltzzen über fl. 505.150 ver-sicherte« Eapital ausgefertigt. In der Zeit vom 1. Januar bis Ende April dieses Jahres wur-den 1271 Anträge fl. 2,475.400 Versicherung^ Capital eingereicht, und 1060 Polijjen über fl. 2,012.000 versichertes Capital ausgefolgt. Literarisches. [Handbuch für Gemeinbevor-st e h e r.s Im Verlage vonEdmundSchmtd in Wien, I. Dorothrrrgaffe 7 ist bi« fechSt« vermehrte AuSg >be daS „Handbuch für Gemeindevorsteher" verfaßt von A n t o n W i n-terSberger erschienen. Wir nehmen g.rne Veranlassung auf diefeS treffliche Handbuch hinzuweisen, da im Laufe der letzten Zeit mehr-fache Anfragen in Gemeinde-Angelegenheiten an unS gerichtet wurden, die entfallen hätten können, wenn das betreffende Amt daS Buch besessen hätte. Wir behaupten wahrlich nicht zuviel, wenu wir sagen, jeder Gemeindevorsteher müsse dieses Handbuch besitzen, denn eS ist ein ebenso unerläßlicher wie verläßlicher Rathgeber bei den täglichen Vorkommnissen in einem Gemein-beamte. In leichtverständlicher Weife werden alle Agenden, sowohl des selbständigen wie des übertragenen Wirkungskreises erschöpfend be« handelt. Zahlreiche Formularien sür all- Arten von Urkunden. Actenstücke, Anzeige», u. s. w. „Z>e»tsche Macht" und Schulsachen, bilden eine höchst werthvolle Bereicherung. Um unseren Lesern den Bezug dieses nützlichen Werkes zu erleichtern, wurde veranlaßt, daß dasselbe auch unseren Abonnen-ten zu dem mäßigen Preise von 2 fl. 50 kr. franco anstatt 3 fl. geliefert wird. [Die Berliner JubiläuntSaus-stell 11 ng] steht schon heute, obschon sie noch nicht eröffnet worden ist, im Vordergrund des Interesses und eS zeugt von glücklicher Ersassung deS rechten Moments, daß die in je^er Hinsicht unübertroffene Monatsschrift „Vom F.lS zum Meer" (herausgegeben von W. Spemann, Stuttgart, redigiert von Prof. Jos. Kürschner das.) schon in ihrem eben ausgegebenen Hefte 9 eincn sehr instruktiven Artikel über die deutschen Malerateliers von Ludwig Prietsch veröffentlicht. Die Zahl der demselben beigegebenen Jllustra-tionen ist eine geradezu verblüffende, sie rühren von unsern besten Künstlern her, von Epp, Kallmorgen, Bracht, Pilz, Iglet. Strützel, Zier-mann, Hiddemann, W. Schulze, H. Kaussmann, Ernst Meißner, Masic, Oesterlen, Arnold, Hackl und Spitzweg. DaS Heft ist überha« pt von einem g mz außergewöhnlichen Jllustrations-reichthum ; so enthält eS illustrierte Aussähe vom Gr fen Wartensleoen „Ueber die Bovenbewe-gungen in den Küstengebieten der nordischen Meere, insbesondre der Nord- und Ostsee", eine Schilderung der Krefelder Webe-, Finde» rei- und Appreturschule, und ein Städtebild von H. Vogt „Milwaukee'. Auch die Belletrist.! ist reichhaltig in dem neunten Heft vertreten : außer der Fortsetzung deS Lindau'schcn Romanes „Der Zug nach dem Westen", erhalten wir den Schluß der Hos'schen Novelle „Fainy'S Ro-man", eine originelle Novelle auS dem engli-fchen Leben „Gloomouih" von A. L. Ran-gatze und eine kleine Ehegeschichte von Daudet „Ein Mißverständnis." Sonst enthält da« Heft noch einen Aussatz üder „Trauerbäume" von Carus Sterne, über den jungen Freiligrath von Schmidl-WeißenfelS, über Wiedererkennung der Verbrecher und Italienische Srasstatistik. einen scharfen Artikel I. v. Falke's gegen die unberechtigte japanische Mo»e im Kunstgewerbe. Gedieh e von I. G. Fischer und Friedt. Bo-denstedt, eine Riihe amüsanter und brauchbarer Artikel im „Sammler", endlich vier Kunstbei-lagen von Karstens, Steffen, Kray 5k. [„D i e Werkstat t",j Meister KonradS Wochenzeitung. (Leipzig, Ernst Heitmann). Die neueste Nummer 31 ber „Werkstatt" enthält: AuS der Welt. — Für die Wertstatt: Hand-werlerschilver. — Gegen die Schwindelgeschäfte. — Untlarheiten in der neuen österreichischen Gewerbeordnung. — Allerhand Nützliches für den Handwerker. — Für den Abendschoppen: AuS Meister Konrads Liederbuch: Lied der Schneider. Drei Vagabunden-Geschichten. — Wo sich die Fastendrezeln herschreiben. — Das Meisterstück. — Berechtigte Selbsthilfe. — Eine Ausstrllling d«r Nationalcostüm«. — Allerlei Neues und Merkwürdiges. — Für Haus und Herd: Die Frau im Hause. — Der Indianer und die Nähmasch ne. — Billige Straußfedern. — Für Mütter. — DaS Rauchen der Oefen zu beseitigen. — Strümpfe zu stricken. — DaS Einsangt 11 fremder Tauben. — Für den Feierabend : Meister Martin, der Küfner ind feine Gesellen. Erzählung von E. T. A. Hoffmann. (Fortsetzung.) — Fragen und Antworten. — Der Bauer und die Pfeife. — Briefkasten. — Anzeigen. Jedem Handwerker wird daü Abon-nement auf das neue Ouartal dringend em-pfohlen. Pr.is 30 Pfg. vierteljährlich, zu be-ziehen durch die Post und den Buchhändler. [Deutsche Wochenschrift.] Organ TÜr die gemeinsamen nationalen Interessen Oesterreichs u»d Deutschlands. Herausgegeben von Dr. Heinrich Früdjung, Wien, IX. Wasa-gaffe Nr. 20. Inhalt von Nr. 18 vom 2. Mai 1886. Galizien. Von H. Fr. — Ueber Armen-pflege. Von Dr. Reitler. — Kirchliche Fragen. Von Fr. — Die Fortschritte der Magyansirnng. Von M. — Feuilleton: Beaumarchais. Von A. Brandl. — Literatur, Theater und Kunst: Schicksale eines deutschen Poeten. — Neue Bü- 18&6 — Novelle: Die Mönenser. Erzählung ant dem Dänilchen von Rudolf Schmidt. — Pl»-benummern gratis und franco. _ Aus dem AmtsStatte. Kundmachungen. Curatel - Verhäii-gung über Franz S rsen Gru idbesitzerssedi in Thurje ob Wahnsinnes, B.-G. Tüffer. -Eröffnung der Tel grap'ienstation in Ehrenhav je» m>t beschränktem Tagesdienste, O.-P. steigerung der auf 1-J70 fl. geschätzten Kath«-rina H ich'schen Verlaßrealität, G-E. 44 da Kat.-G. Pett tn am 15 Mai an Ort und Stell;. B.-G. Pettan. Erinnerungen. Verjähtungsanerke»-nung und Löschungsgestattung von Rechten und Forderungen nach Johann Oi'jti, Maniu Stöbern«, Georg Schlachta, Markus Gracnet, hael, Getlrude, Georg und Katharina Plahiia. Tags. 16. Juni, B.-G. Drachenburg. — Mathias Senica. Tags, am 30. Juni, B.-S. Obersurg. — Bestellung des Anton Paß all Cutatot für Ursula Haupt» ann zur Uebernatjir« von Bescheiden. B. G. Windisch-Gtaz — tti Dr. Pyilipie für Johann Regula ut St. Jii-hann wegen ZahlungSuuftrag-Zustellung, Cilli. — Des Dr. Johann Sernec für Aiii» Scheikl wegen Zayluttgsauftrag - Zustellung K.-G. Cilli. — Einberufung der unbekannt» Erben nach Anton und Barbara Janesch «0» Optotnitz. Verlassenfcha'ts-Curator Franz ^or.ft in Oplotnitz. B.-G. Gonobitz. Eingesendet. *) .Bezirksvertretung Cilli." Blatt Nr. 35 drr „Deutschen Wachs 00» 2. Mai l. I. br icht« einen Sitzungsbericht dn letzt.» Plenarversammlung der Cillier Bezirkt« Vertretung, wori 1 unter anderem auch Beschlnßi betreffs der Sannregulirung ob dir Lehnborf«r Brücke enthalten sind. I» dem diesbezüglichen Beschlusse wird unter a» deren, hervorgehoben, daß daS Zustanvekomiitei des mit den dennalign Lieseranten vereind«-ten Preises per 1 fl. 72 kr. für ein Cubilm«« Bruchstein um so rälhselhafter sei, alS ver Stein in den Jahren 1877 und 1S73 mit 1 fl. 20 kr. per Cubikmeter geliefert ivurde. „Ueber das Zustandekommen der g«machtenL»> fetungsabschlüsse sei Aufschluß zu verlange-, und feien die Schuldtragenden bei etwa vst^> komiuene» Inkorrektheiten zur Rechenschaft ]i ziehen." Da die Sache einmal so öffentlich dekan-deit wird, sei fie auch hiermit öffentlich er» widert. Aus den in Rede stehenden Lehndorser Tuffbrüchen wurden sür den Regultruitgsdatt bei Chriftinenhof feit de» Baujahren 1880 bts 1884 tei 1125 Cubikmeter Bruchstein verm» de», und bewegen sich die damals geschlossen» Einheitspreis« von 1 fl. 10 kr. bis 1 fl. 30 ft. Daß d«r Stein damals 1 fi. 10 kr., tarn 1 fl. 30 kr., beute 1 fl. 72 kr. kostet, ko« 1 daher, weil die Zufuhrsdiitanz vom-öruche zu» VerbrauchSplatz einstens 200 Meter war, fort-schreitend alluiähltg größer wurde, und Hern-für den Bau „ob der Lehndorfer Brücke" «tu 27t Kilometer beträgt. Wetters wird jeSer Laie zugeben, daß man auf guterhaltea.r edener Straß«, mehr aufladen und verrichtn kann, als auf einem u»grundirten Wiefen>veze, so daß der Lehndorfer St»in selbst nach Se» circa 5 Kilometer weit entfernten Cillt umer Umständen billiger werden kann, als zu de, zweieinhalb Kilometer entfernte» Bauplatz. Nach Cilli führt von der Lehndorfer Brncke ein erhaltener Fahrweg, dann die ReichSftraße, zum Bauplatz auf großem Umwege «■ schlechter Feldweg, auf welchem ein Paar Pferde I 1886 „Deutle Macht." übt bei gutem trockenein Wetter kaum '/« Cu> bikmct-r mit Anstrengung jortschaffen, auf der Hochstraße aber 2 Cudiknieter Bruchstein an-s>M?loS geführt werden können. — Uei»rigenS desttwmt sich ber PrciS einer Waare auch durch Angebot und Nachfrage, und folgt nicht »laihematifcheu Gesetzen. Toch abgesehen von Allen dem. Jede freie Meinung, wenn sie der inneren Ueberzeugung erlvnchl, ist ju ehren, selbst wenn sie unrich-tu wäre. — Als Organ der Localbauleitung ich mich zu einer Erklärung veranlaßt ge> Mtit. wen» man den Preis einfach zu doch benannt, ober de» Stein schlecht geheißen. Aber der Beschluß der Bezirksvertretung gr/ift jene Keile an, tu tei einem mit öffentliche Fonde arbeitenden Beamten unantastbar sein soll. Die !obliche Bezirlsvertrelung Cilli hat es sür an-ßernessen befundeu, in ihrem Beichlusse betreffs de» PttlseS von I fl. 72 kr. von J»coterr?theiten jli sprechen. Ich erkläre hiermit ans das Entschiedenste dieses Wort alS den Aiisflnß i Schachtel 70 Kr.) mit dem weißen Kreuz in roihim F ld und den Namenzug R. Brandt'S. mm teste: Tisch- nid MiÄNMM, erprobt bei Husten, Haiskrankheiten, 9 Magen- und Blasenkatarrh. vr i i i t iit» Wir machen hiedurch auf die im heutigen Blatte stehende Annonce der Herren Kauf' mann Ss Simon in Hamburg besonde-s aufmerksam. Wer Neigung zu einem interessanten wenig kostspieligen Glücksversuche hat, dem kann die Betheiligung an der mit vielen und bedeutenden Gemiunen ausgestatteten staatlich garantirten Geldverloojung nur bestens ein psohlen werden.___ ßorreipondenz der Wedaction. Herrn Tsch. i. G Leider zu spät erhalten. In nächster Nummer. „Mehrere Borübergebendr". Wollen SieuuS daS deireffcno« G:s« näher bezeichnen. Herrn M M. Auch wir haben — Nerven 1 Aufnahme von Schülerinnen in der con-cessionirten höhern Töchterschule in Cilli findet tägl ch statt. Nach Beliebe« auch Theilnahme nur an einzelnen Gegenständen, so auch für erwachsene Fräulein. Lehrkräfte vorzuglich. Preise sehr mässig. Um geneigten Zuspruch wird gebe'en. Näheres durch die Vorsteherin ... __ . .. , , iio Emüie Haussenbuchl. s&r ein Gemischtwaren-Geschäst, in vorzüglichem Zustande. »ind i-illi? tu »erkaufen. Ausk. Rxp. k. k. priT. Passen fUrjede Hand, ermüden nicht den Schreibenden, gleiten sanft und angenehm auch über das rauheste Papier. Zu llUlM'Il !»<*> JOH. RAKUSCH, Herrengasse Nr. 6._ % Steir.X LanüctafiL^ ,, St 37-r Iaq_-a.elle' Zu beziehen bei den Herren Traun k Btlger, Franz Zangg-er, Joaef Hatlo, A. Walland und sonstigen Mineralwasserhundlungen in Cilli. tiarten-Eröffnung. F.ndeseefertigter bringt zur Anzeige, dass er mit heutigem Tage seinen Harten intttitit Kegelbahn eröffnet hat. Zugleich bringe zur Kenutniss, daaa ich eine zweite, abgesonderte Kegelbahn den Herren G&sten fOr Gesellschaft* Scheiben xur Verfügung stelle. Für warnte und kalte Küche wird besten» gesorgt 295-3 WEINE s Pettauer Stadtberger 187»er.....ä Liter 40 kr. Tiroler 1885er.............. 4S .. Sauritscher 1885er.........,. .. 32 , Kollosser 1885er............ „ 28 „ Süssenberger 1885er ........ „ „ 24 „ Muthes Minen-Bier......... ,. 18 „ Ml Liter 0 Bedeutender Verdienst. Kaufleute, Agenten. Colporteure, welche ein bedeutendesNeben-Einkfiinmenerzielen wollen. mO^en ihre Adressen unter ,.Nebeneinkommen'' an Haasenateln ft Vogler, Wien ant«i|fen 291-1 Weinstein getrookneten Oleger, Weinstein ans Gle-gerbranntweln-Kesseln kauft zu höchsten Preisen lür den Export 140— Gustav Candolini PöltHC'hiU'h. ISckwam Kleiderstoff#! bezieht man am besten durch das Fabriksdepot stilisier Schafwoll-Stosse GRAZ, IG. 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