Nummer 7. Pettau, den 1. Mär? 1892. III. Jahrgang. Pkttaiicr Ztituiig. Erscheint jeden I., II. und 21. des Monates. Pre>« für Pettau mit Zustellung in« Hau»: vierteljährig fl. -,8t. halbjährig fl. >.M. ganzjährig fl »^0; mit Postversendung im Jnlande: viertel- jährig fl. —.94, halbjährig fl. 1.88, ganzjährig fl. » 7V. Schriftleitung »d Ser»alt«»g: Vuchdruckerei Wilhelm «linke. Hauptvlatz «r. 0, Petta». Handschriften werden nicht zurückgestellt. Ankündigungen dilligst berechnet Beiträgt sind erwünscht bi« längsten« 10., 20. und Letzten jeden Monate« Neue Erfahrungen über den Stand der amerikanischen Reben in Frankreich.*) Das Departement Herault ist von alle» Departement» rankreichs dasjenige, welches zuerst daran gieng. im großen iaßstabe seine vo» der ReblauS zerstörten Weingärten wieder herzustellen. Es gibt dort Anpflanzungen, die bereits 17 Jahre im Ertrage stehen und Niemand wird beim Anblicke dieser An» Pflanzungen behaupten können, dass auch nur die geringste Spur eines Zurückgehens zu bemerken sei. HHrault hat das Aufblühen seines Weines hauptsachlich der rührigen Thätigkeit seiner Ackerbaugesellschaft, wie der Weinbauschule in Montpellier zu danken und mit goldenen Lettern werden stets in der Geschichte de» dortigen Weinbaues die Namen der Herren: Gaston Bazille. Planchon. Vialla, Direktor Fotzx. Richter. Leenhart ,c. prangen. Da alle Jnsecticide erfolglos blieben und die Reblaus blitzähnlich ihre Verheerung fortsetzte, gieng man an die Ri> konstruktiv» der zerstörten Weinselder mittelst der amerikanischen Rebe». Die großen Besiber machten den Anfang, die kleinen, als sie den Erfolg der Vorkämpfer sahen, zögerten nicht, dem gegebenen Beispiele zu folgen. Die Wiederbepflanzung gieng jedoch nicht so einfach, wie vielfach angenommen wird; als man das erste Gelingen sah. gieng man mit jenem Feuereifer, der den Franzosen eigen ist. an die Neuherstellung der zerstörten Weingärten, importierte auS Amerika in Massen Reben, die im schlechten Zustande ankamen und worunter viele Sorten waren, die keine größere Widerstandsfähigkeit als die einheimischen Reben hatten. Viele Besitzer rigolten nicht den Boden, was bei Anpflanzungen mit amerikanischen Reben absolut nothwendig ist. deshalb war ein fehlschlagen bei vielen Neuanlagen unausbleiblich. Dies be» hinderte die Weinbauer jedoch nicht, nochmals die Weingärten auszuroden und jene Reben zu pflanzen, die bei ihren Nach-barn gut fortkamen. Eine der schönsten und größten Besitzungen, die ich ans meiner Reise gesehen habe, ist das dem Grafen DeSpouS ge-hörige Gut Guillermain. Im Monate März des Jahres 1881 gab Graf DeSpouS seinem jetzigen Verwalter Herrn Fermand den Auftrag, ihm ein zur Anlage von Weinfeldern geeignetes Terrain zu kaufen. Letzterer gieng sofort an'S Werk und kaufte von 85 Besitzern einen Complex von 250 ha zusammen. ES wurden sofort Wohngebäude. Stallungen und Keller •) Die vorstehenden Zeilen enthalten einen Au«zug au« dem Be-richte, den der vom „Berein zum Schutze de« österreichischen Weinbau?«" nach Frankreich behus« Studium« der Phylloxerasrage entsendete Stipendist Herr R Wibmer in Pettau über seine in Frankreich gemachten Wahr» nehmungen dem genannten Bereine erstattete. Da« Ziel der Reise war da« Departement HSrault. da« in Bezug auf energischen und erfolgreichen Kamps mit der ReblauS unter allen D6ponenient« Krankreich« den ersten Rang einnimmt. In Htrault selbst war e« Montpellier, wo Herr Wibmer einen groben Theil seine« Ausentbalte« in ksrankreicki »erbricht 'ind w? (E G,icur»i,cil qane. «n ganzen Betrieb de« bekannten Rebenetablissement« von F Richter in allen »mzelnheiten kennen zu lernen und auch alt Ho»« pitant den vortrügen an der dortigen Weinbauschule beizuwohnen. geba»t. im Jahre 1883 mit der Bepflanznng begonnen, ivelche jetzt vollkommen beendet ist. Wie mir »litgetheilt wurde, wurden im Jahre 1800 15.000 hl Wein gewonnen, obzwar der größte Theil der Pflanzung noch nicht im volle» Ertrage steht. Circa 25 ha sind mit unveredelte» Jacquez bepflanzt, das übrige Areal mit Aramo», Earignan. Petit Bouschet. Alicante, Henri Bouschet. veredelt ans Kipum |{loire, RupestriS und Jacquez. In den Kellern befinde» sich 34 Fässer zu ü 380/«/ und außerdem noch vier Bottiche zu je 500 hl, um bei der Wein» lese zur Aufnahme der Maische zu dienen. MezoulS. dem Herrn DeShourS gehörig, ist interessant durch seine alte» Anlagen von Elnito», ivelche im Jahre 1874 bepflanzt »nd 1877 veredelt wurden, im schönsten WachSthume stehen und reichlich trage». Die Erde ist kiejelsäure- und eisen-hältig, der Untergrund Zkallschotter. Außer Clinton wurde» als Unterlage» auch Riparia, SoloniS, Taylor uud Jacquez verwendet. Im glichen Jahr? wie nr MkzcmkS wurde in Verchant, dessen Besitzer Herr Leenhardt ist, mit der Anpflanzung begonnen. Herr Leenhardt gab bald die Standortsveredlung ans und bepflanzte seine» Weingarten mit einjährigen, gut verivach-senen Veredlungen. Als Unterlagen wurden Kiparia gloire und Jacquez verwendet, welche mit blauem Portugieser, Ära« mo». Alicante Heiiri-Bvnschct, Cariguau und Giitedel veredelt siud. Im Jahre 1890 wurden in dieser Pflanzung »50/,/ per ha geerntet. Sehr interessant ist die dort vefindliche Sammlung von Reben, die fast sämmtliche Sorten Enropa'S enthält. Die beiden Güter des Herrn Gaston Bazille. Perols und Saint-Sanveur biete» vjcl Sehenswertes; auf de» Hügel» vo» Perols sind große Pflanzungen von veredelten Rebe» in einem trockenen, kleselreichen Boden; dort befindet sich auch eine Pflanzung von Saint-Sanveiir. Diese letztere Rebensorte wurde aus dem Gute Saiut-Sauveur ans Jacqnezsamen gezogen — daher der Name. Der Wein ist besser als Jener von Jacqnez, doch ist die Widerstandsfähigkeit dieser Sorte eine bedingte. Saint-George bei Montpellier ist ein kleiner Ort. dessen Bewohner schon srühe an die Reconstrnction ihrer zerstörten Weingärten giengen und. befördert durch die äußerst günstigen Bodenverhältnisse, rasch ihre Weingärten hergestellt hatten. Der Boden, ein rother Sand, ist daS Eldorado für amerikanische Reben, alle Sorten gedeilpii hier mit gleicher Üppigkeit. So leicht in Saint-George die Bepflanzung erfolgen konnte, so schwierig gestaltete sie sich in LeS AreSquieS. einer ausgedehnte», am Meere gelegenen Besitzung des Herrn Cazali» und Leenhardt. Die erste Anlage wurde von einem Verwalter geleitet, der kein Verständnis für amerikanische Reben hatte; derselbe ließ den Boden »»rigolt uud schlug uur Löcher iu'S Gestein, in welche er die Reben setzte; diese gediehen einige Jahre ganz gut als jedoch die Wurzeln der Reben in den steinigen Grund nicht eindringen konnten, verwelkten sie. Als man den Grund d?S Zurückgehen« erkannte, ließen die Besitzer italienische Arbeiter kommen und den Grund 1 m tief rigolen und von den Steinen befreien. Diese Arbeit kam per ha auf FrcS. 3000 zu stehen; 2 Pkttaurr Leitung vo« 1. Miirz 1892. Nr. 7 hierauf würd? nen bepflanzt; jetzt stehen diese Anlagen in der schönsten Vegetation. Die Wfinsklder des Herrn Richter zeichnen sich durch mustergiltige Bearbeitung und dementsprechend? Vegetation auS. Es würde zu weit führen, wollte ich alle die schönen Besitzungen der Reihe nach beschreiben, die ich im DSparte-ment HSrauIt gesehen habe. Da« ganze Land gleicht einem einzigen Weingarten, au« besten üppigen Grün sich die male-fisch gebauten Landhäuser aumuthig hervorheben. Sehr interessant ist va« 17 Aa große Versuchsfeld de« Herr» Millardet und Grusset bei Montagnac, welche Fachleute sich ausschließlich mit der Herauzucht vo» Hybride» befassen, bie für_ kalkhältige Böden gute Unterlagsreben liefern solle». Herr Couderc in AubenaS geht schon einen Schritt weiter: sein Streben ist darauf gerichtet, widerstandsfähige nnd zugleich direct tragende Reben zu erzielen, die unseren einheimischen so-wohl an Geschmack als auch an Fruchtbarkeit gleichkommen solle». Die Besitzung deS Herrn Direktors V. Pulliat. bei Villefranche im BeaujolaiS gelegen, ist bemerkenSiverth durch die steilen Lagen, in welchen die Culturen sich befinde». Als Unterlage wurde Vialla verwcudet, die sehr schöne Erfolge gibt und welcher der granithältige Boden sehr znsagt. Außer de» angeführten Besitzungen habe ich auch Gele-genheit gehabt. dnS große, der Gesellichast P6chiney & (Sie. gehörende Gut Faraman (BoncheS-dn-Rhüne) zu besichtigen, wo unter der tüchtigen Leitung de« Director Reich eine Anlage von 1000 ha Weinfilder im Entstehen begriffen ist, die man mittelst Snbniersion gegen die Reblaus vertheidigt. Circa 500 ha stehen bereit« in, Ertrage. Großartig sind auch die Sandweingärten bc! Cette und E>mont, welche die Compagnie des Salins d» Midi angelegt Hai. Eine Eisenbahn besorgt im Winter den Transport des Düngers und in, Herbste weiden in den kleinen Waggon« die Traube» in da» Preß'»auS überführt. Eine äußerst sinniiig konstruierte Borrichtung schützt die Culturen vor even-tnelle» Frühjahrssrösten. Auf einer Strecke von mehreren Kilometern sind Räncherherde aufgestellt n»d mit einer elektri» scheu Leitung verbünde». I», kritischen Moment genügt ein Druck, und sämmtliche Herde stehen in Flammen und schützen die Weingärten dinch eine dicke Ranchwolke. Die Bered!nng wird sowohl am Standorte auf zwei- bi» dreijährige» und noch älteren Reben ausgeführt, als auch im Zimmer auf Schnitt und einjährigen Wurzelreben. Standortsveredlnngen werden am besten zur Zeit deS Beginnes der Vegetation ausgeführt. Der Stock wird aufge-grabe», geköpft n»d je »ach der Stärke mit dem englischen Zungenschnitte oder in den Spalt veredelt. Als Bindematerial wird meistens Raffia verwendet. Die Veredluilgsstelle wird mit Lehmbrei beltrichen und an» leichter Erde ein Hügel geformt, so das« das ganze Edel-reis wrbeeft ist. Diese Hügel sind öfter? aufzulockern und die Veredlungen von eoentuell entstehenden Wurzel» und wilden Trieben zn befreien. Bei der Veredlung im Zimmer werden sowohl Schnitt-rebe» alS Wurzelrebe» mit dem englischen Zungenschnitte veredelt. Die Veredlung mit der Hand ist immer der Maschinenveredlung vorzuziehen. AlS Bindematerial werden Bindfäden. Raffia. Kautschukbänder nnd Korke verwendet. Um das Ausschlagen der Wurzel» an der Veredlung»-stelle zu verhindern, wickelt man Bleipapier um dieselbe. Man veredelt i» den Monaten April. Mai. Jnni. Je später die Veredlung vorgenommen wird. desto mehr AnwachsungSprozente erreicht man. Die Veredlungen iverden im Herbste lzerauS-genommen und an Ort und Stelle aussetzt. Die Herbstau». Pflanzung ist stets der Frühjahrspflanzung vorzuziebe». Bei Neuanlagen mit amerikanischen Reben ist e« unbe-dingt nothwendig, dass man die Erde 50—70 cm tief lockert »»d starke Düngung gibt, da die amerikanische Rebe bei ihrem starken Wachsthum? viel Nahrung benöthigt. Da» Rigolen wird am besten im Sommer vorgenommen. Die Pflanzen sind in einem Anstand- von l '20 1 70 m im Ouudrat zu fetzen. Die Pflanzung im Quadrat ist der Pflanzung in Linien vorzuziehen. Bei Anlagen werden am besten einjährige veredelte Reben verwendet. Da bei StandortSveredlungen immer einige au»bleiben, so hat der Weingarten nie da« gleichmäßige AuS-sehen wie die» der Fall ist, wenn er mit veredelten Reben bqiflanzt wird. Die auf meiner Reise gemachten Erfahrungen haben mich nur ne» bestärkt, das« die einzige Rettung unsere« Weinbaues in der Anpflanzung amerikanischer Reben, veredelt mit unseren besten Sorten, liegt. Ich werde bestrebt sein, die mir auf meiner Reise aesammelten Erfahrungen praktisch zu verwerthen, werde mir. sobald da» EinsuhrSverbot aufgehoben wird, inte« ressante Reben bringen lassen, dieselben durch Versuch« erproben und später darüber berichten._„wi.-«»" Pettauer Nachrichten. i den 22. Februar hielt der Pettauer Geiverberein im Gast-haiise „zum Bierkönig- seine l. diesjährige Generalverjamm-lung ab. Dieselbe war sehr stark besucht nnd wurde vom Obmanne Herrn Michael Martschitsch mit der üblichen Begrüßung eröffnet, worauf die BerhandlungSschrift der letzten vorjährigen Generalversammlung vom Schriftführer Herrn August Heller verlesen und von der Versammlung ge-nehmigt wurde. Den ThätigkrilSbericht verlas ebenfall« Herr Heller. Nach demselben erstreckte sich die Thätigkeit de« Ge-werbevereineS im verflossenen BereinSjahre hauptsächlich auf die Borarbeiten wegen Gründung de« durch die Hauptversammlung vom 22. September 1890 beschlossenen Geiverbe-VeiirlSverbande» und einer AlterSversorgungSkafsa für erwerbS-unfähige Handwerksmeister. AlS Musterstatut für den Gewer-beBezirkSverband wurde das Grundgesetz des Cillier Verbände» angenommen und vom VereinSauSschusse den hiesigen lokalen Verhältnissen angepaßt. Für die VersorgungSkassa wurde aber vom Herrn Sparkassa-Bnchhalter Han» Kasper bereitwilligst eine Tabelle zusammengestellt, die ein genaue» Bild der zu gründenden Kassa bietet. Die Vorarbeiten wurde» bereits in der Aiisjchusssitzung voin 18. v. M beendet und harren nur mehr der Durchführung. Da die Beschaffung eine» größeren Grün-dnngSfonde» für die Alter»-Bersorgung»?assa eine wesentlich? Herabininderung der EinzahlungSprämien zur Folge hätte, wurde vom Schriftführer Heller in der genannte» Ausschuss-sitzung der Antrag gestellt, an alle Korporationen, sowie an Allerhöchste und hohe Persönlichkeiten wegen Widmung von GründvngSbeiträgen und Spenden zu der geplanten Alter»-VersorgungSkassa bittlich heranzutreten und ist ja nicht zu zweifeln. dass diese Bitten erfolgreich sein werden. Bon der Gründung de« Gewerbe-BezirksverbandeS ist nach dem Thä-tigkeitSberichte eine einheitliche Durchführung des gewerblichen uud genossenschaftlichen Wirkungskreis?« im social-politischen Interesse, sowie die längst ersehnte Trennung der Handels-nnd Gewerbekammern endlich zu erhoffen. Ferner wäre die Ausstattung vo» derlei Verbänden mit autoritativem Charakter in bloßen Gewerbefragen anzustreben, um es zu ermöglichen, das« im Gewerbe oesen wenigsten« theilweise durch eine der-artige Selbstverwaltung ein anologer Mittelpunkt ähnlich den bestehenden Gemeindeverwaltungen geschaffen werde. Durch die Gründung der Alter« VersorgungSkassa würden aber die Handwerksmeister auf ihre alten Tage wenigsten» vor Noth geschützt werden. DaS Zustandekommen hängt jedoch Haupt-sächlich von der rcacn Betheiligung der Petianer Handwerk-treibenden ab. weil nur durch einen möglichst allgemeinen Beitritt ein Erfolg z»> erwarten sei. Der Tcwcrbe^reiu hat im Jahre 1891 6 AnSschußsitzungen und 2 Bollversamm-lungen abgehalten. Bei der ReichSrathSnenwahl vom 9. März Rr. 7. Pettauer Zeit»«§ »»« t März 1892. 8 1891 hat der Gewerbeverein im Einvernehmen mit dem Reichs-rath«-WahlkomitS die Wiederwahl de« Herrn Dr. Gustav Kokoschinegg durchgesetzt. Im Laufe de» BereinSjahre« hat der Schriftführer Herr August Heller seine Stelle niedergelegt. Auch der Obmann Herr Johann Steudte ist in Folge von Arbeit« Überbürdnng zurückgetreten. Ein unangenehmer Bor-fall in einem hiesige» Gasthause hat den AuSfchuf« veranlasst, zur Wahrung des Ansehen» de« Bereine« an den Schriftführer de» SchulauSschusse« der gewerblichen Fortbildungsschule, Herrn Schuldirector Jakob Ferk die schriftliche Aufforderung zu richte», diesen Borsall zufriedenstellend aufzuklären, welchem berechtigten Bedangen Herr Ferk in seinem Antwortschreiben nur theilweise entsprochen hat. An die Herren ReichSrathS-Abgeordnete» Professor Dr. Hoffmann von Wellen Hof und Dr. Gustav Kokoschinegg wurden für ihr bisheriges gewer-befreundliä>eS Wirken Dankschreiben abgefertigt und dem letz-teren al« Vertreter unsere« Wahlbezirke« insbesondere nah«- Ielegt. das» unsere Stadt und unser Bezirk bisher sowohl im ieichSrathe. als auch im Landtage höchst stiefmütterlich be-handelt wurden. Auch aus die Bahnfrage, dieser Lebensfrage unserer Stadt, wurde die Aufmerksamkeit unsertS Abgeordneten gelenkt und die Erwartung ausgesprochen, das» derselbe für den geplanten Bahnbau thatkräftig eintreten werde. Wegen baldiger Ausführung der am rechten Draunfer nöthigen Drau-regulierungsarbeiten hat der Gewerbeverein ebenfalls Schritte unternommen und kanu daher mit vollem Rechte einen Theil de« Verdienste« für die in Ausführung begriffenen Arbeiten für sich iu Anspruch nehmen. Zu dem kärntnerischen Hand-werkertage in St. Beit an der Glan, vom 6., 7. und 8. Dezember 1891. sowie zum allgemeinen Berliner Handwerker-tage vom 14.. 15. nnd 16. d. M. hat der Gewerbeverein Einladungen erhalten und an diefelben Zustimmungsschreiben Srichtet. Bedauernswert ist jedoch die Thatsache, dass der itgliederstand des Gewerbevereine» sich im Jahre 1891 ver-mindert hat, der AuSschusS hofft jedoch, dass die Gewerbe-treibenden und Handwerksmeister in diesem Jal>re dem Gewer-bevereine recht zahlreich beitreten und denselben dadurch so kräftigen werden, das« der Ausschus« zu erneuter erfolgreicher Thätigkeit angespornt wird. Nach Erstattung diese« Rechen-schaftSberichteS forderte Herr Obmannstellvertteter Josef Dring die zahlreich anwesenden NichtMitglieder auf. dem Gewerbe-vereine sofort beizutreten, um dadurch daS Recht zu erlangen, bei der Reuwahl der BereinSleitung mitstinimen zu dürfen. An diese Aufforderung schloß Herr Ornig die Bitte, die Mit-glieder mögen in Freundeskreisen neue Mitglieder anwerben und auf diese Art die Einigkeit unter den Gewerbegenossen an-zustreben trachten. Seien die Gewerbe^enossen einmal einig und gehen sie geschlossen vor, so können sie große Erfolge erzielen. Schließlich betonte Herr Ornig. dass der Gewerbeverein ja der einzige politische Bertin sei. daher die Gewerbegenossen nur in demselben ihre politische» Rechte voll zur Geltung bringen sollen, um dann auch auf die Gestaltung der Gemeindever» tretung durch denselben hervorragenden Einfluß nehmen zu können. Diese Rede wurde mit großem Beifalle aufgenommen, und die Sitzung behufs Aufnahme von Mitgliedern auf 5 Minuten unterbrochen. Nachdem 18 neue Mitglieder aufge-nommen wurden, erfolgte die Weiterberathung mit der Ber-lesung der Einläuft und deren Erledigungen. Zur Verlesung gelangten die Einladungen zum Kärtner und Berliner Hand-werkertage, sowie die an ditse Versammlungen abgesertigteu Zustimmungsschreiben, ferner die aii d'e Herren ReichSrathS-Abgeordneten Professor Dr. Hoffmann von Wellenhos nnd Dr. Kokoschinegg abgefertigten Dankschreiben und die an den Schulausschuß der gewerbliche» FortbildungSschnle gerichteten Zuschriften, sowie deren Erledigungen. Bei dieser Gelegenheit wurde Herr Ornig ersucht, als Mitglied des Bahnbau-EomitSS über den Stand der Bahnfrage zu berichten uud theilte derselbe mit. dass bisher in dieser Lebensfrage nnserer Stadt leider sehr wenig geschehen sei Da« hätte erst eine Sitzung abgehalten und die in dieser Sitzung gewählte Ab-ordnung hätte in Graz bei einigen Herren vorgesprochen. Seit dieser Zeit sei aber seines Wissens gar nichts mehr geschehen nnd habe der Schriftführer de« Bahnbau-EomitSS Herr Dr. Aloi« Martinek, der sich für die Bahnfrage sehr interessiert habe, sogar seine Schriftsührerstelle niedergelegt, über Aiitrag de« Herrn Joses Gspaltl wurde daher beschlossen, da« Bahn-bau-EomitS mittelst eine« Schreiben» zur Ausnahme der Thä-tigkeit aufzufordern. Ferner wurde beschlossen, neuerlich um Beilegung de« Abendunterrichte« an der ge»verblichen Fort-bilduugSschule einzuschreiten, vorher aber über Auttag de« Herrn Heller den SchulauSschus» um AuSfolgung de« Statute« vom 28. April 1888, auf welche» sich der abwei»liche Bescheid de» UnterrichtS-Ministerium« stützt, zu ersuchen. Schließlich ersuchte Herr Gspaltl um entsprechende Aufklärung über den Streitsatt mit dem Schriftführer de» SchulauSschusse» für die gewerbliche Fortbildungsschule, Herrn Jakob Ferk, worauf Herr Heller die beiden Schreiben zur Verlesung brachte. Hie-bei hatte.Herr .Heller mitgetheilt, das» wegen diese» Vorfalle» einige Mitglieder au» den, Gnverbevereine ausgetreten sind und den Wiedereintritt nur nach ersolgter Genugthuung in Aussicht gestellt haben. AuS dem Kassaberichte deS Zahlmeister» Herrn Gspaltl theilen wir mit, das» der Kassarest fl. 253 betrug, wozu fl. 50.30 an eingezahlten Mitgliederbe,trägen und 5 fl. al» Beitrag der Genossenschaft da Bäcker und Müller gerechnet werden müssen. Dieser Gesainmteiiinadme von fl. 57.83 stehen an Ausgaben nur fl. 46.87 gegenüber, daher der Kassarest fl. 10.96 bttrug. Über Antrag de» Herrn Franz Pichler wurde der Kassabericht de» Zahlmeister» genehmigt. Bei der Neuwahl für die BereinSleitung wurden 33 Stimm-zettel abgegeben. Zu Stimmenzähler» wurde» die Herren Jg. Spritzet) und Wilhelm Kysela bestimmt und erschienen folgende 9 Herren in die BereinSleitung gewählt: August Heller mit 31, Michael Martschitsch mit 29, Joses Ornig mit 28, Josef Gspaltl und August Stanitz mit je 26, August Scheichenbauer mit 25, Richard Machalka mit 20, Wilhelm Kysela mit 19 und Josef Wreßnig mit 17 Stimmen. Nach-dem noch Herr Heller über die bisherigen Vorarbeiten bezüg» lich des Gewerbe-BezirksverbandeS ausführlich berichtet hatte, folgten allfälliae Anträge. .Herr Klauer beantragte, dem Ausschüsse, insbesondere aber Herrn Heller für ihre Thätigkeit den Dank anSzufprechen. Nachdem die Versammlung diesem Antrage zugestimmt, dankte .Herr Heller in eigenem und im Namen de» Ausschusses für diese Anerkennung und ersuchte um fernere kräftige einmüthige Unterstützung. Hierauf übergab der Obmann Herr Martschitsch den Vorsitz an Perr» .Heller und ersuchte die Mitglitder bei ihren Genossenschaften ein-müthig dafür einzustehen, dass dieselben ansehnliche Gründung«--beitrüge für die AlterSversorgungSkassa bewilligen, weil die älteren Gewerbetreibenden schon jetzt auf eine Unterstützung Anspruch erhebe» können. .Herr jtysela unterstützte diese An-regunq auf daS kräftigste und befürwortete, für die Annahme von derlei Anträgen bei den Genosscnschafts-Versammlnngen zu stimmen. .Herr.Heller beantragte, dem VerschönerungS- und Fremdenverkehrs-, fowie dem Bauvereine für ihr bisherige« erfolgreiche« Wirken den innigsten Dank auSzuspreche» und sich dafür zu verwenden, das« die Arbeiten be« der Anlage de« EleetrizUätswerke« in erster Linie an die hiesigen Gewer» betreibenden vergeben werden. Beide Anträge wurden ange-nommen. Hieraus wurden die die hier ansässigen Fleischhauer schwer schädigenden Zustände auf den hiesigen Wochenfleisch-Märkten einer eingehenden Besprechung gewürdigt und l>aben sich hieran die Herren Hell«, Stanitz, Kysela und K!aner betheiligt. Der Antrag de« .Herrn Heller, bei der Bezirkshaupt-Mannschaft anzufragen, wie viele Gewerbeberechtigte der Be«rk besitzt, sowie der weitere Antrag des Herrn Kysela. dass sich der Gewerbeverein dahin verwenden möge, dass der Fleisch-Handel strenge überwacht und die zum Handel nicht Berech-tigten strenge bestraft werden, wurden ebenfalls angenommen. Herr Kysela gibt zu, dass den Private» nicht verwehrt werden könne, zu den Arbeiten Handwerksmeister au« den umliegenden Ekuicinoe» zu nehmen, verlangte aver, daj« wenigsten« die Stadtgemeinde iu erster Linie die städtischen Meister, die hier so hohe Steuern zahlen nnd oft mit billigeren Anboten abgewiesen wurden, heranziehe. Redner sei erfreut, das« i___Pettauer Zeitnng in dieser Versammlung hauptsächlich gewerbliche Interessen besprochen wurden und wünsche, dass dirs auch in Zukunft geschehen möge; die Mitglieder mögen dal)er neue Mitglieder werben und jeder solle seine» Mann stellen, dann werde der Gewerbe« und .Handwerkerstand gewiß vorwärts komme». Doch fei vor allem ein zahlreicher Besuch der Vollversammlungen nothwendig und möge das heutige Beispiel immer nachgeahmt werde». Nachdem noch die Herren Tormann, Weißenstein b. I und Josef Wesiag über unbefugte Eonenaenz klagen vorgebracht und den A»S>chnsS ersncht hatte», für den Schutz der Meister »»d gege» da» überhandnehmende Pfuscherwesen kräftig einzutrete», wurde der Versammlung vom Vorsitzenden der Dank ausgesprochen und um halb 12 Uhr »acht» dieselbe geschlossen. (Grmeindrrathslihung.) Mittwoch den 2. März findet um 3 Uhr nachmittags eine ordentliche nnd öffentliche Ge-meinderathssitzuug statt, zu der Jedermann Zutritt l,at. TageS-ordnung: 1. Ansuchen des Baumeisters Herrn Franz Celotti um Bewilligung der Mauthfreiheit für die Fuhrleute zum Traunsaschutzbaue. 2. Amtsvortrag wegen Vergebung deS CtadttlMas für die Winterperiode 18SL/3. 3. Mittheilung über die Verfügung der Südbahn-Diieetion bezüglich der Be-leuchtung der Zufahrtsstraße zum hiesigen Bahnhöfe. 4. Ver-gebnng der Zimmerma»»sarbeiten bei der Herstellung des BriickenjvcheS. 5. Ansuchen des landwirtscl>aftlick>eu Vereines in Pettan an den Gemeinderath um Beitritt als Vereinsmit-glied. «». »aufsanbol des Herrn Jakob Matzuu für die städtische Gruudpareelle Nr. 25.2. gewesene Lehmgrnbe. um 100 fl. 7 «llfälliges. ' (Aoftitm- und Maskenball des Vrrschönrruvgv-Vrreinrs.) Dieser Ball hat gestern stattgefundn,, daher wir erst i» der nächste» Nummer darüber berichten können. (Hrngliruliltn,irn>ng.) Morgen «m 8 Uhr Vormittag findet hier eine Hengste».Lizenzierung statt. (Von der LrMsvrrtrrliinq prtt«».) Donnerstag den 25. Februar wnrde eine Ausschufdsitzung abgehalten. Die erste Vollversammlung der ne»gr,vählten Br.^irlsvertretiing wird in der erste» Hälfte dieses Monates stattfinden. Hiefür wurde bereits der 8. März i» Aussicht genommen, doch ist der Tag noch nicht endgiltig festgesetzt worden. (Von der heurigen Yauplkellnny.) Im Stadtgebiete Pettau komme» Heuer 25 StelluugSpflichtige'zur Assentierung und sind als Asseiittage der 3. und 4. März festgesetzt. Im Bezirke Umgebung Pettau entfallen auf die Gaichtsbezirke Pettau 1090. Frieda» 390 und Rohitsch 350 Stell,,».,«Pflichtige. Als Affent-tage gelten für die Gerichtsbezirke Pettau der 5., 7., 8., 9., 10. »iid 11. März und Frieda,, da 11., 12. und 14. März. In, Gaichtsbezirke Rohitsch wird aber die Asstntiauug ast den 28., 29. nnd 30. flpril vorgenommen werde». (Deutsches Vereinshans.) Von mehreren Seiten wnrde der Wunsch auS,,esproche». das Comite für die Erbauung eines deutsche» Verci»Sha»skS möge Savnngen ausarbeiten und so-dann die Bildung eines Vereines durchführen, weil anf diesem Wege der Ban des Hauses viel sriiher zur Diirchführnng ge-langen würde. Ferner wäre es erwünscht, einen Beschluss dahin zu fassen, waS mit dem gesammelten Mlde zu geschehen hätte, sallS^der geplante Ban ans irgend einem Grunde doch nicht zu Stande komme» sollte. «krflr ftrirrm. Sribfthilss Genossenschaft in Graj.) In diesem Monate finden 2 General-Ver>c>mi»lu»ge» statt. In da aste» anßcrordentlichen General-Versammlung wird über den S:a»d des durch den geivesenen Direktor August Fleischn,onn verursachte» Schadens berichtet und darüber endgiltig Beschluss gefasst weiden. Für die ordentliche Genaalvasamnilung si»d wichtige Satzungsänderungen angekündigt. Es wäre daher sehr erwünscht, wenn die hiesigen Mitglieder wenigstens einen Batreta zn diesen 2 wichtige» Vasammliiiige» abordnen würden. Die GenossenschastS-Mitglieder iverben baher ersucht, etwaige Wünsche bem H,rrn Hermann Schlosser bekanntzugeben ober zu einer Besprechung und BeschlusSsassui», wegen Abordnung cincS Valcrtas Mittwoch abenbs um V Uhr in .^errn Reichers Gasthaus pünktlich z» erscheine». m 1. Milr, 1892._%r 7 Vermischte Nachrichten. (Cinr anerkennende Äußerung des Kaisers.) Der Kaiser empfieng am 15. Februar bei, LandeSauSschusS Dr. Schiniberer nnb bei, kaiserlichen Rath Lanbeseisenbahn-Director Wurmb in Anbienz unb gab seiner vollen Anerkennung über bie Eisenbahnaction in Steiermark Ausdruck. Der Monarch sagte, biese Attiou gehe von richtigen Prinzipien auS unb em-pfehle sich bie Nachahmung berselben auch für anbae Länber. Der Kaiser ließ sich sodann über bie Linie Cilli-Wöllan und bie anbaeu in Aussicht genommenen Linien, von denen bie Murthal-Bah» als jene bezeichnet würbe, bie vorerst nur mittelst StaatShilfe ausgebaut waben sollte, eingehenb berichten. (Der Kridjsralh) würbe am 20. Februar vertagt unb wirb E»be April, also «ach Ostern wieba zusammentreten um bie Wiener Verkehrsanlagen zu berathen unb bie Wahlen in bie Delegationen vorznnehmen. — Die Lanbtage würben für bei, 3. März einberufen. (Senossenschafts- und LrMskrankenkasse.) Nach eina Entscheibung bes f. f. Ministeriums bes Inneren im Einver» nehmen mit bem k. k. Hanbelsmiinstaium ist in bem Falle als zufolge eines rechtSgiltigei, Beschlusse« einer Genossenschaft von ba Errichtung einer eigenen genossenschaftlichen Kranken-lasse abgesehen unb ba korporative Beitritt zu einer Bezirks-Krankenkasse statuiert wird, die Verpflichtung, dass die Bezirks-Krankenkasse an die Stelle der geno^enschastlichen Krankencasse tritt und demnach die Mitglieber, resp. Angehörigen ber be-treffenbeu Genossenschaft verpflichtet sind, bei diesa Bezirks-Krankencasse m versichan, resp sich versichan zu lasse», im Sinne bes Gesetzes begrünbet. («in Sild unseres Ädookatenstandes.) Das „Abend-blatt" beS Hean S,epS bringt in ber Nnmina 35 vom 4 Februar einen Bericht über baS ConeipientenKränzchen. Nach biesem Berichte fanb baS Kränzchen am letzten Freitag statt unb man sah eine große Zahl schöner Mäbchen unb Fraue» in eleganten, geschmackvollen Toiletten. Bon „Notabi-litäten" waren erschiene» ba Präses ber Abvoeatenkamma Dr. v. Müubel, Vieepräsibent Dr. v. Feistmantel. Dr. Neuba unb Dr. Schmidt. „Wir bemerkten ferner" — so berichtet ber Ballreporter — Dr. Gustav Fried, ber als Vertheibiga in bem Morbproeesse Schneider viele Anfragen in Betreff ber Details beS Propstes über sich ergehen lassen musste." Schöne Unterhaltung! Den Tanz eröffneten ber ComitöpräseS Dr. Preßbnrger mit Frl Neuba, Dr. Spiro mit Fräulein Weiglein, Dr. Herzberg.Fränkl mit Fräulein Schmibt, Dr. Königstein nnb Dr. Poper mit bem Schwesternpaare Tomann, Dr. Kri« mit Fräulein R,'sauer, Dr. Postelberg mit Fräulein Moller. Dr. Brady mit Frl. Fluß. Eine Polka fran;ais? wibmete Dr. Robert HaaS uud eine» wirklich reizeube» Walzer Camilla Schwarz — WaS will man »och inehr! (Ans dem trbki, eines socialdemokratischen Wählers.) Die „Franksnrta Volksstimme" enthält folgenben „wahrheitS» getreuen Bericht" über bei, Verlauf einer socialdemokratischen LandAgitation: „In----gewesen. Zwei Sttmbe» Weg durch dickste» Koth marschirt. In Versammlung niebageschrieen. Großer Tumult. Wir geprügelt. Versammlung aufgelöst. Zu-rück»,fahren für 5 Mark auf Leiterwagen. Dabei halb erfroren. Von früh morgen« bis Abenbs 10 Uhr nichts gegessen. Hosen zerrissen. Eine Menge Gelb verbraucht. „Glücklich" in Fr. angekommen. Die verflossene Nacht von nichts als Stöcken, Genbar»,e» unb Stuhlbeinen geträumt. — Wenn Du wieber eine» Lanbagitator brauchst, stehe trotzbem zu Diensten. Dein. (/alsch verstanden.) „Ihr Fräulein Tochter ruht wohl noch in Morpheus' Armen?" erlaubte sich ein junger Mann bie Frau vo», Haust zu fragen, in welchem er nach einer Ball-festlichkeit bie übliche AnstaiidSvisite machte. Doch ba kam er übel an. ..WaS erlauben Sie sich, mein Hea?" eiferte die zukünftige Schwiegermutter entrüstet. „Meine Tochter ist ein anstänbige« Mäbchen unb hat »och niemals in Jemanbes Armen geruht. Übrigens ist mir Herr Morpheus noch gar nicht vorgestellt." (Fachmännische Änsrede.) Fräulein (singt): „Ich schnitt e« gern in alle Rinben ein..." (einem bavon eilenden Herrn Nr. 7 Pettaiikr Zeitung vom 1. März 1892. 6 nachrufend): Aber warum rennen Sie auf einmal davon?" — Herr: „Ich darf das nicht höre» — ich bin Forst beainter!" (Ein neues Gtseh gegen die Chinrjen Einwanderung in die Vereinigten Staaten vo» Nordamerika.) Das Con-gressmitglied Stump aus Maryland, der Vorsitzende des Ein-wanderungs-AuSschusseS, hat ein (besetz ausgearbeitet, das die Einwanderung von chinesische» Arbeitern auf die Dauer von zwanzig Jahren vollständig ver« bietet. Die Vorlage untersagt, dass ein chinesischer Arbeiter oder Haudwerker, gleichviel ob er bereits hier gewesen ist oder nicht, die Grenze der Vereinigten Staaten überschreitet. Auch die Durchreise ist ihnen verboten. A»dere Ehhiese», welche die Vereinigte» Staaten besuchen wollen, müssen einen Erlaubnis-schein von einem amerikanischen Eonsul auswirken. Nur in den Vereinigten Staaten ansässige chinesische Kaufleute, die jährlich 10,000 Pfund Sterling oder mehr umsetzen, dürfen wieder zurückkehren, wenn sie China besucht haben. Gesandte. Consuln u. s. w. sind natürlich ausgenommen. Jeder jetzt in den Ver-einigten Staaten ansässige Chinese muss sich registrieren lassen und erhält eine Bescheinigung, die ihn zum Aufenthalt be-rechtigt. Außerdem enthält die Vorlage strenge Strafbestimmungen für das Hereinbringen von Chinesen und verbietet, das» ihnen das Bürger-recht ertheilt wird. Wenn im freien Amerika derartige Gesetze beschlossen werden, so muss das Verlangen nach Aus-nahmsgesetzen gegen die Juden in Österreich doch auch seine Berechtigung haben. (Stern und Morgenstern. Herr Josef Morgenstern war in Liebe zu einem Fräulein Philomela Mückel entbrannt; um eher auf (Gegenliebe hoffen zu können, schenkte .Herr Morgenstern — nebe«beigesagt ein verheirateter Mann — «vergl. das Märchen vo» der Mustergiltiakeit der jüdischen Ehen!) seiner Angebetenen ein Sparkassen-Buch, lautend auf 1001 Gulden. Als Fränltin Philo»tela Mückel nach einiger Zeit die vermeintliche Einlage bei der UnionSbank sich auS-zahlen lassen wollte, envies sich das Sparcasseubuch als ge« fälscht! Vou der entrüsteten Schönen verklagt, erklärte Herr Morgenstern vor Gericht, nicht er, sondern ein hilfsbereiter Freund und Gesinnungsgenosse, Herr Max Stern, habe die schnöd« Fälschung ausgeführt. Die Verhandlung gegen das edle Paar wurde zur persönlichen Vernehmung des Fräulein Philomela vertagt; Herr Morgenstern und Stern müssen also auf die gerichtliche Anerkennnug ihrer That noch etwas warten! Einsendet. ♦) Die elektrische Seleochtanggsragt für prttau. Wie es allgemein bekannt ist, befaßt sich der hiesige Banverein lebhaftest damit, in unserer Stadt die elektrische Beleuchtung einzuführen, behufs dessen fand am I I. d. M. eine außerordentliche GemeinderathSsitznng statt, wobei diese Frage eingehende Erörterung sand. ES ist zweifelsohne, dass das elektrische Licht als allgemein cinzusuhreude Beleuch. tuugsart nur eine Frage der Zeit ist. doch ist »ach dem Erachte» vieler Fachleute der dermalige Stand der Electro-technik noch nicht auf jenen Gipfel «»gelangt, »m diese unver-aleichliche Erfindung ein Allgemeingut werde» zu lassen. Wc»» bis nun die Erfindung der Dyilamo-Maschine. sowie die Aufspeicherung der Elektricität durch Accumnlatoren epochal genannt werde» kaun, die ober- und unterirdischen Lei-tungen zweckentsprechend sind, so stehen jede»! dieser einzelnen Theile dennoch Verbesserungen bevor. Schreiber dieser Zeilen hatte Gelegenheit, mit einem Fachmanne darüber zu sprechen, welcher sagte: „Wir können aus dem Grunde der zu erwar-tenden Verbesserungen, welche im Zeiträume von ein paar Jahren bestimmt eintreten werden, nicht stille stehen; wen» wir mit den bisherigen Errungenschaften auf dem Gebiete der Elektrotechnik vollend« zufrieden sein können, so sind wir doch noch weit davon entfernt, für immer alle sich darbietenden uud zu öfteren eintretenden Schwierigkeiten zu beheben." Der-selbe Fachmann besprach auch die bis nun in Verwendung stehende» Lampenarten und kam zu dem Schlüsse, dass gerade die Verbesserung derselben eine dringende Aufgab« des Electro-technikerS ist. (Der betreffende Fachmann ist in einer Fabrik für Elektrotechnik) angestellt. Wenn wir nun in Erwägung ziehen, dass zur Einführung dieser Beleuchtungsart für unsere Stadt ein Capital von miudestens 60000 fl. erforderlich ist, wen» wir weiter» die Kosten der Leitungen in die Gebäude, die Anschaffung der Lampen und die sich noch ergebenden son> stigen Auslagen jedes Einzelnen in Betracht ziehen, so müssen wir — ohne jedweder Voreingenommenheit, festhaltend an voller Objektivität — vorschlagen, zu warten. Der Beschluss unseres GemeinderatheS, welcher dahin gieng, ein Comite zu wählen, welches in Verbindung mit der Leitung de« Bauve» reines die elektr. Beleuchtuugsfrage zu studieren, ferner« über alle Neuerungen mit den verschiedenen Etablissements in Contact zu bleiben hätte, ist zu begrüßen Lassen wir ein, vielleicht zwei Jahre vorüöergehen, warten wir anf die Erfolge der für elektrotechnische Erfindungen maßgebenden Ausstellung in Chicago, ja vielleicht sogar die große Ausstellung in Budapest ab, wir werden dann, wenn auch vielleicht nicht billiger fahren, wohl aber gewiß durch die Vervollkommnnng bedeutenden Nutzen ziehen uud für die Spanne Zeit des „Wartens" reichlich ent-schädigt werden. Unzweifelhaft gebührt dem Bauverein für die große Mühe, welche er dieser fortschrittlichen Frage widmet, die vollste Anerkennung; wenn wir auch vielleicht erst in etliche» Jahre» die Wohlthat der elektrischen Beleuchtung vollends zu schätzen in die Lage kommen, so wird da« Ver-dienst der „Initiative" der d«rmaligen Leitung deS Bau-vereineS stets gewahrt bleiben. $ Sch. (Anmerkung der Zchriftleitang.) Wir veröffentlichen diese Hu-schrist, obwohl wir die in selber entwickelten Ansichten durchaus nicht theilen. Wenn wir jedt Lebenden so lange warten wollen, bi« die elektrotechnische Wissenschaft den Gipfelpunkt ihrer Entwicklung erreicht hat, dann brauchen wir im« allerdings nickt zu beeilen, denn um diese Zeit dürsten wir überhaupt keine Beleuchtung mehr benithigen ; dass aber die elektrische Beleuchtung auch aus ihrem jetzigen Standpunkte allen Anforderungen entsprich», beweisen wohl am besten die Auskilnste, die dem Bauvereine über diesen Punkt aus verschiedenen Städten zu» gegangen sind. Einer Verschleppung der Beleuchtungsfrage können wir jedoch unter gar keiner Bedingung das Wort reden. *) ffür Form uud Inhalt ist die KrtacUcm nicht verantwottltch. Ehren-Diplom IftQI Goldene Medaille Agram. **** Temeavar. Waxrhwawr f. Pfrrd*. Frei« pr. Flasch* fl. 1.40 ii. W. X>j, 3» Jnhnn in BsMünUKil in .» tmnipnin I» InMlf. Man nchto xcs.^'i«vien HAUPT-DEPOT Franz Job. Kwizda, lt. i. k 'Wir. 1U1 na H»ll«(iria'., Inlaipetbkn Inanbot t *1« Zu verkaufen: 1 Fuhrwagen, 1 Handwagen bei PUTRICH Wagner in PETTAU. 6 frttoncf »« l. «ii« 1892. <«»to»«tisck« ?«ae> für Nette« aab Mäase» Unter biesnn £?Z" &' b" TOlA fitk Müh»») Sa^n für iÜÜL. If ,uüb 5flbmduif >n bei Handel. Ivelche sich allerseits ungetheilten Veisalle» erfreuen. Durch da« ungemein Praktisch? der llon-pruttion sind sie aller UbelfMnbe anderer Fallen gänzlich überhoben und ermögliche» e«. da» Hau« fortwährend frei von den lSftiaen Thieren »u fc"«'"' V-uptvortheil der goOcrt besteh, in der patentirten Selbst, st'lluna- Die Fallen erfordern kein, Mühe und brauchen nit. nachdemch ein Th>er sich gefangen, wieder gestellt ,u «erden. sondern stellen sich von selbst geräuschlos wieder Der «nschaffungswenh der gallen ist ein so geringer, das« er gegen den Schaden, den diese Thiere oft in einer Räch» anrichten, gar nicht in Betracht kommt Laut an vielen Orten vorgenommenen versuchen wurden 20—60 Stück Thiere in einer Nacht tfMgn. Die Firma L F'ilh tun. in »riliin sMühreni versendet WattenfoOen um fl. i — und Mausefallen um fl. 1.30 per Stück. — Bei Mäusefallen ist anzugeben, ob selbe für Hau«, oder Feldmäuse ge. wünscht werden. ' 8 Kr. 7 Nr. 907. Kundmachung. Es wird hiemit zur Kenntnis gebracht, dass der Gemeindezuschlag auf den Verbrauch von Bier und Spirituosen, welcher bei Bier 70 kr. pr. Hec-toliter und bei Spirituosen 15 kr. pr. Hectoliter und Grad der 100-theiligen Alkoholmeterskala beträgt, vom 1. März 1892 ab zugleich mit der Landesumlage durch die hierortigen für die Erhebung der Landesurnlage bestellten Organe eingehoben wird. Stadtamt Pettau, «un 16. Februar 1892. Der Bürgermeister: E. Eckl. In den Häusern des Ingenieur Scheibel sind 3 Wohnungen mit Gärten vom 1. April, resp. 1. Mai an zu vermiethen. Anfrage bei Hrn. Professor Gaupmann. ■ lli---------------- „------- ~^ KWIZDA Haargeist Pfm Schuppen a Aoafallen dar Itaar*. 1 Fla» be 90 kr. Zwlebelpomade. Haanruchal>eftM»mi(M Mrtlrl I Tie^gel «0 kr, Hühneraugenpflaster. 1 Schai hirl k S& und 70 kr Ntihaerau|en- « Warzen-^Inctar. i nmii« m kr. Eisen-Cognac. Diäleti.*ch«a Mittrl ftlr Rhit-trme „ Hetormilc.MrnUv 1 ruhe 11. I 40. Dorschleberthran 1 Flawhe 70 kr. u. fl. I SO. Franzbranntwein. I Hawhe H6 kr. Spltzwegertcheaft, neu Husten n Hfieurkcit lirvdrr 1 Fla«« he 95 kr. T&gliche HMtversendniiK durch dasHaopt-DfpAt Kreisapotheke Korneubura bei Wien. Franz Joh. Kwizda, k. vi. k. 6starr uni kDnlsl rarnln Hoflieferant, Korneuburg. "nr S A T? sanrtätslehärdlich geprüfte« Zahnputzmittel LODONT Zu haben bei den Apothekern und Parfanenm etr., 1 stuck 3& kr. Sebastian Frangeach in Zirkovetz gibt seine eingerichtete BÄCKEREI in Pacht, sollte sich dafür niemand melden, so wird in dieser Bäckerei ein Gehilfe aufgenommen. Öffentlicher Dank. Die ergebenst gefertigte Vereinsleitung spricht hiemit dem geehrten Comite des Gewerbegehilfen-Kränzchens für die gütigst übermittelte namhafte Spende von 60 fl., als Reinertrag des Gewerbe-Gehilfenkränzchens, ihren wärmsten Dank aus. Der Ansschuss des Verschönerangs- and Fremdenverkehrs-Vereines in Pettau. Erklärung. Ich gefertigte Therese Bella«, ftamiif fegermeisterin in Pettau. erkläre hiemit, dass weder von mir «och von «ei«e« Personale bei Anzeigen über das Ans-brennen von Kaminen von de« P. T. Hausbesitzern je irgend eine GetShr ein. gehoben worden ist. Pettau, den 23. Februar 1892. Therese Man. yyyyyyyyyyyyyy* Zwei grosse, schöne S WOHNUNGEN eine mit 2 Zimmern, eine mit 3 Zimmern, » sind sogleich sammt Zugehör zu ver- « i » miethen. Anzufragen bei n läeorg Murachatz. Str. 7 Pettauer Zeitung vom 1. März 1892. 7 Komlillbkilage. ' Ueber'S Meer. (ForUclzung.) Es ist ohn? Interesse für Sir. auf welche Weise jenes Protokoll entstauben ist; ich Übergehe deshalb den Eingang desselben, den ich später Ihnen eröffnen werde, >md komme zu der Sahe selbst, indem ich sie nach ihrem Wortlaute in jener Verhandlung vorlese: AlS wir im Monat Juli 187b von Palembang auf Sumatra nach Singapore mit der „Otter" überzufahren ge» dachten, um eine Ladung Betel dort einzunehmen, brachte der Kapitän eine» Mann mit an Bord, der sich Walther Fulton nannte. Er hatte ein scheues und finsteres Wesen uud hielt sich nur zu dem Führer des Schiffes, dem er offenbar ein großes Vertrauen schenkt?. Ich erfuhr bei der Überfahrt durch den Letzteren, dass Fulton einen großen Betrag in Edelsteinen oller Art bei sich trage, den er an einen Malaien auf jener Insel absetze» wolle, uud dass allem Vermuthen nach jene Edelsteine nicht auf rechtlichem Wege erworben wären. Gleich-zeitig flüsterte mir der Kapitän zu, dass wir Beide gemachte Leute feiu würden, wenn eS uns gelänge. nnS selbst in den Besitz der Edelsteine zu setze», freilich nur um den Preis eines Mordes. Ich befa»d mich damals in einer sehr bedrängten Lage und so willigte ich ein. ES ging AlleS so glatt vor sich. alS wir nur wünsche» konnten. Fulton, der die große Stadt zu vermeiden wünschte, hatte den Kapitän gebeten, ihn an einer bestimmten Stelle der Insel an'S Land zu setzen. Der Kapitän, der die Insel kannte wie seine Tasche, hatte ihm ver-fprochen. seine Bitte zu erfüllen. Wir Beide setzten in der Morgendämmerung Fulton an'S Land und kehrten anscheinend zu unserem Schiffe zurück. Aber sobald wir Jenen auS den Auge» verloren hatten, kehrte» wir mit dem Boote an'S Ufer zurück uud verbärge» eS im Ufergebüsch. Der Kapitän führte mich auf ei»em näheren Richtwege zu der Straße, die Fntton passiere» musste. Eine kleine Strecke Unvald durchzog au ihr entlang noch die Insel, die sonst einem blühenden Kulturgarten aleicht. Hier warteten wir rechts uud links der Straße, hinter den dicke» Bäumen verborgen, anf den Mann, der sterben sollte. Wir trüge» Beide Todtschläger bei u»S; die Kugel mache zu viel Geräusch, sagte der Kapitän. Es war noch in aller Morgenfrühe, die Sonne ivar noch nicht aufgegangen, und die Straße war menschenleer. Fulton kam. Der Kapitän sprang mit einem einzigen Satze hinter seinein Baum hervor und schlug den Mann »u Boden, ehe er einen Schrei ans-stoßen konnte. Er lvar so todt wie eine Ratte. Wir schleppten ihn an einem Bache, der am Orte der That die Straße kreuzt, in daS dichte Gestrüpp, plünderten ihn aus und scharrte» ihn am linken Bachufer ein. Wir theilten die Beute uud kehrten eine Stunde später an Bord der „Otter" zurück. Der Kapitän de« Schiffes hieß: Ar»o AllingS." Ein unheimliche« Stillschweigen folgte. AllingS sah erdfahl auS. sein Athem flog. „WaS sagen Sie zu dieser Anklage, Kapitän?" fragte der Untersuchungsrichter ernst. „Dass eS die gemeine Lüge eines niederträchtigen Schilfte« ist. der sie zn meinem Verderben ersann, stieß AllingS keuchend hervor. „Ich bin ihr Richter nicht in dieser Sache," sagte der alte Beamte feierlich. „Am Orte der That wird man Sie zur Verantwortung ziehen, und wohl Ihnen, wenn Sie dort zu be-weisen vermögen, was Sie soeben behauptet haben." Eine zweite Pause folgte. AllingS unterbrach sie. Die letzten Worte deS Untersuchungsrichters hatten ihn offenbar beruhigt. „Fahren Sie in Ihren Anklagen fort." sagte er. „Ich bin nach dieser Einleitung iu tfct That aus die Fortsetzung begierig." „Die zweite Anklage gegen Sie, vo» mir erhoben. Kapitän," sagte der Untersuchungsrichter kalt und ernst. „lautet gleichfalls auf Mord. Mord an Ihrem Steuermann Tom Kington." „Er starb von meiner Hand, weil ich mein eigenes Leben vertheidigen musste!" Der Untersuchungsrichter zog ein Tuch weg. das vor ihm auf dem Tische ausgebreitet lvar. Unter ihm lagen vier Revolver. „Erkennen Sie in diesen Waffen diejenigen, in deren alleinigen Besitz Sie sich zur Zeit der That befanden?" fragte er. „ES sind die mir gehörigen Waffen," entgegnete der Angeklagte. „Zeigen Sie mir diejenige von ihnen, mit der Sie den Neger erschossen. Ohne einen einzigen Augenblick zu zögern, deutete der Kapitän auf den steinen, mit Silber am Kolben beschlagenen Revolver, den seine Gattin bereits als denjenigen bezeichnet hatte, welchen er in der .Hand gehabt haben sollte, als sie nach der That mit ihm zusammentraf. „Ich ermähne Sie allen Ernstes, geben Sie der Wahr-heit die Ehre", sagte der Untersuchungsrichter, ihn strengen AugeS betrachtend. „Wenn Sie Ihre Handbewegnng mit einem Worte der Erlänternng unterstützen, so sprechen Sie eine grobe Unwahrheit aus!" „ES ist so, wie ich andeutete," entgegnete AllingS auf diese Ermahnung, und man konnte deutlich erkennen, wie er sich zwang, ruhig zu bleiben, „ich schoß den Schwarzen mit diesem Revolver mit dem silberbcschlagenen Kolben nieder, den ich für gewöhnlich bei mir führe, nachdem er mir auS jenem andere», de» er ohne mein Vermuthe» aus meinem Zimmer mitgenomme» hatte, eine Kugel entgegengeschickt hatte, die glücklicher Weise nicht traf" „Sie sprachen bewußt soeben eine Lüge auS." erwie-derte der UiitersnchniigSrichter mit Kälte. „Treten Sie näher an diesen Tisch und betrachten Sie diesen silberbeschlagenen dtewltKtr Er ist vollständig geladen, teiue-Patrone fehlt. Wäre er an jenem Tage gebraucht und darnach von Ihnen wieder geladen worden, so müßten sich doch irgend welche Rückstände von dem Schnße entdecken laffen. denn kein Mensch ist so thöricht, zu glauben, dass Sie nach jener That die benutzte Waffe wieder gereinigt hätten. Wie aber sieht der Revolver aus, der sich neben dem Schwarzen vorfand? Seiner Ladung fehlen zwei Schüsse. Und ich sage Ihnen. Kapitän, diese beiden Schliffe wurde» von Ihrer Hand abgefeuert!" „DaS ist ein Irrthum." keuchte AllingS. der todtenbleich geworden war. „Hier ist der Beweis! Diese Kiigel fand der Berichts-arzt in der hinten» Schädelhöhle der Leiche. Es ist ein Geschoß mit einem Durchmesser vo» nenn Millimeter, genau daS Kaliber, welches von allen hier liegende» Waffe» nur der Revolver hat. der sich neben der Leiche fand. Niemand würde im Stande sein, ein gleiche« Geschoß auS einem der übrigen Revolver zu schieße», denn diese haben sammt und sonders ein Kaliber von nur sieben Millimeter. Sie sind etwa» unvor-sichtig gewesen, Kapitän!" Der Kapitän antwortkte aus diese schwere Anklage nicht. Aber seine Fäuste hatten sich geballt, und seine Brust hob und senkte sich rasch; er hielt den stieren Blick so fest aus den Mund deS Richter« geheftet, als sei er dorthin gebannt. „Wenn meine Worte noch nicht den erforderlichen Ein-druck auf Sie gemacht haben, um Sie zu einem Geständnis zu bewegen, so will ich Ihnen noch mit den Motiven dienen, die Sie zu solcher u»gehenren That getrieben haben," fuhr der Untersuchungsrichter fort. „Jener Neger mußte sterben, weil er der einzige Mitwisser einer schwarzen That war. die Sie geplant hatten, und die er ausführe» half. In Ihrem Kopse entstand der Gedanke, Ihr ausgeleerte» Schiff zu ver-brennen und sich dadurch in den Besitz der VersicherunaSgelder für die Ladung zu setzen, die Sie heimlicher Weise entfernt hatten, so dass Sie im Falle des Gelingens den Werth der Waare zweimal empfingen. Pettauer Zeitung a»m 1. 1892. Wr. 7 R i et i *• « Q 3 a « I ta 11 I i ll t . I cl *jkl i|i. 8*8 E d \H\ in 4. O Istl Ic I V?1 H zM * cl II" i?^l II B |l ,5 S | *s«i 5*1 .S 1 2>"? || "5 13 »s 5 vi« erste und allein echte, heilbringende, körperkräftigende Johann Hoff'sche Malz-Gesundheits-Chokolade. ^i(lri"9e"k Mb ,ir*rfrflfti't"> Tch-^.. *lii S S. : Seit 44|äl)r.«tm ^chiftddes.ebe. ^««lv.ua.isern. ftinigen, FArstru,r. a.Sgezeich»»«. Z»rG.rantie ■2Z | __für dir Heilfraf«, «,r»«,lichf»it «ad a»«e«ci»e «Stzlichfeit. Sa,t 44 Jahren glanzend bewährt f!ecni$aim Men Malz-Heilnahruugs-Fabrikate wirken als J(al)r= und Genußmittel wohlthuend und heilbringend auf das zerrüttete Nervensystem und die gestörte und mangelnde ^erdauung. Die überaus rühmlichen Aussprüche und Aner-kennungen der hervorragendsten medizin. Autoritäten, sowie die amtlichen Heilberichte von den Chefärzten von über 400 öffentliche« Spitälern und Krankenhäusern bestätigen dies auf das Beste und bilden die größte Garantie für den Kranken und Leidenden. 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Vallesatedt Bitte erfbenat «S Flaschen Malaextrakl-Oeaundheitabier nnd t Pfd. Matt.Chokolade w- dfc Hoflulton« Ihre, Hobelt der Frsu HanMtn IS Aa-v.if H.mSnrr «chicktu /.u wollan. Mit»ollkommenatHiKhacJituna Hlnek,Kastellan. - La»Xla*a» (TeN^phi«:ha Ordre). Fflr ,11. »oN>,Uun, Sr. Whl. Öe-Prin.« Melarlek Rea« XVIII It Flaschen Maltextrakt per F.ilpoat tu aenden. — Ve^ll bei fieaaa Bitte umgehend per Eilrut 85 Fl. Ihr« vortrefflichen Maliexlrakt Oeaund-heitabierca an Krlateaala ia S«I»a Uraaarela eenden tu wollen. Im Voraua bestens achenpflicht. den Leidenden ein ao »onOguchea Mittel (Johann HolTacbea Malt-extrakt) xuginfliuh tu machen. Warnung vor Nachahmungen und Fälschungen. Vorsicht beim Ankaufe zum Schutze des Publikums. Man hüte sieh vor TiasekaaRaversaehea dareh wertlose NachaftBiunKen and »eilte aat die Ori/tinal-SrhaUaiarke (Bildais nnd LateniekrtN den Erfinders Johann »o»>. die siek anfallen Ktiqaettea der echten Johaan «otf sehen Fabrikate befladen ibbss. Seit 4» Jahrea haben nar die Johana NoITscke» Malze*IrakMieHandheits-Heilnahra««-Fabrikate die Erfolge für die Wiedererlangn* nnd Erhaltaax der tiesandheit aufzuweinen, Erfalxe, wie «ie kein andere» Neilnahrnax» ■ittel besitzt, was der Kranke and der Arzt berieksiekti^en w ollen. nM' . der Johann Hoff sehen Malzprltparate in der Provinz ab I reise Wien . Maliextrakt-Gesaadheittbier mit Kiste und Flaschen: 6 Flaschen fl. 3.88, IS Flaschen fl.7.32, 28 Flaschen fl. 14.80, 58 Flaschen sl. ÄI.10. Ein halben Kilo Malz-Chocolade I fl. 2.40, II fl 1 60, lll. fl. 1 (Bei grösserem Quantum mit Rabatt). — Malz-bonbons 1 Beutel 60 kr. (auch ein halb und ein viertel Beutel). — Präpariertes Kindernähr-Ntalzmehl fl. 1.— koncentriertes Malzextrakt 1 Flacon fl. 112, auch zu 70 kr. etc. — Ein fertiges Malzbad kostet tlOkr - Telephon Nr. 232, aaeh ia Verbindane weiterer Strecken, — Za haben in feiiaa bei Ja». Kai mir and in allen Apotheken Droffnerien nid grossen rent«»ierten GesfhÄslen. — Liter 2 II. wird nicht« versendet. 10 Prttaner Zeit»«« vom 1. März lS!»2. Nr. 7. «_lli lli_i|i_» SKgUHKSMIStMgSISOigX: P. T. Empfehle schnittreife PETTAUER SALAMI. S Achtungsvoll M Jo». Kasimir. K Eine Wohnung bestehend au» 4 Zimmern, Küche, Keller, (Jarten, Speisekammer, etc. im „Marienhose" sofort zu vergeben. Anzufragen bei J. Ornig. Ein Lehrling wird sofort aufgenommen in der Buchdruckerei W. Blanke in Pettau. Neueste vorräthig bei W. Blanke in Pettau. GedenK^?^?tt^^pi?l?n^ind Testamenten des Verschönerungs-und Fremdenvcrkchrs-Vcrcines. p. T. 08 (iehe bekannt, dass ich den Alleinver- kauf von Saccharin (pur, leichtlöslich und In Tabletten) für Pettau und Umgebung übernommen habe. Dieser SüsslofT, 300-mal so süss wie Zucker, wurde bei der internationalen hygienischen u Nahrungsmittel-Ausstellung in Wien 1891 mit dem höchsten Preise (Ehrendiplom I. 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Deutscher Volksbote in Pr&« z«il^rist der . nationalen Partei in Böhmen. Herausgeber A. Kisslich 2-mal monatlich. halbjährig fl. 1.80. Deutsches Volksblatt ,n Wien m - unke Bahn« 2-mal täglich, monatlich fl. 2.— deutsche Wacht j," ?!''• 2-m*' wöchentlich, vierteljährig fl. l.oü Deutsche Wehr in TroPP*". 2-mal wöch . viertes, fl. 2.60. Deutsche Zeltung j,n *j«. »««iich. monatlich Deutsch-soziale BIAtter ">Lpip*'« Organ <1 deutsch- KSVÄ"- Freie Stimmen ^^(lagenfurt. H-mal wöchentlich, viertel- J&hng fl. 2.60. Urazer Tagespost. 2 ,»ai ulghcK. monatlich n 1.40 bei Mit Zustellung monatlich fl. 1.60 Fe,lau tbzuholcD Brazer Tagblatt ? Uigl.. monatl. fl. 1,40, bei W. Blanke in Pettau abzuholen. Mit Zustellung fl. l.«0 Srszsr Wuuritmoiatt «■ 1.20, frü* die SchriitleUung verantwortlich und H