Nr. 39 Samstag, 17. Februar 1917. 136. Jahrgang LMcher Zeitung « l^. l)a!lijü!nil, 1, k. ssi» d!^ ,",>,s!?!l»,>g ins Ha>,e nanziähs,!, i! K, — I»sert<»nsg»vü»,r. ssiil Nrme Iimrali' bii ^» viir .'^ilr» 50 t,, ttlök>'r!> l'ss ^«'Ü!' 12! li - dei öllslen Wirds'di'üü'c,!'!, ver Zeils 5 b. Ti>' »Laibnchss ^sitiwss» fl chri»! «änlich mit AiiSnllftni, der ,d ^fisrlags 1 i ' " ^nNon l>fftn«! sich V!il>u>!>fU!,ds!i d,i » b'- )v NW vl'lmillass!«. Nüii-n,,!,!'.>r »l'ris'e w«>rd,ü üich< nnsslnommsn, Mc>l,>,i!r,pls n, .,!, Uelephsn-Wv. der pe^aktiou 32. Nichtamtlicher Geil'. Der „französische Friede". Die französischen Vollswirtschaftler sind sich darüber «nig. dah Frankreich am Welttrieg zugrunde geht. wenn es nicht von Deutschland dic Kosten wiedererhält. Neuerdings hat der Hauptberichtcrstatter des Finanzausschusses im Cenat. E. Nimund, der von Amt» wegen zu einem Urteil berufen ist, sich im „Journal" eingehend in diesem Sinne geä»f;crt. Wie er in einem neuen Aufsah sagt. haben sein« Ausführungen überall M'ifall gefunden; nur ein Fachblatl habe seinen Hinloeis auf die deutsche Kriegsent« lchädissuna. mit dem Hinlveis auf das bekannte Bärenfell "bzutun versucht. Demgegenüber beweist E. Aimond nun "icht etlua, daft Frankreich der deutschen Kricgsentschädi. aulig sicher ist — das noch erst beweisen zu wollen, hiehe das Selbstgefühl der Franzosen beleidigen —, sondern er malt seinen Lesern in einem lana.cn Leilauffatz: „Der französische Friede durch den entscheidenden Sieg" aus, was der französische Steuerzahler alles mit dem dcutfclien (Neide tun Imm. Er sagt u. a.: ,Nütig sind uns zur Verzinsung unserer Kriegskosten jährlich fünf Milliarden, die natürlich Deutschland bezahlt und auch bezahlen kann. Der preußische Militarismus wird abgeschafft. Das erspart einen Staatshaushalt für .«Heer. Flotte und Kolonien in, jetzigen Deutschen Neich von 2400. 'M jetzigen Ostcrreich-Unaarn von 1W0 Millionen, zu. '"""en von mehr als jährlich 4 Milliarden, ein« Summ«. "« die deutschen, österreichischen und ungarischen Steuer» ^hkr schon jetzt für uns feindliche Zwecke zahlen. Die ^taalsdolnäncn. Bergwerke. Wälder. Eisenbahnen usw. ^r drei Reiche bringen jährlich 8««4 Millionen. Und lön. an> ^ "'^^ obendrein die Sparguthaben unserer Feinde der D "' Hclffcrich hat diese vor dem Kriege (als Leiter li°n«n^s-^" ^'^ '"' ^"^" ^'^'^ ""^ "b" ^2.4l)N Mil- niinis^ ^^"^schland "^^'" berechnet, und als Finanz. im Kric ' " ^' ^" ^riegsanleihcn erklärt, sie hätten haben de^ ""^ N"""ltig zugenommen. Ohne die Spargut- 2U Vlillia ^"^'^^ und Ungarn stehen also jährlich ' wäre es ' '^ Millionen zur Verfügung. Natürlich '"e Torheil, die deutsche Henne zu schlachten, die uns Franzosen so goldene Eier legt. Aber es genügt auch 25 Jahre lang eine Iahreszahlung von sechs Milliarden, um unsere Kriegsschuld von W0 Milliarden mit Zinsen restlos zu tilgen. Natürlich müssen wir nicht nur jetzt Deutschland vollständig vernichten. Wir müssen auch sein Wicderausblühen völlig verhindern. Deutschland zählt 4.5M.0N0 Iungmannschaftcn zwischen 13 und 17 Jahren. N'ir nur l.700.0l)0. Vernichten wir Deutschland nicht vollständig, so ist es in sieben Jahren uns wiederum über» legen." Der Leser wird über den vorstehend umrissenen Plan des Hauptberichlerstatters für FinanHlvesen im französi« scl)cn Scna-t zunächst herzlichst zu Iacl)en versucht sein. Wir liaben aber bei der Ablehnung unseres Friedens, augcboles die Erfahrung gemacht, datz unsere Feinde tat. sächlich den besten Willen haben, uns staatlich und Wirt« schaftlich zu vernichten. Aimond betrachtet sein« Ausfüh» rungcn nicht als blöde Phantastereien, wofür iu.' MeitäginM Besuches in H^ien ilnscrcm >iaiser ocu Marschallstab und den Interims-Mnlschallslab überreicht. Seine Majestät itaiscr ilarl Hut 3einc Majestät Baiser Wilhelm li. zum (Yroftndmiral drr t. «nd t. zlricgonuirine cniannl. ''lue, V^iliu. I5i. d. M,, wird gcmcldel: Da) henligc Äiarincvcrordnungoblatl vcrösfentlichi folgenden Vcsehl Kniscr Wilhelms: ^'ln Meine Marine! In dem vorstehenden EntschcidunssSlampss fällt Meiner Mariw, die Aust aal« zu. da?, cnqlischc, ttrieg^mittcl de? A»sl)uns,erung, womil unser nchässinstcr und hartnäckigster Feind das deulschc Voll >liedcninc;cn will, gegen ihn und seine Ver bimdcitcn zu lehren durch die Bclanrpfung ^e, T?e>'n-lchrcs mit allen zu Gebote stthenden Mittiln. H,ebei lverdkn dic Unlerscchoote in erster Reihe stehe,,. I^ er lnaric, baß dicsr in weiser Voraussicht technisch über lcqcn entwickelte, auf leiswnqsfähigc und Ieistungsfreu digc M'lften gestutzt Waffe in Zusammenwirlimg lnit allcn cmdcricu Kampsinitteln der Marine und s.etr.,aen vc>» dcni speiste, der sie im ganzen Verlauf des ^trieg^ zu ^säuzcndtn Taien befähigte, den K. ,.. Nber dcn verschärflcn U-Bootkricff lil^cn folgend« Nachrichten vor: TnZ Woisf^Vuieau ineldel: Das U Boot, dessen bishl!rf,!isterto!!in versenkt. Lloyds Agentur mildet: Die englischen Dampfer „Cilica" und „Ferga" sind versenkt worden. Die Besatzungen wurden gerettet. ^ Das R«m»ler Bureau meldet, daß der englisch..' Fischcrdanlpscr „Kin^ Alfred" von cincm deutschen U-Voot versenkt wuide. N^in Mann der Vcsahunss wurden gercitet, d«r Kapitän wurve ge sangen acnomnicn. Das Reuter-Vurcau berichtet ferner: Nn vier Mann der Besatzung, dir' ne?-wundct wurdcn, befinden sich der amerikanische Tloats-MM^örige Neygard. Obwohl es '^50 Mcilru bis zur Küste waren, wurde die Besatzung gezwungen, das Schiff in zwei Booten zci verlassen, die das Land en^ichlm, nachdem das ^uic 69, das andere 25> Stunden auf Sec war, Zwei rc amerikanisch? Staatsangehörige, Ell wood Norc und Johann Susfa», befinden sich unt>-r den Nberlcbenden, dic sämtlich schwer zu leiden lxiwn, ehe Nc gerettet wNlden. ^ Aus Stockholm, 15). d. M., wird bcricktc^ Infolge des unaeliemmlen U-Boot^icgcs sind Feuilleton. „>«!„>.„ Umrssn, ,"^.^'.''»«l^l mch m.r m „roß. durch ein I«iichc. ^>>„ ,.<> 'H""'' 7'' !" ^," 5^^ l. < ^< l. ^^«i zäh oahmanafstc MoriM' ^mmm.dant Owßad,,.„l .l„ton Haus Denn es hat cht bald elmn Grohe, ,^,^^ ^ ^,^^^ ^^ estun bis ins Alter frisch, geschmeidig und allem zum Trutz uiM.b'rochen: ausgestaltet mit einer f,!escssschaftlichen Mochtfüllc, zu der sich aus den Vordeircihen der Guten mir dir Allerbesten emporzuarbeiten vermögen: war Anton Haus ein Vollmensch im besten Sinne dieses AMs-wortes. - Wlll^nsslarf und zielbewußt setzte er alle seine be-vclts in der frühen Jugend gefaßten Pläne durch und «rroichle, was er sich von allem Ansang an als Ziel vorgesteckt hatte: den Posten des Oberbefehlshabers der acsamten! l. und k. Krieasslottic. Wie sehr Anton Haus die hohe Verchmna, und Be-wundenlns, verdient, dic ihm allenthalben zuteil wurde, wird so recht zutage trclen, wenn einmal stine Lcbcns-qeschichtc in cinnchcndel Schildcrling vorliegen wir,-». (5s stcht nämlich außer Frage, daß Anton Haus' Gerden nnd Wirkn (^schichtsforschcm und Iugenderziehcrn zum <''!cnc»sland ümirnisifachcr Abhandluns.cn dienen wirb, und so habe ich mich denn entschlossen, zur Schass'.ng liines Vollbildes dieses großen Öslcncichcrs so viel Farb-<önc fertig beizustellen, als mir erreichbar sind. Meine Ausfühi'ungcn, die sich füre, erste nur auf Hau«' Jugend-jah«, d. l)^ aus die Zeit erstrecken, die er bis zu seinem lftl;s seinem Leben umfassen, die so recht geeignet sind, einzllnc Eharalterzüge in besonders scharfe Beleuchtung zu rücken und Streiflichter auf seinen Le-lcnsgnng zu nx'rfci,. Ncwnbci verfolgen die nachstehenden Ausführungen über Anton Haus' Iusiendjahre den Zweck, durch Fcstleglma von zuverlässig Erinitteldem mannigfachcs Unbegründete und IrMmliche in den hie und da veroftcn!licht','n Lcbensabrissen auszuschalten. Anton Haus' Eltern und Geschwister. Seine ersten 5t i n d erj a hre. Dn Vater des nachmaligen Großadmirals hieß Josef Haus. Der in Windischgraz ansässigen Familie Haus cntslcnnmend, wurde er ebcndort geborrin. Josefs Bruder, Leopold Hau3, war Grazer Meldungen zufolge durck v'^lc I-ahre Bürncnne,slcr i» Windischgraz, Des nachmaligen Großadmirals Mutw' hiei) .... ihncn! Mädchennamen Maria Walter und stammt? l om Schloß Planleinvmt bei Graz. Ihre Schwester M lthilde war mit Mcd. Dr. Ferdinand Trenz vermähli, dem die VlrwalllNlg des väterlichen (Aites Dra,^lovec zuyesallen lr>ar. Schloß Dra^tovec licqt eine lnapfte halbe Wegstunde von St. Narthelmä entfernt im uytcrlrainischen Bczirkc Rudolfswerl und ist bereits mehr ulcttes siirchteii, daß ein.' solche Bewaffnung eincn deutschen Angriff hervorrufen w«'rdc.! Der Präsident selbst wird übn die Frage cntscheidcn, ! Die deutschen MarinpftuffM,,^ belegten aln 1l. d. morgens die Flugplä^ bci Tünlirchen und ssoxyde m>it Bonrben. Die Einschläge waren gut. Fcrnczr ^'ewarf ein Wasserflugzeug die in t>^:i Down" liegenden Handels schiffe mit gutem Erfolgc mit Boinben. Von den am .'il. Iänn.i ails Portugal nach Fran5 «eich zur Tee abgegangenen MannjchaftLpc.rsl)ne:« kamen ^ nach einer spanischcn Meldlliig nur 5i oder (» Infant.-rie-Bataillone an ihrem Best lmiliungs orte an. Die übrigelt Schiffe find ilach Lissabon zurückgekehrt. T«ei' Gr.md ist unbekai'.nt. Man vernuitet, daß cinc Meuterei ausgcbro^, chcn sei. Die Truppen auf dickn Schiffen, z. B. je ein Kavallerie, Älliücicic und Infantcrioregin^nl!, sollen ^ noch diese Woche nach Mozambique befördert werden. ! Schilxidisclie Blätter erhalten aus zuverläfMr! Quelle über die Petersburger Tagunn Angaben, die von cinom Teilnchtncr an der Tagung herrühren. (^ ergibt sich darcris ein merkivürdigcs Bild von den Bestrebungen der Westmächtc. Vci der Voratuiis, steht die Losung finan zicller Fragen für Rußland im Vordergründe. Es will und muß Geld von England bekommen, und zwar bald. Darum ist es begreiflich, daß d^'r russische Fiinnzminister hie finanziellen Fragen ebenso wix di«! mil i tierischen gleich und endgültig geregell scheu will. Lord Milncr setzt driscn Bestrebungen Widerstand entgegen. Er will die russischen Wünsche lediglich zur Berichterstattung nehmen. Rußland sucht natürlich eine möglichst hohe finanzielle Unterstützung zu erreichen, die Gegcnseiw ab?r will, Leistungen an Bedingungen knüpfen, die sich aus cinc den Engländern genehme Orientierung txr inneren Po> ! litik Rußlands und alls Sicherheiten für die Vmvcndung^ dor gelieferten Mittel beziehen. T«n cnsslischcn Vertre-l tern schwebt der Gedar.kc vor, die Reise zu benutzen, um I auf dm Iaren hinsichllich der innenn Lage einzllwirlcn. Botschafter Buchanan hat das bekanntlich schon öfter ge tun. Die Vertreter haben den Auftrag,.sich Gewißheit über die Verwendung dcr Munition und der Artillerie in Nußland zu verschaffen, um zu beurteiln, ob man sie nicht besser auf anderen Fronten verwenden würde, anstatt sie nach Rußland zu schicken. Übcr endgültige For-demnxen, die England an Rußland stellt, verlautet ver läßlich folgendes: England verlangt: 1. Dw Kontrolle über die Verwendung des Geldes durch englische Agenten. 2. Elne Änderung der inmren Politik Rußlands nach den englischen Wünschen. 3. Dic Besetzung der russischen > maßgevenoen Rcglerungsstellen durch Männer, dle der cngnichen Rcgicnmg g^ircym sind. ! Der bullMiiche (^encralilab teilt uirter !>ein 15. d. mii: Mazcdoiuiche Front: ^m Norden von Bitolja "chwa- ^ ches AnlUerle-, Mlnenwerscr^ und Vlaschiilengew.hr-! ! feuer. Im (.'ema-Bogen heftiges Artillerleleucr gegcn die HöY,undungsabtellungen drangen^ gegell Paralovo in feindliche Graden ein und brachten/ cMlgc gesangene Italiener ein. An der übrlgcn Fronts schwache ^Nlllcrletatlbtcit. — Rumänische Front: ÄrNl-lerlefeuer von dem von uns besetzlen DoiwuUftr aus auf den Hafen und die militärischen Anlagen von Galatz., ' B^i Tulcea Feuerwechsel zwischen Po>len an bcllden! Uferil des St. (^orgs-Kanals. ^ Das lililische Hmimquarticr teilt unter dem, l'i. d.! niil: Tigris-Front: Am 13. d. nahm der Feino uns«« südlich vom Tigris gelegenen Stellungen unter heftiges ArtillcriejNlcr. Die jeüidlichc Artillerie, die einen An- ^ griff gegen den ersten Klügcl ausführte, wurde, als sie sich 2W Meter vor unseren Stellungen bcsano, oollstän- ^ dig zllrückgcschiagen. Zwei durch zwei Battle rien verstärkte sci.ndllchc KavaUerieregimcntcr griffen am 13. d. früh ergebnislos unsere Elchcrnngsabteitunßeil am rech-, t läufig zugeschrieben wird. -^ (Dcr vlumvuddinfflicbcndr ^rncral.) Me der .»r neu ernannt finii^ösische Oberfommandicrcndc ^en^ral 5'i vcllc. Der l^rlind dafiir ist in dn englischen Hcrlunft bcr Mütter des Generals zu suchen. Sämtliche'illuftric-rten Blätter Londons brachten Abbildungen des Generals und seiner Mutter, und die spaltcnlangen Artikel, die sle l>em Nlichsolgcr Ioffrcs widmeten, trugen l!bcl-scl>7,ft?n m d^ Art der folgenden: Gcnela! ^t ivellc Der lieble fvnlizöfische Heerführer, der seine englische Mutter vercM^l Schwärmt für Plumpudding Ist sonst beschcidcn, aber sehr stolz darauf für einen Engländer gehalten zu werden. Plnmpudding zll essen, ist allerdings die größte Ench schlllilg, mit der man den Mann, dcr die Geschicke Franl rcichs in seiner Hand hält, den Engländern anii Herz legen konnte. Und daß er als Frankreichs erster >»«cr führer gar noch hingerisiM ist, wenn n»an ihn, den Eng ländci an dcr Nasenspitze misicht, das crllärt in der To4 vollkomm'.n seine großc Beliebtheit bei den Engländern. > ^ (Eine Phantisiebahn Vordeau«—Odessa.) Dk > „Magdeburger Zeitung" berichtet: Wic die Türmer «Ga, zetta del Popolo" meldet, hat der frühere französische Ge kalisches Talent von hoycu FWsKNen wai und ncben der Violine insbesondere das Klavier meisterte, als wäre er ein MuM'mstler von Beruf. Some Schwester Kitty trug ,schwister noch im zarten Kindesalter standen, und die verwitwete Mutter sah sich in der Folge zu großer Einschränkung gezwungen. Durch dr Me aufgehört und zwischm dem zerrissenen Gewalt, das am Nachthimmel dahintri<:b, blinkte hin und "wieder diü mattc Scheibe Ws Mondes. Olden verlangte noch nicht heim; die frische Luft tat ihm wohl, und fo ging ,er dmn anf Umwegen seinem Heim zu. II. Reinhold Olden stammte aus einer Mlehrtenfamilie, die in allerlei Berussarien sich gemischt, Gelehrte, Ofsi-zk«, Kaufleute. Nach dem Wunsch des Vaters sollte er Offizier werden. Aber es rollten von der Großmutter her ein paar Tröpslein Künstlcrblut in seinen Adern; die > schöne Frau, deren VUd aus dcm breiten Goldrahmen so I lebensfroh und sicgcsheiter auf die Enkel hembscl>autc, war SalMrin gewesen, gefeiert und bewundert, bis sie den Hauptmann Dittmar Olden heiratete, dcr ihr zuliebe den bunten Rock auszog und in seines Bruders Bankgeschäft eintrat. Von ihm stammte das Vermögen, das Kindern und Enkeln cin sorgenfreies, wenn auch kein glänzendes Leben gestattet?, von der reizenden Anaise die Frohnatur, dle Leichtleblsskeit und die hohe musikalische Begabung. Reinhard absolvierte alle Klassen des Gylmiasiums sp'velend, uvachte em bcfri.Msson.dc6 Miturium unl> er klirrte dem Nater dann, daß er Offizier werden wolle. Man hatte in der Familie Oldcn den Söhnen nie, Schwierigkeiten bei ihrer Berufswahl gelnachl; der Va ler, selbst Osfizicr, gab dcm Wunsche nach — aber schon nach einem Jahr erklärte Reinhard, cr tauge nicht für den bunten Rock, zog ihn aus und ging zur Universität, Er studierte in Leipzig und geriet in Künstlcrkreif< anfangs nahm er M seinem Vergnügen GesancMundrn, als sich aber sein herrlicher Tenor schnell zu überraschen dcm Umscmn, und vcichcr Klangfülle entwickelte, sein feines Gehör und musikalisches Gedächtnis das hergt brachte Maß brl wc'.tcm überstiegen lind auch dranvati schc und darstellerische Begabung' sich in nicht alltäuiichci. Weiso bekundeten, da öffnete sich vor ihm der Weg, den er gchcn wolltc und mußte dcr Weg des Kimsülri^. Die Konflikte mit der Familie bei dem abermaligen 3'^russWechsel waren bald umwunden, zunxil die El tern tot und Reinhard Herr seines Tuns u»o Lassens und durch sein Vermögen unabhängist war. Er studierte mit ernstem, zielbewußtem Eifer, nnd nachdem er sich alls einigen kleineren Nühnen die nötige Routine angeeignet, wurde ihm ein günstiges Anerbieten in Leipzig gonacht. Gastsftieise in Dresden, Hamburg, Niesbaden und Berlin führten dann zu eimm glänznv den Kontrakt an das Hofthmter d?r Metropole, in dessen Verband er mit dem ersten September des kommende« Jahres eintreten solllr. Für die Sommermonate hatte er als vornehmer und unabhängiger Sänger lein Engagement abgeschlossen; er hatte einen anstrengenden Wiukr hinter sich lind wollte seiner Stimme Nuhe g5n nen. Seine Verbindlichkeiten in Leipzig gingen nnt dan ersten Mai zu Ende. lFortsehun« folssl.) Aktienkapital: 170,000.000 Kronen. IHlililifM leien ElRlattbOcher ind m U»U Untai; Btmltitm no Hi! fler 11 p. Oüstürrsicbisclüii in Laibach HI- Wi IQr ilandel and WmY. Prešerengasse Nr. 50. ^w M-« R«servon: 103 000 000 Kronon Kauf, Verkauf ur< 6eltlinii| vii Wffi- Pipierm; BSriennrdrei ; V*rw«IUM von Depots; Z»\: ^tpasltt; Itllirir- MeintikautlaoeD ote. Lmbachcr Zcitmiq Nr.^^9 249 I?, ^cbrliar ^.>i? »erallonsul in Franlsurl am Main Paul Claudel, gegeii-!«irtig Handelsatlachs der französischen Votscl)afl in Nom, seiner Regierung ein Projekt einer groben clellriscl)en Bahnlinie eingereicht, die er die „Bahn des 45. Parallel-irciscs" nennt, und die von Bordeaux übcr Ühon. Turin. Mailand. Venedig, Trieft. Fiumc, Zagreb, Belgrad und Bukarest nach Odessa gehen soN. Von Belgrad wird eine Linie nach Konstantinopcl zur Vagdadl.'ahn abzweigen. Die Länge der Strecke beträgt 2500 .'.lilomclcr. Diese Bahn soll, von allem anderen abgesehen, ein unentbehrliches Kampfmittel für die künftige Zollpolitik des Pierverbandes lucroen. Die „Magdeburger Zeitung" fügt dieser Meldung treffend hinzu: „Dem ebenso großzügigen wie dilettantischen Plane fehlt zur Verwirklichung nur eine kleine Voraussetzung: der Endsieg der Entente". (Die Flugtechnik der fliegenden Fische.) Einen Äeitray zur vielerörterten Frage, ob die fliegenden Fische wirklich „ach Art der Vögel fliegen, liefert ein in der eng lischcn Zeitschrift ..Nautical Magazine" erschienener Artikel von William Allingham. Die l«?i den Gelehrten heute herrschende Ansicht geht von der Annahme aus. das; die ^nluyelflossen" der fliegenden Fiscl>c ganz ausschließlich °"n Zwecke dienen, als Fallschirm zu Wirten. Daher lönns ^ ber Fisch in der Luft lMen. nachdem er sich erst durch ,..^?^ ^wvcgungcli nnt dem kräftigen Schlrxinz über das ^"ner emporgeschnellt hat, eine Bewegung, die sich, wie " a'c>:i' l>', n del^ V '" "l""lcml!Ms, uc»rzüs,!i-n,^ "" Verwendung oem Dinistclialsclrelar ',, d?^7'H^''" D'- "co Siar. dao Offiziers^-.z liehen nk^d^lolaUon ner ^n Leul,,,?'^ ^^ ^""c M^csliit ailbcfohlc». daft ^ N ss,n« c'" ^" Ncsenie Albert Drexler des l c l des IN 17^ '" ^ ' ^ ^s IR 27, Ludwig I c < Pan<»crzus, x k'" ^""" Trdiua des ^IN 2? t,ciü! '" txr Evikenl 3 '^""PUnann mit Tiiel und Charalw Ml4>pl.ns<,Kim,^ """dwchr Dr. Slanislaus V c v l, ""N Stahl l3^.! '^ ^" ^and.ixhr Philipp Ritter 'lev-Feistri<< ' ^^"''^'miHfoniiuandmttei, m Wlxlici ^llovar ^i» " Franz '" Vol>ice d.v "m ""' ^'' "M"sch''«M.il,mq ^X l.r7 «??"^' ^"' ^andst,.r.uassiste,lzarzje Emft "orM^.s "'. ^Hrvespitnl Nr. 5 und dc.» ^audslnr»,-pft^ ^' c.^"''" Ourada beim Milil.irver-cnsmac;az>n smutlichen in Laibnch, das Cwldene Ver- mÄo',,'^^'- "'"'e mn Bant. der TapforleU^' ^ (Kricyüauölzeichnungcn i»l Poftdienftc.) Some Majestät dcr kta,illUl>,a Schcrzcm i0 « yc,ftendct. ^cm DrutM'n >tlicnownl,cnill)ny) haben sci' ' !,er in der lctzw, Zelt gewidmet: Herr lais. Nal Johann Äckr, Süddayllrcvldcilt, 5, K; Herr Rcvioenl :>iobort Herrisch 2 «; Herr Architekt Nichard Neumann 5) .U: Herr Max Ierinnnn 200 tt; ^ailmchcr Dci,t,chcr Turnverein (:j,'emgcwmn dcr Iahrwcnditlcr) ^0 ^; an <^c-dächmisiftenden liabcu gt; Herr Tirclwr Anhuc Mahi 20 i>t ^ anläßlich dco ^lblel^nö dcr Frau Emilie Icilniicr 200 U; zmn ^lodcnlen an den uciilorl-cuen Nolm Alsrcd R>>oe>ch 2 ->l, zusammen 6^7 l>t. ^ilt den bereits .2^4 K beträgt das bisherige Ergebnis der Sonnnlunk 40,07! .U. ^(5'inc barmlft'rziflc Kpcndc.» (5mc Damc in ^ai-bach. die i» ihrei Bcicheidenheil ungcliannt zu l>l'.'il>cn wünscht, hat der ^crmilliungsilellc siir d,< (Karzer Flücht-! llugc in ^ail^ich eine Gabe im Velrayc von 5)00 U cm-' siehandigl. Dix ^erinitiluugüstell,' tann der großmütigen Dame ihre Duulbarteil «nr dadurch erweisen, daß sic ihr „^irgelt"^ (>jM!" zurlist. Vius!eu Mchlabschniite abzunchnicn halxu, wäh rend d^e llilte-jeitigeü ^lbichuiltr! >mt der dummer deu Pancic» zuniclzustellen siud, wcil .nls diese Abschnitte d>c Abgabe von Elenl crjolgcu luild, ! ! cn weiden. ^ ^ 5 l2 Uhr miNasss. (Da? Al'holen dc? ilcbrnonuttcilartcu bei dl>r ! Zcniralllrottoumlifswn) isl nl>i dann gestalict, we,m au« , irgend einem stichhalligcu Hrund.' solche Kar!c,i bei dc>l belrcsscnden Kommissioncü nicht haben abgeholt werden smlnrii. D.i jedoch dcr Zcntraltoüimission die Pniwicn >,nl« allen Blmbczirfcu nicht bclaüül sind, »nis; sich jeder mann bei ihr mit dem Pc>lizeimcldczc,ltel ausweisen. Ohne diesen werden bei dcr Zenjm/sommissioil leim' Lci>cnS mitlrssailu,, mehr ausgefolgt. ! (Ü''l>l7l»»f von Hir/cbrri ftis zfilldor «ntes l'ier fahren.) Von Montag an wird in der Kri>c!gövert,c,ufs'! stelle in der H^-rclianssc Hirsebrei für Kinoer müc< vicr Jahren, und zwar auf dic Krießlartcn vo,n Iauncr! verlmlft werden. Aus jcdc .^artc werden zwci Mloaramm Hirsebrei erhältlich slin. Preis 74 Hell« Per Kilogramm. Reihenfolge: Nr. 1 l'is 400 Montag den 19. Februar; Nt. 40l bis 8W Dienstag den 20.; 3ir. 301 bis l20U Mittwoch den 21., Nr. 1201 bis 1li00 Donnerstag de» 22., Nr. U'.0< b'is 20tt0 F«iwg dcn 2:;.. von Nr. 2001 weiicr Sa'»scanfsich- ligt loerden, ob sie auf den Mari! talsächlich so viel Ware führen, als sio früher im Schlachthausc Schweine und Käl^ der ncschlachlei liaben. Bei den '.'Inhängen »oird darauf gesellen werden, das', niemand nnbcrcchligtcrlveise vom Markte größere Mengen von Fleisch und Speck fortschafft. 'Die Fleischhauer werden zum eigenen Vorteile bemüßigt sein. Fleisch iin Kleinverkauf abzugeben, uxil ihnen sonst da6 Vieh foforl abgenommen wei'tx'n wird. id Ilnterricht wurde in letz-ter Zeit wiederholt die Wahrnehmung gemacht, daß im ?>lliliesta'!id? befindliche Slaaldlchrpersoneii. die au6 Anlaß der gegenwärtigen außerordc»llicl>c!, Verhältnisse Mr Unter» ichlserleiluiig an staatliäie» Mittelschulen in, Sinne der einschlägigen ministeriellen Weisunaen vorübergehend wieder verioendei üx-rden. sowie Lchrlräfle. die neben ihrcn, sonstigen besoldelen .Hauptberufe nach Bedarf zur Unter-richtscrteilung an ftaatli^ü Miltelschlilen l^rallgezogen werden, aus diesem Anlasse ausdrücklich zu „Tupplenten" bestell: und sogar beeidet wurden. Ta ein derartiger Vor. gang mit den geschlichen Vorschriften mcht im Einklanae stehl. l>al das Unlcrrichtsministrriulii angeordnet, derartige i/ehrlräfie in Hinkunft nichi mehr ausdrücklich llN»,lj sinoci Montag den 5>. März ^.".i <> Nhi- lU-7n0s >m Vercinslotale (La»deZmusc»m „^ludolsinum", Zu^ s.aua, von der Blcilvcisstlaftc) mit wr Michen Ta< nunsi ftalt. (5vcutuclle fclbstänvige Anträge müssen stalu !?naemäß acht Tage vor >.',r (h?ncralversaminlu!iq dczcichnct. Jcdc Karlofselpflanze erhält demnach I Quadratmeter Siandraum, während l»ei dl'iu bisb/ligen Anbauvcrfahrcn die 5iarloffcllnollen viel cngcr ausgelegt wurden und daher bedeutend mehr Saatgut erforderlich loar. Auf jede diefer bczeichnelcn Pfla-nzstellcn wird eine reichliche Düngergabel voll Stallmist gebracht nnd mit Erde 1 Dfeh taw Der Kolossalfilm Satans Opfer im „CENTRAL KINO" im Landestheater. Das noitt Kierii! Lcnbachcv ^'imnq ^i^r. cl^ '^50 l7. ffebruar !9l? bedeckt. Eehr empfehlelX'Nxrl isl eo. auf diese Erddecle je zloci L»andooll >lainit nnd ThomaomchI ^u streuen und mi: dcm Rechen flach unterzubringen. Etatt ,^a,init wird noch besser '<) Prozent >lalidünasal,^. eine halbe Handvoll. verNiendct. Ta die Kartoffel eine anegesprochcne ,«,lali-pflanze. Ttwmasinehl iodcr 3uperphoophal' jedt schwer er. hältlich ist. so werdenauch mit 5lalisal,z allein gute Erfolge zu verzeichnen sein. 'Auf die Mitte des kleinen Hügels wird nuninehr eine über iniltelgroße Taattnolle (>>0 bis 100 ^ramm), uüd znxir mil dcm Nabelcnde „ach oli^n gelegt. Hierauf wird ails die Kartoffel und ihre Umgebung «ine etwa fünf ^entiineter starte Erddeckc gebracht und mit der Rückseite des Tpatenö festgeschlagcn. Nachdem die Kartoffeln aufgelaufen sind und etwa IN bid 12 Zentimeter hohe Triebe entwickelt herben, werden dicsc vorsichtig naä> auszen aebogen und von der Innenseite des Hügels an ois fast an die Spitze des Triebes mit Erde bedeckt. Tasselbe geschieht, »uenn die Triel»e heninge>u<^chscn sind. noch zwei-bis drei,nal i,n Laufe des ^ri'chjahres. Hiedurch entsteht allmählich cin ^> bis U> Zentimeter holier Erdlcgcl. aus dem die .Nartoffelstengel tranzförnng I)ervorwr? Tienstgcli^in der Masso als lh^ Eigentum erln.ülie. Schließlich stellte >S sich heraus, daß da<- Mädchcn auch dies>t l00 K entwende hatte. Tic Diebin »onrde vcchastet '.m5 dem Vczill^tt.'slchl^ >n ^raiübiu.i eiü'^s'efer!. ttinbervorstellungen im >lino „llcniral" im Landeüthea-ter finden heute Samstag um 4 Uhr nachmittags, morgen Sonntag um l>alb II Uhr vormittags und 2 Uhr nach« mittags und Montag um l Uhr nachmittags statt. Voll. lommeu neue Tftielordnunn ! ..Satans Opfer" im 5lino „Central" im ^andetzthea-ter. Von Woche zu Woche bringt die Kinematographie neue Wunder an den Tag. Das „CentraI".Kino im Qandesthea« tcr bringt heute um halb 6, 7 und halb N Uhr abendö, morgen Sonntag um 3, halb 5 Uhr nachmittags. 6, halb 8 und U Uhr abends und unwiderruflich Montag zum lehten-male um halb 6. 7 und halb 9 Uhr abends einen Film, der sicher die Uufmerlfamkeit aller Kinobesucher LaibachS auf sich lenlcn wird. Es führt den Sensalionöfilm „Satans Opfer" vor. Auch die Hölle mit ihren Schrecknissen hat der Regisseur mit Zuhilfenahme aller Errungenschaften der Kinotechnik auf die LeinNxmd gezaubert. All dies macht den Film zu einem außergewöhnlichen Vilde und dürfte die ertvartete Sensation in der Öffentlichkeit gcwih her« vorrufen. Mackenfens DonauUbergang — zu sehen in Laibach'. Wer hätte gedacht, dah wir Augenzeugen dieser glorreichen Tat sein werden! Das Kino „Central" im Landcslheater bietet uns die«! Das ,.llentral"-ttino im Landestheater hat diesen militiiramtlichen Film des Weneralstabes 3d «it hohen «often zur Vorführung erworben. Vor unseren Äugen entwickelt sich dcr großartige Übergang der verbündeten Armeen am 25. November über die Dona-u bei Sistov. Der Film wird nur drei Tage in Laibach vora.«' flihrt, nnö zwar beute Samstag, morgen Sonntag nnd Montag bei nllen VorftcNnnnen. auch bei den .Uindervor-stcllunneli. Theater. Kunst und Literatur. «.Kaiser Hrnnz Ioscpl)-Iul'ilttu,„stl,cuter.) „Hans Huckebein", Schwant von O. Älumenthal und G. Kadel-bura,. Dos ist schon dcr dritte „Artikel" aus der bewährten ^ustspielfabrif, der uns beschiedcn> ist. Die Tiefe dcr Tragil ^ lrinis',! nnr dcr. dcr gezwungen ist. ein Dutzend ähnlicher Thealeral>cnde über sich ergehen zu lassen. Die Personen siaminen alle aus dcrMien Familie, ihre Schicksale sind dieselben; wenn wir ihre Namen lesen, wissen wir auch schou. wie sie zusammengehören. Erträglich wird die Auf führung nur durch ein sehr flotte? ^cilmah. das gar uicht zur Besinnung kommen'läs;l, das aber. in der Aufführung tw», 15. d. M. stellenweise uermiht wurde. Natürlich gibt ein solches Stück nur sehr wcnig Gelegenheit zu origineller Ausgestaltung von Personen, ^bgedachier Schloanl »uar .'cvrrn R i e m e r und ^ränlein W e rner als Ehren--abend zugedacht. Herr Niemer wurde bisher fast aus« schließlich in llcineren Rollen beschäftigt, hat sich aber in r»crschiedenen Nollen (als tomisck^er Licbl)abcr, ailfdring» lichcr ^sellschc^fter, als Handweriolnlrschc, Wirl, Staats' minister und als (Yreis) als gnt vcrnx'ndbar erwiesen; cr hat gesungcn, gctanzl, gejodelt,- Inst- nnd sclMigcspiell; nat er sich seinen Ehrenalxlld durch seine gute Verwendbarkeit redlich verdient. Außerdem wurde ihm auch Frl. Werner beigegc-ben, mit der er die Vorteile und Ehren des Abendes zu teilen hatte. Damit wurde sie ganz deutlich als eine .^raft zweiten Ranges bezeichnet; in der Tat bekamen wir die junge Dainc nur in kleineren Rollen zu fehen oder in solchen, die ihr uffenba-r nicht recht aelegen waren. Der Referent, dem die Dame persönlich nicht l»ckannt ist. hat' nicht gezögert, bei verschiedenen Anlässe»' auf den Fort" schritt ihrer Darstellung hinzuweisen imd zu fernerer Arbeit ! und Verwendung zu ermutigen. In einzelnen Rollen in > den „Zwei Wappen", im „Frauerl", namentlich im „Nul-lerl" hat sie. schöne Begabnng gezeigt. Ebensowenig sind wir aber auch an den noch anhaftenden Schwächen vorübergegangen, wie sie Schauspielerinnen im Anfange anzuhaften pflegen: eine gewisse Schüchternheit des Auftreteus, eine gewisse Einförmigkeit des Sprechens, zu rasches und undeutliches Sprechen, cin gewisses ängstliches Meben an Wort und Grundlage der Darstellung. Da» alles läßt sich bessern und hat sich gebessert; nur bedcrrf die Darstellerin guter Schulung, mancher Anregung uud Förderung -und sie verdiente» sie auch. Etwas mehr Ellbogeufreiheit war schon früher einmal nnser Wunsch. Möge ihr die mähig bemessene Ehrung des Ichlcn Abendcs nur als neuer An-sporn für emsige Forlarbeit dienen; mehr als im gewöhnlichen Leben sind auf dem Theater die Rosen ans Papier, aber sie haben Dornen! Die betrogene Gattin gab Frau. lein Karnen mit den nötigen scharfen Worten und traf, tiger Darstellung. Herr Wattier und Frl. Wolff stellten die Schwiegereltern mit breiten, behaglichen Strichen dar. Herr Oberfpiclleiter Sonnen thai brachte den Boris Menslt) mit gelungenem Akzent, mit viel Humor und gewandtem Spiel und „trug" die Wirkung des Stül-tcs auf den starken Schultern dieser anscheinend dürren Gestalt. Sehr glücklich faßte Herr Gallina den Tobias Krack auf; er gab den Ringer mit schwerem Auftreten, lang. samer Sprcchlocisc. leider auch wieder mit dcm sonderbar gequetschten Organ. Er lvar der einzige, der daran go mahnte, dah das Stück in Berlin spielte. Seine Konnt luar drastisch, ohne Übertreibung. Dr.Iaulcr. ^ (Das vierte ttonzert der .Masbcn«, Mntica",) eine nemi-liche Wiednholnna. der an den beiden Vorabenden zur Äufsühr,!na, gelangten Vmtrakssolgc, ucpsa»!-mellc im großen Union Saale alxMals eine so zahl-rciche Zuhörelschaft, daß auch nicht cin Plätzchen unbesetzt blieb, 1', Salinel als Komponist d,,- NmMlir „TlL-i" wurde durch aühaltendc» Beifall sMötint, sich den ^onzertteUnehlneril auf dcm ilxülon zu zeigen, und hatte ,m!fs neue für herzliche EhnmMl zn dankn. - (Alls der deutschen Theatrrlanzlci.) Der heuti «eil Anfführung von Laubes Schillerdrama „Tie K< nachinittaks gelangt AnzciMubers volkstümliche stc>? Slück „Dcr Pfarrer von Nircliselo" zlir Wiedcrho lung, während lcknds die tolle ^esanqspossc ..Der Hei-llltsschwludlci" von Vcrnhard Buchbinder, Musit vm, Mar von Wcinzicrl unlcr ftiöttlers SpMciwng in Sze>,e geh!. Der Krieg. spo»^de»Lz'Mr. Oesterreich-Unaarn. Von den Kriesssschanplatzen, Wien, 111. M'nmr. Amtlich wird veilaxwarti ,!6ten sset'ninr. Östlicher Krics.sschnuftlai): Nördlich von Dorna Wattn wurde ei» russischer Angriff dnrch Sperrfe.Lr vcr-eitclt, in der Vl,sttzyra ^ulolwinola cin feindlicher Pa «ronilwnv.»rstos, abgewiesen. - Italienischer «rlcgs schaxplatz: Nichts zu melden. - Siidostlichcr Kriegs schauftlah: Ein französisches Regiment mii Artillerie ariff uun tt>«cn aus die westlich dieses Orte:, stehende» östcrrrichisch-nnnarischo, <«renziänclllin,panicn und «ll>a n?si,'l1,r,l FormatilMcn an. Unsere Tn,ppcn nin'ssc». ohne c? nnf cin schärftres l^cfccht nntonnncn zu lasse», «uf ihre HöhenstcllmMN zurslll. Dcr Stellvertreter des Chefö ocs (^eneralswbcs: v. Hofer, FML. Veuisches Reich. Von den Krien«. Fcbrnal Dao Wolff'Mlreaii meldtt: kroßes Hnuplanarticr, 16. Febinar. Wcstliclier Kriegs scha„plah: Heeresgruppe dcH zlronprinzcn Rllpprecht.' Nordöstlich von Armcnti.'res, sndlich dco Fanals ven L« Bafs< c »nd im Elimnir Mlm>l war die Artillcrielätiqtci« bis in die Nacht acsch daher mchl c,.lwislclt. HccrcHgwppe dc<> Deutschen KwillniiiM! ^n der Champannc «nd sndlich von NipoiU wnrde nach wirtsamer Acuervorbercitunn, durch .»ll. A» Zahn-Creme 7ft307 Mundwasser nr^ Der neueste großartige Kriegsfilm "W4 Mackensens Übergang über die Donau im „Central Kino" im Landestheater nur drei Tage! Laibacher Zeitung Nr. 39 ^bl 17. Februar 1917 d«5 Hrimt des Mnernlobcrstcn Erzherzog Josef und bei der ^rcreoglilpftc deo <>lr„cralfeldmurschnllc ».. Mssl-n« skl» N oic Lage unverändert. - Mizrc»üt: Niclll> i>leucs. Tcr Elslc ^l^'c,i> .«a^! ,': !>ei>'i L u d en d orfs. l Die neue Sommerzeit. ! Nerlln, in. Februar. Nach einer Verordnung des Vuil. desralco beginnt für UN 7 die Sommerzeit am W. April um 2 Uhr vormittags und endlt am 17. September um 3 Ubr vormittags. ! i Her Seekrieg. ^ Relordlciftunss cinco U Voolro. ! Nellin, ,<;. Fsiinmr. Das Wolff-Nureau meldet: Innerhalb H^ Ttundcn wurden von einem unserer Unter-seebonlc nellerdingo vnsrnll: (5in Hilfolrcuzer von UX0W Niultorenistrrtonncn. M>ci Hilftlscuzcr oder Tr«»ni>Hortdampfrr vl'„ je l^l <»llll Vruttoregistcrtonnen und «m. Tlansftortdlimpscl uon lli Vruslorcllisterlonncn, l"^Ncsam^ 5,i.^j<> ^>uttl!scqlsk,slli>lne„ Von dc„ nm ^ it. »lö versentl gemeldete» scc<>? Da,,r»ifern und cn,r,n ^Nklschiff von inöstesaml ^>.ll<>l» Bruitorrssiftertonncn Nlhrdr rin Dampftr l«XM Tonnen Heu, l.M» Tonnen >IV^" und AM Tonne» Hafer und ein Dampfer von ,'"W Vruttolcstiftcrtonne» Pttrolrnm nach ^nqland. ".'llo 'cfenffcn< wurden cinncbrncht: drei itapitäne, zwei 7>« «rnwllsf „nt, ri» F,!,,lcntclrl,rapl,ift. Zwei mm den ""nuisern waren bewaffnet. ! Versen«. ! tondon, n>, ,)».l^>!nr. ^ll>yd<,' ^ssen^lr .neld.1'. Der Dampfs ^MarsM'iw." (278« Tounc») und zwei Scl>a Zupften wurden vucsenti. vareeluna, Ui. Februar. Der Vertreter des Wolff-^UreauK meldet: Aus Alexandria hier cingetroffene Schiffsmannschaft berichtet, daß vom 20. bis 29. Jänner sloei mit Weizen beladene englische Dampfer von N.000 und W.Wy Tounen vor dcm Hafen durch Unterseeboote ver. senkt wurden. Die Hafenarbeiter vou Alexandria erzählen, dah die von dort verkehrenden englischen Lazareiischiffe ""sschlletzUch zu Transporten von Truppen und Kriegs-Material nach Salonichi bcnüht würdcu. Chriftiania, 16. Februar. Das uorwegiM- Konsulat '" ^braux telegraphierte dc,n Haiidelsdeparlemeut. datz ^ Dampf« „Pruareso" ^1620 Tonnen) versenkt worden '< - Der Kapitän und die Vcsahung siud gerettet, disck- '' ^' Acbruar. E3 verlautet, das; fünf schwe- Ilye von England mit zvohl.) nach sch>ocdiscl^l> Häfen alis. wurde Dmnpfer im Nmdsce-Sverrgcl'ici vcrscull Rußland "hende Hungersnot in Finnland. > bet >noess!u bralicht mau uicht so weit zu gehen, um solche Zwcrguamen zu findm. Ein kleiner Nebenfluß des Neu-Urou in ssranlreich heißi ciusuch A und innerhalb des vou deutsche?! Trupstcn besehtc» ^iebicios, siebzehn Äll» nxtrr von Peronne entfernt, lieg, ein kleines Dorf des Älimrns V. (Das zweifelhafte Hefindcn Auguste Aodins.) ,/>,'ll<»,!stc Nodin ist b^deuNich erkrankt. Der große fran zöfischc 5tüustler stehl im 77. Lebensjahre." laßt sich die i „Irks. Ztss." auö Paris melden. Und am gleichen Tage , liest mm, im «Temps": „Die Hochzeit des Bildhauers Nodin mit Frl. Ros<» Veurre wurdc gestern i„ Meudon in der Villa de6 Meisters gefeiert. Die Vecmühlungs zeugen des Kimstler5 waren , . ." Welche v07i de», beiden j Mitteilungen wohl die richtiqc M hoffentlich t ie zwcilc. Vielleicht aber auch alle beide. Dann mühte man es halten wie die Mutter Gargantuas bei der Geburt ihres Niesensohnes: halb lrKinte sie, halb lachte sie, Perontwortlichsr Redakteur: Anwn Funtel. MATffiONTs^ / EtNZia / IN SEINER /ANALYTISCHEN [BtSCHAfPf.HHtlT. BESTES \ ALTBEWÄnmcA FAMIUEH- 1 6ETRÄNR. I GIESSHÜBLERl NtoAerlag« bei den Herren Juli na Elbert, P«t*r L&sinlk und A. Sar&bon m Lalb&oh. 162 52-6 Zahvala. Za obile dokazo iskrmiega soèutja, ki so iiam došli povodom »mrti uašega srènoljubljenega., dobrega oèima. brat«, strica in svaka, gospoda Franca Jarca veleposestnika v Mcdvodah za poklonjflne krasne vence ter za mnogobrojno udeležbo pri pogrebo pokojnikovem, lako h Ljubljane kakor iz Medvod in okulice, izrekamo vsem našo globokoèateèo zahvalo. Srèna naša zahvala bodi tudi izreèena glavni „Kmetski posojilnici Ijubljanske okolice" za izraz tolažesiega suÈutja. • Žalujoèi ostali. bei Bimadurankhei ten, Keuch husten, Asthma, Influenza. H^e/'ao// Siro/in nehmen f ^J«tf«nM*Mlrd«r«ftiiAe*r*»«aw#rTt4* mir diron«»ct»en 6ronch»»HK«t»nmfl *«• Nfcw mirtds Siroli« 9e»»eiir werden. * ! ^n«»^rrrt ««rt)««i. I Crhattbch /* a/ten Apotbekto* IB «I-lu «aibllcher Zeitung Nr. 39 252 17 Febrnar NN7 Wer liefert mehrere tausend «? Holzstangen roh, 4, 5 und 6 m lang, 1O cm dick? Angebote an Postfach 47, Laiback. 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Qianj bejonöerer 1)anf gebührt jebod) ber üaibact^cr (SJcieflfrtjaft nnb btni löblfrbeti DffiÄierzforpji, bic bnrri) ifjc ja^lrcidjes ©rfdjeincn tie glänjctibf Ginnoljinc }id;crien. ^cv forstn uö : , - Der ^roiKii^it^rnpiic ^iilmii) ilr§ TtiiIIiIhii rdinlorrriupo !----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Gutes ^ 2 l Piani no wird gegen monatliche Miete j von K 20 - bis K 25 j WJT^ gesucht *0W$\ Anfragen au Dr. M. O. hei Krau v. Zlmber, Marla-Theresleastiaße 2, II. Stook. liiiil sind leihweise nur an ständige Partei abzugeben. Ad rosso in der Administration ¦ tFieser Zeitung. 501 €in amerikanischer T)*]] Schreibtisch wird zu kau/en gesucht. Anträge niitcr „O. B." an die Administration dieser Zeituug. 493 Fräulein wolchen iiucli weißnähen kann und leichte liäutdiclie Arhoiten veriicht«t, wünscht bei Kindern untei zukommen Gefl. 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