SSltf Vertraulich! © AIs Manuskript gedruckt! Nach Verlauf von zwei Jahren (seit dem letzten Berichte) will ich eucli \vieder einiges mitteilen iiber die Missionsarbeit in SUd-Osterreich, in der icb durch Gottes Gnade tiitig sein darf, und mdchte zuerst einige Bemerkun- gen voranschicken, namentlich fiir diejenigen Freunde, die nocli nicht iiber diese Arbeit gehbrt haben. Das Volk der Slovvenen, das mir der Herr schon vor zwolf Jahren ans Ilerz legte, zabit etwa 1 '/ 2 Millionen Seelen und bewohnt Krain, Unter- steiermark und die angrenzenden Gebiete von Karaten, Kiistenland, Istrien und Ungarn. Wie in anderen osterreichischen Landen, vvurde auoh diesem Volke zur Zeit der Reformation das Evangelium in seiner Spraelie gepre- digt. Ani 8. Juni dieses Jahres war der 400jahrige Geburtstag des slowe- nischen Keformators Primus Trulier, der das reine Evangelium semeni Volke gepredigt, das Neue Testament und die Psalmen in seine Sprache ubcrsetzt und damit eine Literatur fiir die Slovvenen begriindet bat. Wenn auch nicht soleh ein gewaltiger Geist wie der grofie Reformator, leistete er docli an seinein Teile denselben Dienst seinem geknechteten, kulturarinen und kleinen Volke, wie Imther den Deutschen. Der grofiere und bessere Teil des Volkes nahm auch die Reformation an. Gegen Ende des XVI. Jahr- hunderts wirkten in Krain 40 bis 50 evangelische Prediger. Der Jesuiten- zogling und Gegenreformator Bischof Chron schrieb im Jahre 161G an den Papst: «Im Jahre 1597, beim Antritte meines Bistums, befanden sich in Laibach neun oder mehr lutherische Prediger (auBer denen, die in den Schulen lehrten) und verfiihrten das Volk, daB sich kaum der zwanzigste Teil der Bervohner, und zwar diese aus dem niedrigsten Stande, zum katho- lischen Glauben l>ekannte.» Mit Ililfe der iveltlichen Gewalt gelang es dem Bischof Chron und seinen Naclifolgern, fast jede Špur der Reformation unter dem slowenischen Volke auszutilgen, so daB es heute dem grofieren Teil nach blind der romischen Kirche ergeben ist. Krain wurde sogar das »gelobte Land der katkolischen Kirche« genannt, wie ja tiberhaupt Krain und Tirol als die am meisten von Priestern beherrschten I;ander bekannt sind. In neuerer Zeit inacht sich hier auch eine liberale, romfeindliche Stromung geltend, die leider melir und mehr in HaB gegen alle und jede Religion ausartet. Evangelische Gemeinden findet man wohl im slowenischen Spracli- gebiet (wie in Laibach, Cilli und Gorz), doch bestehen diese Gemeinden aus (meistens eingewanderten) Deutsclien oder anderen Volksstainmen und wird in denselben nur deutsch gepredigt. Eine Evangelisationsarbeit fiir die Slowenen aufier der meinigen besteht nicht und es gibt auch sonst keinen evangelischcn Prediger, der die slowenische Sprache bekerrscht. Bis zum Jahre 1896, wo ich zum erstenmal nach Krain kam, war unter den Slowenen gar nicht gearbeitet worden, aufier dafi die Brit. und Ausl. Bibelgesellschaft in vereinzelten Bezirken hat heilige Scliriften verbreiten lassen. Auch war bis daliin keine slowenische christ- liche Literatur vorhanden aufier dem Neuen Testament (dessen Ubersetzung iibrigens mangelhaft war) und ein paar Blatter fiir Kinder. Fiir mich galt es also, eine ganz neue Arbeit zu beginnen. Ich mufite zuerst die slowenische Sprache (die aber meiner Muttersprache, dem Boh- mischen, nahe verwandt ist) crlernen, dann Traktate schreiben und drucken lassen und sie selbst verbreiten. In dieser Weise suchte ich dreimal wiihrend der Wintermonate, von 1896 bis 1899 (im Sommer lialf ich jedesmal in der Arbeit in Bohmen), unter den Slowenen Eingang zu gewinnen. Nachdem diese Versucho nicht den emvUnschten Erfolg hatten, nahm ich einen Ruf der freien reformierten Gemeinde in Budweis (Bohmen) an, unterhielt aber vvahrend meines fiinfjahrigen Wirkens in dieser Gemeinde Verbindung mit Slowenen, indem ich Traktate fiir sie herausgab und von Zeit zu Zeit Missionsreisen nach Siid-Osterreich maclite. Im Sommer 1904 forderte mich die Brit. und Ausl. Bibelgesellschaft auf, die Revision des slowenischen Neuen Testaments zu iibernehmen. Da mir selbst viel daran lag, dafi doch diese Revision bald und griindlich durchgefiihrt werde, und weil es immer noch mein Herzenswunsch war, fiir die Slowenen zu wirken, entschlofi ich mich, nach Laibach iiberzusiedeln, um hier Rat und Ililfe einheimischer Schriftsteller fiir die Revision in Anspruch nehmen und daneben auch direkte Evangelisationsarbeit tun zu konnen. Wie im Anfang, so habe ich auch jetzt die Arbeit unter den Slo\venen im Vertrauen auf die Hilfe des Ilerrn unternommen, ohne von irgend einer Gesellschaft oder Kirche besol- det zu sein oder sonst ein bestimmtes Gehalt zu haben. (Nur die ameri- kanische Mission, mit der ich in Bohmen verbunden war, versprach mir eine kleine monatliche UnterstUtzung fiir fiinf Jahre. Auch zahlte mir die erwahnte Bibelgesellschaft ein kleines Honorar fiir die Revision des Neuen Testaments.) Der Herr hat treu fiir alles Notige gesorgt und durcli ver- schiedene Freunde dargereicht. Meine Arbeit bestand nun: 1.) in der Revision des Neuen Testaments, womit ich langer, als ich anfangs envartet liatte, beschaftigt war, so dafi sich die Bibelgesellschaft genotigt sah, noch einmal den alten, unverbesserten Text nachdruclten zu lassen, vvodurch dann die Herausgabe des revidierten Textes wiederum ver- zogert wurde. Erst im Miirz d. J. wurde mit dem Druck des neuen Textes angefangen, und hoffe ich, dafi im Herbst die neue Ausgabe fertig sein wird. Gegenwartig babe ich mit der Korrektur der Druckbogen viel zu tun. Nachdem ich mit der Ilevision des Neuen Testaments fertig war, fing ich an das Alte Testament zu iibersetzen, und s teh e ich jetzt an der Uber- setzung des II. Buches Samuels. Fiir diese Arbeit bekomme ich aber vor- liiufig noch kein Honorar von der Bibelgesellschaft, weil sie in bezug auf die Drucklegung des Alten Testaments erst dann eine Entscheidung treffen will, wenn die Ilevision des Neuen sich als die riehtige erwiesen haben wird. 2. ) Im April 1905 fing ich an, ein evangelistisches achtseitiges Blatt ('^Blagovestnik > = Frolier Botschafter) herauszugeben, das ich jetzt jeden zweiten Monat erscheinen lasse. Von jeder Nummer sende ich 1100 Exem- plare an ebensoviele Adressen im Lande hier und gegen 300 Exemplare gelien nach Deutschland und Amerika, wo sie von christlichen Freunden unter slowenische Arbeiter verteilt werden. Auf diese Weise kann man in Osterreich selir gut den edlen Samen des Evangeliums unter das Volk bringen, denn der Herausgeber eines Blattes hat das Recht, sein Blatt uberall anzubieten und zur Ansicht zu versenden, wogegen man zur Ver- breitung anderer Schriften eine besondere Erlaubnis haben mufi. Hier im Lande babe ich nur 120 Abonnenten, docli ist diese Zalil nicbt zu ver- achten, wenn man bedonlct, dafi es lauter Katholiken sind. Auch kam ich durch das Blatt in Verbindung mit einigen, von denen ich lioffe, dafi sie aufricbtig die VVahrheit suchen, und darf ihnen durch Korrespondenz und Besuche weiter dienen. Eine Frau sehrieb mir unlangst: «Wie Ihnen bekannt ist, mufi bei uns jedermann vvenigstens einmal im Jahre zur Beichte gehen, sonst wird er aus der Kirche exkommuniziert. Und so ging auch ich in dieser Osterzeit. Der Beichtvater frug mich, ob ich Zeitschriften lese, die gegen die Kirche sind V Als ich es bejahte, war gleich Feuer auf dem Dacli. Das mufi ich unterlassen, sagte der Priester, sonst bekomme ich keine Absolution. Ich sagte, ich lese gerne »Blagovest¬ nik > und konne davon nicht lassen. Er vvollte mir aber durchaus keine Absolution gehen, es sei denn, dafi ich die letztcn Nummern des »Blagovest¬ nik* zuriicksende und die friiheren verbrenne. Ich wurde gezwungen, es ihm zu versprechen, und so nehmen Sie es mir nicht tibel, dafi ich Ihnen die letzten zwei Nummern zuriicksende; die friiheren will ich belialten, denn ich wiirde es mir fiir eine Siinde anrechnen, so etwas zu ver- brennen* ... Ich sehrieb ihr einen Brief und sandte niichstens die folgende Nummer des Blattes, die aber nicht zuriickgesandt wurde. 3. ) In meiner Wolmung hielt ich allsonntaglich Bibelstunden. Einige- mal ivaren acht bis zehn Gaste anwesend, meistens vvaren es aber nur zwei oder drei und sehr oft war ich allein mit meiner Familie. Im Winter hielt ich offentliche biblischa Vortrage in einem eigens dazu gemieteten Lokal bei einem Hotel, an welchen meistens junge Leute, Schiller und andere, teilnahmen. Im Oktober vorigen Jahres kam der 1. Br. Prediger Klein mir zu helfen, auf Kosten der lieben Geschvvister in V., und wir hielten sieben Evangelisationsversammlungen. Spater besuchten mich noch zivei andere Briider, die auch mit dem Worte dienen durften. Wir liatten aber melir Teilnehmer und mehr sichtbare Wirkung des Geistes Gottes bei diesen Versammlungen gewiinscht. Doch wird der Herr sein \Vort nicht leer zuriickkominen lassen, wcnn wir auch wenig von Erfolgen sehen. Eine Frau, die an den letzten Vortriigen regelmiiBig teilgenommen, liest seitdem fleiBig das Neue Testament und scheint sehr nahe dem Reiche Gottes zu stehen. Moge sie die Lydia in Laibach werden ! Ende April hielt ich, der freundlichen Einladung des dortigen evan- gelisclien Pfarrers folgend, einen Vortrag liber Primus Truber in Gorz, an welchem etwa 120 Slowenen teilnahmen. In zwei Ortschaften bin ich durch mein Illatt mit Freunden bekannt geworden, die gern Gottes Wort horen. Ich besuche sie mit einem jungen bohmischen IJruder, der seit einiger Zeit bei uns wohnt, wir nehmen gewohnlich ein kleines Harmonium (»Choralion») mit, und wenn wir dann spielen und singen, kommen einige Nachbarn zusammen und wir hahen Gelegenheit, ihnen etwas aus dem Worte Gottes vorzulesen und Zeugnis vom Herrn Jesu abzulegen. — Im vorigen Jahre machte ich auch eine langere Ileise nach Ivroatien, Slaivonien, Serbien und Siidungarn und durfte an mehreren Orten mit dem VVorte dienen. Im Herbst folgte ich der Einladung eines lieben Brudera in Rhein- preufien, der seitdem lieiingegangen ist, und evangelisierte mit ihm zu¬ sammen in einer dortigen Kohlengraberkolonie, wo viele Slovvenen, Bohmen, Polen, Rumanen, auch Deutsche von Osterreich und Ungarn wohnen. Wir machten Ilausbesuche und brachten den Leuten Schriften in ihrer Sprache, veranstalteten auch scclis Versammlungen fiir die Slowenen, die gut be- suclit waren. (AuBerdem sprach ich auch in der bohmischen Versammlung, die dort von zwei bohmischen Brudern regelmiiBig gehalten ivird.) Der er- \vahnte Bruder und einige andere Freunde vviinscliten, ich mochte dorthin umsiedeln und eine Mission unter diesen Ausliindern uDternehrnen. Auch sonst legte sich uns in letzter Zeit die Frage nahe, ob wir nicht Laibach, wo wir bisher so wenig Eingang gefunden, verlassen und an einen anderen Ort ziehen sollen, sei es hier in Siid-Osterreich oder in Bohmen oder in Deutschland (auch von Amerika aus wurde ich wiederholt gefragt, ob ich mich nicht der vielen dort eingewanderten Slowenen annehmen wollte). Sonderlich meiner 1. Frau fallt es hier schiver, einmal weil wir so einsam stehen und dann weil wir kein bestimmtes Einkommen liaben und es in dicser teuren Zeit nicht leicht ist, eine zahlreiche Familie (sechs Kinder) anstandig durchzubringen. Sie hat gevviB in dieser Beziehung das sclmerere Ende des Kreuzes zu tragen, und wenn es dann mit den Erfolgen in der Arbeit so scheinbar langsam geht, kann man es ihr nicht verargen, wenn sie alsmal versucht ist, mutlos zu werden! Auch mochten wir gern dies und jenes noch unternehinen, um vveiter im Bande mit dem Evangelium vorzudringen, aber beschriinkte Mittel lieflen es bisher nicht zu. Ich babe von jeher das Bitten um Gaben moglichst vermieden, indem ich die Geiviflheit hatte, der Herr wird fur diese Sloivenenmission sorgen, \venn und so lange Er will, daB sie fortgefiihrt wird. Nur wenn besondere Bediirfnisse vorlagen oder, dafi ich es so sage, in «kritischenZeiten»,glaubte ich, christliche’ Freunde auf diese Arbeit aufmerksam inachen zu sollen. Der Erfolg entsprach auch dann nicht immer der Envartung. Denn im Grunde ist es der Herr, der die Herzen beriihrt und zur Hilfe willig macht. So traue ich es Ihm zu, daB Er auch durch diese Zeilen seine Kinder be- reit maclien wird, uns ausgiebiger zu helfeD, falls es nach Seinem Willen ist, daB wir in der Slowenenmission ausharren. Solche Freunde aber, die die Gabe der Fiirbitte besitzen, bitte den Ilerrn anzuflehen, dafi Er uns leite nach seinem Willen und daB doch bald ein machtiger RiB in der slovenischen Festung Roms entstehe und viele gefangene und geknechtete Seelen zur Freiheit, womit der Sohn Gottes frei macht, gefuhrt werden! Herzlicher Dank sei an dieser Stelle gesagt allen, die uns in diesen zwci Jahren, sei cs durch Gaben oder durch Fiirbitte, unterstutzt haben! Der Herr segne eucli und vergelt’s euch! Mit herzlichem BrudergruB an alie Freunde und Gesclmister . Laibach, Illj-riagasse 21, Anton Chraska. im Juni 1908. Rechnung liber (vom 1. Mai 1906 bis 30. April 1907) empfangene Gaben. Verschiedene Gaben von Schottland.K 852-03 Miss L., England. » 251'98 Religions Tract Socicty in London fur Schriftcnverbreitung . . » 118-70 Gaben von Deutsehland: Liebcsgaben verscliiedenor Freunde mul Kollekten, erhalten auf meiner Reise in Rheinland und Westfalon im Sommer 1906 Mk. 418-95. » 490-50 Missionsbund fUr S. O. E. > 88-60 Evangelisationskomitee der Fr. Gem. » 152-77 Br. Sch., R., K 8-80; Br. Jakob II., E, K 23'50 ; Br. O. H., V., K- 44 ; Pastor G., Fr., K 4 ; durch Br. H., V.: K 52, K 132'50, K 22, K 12, K 84-80, K 36-50; durch Br. O., Schw.: K 47; durch Br. N. : K 20; durch Br. Jakob H., E.: K 71; Neuk. Miss. Mk. 60, Frl. Klara D. Mk. 20, Insp. St. Mk. 20, Br. W., Afrika, Mk. 5, zusammen. » 681 - 49 Gaben von Osterreich: Ein Besucher von Bibelst. K 2, ein Zuhorer bei činom offentl. Vortrag K 1, Kr. spol. mlad. v B. K 6, Br. Jos. H. K 10, Sbor v N. K 10, Sbor v Pr. K 20, Br. Hrom. K 1, Sbor v Pl. K 30, Br. "V. K 50, Br. IIol. K 10, Mr. und Mrs. B., Pr., K 40; Br. Z. a sestra D. K 20, Ubald v. Trnk<5czy fur «Blagovestnik» K 20, Herr D. Frauer K 10, zusammen. » 230- — Gaben von Amerika: Am. Mission Board durch Ilcv. ,T. S. P.: monatliche Unterstiitzung K 600, fur Reisekosten K 80, drei Freunde K 19-42, American Tract Society fiir Schriftenverbreitung K 124-70, zusammen . » 824-12 Fiir Traktate und Abonnementsgelder fiir «Blagovestnik* . , . » 234-75 Zusammen . . K 3924-94 Ausgaben: Defizit vom 30. April 1906 .K 190-88 Fiir den IJruck von »Blagovestnik* und anderer Schriften ... » 632-79 Porto fiir Versendung dos »Blagovestnik* , Traktatpakete und Korrespondenz. » 192-50 Reisespesen.. » 171- — Lokal fiir Vortrage und andere Ausgaben. » 142-08 Mietzins. » 710- — Personlicho Ausgaben. »*1690- — Blcibt in der Kasse (am 30. April 1907). » 195'69 Zusammen K 3924 • 94 * AuBordem hatte ich ein Honorar von der Bibelgesellschaft fur Bo- arbeitung der Psalmen. Rechnung iiber (vom 1. Mai 1907 bis 30. Mai 1908) empfangene Graben. Kassebestand am 1. Mai 1907 .K 195'69 Gaben von Schottland. » 842-38 Gaben von England: Miss L. K 251 ■ 98, Religions Tract Society ftir Schriftenverbreitung K 119-75, Mr. Br. K 20, zusammen. » 391'73 Gaben von Deutschland: Durch Br. O. K 10; Bolim. Briider K 12; durch Br. II., V., K 73-68, K 12, K 64-64, K 58-76, K 37-02, K 35 ■ 25, K 47 • 01 ; Evangelisationskom. der Fr. Gem. K 100; Prediger R. K 23'50; durch Br. O. K 29'37 und K 27'01; Geschtvister in Aplerb. K 35'25; bei moinem Besuch am Rliein erhalten K 267'40; durch Br. Oest. (ftir Reise) K 58'76; Neuk. Miss. K 70'52; Pred. Spr. K 5; durch Br. Q. K 35, zusammen. » 1002-17 Gaben von Osterreich: Sbor v Pr. K 20, Sbor v N. K 5, Br. v B. K 6, Br. na Sv. H. a Bel. K 25, Mr. und Mrs. B. K 50, Ubald von Trnk6czy K 20, Br. Š. K 11, Sbor v Pl. K 25, Rodina Dol. a pratele K 36, Fran Hegemann K 10, Senior Schm. K 10, zusammen. » *218' — Gaben von Amerika: Am. Mission Board durch Rov. J. S. P.: monatliche Unterstiitzung K 600, ftir Roiselcosten K 80. » 680' — Zwei Freunde. » 4 • 58 Fiir Traktate und Ahonncmontsgelder ftir »Blagovestnik* . . . » 295 • 28 Zusammen . . K 3629'83 Ausgaben: Fiir den Druck von »Blagovestnik* und anderer Schrifton ... K 446'20 Porto fiir Vorsendung des «Blagovestnik», Traktatpakcto und Korrespondenz. » 183'50 Reisespesen. » 225 • — Lokal fiir Vortrage und andere Ausgaben. » 144 ■ — Mietzins. » 714" — Personliche Ausgaben. . ■ - 2080 - — Zusammen . . K 3792-70 Somit bleibt (am 1. Mai 1908) ein Defizit von . . > 162-87 * AuBer diesem Betrag erhielt. ich K 196'19, hauptsiichlich von bohmi- schen Freunden, ftir eino besondere Ausgabe des Lukas-Evangeliums zur Erinnerung an den slotvenischen Reformator Truber, dom einige liberale Patrioten in diesem Jahr cin Denkmal in Laibach errichten vollen. Uber diese Summe sorvie iiber die Verbreitung des Lukas-Evangeliums \verde ich spater Bericht erstatten. Kleinmayr &. Bamberg, Laibach. 1800