MMgenM zur Macher Zeitung. Nr. /S.3. Dinstag den 17. October 1 ^48. Z. 1!>38. (I) Nr. 2l2. Darlehens-Capital zu vergeben. Die gefertigte Inspection hat ein Btiftungs-Capital uon beiläufig I^W st. auf ein Haus in der Stadt Laidach gegen pupillarmäßige Sicherheit verzinslich zu vergeben. ^ Die Herren Hauöinhaber, welche hievon allfällig Gebrauch nehmen wollen, werden eingeladen, sich der näheren Bedingungen wegen m der Amtskanzlei dieser Inspection im Landhause zu melden. Krainisch. ständische Realitäten-Inspection. Laibach am 14. October t85tt. Z. !!>3!) (l) Anzeige. Bei dem Gute Habbach sind 37 Stücke alte, zu Schiffbauholz geeignete Eichbaume zu verkaufen. Dieselben werden am 26. October d. I. auf dem Stocke durch eine öffentliche Versteigerung hlntangegeben werden, wozu dieBclicbentragenden hiemic eingeladen werden. Z. 1932. (1) Als Hofmeister u. Musiklehrer. Ein junger gebildeter Mann (auch der illyrischen Sprache kundig), der tüchtige Bildung im pädagogischen Fache, so wie auch im Clavier, Ge» neralbaß und im Gesänge nicht nur die Anfangs-gründe, sondern auch die höhere vollkommene Ausbildung zu ertheilen im Stande ist, wünscht gegen entsprechende Bcdingniffe als Hofmeister oder Musiklchrer (und zwar ohne Unterschied des Landes und der Provinz) unterzukommen. Frankirte Briefe, mit /^. (^. bezeichnet, sind abzugeben: Wim, Heumai kt Nr. 5U0, zu ebener Erde, Thüre 9. Z. 1926. (Y Annonce. Der Gefertigte zeigt hiemit ergebenst an, daß er in großcr Auswahl verfertigte Uniformen für die löbl. Nationalgarde sowohl, als auch für die aca-dcmische Legion zu den billigsten Preisen am Lager im Hause Nr. »9^ am Naan habe, und bittet um geneigten Zuspruch. Laibach am 13. October 184«. Joseph Hchelko, bülgerl. MamiskLldcrmachc,-. Z. I5U5 (w) Gewölb zu vermiethen. In der Schustergasse, Haus Nr. l70, ist das dis jetzt zu einem Comptoir benutzte Locale schon zu Michaeli d F. zu vermiet hen. Hierauf Neflectirmde erfahren die näheren Nedingnisse in diesem Locale selbst. Wohnungs-Veränderung. Indem 0er Gefertigte seinen verehrten Gönnern für oas ihm durch viele Jahr re geschenkte Zutrauen hiermit semen ver kindlichsten Dank abstattet, zeigt er zugleich ergebenst an, daß er seme bisherige Wohnung an der Klagenfurter-Straße verlassen und gegenwärtig sick in der Fran-Uskanerqasse, im Gregel'schen Hause Nr. 9 befindet, welches er emem verehrten Publicum mit der Bitte zur Wlssen-l schaft bringt, ihn qeneigtest mit zahlreichen Aufträgen hinfort beehren zu wollen. Laibach den >i. October iU/»". Wilhelm Bettte, Manttßkleidtilnacker. 3. >7?6. (6) Bei allen Postämt,ln wild Pränumerativu aiigsnomüietl auf die Zeitschrift'. „Die Vresse." Das Ioinilal besucht >» leitenden Artikeln alle Fragen dei- Polmk, des Nichts, der Oecoiion,,^ llod Flimn^» , den Follschütt ,n j^d^l' Weise sucht es durch Bst se>ue Aufgabe. Eg will du> Delnokratie ,» monalchlschen Foi men aufrichtig und redlich, aber eS trilt stark u»d offen All.'lli eittgegeli, »vas die ?ll>alch>e zur Herrschaft bringt. — Für Unter. Haltung b«»tct das FeulUelo» durch Beltiäst« der ausge» ^ichuetsten Publi^sten reichen Stoff. — Es bringt alle Neuigkeiten deft Tages aus all^i Tb^len der Welc und hat a„ch für den Geschäftömaun Inter, esse, weil es einen täglichen il>ei>chl liber den Vcrrehr >l> Ware» und Geld mlt Angabe der Curse bimgt und so gleichzeitig ,,l> ftlNgrführtes Organ d^s HandelS wlrd. De> seltene Erfolg, die schnelle Verbreitung, de-ren es sich gleich ,n den ersten Tagen seines Erscheinens zu ei freuen hatte, die günsllgstl'» Urtheile der be-deutendstrn Zeitschriften bürgen für se>»»n mner» Werth. Es erscheint, mit AuSnahme des Montages, jeden Tag einrn Vogen stark „»d kostet im iahriichc» ?lbo»i>,un'l!t nicht mehr als > kr. (5. M. täglich. Der ?lb0!,»emei!r>!vrcls init täglicher P^o.'iseiidnrig ist gan,jährig 8 fi , halbjährig 4 fl., vieil^jähüg 2 si. Einzelne BlHlter kosten 2 kr. C M. Die Expedition des Blattes ist in der Stadt, Wollzeile Nr 778. Nlen den 20. September 1>!48. Zang, Dr. Leopold Landsteiner, Herausgeber. Haupt - Redacteur. Z. 1922. (,) Verkauf einer schonen Landrealitat. In einem, fest an der belebtesten Commerztalstraße gelegenen Orte in Kram, ist eme sehr hübsche, emem kleinen Gute gleichende Realität, sammt allem An- und Zugehör und jammtllchem Inventar aus freicr Hand gegen äußerst billige Zahlungsbedmgmsse zu verkaufen. Das solld und großartig gebaute Wohngebaud,, zu welchem eine imposante Pappelallee führt, entHall ebenerdig em großes und ein kleineres Zimmer, eine Küche, zwei gewölbte Wnnkeller, nebst Speiskammer und Einsahkeller; im ersten Stockwerke sieben schöne Zimmer, worunter fünf zierlichst ausgemalt sind, nebst Küche. Alle Zimmer sind mtt eigenen, bequemen Eingängen versehen. Aus dem ebenfalls qemalten Vorsaale gelangt man über den mit Eisengltter versehenen, sehr hübschen Gang zu dcm erst vor einigen fahren neu erbaulen Tratte, welcher zwei Zimmer enlhält. Die Wirtschaftsgebäude stehen ganz abgesondert, enthalten drei Stallungen, Dreschtenne, Heuboden, Futtelkammer. eine große Schupfe, Wagenrcmise, zwci große Getreideharfen und eine Schwnnstallung. Die Grundstücke bestehen aus circa tt Ioch Aeckern, 2 Joch Wiesen und Garten, und gcaen 9 Joch Waldung. Gehlere lst mit Buchen bestockt, ganz schlagbar und bestens conservirt. Die sehr günstige Lage dieser Realität mit allen ihren Bestandtheilen eignet solche zu jeder Unternehmung, vorzüglich aber zum Handelsgeschäfte; sie ist aber auch rücksichtlich der sehr soliden und bequemen Beschaffenheit der Wohnungs'Localitaten als Landsih für eine distmguirte 'ftcrson oder Familie bestens benützbar. Uebrigens wird gegenwärtig daselbst das Gast' und Emkehrwlrthkhaus betrieben, und es ist nebstbcl ein Theil der Loca-litäten vcrbestandet. Diese verpachteten Localitäten, worunter ein Offizicrs-quartler, tragen gegenwartig )äl)rllch Lt^st. C. M. ein, und doch sind oben noch die schönsten vler gemalten Zimmer und das ganze Erdgeschoß nicht mitbegriffen. Mit der Realität wird das Recht zum Be^u>ze der Ablösungscntschadi-gunq für das dazu gehörige, durch die erstoffene Entscheidung derelts für ablösbar erklärte Zehentrecht, im bisherigen durchschnittlichen Ertrage von Itti fi. 58 kr. äußerst billig überlassen. — Die nähere Auskunft ertdeilt auf mündliche Anfragen oder auf portofreie Briefe der Redacteur diesem Blattes (gegenwärtig am alten Markt, HauS-Nr. 15^ im 2. Stocke wohnhaft). Wohnungen sind zu vermietheu. Zm Hause Nr. 133, in der St Petersvorstadt, ist cine große Wohnung von Michaeli an zu vermiethe,,; sie bestcht aus fechs ineinander laufenden, schönen, parquetirten Zimmern, einem Dachzimmer, Dachboden, Küche, Keller und Holzlege, einem Stall auf vier Pferde sammt Heuboden, Kutscherzimmer unv Wagen-rcmise; davon können auch ^ Zimmer sammt den dazu gehörigen Unterabtheilungen als besondere Wohnung vermitthet und die übrigen Zimmer monatweise vergeben werden. — Die näheren Auskünfte werden daselbst erthnlt. A<>«5 Z. ,824. (I) Kundmachun g, betreffend die öffentlichen Vorlesungen an den ständischen technischen Lehranstalten zu Gratz im Schuljahre !«li>. Die in Steiermark bestehenden ständischen techni» scheu Lehranstalten begreifen i:, sich: ^V) die Realschule u»d It) das Ioanneum mit den ihnen einverleibten Spe-cialschuleu. ^) Die Realschule hat im Allgemeinen die Bestimmung, den aus der Bmg-rschule (derzeit 4, Classe der deutschen Haupt, schulen) mit gutem Erfolge ausgetretenen Jünglingen auf der dort erhaltenen Giuudlage nnd mit Rücksicht auf d>e Bedürfnisse der gewerbetreibenden Stände je. neu Glad wissenschaftlicher und hnmaner Ausbildung zu geben, die ein Gemeingut deS gebildeten Bürger, standes seyn soll;, sie ist aber insbesondere eine Vorbe-rcituugschule für jene Jünglinge, die unt Rücksicht anf lhren gewählten Beruf im industriellen Leben einer vollkommenen Ausbildung in den technischen Wissen-schiften bedürfe,,, und daher „ach günstig vollendeter Realschule in die höheren technischen Institute überzu-treten nöthig haben. Vermöge ihrer gegenwärtigen Einrichtung besteht die Realschule zu Gral) aus drei Jahrgängen, von denen die Helden ersten die eigentliche Vorbereitungs» schule für die höheren technischen Studien sind, und >n deren jedem folgende Gegenstände in der beigesetz' ten Zahl wöchentlicher Lehrstunden vorgetragen werden: :») Religion in........2 Stunden, 1)) deutsche Sprache und St>)l in . . 3 „ <:) Elementarmathematik in .... 4 „ (im ll Jahrgange 5 Stunden) '<1) technische Zeichnung in .... 5 » «) Naturgeschichte, wovon im >. Jahr» gange Zoologie und Botanik, im 2. Mineralogie, in ...... I » (im II. Jahrgange nur ... 2 „ !') Geographie in.......2 ,> <^) Kalligraphie (Schonschrelbekunst) >u 5 ,? !>) französische Sprache in .... 3 » i) italienische Sprache in .... 3 » wonach sich in jedem Jahrgange . . 2U wöchentliche Lehistunden ergeben. Zu allen den hier genannten Lehrgegenstmide» si»d die Schüler verpflichtet, nur findet hinsichtlich der freinden Sprachen die Nachsicht Statt, das; eine aus beiden gewählt werden kann, und es wird der kluge» Beurtheilung der Aeltern und Vormünder überlassen, jene Sprache zu wählen, welche dein künftigen Be-rufe der Schüler die zusagendere ist. Der dritte Jahrgang bildet die commercielle Abtheilung, welche die Bestimmung hat, den Can-didate» des Handels- und Fabrikantenstandes die zur (He schäftsführung nöthige Allsbildung zu geben. In dieser Abtheilung werden folgende Gegenstande in der bei-gesetzten Zahl wöchentlicher Etuudün gelehrt: l<) kaufmännisch, r Geschäft5styl in . .5 stunden, j») Mercantllrechmmq in.....3 » <- kanfniaiiiüsche Buchhaltung (einfache und doppelte) in......A » st"' in 3 ,> Die Vorlesungen >i, d,r Realschule beginnen den «. No>.'en>ber. Zur Aufoahme uud Cü'schleibllng der Schüler siüd der 3. nnd H. Nooeinber »n den Vor Mittagsstunde!, von >0 bis l2 llhr bestimint. Die Anmeldung für den 2. Jahrgang hat im Professoren.-zimmer des I. Stockwerkes, jen, für den l- Jahrgang abcr i,n gleichnainigen Zimmer des 2. Stocklt'ertes zu ge» ' schehen. Bei d,d jcue Zöglinge, l^ren Aeltern od.r VornüNider nicht ,n Gvah wohne»,, sind von denjenigen Personen vor> zustellen, deren Obsorge sie hier anvertraut sind. Der gewöhnliche Schulgotlesdienst wird am 5. Moveiuber um 8 Uhr m,t der heiligen Geistmesse er-öffnet weiden. Die Einschreibung der Schüler für die co mmerclei lc Abtheilung wird in den, dieser Abtheilung zugewiesenen ebenerdigen Höisale lmkö vom Elnfahltsthore des Real chulgebäudest den 4, No vember von l0 bis ,2 Uhr Statt sinden. ^) Das IoanocllM ist eine der techinschen Abtheilung des k. k. polytech nlschen Institutes in Wien gleichgeordnete Lehranstalt, welche den Candltaten der höheren lndustricllen Be--rufszwcige jene volltommeue ?IuHdlIdl>»g ,n den tech. mschen W>sse»schafte» auf theoretischen, und practllcheii ""^'ße, als selbe überhaupt in der Schule nach dem >>weilige» Stande der Wissenschaften zu eri eichen mög. l'ch 'st, velsch^ffl.,, soll. Diese Lehranstalt, mit Elnschlust der Montanschulr zu ^ordernbcrg, umfaßt eine naturhistülische und eme tcch'usche Abtheilung. Iu der naturh istori schen ?ldtheill, ng werden folgende Fächer, die jedoch zum Theile auch für Techniker vo» Wichtigkeit sind, gelehrt: n) Mineralogie während des ganzen Schuljahres in wöchentlichen 3 Vortrags - und 2 Uebnngsstuuden nach Friedr. Mohs »Naturgeschichte des Mineralreiches," mit steter Benützung des am Institute befindliche» reichen MineraliencabineteS, so, daß die Schüler die Fer-tigktit erlangen, die Mineralien wissenschaftlich ju be-stimmen und empirisch zu erkennen. I)) Zoologie wird nach eigenen Schriften des Profes-sors in beiden Semestern in wöchentlichen 2 Stunden; c) Botanik aber nur im Sommersemester nach einem für dieses Fach seiner Zeit erscheinenden besondere» Programm vorgetragen. stere behandelt jene Lehlgegenstände, deren gründliche Kenntniß im Gebiete der Technik mehr oder nnnder allgemein nothwendig ist. Von den letzteren beiden hat die eine die Land- und Forstwirthschaft, die andere den Bergbau und die Hüttenkunde ausschliesieud zum Ge-genstande. Die allgemeinen technischen Lehrzweige sind: 1. Elementarmathematik, nämlich die Rechen-lu»st in ihren Anwendungen anf das bürgerliche Lebe» , Algebra, Geometrie, Stereometrie, ebene und spharische Trigonometrie, über welche (Hegenstände das ganze Schuljahr hindurch an allen Schultagen zwei Vorlesestunde» gegeben werden. 2. (Ncometrische Lmien » und freie Handjeichnung, welche wöchentlich durch 4 Srundcn gelehrr wird. Die hler m 1. und 2. aufgeführten liehrgege». stände bilden einen vorbereitenden Jahrgang, welcher ausier den absolviiten Realschülern jenen Candidate» der Technik gewidmet ist, die wegen reiferen Alters und auf andere» Wegen erlangter nöthiger Vorbildung nicht ln die Realschule verwiesen werden können, und daher in dieser einjährigen Vorbereitung aus gutem Grunde ein Genüge finden. 3. Reine höhere Mathematik in ihrer für die practrsche Anwendung vollkommen entsprechenden Aus-dehiiu'ig. Dieser Gegenstand wird durch das gauze Schuljahr in wöchentlichen 5 Vorlesestunden gelehrt. 4. Praltische Geometrie, aus welchem Fache dir Aeldmeßkunst in ihrer ga»;en Ausdehnung auf das Nioelllien lind auf das (rrljzonometrlsche u»d baronie^ tusche) Höhenmessen durch das ganze Schuljahr täglich ci»e Stunre gelehrt wird. M>t dem Vortrage sind die practlsche» Uebungen gleichlaufend, und gegeu (Lude d.'s Schuljahres wird von den Schülern ei»e Aufuahme im Großen unter der Leitung des Heri-n Professors ausgeführt. Mit dem Unterrichte in der practische» Geometrie steht 5. auch der m der Sitliationsze,ch»ung (Anfertigung aller Art geodätischer Pläne) in Verbindung, welcher an allen Schulcagen ,m Jahre onich eine Stunde eitheilt wird. lj Darstellende Geometrie oder ProjectiomNeh!.', ei» nothwendiger VorbereitungSgea/nstal'd für die Ma-schinenzeichüni'g und Baukunst. Die theoretischen Vor-crage hle,übcr werden ,m ganze» Schuljahre >n 5 wöchentliche» Stunden Vormittags, lind der da^u gehörige ZtichüungslNUeirlcht «n eben so vielen Siunden ^«achmittagö gegeben, 7. Physik m »hier ganzen Ausdehnung mit Be-rücksichtiglnlg aller practlschen An!ue»du>,gen, lind mit steter Erlautei u>,g des Vo:träges durch die nöthige» Versuche nur Hilfe des physikalische» Cabinet.s. Ueber diesen Lehrgegeüstaiid werden in, ganzen Schuljahre ivöcheotlich 5 Vorlesungen gehalten. 8. Mechanik und Maschinenlehre, als Theil der ängewandcen Mathematik, behandelt die mechanische» und hydraulischen Giundsaße mit Hilfe der niedere» nod höderen Analysis ,» >h^ Alouendung auf de» p/ac, tischen Maschincnbau. mit besonderer Berücksichtigung der in den verschiedenen Industriezweigen vorkommen' den Maschinen. Die Vorlesungen hierüber, wozu auch ein Mo-dellencabinet dient, werden an allen Schulragen durch eine Stunde gegeben. Der entsprechende Unterricht im Maschinen^'lchnen, gegründet anf die, Princip,,» der darstellende-! Geometrie, ,^.h ,„ wöchentlichen 4 Vor. Icsestilnde» ertheilt. 9. Die Baukunst behandelt den Land. und Wasserbau nach selnen verschiedenen Zweigen und pract'sche» Beziehungen mlt Inbegriff des Straßen- und Blü ckenbaiies, dann die Baubuchhaltung, Mit der Lehre !ou!l d.-n Varausmasien, Ueberschlagen und der AmlS l manipulation, wöchentlich im ganzen Schuljahre durch ^5 Stunden. Gleichlailfend mit dem Vortrage werden die Ar-chit.ctur u»d hydrographischen Zelchn»»g5studieu c in o n l a n > st i s ch e ?l bt h e i lung hat derzeit noch ihren Sil) u, Vorternberg. Der daselbst el»gerichtete Lehrcurs besteht nach der bisherigen Or-ganisiiung aus zwei alterinrende» Iahigängen, naM' l>ch aus eiuei:, bergmännischen und aus eiueln Hütten-,nä»»i!chel'. In dem ersteren »»»erden Bergbaulunde, Bergmaschlnenlehre, Ma^ksche,dekli»st, Geognosie u»d Petrefacteukuiide, i» den, a,»deren aber Hüttenkunde >m Allgemellien, Eü'eiihüttcüklixde inöbesondere, urd die dahl» gehörige Maschxieiüel're vorgetragen. In jedem dieser beiden Jahrgange wird der Unterricht zugleich practlsch gegeben, wozu zahlreiche Uebungen nn nahen Erzberge, dann sion auf die Berg» und Hütteiimcrlv o.-r Stelerüiart uiid der i)!ach^arpro»i»-ze» Vorgenoinnie». An dieser i?ehra»st.>It bestcht deimale» ausier e,-nem Professor auch ei» Assülint, desse» Ausübe »st, den Professor l» semen zahlreichen Oblitgenheiie» ^> unterstützen, u»d mit den Eleven die ungemc!» wichn-gen Repetitionen abzuhalten. Im Schuljahre lU49 tllfft oie Reihe den bergmännischen Jahrgang In Folge der von dem hohen Mmisterium der öffentlichen Arbeiten angeregten Verhandlungen ist aber dieser Lehr-anstall eine erweiterte Olgamsirui'g u»d Umstaltl)er Bergakademie vertrete» soll, in Aufsicht gestellt. Laut Mimste'.'lalkmidmachung von, ^l.d M. erhält die ständische Mo»caisch»!e zu Vorderuberg schon vom Schul» ,ahre ,849 angefangen, die Eigenschaft einer proviso, risch.n moütalnstische» Staarslehianstalt, uud »s nurd l)ü>sichtlich der näheren Bestimmungen auf dielen in der Wiener Zeitung vom 2!5. September d. I ku»d. gemachte» Ministerialerlasi verwiesen. Zll allen durchaus une»tgeltl>che» Vorlesungen ^'s Ioa»»eums ll»d der Mootaoschule steht der Zutritt unter Voraussetzung der n'ölhigcn Voibildling Jeder ma,,» s,ei. Unbeschadet de) Grundsatzes dei Vchr - und Lerufrelheit wlrd aber von den Can^loaten der Tech. „ik, welche ihre Studie» am Joan»""" zu machen gedenken , erwartet, das; sie i» A»bes>acht des na!Ü,li. chen stüfeiüveise» Zusamineilhanges der verschiedenen Lehrgegenstaüde, ,v>e auch d,r auf den strengste» Be» darf beschrä»lten Ho, sale und der leicht »nöglichen Collision »er Vorlesestunden ei»e ten gegebenen V"halt< lnsse» entsprechende W.^kl der jahrgangiveise zu hörenden Lehrgeaeustäude treffen iverdeu, Dle Eröffnung deS Schuljahres l8^<9 geschieht am Joauneum eben so, wie an oer Realschule, an» li. sitovember d. I. Die Einschreibung der sich mell-tüde» Zuhörer wird am 3. und 4 November VormütagS vo» !0 biS >2 llhr im allgemeinen Hörsaale deö Joanneumä Statt finden, wo d,e Candidate» der Techmk den zu diesem Geschäfte a»wese»dei! Professoren lhr sogeuan»'-les i)tat!0!»ale schxftlich z» überrcichen beliebe». Die Anmeldung zur Moncauschule ,» Vo,der»berg aber hat au> i^rte der Lehranstalt selbst be> dem Herrn Pro» lessor Peter Tunner zu geschahe», u»d es wird mir noch bemerkt, dasi, um in dlcso' Lehranstalt als or^ deutlicher Eleve aufgenommen werden zll könne», dle Nachweisung der an irqend elnem technischen Institute bereiis geholten, oben vo» 1 bis H aufgezählte» lech-Nischen Lehrgegelistäude, dann auch der Mineralogie, Geognosie und Foistwlsseuschafl unerläßlich nothil'e»' dig ist. Von dem Directorate der ständischen techinlchei, Lehranstalten. Gratz an, 25 September »848.