flutnniss 30. Pettau» den 25. Juli 1897. VIII. Jahrgang PmauerZeitunA erscheint jeden Soiuirag. Prei» siir Pelta» mit Zustellung in« Hau«: «ierteljiihng sl. 1.20, halbjährig fl. 2.40, ganzjährig sl 4.80, mit Poftversendung im Inlande: Vierteljährig fl. > 40, hnll'juhria fl. 2.80, ganzjährig fl. 6.60. — «mjtlne Wummern 10 fr. Schriftleiter: Ilses FelSner, «llerheiligeugafft 14. — Brrwattuug und «erlag! W. »laufe, «»chhandluug, Haupiplai, «r. (J. Handschristen werde» nicht zurückgestellt. Äntündigungen billigst berechnet. — Beträge sind erwünscht und wollen lüngsten« bis Freitag jeder Wach« eingesandt «erden. pädagogisch-didaktische» Gründen im Interesse der Schüler eine frühere Schließung utithnnlich er-schien. Für die Schüler slovenischer Nationalität wurde provisorisch derart Vorsorge getroffen. dass dieselben in eigene Gymnasialclasse» vereint werden und daselbst Unterricht in den Gegenständen des Unter-GymnasinmS erhalten. Die definitive Regelung, in welcher Art künftig daS BedürsniS nach Ilovenischdeutschem Gymnasial-Unterricht in der südlichen Steiermark.^Be^ifdigung finden soll, wird während der Dauer dieses Provisoriums — wie zu hoffen steht. nicht'Dh»? Einverständnis beider Nalionalitäteu des Landes — nach sach-lichen und billigen Ermäßigen erfolgen. Wie wir we^z...orvichmen, wird von der Unterrichts-Verwaltung iie Errichtung einer Beteriuärschule in Cilli, iveiche den eigenartigen landwirtschast» lichen Interessen deS ÄlpengebieteS zu dienen haben wird, geplant." Und da behaupten diese „unzufriedenen Deutschen" noch immer, dass ihnen die Regierung nicht entgegenkommt I Wer lacht da? Wer behauptet denn jetzt noch, dass sich die Negierung schlankweg über alle ihr verfassuuySmässig gezogenen Schranken hinweg» setzt, wen» sie die Deutschen zwiebeln will? Nach« dem die Reichsvertretnng den Credit für das sloveuische Untergymnasinm in Cilli abgelehnt hat. wird es nunmehr aufgelassen. Das ist doch con-stitutionell? Ja sehr! „Für die Schüler slovenischer Natinnalitat wnrde provisorisch derart Boi sorge getroffen, dass dieselben in eigene Gymnasial- claffen vereint werde» und daselbst Unterricht in den Gegenständen des UntergymnasinmS erhalten," so jagt daS offiziöse Communiquc. Ja was wird denn eigentlich aufgelassen? Ausgelassen wird eigentlich nichts, denn die eigenen Gymnasialclass.n, worin die Schüler iloveuischer Nationalität vereint in slovenischer Sprache unterrichtet werde», diese bleiben bestehen ! Und warum trompetet der Offiziös»» in die Welt hinaus, dass daS sloveuische Untergymnasium, in Cilli mit Ende August zu ^stehen aufhören wird? Nun, weil e» den barmlose» Gemüthern dieS- und jenseits der steirilche» ($5ren^pfäl>le eine Freude macht nud der Regierung ein Vergnügen, die Deutscht» ein »venig zu soppen. Oder ists etwa keine Fopperei, das stovenische Untergym-nasiuu» in Lilli aufzuheben, die vier Untergym-nasial-Classen mit sloveniicher Unterrichtssprache aber iveiter bestehen zu lassen? Oder lvar eS den Cilliern blos um die Auslassung der Bezeichnung „ilovenischeS Untergymnasinm" $u thun? Ist es ihnen vielleicht ein Trost, dass die eigenen Classen mit slovenischer Unterrichtssprache biS znr „defi--nitiven Regelung" provisorisch bestehen bleiben? Nicht doch; der Trost kommt hinterher. Der -Nnterrichtsminister plant die Errichtung einer Beterinärschiile in Cilli. für die eigenartigen landwirtschaftliche» Interessen deS ÄlpengebieteS ein-gerichtet! Das ist der Zucker aus dem Brei. den der UnterrichtSminister den Cilliern um den Mund schmiert. Sobald daS neue Preisgericht in Marburg Die kaiserliche Bestätigung des Bürger» meisterS. An das Stadtamt gelangte folgender Erlaß der k. k. Statthalter« in Graz vom 20. Juli 1897 Z. 21914: „Seine f. n. f. Apostolische Majestät habe» mit AllerhöchsterCntschließung vom 1 I.Juli 1897 die Wahl deö Josef Ornig, Realitätenbesitier in Pettan, zum Bürgermeister der Stadt Pettan allcrgnädigst zn bestätigen geruht." Zur Entgegennahme der vom Herrn Bürger» meister nach §. 14 deS Gemeinde-Statutes vom 4. Oktober 1879 L.-G. u. Bdg.-Bl. Nr. 45 zu leistende» Angelobung wurde der k. k. Bezirks» hauptmann Herr Dr. Alfons R. v. Scherer delegiert. Das sloveuische Gymnasium in Cilli soll mit Ende August d. I. zu bestehen aufhören. Das offiziöse „Fremdenblatt" brachte am 17 August d. M. die folgende Mittheilung: ..Wie wir vernehmen, wurde soeben in der Frage des slvvenisch'dentsche» UntergyiuuasiumS in Cilli ein- Entscheidung getroffen DaS genannte Unter-gymnasium, für welche« die Reichsvertretung bc-kanntlich den Credit abgelehnt hat. wird mit Schluß des laufenden Schuljahres, das ist mit Ende August, zu bestehen aufhören, nachdem aus Mast nicht! von g. gt»»». Einen Schwur that sie im innersten .Herzen und ihre Augen verschleierten sich jäh und Ijelle Thränen xanueu über ihre Wangen. — „Martl, fei gut und sei nicht mehr böü auf mich! Ich thue eS nimmer." — „Freili. sreili, thut gar so viel weh." — grinste der Cretin und bot ihr ein schmutziges Papier, dass er aus seiner Hosentasche geholt und auseinandergesaltet hatte, — „da schau, dö hat der Lehrer anßerzwickt." — Es waren vier Stück grobe Schrottlörner. Dolly wich entsetzt zurück; wen» diese Schrotte dem armen Teufel in die Weichrn gefahren wäre»? „Steck' sie wieder ei» Martl, — nein, gib her. ich gib Dir etwas besseres dafür I" — sie langte ein zierliches Geld» taschchen hervor, leerte den ganzen Inhalt in MartlS Hand und nahm die Schrotte dasür in'S Täschchen. Dann sagte sie begütigend: „Geh Martl, laß mich jetzt allein." — Der Cretiu faßte ihre» Ärmel, küßte ihn und torkelte gegen das Eschen» Wäldchen hinüber: „Otternviecher geh' ich der» schlag'»! Js' all's voll dort!" — brummte er im Gehen. Dolly besah daS Papier, welches ihr Martl „vom Lehrer" gebracht halle. Es war ein Brief ohne Adresse. Gehörte er ihr? Gleichviel! Sie osfikete den Umschlag nud las: „Mein Fräulein! Ich bedaure tief, während unseres Zusammen-treffen« beim Ausflüge des Lehrer-BereineS auch nur einen Augenblick jenes Benehmen an den Tag gelegt zn haben, welches Sie mit Recht ver» urtheilten. Ich bedauere eS »insomehr, als es An-laß zu der uuerquicklicheu Szene im Pfarrhofe gab und ich bitte mir zn vergebe». Wenn ich einen Augenblick gehofft hatte, Sie würden meine Einladung damals nicht kurzweg abweisen, so lag der Grund in dem Verhältnisse in welchem ich zn Herrn von Eichenbach stand. Ich vergaß, dass die Tochter nicht verpflichtet ist, die Neignng des BalerS für mich zu theilen. Ihre kurze Absage hatte mir damals eben sehr, sehr wehe gethan. Ich habe indessen meiu Bergehen tief bereut und theilweise auch bereits gebüßt. Das mag Ihnen, gnädiges Fräulein. Genngthnnng dasür sei», dass ich einen Augenblick vergaß, was ich nie vergessen durste, den StandeSunterschied. Da Sie, wie mir heute Herr von Eschenbach mitzutheilen die Güte hatte, demnächst eine längere Sommerreise machen und daher die Musikstunden entfallen, gestatte ich mir, mich ans diesem Wege zu verabschieden, weil ich bei Ihrer Rückkehr bereits meinen neue» Dienstposten als Leiter einer mehrclassigen Privatschnle angetreten habe» werde und daher nicht in der Lage bin, persönlich meinen Abschiedsbesuch auf Eschenbach zn machen. Indem ich das schmerzlich bedauere, bitte ich schließlich, auch meine wärmsten Glückwünsche zu Ihrer Berlobnng entgegennehmen zn wollen." Einen Augenblick noch hafteten ihre Aligen starr auf deu Schlußzeilen des Briefes, dann lehnte sie sich au deu Stamm der Ulme, bedeckte ihr Gesicht mit beiden Händen und weinte krampfhaft. „Es ist vorbei!" schluchzte sie unter heißen Thränen, „vorbei aus immer! Er hat recht; es war ein — ein —." „Gnädiges Fräulein, ver—ehr—teS Baschen? Dein ganz ergebener Better ist eingerückt und bittet nm Andienz!" lachte eine Männerstimme neben ihr; „bitte nicht zu erschrecken wegen deS Überfalles! Famose Überrumplung! Feind in Flanke und Rücken genommen! Genialer Streich. maS?" Ihr Cousin Waldhause» stand neben ihr und klappte die bespornten Absätze zukommen. Sie sah aus, müde, gebrochen, ein Bild zum Erbarmen. Nun erst bemerkte der Rittmeister, dass sie geweint hatte und trat einen Schritt zurück. ..Verzeih' Base, dass ich wie 'n SpringinS» feld über Stock nnd Stein daherlief, aber die Wirtschafterin sagte mir, dass Onkel Eschenbach inS Dorf hinübergeritten sei n»d dass Xu hier in der Allee zu treffen wärest. Hätte ich geivußt —" Sie trocknete hastig die Augen und bot dem Better die Hand. „Sei willkommen Udo!" sagte sie, sich zn einem freundliche» Tone zwingend, „Deine Zimmer sind bereits in Stand gesetzt, komm, mache eS Dir bequem, ich besorge einstweilen ein Frühstück." Herr von Waldhausen schüttelte den Kops. „Danke Base Dolly, aber ich reite in zwei Stunden wieder nach Stallegg hinüber." „Wieder nach Stallegg? Warst D» denn drüben? Ich dächte, Du kämmst von Nenbrngg, wo Deine Schwadron liegt?" frug sie ein wenig verwundert. Er lachte. „Komme direet von Stallegg! Wollte Euch blos mündlich sage», dass ich mich mit Comtesse Erna verlobt habe." feine Thätigkeit beginnt, wird da« Cillier KreiS-gerichl mittelst UkaS den „sprachlichen Bedürfnissen seines Sprengels" besser angepaßt werden; wenn eine .definitive Regelung", in welcher Art künftig das Bedürfnis nach slovenisch-deutichem? Gmnna-sial-Unterrichte in der südlichen Steiermark Be-sriediyung finden soll, wahrend der Dauer des Provisoriums der eigenen Gyinnasialclassen nach sachlichen und billigen Erwägungen — (wie der OffiziosuS so schön sagt) wie zu hoffen steht, nicht ohne Einverständnis der beiden Rationalitäten deS Landes zustande kommt, da»» gibt» als Belohnung vielleicht auch eine utraquistische Beterinärschnle! — Wenn nicht, — nun dann bleibt eben daS Pro-visorium, aber mit der Veterinärschule ist'S dann nichts! Arme Cillier! — Run ewig dauert ja auch daS beutige Jnter-rcgmnn nicht! Endlich wird der Reichsrath ja wieder einmal einberufen und den deutsche» Ad-geordneten der Maulkorb abgenommen werde», dann dürfte wohl eine ihrer ersten Frage» a» di-Regierung die sein, woher ivohl der Unterrichts-Minister das Geld nimmt, um die eigenen Gyni-nasial-Classen für die Schüler slovenischer Nationalität in Cilli fortbestehen zu lassen, nachdem der Credit für das sloveuische Uiitergymnasium von der ReichSvertretung abgelehnt und das flo-vernicht Untergymnasinm mit Ende August 1897 zu bestehe» aufgehört hat! Zufolge des heute SamStag den 24 Juli eingelangten Reichsgesetzblattes, welches die kaiserl. Verordnung vom 15. Juli 1897 enthält, mit welcher aus Grund deS §. 14 deS StaatS.>rundgesetzeS vom 21. Dezember 1867 R.-G-Bl. Nr. 14 verschiedene im Budget pro 1897 nicht vorgesehene Auslagen als NachtragSeredite bewilligt werde», wird auch u»ter dein Titel „Mittelschulen §. 1 Gymnasien'' sür da» sloveuische SlaatS-Untergym» iiasinm in Cilli bis zu Schluß des Schuljahre« 1896/97 beziehungsweise „weitere Vorsorge für slovenisch deutsche» Gymnasial-Unterricht" das or-dentliche Erfordernis ca. 12500 fl. bewilligt. Der Art. 14 des StaatSgrundgesetze« lautet: „Wenn sich die dringende Nothwendigkeit solcher Anordnungen, zu welche» verfassungsmäßig die Zustimmung deS ReichSratheS erforderlich ist, zu einer Zeit herausstellt, wo dieser nicht versammelt ist, so können dieselben unter Verantwortung deS GcsammtmimstcriumS durch kaiserliche Verordnung erlassen werde», insoserne solche keine Abänderung des StaatSgrnildgcsetzeS bezwecken, keine dauernde Dollh machte eine rasche Bewegung, als wollte sie ihn umarmen, aber sie that eS nicht, sondern rief mit dem Ausdrucke der herzlichsten Theilnahme: „Wie Udo. Du hast Dich mit Erna verlobt? Nun dann nimm meine wärmsten Glückwünsche, denn Deine Wahl könnte keine bessere sein. Erna ist meine liebste Frenndin und doppelt froh bin ich. dass Deine Wahl gerade auf sie gefallen ist. Papa wird sich ebenfalls freuen, denn er sagt immer. Erna sei die liebenS-würdigste unter den Stalleggerinnen. Aber wie kam denn das so rasch, Vetter?" frug sie, seine Hand erfassend. .Na, sehr rasch wars eben nicht. Ich habe Erna schon im vergangenen Winter kennen gelernt aus dem Balle, den die guten Bürger von Neu-brugg veranstalteten, ober wir konnten un» blos insgeheim schreiben, denn 'i gab eine» Hacken. Die Gräfin durfte nichts wisse», denn — denn — hm, der Grund ist eigentlich sehr lustig. Dolly. die Gräfin behauptete, wie mir Erna mit-theilte, dass — hm, dass ich eigentlich schon ver-geben wäre. Tante Waldhausen hab« ihr gesagt, dass Du bestimmt wärest, meine Frau zu werden !" — „Ich?" rief Dolly fast erschrocken. — „Ja. Du Dolly. Und deshalb wollte Erna auch gar nicht au meine Liebe glaube», trotzdem ich ihr offen sagte, ich und Du wir lebten seinerzeit wie Hund und Katze zusammen, in ewigem Krieg. Trotzdem bat sie mich, ihrer Mama noch nichts zn jagen, den» diese hätte Dich einerseits sehr lieb und würde niemals zugebe», dass es hieße. Belastung des Staatsschatzes und keine Veräußerung von Staatsgut betreffen. Solche Verordnungen haben provisorische Gesetztraft, wen» sie von sämmtlichen Ministern unterzeichnet sind und mit ausdrücklicher Beziehung aiif diese Bestimmung des StaatSgruiidgesctzeS kundgemacht werden." Nachdem nun der Credit für das sloveuische Gymnasium von, Reichsrathe abgelehnt war. so konnte und durfte daS Ministerium diesen Credit sich nicht durch eine Nothverordnung über den Kopf der ReichSvertretung weg zu verschaffen suche»! Die deutsche» Abgeordnete» werde» daher nicht eine, sondern zwei Fragen an die Regierung zu stellen haben; die erste wird lauten: warum sie eine Anstalt für welche der Credit verweigert wurde, weiter bestehe» läßt, die zweite, warum sie die Prärogative der Krone dazu mißbraucht, ein Votum deS ReichSratheS ad absurdum zu führen? Ein weiterer Erfolg. Neben manchen anderen mehr oder minder bedeutenden Erfolgen hat die Gemeindevertretung der letzten Periode einen neuerlichen zu verzeichnen, der für die Finanzen der Stadtgemeinde von ein-schneidender Wirkung ist. Der Stadkgemeinde Pettan wurden nämlich vom Jahre 1878 an sür das Einkommen ans der Brückenmaukh und den städtischen Gesällen die Erwerb- und Einkommen-stener vorgeschrieben, welche in den zwanzig Jahren Tausende von Gulden betrug. Wie unS nun von befreundeter Seite auS Graz mitgetheilt wird, hat das k. k. Finanzärar den bezüglichen Rekursen der Stadtqemeinde Folge gegeben und die Erwerbstener von 1878a» biS 1897 abgeschrieben. Da »un mit dem Wegsalle der Erw-rbsteuer auch für die Einkommensteuer keine rechtliche Basis besteht, so wird mit der ersteren auch letztere fortfallen. Desgleichen wurde die Einkommensteuer a»S den anderen Gefällen vo» 1885 bis 1892 im Gnadenwege abgeschrieben, waS ebenfalls für das jtädt. Budget eine bedeu-tende Erleichterung involviert. Pettauer Wochenbericht. (Inspizierung der Garnison.» Am 19. d. M. traf hier mit dem NachmiltagS-Eilzuge der Feld-marschall-Lientenant und Commandant der 6. In-fanterie-Truppen-Division, Herr Wilhelm Stanger, in Begleitung des Generalstab-MajorS Herrn eine ihrer Töchter hätte mich Dir weggeschnappt," lachte der Rittmeister launig. „Das ist ja eine ganz unglaubliche Ge-schichte Udo und ich gebe Dir mein Wort, dass ich keine Ahnung davon hatte," betheuerte Dolly ehrlich. „Natürlich Base! Ich auch nicht! Scheint so eine Idee der guten TanteWaldhause» gewesen zu sein." entgegnete der Rittmeister spöttisch, — hat mich ja stets beinuttert, wie 'n unmündiges Waisenkindlein, bis mir'S zu bunt wurde und ich der Sache mit einem Ruck ei» Ende machte. Habe um meine Versetzung in die Reserve eingereicht und werde meine Güter selbst bewirtschasten. Habe eS satt, mich in meinen besten Jahren in allen möglichen Nestern herumzubalgen und unbe. holsene Bauernjunge» zu schneidige» Reiter» zu drillen. Wird große Augen mache» Tantchen Waldhansen, wenn sie erfährt, dass ich ihr auS ihrer mütterlichen Zucht entwischt bin und meine Braut nicht Dolly. sondern Erna heißt! Die Gräfin wollte zwar zuerst ein Schreiben von Dir haben, aber es scheint, das» Du ihr unlängst eine» anderen triftigeren Beweis geliefert hast, das» Du auf meine Wenigkeit nicht reflektirst! I» Heidknstei» folls gewesen sein. Eine» förmlichen Krakehl sollst Dn provocirt haben mit ein paar anderen Damen, wegen. — hm. na, halt in Herzensangelegenheiten und sollst auch Siegerin geblieben sein! Gratuliere Coufinche»! Bist ein schneidiger Kerl, der sich in solchen Angelegen-heiten nichts dreinrede» läßt!" „Wer hat Dir das gesagt, Udo?" — rief Rudolf Heß ei» und inspirierte am 20. d. M., vormittag» das hier stationierte 4. Pionnier-Ba-' taillon, woraus er am Nachmittage wieder ab-reiste. hatten, ersolgte am 17. d. M. die Schlußfeier de« städtischen Kindergarten«, wie alljährlich in feierlicher Weise, verbunden mit einer Au«stellung der „Arbeiten", welch« die steinen Fingerchen der putzige» .Studenten" und „Studentinnen" mit em-siflfm Fleiß geschaffen hatte». Verweilen wir bei diesen Arbeiten, so ist e« schwer zu sagen, ob die .Tante" Fräulein Josefine Höber und ihre Gehilfin Frl. Maria äMUnder «ehr Geduld dabei entwickelten, diese verschiedenen mitunter ganz reizenden Dinge und Dingelche», von denen nicht wenige sogar praktische Verwendbarkeit finden können, alle aber säuberlich und nett, besonders aber sehr rein gearbeitet sind, fertig zu bring«». Da« eS nicht allein mit der Geduld gethan ist, sondern dos« auch ein« unendliche Liebe sowohl zu den Kindern al« zur Sache selbst da« erste Erfordernis ist, um da« Nein« Volk, bei dem man sehr irrt, wenn man annimmt, das« e« sehr leicht zu leiten sei..zu einer geregelten Beschäftigung zu bringen, die auf die Dauer manchem der Siebenkäsehoch« „langweilig" wird. Es gibt da bereit« sehr scharf ausgeprägte Charaktere zu studieren, sonst riskiert man. dass ein kleiner Ehr-liebender bei der geringste» Rüge „strikt", währe»d ein anderer kleiner Faulpelz, der dem fleißigen Arbeiten durchau« keinen Geschmack abgewinnen kann, sich wenig um Lob oder Tadel schert, sondern an« „Jausenbrod" denkt. Die Kunst, einzelne kleine Genie« vorwärts zu bringen, ist freilich nicht groß, aber eine Schaar von 50 bis 60 Kinder der verschiedenste» Anlagen und Erzieh-ung gleichmäßig anS Ziel zu bringen, gehört so-zusagen zu den Geheimnissen der Kindergärtnerin, die ihr Erziehungstalent dem Charaker jede« ein» zelnen der ihr anvertrauten Kinder anpassen muss, wenn sie überhaupt Erfolg« erzielen will. Und nach dem erzielten Erfolge kann man der „Tante" und ihrer Gehilfin herzlich Glück wünschen. Von der Ausstellung zur. fast möchten wir sagen „Festvorstellung" übergehend, muß vor allem die bewundernSwerte Disciplin der Kinder erwähnt werden, die sichtliche Liebe zur Sache, der Stolz dcr Einzelnen, eine „führende Rolle" zu spielen und insbesondere die Reinheit der Aussprache beim Vortrage von Gedichten und Lieder». Die An-wesende», Eltern, Geschwister »nd sonstige Ver-wandte der Kinder erhielten wohl den Eindruck, das« ihre Lieblinge im städtischen Kindergarten vortrefflich aufgehoben sei«n. Der Leiter, Herr Oberlehrer Löschnigg. richtete in dieser Beziehung warme Worte der Aufmunterung an die Kleinen und deren Angehörige, Worte deS wärmsten Danke» an den so schulfreu ndlichen Stadtgemeinde-rath von Pettau für die unentwegte Förderung de» städtischen Kindergarten». Der anwesende Bürgermeister Herr Josef Ornig sprach vorerst dcr Leitung und der Kindergärtnerin Frl. Höber den Dank für die Mühe au», welche in diesem Institute so vortreffliche Resultate zeitigte und beglückwünschte sie zu den prächtigen Erfolgen. Ein vielstimmiges Hoch auf den Monarchen, in welche« die Kleinen tapfer und kräftig einstimmten uud nach welche» sie mit hellen Stimme» di« Volkshymne anstimmten, schloß die Feier de» Schulschlusse» im städt. Kindergarten, der nach den gewonnene» Eindrücken feinen Zweck vollauf erfüllt. svas Zither-Concert) de« Herrn Franz Pohl, welche« am 18. Juli d. I. im Casinosaale stattfinden sollte, ist wegen plötzlicher Erkrankung de» Concertgebers unterblieben und konnte auch wegen vorgerückter Stunde nicht abgesagt werden. Herr Zitherlchrer Pohl hat nun da« Concert, bei dem der bestrenommirte Zitherspieler Herr Gail-hoser au« Wien mitwirken wird, auf den 1. August d. I verlegt und da« Programm theil-weise geändert, so das« den Freunden unsere« speciell heimatlichen Instrumente« ein sehr an-genehmer Abend bevorsteht. (Las Jener in picheld«rf) am 20. d. M. wurde um 2'/, Uhr Nachmittag von der Telefon-station im Sikchenhause der Centrale im Rath« hause avisirt, welche sofort mittelst der elektrischen Allarmsignal« die Feuerwehrmänner avisirte, welche dann auch alsbald ins Depot eilten, so dass um 2 Uhr 35 Minuten schon der erste Lvschtrain ausrücken konnte und auch abfuhr; der zweite folgte nur wenige Minute» später. Dabei sind zwei Momente besonder« deshalb beachten«-wert, weil sie auf da« rasche Sammeln unserer sreiwillige» Feuerwehr vo» größtem Einsiuße waren. Die Telefonleitung i»« Siechenhau«, von wo man den Ausbruch de» Schadenfeuer», welche« vo» der Stadt au» nicht gesehen werden konnte, sofort bemerke und der Centrale anzeigen konnte, dann die rasche Entschlossenheit der städtische» Kutscher, welche zur Zeit de« Au«bruche« de« Brande« mit den Gespannen im Stadtwald drüben arbeiteten und al» sie von dort au» den Brand gewahrten, den ihnen ertheilten Weisungen gemäß die Pferde ausspannte» und im raschen Tempo zum Feuerwehrdepot in die Stadt herüber eilten. Solche Raschheit im Falle einer Gefahr, wo e» oft auf Minuten ankommt, ist aller Anerkennung wert und ein neuer Beweis, dass die Telefon» leitung in die damit verbundenen Allarmleitungen in die Wohnungen einer für den ersten Moment genügend großen Anzahl von Wehrmännern ihren Zweck aufs beste entspricht. Anderseits ist es ein lobenswerter Entschluß deS CvmmandoS der freiwilligen Feuerwehr gewesen, dem in größter Gefahr schwebenden Ort Pichldors rasche Hilfe zu bringen, obwohl der Ort bereits weit auger dem Rayon liegt, innerhalb welchem die Feuerwehr zur Hilfeleistung verpflichtet ist. Der Entschluß ist umso löblicher gewesen, als bei einem Umschlagen deS WindeS Pichldors heute ganz oder zum größten Theile in Asche läge, weil die Feuer-wehr über 500 Meter Schlauchleitung entwickeln mußte, um die Spritzen zu speisen, da der völlige Wassermangel im höhergelegene» Theile deS Dorfes eine Hilfeleistung im großen Maß-stabe unmöglich gemacht hätte. Abgesehen davon, dass die frühere Subvention für die freiwillige Feuerwehr in Pettau von der jetzigen Bezirks-Vertretung ebenso gestrichen wurde wie die Prämiexgelder an die zuerst einlangenden Ge-spanne für die LöschtrainS. ist auch daS wieder-holte Ansuche» des Feuerwehr-Commando«, i» wasserarmen Ortschafte» entsprechende Wasser-tümpel anzulegen, um wenigsten« sür de» erste» Augenblick der Gefahr eine» Wasservorrath zu haben, unberücksichtigt geblieben. Das« solche Momente aus den Entschluß de« Feuerwehr-Commando«, bei großen Bränden in Ortschaften, welche schon außerhalb de« Pflichtrayons liegen, dennoch Hilfe zu bringen, lähmend wirken, ist kein Wunder. In Pichldors fielen am Dien«tage fünf Objecte dem furchtbaren Elemente zum Opfer und da da« Anwesen des Gemeindevorsteher« selbst in Flammen stand und er und die Seinen mit der Rettung seiner Habe mehr al« genug zu thun hatten, fehlte auch bis zum Einlangen der Feuerwehr eine einheitliche Leitung und damit ein System in den RettungSarbeiten und wie Augen» zeugen versichern, wäre bei einem Umspringeu deS Winde« der größte Theil de« Orte« verloren ge--wesen. Wa« aber in Pichldors geschah, kann in den nächsten Tagen schon auch in anderen Orten geschehen, denn wie alljährlich beginnt mit dem Einbringen der Ernte und dem Drusch sozusagen die Saison der Brände am flachen Lande, wie die Brandchronik der letzten Wochen beweist und die entstandenen Schäden betragen Tausende von Gulden an sauer erworbenem Vermögen. Da« Rauchen in Scheunen bei der Arbeit, da« Herum» zündeln ungezogener, schlecht oder gar nicht be» aussichtigter Rangen, eine oft an bodenlosen Leichtsinn grenzende Unvorsichtigkeit im .Hantiere» mit schlechtverwahrtem Lichte sind in den meisten Fällen die Ursachen der Brände. In solchen Zeiten ist e« am wenigsten am Platze, einer wohl» geschulten und mit vortrefflichen Gerathen au«-gestatteten Feuerwehr, welche niemals ihren Wahl-spruch vergaß: „Dem Nächsten zur Wehr!" und niemals Unterschied unter diesen „Nächsten" ge-macht hat. ihrem Bestreben zu helfen und zu retten, allerlei Prügel zwischen die Füße zu werfen. (/enrrbrrritsdjuft der freiwilligen Jrurr- wehr ) Für die laufende Woche hält der II. Zuq und die II. Rotte Feuerbereitschast. Zugsführer Bellan, Rottsührer Maizen und 8 Mann. Feuer» Meldung«» sind auf der Centralstation in d«r SicherheitSwachstnbe im Rathhau« zu machen. (ätirrlijrnwruni) und prämiierung im ßt-jirke Pettan im 3ahrt 1897.) Bei der am 5. Juli in Pettau für den Umfang des Gericht«-bezirkeS und der Stadt Pettan vorgenommenen Stierlizenzierung und Prämiierung. welche in A»> Wesenheit de» Obmanne» der Bezirksvertretung Pettau und durch den für den XVIII. Rindviehzucht-District iieuernaniiten Obmann .Herr» Richard Klammer. GutSinbaber von EbenSkeld. de» k. k. BezirkStbierarzteS H Joses Czak in Pettau und der Herren Gauvorstände stattfand, wurden im ganzen oloS 53 Stiere aufgetrieben. Von denselben ivare» 2 bereits im Borjahre lizenziert, 1 bereit« lizenziert und prämiiert E« wurden 17 Stier« prämiiert, unter welchen sich auch die zwei im Vor» jähre nur mit Lizenz betheilten Stiere befanden. 15 Stiere erhielten die Lizenz; 19 mußten bedauerlicher Weise, weil dieselben im Körperbau mangelhaft oder fehlerhaft waren, abgerufen werden, theils auch deshalb, weil sie den im Gesetze zur Hebung der Rindviehzucht sür das Herzog-thum Steiermark gestellten Anforderungen gar nicht entsprachen. Von Prämien wurde» ertheilt: 1 Preis mit 35 fl., 2 Preise mit 30 fl.. 1 Preis mit 25 fl.. 2 Preise mit 15 fl,. 4 Preise mit 12 fl.. 4 Preise mit 10 fl.. 2 Preise mit 8 fl. Einer der Besitzer verzichtete aus die Prämie. Die Besitzer der lizenzierten Stiere, welchen kein« Pra» mien zuerkannt wurden, erhielten 1 fl. Austrieb-geld. Wegen Zuchtuntauglichkcit zurückgewiesen wurden die Stiere nachstehender Besitzer al«: De« Johann Dokleviü zu Tristeldorf Nr. 4n, Johann Kellenc zu Puchdorf Nr. 24. Johann Mlaker zu Zirkulane Nr. 14. Franz Zavec zu Paradei« Nr. 120. Franz Valenko zu Gorisme Nr. 52, Georg Zupanöie zu Jurovez Nr. 27, Veit ?.mauc in Formin Nr. 36. Franz Sock in Mos6>ganzen Nr. 47, Jakob Horvat in Picheldors Nr. 26. Simon SkerbinSek in Siebendors Nr. 13. Jak. Ze-lenko in Podvinzen Rr 12, Ursula Jurkmann in Picheldorf Nr. 77, Anton Vreöar in Karöo-vina Nr. 19, Franz Koroscc in Sabofzen Nr. 1. Franz Frirdl in Haidin Nr. 32, Johann Gor-üenko in Siebendorf Nr. 4V, Simon ?.egula in Klappendvrf Nr. 16. Franz Aunkoviü in Med-vetze» Nr. 18, Mathias Mikuö in Oberpnstova Nr. 9. Nach §. 30 de« oben citirtcn Gesetz«« werden solche Besitzer, welche einen nicht lizenzierten Stier zum Sprunge für fremde Kühe oder Kalbinen verwenden, mit einem Geldbetrag« von 1 bi« 25 fl. und im Wiederholungsfälle nicht unter 5 fl. be-straft. Vermischte Nachrichten. (Jiir Hopfrnbaurr) schickt uns die Firma A. Lehmann Nachfolger aus Nürnberg die Mit-theilung, dujs die erste Sendung steirischen Hopfen« am 17. d. M. in Nürnberg eintraf und zu Mark 6 pr. Kilo verkauft wurde. /,11 Uhr die Haupt-Versammlung, um 2 Uhr nachmittag« gemein-schaftliches Mittagsmahl, um 4 Uhr Besichtigung der Stadt und ihrer Umgebung, um >/,8 Uhr abend« große« Gartenfest. •1 — (iiiJimark-fialrnörr.) Für den Südmark» Kalender. d,n- im Lauft des Ernteinoiides (Auqust) erscheiuen wird, gibt sich bereits eine lebhafte llKilimljnic fund. Die LrtSgrnppenleituiisten unb alle Mitglieder der Süd mark werden dringcnd gebeten, fiir die Verbreitung dieses wirksamen völkische» Erziehungsmittel» und allen Ansorde--rungeil entsprechenden Nachschlagebiiehes mit allem Eiser ui arbeiten <£ri>ort von Häuten nach vancmarll.» Die Handels- inid Gtwrrbetammer Äraz verständigt »ns, das« das köniql. däxische Ackcrbauministerium dir Einfuhr vo» Häute» in vollkommen lustge-trocknete»» oder gründlich eingesalzenem Zustande aus Österreich-Ungarn gestattet hat. Die Bcrbreituuff dcr Reblaus in Stele» mark und die Cultur dcr amerikanischen Reben im Jahre 1896. lA»'u>g (in* dem Jahre«!,,richte de» technischen Leiter» der -laal^' Siedlansde^mpsungsarbeiien, Franz MatioSit,) A. 3ni politische» Se)irKr pettan. In diesem Bezirke wurden i»> Jahre 1896 16 OrlSgrmeinden owrchiorscht, wobei i» 13 Orts, gemeinden das Vorkommen der IieblauS »eu eou» ftatiert wurde. I» t>er z»»> (Mcbictc der Kollos gehörige» Ortsgettltinde Mousberg tonnte auch diesmal die Reblaus nicht konstatiert werde». Im Steuerbezirke Rohilsch sind nunmehr sämmtliche Ortigemeinden verseucht, Die verseuchte Fläche des Stenerbezirke» Friedau erscheint gegen du» Jahr Ifciiii» um fünf Ortsgcmeinden vergrößert; hievo» befinde» sich drei OrtsgemcindtA an der Peripherie des früheren Seuchengebietes dieses BezirleS. während zwei vo» diese», Gebiete abgesondtrt liegen und »>it drei OrtSgeuieittde» des SteuerbezilkeS Pettau ein neues Senchcugebiet bilden. Hinsichtlich der Weinbausläche beträgt der Zuwachs im ganzen politischen Bezirke 929 60 ha, B. 3m politischen LrjirKe Marburg. I» diese», politische» Bezirke wurde» im Jahre 18% 17 OrtSgemeinden durchforscht, Hievon entsaUe» 11 Ortsgenieinden a»s den Stenerbezirk Windisch-Feistritz. von denen jedoch alle als reblausfrei befunden wurde». Das verseuchte Weingebiet des Steuerbezirkes Marburg l. D. U, erscheint uni zwei Ortsge» meinden vergrößert. Der bisher als reblanSsrei geltende Steuerbezirk St, Leonhard weist drei verseuchte Ortsge-nietudeu auf. Hinsichtlich der Weinbausläche beträgt der Zuwachs in, ganzen politische» Bezirke Marburg 368 34 Im. C. Im politischen ßfjirlte Lnlkenbrrg. Im Jahre 1896 wurde» im Steuerbezirke Luttenberg abermals zwei Ortsgemeinde» als mit der Reblaus behaftet coustatiert. Dieselbe» sind räunilich von einander getre»nt, hängen jedoch mit audereu Seuchcugebieie» und zwar die ei»e mit jene», des Frieda»er-. die an-dere mit jenem des Pettauer Steuerbezirkes zu» samme». Die verseuchte Weinbausläche des politischen Bezirkes Luttenberg vergrößert sich hiedurch um 116 30 Im. I». 3m politischen LtjirKr Cilli. Im Jahre 1896 sind iu deu Weiupflauzungeu dieses politischen Bezirkes keinerlei Untersuchungen vorgenommen worden, daher dcr Berichterstatter »tchi iu die Lage kam, dort neue Herde zu co»-statieren. Auch Anzeige» über Vorhandensein irgendwelcher verdächtiger Merkmale oder Über das Auftreten von Krankheiten in den Rebpflan« zungen sind im genannten Jahre demselben auS diesem Bezirle uicht zugekomme». — Überhaupt macht sich bei der Bevölkerung dieses Bezirkes eine bedauerliche Gleichgiltigkeit für den Weinbau bemerkbar. Eine Ausnahme Hievo» machen nnr Schrifttum. lourenkarte für Radfahrer,) AIs Anschluß an die bereits bestens bekannle», vom Hauptmann Emil Lewschet deardeilctcn lourenkartrn von Wie«, Äraz, Linz, Alagen-furt, Brüii, BndiveiS und Prag>Dre^den, ist soeben im Berlag von R Lechiicr , einen Stadtpelz, Bisam. P ri ina - S o rt e um fl. <>ö, einen Pclz - Saceo fl 20, einen Loden-Anzug iiin fl. Ist, einen Salon-Rock um fl. A), , l> e n s o d i e s c i u st e n Sorten. Für .»? icht-passende? wird da § Geld rcrourgr-getieN. Provi 11 z « nftr « ge gegen Nach-nähme. Stoffmuster und M a ß a n le i t u n g sianco. Auch genügt ein Musterrock um ein passende« «leid zu bekommen. 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Da« kecke Iägerhütchen mit der wallenden Feder paßt vortrefflich zu dem stattlichen schwarzen Schnurrbart und mildert gleichzeitig di« derbknochigen Gesichtszüge. die seinem Träger eigen sind und ihn, eine» Zug von Härte und rücksichtsloser Energie verleihen, lim den Hals trägt er die aus einer großen Reihe vo» Goldplatirn «^bildete Kette, die mit dem heutigen Tage um ein Glied wächst. )ede Blatt« bedeutet ei» Jahr und ein Schübcnfest und der Bund besteht schvn lange, lange Zeit. Fritz darf die Kette ein Jahr lang tragen, dann löst >hn der neue Schützenkönig in dieser Würde ab. Virkmaier ist sich der letztern wohl bewußt, und stolz läßt er sein scharfes Auge über dir Anwesenden hinschweife». Trüge er »och Speer und Dachsfell, dann wäre man versucht, ihn für die Verkörperung der Kinkel'schen Verse zu halten, die da anheben: Früh au» den Wolken sprang der lag, Da kam durch taogeaSblen Hag Ein kräftig Aannlbiid hergegangen Im knappen grlneu Iagdhablt, La» zottige Dachlfell umgehangen, Ten festen, lässig-sichern Schritt. Gestützt auf seine« Speere» Schaft, S» War »in Mann in voller Kraft, Ein «ntlitz wie au» Holz gehauen, vertraut im düsteren WÄldergrauen, Vebröunt vom nichtigen Wetterschlage Lächelnd In jeder Äbh' und Plage >«. • • « l'ora Stein, die Erwählte des Schützenkönig«, ist eine jener ,orten Mädchengrstalte». wie sie in uiiferm Zeitalter so unendlich tiäufig sind. Ihre Züge sind von großem Ebenmaß. Ein Paar wundervolle Augen beleben das seine, von einer gewaltigen, frei herabhängenden Haarwelle umrahmte Gesichtchen. Die Wangen iind bleich wie Wachs und ihre schlanke Gestalt erinnert an die Biegsamkeit des Rohre». Das weiße, mit Rosen durchwirkte Seidenkleid hebt noch die Zartheit ihrer Erscheinung. Dennoch darf die «chützenkSnigin mit Recht für fchön gelten, und mit Wohlgefallen ruhen auf ihr die Augen der Männer, während ihre Geschlechts-lirnoisinnen sie mit neidischen Blicken mustern. .ES war vorauszusehen, daß Birkmaier sich ein reiches Mäd^ chen aussuchen würde," raunte eine behäbige Matrone, die Mutter von sieben noch unverheirateten Töchtern, ihrer Nachbarin in die Lhren. .Alleweile geht alles nach dem Geld. Wer seinen Töch> lern heutzutage hunderttausend Mark mitgeben kann, der bringt sie sicher an den Mann, ob sie häßlich oder hübsch, hänSlich oder 'latterhaft sind." „Ra, gran Schmitz," entgegnete die Angeredete, .hübsch ist die l!»re, da« muß man ihr fassen! Taß sie nnn auch noch gerade eine reiche Erbiil ist. ist eine ersreuliche Zugabe. Benvunderlich >kl übrigens Fritz Birkmaiers Wahl nicht, den» Stein ist schon im vielen Jahren des Erlenmüller« Bankier. Fritz, der Schützen-konig, ist heute schon so gut wie Erleumüller, und Stein weiß ganz genau, was die Mühle wert ist. Er wäre ein Esel» wenn er seiner Tochter nicht Angeredet hätte, al« Birkmaier sie zur Schützenkönig!« und damit gleichsam zn seiner Verlobte» mache» wollte. Die Verlobung folgt dem Feste auf dem Fuße, da« ist vo» jeher so Brauch." .Daß dann aber der alte Erlenmüller nnd der andere Soli» nicht auch zugegen sind? Das gehört sich doch!" .Der Alte ist seit dem Tode seines Weibe« der reine Sonder-ling. In Gesellschaft geht er gar nicht niehr und weiter, al« er gerade muß, bekümmert er sich auch um sein Geschäft nicht mehr. Ueber den Tod der Müllerin," fuhr die Sprecher!» fort, »ud ihre Stimme sank zu einem kaum hörbaren Flüstern herab, .wird mancherlei gemunkelt, aber keiner wagt, e« laut zn sagen. Manche wollen wissen, Birkmaier sei an dem schnellen Tod seiner Fran — sie war innerhalb zweier Tage gesund und tot — nicht ganz nn-schuldig. Andere sagen, er habe sein Weib schwärmerisch geliebt, genug: seit er seine Grete verloren hat, ist er kaum wieder zn erkennen. Ich möchte wisse», was Wahres an der Geschichte ist. Mir scheint, daß jedenfalls etwas Geheimnisvolles--- - — Der Schluß des Satzes verhallte »»gehört unter den »länge» eines Strauß'scheil Walzers, de» das Orchester aus einen Wink des Schützenkönigs als Beginn des Balle« aufspielte. Fritz Birkmaier und seine Erwählte eröffneten den Reigen. Leicht schwebten die Paare dahin. Ein fröhlichem, glückliche« Lächeln schwebte aus aller Lippen, und man hätte die Welt für ein Paradies halten können, wenn man diese lebensfrohe Menschen im «reise sich drehen sah. Der Schützenkönig zeigte auch im Tanze Kraft und Ansdaner. Immer wieder flog er an de» Reihe» der Zuschauer vorüber, liiib erst als der letzte Akkord verhallte, hemmte er de» Fuß. Lore» Wangen waren vom Tanze hoch gerötet, und dichter Schweiß perlte auf ihrer Stirne. Birkmaier ließ seine Blicke durch den weite» Raum schweifen, dann neigte er seine Lippen zu dem Ohre seiner Tänzerin herab und flüsterte ihr einige Worte zu. Das Mädchen lächelte, blickte zu ihm auf und nickte zustimmend. Hastig durchschritt da» Paar das Zelt, gefolgt vo» de» Blicken der Zuschauenden. . Bor einem gedeckten Tische machte es Halt. .Hier sind wir, Herr Stein," trat Fritz mit einer Berbeugnug heran. .Ich habe Sie sofort entdeckt, obwohl e« bei dem großen Andrang nicht ganz leicht ist, jemanden zn sinden." »Jägeraugen, Jägeraugen," lachte der Angeredete nnd reichte dem Schützenkönig dir Hand. .Wo ist denn Ihr Herr Papa?" fragte er hierauf, da« Paar zum Sitzen einladend. .Er war nicht zn bewegen, zu kommen," erwiderte Fritz, .er wird überhaupt mit jedem Tage grämlicher." .Ra ja, wenn er nicht zn nn« kommt, dann müssen wir zn ihm gehen," versetzte Stein nnd schenkte für da« Paar die Glaser ein. .Ich werde ihn morgen einmal besuche», ich habe ohnehin geschäftlich mit ihm zu spreche»." In heiterster Stimmung wurde der Abend und dir halbe Rächt verbracht. Der Schützenkönig und seine Erwählte gehörten zn den eifrigsten Tänzern, und der alte Stein war fast von jugendlicher Ausgelassenheit. Immer wieder trank er de« junge» Leute» zu und der «eue Tag graute bereit», als er mit seiner Familie va« Festzelt verließ. Ein Rückschlag pflegt überall zu solgen; er blieb auch bei Stein nicht au». Als er sich spät nachmittags in etwa»? unbehaglicher Stimmung vo» seinem Lager erhob nnd die Be-gebenheiten des verflossenen Tage» vor seinem geistigen Auge vorbei-ziehe« ließ, machte er ein recht verdrießliches Gesicht. .Es war eigentlich eine große Thorheit," brummte er vor sich hin, »mein Kind diese Rolle spielen zu lassen, ohne vom alten 118 Birkmaier bis Zusichernng zu besitzen, daß anS dcr Partie etwas werden kann. DaS hätte ich als vorsichtiger Geschäftsmann nicht thu« dürfen." Er strich mit der Hand über seine dünne» Haare nnd schritt in, Zimmer auf und ab. .Pah," fuhr er in seinem Selbstgespräch fort und blieb vor deni Spiegel stehen, „eS ist kaum denkbar, daß die Mühle nicht Fritz zufallen soll. Der andere Sohn schwärmt für Wissenschaft nnd ist sür das praktische Leben nicht zu gebrauchen. Aber Ge-wißheit niuß Ich mir verschaffen und zwar heute noch." Schnell beendete er seine Toilette. — Eine halbe Stunde später befand er sich auf dem Wege zur Erlenmühle. .Wir haben Sie gestern sehr vermißt, Herr Birkmaier," be-grüßte Bankier Stein de» Erlenmüller und schüttelte ihn« freund-ichaftlich die Hand. .Ans ein Stündchen hätten Sie doch kommen sollen, es würde Ihnen gewiß bei uns gefallen haben!" .Ich passe nicht mehr in instige Gesellschaft," erwiderte Franz Birkmaier mit Rnhe. .Ich habe mit meinen Ge-danken und uieinen Pflichten genng zu thun. Das Leben hat mir übel mitgespielt, Sie Wissen'S ja, nnd nun bin ich zum Griesgram geworden." .Mau muß sich von Stimmungen nicht ganz unterkriegen lassen," mahnte Stein. .Gehen Sie wie früher fleißig unter Menschen, dann bekommen Sie andere Gedanken n»d neue Idee»! — Potztausend, ein Man« in Ihren Iah-re» hat doch noch nicht mit den, Leben abge-schlössen!" .Doch." entgegnete der Erlenmüller trocken. .Ich erwarte und hoffe nichts mehr vom Leben als Ruhe." Stein trommelt« ver-legen mit der Hand auf den, Tisch. Er sah ein, daß er auf diesen, Wege nicht z» dem gewünschte» Ziele kommen werde, und doch wollte er unter keinen Umständen den Heimweg antrete», ohne Gewißheit darüber zu erlange», was seine« Kindes harrte. .Daß Fritz meineLore zur Schützenkönig!» ge-wählt hatte, ist Ihnen doch bekannt, Herr Birk- .Wenn es mein Sohn ist, ja wohl!" Stein reichte dem Erlenmüller die Hand und sagte: .So hj. r. den wir denn in nicht zu ferner Zelt auch in verwandtschasn ? Beziehungen treten, Herr Birkmaier, und ich hoffe, daß diese!I » beiden Familien zum Segen gereichen werden. Daß Fritz berci.iü Ihr Nachfolger werden wird, versteht sich ja von selbst," setzte i mit frenndlichem Lächeln hinzu, während seine Augen in Erlenmüllers Zügen zu lesen suchten, .alle Welt bezeichnet ihn heute schon als den zukünftigen Erlenmüller." .Dann täuscht sich alle Welt, Herr Stein," entgegnete Fr.»,n Birkmaier, nnd sein Gesicht belebte sich. .Aus metner Hand wud die Erlenmühle keinesfalls auf Fritz übergehen." „Wen» das Ihr Ernst ist," versetzte der Bankier, .dann '.>e daure ich mir, daß Sie daS nicht früher geäußert haben." .Dazu hatte ich nicht die geringste Beranlaffung. Wenn nbrv davon Ihre Zustimmung zu der Verlobung Ihrer Tochter :»i, meinem Fritz abhä»M ist, dann hätten -!< mich früher fragen wl-len. Ich würde Ihn.» so offen wie heute ge antwortet haben." Stein biß sich aus r-ic Lippen. Er hatte eine scharfe Bemerkung 1,1» der Zunge, aber in rertu zeitiger Erinnerung !>., ran.daßderErlenmiiu.r ein guter Kunde vo» ihm war, verschluckte er sie. .Ach, Sie scherzen ja nur," meintederBan kier. .Arthur lebt ja uur für seine Wisse» schast, während Friv ei» Erlenmüller vo» echtem Schrot und Koni i«. Da« weiß niemand besier als Sie,elbst." .Trotzdem ist es. wie ."V , M» «- spräch wieder auf. Der Erlenmüller nickte zustimmend. .Die Wahl erfolgte, wie ich hoffe, mit Ihrer Einwilligung?" .Ich mache meinen Sühnen in dieser Hinsicht keine Bor-schristen," versetzte Birkmaier gelassen. .Was sollte ich auch gegen die Wahl gehabt haben? Ich selbst habe anch nach meinem Herzen gewählt, „ud dieses Recht will ich meinem Aeltesten wahrhaftig nicht schmälern. ES handelt sich ja un, sei» Glück, nicht um das mehlige." Des BaiikierS Züge überflog eS wie ein znfricdencS Lächeln. Er glaubte aus de» Worten seines Gegenübers die Gewißheit schöpfen zn sollen, daß die Zukunft seiner Tochter gesichert sei. .Der alte Brauch, daß iuuerhalb der Festwoche die öffentliche Verlobung des Paares erfolgt, wird Ihnen nicht unbekannt sein?" forschte Stein weiter. .Ich kenne die Sitte." .So sind Sir mit einer diesbezüglichen Anzeige einverstanden?" ich Ihnen sagte. Lasse» Sie sich an der Thut sache genügen, ich kau« IhnenkeineweitereA». kunst geben." .Und Fritz, der sich jahrelang im Jnteren'e Ihres Aliweseuö plagt hat?" .Ist ein gesunder, starker Mann," siel ihn Birkmaier iuS ©i> >. »der eS recht gut um chen kann, wie ich früher gemacht Hai Er soll durch eigen, ; Fleiß etwas vor f: bringen. Dabei wird immer noch zehn» > günstiger als ich dar sein, denn ganz lr geht er keinesfalls au: .Zu einer Verbind»' mit meinerTochterk,» ! ich aber unter diesen Umständen meine Zustimmung nicht gebe, bemerkte Stein kurz. .Die Zukunft Ihres Aeltesten erscheint » denn doch als etwas zn zweifelhaft, um mit seinem Geschicke jenige meines Kindes zn verbinden." .Das müssen Sie lvissen," erwiderte Birkmaier. Der Bankier erhob sich. „Vielleicht besinnen Sie sich I» eines andern nnd wie ich denke, Bessern," meinte er und griff in seinem Hut und Stock. .Jedenfalls muß ich aber Fritz von di« Wendung Mitteilung machen. Er wird nicht weniger Überrni. sein als ich." Kühl reichte Stein dem Erlenmüller die Hand und verließ d Zimmer. Eine halbe Stnnde später gab es zwischen Frai^ Birknm nnd seinem Sohne eine lebhafte AuSeinanderfetzuug. Fritz w mit Bitterkeit darauf Hin, daß seit vielen Jahren die ganze L. des Geschäftes auf seinen Schultern ruhe, während sei» Br»? sich bis zur Stunde noch um gar nichts gesorgt, sondern wie i Herr gelebt habe. Er mißgönne dem schwächeren Bruder sei» « 119 ui Dasein nicht, aber eS sei doch eine etwas starke Zu-»nft er »ur für die Zukunft Arthurs arbeiten solle, nnd im T jfe dafür später der Gefahr auSgesrtzt sei, jeden Augen-, nn Sund von Sau» nnd Sof gejagt zu werde». hörte der Erlenmüller feine» Aeltesten a». Nichts in cußern verriet die große innere Erregung. Gelassen machte ,(ii -ohn daraus aufmerksam, daß alle» das, was er bisher ,1m, iclii freier Wille gewesen > « abschluß versprach, sondern auch weil von einer w'rflich stattgehabten Verlobung „och nichts bekannt geworden war. Das Gerücht hatte schon die wunderlichsten Redereien hervorgezaubert. Die einen wollten wissen, der Erlenmüller sei mit der Verlobung seines Aeltesten aus geschäftlichen Gründen nicht einverstanden, die andern dagegen, der Berspruch werde erst im letzten Augen» blick erfolgen, gleichsam al» Schlußrakete. erlei Zwang habe er je ii il ausgeübt und werde das i,ih i infiinft nicht thun. Jeden mit!, : stehe ihm frei, die Erlen-iilil, ii:ib seinen Vater zu ver-ujrn. 'Senn feine Verlobung mit tfi„ aichter von dem Besitz der jIcü;. ihlc abhänge, dann brauche iirft finim über die eingetretene .c»ki > zu beklagen. E« sei besser. e A! > ii gingen ihm zeitig al» ! ivä: auf. Alv' ,'iitz' Groll sich in scharfen icrtc liegen dem Bruder äußerte _ ,6 , von Arthur als einem l ; ^ We!.> in de« <^lenmüller» Au- I ! iimir Nahen eine« Gewitter» |j {|i'. j!:; : * donnerndes.Schweig l,|fev.y < 1 ch ttw. Deine Pflicht" schloß ihm [, I ii ikimb. Der -ohn, erkennend, daß die I __ irtult des Baters erschöpft war, IWWMWMW<> J 1 ^ u id v.'ii Jugend auf an strengen W ^ istiL>riom gewöhnt, machte Kehrt lid verließ da« Väterliche Arbeit». mmkr „llrbcrleae Dir genau, was Du nm willst," rief ihm der Erlen- uilln nach. .Mein Entschluß > ___ *fjt ■„ .ichütterlich fest. Ist e« M - ir hier zu eng, so kannst Du , j £ chm. damit aber wi^ Du Stein« IM i# I orfitcv. die da» Geld, aber nicht ich linraten will, noch weniger minnm."------ !ic Liebe zu dem Bruder hatte ch in ?fritz' Brust über Nacht m tt-R Verwandelt. Er sah in ihm n flrrstöret seiner Zukunft und Glückes, einen Tagedieb, der Durch inde Schmeicheleien den Ba> •x völlig bestrickt hatte. Al» Arthur wenige Tage später > fatien heimkam und Fritz in ^gewohnten herzlichen Weise be- ^lchte. war er^nicht^wenig über- ^ oitiflfr Weise enipfangen zu wer- ' n . Wa» ist geschehen, Friv, daß «««. MH * •t ü'-iider» Schulter. .Ich habe ir d 'rti gewiß nichts gethan." .Wein, nein," entgegnete der 'tfrciite kurz, .ein unangenehme» Äai iientreffen mit dem Bater, rite' »icht»." Damit wandte er >b ,v i Mühle und ließ den Bru-r i> !>en. Ni>. ichilttelnb ging Arthur Von M» Balb aber hatte er ben iwn nehmen Einbruck Vergessen, Runiu: ",ritz in ben nächsten Tagen r alte zu sein schien.--- i Woche ging zur Neige unb M" k »menbr Sonntag sollte ben Wit .ft be» Schützenfestes bilben. An biesem Tage pflegten noch» »al? lle Schleusen ber Fröhlichkeit geöffnet unb baS BerlobungS-Schützenkönigs unb seine» Schätzlein» öffentlich gefeiert "" den. < >rno! waren bie Bewohner be» StäbtchenS boppelt neu» , da nicht nur Braut wie Bräutigam reicher Leute Kiub fto" u»b man sich insolgebesien einen besonberS großen Fest- Der Sonnlag kam. Fritz konnte sich als Schützenkönig unmöglich ber Festlichkeit entziehen, »nb bie Familie Stein hatte, um Aussehen thunlichst zu vermeiben, beschlossen, auch biesmal Lore mit Birkmaier znm Zelte ziehen zu lassen. Die Parteien waren bahin übereingekommen, von einer Berlobnng sür'» erste jebensalls Abstand zu nehme» utib bie Sache mit Stillschweigen zn übergehen. 150 J,+ VIrtbitv hatte sich bcm Bruder aus dein Wege zum Festplatz aitgkschlossen. Er wollte Zeuge der Auszeichnungen sein, die dem Lchützenkönig zu teil wurden, und sein harmloses Gemüt ahnte nicht, dah der Bruder in ihm den eigentlichen Störenfried sah. In seiner Herzensfreude hatte er, um der brüderlichen Ehrung auch seinerseits einen sichtbaren Ausdruck zu verleihe», sein schmuckes Samtjacket augelegt und die bunte Studentenmiitze aufgesetzt. Er sah prächtig aus. Das schwarze Lockeuhaar quoll unter dem kleinen Süppchen neugierig hervor, ein keckeS schwor-zeS Schnurrbärtchen, wel-cheS mit seinem Augenpaar wunderbar harmonierte, gab dem frischen, aber sei-neu Gesicht einen elegant-neckischen Ausdruck, das schwarz« Samtröckchen um-schloß ?n.g die Taille nud ließ die schlanke Gestalt in vorteilhaftem Lichte erfchei-nen, mit einem Worte: Arthur Birkmaier war «ii. schöner Mann, das Ebenbild setner heimgegange-nen Mutter. Als er, neben seinem Bruder herschreitend, in dem gestzelte erschien, war er es, der aller Blicke aus sich zog. Nur die wenigsten hatten noch für den Schll-tzeukönig Augen und In-tereffe. Durch die Reihen der jungen tanzlustigen Damen aber ging ein leb-Haste» Flüstern, und selbst die spottsüchtigsien unter ihnenwubteuan dem schmu-cken Studenten nicht» zu tadeln. Der Tanz begann. Friv Birkmaier und Lore Stein eröffneten abermals den Reigen, aber während vor acht Tagen aus beider Gesicht ein Ausdruck der Fröhlichkeit und Befriedigung' zu lesen war, schauten sie jetzt mür-l isch drein. Leicht und lässig umschloß des Schützenkönigs Hand die Taille seiner Tän-zerin, und nur flüchtig stützte sich daS junge Mädchen auf BirkmaierS Arm. Dem aus mcrksamen Zuschauer konnte daS steif-förmliche Gebahren des Paares nicht ent-gehen, und Fritz Birkmaier, der die» selbst fühlte, machte auch schon nach der zweiten Runde Pause und führte seine Erwählte aus ihren Platz zurück. für an «elreibe. Jie »inner standen dabei und sa e» der Aibeii d«> lächelnb zu. tf ine sonderbare Verteilung ber »eschäfte. «er «rinnen fidi Mk! "ichl an Sir Thoma« «urnee. ber erzählte, ein gnbier habe seine vefreinng,», bei» Zahlen ber Sleuer baburch zu begründen gesucht, daß er angab, er besinn, "«»lichen Verlust seiner Frau, die ihm so vl.l all zwei Ochse» gearbeitet uabe • Da« kleinere Uebel. .Papa, wenn Iu mich ben «rlhur nicht beitatfi läßt, dann wirb er alle Schiilb nur auf wich walze»!" — .©eCrt », auf Tich die Schuld, al» aus mich seine Schulden!' «über« m V BÄuetl«: „Hrrr Totlor, wa» mag »ue >rzt: ..»ann fehlt ihm sicher der «ppellll' Ml{i gemeint. H«„. .Wach bem thaten zu urteil™ flnb Sie betliebt, «»na - » 11 #chIn («schreist): .Oft»*,, saljen?" — Herr: .*«(„, bol beste Stück Ist Hera»»«,, schnitten!" «"ch 'in «eschisiek.ff .Warum kocht den» immer dii Frau Doktor selbst, »in, » aast« zu sich ladet?' — .jj, mit sich biete ben derben unb sie ber tust« l> bie Rur bekommt.* Theorie »nb Prajrio « .Wal willst Tu nun mit In vielen Gelde ansangen, ba< tu Tel» «uch gegen bie Itbe ei>. gebracht Hot?- — « .34 werbe meine >»na Heirat«!' tmfinnQljlgrg Rösselsprung UXff Zeifenblasrn. Fritz Ist sonst keiner, ber zwei Minute« ruhig fitzen kann; Immer Ist er aus den Beinen, balb hier. bald bort. Heute Ist er aber schon seil bem Mittagessen nicht mehr sichtbar. Selbst sein Vesperbrot hat er nicht geholt. Wo steckt er denn? Hinter bem Hause sitzt er Im Arase »nb treibt Studie» — Studien? Auch davon Ist er sonst kein Freund! die ungelenken Schriftzeichen aus seiner Schiefertafel zeugen wenigsten» gar nicht davon. Unb boch fitzt er heute nihig und treibt Studien: er hat Seifenschaum angerieben und bläst bie bnntschillernben Kugeln in bie Luft, »it einer Hingebung unb einer «»«dauer widmet er sich bleser veschäfttgung, bie einer besseren Sache würbig wäre». Nun, sür jetzt mag bir e« hingehe», «ber später, Ftttz. später k Ta sorge. daß deine veslreb-ungen und Hoffnungen nicht auch ben leichten Seifenblasen gleich rasch unb "eh- ren und ent- VSll» wo ben bei rung wert .... zu flf «<• »er tnt- f be« nus« inn'- NN» IN un« mirb o« ren wenn »er ncti nicht nutz fl». ber. freu- trx frled' b«n freu- ba» den bitt- um- rukvt Ier> u« l "• teil au . Ist wir Ml* fchwe- und "1 ben ! ne »ich ruh' wenn r glänzend sich erheben, um ebenso schnell wleber zu zerplatzen! W-^ a B. Weiber »or bett Pflug gespannt, .Ach sah.' erzählt ein Reisenber dnrrf, Arabien. „im Torfe llabaise mehrere Weiber im wahren Sinne de» Worte« Lchsenarbeit thu» — da« heißt, sie waren an be» Psiug gespannt. Eine vo» i!ii»>» ivoe ein »ieblitfcr« i^cschöps. unb antwortete lachend auf meine fragen: #■»», gekochte flirtefftli all Seife angewendet, reuig» bie Hände unb erhalte» bie Haut weich unb gesund li«. jenigen, welche nicht zu start gekocht würben, find die besten vohnenstange». Aei»ah»tuh werben bie Sohnenstange» mit ber Rlnbe in Gebrauch ge»«n. men: allein bie« ist nicht z» «». »fehle», »«<( fie oft bir ttrat. statte schädlicher Insekte» fit». 3m ersten Jahre fitzt bie Rinbe fest nn ber Stange. Im zweiten jedoch it.« sie fich schon lo«; diesen llrnstanb benützen viele schäbllche gnseNen. .im »»,« ber abgeldsten vorke unb tn be» Riffen nnb Spalten ber Stangen ihre Hier unterzubringen Wa» untersuche nur ein«! solch« alte Stangen nnb man loirb zabinichi Hier, Larven unb Puppen darauf finden Vo, i»<. brauch der Stangen lüse man baher bie JtinUr v»> denselben ab. Schnittlauch soll man mit einem scharfen UeHer schneiden, bamit bie Pflanzen nicht an ihre» öur zeln gelockert werben. ?» soll bie» nicht bei rej. nerlschetn unb naßkaltem Wetter.geschehen, «eil da« In ben vlltter- und Rbhrenstummel» sich »»-sammelnde Regenwaffer FSnlnl» herbeiführe« ka>» Oeinge». Die Ratur hat keine Pfla>ne»art mit einem so -»»geprägten, angenehme» (Hund verbunden mit Schönheit unb nnschulb»voller,^ide der vlumen, wie bie Orangen, geschaffen Cd« z» groß» Opfer tan» fich jeber Hau», und Karle»-befitzer. wenn er nur einen nicht zu fe»chiei> frostfreie» Keller mit etwa» Licht hat. minbritix einige »lemplare bleser schönen Pflanzen l alte« bie Im Sommer Vlumen unb im ganzen Jahr athm unb reife Früchte tragen Speziell bie Vlgaiadie»-Pomeranzen mit ben vielen vouqnet-, Äiiflel un> Zwergformen Nnb für mittlere unb kleinereiW.ium wie geschaffen unb lassen fich bei einiger P^r»e selbst ganz gut im Wohnzimmer erhallen .'die Kultur ist babei keine»weg« schwierig. Hin trurff ner, frostfreier Stanbort für ben Winter. sei bei milber Witterung zu lüften Ist, mäglichfl tnn-utirt. nicht zu kalte« Waiser, wenn ber Vollen stark angetrocknet, jährlichem V« pflanzen von kleinen Topsexemplaren im Frühling vor dem Trieb in ei>» b«* mu«reiche Aistbeeterbe, bie stark mit Flnß> ober «»«gewaschenem Sa»!' inischl ist, zwei-, brel- ober vierjährige« verpfianzen ber starke» Sübeiexemt l.ue, einen helle», sonnigen Stanbort für de» Sommer »nb von vier zu vier ein Tunggiiß Ist alle«, wa« fie zum guten wedeihen beanspruchen. Heinrich!»»«>. «uflbiung folgt In Höchster Kummer. ültttsrl. '»e Ct«r »gn K9n,incr vor Wallst nestelt!, Man I» eine Ciwt i>i>» Aubet eriialt. «ufltsiing de» Ligogrlpho voriger «ummer: Kalb, halb. n« «eaiie »»inrnaiien. Seranlmrtllite «eduliion »on «rnft «lelfler, gedru« unb heenu««'» l»i>