Nr. 187. Freitag, 17. August 1906. 125. Jahrgang. Emtmcher Leitung «lünumerationöpreis: Mil P ostveisen dung: gnnzMri« 80 ll, halbjährig 15 «.I"l Nontor: MlMhrig ^ l«2 li, halbjährig li X. Für die üustellung ins Haus ganzjährig 2 X. - Inserti°ns«ebul,r- F«r lle.ne In,rr, Sprechstunden der iXedaltion von 8 bitz iu Uhr vor» ^ miüag^, Unsranliertc Briefe werden nicht angenommen, Manuskripte nicht zurückgestellt Amtlicher Teil. Anläßlich deo Geblirtsfestes deiner f. und k. Apostolischeii Majestät lvird die für lveiland Ihre königliche Hoheit :vi a t h i l d e , Prinzessin von ^"chsen Eoburg und Got ha, geborene Prinzessin von B a y e r n, besteheilde Hoftrauer "w l^. August d. I. n i ch t getragen. Seinc k. und k. 'Apostolische Majestät haben "'it Allerhöchster Entschließnng voiil !>. August l'- ^. dem in Dienstleistung iin Justizministerium steheilden Hofrate des Obersten Gerichts- und Kas-satione,hofes Dr. Karl ^cherübcl taxfrei das Rillerkreuz des Leopold-Ordens allergilädigst zu verleihen geruht. 3eine k. nnd k. 'Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließnng vom 12. August 5 I. dem Hofrate des Patentanltes Anton B elo -houHek das Ritterkreuz des Leopold-Ordens und d^em ^ektiunsratc diefes Amtes Philipp Ritter von Stahl drn Orden der Eiserneil Krone dritter Masse, beiden mit Nachsicht der Tare, allergnädigst zu verleihe:, geruht. Ven 14. August 1906 wurde in der t. l. Hof« und Staats« druckerei das XI,VII. Stück der ruthenischen, das I^XVI. Stück der böhmischen, das I^XIX. Stück der böhlnischen und slovenischen, das I.XX. und I^XXI. Stück der böhmischen und das I.XXIII. Stück der kroatischen Ausgabe des Reichsgesetzblattes ausgegeben und versendet. Pen 15. August 1906 wurde in der l. l. Hof» und Staats-dinckerei das I^XXV. und I^XXVI. Stück des Reichsgesetzblattes in deutscher Ausgabe ausgegeben und versendet. Nach dem Amtsblatte zur «Wiener Zeitung» vom 14. und Ib. August 1906 (Nr. 185 und 186) wurde die Weiterverbreitung folgender Preherzeugnisse verboten: Nr 184 «I! carrier« 1<>n>I«uo' vom 8. August 1906. Beilage zu Nr. 34 .Öl»!-»»» liäu» vom 10, August 1906. Nr 45 «"«l«ll? >i«t» vom 9, August 1W6. Nr. 32 «N«8o 0lir»uk» von, 10. August 1906. Nichtamtlicher Teil. Die christlichen Demokraten in Italien. Man schreibt ano Rom: Die christlichen Deino-traten Italiens haben durch die demokratische na tionale Liga beschlossen, liilgeachtet der letzten päpstlichen Enzyklika die Verwirklichliilg ihres Program-mes auf politischem und sozialem Gebiete zu ver folgen. Insbesondere sind die beiden christlich-demorratischen Lektionen von ))iom nnd Neapel mit einer Tagesordnung hervorgetreten, in welcher ans politischem Gebiete die volle Unabhängigkeit der Katholiken gegenüber der kirchlichen Autorität be ansprucht lvird, deren Eiilfllißilahine sich auf die rein religiösen fragen zu beschränken habe. Es entwickelt sich somit in Italien ein ähnlicher Konflikt, wie er in Frankreich entstand, als Leo XNI. d"? "5^"'" etwas sonderbar. I hre . '" '^ ^ "w" seit mindestens zehn ^u s n„^7 """' ^lm'nal ein Freund ihres 'U lhrer Tochter „Fräuleinchen" l"" wiZ^"^ später war das „Fränlein Toch->lnd lx'h,^ ?^' 'V"u"t. Und wie es munter U"d d.n E't rn """^ ^ "'s dem Inge sprang l"t lim doii !. . -"^"'' unverminderter Herzlich-"l5 löste sich ttn -^'^ ' ' 5" "ar's der Mutter, >'ch chl ,ui Alp, al5 hätte sie zu schwarz gesehen und könnte nun ruhige unbekümmert der Zukunft wieder eiügegenschauen. Aber es traf nicht recht zu. ^chou als ihre Tochter das Haus betrat, da merkte sie's. Mit Ttolz zeigte sie ihr das kleine Zimmer, das sechs Tage lang ihre größte Torge war, das sie mit Liebe und Fürsorge eingerichtet — un,d die Tochter besah es sich, fand es „recht nett" . . . und rückte sogleich an den Möbeln, und schaffte die ^cippeo fort ulld arraugierte und besserte, daß es nach kanm einer halben stunde gar nicht mehr zu erkennen war. lind stand so fest ans ihren kleinen Füßen, die unter dem fußfreien Rock hervorschauten, und war so sicher in Haltung und Bewegung, daß die Mutter nichts zu sagen wagte und betrübt davon ging, als hätte sie nun endgültig ihr ^piel verloren. Von jener Zett an wurde es ill ihrem Hause still. Wo eillst die ^onne glänzte^,md leuchtete, da lag es jetzt wie ein zitternder schatten. Mutter und Tochter verstanden sich nicht. Mntter und Tochter gingeil nebeneinander her nnd sprachen mit ruhiger Höflichkeit, aber die Herzlichkeit brach nicht mehr durch. Die Wärme fprühte nicht mehr auf, uild was der eiue dem audereu gab, war kalt und gemessen. Und der Vater ging zwischen ihnen umher — wie ein echter Meister der schönen Künste. Er sah und hörte nichts von dem Zwiespalt, der zwi^ schen beiden lag, er freute sich, sie wieder beisammen zu haben, lind' lachte sein altes, glückliches dachen.' Und wenn die jungen Lehrer seiner Anstalt bei ihm zn Besuch waren und seiner Tochter die Eour machten, wenn alles, was sie taten und sagten, nur auf deu Anteil des jungen Mädchens berechnet war, dann schmunzelte er vor sich hin, rieb sich die Hände und deklamierte seinen Lieblingsdichter, Adalbert von Ehamisso: „Es stieg am heimischen Himmel die andere Sonne scholl auf." „Nicht, Altchen?" Er streichelte ihr zärtlich das .vaar und sah nicht, wie ihre Augen trübe blickten und wie langsam nnd verstohlen aus den Winkeln die fenchten Tchleier herüberzogen ... Er war eben in seinem Element. Die junge Schönheit seiner Tochtc'r imponierte ihm. Znm erstenmal verspürte er, was es eigentlich hieß, wenn man ein Mädel eine erblühende Knospe nannte. Wie siel) der Geist erschloß, wie der Körper siel, entfaltete imd wie auf einmal,^wie über Nacht, die „Rose" erblühte, das beste ^iunbild des Frauen- reizes! , . . Es gefiel ihm so, daß er gleich imt feiner ,vrmi davon sprach. . ,. .."... Doch er fand kein Enigegcntomlnen. ,^.' "i . 5Z M -" ^ "««Ä? Lmbacyer Zeitung Nr. 187._______________________________________1760__________________ 17. August 1906. wissen, daß sie leine absolute (Gleichheit, aber ooä, ein gerechterer Ausgleich des lmtionaleil Kräfteverhältnisse-' sein wird, nicht der ^lliodruck vollkommener (Gerechtigkeit, aber eine wesentlich hohe Stufe dazu. Deshalb werden wir unsere.Kräfte zur Vollelidung dieses Nerke-5 einsetzen. Die Rede de5 Ministers wnrdo mit lebhaftem Beifall begrüßt und eine Resolution angenommen, worin dem Minister Dr. Paeak das Vertrauen votiert und die Zustimmung zu seinein Eintritte in das Kabinett ausgesprochen wird. — Auch in (.'a^lan, wohiu sich der Minister hierauf begab, wnrdc er mit lebhaften Ovationen empfangen. Die Vertrauensmänner-Versammlnng stimmte auch hier den Ausführungen des Miuistero zu und nahm eine analoge Neso lution wie jene in Kuttenberg an. In einer, Betrachtung über die südslaUis ch e Frage bekämpft das „Deutsche Volksblatt" den Gedanken, „durch eine straffere zcntralistische Politik Dalmatien wieder an Österreich zu gewöhnen." Da die Frage der staatsrechtlichen Ttellung der okkupierten Provinzen und Talmatiens iu absehbarer Zeit nicht geklärt werden wird, taun es unsere Sache nur sein, mit allen Mitteln jene Bewegung zu unterstützen, die alls die Vereinigung Dalma-ticns im Nahmen einer föderativen (Gestaltung der Reichsverfassung abzielt. In dieser Beziehung geradezu die Führung zu übernehmen, wäre die Pflicht aller deutschen Parteien in Österreich. Je nachhaltiger die Deutschell die föderalistischen Bestrebungen der ^üdslaven unterstützen, desto mehr Sympathien werden sie sich nicht nur in Dalmatian und Kroatien, sondern auch unter den Baltan-lä'ndern erwerben. Aus Rom, 14. August, wird gemeldet: Heute wurde die vom 10. August datierte, an die französischen Bischöfe gerichtete päpstliche E n z y k lika „Gravissimo officio" über die Religions-fra ge in Frankreich veröffentlicht. Die Enzyklika erinnert an die Versammlung der Bischöfe und sagt, der Papst habe, nachdem er mehrere Kardinäle zu Rate gezogen habe, alle Beschlusse der erwähnten Versammlung bestätigt. Der Papst verbietet die Bildung von Kultusuereimgungen, gestattet hingegen die Bildung einiger Vereinigungen, welche legalen und kanonischen Charakter haben. Auch diese Vereinigungen werden erst gebildet werden können, wenn vorher festgestellt ist, daß die Rechte des Papstes, der Bischöfe sowie die Güter der Kirche, insbesondere die geweihten Gebäude durch die erwähnte Vereinignng gesichert werden. Der Papst ermahnt die Bischöfe, alle den Bürgern eingeräumten Mittel zu ergreifen, um die religiösen Kulte zu organisieren, und erklärt, daß er ihnen zum Teile seine Unterstützung gewähren wird. Die Enzyklika widerlegt sodann die Anklage, welche gegen dm Papst erhoben wird, weil er dem republikanischen Regime Widerstand entgegensetzt, uud bezeichnet sie als unbegründet- sie widerlegt insbeson- dere die Anklage, daß der Papst gegen Frant'reiä, nicht so entgegenkommend wie gegen andere Staaten gewesen sei. Wenn irgendein Staat von der Kirche sich trennt und ihr dabei die Hilfsmittel der allgemeinen Freiheit, das freie Verfügungsrecht über ihre Güter genommen werden, so handelt dieser ^taat ungerecht; er bringt aber auch die Kirche in eine unerträgliche Lage. In Frankreich aber ist das Trennnngsgesetz ein Gesetz der Unterdrückung und der Papst ist beinahe gezwungen worden, die äußerste Grenze seiner apostolischen Pflichten zu überschreiten, welche er jedoch nicht überschreiten will. Der Fehler trifft einzig und allein, jene, die aus Haß gegen den katholischen Glauben bis zu solchen Extremen gegangen sind. Der Papst schließt, indem er erklärt, er Zweifle nicht, daß die Katholiken den päpstlichen Vorschriften vollkommen Genüge leisten werden uud erteilt schließlich den päpstlichen Segen. Tagesneuigleiten. — (Die E n t f ü h r u it a o e r Bra u t.) Ein.' höchst phantastische Szene spielte sich oiesertage in de^ Via Sistina in Noni ab. Ein Hochzeitozug kam die Straße entlang, Braut und Bräutigam Arm in Ann, gefolgt von einer großen Zahl von Freunden — die Männer in eleganter Kleidung nnd die Frauen in weißen Kleidern und mit prächtigen Juwelen go schmückt. Plötzlich kam ein jnugor Mann ans einem Zweirad heran, sprang herab, pact'te die Braut, nahm sie auf das Zweiraö und fuhr mit ihr davon. Dor Bräutigam nnd alle Augenzeugen des Vorganged schrien um Hilfe, und die Polizisten, die gerade in der Nähe waren, stürzten hinter dem Brantrüuber hcr. Gegenüber der spanischen Gesandtschaft gelang es einem Polizisten, den kühnen Nadler beim Kragen zu packen. Eine große Menge sammelte sich an, aber jetzt trat etwas Unvorhergesehenes ein: Der Nräuti' gain nnd die Braut und ihre Freunde wandten sich gegen den Polizisten nnd erklärten ihm, er hätte sich gar nichts in die Angelegenheit zn mischen. Tiefer aber verstand keinen Spaß und nahm den Radfahrer mit zur Polizei. Hier klärte 05 sich endlich auf, daß der Brautzug und die Entführung der Braut lediglich für eiire Serie von Kineinatographenbildern, die sich ja in Italien dcr altergrößten Beliebtheit erfreuen, „gemimt" worden lvaren. Ter einzig, der nicht zu der Gesellschaft gehörte und den Scherz daher falsch verstanden hatte, war eben der eifrige Polizist, der öen Brauträuber festgenommen hatte. — (Kleine Geheimnisse Pariser Restaurants.) Unter diesem Titel schreibt das „Petit Journal": Ein Engländer und seine drei Töch-ter nahmen diescrtage in einem modernen Restaurant in der Nähe des Ostbahnhofes Platz. Der Engländer sah die Tpeiseiikarte an und schien nichts zu finden, was ihm paßte. Plötzlich hörte er eine Donnerstimme an der Kasse melden: „Viermal Ente!" — „Geben ^ie IM5 auch viermal Ente", sagte er zu dem Kellner, der ihn bediente. — „Ente ist heute nicht da. mein Herr", antwortete der Kellner, „vielleicht wählen Sie etwas anderes!" Aus dem Hintergründe des Zimmers schallte eine Stimme herüber: „Und dreimal Eilte auf 0!" Der Engländer wurde wütend. „Ich will Eilte haben! Warum werden hier bestimmte Gäste vorgezogen?" Der Besitzer des Restaurants hatte, große Mühe, dem Gast zu beweisen, daß das verlangte Gericht an diesem Tage tatsächlich nicht zu habeil war, und daß „Enten" ill dor Pariser Re-staurantsvrachc die Gäste sind, die nur Wasser trinken. Man meldet sie an der Kasse, weil sie für jede Speise 0 10 Fr. „Zuschlag" zu zahlen haben. — (Ta nzto i I ctten aus Papier.) Der Gedanke, bei dieser sommerlichen Temperatur das Vergnügen eines Balles zu genießen, ist wohl dazu angetan, ein gelinges Entsetzen bei jedem hervor-zurufen, der über das Stadium der ersten Jugend und TanZfrendigkeit hinausgelangte. Das mögen die Veranstalter eines Tanzfestes eingesehen haben, das vor wenigen Tagen in dem schweizerischen Badeorte ElKteau d'Oex die Gäste eines Hotel vereinigte. Sie hatten nämlich vorgeschrieben, daß jedermann, ob jung, ob alt, ob Männlcin oder Weiblcin, in einem Kleide aus Papier erscheinen müsse. Und wie Augen' zeugen versichern, sollen die auf solche Weise erzielten Toiletteneffette sehr hübsche und amüsante gewesen sein. Mail sah alle möglichen Kostüme, teilweise in sehr geschmackvollen Farbenniiancen, und es fehlte auch nicht an drolligen Verkleidungen aller Art, die wieder einmal bewiesen, daß das Papier sich zu vielen Zwecken verlvenücn läßt, für die wir in Europa, im Gegensatz zu dm Völkern des Ostens, es noch nicht zn benutzen gelernt haben. Nur die Feuergefährlich-keit der papierenen Tanzkleider läßt es uns doch einigermaßen zweifelhaft erscheinen, ob sie sich schon als nächste Wintermodc ill den Valtsälen einbürgern werbm. (Verzweifelter Kampf mit A dlcr n.) Ein Gemsjägcr, namens Heß, hatte kürz-lich, wie aus Genf geschrieben wird, einein, heftigen Kampf mit Adlern zu bestehen, als er in der Näbo von Engelberg cin Adlernest ausnchmen wollte. Un-gefähr 3l) Metrr von dem Nest entfernt, legte er feim' Flinte fort, weil diese ihn am Klettern behinderte. Kaum hatte er sich dein Neste genähert und wollte die lxüden jungen Tiere herausnehmen, da schössen von einer Höhe die beiden Eltern herab nnd griffen den kühnen Jäger heftig an. Zwanzig Minnten währte der erbitterte Kampf und schon verließen Heß die Kräfte, als es ihm gelang, mit seinem Messer oem männlichen Tiere einen tödliche,: Stich zu versetzen, während das weibliche floh. Obgleich Heß aus mehre-reu Wunden blntete, gelang es ihm doch, einige Ttun den später mit seiner Beute Engelberg zu erreichen. — (Die Heiratslotterie.) In Italien soll wieder eine Heiratslotterie organisiert werden, deren Plan nach dem der berühmten Mailänder Hei- Ihre Töchter. Original »Roman von U. NoLl. (43. Fortsetzung.) (Nachdruck »erboten,, Unterdessen erschien Nockh an der Wegbiegung und stutzte eilt wonig beim Erblicken des festlichen Tisches. „Was ist denn da los?" „Erstens Maria Hinunelfahrtstag und auMröein der Erdenfahrtstag dieser Maria hier," erklärte Lo-renz lachend. „Ach so! Ich gratuliere, Fräulein!" Na, ein bißchen wärmer hätte er das schon sagen tonnen, dachte Muschi verletzt. Aber wenn man glaubte, er taute ein bissel auf, so war er den nächsten Tag wieder ganz so eisig wie früher. Endlich war es so weit, daß die Bescherung ihren Anfang nehmen konnte; der Papa und der Onkel gingen mit, die übrigen blieben beim Frühstückstisch zurück, wo sich ihnen die eben herzukommende Thessa zugesellte. Ganz starr vor Entzücken stand Muschi drinnen. Da hing an einem von Lisi sinnreich konstruierten Ständer ein wcihes Kleid, fast ganz aus Valellcienne-spitzet: bestehend, mit einem Zettel: voll der Mama. Und dieser fiel sie denn gleich um den Hals. Dann nahm Erhard sem Töchterchen bei der Hand nnd führte es zu der Stelle, wo die Geschenke des Onkels ausgebaut lagen: eine kostspielige lange Uhrkette, dazn allerlei Modeartikel, Handschuhe und Parfüms. Neue Freudenausbrüche und zärtlicher Dairl. Papas Geschenk: „Freytags Bilder aus der deutschen Vergangenheit", rief freilich keinen Schrei der Überraschung hervor, aber die ihm gespendeten Küsse waren doch ebenso dankbar. Daneben gab es noch Geschenke, die Camilla, Isa und abwesende Freundinnen geschickt hatten. Das reizendste darunter war eine Porzellanfigur, die Jugend darstellend, die eine Freundin Mnschis geschickt hatte, deren Papa eine Porzellanfabrik in der Nähe von Karlsbad besaß. Die Freundin schrieb dazu, sie schicke diese Figur, weil sie zufälligerweise eine auffallende Ähnlichkeit mit Muschi selbst habe. Vlnschi sähe selber aus wie die verkörperte Jugend, und sie hoffe, sie werde sich beide Iunigenden, ihre eigene und die porzellanene, viele Jahre erhalten. Diesen Brief las Muschi, nachdem sie die Figur vorsichtig auf die sicherste Stelle des Tisches gestellt und das Lusthaus verschlossen hatte, am Frühstuckstisch den übrigen vor. ^ie war so sehr von ihrer Freude und Über'« raschung eingenommen, daß sie gar nicht bemerkte, wie Thessa sich jeglichen Versuch, ihr zu gratulieren, geschenkt hatte. Und wenn es ihr znm Bewußtsein gekommen wäre, hätte sie gedacht, Thessa habe es einfach vergessen. Sie hatte hellte nicht viel Zeit, sich zu besinnen, denn eine Aufmerksamkeit folgte der anderen. Aus Gtnunden langton Blumen und Geschenke an, die Post brachte Briefe, gemalte Postkarten uud andere Erinnerungszeichen aller Art, mit deren Besichtigung und Aufstellung Muschi beinahe oen ganzen Vormittag verbrachte. Thessa setzte es wieder durch, daß Stephan sie auf den See hinaus mitnahm. Sie gewann es über sich, über Muschic' Geburtstag und deren albernes Getue mit ihren Geschenken kein Wort zn verlieren. Die Beschenkung fand am Nachmittag ihre Fortsetzung, denn diejenigen der Eingeladenen, die noch nichts gesandt hatten, erschienen nicht mit leeren Hall-den. Die Ausstellung ill, eisernen Lusthaus schwoll immer mehr an, und die Besuchenden, die alles be-sichtigen wollten, brachteil manchmal den einen oder den anderen Gegenstand in entschiedene Gefahr. Aber ihre „Jugend" hatte Muschi so sicher aufgestellt, daß sie keinerlei Angst mn sie zu haben bckuchte. Es gab natürlich eine sehr festliche „Jause", bei der Mathilde so viel zu tun hatte, daß sogar die Professorin eo für nötig hielt, ihr zu helfen. Anstandshalber mnßte auch Thessa sich all der Herrichrung der Tische, der Knchcnberge, Obstpyramiden und Eis» torten beteiligen. Die Gesellschaft war nicht sehr zahlreich, aber dafür uui fo geräuschvoller, und der ganze Garten hallte von dem Lärm wieder, den die Jugend machte. Alle waren ungewöhnlich lustig und guter Dinge, und bei Kaffee und Schokolade wurden Tischreden gehalten, als ob es Chainpagner gewesen wäre. Arnold Lory hielt eine sehr geistreiche Ansprache an das Geburtstagskind, in der die jungen Mädchen jedoch allerlei Anzüglichkeiten witterten, so daß sie ihn in einemfort mit Gegenreden unterbrachen, was die allgemeine Heiterkeit nur steigerte. Die Professorin sah strahlend da, beim was in Lorys Reden von seinem gewöhnlichen Gestichel über das allznleichte Leben, das junge und alte Damen sich gönnten, enthalten war, ließ sie fallen, um nur die begeisterte Anpreisung von Mischis Schönheit und Anmut aufzunehmen, und der geriebene junge Mann unterließ nicht, zu bemerien, daß Muschi dies alles als mütterliches Erbteil empfangen habe. „Sehen Sie die Professorin an", flüsterte Thessa Doktor Nockh zu, neben den sie natürlich zu sitzen go> konnnen war, „ob fie den Lory nicht fchon mit ganz schwieaMlnütterlichen Blicken beaugenscheinigt/' (Fortsetzung folgt.) Lmbacher Zeitung Nr. 187. 17b1 17. August 1900. ratslotteric vom Jahre 19<^ eiilworfcu isl. Tic Preise sind, lvie eiii ciiglischer ^orrcspoudent berichtet, dreg5, wie in Tarvis, für mich allein eine Totenfeier. Tirektor Karl Luckinann, der iüugst verstorbeiw, war's, der die Bedeutung dieses Puuttes erkannt datte und hier das stattliche Blockhaus erbaueu ließ. Er nannte es „Touristeuhaus", aber es ist mehr geworden, ein elegant geleitetes kleines Hotel, das Gäste zu länger dauerudem Aufenthalt und Ausflügler von Veldes her anfninuut, vor- und nachher "bcr die Weidmänner beherbergt, die zur Hahnen-uud Gemsjagd iu die Ukauica uud auf die Komna-^llpe ziehen. Das Touristeiihaus mit seinen Tepeu-denceu war voll besetzt. Zu meiuen russischen Fahr-cnuosseu hatte sich ciue zweite Gesellschaft ans dein Zarenreiche gesellt, Frauen. Kiuder und zwei Dieu^ il'ädchen in Volkstracht: eiu buntes Bitt,. Mich zog's zum Tavica-Fall, oen ^ee hmuber, au die Staffclu des Triglavftockes. Eiu merkwürdiger Mensch müßte es sein, üen es auf einer Fahrt über den dimtlen Wocheiner-See, im Angesicht der ruhigen Majestät dieser Bergwelt, nicht zwänge, eineu Blick in sich zu tun, seine Kleinheit und Fehle an dieser Größe und Vollkommenheit zu messen . .. Nächst dem Savica-Fall besagt eiu Marmorblock, daß hier im Juli <«<»7 Erzherzog Johann geweilt. Der Woä>eiuer Gewerkt,' Freiherr von Zois hatte oas Tentmal errichtet, ein schlichter Steinmetz aus Feistritz deu Tteiil gehalien. Iiu tommeudeu sind's soinit KX) Jahre, seit der später in den österreichischen Alpenländern so popular gewordene Prinz üeu Tturzfall der Save zu einem Wallfahrtsziele aller Freuude der großeu Alpennatur erhob. Tie Wochein steht vor einem Jubiläum. Im Touristeuhaus fand ich die Russen noch beim Tische. S,e ließen die Champagnerpfropseu springen und gaben sich iiiit grow Beharrlichkeit immer wieder ;'^^ ^"l^'l die „Gefunoheiten" ihre,n armen Vaterlande c> Fast glaube ich so. Denn sie trm.f.'» liebevoll drauf los. IuugrMand ver ,ii e sich ^ineV'mit ^^''"'^^ "ueni vmtreMich n ^^^ das Haus umstehen, saß eine Partie .>i aiiufer - aus deni Teimisplatz, ewem öer hoimgolegeueii, die ich kenne, vergnügte sich oine Ge,cll,chast von jungen Tmnen und Herren Der ^latz ichließt sich hart an ein senkrecht abfallendes ""yes Kaltgewande an, während ihn von drei Seiteil "ue sichtendickulig deckt. Einen Vüchselischuß weiter, mif einem zum See vorspringeuoeu Kap steht das ''^'" "ues Wieuer Malers und läßt ein paar statt-l'che Baume förmlich zur Tür hereinwachsen. Da- loben laust der Fahrweg zur Tavica, vo»i wohler-haltenem Walde unt lualerischen Buchen slankieM, ^as künftige Villengeftade des Wocheiner Sees. Tie ^lrchitetten sind schon jetzt gebeten, dieses Lalud-ichastsbild zu schoneu, ihm keine Sottisen anzutui: nnd etwas höher iu die waldgedeckte Lehue hinaus-zunicken. EZ regt sich allenthalben in üer einst so stillen Wochein. Das Touristeuhaus soll eineu ausgiebigen Iuban betoiumeu, mn fiir den künftigen, schon jetzt erkennbaren Andrang gerüstet zu seiu. Glück aui! Tas Wort hatte hier ehemals Bedeutung. Es gab Nergbaue, iu Feistritz stand eiu Hochofen uuo pochten die Eisenhämmer seit Jahrhunderten. Eine alte Uhr, die deu Arbeitern die „Schichteu" schluy, steht jeht eiusam vor dem ehemaligen Feistritzer Gewerteuhaus; sie träumt von eiuer versunkenen, Patriarchalischeu Gewerkenherrlichkeit. Uiid in dem Wipfel der ehrwürdigen Liudc rauschen Lieder der „guten alteu Zcit". War sie besser? Ist's die unsere? Wird's die kommende? - Wer wollte diese Fragen beantworten? Aber eins steht fest: Wir müssen zuerst selbst immer besser werden, oürfen nicht rasten nnd rosten, dürfen nicht säumen noch ruhen aus dem Weg, oer zur Wohl-sahrt aller Menschen führt. Die „Zeit", ob gut owr schlecht, siud doch wir Menscheu selbst. „In einer haloeu Stunde fährt der Zug nach Veloes!" Das rüttelte mich souderbar aus. Wer sollte, wenu er in der alten Zeit wurzelt uno uuter der Fcistritzer Linde sitzt, oiner solchen Äiahunug gewärtig seiu? Auf dem Bahnhof war's fchon lebendig, wie cmf irgeud eiuur Iaufeliftatiou iu der Umgebung von Ifchl. Der Abelid wölbte im Westen seineu gol deuen Bogeu, als lmr in Voldes den Zng verließeil. Über den See breiteten sich leichte Schatten, die Berge aber leuchteten noch im lctzteu Feuerkusse der Sonne. Boote pflügteu oa uno dort das glatte Wasser, die Glocken der neuen Pfarrkirche saugen ihren Abend-segeu dazu, während zwischenherein, von der iu Dämn'erichleieru ruhenden Insel her^ das nner-müdliche Wuilschglöcklein eiservoll binimeltc. Ich stieg zur Uferstraße ab uud ließ mich ans andere Ufer rudern. Uud da gab ich den Schallwellen der Ins^ glocke, die »lit ihrem Tagewerk heute nicht fertig zu werden schien, noch eiueu Wuusch mit, recht innig empfunden: Schirm' dich Gott, mein schönes Heuuat-laud! Neiche Hilfsquellen des Wohlstandes siud dir erschlossen, mögen sie dir zum Tegeu werden, mögen sie den starten kosmopolitische»! Geist, oer Alt-5r Deckung der dosten unzureichend erwiesen, u>ar es wieder die 5tmi-nische Sparkasse, die zu dieseu dosten einen Beitran von >d' westlichen Eingänge eine Restauration errichtet uud gleichzeitig ein Fremdeubuch aufgelegt, das fchou nach vier Iahreu vollgeschrieben wurde und ein zweites erforderlich machte; auch dieses war innerhalb sechs Jahren vollgeschrieben, so daß derzeit eiu drittes aufliegt, aber auch dieses fast gänzlich aufgebraucht er» fchemt. Diese Fremdenbücher sind sehr interessant, da sie uicht uur oie uach vielen Tausenden zählenden Manien von Nalursreuudeu uud Touristen aller deutbaren Länder und Stände enthalten, sonderu auch mannigfaltige, mitunter geluuMne Zeichnungen und verschiodensprachige, hauptsächlich auf die Schönheiten der Klamm nnd die Güte der ^unierfchen Restauration bezughabenoe Notizen in Poesie uud Prosa auf» weifen, vou deuen ewige in deutscher Sprache ge-schriebeue Notizen hi,er folgm mögen. Eine der erfteu Notizen lantet: Notweintlamm, du lieblichster Flecken uusercr Erde, iiiögeu deine külhlcn, feuchten Neize tall,sen> uud aber tausend Meuschen zur Freude gereichen! Ist ein Mensch gut und gläubig, so kann er die Sprache des Waldes uud der schäumelnden Wässer versteheu. Die Niren werden ihm uicht zum Ver-derbeu, uur zum Wohle die kalte weiße Hand reicheu, deiin, armes geprüftes Menschenkind, wie gliicklich lägest dn auf dem Gruude des tlarm Ge« lvässers. statt all deu Schmerzen und Bitternissen deines künftigen Lebens entgegeuzugchcn! Eine audere Gefellschaft trug folgeiide elegische Zeilen ein: Irren ist menschlich, d'rum in-ten lvir frank das rechte, das linkseitige Ufer entlang, erreichten das Wirtshaus bei Abendlviuids- Weh'n den Fall aber hatteii wir noch uicht geseh'u. Zwei Freuude des Rebensafts machten im Buche auf folgende Weise ihren, Unwillen Luft: Die Rotweinklamm ist prächtig, uur ist es niederträchtig: Sie wird genamnt uach rotem Wein, wir aber fandeu nur Wasser d'rein. Trei Wiener Touristen leistetm sich folgendes: Es zogen drei Aurscheu wohl in die Rotwein, ili diesem Wirtshaus, da kehrten sie eiu ohne Koller und Kanonen, weniger auch Kronen. Ter eine. war dünn, der zweite war dick, oor dritte war t'lein, doch eiu großer Strick. Alle drei warn's Weaina, . Gehorsamster Deona! Einige Reisende priesen das Vintgar-Gasthaus mit folgenden Versen: Das höchste Glück auf Erden ist lieben und geliebt zu werdm. Doch auch eiu Glück zu ueuu,eu ist gutes Wirtshaus uach vielem Rennen. Eiu Tourist „dichtete": Vom Marsche durch die Klamm entzückt, hab' ich au, „Rotwein" mich erquickt, damit doch etwas darauf hinweist, daß mcm die „Notweiuklaunu" sie heißt. Vou einer Gesellschaft stammt nachstehender tief-beschauliche Erguß: Durch der Taktik Macht bewogen sind wir heut' hicher gezogen; ist sodanu die Arbeit aus, geht der Alltagsmensch uach Haus. Uns jeidoch macht eins nur froh: Gott fei dank, heut' ist'Z uicht so. Nach des Kampfes heißen, Riugen ließen wir manch Bier uus briugen; auch frisch Butter uud Forellen taten uicht deu Mageu quälen. Nuu erfolgt auch die Beschauung; die Menschen uenneu dies Verdauung. (Schluh folgt.) — (Nachsicht vou Freiheitsstrafe!,.) Seine Majestät der K aise r hat 4? Sträflingen M üeu Strafanstalten den Rest der über sie verhängten Freiheitsstrafe» nachgesehen. Auf die Weiberstraf. anstalt in Viga u u entfallen sechs ^traslmge. - (Inspizierungsreise öes Erz-h e rzogs F r i edri ch.) Seine k. uud k Hoh ^ GeueralttuMeiiinspektor FZM. Erzherzog F'^d ^ ist gestern früh von Der Erzherzog und l^'M.Nra^^. ^zn^) ^ ,^ ^.^^ ^,^. Üaibacher Zeitung Nr. 187. 1762 17. August 1905. tische Gesinnung zum Ausdruck zu briugen. — Gestern inittag ist der Herr Erzherzog iu Begleituug des .^orpskouuuaudanteu v. Succovaty, des Laud-loehrto mm anbauten FML. Latsch er, uud seines Personaladjutanteu Fürsten S ch lv arze n b e r g , sowie des Oberleutuants Hoescherer in Eauale eiugetroffeu und wurde vom Vezirkshanptmann, Hofrat Grafen Atteins, dem Vertreter des Landeshauptmannes Tr. Nitter v. Egger, den, Bürgermeister von Eanale, der Geistlichkeit sowie den üb-rigeu Honoratioren begrüßt. Ter Herr Erzherzog zeichnete alle A,nvesenden durch Ansprachen aus. Der Markt war festlich beflaggt. Um 1 Uhr fand bei Seiner Hoheit ein Tincr zu i!) Gedecken statt. — Nachmittags fuhr der Herr Erzherzog niit dem Zug nach Görz. woselbst im Vahuhof eiue Ehrenkolnpanie des 47. Infanterieregiments aufgestellt war. Nach der Vorstellung des Bürgermeisters und einiger anderer PcrsöulichteitM fuhr der Herr Erzherzog in seiu Absteigequartier Hotel Südbahnhof, woselbst von ihm u. a. empfange,, wurdeu: der Erzbischof Tr. 2 edej, Geheimrat FZVt. Nitter v. (5 a t i n elli, der Kreis, gerichtspräfident sowie Deputationen der Handels-kaunuer.uud der Ackerbaugesellschaft lc. lc. Heute früh fand ein Manöver statt, dem der Erzherzog beiwohnte. — (Geburtsfest 2 einer Ma j e stätdes Kaisers.) Aus Anlaß des Geburtsfestcs Seiner Majestät des Kaisers nimmt das hiesige Militär Vewranenkorps an dem Gottesdienste teil, der Sonn-tag, deu 19. d. M., um 8 Uhr friih in der Pfarrkirche zn St. Jakob stattfindet. Das 5iorps rückt um halb K Uhr uuter Vorantritt der Laibacher Bereiustapelle iu Paraoeuuiform aus. Nach deu, Gottesdienste findet im Nestauratiousgarten „zllm Löwen" ein Frühstückskonzert statt. — Der hiesige Verein der Post- uud Telegraphenbediensteteu nimntt aus dem gleichen Aulasse au dem Sonntag unl 11 Uhr vormittags iu der St. Iakobskirche stattfindenden Gottesdienste teil. Bein, Umzüge zu und ", Kaiser Franz Josef-Brücke. Petersstraße. Pre-^erengasse, Schellenbnrggasse, Erjavecstraße, Bleiweis-straße, Nömerstraße, Herrenaasse, Anerspergplatz^ 3öain, St. Jakob^brncke. Alter A'carkt, Natlmnsplatz, „Mestui, dom". — (Notes .^i r e u z.) Wie der Landes- und Fraueu-Hilfsvereiu vom Noten kreuze für Krniu eiuerfeits bestrebt ist, dem Vereine ueue Mitglieder und Gönner zuzuführen, so ist er anderseits daranf bedacht, durch Grüudung uud Vermehrung von Zweigvereinen die erhabenen Ziele des Noten Kreuzes zu propagieren uud die Organisation des Vereines auf eiue breitere Basis zu stclleu. Tank der patriotischen Bemühung des Herrn k. k. Postverwal-ters Ferdiuaud Kar is wurden vor einigen Jahren dem Stammvereine durch Grüuduug des Zweigver-eiues in Et. Peter am barste neue Bundesgenossen zugeführt. Herr Ferdinand Karis, der feit dem Bestände dieses Zweigvereines als Präsident fungierte, war infolge seiner jüugst erfolgten diel,stlichen Versetzung nach Görz genötigt, seiu Ehrenamt nieder-zulegen uud die Leitung des Zweigveriemes dein Vizepräsidenten, Herrn Bürgermeister Franz Margon, zu übergeben. Tic Vereinsleitung des Landesund Fraueu-Hilfsvereines vom Noten Kreuze für Kram bat ihrem iuuigsteu Vedaueru über das Tchei- ^ deu dieses für das Note ilrenz uud speziell um den Zweigverein in St. Peter so verdienten Mannes und treuen Mitarbeiters Ausdruck gegeben und ihm sür seine opferwilligen Bemühungen im Interesse des Vereines den wärmsten Dank ausgesprochen. Anch die Vundesleituug der Österreichischen Gesellschaft vom Noten Kreuze hat das verdienstliche Wirken des abtretenden Zweigverews - Präsidenten vollauf anerkannt und ihm für feine patriotische Netätigung iu eiuem besonderen Schreiben den Tank znn, Ans-drucke gebracht. — (F e l d m ä h i ges Schi e ß e n.) Das k. t. Landlvehrinsantcrieregiment Nr. 26 Marburg hält gegenwärtig i» der Umgebung von Streindors im Gerichtsbezirle Weichselburg Übungen ab und wird an, 21, d. M. nördlich vou Weichselburg eiu feld-nläßiges Schießen vornehmen. Aus diesem Anlasse findet die Delogierung dcr Bewohner der Ortschaften Obcr-Vrezovo uud Mlakc statt. —ik. — (L e i ch e n b e g ä ngni s.) Gestern nachnnt-tag 5 Uhr fand das Leichenbegängnis nach dem am 14. d. M. liier nach laugom schlvereu Leiden verstorbenen Herrn k. und k. Marinearzt i. N. uud Zahnarzt Anton Paichel uuter zahlreicher Beteiligung aller 5ireise der Gesellschaft statt. Teu laugeu Trauer zug eröffueten die Knaben nnd Mädchen der hiesigen Waisenanstalnm im „Mariannm" und im Freun von Liechtenthnruschen Institute und der Konvent der I'I'. Irai^ziskaner, den Kondukt führte der Herr Pfarrer vou Tiruau, I. Vrho v uik, unter Assistenz der Pfarrgeistlichkeit. Dem vicrsväumgeu Galaleicheu-U'agen fnhr ein mit einer groben Anzahl prächtiger Kränze reichgeschmückler eigener ,<»trailzwagen voran. An die Angehörigen und Verwandten schlössen sich feitens der Landesregieruug die Herreu Hofrat von Nüling und Landesregieruugsrat Landesfauitäts-refereut Tr. Zupauc, feiteus der Stadtgemeinde Magistratsdirel'tor Vouüina uud Präsidialsekretär Lah, oic Vertreter des militärärztlichen Offizierskorps, die Herren Stabsärzte L u s c m b crge r uud Bastinu an der Spihe, zahlreiche Vertreter des Vereines dcr Ärzte für 5lraiu, darunter Primarins Tr. l^ l a j m e r , Dr. Temeter Nitter vo>^ B lei -N' eis, Dr. P rossinagg , Tr. Geiger u. a. m,, Vertreter aller hier garnisoniereudeu Truppeutörper und Branchen, Major Tischina an der Tpiv.'. Masor v. ii a ft e l, Militärtnrat M a r a 5 i 6 n. v. a. soloie eine große Anzahl Tamen. — Die fo zahlreiche Anteilnahme an dein Hinscheiden des in weiten Krei sen in Stadt ul^d Land und über Krains Marken hinaus bestbekauuten Arztes, der auch durch eine lauge Neihe vou Jahren im Vereine der Ärzte sür Krain als Fnnttimiär uud namentlich als kassier der Lösch nerstiftung in aufopfernder Weise gewirkt, zeugte für die großen Sympathie», deren er fich, auch als Gesellschafter viel beliebt, zu erfrenen hatte. — Tie Bei-selumg der Leiche erfolgte auf dem nenen Friedhofe zum Heil. 5ireuz. (Ter Wert des Schlafes.) Ans London wird berichtet: In dor Iahresverfamnüuug der „British Association", die gegenwärtig in I)ork tagt, hielt in der physiologischen Sektion Tr. T. Tute A» laud einen Vortrag über deu physiologischen Werk der Nlihe, der allgememes Interesse erregte. Seine Ausführungen, gipfelten in der Fordernng einer längeren Schlafzeil, besonders die noch in der Entwicklung begriffenen Schnlkinder. Seine Schlußsätze lauteteu: 1.) Geuügeudc Nuhe ist eine physiologische Äcotluendigkeit, vor allem für die, die die körperliche Neife uoch uicht erlaugt haben. ,5 nnd znr Verlangsamung der körperlichen uud geistigen Entwicklung; ^.) einem Kinde deu Schlaf beschräuton. heißt sein Wachstum beschränken, es ist dies eiu sehr schädlicher Weg, ihm Selbstbeherrschung zu lehren, der sicher keinen Erfolg baben wird; 3.) einein 5tinde genügenden Schlaf gewähren heißt nicht, es au ein Sichgehenlassen gewöhueu, souderu uur, es lehreu, lvie es für seiueu Körper zu sorgeu hat; 4.) es ist geuau so gransaiu, ihm den Schlaf zu verkürzen, als wollte man ihm nicht genügende Nahrnng gewäluen. Wenn ein iinabe, so führte der Vortragende dazu etwa aus, eine öffentliche Schnle besucht, so hat er gewöhnlich seiner Körperlänge noch einen Fuß hiuzu-zufügeu, und zur felbeu Zeit soll sich seiu Geist ent-wickelu; aber die Schlafperiode ist die Zeit, iu der die körperliche Entwicklung sich vor allem vollzieht, und wenn sie über das uatürliche Maß verkürzt wird, so leideu Körper uud Geist gleichermaßcu' die Folge kann ein völliger Zusammenbrnch sein, oder die geistige und körperliche Leistnngsfähigfeit kann für das ganze Leben beeinträchtigt werden. Acland führte eine Neihe von Tatsachen an, oic beweisen, daß die Folge eines zn kurzen Schlafes Abgespauutheit, Reizbarkeit uud Uugenauigkeit der Arbeit ist. — lBrückeueinweihun g.) Die eiserne Brücke über deu Savefluß uächst Nann — eine der längsten in der diesseitigen Neichshälftc — wird am 20. d. M. feierlichst eingeweiht nnd fohin dem Ver kehre übergeben werden. Am 17. o. M. findet die Verpachtung der Brückenmaut mit der Ausrufnugs. summe von 10.000 X statt. N<. — (V on, kraini s ch e n Landes -.Fe u e r -w e h r verb a ude.) Laut Zuschriften vom 29. v. Äi. sind folgende 17 Feuerwehreu aus dem Verbaude ausgetreten: Altlag, Büchel, Hohenegg, Göttoniu, Gottschee, Graflinden, Lichtenbach, Mitterdorf, Mo robitz, Nesseltal. Oberuiösel, Pöllaudl, Neiutal, Niog, Schwarzenbach. Unterlag uud Wcißeufels. Ferner haben die Feuerwehren Lienfeld uud Uuterdeutfchau ihren Anstritt angemeldet', doch scheint hier ein ^rr-tum vorzuliegeu, da sie den, Verbände überhaupt uicht augebörteu. — Der Verband zählt dermalen 1!N1 Feuerwehrvereiue, ulud zwar iu Oberkrain 62, iu Unterkraiu?.5 nnd in Innertrain !«. —t. — (Schautu ru en.) Ter Verein „Zagorski Sokol" veranstaltet Sonntag den 19. d. M. nachnlit-tags 4 Uhr iu, Gasthausgarten der Frau M. Weinberger in Sagor uuter Mitwirkung der Sagorer Bergkapellc ein öffentliches Schauturuen der Herren-nnd Tann'uriegc. Au das Sckauturueu fchließt sick eiu Konzert der vorerlvähuteu Musikkapelle au. —ilc. "" (U ufäll c.) Wie uns aus Sagor geschrieben wird, wollte der <>8 Jahre alte Besitzer Iohauu ^iuez daselbst am 10. o. Vt. einen Obstbaum von seiner Frucht abschütteln. Hicbci fiel er vom Baume so uu-glücklich, daß er sich das Geuick brach und kurze Zeit darauf starb. — Au, 11. d. ?N. war die 18jäbri^ Bergmal,ustochter Ludmilla Höher uuter der itohleu rampe uächst Sagor mit dem Aufleseu von Kleiu-kohlenstücken beschäftigt. An einer abschüssige,, Stell' verlor sie den Halt, stürzte ab uud zog sich eine klaffende Kopfwunde zn. Sie dürfte kaum mit dem Leben davonkommen. —ik. — (Gcmeiudeborstaudswa hleu.) Bei der au, ^i., beziehuugsweise 27. Juli vorgenommeueu Wahl des Gemeindevorstandes für die Ortsgemeinde Idria wurden Josef >>epetavec, Handelsuiann in ' Idria, zum Bürgermeister, Johann Fukac, Berg arbeiter, Michael Strauß, Gastwirt, Johann kuntar, Tiftriktsarzt, Johann Kokalj, Bergarbeiter, Anton Tristan, Nedakteur uud Tirektor des Konsnmvereines, und Anton Ipovec, Fleischhauer, alle in Idria. zn Gemeinderäten gewählt. — Bei der am 17. Juli vor-geuommeueu Wahl des Gemeiudevorstandes für die Ortsgemeiuoc Alteumarkt wurden Peter Paujan, Ve sitzer iu Alteiuuarkt, zuu, Gemeindevorsteher. Anton Pribiln', ,^leidermacher iu Voruschloß, Paul Maierle GastU'irt in Allenmarkt, Markus Majerle, Gastloin in Alteumarkt, uud Johann iloce, Handelsiuauu iu Altenmarkt, zu Gcmeinderäteu gewählt. — (Schadenfeuer.) Am 10. d. M. um l Uhr uachinittags setzte der vier Iabre alte Jobaun Plut. Ziehfohu des Nefitzers Jakob Lozar iu Gradac bei Tscherueiubl, dcsseu Ttalluug und Getreidekanuuer durch Spicleu mit Feuer iu Braud. Tie beideu Ob jekte brauuten vollständig nieder uud das Ausbreiten des Feners tonnte nur dirrch das rasche Eingreifen der freiwilligen Fenerwehr nnd der Ortsbcwobnen vou Gradac verhindert werden. Lozar erlitt einen Schaden von M) X uud war nicht versichert. —b-. — (Großer Gerst e n m a r kt.) Der Hau dels- nnd Gewerbekammer in Laibach wird mitgeteilt, daß am 19. Angust l!X>«!. in der Staöt Ersetnjvar (Ungarn), uud zwar in den Speisesälen der dortigen Eisenbalmstatiou. eiu großer Gerstenmarkt stattfindet. i« der Zornkircke. T a m stag, dc n 1 8. A n g u st , znr Allerhöch> sten Geburtstagsfeier Teiuer Majestät des Kaisers um 1<> Uhr Pontifikalaiut ()lil-lXi> votivn <1c »>-. ^,'i üilllt«'): .>li^^:l ,,.^:l1<'i' ^^" vou Josef Gru ber, Graduate U^n<'<1icrul>! l>5 Domin« von Auton Focrster, nach dein Dffertonnm <) Inx dc:Nü ^i-i ilitn« von Bernhard .Nöthe, IV» Oouni l:>ncklnl>n.^ von Josef Grnber. Theater, Kunst und Meratur. — (Ein Pantheon der rns fischen Literatnr.) Die russische Negierung bat kürzlich die ausgezeichnete Bibliothek Pu.^kius für deu Preis vou 18.000 Nnbel erworbeu und sie iu der Peter,s burger Akademie uutergebracht. Dort soll sie aus bewahrt werdeu, bis das geplaute „Pantheon der russische,, Literatur" fertig ist, das den Namen „Pnükin-Mnsenm" erhalten nnd Dokumente znr Geschichte der rnssischen Literatur vou der Zeit des gro-ßeu Tichtcrs bis znr Gegenwart aufuehmen wird. — (Eine nene Geige.) Ein cnglifcher Fa^ briknnt hat nach einen, Bericht des „Figaro" eine ncne Geige konstruiert. Tie Neuerung besteht darin, daß bei dem Ban des Instruments fünf verschiedene Holzarten, vom Bambus bis znr Fichte, verwendet werden. Das Ergebnis soll sein, daß der Ton der Geige eine überraschende Ähnlichkeit mit der mensch lichen tiefen Altstimme erhall. — (V ou der Lieferuugs a usgab e d e r „Klassiker der Kuusk iu Gesamtaus gaben") sind soeben die Lieferungen 38 bis 46 er-schienen, die im gegenwärtigen Augenblick auf ein ganz besonderes Interesse rechnen können, da sie den mit den vorhergegangenen Lieferungen begonnenen II. Band, der sämtliche Gemälde Nembrandts in getreuen Neproduktiouen enthält, znm Abschluß brin gen. Unter allen auf den großen holländischen Meister bezüglichen Publikationen ist keine besser geeign«, das Verständnis für ihn nnd feine herrlichen Schöpfungen zn fördern, als diefes prächtige Wert. das Nembrandrs gewaltiges Schaffen zum erstenmale in einer vermöge ihres überraschend niedrigen Preises allen kunstfreundlicheu Kreisen zugänglichen Gesamtausgabe darbietet. Die erforderliche kuusthistoriscke Grundlage für das Studium diefer Blätter gibt außer einer vortrefflichen, von Adolf Nofenberg verfaßten biographisch-ästhetischen Einleitimg ein Anhang von Spezialerläutcrnngen zu deu eiuzelueu Gemälde,,, au feib«** »itung SRr. 187. 1763__________________________________________17. «u9u)t 1906 dl)n sich droi, diL Übersicht sehr erleichternd Register reihen. Telegramme its l. l. TtltMhen.smtlMhenz'MM, Ziehung. Wien, 1<;. August. Ziehung der drei^rozentlA'n Bodentrcditlosc vom Jahre 188U. Der Haupttreffer uiit 90.0U0 X fiel auf Serie 1308 Nr. 99, der zweite Treffer mit 4000 X auf Serie 999 Nr 25; je 2000 1v gewinnen Serie 1716 Nr. 12 und Serie 2588 Nr. 15. Opfer der Berge. Innsbruck, 16. August. Der Bahn-Ober-nNpeltor Eugen Hermann aus Wiirzbnrg ist gestern nn ^enatale nächst dein Brenner dein, Edelweißsuchen vor den Angen seiner Frau abgestürzt. Er hat sich am Klopfe und an den Armen schtver verletzt, doch sind die Verletzungen nicht lebensgefährlich. Die Monarchcnbegegnung in Friedrichshof. Kronberg, 1K. August. Um IMb !» Uhr vormittags verlies; itönig Eduard das Schloß FriedriM" Hof, von Naiser Wilhelm, Win Prinzen und der Prinzessin Friedrich Karl von Hessen und der Kronprinzessin Sophie von Griechenland zur Bahn geleitet. Im Fürstenpavillo!! verabschiedete sich der König von den ihn begleitenden Fürst!ichteiteu. Vesunders herzlich war der Abschied vom Kaiser Wilhelm. Tic Mon- archen tüßten einander. Dann begab sich König Eduard, vom Kaiser Wilhelm begleitet, in den Salon-wagen, um die Fahrt nach Marienbad fortznsetzen. Die griechenfeindlichen Kundgebungen in Bulgarien. ^ o nstantinopel, 15. August. Der Bischof von Anchialos, Monsiguore Wassilios, der in seiner Metwpolie verbrannt oder nach einer anderen Version erschossen, dann mit Petroleum überschüttet und verbrannt worden sein soll, hatte die geplanten ernsten bulgarischeu Angriffe dein ökumenischen Patriarchat vorher angekündigt und die Ordre erhalten, Pflicht-gemäß auf seiucm Posten auszuharren. Es verlautet, daß er auch dem Fürsten Ferdinand telegraphiert habe, der ihn beruhigt und ihm gleichfaUs empfohlen höbe, zu bleiben. Infolgedessen hielt man es grie° cbischerfeits für notwendig, ernste Verteidigungsmatzregeln vorzubereiten. Wassilios soll auch einige Tage früher uach Konftantinopel telegraphiert haben: „Wenn uns die Bulgaren angreifen werden, so wer-üen wir uns verteidigen. Wir sind alle bewaffnet." Wassilios galt als der gelehrteste Bischof des Patriarchats und war ein besonderer Vertrauensmann des Fürsten Ferdinand. Dynamitexplosion. El Casu (Nezas), 16. Augnst. In Chihuahua m Mexiko wurden mehr als 80 Arbeiter und einige amerikanische Wertführer durch die Explosion eim>5 mit Dynamit beladenen Wagens getötet. Verstorbene. Im Iivilspitale:' Am 11. Au au st. Maria Zalar. Inwohnerin, 60 I. Vitium eoräi«. — Valentin Iuvancic, Inwohner, 60 I., L»r-cincim» vsntrioili. — Helena Dulnar, Inwohnerin, 83 I., Am 12. AUffust, Franz Vovl. Knecht, 55 I.. Tuber-lulose. — Johann Paltermann. Arbeiter, 38 I.. ?»i»uol». 6ouitl8. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehijhe 306 2 m. Mittl. Luftdruck 736 0 mm. ,« L^ll. N. 735 - 6 ^ 22 - 7s NW. schwach Oewltteireg. "' 9 . Ab. 735-1 ! 18 9 . teilw. heiter' 17.> 7 U. F. !734 4 17 3 N. schwach bewölkt 17 2 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 20-4°, Nor« male 18 8°. Um 3 Uhr morgens starkes andauerndes Gewitter. Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtel. än«ut>ll^n I»rlvV2 Xr. 10. (3589) Kurse an der Wiener Börse (nach dem offiziellen Kursbwtte) vom 16. August 1906. Die notierten Kurse verstehen sich in Kronemuähruna.. Die Nutierunq sämtlicher Nltien und der ..Diversen Lose" versteht sich per Stuck. Geld Ware Allgemeine Staats« schuld. mbeiiliche Rente: loi'v, steuerf-ei, Kronen (Vlai.Nov.) per Kasse . . 99 55 ül» ?,' detlo (Iün..Illli) per Nasse «940 99 k« -2°/.,«. W.«oten lF«br..«ull.) . p" ^°Ne......10025 IM! 45 °/« °, W. Silber (llpril.Ott.) per Nasse......100 25 1004b i^n!^ ^'°»l«wse 500 ,l, 4 "/„ 157-25 159 x, !»33" " lOv fl. 4"/«l«i9-224-l.<> D°m..Vsandbr. ^ 120 fl. 5«/„ 289-2U1- Gtaatsschnld d. i. Neichs. rate vertretenen Koni«. reiche und Länder. bfteir. Oolbrentc, stsr,, Gold per Nasse .... 4"/„ ,l? 45 n? «:> Dsterr. Meute in Kronenw, stfr., Kr, per Nasse . , . 4"/„ h« «o «l, »« detto per Ultimo . . 4°/n 9« ««, «y«, Ost, Investition«,-Rente, stfr., Kr. per Kasse . 3V,"/« 89»5 «üi,^, Eil«b»hn »»lschlelbnngnl. Hlisabelhbahn in <»., steuerfrei, zu 1U.00U fl. . . . 4°/« 117 65 11« 65 Franz Ioses.Uahn in Silber (biv. Et.) . . , 5'/<°/u 124--125-2 Hal, Karl Ludwig-Bahn (biv. Stücke) Kronen . . 4°/» 99 l»o 1(w 5( siubolfbahn in Kronenwährung. steueifi. (bin. St.) . 4"/„ 9955 10O'ü.° Vorarlberger Bahn. steuerfrei, 400 Kronen . . . 4°/« gg-bs. l00 5i Zu Hiaalllchulllunschrtibunzen »b,eftt«ptlte »isnlbahn.Aktiln. «llsabeth-V. 200fl. KM. 5'/.°/° von 400 Kronen .... 464 — 47a -belto «iilz.Vudwei« 200 fl. °. W. 3. 5'/<°/» . . . ,44<,.^442,_ btlto Lalzburg.Tlrol 200 fl, «-WE. 5«/.. . . . 4«2-43l'-. Geld Ware Vom Staate zur Zahlung über» nommtne ßtttniahn.Piilliilät,. Obligationen. Vöhm. Westbahn, ltm. 1895. 40« Kronen 4°/». . . , 99 S0 100 9' ltllsabethbahn 6«n und 8« M. 4 ab I0«/n......118-75 «17 ?b lillsabethbahn 4ou u»d ünuo M, 4"/n........1l« 95 117 95 ssranz Josef-Vahn Em, 1884 (dw. St.) Silb, 4°/u . . 99 «5 IU0 6!> Galizlsche Karl llubwig, Bahn lbiv. St,) Silb, 4°/„ . . 99 50 luoi.f, Unn.'galiz. Bahn 2on fl, L, 5°/n 112 25 113-25 Vorarlberg«! Vahn Em. 1884 (div. St.) Sllb. 4°/, . . 99-50 100 5<> Staatsschuld der Länder der ungarischen K«ne. 4°/„ ung. «üldrente per Kasse . 112-55 ll» ül> ^^° ^3°. p" Ultimo 1,2 uz i,I >« »5-5« 4"/» lroat, u, slav. «runden«.. Dbliz........97.., ...^ Andere öffentliche Nnlrhen. Äosn. Lanbez.Unl. (bin.) 4°/u . 83'85 8S2b Vosn.-Herceg. Eisenb.»Lande«. Nnlehen (div.) 4'/,"/„ . . 100-10 101 Ob 5"/« Donllli-Reg.-Nnlelh« 187« 105-25 I08l!b Wiener Nerlehr«>ylnleihe 4°/« 99 45 1004z detlo 1900 4°/u 99»5 100 8i «nlehen der Stadt Wien . . 102-25 10525 detto (S. ob, G.) . . , 121-25 — -betlo (1894) .... S7-7!» 98 ?< betto (1898) .... 99251002k dett« (190«) .... 99-5l»100ü< detto Int,.-«.) 1902 . S97U io«-7l t'Srfrbau-Anltlien verlosb. 5°/« V9'b» ivy 5» Bulg. Etaatstlsenb.-Hyp.°Anl. 1«89 Glllb .... ««/„ 118-75 Ii9-7i Vulg. Staat«. Hypothelar Anl. ilwll......«n/ uz, 1. 120-I! Gelb Ware Pfandbriefe:c. Nobeiilr..lllln,üst.in5UIU»l,4°/u 98»0 996l> U»hm. Hnpotheienvanl verl. 4"/„ 99 80 100:5 ^cntrlll.Blld.'«red,-Bl., österr.. 45I, verl. 4'/,°/° - - - 10»^ ^-'" stentral Vod.-Kreb.-Nl., «sterr.. SKI. verl. 4"/u . . . . 100-10 1SI 10 ^red.-Inft,,österr.,f.lljert.'Unt. u.öffentl.Urb.«at.^t,l.4°/u 99— U'0-iiandcsb. b. Kün. Galizien und Lodom. 57'/, I. ruckz. 4"/« 9840 99^0 Ulähr, Hnvothelenb. uerl. 4«/<> 9915 10015 )i,.österr, Lanbes.Huv,.A»st,4''/u 100— 101 — belt« inll. 2"/„ Pr, Verl. 3'/,"/« '.»2-50 9»'5ü detto K.'Schuldsch, veil. 3>/i"/u «2-25 9325 detto verl. 4"/« 99-80 iO«-8<> l)sterr.Obllg. 4no Fr, per Kasse . . . 1»a-2ü iki 25 betto per M. ... 16^-25 1«2-^^- Wiener Komm,»Los« v. I. 1874 511— 521 — Oew..Echd. 3°/„Pram..Schulbv. d. «obenlr..Nnst. rik 40« Kr. . . 1145- 115» — Liesinger Brauerei 100 fl. , , 303— 304- Montan.Ossellsch., österr,.alpine 58L-75 587-75 „Poldi.Hülte". Tiegelgußttahl. F..A..G. 200 fl. , . . b3<>-- 533 — Präger Eisen. Ind.. Ges. Vm. 1905, 200 fl...... 2790— 28)8 — Nima.Murany. 3algo»Tarjaner Visenw. 100 fl..... 572-K0 573 50 Lalgo.Tarj, Steinkohlen IU0 fl. «35 — «38 — ,,Schl«glmühl", Papierf.,20ofl. 32S— 330'-..Schobnica", «,»V. f. Petrol.. Ind.. 500 »I..... «12 — 81« — ,.Steyrermllhl", Papierfabrik und V,.O>...... 475 — 4«z— Irifailer «ohle»w..G. 7» fl. . 275— »?«-— lüik. Tabakregic.Wes. »ny Fr. per Kalse . — — — — detto per Ultimo 406 — 404 — Waffenf.>Ges., österr,, in Wien, 100 fl........ 582— 536 — WagaM>t!eihanstalt, allgem.. in Pest, 4on Kr..... — - - - Wr. Baugesellschast 100 fl. . . lui — i«2 — Wienerberger giegelf..«ltt,.Ges. 825 - 85«-— Devisen. Auiz» Sichte» und Scheck». Amsterdam....... 1S8«0 i9»-9o Deutsche Plätze...... 11730 117b« Uonbon........ 24007^ 240 3?» Italienische VanlMhe . . . 95 20 95 85 Paris......... »b »5 »H 4U Zürich und Vastl..... 85-4^) »b-52 »al»t««. Dulaten ....... »i>»4 11'»9 ^0 ssranlen-StÄcke..... IS n? 19 10 >0.Marl-StÜ!t«...... 2842 2»-5« Deutsche Neichibanlnoten . . 117 2> 11745 Italienische Banknoten . . . 95 »5 85-55 Nubel'Noten ... . »50' »21" hhh^i A.M»:«^i.jj^. m^^m^i^i Die Gösser Brauerei - Aktien - Gesellschaft vormals Max Koben in Göss bei Leoben beehrt sich ihren geehrten Abnehmern und dem P. T. Publikum die höfliche siSS • g-uU machcn' laß 8ie «it ihrer Depotniederlage (Bierhalle Peters-ßtraße) m ihre neuen Depotobjekte nach ünterschischka neben der k. k. Staatsbahn übersiedelt ist, wo stets das bekannte Gößer Märzenbier in Faß und Flaschen zum Verkaufe gelangt. 3587) 2_x «schi 6^ellungen wollen an da8 «össer Bierdepot iu ITiiter-»«ttlschlta gerichtet werden. — Teleplicca. 3STr. 2"S:3. — (3564) N. 240/6 1. Edilt. In Durchführung der in der Exekutionssache des Wilhelm Flaschner in Graz als betreibende Gläubiger durch Dr. Ferdinand Schreiber in Graz gegen Frau Franziska Mihelcic in St. Martin als Verpflichtete wegen 154 K 53 ll samt Anlg., abzüglich bezahlten 80 X und 81 k 17 l> mit dem Beschlusse des k. k. Bezirksgerichtes Graz IV. 29sten April 1906, G. Z. 0. IV. 892/5/6, be-willigten Exekution auf das von der Verpflichteten in St. Martin betriebene Gasthausgeschäft wird zur zwaugswe, en Verpachtung dieses Gasthausgeschaftes im Sinne des § 340 E. O. d,e Tag-satzung Hieramts, im Zimmer Nr. <", unter Beiziehung des Schätzmannes zur Bestimmung des Ausrufspreises auf den 12. September 1906, vormittags 10 Uhr, anberaumt. Die Gasthauslokalitäten tonnen m St. Martin besichtigt werden. V »vrlw, äa »s oää» v invrsilu Vilkolm» ^!u»olinol v .ttraäou proti ss ^rHnji ^lillslöiö v 8mai-tnslu pri I.'itiji 30«tiw.z^ obrt, »I«än^ Wt 2«. vo^nko v najew v «.u.«W tz 340. 12. «optt-mlir» l906 ä^jo n« liou n^w V s'^rtnom O. kr. olcr^'n» soäni^l v I^it^i, oää. Ü) äno 9. av^uäw 19U6. V svrbo, da se odda v izvrSilu Vilhelm» Flaschner v ^Gradcu proti s Franii Mihelèiè v Smartnem pn Litiji gostilniška obrt, slednje kot »-vezknke v najem v «nislu § 340. izvrš. reda, doloöuje se narok na 12. aeptembra 1906, ii „kin uri pri tern sodiäöu. daio na lieu mesta v Partnern C. kr. okrajna sodnija v Litiji, odd. II, dne 9. avgusta 1906. Sai6acf)ct 3eitmtg 9tr. 187. 1764 17. «uguft 1906. (3581) Z. bliOM.O. Kundmachung. Bei der Landeskommission für agrarische Operationen in Laibach ist eine Nanzleihilfs-arbeiterstelle mit den in der Ministerialverord» nung vom 19. Juli 1W2. N, O. Vl. Nr. 145. vorgesehenen Bezügen und der Anwartschaft auf eine systemisierte Kanzleigehilfeustelle zu vergeben. Aspiranten auf diesen Posten wollen die mit den Nachweisen der österreichischen Staats» bürgeischaft (Heimatschein), der Unbescholtenheit (Sittcnzengnis), der vollen Diensttauglichlcit (Gesundheitszeugnis) und der Kenntnis der beiden Landessprachen in Wort und Schrift (Lchulzeugnisse) belegten Gesuche bis 1. September 1906 bei der Landeslommisfion einbringen. Von der l.l. llandcstommission für agrarische Operationen. Lllibach am 14. August 1909. Grand Hotel UNION ^- be (3586) Royal Vio Freitag den 17. August neues, unübertroffenes Schluss-Programm. Samstag den 18. August Zu Ehren des Geburtstages Sr. Majestät des Kaisers FRANZ JOSEF I. Extra patriotische Festvorstellung. | Sonntag nachm. um 3 Uhr letzte Familienvorstellung und abends um 8 XU Uhr unwiderruflich Abschiedsvorstellung. Wohnung bestehend ans zwei Zimmern und Küche, ist Marienplatz Nr. 1, II. Stook, zum Novi'inbertermin zu vermieten. Näheres bei Adolf Hauptmann. (3574) 1 ^^^ Gegründet 1842. ^^^^ T Wappen-, Schriften- T und Schildermaler Brüder Eberl Laibach Mlkloitöstraue Nr. 6 Ballhausgasse Nr. 6. Telephon 154 1765 91 & TErmieten zum August- und Novembertermin Lokalitäten, verwendbar für Kanzleien, Klubs und Geschäfte sowie Lager- und Kellerriiume, kleine und große Wohnungen ; Gründe. Näheres im Bureau Deghenghi, Koliseum. (3170) 10 Geld - Darlehen für Personen jeden Standes zu 5%, in kleinen Monats- oder vierteljährigen Raten rückzahlbar, besorgt rasch und diskret Alexander AniHtein, behördl. konz. Geld-vermittlungtt - Agentur, Budapest, Alpärgasse 10. Ketourmarke erwünscht. (3396 12-9 Gelddarlehen von 200 K autw. erhalten Personen jeden Staades auch Damen) zu 4, 5, 6°/0 "n kleinen monatlichen Katen rückzahlbar, effektuiert prompt und diskret Leopold Löwinger, behördl. konzesH. Eskomptebureau, Budapest, VII., Garaygasae 29 (Retourmarke erbeten). (3572) 6-1 Studierende höherer Klassen werden bei guter Familie in sorgfältige Verpflegung genommen. Näheres am Rain 20, III. Stock, bei F. Hafner. (3583) 2—1 Ziegelbrennereien Holzverschleissern bietet sich Gelegenheit, vom Bahnbau zurückgebliebenes Abafllholz.» Schwellen auf der Station Wocheiner- Vellach lagernd, zum allerbilligNten Preise anznkaiiicii. Anfragen wolle man an die ISaukaiizlci WcMJlieiiier-VclIacli richten. (3570) 2-2 Avis dem geehrten P. T. Publikum. Gebe hiemit dem P. T. Publikum bekannt, dass ich für ohne meine Einwilligung übernommene Verbindlichkeiten nicht Zahler bin und dass in jeder Angelegenheit nur meine eigenhändige Unterschrift Gültigkeit hat. (3575) 3-1 Adolf Hauptmann, Laibach Erste krainische Ölfarben-, Firnis-, Lack- und Glaserleim - Fabrik. MM m III '"'t Praxis, in allen Kontorarbeiten v eruiert, MM 0^ Mfe Hl äf^ Ml ¦ ^fe A ¦ M% der deutschen u. slovenischen S]>rache mächtig, KsinTririxTIl] Sucht ehemöglichst Posten. |\U|I|U| lOIIII Gefl- Antrag werden unter „Kontoristin ¦ mw*w ¦ w ¦ ¦ ¦ ¦ 3571u an (1 AtllTI (1 Ztg erbeten^ (3571) 3_2 Wegen Übcrjüllung Der chirurgischen Abteilung im lanöesspitale weröcn durch einige Wochen nur die dringendsten 9er Operation bedürftigen fälle aufgenommen, was das Publikum zur Kenntnis nehmen WOllC. (3582; 3-1 Direktion des Candesspitales in Laibach am 15. August 1906. In einer großen Fabrik Steiennarks wird ein junger, lediger deutscher Korrespondent aiifgenomm en« Flotter Stenograph und Maschinschreiber mit Kenntnis der slovenischen, eventuell auch italienischen Sprache bevorzugt. Offerte unter CJ. B. an die Administration dieser Zeitung. (3554) 3—3 K. k. österr. ^ Staatsbahnen. E. k. StaatBbalin-Direktion in Villach. .Ajuszugr ans dem Fahrplane gültig vom I. Juni 1906. Abfahrt von Laibach (Suclbahu): Kichtung nach Tarvis. Um lü Uhr 5i Min. nachte: Fei sonenzug nach Tarvis, Villach, Klagenfurt, Franzensfeste, Innsbruck, München, Leoben, über Selztal nach Ausseo. Salzbarg, über Kloin-Reifling nach Steyr, Linz, über Amstotten nach Wien. — Um 5 Uhr 5 Min. früh: l'ersonenzug nach Tarvis vom 3. Juni bis 9. September an Sonn- und Feiertagen. — Um 7 Uhr 10 Min. früh: Personenzug nach Tarvis, Pontasel, Villach, Klagenfurt, Franzenafcsta, Leoben, Wien , über .Selztal nach Salzlmrg, Innsbruck, über Klein-Koilling nach Steyr, Linz, Budweis, Pilsen, Marionbad, Eger, Franzensbad, Prag, Leipzig, über Amstetton nach Wien. — Um 11 Uhr 40 Min. vorm.: Personenzug nach Tarvis, Pontasel, Venedig, Mailand, Florenz, Horn, Villach, Klagenfurt, Leoben, Selztal, Salzburg, Innsbruck, Brcgenz, Genf, Paris, Wien. — Um 4 Uhr nachm.: Personenzug nach Tarvis, Villach, Klagenfurt, Kranzensfeste, Leoben, über Klein-Reifling nuch Steyr, Linz, Hudweis, Pilsen, Marienbad, Eger, Franznnsbad, Karlsbad, Prag (direkter Wagen I. und II. Klasse), Leipzig, über Amstetten nach Wien. — Um 9 Uhr 56 Min. nachte: Personenzug nach Tarvis. Villach, Kranzonsfoste, Innsbruck, München. (Direkter Wagen I. und II. Klasse.) — Richtung nach Rudolfswert und GottBchoo Um 7 Uhr 17 Min. früh: Personenzug nach Rudolfswert, Straucha-Töplitz, Gottscheo. — Um 1 Uhr 5 Min. nachm.: Personenzug nach Hudolfcwert, Strascha-TSplitz, Gottschee. — Um 7 Uhr H Min. abends: Personenzug nach Rudolfiiwert, Gottscheo. Ankantt in Lalbach (SütlbahiO : Richtunp von Tarvis. Um 3 Uhr 7 Min. früh: Personenzug von Wien über Amstütten München, (direkter Wagen I. und II. Klasse), lnnsbruJc, Salzburg, Franzensfeste, Linz, Steyr, Leoben, Klagonfurt, Villach. — Um 7 Uhr 9 Min. früh: Pcrsononzug von Tarvie. - Um 11 Uhr 13 Min. vorm.: Personenzug von Wien über Amstetton, Prag (direkter Wagen I. und II. Klassei. Karlsbad, Kger, Marienbad, Pilsen, Budweis, Salzburg, Linz, Steyr, Paris, Genf, Zürich, Bregenz, Innsbruck, Z«ll am See, Had Gastein, Leoben, Klagenfurt. Hermagor. Pontasel. — Um 4 Uhr 30 Min. nachm.: Personenzug von Wien, Leobon, Selztal, Villach, Klagenfurt, München, Innsbruck, Franzensfeste. Pontafel, Venedig, Mailand, Florenz, Rom. — Um 8 Uhr 46 Min. abonds: Personeniug von Wien, Leoben, Villach, Klagenfurt, Pontasel, über Selztal von Salzburg und Innsbruck, über Klein-Reisling von Steyr, Linz, Budweis, Pilsen. Marienbad, Eger, Franzensbad, Prag, Leipzig. — Um 10 Uhr 37 Min. nachts: Personenzug von Tarvis vom 3. Juni bis 9. September (nur an Sonn- und Feiertagen). — Richtung von Rudolfswert und Gottschee. Um 8 Uhr 44 Min. früh: Personenzug aus Rudolfswert und Gottschee. — Um 2 Uhr 32 Min. nachm.: Personen* zug aus Slrascha-Töplitz, Rudolfswert, Gottschee. — Um 8 Uhr 35 Min. abends: Personenzug aus Strascha* Töplitz, Rudolfswert, Gottschee. Abfahrt von Laibach (Staatabahiihos): Richtung nach Stein. Um 7 Uhr 28 Min. früh i Gemischter Zug. — Um 2 Uhr 5 Min. nachm.: Gemischter Zug. — Um 7 Uhr 10 Min. abends: GcmischUr Zug. — Um 10 Uhr 45 Min. nachts: Nur an Sonn- und Feiertagen. Ankunft in Laibacb sStaatabahuhof): Richtung von Stein. Um 6 Uhr 49 Min. früh: Gemischter Zug. — Um 10 Uhr 59 Min. vorm.: Gemischter Zug. — Um 6 Uhr 10 Min. abends: Gemischter Zug. — Um 9 Uhr 55 Min. nachts: Nur an Sonn- und Feiertagen. Die Ankunfte- und AbfahrU/eitcn sind nach mitteleuropäischer Zeit angegeben, dieselbe ist gegen die Ortezeit von Laibach um zwei Minuton vor (2510) 2ii— 7 Beuommlerte modem eingerieütete Fatrik ab. ülllllü ^> «o empfiehlt ihre berühmt :'y TU, soliden und billigsten Erzeugnisse in BrcMU'Ijaloiisit'ii, gewebten Holzrouletten, Gra'Urouletten, llolzroJläden, eisernen Itoll- bstlken für Gescliiiftsportnle et«. Illustrierte Preisliste gratis. f Triest, Hotel METROPOLE *% [^/ (ex Buon-pustore) im Zentrum der Stadt gelegen, vollständig" neu reno- ^vj Viert, Zimmer von 2 K aufwärts inkl. elektrischer Beleuchtung, mit allem Komfort versehen, elegantes Restaurant und Speiaesaul, vorzügliche Küche auf deutsche und italienische Art, Spezialität in Seetischen. In- und ausländische Naturweine. 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