Deutsche Macht (Arüöer „EiMer Zettung"). ^- ---- * ■■ - * ^ •iftriai i-»r» ul e«»tM ■ «»«• »t l.ftrt für «>». ant Z»stell»», .»« H-a, «»».lllch «. «»rtrtiaiin« fl. »»«»ithri, 5. st- »M v°!>»nX,d»°, l i.nt Mltültlt ». IJO, Mtillku« >. «.40. tXc an|«I*< Hinan t h. I»In»l, u« I»li>; tot »stera, wu»rl»«I»»s«N c»t>,r«ch«»dcr >e»d,tt. ItMittl ar»uit* II, »*(" BUtt »üc »«beatm»« (n«B»»«» hl «kd-clcur« tdg[i4. «Ml •■IlirtM »n e»«n- an» |J«> Mi 8«- »—I Ui Ra4»tt(tg«. - Ritluittiui »«tu(tn. - TOolutcrtlrlr rarrbfn luchl |»il<«»> »»rülkstchtivi._ Nr. 12. Cilli, Sonntag, den 8. Februar 1885. X. Jahrgang. Z»kk Magnetberg. Jrgmdwo im weiten Ocean ragt cin ein-samer Berg gespenstisch aus der Wasserwüste «mpor. Der Schiffer, welcher ihn je einmal in seinem Leben erblickt, wird keinem andern Sterb-lichen davon erzählen, denn Jeder, der den j Berg sieht, ist verloren — unrettbar dem Tode I geweiht. Die Felsenmafse besteht aus Magnet-> «je« und bat die Eigenschaft, jedes Schiff, welches in die Nähe komm», mit unwiderstehli-cher Gewalt zu sich hinzuziehen. Schneller und immer schneller saust das Fahrzeug dem Mag-«eiderge ;u — umsonst ist jede Anstrengung der Mannschaft, dem Fahrzeug cinen andern Louis zu geben — bis ts in Atome zerschellt j am Fuße deS Felsens. Noch niemals aber soll sich eine Seele von der Bemannung eines iol-' cheS Schiffes zu retten vermocht haben. So lautet die halbverklungene Sage, die «ir vor Jahren einst von einem alten Strandwächter an der Nordsee erzählen hörten. ' Wir haben ihr wieder und wieder gedenken müssen, wenn wir in den letzten Wochen fast Jag für Tag von den Opfern an Menschen-. leben und anvertrautem Gute lasen, von Unglück-i lichen. die dem Einflüsse eines andern Magnet-' berge» nicht widerstehen konnten: dem Eifluffe I der Börse. ES sind dieser Opfer so viele gewesen, daß (4 genügt haben würde, einen gellenden Angst-schrei im ganzen Lande zu vernehmen, den ban-gen Ruf: ..wohin treiben wir — zu welchen | Zielen gelangen wir auf den jetzigen Bahnen?" I Leider »st aber die „öffentliche Meinung" in »«iserer Reichshaupistadt so bewunderungswür-! dig organisirt. daß nur das ins Land hinaus-geht und in der Hauptstadt selbst colportirt wird, um« Denjenigen convenirt. welche die Organe der sogenannten „öffentlichen Meinung" ebenso Ein Kttll mit Todesgefahr. Von Ir. von Hohenhausen. AIS der Wiener Congreß ein Sammel-platz von Glanz, Glück. Ruhm und Schönheit war, überboten sich die Mitglieder der hohen Aristokratie in Festlichkeiten. Das Medusenhaupt der Politik sah zwar sehr drohend und unHeim-lich aus, aber man vermied es, Betrachtungen darüber zu machen und ergab sich der leicht--herzigsten VergnügungSlust. Ein Ball im Palais des Fürsten Rasu-mowSki sollte alles übertreffen und spannte die Erwartungen der Eingeladenen im höchsten Grade. Der Fürst ein schon bejahrter Herr, der aber noch Feuer in den Augen, wenn auch Schnee in den Haaren hatte, war ein sarma-lisch-martialischer Cavalier mit eleganten Ma-nieren; den Zauberstab des Reichthums wußte er mit Geschick und Geschmack zu führen. Er war früher in Wien russischer Gesandter ge-wesen, hatte sich dann aus dem Dienst zurück- Sezogen und sich auf der „Landstraße." in einer iorstadt vom alten Wien, einen prachtvollen Wohnsitz erbauen lassen. Man nannte denselben das „Neue Winterpalais", weil allerdings eine Nachahmung des Petersburger Kaiserpalastes damit bezweckt worden war. Der Reichthum an Kunstichätzen und Silbergeschirr soll sogar noch größer gewesen sein im Wohnsitz deS fest im Zügel und Kandare halten, wie die Course der Börse. Keineswegs beschränken sich die Uebel, an denen unser Volksleben, der Wohlstand unseres Vaterlandes krankt, auf den Bann der Haupt-stadt allein. Auch in der Provinz sind in den 'letzten Wochen Selbstmorde vorgekommen, Ver-niitreuungen entdeckt worden — noch ist ja die Krise nicht ollerorts überwunden. Aber in Wien hat sich der Umschwung von den früheren soli-den Verhältnissen zu den jetzigen trostlosen Zu« ständen am radikalsten, am schnellsten vollzogen — wohlan, legen wir hier die Sonde an. Wien einst und jetzt — welcher Unterschied ! Das einstige Wien eine Stätte des reg-sten Arbeitslebcns, des Wohlstandes Aller, das heutige Wien hingegen eine Stätte der Ver-armung. DaS alte Wien mit seiner lebensfrv-hen Bevölkerung huldigte nicht nur dem Lebens-genuffe cillein, sondern auch der ehrlichen Ar» Veit. Für Armuth und Massenelend war kein Platz m seine» Mauern. Wer Arbeit wollte, sand sie auch, und die Arbeit wurde nach ihrem Werthe bezahlt. DaS Geld, daS Blut des so-cialen OrguniSmuS, war in beständiger Circu-lanon. Niemand hielt ,S zurück, um daraus dominirende Capitalien zu schmieden. ES erzeugte Wohlstand, aber gewiß nicht unermeßliche Reichthümer in den Händen Einzelner. Die Wiener begriffen in dem Gelde nicht das Höchste, das Begehrenswertheste, sondern nur das Mittel zum Leben. Darum daS geflügel'e Wort von dem „leichtlebigen, leichtsinnigen" Wiener Volke. Nicht trotz dieser, sondern wegen dieser Eigenschaften blühte die Stadt, entstand Wohlstand und Arbeitsfreude! Diese Eigenschas-ten machten die socialen Tugenden der Wiener aus, Tugenden, welcher sich in gleichem Maße andere Städte nicht erfreuten. Da kam der fremde, der Speculant. Ihm Fürsten, als in dem des Kaisers. Orientalische Pracht und englischer Comfort vereinigten sich im Innern Die Luftheizung nach russischer Art. ver-mittelst eiserner Rohren durch alle Stockwerke geleitet, wie man es in Wien noch gar nicht kannte, ließ der Fürst gern als neue, bequeme Einrichtung bewundern. Der Glühofen, von welchem die Hitze hergeleitet wurde, befand sich im Kellergewölde. wo auch die Küche, die Bä-ckerei und die Badezimmer geheizt wurden. Es sah sehr lustig aus, wenn dort die weißgeklei-deten Köche und die zahlreichen Küchenjungen beim hellen Schein des Feuers mit blanken Kesseln und Kuchenformen hantirten, wobei die guten Gerüche vom Braten und Backen wie Wolken sie umspielten. Von der Rampe des Schlosses aus konn-ten die Insassen der vorfahrenden Wagen dieses verheißungsvolle Vorspiel des Festes sich an-sehen, aber nur die älteren Gäste nahmen sich die Zeit dazu, die Jugend war viel zu sehr mit den Gedanken an den Ball und an die dabei auszuführenden Quadrillen im Costüm beschäftigt. Man stellte eiuen Aufzug aus dem da-malS so beliebten Roman des Barons von Fouquö, Undine, dar. Auch eine Quadrille, die vier Elemente, wurde getanzt, in der die Luft als Sylphilden, das Feuer als Salamander, sind ganz andere Eigenschaften als Tugenden heilig. Die „Sparsamkeil" auf Kosten Anderer. daS Zusammenjagen von Reichthümern zum Zwecke der Spekulation, die Jagd na h dem Profite. Schon die Art des Erwerbes selber ist eine verschiedene von der des einheimischen Wieners. Der Fremde jagt nach Gewinn an Geld, nicht sowohl um des Lebens Nothdursl zu bestreiten, sondern um des Geldes willen selber und seiner Herrscherkraft. Während der eingeborne Wiener zu erwerben sucht, um zu leben, lebt der Fremde nur. um zu erwerben. Das ist der ganze colossale Unterschied in den Lebtnsanschauungen deS Wieners und deS Se-miten, das sind die beiderseitigen Charakter-züge. Mit solchen Eigenschaften tan» an ein gedeihliches Zusammenleben beider Volksstämme auf die Dauer nicht gedacht werden. Diese ver-schiedenen LebenSanschauunqen muffen für die Wiener zu den ernstesten Folgen sichren Und diese sind bereits da. Der Besitz ist schon ;um große» Theile an die Fremden über-gegangen; jetzt ist auch der Arbeitsertrag auf dem Wege. Das ist der Anfang vom Ende. Von gewisser S ite wird gegen die Wiener der Vorwurf erhoben, daß sie dem Fremden in feinen wirthschaftlichen Eigenschaften nicht eben-bürtig seien. Man sagt, der Wiener möge die gleiche Beharrlichkeit, die gleiche Sparsamkeit üben wie der Fremde. Nun, obwohl diese im-porticien „Tugenden" eigentlich ganz andere Namen verdienten, ist es doch ein Glück, daß der Wien.'r sie noch nicht sich ;n eigen gemacht hat. Es ist ein Glück, daß der Wiener jene Eigenschaften, die seine Ahnen zierten, noch nicht abgestreift hat. ein Unglück aber, daß er in dieser ernsten Zeit sich »och keine neuen, wirklich guten Eigenschaften angeeignet hat. Wir mei^ nen den stolzen Trotz auf seine Eigenthümlich-seit; dieser geht ihm ab. Er ist als Wiener das Wasser als Nixen und die Edelsteine als Erdgeister erschienen, in Gestalt der schönsten Damen aller Nationen, wie sie auf dem Wiener Congreß beisammen waren und die kaltblütig-sten Beobachter zur wärmsten Bewunderung zwangen. Der achtzigjährige Witzbold Fürst de Ligne. der feinsinnige Varnhagen und der geistvolle Dr. Foreß haben die schmeichelhafteste Beschreibung über den großen VergnügungS-verein, wie der Congreß genannt wurde hinterlassen. Das Bonmol: „lc congres daiise. roais ne rnarebe pas," hat der Fürst de Llgne zum geflügelten Wort gemacht. Er sagt! auch von der Fürstin Bagration. welche ihre herrlichen Kvrpersormen nach der damaligen Mode sehr weit enthüllte: „c'est un ange nu," ^Varnhagen schildert die Schönheit der jungen Fürstin sol-genvermaßen: „Ihr liebliches Gesicht war weiß wie Alabaster, von zartesten» Rosenroth überhaucht, sanft und doch ausdrucksvoll; wenn sie die Augen niederschlug, sah sie aus wle die holdeste Demuth, entschleierte sie aber den Son-nenglanz derselben, verstand sie niit einem einzigen Blick sich zu einer Herrscherin zu machen." Metternich, der damals jung, liebenswür-dig und sehr hübsch war. ließ sich mit sicht-barem Vergnügen von ihr beherrschen, und wirbelte auffallend oft mit ihr in dem wilden 2 und als Deutjch-r bisher indolent geblieben. Dosist daSGeheimniß der Depoj» sedirung des Wien f ü h u 11s« durch die Fremden . . . >» . . öln dem Beispiel Wiens zeigt sich einmal so recht deutlich die Tendenz deS modern n ^ a p 11 o l {-. ©Jini ist p SiB de» Capitale, und man sollt? pfänden, daß deshalb von liier aus Arbeit und Industrie ihre» JitipulS em-Planste». Eß ist ober nicht so. Arbeit nnd industrielle Unternehmungen finden keine Hilse beim Capital. DieS ist nur für Wucherziiisen ans langen Umwegen zu habe,'. ES sucht auch mit Vorliebe seine Anlag.! nicht bei productivti« Zwecken, sondern bei S p e c u l a l i o 11 e n. Das Cap tal fpeci lirt auf die Verlnste Anderer, von diesen erhält und vermehrt es sich, und aus dem Wege über die Bo^se geht d e r W o h l st a u ? e > » e r B e v ö l k e r u n g u b e r i n d i e C a s s e n einer Clique. So lange noch im Volke Wohlstand jn treffen und zu plündern war, so lange zeigten sich die Folgen bi ser Wirthschaft nicht in ihrer rollen Große. Nun aber, n,o der kleine' Besitz durch den großen aufgeslwgt, wo die kleinen Capila-listen, die sich der Arbeit zuwendete«, durch wenige Millionäre verdrängt sind: nun stellt sich die Krise ein. Jn der Bevölkerung ist kein Capital mehr vorhanden. Die Capitals-Centren wissen B.'ss reS zu thun, als sich mit der Aideit des Volkes herumzuschlagen: durch die Epeculaticn wird der Zweck deS Capitals. Profi, zu machen leichter uns müheloser erreicht, ak» durch die Befruchtung oer Arbeit. Dann ist aul, die vonreffiiche Einrichtung der Staatsschulden dem Capital zum Zwecke leichten Pro-fttS ein willkommenes Mittel. Dabei ist diese Art CapitalSanla ie dii beliebteste der Groß-Börfensürsten und Ihrer Finanzgruppen. Und wenn sich einmal für einige Zeit kein freundlicher Staat findet, der an das Capital interpellirt. dann wird der geeignetste dazu gezwungen. So wurde dem ungarischen Stiaie im Wege der famosen Rente»-Conversion von dem Herrn Rothschild und seinen Zinappen eine neue Schulden-last von >5» Millionen aufgedrungen, ohne daß derselbe einen Kreuzer davon zu sehen ke-kominen sollte. Der Andrang des Capitals zu den Staats-ansehen ist so zienUich die letzte Phase in der Entwicklung der kapitalistischen Herrschaft. Die Staatsschulden sind der letzte Anlageplay des Capitals. Die nächste Station ans dem Triumph-zuge deS Capitals ist die Beniachti^uug aller Staatsschulden. Dann ist es der Dictator über die Völker, und diese werden sich der Gewalt entweder fügen, rder — ihr Gewalt entgegensetzen. Und dieser Zeilpunkt ist nicht mehr sehr Strudel deS Wiener Wälzers umher, der als Kunstfertigkeit bei den ausländische» Gasten galt. In einer Nische, halb von seidenen Vor« hängen versteckt, faß einsam in junge» Paar und ruhte sich auf den türkischen Polstern vom Tanze aus. Niemand wagte die Unterhaltung zu stören, aber neugierig« Beobachter stellten sich doch möglichst nahe auf, um einige Worte zu erhäschen. Den dort verweilte die wichtigste Persönlichkeit des Wiener Kongresses, öct Kaiser Alexander I.. eine gefeierte Männerschön-he:t, obwohl er eigentlich keine männliche Schönheit besaß. Sein bartloses, weiches, blei-cheS Ge'icht tatte etwas Frauenhaftes, was durch seine süllereiche, wenn auch stattliche Fi-gur noch gesteigert wurde. Der König Fried-rich Wilhelm ÖL war eigentlich viel schöner als Alexander L, besaß aber nicht wie er die Zaubermacht den Frauen gegenüber, dem er zeigte ihnen meistens wirkliche Gleichgiltigkeit. Neben Alexander erblickte man die liebreizende Gabriele. Prinzessin vo» AuerSperg, welcher er damals sein leicht entflammendes Herz zuge-wendet hatte. Man erlaubte sich den Witz des» halb auf ihn zu machen, er wäre galant wie Heuri quatre, ohne Henriquatre (Knefcclbart), doch nicht ohne Gabriele. Der Kaiser Alexander l. rühmte sich gern damit, daß er die verschiedenen Grade der „Deutsche Wacht.- weit. Leicht aber könnte es geschehen, daß als-dann an dem Magnetberg ein Schiff zerschellt, das bereits eine. Menge feindlicher Besamung an Bord trägt und dessen Steuerleute die War-nungSsianale nicht ikhen wollen. WaS schrieb doch 1873 „K adderadatsch" ? Versuchen wir t$, die Verse aus dem Gedächtniß wiederzugeben : „Der große Nrach? und der kleine Krach — Das M noch nicht der große! Den großen, den birgt die Zukunft, ach. Noch dräuend in ihrem Schoße. Sein „Mena tekel" sah an der Wand Das Völkchen und blieb l eiter. Der große Krach! _ Ihr seid gewarnt! Nun geht und — schwindelt weiter! Inndschau Deutschland [Die Arbeiten des R e i eb S t a g e S.j Ein.' Woche angestrengter Thätigkeit liegt hinter dem deutsche» Reichs-tage. Der 27. Januar brachte das Ende der Zolldebaite; der 28. Januar gleich drei An-träge. Trotz clericaler und politischer Unterstü-tzuug wurde der Sprachautrag deS dänischen Abgeordneten für Haderslebcn Hofbesitzer» Jung-grceu ohn« die Form der CommisionSverwei-sung abgelehnt. Dafür ah Herr Dr. Windthorst seinen am 3. December genehmigten Antrag auf Beseitigung des Expatriirungsges-tzeS ohne Debatte in dritter Lesung auienommen und er-zielten in einer am 29. Januar sortgesetzten elsaßlothringischeu Debatte die elsSfsischen Cleri» caleu einen beachtenswerthcn Erfolg. Ueber das von ihnen ven protestfranzösischen Heiizspornen als dem Thierarzt Antoine gespendete Desav'u resp, dessen Tragweite mögen sich Optimisten täusche»; ungleich werthvoller mußte de» Win-terer, „Guerber" und Simonis der Namens des Freisinns von dem Frh. v. Etauffenberg an-gekündigte elsaßlothringische RevisionSaüt.ag sein und befriedigt konnte daraufhin der gcistli U Vertreter von Thann seinen Antidictauirantrag zu-rückziehen. Dieser zweitägigen Auseinander-setzuug folgten am 8«. und 31. Januar De, batteu über die Ausdehnung der Krankheit- und Unfallversicherung aus die Transportgewerbe wie auf dtejen gen der Land- und Forstwirth-schast. Die schließliche Auseinandersetzn g über die Handhabung deS Socialistengesetzes ließ de» lreijinnigen Führer die früher secefstonistische» Genossen gegen die erweiterte Verlängerung des Socialistengesetzes festnageln. England. ^C h a r t u m gefallen.) Ein Schrei entrüsteter Aufregung durchhallt England. Vom Sudan kam die Hiobspost, daß Chartum gefallen und der heldenmüthige Vrc» theidiger, General Gordon, welcher die Stadt weiblichen Schönheit in Wien kennen gelernt hätte, nämlich la beaute icheuder Kraft iini wenigstens die ziemlich bedrängte» AUhei-lungsführer der Expedition, welch« sich eben-falls in großer Gefahr befinden, zu reiten. Frankreich. sD i e L i st e n w et 1} t.| J.i wenigen Wochen wird Frankreich Voraussicht-lich an dem Ziele a> gelangt sei», dessen Erreichung Gambetta sich zur Lebensaufgabe gestellt hat: die Einführung der Listenwayl fnr ki: Depillirtenkammer. DaS gegenwärtige Cabine: hat Schrill jür Schrill weiterrückeuo die Erb-schaft Gambettas getreulich gchütet und die übernommene Aufgabe allmahlig ihrer Erfüllung entgegengeführl, da der Senat die Klippe bildete, an d»r die Listenwahl scheitern muß'e, so bot man unter kluger Benutzung verschiedener Au-lasse, bei denen er einen unpopuläre i Wider> stand gegen die Beschlüsse der DepÄti i ten kämm-: machte, die Volksstimniung langsam mit ve? Nothwendigkeit einer Umformung des Setia» vertraut gemacht and das Wort VeriassungSre-vision unter die Masse» geworfen. Unter dem Drucke der allgemeine» Meinung wurde bei Cougreß zusammenberufe», nachdem Heide Kammern il?n genehmigt hatte» uud ihm das Senats-Wahlgesetz vorgelegt, welche» nicht ohne Schwie-rigteiten zur Annahme gelangte und bereit« so guie republikanische Früchte gezeitigt Oat, daß d»r Senat nach deui Ergebniß der jung-sten Nachwahlen etwa um 3V republikanisch« Stimmen, welche der gegei.wärtigen Richtung ihre Unterstützung gewähren, stärker ist und nun-mehr die Macht der Anhänger des sogenannt«» Opporiuni?muS die feiner Gegner üderwiegt. Somit ist »unmebt der Augenblick genaht, t» dem «S sich empfiehlt, den Schlußstein in den Ban inzufugen und die Listenwahl, jür die von Seite» oer Deputirtenkammer schon früher einmal ein günstige» Votum abgrgebe» worden ist. zum Gesetz zu erheben. Eine vor weing«» Tagen erfolgte Abstimiuuag in der Kammer, deren Tendenz mit dem der Listenwahl zu Grund« liegenden Gedanken verwandt ist, läßt darüber keinen Zw isel bestehen, daß die Listenwahl zur Annahme gelangen wird. tzorrespondenjeu. Lichteitwald, 4. Februar(O.-C.) sC hr i't-bau mteier au der deutsch«» Schul e.J Wiewohl etwas spät, so kon» n Alexander sprang auf, umschlang die hin-stufend? Prinzessin und schleppte sie mit Eeioalt nach d«m AuSgang. Mehrere hohe Offici r« folgten dem Paare und in wenigen Minute» stürzte» di« Tanzen en, die sich noch umfaßt battat, im wilden Getümmel mit den übri^c» Ballgästen aus dem Saak, dessen HauptwanS plötzlich in Flammen stand. Der Schreckens-ruf „Feuer, Feuer" ertönte aus tausend Kehlen. Der Glühofen in der Küche hatte wirklich die Röhren überheizt und dem zerstörend«» Element deu Weg »t die obere» Räume g«° bahnt. Die breiten Marmortrcppen des Lust-Schlosses begünstigt«» die Flucht der Gattt, es kam kein Unglücksfall da»ei vor. Aber di« Verwirrung auf dem Vorhofe, wo die Equi-page» standen, war unbeschreiblich. Mit uilfllg> licher Mühe gelang es dem ritterlichen Kaiser, seine schöne Bürde in Sicherheit zu bringe». AlS die Eltern des jungen Mädchens ausfindig gemacht waren, lehrte er nach dem P rk zurück, wo auch die anderen Potentaten sich versam-titelten und die Lösch an stalten überwachten. Ti« Feuerwehrmannschasten kamen leider sehr viel spater als sonst herbei, den» in Wien hatte man allgemein geglaubt, der Funkenregen und der helle Feuerschei» über dem Schlosse de« Fürsten RasumowSki s«ien nur durch die Lei- 1885 wir c> aber doch nicht unterlassen, über bis letzte Cinistbanmfeier an unserer deutschen Schale ;a berichten. — Wenn nun schon in Neu vor-bergrga'gene» Jahren alles gerha» wurde, der Schuljugend daS Cbristkindlein recht gabenvoll auszustatten. n»d wir also gewohnt waren. Den Weihnachtstisch stattlich ausgeschmückt zu sehe?, so waren wir diesmal wirklich überrascht von der Fülle der henlichilen (beschenke — an-gemessen den Bedü.smsscn der Sehnsucht jedes «inzelnen Kindes. Die Feier, welche im schul-kebäude stattfand n:-d so besucht war. daß kaum Raum vorhanden war. alle Gäste zu fassen, wurde mit der Absingung mehrer Lieder eröffnet. Sodann hielt der Obmannstellvertreter des AussichtSratlieS der Schule, Herr Anton Emreker, eine herzliche, den Kindern zugängliche Ansprache, nach welcher von den Frauen Tr. Rautschmch und Anna Anssercr die Ge-schenke vertheilt wurde». Die durch den pracht-vollen, in einem Lichtermeere strahlenden Christ-daum hervorgerufene rege Stimmung der Kleinen wurde beim Empfange der prachtvollen Gaben pun wahren Jubel. — Tank dem deutschen Zinne des hochvei ehrten, allgeli bt.u Ehepaares ?r. Carl Äusserer, welches mit bekannter Lpserwilligkeit den größten Theil der LiebeSga-den beisteuerte. Dank dem deutschen Vergnü-flun^S'Comitv, Dank allen, die milgewirkt, die Christbescheerung so schön, so t< ich zu gestalten, die wieder bethätigt haben, daß deutsche Art und Sitte in Verbreitung menschenwürdiger Cultur, in Unterstützung der Dürstigen und in Heduni und Weckung des Gefühles innigster Freude seine Angelpunkte hat. X Lichtruwald, 5. Februar (Orig.-Corr.) M e r g n ü g u n g S ab e n d e.) Es wäre eine absichtliche Uebergehung eiueS wahrhaften Verdienstes, wenn das Wirken unseres Deutschen LergnügungS-Comit6S nicht öffentliche Crwäh-«ung fände, e? wäre eine Sünde an uns selbst, ließen wir Bestrebungen unbeachtet, die alS mustergiltigeS Beispiel für alle in kleineren Ltten Untersteiermarks seßhaften Deutschen gel->en könne,'. Das besagt» Comit^, welches >>ch schon im Herbste deS verflossenen JahreS bil-d«e mit der Absicht, Be>gnügn tpSa iende zu veranstalten, die alle hierortigen Deutschen und Teutschgesinnien vereinigen sollen, trat am 14. Dec. v. I. vor die Oeffentlichleit und zwar mit einem Programme, dessen hochgelnngene Abwicklung den lebhaftesten Beifall der unge-mein zahlreichen Anwesenden fand, dessen Witz und humorreicher Inhalt die Lachmuskeln deS Ernstesten entsesseln mußten. — Die Theilnahme an dieskm Abende war umso lebhafter, als der Reingewinn größtentheilS dem Christbaum der deutiche» Schule bestimmt war. Und was für sliingen seines großartigsten Feuerwerks ent-stände». Crst als die Sturmglocke» läuteten, wie e* damals noch gebräuchlich war bei jeder Feuersbrunst, erkannte man die Gefahr und brachte verspätete Hilfe. Glücklicherweise waren Soldaten, namentlich Pioniere, früher angelangt, aber der Prachtbau konnte nicht gerettet wer« den. ES war ein furchtbar schöner Anblick, alS hohe Kupferdach zerschmolz und gleich einem grünen Feuerstront in die Flammen nie-derfioß. sie nährend und jede Annäherung un-möglich machend. Die Diener des Fürsten ver» suchten eS, in wilder Hast einige Kunstsachen ;u retten, indem sie dieselben aus dem Fenster uiarsen. Marmorstatuen, zwei kostbare Flügel, Porzellan. Gemälde, alles wurde auf diese Weise mehr ruinirt, als wenn e« stehen geblie-bei, wäre. Der Fürst RasumowSki wollte in der Verzweiflung durchaus nicht »eine Besitz-chümer verlassen, er rief händeringend „oh meine Bilder, meine Bücher, meine Büsten, meine Blumen," man mußte ihn schließlich mit Gewalt auS deu bedrohten Räumen tragen. Tie gekrönten Häupter versammelten sich um ihn, namenlich suchte der gutmüthige Kai-ser Franz ihn zu trösten, und der Kaiser Ale-rander versprach ihm Ersatz für die verlorenen Suwlschätze, wodurch er sich endlich einigerma-ßen beruhigte. Sein: großen Güter im Kaukasus brachten ihm auch sehr bald die Mittel ein. „veiitsche Wacht." ein Reingewinn wurde erzielt? 154 fl. betrug die Einnahme! Gewiß ein glänzendes Resul-tat, ein glänzender Beweis gegenüber unseren gehirnioindunaSarmen Schlaumeier - P> rvaken daß es noch Deutsche giebt in Lichteuwald, die trotz terroristischer Schmuggclhcstrebungen ge-wisser Leutlein sich nicht scheuen, festzuhalten a« dem Banner, durch welches das Unterland ein so ge'egneter Theil des Steirerlandes wurde. Einmal ist Keirmal — trösteten sich einige Slo-vcno Croaten und sofort fanden sie mit affen-ähnlichen! Nachahmungsirirbe in einem slov. DilletantentheaterdieWaffe, durch die das deutsch? Vergnügungscomitv den „gerechten" Tod sin« de» sollte. Doch diese« ist deutscher Natur und rastete nicht. Am 24. Januar gab es ein Kränzchen, welchem die Aufführung deS Ein-acterS „Vom Juristentage" vorausging. Der Besuch dieser Unterhalt"ng war geradezu impo-sant und wir können eS unS — ohne schadenfroh zu sein — nicht verwehren, über das falsche Orakel einiger dithyrambischen Pervake» recht herzlich zu lachen. Daß dieser BergnügungSabend ein urgemüthlicher gewesen, erhellt daraus, dnß man sich späi. sehr spät erst trennte. — Wir können dem Conitä zu seinen bisherigen Erfolgen aufrichtig graiuliren und versichern, daß wir mit Spannung der nächste» Veran-staltung eutgegeil ehe». St. Martin bei Erlachstein, 6. Febr. (O.-C.) sW o h n u n g s n oth. P os oj i l n i e a g r ü n-ö u » g.s Marein ist, abgesehen davon, daß hier der Beamte meist das stetige Angriff'object der hiesigen nicht registrieren nationale» Genossenschaft für General- und Specialdenuneiation ist, derart arm an Bearntenwolinungen, daß Beamte selbst int alten, längst baufälligen Schulhause untergebracht werden mußten. Zu-dem beabsichtig! man noch, die für dieses Noth-asyl ohnedies schon sehr hoch bemessenen Mieth-zinse von Seite der in ihrer Majorität selbst» verständlich nationalen Gemeindevertretung — in der der hiesige Obermeßuer da? große Wort führt — noch zu steigern, und zwar aus einem Grunde, der nichts weniger als der Sorge um das Gemeindewohl entspringt. Es haben uäm-lich der stets in Gelsnölhen befindliche söge-nannte .Jammerwirth" und ein seitdem neuen Wuchergesetze scheinbar außer Activität getretener Wucherer noch jeder eine Wohnung zu vergeben, die auS sanitären Gründen und ob deren Theue-rung Niemand beziehen k nn. Durch die srag-liche Miethzinssteigerung hoffen nun diese Ehren-männer durch eventuelles Vermuthen ihrer eigenen leereu Wohnungen ihr liegendes Capital auf das höchste zu fructificiren, ohne deshalb mit dem Wuchergesetze in Collision zu gerathen. Ein Theil der hiesigen Beamtenschaft beabsichtigt sich wieder glänzend einzurichten; er verlebte noch einige glückliche Jahre in seinem geliebten Wien, wo er auch alS Beschützer von Beethoven »och viel Ruhm erwarb. Als Kaiser Al.xander nach dem schrecken-vollen Abend in seine Wohnung, in der kai-serlichenBurg gelegen,spät zurückkehrte, fand er dort eine groxe Aufregung: mehrere Aerzte waren um seineGemahlin (geborene Prinzessin vonBaden) be-schästigt, die seit der Nachricht von dem Brande in eine tiefe Ohnmacht gesunken war. weil sie den heißgeliebtenAlexander in Lebensgefahr vermu-thete. AlS er sie leblos, wie ein bleiches Marmor-bild aus einemSarkophage, vor sich sah, mochte eS ihn tief ergreifen, daß er vor wenigen Stunden bei einer anderen um Liebe geworben hatte. Er gelobte heimlich, fortan sich nie wieder einer Untreue gegen die edle Frau schuldig zu machen und die frommen Ermahnungen der Baronin von Krüdener zu befolgen, nämlich die Ver-zeihung der Kaiserin zu erlangen. So wurde „der Ball mit Todesgefahr" ein memento wori für ihn, das ihn zur Sühne und aufrichtigen Rückkehr zur Pflicht veranlaßt hat. Kaiser Ale-xander lebte noch fast zehn Jahre in friedliche? Vereinigung mit seiner Gemahlin und starb am I. December 1825 zu Taganrog in ihren Ar-men ; sie schrieb an seinen Thronfolger und Bru-der Nieolaus: „Unser Engel ist nicht mehr!" 3 auch, diese Ueb 'lstäitde höheren LnS aufzndeckün und sind wir überzeugt, daß mau Mittel und Wege findet, daß ver Beamte nicht nur standesgemäß, sondern auch preismürdig wohneu -viro. Die hiesige» Pervaken sind eben iu großem Irrthum, wenn sie vermeine», daß sie den Be-muten den Rock ausziehen können uad dürfen. Hiebet » oll » wir vorderhand denselben ledig-lich in Erinnerung bringen, daß eventuell die Gemeinde gesetzlich verpflichtet ist, dem Beamten ebenso wie dem Officier nicht nur eine standes-gemäße sondern auch preiswürdige Wohnung beizustellen. Dies mag deu hiesige» pervakischen „Beamtensrennden" auch wohl bekannt sein, sonst möchten wir uns wundern, daß man nicht gleich den ganzen Monatsgehali für eine Be-amtenwohnung. die im übrige» vier el nd genug sind, verlangt. Daß man bet so bewandlen Umständen und bei der hier herrschenden enor-men Theuerung auch die Frage der Uebersetzuug des hiesigen Bezirksgerichtes wieder in rascheren Fluß bringen muß, ist wohl natürlich, und hoffen wir. daß eS »ns gelingen wir", hiefür unseren Abgeordneten zu interessire». Uebrigens glauben wir kaum, daß eine Verlegung der hiesigen kaiserlich n Aemter den hiesigen Pervaken an-genehm sein werde, dein diese brauche» Geld, viel Geld. TieS ist auch das Mono, warum selbe unter sich wiederholt die Frage der Grün-düng einer Mareiner Special-Posojilnica ven-tilirten. Doch herrscht hierüber in Pervakien große Meinungsverschiedenheit; das bekannte Wucher- und Wechselreiter - Consortium kennt seine Qualität eben zu genau und weiß, welche Verwicklungen durch stets pumpbedürftige Ver-waltungsräihe herbeigeführt werden müßten.— Nächstens ein slovenisches Charakterbild : „Eine saubere Sängergesellschaft, oder die salon- und ballsähigen Crim'n -lUräflinge". Kleine Gyronik. sBo rse nm a n ö v er.j Während de: gestrigen Sitzung deö Abgeordnetenhauses ver-breitete sich das Gerücht, daß aus Paris die Nachricht von dem AuSbruche einer Arbeiter-revoUe eingetroffen fei. Der Minist,rpcäsident. von mehreren Seiten befragt, ob diese Gerüchte osficielle BestäNgung ersahren haben, zog an kompetenter Stelle Erk indigungen ein nnd war alSbald in der Lage zu erküren, daß das Gerücht ans ein drersteS Börsenmanöver zurück-zuführen sei. sE int schechisch-polnisches Ver-b r ü d e r » n g S f e stj fand am Dienstag in Posen zu Ehren der tschechisch?» Schauspielerin Pospischill statt. Bei dem Festmahle ertönten polnische und tschechische Melodien. Graf Po-tulicki brachte einen Trinkspruch in tschechischer Wer ist der herrückte? Nach dem Russischen de» Gontscharow. „Ich stand," erzählte der Major, „damals in K. in Garnison und hatte das Glück, in meinem Vorgesetzten, dem Obersten N.. einen Kameraden zu besitzen, mit dem ich täglich ver-kehrte und besten Freundschaft mir für die trostlose Langeweile der kleinen GarnisonSstadt eini-gen Ersatz bot. Er war bei Plewna durch einen Granitsplitter am Kopfe verwundet worden, lag sechs Wochen lang in den wildesten Fieberphan-tasten und entkam nur durch ein Wunder dem Tode, der ihn schon hart an der Gurgel ge-packt hatte. In unserm Städtchen galt der Oberst für ein Original, dem man die wunderlichsten Geschichten nachsagte; hatte man sich mit seinen Sonderbarkeiten v rtraut gemacht, so erkannte man den besten nnst edelsten Men-schen, der in treuer Pflichtersüllung ein Muster für alle, und seinen Untergebenen gebenüber die Humanität selbst war. EineS Abends saß ich mit dem Obersten bei einer Whistpartie, als er plötzlich aufstand und mich ersuchte, ihn nach Hause ^u begleiten. Er klagte über Congestionen, die ihm das Blut zum Gehirn trieben, und als wir die Treppe hinab-stiegen, hatte er einen leichten Anfall von Schwindel. Schweigend gingen wir in die sternenhelle Nacht hinaus. Plötzlich faßte mich der Oberst 4 Sprache au«; Graf Engeström feierte die Pos-pischill als eine der ausgeprägtestenVertreterinnen der Idee der Verbrüderung der Nationen. Die PoSpischill erwir erte dies?» Trinkspruch und schloß mit den Worten: ,,E« lebe für immer die Gegenseitigkeit der tschechischen und polnischen Brüder; unser Ruf möge sein : Liebe» wir uns." sDaS Begräbniß eines Zige»-k 11 i.] Dem Zig nner Primas Racz Pali ist in Budapest ein wal;rha>t fürstliches Leichen-begängniß zu Theil geworden. Die Einsegnung der Lerche erfolgte rm schwarz ausgeschlagene» Trauerhause, in dessen geräumigem Hofe Tau-sende von Personen aller GesellichastS>-iassen sich eingesunden hatten, darunter auch von jedem Regiment der Garnison ein Oberofficier und ein Feldwedel, da Racz Pali nach 24jähriaer Dienstzeit «IS Feldwebel die Armee verlassen hatte. Nach der Einsegnung i»r Leiche sang der Chor deS VolkStheaterS; hi nauf wurde der mit Kränze» bedeckte Sarg zum vierspännigen Wagen getragen. Dein Zuge voran ging die Capelle des 44. Regimenls, diesen folgten wohl nahe au zehntausend Menschen: den Abschluß des ConducteS bildeten die vereinigten Zigeuner-capellen. Dem Zuge nachgetragen wurde die fchwarzumflorte Geige Raz Pali's. Hinter dem Lerchenwagen schritt die Familie Racz Palr's. Unter der Menge sah man zahlreiche Damen in eleganten Trarerkleidern. Eine lange unabsehbare Wagenreihe gab dem Zuge da« Geleit. Auf dem ganzen Wege stockte der Verkehr. Alle Kutschböcke und Omnibusdächer waren mit Men-scheu dicht besetzt. Die Militarcapelle und die Zigeunercapellen spielten abwechselnd, erstere den Trauermarsch aus „Dom Sebastian", letztere uielancholi'che Nanvnallieder und den Marsch aus „U;uik bau". So entsprach denn die Trauer-ferer im höchsten Maße der Beliebtheit des dahingegangene» originell sten Vertreters ungarischer Zi»>eunermusik, dessen Ruf weit über die Grenze» Ungarns hinauSreichte. Abgesehen von den „Kunftreijen". die ihn bekannt machten, gab eS wohl kaum einen Fremden, der es unterlassen hätte, den Hauplvertreter der von Liszt litera-risch gtwürdrgten und verherrlichten Musik der „Tsiganes" zu hören und sich von dem Feuer des alten Primas hinreißen zu lassen. ^Victor Hugo als SehenSwür-d i g k e if.] Neulich wurde Victor Hugo ver Besuch des Lord S., Mitglied deS Oberhauses, sammt dessen Gattin und Töchtern angekündigt. AlS der Dichter in den Salon trat, wandte sich Lord S. zu seiner Gattin und sagte: „Monsieur Victor Hougo! Großer Dichter." Victor Hugo verbeugte sich. Dann sagte der Lord zu seine» Töchtern: „Victor Hugo! Notre-Dame-de-Pa- arn Arm. „Sehen Sie jenen rothen Stern dort, der über das Firmament schießt?" fragt-! er mich, indem ora ist gauz durch Schnee gesperrt; doch hört man auch daher von Trümmern und Leichen. Im Val di Macra sollen die Unglücksfälle furchtbar sein, zu Paradleves in der Provinz Cnneo zerstörte eine Lawine den Gasthos Croce d'oro im Kreise von Pinerolo wurde» die Ortschaften Massello und Chiabrano schwer betroffen; daS Dorf Balziglio ist ganz begraben, man hört offenen Schlitten, und die Fahr» in der irischen Lust schien dem Kranken wohlzuthun. Er war sehr gesprächig, plauderte von diesem und jenem und erkundigte sich wiederholt in einer Weise, die mir auffiel, nach meinem Gesundheitszu-stände. „Der Aufenthalt dort" — und er deu-tete nach der Ferne, wo di? Anstalt bereits sichtbar war — „wird dir yut thu,'. Man be-handelt dort die Kranken, die an Kongestionen leiden, sehr rationell! Sehr rationell!" Er zün-bete sich eine neue Cigarette an. blies den Rauch in großen Wolken in die Lust und sah so hei-ter und vergnügt auS, al§ handle eS sich um eiue Lustpartie. WaS ging in seinem kranken Geiste vor ? Der General hatte ihm mitgetheilt, daß eine rationelle Behandlung seines Nerven-leidens in einer Heilanstalt seine Gesundheit rasch wiiderherstellen werde. Aber der Oberst wußte recht gut, daß das Ziel, dem wir zu« fuhren, nichts anders war als eine Irrenanstalt. Und doch diese Gemüthsruhe, diese hei-lere Sorglosigkeit! Und dabei diese ängstliche Besorgniß um meine Gesundheit. Die Natur der Wahnvorstellungen, die in diesem Augenblicke seinen kranken Geist beschäf-«igte, sollte mir bald genug klar werden. AIS wir in den Hos des Irrenhauses ein-fuhren, war der Oberst der erste, der aus dem Schlitten sprang und in das Hai's eintrat, während ich dem Kutscher meine Ordres er-theilte. Ich sah ihn, al» ich ihm nachfolgte, im Hausflur sehr angelegentlich in flüsterndem Tone 1885 von furchtbaren Leiden der Einwohner. Viel« harrten 24 bis 30 Stunden unter den Schnee-massen auS Nachdem lie meisten Bewohner ans Tageslicht gezogen waren, mußte man Ächachie von 10 in. Tiefe grabe», um dem hungernden Vieh beizuspringen. Es soll ke.ne Mauer vom ganzen Ort yie ,r ausrecht stehen. In Coassolo. wo sieben Häuser vom schn e zerstört wurden, ist nur e»n alter Manu gerettet worden, der über 46 Stunden vergraben war, aber sich an einem junge» Ziegenbock ge-wärmt hatte. Uebrigens scheinen du: Nachrichten im Vergleich mit dem großen Umfange der Katastrophe einstweilen noch ziemlich dürf-tig zu sein. [E i n Beispiel d e r W i s s e n s ch aft im Dienste des frommen B e t r u-g e «] wird aus Tu> is berichtet. Dort haust bei der heiligen Sladt Kairw .n, als Wächter eine» mohamedanischen Heitigenschrein« ri.i französischer Renegat aus Roueu. Er war der Sohn eine« StaatSministerS unter der Monarchie, ward Mönch in einem Prämonstratenser-Kloster bei A?ignon, ging dann zu den Trapisten in Algerien über und ward schließlich frommer Muselman in Tunis, wo er wahrscheinlich durch die Vermittlung CainbonS zum Wachter jene« Schreins bestellt ward und von deu reichen Spenden der Gläubigen lebt. Um letztere aber noch weichherziger zu machen, hat er sich vom Hciligenjchrei» »ach seinem Zimmer ein T:le-phon angelegt und beantwortet von hier aus die vielen und heikeln Fragen, welche die Moslems an seinen Heiligen stellen. Das Wesen deS lephonS wird natürlich für letztere noch auf Jahre ein Geheimniß bleiben, welches ihnen viel Geld kosten wird. sS i e w o 11 e n nach Afrika!] In dem Gemeinde-Aml« eines Wiener Vorories er-schienen jüngster Tage drei Männer, welche auf die Frage des im Vorzimmer die Parteien empfangenden Dieners erklärten, sie kämen, um Auskünfte zu erbitten. Da dies alle Tage un-zählige Male vorkommt, wies sie der Gemeinde» diener an den betreffenden Beamten. Dieser, obwohl er die kuriosesten Anfragen gewöhnt ist, fuhr doch vor Staunen außer sich zurück, als ihm der Wortführer ruhig replirirte, sie bäten um Auskünfte über das „deutsche" Afrika, sie seien, fügte der Sprecher bei, Knopförechsler, deren Geschäft jetzt elend gehe, und möchten ihr Gluck bei den „schwarzen Mohren" ver-suchen. Aus die Bemerkung des Beamten, er könne leider die gewünschten Auskünfte nicht ertheilen, glaube aber kaum, daß in Angra Pequena und Kamerun jetzt schon Aussichten auf Erfolge für Drechsler wären, erwidette mit dem Director spreche». Dann «raten wir alle drei in das Familienzimmer des Arzte«, wo uns eine würdige Dame nur violettem Häub-chen und langen Schmachtlocken im Alter von 40 bis 50 Jahren begrüßte, die der Di-rector als seine Schwester Maria Jwanowno vorstellte. Maria Jwanowna bereitete unS den Thee mit der Grazie eine« allen Jüngferchen«, da» noch nicht alle Hoffnung auf,«gebe» hat,^ und sie schmunzeile sehr freundlich, al« der Oberst anfinge ihr sehr angelegentlich den Hof zu ma-chen. Einmal bemerkte ich, wie der Oberst ihr etwa» in« Ohr flüstern, und wie sie dann einen ängstlichen Blick auf mich richtete. Sobald wir uns erwärmt hatten, bat ich den Jnspeciorum eine Unterredung unter vier Augen und macht-ihm Mittheilungen über den Zweck unseres Be-suche«. „Mein armer Kamerad!" sagte ich >>« Schlüsse meiner Eröffnungen. »Ich hoffe, daß sein Leiden kein unheilbares ist." Der Direttor sah mich mit einem forsch.nden Blicke und mit einem feinen, kaum bemerkbaren Lächeln an. „Ich hoffe," sagte er dann, „daß auch Ihnen der Aufenthalt in diesem Hause sich wohlthätig erweisen wird." — „Mir? Ich verstehe Sie nicht!" — „Darf ich bitten?" Er machte den Versuch, mir den Puls zu fühlen. — „iBa« fällt Ihnen ein ? Ich bin nicht krank." — „sie sind es nach dem. was der Oberst mir über Sie gesagt hat. Und Sie begreifen wohl, daß einer von Ihnen beiden der Krank« ist, daß ich 1885 Jener: Sie hätten in t er „Gartenlaube" ge? lesen, daß die Neger gerne Manchetten tra-sten. und da bedürfen diefe guten Leute gewiß knöpfe, die man ihnen ja an Ort und Stelle aus dem dort fabelhaft billigen Elfenbein herstellen könne. Vergebens iv.ren die Einwendun-gen des Beamten gegen so sanguinische Hoffnun-gen. Sichtlich verstimmt, daß ihre Erwartung, bei der Gemeinde Auskunft über die billigste Route ins „deutsche Afrika" und den besten Crl zur Etablirung der Knopfmacherei zu er-ballen, fürt gewesen, gingen die guten Leute von bannen, um, wie sie sagten, sich „beim Gesandten" di? gewünschten Auskünfte zu holen. sEine gereimteBeschwcrde.j Am Donaukanal oberhalb der Brigittabrücke in Wien halten Abtheilungen von Tronimlern und Hör» msten der Militärcapellen ihre Uebungen ab. Sin Anwohner übersendete dem Generalesm-«ondo de» zweiten Armeecorps eine Beschwerde, m welcher folgende Verse vorkommen: „An der Spittelauer-Lände, Tort, wo bald die Stadt zu Ende, Bilden täglich die Soldaten Sich zu kriegerischen Thattn . . . Zwar ich liebe die Rekruten. Doch sie dürfen nicht >o tuten, Uu>> ich liebe die Soldaten, Wenn sie nicht so tuten thaten. Wenn bewegte Z'iten herrschen Oder wenn bei Truppenmärschen Laut die Wirbertrommeln rasen, Tie Hornisten lustig blasen. Da glaub' ich als Patriot: Dieses thut dem Dienste noth. Aber schallen Mittags immer Zur Siesta mir ins Zimmer Von der UebuugS-UnglügckSstelle Dieser Militärkapelle Regellose Productionen .... Möcht' ich auf dem Monde wohnen." >S a r a h Bernhardt] steht, wie einem Berliner Journal aus Pans berichtet wird. ,m begriff, sich von ihrem Gemahl, dem Schau-vieler Damala, scheiden zu lassen, da ihr ein reicher Engländer, der sie in der Rolle der .Theodors" gesehen hat. Hand und Herz ange-toten hat. twas zu f r ü h.] Jn der ersten Num-met einer neubegründeten Zeitschrift stand unter anderem eine Zuschrift aus dem Publicum mit der Unterschrift: „Ein langjähriger Abonnent." sJägerlatein.] Eine größere Gesell-Schaft von Jägern befindet sich mit ihren Hun-ken in einer Waldschänke, die Tugenden der Hunde nach Möglichkeit herausstreichend. Jn« sche eines Vorschlages mache» die Jäg^r den erst meine Beobachtungen machen muß. Sie dabei, keine schriftliche Beglaubigung?" „Nein." sagte ich. „Der General wird Ihnen wohl die Fähigkeit zugetraut haben, den verrückten von dem Gescheidten zu unterschei-de«." „Hm!" fuhr der Arzt fort. „ES ist der seltsamste Fall, der mir in meiner Praxis vor-gekommen ist. Zwei Herren kommen in meine Anstalt und jeder bezeichnet den andern als den-Wgen, der meiner ärztlichen Pflege bedarf, mbrigens giebt es ein leichtes Mittel, um aus dieier Situation herauszukommen." — „Und da« wäre?" — „Ich werde sogleich einen rei-»nden Boten nach der Stadt schicken. Bis da-hm bitte ich Sie, in diesem Zimmer eS sich bequem zu ma'den." Ich warf mich auf das Sopha und belä-cheite meine Situation. D'e 5ahrt hatte mich «»>üdet, und ich schlief fest ein. Als ich nach emer Stunde wieder erwachte, stand der Di-mtor vor mir. .Herr Major," sagte er. „ich bitte um Ver-jkihung —" „Run? Der Bote kann doch nicht schon prück sein?" „Nein. Aber ich weiß jetzt, woran ich bin." „Wieso?" fragte ich. »Ter Herr Oberst hat meiner Schwester soeben in aller Form einen Heirathsantrag ge-macht, folglich ist er der Verrückte." Versuch, ihre Hunde ein Stück glühender Kohle apportiren zu 1 .ssen; aber selbst die gehorsam-sten folgen diesmal dem Befehle nicht. Nur „Earo", der älteste der Gesellschaft, steht einen Augenblick unentschlosse» vor dem unangenehmen Ding, dann — war es Zufall oder Ueberle« gung — begeht er etwas, was er als gut er-zogener Hund sonst nie im Zimmer zu thun pflegte und bringt in nächster Secunde seinem Herrn das ausgelöschte Kohlenstück. sA u s dem Studentenleben.j „Ich lebe bereits von der Literatur," schrieb eiu hoffnungsvoller Studiosus au seine Eltern, — da hatte er seine beste» Bücher dem Antiquar ver-kaust, um seinen Speisewirth zu bezahlen. (D a 3 Alte rj — so behauptet ei» Welt-weiser unserer Tage — ist eine Sache, von d;r das weibliche Geschlecht in der Jugend gern zu viel, in späteren Jahren aber nie ge-nug sagt. Deutscher Schutverein. Wien. 5. Februar. Jn der am 3. Februar abgehaltenen Ausschußsitzung wurde dankend zur Kenntniß genommen, daß der „Verein zur Ver-breitung gemeinnütziger Kenntnisse" in Prag der Vereinsschule in Josessstadt ein werthvolles zoologisches Museum gespendet, und eine weitere derartige Spende für eine andere Vereinsschule in Aussicht gestellt ha». Beschlossen wurde die Erweiterung der erst jüngst eröffneten, sehr gut besuchten Vereinsschule zu Königgrätz zu einer dreiclassigen, und sie Anschaffung von Lehr« und Lernniitteln an mehreren vom Vereine sub-ventionirten Schulen. An zwei Schulen Böhmens wurde die Ertheilung des Jndnstrialunterrichtes sicher gestellt. Ueber dem Bericht der BibliothetS-Conimission, laut welchem dem Vereine bisher an Bücher gespendet worden sind, wurde beschlossen, aus den gespendeten Büchern Schul» Lehrer- und VolkSbibliolheken zusammen zu stel-len. Schließlich wurden mehrere organisatorische Angelegenheiten erledigt. Locates und Arovinciafes. Citli, 7 Februar, fR e s i g » a t i o „.] AuS Pettau wird unS geschrieben: Der k. k. Notar Herr Franz R o» »oschegg hat seine Stelle als Bürgermeister der Stadt Pettau niedergelegt. [T o d e S f . d. geschriebn!: Heute ist nach kurzem Leiden Herr Josef S o n n S. Realitäten« besitzer und Holzhändler zu Frese» gestorben. Jn Sachsenseld bei Eilli geboren, war derselbe anfangs d r Vierziger-Jahre Patrimoniilbeamte, bis er in Fresen sein bleibendes Domicil aus-schlug. Ende der Vierziger-Jahre in den Land-tag genählt. zeichnete sich Sonns durch Sachkenntniß, aufrichtige Sorge für das Volks-wohl und d utich liberale Gesinnung derart au«, daß er bis zu seinem Lebensende bei allen Parteien in hoben, Ansehen stand und alle möglichen Ehrenämter bekleidete. Seit dem Bestehen der Februar-Versassung meh-rere Male zur Kandidatur aufgefordert, lebnte er zwar stets ab, dafür aber war er umso thätiger im Kampfe für die deutschliberale Sache. Groß ist die Trauer bei der bäuerlichen Bevölkerung in der Gemeinde Frefen und Umgebung, denn sie verliert in ihm den aufrichtigsten, uneigen-»ützigste» Freund und Rathgeber. Friede seiner Asche! sTurngau.j Der diesjährige Gauturn» tag des südösterreichischen Turngaues wird Sonn-tag den 15. Februar d. I. und zwar in Graz abgehalten werden. Obwohl der Sitz der Gau-turnvertreiung derzeit Eilli ist, so hat doch der Gaulurnrath Graz als Versammlungsort gewählt, weil sich daselbst die zahlreichsten Ver« eine des Gaues befinden und insbesondere bei der jetzigen Jahreszeit dort auch eine größere Betheiligung der Delegirten zu erwarten ist. Letztere werden eingeladen, sich bereits den Abend vorher — um 8 Uhr im Hotel „Roß". Mariahilserstraße, wo zugleich der Turnverein „Turnerschaft" eine Kneipe abhält, zu einer Vorbesprechung einzufinben; der Gauturntag ftiihi»t fr4inii ii»*» Qi/ 11hr mittag im gleichen Locale statt, während für den Abend an die Deleguten die Einladung zu der vom „allgemeinen Turnverein" arrangirten Kneipe ergeht. Die den Gauvereinen ohnehin bekannt gegebene Tagesordnung des Gauturntages ent-hält sehr wichtige Berhandlungs,,egenstä ide, wes-halb die vollzählige Vertretung sämmtlicher Vereine höchst wünschenswerth ericheint. sCillier Männergesangverein.] Di? 1. diesjährige Mitglieder-Liedertasel des Cillier Mä-inergesangvereines findet Mittwoch den II. Februar d. I. im groß n Easinosaale statt. Dem Fasching Rechnung tragend besteht das Programm fast ausnahmslos auS Num« mern heiteren, ja komischen Charakters; es wird hauptsächlich aus letzterem Grunde die Mit-wirkurig des DamenchoreS dnsmal unterbleiben. Die Vereinsleilung mußte auch von ihrer Ab-ficht. Heuer wie im Vorjahre eine Operette zur Aufführung zu bringen, abstehen, weil die Aus-stellung einer Bühne mit geradezu uuüberwind-lichen Hindernissen verbunden ist. Desfenunge« achtet wird aber den, Publicum auch in sceni-fcher Beziehung eine Ueberraschung angeboten werden. Um die erforderliche Ordnung bezüg-lich des EmtritleS zu Vereinsproductionen her-zustellen, wurde der Beschluß gefaßt, daß außer den ausübenden und unterstützenden Mitgliedern und den mit denselben im gleichen Haushalte le« bendeii Familienaugehöiige», ferner« jenen, welche das Enirüe per 1 fl. respektive für Familien mit 2 fl. bezahlen, nur solche Personen einge» lassen werden, welch« sich mit der auf ihren Name» lautenden und zugleich mit dem Namen des Ausstellers versehenen Karte ausweise». Die Rücksicht auf die Räume und die unterstützen« den Mitglieder rechtfertigen diesen Vorgang sicherlich. Letztere werden übrigens gebeten, auch ihre M>tgliederkarten mitzunehmen. [2a8 Kränzchen der Cillier F;?»erwehr.] Leuchtende Transparente mit den Emblemen der Feuerwehr und eine äußerst geschmackvolle in deu deutschen Farben gehaltene Decoration schmückten die Zugänge zu den Casinosälen, in welchen am verflosse»en Ton-i'.erstage die freiwillige Feuerwehr ihr Kränzchen veranstaltete. Wir können, ohne überfchwäng-lich zu werden, sagen, daß dieses Kränzchen endlich di« bisher latente CarnevalSlust unserer Einwohnerschaft entfesselte und gleichzeitig den Beweis erbrachte, daß der gemeinnützige Verein die Sympathien aller Kreise der Stadt vollaus genieße, denn unter den zahlreich erschienenen Gästen bemeikten wir neben einer reizenden Damen- und Mädchen-Flora di« Vertreter sämmtlicher Behörden. Die Feuerwehr hatte aber auch alles ang strengt, um ihren Gö»»ern »nd Förderern einen recht genußreichen Abend zu verschaffen. Sie hatte eingedenk der Worte Goethe's: „Man kann nicht stelS das Fremde meiden" von Graz die Capelle des 87. Jnfan-terie-Regimentes kommen lassen — obzwar daS Gute diesmal nicht so ferne lag. Daß unter so bewandten Umständen der Tanz ganz beson-dere Huldigungen und erst in vorgerückter Morgenstunde seinen Abschluß fand, brauchen wir wohl nicht besonders zu erwähne». — Am Vorabende deS Kränzchens, gleichsam als Prä-ludium zu letzterem, concertirte die genannte RegimentScapelle unter der Leitung ihres Ca-pellmeist^rs Blaschke. Der Besuch dieses Con> certeS war ein so zahlreicher, daß die gewiß für hiesige Verhältnisse geräumigen beide» Säle de« Casinos zu beeugt erschienen und später eingetroffene Gäste kaum ein Plätzchen mehr erobern konnten. Selbstredend fanden die Musik« vorträgt reichlichen Beifall, wenngleich das Programm für ein Concert, und zwar in einer Stadt, die einen Musikverein, eine Musikschule lc. aus eigenen Mitteln erholt, — wenig Anziehungskraft besaß und fast durchwegs oftge-hörte Nummern leichtesten Genres umfaßte. Indeß, wir wollen annehmen, daß dein Leiter der Capelle die hiesigen Musikverhältnisse un-bekannt waren rnrt er nur de.u allgemeinsten Geschmacke Rechnung zu trage» beabsichtigte. — Der Feuerwehr selbst aber ist zu den Erfolgen, welche sie an beiden Abenden erzielte, bestens zu gratulire». Ihre Bemühungen verdienen -----L............. 6 sDi« hiesig« evangelische Ge-meindkj hat in ihrer Plenarversammlung dem Herrn Pfarrer Snießner für dkffen Glau-bensmuth und wahrhaft christliche Nächsten-liebe, welche er durch die Rede am Grabe de« Gutsbesitzers Kautschitsch in Lichtenwald bethätigte. einstimmig den Dank ausgesprochen. sF «r i a l v e r b i n d n » g „Germau i a".Z Die Statthalterei hat »unmehr die geänderten Satzungen der Fenalverbindung deutscher Hoch-schnler in Untersteiermark „Germania" mit dem Sitz- in Cilli genehmig». Der Eröffnung«-commerS dürste in den Osterferie» in Cilli ab» gehalten werden. >Z u den HandelSkam m erwähle n.s Das allgemeine Wahlcomitü hat beschlossen, u. A. auch folgend« Herren im Unterlande zur Wahl für die Handelskammer zu empfeh-len: in der Handelssection: Julius Pfrimer. Wiinhändler in Marburg — Carl Traun. Kaufmann in Cilli — Johann Grubitsch, Kaufmann in Marburg; in der GewerbkselUon: Cajetan Padner. Fabriksbesitzer in Marburg» Anton Massatti. Juwelier in Marburq, Johann Sutter. Seifensieder in Gono'.>itz. Gustav del Colt, Seifensi-der in Rann. Jof f Leeb. Schnei-derm ist«r in Marburg, Carl Scherbaum j, Dampsmühle-Besitzer i» Marburg, Eduard Can-dolini. BergwerkSbesitzer in Pöltfchach. ^Verein z u r H e b n n g d e r P f e r d e-z u cht.] Ju Fol^e Verlegung der auf den 10. und II. Februar d. I. ausgeschriebenen allge-meinen Versammlung der k. k. steiermärkischen LandwirihschaftSgesellschaft auf einen späteren Zeitpunkt wird auch die mit derselben stetS in Verbindung gebrachte und für d«n l0. Februar Nachmittag ausgeschriebene General-Versammlung deS Vereines zur Hebung der Landes-Pferdezucht in Steiermark vertagt und die neuerliche Ausschreibung derselben rechtzeitig stattfinden. lAus L i ch t e n w a l d] wird uns geschrieben : Dr. Alfred Mahr, der hier im Oc-tober sich aiS praktischer Arzt niedergelassen hatte, und von deutschen Besitzern subvenlionirt wurde, hat unS am 24. Jänner in ziemlich be-sremdender Weise den Rücke» gekehrt, um sich in Ratschach anzusiedeln. Wir decken über seine Handlungsweise den Schleier des mitleidigen Vergessen» und fügen nur bei. daß die deutsche Partei an ihm keine» Verlust zu beklagen ha«. sD r u ck s e h l e r.] Die in unserer letzten Nummer veröffentlichte Studie „Die Polen" von Prosesser Marek enthält einige recht tolle Drucksehler, die eine Berichtigung erheischen. So heißt eS: Warschau hat 34.000 (statt 340.000) Einwohner, darunter 35 000 Juden. Weiter« w irde der Name des Generals Bein in Beins verballhornt. ^D i e d i es j ä h ri g e n A s s e n t i r u n-g e »} im Ergänzungsbezirke de« 87. Infanterie-Regimentes beginnen >n Cilli am 2. März und endigen am 28. Avril in Lichtenwald. sU n s e r e Z i g e u n e r f a m i l U.) Bekanntlich ist seit J,hr und Tag in Cilli die auS neun Köpfen bestehende Zigeunerfainilie Simon, üter deren Zuständigkeit die politischen Behörden einen Federkrieg führen, internirt. In letzterer Zeit nun wurde dieser Familie eine freiere Bewegung auS Anlaß ihres Handels mit Pferden gestattet. So kain eS denn, baß >>e bis Linz gelangte. Da nun in Folge der stren-gen Kälte ihre edlen Thiere erfroren, d >S Ge-schaft also ruinirt wurde, so sah die Familie sich wieder genöthigt nach Cilli zurückzureisen. Doch reisen kostet bekanntlich Geld, und so schrieb denn der Chef der Familie an daS hie-sige Stadtamt um einen „Reifevorschuß" von 50 Gulden. [Ein Pseudobischof.] Jenes Individuum, von dem wir in der letzten Nummer unseres Blattes berichteten, daß es sich für «inen Bischof ausgegeben und dadurch einen Bauer in Proßindorf, Namens Georg Kova«^, (nicht Jakob Kovaö, wie wir i» unserer letzten Nummer berichteten.) nebst guter Verpflegung auch um einen Geldbetrag geprellt habe, wurde gest.rn dem hiesigen Kreisgerichte eingeliefert. ES ist die« ein großer, hagerer, herabgekom- „peutsche Wacht." nahezu zerfetzten Kleidung, welch« nichts wen»-ger als darnach angethan ist, den mit einem «chnurrbart versehenen Träger zu einem Kirchen-fürsten zu stempeln. Man kann es auch beim Anblicke dieses Individuums nicht begreifen, wie überhaupt eine Täuschung möglich sein konnte, ja es ist nicht ungerechtsertigt. den nor-maleu Geisteszustand des Getäuschten zu be-zweifeln. Zu Protokoll genommen, gab der Pseudobischos an, er sei zu dem Bauer, den er schon früher gekannt habe, gegangen, sei von demselben s«hr mündlich aufgenommen worden. Der Bauer hab« sein Beste« ausgetischt, so daß sie jeden Abend betrunken gewesen seien. Eines AbendS sei e« nun dem Bauer einge-falle«, ihn zu fragen, ob er auch Messe lesen könne. Er habe nun, diese Frage bejahend, sich über de» Tisch geneigt, und habe so in seinen Bart hinein gebrummt, während der Bauer hinten stand und ihn mit einem Topf voll glühender Kohle anräucherte. Hierauf habe er auch zu predigen angefangen, indem er dem an-dächtig l mschenden Bauer viel unverständliche«, tolles Zeug vorsprach. Zu seine .« Zuhörer habe» sich in den späteren Abenden auch des Bauers Eheweib, dessen Magd und Junge ge-sellt. Der Bauer habe ihn nicht nur aus daS nobelste bewirthet, sondern ihm auch für das Messelesen unv Predigen nach und nach 48 fl. gegeben. Mit der Zeit s«i jedoch den, Bauer die B«sorgniß ausgestiegen. daß die Messen doch nicht genug „gut" seien, er habe ihn aus-gesordert, daS Geld zurück zu geben, um «s »ach Maria Zell zu tragen und dort heil. Messe» lese» zu lassen. Daraushin sei er (der Pseudobischos) auS deu, Bauernhause entwichen, habe sich solange herumgeschlagen, bis er von der Geusdarmerie ergriffen und dem Gerichte eingeliefert wurde. ^Verschüttet. ] Eine Schneelaiviue, welche zu Ende der verflossenen Woche vom Pleschitza-Berg« bei St. Lorenzen a. d. K. B. niederrollte, oegrub fünf Holzknechte in der Thalsohle, davon erst drei trotz der sofort mit rühmenswerther Aufopferung angestre». ten Rel-tungSarbeiten. als gräflich verstümmelte Leiche» ausgegraben werden konnten. [:H a u b.] Der Grundbesitzers Sohn Blas Kavo wurde von dem Taglöhner Jacob Wei-ßendacher auf der Brunnw sierbriicke bei Peltan überfallen. Der Attentäter versetzte ihm einen Schlag auf de» Kopf, hi«lt ihm mit «imm Tuche den Mund zu. raubte ihm die aus zwei Gulden bestehende Baarschaft und ergriff sodann die Flucht. Er wurde in^eß bald eruirt und verhaftet. Hingesendet.*) Löbliche Redaction. Anknüpfend an da« „Eingesendet" in der letzten Nummer Ihre» geschätzten Blattes, welche« die Seccaiur d«r hiesigen Verzehrunge-sleuerpachtung bespricht, könne» wir nicht um-hiu dasselbe vollinhaltlich zu bestätigen, und hier offentlich zu erklären, daß die Rancüne und Boßheit einiger Beamten dieser liebens-würdigen Pachtung schon etwas an's Unerträgliche streift. Es ist richtig, daß das Amt eine? Mannes, der eine Sleuer überhaupt einzuheben hat, daruni nicht beneidensw«rth ist. weil di«Mehr-zahl der Steuerträger durch strenge Aus-Übung dieses Amtes sehr oft zu ungelegener Zeit molestirt wird; nun aber gar das Amt eines VerzehrungSsteuerbeamten, welches darum ein doppelt unangenehines ist, weil bei strenger Ausübung seiner Pflicht er dem der Verzeh-rungssteuer unterstehenden Gewerbe ohne alle böse Absicht schai belästigend, und sehr häusig hemmend eutgeqcntritt. ES liegt gnnz in der Natur der Sache, daß ei» mit einem solchen Amte Besteuerter von demjenigen, den er mit seinen Besuchen erfreut, gar nie besonders g.'rne gesehen wird. Die VerzehrungSsteuer ist eine von den allerlästigsten Steuern, und ist jener Geschäfts-mann, der «in der Verzehrungssteuer unterlie- *) gar Form und InHall ist die Redaction nicht 1885 gedes Geschäft besitzt, ohnedieß ein armer Teufel. Wenn nun aber die Ausübung dies«« Amtes oft in Händen liegt, die dem betreffen-den Geschäftsmanne all« mögliche« Prüg«l unter die Füße werfen, damit er sich einer GefällSübertretung, und sei es auch i« aller-kleinste, zu Schulden komme» lassen muß, ja, noch mehr, wenn Anzeigen über ieit Decennie» in der Ausübung ihres Geschäftes als makel-los uud ehrenhaft dastehende Männer erstattet werden, die dann bei der Verhandlung sich al» gänzlich unwahr, und vom Zaun gebrochen erweisen, dann ist e« nicht za wundern, wenn ein allgemeiner Unwille gegen diese VerzehrungS-steuerpahlung unter den betreffende» Gewerbe-treibknden sich kund giebt. Es wäre, glaube» wir, auch allerdings Sache der betreffenden k. k. Finanzämter, be-sonders des hiesige» Finanzcommlffariates, darüber zu wachen, daß nicht nur dem V erzeh-rungSsteuerpächter sein gute« Rech' gewahrt werde, sondern auch darüber, daß die betreffen-den Parteien nicht muthwilliger und böSwilli-ger Weise von den Organen der VerzehrungS-steuerpachtung chicanirt werden, um nöthigen-sallS höheren Ortes über das Gebahren diese: Pachtung zu relationiren. Wir geben gerne dem Pächter, was deS Pächters ist. verwahren un« jedoch gegen alle Uebergriffe, wiedrigeus wir noch einen Herren für das hiesige Vorgehen in VerzehrungSsteuer-Aiigelegeuheilen finden werden. Die von der VerzehrungSsteuer-oachtung bedrückte» Geschäftsleute Cilli«. Danksagung. Das Cillier Militär-Veteranen-Kränz che». welches am 2. Februar in den Casino- Locali-täien abgehalten wurde, w ir s hr anim in. uns eS zeigt, daß sich dieser wohlthätige Vere« einer allgemeinen Beliebtheit erfre»U dadurch, daß da» Kränzchen von den ersten Spitzen d« Civil- und Militärbehörden durch ihren wer-then B-juch beehrt wurde, es erschienen Hm Bezirkshauptinanit Statthaltereirath H aa», H.rr Gerichishof-Piäsident und Hofrath Heinrich«, die Herren Major Schäffer und Brasseur. -Di-' Lanvesgerichtsräthe Garzerolli und Pesaric. Rathssecretär und Vorstand des städtisch dtl, Bezirksgencht.s Herr Lulek, Herr Abt Ritt,: v Wretjchko. der Aintsoorstand des Stast-amteS Herr Huth — fast alle Herren «?e-richtshofadjuncten. AuScultanten Postbeamtni, mehrere Herren Offiziere und Unteroffiziere ^ Garnison. d>r Herr F-uerwehrhaupt ann -im: und sehr viele Cillier B irger. Nachdem ourch diesen zahlreichen Besuch dem Unterslützuiigi. fonde ein namhafter Betrag zufloß, so nc.t sich der Cilli«r M i l, t ä r B «t« r a n t». Verein angemhm verpflichtet, sowohl -ll» Gönnern und Freunden, die daS Kränzchen dui< ihren Besuch beehrt und zahlreiche Uederzah» lungen geleistet habe» als auch der bewährt» Cillier MusikoereinScapelle, welche durch nag ihrer gelungenen Tanzpiecen, die meine Zufriedenheit errungen hat, so wie oca SteueramlSadjurcten Meile alS Tanzarranzc^ und den Tüfferer Veteran.» für ihren «ei-ch den wärmsten Dank auszusprechen. Hüt __----- bestes Tisch- nid erprobt bei Husten, Halskrankheiten, Magen- und Blasenkatarrh. Heinrich Mattoni, Karlsbad nudWien. 1885 .putsche Macht.' Dolkswirtvschafttiches. ßrcdit- und Msrschub-Merein in HiM. M!it der Gründung ihres Vorschuß-Vereines hat die Sparcassa der Stadtgemeinde Cilli einen Tchriu gethan, dessen Folgen ohne Zweifel wesentliche Vortheile bei der Beschaffung von Geld in sich schließen werden. Eine gesunde Concurrenz schadet nie. sie isi in ihren Wir» kungen für das deihnligte Publicum Vortheil-dringend, und regt anderseits wieder zu erhöhter Thätigkcit an, welche die momentanen Gewinnst-en'gänge der Eoncunenien deckt. Wenn in einer so kleinen Stadl wie es Eilli ist, nunmehr drei Geldinstitute existiren, die, wie wir annehmen wollen, alte auf gesunder Basis stehe», so ist e» wohl klar, daß das geldsuchende Pubücum in erster Linie sein Vergnüge» daran haden kann. Die Absicht der Gründung eines Vorschuß. verei.ies seitens unserer Sparcassa isi nicht neuen Tatums, sie fällt vielm.hr in eine Zeit, wo er noch ohne Concurrenz dagestanden wäre, wenn die saciische Gründung jedoch erst jetzt erfolgte, so sind dadei Verhältnisse maßgebend gewesen, die nicht von allgemeinem Jniereffe ftnr>. Es ist wohl nicht nothwendig, erit zu sagen, daß die Tochteranstalt unserer Sparcassa nur aus national-ökonomischer Grundlige stehen kann, und es konnte säst Wunder nehme», als diese Gründung in der Presse sl vischer Tendenz uiißfäl-lig oeurtheilt wurde, wenn man nicht wüßte, daß die sloveniichen Geldinstitute weit eher nationale als ökonouiiiche Interessen verfolgen. Man nehme uns diese Bemerkung nicht übel: sie ist nur in der Erinnerung an die nialitiösen Noiizen entstanden, welche einige slovenische Zeitungen im letzicn Fruhjich:e brachten, als von unsereni Vorschußvereine die Rede war. Die Absichi, die die Sparcassa mit der Gründung des neue» Znftuutcs imitc, ist so klar und io edel, daß dilligerweise niemand daran »tackeln sollte: es üent uns übrigens constaliren zu können, daß diese Absicht auch schon von Personen practisch gewürdigt wird, über deren Nationalität nicht oer geringste Zweifel bestehen kann. Die wohl-thälige Wirkung der Tochteranstolt unserer Lparcasfa äußerte sich schon zur Zeit, als sie »och in den Windeln lag, und es wird wohl kaum jemand ernstlich bestreiten wollen, daß die ZinSfußermäßigung im Darlehensgeschäfte sei-ieS des dritten hiesigen Geloinstitiues eine Wirkung jener frischen jungen Concurrenlin war. die nun mit dem Reize ihres Daseins die Aus-ficht bietet, daß die spröden Kapitalisten in ihren Zinsansprüche» sich ein wenig mehr den allgemeiner geltende» Percentsätze» accomodiren, und dadurch jene Verwohlfeilnng der Darlehen dei den Posojilnicas ermöglichen werden, wie sie von deren Wortführern ja ohnehin mit so viel comödiantenhaster Sehnsucht und Kraslver-schwendung in der Oeffentlichkeil herbeigewünscht werden. Der Vorschuß-Verein der Cillier Sparcassa tritt, vorlaufig mit 100.000 fl. ausgestattet, i» den edle» Kampf ums Volkswohl ein, den Sta-tuten gemäß beginnt die Wirksamkeit des neuen Vereines rn;ch Ausnahme der ersten 20 M t> glieder. Der niedrigste Credit welcher gewährt wird, ist 25 fl. der höchste dars vorläufig l0.000 fl. nicht üderschrnten. Die Mitgliederschast ist an den int Sprengel des Kreisgerichtes Cilli befindlichen Wohn-fitz gebunden, die Haftung ist eine beschränkte und reicht nur bis an die Höhe des gewähr« le« Credos. Jedes Mitglied hat vom gewähr-ten Credit 5 Percent zuni Sicherheitssoud und 7i% als Beitrag zum Neservesond binnen Mo-notSfrisl zu erlegen, so daß, wenn also jemand 100 fl. Credit nimmt, 5 fl. 50 kr. für die ge^ nannten Fonde zu erlegen kommen, we'che Be-träge natürlich Eigenthum des Creditinhabers bleiben. An der Spitze des Vereines steht ein von den Mitgliedern und dem Sparcafse-AuS-schlisse zu wählendes Comite. Dieses besteht aus 7 Mitgliedern, wovon 4 in das Censoren-Comilv gewählt waren. Ins Comit6 sind nur Personen wählbar, welche einem andere» Cre-ditiustitute nicht angehöre», und mindestens 100 fl. Credii in Anspruch nehuien. Das wäre so ungefähr das Um und Auf aus den Statu-ten unseres neuen CreditinstituteS. Bei dem 11 instand« als eS nicht zur höhere» Verzinsung von Capitalien gegründet wurde, sondern den eigen!* lichen Zweck der Vorschußcassen, die billige und leichte Beschaffung von Geld verfolgen wird, wie es im Schatten unserer Sparcassa gar bald wachsen und gedeihen. Das Comite-wird ohne Zweisel auS Männern b.stehen, in welchen sich Umsicht mit Ambition für die Sache paaren. ^Amerikanische S ch n i l t r e b e n.] lleb'i Anordnung des LandesauSschufseS werden aus der Marburger W.'inbauschule amerikanische Schnittreben dem Guie Vinarje bei Gonobitz „nv der laiidivirthfchastlichen Filiale Modisch-Feistritz unentgeltlich abgegeben. sM a r k t - B e ri ch t Nr. 129 vom 4. Febuar von Georg Friedrich B r u n n e r, H o p f e n ° C o ni m i f s i o n s-geschäft Nürnbergs DaS Geschäft voll» zog sich fortwährend in sehr ruhiger Haltung. Bei sehr schwacher Nachfrage vollziehen sich Verkäufe bei gedrückten Preisen langsam und ichleppend. Die Zufuhren betrugen seit Moit-tag ca. 300 Balle». Stimmung sehr ruhig. N o t i r u » g e n: Marktwaare la M. 70—75. — Marktwaare Ila. M. 60—05. — Marktwaare lila. M. 50—55. — Würtemberger la. M. 90 — 95. — Würtemberger Ila. M. 05—75. — Würtemberger lila.--. — Hallertau Siegel« gut: Wolnzach Ia.105 —110. —Siegelgut Woln« zach II«. M. 70—80. — Hallertauer la. Mark 85—90. Hallertauer Ila. M. 05—75. Spalter Land: leichtere Lagen 110 — 115.— Altmärker M. .»5—03. Polnische la. Mark 95—100. — Polnische II». M. 60—75.. — Polnische lila. M. 60—75 —. — Badischer la. Mark 75—85. Basischer Ila. M. 55—62 — Badischer lila. M.--Elsaßer la. M. 70—75. Elsäßer 11a. 3)1 55 — 65. A ischgrün» der la. M. 70—75. Für Auswahl aus Partien M. 5 mehr. «Markt-r>urct»sci,»itt«preis»> vom Monait Jänner I6S5 in Ciill: per Hektoliter Wei;?n ii. 7.3'.!, Äom Ä. oüO. ©erste fl. 4.tW. Hafer fl. 0.58, Kufurui fl 5.20, Hirse ft. 5.53, Halden fl. 5.37, Srdäpfel fl. 2.6* per 100 Kilogramm Heu fl. 2.15, Korntagerftroh fl. 1 30 Weizenlaqerftroh fl. 1.45. Elreustroh it—90. Ale isch-preise pro Februar 1SSS. l Kilogr. Aindfleijch ohn. Zuwage 52 ir.. «albfleiich 5« u. ti'J lt., ischveinfleisch 5t> u. 00fr. Schöpsenfleisch — lr. o.fnrle der Zvten.r Aörle von« 7. Februar >d 5 Goldrente...........106.75 Einheitliche Staatsschuld in Noie» . 83.45 „ „ in Silber . 84.— Märzrente 5% . .......99.05 Bankaktien........... 866.— Creditactien.......... 303.40 London . . wista........123.70 Napoleond'or.......... 9.77 k. f. Münzducaten........ 5.80 100 Reichsmark.........60.30 n5 ~ &i Georg Fr. Brunner, Hopfen-Commission«-G«»ohIft ittruberf, besorgt V«rkaus Ton Hopfen zu billigster Bedienung. (~~j AUrfiioiiimlrit Prämirt mit 18 Medaillen nnd Diplomen. MARKE J.BENDIK ^STVALENTINrU« fRUHER . , MM Warnung! Wegen Fälschung oder Verwechslung mit anderen dem Lederxeug oft sehr schädlichen Nachahmungen, welche neuerer Zei. so hilnslc an* Markte kommen, bitte genau im gleichen Decke) mit der Sehutxmarke XB achten. — Nach nahe»» IKIj&hrigcn Verdürben al» Lederemohn und erlernter (iärber, ist diene Erfindung erreicht und mit k. k. Patent fUr Oesterreich und Ungarn vor Nachahmung ge-Mhittst worden, welche Vorxflirlichkeii fBrWehiih-werh, f:earhlrr und Wusrnlrdrr, sowie auch für Vl»*r liliK-nririitt-n durch Atteste und wirderholt nacli metirjiilirlcrr Verwendung. sowohl von hob. Militärbehörden als auch von Angehörigen aller Stünde bestätigt erscheint, und hat derart Anklang gefunden und durchgegriffen, dass es an •laKdMrliiihwrrk des Allerhoch-»ten Hofes und mehrerer europäischen Höfe benützt und versendet wurde. Niederlage fax Untersteiermark in Cilli bei Herren TRAUN & STIEoER, sowie lagernd in Graz bei II. L. Kroatli, in Heitaa bei H. E. Jurza. in Marburic bei H. J. Murtinz, sowie in den meisten grsiss. Orten der Monarchie. Prrl«o pr. Ilime xu .» Kilo fl. 10.—, 21/, Kilo fl. 5.—, sogenannte I)oae 40 Deka (I 1.—. Dose 18 Deka 50 kr., "/« 0°s° 8 Deka 25 kr. % Dose pr. 100 Stück ti 12.50. Wiederverkaufer nnd Militär bei grösserer Abnahme Rabatt. Diesbezügliche Offerten empfohlen Hauptvernnndt-Depot St. Valentin a. d. W\, N.-Ö, 903-10 Nach der Schweiz. Frankreich. Helgien, Amerika und England am billigsten ÜC via Innsbruck-Arlhergbahn. "WM Ausgabt' von Fahrkarten für Eisenbahnen und Dampfschiffe. Alle Auskunft über Reisetouren im In-und Auslande ertheilt grati« Ca,rl Innsbruck, Erlerstrasse 13. Internationales Verkehrs-Bureau. D. Leonardt & Co. k. k. priv. vsöpr)xau passen für jede Hand, ermüden nicht den Schreibenden, gleiten sanft und angenehm auch über das rauhest« Papier. %ll llUlM-11 Iwi JOH. RAKUSCH, Herrengasse Nr. 6. Oje Unglürki-fälle, die in jüngster Zeit mich theil» getroflsen, theils bedroht haben, huben meinen Ge-mäthszu stand in so ernster Waise angegriffen, dass mir der ärztliche Rath ertheilt wurde, in der nächsten Zeit der Theilnahme an Öffentlichen Angelegenheiten mich ün enthalten und mich ant eine sorgfältige Pflege meiner Gesundheit im engsten Kreise meines Hauswesens um&ontehr zu beschränken, al.s auch ein hartnäckiges Fnssleiden, seit Monaten andauernd, mir die Entsagung auferlegt, meinen Wohnsitz nicht verlassen zu dürfen. Ueberzeugt, dass diese Umstände allgemein bekannt sind, und dass ich desshalb auf die wohlwollende Nachsicht aller Mitglieder der «teieruiärkischen Land-wirthschafts-Gesellüchift mit Sicherheit rechnen darf, bin ich. von dem lebhaften Wunsche durchdrungen, in der nächsten allgemeint n Versammlung der steicrmüt-kischen Laiidwirthschafts-Gesellsehaft persönlich den Vorsitz zu fahren, zu dem Entschlüsse gelangt, anzuordnen, das* die fiir den 10. nnd 11. Februar d. J. bereits ausgeschriebene allgemeine Versammlung v«rlänfli; vertagt werde, indem ich mir vorbehalte, im Einvernehmen mit dem Central-Ausschusso die allgemeine Versammlung in einem späteren Zeitpunkte abzuhalten, in welchem, wie ich hoffe nnd wünsche, die Verhältnisse mir gestatten werden, meinen Verpflichtungen al* Präsident der Gesellschaft persönlich nachkommen zu können. Schloss Ptfls, den >'i. Februar lH8-r>. Max Freiherr von Washington. Eine Partie PAPIERSÄCKE (ca. 35.000) Prima-Qualität, sind billig zu verkaufen. Näheres in der Administration. iljsl'llt Mit. Aeltt»t« und gritwte w/ Annoncen-Expedit Ion / HAASENSTEIN 11 wild: As«<»rUtloB».-.( .>m i-äi 4gf nlor-. Frr- ArkHt*r-, S»*l Je»-, Wohin»*»- «ind Kanf-riii|fi.WurM*( m-yifrklnsKrn. NuttnU»Iunrn. V rrsfsixrr un*r». in»* *«rkl»s*. SjrfiJltl*.»*-», Ilunk-Imlwloiiri», Verlo-V iu|M,tifii«iMrrmi «Iu»»e»,»I»e»I»»k»- u./ < ScfcliTs«hrt».p||ii»f etc. Hr. ett. ] i \ an alle Zeitungen des In- u. Auslandes. /i Pnn^lt, dlur^tr ■, bltli|r Bfllrgmit. Z#itnviffi-<'»ia]uf n.k'M^ttnTOfsaasttca y srstl» n. fruni. — l>i« i.ulrrjrrb-mX r.»OfTerfbrt«frn Dienst-Antrag. Ein geprüfter Grundbuchsstlhrer, Unt ämtlichen Zeugnisses ausgezeichneter Grundbuchsarbeiter, der deutschen nnd sloveniseben Sprache in Wort und Schrift vollkommen mächtig, in allen Concept- und Kanzlei-Arbeiten bewandert, wünscht in einer Gerichts-, Notariats-, Advocaturskanzlei oder bei einem Gemeinde-Bezirksamte einen seinen Fähigkeiten und Kenntnissen entsprechenden Dienstposten. Derselbe musste in Folge nationaler Gehässigkeiten seinen letzten Dienstposten verlassen, und stehen demselben die besten Referenzen erster deutscher Männer zn Gebot« Hochgeneigte Zuschriften werden an die Ite-daction dieses Blattes unter ..Grundbuchgführer erbeten. 46— TKnch Auierikn am "teoBtsn \xrxd. ■fclllig-wten dL-ojrola. Arnold Reif, Wien, I., Postalozzigasse 1, älteste Firma dieser Branche. — Auskunft und Prospecte umsonst 744—>0 .Deutsche Wacht. 1885 Tf~H U T Z - M A'Ä K S AaHsreiche und dauernde Heilerfolge bri Lungenleiden, Bleichsucht, SlutarmutH, »et r»»rn«I«Ie r»«»rnl»«lsl>Ischi| in ersten SI»»i«n. »et aratnn unt> dirriuidKni t'ninunliiiirrt, jeder Sri Hülle«, flnidi bailrn. Heilerleil, flurjailunUfni, V(t1AI(inmnt, frtnrt d»i tlr»»tz»i«lr, HM<#ltW, rchi»«ae unt WrrtiiMltftraj, rot Iltis mit tvn von Apotheker JUL. HERBABNY in WIEN bereiteten untrrolio^vborifllautrn Kalk - Eisen - Ny ru|i tttiflt würde», dadem erroufrn. fcig dies«« Prilrar«! <11 ein ct-prodtes Hell»illel ge«e« obzrn«»»tr Itroiifbotni emiifotlfr in werden »erdieol. ?Irr,}llidi coostaiirtk Wirkungcil . Wuitr vtjiprtit, rn> bißfr Schlaf, Sirißrtnng btr ^luibilknnn nnd «wo chki>dil»nnA, Vorttnuifi des Husten?, ?i>su»g »es «chlcimk», Schwinden des Hnstenreizk^, btr unrtit-lidien Schweiße, der Mattigleit, nnler allftkm. Krästk',u»a>!mr. AnerkennnngS-Ächreiben. Herrn Julius Herdidny, Apotheker in Wien. Unaufflrlstbm de,eage ich Hhne» diemii mir Bergsates. duft ich .Ihren nn^ivlu lauten Kalk-Eisro-S.vrnp teian Kitfjt asalmillt l»are» Kicrnsrhaft ant vortreff. lieher Wirkung wenen in allen füllen oonBlutarniuth, Srrophuloae.nomciillli* »der in »er jtin»nt>ra?i« un» bort, w» eine H«d»na der rcmiii-kcnca l.eltenxkriifte aotV nx»dig ifl, nicht aar »mxettde, l'os&tttt auch jedem anderen KiaeaprKparatc vorsiehe. «settrini», 17. 3»»» IBM. . J. Kauz, »r«t. Itrit. «in grenad, dn Ich«n län,ne Zeri dmstkraiik ifl nnd dem ich e,,ai,Ile, d»i ich «il einem älinlicli?« I.?i<>ei> KeUaNe« w« anil wiek Ihr vor*S*lieher Kalk-Ktaea-Syrop \oll^ommen liernirtll«. ctladit mich, ihm 0 Alaschen dieses vorsoj^Hckcn Medteamentes per Nachnahme senden I» lafien. . ^ - Triedeadsrl, bri vndi|,»dorf> so. Wol lSM. Alois Kiiirseh. Erjache mir wiedn 5 Kl-schen Ihre» vortreMiokea Kalk ^iscn-!«vrii!>'» »er '?oft»i>chn«l,»e in sendea «md mnfi Sinn txmrrttn. tat diese« Heilmillel irirfluti ausjreselrhai'le Oirnstf leiftei. Indem der linsten bereits abcmomnien. das nächtliche Hchwltsen ganz nar|[rhöri hüt. rt, «,i» an 'JJcuöMlß ist. Mär» ISSS. Juhann Uruber, Hiaiirnituißlel, Prei» 1 Flascke fl. 1.8#, per Post 20 Fr. mehr für Packung. r,i werthlose Nnehahniunicru meine» Prl-laratr« exiatlren, blttv len stets ansdriiek-ick Kalk-Eisen-.Syrnp »jn llerbabny la Wien in »trlaages an» daraus ja achten, daß obine lxdördlich «t*t»t*a. Schstzmarte llch oa( jedtr?lasche »esiadet und »erleiden eine «isschiire v«„ Tr. ichweizer. welche geanae «elebrung nnd viele Atteste entyllu, »es««schloffea ist. Central-verskiidiinqs-Depot für dieproviiyen: Wien, Apotheke „zar Barmherzigkeit" des J. HrrbMbity, Neubau, Kaiserstrasse 90, Depot» ferner bei den Herren Apothekern: ffilli: 3* Kupfersckmid, Baumbach » (?rbeu, Apolh Deutlet» Landsberg H, Müller. Jeld dach: König ' ' Anton Ziedwed- Leibnitz: £. Rußkieim Marburg: @. Bancalati Pettau: E, Behrbalt, H. Eliajch Radkersburg: 15 Andrieu Wolfsberg: A Hurb Kaffee direct an« llaiuburfis. Dirpctrr Ver»and au» nnserm rrnommlrtrn en itros Magazinen von Kaffee, Thee, I>«liratessen ete. bei vor sägliehster Waare bllll|rate Preise, portofrei, franeo Verpaeknac, seaea Sarhnahuie oder Voraassahlunc. Kaffee la Säcken von S Kilo T'ret» II. {. W. Uealode Kaffee, aalschmeekend Klo, fein kräftiä Man tos, ausaiebta rein Cnba, ariin kräftia brillant Perl Mocca afr., eeht feurig . Ceylon, blaogriln kräftia :t,an 3.50 S.7S 4.20 4.45 4,»5 Java, grün krüftia dellcat . . Guldjava, extrafein luilde l'ortorieo, aromat kräftia Perl Kaffee, hochfein arön Java, arossbohnia hochfein delicat Arah. Morca, edel feuria V- 5.XO r.,30 5.80 5.95 v.ao Conaogrns, ohne Stanb ff.'in . Couifo, «x träfet n Sonchong, «qprrfcin Peeco Sonchons, extrafein Kaisermelanae, Familienthce 801-1, Chinesischer Thee in elcgiinter Packang Preis per Kilo I. S. W. Tafelreia, extrafein 1.70 3,«0 8,70 4,00 4,20 afein per 5 Kilo Jsmaiea-Knm, la 4 Liter paviur. Ia \ 4 Kilo netto . w milde aesalxetJ l ,. „ . Cprntten, \ circa !t» Stück " Dellcaiessey p«r K K»t. cir.u 480 Stück Saison-Preisliste cirra 1000 Artikel aratis franeo. 1.40 4.20 7,50 2.50 1.50 2,50 ETTLINGER & C®m HAMBURG, ^'eitpost-Verband. «• ♦ # * « * * « * « * * # » # * # p * » * * I # * * » ♦ »» * Dr. J. G. Popp's Analherin ^MunDifslssei' ; Wien, echt«» und I. Bogneragsse Nr. 2 Vegetabilische» Zahnpulver -MG sind die br. Josef Strasak, Stadt- und (Jerichts-Phrsikus. itefM»I in Cilli: üaumbach,s Erben. J. Kupfersehtnid, Apotli., F.Pelle, Kaufmann. — Kann: J. SniderSii1, Apoth. — Wind.'Landsberg: S. Vacznlik, A|H»th. — Gonobitz: Joh. Pospisil, Apoth. Gurkfeld: Fr. Ilünichcs, Apotli. — Stein: J. Molnik, Apoth. — Wiud.-Feistrits: A. v. Gutiowsky, Apotheker. — W indi «c hg ran; G. Kordik, Apotheker. 3—4 »« * * 1 * * * » * # * « « » # » *♦ Se~toa.stia.ri Leopold, Glanzwichs-, Nachtlichter-, L^derfett- & Metall-Putz-Pasta-Fabrik, Siegellack- & Reis-Niederlage, Graz. V., Ories, Karlauerstrasse Nr. 3, empfiehlt bestens seine von sämmtlichen k. k. T ruppeukOrp eru und von deu Herren Thier-ärzten als vorzüglich anerkannte nnd auf den Ausstellungen von Graz und Triest präiuiirt« Holt - I VrifWiif, vorziirllcIiiiteM Leilertelt ua«l lluf^ulbe (absolut säurefrei). Dieselbe macht das Leder weich, geschmeidig und vollkommen wasserdicht nnd wirkt ausserordentlich an seiner Bewahrung vor schädlichen Einflüssen, Als _ vortrefflichstes und billigstes Stieselfett sei sie zur beginnenden Saison Jedermann bestens empfohlen. KB. Meine eclite Brill&ntine-Metnll-Putz-Piista ist in schonen Blechdosen und auch in Hukschachteln gefüllt. Auch wird echtes Brillantine-Putz-Pulver per Kilo billigst, verkauft 83—3 Koh-Vasrllnr .ur Bequemlichkeit auch bei den Herren Alain llaf/nnrf und /.VlMfii-f/ Fnnittger in ViUi. 18*5 „Deutsche Wacht ' Dr. bekmdt'b b«vlkrt«s Dr. Behr's flitorapi- Nemn-Extract Pflaster wird teil oitltn Xeccmiwu al» schmerz!»? und sicher «nkr>i»» Mittl jut »o(li ständigen Eftfernung der Hühneraiigenangen-endet. Tie Wirkung bieseS Dr. Schmidl'schu, Hüh^ciau genpflasters ist naSsfju überraschend, da nach mehrmaligem Gebrauche jedes Hühnerauge ohne jegliche Lperation ein »ack iir-stUdivt' Bor- idirist aus Heilpslanren be.eiieier ^riract, welcher stch K«t Iabien nU vortreffliches Miltel gegen Nervenschmerzen. Migräne. Ischias. Kieuz- u. Mdenmartsschmerzen. Epilepsie. Lähmungen, Lchwächezostände und Pollutionen bewähtte.Dr Behr'S Nerven Ertraet ivild auch mit bestem Er-folne angewendei gegen Gicht undÄheumatismuS, Sieilbeit der Muslelii. schmerzlos «nisernt wer. Selmt». u. MuSklÄhe,^ den tan». matismus, nervösen Kopjschmerz u. L luensau Preis einer Schachtel mit je». Tr. Behr'S Nerven- Pftaftrrche» und einer vx-ract wird nur äuher >» «-» iühen der Hiihneraugen brauchs Anweisrmg ZS kr. ö. W. 70 fr. i>. W. NB. Be m Jlnfnofe dieser Präparate wo!!e daS P Z Publiaim ausbtndlidi Bittner's Fabnlaie vei lan-ae» mil. im jei.c ata echt «ncrleiiiien welche die volle Firma «Julius Bittner» Äpolhete in Gloggnitz' lra> gen und alle ähnlichen Erzeugnisse als unwürdige Nachahmungen zurückweisen. 5U!-Ä5 Hauvloersendiiugs-TepotMlvgqnitz, Niederösler- reich. ,n Julius Bittner'» Apot >ele. ?enier sind Tr.'Lchmibt'S Huhnrravgrnpfliifttr und ?r. Pkhr's Nerve n-<»klract stet» voiräuiig in (filli in beiden Apstthelen. sowie in allen Apöchelen. Auslage !>!!>/»»: daS ver breitet st e aller deutschen Blätter il 6Tt b a « P»; n u g e r 6 c tu 111 di t i n e n ll e b e r I e tz u n ge n i i> |P01 r sremden Sprachen. 4'»8— ■ | Die ModenweN ■ 7,llufirirte Zeitung str Toilette > W und Handanxiten Alle 14 Tage K £fl eine Stummer. PiriS Vierteljahr- UUl# lidi M 12' --- 75 Ar Jähr-4 *fi f erscheinen: Ffßtffk 24 Nummern um Toiletten und a inl Handarbeiten, enthaltend gegen 1j ■ » 2'hk» Äbdildunge« mit Befchiei-J ■ m bung. welche daS ganze Geliiet W HM der Garderobe und Leibwäsche für Tomen. Mädchen und Kna l>e». wie für das Miere Äindesalter uiajasien. ebenso die Leibwäsche jür Herren und die Ndh und Tischwäsche wie die Handarbeilen in ihrem ganzen Umfange. 12 Beilagen mit etwa 200 Schnittmustern stir alle Gegenstände der Garderobe und etwa 400 Muster-?»rMchmingen „lr Wetß- „nd Bnntsttckerei, Namens. Clilstreu x. AdomieinenIS werden xederieil angenommen bei allen Buck^ndluiigen und Postan^alien. — Probe-Num< arm gratis und sranco durch Die Expedition, Berlin V, Potsdamer Strade 3*; Wien 1, Lperngasse 3. per Vaitt-f xptrfcr! ?ie seil fünfzehn fahren mit diesem altbkwäbttk« Hausmittel bei Gicht, Nhrumatiomus tc. erzielten tlmtlidira Heilerfolge bürgen Daiur daß lein Krauln bereuen wirb, durch diese Notiz zu einem Per-jach Krauln», worden zu sein Jn o«„ meisten aü-mkn wird der echte Aitfer-Patn-» marke „Anker". Vtb. Richter St Cie., Wien. — | Hauv! Tepoi: Apotheke »um Goldenen Svwen". ^^^Prag, Mlasplatz No 7. 7t*l—7 — Bezug von Rigaer Leinsamen. Jene Lamlwirtln- Strierninrks, wclche Orijinal-r RiipvT Lcios^moD, das Kilogramm um 20 kr. »ammt VrTparkffnjr. rri hr*irht-n wt'nirhcn. wird™ iHlfpefnr-dert, ihr" Hc*{eH'tnjf-n an di'.s Scrri-'sriat •W L»nilw^UHM-IUchuft, ■ R, nnt«r AngL-blufc- il>>» für d IkäMIIo Qituuluni «nil^llor>>n Betrage« einza«PDil^n. Die Znxendnc kann x<>sl?icli erfolgen. Hfi—8 Gute Anstellung! 11 finden: s>pscluifis|pn(i», Apr«vtrn, Beamte. Privnf«« et«., welche skli mit ■ 1 >>>u Verkaufe von ÄHlerreicli. - iiii^nriüchfMi Staat«- nu«la«o» wollen; bei titfkiit iu! einen umnatlichen Verdienst von I0<) bin 300 Gnlüeii siii rechnen. OflVrte mit Ausübe der fjegenwÄrtigen He»cbüsti£um* »inu Bittnei-,H Coniteren-Sjirit b> i defi Kinderkrpnkh'iteii im /immer -ri-Sj»rit b.-i den Langen- nnd Hulsbiden von allen Aerzten anempfohlen, Kitixig- und allein L Flaschen T fl", eine» Patent-Zer«t&ubangK-Appanttes fl. I 80. In CILLI: Banmbacb'» Apotheke; J. Kupferschmid, Apotheker, NUT echt *'er Mrhnt7.m*rke! l»*r -Patent -Zerntunl>linKs-A|>-parat" trätet die Kirma: ,,Bittner. itciehenaii.N.-Oe." 93—12 eingegoa>en. ii mmmmM Anerkennung. Gegen «ein schon ü Zahn da»eindes Leiden (Magenkatarrki), desien desre't !» werden ich jede Hoffnung verlor, gebrauchte ich längere Zeit »od> als letzte» Mittel die Pop p'fchen Pulver. Mit Ateuden kann ich erklären, daß ich nach beendigter verhälinißmäßig furtr Gur »ach als völlig gefirnd betrachten kann. Gegen Magen und Tarmleiden kann ich die-fes Mittel auf'« Wärmste empfehlen. Lichtenwalde. im März lsi7^>. Emil Feig, fjetzt Ärombach. P»st Großmergthal) Böhmen Die Unieiichrift beqlaubigi Wenzel Ullrich. .«lirchenvorsteher-Zut Einleitung einer Eu: wende man sich an J. J. F. Popp in Heide (Holstein). Ilösler's 37-u XaliBi-^luiHhia^er ist unstreitig da» beste Mittel gegen Zahnschmerz, und dient ,uch gleichzeitig zur Krlniltiing nml Rei-nisnng der Zähne. Dioaes Heil Jahren bewährte und rühmlichst unerkannte Mundwasger benimmt dem Mnude vollkommen jeden QMcii Geruch. I Fl. 35 kr. It. Tiicliler, Apothoker, W. Bosler's Naehfolger, Wien, I., Rogienmgsgasse 4. Depsit in Cllll bei J. Kupferschmid, Apotaekttr. TTri^elaJ'bats.! Den Betrag erhäir Jeder »o'ort tnröck. b»i dem mein »icher wirkendes EOBORANTIUM ohne Erfolg bleibt. Ebento sicher wirkend bei Kahl-kflpflgkelt, Sohuppenbildung-. Haaraasfall and Ergrauen der Haare. Erfolg bei mehrmaligem tüchtigen Einreihen garantirt. — Versandt in Oii^iaalflaachen a tL 1.00 nnd Probeflaschen a fl. 1 durch J. Grolioh in Brüun. Das Roboran tlum wurde wiederholt mit den befriedigend-sten Erfolgen bei Qed&ohtntsssohw&ohe un. K.opfsohmerz angewendet, was eingelaufene AncrkennuugMchreibeo-tachweUeD. äqszo£ aus ErtenünngsscHreilien. Ihr Boborantiani hat sich bei mir vor-zßglich bewährt. Heinrich Hanselka, Nr. 29 in Htauding, Oest.-8chl. 11./12. 18ö2. Ich Bebe von der ersten Flasche Bobo-rantium achon einen Nachwuchs ans den kahlen Stellen meines Kopfes. Anton Unger, Nr. 1116 in Warosdorf in Böhmen 5./B. 1882. . Nach Verbrauch der zweite» Flascfc« Bottorantium glaube ich hinreichende Haare zu haben. Robert Dontlz in Wichan bei Starkenbach (Böhmen) 22./10. 1882. Hau de Höbi, orientalisches SchOn-heiUmittel, erzeugt natürliche Zartheit, Weisse und Ueppigkeit der Körperformen, entfernt Sommersprossen nnd Leberflecke. Preis Sä kr. Bouquet da Serall de Qrolloh. Taschentuch-I'arfQm für die elcganteWelt Die Perle aller Parfüms Wegen der sssaerge-iilich eleganten Ausstattung auch als ä . .iet. Festgeichenk vei wendbar. Preis fl. l.SO. liiiPOT in Cllll: F. PeUtf, vormals !. rl KrUuer. Kaufmann. Marburg: Josef Maitiui. Oraz: Kaspar Jioth. Marplatz 1. X>albaok: Ed. Mahr. Klagenfart: Ed. Popelt, Droguerie. ViUaok: F. Schols, Apotheker. 150—5? j zeln scli.-3tri33.arnUarrn buh Nasa- nnd Eichenholz. Salon-KiUten. Credenr.en mit ssd ohne Marmorplatten. Spiegeln, Karnieesen. Reiche Aaswahl von Salon-Garaltaren von 90 fl. aufwärts. Schlaf-Divans. Ottomanen und Itnhe-betten. Uebernahme aller Tapeaier-Arbeiten eigener Krseagong billigst. Aasstattangen nnd Möblirangen von Land- nnd Badehänsern wurden prompt and billigst ausgeführt. Hochachtungsvoll fct-52 INT- 1-0 veutsche Wacht.' 1885 hGlilCATBSSGiV jeder Saison entsprechend empfiehl f Alois Walland Hanptplalz „zur Kirche" u. Postgasse 34. Kundmachung. Im Bezirke Cilli sind im Jahre 1885 folgende Bauherstellungen zu bewirken, als: I. An der Cilli-Rohitscher Bezirksstrasse ein neuer Oanal in I). Z. K 5. II. An der Cilli-Wjndischgrazcr BexirksHtrasiw: ») Die Reconstructiun de« baufälligen Cauals and der Stützmauer in D. Z. 46'- ; b) die Herstellung einer Stützmauer sammt iw-hwelleugeländer in D. Z. 48'—. III. An der Neuhauser Bczirksstrassc die Aussübriing einer Stützmauer in D. Z. 4'5. IV. An der Greiser Bezirksstraas«: a) der Oberbau der Brück' in Schstschitz; b) die Keconstruction des Canals in Kassasee. V. An der St. Georgen-Montprei«er Bezirksstrassc: a) 22<> Meter Eichengeländcr; b) Bediel ung der SiKuschek-Briicke nächst St. Georgen. l)ie Herstellung dieser Object« wird im Minuend»-Licitationswege hintangegeben und die diesföllige .Verhandlung auf Dienstag den 17. Februar 1885 ron 10 bis 12 Uhr Vormittag* in der Kanzlei der Bezirkuvertretuni; Bahnbofgasse Nr. 182 zu 01111 anberaumt. Hie Licitations-Bedingnisse, wonach insbesondere jeder Licitant vor gemachtem Anbot ein Vadium von 10°/, zu Ilanden des Bezirks-Ausschusses zu erlegen hat, sowie Pläne und Koaten-l' eberschläge liegen zur Einsicht hieramt« auf. 76—3 Bezirks-Ausschuss Cilli, am 27. Januar 1885. Verzehrungssteuer - Agent, in jeder Beziehung tachtig nnd erfahren, sucht Stelle als solcher. Selber wäre auch bereit «eibständig einen Poitfn iu versehen, (ieiäUigc Anträge unter „V«r-xebrangssteuer-Agent" an die Administration diese* Blattes. 97—S Bau- &. Mobel-Tischler, Herrengasse 16 Cilli, Herrengasse 10, empfiehlt sein größtes Lager von politirten und lackirten Möbeln jeder Gattung zu den billigsten Preisen. Auch werden llniim-belten übernommen. Bedienung prompt. Auch slid itets bronzirte Särge an Lager. Nurnochbis20.März werden im zahnärztlichen Atelier in Oilli (Caf6 Hausbaum) künstliche Gebisse erzeugt, Zahnoperationen vorge-noiimien und Zabnplomben ausgeführt. 18— 5 \f $ [inladung zu dem am «.Februar 1885 stattfindenden Burschen-Kränzchen in den Localitäten de* Herrn Strauss. Entrtfe 25 kr. per Person. Anfang 8 Uhr. 89—3 Das Comite. Eier gesucht Eier! Wer kann wöchentlich oder alle 14 Tage fünfzig Kisten frische llftlitiereler liefernV Offerten snli Chiffre /#. :tO9 X. an die Annoncen-Expedition Hasenstein L Vogler, Zürich. Hohe Wild- & Rauhwaaren den besten Johann Jelleni, Cllll. Empfehle frisch angekommen: Veroneser Salami, Echt ungarische Salami. Mixed Pickles, Echt französischen Senf, Caviar. A altisch, alle Sorten Käse, Härlnge. marinirte, lläringe. geräuchert. Steirische und Vöslauer Flaschenweine, Feinst« RasHnade-Zncker, Sparzucker; so wie mein reichhaltiges Lager von feinsten ital. Reissorten und wohlschmeckenden Kaffee's, die nicht grün gefärbt und schön fürs Auge hergerichtet, sondern reell Natnr sind. hei Eduard Faninger, Hauptplatz Nr. 107. 77—52 Offene Stellen für 1 Commis, 1 Ladenmädchen und 1 Lehrjungen sind zu besetzen im Galanterie-, Spiel- & Nirnberter-GesiÄ des Adolf C. Glasser 106—1 iu Cilli. Zu pachten gesucht: I in fiiuMtliaitM «»«l, i « In WcliiHfhiiiik. Selbe würde auch auf Rechnung übernommen. Gefällige Anträge unter O. K. Nr. 11 p restante Cilli UM—S URSULA LANG empfiehlt ihicn 2^ö"bel-T7"erlraijLf Mlerrrngnmar \r. /? » einem gütigen Zuspruch«, da in demselben alle Gattungen Möbel una eine vollständige altdeutsche Schlafzimmer Einrichtung elegantester Fa^on sich am Lager befinden. 09^4 Vertretungs-Anzeige. Der Unterzeichnete macht bieinit die ergeben? Anzeige, dass er die Vertretung der alten und best-rcnomniirten Firma: Joh. Nep. Weiller, lni ii übernommen habe. Ich bitte daher, allfallige Aufträge auf echt# Eigenban- und Domban-Weine «n mich gelang« zu lassen, versichere hiebei der besten und solides»»' Bedienung. Auf Wunsch diene ich mit Vergnilgei mit getreuen Mustern. 103—1 Sachsenfeld (Sannthal), 1. Februar 1885. •Janes Smitsn. Weingart-Realität-Verkauf. Wegen Todesfall der Besitzerin ist eine Weis-gart-Realität mit herrlicher Aussicht über das giiur schone Sannthal, 1 '/» Stunde von Cilli, näch»t iitr von da nach Heilenstein und Unterdrauburg ]>rujee> tirten Eisenbahn, mit Wohn- und Wirthschaftsg« linden, im Flächemuasse bei 12'/, Joch, darunter li« 1 Joch Rebengrind, guten Wein liefernd, 81', Jccl gut bestockte Waldung, meisten« Nadelholz, '.u Uebrige Aecker und Wiesen mit Obstbäumen, -a in rat Kühen. Fässern etc. ans freier Hand zu verkaufe». — Das Nähere zu erfragen beim k. k. Notar Herrn Ja«. Kotübeck zu Wippach in Krain. 105—( 1 Pongratz' Schmitzberger Bouteillenwein, ausgezeichnet bei der Pariser Weltausstellung 1878 mit der Bronze-Medaille, ist in <1111 nur bei per Bonteille 4*5 kr., zu haben. Windisch-Feistritz, im Jännor 1885. - .i t-.l^. 75-8 F1. Stiger cfc Sotin. Verantwortlicher Redacteur Max Itesozxi.