Die Macht des Glaubens. Rede, gehalten am 14. Felunar 1909 von Dv. (Dttnrcrv Kegernnnn in Lnibnch. Matth. 17, 20: «Jesus sprach ,^u ihnen: Ich sape euch: Wahrlich, so ihr Glauben habt als ein Senf¬ korn, so möget ihr sagen zn diesem Berge: Hebe dich weg von hinnen dorthin! so wird er sich heben und euch wird nichts un¬ möglich sein.» «Gebt mir einen Punkt, wo ich stehen kann, und ich will die Welt aus den Angeln heben!» So sprach der große griechische Naturforscher. Er wollte sagen: Auch die größte Masse läßt sich fortbewegen, wenn es uns gelingt, den Stützpunkt zu finden, an dem wir ansetzen können, nm sie von einem Standort außerhalb in Bewegung zu setzen. Gewiß sprach der Weise des Altertums dies nur aus, um etwas ganz Unmögliches festzusetzen. Was er meinte, wird aber für uns möglich und wirklich, wenn wir unsere innere Stellung der Welt gegenüber ins Auge fassen. Wunderbares Vorrecht des Menschengeistes, sich innerlich über den ungeheuren Druck der Welt zu erheben, innerlich frei zu werden von ihrem Gram und Glücke. Das meint Jesus mit dem Worte: «So ihr Glauben habt als ein Senfkorn, so werdet ihr Berge versetzen,» denn ihr könnt dann alle Lasten und Sorgen werfen auf den, der für euch sorgt. An wie manchem Krankenlager armer Dulder und Dulderinnen drängte sich mir diese Lehre des Herrn auf. So manches Antlitz, verflecht vom Druck nie endenden Grams, die Seele zermürbt und durchsäuert von bleichen Gedanken des Elends. Ach, wenn wir Glauben hätten, wie ihn der Heiland fordert! Nicht der Mangel dieses Glaubens ist das Furchtbarste, sondern der Mangel jeden ernsten Verlangens, ihn zn 2 gewinnen, jeden Verständnisses für die Trvstkraft jenes Glaubens, der in allein weit überwindet, weil er der Sieg ist, der die Welt überwunden hat. (Ml es nicht Beispiele solcher genug, die mit heiterer Gelassenheit anch das Schwerste ertrugen, weil sie den Punkt gefunden, da sie stehen konnten, von dem ans sie eine Welt düstern Leides aus den Angeln hoben und versenkten? Jene, die der Apostel beschreibt mit den Worten: «Als die Gezüchtigten und doch nicht ertötet, als die Traurigen, aber allezeit fröhlich.» O daß wir diesen Glauben hätten! Ein Mann des Glaubens ist in dieser Woche hier in Österreich verstorben, der anch auf dieser Kanzel einmal gestanden ist. Ein Mann, dessen Anschauungen den meinen aufs schärfste entgegenstanden, denn sein Glaube war oft enge, sein Lebenswerk nicht frei von Fanatismus, seine Mittel nicht immer wählerisch. Ein Mann, der freilich von haßerfüllten Gegnern gar ost in den tiefsten Kot geschleift wurde, wo er es nicht verdient hatte. Adolf Stöcker! Auf ihn treffen die Worte zu, die einst der große Baptistenprediger Spnrgeon über Luther sprach: -Er war nicht frei von Fehlern, aber herrlich frei von Zweifeln.» Man mag über Stöckers Eigenschaften und Tätigkeit urteilen, wie mau will, — seine starke Glaubensznversicht konnte man ihm nicht bestreiten. Vielleicht war es ein enger Glaube, aber es war ein mutiger Glaube, mit dem er vor drei Jahrzehnten in der deutschen Reichshauptstadt wild¬ erregten, verführten Massen als ein Einzelner entgegentrat, nm tief- durchwnhlten Zuständen das Zeugnis von seinem Heiland entgegen- znhalten. Es war ein' machtvoller Glaube, in dem er das Werk der Berliner Stadtmission schuf. Man mag aburteilen über die Wege und den Wert dieses Werkes, wir müssen dennoch in Anbetracht der auf¬ gewendeten Mittel und der Zahl der darin tätigen Männer es für eine Tat des Glaubens betrachten. Und stärker als in politischer oder kirch¬ licher Arbeit offenbarte sich Stöckers Glaube in den Anregungen, die ungezählte Tausende von ihm empfingen, das Christentum aus der Enge der Kirchen in das brausende Leben des Tages hinauszutragen, An¬ regungen, die in die Ewigkeit hinaus wirken, llnd woher die Kraft, die so Bedeutendes vollbrachte? Er war herrlich frei von Zweifeln. Fehler und Mängel haben wir alle. Darauf aber kommt es an, ob wir uns durch unsere Fehler irre machen lassen an Gott und uns selbst. Die größten Mängel bringen uns nicht um, wenn wir nur unser Ver¬ trauen nicht wegwerfen. Mangel an Glaube aber macht auch die besten und größten Eigenschaften zunichte. Glaube tut not! Selbst ein falscher Glaube, untermischt mit gröbstem Irrwahn, sofern er aufrichtig und stark ist, kann in unfern Tagen der Haltlosigkeit und Zerklüftung jene Kraft und jenen Trost bringen, ohne die wir nicht leben können. Was meint der schlichte, gläubige Katholik, wenn er blind auch den größten Widersinn der Kirchenlehre aufnimmt? Ihm ist der Glaube etwas so unendlich Wertvolles, daß er für diesen Glauben jedes Opfer, auch das Opfer des Verstandes freudig bringt. Gewiß können Glanbe und Verstand in Wahrheit nie in Wider¬ streit kommen. Gott hat Kopf und Herz geschaffen und beide müssen im Einklang bleiben. Und dennoch, wer nm des Glaubens willen selbst seinen Verstand opfert, verdient Achtung, so sehr wir seinen Irrtum beklagen. Nicht auf das, was einer glaubt, kommt es an, sondern wie er es glaubt. Nicht auf die Form des Bekenntnisses, sondern auf seine Kraft, Tiefe und Innigkeit. Jeder tiefe, innige Glanbe aber wird etwas von der Verheißung des Heilandes erfüllt sehen: -So ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, werdet ihr Berge versetzen.» Nicht bloß die Zentnerlasten der Sorge, des Leides, des un¬ geregelten Verlangens, sondern auch die Berge körperlicher Schmerzen, äußerer Hemmnisse müssen vor ihm sich heben. Einer der größten lebenden ärztlichen Forscher Englands an der hohen Schule von Oxford sagt: -Niedergeschlagenheit oder Mangel an Glauben kann den stärksten und gesundesten Körper bis an die Schwelle des Grabes herunterbringen; der Glanbe macht einen Löffel voll Wasser oder ein Brotkügelchen fähig, wahre Wunder von Heilungen zu vollbriugen, wo man die besten Arzneien ans Verzweiflung weggeschüttet hat.» Ein solcher Glanbe ist gewiß mit einer unsichtbaren, starken mag¬ netischen Kraft zu vergleichen, die Gewünschtes heranzieht, Feindliches abstößt. Haben wir nicht im Leben und Wirken Jesu Christi den besten Beweis für diese Fernwirkung des Glaubens? Zieht nicht noch heute Wort und Vorbild Jesu mit stärkster magnetischer Kraft Millionen von Menschen an sich und ebnet Berge scheinbar unüberwindlicher Hinder¬ nisse? Bietet nicht das Leben jedes einzelnen Glanbenshelden immer neue Beispiele für die ungeheure Kraft, die ine Glauben liegt, auch zur Erreichung äußerer Dinge? Und doch wird nichts in unfern Tagen so verlacht und gering ge¬ schätzt wie der Glanbe. Wir feierten vorgestern den hundertsten Geburtstag des großen englischen Naturforschers Karl Darwin. Da ist wohl tausend¬ fach das Ergebnis der Lebensarbeit dieses Großen gepriesen worden: Nun sei durch ihn der Glanbe dahin! Nicht glauben mehr, sondern wissen könnten und sollten wir nun. Wo inan so spricht, da wird unter Glaube noch ganz jener Glanbe des alten christlichen Bekenntnisses 4 verstanden, das mit den Wvrten beginnt: «Wer da will selig werden, der muß vor allen Dingen den rechten christlichen Glauben haben,» (Symb. Athan.) und wo unter -Glauben» das Fürwahrhalten von Kirchenlehren verstanden wird. Wer sich hiergegen anflehnt, hat gewiß ein heiliges Recht dazu. Aber der rechte christliche Glaube ist doch etwas ganz anderes: eine freudige Zuversicht auf den Sieg des Lebens, ein immer neues Vertrauen auf die Macht des Guten, die Kraft, «zu wahren sich den vollen Glauben an diese Welt trotz dieser Welt-, Bedarf etwa unsere hoffnungsarme, innerlich so trostlose Zeit nicht mehr eines solchen Glaubens? Einer der bekanntesten Wortführer des Darwinismus bei uns (R. France) spricht es in einer Festschrift zu Ehren Darwins aus: -Darwiu ist der Vertreter eines Jahrhunderts, das wissen wollte, nachdem das vorige sich von allerlei altem Glauben befreit hatte. Der nächste Herrscher im Reiche des Geistes aber wird der sein, der aus den Bausteinen, die Darwin beischaffte, eine neue Welt zu bauen versteht, in der es sich -auch leben läßt für den Menschen, der Trost braucht und sich nach Freuden sehnt.» Dieser neue Glaube aber wird kein anderer sein können als der den alle Religionen und Weltweisen seit Jahrtausenden verkündeten in wechselnden Sinnbildern, «daß wir unsern Geist hell und klar erhalten, ihn mit heilsamen Gedanken des Lebens füllen müssen. Wir dürfen nicht fürchten, sondern müssen erkennen, daß wir eins sind mit der unendlichen Macht, die all unsere Bedürfnisse befriedigen kann. Wir müssen einseheu, daß Gesundheit, Kraft und Glück unser rechtmäßiges Eigentum sind, daß sie in nnserm inneren Leben als Möglichkeiten liegen und daß wir sie nur nach außen verwirklichen müssen». Heute freilich wird uns gepredigt, alle Welträtsel seien gelost, und jener hochverdiente Forscher (Ernst Häckel) kündete in dieser Woche als sein allerletztes Wort, es sei nnn der Wahn überwunden, daß der Mensch die Krone und das Ziel der Entwicklung im Weltall sei. Gerade dies, die Erkenntnis der Überlegenheit des Menschengeistes über die Natur, die Erkenntnis des einzigartigen Adels der Menschennatnr, ist aber doch die Botschaft, die alle wahren Denker und Dichter und Propheten aller Zeiten ausgerichtet haben. Jene von Millionen der Denkenden unserer Tage bejubelte Weisheit Häckels muß ich für die größte Torheit halten. Ich möchte jener monistischen Weisheit die Worte Bismarcks im deutschen Reichstag eutgegeuhnlten: «Wenn Sic in Hohn und Spott alles, was den Menschen bisher heilig gewesen ist, als einen Zopf, eine .— h — Lüge hinstellen, ... so ist es doch nicht schwer, einen Menschen von geringem Bildungsgrade dahin zu führen, daß er schließlich mit Faust spricht: .Fluch sei der Hoffnung, Fluch dem Glauben und Fluch vor allem der Geduld!' Ein so geistig verarmter und nackt ansgezogener Mensch, was bleibt denn dem übrig, als eine wilde Jagd nach sinnlichen Genüssen, die allein ihn noch mit diesem Leben versöhnen können? Wenn ich zu dem Unglauben gekommen wäre, der diesen Leuten beigebracht ist, — ja, ich lebe in einer reichen Tätigkeit, in einer wohlhabenden Situation, aber das alles könnte mich doch nicht zu dem Wunsche ver¬ anlassen, einen Tag länger zu leben, wenn ich das, was der Dichter nennt ,an Gott und bessere Zukunft glauben', nicht hätte. Rauben Sie das dem Armen, dem Sie gar keine Entschädigung gewähren können, so bereiten Sie ihn eben zu dem Lebensüberdruß vor, der sich in Taten äußert wie die, die wir erlebt haben- (Kaiserattentate von 1878). Und wenn mau dann dem entgegenhält, daß doch Unzählige, welche jeden Glauben längst weggeworfen haben, bessere Menschen sind als unzählige Gläubige, so-gelten dafür Bismarcks weitere Worte: «Auch diejenigen, die an die Offenbarungen des Christentums nicht mehr glanben, möchte ich daran erinnern, daß doch die ganzen Begriffe von Moral, Ehre und Pflichtgefühl, nach denen sie ihre anderen Handlungen in dieser Welt einrichten, wesentlich nur die fossilen Überreste des Christentums ihrer Väter sind, die unsere sittliche Richtung, unser Rechts- nnd Ehrgefühl noch heute, manchem Ungläubigen unbewußt, bestimmen, wenn er auch die Quelle selbst vergessen hat, aus der unsere heutigen Begriffe von Zivilisation und Pflicht geflossen sind.- Und wenn es je dahin kommen sollte, daß der volle Unglaube die eigentlich herrschende Gesinnung würde, so würde der ganze Wunderban der menschlichen Gesellschaft znsannnenbrechen, denn es ist ein Bau, der seine tragenden Stützen nur im Glauben hat. Gedanken der Verantwortlichkeit vor dem Sittengesetz, der selbstlosen Trene, der Aufopferung für die Gesamtheit haben diesen Wnnderban gegründet, nur mit den gleichen Mitteln kann er ans die Dauer erhalten werden. Alle die sozialen Tugenden, ohne die eine Gemeinschaft nicht bestehen kann, fassen wir zusammen als Glauben. Glauben ist das geistige Kapital, das kursieren muß, das Gold, obue dessen Umlauf jeder Austausch ins Stocken kommt. Wir finden in der heiligen Schrift für den Glauben das Bild des Goldes. Seit langen Zeiten und bei allen Völkern ist das Gold das Mittel, mit dem nur alle Schätze und Güter der Welt uns verschaffen können. Wie kommt es, daß das Gold diese Bedeutung des Wertmessers und des Tauschmittels für alle Güter erlangte? Weil es unzerstörbar ist 6 durch Feuer, Säure und Schlag, weil es im Vergleich zu allen übrigen Stoffen unvergänglich nnd unveränderlich ist. Das, was von jenem roten Stoffe nur scheinbar gilt, gilt in Wahrheit vom Glauben. Alles können wir uns mittelst des Glaubens verschaffen und in allem Wechsel, allen Umwälzungen unseres zeitlichen Daseins bleibt er das Unvergäng¬ liche, was allein sich bewährt und behauptet, wenn sonst alle Wert¬ maßstäbe wechseln. Er ist das Auge unseres Geistes, durch das wir ans den trüben Nebelregionen der Zeitlichkeit zur klaren Himmelsbläue einer höheren Welt emporzuschanen vermögen. Er allein zeigt uns das wahre Angesicht der Dinge. Mit der ungeheuren Macht falscher Suggestion verzerren sich uns immer wieder die wahren Bilder der Dinge. Und im Grunde ist es nur eine einzige schwere Täuschung, die sich uns immer aufs neue mit fast unwiderstehlicher Gewalt aufdrängt: die Täuschung der Furcht. Wir fürchten uns, nnd aus der Furcht stammt alles andere, was uns guält: Kleinmut, Sorge, Haß, Neid, Gram und Bitterkeit, ungeregelte Begierde. Alle diese finstern Feinde, die unser Leben ver¬ giften, stammen ans dem Mangel an Ruhe'und Zuversicht. Nur durch ein starkes, herrliches Vertrauen auf den Gott, der in uns lebt, kann uns geholfen werden. Vertraue auf die unerschöpflichen Kräfte, die in dir leben; du hast keine Ahnung, welche Kräfte in dir liegen, unermeßlich und unergründlich wie das weite Meer, unerschöpflich an Wundern nnd Wonnen für jeden, der sie zu erschließen vermag. Ans allen ist dieses weite Meer geistiger Kräfte, das in uns selbst liegt, zumeist verhüllt durch lastende Nebelmassen, die jeden Ausblick uns hindern. Diese Nebel sind die Massen falscher Gedanken, die in einem jeden von uns sich ansammeln. Einst stand ich am weiten Ozean ans einer Insel unseres deutschen Nordmeeres, und es Ivar mir, als ob ich aus den schäumenden Wogen nnd brausenden Winden die Antwort hörte, die Gott einem jeden geben will, der sich von ihm verstoßen wähnt: «Ich dich verstoßen? Über¬ schwenglich will ich dich segnen.« Möchten wir doch immer ansschanen nach jenem ewigen Meer, ans dessen Rauschen die alte süße Weise uns erklingt: -Also hat Gott die Welt geliebt.» Dann kommen gewiß immer wieder Stunden, da starke Himmelswinde alle Nebel und Wolken zer- blasen, daß unermeßlich, unergründlich das Meer göttlichen Erbarmens sich uns anftnt, an dem wir anbetend niedersinken: «Ich will, anstatt an mich zn denken, ins Meer der Liebe mich versenken. - Wagen müssen wir es freilich, oft scheint es so schwer. Man hat den Glauben auch wohl den Todessprnug genannt, den der Mensch ans dem Vergänglichen ins Unvergängliche zn tun hat, nm dort fest- zusteheu. In meinen Knabenjahren im Gymnasium iu Mannheim las ich an der Decke der Aulil cm Wort, das Illir lauge unverständlich blieb. Die Jesuiten hatten cs dvrt an die Decke ihres ehemaligen Klosters geschrieben. Es war ein kurzer Spruch — in dem die Unendlichkeit liegt. «Luxors aucis» las ich wohl hundertmal, bis ich es verstehen lernte. Lapsus auäs: «Wage es, weise zu sein«. Unser Schiller hat das Wort in seine Sprache übersetzt: «Du mußt glauben, du mußt wagen, Denn die Gottheit leiht kein Pfand; Nur ein Wunder kann dich tragen In das schöne Wunderland.» Ein kurzes Wörtlein, leicht zu übersetzen, und doch glaube ich, daß ein Leben nicht zu lang ist als Schule, um es wahrhaft zu verstehen. Im Evangelium aber sehen wir hoch anfgerichtet den Mann, der den Seinen zurnft: -Ihr Kleingläubigen, warum seid ihr so furchtsam?» Der, vou dem das Volk verwundert spricht: «Was ist das für ein Malin, daß ihm Wind und Meer gehorsam sind?» Er ist's, der uns lehren kann beides, was wir bedürfen: daß wir nur einen Feind haben, die Furcht, und nur eine Rettung, den Glauben; er, der da spricht: «Fürchte dich nicht, glunbe nur.» Am en. I», Verlage der Evangelischen Kirchcngemeinde Laibach. Druck vvn Kleinmayr ck Bamberg in Laibach.