welche bei Gelegenheit -er abgehaltenen Andacht für die glückliche Regierung Sr. königl. Apostvl. Majestät Leopold»-- Zweyten. vom Joseph Edlen v. Iakomini Dechanten zu Neukirchen Lavantiner Dioezeß seiner Pfarrsgemeinde am sechsten Sonntage nach Ostern 1790. in Windischer Sprache vorgetragrn worden ist. Z i l I i, mit ff. I. Ienko'schen Schriften. '79°. §o. Gebeuede^et fev der ^err dem Gott, dem du .Wohlgefallen Haft, und der dich auf den Thron Israels geseget hat. z. Buch der Könige am io Hauptst. 9 Vers. ^Veiche, Herzogtümer, und unser liebes Va-tcrland wurden durch den höchst betrübten Hintritt des Durchlauchtigst Großmächtigsten Römischen Kaiser Joseph des Zweyten, für dessen Seele wir bereits als getreue Untertanen unser eifriges Opfer aus gebeugten Herzen dem Himmel zugeschicket, mit finsterer Trauer umschleiert. Allein unsere Trauer ist gelinderet; denn die so weitschichtig als fruchtbare österreichische Staaten sind nun wieder vermählt; und wer ist wohl der angenehme Gatte ? wer daun , als des verewigten Josephs * L Bru- 4 ÄL Bruder Leopold der Aweyte Apostolischer König von Hungarn und Vöheim, Erzherzog von Oesterreich, Herzog uusers Steycrmarks re.: zu diesem höre ich die Stimme der Königin Saba, mit der sie den grossen König Salomon anre--ete, sprechen: gebenedevet fezl der Herr dein Gott, dem du Wohlgefallen hast, und der dich auf den Thron Israels gefetzet hat, weil er Israel allzeit liebte und dich zum Könige verovdnete, damit du Aecht und Billigkeit ausüben sollest. Ja nach allem Recht und Verdienste muß ich Dir Großmiichtigster König heute diese Worte zueignen, den« Du gefielleft Deinem Gott durch die dem ganzen Erdkreise bekannte Gottesfurcht und Frömig-keit, die Dein ganzes Durchlauchtigstes Haus schon lange zieret und verherrlicht. — Du gefielleft Deinem Gott und Herrn durch die weiseste Regierung, durch die du das Volk deines Toskanischen Großherzogthums schon seit vielen Jahren beglücktest. — Diese sind die Ursachen, warum Dich Gott Dein Herr zum Throne der österreichischen Staaten erhoben, dieß ist, daß er Dich zum Könige verordnet hat. Groß und mächtig ist Deine Majestät, heilig Deine Person, vor welcher sich Völker beugen! allein schwer, ja allzuschwer ist auch die Bürde, die auf deinen Schultern lieget, die Du zu ertragen niemahl im Stande wärest, wenn nicht der König der Könige mit seiner göttlichen Stärke Dich begeisterte? wenn nicht Dei- Deine getreuen Unterthanen Dir diesen Geist von dem Geber alles Guten mit inbrünstigen Gebethe crfleheten; Wie leicht, wie gerne würdest Du diese schwere Last Deiner weiten Regierung ertragen, wenn eben auch deine getreue» Unterthauen ihre schuldige Pflichten gegen Dich genau erfüllen würden. Damit ihr nun liebe Christen und Un-terthanen des groffen Königs unserü allergnädigsten Monarchen zu schuldiger Pflicht um s» mehr angeeifert werdet, so will ich euch er-crstcns die überhaupt schweren Lasten vorftellen, die Gott unfern Durchlauchtigsten Könige auf-gebürdet, zweytens aber auch, euch zu euren Pflichte» und zum Gehorsam ermahnen." ist ganz ausser Zweifel, -aß ein christkatholischer Landesfürst mit grösseren und wichtigeren Pflichten, als ein anderer Regent verbunden sey; denn, Seine eifrigste Sorge ist Sich und seine Völker mit dem Willen -es Allerhöchsten zu vereinigen, dergleichen Gesetze zu bestimmen, die Gott zum Ziele haben, ansonsten würde die von Gott gegebene Gewalt mißbrauchet und die Unterthanen irre geführt werden; Hievon ermahnet der Geist Gottes die Beherrscher her Erde im Buche Deut^. am 17 Hauptst. 18 Vers: Nachdem er aus den Thron seines Aeiches sitzen wird, solle er das wiederholte Gesatz in ein Buch zusammen schreiben, und solle die Abschrift von denen Priestern des Geschlechts Levi nehmen, er soll es bey sich haben, und soll es lesen alle die Tage seines Lebens, damit er lerne den Herrn seinen Gott furchten, seine Morte und Zeremonien, die in dem Gesatze anbefohlen sind, zu halten. Die gläubige Fürsten und Regenten haben dahero überhaupt alle Bemühungen dahin zu richten , das alles jene, was unmittelbar von Gott oder mittelbar durch seine heilige Kirche, die die Pforte der Hölle niemals stürzen wird, zum ewigen Zile lehret oder anordnet, befolget werde ; Nnr deßwegen gab ihnen Gott ein so mach- mächtiges Schwert, damit sie, wie die Kirchenversammlung von Trient in der 2s Siz-zung 20 Kap. sagt: die geistliche Kirchenzucht zurückstellen, diese immer rein und unangetastet bewahren, weil Gott die katholischen Beherrscher als Beschützer des Glaubens und der Kirche gewählet hat. Diesem Spruche der allgemeinen Kirchenversammlung stimmen die Worte des H. Papst Leo in 7s Brief an den Kayser Leo überein: Du (spricht er) mußt unverweilt erkennen, daß du die königliche Macht nicht nur zur Beherrschung der Vvelt, sondern hauptsächlich zum Schutze der Kirche erhalten Haft, damit du die Laster bestrafest, die guten Anordnungen beschützest und wahren Frieden den Verwirrungen wieder gebest. Erlaube mir grösser König, Gnädigster Landesfürst, -aß ich Dich anrede ; Deine Pflicht ist es folglich die gläubige Untertha-nen Deines weiten Reiches dnrch die Dir von Gott gegebene äusserliche Macht über die Kirche in den seligmacheuden Glauben zu erhalten, die von Gott und seiner Kirche festgesetzten Satzungen zu beschützen. Deine Pflicht ist es in denen Landen dergleichen Hirten des Volks zu wählen oder wählen zu machen, die mit guten Lebenswandel und untadelhaften Sitten hervorleuchten , die eine fromme der Lehre Jesu Christi ganz übereinstimmende Weisheit besitzen; Deine Pflicht ist es die weltlichen Behörden, die deine Hohe Person vertretten, schärfest zu verhalten, daß sie als gute Christen Christen und getreue Diener ihres Herrn die Religion von allen Mißbrauchen und Uibeltha-ten mitwirkend reinigen; Dir stehet cS zu jene freye'Denkungsart, die sich auf eigenen Geiste gründet, aus Deinen Landen zu verweisen, die aller Orten unter dem Vorwande reiner Lehre Jesu ausgcstreuten Schriften, die den guten Christen aus aller wahren Fassung und endlich in das ewige Verderben bringen, zu verbannen; dieß war eben die umher ansteckende Seuche, die die Lehre Jesu Christi entheiligte und die Diener der Kirche in eine traurige Verachtung herabsetzte; diese waren die Hindernüße, warum sich in Deinen Staaten so wenige zum Dienste des Seelenheils widmeten. Was für schwere Last hat Dir Gott nur schon in Absicht der Religion ausgebürdet? Nicht vergebens ruft der König David in den 2 Ps. io V.: Nun dann ihr Lönige werdet verständig: lasset euch unterweisen, die ihr die Erde richtet, dient den Herrn mit Furcht, frohlocket in ihm mit Zittern, nehmet die Unterweisungen an, damit nicht etwa der Herr sich erzorns, und ihr ausser dem Wege der Gerechtigkeit zu Grunde gehet. Zum ändern stehet dem Landesfürstcn aus der ihm unmittelbar gegebenen Macht zu, in seinen Staaten, was das zeitliche Wohl und Glück mit sich bringt, anzuordnen, zu verfügen , damit Lu Lecht und Billigkeit auöüben sollest; des Regenten genaueste Pflicht ist es also, dis Gerechtigkeit zu verwalten, Geseke, die die auf das allgemeine Veste der Unterthanen zielen, zu erlassen, die Rechtshändel und Geschäfte genau und ohne Hang zu untersuchen, die Armen, die Witwen, und die Waisen, mit thätigster Hilfe zu unterstützen; seine heilige Pflicht ist es die Zinsen Steuern, Forderungen nach aller Billigkeit und erheischender Nothwendigkeft zu untertheilen, das gerechte Eigenthum und die Besitzungen im allgemeinen, wie im einzelnen zn schützen; Bedrückungen abzuschasscn, die getreuen Diener des Staats zu belohnen, die Verbrecher aber zu bestrafen: zu diesem ermahnet der h: Geist die Beherrscher in dem Buche der Sprichwörter am 2O Kap. 26 V. Lin weiser Bönig zerstreuet die Gottlosen und zieht ein Gewolb über sie.... Der Bönig wird Lurch Barmherzigkeit und Wahrheit bewahret , und sein Thron wird durch die Güte befestiget. Wo ist erst die unendlich große Sorge unsers Königs, daß Sich Höchst Selber mit den hohen Nachbarn, Kaisern, Königen und übrigen Landesfürsten gut einverstehe, daß Er auch im Erfordeeuüß Seine Länder vor Verheerung und Krieg bewahre. Wie viele Tausend Menschen, Geld, Kleidung, Lebensmittel, Geschütz und andere kostbarste Vcdürfnüße sind nicht dazu nothwcndig? Dieses alles selbsten zu schlichten ist kein Monarch im Stande, es ist daher nothwendig Feldherrn, Vorgesetzte, Minister , Räths und dergleichen, deren guter Lebenswandel, Treue, Wissenschaft, Kenntnisse- se, Liebe und Billigkeit bekannt sind, aufzu-stcllcn; deren Pflicht es ist, des obersten Herrn und Landesfürsten väterliche Gesinnungen auszuarbeiten, mit Rath und Tath an die Hand zu gehen; sie muffen ein Beispiel der Religion, Gottesfurcht und Gerechtigkeit scyn; abscheulich solle ihnen das Laster der Hofart, des Neides und der Partheylichkeit Vorkommen, in gleichem Werthe soll denensel-ben d:r Adeliche wie der Unadeliche, der Groffe, wie der Niedere, der Reiche wieder Arme seyn. Mopses sagte seinen Dienern Deut, am i Kap. is. V.: Ich nahm weife und edle Männer aus euren Zünften und bestellte sie zu Obersten und Hauptleuten über taufend, hundert, fünfzig, und über zehn, auf daß sie euch in allen wegen unterwerfen sollen, ich befahl ihnen auch und sprach, verhöret sie und urtheilet sie was Becht ist, cs fey ein Bürgen oder Fremdling , es soll kein Unterschied der Personen fepn , ihr sollet den Geringen sowohl anhören, als den Grossen , und keines Menschen Person annehmen, dann es ist das Gericht Gottes. Sehet also liebe Christen und Untertha-uen des grossen Königs nnsers allergnädigsten Monarchen die zwar hohe, ja göttliche Herrlichkeit und Macht; aber bewundert und zittert vor der fast unerträglichen Bürde, die seine geheiligte Person Niederdrücken müßte, wenn wir sie pflichtmäßig nicht zu erleichteren suchten; und dieß in der Folge. ^)ch habe euch bishero die schwere Bürden, welchh Unser allcrgnädigfter Monarch auf Sich hat> vorgetragen; nun will ich auch von denen Pflichten der Unterthanen (so viel cs die Zeit zuläßt) erwähnen. Drücket die Worte die ich heute zu euch rede, tief in eure Herzen ein und vergesset sie niemalen. Das vierte Gebot GotteS lehret unseren Landesfürsten zu ehren, zu gehorsamen; deutlich aber spricht der Fürst der Apostel Peter in seinem ersten Sendschreiben 2. Kap. z. V. Derowegen seyet allen menschlichen Geschöpfen unterthänig um Gottes willen, es seye gleich dem Rönig als dem Höchsten, oder denen Fürsten, die von ihm zur Rache der Uibel-thäter und zum Lobe der Frommen gesandt sind, dann dieß ist der Wille Gottes. Es ist also ein ungezweifelter in der Lehre Gottes gegründeter Sau, -aß wir unfern Monarchen, wie auch denen von ihm gesetzten Obrigkeiten unterthänig und gehorsam seyn, die Gesetze und Verordnungen genau ohne allen Widerwillen erfüllen müssen, indem die Obrigkeiten die Stelle Gottes vertretten und folglich jener ein Feind Gottes, ja der ewigen Strafe schuldig ist , der sich ihnen widersetzet. Ich rede nicht aus meinem Munde, höret den Apostel der Völker Paulus, da er an die römische Ge- 12 gläubige Gemeinde am iz Kap. r D, also schreibt: Jede Seele fep der obrigkeitlichen Gewalt unterworfen, dann es ist keine Gewalt, als von Gott, und aller Gewalt der auf Erden ist, ist von Gott verordnet; dest-rvegen, der sich dem Gewalt widerfetzet, widerfetzt sich der Anordnung Gottes, der als» sich widerfetzt, ziehet sich felbsten die Verdammst zu. Dis Gesetze des Landesfürsten ziehen also nicht allein die zeitlichen, sondern auch die ewigen Strafen nach sich, es gibt also gar keine nur zeitliche Strafgesetze, wie sich jene schmeicheln, welche nur allein die an die Verbrecher gesetzte Strafen furchten, ihr Gewissen aber keineswegs beschuldigen; höret nur eben den grosscn Apostel im uehmlichcn Kap. am s V.: Darum (spricht er) feyd aus Noth-wendigkeit unterthanig, nicht allein des Zorns, sondern auch des Gewissens halber. Wir sind daher verpflichtet, die von unfern Monarchen anbefohlene zur glücklichen Staats-Regierung erforderliche Lasten zu tragen, sowohl, als denen Obrigkeiten, deren Untertha-nen wir sind, die Gebühr, Steuer, Gaben, Zinsen und alles übrige genau zu entrichten. Ich sttche nicht weitläufige Beweise, der Erlöset Jesus Christus selbst ist es, der jede widrige DcnkungSart ganz zusammenstürzet. Bei Math, am 17 Kap. leset man, -aß der Zoll durch die Obrigkeiten dcS Reiches auch von Christo selbst begehret wurde; und was that er? Er sprach zu Petrus: Gehe hin an das . - Meer Meer, und werfe den Angel aus, nehme den Fisch, der zum ersten herauskommt , erofne seinen Mund und du wirft eine silberne Münze finden , nehme diese und gebe es für mich und dich. Wenn der Welt-Erlöser unser und unsers Königs- Herr die angeordneten Zahlungen leistet, können wir Staub und Aschen uns -essen wohl weigeren? auch befiehlt Christus bei Math, am 22 Kap.21 V.: Gebet dem Kaiser, was des Kaisers ist; ingleichen spricht Panlus wieder am iz Kap. 7 V. an die Römer: Gebet also jedem, was ihr schuldig ssvd, Gabe dem die Gabe, Zoll dem Zoll - Furcht dem Furcht, Ehre dem Ehre gebührt, bleibet niemand nichts schuldig, als daß ihr euch unter einander liebet. Aus diesem Worten des Apostels ergibt fich noch eine andere Pflicht, wir müssen nehmlich unfern Landeöfürsten lieben und fürchten, dann gleichwie er der gütige Velohner der Würdigen, so muß er auch der gerechte Bestrafer der Verbrecher über Gott, die Kirche, seiner geheiligten Person und des Staates seyn, denn er vertritt Gottes Stelle; zu dem Ende sagt Paulus an die Römer in oben angeführten Sendschreiben Z V.: willst du die Gbrigkeit nicht fürchten, thue Gutes, so wirst du jvon ihr gelobet werden, dann er ist ein Befehlshaber Gottes zum Guten : thust du aber Böses, fürchte dich, denn er tragt das Schwerdt nicht ohne Ursache, weil er ein Befehlshaber Gottes ist, von demjenigen Aach? nimmt, der Böses thut. .... - ^ - 0 O wie glücklich ist jenes Land, welches einen solchen Beherrscher hat, dessen größter Neichthum, Macht und Ansehen nur die Religion, die Gottesfurcht, Gerechtigkeit und Güte ist; wie glücklich aber ist auch jener Landesfürst, der fromme, gehorsame und getreue Unterthancn , besitzet; O! wie höchst erfreulich muß nicht das Herz eines Monarchen seyn,-der die Liebe seiner Unterthanen in vollem MaaM'fühlet» deren Gcmüther zur Erfüllung -er schuldiger und vom höchsten Schöpfer anbefohlencn Pflichten geneigt und folgsam sind. Wo ist der verruch-tetcften Unterthancn einer, der diesen heisse^ sten, den Willen Gottes ganz zweckmässigen Wunsch eifrigst mitzuwirken sich weigerte; weit von uns allen scy ein so höchst sträflicher Gedanke entfernet, — ja wir wollen unfern neuen Beherrscher , den Gottes-Stelle Vertreter in unfern Staaten ehren, lieben, fürchten und gehorsamen. Damit aber unser allergnädigster Landesvater lliit Hilfe des Allerhöchsten ohne welcher keine gute Regierung statt haben kann, uns glücklich zum hier zeitlichen, als dort ewigen Wohl beherrsche, und auch wir getreue Unterthanen unter dem mächtigen Scepter uns immer erfreuen mögen, so wollen wir die Ermahnung Pauli in den ersten Sendschreiben an Thimoth 2 Kap. i V. mit kindlicher Liebe befolgen: Es müssen vor allen Gebethe, Fürbitten, Danksagungen für alle Menschen geschehen : für die Könige und für alle die in dev Zöhe sind, auf daß wir ein ruhiges und stil- AK—-----SI i; les Leben in aller Frömmigkeit und Ehrbarkeit führen, dann dieß ist vor Gott unfern Heiland gut und angenehm, der da will, daß alle Menschen felig werden. O Herr der Heerschaaren, der du von Dir im Buche der Sprichwörter am 8 Kap. is V. redest: Durch mich herrschen die Könige und die Gesetzgeber verordnen das Recht. Sieh an deinen Diener Leopold den Zweyten unfern neuen Landesvater, denn du hast ihn zum Könige gemacht, weil er dir gefiel, du Haft ihn eine sehr schwere Bürde aufgelegt, gebe Ihm gnädigst, wir bitten dich , den Geist der Stärke , den Geist der Frömigkeit und Furcht Gottes, den Geist der Weisheit, den Geist der Güte und Gerechtigkeit, damit er deinen göttlichen Willen erfülle, die Kirche, so dein ewiger Sohn Gottes mit seinem thcuersten Vlute erkauft hat, schütze, die Tugenden pflanze, die Laster ausrotte, die Feinde der Religion und des Staats demüthige und überwinde. Neige aber auch unsere Gcmüther gütigster Gott durch deine unendliche Barmherzigkeit, daß wir die Pflichten gegen dich, gegen unseren von dir angeordneten König und Landesvater, und gegen alle unsere Obrigkeiten immer als wahre Christen und getreue Unterthanen befolgen. Amen. rrv r'i. '.'' .t ^ :rr. ^ ' -- -V" - -' - » ' ' ' ' /' ''. . . 4' 4 4- 4,^44' . ' X i> "4?/. 4.4^.. 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