Nummer it. pettan, den >. Mär.« IN5M. II. Jahrgang. Pcttauer Zcitiiiiß. Orstan für Fremdenverkehr, Geschäfts- und Marktwesen, (Gewerbegenossenschaften, Land- und Forstwirtschaft nnd Weinbau. {trrtinMtttriflrr, Pettauer ««chrichte». flute» und Wichtiges ans Züdfteiermart Srfchei«» jede« 1., ll. und 21. »es Manates Preis für Pettau mit Zustellung ins Haus: Bi, rteljährig fl —M, halbjährig fl. I «X. ganzjährig st H,aO; mit Postvers.ndung im Inlande: Viertel- jchrig N !>t. halbjährig fl. l>«, ganzjährig fl H m Schristlritung und ^ erwaltung diese» Blattes: A«g»ft Heiler, Viirgergiffe «r. 14, Pettan. Nachrichten jeder Art werden von Rah und Z^rn bereitwilligst aufgenommen Handschriften nicht zurückgestellt. Ankündigungen billigst bereckmel Beiträge erbittet die Lchristleitung b>» längsten» 2/, 7. und 17. jedes Monates, damit der Druck rechtzeitig ersolgen kann Der österreichisch-ungarische Tarifstreit. Die Wetterwo'.kti'. ivelchk sich seit einigen Woche» am innerpol itische» Horizonte zeigten »nd daS bisherige gute Ein-vernehmen auf verkehrSpolitischern Gebiete zwischen den beide» Reich»l)älsten arg zu schädigen drohten, haben sich ivider Er-warten plötzlich zertheilt. Der heftige Streit, der sich wegen dos vom k. ungarischen Handels«» i nister Gabriel v. BarosS creirten und seit l. Jänner d. I auf den k. uugar. Staat«, bahnen in »traft getretenen Loealfrachtrntarife« entwickelte. kam« nun als beigelegt angesehen «verden. Bekanntlich sollten Güter ungarischer Provenienz eine weit billiqere Xanftrimg erfahren als solche, welche auS der diesseitigen ReichShälste auf den ungar Bahnen zur Verfrachtung gelangen. Die diesbezüglichen Per-Handlungen zwischen der österreichischen nnd ungarischen Regierung haben zu einem befriedigenden Ergebnisse geführt. Obgleich die Details dieser Verhandlung noch nicht genau bekannt sind, dieselben auch wie Herr v. ?^>rosS im ungarischen Abgeordneten-hause andeutete, vorläufig nicht zur öffentliche» Kenntnis gebracht werden dürften, so scheint, wenn die Meldungen der politischen Blätter, einschließlich der officiöfen Presst richtig sind. daS Resultat der Verljaiidlungen daS zu sein, dass die beiden Re- ?gerungen gegenseitig Erklärungen ausgetauscht haben, in welchen je sich vollständige Reciprocität bezüglich der Frachttarife in der Art zugesichert haben, dass jede Begünstigung, welche in der einen ReichShälste den Bersrächtern gewährt ivird, auch den Verfrachtern der anderen ReichShälste eingeräumt werden «uusS. Darnach erscheint der ominöse Punkt dieses Frachtentarises. die ungünstigere Tanfierung der Frachtgüter österreichischer Pro-venienz. welcher in den diesseitigen interessierten «reisen mit Recht zur heftigen Opposition herausforderte, glücklicherweise beseitigt. Wohl hat sich der ungarische Handelsminister in Be-antwortung einer Interpellation betreffs dieser Streitsrage im ungarischen Abgeordnetenhause dahin ausgesprochen, dass er mit unserer Regierung keine solchen Vereinbarungen geschlossen habe, welche eine Änderung deS neuen LoealfrachttarifeS nach sich zielzen würden. Sei dein wie ihm «volle, uns genügt vorläufig die Erklärung, dass fernerhin auf den ungarischen Bahnen Güter österreichischer Provenienz zu den gleiche» Bedingungen wie die ungarischen versrachtet werde» können. Als Kompensation wurde seitens der österreichischen Re-giernng eine Reform deS Gütertarife« ans den k. k. österreichischen StaatSbahnen. welche eine wesentlicht Herabsetzung der Fracht-sähe in sich schließt, zugestanden. Diese billigeren Frachtsätze erlange» selbstverständlich für Provenienzen beider Re>sl)alstkN Geltung. Wenn die Meldung deS „Pesti Hirlap" richtig ist. «velcheS Blatt sich giitrr Beziehungen zu ungarischen Rcgicrnngskreisen erfreut und daher richtig informiert sein dürfte, so «vären von österreichischer Seite a»ßer der eben erwähnten Tarifresvrm noch die Abstellung der Differentialsätze für österreichische Provenienzen. die Abschaffung der Begünstigung für ausländische Rohprodukte, insbesondere für russisches Getreide uud die Herabsetzung einiger Jndustriezölle Ungan« zugestanden worden, alles Zugeständnisse, welche Osterreich Ungarn leicht gewähren kann. Insbesondere würde die Entziehung der Frachtbegünstigung für russisches Getreide auch den Landwirthen der diesseitige» Reichs-halste ebenso willkommen sein, wie jenen Ungarns, da diese Bevorzugung russischen Getreides eine bedeutende Coneurrenz für die Landwirtschaft des Gesammtreiche« bedeutet. Was die Reform, bezw die Herabsetzung der österreichische» Frachttarife betrifft, so ist zu bemerken, dass unser HauddSamt schon seit längerer Zeit an der Verwirklichung dieses Projektes arbeitet, aber erst der in Rede stehende Tarifstreit «wir die Ursache, dass diese Frage mehr zur allgemeinen Kenntnis ge-langte. Die Ermäßigimg der Tarife wird sich nicht allein aus die StaatSbahnen beschränken, sondern auch die Privatbahnen werden nothwendigerweise gezwungen sein, ihre Tarife ;u re-formieren, sie mit jenen der k f. österr. »nd k. ungar. StaatSbahnen in Einklang zu bringen. In der That hat der Handels minister MarguiS Baequehem die Direktoren der Privatbahnen bereit» zu einer vertranlichen Conferenz eingeladen, «im mit denselben die .Herabsetzung der Preise zu besprechen und dort, wo der Staat keine absolute Tarishoheit besitzt, an das Entge« genkommen der Eisenbahnverwaltungen zu appellieren. Tem Vernehmen »ach sotten die meisten Bahnverwaltungen der Herab setzung der Frachttarife im Prinzipe bereits zugestimmt haben, so dass die erfreuliche Aussicht besteht, in nicht zu ferner Zeit eine durchgreifende und allgemeine Herabsetzung der Frachtsätze aus den österreichischen Bahnen in'S Leben treten ;n sehen. An» den k. k. österr. Staatsbahnen soll der neue Tarif schon i» nächster Zeit — man bezeichnet als Termin Mitte April d. I — in'« Leben treten. lind so hätte denn der leidige Streit a»ch etwas Gute» ;u Tage gefördert, inden« er zur fchon längst als dringend noth-wendig bezeichneten Herabrnindening der Frachttarife den Anstoß gab. Speziell für die Landwirtschaft »nd ihre Industrien in ein niederer Frachtsatz der Bahnen von eminenter Bedeutung, iveil naturgemäß bei den gegenwärtig hohen Frachtsätze» viele Artikel, welche die Landivirtschast bedarf oder abgeben kam», nicht in den weiteren Verkehr gebracht «verden konnten. Das wird sich bei Eiiisührnng billiger Tarife nun andern. Die Landivirte lverden bei Benützung minimaler Fracht»,uv von fernen tÄegenden solche BetnebSgegenstände beziehe«, können, an dererfeitS aber anch folclx Produkte auf weitere Strecken zu versende» in der Lage fein, die bis jetzt «vegen ihrer Beschaffen hei, »nd ihres geringen innere» Werthe« keine oder doch nur eine Verfrachtung auf ganz kurze Strecken ausgehalten haben. Die Landwirthschaft bildet in Österreich und noch mehr in Ungarn den Grundpfeiler de« Wirtschaftsleben«. Von dem Ge-deihen derselben hängt auch da« Gedeihen von Industrie, Ge-»verbe und Handel ab. Geht e« dem Landwirte schlecht, so kann e« den anderen ErwerbSzweigen nicht gut gehen. .Hat der Bauer (Mb, so hat's die ganze Welt" ist ein Sprichwort aber auch ein Wahrwort. Schon au« diesen Gründen haben alle staatlichen Faktoren das lebhafteste Interesse, das« die Land-wirtschaft profperiert. Dazu wird ohne Zweifel die in Aussicht stehende Herabminderang der Eisenbahnsrachttariir wesentlich beitragen. Möge auch auf anderen Gebieten die Regierung den Landwirthe» unter die Arme greifen, auf das« sie in der Lage seien, auch fernerhin in so ausgiebiger Weise wie bisher Blut-und Geldopfer auf den Altar de« Staate« niederzulegen! Jeder Freund Österreich.Ungarn« wird gewiss die leb-bastelte Genugthuung empfinden, das« durch die Sanierung der Differenz, welche für einen Angenblick eine gewisse Gefahr für da» Reich bildete, die hemmende Thätigkeit jener Kreise gestört wurde, welche sich kein Gewissen daran» machen, da« gute Ein-vernehmen der beiden Reichshälsten zu zerstören, ja eS sogar gerne sehen, wenn die Monarchie durch Kämpfe ihrer Völker Schaden leidet. Allerdings wäre im vorliegende» Falle die Schlichtung der leidigen Angelegenheit nicht so prompt erfolgt, wen» nicht Rücksichten aus die Beziehungen zu dem Deutschen Reiche z» nehmen gewesen wäre». Wie den Lesern bekannt, sind gegenwärtig in Wien zwischen OsterreichUngarn und Deutsch-land Verhandlungen über den zu errichtende» neuen Handel«-vertrag im Zuge. Wie sehr der Tarifstreit diese Verhandlungen bereits influierte, mag ans der Thatsache ersehen werden, das« die deutschen Vertreter die Verhandlungen abbrachen und sie erst dann wieder ansnahmen, als sich die Situation geklärt hatte. Ferner ist c# allgemein bekannt, das« der projektierte Handelsvertrag m Deutschland viele nnd mächtige Gegner hat insbesondere in landwirtsch. Kreisen, wa« begreiflich erscheint, da der abzuschließende Vertrag nicht »»wesentliche Einfuhr«-erleichterungen der laiidw. Prodnete österreichischer Provenienz nach Teutschland stipulieren wird. Die freie, oder doch durch Zölle möglichst wenig behinderte Ausfuhr unserer landw Produkte »ach Deutschland ist eine Lebensfrage für die österreichisch-nngarifche Landwirtschaft. Unfere Landwirte empfinden da« gegenwärtig schutzzöllnerische Vorgehen Deutschland« sehr und e« wäre auch für Ungarn ein unvortheilhaster Tausch gewesen, wenn e» durch seine gegen die diesseitige ReichShälste gerichtete Tarispolitik den Fortbestand deS gegenwärtig noch in Kraft stehenden VertragSverhältnisse« mit dem Deutschen Reiche dafür in Kauf hätte nehmen müssen. Berichtigung.*) Herr Tirector Mach veröffentlicht in der „Pettaner Zeitung" vom X. Februar eine« Artikel, den wir nachstehend thatsächlich berichtigen und zwar ausschließlich ans dem Grunde, weil eS Herr» Mach gefallt, gegen unser Azurin ein Produkt in'S Feld zu führen, dessen Provenienz und Wirkung den Pettauern schon längst zu einer Zeit sattsam bekannt waren, wo der Vormund der Tiroler Weinbancrn eS versucht, seine schirmenden Fittiche auch über uuS unmündigen Steiermärker auszubreiten. Der deutschn, Gründlichkeit folgend, haben wir nn« entschlossen, das gerühmte Erzeugnis aus Mannheim von Pettau kommen zu lassen, um dasselbe einer peinlichen Proeedur, Analyse genannt, zu unterziehen, welche nachfolgendes Resultat ergab: .Während unser Azurin ein chemisch reine« Produkt von .schiocselfaurrin Kupseroxyd>Ammouiak Cu S04. 4 NH,. ,11,0 ist, enthalt da» sogenannte Mannheimer Azurin auf .Grund unserer Analyse nur 14'/, in Säuren neutralisir» .bare« Ammoniak (NH,), also nur 60-48'/« Kupferoxyd- •/ g*t 3«ra »nd JiiIm.i kttfn emifcipmi ,« 6u M<»«lien »ich, wnminoTtltit .Ammoniak »nd 49 57't andere znm Theile der .Vegetation schädlichen Stoffe, darunter auch Eisen-.salze und Arsen. ^ F T „ p Wir bemerken, das« unsere Analyse nicht au« der ver-witterten Oberfläche, sondern au« dem Centrum eine« beträcht-lichen Knollen« gemacht wurde. Daher erklärt e« sich leicht, das« die mit diesem mehr al« verunreinigten Produkte ge-machten Versuche mis«langen und keine praktischen Resultate erzielt wurden. Der Prei« hiesür war laut Factnra nicht 40, sondern 90 kr. und würde dasselbe selbst um den Fabrikpreis keine Vortheile bieten, nachdem e« nach Aussage eine« der tüchtigsten Onologen Steiermarks. des Gutsbesitzers Herrn Woldemar Hintze in Pettau. gänzlich unwirksam ist. Die vortheilhastcste Anwendung und Wirkung de« au« unserem Laboratorium hervorgehenden Azurin« ist aber auto-ritativ beglaubiget und wenn Herr Mach über da« Urtheil einer Schivester Anstalt mit dem Stolze eine« Hohenpriester« hinwegschreitet, so wird e« un« niemand übel nehmen, wenn wir die« al« un delikat bezeichnen, während e« nach Ansicht des Herrn Mach vielleicht „modern" sein mag. Wir lassen daher hier eine Privat-Beglaubigung folgen, zn der wir Herrn Mach eine bessere Digestion wünschen, sie lautet in deutscher Übersetzung: Trieft, den 3V. Jänner 1890. Löbliche fiunflösin-islbrik finittrlfrl)! Es gereicht mir zum besonderen Vergnügen, Ihnen hiermit öffentlich erklären zu können, dass das im Vorjahre zum Zwecke der Bespritzung meiner Weingärten au« Ihrer Fabrik bezogene Azurin ausgezeichnete Dienste leistete. Durch seine leichte LöSlichkeit. einfache Handhabnng und durch die schnelle und absolute Wirkung habe» sich fast un-glaubliche Resultate ergeben. Meine Bekannten in Dalmatien, im Küstenlande und im Görzischen stimmen mit mir überei», dass da« von Ihnen erzeugte Azurin allen bisher verwendeten Mitteln vorzuziehen ist. Die in meiner Gegenwart bespritzten Reben .zeigten sich binnen kurzem in überraschender vas können da nur zwei Männer machen. 10 ja 20 wären nöthig, um den Strom bis znr Eisenbahnbrücke frei zu machen." „O je", ein Dritter, „da schau her. da sind zwei Männer angebunden. damit'S nicht davonlaufen können, wenn'« ihnen zu kalt wird. " „Ha! ha!" lacht der andere und sagt: „Siehst denn nicht, das« sie wegen ihrer Sicherheit angebunden sind?" „Ach so, damit'S net hineinfallen. Aber da schau her. jetzt raucht sich der eine seine Pfeife an. wenn der Angeseilte jetzt hineinfallt, so geht der Strick auch mit. .Der darf eben g'rad jetzt nicht hineinfallen!" — „Nur Dynamit kann hier helfen" schreit ein anderer drein. „Ich müsste noch etwa« besseres, wie wär eS. wenn man Ofenröhren legte, welche von einem großen Ofen, welcher gut geheizt werden müs«te, ausgehen würden? „Wissen'S den» nicht", ivendet jemand ein, .das« eS heuer nicht einmal mit dem Schneeschmelzen geht, wie wollten den Sie das Ei« durch die Ofenhitze zum Schmelzen bringen?" „Halt! ich hab'«" ruft ein Erfindungsreicher, wie e« wohl deren mehrere hier gibt, .das« die Gemeinde noch nicht darauf kam. ist unbe-greiflich: wen» man 2 Faß Petroleum aus da« Ei« ausqießt und daS Petroleum anzündet, so müsste es mit dem Teufel zugehen, wenn daS Ei« nicht zerschmelzen wollte." Und so geht es fort den ganzen Tag und immer wieder bleiben die zwei EiShacker allein, um daS Eis von der einen Seite loszumachen und TagS daraus da» gleiche an der vorigen Stelle wird«'? zu beginne» Mir scheint es selbst. d>iss mit dieser Arbeit, wie dieselbe an unserem Drauflnn durchgesiil»rt wird, nicht viel gerichtet wird, das Bett müsste durch uirhr als zwei Leute aus einmal in einer gewisse» Länge, welche allein nur ein neue» Ansammeln und Staue» verhindern tan», sre geinacht werden. Aber es wird halt wegen dem .Sparen" sei». — tuö Schneesichren hat viel Geld gekostet. Etwas bti'onders ReueS hatte ich bald vergessen, allein ich getraue mich nicht recht heraus damit, weil ich fürchte, von dem gewissen Herrn, welcher selbst sagt, stolz daraus zu sein, dass er dein ehrsame» Bauern-stände angehört, der .Verhimmlnug- des Verschönerung«- vder in diesem Falle des VanvercinkS geziehen zu »verden. wenn ich etwas Lobenswerthes von diese» Vereinen melde. Allein sei's darum, ich biete der Äesahr die Stirne und entledige mich nur wieder im Interesse der Allgemeinheit einer Pflicht, wenn ich die Neuigkeit bringe, dass sich die Badeunstalt durch ein schwimmendes Cabinenbad in diesem Frühjahre erweitern wird. — Kürzlich hat ein Abonnent der Pettauer Zeitung aus eine höchst selbsteonlpromittierende Weise sein Abonnement gekündet, indem er mir das Blatt mit dein Vermerk: „Verschonen Sie mich mit diesem Unsinn." zurückschickte. Also fast eiu Jahr l»at der Herr dazu gebraucht, bis er daraus kam. einen Unsinn gelesen zu haben! » »»ldk»«r»»e« »»ich I »tu mitlitt flcltulinriluaf) prOjWBimri »rrde»: 2er Prntttisdif fuMdroirth. ■»r. UiM. Seit», Hi jnia»«t 1M4. »»«.» »•Sotaat. «-»»>«»«, ft. 4. tcijUrt« ft. t. Der Gek-vinn zinitrirlt ,«»»». «als» »«S'uiidkl ttl«. »n, l. ». 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Dreifaltigkeit (3 St) St. Loreazen W » (2 St.) Leskovetc (2 St.) Sebiltern am Fusse des Donatiberges (fl St.) •Das obere, mittlere und untere Kolleser W ringebirf)' I 1 St. "Doaatiberg, prachtvolle Fernsicht. — Curorte: Saaerkrnnn (4 St.) Kadeia (6 Sl.) Krapiaa-Tüplitz (ö St) Warnwlin TöpliU iß St.) tilrirbrnberg iß St.) — Städte Marburg (2 St.) Priedaa {8 St.) — Markte KohiUch (8 SL) St l.eonhaH (R St.) I,altenberg (4 St.) Ämter, Advocaten, Notare etc. K. k. Kfzirkshauptmannschaft, k. k. Bezirksgericht, k. k. Haupt-Steueramt, k. k. Post- und Telegrafenamt, Stadtamt, Sparkasse. 7 Advocaten und H Notare. * Ärzte. Apotheker etc. ß Ärzte, 1 Chirurg. 1 Thierarzt, 2 Apotheken, Badeanstalt de» Pettauer Bauvereinet. Täglich Dampf-, Douche-, Wannen-, Bassin- und Freibad, am Dra-itlusse. Eisenbahnverbindung. Dreimal täglich mit Triest, Wien und Budapest Garnison. K. k. IV. Pionnier-Bataillon in der sogenannten grossen, kleinenu.Dominikaner-Kaserne. (Interessante Brückenschlag-und Pnntonfalirübungen vom Stadtparkquai aus sichtbar.) Qa»t- und Cafehäuaer. Hfltel». Hotel Woisk. Osterberger, Umm, R Caf6s, 25 Gasthäuser. Gewerbe. 4 Anstreicher, 7 Bäcker. 4 Baumeister. R Binder, 3 Braut-wein-Brennereien. 1 Brunnenrnai her, 2 Buchbinder, 1 Buchdrucker. 1 Büchsenmacher, 1 Bürstenbinder, 1 Drechsler, 2 Färber. 4 Gerber, 3 Glaser, 1 Goldarbeiter 1 Handschuhmacher, 3 Hutmacher, 2 Kürschner, 1 Kupferschmied, 1 Messerschmied. (Optiker, 1 Photograph. 4Sattler,6Schlosser, 16 Schneider, 2 Schmiede. 2>> Schuster, 1 Seiler, 1 Steinmetz, 1 Tapezierer, ß Tischler, 2 Töpfer, 4 Uhrmacher, 1 Vergolder, 2 Wachsxieher und Lebzelter, 1 Weber, 3 Zimmermeister, 2 Zuckerbäcker. Handel und Indmtrie. I Buchhändler, 1 Bürstenerzeugung. 6 Kicr-, 3 Risten-, 2 Galanteriewaren-, 6 Getreide-, 2 Glas- und Porzel'.anwaren-, 3 Holzhändler. H Großhändler 2 Kunstmühlen, 4 Kleider-, 3 Kurz- und Schnittwaaren-. 8 I^der-, 6 Manufacturwaaren-, 4 Mehl-, 1 Möbel-, 2 Papierh .ndler, 1 Ringofenziegelei, I Salami-Erzeuger, 10 Specereihändler, 2 Schwefel- und Salpeter-Raflinerie«, 2 Vieh-, 3 Weinhändler. Kirchen. Stadtpfarre: St. Georg. Minoritenpfarre: St. Peter u. Paul. Klima. Sehr milde, „steirisches Görz.- Mittlere Jahres-Temperatur 10—11° Celsius. Sümpfe in der Umgehung keine. Nebel sehr selten und nur an Wintermorgen. Mittlere Regenmenge SW bis 10114 Millimeter Höhe, sammt Schneetage. Einen schroffen Wechsel der Witterung gibt es selten. Heftige Winde ebenfalls sehr selten, mässig kommen selbe vorherrschend aus Nordwest und Südwest. Am Draustrome. Gegen Norden geschützt durch Berge, gegen Süden breitet sich das grosse Pettauer Feld aus. Umgeben von Weingebirgen, daher für Traaheacar bei dem Überfluss an frühreifen u. edlen Traubensorten bestens zu empfehlen. Theater. In den Wintermonaten wöchentlich 4 Vorstellungen. Unterricht»-Anstalten. 2 Kindergärten, eine b-klässige Knaben- und 1 ö-k lassige Mädchen-Volksschule, Untergymnasium, behördl. concess. Musikschule, Landwirtsch. Schulgarten. Vereine. Feuerwehr, Gvmnasial-Unterstützungsverein. Casino, Cital-nica. Männer-Gesang-. Deutscher Turn-. Musikverein (mit Schule und Harmomecapelle. SB Manni. Bauverein. Ver-schönerungs- * Fremdenverkehre-Verein (veranstaltet Platzmusiken und Volksbelustigungen). Ortsgruppe des deutschen Schulvereines und des Germanenbundes, Gewerbeverein. Wohlthätigkeit» - Anitalten. Allgem Krankenhaus, Landsrh Sierhenhaus. Bürgerspital Verpflegxstation. Wohnungs- und Lebenemlttelprelse hier Äusserst billig« Nähere Auskünfte ertheilt bereitwilligst der VerschBnerungs* und Fremdenverkehrs*Vereln Pettau. 8(iulMil