hierin halten M/Durch Franciscom peerarcharn ^or im lacem beschvlbcn/ OI.Oir.L0 K. LI.^1V8. O O M As GiückbiWBepdesW Güt- ce»t bn Böscn/dann lcere bnd crost/wH W mmrgklich /^xr ir.o^Oir.. Geknnkkzä Äugspurg hurci) Heynrick Gteyrttr/Irn Im » XXXlX« mic Das aber En ich allhic erstlich chcsreckcschasfn das ich durch gro geschlagcn/vilau züucrrcücschenv lanon/daüicho^ habmichemlichc teer wollen/harr r darabgehabr/wi dengewonec/wa nicht alles möchte harmiraberdiest liecht zu geben/da reichlich haben mi scn/dan was alle. chaaneinpünttel schriben/Dnd das E.'W. wissen vnr anzeyImhcllvnd ku mm«r/angst vr nmgen^n ewigem denttachdcnr era verssrget/hqrcrm sunanchnic vcrcc recht/vnnd ewig c Sem Lrsamen vns Mpftn Tar - Mio Wcpß/Burger M Augspmg/ftmem geliebten Perm vnd Patron. Nad bund fnde bon Gott / durch Lhristum/zuuor an E.w.perr/nachdemvn ich vilfältig /auf besonderem genaigren güccen willen. EwerE. w.gesürderc/mir täglichen vil gücs bcschchen / vnd noch an Ewer E. 'M. günstiges/gnedigesvud williges gcmüts gegen mir armen vnderrhenigen/vnucrdiencen spür/ kan ich schuldiges pstichcs halben nicht vnder- lasten/mich doch danckbar züerzeygen / mieer- byccung meines stehens gegen goc/vmb E.Ä)e an scel vnd leib wolfarc/vnnd dancke Gocr auß grunnd meines bertzens / das E E. 'M. sampc E. E. w. aller Matronen cvemplar vnd ebenbilde willige vnd gehorsame haust fraw/bey rechter gesunder vn Euangelischer leere auß sonderen gnaden erhaben bestanden/vnd noch bist anher/ in allen anfcchtungen deß geschwinden Satans auft'richtig vnd vnwanckelbar verharrrnc/vn derrrondesi ewigen lebens erwar rcnseynd/Gorc das er angefangenhabc/wölleer durch beystand seines sons/ biß ansendeaiso volfären/Amen. Das aber Ewer E.°M. mein vorhaben vnnd danck bester bastverneme/will ich allhie erstlich zuuor ein wenig anzeygen/wasmich verursacht habe / dises bü- ches rechtschaffne dollmetschung/last vnd arbayc au st mich zu laden/vnnd sage/ das ich durch groste Herrn /zum öftreren malen gebecce worden bin/ allwegen ab- geschlagen/vilaustredengesnchc/doch entlich erbeccen/mich discn pcrrrarcham znucrreiicschen vnderwünden/mich aber östc verwundercab der gemaync rraft lac-on/dan ich oste gefragt /das teutsch/weder ich noch die frager verstanden»/ hab mich entlich auffdas lacein mästen begcbenn/hab ich anderst die lcüt berich¬ ten wöllen/haccmirfürwar das lacein auch nitgeschmeckc/was ich für mangel darab gehabc/willich hernach fetzen/Da aber ich nun algemach seiner arc zu re- dengewonec/war mirs nicht so saur mer/wiewol ichfreybekcne/das ichs auch nicht alles möchc errajchc habtzn/vnnd nie nach mir eyner bcjstr machen künde/ hat nur aberdie fach danochc an jrselbs so wolgefallen/das/so mich schon niemac gebeccen/solchen schätz der weit nic bcgerec hecce zunerbergen/sonderan tag vnd liecht zu geben/das menigklich reich vnd arm in fal vnd vnfal/sein lere vnd tröst reichlich haben möchc/dan es em solchs büch ist/dergleichen ich mein tag nie gele- stn/dan was alle welcweysen in erostrcden weycläuffig geschriben/ hacc pctrar- cha an ein pünttel zusamen grüntlich allhie verfastec/vnd menigklich zu nutz be- schriben/Dnd das E.E.W.dcn handel vom anfang verneme/jo wil ich mit E. E.W. wisten vn willen/hie mir inn bist buch ein kleynen eingange machen/ vnd anzeygen Hel! vnd klar/doch austs kürtzest/so es sein mag/wie wir in allen jamer/ klrmmer/angstvnd noteingesctzt/komen/vttttd durch allerlcy leyden hindurch tringen/zü ewiger rüw mästen. Got vnser Varccr/schöpster Himels vnd der er¬ den/nachdem er alle creatueerr/jetlichs nach seinerarc gcbyldet/geschastec vnnd versorgec/har er auch zu lecst die vernünstcige creacur den Menschen erlchasten/ scinauchnic vergesstn/ihn nachgöttlichembylde/dasist/vernünffkig/frum/ge- rccht/vnnd ewig gemachc//m alles vndcrrhan/das er allen geschöpften iramenn a st geben/ geben/sie fm gehorsam erhalren/sa gleich iv Gott sein solre/jm zur speyse/klaiöug/ Vnd vnderhaitlurg dienen/ja nicht alkam dre vnuerttüuffrigc rhicr alle/sonder da zu was der erdrbodeir cregc/allerleygewächsi vnd fruchi /jnr darzu ein lustgarrcn verordner/vnnd nach allem vorradcversorgec/innalle eycrce ngrsetzk/alles fty- ne»r henden vbcrlyfcrc/Wac Goc abcrdannochr daneben gewölr/ das er solches zu danckerkcnne/cynmal nicht von ihm selbshabe/sonndcrvon Gocc/derhal- ben gabejhm Gorc ein gepor/davan er sein gehorsam vnnd Herren erkennen vnd gelernec solce habcn/l^acr chn aber also mn derwaale der handesernes radrsge- lasstn/leben vnnd cod/fewr vnnd wasstr/wie der weyse man redc.cap.^v.fürge- stellet/Aber der liebe Psalcer/Psalm. vlpist.singer/da der mcnsche inn der würde war/hat crs nicht wollen verstehn/istvnvernunffciF wie das vthe worden/Vnd wie Salomon sagc/Eccle.vh.Inn aller meiner weisiheyr habe ich befunden /das Gott den Menschen austrrchcig gemacht hae/er aber suchet rencke/kunstr vnnd lüste/vermaynec woltö bester machm/wole Gott gar werden / wistenn was güt vnd bösi/darzühalffe getrost die alte schlang/der böse geyst/dann ausineyde sol- licher menschlicher ehere/dauonerausi vngehorsam verstosst» war/schlich er da¬ her wre ein enge! dcsi licchcs/vnderfrenge sich mit dem mcnschenn von^Goresge- boc/befelhe vnd Worte zu handlcn/reden vnd disputieren /gäbe es dannochc nicht so gar bosi für/dann wer wolt nicht gern Gorr stlbs sein T' wer wolt nichkgcrnzä vorgücs vnnd bösi/vcrgangcns vnnd künffcigsleben vnd rod wisstn^wcr wolt nicht gern ewig weyse vnnd gerecht scinr'Aber dise versircra / wie sie Sank Pau¬ lus zu den Lorrncheren nennet/st. Csrint.vj. vnnd wie derrevc / Gene. ist. saget/ dreltstigkcyc der schlangen/dise rencacionvmrd Versuchung/sage ich/ware vn- seren eiteren zngrfchwynde/zügrosi/vnnd zu harce/liestenshn das eingehn vnnd gcfallen/wanckren vnnd schwanckecen/Gchawec das weybe den verborrenenn bäume an/gewaneeynen lust/encstundealso von stundan einsundnur ausi dem lüste vnnd zweyfel Gscrcs gepsrcs/vnd gehorsames/ sür die begird deß heryens herauß ins werck/bracb der fruchtab/vnd aß anhin/ihr vnd vns den bireern rod. Also Ware Eua das weib/sagt Ganc Pauls siWm.y.verfürr/vnnd harr die v- bertrercung eingefüec/Adam aber wäre nicht vcrfürr / Darumb dann Goc das weybe vndcr desi mannes gehorsam geworsten/der soll sie forr an den tag ihres le- >cnsregicren/züchrigen/vnd demen/vnderdem sol sie sich micallcr vnderchcng- reyt ducken vnd schmucken/Vnd diewsyl sie Goc nicht hacc wollen gehorsamen/ 'onderdemceustelvolgen/musi sie/mergedemütigec vnderdem manne werden/ s gar/vnd so gar nichtlusfc haben/dassieihresaygenenleibsnichc mehr mache -att/sonder allain der man/wie Sank Pauls red c/ja gar keyn regimmc/wedcv inn derkirchen/noch dahaym vber den man/noch auffdem radryausi/Vrrd das wäre Gort nicht genüg/sonder leger erst noch mehr plage vnnd straffe aufs ihren aygcn halse/das sie inn kumer/schmertzen vnd leyden solce vnd mäsice/kindcr ge- peren/säugerr/erneeren/vndauffziehen "^nd dieweyl aber auch dergüece man seiner lieben Eua zügefallenern btsilin wo! ohn vnnd vber noch asst/ vnd Gor- res gepoc faren luß/machecjhm Gorc sein fache auch/legece ihm mühe vnnd ar- bayt/angstvnd noc genüge auff/das sie baide also mir jrem schaden/wackcr / wi¬ tzig/vnnd wol gewar wordenn/wasi sie gcchon/wahin sie sich sclbs/vnnd vnsge- brachc/inn was leydcn vnnd norhe vnns eyngescyer heccendr/ Also nun vonn Eua vnnd Adam her raychec/alles klagenn/ so inn der weyrrenn welke daraff- rer rst/ hiehcr seymnn vrsprunng hacr/vnnd also aufs vnnd vber vnns kom¬ met /das wir durch vnnser gantzcs lebenn / vnns hynfordc mich sünden vnnd schanndenn / mich schmcrtzenn vnnd leydenn / mich hoffnunng vnnd for- chre / mich fröligkeyx vnnd rraurrgkeyt/mic froste vnndHitz/mirhunger vnd durst/ 1 qrn müssttr/iri samvnscrcrcu iodZÜI-"""d sterben/vndd! ' Nunwola" sctzr/vusalles' scytwolgoccer ben solche wolr machbaren/ vnskomcc/gc< vnserssamcrö gcbäss-c/allcs, alle drein Chus der durch alles rrmgenrrrüger ewigkeirSolli nen/habcn veri hinderdachc/hr vnd Christen/t nunstc/hacden rcnründen/scrr us habe dem angezünc/das s derhalbenIup radcgeschiagen gemachte nrerrs yeben/die Kurte wiePesiodusscl Apollo die Mus menschm sich h'< die lcuccegejanr kranckheyc/cod/ esnenmn/anrrc auffcrdcnauffg techabenn/b'kur vernrrnffc derma stchrnugraycheri renD/dic gsrcli sich mchx darcynj besten zwen tröst färcc/wolseixn k, wegen inn allen r> schrissr mit lauste, benrär/irveenuu, ' wchhcycvndkra vorder forchc desi r lamsgrirstrLmcses ^u/sengleysincrijA D0ff>nsagr/G.ch^ iUnlclöempla^b^^ sp^sc/Msssl ^railchndcrk "emiustgarrcn ^ctzr/allcssc^ /das cr solches ' Gocr/dcrhqle n erkennen vnd fernes radcsgv c-cap.vv.fnrgv cinn derE-e )cMrden/Vnd ) beenden/d<;g e/kunsttvnnd ßennwasgüc nußneyöesob r/schlicher -a- von.'Gocesge- annochc nicht rnichcgernzä sicn^rcrwolc r 6anr pau^ !Ä durst/mie allem fa! vnd vnfal/vnd zu lecst mlcdem bittern cod plagen vn schla¬ gen müMn/inn diß iamerchal hac vns drc sünd/vbercrercung/vnd der vngehor- jarn vnscrcr elccrgebrachc/geporn/vnndeiugesctzc/Der selbigen fände ist also der rod zu lon vnd solde worden/alfo das alles was lebe vnd schwebt/was achem har/ sterbcn/vnd dir schuld bezalen muß. Nunwolan Gor harr vns erstlich hoch kamen laßen/vns Herren vber alles ge- fetzr/vnsallcsvnderthangemachc/ia gargötrer/wie der pfalm.xvch.sagt/ )hv styc wol göcrer/abcr jr werdet dannochc wie die Menschen sterben / Aber wir ha¬ ben solche wolkhae zu danck n chr behalcen/semd abgefallcn / vnd inallen vnge- mach geraccn/Nun wolan/esgfch chc vns nicht vnrechr/ob schon alle plag vbev vnskomer/gcduldchaben/vn sanffccnmüc/rstdasbest/Gotthat sich dannoche vnfers iamers erbarmck/scinen fou gefchickr/der hat den fal/fünde / cod vn eeüfel gebüßec/alles was in Himel vnd erd wider zu recht geprach k/ also das nun fort an¬ alle dre in Christo wider geporn/nichcsverdaml chs noch fchedlichsfein kan/son¬ der durch altes leyden/ja durch den csde zum leben auß feinen gcnaden hindurch rrmgeninügen/derhalben sey er gelobt vnd gebenedeyee/jm sey ehere / preyß inn ewigkeit.Sollichs armucseligs sterblrchsleben aber/istesandcrst ein leben zu nen nen/habcn vernünstcige/wcysc/hochgelcrreleut gar eben angesehen/bedacht / vn hinderdachc/hin vnd hcrwidcr vyl crost gesucht vnnd beschriben/bayde tdeyden vnd Christen/ Leyden haben sich vbel in die sach wißen zu schicken/die blinde ver- nunßc/hacden ayccerbutzen/qual vnd erbsünd/mchc ergrüblcn noch erspeculie- ren rüuden/seind mit vrlerley fablen vmbgangen/haben erdachtwie Promethe¬ us habe dem Juppicer das fewr gcstolen/von Himel herab gcprachc / an der soncn angezünt/das selbig seür in büder gestcckc/so damit lebendig Menschen gemacht/ derhalbenIuppirer erzürnet/ Pandoram die Göttin im hinre! gefordert/ micjhr radcgeschlagen/wie man allen jamcr/eilend vnnd kumer ausfdre welk vndcr die gemachte Menschen brächee/habe jr alle göccer/ein yeder besonder ein ranck vnd yeben/dre leucre hie vnden zu ceuschen vnd criegen/kranckheyren vnd alles layd / wie tdcsiodns schreybt/arizärichcen/Pallas habe ihr weißhcyc / Venus schöne/ Apollo die Musicam/Mcrcurius das wslreden/Iunsgelr vndgncrc.damic die Menschen sich hie jamerlich beladen/häustrg geben/herababgefercigec/vn vnder die leurcegesandt, tdreher solle den k)eydenn aller vnradt/sünd/cruge/ boßheyc/ kranckyeyc/cod/sterbcn vnd verderben komen/das solle die schedl-che Ace/wre sie es nemren/anrichcen/aljo solle diegnce Pandora das liebe püchßlin/ altes layds aust'crdenaustgcthan/vndaußzorn desiJuppicers/in dieweyc welranßgeschüc ccc haben»/ k?un wslan wa das liecht Gocres worcs nie ist/da dappet die finstere vernunßc dermaßen darein/Christen wißen/wahcralles leyden / crcützvndan- stchcungraychen/wazu es auch gut ist/was man darinn lerncn/vnd sich erinne¬ ren foil/dic göttliche weißheyc vnd erkancnusi rst der Vernunftvcrborgcn/sie kau sich nicht dareyn sch:ckcn/sich weder recht trösten noch hclßcnn/ das man an den besten zwrn tröstcren/Cecerone vnd Usteča / die vnser pecrarcha anr rnaystrrr färec/wolsehen kan/Sie thund im sclbs nicht genng/vunser pecrarcha laßt all- wegen inn allen crösten/als ein Christ vnd hochgelercer Hheologus/die göttliche schrrffc mit lausten/die chüts/die tristc/dic helc den stich/kdaydcn haben sich hoch bemüc/jr vernunffc hoch gespanen/yabrn halt vermayncsich auß aygener kunst » weißheyc vnd krasfc/von allen bösen anfechrungen/anrnüccungen / vnd encl.ch vorder forcht deß csds zucncschüccen/sonderlrch Sroici / Lese man aber ^Inscu- larraLgmstronesCiccro-rrs/wie fayge/wie verzagc/wie forchrsam siegcwcßr/ vo auistnglcyßtterifch/wolccwanharc/wieDemscrktttSZudetttÄyrannennAna- chorfen sagt/ Schlage nur siuchsdu 'Cyranue aust den blaßpalg her/nent sey- mn lerb ein plaßbalg /gerad als lege ihm mchrs daran/als verren« ce er sich nicht a iq ab dem ak dem todvmrö forchkdess codes/Also'hatt 'Socrates bestmbtgklich/anck Ca¬ ro den rod erlireen/aber Augustinus sagt im büch de cruic. dei/dassie nchrs an¬ ders dann neyde vnnd cyccele chere darzü beweg c habe Lc. Nun aber/vnser s?ecrarcha/wie gcsagt/alö ein rechtschaffner Äheologus/fä r?ec seine crostsprüch aus N>. schriffc/durch fern gantzes LR.OS'TlBVCld als geraderechr/sc-n vnd eben/das michsoffc gewunnderchac/dasso vor zweyhun- derc faren vn drob/leucgcweßc/dic sich so wo! haben gewußt in die sach znschicken vnd zücrösten/das man gleich abnemen kan/das Soc danochc in seiner kirchen/ vttder allem vnrac/frome/auffrechrc vnnd gelerce leuc gehabt vnerhalten Hace/ Lese man erstlichdas cap.vonder dienstbarkeyt/zeygceraninn was jamerwir gcradeen/wie wie vonnacurkinder deß zorns/gefangen inn den sünden / nit an¬ derst frey werden /dan durchChristnm/wie so garvnser frecher oder freyer Wille/ nrchcs hierin» vermöge noch schaffe/sampc allen» vnseren güte» wercken vnnd vermögen/gibt in allem Gor den preiß allain/das er vnscr gercchtigkeye si y/Le¬ se man das vf. capiccl deß anderen büchs/wis er von der kk cauffso Christlich re - ber/darmn vns vergeben wirt alle fänden/auffs neid geporn/vnd inn die rechte freyheye gesetzt werden/Gehe man nachmals das cap. de religione/von Christlr- chem glauben/wie er so fraydig vnd mücig/den glanbcn an Christum bckännc/ rümek/preysetvndiobc/wreallaindcrselbrgfromvnd gerecht vor Gocc mache / durch Christum/Vbersehe man das cap. von spredcrnarnng/daselbst sicht man erst das er lerer alle zuuersichr/crost vnd Hoffnung/abcyn anffgstt Zehabcn/ das menrgkirchi" st-nemberüff' rmland bclcib/arbayce/schaffe/Gor sorgen lasten wöl! der nrere/von dem kom es alles/wie eben fürt er den Psalter/Aller äugen warten auffdrch ! )err rc. Reichtet am ende schier gleich aller cap. sei» fache auffGot/ der scy es/der in allernorHelffen künd.In sirma/ein man geweßc an lere vn lebe aufs rrchc-g/Dielerdisirzwey ÄR.L»G^LBIECk)E^ wil ichmenigklich selbsfüv gestellt habcn/vo» seinem beschaydenen/mäßigen/züchtigen leben/am ende arrch em wenrI meldur/Das ich aber auch züuor ein wenig srge/erstlich von seinen bü- cheren vn schre-ben/will sichs gepürn auß erfarnuß mit warheyk hie z» handle»/ vn sage bey der warheyc/dzdisezwey 'TR.ÖSABIECk-ER. wirdig vnnd wert werden/das mcn.gklrch daran arbayre» sslce/aufdas wirs rain/fein /grüne sich vnd auch recht nachgetruckeheetenc/habe für mich (sdarzü crbccte» ) daran meinvngespartensteißgewaget/mchtsvnderlasten/mich auffs höchst bemüec/ vn als vrl mich bcdunckc/etwas liechter vn verstenrlicher genrachk/Das lakein ist eben secr treff'/Herr vn kurtz/schwer vber die maß zuuerstehn/das macht wie tdcrr Ludourcns Viues schreibt/das zu seiner zeit das reche schaffen kareingar gefalle/ vnd sich der gürce inan/hac mir groster müe vund ffsyß bearbayret/drc maynung seineshcrtz'ns etwa» mit vttgebrauchsamen/vmfyegen/vngemaynengrobewor een angeben/deutccnvnd schreiben müsstn/vnd schwerlich sich der Barbarey ene schütten vn heraus wickle» künden /Vnd wa nicht so vil guter art/naeur vnd an geporncr fleyß/bey disem ecwren man wcre gestattdcn/hcrc fm stinzeitvnd altekf sc nrsden vnd schreydcngar verderbt/vermacklcc/vnd vngestalt gemachet/ Er ist der erste man vmd sein zeik/in der» Welschen land gewcßk/ der die,lanng ver- schlosst;e libereyen auffgcchan/den staube ab de» besten büchcrenabgewrschcc/ ! :echc gestud erc/geleerer vnnd geschriben/vnnd wie Jacobus ))ergamensis in» einem Supplements sagc/gütc künste von der Helle biß in de» Himel erhebt/ hakt ich dannochc als Vmes zeugec/deß vnstaces seiner zercc/ nicht gar seubercn vnd keuberenn künndenn. Volacerranus Lib. vvj. schreyber / das ehr fhnr Dancem zn seyner zeyc habe fürgeserzec / dem stlbygen das studyeren nach- Zcchün / ehr aber seye der beste geweßc/schier »achherzü biß auffdie zeyc Angeli poliiki, Nunwslan ich wi gedasdiespraachcn/l jmschwanckgegang kompc/vonsichanc^ mag/anffsherrcst/w AVras^ ^E^vnndGncc! ^^acdäcvrmrs L/Äß-st-bs^ ^rst«U-»viwwur>r pL/N,°M"N^ >nr>irI>ak>m-!/>"'^ mrdcb-ydProrm» «,«cn--v»chv-U>^ müacttvomalcar vnc gttS/kd^lbstg-x--d Euattgeluuii dem er! vil pfarren/yetzhiü v Eu-rngeliumrst/vnc E vnd mainc auch dolmetschet nichts wi ben/ffvelcibeinirerr ricree/Verhoffes ichmachc/öanrchctn demkspff gekratzec/< ichs getroffen vn crra lieber gsclle/machs b< emncrbTranslacior 'Translarron spüren- gestzec habe/) ch bck< als manche ccürschen baßverstanden/danl doch gar finster rst/o. uersiänclichcr/dasde etwasvcrruckcmöch, scher», j was arch/fr« ^btnÄm- inchch^'chickat ^jrmcrkirckcn? vnrchchcnhM/ NNMSjäMM msundm/MtM ' odrrjrcftM/ rcn werckmMd 'ckllgksschAr rssssEhrrMckn» vnd imtikrechtt lom/vsnLknD hristum Mm/ rorGslt Mchi! dasclbjtfichrE 'gsttZthckn/das isörAMfirficnwöil licrauMMMsi ,cheavDot/dek aH rcmAkfichseibsfirk Mamendeanch ^chron scmcn^ ^rhitzühandlen! wirdig mnd ^M/fcin.Zru« ^crbkrren)^ fs höchst bemuecj cht/D^lar-iB ^nagrobc«" xrMbnr-7'« ^qem-rch^/^ sC K»>i ^.^äsrbrW Dsllitiank/ t?ekmo!ai Barbari / pice Mr'randu!ani/vn derglekche»!/vnd jüngst bißauff Erafmum R.ocerodamum hochlöblicher gedächrnuß/der vns wider die Lateinisch vnnd Griechisch fpraache/gleych wie Johannes R.eüchlindiMebrai- sche/seliger gcdächrnüs/an rag hersirr vbcr dz gcpürg her auß wclfchemlande in Teücschlande gebracht haben/also das nun die fpraachen/künsten / gnaden vnd gaben Gottesyetz ernzeyc langher grundklrch bez> vnsim schwancke gegangen/ vnd wir wie walyen selbs bekenen /yctz die rechr gelercen haben/Äber in der war hair cs w.ll sich von vnstr vndanckbarbaic die fache schier nargen/vnd zn gnaden gehcn/Eslaßc sich schier ansehe die R.eligio vnd L-icere wolle miteinander fallen Ä),r stellen vNs mürwilligklichals feyen wir der baider sae/mäde vnd verdrossen wordcn/^iemandrachc mer der rechtschaffne,! männern / niemanr fürkomst sy mer/wie Paulus rcdcj mir zwifacher chere/^liemandt gonde jn mer der reilichcn vndcrhalmng/vnd jrcr gepürenden achrbarkair/t^ielce man sie nur amer eHeren werde bey dijerargen welc/ das rst der narung halben/stünde die fache noch wol/ Were noch rach verhandenn / befende man noch lenk die da studierten/ Erwähne man aller welc güccr dem ceüffe! in den hindern gesteckt / ycy wril n,an in den ge- benedeycen munde Gocccö nicht ein bijstn b;ok steckenn/jha ich Habs gesehen /das pfarrer haben jre pfarrc Hungers noc halben verlassen mästen/das sic mehr haben mügen vom alcar vnd Euangclio leben vnd vndcrhalr bcrromen/dae sic danochr getröstdasilbstgepredigec/vnd rechtschaffene diener des Euan-gcbns vnd mc-rrs geweßr/Also crcibrsder cenffcl auss baiden seycren/zur lkncl'cn vnnd rechrenstms Euangebunr dem er feind ist zuucrjagen/vnd hat jm zwar zum kail gclückr/dan vil pfarrcn/yetz hin vnd hcrwider lär/ode vnd wüst steh,rd/ da weder almr noch Eu-ingclinm rst/vnd der arm mau mir worc vnnd sacrament vbcl versehen/das willvnd mainc auch der ceüffel /^TLrcmanc sicht auff des ceüssels list rc. Aber bas Habich hie vbcrsiüjsig/nichcs zu fürgensmener macerie ghörcnd/gcredc/nüch der jamervndbeysorge bewegt/will wider auss vnsern pccrarcham komcn/Vnd fa gedas die spraachen/künstc vnd gaben Gottes zu seiner zeyc nicht so wolfayl/vnd im fchwanck gegangen seind /das machcdas -n sein schreyben so inächcig Herr am kompt/vonsichan rag zu geben noch hcrccr/vonmcnigklich verstanden werden mag/anffs herrcst/wie obgcsagr/crst den deutschen so vnuerständrlich istfürge legt worden/wic cs dan menrgklich sicht/vndmirdcszeügknuß gibr/dcr die vori¬ ge-Translation bßr. ^unwolan ich will mich auch hie alrgedingt haben/das ich den/die cs vor ver¬ dolmetschet nichts will zu gnaw an jrem verstand/ceren/vnd reütschcn gcredt ha ben/st veleibe in jrcr werde vn würde/Wolc Gor es weren noch mer die es rransfe ricrrc / Verhoffes werde auch nach mir erwan ainer sich bearbaice vn bester datt ich nrachc/dan ich erwan an schweren orcen auch nur gcrarren/mich ost c darob rn dem kopff gckratzec/dre nägcl abpisten/vn den fachen cicss nachgcsirnen hab/hab ichsgetroffen vncrracc so laß dirs gfallc/hab ich dc sin nicht errarchc/ist rnctn rar lieber gsells/machsbesser/hastvö mir volmächciIcgwalc/machdrrauffSncLvcst ein new -Translation nach deine bopff vn gfallcn /^Vrrst aber daüocht an vnscr Translation spüren /wohin wir geschc/was wir gelestn/vn nichrson vrsach also gefttzec habc/) ch bckcne cs feey/fem fchrerbc ist m r wo! so schwer vn welsch gweße als manche rcücfchen/die voruerccürfchte rranslacrö/ kdab aber danochrdz lacein baß verstanden/dan dasgeceücfchc Lvsmplar/fürnemlich des ersten Büchs/das doch gar finster ist/sas ander ist doctserwaö liechcer/abcr in dem auch etwas vn- uerstäntlicher/dasder gute herre zufast bey dem lacein belibcn/vn fein e^emplar etwas verrückt möchc worden fein/ k^lun wistend die wo!/die Bücher verdo'anck- fchenn / wasarch /freyhayc vnnd gelegenhayr eyn yede jpraache har / wie mans a iih nennen bmötrincken gebraucht/Wat gerender friichre vonn bäumen gesien /als obsöks alle vnzuchk demmcn /vnnd kcltenn /das jhn auch geholffen/das er schreybct /Da cr viertzigjar alt seywordenn/habcr nicht gewußt odder empfunden» das er eyn mann gewesenn/odereynsweybsbegerechetce/N>at alle styneweync wol gewes- seret vnnd gemischce/offtknals gar frrschwastsrgerrurtcken/offr also ständlingen z» nacht gecjsenn/grosse gastercy vnnd kosten» a'lzeyr geflohen»/selten dannochc ohn eyn gast geesftnn/ k)ecc eyn sonderliche frewde/wann eyn gurer freunde selbs vngeladenn zum cstenn käme/Alle wnchen fastet cr viermal/am freyeag crancke vnnd aste er mchrs dann wasstr vnnd brodc / wenig hat ehr geschlaffenn/allwe- gennrnndcnklaydcrngelegenn / Grunde allwegcttnzumbekten-r/iescnn/vnnd studieren früw auff/i^ac sich ailzeyr verhüt das -hm jya kayn zcyc müssig hmflns se/sonnderallwegekrn etwas nuyl-chs darin begmttec /zager allwegcm ehr müßte Gort vonn der müffrgkayt rechenschaffcgebenn/Mac sich fast au ff Ld: starren vnd Geschichcschrsybern begeben»/aber fast an denselben sich gestosstnn vnnd gestutzc/öas stc so vngleych vnnd vnaymg wider eynander lchrcybm/s)oecen hac erzürn lust gelestnn/Ahilosophey rst sein studier» gcwestnn/yat Ciccronem vnd Genecam am liebsten» gelesen»/wie obstehek/Er tstnn redennvnndfchrcybenn träffensich/rm lcrcnn gecrcw/im trösten» freündrlich/rnr straffen frcygeweßc/ dasmenigklich in» stynem fchreybenn besinderm wirdr/vonn wölchcnn mn sirm- ma am ende allste ich auch ein wenig sagen will/'Von seinem leben / sitten vnd ge- bcrdcnyctz genüg. Ich hab oben nn fürgang angedeüttek / wie ^efkarcha die schriffc so cbcnnge- färc/Lhrrstenl.'ch gelcrc/vnnd getrost inn stynen vüchern geschribenn habe/vnns nicht hin vnnd wider /sonder den nächsten wegc zu Christo gefürt/vnnd dasielbig bestandigklich bekanöc/Vkrrn aber will rch ^lles sein Vorhaben» inn eyn kurtzenn begriff am ende fasstn/das E. E. w. sarnpt allen lcsern den rechten gründ ha¬ ben /wahin man sich lencke» vnnd richten soll/Vnd sage/das cr mn dem Ersten büch als ein rechter Theotogus/gerrcwlichgclerrhabe/wie sich ainerim strertv» kampff/desflayschsvndgaysts/dieermrcandernworren/streuö vnd Vemunkkr nendt/rnn diser argen weite halten vnd inn die fache schicken soll/ist jm durchauß zechün/daseranzaige/wie alles nrenschlichsleben/wesen/vtmd vernrügen ryün vudsasstn/vnbestendig/zcrprechlich vnd zergengklich seye/daswir hie rnn di sm samerral/nichc frewdc/lust vnd kainerlay ergeyligkaic suchen sollen/ dann wirs nichtbefmden werden/Menschliches gemüc werde an nrchc/dann an der rügens Vndcwrgerr/vnzcrgengblichen/vttdvnzerstörlichengükceren crstttiger/an Goce sclds/dem solle man nachstreben/Alihie werde man enrsich nichts anders befinde dau süude vnd schandc/daher alles hertzenlaide/kümernns vnd kranckhcrcen ge- leich alsauß einem prunen gucllen vn herfliesstn/wölls rnan aber aller sünden vn der sündcn fruchten den kranckhaircn ab vu stiekomen/müsst man erstlich zu der kranckyayr der stele wol besthenn/wann drse gcraymget / stehe es wol/wre cs halt sunß vonn arrsstnn an leyb vnnd gätern ergehe. Zaygt auch darnebenn hie- beyan/daskayner bey lcybe sein tröst vndzüuersicht/licbe vnd forcht / frewd vnd Hoffnung rc. auff kraffc vnd machc/weder inn d-c gürcer dcslcybes/noch des ge- lrrches/gesundthayt/stercke/schöite/reychchumb/weyßhayt vnnddergleychen st- tzr/stnnder inn Eottallain/ der bestehe/der fe!e n;chr/der wanckcnicht/auch das stchkaynersteüren vnd lainen soll auffeytclestre/frciindcschafft/wolredcn/kün stennvnnd deßgleychenn / Ehs sty alles nicht s / das rreybc er anh n biß inn dos drcyzchmd Caprcel an / da schw nge ehr sich vonn discnn irrdischenn vnnd zcr- gengklrchenn dyngenn vbcrsich /vnnd lcret die Christen Eoce recht erkesrncn die ewigegütcer/weyßhayc/vcrstand / vnd fromkayc/ -ha was derganrz stände der Christen seye/Gok allarn glaubcn vn vercrawen/sn allayn sieben vn fürchten/ dashaysterdie rechte beständige gätter/des leybs /lebensvnnd der stele /daher komme alles gucs/Ware freyheyc von sünden/Fride im gewiffcn /gemache vnnd räwiges/ja ewiges leben/vnser leben/adel geburt/geschlrcht vnd dergleychen wie gesagt/thü nichts zur sache/leren also hierunden die leüce nach dem glauben güce »nores/fircen vnd rugendt/demnc/armäc/liebe vnd dcrgleichen/das sich niernanr vber den andern crheben/etwas sich für ander geyden noch rhümen soll / wie wie alle ein erdscholl scyen/von Adam vnd t7»eua eins geplüce/vbel vom anfang inn fände eingefttzee vnd geboren/dcr natürlichen gerechrigkair beraubt/ alle erst wi der inn Lhristo zur gnade kommen/widergcborcn vnd auffs newest hersür kom¬ men müsicn/Gtrasfc neben dem hie allewollnst/frewds/ kurywcyl vnnd spil der welte/vermaneczurmäffrgkaic/freündcligkait vnnd erbarkayc/diß seyderrechc wege zur säligkaic/beschleustet also das erste buch mir der hoff» ung des ewigen le- bens/zn dem vns Gott Helffen wölle/Amen. Im andern Hrostbüch füret er gan tz ein andere weyst/^Irost getrost vn frey/ zaygk inn allen vnserm anligen recht eben an/das Gor vnd die naeure nichts arga vnd vbcl mit vns maine/so sie creütz/leyden/vnd alle plage au ff vns heüfflg schrie ren/Gott vnd die nature rbü nichts vergebens/Die narurc sey kain stieffmürrcr/ so seye auch Gott kam stieffuaccer/habe Goe vnd die nacure ainem an scmem ley- be etwas vergesten/vbcrschen oder versagk/werde der mangel/prcste vnd abgan¬ ge am gemüke/vernunffe vnd weyßhait erstaktee/das die beste güecr seind/die akl- wegen weren/beharren/vnnd ewig belcyben/So der leybe vngestalt/kranckoder mangclhaffc/sey wenig daran gelegen/wann nur die stele jr grstalc/gesirndchaic/ gnade vnd gaabe habe/die gaaben des leybs vnd glückcs seyen vnbleybliche gaa- ben/desgemücsaber vnd der stele ewige/Gtercke//chöne/gelt/gär/freund rc. ha¬ ben selten inn derwelte das beste angerichr/gebrache vnd gest/ffree/vnud st rnans bedächte vndwolaußsinnet/seyallwegen hteuonmer vbels dann gäts entstände/ lernet auch hie neben/dasdie presten/mange! vnd abgang beslsybs vnd scm^rgü rer vnd gaaben/armuk/schade/cruge rc. cha auch der cod zu lecst selbs/niemandr mügen kam schaden noch nachrhail an der stele /vrrnrurffc/cugendc vud ewigem leben bringen/ja kvol ecwan einem sein mangel des leybs vnd gücs erst ein anzün- dunng / anraytzunngvnnd manung gewest nach rechter vnnd edler ehcrr/gur vnd tugendrzästreben/nachdemewigen leben zecrachten vnd ringenrc. Diß vrrd dergleychen inn ainer stmma lernet er inn disen zwayen Büchern/die werde vndwürdig weren/wieoffcgesagt/das sich mcnigklich darinn mit lesen/schreiben vnd lerne täglich übensolce / sich trösten vnd manen/dan freylich kaum ainem st ein stltzamer/wunderbarlicher casns oder fal inn diser welce züstehen inöchte/ der hie nicht nammen hette/vnd tröst wider den selben dabey stünde/ t)erwidrrumb ist kaum ainem etwas st glücksäligcs widerfarc /er befinde es allhie mir seiner vor- manung vnd lernung/alsoingemain/das gantz leben in fal vn vnstlgestrjstc/nie mandt sich vberhebe noch verzage/sonder die mircelstrasie treffe vnd sicherlich al¬ so wandledurchdisewelcinnsewige leben. Eshacauchdereherwürdighochgs lerc vnscr gecrewer lieber Preceptor vnd Herr Johan pinician hierin» sein strysi nicht gesparr/diß köstlich Büch mir seine Versibus vn reyme zu zieren/hat emcs jegklichc Lapitcls jnhalt kürtzli chz» laceio vn teürsch verfasset/das ja nicht wer / des sich diß Büchs halben mer yemandc ( wie vor) beklagen möchc/dcn selben ha ben wir hie seiner gebärenden eher nicht wöllen berauben/sonder inn seiner mühe vnd arbaic danckbar stin wöllen/mit erbieturig all vnsers diensts/ Derhalben sol¬ ches köstliches/ceibres vn hochnuyliches Bäche/wider alle anfechrung böses vn gütces gelücke ich erstlich E.E. w. fürnemlich csmmendiere vnnd bcfelhe/öem- nach gar dediciere/züaigne/züschreybe vnd für aige fthencke/Bieee dernütigklich vnd vnderthenigklich E.E.W. wölle solches von mir gütwrlligklich allzeycauff vnd' vnd annemen /vnd wa ich also gmaigem Mm spüren E.E.W. sampt anderes Herren /die mich schwerlich zu diser arbait erberren/hierinn gefälligklich gedient / würde ich verursacht weycer gar bald auch auß Peerarcha etwas newes hcrsür zü geben/das die reücschen dhrennoch nie gehört/ceütsche äugen noch nie gesehen/ reürsche Zungen noch nie gelesen Hercendt/Das ist aber en büche das p>ecrarcha de rebus memorandis inciculieret vnd nennet / Das ist ein Buch darinnen stehee alles das jhenig/dasvonanbegindtderwelt/wunderbarlichs/kräffenlichs / vnd hochrhümlichs geschehm/das werde vn würdig were menigklich zü wissen/geden cken/vnd ewig zübehalten/Gock der allmächtig wölle E.E.W. genädigklichin sourl gefahren/fellen vnnd vnfelleN ittn diftm jamercal gesund an seel vnnd leib/ sampt E«E.W. haußfrawensrhalten/wieer dann/jmseylob vnd preiß gerhsn/ vnd gleych wol tun vil büssen/anstöß vnd rüre des glückfals weder zur lincke noch rechten geschwanckec/sonder bey Gorres vngefelschccm wsrce bcständigklich be- standen/cin Christcnlrchen wandel biß anher gefürc /denglaubeUn att Christum mit rechtschaffnen wercken der liebe bezeügee vnnd brkandt/also das bewußt me¬ nigklich /wie mit grossem ernst/arbaic vnnd fieyss /E. E.w. das ampr vnd Dia- conac der armen auff stch genommen/vnd vnuerdroffen biß ans ende volfärc/d§ mangel mermals scibs von E. E.w. güt erstattet gebüßk/vnd E. E°w. almü- sen willigkbch vnd frölich außgespendee/Golche fröliche/willige/vn sieyssige auß spender / sagtdie Gchrissce/Habe Gokklieb/vnnd ibrgerechkigkaik bestehe biß inn ewigknit/Goct belohnet es selbeendtlich/dannes jm selbe beschichk/Michhac ge- hungerr/wrrcersagett/mich habcjr gespeyset/derhalbenkompc her jr benedeyc- ten / befitzct das Xeych Gottes rc. was soll ich aber von dem gemaynen Haussen der armen sagen die durch E-EW- versorget worden seyen/^ch Habs sclbs gese¬ hen/das E.E.W.deNhungerigen vnd durstigen Christenzu hauß an E.E.W rische gebeccen/geladen /gesetzer/reychlich gespeysec/getrencket/vnd bcklaidct ha e vnd das noch sontäglich vnd gewonlich im brauch habt / Gott wölle sol chen an- gefangen glauben/liebe/vnnd güte wercke in E.W. volfrücn biß ans ende durch Jesum Christum vnsern Herren Amen/rc. Daeü Augspurg/An.M-D.vvvrv^ die vero vy.menfis ^u!y. E. E. W. vndcrchäniger vnd williger Gcephanub Vigilius diener. z» Llorcntz Gcarrschreyber warde / wölches ampce er vil jare mir grossen eheren vnd würden weyßlich volfürec/Als er aber erliche Burgern z» Aoreny verdacht vnnd inn argkwon gerücre/warde ibm/sampc seiner baußfrawen obgenandr/die Grace versagc/vnd ins eilend gerriben/rvie dan zuuor auch ein feiner gclerrer vn weyscr man/mir namen Dances ver/agr/vnd von jn verstossen worden was/Go garver, Leyser dcuctcc sschckberrnvnd vcrrnckc/verbo ssneaber/nurn^ dorencinernd s-rhossienvndl micstemsone^ chasahc/dasnrc binde/wider zn vnddurchZ^e« scns/am armg lttreing/bndelc gewarsamgecr« scr AcnrunzoyL nach/vndaersr. sampcdemkrno wescn/dacrgen in seiner klnchey Auch vnder and komm/das er vl gleich vndkrinec vonangesicheseei stirn/sern arischer Snngantzerlcib a--''dcr am leib fei '/Esrstkun rig^ich reden kur sagm/Dasernva war/vndsichgan reich grzozendaL nenidandaBon! drrsimfcnachkon setzer/der-albendt vri plunder/nrr n Massriia/crvnal! daselbst zühofern 'bcr zu Damion des ^yen/zn/rern ^dasclds/babc: /»rcnarncnÄm zcngec/vndgep ragfrä/indcrm tzen/von seiner r de/Mebarnen/s Ist vrn die selb. kus/Oertzogzn EmnM Ktmrche leben als vll manauMncnVüchemallen/auchtz-nande/ ren so von jm geschriben/haben mag. Nanüsctts Pecrarcha ist geboren be-n einem vralre gäre gschlechrber/vonPerrarcho feb varer/vnd /^oeca seiner mnrrer/eins cailsein tZec^u- scier /eins rhayls ein Florenriner/eins rayls ein Areri^ ner/alle inn gutem zimlichen vnd cherlrchen vermü^ gen/zn frides gezeyrcen/Als bald aber inn welschem Lande/parche/secce vnd rocke einwüchstn/vnd vbee Hande nam/müsst mancher haar lasten/Also geschach auch pecrarche varrer/daser an seinem gäc abnam/ s AanäsctPetMche. tz-irvergissct/alwegFlorentzjrstlber/vndplagecsichfelbs mkt neydischrnn pak- rheyen /zu jrem v erderben/ Ist demnach gehn Aretium gezogen/vnd auffdc we- gcdasclbs/haben sie disen sone Franciscom petrarchaMmcilend/in Einem dorff mic namen Anchisa/nicht weicc von Floreny/dann beyKichaansenc schritte/ge- zcugec/vnd gepsrn/da man nach Christi gepurc zclek t z 04. Jare /an einemnrs- tag frä/in der msrgenrZein an S.Margreken tag/mit so grosser gefar vü schmev tzen/vsn seiner mürer auffdiß jamerchal gebracht/das sttn mucccr nic alleyn vo den tdebamen/soirdrrauch von alten ärycen/für kod/scer lang vmgezoge ward. Ist vm die selb gezeic/Bapst Benediccos/deß namens 8 eylffce/vn R.ünig Alber tusMertzog zn Osterreich/deß namens dererste/in Bäpstliche vn Aeyserlichem regiment gewcsen/kame das geschray/Z^cyser Albrecht wurdern das Welschlad komen/vnd widereinsetzen die vercrrbene Lhiballirüschc stec/die sich dazumal art A.eyser henckeend /derhalben/ist petrarche mücerauß bewegüg vnd bit treffen sicher Herrn vnd edlen/baß w:der von Areciom/auff Florentz >n das obernac dorff Auch, sagenanc/mit jrem jüngsten sone Francisco/der noch nic ein rar alt wäre/ verrnckc/verhoffende auch w-der in jr varrerland eingestyc zu werden/Der eltev sone aber/mic namen Gbirardns bey dem vaccer inArecio belrben/samprandern Florencinern/die daselbst hin geflohen/sich auffguc glück enchulcen/aoffden key scr hofften vnd harree/wider einzukomen, Da wäre vn warcec die mucerzü dorff mic jrem sone Franciscs/biß in das sybene jar/Als aber nun der alt vater pecrar chasahe/das nichts auß der sach mer werden wolc/haerer die müccer sampt dem kinde/widcrz» sich auß dem dsrffberüffen/vn sich gen Pisas anffgemachc/vmb vnd durchzohe aber züusr das gantz Äusciam/da ward- dcrjunge gute Franci- scus/amarmgerragen/voneinem gücen starcken junge man/vberland/in ciech lin eingehudelc vndgewickelc/anffdas jm keyn gcfahr zustehn mochte/so er also gewarsam getragen wurde/Waiß aber nic wie eszügieng/da man vberdas was¬ ser Arnum zohe/fulein pferd/dsm wolt er zur rechten auffhclffcn/sul er auch hin nach/vn daer sich bemüec/das dem kind an seinen armen nichts widerfäre/ister sampc dem kind/in dembach schier ersoffcn/rst ein knabbsy seinen syben jarerr ge- wcsen/daergen piiaskam/rst daselbst biß in das achtet belrben/ vn sich daselbst in seiner kincheyc solcher Hoffnung erzaygc/das jn menigklrch begerc haczü sehe/ Auch vnder anderenkindern vnd schulernern solche arc/vcrstand vnnd lobe be- komen/das er vber alle andere warde/jm alle andere folgte/vnd gehorchet-/ vnd gleich vnder jnrn/als ein Herr vnder seinen gehorsamen vndcrthane wonec/ war von augesichc seer schön/sthsne/liebliche vnd lebendige augen/schinen wie das ge- stirn/sem anschen voller wrißheyc/dahinderern dapffcrkcyc vnnd ein ernst was/ Sein gantzerleib/nach gestalt eines stlchen alecrs/was fest vnnd zierlich, dan alle v^''^er am leib fein züsamcn sagccn/vn sich hülrcn. Was sol man von semm rede » 7/Esistkuncbar/das er dazumalvon allen jachen/diejm fürkaure/vcrnünf kgetich reden kune/wie er sich aber weitter gehalcc hab/wsllen wir hernach auch sagen/Da sein vaccer aber sähe/das seins blerbcns im Welschen land gar niemer war/vnd sich gantz seins vaccerlads verzeyhen müßc/ister gen Auinron'in Frack reich gezogen/das er daselbst mschce sich vn die seinen erhalren/werben vn gewin ncn/dan daBsntfacius/dcrachre seines rramens/BapstgcstoLbc/vnjmClemens drrfünfcnachkomen/hacder selbig Clemens sein stül gen Auinion gerichc/ vn ge sctzee/dcryalben daselbst hin v.l volck zohe/vn drcwcr! er aber mic strnem gesimnde vn plunücr/mc wol mochte zu land rayscn/gab er sich auffs mecr /vnd schier bey Massrlia/er vn als sein volck mic jm ercrun-ste/ schrffbruchs noch halbe/ were/Ijk daselbst znhofem boccenlausser/od wie arrder sagcn/ein kauffman worde/Da a^ cherzü Amnion deß volcks zu vrl wolc werden/dz nit jedcrman platz vn raum hecc - b dann ein BasAbett darr elitgrosier hauffdem Apostolische stül volget/luß der Bapst ein mandat auß geen/dz menigklich/weib vn kind/sampt dcgcsind vn vnnuye volcke /solcs auß 8 starr ziehc/vn vmdiedörster vmherlägere/da must dgücvaccr perrarcha seine son Franciscu geNCarpenroria schicken/dz gegc morgc Amnion vber ligr/isierin der selbe stack vier rar geweßc/daselb siengeer an die künst vö anfang züstudicren Also dz er erstlich in dijcn zwu stette/Gramarica/D a!ecrica/Rheror:ca / als vyt tnan jr in gemarne schule lerne kan/grünrlich gelcrec/Alss dz sich alle seine lermey ster ab seinem spitzige vn fähige köpf verwundere / vn sich sampk seine vaeecr sol¬ ches erfrewec Habe/Ebe zu der selbe zeic/stunde ein seer gekereer vnd rrestenlicher weycberümbrer mau auf/mit name Dances/dceware durch sein schreiben weyce vn braicerkanc worden/den selbe nam Franciscus für sich/lase/n mir höchsiesieiß degerc sm solches mic rüm/ehre vn lob nachzechnn/sein vaeecrabcr was jm in sol¬ chem fürneme mcr hinderlich dan fürderlich/dan sein vaeecrforderet /n ab / vnd schicker in gen Msnpelor au stdie N)oheschü!/Iura/ dzistdie Rechczu studieren/ daN im Monte Moro in Franckreich die best schul/ die Jura zu studieren/ dazu- tnalswar/vermainec der vaecerdas fölre in die kuchin crage/dz studmm gcbgele vn machet reich/ist al so daselb vier /ar blrben/vn in Reyserlichcm rechte gesiudie- kec/Seind seine precepcores vn lcrnmeyster Ishanes Calderinus vö Bononien/ Barcholomeusde Osta/vou Bcrgam/rrcsicnliche Doccorcs der Rechte gwesen dise Heren jn seerlieb/aber er her kiainen kust die Rechtzustudierc/last lieber in Ci, cerone/Virgilio/vn andern/sagkalwegc dz studiu iuris wer weyriäust/herc/ ver drosten/sm gar vnanmücig vn zu wider/ derhalbe vö Monpeliere/vn gen Bono Nia verschickt wirr/daselb ist er als bald inkunrschastc mic Johane Andrea/ec Ci- no Mscoriens.derrechcc Doccorckomeu/dic selben herce nebc den rechte die srcyen künst auch feer lieb/JIHec er sich mit fleißzu Cino/derlage/m auch besteig an/ee solcvö wege derfreyc künst darum die rechte nie falle lasten/lag im stäcs an/bisi er jein Hertz gegc gemelcem Linsne enrdeckec/vn im gay saget mic vtl worre/ was er vö dc Rechte hielte/also sprcchent/Dz studinIuris ist ein solch ding/da einer mäK sein lebe lang knechcsknechr sein/dienc/vn menigklich mir grosier vnrüe anstwi<- sche/zacken vn hadern/wan mein vatter nic were/dcich vö gehorsame wegen also anhin wilfare muß/ließ ichs gleich gar farn/vie Recht seind ietz alle fayl vm gelt/ seind zu gering dazu/dz einer frum/aufrcchc/vn woldabey lebe möchr/thünd gar Nichts zur sach/Mache tag nie eine cugcnrsam/Zünde wol crst an alle böse naiglig keyt vn begir/zack/neid/zorn/gcytz/vn dergkichc/ichhabgar nirlust stärsimha der mir traustvn rauch zclige/mic gelc vn schuld mich zeplagc/'Testamcttc vndee sibe zeuge aufzerichre/vn auß dc gesetzt reccistciercn/rarisicrere/vn adprobieren / Die Reche seind alle mic schutzsiche/vngefügc vn wilde glosen vn anßiegunge/cv tkafagancem/vn rubricken verkerec/ verfelschc vn verwirrck/da ist deß cönrcncs vber cömencs/kainendjda schreibt man von tag zn cag mcr mer/vn wirk zu lecst auß aller verstad /dz keyn verstad mer bleibe karr /derhalbe ich mich nit drein schü ckrn kan/wil meinepacrer also wieich kan/hoftcre/ vn hiemrr guccfcründe drene/ freye künst aber danebe laß ich nie den cag so ich lebe rc. 'Täglich schrib ma brrest zu jm/da ma sein fürneme lobee vn prise/vn ermanece in er sslcc also fort faren/er wurde de alcc glercc gleich/ Er gab grosse hsstnüg in serrre schreibe vn studiere vo stch rc.Der varcer hat ab solche lob ein schlechte gfalle/machr sich vor Zorn auf/ vü Zohe genBononia zu jm/vn strastek de sonhestcrg.Er solcc Dcrgilm vnCiccrone samprandernfreyendünstenhmlegenn / si etrügen mchrscinhcr/were einloses/ leeres vnnd eycrelesstudium/solce die Jura wyd> r für diehend nemen /dasgebe gäc vnd eher/hac im hayssen ein grossesstür an machen/vnd verbrenn-c de,vß>ne aller Mecenu/Orarorenu/vnnd was er für büchcr mehr herce inn freyen» kün, stenn alle / vnnd da der Sone noch mn der handc behnlce / die Rheroricam beronrs/vn Mmcwekc Molrjmdlsc tpereeinsu^ ^,;üg-st!KN er sei» siebe fra ^ljoetlichmoii sim varcer mrl kysich bedach sem selbe wäre der in die hcno wider gen Aui den er gleicht anßsemcschrci /»gern/hacen sensolc/erwüß gebc/Istdahl! voraugcbcrrö sie»/edle sic vr briensiinVasc malSmicdcL« ilemhauß/wü weiter gcrays wöllcsihcvnh gegenk/öiecrb nmlsaufRom brschc/dzdasel attgcnomenha ka/Istvödan schaste»/anci,r> rc für sich n der sencschricvöAl sin/isi an einer« brvü/dasclbgur seine bücher/ger bücticrgcschribc jnzä frndcn alle tvolrcpocraL ckrern jeder/rlec Ä)ar er bey sich ge/vn daselb komen/djmvilc «Gseiner küstg ÄctiiimCaprrol daselb vrl verehre ' stM'iarauf^ w reisfm mü/scr au^rochi/vü iü' komm/önsrlbi», lkklichs wesen g< Entz/widzn studiern/vn nie lag darnach wid anhaim züprttnett Gotgke /obgK- nac/geraisec/kam daselb hind crn bülschafc Laurecagenäc/der selbige zu gcfillc/ vnjr lob zu preyfen/hat er vrl büchee gemachr/wolc uns 8 Bapst Benedrems zu werbgebe habc/vn jn befreyec/dz er seinpfründ dazu habe solc vn möchk/Abrrev sage dieliebe wcrc nie ssgroß/das er sich darum Mlcjr verlobe wolk/derhalbc die gük diern nachmals ein andn man genomen Har/Es Hecke pecrarcha ein schwe- sterbeyachtzehejarealc/diczu Auiniö/da siegepornwz/mic dcobgenancen brüd Ghirardowoner/schön vögstalc/leib vnglrdmasten/guter sikte vn cugenk/distge wan d Bapst secr lieb/lüß sich vil koste/versucht auch vil/sb er sie zu wcge pringe möchte/gedachte er wolc vn mschc pecrarcha jrc brud/ mir gelr vn dignirecen v- berw:ndc/gewmen/vn vevmiige/verhnjst im er wolc auß im ein Cardinal mache dz er nur darzü schwig/vn liejst die sach güc scin/Äbcr Fraciscus perrarcha/dcr Gor vn alle erbarkeyt lieb/werd vn vor äuge hec/wae feer bewegkvn zornig /da er folchsvernam/hacim vö Hertze geraumec/frey herauß gesagt/ Ma solce keyn sol' che stinekenve vnstaczüBavst mache /sond sirehc/meyde vn schcuhe/alsein greü lich absckewlich ding. Er wo!le/wa solchs beschähe/dre sach nic alst faren/vn hin- schleichelan/er wöll sich an jm mir schreibe in aller welk rechcn/wie dan nachmals gschehc ist/Da nü d fru m kd.vatcr/beydcstarhafceFracisco nicht vermochr/wac er sich zu an da brudcr Ghirardu/8 ließ sich mit geringere schmicrevn vberkomcn verkupplet de p. vacer sein schwester/vn da er sähe wieesgieng/ka jn ein Judas rcw an/grcg hin vn wolc seine sünd büsten/straifc ein Carrcuser klirre an /ward« ein münch auß jm/aufs new geporn/im closter de Makerno/nic weit vö Majsilic Er aber d Fraciscus/vö menrgklich wol vn eerlich gehalten zu parma/da er stik» Archidiaconac hrr/zuVeronbey de Sr.rlrgere/zu Meylad/vö de kdertzoge zu'Ve nedig vöd herrschast/auch vö Andrea Dadulo/MichaelckDelso vn Marino ^a^ letio Nergogc/airch vö sonst andn alleglcrce/reichc vn weyscn leucc/zn lecstauch gen Padua komen/auß crfordcrug vn bewcrbug deß junge Herrn vö Padmr Ja¬ cobo Carracienst/d hat auch auß jm Padne ein Cansnicu gemacher/ ist also bey de junge Herrn blrbc/brß zu end seins lebes/Vkach de er verschied/widanheym gen Gorgra zu prunen vn voriger wonug gezoge/d Bapstaber wslk jn jmer nur Mie grojstneherevn würde begabc/eraber wolc nit/wolrinirrd/rue vn gemach lebe/ sagt de Bapst seti kerehre dack/ist vö dan wid in welschlad komen/vn sein gerüch re groß worse/also dz die vö Arecm/da er on gefar siir zohe/jm enkgegc vor freude herauß brochc/mit fetze vn fanc/creuye vn haylcum/jn in sein vacccrlad einzülaz» ren/eraberwolk nic/danance sie dz hauß darin ergeporn/sampr seine garce/ pe- rrarche straß/zn ewiger ziere der statt vn seiner gedächcnusMat auch Aorcy jre burgee nie verachc/sond alles was sem wz/vn in d e gmain schatzkamer vö styne vacer komen/jm wld gebe/vn zügestelcist wordc/Ist zn lecsizu Padua gescsstn/ vökurtzweylwegc/vn newer zciec/auch alte freund zn besnche/ekwan gen'Vene¬ dig zogc/enclich stinegeyst m8 schoß deß aller glerceste mans^racisci Aserici auf gebc/da er alc war sibctzig jar mind eins tags/ancrasf m vnstrsperrn gwalt/sein rod alle glerce feer bewainlich vn traurig geweßc/gestsrbe vn begrabe in de dorste Arquade zwischc de Euganische gepürg /da er jmein CapUlc har bawe lasst n/ in der ehre d müccer gocces Marie. Fraciscolus aber de Barsano sein Aide m/hac in daselb so schlecht mc wolle lasten lige /sond wid außgrabc/ besunge jn auf de oste- rich der kirchc gelegr/ein Marmelstaines grab zugerichc/mic stinergedächcnus aufs hüpschest/Gestorbcim jar »z >4«Dc wöll Goc gnedig vn barmhertzig sein/ ein frölrche vrständ sampcallen Christe vcrte.hen/Amen. Drß alles ist gezoge auß seine büchern /vn zu ceyl auß Paulo'Verger io genome Cicho Polle ico/Lrohardo Arencino Philosoph»/k)!cronymo Ge^uarzafico/A- levädrrno/ Raphaele/ Volacerrano vvj.lrb. vnd andererr rc. Das l- H. lll. Zlll./ V. Vl. vir. I vrir. ix. X. XI. XU. xnr. XIII i. XV. XVI. XVII. XVIII. XXI. i XXII. XXII l. ! XXIIII. .XXV. ' - ) :x vr. X XVII. X XVIII. XI iix. XX X. XVI. XVII. XVIII. XIX. XX' <1.. XX NI. Nil. XX XIIII. XX XV. XX XX XX XX Innhak bnd Gummanen epnce peden Laplcele/ deß ersten Büchs Franc, sei Peerarche. Das I. Cap. Von Hoffnung eknes langen lebens der pläenden jugcndt/ darinn XX XVHI. Vondenrrinckgeschirren/Micedlengestaynenziercr. xvvviij» XX XIX. W,e man ,n die Edlen gestam pütschrer vir bild grcbc/vnd schney- XI_. , Von den gemalten rasten. xl. (dcc.vvvv b tij Von den GtimanerrdeEapiceltt dceEiccnBücbo» f^xxn. Von einem güten fkommen Vatter. cXXXIII. Von ainer heey lieben Mütter. . lxxviy- cxxxlin. Von fromenbrüdern/Gottscligen schwcstern/vn schönen gc schreib siergöteir. lxvix« I-XXXV. Von ememgüceN/crewett vnd froinen Oberherren. lvvv. cXXXVl. Von hercigkaic des luffrs vnd schönem wecccr. lxvA. cxxxvil. VonglückhaffcEerschiffart. lvxv^ 1.XXX VUl.Vonbegirlicher anfarung an das lande vnd sichere Porten, lxvvy- cxxxix. Von crtedigung auß der gefängkNus vnd kärckerr lvvAy. Sie Vorrede auffvas Erst Büch Mmnasn Pecrarche bon dem Güccen Gckicte/ geschriben an den Durchleüchtigestcn vnd hochgeborne sten Fürsten vnd tTerrn Azonein Estensem/ N»ertzogezü Ferrer/gründclich verdeütscher. Jeweil bnd ich für mich genomen aller lay staac/gelück/wesen vnd Handlungen der Menschen ausss höchst zübedenckcn/wie vngewsse / vnbcstendig/ jaso bald sich gar verendern/befrnde ich nichts zerstör» lichers /zerbrechlichers/noch vnrüwigersauch darzu/ dann das menschlich leben/vnnd sihe das die nature al¬ len thieren mit wunderbarlicherhllff/trost/vnnd bey- stand geraccen vn geholssen hat/das sie doch stlbs nicht wisten/vnns Menschen aliain die gedächtnus/den ver- stande/fürstchtigkair/Götcliche vnd trässenlichegaa- bendcsgemüsgelasictt/dievnöinnmühvndarbairzü vnserm grostenschaden verwenden vnd verkeren/Go gar begeben wir vns allwcgen nicht allain zu vbe- rigen vnd vnnutzen/ sonder auch zu schädlichen sorgen/plagen vnd ängsten vns selbs mit dem das vor augengegenwcrtig ist/vnd martern vns noch auch darzu mit dem das vergangen vnd noch künsstig ist/rhünd gleych als tragen wirgros- se sorge/das wir nicht genüge armselige icürkc auss erden sein künden/Dann wir mir grossem fieyss vnserem verstände nach / suchen vrsachen zu vnserer mühsälig- kaicj zn mehren vnd gross machen alle vnsere berrübnuss vnnd schmcrtzen/damte wir nun genügsam vns selbs zü schassen/crawren vnd norce macheren/ vnd vn- ser leben vns nur saur genüge werde /wölches/wa es rechcangerichcee wcre/sälig- klich vnd frölich möchte volzogen werden/Aber blindchaye vn vergestenhait hat vnsern anfang besesten / vnstrn fürzug vnnd mittel vberfclt angst/noc vnd aller jamer/das ende/gewaltigcr jrrsal helr cs alles zujamen/daö wirdr menigklich ver stehen/der inn sich selbs gehen wirt/vnd den lauss seines lebens scharpss crmesten Ich frage aincn/das er mir anzaigc/wölchen tage doch wir mit rüwe vnd gemach amkaic vnd nicht mer inn müh/angst vnd sorge verzerrt haben/wölchen morgen mben wir yhe so frölich/so sicher gesehen/der nicht vor dem abendr ein sorgfältig- kayc odder trawrigkair gebracht habe/wölches vbels/wiewoi viivrsacheinn den achendie sich täglich begeben seind/ nget/vnnd mie vnnutzer/austgeplastner vnnd vergebener geyvung vndrhümrätigkayr präch¬ tig einher paret/vnnd vil von lercn sachen plauderet vnnd wüschet / sonndcr die mikaller beschaydenhayc vnnd gewisem/stchern/vund ewigen güten wege aufss nächst zum hayle vnnd säligkair criccet/Zn solchen höhen der rechcenn weyßhayc wcgenn wslc ich dich gercn wcyscnn aufs das fr eündclichest/Ä?ie wo!/so ichs be- denckeohnnoch were /angesebenu / das die nature sttbsdrch lustig vnnd bcgirrg gemacht hacr / Dlß vnnd anders dcrglcychenn für dich selbs zu lesenn/crkün- drgcnn vnnd crfarenn / Wie wol d:e geschässce / dareyn dich das glück gesteckt vndgicych wie in ein c«efs mcere aller sorgen gescnckt har/das den grossen rail des gewalrs Vorrede mtidaElst gewalte mn menschlichen fachen hat/deyweylen davon abzr'ehen vnd verhmdeM vnd also dir die nlästrgkaic zölesen/genomen/doch die begirde zu wissen gelassene w!rr/L>stcmals so du am maisten mit geschestccn beladen/dich vnd er die freürrLr-- sHrffc vnd gest>räch der gelercen thust/eclich stunde dich vonngeschäffcen/gleych abstrlest/anff das dein lust vol werde/alte tag yhe m:r vnnd mcrerfarncr vnnd gclercer zu werden/darinn ich dein fürrrästenlichegedächtnuß rhüme/derenndu dich ostc für büchsrgebrauchest/vnnd andere alle benchcest/desich dir selbszeüg- knnß geben müß/zu wölchem altem du vonjugcndraust'genaygcgeweßc / vnnd yetzo souil genaygrcr / als vil der Wanderer fester eylec ahm abendt zur herberg / als am morgen/Älwegen klaget der tage gehe jm zübalde hinweg vnnd mindere sich/vnd der wege werde yhe länger yhe wclcccr/vkrd mere stch/das vns Menschen dann auch geschichc inn dem wandet vnsers tebens/so wir nähenen zu dem abenc/ vnd sehen das wir des wegce noch vil vor vns Haben/Inn difem aber alle/darste ich dich nicht bitten/das du chäest/das du on mem züchün/von dir selbs altwegen gethon hast/es istyctz genüg das ich dich ermane / das du dein gemüe dahin rich¬ test/das dich kam sorge weltlicher geschaffte von deinem güten fürnemen abwen¬ dig machen müge/drc doch vit menschenn nach sren edlen arbairen/schier gar MN volkommstthaitsres werckes/abgewendec vnd verfürce hak/doch wrt ich das dar zu setzrn/dieweyl du nicht miteinander was gutes ist/baides lesen vnd Horen kanst oder auch gedencken/so folc du dich besteysten/der besten vnd nutzesten dmgeu/vn dieweyl die kürye ist ernfreündin vnnd fürderin der gedächcnus / der kürtzestemr lere vnderfangen vnd bewaren/!^ichr das ich dir wölce rachen / die grössere vnd msrere haimligkaiten der weyßhaik zu vnderlasstnn / mir wölcher du d-ch sottest schützen inn ordenlichemkampff' desgtückes/sondrr das du dieweil mtc drsen kur tzen rächen vnd sprächen fest bewaree vnd gewapnec styest/täglich gleych als mit deinerwohre vnd rüstungwider allen anlausf vnd gähensturmausf alleseyeten Dan wir fürwar ein zwrfachen kampfmicdem glücke habeu/ausf bayde seyce ge leychs gefahre/den ainen thayl nurallayn wayßk der gemaync mann / das ist wi¬ derwärtiges gelücke/aber die weysrn erkcnen baide cha l wsl/ob sie schon auch den ernendeen für den schwceesten achten/wissen den spruch Aristorclis sn ecUch wol / Es ist vil schwerer zu leyden di« trawrige dinge /dann stch von den lustigen zuene^ Halcen/Dem folgerauch Seneca da er zü seine junger Lvcullo schreybkj sprechend Es ist grösser dre schwere sachm zäbezwingen/dan die frölichen zü regieren/'lVas soll ich aber hie darzü sagc/Darsfe ich auch vnder solche dapffeen mauern weyrer das maulanffkhun ? Fürwares ist schwere/vnd gepüreern argkwon der freyhere einem jungen Menschen alce ding zurüren/dann ausf diser seyren wird ich durchs dapffer ansehen/ausf jhener durch das alter zum rayl beweget/Aber mirkompc zu hrlste aines andern grossen vnd alten lerers zeügknus/der sagc/Dan ein yedev dasdarzü redenwill/das jn für güt ansthec/Die worcseind Marci Bruci zudem Accico schreybendc/vnnd wayß nicht wasmerers möchte gesagt werdenn/dattn was mag ich von ayner yegklichen fachen anders richten vnnd vrchaylen/dann das mich für güt vnd recht anflhet vnnd bedunckec/ich werde dann bezwungen/ das ich vrthailen von fachen müsse was andere wöllen/wer solches thäc/dee vrtai- lec selbs nichts/sonder vermeldet nun was vor für vrcayl von andern gangen ist/ Ich will hie mit aller ehererpiemng gegen solchen obernandcen dapffecn vnd ge- lercen leürten die so halten fürübergehen / Vnnd ob ich soll auß mir selbs reden/jö wayß ich wieoffc manigfältig von den cugenden gercdt ist worden/vn auch nicht altwegen das am schweresten geweht sein Zufall gewannen/sonder die beschaiden- hait/die manmästrgkait nennen mag / nichton vrsach altwegenden preyßvttnd höchste star behalten/ Als vil den handelbetresfen will den ww vorhandm/vund fürgerrome» Böck M. PetMckk ^ükgmsmenhaben/achre ich vi! schwerer Zesein/das regimente des güten gelück^ dann des bösen vnnd widerwercigen / Vnd bey mir/nach meinem bedungen/ist Mir das freündtlich schmaychlendc gelücke / erschröckenlichcr vnd hinderlistiger/ dann das dräec vnd schreckende/Das ichs aber so halce/bringen vn bewegen mich Nicht darzn das groß anschen träffenlicher lerer/jr subtile vnnd geschwinde Worte vndargumenka/sonderdastäglkcherfaren/menschiicherbräuche/vnd dieevem- pel vndebenpklde vnsers lebens/vnd das ich sihe vnnd mercke wie wunder selyam vnd schwer alle ding zugehen/Dann ich vil gesehen habe/die schädcn/armüt / el- lend/martcr/cod/grosse kranckhait/dieoffc schwerer seind dann der code/ geduld tigklich erlitten haben/aber kainen hab ich nie gesehen / der sein vermögen vnnd reychrhumb/der sein große chere vnd würdigka c/der sein gewalk vnd prachc har micglcychem mnce ertragen mügcn/l^abe herwidcrnrnb gsehcn/das aincur das wrderwerkige gelücke mirkarnem gwakthac mügen vberwinden/ss doch dasgük gelücke einem ecwann mir einem lcychkcn spü hac vmbgeworffen / Vnd also hac Das schmaychlcn derglückseligkaic ecwann einen bewegt vnd gefclc/so das dräen die sterckc menschkichs gemücs einen andern ecwann nicht hacerschräken vnd be trüben mügcn/dan rch gleich fürwar nicht waiß/wie es zügehec/alsbald so sich dz glücke sä usster oder «nilcer erzaigct/ss hebt vnser gcmüc als bald an/waich zuwer deN vnd geschwcllen/vnd mir der glückselrgkaic gleich ein vergessenhaic jres Lan¬ des cmpfahm vnd anneme/Es rstauch nicht vergebenlich ein sprtchwsrt bey me,- ntgklichausscomcn/Es mässen starčke pain sein/diegüte vnd glückselige räge vn leben ertragen müge. Auch kdoracius sagt/ Kerrie wsl zerragcdas große glücke/ vermainr fürwar es were ein schwerckunst/drc man nicht mochte lernen oder er- greyffen/danallain mit großem obligenden steisst/Derhalbc Genera den cail des gelückes der /m an» schwereren gsehen i st wordcn/vnd des ersten anplicks warlich rauch ist/nur mit wenig worcen vnd schreiben begriffen hac/dasseibig klain büch !ln menigkllch lisic vn bey sich rregc/gedencke auch dem silbc nichts weiters zechün noch dauözeneme/dan es vnsers besseres garnicht bedarffe/dieweil es so scharpff stnig vnd hochbedechcig gemacht ist/auch nicht will noch begere hie in meine vor¬ haben fremde büchcr weder zieren noch straffen/ Dieweil aber die eugcnc vnd die waryeic gemain seind/vn derfleiß der vorfarenderlerenhaffcigkaic dernachkom mendcn nrchc schaden/ja fürdern/erwecken vnd behrlffichen sein will / so habe ich mir fürgcnomen von disen dingen etwas mit dir Zureden/vnd das der Seneca et¬ wa» seine Galboni gegeben vnd zägschrrben hat/das will ich hie meine Aroni/als vil mir vorgeschäffcen vn müh/zeik vnd muß werden kan/geben/vnd den andere tail desglücks/von Seneca cincweders vcrgessen/od aber mir willen vndcrlassin auch für mich neme vn angreiffen/vn willauffbaidc tailen mit wissen erlich ding anztehe/nichc das mir ccwan ainssenglückfal manglee/sonder das die lcüteecwan sö mit läster behaffr/vnd herwiderumb eelich mit tugent hochrhümlich seind/Vn obsolches wol etwas wenigers ab dem wege sein möchc/so wirk cs doch der fürge- nomen maceriett vnd vorhaben nicht vnenlrch sein/dann es die genrüce der men- schrneintweders nach der gelegenhaic crawrig oder frölich machen wirc/»n wölli- chen fwie ich mich halten wird/solr du richter sein/aber alwegen solt du meiner ge schäffre vnd kürtze der zeyt bedächtig sein/dann du dich des grossen wercks/vnnd der wenigen tagen dann es volbrachc ist wsrdc verwundern wirst/ Ich kans hie Mir der warhaic sagen/das jm so ist/das ich fürwar grossen sleyß znsamen zubrin- gen gebaprhab/nicht das mich hac hüpsch gedäuchc / sonder das gur vnnd nutze sein möchre/dir vnnd allen dcnen/die das lesen wurden/ist anderst fache das len¬ te mer lesen» solches dann du/Auch ist mein endrliche maynnng hierrrrnen/gleich als inn andern allen meinen wercken / nicht so gar meynes schreybens lobe alsder nutze des Vorttdemii das.Erst bLy dkrstynd/dich hr'nforcan beSegen oder betrübe lasten wöllest/sonderzö allem glücke gerüst/geschrckc/vnd beraycccc scyest/bayde süsses vnd saures wenig ach^ test/vnd alsokecklich herwider schreye/das Vergiliusin seinem sechsten buch E- neydosgeschriben/auss solche weyse/Mir ist keyn arbeyt / oder wrderwercigkeye enkstanden/dieich nichtzüusr gleich wol bey mir bedacht/sonder alles rechtebe betracht habe/was mir begegnen möchte/waiß auch hie wol/das vil vermarnen allerley crostsprüche vnd worce vnkressrig vnd vnhilstich/den geprechiiche/schwa chen vnd trostlosen/bayde leiben vnd seclcn zcstin/Äber ich sage hre zu/das gleich wie die suchten der seelcn vnsichtlich/also seind auch die tröste vnnd hilsse vnsichr^ lich/vn die da betrogen worden seind mit falschen opinionen vn maynungc/müs- sen warlich wider erhebe vnd heraus gebräche werden mie waaren sprüchen/mar nungen vnd reden/also wer mie hören gefallen were/von hören wider anssstünde Darzu wölcher eynem dürsscigen freunde etwas willigklich raychee / wie wenig das fty/jo ehue ers doch als ein freünde/dandiefreümsihassksiher dasgemüt/vn nicht die gaaban/wölche/ob sie wol klaynist/so mag sie doch ein anzeygung sein einer grosten liebe/Vnd ich in der warheyt/ob ich wol alles gücs die von heryen wiinsche vnd begere znuor/st habe ich doch zu diser zeyt nichts gelegners noch ge- schickeertz/das ich dir geben möchce/dan drse mein arbayc dich mit zuuerehren/ vn so das bey dir gelten wirt/so w rc das gelten den werd scheyen vnd achten / Grlrs nichkö/so wirr vns die liebe gegen dir entschuldigen /wirst» aber discs gern lesen/ so will ich dir nichts verhalten/das du mercken solst/aussdie vier fruchtbare ge- spylen vnd gefrayndinen /die auffmenschltchs gemüc zilen / Erstlich aussdie host' nunngoder begyre/aussdrefrewde/auffdieforchc/vnndden schmeryenn /wöl- che anfechkungen von den zweyen schwesteren/das ist vom tayl der glückseligkcit vnd von der widerwertigkeyt geporn seind/ Vnd die vernunssr die dasmenschlich gemücregierec/wircdenenallenmiteinanderantworcen/vttd mit /remschilt vn helm/auch micjrer kunst vnd gewalt widerparc halten/fürnemlich aber/die Hirn lische crostsprüch für die Hand ncmen/vnddamic anschlahen/die feürigen pfeyle deß Satans / wie Paulus redc/Du wirst nach deinem eeessenlichenn verstände selbs richten künden/wo der sigezübekomcn sey/will dich gleich nie mehr weycccv aussoalren/sonder dise vorred dcrhalben gestcllethaben/das du mein fürgenom- mene marnung bester baß erkennen mögest/wölche vorrede/ob du sie wilc dafür lasten schreyben/seyen vnd trucken/setze ich dir haim/schawe nun das die kannge vorred dem kurrzen büchlrn nicht ein vngestalc bringe/als ein groß Haupt aussey nemklainen lerbe/das nichts hüpsch ist/das nicht fern maß/vnd sein Proportion inn der rheylung vnd gelrdern har. Ende der Vorred aussdas Erst Buch. Register. Register über das erste büch Francisci petrarche. A. Achat/ ein edel gestam / des R.ünigs pyrrhi Epyrocarum. xxvvy. Ackerbaw ist vor jaren groß vn herr- lichgewesen. lvj. Asten zerreyßen vnnd zerfäyen alle ding/alles bin vnd her bolderend. lA Agrippa hart das Pantheon allenn hailtgen gcbawcn. cvch. Amer soll wissen sich mit ehren eines yeden orees geiegenhaic zu geprauchen lvy. Ain girrst sol nit gedencken / daß das güt/darnre er vmgehek/scin / sonder der vndrerchsnenist. - Arn grausam ding ists/dz ein mcsch dem ändernden rode wünschet/ züricht ja selbs vmbringet. xevisi. Ain großes di,mg ists / wo schwäher vnnd rochrermänner zu haust stidlich vnd ainig sind. lvviy. Arn crewe vermanüg pcrrarche an den Bapst vor cc. jaren. cij. Ain yedes alrcr hat vrsach gnnggc- habt sich zn beklagen. cx. Alchemrstcrcy ist kein kunst/sonndcr ein lauccerebctriegcreyvnnd liegerey. cvj. Alevander der groß ist auch schendc- lich mn Wollust vberwunöen wordrnn. Nvvvij. Alevander Macedo hat Clycum sei¬ nen gurten stalbmder in voller weyß er stochen. vv. Alle große köstliche gcbew sind ver¬ altet vnd verfallen. cviij. Alle Regenten sollen värcer des var- terlandssein. vc. Alicrley chicr mag nrarr zäm mache/ alleinden Menschen nit. vciy. Aller Menschen steyßvnnd arbeit,st nichts vnd eyrel. cvütj. Aller Tyrannen vnnd gewaltiger k)crrschastccnn ende ist blutig geweßt. Amatistderstain/ist (lxvvviy. güc für die rrunckenhait. xvvviij. Amatist ist leicht zu schneyöen / aller bilder vähig. xv^viv. Angenomnekind sindoffc bester vn frümer/danleybaigenegeboreNe/dann hie har man die wal/dorcnic. lvvvst Annemungan kinds stat/ istderna, tur fußfolgerin vn kindsmagd. lvvvs. Appelles der best malcr/ pyrgörelcs vn Llysippusdie beste bildschnryer. xlj. Appollo der Abgott harr Gscraccnr für weyß gehalten. rx< Arbeit neerer nichr/sonder Gorres ge deyhung. lvj. Arbeir/vnd große sorge Harder/ der mitviehevmbgeher. liv. Arionis geschichr/wie /nein Meerfu sche vber meer fürr mir seiner gergc. vv. Armer/ eilender mane ist der/ der ern schön bößfätigweib har. lxv^ Assyrij/Arabes/vnd Gabei/müßen von Hirz vn narung wegen gürs geruch res sich geprauchen^ xjx. Athanasius verpor innderkirchenN zu singcn/Amdrosius richtet dasgsarrg darin erst an /Augustinus wißte nichr woauß. vxj. Ausfvoge! geschray acht habenn/rst N>aydnrsch. cvist Augstain haben vnsere vorfarenin großem werd gehalten /rst bey vtts gar nichts mer. ^ovvrv. Augu stus der kaistr / Herr der gatttze welc/hac wenig geschiastcn. vvur. Augustus der kaiser / ist mäst'g mit eßen vnd rrincken gewcßr. viiij. Augustushar großen lusteanahri- nengesessen gehabt. xlist Augustushar )vom von kodcgeban wen befunden/vnnd marmelstaiNene verlassen. cviis. Augustus ist schlechter klaidcrgewe sen. vvis. Augustus wartet auch akso austsei¬ nen stestsun Drusum/der bey vnsÄeuk schen starb. civ. Aurelius Verus hat ein solches köst¬ liches nachrmal gehalten /wanner ein solches morgenmal noch gehalten / bett Rom vnnd des Reichs schätze mchrge- klecker. ^cs. c ij Bal RegM Bal spilen will keinem ehrlichen vnd studierenden gezi men. xviy. Bäpste/ dre ersten/sind matterer vn hailige leure gewesen. cy. Bauleute künden in» den Heuseren vnnd pallästennitallenok verbawen. xvviy. Bedencken soll man sich aller vmb- ständ im reden/was/wie/wa/mic wem vnd wan du redest. vy. Begirlichkeic des hertzens macht ein ding mißpräuchlrch. vlch. Behcndigkaicdcs leibs wirk dem tod kcmkrarrckhaicablauffcn. üy. Besser ist mrc Aristotele den leyb irrn späcicren gehen üben/dann mir Dio- nysij balsptlen den leyb garmüdvnnd mac machen. xxiy. Besicr were es hecce einer die kunste / rugenc vnd erfarnus / dann vrl bücher. xlütz. Befstr werefreyhaic hoffenn / dann das joch. cv/. Bey der kranckhcir des leibs so! man der sucht der seel warnemen. iy. Bilder sind vor zeyccn zu der gcdächt niß anffgerichc worden/ nun müssen sie dem geytz drencn.vlj. Blödrgkaic menschkichs wesens vnd stadcs/crkenet sich selbs nic. vcy. Blumwerck in diegeschirrgemachet auffs schönest/ist von alter her. xlry. Brüder erwürgen sich vnde r einan¬ der. lvviv. Brüderliche liebe/ist liederliche crcw. lvviv. Brüder sollenn sich der verlassenen schwestern / alsjre värer anncmen vnd versorgen. lvvv. Bucephalrrs / des grosienn Alexan¬ ders pferdc. vxv. Bücher machen / hat cs einen geleert vndberümpc / sohacs dargegegcn^vol ransinc dolle leucgenrachr. xlvi. Bücher sol man nrr in» die wrnckcl / aber wo! m das Hirn setzen. vlv. Bücher weren nütze / wan mancl-ct was gucs darin geschriberr stünd. xlvs. Carsunckel deskunigsIoannis Lranckreychs/ist ihm auch nir für alles vnglück güc gewkßr. xxvvy.. Caeilina beredt die lose lenke zu allem vnrach / Cicero aber fürkam seiner an» fthleg. v/. Carilina ein geschwind mensch/abee ein grosser bube. ' v. Caco vmb seine vc. sar/ har noch ein sune gezcuger. cv.« Chaldeer sind vor jaren mit sollichev zanberey/warsagerey/ vnd nattcy vm> gangen. - cvy. Christus lcerr diearmen/eklenden/ln men vnnd blinden zu gast halten/die es niincrwidergclten künden. vvs. Cicero wz gclcrc / her aber em bojen/ vollen zapsfcn vnnd vngelirnigen esek zu sune/ausf der hohen schul zu Achen, lvvvij. D. Das heutige hail-gc Bapsthnmb ist ein laurcre krämerey vnnd kauffnran- schafft worden. cy. Das Meere haisien die Poeten em wnnderwcrck der nacure nicht vcrge» benlich. lxvvy. Das ort machet einen nicht gut/ei¬ ner muß das ort gär machenn da er ist. ' lviy. Das vokcklobr/cl rct vnd prcyscr/die Nichte werde sind. lvxvvris. Dxl. Encpfangcne wolcac sol inan allzerr mir danck irrgedächcig seiu/ciugechonc aber bald vergessen. lv vvvij. Encklin/ gme vnd böse/ die wöl vnd vbelgerartensirrd. lxvv. Encklin so! man nitzuliebgewinen/ dan diechun selten güc. lvvv. ErinegefLß haben» jhren vrsprung außLorimho. vly. xcvj. Es ist ein schlechter tust/ das einer se¬ hen muß einen Menschen zerhawett/zer- staischen/ vnd zerstücke». Mix. Es sind nik alle frölich die da süß sin¬ gen. VM Es sind vit/ws man Mn hülsse /ciste man jmn schaden damir. lvvvvü. Es sterben vil / ehe vnnd sie das end /rerhossnungbekomen. cv. Es wil yederma» lernen / schLeyben/ vnd bücher außlassen gehen /ehe vnd er maister worden ist/das man in kainem handrwerck gestattet. vlütj. Eclich mainen/daskltero vordem Iüngsten cag wider körnen sol! / grosse narrcyists. ex. Eclich mit dem sie sich vttterstehen recht geschrrbene evcmpel Zu besseren/ verderben sie den handel gar. vlüy. Evempei / da vaccer vnnd muceer/ schwester vnd brüder /werb vnd rnan rc. die höhesten lieb solcrn bewisen haben/ vuud die ärgestcn feind gewest» sind, lih. Evemprl eressenlicher R.ömer / die sich lustiger speyst weniggepraucht ha¬ ben. xüy. Fleyssgen leutc gehöret zu/bey »acht ausszustehenn/ vnnd sorge zuhabcn». vvih. e iij Fresserey (Kstt hak gebökten/das wir einander lie den solic/'Todcschlag/mord/ neyd vn ferndtschassr verbocren. vciv Grobe köpssioll man faren lassen / dan dastlbötstmühe/kostvnnd arbeyc ver- koren. lvvviij Gross armüc/fcost/hnger vn hitz'müs- sen krrsgsleut l eydcn. xcy Gross fächrer/klimer vn schwymee/kö men ehe vmb dan andere. lxvH Gross gsbew fallen liederlich ein/vnnd thnndgrossn mercklichenn schaden. Am blaer. xviv Gross schlössr/mewr vnnd bollwcrck/ bawen nur zage vnd forchrsame leüc. Am blaer. xxxiih Gröstgefengknuß/foch vnd dienstbar- keye rst / das man dem Äyranen der ßrnderrdenmmuß. x. Grössre femdcschassc ist ausserden nie/ dan vndergeschwrstergseren. lvxv Grössre gefahr seind auss erden / dann anss dem meer /wie groß auch meeres nöthen strn künden. lvvvh Grossgasterey haltcn/brrngc schaden/ an leyb/gnr vnd ehere. vv Grölst weyse leüc chund keyn gerinnge vnd schlechte tyorheyc. v Güte gcdächrrtus/der sy bat/ muß ossc- mais vy! an das böß mrcleydenn ge- dencken/darman das güc/dann deß bösen mergeschichr» v Gäeee maße halten/ist inn allen dingen nützlich. vlich Eueres lobe vnnd gerücht/machr feind vnd freund. ltz> kraDßgenossn feind dlejnerlichsteü vn trägsten feinde. xvvj t)awßgesindein wunderbarlich volck. Am blatt. xvxy k)awßgesind/wa deß selbigen vil ineme hauß/ist auch vil zanckens. xxvj. kdeyliger schrrssc prediger. vlvy Hercules der sterckest vnder den Grie¬ chen. iy. kderrmuß der sprechen kündenn/der zu kdofe fern wrll. xlvitz. t?errschasscen haben nur ein scheine ey- nes rechten regimems/istvil vnrech- res darunder verborgen. cvli. kdctzen seindc seergelürnig menschliche spraachcnachömen. lvih. t)ieronymus schreybek wider die ander hochzeyc. lvvk.ft iZoffart vnd Pracht ist vor Gscrvn den menschenn häßlrch/woliust schedlrch/ geytz vnerserclrch. xvvvih. kdoffen vnnd harren / mache manschen narren. ciij. t?ossnung/ob sye die leüt schon offr be- treügr/noch wollen ste dannochr nie ausshörm/hossen vnd narren. cny kdossnung strecket sich aussgclc/güc vn lcben/das ales vngewrß rst. cv k)ossweyse der welk mit fyrcnn grossn Äitteln. rv tdossweyst treyben was hayss. I. tdorcenstusain beredt man / aber auch eingrossr schlecker. lxi). k)orcensius ist der erst gewescn/der zum lustpfawcn gessrr hat. lv/- Ein hüre kau auch wol redenn/bißsye dieleute bechörek/benarree vnndteü- schet. vj t^annibal den vnübeewyndtlichen von den R-ömern/ hart Wollust / waych- hayc vnnd schmucke vberwunnden. Amblacc. xv k)annibal ist von Hurtt auch betrogen Wochen. lvvih. t^ast du deine alte eltern noch /lieb vnd diene jn von hertzen/sonst wirdcs dich bald gerewen/so sy das Haupt legenn ' werden / das schon zur erden sinckc. Am blatt. lvvvch Jagev/baysscn/hetzen / ist ein vnnntzli- che/vnrüwige vnnd vergebne kurtz- weyl. vxvü Jagen istjetzam maysten der Franco- senkurtzweyl. xvxi Jagens/bayssns vnd dergleichen nar- rey/habend sich ehrliche männer nye vnderzogenn/oder darmik vinbgan- gem LMb e titz Jitt Register. Imveeheyraren ist die erste frag / wie Vilhar sye/ist sy schön/z» lerst/istsye stom. lxvh. In vilfälcigergedächtnus/ ist manig- faltige bekümernus. vs. Ist das ende g»r/so ist es alles güc. Am blarr. lvvvvy Juden feind mtrvil falbungen vmbgan gen/daher auch Christus von Ma¬ riagefalberward. xv Jugendc- i« Junckfrawschassr ein feine gaab Gor- res. lvvtj Junger gesellen vnd narrm zergängkli che kuryweyl. ?ov§i Jung vnd alc -em rod vnderworssen. j. Julius der Reyser/Hac schier die gantze welr vberwunden/ist schandclich von Cleoparra vberwunden worden. Am blarr. lvviij. Julius/Nero/Qtho vnd andere Rey- fer/zeygen an/das grosse gefahr/ mü he/arbayr/angstvnd noche im regi¬ ment steck« Reyn kindHartgegenden Eltern gley che liebe. lvAr^ Reyn zeyr da mehr bücher schreybenns gewesen ist/vndmynder recht gcler- tervndfrumerleüc/danietzo. xlv Reyseelicher vnd Rünigklicher name istbcliben /.das regimenc aber ist ge¬ fallen. xcij. Minder annemenn / ist der narur hilss/ auß den rechten vergünner/hacc ossc vilgurs brache. ivvvi. Ainder/äncklin / vnd was hernachkö- mer/ligr alles aufdem halß deß alren varrers. lvvv Rinder seind freünrlich/ holdselig vnnd lieblich. lvv. Rinder seind vnrüwig im hauß. lvr§ Rinder sorge / ist die gröst sorge. Am blarr. lxiK. Rlaine chierlin sehen Leones vnd Ad¬ ler vngern. cvj. Rlayder decken vnnd scharren z» allen vnflaramleyb. xvtz. Rleyder vnnd schmucke myndern ober decken natürlich gebrechen am lcybe nicht. xvy. Rostlicheyr der kleyder/istgrosser schae lichervberfluß. xvy Rranckheye am leib / bringt manchem die gesüncheyc an der seel. itz Rriegsknechr fürendenhcrcestenn or, dett. xliv Rriegszeycren machend die Menschen erfare/fürcrächrig vn arbaycsam. c- Runstdeß wolredens/wre ssjerz gestalt seye. vlvtz. Rüryefrewdist ein anfang längs crau rens. lxvxich. Rurtzweyl sol man suchen im lesen Ney liger schriffre/oder rreffennlicher ge- schichten. xvvj. Rünige sollen/wie bynen künige / keyn angel haben. ' xcv. Rünige/wa sy recht regieren wöllenn / werdenn sye alle hend vol zuthun ge- wyn«n. Pi L Lerer der Lbeißheyr. vlvtz Leütce lasten sich aller gefahr aussdem lande nicht benügen/begebensich erst in meercs noc darzn. vciq Lieben/vndherwiderumb geliebt wer- den/bringr grosten schaden, lvvij« Liebe ist einem weyscn man feer nutz/ aber einem narren fast schad, lvvvvj« Lustige ort / haben ecwan die leüc vnch leyb/ehr vnd gut gebracht. lviy. M M.Caco ein man zu roß vnd zufüß/ zn veüren vn zu reden bey den Römern/ Epaminundas bey den Grieche / Cy rus bey den perfiern. v Man soll kvol achten/wz der er: aller creacurn/geseyr vnd geredt hab / nie was dir der oder dasdeürce/ sage vnd liege. cviy. Mancher haubrman ist sicherer vor de feinden bekben/ dan vor seinen knech ren- vciy. Manchem Register. Manchem ist gfengknus bester /dan semfreyhaic/Der codc lieblicher /dan dz leben gewesst. lvvviq. Malerey habend grosse rräffenliche Wr geübt. §lj. Man findet gute vn danckbar /an ch schälck vnd vndanckpa^e fchüler zu bay den seyccen. lvvvih. Mängel die aMr hat inngrosienn Sccccenvndheymaten. vH. Malerey ist von alcer her / vor jaren groß geachtet. x!. Mm sollmeracht haben auffdcn ge rvchgücs löbs /danauff zergsngkliche gcschmuck/ruchvndlust der nasen/mn VeS vnd der äugen. jvi^. Mm soll sich steyffg vor dem liebkos stn der schmarotzet verhüten. vih. Mancherlay klage des schadens des vihes. liv. Mans schöne bringet auch die marin inn groß leyden vnd pein. lvvj. Man soll sich auff kam feste verlast sen/was menscherr Hände machenn/das kündend fie auch Widder zerbrechen». - , . vvviih. Man findet offc das die sonsfraü>en schweher vnd schw^ger geplagt/den cod gewünscher/ jha vergeben vnnd gerödt jelbs haben- l§vv. Man soll sich mer verwundern ab de edlen färben vnd glenyen des hymmels vndabdemderesgemachet/dan ab dr¬ sen indischen vnnd zergengklichen din¬ gen. xl. Mancherlay geschäffc werck vnnd ämpter inn der welk. zvliv. Man leügc hie frisch inn Hanffenn / verhayßr golde / wirdr kaum xley dar- auß. cvsi Man zweyfele ob eyn Phenix sey. lviy. Man soll barmhertzig sein/vnnd nie »nbarmhertzigklich wüten vnd rasen. xcvh. Maysterrnit vnwistenhayk styn / ist wie einwördc der sauren wein fchenckt Vnd ein hüpsche täfel außhencker. xlvf. Mayster sollsein ein yeder inn seiner knnst. lvisi Mayster werden» / haißt ein armer knechte werden. xlvst Menschen halten den Carfunekcl setz für das beste edelgestain. Avvvj. Menschen seind vn sinnig / das sre zu verderbung land vnd leüt instrument erfinden vnd brauchen^ ^>cv. Menschen wöllenon srenschadenie witzig werdcn/kerens alles vmb / suche jinfridekrieg/imkriegfrid. c. Mensch ist wie em wastcrplase / blä- et sich auff/vnd vergehet bald, lxvh- Menschlicher wohn macht amen nie ffünier nochcugencsamer. vH. Menschliche sp.'tzstndigkait vndver stand wetzt sich mrth dcrzeye auch abe/ wirr auch stumpff vndzcrgengklich.v. Mcnnschlichs Hertze macht die Hoff¬ nung böß vnd trübe. ciih. Menschlichs Hertze / mir tngendcbe- wäret / ist das best schloß/auch vnüber- windclich. xx^üh. Menschlichs leben ist wie ein blüme / die heütgrün/morgenwelckinn den o- fenwirtgcworffeN. j. Menschlichs lebens zyl sibenyrg far/ was darüber gelebt/ist müh vnnd ar- bayt. i. Mensch soll sich auff sein sterck nicht stewrenn/dieweyl manrhier frndek/die stercker feind. ist. Milo deesterckest vnder de von Cro ton. tih» Milonis stercke ist wunderbarlich. xvvy. Mit Alchemey hat ma nie kein reich werden sein gesehcn/alle verarmet» cv. Mit aim schlüssel zum churen/istay- ner vor hundert causendt vnfal herauf- sen verwartcr/vcrschlosien vnd wol vcr sorget. lxvvih. Mir vöglen vmbgehen/sy einsetzenn vnd leren/ist Hon alcer her. lvy. Möre /so es still vnd rüwig ist / drück es dir dein verderben. lvvxj. Morgengab macht Lbeyfe hohe leüte züchoren. txvy« e v Murin Register. Murin ayns edrlgstayns trinckge, schirr/galt zn R.om fibentzig pfund gol, des. Wviv. Mufica ist guck / wha man fie recht braucht. Wi- Mufica ist inn sollicher ehere bey den Grieche gweßc/wer fie nickündc/ward Nit sirr gelerk geacht. xvj. Mäselig / verderblich vnd schanclich ists/von des erderichs wegen / des hym, Mels vergessen. liiy. Mütter sterben vor layde vnd frew - de/so fie hören das den kindern wol oder vbel gehet. lvviv. Mutter lieb vnnd treüw / ist all rag new. lvviv. Nabuchodonosor guldrns bild. vlj. Nach grosser freüd kompe gern gros se trawrigkaic. ?scvii). Narrey ist sich also am gemähle vnd färben verglasen/wie ein kurv an ayne NLtt>.'n stadelchor. zsl. Narrey vnnd Verdruß des R.icrer, spils. xvvj. Nero vbercrifstim Prachtvnnd ko- stenC.Iulium. xcj. Nero verhoffc vileicht ein Got nach kdaydnischsm brauche zewerdenn/dem nichts abgehen oder manglen solte. xcf. Neüwengezeycungenn hilfst yeder, man mit aynem par tausende worcen. cviis. Neyd volget stäts der tugendt nach, xij. Nichesist bcständigs auf erde.vvv. Nyemandtist hie volkommen/sclig vnd reych. cy. Niemaneistso nachfreünd/kvanes an gelt vn güc gehec/so ists auß. lvviv. Niemande ist vor dem cod frey. ^ v. Niemande soll sich lassenn ein Herren nennen/dann der namme gebüre Goe/ das auch die tdayden gewußt habenn. lvvv. Nie allayn haylige vnnd Christen, liche leüke/sonder alle weysen vnd t?ay- den verdammen drse gcüch etey. evtz L> Lb vierehalb hundert suchten vnnd kranckhaycen schiessen alle rag aufs die leüe/wie die äryee sagen. y. öffentlicher feind ist offe nützer/dan ein suppen freünde. l/. Öpalus das edelgstain/ist fnrzwain rzig tausende guldin sonderwercsange, schlagen. xxxvf. Lvidrus hat die sucht der liebe/lieber gehabt / dann die gesundchayt der be, schaydenhayt. lvi§. p Pallas die Göttin / warumb fie der spinnen so todfeind sey. v. pecrarche maynungder bilder Hal, beninnderkirchen. vlif. pferd/das böß j ist ein grosstr feinde» §§§» Pferd ist seines aignen Herrn ergester feind. Miv» phrates hak sein vatter vnd brüH ermordet. , iih. plaeo hat sein nammen/das ervbee die schulteren brayr geweßk/ain gueenn fechemaystergab. xvvsi. placo hac sich inn seinem schreybenn vonn vnzucht zu grob mercken lasstnn. lvvisi. platonis wo:t/das er sich seines vae, terlands rhümer/wirt verlege. §/. placo schreybc von fiben bewegliche wegen im cantzen. xvy. Plinius sagk/das am Affe im schach gezogen hab. pv iiy. poecen dicheen/das im kriege vbels thun/das beste sey. vlw.. poererey mitjren Lorber kräntzsn- xlvy. Pompey des grosstnn/grsßmachti, gercriumph. x»vvvs. Pompsium hac nichts vberwindenn mügen/dann sein Hoffart / wollust vnd Pracht. xvvvi« Pompeiu» Register. Pompelus hat zuerst/gold/edelge- stain vnnd berlin in seinem criuinph ge fürcc. vvvvj. Pracht vtl knecht zu halten ist Dmä helrch. , xxvy. pcolsmens der Egypccr künrg / hat Zusamen gepracht vlcryig canscnc bü> cher. . xlüh. püchstn /b!ey/vnd pulucr /zn verder bung der mcnschc/ ist ncwlich anstkom men. xcv. Pythagoras setzt vnrrd Helt/ das ein secl aus erncm leib um den andern sirre. xh ^.aachistderbest/verzeyhen vnnd vergeben. vcvf. , Wappen haben vor jaren die 2(ar scr grüjstn künden. lxch. R.echc beredt sein kan n emant/er s y danauchekttbidermandarzn. vH R.echrbösi rst der / der sich selbs für fromme/ cugemsamvnnd gerecht helc. vch. Xechre bilder Gottes ist der mensche Gomr/ Mon/ vnd andere gcstirn vnd gcwechs. xl. R.ecbre ehre stehet in der cugenr/dar¬ in n;üh sich e-ncr vben/'wil er ehrlich vn löblich gehalten stirr. - lvxvvst Rechte frsyharc steht am gcmüc.am v. , Hechl er Ade! stchec nicht i m blnr vn gepurre/sonderarr dLrrugcncvnd red- irchnk thacen. xh. Rechter anstrich ist erlcrnnng aller gncccr knnst / cugendc vnd crbarkart. vv. Tvechre stcrcke ist am gcrnüt gele, gen/ das alles baydc rhndr vnnd icydcc. Ül). R.echce vnd löbliche kurtzwcil haben dlevon Ar Herr gehalten. v vüij. ^echrgcsch.r stene cugcndt der wey- ber. lvüy. Rechter streyk stehet inrr dern/ wel- chsrmüge hie der frümcststin / d r sicht getrost i-man. xvvsi. Tvecht vnd wol stehet das larrdc / dar in vil geschickte/ gelerre / vnnd rechrge- schastcne leucesind. xe Die rede vergleicht man einem zwy- schneydigen schwerdc / wer es nic reche fürec / verhawec sich gar bald. v/. Tvegcnccn sollen dre leuc lieben / ver- . gebcrr / vergcjstn / vnd ymer verziehen- ' §c. T^eich/der bcgcrr zu werden/ felc rnn desrenfelsstrrck. lüy. R^erch istkein spiler/ist auch kein ge- wrn anst dem spil. xvüy. R.eichthümb die groß/ was für scha¬ den pringen. lüist R^cichrhumb haben noch nie keinen starck/ kühn / oder auch frnmme / aber wo! vcrzagt/forchrsam vndvbcrmürig gemacht. xcvj. Tveichthnrnb machen» einen so^gfcl- rig/vnrüwig / vnnd geschästrig. am lüy. Tverchchumb sind vnbestcndig/zcr- garrgklich /vnd beschwerlich. lüist R.cichchnmb werden vonn Gott ge¬ geben/ das mans recht brauchen zu der nscsolle. lv. Rang n vmb die tugent/ ist recht ge¬ fochten. vvvist R^rcrerlich ist man an mann gewesen vor raren. xcv« R.ömcrhaben nichts grcwlichcrsge habt/ dann solche schaw /;a mordtspyl. vvvry. Corner habcnrr zwerr für weyse / dre Griechen sibcn gczcle. iv. ^omrrlr betrug/ in fürgebnng eines schaw spyls.. -vv riy R.oscrns kundcgrosses vnnd mocrs stairdslcnc /mrrst.nc?: bostcrrzurfrend oder t ralrcrg karc bcwegcrr. v v ost R.nw/jchlast'/ vr »d rnä/figkair Haber» auch;r beschwerd. xvry« G. Galornorr der aller ^vc: 'cst/hat scheu tzlichgerrarrct. iv. Gal >nion har sich in allen weltlichen freuden erlrrstigec/ rmd dan echt brfrrn» derr dascseirr lose varricas sty. kvst Gapp-o Schwerer vnnd tochtermänner Ws fiezu Hauff fridlich vnnd einig sind/ist ein groß ding. h-vitz- Scipio (wie Seneca schreyber) hatk also züchtig geranntzee /nach der schal- meycn/ das jn seine feind darumb nicht haben radken mögen. Wy«. Die stekcn der rcurrersknaben trabe in die hell fein daher/wieVergilius dich ree. xxv. Schwer ist drr wege zu der rügen dt. xcvg«. Selten schlagend« kinderdenckerir inn den tugendtcn nach. xiis. Serenus Sammonicus harr dem Kaiser Gordiano zwey vnnd scchtzig tauscnk bücher inn seinem Testament verschaffe. xlüy. GergrusDrara hakt feinen namen, vonförhin bekomen/wie Lucinsvomr hechten. lvy. Sich anstreychen ist nie allein scharr de /sonder auch schade darzü. xix. Gingen macke beyweylen ainen frö- lich/den andern gar rrawng. xxst Socrates Haram bösen» schüler an Alcibiade gezogen. xf. Goll man nach dem tod etwas gutes von dir sagenn/so beweyse es im leben» . cvij. Golte mancher seine wünsch hoffen/ vnd das harren waar werden/ es wurd jnr sawr vnd bitter gnug. cüij. Gprlentdeckc wasarnertm heryenn har. x^>v. Sprl will wederweybern noch män¬ nern gebüren/ dann der ^ewffel Hakes auffbracht. Wv Staren künden auch reden lernenn. lviü. Stehet seer vbe!/ das sich Junge"ge¬ sellen wie frawen zrern vnd schmucken. lvxf. Gkieffmnter/machc den verlassenen kindrrn auch ain stieffuatrer/ ain böses kräntlm durchaus. lMitz. Studicrende/vnnd die da mit guten künsten vmbgehen/solten mr gar daL- rensetn. Ivo. Grudrerm Sappho ein weybsbild/hat von der ltebgeschnben. lvvift. Gardoniv des Küttigs p'olicracis Samiorum. xxvvy. Schade der zuseher/ ist/das sie jr ge, werbe/ handrierung vnnd narung ver gessen/vnd darob vcrwarloscn/ verar¬ men vnd verderben. Wvih. Schaden vnd schände desranyens. M. Gchädm -es schlaffs. xvitz. Gchendrlichkair des prerspils-vvich. Gchawspil Heuser auffrichrcn ijivn nutzer vnd grosser kosten. xvviy. Gchawspil sind vor /arenn so ehrlich gewesen/das auch Werber/ sungkstawe ,a<5lostcrfrawen/haben mögen Zuse¬ hen. vvviy. Arrsi schawspil Heuseren pringrman nichrsgütsharm. xviv. Schlaffendendrittenoder vierdrcn rail der nacht ist genug. vvitz. Giaffen soldee wenig/der wil vnd be gercclangzeleben. vviij. Gchmarotzeren ist wie den fliegen/ wan die küchen nimer reucht/ so fliegen sie hin. vvvs. Gchmarotzeren / so dn sn die suppen nimer faißr machest / ist es auß mir dir. Schmucken vnnd schnüren gehöret weder ehrbaren mannen noch frawen zn. viv. Schöne prittgetland/leut/vndstccc iy vcrderbung/cvempcl ist Äroya vnd R.om. lvvi. Schöne des leibs bedecket vil vnfla- ees. y. Schöne ist noch vnbestendigcr dann menschliches leybes leben /dann der ley- be bleibt ctwan/fo schöne daran gar bal devcrselc. y. Schöne ist offe vrsach gewesen» des verderbens an see! vnd leyb. si. Schöner menjch ist wie ein schönes hauß/darinn beywcylcn ein böser vnnd vnfläcigergastwonrc. y. Schöne vnd keuschhait streyten für vnd für mir einander. txv. de mitderzeyt/dann kinderwiezweyge im hawß zeügcn vnd anfzichen/dand« ist vil schreckens/sorg vnd layd darbeyr kvVvy Wclc will miclaruen vndWtrelbtt trogen vnd geregierc sein. xlvih. wer ain oberer oder regierend k)err ist/stchec auffaincmhohen orr / sihecje- dermanwastrrhut. vc "Wer ain rechtgfchaffnen freund be» Mr ain schönes weyb nimpr/ ist an Mr ain weyb nimpt/verleürek seyn herrschaffc vnd freyhait. lvüij. wer andern jre freyhait entwende/ dnimpejmstinsicherhaic silbs.lv vxvrtj Mr da meine dz er reich sty/socr vil geplunndersimm hauß stecken» hart/ ist ain narr/vnd waarlich arm. vvvv. Mr da sagc/er hab ainen guten LAr ren/ist eben als sagt er/cr herre eingärt geschwere. lvvv. ' wer ehere vnd danck mitgastersten sucht/dem wirr schmach vnd vndannck. parkaic zu lohne. vvj. Mr geliebt will werde/ der lieb auch ander lcur. ist Mr jmer vol ist / demschmeckegar nichrs/hungcr ist der beste koch. xv. Mr M stlbs sc:n jung leben mir sauf fen vnd freffen verkürtzt/wirdt an jhm stlbs schuldig. vv. Mr liederlich bald glaubr/wirc leicht lich betrogen. tij. Wer mir jm stlbs in seinem hertzen zu friden ist/der har gurren gemach, cvuij. wer on weyb vnd kind ist/schlafc rü wig vnd sicher. lvvüij. Mr rechtschaffene hofnung zu Goc hac/der har alle rügende vnd ewige lebe e^v. wer sich au ff gürt werter verlaße -8 wirdr bald ain trübes wölcklin sthenn. - - ' lVWj Mr sich zügmccngestllck/der wire auchgüc. cvütj wer simen vnd röchrern wcybeffvn männer gibt/ stecket sich in alle gcfahr/ sorg/angst/vrrdnorh. lxvüij Mr Vndanckbarkait ist das größt vnnd gmainest läster. lvvxvj Vnndter vil bächern erlest ainerdye riesten/vnd laste die lost Caceniche jmer faren. 8^' Unnütze rirrel stynd wie schöne bler- ter/da wenig frucht hinder sind. vlvy. Vnordenliche liebe was sy sty. lxvij Von Docrorn der ertzney / laessdye kranckensagen. L^lij _ „ Vongrssstngeschichren/tbatenvnd komcnhab/der lernejnbehalten., litz-» arbayren des C.Iuly Cesaris. xcj. Mr ain schönes weyb nimpr / ist an Vonvberkomcnergcsirndchayt. ih. ain schöne kerrin hark gebunden, tvüy Vor fremden sind vrl mer/dann von trawren gestorben. lMvüy. w. Wan amer hinunder vnd^erschar- rec ist/so gdenckc man sein innrer. cxij wann ainer creffenlkch vn berümpc hie wirr/so steldc man nach stynem leyb vnd leben., o WanjmainBapst recht rhün wslc so werc dasBapehumb nic so gar böß ding. Ware schöne'ist die rugent stlbs. ij. Warsagcrn soll man rnc glauben«/ verhaüstn vil da nichts an ist. cvij künffrig '.st/Vndwas vcrgangerm wis¬ send sie mcht/stltzam leüt. cvij Was bald geschichc /vergehet auch bald. ly. Was für frcüd vnd laid zu R.om ent standen ist/auß warrung aufden Ger- manicum. civ. was für schaden vu jamer eingcsam letcr schätze anrichkec. vcv Wz für vngemach zu Hofe sey.vlvrsi. Was für vnruwc im dorffe ist/ muß fürdeuGchulrhaiß. xsiiv Was nre bcstendig / ewig vnd gewiß jst/soll man gern lasten faren-foi. j. was soll cs stiu/so Menschen alles ge¬ horsamer /strun Hertzzükamem gehör» sanr brurgcn kan. lvj was vor augenM veracht. lsi. wem ist das blüc der erden. vv. wemmafflg gcnomcn istnutz/vber- mäjfglcerschedlich. W§vih. Mrnredc pfiaarrtzcn/gibt mcr freu» Realster. Ver sim vnd kinder annimpt zuler^ nm / müßdrifache rechenschaffc geben/ -emknaben/elcern/vnnd gemaine nu- ye. lxvvh. Wer sygebekomen har/der besehe dz ers behalte. xcviy. Wer vil gclrs mit großer arbarc sam lec /sihec man gerenn bald stcrbenn.am blae. lKVviiu. wer vil hoffecwirdt offc betrogen». cviitz. Wer wol verborgen lebee/hac dz best leben. lvxxvj. weyb das schön ist/ setzet man wun- derbarlichzü. lxvi. Weyberseind wanckelmütig/fürwi- tzig vnd gebrechlich. lxvy. Weyb/das böß ist / was für ein arrh hab. lviiij Weybcr scind mk alle böß vnd Vnär, cig. lvv. Weyber schwätzen all züuil. lvvj. Weyb/soeiner von gelkswegenimpt der ist ein Älend mensch. lv vf. Weyb/was füreugenden haben soll/ die ainem züncmen. lvvj. weyßhait laße sich nit wie and künst foleychcstudieren/sie ist ein Gottes ga- be. viy. weyßhait vnd rechte waare krrnste / geydet sich nie vil. xlvh. wiemanCristallin z» wegen brin- der vor farm seyen geweste. xxviv; wol am Hofe sein/wer ekwann bester nie. r. Wo läster vber Hand Nemen/da kan Man kam anstellung machen. c. Who vil bücher feind / daist auch vil ferrhumbs. xliitz. würffelspil wie schedlich dz sey.xviitz wundbarlrchc werck d Römer.vvvist. Wucherer soll man wie die auMtzige von den lcücenabfündern/vnd verbau nm. iv/. )) "phe größer ainer Lst/yhe scheinlicher wirr fern chat sein» xh. ^e gwalciger ainer ist/ye minder soll er sichs erheben. lvv^v Lc höher ainer geboren ist/ye mer vn mer hak er gefahr/angst vnd norh ausf demhalß. §iy ^)e höher ainer ist/je mer lasts er auf fmrregc^ xlvih. )?e köstlicher am erinckgeschirrist/ie eh man den leücen drin vergibt.vvvviy Pe mer golds wächßk/fe mer wächße auch die begirde. !v. Pe mer man bücher macht/fe rrgers wr'rc/ye frriger es stehlt» §lv. Z gek. xvvix. wie man der leydcnlose liebe rnöchee abkommen. lx'v. wie Mcsalina Claud h des Kaysers gemahel/gesinNetgewesenist. lvvf. Wie sich ayner zu hof recht halten sol le. xlrx- wie vnd wann man mit eheren can- tzenjoll. xvh. Wirhabendsouil weyserleüt/das sie memandterzelenkan. iv. Wir müssen vnsere gebraten vnd ge¬ backen leib/den wurmen iNn dem grab auffrragen. xiiy. Wir scind alle ainskocs. vy. wölcke dreköstlichesten staynschstey Zergengklich vnd vnbeständig ist al les hie. ^iist. Zeyt frißt alles dahin / was zerstörlich ist. M. Zeyt verändere sich/vnd wir innjhr/sie kompr wider/aber wir nie. cv Zorn/wa der regicrc/rst keyn menschli¬ ches leben. xvv. Zwaitrlay müstrgkeyt/eyne ehrlich/ die ander vnehrlich. xviif. Zwischen hoffen vnnd harren/kommcc vyl. eiv- Ende des Registers des ersten Büchs- MN' ' » Du junger fre Nik setz dem le! litlrcl! wie HMD Errata des erstenBnchs/a soll ft; am blat das erst chayl herab: Das b dass -ayl herumb. Am ti. blat/liß "TufcanischeN für Äus-ulanlschen. -Inn reymen/ielen für seh dem Am vih. blaca/steend h. die/liß die dem. rx. a/am cude/l ß lobsfur leibs. ^.b/am ende/liß vm für vil. Mij. a/liß an d.e mgenc sich Zubegeben. Gemach/ ßamfürstain. Nochweiccerherunde/lrß/dzrstdcrnalc-rAd'. 8'-y-a/gemües für glaubens, xiiij. b/liß allair für sag. pernach/l'ß köstlicher herre fern muge. «v.a/mäßlicher für menschlicher. rwh.b/liss lchmlnckec fur ftdmu^et. Kvy. v/liß hvnne für Henne, vvij.b/liß dauo ^laco rc. Bald hernach lrß Macron f»r Nacion Dm der coNcordantz lrß/miceheren dantzen soll, hernach im cexc/liß Kuvff für kilst'. vvm.b/liß schweren für zehen, vvvy.b/inn R^eymen / list für stch^rfrisch? xm^a/in versibus lege pro scdest/cst/sed. xxv.a/ltßkone knecht nrc. Balddarnach/lißgeytzsvndzorensreyche. vxvij.a/ool-genfurableIen. -vvviij.a/am ende/lißmäh für mich, vvvj.a/m concord.ergestcn für crägestm. Dv:mch/in Keymen/lißnitfürnrit. vvvv.a/inrcymer^lßeshacnoch nye kam. B/eergeytzigkaic für ergötz. xvvvj.a/lrßppalus.B. Schachtafel lrp. vvvvy. b/lißdasfürdan. vl.a/inversibus/legecchciet. B/ergerfurewrger. xlly.aM Drberstti/Manillo/Mumius. x!iiy.b/fürwaswann6.r)ernachltss/narrecer bist dann er. l. a/liß sich mit ainander zu Hofe, lvh.a/li^ranchenfurkrancken. lviu.a/liß ecrlicherfüreclichcr. lGa/vilenliß für vrhe. B/fnr schälcrlrch jcheutzs lich lvü.a/liß wer es für mores. Ban versibus/lege morbos. lviiy.b/liß /sie wrre dich wie. Unsinnigen liß für vttsinnigkayt. lvvitj.b/inn der concord. lrß zn lerst stietfuatcer. lvvv.b/lißj vnd gücdarzü sey. lvvvj.b/liß allergefärlrgkayc an. lvvviii.a/in versibuslege/scelere er carcere. lvvvily.a/rn concord.liß / geworren emcs. vc.b/liß in sicen nicht fast rc. vci.a/rn concordUiß Latz Laligule für L.Iu lü k7crnach wider inconcordancra/Caligulamfür Jalinm list, xcy.a / liß auß fü'rhie vcrü.b/schedlichersfürschändclichers. c.b/recht lrßfürrechnee. cj.d/ für ttcchelc. ciiij.zn vnderst/liß für radce rad. cv. in der miree/liß kusie fürbus ft. Bald hernach Masinissa. cvy. b/liß achter vnd schetzer. cx.a/inn mitte/ weinstock lißfürwenigste. b/liß vorsagt für versagt. M^asssvilm rrröß. ^oünrms. gelchnezeiczelebe, siesichgegcnmeni Jas Lrst Büch Francis« M crarche deß hochbemmpcen Psecm bnd oracoren wievndweßsichainerhaltensoll/soesjmwolgeec/vnndsein sachstäts wolstccc/vnd glückhafftig ist. Aas Erst Laplccl dcstersten büche /bon Hoffnung aines langen lebens der plüenden jugcnt/darinn Hoffnung vnd Vernunffc mit einander reden. üemenr «MmxMchr EnWitt Mnrri d«m/r<^^cN i-ett imenta hecke. Du junger free dich nie züuil/ Der rod feire nie es gilcjm gleich/ LDr setz dem leben langes zik. Lüg das er dich nie vbeeschleich. Öffnung. Mein sachstchecwol/rch^-"'- springe noch daher wie ein Hirsch/gedenck noch lang vnd gnc tag aufferd zchabcn. Vernunssr. Geden- ckestu nicht das du möchtest ein vergebene Hoffnung j langes lebens haben/so die selbige so manchen dick vn ! offk betrogen hat. Hoffnung. Jawol/mcin blnme ttchs ms stehet grün in der awen/so istesgany/allesrvas vm lstwreem vnd vmb mich ist. Vernunffr. Du bist ein chor/dann hAr* inn dem das du noch mit mir redest/ verwelckeedein grrm/ blumehrn/verdörret vnnd verfelc/auch ist das nicht gantz/das so vil mangels/prestens vn jamers in sich hac/vnd noch mer gewarcen vm ofm muß. ^offnuns. wie dem allem/so haben wir doch a in gervise bcstimpre/vnd zü ZAN gelaßnezeitzeleben. Vernunffc. IVer hat aber die selbige gewiß bestimpc ^dieweil cht/ge- sic sich gegen meniMch nicht gelcich helt/mrd gantz vngewiß ist. ttottnunx.Es »Em A haben " Ideuä. ^ie gefall ich dir /bin ich aber nie schön ? V ernunllr. Ja warlich Schotte« bisthnpsch putzt/ein schöne dantzdochrer/wer flicht dir nur die zöpffein/ bcdenckest du nicht das zeit nicht bleibr/zeit bringt wolrostn/sienimpt sie aber wo! auch miksr wider mweg/kanstu die zeit in deinhad verschliessen/so halt vest /möchtest warlich auch dein schöne also damit behaltenn/Es ist aber nichts/ Schöns geest mit narren vnd puppen werck vmb/dein leib geht dahin mit der gestalt wie v»bSv< ein schatten an der wandt/du vermainst die schöne sey ein ewiggne/es istzeitlich/ gerdann mag auch wol hinfallen/ob schon dein leib schön bleibr/gar ein vnbestendig ding/ WN zaigc wol ein blümlin hersür/biss man aber vmbsichr so ligks im dreck verdorret/ Aen/ magleichtlichein reystdarauffsallc/so lrges darnider vngestalt/Gchawe ein tod- ten leichnam an/der wirt dir zaigen was menschliche gestalt/farb/oder schöne sey/ ja nicht allain der csd macht die leuc heßlich vnd erschrockenlich /sonder auch das soschöns a!cer/vn verscheinung nur weniger sar/ja ein freberlin des nur vileichc ein tag an Nv SA deinem hals gehangen ist/vn wils also seyen/das kain vnsal dich vngestalt vn vn fetr. fiätig mache/so istdoch schöne ein solliches ding/das lang für sich selb nicht weren noch bestem kan.Ain böses läger ops/spricht man/vm schöne junckfrawen/saulee bald/kan so vil freüd nicht mit sich bringen/sie bringt grössers laid vn schmertzen/ sosieznletst dahin felt/dashat wolgesehen vor Zeiten ein Röm. Reyser/miena- menderhüpsche Domicianus/derauch deßhalben aynem güten fraind schribe/al so dauon/Du solc wissen/dz die leuk nichts liebers habe dan schöne desleibs/ wissen aber nie das nichts ist/das ehe zergeht vn verdirbt/vnd ob schon die natur die schö neememewigvnd sirr aigen züargnet /kan ich do ch nie rechnen/was nutzes doch Schö»« nur prächr/von aussen ob der haut ein zierlichs scheinlin zehaben/dz doch so vil vn Adeckr * flae menschlichs leibe bedecket vn beschönec/wcr aber mein radt/das du dich das v-i v», liessest gelusten/das ewig schön were/vn alweg bey dirbclibe/auch imrodt/vn ni§ i^ars., chts zergcngklichs. b reucl.Ich bin danochc schöneröan andere/das ersrcwcc auch mich sast seer. Vemunffr. Du bist ein thsr/ein grosser fürhang ist dirfür dein äu¬ gen zoge/ein strick an deine süß gelegt/vn an deine fettich vogelleim geschmieret/ Aas Erst Büch bondem -as dunikleichrlich die warheyc erkennen kanst/vnd der tugem nachfolgen/vnö « dich vbersich schwinge/ Glaub mir in der warheyt/vilml hak die schone gestalt an !st?ff"vr erlichen dingen auffgehalcen/verhmderc/vn zur Mißhandlung gccribcn/baides fach ge/ „raus vnd frawens Personen / Vil seind erfunden wordcn/die güc vnnd ehere/ verderb auch leibsgesuncheyk/in die schantzgeschlagen habcrr/arrffdas sie sich nur vppjg- bens an bl chgenügstoltzziercen/zerrrsstn/sch-ninckcen/vn schmückten /nlkdassiedamre seei vnnv ^j^^hcr weren/sonderallain hüpschergeachc wurden/das doch garein vnsinige weyst »st/vndwanmans schon auffs höchst bringt/so scyc Maincroderaine rrun stlbs lens an peltz/schaffejmvilvnruw/vngemachvnkumers/ledcjhm selbsgest ausfden hals/das er oder sie weder cag noch nacht nie ruwhat/danndashüpsch gesehen ist/yar vil nachsteller/vn wer nicht zu schaffen hab/machc jm selb» miksei- nem schaden vn gcfarzcchlm genug, kreuch Meingestaltlstwunnd-rpar/groß/ vn cin solliche die nichtgemain kst. Vcnr un ffc. Es ist vmb ein kleynes zcchün/ so si- hcstu wie derbiccercod/garelngelbesfrösidlin/so fallen auch dahin dre schönen / krauscn/vndgeferbccnhar/runtzlen falknanffdeine backen/deure äugen die da scheinen wie das gestirn/w-rc ein wolck, die sch wartz/fmster/vnd dick r sk/vberzie^ hen/dcine helffenbaine zeen wirr bede Len ein heMcher schleim vnd vnstae/deinen richtigen halß vnd glatte schultern werden höfer/krümenvnerlämen/deknebain werden kruin/deine hcnd dirr/es w.rc darzü komen das du dich setbs rrimer ken^ nen wirst/vn was sol ich vil dauon sa^en/wan du mir solliches gern glaubtest/ so wurdest du gemach chun/dich wie empfaw zücrspiegle'/vn beschawen/sonderdn wurdest dir süß ansel-en/vnd den schwantz vnderschlagc/Bedenck die recht waar schöne/die derzerstörbgkeycnit vnderworffenist/d ederrod/kranckheicod vnfal Ltn schZ mc hinnemcn mag. Was ist dz/das du e n ;chön haust bist/ vn in dir woneceinbö- n«r men, ^ast/ein vnstät/ger Vttstac rcrachr/sag rch /nach der cugcnc/discs ist die zier vn Eem schone dersccl/darümedich/da schmuL drch/dazerreiß dich. ?reack. Dieaußwen schön djge schöne thüc danochc au ch etwas zur j nrrn. Vernunstr. Nichts besonders/brm gecwsl ecwanainsm gesar/seel/lcibs/gütsvnehre/dan dem'Tusculanischc jung- wexi-n ling Spurina gcnanr/sein natürli che schöne nit behiilstich/ja wol schedlich geweste e'"böstc sich deßhalben so zerkratzet vn heßlich gemacht hat/ Wan du jnerliche fiLrigec vn cusstrliche schöne möchtestzüsamcn bringeir/jö lobt ich den maister/dan es seer gast wo, wslstehc/ja nichts ausserdenschöners ist/daü soainhüpschcrleichnam/ein hüp- sches/gncs/ehrlichsvn loblichs werck rhüc/2Zcdenck aber eben wol/dz dasjnerlich Dre«aa daseufferlich/vn nic vmbgekerc/hüpsch/güc/löbbchvneerlich mach/ bedenckdas tstvtt tü? ewigjdas zeitlich ist nie dein/last faren/du wirsts nicht heben. ß-m Kas Bruc Laprcel/ wie auch setz > erbs gejimdthcpc/ ft sie am besten ist/nicht bestcndigsey. 5/piu« -exnotttmurr s-eio m kemrk-bct me/r;cor^re Dlegsuncheykdeslcibsoftschadenchnk/ Inkrarrckhcye seinauffdiser erd/ Eunvt Der selben kreffc/drum ist offc güc/ Damik gsts nic vergcffen werd. Solichmichnirfrewen/dieweylmeingantzerletb/gesund/fest/fcö VSvtttt lich/rechrschaffen/vn auffs allerbest stehtr Vcrnunikr. Bedcnckaber auch halb dun hicmic/was ich dir von deiner hüpschen gestalc zuuorgesagthabe/ das lasst vett such dir auch hie wider NSW sein/dan ob du schon vermachst es habe jetz nic not mir dir/ kranck? vole bald ist es geschehen mir drr/dieweyl so vil vn mancherley kranckheycc aufdek deyren ne leib lauren/zilen vn schresstn/vn ob nichts wer dz drr dein lcrb schwcchc/so schii- attemg che doch die wollust züdirein/die dir dein lerb matt vn schwach macht /dan d.eseb «uffvie bige ein süsses gisse dem leib ist/daruni du nie also sicher sein solt/vnd alles was dir kTärsu die begegnen möchr/in wind schlagen/Es begibt sich oft dz einer außhmlä/sigkcic sage», sm ein sucht an hals Hencke/ d.e er wol her müge fürkoGen/wan er es vor bedäch hät /brstu gesund/brauch dich der selben wol/gsuncheyt istem leicht gKk/mag über woldaraüßeinschweresuchtodevvbelenrsteen/wanmansmißbrauchr/Eswere manchem menschenbesjergewesir/erwerkranckgewesen/dan mir seiner gesunc- heyr/ vn der seidigen vdelgebraucht/inso vil vnmanchen vttratgefaUcn/Gesunr- vcß Heye ist wol ein gücding/baydes deß leibs vn -erstel/vnd wie man wol kreurlin be leides sok fyndcc/dic allain dem Menschen giffr seind / so mans aber mlr anderen eemperie AA ret/werdensiedemmenschetteitthaitsameartzney/also wan leibs gesuneheyr mit ftetwar«- derrechrgesthastnearrdeßgemüts vnnddersteltempsriertvnd verainiget wirr/E«»» dan steers wo! zusamen/was ists/wie ich doben gesagt hab/dasin einem schöne»/ starcken/vn vnbawfelligem hauß/cin böser/znüchcigcr/vn schanclichergast/nem lich da dz bösi gemük wsner ? was sols/dasderteidrechr steer/vnnd die ieel kranck ist/mein rar ist/das du erstlich sehcst/dasdiesecl recht stehe/das das grost ist/nach mals sihe auff den leib/ dan die sucheder seel ist ein vrsach deß leibs kranckheye/wie vnscr t)err von demgichrprichigensagk inn seinemEuangelio rc. Bas tzürdt Lapicel/fagc bonder bekommen gesunde heyr/nach langkwrriger kranckheyc. L>'eiie»tbtNocrMco«« siniri ' gen schwiudigkr tst/ybcnähe kayr/auffgl arbaytsamc halben nicht sovilchevnd laydigecaust letst auch t st/bey allen! sich vnd verd vndzenckisch diegöttindv vnd subtile sp Ackere vndze die spitzelns s halte vnd bele tone Cen sorio/ allem das mar sich in alle fach schrcibc/Die Fcdzdudraufj vcrgcblich/diei deingsiirrräfll sich/eingücerr licher/deswiri licheingschwn vrrzmchtigsh güten Glück V ir.euö. Ich frewe mich auch des/dasichnochso ein geschwindcn/scharpff^^^^ sinmgen/vnd spitzigen kopff/ vnd füraußbindigen/gäten/schnellen/ferci- fmvikexr gen vnd richtigen verstand hab. Vernunikc. Möchc leiden das dein ge- ^r, schwirrdigkayt/auffsgutmcr dann austsarg gerichtet were/fonstyehnrtiger er wcytsich ist /ybc näherer dem fal ist/ derhalbcir wolt ich das du die selbige deine spitzfindiges ;cir kayc/auffgute rügend wendcest/wo mchc/so ists ein beschwärliche/gfärlschc vnd me arbaytsame sach darumb / dann esauchein sollichsgneist/das nicht blerbc/Dcr- wirc^uci- halben nicht besonders lobcs wert/dannyhe spitziger vnndscherpffcr einding ist/ so vil ehe vnd leüchccr verderbet es vnd abbricht/ia wann verstand schohn vnbe- gcgkNch. iaydigek auffs langest bey dir vcrharret/so würde er doch auch alc/vndweyec sich "Uerstauchab/vnddasalternimprjngarhin/darzüarrch/ister/soer vbcrmaß v/cA,,, st/beyallen leücen häßlich / ist auch den sptzigcn Philosophie selbsselbsvncräg<- «"«wels Lichvnd verdrießlich gewesen/vnnd nichts mcr verhastcc/dann die subrile/spitzige Vnd zenckische Sophrsten/Debhalben haben die alcen wolgcdichccc/ das Pallas l-tovfcm die göccindweißhait der spinen todfeind sey/nur darumb/dassye so klain/dünn Ues,- vnd subtile spin vn wircke/vn sogar nichts nutz dabey /ja leichrlich zerbrochen/äb cm gekerc vndzerstört müg werden / Dcnach soll die scherpffe des Verstands sein/als vnv die spitzelns schwerrs/wölche nicht nur allain durchdringe/sondauch besteet/aufAt mr'a halte vnd beleyb/Solche befinden wir in eim edlen Rchömer /mit naincn M. C ;ü rcdca roneCensorio/dcrzu rostz vnd züfüß/cin man/rcücen vn reden kundt/geschickt in allem das man künden solt/inn frids vnd kriegsläuffen/dahaym oder andstwo/ Evmnl! sich in alle sach zäschrcken wußc/desdan die Griechen jrem Epaminunde auch zu schreibc/Die perster aber auch'jrk künig Ciro/Ich ma vnwarne aber dich allwe^ Gne-k-" gc dz du draufsehest/IVohin dringe vn eile deine lcibscugedc/ d' du dich also rv mst Erc-> bcz> vergeblich/dieweil sy nit bestände /leichtfertig vn wandelbar smd/dn rümest dich deins fürcräfiiche verstads/bcsichtigecestu vil mer/dz ermer güe wer dan fürcrcf Lat-k-n» lich/ein gücer verstad mag zu bösen t uermer gezoge werdc/abcr wol ein furrrc f iicher/des wir dann sehen im auffrü ^l venCacilina/bey dem Galustio/dcr war sch /I-bcr lich ein gschwindc/füreräffenlich < n spitzigen verstand/abcr ein böß schnödes/ c-» gc<>st vn znichrigshertz het/ vil vn»ac anrichcet/ Grosse gschwinde subtile artrstost ein Aas Erst Büch Sott dem vrsach vnd anbebung grosses layds vnd vngemachs gewescn/sektcn sind groß ,yerVN nor/dan außgrossen verstände lcüccn erwachstn/Elttschlecheman macht thövkain kayn jrrchumb vnnd gerümpel inn der wclc / solche köpsftbänd es/derbalben ste germnge -sich selbs beyweylen nicht ertragen mögen / inn ibn selbs fallend vnd vergebend/ n'chsr, Duaber halt dich zurgeschwindigkayedesgemüts/allengueenwerendeneugee/ h»xt. so wyrst du rechrgesiheyd/weiß vnd vernünsftig werden. Bas acht Laprcel/bsn der gedächmus des menseßens/ wie baldtsteverfelt. L/k beneZm /»epe ten-rc/, Lccrck't mem/nM «iolet. LVer vil gedencke/ würde oste betrübe/ Gneee gedächcnuß löblich ist/ Von dem das jn bekrencke vnd liebe. Die nie mit vnerew ist vermische. Vedecht, I^euZ. Ichbab ein solliche köstliche gedächcnuß/die kayn mennsch nye ""6' gchabe/dannich nochfrisch gedenck/alswere escrst geschehen»/aller der ding/die fich bey meinem gedencken züeragen babcn/ Ich bab oder spür gar kayn Mangeloder abgang daran. Vernunkkr. warlich so kompt dirfürvil dings/darab du grossen Verdruß/mißfallen/ja gar ein pein vn plag hast vn eregst ^tte ae" entstehet auch dir bierauß mebr vnlusts dann freüd / bast auch allhie warlich ein dächtmß schlechten rum ersagc/wann du gedächtest an das/was stch bey deinen ragen gu h^/müß ces/des da wenig ist/zugeeragen bee/ gieng es bin/ so du nber micund auch an des vll mehr böse/das vil mer stch begibt vnnd begeben bat(dann man selten etwas güts böre) an vzböß gedencken must/was feeüd oder lust magst du darab baben/plagst dich selbs mit gedÄ'?/ beim aygne rum/wie oste mustu gedencke an grosse schad/schmach/laster/schmer vann an tzc/gfabr/mübVN arbaie/die stch täglichbegeben/vn begebenbaben/ist dz deiner dann ves gedächmußWollust vnd freüd r k)astu warlichein schlechte freüd/ja mer schmerz böse mer tzens vnd bertzlayds/man fyndet leüt die wol an ir noe gedencken / ja aber wann gschtcht. sie schon darauß stnd/der reich gedenckt de armüt wol/ jba wann er stch auß de» - hudle» geschüttet hak/der gesund der kran^hen/wanrr er gemsen ist/dergefaiv güten Glü«. Vl gm drs kerckers/so er hsrauß ist/duabcr so dein fach am besten steheL/wie du dich rümest/hast weder rast noch rüw/must mit layd vnnd schmeryen crauren/vnnd »nie kuiner vi! vngluctsvor augcrrhabett/ vnd gedencken / 'Vrl must du levden in deinem rhüm/ ^nn vilftltigcr gedächtnuß ist manigsalcige bekummernus/dein gcwrjstn muß offe herhalceun / es gehet diroffc ein stkch durch dein Hertz/du must gcvächä offcbeydir sclbs schamrodr werden/wann dir deine böse stuckeinkommen/ste er- -st schräcken/betrüben vnd schlahen dich erwan gar darnider/machcn dich gar ver- ngc bcl zagc/vnd enrpiaychen dich/gchest etwann daher wie derschadt an der wand/de-n kümmel gepärdc/stym/vud einher gehcn/zaygk dir dein güren mük/freüd vnd lust/die du ""b- ob deiner gcdächtnuß ha st/der du dich so hoch bekämest/ Wolan/Es wer dir bes¬ ser vnd mcr ergötz!ichcr/du kündest deines layds etwann Vergeßen/ merdanngs drucken/ Es vcchüßeauffem zeyr einer ^hemistocli dem Weysen/erwokjhndie kunst der gebächmuß zu fürderen /die Gtmsnldes dazumal der weiß erfände hcc- «r v-e kä tc/lcr ncn/gab er jru zur amwsrc/Ich wole lieber die kunst der vergcjstnhayt ler- ste vcuge- nen/damic rch vi l kunmiers vberyaden/vnd meines vnd anderer layds vergeßen vEuE mochte rc. Es «st nichts dein rum /was yilMs das du alle eckennderwclc wayst / mvcs er, vnd ein frische gcdächtnus hastdein scibs/görtlr'chcrgcpor/ rechtschaffnes lebes vergißest/gehest mit dem vmb das zergängklich ist/ das aber von nöten/vnd al- layn hailwerrig ist/das schlechst inn den wind/gedencke an das böst/gedencke an n/Hnv" deine süud/laß dirslayd sem/gedenck an dein sierben/ausdas duwollebrst/gedc- avzMege cke an die göttliche gerechtigkayr/vnd fürcht dir/gcdenck an sein barmhcrrzigkeic v^gnnv vnd verzage vnd verzweyfie mmdrmer/dahinhalrdich/do bestehest du/da mags Gotesv,» dir nicht mißUnAen. - Aas »MrdcLapral sagt/wre st» gar em öirnütz bnd ge fahr ding sty/vmb der Menschen wolreden/odcr außsprechest^ ,ckrm'» mM sser/cVe, Ne« Untrem mr/crir linM »occre xote/k. ° Wolreden/Oe r das brauchet recht/ Schön red die wol inn oren klingt/ Der mag wo! sein der cugend knecht. Vil offc den tod mit schaden bringt. kreuch Naserstbüchvsndem ^eu6' Ich stew mich noch eins/vu aber eins/das ich so wo! reden /vnd meine wort zicrlich/herrlich/vnd brachtig setzen/ vnnd zu marck bringen ^§^ä/kan. Vernunsic. Daran will aber vil glcgen sein/wie du dein rede brau chest / Wolreden macht baldein fürgängen mann/aber man verhawet sich auch bald/diered ist gleich einem zwyschneydigen schwcrc/wer fienichtrechr füre/ vev Vie rede schnepdet sich bald/was soll einem das schwerdt/ das er nicht fürenn kan Was eÄn § richt man inn dergmayn für vnglück vnd vnrae an/ so man einem vnbesimen/ nem ;wi> das schwerc/das ist ein ampce/vnd zu reden bcsilchc/vnd inn die hend gibt/ Was g?schwe/ stil es ^ so es alles plitzget vnd donnert/scheinet vnd glantzet wie spieß vnd Helm/ tt/wer es wo nicht weißhayt darzu kompc/mag wol jamer darauß entstehen / wo aber be- sihaydenhayc darzükompr/glaub ichwol/wolredenvnd beredt sein/bring man- hEsich chen guten frommen/erheltmanchen bey rechrcm.k)crwidcrumb/wic ich gesagt aacbgld. hab/brittgt manchen vm leib/eer vnd güt/Was richtet Catilinazu R-om für ein Arcv!v!e spil an/wo bracht /n sein reden hin? das er schier dregantz statt inn bläk verschwe lose lcSre met hattT' wo nicht die weiszhayc Ciceeonis follichs fürkommen Hert/Vrsach war/ vncath'/ erkunde wol reden/het aber ein bösi/durstig/austrärrsch Hertz. Ern rechter red- Cicero »prichrv, reraber grosse dmgan/ist wicein kleyn seürlin/das wol eingrosscn wald anzündr v,ms vnd verprenr. G.Iacob sagt die hell i schen flamen zünden stc an/a!les müge man h?.« vcc wol zämen/die Zungen aber müge keyn mensch zämen/dämen/vnd dem xffcn/cin ha»v vce vnrüwiges vbel/vrüd ein rövtlichs gissc rc. ^un wolan/wende kcynreden hin vn her/nur wie dick geloster/so hast» zu ehercn ein feer harren/hohen/vnd schweren/ Aber herwiderumb zum nerd/haßvnd vnlust/eingantzgemainen/genaigrenvn „ leichrenweg/darumbsey behutsam in der zungen/bedenckewas/mirwem/ wan/ wa/vnd wre du redcst/es wrrc danochc müh vnd arbaie dein reden anrichrcn vn«den a« mir fick bringen/ich warn dich vor schaden/ich als dievernunffr/ redevcrnünss-^A^ rig/weyß/vndfiirbccrechtlrck mir dir/hücdich rc. m-c wem/ vü Dae gehende gcspräch odertLapltel/bon der Eugene. V/rStM LMc »iciorm» ponckcre -tfeKkrr «rrlrtt cobiöere s«oe. Ein grrmdtfcst rechter rugenr ist/ Zn rechter cugenc gehört vil mü/ Demmigkcyronargen list. Der rugenr hielk/den sach ich nie. s?^reu6.Liebeschwesterfrawk)nlda/liebevernunffc/lastumLchttichreinweT»gc«t'. nig daherparen vnd prangen/mir meinem grossen rnm der rugenc /wann du wcßccst di« rügenden meynes gemüts/wie groß hoch vnnd ossc bewerte/ fa vber menschlichem verstand volkomen scind/mcin reden wurde etwas Key dir gelten vnderschiessen. Vernunssr. Far gemack/distn rnm soleu auch nie erjagen/ Mlcu drchrämen/so rüm dich in dem der wgenkzibr/in Gor/bess^aber du wol AUäln die fcsnr men ha- ^Ntt tl,- pjf von Mir halcen/vn meinen »ramen hoch empor heben VN preysen. Vernunffk. ' Das solc du dich nic vbernemrn/dan ob schon sollichs die Menschen vondir halte», bist darum an dir selbs nichcdester besser/feümer noch rugenrsamer/wie wan du wensch> hößwerestim hertzen/were die fach nic falsch? wcre es mc emvnsimgc weiß/dich zu lrch-r ws frewenan dem das erlogen/falsch vnd erdichtet wett? das gut oder dasböß / das ""^"nn den gemäcen der »nensche womc/wrrc darumb nie anderst werden / oh man schon diß vn das dauon helcet/vnd wan die gantz welk dich für from/gerechc/vn noch tu- cugencsam sprrche/wettst danochc iric darum besser /cs kst feer köstlich güt ding/ vnr ein güten namen/besstr dan silbcr vn goid/wic Salo, sagc/wie mag aber eins cMtt Aas erst büch bst» dem ZN dir fe!bs/es gehört vil ZN rechter tugenk/dtt must nicht trachten vnd beöcnckcit das geschchen/sonder was zu chon sey/nrt merckeir wie wol buyec du feyest/fonder- arrffdas achren/was dir noch fälk vnnd mangelr/forgfam sein/wie du bekornest/ das Mg/das drr noch nic hast/nic kämen das du hast/ Dre cugenc hat auch ihren mangel vndpresten/ist dengeytzigen glcich/je-mcrdie selbigen habm/je mer siebe geren/also auch die cugenc stelc srkam zil noch maß/w-lcu aber recht cugenksam erfunderr werden vnd sein/so besieysi dich der demüc vnd nidercrechcigkeyt/erheb vre recht dich nicalfo/ bcdcnckestu N!t an den Lucifer/ der wolc auch wie du/her prangen in tugem jmselbs/stchvberallcugenr/wicdu/erheben/wardgestürtzcbisimabgrunddhel- dec ve"" le/sich dich für/das dir ntkauch also geschehe/ Das ist nic die arc dcr kugcnk/das sie müc vnd sich m jr selbs/wie ein pfaw/crspiegle/rüme/vn sich felbs verwundere/sondcr beden ttechug, erwiderumb hab ein böser? man einen namenwie er wöl!e/so wirt danocht sein bößheyt hrerauß nit minder/ er kanvorr rechts wegc für tugenesttm nit geachtet werden/ Sein »am /wie die sch riffc jagt/wirt verfallen/verwelcken vnd verfarrlen/^Vri fichainerrümen/sprichc S ^)aulus/so rüme er sich das er ein güt gewissen hab/hast du ein böses gewissen lieber/was nutzet es/dasdir die teure so feder klauben/dz hclmlin durch den mun de ziehen/dir die oren krawen/vnd den kautzen streichen/das ist aber auch ein tu- genc vnd güce arr an den menschen/das man nit stderman oren gebe/ vnd liebere Uch glaube/wan man sagt manchem gües vor/vnd gibt/m den stecken ausfden ru ckcn/diesotlichezüdütcrn/schmaichlern/vnfederklaudern/glaubett/Liebcrwas ist es anderst/dan wrsentlich betrogen werden ? solliche leuc begeren die hoffsüp- pen mit sollrchcn Zotten züuerdicnen/denen die die zü geniesten wissen/gib sclcentt sichflcL, glauben/dandu selbs bey dir befrndest/dasdu derma» Nit brst/fur de» sredich Hal rcrr/sprechen/vnd titlcn/glaub deinemhertzen mer da» sottichcn lernen/ das ist dir dcr^/ gewrser/dasgemain gerächt von dir/anch bcy drsen die nichcanderst vondirwrs sen/rst beeriegtich/dein Hertz kandich nitbecriegen/du soltvon dir selbs halten das du brst/wikt du dich selbs auch loben/vnnd für cugcnrsam/from/gcrecht/ wie der Pharrseer in Luca/stellen wilt/jetz bistu der dU brst/das ist ein böser vttgerechrer man/dan st früiner arner ist ist minder er von stchstlbshrlc/halren ander lene vytAde gürsvondir/bestcyß dichs/dasdu nie stevnd dich mitgleißncrey reuschest vn trie tugene- g«st/was were cs dir für ein schänd vnd sthmach/das man von dir hielc/deß du Mt g«? wcrest/vnd du liestcstdiesach auffdie also beruwen /vnnd dich also mit erdrchrem rcchtiieie lob/wie der Poer sägc/kützlen/Ä>rlcdu dem gcmainen pofet glauben/ssgchest ein glatten weg/Es ist selten lobs wert gcwesen/das dem gmainen man behaget hat das soll dein tugent scin/das du in dernem hertzrn vnd gewisten/vor Got vnd dem Menschen gerecht scyest/ist wenig daran gelegen/ob du schon nachmals dem men schen nie geft lst/Dise zway seind hie einander zu wider/w^s der Mensch sagt/hcle, chüt/istfalsch/lugcnhafftig vn vndichcig/werrccht tugetttsamsein wil/der must B tz nrikGort Aas Erst Büch öott dem mit Gottanfahen/mltlen vnd enden/darsuß Sure lob/ehervnd preyst/dir vona! len/auch den gelercen zu steen/vndnncrbeleyben/diß hat ein wurtzcl/ sollich» kau wachsten vnd frucht bri»:gen/jenes muß verwclckcn/vnd wie verdorrcce plümlin hin failen/daratrffgehe nur hin vnnd bekäme dich weytttr ob dich gclust/ssliiches vergebliches liebkosens. Tas KwelffeLaprccl/öon dkr weiclichen weißheyk. Lst stlssienr «i/stü-rtti-rt ßissittitäm solcher warlich weyswill fein/ Der halte auff ftin weißhe/t kleyn. L/k /ckpicnr m'lE tenet «ooEm; Der stch lastet weiß beduncken/ Der ist in narrheye schon ertruncken ^eucZ. Liebe fraw n>ulde/ich halt nit vm sonst vrl von mir/dan ich waiß wer vnd was ich bin/ich brn kam nerrin/rch achte mich aufferden für dis Ä weyseste/der selben darffich mich hie kämen. Vernunikr. Äderest du wi- tzig/du geschwigest der wort fein /dan am gcfäng ken ich den vogel/ein rechte tho- re brstu/weyse leuc pflegen nit also zu reden/fehen mee auffdas/das jn noch man- glek/danauffdie weißheyc/dre fach stünde seerwol/wanssvil weyscrlevc auffer¬ den wcrcn/als stch der selbige geyden/Das rst die erst staffel zur narrheye/ein ver- mamce wcißheyr annemen/die mchste/stch darfür außgcberr/vnd jchclrcn lasten/ siÄ mÄr weyßheyc ist nrc ein kunst/die man lernet; kan/wieandere/es hat citier scirr leben rv-c SN. ^anAdaran zü studieren/Seligistderman/der ste auch in seine»; lcisten raget; er? so greyffe,i^kan/cs kst genng/das/so einer den gantzen rag lauffet/zü nacht in die her ftuvrere/ berg romcc/witz kompt nie vorjarn/alö du dich witzig zu fern m deiner jugenc l ü-- Gon/s " allhie^Xechrc weißheyt kompt von oben herab/von dem varcer der litchrer/ gü»be. spricht S.Iacob/dcr stch nikjederman also leichkl-ch kämen kan/ Es rnanglec S. Harris/ güten Glück. « Pau!s/da er selbs sagt/er Habs noch nie ergriffen/auch der k). Dauld fagt/mein vuuslko mcnhey c haben meine äugen gesehen/das ist reche weis sein/sich vnweis vmrolkomcn vnd mangelhaffcig erkenen/distweißheycist dem gemainen mann verborgen/der darffwol ein narren für ein weysen/vnd ein weysen für ein narren halten/preyscn vnd loben/dcr gemain pöfel richtet böß ding/hat gar keyn /udrtin gibcaber grölst erccel etwa dcrre/diejr nic wert noch wirdig scind/es Muß alles in superlarino aller vnd vberauß steen/dem aller weyscsten/gelerrstcn/ fürnemstcn A» frümbsten rc.begercnalso mit/rem wl/stntlichenltegen/schmaichlen/vnd liebko- grossen» sen hesiich gesehen zu werden/wilcu aber erkenen wie weis du seyest / wirffdeyne äugen zuruck/gedencke wie offr du inn deinem leben gestrauchlec habest / wie offc dich vcrjrrec/wie offc du deine füß angestoßen/vnd gefallen seyest/wie offc du ein ding gechan habest/des du dich in dein Hertz schämen hast müssen/das dich nach¬ mals geschmrrtztvnd gerawen hat/diß so du dedettckest/wirst dich freylich für ^ei nen weysen halren/dieweyl du solliche torheyt begangen hast. Auffdise weise wur¬ den der weysen leuc aufferden ein weniger minder/ Man helc Salomon für den Weysesten/wic weis aber er gewesen ist/das zaigeN seine torheyten in sraelbegan slloms gen/wo! an/ich main er strauchelet mit seinen kebsweybern/ ich main die Morin scheu machet ein narren auß /m/das er auch /r zu lieb /Gor ließ faren/vnd den keüfel an- becec/Die R.ömer haben Zwcn gezclec/als für weyst/Lelium vnnd Laconcm/dte Die Griechen siben/jedoch die selben bey den nachkomendensollichs titels vnwcrd ge- AAA halten feind worden /dan große wcyse leut rhünd nic schlecht corhcycen/habcauch we^e/ in vilen stucken genügsam genarrec/man entschuldigt sollicheobgcnance weysen das sie /n selbs den ciccel der weyßheyr nic zü gemessen habenn / sonder der rorechce gczeir. pöfel hab jtt jnen nachmals beygclegt/Ein hat matt gefunden / der sich selbst für denweyscstengcacht vndgerümpchat/dasistdergroß narrvn vnsin-gc fantast Eplcu» Epicurus/wölirchentitcel er mir Mecrodoro raiken har wöllen/dcn selbe n har der genanr Merrodorus also von /m fraimlich angenomen/vnd sich auch weis schcb M wr- ren lajstn/vnd also ein blinder narr den andern vmbgefürt vnd betrogen/Es ist auch noch einer Gocraces genanr/den hak Apollo der Abgoc für weysstlbs/selbs r»mb cc außgerüffc/vlleicht diser vrsach halben /dieweyl er geleich wol der weißheyt Neher vann em gewesen/dan ander/ der reüfel /m mir falscher gezeügnus bey kam//n zur corheyr vn vbermnr beweget/ raitzec/vnd verfüret/diß sey von den alten weysen der Iu- gehalreu den/Griechen/vnd Römern gesagc/wil nutt auch von vnttscrn weysen ein wenig s rcden/wir seyen seliger in dem fal/dan die alten alle /dan wir nit ain/zwett/oder si- Avgorr ben/sondervnzalich haben/dan in einer /etlichen statt besonder/seind der weysenn ^So¬ so vi! als der roten Hund/das sich schier ein /etlicher schaffhirt im dorff/ ein weyser wc^s herr//uncker/vnd edelman zesein dunckt/vnd schelten laßc/vnd darff sich niemanc schalte, verwundercn/daswir so vilweystrleut haben/dieweil sie so liederlich heuc bey tag weys werden/also auch blasen sich ecwan die Zungen lappen auff/ wie den paurett die beüch//ö rnans lobek/pleen/also auch wan etwa ein prceepror sein /ungen rümct wexftr isterschonwcystauffdenschnlen/macher parer/ring vnd röck/weyse vnd gelcrce le»r/ leut/da sperret dan der gemain matt den rachen auff/da ist er seines leibs mtlc/da- Inam c^ mit macht man auß narren weyse/dz ist gar vnstnige leut/vn gschicht wie ma spri< ;cle k«n^ chr/sieugtgans vber meee/köpc gans wider haim/es gehört mek vnd anders zur Weisheit dan ein roter hüt.Es istbesiervnnutzer/glaubmirindcrwarheyt/das einer sein falsche mainung vö /m selbs/als sey er weyse/fallen lasie/stoltze vn vber- müt hinlege/stin vnweißheytbetrachte/dz sichs Nit etwa« begcb/dz cr mit /einem fchadmvn schänd erfarenmüsie/wiegrösicrerthorergewesensey/vnglak nichts verstandc/sich vergebens also geydet hab der weissheyk/diß bcdückt mich der siche rer vn gewiser weg zurweißheyt zekomen sein/dcmütmachrallain wcyse/ nir dz/ B itz das AasErsiBüchSstideiN öasebttkvlk von sm helc/sönder nur zuwenig / -asist -«beste wig/vn- so ferr ßtz mir folgen «üc/so stell dem selbigen nach. Aas Xiii.gespräch oder Lapicel/bon der Gepsillchept/ -«waren vnd göttlichen weyßheyr. 0rsskM»r,«r'tü«rK E/rre^ernere kLtc c i>rr/!o «er-t rekrrAone sskk». Nustren/fingen/schreien/lesen/ Macht nie from / wiltgaistlich seins Salben/schmirben/sollich wesen. Lieb Gotk/den armengib das dein. Golsellg kexr. Ich feewe mich fast/dz ich nie bin wie andere menschen/gotloß/sonl? güc Euagelisch vn geystlich. Vern unke. Dn solkaber auch wissen auß son¬ dern gnaden gocces/nic auß mir/dz des die rechte geystlicheyk/die auffdc fe- . elfen vn »amen Christi selbs gebawen^st/dic andere all/fle scyen im scheyn so Sierauß heylig sie imer sein künden/seind aberglaube/abweg VN srrsal/durch wölliche gehe mercktt her weg zu der hell VN ewigen tod/L» wieutl kausene Menschen habe disen güte weg daspe, znm leben nie gewißc/die doch sonst in allen weltlichen händlen die Hochweysesten trarcha geachk werden/seind durch solliche sinsternus zum rod verirr et/verfallen/vn ver- vccmmft loren worden/die mästen jetz inn der pein sein/derhalben du dich billich frewenn d«, garst soltest/aberinn Goee/nicht inn dir selbs/der dir solliche gnad gäbe / vnnd glau- ^rltehc/ Jeden har/darumd du ihm zu dancken schuldig bist/dann er dir ihe nichts «svorch gröjsers vnnd bessersauffdiser erden geben kundre/dannseinaygneerkantnus/ vteFrvrv h^ruon möchte ichwslvtl reden/wa sie nicht menigklich alzäwol bekannt/wske chs anmü Gott das man auch darnach lebte/dann es nicht alleyn am wissen gelegenn/dre trgkexr / teuffel wissen auch das Gott ist/manmüß Gott vorallen dingenn/vayde furche vnnd lieben/diß verbinde dich mir Gott inn ein qoccseligs/stilles/vnd räwü grsch von gesleben/machr dich kesig/vriche dir den stoltz/schafft dirgantz ein newcs Hertz Zu allem güten/derhalben beware behütsamklich den Chrtstenlichen glaube/gib vEfch dtch darern/hüc dich vor sunden/so wire dirdein gottseligs wesen zu einer rechten v->lverem weißheyt/das ist/erkantnusgottsgerechnet/danndieforcht/wie dauon gesagt/ «nver ge Herren» / ist der rechte anfannge der weyßheyt / vnnd erkannt NUS Goc, res / Das Gottselige lebennist zü allen dingenngäk/wie Sance Paulus sagt/ vndauch vbeiM Ktkben/ strchkige. ^o»l> Derhietr Desfreys Hl vnj mähvnarb erlege gross -ie vor disen frey/duberi kämer/in/g/ lrn/vnwara rernraynstp ^örezudubi t)ecuba/wie< Diogenes vn busXegulus h^rmüsstnvö senerlebc/barr vnsaigerarhe baupcman/de Larchagsvn keuck Ich frew mich auch/dz ich frcy/edcl vn wokgeborn bin. Ver. Ich Fre,ha,t halcglcrchswrdsprl/dan ich achkdenfürfreyzusein/d yetz auß discm clled vn jamerka! vcrschiden/vn nicht den/d darein geborn/d noch vitkumers mäh vn arbait/avch vnfaldrinen leiden müss/vnfal vn vngiück/plinde festesten ntemain erlegt grosse hccr/vmsturtzt die mächtigsten künigreich/dz grab aber Lstein feste lst vk die vor Visen alle frey Lst/daregiere wirm/rn nie dz glück/wer dahin kopt/istauch ^^^4 frey) du berümst dich deiner freyhait/vn rvaistnir ob du heütwid zühauss in-ein* kämerlin/gsthwetgezügrab komen magst^dein freihait hageaneim klaine säde lrn/vn waraufdu dich nu verkästen magst/ist zweifelhafkig vn zergängklich/Du Recht« vermaynst villeichcdarum freyzujein/dz du kayns Herren knächrodmag- bist/ Whan k^öre zu du bist noch rrir drüber/bist noch nie zu alt z» drenc/waistu nn/in wZ alter t^ecuba/wieSenecaschreibk/haemüstendiene/Lrestrs/diemüteeDartz/Vlako/ Diogenes vn an8e/dz so! dir auch ein ebcbild mache/ Gedeckstu nie rvz d edle AtkL l'usXcgulusfurhon vn gspoc/ra Froste mareer sdarzü vnuerdieter jach erlcyde liarmüsten vöde Carkhaginmsern/istdirabgfalle/wz dValmti. 8 eiter hat mäs¬ sen erlebe/baihe knecht vn armsälige leüt/auß mächtige gwalrige glück in solchen vnfal gerarhm/dern doch 8ein als R.egulus/ kürylich daruor des R.hom volcks hauprman/deranderaber/e mächtiger Aaysergwesen/bayderstytze/ deren von Larchags vn perster knecht wsrde/da nämlich d ein/als R.egulus/erbärmklich .B vtz pmh- vnd auch Laetantkas meidet/verrreibe/spricht er/die ttüfcl /vnd erlöste vvs vom vbel/das vber vns verhenge ware/dan Gor Helt ob den seinen/vn lasst nichrs ver derben / Neben andn zaygr erauch weyeer an/von zwaye vnglaubigen k)aidni^ schm 'Philosophen/der einer k)ermes/der ander Asclepiusgehayjsten/das gocks--L ftrchriges lebenn vorallem vbel beware/ so groste kraffce hae die warhayc/das ste mrrmalen jrer feind zungm z» sich gezogen hae/die selbigen warhayr züuerjehe. Aas btertzchend Saptcet hon der Mrevhapc. klon Lter a« pecceü, msmttt k-tLetta», Litertet/eii «bi /ssinmr ktt ciomim. Der hie inn siinden lebenrhuc/ Derist recht frey/derhie Lvol lebt/ Des freyhaye ist nir wol behüt. Des Hertz inn Gottes willen schwebe. GasErsiBüchbondem Dätter/ lanv. Beydnachcsch 8 morgestern/Bootes der hsrwag vn ande jre schein gar/sihe dz dü tag vn nachte herfür scheinest/lassstwzboß/vn thüest wz gutsey.Esist einwund/dz die leüt/jr D'släve ^kerladnurpreisenvnlobe/dzsowoldarinenvokorn/weinvnfrüchrcrc. sseer/ st-etrechr voller volcks/reich vn wolglege/vö gütelnfc/dritten/ nach am Meer gelegne porr/ v»v «sl/ voller faißcer rind/ochsen/esel/pferd/schafrc.niemadfragc/wodarinerrdie fronn geschtckce mencr seyc/obes auch mit weisen/ rreffenlichc vn glercen leirte versehe sey/dz glerre vn ist die leist frag/dz solc dz erst sein/d burger mgecsam/ersam vn erber lebe / Recke fei^lchre Vergilius/da er die stat Rö l-bk/ dz er Nit dringt so gar auf,r aufnemcn/ stnv. f-nd aufjr tagend der gemücher/vnd aufdie zücht jr« nachkomen/vnd kinder/ vmbgebracht /vnnd der Rayserinn langer ellcndergefänBttttßjein leben ver2 fchlissn hat/"Was soll ich dir erzölen/die Macedonische vn LÜrmrdksche R-ünig/ was soll ich ernennen ^ersen/Siphacem/vttd Jugnrcham /Disealle findjhres rerchsencsetzk/dcr Römer knächc/gefangen / vnd inn kärckergewsrssnworde/ Ich will faren lassen die Rünig/die von alter geregierc haben / du hast selbs erle¬ bet/vnd mit deinen äugen gescheN/vnd mrc deinen orengehöre/dasecirche künig/ Fürstenvnd Herren /gcfangrn/vercrrben/vnd ins eilend verjager/die aller erme¬ sse knächc worden sind/Der halben erhebe deinfreyhayc nicht so hoch empor auss so du sichst/das auchauß Zxünigen knächc / vnnd hcrwiderumbbeyweylen auß knächcen R.ünig worden/ Menschlicher ssaac vnd wesen verkerc sich bald/ist vn ssäc/es ist nichts vnderdem hymel stäks/du darssssauch nie her brangm / dasdn von gücem gschlechc/gücerleütkittd/edel/frey vnnd wolgeboren bist/durch kayn vnfal inn dienstsweyß/knächtsthass/odee leibaygenschafft geraten /du hast her- . ren gnüg/ du tregst bey dir vnsichcbarliche gross 'Tyranen/mcschliche gebnrr vo Mms/ Adam her/ist böß/sürrdelich/vnd verderbec/Nur iss grössre knächr schafft ine be ,och vnv funden/dan do man gefangen den siindendienen muß/do fechte mir dementier kA^st/ ren/^yrannen/begyrden/vttd naygkligkayten/do ist dein arme secl/gwijstn vn dre man leib/vnö die sünd verkaufc/da dienc/da mach dich frey/da reiß dz joch vondeinem Halßab/W.e nu^bistu noch frey^Maittstu nit/du dienest deine gelüsten:' die dich sü'nvedle/ gfäncklich am sail vmfüren/vn gebunde/vn verwickelt Haben/Dise gfäncknuß ist nenrnüß. causcncfelüg mer/schwärer vn grössr dan des leibs/daraufnur du sichst/ dan du ttenest den ein knächr/d nur eim tderrn dienc/d aber wol Hundt *Tyranen dycnen Tngenm müß/sichstu nie in wz gfenckniß er ist/'Tugenc allain macht ein fceyen Menschen/ res / wie alles and ist dz glück/des du dich Nit rümenkanst/so es so vnbestendig ist/wzists gessget / so du schon frey in einer freyen statt gcborn biss? toastu nrc gschen/wre ichdobc vö wr^frev^ den gültigen gercdk/also auch gross steck die frey waren / gar bald vnd das joch gebracht sind worden/ Lacedcmott vn Achett waren erstlich frey ssecc/habec bald vnd fremder Herrn joch/nämlich Z)hil!ppi vn Alc^andri/die Macedonischen kü- nigen gmischr/ t)ierusale die tdaylige statt/ die ein mucer aller freyhayt gewesen/ ist den Römern zinßbar wsrden/vn den Assyrsis/^kunist sy vnd den Egypriern dem 'Türcken/die statt Rom selbs ist ein Herrscherin vber die gantz welk gewesen/ hacerstlich jren burgerar dienen müssn/nachmals den aller schanrlichisten leme/ aufdz mänlklich lerne kain vercrawc züsetzc/in alles wz zeitlich vn zergcgklich ist Aas fünMrhend Laprcel/Aas sich kmner rümen jott jep nes vatterlands halben/dann es daselbst auch fälct. refert sir p-im-t siAr.ommbi« «kN eK «obrr »on pkriwr-i ciomrrr. Es leyc nie dran von wannen her/ Bey Gott ist vnser vaccerland/ Du seyss das land macht dir nie eer. Sälig sey der/ der sollichs fand. (ss» ir.euö. Ich frcw mich fast/dz ich so ein berümpcs träffenlichs/vnd in aller welc wol erkancs vacerlad hab^ Ver. diß darfst» dich nie erfrewc/ dz besihe W dz du in deim vaterlad ans liecht komest/vn dich darinen dtugee bestetssss y d nacht scheine auch die kleinegstien/aber bey d sonen glatz/verleürc Lucifer gÜtcttGliicf. Xl hierauf entstehen ein rechter Adel / was istsdas einer an einem edlen / bcrümpte ort geb-orn/vnd er cm vnsiac/ vn der statt ein schänd vnd vneere istr Larrlina wer fern lebcnlang nicht stbcrüchergec worden/wan er nicht von Rom geboren wer ge wesen/Caio vnd peroni den "Raysern ist das regiment als ein haussder schände zn andern iren vorigen lästern zugstanden/hatsdzglückzn Romerhöchc/aufdz sie nachmalsderschänden halben desterferrervnnd wcykrercrkancwurden/Älso verlcumbd bey der weyl nur einen sein vatterland/so er einbnb ist.kXrwideknmb so einer herrliche vnd redliche thacsn thüc/würe einer auch wol bester mer berü mp rer/das were aber das best/das einer vümcr sein vaccerland bekam/dan das sein Ehsssiks vareerlandin bekam machen soll/wassoll dir deines vatterl rnds liecht keuchten so du selbssinster vnd nichts wert b§st/Es haben vii crästenliche stett/crästcttiichc männer gehabt/aber die selbige crästenliche männer/ ob sie schon aus cinern dorffb^nnr/ geboren weren /hecs jn dannocht an sren ehcren kayn nachti-eyl gebracht/ Du b-cr widcrun:b haben auch vilnamhasfcigcrlcürinn grossen stetkcn der vilehaibnr da «-na-st-u hinden belelbcn/ die sonst inn klaynen siäcklen weren fürgäng gehalten/ Vakrer<^^üm kandtz^c jr lob von vnd für sich ßlds/vnd was du gücs rhäest/rümpr sie esau/las- en' stcjrs gefallen / W-emistoclcs ein berümpeer mann zn Athen dazunra! wohnet/ gab ein crästenlichen schönen bschayd/ dem der jm seinvarerland Gcrrphiamals vnerkanc vnd klayn/sürwarff/vnd sein lob der statt Athen züschrerbcn wolc / da crsagc/Lieber ob ich schon ein Gcriphier b n/lst darnrnb mein lob n-'cht bester ge ringer.k)erwidcrumb/ob du schon ein Achenienser bist / bist darumb auch nichts bester bester/Er vcrlüß sich nicht austdenscheyn des vacerlands/stnder mer auf die ttigcnk/ ^laco küsst sich nic so wol hören /ob er schon glercer war / daü er Drive sirrrkunst achcbarkayt / vn eere seim Vaterland zu/ Also künden auch Zrosst leist beyweilewol strauchlc/sagt Gor danck vn drr narur.Erstiich dzer ein mc?rsch vn cha kain stumenö thier geborn/das er ein man vnd kayn wcib worden. Air dritten dz er ein Gricch von Athen/vn nicht eingroberaußländer von ^Thebisksmenwer/ bcsscrs Zu lccst das er zur zeyc Socratis geboren/derjn lernen vnd vnderweyscn künde/ Vas Erst Büch Hon dem hie sihestdu Has er stinheerligkayt vnd lob der statt Arden zuschreybt / was lcha- der oder andere daruon haleen/will ich dtrinnkürtz verzaychnen/ vnd sage also/ Ich wayß das erliche der maynung gewesen sind/das von kaynem nye närrischer ding gsagc vnd gehöre ist worden/dann das hie von Platon» gcschriben ist / vnnd der selbigenn maynnnge bin ich auch/ dann was gehecs Achen an/das Plaro ein ^orvt"v; "arr »NN dem fal gewesen ist r wie were es ein ding/das er ein weyb geporcn wer/ sich 8 oder anderstwo dan zü Arhen/wvrd« darumb der hymmeleinfallenrIst dann ab nesvmer laynztt Achen die kunst/herrligkayt/vnndehere/allayn dazumal gestanden/be, mtt/wrrt fyndc man dann nichr/das auch erliche außländische mit verstand/weißharc vnd vericgr» redlichen rHaren/dazuUral sinnd vber die alle Grecken zu Athen gewcsen/Gynnd dann nye weyber ansserden gewesen/die mer künstlicher stuck erfundenn/geübee vnd an rag gebracht haben/den eben eerliche männer/ dann eben diser Plaro! wie wanrr die n acur ein ochsen oder ein esel auß ihm gemacher hett/was wolc er darzä rhttn/Er wurde villeichr gedacht vnnd geglaubt haben / der vnfinnigen narrey pych-rgo Pyrhagore/derdo setzek/das die stel auß einem leibinn ein andern füre/auß einem ras letzt Menschen inn den anderen/auß einem vich inn das ander rc. da dann nichts VN- Vas Mn!» christlichers/nichrs närrrscl-ers/nichrs vnsinnigersye vnd ye erdacht ist worden/ setausi et vndwie dann darnach/t?areiner nicht mögen andcrstwho geporcn/alszu Lhe- !n v!» a» oder anderstwo berümpr werden/dann zä Achen/Gynd dann Pomerus Py tzcr» fare rhagoras/Dernocrtws/Anaxagoras / Aristoteles vnd ander vil mer nicht rräsü fenliche gelerce vnd berümpte männer gewesev/eben a ls wol/als die zu Athen ge xoren/ob sie wol allzumal schon anderstwo dann hie geboren worden sind/vn das ich von ^lhcbis dcr statt sage/di« dann die Griechen verachteten/ Ast nicht Pim darus der rrässenlichest Liricus Poeea den t?orarius sagrjdas jm niemand müg nachchun/dastlbstgeporerr 5 Waswolc jhm abgehen/ darumb das er nicht zn A- then geboren were ^solc er darub kayn mensih/nichtgclcrr/nichrrräffenlich seinr' Gicht man grosse herrliche tharen auch an /was hac man mangels am Bachs vn tdcrcule/ deren khaten so gar berüchnger/harsjmnic drse zwen/AlexanderMa- cedo/der die gany welt bocher vnd crutzer/für evemplar vnd ebenbild furgesctzcc/ sie inen nachzuuolgenj wolt man aber kunst vnd redliche rhacen dazirma! suche/ war nicht vor iren äugen Epamrnundas von W-ebis/dergelerrest Philosophus der oberster hauptmann/hecrfürer/vnndvnder den Griechen sclbs/wann man sms nur vergehen wolr/dazumalder rräffmlichcstvndfürnemest/ Diser ists/der die Lacedemonier verstöret/vnnd des Plaronis Arhenienstr also erschreckt hak/ das sie sich nach seinem rod wideru mb on allen Wollust vnd faulkayt ergaben /ver mayncen sie were aller irer feind abkommen / vnd von jrein grossen layd erledigt/ wer kan nicht rechnenn/das dazämal/ da er noch leber/wol vil raustnr narren zu Athen gewesen sinnd/der narre Plato solc Gore lvnnd der narur nicht Athenge- danckcc haben/das eralso/mic sollichcm gucrem verstand/gemür/zeytlichergü- tcr/vnd ehere/die jn zur kunst erzdgen/vnnd zu allem guten gehalrey/begabcc ist worden/dann das hat ihm weder Athen noch Gocraces stin fthülmaystcr geben/ ist wol abznnemen das neben jm/vil vngelerrer esel auch um seiner schul dazumal Soeratcs ^"d buben gewesen sind/vnnd das ich der starr geschweyge/so harre dazumal bat embö Socrates schule vnder anderenÄlcibiadem den ertzfeind seines varrerlands/vnd leranAb Enria»n denergesten 'Tyrannen/wiesie Gocratisrcm precepcorigefolgt haben/ clbiaveg« gebe Plato selbs inn seinen büchern beschayde vil/hie siher man augenscheynkich wiegar vergebens allersteiß/mühe vnd arbayc/derprcccprorcn/ wi)o Eorc nicht stin grraddarzu geben will/dann er wenig mir seiner weißhayr/als der wcy vav gibt sest dazumal auch auß strneš Verlognen abgors zeügknuß außgertchrer hac/auch flciß vett alsvrl sein leben belanget stlbs/als einfanrast dahaym vonn seinen zwayen alten lorm. sccken stMv' P/acov ^svaktl Serslanl liebele» Evcmpc mcvndr, mangel/l UichtallN deine füß lcuzübcst k)oratittö andern ai Vnnd wa» inn feere!» gcich/rsts grfahr/gch orroderect ringen orrc Haussenzü vil/ Ach do r^omgezo: Dukansts tumconrm seinwrlr/sol banck/vndi du möchtest erkennen/vi Nicht magst, lenyerhast/^ redlich gerho maistaussn vonLcpriai benrrcssenlic dassiegrössti R.om dazüm künde/darur kümen/dasöi Das/! Emfrembdes Der lol> von str/ Keuch " Hom bin 7^ dzdeinv ouwurdestnux «nglcgr/wilrud M-'anz-b« 'ktta/adelpuhy klar vnd hell vnd l- selbs/dau vnd vmr hawcnbe men mag sollsd.r z dclc/ für di auchcdcl/ istdobcn^ würstvrlei hcrkommc frembdcnl istcdlcr/ei, schwacher plen bcwci vnnd anst . ceronem/i soplindk/d Aulo vnd nem nicht« cvcmpelau M thi höhere dicrvM^ renb-ikc" cr^-»ch^ lccstc iierfcltvn stecc/jaw alccs bcrk yeldürrtt hecauch» Neider vcr werde ist/ damhacl morgen er kain Äür spnrngcn lichsftaac Aas Erst Büch vstr dem blue edel mache/ blut ist einander glcich/dcs bau rcnsvnnd Edelmans/ der vaceer gibt dirwol leib vnnd güc / den adci aberkanernitausfdich wenden/du müstjnmit redlichen chaeen erobere wie woll auch mcnngcr vacrer an seinem sun de rechten adel befmndet/ Fürrrcstclicher war In liusCesar/ dann fern va rer Caius Cesar/ herwi derum b/der sun p. Cor nelij GcipionisÄphri- cani vnberümpcer/dan bemeleer seyrr ratter / tundre man den Adel einer dem andern vbcr- gebenn/ der vatter dem sun/der sune seinen km- dcrn/vn sofort an/wur- de es liederlich zügehcn/ Ein vatter mag seyncu sun wol lieb haben / den Adel aber mag er nicht micjm taylcn/ Er muß mangel an ihm sehen/so er ein narr ist/Also rrürc dasbcstnn Äestamcm des erbfals halben/ das _ihr der rechte Adel den hindern entwendet/ das 'Testament gehet nun mit gelt vnd güc vmb /Ich rrolr dernesd vil tausem narren hie erzölen/die irer vätter adel nicht haben bekomen/smd nar/ »olge t ren beliben/vnd gantz rüchrpar worden/Ein grosse schänd einem sun ist/so er nie ?ugmn? dem vatter inn rügenden nachschlecht/k)erwiderub auch so einer durch seine red- «ach. liche thaten zun eheren kompr/hat es auch sein mangel / er muß für ander herfur har wenig rüw/menigklich muß wissen vnd innen werden sein thun / Es lastend in weder seine freund noch nachbauren züfriden/die nachbauren wöllend «»sten/ was er zu morgenoder zu nacht este/freünd schicken im kundtschaffter zu hauß/dz er nicht haymlich ein furrz faren lasten möchk / Manmäß wissen was er rede mir seinem weyb/kindon/knächren vnd mägden/den nutz mußt« er haben/wann er ein wenig den fachen rechtzürhün begerec/Tricc er nur ein wenig mit dem fuß in Ie grös, das Wasser /so hat er den bach gar becrübt/har seine Voreltern geschendee/vnd ist ftr cxner shmniendersthindenalsfornen. Es ist das hertzenlayd inn allen dingen /Ehs tchevnlt! were schier besser/ehs were einer vonn einem baurcnn dann Edelmann gtpo, cherwlrt renn/dann es immer sunder ist/ was einer der hoch entporam liechte stehet/ver¬ lern rhar wyrckc/danneiner darnach man nicht vilfraget/dieb/schälck/vn mörder/künde dasliechtfeinfliehen/deradclabermüßherfür/kan sich nicht verberg en / vndye höher güten Glück Xm hoher in»rchcren/ansehen/vn älterem herkomenerist/je mersoll ersichbedeneken die tugent sich beHcben/vnd allen gücszcchün bestes sicn/dan das macht den rech reu dcstendigen vn alweg bleibenden Adel/der ander wie er geporn wirt/alßr muß erauch wrdcrumb stcrben/sa bcyderweyl stirbt ein ganyer Adelab/das man mit dem leisten schilcvnnd Helm bcgrebc/dic zeit frißt esallesdahrn/verzcrct cs alles/ verfclt vnd veraltet alles/nichc allein grosse geschlechrcr/sonndcr auch bcrümbte sterc/ja woldie gantzwelcnaigc sichzur zcrstörligkcyt/dcrhalben dieweyldudlch altes hcrkornenn rümest/bcsihe das dich das alter nit gar außlefchc/dir dein wur- zcitfrißk tzel dürr mache/vnd dein blume vcrwelcke/was mit der zeit auffgehr/das verdkr- aUc« va¬ beč auch mitderzeir/derAdel ist mit derzeit gcwachscnn/mag wol mit der zeyc wider vcrderren/Es ist vergebens sich rhümen / des nicht bestendigklrchs rümes üch ist. wcrdcist/ rvirseyenalle von einem varccrgeporn/habeneinen vrsprunng/ Da A > dam hackcc/vndEua span/sag mir/wer war da ein Edclman/von einem prunen strejstn wir allc her/ob er schon vnderweylen rrübist/vnnd herwidcrumb erwan wrr sc^S klar vnd hcll/so kompc er doch zu iederman/vnd verändert sich also/das/was icy A^",ea hell vnd lrcchc »st/ vbcr ein wcylrsts stnstcr/trüb vn vngcstalt/der prun ist für sich selbs/dauonrcdc man/durchwas päche der edel stain züdirgestostcnsey/Esbe^ gibt sich wol wer hcuc ein edelman ist/-st morge ein bawr/heuc reutet er ern Hengst morgen ein gurren/vnnd laß mich bedunckcnn waar sein/das sDlato sagt/das kain Aünige dann auß kncchcenn/vnnd keyn knecht dann auß 3<ümgen ent¬ sprungen vnnd geporn sey/also wandelbar vnd vnbestendig ist das wesen mensch t-chs staacs/laß dichs nicht wunndcr nemen / ob schon ein pawr zu einem Xrrter w;rdc/vnd ein rieccr widcrunrb ern pawr/ Es harßc das gluckrad, des die sach vm vnd vmcrcibcc/dahermaninnder 2xünigen Wappen/der baurcnhacken vnnd hawcn bcywe) len befynder/vnd sicher/das kst den alten Adam/dauon du dich rüh¬ men magst/was istsdas du dich deiner anherren vnnd vranherrenberümest/ats sollsd-r zu gütcm dienen/sie haben für sich sclbs recht/wol vnnd redlich gehan- von vc'n dclc/für drch nichcs/fare vnd schwinge du dich auch vbcrsich/rhü recht so wirst du paurcn auch cdcl/wan du schon dein linien deß geschlcchrs vbersich zelest/b ß hinaust/wer ist dobcn befindest» nicht auch etwan sn mit leuee die nichts werde gewesen seind würst vileichc den reymen zu Nürnberg mit deinem adel geschlcche / vnnd alten Herkommen nicht ab rhon/R.ümedich des denen/decke de nen namen nicht mir frembden tugendcn/es rhüts nicht/du müsts mit der faust felbs angreiffcn /Es istedlcr/ein lrarcker/chäciger/viereckigerbaur/dann ern fauler/ vnnutzcr vnnd schwacher Edelman/wann du die fach recht erwigest/wann du deß mit Evem, plen bewerenwoltest/mochtest du feer vilbefyndcn/schwill zwaypar furstellen vnnd ausfdie wagelegen/legeinn ein schüsiel L. Marium / vnnd *Qullium Ci^ . ceronem/inn die andere Aulum vnd Llodium die diftn entgegen» waren/wer ist so plindk/der nicht sthe/wölliches gewicht dahin fchlahe/vnnd wrc fcrr R.om mr c Auls vnd Llodioder statt Arpino weiche/Der Adel/wie osic gcsagt/rctzt/wirc cy Scimi nem nichkangeporn/es muß sn erstaincr mirrcdlichen thatenkriegen/dazü seynd A A, cvcmpel außlendifche vnd anhaimrsche genüg für die äugen gcstclt/wre kan man ver ve» sm thün wan einer nicht dran will/vnd ein narr beleiber/Es »st schan- den mA de das mans sagen muß/felten ist aines furnemens mans vrn mrH fone fürerefflich gewesen rc. Das Erst Büch bsndem Sas XVii-Eaplcel/bon gtüMchembchMA !nMzetrort«Kt«ckkk5»«tke es stund noch v« leydenlich zu des obgenanten August» zeir/da man »roch wasser vnder wein thet/ «atve / vnnd dem durst vnnd hunger nicht dem lust nach rrancke vnnd asse/Der Rey- vcn sckle/ ^r Augustus Ware feer mässig zu rrinckenn den wein/Er herce nicht mehr im cker!» g«! täger noch sonnst ob tische zü nacht / dann nur züm dricrenn »nal gecrnncken/ «esea. duabcv Wen Glück. XV öv aker/dein Hausse vnd schwelger/ crincken vor nachtesten eewan össcer dan dreis stgyral/oddem nachemal eewan rvol hundert mal/die vile weicher derzale nicht/ sthöumd raA vnd nacht nicht avfzü fäusten/gleich als die rrynckenpöltz vn zapf» sm/ Wan matt jcrz in dett lägern kriegen will/fö faussr matt vttttäkiger dan frrds gezeyrcn inn den stccccn/on wein richrecman nichts mehr auß/Diser obernamer RayserrraNck zwischen malen nichts/vnd wan jtt dürsten wolt/nant er eitt schm renbrot/in frisches wastcreingedünckt/oder ein lacruken stcidlm /oder ein bißvö einem sasscigenapssel/oderecwanein stück von einemkürbiß/Irabervcrmainc ewcren dürst Mit starcken weineN/vnd allem geschleckj das den durst mer dringe vnd anzündec/züleschen/jr gedenckee Nit das jr das blut der erden saustet/ vn das Dcrwet» gisst des kraue Licüee in euch leger/wie Andtötides dem großen Alexattdro schrt- rstvxplSr be/wöllichem gären manherr Alexander volg rhan/hecer inderwarheyt seinen besten freund Clycum/ob tisch in voller weift nieerstochen/auch er züleestftlbs in der rna, trunckenerweyft nit verdorben werc/Gchlcchrerspcißvngccrencks/menschlicher brauch ist gar nach dey allen furcressenlichen männern/Jürsten vn Werrn / vnd ftrnengst sonderlich in Julio dem Kayser geweftn/vn was mässrgkeyc für redliche chatett/ stau, für ewer vnmästigs schlaffen/faulenyett vn wollüstiges leben/außgcrichcet habe/ ?oUe? ist vor augen/Es ist sich des lusts auch in etlichen dingen Nicht vbermästiglich zu- »erß «, dmuchen/wie vil minder in schenelichen vn schnöden. Schämst» dich Nit/ das du deinfreud/wolleben/jaewigeslebett/ittwollustdiseszergengklichen leibs vttd le¬ bens setzest/wie die schankliche verworffnevngotloftEpicurerjhrentust/wiedas Epi«, vihe/auchinfrejftn/sansscn/vndwollustigkeycsetzett/hatcdochvihevnd mensch m nicht enrrinnett mügen/wie der tod ist zuuerachrettgrostengemüt/also/wan ay, ner an im selbs schuldig wirt/jm den hals ab frißt oder saussc/ nicht schaNtlichers ma ftuf, auff erden erfunden mag werden/Der Weyse man sagt du solc nicht begirig sein^E inn allem esien/dich auch nicht aussgiesten vberalle speiss/dann intt vil esten wirk veAüryt stin vil kranckheyrvttdböse feüchte. Esftittd inehr aüß stessen vnnd saussenge^ Aas Erst Bücb bon bcm storben/wan Mit de schwerdt/wer mässig lebr/dcß leben sol lang sem/karlstrr doch deinen eselam paren wol vberschütten/ halt dich mässig/so wirst» an lerb/gestalr/ vnd anch seel wo! stehen. Aas XlX.LaP>tel/bsn Herr malkpten vndwollebungsm 8-epe öonor mor« r^nt conE-immst» §,ssepmtssxottttL»m^nmuz,- ss»äor. Vey maalen groß vnd panckaciern/ Wan selten wirr von tugem geredt/ Äük nrancher schäm vnd zücht vcrlicrn» Am vollen risch/eo sey dan gspöcc. wollcb?. Keuö. Alle mein feeud vnd Wollust ists/das ich zürn ossccrmal gastercy- ^H^^Halke/wollebe/vndgcstlichencpiek. Vemunffr.Daskan auchwoleyn ^L^>cordeyc sein/jagareinvnstnnigewciß/etwanmic grostem kosten vnmä anein Haussen bringen vilcrbareleur/drewol sunst ekwan mit anderen ehrliche¬ ren geschässcen beladen / lieber dahaim nach jhrcm praucb/essen vnnd lebten/ mit rcrchlrcbern/kostlichern vnnd vbcrmachten speysenn/geleich mit Verdruß/ ^ossL^rladen/fnllen/vnnd einschoppen/das!jhndann ecwan mehr beschwerlicher/ hairmn/ an ihrem leybe schedlicher / vnnd nachchayligcr / dann ergctzlichist/vnnd so dn br ngt ecwan begcrest aynem schlecker das maul schmieren/müst du ob tisch andere ossc an klb/ Mit Verdruß belastigen/du wirstsnitzüsame prettgen/diegleichgesinc/alle sampc gür vnv eynrrlcy tust Herren/geleich wie der "Poer kdoraciusanch sagc/dreygöst Habich chere. gel^dm/hackeyner keynsin wiederander/einemschmeckcdasdcmandern jeus/ stnö gütttl Glück. XVI ettvann nur drsy also mancherley gelustig/was wöllenhundkrc etwann auf einer malzeyr chün/aber die sorge must du tragen/wie du j n den kragen vnd gur- gel schmierest/das es sich macke/ vnd den bauche füllest das er chöne / du wyrsts nie sirrksmmen/sie werden dichaußrichcen/vnd also dir dein malzeyrzalen /sywerde sagen/das vnd das gerichre/hac vbe! geschmeckc/fa gar gestuä'en/ das solre rnan - vonersten/das ander hernach geben/vnd anffgesitzc haben/das war zu hayß/dz zu kalr/diß war noch gar roch /das -Heues gar versoccen / Es waren die risch die- Mcrck ner auch vnfleyfstg/der vbermachcs/dcr andre kam nye zu dem tisch / der redr zu vil/derzn wenig/disirhacdieglesir nichcgewafchen/jhener hac auß warme was- außnch - fern nur geschmrerc/der hat zrinil /der zu wenig eingeschenckc / vnd dis klagenns ^as mÄs kayu ende/on mafsi/aUjfder gasten/vnd vberall/vnd geschichr dir vnrechr/abcr be^ie». es ist dein verdienter lsn/Warumblasststsdunichrdahaimnach jrcmwillen le- bcn/warumb bemül-est du sie selbs mit deinem schaden vnd spot / was machest d» dir vmb sonst also ein geläuff/geschäffr/ vnnd ein vergebne vnrüw /hast du niche zu schafstn/ss mach dirs/Es werden dich auch darzn deine nachbaurcn recht wo! ausirichtcn/dendu vor jrcn Häusern also ein crab/banckec/vnnd deinen herrlichen rriumphe vnnd trabe der gest schcnckest/müsies alles so herriich/brä nLkisch/vnnd miccrrrmmLNvundpfeyfstnzügehen/dasyedermanwifstn muß den bracht vnd - pompmer dann derheb also gnüg geschehen kmnst du dich also herrlich crzaigerr? bas man von dir sags.Ich glaub wann morgen hernach einer der gest widerumb cke mag» zu dir käm/vnd bedorstc deiner suppen/ich achc/du wurdests ;hnr versagen/ hier- auß güta'ozünemenist/dasdu hierinn deine ehere / rhumvndglorigesucht hast/ wyn sch, vnd nicht der gest ergetzligkeyc/so geschicht/wre gesagk/dir hernach auch nicht vn "„AA recht/wann sie schon dasmaul mit dirplewen vnd wäschen/vnd dich zu danck al- barkače so brzalen/Es wirre auch inn föllichen malzeyeen der lieb wenig geachtet/ es muß nur füllen/ vnd schwelgen sein/ob man stch schon vndeeeinander der selbigen gey der/Esgilt dirüebrrgücerstalbrüd/lreber guter freünd/ljebervecer/iiebebast/vn man auch schwort bey dlieb ecwann/fabey der crnncksnhayc/vn srefstrey/ »noch, een sisfugklicher sch worenn/so achten sie doch nicht der armenn / die doch/diewey! sie voll vnd doll sind / hunger vnd mangel leyden / da sslcen sie mer der liebe w rr- nemenjdann objrenr gcspewe/die armen werdenn verachtet / du wilr inn deiner malzeycmitreichcn vrilerchc den Hane» ercantzen / die dahaymen sonstwo! zu le¬ den hercen/der reichen gest kämest du dich/der armen schämest dich/ dem reychrn stehen deine thüre osten/dem armen verschlosten/Scehecwol/sprichr Cicero/das einer reich gest /die auch einem herwiderumb dienen vnnd gucs chnn mügenn/zu Hansi biccec/ Laccancius der strafst vnd ruckc Ciceroni dem kdaiden disen spruch für/als siy er der liebe nicht gemäß/dann L.accancius sitzt/ das dcß der lieb gcp/ü armen»/ re /ye mer einer deiner hylffbedürfs/ye nrer sole du genayge siin/j m zu dienen/vnd helfstnn/k^un aber geschichrdas widerspil/nran hac aufsoisiachc/dieeswiderle- And'cA genmügenn/ Aber dasich wider aufs meine fürgenommsne mayngug komme/ gast«: wilc du der gest klag ab siin/lastc sie dahaym/enthalc du dichjr/du wirst fr klagen sonst nicht fürkommen mügcn/fmdest du doch wol erwann ernenn suppenfrefstr m-c wis Ser sich hoch beschwüret vnnd beklaget/das du jhn gar nicht ladest/was werdend 6^- kW dir die thün/die du schohn ob tisch hast / Guppennfrester hac man etwann gela¬ den/das sie die gest frölich machce/bosten risstn/den leütcn kläpperlrn anhenci'ce/ ärgerest du frid/rnw vnd gemach zu haben/sag ich wie vor/laste bayde gest vnd schmarotzer dahayrn/Man kan danyochr wo! wolleben/wan es schon mic frefstn L ütz vird Sas erst büch Hon dem vndsaussen kkchtavsigerichttvürde/gSte freund künden dannoche wol wolleb« vnd zä haustksmmen/wann man schon nicht schwelget/ Man darstden eertrchZ namen rbolleben Nicht so schantltch mißbrauchen/Es steher wol/gehet hin/rst lob sich vnd eerlich/das man inn eheren/vttdfreüNdkschasft ostc züsamen kompc/sich befpracht/erliebc/vnd ergötzet/matt mag hierauß vtl güts lernm/vNnd kündend deehalben wo! vnd recht inn frcünLschaffk leben vttd zusammkommen/ist Nicht fbesterey od sausterey/G. Pauls verbeüks/allayn dz wir nir schwelgen sollen/vn, ser leben inn wollust also vnnuy verzören/dufrewest dich inn deinem woilust ver gebllch /dein freüde/rum vnd ehcre di« du herauß vermaynst zu haben /ist wie du gehört hast nichrs/Ein falsche ehere/istein warer srsal / wir lesen vnd habend ge- hört/wie Alexander Macedo em schwelger gewesenn scy/washar darauß erfol¬ get /das er inn rrunckenhaye vnsinniger weiß / eben als bald sein besten» freunde Llytum erstach/alsein andern/Lucius Verushac sich auch vbelgehalcenn/inn solchem/darauß ein bewaynlicher schaden dem reich zügestanden ist/ Fürsten vn Nerren sollen sich auch den weyn nicht vbergehen lasten / Allen den yhenigen di« ZNlevke erbarkayc/cugend/vnd redliche thacen lieb gehabt haben/flnd disem läster ö rrun eherelrev ckenhayc von hertzen feind gewesen/ist bey jnen ein grewel gewesen/ derhatbenich t'mnv vÜ- auch dich hie am ende veemanabzusteheu/vongastereyungen/ dan hierauß m« ttuncken schmach/schand/astkerredens vnd dergleichen drr zustchen würde/ den rum/ dan- haxr fite/ /oder vermaynte eere/ein koch werdeN/vn srembden schleckermeülern gfallen/ ist ein grosser lon/schnöde wahre/es werden wol dich lobeN/wyrst ein feiner gesell ssin dise n/den du das maul füllen wyrst / weyl du es chust / wann du aber daruon lastest/so werden sie dir den lohn mit außricheen geben.'NliU dir hie am ende auch ein regel geben/wie du eshalren solk mit den schmarotzern/spilleüten/vnd suppen freMrn/wie du jn begegnen mügst/dieweyl du sie vbersiüssigklich speysest/frejsin sie vol auff/haben mit dir freüd/vnd frslocken/loben drch/als einen kostfrcye/ vn Maa vu derla^n nichts das do möchte zu deinem rum dienen/Ein scer gschcid volck/sage der Poet Juuenalts zu schmaychlen vnd laychen / sihe aber ausf/wan du ein mal svppwn daruon lastest/was dugezogen hast/da werdens dein ergeste feynd/dich vmbtra- Nßima Zen als ein gans ein äher / werden dich berüchtigen/als seyestgeyrzig/karg vnnd - west/so frltzigworden/wöUestverderben/vnd sterben mit einander/das ist darnach auch dein lshn/wiek)okatiussagt/sodasfäßlingelärrjwein mit derheffenaußgesoffen * ist/sirehen sie von dir dahin/das chund gure sreünd nicht/ sonder so es dir vbel ge- het/so kommen sie wol erst zu dir/Derhalben wilc du zu friden sein/so lerne solliche lose leücmit sren bosten verachten/vnd rhü dich gany vnd gar der gastereyen ab/ dann damit wyrst du kayn lob/ehere/nsch rüm ersagen/kriegen vnd bekomen/ dann das für kayn ehere/sönder schänd beyallen gelerten gehalten würde/ dz dye einer züerlangen auß sollichem hofetlen vcrmaym. Das ZwapnMst Laptcel/bon der beÜaphMg vndzyeredesleybs. VL^ltLertMMtüübtMror-pittemiS«, <2Lom!chLiebefraGt)älda/dasichanffskostlichest/zr'erLichst vnd brachc/ichest bckiaydet/da herein trie wie ein pfaw. Vernuntic.. wilc d» wissen du närrin / was du chust / du bedeckest nur damit dein vnstar- r« allen» denduan dir hast/dann bittest du ein schönen lcybe/würdcst inauß fceüde / stoltz AMz vnrrd hoffare/deN Leuten ploß vnd nackecwol zaygen/ists rtiche sch arid / raudcnn ayß vnd dräck mit Purpur / seyden vnd scharLach züdeckm r sauber soll man sein/ furnämlich die weyber/kayn vberstuß aber gebrauchen/ 2lrbayk stehec männern wsl an/wie der Weyse mattn iNn Salustio sagt/den weybern zymlicher schrituck/ Bedcnckcst du nicht inn deinem waychenklayd/wie der arm/frum/vnnd haylig Lazarus nackee vndplsß vor dir vmbgehec /wiesn freüet/ LVarUMb verachtest du jn/wilt du nicht bewege werden auß liebe/gegen dem nacketen / deinem näch¬ sten/so bedencke doch dich/so lerne wie sich tZayden/nichtalsdu so köstlich / sonder schlecht gezierec vnd beklayder Haben/Äugustus der R.ayjer/der aynig kderr da- zumal vberdie wclc war /bac sich kavns andern klayds beffissen/dann das imda- haym von seine mwcvb/schwrstern rschrer/vnd encklin/gewirckt/ gemache/vnd gewchr. zugerichr ware/bemüheksonst niemand mit seinen ktayderen/du aber der du an¬ deren dienen müst/bemähest nicht allayn alle inn deiner stakk/sonder schickes inn frembdeland/dieklaydev zur Hoffart zu machen» / Velge / Perše/ Geres vnnddie Indioner mässen dir spinnen/nähen vndwecken/ dw schwimmet im lyrischen meer Murev der visch/auß wöllichem die Purpur/ Gcharlachgeferbekahn dein halß köpc/dir wachset wolle austden beumen/dir tragen Brircamsche schaafwol- kl/idccrst Le» die fülle/dir wachset inn India/der wayde/dir mässen» bayde meer Nicht fey- ren/Augustusheewiderumb/ wie gehört/ hat nur seinem weybe/cochcer/schwe- ster vndrnckli zu sthajfenn gemacht / vnnd darnur conrenc vnndbenügig ge» weßt/ gelegen sein /wie du dein muffe znbringest/Es ist zwaysrlay mäst'-gkayr /die erst/ so man nicht zuchän hat/kurtzweyl in eerlichen gcschästren vn stüdrerunse suchet siM?r A disi ist löblich/die ander so diccrägerr/faulcn vnd rnaccen dercaygen brü^errndcr «cc «hcr> verdrssienhayc/die hend inn die schoß legen/ nichts eerlichs weder chnnd noch ge- dcrrcken/da ligen/als hab sie derschelm geschlagenn / Die erst hac vrl gües inn der chcn. welk geschafft /dre ander nie nichts dann vneeriiche faulkaye gebrachr/Wie aufcr^ den soll man nicht feyren/man soll hie nicht gücee rüwrge tag haben / sonder dort im ewigen leben/verdrosstn/faul vnd schläfferigsein/isthalbgestorben/daher dye Poetendichten/dasder schlafdescods veccer/ja des todsbild gar sey / Es ist mit schlaffen nicht aUweg außgerichk/oderrüw bekomcn/Man frndet manchen der rüwec inn seinem gemüth/ob er schshn mir dem leibe zu chün hat/ i^erwrderurnb faullentzerecwan da ligen/vnd mic dem gemüc arbayten vn beschwäre stud/ Die die thier haben jren schlafvnnd ruw auch /ist nichts newes/der schlafyac sein m üe vnd arbayeauch/wann einer gleich am senffcestenn sihlaffc/ kommen einem für schwäre cräum/fanraseyen vnnd gesichten/die einen bccrüben/erschrecken/vnnd gantz forchcsam etwan machen/das sich ein from man gegen Gott erwan wol.zü^- klagen Hak/Es ligk nicht daran/ das du aufsSeinem becc ligst/Lieber sagmir an/ RS/stdlä wölcheraußdein baydenhat senffcer/Vacia (der bey seiner armüc vnd Mayrhof ^nnv daran er sich benügen ließ/vnnd jm all sein tag glücklich ergieng/deßhalb für den As/nn" säligsten mann aufserden geachr war^ansf sirnem ligendenn güc/ oder Scipio auch ihre inn Äffrica vnder den feinden geschlaffen/Lato mir den schlangen /oder R^egu- H^-rs lnsmic denen bayde/dz ist/micdenCarkhaginensirn/vndergrausamen schlan gen/ Es mag kayn ruw ott freüd/ kayn wäre freüd on rügend siin/ TVcr redlich arbaye/dreern vrsachrst^ cuged/verw/rfr/d verwirft auch die eugcd/k)erwde räb/ww sich znuil auffaulkarr legt/hac vrsach zu laster/schad vn schmach gnug/ wöllichs gütmGM »X kan einer etwa» omb mittag mit einem nauterlin das selbige wider herein prin? gen/Im winrer so die nächt lang seind/sol einer lang heruor beleyben/ studieren/ schrerven/lesen/psaUieren/gedencken/speculieren/vnd wasdentaggethan / wider Wunsch erholet,/Man soll hie G. k)ieronymo folgen/der sagk/Man soll tir der nacht Zwir" »st b<-, oder drcy mal auff steen/vnd wider erholen was wir auß heyliger geschrrffr am ka cher'/chr gc erlernet haben/vnd ob die äugen schlumeren wurden/soll mans ein wenig et^-che»/ wan wider erwärmen lassen/bald wider auffvnnd dran/nit die gantzen nacht ob MAE dcnr küsse schnarchen/vnd gleich den begrabncn cörpcln geachtet werden / Maniichc» soll sichwaydlichmirlebendigerbewegung vmbgcben/vnndauffdrerugemwa-^Erei, ckersein. M»«? danttvce Bas-lwav hnd ZwapnmWLapicel/Von lieb' lichem vnd ftkstem geruch. cr»-ü«morimrociorer k LfÄiaocko^tt'/re^putrec^MkrerkL , Der du suchst tust inn frembdem gschmack/wirc schmecken so du ligst vergrabe/ Gedenck wie.dir der madensack. Vnd dich vcrzern würm vn schaben. Iveuö. Ich stewe mich das ich vor memgklich so wol rieche/mein leib/klay Geruch« der/vnd waare/ein geruch vber die gasien von sich gebe/daz ist auch mein eyntziger lust/vnd wiegehört/freird rc.Vemunffr. Guter geruche dienet zn den klaydern oder speysen/was ich aber von den selbigenn halte / hast du zum rhaylvcrnommen/Es ist schlecht ding/ich mainich sol dirzu lerst schier dein freu de vnd lnst erlayden/ Gute wolnechende gerüch dienen dahin/das sie batde schle- ckerey vnnd wollust deß letbs erwecken/das kan nicht on argkwott hin gehen / ay- nes bösen gemächs/Solliche geruch hae matt von jnen/elbs wegen gern/aber al¬ les dereyrrelkeytvttderworffen/Es sey geruch der spcys/oder weybischer salbung D deß an- Aas ErßBücß vottdem Ma»!»! desiänsteichsMmedder dcrfrücht/dz auge/nasen vn oren belustiget/istem lusk/ k k hasku /e von den k)aydeu gebörc/die mit sollicher narrey seindvmgangen/so warst «»ssve» duwol/das solliche lüst/sch nöd vn leichtfertig scind/tch möchc leyden das du mer g-cuch aujfden geruchgutesleymacsodergerächtesebcst/vnd begebcst/das selbig mag vaü aA ein gärer geruch geuenc wrrden/der böse aber stmckec vbrlerdannschwrbel/eeü- rergeng, felsdreck/vud was dergleichen ist/sollicher guter oder böser geruch gebt das gmäe schmack/ vnd Ult die nase an/wan du wolriechen au leib vnnd klaidern Bdeiner sinne wol, ruch vno lust-gkeycbegerest/so ists eycel/vergebens/dierreczur vnkeüscheyc /chüst du es a- k s n^/ ber von deiner gesundrbeyk/aberdoch mikmaß/gienge es brn/dan ein ringer gs- m»»"" ruch derda gukist/sterckekdeuachem/aberchttjm nichczuuil/bayßkes/Esrsta- vk»ttvvec berzäw.sien/das sich hie nicht allaiu zwischen Menschen vnd Menschen/sonnder auch zwischen landen vnud leuren die namr ändcrec/Man sagt dise dte an dem Die att» guojstn fluß Ganges wonen/gar kaynerspeis sich gebrauchen/baben jrnwung fluß Ga» allain am geruch eines wilden apstels/vnd wan sie weycraysen wöllerr/tragen vn ges sitze/ nemensienichtsmitjtten/daädtstnedlenvttndwoletechmdcnapffel/pttnd so der apffe! vnuermengee jnibeleibk/sie der selbig speyset/vnd mitgeruch erneerek/Watt ternam manaberchu den selben mieandrrn vermijchec/istsjbreod vnnd gistc/kündcnu »es^^ kamen gestanck garerleyden/das mag einzarte art sein/die also lcichrlich lebt/ rrechmvs vnnd sobald stirbc/Also auch alles annder volcke das gegen Morgcnu wonec/ essm NU isiec seer wenig/bebylsisc sich mit guten geruchen/Es ist wunndee das ihr inn eu¬ ch:»/vx, weren landen begrree zecbän/da es onnstist/das AMg/Arabes/ vnnd Sabci ftrger^p^ttsccurff'cwLgenderbitz vnd narung/mit geruchen vmbgchec/vnd chänd/ 8aecgür Es ist ein vberfiuß /Wollust/ vnnd verderbnnng/Es ist recht wol gechan/das die »chalten. Gcraffberren ZUR.0M/V0N R.0M erbawungan zu zelen /im fünstyunderstenn A?Ä/ vnnd sünsf vnnd Achtzigstenjarc/allcnu frembden geruche werckvnndanstri- vnvSa- chr oder salbnug der specereyen/niemandt bey vcrliernng leibs vnnd gucs inn ?nnvon Statt ^omeinfären/vnndznbringen/sichvsrmütcen solce/D.s verbot der httztmnv 'Värer/baben die kinder vnnd nachkommen zuR.om/nichelang gebalecn/sorm- nacanng der inn Wollust erwachsien/allem Mutwille!, vnnd lust nach gelebt. Es steber A»ge?u> stev vbel wanndie kinder den värcer inn den rügenden nicht nachschlahen/ was chcs sich ists das die jungen narren vnnd närrin/sich also sch mucke n/sch Mieren / vnd balsa- chm?"^ mieren/zaigr nichts güesan/ist argkwenisch/zaygee mangelvnnd prestens deß Schmu, gemücho vnnd leybs an/Es ist nicht feyn/eswill auch weder mannen noch fra, v»v wengepüren/das eynes mit seinem geruch einen brdcr man/dar mit man zechun M« bat/belaidiget/Esreucher nichtjederman deinen geruch gern-Gcdenckestnicht «ever er, an den jungen man/der da was mit köstlichen salben vmbstrichen/vor Vespasi- nmnoch aus demR.eyserstünde/jbmvmb verlcheneVogreydanckenwolce/ wiejhn Ve- fcawmn fpasianus/alser den geruch gerscheN/vttnd mikgrawen vnd wrderwlllen zu sich empfangen becc/auß vesprrec vnnd abferciger/vnd mir herccr strasfansnr/ spre- chende/Ich wolc du bettest einen anderen erstenckc/seyne briest der gegebener ge^ naden/zu nicht gemachr/vnndzerrisien/den beschmiercen/stinckenden/vnnd be- schistenen jünglrng von sich aesandk/vnnd on ehere gclasien hab / Also lerne / das nicht nur allein ein schade ftydas schmieren/falbeN/vnnd wslriechen/ sonndev Srch a«r auch grosierschadedabey/fürnemltchwaesbeschichcbeyerbarnmännern guter siccen/Sollichegeruchharwolerwan lemvmb das lebengebrachc/duwaist wo! ailalnsch wie es dem Tvadesberrcn ^lautio ergienge/da jm die drey obmännerzä R.omr a»v/son, die statt versagren/vnd sich zü den Galernitanern verkroche/versteckce/vnd ver sÄ. bärge/sein geruch jbn verrüke/jhn vmb sein leib vnnd leben brache/seinen durch, ächtern/vnd Mchern/zumguten kame iwer wslt nicht sagen/das jm in die baue hinein recht zeschehenn were/das er noch inn sollicher gefar mit narrey vmb gienge/ tzütm Glück XX AreNge/Meitt radtGere/dugiengest sollicher schamlicher/gesarlicher/ vnd vnehr licher fach müffig/wilcu dich salben das du wolriechest/salbedich micerlernunng ersamer dünsten vnd guccer siccen/du hast gehöre wie R.om so heffcig sollichc jcha- an,r«ch/ den vnd schänden züuor ist komen/Es haes der Griechen R.om/das ist Lacede- 'ü crkr- monia/auch nie gesparc/sondermit hrrcen/scharpffenvnnd ernstlichen geporcen ^'Acce vnd verboten/soUichen vnrac der sch zn jnauß Asia machen wolc/vcrhüccc/ hacs knn,r/ m aber ausisdielecst auch nimeralsgarwol mer erhücen mügen/ Vlame auchvbcr- Hand/vnd erwuchs auch biß in Europam/da vberwand das läster manche star cken man/vnd das ich hie vil vnderlasie/wil ich dir zu bedencken geben ein Evem pelda hercigkeyt vnd arbeycsames leben/diß waich vnd we>' bisch läster bestricken Hanibat vnd vberwunden hac/k)anibal der doch vnüberwünclich war/mic seynem blüc- vr>» vnu, durstigen Heere im läger in grosser hiye/hac er schm Campania salben vnd sch- "s Mieren lasien/mic narrenwerck vmbgangen/derhalbenerwaychrc / vndwie von vc.» Rö, ersterschrockenlich er jedcrmanwarde/zn lecst ein schauclich end nam/dan er sich selbs forchc halben/mic giffr so er bey jm crüg/cödcec/sampr seinem Heer / derhalbe iust/w^ Sctpionig rügenden/der in vberwande/tdanibalrsschmicrung wolecwaszncha vno werend/Den kdanibalischen were nutz gewesen/sie heccen sich mc geschmiert/das vberwÄ salben aber ist den Römern zu gücem komen/Es hat aber sitz auch das läster so vm. vber Hand genomen/das ich mich gleich darab encsetze/vnd nie genüg verwunde¬ ren kan/ Es ist das salben so weyc komm/das auch auffdie süß Jhesu Christi ge- Wren/Hac aber Christus der aufferden komm was/alle waychheyc/ wsllust / vn vberflußzü vercreyben/solliches nicon vrsach von der piesienden/sromwerenden/ Die vn wainecen Maria gelitten/iey aber ists algemach dahin komen/das man nim- mrraustdieselbigeweystsalbec/wa esainerrhünwurd/wircesjm vbelaußgele- sglbungs gec/Dre Juden semd vil micialbung vnd specereyen vmbgangen / haben gesagt/ vmb g»ri sie belustige das Hertz /es bedunckec aber mrch schrer das salbung habe ein sonder « sichen Verdruß an im/ich setze aber es sey ein grojstr tust daran/so sol man doch den Lhr-.rus jhenen die sie gebrauchen / mic Verachtung vnd vergejstnheyc zu wider sein / auss T daswre/sowrrswollenbrauchen/dochcaugmlichmachten/vnkeynfleyß garda- berw»rrs ransfwendecen/das man dich nic sür ein wsllusttgenzur schände halten möchte/ willsalsohjcheleibenlafstn/manwaißcdochwsl/dassalben den männern nrchc gebürc/inen vnzimlich vnd verboccen/sie wollen dan als weibisch gehalten» wer- S.Auzu den. In andern halte man d ie R.egel S. Augustini/der da spricht / die tust lnm'n^ deß geruchs begere ich nicht züuil/hab ich sie nicht/so suche rch sie nicht: vcc Ai- habeaber ich sie ongefahr/so verachte ich sie nicht/möchte ihr bungveß wo! gar gerate». Das chü du auch/das du mchc etwan geruchs. bey gnccem bisemgeruchstinckest/wie ayneswid- Hopffen nest/vnnd den leücceneyn grawe seyest. D h Von gesang Bas Erst Büch bottdem Sasdrcp tznd^wepntzlgistLapltcl/Psngsang süsser melodey der Muster vnd sayttcnspilen. Lt«ox er n«mcn> br-trku s«ü. Es glaub cs sey anfferd keyn ding/Alsgsangvnd Music instrument/ Das also durch die heryn dring. Dadurch manch gmüc von gor wirk gwenk I^euö.Ichkandirsnlchtgenttgsamersagett/wasgrosscnlust/frcudvnd Musiča. /-) ergeylicheyc ich an der süssen liebligkeyc /fröligkeye/der mu sica dcsi ge fair ges/vnd allerleysnstrumenrcn vnd sa^ ccenspilhabe vnd trage/ ich auch selbs dasielbig füreresstich für ander kan/mir singen/pfeyffcn vnnd geygcn/vnnd BcsserrsthiemicaUain meinkurtzweyl habe. Vernunffr. Es spricht derlpeysernan/es vÄiaüß!^ vil besser/das eyner gehe zum haust destcraurens/waynens vnnd bcülcnns/ dec trau- dann zum baust der freuden/dann vor Gott kompk man durch trauren zur freu he/Zker vor derwelc/wolvon der freudezum trauren/rst frcy vmbkerc / Dazu frcrjven. solt du wissen/das die wilde khier/auch die vögel mit gesange betrogen werden«/ vnnd das garwunderbarlich Zusagen ist/Eswerdenanch dievische im wasser Actonls mit Musiča/ süssem gesange vnnd chsne bewegec/Das geschichre Artonis ist div Wl?»hue sreylich gar wol bekannt/wie ein Delphin oder "walfksch/den selben vder Meere cm mcecmttseiner harpssen gefürchab/wöllichesgeschrchc vil geschichkschreyberalswar be?m^c basscig/fürncmlich Nrrsdokusder Griechischen Histonen Vatter vcrzaichnenc f für^mtt Es bezeugens auch die bilder außertze/wieeraussdem rucken des Delphins sas» seme gcy se/vnnd dicgeygen zohe/dastlbst gmachcimzurgedächrnus/wolan/ dazu glan ber man wie die Girenes/mecrfrawenoben/von vnden vischc-mic süssem gesan¬ ge die leuc ausshalcen im schiff/berriegen vnnd erscuffen/Älso haben wir auch in erfarnus/dasmit hälen/schmaichligen vndsüsstn wortten/ja eimv den mrderenn l a»ls MnGlckK Mi Snsferbcttbetreuget/vndgareingemain läster ist /Lichts ist dre keut schicklicher zu wuschen dan mre der st.m/zung vnd süssem gcchöne/Ein spin ehe vnd sie sticht vtt vergrstc/kützlec sie einen zünor/gleich auch ein artzt/che vnd er wunder / ma- chec er seinparac/machcs süß/streicht der fach ein färblin an/Ein Vogler vnd wey be/ehe vnd dan sie wollen erregen/locken sie züuor/macheNs seer güc vnd süß / dest srlbengeleichcn ern raubeesoer rauben will/schleichcer glatt dahcr/Ein mecrfrsch Polypus genane/ehe vnd er cin erseuster/ vmbfache er jn züüörfraitttlich vn lieb- . lich/vnnd die bösesten menschen/seind nimer schedlicher/dan rdan sie die fach aüfs kostlichest mache/deß man dem Domicianoauch schuld gab/schmaichkerey/gleiß llebircheL ncrey/liebkosuttI/häle/glakke/gschmierce wörelin geben/rst nnncrmcr on keusche ^ön/6e rey/Laste einer /ich nicht daraN/er wirk doch zu lerst beschissen/wertiger crfrew er he vnnv sich /so mans so süß furgibc/dann es ist trug dahindenn/ du darffst dich auch nicht l-ur. deines süsten singens dermassen erfrewen/dan es nichtalle feölrch stind die da sin- gen/bedenckeallweg das end/Ein schwan wan er sterben will/singr er vor ein säst fts liedlin/ so seind auch vil mer vor sreudcn gestorben/dann vor laid/Es ist nicht fcö rw alt das einer vnder süssem gcsang als frölich inn seinen traurigen stusttzungen da v-e vsstiß hingestorben vnd vergangen ist/Srnge nur frisch hin/alle cag/stund/vn äugen plick/füren dich dahin zumgeab/da singee man auch Requiem ecernam/wre es vor alter mit schalmeycnn/wie es Gcacius meldet /auch zugicng/du eilest mit frevd vnd laid/on rüw ftncr neher hin zum grab/Ich laste es sein das die Musiča Wundcrbarlich sty/dte leutte mancherley bewege/dich zur freud/vn vilander m,. dir/die vmb sonst vn vergebenlich ist/t)erwiderumb andere zur traurigkcyc/bcy ligev andachc, vnd eewan einem die zäher gar auß trcibc/wöllichc mancherley be^ macha wegung /hat vilrreffenliche männev/diß vnd iheneszüchon angefürc/Athanasi- us da er wolt d:e eyeelkeyr der welk stieben/verbot er in derkirchen das singen gat itch/ven miteinander. tdcrwidcrrrmbAmbrosius/da er austs gaistlrchcst sein wolc/richte c anvern das gcsang inn der kirchen erst aüsfvnd an. Augustinus inn strnem büch derbem kancnus/bekennet gücltch/er habdist ding baide dulden Müssen/vNdstysme dar- Lrhana - außeutstandcn/dasmansn dafür hulc/erwißceniewaauß/erwerselbsim zwei fel/derhalbensodiekunstMusica/dasgesattgsswunderbarlichewirckünghakt/ vec x-c, einen zu laid/dem andern zur sterrd erwecke/muß nmus also lasstn gehen/Es ist bey den Griechen ein grosse kunst/ in grossen eheren geweßt/keiner wer für gelerc WbA geachc bey snen/der nichts inder Musiča künde singenn/ oder ausf saycenspilen/ i-us r-H 'Themistocles sOhilosophus zu Athcn/daer nicht obtisch/ccwasauffderleyrenn ^vK' kuNdte/da es an shn kame/war er als ein vngelcetee/vngcschickccr vnd vnfeainc rm» erst lichcr man geachtet, kderwrdcrumb da Epaminüdas ein güc liedlin schlug dases erhalle/ist er für ein creffenlichen man gehalten worden/baydes Cicero schreybe/ «us wüst Es ist gar ein wundcr/das der wunderlich seltzam vndalcer man Socrates erst "lchr w» inn stinen alten tagen/auffder lamtenzü spilen/gcraffler Hat/Alcibiadesbac von v«i seinem veccer sDerlclc/dickunstMusieam/vndauffrnstrumencenaloschalmoy. / geygen rc.als die cecsfenlich^E vnderden freyenkünsten/inn seiner sugenc lernen müssen. AberderknabAlc radeS/dajm sein veccereinkostlrchennlercnuraistcr/ cherchre schülmeyster berästec/vnd jvn alda pfeysten lernen lasten wolk/diepfeyAn in die ^kunc faust fast/inn das maul stecktt/die backen auffbluse/vnnd den achem samlec /hac «arv nie rrgemerckc das es so mechcig vbel stände/vnnd einem sein angesichc so vngestalc machce/name er die pfeysfcn/zerbrachs/vnd warsfs inn dreck/ wäre also ein evcm- pel/dasaußainhällrgerbewilligung/das gantz volck zü Achcn/das pfeyffen we¬ cke fallen liesten/vnalsoabkame rc^)at aber diseebrunstvn hitzige lieb zuderkun steinnallen instrumenten bey euch nicht vber Hand genommen/als bey den ge- D ist maittett/ AaErstBüchösttdem A?«* malrrmn/sogehets doch bey etliche», / vnd fürnetnestem im schWanck/GafnshaL ha» pfrffr ZE gesirngen/vfrsten/ vnnd gceantzet/ Ehs ist »richt davon zu sagen/ wie jTkero s^'tZen austder darosten geschlagen/vnnd gesungenn habe/das ist aber ye nerrisch vnnd gc,p?»m - lecherlrch an rteronegewesen/das er in der nacht / die im die letste / aber der weldr gca. sich zä erholen ei.i wenig/dieerst was/zwischen der klag des gegenwertigen todesF forche/vNd schmertzcN/dasam maysten/erbarmlichstett/vnd ostcern malermbe- waine/ vnd beklagt/nicht das ain so grösste t)err der wele / sonnder so ain treffen,' L-rwigs sicher Musicüs/singee vnd Haepffen schlager/dahitisterbenn solttevnnd maß«/' gA«, ü Ebsgierige hrn/stünde^ich wol/das man micaUerbeschardenhairsenge/fröllch/i vtcoanp lljst vnd freyde mit maß darob bette/.: '^ergantZ vnd g damit vmbgehen/daraw bange» bttd gefangen sem/rst am grosse chorhait vnnd eyttelkaic/ich wtldirnocv Engtr,cy wolanridere gesennge annzaygenn/ wann dn die selbigen» gedcchcest/wurdest Litge,»»/ deineszimplen», woi vergesstnn/ Hdas du hörenu solcestdie kieste seüfftzunng Mavö klag vnnd heülunngd«.' verdarnpten/ kderwiderumb das süsst gesang der Nay, iaei». ligenn/dem Englischenngesaringe/vnnd der Himmel züsam stimmende Narm» mam diesO/cagoras sttzec/ Aristoteles vmbreyßk/Licero Widder erneüwert/ Es werde»» drr anndere grdannckenn inn dein Hertz fallen» / du wurdest fallen last stnrt was zeyelichennlustprinnget/dich das ewigen» vnnd bymlischenn besteyst senn/wirrdest recht innen was sÄßgesunngennhtesst/yetztwieduvnd dein haust« fe strrnschlich bist/richtec ihr nur nach den synnenn / nach den ohrenn/ ob ehs woik «Mustca ^'.rnnge/sinnge/sprinnge/ Muflsa ist woleinfeyne kunnst/wie gesagt/wann» 2- ^"nehs recht prauchee / nicht vbev macht / ist groß geachtet wsrdenn / ha¬ st- recht bcnn sich ihr auch grosse männer anngensmmen/ Gye ist aber fürnemlichdt» drescht, hinn evfunndenn/das mann grobe lcwce in» der weldr zäm machte / mrlcrerde vnnd linnderetwie mann von» ldrpheo sage/ehr hab« Pern / stayn vnd wcldc / mktc gesannge eewaychk / vnnd plaeo ayn mann Göttliches verstanndes vcrmaync/Musicam dem stannde/ vnnd best ferunng der syerenn / eyner psllicey Zn gehörig sein rc. Aas Aeröttnb zwamckgest Laprcel/ Vsndententzen. molle» /prLtU meirtem, Ille koc« c-t/kostssessl«ü>re «üe-tt. Devteusel hat den tany erdacht/ IVie man der bülschastr pflegen soll/ Damit vil vbels auffgebracht. Das lerm man an den däntzen wol. kLeuä Nur komptmeynrechte freunde/ dann danntzennhart mich all, Lrnyea. /^H^Zeytgelustec/das ist meiner rechttn übunngaine/amrayenndaherwye ein Henne springenn/ Vemuntkr.war cs wunder/das singen vnnd pfeife fenn dir vnndcer die fyeffe käme / vnnd ayn narrey der anderen» volget/iba dyse grösstre dann ihene/dam, auß singen» kompt bey weylenn etwas guccs/ auß tan- yen aber nimmer nichts gms/ist gar ein vnnützlichs gailes/ vnnd vnzüchtiges be . girllches gaffen» / den äugen» beßlich / vnnd ainem erberen mann nicht wirdig sch daschressehen» soll/dcrlerbdeckt/vnndendeckc dasgemiecce/diehupffunng den ans« ves fLß/der handbeweckligkait/das vmbschwaiffendt vnd bübisch äuge /geben»«dk rsogens. züuerstan was du vo»» ihnen» a»n schrle fürest/derhalben» an canntzcnu »st der» züchtigen wslachtung zehaben/das sy nichts weybisch beginn«;» /chändc / oder .rede»/ Ocen Gliicf. rrxi» redm/dann man da selbst bald s -ürt/ des heryens gehakms vnd anlrgen / das ges miet verratkeegar bald dein rede/geperde/gelechrer/das sitzen/auststhon/tantze/ vnnd der geleichenn/Ehs kau ye wo! ein Herrisch dinng vmb tantzcnn sein/laste dir sein als sehest du ain tantze daher farm / da kain pstyffee da bey wehre / weyB der vnd menner herein springen in» diser stille/ paren / springen vnnd tantzenn/ lieber was möchte lccheclichers/nerrtschers/pnnd vngcschickcers ye gesehen/ oder Acsunndcnrr werdcnn/vnnd laß leich sein das man pscyffe dazu/ crege vnd decke d och ein narrey die ander/den tust den du ab dem tantze» hast / wirbt dir nicht ziZ gnccemgerathenn vnndgedryeNn/syistainanfÄeunngvnndanmrrrungaynes ' an-eren/das gcrcnn hernach kompc/dein lust zum cantzen ist der Vorsprung zue vnzrrcht/dannvmbherfierenn/henddrucken/schmuckenn / hostweyß treiben»/ augcnn schiestunng/orenn raunenn/fieß scharrunng/ manntcherlay jauchyenn/ raumlen/geleüffi staub /nacht vnd anderst das zum spil mie den rorccnn ßhuhen gchörr/stnnd ehs nicht allezü mal derkeüschait/ züchrigkaic/Erbarkait/Höchstc feinde/dite wo sy mügen vnd kinden/vertretben sy die schame/zuchk/ vnd Ehere / ranye» dise chünd chür vnd chor austallen begyrden/anraytzungen vnd vnkeüschayren das ist diser lust/den du mir dem erdichten wörclin zum eantze zu deckest/schützest er vppra vnddarunder dise läster vermeüdest/vnd ob schon bey weylenu/der tanye allayn inn sundcrhait bey ersann» mennererr/vnd vndcr erbaren frawen» geschehen»/ vn^ch» ssgehec es danuochc nicht so ram abe/man dichter / wann man wider zn samenn katt. komme» wölle/was von sachen zu reden were/lernenn gleych wie die schuler wan jhr schülmaister nicht bey jhnenn ist/ was sye rcdenn wollen»/ wann ehr Widder kompe / Nymmhynn micc wurtzenn vnnd mitt all disenn feynenn scheynn desraNtz/mmgaylhaykhm/hastdudencantzauchschonauffgchebt/Eswrrrds . D »H aincr Aas erst büch tzsn dein eirrerwot lassen/wann er schongern cantzet/mlc dem Dauid vor dem tterren inst freüden herein springen /wurde allweg besorgen/fern weid richtet /n darum b auß / so doch vor GoccnyeMand derbalben vermassen außgerichc/ veracht oder verspo tet würde/dann da bofrerce man nicht dem menschen/sonder Gorc / t)ast du yhe tust vnd freüd ab dem eantzen/so müß es von einerandern vrsach «egen geschehe/ der ramzanjm selbs/ist nichts werdk/hacmer Verdruß daNnfreside/ machemüde bayN vnd läre bcuch/vneer geschcybs wcyß eradien/bringt den schwindel mit sich vnd on ende vnnd auffhörcN dem sibenden weg/ vnder den beweglichen ftben we^ gen/da nuN placoschreibc/fürsich/hindersich/aujfoie rechcenn/ gelmgkenhand/ Plata vbcrsich/vttdersich vnd im zyrckel/der on maß/zyl vndsmmerwcrend / dann der schrechet sibcne allayn der jst/der bayn endebac/vnd d«weli er ewig lst/sö har dcr bymmcl bÄcalk? ^"d die gestyrn den selbigen allayn/ Aufserd.n sin^ddie leüt vnsinsttg/so sie ewig «de« we, vmbiicffcn/vnd also oN end vnd zyl c^yer/ da ist kayn Orpheus der das Ivio- Sc«, nis rad still stehen mach/sonder inn der, cältzen/ treybt essampt den leyben auch die wanckclmücigkayt der gemüt immer mlcvmbher/ vnd Mag wol von sollicher. vnsinniger narreygesagt werden/der vers Dauid / Sy wandten inn demvmb^ gerayß der gottlosen/drse sancascy ist viiervnd grosser läster schänd vnd schrnach gewesen /Hat mange lieb / schöne Nation lang ;r zücht erhalten /hie verzerr vnnd verloren/ostc haeeiniunckfrewlin an jr hochzeyr innen müssen werden»/ das sie lieber nicht gewißcwolc haben/ich möchte leyden/ das du dein freüd inn anö «eg süchest/wilt du aber ye gern deinen eantz behalten /wolan/so merek doch / wie dn dich drein schicken sollest/kanst du ye nicht ohn gecanyk leben/so gebrauch dich des ranyens mit maß vnnd selcenn/besihe das du gute erbare züchtige / nicht vnucr- schämpce/böse/bürische gebärd sürest/sey frölich/nichecraurig/ laß esgleich dey^ nes müdes gmütö ein ferre vbung vnd ergötzlrgkayc sein/bey leib verhuren/ hie al vnzuchc/lasse es allweg inn eebarkayteinhergehenn /Es soll aber darumb kayn v-te vnv Evempel den andern sein /dann nicht alte vögel/ob sie schon federen haben / kün- Milchers den dem Adler nachfilegen/Eö wurdens die/so es noch übten / das sptlgarvcrder ssü. ben/wurdens immer anderst machen/dann esdaugee/ Cato wann er gar mit g« schäsfcen desgmaynen nutz vberschüccec vnd vndergedruckc war/ hat er sich am wein beyweilenwider erholr/ergötzc/vnd leüchr gemachc/diß hat bey den Grieche auch Solon gethon/wattn einer drsen weysen leücen drse ergetzligkayc auch wolke nach chün/er sott wslinndie trunckenhaycgerathen/ Es laßt sichs nit so nachin rhün/es müß maß vnd ander vrsach haben/ich will dir wol ein Evempel vnd ebe bild fürstellen/deincs tantzens halben/besihe nur/weil du es je nachin thon/das ich Scipio dich nicht lere/so rhüs wie es sich gebürt/Seneca schreibk/das Scipio der edel R.Z wiesme mcr/seinem vnüberwündtlichen vnd ritterlichen leib / auch nach der schalmeyen bet /hat bewegen/gebogen/vnndgetantzt hab/aberalso/daser nichts weybisch/wayches/ also räch vnd liedekliches/wie yetzder brauch ist/auch im einher cric vndhilffbegattgen ha- Agcran be /sonder wie die aleen/im schimpffvnnd feyrrägen/mänliche freüdenspil/ kayn verschal, schaden bringende/geübt haben/auch inn dem also sich gehalren/das in seine fern- merett/v; de/so sie ihn also einher springen gesehcn/rädlcn har mügen/rnn wötlichcn «orten femvv?, was Seneca zu seiner zeyr vomrantzen gehalcenn hab/sihest du/ Sälig ister/das rumö nlt er vnsereräntz nicht gesehenhat/wiewol er dannochc den leücen/ober schohnsirr bnmsgs sich stlbs steysfvnd hörtgevesen/zügelasscn/zimlichefreüd/spil/vndergötzlrgke c des weins/auch biß zur truttckenhayc/des mich dann ser an jm verwundert / ch rar dir/bravch dich des wems mässig/vNnd enthalte dich von züuilfreüden/>nan fyne «ol mer ande eerliche ergetzligkayc/ damit du dem zeit vertreibest/ vn dir ein läge tag machest/dz best ist dz du dich vor jedma also halcest/dz dir niemand auch deinefemd nicht zümüg/esist vrl besser dz du also in maß vnd dapster'öaye lebest/ das gücett Glück. XXlN das sich deine feind ob die verwundrrn/dann das du arrß wavchayt etwas begkn- nest/das deine freünddecken/entschuldigcn/vnndauffs best außlcgcn müßten / ^geyllg- das ist ein güc lob vnnd waarcs / das einem kayn läster nm warhayc mag fürge^ kzxc / »a ivorsfenwerden/deine feind müjstnstch sii)ämen/obste etwas wolcenrrerlogens austdich crechenn/ ich wolc lieber das du demAayses Aügustsgleich wercstinn w-e Lma dcmdasSueronius von im rümec/daser stch wenigs weins gebraucht hab/ vnd mchc d r liessest also «fallen/das evempel LaconlS/nichcdesLensorinides mässig n-chr zue kayc mänigklich erkant/sonderdeslecsten daruongesagr/dem trunckenhaitfur frecher/ geworsten ware/w.lcdu aber yhe frölrch sein/ so setz: dir drse tterren für züeben- jcibsüba btld/Äirlcdu ye den wein rrincken/vnnd auch rantzen/so wincke den wein zur er/ g- wre gätzUgkayc/vnd nichrzur wollust vnd rrunckcnhayc/wie Caco / vnd springe her- AmAst ein nrchk zur gayle/vnnd Wollüste / sonder zur zymlicher vbunz deines leibs/ wie vu es. Scipio. Aas ftmffvn- ''wwuch-gisi Lapr'cel/Vrrr kM weyldes Balwcrsfens. N)er ruwnic will der spile d:n ball. Springe hin vnd her für ander all. cirrN; -ieört reL«r ru-/se «as-lKL. Solter durch G-rc souil mühe haben/ Eewurdesallenrirrnschn klagen. keuil. ch hab aber Noch ein vbrrng des leibs/darab ich vil freüd/kurtz A rlwerf weilvnlustsenkpfahe/denBalzärreyben. Vernunssc. Brstdnnichr^"- chorichrgnng/soerzaygs hie noch baß/dann das sprl cingany gespsc / vn räwigs gschray/vn schwärs vmlausten ist/darab der leib mer müh dan rüw cnr-> pfahemag/wie m rgdchorechr menschftnselbsnü so feind se n/vn stim lcrb sogar ka/n rnwlasten/stellc nach müh vndarbaik/d.r ste wsl gerachen rnöchren/Man - bcßHönkS Bas Erst Büch bsn dem heschones/das es soll des leibs vbung/ergötzligkayt vnd erhollung sein//^ieber ge an/wolliches wer bester dem leib/dann hie das gemüth nichtszüchörr hak / eir- fttttgeruwsame vnnd eyerliche spacieeung/oder das vnstnnige/mühesäüge vnnd vnIeschickesgeläuff/Spacieren mit maß/ist dem leib vnd verstand seer ntttz/das .attch Peripacecici Philosoph! dieAristocelem nachuolgten/hieuon ihren namen mit Arr> bekommen/dann wann ste von zehen dingen inn jren schulen disputierten / giens storele.ve gen fie darzü auffvnd ab/disem Aristoteli will ichs lieber nachchnn mitmaß/ohn lecmae! ^sleybs schedlichebewegunng/ dann Dionysto Gyracusano ^yranno/derobn her» VdS/ maß disem spil obgelegen/vnd sein leibzuuil hiernitbemückhak/Es istwoletwan vau» m" auch von herrlichen lcücen diß spügespilecworden/dann (Quintus MuciusGce^ Baispr'/e uota Augur/kundc es seer wol/vnd spiletS ostt/dcßgeleichen d Leyser Augustus/ denlepbe nach dem die bürgerliche krieg einendhacccn/'st er vonkriegsrüstungvnvbng/ vnv mau scer gern zum spil balsschlahens geereecc/sollichs spil hat auch MarcusAurelrus mache». Antonius gern gespilc/vnnd kurtzweylet/ gcfclt mir aber darumb dannochc das len» wül vnrüwige/gähc/vnd voller geschrayes spil nichk/ob wo! der best/ein rräffenlicher kaynnem mann/bayder reckten/menschlichs vnd göcclrchs kündig/-bcne rechtschaffne ge- eerllche» lerc/ia die besten Fürsten gewesen/Es will kaynem eherlrchen vnnd studierenden dteccnvr diß spil wolzymmen/dieweyl cs also mic geschrax/pnrüwigkayt / vnd grojscr be- gezime», wegungvermengecist. Bas sechs bnd ^wapnMsi Lapücl/bon dem Brerspil vnd Gchackzabel. «osar ssellit ka/orütt lwtiem st ma-lef-ttm erst. Vrl k urtzweyl ick im spilen sind/ Vnd nie verlue die zeyr so ring / ^a wer das mästrg brauchen kind. Man fyndt noch wol ein nutzer ding. kreuch L'nmitit /tti ciE-tl«cr-tj sirren vnnd gemürer liebet/belaydigeren/Gpil zimmer weder den weybern noch männcrn/dann an ihm selbs schantlich ist/der gcwin schcdlich/die freüde cytel / lä« re vnd vergebens. Alle frcude die einet-har von seinem vnfal/ist törheyr/der reu- ngn, g-, fel selbshatdasspilauffbracht/esistkeyngewinnensdaran/diees ntchrwolkün den/werden der leutspot/vnnd müffrn de» spor zum schaden vnnd Verlust zu lon tcMl . haben/die es aber wol kündtn/wei-dm auch nicht vildawon bringen/sie müssen Sas Erst BüH bonbem doch das fprtchwore cragen/Es ist nie keyn fpiler reich worden/feynd alle nackct/ ploß vnnd arm. Tas acht tznd -iwepttMstLapttch Von Ktrtz- weyl der Gchalcksnarre«. ^nt/crtNF fattti (st-i kM»tL'L-ttLc»? name/drsist crn grosser sold gewesen» /ob es schon der müny nach klar» geachtet war/wil! doch nichtzu gehetlen anderst/dan das dis aus besönderlichee vnd vttge ntveccs wonecr geschwindrgkeyc vnd geschickirgkeyc seines gemäcögeschehen sey/vn wan nochccwan einsollkcher R^oscarswere/möchtest duwolmit Cicerone dich styncs seins bos spyls fraincschaftc vnd wunderparltcher art gebrauchen /dan ja ern grosse frcüncs >ur schaffe vnd liebe der künstlichen leücen vndereinandcr sende / ob sie wol inn ihren vcr"t?a»- wcrcken/vnd Übungen einander vnderschrdlkch vnd ungleich seycn,'/ vnddieweyl rrgkeyr w:r hie sollichcs suchen /lausten dazwischen hin rn kurtzerzeit vit köstlicher künste/ bewegeü wollrcher dise auch aine ist/ Lber laider yey dahrngeraehen/das die die es nachhin thon/begeren/lose leucseind/demgeschlecknachgond/schmarotzer vnnd zücikler fcrnd/vnd volgc hieraus das dist/venen böses schmecket sgncs nie kosten künden/ - mit narrenwerck vmbgand/zu rechtschaffnen dingen nicht kommen mügen/dis hayloß volck bleibe bey dir nicht leNgcr/dan dein suppen faist ist/wan du snen den . kragen nimcr füllest/so ists aus/Istsn wie den fliegen/wan die kuchen nimer reü- AA?» chec/ss fliegen sie auch von dir hinweck/zü deinen schanden/sie haben Zungen» die ist wrevr mc ruwe kündcn/schenden vn schmehen smerdae/ebe als bald dich als ander/gile sn geleich/Loben sieherwiderumb einen/so istssneN niternst/künden sie einen nie kuchm ausfresstn/so fresst» sie doch einem sein güt lob vnd gerächt anfs/jren bauch zufül »'mmci- len komm sie zu dir/wan er voll ist/verdienen sie es darnach das sie dich vmbcra- flle^nsä gen/ich maine dieschmaroyer/schalcksnarren/die da begeren on dis/auch deines hl», gclcs/stindgarbsdenloß/jchradcedir/gehejrmüsstg/kanstjr aller wolgeraten. Aas XXIX Lapttel/Von kainpssvnd Mccchtlm/ das ist/kurtzweylen/ringens/wettlauffcns/vnd fechtens rc. Lt QN cT" cn-^re ss-rre/b-ck, tt-ec bene con«cnu rastelenn/ der reder kurrenn rc. Item das hend züsamen klopfen Vorfreude les. ob den ringendm/vnnd anders gernmpels hören muß/ was ist/das man gastet wiedie gücm Glück. XXVii We die ringer/fechter/renner rc. schwitzen/schnaufen/im staub mit öl gesalbet/ dz sie vnsaßlich seind/failen/dises Aasten sagerch/schacr allen sinnen/augen/oren/gc- sichc rc. Vor jaren wäre es wol ein fcine/löbliche vnd ehrliche kunst/ja so hoch das ein alter k)err von L^acedemon/zü strnem guten freund Tvhodio Diagore dem al- rm/der auch ein fechcer war/da er seine zwen sün auffeinen tag ablegen/vnd mir sighastcen kränyen gezierec sahe/als künce er nie höher komen/sprache / L> Dia»» gora nun stirbe an/dan du kanst nic höher komen/jctz brst du selig/so hoch wäre cs geachtet/ das 8 vacter mit seinen zwen sünen so berümbrc fechcer gewesen/Ein ge ringer handel/hae aber auch grosse crestenlrche gelerce leuc bemür/dan auch Pia- coistaust dem plan in seiner jugencberämbc/vnd ostt obgclegen/Sein starcker ftmna, braicer/dicker lcrb vnd rucke/danoncrstin namen bekomenheec/seinsterck vnnd '«c» vas sugenc bewegecen jn zn sollichem kampfspil/ Da nun die sar vnd Witz austjn wnch vbcc^e sen/lernec er sich erkennen/chec sichdiß ab/vnd wanc sich zum studieren/vn ward schultern eingelercer man auß jm/hac Socrati dem weystnmcr nachfolgen wollen /dann Mrloni dem staecken/man muß seiner jugenc zugnchalten/Ern erbarerbecag- ftchrme- ter man kündc sich hie nicht encschuldigen/Es stunde nic wol dasein weyscr mic sollicher narrey vmbgienge/cs wurde /m verwistn/dan es ein sollichesspilist/da ec- wan der aller losest bube der oberest/vnd sighastc/die cugenc des gemäcs/mir ster cke deß leibs gar vndercruckc werden mag /wöllichen geossen/rrestenlichen/ oder fürnemen man/möchcest du mirerzclenn/den nie MiloCroconiaca vberwinden möchte/als vil die stercke des leibs belanget/dan Milo ein sollicher mann geweßc/ wunvÄ w.e man glaubwirdig von jm schreibc/das er ein roßlauffweyc/einen lebendigen b^rilch» dreyjärigen ochsten austseinen schulcern gecragen/deN selben mit plosstr faust ni- der geschlagen/vnd auffeinen rag austgefresten habe/wer wolce dan sm im fechte - ein straich versetzen oder austyalcen mügc/Ein weyser fUrcreffenlicher man geee sollicher sprl mä/sig/darin erglerch wie von einem wrlden thier/vnd lostn leuceen/ zu boden möchc geschmrstcn werden/wilcu ihe fechten/so crrcc also herein im schrm pstezum Lontzen/dasduallweg obenmügest ligen/gewinenvnderbeststin/do mannichcstreitwöllicherdersterckest/aberwolwöllicherderfrümeststm müge/ Rechter frchcnichtvmb gelt/gucoder gewalc/sonder vmbcugenc/kunst/vnnd fromkeyc/ doch also das du kamen an stinemgucen lobhinderest/sonder sein gür lobe dir eyn wöichee sporn vnd vermanung sein dich auch dermasten zur herrltgkeyc/lob/ vnd gür cen mnge hre gerächte besieysten/feinde einen nic an/das einer Mer ist dan du/laß dir die cugent gefallen/du hast ein schön stempel des lecsten Laconis/dauon Salustius sthreybc va fichc das er nichcmic reichen von derreichcumb wegen/nic mieden parceyschen dazu- mal zu R.om mic parchcy/Aber wol mit den dapffern vmb die cugenc/mic den be schaydencn vmbdiebeschaidenheyt/micdenvnschuldigen vmb die vnschuldge¬ fochten hab/das ist ein ehrlicher kampff/da einer nic allain auf dem plan oder pla tze/aber wol an allen orcen/im hauß/ausfdem marckr/zu land/zu feld/mre denen die bey oder von ihnen seind /alweg zu aller zeit raum zu fechten hat/du solcalweg deßgeoßmechtigen Scipionis rede voraugen haben/derda sagcwieLiuüwsch- reybc/Ich bins gewrß/das einem jeden geoßmechtigen dises begegnec/das cr sich Ring«« nrchc allain mir denen die setz leben/sonder auch m.c denen furnembstcn die zu al- ^>gcn°/ lerzeitgelebthaben/begeretderjugenthalbgleichzüstin/derhaibennduauch solc »st recht direewann einen der noch lebet/oder etwan verstorben ist/erkiestn/den selben dir für ei ebenbild fürsttzen/damic du ringen mögest vmb die jugent/vmb dre vnuer welckcekron deß ewigen lebens/das wer mcinradc vnnd maynunng/hait es seye das beste. . E i» Das gücenGliick. xxvm hl! feiner träffcnlicher leüt gehabc/vnd der selbigen ein vberstuß / dar sie doch zur Rö- selbigen zcyc nichcs häßkchcrs/vnmklcers/wilders gehabr/dann solliche schaw/ja n'ch:r^ mordjpil/war nicht genüg / das die burgerdahaym vbclzü fcidcnn mic einander lebkcn/vnd darzä im krieg vil blücs vcrjchüccecen/mnßcen vber das im fr:dr/der vgn^ frid blütig/ir ltrst blutdürstig stin/wanneiner schon sagcc/es gicng chcrlrcher/lkcb wcichaw lrcher vnd lustiger auffdem platze zü/dannandcm orc/da man einander siayschc mußc/so ist doch das gyncn/gaffcn/vnd maul auff sperren vngfHaffen /da nicht ' allayn der pöfcl//sonder auch der rat!) vnd Herren der welc/ die selbs stlbsder weit emspeccahkel vnd schawsprlwaren/alsogürigklichhinnachgugkecen/vnnd lüste darab heccen/drst naerey war dazumalgleich durch vnd durch gangen/war so eer spri smno lkch auffdie lerst worden/ das hiezu nicht allayn der R.aystr wcyber vnd eöchrern s"' sonder auch ürnckfrawcn/so inn vcrschloßne klostern verstecket (^dernzuchr/ scha gevAA »ne vnd keüschayc bekam/ vnd gar bald / so man nur ein klayncnwanck auffey- v.rs auch ne hac/hörcigklich gestrafft) kamen/vnd hrebey jr aygen bcstelc ort gehabt habe/ das jn der Kayser Augustus selbs stlbs cingeben herc / drst fancasty ist derhalben mchc mindcr/das jo ein grosser k)err mic crnst ist vmbgangenn/sonder wo! mehr grösstr/mervnd sichrbarcr/sollrcher vnd dergleichen handel vnd spil/ würde wed bcu n,ü> ehcrlrchgethon nochgesehcn/v,rnd waysit gleich nichc/obder/derirn werckrst der '"b- sp,lMt»n/oder der zusther/narrtter/berüchcer/oder schanrlrcher ist/Von gelts wr- gen aufffechtschulen oder anderen Häusern spilenn / dringt ein die armüe darzä/ auffdem platz frey/die vnnutze/eycle vnnd vergebrrc eher / Es ist daran gelegen/ wann einer ye vnrecht thün will/das man wisst/ob er auß armue/vbermuc/ oder von lusts wegen sünde/ Es n;mpc mich wunder /dasbayde rarh vnd gemayne/st» vllkostens/mühc/stsysi vnd arbayt/micsoschcdlrchem lust/gebew / vundschaw- Plätzenzüzericheen/hac tragen vudertragenmügen/washatsnurgstauden die fächccr zuerhalren/ wie grosi zyns vnd gemaynen kosten hac man hre müjstn las¬ sen austgehen/ 'Taustnc bar scchter find auffein schawsp l nicht gmrggwcstn/son dermanhachiezu ein hauffcn Elephancen/'Trgerchier/L.öwen/Barden/'Wald estl/mucrige pfcrd/vnd atlerlay edier auß der ganyen welc geschickc/ausi alle wäl- den vnd völckerndeserdrichserjagec/alles hacauffden Römischen platz zum spik dienen mäffn /ich will geschweygen yctzdes vnerschätzlichen kostens vnnd vbcr- stuß/denman an das geben» hre zu diencr/gewandk/da hat m an zu land vnd was ser marmeljrayne stule züfären mäjstn/d.e besten staynmüyel vnd wcrckieüt/ so mans har inn der wsyccn weit bekommen mügen/dahinbestelc/die cssslrenauff das aller künstlrchest baheren/glercen /run die höhe auffs schönest richcenn / auch vr-kZ^s> m cgold sichtbar vnd scheinbarmachcn/wöllichesvnmäßlicherr gebcwcskostcn/ ^5 r'ost-v Scaurus bawherr dazumal gewesen» / dem volck des sich des hoch erfrewec/mik hLuftp hofreeec/dem volck den kosten/brachr vnd herrligkayt/ für die äugen stellcr/(wsl «ruftüE har die jach mit wenigem holtzwerck/vnd benderen auch in-» wenigen ragen mü gen verrichten) dreyhunderc vnd stchtzrg marmclstayne stüle/gleich eirrwunder- barlich ding/allgemach auffricheec vnd sttzec/ hak auch ern sollichs wcrck vnd ge¬ ben» volsürc/dergleichen von Menschen henden nye gemacht/die äugen der Men¬ schen nye gesthen haben/alss fest/das cs nicht inn der zeyr verfallcnn/sonder ewig hecc mügcn stehen bleyben / daher er Visen danck m;r verdient hac / das man von jm sagt, das er die mrc sch wärer verbiecung erstlich die burger/nachmals inn sty¬ lt en köstlichen /aber vnnutzen gebewen / die guce litten jnus ellcnd vertriben vnd verjagt habe/als der/der nuch schwärem kosten/grojste zeyc/ vilfelkiger mich der gemayn/ diß als ein stiffcer vnnd auffrichccr / vnnd avstbringer gewesen» sty/ aber ehs ist wunder zu sagen»/dist vttsinnige weyst hat die volgennd noch weye E ich vberrrost gücettGM XXiX Hoffnung des T^egimentszü dekomen/ein so vnzalbarlichrn hauffen/mit vnnu- tzer/leüchrer vnd vberigcr Wollust der äugen spi! vnd spilhäuser züjehen/also vmb fürcn hac künden/M^chc aber einer srgen/esgieng wol hin/eskam dazumal kei nerinngefahr/Ey lieber /eshac aber einer liederlich vnd wol darein komm mir- - gcn/iavllkausenc/Ichwillhienrchcsagcn/wieoffcn^chevnd alcegepew sind ein §w falls gefallen/vndvrlkausencverfallen/erschlagen/vnd jämcrlichdaselbstvmkomen/ liederlich wayst du nicht mehr/das vnder dem Z^ayser Äiberio/inn der statt ^idema /das chsvgcos schawhause mit volckeinbrach/vmbfule/vnd mer dann zwayntzig causenc men- ft» mcrck scheu erschlüge/das ist die enclich frucht vnd nutze sollicherschawspil/Man soll sie faren lajsen/wrlk du anderst anleib/el-er vndgüczu ruw sein/Man lernet/ wiege hörr/hievauß nichcsgücs/Man fyndc manchen Menschen / der senffc/strll/ vnnd frrdlichtst/alsbald in der brjsngerzü dem schawsprl fürec/würdt er fräch / vnge- sch ckc/vnd gantz grausam/ man darfffollichs inn follichen schulen nicht lernen/ es leret sich wol selbs allzu früe/die nacur des Menschen ist ondas zum bösen genai gec/man lernet ondasdahaym nrer args/dann von nscen ist / man darffes nicht aus dem schawhauß allererst Holen/Menschlich natur soll man im zäum halten/ MZ bikn sie feyrec nicht gern/vnnd wann mans ceeyben will/so vberwalyrs/es kompr für MtsÄß armen vndoreN vilargs/durch drse kompr nachmals der todgleich als durcheyn oen fcha» offne chüreingeschlichen/was das gesicht faßc/bleibt lang n frischergedächcnus/ was aber für die oren kompr/ mag eurem leichrlich abfallen/Es hangend die bilde sich Harm vnd Muster eines dmgs/das gesehen ist lang inne/komen einem offc ein/ wanner schon nicht daran gedencken will /diß sehm vnd hörendiser spil ist klaynsr lust/vn hat grosses verderben/^ch kau nich t rä chnenn/was doch einer nur für kurywcyl dran haben mag /soll cs güt sein/das einer auffein stund sehe/dauon er lange zeit layd tragen rnüsi/ vnnd /n offc gerewee/Ich wayß nicht wie lustig es ist/das einer züsichc/das ein mensch den anderen zersiayfchen/zerhawen/vnd zerstucken muß/ oder aber shen/Sas er den wilden chrereu fürgeworffcn / vnd von ihnen mir /hren r-'ste/va- klawen vnd zcenen zerrijstn vnd zerlempec vnd zerfätzecwürdr/vnd ssllichs auch lehs sehen muß/daseinen/der da wachet/secr traurig/ vnd der da schlaffe / jm inn dem manschen eraumfürkommen/ersch rocken vn vexieren mnß/soll es hüpsch fern / so einer also rerhaw«, auffden anderenhawec/stichc/wundec/plucec/cödcec/Es ist mir ein ster biecers/ e»?AcÄ grausamesvnnd wtderwercigsding/ Es ist ein böses anzaygenn/das euch arme stucke». Menschen/der bucer tust/vnd vnliebliche freüd/cäglich vbereylc / vnnd bestrge zu lerst inn den grausamen rod euch vberstürrzen würde / ewer sach stehet enclich nie wol also/daswas-rbegynnsr/chünd oder begerer/istnur wider euch/ Ich wolcjr lieffet euch mein warnen eingehen / vnnd stundend ab von sollicher verderbunge eüweres leybs/gncs vnd der ehern/vnd der erbarkayc/ zuchr/vnd rechter eugend beffiffend/rc. Aas am önd dreMst Lapicel/bon den renn rosten vnd Labalen. Vttb^«!U-t»lElsesse/eöeK> »fm. c»msi«kto-1ommo e/k /orm-t üöorc ^rior. Em nützlich thr'er vnd arbayt vol/ Zu nskturffc/nichezu frechem mut/ Em rsstz ist ws mans brauchen soll. k-ochbrächtigkayr chek nie kayn güt«. Vonren/ l^-eucl. Ich frcw mich derrosszen scer fast/dann ich mit rennen gern dz rossm. bestgewyune/so reüce ich auch sonst mktfrcüdcn gern austdem pstaster/ -W meinen apstelgrawenCabal vnd schäckcnjdas kleptherein/darab ich em Etnschcd besondere freüd /lust vnd bracht hab rc. Vernunstc. Drß ist ein schedliche freüs ve Nttch de/das du dein VNglück vnd vnrnw/inn deinem hauß mit deinem schaden nörest/ pservenn dann ein pferd vndcr allenn thieren / ist das vnrüwkgest rhier/schlastc weder tag drcwÄs noch nachc/darzukan mans Mik fücer nie gnngsam vbecschüccen/darzn ist auch Vasvncü kayn chier/dasserm Herren beider ein duck vnd bäberey chüc/alsein vstrd/rstge- wWMre z^jch wann du daraustkompst/alsfürest anstdem weycen vnd ungestümen meer mic grossen sorgen / Derhalben ist vnder denen/ die da rostz abrrchren/geleich ein sprüchworc/ein pferd/es stell sich wie eswöll/ diemütrg oder mucig/so schlechtssty nerarc nach/laßt seine duck nit/Eskan erstlich sein sich woldiemücrg stellen/obs schoon mütlg vnd schnellauffend ist/kan vmb ern Hand vol Haber vnd eins kaech res joch sem/kan sich zämen vndbändig machen/denschwantzaufpinden/bschlm hen/einkürrßcragen/inn notzwang vnnd schwären drenst treiben» lasten»/ N>ce- wldernb/so es mncig sein wil/vn sich seiner krefc vbermpc/laßt es sich nicmad mer EM pftr cäsig mache / wrl nir nur allaitt frey vngmaysterc sein / sonder auch seins aygnen nesaA herrrrs ergcstcr feind/vnd würcalso störig drob/das/wan mans schö zerstech Mik ne„ Hec>si)srtt/esrenecmchc/t)er«iderumb/wannmanwo!tgerndzcsstünd/sonm-pcs »er fevw! d daraufsitzt/den zigel/vn ferc in all mache dahinjwan cs mutig sein solle / so de. ists faul/wann es rüwig sein sol/so grißgrammcc cs/warm es gelüstet/ kau cs wot Ms-"^ «dand-r-iM ^nnvmblc,' hacsauchgcs», dcrn/dasttkw nernMpftrdl ^chc/dasdcrg rrngrabmvg .phalott/gemm! ricbr/hacau<.i Alevandcr/ab' nichrsberodek chcnDrnerisa gen/w^sÄn^ eherenrmIleic was erseinenr j doesnocbltbcr ein herrliche bc< num vergrabe cmett/wlrreder halben der ps< innderhcll ernt gangmjvnddt beyvns einer scrherr/träffen der hat vor gro gcmachc/vnde scn/vnddasne perlrnssichnici M/'zuseimkra drrymalhaym dr/seüfftzende/c seinem schmatze soMossmfleyßr denWbey nicht nensmbnvayn baldhmdanrm Esistemrdani dagehnjkenvi güten Glück. XXX dienen das einem ein lieb darzü gschicht/Es ist kayn dienstbarer vnd trewer chie re auch/dann ein rossz /gar ein edel rhier/cin rikterlichs herrlich/ das einer gern ha den vndzaffen stlc/wyrdig vnd werc/das man bcyweylen ein groß gelt darumh geb/auch grosse mühe vnnd sieyß darausflege/kderwiderumb istsanch ein sollich chier/das souil darff/das einer wol möchr darob verdrossen werden / besonder ein weyser vernünfftiger mann/Es kan nicht rnwen / so kan cs auch hcrwiderumb nicht sondere grosse arbayc erdulden vnd ertragen/ycy stoltz/bald eräg vnd faul yetzmütig/vber einweil langksam/yetzt fräch/baldfelcsvmb /yey schnellc/vber rin weyl zeüchrs die ländin nachin/ist forchtfam/scheücht ab dem schaecen/stocken vnd anderem/kan nicht ein mucken erleyden/verachr stinenherren / bringt in et- wann vmb leib vndleben/ werkan nur sein stopffcn / stampffen vnd schlahen ge- nugsam erzölen/sein richlen/vngstümigkayc/vnd springen/es kan weder den auf sitzer/noch den der darauff sitzk/layden/Als vil ein pferd kosten an ihm hat/ so vil hacs auchgefar dem reücerzägewarcen/ich künde nrich nicht gnugsam verwund dern /das man pfcrd also gern hccce/wo ich nicht lese von den cräjfenlichstcn men nern/die pferd biß zmn wunder gelicbc/vndlust darzu gehabt Haben/Werwaiße nicht/das der groß Alcvander sein pfcrd so lieb gehabt/ das er im nach strnem tod em grab vnd gedächcnus aufgerichr/sa ein stac nach seines rostzes namen/ Buče .phalon/genanc har/hac doch /da es noch lebr/nichrs besonders für andere außge- grossen» richc/hac auch Augustus/aber wo! mir minderem/seim pferd nicht ein statt / wiö Alexa», Alevander/abereingrabstaynauffgeriche/das stund jmzuuerwcystn/mawaiße nicht ob er oder ein ander das wunderbarlich pfcrd von marmelstayn vor der kir chen'Venerisauffgerlchc/vndtnnblldsweyßfürgestelthar/IchwrllyLegschwei gen/wasAncomusVerus ( ob er wol dem obernantenR.ayserinn jharcn vnnd eheren vngleich/aber wolam vermügen vnd namen glerch)gechonhak / wie vnd was er strnem pferdzu essen/vnd wie ers beklaydet/vnd gezierer habe/das sag ich do es noch lebet/hac ee sm ein guldin bild zueeren machen lasten/vnd da esstarb/ ein herrliche begrebdnus/vnd das chncmrr wehe / das ers auffden bühel Vacica- num vergraben hac lasten/da so vil hayligergcbayn rüwen ligen/ Esgedunckec einen/wir reden vngläublrch ding/^ur ist es ein mal vnd aber ein mal war/der- der rest- halben der Poer Vregilius auch dicheek/wie die seelen soUicherreütrersknabenn/ "ss kn.:- inn der hell einher kraben/nichk allayn aufferden/mit sollicher narrey allayn vm bems vrs gangen/vnd das auch einer nicht der alten chorhayc allayn verdencke/ st ist auch h-ii fei» bey vns einer/der noch lebt/des namen ich nicht nenn/ noch nicht steralk/ein gros strherr/träffenlich inn räehen vnd anschlegcn/mächcig inn gwalt vndreichcnm Mrvlg- der hac vor grosser lieb seinem krancken pferd /guldine küsstn/vnnd stydene decke gcrnachc/Vnderlegett/bedecken/vmbziehen/vnd auffs zärrlichest sein warten last stn/vnd das noch mer wunder ist/do er auß kranckhayedes sOodagransoderzip perlinssich nicht rencken/rüret/noch naygen kundt/hac er sich von feinen knäch- ren/zuseim krancken pferd tragen lasten/vnd also sein pferd in eim tagZwey oder drey mal haymgefuchc/allweg die ärtztmiksichgenomen / bey seinem rossz sitzen- de/stüfftzende/traurende/strichs fein senfc also mit seinerhand/vnd tröstet es mit seinem schmatzen alst/das ist kayn mär/es wayßts yederman/dtstr mann hac ebc so grossen sieyß auff stin pferd gelegt /als auff sich selbs/rst von ärtzkcn vnd freün- denhiebey nichts versaumpr worden/hac sein pferd/als es gestorbcn/gleich wie sty nensimbewaynet/rc.Bey derweyl istsguc/das einer reücc/ vnnd nutze das einer ^771^. baldhmdanrenne/ist einem der da müd ist/ein rüw/vnnd sichedem Adel gleich/ Es isteiner dannochc eherlicher/höher/fürcräffenlichcr/ derdareütet/dann der groAr da gcher/k)erwrderumb/wje dobenngesagt/ein böses pstrde/cin grosser feinde/ Es Das Erst Büch Ssn dem Es were ossc einem bester gwesen/ er ibere zu fuß gangen/ reüttee einer/so muß ek immer fore/kan nicht ruw habcn/wolc osst lieber im koc herein kneeren/pferd ha¬ ben ossceinenn vom tod erlcdigec/tTcrwiderrr mb habe sie auch wol erwanlr einen gecödect/aussjn gcsallen/vnd zekdruckt/zerschlaifft/oder zerstossen/pferd im keie ge sind nutz/Nim sie aberhin/hast du auch den krieg schon ausgehcbr/Man mag ebendie frag allhiefüren/die man füreevnttd sraget/ob ehs auch güt sey/das die wind wähen/oder das der Aayscr Julius gcvorcn sty worden / stuil widerwcrri- gcs beftne man hie auch.Lhestalia schlecht billich guldine vnd silberin müntz/dan sie die erst ist diepferd auffgebracht/gezämetj vnd aussdem meer zu schissen ersun den hak/ hat hiemit dem krieg ein vrsach geben/darintt sie sich mcrmals wolgehal tcnhac/lassspscrd/pserd sein / du kattston deinschaden nicht mit, hn vmbgehcn/ gedenck nicht an den Vergilium den Posten / wie er so herrlich von den pftrdeti/ schrcybk/sonndevan der» Dauid der da sagee/do du Herr Gort Jacob strafftest die hohen hansen/die ausspstrden da herein rrabren/verfülen/starben vund verdar¬ ben sie re. Lreuci Das ;wap bnd drelffigisi Lapiccl/bon Hunden/ jagen vnd baysten. c^rkcum fossil c-smmo^EttÄ, Die zeyc die du verlurst mit jagen/ Xüssiauc z»r Gott gar osst vnd vil/ Dre wyrst du zwar noch schmeriztich klaaen.Das sev dein Hund vnd fcdersprl/ W-as-st M-iefm Ahuzenr LS du machen dl. flregcn wider; vberkomE alsobößlttvvc' seufftzg-ir^ liehe semd also < zwähendgeg drc ander dick stzarkeynha st:hencjkrmc da/rrcybendt yern/erfMt rcnnachem/i ren/vnnddief gezeytten dies dccbain, tiger jhr wÄlll! gen rund ged mausse.vnnd luste/darmic b thnn srlt/dasc vögel darsirr f vnnd nächrliö lec/dasrstrwe vnndvnuerdi l)eylige gesch, ruchMchesr anderst) duld dmvmidhunl dcnn/wie die o mchcr/gepawi lückch ernenn' scymhandc/L vnndnfiayschei vmbgmzenn/, p/ünglmg/des gücen Glück. XXÄ K.eu6. Ich hab auch mein kuryweyt mit jagen/bayssen/vnnd Hetzen/ dasist meiner lust vnd frcud auch aine rc. Vernunffr. ^Ianmcrcke.ch diefreud/die ein jüngling/der noch nicht bart geschoren hat/nemlrch d se/ haruonauchder Poet t^oracms schreibt /mit Hunden vnnd pferden vnrbgehen/ - imfeld Heyen vnnd baissen/du jolc aber dich HÜerenn/ das du mchc diserjüngktncr gAiR» einer scyest/daruon er weyteergcleich hernach schreybec/das erlich waicher darnr v-vnuc, wachst seynd/lassen sich bald verfüren/vnndzü allen lästeren lencken vnd crey ben/herwiderumb denen die sie straffen/gantz widerspmstrg/die nicht sehen was m- k» hn nutz vnnd güt ist/jhr gelt vnnd güt liederlich verchnttd vnnd verprassende / >ochfercig/girig /gäch/crag/traggrosse sorgdu seiest ein solcherauch/der du dein reüde austzergängklichdrngseyest/Ich flhe woldas du nicht vnfinnig genüg mir fechten/lauffen/rennen rc. bist/wylt mit den vöglen stiegen/dazü bist e.n tho re/Die vögel spotten reche dein/kennen dich nichr/hörenndich nicht/was wilde du machen du läppin/hastu dochkeyn federen/dtin tust ist federich/lassesein/ sie fliegen wlderzu dir/was geschiche/nichcs anders/ dann das du wder zäschasscn vbevkommest/schreyenn/locken/ vnNd laichen must/darNeben den güren rage/ also bößlkch verzeeren/den du wol reche zübringcn möchcest/hangest also im lüffc seufftzgest nach eim vögelin hinnach/gleich als heerest sonst nichts Zcrhuu / Sol- liche sernd also arme/faule vnndlangksame knecht der vögel.Die narur hat auch zwu hendgegeben/die seynd euch bayde vol/die eyn Helt den zäume des pferds/ dre ander die klawen deß sperbers/Seyndt ihr aber nicht wol gebuyee/habc al- vnnuy- st gar keynhand mebr/pnndaber das jhr vilzcschasten zehaben gesehen werde/ stchenc jhrmorgensfrä ausfvor rags/falt zum haust aust/als seyenndie feynde onv da/ereybendc euchdjsedettgantzenragvmbattdeNweyhern/wäldett vnnd hon g«ben-is tzern/erfullee alles mrc vngehcwrem geschray vnnd hetzen/verp'.asindc alsoews- rennachem/das er zünichc nachmals merguc ist/Ewerc voleleer haben jn behal vnnv ren/vnnd die feinde damit erschreckc/gejagec/vnnd vertribcnN/vnnd inn frides gezryecen die gerechcigkeye damit erhalten/Ihr aber /wannjhr spat wyder auß dein feldehaimkompc/geleich als habeejhr die sachseer wolaußgerichcet/besich- tigec jhrwsllicher vogel wol gedäwee/waser von sich geschmissen/wieer gesun¬ gen vnnd gedichtet habe / wie vyl federen ihm schwantzc noch seyenn/wie er sich mausse.vnnd dergleychenn/das ist ewer kunst gar/dasistewerliebe/freüdvnd luste/darmic bezaletjhr ewer vatcerlande/älcLrnvnnd freünde/das jhr jhnenn khün stlr/daserzaz-gc jhreweern sperberenn/habichen/vnndsprintzen/die euch vögel darftrr fahen sollen/also zalen euch vmb eweren schwayß/staube/ tägliche vnnd nächelrche vnrüw/ewere vögel auchherwiderumbe/ss wirdeesalles beza- lec das ist ewer fleyß/das ist ewer mühe/das rst ewer arbaye/da seye jhr starck vnnd vnuerdrojstn/aber zum ernst nrchcs werde.Lrurum/Liceronem / vnd die Nuryi tdeylige geschrissc zülcsenn/sage jhr/sey zülanng/brauche vyl mühe/Ä?erkaN weyl son euch stilrchesvertragenvnndrechegebenn/wer kan euch also lebende (lebetjhr Ae,mrm anderst )duldenn^ Wir lesenn wol das vyl grosser leutte/frcude/bayde an pfer- lescnhex, den vnnd Hunden gehabt/also dasauch t)adrianusder ^eyser/nicht den pfer^ denn/wie die obernannren/sonnder den Hunden/gedächtnussen vnndgrcberge- o?/r"ref »nachec/gepawcc vnnd aussgerichcct/avch an eyncr staec/an dem orrhe/ da er-ge- fenuckec lückhch einenn Bern gestochen/selbs den ersten steyn gelegt / auch mermals mit rma. ' scynerhandt/Bern vnnd Löwen/vnnd andere gcwylde aussgezogenn / erleget vnnderflayschee Harc/Mit vöglennaber/seyndt nicht vyl rresfennliche männer vmbgangenn/jha kaynerwollustvnd frewde dakmitgehabt. Marccllinns der Jüngling/ des R.eysers Angustiäncklm/ist von Vergilio deßhalben als ein los?v vogler Non reimen» cckssle§,nec bene ttttttt err'^. Vnd fürcht darzü verräcerey/ Vil dienstbarkeyr ist nimer frey. senjre gcjägc wsl lasstn/vnnd nicht mit in darob vnnntzlich hadern/das soldem Adelernycbung sein/wann sie vor geschästc verdrosst» seind / geringen lenccen» Ml es nicht gezymmen/der Adel kau inn den stecren/vnnd sonst/ leu c vnnd land nichtregieren/wonenondao innwälden/wurden endlich nie also ausfdenain- -den vnndgäwen sitzen/wa sie anjm die raugenlicheyk zu regieren befunden/da- rnmb wonen sie bey den wilden/hunden vnnd vöglenn/darmic sie gemamschastc züchon/vnnd kurtzweylhaben/vertreybenjhrzeicdarmic auch also hin/dre irren gar/dic da vcrmayuen/es sey einssllich ding vmb vogle» vndjageu/darauß cy^ ne«n sonnderlrche ehere/ prachk/vnnd herrllgkeyc erstehen müge/rst Nichrs/wedcr hohes noch nideres standes/menschenn mügenn hienon einrhumc tragen /dyst haben» den guten künsten/wollichr jhre vorsirren innehören gehabt /abgefrgc/ Nunwawoleensie andersthin/dann von eleern vnnd freünden/zn den stynde» fallen/vnudalso innvneherenleben/sie schämeir abervileichc sich/so mansmit Ehrliche den alten vergleichenn wolte/Sie haben wol mügenlefen/ wie placo f)hiloso- mLirnec / vnnd der nacur kündig geweßk / k)omerus gedichtet inn der Poccerey/ mttssül> Cicero wo! vor rade vnnd recht geredk/derL^eyser Julius von seinen feinden» chcr nar, triumphiert vnnd gesigrhabe/sie haben aber nie gelesen/das sie weder gejagek/ gsttg?»/ gepayßc/gehetzc oder geuoglct Hecken. Vogler verachtet worden /Dre Walhen seind etwan mit sollicher kurtzwsy! viirbi gangen/jctz thund es am maysten die Francoscn/vnd rinnen sich auch des gejä- ges/lch geschweyge hie der L<ünig/Fürstcn vnd t)crren/dercn leben schier nrchrs mehr ist dann ern vnnutz gejäg/Der höchst bey den Francosen/dcrA.ünig/wa» er vor krieg sovi! musst hecc/bringcer seinandcrlebcn mit jagen zu/ergötzet ge- . leich sein alter darnir/ja wanrr er setz vor alcer sterben soll/Es ist wunder/sonder- Wey am sich in dem Könige/der also gelerc/ VN sich der kunst etwa» geflisstn/Abrr sie sa- v'Äcg!» genes sey lendrlich/wolan seys lendtlich/sittlich / die Walhen sollen den Franco - cofti» kury< wexi. 5r grü«r5oblcKitt te b sen neri- den/das sie durch vnd wider herdurch/der kderrcnhäwfer faul/stoltz vnd fräjsig ü-/stcla! fchwantzen/Verhaysien crewen dienst/wann man aberzüsihcc/so ists mir ai- stenabek ner wurst versiblcc/lstglcichainvolckals mästmanshaben/als Habs einer bcstelc in mt. fein hawst zerstören vnd verwästen/zerrcissen/zerfchmaissen/verderben/austfref- sen/fchlecken/stelen vn abcragen/fchneiden also aust der hawk jrer kdcrrn ricmcn/ vnd wann sie ecwan in sich felbs schlahen/erkennen vnnd lernen was sic feind vnd thon/so hebe sich erst jamer im haust/ da brumlcn/klagen vnd widcrbellen sie erst/ das am Herrs erst yetz auff ain newes möchte verdrust ab follichen erkauffeen dien- stenhaben/vnd nrcgedulden das man /m alfo vmb sonst dieraere. hawst feind sie dem kdcrren harmlich fernde/vnnd wann sie der Böse daraust füree/so reden sie öffentlich wie rechte feinde sten tderrn nur das ergest nach/ vnd wans damit aust- gerichtet were/sie foltcn wol auffdie letste auch mit der läder feyhel dran/'Vnd ob aincv schon das mawl zuhebt/so gefchichc cs doch nicht das er seinen t)crrn fo lieb hec/sönder er besorge es komme auff/vnd künde nachmals katn lderrcn mehr oder dienst bekomen/darumb wegcr were gar karneknechce zehalcen. Reiche leüce aber , künden stenprachtvileichenieerzai^cn/siecrekken dann alfo herein mit jren fein- den/vermainen villeichtstgüc/das sie so zu land vnd wassern Häuffen/ werde crb- k-rccht;ü lost/halten fo reichlich Haufe/Mlt fo grossempracht/kosten vnnd gesittd/das sie nie schmal weichendem persier vnnd Lydiern Rünigen hoffhalcung /alfo vil vnnd köst¬ lich. lich must alle ding auffgehen / "was soll es das ein Herr /also micfo vil knechten» vmbringet/vmbgeben vnd gleich gefangen ist/möchc noch einer sagen lieber was Harder tderrverwirckc/gehandlet vnd mißhandlec/das man alfo auff m si- het/bewaree vnd verhüetec/das er niendert entrinnen mag/Es ist ein verzweyfeltding/dasaineraifolusthabenmagan seinemvnfal/ schaden/vnnd gefar/ derhalben die armüt hierinnen ein vortheyl hakt/vnnd sie zubegeren ist / die dy- ftö lusts/vnlusts/vnnd gefasst wol geradtenkan. WM keuch Ich frcw mich das ich sokostliche/herrlrche/ja R.üm'gkliche vnnd fürstliche palläst vnd beüausunghabe. Vernunffc. was mag dich dasge heissen/soll dich dcrnhaust/darumbdas es herrlich ist/auch herrlich mar chcn/Ich m ünedu solcestdem haust/vnddashaustnichtdich/wie Cicero schreyr sg,,vaa ber/berämbc/t-errbch vndzierlrch machen/das haust soll nicht den Herren/ aber kauft/ dcrt)crrsolwol das haust zieren/Das dein haustwolgepawen ist/das ist deinem rne mchc/sondrr dsst zimrn-rmans. Das dein haust groß lst/kompc di r auch nicht Hc v-n zügurrem dann jrch drinnen die dieb wol verschlahen kündenn/die kn-chc oder- stust treibcu/schmarstzer baimstrchen künden /der gmain pofet daruor gasten kirn mache«, de/wirst mehr vnlusts dann freüdedcrhalberr daraust Haden / srtzst darumbttre bester bast/das du wcyc vmb dich hast/ w.rdt drr zu gutem leben noch vi! abgebn / M unst du es künde nie auch /amer vnd nsc rvo! m ernes^ünigs palast won- n/ Bawierrt wann die baw!euc möchten inn deinem haust alle noc vcrbawm/ weren su kostl^ che ieut/Mainstu der rod mäst villaytern vnnd styege haben d.st er starek gestelt/ ^vas dawstu inn den fels hinein/ Ram gold hrnein es rvurd gefclc. Vorm rod so mag nichts jrcher fern« SchlSl» K.eu6^ Ich frew mich auch /das ich ein schloß hab das da fest ist/mit seys /2^. nenzinen/mauren/vnndbolwerckenwol verwart sficher genüg vor den feinden. Vernunkkr. Einhauß das inn einer star ltgc/hae serngemachsam keyc/deckt dieleut vor Hirz /reger? vn winden/Ern schloß aber auffdem gäw rn der höhe/steec vondrsem nicht frey/müß der k)err deß schloß groß sorg tragen / sich für chccn/dayde vor vngestümem wetter/vnnd schnaphanmn. Es zayget cyner vsnn Sparta auffein zeyr die feste maurmseynes vacrerlands fernem gucunn — freündc/ sLr b-»-"LÄ rerrröstm/waL ge/aS/rtrE/cln mr/ÄFsamerh) auffgeimlkm/r Fabydiefeygen crenßsvoak)- Av^>n/«)wie /mF-e/ittudör s^gwaridl /c>M/örgen/a Wpnö nacht Mduniche/r Srspolckserm -"'Mselbst ab/Irnderrv. rhagoB/rsagt rämpcmn aller t)4stmchtgch^ rvar/alsowolw stemrcgfwalcri Vndßirgegebm dism geschehen r stande'chstecho fee/BZchlöisecr aberd''och cncliä Hemieder vndcr^ -akä nhaykvnd fichai^stkaynfe ec rechte h ßcherl sein p-r der ßmr^d wisse i-l-gka dlchMgirrno schmcckm/rstdi last/wanndrra! somüßtmandc, nschcaucbdlcc dcmemhauß/^ fcn sou-lgexlun gen/dichbcmüi gest/vnudbeh das dvbc/kchrn Mpcmndem. mchcchmayn^ kommen. Mscb-li^ S^-cdrcb!^ Es iff bey vnserem gedencken ein rreffenlicher Columnescr zn Xhsm mit nameü Srephaniiö gwesen/der herce grosse ferndschaffr/ also das jm sein schloß auch bck- gercwar/Da kamr jhm ein Edler grosser/ doch jmern vnerramer h)crrzn brlffe/ do diser jähe das das schloß nicht m r zn erhalten/nsch zn schützenn war/ 'Trat er zn gedachtem Grephano/vnd sprach/ Gecphaire/es gehet vdel/ dein schloß ge¬ het zn grnd/isk nicht mcr zucrhalcen/dagab der obernance k)err Gcephanns ane worr/vnd sprach mit lachendem mund/Far jmer hin/was zergängklich rsk/ auch das/dasich zn R.om hab/zaygec mit der band aufsein brüsk vndHertz/ ond redet weycer/Diß isk mein schloß/das isk fcsk/kain vnfal soll mirs gwynen/noch vnmüe Dabbest y^erdashertze mein kommen/daswaseinrede/dre einem sollichen/skarcken/red IneAö lichen/fürcräflichen k)errn seer wol anstünd/vnd rn solchem fal gezympc/Also ha cves her, Ken alle haylige fromme vnd Gocssorchcige Menschen yhe vnd yhe jr darum anff genvt'be! Esst gssctzt/vercrawcc / vnnd inn sn vcrhoffek/welcleüt aberinn sr cugenc vnnd rvarcr/v» weißhayr/die skarcken vnd skrcytbare innjrewaffen/die zaglose/hosferruge/vnnd wünUlch l^üc inn src nreüren/bolwercken vnd veskinen/ darum sie auch enclkch wol jn- nen sind worden/inn waß sie vercrawet habcn/meür/schlösier/bolwcrcke/ sinndc nicht füralles vnglnck güc/Gorc isk aber für altes gnc / dem Hang an/so wyrst dn rvolble/benrc. Aas sechs önd drevsiW Lapittl/Vsn kost ltchem l^außrach. rß k«xui /! mal« mmir mtrt arte /»prllex. 'temporibia ssnsckr p-tt-tror ußtt er-it. Esisk ein Hoffart mit vi! werde/ Vmb haußradcgcbn auß vrl gnc/ Vnd des kaynweyscr nycbcgcrc. Den man doch nimmer brauchen rh nt. Mctt Mick. XXXV Ich erfrcw mich das ich inn menren lnsthäusern / fchlöstern vnd ^»ßrat burgcn/allerlay/nrchcallaynzurnoch/sonderzumvberfiußgeräk/gfäsi/ , schrssvnd geschyrrhabe. Vernunffr. wrlr du wissen was du hast mn M^ÜÜ deinen wcyrläussrgcn hänsern/nichtsanders/dan vil vnmrrzesgeplundcrs/den «mhauß drr die dieb steelcn/rauben/vnd sich sclbs bester ehe verstecken künden / wie derben ürer nuri gesagr/Dein wcyr hauß vnd allcrlay geplundcrs drrnn / würedrr mcr nachrhay^ l'.MI sein dann nutz/dam; dich crstlrch deine nachbauren darumb fcyndcn/vnnd drr drsi mißgynnen werden» / Nachmals/ wo vil gerümpcls rst/hac das feüre/si> embrunstaußkompr/dester mervorjm/dasesausifrcsie/verbrenne vnd verzöre/ Ist auch des daran/wann du ecwann dich vor anderen /ausiziehen / oder hinweg rhun wrlc/mnst du stül vnd benck lass»/oder wo du es ye brauchen / vnnd mit drv neOerr wclc/kanstdu rächncn/was lasts/vnlusts/ kostens vnd mühe es bcdürsse/ wirrst ern schlechten lustdarab Haben/Geye cs alfo/das du dein hanßrathinn rü^ wrger besitzung/beydiezum lust/vbersiusi vnd Verdruß/ haben vnnd halten mü< gcst/must hu dich dannochcjmmcr für vnd für mitplagen/ mieden knächcen vn , d eben dich schläppen/mrc den meüsen/schaben/ssinnenweben/rüß/stanb/rauch/ m«mr v; regen vnd bergle» chen/schlagen vnd cngsten/N)ke wilc du drse deins haußgerädts ehr rexcy ftmde vercreyben r du musts auch darzü habenn / du vermaynest villcycht/man U soll dich für reich achken/darumb das du vil geplundcrs habest / wann du sollrche versimn» narrey vcmchrcrr kündest /wslc ich dich für recht reich halten/dieweil aber du den daußirä, lust vnd frcüd hierein sctzest/so gedcnckrst nur mcr mcr/jmmer her / all ecken vol/ vnd wyrst um deiner bcgyrd/von recht wryscnnur für arm gezölc/daher nichts re/vnn^ ansserden einen ermer macht/dann geytz/begyrdr/vnd grosses güt/Ich / wie ge- sagt/dieweyl du d ch an sollichcn fätzenn verwunderst/kan ich dich mehr für reich erkennen/vnd wann alle deine winckel im hauß/auch küsten vnnd kästerr/noch so vol voi/alles mit gold/silber vnnd cdelsgestayn /erfchyn oderg!antzcr/du helcst vrl daruon/Du stlc w-lstn das dein gerümpel vnd plunder dir nur ein last ist/vn em zäjamenhaussung /diedich nur im Haus irret vnd enget/abervor grossm getz vnd degyrlrgkayc/ist dir Nichts züuil/jrrct dich mchts/bist noch ermer dann arm/ dich hungert noch nach dcm/das du nicht hast/vnd das das du hast/will dir nicht schmecken/rst drr ein grawcn/eckel vnnd widerwill / das ist dein angst/diß ist dein last/wann du an einem gerümpel im Hause vernewgernest / so gilcs nichts mehr/ somüsi cmandersher/Ich setze/ dein plunder gefalle dirallwcgwol/fobleibrdan- nochcauchdlr ein schwäre vndewigebeschwärnuß/irrung/vnndengungdirinn deinem hauß / Aussernenweg hast du darum müsstn lügen/ w.c du aussein häuf fen sou-l geplundcrs inn das Hansi steckest/anssvil weg must du herwtderumb sor gen/dich bemühen vnd arbaycen/wie du es fügklich inn deinem hauß vndcrbrin- gest/ vnnd behaltest/Du machstdirohn notzü schassen/wirstsallweg also habe/ das dubcsichtjgcst/zölest/wyschest/zamen'egest/crückncst/seüberest/dasdkrztt- sanrpc inn dernen äugen wol vnd wehe thun würdc/wcr nicht zäschassen hab/der mache ihm ayn solliches gerümpel inn sein hauß / der würde wol zu schassen vber/ kommen. Aas siben bnd dreysilgist Lapttel/bon Berten vnd Edlen gestaynen. 6emm kllet eK FeKror,«»-« eA, ccrtr /c-itt «mo cn-tt Ed! gstayn ist wie mans acht/ Ein Margarit hayßt Gotteswsrt/ Es hac noch kayn sälig gmachr/ Gerdas mag hau derhat den hort. k^reuL Das Erst Büch bon dem Evelgstet l^eucl. Ich frew mich ab meinen Edlen gestaynen/Berlin vnd klayne cernj das sie so kostlich/wert/ schön/ liechten schein vnd gestalt für anders v^Ä habett/die sind mir lieb/da hab ich tust vndfreüdgnügan« Vernunkr. Daskan auch wol ein falsche/zergängkliche/vNd tödtlicheeycelkayt sein/vnd nie die geringste/das einer sein hab vnd güt inn ein klayns staynlin soll verschliessen/ das doch nicht bleybt/vnstär vnd wanckclbar ist / vnnd allayn nit darumb so vil gilt/dasdiekausieüt/vnd vnweyse reiche leüt/souildaruon halten/ sindt ecwann lang veracht gelegen/bald vnuersehens felc man darüber/muß es vil gelcen/würe Lvciastel hoch entporgchaben/wils yedermanhaben/bald herwiderumb ligt cs iin drücke/ ne gelten das ist der Menschen lust/freüd vnnd weißhayc/damit gehend sie vmb / lassen der d^mans weylen gottes VN jr selbs erkanrnuß fallen VN faren/ ir mühe VN arbayt ist/rvte sie tlMrach edle gestayn lerne kenenjdz kan auch/wie gsagr/ein schantlrche Vanitas sey / Aber ter/ an jn so gehetö /es ist nicht new/man wayßt nicht was köstlich ist /es würde einer hie ofr schlecht eermals angefüre/beerogen vnd beschissen/ dann sich nicht yedcrman hieraufvev vmg« steher/dieachmng gilt hie mee dann das wert an jm selbs/Eshar sich nervlich be^ Exstmvt geben / das ein reicher mann/ aber der sich nicht wol darauffverstände/cin klayn gerhateli edelgestayn/ein Larfunckcl bey vnns vmb zehen rausentguldinkauffr / der war für silbee vnd gold /damit gieng er vmb/das war sein lust vnd freüd/sm gefüls fttnnckcl der gläntz/vnd gedauchcsndoch immerzu/der schein werezu liecht/andet jttlncr vmb ;che etwas mir zu/Er lüsie den Carfunckel seiner guten freund einen sehen/ der wole- guwmA delgestayn auch mit fernem schaden kcnnen/gelernet hcec/zaygec jm als bald an/ kaufst/ es were kayn edelgestayn/sonder eingläßlin/mchrvonnarnrgewachsen / sonder eshelßac ^Ult wundbarlicher kunst geschmeltzt vnd Zttsamen gemacht/ Sehen hiemir anff lexcht? die jr gelk/ das man wol eerltcher oder nützlicher anlcgcn möchte / also verschwend den/hinwerffen vnnd verlieren/ was sie thünd / ist das nicht ein grosse thochayt/ blindkhayc vnd ergötzligkayt/daseiner vmb sorrästenlich groß gelt / so rheür nie am natürlich wesen an j m stlbs/sonder ein blosser namen vnnd gemachten scheyn hausier/ verenderlttb v> lverdtpkid rhe/i deskedunekenl en/istLarbrrnci rstDemamge« gistengebrauä) vndyetzsogma^ ringen tragen/^ vbcrstußrc.öas dasmanaussI K»-»' ksH krsg-na«/" g7m>chü"M «nbe-Wk» „olk-kb-d-»? ains/msob0u< KMuchcbere eitthohek/gelcrk kaynensi^nh' Schmaragtna blaw Saphir/^ dekstayn/alsrc h-ryc/vnnddsl! chlttsmcht/esij hiibcir/fröirlrcn Edelgestayn fÄ fiir rnüjsige lcüc, Mchlchens zer che j wann ich gmlxcrmbcnn / fantHy/grosser vnndmchcc > vnndcr Mnn l vndklayne : für anders Vemunkku ein/vudnit crschliksscn/ irrrmbstvil rdc crwam elcen/wün zimdräckej »/lassender vcist/mcsie essey/Abek einer hreoft chieraufver mewlicbbe^ dc/ciuklaM fr/-cr^r- ö/MgHle rdck/tt-mcv ,/derwole- ls balkon/ stn/sonder hiemiraufl vckscdwcnj cchochafk/ sorheürM hrenschA kausst/ gücen Glück. rrxxvi kanssct/ists nicht schänd/das einer mer daran sshekc/dann aüssgure eugend/siee/ gmslobe/das imer werec/Ich will hernach setzen wie Ionins der R.hömer auch seinvatterland/leyb vndleben/hauß vndhof/guc vnd eher / von eines cdclgstay- _ ms wegen/das Opalishicssi/deraust India kam/der ander alle gestayn alleam zwemylg schein vbertriffc/faren ließe/vnd das ers behielce/rnn die schany schlnge/dan An- tuusenns tonius der drey Oberherren einer/ein hoffertiger vnd geytziger mann /der alles/ Mwen was jm liebte vnd gelustee/auch thnndorssc / jn darumb auffs höchst anfeyndec/ angsty^ vnd zü jm vrsach süchee/dasers von im möchte vberkommen/wöllicherer nichts nach recht frager/sonder g-eng mit 'Tyranney vmb/ dann da er vil redlichen bur gern die statt versagr/sieinns eilend rribe / musste der guc Nonius auch mit/ der doch nichrs verschuldet hecc / edann das ehr nur so ein köstlich edelgestayn Heere / daß jm nicht werden mochk/Nonius wich/bedachcenicht derart des chieres/ bi- bers genanc/wann man jm von seiner gayle wegen nachjagc/so reisst es selber ab / wyrffcs von sich /das es mit leyb vnnd leben daruon komme / des er auch hec mü-> genn khun/das er bey semer bürgerlichen» freyhayce/ haust vnnd hofrc.ihnn e'ye^ ren her bleiben nrngen/ Noni es rst nichts / dre narrey nam bey jhm vberhande/cr wslt liebermic seinem Opals inn dem eilend bäclen/sterben vnnd verdcrden/das wolcer haben/das solr er auch Haben/Es muss diser Opalus warlich vil kostet ha- ben/oder aber Nonius har wenigs Verstands gehabt / ein großer brpp/der zway AAenm ains/vttd ob dtse chorcchr/da man so hart an edelgstaynen hangc/darob alles ver res leben iassr/auchehere vnd leben/dcngemaynen pöfel schon vbergcher/stll sichdannochc ein hoher/gelercer/weyfer mannschämen/vnd stingnrlob/ehrre vnnd gesicrean bcrLvel- kaynen staynhencken/sonder an die tugend/an die ewige / ksstlichisie vnd edleste gcstarne, fchöne/zirre/vnd gestalte/dann wasauss disemgrnnd/das ist auss der rügend her steüssc/daskan recht edelgcstayn/schön vnd lieche sein/ das ander ist zergengkirch verendcrlich vndzerstörlrch/Dasedelgestayn inn der absterblichen wclc/stgroß/ werde vnd cheürgeschätzt/ist nicht das die narur so köstlich gemacht/ sonder das des bcduncken der menschen also hoch daruon helc/ Nach menschlichem bedunck en/rst Carbrrnculus/yetz das best edelgestayn / bey erlichen der alten Adamas/dz ist Demant gewesst/dasallayn die B.ünig/vnd auch nicht alle/stnder dre mächki Larfun, gisten gebraucht/vn gefärt haben /zn vnser Zeiten aber gar nichts geachtet wirkt / Al fcyt vnd yetzsogmayn/dasauchgeringe lenk den selbigen Adamaneenan sren singer ringen tragen /Alst wachste auch st bald vnnder gemaynem pöfel/ hoffärr vnnd gcstaxne- vberfluss rc.das nächst edelgestayn/des disem inn dem wert nachuolgt/ist Berten Berlen.^ das man auß Indra vnnd Aphrica brrngc/vnnd den Berlin zu nächst gehet/dcr Schma'/ Gchmaragt nach/wie eklich mayncn/^arumb aber nicht als bald der hymmel- blaw Gaphir/Warumb gefclc den Menschen nicht als bald weyss vnd gränfarbe SupkM der stayn/als rodee vnnd blayche/Abcres ist/wie ich gesagr/der menschenn khor- hayt/vnnd dollhayr/das sie nrchr von disem/dann von yhenem halten/ die narur thnrs nichr/es ist der reychen lose geschwäye / vnnd deren die sonst nichcszuthün haben/fabulieren/wann sie etwas zu schaffen hercen/wurde sie Edelgestayn wo! Edelgestayn für sie selbs bleiben laßen/nichc st hoch achcsnn /Edelgestayn stnnd für müssige leük/das sie auch etwas begyntten/machcnnd die selbige gar zu nicht/ zersthlahens/zercretcens/machend sie/sag ich/gar krassclose/weybisch vnnd way- che/Wann ich dir dists alles Exempel hauffenn woldce / wurde ich dich gar becaubcnn / Eyn Evempel will ich dir hye erzölenn / wie schedliche dyst Dcrgeoß famasey/großer vnnd craffennlicher t^errenn / herye vnnd gemüche / lose vnnd zu nichce gemachet hat / Der große Pompeius / der aller mäsfrgest/ ves grA vnnder alienn den R-Hömischenn pursten» / dye hernach / st weycce yhre ünpsm, vorfarern vorfarern vbertrossen/auch mik beschaydetthayt förgänger gctvesenn/da ek spaniam befridet/vnd gegen Nrdergang alles zügucem endegebrachc/die Meer räuber bezwungen/vnd alle avss ein Haussen gecriben/ daher das selb ort noch dä uon sein namen hac/imhaymziehen aussdem pirenifchen gebyrg/jhme selbsein ernsthassces vnnd männliches sigbild aussgeriche/inn jaren noch junge/ aber der kharen nach vnd sitcen/ak vnnd dapssergnüg/Eben derselbig Pompeius/nach dem er auch hernach /auch andere vnd mer Meerrauber vberwunden hat/vnnd den gantzen borgen bezwungen/ chäcer nicht wie vor/ sonder war an dem orrh vnd mn der selbenzeyt gantz verkert/kam anderstgesinnetzä hauß/dann zuuor/ dann er nicht wie vor/ein männlich sigbild seines aNgsichcs/ auß Marbel oder ärtz gemacht/sonder gar ein weybisch/vn wayches / ja gar zu köstliches von berlen vn kösthchrstenedelgestayn zügericht/ inn seinem herrlichen Triumph fürc/diß war Nrchc ein kiayne sach/die zu kadlen war/ das also der brache des Morgenlands also anssem aynigs Haupt gelegt/Der gemayn mannredc nicht yilgucs darzü/ware diser handel gleicvemenkschuldrgug 8 nachgeendcbrachtigeFürsten vnd Herren/ was solc R.SM nicht von den Tyranen inn jrer dienstbarkayc leyden/ sosieanjre lieben burgee als frey hat söllichen hoch mut sehen müssen / Es ist auch inn ande- ren dingen inn drseM Triumph nicht schlechc/wie der brauch abgangen/do wäre nicht vmb den wagen vmbher wassen / mann vnnd rossz die man vberwunden / wie der brauch war/nicht die gefangne/mchc rosszgeräthe/vnd krregsrüstungen/ Gsive/e, Das aller schlechtes? das da gesehen ward /iss Gold/Edelgessayn/vnd Berlin ge- wesen/Allda was vnder vil dingen ein lange vü bravke schlachkrafel/darinn nach lentt/vre einander her/zwurigen oderordnnng Edelgestayns/ein köstlicher schatz/alsodz ftisr h»r ^ssbayden scycen ern yegklrchs edelgessaynsem aygenn schein hac/sonst auch vil guldine ceinckgeschyrr vndgefäß/kostlichektayderj bilder/auch vnder andern bil mn ftrnc r>ern/einbrld wre der Msnaust gücem feinem leeigem schwärem golde/auch gul- phe gef»^ dine sitzbänck/vil R.ünigkltche kröne/mit grossen schneeweyssen berlin durchstij- rcr. ckec/darnach hat man im Triumph gesehen/wie er ein gantz guldirr berg gefürr/ wunderbarlrch rnndie ftsregemacht/darauss gesehen kdyrsch/Leones vnd an¬ dere threr, auch bäum darausswachsen mit alterlay fruchte gezogen / die guldine ost hecend/ vnd oben am gibel des bergs gedeckt mit berlen/darnach war auch ein vhregar kossiich gemacht micjrenssunden/die gierige vmb / vnd ob es schon alles von gold vnd edlem gessayn zügericht / doch war die künsslich aebayr noch besser daran /das kundt ein Triumph sein /das kundt köstlich dtrrg sein/ da war edelge- ssay n/die vi! e /Da hak sich einer verwundern mügen/das hat leüt bewegenn mü- gen/die sich solche zergengkliche ding bewegen haben lassen/Ich glaub liebe Freu de/du bettest den Triumph vnd herrliches einreütten Pompch zu R.0M auchge- ren mit lust vnd freird sehen mügen/ja lieber silbs gehalten /also stehet ja dein sinn vnd gemäkh/glaub aber nie herwiderumb/ das dise/des die äugen erlustigee /all- tus^yar dem gemükh/mermalsauch dem leybe geschadet Kak / Eshac Pompeis nys mr vb^r, nichts grössers schaden mögen thün/dan eben dise seine waychayt/wsllust/ brach wlii?entt ee/vbersluß vnd vbermnr/Thessalra har jm nicht so schaden mögen/ob erschohn vlrml stm lange zeyc darinn erwaychc/vnd sich inn Wollust daselbs begäbe / das j m dan wol hoffarte/ schad kundt sein / vnnd jmwol sein grossen namen vcrklaynrret / Auch nicht der st? vnnv 3^dsst vnfal/criegerey vnd verräcerey/die jhm inn Egypco züständ/ da er gar zu yr-chr. gründ gangen/jm die Egypcier mit macht/maynaydigkayc vnd falscher freund schasse sern gwalk vnd leben felee/Es ist ye wunderbarltch zü 'agen/wie es nur ko¬ me /das er mannlkcher/mürcrger/vnd streyrbarer sich gegen den starcken kdyspa- mer gesetzt / vnd herwiderumb also yetzhab sich mögen lassen die waychen Asia- tern erwaychen/vnd daselbst so gar kayn mann gewesen ist / vnd des noch wunll - barltchcr f-md-d-rz^ dazämaldas^ saqtdasc,ttso»l rttr/nichcö»rrem lin/Mwäide stMwnacur« harpffmschlahe HMmnernemle erkennen hart r ^Mudcnku Krochen aucl so kosilicheöjliit oarumbimkriec rodsicherAewes«! jucmwcib vomr den gären s^rrb scbaderjdasicjhr fürdas kämet au gold/bcrlinMch dann starcke stre §eu nach seinem c kriegsrüstung/n vcrachtcccnkvnr köstlicheren stam sllinayneneö/ey, Lünigs schätzen/ sein rage nie keyn i drvtze/st-gecraus 6«dsniv war/v kcllW seinem leb kGragIeichtt/L> malsgcfangen/de ringwidergade/ni aberlüffchndentt ^ch/bmchc,n;älc es nur ko- cven V ^chwu^' harl^ r/daert^ k/dieMtti orrnochdi ineselbseni e/ aber der xins/nach ihar/vnnd ndemorrh mnzüuor/ «loder ärtz nberlenvn mjdchwav ntandralso >arzü/w«e vnd Herren/ 'sosieamre hinn ande< n/doware rwunden/ üstungen/ Berlin ge- lrinnnach atz/alsodz st auch vit andern bil e/auchgvl- »durchstü- tkggcfürr/ es vnd am dieguldine rr auch ein schon alles »ochdessek varedelge- egennm»- bliebe Freu »nrauckge- ja dein M stigee/att- ^oerott/e luff/braä) beeschobn ni dankst h nicht der acrgar)» hüten Gluck. XXXVN barlicher kst/dzer sichauch in Asiam etwa» lang mal steiffvn recht gehalren/sich wcdergelt/gäc noch Wollust vbcrgce» har lasten /des er dan am tepel zu _/erusale wol erzaigc/dan al do vö allem.schatz/derdo vberschatzlich war/nichrs'genomen/ sich aller ding frey enthalten hake/vn erst zu lekst sich felbs in Asia nrr vberwindc hak mügen/ sonder in Wollust zerstossen/ vnd von jm selbs vberwundcnn/das kan prachc/edelgstains vn die hostarc außrichren/sollichen lon gibts/also kan gold v- berwinden/dz vnüberwinrlrch ist/Also ist auch eben in Asia der groß Alevander vervec vor jm vberwunden worden/vnd ist zwar schlecht ding vberwinden amen der zu vor von,seinen lästern vberwunden worden ist/das wer groß,das sich ainer selbs schE, vberwinden kündc/sollicher wollust ist yetz auch auß Asia biß in das welsch land l-ch mir gekrochen auch inn cüwerm varccrland vberwindcr/dann wo man die warhaik sagt/ jo hac der Astarisch Wollust die vberwunden/die dozümal Herrn der ganycn ven wsr- welk waren sonst vberwinrlich/vnnd noch solliche Herrn bey euch vberwmr/gche nur hin vnd laß in deinen äugen perlin vnd edelgestain nur vil gelccn/solliche lon geben ste/machen starčke männer fatge vnd weybisch/seind frainde der augcnvn feinde dergemücrr/sAyrrhus/do er wrder die R.ömer zoch / hat er ain Achak/der dazumal das beste vndköstlichcst edelgestain was/sey nichts sonders wert/Man rhl vctz sagt das ein sollrcher stain gewesen/das man manchcrley gestalt darinn/ von na- Rümgs rur/nichr darein gemachc/gesehen vnd gezaigerhab/alsallerley menschenn thier- rum. lin/stüsse/wälde/vögel vnd gcwildes/Eswar auch jnndisemA.ünigklichen gc- stayn vö nacur also gewachsten/die neun Musc/Göcrincn der wcyßheyc / mir jre harpffen schlaher Apolline/gar schön erhebt/gesehen/war auch altes so klar vnd hell inneinemso kleynenf-ngerring/dasmans rechcwolvnnd eben/sehenvnnd erkennen harr mügen/vnnd denringe machet noch berümbrer/dasjhnein sollr- cher grosser Herr vnd R.ünig hecc/dann wann groß herrenein kleynachaben/ so istsklainacnochso köstlich/als wanns ein schlecht man Hecr/Abcr lieber laß sein so köstlich es immer stin künd/was hac jn sein Achat Helsfen mügen/hac man sn darumb im krieg nicht erlegen mügen/rst erdeßhalben vor den fcrndcn/ vnd dem wcvcc rod sicher gewcsen/ja wol nein/Eshar sm d stain vor dem nit sein künden/ damic f^nvcn/ snernweib vomchurn oben herab zerwarff/cödrer vnnd zcrknieschcc / was harr gefahre/ den gären fAyrrho sein Achat genützet/oder washac erFabricio vnnd Curio gc- schadec/da stejhnvberwunden/vnd außIcaliaverrriben/Ichhalrgäntzlichda fürdaskainerauß den bayden sein Herren helm/spießoder schwcrdt/daranweder gold/bcrlin/noch edcl gestain was/jm vmb seinen köstlichen Achat geben Herren/ dann starčke streitbare männer achten solliches gar nichcs/wie Herren sie nur mn gen nach seinem ringe gestanden haben/dicweyl sie auß sonderlicher tugenr/ vnd kriegsrüstüng/nichr allain den Rünig/sonder alle seine reichchnmb vnnd reiche , verachtccenk vnnd vbermochren. Man saget auch noch von einem elccrcn vnnd köstlicheren stain/den polycrares der Äyrann Samtorum gehabt soll haben/ pes »s, sie maynenes seyein Sardoniv gewesen/diser stain /vnnder anderen köstlichen Rünigs schätzen/ist er ihm der liebest gewesen/diser ^Dolycraccs ist ein mann/der Samio, sein rage nie keyn vngtück gchabr/der aller glückhasfcigest gewesen/dcm glück zu rum. drutze/stige er ausf ein zeic Mn ein schiss/zohe seine fingcrring herab/daran discr Sardoniv war/versenckec inn das rieste meer/auffdas cr nun sagen möchre/cr becrinn seinem lebenn auch ein vnfal gehabc/allc seine freude mir discr traurig- keyr vcrgleichec/Es begab sich das ein visch im mcer/den ring verschlickcc/nach, malsgefangen/dem fOolicrari auffden risch gebrachr/smder selbige visch scynen ringwidergabe/nichron sonderliche verwunderunng aller Menschen / dasgiück aber tussc chndencrutz nicht lang also bicren/günge ihmauss sockender versenn nach/brachc,n zu lcrst den aller scligcstcn mann / an den liechrenn galgen /Disen G stain Das.GrsiVüchbstr HM staln hat »ach nals lang der R.eyser Augustus von des wanders wegen/inn selii guldinekeon machen laj)en/vnd inndiekrech.n der Coacordiegeschenckc/Frage aber hie noch ains/was nutz-ist dem 7I/ranns pio!ycraci sein steyngewestn/da ersernVaccerlandalsoplaget/WtShacs dem ^/chagoredem weyscn geschadr/ (derauch daselbst daharm/jmzn wider was/das er dasgemainvacterlande also veviercc) das er schon drsen st rin nicht gehabchatt/sihr dasend an/der Tyrann erfaulrc andem liechten galgcn/frasstn in die rappen/daruor kundr jm sein stein nicht scin/D.'r srsm p /chagoras aber starbe dahaim inn seinem vaccerland/rä- wig vnd sicher dahm im frid/warde groß gehalten / sein hauß zurkirchen gema- chee/vndalsein Gocc verehret. Scheietz wasfürvnnderschidseye zwischen dem ringe/mic seinem Achat polycratis/vnd dem schlechten klarde/oder Philssophi- schm mancel des p/chagore. Vnnd das ich noch zum ende eins sirge/Diser Lar- Ler Lac kunckcl/den Johannes R.ünigvonFranckreich/vor jaren gehabt/ist jyme auch 8ümgs nichc für alles vnglüekgncgeweßc/dann da er im Heer vnder den knechten gefan Johans gen/isterimabIeeistenvndgenoinmwsrdcn/^achmalseinlangezeikhernach/ Franck" rnn frembden landen/vonstinergttcensrcündeneinem/vmbgrosigncgekaujfc/ r-kch/lst vnd im crstwrderumb zu gestelc wsrden/hat gleich als wo! keyn kraffcrroch ma nrch: f?c chcean imgehabc/wiee.n ander stain/diestainmügenwsl schön vnd liecht sein/ kltcs rn« ich sage aber das sie nicht vil cugene/krastc noch macht an ihnen haben/so starck ginck gär feind sie aber dannschr/das sie den reichen kisten vnnd kästen vor gelt ausiläeen gc«^c. ist ein grosse narrey/dann einer/so lust vnnd freüde mir edel gestei" hak/leib/gne vnnd ehere/von derer wegen inn dieschantzschlechc/Sie hond doch nichts an ihnen/dasder fach werde weve/oder gleich sähe/es ist ein lauerer geuche- rcy vnd rriegerey der augen/künden sie doch drr weder Helsfen noch radren/wcder ttavneirn behüccen noch beschützen/vndob schonvilvonvilendauongeschriben/so sichres rSvlikc» dochderwarheyc nichtgleich/brinngcauch dem lescrkeyn nutz/aber wo! vil ver- bÄerei» wunderens/Mich nimpc wunder das etliche innirem leben so vil vbertgerzeie ge/ habt haben/dassiehieuongantzebüchergeschriben/nachinverlastenhaben/Ich tcccg-rtkr hie mir plmro Gecundo/der da sagc/das die/die von der nutze deß edelgstat mtt sich. nesgeschriben/dieleute nurhaben also bekhören/vndmicnarreterglaubhastrkg- keye vmbsürenvnd betrügenwöllen/vnd sich selbs also mte vnser narrey kützlen r>re von grwölc/das die staineewashelsfenfollen/ist das lose geschwätz/derendiedauonvil ttavmen" plauderen/schreiben vnd waschen als die kauffleuc/vnd ander die mit vmbgond/ gcschrlSL liegen vndcriegen auch gnügdazu/dieweylirsyealso haben wö!r/Es were bester daben cs dacclecseittrrimerinhavifetthin/vnd verachcecs/danndas einer so solk vllvauon gelaichet werden/plinius zaigc vil nutz an der edelgesteyn / ich halte gchalte». nicht vil dauon/er sage man künde etwas lernen kennen/an fal¬ schen dingen/wan man trug darffwider den vberfluß brau- chen/mich dunckc aber man dürffleüß nicht an den beltz setzm/vberfluß vnnd wollust wechßr selbs wsl / man sol sie vil mehr vertasten/vnnd sich dercugcndrbe- fleystenrc. zögen >^L/?,berslu rndauMcrc trinckglcjcr/di bervndgold/l achtet/istdoch ungenügsam lcuthin/wied jsnöcr mensch hart manzng ictzmllögolöi hrcin/aussda^ emhöserbübd, mvnflat/rstc Mlällzcz-rge auß/d«mman ZÜsaußmgibt/ sicb/hcdmckccr trmckgeschmli sch scwese,r/ü.; geschaht/ rl-mde also er Tyrann lm sein stein terlarid/rü- Hm gema- eschen dem Philosophie ^/DiserLar- t )ymc auch 'chkmgcfair uc hernach/ icgckaustc/ fcnoch m« liecht sein/ t/sostarck auMren »el geste" hond doch cergenchee een/weder /so sichres »sl vil vM zerzeicgc/ aben/W ßedelgstat rbhafft/gi ey kützlen daüonvil »mbgon-/ vere besser r so sslt halte D-s Wen Glück. XXXVIII Aas XXXVui. Laprcel/ Von den mnctze schirren mit edlen gestainen zieret. kMrbttk «-tsir r«tro -icomtt brb»nt«r, koc«kLA?)bersiuß. VernunKr. Dasmanauß edelgestainenn trinckgeschirr mache vnd außhölere/i st vor -aren auch zum vbersiuß gewesen/dann man nicht allayn rrinckgleser/die wol zerbrechlich/aber doch rain/sein/vnd sauber seind/sondee sil¬ ber vnd gold/das vor zeyceen das lecst ztl menschlicher begird gewesen ist/ jetz ver- , achcet/ist doch cndtlich auffkomen/das den geytze der vbersiuß vbcrcristet/ nicht ^7tz ern genügsame vrsach eines solliche bösen dings/Discr prachc frißt gleich land vn Herflug leuk hin/wie der p)oec sagk/rst feer ein grosses vbel/nichc allain dcr gcrechtigkeyt/ rü vbec sonder menschlichem wesen gar enrgcgcn/Es istjhre auch vbermachc / vor jarenn^Em. baec manzugörtlichenämpcern sich miceynem silberin bcchcr bcuügettlasstnn / jcy wills gold nimmer thun/man setze dann/vnnd versetze edelsgestain/die fülle drein/aust das nun prachtlich zugehe/vnnd wann es wol gerat / so ermckc etwan ein böser bub darauß/ein mainaydiger/lugenhafsciger verrärer oder sonst ecwan em vnsiac/ist ein söllicheSgut das nicht wolzubehalrenoder zubewarennist / ist ge köstit nicht allzeyc gesund darauß zücrincken/man vergibt gar geren den lcueenn hier^ auß/dann man selten inn einerjrdischen krausen/wie ein Poet sagt i ainem gisst s^r zu sausten gibk/ist grosse sorg dabey/Aber wie gesagr/dcrPracht begerr nur vber-i« eKemL stch/bedenckec wenig sein absteygen vnd fal/Es will doch iederman auß tewrem^'E, trinckgeschirr lieber rrrncken mir vn sicherheyt/dann auß einem krüge / da es jhm glbr. G H schmeckte Bas Ers Büch bok dem fchmecket/vnd on sorg ein güten suffchet/Ss wirk lastet mit läster vbetwrmöen/ Es belustiget ecwan einen mer die schöne deß bechers/dan das jm der wein darin schmecket/ jr vcrmainec es sey groß köstlich ding/dasjr vor euch edelgestain siher nen habenc/darneben aller gercchrkgkeyc/freüncligkcyt/lcucseligkeic/wic der vev hörer/verräcer vnd verkauffer^seines vaccerlands/öa 'Vergisius von schreibe/enic namen Lurio/vergesseeivnd in den wind schlahec/Vnd wrlsfttzen / das auch der schein nicht also becöre/so laß ich mich doch beduncken/irgebc den stainen sonder¬ liche virtutes/keeffc vnd wirckungen zü/Ich Habs gesagt doben / vnd sags noch / wann der sibenc cheyl war were/das man von derkreffccn der edelgestainen schri be/so wereesvyl/es lst aber weder der sibeNtzkgst noch der hundercest cheyl war/ dann auch ja/der Plinius selbs sagc/man künde den menschenn Nicht schcylicher öder teurer becriegen/danN hie mit/N-chc darumb allain/das man hiemir zum öffcern mal für andere handcierung oder gewerb handle/sonder das die warheye minder gefunden wirt/dan allhie/vnd dieweyl der stain so wenig setnd/kan man der warheye auch desterweniger nachksmen/da mag man getrost jmereinhin lie gen vnd criegen/dan es tregc geles gnügvnd die sülle/W etwas waars an disem iberAma banndel/ so möchte waar sein/ wie die eefarne daruon redcnn/das der Ametist ist die crunckenheyc nicht leydenmöchc/ist köstlich ding/Em köstliche kugende /das ^ffdem tische stande/das die gest nicht vol weins werden/Ich schrmpffvnd ckcnheyr. schertzinN rechtem ernst Mik dir hie / habenn sie das dem Ametist allain Zuge, benn/was haben dann andere edele gcstayn verdienet r vileicht nichts anderst/ danndasesein fündlin fürjhrenlust gewesen ist/sich damit zu kützlen/vnd dy- se/dre da sanffen/nlchc allein der schlund geschmiert/sonder auch dieaugen/vnd alle andere sinne/ bester mehr inn ihrer rrunckenhcyt frölicher wurden/diß ist die rechte vrsach/warumb sie den Ametist für die teuNckeuheyrauffgeworffcnn/ wo nüchcrigkeye were diser stein gar nie gük.Gich gebrauchen wenigs weins/wie dieWeysengesagc/istseergüt vnd nutz dem magen/vnd andere süchccn damic zu Derwel» vercreyben/Ich sag aber von einem schlechten vü gewässerten wein/nran sol star g-ns-ßm cken vnd hitzigen wein/mik vil wasser deinen vnd leschen/dan in starcken weynen Anuye/ so man hie vyl vnndossc crinckc/seind grosse krattckheyten verborgen / die sich zn figE' seinerzeit inneinemregcn/vnd kainer verbergen nachmals mage/wein mit vyl schevllch. wasser mischrn/ist güe für die erunckennheyc / Ametistus oder kam ander edel¬ gestain thücs nichc/Es ist die warheyr gesparc/so man sagcnn darff/wa Amati- stusaufdem tisch sey/da künd keiner voller wein werden/ Also hat man manchen man beredt/ betört/vnd mit lugen berrogen/vn das ichs anfein mal alles sag/E- delgestain mag man wol geraren/diserlust vn Wollust ist on not/ die sie aber auß vbe rfluß je haben wöllen/die sollen jr aigcnschaffc bedenckcn/nit inn hoffart/böse begirdc/vn Wollust sich gar begeben/nichc jrewrgs leben drein fctzen/dan sie alwe- gen vnnutz vn schedlrch/nimer mer von nöten se,nd/wz solle die vberschweucklich Hoffart vn vbermachcer prachcrEsistja züksstlrch/dz jr micaller vnruw/sorg vn bemänng/ttsch geziert habt von gsld vn edlem gstarn / gleich als weren sie Ältär/ darauffjr gleich erzeyge sollet ewe Hoffarc/Es wirk euch nic zügücem dienen/Es vracht werden euch sampt andernlastern/drse die auß begirden vn lüsten koinen/nimer- «nv mer ruw lassen/ Geytz wirr gold vnd silber haben wöllen/Wollust wrrc fressenn/ vo?Gslt vnd vnzuchc anrichten/hoffare wirt aber gar keyn rüwe haben / dieweyl vrrv vett sie noch sihec etwas ob jhr sein/k)offarc wolce von anbegrn der Welt/ (Lock gclcich kIl'K? s"'r/dise wrrc euch mit gewalttreiben/das jhr edelgestain mit grosser arbayt sü- woilust müßt/ sie damit züschmucken vttd zücrhalcen/die selbige inn ewere rinnge schevllch/ sctzsn/versttzen/vnd trinckgeschirr darauß zumachen/vnnd wje gesagt/dazu auß Wich." holderen/ Auffdasjhrja habczühauß vnnd znmarckt/das jhr mrr der höffare daher kSi/jraderza ES ^siabden^ Famengcw n-crckgarlst/ mmnnrzu!^ hrnder kokij>k sen/innabweg hangt mdgef werd/d-rs^iö badr/pttdoa!l ßrstl>FliiNvo> selbszcrbrocljei günnen/Sehe er scmzornvn steu waren/rv bald mag zerl «reuschsn/wie lende dmg lieb nrcnsä) sollva- bedetrckcn- br-rchr/pndrbc alsogcwacb/scr schieres Muri? dcremcs sollich vnd lefftzmzcr tewrer vndwe bald auch-ahn vnbckandews dcn/demgelcic kdel vndgöch «chzüvnsvo kM/ist abergi zBrinmaß/er rmjbckcnneich die^uzstainere wenig geb^ruch^ si/bnreaaffireki ersaugstamwci pcee/inirircmht raunscsiseccsm icarnseistdjrtz^ "chtsittlicbvn wwimöeüi wein -arin lestainsch-j wie der vev iHreibr/knie «s auch-ee rm sonder- ffgsnoch/ rainenschri rdeylrvars rschctzüchek hiemir zum diewaryeye ff/kanman iereinhinlie es andisem »er Ametist 'gendk/das -rmpffvnb lain zngc- kStMderst/ n/vnd dy- ugen /vnd >en / diß ist ^eworffrnn/ rweins/rvie :n damit;ä nanest« -cnweyncn /die sichLt cinmicvyl ander edcl^ kva Ämaki^ »manche" llessag/D re aber auß )offakt/bost an sie airve- Hwencklich Zw/sorAv" »sie Wär/ «enen/ES en/nimer- c freßenn/ »/ diewe/l iocc gclcich arbaytff verermttge -r/dazüM der hsM gäcm Glück MXkX Mchwreberhlmelglantzet/vnndistdie fach dahingeradcen/dasmanaußed^ rMgcstcin alles was man zum täglichen brauch für geschirr bedarfst/zum elfen/ tztmcken/klaidern machet rc. Item auch kestcl/tigel vnd bcckin/vnnd morscr hie- raustzürichcec/darumbo liebe Hoffart/frewe dich/wasdu begerct Haff/Haff dn vbersiüssg bekommen/deine diener thünd ja das beste/haben rrinckgeschirre auß cdlemgeffain/sie künden nir höher kommen / Q jhrrhorechcenhoffcrcrgcn men- schrn/ewrc elcern haben das erdrrich gebawen vnd zcrgrabcn/das sie zu esten hec- ren/jr aber zerlöchert es/von cwers luffs vnd vbcrsiust /mit eweren edlen gestay- . üen/güc vnnd gclc/wol scynd jr einander fo vngleich.Dasdüdich aber auch freu westab denCrijkallinen trinckgcfästcn/istauch schlecht ding/das Cristallinalff züsamengewachsten/vnd schon iff/auch fodurchsichtig/zaigran/dasesnitglast werck gar ist/ist etwas bcffers/wtewol ede n so brcchlrch als glas/das manns auch nimurer zusamen machen kau/hac allein disen vnderschid/dao man schwerer dar ;ü wegen hinder kompt/weyccer holen must/oder mir grossem gcfar/rnn den gellendenfel- b«ngr. sen/inn abwegen/an gefrornen orren/dases gleich wie an einem sail aneinanndcr hangt vndgefrorn iff/herab nemen vnd gewinnen müst/daher cs auch so lreb vn werd/das cs so hart zübckomen iff/k^ero hae zwey Lrtffalline crinckgcschrrr ge¬ habt /vnd da sie j m auß der Hand on alles gefar gefallen/vn zerbrochen/hac er sich faffdarumbbekümert/wöllen wslcrlrcheschrerbcnn/daserdise vongähcm Zorn jelbszerbrschcn hab/habs weder den seinen noch den nachkommendcn wollen vev günnen/Gehet alle wunder hcr/diser zorniger man/hac nichts mögen haben/da es sein zorn vnd neyd an außliesse/dann dise Lristalline gefäß/die jm doch am lieb sten waren/was soll solliche zerprechliche liebe/luff vnd freude/wann die frcudff bald mag zerbrochen werden/ff ist sie bald auß/ich sihe nrchr anderst dann das die «renschsn/wie siezergengklich vnd zcrfförlichfend/alffzerprechlrche vnd hinfal¬ lende ding lreb vnnd werd Haben/Atso gesellet sich gleich vnd gleich znsamcn/der »nensch soll das beffc/höchffe/vnd feffe/dasoben/das ewig/vnd vnzcrfförlich ist/ bedeuten. tOompeius/wic dobcn gesagk/hace auß Magen rvom/grosstn koste/ bracht/vnd vberffuß gebracht/der ist von tag zu cag/zu R.om in allcrley gacrung also gewachsten vnd geffrgen/das des werde vnd fchatzung eines ffairres rrinckge «rns ck"r fchrvres Murini genant / sibentzig pfund golds/golten hat/Ist auch von einem/ Vereines solltchen gefäßhcrt/vorgrosstrliebe/dieerdazurrüge/mir sernenzänen vnd lefftzrn zerbr sten/ aussdas dasstlbig gefast /des diß halbem»/nur bester höher/ g-rir zü tewrer vndwerder gehalten solcewerden/Ewer vbersiuß vnnd Hoffart/möchte bald auch dahin geraren/wo euch die materi des Murinis nicht enyogen/vud jetz golvs- vnbekandt were / ist aber newlich inn Franckreich darfür ein newer luff encffan- den/dem geleich/dann daselbst laßt man becher jetz machen von hasclnußwuryen ede! vnd gut Holtz dazu/da bersten sie auch vor luff vnd liebe scharren drein/siynd auch zu vns von mancherley gären beümen vnd hölyern crinckgefäß/ vns vnbe- kanr/iff aber gleiche eorheyt dabey/ist des nerven dings vnd luffs keyn end/kcyn zyl/kein maß/es must noch vber die Murin hinauffvnd hinüber/Ewcre vorfa- 2krjqfleca ren/bckenne ich frey /haben euch inn einem stuck etwas torecht bevor than/das sie vn, dreMgstainere geschirr geliebc/vndvndcrjre klainetergezelc/gerngchabr/doch wenig gebraucht yaben.kilero/da er am höchsten seines weibs/dieer tödren lief gro^m se/hare auff jrem hattbr/mit veesten oderreimen loben vnd preisen wolt / nennet we/v g-, ers augstainere löcke/dann sie har gehabt/wie die goldscräee/Ach Gocr des Ham pres/mitjremhare/dergroffebößwlchc/dekdurstjgleichnam/öcrgraufame vns g.,e rann stosset cs mit seinen füsten tod vnd abgehawen dahin zum teuffel weck/Aug^ stain semd jetz nicht bcy vns in ff grosser acht/ist bey vns schlecht ding/man hatrs nichtseer lieb vnd werd/Es muß anderstsein/grlc nichts mer rc. G itz Das s, ftbur Derdsr ander grssten kunsten/ Ist stainschneyden nir dieminDen. Bas Erst Bäcß bon HM Aas XXXiX Laprccl/sagc wrc man mn dre edrl gestarn pütschier vnd bilde grebe/viid schneit. Xo/ccre ncc !.' Aas tzirttWst §Mcl/Pon den ge malten Lasten. §käer!t/r,^>echr caei/,2r terr-e, , kiölone tr m-rnxt Vier Sonn vnd Mon/vnd hymels schön/Der mag sich wol verwurrdem dran/ Besichc/vnd alles erdrrichsgron. Vndandergmä! hinfarm karr. keuZ. Ich hab grossen tust zn mancherlaygemalten rastm/mie liechrc Gm.ikrs /2 lieblichen vnd lebendigen färbenherfür gestrichen» Vcrnunssr. I)nddz taftiir. ist auch ein loser/ vnnützer vn eycler lust/ gleich als wol als derer/die vor G ütz dir mit 'M? ^Hlan-en ^L/Äbc»ev chrrlayjemvrf mysc/hlcvbcr mmschcn^dan ren/decaschcnj vil bilder der« verdorben/da yetzfast/willk voumwcticr rc^sey/ranb/l dasainerlayk rinend/findm! mittmandcrh« rnLystppusd einander aaßa liebst m!c/8 ar öküMrrsttiix grossmWn) sprcalglegcjan , «ufeinblimdi dir mit sollicher uarrey vmbgangen sind/ist darrrmb nicht bester leydenlicher/ d.e a.ten vor raren auch dermassen sr äugen mir lären gemälen erlustraec vnd er- weyrt-recvaben/dann ein ycgkltchs schlecht ebenbüd würde dann gar arg/ wail csemherrbchsattsehenIcwynnec/vndalsoaltvndangenämwürdr/dan w.« n.6 'Zeytbesicrc/alsoauch wasböß-st/jmmerewigerE dcnclccrc «D^nd^bcr wolre Gott/drcweyl ihr ewere vorsarenn inn bösem weyrwevc vbcr- LLcn»; 7"ZU^N dingen gleich wcree/vnd euch Mik inenabder tu- ^?umb gc^/chere vnd g ucem lob verwunderen rhacend/geleich als wol/als jr mit jhncn mc auch ausfüievttNtttzcngemälgastend/Frsolknichreuch veewudern ab den künstliche !^^^^nder^rabeuchsclbs/dannkaynwnnderbarlichswerckaufferdcnn genvrc» lst/dannern mcnsch/dernaeur vnnd kunst nach zu rächncn/dann ein Mensch ist/ aller lust der wrdgjch vad zcrgengklich ist/rvann jr and,st wyyig wcect/sole jr euch zur lrebe vnd hrml-scher ewiger freüd rayyen/manen / vnd allweg ewers vrsprun gcsgcdencken/Dann «er kündteeinen brunnerr nichtlicb haben/dieweyl er sblli- chen lust nurausi dem bach/der daraus fleüsic/hat/ jr aber kleber so harr an dem/ demzergä-rgklkchen/das/hr die augenn nicht mögt lcu brlvc noch kuttdt vbcrsich chwmgen/vergessen derrechtenn werckmayster/dcr Sonn L mÄ ""d Mon gemachc/gaffec da d-eweyl erngemalr bret an/sperrcr da maul vnd au sche/soü/ aust/daruon irgehen zur ewigen srcüd solc/blerbc da sr nicht bleiben solr/ was monvnv nutzeres das«vensel vnnd färben angastec/wke einküw ein vewescbo^waslakt ^Lireuchsonahegchen^^^ gcwechs. den vostcn deslelbrgen/ Warumb laßt jhr euch also bewegenn /dre bilder die weder barc nsch speck haben/stch weder wegen noch regen mügen/ob sie schon im boiscn stond/alswStlen sie reden/gelxn/oben vnndhinden hrnauß/lachen/wayncn/srö- 'E ^"^^b/^.slstyc narrey/dasauch sinne weyseLeüt mit dem gaugkel spü also ccwann bewegt vnd bechoree werden/ Ernbaur gehet etwannf^rüvcr/ achrs gering/aber ecwann einerbarer manzü seiner schänd/ stehec daher aasten/ E^^E^ne b.tt^vmb malcn/ko von alter wachsin/sind kunstreiche leuc da erfunden wsrden/Es habens sich auch bürsten Herren etwas hre trästenlichs kosten lassen/weyc vber mecr her gmäl bringen bie ^mp«I itt^Leeer scycn/Mch inn dcn E,? ? ^"^°ffn-rg«ss-n vnd halicn «uffsch!nhm/vnL -sw«- nichkgn.ig/iondcrvergaiKnall-ec-rltch-rvbung-stellcccn vnd ravche-n dich« ,rc b-nd n,cnl-rvndg-mü«/A köstlich d?iq >vsrden/dasauchd;b«sth->ndw-r-kist/vndI>-ydenGr>cch-n/wi«PI,m^Äq^ st>dnnncb-mLb-c!>ab-n/^chwMd,stfnnms->f^-nlaistnMn,chcmc^st.7n- n°nn.-m^-r.vüd«,,°nju.-dcn/dM,n,chi,cdcr!^möä>c-mcrv.,Ächn/na?» gi-f- <« »derlas, dich stllichc nnstrich/ sine vnnd farb-nnichcalsd zum narren ma, -m Mw- chm/ schwang dem Hertz/gniüe vndaugenvbersich zudem der d,r »-m- ,i' «nn ^nn-m verstand gch-n/de» Hammel.niest-rn/dieraI-m.?ÜüMn^e ^^r«chcmvnd-w,g-nmaIcemmt?rrrmic. «""«J maier / zu de Von stkicker/^ let vnd er- 'arg/wai1 annglerch ewiger ma weycvber- mb der m- rmicjhmn i künstliche aufferdenn i mcnsch rsi/ /solrjrr»ch crs vrsprun veylersollü lreandem/ nicht mögt /der Sonn avlvnd au n sole/ was r/waslaSc unstvnnd r die weder nim bsjsen ayncn/stör ungaugkel n furüöcr/ her gasten/ irstyochge- rch^ürstrn iäl bringen lafkamcru «nd cs watt hcen biei-ek )st»rch ding lmmssagr/ >hr vndn>ey mcinfargs ächMnar, derstände/ k/ obschon nackt dem ,n sehe MS ste fick also ben vergeh rarren^ ine sin Ziikii ,ai-r/S"d- Wen GM Xl.i Was mtt bnd Aertzigtst Lapicel/Vsn den ge schnützten bildern. InZmo mrH Lt^-tt,e-crit/umo/rnt/kMttüc^ttyrZsreles Ztpellss s vn Aysippus drc besten b:ldschnützerge!ebt/daü Alevandcr dergroß/sie drey mir best ms- einander anß allen andern errvölk/m befelch geben/das der erst /n solcc aufs künst lichst male /8 and bilde/d drie gar auß butzc schnüye vn mache/dicweil solrc al! an Lxsipt? d künstlrrstilhalce/keiner de künig abreisten noch maleü/dahacöise fancaseyein grosten hohe narre vn fantaste vbcrkomen / 8 mir groster vnsinikaic krack in dise yer, spicalglege/auchebe ein yede krackhayr 08 sucht souil bester sched'ichcr rst / soml auf einbstendigere maccrie sich steürk/darßb liebe Frcüd/du mt allain wieghörrj _ kranck/ Aas Erst Büch bon dem keanck/doll/vnsinnig/vnnd narrechc bist/ hast grosse t)errn bey vnnd mit dir im sprle/Me hoch auch weiter zuuerwunderug dise kunst geraten/wie ferr vnd über¬ schwenglich bilder gcachcec/gelobet/verwurrderc/vnd grosser werd gehalten zay gen es nicht allain vil crestenlicher männer / die damic behaffc gewesen»/ sonder Malerev grosse Kayser/als Augustus vnnd 'Vespasianus/ macht auch disen handel weye habcnnd berümpc die sinreichigkayc vnd künstliche werckder werckmaysier/ zu demauch grosserreftz^g grosse /gelerre vnd weyse leüc vil daruon geredc/gschriben/vnnd hinder ihnen teük Sgelassen/daswunderist/daS auß sollichem geringenanfang/sogroß dingworde/ da, Ein ding würdt nicht groß auß nichcs/es har etwas sein müssen/ oder gehalcenn werden/das sich so grosse leüc damit gerissen/ das rathe ich wie dobenn / das man mit aller macht demvralcen jrsal begegne vn widerstand thüe/Es ist diser dünste auch noch ein gestalt vorhanden/woi e gern wissen/ ob du auch darzu lust hattest/ gehet dannochc hm/ist Nicht als köstlich/volgt der natur mit der Hand fein nach/ siehayssec plastice/das ist/da einer aüß koc/leccenn/gipsoder wächstbildlin for¬ miert vnd machec/gehec beschaydenlich /raugenlich vnd mer eerlicher zu / dan da machet man nur irdische brld/nichtguidinemcnschcnn/oder Götter darauß/wie an yhenem ort/Aan aber rächnen/du habest mer lusts an güldinen / dann an ir¬ dischen vnd wächsinen brldlin/kunstachtestwenig / mer aber den werd gold vnd silber daran/gile bey die ein klotz gold/ob er schon zum bild nicht allzu sormiercvn zügericht »st/mer/dann äryinen/marmelstaynine/oder aber auch auß der dunste her/gemachce dildlin/auß koc/lätten/oder wachß/nichc vnbilltch / dannyedman also gesinnek ist/das hiesse aber gold nicht bild/geytz vnnd nicht kunst geliebc/wie . aber möchtest du achten des2^.ünigs Assyriornm Vkabuchodonosors bilde/ gul! das auß gutem gold sechtzig elenbogen hoch auffgerichrct wäre/vnnd der B-Ünig dms brlv daruon em gebot auß ließ gehen/wer es nicht anbätec/solre des cods sterben / Wie vil wurde man yey fynden die deiner maynung weren/die es gern anbäreren/auf dasmansn nur denguldrNgötzcn nachmals gebe/vnd für aygen schencket/so gar vbergchecdic leüc mer der geytz dann erbarkayc/kunst/vnd gotcsäliges leben/wie hoch vnd rheür wurdest diß bild achten/das von edle gestayn Tiopazion genant/ Vier elenbogen hoch/wunderbarlich zu sagen der 2vünigln von Egypren zuge- richc warde halt dafür/du wurdest nicht vil Nachfragen / wer es so köstlich vnd künstlich gemachc/sonder andemstayn vnd maeerien benügen lassen/'Vorzeiten zü v'cr ge, sind bilder gedächcnussen der redlichen thaten gewescn/nun müssen sie die äugen dLchmtß füllen vnnderlusten/voriarenwarenallayn brlderaustgericheet/ die grosse drng chtworÄ gestiffcec/sr leyb vnd leben für das vatterland gesetzt vnnd dran gewagt bettend/ nun müs, wie mansdann denen» legaceN/die von demAünig der Ve-cncer gecödrec war- den/vnd dem Aphricano/der Welschland vorden ferndcN schützet /aufrichtc thec/ neo. wiewol ers der Apbricanus im leben nicht achree/doch nach setm tod nicht mer ab schlahen kundt/Es sind auch gelercen leüten bilder zu ecren vnnd gedächtnussen aussgcrichtct worden/als dem Viceor.no / das gieng von der rügend vnnd kunst wegen Hin/Dasist aber böß/das man yetz auch den reichen / die nichts besonders strstcen/marmelstaynine bilder setzet/die mit grossem kosten auß frembden lande gebrachkwerdenmüssen/Aunst/wie ich gefagc/würe wenig bedacht/vnd wann du schon/wilS also setzen /kun st vnd die Materien daran die kunst gewendet (/dan aucheinyegkliche Materien käst annimpt)zusämen bringst/vnd dich nur wol er- getzest/erlustigest/vnd erfrewest/was mag dir herrlichs/loblichs vn eerlrchsdoch hierauß enrsteen/wz mainst dz gold /roe erdrrich/hemer/anboß /Zange vn dcrglei chc/damit mas künstlich arbeit/Zur fach thü/dz ma sich aber d scharpfsinnigkayc micmassen verwüderr/gieg hiN/sondlichab dene die für and eewztrcffenlichsge- wesen sind/Es bedäckt mich auch nit seer arge sein/ das man bilder in der krrchen allain seind/halc iä chaitsmcrhiNj dinenschakn blümwercka prachmeybct seinMderdcr halbingem^ redlich gelebt seinem Mch rlrk/d-s'lwc smwordm'll emsollichesa anderen das str vbersance. laub/auchnic gantze wäld/i checrveröm/d mddahostarl -iejrdimgesch vnd was recht chischen/dasis rinch verbräm maure zerbrsc lustvnvberfir hen/dassigha brachc/damic sto/öieAstam» mit köstliche g< haußracen/auc dm/Alsohacac gmalre tafeln» rttjvö den fein! klichdchintrmt saauchmrauldi sermachr/soma sein/Esligram! allerlastcrjdqn v'schfare/grden ldcrkk^ri ' M ^miediriK a vnd ul>w ehaltcnza^ inn/ sonder »andelweyc Üdem auch mderjhncn »ingwordc/ rgehalrenn n /das man dlserkünste krst darrest/ d fein nach/ bildlin for- -zu /dan da )arauß/M dannaujr- :dgoldvnb sormrertvn iderkunste rnyc^man ^licbc/wie osorsbilde/ derB.ümz rben/ Me >ärecen/auf ickec/sogar slcbcn/wie orrgcnank/ ^pecnzugt- östlich /^orzritt" iedieaugm grosse dmg mt Herren-/ codreerra^ r/chemerad t'///,ö?unst sbe/ondcrs öden lande vnd wann nrdcc(dan aur wo! er- .rl.chsdoch evndcrglci güten Gliicf. ZLm Äottvil mergnediger gewest» ist/da man irdischegeschirrin remple» gebraucht/ Gott ist vnd jn hiemik vereeret har/dan so man gold/silber/äry/vnd anderen kosten brau gnevrgec cherzum Goecsdienst/als vil aber auch menschliche» brauche belangee/so wayßr rncuigklich was solliche geschirr ^uberionijremherrn/bey/ mirvndin derwaal mverkic deßvnuerstandnen volÄsgeschader/ia gar diß halb von Werbung vmb die pre- §5."^ rur/das istrichrerampts/gefallen/reyciert / vndalsvncaugenlich dazüverworf'Aeg?, fen worden ist/k)ae auch diß Valerium Maximum den Geschichtschreiber/selbs s rcn/dassie vil bücherHabcn/Erlich setzens in;r schlafkamer fein hüpsch nachcinö Thorhert ander her/solcens darfur inn jre heryen setzen/da stündens recht wol /gebrauchen deren ore sich derbücher gleich wie jhene narren der irdenen geschrrre/gemalccr tästelin/ge- mamenn schnitzet bilder vnd andern dauon gsagc/das sie es angasten wie ein kalb ein thor« man so» Erliche handrhierenyetz »nie/suchen ircngewin damic zu creyben/Ist nicht der klefar ge^ x^chc gewin VN lon der bücher/ist ein schädlich ding /das sy güt ding /auß deine be^ tenn/va! girden /lust vn geitz dienen/hastu kai n ander ergeyligkaic an den büchern als dise rumb sie so jsts mer ein schwerer last/vn Verhinderung am güten deines gemärs/wils sctzn erhabm. bz du beyweilendrinlesest/müstdugroß arbaichabcn hm vnd wider zü lesen/cra^ ' gen/setzen/hast wenigrüe/wirrauch dein gedechrnuß bschwerc/wassoll ich dir sa gen /Bücher habend wsl erwan eine zur kunst gebrachr/sie hond aber hcrwiderub auch eine wol vnsinig vn doll gemachc/wan einer mer studrern will /dan er erwe gen mag so gibcs solchen lon/de verstad vn köpf ist ebc wie dem mage /wan mans vberfült/vberschücc/vn vberereibr/sokompr vndäwung/widcrwill/vnnd grawe vnd öckel darauß/Widerwille des kopsts schadet mer d an der hunger de mage/vn wie einer speiß brauchc/also braucht man auch büchcr/es muß sich einer nach glege heik seins lerbs hierin halce/in alle dinge ist eine em ding sthedlich/de andn nützlich masst 'Züöesstzeik Md thsu/ c will chorr. ysctmit^ yheharb^ nein große vorrjnha!> ch nachcinö gebrauchen iässer-n/g^ albemthsr. M/richröek ußSemebe- ,ern als bist s/rriisfttzn Ucscn/cra, >lliä)dirA »ckwidcrnb .anerertvt wan rnanö -und grave r-«Z -°"S Men Glück. X1.M 'mHwill der weyse man in allen dingen haben /die fachen vbermachen ist allweg tt)edlkch/maß halte ist alweg gür/vnmäßliche hausten 8 bücher vbcr nor anßleZen !st mn aü kaust selbe rechne wz dir darauß velge möchr/die beste trse/vnnutze Carenichs laß vrngs fam/halr 'Terench maß/da er sagc/rhujm nir zeurl/Was wer es nutz wen du schon * mer bü cher hetkcst/ dan 8küvig prolomeus Philodelphus in Aegrpro/8 zusam in Älcvandriabey vl.rausenr bücher gebracht/on auß macherley orc mir grosser mä kostug vnärbair gesamter har/auseinmal alle sampc verprane.L.iurus Harm drst halb secr fast gelobr/dz es ein köstliche künigliche char gwcscn/souil bücher züsame zu schätz bringe/Seneca aber thür dz wrdspyl/richrer -n darum ruß / sage er Habs ptolsms chon darub/dz er damit gesehc/im ein rum vn lob mir mach vn schepfe/Liuh los) rn s)colomei rhar/enrschuldige barde dz groß vcrmüge des künigs /dan wz wolre h.-c pcolomeus 8 künig/mic seine verrnüge sonst anders nurzlichers/ löblrchers vn er- gcör!,Ä lichersgerhanoder außgerichc Habe/Er hae auch s-in bedencken darauf gehabt/ 4000« har versehe wöllelage zeit hernach nach sm/vn in derwarheyr/er ist hoch zu rüme dachcr. vn lobe/dz erdieheylig fchrifc/die nir allein 8 ganye wclr nuy/son8 vö nöce ist/mie höchste steiß/mäe vn koste/durch erlesne vn crcstcnlrche mäner dazu bestelc vn vev ordnet /auß kZebraische vrsprüg/inGriechische sprach verro!metsche/eransferiern vn bringe lassen/Es seind noch wol mer künig gewesen minders vermüges/aber , jn weit vberstrge/wrr lesen dz GeeenusSamonrcus/ein ma grosser knst/meeern fleiß hieringehabr/vber zwey vn sechtzig rausenr bächer/in seine restamcc Leyser R^er Gordians dc/üngern/vö seins vaccern Wege/8 M lieb wz/gcschafc hab/fürwarem ^orviLo grosser schatz/daraaßvrlzülernegewcßr/anchein last dabey/8 eine wol crunckc/ büchet ja gar zu narrn hec mache mügc/ iVavlich wan drser in seine ganye lebe nichts an? sememrs derstgerhanhecr/dan nä seine bächerzelen /hinvnwid klaube/rch geschweyg ge« schrrbe/gelesen/vn dartnzü verstad gestudierr/er her zuschasten gnngLehabr/ har er nir gnug zuschasten gehabt/dz nur 8 bücher name/rircel/zat/vn wer sie gema¬ cher hae/lerneterkenensEin schön ding warlich/ein ferne küstd-e auß eine weisen man vn s)yilosopho ein büchfürer machc/Glaub mtr/dz heißr de kovstmi c studie renirerhalre/son8do!l vn rorechcmäche/cödre/vn mir last gar verrrucke/o8aber in mirce 8 wasser/wie "Tancalum dürste/vn8 vile büchern jm keins vor vbersiuß nutz mache künde/08 so vil muß vn weyl dazu haben.Es ist narrey/wa vil bücher wo va find da ist vil irrcurns/dan sehe ma an die sie geschri bc habc/8 merer tayi seind gor- bücher, loß/vngelrrr/vn ketzer gewesenv/rl 8 heilige schrifr vn vnstreglaube vil zu wider. Auch? Andereseind güresicce/der gerechrigkeyr vn 8 narur enrgege/vil seind de alten ge vyl >hrü schrchcc/besoadlich die vor viliarnaußgange/gar vnglcich/rn alle büchern an alle orre/die td.schrifc alweg außgenomen/seind meüßdreck vn8 psesstr komen/lugen zur warheyc/rvils setze dz die lerer vn die bücher am erste recht geschrrben/wer kau für die vngelerre vn vnfleysstge escl/die solliche bücher nachmals falsch abschreybe abrrucke/vn abstele/on gur drng schaklrch böß mache/verderbc vn corrupiere/diß har glerre leut sererschreckc/dz sie beiwerlc/vil bey sich gehalre/darnebe faule leur vn leser rn obgenante lustgefalle/mrr aufkuche vn kellcr/dan austgute bücher geach ter vn gerrachret/haceiner ein wenig aufs papir klicke vn male kündc/har er müs sen ein gelerrer einer sein/ober schö ein esel in 8 Hanc gweße ist/Ich sagjey nrc von 8käst recht zuschreibe/die gefalle ist/habe sich ofc Höst lassen solche gelerce schreibet w-8dieevcplariazu corrigiern vn bessern/ach gor d-ßbestern/iaboserrr/ Hand ge- si-h vüs schnbe/dz einer nir waißc wz vor gestände ist/vnd die besten bücher gar verderbe/ Mainstu/wan Cicero vn Liüius/vn vil andere8 altegelercc/airch Plinius secä ne Am- dusvoralle/soleeheuraufsteön/vnsre selbs aignegeschribnebücher lesen/ob sie sie pl»c bc,s- kenenwurde / wurde sis nic vild.ng darin finde/dz sie nie wüßte verständen noch verSmA k ence/Ia jr evemplaria vn8-rem namen gar nicht mer anne mc/gor sey aber lob vm Ha», Aas ErstBüch bon drm dar vud solche grossen Alen vn feile danochk noch gany vnuerruc^c stcher die A- schriffc/Gokhac sie wudbarlich/e vn /e erhalkö/dz solle wirjm dancte/rstwol ange fochcc/dochäncltch alweg belrbc/darnebc /mer hrn gefalle allerlaygücer vn böser bücher//des warlich ntemanc achtcr/grosser schad vn schände ist/)sts nicht schad ge ichrkft dz ichssagc soll/es ist neulich auch bey vns-n der gröste stak eine in de welscbland auß io»- (was auff eine dorff geschehe wer/vö eine vnglercc dorffpfafen od paure ließ mas gnavl^ geschehe) hat eines rräffenlichcn ansehens ein Person ein grosser Herr in ernst hoch rnnv xe gschwsrc/er wole groß gelt vngür daräb gebe/dz nie kain glerrer in sein varerläd ^omrn were/noch darin zuwsnc begeret/dz kan ein Herr Hertz sein/ein grober v-ltz hnc/einschafvnderguldinerwolle/wie Diogenes vö solche reichenarrn sagk/Li- cinius ist auch ein solcher feindgücer künste gwesen/er neuer gurekünstgifc vn ai- rer aller gmeinepsliceye/Aber ma muß jn hiemic entschuldige dz er einpawr war vö seine vier Enen/vn ob er schon biß auffkaiferlichc name käme/ kundr cr darr* nschc die viltz vn bawrn aber nicht abschnerdc/war ists wz k)orarius d Poer sage gelücke verändere dasgschlechc nicht. Vn wz soll ich hie vo Adel sage / 8 vö gären künste vn redliche rhacen jein rhämen habe soll /Dre Edlen heürbeycag nicht nur allein leide dz alle gute künste vn bücher zü gründ gange were/dan dasselbige er- zaigc sie mit jren wercke waidlich/sond wünsche dz vo hertze/sogat verachtens sie so feind sindsie jnc/deßhalbc auch grosse Unwissenheit bey /ne stak hae/vn dz ich wi8 kome auff oz/das jo schanclich Nicht allein airffeine eail gute künste vn bücher ver acheer/sond auff dem andern so mücwilligklich wie gejagt corrnpiere vn verder* bsc werde. Dan dtse di« girre bücher andern zästcllen vn verkauffen follen/habew gar kein steiß mic/nrema. a thur nichts darzü/Eswerde nicht leüt darzu erkieset/ Es «al evaminrerr 08 bescheret/es jucht yederman hierin jein aige nutz/keinhandrwerck Irisch- schuld /weber/pawr/ist nicht er mäß zuuor maisterstuck /prob vn mnster mache/ rclberwi hie magaber yederman schreibe/drucken/vn andern evemplar vn bächern vber* b lecher li fern/ sie seyen gerecht oder nit/hie gilt ein bösts falsches büch gleich als wol gelde gchen/e!) als ein wol vbersehens guts VN corrigiercs /Vn das red ich nicht zu nachtail disen/ virnd chr dre bücher außschreibe od crucke/jöndern den die oberhcrre vn auffsther darob sein woÄÄ sollen/die diser handel/wie ich fich/seer wenig angehec/bedencken nicht was Con- das «an stankinus Eusebio etngebundevnbefolhen habe/k^lämlich/das allein bücherge- "E nrachcvnaußgeschribevö sollichenleütewurden/die^künstelnvolkomenlich vü tzeftana. ein bewerres wissen trüge/Man sollmerachcung habe dz mmrguce bücher / dan ein hauffen habe/LVan jr souil seind/kan mans nicht alle erlesen / das gemüc ist je nicht allen vähig/ waistu nicht was Sabinus indem Seneca sich rhümec/näm- lich das er geleree knecht hak/was ist zwischen jm vn dir für ein vnderschid/dann das du ein wenig narrererbist dan du/vn er geydet euch fremdes rhoms/jenerrhü mec er hab glerce knecht/er aber vnglerc/du rämpst dich d u habst vil bücher/auch vngelerc/was geecdiekustder knecht oder deiner bücher dich 08 jenean/Es feind auch noch erliche andere stsckflsche dölpel vn narrcn die sich lassen beduncke/alles dz »henig was sie dahaim haben gschriben in jren büchern sie verstreu es/vnd wani ernesycdendings Meldung fürfelc / sprechen fle/Dises büch hab ich auch dahaynr Nrssce in meinem büchkasten/vermainen das allein genug fcy/gleichals heceen sie ehs im were'chs hertzen/jchweigen still urit erhabnen aogprawen os geschwollene backen /das kin- ar- den ye groß lappenhauser sein/Es ist narrey dz sich eiücr hörn laße/er hab vil bä- käste/m- chcr/es were bejstr er her vil cugcnc /kust vn fromkaie dasirr/den diß kan man nie gem vns cauffen/jenes frndc Mair alle tag zükauffen/vn in d ivarhaic/wan man fromkete v/n»"vü hec/waiß ich nie ob ma souil kaufte»c finde wnrd als bücher fail /bücher vn cu Stecher, gck/soltewol die Hertze klaidWond sy erwan in einewinckci/an y maur/im kaste/ - vnddre- chsind/müg' dan dec oberi" gemacht«so vmckzewesa doimer/chKt^ ALL E s-einervilwe Arcchcgter r^odervler Momen/wc vnnutzlichef Ins Hirn mü grcnMiedu ßmd/Duha! -»»üssestde/m fprochcnmen chergLyymn auch/sitzesiol vnd/aMö« Zmptonut< washiiffcsd Darbeyeinv Ls vnvnbailbar« Ztnvcri-hen/e Em ding nach UWcagsM kmnrndr har/» midmuvieges Wmerschn. ddähM/V -enliW/vni Das Erst Büch öott bem WUMU r n tuuren /die andern lesen e nd züi)örccn/kan dan^elncr mcr iem srendL vn lustabdcl.'scn vn verstände habe 7ev«yte dan die vcrrncffenbait zur fedr^nusi sieb dann erner st bald geschrcke vnd caugclrche bücher zu drebren achr en /wann er ecwan nur ein stücklm eines büchszüuerstcben vermarnc Wolk Gore der einige spruchCrceronis/der vbcr der chür seines iusthausi TInsculan genant/in weyrein scheynbarcn osten srcb geschrrben menigklich kundt vndbckanc were/da er st riebe Gescheben kan es wol/das einer etwann ein ding recht wol mayne/das crs aber auch recht wol außsprechen vnd treffen künde/dafelrsjin/vnd sagt wcytter/Auch Mißbraucht sich einer vnmeßlich der zeye vnd guter künsten / der sich vnderstchee strne gedancken auffdas papier züscyen vnd schrcyben/der es nicht formlrch /ge¬ schickt/noch nach gelegenheir dersache/person vnd stelle rc. mit sonderlichem luste dcslesersfürbringen kan/Drse Ciceronis wort seind wäre/aber man mißbrauche sichre auch stcr/gema nklich das schier ein yeder vermaint / er Habs jm ailain ge¬ sagt/st es doch auch jm selbs als einem fromcn erbaren man gesagc/drcwcyl er in das elend daselbs verer ben/der nicht auß trüben bächlrn/sonder auß dem bruncn selbs getrunckcn/jm selbs zügeschribc vn befolhenware/wölchemgebok/bücherzü schreiben/yetz schier alle folgcn/die sunst vmb gebot nicht vil gebenn oder darauff' Hal en. Go e n grosiegefähk andisen ist/diefrembdc bücher nuraußschrcibcnn/ werch doben gesagt/was mainst du das für jammer anrtchcen die äugen erdich¬ ten vnd machen/was sie für jrrcbumbs in die welce hauffcn weysi füren/wre sie die ÄaMM leücirr/zweyfelrg vnd wanckelmüc-g machen/vnd das das ärgcstdran ist / so fn- tstva mä stervnd vnuerständlg schreyben/das eine wol grawenmöchk darübce/das ist setz cr sckr'^ der nutze bücher zuktückc/die leüce wansichtig mache /vergiffrc/vn rn jrrcbum ZN bcns gc« verdußfüren/!lloch wollen dannochtjederman bücher machen/kamzelt nie ge- v mm« lst/oa mer schreybens vnnd plauderens gewcsen/doch so weniger gelercer/ v?r rE ^nd grolstr mangel an recht schreybenden/Dcrhalben geschichtjnebcn auch das/ gcterccc drß Llccro an dem selben ortb von solchen sagcalso/sie werden mäjstn ihre bücher mcr lcüte lesen/mrt denen dre an jbncn bangcn/wlrdcs nvcmandr lesen/dann der auch vas jetzo, dremaj fen an der suche kranck ligee / diß ist noch zu der zeit Liceronis selce gesche- ... - . , hen/yetz ^Mtincri rrdtttkan/v" hcrerzölr/als p-PirbrEli AMstsie' lrrrüMvnn einbanr/b^ dienacukl^ ^idcrambjm vndavsfgkya vndek^^', be/,/rnndmo deremchcvot yetzgarzügr arbaycmach ch:r machest/ vnd ^lmij dil bcys-chäkMji habr/'stsand In-erMtix düchlm rrchc: so vil rassem I verwmdcm/ gm/dassiees hm sie einer n schabe bab/^l vnd Grüchij gen/vilgarn rr/wsdttbücl dich selbs lcrr< kige richtetest M doben ges. denjdasstenik echckckünd/l rvchdraußzcli fiehrrzcgenvi nutzjMsbasi demzckwslb uonistgcclvi H keu /oH-, MM Mr herrlich genschr.Lc/; kicher gekrsr Mysiwasar gehest aberm vndwyrdem Dm! find gl ißiMchcwol d>vttmvndn vnderdapplrl rümmMeis kämst usinich 'kvnß/vnernj A^ra Msbekäm Mb-stan Das ErstVäch SsndeM Bas simsbild HieWgrsiLapltel/Von wvrdlgkrpt der gelerten mayster/auffdcn hohen schulen. er«»»fr -ücerü eAkm-rMer. Lor-tm-txr/kechnommtck-i^» bittet. Vrl mayster sind allayn mte namen/ Irs vnuerstands vnd kleiner leer Die sich doch des gar wenig schämen» Der recht mayster ist Gore der Nerr. blcoch Ich frew mich / das ich mit meiner kunst dahin komen bin/das - ich mayster der siben freycrr dünsten gesprochen/mir wyr den /cheren vnd ä) eitlen gezyerec ein Magister noster einher trik. Vcrnunffr. wolc lieber du werest - nn kunst/sitten vnd cngend mayster/ Essteher seee vbel wan ein Ma gister das Piret tregc/vnd nicht darzüßan/du maynstdu habest» wolaußgeriche Maxstcr ^est Ein k7err /bist erst ein knächc / ja ein armer knächt der schützen vnnd schttier ^nßccm worden/dü must dich biegen vnd Naygen nach jrem verstand /dichinnderkna- armer j>EN sachschicken/das du sie leren küttdest/wo du das nicht chnst/ jo hast des weg» werden, verfälc/der ZN dem maysterampk füret/Ich wayß wol gclerre männer/diezu ho¬ hen künsten kommen/vnd sindnichc mayster gewesen/disen istjrkunst vnd steis, Mayster sigs studieren für jr maysterey gewesen/hac jn von innen kayn mayster gefeit/ ich rede aber von den gemachten maystern/Ich hab vtl gekanc / diener, jhr mayster- hay! fern schafft geschadet har/da» sie nicht rechte mayster haben sein künden/haben vonn lst wlcern sich gehalten das sie weder künde noch gewesen find/ k)ast du nie gesehen / das em fau"nn^ 1/öürc ein sauren wein geschenckt/herauß ein schöne käse!/vor der chüre körec/mie rv.mschr biämcngesprengk/damrt er die durstigen gest betrogen hac/sosindaüchvte lcüce gcwerc/dasfie andere eriegen/vnd sich selbsauchverfürcn/Vndztt vil glauben/ schc täfel R.üme dich deines MagisteramptSwie du wöllest/hast du es vonn deiner künstt anstycttr wegen/so lstg mchrs neüwes / hast du es aber erdappler im rapaus/so bringees die rwy- rNayste, rex. Kpt «k. her et)err. en bi»/d« Scheren vnl' cvslc lieber ?ancinM^ außgcrickk >ttn-schvlek nnderkn^ istdesnxgs stpttdsins, ü-gefelr/ ich »rmayster^ zbett vonn »n/dase-tt köiec/mir chvielcütt tl glaube»/ rnerkürist )ri,r§ccsdi MnGlück. X^VN Avyfaeben schaden/öle erste das dn vor den lenken nkemand lernenn barstest / Sle smder/das dein vnwtstenhayr yederman nur hicrauß erkancer würde. NasX^Vl.§xrpüel/honmctnchcrlapclclmbndgradM oder rvyrdrn/die man gelercen anstdcn hohen schulen gibt» czve^ Lxikrin^-u» Üt«loi««, Nott cK kHoc^o n«!lck Ccknrcrn-t M Was berämpst du dich der tircel groß/ Einr ist gelerr dem gib die eer/ Vnd b: st an rechren künsten bloß. Von dem kompr alle rveißhayc her» H ir eoö, Ich frew Mich sterfast das ich mich arrffhohen schulet» mit mel- Lsctsrqi mm spitzigen kopff/vn stcystygen studieren für ander vm die kappen Je- v ristcn/nichr allein maystee inn den stben freycn künste worden / sond and Mer herrliche Wtkel/würben vnd dignicscen erobert/ein ciestcr Doceorderhayli- gen schr-stk/göcclichcs vnd menschliches rechten/scharpster Jurist/ Ein crästcn- licher gekrönter "Poer/ein hayltamer artzt/em beredter Oraror vnd rednee/vnnd ' waysiwasanderstmergeschslren/vndmiteherengenennct. Vetnnnssl. Du gchestabermal mit narrcy vmb/was ist das du dich hie rhämest/hast du vil tittel vnd wyrden vberkommen/wyrstu darneben auch vil lasts vnnd vnlusts haben/ - Mittel stnd gleich schönen mayen vnd grünen plecttn/da wenig fruchr darhinder ist /macht wol lust vnd scharren/verdorree aber bald /hast dn deine circel chere mic.wrc Worten vnd wcrcken /soll es dir bkllich ein grosser last sein/ hast du ste aber crraplet vnd erdapplee /so tsts die ein schaneliche schäm vnd schänd / 'Tugend darstmc vil fs-chc kl» rumriteh fie ist an jr selbs benügt/rst für stch selbs ein ritel/dz du dich d k)a.jchr:stc rümst/ist nrchtsjvor iare warcs feine k).mencr/die dc k), name d schuft mir fleiß/ schA„ kunst/vn ernst predigre /petzt aber ists einloses geschwetz wordeu/daher auchjbiu! pnvrg«r» 'ayevnrrM >asrvcißhexr Am/dercch xn/dyerech< !U/lernenvsi Hayr/Ewre loses g sch we spunernnue >e aller herrlis dervcrnunse nschülen/als rrachEorrcs sclbsd«st)ett -osium nicht/ echennd/Die r nicht was h d kunstreych bekanmus/ l^ern erdichte eindmgmir mme/weß> M nächsten in liecht an^ üichvndfük en gelegen»/ nÄArcöars dirvondch stdas Haupt ckeantz nur rfamen brini ruchan-M terbarkaptj sscs alles hi» ein spocruo- infanraM »erbaumda^ eydlinsiüchi tupc/bistda naostsiser/ ^chgctvesen ,i/femd/nei erezaychen ibendrßwt, S wolredcs rechte nach »ein rechter reden kan/ »ndises/vo» semüheM chcrrlich^ niesjeMst güccn Glück. XI.VM UrHrmhayt mit deinem Mittel Oratoris vnnd wofredners nicht vbergchenn / k)ücce dich das du nicht schannde ci«legest / wann d u darfüe gehalten» bcgcrest zü wcrdcnn/das du es alles wissest vnnd kündest / Eys geschieht gerenn / wann chs einer gar künden vnnd wsstun will/daschr für ein narren / fancasten vnnd vnngclcrcenn Esel vonn mänigklich gehalcenn würde / vnnd yhe vngelercer eys meist / yhe mervermejstnhayc/künhayc vndrümraytzigkeycer bcy jm rregr/ du rhüstdrch viler künst ein mayster auß/ Ein knnst bedarsteins men;chcnsallain/ wrl! er anderst ein wenig etwas darinnen nrrtze schasten/vnnd aussrichccn/vnnd wann einer inn allen dtngenn etwas sein will/ muss er frey bekennen/das es nicht müglig sey/das es nyc kaynem gelercen wrderfaren/das ers gar künde hab/vnd jage hie wie Seneca von der kunst des wolredens/EM grosses ding spricht er/ists reche arclrch vnd wslreden/ sie hat aber nie kaynem gar künden werden / Gälrg ist der man/der ein stücklin darnon bekommen hac/ das bewert er an dem selben orc mir vil rrästeullchcnn evemplen/Dieweyl dem also ist/was dürsten sich dann so hoch austplajen die redner bry vnsereN zeycen/was vermessen sie sich/was kün- hayc vnd chorhayc ist bey jn/Das du dich aber auch deraryney geydest/ist gefär^ von doL lich/dann da lass deine krancken züjagen/was sie dem schöner ciccel gebolsten hab/ rorm ver dir hars etwann wo! inn die kuchengctragen/abcrdem krancken an feinem leybe wenig frommen brachk/darumb jr auch alle doceor werdend / aufsdas/ was der kcanckü kunstabgche/der ciccel /namen vnnd herrligkaycder klaydererstatte/wahr:sts/ was der Poer Iuucnalissagc/ ^)urpurklayd verkaufst die juristen cheür/ vnnd die edlen gestayn die er an den frngsrn cregc / muß mancher zalenn der die schüch micwiden bindc/vnd diss kayn wunder/dannsie sich hinfür rhnnd /darffktayner kunst/aber grosses braches/ k^lemandgebeyetzCrceronidcrderkunstetNvacccr wäre zwayhundcrc pfenning wie der poec sagt/ wann es nicht vmb j n schync vor brachc/vndrittgen/derhalben jo wenig sind rechtgclerten/dann disc achten nicht desbrachts/sonder der warhayc vnnd der rügend/ dije besehen das sie aller fachest volkommenlich wissen tragen/vnd aufserden mrcwarhayc bcklavdec/cin zngag zürewigettgLeechtigkaycbckommett/dieandercndaruongcsagc/sttchencer/güc vnd gelt/gewalc vnd bracht aufscrdrrich / das alles vmb sich scheiir vndglacjey/ wm mie fragen nicht nach/ob sie sollrchs micjrcr mähe/kunst/ vnnd gestissner arbayt mit ^rucnvn Gorteinnemenoder verdienen/disen istwartrch jr ciccel vnd Doccorac nutze/dan tröge esjnvil gilt/dann sie bekommen damir/das sie gesucht vndgewslehabc/drewelc gcregrerj wil also betrogen sem/würt mit Qpiniombus/regiert/das ist das man gross vnd vil von einem halce/dcr sich jö zerreyMn / vnnd das psiaster ereccen kan / Erbare vnd redliche männer aber achten des narrenwercks gae nrchc/Q wo! stünde cs in d welk so wol/wan die Menschen diss weren/ dz sie sich zustin vermessen vn gcydcn. Aas XVV li.rgaprccl/'Von Lucim vnd cmp reren zu k)ofe. ^tt-erir itt i 5ci5 iiomlüar scmper babere ssiicm. Manspricht/langzhof/langinnder hell/ Derstrechdenhofdasistmernrat/ Lverseim gewissen raMen wöll. wan«r Herren crew rnn zweyfel stac- R.eu6. Ich srew mich das ich so grosser t?crr bin/dem Aüttig liebe vnd verrrawec siir ander / L)rocurator vnnd Zvünigklichs Hofs schastbcr/ge^ mainer schatzkamer/kostherr/R.ichrer/'Vogt/vndamptmann imland/ emerist/ oberer in meim vacrerland/vn vberdie proumrze bestelcer Verwalter. V ernunkkr. mehr LVol butzet/nimpst dich vil frcbder Hendel an/kastu doch deine hendcl nit verrich tc/vn vndsteestdich gmainer/magst wol ein chor fein/ dhalbc wenig de last beden eregr« Äe/must dich in vil gfar begcbc/müst widgmaincs volck vn gnraynen ttüy fein. derbalben sie mit deinem schaden aufsdich laden / vnnd frembdebcndc inn dein har kriegen/will yerz bindan setzen/ das du einewiger diener zu Hof mir gefahr vn vnlust sein must/wann der N>err der tag eins ein vnwillenn auffdich wyrffr/so sic¬ hest wie esgchee/mag einer leichtem wenig vnrcchc chnn/vnd an der rächnunge nicht brstehee/so henckc man jn an den liechten galgen/so wercnd auch dre hofsup peN an jn selbs nicht lang/ob sie schon wo! riechen / Es ist allerlay zu Hofzu dulde An vnd leyden/muß einer offc durch die f-nger sehen/ will einer anderst ein gnädigen will / der Herren behalten/muß sein leib/gnc vnd ehere frey inn offne schantz schlahen/ muß spre das maul offc zühalten/wann er zur gerechtigkayt geren reden wolt/ Mich wun chcn kün derc an dich /das du dein suppen dahaym nicht mit ruw hast cffen mügen / dir seb ven. bers vil vnrüw/lasts/vnd vnlusts geschafft/ hast dir selbs nicht mer leben künde hast also dein ruw/freyhayt/lust vnd freüd verkaufst/ must darfür haben angst vnd not/dienstbarkayr/geschäffk/forchre/bekummernuß/sorg/die dir dein Hertze frejstnwürdt/vnd dergleichen/müst alsodirgarrtz dahin sterben/dann die zuhoff' vil züthün haben /als du dich rümest / darffest nicht gedencken das sie jn selbs mer was für leben /sind todjnselbs/armsäligeleür müßen k)errn/Tyrannen/ vnd wildenkeü- vngema/ ten leben/leben sie anderst/ Vnd was eher/freüd vnd lnstö hast du ab disem "Dt- Ast tel vnd namen das du richter bist/vnd hayßest/ist dir ein gcfärlicher narnen/rich test du/mnst du gedencken / das du von einem andern als bald auch herwideräb gerichtet wyrst / vnd zuletstauch kommen für den richcer stül/dahin mängklrch kommen vnd treten müß /da ist einer aller gerechter richter /wo einer vnrechc ge¬ recht hat/würde er es ftnden/würdt jm wider gemejsen mrc der maß/ damit er ge¬ meßen hat /würde allhie gar kayn fürbit helffen/kayn gelt/kayn gnad/kain zeu¬ ge/hie würde auch die haut/die der R.ünig Lambiscs/von einem vnrechten rich¬ te»: abziehen ließ/vnd inn den richkstül auffgespaNnen / darrnn des geschundenen richeerssuns zum schräcken gesetzt/nichrs gelten / hie müß stracks gerichc vnd ge- recheigkayt/wie geschrrben/fork gehen/'Milc du land vnnd leür »rach dem^ümg der nächst regieren/so schick dich also dreyn/dasdu jhmrechrchüest/dasdufrom vnd war- SZ tk/kSw vm «chNichlM Äk-ff/«« urustvilM „ichkrülveti krieg BeykrieIei N,ainrrew wemndem ir gefahren wyrfft/so^ erächnunge hdrehofsup hofzü dulde ingnädigm >!ahen/MK /Mick M» rgen/ dirsel« leben künde haben angst ir dein Hertze indiezühoff ejnselbsmer prvildettie»- )disetti '/fir/ lkirger/derf jeyalten/öas iin/dm lcütc icn/Mktlen/ krndest/dase ftksmcn/Ei Es/isihöf nbcdegehrtr. düannschtd örcvNdtza adebenvidcr! k/K.Eöwc rtftin leyb mit harnistll/jhcner jein gemüc mccnrg vndüst/scin zung, ffcigen verräkhereyen/Dlser säcr/jhener bawec/einer ist ein fürsprech / rede gerichc vngerechcigkaic/der gehet zü fuß/cin anderer reye/erner ist gehorsam der ander schasst vnd bcür/derschiffk/derlauffc/derrhüt diß der ander jhenes/das ist ein seltzame kriegerey der vonrach vnd rechr/der ander im kriege/der dncr »nn der schule /,im walde/auff dem felde / im Meere / im pa!tast/der lebt dahaym / eyn anderer inn ferrcnn landenn. Alle kriegenn nicht allayn die menfchenn/ sonnder wie Noracrusder ^)oee jagt / Die jungenn "Thierlin inn dem Walde/ Job / wie doben gfagc/hac dises leben wol bedachr/da er es ein ritterschaffr nende/ her er nur den feldstreyc auch darzügesetzk/Diser krieg istjnnwenvig inn der seel/ hilfftkain auswendig wastnen/dre läster schlage ein Wagenburg vmb dein Hertz/ hiehac man mit spießen vn stangen nichtszerhon/man kan die scelmit de schwere nicht vercädingen. Man sagt es sey ein hüpschding vm ein gany knrrschcn man/ ich kan nichts besstrs noch schoners finden/an der eyscrene brust vnd Haupt / wan EAkcte, das darrn/fridlichs vnd bloß stecket/^Iu wolan d?ewcyldiß deines lusts auch fflrer Yen eine ist/vmbgib deyn leyb Hardt miccyseun/leyde mik derirem helmsonn/regenn/ kieccesten vnd schnee/schlaff auffdererd/stehe wolauff zum lärmen//laß dirs nur gnc le- ben seitt/du hast ein ster schwere vn blutigen orden erwölec/glaub mir die hoffnug die du hast/wirc dich vn manche becrägc/Es feind vil kercn geschmidec die dich in das verderben ziehen werden/Ich laß sein das vrlim krieg zü grossen eheren vnnd gütern kommen/seind aber herwiderumb vrl vi! mer vmb leyb/ehere vn gnc/rn ei' wrge gefättcknus/cod vnd armütgcrachen vnd kamen/Dreweil du yeein landrs- knecht stinwildc/so besieh das du dein handtwerck nicht schmähest/beüce dein seel allweg vmb ein monae sold fayl/laß dir des Aaiscrs strme allweg vmb deine oren klingen/lerne die leüt rodschlagen/lerne du auch stcrben/du müsts einem andern rhun/odererchtttdirs. Gsllrchcs soll dein fcewdelust sein/der poec sagt vil was man im krieg einem zelon gibk/erzelecs aber nicht allcs/doch sagt er/das im krieg Poeten hie höchst freyhaie seyen schadettn zethon/»st fürwar frommen ein böser lohn /das we sich auch nicht will gebüren so cs fride zeyt ist/»nagst !e>' chc derne kinder auffscha- gevbel den zechün/weysen/kanst du deincn klndern nicht mer zum hcyracgüc dann spieß destr?^ fchildk vnd helm/vnd landtsknecht auß inen machen/was sollen strffel vnnd die gulden sporen dran 7 Ich rnayn hle vätker vnd süne zn Hauff/ Will einee yhc red¬ lich chatten übcn/das mager auch wol zü fridens gezeicenchün/wannerner im krieg darumb redlich seinwill/dasernach seinem cod herrlich gehalcen/ist schlecht ding/was hilffrs einen/gar nichts/geschieht offk das des/dasarg rst/berhämpcer wirt dann das gük/böß wecter/dann gücs rcr Bas XL.IX. Laprccl Von der stemrdcschaffc der Einige. irr ciomrbr» r-rr-l -mir eß prok-it-tt. Wilc der der kugcndr werden frey/ Go won des Bönigs diensten bey. Frewd« Das Erst Büch Hon dem "«br-r-lfSrLblnrc. V-rnunssr. r-cmainstduk-crcstKbcinsmWmn/cht i» glucks g>MIgch->,r/m»st-st«stau.Hm„kr-eAzichcnn/d<«ldsdirn"vnrÜM s-lcest du d-d«chr zuuor huben/dus dauucd,r-rstl,ch knmeest/d«ü dunm W ^chu»°5-b«-n/d.ßl-b-n.st-.nmc«schuffi/dunnwurl,-bc-^ u'L?^"bak/h,«,stm-mankm»ssg/EsIchclwuud«ckichmd-^ r-dcaM»cvug-r-chr,gduu/dcrA-hcc;üflß/c,nund-^rrc/r/-m-,Ageho-^u ^Mftichkv» lrcrvnrunt yc kriegen/ arumbdisi sfcuvnd zä tt/diser waf gen mir ver z/derander si gehorsam nhenes/das Ordner mn n dahaym / mrnsihenn/ »cm Ivalde/ i?affrnmdr/ inndcrsttl/ b dein Hertz/ kkdcschlvcrr rschenman/ »aupc/rvan rlusts auch »n/rcgenn/ nur güc le/ die hoffnäz ec die dick m -hercu vmr- vuguc/mu e ein landcs' eükedemscel h dctm orrn nein andM agc vil was das im krieg serlohuM >erausfs^ KdanuM stel vuud dre neryhercd/ 4ttnc/ner"U „Mschlcchk krhämprck M dcnfrey/ usten by'. FrM ir.euä. Ich frew mich/das ich auß sonderlicher cugene/kuust vnd from- Lrerntä keic meinem künig lieb/trew vnd wert bin/vnd für andere alle gehalten. AE Vernunffr. Mansichtseltendas di« leüt vndereinandcrfraimlich scirrd/ heriett« vnd du rhümestdich deines küniges fraindkschaA/jödoch nichts vttgteychcsist/ Dann Rünig/Haben nichc allweg lcüce/die in geleichest/oder die sie in sonderliche fremdkschaffcausfvndanneMen. Esistbößkürschenmickünigenestcn/kün ge - darjf niemandc straffen/werfrhuld behalcen will/mnß waidlich ja Herr sage kün deu/müß seines lobs/glücks vnd gemachsamka-c wenig achten/Es muß sich einer ^re-n va in» sren Mutwillen /geyy/vnd tyranney zuschicken wisicst/wills serzen/du habest rZ gleiche danusch ein güc anffrichkig gemüc/was wilt du aber zu dem Salustio sagen/der da sprichr/D^ekünig haben drse are an inen/das sie ehe die frommen verdencken/ simst bc, dann die argen fürchten allweg cm anderer richte die jache baß auß dann sie/ vnd AAchr körnen also hmdcr jr reych/Wilk du zu Hofe hostweyß creyben/vnd deinem küntg angenäm sein/so must du nicht dise künstcn/die du dich ryä men möchte st/Zu Hofe was Hof brrirgcn/danu löbliche gute künste gelten dasclbs nichcs/soNder mnst ein guter jä- »e-ß ree« cer/bayj^er/hctzrr/vnd voglcr sein / Auch ein guter marccerhans/sauffer/freßer/ lri:gcr/der sich palgen vmb ein wort dörffce/sunsi wurdest du ats ertt verzagter seyalcen/das wer« schande/Mäst auch monesterlech kochen künden/wälsche süp ilirr/den leuren Vcrgeben/verrakhen/verli«ge/t)erwiderümbliebkos wie sicherlich es were/das man sehe/das man inn des obersten kü- mgs freunbeschaffe vndgunst komen möchcen/alles was hie rst/ istzergcngklich/ alles vnbcständig/vnd erüber dann alles gcwülcke /nebel vnd vngewieccr/gleych wie sich das glücke wendet vnd wrderumb herumb/also auch das wesen der künig ist alles vngewrß/warmie man vmbgehee/vnd wo schon eewatt t er Hof beste.-ee/ wann rnans recht bcdenckc/so ist mer arges darrnncn danngucs rc. Aas siinjschgcsi Lapiccl / Ponbbcrfiuß der freunde. NontecttmgnisnM.uen/kMt/emper-vnrci» tzkji m-inet rek-ia itmicttl ent. ^lik hale die für die freünde dein/ LVanns dir wolgehek/in nöcen wirr/ Die allzeyc wollen beydir sein. Ein rechter guter freüud gcchrrr. ^rewd. inmanchcrla noch andere! MZchv! herrviderolnt znxniMMN oder M bau !jeb«tvstrdr/t dirdeincrftc -aseinerssu nrrwolbcko" diserstemve müssen stehend Vier seind,rechte s lich/dammb bleydk/pndn barkaitwegc wol acht hab sonder das de vermaincnd rnainenssllir fen/daskan cinrcchchtst noch zauber Vndzüleksi chet/Vndisi gefallen har/ liebe auch an fsrschlrch/ecn stnffr/dassie Menschen zuf züh-ßen/vnr rhündsnit/'l! sowskichssa spmenfrinde klotzen vnd g Gornochda »lene. nočen wirst >d gcspm. licv/darumb das auch die rügende an jr selbs beständig vnd fest ist/dann ste ewig Rechel bleybc/vndwie Aristoteles sagr/nymmer mer strrbt/DcrhalbcN die wrr von» er schaffrsts barkaie wegen lieben/die lieben wir auch nöch/ob sie wol schon rod seind/Man sol her nicke wol acht haben auff sollichegenüß vnd bauchfreünde/dattn sie dich nit Maynen/ MA sonder dasdein/tZrrwiderumb scind auch noch andere die niemandt lieben / vnd ver crban vermainen doch von menigklich geliebt werden /v nnd das seiNd die reychest/ver< mainensolliche liebe vndfrenndejchaffc vmbjrgclt vu herrlichem ansehen zükattf fen/daskanauch wol ein khorechce sach s«in/Es istein seer edel vnd güc dmg vmb ein rechchtschaffenhery/das kan vn Mag mir niedre beweget werdcn/kain kraue noch zauberey mag es nicht vberwinden/cha weder gold jilbcr noch edelgestayn/ Vnd zü leist auch nicht das schwerdr/mit rechtschaffner liebe aber wirdc es erwaL cher/Vnd'ist hie des kdeccatomo des weysen jprichwoit/das dan Seneca seer wol gefallen hac/jeer bekandc vnnd waar/da er sprichc/Mlc dugcliebec werdcnn/so w«r ge- liebe auch aNdere/wicwol das auch ecwan felk/dan menschlich Hertze so tieff vncr- ^vem! forschlich/erwan ist/so boßhaffrig vn vnsreündrlich/ so vergisst / vnmilt/vnd vn- v« kcb« sänffc/das sie gar kaincsachtcn/nech freündrschafft bey jhn / noch sic bey andern Menschen zusuchep begeren/ja so man schon zu jhn rhün will/die lcüc erst anfahen zu hassen/vnnd anfeinden/kein cropff menschliche blut innjhnen ist/grobe rhiere thunds nir/wan man jn dienr/so ists in ein lcyden/vnd waü Mans glaube dörffr/ so wole ichs sagen/sie wurden vonN liebe wegen/die manzä jnen trüge/den leüccn spinen feinde/das har menschliche freüNdtschaffr/an so rohen/groben vnd wilden klotzen vnd görzen /mcrMals selbe selbs ersaren/was sollen sollich leüce/scind welk Gor noch der welc nutze/dte welt/wie obengsagc/l-elr sich danocht erwan züsame/ I iij die reychen ewreschecha, e>'ssel darbens rssc oder ferm ischlange/die lebe oder Has ionallamdas ddasichsgar richt vmüwb vrl auchgros vc'a/dasman »mg/dasman - vngemach ge s obersten kü> zergcngkiich/ wnccr/qleych stn derkünig hosbeste.-cl/ .. l.l Ich frew mich das ich güter/lieber vn getrewer freund den Haus fen/damit ich frewde/lust vnd kurtzweyl genüg habe rc. Vernunffe. vcrfceW Ich wunder mich das du souil guter freunde dich zühaben vermisscst/so der selbigen ausserden yhe vnd yhe so wenig gewesen/das inn aller welc weniger pare gezelk woide sey /du mainst sie seyen gäre freünde/das sie dir gürs vnder äuge rhttndc / Es seind falsche freünde/danN «aare freunde zubekommen schwer ist/ Wer eynen sein lebenlang erobern möchre/wer eyn guter kauffman/herr ein güte wahre befunden/Güte freund bewerecman inn der nor/vud dieweyl du dich rhü mest als habest noch nicht vil vngluck eingenoMmen/kanst du solllches noch nicht s «-x recht wissen / dann dem es altzeyr wölgehec/waysir nicht wann vnd von wem er ge bcwcrvc liebet rvkrdt/k)ast du schon freunde/gedencke das sie zü vnfreünden auch werden mügen/vn dein ärgcste feinde. An der prob besihc wölche bestehend/Es möchten te frcSntz dir deiner freunde noch wol nur zü wenig werden/ich hab nie gehört oder gelesen/ das einer souil freunde ghabc/das er kaines mer bedörfft hetteMat auch de R.ö< Mischern volck da cs in seinem aussnemen was/gcfe!t° Schernfreünde möchte ai- ner wol bekomen/dan es sein mag/ wie die "Weysenauch daruon disputieren/ das zügleich Zü aincr zeyc sich ainer mit seinem gäeeN freünd frewen vnd lachen/vnd herwidervmb mir ainem andern trawren vnd wairren müge/aüch so sich zwische zwenen seiner freunde ein haste begcbe/von nöcen stin/da oder dort lieb vnd trcw oder auff baiden orc lasten/vnd dastelbig wol sein müge vnder gemainen freünde schassccn/doch das jr auch nicht züuil seycn/sunst wurde es müh werden/vilen vn inmancherlayweg« ainc ycden dem andern so/zu willen werden /ES seindauch noch anderefreünde/deren fundamenc vn gründe ist gcnüß/vnd Zeitlicher nutze/ drse rst ein vergcbenliche freündtschaffc/dann sie nur das jr an den freunden suche mästen sich rencken vnndlcncken nach dem/desi siezügenüsten wijstn/steher so sie stehend die wol chündt/wa die selbige fallen/ligt dre freündcschassc im dräck/Drse seind,rechte freündtschaffc die inn der tugendc jren gründ legen/die seind vnsterb, lich/darumb das auch die tugende an jr selbs beständig vnd fest ist/dann sie ewig c BaErst Büch ösn dem ^kereychmmügenjnvilfreünd machen/dair wavilgütist/dawZlleauchvilmL- ... ester fcrn/wa armüt ist/da feind wenig freünd/wa vrl gelk vndgue ist/wie gejagt/ da feind auch vil freund / Magst dir «in freünd vmb ein trunck«ein machen/wa dein fach wol stehee/beleybens bey dir/wa dem kuchen nimer reücht/chänd fy wie diefleügen/fliegen vnd fliehen fyauch von dir hin/dan sichst du was sie für suppen freunde gewesen seind/wann der wein auß ist/fo ist der wurdr nymer daharm/d« schaff! ste häffen lasten sie dir Zur letze /die edle weinfchleüche/Das folk du hie wksten vnd ler- lUm>c-n nen/das rechte freündkfchaffc nur vnder erbarcn redlichen vn fromm leüeen ist/ Der eck», vnd fourlallarn rechte freunde sein d/w re vil ausfrrchrige vnd frome Menschen die emle-rr. sich zesamen chnnd/sernd/darnmbst» nene katne deinen freund mer/du habest dan einfaltz scheide mit jm austgesten/!eenne jn deinen bekanren/wie wol auch dich di ter name betrügen wirc/dan nichts austf erden ist vnerkanrlicher dän ein mcnsth / Alle wahre mag man kenen lernen/den Menschen außgenomen/Rechte freunde rechte bekanee feind feltzam/feind mer eifchgenosten vnd geste zn neuen /dan fy ja gerendeiner suppen gewercig/vnder dem lieblichen namen freündc/mag wol in deinem hauß einhaußfcinde/vnd dem fchein guter güewillgkait grosse cruge vrv borgen ligen. Ern guter rechter freünd/wereallwegyederrnan hoch von» nöccn/ sonderlich grossen herrn/die vnder follichem fchein/schmaichlerey vnd schmarotze rey die lugen enrdecken/dem Herrn die warhaic fagen dörstrcn/aber rn dem falt ist rstoffrnu ostc ainem Herrn ein abgesagter f«nde nützlicher gewesen dan ein fuppenfrcünde/ suovr stünde wol/das diserechtschaffene freündewercn/dic sich darfur arrsigebenn frcijttve. dürffen/niche söuil heücheley IN der welk vmbgieirge/sö stünd es recht vnd wol. Aas l^i. Lapicel/Pon freunden die aynem sunsi von angesicht nichk/fonderallain durch brieffe vnd gutem lob erkank feind. »E-t fi «iecien; mrfftvr n«merM -tMleor, t» /lepe m^nrurr crff. Dv berhämpst dich vil der freunden dein/ Allarndurch schreiben dir gemain/ Die dir nie all bekandtlich fein. Vileycht durch gaaben auch nie klatn. vinmmicb! leichvilfktti narrbrycsci Mtsbcspr cherMtft schäft ist/cs henleürenr nefreündk cken/züg«! Mrstenoec vo drsen dei hastsvohö ckcnsdüHf nitmedises rädwertjr« al;üuil/veri schchast/k» fmddierecl nigMncai erkcncnvm freüddlßsni frrvdftrüdl chcvnlugn «rch/dusi< SlS fchenoffenü' wordc" pisne gM r. mals«snet sie vermag ^gk/voM kaicanb^ ren/jmso.^ gott/brbm Hen-Mrv tueerff/A/^^ grosses ding LschrnM gleichen wc rüchresow- vilvermug vnsichofkb leavchvilM ist/wicgesaglj in machen /w- >r/chändsywi« s sie für suppen irr dal)aim/dit cvlssenvud ler» mm Küken ist/ « mmschen dir e/duhabrsidan wol auch dich di )an ein mcnsch/ Rechte freünde »cncn/danstj« de/mag wo! in proste lruZercr L-vonnn-ccii/ nd schmarotz« indem falt iß ppenfreündej »raußgebenn >c vnd wol. ünsivo« rnt feind. »irgemain/ auch nie k!2«^ güeslob vnd leyinand hab/das schier mänigklich / ja grosse lcüc inn fette fremkden landen/mein Huld vnd frcünrschaffc/ ob sie mich wo! nyc gese¬ hen vnd crkanc/von herrzenbegerest. Vemunffr, Es hat sich wol erwann be¬ geben/das eines gnrer leümand vnd gerüche/einem nicht allaynvnbckant/sonkl auch seine feynd zu feynd gemache hak/dann dises har Masanissam Scipionizu einem freünde gcmachc/dann Scipionis gerüch erschalle so weye vnd brayr / das §vns aL er do in X.ömij chem Heerzug wider die von Carchago der oberst vnd fürnämpstc rümr m» war/nichc allayn strne seynd/sonder auch die strast vn mcerrauber/ die aller men- sehen öffentliche feinde waren/an sich gezogen / vnnd jhm günstig Hieraustgema- chec worden/wölchemeerrauber/als sie sich heereswctst versamleren zu dem Sci¬ pio ne gen Linrhera/dau daselbst als ausserchalbseius vaccrlads R.om / erdozu» mals woncn chec/kamen/erstlich grausam vn feindlich sich stalcen/Als bald aber sie vermarckcen/das sie bcy Gcipione vcrdachc/habest sie sten rrutz vn Waffen ge¬ legt/von sichjre knecht glassen/haben ein vngwonrefreüsttlrgkaic vn stnftmücrg kare an sichgnomen/vndallein die fürnämsten vndden meerraubern zujm getre ren/jm solche zuchc/eere/vnd mir aller nidrigkeyt/reuerentz erboten/als wer er ein gort/ haben sei»» behausung gleich als ein görlichen rempel besuchet/ sind sighaffre hend/mik vil küssen gleich crlcgt/haben gschenLk vn gab am haußaufgehcnckcchr zu eern/gleich wie »nan psiegc in den remplen/vn vor alrarn jrer gorcer/Hulkes für grosses distg/dz sie ern stächen man sehest solren/zohen frölich/gleich als heeens goc geschen/wider also dauon/dz rstdijem Gcixtoni allin begegnet/mast möchr jrdest gleichen nicht mervilftndcn/dan die sach sö gschaffest sistd/dzjrgar wenig dasge rächte sswcycvnbrayckuutbar mach/wiewolich nic abschlal-e dZInrrr leümanr vil vermüg/vn war sey dz jener sagt/gegenweetigkait mindt ainsscst lob vnd eer/ vn fichofr begeben/dz man bist die nir vorhanden/ingrossem werd gehaLfcn/vnd alsbald sieden lenkest vndäugen komcn/veracht wordcsind/Es ist ein zare ding vm menschlichs vr rail/würc gar liederlich gebogen/vn was nutzt es/das einer gc vcächr^ leich vil freund har jensstnds meers in frernbden landen/ kan wol auch ein grosse starrbayrsein/künden sie dirdoch nir behülflich sein/»nagst du doch dich micjnen nichts besprachen/sie fehenevch weder yetz noch nyrnerurcr/Ewcr stltzä leben »na chcksolchefrettd/wiewolcskainrechre/sottderpnttUtze/vnstete/Vn vncrcwe freär schafr ist/es ist lose/ läre vnd eyrcl ding mrceuch. elcrcncius sagk/das dienste vnnd den leürenwol thon/grosse vn rechte freünrschafc mach/aber warlrch rechtschaff¬ ne freündkaneiner schwerlich auch mit grossen wolrhacen vnd Verdiensten jn ma chen / zu geschweygen dann das du ein brarw Urst an den bachen/wie man sagt zu Waffen begerst/vn mitklaimverdicstdst grosse freünd schassen/Wz w-lru sagen vs drsen deine vsterkancen freünden/wrekanstu doch wissen/dz sie freünd sind/du hasts vs hören sagen /waistu aber nic dz die orn brayt vn weit find/krawen vnju- Eens dürffen/nlt allweg wahr ist wz man eim zügehör züsagt/warstdu doch noch Kch bstv nit wie dise sind/damrc du allccag züthun hast/redst vn issest/jrglaubt liedlich/da rnb wert stauch lrcdlich betrogen /jr glaube de gerüchc/dz gmemklich vol luge ist. chtilch se iüzüurl/vernrainst du sehestdessengmür/wölchs du sein angsiche vn ststn niege- ««gc«. schchast/kanstu doch deiner erkaneen Hertz noch nirgnügsam erfare vn erforsche frcüddierechcschaffen sind/müß ma/wiegsagc/in d noeerkenm/ma mag mir we nigworcc aufem stud freäd bekomest/da du vil jarzüschaffegwrst/solche lerne zu erkencn vn erfare/tch nen solche dcgmaine lauf nach freäd / wiewol rechtschafne frend drß sind die ma znuor wol bewert har/wcrr bewere wed andere / noch deute freud ftend/sonb die erfarne lieb vn rrew/Ma lobt dir etwan ein mir große stret, che vn lugne/dz du i n amremest in dein gselschast/ t)erwidernb rede man von dir auch/dessich rricbefiltben würc / Lieber gedenck wan man mik p warha^c vmb^ kreuch Ichfrew mich/ das ichs waiß/vnd gwiß bin / auch selbs m vil weg erfare/dasich cingüke/liebett vn rechtschaffen freund hab bekomen / ka A) nicht hie fälen. Vemunkr. warlich die erfarung darffwol aNffschens/es würc einer gar bald betrogen / es laßt sich erwan einer also beduncken / er gehe der sachausts listigklichrst nach/vnd ebcninn dem selben wurde er erstangefarc aufs schandtlichest/vnnd beschisienN/Lieber^nrer freunde/ ich halt diß hab« nichcab layn dir/sonder merleüten gefeltj wann fre vcrmaynet/fie habens i soistesnichcs gewesen/gleich wie yhener/die amsel Heer / Woher möchten sonst souil klagens ab den freunde ersteen/dan das man vermainc hac/es hab einer crciv freund/warrs zü schertz ksmpr/besrndet er erwärm das wrderspil/daö sichs vmbwender/ riiwsl w:e Eynrger freynve. Lid-»'" SS vcrcrib^' rergenrnr' st-nwe^T- N'.ch5SM^ rcv'LhW' auch/^s la,f-.r/t?^' tz^ianc einmsttncr vsn Lärche rernsagen^ argen jrcn rec/yacjtti srglch'^ nieder al;e aüßvnsmn varrer-drc/ aer/aujsdL ^empla/E dermassen^ gecümmcl! -eist/wier dcy den alte drrmervnl lrnlaßen,dt istjvilevcm -'ssi«t/vace bädicGricel semrdendn w>drrü^dc> mrn^csis^ rcsry.Ach» an>rchn8^ Arnumul gehen Gurdt/so Kurde dir drsen deinen freünde ein anderer sichtlich abörlnger^ vergcher ^h^mclk VN abwendig machen/was hast» dann gemacht/dau es gern gichrchr/ auch dalr wie man ein ding anhebc/also verfett es auch wider miceincrlay anschleg/Vn dl« natur wrtl was des bald grschichc/das es auch bald wider vergehen s>ll. Bas 1.11. L'apiccl/ bon eim avmgcn gcmwcn freund. Vcr«5 ckmtcrt^cttktor ssrecw/ror .iuro eS x,Femmr>./e«i -mm Lc miki »bi i,UM!tc« --iind/«- .,.d<-/r-2 güten Glück. I.IN 'wie dobe» gesagt/auß besten freunden dieergisten feinö werben/ Die weysen fa- gcn/man soll also lieben/das man die gcliebccn/wo sichsbegibr/lajftnmüge/vnd ä herwiderumb einen also feynden/das er /N anch/wo sichs wider begrbr/lrcbcn mü «ljo 8- ge/7l)er ein gncen freund har/dem er mir rrewe» vertragen darst/ der hac war- veirebcn/ lich ein groß gär bekommen/nach der rügend mag dein Menschen vö narur flsrst/ arbayrz» fallenrc.^rchcs inn discm leben besftrs / nutziichersvnd eerlrchers wid annserst faren/vaccer vnndmncer/kinder/brüdervnndschwestcr/sind liebe/ mügen aber auchherwiderumbwolecwannvndereinanderbirkerfe ndwerde/hörcnaberda- gc? rumb nicht aufffreünde / vaerer / mürccr rc.züser»/Ällayn ein freunde der recht- schaffen -st/hörc nicht ausflreb vnd sreünclich zu ftin/Liebe sind ja die clcer/varer vndmücer/rnanlisetaber auch das derGarurnus seinen varceranstdem Reich v/v?:re! vererrb/Manlistt das LIrcomedes der snn/sein varcer Prusiam/ der im nach sei- vnv muc- nem leben stünde/tödren har lajftn/Man lstr das Prolomeus darumb Philopa bister?!! rergenenrrstworden/daserftinvaccer/mücer/ birdbrüdererwürgr/zülecstauch braver/" ftmwe-b Euridicen/HarEgyprnm mithüren vndbübenalsoregiert/das zülerst weibvn» nrchrs mchrblrbe/dann der ploß nam / R.ünig/Lrstc man nicht das Orestes sein v'e höch- mÜLer Ciiremnestram/der ^lero sein mucerAgrippinam/dö Ancipacer sein mu- stLUcb,oi ter Weisalonice ermordet haben/ Binder stndarrct) lieb/man liste aber gleich wol auch /das Wesens sein allcrsrümsten vn keüscherc sun kdyppolrcnm/ Philippus vnnv vts B.ünigzuMacedonien/jein sirn Demecrium ein schonen chngling crrooccn höd la/stn/tdar nicht Pcolsmeus der ander Egypkier R.ünig/zwen seiner sim/N>ero esmvz des/eine ^.ünig im Jüdischen land/vn Constancinus/Römischer B.ayser/auch einen seiner suneCrispumgenanc/erwürgec? Pak nicht Malens/ k)ertzsg deren von Larchago /seinen sun Carchalonem gccreütziger^ Was soll ich von den väc» kern sagen /dre märer/dredoch dem gschlechr nach barmhertzrger sein solcen/sinde gegen jren strnen Mörderinnen worde/ Medeam kencmänigklich wol/vn waißcs wie siejre süngemetzgee Hat/Lasdice ein Rünig Cappadocre/das sie allcrnregie- rec/yae sie sünjfsün nach einander erwürgen lasftn/Aebe sind vaeter vn »nnrrer sag ich noch aynest/Liebe sind die kinder/ Aebe sind die brüdcr / Aber mrc eynem Ev.mpel will ich das gorclost wesen gar beschliefen/ PhraceSdcr ParrhierA.ü- ha» scyr, rüg/der allerschanriichest derda gelebt hat/der nicht aüst begyr zu regiern/^sonder auß vnsinmgerweist gccriben/hac sein alrett Herren vaccer Orodem/darzn seines mLrver/ vattersdreyffigsüne/seinebrüder/auch scinaygnensirn Gorsmörderisch erwü'r- ger/ausfdas ja niemand itrn Parchra were der regieret / dann er/drst sind alte E- xempla /Es begeben sich von des regimenrs wegen bey vnnstäglich mich solliche dermasien/dan es ist nic lang dz in Eg-lland zwischen vacer vn sun/sich ein wüst tzecümmel bcgebcn/anch vnder brüdern scheürzlich in» lOrspania gestritten wsr- de ist / wiewol solche häfcrge neyde furnämlich vnd den brüdn sich mermals auch bcy den alten erhebt har/dz g!e-ch mäh sein wurd/so erner crzölen wolr/wölche brü der mer vnE5einander freund /dan feind gwesin wcren/w:r wollens aber baidc fal lenlasien/dan wir/etz sehen wir wir d sach raten möchcen/nichc vnscrssirraemen ist/vtl c^empla züerzölen/Eegmahe! vnnd ecweyber sind auch ltcb/nrcallayn wie sbstret/vaker/mucer/brüder/schwesterrc.Aber frag Agamemnonem vu Deipho bä die Grieche / vn Claudiu den3^.a-ser/ vnd den mindn Aphricann Römcr/di- ft werden dir jagen/wie lieb vn freündhold sie jren Werbern gwesensind/^rag her- tvderäb Occauram / was sie von sre Nerone ghalcen Hab/Ircm Arsinoen von jre man Peslomro/Frag Occauiä -ro ch ein mal/wrc sie mit jrcangnomnc drnd gfa- rc sey.Arsiaoe mit ire leibliche brud/bcide mir jre menere/dazü dise an jr ftlbs/jene anZrekindn bezeügcsmiterfarnist wz jamerlicher nocsy angcrichc haben/ich Zar¬ gen» anrräfliche vn mengklrchs erkance evcpel/solcher sindaberalle stecc vsl/da ö-rsöiekkeW nöcrvcrso'gci agcndzallain ^lstnnneydrj 'cMrmirwisi i) nn wenigsten cfunden/hastu bestdasdubtt m sich mehr b« ;/bann rechter >ffZoidevndsisi stm/vnndde- kchcrilmeraus 'erend ding ist/ cst/dasdunik cchendc/M nöereinrogcl dahin.-st/erist /und du wirst >en/wannda stcrschatz/ein crleurst/mag rülen. » nadclccr/ hymmelhm. gütett Glück. t^V braucht grosse arbait vn kosten/vn ist der nutze dauon ist» zweystcl ob er angehe. Me wann man lang grcbtvnd nichts smder/wie wans dir bester n>cre/du besen- destnichts dann etwas. Menschlicher fremde istostc scer nahe grosser rrawng- keic/mn dieärygrübe hinunder faren /ist schlechte kuryweil/vnder den menschen ausf erden/fraget man was die leüc inn abgrundc der Helle versäncke/Du vttder der erden bey der Helle dündc/fragest was dre teure hinauff gen Himel bringc/wuiU -erllche bosten/dü inn deiner grübe bawest dir ein geraden weg zum keüffeizü/ da mlkduhin. Bas I.V. tssapiccl/Von crsindüna cincescharzw. ColllZe chesmrcv -entglrde. kait vnd hoffarr/were dir besser du creccest auff ein schlangen /dann aufs solliche B. schätze WScher. Lato»agi mikmchk dein lebe» nachdrs« 5r' Der von Der soll i Ichfrewmichdasichmeingeldtsowolvndsichertichhabvttder- stuß. Vernunkkt. lieber/man findet leüce/die das wolgewunnengüc -"5 ' lich etwanndahm auct) verschwenden/ich inerckeallhie wol/du hastgolddarumb bekommen/dasdudarmic bösi sein wildt/deinwücher / Mutwillen vnd lust erey- benn/halt du wurdest nichts so böses gedenckenn / wann du nichts vbcrkommen hetcest/Esseind bösibuben/die nur ärger werden/lö jn vnsirherr Goc etwas be- chums lchlrc/stlcendanckparsiin/vndsiinegaabezädanekerkenen vndannemen / stind «Lkvenn denen nicht geleych dauon geschrtben stebet/ O t)erre Sore sie verjehens dir / jb du gkge§n/ wolchüst/Vermainen Got gebe in darumb Zeit r>nnd ZÜk/das sie zu alten la re-vt aebd brauchens ;urft«re9^'! . . . ,, ____, solle, obdu deyngeldrschonwolangelegt/vnnddrrvil rregc/Esist emböseoding vmb lxrfichjt diissyj Mb AD Der vnd e stivölek/da Heddas- KN auchvylg woldemk dichZalen darumb o gedcnutil beyaMi hoch rerrv nicht wrßr langjdad« VNdvoNl benjlstm vnid ka> wanblcni Zürsicur den/Esr! hettickg wucheren vnbcrbai AasErsiVüchbsndcm schätze die dich an erbarem wandel vnd cugendtarm niacherrn /möchtest dn doG dich bewaren/hrekan dein gemüte nicht fride kriegen/du sottest dich schämen das Sslv/ die häste der erden so vilbey dir gilee/das dein hv mlisch gcmüc damit soll betrübet hLffen s werden/dann cs zeyclich ding ist/vergehecbatd/istgleychalsrräumeraincrn dar- non/so doch dein gemür ewig bcleyben solle. , Aas I.VI. Lapttcl/Vondemwücher. inZmr e/k Ä «rbe, Imssi-c »on wücher wer hat dich cvdacht/ Der laydig eleüffcl allersiind/ Dem Menschen brst zu nachchayt gbrachr/ Ein vaccer/hac nic böser künd. bracht/das mirjärtiche zins cregc/dauon zcleben hab im tust vnnd vber- v^L-stuß. Vernunstr. Lieber/man findet leüce/die daswolgewunnengüc bößlich brauchen vnd anlegen/vnd das böß vnd vmechc gewunnen güt schänden bekommen/dasdudarmic bösi sein wildt/dein wücher / Mutwillen vnd lust erey- hetcest/ Es sernd böse büben/die nur ärger wcrden/jö jn vnser Herr Goc etwas be- ««VE denen nicht geleych dauon geschrtben stehet/ L t)erre Gore sie verjehens dir / jb du stcrn bester mehr füg haben solcen/Ist nicht die mainung/Mainst du vnser k)er» I' guc vnd geldt das du boßhaye darumb kanffest/vrmd deyn stete damit irm gefahr sitzest/Nayn lieber gesell/nie also/du barstest dich nicht allzu vil freuwen/ denwächce gücett Glück. ' l.Vl ^en wucher/yhe mehrertregt vnnd wechßt/yhebösir der handel mit dirsteher/ Du waystwreDauid sagt /jr boßheyc gcet daher geschmicrt/je reicher ein Wuche¬ rer wirk-je böser/tzeytziger/vndgoklosererauch darzn wirt/Äber das achtet man nichc/gelc ist die losung/wer inn der welc ein geschickten kopffdarzn hae/ in» di- serkunstmüßerstudieren/werhie gelcrc ist/dcr hacs/k)ie muß einer fort faren /« Ich warß nicht ob ein schandrlichers ding aufserden ist/dann discs /das schier fe- dcrmauein kauderer werdcnwill/mit dem Iudenspieß rennen/vnndden lenkten cyns vber das Hertz geben/zeygt ein böses gem üc an/Es seind so vil feincr/eresten ircher vnd ehrlicher kirnst austerden/das güc ist/vnnd du hast eben die aller dösest erwölec/hasts vileichc darumb gechan/das es der mae »snet vnnd außcrcgt/dar- Studre- nach das auch rüwigerzügehek/dann annders/ainerinn der pöcega da sitzet/ re imgere au ff das ende diß düktumbs deß monacs warcec/scin rechnung beschleußt/ zelcr/ schreybec/klaubet / vnnd dergleichen/ Merckest aber auch nicht/das dir die weyl arbart/ auch vyl guter edler stunde/cäge/vnnd monacdahin lausten/vnnd dir gleich als wol dein termin vnnd ende gerechnec/als du dem der dir züchünist/vnndwieer worv««. dich zalen jolle/also Müstu auch die nature mit deinem leben bezalen/Gaugest du darumb den armen gar aüß /das du dich vor dem Jüngsten gericht nic fürchtest / gedenckest nicht das du deß schanclrchen gürs keyn Herr/ sonder knecht brst/ecwan bcy allem deinem guc/zü schande/beclen vnd nach btök geen must/ich wurde mich hoch verwundern das sollicbs läster innden freystecren/gännghastr were/ wa ich nicht wißt das auch andere läster mer daselbst mit hausten regierten. Es ist nicht er ,oi mä lang/dahat man solliche Wucherer wie dre ausicyigen verbannet/außgeschlosten/ vnd von menschlicher geseUschastr gar abgesonderk/indasGackamenc nicht ge^ gc von vi ben/ist niemandt zu jn kommen dann arme leuc/seind von jederman als kautzeu l »rte ar» vnnd kauderer verachtet wocheu/j.tz aber ists ein anders worden / hattdlens vnd vnv vec- wandlcns nichcalleyn mitten vttder dem volck mit dem armen mann/sonder mit bauen. Fürsten vnd k)errn/heyracen zu jncn/vNd komen zugrosten digNiteteN vnwür- dcn/Esisteinsprichworc wSrdeN/wer mein mückerein hür/metn vaccerein dieb/ hett ich gelt so wer ich l eb/vnnd das ichs sag/schänd »sts/das auch jetz Fürsten zu wucheren anfahen/kauffleur werdeN/vnnd die leur schinden/so gargrlt fromkeye vnd erbarkeyr ntchk/so wol schmackec dasgewinlin/Eyner der dem anderen sein güc vnnd gelt abwucherec/ ist für ein rodcschlag zerechnen/ist annders waar was Lato sagt/lerne du ein annder haNdrwcrck/laße die stümplerey faren/ kanstdrch mit nichren eneschuldigen/'Mtlc du aber je e-tt kautze beleyben/sogedcncke das du dein leben lang ein armer stümpler sein müst/bösisgewissen be/dir tragen / vnd nach drsem leben gedencke was drr volgen werde. Aas l.V!i. Lapiccl/Von einem ^affecen/gepawecett vnd fruchtbaren acker. 5/ «E ssroxentibttr. e/lo /eml'ne sik' mcliof. Der von dem ackerpaw chür leben/ 'clhu wie der saam in gleicher gstalt/ Der soll auch reichlich wider geben. Der gibt für eins wol hundert falt. Kei6. Ich frcw mich das ich mein ackcr/weinberge vnnd gärten/auff /2H-^disen Somer/nachvorceylversorget/zierer/gepawec/besiler vndgepsian« tzcc habe/vnd mir frucht die fülle daher wachße. Vcmunffr. ÄUHre sihe v- berfich/vonwcm die frUchtbarkeyt komme/bedenck wer das erdrrtch segne/ wer die speyse herfür bring zu seitterzeir/gebrauch dich derhiMsche gaaben also/dz du N. tz Nicht gütm'Gliicf. L.V!i ^eibsvnd gemütk)ispaniamvberwnnden/vnd dausnefntrkvmph gehaleen/wee sage ich/wolr sich schämendie ochsten im acker stupsten vnmanc/drewcyl drse stM -a gel-orc/drc grosse Heer im streir behertzt/vn manchen Zweyfiigen streik geschlich ccrhat/werwolcsm nir lasten gefallen die rechen/cgen vnd psiugstertzen/dieweyk sie so ein sighafte vnd weyse Hand fürec/wölliche so vil den fernden abgeflger/so vil köstlicher bücher von geschichten geschriben/von der s)hilosopheyoder weyßheye ja auch dise davon wir setz reden/das ist von ackerpaw/ Er ist der erst/ der den a<- ckerpaw beschriben/güre gesetze dazu geordnet/zeik/zil vnd maß mitschristc ver¬ fasset hat/hadenjm nachmals vilnachgefolgc/vnd mit köstlichen worcen sckliche geringe ding anzüsehen/crestcnlich beschriben/derich nur darumbgcdenckeanzü zeygen/wie chrltch/loblich vnd nützlich der ackerpaw seye/vnd ob schon dannochc sollichcsiobs der ackerpaw werde ist/so kom ich aber dannochc dahin n-chr/weder auß dem rümen crestcnlicher männer/noch auß forchtder armöt/dz ich den acker paw vber das studieren in freyen künsten sctze/sa noch shm vcrgleiche/ob wol die erste zeyrdeß regimenks/zü gleich baide gükeregenten/vndguce bawrengewescn Es hat setz ein andere mainunggewunen/nichr darumb das menschlicher kopst oder natur zu schwach sey/solliches alles bayde zu lernen vnzutrcibcn/zä vnserer zcycrcnlaß rch grosten/rrestenlichen/vnd gelercen männern wol zu dem ackerpaw . ... von kurywcyl ecwan wegen/oder wan sie nichts anderst besters zechon/nichr das,, siegar damit vmbgangen/sich darauffneercn wollen/vn dahin scyen/ich lasse sn vn?nue zu das sie so grosse geschästc/da vil angelegen/nichr vcrhanden/mügen auff dem 6»»^ seid beüm baltzen/bletter so sie znuil schatten machen wöllen/abschneyde»/ zweyg vAA einsetzen/wasserauffdie macken vnd wisenfÜren/vnnd dergleichen/Mer dassiesoUcn mc rnrc macht graben/äckern vttd cungen/vn sren ganyen leib herrigklich dran span M nen/sr gmüc also auffdie erd hestcenwoltcn/das stünde sn vdelan/ das wurde snc ' setz nichrgepüren wöllen/dan erbesters dieweyl schaffen kan / die ttacur ist die al, ler döste muter/da sie den Menschen» allcrley künst verordNet/machcr sie auch die köpste dazu vnderschidlich/das einseclicherdasthon/ das lernenn sole /darzuev am caugenlichsten gesehen wurd/Man sihec in der erfarung/das ecwan einer im fclde so geschwind inn dem furhe daher ferr/oderein ander das meer vmd züschif- fen so künstlich waißr/das man kainen Weysen man finden möchte/ der es so ge- dencken/geschweygen/nachhin thon vermöchke/daswere närrisch ding wann du mit einem inn seiner kunst streikten wolcest/laste ein jeder ein jeden mayster in sei, ner kunst sein/chü ein jeder darzü er gewidmet/ inn der nacur geschickt ist rc. Es^ , - west/obs schon wol hewrgeracen/wirr vilcichkvbekdas sar vbel geraccn/die Keuler kunst r ge fruchtbarkeye ist der künffcigen vnfruchrbarkeyt ein pfänd,/wann das feld heurcregc/so ligcsbiß sar inn der brachec/feyrec/oder cregcgar wenig/der Hoden mußgeruweN/man muß sn nicht erschöpffen/wer will dir biß sar ein briestgeben/ vnd vor reistvnd Hagel dich bewaren/wer will dir das gewylde/die vögel/dre kran cken hinweg/agen/das sie dir dein saac nicht auf fresten/wcr wrl dirdahaim deine meüsc in» deinem stade! fahen/das sie dir dein gecrard nic zernagen vn verderbe/ bist also eingütee wirr der vögel/würme/vnd der meuse/Müst etwa» mer race» vnd schnelleraußdreschen dangäts korn/mustein stadclbawr sein/müst den ten- rrenschlaherr/müst derschnrcer vn drescher knecht sein/laße es sein/du habest güte Hoffnung auffs sar/du werdst körn die fülle schneyden/du wirst aber auch die sorg Mltschneyden vn einerndcen/das körn mag wol vilenzügürkomen/die angst a, der vnd müe ist deinallein/Vn dasichrechksag/derackeristdeingemüc/dcr baw dcinwille/der saamendein sorg/derschnikdein arbaic/solchemüe vnd angst wirst -U auß deiner hoffnng empfahen.Die alten haben wol gesagk/die sich auffbawen iq verstau, AasErsiBüchbondem verstandm/man soll et» acker wol bawen/aber dochmc auffs böstst/das vermag nec einer es sty nicht gnc/so hakt mans aber inndererfarung/dann so du es rech- Vtesltt» neu wilc/so lonec die fruchtbarkeyt dem kosten kanm/vrmd die alten vergleichen chen den de» acker einem menschen/soman vilaufffiewaaget/geeres beyderwcyl gmach «cker cx/ abe/nichks vberigs/man sol sich aufs sie bayde nicht znuil verlassen /Es soUeynee !§!»?«" östlich besehen das er sich ftlbs erbawe/rechtschaffen lebe/Aber wie den;/irdische h« vu «r Menschen seyen wir/das erdcrich lieben wir/Baw/zaffe vnd zier das erderich/wa van va, vnd wie du nurwilc/nach deinem gefal!en/es werden dir znlecstkaum siden sch» der he lang dauon/es wirk dir nichts nachfolgenn/Ein Cipreß spricht k)orakius/mö^ arbarret chte dich inn das grab belaytten/odee wie bey vns ein bitteres ramccn kräntzlrn/ ^ng g5 damit auffvnd dann. nög. Aas ^Vin.rAplcel/Vonden wurc^gärccn. ^Verlustes gärren haben will/ Dem bringen sy der feewden vrl. cr« soll das dein fern/daruon du lob zu tragen begerest /was hylffts drch/ das du in» einer schönen awenspacierengehcst/maynst dunichresspacierenimrdjr/innwendiginndeyF nemhsktzen/sorge vnd seltzame böse gedanckcn/auch vil genug /solsauchein schö» ncrlnst sem/dasetnrreltt stinckends schmiere/ inn einem helsstnbaynen puchßlrn vinbrriege/wassolleinschanclichsgemücinnschönen orrenchün / Es haben vl sesr haybger männeraust wüden hörcengebürgen / inn löchern vnd holern grü- "—— nek/ kderwiderumb wie vil Ehebrecher /bost leük/ sinnd aujfgrünen matten vcr- dorrct/Ich will auch hie darzü sagen/ das lustige orc crwan nirallayn den gmü-»Abb! ten/sonder auch den leyben/hkcm leben vn gütgeschadekhar/nichcallaynder vn- ctwanvre mäßlich luffr/sonder das einer auß hinderl-st vbereilt/erwürgek/vnnd ermordet worden ist/mänigklich mag inn dem Curcio lesen / wie die Medt schöne lustorche vnnd gut vnd lustwäld mit jren aygncn henden gebawen / gebeltzeevnd austgezogerr/der ^'b"chr- B-irmge vnd mächtiger leüe sonderliclier lust vnnd freüd gewesen/daselbst ein cd - ler crästenlicher alter k)err parm rnro genant/ anß befelch des jungen /vollen vn vnsinnigenherrens R.ünrgs bestich erstochen Worden/Vnnd ich lasi mich bedun- cken/das daselbst auch der erst Fürst vber die Macedonier vmbksmmen sey/ wer wayßcden vmbschwaysfvmb den fluß Caietan nicht/ da vnder der sonnen kayn lustiger orr nicht -st /An dem selber» orc ist Cicero anß befelch des ernncknen vnnd grausamen Antonij erstochen worden idises lustige orc gebüret etlicher maß Cice- ronis cod wol /das er an dem orch sterbcnn / dieweyl er yhe dahaym zu ^om sein Haupt auß Gorees verhengknuß nicht legen solce/ Es füget vnd schictrgleich styn vnd woldas der from/redlrch/vnd dazumalsgrunender mann inn einer grüne den awe/fallen jölr/das er aber eins sollrchen kods sterbenn solt/das war jamer ü- ber jamer/dann der güce mann wäre dazumal an disem orc/spacieret/vnnd flöhe den vnrath/der sich inn der staccerhebt hett/dichrec vnnd specvlierec allda/ nach seimbrauch in der wcißhayc etwas nerbes/ erltnderc nm erlustrgnng seiner äugen andisemschöne orr de schmertze/vn erbarmung seins vacerlads/ vermeinter wer geleich an eim gucc orr/ do er,'sich erhalte vn rrosten möchk/ des erkundiget 8 böß^ wicht Anronrus / schickt dem rrewen man Heckers buben vber den halß/ Flamen A sitz vnn» ersittss 'Tcrd r>l^ d«. Den l7enu DieMlft" K.eu6, Ich freü> mich dz ich so ein reiche bewre bin/vihes die fülle hab/bai de von grosser vndklayner herd/ist meiner sreüd auch eine/ damic vmb, zügehen. Vernuntk. k)astauch scltzam freüd/ ein rechte vihische freu de/was lustsoder feeüd sollen einem vnuernünffkigerhier machen/was lieb mag stu darzu haben/warlich dein lieb solc bald ein seltzamen argkwon geberen/ Men schenlieben alle dtng/on allayn sie vndereinander nichr/was man liebenn soll /als eugmd/erbarkayt vnd rechtschaffene leben/das lasst man faren / Lieber dz man nicht lieben soll/was liebest an dem vibe /wayssk es doch nichts darumb/kans doch dtchnichrherwiderumb lieben/^lber was ists wunder/das des vihe nrenrand liebe lieben Aas I>iX. Lapicel/Von der Scrd grosses vndklaynesvihes rormoss fttork/r cukor More trabitt-lt. T'e />-m/>erpot/«5ZttE pe-nttp/t rr-ibae. Nutz vnd kurtzweyl ist beym vich/ Das er nie werd dem vich vergleicht/ Doch wer des hab der lug vmb sich. So er vons nächsten lieb weychc. KZ Ad°d-nsö «hÄab-r-u»' MbvcheM xsrdiebettno relchcdumd)' derd-k/d fromm DasErsiVücß bsndcm DNS ein sollichen mann hin/den vns kayn zeyt nymmermer geben würde /söM es/so sind lustore beyweylen einstn gewyscr tod / das man eimnn daselbst das baß verwarten kan/ who man sich am minsten gefahr besorgec/solliche lcüt muss man so sahen im grünen/inn jren lusten/gleich wie die wilde inndem grünen wald mit stricken vnd netzen/vnd die vogel ansfgränen nestcn mir leym gschmicrc/wann einer ohn sorg so sein will/sö stehec sein sach nicht wol/er scy woer sey / wann eines bedächte den staac menschliches lebens/vnnd seine gefahr mit vnder/wnrde einer MachÄ nicht also sorgloß sein vnd ficher/wurde weder lnstgerren/weder gelt noch gür/jm ncn nicht sein sorkliche gefahraussschlahen künden/Es ligc rrichc daran wo einer sey/ er hab gute / „^r sorg wie er da sey/was er da mach/das ort must du gut machen/ das oreh ma- v.rü'o«i!e chek dich nicht güc/wo du brst/solt du dich allweg mit rrrgentsamenwerckm mer - güt mach cken laffen/vnd gucs befieyffrgen/behütsam vnd sorgsam sein. wörLt/soaH Mstdas^ kütmußman rnenrvald mit 'micrr/Wann f/wann eines 'r/wnrde einer lknochgür/im mrrsty/erhab l/dasorchma- nwcrckmmer iie/cht/ -c. liehab/hai micvmb, hischefteü ö lieb mag een/Men nnsoll/als )ccdzmatt kansdech mandliebk licbeil gütttt Glück. QX lrcbrndochör'e Menschen ecwann auch ein vrhe mer dann ein anderen Menschen/ w.lc du vihe recht lieben/so must du g lcich ein hyrc werden/jhnen selbs erngeben/ vndgrojst arbayr rhun/ein gerrngen dienst Haber: / aber erwann von vrhengelo- bec/wilcdu inen aberandeeleüc lasten erngeben vnd warten/so must du knächc<« vrhe vm, linsknächtsein/würdtde in fach vbcl verwart sein/Must alle tag drch vor deine scher vcr nachbauren besorgen/eh!: wende diran deinem vihe em schaden zu / who nicht/so must du den schelmen/wslf/ dieb vnnd anderen vnfalvber dein vichhaben/man «rbsM würde dir allweg zu sttzen/ist wol auch war/es wuchere vnnd merer sich bald/jha gehet aber auch wol mer schadens darüber/kompc ecwann einer austem cag vm alles grosses vnd klaynes vihe/sonderlichwann derschelmvnder siekompc/Da- rumb vihe nicht für ein schätz zu haben ist/man kan cs nicht wie gold/sitber vnd edelgestayneinschliesten/esistein vnrschwayjfende/vnd weycläussrge wahr/wed vor drehen noch wilden khieren/wie gesagc/frey oder sicher/Es hac zu deiner diser reichchumb yedcrman rechc/es ist kayn cag man hac hie zu klagen/ ccwankompc der Wirch/diefeind vnd juncker/lantzknechcereybensgarhinweg/wie auch dem .^cher- fromen kdiob die Gabey sein Herd hinsirrcen/yetz helcst klag dre küw hab dashore zcrstojstn/der gaul den schcnckel abgefallenn/ vber weyl hac der wslf das L-amb vms/pes gefressen/zu ietst kompc der schelm gar vnder sie/ die leüc sind nicht mit jrem ayg- nen vnfal vnd rod geplagt gnüg/musten erstanjrem mbe auch sollrchs sehen vnd erfarerr. Aas Lapicel/Vsn Elephancen hnd Camelrhiercn. ; - ' > Dentderrenrstckngrostczier/ Aber dem der sie chuk bladen/ Die tdckstanc vnd dre Lamelchier. Dem khünd sie offc vrl grossen schaden. krcua. Aas Erst Buchendem' Meph»» Ich hab vü Elephancen vnd Lamelchier/dasfeewet mich auch /2D. > wann ich mit jn also daher bahr. Vernunffr. R.an nicht rächnenwa- zü du Elephancen brauchest/wilt du es fr-des zeycenn branchen/so rst es Aar ein vnnüyes chier/schwärlich zü erhalren/vnd züuersorgen / wilc du sie dann zü kriegsrüstung brauchen/so soicdu wissen/das sie ausi ungeschickter gröjst mcr hindern dann furdern/wayst du mcht das pyrrhus vnd k)annibal dre grösten zwen feind/Da sie vermayncen sie walten mir Elephancen das Römische gegen- Heer zertrennen/habend sie jr ayge.is betrübt vnd verwyrrec/Es ist ein schwerlä - strg chrcr/das ossc freunden mer schaden thöc/dann den feinden/wie gesagt/man kan mir ihnen nienderr hinausi kommen / der gestalt nach scbälcklich anzüsehen/ wunderbarlichen Iefchmack haces/jm zeen kurren vnd wetzen feer grausam/Es sind vor iaren Elephancen i nn "Wätschern land vil gewesen / nicht aber mit jagen vberkomen/ sonder den feinden abgesigec/vnd im Triumph gen Rom gebracht/ erschröckcen erstlich die Wälschen pferd harr / sind aber gern den sighasfcen pfcr- den inn das Lapicolium gefolget/sind pyrrho abgesiger worden/ sinnd also auch denen von Carchago Nicht nur allayn genommen / sonder hinfort an im krieg zü füren verbocken worden/ Dann da die Römer vn die vberwundne Lharcagmen ser mir einander wider frid machten / ist das verhüten worden vnd befolhen/was sie noch für vbriger zämpcer Elephancen heccen/jneN vbcrlüfercen/ vnnd das sie auch hinfort kaynen merzam machen soleen/also ist allgemach verbrauch der La melchieren abkommen/nichc allayn inn wälschland/dahin mans von ferren la- den hat bringen müj^en/sonder auch inn Aphrica vnnd Egypten / dre denen vor, Larchago nähner gelegen / Derhalbenhac bey mansgedenckcnder R.ayser Wei¬ derich nicht mer dann eins gehabt / hac auch der Egypcer Tyrann auch wr mer dann eins/bayd mcr zum tust vnd jchawspil/dann zum brauch / Älso sind die leüe in India vnd Äechiopra Morenland des lasts Elephancenzüziehen feinabkom men/das im wald on sorg haben die Elephancen leben mügen/ Lvas wüt dan du Eiephan erst anfahen/wüc du der ander k)anrbat werden/der aufseinemElephancen saß/ mÄÄ mit einem aug gantz Wälschland erschrecket vnd geplager hat/ Ich sag/das chcn vcr, dises ungeschicktes rhier/ob es wol/wie man schreybc/mcnschlichen verstand hat/ stanv. vnnd gucce liebliche bosicn an sich/secr vnnütz dannocht sey/mehr R.ünigklichen brachten caugenlich/dann anders/was sol es/füllec einem das Hansi ausi- vnd lärc jm den stadel/freyet das fücer unnützlich mit auff/das du dich aber auch der La- melthier frewest/ist schlecht ding/ist gleichein narrey/was ich dir vö den Elcpha- een sag/das verstehe auch von den Lamelthreren/on allain das Elephancen gan tze bolwerck vnd thürn tragen/Lamelchier allayn anders geräche vnnd kriegs- rüstungen/Begerest du racs inn frembden landen/lieber laß dir deine Elcphan- cen vnd Lamü rachen/darzä hacs die färsichtigste nacur erschaffen/vnnd yedem landß» ausigecaylt/8 haylig man Job hac jr drey caustnc gehabc/hat sie aber alle verloren/Derhalbe werden vnder die deine dermassen auch kranckheiren/feinde causenrerlay vnfal kommen/ vnnd dir wider daruon heissen /da würde dann die wayde/berg vnd thäler verderbc/vergistcec/vnd verheert / was lusts wilc du ha¬ ben»/an dem das nichkbleibenn kan/Es muß zergehen/sind yhe armsälkge leüc/ das sie mit last frembder chieren/da kayn bestand bey ist/vmbgehend / vnnd der neben das mer von nöcen were/vnd jmmee wehret der rügend nach/verlasstn/dz kan auch wol plagvber plag sein. Von Emlckauch trächncum- ttchen/so»sics ilcdu sic dann cergrojstmek ?aldregrösteri misckegegens teinschwerlä- iegesagc/nran sichanzüsrhcn/ r grausam/Es täermitjagm vom gebracht/ ghaffcenpfM r n nd also auch ^»n rmkriegzä Charcagmen bcso!hcn/MS /vnnddasbt »rauch der Ls oonferrenla» »re denen v« RayserZH rauch mrms so sind dic lcük nfcinabkom iswücdandu vhanceusch 'IchsagM ocrstandM ^ünigkllM auß-vndM auch der La» chcnEle^ phanccngan vnnd kriegt nrcElcp^ /pnndyedelit sic aber alle sicitttt/setttde kxdt dann du swilcduha- nMigeleük/ > / vnnd der c»crlasstü/^ Vox güten Glück. L.X Mas ^Xi.Lapüel/ bon Men Snd anderen Wmpss ltchen vnd lächerigcn spilthicren. NE-korkörsiss^bkö/tsimü/^or. §r mocir^r siimiitt -ikrn- en'e. Wer kurtzweil süchk inn Astenspil/ Der ist ein Affwie man im rhüt/ Vnd hat darum kayn maß noch zil. V>nd hece er aller welke güt. kdeuö, Ich habe mein grosse kurtzweyl/das mir asten/meerkatzen/vnd Affen, andere thrcr zum gelachter seltzam kosten reistenn/das ist meiner frcüde ^L^A-avchene. Vernunffr. EinAstisteinschandtlichschieranzüschenn/ traurig im werck/kan nie rechnet» was du annders an asten/dann cncl-chen Ver¬ druß suchmn mügest/dann was crim Hause befindet / mußeintwedcrs zerristenn werden/oder hin vnnd hcrgebolderr/ wann das dein lust ist/däs nichts gantzs an seinem orthbeleih / hast du ein schlechten tust/ Cicero hayßc ein Asten ein wundere Mn barliches thier/ein wunderwerck der namr/sagt wunder vonn einem/ wie ehr die "Hnvü walenn vnnd löse versamlet inn eitlem aymer auffder Griechen wcyst / hab vmb geköret/ vNnd verschmtet /dasdie Griechen nachmals für ein böses zaychennge- attcs »A habt/ jhrenn bücheren eiNgelcübt habenn/ billich lachet vnnd sporrerjhr Gicero/^."-h^ verwundere sich mer/das er die walen nie alle hab zerfätzet/hin vnd widergebol- ieevndzerstrewee/was schandrlich rst/mag nicht schümpstich stin/ was kurtzweil M oder wöll einer haben inn schandelichen kosten/ man solle fliehen alies das/das die augen/oren/nasen/vnd gcmüth belaydigen vnnd betrüben mag/wann einer böse ding kostec/rst als vi! als wötl er gern böses l-aben/Aber was sage ich / das ist «wer brauch/mit faulen / losen vnnd bösen kosten /kuryweyl zu ereyben /habe inn eüweren lästern nichcallayn schanndkliche vnnd vngeschickre chicr/sonder kützlet euch anch mit schamperenwordten/wercken/vnndgebärdenn/ das ist böscr/'Vnnd das ich es gar sage / yhr vnnflämger die sach zügehet / yekuryweyligers auch sein wrll/dasist cwer aini ger fieyß/damicgeer jr vm/dasist ewer frcüd vülust. Daslvh. Aas Erst Büch bsn dem Aas ^Xii.Lapitel/Son Pfawen/Dünern/Dett nen/Bmen vnd Äauben. rrre^ietum «rmmitl eK ^«e coi«mbF, kro m ^^chtet/güt wasterstuben/nach noch versorger/vnnd die selbige mir besten har fl» vischen/förhin/äsch/hechcen/vnnd andere» besetzt habe rc. Vemunffr. Lieber tnnallci» hicrinnen laste Salomon deiner sreudezeug sein/derfreylichenallem lust nach/ ftcuvÄ» ülles was er hat erdencken mögen/seine äugen gcsehen/scine obren gehört haben crlustige erpawen/vnndausts lustigklichest vnd kostlichcst zügerichk/noch fälers sm weyt kuNdtseineshertzenlustnicht bösten/befand das er mrtwarheyt inn seinem büch funvr v» das man den prediger Ecclcsiasten nennet/ alles was vnnder der Sonne» were/^cm l-, L. saniraš Aas Erst BüchMdän Variiraš vanitarum Banker / loses/vtinützes vnd eyteies ding wEke/ damit sich die leur vergebenlich bemücccn/belusttgeceu/vnnd gäre zcir vnnuGich zuvrächckn / dcrhalben wann du dich schon wendcst/zü allen deinen wercken vnnd arhaycen/ die Vene hendgcmachc haben/wirst du fyndcN vit kumersin deinem heryen/ vud was dich gesrewec har/wirc dir ein herrzenlayd sein/müde/kost vndardayr ver^ loren/rst dre Nicht genüg/alle ecke Uder Welt außstrü'en/daö man bekomme /das deinem rachen wol schmecke/müß man darzu auch deN vischen im meee stricke le- gen/das derNem tust Nur nrchks entgehe/Was solle ehs/das du die visch gleich wie tnn einem kercker e.nsperrest/den vischen jhrsreyhcyt vNndwonüng nimpst/dre ßh r dis nature geben Hac/Sie vische gesund erschaffen/du machest ste aber danke kranck/du übest das mans dem Leyser Julio vbel anleget/für hoffare vnd vber stuß brele-/daser also vischceuche machek/dem wasser vnnd vischen gewalc khere/ was wrrst du anders von den leuccen gcwarccn müjscn/Der lust ist groß vnd v- der macht/'Vögel die im luffc stiegen/stind nicht sicher vor euch/legc jn stricke vnd ttetz/was ists wunder das jbr die faulevisth heraubec/fahek/vnd beschliestee/Ales ist vnder ewwrnhenden /auch die muffchen selbs/ allayn das gemücy wölesr eine» _. weders nrchc rechtregrecn/oder achcers niches/derbalben es als weyc vmbschweif csft^n/ stg euch gantz vnd gae dämpr/regiert/vnd zu alten lästern mitgewalc creybc vnd so mm, drengec/wann eseuch geyorchrc/odcr ja doch der vernunfcgborsam werc/so möch lesachor eseuch auffei n besserebanbringen/sowerdejrauch verachten / das st yetztfiir sam«/ groß achter/ 2> es stchec vbel /dteweyl alles vnder vnjeren bendenn sein soll/ das jhr dery selbs dem lust gefangeN/kNöchr der suttd seyec/vNd dem Wollust dienet/wre will es gehört' sich re ymeNN/das ihr edle Herren aller der ding die vnder dem hymmel sinnd / sein nren prm solt/ vnnd ihr so jchanorltch vberwunden vnder dem luste diser zeyclkchen dingen gen ksn, so wZk vnd daräb bezerc jr vber alles herrschcn/dzjr ewcrn begyrde j vnd lüsten fahenMl wolnitmir gälvavstt^ gleich wieer, xeüchelusttj ^ssLlNd/d< ebwssgkof zäesftndaz -iifiedasv zScrbalcen haben/As sey/innder böftevemp nanrenbal KÄ» spöctlich/eii derereyche wayßnichl nen/vndhe rausenc/dai ehrethae/vi deren dm oj vnd schlecke kreffenlicher vermaimc« füg/werebe gestatt/ein Murenen/ gehabt har halben wai Murene», chre/vnö/a lichegrostct gilegtwrrt/ umbgehüb/ dksclbtgeaii dsrffamcnd machet auch re auch ein g Db« zwrsch dmnaneyv sten/mLevr flir-rch. damic sich Ar h züvrächcbi/ ltt- arbaM/ irhertzen/mS charbayk M ekomme /d«s meer stricket visch gl-^x ing nrmpDie sic aber dackr ffarcvttdM k gewalk rhtkc/ ischliess-c/M xywo/c/rcl^ -rictreyoc vnd n>ere/somock »asiryetztf^ Msoll/das'hk ,ck/rvlclvltter iclfinnd /s«" lrcben d-M :ü>ernbeg^ gücmGliicf. l.xii vnd lüsten bkenkn mügee/das ist nichts ncwö/jstallweggewestt. Sergius Orata JAS ist der erst schlecker zu R.homgewestt/der weyer vnd vischteucheandemBarani Mer» schen gestatt gemacht/darein die besten goldferhinen/meerschnecken vnd andere «amenr» schleckerische visch geklaubee/vnd zü seiner zeicausfsein risch gebracht hak / Eben An vmb die selbe zeit har auch Lucius Murena/vischkälter zcbawenn angefangen men/wre bayde von vischen jren namen eroberet/vnd bekomen/Gchöne herrliche namenn »»» hech das seind /das einer höchtee/der ander forher gehaysten hat/halt dafür sie habenn ren. eben so grosse sorg gehabt visch zu sahen/inn jrc keuche zu seyen/köstlich zürichren zäesstndazümals/als Scipio Asfricanus/vnd Paulus Macedonicus gehabt/ da ftedasvarcerland zü schützen/die freyhcyt Römische volcks/mic dem schwere zäerhalten/sich inn herrlichen sigen vnd Triumphen/ mir sorg vnd arbayt bemür haben/Also istswaar was man sagt/das menschenn sorge inn der grosse eynerley sey/inn dem wesen oder aygenschaffc aber fast vngleich/vnd nireynicherlcy/vnd böse evempel haben allweg mer Nachfolger dan güte/derhalben hon ddisen ober- nanren bald/philtppus l^orcensius/vnd Lucullusgefolget/wiewoldem Lucul lo solche schleckerey wenig was/must ein Pracht vnd grosse» kosten darzü erst an- fahen/hatbey k^eaples ein berg von einandergehawc/vn austgraben lassen/ wie wol nie mit minderen kosten/dan mit dem er seinen sitze vnd herrligkeyt aussdenr gäw austbawen hekt lassen/bcdächcc er wolte sich zu rnwsetzen/vNd sein kurtzweil haben mirvisch fahen/wolr das meer hinein in den aUstgehawen fclsen lassen/vnd gleich wie ein port vornen machen/derhalben der grosse Pompeius/der nicht auf reüche lust her/sond er ausfland vnd leuc/auffherrbgkcyr/aussregimcnc/sn gleich spöttlich/einen Römischen Nerven nennet/dasistein durchgrabcr dcrbcrgc/An dere reyche vnd weyer zu den vischen die man Murcnen nenr/har ein Curius/ ich wayst nicht wöllicher/erstlich gemache/danernoch nicht mit allen seinen Mure- nen/vndhett er noch als vtl gehabt/erkant ist/derer so vil gehabk/das er mir sechst rausent/das »achtmal (5atz Julis Lesaris/da er eriumphieret/gezieret vnnd ver¬ ehret hac/vnd dlscr hak auch levt müssen haben/die sms nach chond/vn vnder an- deren den offt ernenten k-ortensium den redner/der erläge kain watchait/wollust sius ern vnd schleckerey/war smer mit den schleckern vornen dran/was mores / das er eyn rressenlrchcr gelerter man/vnd ein berümbter rednekwar/Ivan ein gelertcr man bergcos- vermainet er wolte alles was dem bauch wol thete/also hiNach rhon/als herte ers fäg/were besserer her niegestudrerc/Manfagterhabsmauch andemBaianische ' gestatt/cin reiche oder see gepawen/vnd vndern andern vischen ein solltche schöne Murenen/die er so geliebt/das/da sie im starbe/ein recht heryenlayd dcßhalbenn gehabt Hat/Ein schone liebe warlich/steet einem gelercen treffenlichen man / dest- halbenwainenvndschnotzenwo! an/hat mehrwaincns vnnd klagens vmb seine Murene» gehabt /dan vmb der burger vercrerbung/ versagung /ja eilende schla- chce/vnd /amer der Xömer/derjn bey Eannas in Apulia sämerlich znstünde/sol- lichegrosse torheyt macht das dem Antonio sein freüde dester weniger vbel auß- gelegt wirt/deravch ei» Murenen hett die kranck war/da er sich auch vbel dar- umb gehüb/widerzü /r selbs kam/der stlbtgen guldine orring machen» liesse/ihr die selbige anleget/derhalben villeucsolliches zubesehen gen Baulos/ also hieß dz dsrsfam end deß Baiantschen gestatcs/kamen/ vn sich dest verwvndereten/Man machet auch dazumal kveyer zu den meerschnecken/vnd andere vischgrüb vil /wa ke auch ein grosse Verwunderung ad dem grosse» hechc/den man dazumal in der Liber zwischen zweye» pruckenfrengc/was sage ich aber so vil von sollicher frem¬ den narrey vnd fancasey/hükdu dich vor sollicher vnnutzer freude/die so grosse ko sten/müe vnd arbait bedarss/fmdcstailweg avsf dem marcke visch zur notcursst für dich. L ü Das ' . Sas Erst Buch hondcrn GasEapikcl/VondMbögelendremaniMhyL Vogelhäuser sperret/vnd ste ßngen vnd schwätzen lernet. Hm «Ä^l05 ekement-t per omnkil hü-erkt» er morrem Lr mork>«r con-n-ckd t -inte L'em. Was brmgc dir gschläckrg fresserey/ Inn lustc/inn waßer vnd aust erd/ Das yctz kayn khrcr mag blcyben frey» Damir das als gefressen werd. Ich hab seer grossen lust vnd freüd ZN gutem Vogelgesang /der» Vogel. halben ich die fülle angesetzt hab /die besten so ichs hab bekoinen mügenn/ dichcen/ßngen/vnnd schwätzengücding dahitt/habgar ein köstlrchecro» stel /einen Pappagaw/ein schwätzige hätz/cuckcltauben/klayn vögel den hausten gar/vnd dergleichen rc. Vemunstr. Ich verwundere mich hie mer/das du die vögel also einsetzest/die doch weyr vnd braye vnder dem hymmel jrem vatterland stogen/dann das du vrsch auß weytem meer inn enge eeych verschloßen hast/vnd also alles austdein rachen warten muß/Gchläckerey hak das gejäge inn den wäl- den/das vkschen inn den wastrn/das voglen inn lüstrenerfundcn/istnichrgnvg/ das man facht/ sonder man sperrees ein/die doch die nacnr frey gelaßen hak/ were es aber mchc bester /das du dein maul gewanrcst an fpeyse/die matt leichtlich beko menmöchc/vnddie wäldendemgswilde/den vsglendleiüstc/vndden vischendz wasser mir frid ließest / legtest du solchen fleyß auffdie tugeüd / du hcttests langest inn dein Hertz gar verschloßen/das ste nrchc mer von dir kündte/Mic voglen vmb gehen/ist cm sach/der man wolgerathcn kan/ist nicht nur allaynon not / sonder tNtwog- darstvü sorgens/ verhütens/vnd lernens darzü/ist wol e n altes herkommeirdcn wol vor tausenk vnd vierkunderk iarenzü Xom Liner Lebus Strabo genant /cin fttz'rr Vli R^ikteesman /des ein anfänger geweßr /ist aber nichc der Lel ns der weyse / dann wann disir Helte mit sollicher narrey vmbgangen/hette er sein namendamic ver- scn künden erdicgeMl hofpüg-n rmbgehn/' tzerbarlich' st»''* 1 6s du Z» i Mbaucb badbnern vbcrfüllc/' daraus /vi wilc/Ran gayen Has stns der 2^ Manlißtc weßrjdas« Lrberiuni R-ömischl de/gimstv scr man/d> pencsdttt/ würget wc grabe vnd vnsinniZei bemnraps rappens cs kein grab! st v! ehre l Scipio ab hond das; vnd ehere/ loses geschr liebe chattti psfelchü/v Mcc/dani vsgäMke selbs^mvc auch den lri seycdttam! chrc vnder inaichlerge mchdttna 'c L«, aufftrd/ )erd. lgesang/da» ncn mijgcB/ lkoDche^ eldenhMk» ,er/dasdlrd^ m vatterlE >sscnb»^7 _E» »envijclieno) rccstslarrM poglenvmd rnse/ssndck ^ommcirM -oqenasrtM . v^cyse/ stnichtgtttrg/ /stnhak/nett ekchttrchbcka Men Glück. orm 'loren/Es Haden vil krsfferüiche männer mancherley fachen erfundenn / die nutz/ güc vnd lustig seind/ist aber jnen vdel an gestanden/Die vischceuche vnnd vögek einsttzcn/rrfundcn haben/wzhac fie anderst darzu bewegc/dan wollust/dan schle ckcrcy/dan narrey/dasdan ferr sein solce von einem wc^ sen/vernünffkigen / vnd wgcncsämen mane/Es ist nicht gut noch gesund alzerc also niedliche schlcckerbiß kineßen/gepürt ein bösen magen/machc vndäwung/rst emkuryer wollnst/vnd ein lange pein im magen/Der Juuenalis straffe diß läster auch/zaigc auch an dz amer eineohcn magen/der sein däwung hierauß verliercc/dekomec / sprechende/ So du zu dad wüc gehn/vnd deine klayder adzeuhest/so fihec man dein geschwol- nen bauch an/dasdu den gefreßnen pfawen noch rohe in deinem magen inndas bad hnern rregst/Wan nnneinerauß füllcrey/sreßercy/schleckerey/den magenn vberfüllc/vnd mic böser fcücl)tigkeyc vberschükt/volgc vndäwungvnd widerwill davauß / vnd zu lecst auch der biccer rod/sogehe nur hin vnd schleck jmcr hin so du wüc/Aan auch nicht rechnen/was du für lust an denhäycn/kräen vndpappa- gayen hast/diedir nach schwätzen künden vnnd follen/wiewolman lißc Äugu- stus der Reyser hab sonderlichelust vnd freudemit gehebc/hadeeinrappen vmb großes gelt kauffc/der jn als ein stghaffcen vn triumphierenden 3veyscr hab grüs stn kündm/vnd da man jmvil sollicher hätzen zu haußfayl wolc dringen/fertige er diegejellen ad vnd fagc/farc hin lieben gesellen/ich hab sollicher sthwetzcr hie zu Hofvil genug/setzet jn ein zilj das sie hinforc mirsollicher narrey nicht mehr solcen Rappeü vmbgehn/wrewolauch nachmals einrappe für jhn zu lerst gebrachc/dcrso wun- bsös vor derbarlich ding spechcen kündte/das er auch frey den selben annam vnd kauffce/ Man lißc anch inn p)linio/das ein rappe/den ein schuster gehabt/also glernig ge- grMi, rveße/daserfrey vndermHimel aüßdeß schüsters hauß geflogen/ vnd denZxeyser k«»vmL ^rberium/Drusum vnd Germanium/micjrem namen/vnd darnach das ganrze R.ömisch volck/deüclich nennen/anr^den/vnd grüßen kundce/Auß sollicher freu de/gunst vnd liebe deß volcks/züm schuster vnd seinem rappen/ward ein haylio- scr man/deß schüsters nachbaure/vylleicht auß neyd oder zoru bewegc/dcn rap¬ pen tödtec/darumb er auch von dem volck erstlich verrribcnn/nachmalo gar er¬ würget worden ist/dcr rappe aber mre grostem prachc vnd klage /ehcrüchen zum grabe vnd erden bestattet worden /dz hac aber auch ein grosse rorheic/ja ein gany vnstnniZe.wcyß am böfel sein künden/daS steinn difer statt R.om/ainen verstor¬ benen rappen also bewaynet/geklaget/vnd zum grab belaictec / vnd deß selbigen rappens ködrer auch getödtethabe/in wöllicher stack der große Affricanus noch kein grabherc/sich auch niemancan seine cocschläger reche zu begcrr/dz der rappe so v! ehre habe solt/nur von deß wegc/das er das volck anrcöcn vn grüßen künc/ Scipio aber vnd andere mer/dienie so vil vorcayls/ als der rappe zu R.om herce/ hond das volck nichtallain gegräßec/vndhaylgewünschec/sonder dashayl/sige vnd ehere/R.ömischemvolck/gar zuhause brachc/ist jhe grösser corheyc/daseyn loses geschray vnnd schweyen eynes rappen/mcr gölten hac/dan creffenliche red¬ liche thacen geoßberümbrer Herren vnd männer. t)ie lerne eyner wasgemayner pöfcl chü/vnd laß stch rucht züuil auffjn/dan es beyweylen sich nier an narrey vcr gafter/dan das es folce dafür cugene lobcn/rümen vnnd preysen/halt mehr auffs vogel gigken vn gägken/dan auffantwort der Götter/ die creffenliche leuc sclbs felbs dem volck gelobet vnd befolhen haben/ dein stccich vnd pappagay wirdc dir auch den lsn gebcn/was foll jhm der guldin ring am hals/vermaynst villcichr cs feyeder amrg Vogel auferden den man pheniv neue in Arabia/die manier zuspe chce vndcr allen vöglen/hac den grünfpechc zu einem gräßer/vn großer Herrn sch ßnaichler gemachc/daher von jm ein p)occ geschribcn/Ich sittich wirdc lernen vo euch die nammen anderer lcuce/das habe ich von mir sclbsgelcrncc/znsprechen/ L ih Kayser L'_-?kc vn< bahaymal LugesanZ« -as du cm neti kem» klssbesirnk rogcl/ond» Mrckenau -enchiehay -Hr/esblö zänmen/n ne iso Ms baycdesgcii jittmiscm jaymgcndk dcttdrjkeüs MNnEoc Daslviron Reyferstygegräßt/Was hastu aber kurtzwey! mitderhetzen/diews! kan schwe- tzen/künden doch dieleUt Nicht wo! schwätzen/vno du kämest dein aistcr in deine kobel/kündees außpündig wol/magst riür wo! ein gauch siin/schwstzen ist der» he yenangeporn/matt magsleichtleren/so treibens/hetzo/pf^ffs/huro/ daher auch drsik sprach her rürec/ichgcschwetzige hetz /grüß dich mein lieber Herr / mit rechter Heyen deutlicher stim/watt du mich Nit schest/wurdrst frey sagen ich were einmensch/vn ftmv feer Vogel/in der warheyt/man sagt wunder/waiß ttic ob ichs glauben solle/ was menschll man sollkche Hetzen lernen kan/vn sie gelürnig feind /on wsl dichten künde /Dz. 'st che fpra^ schwerlich züglaube/wan man jn ein wort Zu lerne aufgibt/VN dasiclbig jr encstle Anxn^ dz sie vonhcrtzcn darob traurig werden/Vtt wan rnan jrs wider in siubr;NZ/vn ge -ächcnus/dassie vor freüde/astenspilvn wunder rreibe/vnd st sic aber das worr nit erlernen das jr zu schwer/oder auß schwacheytjrer geöächtnus niebehakckün de/das sie vor laid sterben/derhalben des i^Sineri Poeten tod/st jollichs geschcl-e Nir mer sol wunderbarlich gehalten werden/ss! er andcrst/so vor laiddeß er eiirrer rers nix erraten kunt/gestorben sein/dtst lernhastcigkeyc wirc aber von natur nie alle Hetzen gebe/sonder alleyn difen die aychel essen/ vn dausn aichlerin genenc wer den/Alster vn Hetzen gstalr ist lieblich/vn feind von nacur/wiegehörc/inirsinnrcy- chem schwätzen für ander vöge! begabt/Du kompst auch mit deiner wolsingenve nachrgallen daher gezvtcelr/frewcst vn kämest dich der selbigen. Minins sagt dz man nachrgallen vn auch staren müge Griechische vnd lateinische spräche lernen nachhrtt sprechcn/vn sagt das ein kramatvogei zu seinen zeiecen sey zu Z^onr gewe sen/der menschrede hab jmer nachhln geredr/das auch newlich von einem staren Mch «ve getzört/die fein ordclich vn deutlich menschliche wort mir ire geconhac ausiprcchen ircnen. künden/diß hastu mcrmalsselbs selbs gehöre/vn indeß Plinrjvacerlad gesehc/ deß du dich dan feer verwundere Hast/Don papagayen ist cs ierz st gemain/dz es rrüm mev new noch zu verwundern ist/wie ost'c hastu ein siccrch gehört / der da deutlich hat sein speis künden forderen/vn seinen spcyser mit seinem namen genenk/vn vm die speyse in angesprochen-^vn freünckich gcbecten/wie oste hastu gesehen das sie ein gelächeer auffgeschlagen/das auch alle die beyjm gestanden / mit im haben lache müjstn/vnd ob dem schon allem also ist/so halt ich doch dasdise alle vögel/die mm schliche worc vn gepärdefärenkünden/fükneMlich die nachrgall freyun waldavf sren nestett/bejstrding singen/sprechen/vn bostreren /dan st sie von euch eingspert vnd gefangen stind/Ich achter es aber Nit für groß/wa der vogel nie ewer aygrn were/d c nacur hat den vogel gemain gemacht/st gehet menschliche arr vbcr die Nacur weyt hin/dn hast dein lust vnd freüde mit vöglen/vermaynest habest aller- M8 zwei ley gattung inn deinem kefec/wirt dir fälen/du wirst endtlich den obcrnancc f)he phcmx" ulv nicht haben /cs sey cyner sdcrkeyncr/manzwcyfelc/wiewol man sagrdasvo f«r» dem achrhunderstcn fare der erbawung der start R.öm/auß Arabia inn Aegyp- tu m disev ainige vogel m der welr geflogen/daselbst gefangen vnd gehn R.om ge¬ bracht/vnd innoffnen: frcwdensplt dem volekegezaygee / dastlbst gestorben sty/ wann du schon mainst du habest allerley vögcl/st hast du den aller schönsten noch nit/darumb du dich kümcrn must/aber was plagst du dich finer mir krndrsihcnn bosien/iaß dich lernen vnd vermanen/gehe sollrcher natrey mästkg/volg dem Da uid/Vaer sprichc/wie lang wolt jr coren sein/werdet ein mal witzig/laßc euch lerne vnd straftcn/kercr ab voneüwerem fürncMcn/Das istsaüch/das i ch sage / lasier die vögcl inn «rem waldc leben /nistcn/singen/esien/vttd siiegen/brayttec eüwcres hertzens federn selbs gegen dem hrmel auß/erhebcc euch von dem erdtrich / vbcr- frchjchwmger euch/lasscc rhorhtyc faren/itrnec die weyßhcyr. Das lEansäm nalstcrindcm ^tzcnlftdenhr ro/daher auäi rr /mn rechen einmcilsch/vn ^bcn solle/was t künde/Dz-ß scl'vrg;rmcfelc smbrmg/vngr aber daswon mitbehalcckün öllichs gescheh! liddcßcremrer von narur n:r r.ngcmncmr :r/micstimcx- r wo.'singenLc Ar/mrssagcü spräche lerne« m^omgcm einem Ars acaußprechs adgesehc/^ am/dzcsnM deedadcüM fencnk/vnW bcn dassteein m haben l/ö«>s uch cinZspett ie eweraM -earrvbcröit bcrnanttpi^ insagkdasvs a inn Aegyp' kchnR.sttlge< wstorben A chö,rstennoch ekrndrschcn» 'olgdcmM ßc euch lerne ) sage / laßet cceceuweres »tkich / S«rt güten Glück. LXMi Aas L-XV-Sapiccl/We köstlich gücdmg bmb , den Ehelichen stadc se/. V mere conmAo st« st Er-e ike-ilstct» Drberttt stocu mä§me c^-ere wn. Wann Gott vns bette ggebn/ Go wer es ein seeyer stand/ Das wir on weyber möchten lebem Zn leben on das weyblich band; R.eu6. ^chbmwolzüfriden/vndfrölich/dasichsoeinschön/frum/cdel Ehe. vnd liebe haustfraw bekommen / vnnd nur nach wünsch meinesheryens gebet. Vcrnunssr. Ichwolcdasdufürssurlhätzenvnndgrünspechcsn/ ldabaym auch nachcuögLl/nachccülcn/vnd vsrdeincm becc Nachtigallen/aufdas Lu gesangesc^nüg/bey rag vnd nacht heccest/dörffrest dich nicht allzu vil srewcn/ das du ein schön/frurn vnd edel weyb genomrncu bast/dann du bist aneiner schö^ neN kerrinhartgebunden/darabdich niemand lösen kan/ darm der lieb tod/ hast also besunden/das du haben müst/ein ewiges gezcncke deines bauscs/was nacht- scvöneM uögel/ondas/argcshäulen/vnd böses deücen werden/ das würde dein weyb mit bare wcrcken an dir begeben vnd volfürcn/ ^achcuägclmöcht einer crwann lost wer- "" den/hie haystecs also/hast du mich genoiirmen/so must du mich haden/wcreweyt bcstcr/es blib einer ledig/aber micaustrichcigem lebe / Es rst seer mistiichein wcib zu nrmen/nimpt einer ein vngestalce/so hak er ir bald gnüg/nimpr einerein schö¬ ne/so grlcsaust sthens/dannein ewiger streyt ist/dcs schönen leibs/mic der keusch baycdesgcmäcs/Es geschichc gar sclcen/das einer ein schöns weyb/ pnnd gucrü suren / feumkayt / vnd keusche züchtigkayt züsamen bringe / Es find mancher- !ay kugendc der ^rawen/die sie haben sollend/ wolgeboren/siunrerch/früchrbar/ rA,n"ve beredr/keüsch/sitkig/vnd die ein guten leymand tragen/ Gcdenckob du scharr ein vec wey, L üis schöne^' mharrsehsffM rcarrßtändlschi icstoitzeRömi Äphrrcani/dii ^rrisse/erzaz'Z Hein stolyevck dcrdiebancke/ ;m,lassmvnnd rTNgewalcnoch ten/ vndgckav gedenckcn/aufs ?enla!;Z/beyjhr : als lang das b, nsiinvnvchük' >/stnn schaden» haydbr-cfömcc ^o.'r hörciIkm /wasdusagß MMcn/vndd» rvestn/dumüsl »olgcwarM n maul Halm md vnderdö n/amragmn außhrnrndm stereyfercrscm hauß/darD sie ein gezcnck ; mitccrnachkt -ernfridsch^ ndcrlichwM :crwckemM rrdavfferk^c :n lassen» /M rrscinssssd^ kc schon gwm yk/Et docke wilk/mnßcry chcinrrcyldB ,M/?ea//trtz >ir nicht / wilk si/mnst gleich >m stock vnns ^/wiedasV s-tz-"Ad^ chvndbcuss ndan diesem -wiemagM ünst'S^> > --- MnGAck. L.xv znÄff dn auch brennen/oder jr brunst erlöschen/vrrnd kalt würde /würde die lauir irebbaldinncin haß verwennder/whodu nicht auch brenncn wolcest/wurdest die fach nicht gut machen/sie wuade dich bald ein sticklm sehen lasien/das du zu eifern gewunnest/weder rage noch nacht rnweheccest / des reüfels matterer wurdest/sie wurde dir küffcrbis zü fresien gnug anrichttn/ch» im wie du kanst /du wyrst nie vor/rhmkommcn/du must herhalten/sihcst du schälch vber dreseycen/ blechest vn lachest sie nicht freündtlicb an/grüstcstdu ecwann ein nachbcürin/lobest ecwann cme wteschön ftescy/kompstetwann spaac haym/vnd dergleichen/da ist fewr iin dach/da brmrscrst an allen orten/da ists ia mer vber jamer/ solee dann das güc le¬ ben sein ? solre dann das frcud haysien ^jolcdanrr das der wollust distr wclc sein ? stlreeim r eausenc mal lieber gestorben sein/das hab diranstdie Hochzeit gschechr/ Ich wül hre nicht sagen das alle wcybcr so sind/kch rede gemaynklichinn den hauf^d mx stn hinein/wie csdkc täglich ersarung gibk/Man befindet auch wo! erbarc macrs der ncn/vnd cugendsamefrawcn/werLknsollrchehecce/der lobe Gort/dan gor gibrs/ vnnvvn, der m crer rayl ist aber dermastcn/wie gesägt/Will hie auch nicht sagenn / wie vil krässenliche männer von -hren weybern crmörder sind worden/Ich vcrschweyge - auch die blutige/truyge vnd grausame hochzeyccn Dattai/da souil auss cin ver- uaie küc stüchce/jchantl che/vnd erbärmkliche nacht//unger lettchnam km bett/von ihren l»nv vo» brcncen/schanrlich/ jämerlich vn gorsmörkeri-ch cttödretsind wordcn/das würr n.chr der obgsncnker Agamemnon der Griech/nicht der "Troianisch Dciphobüs mö-ver n et-cder Romer Aphrtcanus/auch nicht frischer gedächrnvßAlboinus der morden, j nig vernaynen künden/die schanklich von jren weybern betrogen/verleget vnnd ermordet sind worden/der letst/derR.umgAlboinus/hatmit seinemblüc/dz im se n grcwlrcher vnd schantlicher balg verschüttet/ das gestatt des hällen wasicrs der Erzch gesprengt/vnd das wasstr blütfar gemacht / Merckesthiewie weyber sind/wann sie der teüstlreütrct/behücc Gott vorsollrchcn/rüme deinweyb/ dzdu sieschrlcen kündest/wann sie sich verkeret/du maynst du habestyey ein hcüßltche/ eole/keüsche/fr;dsame/dienstoare/rndcrträchtigc/gotcsälrge vnd getreive/sihe zu das dirsnicht etwannfählenwerde/werest noch der erst/magst mir wo! ein silv^ msr kautz stin/ein wunderlicher voglcr/das du dichrhümcst / ein weyssen rappt »t §efangen/hast kaum ein nebelgrawen hätzen erngesetzt/würdr etwann besie r r „ - i dir re. Mas ^XViEspicel/bsn einer hüpstbi-ik- , t7außsrawcn. LrireepwsseLburmtilierfpeciosiccktben-t, Ve/örmem nemo ^»o/crt babe rr Ein schönesweyb/einguldlnsband/ Dndmachstdirmühe vn ti arit ri v»i / Dardurchvcrlcurstufreycnstand. Drevngestalcniemand irrt > keuch Ich hab nicht allein ein schönes weyb genom en schöysten/solc ich mich dann diß nicht frewenr crnu,,^ , M « züschassengnüggwynnenliebeFrcüd/dasduderr:r f»rii- ^«0 sie dirmcht zum laydgerache/dann es seer schwäyr/ern S o»i nachstellen/Die schöne freyec sich einer gleichayc/bist du etlicher maß gleiche/sö würdt sie dich verachten / da würi r- -a " t < dan es seer einstoltz ding ist vm ernschöne frawe /nichubi -fs / 0 zurhsffatt/danjrschönegstalt/istdieschönegross/rstzulit fernen diezüchrikairseykiamdabey/p'oereschreibeseerpnsdas^ Schöne sey/dan die schöne gstalt vn keüschayt mit einend habe / lige stäts zü selb im kapf/ schkavtte rv^rst vil Verdruß dahaym imhauß sehenn/hören /vnnd gedulden wüsten/ die stritten schöne/dein abgort würde dich das jar vi! kosten / müstjm vll an den halß Hencke/ für vnnv das er wo! geschmückt sty/mancherlay gareung der klayder must du jr anschney^ emanver den/jmmcr etwas newes/eins ober das ander/ und darzü sind hüpsche vnd Hoffer rige weybcr/mir /renn stoltzen leyben zur erfyndung seer geschwind/da muss dein haab vnd güt dann daran/da must du wilr vnnd nicht karg sein/ oder du bi st e n »ültz vnd fültz/müsts immer angaffen/vnnd dein abgöttisch bild fein lasten/ mäst >gchgb>r fast verwundern/müst gleichan,r dich verglasen/vnd hangcn/fomüst >s< ^"vund/hember/vnwidherumher/aUesorgmüstnfarc lasten/hieherhaißrs/ stm a^ngen/hast dein freyen wrllcn an den schlayer gehenckt/do brndts dich/da dunarr/das dukaynanderemaynest/lobest/vnnddirgefaUenlaisists/ -k gnüg/vnd sey wenig gnüg doll vnd rhörechr / da müst du nicht ge^ er du wyrst ein doppel narr/ du müst lebenn wie dein gnädige staw ürchcen als ein ehehalt im hauß/ vnnd nicht der man/ das müst du äderst zä risch vnd bett nicht im hader stehen/freüd vnd lust habe ügen/vnd öpstel von schönen bäumen brechen/ Wer ein sct)on we» ' stistes gistt im hauß/guldine füssbänder/crn herrliche -ienstbar- ' freüd vnd tust haben/ ist auch nichts bestendigs/rst böses läger bsbilder faulee/verwälcket/vnd verdirbt gar bald/ wer eyn Höne willen nrmpr/der würdr bald vnlvsts/vnsiats/vnd vrs kriegent S' Q'XVil.Laplccl/Vo"cincrfmchcba/ ren vnd beredten frawen. r'./.r prolc, bi«Lt^mttsskerltnoAe-ire^tiöi. lVL^i'v/ngkdir vilkind/ Ist sie danngschwätzigaüch darzü/ P dein haußgesind. k>ast weder rag noch nachckayn rä. kreuö wyrst du ar s-w/weyb« daskrsiwo vndfablen rauben/zer senvndzot mayne du nicht daha vnd sie ma «ußdir/vn gtstarröm/ dEvmb« ÄWdirl MazM l.XVl cba/ üfeldimW >enmÄsien/i« en halst heM dujransttM 'schevndbojfe d/damüM oderdubißt!« Un lassen/n'E ,arrgcn/jSlM /hicbcrhaislsi brndtödichM cfai'enl-'M üstdunichkg^ .Lnädtz-j--» in/das must dpn-lv-rh^, ^-/enLbF /Fböseölägrr ^ld-wercB ^ms/vndr« R.euö. Wie aber das ich jo ein fruchtbare vnd beredte fraweu vberkom .Frucht- men/sollich mich des auch nicht frewcu^ V ernunKr. ^ch hcccdarfür gehabt einayniges wcyb/das kayn krnd dir getragen / her dir in deinem haust plag gnüg auchon/L^ur aber kaust du selbö rächneun/was dir für ein laste ausfdein halst erwachst» würde/wann du Mit kruder vberfallen würst/der pocc klaget fein daher/Ich hab ein werb gensmmen/sind m:r kruder geboren/ was ja- mers vnd noch hab ich bekommcn/vnnd das har nun sein weg/ das sie beredt ist/ rvyrst-n auchwol jnrren/dasgewäschö vnnd plauders würdr kayuend im haust ftiu/weyber schwätzen» oudas vil / daplewedich mit/ste würde dannochr allweg ^urü vr!. das lerst worc bchalcen /Die poecen haben ster vil von dem vnnuyen geschwätz vttd fable» der weybergeschribett/raychr alles dahin das ste jre männer damit be- rauben/zerschwätzen/vnd doll machen/reysten beyweilen den männern böse bost se» vnd zorccn/desder ma»n nicht lachen sölre/were er nicht em narr/ du hast ge- maynr du habest ein cheweyb/ss hast du ein maysterin/bistherr im haust / wan ste nicht dahaymist/vnd wann ste dahaym ist/bistdu ein gemalter Herr ari d wand/ vnd ste mayster/ein rechter haustnarr vndgümpel/dasweib rreybcnun dasgspöe auß die/vnd geschiche dir recht/ also hast du cs haben wollen / nach vnglück hast» grstanden/vnglück ist dir zu Händen kommcn/ausferden ist nichts vngemachers dann vmbein fräch werb/vttd die nicht schweygen kan noch will. Bas Vin.LaMl/Vom arssicn Kepmcgüc. ViM-M/ttk »M est stemt»ä -türtt, c«pü «xor-n» -irrcerx, poste p-rrom- Bringtdir deinweyb vil heyratguc/IVanu ste würdt fraw vnd du jr knecht/ Mag wol betrüben deinen muc. Dein dienst der würdt/r selten recht. / ' kreuch AasBrstBüMondem Herrath ^-eu6, ^Ich freÄ> mich das m! r mein lZaußfraw vil vil zugebracht / em /AH-^grofsts heyvak güe bekommen hab. Vernunffr, ^stgücüeber geselle/ har sie die vit gucs zugebracht/ wyrst du es n chc räglrch hören nriWnn 7 vnd ein gnadfraw an srhaben/hast du glücks genug/ yey har dein weyb zwü vn fach/dich für ein dülpe vmbzüziehcn/die schöne/ vnd je morgengab / würr sich dtß hoch vbernemen/wyrstdich mchcwolmre je begehen künden/ würrs d es für vnd für auffrrächen/sie mässe dich nören vnnd speysin/du werest eirr bächler wann sie w. r nicht were/darnmb sie auch fraw im hauß fein w»l! / nichrein artiger geferc/ vnd Alb von du bruder vberigs/müstehün was sie will/müskesscn/erlnckcn/vnd anlegcn was Ms we, tzjx verordnek/dörftceston wen wollen nicht ein grawen hüt anff setzen/bist ein ar- mer gcfangner/vnd eilender narr/ermcr dan kayuer im spittal/der doch scinfrcy «m cllcnv hayc hak. ^.ycurgus/ der von Lacedemomen gesatzgebcr/ har vnder andcrenn tnenjch, ^esatzen /das auch mir einem gcsay verhütet/ dasbey jn kayner kayn morgengab solce gegeben werden/vnd diß auß vrsach/das man nicht das gelt nem/sönö wey- ber/vermaynet das die männer stcystcr haußhalten / vnnd die ehe rechtschaffner gestrffrec wurden/dann so mans mit gelt verknüpfte /Es geschichr aber bey vnns oftc/das ein mann nicht ein weybe zur ehe / sonnder das gelt zum geytz nimpt / da schlecht auch glück züj wie man täglich sicht / künde er tr nachmals wider losi wer- den/vnd das gelt behaleen/wer der handelrichkig/das kan ein schantlicheee sein/ da einer nichteinwcyb im gleich/von kinder wegen züzcügen/mmpk / sonder von gclkö vn gucs wegen zum geytz /sein freyhayt verkaufst/ man soll ein wcyb nemcn die cugendtsam ist/gurer sieten vnd gebärden/erbares Wandels/ frum/trcw/ ge- recht/ züchtig/ keü sch vnnd beschayden /das ist rechte morgengab/dann so «er ei- Isgmnot «er reich/aber man achtet diß nichts/^ur gelt her /n urschönc hcr/dir hüpschvnd Habs sol/ -reich/sollen deiner vbermaebcen vnZuchr/vnd dem laydrgrn geytz dienen/das sol Ntmisou morgengabvnndhaymsteür sem/ ITHemtstocles sagtaufteinzeye / er wolr lieber ' ein mann der gelts bedörffe/haben/dann gelt das eins mans bedörffke.Es rciime sich hieher gantzwol/ auch das der kayn mannzä nennen ist/der ein werbe allayn von reE^" li-rMch Mttuffcl' »crir vsi M ^sjkmcgi prazäuam scriwolc/d^ h^sjehac/' gab«r,nd ir-rhcyrai giment vs zu narren maul leget se/geu^it/< chescindm hey^kgätt cm/Wchel /nanjoll Ul ManMr grosteß he dr-cccrbci ^stauchri böjLubojsi - ist das frei samenrra« Dur:,« Mengst Ä)ersemri mcwolan/ doch nur vl «aMchln einangerm frölichepcin kestdnmcs wcrdrß/bak berechnens dem glaub Mer/glaub büicnhanc »gekrackt D uc Neber gesch >ören nrüsftiiiii inweybzw»^ ^/würcsichd? rrsdrsfurvuö Achlerwrnttß igergesitt/vnö nd anlegcn««r ctzcn/b-steiM' »er dock ^nsrcf onder andettttil aynmsrE -ncm/iön^ xrccktsckaff^ Arabckbeyvm' SSL iMtlick"esem ,pt/sond-rvc jntt>cybncm« -rum/tr-erv/5 /dannjow^ /dirvüpsck^ tzdienm/dE EKtt- gücett Glück. l.XV!t vougelts wegen m'mpt/sonder ein geytziger wambste /brk nicht anderst lcdencke dan nur gelt rst die losnng/gelc wirt jm/er muß es aber auch wol darzu hören /we re weyc bcsser/dz eyner erwan mrceinem fromen crkarn armen vnd züchtige med lrn zu hauß sässe/frrd vnd gemach hette/dan somit eyner reicken/not vnd angst/ zanck vnd hadcr/vnfcid vnd vnrüw haben/darsf doch eyner keyn wort wrdcr sie reöcn/darsferdöch sie in Nickten auch änfaren oder strasfenn/muß er doch sie als den teusfcl vmb das maul fürchcenckch maine ja sie wurde herwider bellen/blap- Peru vn mir sckälcken zu werffen/laß dicks gelüsten das du ein wörclur sprechest/ öasjenic gefalle. Aurelius Anconmsder R.eyscr/dcr von deß regimentö wegen/ den zänamen/dz er s)hilosophusein liebhaber der weißheyc geNanc/nrc faren las¬ sen wolk/da er schon rvöl wüßte was er sirr ein balg/hürnsact/vnd ehebrecherin im hauze har/vn jn jeinefreand darum ansprachen/cr solr sie cödcen/öder von jmrhö Morgen gab er jn die ancworc/Ir lieben freünd/solcen wir sie von vnslasseN/so müßte wir A'^wev! »r )r heyratgüt vn morgengab gebe/das heyratgütaber war/das jm damrc dz re- fthohe , gimenc voerlkfercward/kdresihest was morgcnngab chüc/ wie esauchweyse lruc rü ra zn narren machet /hiesthestuwasmaneynem mikgncvnndgeltfüreynbiß inns^' maullegec/k)eymsteure ist nickcerfundeN/das man alle biderdarkcyc faren las se/gewalt/geytz/vnd ciranney mit treibe/sonder das man die noc/deren vil n der ehe seind mit steüre/vnd zur noccurstc brauche/Es rst nitgüc das man jo grosses heyratgüt gibt/ist schad vnd sckand auffbarden seycen/da der gibt /sol sich schäme crn sollrche s um zügeben/der esnimpc soll seins sckadeNs/geytz vNd begirwarnemc Die erste man soll nicht fragen/wre vil hat ste/ sonder ist sie from vnnd erbar/wolgepern rc. Man soll Nicht so fast austgrosses gücesehenn/als austdaswieesgewünnen scy/ harr ste/ grosscß heyracgnc «st ekwan dößlrch gewunnen /ist nrc glück darbey / soll sichs der drrcc erbe nckc frewen/beleibc ntchk/Male quesic/maleperdic/sprichtderwalhe ste/'/st^ I st auch noch arns dra - /duidius sagc/dre bütcrdichccjne selbs craum/dcrhalben es so vbel vmb sie stehc/vnsinig sernd sie gar/so sie sich Heß frewen das jn zum schaden raichen Witts Encpfynden sie aber ihres schadens nichk/so sernd sie darinn verkertec/ verpainc vnd storre stock vnd klötz worden Hercrr dan kißling/Es werc einem güthelffen/ wan er sein kranckheyc nur bedächc vn erkance/der lust aber zu der suchcc/rst der sucht mastung/der wotc nicht das er gesund were/der lust an der kranckheye hat/ Liebe istgarein schitnkliche suchk/erwa!cher vnd crschlcchc diegemürer drraÜcr sterckrsten Mtword Lroiam wolanza liebe yeg sinigern hen/wai dan es ba wcgmai die läster ßhandclk daszügl« alte bebe« vi-eklN" rBl-cbe' Mttden' Lrafimei ten)bey< worden ss dieweil v>eybtsch hie statt der gewie r/ fernen ke Zchsnge spinnen r ltebgeha geldk/gü st hoch k tragen/« scheinet» hkt/grcij- sonder da bewert nii mmcek/jk istcwerze tantaßrse! derimhin tzrnlttidv karc/ssnd du beladt dasistab gllerjäA GaEkst Büch Son dem tewan from zemachen begere/das bösst anfacht zulieben /im schritt als seye es gut ding/Aber was ich dir yetz sage gebet dir nic ein /zeit wirrecwan rosen bringen/es Torhäxt musssichabfressen/solliche sucht kau niemandc haylendan die zeik/Man begehet »,rs/Uebe auch hie in der liebe noch ein grosse chorhaic/das man dazu smgek/liebe lieber dich v5 rer/damit die obren zu krarven/juckcn/vnndzum lust erwecken/vnnd das nimpe singe«, mich gross rvunder/das drse vnsinigc weist/niknur allain bey dem gemainen man vberhand gensmen/der schamparen lieber gesenger r>nd dichtenkain mässe noch ende ist/sonder bey den gelereen in baider Griechischer vnd Lateinischer spraache stak haben will/dann hie Poeten mit jren versen/dlcheen/gesängrn/darein zäche vnd von verliebe gnugsam fancasiern vnd schreiben/vnnd darmic vermainc l^>« Gapho der künst znerlangen/so sie wol ecwan deßhalbcn zu schelten weren/Sapho were ttnwavs zA leiden/das sie von bülerey schreibee/dan sie entschuldiget diss/dabsie ein weybs- po»nv« bilde/iunge/vnd ein mädlin gcwcsst/wrcw-lc du es aber dem Anacreonci vnd Al- Uebc ge, eeo den Griechen aussiegctt/die nicht allain Poeten vnd dichter der liebe gewesen/ lchnb««. rrästenliche männer/grosse chatten inn jrem gemainen nutz gestistret/wo Alccus^' wilcdu hin mieden lateinischen Pocce/Quidlo/Cacullo/Propettio / Ätbullo vn Durvlüs dergleichen/die nichts dan nur schier durchauß bülerey schre»ben/aber was strafe ich an den poeten/die jöllichc frcyhaitzuhabcn sich vcrmcjscnwarumb nicht vil mer dte Phrlosophos die weysin/die andere leüt recht zu lebe selbs lere/die da feind selbs grosse faneasten vnd narren/den bnlen/vnd zn schreiben dauon/ster pbel an stehee/besonderlich den Griechischen/dre habend sich hie wo! geästet/vber die mast stn fantasieret /das schier kainer vnder den lacemischen ist /der sie nicht desshalben verlachet vnd verspottet hab/Dann bey den Gricchcn/Habcn nicht nur allain die Aectestr schlechten Philosoph! so genarrer/sondcr die wc>' festen vnnd ernsthastre Skoici / PHUs.0, auch jr aigener Placo/Scoici haben» gesitzc/man möge lieben/auch ein weysir/ Ml«8e wan mans recht verstehek/so ists nit vnrecht/dann ein weyferman mag vnd soll« Poeten« Gotk/den nächsten» / die kugendt/weisshaic/vactcrland/dreelter/kinder/brüder/ feeünde lieben/auch feinde/wer rechc^weyse were von wegen der es also gehaissett »ich ge, vnd haben will von Gocces wegen/wa sagt man hie von» der schöne gar nichts/ ttarrcr. Cicerone lesen wir wol das man freündkschastk machen soll attss der schöne der gestalt/wer wolt so blind vnd doll sein der nicht verstünde was hie schöne hiesse / nir der leibe/sonder des gemüts/sondcr der engem/Zvecht fraget derhalbcn Cicero in seinem gespräch/auss seinem güt ^u sculano genandc/warumb eine nicht ein vnflerHen jüngling/vnnd ein siinglingein altes weybe l ebe/das schöne vnnd/u- gene zu rechtschaffener lrebe wenig rhund /Derhalben wa rechte liebe vnd freund« schafft ist/geet sie on allebegirde/wollnst/vnd vnzüchrigkaic zn/Atso mageinwei ser s mmer anhin vmb tugcndtvnd erbares leben bülen/dann ein recht weysir hat nicht solliche anfechmng/anligen vnd sorge inn seinem hcrrzenn/Aber wir wällen von rechrerliebe yetz nichts mcrsagen/dieweyl wir vonn narrechker bülerey vnnd vnsinniger weyss zureden/wir vns vndcrfangen haben/ /will wider aust den vor piatohat genandcen placonemkominen/der aller wcysen fürste/öberste/jha Gocc sein sols ke/placo hat von seiner vnzüchcigen schamparen vnd vnstecigen liebe allzu vil gs de« vo« schribcn/wolt Goc er Hecke es nit gechon/dan es weder seinem »amen noch eere ge vnMchr zimen wöllen/wiewol erlich jn vercädingen wölken/Aber wie soll mans cinrcyme merckn» seinegrschristc semd ostenrlich am cage/solc sich warlich geschämechabensoichsde laistm nachkomenden kundrpae zemachen/solk wie gesagt/seines namen eere vnd seiner wcißhairdaran verschont habe/aber waicheik/wollust vn sein vnkeüsches lebe hat jn vberwundc/sein waiches Hertz har die fed hert gemacht/vn hat in scharliche scha paren fachen so grobe knotce vn zseee gerrssen/das er mer ein Epicurischer dan ein «rbarer ma vö meniklich in seine schreibe geachtet werde sol/ vn dz fihe ich die gröst vrsach alssiyeesguk sen bringen/« Man begeh« iebe lieber dich nddaemmpe rmainmman ünmaße noch ischer spraache njdarrrn zäche rvermaimlck« ^/ßa^hs wert Asieemweybs- resntivndA- r liebe gewesen/ tzgestrffccr/M o / Dbullsvii lberwassirnft mmbmcbrvil rc/die da feind r/ster pbel an /vber die nias chcdesshalben nurallaind« »affreScoicij rcheinweyi«/ !magvndfolli 'inder/brüdir/ ^also gehaißen >ne gar Mrs/ verschönet e schöneM chalbcnEisno , eine nicht ein chönernnM >cvndfreündt somagem^' -chrv-rE bcr wir wollen pbnlereyrnno lGscesemsob .bcallZttvilgs nnocheeregr ^„seinrcyme ^bcnsolchsdk ercvnds-M js-i>-o!-b-b-' scvScliälE isch-rdnm,- >«'chd--.Ä güeenGlüct. ' .Ms? 'vrsach zescln/das sich der merer thail weyscr vnd gelerter mä rmer enthalten habe seiner bächer/dre nicht gelesen/noch derhatben lesen wölten/aufdas sie sticht auch fchriben/dassienachMalsaüßrhünhettenmästett/ödersichdesschLmen / ich will derpoffcn aller geschweygen/aber allhie angetäst Habest/Süche hiem-c wie rch die leürdarüor verhüten möchke/vnd inen treüieräth geben kündt/das sie nicht wie scwesich im kor vmbwaltzten/dichke lieber vstndbAcrey zu singen/raytzec sie ahn/ -ieder wider gemach k/crösten wenig wie tdorakiüs sagc/Wann man vonderlie- be singt vnsagt/soistirerstangcholffcn/tstirmastungvnanraytzung/man dem mec sie nicht so liederlich vndschlechrlich/Lmdius hak vilgeschriben/wrem«m der... leydenlosen bebe möchte abkomen/vnd wie man sollich suchte hailen mZchcc /aber Du-dtn» als mich dunckc/so ist er ein wunderbarlicheraryet gewesen/diesuchteselbs lreber v.4 gehabt/dann diegesundthait/dann er wolecwan so schläfferig/leuchte vn schlecht heSc ifc- t« mit Vmbgehen/iä rvol erwann selbs leuß an den pölye züsetzen pfleget / D tzen lcychtsercigkalt / lTkichcs da kreütrer/gestirn/statür oder vetzhenÄnusi öder kompf dcrgleychc gölten habe/Es ist müglrch das sich ain-ck/so heraüß wynde/aber war sich auch schwere/C cerö sägt/das mn allen hertzenlaiden/ntchk anderst NNgezai- gec Mag werden/dann dasim aiNer selber khür/das ihm amer stlbs selbe ein solli- chen wohn schassc/vnd also willig wohnsichcig wirk /Dann so die liesst von name wcre/sö wurden alle Menschen ein ding natürlich zügleych lieben/wurde sich Hay¬ ner schämen/wurdekayner zu schänden darob/wurde kayncn die erftttigte wol- liistmerabcreyben/Etlich setzen vnderdiser süchc aryneydie erseccigung des wok lusts/Eclich vermainen/es heb« sich erst «in Ncwe t ebe danrir die vorige liebe ver- rrrben werde/ein andere angenoffien/Gölliche ersettigung/haben diegütrn freün deArcaverxi dem pcrsier B-ünig dem die hayltge schristc Äsuerum NeNdt/gera- then/vnd ist besunden/das es güt mit im werde /wie ^osephus schreybt/ich reden¬ der hie nicht wie cs crgche/jonder wie ayner so schandtlich darh Ndcr kompc/Dist zway stucke thund wol etwas zur fache/ist aber auch darmic gefahtlrch / Es lige ahmgemüc / das du darzü sthest/gleych wie gesirndrh üc des leybs/schone reych- thumb/müstigehung/iugendc/zurlstbLfürderbchhelffeN/alsohelffendie kranck« baycenn des lcybs / vngeschaffnegestalk/abbayt/alrer/dic derjugendr aüßsiltzet/ so du das gemür z» rath nympst / wider daruon/das habe ich wider d e leydenlose haylose vnnd seelsse lrede reden wöllenn/den teuren also darusn rarhen vnnd ver¬ hüten. M itz D<^ hertzcnlaides haben/hast auff baiden seytten kain andern crost/dann die liebe sor- ge/ Minder sorge rst nrc die klainst /geraten ste nie/so brst ein lebendiger marrercr/ Scirbest/so sagcc man cs vondrrdasdubösekinderhinderdirgelassett/Gcynd aber dye kynudcr fromme / wye gesagt / ist ehs gefährlich / hast dyv dam riecht 5 v tu ckm-mcv ttaueigkt laydMg inavernr, cdersnvc! rersdan Bkdar^ Aehabk/Y L>fferre< Dochnic Das l^XX. Lapicel/Pon gchmda fmdci'. Hsftsemssnmk/errsi/kcn'klrcttrco>ttrAtttxor, X-tti n-^ki tr-str-t s-rpe /rr«nt. Die kinder dir offt machen ffaid Nitgarvnjäligistderman- Vnd bringenr dir auch heryentayd. Dem fein weyb nie kain kind gewann Drnver K.ea6. Ich frew mich/das ich nach meines hertzen wünsche /k/ndec vnd gebvrvt. erben mrcehcren vndfromkairbekommen habe. Vcrnunffr. teertest sunst inn deinem Hause nicht lasts genug gehabt/must erst yetz mit mühe vnd arbaicdarinenkmder zeugen / ziehen vnd halten/da wirst du züfchaffenge- temv vn^ winen/ Vnrüwig ist dein hau ssraw/noch vnrüwiger die basen/am aller vnrüwi rüblg un gesten sind die kinder/das ist b rtersüssse ding/vnd galten mit Honig gschmicrer/ da»ß. Nun hast du zusorgen/jaein quäl aller sorgen bekommen/nun kanst du nymmev mer rüwig werden.Biß hieher hast du nicht gewißt/was hoffen/fürchten / vnnd gclübd rhün hayffcc/yctz must du es mir deinem schaden gewar werden/yetzmüst du lcren dich erbarmen vber den jamer /so elcer die kinde vertieren/vnnd inn kur- yem leben lange sorge tragen/vil zuchun gewinnen / yetz must du lernen was stch plagen haißc mit frembdengescheffcen/must richten vnd schlichten leren /das du nie gesehen noch gehört hast/müst andere teure mer dann dich vor augcnn haben/ dein wenig achten/ Nun wirdc dirs inn die feilste wachstn/was du zuchun geweße bist deinen elcern/ist dir yetz wie ainem der beüme pöltzec vnnd /mpffet/ da grosse mähe/sorge vnnd düngen zugehört/vnnd nicht wayßt ob er yhe ein frucht darF «isder uonejstn werde/Semd es gäre frucht oder kinder /mäst du in sorgen stehen/wha sorge lst sse vcrdcrbc/verfürec oder böß wcrden/Geittd sie böse von art/was kanst du mer dregrost' -— < . < sorge. M ptstimt. nanj kindgewan. nffr. t^ccrej! yetzmirm^ zuschafE i aller varim g gschmicrtt! sstdu n/mmek irchren/vn^ rdrn/yetzmnit vNNdMttk^ cmmrvasM ilcrM/^sd- iriAcsttt^ben Lh>"'»s-»'ch f«/d«grB infkucvcdaki „stehenDh» kanst dum- indicl;ebesor rcrmarrercr/ ^sscu/ScM "r^S - ' gücm Glück. Kocht vil auffgeladmn / darfst dannocht wol des gerahtswol/desglückes/das sie so/wre gesagt/bleyben/hast inn dein hauß wol brachc/das warnen wert ist/der halben der Poer ttoratius auffschreyet/ O st armsälige müeer/Ich aber sag dar zü/Ojrarinjälige väcer/N)ils sitzen du sihestdein freüd vnd tust an i nen/ mustu doch zu leest daruon absterben/vnd wann du schon lang lebest/mnstü zu lecst wie Nestor seine gsellen fragen/wie es kom oas du so lang leben kündest/istein schlech te freüd hie mickindern/voller sorg wie gejagt/Ich möchte dir vil hie erzölen/ die nur darum nie haben hie künden guce/rüwige vn selige rag/das sie so vrl kinder gehabt/haben. Aas HXXl Lapltel/Vott einem verließen oder kuryweyligenkind. Lrbörü M Armen Hm»Mit st pe cokoni» §ic p^triHem r-rpit iss/e p«er. L>fft tregkein bäum vilhüpscherplie/ Die frucht würdcan dem bäume stan Doch niemand kan gewißen wie. k^ic lob das kind bist würc ein man. Ich frew mich fast sier/das ich jö ein holdsäliges/ freündtlichs/ ^oivse^. vnd kurtzweyligs kindlin Hab bekommen/damit ich all mein freüde vnd km- ^L^Älusthab. Vernunffr. Du must in disenvn anderen jachen nur Jedem cken/nitwzyetz voraugen ist/sond dz volgen möchr/dan auß freüdcpfleget gern traurigkur erwachsen/derhalbeye frcündhold dein kind yetz ist/ jo größers Hertz layd mag esdir mit der zeyc zufügcn/ist gar bald vm die jngerngesä)ehen/wann Ma vernraynt die bläm sty grün/so verwelckc sie dahin/vngleich wie nichts lieblh chcrs nochsüsters ist dan ein schöne blum/so wirr auch nicht vngstalters noch sau rers dan sy/sthe dz dir nit die holdseirkeit mit ö zeit vil heülc vn klagcsgebere werd M üy Ichbe- MA kreuck hakM-rnch ßnancbenb müßrsicvv hacjnum" res/beyder vnstächa> stau w Ab ererianieli malsZagr stselbsbal, landonSü smj'Crora MschMr stn/sohcw wereaacd bald mir b dergfänü dm §weft nrügeemf komer Mfwandt ivslchöwoi rö8liebed jrsttgmah der-djaber schömZsta kejWumc gMrrw« vnd röchk schsnrniK Paris dck§^' o^/habe« k-Shcnck^ ^berd. pnndzuk^^ Mirjncsn DMiplrch ksdvndlc rveistaber sowürdrft Webber/ka Webern s schloß bcftc wers/vil milcawcs vnd vngcwiccerö vbcr die fruchte gehen mag / freud sott mm» ailzeyc mirsorchkzämcn. Aas L.xxn.Lapiccl/Von wtttrdcrbarllcher schöne derktnder pltäiciÄm sswciit,/ormä ernt «r5et, kormä /ne eA mulM Mäximi c-tttft nec/k. Schön bringcostc manchem angst vnd not/ Das zeugend wol Lucrecia/ Schön bringe vrl inn den schmähen rode. tApolikvnd Virginia. »l^dg- ^sch bekenne esfadaskinderlieblichanzüsehen/freündhold vukuttzwiMgfind- Üch/T vnd wie urn Stacio Papinio steher/da er sagr/L> hlmlische angestchcer vnd wör- sLUg vnv ter der kinder/wie ist jr liebkosen so freündtlich/wie linderet es die leüte/wie rhüe ittbilcht so wehe /wann es einer nMmer hören kan/ also ist freüde immer mit layde vcr- menget/Ich verbeüt nicht das man kinder nicht liebenn soll / bmnichc wider die natur/Ich wolt aber gern das man hie wie inn anderen alkndingrn maß hielte/ ohn wölche nichts gucs geschehen mag/ich wolt das dü dich also frewcest / wann es daltzü komvc /auch layd tragen kündest/dein kindalso hielrest/das dn esauch lasten kündest/bedenck das du dich wol aüffein rörstab/ vnd ein zerfallen« wand oder maur lonest/wie Adrianus der Kayser pfleget zusagc/da er EuumVerum ein schönen / aber brästhastcen vnnd schwachen knabenaneins kindsstarr anna- me/gedenck wasVergilius schreybc/auch von einem der inn der rugendbald da^ hin füre/sprechend/dise haben die will dergötter der erden nur erzaygr/vnd wol¬ len in aufserden nymmer lasten lebenn/Frswe dich/jag tch/das du rraurenkün¬ dest /dann es sich vil mal begibc/das aüß artigen vnd höldsäligen kindern / vnär- tige vnd fcindsältge buben worden/ Bauren find Nicht als narrechc/dasste sich ab KcerkvsoU der blnmen im stld odderacker so fast frewen / als ab der frucht/wann flezeyttig lvüedc/dann find sie frölich/müsten derzeiterharren/darein vil Hagels vn schau- mm. rtzivOM chrcrvnünw lcüce/wrerhür miclaydevm ttchc wider d« rnmaßhteltt/ ewtesi/wann )gsdnesauch rfallmewand LliumDerum idLstananna» igmdbald d« aygr/vndwsi» rrraurmkM 'indem/vicki k/dassitslch«d annsiezegtiz gclsvnschW 'reüdstlliM I Lucrem/ zinia. gücmGlLrck. >x»i keack Ich freu» mich das ich schöne jun vnd töchrern die fülle habe / do Mir ich mich erbeben kan. Vernunffn Du hast doben gehört/wie dein aigne schöne so gar znuerachken/nimpr mich rbunder/das du hie mir frcb dergekroller kumpst/schöne ist zwar ein ^bo jfe vndcrschrde zwischen mann vnnd weyd/habe auch doben gsagr/das sich schone der weyber/ vnd züchtigkayt der jel den nicht wol mir einander begehen künden/Es will sichallzeyc kor an das schon rad Heneken/Es sind erliche weyber so jchön/das man jn solche zier gleich mißgin- nec/aber discr neyd muß sich inn sein selbe enden enthalten/ har wolschmcrycnn/ vnnd zürnet/kan aber nicht weycer/Etllche badmen drinn/wann sie wisicn/das man jnes nicht gunner/das sie von leib so schön sind / Aber wie dem allem /ist seer ein mißlich dingvmb weyber jchönc/es schiffend ecwanmirrüwigcm vnd stillem meer /on angrisisder meerrauber/die kausieüt sicher dahin/raysinbeywcile durch land vnd lent /dassie straßrauber nicht berauben sampejren wahren/wölchefra- weistaber/ die schönerst/onangesuchc blrben/ wilesetzen sie sty keusch vnd züchtig so wurde sie dannochc vmbgeb-n/vnd gleich belägerr /wöllicheswayche Hertz der weyber /kan doch souil weybsschändern widerstand chün/ Man gibt den gurren . weybern so v ! der gücen/säßen vnd sichmaychelworren brß rnair sie erobert vn drß schloß bcsteyaee / vnnd wie man alle kriegerüstung gebraucher/biß man em starr ne / so ft- gewinnet/aisohelcsichs hieauch/ist sie st sterffvnd fest anir selbs/st sucht man ge legenhayc das inan jrgewalc rhüe/vnd noyrehe / Ä/öleest drß Evempel/ wreoffc b-rirchrS har mancher emem sein weyb/cochcer vnnd basen Hingesärc/Gchänc gestalt hat manchen betrogen/gefelc/vndinnden bircern rod gebracht/ Iosephinn Egypto Schöne müßt sich etwas von seines Herrens frawen leyden/daser so hüpsch war/ aber goc bunnger hat jnwunderbarlich erhalcen/Bey den Griechen kdypolitus vnd Bcllerophon- res/bey den Römern har sich Spuria scheützlich zerkratzet/ daSman jn nicht der groß l«x- vnstäch anmucee/Es ist beyvnseren vorelccrn den Iriden/Uhamar die Junchr frauwAbstlonis sihwester/beyden Griechen Penelope/bey den R.hömern Lu- crerianic sicher gewestn/beyallenrr hat schöne müssen angefochten werdcrrN / vrl mals Zu gründ darob gangen/dz sind die edle frucht derschöne/dieondiß auchan ' . ßr selbsbaldhinfele/ vnd vcrwelckcc/schöne hat offc nicht allayn Heuser /steke/ sond 7 land und leüt inn vnrak vnd verderben brachc/Were ttelena nicht st schön gwe- sen/ 'Troia ständ noch heüc bey cag/wcre Lucrecia nicht st schön gewesen/ dz ^.ö Knv/lM > Misch B^ünigreich were nicht so bald gefallen/were Virginea nicht st jchön gwe- sen/so herce das regi mene der zehen regenren ruchc st schnell ein cndegenommcn/ vung/ ei were auch Appius Liaudiusst ein cräsfennlicher gesttzgeber der R.ömer nicht st bald micbegyrligkaye vberwunden/so öffentlich gsschendek / vnnd sein leben inn dergfänctnuß geendet vnd gelaßen/ vnd wcren weniger schöner weyber auffer- den gwesen/st wer nie allcthalben st großer vnrac entstanden/her ma jr nie Mil mügcentfären/laichenvndbecriegen/wern auch nie stuilgschenc/vmeer/leib vy guc komen/E^anstu nur etwz befmde/dz güc auß 8 schöne eruolg/ so sags mir nn an /wan dein schönegstalr etwa eins vnkeüschc weibs vukeiischeic erweckt wurd/ wslchs woleestu auß baidcerwölc/dz du vnzucht Züpstsge je abschliegest/ vn drob - vö 8 trebedcMeffalina anrichte erwürgi wvrdcst/od verwillige dz du vö schwere jrs regmahels ka-fer Llaudy/als ein cebrechrr sterbe müßcest/ohalbe die keüschair Ä de rod/aber d eebruch nichesdan ein klain verharrng des sterbcsgebracht/dz gibt ^Äax- schönc gstalczü lö/do werdzmitelgücgwesc/dieweildre zwai eüjfrstcalst bößwa Mni be/gmatnegstale wer hingage/diefürrrestrch schön« IIarcisien müßt herhalte/vn nergcM- gstalre wer wol sicher hie bltbe/ltebeFecüd bare nicht st Mit schönen leücc/kmdern vnd töchrern herein/gedencke imer stllichergesahr / Es sind vil Nachsteller der schönrn liebliche gstalc/darffest nicht gedencken das allayn Jason/ Mescus vnd Paris sey/ Es gehört sorg vn großes güt darzü/weryetz ein schöne rochrer schäm §e' lMW t-reuü tzünemuri -as doch s< -ayr/Anl anleyboi Wm ver vandsiel: Nichts höi Manger mäß/wan bmmddl vollrrang! cifiris Dttkeiisä ^awod« Mck-' -S-Us- Alk»»! ksdrettpak' ^K'bvn Mchrr/dv vnn-bem fcindsslv- der ander! ^LÜ-«Nttkl erdesorg-c hacjnM chm-l'eM bran/^d' p/rdbe^rA ren mäng' erMgm liebster N tkbarmec eib werdet zobe Mdei vertieren' -enjnncts hassctg/züchtkg/vttd keusch bchalcen/vnd außsteürenwil/müfi besorgen vn furch . ten einleckersbäbe verfürc sie drr/must solliche sorg biß inn dein grub haben/ daß feer vdel wann du sie schon verheürest/so wendest deine sorg nurein chaylsinn ein anders v-s sich hauß/das stebec aber auch serr vbet/das sich junge gesellen für schon achten / vnd sÄmwt! fich wie diepfawett spieglen/zieren/vnd zerschmncken wollen/ Noch schanckchee frswkzxe ists/wann ein alter narr als ein junger gesell baaren/vnd gaylen will/Frewe dich tckmuÄ "icke Zä fast ab deinen kinden/ich rach es dir/ob sie wol schon ja wie die engel find/ hymlischer gestalt / Inn Römers inn dem^vüij.büch Iliados/ redet Aiamns auch von seinem sun Neccore/das er nicht ein gestalt wie ein mennsch / sonder als Gott hecce/diß sagt er von seinem sun/Achillesaber zaygeejhm an / er wereniche Gottes sun/sonder eines sterblichen mcnschenn/also möcht Man dir auch sagen«/ find sie heücschön/morgen mögen sie wo! vngstalegleich gnug werden / gar gar^ stige vnfläter/rützig vnd reydkg/DaS man kindlin so zärtlct/ ist der elcern lieb zu zemesien/die aber erblinden/vnd nicht aller ding recht daran rhund. Aas l.XXiii. Laplcel/Von sierckc bild groß mütigkayedessuns. >ro?r /? /vrttck cor^>or-< /?rr^nt> Vincere cirÄü-r'r cr/mk»x/Wrh«dm >ermitdckZe« cvnzuchc/n^ ivk/dasraM chtecwzftv^ keüschaycbV Mm Glück. Ms LXXV LapicelMÜWm fromen dochterman. ' ^onfoM Zenrro.fron koßttäb l?o/ssüet«Mt ^EZmmiMpoj/emErprokM? Kik beräm dich deines ayden/ Es ist nichts das sey mangel aun/ Warrein weyl er macht dir leyden. Ni t schrey ju bist kompstvbernzantt- keuLIch sag mitfeeuden Gor lsb/daökch mein dochter so wolangebra- Dochts /^H-^cbt/elrr rechtschaffnen fromen erbaren dochterman bekomm. Vemunffr, ms». ^^6) Leaste jn dir lieber sein dan dein aignen son/dan föne gibt die natur/ doch rermäner aber muß die wal vnd gutes bcdcnckcn gebe n/ Gey jo zu frid mit deiner dochter/dieweyl sie dir eyn son gebracht/vn mir der zeit liebe enckltn bringen wirc frewe dich /sage auch das du dich kämen mit warheyc kanst/das du ein frommen dochterman hast/dann warlich vil evempsl seind/ da sich dochtermänner seer vr¬ be! gehalten Haben/Es ist selten ein jon seinem vacer so gecrew gewesen/als Mar cus Agrippa dem Augusto Lesari/als Marcus Aurelius dem Anconiö Pro / ge¬ gen wöllichem er biß zu end seins lebens/sich drey vnd zweyntzig jar also wol gehal¬ ten har/das er nie allain verdienet Herr den genaigren willen/vn sein dochter da- zu/jönder auch desi gantzen Römischen reichs Verwaltung vn nachkomug wie ey ne son mit ewiger crew vn freüncschafr jm zu vberlüfern/ So aber hak sich nit ge- hake Nero gegc dem Elaudio/dan er nie auß verdienst/sonder durch anschijfrüg sts vtng« der nmrer/dre dochter deß keysers/sampc de R.egimenc bekomm hetc/ist ein groß/A/^ warlich wa schweher vn dochrermänee wol zu frid seind/Es istwol aufzüsehen dz r>nv doch der teüfel nie sein samen drein säe/dan Wan es eher vn gut becrife/so trener es gern , die lebste freund/Weyl die fach noch wolstccc/bcgerrkcyner deßandern cod/wan hsuff/ aber ein fach sich begibt die vnlust machen möchc/so stheynt der aycrerbutz Herfür Mrch^ wz für große zwitrachkenrstehn müge zwischen schweher vn Ayden/gibe vns die " fabel Danai/vn Numianus/der schanklich mit list von seinem lchweher Aprins N ermöidt Vxorem Kber /ecmr^m. Dem ist Hertz/mnc vnd stn verwirrt/ Der von gefengknus ledig wirt. ireuck Scheusten thüt mir gütlich/derhalben weyl Gottnim,pr/ nimich r«hÄ auchjmerhin/dieerstrsthin/emandreHer/Zchfrew mich r>z jch noch ein fr»«« Hochzeit halte sol/hab wid ein weih genomen/gor geb glück zu. Vern un ffr ^Van du wißcest wz ein weid für ein seltzam wunder in eym hauss wcr/vn L>z hochberümbte leut von jne schribe/ich her gentzlich dafür gehabt du hettest we der die ersten/noch jetz die anderegenoinen/hat dich dar« die erste nicht dämmet/ m?»« noch tefig gemachr/nimpt michs wunder/So dich drse auch nicht zämen wirdt/ mache Lieber wie were ihm dune mest auch die dritten/Der bey der ersten kinder hart/ u»?nett' nimpt den kinndern ein stieffmücter vber den halse / lieber was thür er an, kmveren derst/d nndascrjamervnnd nok inn das Hause bringet/gcleich als steck cce ehr «uch cyn selbs mit fewre an/^Vann du aber yhe von jugcndk rnnd der brnnste nichtkanst ohn sein/oder aber dich alcen/noch der buggel jucket/vnd leckest / das döse» dann nichts fchandtlichers seinmag demalcer/wolcerchauff'hsfwcyß/waesmt dorchj" wider Gocrwere /radcenn/das eyner nützlicher möchte bey sich ein beyschlaffcrin srrß. halrcn/dann sein rüwig havß/so mit stüffmürerlichem hake betrüben / das dann -Vcspalia- N-Mordet/znuerstehn/ichwill nicht vondem Gtilicone sagen/derauLbegkrd zum regimenr/seines vsrstsrbnen schwehers/vnd seines aignen dochtetMans/der noch tebek/vergasse/deß Evemplum Cesaris vnnd Pomper/scind menigklich erkanr/ wie schweher vnd dochtcrman/fein frainklich sich züsamengchalcc haben/ja hin, dersich/wie pauren die spieß tragen. Aas l-XXVi. rLapicel/ wie grosser narr der sey/der nach seyner ersten verstorbenen Hausfrau wen/ein andere nimpt. g«' r»r/a« m/rc/a /öirrtktt M. Dnd gibt sich willig wider drein/ Mag wol ein roller esel sein« lFccöM' ^sSanc Müchrlgr öcgebe/fur MN der l. schieche n.i bcstendigk wcydZÜv ist/jaauck dcnman) walgcrcn vnnd oirv keiiscby-cr secallwcZ' hernach rc ^eyndin Wancsli« ttckkk. derdmtr/ fein. nim.pt/ «»mich >r>zjch «schein ckjA.VemuM si^rvcrD .tduheeccstm «chc däm.M nkindkrk« «schür»* -Isst-ck-«L kdl-ckcst/^ ^eysct)!-^ bcn/da^ zFbegkrdzM «ans/dernoch Fklicherkamj habcn/jahim güccttGlücf. LXXM Despasianns der aller klägest fürst gechan/nach dem crzwen sütte Weum vnnd Domicianum Zeuger bette/ 'Vn bcyvnscrcm gcdenckcn-Stcpbanus<5o!umnen- sts/nichc vnbillich vnder Fürsten seinerchar nach/zebalken/dasainerzwcy Wei¬ ber nacheinander habe/mag sein nach weltlichem regiment/göcrlichesrechtaber lajstc es mehr zualsohm/dann das esdlß lobec/dann memgklich kundrdarist/ ^as Sanr Paulus dausn haltet- Vnsire vorfarcn baden ernenn verdächtig der rnzüchrigkeyr vnnd vnkeüschcycgeba!cen/so er sich zum anderen mal inn d-e ehe begebe/fürnemlich dise personen/die diener dergemaynfürgestellec worden / das dann der Hieronymus bedacht seer vil wider die andere höchzcyc geschribcnn mus sch- har/sonderlich vondenweybcrngeredt/dannmer zuchtvnndkcüscheycdem ge- rc-betwe schlecht nach gepürcn wöll/doch aber auch die «nänner mehr fursichtigkcyt/vnnd bcstendigkeyczchalten wifftn sollen/wundcrlich dingists/das inbaydeManvnddoch.clü weyb zn vil h eglauben/vnnd jn ein sach noc machcn/die vbersiüstrg vnd on noe ist/jaauch schedlichist/Disemänncrmü;stn onzweyfclein herdces maul haben/ den man zum anderen malen also starčke biß drein kcgenn muß/Es wirdc sie eyn mal gerewen werdLN/wrssttt rncht das amer st sanffc schlafft inn st-ner kammer/ vnnd onweibvnd kindestrüwig ist/Getnd vnsiäcigc lcurdie nurvnzircht/vn-cheuohü kcüscheycvttdschamparkeytgedcnckcn/stklichcr woüust vergehccbalde/vndlasi wc-b vn scc all weg en leye/verwundec das Hertze sicr/kommergar gcren der rcwkauffe hernach rc.. ' vnsicher« Bas I^XXVn.SaMl/VonHcchcpMMg der kindcr. Lxilltt Ä^/>rob<«»t,nk! /Mcickst/r/ sö 5/pe öono -t»/->/c/o stur k zü tragen/verordnec/Einpurdcn deß hanßhalkens auff den vno röch halß gelegt/das stejctz lernen müsse was die rübenn aufs dem marckce gelceim/ ber'vnnv Muß sich vnnd die Welt mit gefahr lernen kennen/Muß alsojhr rüwe/sr«yhr7e . mamrcc vnnd junckfrawschafft in»die schanye schlahen. Will dir auch sagen w,ewol gcschaffec hast/das du deynem sone einweybgegebenn l)ast s verrrraynest alle gfar diesachstye darnmbrichtig/O nayn/deyn sonsfrawe wirdt dir beschwerlicher mn deyn hauß kommen/danndein tochcer darauß/dann das vbeldas im hau- nou st/lst weyr gefArlicher dann das dausten ist/hast dein schloß/chür v,md rhor/vy- lerchc deinem femdegeöffnek/oderwarlichereyner/die deyires gücs ern gmeenn Partikel vnnd thayl habenn wills jetz bist du keyn kSerr mchv deynes gätes/iygk vyl an dcm/wie dn sie zu dir hast tasten kommen/dn sagst wol du habest deynem son ein schöne/reiche vnnd edle haußfraw gebcn/warumb last du aberauß/vnd sagst nicht auch darzü ein h-ffercige vnnd stolye/eyn vnrüwrge vnnd freche/ey- tte die dein frawen plage / vevierc / verfolge / vnnd dtchlrebcr tod dann lebeundrg sthe/ist esdoch wissinclich dasmekeyn fryde vnderschwygern vnd sonostawsn gewesen ist/D«ß ist der ewig krrcg/dauon man singt vnd sagt/der schweher hat auch nir vyl frid noch gnade vorder sonsfrawcn/müß sich gcieich wol auch mit jn hauffen/vor ihr besorgen/keyn chier wcre so gern oben an als ein wcyb/ Mcrckt sie das schweher vnd schwrgcrjr etwas weeren/vnd verbreccen wöllen/brhürtcci- tt:n goc vor jrem beccen/gcdancken vnd stgnen/wrc offc wünschec sie das die alten den hals brechen/vnd strege ern zü cod fallen/also habend-ezwcy alcenn cirrewi¬ gen Verdruß innjhrem haust zu groster gefahr/Mair fyndcc vrl sonsfrawen/die ;re männer !m /öz ich M 'nstgevrachcj 'bc.VernunK nrebcn söge? in gcschlechrc tcstssenwcm udeinrochcck ku dirdeynen ^rj i^astu a> njhastsverlst lbstomm/w »asin en gäccs er inn dcMM >c/vrrb aiiöae ichc/Sageich ?:anichrmm r nicht allmz Mickens naö ng crngcfär» bcrn werd«! L^aß dich^ scmwurdch c siekmdcch echrcm man» enem Hause e ich in dem ft! o hast» dM r attzusahei/ lkensnuW i^ckce geieeO/ rnwc.-skkM sagcnmcM veriE^' hcsch^etlM rldasimh^' ,»md rhor/r? cm glMeB gnces/ abek^ich-"' m» s«»-» NN lcbeMM > sonofra^ schwch-r^ olauchm-c^ -n/b-hü----' )reru^ güten Glück. LXXV iktt männer/schweher vnd schwigcr alles hertzenlayd angechan/mktgtffc vergeb rnanft» ben/vndschweregerödtetHaben/Aegisttrs herce vylsune gehabt/wann er keyn ^olst sonsfrawen gehabt Hekt/Eine hak sich funden/wöllrcheauß gäher begirde zäher- soi^sc^ schen/auß vnleydenlrcheyc deß glücklichen faals/sich vnd jren man zeitlich regte- weja-we rcn sehe/ist sie jres aygenen vaccers todrs vrsach gewesen/vniid vbcr jres vaccers leychnam mit roß vnd wagen gcfarcn/Geben das die röchrcrn dcrr väcern zu lon vcrg.^/ was sollen die schweher verhosten/darumbistsnichrs/keyn frcude/da nicht hun- dertfelcige craurigkeyctnncnwerc/Es solle cs mänigklich bedencken/wann man gcwün-^ an drn hochzcyrcen so srölrch jsiec/crinckec/singec/pfeysfcc/dasvil mehr zäheren/ lMcr/vcs laidc/kümcrnnß hernach volgentt werde/das setnd nicht rechte freüde/darauß so Av?" großer jamcr kamen mag/Gün vnd cöchcern verheyracen ist nichts anders/dan ietds Hat das ains dem andern den last ober denhals bmdec/du must eins fremden bürden vnd ein frcmbdcr die deine tragen/ists dann so wot außgertchk/habend chreach so rvol versehen/vndeinander versorgen. Aas l^XX V iii.Lapttel/Vsn den Enckiin. r>Mtm«/ü c«ra5 natt'/cnerA Ltsskenam?!or«nt exsso/iarc ciom»m. 2trcw werffmj 'nrerschalcklM selbe junge lick /vkiddirdttla» i! magdenrmn iAbernochm belcybeuduze ch dannocktdir Götter wem! in/ sich freM vngewisi/wÄ ehenmag/ftr es lebens viml ) nicht so fastts idw das dttM ckcst/washch spanischer hmr s!7?um!dri» gleich wol bcdencken/was jm zechän /oder was er annemen müg/das du dich rü« mest/deinangenomner sunftydiv wolgeratben/vnd frum/das bat sein weg/em sollichcn solrest angenottrmeu haben/vnnd kayncn böstn/dann bettest du die fach hie vbersehen/were dein wölung nicht so zu enefchrrldigen gewestn / als die gebürt da einer haben muß gurs oder böses/was Gott vnd die narur gibt/ kündest weder dem glück noch dcinck haußfrawen schuld ausisgen/das man krndcr anmmpr/rst Ams aüi rin gelegne güte hylstder narur / auß weltlichem rechten zügelasten vnnd anstge- ncm- / ,st bracht/ostc vilen feer nutz gewesen/ auch hcrwiderrrmb erwanngrosten schadenn brachc/Nerua der Kayser crastes/nam ern frumen sunan kmdsstacc an/^ra^ v-n rech'- ianus aber herwrderüb ist schanclrch betrogen wo?.de/wis mair vö jm schretbr/ vn auch sicherlich lerer bednckc lalsen/nellch dz auch Augrrst.rn t-rwölüg des encklurs oftv-l üh Agrrppe«sörachr Sas Erst Büch bon dem Agrrpps verfäret seyworden/Derhalben diss selbe bald rviderrässr vnd ihn wider abgeseyr/ aber in der anncmung "Tiberij oder nachkomung nicht becrogen/dan wie er sich mn der Vorrcd seines "Testaments hören lasst/ist er auss noch darzü ge¬ drungen worden/dann jm der seinen niemanr bey leben bclib/ Aber Mycipsa/des ich dobcn gedacht/ ist gar ein vnglücktzastciger annemer des Jugurehegewessc/ der nicht cm sun an jm/sonder ein schedlichcn dracken innsregrmenc gebracht/vn seinen aygnen sunendcntodan jmangenomcn hat/wölliche seine sun/ do er ster¬ ben wolc/ vermancc das sie sich also halten sollen/das man darfür achten möchte/ Attgenö - er hette bcsiere sün annemen müjstn/dan er geboren vn gezeüger herce / Gschiche Avr"offc doch ostt das man frümere sün annimpc/dann man zuuor im hauß gezeugt von kcsscr VN natur hat/vnd das nichcwunder/dieweyldasannemenmikgntemrarh/erfarüg vÄ"crb- bedencken geschichc/die geburc nichcalso/t?erwiderüb begibt sichsauch das cxgnege, man nicht alleyn ergcr/dann rechte kinder sind/annimpt/ sonder dieallerböstcn/ bornc dann es sccr ein dunckle vnd zweifelhaffce wahr vmb ein Menschen ist/ darfst dich hat'n,an auch nicht so frommes stleffssuns geyden/ist er frum was gehet dich das an/ wies dnwah!/ wol auch die stieffsirn vnd stüstuättcr selten gücs lob haben / das du in fcumma- vorrmchr du deinem weyb mit so hofieren/bedenckest nrcht deiner die du yerz kim der hast/die du damic böss machest/lass sein das er frum vnd getrew sey/ wie dem Augusto Drusus gewesen»/ Besitze aber das er nicht werde wie !^ero dem Clau¬ dio dauon doben gesagt. SasI-XXXEapüel / bon einem seer crässenlichentzeler ten Lerenmayster vnd Precepcor. r/i a cioKo te m7 ckiLk//e m-tMro, -tyc re -ioc,7cm etir. was hilfst dich das dein mayster ist/ Doch volg deins maysters fieyss vnd leer/ Gclert/vnd du nic glirnig bist/ So bringst» dir vnd jm groß eer. Worrell' Katers mch/ M/rger/eyes M/Möö/pcl v Aabch^b -.verjubbeh roharw^ek^ widerumb/Pi seinen licdcrl'^p^ Fe/Möeir erSAtriitticr tzv/m/datM' ijcneoolnutzvi rü'nmjvndo' rrctzren/dann Mderwegdc schrrlmn/ktr ncinsHÄMtiy vor /hmzä-cr hmsolk/mnktt basts/lochmit frost!eMn/i cbcrzüihmtAi siraffecmntl stet/W«hilst ftt/r/wamikr MchchwFi lcr machet/0! Sro//crtzaa^ tnmetöatist ^askdvmiun« Dttmzirchv vnöchn nM becrogen/dait norhdarzügo -Mycipsa/dcs urrhe gewest/ ngcbrachc/vn stn/do erster- achten möchte/ herre / Gschrchr Ggrzrügrvon mrakh/crfarüz c stchs auch das 'dicallcrbösim/ kist/darsstdich chdasan/mtt )uinfcumm^ dicduyetzkiix v sty/wrcdcm cro demLsiP ßeystvndlcü/ osteer. gütcii Glück. I.XXVH Ich sccwmich/dasichsaem gckrtch/berümpcen/vndfurcreff lieber? Magistervndlcrnmaystcrhab. Vernunffr, r?och gehest» mit st«n. narrennwsrck vmb/was gehec es dich an das dein preccpcorgelerc ist/ du mustselb» etwas künden/wilc du den hanenerdanyen/vnd lobs werde sern/lasst deinen mayster für sich selbs styncrkunst rhümenn/?viewol wanner gelcereist/so würde ers nicht chün/du kaust dir hiemie nichts kaujfenn/sihe zu dir was du für em lunger seyest / Maynst du n chc Gocracis vnnd Alaconis schule habe große , , narrendölpel vnd esel gehabt zu schulern/Sind nrchc herwiderumb vil vil gcwe- seu/dienyekaynlerenmayster gehabt / mir grossem sieyst dahin kommen/das sie selbs selbs lernmayster worden/wir lesen von kaymmlernmayster den Vergilt- ßfsy us gehabt hab/k)oracius rümer sich nichts anderst von strnem lerenmaystcr/dan ,inv vocy d.rs cr jn obel gestrichen hab/gedenckc der schmaccen vnd plawen striemen/ itice- ro hat weder künden noch wollen seinen maystcr mit lob hoch empor heben / k)er- mAcc widernmb/so wir ansthsn Lrceronis sune/dcr die allerbesten lcrnmaistcr gehabt/ "»o gstr- seinen varcer/vnd den Weysen man Crarrppümzn Athen/was ist siirein schäm sicher bub vnnd crunckenboltz daraust worden / der da billich solre nüchcee/ klüg/ vnd weyst worden se n/wann er stur vacrcr nur angesehen/ gestbweygen vonjhm geierc hctt/ placo/wtewol er sich räurct seines lerenmaysters Gocrar.S /Go hae er doch pi! mcr rumes vnd lsbs/das er fern lermayster Gocracem mir kunst vbev kroßen/daun vnder Sscrace brliben/ Zäunst eines lcrnmaysters mag dem jun¬ gen wol nutz vnd gnc stin/der junger aber mag sich der selbigen für sich stlbs nicht kämm/ vnd ob er sich der selbigen rümen wolc/wurd er damit nichts anderst auß rrch ren/dann sein vnwrßenhayr vnd faulkayc an den liechten rag gebrachr/vnnd sm der weg der encschuldigung verschlosscnrr wurde/was ein schulet kan/ist des schülmaysters/was er nicht kan ist des stüren/Derhalbcn ein schnler sich mit sei- nem schülmayster nicht vcrkaußen vnd rümen kan / Er hat aber den wege wo! vor jhm zu der eher« vnnd rnme / du hasts an deinem precepcor/dem du nachge¬ hen solt/innkünsten vnd mgenden/dn bistsnichr/du brst fern junger vnd schaler/ hasts noch nicht vbcrkommen/dumüst vor vil Mtt die feüsthauchcnn/Hitz vnnd frost leydenn/wiekdoracius sagt/ Washalßs Liceronis sune/das sein varcer bä- chcr zü ihm« gen Athen schrib/vnd jn vnderwyst/ anchCrarippus jn rnic Worten w? guerc straffec/manec vnd lerer/ vil große Herren vnd Fürsten haben aygne lercnmay- ster/IVashilffrsdas man so sieyßlg lerec/wann niemand lernen will vnd junger voUcnp- scrn/wann der junger vnglürnig/ so ist alle mühe des L.erenmaysters verlorenn/ IVarlich wann allayn dasansehen vnnd anredengelcrcer männrr/gelerceschü- plgcn esei ser machet/obwir wolsehen wenig nach kunst vnnd rügend streben / wurdeein sune großer haussgelercer vnnd fürcrästenlicher männer aufftrstehen / Es gehöre a- Hermerdarzü. ' u>öAchz Aas^XXXi.Lapüei/ Psil einem feer gclettm züchtigen vnd fleysslgen schulet oder junger. t)astdu einjunger gschickr vnd glerr/ Die sack) nic allweg wol gerade/ Der mag noch werden wol verkett. wann man schon müh vnd arbair hat- krcuck Aas Erst Büch H sn dem Fleissiger! Mger. chanden mach/des warlrch vilenbegegnec ist/vnder wolchenn der (ldnintilianus ernen / vnderstehec sich warlich grosses ampcs/man würt von seinen hcndcn drey K.eu ««»-« -»-»»S-f« psrsi^/^^ alrcristvnE cdannond«! sm»c a-d«! jbarkax-«« ayst-r-'»^ aausic?-."^ r/als»i!r-< >Y »»>SÄ güeenGmcf. LXXVm fo^silvn si^rt/das man nichc iim sic bliagrn mag mir kaymr ardayc noch fleyß/ Pa vcrleüvtder vatter den kosten/dcr precepeor sein arbaye/d knab die zeyt/^rm münfars fürdich den du leren kanst/laß ein dollen heyel faren/was wilc du dich vnd in pla ione/oa^ grn/man kan die narur schwerlich vberwynden/wann du ein kernigen bekomen müe/koji hast/rhüe dein sieyß/kompt etwann/wann der jünger erwechßt/das er daran ge »>6 arban dcnckc/vnd obs er schon vergißt/so laß dein rrcü> dein selbs guter lohne sein/dann ""kor«». nichts jüsters/lieblichcrs/noch besters ist/dann ein güc gewistenn / des sich güercr rverck befleystet/lasje dich nicht von deinem fürnemen abschrecken/ das du nichts gewercig bist/dann kayn guc werck inn der gantzen welk ist/das seines gmeen lo- nss manglet/wie die Lveysen sagen/Gocr würde es alles belohnen» / gleich wie er nichts vngestraffc laßk/obs wol inn der wole so hinschleichc/lasie du nur nicht ab/ gerade dir einer/jö hast du inn deinem hertzen mir deiner Zungen einen sun gebo¬ ren /geradr er nichk/was soll er dir schaden/ob er dir wol feind darumb würc/das du jn auffs bestgczogerr hast/Ein knabkan seinem preceptor wol zu eheren vmb gehen/so er sieyss-g von jmgelernee/vnd anzaygen/wie ein gelekken maysterer ge habe/ein vnärtiger achtet des nicht/müß der from lernmayster oste von ihm ver- höncc vnd verspottet werden / 'lVie gcschach Senece von seinem junger Jerone/ Läß nicht der schuler den schulmayster vnschuldigklich tödrenn Nerwidcrumb vndvsM hac man auch frome schuler funden/die jr leib/eher vnnd güe für jre Herren vnnd schulmayster gesetzt haben/sie inn jrem alter beschützk/beschyrmer vnd erhalten/ vnvÜnÄ ist ecwann auß einem schuler ein grosser mann worden/ists dem zuchemayster er öare/cha wann wolein sicherer einfurr vnd porr (.ccwan wol ein felß im meer/ daran ersich erstossen hat)gewescn. Aas l^XXXü.Lapicel/Von eün gücm fmmen Vacer, rntittkxenr ss-tter «t rcsse^, ob/e^«roH ilbenr/er pütrtt rmssm'«m. k)ae dich dein vacccr lieb vnd schon/ Der vaecer straff ist rechte lieb/ So gibtjm lieb hinwiderzlon. Darumb mit ntchcen jn betrüb. —. SaoMrsiBücß bon dem' Se-K«n keuck. Ich ftewe michdas ich soein frsmen/gütigen alten lieben Ei ^nunffk- Ist rcchc/aber bedenckc das du jhn nicht lang haben kanst/vnd sagcan/wasfur kümmernuß vnd herezenleyd würrdarnach angehen/so er stiebet/ brauche dich sein mit freüden/weyldu jn hast/ er würde die Säst« der' zur erb schafft waynen vnnd häuten lasten/laffe dirsein/er sey ein alcerbaum/dev ne ütrcel- bch zur erde nayg / bald brechen vnd fallen werd/nim die früchre ab weyl er steet/ inS/"Ächü dich vmbjnherumb/höre vnd sihe jn immerdar geren von henzen/waserdie dtcne ,hn sagt /behalt es eben/er sagt dies zum teksten / sihe das er inn seinem alter mit nich- «r / sonst een kayn mangel noch abgang Hab/Es würde ein zeyc knmmen/ so du jn gern ha wnrksdlr den woltest/jn fragen/trosten/helffen/sö wyrst dujn im hauß nicht befinden kirn- balv ge, -'Vnderlasicst du etwas deinem vatter züthun / weyl er alt vnd noch im leben sie'vr hau ist/ich sage dir/du wyrst ewigklichein nagenden wurm haben werden» / Er fert Pt legenn dahin /du bleibst hie/so frum ist er gewesen/das ers begere hat/vor dir zu sterben/ Eschon vnd gesorgr/er müffc nach dir lebendig bleiben/Nun dieweyl er hin ist/ss hast du zur erve vmb jn zu waynen vnd ftüsttzen. sinckr. Aas l-XXXni.Lapicel/Von einer HE tieben Mütter. <7«m nrMrK nütir mssn-W Mr«r «more, Mäcer crew ist vngegründe / Welcher ein crewe mutter sindt. I-cm nuirr ML/; /rt«e>reruidy / Gelyam ist die liebe/ Brüvc^ trew vnd gnad der brüder worden/da wirk der brüdcr-kmder/vnd bey nahend al- ucha les/onderelcsrn vngüeigkgit vn gocloß west» gstraffk/Ich verwundere mich nic ein klainesdasdudrch deiner frommen brüder rhümenkanst/Nun seind siege- rrerre, L> mamkirch Mainklich durchauß böse j ärger dan die feinde /baudr Mn sich im banse wenig ver hüten kan/wie groß aber die brüd liebe zu einander tragen/ja freündkschaffc^wil gleich die verbrogen feind stecken lasien/auch die vor äugen nicht angreyffen)zai- gen vns gnngfam an drczway par brüder von Mycen vnd 'Thebis/jha auch der e^gras Römische R.omulusvnnd r^emus/wZlliche schänd vnd schmach nicht allain der sich vr»' Statt R.om/sonder der gantzenwelc zustebek/Sihe die ersten zwen brüder vonn derelMtt ^nbegindc der Welt an/so wirst» befinden dz der laidige Cai» sein brüder Abel den fesmenermördet/vnd das ist nicht erschröälich gnug/Dann phraresdanonich doben gefagc/der Partbier Aünrg tyrannisieret rechre/dann er nicht allain seyn vacccr vnd aigen sune/sonder wol bey dreyssig brüder au ff ein mal gorsmörderisch erwürge bat lassen/bat sich nicht gescheübec/mik sollichem bluc sein reych fest ma- chen/vnd alle forchr/das jm kainer binder das regiment kome/hiemit außlöschen vnd wann du vil zecbun bettest mit deinen brädern/so wurdest jrcr tkcw/licb/vn freündrschaffc wol jnnen/Sihe zu wann jr vndcr einander ewer erbguk chaylen» werdt/wie sie stchbalten/vnd gegen dir stellen werden/dann wirst du deine frome liebe brüderlin lernen kennen/dann wann es an gelt vnd gut gehec/fo ist freundem Niemant schaffeauß vnnd niemandc zu lieb/vnd gleych wie goldr im fcwr/also auch wirde »stsonach das bertz mit geldc bewerec/grossen fride zertrennet em klatnrs säcklin mir gcldt/ wann es Das dir deine brüder noch gücs vnder äuge cyünd/ist vrfach das du weder wcyb/ a» gtivt kmd noch andere erben bast/bistjr fajßcer ochse auff demfclde / Siheaberzusol- geh« / so test du weyb vnnd erben vbcrkommenwre vndultlg/wievnfiäkigsie sich gegen» ,sts dir stellen vnnd paren wurdenn/Brüder solrenwol vnangesebett/getdc/gür/oder was es sey/crewltch einander lieben vn beystebcn/aber geytz/sorge vnd forchk ver¬ blendet sie so gar/das sie götkliches/natürlrches vnd weltliches rechten vergessen/ Esseyzwischen»elceren vnndkinderen eyn liebe wie sie mag / warlichdcrwan¬ del abn ybm stlbs ist vngleych / die kynndcr ob sie wol vonn jngendt von» den clcerenn auffcrzogcnn / erkennen sie doch dasselbige secr spakt zu dancte/ Vätter lieben sre kittder zeitlich vnd von anfang/die kinder aberjre elcer langsam hernach/ Mckkomeni' kanstjrinnd hürrM7 ^ßclnocb^ Mckebcba brüdcrM" dasdusrv^tt Es ward kani Ichnämsuk-i , Dgcndrr«» rc-lrerla"^, »ause wenige indescbaffl(N angrcyffcn^^ ns/jhaauch^ > nicht ailaiisiek -enbrüdervomi bruderÄbes^ -rares nichkallmn^ l gocsmörderP rnreychstst^ lemicachW" -ck tkcWcbD .rbgücchaM rdudeimftome -cO cklm'mcM d»"^"Ä Zlheaberz»!^ Mm Glück. ' l^XXX hchrach/thündinetwannkanminnjremletsten alter/liebe/trew/vndkinötliche freündrschasfr/Brüder aber eh vnd sie alle zusamen geboren/werden sie auffainr^ chcrlay weyß mit einander lieblich von den elcern erzogen/inn einem hausi/vnder einem dach /inn einer wiegenn/als bald sie geboren/sehen sie ein ander schelchs an/ gibcsn ainerlay speyß zu esten/haben ainerlay eltere/geftllen/spil/schule/schülmai ster/segammen/wachsstn vnd schiesien zu gleych mit einander ausf/ Au allen or - rhen ein schone gleychhaic/mic starcken knöpsfen der liebe zu einander gebunden/ verknotest vnnd verknipffet/dannocht kompt der Neuste! bey weylen vnder sie/ vnd lösee die knötten ausf/vnd erpiccerc sie gegen eynander/das ich nicht rechnen kau ob auch auff erdengröster hasse gefunden müge werden/EyNigkaie kan der reüfsel noch fern mätterleyden / tdast du deine brüderzu hulde vnd feeünde noch/ anff crvs gedencke behalt sie/chüsn wol/dann esleyche darzu kompc/soistNerlingermesst Ec gl wie man sagt/vnd der Hofe auß/Geinddirauch noch deine schwesteru günstig/so s-bwrOe kerne wie du deinen fachen chüest/das du sie inn Huld behaleest/vnndsre gekteVer 3"^"' brudcr scycst/mm dich fr an/vnd wann der vactcr mit rod abgehct/so gedcncke du . das du jr vaccer seyest/für flesorgest/vn schützest/sihe das sie kainer vmb dengänsi ME» mist vmbfüre/man wirt ir nachstellen/kan ainer eine die hüpjch ist/schwcrlich be vcc »cr, waren/Mie vil sorge solcest du haben/das du sie alle vor schaden vnd schänden vcr- Mcstc-» hürcest/solc merausfsrzuchc/dan srgelc vnnd güc zuerhalccngcsirsstn scin/danu renn a!s gelt vnd güt lasic sich gewinen/wann zücht vnd keüschaie hin ist/mag mans mm EcÄ merbekomen/noch vmbgeldk aüffdem marckc kaüffen/besihe/kanst du sie nicht vnr, reci erhalrenn/Gibe jhn feine fröme erbare männcr/lasie sie für sich selbs hausihalten/ strgat, kanst jr inn deinem Hause seer wol geraten. Bas I^XXXV, Lapicel/Von amcm gütm/treüwen vnnd frommen Obcrherrn. me/wr -iommo bc^o, Es ward kain Herr noch nie so güt/ L>b er mir schon ged reychen solde/ Ich näm furjn ein freyen mät. Freybait ist für allesgolde. L> h breuc^. Gbecher ren. K.eu6. Ich frewe mich das ich ein guten Lberherrn habe/öermich vitt gcdreugt/Vttgeschätzc/vndwolznfridelasic. Vemunfft. Ja lieber be- dencke dich basi/sitze die prillen auffdie nasen /vnnd sich wer den anderen habe/du jn oder erdich/wo ist dein freyhaic/ir rnisiredec inn dem das jr fager/lhr wer da h-rren/rst eben soml gefagk/als sagt w/kchchab güte rauden/ich hab cyn b^-xncn güten Hüsten/ ich hab gäce gschwere/Man hat vil dr nge/die amer lieber nicht bet/ güre her, das ist einverdrüsiltch dmge/dasainer haben»! müsi/O freyhair ist ein güce fache/ Ern Herren aber haben chmrd freyharcdarzüauff einzeyt/rst nicht müglich/yetz g«er/ -c feind dir weder deine brüder/schwester/cöchcern/fchwrgern/vnddeinaigenswei- aü" a?? bc nicht mehr sicher vordem herrn/den du dich zuhabcnn rhümest/Mit dem das Ichlv?re. dufagest/du habesteinhcrrn/hastduaufgehörtalleszuhabeir/deingüc/leibvnb leben/rst nymmer dein/fo müst du sagen /Drsi istsAünigs vnd mein/vnd wann crs will /nymmer mein/ Es »st nicht müglich das aincr dein herre vnnd güt dahin sey/wie du sagst/Ist er gük/fo ist er nicht dein Herrc/Ist er dein herre/fö wirt er dir nrcht güe fein/wirstsgewar werden / Güt feind die clrer/güt fcind die brüder/gl're strnd die krnder/freünde feind gütallzeyt/lcind sie anderst freunde/aber fagenn das Herren güt feind/ist ein fchmaychlrchere lugen/vnnd ein anzaygung des lieb¬ kosens vnnd federklanbens/Ich ncrmctjhn am Dberherrn/R.egencen/vnnd ge- maynes nutzes fchützer vnd fchirmer/L>berkayt von Gott verordnet / Golt man sagen güc/dreweyl der Herr das güc/das »st die freyhayc den bürgeren genommen hac/sie also erengc vnd pfrcngr nach ferne»« wiUen/vnnd das er reych fey/mästen vrl raufende arm sein/rch geschweyge hie seyner gcrcchrigkayc / barmhertzigkay« vnnd schäme /lasi sein/das er gegen den leücen fein freündmch / gutwillig vnd ge- nay ge sey/ Laeber von was gut thär ers/Ist er nicht von dem schwayß vnd raub Verarmen so mrlte/Das feind die "Tyrannen die man solche Herrennendr/künste vnnd geldcstricke/darmirsie die armen fchrecken/fahett vnnd inn das netze brin- gen /so legen sie mikfreündtlichhaycdem armen ein käder vnnd fpäcklin auff die fallenn/so facht man die »neüse/Eyn verreist hymmet vnnd der erde/derstllbil- laffcunn lichainherregenendtfein/dannerrsts. Augustus der Rayfer hat mit aynem berrcnen verböte verhürcec/das man ihn kaynenHerrnaufferdennscheltenfolt/wicwoler v^rnÄ ^re der wclr/gleychwie Gott des hymelö vnd der erde ware/Der halben er Gocc mM rcklin avM ,'de/dersöM ar mit fMlr -aiöenccGocc tneumchtkr^ -nraach wsrSt mentlrackka/ uir«r/rchdoch iOöefcha-öm^ neweyicl'w.'K enr/ietkernnd d d/cn/tbar^ man/m nicht cvander alF tgehailenm serze.'tcE er zwayan/t ncnnen/M dc.ner dM^ nd schier güten Glück. I.XXXI sauget genandt/der inn gerechtigkait regierc/vnd gere^iert wkrr/der ist ein rcch^ rer künig/Der sich aber crhebt/stoltzirre/vnnd vor grossem vbermue vnd Hoffart lm'^ng- den gemainen nutz weder bedenckt noch beeracht/sonder dahin lrbr/nach scyncm "" willen on alle gesätze /dem geytz/raube/ zorn/vnd raache nach sager/vnnd dam,r As vbenrindec/der wirt wol schandtlich selbe von bösen Herren vnd lästeren regiere/ würench dann er vber das volck mit gewalk herfcher/vnd ob er schon in aller künigklichev zier/zäpcer/kron vnd purpur daherein rrecee/noch dannochc were er kain künig / sonder were an das orkhe/also von wegen der boßhait des volcks gerathen / das er sich vndesplagen/veviern vnd straffen solce vnd müste. Also machrs Gorc das erbeyweylen ainen buben mit dem anderen straffee/böse Oberkarc vonnboßhaic des volcks setzek/ordnet vnnd erkiesit/dißist das gerecht vrthail Gottes/kdaceyn Herren v» lande oder statreingätregiment/dancke sieGoee crewlich darumb/dann es war ltch selten geschrchr/bedencke allweg dabey/es möchte nicht lang weren /das glück volcks. rade gehet schnell vmb/Es laste ein ding nicht lang gnc beleyben / 60 richtet der der böse der gucem regiment feind ist/böse leüre an die zerrirung macl)en/darumb man allzeye inn guter huce stehen solle/Es soll aynee von heryen begeren züster- ben/vndereinem guten regiment / dann das bester kompc selten hernach/wurde er dann vil heryenlaid sehen vnd erfaren müsten/das er so mir strnem tod rürvig- kltch vnd fridlich beschluste. Gas l^XXXVl Lapüel/Von hcrcigkayc des luffcs vnd schönem wetter. c«nr licet Lt^oD5c«loZM*" gütmGliicf. l.xXXn cbers/^liches tstdem minder zuuerrrawen/da minderbestendigkaie bey sey/kein Dasmö- ding veränderet sich vnder dem Himel st geschwinde /osic /vnd mitgrostem gesa- ^e paerL - «/als das Meere/das feind grosse narren die es einmal versucht/vnd sich zum an cm wun¬ dern mal inn gefarligkait begeben dem Meere dem nicht zu rrawen ist /wider ver trarben/das erdrrich kleüber zu ze^ een ausi/vnd sinckc das doch Herr ist /geschweü re nichr gen dann das waich Meere / vercraw nyemandc dem Meere zu vil /laste dirs ge<- vergebe» leich sein wann es still ist/als wann man einem gewilde etwas süsies legt biß maus inns netz inn den biecern cod bringc/das Meer verschonet niemandr/weder böser noch fromer/ia fürr wol ccwann ein schalck auß/vnd erfanffer eyn stommer man immerdahin/ Bas^XXXViil. Laprcel/Von begü ltcheransamng an das lande vnd sichere Horrem non Acisti ccknrare utumpöttm, r-kprar k'a pou» mcr/a ccktt'aa perit. klkitschrey ermmph /eh du vberwindst/ Du seyest ausswaster oder land/ Vnglück man auch dahaim osic frndc. So fürstden eod an deiner Hand« L> ritz kreuch AaErsiMchSondem Pforten. U ^^cer yiegaE Dakinnugltr Keacl M^ksmn '^WhaM/) ;»ü-rhctttst/ß deimthorha^ j ditsrc^r/de! ! lmDi^rda ennrmämnk der Dzm >1 vcsM,htttcp k^euö. 'wolbinichsofro/ das ich mit meinen füsien das fest erdtrich er raychr / vnd darauff sicher treten mag. Vernunffr, Dasdudrch freu west/dasdu zu land geschifft/an den psrc kommcn/vnd sicheranfdz erd^ kr ch getreclen/darffest darumb noch nicht ju schreyen /bist noch nicht vber den zaun/dann vil sind rmporc gestorben vndbeliben/vil an dem vferodergestart/du hast erst ein gefahr vmb die ander geben/das meer vmb das erderich/ maynst dz minder gefahr auffdem erdrrich/dieweyl sie so verborgen gegen dem meer sinnd/ dann auffdem wasier seye/Maynst du nicht/der achte/ gleiche gefahr deslandes vnd wasstrs zu sein/der sie baide erlitten hatrNichr on vrsach/lobet der arme ma Es flnnd dcy Skatio dem poceen/der die vncrew des meers erfaren wolc/das vngewrtter crve vnd wind /da er dahin sterben solc/dann vil mer gefahr aufferden ist/ dieweil mer Zrösserge kür aufferden/dann in» dem meer wonen vnnd wanderen/die gröst plag ist ein auff dem Mensch dem anderen aufferden/dann einer dem andern beystand chän solr/so er- rn äc/ wre mordet erst einer den andern auffdem land/ja was sthaden muß der Mensch auff möresnö erdengewertigsein/vonmancherlayschedlichenvergiffcenvnndbösen thierenf tcnn sem das ob dem meer nichtist / du maynest du stehest auffdem erdcrich fest vnnd ohn> knnven. soH/^sch will dir hie nichterzöien/wie liederlich vor alter Achaia/Gretiavn Sy- ria/vnd andere länder vnd steckzu gründ versuncken/vnd ganye berg vnd In- sulen verfallen vnd vndergangen /vnd auffs jüngst ewere berg Aechna vndVe- seuus/ja auch R.om selbs erbidmec/erschütret vnnd bewege worden ist/das dann vmb die zeyr do der burgevkrieg zu R.om geweret/für groß wunder gehalrenwor den ist/zü vnser gezeyt har das gebürg seer fast krachet/ als wöll es einfallen / jha etliche felse züsamen gefallen/das man schlechten weg hindurch haben/schwerlich einer reycen oder faren mag/ Esist ein guter raylankAspania vnd 'Teücschlade eingefallen/Man hat an vil orrhen vor jaren / schön sähe stett / feste schlöster vnd thüren/dieyeyrversunckenn / einellennder vnnd erschrockenlicher anplüche ist/ jha man sicht den R.eine noch heüttiges rages zäher waynenn / das ehr solliche herrliche »festerdtrW »as du dich fm kcheraufdzs^ nicht vbekl« odergcstakkM nch/ maynstöj :mmccr/»nrch/ tfahrdes^^ et der arme ma dasvngcmlttk ist/dieweil mer röst plaglslcul thänsolr/so^ dermcnscdM «bösen th-creni hststvnndoW Vretiavnv? b-rgvndA rchnavnd^ ^ist/dasdan« rgehalcenM einsallen/>^ xn/schweM dÄeüciÄ-« eftVlMv; e anplü^^ ^s°x heM gücenGlitck. t.xxxni ^MlicheAebeü' an seim gestatt verfallen/fürlauffen/wäschrn /vndklagcmüst/ Grhe yctz wie fest vnd sicher du auffdem erdtrich stehest/du stehest woi ob dem bo den/fiheaber zü/das er nicht mit die brech/vnd einfaltest/dn stehest auffdem erd- trrcb/erdcrichbrst du/gleich vnd gleich gesellet sich/zu erdcrich must du bald wer- dentt/ein grabe ist dir berayt/das wolcest du haben/«rie deiner freüde/dieweil du mir forchc vnd zyrcern auß dem meer kröchest zu land/yey kreüche inn das grabe hinein/hast du eingefayr gestohen/brst in» die andere gerachen/so gehecs. " Aas ^XXXiX.Eapüel / hon erlcdigung auß der gcfängknuß vnd kcrcker. L? c^rcer ck-« mich das ich wider an das liecht/ auß der gcfängknuß GefLnck/ kommen vnd entwnst bin. Vernunffr. n>ie höre ich wol/das bist srcy- ""l?. hayr/yctz wider bekommen/dir vil lrcber vndangenämerist/dann dredu znuor hettest^stgarists verkerc dinng mredir/solt dir wolbester sein/öulegest mit deiner thorhayt noch inn dem churn/dann manchem bester die gfäncknuß dann istgef^k/ die stevhayt/der tod mer dann das leben nutz gewesen ist/ saure ding sind bcywci<- n»j- bes¬ ten gesünder dann säste/vor einer klaynen weyl war st der fro /das du an den port geschistek / yeyr bist du wrddcrwcrrrg auch frow / das du vorrn der pforrccnn hü) t/ veu ennnvychennbist/wunndcrbarllch dmng / Gcfängknusst vnrrd die ^strrcnn der selbigenn sinnd manchem cln jichere hüt / zusiuchre/ vnnd festes schlosst ge< vaslchcn wcsenn/hetresampkmitsi-rex freyhaytce verderben vndzugrurrdgehen nrüjstn/ s-u cßr. inngefänM Aas Erst Büch von dem inn geMgknustmuß man wo! acht haben/ das niemand verderb vnnd verivE werde/würde einer vor vnfa! wo! erhalten vnnd beschützt / die arme leüt wißend nicht was jn nutz vnd güc ist/darumb begeren sie nur was böß / vnd ihn schädlich jst/vnd wann sie es erlaNgeN/frewen sie sich deß/ des sie sich bald hernach schämen vnd layd darfür tragen müsien/Vnd das ich Nicht weyt Exempel such«/ so hast» ttcwlrch bcy vns/ein heryhafftigeN/mäcigen/ vnd känerr mann/aber nicht einet bestettdigen fürnemens gesehen/der selbig hak sich tnn widerweniger zeyt/züeim Patron vnd schuyherren des R.ömischen gmaymn nutz austwerffen vnd darge, bcn dürffen/vnd sich selbs des namens 'Tribuni/das ist haupemans vnderfange Nachmals als das glück sich wendek/ist er auß der statt stlbs vercriben/vnd erst» lich inn des Römischen Fürsten/ darnach des Bapsts Fronfestin vn gefencknust kommen/an bayden orten seer wol vndcherlichgehalten/zuletsttnnvnglückhaf ter zeyeaußgelasten/ist er von den feindenn nicht nur allayn Mit dem schwerdce schlecht geködtec/sonderzerristen/zersiayscher/vttdzermetzgekwordeN/Ichhalke gentzlich darfür/er habittn seinem eilend tod/offeandenkerckee vnnd gefängk» nuß gedachc/wer er wol sicher jnenbliben/derhalben gedruckt einer nichc/wjewot er siye/wann eineeherausten r st/so muß er sich vor rath vnd recht zcrhadern/auf der gasten mir allerlay geschäffcen beladen vnd beschwert werden / solte das srey» haic haistcn/ich mayme er were inn der gefäncknuß vor sollichen lasten frey/vnd Schlmsci miteinem schlüstcl vor causenr stricken vnd fellen inn derwelk verwaree vnd ver» rum chli- schlosteN/Älleschisteütfarenfrölichzuporkvnd land/so sic mir dem Fortun encrä ncr lren/du gleichs wrderspil/begcrest vnnd frewest dich das du auß der port inn all« dunnvcrc VNglück vnnd vnrath gefareir bist/ Man soll sich inn Nichten zum! weder frewen tuui ennd noch trauren/miccel vnd maß halten / Es rst offc einem nicht traurig oder nach, aussen H- taylig gewesen / das er inn die eysen hatgehen/herwiderumb auch nicht freüd/ dz wäl trer / er herauß gemäße Hat/O w.eossc ist die gefängkuuß/diedoch der freyhaytZtr wü dcr/einem j'o nutz vnd haylwcrcig gewestn/ tTerwiderumb wie ossc hat einen stin wol ver/ " - " - sorgt» - taylig gewesen / das er inn die eysen hat gehen/herwiderumb auch nicht freüd/ dz er herauß gemäße Hae/L» w.eossc ist die gefängknuß/diedoch der freyhaytzu wi» . . . . . . .. , freyhayt inn schaden/jamer/noe vnd leib/ eer vnd gut gebracht/ Eskompt einer auß weiten gefängkrrusten ecwann mirrach/aber auß demeNgennder leib/hilste allayn der cod/wann einer herauß ksmpr/mag er wol wider drein kommen/wan aber einer herauß/auß dem leybdie fee! kompt/darinn sie gefangen»/ mag erinn diser zeyr nicht mer wider darein komme». Aas XL.Lapüel/Dsn gemwigem stabt ' vnnd stände/ cupi'r tEZmIkM -üreere kitlleNr^rc^tt üblütr bor-t ««e. Ann feür vnd wastcr vnd inn schme/was suchst du rüw inndernem haust Inn angst vnd nok/inn ach v»rd wee.'Verwig dichs nun / es würdrmchts dränst, wtgk^r R.euö. Ich frcü) mich das ich all mein fach gericht vnnd geschlicht / zn rüw vnd frid gesetzt /dahin mit glück gebrachk/dahtn ichs begerec hab rc. ^^^Vernuntkr, ))ha wol zu rüw/sprächest erst zu grosser vnrüw / Lvrledn wiPn/wie du dich zu ruw/srrd/vnd gemach gerichtet hast/gleich wie ein Schiff Der öde» vor den wällen der wittd/vnd des Meeres sausen/gefrtyec ist/also ist dein gemürhe vcst «uss vor sorgen frey/Nun solk du dich erst wo! fürsthen/dann menschliche fachen sind rÄ? vZ so geschaffen/das sie nicht stehend bestendigklich/deraussdem Glückrad 8 öberst f-Um »L ist dem salder nähest/gehetjmmer hin vnd her/bleybr nicht stärs/nöch stehcn/che d-st-». vnd das ßngewäßtt Mgymber > schiagcn/biki > schässgelade rsI/dctn/a/Z dem cochta « deksmm/prl i . rcrmmestöi > bcschlüßdauok knzcMzüjä b-MIlMÜßv dcßÄstdüd^ IchMsttz« chc/zädcalcck pttfechkkM' güccn Glück. ^äsollicherruwvndge- j lückfälrgkeyczckomcn/ -adt LXXXIM vnd das duvermaynst stngewästerc/einstadeldennen geschlagen / bäum geimpffc/bäch vmbdcin mac- eerr gegraben/zeyne gestochcen/caubehäufer austgerichc / Herdes austdie wayd gc- schlagcn/bincn inn jre körbgebracht/die sank inn die furche gesäet/new wahr auf schäsfgeladen/dein gele innwächstl vnd wücher sicher gelegc / küsten vnd kästen vol/detttjalgebutzt/dejnschlaffbekkzierc/deinstadelgefült/deinbeyältLrgcfperßcEhe vnü deiner cochter morgengabgcsücht/dcinem sun ein werb gegeben/des volckshulde «ncc an, bekomen/vil wähl zun eern erlangt/ein bančen weg zu eer vnd guc zu haben/das n^gcns^ vermaynest deine fäligkayrzufein derhalben vrsach haben zur freüd/das ist deyn mencnns beschluß dauon/Ich halte aber vil anderst von fachen/vnnd wann du es alles ein A lange zeyc zujamen was du begerst/aufein hausten bringest/fo bist du der erst der ckcs rnv daruon muß vnd sterben/ein lange arbaic vn kurtzerbrauch/in mit deiner frew de stirbst dudahtn / ee vn du dich zu frcwen recht fülest/vn sauren gewar wyrst/ müßrc Ich will yetz wider erzölen dz ich dobe» auß Cicerone genomen/ wie L.acon fpra- veu erste che/zä de alten Diagore R.hodio/d außleüchcer sachc/wie dobavo kempfc/ ringe h^var^ vn fechte gesagt/ feiner fün halbe mit frcüd bewegr/fprach/ stirb an Diagora uo» möß danndu bvnnöver^ 'meleükwjssciß mdchnschM n-nach schämen er poreinnä il weder ftmi urig oder mt' ) nicht frcüdH freyhayczÜW sc hak einmal Eskompccm mderleib/hH ikommey/im -nn/mzcrüÄ iem , nichts drW bcgerecba^ magst du wol gäre Hof- nung haben / must dich aber auch mir zubefor- gen vnd furchten/kom¬ met nachmals auch lie¬ derlich craurens vnnd NAH kummerödrein/felccnn MÄ kompcdiefreüd/ jagav - „jchr/Ich red aber von warer freüd/hie ists ver lorn / alle süsie mit bicer Hj keyc vermenget/ vnfr re frid/gmach/ruw / freu- de vnd fälrgkayc gehöre dorthin inn das ewig le¬ ben»/hie muß man sich fchmnckcn vnd ducken/ alles gewyecer hynüber lalfen/das glückrade ist vnser/mnß sicheinerhie strecke;; nach der decken den mantcl nachdc win de hencken/du vcrmay- nest du habest gut leben rüwige rag/deinfach an ein orrhe gebracht / dein wahre an das lande der gefahre enerunnen/ dyr Häuser gebauwen/das f«ld gcpstlegk/ein wein- bcrg gepfiantzt/die wy- Tas Erst Büch bon dem dann örr kattff nicht hoher knn freuden kommen / R.echt gesagt/öann Has iboir^ inn stllrcher grosser verenderung menschlichen stadc das gemür anders erwar«/ dann das er bey der freüd nicht belibc/ein traurigkayt bald volgmn wurd/ Der, halben Diagoras seinem gären freund gefolgt/als bald vor angesicht des volcks/ des der kurtzweyl vnd seiner sune vberwyndung sige vnd freüd züsach/vnderdei» Vil nick- küssen vnd seiner sun vmbfahung nidergefallen vrrnd glücksäligklich gestorben/ fmnv vor das schreybcauch Gellius von jm/vn das ichs gar sag / Es sind vil mer vor freu, ftcnocn / dest dann traurigkayt gestorben/Derbalben alle die weyse sind/solten jn von Her¬ ren gftor tzen wünschen/das/st sie inn freüden seyen/dahin stürben / stllicher csd soll jmey- öen, ' ner fürbilde so imswol geher/dan söllich gcdancken wurde die andernim zan hal¬ ten /N>ie kan man weder stetk/frcüd noch rüw Habenn/Mich nimpt wunder das st euchs nur träumen laßt/hie güten gemach zu haben/würde nicht darauß/was jsts / so einenr inn seiner kercin vnd gefangknus creümer er styfrey / ein krancker er sey gesund/ein hungeriger/wic er ob einem guten mal sitze /si» er erwache so istcs nichts /derhalben solcst euch nicht deüschen vnd kriegen lassen mit drser fanrasey/ st dörstk euch hie nach kainer rüw träumen lassen noch verhoffen/glaubc nur al¬ le ruw nach grossergeschechnerarbayt/istdertodstlbs/menjchenn denckennun aust die benckzur rüw/ vnd hoch enepor biß inn hymmel/beschweren vnd bemäm sich mit vilen/aber sie müssen herunder au sterden müh vnd sorg rragcn/Ich hab ostc gesagt/das menjchlichs leben dem vngestümen meer gleich sey/ so die schistda rinn an die port anfaren/so haben sie gewunnen/haben rüw vnnd sind sicher/alst jsts mit dem leben des menschen /wann er ffirbr/so kompr er auch zu land /anfurc vnnd psrc/vberkompt ruw/rnn der warhayc der mererchayl der menschen/ so sie vmb gelt vnd guc zablen vnd doben/ln mit-rer Handlung sterben sie dahin / vnd ist der gemayn laust/das einem allwegen der cod zu früe kompr /ehe vnnd er sein sach schickec/dahiners will vnd begerr/würde sn st bald encwcndt der brauch jres fc^oe?st lang gewunnenen gücs/wenig wenig kommend dahin / da sie begcrenn / dasge- ernlcich die kurtze freüd/die sie hie haben/ jreslaydö vnd schmertzens ein anfange lst/ Uüw'rms des sich vil an jrem lecsten end beklagt haben/ wer hie sicher vnd rüwig züsem be- gert/müß gleich wie ein vogelzwischen dem leyme vnd netze hindurch stiegen/ wie ein visch sich bey dem angel vnd kedcr gaylen/wie einwildeneben den stricken hin laustrn/vnd wan man sich am minsten bestrgc / am ällermaiste gfahr vorhaden. Das glück hat die art an jr/wo man sich nichrsbesorgc/da schlecht cs am festen zu k)ac einer sein lebenlang solche angst / not vnnd gefahr biß in den rod/ was hat er dann gemacht/washilffes jhn/das er vermaynt habe/ er wolle gewynnen das er guce räwige tag hab/vnd so nichts darauß würde/ Es würde einem der rode nur dester bitterer /v^hm hast du es gesamlee/ die ärtzce an deinem beehe werden vmb dich stehen/werdendastehendeinecestanrenrariensampr deine erben/da werden» stehen diejrfeeüd vererucken/vnd sich stellen werden alswaynen sie/vttd fcyc ihn» vmb dich layd/dann es haymlich ein pein sein kan/das du cs st lang machst/ vnd wedr vil nicht inn die züg greyffen wilc/das man küsten vnd kästen züliest/was hast» den gc öffcr'ar angericht/mit deinem güt/das du st mit müh vnd arbayc gewunnen / dann das baxc !am du stuil vmb dichzu deinem sterben haben müst/die von deiner seelwegenn dein m/nML gücverdrassrn/vcrdoplenvndvnnützonwerden/ hast also anderen bäccce/vnd b.sr? ster, ein gut nästzügeriche/die die ayer abnemen/vnd die vögel / ehe das siereyffwer- den /beropsten/so bald gehet dahin dein lang gesuchte rüw/güc/hoffnnnng vnnd freüd / in einem augenpluck ist csallesauß/st ist mennschl-che sorgfelcigkayc scee groß/wiemangäelebenn anrichten wölle/aber wenig darbey dasend bedenckcc/ gar blmd /wir Mähens wo! an/aber Goec ists der es nach seinem gefallen» rich- rer/dannrnn seiner Hand stehend die menschlichen» anschlege / Gott spricht / Drr narre/ '/-annH-sibck c anders erwm zennmrrd/D« ;esichrdesvolck züsach/vnderd« gklich gestorbn >vilmervorstü j^rmjnvonher chcrrvds^^me) mdermmzaW ümpcwunderd« irchrdaraußm 'rey/ einkmän n: crrvackrsoK« riedrscrfanrch n/glaubrnM enndenckcnM ^renvndbmb rragcn/M y/stdicjch^ dsindsicherH 'Zuland/ach ' menschen/jss nsiedahin/m) /chevMiderD >edcrbralrchM M 'Acrenn/Ses^ rernanstr/iM/ »den stricken hiq gfahrvorhaden. 'ecsamststmzu reod/rrash-rrer ewynmnönsek .vmdcrrokM chewer-mmb bcn/da werd« ste/vtt-stxcD ,g machst/B /was hast« Sei een/dann^ rl wegen» ö« 'n bäeece/r^ -esiereysttM^ stnnnngm^ jfeicrgkayr/^ end bedcnckrr/ Mett GM. Mrrt/ttin diser nachte werden sie von dir deln seele nemen/vnnd West ist das/das Hu gewonnen vnnnd beraittee hast r )st ern feer schröckliche cräwung/wann sie euch nicht bewegr/so seyr sr gar erstarret in» ewrem fürnemerti. Mas XLi. Lapücl/Pon maachc bnd gewale. ^xmepotestitt/'antmnök-tpenc^m-trnl-. r^moäercktoremsekttpitkstt.jLnt. Groß gwale vnd mache vil vnnih hat/ Der ist ein chor dem henschaste liebt/ Gefährltchaie/vnrrenwen rach. Ein grosser herrder rugenr übe. R.enöIchfteü>GE. mich/dasich ge walcig/mächcig vnd 5< u vermage.Vers nunffs.' Bistdurmvolck für andere furrresiich /so wrsst das du vil darnn- der haben wrrst/die dirs nicht gunnenn / drch das rumb anstmdenn vnnd mcydcwcrdc/derhalben in grossen gfahren/äng sten vnnd sorgen stehen/ ye mer du nur deinem ge walt mir den büren zu- thunmüsthabe/ye mer wirde man dw züsetzen/ dann du dir selbst damit zäschafstn machest/w re auch vnfall darzü schla- ben/ss wirst ein höher» fall auch chün dann ans dere. 'Manndasfewrin ein grossen hausten Holtz kompt/sostißcehs rveyc vmbsich/krache vn wüt ree laue/wire ein brunst die man weyc siche vnd Hörc/Also dir wrresauch ergehen inn deinem fall/ wiresmenigklich wissen must den schaden vnnd spse züsamen haben/wer Ae?^x! dir nachmals besser gewesen /du werest in de ner frewd/nmchc vn gewale dahaim ncr -st/v« beliben/aber alle deine fcewde muß also larde haben/dn wrlc n-chc gewarner seyn/ duwiteserfaren/duwilesalsohaben/rllunwolanesgeschiche d«r nichc vnrechc/ Lrhcbm. Schicke dich aber noch so drein/dz du dich deins gwales nicht vbernemest/mchrs böses vorhabest/nicht gcdenckestwas dir gefalle / das du ehs als bald rhün söibst/ gedmcke auch das dein gewale nicht ewig werec/möchce dir wol hie eve pei anzai gen/dteVongrofferherrligkajr/machk/vnndgewattZttarmenstlmper/knechcen Aas ErsiWücß bsndem vndperler worden feind/dasauststeygennim glückradist feerschlüpsterig/wann arner hinauss kompr/fo stricket atner/der faal ist nachmals schräcklich /schwerlich kompr man hinauff/mic angst vnd not klebet «irrer oben an ein weyl/schwärlich vnd gäch felter hcrunder schandrlich/das dem so sey/bezeügen es nicht nur allain künigefür stch selbs vnd vnderkhanen/fonder grosse reyche vnd herrschastcerr /der halben wäre stcrcke ist inn der engende gegründet / wan du dm gründ cnczeühcst so ist der baw böse vnd felc bald vmb/was ists dir nutz das du gewaltig/reich vnd mächtig bist/dein haust vnndhofvol/dein feld gebawec/dein wahr austmeer miv hauffen/deine diener vnnd knechte die dich bewaren vmb dich stehend/so du doch deine feinde bey dir inn deinem büscn tregstj deine gemüc die läster besireyrtenn wilt das ich dich für gwatcig halcc/sihe das du dich erstlich stlbstangreyffest/vbev windest/vn deine aignc feinde bestreycrest/von dir fchlahest/den zorn/bcgirde /ge? tze/hossarrrc. vondir rreybest/da däme/da frcht/da solt rircer werden/was ist dz für ein macht/der andere vbermag/vnd selbs schanclich von seinen /nnwcndrgen Dec sich feinden vberwunden wirc/redest vil von deiner macht/ist nichtö/deitt gemüt steee vberw"ln lu stätLM kampssvnd gcfahr/da must der dich mir schlahen /wilt du dein manche den kan/ aussden leibe schlahen so ist sie bald aust/es kompt dir bald ein drüß an den hatst/s» ltgst du da//a ein klains rhicrlin gibt dir ein stich so fettest sa ein böst bube mag dir starčke« in einem avgenplück das liecht abputzenn/ so ists gar aust/wa nun hin mit deiner rs Holken kraste vnd machc/warauss hast nun gebawen /aust den sande/in das meer oder in die winde/ja austs glückrad/das har dir den hals brochen / Derhalben verlasst dich nichtaustdcin macht vn krastc/ste bestehet nicht/kain machrist hie mächtig -ein stcrcke ligc an Gocc/da halt dich hin/dulde/leid vnd meid so bist du starck. Bas XL!!, L>apicel/Von hcrrllgtaichnd rnclv fchlicher ehere. st^rL sonorer Inxentcr, xkon-c Nabü. Der man mit schwachem segel schistc/ Begreistr/das wirk er wol gelere- Den zeyrlich eer das süsse gisse. Go sich das werter har verkcrr. iGkeuc Mwzkl Mein Mi ^mt aller tzölnskavj ^drckhrb« ^gleycv- W/st«rbe> stk dasand lm/dasmi faren lassen ligkairr-ln geichhieM waarcsio^i einlsseSFejä i/ktturcm stl leych unrein« alssbrchörer straußgckr das er nicht hüpschedm« chenchamt brauch mass fort an rrüz, nögchätsto HMöarD dndochderri dichbttchm/s nochrd«Ms weg so die« ström vnd e gmrstgcwe schcn/vnnd mnsucdca «lics/Mnig drnleücen/m Äaodianvss schsnimmav Mmikchcr drrb/dumäs Mttvchdc schamkrw« ber/emmn knadm^hm Zargm/vnd, ^eniich«m öpsstt-lg/WM lrch/schwerlich c>eyl/schwärlich uchrnurallaiii rrschasicerl/txr undcnczeübcst rlcig/reich vnd ranstmeermik xndjsodudoch e drsire^nenni' ngrcyffesi/vber »rn/bcgrrde/gy rdcn/wasiß-z n /nnwendtzerl »eingemürsmk »udern »naatk 'an dcnhaU- ß bube Magi»« hinmirdma das meerok« »alben verlaß isthremLchtz stdnstarck. mm- güttttGliick. QXXXVI K-euck ch frew mich das ich so grosse ehere vnnd ehercrbiecung vnder Ehere« (ÄA dem volcke bekomen/man hclc feer vil von mtr/gecherec wird rch von me ^^nigklrch. Vernunffr. wie groste ehere innklainen geringen stchen der dudichgeydcstbesteen mag /kan ich auch nicht rechne/wan du rechnest die kürye derzeic/vn stslle/kanstu dich warliche nic langer eere berhüme/ dz gaNtz erdrrich ist wie ein puncc/vn in de selbige punccc/kan man nie vrn vn vmwone/man kan auch nic aUerhalbe daselbst hinkome /so ist die gegenwcrcig zeit st schnell bin auch d; du es kau gedcncke magst/die ande zwü zeic/dz rst die vergangne vn künstcige seind nicht bey dir/drc vergangen plagt vns das wir gedencken wie es st vbel ge¬ standen/die kunßcig macht vns strge was stir vnfal aust vnsfallen werde/Alst dasgleych alle zeit so vndereinander zü gleich st böse mirgewiccer gewesen / Hitze/ kelre/sterben/brechcn /fallen rc. das sich kam alrer/darin die Menschen gelebt/Here für dasander anderer zeit berhümen mügen. Goistsauchmitdenorrhenvn stel len/das man nicht alles wistenkan/washievn dorcgeschichc/willdißvn anders farerr lasten/Es sttnd gemarne klagcn/aber daraust nemen magst/das dein Herr- ligkair vrl weniger bcstendigkaic haben mag/wie ich vom gewalk gerede/also sa- eer/§ee ge ich hie wäre ehere bestehet in der rugcrrc/da must sich ainer redlich halten /das er m vcr «> waarcs lobcs werde sty/t)ast du lob vnd ehere mit rugenr nicht erlangt / so rst cö ein loses geschray von dir austgangcn/fcllct esanch dahin/bleibt nichr/das gerüch sich ernec ist nur ein falsch bilde der eberen/trüge vnd vnmrtzer wohne lauste mir vnder/ge- leych wie ein arnrer gere n ein wohn Heere das man jn für reych achcee/vnd die leüe vnv lös - also berhöree vnd beeruge/Alst ist ein loser mannder geren lob herce/vnd flchdar lich ghai für außgibr /vnist nichcsdaran/bayde wisten was die leüc vö inen sage/Der erst das er nicht vil gelrs inn der eruhen/der ander nicht vil cugendtim heryen habes büpscheding warlich/kdast dulob/cher vnd preyßmir deiner tugendcvnnd redli¬ chen eharrenn bckommen/gcdenck vnnd vbernymme dichs nicht/stolyiere nicht/ brauch masse/hast du ehsaber allayn aust wohne / sich das du das volck nicht als» fortan trügest/ Besieyß dich das du der achcung des volcks mit deinem thun/ge- nüg rhüest/oder leg dise schwere bürde vonn dir abe/ist dir bester/das du vnehere habest darstrr/dann mic lügen vnd vnwarhaie rhume vnd lobe/was solle dir/bist du doch der mann nichk/du wirst endclich nicht erhalcenn/ ehs wirdt ein loch inn drchbr«chm/st wirst du dem gemaynrnn manne zur schände / dann er sicht dan« nochc daraust/Er laßt sich nicht allweg st ästen/man kan jhn dannochk nicht all- weg st die äugen verklayben/were dir dann bester du werest dahaym beliben mit stiden vnd eheren/wiejhener poee vnder andern worcen sprach/Derwol verbor- wer wsl gen ist gewestn/hat am besten ge!ebet/wa ainer herfur brichc/mäß er sich warlich sehen/vnnd von jm allerlay reden lastm/sein leben vnd gerächt muß herhalcenn/ vas vest man sucht alles genaw auß/der haste vnd missgünnung der ehenr durch schleüstc >eben. alles / IVenig werden da bestehen mügcn/dann man nrche vil-Helt aust amen der den leüeen immer vor den äugen vmbgehen/vnd menigklich erkanr wie der Poet Llaudianus sagt/geschweygen dann das man hielte vil gncs von denen/den man schon im maul gar vmbcregt/wer also will vnder der nebelkappenn vnnder dem volck mit eheren vmbgehen/wirdc zü lecst st der putz« h«rfurscheint/zü schänden drob/Du müstswijstn/wile du dich vnder das volck mit deinem leymadr lasten / wie es vmb dein Hertz stände/Ehere wie die weystn sagenn/ist wol ein schein vnnd scharre der rügende/dann sie der rügende dem liecht solger/beyweylen vorher ge- her/ecwann nacher/das wir innedlen/künstreychenvndgelernigen jungen vnd knaben sehen vnd spüren/st sie güte hoffnung/der künstrigen rügende von sich an zaigcn/vnd vorher gehen lasten zü irem rhüme vndehere/nachmalsauch in dene dre etlicher maste langsamer hernach zoecen/vnd mit stripffen vnd manen jr güe P y Hertz Aas Erst Bücß bsndem Hertz vnnd kopffeeeweckr/vnnd außgerrchc zur rügende sich bcmähm/das sie die Hoffnung srerburger vonju enkpfaugcn mir urbare gleych machten/Die narrech Lob« ist ren aber/dollenn Hetzel vnndgrobe köpffe/die ehere nicht werde feind/stürtzer der 2 lcbome vnd scharren der rugenr gar dahin/Dak-er kompes/das auß sollichen nar feer nutz rercn lugen/die gern etwas weren/ vnd nich rs feilt/alte narren werden/dann das überans Theist ainem werfen man jeernutze/abcr einem narren schadet es träffenlich.Da- M sch" her sihest du/das der fcharce für sich fclbs nrchc fein kan/er muß erwan ein schein o, va herein liecht habcn/vndeingegcnwurff' den es bescheinet vnd bescharrer/Wrlrdlr recht eere habe/das es kain fchacceodcr schein allain fty/so besteiß dichdermgenr. Bas XLin. Lapiccl/Pon mancheriap wolchacdie Man den leücen erzayger hat. zx.'bia ttitte« r/k mmrvr omnir -rZf rechr/dasman jm auch nichc dermassen chü/vergisser gantz aller crew/ liebe vnd fmmdcschastr die er empfange/felc also dahin rn das groß läster/ Es raichc auch herauß hoffarc/das solliche vndanckbare leücgedencken sie weren grössers vnnd rncrers werdt/chük jhn wehe das man andern mer dann ihnen chuc.Zu,n drrcccn arrß menschlicher begirde/die man hie mir nicht erstttkgenkan/jawol mer anzün dee/nicht sicht auff dasmitdanckbarkait das vcrhandeu/nurauss anders vnd künssciges/^ch möchte dise vrsachen mit einem worce rhorhaic nennen / wa nicht vnwijstnhait der rechten gucthacc/die ein grundsuppe ist alles arge des gsihichc/ dann heranßwechssec vnd quellet desgemücesayrerputze/hoffarc/wiegesagc/be . girde/verachtung/vndanckbarkaic/daherkaindiensterkank/kamm-lcigkairzu danck angenomen wirr. Aristoteles sitzet vnder seinen cngenden/das der groß- wat soll mücigkaic arc sis/foainer wolchar deni andern chüc/das er bald vergessen soll/ge schicht aber;m vil gucs von den leüten/soll er allweg desselbigen zu danck jngedech danck,n, tig sem /R.echcgesirgc/ich aber achte das d-sir großmütig sty/der schlechte vnd ge- ringe ding verachten vnd nrc achten künde/vnd alles was er thü / es sey wie groß e'rngcrho es imersiy/mn seinem hcrrzen für gering vnttd klar» achce/kdergegen so er nur er- "-n aber wan von einem g irren freund gücchac vnd/reündrschassc empfalxc/das er derstl- gcAn.^ bigen so bald er jmcr künde loß zu werden gedencke/vnd ab jm schiebe / dan er da¬ mit verbunden/ vnd es im an seiner freyhaie etlicher mässe im zu nachtail raichen wurd/daher Seneca ein schön worc sage/der ainemwolrhüc der schweyge darzu/ der cs aber empfahet/der sage es/der crkenc es zu dancke. sway läster stossenauss gücw-lligkair vnd gurrhar/das crst/dasainer/der sollichcs vsn dem anderen em- pfechc/stäcs dasselbighörn/mäß stäcsjm vmb die oren geplewc/fürgeworffen vn aussgernpssr rvr rc/Das and/der es empfechc baldvergijstc/obers woi c.^glrch hö¬ ren müß/baide dcrvndanckbarkait müccer/vnd derwolryar stiessmüccer/diß ge bürc vndanckbarkaicm deandcrn/jhenes in jm stlbs/daslaßtan sich die woichac auß/ihenes in de andern. Gollichcm vbcl magst du mit dem worc Genece erst ge sagt begegnen/Gctze du habest manchem vil gucs chon / feind aber noch wol mer da diegedencken/du habest jr vergessen vnd sie hiemic verachtet / Man gedencke mer an diß das du ntt gerhon vnd chun solrest/dan an diß zu danck das du güks ge rhanhast. Es geschichcbeyweylen/das amer beykainem freunde danck mir sty- ner frcündtschassc verdienen magc /vn bey seinen feinden vil lobs vnd dancks der empfangnenwolrharbekompt/feindedanÄ barer dan freunde siind /sirndvilde . es schadet wan manjn stäcs Hulffe/Eclich mache in mit schlechter kleiner wolchat ernster grossen feinde/dieweil sie sich schämettd/Vnvngercnrergebc/kärglmg vn man wi» fpärling stind/herhalben man in mir solchem lohn jre parrccken zalet/Aujfbaide HE/rhe orcen schänd/schade vnd gefahre/k-erwiderumb befrnderman leüte die ster karg nur^scha vn vnmilt gewesin/vn dasslbig jn zu gutem gcraichr/dicweil zwifchc dem die frey vcn r-ar- willigen vn wolchetigen in schaden gebracht feind worden/vn in gefar gefürc/Es r st schände das manS sagen müß/kain chiere lebtaufferdcn vndanckbarer dan ein mensche/Man findet auch leuc die gucs den Menschen mit vnwiilen thund/das sy die noch darzn zwrngec/das sie cs thun müssen» / die man derhalbenn nicht nur aUain herwiderumb lieben kan/sonder beyweylen waißc nic/wer sie stind/wie sole man dann sie lieben/liebe gehet vmb /wer liebet wirc gelicbc/hie ist das wider spil/ Derhalbcn die gaben der noc/die liebe der» vrtail vorbchaltctr/Eleich wie dre wsl- tbar wol angelegt/m-t frölichem hertzen gücen fromen leüccn erzaigc /eerlich vnd löblich siind/also/so sie vbel angelegt/der geber od nem er nicht rechcschaftn/scrnd sic alle verlorn/diß kan niemancsleügnen/derhalben der bcste/kürtzeste/vn leuch- rester Wege ist zur liebe diß/dauon ich gesagt/.das ainer den andern vsranhtn von p iy hertzenl k Volek- Kebe. rZ KM MM'»" t«I>stcrUck ^svolct! danken has volck k»i derböfelM dcrncbc!^ derrd'lööus LtskMM //Mi-ross- ««M-dS prüß- bkeuö. ^lchfr^l mich das durch die gemayn anß mich das volck liebet/ !obet/p;cMr - vLr^k vnd vor äugen rreger /vnd sich gleich vor mir eneste ^^^tzekvnd verwurocrer. Vernunffr. r>arree:nwenig/dukanstkaunr die Hand vmbkere/so würffc es ein vnseglrcben neyd /haß vn feincschaffe anffdich Istdas ist noch nie abenc/sihe das ende an/istdz güc/so lsts alles guc/wer war de volck enve gür zu R.om lieber dan die zwen Scipiones/dan der Lamillns/dan der R.ucitius vnd lesÄl^ Merellus/was sage ich von Griechen/von ^yemrstock/vnd Milcrade/ von Le- mone von im gcborn vnd Aristrde/was soll ich sagen von Westa /Solone /k)ani bale vnd Lycurgo/Seind sie nicht redliche/wardl-che vnd furrreffenlrch burger/ dem volck lieb gweßc/ist lnaher zuletst die liebe zülaid vn hasst verwandc/haben vnwürdig n ohne für solliche hebe empfangen/man hacs Vr rarh vnd recht anff dre lecst gesürr/sch mrlrchvmbzogen/verklagc/vertage/gefangen/gebunden/vn g rod er / )st nrcht allweg guc das ainer dem bofcl gcfalle/dan böse buben daruno der semd/wer fron »e.r/weysen/vn furcreffenlichnr küren gefiele were lobe werde/ wer Emkurtz Derscken Keu geekrtt/danl Mhdcrdmf darbeB^' haiceMMn! mm der voll mglückhast c,ade/v°»^ /Solone /k>^ ssenlichburA erwundc/h^^. h r>nd rcchr «i->E n/qebundM'^ verelodsrn^ gücett Glück. LXXXVill steh anff die liebe vn gnnst des volcks verlaße/der ba^eeanff sande/ist gleych der härtere im wincer/der sornerlichen schönc/dcr stille desmöres/des standes des Msns beleibt vnd bestehet nicht endtlich. Mit dem m nnde möchte es dir warlich eingramoschere vn ) pelleziere machen/aber mir dem hcryenwirt es weit von dir sein /dan es Goc so rhnc/gjchweigc dan dir/bist yenicht mer dan Goc/Derg,nam dZfel thüc selten etwas vonhertzen/Es wcrcdandaseseingeläuffe/gecümel vnd aussrur machek/vnsimg/doll vnd chorecht wurde/bald platzet es crwann auffar- nen/stlkaber auch bald dahin/deranfang isthjtzrg/das mittellawe/dasendegar mam bZ katc/alsoist der böfel geschaffen/einchier mir vilköpffen dasgern rhumorct/kan k! weder Mittel noch maß halcc/yctz lobet es dich/das doch bey erbaren leüre schmach «e. jst/vbcr ein weil schilt/schändet vnd schmähet dich/helcalweg das eüss rest ains / die lästerlich scind/die tugenr in der mitte künden sie nicht krassen. Golce dein lo, bedes volcks für gerechte richcer komen/man wurde gleich dz widerspil schliessen/ dan weysen leücen alweg argkwönisch ist was der böse! beginec/were aircem besser das volck kante jn gar nic/dan das es jn so furherzeucbt/laß dich nicht daran was der böfel von drr singt oder sagc/es ist luffe vnd dussc/vcrgehee wie der winde/ vn der nebel an der wände /Es ist manchem so crgangen/wrc du warßc/Mich wun¬ dert das du dich so vilaussdcn böfel verlaßest vnd herauß direherefchepssen wilc/ D; volck so es kain ehcrc tst/es ist nur ein glücklin das auch ntt fest steher/des volcks brauch ^c/ecrr tst/das sic ossc ehercc/lober/vnd rhümec die es nicht werde sernd/ctwann lose/ böse/ str auffrürische büben/den es auch zu lerst jrcn lohn gibr/wie das die weit voller excm "wt« pelist. " BasXLV. Lapicel/Vc-tt erobemng der hmschaffc nritgewalciger Hand. Lil xenn-«« ceror/r morte cttrckrMirf-ettck ^öct. Ein kurye frewd ist Tyranney/ 'Tyrannen die send stairre herc/ Der selten gues end wonec bey. Ir kaincrzu dem hymel fcre. R.euö. Ich frew mich/das ich herrc in der statt vnd aussdem lande bin/ ^«-r, meine vnderchane mit gewaltregiere/däme vn sie wol plage. V emunKr. ^ffc, k)remit hast dn wol bezale den böfel/der dich wieobgesagt/gcliebee/vnd geehrek/dan dieweil er dich hoch e m por gehebt/du /n yetz herundcr cieffe vnder dz joch der dienstbarkait würffest/ist auch rechter verdienter lohne. Aber wiße auch werE darbey/dieweil du andern jre freyheit genomen/so hast du dir selbst auch die sicher r»ercn>re Haie enrwandt/baidcn rüwe/frid vndgemache/Du hast ein staac an dich genom- men der voller arbait vnd gefahr/vnnd ein zweysselhaffrigen/vnd mermals eyn s npnpr vngkückhafftigen außgang gewinnet/"warst du nicht wie esAlevandro ^hcrco /bm ft; -, ergangen/was er für ein enbegenomenhat/wie wardascnde Dionysij von Gy- racusis/wie phalaridis von Agrigenro/wre Zannonis von» Lharcagine / wie Elearchi von k)eraclea/wie des Aristorini von Ephira/wie des kIabidis vö La cedemon/Entlich wie k)ipparchi von Arhen/wölliches Tyranerr codsihlcger / so jn erwürgt/haben ein vncödtlichen namen vnd cere deßhalben erlangt vn davon bracht/waißt auch nit wiees Römische Tyranen ergangen/wie Cassius Meli - «s/vnd Manlius Röintsihe burgcr/auch Lacilina^dte Grachi/vn Apuleius/die nicht so Tyranen/aber gleich wol nach Tyraney vn herrschassc stakte/ vn m -rem Allee Tx freuelenvnd vngücrgem fürnemen ergriffen/erlegt vn vndergedruckt sernd wor rannen« Len/Wacht du dann auch nicht/das die zu letst nach den vorfaren auftgecretken/ walngce nochärgcrdannsie/ vnder dem scheinvnnddeckmancelcynesgerechrennRegi-hcrrschaf mencs ein greuliche vnnd vngerechte Tyranney geübcc habcnn als da ist La- ius/^rro/Domikianus/ Lommodus vndBassanus / vktddergleychrn gesellen/ geweßr- 4- im die die allain mit dem namen seind Fürsten/aber jr gcmüe vn ende tyran sch geweße jst/waistduamendeauchnicht/wieesvmbvnssteec/wieesbc^ mans gedencken ^yrancnergangen/die wir gesehen vnd er kanc haben/die bey vnsgeweßt/micg« walt regiere vnddcnarmengcdrucket haben/schaw eben darauff/ss wirst du cne lieb befindenden gcmainen aller ^yrancnaußgang vnende/das sieerntwcders erstochen/oder jnen vergeben mit gift wirt/das cöwarlrch rst/wie Juuenalis der 'sDocc strgc/'Mcmgc Z^ünig vn ^yranen steigen zum ^eüsfcl in die hell hinundcr mir cruänem rod/werden alle erstochen oder erschlagen / derhalben dein lobe vnd rhüm mir gewalc vn prachr ist scheltens wcrdc/wirst serbs mit deinem schaden Je- war/wirr dir nicht güc chün/das du wie ein schmcfestel/wie ern Äre auf der denen ligst/brst ein rechter blnczapste/ein ägcl der der armen blut vn schwaisi austauget/ wölche die hauc nicht laßt /brß sie vol blücs ist/ein dicbi scher rappe der den lcüten dz gelrstilr/ein rechte rauberey vnd schmderey ist dein hcrrschaffc/mnß mir gold vnd blüc vol wcrdcn/wie darsfstu so wücrcn/wie darffstu so das blüc der armen sauge vnd vcrgicsstn schanclrch/'Merest du ein rcchtgschaffner man/Lberherre vnd re¬ gem/du solccsteh dem argen blät für deine vnderchan verroren/eh das du ihn not solcest lasten gescheoen/nympst vnd beraubst dein fromen vndcrchanen / bürge¬ ren /bauren rc. gelt vnd guc vnd was sie habes t/vnd gibst schamlosen spitzbubcn/ bschircst dein» schästin gar zu gnaw/dre du doch darfür ausfein gme faisice ward« schlichen vndrrel^- rndki-rtz" tt-t-ivnoaiv' M-nrolff« nocdMg^ vndgeschr ninckest/N dasschw^ Tyranmu re-istciin-r dcrnwas. gcwalkeklx! schörrebech rermiWr burgcrma kr/wittdan müßcndas Römrscheii vr! fürchte alle-asdn nicht veryo dlbef^rstü Mfreündt M vnd bi mkndkain j kandamde chcrdßnich NNNMö Zmndcnd slisWlNgv ^ransä) gcM irans gcdencten s gewcßr/küit^ -A wirst d» «« .^nucn»d» ii7hc!II>>n«^ ^dn»I-b-«»d --»fd-rba- ,a>staust-»'E crdcnicnrensZ kßinicgoldrnd er armen M )erhcrrevnc>r SZ gätett Glück. l.XXX,X fchlck Ls 'Ls Ä-SA ed^u" At/dtk gücmGliick. , , xc ge/dercin künig ist/derstehecauff einem hohen/braytten vnnd weyete orehe me- wchonem/vnd Vitellium/Domtti-- gim'nc" num/Lommodum vnd percinacem /Bassianum /Macrinum/ mit seinem sune steck / ;ex Diadumeno /den vnsiae k)eliogabalum/vtt de Alevandrum der jmm sitte frage fernen- fast ungleich ware/frage baydermücer/sowyrst du^wunderbarlich dinginnen/ teA»lscr Mavimos/Mavimianos vn Gordianos vn auch philippos/Derin/l^alln vnd «Ne «»z Dolusianum/AuchdeuValerianumdemescrLstenlichvbelgieng/frageGalie, numder seines vatrersellend nicht vil achtet/frage Aurelianum vnd probuni/ Jul anum/Licinivm / Constantinum/Dalentem/Gracianum/ Valenciniann vnd das ichs nicht zu vil zum vberdrusi mache/frage die gany rrge vnd ordnung der "Tyrannen nacheinander here/fo werden sie dir ainhelliglich mit eine munde anrworeen/das sie ausfainem wege zum regiment gestigen/vnd auffdem selben wider herab gefallen seind/vnnd du wilc erst ruwe/beständrgkait/ st«de vnd ge¬ mache suchen/da alle gefahr/mäh vnd arbair/der merertheyl ein erbärmlichenn außgang jresllbens gefunden habe /das haben jn auch die obernence ersten nie zu »erstehen geben/darumb sie es erfarenhabenn wöllen/Auch nicht Anronius/des Antoninifromen Fürsten vnd Herrn mütterlicher anherre/einkluger mane /das er sich gleich des k^erue/da ehr das Rayserchum b an vnnd einname erbarmet / Warlich sol man sich vbee alle große Heere mer erbarme vn mirleidc mir jn haben da»m sie deßhalbenanfeinden/oder meyden/dann sie warlrch nicht wenig zechün sonderm c mancherlay gefchästcen vndZefärden beladen/vnd wann nichts we- re dann tägliche sorge /wie er als ein fromrr fürste/die seinen vor den feinden schü tzen vnd schirmen wolce/so were es ein last der nu klain ist/dann m das sein amp- cevn dasfürnemestainesist/das erdasftin/wieobgesagc/fare lasse/dasgemain «le rege den landfrrde vnnd Wolfart der vnderthanen bedencke/dann er Vatter y«tz lst de¬ te» solle vatterlandes/muß die stinen wie kinder lieben/käme rircel har jm Augustus mer vW^var, gefallen lajsen/dann daser als ein junger geselle/solce ein varcer des varrerlands t«rl«nvs harjsen/bac auch de tittel gnüg gechon/alle seine begirde/die junge gesellen haben s«a. vndergetruckc/sich aincs vackers namen vn ampee vnderfangen / derhalben du auch bedencken soll/die vor feinde waren/seind dir yetz zu kindern worden vnnd geschenckr/derhaUren yc höher du inn wirden vnd stände bist/ye mer soll dein väe rertichs Hertze denkindengenatgt vnd jmer mer verzeyhen dann strasten/ jmmer ' - . mer lieben dann rechen vnd feinden/das haylose leüce rhünd/groste Herren vnnd soUmvie väccern nicht gebüren/lasst drr allwegen inn frischer gedechcnuß sein/des k)adrü leür lieb? amR.ayserworc/daserzü ainem sagc/der sein codcftinde gewescn/da erZ^aysee vwgessci; ward/ !cun bist du mir encrunnen/nur hast fride vor mir/das wäre ein Kayser- vnv jmcr liches/väcret liches vn verzeychliches worre/Erst so er sich rechen mir fuge kund/ verehr, (in ^vayscr/vermainre er es wolle im minder dann vor gepüren /har auch so gelebt dasainein fromen Kayserwot ansteher/wie cm vatterder der kmder vnd vnderthanen nutze /nicht fein hoffarc/geytz vnd brache bedenckee /wie der mehrer rhail. Caius der Kayser hacauß grossem pracbc vnnd hostare/das orthBaias vnd pueeolos mir einer prugken zusamenn gefügt /nachmals des ungestümem: Meeres etliche arm/erstlich mit Pferden allem / darnach mir seinen rrumphierli- chenvnd atgenoinm^ ig worden vM T vor vil von da iddispukien/da rscbwardvnm npc/grossemch zenraycheurvil! ^aiumCailiqu» MamiDomm« n/Mr^nnrmsM erjmmsmcW relich dlnginm Decm/PMmS leng/frageNe» m vnd MM' M/Valemmm 'lge vnd ordmg h mir einemi! »d auffdemsÄ uc/frde vny inerbärmlichi» icnce ersten«? chc AnconiusD klüger mame erbarB cletdcmirjnM iicbk wenig zes»" dwannmcbM ordenfein-enM rnrad-sM^f' rpvnk«r^5'p .ss -sss z vare ein AE puren/V"" derderk-ndtt kek/wred-k^ wr/dasortb -desvngejt« .-.^-ncrnE^^ gücen Glück. xci ltchen vnd herrlichen wegen vberfärig gemachr/was soll ich sagen vonn seinem v, . derslußwte er berlin die rewrestenrr vnnd kostlichestcnn inn essg gevaichk vnnd außgc fassen hae/auch wie er sein brodc ob dem rische habe lassen vergulden / vnnd Vs grast verguldce speyß den gesten aufffcyen tassn/in dem allem mchr sein fürhaben was das er die geste speysen vnd erserrigen allatn wolt/sonder B.ayferliche schätze vnd thütrenn rcychrhumb/prachc vnd gebrenge anrichce/zerstrewet vnd damic auch den geyye vnv. «r- dergeste erwecken vndanraytzen/Erhacauchgrossesgcldr vnndguc vnder das CJuiq volckeaußgeworssen/inndie ciesse vnd vngestüme des Mores gross gcbcwe vnd L«sirr»». laste eingcftncker/herrre felsenzerspalcen/niderfelde beschürr/vnd den bergenge- leych gemachr/die stützender Hügel vnnd bergen den selderen geebner/An eynem orch das erdcrich hingefürr/an das ander geschütt/so schnell vnd behende das von wunder die nacurgewalr eklLcren/vnd mn der eyle ein krieg har anfahen müssen/ tst jm zu lcrst auch sein lon der rodc darnmb wordcn/iin rach erstochen/ nach dem er vmbgebrachr/vnd erschepsser hacce den grossen schaye vnd R.ayscrliche reych- rhnmb fernes vorsarcn Äyberh/vnd bald inn einem iar so zu armücgcracccn/das er zu scheützlichcr raubcrcy vnd schinderey gedrungen vnnd gezwungen worden ist/Er namesm auch für den berge Isthmum zwischen zwaien Moren in Corrn- rho gelegen durch zu graben/das dann ein vnüberschätzlrchen kostenN her habenn mässn/drnsch ssteücenallainnützlich/dan manhercevonBrundußgen Achen Chalcrdon/Bisantz ein grossen vmbschwayff Achaie bevor gehabc/vnnd nahe zu gefarcn/Disem Caro folger Nero nach/vnd vberrriffcjnweyc mir prach c vnd ko- stcn/jamicrhorhaitvnd unsinniger weyst/der inn vberschwincklichem vnkosten tmprl-y fürnemlich imbawenkainmaß noch zilgehalten hac/also das er allesgür schänc- ko» sich vmbgebrachr/vnd zu lecst sich sclbs mir kosten vbcrwunden hac/hac sunst inn kaincr sache/wicböse erwar/ merschadensgechon/schwittanßvnzälichcmko» sken/die er on nor mitgrossem schaden har lass» auffgehen/nur einen ftir mich ne men/dauon reden/dämlich von seyncm hau se/dcs sich vom berge Palatino biß zu dem Bihel Esquilien genandc/erstreckec inn die länge/vrtd also ein grossen rait der Scarc eingenommen hac/das nicht vrcbillich vnder andern schclc vn fchmach worcen/mirwslchen er vnder der gemainfrey herauß geschmitzec vnnd getroffen gescholten ware/das er ein vberrrenger were/vnnd sagcen/R.om müßnochdeyn ein Hause allain werden/darumb jr lieben R.ömer wanderet vnnd crollereuch nur hrn gen Veios/wann anderst nicht dists Hause auch biß gen Veios raichen wirdt/ Diß hauß wolc er das manshiesse/das guldinhause/vnd fürwar nicht so gar vn- geschickr/dann er damit den vnkosten har wollen deüten/da nn es von gürem gol- de vnd edlen gestainen versetzet/vnd gesternek was wie nn hymel / so hohe das mn der Palle oder vorschupffenein Colossirs/daststein faule/stund hundert vn zwein tzig schüch hoch/jnnwendig die vordersten gemäche vnnd Säle waren mir gut- dinen crämen vnnd balckengeschmuckec/vnd mit helffenbatnen gecässclet/Auch die füge vnd eüsserest rhayl des hauses/so gemacht/das es sich auß aigcner krassc/ wie der hymel rag vnnd nacht/alle gemach on vnderlass vmbwaltzec/Er bawee auch ein köstlichen See oder deüche/gle^ ch dem More/mic gcbcwe an dem rande vmbgeben/das esgleych einer statt sthe/Er erfüllet auch das fetde/wayde/vnnd weinwächs/vnd wäldemir allerlay geschlechk der khiere/so mans inn der weytcn welce haben mochce/Inndisem haufe/fourl man dauonwaißc / »st dasColoseum das mircel geweßk/wottiches einfallung noch auff den heürigcnn tage zu R.home denen die es sehen/nichr ein Verwunderung/sondrr ein ensstzung bringt / vnd da er sollrches allis mitten inn der statt R.oma nach seinemwillenn volbrachr hac/ist wanderbarlich ding zu sagen / hat es jh» noch nichtgnug gedeucht/vermarncc er hecce noch nicht die mässe vnd zile kaysertiches sitzes vberfarcn/auch noch nichter- startet/ H. w-/ / mha figkairdat zaWngl dlöd-gkaii laffenM fmstcr/pei fallen md reaberrecl schwett/m tmköMch^ Stellet mo wann mar tzaynerani jrdsllcnvi Zöllen au vor der m bedenckeci Mc mttd grßdarav- eoch/Ewci I -erkranck/j sieMvbcr mmschc/jh smdttstmrl derDzm sondam« bmhrdlni tze/mache! UUkjMW ?Z D-MK Md«sk nicht inno ßcchmvu pftdbarm ttvNddöl rest/ das b alleSüB nacbS^/ ^xMttur ?off?vü / daderbamvzum chayl a»ß was/vnnd dashause besatzt/vn- nach Aren» lsrchkeln brauch einwtydek/flch nicht wcycrer mehr verwunderec/dann das er sagek/Nu» gor nach ^jll ich yctz erst anfahenn darinnen» zu wonnen/wie eyn mensche/ ich will hie M sch?brm! schweygenn das er kain klayd zway mal anleget/kayn rayse gechon/er har auffs che rewer wentgesten taufendr sanffcen oder roßbaren mit stch gefürc/seyne maulchicr mü- nlchksab stlin silberin fußeysenhaben/wanNer nach kurtzweyl gefischechar/habenn müst gehen o/ fen die »ätze gnldin seitt/die stricke seydene vnndPurpurfarbe / sohauß gehaltenir ver mag das Mans schier nicht glauben kan/die teure gleych Verdruß darab haben gehebk / «en .,0 e. wolc aber das nicht mit Frosten Verwunderungen lesen/vnnd selbe die an- zaygnngen vnnd waarzaychen/noch zu R^ome verfallenn/mic enrsetzung sehen/ Man st her auch noch zü R.ome w e er ein frschgrube habe angefangen vonn dem berge Museno an/biß an den See Auernum raychende/vmbgebenn vnnd vmbs baüwen mitwunderbarlichen» choren vnnd porcenn/auch eyn frschgrube darzu vonn Auerns ahn biß gehn Lstien / so weye vonn eynandergelegenn/vnnd sourl berge inn mrcce/das er das More hinoin g-fürcohn allegefähre daselbst schiffen» mochc/vnnd also diearbaytdeserderichs/vnnd Verdruß des Mores vermeyden möchte/die länge ist menigklich bewußt / aberwie es die messt»» die yetz daselbst wonen /Gueromus zeler/ist kaustndr/hundert/vnnd sechs vnndsechtzg schritt lang/die braytteaber ist/das zway schiff mit fünffrüdercnn/gegenn eynander farenn mügenn vnnd kaynes das ander hindert / wölliches wercke / wanner ehs zum ende hecce gebracht /er hecce das gantze 'Welschlande/zu samptdemge- maynenn nutze erschepffenn inüsstn» / Gollichem vnrach har aber der rode ge- AvreUus holffenn / der har ihm den halß darob brocken». Disem volger nach ayner mit iverus Nammen Aurelius Verus / wöllicher auff eyn zeyc zu R.ome eyn soltiches kost- lÄkches liches nachrmal gehalten» / wann er noch eyn soltiches morgenmal gehalten» kästllchs hecce / wayß nicht ob ihm darzu gantz Rom mir altern gut gektecker vnnd ge- t^aeha'u "ügsam gewesen» were / Da das ftyn brüder Marcus Aurelius gehört / der eur ten/wan feer beschaydemrN>errc /mehr dann ehr wäre/hat er sich des gejammert/er- cr etn sol stüfftzek/vnd sich gleych vber den gemayncn nutze erbarmet/das scyn brüdcr den setbenn so verderben» solr / Ich will andere alle faren» lasst»» / dann ihr noch ge seer vil seynd /möchc euch verdrüßlich gesehen» werden» / doch den gelcrcenn Rom »? nicht allzu verdrüßlich / sonder lustig / dann sie allweg das widerspyl darauß dcsRe^abnemenn vnnd lernenn was zuthün oder zulasten/was maste scye/das sage ^"^bscha auch darumbe / das man sehe was Dmnigc für kosten» / brauch vnnd gekle'ckct Pracht haben» / wie Vit sie bedürften» ZN ihrem vnkostcnn / wie sie schätze zu Hauff klauben» müffenn/ biß sie ihrem tust nach farenn / zur notturffr vnnd mäftigkayt zwar darffc ehs nicht souil vn.'.d vbcrmachccnn kostcnn/dero Ver¬ schwendung vnnd verrhüung aber scind weder schätze noch die rcych an jn selbs genugsamklich / Vnnd diß ist die vrsache die nicht nur allayn schier alle Men¬ schen» / sonder alle Mrstenn/ich mayne aber zerer /prasstr / schlämmcr vnnd versthwender/inn allen raube/dicberey vnnd schindercy gccriben vnnd gejagee Lin bac/vnnd cndtlich erlichdahin/dassie darobhaarlaffen haben» gemüßr/ Vnnd ste lol na inn summa dists aller ricffest hol vnnd loch allerkösten /also Zureden» /gleych wie oa? vas vorzeyttenn begrübe (l^uinci Lurch /mag Nicht durch ayn-cherlay reychrhumb gür/va, erfüllet werden» / Masst aber/cugendc vnnd beschaydenhair möchte rhün/Es mrr chr soll eyn Fürst gedenckenn/essey Nicht scin/damit er vmbgeher/vnnd allwegen» s^n/ das wordc t)adriani des Kaysers vor äugen» haben/der da sagt an allen orchen/ sonver 6 Er wöll also regieren» / das er darfür habe vnnd gewiß wisst / das das güt / da- tüanenn mitt chr vmbgange nicht seyn aygenn / sonndcr des Reychs / der gemayne / »st. des gemaynenn nutzes sty / das wötle er mehren» vnnd Augustus haysstn» / meree /vnd nach fbrM lsersagee/Nuy t/ichrvrllhirM hon/erharausft emaulrhiermü« «/haben» müß chaußgehmcam haben gehebe/ »nndsrlbs dir am enrpzunJ sehen/ angen vsnn dm :bcnnvnndvinlx frfct)grübe düyi :genn/vnndssvi )afelbst schiffm )öres vermeM ndieyetzdajU ndsechtzgD ^egenn eynanda werctc / rraM n samptdeuif aber der cody cnackaynM yn soliichesW en mal gehalkB eklcckec vnndzi' ns gehört/dcüs z gejammerr/O e/das stMl'S-r afsenn/^MM e>ch dengclcmnil vidcrsp)ldMch rsse scye/dasW brauch vB w-esi-Ml- r noktMffkvM kostenn/d-ro^ creycksn-nM n schier aileM" hämmer Md 'en vnnd gM rgemüsir/^ :dcnn/gley^ möcvröckuu/-» vnnd allw-g^ r-n«U-"«Ä dasda«g«2 ,ustu» gäcmGlück. Mm ME besReychs vnd nicht mindern/gliych wie doben von sm gefchrrben lst/öaS er ein vcrzeyher wäre / vergaffe vnnd vergäbe / das feind redliche rügende an bi¬ jem Rayser gewesen /das feind rechte schätze/so regiere man wdl/war nicke raach girig/lüfst die raache dem/der da spricht/Meyn ist die raache j ich widergrlde ehs/ Sänffcmüe zieret Büinigc/ vnd gücigkayc/ wolce Got die namr Heere der Men¬ schen» innigen den angel oder stachel alfo genommen/wte sie den selbrgenn/drr binen oder jmmen innige genommen hak/die nacur hak hie einem freyen chier - kinein evemplav vnnd ebenbild gemache/die freyhayt aber nicht genommen/Gi- he an das klayn vnnd Göttlich ehierlin/ Thn auch also/lege auch hin dein angel/ RSmg« nicht inn die wundenn/sonder darneben hin ist auch ein wege/Bawrcn rächenn/ stechen vn brächen/Aünige aber nicht also /wa du aber ein snade/gerechrigkayr nlg kcx>, vndbarmhertzigkaicfärest/sslrestgedenckendasdnkain Aünige/ja kam men- ««sei h» sche /sonder ein gekrönter Löwen werest/kdast vil zum ebenbild dir fürgesetzt gü- ee vnd böst/Augustum vnd k^leronem/Äuch 'Vrteliium dem du es nachchun sol- test/das böse meydett/aber das güc fördern. Äujf dise ziehen sich nicht nnr allain alle Fürsten/sonder aller menschenn haustcn/auss disen erwöle dir ainenn dem dn nachgehest/t)ast du aber lustzu denenn die noch neulicher regieret haben/k^ym "Traranom für dich/Detium oder Galienum/dise R.ömische Aayfer/wiewolyetz mal die fache nicht stehet mit dem R.ömischenn Xeyche wiezüuor/ ^stauch nicht gut das man so vnerfarne lcüce einsetze /es ist vor äugen wie es gehec/so sicht man wo! / wha sich die fache hin lendet/wahin das R^eyche gefallenn/inn was hinläs- stgkair das yetz nichtmer ein frewdereyche mev ist/sonder ein wunderbarliche an- zaygung wie das glück grosse ding vor andern künde / auch wie groß menschliche blödigkait /vnersarligkaie vnnd hinlefsigkaic feye/die es sohin fchleychenhaben laffen/Die nammen feind wo! belrben/die fache aber/der handel/dasrcgimenc ist furster/verborgenvnd dunckelworden/menschliches füriremenhacsalso lasten» r-cherv« fallen vndgleych wie mit hagken vmbreisten lasten/Dcr name ist fchön/das amp AW* eeaber rechcgschaffen außrichcen/vnd R^eyche verwalten vnd zuerhalcen/das ist rst schwere/man sagt nicht vmb sunste/das Aünigkliche ziere vmb das Haupte mehr / ein köstliches/edeles räche dann ein fäliges seye/vo! aller sorge vnnd armscligkayr/ mmc «- Stellet mancher darnach mit grostem ernst / vnnd frewecfich so ers bekommen/ b^-st ge wann manjmsaber mit willen zu Haufe brecht/vttnd recht erkennee/es wurde es " kayner annemen) fm nicht wünschen/ja von der erde nicht austheben/Derhalben fr dollen vnnd thorechcen menschenn erwachet ein mal /thür die äugen aufs/seyec brüllen aufs die nafen/vnd sehet das nicht alles gnc/sälig vnd gemachsam ist/wagt vorder welkprangk/part vnd scheinet/habcjrdoch für euchselbs vnglück genüg/ bedenckeewas ewereleyblin ertragen mügcn/ladee jncn rückt zn vrl austf/ schlacht nicht in» den wind/dise /die da sagen /das erdrrich f:y e-rr pnncc/vnd fr das gerirr- gestdarauff/fefeyc sterblich/brechlich vnd zergengkiich/was macht fhrdsch ansi cuch/Ewer fürhabenn ist jährlich vnnd vnbesteher/fhr styec fung/gef'vnd/alk o - derkranck/soringekfhrfmmerdarmithdemkode/vnndwanttjhrvermaynecfhr steyget vbersich/fo fallende ihr vndersick /Aayn ehierlin vergifsee feyn wie eyn Brövig, mensche/jhr habt vnnd besitzet kaum an dem obgenandcenn punceen den rau sendtestenchayl / den punce erede vnnd truckc fhr hoffercrge stoltze innwonner wesen¬ des selbigenn / Er wirdeeuch auch bald erucken/vnnd nicht mehr herjur lasten/»» sondercüwer blayche kalteglider bey sich beschliessen vnndbehakken. kllun gebce hinjhr blinde/dolle vnnd ehorechee Menschen mir eüwerem poch/stoltz vnnd rru- mchr. tze/machetweye vnnd raume/da dienaeur äuge vnnd schmale ist/gedenckest nur immerhin wie fhr ewig beleybenn wölr / so fhr doch täglich sohrnfalkec/stcr- tz becvnd Aas E rst Büch öM dem bet vn-verderbet/ewrrvbermüc werde nicht lattge/vttderss«hetttrchrrttkgros¬ ser eheren/gelcs/gäcs /raubs/raachs/reyche/heerschafft/schist'/ höre vnnd kriege / rvan ir gar doll vnd vnsinig wsrden stirrd/Ich sc kch?gen Aünigr/L.aiser/Fürste vn Derrn rc. bischoffe bader/jö wirr doch Nichte anderst aHcuch dan Dncked kocvn verwese»« erde/Ewer lebe ist ein dust d^dsh ^strr / lau^/staub/graß/vn koc /vn komr schwrrlLchzL ^rstdanochr dahin dz sterkenei-» m«ßr/dz hie nickrim Vaterland zu bleibe mcr ist/eshaißt/Wslauff" gute^gstll/du nmst barve /du kast nimer mair rin dorffe sein/dann wirst dn gewax/was RüniMich/roasAayser- rhurnb gewesen/ein lärsr e^elerrice! vnn) nammen/Es sti ^armselige leü- te /wann sie Zu ehererr Ptrb grossem regimentk«Mme^/das sie mckr ^che geben- Tlbertfl cken was sie g4wLfti r/VM?h noch Menschen semd/Mirnö gleych ^-LL Aayser Dde- vervroß xius/dsv^inEstimr güten freündL/vberdasrnauiefure/de :ihne;iüstsrgesch^- M 2h hew hanbkmgen/alsnoch in frischer güresgedLchWttS deraieen steü: Krsch^sft bcsrltch zurv zeügeunwslc anziehen / vmrd nicht mehr gesedt/dan« dM^rÄsrg Liordr/ La rcoenn" gedendkest noch wol/kam er im vor/füls Kmdarrtkr / vnnd ß-rach/Was ich vor ge¬ holt. wcstnttbm/gsösnckerchmche»nchr/DaskmM.>ein hoffsrkigL/vnuft-eiindkiLche vnndsi-andklichestymmestösvonainerrsB.aystr/öiekainer-steündt; /Mste/bü- lichha^ Loch eröarkach mcs gsdachre/Es ist nichts v»yb »Mnfch-cn / k-üo^orss m u- ranr mow5,Als bald alner znnr Herren wi^dt/kan »narr nymmermehr Mr jhnZ §e^ reck»Neri^n/rrsch naher ksmmen/steygen vberfich /oben auß vnnd rrirgendt an/ Wann soltickes auMeygenl-och machc/so müßte mancher-jede am galgen hoch stin/Derwidernmd findet rnan mehr rüwe/frid vnnd gemachsamkatt imadstey- genn/so sich ayner layh»reeinn sein betche/stül edcr gemachs/Gkeygenn ist »man¬ chem schande/schnrache/peyn/marrter/grostes layde vnd ardait gewest»,. Aas X6Vü. Lapicel/Vsn gemstem Sndgewap/ nerem Desrzeuge. OEÄ cktc» m ckZwr, misiktt l>osircck ttirbt» c-tst-. Dasta M kriegsuolckausterlestn/ Die memandrs gues /nun lardee thin. So fürst darunder vil der dösen Du dringst em schädlich lob darusn. , -Es K eu6. Ich fpsw mich das ich so grrüstes / gewaprreres / starckes vemö Heers vnndkriegsrüstunnghade/rckmayne »ck kündens^ n-- m ftyndenn trutz vmrd die schnellfeygen diercrrn. Vernunffr. Ich W michs w - - grdmrckrn/das das R.«yche vnd ^aystrchäde »näßte volck/kriegs knecht / Vnd yLsrLZ ? raffe i^hen/bas ia em arnstsliZkayr der anderer, folget / Srs neca 'oder vnnd erhrh^Sch-isnem AffricanKdrß inn hymel/abernichrdarumd das ehr grosse hrer fürst - drewsy! auch dasstldig wo!döst vnnd schädlicheleürro thun künd' m r / stund-r von» r stynee furrräffenticke mäfsgkare wegen/tvöMcke rügende ^a'-'lrchrn Heeres kmstr »richt gibt/aber wo! deyn-rylen nrmpe vnd sckwe- cher/d- ^wöiLch-rtstststandthaffr/denmchksslrenndieheywMmngen», vnnd exenwel Michet^ dlütz«wffen/fchälcke vnnd möcker erschräckenn im kckege / Wer arm?/ grosse hee» särsr/§^er muß nichtvil mn den stetken wsnenn/HLiydenn vnnd rürve fcost/hZ ahel7/Kr»nvßanwi .d/sHneevnudregenauffdasfelds/Ditz/s^st/hunger vnd Ememäf leyde:? /Es wöllen sich burgsr vnd landsknecht inn der starr mchr züsamen se krlegs fügen/Burger Haden gerenf'ide/Landrsknechr mi'ß krieg vnd vnfride Haden/ lchrierve Warlich wa du dich kc i-Zs vnnd zwrrrackte freZbest/dist du kain durger rnn der hymlisckm starr Dierufalem/dann daseldstwsmc nur Abunö-mrlL pLcis,fride/hae auch distn gefahr/wer im Heerzuge ist/daser auff daydenstynen stytkerr eden als bald etwchnurgrH Ke vnnd kriegt/ achdan stinckc- /staub/graß/vn L/dzhiemchrirn stdarvc/d»ka/! '^Mnsckze lG i;cbr^cheZ«dtkv '?rLAa7srrWHD rr / ttor-oresll- nchr^ejhniss md nirgeick«' ramgalgsn^ mVatt:im«rW leygrnnistM t gewesen. ldgcW/ büci/^. mn hlsbdMN. cs/M-k-»«? ------bküE V-mun^ dschä«-^ kiv-g-"/«»' ,>MP°-»dlZ srrrrnsemrm -i-?>k°i°g-E bcrmvnn^' xxmchkZttl^ 'N buE «L->- güten Glück. XLM bald mit feinden als freünden vmbgeben ist/dic kain manre/kain schranckej kain bolwerck absondern kan/mäß ein schweren/zweystrgen vnnd grossen last tragen/ Dann wer kan nur erzelen den vnlust vnnd mücwrllenn den die knechte im lager anrichren/Esistauss erden kain vnbillichhaik/kain mainaydigkaic / kainwüc- rere/so groß/die den möchten vergleychetwerden/daist der verse des poeceneyn mal wäre / weder erew noch glaubenn ist bey den landcsknechcen /Ich halt du werdestes mit deinem schaden wot gewar werden» /das dirs ossc besser gewesen» were/du wcrest allain gewesen/dann so mit Haussen daher gezogen / du must dich vil mit jnen leyden/soltest lieber chygcr thiere vn wrlde deren verhüten vnd versorg gen dann ste/die kündt man doch etwann zäm machen/menschen kan man nicht thiere' ? zam machen/Diewildechicre eh vnd ste schaderr chnnd/dräwen vnd wetzen stezü *2^ m3 uor/Menschen haste vnd feindrschassr bricht auß dem verborgnen Herfür/Die du chmn o» vermainest deine gecrerbe zusein /die dich heüc Hauptman nennen / seind die erge- «Uam vr sten /bald istsgerhon so kerc sich das blac vmb/so seind stedeine todfeinde /werden «A. außlrychrcr vrjach bewegt/ein loses/vnbestendiges/trewloß volcke/Derhall enn so Hüne dich so ste dirs süsse sirrgebenn/es ist etwas bittere dahinden/die rrewe die ste dir bey der Hande verhai sten/wikt dir zum verderbe raichen/Gich wol darauss dann so ists allzeit ergangen / was für ein erschröcklicher lärmen/gedümel vnnd aussrhüre ist gewesen vor plac«ntz/da die knechtauffrhürisch wider den Rayser itz Iulium Julium kbaren/ist kuntlkch/wen wole dtse bewegung nicht erschrecket haben/Der Raysir aber mit seiner vngläubliche bestendtgkaie vnd rügende hat solltchen ge- rümel fein abgesttllee dazumalen/Vnd da er die rädlinfürer gestraffc/hett er den ganyen hausten wider zu frtde vnd zS rüwe gestcllek/daser cheere was er zuehün schuldig ware/Das har auch thon bey Antiochia der Alevander Römischer ^.ai ser/frey dem Juli» gefolget/Aber fare fore/so wiest du befinden/das er nicht lang darnach von seinen aigen knechten vn nicht freunden oder feinden erstochen wor den ist/dermassen kam vor jm auch perrtnav vmb sein leben/Also auch hernach die zwen Mavimi der vacter vn der sune/Also ist Balbtnus vnd Mavimus vm MScher kommen/so auch Probus ein tkeffenlicher Herre/Also Gratianus vnd Dalenrinia 6aupd» NUS der jungst fromme bruder zuhauste/distr von seinem höre / jhener von seynrn sicher mtcgeferdren verrachen vnd verkaustc/so vnzällich fort an die alle vnüverwmdt- vor den lich von jren feindengewesen/vonjrenknechten vnd freünden/jahänckersbüben ^Ubenn solkichsagen/schandtlich ermordet seind wsrden/Derhalbensichwasdu dich sie, denn vor west/Deitt Heere ist nichts anders dann ein grausam wildes thiere mit vil köpffen wren^ das alles anfahen darst/ist/m mchtszuurl/sonderlichwans derreüstel/zoren/ar, muc oder geyye reytket vnd besttzee/Ist nicht gut wann das Heere so groß ist / hin« dern sich vnderetnander/pompeio ist nichts schändtlichers in der Tlhefsalischm schlachte dann der grosse hauste vndmänge der knecht/wie Aorus schreibt / vnd ist schier durchaus so gangen das der grösser hausten ist vndengelegcn vnnd der klaynerobenn / Der sige ist mehr an menschlicher stercke gelegen/Gott gibt ihn/ vndöstcer durch wenig dann durch vil/das sich die Menschen nicht drausttassenn sollen/sonder aust jhn sehen / er sey Dominus exercituum, der k>erre der Heerschar ren. Bas XLVm. Lapicel/VonDbcmptter/gemster vnd nach not versehener schiffarr. Vmtonm c/l,^o wo! wurrerey das ist/mik schanx kicher prachk vnnd Hoffart auch aufs erdenein dondern/vnd wie Vergilius sagt/ IAiitzen vnnd haglenanrichren/vnnd Gott dasselbig wollen nachthün /der von hyrrrmel stayn vnnd fewrewürffr/mithültzen instrumenten /mir hellifchem fcwr dir leüc anzinden/verbrennen / zerwerffett vnd verderbrn/Gie sagen Archmicdes habesoMchswerekzeüg erfundenn/Ztt derzeyc da Marcellus Grracusbelegeree hatte/Aber mir zu dem brauch das er möchte seinerburger freyharc erhalten /vnd semes vaccerlands zerschlayffen abtreyben/oder auffziehen möchee/Ir aber brau cher sslliche instrument zu verheeren frey leme /die ihr damit vnder das ioch vnnd dtenstbarkarrbringet / Ehsist nicht lang/das mansollchcrüstung vnndwerck-r zeug Zum krieg nicht gesehen feind worden/newlich anffkommen / zum schadenn mekffchl:chsgLfchlechkS/Also so gar feind Menschen verdcrber/das sie von are was b!«y / dose ist enrdecken/leren/vnnd anfflningeun/Ictz feind vüchstn anffallerlaygae- p»iucr rung so gemain wordenn/das sie argne nammen bekommen / Es will nyemandt merfr?d:/rüw vnd gemach haben/escrzaigetmenigklich sein vnräwiges/vnfrid liebes vnd wättetes Hertze mit solucheu narreren/schlangen vnnd kareharren/der «Ä, E solkchereüffelsfündlLnhataufflrrachc/istwarlichelnschädlich mensche gewesen/ .» msmgklichschadcnnzüfügengenaygt /auch forchrsam/danner sich besorgc/mrc sollichrm ein gegenwehre gesücht/auff die leüte gehalten vnnd gejpannen / vnnd wie Lucanns sagt/den winden die pfetle befolhen/das ste Wunden vnd schaden so! len/das sage ich von allen jnstrumenren die man werffen/vnnd schießen aufsdre /«rs ieüce mage/Ein starcker behertzter kriegsman begerc das mans/mau an mann/ -st «rse.-« Forchtsame verzagte bößwichrer/lauren vnd schtejstn im verborgenenn aufs die leüce. gewest«, Das Schatz«. kc SsiMai' A» seinem R.euL Ich sren' mich das ich ein grossen schätz /vil dünnen gold beysa- men babe/das ich knechte wo! bezalen/vnnd zü danck halten kan. Ver- nunikr. k)ast du gelt vnd gäc darumdan ein orrh zusamen gesücht/das du es so vbcl wilt anlegen /A ists böse ding/were es nicht besser du behieltest es zum brauche vnd nuye deines vatterlands/vnnd zur norke deiner freunde die deinbe- dürffenn / das were einhimlischer schätze also angelegt/aber so kauffestgleychdie was für Hess« darurnb/Gchätze machen die kraffcdes gemätsklain/der kriege nympe die vÄam leuteauchhin/baidesnichrguc/wer schätze har / muß sich sorgen» er komme da- wer evir rumb/machc die feinde müeig/gewinncn Hoffnung ein beutezuerobern/werwol uÄtz re nicht frölich hin inn den krieg ziehenn /da er wißce er wurde etwas gewinnen»/ amtchter vnndJündc daselbst nicht verlieren/hitzig vnd girig seind die knechte zu fechten / wann sie aber reych worden seind/so erkalten sie balde/sprichktTorarrus/vnd war lich wann du darauff sihest/so ist im also /dann da dre R.ö«ner noch arm /warum sie aller welc starck genüg/als bald sie aber sich sackeren/satt vnnd reych wurden/ hat manjnen wot absigen mügen/Also da snreichthumb Zuflosse/wichenn von» jhnen sige vnd cugendk/vnd crattenhernach die geferdren der reychthumb/woh lust vnd vnzüchtiges leben /dasnicht vnbillich eclich lererder Römischen armär/ Verjagung vnnd verfallung halben/sich beklagt haben»/Die beste erhalrere aller rugendt/ist armüc/reychchumb allerlaster muccer / Du mainest wollest sigege- Winnen vonn deines schatzes wegen/du sollest dich hie mer besorgen» vnd darbey fürchten/ ^lm, furcinmenj Dzelseyc^ sckdja>o/lM, L«m amcköka omnir M trtLarncia iiso. Esistklaineer so amer sich richt/ Man dem/der seinen zoren zämvr/ An seinem feind/groß lob vergichr Vnd sich vnrechrs vns böses schampr rmnen°MA«u halccnkan. aknen grjuchtM mbebirlttstesM -reündcdie.dri^ »kauff-stZ^chs e kriege -wckSg-5'"^ «ch« >or«->-o/v-'d»' acbarm/m"" ndr-ychn»«« -SS I ÄsE. mwill/ rsachvil. Kcu6. Ich frew mich/das mir meine feinde inn die Hande gefallen/das Rasche« ich mich an jn erholen vnd rächen kan /jn vergelten vn nach meinem wil, len strasten. Vernunffr. Nie wirc man dich erst leren kennen, was d» für cm mensche styest/ob du mer znm zoren oder gäre gcnaigk/from oder ein giffr schlcgelstyest/dan sunst künde mans nicht erfaren/vil Halcon vö sich/dassic nicht seind/wanns zur probe geher/so sicht man die faßnachkputzen/du soll acht Haden» wasstchgebüre/nichtwasduvermügest/dannssdurhünwollest/nach drmdu rnöchrest/wer besser du vermöchtest gar nichts/ Zoren vn's raache will ye kayncn; nr frsmenmangebüren/dannnichtsbiccersausferdenist/zorcn vndgrißgramen v^evhs gehört den wrlden chieren zu/auch nicht allen / sonder die vmb sich besser, vnnd garwilde vnnd grausam stind/kllichrsVnfrLÜndrlichcrsist/danttwildes/roheö/ vnnd wüstes wesenn/k)erwrdcrumb ist nichts das menschctt mcr gebüren wöll/ dann sänstrmüc Vnd barmhertzigkeit/dLM ist aber raach vnd zorn enegcgen/vttd alles das ein mcnsch dem andern zu nachchatl von» bösen» herycn züfägen mag/ Das ' gütttt Glück. XLVI fürchkM/Xeychchumber Haden noch nie kaynen starcken/kämn/feischev kärlin alle verzagte/vnstreyebare/forchtsame/aber wol stoltze/ hoffercige vnd vbermä bekoch rigeleükegemachc/'Wcr reychrhumb hak/müß vrl sorge haben/sernd jhm vil leüke mekarnL feinde/Iunckerlandsknecht sich eben daraust?diebe wölken auch ein Portion vnd chait dauonhaben/kJun hüte dichlieber reyche/es ist alles anstvich gespilet//frey auch frs dkn^s ists vmbarmüc/der fürcht nichts/der sorgt nrchcs/kan vnnd mag nichts ^lvc^ cilchrm / vn vbec« niüclg Z«! mach:. ^ttn-aöitdßx« '^mizl'rgewD 'höchst empor/d« i/vergeffenvndvt »dichdiseadenlich rvirdcstedlchviib« >Mpyrchi»nde« assmnmngedächt NLmenn ^undrsde r in den L.r'vrre^ cnuß/darindasU t?asrsts/dasflch» rede nur em aW öt güremgemß vndeherlrL./k' I verzeyhe hicK anderen HM drseaustcrdck: ?oltsouü VW cwolced:eleu!. vuv)c auchchr nüsten/wuckv -erunden roix )crha!beu rst^ rgebc/Ähü^ ! werden/MkÄ zeyhcn/dcnM ischvberöcn^' den nrchrs E he-stM/tWD n/qedtnäedaröa ^dürstslHnA i recbc rhüe^/6^ Dcbcfothcn/^ VnrlMkvnnM nercc/lvirdkMü -wrlsrächeNM polaußstM^ ncereittandM r^nde/daniM ^pndraachM- vider abeM du vwdM arkr-egenM zcstjmanse'^ ^derneneM wd/neyd/M ch deines r haupk/^, gütett Glück. xcvn so gewinnest sie auch/k)ette man inn disem stucke nur dem alten vndweyscnb)a! den t?erennio des Hoeren varcer gesolgcr/vnd glaubec/so hece das Heer der Gam niker das yetz sighafft Ware /an seinem halst das Römische joche / noch auch erst¬ lich ponrius der öberst t)auprmann der Gamnicen mir andern dasstlbig/vnnd nachmals den schweedtstraich darzü/das er von den Römern enrhapt war/niche erleyden/tragen vnd gedulden müsstn/R.ompc dir raache inn sinne / Vbergehet dich zoren vnd grimme/lieber chü jm ein widerstände/halte dich an Gottselige ge dancken vnd evempel/dienehie dem 'Teüstcl kain rayse/gedencke wie bald es vm dich geschehen/wie kurtze dein lebenn sey / was du thüest/Dise regel gibt Seneca auch da er die leüre von zoren vnd raache abzuschrecken fürhat /vnd s^c weyrccr Gedencke an dein letstes ende/vndHere aust den leücen gram züsein/dann dise die du wollest das ste eod weren/oder du selbst jnen zum tod helsten gedenckest/werde ondas nicht lang leben/beleyben/müsstn villeychc noch heüc daran/vnttd du vil- leicht vor jm/'warc nur ein wenig es wirk geschehe was du wilt/vnd des du nicht versihest/wrre avch vber dith gchen/du must auch daran/wirstauch nicht vberig beleyben/was hilstts /was h^" _^r tust a n dem/das du einen rödten wilk/der bald ondas sterben muß/vnnd wanA dujn schon geren bey leben behalcenn woltest/so kanstdu es auch ntchc/^kyin dir evempel für/derendte nicht alkain den feinden» fänstrvndlindc/söndergünstiF/genaigc/vnndbehjlstichgewesen/tderwjderumb wieso wäste/vngücigevnnd vnbarm/yertzigecropsten^ewesen seinddie/die nicht AÄe! nur allainjEeinde zerschmetteret/Mschmisien vnd zuklaine stücktinzerfätzlee/ tz'g ftrn sonder auch^sin die kodce leychnam/di.e nicht mer empfinden gewütet haben/Er- wöledir/wöllichem du gcrcn wollest geleych sein/vnndvergleich Nichtallain die hcryi^ rhac/sonder auch die worr/dann nichrcin klatncr rhail ist dergrausambaic in den worcc/Derschcnckel ist grausam/dre Hand nochgrausamer/die zunge ist aber das "" aller grausamestglide/pstk hat die Zunge weye vberschrittenn diegeausamkaye des gemücs/die die Hand nicht hak erraychcn mügen/kasst die al lweg vor den orrn jausen die rede tdadriani/dauon doben gesagk/der nach dem er grosser Heere war- de/yedcrman verzige/Geye den Wberium jhm entgegen/ der aufs ein zeye/da er hörec/das äußerlichen» schuldigennainer/Cornelius sich selbs vmbbrachr hett/eh vnd er getödcek vnd gerichtet warde/auffschrie/Cornelius ist meinen Händen ent- erunnenj Das was ein grausame styme / grausamer dann der wütterich an jhm selbs ware/Wasmainst daser für ein peynerdacht hecre/wa sich der schuldig inn -ergefängknus nicht selbs Hecke vmbbrachk. Srhe da hast du zwen widerwerri- ge rnn Worten vnd wercken/Der erste saget zu dem gegenwercigcn feinde/Du bist encrunnen/der ander aber von dem abwesenden/Dn bist mir entgangen» / Der erst har seinem feinde das leben geschenckt/Der ander hac seinem feinde den tode nicht gönnen wollen/Nun wöle an mit wölchem du lieber paren woltest/mtr dem frommen Fürsten/oder grundtlosen schalcke/dem hänckersbubenn 'L/rberro/ Du möchtest aber ßrgen/Lieber du sagstwol/du lerestes wol rechr/kanst einem ande¬ ren wot rarhen/es ist schwerezethun/ist war/es ist aber güt/alle cugendt stehet an Schwer dem schweren vndgnten/Diekugenklieben/seindalle ding leychte/Laßdich dein gczuc m bLses Hertze nicht vberwinden/widcrstche jm/so lang du magst vnd lebst / laß im genvr. . nicht den fig/Zigel vnd zaum/mache jhm fein streu) herunder/gedencke das du ein mcnsch scyest/furwarcs wirdt dich nicht gerewen/yederman gucszcchnn /verge¬ ben vnnd vergesst»/Rächen aber/vnd zürnen vnd scharren vnd bochen wirt dir bösenlohngeben/rüsfeGokvin Hilst an/so gehers/sprich / Lor munchim m me cre-, «leusetc. R. Das Aas Erst Büch öondem Bas Lu. Laprcel/Psn Hoffnung iü hberwmdcn. 5-epeffr»t^«r »ici/srt iam vincere -Mcit crimimt, ttlÄor m>. Es gibe sich offc der vberwindk/ Die Hoffnung sigs istvngewrß. Sich darnach vberwrmdcn frnde Mr hoffe der schleisst auffhälcm ryß. 'Soffnug K.eu 6. Ich hab güte hoffnung/ich wolle im kriege obenligen / vnnd ge» ves sigs. ^U^wlnnen/sigen/vnd vberwrnden« Vernunffr. kdoffnungistallenthalb cräglich/aber im kriege ist sie am aller trüglichestenn /dann daselbst thüe mannichcsaußwolbedachtcmmük/esgehec alles vnuersehenszu/Dißistder er» farnest vnd klügest inn kriegslänffen geweßt/der da gesprochen hae/das inn kay- nerhaMung/dieaußgänge vnd ende mißlicher seind/dann im kriege/vnd bester Lsn ge- ist/sagreberr derselbig/eyn gewisser fride/dann verhoffre viceori vnnd sige/Gob de LstÄ ^che Hoffnung des stgs hat manchen becrogcn/ja in not vnd verderben gebracht/ sec dann was zükünfstigist/ist auch zweysiige/Zeüchc manchermie sollicher Hoffnung inn hoffce vt kriege/wirdt weder siger/rroch jm abgesigek/da isthoffnung gar verloren /ob crori oder er schon noch sein Haupte dem Gott Marti des krieges/auffgeopkstrevttd weg d-r f'ge. zü frndenhect/Manhsffec sigeimkriege auss bayden chaylen/mügen offr bayde Hoffer darob zu gründ gehen/wie die zwenböse brüder zü Ähebrs einander vmb- brachcen/vnd wie zü R^omc im ersten kriege/nach dem die Rünrge vercrrben wa ren/geschehen rst/Da der Burgcrmaystcr Brucus/den Sunedeshochmärigenn B.ünigs Blarqurny Arunceni biß in die Helle herunder verfolget hat / wöiche auß grossem neyd vnd grymme an einander angerendt/vnd bayder seydts durchstoß chen vn ercödt haben/weil ainer noch arhem hak/mag aincr dauon kamen /wan aber ainem das lrcchc abputzt ist/so rst sein hoffen vnnd harren / sein stge vnd vber- winden auß/Ist nic möglich das zwen gleich sigen mügcnn/aincr muß vnden der ander oben llgcn/Ainerligc als gewiß atwegen vnder/alsgewiffedaserrn krrege gezogen M'ndcn. UNgiste^M f^v5v"d n>cB rügen off-bnB i ernanderrM gcvcrcrlöen^ shochn'är-grB ^c/rröl^ cydcs öM'E isrrkomenM ttsigevttdvbK 'mäßrmden .dirsekmkE goZsASl guten Glück. , XLiX gerungen/vnd in nicht hat wehren mügen/Menfchen feind zu gäch/was sie wäl¬ len /das wällen sie balde haben/wie Julius der Rayfer von Marco Brmo sagt/ Die menschen/sage ich/seind zu hitzig/wöllen vnd begeren/vnd wünschen zu vile/ künden kam Verzüge gedulden/Daher man ainem nicht allain driesi vnd pcylen wünschct/sondermonersterlin/siipplin/giffc/prechc/mordc vn dergleichen Zürich rcr/das manainem behende naher Helffe/Ein feer fchadhaffc khier ist der menfche gegen andern feiner gestalt/ Wünschen ostr ainem an feinen halst/wann er besin¬ net were/eswurdejm daruor grawen/derhalben folliches vngestümes vorhaben/ kompr eh nicht weder zum rechten/es stycn dann die vnbedachcen begirde»» / mit vnglückfeligem ende gestraffec/Ist dein feind der gestorben ein lo fer böser mensch gewefen/so ist dein frewde dre du quß feinemcode empfangen hast fo hin/were ohtt noch sich fast drob kümmern/Ist er fromme gewefcn/fo folt du dich vmb ihn vbcl geheben/vrrd wann du es nicht von feinet wegen thün wolcest/fo foltest du doch es von feiner tilgende wegenn thün/wölche yhe länger yhe minder wonung bey den menschenn mer hak/Go hat Mecellus Macedonicus/des Affricanr des jüngern gebocrc» todce/also derAayser des Pompcy tode /alsoAlevander des Dari) todebeway- nec / Wie magst du dich nur freüwenob dem code des/fo dir zu licbenn gebotken / iieb^u nicht als ein feinde allain/fonder als deinen nächsten menfchen/als ein wercke des len/tor« öbersten maysters Gottes/lasst dich doch den weyfen mane Salomon lernen der moÄ/ dasvrichc/Da foltdich nichtfrewenabdem kode deines verstorbnen feinds/dann n^vcvn du solt wisien das wir alle hinnach mässtn/vnnd gederrckcn zur ewigen frewde zu komm/Ein gesunder rrewer rache oder gebocce/dem wir folg chün sollen. hone». Das LV. Lapicel/Von Hoffnung des indes. rptt p-tctt ccrtü ksi. motio stt concorilü certt, Ott-estno?, tiLr ss-tci; -rbie. wnamanbchteltdieainigkait/ Der Wirt gesucht vnd vil begert/ Da wer allzeyr dcrfrid brrayt. Werallzeyc hostc/wrrr offk bccerc. R. itz lbrcucV - Tas Esst hon hem Kcuö. Ich hoffe wann der kriege ein end bade/so werd gucfridrimlan s2H"x de/des frcwe ich mich. Vernunffr. Es were aber «roch wol bester das v , »2- nran frid hielre/dann das man frid hoffre/dan es gehört narren zu gewise fachen zuuerachcen/vnd vngewise zühoffen vnd vmbfahen/wann man fridhar so soll man fest dabey halcen/das man für vnnd für frid haben« möge/ Es ist eyn rhorhaykan dir/zu der dich dein wehelaydiges wesenn bringt / das du so ängstige klich nach fride hoffest vnd cobcst/den du wol mit freiide haben vnd dich desselben gebrauchen heccest mügcn/ Die Hoffnung des frides l-ac vrl verderbet/dann zwi¬ schen der Hoffnung ist offc vil vnglücks vnd iammers mir erngcschlichen / der die vnuerschenen vnd schläfferige menschen vberfallenn / so sie aber acht daranff ge- habc/nyebelaydigethac/"N7as darff es vil vnnd langes hoffen/das dir wadues von hevtzen bcgerest/bald zngestele mag werden /die fride aber nicht begerenn / ist Ls seins frldes,nanttnc bicccr/seind dem frid zu Widder / Vier feinde des frides habenn die o ?rnve vte»» dacks?-'^ r/r/ttlöMo gelvistdoch KE vssthrsMi xttüd dsäc ist nicht r cvcgcjctzc Dcrmltli Dersttlm! kaimsdm kgeMn stldevilgc dlidamcb verstchem fichcrhaicc Lknegscy- ßerckewcr «idandcr ' mcm/isteii tincinnvic äcmvnw vnMges bckrnM scinditttzc zcMinr vttöM soll ich«» 'rdgukfridciiM iwchwolbeKrK nungdcsscl^" rriin/emlcM rübct/Dlc^- vcrdcz-rtr^ rnraytzererM steewannzE kriege vnttdr« fahrlich vsxst er vnd nillus vnde^ sLitscetrvcrM gütetl Glück. fridc/jemäße nur mitewrcm schaden weyß werden/vnnd lernen erkennen vnnd sieben wie güc ding vmb fride sey/dann ich fihe wol/wann ihr fride nicht habt w.e len o» ch esgehek/habt srjn so verachtetjrßn/eswiktöeuch derragainsrechklerncn/dasjr "nscha, cwrre gnce/rüwige vnd fridliche tage nicht so inn winde schlaher / eweres vnglü- wiylg^^ ckcsbegerecvnd hoffet/doll/vnsinnjgvnndsothorechcseyenr/ich sihewol das es »erven/ nichtgenngist/das man ein mal oder zway starck bev euchanbelc / manecvnd lc^ rer/n'w-lcvnnd müßt ein ding ostc börenn /offc sehcn/offc erfarcn/offc darob ge^- süchc schlagen wcrdrn/brß ihr ein wenig klug darob werc/Es kan yhe wol em rhorhayt sein/das sich ainer wolt stechen/j-awen/vnnd wunden lasten von wegen der hoff- sr'o/^^ mmg der artzney/salbung vnnd haylnng/gesundwider machnng /geben aikayn blste/aber nicht anrayyung vnd vrsachc der wunden/Das gibt die natur einem kraneke n/das er Acren wolc gesund sein/das aber ein gesunder Acren kranck were von Hoffnung wegen der aryney vnnd gesirndcnrachung /das kaneinvnsinnige vnnd dolle weyß sein/kllutt seyr jr yhe so gesinnec/llvann man frrde machen muß/ ist nicht vilgutdahinden/brinItdenstercen grossen schaden/man müßvnbillr- chegesctzcdarinnen setzen Vudaustrichcen/manmußvilgedulden/mattche vber . sehm/grojstn last vnd neyde cragen/wo! auffchen rc. Gedcncke/was vor zeycen inn dem bürgerlichen kriege der weyjsager gesagt hab/das -m auch nicht gefeldc/ da crsprichc/wasist es nutze/Göcer vmb fr.de anzürüsten/dcr recht sride kompe mir Christo dein Herren/Lieder solle noch hcücbey tag streytparcn männern/die rrctermästrge freyhait/dann fridliche dicnstbarkaic sern/dan wo yctz frid ist/wire gewisedoch mirler zeyc vnfride einfallen. Mas LVI. Lapicel/Von stt-e bnd ftrdes anstrtlung. §ast du seid funden/wie du vermaiirest/so hast du darneben fürsichcigkait vn ritterlicheansHlege verlorn/auch die trewen vnd versicherte gewarsamraic der stetce/vn darneben in ein faulentzen vn gefährliche sicherhaicgefallen/Es sey dasder fride bester dan der kriege/In de bcdunckc mich. dkrieg sey befstr/danerfürtrechrlrche vnderfarnere leüce macht/DieXömische ch"n vk« stcrckcwcre nimermer zergangen/wan der Carrhaginenscr kriege verharrethec^ mensthr re/dan der fride vn anstelllrng dejstlbigen/zwischen den von Larrhago vnd §trcch^ mern/ist ein vrßrchegewesen/dcr Zerstörung der statt R.ome/vn andere allen stectlgvnns ten ein ewige lere vn evempel zü ewiger vnderwey sung /das nicht allwegen de völ^ ckern vn regimenten der fride des beste scy/wie k"kasica ein rrestcnlicher man reche vn wol gesagt hac/hast du frid bekomen/gebranch dich destelbigenmicbeschaidc^ baitvnmasteDoffercigervn verächtlicher fride istschädlicherdaneinkriege/ofc feind die gewaffneeen zwischc den schwere sichere gewesen/bald feind aber in frides zeykcnecwanburger zu Hauff in das schwere gefaUen/vn aneinander so geraceen vnd gewachsen/das sie vonhertzeneinoffenclichenkriegegewünschchaben.was soll ich nur hie sagen» vonn den bös« n sircen vnnd bosten inn den stecken zu frides R. iiq zeyrren/ tujimi gene vnnd redlrchm ciaccen verglekchen wo»c / w<.rc nrcvc bald zu sagenn ob ee itn kriege besser /oder im fride schedlicher gweßc were/also wol bec erstlich er auch sich zponr-f« Dergibrstc US fnvs gere^ren rtchrenn Vl vil kausecen Syllavnd Marius dist zwe allein/» Den erste kan niemane nichegnüg/wievon jm gschriben ist/nnrcrlsbe - vnnd herwideenmb ges nügsirmigklich schelten/ dann als er suche vber- ' windung/hac er sich der masten so wol gel-alten/ das er sich vber Scipio- ne dem volcke erzayget/ k)erwidernmbals er in die "Tyranneyvnd wüe cerey geriere / ist er vber dcnt?annibal worden/ Der anLk aber/Marius was ein man/wie es den auch von jm gcschribeu wirc/wöllichesen läster/ so mans mit seyner m- Mengst ^dtsster Wellung" DMicein^ l^nnman' lassmzur- in den handelgeschickt/das er gewaffecer die statt vor dem feinde geschützervnd er halten/aber im bürgerlichen klatde hernach im fride mir aller bieberey vnd kriege- rey/vnd zu letst auch mir Waffen die start gar gnaw vmbgestürtzek Hee/Aiso erlo¬ schst beyweylen der fride im Menschen das das best an jm jst/vnderweckec das äe gest/ Es waißc yederman was der Poer dauon schreyber/wöll.cher da er vil vonn redlichen rharcen der vorelrer gesagt/wie sie inn kriegsrüstung sich wider l^anni- bal waidlich vnd redlich erzaigr/zn lerst schleußt vnd sagr/yetzleyden wir vü vnge machs von wegen des langkwirigen frides/Wollust bekriegt vnsherttr vn grau samer dann dre wajfen / Rechner gleich alsi) mit seme m schreiben die vberwundne wka la- Gcacc m,c läster / Lieber sage an/soll auch eyn fride bey trästenlichen männern ster vber soM gelten /wann darinn so Wollust vberhand nympc ? Wann es ainer recht be- men/va denckec so soll es kain rechter fride haisten/dann in sollichemfride dahaim werden kan man erst die gemüccer mit schandclichen läster»» bekriegt/bestrrtten vnd vberwunden/ stcttung^ glke siccen vercriben/die erbarka.c vndergedruckt/vnd regiere «l ern der wollust. machen. In dljein kr.eg lst kein anstellung merj niwpr vberhand/Dlftm fride folgen nach allebegirde n/öaseinöW -bolterrgewesmH ^ege die bestens« /hatte sich gleich^ asie mieden Mjs« aue lasier mit bm tchm röckmimsi NIckgrjso>stdasx lchrvcsmnmirdw iriichenn rerkeck rches beznigmmS auseten 6Krs rmsdisczweM erste kannicm kgnüg/wi herwidernm!'« -rmigklichsW - als er snchrck urig/hateM ensowolgtlBj rsict)vber6chi m volckenM^ widcrrrmbalM lyranneyv-iöick geriete/isierrkk ?annibal uvröül, anöaber/MM-r ma5/MtS-cn von jm gesäM» rvötlichchnM/ ms Mtt s^k^ züsirgennobüm östlicher aiM« .egeschützttvM cbereyvndtkM ^tzcrhcc/WE ld erwecket ker-aervllvoB ich Widers den wrrvil Pitz« >s Herker vng^ -je vberrE »ticdenmätt^ csmnertttvkb-, dahalMwE l.emderiroB. gÜM Glück. ci alle begirde vnd frechait/hat mer gcsahr dann ein öffentlicher kriege/daninrech rem kriege/gilt es allain das kappenn^elin/hi« leyb vnd seel/smer hin zum tcüfel / Derhalben Viten bester were ein panyer vnd eysenhüc dann «in Waichs klaide/ im fcl-e sicherer dann inn seiner schlaffkamer/ein pusane laueret baß dan ein pscyffc/ die sonne bester dann der scharce/seind erliche die vermatnennes scy nichts sicherkk dann der kriege/wie anch Julius der Rayser vonjhm seinen kriegsknechccn offe vorgesagc hat/^rtde aber auch/wa er on lasier fern möchce/wcr nicht e,n böß ding Fcr-es dara mb /cin grosse gaab Gorces /gehet aber »richt rain abe/die leüte werde böß da<- rinnen/Anstellung des frrdes ist auch nicht allwegengue/dan der feinde mag sich sigkaxr inndes sterckenj vnd dich dcst baß erlegen/nachmalshmderlistigkaiten seindder brmgcn ansiellung nachgcsreündce / Du sihest das man vil durch anstellungfeindtlichs sich» beginnet vnd ansichek/rvann man feinden souil zeyr/raum vnd platz laßt / das sie sich mieeinanderbesprachen/berathen/vnud anschlahen/sö müst du haar lasten/ dann man wacht wol das erlich vnüberwindtlich seyen gweßt/als bald mans har lasten zur ansicllung komen/scind siedre ersten in sackgewesen/dan esein faul zeik haißc die anstclrug/nichc für dc fride/nicht für den kriege/sönö wider baide/glerch wie wällen im MöreZefährlich/wan sie sich auffrhnnd gefärlrch dem frrde/vn be sorgklich dem kriege/^ch waiß nicht wölltches schwerer rst hange oder fallen/'riä» geanstelle» ist deren die müde/faig vnd hayloß seind/dann vnsinnrge/armürscli- ge vnd eilende leüce disc seind/die weder kriege noch fcrde crrragcn/rrdulden noch leiden künden. Bas LVu. Lapicel/PondemVapstmnb. Zpmrte si« »r mortem c«ni't poMrsicMm Der gibt sich willig inn den tod/ Inn gfährlichaik vnd grosse not/ ä mör't, «kk V" »enem« re^vnt. Der sich des Bapstumbs vnderwkndt/ Darin» er nichrsdann vmreiv finde. —. Sas Erst Büch bon dem AchpfttM Ich frech mich das ich in den Bavstlkchen stttle zä Zkom gesessen/ vnnd oberster Inn gaystlichemstande/der aller hayligestvakter W^ä^haysse. Vernunffr. Man pst-gf von der vngestüme des Mores/vnnd vngewiccers inn die sicherheie vnd pore znländen/du aber fieühcst willigklich von der sicherhaic inn die vngestüme/Ey wie ein seltzamer vn «underbarlicherschiff- man brst so du gefahr lieb hast/bedaucht dich die Versorgung aincr deiner seele nie schwer genug/du hecrest dann aller sorge vnd yedermans bürde auff dich gelade/ du mäst starčke achseln habe/oderabee die ehergeyrigkair ist so starčke /das sy dein gemüke dahin zwingr/da du watßr/dases dir vbel ergehen wirr / vnd schwerlich ertragen magst.Das du sagst/du seyest zum Bapstumb aufgestigen/lieber besthe obes nicht ein absteygen sey/dann es setnd zrven wege/die barde zr« müh vn arbaic rragen/wölchen du gehest/mäst du ku mmer vnd noe haben/ja knecht vnd dicnrr fein/Go du mainst du seyest vberflch /s» bist du vndersich wie der Prophet m das Möre mic sorgen gesarcn/Sie steigen biß inn himel/sage er/vnd faren wider her- under biß inndie abgründe rc. jr stel verschmachcet/ste seind bewege vnd betrübe torcklen wie ein erunckner/vn allejr weyßhairtst verscklu. den rc. ye grösser R.o« Des bao «st dann andere stecce/yc rner werbt n burdinen vnd bcschwernujstn ob dir lige stes tra, von freunden vnd feinden/An einem orrh werden stehen/dte dich groß vor äugen bantenn halken/drch eheren/anbereen/vm dich geringsweyß steen/die vor dir das erdcrich ve/vnno mir seyden vnd samec bedecken /deine schneeweisse pferde mir golde schmuckcn/zä- suppe», men vnd zieren/die dir wein vnd essen austcragen/einschäncken vnnd crcdcntzen fresscr. ^ex^„/das dann bcy den alten fromen Bäpsten/nie ist im brauch gewesen/Zluff Sidoner der andern seinen werden die sponer stehen/dre nicht anders thün dann dich auß »nv"v^ richten/schmähen/tästern/schänden/rlchken/verurrhallen/dein sinen vnd leben Bapsts radlen vnd straffen werden/offenclich außgeben was arges der affrer in dergan- nchter. gen welke enepor gehe/seyest du dessclbigen vrsacher/auffdringer vnnd strstker/du seyest altes zwrrrachrs vnnd lästern grundsuppe/wie doch nur der leybe der Ehri, stenharckünde gesund sein/so das Haupt so schwach sey/gildr dan sourl bey dir gold vnd silber/purpur/kron vonberlin auff deinem Haupt« das du damit fride/rüw/ dein gären lcymadr vcrkaustest/so kenne ich dein mchr/wende vnd waltze dich m dem Bapstumb hrrumbe vnd wider herumbe/wie du wrlc/laß dirs gefallen nach deines heryenn luste/so ists dannochk nichts dann ein herce/lose vnnd vnnutze be<- schwerung/wölcher erlich der Bäpste/geren lose weren gwcsen/jren feinden nichr Herren wünschen mügen/dann das fte Bäpste worden weren / Vnd ich sä¬ st- rewt ge hie/wer jm recht wolc rhün/so were das Bapstumb nicht so böse / em grosse eh- »du xe/Esist aber auch ein last vnd pürde/ein dienst« vnd arbair/Helt sich ainer nicht v; Z^pft redlich darin/sohar er die gröste gefahr Haide an seel vnd leibe die höchste schände/ »bums armücjeligkair/vn anstöß /zweistig wa hinauß er wolle /er kan nichtlang im gaist gar böß tichen reglMLNt weder sitzen noch blcrbenn/kurtzist ondas menschliches leben/der vmg. B-ünige nochkürtzer/desBapstsdasallerkürtzest/Dcßhalbcn dasdiesorgen für die krrcken/jm sein leben verkürtzet/so komen die Bäpst ondas spat vnd inn jrem lecsten alter erst zumBapstumb/vnd regimente / vnd yhehöher vnd elcer ste inn den stul steygen /yhe ciester vnd beider sie herundcr mit gefahr fallen/t)erc dein sa che zum absteygen so sichdasmirmaß geschehe/das nichr plötzlich plumpste / das nickt von dir gesagr/S re werde darum b erhöhet/das sie bester schwerer herab ge- stür tzcr vnnd fallen mülsin/Donder höhe müssen alle menschenn stcygenn/nyc- niandr bleybec obenn ahn / Diser vnderschide aber «stzwischen» dem abstige der fronuncn / das die bösenn / glitzschcnn vnnd fallenn gar inn den drücke ciesse hinunnder / Derhalbenn nichr vnnbüllch / als eyn Gottloser mennsche / der Feld Haupt- gcftmckrv jWachcna .evevndg^ ^-rescrua' d-shayagr Mnkaun« MSectAYi rndanrich alsb-Idstn ü!s dcdcr^ smgsckther gcMrMv zwaycrmr vttöersrng ;imrn/öur drvndscka mvndfre zmßMD ßrjvndwir Mb^dasdl kimsstanl Ujgcdcnc L'ä'knen mrsmdat s Nieman! le zü k-m gesessen! lerhayligestvam mdrsMöreö/vmü ihestlvilligklrckv« ndcrbarlrcher schiß amer denn seele ni! rdrauffdichgeladci oftarckejdassydeik mrrjvndsch«M sestigmstirbrrbrßh! dezümkhrnack« ia knecht vnddM der Proph« ind« nd faren widert ün dann-ÄH in sirren vn-Ir!« r asfrerindcrW ervnndWech rderleylxderG rn souübeyö'k^ ^damiksu-eMiv/ r vndmr/ye-/chiH I drrsgeMmnaÄ e vnn-vnnW^ /irenfemdcnnÄk »ercn /VndiO' böse/e.ngroW icke sich amernck ,chLchst-l-tz»^ li-bclong^V schlkchcölcbcn^ ^asdresorgeB patvndm«'- .ppttdelrerftB lHcn/t7errM chplumpfiM KwercrvcrM mst-yg-nn/^ idemabstlge^ den dräckeM ' mennsik^ / gäeen Glück. QI ^eldhavptman deren von Carchago vor faren da er sterbenwoktgesagt Hat/Das ende deren die inn die höhe erhaben feind/ist das abfallcn vnd absteygen / Die er¬ sten vnd frome Bäpste müßten marccerer vnd zeugen Jesu Christi fern/ prediger vndlercr/yetzvcrmainettsicsteygenansf'denstüle/darumb das sie Junckherren scycn/güre räg haben/i,n fauste leben vnd wollustigkair pflegen sollcn/Dcri-albcn sins mae auch sourl darunrb rcysten/vnd vmbdas liebeBapstchumb rrachccn / Wer ist a- v,? beryetzoderdesBapstkhumbsodderBischsstampces anderst warnmbbegerc/ icme ge- dann das er nur bester reycher vnd mächtiger werden müge / Sie wollen vnd be- «e cn. gcren gro st c/pracdcrge Herren vü k)ansen zesein/der krrchen vorstehen / aber nicht nutze scin/w-dcr alle billigkarc vnd gerechcigkaic/Vnd das gotzlästerlich zu sagen ist/rnachcn auß pfründcn/prelacuren/Abteycn/Bischthumben/vnd Bapstchu MLN/auß allen gaystlichen ämpcern nur ein purlamer kaustmanschaffr/Gimo he« neyeVndgaystljchenwüchcreye/Schmirbeneinandermikgeldc/'machencädum ngch^i« gen/eeseruanren vnd Hostnungcn/Gchlatzen Pension darauff/vnd kauffen gleich dashaylige Priestevchrrmb/O wo! vrrkcrcr cs sich so schandrlich/Die alten kund <,» ><>ur- man kaum be/ dein ha "re mit gewalc zü den ämprcrn der krrchen bringen vnnd "re kcL- drinZLn/brstkan «mmandrdauonreyfstn/vndsoeergeycigfcindvnstrcgcnandce "iikluff gaystlrchc bcdmlost leüee/das ka n schäme noch Christenliche befchatdenhaic noch mäschafr zuchcbey siren mcrrst/das auch k)arder, nach jrem Bapsthumb vnnd gaystlichen irrens digttiterenttichtsogcstandennhabenn/wieyLtz vnservermaince vnndvcrwente Christen/Wrc wo! m-m lisec von dem ^ulio Cesare/das er mächtig groß güc auß- gcschenckc vnd schuld gemacht/vnnd den karren damit geschnucrdr habe/ das er gange/vnd minder kurre noch anstee/gen seiner mutccrkustend gesage/da er inn die wähl craee vn gienge/er wölke nicht haim zu hauß widkcrc/cr were dan Ober ste-, pricstcr erwöler vnd worden/dasharfmauch nicht gefälc/dann evwarde es/ B.am zü hauß als ein Bapste/vnd nicht als ein bader/Manwarßk aber wo! / mir wasecrgeycigkait vnnd kosten dastelbig erbegeree/darnach gestanden/gckauffc vnd anrichtcc/wann ers nicht erlangchckk/ wär sern fürnemengrweßc/cr wolre alsbald sterben oder indas ewig eilend geen/das herfm bardeswiderfaren mügc/ als dc der fm vö fugene auffurgesetzec her zü hersche vn regicrc/also das er mainet sm gschche vnrechr/wcr ;m auch schwach vnd schänd wan aufferden ein anderer gewalc were/dann aines ainigen Kaysers der er were/vnd wan auch das erdrich » zwaycr were/Aber wie cs amcm Christen Menschen gcbüren wrll/der Gor dienen vnd Christi joch tragen soll /solliche herrschaffc vnnd Bapstthumb eergeyrlich sich vnderfangen/vnd darnach stellen/kan ich nicht rechnen / Vil weniger will jmge - zimen/durch vbermastrgeschanckungvnschnuerung/cruZe/list/liebkosen/sihnä de vnd schandtlrche schmaychlerey/liegen/trügen vnd verrärherey/des alles erba¬ ten vndfrorncn hrylrgenleürenvbelanstchec/vndycrz schier der gemainwegc da zü ist/dajstibige liebe heysigeBapstumbzübekomen vnd crlangen/Bist du Bap- ste/ vnd wirst genendt Seruu8 seruorum, ein knecht aller knechte / sihe kere es nicht tt--s vmb/das du Üom-nu5 öominorum, ein hcrre aller Herren züsein begerest/gedencke ema« deines stands/diensts vnd amprcs/gedencke was duzechün schuld^ vndpfiiche g bist/gedencke deines her-rn des knecht du brst/vnd sein stathalrer zesein vcrmistest Drrherrewirc mitnicmandr so zürnen als mir dir/so du jnbelaidigest/vnd an sei- ner starda du züsitzen vermamest/dich vergreyffest. ^s,s " Aas c^Vili. Caplcel/Vondekfälmkait. cii>r hommr est, ssck» tt/tima «ii-e, Lnte ok>rt«m certt »cmo Le-ttr» Mk. kIiemandr soll sälig werden genendt/ Cresus mit glück sich ma ne geziert/ Vntz daserkomptzuseimm end. ^soch warderzu dem fewr gesierc. ' brcuü Sas Erst Buch bon dem ksxr» kem kam; lcichalsw stlmsttit/ maefarei Meyr/6 EsisicsN! lM^rn ksnbunn lMMtzd Mrstli dttmdie I vmb fiest vnndsag leurgrm Abgang g^ rnzcrrrl^ vylvlM jnmcrbcl bcfunöc/^ v/iöMgc scstscheni^ gchabrjvr weder hn wann nu^ mir dem d aber noch chrs/vnch k!rch vnn' mmpkmi« l'gkettfur tollt semdj mame ja ei vmbjhn/i das die m ->E >^Än L/stneyn' M«fnd< Mgew» ir.euö. jner mME !,mainMgbMG .ermähmn^ ^b-rd--"Ä ^jchesyave"'' -alitfdcrstE -KS "«»'S s»d >iu»-gka-k/Z, rsrdm/ai«^ „dgraus«^ »--"LS-' güten Glück Mm gehabk/ist aber dannscht jr leben allzeit betrübet vnd vnrüebig gewesen/ dcrhal- den nie selig/Bayder röd schnell vnd behend dahrn/Alevander käme mitten inn demlaussdeß krregs/mir giffr vmb/Iulius ward schnell nach dem syge/rm rade erstochen» / Das gelück vnnd stligkeyr bayder Scipionum/Harr seer geminderee saM vnnd geschwechee, / dem erstem, daserso vnschuldig inn dasellend gehen mäste/ »es. dem anderen/das seyn code so vngerochenn belibe / Es were hie zuweyrläuff aller stligkeye zuerzelenn / Ach komme auff das leeste/ Eyner aüß allen / ist allen» für selig yhe vnnd yhe gehalten wordcnn/der haystc Augustus der B.ey- ser/ein eyniger oberster regierender herre vber die welk/der höchste inn langkwis rigemfride/inn lcngstem lcben/vnnd lieblichstem ende/inn ewiger rusamigkeye der sirren stittcs gantzenlebensflver wslce sagen das er nicht der selrgest hie anff erden gewesen were/ohn allain bist die alles züerörcern vnnd zucrforschen sich be- flisienheccen/die sagen das seinjnnerliches/aygens/vNnd heüßlichs leben / deni eüsierenscheyn vnnd prachc seer entgegen/derhalben seer vnstlig/dann er grosien abgang gchabt/an nacürltchen vnnd männlichen erben/setndjhm auch bald seer vnzeirrig dahin gestorben die angenommene süne/vnd encklin/Geind auch jhm^ vyl vngehorstrme vnd frcuele buben stirkommen/die erger dann der rod geweste/ jn mer belaydigec/hatt auch haylose leur/die jhm nach leib vnd leben getrachtet/ bcfundc/auch strne aygne freund haben ostc wider jir tradimenr/büntnus vn cö- spiraciongemachr/hac auch mästen mcrmals vor äugen sehen seiner aller liebste vnd arnigen cochterIulre vnd auch encklin Agrippine ehebruch Mae auch müs¬ sen sthen/das nicht sein rechter erbe Noch Nachkommen/darzu er kainen gefallen gehabt/vr^> der auß not/mehr dann von rechts wegen darzü erkieset warde/ der weder jhm noch dem regiment gleich noch werde was/jns regiment kommen ist/ wann nun deren kainer selig ist gewessc/st zayg du mir einen anderen seligen an/ mit dem du selig stin wolccst/oder wilc du allam on ein gesellen selig seinAch sage aber noch ein mal/vordemrodistniemandtstlig/dumaynst duseyeststlrg/istni- ^retu- chrs/vnndwann schon eyner von jnen an dem gemüc mit rügenden zierer/selig- gcnrists klich vnndwollebec/dannochtwereesnurderwegezuderrechten seligkeyt/vnd nimpr mich wunder das etliche sch arpfssinnige menschen/den leuecenn hie em st- kexc. ligkeyc für malen/sthreyben vnnd treumen dürsten lasten/das sie so blinde vnnd rolle stind/vnnd so gar nicht fälen/wie vil prestenS vnnd mangel an vns ist/Ich maine ja es soll es eyner bey sichearpfinden vnnd merckcn/wi« alles das an jhm/ vmbjhn/vnnd neben jm/zerstörlich/vngewiß vnnd tödtlich sey/habeaber gesagt das die cugenrsamen der stligkeye am necbsten/ja auffdem wegc daZä stind/müs stn sich aberdannocht ob dem wege vyl teyden/schlahen mir dem laster/inn stä- rem kampstc stehn/vil vnnd schwere gefahre dulden/nimmer sicher stind/also ge- leich als wol als andere/inn aNgsten/nöcen vnnd vnstligkeyren / sie fülenns oder füllens nir/vor jrem sterben wirr doch endtlich auch nichts ands darauß/wa man vor gefaren/nicht sicher ist/wa noch jrrsalenverhanden/da ist kain standrhastre stligkeye/Solee die mayrrungder seligkeyt selig machen/es wurden vyl selig sein/ Esisteyn fäl daran/Es haystec sichjrrenn vnnd stossin/die warheyt bestehet al- - layn/der wahn vergehet vnder den henden/wie eyn schatt an der wände/ist eyn hlcfür st loser dunnst.Eswirr eyn andere stligkeytaustgehen/die/dieöistmitjhrem schar- i-ggeacy cenvnnddunstvndfalscherfrcudevercreybenWirt/vnndostenbaren was men- schliche seligkeyt für eyn ceaume sty/frage alle dist obernannee/oder auch von an- aikr vn, derendie sich für selig gerhämee/wa nun jhr seligkeyt stye/was sie mache/wie es vmb siestande/Sie werden schweygengewißlich/aber die warheyt wirdcrcdenn vnnd sagen/das bist/die sich selig geachrcr/hie die aller ermesten vnnd ellendestcn leut gewesen seynd, § iöoffngg DasLrstBüchMdem Aas OX. Laprcel/Psngütter hoffnttng. sr^Lr^s.. ss«L"S.- ir.euö. Im sey wie es wolle / so frewe ick) mich /doch das mir mein hoff» nung Niemande nemenn mag/dann ich hoffe haymlich bey Mir selbs / es werde der cagavns ein malbeffer/es werde nicht alwegen so trüb abgtt hen mügen. Vernunfft. Ist waare/deyn Hoffnung mag dir Niemande nenn men/ste verzerek stch aber selbsmit der weyle/verschwyndcn dahin/dreweyllieso offe berrogen/vnndir Jähe Hoffnung gefelt/vnnd nicht zügerroffcn halt/ Dan wer hoffet vnndharret/muß allweginnforchcestchen/eswrkdt nichts darauß/ hoffest du gürs/somüstu das widerspyl/das böse besorgen vnnd gewarcen /Es ist ein narrey/hoffcn das des ainer nicht hae/ vnnd darircben vergesst» wollen/ das ayner har/gewyses vmb vngewyses geben/hoffet ayner offe etwas gucs/vnd wirde zu leest böses darauß/wol etwan gar mchcs /Hoffer ccwan ey^er er wölle noch lang lcben/so muß er gar bald darnon/vnnd weyl er kunffriges harret/ so vergehet chm das gegenwcrcig dahin/vnnddie inn die weyregaffen/sehcn nicht was ihn vor äugen steher/vnnd geschieht ecwan die jn auffmorgenn etwas für ncmen/stcrben auffheuc dahm/das man auch mir hoffen den anfang nie erharr vnv har, "ukan/daru mb dreweylalle Hoffnung nur ein erwarrmmg deßguccen ist/das re mach« wchc entgegen» / Folget dem hoffenden inn dem rhayl das er vcrhoffer harr / cmsss wemgcste nkummernuß vnnd layde darauß / Es gehet sanr abe / wie ' süff dre hoffnunng manchem ist/so er mchc bekommet / das er gehoffct hakt / hoffrnn vnnd harren» / spricht man/machr manchen »tarren/lannge Hoffnung tstlange Vndwas rardegcsi scn haben mcrs^e/i füffenllAk y-egrösser ztaubensj crsihcnm Lnndsch< wann air offcöhns istscmg!^ vkchertat iffsköM glaubt da werdural! smwaski stendigeb ren/glau! rermaiu sinnig eol chcn/sun dachrwor ßttenscye ymbsiä) chvvnni nicht h-rci «Genier mlschtb gkMjso mchgchc mrverbc rvarsaa, müjscnj schaden digkarr lg. Hmont. 1/ nchen. qgerraktttt cracjsitt woA ecrr-s 5»c6/»^ gäm Glück. . cVll jmmttdar VMbgcwältzecwirst/man kan gleich als balde aittem gleubigc ein hoff- nung/alseim forchcsamcn einforchreinsteckcn/Aber stanchaffce leüce/taffen sich in käme deren rhasl leichrlich bewegen/Die sich nicht schämen plaudern vnd ver- hqiKn immer anhin den lcücen güres/Dic aber nicht gercn für luaenhaffcigeio- ftleäce wollen gehalten stin/verhayffen langsam vnd halten bald/Man soll nicht Dm wse solcychtferttigklich blossen worccn glauben gcben/sondcr so haylosen landcläüffe- l?gcrcn/ rcn vnnd boffen/den genüg ist die leme so äffen/auffsttzen/vnd jnen eynen wohn machen / da doch gar nichts dahmdcnn ist/ das der fache gleychec/Es ist yhe eyn laubcu.» wnnderbarlich ding vmb die Menschen/das sie so der rügende vnnd was rechegür , istwiderstreben/vndallcrvppigkarr/ttarrhaitVndgauIlereyfolgechün vndge- nrch^ii horsam seind/cugendc wirr mir dem kosten verachtet/was aber vppigkaic vorhae 'N. es sty wie schweres vnd böse cs sein müge/so haes ihr folge/Warsagerstindseltzam leüc/wisse»» was künffcig ist/vn das vergangen vnd gegcnwercig wrffen sie nicht Dnd was am Himel ge/chich.vsage n sie es so herauß/a-s weren sic im himmclischrn m» >rc„» rarke gesessen/vnd so er,» frische gedechmus herab brache/das sie dieweyl vergest scn haben wasausferden geschehcn/inn/hrern vacterlandc/im haust/inr, derka- mer seye/fcin rayn abc vergessen/Go wrrdc waare was Cicero jagc/IDas vor den w«s vcr« füsstn lige sicht nyemandt/cs gaffet yedermangehn hynrmel derweylen/ond sper retdasmaulauff/machensocittplärrefürdieaugen/gebengrossekunstfür/Ern »uchr/.ä Gccrenfcher stuiler an seinem staar vnd wesenfürcrcffenltcher »st dann andere / yhe grössere freyhayc hat er zü liegen vnnd sein lugen bester mehr anschens vnnd glaubens/^ch verwundere mich sampt Cicerone offcster / was man an jnen nur ersehenniüwes vnnd vngewontes habe / das sie ss rnn hauffenn ohn allen gefahr bnnd scheühen immer liegen vnnd trügen / beyandcrcn Menschen ists so gerhon / wann ainer ein mal leügk/vnnd Sotkshn einer warhaye berat / dann auch amer offedhnstyn willen vnnd zuchün eyn warhayc redc/st glaubt nran jm nymmer/ istscinglanbcgarargkwöttijch/beymenigklich/wattn aber disc Srercngugger vnder tausende iüginen ein warhaic em mal rrcffcn/so plumpsfr man hrnach / so ists köstlich ding/machr bist errathne warhayc ern deckel den luginen allen / man glaubt darnach alles was sic sagen/on argkwohn/vnnd wann sie sagtenn/k)eürs werden alle steren vonn hyn»rnel fallen/so müßcs sein/so gcnaygc ist man zü wis¬ sen waskünffcig/vnnd was vergangen zäuergcsstn/so günstrg istderlose vnner- stendigeböfel ihren crügern/vnsinmFister/dann vnsinnigenwohttsichcigcn len¬ ken/glaubt er. Das worrlin warsagen kompt nicht von dem lateyn wie Cicero vermaint/dirrittare ratten / sonder vonn dem Griechischen Mantice/das ist vn- sinnig toll vnnd rhorechc sein/Dis« vnsinnige weyse verdammen alle lerer der kir- chcn/fürnemlich Augustinus vnnd Ambrosrns/stind derhalbcn vonn vrlen ver¬ dacht worden/außvilfeltigemerlogenengeschwätzesollicher losen warsagcr vnd sterenscyer/alswslten sie die crforschung derwarhair fallen lassen vnd verachten vnnd sich auch ausfnarrcy begebctt/Aber dLcwsyl djse haiiigr männer stlche fan- casey vnnd ceüschcrey mit warheir schelrenn vnnd verwerten/vnnd man aber sie . nicht hören wslle/warum ncmc solche schwätzcrmc den besten aus allen an k)ard - nischmlerern vnhörenjrenCicerone /derbist crügcrey vn narreygany vndgar lrg- vno verlacht/verspor/vnd verdampk/Dnd in suma/ nicht ailarn vnser CyristeNlicher glaube/sonder die wäre ^)hiosophey vn wetßhaie/anch d:e s)oeterey/die der weyß kc/sonas nachgeher auffrechce wege/^lchc allain sag ich die haylige/ssnd alle geleree man nerverdamenvnverachked seeycele/zenichciZ/vnd lostfancaseyvndnarreyder ^..^ven. warsaonng/bistmöchtenwol etwasbarauffyalcc die sich mit ncren vn behelffen rnüjstn/auch die von jn beehöret vnd bezauberet worden stind / wölliche nuc -rem schaden/gefen/cswcre^ jnvor dcttNE rledrgE-« wesMS/wA SpoekM^ nernnngvod "rddol!^ «rs Men Glück. ' c vm ^futfchgeu -der nisten vn ewrcn kinder on gefahr geredt vn entpfalleni wörrliiß aassklaubec/auffmercket/vn auch was euch gefeit drauß deüttec vn abnemec/vn knnffngcs wissen wölk/vermainsr vlileichc dieweil ein paupcman zu R.ome das rvorc sagk/t)ie wöllcwr bleiben/das es gewisse sein wurd/dz R.om nicht jölr rranf ferierc vnd hinweg gefürej sonder das Haupt der welk bele »den/Oder vrllcichk das röchterlin mit fernem rvainen vm den verstorbnen hundeprrsam genanr/solle de vacrcr 'Paulo Acmrlro Macedonico de Römischen Burgerma-ster vnd Haupt- nran/hab vormalen vnd vorbilden vn deütken wolle / das er in den kriege ziehe /er werde vcrderben/vn den 3<ünig perjam von Macedonicn vbcrwrnden/IVolist menschliche gmüc so gar m-t vnssnrger weise erssffen/vnwunderseltzarn / wolfelr es so liederlich dorchlend in die grübe zu seine verderben / wol glaubt es so liederlich fantaseyen vn vnnutzen rrärimen/wan cs schon betrogen wirr/acht es nichc/crau mec eim etwa« daher wie es frolich sey/wan es erwacht/folget trauren von stund Man so? an hernach/allweg das wrdrrsprl/wan esein mal gerae/so macht es mer glauben / A« dan wan es tausenc mal kreügr/abschcühen/Ich rach dir laß di se vn jhene allerlay vcr He rs deütte/warsagen vnabnemen/wrlcduarkdrrstrüwig sein/faren/achrenicht was ^nae- -ißoder jenes von dir sagen/oder das gcstrrn dir deütke/sonder was dir der k)erre ftyr rnv des gestirens befolhe vn gesetzcc habe/thü alle tag etwas das du ye mer vn nrerstn 8erevth« gefalle mügest/was zükünstrig sein soll/laß dich nichts kümern/plage auch deyn was vlv hertznicVoranhindamLk/frageauchnienachdistndieminderdauowissendandtt vcr over Enciich halt es darfür/dz künffrige drng zu wissen de menschc schwer ist/anch wo s^/vntz es ihm schon nutzet/nicht gezimcr/noch jm gcbürenwill/auch nicht nutze ist/so es ickg«. schon zimlichwere. Aas c.Xui.Lapltel/Von ft-ölicßettnewcngekMN/ geschrap vnd kandtmären. R «mor«« c^>Ära ?rM//r c/L c/k Mansagcmrostcvilncwermär/ ^crncwermärwillglaubenhan/ Die feind doch aller warhaic lär/ Der muß allzeyr inn zweysfel stan. !- güten Glück. kedö. Ich frewe mich von hertzen so mein sonevnd freünde wider frisch Fröilche yttd frölrch zü land vnd zü hausekomen/auch die pawrcn/so sie gylt vnd die gense bringen. Vernunkr. Du suchest sreudc mit sorg vnd forwce ver^- menget/die rrieglich ist/vnd nicht beleibet/vnd vileicht sterben die dahin/ehe vnd sie dir gar vnder die augenkomen/auff dcmwege oder aber sonst jrgenc verhyn- kopt dercvnndauffgehalcen werden/hoffen / wünschen vnnd harren mag man wo!/ hoffe» " abervyl komptdazwyschen/dns du nicht haben magst/das duhoffcst/^re vyl v» harre, sernd zn Xom gewescn/die von herye der zukunffc Marei Marcelli deslecsten ero warteten /Aber auff dem Wege käme der grausame feind an jhn/der jhn vebwaro tek / wölchesfeindegrausamkeyc mechciger vnnd gewaltiger wäre/dann d^r mrlo rrgkeyc vnd senffcmücigkeyt des sigers/die feinde seinem Widersacher /von dem el lend wider haymberüffec vnnd halffe/derhalben der Aeyser Julius kundce auß fürbitee deß radcs zü R.om/dem Marco Marcello verzeyhen/vnnd wol seyn le > den schencken/fristen vnnd versichercn/Marcclli schrltknecht aber kundr seinen Herren auffdem wege nicht erhalten/ware jhm ein lcyden das sich sein Herr Aeyo serlicher woithat nicht gebrauchen kundre/derhalben vil eynem auffdem weg be, gegnek/das weder er/noch dre semen dahatm warcende/gedencken vn furkoinen künden/dann wer ist so schlecht/der nicht ecwann eynen feinde hare/der auffjhn taurcn möcht/vnnd jhme die fach auß machet/Es seynddergeytzigen strastrauo ber/schnapphancn/vnndwagcnhälse daraffccr hin vnnd wider so vyl/das )hn -- schwerlich eyner entgehn kan/gelc ist jhr hauptman/haben aller welc. abgesagt/ vnnd feynde worden/wills setzen das die straffen so wol versehen/ das keyn loser bübeeynen anrenne/fonder sich daruon machen/vnnd packen müffen / wer wrlt aber sonst eynen vor vnfal bewarcn/das nichcdas pferd strauche/falle/vndwao v-i vn^ gen/vnndcher/alles vbereynandergestürtzt/sein halspreche/wer will einenn vor Wassers norhebehüccen/wer will amen versicheren dasdie pruggen vberdie flüs- stchuocc se nichteinfallen/vnnd mit-hm prechen/was rstguc darfur/das nicht em haust auffjhn falle/oder was anders/wer versicheret dich vor vngewttter/schiffbruch/ feür vnnd Hagel rc. Ich sage hie nicht wie die wilde thiere die lenk gehn holtzezieo nchc rst. hen/ködten/vnttd freffen/ja etwan gantzegeschlecht der Menschen aussgefrelstnn haben/wie Dictarchus steyffg beschreyber/vnnd inn summa / rausencerleyvno fälle mügen dem Menschen auffdem wege zustehen/daran eyner nicht gedenckee oder versihee/vnnd jhnalso auffhaltcn vnnd hinnemen/vnd setze es/ es sey nicn derr keyn gefahrverhanden/fogrhtt doch der kod hinden vnnd vornen nebenzn vmb dkchhcrumbher/vnnd dirauffs nechst nach schleicht/inn deiner raysejfart/ _ vnd wanderunge/IVayst du nicht wie groffes hoffen vnnd verlangenn hecce der 2ol/das er sich zu e^o me mit warheye hart rhümen rnügen/dess das nervlich tnn staincn gehactee/ be- funden/on gefahr aüß einsal etlicher sylben dauon komLn/also laurccnd/Ich bin kommen biß zü der grentzdeß R.eins/vnnd verwüstet daselbst dreäcker der fein- de/damic ich dich L> R.om zterec/vnnd ewige freüde vmrd criumphe durch mein schwayß vnnd arbaycerkriegec vnderoberet/^lun wirr auch die Mona« befri- det/dester sensfcer stiesstn/was vnnd wie nun? wie giennge esauffdie letste / was ist für ein ende an der vylfälctgenerwarmng/hoffnung vnnd freiiderDenDru- sum/denmenigklich so beging erwartet hac/dervnerwarrertod zwischen« dem hingmommen vnd verzuckt/gestorben an eyner keanckheye/menigklich bewußt an eynem baynbruch/den er gefallcn/da stm pferd vber chn lieste/der ein lebendi¬ ger siger gehn R.hom zü kommen inn sem vaererlande von menigklich gehofsec vngeharreewar/ist kodhaymgefürc worden/vnd was Mich sagen von seinem fone Gecmanlco T' Ich halte das man zu R.home aufs niemandes /he so gewar¬ tet seyworden/als aufsjn/auss disen hatt nicht sein varter/nichk Augustus / die jeybayde verstorben/sonder das gantze R.home mitgrsster begird gewartet / ge- rad als lege/nle»b vnnd leben daran/als were er allain/hr leben/ Hertze vnnd ge- müehe/alshette stinmutterkeynen anderen sun mehr/die/etzauch ein verlas ne Wittib «ere/wie/hm dann auch also ware/derhalbendadieerste bottschastr kä¬ me/er were auchkranck/ist die gantzcstatt seerrkschrocken/vnnd trostlos wor- den/vnndjcdermans angesichc warde verwandelt zum rraurenn/das es inn der gantzenstärkster still warde/Da aber ein fcölichers geschray/doch bey vngewü stvbottschastckame/daserwtdeegesunde vndlebendigwere/ist etngrssses/srö- ^vs ;S liches vnnd seliges geschray vnder dem volck worden vnnd erhaben /das es gleich Rhom ic;-7r« nichtstyll/gehet dahin/alles verkcrer flch/mir tugendrvnndgüttcnn kiirrstcnn kan man etwas im zäum bchalcen/ob es wol hingchet/st> vcrdirbcc es aber dan< vnd nochc nicht/Es ist nichts süsters/dann die gedächcnus der wolang-iegten Zeyc/ Ir kündeeaber nichts rechts brauchen wie sichsgepüret/wann ;hr ewer leben rvwcr /a mir saulkeye vnnd hinläffrgkcyt/sorge vnnd mühe verzerret / so schelt chr die vn- ker ° ,v V tz schuldige schuldige zeit /die nmß Heu beben / L.eüge ich an dem /das ich sage / wie jr ewer k ine heyr mir narrechcer kurtzweyl vnd spyl/ewerjugenr innwotlustvnd geytzrgkeyc das alter inn klagen vnd grüßgramen verzeret/was kan diegäezeyr darzürSie geerdahin das ist jr nacnr/dreweyl aber jreuch der selben nicht rechkgebrauchrr/ 5rw ftZ! istsewerschuld/n-chrder zeic/'Trrurenvndfrölich sein/rstnichrinndevzec/som Ilch seyn der inn euch/ Lber das du aber vcrsteest/dasdu nicht frölrcher ding znuerhosten mensckr/ badest /sonder eranrkgere/so srhe ausfdem alcer/das je lenger ye mer sich inn crau- nicht an rigkeye senckecvndneygec/wreder pscc sagt/vndwan du hrndcrsichsil-est/ vnd v«r rexr. zelest deine jar/inn deinem alter würstu mer verzweystcn dan kosten vnd harren danes nur schrer auß ist mit dir/Man kan der nacur lauffnrc änderen/noch bel¬ fer zerc zügewarcen/Ich besorge es möchc nur ergcre hernach komen/das best ko^ metselcen hernach/vnnddas ist vrsach/das die Menschen auch yelenger ye ergeb werdcn/wiedan dieerfarunggibc/es weredan/dasm mgäcehostnunng haben möcht von der edlen jugent wegcn/das die lcurgerteerc/wiewol ich klayne host^ nung habe/dann mir mein Hertze nicht pyl gnts versagr/so gar ists alles verderb ^c/zum argen genaygkvnndgerrchrMemcal pricht/öas sich eintedLLalLeral» v^ aücr Sliter zeit beklaget habe/ich sage aber das alle alter vrsach zu klagenn genug ge¬ hört vr, habt hab/ vnd noch haben werden/wileu frölichere zeit haben vnd hosten / fihe dz nügqe« bu fröltchseyest/das lstzurfrewdederwege/disefreüdc kan aber ondke rügende habtsich nicht sein/wa du inn rechter MILNt frölich bist/da werden alle dinngfrölich sein/ »Sbeki^ kan keyn rraurigkeyt belcibenn/zekt kompc wider/du gehest aber mir der zeye ' dahin/vnd kompst nimcrwider/wereesaber nicht besser vnd sicherer/du gebrau chestdichdeß vor äugen recht/dann soengstrZklich erwarkecest/dLe vileichr nicht komeu/oder du nimermehr sehen «irrst. Das güten Glück. (Xi Aas LXVi. Lapicel/Von gehoffter Munffc eyncs Fürsten ittn seinem einreyccen. principi; -tLcentat.custo est üK«r-rp ^ori, IVanneLn Fürst cinreyecen rhüt/ Go hab dein haußgsind wol inn Hut. Pt nocet k'nZennir -ttü'cck t«r^ «irr;. Dan wan dir jollicv lene znkomen/ So bringentö der scel wenig frumcn. K.ca6.Ich frewe mich düs da körnen y-irt vnser fürst/vnd alke ding ZN Ftt /2H->tem richten. Vernunffc. Gleich wie man v^lhostec/das zu furchen -st /so fürcht man auch daA zu hosten tst/austba^de rhayl ist nrangei des rech* ten verstandes/Es were bester du hofftest der freyheyc/Der austseine Herrn Hof zzss^e fee vnd harret/der muß des dienstswarren/So du hostest die zäkunstc deiner für ftsn/so frewcst du dich stines/vnd aller in» gemayn vbel. Esistetwan geweßc/ ftn/oa-r das die Fürsten inn das ^vegimenc/vnnd das volckiundie FürstcNn hae hosten v»s ioch. mügen/Nun aber ist den Fürsten das regieren schwer / vnd ein arbayk worden/ vnd der fiirst dem volck ein last vttd verdcrbnuß/was d!r vn dem gemainen nutz daraus entstehn mügc/wrrstu wol gewar werdeü/dü wirst fein mit deiner f cüd D iq vnd BasErsiVüchbotldem vnd Hoffnung betrogen/wann wer wolc hoffen/dann nur ein purlautterernarr das jmzü grossem schaden vn nachcayl raichen möchc/das auch sich so offt diß in der erfarung so gehalten hat/kompe der Fürstetngeritten/so muß sich dre ganye start erregen/vyl vngemach wirt sich hremicrircen vndrieren/vil neü>erung vnd fchedlicheänderung begcben/wldcrwili/zanck vnnd kriege^ / Solliches harr sich bey vnsern fürsten jehen lasien/gefellc dir ssll-che newerung vnnd Veränderung/ ^erschüfst hoffe immerzu stärck hin/w-lls setzen du sorgest solliches alles mchrs/fürware »en hake so tst die herschnng an jr selbe vol uewcemär/gcrächcs/vnd vngtmaches/E/Lur tchern et, em schein vnd schatte eines rechten regimenrs/wie vor /aren gewesen« / ^ch radke ncs rech dir/wann du hörest/das dein fürste ernreyrcenn soll / versihe dich wolj solk allweg »en regt, maynen/du hörest den donder vordem schlag herrumplen/vnd brumlen /solrm- Ist^vU vn chts hoffen/nur fürchten cs werde einschlahen/dann man muß allweg nur das rechts ergest hesorgen/das dann wider die natur vnd tugenk an den fürsten sein foll/Gi- v« vec/i hest du den ob dem Pflaster daher traben/gedencke du sehest ein vngtücthaffriges borgen, gestürndem gemamcn nutz/vnd burgern/anffgangen vnd crfchinen fern/ frag deine clcern/so werden sie ja darzu fagen/sage es deinen nachkomenn auch also/ Älawe sie nicht wie narren auffFürsten gaffen/Gage an/wan haben ye kiairre thier »hlerlm lin vnnd vögelin/den Leo oder Adler gern gesehen oder gewünschec^ Solle tchs fthcn Le rcden/so ist der Mensche das aller narrecest thiere/das an fferden ist/des mer dann Av!«vn kain anders/sein schaden vnd verderben begere/andern thieren muß man käder geren. legen/dee Mensch wirt allain Mik gerächte vnd sagmären/randcmären/vnnd lo¬ sen vnd blosien worren gefangen. Aas it. Lapicel/Pon Hoffnung eines güten gerächt vnd lods nach dem cod. rre tttrn te sso/l moNemßmck Noc -ittm pnrtck. Leb wol nach Gor vnd eheren hie/ Man von dir sag nach deinr hinfarr/ Dnd frag nit was/warum/vnd wie Den rodrcn kümmere red nir harr. kreuch gücm Gluck. - cxn ir.euö Ich frew mich so ich im leben so wolgchalten/geehret/vnnd ein gu^ Ekächk cen leumadrhabe/wie vyl grösser wirbt er nach meinem tob vnd abgang /W werden/vann was bringtaynerdaruon/dannsein gürrennamenn/ des hoffevnd frewe ich mich. Vernunffr. Man findet vil/die vermaynenjne« ringen dächcnus nach ihrem cod zu machen/derhalben sie sich vmb die leuccL verdienen/ vnnd bewerben mit gürchün/wann sie aber die fache recht bedächten«/ so wer, -en sie wol ein vndanck/böses lobe/vnnd ein schände einlegen vNd verdienen/ vnd gcle-ch werden den wandereren die sich verjrren/mehr etwann hinderflch dann fursich gebend/W nicht mynder/ctllchen volgekeinguk lobe Nach /aber seer we- mgenn/Seneca schreybkinn seinen cpisteln/er wisst wol das er nachseynem rod Sou eindancke Heyden lcüccenhaben werde/So sagt auch Gcacius sDapimns/ das er fernem wercke das er auß beste gehen mir grossem lob/einen gutwilligen wege gürovs» ausfdie nachkommen gebawet Herr/Go weyssagetjhm auch Ouidius selbs /das f-ciags/ se n name ewig beleyben/vnnd fern büch von mentgklich gelesemr/vnnd durch alle welt sein gttkkerleumandc/lobvnndchere/fttr vNdfüe bestendig werde/ vnd lebem warlich deren kayner wirr berrogen/Aber wie vyl mamstu die solliches ewiges lo be verhosstt/ibnen verhaystcn vnnd auch daruongeschriben/der man setz noch nimmer mehrgcdencken wirt/nichc erlanget/das siegesnchet haben/weyl ayner lLdec/kenncc man ihn ecwan/so er sich redlich zucrkeunen gibt/nach dem tod ists bald anß/Auß den äugen auß dem sinn hayßccs /wer lobe beyden leurtenn ha¬ ben« wrtl/der nmß fuchsischwäntzen künden/den leurcen das maul ansstperren/ das hclmltndurch den munde zichen/frayndrlich den gemaynen man anreden/ grüßbar fern/lieblich züsprechen/stölichansehen/helffenvnnd radrrn/dennach- banren gütschün/schützen vnnd schürmen/die jhm inn sein gewahre vnd treu, we besolden/gastfcey siM gegenn denaußlendrschen/gegen jedermangutwillig VNnd dienstlrch/Diß vnnd derglcichenbringen einem weyl erlebt/ein güt^lob/ so lang vnnd ersanch thüc/wann aber ayner darusn müßt vnndschaydet/ so tsts auß/vnnd wanns lanng beleybt/so beleybts nur als lang so die bclcyben/die shtt gekannt haben/wie kuryevnnd klayne zeytaberdiß sey/kanstdu rechnen«/ vnrrd w.e solce es lang weren/hgtk es doch keyn feste wurtzel/was nicht wol ge, ctrb nüet 'st/müß von naeur bald fallen/will setzen es bleibe ein zeytlang ecwan eynrs gnrrergerüchk/leymandt/lob/ehrre/hayligkayt/redligkeyr/dapsferkeyt / kunst vnnd dergleychen/so geschieht es doch selten/grosse leuct bac man nur vor äugen/weyl sieausf erden inn ihrem prachce/gold/silber/edelgestain /ringen an denfrngeren/hereyn prangen vnnd paareN/drser scheyn/pomp vnnd prachce / so bald man sttrbc/verschwindet er wre ein staub/raüch vnnd nebel ander wand/ Es ist wol schwere/aber doch Waare/Gie haben jhn mit ihrem prachc vnd schein lichen lebe« keyn zeügknuß geben/noch lobe vnnd langes gedächrnus/noch in er¬ werben vnnd verdienen künden/das lobe ist den kodten nye zä güccm kommen/ oder genutzck/hattde« lebendigen herwiderumb auch oftc geschadet /darm was haerCiceroni vnd Dcmosthem/den eod anderstzüberayrkek vnd mit sich bracht dann jr geruchre/vnnd fürrrcsteliches lobe ihrer kunst halben/dastelbig mag ich »er bre von Gocrare vnnd Zenone/ vnndvil anderen sagen /dre man allewol kem/ wasy haec aber anders vrsache geben/dann dasgcruchc gütrer künst vnnd vsrrwnffr b-rümbr Androger/dem suncdeß Küttigs Gnosy/daservon den Atherriemern ^ewdeet wurdc/was hacraber dem Rünig Oere der Colchier zugebracht / die volcker so nacd sci, gcnanncwerden Ärgonaute/crestenlicheaußerlesnemänner/die sich züsammcrr rhätenvbermcerzü faren »nnColchos/dann allain dasgeschrayderreichcum«"" er/dann sie daselbst wußten ein guld.ns feele/das fie.vermaintenn als räuberzn T iiq eroberen/ , Mn Glück. ' dZrm tznerehere nach so er sich redlich vnd wo! gehalten/träffenliche/eherliche vnnd en- genchasfec chatten gefftffter habe/Dcthaioen wrrtdcrn rhüme/ecrc vndgcrüch» E-reM re bald vergehen so es so bawfellig vnd zerbrechlich tst / Wasnut Menschen hän, g^bcr^s -m geMacht wirt/mügen Menschen Hände anch wider zcrprächen / es stehe odder wenn ist bcleybc/so rsts nur un abnemen /Ob es yetz zur zeyr schon stst ist/jo mag es doch de alterkarn widerstandchün/die wirrdedaraust du dein rhümgebawenhast/wcr» nra-e. den das haust und dein ehere mit einander hrnrvähen vnd zerstrcwen / wrlc du es nicht gelanb^u/so sthc die altegebewc vor äugen an/so wirst du esgewar werden/ Wa ist nü das stsltze Troiamsche Ilrum r warst Byrsa das schloß CarchagimsT' rva isk der Tvurcn vnd meüre Babylonie 7" wilde rhierc/narrern vnnd schlangen wonen darinnen/Ich rede von der aken Babylon / dann das ander hernach ge» AUc Mk bawrn stehecnoch/aber jo fest n chc/es mage bald falien/IVasemd die sibeu grosse wercke vnd gcbew so von den Griechischen geschickt schreibern weyt vnd brayr be-- bcwfinv rhümpe scrnd worden 7" vnd das ich noch ncwers sage/wa ist dasgüldir» haust k^e vcrairer ronis r danke alle wcrct Kur zu sch asten genüg gehavr/vnd nun alle die daruorr le - scn gleych müde machc/wöllrches hanst/sampr andern gebewcn in zu sollicher ar» " mük gcbrachc/daser hacrauben vnd dm küren dasjrmitgewalknemen mästen/ "wa scrnd du wilddäüerDtoclcciani hinkonuncn/vnd das bade Anchonh / vnnd das runde gebcwMary/vnd das gcbew Generi mrc seinen sibeu rr vmbgängen? k^lun aber das ich des drnges ein suma setze/warst des Augustigebcch /steraust' ostnc nrarcke hat austgerrchcwarst der "Tempel Mareis des rachgirigcn gocs wa ist der "Tempel I ouis im Eapitolio mit seiner dondcravr 7" wa ist der Tempel Apsüin.sim pallast 7" wa seind dcsstlvigcn parriken vnd vorschupffen 7" wa die st! brge Grrcchrschcr vnd Lateinischer büchcr LibereyT'wa ist die ander vorschupste vrrd kdalle des Rünjgklrchen gcbew Basilica genanr/Gah vnd Lu ry i m nanrcn jrer änctlin austgebawen vnd dcdrcrerec/das ist geweyher vnd zugeaignet 7" wa ist dre dritte t)aliederLeun seinerhaustfrawcn/vnd Ocrauieseiner schwester/vn das srcwden haust /das schawsprl haust Marcclli 7" wa seind dise gcbcwc / durch fvrecästcnliche mäncranst brfclhe vnd ermanurrge desselben Avgusti an v,l stet? ren/so mir grosser kostung vn arbaicerbawcn 7" wa seind die Heuser Marry/st)hi- lrppi/tdcrculrs vnd Mu/arum/das -st den frawen vnnd Göttincn aller bimsten weystharcen erbawen 7" wa seind die Heuser Luch Cornisrty/der Tempel Diane 7" warst der Hofe der feeyhere Asiny sOolllonrs^waist der Tempel des Gacurni vs Muncirrs sDlanco austerbawrn waist das schawspt! haust Balbi Gornely / das runde schawspil haust /Amphicheacrü gcnant/Grarilh TanriT" vnwa rst/on an¬ dere vnzalbareköstliche gebewrn/das werckc Marci Agrippe /vnd das ichs nicht zulang durchaust mache/wa seind aller Würste herrliche palläst/deren namen du in den büchern verza chnet vn geschr-ben befmdest/Gche yetz die gantze star R.onr aust/so wirstn wenig anzaigÜA vnwarzaiche mcrbcfm-en vn sehe/solcher wercke Gihe nun du zu was m ir deine gcbew /gedächcnus v n cere werde /In der warhaie har Augustus der kerstr nicht ands hmd)m glasstn dan se nc köstliche gebew/sein cere were langst sampk dc gebcw vrralcec vn erngefallc/Es sei nd nrr allain zu sey- ner zeit/die tempel die er den Abgöttern bawcr/vber die werct leure/sond auch zu vnsererzeitgarstliche cempel d hailrge/ebcauch zu ^omeingefalic'/andcrer sonst auchjr gründ gewackcr vn geschwanckec/vn kau vn kau noch hcürbeycag irc l. st errragm mügen/Austgenomcn das haust Pantheon das in aller haillgcn namcn vnMariegeweyl-crist/dz AgtrppaallcAbgötterngebawchec/nochstststar/Dz ehere vnd rhüme bierben soll/must ein anders fundamcuc vnd grundftstc haben/ pamhcs dan nur allarnstaine/sücheste da sie ist/wa nichts ist/da frnder man nichts /die rvareeere vnd gcrüchre ist nichtrnn meürcn vndstamen/Ich lasst csscrn das dre eäwm. T v lenke AasErsiVuchhsndem keütte sagen auff dreycheyse möge man gutes kobe/ehere vnd rhnme erjagen/das erst das aürcr etwas grosses rrästenliches khäe/das es die geschichrschreyber von» jm arrstschreyben vnd inn die bücher bringen/Zum andern oder etwas selb» dch- ren vnd schreyben/das dre nachkommen lesen/oder sich desselben verwundern/Zä Kesten e n rräffenlichesgepewauffzurichren das vor den äugen der Menschen ste¬ hen belcybe/Es sey chm aljs/so ist doch das tekst das minst vnnd hinftlltgest/Der Kayser Augustus har sich gerhümek er habe die starr R.om mir dreck vnnd kore von kodt gebawrn befunden/aber nachjm marbelstainene verlassen/wann zu disem lobe vnd rhume nichts anders kommen were/wawere sein gerächt yctzo / d erhalbenn hssteaussdaswasbleybr/lasszergängklichsfaren/Ausfdasduhoffcstistnichts mMax, ist koc vnd erdrrich /zu dräck vnd aschen wirr es wider wcrden/danon esgmomen nE vcr, jst/iaß loben ein weyle dise die darinnen wonen/es werer doch nicht lang/es ist nun ' ein knrtzes vnd arges lobe-die nach jnen kommen/werden ecwann dein hauß vnd g-pewe nicht merftnden/oderaber werden sagen/die kdayden habens vor zeyeen gebawen/vnd wirr niemandr wissen deinen nammen das du es gebawe n habest. Tas LXiX. jArpttel/Von bcchoffccr chere attß täglicher beywonung. c«m est con«n-s«ttro, tt« Der sein beywonung haben chttt/ Bey fromen der ist wol beyür/ VttKtcrtum nomr» öcköcrt poter. Er lug nun das er freündrlrch sey / Den guten den er wonec bey. R-euck. Ich frew mich das ich wayß die le u c »nie täglichem.beywoncnn vnnd feeündtlichaytzugewynmnvnnd zu vberwindenn / derhalberr ich »ücyre. lobe /e Here vnnd preyß für ander dauon zuhaben verhoste. VemunN. Gkc^ güten Glück. riXim Gihemrr/dasdu auffsehest/mir wem du züchun habest /dattn so du vermaynest gemaynschaffc mit frommen zehabenn/so solc du wol böse buben zü gesellen knie- gen/Äile dn yhe bey leüeren wonctt/so erwölc dir die besten / dann es ein güt zay- chen ist aines erbarcns gemües/wann sich ainer zü erbaren Kütten bele / dann es istaller fceündcschastc erngemayne vrsach/gkychec güccesgemücs vnnd stcren/ wer sich Derhalben so du dir frome vn erbare küre siirnimpst/von den selben etwas zü lcr gürcs mn/khüst du im rechc/so du dabin kompst/do sie jemd/kanstu jn nicht glcych wer den /so tbä als vil dir möglich ist/vnnd vnderlastc nichrs/das zü cheren vnnd er- güt. barkaic dienen »nag/der güc Wille inn dir wirdr sein lobe haben/das auch der erste vnd gröste ehay! der rügende ist/gücs wollen bcgeren vnd demselben nach jagen/ wa das nicht vorher gehec/ss kompt dasander selten nacher/^nd verhürce dich/ sodu dich an erbare lcütce henckest/zuche vnd erbarkait von jhnen zü lernen/ das dein äuge nicht em sthalck sey/das du es nkchr von zeitlicher nutze vnd gewins we¬ gen rdüest/sonder da laß dein gemüc hinrrachcen/ob du jhn mochtest gleych wer¬ den /dann so du austsetwas anderst sehest/auch nur von ehercn wegen diß allayn e'yectest/würdest du rechte ehere nicht bekommen / Das man bey erbaren Kütten jveündkschastk/zuchk vnnd ehcrckrnee/rst nicht vnrechr/dieweyl es inn allen kün- sten/lnn frrde vnd kregs zeyreerr geschrche/dann auß beywonen eräffenlicher leü- eeternecayner mitderzeyeauchenl fürgängcr marine zü werden/ Allan sihe mir steyß darauff/das du dich zü guten gesellest vnnd dich nicht lastest inn böse gesell--» schaffc/dann du leychclich mochtest betrogen vnd verfürer werden/Fromcr aber vnd rugembaffter leüce seind auff erden wenig worden/derhalbrn srhe für dich. Das LXX. L/apiccl/ Von htlfälttger Hoffnung. -rnimo; In c7öri/?»m A« ffnc ffnc Dü hosten bringe vrl sorg vnd lach/ Zü Gott dein stäke Hoffnung richt/ Vnd mache dir oste vergehn fraid / All ander Hoffnung seind entwiche» — BasErsiBüchö-ndem "GE keuö. Icb hoffmit ftervdm inn gesundthaiknöch lang züleben/c^kL b-ffnikg. tage/ft:de/vnd gemach avsf erdenzuhaben/mein mürlin inn allem lüfte zu külen/alles laydes vndleydens abzukommen/vnd endrlich inn gueem alter mit grossem folgenden lobe zu sterben sänffrigküch. Vemunffe. Wartich vu d,, nimpft vtlzu hoffen für dich/das glücke wirt dich in vilen trügen/wer vrlhofc öfters wirk oft betröge vn verlaßen/wer wenig hoffc/lauffe dem glück ein ranck ab/ver Sc», schleüßet jm den weg gar/Wer lang lebe verhoft/vergißet das er sterbe muß/v» waißc nicht das er so lang mir schmeryen inn dem kärcker vnnd gefängknus des leibsbeleydenmuß/vnd vilgedulden/das er nicht gern duldec/dakn alle gl^rr an ' deinemletbe/schöne jare/reychthumb/gesirndthaicvnd was dergleychenisi/wire dir nur ein bschwere sein /etn anraiyng zu vnstekiger/stinckend/vn garstiger wot lüfte dauon du gern loß werest vnd ledig/vnd ob dir schon ein kiainezeit ein mür- lin machest/kompt doch lange rewe vn brr sie Hernach/Deinesleibs wirst du nicht nmyftcr sein künden/er wirr dir ein vnlust anrichten/dein güt wirk dir zur bürde vnd schwernuss sein/wirt hie vnd dorr stecken vnd anstoßen/must also imMöre mit gefahr schiffen/an die winde dich hencken/vnd fallen / vnd wann du schon et¬ was gewynnest/so must du sorge gnug auch darzu haben / vnd ein gewinlrn wirr dich inn vnzälich vnglück setzen/man wirc dich criegen/sogscheyde wirst du nicht sein künden/Ich hab dir von oben herab erzelc wiegar dein schöne/reychthumb/ gewalk/hoffnung vnd anders /so gar nichts solle noch werdc sey on rroc/widermnb ausf alles zuancworcen/sihe auff dich /du wirft inn vilen betrogen» / dein gcwale wirt dir zum neyde geradem /dein reychchumb zur armuc/dein hsffarc zur forch-. re/dein regiment zur angst vnd nor/zneinem vnseligen leben/dein ehere / zur vrr- nutzen frewde vnd schände/ dein weyb vn krnder zu täglicher sorge/dein sonsfraü» wirc dir zur peyne sein/tnn müh vnd arbayr mäst du alles dein firenemen schlieft ftn/Geirbk dir ein altes weybe/sö wirst du einen ttewen strick haben müßen/dce Aller m? dich binden vnd gürten wirc/EIimpst du dir zu studieren fur/so hast du schonein v^srb'lr anbosi/Hamer vnd eysen/damit du dir ein gereüsche machest/dir dein schlasf ba¬ tst nlckks mit züuercreyben vnd verderben/hoffest du frewde nach deinem tod / so wirst du vnv cxcek^bcin kaubee/nachrgallen slttIM nicht hörn mügen/vn was man dir nachchün inag zu eeren/geschicht dir als einem plinden der nichtsmer sihek/deinname wirc auch inn vergeßen gestelt/^iemandrwirr dein gedenckc/dein güt werden deine freünde von deiner stele wegen verzeren/vrrd bitten das du ja nimer wideEoincst vndlebendigwerest. Bas LXXi. Lapüct/PonttbechHffcem ftidedesgemäts. vitcem animi »er-cnr nemo t« melrtt; prck»or erü. Wilk haben srid im hertzen dein/ ^lreyb auß von dir all böst gelüst/ Derstlb allain bey dir mag sein/ Go bist zum friden wolgerüst. §r>v vcs R.euch Ich hoffe micfrewde ein gut gewißen zehaben/ruwe vnd frrde des gcmöts. ^U^gmürs zttbekomenrc.VemunÜr. Ich höre wol/du wilk lieber ftide deo ge mücs hoffen dan Haben/Fride deines gemücs magst« auch wol haben / so ^^^duanfaheftfroinzu werde vn in Gor glaube /Fride hoffen/gehort kriegöteücezu/ stlds wer fürc aber deine gmür mer krtegs zu dan du/wrlc du vö andere habe/dz du dir , lnrr sc-n- ^lbs nimpft/was darffe es vil hoffens dz du dir selbs gebe kanst/vn dir Niemande fe,8n ist n«mc magedan du/Laß zorm/ne^d vn allerlay bcgirde/sö sähest du an räwig in s Kar gs<- deinem hertzen zu werden/warumb rhüft du an dir selbs so vbel/Die leürc fteisstik rnck jres verderbeirs dan Hailens/Mankausfet tewrer den kriege des gmücs > dann dann den fride vnd rnwe des leybs/So gehet es auff erderi zn/das souil Menschen söuil'böser naygligkart vnnd yrde der anderen widerwertig/daher souil vtwuwe/ "kriege vnd Haddersinn der welte/soui! bcgirde/hsffens vnd harrens ist/vnd wan man schon das verhsffc/bekompc/so ist /hm dannochr noch nicht recht/ hebt man erst an recht gasten vnd gynett / vnnd muß der morgnig tage bester sein dann der. heümg/das künffcig angenämer dann das gegcnwercig / Man findet so haylose leüre/die lieber dre Hoffnung des küufftigen habenn wollen/dann die fache an/hr selbe die sy hoffen/geben dieheff-mngnschr vm das vcrhoffsr/was soll ich solliche keuren anders wünschenn/d-mn dasalle ihr ding vbermorgig sein soll/sich gegen- 'werriges alles berauben vnnd zwischen vergebenen Hoffnungen alte narren wer¬ den/Ob sie inn /rem alter verständig möchten werden/wie vttnuy vnnd eytrl jhr hoffen sey /vnnd zu rugke sehen das sie gchoffer haben/das sie zuvor bey ihnen ge¬ habt haben/was soll ich sagLn/k)offLtt vnd harren macht lauter narren/Ist ein dunst/rauche vnnd loser nebel alles was menschrn hoffen/craume vnnd vnnutz-s wesen/S wie vil steygen mit solcher Hoffnung des frides zu ewiger arbayk/ krieg- vnnd mühe. Aas LXXil. Lupüel/Von der Hoffnung des ewigen lebens. Lff «tritt /cossttt » /ssrr-re/-lk»tem, §«A«r rk-t/»l5 i«nA-tß>ronb.' xvv xvv. ^ovvj. xxA- AvvrA Vvxch. xvVljtz. xvxv. xvvv/. xxvvf. vvvvq. XVIII. XIX. XX. -XXI. XXII. XXIII. XXIUI. XXV. XXVI. XXVII. XXVIII. XXIX. XXX. XXXI. XXXII. XXXlll. XXXIIII« XXXV. XXXVI. XXXVII xy- xjy. xmst xv. xpjy. xv. vv^ovch. -xvviv. "Ivli- Von Das I. Cap. Von vngestalcem vnd häßliche leib/DerGchmertzklagt/die Vev nunffcrröster. Am Blatt, i. Von schwacheyt deß leybs. Vonkranekheyten. ry. Von einem vnberämbten vatterland. . iy. Von dem schlechcen/nyderen vnnd vnachrsamen vrsprunnge der Menschen. ich. VönktNdern vnd vrsprunge/die auß ledigem/vnehtichem vnvnB ehrlichem stände geboren werden. Vom joch der drenstbarkeyr. Vondekarmüt. Von erlienen schäden. Von germger/spreder/vnd schnialernarang. Von vrsprungkücherarmuc. Von dem last vnd schwerer bürde viler kinder. Von verlornem gcldr. Von d^r bürgschastc. Von verlierung der zeyt. Von vnglück lrchem spyl der würsstl. 4»- Von eyner Brawt/die eynem andern man /dan dem dersich mit n: im argkwon hecc/vertrawec wäre. Von verlierung eyner ehelichen haußfeakben. Von eynem vngestämen/wrlden vnd zornigen weybe. vvu. wie sich eyner beklage/das jm sein weib hingefürk ist worden.vvltj Von eyner gar vnüerschambren hau ßfrawen. xvl,y. Von eyner vnfruchrbirren haußfrawen. xvv. Von der gaylen/frächen vnd vnzüchcigen eocheer. vvv/. wie ainem so wehe thü/wan jm seine verwandten gischender vnd geschmäher werden. Von bösem leümandt. Von der schänd auß vrnvürdigem lob erwachsen. Von vngetrewLN freunden. Von de«? vndanckbarn. Von bösen knechten« Von den flüchtigen knechten. Von beschwerlichen nachbawren. Von der feyndcschaffc. Von erzogener gelegenheyc deß Xachsals. . Von dem hasst deß gemaynen mans. Von dem !^keyde. Von der Verachtung. . . Von der langksarnkeyc der zügesagten haabenn oder geschencken. Am blacc» xxvviy. XXXVIII. Von dem abschlage begerrer vnrrd verhoffcer ehere/standts vnnd XXXIX. Ettmanen deEapireltt Das XU.Cap. Von einem vngelürnigen vnnd stolyen SchAer oder ieren/tr D ger. Am Blakt. §ls. Xllj. VonderGtieffmütter. Xl^lls» Von deß vatters harcigkeyt. xliy^ Xl-IIIl. Von einemwrdcrspenstigeN vnd vttgehorsamen Som xlich. X^V. Von einem zwiträchcigen bruder. vlv Xl^Vl. Von cynem verlornen varcer« Avj. Xb.Vil. Von verlorner muccer. xlvj. X l^VIll, Von dem verlornen Sone^ xlvtz XlLLX» Von dem kläglichen vnnd erbärmlichen todtfallen eynes jungen» kindes. xlvitz Von einem son /der ains andern sone ist erfunden Morden, x'av. Von dem verlornen bräder. l. ^XVlll. r.xlx. I.XX. I-XXI. L-XXll. L.XXHI. L.XXHU. L.XXV. L.xxvr. L-XXVII. L.XXVUI. I^XXIX. 1.XXX. L^XXXs. L.XXXU. L.XXXM. Von dem bclägerten Vatterland, Von dem verstörten Varrerland. lvvvij. tvvvy. lvviv. lvvrv. lv^v. lvxvj.lvxv»i ivvVlü Vond" Ivvh. lvviy Von der forcht/das man im krieg vnderligen vn vbcrwundcn mö chte werden. lviK. Von einem närrischen vnd fräueln vnbedächkigen rniramprman. Am blatt. lvv. Voneynem vnfürsichtigenvnd vnbesunnenen Feldhauptmann. Am blaer. lxv. Von einer vnglückhaffcigen lcblachk. lvvl. Von de m bürgerlichen vnd jncrlichen kriege. lvvh. lvvry. Von der zwitrachee deß jrrigen vnnd zweyfelhaffcigen gemüc^es. Am blatt. lxviy. lvvüis. Von zweyfelhasfcigem stände. lvvv. Von empfangenen wunden. lvvv. Voneynem R.ünig/der keynen sone ttacl) jhm inn dem R.eicb ver¬ lassen hakt. Von dem verlornen Rünigreich, Von der verrächerey. Von der verlornen Äyranney. Von verlornen schlösstrn. Von dem Alter. lermjtM Slme. x!j. xlitz. xlich. vtv Avj. xlv/. ^vij mesjungmn >rdm. x'l§. ltz. H W tv. ltz. lch guksttzk-lviß. . lvh- lvch ivich ivv. /rvv- tovih !> tdhaupcmann. lvv. lK /vvh- ren gemüt'-cs- yvch. lvvO ' tvA >r^ lvvrtz« tAvv' lp^ tvvrv- Cs. cu. eur. CULI. LV. cvi. ovn. evm. eix. ox. cxs. cxlr. exill. exniL cxx^. cxvi. cxvii. LXVIII. cxix. cxx. LXXl. cxxir. exxm. cxxiui. dXXV. exxvi. LXXVU. lvvvvj lvVPViil) lZAvitz >- !vvv-v erwach sten ist. Von den geringen verdricstungen mancherlei ding. xcj VonderErdbidung. xcv Von dem brächen/stcrbm vnd sDestrlentz /die weyt vnd brayc vm . - - -- - tzevß xcvi xcvch c« cy« ciy. ----- i "2" Von der langsamkeyc deß schweren Verstands. eich Don eyner ellenden vnd schwachen memorien vn gedächtnus» cv. cvi cvh cvch civi ctV cv. cvi cA cK- cvtzl cvch. cKiitß deßAndem Büchs. LXXXlUk. Von dem Züpper'y oder Podagra. L.XXXV. Don den randen/grind/krätz oder schcdrgkeyti L,XXX Vl. Don dem wachen. L.XXXVN. Dondervnrüwsamkeyederträwmen. LXXX VLLl Don dev onfüglichen dochrdÄmligkeyk deß lsbs/namens vnd gr- vtV rüchee< , l8L8'L LXXXlX^ Don dem kayde vnd schmertzen/der anß bösen steten der menjchcn xc. XCk. XLH. Xcm. XLUil. X<üV- xevi. xevli. XLvm. xerx. Dsndcm mangel vnd geprrck-en der rederchaffctgkeyr- Von vertust der Zungen vnd der Gpraache. D m deni abgang vrrd mangel der tügenk. Ddt- dem Eeytz. Don dem n>ydc den eyner bey stch rregt^ Don dem Zorn. Don dem Frass. Don der verdrostenheyt dess gemücs. Don der vnkeüschheyr. Donhoffare. Vondemfyeber. Don der kranckheyt der länden/oder därmen. Don den weerhumbett vnd mancherlayen schmerzen dess gantzcn leybs. evrih Dondervnstnnkgkeyt. cx:v Von dem gisst vnd Vergebung« cv-v Donderforchtdeßrods. - cvv Don der willigen anlegung der hend an stch selbs. cv vch. Vondemeod. . cvvv. Don dem vnzeyttigen code. cvvvh Von dem cod/da eyner sterben müss/vnd jhm nicht wehe ist/ vbrr- gweltige wirk vnd ereödket. cvvrV Von eynem schandrlichen vnd vnchrlichen rode. cvvxr Von dem gähen rode. cvvvj Von dem/der ausserchalb seines varrerlands kranck ist. cvvvi- Von dem rod ausserhalb deß varrerlgnds. cvvvh. (cvxvh Vondemrodittndensünden. "" cvvvich Von eynem sorgfclcigen sterbenden mensthenn/wie es mit seinen» gürrern vnd rindern gehenwerde. cvvvvj V itz Do» erwachssenist. Von der Erhbidung. stch frtssee/dober vndwüttek. Von der erawrigkeyt vnd rrübstltgkeyr. Don dem weechumb der zähne. Hon der kranckheyt der Schinbayn. Von der blrndcheyt. Don demverlorrtengehör. Dom Verdruss deß lebens. Von der schwachheyt dess leybs. die Vorrede miss -M Ander Büch Kannstl Pccrarche des Poeten vn E> racorcn von ' dem widerwercigm Gelücke/An den Durchleüchcigen vnd hoch- geborsten Fürsten Azonem/ t)ertzogezü Ferrer/ seinem genädigsten t7errn/gründrllch verccürsther. fflrs das vbemn was ich alle mein tage gelcsen/vnd gehöre hab/ist mir nichts so rieste einkoM mcn/zü heryen gangcn/gcfallen / vn nochheürsragS jo ostc gevcncke/als der sprnche k)crac!iri / da er jage/ Das altes/was da geschehe /das geschehe durch zancke vnd widerwerciges westn/Dan also ist im auch in der warhait/daS bezeugen alte geschöpste/Gehe man an/ wteeinstcrnan dem vmbhergehendcnfirmamenc als Wege dem ander zu wider begegne / Gehe man an wie die vier Element wider ein ander streikten/das erdrrich erbebet sich / das Möre enkpörer sich/der lüste erschwinget stch/das fcürc erschnellet vn erbrächet sich/Die winde haben auch iren ewigen kriege vnder einander/Zeyc streyc micderzcyc/eist jegktichs mit sich sclbs/alles mir vns/Dcr Glentzeist feüchr/dcr Gomer dürre/der tderbst watch/dcr Ivinerer rauch/vnd was man die verenderung nendr / das ist kriege vnd streyk/Derhalben alles wasvmb vnnSist/wawirstehen/gehen/vnnd stben/sie gebens vns so gut esjmer seinkanfüec/wann sie anfahen zu roben vnd zürncn/sctnd sie erschröchlrch vnd besorgklich/Das zaygett vnns die erdb.dem an/ sturmwinde/das grausam sausten vnd prausten des Möres/Die schistvrüche/die vrunste/die mist' erden ausikomen/oder von oben herab das wild feür vnnd plitz/ das alleojämerlich bald fristet vnnd verzeecr/Bedencke man/wie mirgrosscm ge- walt der Hagel herab aust° die Menschen feit/Was für ein vngcstüme ist wan gros¬ se platzregen fallen/wann man donder klopst hörer/vnd der straal scheuster/ was fiireinjamersteseinschlecht/Gehe man aust das Möre/dahebr sich erst recbcno te/da gehend die woge vnd wallen daher wie die heüser/da gcclets altes/da ist Mö res krastc/hitz vnd vngestümigkaiciin schwanck / sichre man sich aust ein an¬ der orr/dasiher man grosse bäche vbergehcn mitgrostem schaden/dort ein andere fluß her durch die stain ranschcn/Gehe man vbersich/so knellen vnnd stossen sich die wolcken zu hausten das wunder ist/st har auch sunst das Möre/on sein ostcnli- che allerwindenbewegug /strne sonderlichewällen/vnd ausfbäumung/seinausi vnd einlausten/an vil orte/bestnderlich im nidergang der Gonen/vnd wan «narr dem ostenlichen wesen des Mores verborgene vrsache sucht/st will es gleich als vil zanckes in der schäle der weyscn geben/stml die wällen im Möre sich einander stos sen/ vnd miteinander zanckcn. ^un ich will vom Möre yetzt lastcn/biß wider zn seiner zeit/vnd ausfdie rhiere komm/vnd sage das kam rhicre on kriege vn ha - der ist/Fische/gewilde/vögel/schlangen/vihe vnnd menschen/alwcg ein geschlcchc vnd gestalt verfolgt das ander/kainem vnderallc ist ruwgegeben/Dcr^eo pla ger vnd Verfolger den w olfe/dev wolfe den Hunde/der Hunde den Hasen vnd st fort an/DieHunde ftind etwas murigers dan andere rhiere / dan sic nicht allayn wökfe angreyffenn /sonder auch inn die Leonen/parden/wilde schweyne vnnd Bercn fallen/Erliche seind so edle/stolye vnd käste hunde/das sie gleych bcrn/ vnd wilde schwein verachte/vermainen sie scyen werde vn würdrg das mans an Elcphanre vn Leone lafle/Eine solche har man Alevastdro Magno dekünig zu Macedonic vor faren vbersendek/vnd da man sein aree nicht wol wusice/das er gering achter schlechte rhiere anzügreystcn/har ch jNtödre Haysten/Vnd da man j m ein andere zitiavndd Uk/dasnic chczrH^ ittdttMr- Men.Nm Lse^E- Msifeind« MttcraUesd dzchdarsl^ mscbutzcü!^ ocrsMM' h^Wtrans vbcrmnd ^ramsM schmltesttnh. b;i.izcr.dn mgcnM/^ lmö-czä-RN rmsvnMkc ^ßenßeM! f-kvnvwgeht brnMvnl Mmnäo^! gc.Schcmm m»rlljfemm Ithabca'M «Mzpfm VEdemttdaoMdet' öergleychen vdersendec vnd dre arte anzaigek vnd bewerer ha kinu der Rünigelß grosser liebe/lust vnd wert gehalcen/Me Hunde auch wider die menschenn sernd/ vnd was sie flir liebe züainem haben/ (onallaindassiediespeysevon menschenn hssfen/vnnd derhalbrn ecwannzu frrde mit Menschen sein müssen ) zaigen vns/ onjr gepälle vnnd vnhaylsame bysst/nicht allain Acreontsfabel/den sein aygettt Hunde zerrrsstn haben/sonder das jämmerlich zerreissen des armen Eur-pidrs öes Poeten an/Ichw.ll von Hunden lassen vnd auffdie fuchse komm/deren Hst auß rausendtendrsi auch ainer ist / das sie sich mirren inn dettwege legen als'wcren fitz rod/wann dann die f« scher gehn marckc fareir mit frschen/das sic dann im Gom- mer geren bey der nacht chund/vnnd sie sehen alstodr fein da legenn / nemenn fitz sie / vnd werffens auff den wagen/biß fie weyl haben mögen ihnen den palge ab/ zustrayffen/inndem frisier sich der fuchse voller fscheein/vnnd springet wider mir vollem bauch daruon/Gocc gebe was der fischce darzu sage/Drser vnnddergley/ chen liste seind ste vol vol/ Ich lasst auch von jn/lieber sage was für ein geheim im wiNtrer/vmb die dörsfer/schaststeklen vnnd pferrichenn vsnn den wölfen gehöree werde/Älie fliegen vnnd wachenn nun so fleysstg dierappcn vnnd geyrn vmbdie tauben ncster/dre jungen außznfüren/vnnd die ayere außzüsausfcn /wiegrosstr natürlicher vnnd ewiger ncyde vnnd feindtschastr ist zwischen jhnen/ Eyns zer¬ störet/verderbet/vnnd fr-siet jmmerdem anderen sein neste/ayer vnd jungeausf. Der guggu hac nicht allayn aynen feynde / ssnnder die vogel seind jm alle jampr- lich hässtg vnnd gram /fliehenn ihn all/als ayncn flüchtigen» /der kainanderge, saug künde danngu gu gn/Sehe man weycrer an/wie die wrselewider dre narre, renfechcen/wie die diebevmbdeöreychenmaucs Hause vmblauffen / wie menkg, blich für sich selbshüccen vnd wachen müsse / wie vil ainem wrderstands vnd Ver¬ druß täglich geschehe/ Werkan nun genugsam der jäZcr/vogker vn fisch er strick/ netz/kloben/angelvnd garen/jajr kunst/niüh/wachcn vnd arbaieerzelen r' vnnd herwrvcrumb/wie lustrg die vögelm/frschlm vnd chierlin seind/so sie das sÄ-e/mev ckcn/vnd daruon vomkederflrchen / was ist das anders alleodannjtrstrumcnee vndwerckgezeüge alles gezänckes vnnd Haders/Wolan dencke nun wie vil angel vn stachel der humel/prrmcn/vnd hurnausstn seind, vnd vmb sich die aß stnsstn/ vich vnd leük stechen/wie küwe an einander stosstn/wre sie so ernsthaffk sireycen/ weder hunde/pferd/noch andere vierfüsstge chiere täglich wcd rast/frrde noch ruh haben/Gche man/wre vnsrm Somcrdre muggen/fliegcn/vnschnaggen prage/ im wrncrer ist nicht minderer Verdruß vö dem schnee / den man scherrzweiß pflege die wcysie muggen vnd schnacken zü nenen/Gehe man auch an was für vnrüwe vns die meüse anlegen/wie vns dieganye nacht die flech stechenvn vmgeben/ wie vnd tags die fliegen ein kriege füreu/wie frösche vnd schlänge sich« vor den stsrcke besorge müsstn/wi« die bergmänlin sDigmei Zwerge streikte mir Le krattchc/wzfiir ein harte kriege diebegirdc desgolds vnd de völckcrn ArymaspasgenanewiLdie Greysten erweckt/dz ich nir waiß ob dise vögel oL die mcnschc dasstlbig gold znbe- halte vn beware geflisstnev vn anbegiriger stind/die voicker obgrnanr stelle sich dz züraube/dre vögel »nie gewalr zücrhalrcu/darzn bringt die vötcker der latdige geitz die vögel aber jr nacürirche arc vn aigenschastr/Eitt solche flerß dz gold zäuerhüto vn auff raube desstlbc sich begebe /befinde ich auch in deallcr weyctcste orte d rvelt India genant/daselbst befinde man feer grosst/greüliche L>umysstn/dre auch gold w.8 jv geytzig volck mit höchste fleiß verhüte vnmic gwalr erhalte/wir sehe auch wie 8 Basyliscus ande vergiffce schlange/allain mir seine pfcysen erschröcke / mit seiner zükunfft verjagr/vercreybk/vndmic seinem gsichtegar eödrer- Esistauch offenbar wie der Drucke eyn grosstn Elephanrcn mir seyncn geringsweyß sched liche ringe vn knorcen vmgibec/verwrrrer vn vcrwrckclc/dz er nicht mer forrkan. S» ibtrRiinkM lenschtnnseinds vor» mmschem, n)zmgenvnrj dcnscmayM ^Eurpidrtzörs » /deren list auß en als'wrrmsä kmnim Som/ mn/nemem» ße endenpalgeabe nngerm-ekmrk r vnnddngleye remgchMnm rwötfm gehöret -geyrnvmbdit fen/wiegroßr uen/EynsM vnd/ungesvff i>imalle^mp rkain anders vider dre M» :n / wie mechr standsvndM onfrscherMtk/ rerzelcn^Mnd siedassel)»7mrk nrnjnstrrrmtM arnwievilcW V dieafst fen vn vsrgeher/wre strehe nun sie/wie stoltze werden nun die obltgc/wie vbcl gehe den sich die vnde lige /wie lang dcnckc sie nun daran war» in vnrcchc geschehe»» ist/ wie trenckens sie nun so redlichernander ein/wie komen sie nü so mucrg wrd »n krie ge. Gehe man auch wie die Poeten vö de streycrendcochsen schrerbe/wie sie mir hör ner ausfeinaud reuen /žilen vn stossen/Desstlbegleichc die bocke vn and'e »uer/Al-- lehabc amerlay strcycce für sich genomen/atles geet dc streit nach/Wau hac man gesehe/dzpferde rn aine stalle/ob ainc parcn/das stirer mir fride »nrcelnander ausf gefressen habc/wer merckct nicht wie prürhenen für junge henlm/so h'.tzig/häffcig ' streitrend/wiegar sie nichtö/auch wie andere leydc kan. Zxair» khiere ist so zam vn säuffre/das nicht ausi liebe seine frucht verrädrgec/vn sorge für sie cregc/vü die so:/ chc« vor gefahr entzündet vn scherpffct/Man sihec wie sich die Hauer» mit jren spo ren vndklawen zerkratzen vnd zerfechcen/wie sie jrc käme vor; namr vnd blüerü sigrnwandenrocce/vbersichrecken/micganrzem leibe widereinander kämpffcn/ das es wunder ist das so inainein klainen heryen vn leibe /ei»» solcher stsltz / poch/ neyde vnd Hoffart regieren kan/ein solche grosse begirde zu sigen vn obtige/cin söl chc grosse schände vnde zu lige/vn auß dc streyc weycheu weyeccr/'Mcr siche nrt der gänß vnd encen gestchce/vnd anherigkait/wie sic sich uric der prust zülhanf stossen/mit vngefäge vn häßliche geschrax alles crful'en/nritdcu flützschenemam der schlahe/mir schneble a»r einander hange/ Das wcre minder züuerwüdern so es in wilden Vorrede mn das Ander in wlldmthkekengeschehe/wir sehen auch/wie grössere thiere vilnialsdkegeriM gere vnd kleinere auffreßen/dersclben bauch ein grabe der arme thierlin ist /Also negt/beyßc vnd frißt ein vogel den andern/ein wild das ander/ein frsch den ande< ren/einwurm denandern/Vbcrdas feind auch chiere vnd vöget/dieamgestabte der See/teüche vnd wassern sich behelffcn/vnd wonen/großen schaden an fische chnnd/gantze fee außfreffen vnd erfchopffen/So thund au ch große waßer dc leü- tett on diß für sie selbs große nn schadenn/also das es arrffs aller vnrüwrgest ist an großen wasseren zuwonen/dann da Hörer man für vnd für die vngcstümigkarc/ das saufen vnd prausen/Go sihee man auch täglich immer newe wunderbarliche wilde vnd schädliche rhieean dcngstacen geboren vnd rvonen/die daselbst dieleüt- te ptagen/also das auch gleych die gelercen der erfarung/vnnd der maynung des gemaynen volcks nachgeben /das allerlay thiere die auff erden vnnd inn lüffren seind/vnnd wonendauch am gestadc vnnd im wasser zesein/jha vnzälich mer/die wederder luffc noch daserdrrich Hat/Vnd vnderden allen/macht derraube/sdee aber der natürlich neydegrossenzwirrachc /vnnd ob schon solche rhiereauffhören zefein vnd sterben/fo börc dannochk vnd stirbt der neyde vndfreünrschaffr gegen einander ntchtabc./lJun ich will auch diß lassen faren/vud sagen wie große kla¬ gen sich heben/da man sich am maysten lieben foll/Geyc man den ehestandk ane/ was hebt sich da für gezäncke/eyser/neyde vnd argkwon/aN/rc. Wie kieste fcüfftz- gen holet man hie/Was iammer/schmertzcn vnd nscee hat man hie/rchwilts ge- leych ven leücen selbs znbedcnckcn geben/vnd sagen/Wie Herren vnd knechte eyn ander ansehen/was sich da für vnainigkait hebet/wie sie feindtschaffr / als hauß- se nde zusamen rragenn/da ist nymmer frrde zehoffenn/ da stecket man nyinmcr fchwcrdt ern/da schaydet den kriege nichts dannder bitter rodr/odder laydigear- müc/Will hie gleych schweygen/wie brüder austcinander sitzen/wie gar sie einan¬ der nicht lieben/sa selten gnad vnd gunst zuhauff tragen/wre der sDoct Omdius innn der warhaitgesagc har / Ich will nicht sagen was sirr vntrciv die kinder ih¬ ren elrern erzaigen/wie die eher herwiderumb auff jre kinder erbittert vn so heff- tig werden/das doch der narürlichenn liebe nach schier vNgtäubl ch rst/Wie Hertz- ltch erlich elcer sich vbel geheben / so jre krnder nicht gerarcen wollen/sonder schelme werden/Also gleych hassen müßen/die sie gantz geren lieben wollen / Wir sehcnn auch/das das beblich bande/der värcer vnd brüder on liebe/ja mir Haffe auffgelö- fec wirr. IIunich will kommenauffdenhsyligen namen der frcündtschaffk/vnd holdseligkaiedie warlich N'chc genendcvnd verstände» mag werden onliebeßha jren namen von liebe hat/^rcünde sihet man inn alten sren wercken vnd leben wi- derernandcr sein/ob siewoi selbsbey sich erkennen/das sie ein ander lieben sollen»/ Nelcsmmer mncr anderst dem andern zu laide von der fache/hat smereiner etnan dere marnung /ratschlag vnnd fürnemen / dann der ander zum rruye/Es Mage k «ume bestehen diebeschreybnng des Ciceronis /die er von der freündrschastc thuc Dann ich wtlls setzen /das freünde einander liebenn/vnnd gäks ein ander rhün/so wrlls doch an dem manglen/das Cicero sagt/das sie die höchste bewitligug zäyauf haben sollen inn allen göttlichen vnd menschlichen fachen vnd Handlungen/Was w lt du dann gues hoffen so kam gnre bew'llrgnttg /sa nichts dann hasst verban¬ den ist/Also ist rnn der liebe hasst/im fride kr-ege/mn der bewilligung großer vn- wilte/Ich w lls dir erzaigen inn denen dingen/di« dir täglich vor der» äugen seind Gihe an die wilde chrere /sie kain mensche noct) schwrrdce deinen noch zämen kan/ dre zämec die liebe die alles vermage/Mercke wie X^öwin/^yger thiere/Bern die we vblin mit großen gemürbel vnd geschray zu dem komen/das sie vor; arc geren thund/alss das du vermameest/so du sie sehest sie müssens bezwungen thnn/dz sie so mitvngestümigkaik geren thundr/Andere thiere sunst mer/wann sie zü Hauff rreceen/ Mtsmuco Lhcn werde,-' -inE jin«Mvnd ander )üaignrl/v' Arhtk/rvittü der tavdrnN' mandlespmck strick/mycD tttt/ME' Nlmduprc« drüssrtmcn' diemnnchr mtüllamM c»r!-rn«ßlvn ^ü-kicheM ixbjtmagm/ UwMem- Micirrm^ Drschcdirä mditsihiffczcl jibadmknm/ u^rndderg äm«Lsrillcr dit/Mimd vnHrzksh dcn/Miritzd >cbimß«Wi malsöiegW Hierlintst/Aß l fisch dm andr« dieamgestadd )adm an fischt le wasser dc leür rrüwrgrstista« rgestümigkaikj vundcrbarlrche daselbst dleieüki l maynrrngdrs nndmnMM nzälichcherjdie dcrraube/sder hiereauffhören rrsckaffc grZm wie grosse m ehessandraAl ?ie kieste scüßy ne/rchMlszö ndkncchtty« »affr/alslMs« cmannymrm dderlaydigcB ie garsiceiM« Poet OvchS rvdrekindrkö' iccerrrnsoh«^ ch.st/Mb-ktz/ r/sonöersäxlrnc cn/M'schcnn r hasse auffgel^ ,ndrschaffc/r«d :dcn«mlicde/D cnvndlcbenM blieben Mn" AcremereiW -ndrsch-sfcch k ander rhun ,ltligägz»M kdllMgcnM r basse verM '»'^S den äugens ocvZä^k; chic'r-/Be^ evsnarcZe Büch M. Pecrarche^ krettm/vnd miteinander zu schaffen haben/was hebt sich da für ein gereüsche/g« plärre vnd g schweygLn/waskriege/widerwertigeövnd schadens die krautwürn» /rauppen/ ratzen vnd dergleichen dem gewächsc zufügen/V)as schaden rhünd die hcwsckrä- cken vnd grillen dersaate/der ernde die gänse/die von frembden hcrsticgen/^ccnr diespayenvorde ssadel dahaim/Zxrancke die hie vnd dorcdahaim iss/vndandere vngefügegefügel vnnd vögel/Ick wundere mich nymmcr/was Vcrgikius vonn vöglen schreibet/wie sie mit schechcn vn mäh mügen erschrecke vn abgccriben wer den/Mirjetz/derichiin Lvelschlandewsne/nichtdiegeringesse beschwere:ss /die ick im Gommer trage / dann zu abendc muß ick für vnnd für hören das vogel ge- plärre/der bauren werffen/vnnd wilds vnd vngefügeöbaLrrcn gesihray/Darzu k< lx? Minder! ArLM' ktkaincrai htMre-k kärgcUen/ KurciW -ergE- rttömze^ twenzchaH höcbstidsrr wainenjda leben m-rg zähcrdaö! dcrleuchtt/ der/hörkM schrircnM Mkemsi! mkckM/i Hescind-re i flcrardayc- -auch nicsi j sereblaMi ivMindr Nun/chwi VMkpfmt! -tmankzchc «ndcrzäwrt rnkmge/H Mrlcrau< Wndttbarlt ßmjMhri d«d«h«v mk.M! v^mDv NW»^ MtingrH VorredeimdasMev bcdencke man was für schaden rhüen die weynwürm/Erich genandt/den weM bergen /die rauppen den kreüccern/das geschmayse den gewächsin/die maulwers senden Murtzeln/Z» letst was der nielwurm dem koren vnd städlm für schaden thüe/Vn die Ömayß/die körnlin zu haustim sommer lisec / das sie den wincterzu fresstn haben/ Eyn klaines chierlrN/aber grosse arbaic tnn der lügende hak / auff daß im atcer zeleben Habe/Vnd dieweyl es sein fromen süchk/so wendet es vns gras scn schaden zü/Ich waiß es/ich Habs erfaren vnd gesthen/wie sie mit großem Ver¬ druß vnd schaden ein geschwinden kriegshausten inn eyl machen/grossis kst inn kurtzer zeyc vbersich wersten/tragen vnd fären/Das sie nicht allain äcker etwa» sonder küsten/kästen/kämer vnd behalter verwüstee/verderbec/vnd zerstöret ha den /Ich glaube/das es wäre siy/wie man sagt/das inn der sIrsanischen gegendc/ ein Schloß das man noch zaigec denen / die im möre fürüber schiffen vnd faren / von den Omaysstn durch graben vnd erhölere/das wasser darein gesiosien/dz nie mant mer daselbst wonen/stnder gar wüßc sey worden/Golches sagen sie/dz auch in den Vnicenischen gegenden geschehe sey /Ich glaube/das es an baiden orten g« schehen siy/vnd noch an allen ortengeschehen möge/ Dan sie mich nervlich selbs/ nicht allainaußeinembauren hauß/sonderauch auß eine haust inn -erstatt« bey nahend auch gar vercriben haben/das ich auffdie letste kein andern rath wüßte/ dan die stuchce/oder aber die stlbige mit fewr ansteckec/oder kalčke darund wurste vnd also vmbbringen vnd verderben möchte /Ich glaube auch dem Apuleto /der da sagc/das sie ein gantzrn codten Menschen verzerre vnd aufgefresienhaben/vn solt er noch als saure sein geweßt vnd so wenig süsses bey s m befunden / Es habend etliche die schädliche Önmaysien den leütcn fürgesetzt /das sie die sorgfeltigkart der narung an snen lernen soleen/das ich mich nit gnügsam verwundere kan/ Eelich andere haben sie von jressieysses vnd spärigkaic gelobec/wolgechsn/ Ja wan alle sorge löblich vn eerlich were/Ich halt es möchte ein eben evempel sein für die land rauberjdieon das nicht begercn von den sren zu leben vnnd zeren/nun denleüten rauben vnd stelen/das sie zu freßen Haben/Ich lasse es geschehen/ das es ein sorg- felcig thiere ist/esist aber ein bösis chiere/ein vngerechces thiere /das nun auß rau berey lebet / hat kain andern fieyß dan nunauffs böse/istniemanenutze/thvkden lenken vil schadensvnd verdruß/warumbman den leücendißvnnuyethier zum evempel fürgcsetzcevnnd gelobethar/kanich mich nicht gnugsam verwundern/ warumb haben sie nicht die pine/das doch ein rmtzes/arbaicsames vnd fürsichti «es chierlin ist/genomen zum evempel/das sm selbs rath vn hilstc/on anderer leüt schaden vnd nachtail. "Nias sollrch nun weyttersagen / von der schädlichen vber- püfftgkaic vn von dem hausten der kinder/vö wölcher wcge sich der harte baurs man tag vn nacht mäsilgklich bearbaic/wie ersie erhalten eerlich wölle/dz sie nicht in vberstirß vnd schaden geraccen/derhalben ers sm so harrt vnd saur laßt werde, was soll ich sagen vondistlen vnd dornen vndsärlichem vngewitter/von den vn glüekhaffcigenvnkreürtern/die smer vnd mer hernach wachstn/yhemer man sie außreüttee/damit man ewigzechnn har/dz ein ewige arbaik vn müh bey sich hak was soll ich sagen von dem sturm vnd kriege der playregen/die da au st vn wider die Menschen vngestümigklich toben vnd wüccen/was von demwaichen vn kal ren schnee /was von dem reyffen der alles besinget vnd verderbet / Was von der herce des eysis/das alles wider seinen willen züsamen freürec/Was von dem gäbe einher rauschenden bächen/was von dem zünemen/wachsen vnd vberlauffende wasiern/diebeyweilenecwanngantze länder/grosse völcker/abcr fürnemlrchder bauren hüctlin vnd zeün zerstosten/verschwemen vnd micgwalr htnfüren/vn dz wir in so vilen vnd mancherlay gefarm hie vnsir ellend vn irdisch /sa zergengklich leben füren müßen. Vnd das ich auch ein wenig von den zarcen vn waichenoren derburger ndt/knwen/Esh<üfiö rgfeltigka^dic »erckan/EM rn/Inrvän^ sein für d-e land /nnndenleiiken /daseseittsorL msnnnaHkB cnntze/chttkden mutzeMM n vcrwuMn/ esvndfukM /on.mdercrM derh-»-b-« v-ilc/K^ „r/»s»d<»^ h-m-r n«"" ' ,r.ii»cnr"k- /«"LZ svondE »vdcrE fürnemE LLS- BüchE-Petrarch^ derburger rede/sampt jrem Verdruß/wölcher kan doch leyöen den kriege die das nächtlich gereusche/mit den oren häben/wer kan doch erleydenn das vngeheÄre hmlenbey der nachrvmb die Heuser derkeichen/die Nachteilen vnauffen/der hüd gepeüe vttd gchcule/dercn hüt vndwache man wol geraten'möchk/Ä>er kan das häßlich vnd höllisch geschray allwegm gedulden/das die rollenden katzen aussden dächern bcy nacht anrichten/so die Menschen ruwe haben soltenn/werkan des mmß zischen allrvegen hören/vnd anderes geschwürms vnd gewürmbs/dasbev . der nacht rauschet/kurrec vnd vnräwig ist/ Daher kompt auch das giggen vnd gegken der frösche zu nacht/vnd zu momens das warnen vnnd seufftzgcn/ sampt dendräwnngenderschwalben/sie seind frü so zornig vn vngestüm/dasainerver maynr/Itisder verkerecwardinphashanen/vnd Tereuoineinenwidhspffen/ wie Qmdius drc fabel schreibt/den schwalben entgegen/vorhanden wer?/ So hö» recainer auch zu höchstem Verdruß den ganrzen rag vber nicht anderst dann die hewschreckcn/grillen/die rappen reagken /dre eselscbreyeNn/dasvich plercn/die küe gellen/vnnd die hennen/die vmd grossen werde klayneayr legen vngefäges lanrcns/gatzen/kräcn vnd gecken/Go greinen auch die sew wüst mit vndcr/so rst der genrayn man aussdem rnarcke auch Mc strll/st lachen die narren» auch vber» lam/das da» nicht vngeschickcer sein mag/wie Caeullus der ^oec sagr/Du must auch tnn allen wircsheosern/der crunckencn lenk Helles gesang Horen/ st juchyen/ vnd vngestümigkeyt/daseinemnichtSmöchcekraurigerszüsteen/da hadern sich zwen zehauff/dortraussen sich zwualk verteln mir einander/vn schelten sich aufs höchst/dorr aüssder Fassen schlagen die kinder einander/dahsre wie sie heulen vn wairren/daher geht rrumen vnd paucken mir der hschzeyr hers/da richt man wol leben mir grossem geschrap an/hie seind däntz vnnd freude/dort wayner fröliche zäher das weib/das sten man teuschrt vnd rreuget/daherein gönd die eleern mir der leuchte/diene kinder häßlich bewaynen vnd schreyen/vber den marckchinnä her/hörkmanabrreinrwedergecümel/dercdie einander kaussen vn verkausscn/ schelten/triegen/liegen vnd hadern/kdic veracht eyner den andern/ dorr schwerer eynerein falschen ayd vnnd dergleichen/dort sitzt diser vnnd jener im laden oder werckstacr/singt jM mit schallen ein liedlin/hsch/das im diearbayr nie wehe rhü/ hie seind die wsllschlager mir jrem geklinge/die gar vnlicblichcs sayccennspi!/mrc irer arbayc anrichcen/An einem andern orc kemec man die woll ob eyscn/ körnen -auch nie on sein besonder klang vnd schalle/dorr hsrr man in der schmrrren die Hai streblaßbälg kurven vnd plasen/vnd das häilsst klopsseN der hämer aussden an» boß biß indrehalbenachchinein/dasgleich schierkeyn zeikrston jr klag vnd krieg: Munich will von denetttpfynclichendingen auchlassn/sagenn hinfort von den vnrncpfmttichcn.'Was hac das eyseN mir dem magnec/vnd der magnee mir dem demank zufchassen 5 ob man schon die vrsach nicht so genaw waißr warum sic ein ander zu wrd/sö ists doch ofenlich das sie nic ayng/sonder wider einandcr/fcchten vn kriegö/Dtr magnee zeucht dz eysen an sich/Thu ein Adam ae od Demant dar zu höre er aussan sich zu ziehen/vn lasset was er gezogen Hät/Att baiden orten /ein wunderbarliche krassr/eynrwedcr das die natur den faulen vnrid vngeschassnen stain/Machk vnd krassr/gleich wie mit henden vnnd hagken zu sich zu zkehen/w-r» dcedashert vnd schwer mecall/des eysens gegeben hac/oder aber das sie gmsm» mmhar/micbeypringungdeßandernstayns/dasnichrdeß ersten» kriegs ende vnd cntschidung/sondcr eines newens ein anfang were/wiewol das lerste vil ver» naynen/habeesauch selbs nichtprobiereN künden/darumb ich nichts gewiß da» usn waiß / Das erst das Magnet eysen zu sich zcuchr/rst wol gcwiß/darssgar ccy- nes probrerens/Nun aber wie dem alleM/rch l>r'oe allhie aussmich in einer kurrzc zeyr ein groß werck/mrc grosser mühe gcladen/vttd befyndc tnn der warheyt/das , X ich lorde eMM -woche memg» /das Ms »Ach -kkl-M/ soiK 'an ich austdie ist/Echiusein ^eraygnrnkra denesimerscin ganrzer macht/ eyn rechriger/ «nndascrsich seinnanrr/M ;ale grrrcknck/ mmccrrrrdrr) crenr mene «< ivarumb mim emans an dir belasst n/diek» gel hrndchck ?c/vnd für Kn »als «st/ da-t« hat jnalsoiB imerssaichtM ßwunder««ck ns^mwljk^ atr/EsMck e/den die rch 'lsttndenschniv ndcmlrrsfiM lichm/cr^rm- m/drenttMn ,'tzsv^gcn nicke sicher mir kür» »llecseinnutz^ wrdcewereigcN lecusstrsttM smicstcyss/M steckcr/in mr ,ck/krrcg/M rverjr:cn/M engclneinD stagsimlB vbcrwüdneSt eerce/vntt^^ lacbenstevtt»- /g-s-bäss-/-^ Ln/d>M' Büch M. PetMchk d-u ein vnausthorlichen streit vn stäken kriege/ Nun sihe auffden Menschen selbs der aller irdischen thier/herr vnd mcyster fern soll/dcr mit seiner vernunstkalley» vechkwandlen/handlen/vnd still rüwig in der welk leben möchce/ist mik im selbs Nicht ains /hebt ein hader mik jm selbs an/ehe er mit andernvngehadert blib/Dan keyn vnglück ist/das nicht ein mcnsch dem andern zuzcfägeNgedächte / anndere ^a!le vnfäll kome» ecwan von fremden schulden/fcrre von der nacnre oder glücke her/hte muß erst eyner auff den anderen» erdenckcnn/dievnfäll/dieon das ober Menschen gehk/seind zn gering vnd schlecht/Gollickssagen/dzichsnit gernrhü/ vnd Menschliches wesens/haderns/vnd kriegens vngemach enedecken/so were es genug wan ich sagte / Wan ke.n andere krieg au sterben nie gewesen weren /dan Älainder R.ömer/so were vbersiüsstg krieg vnnd hadersgenüg gewesen/Aber es ist nicht dabey blibett/es muß zancks vnd Haders genüg gcben/wrll erliche gezän- ckeNacheinandererzelen/Sage an wer ist mit dem andern inn der weyceen welc eynes sinnes/der halt diss/dcr ander jenes/kaine ain mainung/esist alles verknP fee vnd vcrkrippec/wer kan nun aller Philosophen seccen/parcen vnd rocccner- zelen/da es jmcr eyner anderst hellt dan der ander/Aunig vnd fürsten haben ek- rvan von jren streiten vnd kriegen austgehöret/vnnd em Zeitrrre gehalten/aber phlosophi nie/t)ie ist desi gezäncks keyn end noch masi/disputiern von dem jmcr- dar/dasausthatgehorc zesein desteN/das dcßientgcn zu fern angefangen hak / di- splitteren von der warheyt/die menigklich htcken mag/Den zancke der warhcye/ Hat (ksrneades Achademicus /em anheriger/ vnd dazu gebrachter schidman / dcß Philosophischen frided/nre möge enden noch verrichcen/So gefelc mir auch wol Was der Seneca hie sagr/da er die zänckische Philosophos/dcn schlahcnden stun den vergleichet/das es aufbaiden orten vttglerchzügchc/nimer recht sch!echt/mm mer recht zäsamen komen/wölchcrden stunden die oren/ vnd den Philosophisdz gemücce fleystrg gibr/der merckt das cs ja ist/Go komen die Gramaticr in der kü ste auch in die fechkschül/ deren zanck/wie l^sratius schreibet / austüen hemeigen rag noch nicht außgerichk/vnd vertragen ist/Go schlahen sich dre redner auch »n jrerkunst/Die Draleccicibondon drsi ewigegezänck/obeinsetlicks a ein boder aber ein dein a sey/allekünstenhabendjrgczäncke/Aomptmanfürrechr/da feind vnd hört manerstjämerlichsgeschray vnndrechreN hader/w^esichsda bey weylen reymet/vnd einreymec/waisic die welc wol/Go will ich auch die kranckcN lasstn sagen /wie ainig die ärtzce seind/das leben ist on disi kurtz/abee mit jrem zü¬ cken machen sie es noch kürycr/Es steend auch dre heryen inn vnserem glaube» vnd religion nicht wol züsamen/die gelercen zancken/vnddergemayn man sch¬ misst gern drein/vnd ist also zä schul vnd feld/haders vnd krregs genüg /die war- heyk ist ainig/so sollauch ein eyniges wares ding vnder den lcuccen sein/alles solle züsam sttmen/wie auchdev k)ayd Aristoteles gesagt hat/ Die vorstecr schert hye aust/die sowiderspennrge sinnevnd Mainungaustoringc»/nichtsausi der sthri- ffreholen/nurdarein rragen.was soll ich weytter sagenn/du findest karrmzwe» inn einer grosst» statt/die ayrüg stiNd/daszeygen jre wcrck/leben» /geprw vnrtd klachung wol an/ Dan wer hack ye so eines reichen hausivattershause bekomen/ dem cs recht gepawet were gewestn/alss das er nichts abgebrochen/was jener ge pawee hen/das bezeugen die fenster am hause/die man jey da / vber ein zeit dort hinsetzet/daszaigendie vcrmaurece chüren an/das zaygen inn aleenngemcüren die mwen klustccn an/das gedulde» vnd sehen wir nicht allai» an frcni bdcn/son -er auch an vnsern aignen gcperben/ wrr seyen bey vns selbsnicht beschlosstn/wie k)oratiussagc/dcr brrchtab/vnd pawcc wideraust/vekkerttdie viere in die run- de/daskanmenigklich täglich sehen/verstehn/vnd begreiffen-Ieem so siher man wol/washeut hüpsche klaidung vnnd gacrung inn den stettenn ist/vber drcy cag X y ist sie Vorrede üm das Erst ist sie veealcet/vnd vnhupschwsrden/ Vnd das ja der stete satznngen nicht lang weeecen/fohabend erlich wider auffgrhört/mit denen die sie auffgebrachc haben/ Nachmals so sehe manan/was für vngleicheyc/vnder de,rhaubrlrucen im krieg fey/wieainer so/der ander so das Heer ordne vn strlle/gsccm wie vngleich die Bur- germeyster inn den steccen gesetze machen/wie vnglerch die schifleur die schiffe tnn gefahren regiere/dzrchwarlich selbs mie meinem schaden crfarnhab/da ich anff dem vngestämen meer färe/dan daselbst in grösten gefaren (dawirbey nacht we der msn/stern/noch landsahen/die schwaryen wolcken/prausendewinde/vy das ssh;er halbe sch-ffe voller wasser/vns den gegenwercigen tode vn versenckung drä weccn)die schifleucnichrsairderstchetendanzancken/eyner wolesso / der ander sorrgieren/vndregiercenalsmirhader/daswir beynach schier alle erssffcstwe- ren/Ich will von dem auch lassen/vnd von Visen dingen sagen/die krieg habenn onernwrderparrhey.Sagean/was hat die schrrffc fürein hader mit derfeder/dm ten/pappie/vnd pergamen /Jeemwie hadern sich die schmtd mikjhren bämem/ Zangen vnd anpsssen/Wte zerkriegen sich die pawren mit jrer psiüge / stertzenr?/ rnit den erdschollcn/vnd mit den ochssen/W.e müssen sich die landrsknecht zckse- tzen/rch rwll nie sagen mit den feynden/fsnder mit ihrer aygnen rüstung/ waffrn vnd pfeeden/die offcjncn zu wrder/sie befchweren/vnd vndertruckcn / was für vnwülen cragen/die ainem in die feder etwas angcbeN/ vnd herwiderumb die cs schreiben müsstn/wie vil vrrfälecjm/daser gern wolkanffgeschribcnsein/vndal so vnerfüllee vnd aussen belibenist/wie zornig wrrc der vber den schreiber/so cr nlc hinnach wrll/faul/hinlässlg/vnfieissrg vnd vnge'erc ist/stiegendgedancken harr/ hinvnd hcrwider gaffec/vn nichrauffdas fern siher.Was sag rchaber von jedem in sonderheyt/Es ist kam handcwerck/es hat sein beschwere/sein zancke vnndge- wysen hader/was auch sonst anders in der weit für gatkunng ist/das eyncn gär vnd süß bedunckc/hac allwegen sein böses vnd bitrers/sein vnwrllcn vnnd zancke beysich/Ich wrll jetz nic sage vö den jungen kindern/wie die offc fallen / vnd auch jr lacke vnd gezäncke mit sich bringen/wie schwer sie von ersten gute künst lernen vnd säen/dausn sie nachmals riirge vnd süsse frucht schneydcn/wie sie ein hader haben mit den Wollüsten vnd andern anmüttgkeycen/so sie ein wenig erschiessen vnd er wachsten/Ja wie vil sie mit jnen selbs zu schaffen gewynnen/chnnd de bö¬ sen naigligkeycen gar klaincn widerstand/he'len vnd willigen bald in alle läster/ das dan gar schantlich/vnd jn züurrweysen stehe/Glanbe mir als einem crfarnc/ keyn geschlecht der menschen/auch kaynem alter kompt mcr gczancks für/ dann jungen gesellen/kainegewyüen mcr seltzamer vnd verwirrer Händel / ^Ircmandc ist so craurig/niemandcist so frölich/machens wunderbarlich mit jhncn selbs.Zu lerst will ich auch der weiber nic vergefsen/wre sic so grossen schmertzenvnd gefar haben/wan sie kinder geperen sollen/Man sehe auch was mäncr von armüe vnd ehre wegen chünd/wie sie mer dan zu vil/vn dern leben vo nöcc/vnmässigkllch zu samen kratzen/Gche man was für ein streytte die alten leuc fürsich neme/wie sie sich stellen/so sie sterben müssen/Sehe man wie sich alle/gegenn dem cod zü wcre stellen/seye wie da schrecken/zagen/vnd ziccern/im streyc eynenankomen/wann er denkopsflasten vn legen mäß/Ich möche hieuon vil vnwciciäuffrg reden/aber dieweyl du gewölc hast/dasdie Vorrede für das erst büch ein stuck vnnd rhayt deß buchs sein soll/ss laste gleich drse auch also hingehcn/Auff'das ichs aber nicht gar vber die maß mache/wslls ichbey dem nechsten belecken lassen / Vn sage in suma/ dasalles menschlich- leben nichts anders ist/dan ein pur lauecers gezäncke /aber ich wrllden außwcndigen kricgejetz gar stehen lassen/als den mtnstenn/vnnd ein wenig anheben zereden von demjnnwendigen deß gemüches/der grösser ist/ ban er mcgchr wider eyn andere gestalt oder person/sonder wider sich selbs / Den von aussen §/c»«r«m in »rir'ffp: i-tccbit k)»mo. L>fft starcksgemürmit cugcnczierr. ^n schwachem icyb gefunden wirt. böstnGliick. II vnd läster geraten /d u hast dich inn der warhait / so du dich selbs recht beden ckcst nichts znbeklagc/k?aff du ein rechtschaffen herye/so macht es dir dein leybe recht wolgeschickc/geschwind vnnd fertig. L es stehet wol ein grosses fridliches Hertze Em gr^ inneinemklainen/kurtzen/vngestalrcn leybe/inn einem klainen vnnd geringen Hauff ein grosser herrlicher man /Du solt Gor dancksagen/das er dir nicht ein tast kr«,ncn- ausfdemen halß gelegkhat/ein schweren leybe/wer hak sich yhe klaget vonn einer klainen bürdin /du waißc nicht wa dir wehe ist/wann du dich nur fflbs mir taffes »st. reu vnnd leüchtferrigkaiccn nicht beliedeff, dein sach ffünde wol/du kanst dich so merbrauchcn/dann so du schwettig vnd schwer wercst. Ist dein herye rügende vol/so haffn keinen mangel/dan such wie nichts herrlichere ist vnd macht / dann die mgcnc/also nichts verachtlichers dan das laster/'Tugcnc verachtet keine leib/ er sty wie geringe /verachtet vnd verschmachtet er sein künde/dan rugcnt begcree nicht länge oder kürtze/dicke oder braite desleibs/sonderdesgemürs wesen /dises gemüres wesen/wa es lang /gerecht/weyc/zierlich vnd herrlich ist / sty des leybes wesen wieco wölle/gchörers nicht zur sache/Es sey da hrerine oder zü feide/es wer de dan dafür geachtet das sie mer schaden brächk/du waifft wot / das Marius der fürnemcste k7anptman/nicht die iangc/stnderdie knospecc vn dicken starčke döl- pische kriegsknecht aufflast/mit den selbigen künd er drein schlahc/vn glücklich st gen/wre er sollichs mit rarh vn solchem fursehen angriss/vn grosff dingegestiffrck vn erobert hat/Grosff leibe ha^enr wol mer ansehens/aber weniger krafft/Es l» gcrgar nicht an.deine kleinen leibe/er hindert dich nichk/das du nicht möchtest ein grosffr/eerlicher man wcrden/vndwandirs das glücke Jünnet /ein A.ünig vnd Kaiser /vn wiewol dem iff/das Scipio Affricanus/vn Julius Cesar grosff Herrs liche leibe auffsich gehabt/so ist doch hergegenn Alexander Macedo/ vnd Augrrs stusCesarkurtzegewestn/vndhatjncn die kürtze an sren eerenvn großem gerüch kiem/Ä re nichts geschadt/wilt du aber yhe höher sein/so heb dich vbersich/steyg in rügens vngestat den anff/so bist du groß vn hoch genüg/drß ist ein herrlichs gewächse vn zünemen/ das ist das beste /das taff dich gelu sten/dir leben vnd wünschen / Ein rorhaik ists/ das sich einer seinergefähr gelüsten iasfft/wünschet daser nickt bekomen mag. A ^ann einer wider dre natur wolc geren schön/starck/vnnd gesund sein/werde er nichts anderst damit außrichten/dan das er von aller erst für vngestalt/schwach vnd ein eilender menst!) geachtet werde/suche was bleibr/vnd du suchen kanst/die rugenr deines gemües/die dir niemanr nemen mag /anders alles ist in dem gewalt des glückes/wa dasfflbig wider dich ist/magst du es weder bekomm noch behalte / A lern die kugent ist vor dem glücke frey/vnd wan sich das glück wider die rugendt setzer/so scheint sie mer klärlicher erst herfür. Aas ander Arpicel/bon schwachmtdes lcybs. I» ff-rxAktltet rncr'M corpore »in»«, AAe offx das Gold verborgen ist/ Im erdrrich vnd im faulen mist. Ich klage mich ab der natur das siemir socin schwachen cl> Hienden/vn erbärmlichen leibe anffgelegr/weder k rasff noch macht habe, -her len». Vernunffr. Gleich wie in einer faulen schaide/ein schönes/glcysffndes/ vnd scharpffcs schwere bey weilen stecket / also auch in einem schwachen leybe offc ein ffarckes gemüc verborgen kigt Ereber laß dein klagen sein/die natur hat dich hierin bedache /har dir grossen last ad dem halß schiede wollen/lieber sage ir danck dan hu darfst ff kein furman ffin/sthwere läst tragen/iadcn vnd füren/Lieber dy darffeff setz kein viereckiger baur sein/den pflüge bey dem hindere vmbziehen/Du Aa y bistzü Das ander Büch bsndem bist zu emem andere vn besinn kau^ , ,_ __ dick übe/du sott ein grosier berre/vn ein regierende oberkair werde/ivaistu nicht AwachS dz d e stcrckcste in den schiffen mit grosier arbaik die rüd treiben müßen /aber der al nur das schiff'regtert/Aljö menschliches lebe/ist dein schiff'mirstüsien vnd vcnbrau wälle des Meers vmbgeben/das ist der welk gantz gkeich/har auch strne rüder VN chersx zs regierunge/hardich die nanrr solchs welclichs lasts vn arbair die die geringeff ist/ vb erhebt/so wend dich zun beste vn edleste ämptern /Müst gleich also dir em rech nng machc/wie/wan mich schon die natur de aller sterckeste gmacht hete/so were doch diestercke niealzeye beharrlich bey mir belibe / dz alter vn encliche kranckheit her mich doch zu letst mer schwach gemacht/rch will gschwcygc/so vil vnfall nn le¬ be die eine plötzlich vmwerfen/schweche vn vnmächrig machc/stercke des gemüts soll ich mer achten vn wünsche n/wö!che weder zeit noch glücke mindern noch ende ren kan/ühcn vn treibe/soll ich die gücenkünsten/in dem gcmüre/die da am besten vnlangkwirigestc b!eiben/vn sein bestände Haben/Arbaic des leybs/so ichs nicht vermag vn mir versagt/denbaurcn/schisteüten/vn schmide lasien.Esist leiderrli- cher ich habe nie stercke gehabc/dan so ichs gehepk/verlorc hecre/dan so ichs schon gehebc het/werc sie doch enrlich bey rnir nichr/wie gesagk/belrbe/Geind doch Mi- Ster»« lonis stereke vn k)erculis veraltet vn geschwechr worde. Aber nicht dermassen ffind verdorben die stercke des gemües vnd Verstands durch keinen vnfal Gocra- kilchves crs/Golonls/k^estoris/Caconrsvn anderer weistn/derhalben halldrchauchzurn gcmükes besten/Nrchcskan ein groß Hertz belustigen / das in die lenge nicht beharre»» kan/ «Eich. k)acdeingemüc/sourlraumsmvndinn deinem leibe/daseswonen vndsinreych sein kan /so b,st üu starck gcnü^e/die »ramre hat den lcyb gcmachr/das er dem ge- müc dienen soll vnd dienen muß/das waißt ein yeder/rst er anderst ein rechcschajf ner mensche. Was klagest oder will du mer/dann alle die ander vernunffr brech lich vnd »nangelhaffkig/seind starckes leybe/müjstn andere liüten mer dienen mit jrer kraffc vnd macht/Vnuernünfftigen Eseln glcych zu tragen geboren/offc das aller erbärml chest ist/bezwingen sie sr gemüc zu dienen dem leybe inic aller schnö¬ desten dllnstbarkayt/ vnndwisienn nicht das alle wäre vnnd Edle kraffc vnnd macht MdI Hs der! Dchktii -nbegc gen/wc cke/daS starčke phanc/ beste w krnder vonjrl Solle« dregsta -csbrki Dein k» - ^O)merl2. Ich klage mich/dasich so Lange ohn ende kranck sein muß/ Rra«ck, , onnd mich so gar nichts heissen will/wcdcr krasse noch macht mer habe, Vemunssc. k)»e höre VN sihe lch/das ein klag imer auß der andern folgt/ Äa iy vnddie iirecrlichens^ dc/N?arsivM müßen/aber kr ssmikstüjsinviü chseimruörrrii idicgermgkstißi Halst dir emrck acht bece/jöm-tt «licht kte« sovilmßrÜM^ -erckedeSZtMÜs» nndimnschlndr dicdaambrst« ,-bs/so ichs nicht n.Esrstler^ dans-tchss^" SeinddschM" nrchc dermW „vnfalSochi ic dich auch M ,c beharre» kM ^n vttdßutc/ch t/dascrdE stclnrechcM vemunßkbrtch .merdi-^ dkkr-ff-2 bösen Gliicki m macht«» dem gemükvndhertzen gelegen ist/derleibe aber istgleich wie etnhawß desgemücs/wre starck aber oder schwach das hauß sty/gehet den gast dasgemüe be rstcl» nicht an/sonderlich so er gedenckc nicht lange da Herberge zuhaben / es fall allayn nun nicht gar ein/bald wandert er in» ein anders / vnd ewiges vnzerstörlichsge- mache/das außgeschlojstnist/von dem/das hie ist/Ich wolt dirhie wol mer sage/ wann du es nur fasten kündcest/nichtgar so daube ob dem zergengklichen werest das der lcybe nkchc were der seelehauß vnd Hütten/sondergefcngknuß vn kärckev nicht ein freunde/sonder ein beywonendcr feinde/des zerstörligkair vonn Hertze« du begeren soltest/das du bald möchtest frey dahin inn die freyhair faren vnnd st- gen/weyl du lebest hast du noch ein wenig ein krasse /bist aber auch nicht so star- cke/das der bey dir wonct/das gemät/auch nicht als ern anderer /auch nichts- starčke als eyn vnuerrmnssrigsrhierc/ als eyn rinde /ochse /oddcr starcker Ele- phanr/Einyedeshacsein »naß seinerstercke / Eurem ycgklrchen Hardie naeurdie beste vnd lrebste mutter nach gelegcnhaic kressregenuggeben/Nacur har ja chre vuxat klnder liebcr/dann kain andere mutter die »en / chr kündet euch kaittes rnaNgcls bau von jr bekiagen/das klaget/wie es so vngleych vnder euch vrrd mit euch zügche. der ^olte aber die vnglrichartausscrdenhingcnommen werden/so müßt von nöten vankex» dregstale der gantzenweit vndergehen vnd verderben/Also was das beste hie ist/ ^ülerv^ des beklagt )r euch/,r seyt gar ein vm üwigs vnd klaghasscs geschlechr. et PE» ob/c»ror i^nobi/ir or tltt, tttckm noi-rlit« patriam. Bist du eins schlechten landsgcborn/ Diemachkdich ferr vnd nach bckanr/ Go hab die rugenr ausscrkorn. )st mer daun edels varrcrland. Vnbe, (A^0hmett2. Es thur mir auch wehe/das ich so inn einem kotstecrlin vnd rümpres dörstln wonen Mttss/daselbsals vnbckandr vnder den bawren mich pla- lanveV gen. Vernunffk. Sich das dich dein redliche rhaten bekanc mache«: / dein vatrerlande vnnd Haimar wirdr dich nicht edel oder vnedel machcnn/cs hac auch deins varce rlands adel mit deinem adel nichts gcmarns noch vcrmischcs/hae auch damit gar nlchrzcrhsn/Erossestecre haben beyweylen geringe hailosi buro Lm ger/vn habe doch die selbige iren bestand davon / so habe auch herwidcrnm eewan nttsvar, rlainesterrllnredlrche/waidljchevndgrossehcrtzige burgcr-gehabr / was soll ich rerlsnve von dcrn R.omulo sagc/dergarmeinewildcwaldeerzöge vn crncrer Ware/har ah soll cmer lcr sterce 2xünig«n ^ome gebawen/die Cacilina in sollicher grossen stac/cin böser se"^ burger geboren/vmbreysse n vn zerstören har wollen/dcrhalbc ist dem varcerland nerrugcc vnachtsam/besiciss dich dz du es scheinparlich vn kunclich «nir deiner euger machst bÄmp" stece «nacht nichts grössers/dan 8burger redliche rare vn rügende / Die werde machen, betrogen die da achten dassterrevongebewen/fruchrbarkair vnd reich rhumben bester arhaiterfürtn m andern sch«, man auch mrk urderseele brin mancranEott r alles «ollnsts kcbe/esqeschchc iwigcrsälkgkcit i ein einige doch ochcermchk-ei Vlllcicbrwrres rvondenMß cmanchmmr kranckhaitsch rkcnnct/daSg« !lcr möchte mk gemachr/H vrrstuvillcichk n/das du drin du gewiß scyn/ an damit do^ nderevngM in ruqenr/md rr/obsreivoleÄ stupft/dcrrtzt tc/deremrra- cZczarzc/denki mgenbiMttii iMtande. UM' no-bkk»«/ d-M prentnrchM kanc maäM lchcnn/csM crmlichtsM ;nr Ä rcuqcrmE dc/Dietere bester grö^str vnb herlicher werden. Allein die tügendt vnd dasgük gerächte /ma§ chec nrchc allein burgcr/sonder auch reiche vnd regimente groß vn fürtveffenlich- nicht gcbcwe/nkcht merrrerr/niche alcesHerkommen/ nichtkhürnn/ nicht Zinnen/ nicht gasscn/nicht pallest/nichc marbclsteine ccmpel/nicht bilder/ nicht gemäl /nit gelt oder edclgcstein /nicht selbe voller reystgc/ nicht potte voller schcse/ntchc kauf- stäkt voller kaNffmaschaßt/nicht das gantz meere von gewins wegen vmbgeschif sek/ Auch zä ketste nicht die große anzal der burger/shregestale/krauß harc/reichs thumb/ prachc/ wollust in kleydcrn vnnd eßen vnnd rrincken/rc. keines der allen/ sonder allein wie gesagt /die rngcnc zrerk/vnadelt/waistu nicht das der philoso- phusBiansvon Sirene gwesen ist/Pythagoras auß dcrInsel Gamo/Anachar sis auß dem rauhen Scychicr lande / Democritusvonn Abdera / Aristoteles ein Stragiric/^hcophrastuseir; Lesbier / Cicero von Arpiea/ Chous ein Insel des vnacrÄ Acgerschen mörrs/geringevnd vnachtbar/hatdeNtreßenlichen Poeten Philiren gc orrh« pracht/dazn den vaner aller ärrzekMippocratem/vn die fürsten vnd obersten ah ler malcr vnd bilbtschnitzcr phrdiam vnd Apellem / do mit man verstehen mag/ gctno!* das vnachrsame orre vn sterre / guter arc vnd großem verskarrd /nicht widerstand chünmag/Du kanstdein orc/do du gfallcn bist/wol berämpc machen /so du wilt/ vnd es kan herwiderumb dir nichrschadcn oder dich vnberünipc nrachen/dasge ring ordc/hacs kllume Pompilio zu Römischemkünigrcichc zekomen kein hinder mißbrachc/rstauch Sepcimio Neuers zum Z^eyserchumb nicht widcrstakkdcn/ das er von so eine ruderen ßcck en sein her kommen gehabt Mar auch Augusto dem höchsten B.eyjer vrrderallen/ob er wo! zu R-Hom (das noch ucwc inn dein Palast geborenvnd entsprungen was)doch sein Herkommen vnd geschlcchc von geliere wäre / nichts geschadet/ das varterlannde Gai Calligule des Leyser s ist Anciurn aber des'Vespastani ein vnbekances dorjse bey Tacate gwesen /aber herwiderumb hat Achilles das lobe der stak Lariße/vnd den namen peloi der von alcer Here vn» bckanc/philivpusberäinpc/vnd Alcvandcrbiß in hrm»nclrüchrbar vnd bekarre gemacht haben/derhalbe»! ists noch nicht gcnng/das die vnachrsamkcyt des vae- A a uij rerlands Vr>rutmr,si «« rrobM Der ist recht edel in der welc/ Der cugent liebt/vnd nir das gelt. Aasanderbüch/Sondem rerlands sren bürgeren nicht schade zu siegen kan / sonder sie sollen vil irrer besehen das sie -rem vakterlandt vil mer nütze vnd guce leyen/ R.hom wäre vor zcyren em schlechcding /ein hircen ordr/do hrrrcnznsamcn kamenn/ware nicht rüchrparbiß die burger ansiengcn do selbst grosse sachettaußzärichten/vnd sie groß vnd schein sich zu machen /^ st dein vaecerland dunckel/vnd verborgen/ so zünd du das liecht deyner mgent darinnen an/ des du darin» scheinest/vnd dein varcerland erleucht test / so wirdt sie eincweders dich oder du es scheinbar vnd rüchtbar machen/ Gey bey dirin deinem hertzen nidercrächtig/laß auch dein gemätdeinm inwonern de¬ mütig sein/ wie dein muter dein vakterlandt das dich geboren/ Srreckedeync flü- gel nir vber das nest/lassc stiegen die feceichen der tugcndc/der sich vilnützlich vnd wol gebraucht haben/stoltziere nicht/ halt an dich. R.äme dich nichts besondersich deynes vatrerlandes/dan dasielbige pflegen narren zuthon/hakt dich in dem zau- me/sey rugenksam/sö wirst» dir vnd deinem vaceerlande leüchken/vnd vorgeen. AasfimsftLaplccl/bondemscßlechtmm-eren/Hch vnachtsämen vr/prunge der mensiben. L/k mcü«/ cür«r» Edel werden ist vil meer/ Dann edel fern vonelcern her. Lbmcrt^e. Es ist mir ttic einkleincs leyderr vnd leyd/das ich so gar von schlechten eltcren / geringen stamme/ vnerkantenvrsprunge her kumme vnd geboren bin/ Vernonkkr. Dein stand/ stam vnd wesen ist villeicht nie so schlecht/ geringe vnd häßlich wie du jn achtest/ vnd wann du es recht bedenckest so solt du dir kernen anderen wünschen/ den so du'aufsgemeiner strasir so hin wan dlest/ vnd indeinem lustlebest/kanstudich alwcgen emschuldigen baß/ dan sodu , vom Adel hoch geboren daheim werest/ wirdr dir niemandt so aufs derne siel vnd Mängel sehen/ llA.cvke. crwekc/ »nit das gelt. mvilmerbcD arevorzeyrench »ichrrijchrparbh regroßvndschm zünddu das liech ttccrland crküch xrr machen/Sy mninvconernt>ei 3kreckedeymD chvü nützlich vnd ichrsbchnderlich cdichindmM M/vndvSM. «crenchn^ ungehcrktt/M enistE/chm srechcLeSc/M kra/sesthmM cn baF/dM/s^ ust* mängc/^/ bösen Glück. V WlMgel sehen/ wirr lang niemam z» dir sprechen / du schkahest avss dem gschlechc/ wirstlangntchtdenscheinvondeineneleernmitdein vngschicktem leben/dunckel vndfrnster machen künden/wilcdu aber deiner lustnichknachleben/sond«rausfA^°^ den vngebancen weg der engende rrerre»/ dcrnie vü nach gehende/ so wirstubald »ft vre ein sürcreffcnlichcr man», werden/ vnd dich auß der finstere deiner gebure an das lieche vbcrsich stellen vnnd bringen/ Aller warcr adel den du dir seibs mir redlichen A r»A charennmachcst/wirdt dein allein sein/kern Nachfolger wirde dir ein teyl abbre<-PE chen mügcn /dem elcerwerde dir niches nemen/noch wederdeine anherrc/ R.hars^ mMch! Herren oder rneyster/was düstest vnd gütschünwürst/solm esalles samptdemcre, gruenn leunradt selbe abschneyden vnd einsamlen/du wirst allein lob« dauon kra¬ gen /das dann alles nicht möchte gschehm/wann dn von gutem adelichen stamen geboren werest/derhalden du hie lihestwieeln newe vnd grosst gelegenheie dir vor- stcher/räm vnnd lob zu bekommenn/Du karrst dich selbst edel machen» /vnd dir sclbs den warm adel schcpsfcrr /den dir nicmandt geben oder verlassen kan /kanstn nachrnals deinen erlangten adel/ arrch beirren kynden lassen das sie im adelgeborn mügen wcrden/dasdir deine eltcr »richegegeben haben. Deine kinder müssen aber aitch chon rvie drr/ssnst ist sr adc!:chegeburta»ch nichtS.Es ist weye besser/ einen. adU stlst'cen /dann dem gcstisftcrr irr der gebure nachkummen / das nim vom re?/!va mulo dem st-strerdcr stac R.srneein cvempel/ Ich haltdas er vil berämpeergewe kan ms» stn/do er in dem wUde ein hürrlin arrfsenge zu bawen /mitstro zudecken/miedreck vnd kocdre wende ansfürrn vnd kleiden /dan nach im fürsten vnd herren/die grosirch sc palest /Heuser vn schlosser mit gold/silbcr/edetgesteyn vn marbclstein haben aufs len» / e« gericht/danrr alwegen das von ersten angcfangen vnd erfunden ist/ grössere vnd «Ad« rresfenlrches lobes werbtgeweßt/derhalberr so srhe auff deine»anfang/ derwirdt nlbs «st dich wol saur ankomen/aber dascnde wirk säsi vnd lrebl.ch werden/ allein srhe daß Am U dn die fruchte deines adels nichts» bald vnzcyrlich abbrechest/ es fauler sonst/ vnd berksm- ligc nicht lang/die wuryel arr deinem stamnre ist wol nicht abgehawen/steckc aber riesfe/du mnjrarbeit haben/ wirr nicht so bald herauß sprosse» vn früchee tragen/ du must diehaucdran spannen/ Esseirrd vor dir nie al lein vnadrliche/sonderga» vnbckante leütte durch die rugcndthcrkiglich zum waren adel Festigen / vndfurB rrestenlich worden/wie ich diranzeygerr wiLl/vnddie weylalleindie cugenc einen edel macht /kan ich nicht rechrreu waseurcin hie verhindere» möchre/sder wie es kündcc leüchtlicher sern/auchandere edel zürnachen wie dan sich stlbs/woher köpe Gocrarc?/Enripidcns vnd Demosthenes /vnder welchender erst einen steirrmeH lerzü ernem vaccer/ein i-ebamen zu amer mneer gehabt Hakler ander der gleiche rnueer vndvatter/der leesche nrchc allam von schsechcrc leücen geporen/sons auch vö vngewisenelcernmrsprunge/Istauch'Vcrgilius vo paurenauß Manma geMesser» psrn worden.k)sratiushar sich auch rechrgeschempt frey zübekrne» / das er von einem freygelassrrenknechtskrnd der ain gemainer diener vnd anssricster zu Xor bey«E mc wäre geporen wordeu/stind alle beide zu grossen ehren/vnnd freünkschasttdes vo» S«^ höchsten Herren vnd Kaisern Angustr /dem doch sonst alle künige Fürsten vn her, UAA» rcn müste vnderchenig scin/vud bey welchem schier aller tsdrl»cher mmschen son- derlichdervomadelgrsssevudeinigehostnuttg vnd Zuversicht strrnde/deßbalbe» sein gnad vnd gunst zucrwcrbcrr auch von creffcnlichen herrc hoch geachr ward/ Eben von denen zwayen baurcn/welche die stetce MantNa vnnd Vcnusnm gen R.sm ans;de Ghö geschickt/hat Zxai. Mai.sclbs do zumalfrrünrliche vulrcbtrche scncbrreffe mermals begcrc/zu seiner Maie, zekomen/vn mit seiner Maie zuesse» v» Zuschwetzcrr/wienrl äber mainestu das in dem palast vnd saale der selbe zerr vil vnedle/ongLlercr /vndvngeschickceevempe! geweßt/die disen zweyenrecht edle» vn^gelercm weder ehre »och güks geZouer habcttrbewegc aber dir solche e vempel dein gemär mc gnügsam/so vernim dz mcr ist/vnd hab achre/anstden ^iccröem stlbs der auß den außspennigettn /Igceinges reütkerstands standcs geboren / durch erest'enliche küuste/vn ehrlichem aujfsteygc b»ß zum burgcrnreisterampc körnen/ Mnutzcshaka rein Bäurisch« Qcrrosagr/ista e rvorden/das« er großer Ehren forchudcrdienß ;manCicero von «sage/der seines nemRorstedclia ünfrcmbdergast r worden/Semd It du die sch noch innidershnkM kdohmzüMj i kümge:M»s st/istermciiM werden. HarPi usftrran/I»W ksrstgeborcM ngcne/sonßkö nmcn/ vnndßl eybct/dasalÄ ommcn/alD ander vcmisihk- nonen/die vM mddisc Handlung «vgen/dasM bcckr/Irknech cfüllcnr-nö/^ ch durch dredoch/ MlwssnMch /sonder vndcrW ensagrchdir^ kcburr/dnMgll n-dcrivcricM« s/cn/Scpn^ -/daswar!«bä> iftdenrcvcb^ rSZ bösmGlücf.' Vl glmcm/der «ine seiner mgendrnachjm geriette/vnd ttachschläge/vnd was sägen wir von so geringen/zweyfler man doch wer die Elcer des keysers Auausti selbe ge wesen semdc/Abcr diß ist die summadauon/ das ringer stand vnd wesen/ mcnsch- lichs saals nicht müge hinderen noch schaden/das einer nie möchte durch rügende zu grossen fachen ku mmen /man magan allen orten auffkomcn / Got geb esrey- chedir dein tugendt/oderdas glücke diehande/wir haben diß exempel genug gcfe- yer/wir künden in der welk je nicht höcher kommen /killoch isk ein evempel vorhan dm/billich zn sagen/desnichtkeyserchumbodderkünigreychbetrifft/ sonder fein selbs eigne maiestcr/namhafft macht Vemidius Basftrs Esculanusgeborn von einer schlechten mücer/auch von einen» vncrkaneem vatter/ do fein vaccrland ero berc vnd gefangen/vndeingenomcn/wardeer noch ein jüngling/ vondem Gneo Pompeio Gcrabone/ der des grosftns Pompetz varrergewefen / irr dem Clrium- phe sampranderenngcfangenengcfürt/ Eben der selbige nach dem sich desglück r«,/ e,rs vmbwendec/ ist er als ein klcrtzog des Römischen volcks vnder den ^archicr kü - g" nig geschickt worden/ vttd die fache dosclbsk fer wolaußgericht/ den künig mit sey- hrnvrrcr ner grossen machr/darausser sich verliestc/vnd skoltzierc n erleget/ vnnd glücklich vberwande/stincn fünc erwürget/ vndalles seine Heere erschlüge/das auffden seh ben tag durch in/(dan m dz glück vn Goc das gonnec/vnd keyne anderen biß her rviderfare möchte //die grosse fchlachc/vnd vmbkomung der Römer/vn de rod der Lrastörä großmcchriglich vn gewalriglich gerocheware/vn ist im also geraten/dz gleich wie er zuuor büden vn gefange die trinphierendcn wegc des Vo»np.gezicrr/ vn gefcngkkch in de kerckcr geenmüst/felbs ein siger vn rriüphierer worde / vn tri umphiercde stlbs in dz Lavicolin oder rhaehauß mir seine eygenc wegc gezoge/ vn gezierc/vn den Römische kerckermic hausten gefagncr feind felbs erfüller/derhal ben dz diß ein angNemer spectakel vn schawspü / vn ein grosser vn wüdbarlich sige were/fo gschach der sig eben an dem selbigen cag/dara in verrückte šare/ die grosse schlachte bey Larras durch die Römer verlöre warde/das dan wunderbarlich zn höre ist/wclchcrist nikalss eergeiccig hie/vn des regimenrs so begirig/der nie lieber wolredise herrliche ehr on dz regimet/ dan ein vnehrlichs rcgimer Habe/ v n was hak Dentidio gschadek zu sei ner glückselige wolfarc/ vn höchster ehre das er so eines ge ringe stands gwesen vn gcbore/so jung gefange vn arme/ warlich Rom hat disen man/der in ferne hcimec Esculo verschmechc gewesen wer/ fast ehrlich vor äuge ge halte /vn auch zu andere herrliche namer» rrer burgcr/disen vor vnbekacen namen diß außlenders/komen lasten vneingeflochke/diß feind nü wie du hörest die laitcern zum auststeige/ dz sernd die staffle zu der rugcdc/ durch welche du nir allein zu hö¬ herer ehre vn grössere glück mit mü vn deiner rugedk/hostnug vn dapsterkcic konr men/ sonder biß in de Himel gar hinauststeige magst/ dcrhalbe so du so nider stads geborc/ so befleiß dich auch vbersich zu schwinge/ setze den erste vn leesten füß in die pfarcc der rugedc/vn wende dich niendere darre»/ stee auch nir still/ so kupstdu fort/ Mir ist vnucrborgc wie der erst vn lekst rag des lebens/den gantze meschliche staak . . . vnwesenbegristcn/vnhalre/vödemlccstelaßichsgschehc/vödemerstekanmatt vnvlcst« nie so iudiciere vn richcc/ wie wol vil douö halte/ erlich es lige grosse mache daran/ rag« sc, wie man diß lebe anfach / vn wie wol der pocc Nrorac.ss lches auch mir bist rrr helc do er sage eben auch vor» unsere Ventidio also. Es ligc vil daran welche gestircn dich mcnscvl» erst noch wainc vn roe von deiner mucer leyb enrpfahen/vn annernen / vn auch zu was gezeyrc du gehöre wirst/Go achte wir doch das alles vermchte/vn vernairren gar solche abergläubige anfenge vn der gcstiren kraft/ wir lastens alles bey de/der vns vn das gestirc erschaffen vn herre darüber ist / vn von disem schliessen wir nie macs noch nichts nic auß /wz geschaffen ist / derhalbc gcdcck nit wz hin ist deins ge bnrrs tag nach / sond vil mer wz dir noch vorstece vorauge vn künfftlgs ist/wie du «n cresftnircher »nane werdest daran dich dein verborgen gschlechcnit hindere soll Aas ander büch/öondem nvchkarr/dann dir in dem falzur mgmdt nicht abgeheres wert dann das dn Ke, der edel geboren dann werden woltest/licber den rauchigen adel vnd rustrge bilder vnd gemäl an den wenden deiner vorfaren erzeigen/deiner Elter begrebnuss mire srm zerbrochnen alten grabsteynen vnd schristccn dich rhümen/vnd vilschwatzen vvnn denen die dn nicht erkant hast/dich rümen wie gesagt das nicht dein/sonder deiner anherren ist/ das were dann nicht allein ein narrechte sonderein vnsinnige weyse an drr/man hart sundcn leueedie es sur dre höchstescligkeyt geachtet haben/ io sie nicht nur allein nicht edel geboren/ sonder auch also vnedel mir rbüe haben lei den mügen /hasku nicht glestn in dem büch Ciceronis 'Tusculanarn questionum/ dm spruch dos grossnrechrigesten künigs Agamemnonis/der do lobt vnd selig nen¬ net seinen alten knecht dm er presbitm nenk/ das er durch sein leben durch on gros¬ se titel vnd Ehere mit rhöe gelebt/vnnd so biß inn sein grübe vnerkanr gewesen b«, jibmisk. Aas stchstLapiccel/Von kmdem bnd brfpmnge die aus ledigem vnehelichem vnd vnehrlichem stände geboren werden. 5» ne/ciL /K terr- xmitvrecreittltr» kn tula ob/eLt c«kcedc in suma zur ecrc genug/'M« ,n die tugenc crhcbr/Got geb er sey geborn waher einer mag/derhalbcn lasst imer farc/dasdein nicht ist / gedenck nit wie du geborn fcycst/lcbc du wol/fo stirbst du wol/wz gccrs dich an / wie du her , komest/wiltdu aber yc gedencke dran /so thu es/dz du dich demütigest/ nicht so gar mir deiner kugent erhebest/nicht dich damic zübekümern/gnte firren/rechrgschaf- fenslebe/werdc dir nicht allein die stecke vn vngcstalce des schnöde vrfprungs/fon der auch alle gedechtnus desstlbigen anßlöfchen/diß laß deine tröst vn aryney sein/ wirscye alle von einem Gott vakcerhie/wir alle haben ein gemaine mütcer die er/ de.Laßfcham schäme sein/thü rechc/so ist der handel richtig. Aas sibmc Eapiccl/Vom pch der dicnstbarkatt. Li m-t/e /v« tc conMone Vi«e cieo,«io>mn» öme übrren't. k)ac dich das glück zu dienst crkorn/ Leb wol/deimhcrrc gehorsam scy. Vnd bistzü einem knecht geborn. k)ab kugenk lieb/so wirst du frey. Lbmerr^. Ichkümere mich fast scer/das ich so terbaigen ein knecht gebo ren/so hartes joch tragen/vnd vndcr eurem gewalcrgcn/stoltzen/grirm- sigen/vn auch eodtc sterbliche wie ich/herre diene muß. V emu nffr. Lie, bcr lasst es dir nicht larde sein/du wirst frey werden/wann du nur selbs wiic/so du stirbst/Gleych wrc hcrwidcrumb vil seind/die wol frey geboren /doch als schände- licheknechte daruon mässtn/LebcdU frey/deyn dienstbarkayt wrrdt dir an dey- nem besten cha.lder stele nit schade/dasist die gröste schänrlichcste dienstbarkair/ vnder 1."" ' Das anderBüch ßondem noch das anffladen /man wirr dich mit allen schweren ämptern wol frey vn zä stk den in guter ruh lajstn/eswirt dich nie anfechtc was dz körn auff de marckt gelt/ ob Hagel oder schawrgschlage hab/ob ein schifvndergangen sey/D-se müh vn ar- baie/sorg vn verdrieß wirst du alle auffdeinc Herrn schieb vn laden/du wirst mir ruh schlaffen möge jo er wache muß/Diß solk du dir furbrlden/das du deiner jorge hie frey seycst/vndu /m gar nicht vergebenlich vnder sein Hand vn gwalt geraten seyest/was er dich derhalbe haistet/laß dirs jein als jage vn schiejfes dir Goe sclbs/ Gebeut er dir aber etwas vnrechcs/so gcdcncke des gröstern Herrens Gottes/8 do will dich hierin frey habe/gleich wie vnd er deine Herrn ein knechr/Gedcnck das die zwen himelfürstc S.pecer vn G.paulsgebotc habe/dz knech te durch alles was AechrA "'k wider Got ist/jre Herrn baide gehorsam vn vndchan mit zitteren vn forcht sein gen irm solle /nit allain den fromen/sonder auch den vnerrige vn vngejchlachcen/dan key t ? knecht gebüren will/das er richte des Herrn rhun vn lasten/jönV mgedulden/er ' sey wie er künde /dan yegröber ein Herr ist /ye scheinlichcr sol die gedul e des kneches je n/vn das ist die gnaddauon G.pau!sfagt/dz ein knecht seine Herrn micgedulk vn jAnffkmüc trage vn dulden kan/vn nichcswrdcr Gochandlen/ob jm schon sol- lichsstinherr anmüccec/esteyim schein wieguces sein künde/dan er mn dir vn9 de selbige Herrn erauch ein knecht ist/Man muß danoch Got dem obersten Herrn mergehorsamcdan mensche herrn/in andere alle sollen die knechtmit alle Wille jre Herrn willfarc/diene vn gehorsam sein/soll käme knecht nichts zu schwer sein/kein arbaie/kain dienst/kain versagte belonung/jaauch dich nicht bschwcre/ob es woi harr zügeher/so er dich gaißler vn wol die haut erpercr/in alle sage ich /wz es ist soll - ein knecht gehorsam vn stille sein/on allain inde sich spreysten was wider Gott ist/ me2h dasnimpt sich allweg selbe auß/da sollen die knecht irfreyhait vnd truy behalte / Mevns mirallermachkdarwidcrsetzcn/dochallweg mit lasten lausten/das G. Paulus dütt vm sagt/dasein gutereyfer darbey sey/den Herren nicht die äugen erfüllen/augendie ehchaltk. ncr seyen/als wollen siemenschen/sonder hierin Got mit aller einfalt gefallen/ vor äugen haben vnd fürchcen/k)ierauß sihcst du/wie dein staar gejÄ)affcn ist / nicht gar einknechc/den man nicht zwingen kan noch soll vnrechc wider Goe zuthün/ jonder etlicher masten frey/Lieber wan du das pletlin vmbwendcst/so rst vileicht dein Herr ein gröjstrer knecht dan du/Er har villeichk viljunckherrcn vn Herrn in seine Hertze den er schanelich diene müß.Er muß villeichk seiner frawen narre vnd knecht/etwan einer hure/oder denc/die im diene» sollen/dienc/wie vil sehen wir dz solcher herrejrer knechrsknechc sind/Zä lecst istzubesorgc/dz er sein aigner knecht dz ist seine liste vn begirdc vn sündc in seine Hertze selbs selbs diene mäste vn gplage sein/dz kan dan ein schantlicher vn hcrcer dienst scin/°Wz soll ich sage m d warheir man befindetdmajstn wenig frey/vn die schon frey feind/habcgrojst müh vnar- baic/müjstn stäts im streik stehcn/Es kan eh vn gschwind einer die arbait die ein knechtaußzürichren hat/erfullen vn verruchte /dan so dem künig dgcrecheigkaie außwarren vn dienen /sich vor sünden hütcn/vn sein rechte freyhaiccrhaltcn. Es ist ein schöner spruch Dioclcciani den er selbs erfaren/derhalben das regiment vö , sich chct/da er sagt/cs seynichts schwerers dan wol regieren vnd herschen/du aber mainstesjeyeittfeinding vmcinenherrn/Giehaben merzcthondan syanßrichs sctnd vl« reu künden/du hastdzbest lebc/magstrüwig in deinekänrcrlin schlaffe,: on sorge/ Zröfte du vnd Herren sollen allain trachten/das sie den sünden nichcdienen/vn ewec frey- l-eik hicmir vcrlicre/Es bleib ein jeder in seine stand vn jey zufridc/du solt g'yorsam sein vn gern chün was du zechün schuldigbist/'Treyb vn beger selbs zuthün/was vonnöcenzurhün ist/sokanst dudernoc furkommen/ist der best rach /.leyde die bürde des glücksmitgcdulr/Manfmdccwolleür/diecsgargerennleydennwas ihnen dasglückanfftegc/vnddas sie andere vom dienst vnd joch erlcdigercn/ha- ben sie sich willig selbs m das joch vn dicnstbarkayc begebcn/v nder wölchc Pau- volsreyvnM dcmarcktgrltj D-semühvnari »m/du wrrst mir lsdu drincr jörgr ngwait gerate» 'cs dir Gor sM/ ms Gorttö/8 d- Gcdcnckdasdie ! durch alles was en vn fnchtscrtt lachrenjdankry sngcduldmjek dulcdesknchts icrrn mirgcdulr /ob jm schont iermirdrrm > obersten hem nic alle M'g chwerfein/km »wcre/obesv-i ich/wzeeiW wider Gottiß/ d krutz behaitk/ as 6. pavdr- üüen/auImdic rlc gefallen/vor -affen ist/nicht vGoezlMn/ -st/st/strlleiche rm vn Herrn m wennanevnd vil sehen wird; »aigner knecht üssevngM ffkndwarheik /stmühvnM e.rrbattdrech gerechcigkait erhalten. E- regiment w chen/du aber rn fyanfM ffcnousorAf vneü'crftt^ > jolrghersass zuthnnM rch^leyde-« ileydennrvas redlgeren/k^ bösen Glück. IX lidernambaffeigestBischoff zu Nola inn Affrica zücrzelenist/evölchs freywilli- pasirn ges dienstes ende /wie billich /güt vnnd sältg geweßc ist/Man frndec erlich /die sich v" Scr» vmb kein gelt verkaufst haben/das sie als knecht sren Herren von den banden der s,g"mä» sünden lösten / vnd wider zu rechter vnnd mehrer freyhait brächren/vndcr wöb ncr/ w,« chen Serapion genant/ein Ainsidel in» Egypten lande zncrnenen ist/Dife evem E^brs» pel werden dir nutzer sein/dann dein klagen/Erfare du auch solcher/damic dein vcnn sich dienst ainem andern nuyer/oder auffs minst dir leychc sey/das gehöre erne weysen zn/nichk das zu wünschen das du nicht hast/sonder das du hast wol zugebrauchen fr^haz-r jenes widerfere vilen/disaber wenigc/kiebc nebenzü dem ewigen vn vnsterbliche -uvrings herre auch an zu dienen durch dein ganrzes leben /der verhaissirdir ewige freyhait t.chv^ö, ewiges himelreichr vnd stliqkaic/das dir auch zustehen wirt so du fron» sein wirst worfferr. k)a!c sich ainer hie aufs erde rcchgschaffen/rst sm nichts abgschlagen/mag wol zu grossen eheren koruen/Aerencius ist ein knecht geborn/har aber also redlrch gestu diert vügelernet/das cr Comedias menschliches lebens ein spiegel beschrrbe hat/vn frey worden mit hoher klughaie vn vernunffc der best vnder den siocrc/wie wolk dann eine geringer knecht stand/an freyenkünstcn/tugenden vnd Übungen des gmürs verhindern künde/fo es Äeremro ntchtgeschadec/silaco rst seibs verkauft Etngler worden in die dienstbarka»t/dicwe»l er abergelepc vnd ein Philostphus was/war rer knech er mer dan der Herr der jn kaufft/Das kan ern fürrrcffenlichcr stände sein /da der Annem knechtmerin istdan 8 herr/vn dz darsnicrauNens/cingbrccr knecht ist souil mcr vngcler, dan ein vngelerterHerr/als vildasgmükist gröffrdan dz glücke /dan wasists/st terycue. in eine freyen Menschen ein dienstbarlrchsgfangcns Hertze ligt/das ist etwas st in eine knecht ein freys erbars/treffenlichs Hertze wonet/Ern knecht ist wol frey vor grossn ämpkern i" 8 gmain/abcr sein Hertz hat andere freye ämpter/kröfe lassen knecht nrt aufvn vbersich kome/aber die tuger/crewe vn steiß lassen die knecht zu Äiconist Ciceronis knecht geweßt/hat abermic ferne wolcace vnflcrsz die freyheik bekomc vn ern schön buch vo stines pacrons vn oberherrens bosscn vn schwcncke gemacht vn Hindersich gelassen/Ein knecht in seine stand mag wol »richt bald ein oberster Feldbaubcmarr oder rathsherr werde/aber wol ein sihlostphus ern wey sterfromerredlichermane/Etwanstersichderdicnstbarkairencsthlechc/wol zu grossen Herr!jgkeicen komen/B.ün!g oder R.ayser werde/dan wir knechte nicht al chrr sino brin zum reych/stnder biß in dcnB.ayferlichen stul gestigen/wisscn erlich komen auch ko¬ fein/ Ern knecht mag nicht rirrerdienst laisten eine menschcn/aber wol Goe/Gor dienen ist regieren/das soll sein sold seln/freyhaic vnd stltgkeir/Ein knecht Gores ist aller ding ein künig/ein geselle der Engel/cin schräckc den reüstcn / Ein knecht mag Gok vnd dem Menschen dienen/vnd jm an ewiger säligkair vn freyhait kein nachrarl bringen/Es muß sich ein knecht drein schicken/der ein knecht geweßt vnd gewenen/st rhut sm diene mmcr wee/gwoneres/Istcraber vorkainergeweßr/st hoffe er/er werde cs ein mal nie sein/dz er vor Zeiten nic ware/verhoffe es werd ein mal dein vbel ein ende haben/st wirdk hoffen dein schmertzen lege»» vnnd mindern hast du aber kein Hoffnung mer/so sey gedultig/lege nic dz vbel auffdas an8/pla- ge dich nicht vergebenlrch/bestn8lich st du waist dz es nic anderst fein kan/mach dir auß 8 not ein cugent/du darfst an deiner freyheic nicht aller ding verzweifle»» st kain anderer tröst verhandc »st/wirc der liebe tod dir die freyheü mit sich bringe 0 dich vö deine herre erlösc/errere vn schaidc wirc/er fehe stur dazu wie er wolle- DasachcentLapüel/bonderarmüc. vaupert« o-jiosil huiAcm. »amen «tt/e O-rt p-?erauß vn nirgcnc angefaren were/vnd das sich die s^hiloso- phey vnderstandeher/die leüc gern arnrzestinzuberedc/hak sie für sich selbe meri ° mals außgerrchc vn erfült/Die armnr hat dein hauß nicht vnrsesicn/sonN beware vÄtcr diß ist kam newes/dan sie vor raren Xom also vor alle lästern behütet hac/LVa bcwa, armüc ist vn zrr feld ligt/da strercken die läster böse ding/kan der faule wollust/der mcnsche schlasf/die blöde laster/nrcht einschleichen / Derhalben dir dein armnt lieh vorigste» ren. Mb st Mw» chst/od Mrnv z^enes« -ir beharr reychrnn Ssmrni LerlttSv mansagk kurtzcsd, rcnsoüZ rum Mi akermn «mers«h< vndwslrr Mge. sein solt/fle gern haben /ja zü haust bitten vnnd bcgcrn / mir baiden armen vmbe sahen/thür vnd chor auffthün/Du solr nicht darab crschräckcn / ob sie schon erst- l'chcn vngestalt/ wüst/trawrig vnnd vbel sicht / nicht vnbillich cyncm wandelet vnnd gewastneten mann vcrglcychr/das jhr zn kunffc behend vnd resch vnd mir rräwen kompc/^anndu sie aber zum haußgenosic» annimpst/wirdr sie dir gar eyn gürergast werden»/nicht zerlich/stnder spärlich vnnd sicher stin /Derhalben rhä w aufs chncll/ehe vnd sie mit nraachc dir deine rigel zerbrcchc/die thürcn auß dem angel reysie /vnd als einvberwünderin zu dir einrrecce/Dan gleich wre sy ist den widerstrebenden ster verdrießlich/Also ist sie dienen die ihr weichen frainclicl) vnnd wunsam/Sre wirr dir inn deynem hawse sein ein stcystige wecker-n/widder dre d ebe/vnnd wollust/dte noch ärger seynd dann diebe/Sie wirdk dich bewaren vordesgemaynenn mannes stlchenn vnnd astterredungen/vor gcmaynenauß- richtenn vnnd vrchaykenn / wrrdrvonn dir vertagen» den argkwon des geyrzes vnnd schlämincrcy / wöllrche läster solrenn inn aynes armcnn mannes hawse seynd/ ^Tkurbey de» reychcnn/dcyn Hause möchte n'chtvonn sollichcnn vbcln baß verhüttet werden / dann durch sollichebesirzung der armür/vnd angezaygtcr be- schaidenhart vn verstand/gletch wie ein reicher/wiewol er milt gnug ist/doch wan erM auch etwas noch behelr/wirk er gemainktich bey de gmarne Haussen für gelt- süchtig c bcsesien/MYl c>emgcrvbcrD c belchatdenheik sich die Philoso, r fict) silbsmer- cnAon^bnVtttt »ehümlmk/Va rultwollusi/dw demarnimlicb n armmrmb- ch sie schon erst- ,-nc m wandelet v resch rnd mir ?ir dr sie d>rg-r Ain/De^halvE ,rc cdürcn ach lcichwresylst -en frarnM ckcr;n/wlddck : dich l-cwarm rnaynenach- -c"»dcsgey^ ^nncshawst cnnrbclnbH geznygr-ub^ s>st/d°»>^ bösen GM. M sirchtig vnd geytzig geartet /alfo wirbt auch ai n armer der begirlich ist mildt ge^ yaysicnn/die nachcpaurschaffk ist den reichen feinde/ vnd mißginnek / jn was An Denrey- Goctverlihen har/rrcgc aber ein gedulcig mikleydenmirdem armen /begcrec wol chc«« ist desretchen gäce/vnd verachtet doch sie / schäuchet dye arMut vnnd lobet sie doch/ A/vIn " derhalbcn so du arm bist/kanstdu in kamen hochmütfallen/kan dir wolniemane -rmeni» darumb feynd oder hcstig sein/darffestdich nichts vor zufelligemschaden besorge/ kamer wirdcdich Hinterlisten noch bekriegen/wirbt in dein Hause kain vnwillen/ vnlust/oder das podagra/noch deszipperlin cinschleichen/ das die reychen in jrcN hewstrn vol auffhaben/Bey dirkan rüwe /gen»achr/fride/wgem/stillesVndeim zogenes wesen Hausen/werden bey dir gÜcce Herberge vnd platze habe/je lieber bey dir beharren/ye minder du gutes gelücke bekotnest/Armut sol dir sicherer sein dan reychcunuIch halt das kein reichrkum so vil bey yemandc gelten soll/als sicherheir So nun alle ding/ die die Menschen thond vnd begeren/sich strecken zu der seligkeit Seirk»« mag drse seligkaic wol on reychthumb/ aber nicht ohn sicherhait seyn/Ehs ist wie HAÄ" man sagc/das gleich wie nichts vnnttegllchestannckwirig sey/also ist auch nichts v.errca, . kurtzesbcsihwcrlich/Ermrsststlbsobmgencodcrgokdmersty/vnd bcydircrgch niürgib, rensoll/erbarkait vnd sicherhait dangefare/hastu nicht gclesenninn derGcoico, rumwunderreden/dasallainderwcyse reychcscy/duhasts villeicht wol gelesen/ ftmv vn aber verachtet vnnd vergessen /gleich wie vil leser rhündc/aufsdas man nur vonn atner fache schwatzen künde/aber nurnichtdarnach gclebcr/alles nur auffkunst/ «ucv vn, vnd wolredenhaic gezogenn/nichts zur befstrunge/da dann nichts vppigers seyn l«lrg. wage. Bas neünc (Lapicel /Sonn erlic ttenschädenn. schaden leükan seinem güc/ Ob das zergengklich güc hinfalt. Der lnS vkrd hab ein starcken muk/ t7>ab sieisi das er das ewig behalt. HZH ÜLi LekmenL. Schavo» Aas anderbüch/bsn dem dbttickt-, Ich klage mich feer/das mir das grausame /vnmllte/vnnd vnfraintliches glücke/allesmein hab vnd gur/ klaider/hülle vnnd fülle/ hauß vnd hoffrc.auch alles was zur leiblichen notturffc/leibsvnd lebens gehört genommen/mich bloß/nackendt/vnd eilende/ denärmcstmmenschenn» dcraufferden rst/gemachc har.VemanKr.Laß dein klagen sein/dz glücke hart dir nie vnrcche gerhon/sonder hat nur das jr Hingenoinen/Es rst nicht newcs / es ist ale/dz du vndackbarbist/auch nurgedcckestdz dir empfierrwirt/nichtdgabezü dack ingcdechrig /darüb feind die dacksagngc gay sclyam vn lawe/aber die klage vil vnd hitzig.Das glücke kan dir niche nemen/noch niemane/dasdir von nöeren ist/ Nichts aber ist warlich norcürffcig/on wellichcs man rechtschaffen/ vnd wo! lebennkan / ich sage aber wol/nich e im wollust/niche vppigklich/nicht scheinpars lich/sonder meßlich/züchcig/ vnd eherlich/in welchem das glücke / es sey wie vnge- stieme als es wölle/von rechts wege n selbs bekennen wirdr/kam gerechcigkairhye haben künde/vnd in der warhaic/so mage al lesgolde/das da ist/auffainem häuft st» /alles edel gestain/vnd klainecer das man haben mag/kain vberstußinn allen vecgolv dingen/dengeytz/vttdbegirligkaiterfüllenn/Äberttatürlichettothe/garmitwe- txwcr/ rzigcm erseceigce/mic schlechter kunstderhende oder Zungen erhalten/Alst» das der A ge^' rügende wcmg/oder dem läster nichts genüge sein kan/Mangeke dir was / odder stair» er, geec dir an zeyclicher narung etwas abe /erobere es mit deiner arbait vnd kugenr/ füllen. nicht auffs glücke /dann arbait gibt nrer dann glücke/ TIugent verjaget Nis manr nichts/danndas/so sy es gebe atnem schaden thct/vnd nutze ist/so sy dasiel- big versaget/vndenczeüchc/ lTirmpc niemandt mchtsdann das ainemzchabenn schedbch / zu verliere nützlich ist/wz nutze sy gebe will / das thüt sy bald/zeucht die leürce nit gerc lag auff/ßbaffc vn gebeut nicht vil/zeücht die Hande nit bald an sich Die ar, sond strecket sie fort/vn fortmrltiklicheauß/sichtnit jaur/rimpftdie stirn nitk/ ist nit sto'tz/vcrachtcr niemak/verlaßt niemak/ rreügt niemac/ist vber niemar schein baffen» lig/wücnit/tobecnit/zürnetnit/vcrkert sie nir/ist allweg st selbs glerch/ijst/bleibt «llarn. haißcallweg rrrger/ ondz sy/ye legerma sykostet/vnverstrcher/ye mer vn mer süsstr/vnnd ye nehcr man sie sihcc/ye hüpscher sy befunden wirk / dcrhalbe wer sie bekommet /der ist warreyche/der halt an/lasie sye nicht/ crecte jhr für die rhür/sie wirc niemant verachten noch außschliesicn/ob sie wol ainenn lang übet / Erstüch kompc man schwerlich hinder sie/nachmals ist sie fraintlich/ leicht vnnd genaigt/ kompstu ain mal hinder sie/sowirstu nimmermerarmütleyden/gelücke kan dich nicht arm machenn/nimpr nichts dasdeinist/nur das jhr/hackaingewalc vber dein kugcnndt/nimpc sie dir denrock/decke du dich mitt deiner eugcndt/ die silbig wirdc dich klaidcn/ vnd recht zierlich vnd reych machen/du wollest dann selbs mH schlagcn/vndgoldklarder vnd eüsstrngeschmuckemer achten» dann die innerer» ziere des edlen gemücs/wo du das rhercest/dann wolc ich dich warlich arm/nack- circ vnd ploß sprechen/ verlasst vnd vertröste dich nur nichts auffs giücke/ noch al les das des glücke in seinen hcnden har/dann du kanst dich do mir nicht bchelffen/ noch schutzen/diser feinde /hat die weere znuor alle in seiner handc/cr hars heffc in» der fauste/wendec den stich auffdich/wiltdu mit dem gelücke fechren vnd ringe/ ft müstu guten radt vnd verstände haben/vnd solche Waffen prauchen /darzü das müß ma glücke kain macht hac/die tugent ist aber die beste kunst / wider das gelücke vnnd nm mg, armüc/dann mitdcrcugendtwirdtmanreych/mic reichrhumb kan man rugene ent fech, nicht bekommen/hast nicht gelesen wie der weyse man Aristippusin ainem schiff pruch an rvhodiscr gcstargeworffn/arm vnd bloß/außzogen aller gürer /die das glück geben vnd wider nemenkan/verwunderet er sich abdesielbigenn orces gele^ Lenhair/sahehin vnd wider/hec sich villeycht in» seiner kunste der beschreybunng vnd /rnmllte/rM Mle vnnd M /lc^svndlebeni ^nrnenschenn, »Zglirckehandir chtncncs/esjß c/nicht8gabe;ü x/abrrdlc klazc s dir von nölten büffen/vn-wol chichtsbnnpar-- esstymevnge- lerechcigk-ithye mssainem haust bersiußinnallm chc/garmitw ien/Alsodasd« dir was /M aitvndruMj 'cntvcrsagttmi eist/so sydaD -rinem zehabem ?bald/zeüchtl« e nitbaldanfiä) dicstirnmn/iß der niemÄ schein iglelch/Wlnk r/yemervnmer dcrhalberretst rfürö/echr/r/sre gäbet/Erstlich irrnndImaigt/ 'gelückekändich aingewalt rbcr igcndc/diesruch, rer vnfal neme möchte/Ich halte du habest nicht allain gelesen Aristippi rate/son derauch 'Theophrastiwortewolerwegen/daersagc/dasallainein gelercer mane scheüche/dem glück künde truy bietrenn/vnnd verachtcnn/dann er stelt nach sol- lichenn gäcrrrn/die jm das glück nicht entpfrembdettn müge/ das ehr an kaynem ordr ein Pilgram /sey an allen orten dahaim/nichr arm an frainde vnd gesellen»/ ob ehr schon seine verwandte alle verloren« Herr/ sonnkerdas er tnn ainer yedenn starr eyn bvrgcr sey/ wer aber vermainec das ain vnngelerrrer /allain mirr hilf¬ st vnndrarhe des glucks vmbgebcnj recht einher on gefar crecre/der jrrer sich /dan er auffglattem eyst vnd schlupfferigem wege Wandler / da sein lebenn inn grosser gefare sreher / derhalbcnn die elcrcr jrenn krndern kain bester heyrar gut noch erb- Gwe ker gucgebenn vnnd verlassenn künden/dann gurte vndcerweysung/znchr /rugenr «ung vnnd künsten wie Aristippus radcec/vnd ^hcophrastus lerer / Gelt vnd gär ver dirber/kan das glück geben vnd neme/zü dem andern har das glückkainanfpruch >st ä« noch gewaice/tstausscrrhalbc des reyches des glückes/ Allain die mgentdre man kindern lasset ist bestenndrg/zierer / macht recht reich dich/jhre nachuolger/vnnd bleibec ewig vnd stels nach deinem rod vnd ende/das mcrcker vnnd verstände vor jarcn/die edel mmreraller kunst / zücht /gürrer ordnunge /vnd geseyen/die stakt Achen/da alle stctce inn Griechen lande vmbher on alle vndrerschide/ die kinnder zwangen vnnd drangen jre elcern zäuersehenn/erhalten/vnd das sie jn in jrem al- ccr/hnlle vnd fülle raichcN solcen vnd müßten/hac sie Athen allain gesetzt /dasdi- se krnder allain solcenn,re eitern erneeren/ vnd jr pflegen/welche in gären künsten vnd rügenden ;re älter hatten aufferzogen/das allain die selbige wercn/ die jrenn kinderen ein standhafc erbgüc verlassnn hcccendc / darumb feind dise nicht arm die gestudierec/sich dcr cugent vnd gutccr künst beflissen haben /wo sie hin kome» find sie schon vnd werd gehalten/nach aller norrurffr versorgt/ lastcnn sich leücht bcniegen / dann wem wenig crklcckr/dem kan vil nir mangle» / Geind nicht gey- tzige/wölchcn alles zcrtnnen will/dcn alles brist vn manglet / die sich nicht dürsten geprauchen/das sieerkratzec vnd erschunden habenn/dise solliche seynd arm vnnd dmsscig/n:chc rrostö/hrlfs/nochcrbarmungs werde/Bist« aber?c armvn frum DefyrgL doch vngelerdc/tröste dicweyl dein Hertze mit dapffern leüccettn vnd grossen män- Nrrn die du zu gesellen hast/ValcriUs publicola ainer auß den richtern vnd stiss- letzm. rcrn Römischer freyhair/Menemius Agrippa ein fürnemer schidman / dcrdye ge»narnauffein zeyc/vnd den radrzu Tvome zufrldenmachc bcschidetvnd erhielt habenbaide nicht so vil nach jrem rodc verlassen/das man fieeerlich zu der erde be¬ statte her müge / vnd die weyl sie es vö aygenem nicht vermochten/ müßt man sie aust gemainem gelt begraben lasten/Paulus Emilius ei» vbcrwmdcr der Mace¬ do Nischen Rünigen / der cs auch mit dem selbigen vralccn vnd lobwirdigen reiche gar aust machet/vnd zu ende geprachc / ist an eerc vnd rügenden so reyche/vnd an kargeldr so arm gewcßr/das er seyner frauwen heyrakgur nicht mochte bezalentt Aas ander Büch Hsndem noch sie entrichten/ must sein äckerlin vcrkavffen/vnd sie damit z- friden stellen/ Arrilius Regulus / Gneus Scipio /(Huinkius Cincinarus die trcsieliche schützet vnderhalcrer des Römischen R.eichs/seyndt jrcs gurts jo arm geweßcdas der erst« grosse tharcn inn Affrica verprachk / der ander in tAspania/bayde/der erste von wegen ssincs schaffners rode/der ander von des heyrakguts wegen seiner dochter/ nickt das gelt erlegen vnd zalen kundten/verursirchc wurdenn/die sach in ein rach zu R.ome langen lassen/vnd znbegeren die k)auptmanschafr/ vnd Haren warlich dasselb erlangec/w ) nichtein rarl-ein anjehen gemayner stet nutze/so rreffenlicher burgerarmutwerezuhilssekomen/Aber^uintio in seiner grosse arbairarmüt vnd durffcigkait hac der rache vnd gemaine mit gleicher verwilligung vnd ainig- kait das regiment an dem ort vber ancwordt/do er sein fier jauch err eckr selbs aie- ger Person eckerec/vnd bawet/zü denen» komennauch Curius/der reiche genüg wäre an seinem gärrkitt/vndFabriciuömechtigvnd gewaltig in ainem geringen vnnd klaine gärrlin /drst haben grosse dargepottne vnd geschenckte reickrhumer/ verschmccht vndauch verackt/nichrannemenwöllen/haben nichts dann w rey^ ckestsgemüc vnd cugenc/ssüste vnd schwere gcfrerk/vnnd damitden aller mechri- wcllum A'sterr 2<ün»ge desGr.eck cnlandcs/pyrrhum Epirocam/auchdesgewaltigest arem ist volck« des welsche iandes gedemec/sernd weder mir gold/noch jchwerre vberwinc 6^ ehs /jchAewesst/vnd was sage ich von treffenlichenmmcrn/das Römisch volckeselbs b«rv m§ aller wcldt spiegel vnd ex emplar / vnd ebenbüde/hac ß ck hierin solang redlich vnd sar vnnv wo! geha!tcn/so lang es arm war/Ais bald aber Nero kam/der warde so mir müe vt/thütt willcn/sckand vnd lasser bedeckec/das er seinreichrhuin weder messen noch zelenn ntemanr kundc/Auch aller vnrarh zu R.home mir t7cliogabalo cinschlieckc/ dersoeinayn kam gür weybischer schanclicher man ware/das er dem gautzenn reyche zur schmähe vmb- gienge/dcr söer seinesgemaches pfleget/den vnflac/vnlnstj vnd körte/nur ingul, HeUoga, dine gefesse empfkettge/schantlich zu hörcn/vttd vnsterig zü sagen/aber doch nicht baius s zu verschweygen/billrch solt er gedacht haben/das nicht mer allain vor jm aus sol- Üchen gefcsssn vnd schisken/hoche leütte nitgesscn hercenn/sonder auch dengöcce- gulvcne ren/das noch mer ist/nur aus jrrdischcm geopfferr wcre worden/vnd er solcegoldt dcchcr. zg seinem drecke wirdig achten /pfew wol ein vnsiat/ D wol ain arme starr R.0M hie was/die so in am vnsiecige Hande gefallen /vnd gcracrcn ware/L> gold wie ssel len d-r geitzige nach/wic haben die Menschen so gar kam rnw biß sie dich bekomm/ vndwann man dich har/so schersscr man inn dich/ich lobet den maisser/das man nur solche des goldcs mir sollichem beschiß sporrek/das man so darnach rhär/wa es fieglich geschehen möckr/Gold iss woi güt/wann maus aber!schenr'ich gewinnet/ vnd so mißbraucht /vnnd die rechte reichthumer veracht/muß also das böse vber h^t"vu Kandt nemen /frum /arm/vn rugmcsam dazu sein /ist Lvare reichrhumb /Armüc treffen, hat vrl creffenliche ieurrc gemacht/ Lleanrcs der weyse/hac von armüc wegen bcy nachtwasscrschepsscn/diegertnerwieeittgertncrvmblottbcsprcngen/vndhatt gelmte arbairen micssen/das er het bey dem rag zu leben/vnd seinem studieren außwar^ lmte ge> ren m üge/Maums har mit seinen hende die mülen vmbtreibcn müssen/ dz er gelt mache, gewunnezum ssudicren/vnd Comedicn schreiben/die ehr nachmals vcrkauffenn möchte/Laccantins^irmianuö/vilfeltigerktrnste/wolbcrcdc/vndhochbericmp rer man/ist ain armer sckulmaisser geweßr / des Kaisers Crispi siin Conssantim inLranckrcych/hac grossen erstlich mangel vn abganggchcbr/auch an gemaine dingen/die zürleibs notturffrgehörend seind/k)orarrus iss auch arm geposs/ärm- blich har recht pacnuius gclebr/Gracius auch ser arm /baide lcrsse / vö >r narung wegen fablcndichret/vndverkaufsst/Goiss auch 'Vcrgr liusder sDo e c arm gwefc so lang/biß ou sein willen jm von seiner finreychigkair wegen vn knnss re> chl hrm ZÜ sulen/dil frndc man dergleichen in allen sscnden/d re ich ye rz von knrtze wegen wrll -ZÜsriden stelle ^ffcliche schütz, ^ßtdasoercrß, ^drdcr erstem cn seiner dochta, dicsachmcmr^ nd Haren wariici tze/sorreffeniichcr >stc ardair-rmÜ! lligungmöaintz cherceckersclbsM s/ der reich,czmüg umnem gcnngcn ckcereichchvM/ ictiksdannirryi c den aller mchki chdcsgcwalG! chwcrtcvbmi« misch volckcßt üang redlich is rvardesoMwl ressen noch Mü chc/ dersoeiW g'ir schmähe rB )korcc/nurM5'!' n/ aber dochmck! chnrorjmalyp!' »erauchhenM ,/rüder soittgm larmestatt^om we/^9e>!d reielle kÜcdlchdcksnM maisier/dasM rrnachlhuhlv^ cnc'ichgcMich also das hcscrlcr chrhvmbMl« .,nn,1r«-s2 SS KSZ bösmGliicf. XNi ^egeren/Lieberlastedz gut sein/geduld es güeigklrch dz du 8 schläckerey geratest dieweil du lieblichere speysesuchen/bekomen vnd behalten magst/Die tugendc har «uchjre schmackenpräclin wie Cicero sagt/wölche st) einer geschmackc/gekoster vn rvolgekewer har/achcet er 8 niedlichen bißlin vn anders geschläcks gar nichrs/wo waes rauch vnd rain zngehet da ists der cugent lieb/Lvaicheic lieber der wollust/ r<,ua> vst 'wie vil maincst das trefenlicher leucc sich willig alles wollusts drsleibs cnrschlahc n vndie spredigkaic der narng/dre du klagest/gern erwölt/angenomcn/vndcr me rer cail ketten mögen köstlich wolleben/haben doch wasser vnd broc zu lerst dafür gcr gerii gestcn/Ich halt nie das einer ein solcher Venter/das ist stchläckcr sein mügc/das er dem schläck nie feind werde/so er jnen wirk vn stcht das schantlich ist/wer aber sich auff schänkliche schläckerey gibr/vn vchischen lust/dz d kugcc auffs höchst enrgege ja jr todfeind ist ob er wol menschliche gstalc noch hak/so schlecht er doch gar dahin in die vrhischearc/wieein vnuernünffcig rhier/daz»auch st> verplendecdie fraine schaffe mir lästern gemacht/vn die bose gewonhait das menschlich gficht gar/d s er nicht mer scheu kan/was rechtschaffen vn zierlich ist/aber den lcucen wehr kdnr/ t)erwiderumb auch nicht wie schnöddas senig so dem mensche so zärclec vn liebet/ Du darffst dich nie also klagen das dein narnng st> schmal vn äNge scy/dan damir gibst du zuuerstchen/wie we t vn vmb sich frostende dein schläck erey sey/wie einem so braitcn wege zu allen emfallenden lästern für dich genome»/dan äuffdistn w g schleichet zu drr die jnprinstrgc begirligkait /dre entzöndung alles zsrens vn gezän ckes/dre vnzuchr /die alles schaffet vn leider/Du vermachst du thüest nic mer dun rffmstbk was vö nöccn /du hawest vber das böglin mit deinem schaden / vn das du züauffer Ä halrög deines lebens vermrsstst zubrauchen / das wirr dir zu einem faal gcraren/ ->ü vü." Gibst für aus laucer ne yde vn vnmtlccr Verfolgung deine gemük zu wider /ander leuc schlack en vn fressen auch also zur nsce/warum es,n nichr/vn dir vnrechc scy f wilc dich also mit andern bejchöncn vngcrecht dauon ausgehen /da du dich doch billich schämen soltcst/darzu blascc dir dein vbcrmüc den bauch al s auff/dz er sich trimer vmgreiffen mag/vn kompc dir die gschwulst der Hoffart bist an das Hertze/ sähest an du seyest es alles wcrdr/ein mensch für ander/solrest halt freylich bcff re köstlichere speist vngeträncke essen vn trinckc/so köpt vn steigt jmer ein läster aust dem andern/das emer zu lecst nimcr begerr zu verschliessen mit der arm ut/es w lt nachmals sein freyen cingang vnuerhinderc habe/da werarmüc ein güre aryney drser sucht/die wurde d ch sem dahin bringen /das du vö rechts wegen thun sollest ÄrmK vn bewaren vö allen lästern vn suchten/wurde dist das ziperlin dir fein vertreibe/ ist für v, dashaupcwee hinnemen/wurdc dir fein stellen den schwindel deshyrens/die vn däwung/koppng/auffstojsunI/widerwjllcN/ögel/schwaist/vcrdrust/deinplaiche annvcre gestalc/t?erwldcrumb dein vbcrige rötc/zü letst deines muNds schwere all em/vn kräckhrö deines leibsgestanck vn ramscln / vnd was anders dergleichen/zu lcrst wurde sie ' auch regier» vn im zäum behalten deiN zitterte schenckel vnd hände/dein rvactee haupc/auch dein vnstäc gemüc /Sokicke grosse güter baidc des leybs vn gemücs magst du haben/so du derneN gelüst lastest warmit wirst du werde / mit solchen» schäden/suchten vn Lastern dem bauch jmerhin zu deinem verderbe zudienen/Es ist secr ein böses ding vmb schläckerey vnd füllerey/so einer nimmer n ächccr wer¬ den MagMar doch einer kein grössere» vcrdräß nicdan so sm kein essen mer schme cken will/Man schreibt das inn fünffgaNtzen tagen on eggel vnd grawcn kaincr schwelger mer lustig zu eilen werde/der stch so vberföller vn beledr/^ressrn vn sauf , fenistkain gue^r muc/rähe noch rast/sonderein schancliche bcschwcrung le bs vn der stele/sonderuch denen die erbarkair lieb habcn/vn incr acht haben zu eerl chcN leben/ist vnd höhern sacken /dan maul vn bauch belanger/Es scrnd vor raren wol leurrgrr jveßk/die auch köstlich gelebt Haben/Es wäre aber die welc noch nic so mit schweb Le gerey/ Das ander büch/bondem gerey/schlämmerey vnd fresicrey vbersarrstc vn vberschwemet/yetz mache man» aber bey ober» vn nidern vbere »naß/jetz ist zeit vn stel in den höchste grad vn staf fel gerattc/yctzt frißt vn fauste man austs aller vngeschwungelichest/yetz ist man austs aller ärgest vn vbermestenlichest komen/gar vber macht. Lieber halt doch du maste/folge der erbarkaie/deiner ehere vn nutz leibs vn 8 seelenim rvar/es wirr dich nitgerewen/nim ein zimliche zerung an dich/gedenck dz aleeerbareleüt müss figkair gelobct/geprisen vn selbe gehakte Habe/ Plato verwürstc gar ö Gyracusaö Svtcvr y prajstn/sagr »m gefalle kains wegszwiret in eine tageersettiget zewerde. fttzk fern vicurusdcr höchst schläcker fclbs/fetzet jein freude vn Wollust nur in güre schlechte »oUnst kreüklin vn würylen /lobt mit wort vn wcrcke geringe schlechte speiß vnd narung kr^rtin wie sie dan nach der länge Cicero einfärr/da er vö spreder narüg vil redr/Derach vnv d,ß/ rest du dise zwcn obgmantc lerer 8 mäst^gkaic/zücht vn erbarkait/kä ich dir nicht rathc/so wilr du an galgen/wie kan ich jm aber anders thün/du wilt doch jrre/dev tugeneein feinde sein/vn ein freinde 8 bschwerliche füllerey vnwollusts/du wirst dein leben schäntl ch wie ein vihe dahin enden/Ein vihe rrincket vn jstet biß es g« ttug har/du vberschwatgst vn vberschütst dich/bist vnuernünfciger den ein chier dweil du doch § eier Herr sein soicest/ mcschc jause mer dan die kü/dan so die selbige gnug habc/hören sieaujf/dre mcnjchcnichc/vbercreccjr mensur vn maß.Bey der zeit vnstrer vorfare wäre vil mer volcks/aber doch weniger weinberge/des sich nik vnblllichezuuerwndern ist/angesehen/ dz sie 8 weine nik st achteccnd/deßhalbc er wolfarlbelrbe/Aber jetzist 8 durst8 rrückmässigc zapsten also gewachsen vn wechf set jmerzü mer /dz ma wetns kaum gnug bawe kan/Ich rache dz best /dz ma maß vnd beschaidenhair halte /darzü rach vnd hilfst armüt vnd sprede narung/die vr- jachen gibt zechün das on diß einer zechün schuldig wcre vnd rhün müßte. Bas apljsi Lapicel/Hon brspmnglicher armüc. Gcborn werd wir all geleych/ *Mas h.lstcs dz glück ein weil thnt ferbc/ Don müccer leib jaarm vnd reych. In armuc müss wir wider sterben. petzttrichrmW Wgraöviist«, brst/yctz kstma» Mucker halt doch nimyar/eswin eerbareleurmil^ Far8Syracch< getzcwerde. Ei r m güte schlechte peißvn-M-vng svilredr/Verach it/kä ich dir nicht wiltdochpi^ ?ollusts/duMrß :vnfßerbißtSA« iger den ein chicr dan sodieMze vnmaß.Bef!« bcrge/desfichW tcnd/dcßlMr -»achftnvn^s best/dzmaM >e narungMw an müßte, armüc. -Is'lät. inweilchnrferbc/' idcr sterben. bösen Glück. xnii UA^dkmekt^. Es bekümert mich das ich vor dcrgeburt/in dergeburk/vnd v»sp»äs ß nach der geburc ausserden ein beclcr geborn/arm vnd elend bin. nunlkr. L) schweyge/du Hafk eben das mit dir anff erden gcbracht/das al lercicheste 2<ünig/dasist nichcs/nackend vn ploß daher gefaren/wie menigklkch Anfang« daran hast du kain schuld/sonder deine clcern/der anfang ist bloß gewesen/so wirc vnv das auch dein ende seinAleich vnd gleich zu hauff/gelt wirr nir heissen das du tnmm lerzeic aussein hausten gescharrec hast /der anfang vnd dasend ist in armüc/das tstpwß. mikel in beschwcrung vnd beladung crüglicher reychchumbe/Menschliche aigen schäft ist bloß geborn/mnß bloß wider daruon wüschen vnd sterben /was mag hie nutzen purpur gewand/das gnlde läger vnd sterbbecc/was menschliche ehergei^ tigkaic vnd doben was mage doch dargege dc fiebcr/dcm röce/die bloßhairdauo wrr yetz reden/dem Menschen abbrüchig oder schaden sein / Mainstu auch das die wände tust haben/zur'zierlichen bedecküng wie die pferd in jrc geschmucke vnd ge raide/das mag wol die äuge/die es sthen erlustige/dcnen die kein sinligkaitmer ha bcn/mag eskain tust mer bringen/ob es schon an jm selbe lustig ist/Derhalben der vrsprung vnd der rode an einander gleich styen/das miccl nichts stll/beschwerlich »st/Älso wechßlec es sich fein ab/wie alle andere ding/das des das ungleiche / styn tröste vö dc das gleich istempfahe/Vrl vn mancherlay klaidung feind deren die da leben im Mieter zeik/aber ein blosse ist der anfallenden zn leben/vn der endende diß lebens /on allein die geborn werde müßen vil kumers vnwißend noch erfarc/die a- her sterbe wißende dahin fare /schon alles erlitten vn inen worden /Derhalben er fang gleych gncwilligklich dahin faren. Mas Xu. Lapicci / bon dem last bild schwerer bürde Viler kinder. t7»ac dir Gor vil kinder gegeben/ Man spricht wol recht /bschnfGoc den Hasen/ Lügdas sie all Gottselig leben. Go gab er auch darzü den wafcn. Cc q Schmery. Vrlierkln Sdschwe rung. besser dann alle reychchumbe seyen/Man rechnet ein yedes kinde für rausem gut den/ Rechne nur an wiereych du seycst/bist lang nie merarm/Must nit ein rech nung machen wregeitzige vndvndanckbareleütgegen Gokvm alle seine gaben/ das es ein wahre sey die man hoch schäyet/vnd wenig grlc/kinder sollen deyn reche gschaffner rcychthumb seyn vnnd Hayßcn/Rinder feind sren elrern kayn arbayr noch beschwere /sonder nur em ergeyligkayc vnnd ruhe/ein tröst inn allem jhrem anligcn/sö siewolgerachcn/wann sieabervnärrig vnd böß stind/klagt man sich nie ab der vrle/sondcr ab -rem bö/cn stbanclichen leben/'wer vil kindcr hac/der ist wol belaicer/gcziercc vnd vmbringek/Vattervn mürerncncn-re kinder die hauß ziere vnd billkch/Dann waißt du nicht wie Cornelia des grossen Affricani tochtev als ein seer reyche Camvanische frawe/di« zu R.om herberigsweyse bey -r einzohe/ zaigck-ren schätze vnd klaineter mir großem geyden der kostlichhatt halben / das sie -r dargcgen -rekindcr vnd junge knabe/darauß grosse mäner nachmals wor- den/so bald sievonn schul haimkämcn fürstellet/sprcchcndc/Das sind meine klat- necer/diser rhüm ich mich/Diß war ein herrlicher rhnme/ein edler schatz/kostlichc klainecer/die eines sollrchen treffcnlichcn mannes dochter wo! zieret vnd znstund/ Derhalben du deiner kinder halben kain vcrdrüß haben solc/lasts vnd Verhinde¬ rung demer narung/sonder frcwde vn lnst/Dan wer erhelc vn speiste dich von ju genrauff/eben der selb wircsdem kindcrn auch chun/vn nie altern alle andere men sthen /sonderdic vögcl im luffc/die visch mccr/das gwrldc in dem Maldc/dnicht die thiere/sondcr auch die wisen/fcld vn äcker grün mache ka/der die bäum« »ns öle« äst vn bleeer wachsen laßt vn b«klaidet/dcr wirt on Älc zweiffel kanstu sm anderst terzlerer darüb vere ramen /auch deck c vn hülle/vn wer warst noch ob dich dazu deine krnA vchevnv stlbs speisen vn bcklaidc/mic jn cjscn VN rrinckenwerdest/ dich schütze vn schirme/ geflögel zur ehere vn zur ziere werc/vn gleich wie bcy Menschen ctlrche ding am tust anfahe ö wnvts vndmitschmcryen vnnd kumcr sich enden/Alsoauchhcrwidcrumb/stind etliche gwißllch wol mit bittere anfange /aber mit süßem ende beschloßen/wie dan alle würckung veynenn pfj Handlung dcrerbarkait vnd tugent geschaffen seind/dic am anfang herb vnd vnndd!r hart seind/rm siirzug lieblichvn süß/2lrmüt ist wol erstlich hertt/noch hcitter war «vchchö. vil kindcr stind/Dan arme mcr kindcr haben dan reiche/wan cs stind mancherlei gestblechr vn gaben Gorrcs vn des glücks/wan aber einer sich in die fach schrckec so nimpt-m erncrernengürensänfften sine darausi/Got vn dasglücke/gibr nicht yedermaallcrlay vn yedes/einc manchcrlay frewde/farcdc,hrab, wahre vn kaußf manschaffc/dcm andern herres vnd vngcbamcsfclde vnd irgend« gücer/dem drie tcnbcrgkwerck/ärtzc vn metall/daskarnlcbenanjm hac/dir«ber lebendige kin- Rrnver der ein lebendige lcbatzc/Selten allem zu der ne schätze vnd rcihchumb gerechnet ftynv lm werdc/Ochsen/rrnder vn estl/kameelvnstüchcigcbrne/caubcnhüner vnhcncn/zü lccst auchkncchc vn mägd/vn solte allain diekrnder außgcschlcstn werdcn/die dre sih^ye. rcchrcber!inrmhaußwasiefromseind/^riamu^)arfunfftzickknV gehabt. Qro desdersDarrhrerB-ürugdrerß'I/Ärraver^>csder )^crsierhu>dcrc vnd fünffzcs hen. ErothmmsabcrderArabrerkünigfibenhundcrr/derwa: sampk strne sünc so mächtig Gas ander Büch öott dem ObmenL. t")ic ist laide vber laide/das ich söuil kinder bekomm /in grast str armüc/nir wa ß sie stattlich züerhalcen/erneern/klaydcn/versorgen/ vnd verheyraten/wo nu auß 5 diß ist mein gröstes anligeu/mcin höchste noe/mcin schwcrcste bekümernuß/N>ic gibe rath/cach vn trost/hie darffe es. Ver- Rlnvcr nunffr. Du bist ein narre/das andere lcür für große gaben Gottes haben/daö ist ArnA" dir «in pein/Man findet vrl die gern disen last crügen/were-n nur ein frewde. gäbe gor ZTkiemanr klaget soer auffsernem schwachen rucken gold/silber vnnd cdelgcstaM aennves trüge/dz er sich vor last zur erde naiget/es wcre-m lang kain bcschwcr/ja ein frew h.:ufts/ de/Also auch laß dir deine kinder zur fremde vnd nicht rrawren komen/dan sie n, »nnv ern ' ;ler« der eiter. kkomm/ingrofl ^dcn/vrrsorM/ lkgcu/mcin höchst« ylcoarsfceg.Vert »tteshabm/dasjst nur ein ftiwde. vundedelgestaM schwcr/jaemfmp ikommM^/a defttrraujcnrgo/ Must nit ein rech il alleseimgabm/ v sollen deynrrchr cernkayn arlxyk kinn allem >hrm id/klagtmanjich kinder har/d« iß e kinder diehovs Asfricanitsch« rsebeyjrcm^/ >arc halben /d« : nachmals M 6 sind meine D 'r schatz/koM iretvndzrisWj ksvnd rcrhindtt persct dich von D nalleandenmcn cmtva/öe/dnlcht ka -erd/eEme anßujmanderst »dazu deine kim »unč rn Mme/ üallcrrürÄviS nsanghcrdvn- nochhci'tttt»« ind manchs diestchscMkk nctc/g»^M vahrcvnkM aüler/dcmö--c "lebendige urnb gettMk crrnhenen/^ w.rdcn/d'e^ 5 gehabt.^ rvndsutM npc bösen Glück. XV so mächtig VN wol bewaret/das er mit inen an allen orten Syrian vnd Egypten nngrrsst/verhörcc vnd verstörcc/Du möchtest aber sagc/difc feind alle reich künig gewesen//haben wol gehebc damic ste erhalten vnd crnceren mochten jre kind/ich bin aber arm warst nrc wanric Hinauß/Mercke App-us Claudius zuXomewar auch kain künig/auch nie rerch/wie cs dazumal stünde/vn reichrhumnrc so groß geäckrer als jctz/zü seiner armüc käme/auch dz er alc wäre vn blrnd/nichc destwe- Niger hulce er so wol haust/wie Cicero vonjm schreibc/dz er also alc vn blinde vier starck hcldc süne vn fünsfröchcern sampc eine grossen haußgestnde wol erhülce/re gierce vn versähe/vn dz war nicht wunder /dz er strn arge haust wol regier» moch¬ te dieweil er mit sourl gfahren vmbgebc/den gcmaine nutze erhalten vn mit weiße heit regier» kunde/Appiuswar nicht so reich wie künige/sa er wünschetes im mc/ - - liesst ftch an dem seine benüge/zierer sein geringes hausthalcen nic mit fchläckercy/ wme söndmir engende vn mit geringer narung/erhulre er ein grosses haußgestnde/vn ge auch das vil kümg mit trawrcn vn sorge chund/rhecer mir frcwde vn gucwilligklich / Erbegercnicgrostes glück/sondhulc masst rn allem glück/Appiushcr nicht fouil gelcs vn gutS als d künig Cresus/noch auch als vil wie d reich Crassus sein mirbur gerzü R.ome/abcr har andere ding als einglückhasfrigergehapr/damitersein ar mes Hause vnderhalcc/vn wie andcralle fromc stch felbs geschetzet /gegcsnr selbs/ pn nicht gegen andern bcnügig gewesen vn wol zu friden/dan also har er gedacht das menschlrchcr abgange vn mangel nicht an den güccrn /sond an der begird ge¬ legen sey /'Thne du jm auch also/lasst dich benügcn/des deinen/halt wol Hause mit demdasdukast/brrchdich nicht vber2<ünig vnburger/setze nachdeinc vermöge enr metzmein/Reiche leücvn 3<ünigo kinder clstn/crinckc/vn beklarden stch wol köstlicher dan and schlecht leük/fylebc aber darub nic destcrbaß/srölicher/sicherer/ n-ch iängcr/sa sernd nichtdcster srömcr'noch ceriichcr / dashabc sic dauon/das ste prächtlrchcr herein daspstastcr rrerrcndan andere/das ist/dester chorcchcer scyrid pn lebent dan andere/Ein yegklrcher har so seinzrl vnd masst wie erlebt vnd lebe sslle/istdar üb kaincrbesstr so ermächtiget rst/Dahcrkomptesdasduoffcpaure fröltcher sthest rn srer hücrcn dan Aünige in -ren Höfen vn sälen rrawrig/ Es kau cs nicht »cderman so fasstn/Eincr har drse der and.rihene gnad vo Got/du rhücst dein nulte Hand auff/sprichkDauid/vnd ersctrrgcstaüeswaslcbcmicwolgcsallen Was gehet grosse oder blatne gefässt an/so alles das man dre n rhun solle vnd die- sil/n^ee selbige dam c füllen gcl?rch rst/R.echnec einer wie vil einem arnrcn manglec/soll er wrsstn/dzesauch künig nicalles habe / Wer vrl begcrc/fprichc k)oractus/warlrch rv^'aüö dem p.estc vn manglcn auch vil/csist vberallmüh vn arbair/Esist nichts -vnd d crmrur^ stn.rr/dasonseinemangclvn prcstenscy/Wollustsagenstehabkaincverdruß/es ist nichts das mer angel vn böses gewisstn rm Hertze nrache dan dise suchte. k)ora- tius sagt/das Goc niemant nichts on grosst arbair gegeben habe in feinem lebc/vn dieweil alle gläubige srey bekcnen das vns Gor vergebens alle seine güccr schcncke sage der f)occ nichcgcschenckec/fonder vmb arbair die daran hanger/kaustcr/vn stelc die arbair für den wert/vnsagr/Dregörervcrkanffen vnsalle güccrvm noc Gor will vir arbarr/Derhalben niemanr ist im leben /der kein verdrust befiirde/nichrs ist on das wie scm plage/vnd wie Christus fprichr/Em ycgklicher rage hat sein aigcn vbel/ Wie vmiv'chst wan du nur kein kmd hcccest/vermaintest on sorge zcfern. Es schlichen andere är- sorge las/ gerc zu dw ein/glaube mrr kere dich hin wa du wilt/sö wirst du an alle orren befin- den angst/tamcr vnd nor/schicke dich nur drein/vnd laß hie dein klagen scür/k)at drr Gor ktndcr gebe styzu fride/danck vmb die hcrrliche/lebendige gaabe/zier vn schanckung /laß dirs nic wehe rhun das andere für das gröste glück vnd säligkare rechnen/sey nicht Vngcdulcig/der dich erschaffen hac/erncerc dich /vnd fo lang er- halccn/der ist auch deiner kinder Goer/wirr deine kinder süne vn töchrcr auch wol . Lc itz Versorgen GasandeMüchbondem Q versorgen/Er wirt jrr sein gnade/kunst vn gaaben nicht entziehen/hoffe in Got/ spricht Dauid/cr Wirts wol mache« Als vil an dir gelegen ift/so vnderwetst deine kinder wol ausf Gocces forcht vn eerliche zuchr/das lasst sr heyraeguc sein/so lasst deine köchcee heüßlich sein vn leren / das man jr von zücht vnd heüßligkait wegen begere vnd ltebe/Fanstina hat irem nran das Römisch reich zügebrache / Ivie vit mainest aber das züchtigere /ärmere vn frömere medlrn/dieweil auch on morgen Grosses gäbe männer bekomen/geheyrat/vnd jäligergehaustt haben dan sie/t7eyrargüe heyradt macht die ehe Nit allweg richtig vnd güt/aber wol tugentsamslebe/Derhalbe laß vorEh dlsesdcin sorge sein/das dn deine kinder dahin ziehest/das sie züchtig/from/erbav macht v; crew/nidctträchciI/gedvltig/beschaidenrc.seyen/gibjhndas zum heyrargüt/j» öm'chcht ^lrst du wol frcycr kriegen / di^ ist der schmuck vnndziere/nichcgold oder silber/ Mirdiscn kugenden sollen sie zu hauß sitzen/so werden sie frome maner / ob sie ge^ chrrg. leich nichc reiche sein/bckomen/da werden sie bessere vn rübigere tage vnd sicher- leben haben/ dannwercn sie innRünigs Höfen verheyrar. Aas Xlii. LaM/Son verlornem geldc. (7ü/?o perc/ere airmmor, Eretttt carrL. Es ist vmb fernst vergcbne klag/ Vcrlorn güt bringt oste ein gwkn/ 'Vmb dasnitwider komcn mag. _Der stele dein/merck ausfdcn sin. Lbmer^. Gollichniccrawredzichmeingelt/darauffich allmcin ver gek!E trawc gesctzt/vcrlorc/ vm alles komen/wz ich habe/wie well ich mich nur erhalte/ich hab wed trostnoch hosfnug mer. Vcrnunffe. Lieber laß faren wz nrr bleibe kan vn zergengklichist/vileichtistsdirnü güt/wie vrl sorge vn gfar bist hie mir abkomcn/darfst nit mcr hüte vn wache/kcm forcht rncr habe Bcsserrst dz dir noch ein mal em diebc stel/so es vor Hinist/Dlsi sind zwey gute stuck dräjbist csvascu jetz erstlich sichcrer/darnach räbiger/csschat Nir dz du der gelt verlorn hast/wans c^ür las^i nurdich nicht verlöre vn verderbet har/das esdan vor oft vilc seirstbesitzern gechö vaü o.rß bac/D:e gst ' ^s gclts rst schedlich/vn sein schein 8 mcnschc gifr vn ajccr/wie ein v«'' schlang mirguldrn schuppe glerssec/de äuge liebcc/vn die stel zu rod schickr/derhalb E. " frewe dich/daß nur hrn ist/dz dich vergiAc vn verderbe möchr/sn schadcabkome en/hosse in Golf fuderweise dein< ltgucsrist/solass, ußlrgkait wegen ebrachr/Wievil l auch on morgen -nfie/t)eyrarM bc/Derbaldei^ -cig/ftom/erbu: im heyr«grn/jo 'goldodersilber/ näner/odßege- tagevndfich«- :ldt. r. eingvin/ ch all mein rcr iti ich mict)«uk lieberlaßst«" nr/n'icvl! sorge orchr mcrhabc csiuckdrajbs orn vast/wans bcsttzcrngE ttMccr.mecik' sch-ctidMlb schadcabkoB bösenGlircf. XVI lbist/dz dir zu Frostern vnraec hat dicneu möge/bat dich abevdz g isst ein wentz be, schmeystt/so wisse dz cs dir guc sty/alle vrsach aussgebebt zu sein dich weycer zuuer gisscen/kanst noch wol destlcrchter gchaylec werden / vn zu 8 gesundchait komen/ lasst dein bimlisch gemär bersche vbcrgelc vn gnc/bestecke es nicht mit dreck vnkoc derdc/dz ist goid vn silbcr/die rechcwetsc seind/zele gold vnd stlber/ nicht vn8 recht ges'chasse güccer /die aber allain/die waichers gcmüccs stnd/k^u wolan /dieweil es gokvssii nicht gut ist/darnach so es schon güt wcre /doch nicht dein rechtschaffene gute des b" nicht: gemütcesist/kanstdu dich nichts bcklage/dz du darumkomenbist/csist desglü- rechten!? ckcsgcwcße/nichcdein/es seywie grnesdich bedauchc habe/es bars wider genom- Mer. men/ derhalbc bastu vö dernc nichts vcrlorc/so bar auches vö de seinen nichts ver- lorcn/sorr8aufaincanderngewent/nach seine gefalle/wzklagestdann/soduniche gehabt/das dir verlieren bettest künde/Es ist deß gewesen/dcm ste es gönnet bat/ ja wol auch nicht feinargen/liat jmsnur zum brauch ein zeit lang gelihen/dasehr es mit wucher widerzalen vnd lasten muß/yetz lerne ayges vonn frembdemgukk abzüsondern /wilc du gern/mit dem schaden vnd spotte darzu/lerne suchen» was dein argen stäcs vnd ewiges gutte ist/welkiches sein besttzung edler vnd fester/ jage w ser ist/ So du cugcnr erkennest/wirdestdie stibige nicht verlieren kundenn/ Dn aber vn dcrn Hausse lastet rugenc vn wäre gürccr fare/ lieber vn eerent gelt vn gut/ Gerud taub wordc/hörcc vn folget kainc gurte radr mer/den euch frome vn batlige mänrrgebe/wid solche vnnütze sorge vu liebe des geldcs/Es redt auch 8 Grafpoc- wer - ten ein-r/gluuenalis genaue / wider solche geytzwurme/Alsowerbegertreychzu^wck werde/8 wirr es gern bald/bebk andre leücce keusche vn rriegcn/furchc weder Gort ven / vce nochdie welr/sttzersein stele anssdievberkhüre/vndtregcdesgarkain scheübenn/ mW vr« Dz spricht Salomon mitainem worc aust/wsrbald rcych wil werdc/kan nicht vn schuldigklich stin.Vn ain anderer f)oer als Noracius sprichr/k^ichc haust vnd ko rhür st, fe/nichc gründ vnd boden/nicht Haussen goldesvnndstlber / mästen von dem ge- mär des geygigen Herren die sorge/noch vom leib: die suchten/ vn fieber hinneme vn vcrrreiben/R.eichrbum spricht Dauid/mügc katne nutze noch fromcn bringe/ an dem tage dcsraches/sön8 die gerechcigkait wirdr von dem rod erlösen/ dieweil -an nu dz geldk/des du dich beklagest verlöre zehabc/dir in deinen höchste nörcen/ noch weder an leibe noch stele heissen kan/ist es ain grosses wunder / dz man so dar¬ nach znbekomen würcee/vu so mans bekomer/söhertzlich lieber/dz har Cicero wol verstände/vndardurch bewegt wordc zesage/Essty nichts/so cnges/soklains/vn geringes gemürs/als liebe die rcichthrrmer/ Aber Gyrach in der geistlichen zücht/ auch sagt/-znichtsschenclicherüsey/dau cingeitziger/vn nichts vttbillichcrsdantt gelt lkebe/des sage auch alle an8c from vn gocstclige leiiccc/abcr dz verrucht vn wä vnv,«^ rcndc, vn dobcnc wesen 8 mensche zeucht wert den haiisamc lerc 8 weysen vn from- Anvns men für/dz gleich jctz niemanc nicht jnprinstigers/nichrs häfcigers/nicht auch vn alle v-s b-llichers fürnimpt/dan nurgeld vn gucstchrrgzcstin/nungewmcn/scharrenvnd wir vn, kratze/Gylond stch nicht bewege/nochdauon bringe / künde gelertte leutte weder nicht sti stngc noch sage/nicht der erfarenc warhaic/nicht alter vn newcr evepcl/ vn eben- le an gür bildt/Es ist danochc war/wan man es nur sage dörsscc/dz grosses g?tcr vn gelt nie keine genutzet hac/vile oft geschadet mit grossen sunde/schade/ vn arbaie vberkom mc mit sorge vnd forchte bewarec/mit klage vn craure verliere bet müssen werde/ sage hie all die gelt lieb habc/ob es nit war sty/wz ich sag/sagc herw!8um /wzdsch gucsm ircreichchumen scy/vnsty es gleich so/dz es recht gürsty/gelr/gold/ vnstl- ber/sttz hindatt/de gmarnc won vn schein/besthe wz trcssenlichc leist dauö schreibe ^stcvnv fo werde sy all sage/es sey gbicks guc/farcnde hab vn zergcgkltch ding/dieweil esa- der nicht ndma gepüre kanzu sehe/lcstrr/vu erfarc/wöll er dasstlbige glaubc/distn wslust büchern bie allgelerce wol wissen/vn lestn/dz es stch nic allein so hawe/sonderauch darzu dasgelt frcnü>dc strtcn habcausf bracht/allewaichbait/wollust / vnd vber- wejr«». muccingcfürk/allc geitze/begird/vn vcrchäng schantlicheangcrichrek hab/wie es Aas ander Büch ösndem vnlaugbar vn vor äuge ist/wir sehe noch heuc/das kaingeznziger erfüllt mag E>cv - dc/wie 9geytzc die Menschen so besitze/dz sie letb/Eere vn beiweilc güc in die schan tzc schlahen/vnd gar ob demgeldcerpkaichen/ vnnd freu gaist schwechen/wir sehe was gelt vermag/geec mitten durch die kriegsleür/durch alle stercke /durch fetscn die donner nicht -erschlichen künden/bestreittvnd vberwinc alle machr/zuchr/sch am vnd erbares leben/mir vnd in gulden regend das ist durch geytz) wie die fab¬ le« sagen/ schwecher Juppicer Danaen / verlöre mir güldenem Dein jre kcüschait vndzucht/daszcügk Vnd besteekauch woldervnfa!/ des Griechischen warsagers Amphiarei genanc)sampc seiner geytzigen haußfrawen/danncbendes aimgenn vnfals waren zwu vrsachen/das goldr/st des mannes todt sein solk/welchs ehr wol verschmehec /aber damit wünschet die Griechische Eriphile köstlich /res mans cod dz ste dan bekäme/vnd als bald es in jre baust emgewurtzet war/bracht es also grof se vrjach/zu vnmcnjchlrchen lästern/Vn bie sicht man öffentlich das die falsche vn rrugliche rcichchumer nicht laisten künden /das sie verhai sten /auch nicht leschenn den durst der begird des gmürs/sonder nun anzündcn vnd meren/auch nicht sott ge verkegen/stnoererstberäsienzü sich/nicht noch verstellen / sonder crstmerm/ das gleich wäre ist/wz der Poet strgt/die liebe zu gelt wechsiec/so vil mer vn merdz ge^k wachsiet / Vn ein anderer sagt/gelt macht niemant reich/Vnabcrmal /gelde Seitz we macht,yedc nur mer begird zu jr/ sorge volget dem auffnemcndc gelt/vn nu grösie- >mt Hunger/Vn aber em anders / denendie vil begeren/manglet auch vil/ vnd di0 kego vc. ^^btzen/dürsten vil/ vnd vil dergleiche sprüche der weysen/ vn Poeten /damit sy anzaygen/das gelt vndgüthaylose leurre mache/vnd solche fare sey/ die nicht blei- be/in bbanddes^tückessey/onvnderlasie vndcrworsten den beweglichen feilen/ vn emlichdoch zu lerst in de rodtzü iasicn/Ein reicher wie die schrifr sagt/so er stir- am rcy, btt/rumpr er nichts mit sich hinweck/mr sei augc auf/vn frndec nichts/anch ebcdz a-crso ec stib seinrrichtS/wirdt er nicht avstden wer den mügcn/dem ers goncc / dan im bil- dr^ebcdcrmensch'sodabm/wirdcals) vergebensbecrübc/samlccschetze/vnwarst nicht wem ers samlck/zu solliche vn dergleiche sprucdc / hayligcr schrtstc vn fromer mener lcrc vil causcnt vcrstoxster/manschliche begird vn geytz/oren vn äugen/das sie nicht höre wie den reiche gcpokkewirr/durch G. Pauls/dz sie nicht hoch einher fare/vn sich austvngewise rcichchumb verla/fen/sorrd sich Gocres vertröste sollen in de solle sie reiche sein an güccn wcrckc/8 alles vn jedes vbersiüssig selbs zn brauch gibt/Dan die reichwölie werde /sprichterweitcer/falleingrosteanfechtungen/in die stricke vn bender des tcüfcls/m schcdlichevnvnnutze bewirb/die den Mensche in ewiges verderbe versencke/dan geytz ern wnrtzelist/alles böses/Aber was soll ich sa Es gač Je / man Hörer ebc so wol den liebe G. Paulu mchr/als Davide der da sagt /Hosier b«y ven nicht in «wer boßhait/vn begcrc auch nicht des raubens/siicsien cüch retchrhumer wc^cc^ öü/ so klebet das Hertze nicht hinan /Pörc auch Davids son Golomonem nicht/der pauk da sage/wer sein vcrrrawcn anfgelr vnd Zur setzt/8 wirr falle werdc/t7örcn zu lec Dauiv auch nicht/dcn 8 vber d>se alle rst/dcr vo Himel herab/desien lcrc himlisch vn gör lomonts lich j st d es wölkens dan die Menschen aust Vttfiniger doller wcyse vernainc) (Lhrrstü rede/ ika selbe/ der in der warharcreichrhumb/vnd die gfercen derretchrhumer Wollust vn ftt Nlchts st^Ze dises zeitlict enn gutes/ dörner haistr/da mir der same Gottes worrs erstechet wcrde/dist har diser geredt/rn wellichcs munnde kam rrugc nyekomen/ noch kam lugin an jm erfunde worden ist/die lebcndigewarhair hat dist geredt / Mainstu a<- bcr auch ob er herniden auferden fmdctdie esgelaubcn/ Ich halt sccr wenig/dann wz 8 k)erre dornen nenk/haißtdie welcden ainige rrost süjse/vnd liebligkayr/gold/ silbcr/vnd-edelgestain / dz ain macerm vnd vrsach ist alles böses/achten sie cin ma¬ ter» vnd vrsach alles gücres / vnd ringen darnach mitsieisie/yetzt schreirman vber < laue austden gasten in den stectenn aust/ L jhr burger/gelt ist dre losunng/geldc must 'erfüllt mag Kck IM m dre schaii ^cchcn/mrsehr rcke /durch fciscft machr/zuckr/sch e?tz)wlediesirb- bernjrekcüschaik schcn warsägers bcndcs aimgmn lr/welchöchrml ich srce mans cod »rächt es H grof >as die falsche vn ^chnichrleschem n/auchnichrsor» rdcrcrst mcm/ rlmervnmer^ iabcr»nal/gür kr/virnugr-D achvil/ rM )oeren/dMs/ y/ die nichts ocglrchen fclhr/ frsagt/sottD chts/avchM ncc/ danimbl!- schetze/rnwaiß l-risfcrnfromtk h vnaugmM chc hock» cinhce i vertröste - selbe Muruch ifechtungcn/l« ^denmenschc^ crwassolliM .-a sagt /M chretchthvlB >n,m nichrM Zc/Nörcnckk -imIrschvkiK nainc)erre/reckrsckafsner reyckrhumb wolk-abenr / rcichcran cugenc dan an parge r/danncr hecdesgcltsmaister/k)errn vnnd auspenderzu seingelernec/ vnd nicht ain kärgling vnd spcrting zu siin/Diser harte einen son/der was sein erst geporncr/wcllicker son inn rach vnd reckt fürcreststck/anscklcgig/vnd fürfichrig/ hccre sm sclbsmirgrosfrmä/sörge/vnd mercklicherkarckhaicern grosfcnn schätz vö gnc gesamlec/vn aufain hausten geprackr/ vn war wnndbarlick hie vmgekere dre nacure/dan drser fon Herr 8 elter vrizigkaic/mcssrkait/vn gcytzikarr an jm/ d al te varrcr der sangen milcrkaic/gttrkhätcigkajk/vndfreywilirkarc/Htcrvartcr läge dem one ostr an /ehr soldc nickt so ein viltze sein / solr sm sclbs nickt so wee Mn/ sole nickt so von gelrs wegen aller Gocseeligkeir/ erbarka't/vn seinesgürcn leiimancs vergessen/solte nicht von geldts wegcnn/alles reckt schaffens lebens/ vnndnarüe, lickes wescnn also inn wrnde scklahcn / das er sich woldr niesten« lassen» ain mal/ das er seiner alten» liebenn fraw mürrer sm vnnd seinen sungcnn brüdern/vncrd dürstcigen fraindcn hilsf/ stewre vnnd rar mitt seinem gut rherre/dcs crhaisckee Gor/dcrsmsolchsgätdarumbgeden/dißwerervonrcchkswegen zn rhünschuh dig/diß wcrc der reckt brauch deßgclrs/aber es wasniemandrdahaim/dcr vacrcr sang einem rauben vnd geytz'genwambst cinliedlin vmb sm »st/Es begab sich das dcr sone von wegen erlicker rrestcnlicher Handlungen/ den gemainen nutze belan¬ ge nc hinweck gesckrckr ward/Legarion vnd porschastrwcyß zu de aller k)ailigstenl varrerdemÄapst/Dodersonehinzogcnwas/namejmdcrvarere n gelegcnheic ,^n vndvrsachfur/wreerdemsone hind^r den schätz keme/er liesse chm newe schlüssel v»rcrks,cy machc/crarcc zu d kamer zü/crhebr den licke i^eykigc sanr Mammon/ den codcen y!g?son Hund/der da lag niemanc nuy/beste in ein mal dre hebe sonenbcschawc/lrsttercr sn ,?>,« vcr ain wcnig/bcklaü ec sich / sein weibe/krnde/haussgcsind / vn wer von den fernen wz danon nach notturstk/kaufet schöne pferdr/silbergesckirr/gnr hanßrarh / zu lcrst »ü br ?u, auch ein schön hawst/darzu liesse er dz hüpsche malc/außstrcickcn/ vnd nach nor^ kurstcvndvorcarlrnainemhewerbauwerr /versehen/vndwieeirremburgcrg.pü, ' rer/zycren vn schmuct c/gabe auch den arme leücre davon / vil vmb gorres willen/ d e sccteaber darin der Hund vergraben vnd das gold gelegen was/crsüt ccer Wid¬ der ein mirkiß vnd schönen stainlrn/vnd verwarcc vnd vcrrailers alles fern wider das niemanr spüre mochce/dz «cwar hie wcre gewesen/ vnd liesse es also Gor walrc/ das geschähe alles wie gesagt in eine hew ausfs bcldcst.Do nun die zcyr hcrbey kam das der sonc komen solrc/rrcrcn >m serne brüderencgege/ da encsetzer er sich ab/neni so bald ers ansahe/vcrwundcrc sich ab der ncwen rüstung vn r öst l- ckair/die er zü- uoran nickc g< s hen noch gewonr was/fragec wes die pferde were / wie man dann armleüttefrager/wadieklaidungvnd rüstung her keme/gaben die brüderant- wordc frölich vnd ainfelrig/die vmb den handel nicht wußrenn/ ehs wcre alles des k)crrn vacrers/der herce sie so putzer jm zu Eheren vnd gcsirüe/sagrc auch der vaee rcr Herr noch wol mcr pfcrdce dahaiM un stalle ston /varccr vnd mnrrer stärrdenn zu hauß wol/werc nach norrnrfc mir köstliche klaidung vn avds wol versehen re. Hube dcrsone noch sich gräßlicher züuerwundcrn an wie esmöckte zugon /Alsbald er haim ram/ tritt er zu des varrcrs schwelle zu hauß ein/bennec er dre vorigen ka- tzc garmt mer/es her sich alles verkerr/diewcdware zierr/die clrcrklaidc/dzhauß gesind geschmuckc/alles nach noc versehe/Er dränge seiner scklafkamcr zu /dan es wolc jm schwane vn sckwindle/gcdauckc jn die sack wolr nrt reckt zü gcen/vn do er sähe vn befände dz es noch wz wie ers verlassen hat/vn mckcs verende /war er wol zu frlde/liesse es also gür sein/vn die weil die gesandten mit ,nr in fernem hauß wa, rcn/ "/öenmansM dirdicbe nict,rß Alvesen em fcim Srrantvgenrdi r zu sein gelernt! '/dcrrrasscineri! g/vndfürfichtig, >ngrosscnnsäW llchhiepm§ektt! hikairanjmM r/Dervancrlege rsorreechän/solk ^gürcnlcirmams NS/ vnndnarm lajscnnamM inbrüdcrn/mi rc/descrlvGr n zu rhünsM hamr/dcrrM 76 begab ßM nen nutzeöclM ! aller tTaüZßn ren gelegDr -mncwcMßl mon/dentsöttn bawc/lrfftttttj» ondcusimm«; rußrarh/Zttlaß i/pndnnchttstt tmlrrrM-g.pü, chgonesmlkn/ »/crsulcktcrv-^ malles fein mdek also LorMlrc/ ;cyr herbes kam rcr sich ab jM chaic/diecrM svremandam» drebrüberank/ s were al'es^b caucddrrrB irrer siä-ckn-, ,ol versilMrü irgon/^l^ !>scvorM^ rkakdr/dZ^ ^c-"/v»r« bösen Glück. XVm ren/auffinwarcercn/das sicvorradrjrrelacion chon solten/was siehetrennauß» gcricht/warde jm nicht mer zeyt/dann das ers eylends auffschluste /vünd die secke ansahe/die noch vol vol waren/wol gschwolien vnd rrotzer/schleußrehr Widder zu behende/vnd gecc sicher vnd frölich dahin seingcscheffr zuuerrichren/als bald aber ehr sein fache verrichcer/eylec er Widder zu hawse/ schleußt sich allain in die kamer/ zeucht die lecke nach seinem brauch herfüre/rhür sie au ff/ vnd befrndcdasdesgeldk in laureer kiß vnd ffain verkerec worden was/schreyr er vber laue/ jamcr vber ja^ mer/laufc 8 vacrer behend zü vn fragr/licber sone wz iffs/wie geerdz znj wz klagff wz heileffu/ GaZc d jön/o vacer ich hab mein gelt verlorn/dz ich mit grosser mü zn samc gerragc/vn hie in dise seckegelegk/iff mir in deine Hause geffolc worde/ ich bin betrübe vnaußzoge/Da jagcd varrcr/mein jone wie biffu berrübr/sind doch die se cke noch vol/Der sone aber schrie vnd seüfftzget/Aieber vacccr/es iff nie mein gelt/ es iff kiß vnd ffain/ vnd da er diß sagec/cher er die secke aujff/ vn zaiger de vacrer die ffainc/da tröffet rn sein vacer vn sagt/lieber sone sey gerroff/es ligknitgroß mache daran ob die secke voller gclds 08kiß seyen/vn redecdem son wider rröfflich zu/vn lerer jn rechtschaffen reichrhum/die ntemanrhinrragc möchrzubekomen / warde darrrach ein feiner m3 /de varee änlich darauß/zaigr im an/dz dz gelt da were müf ßg gelegc/hecc wie die ffaine nurdz orr eingnomcn/vn die ffac gehür/ were niemae nutz gweje/gor har dz gelt im zu evchel zü ffaine gmachr/dz ers":he warauf er sein vcecrawc gesetzt har/wie lieb des gelrs / gcitz hicsie /die ein abgorerey were/die Gor nic leide künde/er solre zefride sein/ Gor her jms zu gürem rhon/ Es solre ainer jhnr wünschen dz er so eines schanrlichcn güks loß wer worden /es wurde jm zür verderb bunng seines leibs/vnd der sccle geraichec haben/dann vil mer von reychchumcr/ dann von armäk wegen zn gründ sind gangen^ . Gas hterzchendtGaptcel / Hott der Bürgschafft. Lnte 05«ko, e/i,si /i-rr ^>on/or -rrvrcr, ?ro m-ixm rcs>«te§/o/«mt Äe, i«cw. So^r furainenbürg wilrsein/ Du müffdic schuld bezalcn thnn. Go mach vorhin die rechnungdein/ Danck Gort jod ledig kumpff daruon. 8cbtsetts- Aas ander Büch bon dem »srg, Okmekt^e. Ich bekenne mich das ich bürge worden bin für meinen Zur? schafft. Hfrainde/vnd gccrder Vogte mir deßhalbcn zuhauß/ich zoll gelrcr vndza, lcrsein /vnndehsgeschichtmirrecht/danttbürgknnsollmanwürgcnnf Vemvnffr. Gleych vor einem weylin Hafk du dich beklaget/du habest alles vett lorenwasdu habst/nun klagest yctz auch wie du gelcaußgeben müssest/dasdu bür ge worden/geschjchc dir reche/warumb würdest du bürge r' warumb verpflichtest dich sollichs zerhün^du must dolle fein/vnd also deingeldt vnd freunde beides vcr lieren/yetz lerne mit deinem schaden wie ein gut dmg ists/ so ainer niemam mchcs Bürgen schuldig ist/vnd frey on fttßpender sein strafst wandlcn kan/ mit nicht verbunden soU MSN wilcn bürge werde mcr fort an/das ich nichcgtaube/dandu fader mal eins mit »qrgen. schade witzig werden must/so gih ich dir den rath/gib lauttervn schencte de» nen frainden die dich darumb ansüchc/was dich Gorekmantvn vermagst / rhait mir j n gold/ silber/ wein/öle/craydt / klarder/hauß/höfe/tadc/lrost/vnnd was du gucs hast/ behalcce dein freyhaic für dich selbs /gib sie bey lcybe niemandrs/Ebs ist ain grofst thorhaic bürge stirainen andern werden« /ehs cregt doch die zeytteauff ainenn/dasehr für andere zalenn muß/sich frey machen/ Es vermainc dannay^ nerer lebenichr solange/stlreraberauch auffdic erben vnnd nachkomen gedacht haben/vnd nicht st mir willigen bendern sich haben kafstn binden / Ehs gcer reche st die pen des bürgens auffsein argen kopfffellcr / Ehs darffkainer den« cnn/ehr habezeyk genüg darzn/zeyc komprbald da her/ dir nun zu balde /es stiege d e stude/ ^äge/necht/woche/monar/jar/fünfjar/hundc jar aufeinc da her/dz einer nicht ge war Wirc/wan die bürge die äuge aufcherc/wurdc sie bald vö diser zeit an biß m prlfarc gesehc/vn;re schade furschc habe/aber die leürte denckc vn betrachte gleich diß wie fems/maine cs bleybe also/d tage gee n chr hm /die zeit kome nicht/ er dür^f nicht zalc/nochgewürgccwerdc/vn in diser hostnüg thünd sie äugen vnd oren zn/ feind zäfride/sitzcn ur gürcrrhu/ verheifstn;mcran hin fürandcre zuzalen/gletch als solle vnd mü fstnn sie sren worcen nicht glauben machcn/vnd halten was sie zin SV ^3^ gleich als gebe es auff die letste kein gekümel vnd lermen/ feind so sicher vnd ncn snre frey/glb rhateicl dir/ was du von freyer Hand geben wilc/des die lieb vnd not den pen wkrr ncr freunde erheyscher/ verknüpffdich nichtauffmorgens/ behalt dein freyhcyr/ lcürct , I w^- ldk dir ö nicht sagen« / wann es nicht das beste were/ Vias wilr du narr für baive/v; ande verhcizstn vn Zale st r>n villeichr dafstlbig stlbsnic vermagst/vermagst« csa- frslnv? ^ras wilr du dich zeyhen/dasbu chüst das on nor vnnd ein vberstuß ist/ wie da fm rhüst/ so magst du es vberhabe sein/;» seyc aber heylose leürce/geytzige zum gür/ reych vnd willig zum verheyfstn/meynrjr nichx es werde ein zcyr komnren das shr zalen auch müsset / Wan du sagst/du habst fetzmai«« nicht gehabt das du selbs der nen freunde gcholffen -oder fürgcspannen hertest /we^st aber guter hostnungge- west/dir solc bald gelt worden sein/vnnd cü-er nicht darauf worden/i-astn dann noch nic gelerner/wie vil ich d.r gejagt hab/das hoffnnnng nr-iigjich seye/Ist doch aufferden nicht das die leücce so offc creügr alshoffnung/vn nräix jst daraust sich die Menschen mer lasiert / so lieblich «st sie biß sie die leücre ester/ Bürgen soll manu werbür würgcn/vnd geschichcjn eben recht/Gott strastecalstdzemcrdichoss^ung zu gor ge wrrvk fallen laßt/ vnd rrawet vnd hoffet auffmcnschc/hac doch der weyse k)a^de 'Tales Afnung von Milečo selbsgesagt/ beybürgschafkseye schaden/ warumb dcnckee n.^n nicht von Gor dran/dieweyl es nicht allein in Griechischer sprach/ sonder auch vö Ausonrezüla- celu gemacht menigklich llscc.Ich möchte taustnccrley evempel anffbringe^ tza yrn. mir ich anzeygen kündce dasalle gcrewen hat/ wan sie bürge worden seindr/M aber niemandrnenncnn / Es dencke es menigklich bey sich selbs was schadens^ burgschaffc folge. _jch meine es werde eyner gefcger wann er bürge ist worden/xx darff gewißlich nach diser zeyk kein ands fegfeür suche/mä fegt jn hie saubergnü^/ britH 'siirmiinmM iollgelccrrttdz» ilmanwürgcmil i habest alles rev ckstest/dasdubi« amb ver^Mesi :eundeba.desva erniemammchks rdermalcmsM lervnsstmickedei ^vcrmatzsisthait -ost/vnn-reabdu emandre/Ehsiß ochdiezeykttMjf rmaincdaim^ chkomcngcdÄl »/EhsqccrM icrdcnäcm/äk :s stiege d e D /dz einer nckzr iser zeit anlyA nbeerachrcM me nicht/ trttirjs igcn vndormz«! crezüzalcn/glciäi halten Wsße^ seindsosichekviS e iicbrndnor^ alrdein ste^-cstj snnlcdunarrfttk ^/vcrmagstu^ bcrfinß istimeda geytzigeZUMW c kommen das^hr kr das du selber »cer hofstimZ^ tden/lE^ 'rckauß not so vbel angelegt vnd verzcrt muß werden. Vernunff. Dl^ekia verz^r. gr wcre ein weniger füglicher dan die obere/dann ein leychrerer schade rst Verlust desgelcs dan der zcyre/Dcßhalben das gelt recht zu leben nicht not ist/r n so mans verlcürec wol widerbrachc mag werden/Die zeit aber ist von nöten/vnd Verlust gar vnwidcrbringlich/gelt wirr einem der es nicht begerc/zeyt aber auch dem wöl lenden vnd begerenden genommen/vnd einer an dem schuldig an ihcncm vnsthul^ vgs gc.^ dlgbefunden/gröjstrepcin haben muß/wer willigem ding leydck/deristnichrzu klagen/wer will den nic wollenden bezwingen dann die begirligkayc/die aller ge schcffre mutter ist/das alrcr hat allain für andere läster das gröjstst aufflhm/öas alre leuckärger/gnawer vnd genästiger werden/Dcr ^)oec strafst inn drsem fall schö die alt seind/jey aber feind die leüc in solcher viltzerey gar auffcrwachsen/alles alrer/geschlechc vndaigenschafst hacdcr laydigegcytzevbergangcn /dise nympk den eilenden menschcn zeyt/leben vnnd alles wasrechcschafstnist/mrc geytz gehet Man allayn vmb/alle sorge stecket hie/hre verzerrt man das gantz alter vnd leben/ hie vergrsiec man alles anderennlasts / dise sucht /so sie die leüceankäme/die sie Mcht geren heccend/ß> möcht auch dem nitwölienden die zeyr genommen werden Dd sowurds bösen Glück. XX Also keredich hin wa du wilt/so wirbt die schulde der verlornen zeyce nur avffdich^ gewendek/Aber jhr schubec es gerenn vonn euch /beschuldiget die nature die da die' vmbweltzet zeyt gebracht vund gemacht/wölk vnschuldig also außgehen/so jr die recbcschuldigen feind/dann jr alle zeyc vcrderber/vcrlierer vnd von euch werstec/ vndgleych wie ein geringe ding verachccc/wolc Goc das euch sollichs möchte die¬ nen vnd raychen zur ehere vnd nicht zu vnaußlöschlicber schände vnd schmache- Ailezeyr ist verloren/die man nicht zubringr mit dem /darumb ste darzu von Goe geben rst/darumb abcrist zeyt gebeun/das man Gott darinne lerne kennen / lie¬ ben /cheren /was hie von feit ist verloren wie eines ^uden secle/t)icrauß mögt jhr sehen wie vil zeyrwol vnd vbel angelegtist worden. Aas XVi. Lapicel/bon bnglückWem sppl der würffel. Lkea st fässm't n«m»or Lt k. kdabe ich dir cs nichts » ostc gcsagk/werspilen will der muß ausssetzen/wer vnd was gewrnc/ist cinwächcr/kain gewin/den crs dem glück schuldig dopplet bczalen müß/Dem spil ist eben als den ärtzcen/dic einem ein klaynes prllulc oder siruplm geben/vnd crcy- brn ein grossen wüst von eyncm/yctz solc du dich frewen/so du kayn gelt mer hast/ alles verspür/yetz hast du docl) ruhe bekommen/vnd mer srcwde/dann da du dich oo dem gelcfrewekest/ da du cs noch heccest/ Dann es ein falsche frewde was / bist aber ein rechte vnd stchere/Dann cs ist bester ein gücescharpste salse vnnd strasse dcsvcrlusts zur besterung/ dann ein fraintlichcr betrüge/ Ein kleines gewinlni Dd q ob dem Das ander Büch hondem Wp« «st ob dem fptl prlrtze einen erst recht an/machc einen lustig vnd girig/ Verlust macht ««Ne? auffhören/dauon lajstn/sich vom spil chon/ wirk einer mit seinem schaden wrtzig/ noch ver bester ists mit einem schanclichen/zerhadercen vnd unstetigen Zaume den rechten ück"A U'egereyeen/danmirgüldinenzügeln inabweg vn verderbung gerarren.Es kan Mich. nicht sein wer ver'.eurc/er nimpc im was daraust/ besterrsich/wodasnirwer/wev wolte dise sucht haylen künden / Verlust vnd schade ist ein rechtspsiaster vberdre wunden/fürnemlich wo straffe vnd worcnrchr Helffen wöllen. Das XViEapicel/bon einer brauce die einem andern manne/danndenkdersich mit st im argwon hec/vercräwer wäre. rsto «rimo /vrttchra /r tibi e/k, te crreciet /rmper L<«-rre ssoter. Ist dir dein gspons gesprochen ab toastu gern wee vnd klag Darumb nicht grostenjamer hab So findstns nM> wo! aite rag. Abg«/ Esgchcmir ser vbcl/ dan ich vor gericht mein braut verloren/ dra»?"* I mir sie die rechter ab/vnd einem andern zu gesprochcn/Nun ist mein hoff nung/crost/vn freudeaber ein mal auß. V ernunkc.Drß ist nichts news/ dan wol n»er jre vcrtraweee verloren/auch anff andere weyse: gcschichk dir nichts besunderlichs/man hacs wo! erlichen mit list vn trüge cntfürr/ etliche mit gervalr 5«rmde ^lrd schwcrre/erlichen mit verhaistung/ erlichen mir gold vnd silber/vnd der gleye kabmag chen/Der Mensch har hie nichts eygens/sters/vn vcsies/man stklts einander/man lelchrkch hinderkompr cs/man raubrs/herwidcrumb verfürer man es mit bitte/gelt/vnd -tnündtr zu lecst nimpc es der codc mir einander hin / Das glück lasst herrlich das rade so in enrwe», menschlichen gistern ymer herumbher gehen/also, was dr ser hat heut/wirdr morr geneinesandern/bald komc esauff andere/vn aberandcrc/ Ist eewz innützliche jachen eine rrogcn!kch/st so! er sich frewen/ wair ;m dz böse auch ab de halft auf ein andern komc/vnwz»stswund/dz die gürer des olückssich so vnbcstcdrgküchvm wettzc/ble'.brdoch der mcnsch niralweg sosten/rerkcrr sich auch/gcer wol anffrrie ern/chön« bösen Glück. ' XXl ein schöne blüme in der awe/wie geschriben stehet /aber feilet bald bahin/vnd wirt zu hewe/bleybt nicht allwegcn inn einem wesen/Du klagst dich verlor» zehaben/ deine praut/vnd sihest nichcdasdu selbs nicht bleybst/dich von tage vnd tage ver leürest/vergehest vnd inn einer stunde abnrmest dein fache stehet wol/ Es ist bes¬ ser du habests vor recht im fride verlorn/dan im krige zü felde/wie ecwan andere/ bester ist^s nach dem gesäye die fache richten lastenn/dann mit schwerdcen vnnd fchlegen/k)ast du nicht inn Vergilio gelestn/wie sich die werbet vnd gefeiten vmb -ieLauinia zercrofchen vn vnder einander zerschmissen/vnd einander die hauce -roh erbercend/waißt du wZ daraus kompr/wz für ein ende 6 selbig krieg gewan/ die praut war dem der stget/der vbekwundenn was/ mußt den bierern rod haben/ du stehest noch auffrechc/hast du schon dein praut veriorN/bast du aber das leben behalten/Laste jmer faren wasderrichcer fprichr/Eshet dirs doch vileichc sonst ecwann ein chebrecher/frOwen schänder / oder bube hingcfürr vnnd geschändet / Es ist dannochr noch bester ste fey nur dein praut gewesen«/dann dein eheweybe/ dorrgchec die hossnung/da aber die fach selbs dahrn/Es ist ern geringerer vertust der hoffnung/dann des gucs vnnd der sache an /r stlbs/du hast ste nicht verloren/ sonder Nur gelerner das ste nicht dein Oase/hast nicht gedacht / wer glück habe / der fürt praut haym/wer ein weybe verleüret / wrrdt entlediget vonn vrlfelrigcm . kummer/wer einprautverleürec/wirdcdaruor gar bewarec/baydcs gehet / doch b /er das letst bester gar kainen kuiner zehaben/lvölliches ist besser/ gar kam wunden lcn rr rcr- haben / odrv aber aryney suchen der geschlafenen wunde zü b^üen/Aber leüce mü gen nicht ruhe haben/w Hertze ist vol vol blinder begirde/F^Mgrostcr suchte wre vuft rrge der Voeciacrk/Zöllen nur wevber/vnd wevber männerMWMvnd wann ste es kumer. bekomen/schenckt »nan jnaussdiehochzeyr wie andern/«»hertzen layde / ewi¬ gen vndjinserwerende vcrdruß/klagen vn note/vnd zuleffrvomptauch der rew- kaussdarzu/o kaN vnd mag csaber nicht anders gejern/dan ist alkesrcwcn verge bens vnd krasscloß/Alss kompc dann weyber vnnd männer nrmcn den teuren zu vngemach vnd gefahre/also binden jhn die lcüce selbs selbe eine gürc puschen vber jrcn Hindern/Dre leüce begeren wol der ehe vnd kinden /aber Gott gibt ecwan das beste drein/das nichrsdarauß wirc/Waißt du nicht wie das armselig mädlin inn Apuleio von seinem gülden Esel inn die Hände der mörder gefallen/vnd den Esel daranss sie faste mit dem Zigclan einem wege laicc wo!c/da ftcrvi! gefahranss wa re/da wolt aber der Esel mchc auss das eyß/sonder dränge auss drc rechte ban/ straffer also gleych mit der cathe haymlich vnd strlle das mädlin/das nach gefah- re range/vnd inn dem das mädle vnd esel miteinander so sich pleüten/komctt vnd» stiessen die mörder auss sie/die sie verrnainc her entzohett zesein / von wöllichen das mädlin vn linde frewlin/die straichc selbs nach gieng/gefangen ware/in verderb büg freie der mord vn räuber.Eben also gehecs auff de wege dises lebens zwischen göttlicher fürstchtigkait vnd menschlicher rorhaik zü/Görcliche fürsichcigkairrrei der vnd laitec euch inn alle stcherhait vnd liebliches wesen/dise aber fchanrliche cor- harc/die durch das mädlin verstanden wirr inn alle abwege / plindrhaic vnd her- tzenlayde/alfo reysten euchauß dem wege inncwerm chün mermals vnuerniaiM re vbel/dem irjo nachhengec/diejr wol möchten vermeydcn vnud verhüten/Dcr^ halben klage du dich nichts das du dein gesponß vnd prauc vcriorn hast/bist auch werk, nur cyuer gcfahre wol abkommen/sage nur dem Rechter dancke darunrb/dann intt disem spil hast du gewunnen vnnd das beste/dem die praur zügesprochen/hacs ver toren/dannwazwen vmb ein weyb hadern/halc ichs gewißlich also/wcr siegewin ncrderverlcürecs/wercsaberverlcürrt/dergewittdr frcyhayt/stcherhayr/vnnd rüw.gen gemach« ior». Dd ist Das nort/ M M dr N Lheltchs wcybes vcrmst. acnM bnstcc kägkä käglrct mar« dahm dirws da Ml aircn mmrc src «n chünl ftcüd dann csers schias licha, «ms< khclicl cker- Aas XViii-Laptttl/bon bertlemngeim ehelichen haußfrawen. Vtr/e conskmm?-r»irtt cikciit, excüikt «xor, kron ckü'am, /rc öcne ki5n> tf». Il?er sein weyb verloren hat/ Das er kain ander süchen rhü/ Der volge nach Gancc Öauli rahr/ Mit der er hat vil angst vnd mü. ^dcr'iv -g-"' bcstaw »nng; MNv< gcrats kostlic ihm«! Ok merr^. Ich klag seer mein liebe/ehrliche/VN frcme haußfraw/dle mir mit rodr abgangen/verlorcn/vnd mich verlassen hak. Vemunssr. MeM —schen künde ye wol roll vn cörechr sein/ vn gar em verkerces wesen in sich nemen/ die so cranrcn mügen inabgang einer hauhfrawen/vnd frölrch springen anjrem angang ausfdcr hochzeik/gleich vmgewerrk/^un du vnsiniger/smg yctz ein hochzeicgesang/yctz ist ists zeir/dan du erloßc b st/n» solcu billcher krentz rra- gen dan zünor/ da wir dich an der Hochzeit gckrcnrzr da her sähe faren / du hast in wer«rn eincgrosscnstreik gestgcc/vnbistvo langerbclegerung erledigt/ lastecedirgleych wexb ver stin/als seyest erledige von eine hitzigen schweren fieber / VN einer grossen sucht al>4 h "r men komen/dann so verlieren ist beyweylen gewimren/Ich glaub karn tag aufferden nemgros hab dir ein solche schaurz gewunnen/ als der / der dir dein weyb genommen habe/ gchgru? wol bist du so grossen banden vnnd gcfengknisscn enrrunnen/du bistauß einem grossen sch.'sfbruch außgeschwumen/vn mit den; leben darnon kommen/crawre nicht/ wils setzen / ste sey schon fromb gewesen/ wie du vnnd alle die wcibcr lieben/ sagen möchtenn/ D lasse ymmer faren /wie wann du vnnd solche wol das widert sprl auch von ewcren weybcrn wißten/ Ich halte/wan schon ein weyb in rem lebe were fromb gewesen»/ das doch aufserden ein wunder seltzam ehicre ist/ so solle es doch eincrgcrenfaren lasten/daserdcsgezcncks/haders/vnnd schnartcrcns nur ymmer ab komme / Ich will hie gar nicht antworten der frage / wie ich Sei neca geantwortet habe / dann es mich gerawen hac/cben da man auch vonn sollicher maccricn dispucicrec/do ich saget vnd tröstet zu einem der sein weyb vcn lornher/lieber gehabe dich wol/du magst wol ein andere/ so du wrlc/ auch frome/ i bekommcn bösen Glück. XXii bekommen vnd fmderi/yetz halt ichs nisirer also/will das du dich nicht offr mer in gcfargebest/ists dir schon ein mal wo! gerathen/ists doch korlich wider hinan cret- rcn/Eyir böses weyb wirdt ehe hunndert böser zu chr fmdcnn/dann ain srumme vnÄÄ am srumme/ dcrhalben wer vor ain böse gehabr/soll sich billich besorgenn/ er erwi- den bö, sche aber ein solche/der aber am srumme gehabt/dcncke nur nicht / das er mer eyn ^"ber solche kriegc/vnd bekome/Es hücc vnd fürsehenn sich baide wol/das nicht der eyn gürsvntz widerwercige gehabc/sein leydenn mere vnnd hauffe/derein frome auf einem güt stowe», ren gemach /den er vor gehabt/schende rc.Go auffdise weysc/wolr ich rachen /das Man sich in alweg der andern Hochzeit encschliege / Derhalben so du sagest / du ha, bcst am fromnre verlorcn/so frewe dich mer ab dem vergangnen /dan das du Hoff¬ nung zur künffcigcn haben solccst/ist das schiffe noch gantz/bist du zu lande kom¬ men vnd gesarenn/so befilche vnd vercrawe das selbige den winden nicht mer/ehs gerarh nicht allwcgen so/verkauffe vnnd verbinde dich nicht mcr/gedenncke wye köstlich ding die srcyhait scy/volge dem rach Ciceronis / der ein wcyb gehabk/dye jhm nur zü lange gelcbr/har chr ainen schaidbrieffzu lerstgeben müssen/ vnd von sich lasscn/vermancren ihn aber strne sraynd/er solcc ein andere ncmen/gab er anr worr/Er kündre nicht zügkeych dem sieyß der wcyßhaic/vnd dem weybe obligen/ er hiebst n ir k)ans schrapp/wolt sich nicht anlerne lassen/er wolc nicht wie der esel aufs eyß/Wer eynes weybs abkommcn ist/der hac gewoncn/vn gefahren entgan gen /ist schon atne frome/wo wöllen wir ein bestendige finden /wcibcr sind von are vnstec/ vnd wie der Aoec tagt/wandelbar vn wäckclmürtl^G-chc man doch wol tägsichvorauge/wie sich die ^verberhalcc/darffcsdoch nichrMrauncs/ wir sehens täglich das auß züchtigen junckfräwle/ von ersten/ dre dcnWalck bergen kündens gayle/vnd vnzüchcige vetlen werden/als bald die brüst mnalttcn weybcrn durch marck vnd bain gangen ist/so geschkchc eben das an drr rem hol ye brinc mic macht dahin /Wils setzen das du kam gefarbcy jhrzügeivarccn hettest/so ist/r doch vnd dir wo! gcschchen/du bettest dich in jrc alter erst mit jr schleppen vnd dene »rüsten/ Mb wer, da werc erst der /amer angagcn/das joch der ehe ist jungen leütten scer schwere / de alten aufs schwcrest/gar vncrcgltch/ vndvnleldcnlich/ Suchest du kin^ er bcy dcy- fte vöI nem weybe zuzeügen/sogiengeeshin/woesmic maßgescheche / sonst wollest das ^'naruc sie ein alte veccel werc/vnd auffhörcc/ Suchest du tust/ das finden auch ehebrecher v-g rhün/baide ein vcrgebenlichcrlust/süchen vnd hoffenn/dauon du mer laidsdann cbmünq freüdcs haben wurst/ frcy sein ist das peste/Es ist nichts waichcrs vnnd rübigers dann allainschlaffen/ lTs.chcs hörcers vnd vnrübig rs sclbs ander/ das zcügcn d:e cs crfaren/wcr allain ligcc/kan etlichen dingen cicffmrch sinNenn/ vnd süsse ein, schlaffen/wo weiber scindc/zerstören sie alles gucs/semdc verdrießlich vnd hindere tichangucem/ich waißwolwasmirdiehte sagen möchten«/die gern tust an chrer armscligkaic im ehelichen stände tragen /nemlich/ wer kain weib hat/verdamet de ehclicL)cn stände/vnd wie man sagc/dcr schlecht sein weib/der kayne hac/so höre ich a'ver/herwiderumb nicmanc klagen / dannecwan dise/die weybcr haben/vnd den last tragen/lieber laß dir wol sein/es ist dir güt freihaik zehaben/freüde/rne/süssen schlaffe /vnd guten gemach/bist vil vnlusts vberhaben / darffst weder cystrs noch argwons mere /dir kompc kain fewre mer in dein Hause/ dz du mit schaden leschen mnßt/bist on ein Widersacher inn deinem Hanse /fährst selbe aigcncr k)crre zu seyN , an/geestindem deinen vmbwiedichs gelust/magstanffstecn/nidergehen /wann du wilr/leben mit wem dichs gelüst/ darffcst niemandes kain rechnunng danrmb geben/hast räwe ob deinem tksche/vnnd inn deiner kamer/ das soll dir ein liebere / D d üij ärcigere TasanderVüchöon-em ärcigeregefertin sein/dann ein weybe/brauch dich deiner fkeyhait / dan eingrofler narre dz ist/d seine festet in ö gcscnknus lieb haben wolt / ob sie schon guldin were. Aas XiX.rLaplccl/voll einem bngesm/ men/wilden/vnd zornigen rveibe. m-ri»t cTKX.conmnx m-tLt.cr«» l-rmen M sermcü e^» nemo «st mori te rekEe ssoteft. welcher hac ain böses weyb/ Er hab gedulc in solcher pein. Der hac das fegfewr hie dem leib/ Biß stirbc/es mag nie bester seyn- VngestS cibmert^e. L> wol bitt ich jo ain armer man/ Mttß ich mich so vil mitt msweib meinemwerbeleiden/wasfürverdruß/vnlusts/widerwillenns/müßich gedulden/wievnrübig istsie/wie frech/wie erutzig/wie grumstg/wie vm pendig/wiebösciststenur/daöGortgcklagetsey. Vernunm. Ich habe dir erst gesagec/dasdu tausinc mal seelrgerwerest an leib vnd seele/so ste gestorbenn vnnd verscharret were.Go geccs wann einer weiber haben will / vnd be ondcrlich stay^ nem aine gestorben ist/dcsmanaljögeschehen lasten muß / vnd sein zücrbarmen auch were/wer abcrandere nimpr/vnd aberande/solchcns narrens ist stch nicht nur alllain nic zu erbarmen» / sonder zu feinden vnd hastrn/wcnn ain wcib nicht züchtiger/ vn bendig macht/ist werde dz er eine nach der andern bckome/auffdaz man dem narren/auffdcm rugken/mit dem kochlestcl/die fache nach nocurfe mai che/in allen vnfellcn mag einer dem glücke zu/aber hie chücjm arner sclbswz vnge mach er von seinem werbe leiden müß/wilt du wistenwie jm ist/mie dir vn deinem den weibe/eben als zündtcst nastes stro an/das cs rauchen/vnd dir dein äugen verder man wie ben solc/ziegel von ain ander prechest/das zum dach ein anstdich regnet /Also wirt tra^"" dirsgeen/dz dich rauch vnd trauf/dein werb auß dem Hause sagen wrrc /dz du Nicht aoßvem bleiben banst/ bleibst / so gchccs dir wie Agamemnoni/A strrcano / Amphiarco/ hause. Deiphobo/auchwie Sambsoni vnd andern/ welche zuerzelen lang were/dise alle vnd mer mcnner scind von jren Werbern getödrer/vm leib vn lebe gebracht / haben jre mener weder lebendig noch cod leiden künde/wan dan nu solche menerrach jL chen/ss Wandeinwcibhaccrewensm/ Gr wär src «me kaim andern hm/ bösen GliicK XXV tvol leutebegegnen/dte sich klagen werden/das die ehe geprochen vnd fr bette ver^ Eb^ malget sey worden/wer diß nie wayß/ist allein ein pilgram/wie man sagt/mIsra stere» g« «l/danesgargemainsgeschrayist/komtfüraugen vn oren stets/ gehe hm wo du rvilr/aber weil dir grosse fürstellen/das du dich größlich trösten kündest/ gedencke an Einige /die das erdrrich regiere haben /wie sie in schriffcen vn gcmainc geschre> öerüchciget worden seyen/sihe künig Arms fabel an/samt andern geschichcen/ge -encke wie sich Dlymplasgcgen jrem man künig Philips gehalten / die neben nn öcn Egyptlschen künig Lreccanabn lieb gehabc:Lleopatra gcgcnprolomeo mir Julio Tesare vn dem Hauptman Antonio: Llicemnestra gege Agamcnone mie dem ehebrecher Egisto:Helena gegen dem Menelao die sich paridem mutwillig gen 'Troia entfüren ließ:pasiphe gege dem Minoe dem künig auß Creca/die sich zu einem schretber auß der Lanrzley/Tauro genant/legc:phcdra gegen dem The seo/ welche dann pypolicum den schönen I ünglingihren stiesfsunbulec/ den sie auch zu lecst beredr/dzer gedachte den künig erstocherr.Vnd dz ich auch frome nie vbergeh/ die vor /aren aller zücht vn erbarkeit ein rempel was/ stelle dir vor äuge Meerllam die Römerin gegejrem man Gilla/bette er Silla seiner baußfrawen Mctcllealle eheprüch gewißegentzlich/deren so vil waren/ dz es nie allein Welsch land vol war/sond man sang sagt in Greechen land zu Achen davon/ er hek sni denzunanreFelix/dzist glückselig /»»^^^Z^-Sihe nachmals anIuliä wie sie sich gehaltc hab im eheprüch wider sren nmUgrjppa/wellichc billich die rügende sreseheliche vn erlichen mans/vn jres vaccrs Auzusti maiestcr/vö solchen lästern abgeschreckt solt habe: Sihe auch Agrippe tochrer A-rippina an /mir namen vn vnzucht der mücer gleich /mncer vn rochtcr ein hür/springe aussjr secke/dz spricht schr< all« ^c/solcen wol die aller höchsten/für- ' /aber sie habe beyweile sichweder stereu, üster nichtgestossen/sich nichts ^dz sie auch in die triuphieren de gesessen/ob mair wol nir mern v» »-d-rschamparcr-d-mik Ek, m wtrden vergessen/vn voch ver, ^malsverurrailtworr b^bge, E- dmstind/LL Tas ander Büch bon-em ärrigeregeferein sein/dann ein weybe/brauch dich deiner fttyhait / dan eingrosser narre dz ist/d seine festet inSgefenknus lieb haben wolr/ob sie schon gnldin were. Aas XiX.Laplttl/bon einem bngesrü/ men/wilden/vnd zornigen weibe. e/k L7«x.conm»x m- wo! bin ich jo ainarmer man/ Mttß ich mich so v meinem weibeleiden/wasfürverdruß/vnlusts/widerwillennö^^ gedulden/wie vnrübig isssie/wie frech/wie rrutzig/wie grum^' pendig/wie böse ist sie nur/das Gortgcklaget sey. Vernunssr. Ich-5^7 gesagek/dasduraustntmalleeligerwerestanleibvndseele/sosi^ all-b»ere/w-eab-randee-n,mpe/v,>dab-ran8-,s^,.,^,^^,^^^/ nuv-Ulainnik;u«barm-nn/son^;,>f-md«nx,j„^,^ ;uckc,gcc/vnb-nd,gma»e/>stw«rdkd;ere>,n-oUsichd-v-I)-kechelbossr-ü,5v-v man dem narrcn/auffd-mrugk«n/mik den^„„^EM gür» q«hon Ixu/du I>,lk nmg-,n-rd-mglnct^„„„.,d>c märK.Äa„>h„, vcrn^,> f«iißdl« m«,ns-d«m r-°- 8-Mchnem ,«g« n>cibe/cbor tzLscheäIem id mchtso^ sispaccdcrrc^ Äuschabedye rmttsch" bösen Glück XXV Ws! lenke begegnen/die sich klagen werden/das die ehe geprochen vnd fr bette ver^ rnalgee sty worden/wer diß nic wayß /ist allein ein pilgram /wie man sagk/inIsra steren ge el/ dan es gar gemainsgeschray ist/ komt für äugen vn oren stets/ gehe hin wo du wilt/aber weil dir grosse furstellen/däs du dich gräßlich trösten kündest/ gedencke an kiinige /die das erdrrich regiere haben /wie sie in schriffcen vn gemaine geschre^ berüchcigee worden seyen/sihe künig Arms fabel an/samr andern geschichcen/ge deneke wie sich Dlympiasgegen frem man künig Philips gehalten / die neben im -en Egyptrschen künig k^eccanabä lieb gehabnLleopacra gegenpcolomco mit Julio ^«siHre vn dem paupcman Anconio: Clicemnestra gege Agamcnone mit -em ehebrecher Egisto:k)elena gegen dem Menelao die sich paridem mutwillig gen 'Troia entfüren ließ:pasiphe gege dem Mrnoe dem künig auß Creta/die sich zu einem sihretber auß der Canyley/« rtastcrmüßdch dansckircig^ m der sckltäm e/nicydclseM ^crcsakcru!^ ^assich'^^ rmancnMM 'nitdzcyßnW /ViUercdrwrrzri rnftemni^c» ^zurcchrM^ ^sskstu-E SS -sK baldivikrkn. öauM-M!, ag,,:rst/cer k/ndergbeer. arehauMurMk 'ke/ti/tc/nAtLKt )or/amr5-M^/F merchff!'anM//ö» '/cHrvc/gr/rmMc/ errvarhe/crrM^ cycdz/?cnnkckr cm^uorciM? bösett Glück XXVI in jrcr schände auffrrcchcn/so sie erst kinder da zu cragen/k)astn ein haußfrawen die nie kinder rregc/ist dir güt/bist vil vnlusts vberhebt/darffest nir höre wie jäm merlich dein weyb zu dem kindeschrey/wie sich kinds mägd/seugamen vnd wehe- mücer mic einanderzerschelten vn zerhadern biß au stein ende/darstest kinder nie vmb die oren hören schreyen vn waineN/bist es alles vn noch mers vberhabcn/be- dencke aber vn lasst dich des Nit bey vilen hören/ dan cs dir zum jvoe dienen wirt/ Darzü auch hat man wol gesehc/ das ein weybbey einem man ist vnsruchcbar ge wesen/vnd nachmals bey andern kinder gehabt/ man würde dich für ein vcrschni tencn bald Halcen/Noch eins/wan dir dein weyb schon kinder vn siin den hausten prccht / mainst es were mic außgericht/wie wan sic dir nit gerieten /Es haben erli¬ che weyber so schändcliche siin getragen/ dz man inen gleych darab gram vn häsi sig ist worden/wcren Werder vn lieber gehalten/wo sie vnfruchtpar vn nichts ge¬ tragen hercen.Das R.ömisih reich herce lang nie die verderbliche lewt erleide müsi «iadn- sen Caium/Laligulam/Ncronem/Lömodum/Basstanum/wan die weiber Ger W manico/Do mieio/Marco Anronino/vnd Geptimo Seuero nichts gepornhet- rveg wör ten/ oder kaine weyber gehebc. AasXXlH.Lapitcl/hondergailm/fm chen/vnd vnzüchtigen tochrer, riliäsi /a « Wer Hm sä W dr ft vi ti! 9" noch in der ivar rechtschaffen vnd from / doch der güce herre versähe sich vil gues zu baidc/war aber schenclrch betrogen/dan der gemain nutz hu b allgcmact) an vo seiner alce n zücht vn cugenc zn hären vn abfallen / so war auch die güce ulia nie allein frech vn gailssondberüchtiget vn geschendec/wiewol de alten Herrn verpön rnan lol gen/cndclichauch/wiewolzuspacaußprach/vnalifframe. Einrochterleinmag tSchteru ^yol zart sein vnd auch züchtig darzä/man sol aber acht haben/das inans nichts» ntchtso anffz che/danndaszärklrn schierder nehestwcge scinwil zu der vnzucht/ Ue/ls» von ersten an sol man sie zurarbeit gewenen/das sie nicht so waich/sonder ein we veranvie herc/vcst/vnnd etwas lcyden mügen / tderc ding mag man inrceystn kaum heußlich vo ein ander prmgcn/was Waich ist zerzopffct man bald / Weylein ding jungvn kaxrge, waich ist/mag matt es biegen/vnnd ziehen/ Lasst deiner tochter kainen vberfluß ejstn/drincken/klaidern/ringen vnd klainochcrn/nimme jhr alles das/damit sie eincweder jhr selbs / oder anderen gefallen will / Gib jhr sirr hauß sorge/nadel vnnd faden /gunckel vnnd spindel/vnnd anders das jhrcwaiche hendlin einwe nig hert mache / laste sic nicht hin vnnd wider hurren/behalt siebey dir da haim/ sonndcrlich am feyrcag / laste sie nicht yergcndk zu schaw spilcn/odcr an ande¬ re orte da vil volckes hin kommet / laste jhr kaine zcyk / darinn sie müssig / gee danckenn hin vnnd wider setze / gib jhr allwcg etwas zu arbeiten für / lasst sie im Hause vmbgehen wie ein kotiges mctzlcin / lasst sie auchrauches vnnd ray- nes esten / mane sie sffc / sprichejhrzä /drewe jhr mit lachendem munde/vnnd wann cs die nor erfordert / so scy nur rauch genug an ihrer Heutte/Das seind rigel vnnd schloß die keuschhayr zu bewarenn / vnnd vnzucht außzuschbesstn/ gut für böse gedanckcnn/die selbigenn zu wcrcn vnnd zu vcrtreybcnn. Also lieber veccer rhn das beste nur deiner tochter / halte sie an; zäume vnnd züch¬ tige sie / halt güce hätte spricht der wcyse Salomon/ das dir dein rochrcr nicht zur schänd gerate/vnderlasst väterlicher trew vn ampt.iiichr/gcrats anderst/so esdirwollard scin/schandvn läster ist jr vnd nit dcur /dan esster schwere ist/gaile v n genaigke zur vnzucht gemürcr erhalten/vn wo Gott nicht gnade grbt/so rstcs dc mensche vnmüglich/dan die bumst lst so groß /dzbeyweile weder eltcr/bräkcr/ ja auch bösen Glück. XXVii -aauchehemännernichts schaffen/vndas kaiu wunder/die wer!geschribenstehe/ «-»sch das kein Mensch von jrn selbs mög keusch leben/ wo es Gore nicht geben / Es soll« aber hie niemank mit encschrrldigen/ er künde nie züchtig vnd keusch scm/begere na gibt-: esdu von Gorr im glauben rechtschaffen/ists dir gnt/vnd Wils Gorr so haben//» lst vnmq gibeer dirs/erkenne also die gaben/gnad/vnd dengeber/Verheyrecest sie vnd ge- rechauch vbel/ geschehe dir auch wie Augusto dem kaiser/ der kan dir wol Helffen heryen laid eragen/halt dich wie er/vnd tröst dich desselben/vnd laß ymmer gecn iviees geer / es will doch gern wie esgeer« Aas XXMi.Lapüet/Mc einem!ö wer chü/wan M seine verwandten geschendec vnd geschmehec werden. Mmmtosi^pMUfer/rrre memento» immentlaiMnirirredzm«r olchö verglich »der dir tikt/m- rn schandmvee mstndsMinl derumbösergt» iwoldcmrsid« mm schänd M r.-c freund D« Husoirakrkk sb du deine gött öchrestmürck üyc sorg freK* ) bemühen/^ lheitvnrus^ sobistu rrerlrh twas schanM wiltudeM^ s keinen öndmr ülmcröc/E-v- 'weriö/eevM-r nnn«menE/ asckM-/L/krn mmrzvrrnehr-« nneybzuschu», rösten rnhuirea encktru-ueKa >»vs Max-mv-/ freshrenit derer/ rnzuchr/itz-ak sse/Scrrenrsseiri d (5rcero§thak/ rdkaistrLam 'edenrä/MM 'iea/svö-eB« Ichkanniktad de>öe meä^Aie inrinrircheicM .'deraue-MM -yr/derenM^ < ander»/rriM - werernöW bösen Glück XXVm Tas XXV. Lapüel/bsn bösem tenmandc. ^Der««cA»flch^-d«'«r-kd«'/ CKm «2e. Ich klage das ich nicht allein mir fremder/sonder mit meiner aigenen gedruckt/dosen leümandc bey menigklich bekomcn/rbel außge» gs ^^)^richcekwürd.Vemnnsi;. Esgeeenoch wol hin/wan nur allein deingewis ' l^^LL^^stn nirgerrucket vn beschwertist/Ist aber dein schmach vn vneere recht billich/so bewaine vnd beklage nicht die vneere oder schmähe /sonder den vrsprung vnd vrsache der selbigen/^huc mein dir aber vnrechr /vnd geschichk dir vnbülich/ so verachte michochem gemüt der Menschen grschwctze /vnnd tröste dich in disem/ mit deinem Amen gewisstn/Laste dir die purde nicht schwer sein /danes ponnare ein vndüchriger windiger vn leichter last ist/Ich Habs gesagt sihe zä dem vrsprng vnd wurtzcl wie sic geschaffen s Ee ün ein Bas ander Büch hondem «in eyte! ding ist/ware ding aber mügen belustigen / auch wo! erw«n erschreckens Es istain schwere burde vmb schandedieauß vbclrhacen an st selbs erwachsen ist/ komptsie aber avssamen vngefarc zufellig/ ists leicht vnd schlecht ding/kompt sie ausslieb dercrbarkait /soistsieeherlich vndrümlich/'kompt fieaußgutcen flreen/ so ists aine kain schände mer/ sonder nur ein zücht eere vn lobe/lasse die nayrcn nur /mer hin dein fpotke/schrnden vn schmehen/frew t u dich/ dan du hast diralle tue gent mir ihrem gewin/die aller kostlichest wahre/erkaufft mir dem schätze deines rechtschaffenes lebens/ vnd guten lobes/da nichts grösser noch beffers sein mage/ Ein solcher ist ein rechter redlichervnd rugentsamer man/der nicht anders suche noch begerr dan erbarkaie/vnd diewryl die Verachtung ausi lieb der mgcndt/solli, ches böfels schendäg/so gar nie bey tugentsame mänern gelte sol/habc sie gms lobe lieber dan gold vn silber^/sa auch dan jr aigens lebe /achten nic wzdergemaip m3 vö in plodc/ beffeyffcn sich d cugcc/wer schände au ß lrcb d tugct verachte kan / mag «e« rn« wo! sich zu solche versehe er werd auch alle ding in die freie schätz schlahe künde nichr ves N selbe aber bcfndr ma wenig/aberfürrrefenlicherdan ande/es sind auch erlich nu v»1" darumb der tugendc gcsiissen/das sie darausigesehen/vnd lobe davon zetragen b« geren/Vnd »van sie die selbige bekomm//m.wcrck faul vnd trcg werden/ablassen/ vermainen sie haben schonerlangee/was sie begert/laffe aber du nic abe / lasse-ich fchenden des böfels nicht bewegen/Gy habens vor sarcnn dem Fabio/ auch Äffri, canogethon/dasjnzu grossem lobe gedienthar/darnmb höreanff/dlch des vnglü ckes/das du samptjncn zugleich hast/zäbeklagen/Es ist feer wenigen widerfare/ die da zu aller zeit des schändens vn schmehens/des gemarnen manes weren vber, haben gewessc/der güt leumanöetst daszarcest ding auffcrden/derzu meren ma, len auss aller geringesten dingen den roßran sich zeücht/vnnd inn suma gleich wie nichts scheinrparlichers ist/danngücesgerächte / also ist auch nichts des so leychc, lich möchc verdunckelk werden/ vn auch nichts fehigers frembder beschmaissung/ bclaydigung vnd beschweruyg/Dise suchte ist den eherwirdigisten leüccc am may sten widerwertig/har nie den aller frümstc vn vnstrefuchistc mäüern gar verscho Rain mr nek.Mlcher Fürste mag sich rümcn/d schon on tadel were/das er ni t geschcnr vn sch i,wor geschmehec wer worde von haylosen leütten/niemanc/kainmensche ist hievon frey vKschine Ä>irdr dochGot von dm gotlosen geschcndec vnd geschmeher/Dan daz die mgene hen frcx. rreffenlicher mäner durch neyde VN haß tttt angcfochtc soltwerdc/ wolc ich naher schier vnmüglich zu sem sagen/Man lasse sich an dem verniegen/das sie nicht gar zerrissen werde/Man lasse ehere vnd schände mit ainander ein treffen thun/ayn scharmüycl hakten/ist ehere rechrschaffen/rain/vnd ftst/sol jr affccrrcdunng nicht schaden/ja sie sol yetz erst rechtglentzen/schumern/vnnd herfürscheynen/man we, tzck sie nur mir/das sie dest baßgleissene/das schendendcsgcmainen böfels vererb ben/von den blinden stürme der vnwissenhaik/schlechr wol erwan oben an diegi, bel vnd Hoche rreffenlicher mäner des regimenrs/erschüttec vnderschölkert sie wo!/ wirffc sie abcr dennochk nicht vmb/k^rm zu einem ebenbild! erwan ainen surtrcsi fenlrchen mane/der an die zunge des gemainen volcks/glcich wie ein schiffman an einem fölsen in dem möre/das ist welte angefaren fey/sowürstdues gcware / I^i, fÄ-afker öerens standes mänern begegnet s'otlichs nicht so offc / dieweyl sie nicht durch auß reven sol deßlicchtshochrümlichslovcs/sderdes vngewyrrersschendens vndschmchensso -mer ge- fähig sind/das so niderauffder erden ist/wirbt nicht hoch geacht/ lasst man zü frb de vn ruwe/i^asse aber du den böfel imer in Haussen cinhin plaudern /von dir biß ermüde würr/wan siewiehundgenug gcbellek/werden sie nachmals selbe aufhö, ren/werden müde vn verdrossen selbe drob/eskan selbs nicht lang bcston/schwarze kan nicht smer weren/güt ists dir das mit schwätzen ein e nde har/das mans nicht von dir auffschrerbc/des alweg beübe / wie wan dich ain s- ocr cdcr rcdncr auff> , ' schube nm erschrecken! , bs erwachsen iß! -rdma/kowpch sitdienaymnur u hastdirMwi >em schätze dem« xsierssemmge/ ichr anders M dcrmgcndt/sM, habe sic Ws lobe »zdergemchrma crachrc kanimo >ay schlahe künde mdauchcMna ruonzecragenk verdcn/ablaß»/ uicabc/lasM abio/ auckÄssiv ss/drchdesrnzü mgen Widers«! aneswcrcnrixr» derzümerrnmi insuma gleicbm ichtödesso^ erbcschmHlMg! -cn leücrcarnM äsierngarrersch; ^rn:t§cschcnM »scheisshtttWfty x)anda;diemgeni de/ wotkichnMt ir/dassienichc^ crcsstn r!)uti/ .»cnböfcl-^ «an al»e>>i"* „ ZLtz -LZ b/dO«L,^ bösere Glück. XXXll schrrbe/vnd dein schart auch auffdie nachkomende ewkg brächt/ wie vilen begeg- necist /dersch ande wir noch wissen/ A le vander de m gro sten chec von hertzenwee/ das ergleych darob erseufftzgec/das Achilles den gclcreen k)omerum haben stlkt/ der sm sein redlichen rhaeen ausfschribe/t7erwiderumb ektreffenliche ster forchrce vnd bestrgr/das die gelerren nichrerwas hertters vnd vnmilcers möchten von sm avtfschreybcn/das sm zu nachcail an seinen» eercn vnd gesären ewigklich raichcn mochc/wic wol auch dem ist/das man nicht ekligen soll/ss ainem die gelerren so v, belaustgondc/ssnderdie falsche anklag vndausflag der selbigen / etwa« mit glei¬ chem widerfchreiben vernichte vn verlege soll/des dan Cicero de Galustio/Demo- stcnesdem Eschini/ vnndvilvnzalparen / auch der Cacogechon hart/dermicc sonderlichem vnd grasten mük vndfraidigkaic wider ain gantze versamlunng des radrs vnd rechtens redet vnd sich gesetzt/scyn Hertze zn zeugen genome»/ dem sel- bigekt widersprochen hae/vnd dist fager/wie Vatinius/da der Caluus redcr/ntchr darnmb das diser berett rst/so! ich verurtailc werden / Aber yetz hacs nicht so »okt oder gefahr/dan wan schon dz gmain volck vil rauschet vn kurret/ muß es doch zü lecst auch anst^-ören/aintwedcr mir willen/od aber vnger» /Es wirt doch ein mal die ze.e komen/dre den schreycndcn vnd wrspleden feldgrillen oder hewschrccken/ dem döstl ein schweigenausflegen/ vttd gepieccen wirdk/ das ste zu fride sein mäst stn/desieyste stch nur ainer das er bey sich in seine Hertze»/ v» bey fromen erbaren» M leücen/cin guten lcürnanc vnd name »habe/das ander böfel ist lose ding/ vnbesten ve?/rb!I dig/cyccel/vnd vnnutze/wasgeet cuchs an/daskurtze vnd dunckel fürnemcn/dcrc kau/ »g die auch eincwcder schmaichlcn /oder aber schenden/Es werden leücteseirr /die frcy be er vnd billich rr vrcailenn werden/ die selbige richccr magst du nit alle renne /aber fu-Mn» sie ketten dich wsl/Ich sage aber vonerbar» leücren die yetz leben / vnd von denen nach die hernach komen werden/welche weder hast »och neyde / auch weddcr liebe noch mchrs"* hoffnuttg/oder forchc gegen dir sich anfechcen werden laste» / Dise richrcr werden «chrentz. ein vntrerruchc erkanrnust vnnd vrthailfellen/Es ist vMb er» kurtzeszethnn/dye zeyt ist nahende herbey komen/halec nur smer an der cugent/vnd rechtschaffenem leben an/laß dich nichtkumern/obdu schondakobgescheudec vndgeschmchrt wer ' den must Es begibt sich merma'en das liebe der tugenc mit schaden vnd schände» darob erne.wc vnderhalte» wirdr/durch mü vnd arbaic auffschcüstc vnd wechste vnd das wmrderbarlich zü sagen ist/Mffainem bitter» vnd vnfruchtbaren bode am tiesfesten c'inwurtztet/da her es rarcher/das vil an etlichen partheyen so hangen dz sie von wegZ der selbige vil crlcyden/vn noch gedulden/wie man dan täglich in grossen stecken c.^och sihec/derhalben nicmarittugenc/gerechrigkaic /vnd warhait lieber hac/da» der sich skenchalbcn verfolgen/schlagen vnd rödcen last/ darum lie¬ be vnd halte du cugenc auch/ob du schon darob geplaget wurst/ schadet nicht/di¬ se kau dirnicManc n^mcn/disc kau dich bey eereN behalte» vnd erhalten / dise laste dein ainige künigin scM/dein ainigcn tkost vnd horce/so wirdc cs mir dcynem gü¬ ten leumanr vnd leben l'ain nor haben/tugcNt wirr dich berümpr genüg machen / demgücgcwisten sicher/^as volckc des von dir drst vnd jenes plodcrk nur bekancer darnmb dir hie kam schaöv noch nachcail zu stccn mag. Bs XXVI. c. vö dci'schao aust vnwlrdrge isb erwLcßsttt. Zu loben ain bist nit zu gach/ L^ob aindas du nr auch mügst schelten. 5tach loben schelten ist ain ftbmach/ Bestcndiges lob das ftnde man selten. LKmcrr2.Es rcwk vn schenrek mich/ist mir auch ein gross« schad /dz ich er . uegelobet vn gcbriscn hab/dsr nit lobs vn cere wert noch wirdigist/ick? st gcsiob^ Heineschanclichc feclschnstgcrhon hab. VcrnuniN. Em böses dmg wachset ofcanst ainergncc wurtzel/dan die fromen vncadcnlrche mäner der massen zu seinecrvan ande wie sic sind/ d'halbc sie etwa zu lobe ai-.d -al?zü mil k st nd/ vnd wiewsl ich bekenne das ehsböst sey/ so man eyn vrrwirdigcn lobet 'chs ist aber Das ander Büch bon dem noch b»s-r das man -inm / derm«rdkist/^distustnffl,ch/hastuchsad«rv>>n>isscnrge- chon/magst du entschuldiget werden/dann mindergcfar vnd vbcls ist betrogen» Minver werdcn/dan bekriegen andere/dann betrogen werden istalncsandcrn lästere der g-fahre rrcirqc/trügen aber ist arn aigcns des betrügenden/ Derhalbc rsts dcmerschuk i!^n de oder vnwKchait ZÜ zcschreibe.r/dasdu dich so vbersehen hast / dannauß dem r^cn/ a.cmbdcnrsikarnlobenochichandc/Vcrhütred-chhlnfttrcan/dasdukalnenbal^ dÄa/ dewcdcrlobestnoch schclkcst/danesbaideeinbegirdvndlust/ dasrchsargc^rl.cb ' sage/ain suchte vnd kützel der beweglichen zungcn/dre mcht r »w vnd ft-de haben kan/wölche Zungen zu zcmen/ist derkostliHen wcrck einedcr halligen schriffr/ Danqcschriben stecr/werinnder znngcnmchrjrrct/anstoffet/ vnd sich vberhau- wet/dcr ist ain volkomener man/Indisem werd jr seer offc betrogen/vnnd laidev drser spruch des Apostoli waar ist/das niemant sein Zungen dcmcn vn zcmen kan/ einvnrüwrgvbel/disezungen/stürtzecdichvnd deines gleichen lobcrmlrelcurre/ räalich zum liegen vnd rrügcn/ainem etwan sein aygcn vnstümlgkait/ den ande¬ ren falscher schein rc.dann erlich sind/welche mit ansehen odderbcredtparkait die läster decken vndbcrgcn/des man dann von dem Alcibiade vernorncn/rnd matt vonvilengesehen Har/Essindauchetlich /dieherwiderdietugenöt vcrmcnrlenn vnd verdeÄen künden/eincweder von nature / alsnemlichausi angcborner ernst haffciqkayc des angesichrs/odder der rede/oder aberauss kunst/vn fürgegcbcnem fieyß wider das/so gcmainWchbegcrcwirdc/dan man vilbcfundenn har/die sich aincwcder als frume/oder aber als böse gestelr-siir vndausgcbcn habcn/domir sf LerdLfci möchtet; ablainen vnd vcrmeydcn/clNtwedcr den vergtssren luffcvnndduffrdes »ft msev, böfels/oder den heffrgcn last der cercn/das man von dem N>.Ambrosio liser/der ge- vnv M main böfclfelteewan auffcynenvnbckanccn/vnucrdienten/vnwirdigcnn lobe/ vcnrnbe (.xsM (Here vnd lieb bald has/zorn/vnnd ncyde/bald wider Hoffnung mitforchre ^'S- andere haimliche vn mancherlaybewegungdesgmürs/die alwcgc rechte feind srind deswarenserkcntnuß vn vrcails/Solche naiglikait vnlobvo wegc o vnbste dlgkaicvirdcin der Wailigm schnffc verpönen/gleich wie schelten / schcndenrnd ren gelobt örn da ser rrnvisstntgv seksist berrogrna mdcrnlastcrsttt >c istsdcmttschu! I/ dannavßdm »as du kameni rsichStchcMch vrndft/Lehckcu hmliStnscdnffk/ rndsicyvbtrho»< ^acn/vnndlaidcr LsiZ-me« ; lobe mil« lcurtt/ nigk«-r falsch hcrrzgegc dir entdeck c vn oftcnba rc/so sich vnberrachr s ebc wie du geirrt/vn du betröge werde seycst/sihe dz dn auch nic etwa so chäcst/dz die böse sucht d-ch auch nir ankome / sie seyen wer sie seyc/hake du rechte freimschafc vn crciv/vn thüstu es mr vin jrem Wille /als dre solche sickd- fchafcvn wokar vm dich verdiene habe/so rhnsdoch vö Leine wcge/ dzma zebe dz dich SchrrrerS- ixMgemrrW ^gen/kemftambi ndvrrgifftsey/H rframd-mM rvarer/devamr! nvbelnichrs/)m /obwotschonW bedauon/jskm« hderframdevnli« mir dirmchttver chiekamhmchelex raußgeleschrvnab wegelenmvrLm auch dich desrajU htbeyhuldvilchl lrjfdasjmaimnit rerfraindemlm r schwcrerfaaW nicht stattsckm verungcdcrßsW rrnaUe bcs-hiM weichen vndazor chwerlichkkMj ensok. mckbam nonflci^. ildverge/se». ndvntrewMW bösen GM. - XMi LKmertL. Es thnt mir wee/dasallmeinwvlthatverkorn/ich denenwol v«d, v) ^gerhö/die mir nic danck wünschen/vndanckbar bcfrrndc/dz dan ein feer b»nv-.r r groß lasterist. Vemunff/. Die vndanckparkcic zu schelce/die weil sie aller Menschen red verdanek/ists an dir vberflüstrg/vn die weil alle Menschen ser gewiß achten/auch jnen vö natur ciesfeingepflantzt rstdiß läster der vndanckbarkeit zu verachten/ darffs nir vil mühens/klagens vn rarens/Etlrch leuc setzen dz höhest rua. ch» gök/eclich dz einig gür in die eugent/etlich in deren beide keins/sonder in den wol- tust/der ein feind ist der rugenr/etlrch sagen/ das keuschait die hüpscheste zier des lebens vnd lerbs sey/etlich abergleich das widerspil verachten in jn selbs die keusch hait/sagenaUch/dz sie andere schwerlich halken/mitgrostermüh vn wachung be- h-nsin?^ waren möge/ja gar an andern verlachen vn versvorcen/welchs G.Augustinus/ der nachmals st ein tewrer man ist worde/an fm selbs befundchac/da er sagc/das er den ledigen stand G.Ambrosy hab für müsam/schweer/vnd arbeitsamangcse hen /welcher andern nit nirr allein müsam/stnd ein verdamlichcr/schädlicher stac des lebens gesehc wirt/Daher die char placonis fleußkdcsweisen/vö welche man lißk/als er langon ein weyb lediggelebt het /vn ein vnchclicho leben gefäre/hab er der nacurgcopsterc/sich mir/r w.derzu verstnen begere/dan er vermarnc mir sei^ nem ledigen stac/dz er die Nacnrhoch bekäidigt vnerzürnec hec/vn schwerlich wr8 sie gesüNdkgc/Esistwunder/dzein stgelerccr man es darsüralso gchalcchac/k^u aber ists war rc. Etliche leuc hatten dre starckmücigka-c für die aller höheste vnd krcstcnlichste tugent/ das man indemkrreg vorncn an der prust wunde empfand gen /das man dz fcld mir Menschen blut besudelt vn beschmaiße habe /das man zu teestmicehrn festigkt ch m t vnerschrsckncgemüthab dörffen teyb vn lebe tasten/ Go seind auch leuc die gleich dz widerspil halcen/achken solche nic allein für thoLn / stnder gar für vnsinig leuc/halken das biß das best vn wegerst sty/das etter sicher dahain» fein rübigon krreg hirrder dein ofen die gepraccen pyrcn in der kachel vm- kcre/das sie n chc verprinnen/müstig scycn/vu güce faule cäg haben/ Es wcrdctt auch leuc jein/ die da gerechrigkait achten werden für ein regicrcrin vnd Herrsche¬ rin aller menschlichen suchen/ vn ein mucer aller tugent sey/auch die den Gortes dienst vn glaubenden weg zu dem ewigen leben laitcrn vn stiege zu dem Himel ztt sein achten vn schetzenwerde/ denen encgegc werden gleich bald leuc befände/ die da vernamen vn die gerechcigkaiczuschrerben dverzaghastrigkait vn vntccikn dem werden/wie auch andre ding mer / dero dz menschlich leben vn geschleckt voll vol ist/da böser buben vil sind/dz die stomenzu schaffen gewinen /derhalb geduld vttd leyd den vndanckbarn/vn frcw dichdz du nreanch ein solcher vndattckbarerbist/ Gide alwegen aussdich das kain schuld an dir sey/geyde dich nicht vil /chust du ei nem eewz gües/schweig/rüme dich nik/dz du nic verstände werdest/ alsrüpffests eine auss/dan es ser hässtg istj verdiene einer mit solcher fürwerssungderwolehae mer hasst dan gunst/ein vnsinige kaussrnanschafsc diß ist/ da einer vmb gele neyd kaufst/hast» m wz gües geehon/ lieber so mißgüne es in nie/laß also geschehc/es ist besstrduseyestgücehäeig aussdeiner seyee/dan vndanckbaraufsirer/wechßle vn keusche mir inen niche/es sey das läster wes es wälle/laß die engene auss dein seyeen komen/waree nic biß ste zudancke komen/hor nie darum aussgüeszeehon/mach nic auß fremder Verschuldung vn läster dir ein schade an der eugene / sond chü dn dz wrderspil /ye mer du vndanckbar hast/ye mer befleisst dich gneszu chon/laß nie ab /ick besorg warlich das läster der vndanckbarkeie werde gar bald ein wunder, werck in 8 natur werdc/sö gar nimes vber band/ sogar geee alles yey hinderlich / sogar istsda hingeraeen/dz stchzubcclen vn begern niemane mer sckcmer/ycdev man begere im wol geehon werde/aberbald vergesst»/ vn vndanckbar darzu be funde/wie söl man sm aber chon /so/ man d ie äugen außstechc -z man dz laid vnd läster niesthe/blind mit andern leuce werden/Q netn/desterlieber sollen dir dein« äuge» sein/dz du gesehcst /so andre blind sind / bedencke allweg auch mit vnder ob dunieauchecwavöeimwzgärsencpfangen/vnwenigdanckvn erkattcnrßbey dix gestände sey/vn so andere vn fremde vndanckbarkeie gcge dir/ 8 deine ein stra parkait fe vn peen were/dan offeein sünd ein straffrst einer andern/hilssaber du jmcr ein stu vrrs hin in Haussen on cnegeleniß/dan es bester ist/dz man vil vndanckbarn lenken ge, er'üttüg holssen hab/dan dz matt etwa eine stumen darunder nie geholssen hee/es ist Nir so sem. aar vergeblich/derhalb far fore/eustere dich deinerguee sieten vn wolehüung von bösen vndanckbarn wege nic/villeiche wire ein zeie komen dz sie es werden lerener kenen/laßes gleich güc stin/dz es Gocweiße vn erkenc/dan diß sol dir ein wäre tu, gene sein/die da an der belonüg des guten gewissen sar wirdr/woltestu vö eins vn, danckbarn wegen darum andere alle in die steye sckantz schlagen vn nie m er gürs ehon vn heissen/cy ehü es nic/es wire etwa vö schänd wegeneiner in sich selbs schla hen vn zu danck widerkcren/auff dz dein Hoffnung der danckbarkeie mit Wucher kome/ ebne cs einer nie/ so ehue es aber ein ander/ offe ist einer vnuerschencr sache selbs komen/ vnd sich danckbarkeie schuldig gemache / die man noch nie an jm ge, säckr hee/kain gücwerck ist nie verlor» worde/der andern gnes ehue sol diß beden» cken/das eugeneallen zu hilssvn erost kome/vnd der gröst vn furnemst ehail der eugene ksmpe dem der sie über vndereibee/doch enrlich wider zu Hause zu güe vnd gedeyen/wils setzen/das sie alle sampelich abwichen /vnd gar kain danckßarcr be, funden würd /sole darumb ein stumcr man von seiner frümbkaielasstn/vnd nie, mane mer heissen vnd gües ehon / ists doch darumb nie verlorcn/wer halrssee sein wolchae zu andern/dcr Haussee sie zu sich/ ehäe jm selbs wol vnd gne/so wire er jm stlbsdoch oder znmwcnigisien nickt selbsvndanckbar sein künden/Es solle auch ein karger mensch kein schewhen haben den danckbaren leuce etwas zu güc ehon/ aber die steywklligkaie vnd milrigkaie der stummen ist so vrlgrösstr vnd mer/ ye minder die Hoffnung der bclshnunge ist. Aas XXiX. Lapiccl/Hon bösen knechten. Dnrrewer knecht der finde man vil/ Der laß jn nic zu lang den zügel/ ^Vercreweknecht ziehen wil/ Das er nie stieg/pfropssjm die strigel. !tvM rhalb geduld vH ndanckbarerbistj lchrvil/chüstdun dest/alsrijpffch ffungderwoich« ncrvmbgelrnyd alstgeschrhc/esiß ffwer/wechsle vn arauffdemsyrm gücszeclM/niach genc/sonWdu rcszu chsn^nic 'bald ein rrun^ les yetz hinderlich/ mcr schemttM -anclbardarK >z mandzlaidck ber sollende dm mchmicvMä vn erkamchiy ür/8demcemD ffaberduMM nckbarnlemcGs sfcnher/eöistnil^ on wolkhüutYW e es werden irren dgük/so«lrr^ „den/Es^2 ekw-szugm^ M7W bösen Glück. XXXii dbmen^.Ich klag auch mich des schweren vberlaksder vnuergerenen/ Böst vnbendigen/stoltzen/frechcn/vngehorsamen/ bö,ken/diebischen/lügen- knecht fhasstige/frässlgsten rc.kncchce /dre rch zu meinrc Böser nachtpaur böses güt/ Go müst eins vnderzweyen ehon/ 'Milku vor sm wol sein behüt/ Gednlt hab odersteuh daeuon. ^chE Ichklag das nit allein vngccrewe/sonder schwere/böse /scharp I 'e/bittere/yossernge vnd feindcselige nachpaurenhabe. Vernunffr.wlL wan drr suen schwer/verrrießlich vn vnuerträgclichwerest/dan vil mesi scnir vngeschicklrgkaic den nachtpauren zü/in fremden dingen gesicht man baß/ danin aigene/wcrden steyssiger ermeßen/ vngestrenger geurtarlr/ alle Menschen sind rrcr aygenc sach lindj sensskmürig/ijsnd gürigrichter/wilc du das dein nacht, paurcn dir träglich styen/so achte in deine hrryen sres vngestümen wesens nrchrs nrach dirs selbs ring/vcrmaine bey dir selbs sie seyen dir nichts beschwerlich/dann die mainung ivntlsllen/gedm laiden/wicdudicb emampcvndicnj elauffdichvndzti rckest/wirstuGsg das knechte zrchev mvorjremscgW «ssievnschMgtti 'yden/werivsicnik n emlaußanvere/ ' Man legendem sahen vnnd «nzo- »eschaidenrnWf MkkscrschenzllMk Julius LeschlW l) solle benägen^ hwercrestraffM d/gedenckedück ^gedenckeduM ccestgcmffchK >du siehems!^ rl sie so wil-M crreim Hau^/Ü!< aiserlrchem «W Sey freyMtt>°< -erbösc/ssOirh« srigerhiersollMN »densieondichsÄ ;cbisid» s/H the fürschle. gen /damic du lW deine nachpaurenn vber- winden/vnd beyhnldenn DE behalten kanst/ Den erste asdugcdult habest/vnd sie tragen vnd dulden lcr<- nest/ dann alles wildes vn Ml rohes wesen erwaichtvnd W ermilr die gednlte/ Den an Ml dern den ich nicht wie den ersten lobe/ d Edu ab der - gasten ziehest / vnd solche nachpaurcn fliehest vnd neydcst/Sy werden gewißlich dir nicht >rachziehcn /vnd weitter plagen/schücce also die purdr vondrr / die du nicht ertragenn kaiist/ vnird mit der fluchecrwcre dich deinesseindes/dcn du im streyr/krieg/ vnd schlachte nie vberwinden kaust fwas bge dran durch welchen wege dich in die gtzwarsamc bege- brst/manst!kamenwcgsürschwerhaltcn/dcrzüstillcvrchrnwc des geMücs sü«- rec/wil dich solchs auch bey andern nicht hekjfen/so sihe nun zn drr/ dl» brst schuldig dran glcych als wo! als an dcre/ dann der gröste thail a lies gczerrckes /hat alweg ge- inainigklich zwen schuldige/etwan arncndoch »ner schuldig dann drnandcrcnn/ kainer aber vnder ihnen vnschuldig/Man sagt daskain rhicr so gesellig /sratndc- lich/ vnd zütäcig sein solle/als ein mensch/wann man aber die warharr ansihec / so isikain chiee wilder vnd vngeschlachter/daswaaristwasder Poet sagt/das mer ainigkaitvnder den wilden cyieren in der naeure befunden werde/ darr vnder dett menschm/dann ja wilde peren/schweyne/tigerchi«rr/!eoncnn / nachmals schlänge r>cc vcn orcern/Crscodilen / vnd lincwürm r^pndeinandalle frrde habe vu rüwe / alla?n die mesche vndeinad nimermer zn fride/danein mcsch dc andn für vn fürbstbwerr vcr r-cn vn »nie ewige krieg hghu vnzack verdelbk/vn so jm vn stinc nachpaurrr ftner vnrn »»enkche. Ff mj machet machet/vnd fchaffet/dann also Helt sichs ye näher die nachdaum sind/ye weyter der selbengemüt von ainander steec/ Selten ist nachpaurschaffc on gezencke/haß/ vnd neyde/Ewer kainer hastet vnd neydec den Rünig von India / oder ferrenn Arabien/es wiegen dan mich meine sine/lIeyd vnd hass gesihet nicht so weyc vnd ferre/Wiltn derklag gar abkomen/so zeühe auss der weltgar /inn ainen wüstenn walde oder ainöden von den menschcn/so bist du sicher. Aas XXXli.Lapicel/ hon der femdschaffr. rr-c k-eckar ,er honsssü mon5ttkkffo, V/cr/c-ckLicr/ttM »o» meltttr potnik. toastu fcindschastc gedenck daran/ Biß frum redlrch/vnd halt dich schon« Das duerzürnest kamen man/ Mer laids magst» beim seid nie chon- schafft! Ich klage das ich so vil feinde habe /hindenvndvornenvonn Hsnenv mbgeben/vnsichcrbin/vnd mir stets vnfride vnd vngemach zu ste her. Vcmunff^ k)astdu stinkschafft / sogedencke das du mikdergercch- tikaic in 8 sraindcschafc seyest/so bist» wol vor snen sicher /dan warhafcige tugce veracht vnd vcrschmechr allen vnfal vndrewung desglücks/Es ist auch drssgürs daran/das du feind hast/das du nur menigklichen erkanccr vnd für herrlicher an gesehen wirst/vil seind vnbekanr beliben/darumb das sie kaine/einde gehabt/Be- derrcke auch Heyden sichtlichenfeinden/der vnsichtlrchen aller läster vnd lustes /die uÄc fcm schcdlicher seyen /die narure har dir hierinne nicht feinde/ stnnder treu e hürcev ve ftvnv vnd wächter gebcn/dasdesgroster vdel durch des minder also verhüttet vnd ver- wcmche wibcnwürdt/deinenfeittdenwirdtauchnichrdesterhassseyn/werdcni^selhsauch dann vie Mit solchen innerlichen feindengeplagec vnd angefochten werden d VN der dich an flchrilche jucn rechen sol/stecket in jrem hertzen/vn dz Nit ain ainiger /sonder so vil rech er VN plager/zorn/forchc/neid/vnrüe vndgleiche/dise erfordn vö ine de pcn faal8noch »richt verbrachte vbelrhat/ Also geec ost 8 rachsal 8 belaidigüg zuvor / die villeychk enlmd/yewLM ongezenckrngemachM " nutöerAMch- >achafc^cwssft -/stauch-MtS /nrhctMcriM nöegchiröM/ errnö/u/tesM dermürMck chüttetw-m/ röt-ns/Wnuch i/rinderü/chM r/c>v//t-chcrw 7v,/d/er///M a„/k bösen Glück. XXX V f-nsttttmcrmerfolgenvndhcrnachkomenwurde/villeüttehabcofrmteschwere hasse shnen selbs vnd nicht andern schaden zügefügt / So wirbt ehe auch deinen« feinden ergehen/so sie sich wider dich rüsten/wassnen/bemüett/arbaiten/erseüsstz- gc/schwktze/erhitzc/schnaufc/vn erbidmc wcrdc/also werden sie jnc am ersten scha den/dan der ainen hastet schlecht seiner seele ein grosse wunden sechs ein / die ander wanndenn Key weylen dein leibe auch/Sichercr rsts der halbenn/fich mikfeindeu schlahcn/dan miclasteren/ich maine deine feinde haben ohn dich mit sich sechs zu schlahen genüg/So kompr auch deinen feynden das zS schadenvnd nachrar!/die- rveyl sie so girigklich vndzornigklich sich bcgerenwiderdichzä setzen /schaden vnd schlahen/werden sie rveerloss vnd sicher/das sie vnuersehens auch mermalcnn sechs vberfallenwerden/von sren feinden-Also gehet esgemainklich / der ainen begerdc r>cr lch« zu schadenn/schadccsmam ersten/das vbelgeee am ersten vber feine halse/snerlich ocrchm vnd au ss rlich/vnd ossc also on schaden/des dem der schaden züberait/vnnd zöge- 5"'"^ richt ward/dauon also krmpc sicherlich/DermasteN ist es ainem mir güt /das ehr rcnlcha, bey weylen feyndedab /das er nicht so faul vnd hinlässg lebe / sonder ausssche vnd ve/nü s» wacker sey/Dz Römisch volckist nie hochberümprer gewesen/ har auch nie recht- schastncrgelebec/dan do es vil feindeindem h,"re Herr.Als bald es fride bequamc/ schlkchen alle laster/wollust/geyy/vnd hostärr erst die rechten/böstn/schebliche/vn fchane/ichiste feinde ein/Begercst du aber das deine feind dir wider zu frainde wer ^k»/ söhalcrrcwe/glauben/vnd scnsscmütigkattmicsnen/esgehewieeswöllc/so, gedencke du allain das du mit gäcigraie vnd engem gegen Men da», /einü, de wollen auch jrc recht habenn/so gehe nunalssnrlk «5nen t?ese)ai-enfl'e5 vnss das, du es in kamen zweyfel setzest/ dassicmüae,r „^Kfs-e-i/r-c »vctde», dint ca-rr -fk bösterdannBtantis/derdahiestedvf^trl-c' d»rnr»r/cn dasz »na». das. nnngistweytdcmsp, tz,h«ss-n/dzn» » i-.« l- Biantismaml".§ ga,- « v» a '. § f./-c« lmZf»daryae r-e«,vanSe.« / Ls/v«^r^ örr a»i.dcn.cn dan/^. baide -t-r0l/nlcr abgechyie fcn.de, ^ts^lan-i vnd ve< r?/i,»'»c ^Ha""-sa l c cc/c » //, c,// c »n ndf rt',/ sichmi. «-iS ,7, ,5."> '»-F?"*' ^5->XXlN «-.-vcye/ltt- ' Qssclit/k 5erf dt'sz Intttbscc»' / / X- / - ^se i^'s/e ^cir' Zssrec.^n isf §cn , ff ein k s^i ssr'. s'c« s?rr^)^U af/en Aacdfatt s?enzr dcn ?ials,l« ///,»'assen. Aas andet Büch Ssndem «acht kümli rinn)' I-bliä dual!» res/di bchtt- M'ba crhair M« daser ''i -^crr2. Ich bürncre mich von hertzett/dz ich we8 macht noch gelegen« «),. :s/noch habe kan/mich nach lust vnd gire an meinen feinde "vermij - lt mir cntreanc vnd abgcrcnr /dzkan - Vernunssf. lieber es istdir güt/dz die Hn hcrccsk/rvcnn die sunde /dredrr n/ Lieber achte es für kain vera ^cs genomen /der vrsach vn de das ist/das man verlor 'cke Gore der diß mirtek ? ^/lajscdirdie böse are 'chc gestattet/die ab n/istdasbestedas 'sich die zeit bald nnd nicht selbs 'len/vnd liebe ^erwüligrD halben dz , altvnnd » btigenn He böse 'bda- ng c/ b id§ rm 'er He nd »en« Gchmern nacht nochgel^ re an meinmM id allerem MG resistdirM/^« in die sunde/dlldi! chceesfukkamM ornen/dervrjaäm sist/dasmMrcck eGorrderWMÄ lasse dir du böse« -chrgcsMMjdM n/istdasbM ^chdl-Mw MdmchkM '!cn/r^l-c_b »cwM -halknd) iltVM htigB § bösen Glück. XXXVl fchmertzmsder gemäine namr gegen andn vergeftcn/du sokt dich ewiklich frewc/ das du dich inewigkair nicht rechen kündest/dann osst sichs begeben/dz nach hin- gelegter feyndcschaffc / vnd wan man sich mit einand wid verknet hak/die frain- de an einander vmb den hals gefallen/vnd also gedacht was bin ich für ein vnme, schgeweßt/disem hab ich oft dm codr gewünscht - dz er vmkome/vn bin selbe mer mal darum vn daran geweßr/dz er in vnfal den hals breche/L> Goc sey gelobet/der esalsogewendek/vn mein grausamen anschlag inein gütiges ende verkerr har/der halben lasst dein grim vnd zsrn sampt dem rache fallen/qedencke dz end/ Zorn vn g« dergleiche iss verbore/ist göttlicher gerechtigkait encgege/Es ist ein vnstnige wey- re«-cr dl¬ je darum die nie lang werer/dz best ist nicht zürne /dz wegst vn nechst nicht rech c/ lentc oft. sond de Zorn zcmc dz er dz gemür nicht dahin reysst/da hin sich nie gezimpr/dz laße nie vcrmügc sich zu reche/wen ainer gleich den just vn Wille dazu hett / vcrgibe vn vergifte haißr es/Diß hat vnder alle fürste den Julium Cejarem hochbrrümptge macht/welcher man vnzelliche vn seer grosfi ftge vn vberwindung gehabt / hoch, vümllchistc eriumphe/vnuergleichliche erfarnng in alle rlkterspil vnkriegleüffen/ ein wund hohe verstande/ein füreressenliche wolredenhait/ein edels geschiechk vn löbliche herkomen/ein ster große schöne des leibs/ein vnüberwintlich hertz/vn wan du alles zu jamen cregst/so würdstu in /m nichts hochrümiichers/noch scheinpa- res/dan die gütigkait/senssrmücigkaic/vn Vergessenheit empfangener beleidigug beflnden/wie wol fte un vrsache seines codes zügerragc haben/also das man in sey- ner begrebnus den sprach ^)acuuij billich gesungc Har/Er hat etliche bey jrckbcn erhalte/da micjr erliche werc/die jn vnrbbrcchte/vnjmdcnhals absteche/ die¬ weil er ie hac sterben müssen/so hat sein tod jm crwünscher mügen gcsehewcrdcn/ das er von solcher sänsscmütigkaic vnd gütigkait wegen solle sterben. ZZM XXXM.cap.hon dem hasiedcs gcurame manncs^ ire cktt-ttß tc no/1 ckd, Lt m«mio ütA «ieö nemo/>/-tcn-e ssottß. 'Tregt dir die welk vmb vnschuld haß/ Bschicht ofr dz ainr in vnschnld felc. Leidsmitgedulc/stekannitbas/ Der jm es selb hak zu gestclt. Lasse. lntuHm tto/55 Der neyd stch nrcndcrr e erregt/ Dan der in selber bey im rregr. Aas ander büch/bon dcm dbmekt-e. Ich klage/das der gemain b öfcl aufsmich gcratthen/vnd ge, wachsen/mrch vergebens/vnucrdicnt/vnvnschuldstllchanfcinder/ney» dec vn Hasser. V ernun str. Ich hab dir oft gesagc/wer^ich aufden böfet las sck/d bawee aufein sande/ist kein bestände da/dari hie sthcst vn wirst ehs auch mit deine schade gcwar/ wie stchs so bald wcnc/dz ist des gmainc volcksgunstsende/dz es für die liebe vn gunst bald eine anfechrzn neyde vn hastin/dan gleich wie es oyn redliche vrsach erwan auf eine pletzk/ vn felr Mik crhebung / alsoon alle vnderschay de vttd beschaidenhair fernder es/neydek es/hastck es herwiderum/dan wo mässige kait vnd beschaidenhair verwkscn wirr/dd muß so vngestümrkaitregicre/^ch hab gesagt dz d böfel ein rhiere scy mik vil köpfen/des gcnaigt zu aller vnbillikeic vn vcr rüchte wesen /creg vnd faul zu alle gücrc/Des volcks liebe ist leichr/abcr ü haße ist DerbZfti schwcr/raichc zur verderbüa vngefare/dan nichts vngestünrcrs ist/dandcorechr des'ncre vöfel /bcsonderlich wan er zu hauste wie die schweine Vttsmrklich rohen/ vn geminct »mrt r>li machc/da dre gema.ne vn/mrge weyst/aines jede vnßnigkait in sondcrhaic creibc/ köpift». pH einer den andern dringr/vn aufcringt/Ist auch nichtsgefärlichcrs dan in der» Hand zcfallc/dre für dre gerechtikait handle/wrees ingcfclr/ vn für zeitliche bedech tlkaic nur rn aine hew alles rhon/wz ste gelüstet/Es were oft aine böster gewesen/ d böstl Heck von /m ttrchcs gewrrßr/noch < rkanr/dan die liebe vn eere der bösen /des böfel endet stch/wiegchörr/mik vnscgtichcm haste/liebe vnd haste desgemainema ncs/istbaydesgefärl ch/al!ain ist stcherung/ dz manainc mit beydc zefriden leßt/ vnd nicmanc nicht r ö im waißr /^vie wllru im thün / dumüst dir auch ein stn da^ rausi neme / iVolan so rar icd dir /kanstu dz erbitteret volck aufdich erUndcrn /ev- märern/vN mir deine recht Kare gclvrnen/so thumiteh«rcwzdukanst/dzdu es zu fride behaltest/wo ttic/so laß fare wz nit blerbc wrl/du w rst nitands mache künde. Aas X XX V.Lapicet/ bon dem rmde. oii/o/ur rsr'L. ^rlcu das nit hasten dich dieleütt/ So würd ellend/drch niemanr neldr. Schmery. crarthen/vndP chanfcmdtt/ny» bausdcnbofetlas mrsichsauchmt cksgunsisrnde/d; n gleich nieess;n onallernberst^ n/dannomäßgi rrregicrc/^chhad tvnbillrkmrnva hr/aberjrhasscist "Srst/dan8mchr rohen/ vngmmt sondcrhaiklmöc/ Blickers danindm 'ör zeitliche bede- inebösscrcimPi eeredcrbösenD /c des gcmainM eydczcfridcnW dir auch emsm^ dich crl'ndernm ukanst/dzdvcszä rndsrnachckM. nde. los»» n-ii. „ assen dich dic!e»tt/ dlchniemamiitidl. bösen GM. XXXVII ^^^r^bMekt-r.Zchleydevilerlewrenneyde/dkesoavff' mich vnschnldigenst- Itzen/daß wunder ist. Vemunkkr. Esistbesserzuerleydenn/dannzuee- barmen/dann welchem istes ye wolgangen/demman es nicht mißgön- nee het/wellicher liebhaber der kugenr hak mögen vor haste ye frey sein/vberlauste Nxem§o in beinern gemüe alle lande/ vnd alle zeyt/ vberlise alle Historien vnndgeschichc/sö wirst kaum einen fürnemen fmdenn / der drses gisfrs were ledig gewesen / ich will ftn"/v»a mich vonnvnserfürgenommenermainung nicht weyr lasten vnnd gehen alhte/ nrem«iv tbastn ye vonrr treffen licherr männeren gelesen/so wirst» befinden was für natter ün erw! gtffcs vnndneydcs ste haben erleyden müssen» / der selbigen» magst du dich nicht »er aucy nur allein krösten/sonder auch frewcn vnnd berhämen/wile du aber frey daruon 2«»- sein / so verlasst in» der welk grosse ämpcer vnnd stände / stehe deines hoffertigen trics mit so vil gefercen vnd knechten ab/damir du den leuten vnnd bürgeren rnn die meuter kommest/ Emzeuhe dich selbs so vil du kanst vnnd magstauß den äu¬ gen viler neydischer leut/vnnd gib dich weder mit ansehen/noch rede/noch gebcrd noch klaidung da hin/ das man aujf dich für annder mit fingeren zaige / das ge- »nainvolck vnnd neyde wonennsampr anderen allen vbelen vnnd lästeren aufs der gasten/Solltchem vbel magst du allein mir fliehen entlausten/vnnd mit inn- Haltung/das du dich nicht lastest vnder den pöfel / vnnd wann du also disem vbel -re vrfach entzeuhest/sö ni mmest du mit hinweg das gantz vbel/Getze deinem ver mögen ein maste / vnnd verbirge einrweders oder verwürffe alles das jhcnig das mit seinem schein die gemüce der Menschen entzünden / vnnd zum neyde bewegen müge / hast du etwas das du nicht gerattenn oder mangele» kannst oder wilt / so prauch dich deß selbigen mesfghlich/ dann den neyde welchen Hochmut erreget/be wegek vnndmeree/erlirrderkdre demüe vnnd nidcrrrechtiges messtges wesen / Es Armü» feind auch wol etliche artzney so kresftig / das ste die sucht des neydes gar vercrcy- den vnd haylen/ste stye» aber erger dann die sucht vnd kranckhait an ihr sclbs ist/ vrl lobe- . als da seind armüe vnnd ehrloses leben / Armut mangelt allein des neydes/ Arne/br es gönnet einer dem anderen wol das er armselig seye / Ehrloses leben machet v,e nerv« den Thersieen vnd Griechen auch wol rücheig/des jhm männtglich gönnet/ auch. Alcibiades fraget ausfein zeyc Gocrarem/wie er stch vor neyd möcht verhü¬ ten /gab jhm Socrates antwort /er sole stch vnstärcig halten / wie Thersites vnnder den Griechen im kriege vor Troia / daruon k)omerusfchreibek/gechon her /Diß war ein feer spöttische antwort Socratis/dann es nicht räehig vnd löblich ist / die tugent darumb zu meyden / vnnd stch vnfiättig zu halten / das einer dem neyde da mir entrinnen wölt / vnnd were bester / das einer redlich/ wie Achilles/ deß selbigen mals im kriege vor 'Troia mit neyde / dann Ther¬ sites on neyde gewesen vnnd noch were/ wie wol dem ist / das fürneme män¬ ner zu weylen/da mir ste sicher vnnd frey on neyd weren / stch ihrer cugent vnnd Verstands geeusterek/ vnnd ein zeyclang verborgen habenn / Aber wie dem al¬ lem/dem neyde wiedrentlich einer schwerlich entgehen mögen/er wölle dann gar ein haylloß man sein/oder so arm sey/das man sein gar nicht achter/so volgec doch auß baydcn ein grosse Verachtung auffs wenigest/ Es iAruch noch ein Wege den neyde zu vberwinden/das stch einer fürrreffenlich zur ehrehal- te/ wiewol den selbigen weg nicht vrl wandeln / vnnd die sich grosses lebens vnnd ehrens schon befleysscn/ vnd da mir den neyde vermainen zu vberwinden/ fallen stedoch endtlich widerumb da hm/da von ste geflohen seind. Gg Das Sas ander büch Hon-em Sas XXX Vi-Lapiccl/Hsn -er Verachtung; Ä te «nremmnrt bomkner.cr/n«»^ c/Et vrMm«Lt,n/ü» nn gern, schecke so vnangenem mache/als langsamer Verzug/vn schweres aüsshakte/ aber baw ne, diß ist der prauch in der welk so/bald wölc fr ein ding neme vn bekomm/ was euch A,g cn^ Zugesagr/aber jr wölc langsam gebe/zu einneme frolich/zu außgebe rraurig/zum p^ben / ernneme seerresch vn behend/zü außgebe rräg vn faul/vn die weil die außgeber der Perzug/ vndieeinemerdiebehendrkaic verhasst helc/ so isteinzwifachrwurtzel vn rab balv klag der vndackbarkair verbände /Man so! den lerice/die grosse ding verhar sten/ 6^» «rstlichniezuvil glaube vn trawe/ hab ich doch ostr gesagt dz nichts gucs im men «nvrrcn schen ist/eycclkait vn lügenist an jm/list vn schmaichlerey yederm m wol bekam. Gg ij l?ac Das ariberbüchh-ndcm t7at dir einer vil zugesager/es ist gnug das er dirs har zngcsaget/strch ein der dir» tatst/ erzaig / vn hatr/ein ein gcrkan niralle ding allein chon/dz du In Mieter zeye lieb Haden wollest / dan dz gewrse ist/ wer vil verhaisier der wildie teuk also an sich ziehen/oder aber fpocrekchr/da istkcin mittel/ du sott wissen das dise die reich/wie dobengejagt/an verhaistel Worten feyen/ an den ketelworeen arm feind/ glaubest du mir/so würst du denen die dir vil dinge zu jagen nichts glauben. Aas XXXVm.L'apttel/bon dcm abschlag begereer vnd verhoffrer ebere /stands vttd werdes. t^/ci M' p-ttnn sl Mc rcp«tis«<«, § rum wirt etwa eine etwas kleines versage/ vn nachmals willigllch große ding jm angepore/es geet vngleich zü/vn wan drß dz gescheucht 08 angepotc mit de gleych istdz versagc/sosteecdie wag des glücks inne/aber die abschlege meret vn schwerer st mir ewre vnwrl!e/vn die geschench vn anpretung mindere vn ringcrr st mik ver- gessitihair/vcrhelung vn vndanckbärkeit/ Mainstu dan man gebe vnd versage denlemedißvndz/nachdcm siewercodvnwcrk/wirdigod vnwirdigseyen/wolc ki-ch st» Sot es wer also /dan die Hoffnung der belonng würde vrl mer fromer/vn hcrwide rum die forchr 8 peen vn straffvil Mer weniger böser leur mache/ Aber es ist rcchr pr> ^st/dielieb/derhaß/diehoffnttg/diebegirligkaic/vngeschichceanmücikait/habemc»M es alles durch einander gemengt vn vermisthk/dz glüch wirr den gemainc prauch , s nch «n diralleinnicenderen/ du must dich nach gemainem lauste der mensche» weys« n». Eg «j lenchm/ Sas ander büch Son dem kencken/bucken/vn naigen/vn destelbigen crösten/dz du so gednlrhaben müst/vß ein and für dich/auch ein vnwirdiger herfurgzoge wirc/ist nicl)tsnewö/war doch Lucius Flaminius/der krrrtz darnach vö wegen seiner vnredlichm rhac solr ge, richr/vn auß dem rach geworffen/dem Scipioni Nafice/ der nach desrachs vnd dem ganyen gemainen volek für den aller früinsten geachr/furg^ogen/ vnd der vnbcrümpc Vannrusdem aller hochrümlichsten Earoni/nir allein nachdem vrck rail desgemaine manes/freunde vn feinde/sonder auß mainüg vn inhaltdesgarr tzen büchs Cicero,ns/darnb auß verdienst oL5 vnuerdienst solche nie geschickt /wie gesagr/vn dz ein mal eine versägr/offe «iderum gelassen wirr/dz dan an de Sc i<- pione/dauö yetzt gesagt/wol schein ist/Veste eugenr hat oste die hertikait rn ernst haffrikair d abschlägeerkinderr vnerwaichc/dz sind auch gezeugt Emiliusparr lus/Merellus Macedonicus/Lucius Mumius/welche allen dz Burgermaister Avgscku ampt versage/vn abgeschlage worbe ,st/die selbigen nachmals mit den ehrlichsten AA bl«« burgermaister ämpcer vn triumphen geerek / begabt vn geziert find worde/6ind tstelrvan gleichwie ein schawspicgel VN spil dise wordik diezinror veracht/ vernicht/ vndein Bmsltzüg abschlag erlitt habe/werennimer merzusolchen chrnvn wirde komen/wo fiesre ßcwestn abschieg mselbs mit klagen» warne des volcks mer herce wollen bitkervn sank ma nmmgkr mit tugenc vberwrndc. Lucius Süla vo Adel vn den ehrn ein fürnemer »cr chrc burger zu R.0M gweßt/wiewol er de namen in der burger enrpörng bekomen/ep »rschten wer ein grausamer Lyran/als er nitallein de abschlag des burgermaister amptS sonder auch eins schlechrern ampes der vogeey erlitten/ist folgender zeyt nir allein zum burgermaister ampc vogeey vnd andern ehren gemaines nugs auffkornen/ sonder auchdohin kontttt/das ersandcrn verleyhen runden /dechalben sol der ab schlag keinem die Hoffnung nemen/ sonder vil mer erst pringen/ sorge vnd cugent scherpffen/wclchealst gerhonist/das nichts so scharpffes vnd hertes ist/das sie n e erlinde/vnd wan es zu weilen gleich die tugenc nir chon wil / so sol man dannoche nicht ablasten/das man nicht achtet die tugent were nicht von ir selbs wegen vnd jrem ende / sonder anderßwarumbgeliebec vnd geehrer worden. Dise obernandre männer vnd Xömer haben jrc abschlege mit vestem gemüt erlitten / vnd mit tu- genk/wie gchört/vberwunden.Aber einer ist publms R.utilius/als crghörr/das sein bruder rcycierc / verworffen / vnnd ein abschlag erlitten des burgermaister amprs / ist er vor laidenider gefallen vnd gehelingengestorben/volgedisem oder den obgenamen nach/hab dir gleych ein gure waal darrrmb. Das XXXiXEapüel / bsn eine bngereckcen Henn. Imperium srr-tr,mim MZui mi^EN comernere nulok. Go aller gwalt von Gsrc hie ist Böß volck verdient offc böstngwalt/ Go clag dich nie zukeiner frist/ Alst wirr böß mir böß bezalr. Vnser« OkmerkL. Ist mir layd/das wir in vnste gemain/statt/oder laude einen ? vngerechcen/grausamen/grimmigen/vnnd bösen Herren vnd 'llyran ncn also erdulden/erleyden/ vnnd wir vnder chm st beschwert /bedrengt/ Gst straf sedruckt/mic aller forcht vn gehorsamkait leibaige gehorsame mästen. V em un fff. k« düb? Dilleychr seyde jr keins bessern wert 08 wtrdig/jr habts also verdient vn verschvl w>.e wrr der/ also strafft Gor vnd plagetsünde mir stind/schände mit schand/einbösesmir dem andern /nit allein inn der k)clle dunden/sonder auch heroben an allen orten/ Gor leur vmb vnnd vmb / vber die gerechrigkaitjr wcrcke/vnnd ob sie wol etwa langsam vber vns kompt / st bleibet sie doch endrlich nir auß / vnnd geschichr also mir der that / das gesthribeM» -käxnmüjW »nnvs/vardoch H Eg »ij bescheren dige ceüstel werden / vnd das macht der böse Wille/ darinö mensch verbaink verstockt /vnd verherccc den teüsteln geleich würe vnd so sort auß görlicher verhencknuß ainen rcüs- fel den andern fegcc/pey- niget/vnd plaget/ Dz ist aber das ergest darann/ das zu weykenn vnder di« pcrnigug deevbeltheker/ die vnschuldtgen mir ein- gestochten /«ngemengee vnd darnnder zu gründ gondt/ vnd war ist was k)oratins der Poer schrei bet/der tage/des man nie geachtek/hac offeetn frö, men zu ainem bösen eyn- geprache/ das scind aber die haimliche vnd verbor genegericht Gottes/ wie wir glauben/Die grausa me wütterey aines^y, rannen ist wol böß/vnd menschlicher «racure enc- gegenn/ sie wecrcc aber/rrmd stcürcc die läster der menchenn / istem zäume dem mütwillige» vnd frechem volck/vnd böse im maul/ei» forchtvnd schrecken/denen die da nicht lieb habe» rechrschasterrs wesen künden/kam k^err ist so grausam/chr har noch ein grausameren an seinem halse /stin lust/der da folger seine m glückliche westn/Denen aber die vbel handle»/ist nichts ergers dan wan sie rhnn m ügen wz sie gelüst mrc fratdigkair vnd frechhaic/vnd niemant sagen darff/ warum so/ der niemank fürchr/istgwiß dem faal am nechsten/kainer vnrer dem armen böfel ist Aas ander Büch Son dem beschweren gleychals wol als eyserene/Es ist gleich als wo! jamer vn not im-reck vnd koc der mcnschcn/das ist im nidern als im ober» herrlichen stände / Ein Ty« ranne cregt wol ein guldins stucke von außwendig/köre es aber vmb/so har ehs jn, wendig vrl vil böser brtnnendcr stachel/al so har yedes / der Tyran vnnd das volck fein argen pen vnd strasst/eyn yedes auffsein wcyse/eyn yedcs muß dasander wie ein reüfel fegen /vexieren vnd plageN/vnd aber in der warhaic/sö vil böser Tyran nenweren heütbeytagnichcoberden/wo die boßhaitdes böscls nicht hersovdera Hand genomen/vnser kderrgor muß den fröschen ein storcken vber den halß seycn/ der sie arrjfdie köpfst steche /Sy wend nimer conrenr stin/niemank wil mer chän / daserzerhün von rechts wegen sch n ldig ist/ ycderman besichrnurdasermer sei^ nen nutz/dann dergmainen schaffe vndbedencke/yederman wrlllreber haben woß lust dann ehere/gelr dannfreyhair/leben dann rvgendr/ Lieber du beklagest dich ab ainem Nerren/Har doch Athen im Griechen lande ein mütker aller gcscrz vnnd künsteaussainmalwoldreyst!gTyrannenerlitten/ R.om noch vil mer/wanwer kan alle Calrgulas/ Neroncs/Domicianos/Comodss/treliogabolos/Bassranos Galienos/vnd damit ich nicht alle sihantliche buben des R.ömischen R.etchs crze- le/ "Wer kan die Mavimos/vnnd diestinddes Christen» glaubens /alle Decios/ vndIulianostturerzelen/Ästyria har Gardanapalumleydennmüsten/Cyrum ^)crsta/Alcvandrum Grecra / vndAsia/losekünlge/vnd hofstrrige Tyrannen/ vnvlcürr Dionystumhac Sicüiacrdnlrcn müsscn/den ))halaridem vnd dcnÄgaroclem/ vschwcrt Lacedemonia/Cleomenem vnd^^amdem/wolche auch die von Argis Griechen vnvvÄ erltnenhaben/zäsamprde grossen weybliche geytze seiner haußfrawen/die vil mer drucken» ranber dann jr Tyrann« vnd manne/den sie wunderbarlich über vnd tribe / aber all crdac lasseich mich hinauf/wer will alte vnd newe Tyrannen all erzelen/deren so Vil freMt. scynd/vnd so tiesse mir jrcm gewai c / bracht vndreychrnm eingewurtz!ethabe/dz mannsnimererzelen/nochaußrotkettmerkan/vndnichrwemgerbez' vnns yctzf dann bey den Mcdeern vnd Egyptcrn alle freyhaie verloren /vnnd verwarloser/ das joch vnd die dienstparkayrgantz in die natur verwanr vnd verkerr worden» ist/alfo das wo noch ein volck ist/die kaine» Herren oder 'Tyrannen haben» /rege lieh nach Herren vnd Tyrannen standen vnd ringen/dessich ewer vecrer gescheh mer kettend/das ist euch güt so imjoch vnd dienstvarkaic knechte geporn werden/ vn als leibaigenaufferzoge/also dzjr yetz kain vrsach vö alrers her euch zübeklagc sonder euch des jochs vö newe her vn dienstparkait/klagbar mache. Arrstophanis gedichrezaigeran/dzman inkainer starsoll einen Lesnem auffziehcn/ daneskö- me dazü/wan er groß werde/das man jm müsse gehorsam seyn/ ehrvbcrnemesich seyner sterck/also sol die natürliche grausamkair des Tyrannen nicht gezogen vn gemeret werden durch die gednlt der burger/ dann selten ist ain Tyranne on scha den dem volck vnd bürgern avsstrstanden/ehs müsse der gemarn man selbs auss» fresstn wie man sagt/was er jm gezogen vnd emgeprockce hae/vnnd dasselbig soll er gern thün/wanner Gottes ordnungansihet/oierveylden bösen die Tyrannen vndoberkaitenzüwerengesetzt/vnddie gurenzn schützen verordnet / Inndem la^^muß man Gottvnnd nittdenmennschennannfthenn/W dyeobcrkaycGoc- vicmrm ces dyenerinn ettwas vnnmildtvnnd grobe/villeychtwrrdk sie Milt vnnd sensse ;ür rach mitt deynncr gedulde vnnd gehorsame / dann kayn grausame artt ist / dye «ufcrvc" «lchtt mittdyennst/ gedulde / vnnd gehorsame möchk ärtrig/Kunde vnnd ' mild« werden». Ehs hayßt wye offre gesagec / schweyge / leyde / meyde / vnngeduldt minnderee nicht was verdrießlich ist/sonndermachecs nur grösser/ vnd heüssiger/sey deinem Herrn mit willen gehorsam/so geschichtdir ein liebe dazS h^kn lttvnnst imdttä l stände / EinH vmb/soharehsm -anrnnddasvolck mnßdasandcrm< /so vil böser AM ls nicht her so 'dcrdenhchsetzmj aankwilmarhön/ murdaserrmsck »rlllieberhalxnmi erdubeklaMch er aller gesetzt chvilmerjwanM fabolos/BalsiM ischen Reichs^ rbcns/allcDM nnmüsstn/^M vn Argis Mch« ;frawen/dltpü«k ^betvndwbt/«i« lerzelen/demMl igcwurtzlekhröcö; imerbeyrMM! /vnndrenrM! nd verkett^" anncnhadorfiW ) cwcrrttttr§M chtegcpoMME >ö!-creuä)M^ na-b-2rE uffzicb«^ d««-» n/cbrvblr"""^- «n.ch-E SLS S«s LS«^ ' / bösen Glück. Xl.1 hastn^r schon mchr Fern/chn nicht dergleichen / gedenckedn kennest chnwol/hae doch mich er nicht aik«n wie du an fm/sondcr vil tausenc feinde/ 'Tyranen/vnrrd oberherm/die er nicht wie du jn kennee/desterferkicher ist sein statt vnd stand/dan der deyn/Laste dich trösten derweysensprüch/regierrer mirgwalt/dz wirk Niklas waSE veren/Nrchcs gwaltsinns ist lanckwirig/sprechcn sic/wan sich dz land bcsterc/dye w. hurger bester vnd frümer wcrden/jö wirr der "Ayranne nicht lange beleibc künde/ danwirdt Gocegenedigsein/vndvonnderfroinkaic wegen desvolckes fromeo- mesbas berkan geben. Aas rL.Lapiccl/öon mne bngctenen lernmaisier. korfsn ükr / als Cicero vnd andere ^hilosophi bckener,/ sampt den Porter» von dem t?eyligen Gayst etnngeplascnn / einngegebeirn vnnd gehauchec werden« / vnnd joatrß v«geirr> Gottesgabe vnnd genadefrurnvrmd gelerdrwerdenn/ohn wöllicheondißMe« «andr rechtschaffen gclerr/ frnm /oder weysi rc.werdenmag /drrhalbe» ich dir de imrd VngtiSr «tzecjun ger. Sasanderbüch/Mdem rarh gib/gehetan lernung/vndweysung vnd kunst deinem Makstcrettvas abMp re/ wende vndhöre denmaister/derdi» vcrnäfft/augen vnnd orrnbayde des leybß vnd desgemürs gegeben vnd gemacht hac/der verstände /weysshart/vnnd kunstt . gibt/wie geschrrben stcet/Woderoberest schnlmaister stil bele / vnd nit micsm in§ wercke ist/da lernen auch die al!er gelerccste maister vergebenlich vnd vmb fönst/ immer in hausten hin Darumb fihe zä dir selbs/bitte Gott vmb gnad/kanstuay- nen andern gelcrceren haben/sobefäche jn/lasstden vngelerken/Eprcurushar nie allain karnen vngclcrcen maister/sondergar kainengehabt / derjn vndtcrwisem» herte/wie er sich selbs berümpc/dcsjm bau Cicero offr anstcrichr/ vnd sein sonst in andcrm vil spottet/aber Seneca für ain grossen furrrestuchen mane geachrhacr/ Auch G.Augustlnus schreibt von jm setbs/dem billich als ainem t)ailigenn wäre haffren manne zu glauben ist/das er von jm selbsdie ffeyen künst/ vnd dasschw« rest buch vnker allen büchern Äristorelis/CattgoriarumLenandr/das doch etwas grosses geacht würt/so fie ainer vonainem andern mayster leren kan/on alte mm schliche hilffe vnd vnderweysung/oder darraychung alle gelerner vnd verstanden ! habe/VnddcrhailigG.Bernhardus/dereinfürtrcfftjchermanneanhajjigkayr stineslebens/knnst/vnd leregewestn/bekene/daser alles sein wissen /kunst/ vnnd lere/darinnerfur anderzn seyncagezeycfürtrestcnlich ware/allain in den welde/ wüsten/vndainöden gclernec hab/stch kainer Menschen bchilffvn vnderweysung sonderlich seines gebers/brract)tnng / vndtz>rculierung gebrauchet/kain anderen lerenmaistcr nie gehabt/wie er felbssagt/ dann aichbeüme vnd buche ist / das nun mermalvndoffr gschehen/sokanstu dich vmer deinen vngelerrcnma»stern mchrs beklagen /kanst auch wolon sein zu chün lernen vnd studieren/vn ein fein rrestern licher mane auß dir werden/Gott vrrd die nacur har dir auch noch nicht versagt/ -Wie honde am ersten die menschen geehon /die gar kaine lerenmaistcr gehabr/jha be'A v?e kainer gewesen/vnd noch nicht erfunden/Gy hondk aber alles mir dichtenn vnnd ie^ttgar rrachren/mir verwunderung/mtr scherpffung jres verstandes/mit rnü arbaic/vn erfarung/selbs crgründc/daz jr erst vonandernlerne» müßr/vnddanochr kaum gehabt / verstande/derhalben vndrrstehe dich auch was solchs/rhü dich zu grossen/gierten/ dor atte« vnd erfarnen mennern/verzage vnd vcrzweyfel nit an dir stlber/ hastu oder kan astnvei» stukain lieblichen gelerren maister bekomcn/ss hastu doch den himlischen vn gaist «Ma. ljchen/der dir nichts versage/so du in im glauben bittest/ vnd vmb gnade vnd sey» nen gaist anrüffest/dannberists/der alles in allen erschaffen/ der verstandegibr/ künst vnd mayster machet rc. Das XL.I. Lapüel / tzon amem hngelürmgen vnd stoltzen Schüler oder lerjnngcr. Insirttere inclocikem Ltöorn. crit xratia tib/. Der vngelürnig Schäler hat/ Dann er vcrleLvrt die arbair sein/ Der laßsy gern das ist mein rath. Vnd lerr sein fcind/der danckc sm klain. ObmettL. Ich klag/dz ich ain vnqelürnigen/härren/frachen/stoltze/ widerspänstigen /vngehorsamen/frästen/grobköpffige /schwerhertzigen/ rrägen/faulen schäür vn lcrnjunger bekomen. Vernun ffr. Nun wirbst» zäschaffenvnzuarbayccalhiegewinen/vn bsorgewarlichdein müh werd wenig erschiessen/es ist ebe als wan du am gstadr des meers pflüge vn äckern wolrst/ vn daselbst säen vn bawen da nur wächst vn vnfruchtpar ist/Du wirst bei arbeit ver liere/nichcs schaffen noch außrichrc/dienarur ka niemäcsvberwinde/ noch ändre Ich sag du schiffest wiö die windvnstrom/schaffst nichrs/chü nüdie segelznsame/ vn far ans lad/Derhalbe ich dir ain gären radr gebe will/ dweil du so dürrs vn vn- fruchrbars erd rich arbeirst/so las die och sen ab/ vn peinige dich vergcbes nit mrr/ scho» lstcrttwaeaW trnbaydedesleybt chait/vrmdkunsi« vndmrmiljmG ichvndvmdjsnß/ bgnad/kanstuy, iEpicurusharm crjnvndrcripism» >r/vndsems>nßm man«geachrh, komen werden/fürcrefflich on kunst vnd cugendt vermügen nicht ain ainige vcr arb-tt"^ stände an zünden/cs seyen dan zuuor etliche strncklin inwendig im gmüt/die durch v-ri-un dengeyst/achem vnd sieyß des lererch erweckt auffgescbarrer vnbefolhen/vnso dc edlen zundclderterttungzuchcvnrugeNtempfahc/sonstwürstuin diekalre äschc vmb sonst blasen/vnd wan zu dem harren köpf erste auch freches vn mütigs rohes leben geredt/soist es jcy verloren/dan Hostart ist ein feinde des Verstands / vn in de dz sichderschulerniritt vndcrchänikait begebe wtll/vttlerne veracht/ wirrer stol tzigklich sich d straferwercn/vn fein gemüc der lere gar enrziehen/wic auch die ore der strastvndgehorchungen/vnd den halß dem joch/da ist dannhaur vndhar v<- bel baisik/rvirdt nimcrmer kain guter beltz hierauß/ma muß jn so ein gschwolle esel bcleyben lasten/dan g eich wie auswendige geschwulst der augcnn dem gesich r/ al soauch die merere austblasnngdem verstände vnd Hertz gr-ßlich lci adcr/darumb gk'or^m solcheköpfe/dölpek/ese vnd narren in dergepurc/vor der geburr/vnd nach der ge- purrbeleihen /lasten sich solche wederlernen/züchtigen/noch strasten /dcrt-alherur wcftnn/ sol die lernunng/ein einganng hadcnn / so Mnß mann alle hostatt vrind rohes we- ge iennzüuor dempstenn vnnd wol deponieren» / Ällstgabe austeinn zcyrc der j^^^ kerennmaystcr Aristoteles Alevandro/Maccdottiscl?em Aünig/ seynemHoffern stuvrcre. tigenN/ mechtigenn/vnnd gewaltigen» sthüler/beschayde / das ehr jhn dem- Men damic /vnd jhm seyn stoltze brechen m-chce/dan er der seldig lerenmaistcr ln der WnMük. run CdmertL. Ich klag bas ich so em vnbilliche/vngerechtt/hossertige/ vn^ «E Isürige/wündcrliche/scltzame/beschwerliche stiessmücer erleyden vnd er- m»rcr, dulden mnsi/die mir spin feind ist/wcdgücs noch ehregünec. Vernunkkr. ß)astn em stiessmucer/so erfolget daraus das du ein vaceer noch habest/ so mische es an einander/dann esgemainklich in allen menschlichen fachen also znssec/das die betrübte ding mieden freudsamen/die bicrern vn sauren mit den süssen gemef siget vnd geeemperiere wcrdcn/rn wole Gor das es allweg gleich an einander ge- menget würd/ vn dein varer nie zum stiessvater geriete/ des säurens mer da» des süssns würde/rst dein stiessmücer vnbillich gege dir/befleiß dich dz du sie mit aller billigkair/lindikait/vn vnderchenrkait gewinest vn vberwindest/dan sie beiweilc streffmü- stoltz/wiewol die weiber für sich felbs on das hochmütig sind/erage gedult/demü- tige dich vnder stcr Hande/ erzaig dich nie als ein stiess/sonder als ein rechte» sun/ de hanoe hoffarc wirst» also mic demük breche/rh» beim vacer dz la-d nie auff/dz du dich ge / ,«ur gen ir spreyssest/hastu dein vacer lieb / wirrst dein stiessm üter wolvon seine wegen »ucs auß wissen zuhalcen/fei mit derm vater/wie du schuldig brst/zu frid/vcrehr dein stiess «chren. mäcer/geduld vnercrag sie /lasi nit zn das jr vngestiemcs anhalcen vn wildes we¬ sen grösser siy dan dein gedult vnd demüc/ deinem gocselgerr vn gütigen leben soll nitzu hoch oder zn schwer sein/dan gäcigkaie richc die rncnschen zu Goc vn naigc Goczu den menscheu/IVandeinstiessmüceranfahec vnsinig im hausszu werden so laß das wcccer vber gehen / gedenck an deinen vater vor äugen/ schweyg still vn leyde/du kanst vnnd solc dich nicht an weybern rechen/verachee nur chr vnbitliche weysc vnd lasgät sei»/wer ein weyb nicht leydenkan ist kern man/doch aber auch sol kein man vndmltgen /Dinsiestiessmüter liebeso sie dich schon hasst /dan Chri¬ stus gepeilt /man sol auch die feind lteben/Liebe so wirst do widcrumb geltcbet spre chen die wchssn/Wac sie deinen vakter schon /lasi dirs lieb vnnd gnäg sei»/ Einem r sune will nicht gebüren das er die hass die sein vatcer liebek/wann sie aber auch A dein vaccer hasst/wrr stke sie dann nicht hassend hat sie eine» andere» man lieber sscs v- dann deinen vacree /sihe chu du nicht also / dann schier besser ist der stiessmucecr hass dann jrliebe/Du kcnnestdiephedtam vnnd t^ypolnum ircn st-esssun wol/ der liebe halben vmb das leben kommen / welchen sie mithaßlangnir het möge» tödcen/In der warhaic/solcher hass de» einer nicht rechen darss/ sol einer besehen ob er jn mit gurem erwaichen vnd erlindern möchc/wo nir/so müsi es emrwedcrs geduldet oder geflohen sein/Erwaichen/ dulden /flrehen/ haben kainrngefercen/ klage» hilffc nicht / dan klagen erpittcrr nur offr erst den hass. AasXl.m.Lapicel/Son desvaccew hcmatmc. krr p-n-i; imsseriE rsi pitter.Lr n-tum no» rüpr't «Ae m-r/ttW. Die strassdeins vakers nie veracht/ Erseygleychdiscroderder/ Die strass vil frumer kinder macht/ So bist jm schuldig zücht v»d ehr. Ckmerc^. Ich klage das Mei» vatcer gegen» mir so hebt / grob / wilde/ Hattcks ist/dasich schier nicht waiß/wo ich vor jmbe- hernkarr leiben»/oder wo hinaus soll. Vernunkkr. Des vaccershertigkaicistdem sunossc nutz vnd hailsam gewest/die waiche/lindikaik/vnd nachlässkaik jm aber allweg schedlich/Diegelercen rächen/das ein vater nir nur allein nit mit worcen/ fonderauch mir straichen vnd züchtigen nit ablassn sol /dan in Visen zweyen steet wou die gantz Züchtigung der kinder / hie mit mag man jr mücwilliges Hertze prechen/ vnd demmen/vnd zsr zücht halten / wo solche zücht vnd vättcrliche sorg nicht er st-h^vn: schiess» will / so mösiman der sucht ein schwerere aryeney vnd Pflaster vbcrlegc» < N»h bksimans Nas ander Büch Hsttdcm biß maus haylee vnd zu frucht pringt/als nemlich dir ermrbrrng/vn gefengkniß/ ja auch nach gewonhair der alten Xömer marter vnd rode/des sich nicht allein zu )vom burgermaister/hrcrfürer oder hanpkleuk die Xathßfreund waren/sonder auch die ausserhalb des raths alte vnd ernsthastre mäner vnd väcer des gewalrs gegen iren kindern von den» rach vergüvetvnd vcrlrhen/ausss hestcigest geprau/ chec habe/ vnder welche am aller maistc des Lay Lass'j ernsthastrikeir ist dekane worden/dcr sein leidlichen sun der vngedorsame dald/die doch sm vndgantzem ge maine nutz der Tvömcrwol erschsssen/ss hercigklich gestrastr/vn entlich mit ene/ haupcung geroche hat / Lieder blage nicht vder deine vacer / der es so gät mit dir marnc/ marnstu nie er bac sich vil mit dir leyde müssen dadu noch ein kind warst/ mainstu nit er müsse noch vil an dir sehen das sm wee chüc / so du erschossen vn ein wemg erwachsen dist/du glaubst wol mchr gern so marr dirs sagt/ bist schweer zn vberreden/du glaubst dir selbs zu vil. Es ist warlich nicht schwerere einem vatcr/ dan das er die vngeschickce sieten der sun in srer sugene tragen vnd duldeir soll/ di« väcer weren gegen sren siinenetwa nic soherc/ wan es nicht bedörffce/die sün find etwa noch hercer/ Nu muß man ye harte dingmithcrcenvn scharpsten artzneye hayken vn erwaichen/ di se wunden fichtam hcßlichistendarüber ein waicherartze kömc / väcer sind scharpff /dan sie gern auß lieb die wunden der kinder hailecen/ge vor krn, dencken nic i m schaden dz wol chü vn waich/ sonderwas guc/nütz/vn harlsam se? deryalben was dir auffs hörtest gesehe wirt/ find dir am besten vn nutzesten/ darr rmv bSß dein vacer ein gewisern verstand vn vrcail/erkanrnuß vnd rainere anmäcigkaie wcrenn/ bac/dau du merckest/ Dresugcne ermißt allem dist ding die vor äuge find/dz altes Ahxx bedruckt vn betracht alleswol/darrnn nratnercs dein Vater gut mit drr/so ev karresan dir dein schand/laster/vn boßha't steurer/weret/vn strastr/sihe du drauff/das dr» ekern"" seru leben Mit deine bösen fiten nit bcrrübst/das sol dir ein herter Vater gesehe sein/ der sein sun den grasigen weg gehen laßt /in auffMaria Magdalena feld schlecht sich sein nichts annimpc /züchtiget oder straffer / ob er schon mit seinem sun stets lächert vnnd küntzlec /dannocht soll er Herr gehalten werder/Dnd herwiderumb bösen Glück. XI.V zur krrgenr geschickt r/Du bist es nichtallein der böse sime hat/har doch künig Da vätcr vt« uid/Mithridares der küuig ponči /vnd der R.ömisch kaiser Geuerus vngehorsa^ böß süns mc süngchabr/Ist es doch auch wistenlich/wie nachfolgender zeycein fun in En- Da«»?/ gclland wider seinen varrer auffrürisch vnd vngehorsam / des selbigen künigrey- rnirhrl- ches fride vnd gemacht erregr/becrübt/vnd zerstöre/Aber ein jegklicher bedenckr vnd bewaint nur was in angebet/ gedenckt nicht/ das es auch in gleychem fal am rus/ Sc« dererr vbcl gehet/ Sciv-o Affricanus het auch einen sun der jm lieb was/er geriete pw jm aber seer vbel/schlug dem vatter nicht nach / das jmwol ein lcyden sein kundt/ vnnd dieweil jm die nacur oder zücht nicht Helffen kundt/was solt er ar kderst thon dann ein heryliches mrcleydenn vmbjhn rragenn/ er mußt sich der natur lasten» an seiner tugendc benügenn / sich der selbigen trösten / wann er dist nicht gehabt/ so were er warlich wie andere alte ein erbärmlicher manne mir seinem sune gewe¬ sen/Also chü du auch/wrlt du deinen sun nicht lieben/darumb das er on rügende vngeschlachk ist / so heb jn doch das er dein sun ist / wo das auch nir gilt / so liebe jn doch das er ein mensch ist / ist auff' die lerste nichts verhandenn darumb du jhn ye lrebcnn möchtest / so erbarme doch dich sein / dann wie an einem vatter das argen ist / das er crnsthaffc / also soll er auch barmhertzig gegen seinenn kinderensein/ sich chrcr annemenn. Ich bekerrne es / es ist wolein schwere pürde vnnd vnglück- selrgc /vnrrd die weyl sie nicht kan abgeworffen werden» / so trage sie vnnd bessere ste /vnnd ringere sie / dann also wirst du eintwcders deinen sun haylen/ vnnd ge¬ winnen /oder du rhon das einem vatter wolanfteher/das erst ist dein pstichc das du zu rhon schuldig / das ander inn deiner wilküre stehet / wann aber die zärcigkaic vnnd wollust deines suns inn ein vncrew vnnd vbelthar erwechset/ vnnd geracree inn ein mainaydigkaic vnnd grostes läster / so creyb ymmersol- lichenbösen vergiffrigen buben aus deinem hause/achce nir wo er geporcn/sonder was er yetzc sey /laste dir sein als ein wildes rhiere / als ein scorpion vndnarer/ veruga? halte nicht bey dir solliche vögelin inn dem wald geboren/solliche giffcigewür- mcht hei me inn deinem hauß gewachsen» / dann weysen lewrenn gebürer / das sie schäd y liche ding hin rhon / ehe vnnd sie schaden» einem zu fügen / lasst dich den schein man si¬ der gärcigkayr der väccer gegenn den sünen nicht bekriegen / dann bösen soll man kein güctigkair erzaigenn zu jhrer boßhair/ Beyweylen ist gütig stin/ein schein der vngütigkair / Aber wo man noch nur ein gar klainc Hoffnung Hec¬ ke / solle sich ein varrer alle zeyc noch zu der barmhertzigkait naigen / vnnd ge- denckensich ein varrer vnd nicht ein richcer sein/ vnd wie 'Tcrenrius sage / einem varrer ists gnng/sürein groste sirnde des suns/ein klaine straff' aufflegc». Aas simffvnd Aergigsi L/apicel/Hou einem zwirrächrigen brnder. ()tt0k oL'ttm si^kn-concorM Mnflcto peAore ttr'ttce tttM. Der Lain schlug den Abel zrodc/ Von R.omulo dem brnder sein/ R.emus kam auch in groste not Der brüder krew ist worden klein. Lk mert2. Ich klage das mein bruder mit mir vnakttS/ zwirrächtig/ mir Dfeindt vnnd grame ist/gar kein genade bey jm finden kan. Vemunssr. v^. Gihe du aber / das du jhm nicht feind seyest / fsnnder habe jhn lieb/ stye auff deiner seytenn mir jhm einig / brüderliche einigkait / die anß zweyenn vnö brk» leybcneinhertz billich machen soll/ solle nichcalso inzwirrachr/widerwerrige vnd der» so« gannrz wider einander strebende zertrennet werden / Es ist ein schweres grostes t7h Lij vbcl/ sti». Aas anderMchSondem vbel/vnd von alcev her geweßt/ von anfang der weit biß auffvns / dann das alt« gerächt der skat R.om/wie R.omulns R.emum ertödt sein brüder / aber noch mus elter das Cain sein brüder Abel ermordet/ machet ruchr par was Vergiessung brü- Cam vn derlichesblut anrichcec und stiffcet/Anch noch vndcr allen paren der brüder/vm der so vil rausent werer/das du selten fihest brüder einig zeser'N/ lasse dich ncwuu- dern das brüder in der weiten welt/in einem Hause/ vn ausf dem feld vneins find/ Elan VN die weil solche zwitrachtracht in der enge märerlichen leibs Rebecca vnder Esäw Jacob, vnd Jacob gewesen/ vnd nicht allein ein schlechte vneinigkait/ sonder mit einan- derkr egende/stossende/ vnnd streyttende brüder inn einem keybe wie gesagt/wie wo! auch solches sein haimliche bedeueung gehabt / Ist dann diß nur newe söge- wapnecc brüder chond/ das auch die noch nicht geboren gerhon habcnn / das ist ei¬ ner wider den anderen ist/das solt du züuor gelerner haben/das sich nicht anderst hcle/vnalsodichabvorgeschobenen dingen nicht so beklagenvnd verwunderen/ Grosser vnd gleych wie kein billichere liebe ist dann brüder vndereinander/so ist auch wan vnernlg - ES angehetkein vnbillicher hasse / vnd kein heffciger neyde dann vnder brüderen/ ve'vnnv also mechtig erreget vnnd entzündet die geleychhairdiegemücer /das keiner dem morveist anderenweychenvnndein yeder der fürcrcffenlicher sein will/Also wann na- vnÄrü" türliche art auß dem rechten wege kommet / so machet fie sollichen grossen hast vercn. se / neyde / gramschaffc / VNwillen / vnnd Verachtung / solliche böse naygligkaye des gemüces/ wirdr nicht anderst / dann durch Nachlassung vnnd gücigkaye versönee vnnd gestiller/dann ich halt das kaum einer so vngütig vnnd hercev are /vnnd grobes Verstandes sey / den nicht endtlich ein warhaffiige vnndste¬ te dcmät erwaiche/vnnd erlindere/ Befindest aber du das kein guttes nicht mer Helffen kan noch will / alles zu spat / vnnd zu schwache ist / vnnd du dich auch nicht mer vberwindenn vnnd an dem zäume reyreen kaust / wolt ich das man sich der aller leisten Zuflucht vnnd Hüffe geprauchec / ehe vnnd dann die fache zur verderbung raychen wolt/das ist die schaydung/absonderung/ vnd alles zwitrachcs außrottung / mit wurtzel vnnd mit allem / hierin solc du dich dermassen so bcschaydenlich halcen/das ye mer dir genommen/ ye minder du dich beklagen/ ms/dami das akt tbruder/ai>ern«h ts vergiesiling^ ren derbrükr/W / lasse dich tt cmi» mfeldrnei«ßnd/ checcarnderEßiv '/ sonder McmM ,'ybciviegtUt/Mt biss nurunreseA^ nhabcnn,dasistch rs sch nicht anderst pnd verMndcreü/ ldcr/so-staucht, -mvnderbrädM/ cer /das keiner Mt stl/Älso^ )llichengrsM böse nE^ z vttnd güa^ zücig vnnMltt rbaffrigernM kein gneteš E «iE/rnndrn^ -anst/lvsikich^ ehe vnnd dann ' absonrervng/ d ^.ss beki^i bösm Glück. M.Vl beklagen/yemerdiß dein lobe vnd ehere sein wirbt / Stachel der vngücrigen vnd hosterrigenn begirdeii/werdenn micnichc maccer vnnd zerprochencr / dann micc cingüt-s iensicer/räbiger/stiller/frey vndgücwiliigkaic/daö lass ein gncsgnr sein/ damic er g«r/ vas kaustet vnd erobert wirbt frrd imm Hause/vnnd brüderliche liebe vnd rrcwe /Die ftwo w« zway wordt mein/dein/richcenn inn der welk alle zwirrachc vnd .vnainlgkair an/ ge» fars auch vnder den brüdercn/ wann sie vnderMenschen nicht wcre/ onzweyfel man lebet rübiger/strllcr/ vnd fridlicher» Aas X!. vr.Lapicel/M amcm berlortMbaccer. rer «mbnr, Te pn'or ip/e /i-i'r.te pnor »ss/e k^ic trag beydir so hcryltch larde/ Er kam vor diraujserdesplan/ Das dir dein vattcr ist verschaide/ Dor dir somnss erauch hin Jaan. ^Ich klage vnttd ttage layde/das mir mein vatter mit tobt Verlor ^^ßabgangennift/ich so eyn frummen/güttigcnn/vnnd lieben vaccer vcrlo- ucrrarrr renn habe. V< rnunkk'. Es ist billich dasdu den klagesk/den du etwange- gmnwerdrig nicht erleydenn hast mügenn/Nun suchest/ vnd nirgendc fmdcst/ yetz wünnschest du vergebennlich dcynes vaktcrs gewaldc / den du cttwan verm¬ ache hast/darann wer nur vil gelegen,r/wanndeyn vaecer an direin gerrcwcn/ Tröste» gLttigmn/vnndfrommen sonehindcrchm gclassenn hecc / Frewedrch nrer micc koN n,^ deinem alcenn/ das ihn Gorr so wol versorget / das ihm endrlich z»rgestandcnn ist/ das crallzeyt vonn hertzenn gewirnschec har/Er ist da hin/hacdich frisch vnd ge- ncnir-v»^ sunndt hmnderihmgelasienn/dusoldcfro seynn/das du mickdeynenn augenn^b/.»^ kaynn gefahr mer sihest / dye deynem vaccer möchcce züstchenn / vnnd drch rü^.mv desshalben betrüben/ yetzk »magst du auchwol sicherer vnd rüwiger vor gc / fahr lebenn / Dcyn varrcr wirbt nymmer ohrenn geben» künden» denen/ dye dich gegen jm versagen vn verliegcn möchten/ D einem vaccer rhöc cs nimer wee/ -st. nnnanvckbandm sorgcnwirk/dicmii rmandttn/Sekm Ili deinen rsnerliä cdergcdechmußkr :lieber/vndjmgefsi u/ob schon der vM )ig/ sonnst krttestdu dernarme terM en/ehrbarlicdnchr EmvaucrMrc -abc/vnndjhM» 'muceck. vre ton-kp/ü. ZttstknerM/ tnremanrgfnfl bösen GM. XLVm gewefen/so sorge nkchr vmb jn/cr ist an einem guten ortficher vnd wo! versorgt/ist er aber Gottlos gewcßt/so hast» zu grabe getragen den lecker der deinen tod gern gesehenbat/dcr dir alle rar gezelt har/der deines alcers ein stachel vnnd plager ge- weseuist/also frewe dich des fromen/das du jn gern gehabt/des bösen das du sein , abkommen bist/erkenne an sn baiden der nature woithat die dir bewisen alrhie ist .*>r dtedirein solchen geben vndgenommen hat / darffest nicht beklagen das der fro, merz» bald vor der zeit abgestorben/dann das geschichc nicht vor der zeic/das alle mag Zeitgeschehen mag/dann inn allm alter stud vil cric vnd geug zu dem tod / aber in A'vÄ der jugene vnzcllich/lasseder namrealso jren gang/du wirst nichtaufheben /dan zexr/vaO rkeir /das sie drr so vilmü/vnruw/schrecken/vnd forchkabgeholffenhat/jetz mag st», studie gantzen nacht sicher schlasfen/den tage on sorge seist/ darstest nimer lannge vnd verwürcce hostrrung auheben/wiedu in versorgen vnd zü bringen wollest/ so barste crhcrwiderurub nicht merachmng haben ausfdeinett grarven kopffe/ausf dein gur erblich warcen/stin vrrkostcn strasten/ vnd deineod enastliches erseustiz- gen/du hast yctz allenthalben sicherhair/ vnsorgfclcigkair vnd gute ruwe / vnd ge- mache/allaiu das dir wce churder nanie des tödes/ des must du auch vergcssenn/ Must also gederrckc/wie Anavagoras sirgr/du habest kam Gore /sonder ein sterb lichen nrettscheuIebsrcn/lasst/hn also vorhin geen/bisi du hrnach komyst/Mcnsch - - licho leben hac wol an /in selbs vil vnordnung/dercod aber hat gar kam ordnung/ M? alte ieücce blerber r beyweylen leben/ die jungen farenn dahin / dre kmder eylen ZuM sein er r« grab schncl/die crstgcporcn werden in das leben sterben vonn stund att/der lang- samerder behender/der zu rechter/derzü vnrechter gezeitte/ycder«nan stirbt da< ve"^,vä yrn. Dz ist dje sumnra dausn /es sterbe ainer wo er wölle/vnd in wötchem alrcer er wölle/ob er gleich vnzcyrtig gewesen ist/sö ister doch durch den rod zeyrtg worden/ devhalben wölkest du aincn sterbende«» bewainen/so solt du in zäuor/da er anß mn rcr leib kambewainet haben/dann daselbst Hube er an zü sterben/ yctz hacer aust- gehört züstcrben/so er gestorben ist/derhalben klage weder deine», noch seinen stan de/dann jr habrs bayde gut/er ist an der warhait/ hak den ferlichett wege zü rucke brachr/du rr-reest noch sicher darein/wie du mainst/hast den geferlrchen noch vor dir/chrhars vbcrwunden/sein leib vnd staisch/wie der Poet sagt/besörger sich kei¬ nes lastsmer/oder anderes vrrgcmaches/Ein sonc ist seinem varcer wo! em süsser reblicher rrost/ so er fromme ist/ich bekenne cs/aber es ist doch ein schwerer vlind orgfeltiger rrost /Es begibt sich offc/dasdie süsseste lieblicheste ding am aller may tcu schaden/die liebste ainemzur verhinderurig seind/vnd die köstlichestcnn ding vcr k-ns einen harr drucken/vrlleiche ist dir dein sonc im wege gelegen/das du ni chc treffen, sichere fachen l-ast aussgerichc/vnd bey lebendige,n leibe gestiffcee / des du dich ycy "sT hekümerest traurig/ so du deinm sone verloren/Aber wie dem allen/cs gehöre wey- sen zn/auß laster/nsr vnd rodc ein mgenc machen/ein sinne daraus vnnd das böst nanen/sty getrost vnd frölich/da sein sun lebec/da mustest sm leben / nun fahr an frey vnd sicher dir selbs zu leben mit fridcn. Ba6XL.lX.Lapiccl / hon dem kcgücßett hnd erbcm» lichen todfallen eines jungen kindes. «im mo-to pent inslnr, vecetlcm tmmü k»»z«Ka- ckNIr/ tt>. Daskinddzsterbgleichwieeswöll/ Nkt besser glückeshaben mag. bs wirr cs-och der engel gselt/ Wann so es strxbk der» erstenrag. dchmertz» Sas ander büch/bondem vr -a de dn tm top M WM Ml vn' llkmert2. Ick klage das mein kynde so jämcrljchen von obcnn herab mß dem Hause zü cod gefallen/vnd jo ellendigklich vmb sein leben komm lst. Vernunffr. 'was sich täglich begebenmag/sol der mcnsche nicht kla Ä Sor Ged JiMLcs d'Nd ver ,eren. ' ^!soi a" gen noch bewainett/dannehe vnd sie besch«l)en/solersbey sich telbö bedacht habe/ bcv sich^ dajku aber es nicht zuvor bedacht/so bewaine nicht den jamerkichen codfaal deins bcoachtt kindes/ fonder dein aigene hinlestlkajt/vttwistenhark/vnd drittes stau des vnd we- hübenn. sens vergestenhait/darstest dich nicht so jemerlich vbel gehoben/ so dein sone schon so vnsceirgklich zu stain code gefallen ist/kain kodre ist vnseelig/demder rod der ste¬ le nicht Nachfolger/vor wöllichettr deinkindlin deszerfallen/wol frey vnd ledig ist/ Es will mehr vü daran gelegen sein /wie ainer vmb sein leben kome /allain ehr ko¬ me nur nicin junde vnd schandcdarumb/der kompr aber nicht schanclich darum der on sirnde vmb sein leben kompr/verdirbr/vnd stirbt/Ehs sind vil seltzam vmb D; gech ihr leben on jr zürhon komnien/ Archcmorum har am schlänge vmbgcprachr/cm «"uv liche kindlin seind von der millich einer schwängern Gen gamen vmbkomen/ erli- ^kÄch cl)c sonst außandernzüfelligen kranckharren/dercndie krnder mer dannalrrcbc- vr bäscw rürenn/schneller vnuersehener rodr ist nicht so böse/ vnschuldige solcen jhn kaincm Ui'lkcivi arrdernwünschen/abererschrocklichisterböstnnlcürrcnn/ wannainerlanngeda annverr» kranck ligr/so würde ainem stitt tod nur bester herber/birrerer/vnd schwercr/ayn vünj chr redlicher schnrerrze ist bester leydenlicher/ye kürrzer er ist / dcrhalbenn so dein kinde inn kürtzedesrodrfalshrngangcnist/sogedenckedas esnic langhar angst vn be- schwerung des rods vn kranckhaire erst erdulde mästen /kindcr falle gemainklich ist jraigenscharr/dein sone vndkinde har gerhon das alle kinder rhond /ob sie tvol nicht alle also zu rodr fallen/laste jhn so hinfaren/es stcer wsl mit jhm/chrhet doch sonst sterben müsse,r/er ist vil nor/gefar/ vnd siinden enrrnnnen/ vitleickr hcr boß hair sein Hertz verkett/vnd vil in der welr leiden mästen/ Er ist vnschuldigklich so dahin gcfaren/hcr er lenger grlebr/er were ecwan als ein grosser schalck erstochenrr worden/waine nichc/eristdem rräwendesglücks vnd allem vnfalenrrunnen/vn an seirr gewarsame kommen/Er ist dem rode vor kommen / vnd ains abgcrendt/ wöllicher yenvon oknn^ ?mb scinlcbcnk« IdcrmcnscheMkl- 1) sclks bedMM erlichen rod^Idc»^ rrnes siandesm-M km/so dem sem Dn icr/demdrktodrertz n keme/allainchrk^ .jchtschamkchdari!« )ssindril!-ltzmrm ngcrmkgexr«cht/c nlcnvmbkomen/tö ^crmcrdannsim^ digcsolttnjhnk^ r-annaincrl^d' -er/rndscbME .-halbcims^Nk'^ L7EÄ ^Ts? bösen Glück. Xl.« Welcher so er verzogen her/sm vorkomen were / Man mäss vilinder welk leyden/ «v daswissin die eserfaren/dieesnichc erfaren / find gleychhiealsdie schlaffenden/ « > Äe"v»! petzt/ vnnd noch sein werden vnnder einem varecr im Himel / enrzenhe dich nicht § der entk durch eitticherlay vbermuc/haste/oderneyde / zerschneide das hailme bande delt v-ttir. natur nicht/glaube nicht allenschweyeren /vil prtngen erwan mit ffcyß / bewege mit grosser boßhaic/ einem große schände / gerächt / vnnd vnehere auff/dm sttz vnnd kün drechen ste auff/ daö fle nicht geNiesstn/noch nie gehört haben«/ sondere lich in solUchen schweren feilen der sun« halbenn/Lieber laste dir dein weybe nicht so schendeNn/ glaube ihr auch vnnd mer dann lügenhaffkigenmculercn/ sic wakß öie 1 ambastenn/dise hvc dir densun gegeben / den dir andere begcrenzu nemcn yetz^ me iZast du nicht gehöre was sich bey mans gedenckcn bey vnns auffein zcyr züe me getragen har/ Es wareseer ein treffenlicher manne rnneinerstatt/derbekäme an, ein haußfrawenn hüpsch vnnd reych / gkeyches standes vnnd geschlechts / wie ers wol sie hette ein eystn verrennet /mit der sclbigcnn herre er einen wunder schö- nen sune gezeuger/ wcllichen als einist die mutter /n inn -er schoß vmb pcche, lan iek / vnnd vermercker/ wie fr manne so rieffe stufftzger holet/ fraget ste /hn/was erb ,hn doch zu sollichcn srufftzgenn verursachet / do scufftzget er noch vestcr vnd d« sprach/Ichwolrdenhalbcncailmeinerhrrrschaffrdarumbgeben/dasjch so wo! ei/« wißte/dasdißkinde meinwere/alsd« waistdaeesdeinist/darauffdaswey- sses de weder vnnder augenn noch an dem gemür betrübet spräche/ Ey es bedarff mde nicht so vil / gib« mir zweintzig fucherr ftldes / dara uff tch möchte mein Herde rvoli waidenn / so will ich dir die ganmzen rechten warhaye sagen« / Als aber der rer/ mann saget / diß were jhm vnmiiglich / ließe ste haymlich zusamcnn forderen/ nee! alle fürrremestenn freunde die irrn der nahende waren / vnnd cher ein geweckt nan mit ihrem marrne /er were / vnnd würde sein sein / nimmer ste den sun auß der hm schoße / vnnd spricht / Ist dann der sune mein / antwortet der mann / Ich hab vor gesagt / du wissest wol das er dein scy / aber ich zwcyffcle ob er mein sey/ da strecket ste ihre arme auß vnnd gäbe ihrem manne den sune / vnnd sprach/wol «0, man art / nimme hin / ich schencke ihn dir yeyc sirr aygen/ yctzc ister on allen zweysil «mschen Hein / Also erhübe sich ein groß gelechter vonn allen denen di- darbey waren/ Osa»" vnddas wette wäre der frawen vonn allen zu / vnnd dem manne abgcsprochens A. ' gleichförmig. Go!l:cher vnnd dergleychen zänck/häder/vnnd klage sind vndrr denlewcm gemarn / ycdermanwill weyber nemen / schlrpfferig/ naigen/eyle«/ vnd fallenalleauffden ehelichen stadc / man kan des rageskaum erwarcen/an dem man ehemänner/das ist männer wcrde/g leich als künre man in andere weg« s Nie auch männer sein vnd werden/vnd so derhochtzeit tag kommet/erschutrek Hr i «ichin frcwde/ichsolcsagen/ in vnsinnige vnd dolle weise/ verpringet vnd verze,- ' ßsrb der den ersten rage /des ehelichen standes vnnd die Hochzeit im gereusche umesten/ mchc erinckcn/cantzen/hochzcyrllchcmgesprächvndsprüchen/schimpff/schertz/geßrnZ Mm vnd baucken/vnd irachmals das gantzleben durch vnnd durch verschliesset jr im «inbö gezäncke / eyfer / vnnd argwon / vnnd srydc also auff bayden seyten sträflich / dcrvi dann es Heere stch wol gebürec / das man nicht so nach geferlrchem stadre ge- -r noch veslcr m eben/dasilb^ /darauss^W chc/EyesvesH möchte mein xenn j Als adtkkr ^isamenn forderÄ id cher emMtt der mann/1^ toderMt-nM e/rnnd/^^^ c ve, auch hie am ende ein lecherlichs merlin/aber doch der fach nicht gar vNgleich/ An dem land gegen dem Brikanischen meer/ist nie vor vil jaren ein armes weiblin ae- x-ns cm weßc vnd gesesstn/schön/lleklich/gail/vnnd vnzüchtig/das selbig herzwölffklar- nee siin nach einander in zwölffjaren bey zwölff vätteken / aber vnd aber ande rn männern/ erzeuget vnnd erlanget/ ye einer ein jae eiter dann der ander/als nun die stunde jres todtes nahent herbey käme / liesst sie jren ehemaN nahent zu jr kom¬ men vnnd forderen/vnnd sagt zu jM / Es istnun kein scherye mrr / ich spile nim¬ mer / es ist daran / ich muß sterkendas befinde ich an mir / derhalbeN sage ich dir an/distrkinnder ist keinesdein/ dann allein das grösstst vnnd eltest /dann das erste jar vnnsers ehelichen standes / hab ich Mich züchtig vnnd keusch gehalten»/ ZIun sasstn dazumal die kinderscheyb vmb dz fewrnach grwonhaic deß selbigen landes/ vn asstn etwas/als nun der man ob solcher strine vnd rede erstumet vnd erblaicher / vnnd sich die da entgegen/ ob distm handel ser verwunderten/ nennet vsn ttni das weybe eines yegklichen kindes varcer bey seinem naMenN fein ordenlich Nach einander her/da diß das jüngst kind / so drey jar alt war höret/ leget cs das brode st es inn der rechten /vnnd dre rübe st es inn der lincken Hande Herr / auffdie erden nider/vnnd zitteret auß begirden/ Hube baydeheude inn die höhe / vnnd eben als AAr'Ä rvole es beten / saget es / O liebe mutter ich bitte dich/gib mir einen frummeN Vak- »er sich¬ rer/ vnnd als die mäeeer am endejhrer rede den vakter deß selbigen kindes genen- net her/ vnnd gesagt/ das sein vattcr ein reicher hochberümbcer maNNe were mir namen .N. nam das kind sein speyß wider in die hende / vnd sprach/die sachen sts^ hen wsl/ich hab einen rechten varrer vberkommen. Aas l.l. Lapicel/bsn dem berlomen brüder. , pwbit« rt wtt per orbmi, 5m esi,me/iur permE i!!e sirÄ» Ist dein brüder frum vndgük/ Sey wo er wöll ist er nitfrum/ Soklag jn nit/er ist behüt So acht nit das er wider kum« )Hcir. vnd vttgätiger feinde dann ein bruder/vnnd Wils gleich setzen er seye nicht so böse/ sonder gnrmarncnd gcwesen/so hat er doch endtlich auch sterben müßen/dann m genr l>elc dem leybc vor dem rode kernen schütz vnd schirm /ja wol sie stoßt den leyb vor der zcyc ecwan inn den csdc/ist allein ein ziere des gemätö vnd ein ewige ehre/ Vnd warm schon der leychnam seiner nature gelaßen wirbt/ st sterben dannoche die stummen eben st wol dahin als die bösen/Ia wir sehen auch gemainlgklich die stummen leuce schwach vnd die bösen langwirig / aber keinen ewig vnd^nsterba sich sein/ Istcr tugcntsam gewestn/st lebt aber die secle vn ehre seiner rngcnr noch ob wol schon der lcrbe dahin gestorben ist/on wcllicheder codc alle dinA micgleiche sturm alles vertreibt/verderbt vnd zcrschlccht/darum hab deines bruders r ugccn Nrüder sieb/glcich als weren sie seine verlaßne krnder/vttd erstatte mit disen ewigen güte» 8oroe ^err/die sterblrche vnd vergengkbchc schäden/tvak erkindcr auch vcrlaßcn/so ma iicnörü^ chccdie angepsrn liebe vnnd rrew die selbige das deine kinder werden/ hettest dich ^nn^n"? seinem leben sein g eprauchee/wcre er dir yetzt gut vnnd nützlich/hast du es aber Kw orejre cräglrch vndmitvnsieyßverwarloser/vnd vbersehen/stistdie schuldvndbelaidi- gungmchtdescodcsderdLrjnhlngenommenhat/stnderdcitt/danndertodthac sich seines rechten gepranchr/du aber hast es versäumet / du hasts versehen/es be- dünckc dich er sey dir zu bald hinweg gangen / gleich wie herwiderumb allzu lang samdißcrwanhcrbey kommet den leuten die etwas begeren vnd wünschen/Du sollest wo! gedacht haben / dasdeinbruder «richt ein ewiges liechte sein kündte / der -s wrU irrest du fast/st du dich bekümmerst deines bruders todks/ als eins dinges - enscvk des du dichnirversehenodergemainchetest/Große liebe vermißet sichalles/gibr ftncn seks vil zu vcrston/es werde noch Nit not haben/ es werde der brndcr oder sonst wen man lieb hat/noch nicht sterben/hättet sich vor solchen bitteren gedancken/ g. u vas vnd rhund solche Liebhaber gleich wie bnler /die jtt ewige Wollust erdichten/ hast du e^ nach gcw ßr das dein brüder gcporen was/so sollest du auch gewiße haben/das er sterbe m.snvcc llch vnnd rödrlich werc/Äber wassolich sagen/menschcn feind vnbcdächtig/glau ben ymm w mchc/das Menschen» so liederlich nach einander dahin sterben / st es sich doch stets begibc/das die Menschen dahin sterben/ vnnd bey weilen die noter, fordert ttd 'tesctnku^ rerseyen/chM bcnmrMtt-Mw wol sie/tost-ctt/yi> rvndcmcmsiccht/ iö sterbend«^ chgemam^chö/e trewigr/strnsl^ cescincrn/Mnoch alicd^mtF/M .'.ulesöEöstgcttt 'tdr/ennvigengätv rrch rcch/sin/soM lveröen/herttsiW jlich/h^ducs^ e schuld vnd ö<^ r/danndcrM^r ^l/er rö/s'derodttsvL rrerengedE/r/ crd/chte/rWds abru/öasuK^ rnöcd^cht/F/^ chmKrö/ttM we)st//d/e/rct-r/ /S.'ün - , 1"etotur «ttsickur cito cie/ilt«et. Ist vmb ai« klainc zeic zechon/ Go must dye gantzen welcverlon. bösen Glück. Lu wesen siere/verrichren müfstn/das sie so vil weyl nicht haben künden vnd mögen/ das sie als liebe srainde beyeynander leben vnd wonen wie sie bcgeren / selten zösa, men kommen/ nicht lang bey ainander beleihen künden/ wie schwer sie wider von amandcr müssen/selten widerkomen/vil verhindcrung/rigel vnnd stricke/der ge, schesfcen die sie verhindern/wan du solche vnd dergleichen beschwcrnusien des le, bcns /vnnd vcrhindernuß der fraincschaffc zu gedcchrnuß fürcst/so würst du ver, stttn/lcrnen/vndjnnen werden« wie klain das ist/dasdirder rodrgenomen bar/ Vnd so du cs reche ermisstst/vnd erwögest allain nach rechter warer srainrschafc des da« allain der werendt/ sest/ vnd einiger gründ sein sol/ so hat dir der codc alda nichts köndcrr nochmügen Hinnemc/Du hast bey dem (Ltcerone gehört / wie sich der L^lrusrröstec/wiescin guter srainde Scipio nicht gestorbenn/ sond M noch lebe in scmcgedcchtmrß/vnddz seingucslobe vnd tugent nimermcr streben müg/ Also mag anch noch dein Scipio dein guter srainde dir leben/Aber st kündet nicht alle Lcly /nicht alle Sciproncs/cha nicht alle mcnner sein / Vnd weyl jr das höchst nicht erraichec/fo verzaget st an den mitlenn / oder aber verachtet siegar/thonde gleich als miigen weder dicgöccer/noch menschen/wiedie ^oererey dichter ein mir «rlmcfsgc rugendr erduiden/Deyncs verstorbenen fraindc sieste hak der rode wol Recht» hrnnc/ncn mrrgc/aber dre sraindsichastc vnd srainde selbs nichr / dsn weder dcglü- ckc noch rod/sonder der cugenr solches vnderworffen ist/die da in vnd vnder allen üldek«" dingen frey rst/alles was vndcr ir ist/mag sie rmr freyhait begaben/ Ein sraynde «rs, were nichrgrosscsgürswert/wan man in sobalde möchte verlieren/ Austdise vnd rod"Ä solche weyse werden dir weder alter noch newer srainde manglcnn/ ia du wirst dir vemem?» auch aus feinden der rugenc noch srainde machen vnd bekomm/ sichre har dem Kaiser Augusto den Aerobem so frainrlichversönc /alsdaserselbsNkrodesbe, kenr hse / das ehr tTersdes fernes des Kaisers feinde/jo guter fraind geweßr / vnd deßha'benn ihm auch aufs das höchst feinnd were/ dardurch der Kaiser Augu, stus/dcn für würdig scirrer fraintschaffc geachr her/darumb das er sich so rreülich (wiewo! fernes fcindes)8 framcfchafc gehalte Her/So groß ist dieschöne vn tuger d fraknrschaffc/das sie auchin den feindcnn lieblich/ angenem vnnd lustig rst/vnnd sstce ge, zwinge auch den lreb Zu habcn/der einem gram zu wider erwan/vnd entgegen ge^ wrße/derhasten du dich auch des grunds der rugenr befleisst« wöllcst/sohastu dein m.chvc« fra-.ndc alweg / vnd kaust in nicht verlieren/das du klagen möchcest/scharre vn be- Erbens graste jn in dein hery/so wirr eralweg bey dr s-in/Vnd wan er dir vilcicht inn an- iiebm ders wege/dan durch den rod abgehn wurde/ 's hastu nichrein srainde/ sondereyn falfchr vnd erdichte mainung der fraintschaffr verloren. GasLm.Lapüct/bondcmabwcsmderftavnde. cicMr/o -»cmor k/io» Wer sich nach seinem srainde senk/ Der har sein Hertz nir wol gewcnt/ (/bmett^e.Es thnrmirwee das mein guter fraindc so lang auß beleibt/ Ab«e wen ander feind/Es ist nicht zu sagenn wie die gegenwercikait so ein zart ding ist / wie v sttnv"" weylenn sie ab einem schlechten ding ein ecke! vnd grawenn nimpc / das aup der gegenwertigkait mer biecrigbait dann süsstgkaic vnd liebligkaic zügewarren ist / derhalbenn du zu zeyccenn deine frainnde/ die du feer liebest /ausfdredudich fer n gefrcüwet hast/vnnd ihr zukunnffc gewünschet/nicht allain als freynde/ sonnvev als brüder/jha süne gehalken/so sie entgegen/dir ecwan ein stoß gethon/vn dich an deinen geschesicen verhinderr/oder selbs zü schaffen gmachr habe/ lieber vber rau- sendc meil vonn dir zeseynn gewölbt hetrest / darumbe so alle birrrigkayrinnder gegenwerdtigkayr steckcr/so ist hcrwiderumb in dem abwesenn alle süWait/ nicht bösen Glück. l-ill das da aynenn naget / fryfstc / vnnd plaget / ehs werr dann das sich ainer senet nach/nen/darinn dann auch em sässtgkait/vnd lieblkgkaic befunden wirdt/ aber sie gehöree nicht männern/ sonderen wcyber vnnd weybischen bnlcrn zu/die sich SZnen« nach der merzen sencn/inn sren sinnen vnd sinlrgkaiccn / Solche bülcr machen ihn mn liebe seltzanre gedanckc/bcdnnckc sicin src senc sy reden vn sinen gleich mit der abwesen- ab- den cauffarien/sie hörens/licbcns/vnd schenö/wie der st)oec sagt/dichccnn;hn seibs Mvm/ träume/Ist der vnordcnlrche liebe also/ warumb wolt nicht auch der freunde auch rstwc^, den abwesenden hören vnd sehen/Es weren dann die äugen Vklleichc zur vnkeüsch ^Mensch hair/ vnzuchr/ vnd vnordnurrg frischer vnd schcrpffcr dann zn der mgendt/odder aber das mar; der corechre vnd nerrischen liebe mer ecre vnd zücht / dann dcrrainc vnd erbauen erzaigcnn wolc/Drse haylost vnd lcydenlost liebe laßt nichtallain jre vnflerige gedancken vnd anlrgen nach irem gefallen schwayffen/schiesstn/vnd in alle winckcl vnd ecken kommen/sonder ist ihr kain ordrzu fcrre / sie kompc dasilbs Eernck« hin /daran kan sie kain grwalc vcrhindcrn/Mit der eerirchen liebe her cs ain ander» lub rm, re mainung/da richt man bist sache mit brreffenttaus/die so angeneme feind vnnd ^kdiesa, werdenn/das ich nicht waisi/obaigenegegenwerrigkair/yeangenemer/gefelliger Ayessen vrrd iustrgcrgewestrr stye/Marcrrs (Cicero waszu Rorne / da er zu seine m bruder die stcc (^uincum Creeronern/der landc Vogt in A/ren ware/sch^ibe/vnd sage/ A)an ich dein schrrstr lise/so lasst rch mrch beduncken/ich höre dich sclbs/wann ich aber Ztt d r schreibe/so bedunckc nrich/rch rede sclbspersonlrchmicdir /Vrrd spricht weycccr in stirier vermanung an ihn zn ehcren/vnd redlichen raren/ Diß istdasallerkreffri«» gest ding/das ich in allenworcen vnd wcrcken meinesbruders gegenwerr kaic mir in mein gmüc fürgestetler habe/vnd alles handle als seye erbey mir / Go rher Epi curus aüch/da er zu ainem gürten frainde schribe (ich waiß nicht ob der Epicu^ rus desstlbigen mal zu Athen od andcrstwa was) sprechende/Also thu alle ding /ge lleich als sehe es Epicurus alles selbe/ Also war in der warhaic Seneca in Campa nia/als erdurch sendbrieffe mir seinem Lncullo in Gicilien diserzeit wonhaffc re dcr/vndincrmanet/dasermtcsmwölkestlrdieren/micimzu nacht csstn/mrr jhni spacierenghen/des er in der warhair nicht ariders dann im herrzenn rhon kündr/ vnddarzu weder der augcn/oren/hende noch fresst bedürffen / dcrhalbenn ob wol denaugen ein zeit lang cyn gükter fraynde enrzogenn wirdc/so kan er doch dem ge mücre nicht enrzogenn werdrnn/jha wann die framdrschaffc recht geschaffen ist/ so wirbt auch den augenn nichts cnrzohenn/wie der st)oer sagt/ st)a!las vn Euan- der feind alwegen beysamen in iren augen/alle ding dcnnocht/schreibr Cicero inn ainerEpistcl/das er seinem framde Balbum der inFranckreich rn desAaystrs Julis leger läge dazumal / nicht allain inn seynemgemürre bey sich gegcnnwerng stiurder stets inn seinennaugenn criege vnnd Heere/ Ailsc erkennet man bcy wey, lenn gucke frainde nichr/sie ziehen» dann weyc Vonarnander/ so gehet erst die lye- be reche an/geschichrgeleych wie in alle andndingen/dcr vberffnß macht Verdruß der hunnger ist ain gurrcr koch /wo wemg ist/da ist man lustig/da ißrman sauber auffMacnun^duidius/der vonnderbulcrey geschribeun/fürgüttgeacht/ vnnd nutzdem lcibgescheyer/dasman bcy weylcn auffyör/die liebe vndcrlasst/den leybe »richt so schweche/warumb solce dann bas abwcsen der frainde nichtauch nutz sein die nicht in gegenwerrigcr wollust deslerbcs/sonder in der cugcnt)rergetz!lkayt sn chen/die ab dem abwestn kain mangel haben/ dann die rugenr an allen endcnn ge - genwerüg ist /derhalbenn lige nicht vndrer der scümung deines frain des erurder/ sonder in», deinem gantzen gcmütte fasst/vnnd lyebe deynen frayndc/wcllichenn dyr allso wedder der abschyd/ abwcsenn / jha auch der codt nichtnemrnn kann/ Erdulde AasanderbüchH-ndem' War», Erdulde es/vnd sterckediewaichcrn tail desgemüts mit fester vnd gegemverrlt r'tt'^^gerkngendc/yetzbewainestdubitkerndieabwesüngentt/vjlleichtkomptehsbald mutugec dazü/dasdrr die gegenwercigkait deinen» frainde/dir nur bester lieber vnndsÄst strecken, str machen wirbt. AW l.iili.Laplcel / hsnnnem schweren schOmch. Schiff" bruch. res/averdes schifbruchs des gmütsg'schweigest du fein/ebc als werediscrnie sched «v vrsge lichcr vk gemainer wann jener/dann die ist der streit / vnnd das vngewirrer /der lAmnÜ begirligkanen/vnd naigligkairenn des hertzens/ die wider einander gleich wie die chcr dan winde ob dem mccr gond/Brarrrer vnd spannet ewer segel der hoffnung vnd anm r cs lcrbs mütigkalt weyt in d.c welk auß/verschlaher das ruder/da mit jr ewer Hertze /gleich r n gu». der schissman dz schiff/regieren solt/vnd verlieren also den ancker der bestendie kayr/ dKmertL« Ich klage mich/das ich ein feer schweren /geferlichen/ schanrli, chen /hörccn /jamcrlichen / traurigen / vnd erschrocklichen fchiffbruch en litten habe.. Vernunkk. Du sagest mir hie von ainem fchiffbruch des mee- chrkmxrchidÄ rer Ucker vmdM 'kssS'Ä^Potv, du beklag/ Men alle ttz. wO»«td-'L "-«d« LLZ SS »nckcrd^ bösen Glück. seysmaberwiesmwölle/ esistdiewarhaic / dann kn dem Hertze» stecken die rechte gäccer/dist kan keinem lebendigen ja auch dem codcen nicht genommen noch vcr- Mlinec werden/siestind/ sprich ich/inn der secle/dahin kan weder das glück noch -er todc seine Hande strecken/ darffest dich nicht betrüben / bist du doch lebendig/ «echte frisch/ vnd gesunde daruon kommen / weren deine gücccr dein aigen gewesen / die s^tcr verdorben find / so weren sie sampt dir on zweyfel alle wol vnuerdorben/ vmrerls- s5?e vno ren/vnd vnuerprandc beliben / dann rechcgeschastene güctev künden nicht vmb- gemüte / kommen/ goldt ist nicht bester dann mgenc / ja auch nicht als gut als die tugent/ ob es schon im sewer auch nicht verzeret / sonder nur gerainiget vnnd geseuberec wasscrs - wirbt /Ein blinder Payde mit namen Empedocles / hat mir fewer jm ein Gott- lichen namen schöpffen wöllen/vnd sich selbs deßhalb verprennec/derhalben fewr mgge. nicht so böses dinge ist/ macht man doch inn stecken auch srewden fewer/ vnnd du wllc dir ein crawre fewrdarauß mache/Dz Julis Aenee suns hare vö obc anftcng zu prinen/wie Vergilius schreibt/gab ein grosses anzaige künstcigs langes lcbcs vnd haile. Es schreiben auch die wäre geschichc schreibet/ vnd nic wie disesdiePoe rsn/das dem künige Geruio 'Tullo / habe inn der wiegen sein Haupt anfahenn zu vrinnrn/das dem also ein warhastcigeszaichen des Römischen künigreichs zu be¬ kommen gewest» / Es ist auch offenbar das auß verprinnung der stac ILium im künigreich 'Troia gelegen/ die stistrer vnd austrichcer des Römischen reichs kom men sind / Go zaigr auch die hallig schufst an/das der Prophet t7>elias inn einem fewrigen wagen hingenoinen sey worden / vnd das Goec selbs an jhenem tag im fewr selbs körnen vnd erscheinen werde rc. vnd der gleichen / derhalben lasst fewer dir nie so grosses laid mache/ gedenck es sty nic so gar böß/ob es schon schaden chuc Dein haust ist lang nic gelcich dem 'Tempel Diane zu Epheso gewestt/da in d weit kein schöner dazumal gestanden/noch verpraneerda Hm/Istauch Gores haust zu Jerusalem verprunnen/des sich auch die feinde/die es angesteckt betten/erbar- meeen/Vnd bey vnstrn gedencken/ ist die veste bürg vir kirche zu R.om Lateran ein fürneme zier geweßc/ zwir verprunen/ ein ostenliche vnd gewise anzaigung / wie mich bedünckc/Göctlrchesraches vn zorns/wunderbarlich vnd erschröcklich. Ich wil enrlich der geringenstäclingeschweigen/fewer hat verprandtdie grosstn Es vee, stec Gaguncü/Nlumancia/Loünchä/ vn ander vnzäliche mer / hae auch die star prmncrt R.om offc angrrffen/ zu lecst ein mal Larchaginem/ zwey mal "Trsiam vcrcilgkec hcwscr« vnd zerstöret/ Es sind mcrmals gantze stäcte abprunen/vnd glaube zu lecst/ das rva/sons Nie gantze welk werde verprinnen/vnnd du beklagest dich dest / daß das fewer dein haust hab angristen / das den Himel vnnd das erdrrch wirdr verprennen / klagest auch das du dauon kommen bist/ werestu verprunnen/ so were doch dein klagen auß/istdir villeichtlaydc/das du noch lebest/höre aufs du lebendige äsche/ die ver¬ loschene zu beklagen. Aas L. Vi. Lapüel/Son schwerem last Aler gcscheffc vnd arbeit. vml'tt'-e nmlto trbr st»t stciore V» Melcher wil haben ehr vnd güt Der sich begibt das er reich sty Der wirk offc haben schweren mut Dem wonc vil angst vnd sorgen bey. Oimert". Ich klag mich/das mich die grosse ardeitgar schwechet/ krem Geschcft, H^^cket/ercrücket/bemühee/verzerct/geplaget/vnmarcerc. VemunN^Zur ,^X/)1l:uZencvn ehr muß man durch solche weg dringen/dan kein ehr ksmc on Dr- tu, arbeit vn beschwerung/'Tugettt alle wonen in der höhe/vn mögen nit al- M komt st> leichtlich erlanget odererstigen wcrden/es ist ein hercer/scharpfser/vn steiniger weg darzu/die arbeit ist ein platz vn plan der rugent/ein ruh bösts lusts/ on arbeit s». ' A.k ist nichts Tüsanbek büch/l'endcm ist nichts löbliches / ehrliches / noch hohes / Das höhest loh tdercnlis inn alles lobes grundcfeste ist gewesen mähe vnnd arbeyr / Vlysies were nymmer mocccn/vn"d§E bösen Glück. Ie sskciek. Gest du zufuß/seydirkeinürühe Dannnnreinmal/Ishansnitweyt/ Z^ein Zwölstpoc har geritten nie / Gor crewcr arbeit blonnng gelt. wcae!^ l^^llbmett^.Ich klage feer / bas ich mir meinen süssen so ein harren / stai, v) Z nigen / weycen / vnnd vnebenen wege rrecren / wanderen / vnnd gehen musst. Vernunffr. Mäst du dann mir deinen füsstnn so herre rrrrlin A?" fr§- chon/vnd lieber mit fremden süssen die strasst raisenr'warum wüt» vnd bcgcr st vcupf^d nicht vi! mer auch mit frembden henden arbeiten / mir frembden äugen sehen/ rvanvlen mit frembden oren hören / mit frembdem munde kosten / mit frcmbder Nasen riecherr / was har diß einiges die süsse besonders für drsen allen / das du so be- fceMvcn gerest vnnd lust bettest mit frembden füsstn zrr wandien/bist du darrn raisig ^'6cn ft Miss erdcrich von deiner mücccr geporen / oder wilc du zu roß anß diser welke den oren Ziehen/ _sst dir dan so larde anderst durch dise Welt zu komen dan zu rosst/dan hörcnn / durch frembde süjst / gering ist der anfang / noch geringer das ende / vnd wie naft nc-hostertig sind zwischen dsen zweyen die mittel / L> wol komxt so ein grosse Ver¬ chen. gcsstnhait ewercs wesens/ standes/ anfangs/mirrels/ vnd ende darzü/du geden¬ kest warl«ch nie wahin du gehest /woher du komcn bist/ )st der weg daraufdu ge l>est hart/so lerne sm wenig ccwz leydc/hab gcdulc /dan gedulc prichc die herrikarc hcrtttmr alles widerwerergen wcscns/laß cs dir Nit saur werden/ würde Nir vmwrß darob/ attes wc, laß dichs nicht schmrrrzcn / dann der vnlust den du darob eutpfahcst / beschweret Artens nun noch vestcr den last der noc vnd «nühc / Must du es rhon / vn» vberden berg/so chü cs mit willcn/so rst der zwang schon anß/ wtleu aber das dir der lange wegekurtz meinem - , ^ttrrepkäcr. ohansnitwtjt/ 'nunggeit. AÄZ ILr»-h--->k« »<5^ bösen Glück. l.V» wegekirrtz w«rde/so gehe jhn Acren vnnd willigklich / wölkest du daun lieber reye- reu / so gedencke was du für ein rhore siycst / das du mir willen zu vergessen bege¬ hest/ von wegen eines vnuernünffcigen vierfüffgen thieres / des prauch du nicht wissest / der nacur arr / aygenschaffr vnnd gaben / die dich geleeree aüff deiner mukker füllen zu reyreen / vrlvcrcrawen mer einem zaumlostn / frechen / vnnd mutigen Hengst/ dann chren süssen / vergessen zu gehen /was woleest du solchem anders wünschen / dann das Podagra der reychen / das ist vnnütze fresse / das st« nur der pserd geNug halten müjstnn / Gehest du zu fuß/so bist du gewiß/gehest nach deinem gefallen/ niemandr süret dich/niemandt verhindert dich / niemandr schlecht dich/niemandr würffc dich abe/ niemandr pricht dir den halß stürylick/ die arbeit des wegs hastu mit dir allein/ bist arbeit zü gehen ist allein bey dir/ hast was f-r Mit deinem fürman nichts zu rhon /darffestdeinpserdc nicht auffzeumen /nicht mit sporen stechen/nicht in die schweme reiten/nicht die strew machen /es nicht vm die aujf reyren/es nrezufüreren/esnichcreyben/ striglenoder den rucken schmircn/nöch üermüv - rtnschlahenkükac in dendiirren huff/auch nie mit den fingern die waggenden ne ^rre»!," gel hekauß ziehen vnnd beschlagen lassen / noch mitbeümen odcr peüget erwercn/ das die pferdc nicht bey nacht an einander peyssen vnnd schlahcn/noch aüß dem schlaffe mir schrecken gewecker werden/ vnd stets in sorgselcrgkaic stehen/ was das wachendepstrdc furgerümpelsdett nachkpauren anrichr / vn also auch bey nacht nic ruhe selbs haben mügest/was wilcu erst dir grosse mühe mir pfcrden schaffen/ lege güce schuhe an vn khn es selbs mit minderer mühe vn wenigerem kosten / Die hailtge väkcervoriaren habenwüllen vn parfnß die Hailigen örre vnd stckte besu/ chec/ die hailigen Apostel sind parsuß an der welr ende gezogen / der ist gangen ge- Die Ap» gen Morgen/discrgegendem Abendt/ein ander gegen Mikkag/vnd aber ein an der gegen Mircernacht/stndvnderwcllenauff'demmeerLnschrffcngcfaren/aberleuresind selcen/vnd nicht dan es hab ste die noc/die gelegenhaic des orcs darzu gezwungen/ barfüß s Aber sage an welcher ye geritten hab/dannallein wie man lißtIohannes/ vnnd das nicht mer dann ein mal/vnd das gar ein kurtzen wege/ als Clemens sckreybr/ vnd die Christliche Historien inhelc/ do sn dränge ein gottseliges antigen vnd eylcn widerzu pringen die seele vnnd leben eines verdorbenen vnnd gestorbenen jüng- lings / Vnnd wie Wolken die hailige Apostel geritten haben / die weil jhr sperre zü fnßraysec/istauffein zeyc kaum aüffeinen eselkommen / vnd bald darnach ans creutze/wann nun solche heilige evempel dich besckweren/vnnd du sie nickt kanst noch wilt nachhinchon/ so gedenke an die Tvömcr/ derer Legionen vnnd Heeres zcuge/sodiewelcebezwungen/vberwunden/vnnderobere habe«r/des mercren tails süßuolck gewesen / vnder welchen sie nicht allein auff jren süssen fick selbs er- trugen/sonder auch jhre Waffen/brasanc/aufferlich zcyc/bolwerck vnd kregßrü- stung rc.die sie beynachc auffschlugen/das sie vor den feinden sicher sein möchten/ Derhalben Cicero do er von den Römischen kriegern redet/ als er gesagt hec/das anderer Nationen Harnisch nicht ein bürde vnd besckwerung/sonder jn gleich als emklaide were/hatersein vn zierlich denR.ömiscken kriegern dißfürnemlich vnd aigenrlich gegeben/das er sagt/ das allein den R.ömcrn der Harnisch für ein klaid wie anderen were/sonder als schultern vn arme selbs/ vnd dan erst beklaid et/wan siediekriegerischebürdinauff sich geladen Herren/kanst dich nicht behelffen das du mir hie bey möchtest komen/dz mil tes kriegßkneckt/raisige vn reycende allein rnßlt« hiesse/ es haissen auch füßknecht / das ich an vil anderen orten erweysenn möchte / Listna Nunwie dem/wann du es recht bedenckest/gibc es dirdannochc ein grossen tröst r-ncA, ;r» Vnd lindcrung deiner hercenrritce/dir sage ich der du aüffhertem vnd lärem weg r oß vnv on waffen/jaauch gerüst / beladen/ vnd geferlichem steige raistst vnd wanderest /' iij Nichceist . . Aas ander büch/dondem Nichts ist so kreffcig zu dulden schwere sache/dan wan cinergedenckt/Las vorjm- sslliches vit andere vnd treffenlichere auch erlitten vnd errragm habe»/ Es muß sich nachmals einer schcmen / hat er anderst ein ehrlich gemüc/ das er aller n nicht erleyden möchte/das vil vnzalbarlich vor M erliren haben/welchc grdancken nie nuralkein vilen in» schweren fällcn/mühen/vnd arbeiten/ sonder michin großer marrer /pein/auch zu bcst im todc nutz vn gut gewestn sind/ Solche gedancken in steyen hertzen vn gemüccrn ehrbarer/fürt reffenlicher/auch gelcrrer leukr/mache einem cm rauhe straße wol sanffr / süßen müe/ vnndleychren sinne/ kommet nur auch gätte /angeneme / vnnd stumme gesilschaffc darzu / ein stölicher / berec- ter / vnnd küryweyliger schwey steunnde / st wirdc einem der weg« nicht nur allein lcycht / stndcrauch kury/Esharr manchem das lieblich gejchwcrz sowol gethon/das er di e hcrcigkait des weges nicht enrpfunden hak/ vnnd sich beklaget ab der küryc des aller lengesten weges / auch darfür gehalten / sie seyen den selben «tEry nic zu fuß gangcn/sonder gefaren/so gar sie sich nicht müde befunden/ Es spricht gcfer? lst publrus Minus recht vnnd wol / Ein kürtzweyliger / berercer vnnd gesprecher k^rrenn, A^^^ke/ist für ein karren/vnd furman/ gcdenckct einer nicht an faren. Aasl. V!« lEapicci/vctt järiiMcrbnstuchlbtukcit. . p-t/daserMcinnicht vclchcg^anckmnir 'nderavchmgrssD Zolchegedammin zelcrrerlcukr/machr isinne/kommrm cinftölicher/tM, der weg« nicht nur lich geschmkMi :/ vnnd sich lÄZtk i/fieseycndinsrLm efünden/EssM cer vnnd gcsprchs anfarcn. Ve trbk. »nfruchrbarsM tdcn clein. bösen Mick. l-Vm km widersp.'litt teurer zeyr/wie güt ding essey wann Got das erdtrich segnet /Al- so mMu alle ding gegen Haltung vnd Vergleichung des widerwerrigen erkennet werden/^krrn solc du aber auch wissen hic/das dich dein selbe nicht/ soudcrallayn deyngeytz/hegirligkait/vttd boßhaikbecrogenhar/dann dulastdichsampt allen v»vtÄ bedrmckcn/es müssen alle jachen dir zu gefallen vnd danckergeen/helcestsovil vo MUg, hirseibs/das du mainst das du wert wercst/dasdirdie namr selbs müßt gehorsam p?E»e scin/weiche natur/wan sic sich dermal eins vndcrsteet/jr rechtzügeprauchen/vnd nicht ge, ansirchc e nmal den abgruud cweres geytzcs/dem nichts genüg ist züuerlaffen / so schreytjrvber wen hals/als rhü sie eüch vnrecl)t vnd gewalt/dcrhalhen isteüwer fteüren< Hoffnung aufewcr seid nicht rechtschaffen /sonder nur ein eyrele begird/da jreüch köl- selbs fürgebt/es werde wacl-sen/was ewcrcm geytze nach fr nur begeret/ vn rvans * also nrchk gerac/wie ihrs hey euch bcschloffcnhabc/so neuner jrs einen schade/,dein fc'de heldsstyn weyse vnnd arr/so behcldrest du deynen geytz vndweyse auch/des crdcrichs fruchtparkair / vnd vnfrnchtparkair rst abgewechselt/aber die begirlig karr vnnd geytz der mennschenn bleibt ewig/ Die menschenn stynd die aller vnge- schickreste vnnd vngerechcesterichter/außleger/vnnd dcüttcr/dann sie die frucht parkarc solcenn dannckparllch vnnd »ncsirgklich / aber die vnnfrvchtparkair gc- dulrigklich tragen vnd crleyden/so verachtend sie die fruchrparrait / vndbeway- nenn die vnfrlrchcparkaic/ Di : frnchtpare jarc tttachcn cüch stoltze/ die vnfrucht- pare verzagt/ vnnd kiagende/halc kain mittel /jr künde ewer Hertz vor geytz vnnd sorgen nichtbewaren/Irbemükräglichdaserdrrichmirochsett vndpflügen/den Himmel mit wünschen» vnnd begcren /ziehceall« gezeit vnd gelegenhaic zur hoff- nnng/das sausender winde/die regen zur rechter zcyr/die schone des gcwcchs /dye gestalt des selbes/den winterlichen staube /des kor des Lentzen / die sonderliche hi- ye/die herbstliche zeittigkait/vnd dergleichen/also zeüchc vnd treibt ein yeder ge¬ winn vnnd geytz eweres l-ertzes eüch vmb/gleich wie der winde ein leüchcen stau¬ be/ vnd dasfewre dürre stupfen» anzünöec/vndherwiderumb macht eüch ver¬ zagt vnd blöde/mcht allain der schade geringes dinges / sonnder auch der verluße klaitterhsffmmg/Aberjr vnzememenschen/zemec ewcr vngeschickce bewegung/ zwingt ewcr vnencliche vnd vnerscttiichebegirligkair / züchcigecewer Hoffnung/ die kcichtlich glaubt vrrd ofc betrogen wirr/was sehet fr cüch weit vmb /wasgaffec jr aufferden vnd in Himel also/ wisset chr nicht wo fruchcparkait her kompt/Gorr M ists/dcn lcßc machen vnd sehet was er künde/vnd lobet den waister/ erists/ derdz gedenken gibk/er ist der Eüangrlrsch ackerinan/er kan cs am bestcnn/crzaigct jhr »lcn vit doch einem «rfarnen handcwercks man vonn seiner kunst wegenn/eere/warumb nicht Gorrder es nie.verderbethat/Irsolceüchschemen/das jr jrrdischc gefeß wi-- rumver, der eüwerenhaffncr/macherj vnd schepffer/mnrren vnd krirren wolcec/jn straffen jm vnd tadlen/jr solc jm in allem mit munde vnd heryen danckpar sein/das ehr ehs so sh« güt mit euch maint/ewernött verstcller/die er wo! waiß / vnnd ewer begirligkayt im rsac vnd geytz stewret/verhindcrc vnd erwecrct/die jm »richt verporgen / vnnd euch zä gücenr raichc/An bayden ortten barmhertzig/an bayden orrhen eüch erschrocklich vnd forchcsäm in seinen anschlegcn vberder menschenkinder/wie von jm geschrt- bemst/tdoffetin Gott vnd nicht in ewcrfelde/thüt gnces/vndwonet im land vn nerec cüch nnglaube/habent ewer frcüde vn lust an de tderrn / so wirt er eüch die begird ewcrs heryens geben/die dan nnnerwcrden künden geitzignoch vngerecht sem j Eröffnet dem tdcrrn ewere wege/ vnd Hoffer in jn / er wirdts wol machenn/ -werffcrewer sorgoaufsden tArren/ehr wirdteüch erneeren/was seyt sr für küre/ dcunckec doch das euch der lderre gemachee / sehet vbersich zn eüwerem vareer/ was scher jhrfo auffdaserdrrich / wye lyebec vnndgedennckecjhrnach dererdcn/ Ak üij verachtet Aas ander Büch Son dem . verachtet Gottes «»ort allhic durch den Nailigen David beschnbc nicht also /Bit- ttt vndbegerer nicht also aus ewerem geytze gärfruchtparzcie/regm/kufft/vnnd gewrerer/habt ewcr Hoffnung nicht üuffdie erde/sonder auffden/der die erden er, bebe» mächr/derauß Härten fclsen wafferbeche fliessen macht/der dichaufdeinem acker hewr/har ler gelassen vüd betrogen/das du wol lernen sölt jn vnd den erkcn nen/dein Hoffnung Vahrn setzen auffjn/der Nicht berreügee / lasse Gott also hcwr walten/vcrzere dett vberstuß voriger sare vnd sorge nichk/was biss /ar nicht geben» har/geben die nacherfolgende/die messrkair lasset sich bald beniegcn/ aberder ley- digegeytz ye mer er hat/ye ermererist/wechser mitdemgewmdie nor / geyybrin- get feer grosse läster mit sich/vbersluß gepürr/ernert vnnd erhelr schantliche döst stucke/lasse von deinem bösen wesen ab/ lasse abreyssen von deinem vberslußerwz den armen zu gäte/so wirc deines stolyes ein wenig minder/hast auch weniger vr fache Zu aller vnzucht/wiredir secrgät vnnd wolbekomen/ gedencke dasdennocht noch hewre ausfdeinem acker gewachsen ist/es sey/wie wenig es sey / aN vil orrmn für ein fruchcparkaitgerechnet wurde/ anndere teürce etwa» wo! damit zä fride/ v»nd wan dü auch gelernte hettest/dich lassen beniegen an wenigem/das Gorc vnd r-E/vr die naeure gibt/wurdestu diß noch für ein vberstuß vnd stmcheperkaie achten /der glbt Gor Aeytz vnd gewonhaie richtet aber alweg züuor/hacgewonc ain vbekstüß zehaben nawrge das dann dergröste schade an dermeffgkairist/Eö geschichtgern düs härter vns nüg //ha fuchcparer poden den schaden herein pringr mit starckeN fiirtreffenlichen mennee »ÜL maß ken/dann wa fruchcpars lande /da feind auch waiche teürte/vnnd werden daselbst g ' auch hörce waichling. Also harr erwaichk Asia erstlich die Frantzosen/ darnach auch die RLmer/BÄ>yloniaAlevandrum / Capua t)ambalem / Aerwidernmb aber auchhae das dürrchörce vnd käsige ott/Lygurum die Römische ort hörrge» mache/vnd wie weystain gescherpffet/ derhalben lerne hie das dich dein geringes vnivoils gewechse hewre höre mache/die weyl du sihest/das die menig waich vn d faige ma- har/nch chct/dern acker lerccdich hcwr recht haußhalken/ein rechten metzen ein zu setzen/ Nlchrs*" vnd dieweyl vü lernen/vnd bücher zücht dich nicht will lernen/ so lernet dich deys gür- an. nes ackers erdscholle/Man sollkain nützlichen lerenMaisterverachten/ehsist güt wz ainen lernet rechtschaffen sich halte/ lerne in der jugcnr wol lebe /dz du es im al¬ ter kündest/lerne du rhüest es gem oder nichr/es soll dir alles zu gutem komen. Das I-IX Lapicel / Son avnem h-ffemgcn bamctm/dek auffaines Herren gär sitzen c«m m-tke ncZieKor col«it äbrmNcttt -iZrot, 8i poter emeNiül^tix k)ac dir der baur nit wol gebawt/ Biß jm fraintlich vnd such nie raach / Den acker dend jm hast vertraut/ Dann selten kompr das best hernach^ Beste dbmett^e. Ich klag ab meinem Mayr aüff meinem hofe/dasehr seer danre. Hstoltze/böse/vnrrew/grobe/vttgeschickt/vnuergheren/wrlde/vnddiebisch ist/nichtchncdaser von rechts vnnd amptö wegen zu rhün schuldig rst. Vernunffr. Lieber das ist ein grmayneklag/ ehsgienghynwattnernyemandk kaynn gütre thedinng gebe vnnd stoltz were / wann ehr nun nicht vnngetreib/ vnnd dyr das deyn endtfreret vnnd abtrüge / Eynn Mayr ob ayncm Hofe / ehr sey dann auffdas aller ergest / so ist ehr nichcc gürc / darffest dich nichkt wunnderen das ehr höret vnnd grob davzu ist / were er waich vnnd pfleget sey- nes lustes auch darzu/du wurdest gar nicht mir jhm außkommen künden»/bau- ren sollen solc>nvnddinrrkei! kajst Gottchhchx sdch/armchtgeöm niEgen/ aber-K-^/ ndienor/eMhin, cheltschamlicdkbösi einem vberfi^Mz -astauchwmMkr rdenekedaskMchr lessey/MivÄsmm iwo! damit züW ligem/dasGonck )tperkaicacdcm^ rin vberflufphckn gern das höm m lttffenircholMMtt nnd werdnckM Lrantzosm/domb ltem/t>nvi-mmd Römische «rhcrrz» as dich dein qtckgir iraichvndMrM mctzencmzösW/ m/solcrnttWdch oerachttn/chsisiW sl!ebcH-v^imA ZÜAÜM^MM- ilbaurcnM tofs^lLtE. chiuchmrrM ^öbesthcr^- -mbEU ./w'lde/P^A? züchuttML , »M nob -M chr->»>E, «">k»"dK rcn sollen von rechts wegen hort seyn/dann sie tegiich mit ochsen psiügen /karste/ wcr «r» vnnd egenn / vnnd zn !aßc auch mitt dem hörttenn crdtrlchHmhonnhabcnn/ AAcuiS wann sonnst nichts annders an ihm / dann hörtigkeit/wcre cr zu Luldcnn/were vkrlc-dce ehr frnmm vnnd gürt / du must doch etwas an ihm leydenn/vnnd ihm zu gute oer muK halcenn/dn wollest dann dcynennhofe selbs pawemr / odder vnngcpanwcc ly-^n8m gcnn lasten»/ Da wölean/hie mnst du hindurch/E Hs gehet alles hie horrri^vkvu, Zn/Golliches alles soldcduznuor wo! bey dyr bedacht habenn/ ehe vnnd dich desacherpauwesdeynesMayrcsvndcerfangennhecrsst /vnnd al! so deyn rech- nunng gemacht/ ehs werde nicht allwegen nach deyncm simre vnnd begernnng gehcn/ehs wer dir der paure v-l verdrieß austchon/ so werdedas seid auch nicht ah le jhare sruchtpar seyn /ich hab dir dobcnn gcsagk/da du dich des gew ersrcwrest/ vnndrümvcest/das die gerechtigkait vsnr, der erde gen hymme! gefarenn/dye ^anren/die lctsten seyengewssen/dauon stcgewychenscy/wandasrnLnschUch gc schlechtsok wider austcrstecn/vn lebendig werde/so halt ichs daftir/ dz diegerech> tikaie die paure die letste menschc auf erden befinde wnrt/alss aber m:d sic dene zü h bäs/jcg uor kommen/den sic nachgefolgt haben/vnd sind die aller dosten vnder allen dö- fen» wordenn/dann da Gott gcsagchar / das des erdench wurde dem mer rschenn distel vnnd dorn tragen»/ist züuerstehcn gewefenn/ das die barn en hör! tär/vnnd rrorran . stachilger. istunmsidichkuh, -rdumösihungcch ndcrauff deinen üc/sofindfiealle°L kgcrnwe/findchA 'auch cm ZÜt'emm ncrdanobiMKga oft leiden /nid sol dich mir dcnp«M >iclckstmnvckßnn cm samenn ctzchcri einesbrüderskW l vnd böstenlciikWE )ich nie mrnder M /alsogcdulrhÄmrü rörcc werden/6Ä weyscn/vndrM nnalcichalsrmtkm lasst duau-hMM rlen. ndkästmiwl/ ndbößwchlw!- Ich klag das ich mein armärlin/wz ich noch habe/ vor den die, zvtckfinj den nicht erretten noch behalten kan. Vernun tkr.Du hast von deinen bau ren im dorfste geleret dises lastcrs gedult zü rragen/dte selbige übe/kreybe/ vnd praceiciere sie in der statt/du wirst hie »nie klagen wenig außrichcen/ es gehört dckgalg darzn/halkgüce hüte in deinem hause/sihe wol aujst/das ist das beste/ nitk auMhett/ VN dieb klagen ist dem schu!d/es ist in sprichworr/gelegenheit macht die be/ vey nacht gut rigel für dein rhür/thü deine äuge aujf/vnd sihe fleissig vm dich /vdcrschest du was/so ist die schulde dein /Es hat selten ein dieb schadcnn chon Gütchse denen/dieivolauffgesehen haben/ Solche drebstal laste billicher klagen die kayne vnvavjy verwarte Heuser haben als du/ wie dan erliche volcker sind gegen mittag vnd mitt tcrnachr/Derhalben bey den Gcychiern kain grösters läster ist dan steten / dan sie güt. in wclden frey osten wonen vndercinander/vnwie vonjn geschriben/wanbey jne steten frey were/was wurde in den weide vberbleibcn T' Ich hab gesagt auffsthen ist für stelen gür /Grilc dir amer dein gür/vnd du werest nicht mir deiner hausssor- Zc/ssachccnurdarfüre/dasdejrreversaumikaitalsogestrastcwerde/ vnddasdu dnrcd st-lchenn vertust ge'ernecwerdcst/dtegcwarsamrkaic deiner ding zubehal- rcn/ktutzbchdmgzu lernen müsimitgcfare vnd nachrail geschehen»/vergebens lernet rnanns nicht/Dieb stind ein heMch gesidlechtder Menschen/ bey allen st um mcnVerechclich/Sind nirnur allein scEcdlrch /sonder auch schnöde/haylose/znich- ttgeirüte/danhalceesdafirr/düszumdiebstalvnstelen nicmank bewegt wirdk/ dan dcr gar ein schanrtich schnödes gemük hat /derhatben Kaiser Aurelius Aleva / va der ein junger/ aberstromer Fürst/den diebcn so gram/gehaß /zn wider vnd entge- gen geweßc rst/das Lamp:.dius vöjm schreibt/daser mir seinen aigenen fingern ck« -st / darzä bcraic/den diese ein aug außzn stechen/so bald er ainen sahe/genaigtware/ pA" wäre auch sszornig vnd bewegt anjstdie diebe/das so ostter vngefariich diebe er- fahe/daruor gantz erbitteret/ vnd so gar erzürnet vnd entzünde /das er sein bewet gurrg des gemües darob/vnd die bittere galten zum munde ausispibe/kain worde darob reden kundt/Diß war ein rechte edle bewegung eines so hochgebornen Für- stc/dißist wart ch ein schenctich läster diebstalgcnant/das so ainem starckmürige vnd hohen k7crrn /sogeschwynde/kundre eingrawen vnd Widerwillen erwecken/ vnd nrachen/vttd des mere ist / Es begab sich/das ainer aus den fürncmenn/ bey scynenn gezeycen/eergeytzigklich auß gunst vnd fürdcrung etlicher güeer frainde vttdkürügischen/bey jrn dem selbigen künigL vnd Kaiser anhul^e/vmb die Rarrcr- schafft zun eher en zu werbe vnbictc/dsch objmein dicbstal kecre/ vn etwas aufder nadel/dcAtbige dazumal bozüchtiger/berüchtigec vnbcgristen warde/dan wie ka- tz: das mausen laßc/also laße auch ein dieb stelerr/der ein mal stilec/fragec Alexan¬ der von den fordern küiZigen vnd künigischen /die jn promovierten/ vnd bey jm für ssilicben gcbecten Harken/was man inn jren landen den dieben thet / vn wz sie für ein pr:n vcrschuldeken/Da sie ancworrctcn/dcn gatgen / hat er solche Werber von man 5» stund an auß jrem vrcaü spruch an den liechten galgen lasten hcncken/der zieret /n ckm. mcr dan die edle R^iccerschafst/Ein die'oe zieret den galgenn/wie man spriche/ey» Magnisicacdie vesper/ Alrtcu derdiebe lose vnd frey sein/so chn wrc ich dich gele¬ ret/halte gäce wachüng/sperre vor jn wo! zu/verware dein ding/vor dicben ist ar - mür am ficheesten/so lang du etwas haben wurst/ das den dieben gestkc/so wirstdu weder ircn henden noch äugen encgeenn/^rlr du dich vor den dieben nicht furch rcn/s r scy willig arm/dann wer arm ist/kan nicht verlreremr/darjfnichts verwa¬ rn/sorgen noch fürchten« Von Das anderbüchtz-u-em Das ^Xi.Lapicel / hon raubmv. c>M« -ir«Äo urnittn/ tibi mttnercF ror^e ssm>,ckommo re, pm't lps-t s«o. Als was du Hafk ifk Gotts gaab / Durch fewr r n wafser wies mag feitti Rumpfku dan drum/durch dieb vn raub/ Beklag dich nie es ifk nie dein« Raube, Obmett^. Ichcrag layde/dasich vndterdieräuber gefallen»/die stl- Ibigennmichaußgeschlejfc/beraubt/vndvbclgchaltenhaben/ Vernunffr. Wicwolimm Z^ayserlichenn rechten»/ich werde dann betrogen/gcschrr ben fkehec / das kam böserer diebe sey/dann der mitt gewaidc raubt / so lcmd doch meyncsbcdunckensdiebaymlichedyebenoch schnober vndcrger/danndie'yainu scheuch lrche dyebe richcenn jhr fache micbecrug/aber die räuber vnd öffentliche dicb mit offE gewalcanß/Darumbwerdm durch eingerechc vrrhail des Ciccrornsdie diebden straßrau füchsenn/aber die räuber den löwenn vergleichc/wcrrrer ent wendend» diebedie bcr. gütrer/Vnnd machen argkwon/aber die räuber laffenn slch 'gemainigklrch an de raube bemegen / vnd geben» dem verdacht vnnd argkwon kain fkatt noch rau¬ me/ uüus der R.ayscr ifk auch vndtcr die räuber gefalicnn/von wölchcn er nicht nur alla.a beraubt/sonder auch gefangen/vnd vmb grosses geldt gescheyee werde ist/ ev. L raster rviesmgs^ cs ist mc dein. bösttl Glück. l.Xl jst/cinzükünffciger herre vn kaiser/es hac aber auch b^an sein zeytangestandett vnd bald hernach der rachsal zum rrost ftines erliteuen sendens gefolget/ihm nie ein geringe erlinderung seiner beschwere gegeben vn gemäht har /Regulus auch jstinndie hendeder feinde vnd mörder gefallen/vnd kommen /derosooffceinsig- Hastcer Hauptman geweßc/doch endrlich von jnen zu ewigemnachchail/schänd/ vnnd schaden/jämerlich vnnderbärmblichen mit grosser pein r«d marrer vmd gepracht vnnd gecödcecwordcn / Es ist auch Valerianus der kaitzr den feindenn zu chail worden / die jn mirgrosser vnehre des reiches zum knecht nn seinen alcen ragen gemachr/erwürger vnd crcödret Haben/Du aber/ die weyl dn mir dem leyb daruon kommen/ vnnd nur allein beraubet worden bist / jage dem glück vnd dei¬ nen lieben räuberen fleyssgen danck darzn auch / die dir frcyhait vnnd das leben gelassen vnnd geschencket haben/dann kein andere wolrhat der räuber ist/als <5i- E»« grof cero in sDhilippicis sagcc/dann das sie mügen sagen/ste haben denen das leben ger le wäkar geben/ denen sie es nicht genommen haben / derhalbctt erdulde dein vnfal/ den du zu gleich mit distn obernancen hast/vnd noch vil anderen mcr/wclchen dein faal/ sie einem wann er mit srem vergleycht wirr/ noch leicht vnnd erwüttschlich ist/ du solc auch nicht wollen glückseliger sein / dann die st die aller glückstligisten genandk / vnnd dannochc inn solchen vnfal gerarcen. ObmektL. Ich klage das ich von denen betrogen / do ich mich nichts der Betrug« gleychenn besorget / vonn laychern / keuscheren / vnnd rriegeren vbel angefürc bin worden svnnd inn schaden geprachr. VernunKr. Lastest dudichdes wundernemen/das täglich geschieht/daswürde mich wurrderha- ben/ wann du allein vnbeschisten durch die weite hindurch dringen wollest/ dann L l welcher lAaöL.X!i.§apttcl/hsnbösem betrüge. Veceptl« /äW, äecipimtent» Liter ab älteriu« frck-täe perire fölet. k)ast du keinen ye betrogen So soll man billich dich belonen Vnd deim nechstennie gelogen Mitcriegen/ liegen/ dein verschonen« /vnndcrewiftinlH xrty/mmssksiducrst )Nichrdcstrr^stt)!! idvöglrn nicht s-M n geschichr/nimDr so du vermamceM bey gcprachchbm/ mdnschrfremöcdst ryligvnndkWm ugc auffeMäM warlrck hacMrh? trogen haben/MS sollichen rrvg< M ndq»«jst/L-L» ie Imn dLin>xs«'d'd« folz-- d« kN»E A-NM'E ,vilvndk"^" MsK'L > mirrrsst»^"; redigcrcrhc 5«^ 'b^/LW --.-ULS- bösen Glück. l.Xil vnd ehreentpfangen Heer/ das ist vom kaiser obgenandt /vnnd als er diß den tag Mensche zemsr vnnd ehe er gestorben / dem Raistr Augusto zugesage hecc / hat er nichts l'^nv vn.« destwenkger sein betrieglichen gaist auffgeben/vnd des Raisers gar nit / dan mit ^nckba" wenigen worcen/ in seinem gantzen Testament seines öffentlichen versehens nach vn ft-.rscy gechon/ gedacht/warlich er were werr/das man seinen leychnam Mic haggen zer- rissen inn die Mber geschlaiffec hecce/ der seinen Herren vnnd wolthäccer auch iin ' kodt begeret hak zu rriegen/vnnd vmb alles laychen / was er shm zugesagec Hecke / vnd sm zu dancke werden solc. Das L.Xlii.Lapüel/Ssn einer engen wsnung. §-epk »!>i m-lM co/«c>e Pen-rt», ' Corpore ür exrx«o m-rxim-r me»! bffc groß gemüt in kleinem hauß Vil hailiger vätter bhalten hat/ Beherberge wirt/ein enge clauß wo groß palläst/vnrrewcr rahc. Es ist mir ein pein das ich so ein kleines enges heußlin vnnd Enge V^D^Hüttlin habe/mich darinnen ducken vnnd schmucken muß. Vernunffr. Ein enges haust dimek zu vilen dingen / vnder anderen ist es auch nütze vnd gut wider die diebe/vber die du dich nervlich beklaget hast/ die darinnen nicht schlieffwmckel vnd verporgette ort suchen vnd haben künden/ wie auch herwider- umb von einem grossen haust gesagt wirt / das es seinen Herrn creugt vnd für die dieb dient/ Ich achte aber ein weyces oder enges Hause nach der zal der cinwoner/ du last dich bedüncken du wonest enge yeyo / aber sage an wie vil ein enger herber Die stets gebardeinseelcittttdir/wievjleittvnstLtigere/heßlichere/vn vnlüstigere zwischen äyccr jdreck/ vnd blut wonung hak sie bey dir/vnd du dannschc nicht wölkest noch enge her, begercest/wo es möglich were/das sie ymer von dir abschiede vnd außzühe/ noch berge, dannschc were sr bey dir nicht zu enge/wan du dich redlich hieltest das irdisch hau se/engetdashimlische gemüce nichts/ Ein klein hauß ist offt grosser ehre fähig ge weßt/hat darin raum vird platz genug gehabt/so doch mirler zerr ein grosses hauß Ll ü voller - Sasaner büch/Sotidem Voller vnehregeweßt ist/das hauß gibt dem gemüc nicht form vnd gestalt/ sonder nrmcs non dc genrüc / dan gleich wie der arme leuchütlinmüge frölichvn ehrlich setn/aiso mügcn der künig vn fürsten schlosser vn palläst/auchder reichen lente b< hausungc wol voller rrübselikeit vn vnchre sein/Es ist kein hauß so klein dz nir et» nc großmechcigcn einwoncr/groß vn weit/vnd eine grossen wirde vnBesitzer daß selbig füglich/prenchlich/vn bequem gnngsam wcre/Der klein künigklich pallast grä^ Erranders hac den grossen k)erculc beherbergec/AeiserIuluiseinkünsscigev stc dcrrn herrc der welt/jst in eine kleine hauß geporn worde/ R.omulus vn R.emus einer jo kÄnc" posten stac R.om stiffcer vn erbawer/sind in eine Hirte hütlin erzogen wordc/Der hÄim Laco hak nrt in grossen gemache gcwonee/ der Diogenes haegewont in eine vmb gchabr. drälichc faß odportich/der k)illarion in eine engen hüclin/ die hailige mäner Gor resrn cicsfeulöchern/hölern/vnklüsfccdeserdtrichs/wüsten/vneinödc/die grosse -Pyrlosophi in geringe gärclin/on ein dach vnd freye himclod aber geringen gezel rcn/auch die fürnemstcnFeldhauprlcut vn heerfürerrc. Die kaistr Caius vn Ne» ro abcr/in wundersamc/schönc/vn gröstc palläste/Nu hab dir die wale/bey wel» chen du lieber wonc wöltcst/hast anders crbarkeit/cugcr/vn lnst lieber dan waich haic/woilust/vn schäntlrcds lebc/Ein klein hüttbnhab ichdir doben gesagt! ist für die dieb/künde die wind vn gewiccer nic so wol darzn als zv den grossen vn hohen darzn wirr man dich wol vnüberlauffen lassen / wirst frey sein vor de Verdruß des pöfcls/wiredir dein dach baß regen/kälce/schnee/sönenrc. abcragc kündcn/die ho wrn üen chii rn diene den vögeln dz sic darin niste/ die köstliche gezierte Heuser de vbcre cm cnge stuß vnd Pomp /sind voller böser bcgirllkait vttd Wollust/ die rügende verachtkein ^bcrge wonung/dan die von den lästern cingenomen ist/wilt du dir dein behansung wey rcr zu sein begcre/ so gedenck an dein grab vn enge herberg kaum sibe schuhe lang. Schmertz Aas I.Xiiii.L>apttel/ bom gefmgknrß bild ferckr cr«oc«!i^ /öM «mcÜ5, Vot«i enim mxniittr mi nrff c-iner ent. Die gantze welt ein kercker ist Leibliche gfengkniß acht für nicht Gey wa dy wölst/du gfangen bist/ 60 nun dein seel zu Gott ist gerichc. a^ aB dB hs/c ü!ich rmb söge; kcari §ch« dng Herr vnd biA rnd kaisi md rveli Z'p< ein l?ci 6« ft» nur ff-! »ic dei zu La aä I« m tt r, v d' deti W vl M» Bit cero den gcr^ rhs her ^nrech^ rcsvrrsrt K M k den oder nnd' er d: sein nac! §ct- s-hcr Dev ineZ kiad rest^ redr tM iBS cikmert2. Es chttt mirwce/das ichdurch ein vnrecht vnd falsches vr- tbail vnschuldiklich verdammet /vnd verurtarlk bin worden. V emunffk Lieber brstu schon vnbillich hie aufferde verurrailt/hardich aines aini- gen richters vnd weniger zeugen stimme verdamec/sey gccröst/du solc durch rede des volckes/oder durch desselbigen stilschweygende vrchail/jha das noch gewiser/ durch deinaygen gewisscn/jades dasallcrbeste ist/durch desGötlich vrcarlabsol urerct/vnd erlediget werden/dann die adpcllacion/vnd beräffirng für das geriche gr vÄn Socres/Hac sein richtigen wege/der selbs pfleget die vnvilliche vrcaii zerreyssenn/ zercchte vnndzü nichttmacherm/ dann gleich wie die gerechtigraic druckt die vnngerech- / allso beschwcrdt auch dye vnngercchttigkaytt dyeeechceun/dcm nach vn nv vr- wo ein vnrechte vcrdamungist/daist der gerecht beklagr/vttderverdamer sch uli» tha ü zcr, big/aber niemandt ist so doll/der da wollt das dises alles verkerc / mit verruchtem rcr sscnn. beschweret wurde/herwiderumb niernanrrdtö so forchrsam/ er sey dann arg vnd bösc/der nicht lieber wolt durch ein vnrecht vrcail verurrailtt/dan absoluierc vnd erlediget wcrdc/dan diß ist so vil besser/wie vilbojstr ist die vndergedruckrge rechrtkait/dan die herschende boßhait/erwünschlicher ist ein erbars gmüt dan ein Zcmdig Aas ander Büch Sondem vbcl gestraff- / Das eestist offc nutze / das annder ist allzeit günvnnd fürmg Uch/Die Übung des gerechten ist gnc/die vnstrefflighaic des bösen vnd schuldige/ rstausts ergest vnd böscst/lerne also dm weg zurjgedulr vnd ccde rc. MaöIerstr,r>»^o lrtcirce gm iss/e m-rle. Brstu vcrdampcvmbvnschulddein/ Gar bald sein rechte straff'erfinde/) Darum soltu nie traurig sein/ Der durch falsch vrrail vbermnde. MALrvnÄfiM W'ndschchtz chcenbnck -iiemtip/emckke. echte straffckfck/j chvrrailvbckM. «recht vndfalschesM ^nwo:den.VcmM. rtcM-icha'^ M/duMdmA ---»"»»/M ndcrr-rd-A^ N LE ^Zs bösen Glück. I.XV gnedrg glücke/ wicwol das erst voller arbait ist/vmrd das ander Völler Wollust ist/ tch wrll noch mer sagen/so vil bester ist es auch b-ll-ch verrrrcailc/dann vnbillich er¬ lediget werden/wie vil crger -stein vngestrassrc dann wolgcstrasstvbelthat/dann inn der straffe were der vbelchac die gercchcigkaic zu geben ein grosses güt/eynem grossen vbe!/hie ist das läster vnd die vnstressigkarc auch dest crger/ vnd befer ist/ dann die vbelchac selbs/ein grosser feinde der gerechcigkait/vnnd ein wnryel viler Ein E vbelcac/Aber allen vngemach vnd vngerechcigka.c vberwindec eingemüc/dz eyn festen grund/starck/vnd unschuldig ist/lege ausssolchs gemüc eines gücren gewiß- ss^ai A sen schadcns/fchandes vnd marccr als vil du wrlr/so wirr es durch käme last noch f« auß» purde gezogen/oder genaigc vnnd gekrimpt/ sonder durch sein krasse vnnd himli- scher/ vnd göttlicher hilsse besteen/Ein sölchs ge mür wirr dencken an gesellen« die auch solche pusse erlitten haben/vnd sich wol wissen zu erösten/als nemlich zu R.0 me ^urium Camillrrm/den Liuium Galinacorem/zu den Aristide»/vnnd Mil- tiaden/vnd vil andere mer /als Gocracem vnd Cicerone«? darob du dich wunde¬ rest/vnd ihnen begercest einen villeichrgleich zu werde/oder s^irblirrnl Clodium / Semd alle in sren stecken die besten/ vnd fürcressenlichisten burger gcweßc/ aber de nnochc rmgerichc verworssen/vnd verurraile /vnd aindcweder inn das ellend/ oder in das gefcnckrrusi/oder in den rode gecribcn/Clodius der crgest bube vndter andern vil vbclcharen/inn ossncmeebruchergrissen/vttd überwunden/ auch das EEStt er den k)ailrgen Gocsdienst zcrprochen/vnd veruncherer/vberzeügct / doch ayn- nA helligklich/mir.allev richccr vrcailentledigec/vndauonkomenist/wermöcht sich w-k/gS aber aUhie so fast besorgen und fürchten vor schänden/ das er nicht lieber wolt Ci- Avr. ceronis dem er feinde war/vcrurtailung vnd ellcndc vnbillich vnd verdiene erley» den/Dann Clody seines wldercailsschanrliche absolucion vnd erledigUttng /aber diß scind menschliche vnd gemaine jachen/wann du aber vbersich sihcst/ so wirst» sehen das der Aünige der Himel mit falschem vrcail vnd zeugen beschwerdr / auch seine austcrwölce Apostcl/Darlige mcrtLrer/vnd aller andern die seinen» füsicrice nachgfolgec habe/dermassen vnschuldkklich Vorgericht verurcarlc/verdampc/vn . gecodcec worden sind /aber Gocder recht richeer wirde es alles richten vnd reche/ ... er ist ein rechter richccr/vnd rächer derer die da unrecht leyden/wie die schrissc ja- chist"oe ger/Mein ist der rache spricht er/vnd rch werd zu gepürendcr zeit widergelcuncrg tes/ö«ch rhsn/der richccr vnd recher an dir ist an dem orc/dahin du nicht gedenckest/ in de chtn"/;ü hertzen dinnen/deß der dich vnbillich richcec/mic sampc deir falschen gezcügen/da semerzeü selbst stecke die grosse rächcr/ich mal es nage vn beysse sieir arge g wissen/kainswil den rhiersbiß ist so scharpff/als em bösesgewissen/ Das frisic ainenr wie man sagt für rrucken broc auss/lerne du dich wol zngcprauchen des vngerechcenn vrchails/ da« vildaran ligr/nichc yedermankan es lernen/es ist ein kunstdarumb /fremde vngerechtigkaic ist ossc arncm nutz vnd güt geweßr/gleich wie aigcne vngcrechci- kait allzeit geschadec/vnd nie kainem fürrrcglich gewesen ist/^rew dich deiner vn schuldc/du wolcest dann lieber als schuldig vernrrailr werden /Socrates da er ster ben wolk/vnd sich sein weib dkancippe stellet/alswers jr seer laid / Gab er /r zu an e wort/erwole vnschuldigklich sterben/wie wol erlich das widersp-l achrecend /so ist darnach vil leidenlicher dasein unschuldiger dan ein schuldiger verdamct werde / danim erste ist allain diepein schwerlich /im andern aberauch die vr/ach der pein vnmarcer/laßdireingrossesanzaigeseindeinervnschuld/dzdusovö schuldrgen/ , das ist falschen» richrern verdamec wirst/darssest dich auch nicht anssdas volek lastenn/daswedder an dir/an jhm/noch an anNderen sihec/was recht vnnd vnn< genc waz schuldt ist / der böscl hacr auch waarlich nicht den vnnuerdycnrenn / sonnder recht »st. vil vnd reil rei kün dcrj L« men ren alle foni M rrch d»I ind xrl< tri^ sir! t>e^ vi, wii dii« tsh B (skt odrr! gäre -crrribcnsMk nycgkiicbersMrnnl» bcnsaujferdenMj hieaufferöememM and ttMttettnMs/r;! mlß/d-iMd-M-si sollen rnshrcfsh« »sderPoetsprMB -SS SLS SSS bösen Glück. l.XVll Ker stat mag damit vergleichet werden / bist du von den dösen vertriben/thü dich zu dengncen / beweyse das du nic deines vatterlands vnwirdig siyest/ sonder das dein vatterland dein nit wert sey/ laß dem haimec empfinden was es verloren hab halt du es darfür du habest nichts verloren/laste deine böst landßleuc dein mange len deines hastes/ Verdruß/ vnd argwons/ deine frume werden dich abwesenden wotliebbehalcen/vnd sich nach dir sinen/vnd dir mit gemüc vnd äugen nach vol- gen vnd sehen/die werden klagen das sie von dir verlafsin/crsrew du dich/das du mit gutem anhang hinweg zcvhest / sihe nicht vmb dich / gedencke nicht wider zu kommen zu bösen /begerebeyden nicht zusein/die da begeren dich nicht gegen- wercig zusiin / dir sol auch endclich nicht wehe chon / von einem anderen besitze- hen sern / das von dir selbs her sollen besitzehen/ du hast dem neyde deiner landßlcu te sollen weychen/ vnnd die selbigen zu meyden ins cllend gehen/ disen rach Herr ich dir gegeben/ dann es mir an creffenlichenexempeln nicgcfälr hat/ dann diß zum forddersten die drey Gcipiones gechon haben/vnnd so bestendigklich/das sie steni vaccerland sichselbsenczogen/vn beraubt frer gegewercikaie/diegroß sein künde römlich vnd scheinlich/habeus da für geachc/ das fr vaccerland st nic werc/vnwir big auch nurster aschen vnd verstorbenen staubes/das eclrch vermaincen/ es hcce jrhaimet an/nen verdienet/ das man ein schmachgcdichce dazu machen vu austs sitzlahcn solce/dre namen seind meniglich wolbekanc/Affrrcanus/Nasica/Len- culus rc. Im ellend lerer sich einer kcuen/geschichr manchem zu gutem / sihe du zu wie du dich hierin halten wsllest/ligest du vnder / lasts dich vbergehen/ yetz bist du ein warhaffcer eilender Mensch/ Bestehest du aber/ so bist»durch dz ellend schein- wer stch bar vn fürcreffenlich/wie dan vor /aren vil vttäberwtndrlich durch alles vnglück eUemkü- gecrercen / den nachkomcn als dapffcr leuce deu rechten weg zur cugcnt gezaigec/ s ist Är Zraste Tyrannen vnd wütcrich doben/ laste das volch doll vnd dörecht sein / laste b-h «n die feinde vnsinnig sein/du kanst vereriben/ gefangen/ geschahen/ vnd ermordet mAe, werden/abcr überwunden kanst du nicht werden/ du verzagest dann silbs/ kanst auch deiner zierhaic nir beraubt werde/mit welchen/du komest wa hin du wilk/ so wirst» ein burger vn der fremden burger vn landßman einer siin/laß dir dz Hertz rübig scin/zeuheymer im frid in Gocs name hin /sicher vn on alle sorg/dein künig vn t)crr Gocc hat außgestreckte arm /er erraichcs alles/fm ist nichts zu wcyc noch ferre/der dich im vaccerland beschützet hac/derwirc dich vberal beschützen. Aas acht bild sich tzigst Capstcl/ bon dem belegertcn vatterlandk. ezttici ob ssÄtriA Nnäent Mtttt cremclbit, cotE Mttn-ium c^p/en't Es sind vil land vnd stec gewunnen/ Ivas ye mensch macht wrrt als zu gnkst/ Geschlaiffc/zereistcn/vnd verprunen/ Der sielen sturm zuklagen ist. Odmere^. Ich trage laid vnd klage/ das mein liebes vatterland/ vmsisi A sin/vmblegert/ vnd ich darittn mit feinden vmbringet bin. Vcrnunffr. ignvc. Troia ist auch belegert gcweßt/ auch Tyrus/ Carthago/ vndk)ierusa- lem/Numantia vn Corinthus/sind auch alle geschlaifft vnd zerstört worden/wer Troia/ rvolr sich jetz beschönen /dz er belegerc were/ist doch auch R.om ein Haupt aller stet mirbelegcrung angegriffen worde/fa zu der zeit do es nymer R.om sein wolc noch go / Hrc- kund/ Was sol ich aber von Capua sagen/was von Tarent/was von Gyracuß/ AmA was von Achen/was von Vaios oder anderen geringen stecen/Scecce habe auch human¬ ste verordnete zeit von Goc jres wesensvnd verderbens/wenig stet sind de zwang U der belegerung entgangen/ die lenge derzeit verhindert die wistcnschafft vnkund Mm schafft/ Aas ander büch bon dem Id schastc/wan vnwic stcrc vcrdorbe/jadie burger selbs wissen nimer jrer steccschlaif fung/vn du empfindest d e gegenwertige/vn vermerkest die künffcige nir/gcden ckcst auch der vergangene vn vorigen nic/Also bewainestu allein was dich yetzbe schwere/ gleich den vnuernünffeige chicren/nurauffdie sinne vn empfrndligkait befirssen/das eilend möchc dir yetz crwünschlicher vn besser sein / dan dern bewain- cer yctziger schade derbelegerüg/derhalbe dz der freyhair mind nachcai'sprechtt/ wiewol der barde keins besonder schadet/ wan des gemürs freyhair rcchrgschasten vn warlich bey dir ist /dan dz genkÜc kan auch verschlossen ausgeen/ vn verrriben wideingcen/vn sein frey woeswil/Laste dir dein belegerung rrng sein/angesehen pnanms dzdrralsejncburgcrsolchswiderferc/priamusnireinburger/sörrd'emkümg/ist Grrechcn in seine varcerland vmlegcrc worden mir sampt seine rrestcnlichcn/ berümren/ vn ;u Troia glückhastce geschlechc vn baußgcsind/ Anrigonusder künig vo Macedonic ist zu a wesen Ärgos auch bclcgerc worden/vn künig Eumenes zu s^crgam in Asia/6o ist bey 0' ' vnsern rage künig Rüprechr vö Sicilien/nic mind rroch wenigerder kugcnc nach dan der alten künig einer/in der stak Genua belegerc worden/ du geringer burgev warnest für dich /dz auch künigen widerferc. Es rst belegerc worde der kd.Ambroi sius/der td.Augustmus baide in der stac Mayland /zu letst ist Augustinus in der star kdipps seines bi stums belegercworden zu der zeit /da sich Eoc vbcr sein warne erbarmet/ vnjn vö der irdisch belcgerung in dzhimlisch reich gcnornen har/ Vnd alhie iMmcrjrrrMlMt^ »iekunjfiigctttt/gc incvncmpf-M^ seiN/d»rttdLmbevB KSKz nlicbcn/bo^E^ ettlgcrott^ k m/du5"'"A2wd»' D«öoc»bX.Laprcel/bon dem herstöMrbamlattd. Mccelo, nonbrc, r'Memcn^^a>r. toastu dein vatterland verloren Das strch/alt weit ist nun emblast/ Gocchac dir anders arrsserkoren/ Rein pleiblich star dnhie mchast. verstör-, < tans? storcc vn schon verheeret ist. Vernunssr. )ch hab dir ro de vnfalerhchc« vrl feind /alle zerstöret / Alevander der Mazedonier Bürrig hat die stärc Äyerm; vnvKure Rhedes/ ^erstpolmdieNauptstacder ^erster Rünkge verwüstet vnnd zerstör ree / vnd das sich einer verwundern möcht/ geschehen auß cingebsn vnd anregen htire / ^roia ha c Agamenon zerstörL/Gaguncn i^anibal verheere /Cartha R«riftcginevnNumancm2lffricanus djungee/e^itus j^ierosslyma/vnandrr andere vnhinfällig gemacht/mit hrlffdcr merl'chen vn bürgerliche bricge/vn wz ltgc da in frrschcr gedechtniß den faal der stak Maylandr/von dem grinugcn vnd rnaä ü mchr ilbimcrt^.'wieaberde/dasi dz vatterland in gründ vnpsdcngefalie/zce storcc vn schon verheeret ist. Vernunffr. )ch hab drr ro de vnfalerhchcrs stecce/ dir zum rrsst inn dem vorigen capirs! gesagt/ derer noch vnzell ch . . —- - . — — vüvHurk Rhedes/ f)erstpolkndieN)auptstacder ^erster Rünrge verwüstet vnnd zersto- einer hure / "elroia ha c Agarnenon zerstörk/Gagunm L^anibal verheert /Cartba Frrdcr-ch stxx /R.srn hat nie memantö gar zerstört/aber dz alter härs verderbt/ausigenüret !^r vn hinfällig genrache /mit hrlffdcr merl'chen vn bürgerliche bricge /vn wz ltgc da ri7ay!ttv ran wer sie zerstört hab/we-l rnarr waiß/dz sie verstöret ist/ Man waiß auch noch in frischer gedechtniß den faal der stak Maylandt/voir dem grinügen vnd rngü rcrstörm eigenkaistrFriderich Barbarofst;desnamendemerste»?/ dcrhalberr der»?haln-ct bösen Glück. I.XIX "Echtbeseeyet vor vnfal/die weilwiegehört/die mechtkgiste stecdem vnsal vnder- worffengewescn sindjhac dich die liebe deines vaccerlandes so betrogen/dz du per marncst/dise star darin dugeporen/vnsterblich vn ewig werend/ so doch die gantz weltvergengklich vnd codclich ist/himel vnd erden werden verneweret/ berge vn meee beweget wcrden/vn alle geschaffne ding auß Nichten/werden zu Nichten wer den / vn du eincweder dich verwunderst okaber beklagest/ dz dein haimet verstö¬ ret worden ist/dann gleich als die menschen/so auch Ke stecce haben jre absterben/ mewol der abgenge derstecce n t so vil srnd/als der mensche/ darum das der stecce auch weniger sind/dan der lcute/vnd das die stecce auch wcriger vnd langwirigcr aber danocht auch dem codc vnderwerfflich sind/dan die Menschen sind nicht nur allein/sonder alles was menschlich ist/ vnnd haisstc sterblich/ on allein das gemüe bleibt ewig/Aber hab auch güce hoffnung/dcin vaccerland möchte villeicht wider aufskomen /dan es sind ecbche anffkomen/vn etlicher zerstörng hat dahin gerai- chec/ dz desteestaclicher vn glückseliger sind wider aufferbawen worde /dan heut beycag/stehn vn ligen an sren orten Sagunc vn Mayland/ aber die stac Land» z?etz 5^.oda genandc/ncchst bey Mayland/die lecst des ^ompeianischen lobes/ wie man sagt/ligc nit mer da sie Vorgelegen isk/sondiskauch von obbcnanrckaiscr Lri derich verlebt vn zursclbenzeitzcrstörcewordc/dessgleichen N>ierusale/vn Larcha gs/derhalbe hab hoffnug/ist dir hoffnng cncpfallen/vn vermaincst es sey mit dei¬ nem Vaterland au s/ so sihe lasse dich den vnsal nit vbcrwinden/dan die nidcrreyst sung vn legüg der gemüt ist schedlicher/erger/vn böser dan der mauren/dem man geburcein mänliche/stanchaffc/vn feste gütigkait gege de vaccerland /nicein wai che vn weibische/derhalbc ist dein Vaterland gefalle/ so fihc dz du nic fallest /vnder M vM ligest/vnd indeinegemüc verzagest/faig vn waich werest/besonderlich ssdeinfal demvacterland nicht dienet noch güc ist /du aber vn deine Mitbürger solceuchzu icn/sofal glücklicher zeit beflisst« habe / dz vaccerland zu vnderhalcen wo es möglichen ge- weßc were/wie tteccor sagec/Solce Hroia nicht auß verhengniß Gottes zerstöret v» ntchu werde/so wolcichs mit meiner rechte Hand erhalte haben/Vor der thac solt sr dtatt griffen habe / NUN v-ainec sr vn heulet nach geschehene schaden vergebens hinden nachhin/vn so sr fliehen müsste / Du waist dz Marco Varroni öffentlich von ye- derman danck gesägt ist worden/dz er vö gemainc nutz (den er selbs schier auss ay- gener schuld vn sreucl verderbet hec/vn auffscinemicburgermaisterst)aulo Emi Uo der verdacht läge/ wie vnschuldig er daran was) nichtgar verzweiflet her/ du aber weil du gar kam Hoffnung mer hast / so srhe das du mit Biance dem weysen alle deine güceer mit dir auß deinem verheerecen vaccerlandc im hcrrzen tragest/ LVeiche von deines vatcerlandes fale bloß vnd nackec/ringe nach dem vaccerland de/da kein ende an ist /der zerstörlikait mit nicht vnderworffen /nach dem ewigen wer bue leben/da sihe das du burger innen seyest/da bist du sicher/ da wirdt dich niemandc Z" -m re mer vmbringen noch vmlegen mögen / dises wirdt nicht einfallen mögen / noch A'var/ Nichts mer dir begegenen das einem in stecken widerferec« rerlanve sichcr/rä Aas l.XX.g)aplcel/ bc>n der forchc/das inatl im krieg vnderligen vnd vberwunden möchte werden. ' 8i ltt'nci non in belloFell^ c-ltteto, ln/rücicnn wan man fie demgegentail züsetzet/Du soltsehen das du m mer am Zaum reitest/ d?e maör ^""d haltest/dann das dl! dich vonn jm stürtzen /vcrfieren/ vnd vbereylen lassest/ «m helle, De obernancen Lamrl'o außburgermaistcrlichem gewalt waren fünffrorrmay sten, ster zu gleich/ar,ch am gewalt geleich willig vnderworffen/ die seine mitämprmän ncr gewesen» waren»/das har die treffenliche cugent auffir/das fie jrcn besitzern ei» herlrch anschenn machet/vnnd denen die fich jrer verwundern cer erpierrung 'vnd zücht sollichem zulaisten/gbet/ Den vbermur deins mitamptmans /kanstu nicht baß brechen vnd dempffen/dann mitgeschickligkait vnd tugent/ Mit solche wirst du zu wegen bringen/das er fich schemen muß/so er dir gleich gehalten wirt/ wie fich der Minutins hat schemen müsten/vnd aintweder die sache da hin gerate ten/das ehr fich stlbs dir vnderwirfflich machen muß oder wirk/ ehe vnd jhndas volck dir jhn vndcrwirffcr/oder yederman erkennen wirdk/ Ob er dir am namen schon vergleich ist/doch ander rhac dir gar nicht geleych/vnd dafür hakrenn/was recht außgerichk wirdk/das wirdt dir zu eeren dienen/was vbeljhm zum nachcail vir> schmahe/Also magst» durch widerffil deines mitamptmans lernen / wasdz beste ist//dann etliche ding werden per concrarium durch dasgcgcnca l vnd wid- Es «ln derwerdcigkayrtgelernec /? Eynnschälmaysterpsteget seynnenn vnngclurni- vaüwl? gen jungenn/beywcylenetwas vugeschickressurgebcn/das der lunge/vndknab vecfpil ct von jm sclbs verachte vnd verwcrfie/vnd darnach bester leichter ZN den rechtschaf gelttna. "en dirrgen also müg gezogen werden/ Es kompt mir hie in finne ein treffliche re de eines vnbekancen manes/r"kcü»lich als die stakt ^loreny jr regiment verwand¬ let het/wie fie fast offc vnd gern chük/vnd dieoberkaic vnnd das regiment an das gemaine volck kommen waß/hacainer auß dem stoltzen böfel/der das regimendc lang verwaleek/aber mir traurigem heryen verloren het/die vnachtparkait sei¬ nes nachbauren vnd hantwercksman verachtet vnd züjm gesagt/wie wiltdu als aincr der weder die schriffc kan/ noch nie gewanderet/ sonnder dich sampt deinen» gleichen von schnöden vnd geringen handtwerckcn ernerer / dise so grosse vnd edle statt regieren /Darauffder arm man ganmz vnnbewegt sagt/wie dem /es ist nie- mandcs verborgen/was vnd wie jr gehandelt habt / Wann wir nun in allen din¬ gen vnd fachen /das wtderspil thond/ so künden wir nicht vnrcchc rhon / das was Msrdt/were werde gewesen das es auß einem verstände eines hochgelerrc man g .V-ngen were /derhalbcn solt du das widerspil in deinem micamptman zudey- rtent ^rÄnpel/spiegel/muster/vndvorbildemachen/dasdudichsofieyficst/dasdn im am 4 Gx vngleichest vnd widerwertigest seyest. Das ^X.Xil.Lapüct/bon amcm bnsiirsichtttzen vnnd vnbesunen feldhaupcman. M bclll Inzem'o m-tior f-ep5 d ^ex ain hauptma n nic vast weyß/ Offc kluger fin mit kleiner weer. hab dudefter grö fiern fleyß/ Behalt den Hauptman vnd das Heer. . Schmertz. mbauchdithossnyH Siamervnndrisrgr, iVarronis / harr E frcuelvnddurstikai! >^.^abloMaviW/ enigklrcbcrkM'itt echrschaffcn/HcmL hrmbts«D mdern cercrplttkmz licampkmans^ach rugenr/Mlsolldc -gleich gedaltmMj drc fache dahm§crov rirc/chevMnärs ! L>b er dafurha'kM/M ^oclchmzumnWksl 'mans/emm/imi; rsgcgcnttr/rn-A >'nncnn rnG/mw öder /ttttAt/rÄ^ chterztt-MMDs n/mttecmrrcMre irregimmrremA d dasreM^M-as scl-erdas rcZlMnök «re rnachrparkaik sep ge/ägr/Mwi!cd»aü rcrölchsümpcimm /di/esogrossernö^ rgt/wic-em/esM- twirnunmal/c»^ nrecherhon/^MS eures hockyelttl/KM nncanirm-MM'- -rch/ösieMM^ MW dkimettr. Ich klage/das ich eittVnstirsrchtigen vttd -ttbedechtigen fcld- ^^^hauptmanha'oe. Vei-nunssr. Das kan ich nicht verneinen / etwas fast geferlichsein/danndafragemanvmbdie Legion/vnd höre die vmbvn ftiokau- an den wassern 'elrebia/Hrasnmcmo/vrrd Key dem dorste (5annas/vndan vtkan prmgn« Hern orcsn mcr darnider gelegen stnd/ich karr hie nrchrwol rarhcn/dann das man von dcrzweystelhastrtgenkriegerey treske/ vnd abstünde / wann mans aber nicht vmbgehn kan/das man dran muß/ so thu das einem rittermesstgcm kcrli wo! an- stent/besteystedtch großmüttigklich/aberrechtschafsen deines amptes im kriege/ Ist dein Hauptman nichts werc/so sihe das dein cugene / skercke/ vnd redliche rhac vnder im dester mcr herfnr preche vnd scheine/lasse dich am andern faal nicht fei¬ len noch vnderdruckcn/sonder hac cs rvege/so lainc vnd sperre dein braite schulcer dran/ob du ehs möchtest erhalten» / ich lere vnndhaisst dich hyc woleynn schwer rennhanndel/dichzüvndcrfahenn /abcrnichc arn vnmüglichcnn/vnnd vnnge- »nag cy» womenn/dann jhn vor dir wol mergecribenn haben / dann gleich wie vrl tansen-- -encrwandievnfurlcchcigkaic/hlnlesfgkarc/vttfaulkaireinshailosenhauprmas ös geschadet/also hat die cugenc im Heere etwa» aincsainigen redlichen manncs/daz r>e:h^»pc .' Heere auch den Hauptman selds erhalten/vn das ich bye nicht vil melde/so such du sclds dem inn büchernnach welliche nammcn / zn wellicher zeit vnnd wa sollichcs mrve. mcrma! n e/vnnd erlich anM phnrnmsZlammm der junger j imdrmv, den diehcerejvnd^ nntugmtvndsicrckzi !vnchcre/züd«§r«j lesach/abcrmimM Le anderewieehi« iddiestewrdnwM drverlassm. rbnaluW cckLtH m/r. menlrchWät/ rit wol behüt. bösen Glück. L.XXZ! an zu hoffen/also gondt de bewegung des gemüts fein ordenlich nachainander/ dann dicweyl die forchc vnd Hoffnung von denzükünffrigen dmgen sind/so mag ebenn so wol das geschehen«/des du hoffeff/ails auffgchörc züsern das / des du bc- sorgrcff/vnd gefurchter haff/biff du von außen überwunden/so halt noch fest vö ftibs sm snnen/lasi dich da selbs nicht vberwinden/odderehs ist sonnff gar auß/waiße du 6">ür n-e nrchc das Marcellus inn ainem ffreic vberwundenn / bald des volgcndenn cages ^„7^/ Mderu mb mir dem Heere an dre schlacht getreten» vrrd zogen/ vnd sein vberwtm ver »st v» -er/ vrrd gefferigenobsiger/mit ainer großen schlacht/dannerdes vorigen cages "^wme vberwunden was wordcn/darnider gelcgcr vnd geschlagen hat / Go auch Julius ' <^esar bcy d ffacc Durachium vberwunde /kury darnach bey der ffat Pharsalia tun ainer grossen» schlacht vberwindcr selbs geweßr/Derhaibcn seindwol mer et- van inn amer schlacht darnider gelegen vnnd vberwunden/ bald aber sich wider auffgmach rvnd siger worden/dann diegemür der ffarcken fallen» darumb nichc obesbey weylenschonan einem tage triebe abgehec/Seindzugleich baides groß- »nücrig/vndlanckmüclgder henr vberwunden worden iff/wirdrmorgenn dcffer behutsamer fechte vn ffreycc/vn glückhaffcige schlachte lerne/ de haupcma kriegß küffe/craurige werlich/aber rrewe matffer/auch erinern die wnde ainc/wo ma ge felc vndsach nicrechcgechö hat /Alsolernet die vnfruchcparkair den ackerma/vn der e.nfal der häuser/den baw vnd werckniMffer/auch den schiffman sein meeres gefäre fortun/vnd schweres gewiccer/der reytter/wanner offc abfclk / fortan baß auffsehen/ Micvbersehcn /jrren /vnd ffrauchlen/lcrnerman vil/ Es iffniemand vbeewundenn/dann der ehs dafür helcrcc/das er vberwunden sey / wellichs Hoff¬ nung auß iff/verworffen/verschütt/vnd vercrlgec/welliches gemüc vnfal zerpro- chenn/bicrigkatt gedempfec hacc/Sihe an der R.ömergemüc/atle zeyr/abcr für- nemikch im andern kriege wider die von (Larchago /Sie haben nie verzagr/ob es jn schon triebe abgieng/ob schon ihr bundsuerwanten von jn abf«elenn/wider sie conspiriercen vnd zu Hauffchecken/ Könige vnnd völcker seind auch in srrm her- tzen nie durch so vil vnglückhaffcige schlachte/vnd schier durch jr lerffe einfelle vn vcrderbnuß vberwunden worden/von inen inn so grossen gefarenn / iff dcs frides vnd richtung nie gedachc/bey inen iff nie kain spüre noch anzaygung der zaghaff cigkair geffanden noch geweßt/bey inen war nicht anders/ dann nun gantz hohe/ eherliche/ vnd vnüberwindrlicheanschlege / räche vnnd bedenckenn/was iff aber in derwarhaic biß andcrs/dann mir kraffc vnd macht des gemüttes/ die hörrci^- kaicdes glückes züerwaichen/vnd vberwmden/vnnd dasselbig ir zu schände/ zur Dre'RZ- liebe dringen vnd zwingenn/derhalbenseynd sie auch enclich/wie billrch /freyanf kommen/ vnd nurdefferhöhergcffigcn/ye mer sie geschlagennworden seind/ also wrnruch dasirredligkait/tugenr/ vndkünes Hertze /jampc dem glück/nicht allain jrfein- de/new!ich züuor erschröckliche/sonder kury darnach ordenlich / auch die ganntze^vr,!^ Welt inen vnderchongemacht haben /derhaibcn du auch also muff kccklich immer renn ge, anhalcenn/vnddich micdeincmerfaren vnderlittenen schaden klug/behutsam/ vnd fürsichcig machen laßen/dasglück kennen lernen/große ding lernet man nic große schleg/schule lernet es nicht alles/cs muß crfaren werdenn/der kopff/der sm lercuumayffcr nichc hacchörenn / vnnd vonn ihm lcrnenn künndenn /faß sccs mit augenn/vnndrhucs hinach / Z gunst. geschchenn/Dann man sagt das des glücke nimmer mcr zechon vnnd zu schaffennhabc/dann itttt der schlachte/ inn anndern sachenn vermöge es wol vil/aberbiealles/allainmit dertugentbakchsnichtszu thon / dann ob dich das glücke schon ausgcschleffe/nacker on beklaidung vnd waffen bist / so kan man dir dannoche drin waare/gütrer/imkriegewederdasglück noch anders hinnemenn/ waare/gäccr/die waffen seind des gemürs/kan dir der feinde nicht nemen/behal¬ tens auch dise die von ausstn vberwundenn seind /mann bringt sie auch dauon/so manverbrinec /schiffornchleydcr/odcrandergefarausssteee/Eskompeauchbey weüendarzü/das nicht nur allain bist tugenc im Hertze /von jnen verborge mit de schwere nicht mögen berärt/geeroffen/vnd geschlagen werden/ sonder auch dyse auswendige stucke/sogeackc werde»r/am maisten gcfärligkaic vnd sorge trage» vnd haben/derhalbcnn nichtein yeder der imm kriege vberwundenn wirbt /bald des rums vnd lobes den ehr dastlbst ans rügende bekompe/ ausgesckleffr vnnd be¬ raubet wire/dan es kan ainer fast wo! den namen vnnd lobe eins fürereffenlichen fcldhauptmans danö bringen/ob er schon die fluchte im Heer etwa» gibr/sein har- rrrcktai, nischvnndkriegsrüstunng vcrlewree / Iha auch ann der spitze vmbkoMmer / wlnvcnn Dan die tAstorien zaigen an/das der Leonidas,bey elhermophylasnicht so harr wcrvenn vberwundenn/als von« dem sige vnnd vberwindunng bemür sey wordenn/doch sAanvcs vndter grofstm hauffenn der erlegten vnd erschlagenen feynden/ samptdensey- etwün nen vmbkomen/wölliches lobe Vcrgilius auch Dciphobo gibt/vnnd glaubt man wol lobs dem Lucano/so ist inn^hesialia das vnglückhaffeig Heere inn güeeer ordnungge ' standen/Vnd in der Kesten schlackce/die inn Affrica mir dem k?annibal gehakte worden/habe eben als wol d vberwude tailvödesighaffec/ alsdre sighaffeevö de vberwundnen frcy bekennrjdasdes feldr so ordenlich sey bcsteldt gewesen/das we¬ der die spitze/noch daöheer hecccnn «rügen baßbcstellee wordenn sein/noch hörtter vnnd heffeiger hecrenn streiecenn miigenn/ was hat aber nun der hie verloren»/ der diewaarhaffctg ehere seiner kriegskunst/sampt dem gueeenn gewisien / vnnd ordenlicher Handlung behalten/ vnd nicht verloren har. Baö^XXilii.Eapuel/bondcttlburacrWcnhnd innerlichem kriege. ci»!Ü k>ello nr'bik e/l dur-lncittm ne sir c-irt sn die rnhedei ms gemücs die daÄeste ist/ auch die einformrkait vnd einerlay gestalt deines an- gefichcs/vnd die sti e erfolget» die weder durch forchc noch eraurikaic noch freude vercndcrc oder verrechnet nachmalen werden kan noch mag / das kan ein köst- lrch ding nachmals chr/von innen vnd austen rechtgeschasten/ aberes widerferc wenigen lenten/diß isibey den Griechen in b^ocrate/ bey den Römern in Lelio be funden vnd gelodet wrdcn/zu lerst in etlichen Fürsten vnd Herren als inMar- co Anconio vnd Aurelo Ale vandro. Tas l.XXVi.L/aplccl/bc>tt ^wevfelhaffügcm siand. rre/ck5 m Ü0MMÜM cosi/krrc 1- Lt cestam pr-e/c/» «!X borA -ircm. äVaistdn dann nic das «lle stcnd Bist du hcur Herr wirst morgen knecht/ Der gantzen weit inzreifcl feind/ . t7offin Gott fo chnst du recht. Gkmert^. ^Ichdekümere mich /dasich r,einem zweyfelhastcigcn stände bin vn stehe/waisi nic was noch auß mir weden wirk. Vernunffr. Lieber was ist dasan dem du zweystest /zweyflest dmob Menschen sterben m?>^ sen / oder verachten sollen die ding die sie fliehen / vnd dasnan kein Hoffnung » den soll in den glückseligen dingen/ob vnuermiclich fälle etcher ding d^ licke sein künden /ob das glück nic gepogen oder prochenwerdnmügfe, „ sind alle gewiß/zwcyflen magst du wol/wo/ wie/wann du sterbn webest, daran kanst du nichc zweyflen/du seyest dann vnstnnig/ das matst^eic^en vnnd das der nicht vbrl künde sterben/ der biß an sein ende rechk/ehrlicy imo » gelebchac/ kanst auch nicht zweyflen das der zu bald sterbe/ er sterbe zu v-t- 5 zeycerwölle/ der gethon hat das einem frummcn manne wolanstehec /ds- solchesmn seinem leben nichterlangen gemocht / hat doch von sich ein Hostnik A geben ein solcher'zuwerden / also rechtgeschasten zelcbcn inn seinem vaccerlandö, die ganntze wclce aber für sein varcerlande gehalten / oder ellend/ do er nach dem Nn iij rechten Sas ander Büc6 bon dem rechten vnd waehafstigen vacrerlande getrachtet hak/ wo her kommen Kann sch liche zweyfeliche weyre vmbfchwaiff/ vi lleicht von dem glück soll dann das glück dir so eben glauben halten»/das nie keiner einem einigen nre: sehen aufferden ge¬ halten hat / soll es dann sein arc / sitten / vnd weysc behalten.vie ein vngrstümcs mecr/das beyweylen die leuce ercugr/ st es am stiltesten ist/-alddräwermitgrosi sen wellen / zu lerst erfchröcklich im schiffpruch gar ist/es rhsts nicht / basi dnemi- cherlay erfarung der fachen / so wirst du hieuon kein zweyel htnderstellig haben/ dannobwol die außgeng vnd ende der fachen offe zweystch vndvngewissefind/ so ist doch die zweyfelhafftikaitan jr felbs/auch die rügen gewiß/die dich avchvn der den Vngewisen fachen gewißlich gew. ß wirr mache» vnd versicheren / Mann du dich der vngewifen rügende ergibest / jo werdenn.ile ding nach noc versehen/ vnd bestellet/nichts zwcyfelhaffnges vnnd vngcwisieücin/wils fetzen daödmvü Ergibe zweyfelhaffcigesbey dir habest/aber Gott ist nichts zw^felhaffkiges/ VNgewiß/ 8orr/"so vnbewißc/das istgenug/dem selben glaube vnd ergrrdichan jn miegantzem wrririks verrrawen/vnd strich/sperre in deinen Hennen stehen aileneine fachen/wann du em vcste in Christlicher mainung chöst / st lege du von dir abe dre forchee/ lege hin die gewiß / zweystlhaffcigkaie vnd strgstlcigkar> / der stlb wakße wol vas er mir dir machen sankst will/er rst aller ding vnd fachen gewiß/du schiffest vnd serst in einem kleinen zil- len vnd fchiffbnauff vnd nrder in dem weyten mcer der wlr daher / du hast aber em gerrewe stummen fchiffmeister /mainr mit aller rrew Nid sorg dein Hail vnnd ' feirgkairj/ was wrldaran gelegen sein / das der da ferer der weg vnnd strafst nicht waiß/wann jn nun der schiffmelstcr waißc. Aas siben bnd sibentzlast Mpicel/bon encsssangenLN wunder, ko//Änk siNi-tr/ ssercttM eckrmk, 5erl tlbr mmtü . Von wunden mancher lob empfacht/ Doch wirleibs wunden etwa tat Eim andern hond sic schaden Pracht/ Der sten wunden vblstar. Schmer tz bekommen dannfth ck soll dann das glück reschcnauffttdengo n.vie nnvNZrßÜW ^alddräwermikAr^ cs nicht/hastdoM lhindcrstetlighäm/ ) vndvngemM/ ewiß/diedichachvn versicheren/Mn, tg nach not Versal /rvils setzen dasdM lhaffüges/vngnch ich an jnmicgamzm »einesachen/wannr« ne forchce/kgehmdit ascrmit dirmM linernemklüm^ c daher/du ch sorg deinhai! vnnd »eg vnnd sftHW rit mmttkNKtti. rdenckwarat bösen Glück. l^XXVj GH mert2.Es schmirtzen vnd peinigen mich die aller schwersten vnd fev Höchsten wunden/klagedasich so schcütztich zerhacket/zerlcmpet/ vn Zer) meygee bin/durch die backen gehawen/ein suß/ein Hande/ein stucke von -em leib gelcßc ist rc. VemurM.Q wan du sehen küntest die wndendeiner seele/wie ringe wurden dich dist Fegen den jenigen bedncken/aber jr seit so leüc worden/dz jr -ie aller zerceste leichnam habent/vndie hertestc/grobesten/'vn vnentpfmtlichiste seclen/seic derart an ewremeail einem gar nichts/vn an dem andn alles vnglück/ vn vrrgemache zu leyden/dz schwere deins scinds durchdringet dein pantzer wdl/ aber nit das gemür/dan dz genrüc mag m it kainen wastcn verletzet werde/es wäll sich dan seiner wastcn selbs berauben /man hak ein dispukakion von ainem grossen man beschriben/in ainem klainen aber scharpste" bächlin/wie dz niemandr möge wirvt be Verletzer noch bclaidigctwerden/er werd dan zuuor von jm selbs belaidigek/welche spruch ich zu fa!!e/ob er wol d mainnng des grnaincn volcks zu wider ist. Von aus,mst!ds! sinr ist diß drc größt verleyung/die kicstcste vn schedlichiste wunden /die einem ZuM rod hilstr/solcher wunden aber mügcn m ainem leib nicht vilzumalen sein/ vn die weil cme zum csd die schworest rst/so miesten die andere alle lcychr sein / Julius Ce¬ sar war mcdrcy vndzwaintzig wunden zerstochen vnd verwundet/hat vnder al¬ len gewiß nur cm einige tödtirche wunden gehabt/wen sie gleich alle tödlich weren ge weßc/so yee er doch nicht öfter dan ein mal sterben künden/ Dan wan schon der wunden vrl/ vnd die selben nest sind/sohaben doch alle wunden nur ainerlay wir- ckunck/rvölchewirckung ostr auch inaincm codten leichnam gerarcek vnmensch- ücher weyse/doch dem vcrwuncen kain pein noch marrrer mere/ftnder nur ein an zaigung des verwundrcrsgrausamkait/ !^u wan dan dein ftel sampt der Hostart vn rrcr schwestern so verwundet/vngeschwechet wer als der leibe/ vn trerce herzu die dernuc d wunden geferte/wcr nie vergcbenlrch geschrrben/du hast den hosterci- gen als einen verwundern gedemäctiger/wie ain gute wunden daz were /die vrler andern vn grösstem wunden artzney were/ Wu nden vö vornen an dem angesichr sernv vxe vnd prust tragen/rst ein arrzaigung/dz sich einer eerirch im krieg gehalten harc/ist kainem karu ftl)ande/Lan da bedenckecman nicht die wunden /sond man sicht die vnnd arr vrsach d wunden an/dz ainer kecklich bestanden ist/Die wunden eines crnsestenn vcr mansvöwegendgerechcikaic/sindeerlich vnschön/abervlleerlichcrvnd schöner vonder gerechtikaie wegen gar sterben/k)oractus Cocles har auch ein wunden da usn bracht/die er sm nutz vn eerlich genüg machen kunte/dann/Mer allain mitt wunderbarlicher vnd vnglaublicher sterck vn bestendikair/die pručke zu R.om v- der die Tiber vor dem Huftier üg vnd seinem Heere aufhülr/hmd -m von den sinnen die selbige abgeworsten ward /also den nachdruck des scinds crwercc/vn ver nierckec dz de seinden d weg gar beschlosstn/sprang er in seine Harn; sch/ wie crauß gezogen war volles sprnngs in die Tibcr/ward also hin vn widausjn mit pfeylen geschosstn in L Tiber/doch jm on schaden/allain dz er vö dem sprunge ein wunden empsangc/die jn nachmals kam machcc/also sonst gar vnuerseerec zu de seinen V- berge schwumen ist/ vnnd den feynden encrunnen/sie austgehalcen vnnd abgecri- benn hatt/dye selbig wunndenn / lämenn/vnnd hinnckenn /wäre ihm eyn mal daer vmb ain ampc warbe fürgeworstenn/vnnd anstgecrochen/hat er seinen wir derwercigcnalso abgeweiftt/Ich htnck nicht sagt cr/sondcr die unsterbliche götcer habens also gewölc/dz ich in allen meinen schritten vnd crrrcen meins 'Triumphs vn ftges gedcchce/warlich ein rrestcnliche antwort rn rede de ernancen man säst Sergws glerch Das du dich nie allain der wunde vnd abhawen 8 freste/sonö auch d hende hüNmem beklagest/finder ma rat/ist dir die lincke abgehawc/so ists ein lincker/ geringer vn schlechter schade / laste die ein eyserene dafür machenn / wie Marcus Sergius ge> ch entast thon/der seyn rechte im kriege wider die von Carehago verlore/nachmals erst eyn Nn üh eysener/ Das Aas ander büch/bon dcm eysener/fester/vnd stercker krieger worden/kanstu dich des aber nicht gewesen«/ so lerne lingks zu werden»/lerne die linncke für die rechte prauchenn/wie Ättilius der Raystrlich kriegsinan im kriege vor Masstlien/als er sein gerecht Hande and feindc schiffbinden angeworffen vnd angelegt bet/sm also abgehawen wardr/hac er solang der feyndschiff'mit der linckenauffgehalcen/ biß es vndergieng vnd er, rranck /scind dir aber bayde bend abgebavvcn/ so gcdenck wo dz glück am maistc freyhait hac/da selbs hat auch die tngent am maisten zechon / alle stachel desglij- ckes werden stumpffdurch dietugenr/wer mit der cugent gewapnet ist/wirr auch on bende starck genug seyn/Gedcncke des Cinigeri von Atben/der nach 8 schlachx vor Mararbon/da Melciadesewig zechon/vnd zu kriegen her/dc schiffen 8 flüch¬ tigen feind nacheilec vn jaget/vn dz schiff' mit 8 rechte erwisthet/abcr/m die selbige abgebawe ward/bat er mir ölmckenein schifd feinde voller volcksangegriffen vn gebalten/ vn als jm die selbige auch abgebarvcn/bac er gleich wie ein wild vnd vn- uernünffcigs tbicre in dz schiff'mir dem manlgebisstn/vnd crs also/da er nicht an¬ derst kunc gcbalcen.Dir soll auch der kriegsm an in» der schlacht vor Canas nicht auß dergcdechtnuß ernpfalle/dcr seiner bende durch vnfal vn abbcwung geraubt den sigbaffcen feinden nach dem raube vnd peüc trachtet/braucher ehr sich allain des er noch her/seiner zcne für die bende/brsst dem feinde binden in den baist/vnnd bcncketsichasioanjn/daserden feinde nicht lirsst ehe faren / brß ersm die oren vn nascn abbifst/vndalscrsabcdas er dasansebcndesfeindesbeßlich gemacht/ vnd sich gerochen her/ sagt er er wölre nun bester frölichcr sterbe / d:ßist grausanr ding vndwürcercy/die cincrbaren vnd mucsamerbertze baben/gedenckcn insollichem v?cr v,e vnfal sich baß/ seben bald an jren leib/alseinzerprcchlichs/bittfallends/schwachs ding/dz den leib gar bald auchgantz lasstnwcrd/Al^o wan dir oder andern solche üil^glcr gcschebe/nichc darob crniderligcn vnd verzagen wollest/dich desauch nichts bee ncr c-ciiv sonders verwunderst/sonder so du sibcst das du die cüsstrliche bandraichung dey- I^nhat le-bes verloren bast/so wende dich zu/in die innerste gemach vnd gern/08 schos bthelffc st der seele/dar n wlt sttt etwas finden ligen /da vil von zu reden vnd ZN tbon haben v2>E wirst/vndazn man wc8 zungenoch bend bedarf/Gcdenckvn sibe alwegan die cu ' genr des gemücs/da bat stuck vn vnglück nicht zecbon/da tröst dich mit / vn lasst dir sein/dz du solchen schaden nüc chcren babest/vn tragest /dan wunden vnd sche den/ die starckmürt ige leücc von wegen der gcrechrigkait/wie ich dobe gesagt hab/ grosses vnd börres sich vnderstandcn/erlitten haben/stind nicht vneerliche zaichen man soll es weder wunden noch masen baisstn/ sonder anzaigunge vn füßstapffcn der rugcnt/vnd zaichen damit man sic kenne/was gücs sie vmb die lcütre vnd ge- mainc nutz verdienet babe/bat Cesius Sccua kayserlicher bauptman/grosstr stcr cke/abcrkeinergerechtikaic/mir vil caustnr wunde zersteche/zcrrisstn/vu zcrschos sen/ vö wegc seiner wnndbarlichcn stercke bey de feindc ein solchs anstbc gewuncn/ dz sie jn dcßbalbc vcreercc /strne wunde gekusstt/vn die zcrprochne stuck seiner wee Lev den re/waffcn/ vn pfeüc genomcn/vn auß seine frische erlegte leichnam gezoge/in irer v'unrcir ttbgöcrer tcmpcl für bailchumb auffgcsteckt babe/kanstu rechne WZ man von den gcbrE wunde eins gercchte/crnfestcn/vn frrnncn man balrc solt/Abcr bie zu lecste sag ich gcvencke ainest/wicvorauch/beydcnferlichcwundcdcslerbsbedencketö wundc8secl/die vüschavL bie am erstc/wöllend jr anders dz sie nie ewig an euch bange bleibe/lasst das Verner sei erdtrich vm die andere wunde des leibs sorge/die Wirts schon verscharre/ bedecken vn zu recht pringen/vnd wie sie yey zerbackece leibe empsahec/also wirr sie es glar vnd gantz widergeben/inu das erderich müstu mit deinem gantzen leybe / darum lasst dein klagen sein/ so du nur ain stucke vom leibe verlcwrest rc. iä-n-n. !-bn-"r?L'-v K-rbi-ZlEAj, '7^2"«^ cstrc. bcrnichtg«Mcr/dcschisfm8fich xcabcrimdic elitz oolcksangcgrisfcim wieeinmldvndW csalso/dacrmchtM acht vorLanaemchr h abhcwunggemck ancherchr sich M cnrn dcnhalscmn- i blßcrMdicoMM oeßlrch gcmM rnd d-ßisigrausmötz rcdenctcnmDäM hinfallcnds/schmhs zirodcr andern sW chdesauch nichcs de» ^chandraietM-M achrndgcrnM )cnvndznthond«M >,c,chd«b-?E ucblrn«rb nrcmano die erbliche schalckhaic vnd Hoffart zcrrrffen vnd verderbet/ Dorcin derobgcnam ;ü krinlg ccn^nselkompcnicmancs/wie frömmer vndvolkomencrmancr sty durch eyn- son ha"? crechccige stiin vn wekung zum Reich/er sey dan seer alc/vnd hab darzu auch kay- nen son/damicnichc eincwcder die Hitze vnd brunst der jugcnr / oder aber die hebe zum sone scin gcmüc anderstwa hin wende vnd rrcybc/dan sichsgcpöre/Also wirk ' kam Rümg crwökec/der ein sön hac/vnnd wann er nach erlang» ng des Aünig- ! reychseinsonbckompt/soistehrdes reichsvonstundanberaupc /wirrnichc da- > zu gbrauchc/noch genomen/dan diealler klügeste mener/habcn cs für vnmiiglich gchalccn/das ein einiges genrüc künde zu gleich das volck / vnnd seyn son versorge < vnd regieren. Aasl.XXiX.§apüei/vott dem tzcrlomen kümgrgch. c«m reZno /ibcrtÄem sserärtä k)astu verlorn das Königreich dein/ Mic jm hastu vil sorg verlorn. Darumb solru nie traurig sein/ 'Vnd rechte frcyhair ausstrkorn. Miorms ^^^dbmerr^. Ich klag das ich vmb mein Königreich ksmen/dauon mit knnigrey^^ H gewalc vcrcribcn/vnd verstossen / von kümgklichem stül/Maycstac vnd wirdcgcfallen/von güt/ehcre vnd gewalc gedrungen/vnnddasselb auff eyncn andern kommen rst. V cmunffr. Iey gehet erst dein tröst an /so du kamen son hast/dann was jamers wurde bey dir ston/sodu vnnd dein son des reychs beö raubcwurden /yctzist ehsdireinnutzl cherfaale/dannduinndcrhöhe aneinem gechen/vnndgefärlrchcnn orc gesessen/nun ftischabcr /vnd onschadcnn auffdyr ebene hcrnider gelassen/ nun vonn hindcn die gefärkichc böhe bey dir selbs anschest vnnd bcdenckcst/wre auß grosser vnrüw von deinem stäle zu aigcner ruw vnd lcr bennerstgestrgcnn vnnd kommen bist/ vnnd weil kam fröligkaicvnd seeligk-yr on sicherhatc lchrgmrncrdtnH i außden fnMacem ^ronymusdcrÄM blkchgchalrchettch icrew/rn »asaincrnirrsdadr ^olck /dzdclncmen n gedenckmKnck dcsglückgücmdst gcnomen/ o8a!mit ilfreycrvnecrWre chcrcugemvncr^ ojscnInsclDx^ ncn/geradgegenE^ urcnallcn/mikvA dz gcscklickl/nechhf! rng vndcrkicsmZcp dem vrraÜnMlmck s sein vndhsismjmik chmrboscniMk- vnalsodicm!:^ / Dorrindcrodg-B mancrscydmck^ chhabdar;»auchkO ^nc/ oderaberöieM Ilä'6gcputt/WM rlsngunzdcsAW .„vft/mttmckt d^ abcnc-5-rrMttM >'NNds-ps°»>«l« orgvcrlom- licatt!serto.n. on sicherhait vnd sorgfcltigkare sst/wirst du yetz gewar etlichem massen dichglück- Es soie seelrgcr vnd höher zescyn/danndu geweßt bist/derhalbcn sage nurdancke darzu/AA^ dre dir solchs lasts sorgen/vnd gefaren abgehokffen haben/ vn dich deins reiche enr ^cvck mre fetzet/ vnd ob es dir horc wcre vor deinen oren/so ists doch dem gemüt waich /linde ^vüsorck vnd guc/dann du von dem gecriben/dauon on diß dn hastetwa» gehn mreffenn/ Enschs vnd das du heckest mügen willig chon/müstu vetz mit zwang vn drang rhon/ soll-- fw s^nn chen drang vugewalc/soltestu dir langst erwünschcrhabcn/d dir zur rüw hulff/ vn m käme weg bewainen/dann was für schänd ist es doch / dz ein geporner Men¬ sche wünschet vnd begerct/eincweder dasreych vnd vber andere mcnschcherschc/ dir verbotzcngchsi/ denen»/abttdÄmi! worden/von^D bdasgeßckrlcbmM /Jetzt sihcstdchick- so Achtzig smMEü hrlreberbcgrrttMD >nd orennäshatzes/h chchrdeslcrbs/HD d kosten des vnleßcB rpargclr/abermchm :vckcbmgüNWM ,ks sanipeandtmchll .rjcind/i-öeMd ' /d^iebenmckmdr^ dcrauffsUndeksmm ^nder/cinM!K .«-di-rEHA r-SÄ rrernuttN' >ccm'rcg^' kersolcbA^ entt/d-rZttl- bösen Glück. . LXXiX Nich von allen sorgen enchebt/vnnd in sicherhaie vnnd räbigeres wesen gepracht m-rn vÄ harcen/hat ers von herrzen gemaint/ so ist es warlich ein grosses / hac er aber hoff cke/ v; sie weyßcriben/so hac er warlich hiemieden Römern eingrossenfnchßschwantz per- n"^Re" kauffen künde/ frey auß einer not ein tugenc gemacher/ Ich hab doben gcsagt/es cves enr- soll sich Niemande vberhebe/wir seyen alle arme menschen/es soll einer sein argen- Asih ge schafft bedeneken / vnnd nicht freuenlich vnnd cörlich wollen das er nicht ist / Es prachr hs künden nicht alle Menschen innige sein/ Es soll fich einer benügm lasten/ das er ein mensche ist / nicht sein menschliche arc oder narur verachten/ vnrrd vbcrsich zum Aünigreych trachten / Menschen solle Gort vmb rübige rag daneben / vnd die B.ünige geweßc/das sie auffgehöret haben R ünige zu sern/ dann wie wolal- les damit Menschen vmbgehen/berc ist/vnnd beschwerlich/so ist doch nichts herc<> rers/vnrübigers/vnd beschwerlichere dan das Reich/dann der Rünige vnschul- dig leben ist vnderworffen für ander aller schmahe/lesterung/vnd grosser gefare/ wo er sich hin naigec /sihec er allenthalben vm sich gleich wie rn einem weiten meer gellende felstn/schrffpruch vnnd vngemaet) /von dem allen enrrunnen sein/lieber mainstu das es böse sey/Es kan dir nichts seligers zu stehen/dann das du vermai nest das vnseiigest zu sein / das Reich wäre ein mal nicht dein/ sonder des glucks/ Hey¬ das bares drrgeben künden/warum solc es auch dir dastelbig nicht wider nemen künden / vnd einem anderen geben / Aber da sibe zu / das du nicht vrsachc darzü g-brs v» gebest/das ein anders scy / dann der wille des glückcs/ der genügsam ist / darumb dein Reich dir enewandc/nemlich dise vrsach dauon ein weyscr man Salomon in' Ecclefiastico geredchat/der da spricht / Reyche werden verstrzccvon einem volck ausf das ander/vonn wegen der vbercretcung/boßbaic/ freucl/schande vnnd lä¬ ster / vnnd alles truges / Also hast du auffgehörcein Rünrg zu sein / so bebest an ein mensch zu sein/ dann die Hoffart der Aünige ist dermassen geschaffen/ das sie ein vnwillen haben Menschen genandtzu werden/das Gort doch selbst gelüstet vnnd nicht verachtet hat zu sein/kIim an Nerode ein evempel. Gaöl-XXXEaprtel/bsndetHemccerep. rrociitu« er,^«üi trmr? non pnnrn; Lr esto, vrocü>r»k ä I«ü-t cbr-/kl-t er ip/c ßtit. Bist nie der erst/noch nieder lecst/ Vnd sunst vil ander Herren groß/ Es ward vcrraccen Christ derbest/ GchemdichnicsoinGocßhaußgnoß^ , Ckmert^. Ich klage das ich verratten vnd verkaufst bin rborden vonn Vcrrctt meinen aller besten freunden/den ichs am wenigesten vercrawer bette, urey. Vemunffr. Es sind nicht freunde/Habich diroffcgesagek/daruondir nichts güts sonder nur arges zu stehet / weren sie freunde geweßt / sie betten dich nicht verraccen/ Das wörtlin freundrlich mag wol auffzwen wcge gedeurrecwer Güte vst den/dan sich gleich als wol feinde auß falschem Hertze als freunde stellen künden Menschliches leben hac grössere geferligkaic nicht als Hie zu gewarcen / Der nye- find vns mandcs vercrawec/wirk nicht betrogen/vnd die grössesteir mügen am wenigsten lchivilch^ sicherlich den teuren vererawen/ vnd ye grosser vnd merer einer ist/ye mer muß er verrrawen/daher kompc es/ das verraccen gemain wil werden/ vnd besonderiich am meisten künigen vnd grossen Herren widerferk/sunst niemanc so gemainEü nig s)riamus/wie das gemain gerächt gehet/ist vö den seinen verratten worden/ j ciroft Minos ist verraccen wordc /auch ^Iysus/^eches/Agamemnon/ Alevandcr/vn vor »bm derkünig Darius/außden Römeren Romulus/ ^arguinius sOriscus/ des ha - Geruius Nullius/Affricanns der jünger/ der groß Pornperus/ Kaiser Julius/ be» ikre L>o vnd vnd vnzaliche andere/emrwcderkünige /oder aber höher vn mere dan künig/vn tras rede ich daruon das sie verratten worden sind / eben als solc man sich des be¬ trüben/ so es doch täglich vnder «rinderen vn mcrern geschichk/ vn gemain ist/ cs hccee darr einer keinen Menschen aufferden/der /n verratten möchre/Endclich ist auch der herre Christus der himlisch künig schendtlich verratten worden von den seinen / Affricanus bekem frey in Liccrone/das er sich nir so fast vor dc codr selbs gesörche vn gescheuhet hab/als vor der verretterey der stinen/doch laste d. ch weder verreceerey noch auch den rode zu vil anfechten/ die weyl cs der faal vn das glück also mit pringc vn cregt/lasst die verräcercy vn vnerew ymer auff dem verräcer/ herwiderum crewe/glaube auch dein nachcail auffdir ligcn gern/ dan es dir bester jst/dan er har sm mit distm selbe mer geschaderdan dir/er hat dich verratten /aber sich mir verderbek/er hat dich gestochen /aber sich erstochen /dich beraubt/ sich gar gccödk/er hat dir villeichrdein gütlobe/reichthum/ reich/oder ehre rc. abgcdrun- gen/aberlogen/vn verrakten/aber jm damit an seinerseele/gewissen/ruhe vn ge¬ mache den grossen schaden gethon/dan ja nichts schendtlichers ist da« ein verreck Lis Son rer/ nichts yeßlichers hak die Sonne ye gesehen oder beschinen /so heßlrch/das di» h-x verrerccrbcdürffen/die selbige auffs höchst selbshastcn/vn dieanderer lästern r!rsi!!ä e, schände zu straffen suchen/ schcwhen sich selbs vor der schände des lasters/ vn vcr- rcsbcscht rcttcreyen/du müss also mit vcrrcrccrey / schände vnd lasseren witzig werden/das verrmcr nicht so leychtlich hinfür vmbgezogen vnd verratten werdest/ dann vil leut ZN merernmaln durch geringe schätzen erinnert/haben gelernek grossen schaden für» zu kommen/vnd zu verhüten. Bas l.XXXi.Lapüel/hon der berlornen Tprmmep. Insicii/; Uer,l«etM t)>'ünnicir über, kdassu verlassen Äyranney Go brstu erst recht wsrtzcn srey «ie/erKeee tttltM. Di! vngunst/haß/neyd/ab dir gfchik/ Vnd bist yetz aller sorgen qutt. Schm erH chcrs rst d^n em wirk auch nichts schnöders geachtet/andere läster fmdcn etwa einen decknmntel/ men/so einrweders der gerechrigkaic/oder Zeoßmücigkait/ da sie sich mit schmücken/ das /pn dieandcrcri/r lasterallcin/dcrgeytz/zeucht die schnödikaic vnndjämerlichö wescn des hcrtzens nde dcs iatlcrs/p nicht auß/vnd gleich wie wider gcmainen prauch menschlicher irrchumb nichts ge ren witzig ringers/schnöders/vnd armseligers ist dan geytz/ also wirt auch nichts gcringers erdest/ vnd schnöders darfür gehalten vnd geachtet / Derhalben wer solches läster an jm et grossen sä^' hac/sol wisien/das er solcher ehre vnd regimencs weder wirdig noch werbt ist/dan ringers/schnöders/vnd armseligers ist dan geytz/ also wirt auch nichts gcringers vnd schnöders darfür gehalten vnd geachtet/Derhälbenwcr solcheslasterairjm har/sol wisien/das er solcher ehre vnd regimencs weder wirdig noch werbt ist/dan Menschen sind ser vnwillig vnd vngehorsam / dem der selbsdisem läster gehorsam vnd vnderworffen ist / Es will sich nicht reymen / das der macht habe ober eines anderen leyb vnd güt / der seines geles noch gnts nicht mechtig ist / Es schickt sich nicht/anderen lemen leyb/lrben/ vnd güc mit gewalc wöllen nemen / vnd dassein nicht anrüren dürsten/derhalben der erst/best/vnd fürnemest wcge ist zur sicher-- hait/freymütigkaic/vnd gerübsamikaic zu bekomen/das einer nicht allein gantz D o in vnd >vn mere daWnig-ri als soll man s-chlxsiv L)iLt)t/vngemMß/°' ^enmöchkc/EndM^ raltcn worden rsofastvordcrckscibs cn/doä) lasse dä)«drr csdcrsiralmd-röM ncraufflMvEM ngertt^dirkHr -acd-chvLMttrnaccr i/drchberalök/fich^ oderchterc.^W böstir Glück. l.xxxi geschrtben/das von vnbilligkaic der eheweyber der Tyranen / vil 'Tyrannen vnd wücerey gefallen vn abkomen sey/verstehe man es das sie den leuten vil gcdrangs oder aber das die Tyranen weybern der andern vil vndillichs ZÜgefügt haben/»st baydes rechc/würcklichs vn leydlichs/eins als güc als das ander/des ersten hast» einexempel/nicht allein als vil Tyranney derTyrannen/sonder auch der R.eich belanget/ der Troianer vnd R.ömer R.eich/ Des andern hast Agidcm deren von Lacedemonien Tyrannen/welcher da er seine vncerthonen beraubt hak/vnd sich vnderstände durch sein alter hestkigest/grimmigest / vn vnbilltgestes weyde auch die frawen zu berauben / ist es ein vrsach geweffc seines lersten verderbens / Diser Tyrane ist Aristoteli nit erkenegewesen/dan er zur zeit Alexandri im sch wancke das Tyranisch regimente fürek/hat nicht so lang gelcbet/ das man achten kundte das er gelebt hat zü Aristocelis zeite/Es wundert aber mich das er Nücronis vnd Gelsnis gedencker / eben in den selben büchern/ wie ers hat kcnen künden der zeyk nach kan ich nicht rechnen noch wissen/ Es sind auch noch wol mcr andere vrsach Txra«-» das einer von seinem regimenrkomMet/vnd von der Tyranney gestossen wirdc/ als stoltz vnd vbermüc/die dem Julio Lesari in den Geschichtschreibern wirt für- ^stosftn, geworffcn/derein solche hosiärt bey/m sol getragen haben/das er gegen dem Se- natoderradtzü R.ome/dersnersuchetansDehrlichest/nicauffgcstanden sey/Es ist auch grausame würccrey ein vrsach das einer möchte vmb landt vnd leu e kom men/als Mescnciuskümg zu Echrurien nach anzaigung des Vergilt) dobcn/deß halben in grosse pein vnd straffe käme/ har auch solche vngättige Tyranney zur pein vnd vnfal den Gaium /Calligulam /k^eroncm / vnd Domicianunr gezogen Vleyde ist auch nicht die schlechtes! vrsach/ die so grosse marrcr ist / wie k)orarius sagt/das die Tyrannen vnd wütcerich zu Sicilien kein grössere pein vnd straffe haben erfinden noch erdencken künden /man sagt auch das yetzige Tyrannen die da herrschen käin grössere auffpringen mügen/ Endlich ist auch kein grössere vn schcdlichers giste vnd läster der Tyrannen dann der laydige geyye/ der in gar gc- main worden ist/andere lasterhaben ein yeden in sonderhait/ aber discs läster ha^ den alle Tyrannen in gemain/dann alle andere läster vndertrücken vnd vmbge- den ein yeden burqer besonders / diß läster aber der laidige geytz / das gantz volck durch vnd durch/Dre Hoffart vnd dergeytz regieren yerzc vnder den Tyrannen/ die grausamkait hat doch vnderwemgen getobet vnd gerumoret / aber der geytz vnder alle/ Hoffart vn ncyde rühen vn nemcn bey weylcn ab / der geytz aber wech fet vn merek sich alle zeit/ darum die land vn leut regieren wöllen/sollen sich diß la sters fürnemlich/auch vor allem verdacht dises verhüten /dan nichts ist/ das eine s'A so häsirg/ vnd der hcrrschaffc vnnd regiment so vnwirdig machet als der geyy/es cr,nrü, wirt auch nichts schnoders geachtet/andere läster frnden etwa einen deckmantel/ waren. Sas ander Büch bon dem vnd gar von sich werffedie begird des 'Tyrannischen vnd wüterlichm regiment-/ sonder auch alle andere begird zu regieren vnd herrschen/dann waß ist nerrischer was arbeicsamer/was geserlicher/ dann des gannyen volckes last auffsich allein wenden vnnd lcgen/der villeichral! zu schwache ist/ sein aygcn last zn wagen/ der halben wer nicht kündte ye das best erwelen/>md so gar inn böse gcwonhmt gcrM ren/ der soll Aristotelis lcre annemcn/ do er spricht/ das sich einer im regiment ein oberer so halten soll / das man sich seiner 'Tyranney nicht beklagen mirge j sonder für einen vacrer/vnd Versorger des vacrerlandes vonn mennigklich erkandr/ sich Le« Rcx incinkommenvnnd einpringen/rendt vnnd güldt so halce/das er darfür gesehen werde /er chü es vmb gutcer ordnung willen/vnnd jo es die zeit erfordert / das ers Tyrann« für das vaccerlande zu schützen inn krieges ttötte allein prauchen wolle / sich so en nur ;u vnnd halte in gemain hinweck/ als seye er eingetrewer bewarer vnnd käm- merlingdes schatzes dergemain/ vnnd nicht seinatgcn/also diestakt zieren vnnd prauche/ bawrn / als sey er em schaffner vnd procuracor allein darüber / nicht ein gewalrü schalster §cr herrschender herre oder 'Tyrane.Er sol auch gentzlich nur für ein guten hauß öariibcr ha'cer vonn seinen vttkerchonen gehalten wcrdcn/der nicht sein allein pflege/sow «tteln sei. her eis, gemamer diener/öen lcucen ehrbarlich/nicht prechtl ch/zu leben fürdctlich sey/Mit solchen vnnd der gleichen leeren Aristoteles möchten grosse Reyche vnnd Fürstenrhumb erhalten werden/das sie also auch die sein sollen vnd wöllen/da für man sie also Halrec/Gieyßnerey vnd erdichte «hrbarkairder regentcn bestellt nit/ es muß ein gründ da sein/es muß nicht vor den Menschen glcysstn von aussen/vnd von innen nichts darhinder sein/ Nlun sihe wo cs dir hie feie/vnd höre a uff zu klq- gen vnd wundern/ dann es nichtwunder ist ein Tyrannen/der mit solchen lasten ren wie obsteht vmbhafftist/zu gründ gehen/ das ist wunder das crctwan so lan ge bleyben kan/In summa alle 2<ünige vnd Tyrannen/allegrosseHerren vnnd 'pocentacen/wann sie lang zu regieren bcgeren / sollen sie steissrg behertzigen vnd Lato Fa- hedencten des Worts Catonisitt Liuio/Geytz vnd vberstuß haben alle grojst R.ei- che zerstöret / Derhalben ist es auch dein schulde das du von deinem reg.meme ge- fiußhabc stojsen/dann dieburger kundren deinen stoltz nicht crleyden/sie waren dir feinde/ ft rEevch uun aber frewe dich daSdu jhr Mitbürger worden bist/lepnebilliche bnrgcrstbaffe erstörir. halten/erkene die wolchar geringeres standes/ du wirst gewißiichen ehrlicher vnd sicherer vnnder frummcn bürgern wsnen / dann wann du öberster vber sie noch werest/yetz hast du einen rüwigern stände bekommen/ jetzist dein leben gesichert/ yetz bist du on sorge/ forchc/ vnd argwon/ yey darff man dir weder hüt noch wach halten / sicher sn wehre vn Harnisch/ derhalben erbittere mit klagen das gut glück vn sicherhaic nic/ sonder nim es mit gleichmütikait gern zu deinem nutze an / dan in der warhait wann du es recht bedenckest / vnd was vergangen recht zu heryen fassest/ vnd nicht auffden gemainen böfcl sihest/ so wirst du befinden/ das du auß vilen vnfällen/ vbclen/ vnd kumers kommen bist/ yetz magst du biß an dein endt sicher leben/darffest nicht sorgen das dich einer ersteche noch vergebe. Aas;Mv vnd aMtglst E^aplcel/ bon brr- lornen schlössern. Lrcibia m/e/ktt «l'cr'm'ä skpe xrEtttr, immicck Veste bürg vnd sthlössergüt Vnd bschwern offr der» nechsten man Die machen stoltz vnd vbermut/ Der sich vor dir nie bergen kan. Schmer? Aas ander büch Hon dem es nicht außsprechen wie Menschen hicrinnenso vngleich gesinnt feind/ ainer Helt nie gleich mit dem andern/Ein jüngling wan er da her schcüßc/so vermaint ehr/ ehe habe nicht nocr/cr welle noch lang lebenn/wann ehr zum alter kommen ist/so sihcc ehr zu ruck hindersich vnd befindr/das/m jein leben austs aller kürzst gewe- sm/vnd so gleich vnwissendt verschlissen ist/Alwegen sind vnd bedunckmdte zü- künsfcige ding vns lenger sein/dan dre vergangene / jo sie doch aimweder soku rtz seynnd /odder aber auch jö vil kürtzer/jö vil die natur ainem ehe zum tod vnd ende hilffc/danckeaberdu Gorr/dasdu soaltbistworden/ vndnicht vnderlästern vn vncugenkso veralrec/das alter ist dir gut vnd nutze/vnd nichtain geringe anzai- gung der göttlichen genadcn vnd gunst/^aißc du nicht das der Kaiser Julius/ amen vralren mane angesprochenhat vndgesagt/ ehr seye den Göttern nrchcvn- mär/vnnd vttangeneme/das sie jtt jö alt haben lasten werden/du bist auß vil rau¬ fenden ainer/dercn die geporen werden/vnd zu solchem alter kommen/ das /enige zvcr ge- nicht hat gedeyen mügen/noch daselbst htnkommen/wenig sind auß allen/dre eyn xechr manns alter bekommen haben/rnn jren besten tagen dahin gcstorb.cn/ der- schc Mr- halben wer es recht bedcnckec MN seinem her tzen /sol jhms gleich ern groß wnnndrv be m He seyn lassen /wann M ein alter manne begegnet/vnd bedencken wie vil hörtter rrie c? cr se.n tag hab müssen thon/biß er hie her zu solchem alrer komen r st/ des so We¬ ng alter leutvorhanden/ist gleich ein anzaigung der grossen fellenn menschliches lcbens/vnd gcrechcgkaic/Dusoltestrcchtfroseyn/dasdu vberden berge komm btst/hast dein tage ein schweren hörttenwektlauffe gelausten / ehs müßte wunder sey» wann du mchk micdwcrcst/vnd der rnw begirig/das zrle Mik frcwden anse- hest/der lauste des lebens ist bey weylenkurtzc/yctzo austs kürtzc st/nimer lange/ alle zeyt harc/scharpff/vneben/zweyfclhafrig vnd fcrlich/ sein lerster rhail ist das alrer/aber siyn ende istder tode dran/wasklagcst/du brskale worden / du jölr nun ist v; außgerichterhaben das ampt deines lebenns /du bist zu dem ende kommen/habe «lkerv d; rüw vnd gemache/Das were eittdollee wandercr/der verzerrt vnd müde worden wo drsv. arbait des scharpsten weges/wrderumb wolce zu rucke hindersich zum an- fang lausten/Den mieden ist n.ches angcnemersdann die herberg/ thür dirabcr wee/das die arbaic vnd müde des weges dir vergangen ist/so mnstdttwarlich seer ein grosses wslgefallen haben/an mü vn arbait /k)astu gern gelebr/so hast du das selbig an ein ende gepracht/'hastu sollen vnd müssen leben/ so hast» Gott vnd der nacure gehorsame gekarstet/vnd welchem vernünsttigen Menschen ist laide/ das ge schoben ist/ das ehr selbe gewünschec vnd gern gehabt hat /es were dan er vermcr- cker das sm sein wünschen zum argen gerarren wolke / vnd herwiderumb welcher mensche wolc so vnuernünsteig/doli vnd dorecht sein/ der sich n cht frewenn wolk das geschehen were/das man nicht Herr mügen vndcrlassen künden/noch on' gros¬ se, mü vnnd arbaic hekte mügenn außgericht werden» / dcrhalbenn'solt dn dich allcnndrhalbenn erstewenn / aynnrwedder das du crlannger hast / das du begercc hast / odder außgerichcc vnnd verricht / das schwere ampt des le- bens/dcs du von nötten verrichten hastmiesten/vnd dein leben jö verschleissen»/ Frewe dich yetz das dn vil mer geschickter vnd räuglicher wordcnn bist/ zum Wol¬ lust deines gemüts/dann du züuor wärest/da du rnn deyner j ugerrt des wollnsts / des leibs dich geprauchrest/ Lüste des heryens seind bestendig /fliehe nicht von dir wie jene yetz /bleiben bey dir weil du achem hast/ hangen hart an der secle/ volge der seel nach/die gelüste aber des leibs wan sie komen/jö bringen sie mit sich sünde vnd schande/vnd wan sie wider hin gond/verlasien sie hinder jn rewe/schmertzen/ vnd ' schsützlrchengcstancke/dasduvondisensolchenyetzfreybist/soltdudich von her tzm frewen/vn deiner erlöserin dauon/dz ist deine alter dack wünsche/die dich bey trewcr l-ande von solche feinden herauß gerissen/ vnd dauon Pracht/ vnd dz ampt dasdiv crI«mg-->>E SKs siemicsich^ ) mmEA ^cußr/sovcrmairikehs/ um alter komnimG usfsailerkürtzestgW 'vnd brdunckMtzL oocharnrrreder^tz mchezumcodrni^ nicht vnderlastmjj lichkain geringes ^as der Aaisir ^-/ - den Götternnichiw >en/dubist außvilw er kommen/düs« gsindaußM/drey i dahin gcsicchn/l«, sieichemgrHrrnnch lckcn rrie ri!he:ttccm r komenistkcsscüv ckl fcllcnnmcnM« vbcrden bcrzckcmm en / chö müftrmckr r zrle mik fnM«ch kürtzist/NMtlG/ seinlersterchsiliW rltworden/duso!« 'M ende kommen/^ ierctvndmüöeWötti EehindersschMM Herders chmöir^r /10 n gelcök/söhDuöas lohastvLsttWddck cuschenifiliridejdOg eewercdrrnrrrcrm^ hcrwrdcrumbwcM bösen GM. L.XXXM dasdrrgepürtaustsichgenomenhat/wiewoldu es verachtet vnd anstgeschobcn Da-aNe» Hast/Gewcne dich newcrluste des gemües/dandas alter hac auch fern eigene wo! Kat »mcv iustvndergetzlikair/welcheso du anfehest zu kosten/wirst du die luste verachte»/ darum du drch so vbel gehebst/das du sie verloren/vnd wirst nrchk mcr wälle noch begercn/dz sic wider keme/ Ein grawes hare ob ainem grawen alten kopsfe eines ftomen manes/har rner anseheus /wirdigkaic/vn eerlchcs wollüsts/dan aller um gen vpplgkayc/freüde/vnd schantlicherraitzung/Gchem dich mc deiner grawe harc /dan wer ist so eines vcrrrrrktcn sinnes/vnd vrrails /das er nicht lieber sehen» rvo'c schöne krentzlin mit weißen Liken rnd 'Veyelin/dann Zuber mitschwattzen kolen /vnd so einer solc in ein andre gstaite verenderc vnd verkett werdc/wcr wolk nie lieber weißer vn ainem schwanen gleich/dan ainc schwartzen rappe sein /Laß auch dich dein runtzlen nie kümern/gedenck wan dz erbrich vrl runtzlen vlcrröpt das cs der panre wo! zerpstiegec/so cregt es bester mer frucht/also dasaltcr wol ge baweclmlebcn/bringtzercrigefrucht/sihedein gemüemdem an/dandeingemüre kan dir kain runtzlen vngestakc machen/kein jake alt noch vngeschastenn/sha wol schencr vn feiner / verachtest«» dem fal dzgemücnrk /sowirdk esdich cnrikch nur alzeir scheuer vnd ectirchermachen/aber vonjnen/dan von außen» ist es gerhon/ )ch hab oft gesägt schöne gestalt beleihe nicht/es versälke/veewcickc/vnd w-rdest zu lcrst rm alter vngestalk/vn heßlrch/ist aber dir güt/ barstest kains spregeis m«r/ barstest nimer den dcincn/vndwciberngcfallen/desdanein schantirchevuzuciic - vnd geperde ist/vor dem spiegel Werbern zägefallen sich so zerzcrren/ die da g'.anbc vnd crewe/die nach bcstendigkait/die nach dapfcrkatt /die nach wcyßhair trachte va mä ee vnd süchcrr/sollen wißen das man solche mgenrehe vnder runycln befindet/ dann vnder glatten backen/Derhalben alte leurre sollen fro seyn/das glace backenn hin b«» seynd/vttddasergestaiferpergattgcn/obmanwolwünschetvndgernMnge ist/ äm. soistdoch nir alzeic dißdz beste/dz man wünschet/ vrllenkte begeren rr atgenn vbel vn beschwerurrg/dan der merer cail kürrden nie vndschiden / noch erke ncrr wie ) n- uerralrs der s)oec sagt/die wäre rechte gükce zeit an st selbs /Gottgebe es sey ayner junge oder alte darin/istjr selbs allweg austs gleichest/dic gemücce aber d lenk find ernc -er vngierch vnd wrderwertig/ja bcy wcyicn istcin cniigcs gcmüc M selbs zä wider vn vnglcich/ bau es begibt sich dz ein junges gemük tobet vnd würrer/wans alewire/vngedultig ist/vn sogar vngleich schleüßet/das es vermaint das des /Les beste sey/das des ergest ist/die läge aber an jhm selbs/ seynd allegutte/dann det ste erschastemr barc/ist auch gürt/ ob wol schon erwan aincr baiß/ der ander kalt ist/ ainerdürre/dev annder feucht / ain andererdunckcl/vnnd triebe/ der folgermdr schön/ klar/vnd haicrer/wann du d ie ziere der gamzcn welc ansihest/vrind die erd- nung der narurebecrachcest/so feind syalle gneče/ wan man sieabcrrichrcnn solc nach Menschenbeduncken/so wcren sie alle zu gleich böse/becricbt/sorgsam/feri ch arbaitsam/engstltch/bittcr/kiagsam/wunderlich/bewainlichvnnd beschwerlich/ vnd drstn wurdest du miranch gewißlich etliche frölrche crncncn/wclch da sie vor Händen geweßc/auch jrc kumer vn volle jamer gehabt habe/ Lkun dieweyl sie hyn vn vergangc sind/müssen sie freüde rag haißen/sie seycs gewesen cd nit/kain ande vrsach ist vorhande/socorechc sind die!eök/dz sie nur hindsich Ücben/dz sie verloren habe/gleich wie dobe vö der jugenrgcsagt ist worde/vil bcgere vn dencket nur stet? Am ,m-g schade/möchte leidcn/dz sie wrdjunge wurden/junge werde sie gewißlich wrrde/a- bcranjene rag wiegeschribcsteec/Dein jugecwirr vernewcrc werden/als des Ad< wm «Ue lers jugendt/Ein yedliche zeycce/ebenn als siegücist den güttenn/allso i st sie ^hch herwrdernmb böse/den der sich vbel geprauchenn / aber ihnen barde kurtze/dcm lcesten amnechsten/dengurtenwirdtst bclonung/ den bösen st strastr/wie kann wreaokr: darm dißgnrt alter sein/dieweyls an allenn orcenn scharpffe vnnd stüchttigist^ccvu». allayn Aasander büch/bondem allain der wegezur ewigkait ist richtig/wann schon Lnn andern wegen etwas süs¬ ses vnd licbl'chers were /dannochk hielt manchs dafür/ das die schnelle stuch t all« liebligkaic vnnd süstgkait außtrlcken/ vnd außleschenn wurde/dannwellicher ko¬ stet ein dinge mn der fluchc/da der B.üniAe Darius von Persien die fiuchc gäbe/ jstjm der drunck eines strnckenden vnd vnrainen wasiersam aller süßesten gweße d r durst als Cicero maim/icb halt aber die forcht her jm den gcschmack vcrtilckee Der sighaffcNünigAlexandereyletjm austdem rugkennnach /eüchmenschenn druckt hmderwarrs die schnel Ziehende zeit harre /die behende jare/die geschwinde täge/die fl egende stunde/Auch ist euch der rod vor den äugen ein beschwere /so ha¬ ben auch also weder die gezwungene ein widerkunstr/noch die gedrungene ein vcv zug odcrverweylung/noch die so fürüber gangen setnd / ein widergange/Lieber wellicher rait solliches weges mit so vilen beschwerungen vnd schrecken belegerer/ ist gttkk /ihr sagt mir solliche wege güt zu sein/die euch zu allem wollust/ schänden/ vnd vnrugendcn freren/Drß ist wo! ein gemainer prauch/so zu reden/ das diß gue rrach vn sey/dasvnsanmättkg/vnd sich zu vnser begird vnd naigligkait lende / ob woldye iet anmü wtrckung vnnd außspruch der selbenbegirdcnaustsallerergest vnndbösestist/Al ? Ä'Ä/ ncnnec der räuber die ketten/die er dem gefangenen vnschuldigklich anlegrjm var wvr gürte/ Also nene eyn Uyranne sein schloß gür/wider die freyhait gemaines volcks fnr gütr cr^awee/also neue der den leim en vergibt das gifsc ein güt gistr/dasden lrütteun »chcm. dem wegehilstc/also neneder rnörder sein wehre gnc /damic erdieleüceer- mürdec/Diser gestalt nach nennetjrdasalcerodderzeyrreauchZuc / das sieeiich dienstlich ist am maisten zü dem das rr begeree/derhalben du kamen sihest/deren so die VNwiderpringlrchcjare bewainen/dte rugettt vnd kindrhairzü wünschenn/ die warltch das beste tat! were/wann das güt were / das am aller ferresten zu dem alter herce/ >a sie suchen nicht allain ain feste vnd starcke rugent / sonder senen sich nach der besten/vnd sprechen/L> du fünjfvnd zwarntzigistes /are wa haben» wir dich geiasten/damic niemant verborgen/wie layd euch die vergangene vncugent Töcirch vnd verbrachte boßhait seye/dicweyk ir der selbige zeyc gedenckek/bcgeret VN wim» sckciv v" ?chcc/darin» solliches begangen/ vnd eüch gelegen darzü geweßc/Es ist aber vm mncrwl, sonst /das ir mit dem Namig Euander in Dergilio seüfftzgec vnnd sagcc/O wan wurve mir Gott die vergangene jarc widcrumb zu ruck tribe/ wir kcscnn aber nicht das solliches wünschenn Socrates gethon/noch auch weder placo / wcdder Fabius/ weder Cacs/die da auch alte leücce warc/es were dan dz 8 wcysen leür weniger we- ren dan der Nünige/Ist aber der Nünig Euander weyß gewc sen/so soll sein seüst rzenbey vnsern Nünigen nicht so gemain vnd bränchlich werden / die aberwitzige vnd corechcen alten bey vns erfordern/wünschen vnd begeren wider junge zu wer den/so es nicht se n kan/wöllen also der narure mit jrem innerlichen begeren vnnd anligen/mit machte gewaltthon /Der Z^ayser k^adrianushaehsstlich auffeyn zeyc kündenn vevieren/spocten/ vnd abcrcyben eynenn/der dagrarv was/vnnd als er vmb die selbige bitte zu erlangen«wider kame/sem haregeferbec / gejünger/ geputzet/vnnd geschmncket het/sprache der Nayser abwcysendcr weyse/ gehe hyn lieber geselle/ich hab diß erst deinem gramen vatter vnd k)crr» versaget /rch kers mich nicht an dein krauß hare/ehs -st narrenwerck das sich ainer will jung mache oder wünschen/Ein armer magewol reychrhnmb/ein knecht freyhaic/ ein vnge- stalcer schöne/ein krancker gesundchait/ein Mieder rüw/ein etlendcr daswiderein kommen wünschen/aber am rechter alcermanne mag nicht jugenc wünschen/ ist abi^indischer wünsche/wer inn ain Hande thüt/vnd in die andern jugent wüm schee/der wirbt bald geware/welliche ehe vol vnd schwerer wirbt/ Es ist eytel vnd vcrgebenbch zuwünschen/dasnirscinkannochgehabtwerden / vnddasda scha- det/wannman eögehabthar/vnd das doch schaden wirr/wann ehswider käme/ Enthalte )alncrw!llE echtfl-eyiiatt^ hc/ttgentM ' mdrrnvegmemsß ^dttschncUeflMrs mrde/dannnellichch PerstcndiefluchrM am aller süM^ dettgeschmackEk! mnach/eüchMmn mdejareMgejWndt gencinbcschM^, Vdl'cZLdrUNMNM einrri-ergangtKer vnd schrecken btlcgm rllem wollusi/schock/ >/so zu reden/dakdßü chgkairkende/ckncht ergestrnndMW iscbuldigklichünlW -cyharcoemüMrA lc Iissr/dxrsdoMtM ^üc /damic rrdklMS» ccauchgttk/dEsM ndu kamenßheschm -:ndrha:r;nlriiO«! tnr aller fcmstmM ugcnt/ jonderseMD res jaremr Hadems e vcrganZkne MWk -crrckcr/btgMtvnMN- lIcnßk/Esist^w krKerrnnös>Att/l)M ^rlcsenn^mck^ Plačo/ v^cddtkM wcysenleükwMgM -gewcsen/so!^,^ is:-Z r:SZ d-rd-g«>r>r-2 bösen Glück.' l-MXV Enchaltt dich solches wünschen/dan so wirst du bald graw/ diß würde dich allein grä wer?/.aber nimer alt machen/Man leget alten lenken solches kindtliches wüm scheu der j» rgenc/für ein rorheic auß/dan es nichts anders ist dan ein kindcheit des grawcn a'cers/Ein alter solre sich zur erde bücken/vnd sehen wie er ob seine grab« vmgieng /Mdencke auß der erden bin ich komen/zur erden würd ich wider werden die nacur- eumanec dich deines anfangs also vn endes/das alter macht das du dich yey also l lrüniest/ dz du austsehest/ nie dich verirrest/ dan du waisst dz man blind« an der hc ind füre müß/also geschichc dir auch /du hast in deine jaren etwa vil tritt« gechon r n vbel auffgesthe/Nu so du algcmach/leyse/vö rrik zu trit alt bist word? gilt cs baß austjehens/dz alter hat dich nir vberschlichc vn vbereylet/als die vnbe- dächeigczrr klagen pflegen/aber den bedächtige nichts zu bald gcschichc/wan du WtmO» dich vbel ab deine alter geheben wolcest / müssest alle rag ia trit die du gelebt vn ge^ Ae» vS rrerc hast/bewaine/dan durch solche eritlin bist» hieher gegange/All dein wünsch alleak ist vor larc-a gewestn/dz du möchtest alt werde/nun gefclc dir dz auch nit/denckest wervenn hindersich/vn eraurest/ Es ist ein wunderlich ding /es wil yederman alc werden/ «8 vn wil doch niemanr gcrn alt sein/istjn beschwerlich/ haltens für ein vnseligkait/ den rst,« gleich alsgefchche /n vnrecht/gkeich als seyesetn schänd ein alter man zu sein/das AL sich warlkch niem mt so! bedüncken lafsen/es hecdan einer sein lebe fchentlich etwa zu gepracht/wie > nan der vil bef-nder /aber ich dessen dich gern frey behiele/auffdz wz rch dir für gute räch vn tröste für die srenplewet/ in dz güt Hertz hinein dringe möcht/ydermam klaget sein vngemach/dem paurnwil nichts geracen/dz vncreu we mecr stürtzet Me schisfleuc/der krieg fristet die knecht auff/der klagt er hab sein gelt versprlcc/ vn wie vil rechnens vnd st nnes hae drse kurtze ancwortinjhr/niemandes kans ermessen/er habe dann die gä ccer des alters versuchet/ vnd der vbel vn beschwerung der jugent gedacht/ Derhalben erfrewe dich deines gücen/vnd vorcails/wiewol auch diß war ist/ das zu Merkmalen auch etlichen leucen wider jren willen güte /vnd den nicht wöllenden böse beschwerliche/vnd widerwertige dinge züstehen vnd widerfaren/Abereinem fromen /erbarn/vnd redlichen marre/der der cugenc freund/vn vnordenlicher be- Ei« »aze wegung desgemüts feind ist/helc on Zweifel ein einige tage des grawen alters für gra besser /dan der jugenc ein gantzes jar/LVaü du auffdeiner »nainung beharrest/ so wc» har« mag man zu dir auch eben billich gleich wie zu dem gemainen volck sprechen / das nic em Vnselig di»>g sey/das man sey alt worden/sonder das man gelebt habe/ also,ar der,» dasdu diß vmb das ende des lebens vnfüglich sagtest/Aber jr klaghastce vnd weh S,n ake das er sich der mühe vnd leiblicher arbeit enrschlahen sott / feyren vnd rühe haben rüc/ kc-n hcrrc doch sunst genüg durch sein leben gewonen vnd verdienet/das er zu leben ardc-t sor herce /hat er sich darob also becrübc/das er nik anders /dan als were er rodk v-ainec vnd von scinemgantzengeschlechcvnndhaußgestndwoltbewainetvnnd geklagt mer. " werden das kundc ein wunderbarlicher alter man gcwesir sein / der sich vor der rü he gleich als vor einer gestalt des todces entsetzet/vn gescheuhct har / so doch einem alrcn manne nichts baß diener dan sein ruhe/ vnd nichts vnchrlichers ist/ dan ein arbeitsamer vnd sorgfeltiger /karger/vnd geytziger alter manne/ Das garitz lebe eines alten sol ein muster/vorbildvnd exem pel sein der rühe vnd stille/Die I)hilo- sophi vnd weysen lernen nichts anders/dan so einer sein leben verzerer/inn seinem alter solle rechrgeschastcn leben/ vnd frum sein/dannim alter sol man sich aussge¬ mach/tugenr/vndgemütgeben/Stcrcke/schöne/geschwinde/vrmdgesundthaie sind mit dem leben dahin/^lugcndr allein bcleibk/weicht auch von keMem in tods uöccen/vnd seinem alcer/auff dise rügende soll sich von anfang mennigklich bege¬ ben haben /wer sie in seiner jugenr verwarloßr har / ist aust dre heffcn dz alter böß lcrret ^lenüg /aber wie dem / kein alter verachtet den steyß der cugcnc / man mags zu ye- ms» der zeit vnd alter lernen/vnd ye schwerer sie im alter einen alten ankomer/ bester rümlicher vnd ehrlicher ist sein steyß/arbeit vnnd bemühen/ vil fmdt man die erst a'ü aA im alter fichrecht lernenkcnnen/witzig/weyß/vndfrummewerden/istwolspaae kennen. genüg/ aber dannochc nicht so vnzeyrrig/ dann ob es schon dem leb en/das da hin ist/nrchr vzdnrchs§enck§O HkvnauUmchcM' r fachen der altM!«' nd fcittgemürder^Ä / der alle lctblick«^ rncrkrgftttt/mdM ^cc so rernewercerwi , zeic voncrmmW fcvren vndruöe rdrenet/daötrzuläeß »rlsrrereercodrmml xrraimtvnndgM sern/-erfi»v-rdcM uh-cl»-/s«d-»^ mhrM-mOd'Z „unn-ZD'-ML evndstrlle/D-E „s«,w-'sE rsO dcml-bett/t^r mjkeswesms/^! k/oderemmLcrtkM 'vdekeinshaberiMs- kMtgeporcrr-r^/ eleybcöalrwerltz^ gt/Esmügem«M- murren vnlvitsM varen/vndiewßwc nfrrdcnrrrderhM -n nicht vechmiMch ian muß stre/ Mm vcrrrgseycdcrMZlA ams/alerCHHsr/W /oder aber dero^ixZ fchenbemühenßchM >uff sichgenommM 'krcsfttdmchsüMP nnües gemercmrötB -allwegbeschrlm.^ ienrklrchwol«bek z -x bösen Glück. l.xxxvl ist / nicht mer zu guttem dienet / so kommet es doch dem todt der vor äugen ist zu guce/dann wer on forchc/entsetzung/vnd traurigkait des todrs möchte ein stunde frey werden / vnd er dastelbig in lecster stunde oder sein leben lang bette gelerner/ der bette die selbige stund oder zeit nicht nur allein wol zu gepracht vnd angelegt/ sonder heree was ceeffenliches aussgericht vnd gechon/Der wirdr nicht vergeben- lich geporen vnd alt/der wol gelerner bac/wie wol auch spaat/ zu sterben / der bar auch nicht vnnützlich gelebcder seligklich gestorben ist/Derrodtistmenigklich na be zu gleich vnrrd da bey weilen am nebestcn/da man ibn am wenigistcn versibet/ ilIremandc ist so jung der nicht noch beut auch sterben müge / es ist auch keiner so alt er mag noch ein /ar leben / wann anderst kein anderer züsal auffs alter fellcc / wann einer alt wirt/so ist er recht zeitig worden/da bin kommen/da zu er erschaf fen/Ein apstel bat sich nicht zu klagen/ wann er so lang am bäum bangen bleibt Em apf- biß er alt vnd zeiccig wirt/ vnd wann ein apstel reden künr/ so würde er sein freu- nirl/ng'! de selbsaußsprechen/daserda bin kommen were/dazu er geporen vnd verordencr «nveba» was/Alle ding sollen zeyccig werderm/ also ist das alter der Menschen zeytkigung auch/ das m» aber also -st/st sihet man wie berbe/bitter/ vnd sture der apstel/ das biß cr?ey ist / die sirgcnrist/st sie abfelcvnabstrrbr/die zeytkigung aber wider der berbe enc gegen gesetzet/ist sie nun inn allen fruchten gut /warumb wolc sie am Menschen cmmösch nicht die beste sein/ Ich waiß auch ser wol/cbe vnnd das obs gar zeytig wirdr/das «»ch ge, vil darüber vnfals kommcr/vnnd ostr verdirbee/das ist aber nicht des alters ssn- "" derber zeit vnnd verrückten nature oder gewittersschulde/aber nicht aller fon- sterbe», der viler/dieda Gor geporen vnd geschaffen/ mitfleiß in das arge vnd bicccre len- den vnnd wenden/derbalben sol ein edler ststr in dir sein/so müst du znuor zeyktig worden sein/yetz erwarte die bande mit fride des der dich abprechen soll/dann der rodte den du forchtest/rst kein todr/ sonder ein seliges ende aller vnrube /mübe vnd arberc/vnd ein anfang deslebens/vnd ein rermin vnd zil/da zu menigklich zu len den sol!/ aber wenig on schistpruch vnnd gefar arrß disem weytten meere der welte dabin sicher fare« mügcn/du aber durch mürce deines alters/richte deinen glück, basttigcn wege zum ende vnd attfurr / schawedas du auß den wellen vnd winden an den porcder sicherbaicbey zeyre anfarest/dein müdes schifflin zcnbc zu lande/ es ist zeyc / vnnd wo du zu lande anstosiest/so gcdencke des cndes/ das wirk dir nu¬ tzer sein/dann klagen vber das alter vn rd frümmeste mücrer der nature/ das nar ren pflegen zu chon. Aas brcr Snd achglgisi Laprccl/tzon dem zipperlin oder podagra. Vi; tt rele^re Ncnck'crtt inopt. Die fäß sind kranck/bab gücen mäc Doch wüt der kranckhair kummenab/ Die weyl dein sinn noch stnd bebüc/ So richt dich an den bccel stab. Lbmert2. Ich klagemich des jämerlichen schmcrtzens / den ich andem psvagr« ^/)^laidigen podagra oder zipperlin erlcyden muß/ da lrge ich/nicmanc nütz sein kan/geschwechr/gekrcnckc/ vnd gar verzerec/ weder stcen noch gcen kan/meinerglidergarnit mcchcig/erkrumc/crlambr/ vnd an bendcn vndfüsien barrgeguelt. Vcmunkkt. Das alter komc nic allein /pringc mrc sich drse vn der glei D; alter chenkranckbeite eine bauffcn/ Zipperlin ist ein solche kranckbeic/die nur peiniget die eusiersten vn vnedlesten glider/ wie wan du am bcryc oder baubt den edlcstcn prmgcr glidern kranck/schwach/vn bailoß werest/Weil einer gesundr austrcchc gehst gc- 5""^ denckt er da/yey dort binauß /oben auß vnd niergendr an/dert-albcn bedarste das "Pp y vmb- Aas ander büch tzsttdem MM vmbschwaiffend gemüt des Menschen eines starckcn Zaumes vn bistcs/ das glücke Helt dich bey dem fuß öder hand/spüek vnd kürtzweilcr mit dir/ Esharßc kern Zip¬ per!, n/ es sind füßbendlin/die es dir angelegt hat/auff das du leerest still halten/ vn still steen/ein anderen Helt das glück auff ein andere weysi/den Helt sein arm ne/ ein andern die gefcngkniß/ disen kranckhait/ chenen ein andere beschwcrung/Es hat yedermarr etwas dz im gut ist/ einem so/ dem andern so/ laste es alles guc sein / !wsüvas wer! nun das Haupt ausfreche steer/so geees noch rechc/warznwiltu der süsse/mar fluffrcchd irest das du zum springen/tantzen/vn zum fechten geporen seyest/ L» nein/ du bist ftck)ct/ge zu höhere verordiwt/freye dünste zu lernc/sich der gücrikait bcsteysten/dis gerecht hcrscecht rigdair VN den glaube halten/ den prechlichc leichnam VN die stüchcige welk verach ceu/dasdanstuallcs/wodeinhaubcrechkgschaffcn gesunde ist/k)erwiderum nie allein die cugcnr lieben/ycdcrman freuntschaffr zubeweysen/mitrath vnnd thae deine vacerland heissen /sond auch die läster hasten vn meyde/ darauff sol stch ein redlrcher/erbarer/vnd frumer manne steuren vnd laincn/ hie zü darffer der füsst gar nichts / hertest du starcke bain / müst du dich inn dem kriege mit den feinden fthlahen / ^lun frchee mir den lästeren / dann der leybe den du so schwache tregst/ ist dir darum von Gor gegeben also/das du dich daran yeben/fechcen/vnd zu sige des gemäcs vnd rugenr erachten solceft/daselbst solc du starckmütig sein/ vn was dir an dem leybe versaget/an der seele zügienge/Bedencke vn sihe allwegcn an der nes leibs fundamene vn grnndtfestc die fäsfe/daran du gewar wirst/wie schlechte vn kurtze hoffnüg du hie habest / wir baufcllig dein hauß vn Hütte sey/wie bald du wandern vnnd anß ziehen mästest/ hab allweg acht/dasdas hauß nie vnuersehe- Dss xip-- anffdich falle/bind dein gerät vn armätlein zusamen/ schick dich zü wan perkn Lft dcrn/'Mie wilcu dich aber anderst trösten lasstn/dein kranckheit dz zipperlin ist so " gschaffcn/dz sie gern in d reiche leutheuser ist vn wonet/hat dir vnser Herr Gor vit lem gürer geben/hab güte hoffnüg/süche Änderung/laste dir die bittere schmcrtzcn süß se da ?an werden mir dem das dir Got verlihenhak/vnd sey ZN frid vnddanckbar/Bst du r E ü wirr gewißlich das podagra nicht lang herberg bey dir suchen / dan du cs n r waich auffein düste legen wirst/also magst du dein tröst hrü>e/ wie jhcncr bald feinende bösen Glück. L.XXXVII sein ende vnd abkomung/Tkeugt der rach vnd tröst baide reich vndarm/ so wirt gewißlich einer kommen/der nicht leugt/creugt/vnd ausse bkibc/der wirdt allem vbel dises lebens endeschaffcn/ Ich halte aber vil vonn der armuc/die ein gewisse fürkomerin vnd hailerin diser süchce sey / man sage vnd befurdc das die armuc vil leuce von discr kranckhait erlediget vnd erlöset hac/dan sie ein warhafftige fegerin «rmürqi istder leichnam/Erlich hat die messtgkaic essens vnndcrinckens gchailer/wclches sts« ich möchte ein willige/selbs angenommene/oder erdachte armuc nennen / Etliche lelchnani sind gesund durch wasser crincken/vnnd ewige enchalcung des weins worden von kcm diser suchte/ Also gehet cs das schmertz mitschmerye/ laid mit laide/gleich wie ein vvÄ nagel den anderen creibt/vertriben wirr/ Es wirk schwerlich ecwas verdrießliche Hans ne¬ on Verdriesse gehailec/Damic du aber mit diser vnd vil anderen kranckhairen fri- de habest/ist gut vnd nütz/dasdu nicht allein dem wein/sonderauch der vnkeusch hart absagest/vnnd kriege ansagest vnnd zu piecest/Aber wir vnderstandcn vns nicht denleybenartzney hie zuschreibcn/sondcr dem genrüce/ doch bcdünckcc mich für das zipperlin außwcndlg auch am leyb gut sein/ das ich gerakten / gesell sie dir so pfauche dichs/gefelcs d r nicht/so lasse balbrercr mit salben vndschmicren nicht vber dich/dann gedulcistin diser widerwerrigkaic/die aller krcffckgest/ beste/vnd offc die einige artzney gewesen/ ^ch hab doben gesagt/ wan einer des podagrams halbenan seinem leyb krum/vndschwach/zrrraisen/wandlenvn handle» vndüch rig/zurarbeicvngeschickcist/so mag er in ander wege den seinen vngemainen nu tze guc sein / vnd was der leyb nie vermag / mir rach des Hauptes vnd hertzcns zu¬ wege» pringc. Esistfastwol zu merckcn das worcdes Kaisers Gepcimi Geueri der da er alt wäre / vNd des podagrams heccevermcrcket/wie das erliche vö Adel ein conspirarion vnd büncnrß wideren gemacht/ vnd seinen söne bey seinem leben zu eine Römischen kaiser ausfgeworffen Herten /hat er die Hauptsacher derselbigen encpörungzu sampc seinem suNe lassen fahcn/begrerffen/vn annemcn/vnd als sie vor seinem richtersrul gelegen / vnd zicterenc auß forchc das er sn nemen würd las¬ sen jhr leben/hat er mir seiner hattd ausfdcn kopsfgegriffen vnd gesagc/yetz sehet / Ratstr mcrckec vn encpfindec jr enclich wie das Haupte vnd nic die süsse regieren/ dcrhal- Au«»« ben har sich discr kaiser trösten künden / das mergelegen am haupc vn Hertz wie ob va cr das gesagt /dann an henden vnd süssen ist/darumb auch du nicht bcwainen solc die be schwerlichen fache vnd ftlle von aussen an deine leibe/ sonder gedencken an das ge er/ol'f?>s müc vnd tugenr/vnd ob es dir schon harr abgehec vnnd dich der schmerye plaget / st rcgicr- vnnd wehe thttk/allwegen zu hertzen fassen was dir süsses/ guccs/ glückyafsciges/ A «Tr vnd lieblichs widerfaren ist/ da mir du dise deine beschwerung trösten mügest/das s' va4 ist aber der beste prauch des gemainen Mannes/ das cr allwcgen/ wo cs sm wider- ^"pr. wertig vnd trübe gchcr/klaget/ rraurer/ vnd vngedültigist/ hcrwiderurnb wo es sm wo! vnd glücklich ergangett/vndanckbar vnd vergessen ist/di ß kan ja vrrbrll ch diNg sein/ Iver hac ye gehöret den Kaiser Geuerum obernandc / sich also ab dem podagra/oder den Domicianü vber seinem glatzeden kopsf/dcr jn wunder ser solc beschweret habeir/oder den Augustum inn seinem alter vber die schwachaic seines gelincken augcs/oderden Iulium vberdie nachkforchc vnd craumc die durch ge¬ sichte crüb waren vn erschröcklich/odercndclich andere glückhaffcigiste kaiser vnd mäncr/vbereinoderzwudernacuxe/so es billich were zu sagen oder vnfals vnnd beschwerung des glüäs klagen/das sie so grosse N.aiserchum/R.eich/reichcümer/ gücer/sicg/vnd ehren/vndanckbar vnd vergessen gewesen wercn:' Iver sich reche bedencheewzer ist/wiehie dZjamercal/vnkein volkomenegesiurdchair noch selig- kaic zu gewarcen sey/vnnd waiß sich darein schicken das er süsses vnnd st ures an einander mengen kan / der wirt liederlich des podagre vnd aller kranckhanen ay- gene eryney/den gesunden vnnd gurren rarh des Jobs der auch vü erlitten inn ^)p jy senken lmcsvnbijseS/bregM ucdir/EshaiMff >as du leerest ^eyß/denhclcsclnm"! andere beschmniivÄ iso/lasseeeallcsckGj 'arzüwiiludcrDM icnscycst/Vncm/dvdill 'aicbcsieyssen/^Atr^ dkefittchc-gemlcMt rdcrst/NerwdtMM ysen/micrachrnnM hiezu a.ckmwgM^ -SS Eb TasanderBüchösildem Job trA' seinen alten tagen hat befunden vnnd gttt sein lasten diehailigtgedult/ darin ha- ac^ocne brn wir von Gott gute tag wie er saget ein genommcn/warumb Wolken wirniche M!r vec auch die böse gedulden / wie woldie Hande Gortes nichts böses gebenn nochthon kan/hac er aber nach vnserart vnd mainun^also reden wöllen/bey Gou ist alles v'rs cs a! gttt wirdc aber vnserem alten Ädam das gttt bitter/saur/herb/ vnndböse/ vnnd res vom ist doch ein gesunde salse/cr richrer villeicht sunst vil vnglücks vndgeriimpe! m komme, der weite anMur soll er da mir gedulr vnder dem creutze ligen/stch demenlasstn/ istim nicht abgeschlagen/ob er schon da ligr/mag dannochrdasgemüt stehen/ Hi¬ mel/erde/vnd meere vberlauffen vndauß wanderen. Aas L.XXXVEaptccl/bon dmmuden/gnn de/kretze/vnd schebigkair. kst ssc/?E rer eK, lllct morcieni,b«c MlEM l-T'ast du die raudcn au dem lcyb Die rauden fressen dir die haut/ Ist bester daun ein böses wcyb/ Ern böß wcyb dir vcrsaltzt das krane. Schcbrg Ich klage mich/das ich durch die verdrießliche vn schendliche ks,r. Hraudenbeschwerc/vevierr/vngeplagcrwrrd. Vemunffr. ))etznimtmich ninicr wunder dz dir süchre vn grosse plagen so wee rhün vn verdrießlich sind/ die wer! du dich ab den kleinen kretzen also beklagest / die dannochretwas ju- Man sa- ckung vnd süsses an jn Habc/Ecl ch wöllen sagen dz kreye vn rauden gesunr seycn Awtavn b -rüsam / Das rch aber nrr so einer traurigen sach ein frölichcn namen schöpfte ichebig vn gebe / so saAe rch/ das der wege zu der gesundthaic enge vn schmal ist/ vn der ser suttv ftx. se/n muß/ der ein kurtze l-crcevn schcrpffc deswegs verachten wolt/desauß gang vn ende lrcblrch sein würde/ R.aude stnd gut dz einer bey der nacht keins zey- gcrsodcr stunde darst/jre wrrt dich allweg fein wacker vnd wachen r bchairen/nrt schlaftenlalsLN/sonder ze:cgnüg wecke/ dz du dich etwas ehrliche vn gmszu rhon vnder« 1 >Egegedu!r/danch arumbMrenvmM böses gcbennnoch^ sollen/beyG-ttM bcrb/vnndbößWr lIwcrs vnd gervm^ lrgen/sichdemeiiW HcdasgcmücstihgH -auden/M >/c-uiimvmcr«aL »dir die Ham/ vcrsalrzt das krank. !,esslich-v-ist?,^ -crhlmrnver^ dicdann-»--^ A7LL-? bösen Glück. l-XXXVM vnderfahest/Es ist nie nicmant so faul gewest. »ML müden haben ihn hurttig ma chen künden/Disc kranckhairistein schebtge vnnd vnsiettige suchte / hat aber ein edele Lurarn vnnd k)ailung/ncmlich die arbaic rst guc dafür/ die Hitze/ das bade/ v l wachens/ vnd ein gut regiment vnd drek halccen/wann aber dise stucke auch nicht helffcn/so habe züsiuchc zu der gedulce/dann die gedulc ist die nutzlichist artz my zu allen kranckhairen/dann ye vnsiettiger vnd vnlustiger dise kretze seind/yhe Döner ist die'gcdulc .Publius hacgenenc daspodagram ein verdrießliche vnnd beschwerliche miessigkait/ich wolc gern sagen /wann ainer an den henden zu gei / gen keme/geschweygen der podagramischen fressen/wz ainer thon künt / da muß ainer erst schanclich da sitzen miessig/ein rechter vnflar vnd vnlust / ^un wan du auß klainem vbel ein grosses gücce pringen wolcest/ so stind rauden vnd diser vnn- lnst darzü guk/das sie ainen andern ein grossen abscheüchen/verachten vnnd wid im schläffvnd ereüme gehabt /IVas andern bey nacht rreümpk/wieschwere vnd kcÄm vurußrme schleffvnd rrämc haben/halc ich d-s empfinde ein yedlicher selbs wol/ en vnnv es grbcjm des sein becrlin zeügnuß genng/was für beschwerung /forcht/ vnd vmb schrecken sch^jssg cr crlcide/warltch o Aayser Augustus in seinen letsteo ragen ward feer «amen. schlaffoffcermals erschrecket/ wie von im Gueconius schreibe / )ob auch /da¬ von ich doben gesagt/da ich von dermiessigkait vttd ruw redet/hat sich gestrig be wachen ^lager/vnder ander vcrdrüssen dises lebens/das jn bey nacht auch gesicht/ schrecke d-.ßt le, vnd rreume bewegten/vnd mit forchc erschütreren/ich hab doben gsagc/dz wache bcn / sch, lcben/vnd schlaffer» der cod sey/darumb dir alle vrsachen/dst dir den schlaff breche haissr ver fürdcrlich zum leben sind/hetcest aber ye gern deinen schlaff/ hab gute hoffnunng »sv. es wiedrdirdeinschlaffwiderkommen/duwirstder rage-nsgesund/ sicher/vnd wol schlaffen /blerbetdiß alles auß / so wirdr gewißlich dir der rod schlaffens gnüg bringen». Saö^XXXVn.j^ap.SdttdcrSmäsamtaltdercreüme. VnM c«m trrprLtM terrc'tt in somni-t mcntem. L t ixxum er c^-tt e»-ik. 'Von vberstuß der speiß vnd dranck/ ^ompr fancasey vnd schwere rreüm, Darzn von manig irrig danck/ "Wrlc sicher sein die selben zäm. dbmertir.Ich klag mich ab dem scheützlichen rreümen /die Machen mich gantz vnrüwig/marc vnd miede rc. Vernunkkr. Dreweyl war ist was ayn weyser sagc/das nach grossen sorgen schwere creüme folgen/wie dan war ist / vnd ewre lerer dasselbig auch besterteeen / so hauwe die wuryel der rreüme dise böse beschwerung der sorgen ab/reütte sie auß/so haffu die treüme schon verrribc» Dan lieber zu wem istsguc/o8 wz nutzeres doch/dz du dich in disem kurtzen lebe» welches on des vil bekimcrnuß har/ dich erst mit grossen sorgenbeladeff vn plagest darauß L"S-»K M ^rossenkschktre/dM /mcinschkffjsiMv«, gargcttomett.VekWL vnd wirr dir dieMm ben schlaffen vndßrkn/ özeytrlrchjst/d^ viger schlaff ogrd deinem hauxk M/ vnuersehensmdkrb-M lerchtlich dien-MW in/derschlaffmlsichch somit gmemMlcinÄ wer sich sonst in ankm offt/vndwindeinM us/^odcrerzüßchschM dcmsilbrgcnnVtdcm r schlaffcnnkanstss chc»r sorgen MderÄ rcchcn/werdmMM nddrcnechthcks«gM anrasey/'vnndnMW sohardochÄvAlifMi« urnIobrnirstomk^ severdrussc/m-W rcümpr/wicschmrtt« ccin yedlichcr^s^ vecuiig/sorcbc/rndm!' cnletstevragcndp s schreibt/)eb«oä-M chredcrMsiä'hfW achraochgcD!^' abdobcng,-BM- k/diedirbensch/H^ lass/babgr'kctzM i c-ns gesund/ krderrodMe^ rmwcdcrcrcB ^rndsch^«"«* dararrß dir crieb/erschröckliche vn hcßliche ercüme erwachsen /Du rhnst in de faal rörlichgnug/Dtt wilk»»ric deine lorgc/anschlegc/vürättc göttliche fürsehng für^ körnen vnd vberwindcn/vrrd warst »roch verstehst nie /dz dein tolle narrhaic vnd bedrucken ein spoc ist vor Goc/nic allain zu der zeit austerthalb deins willens/son- der auch aasicrchalb deines wissens vnnd «rfarunngs / Du hörest hie den Poecen k)orarium nichr/der da schreibt/Dcr weyse vnd fürsichtige Gott/drucker vnd ver decket hie mit einer finstern nacht denaußgang vnd dz end 8zukünftigen zcik/vn lachet vn spottet wan sich 8 rnensch mcr dann billich ist fcheühec/fürchcct/ vrrd be<- sorget/Du/sampr alien/sihe ich wol/zicher alle zeyc zu ewercr vcrderbung vnd be- schwerung/seic von der vergangnen traurig vnd sorgfelcig/ in der zükünffrigenn engstig vnd müsam/von der Zukünffrrgen forchtsam vnd erschrocken sdcrhalbenn pringr jhr verdienten lohn auß solchen vberstüsstgen sorgen vnnd bcschwcrungen grosse müselrge arbairdicweyl ir wachet/vnd wan sr entschlaffcc schwere treu me. Ä)an aber der mensch nie grosse sorge hac/vn aber danocht vte nacur oder die stin - de schwer vnd vnrüsame ercüme machc/wcr cs aber »richt bester / dieweyl vndker trx«, causenc kaum ainer war ist/od wirr/vnd also betrogen werdc/daswir die selbige me vcra, veracheetec/vnd ob sie vns schon vnrüwig machecen/doch nicht drein verwilligre »roch lustdaran heccenn/ merbitter vnns seinliesteirn/dann süstc/Dcr trüge ains rauffgr, traurigen craumes/soll dir frölichstin/vnnd herwiderumb eines frölichen trau^bm. mes/stl dir ein traurigkaic sein /Ich wrii dir den beste»; rakte geben/ laste die gany fantasey vnd narrey der crcüme fallen/so hast»» gewiß ruw/kanstu aber /e rreüme nicht von dir schlahcn/so gib nicht drauf/tröst dich mic disen die auch schwere treü me gehabt/ l^emlich mit dem Augusto vnnd Job / davon ich gesagt hab/ vnnd mchtpdarrron gehalten habens Das l^XXXlX Aas ander Büch bsn dem Baö^XXXViiEaptcel/bonderhnfüMetM hochrämligkaitdeslobs/namens/vnd gerächte. steckt lux et/-lj>renlLtmn^ir, Lrc ü«cicm mcnto 5ene/in>kM. Vor ntemant birg des liechces schein/ Arm yeden der dich darumbbitt. Dem Hilfsvnd weyßhair sey gernain / Dieweyl acht keines lodesnic. B sch wer lrchslob. Lhmen2.Es?st mir auch ern lcrden vnd pem das ich weyttee vnd brait- ter erkane/berümpe/vnd gelobe bin dan mir lieb ist/hab hicrauß grossen vnZemach/vnrüw/vn lasts/ wolle lieber dz ich bey denachkomen^eerlrch dan bey lebe wer rc. Vernunffr.Verachtestu alhie/dzdie höcheste vn gröste hauptleüe/k)eerfierer/Arrsten/^)hjlosophi /weysen vnd s?oeeen gesüchechaben/ vnd gewöle/vnd dahin micso vil vnd schweren arbaieen/gefahrc/kriegen/vn gras sen fieyß vnd Handlungen sich bearbaie vnd bemüe haben zu komcn 7 Es erachten LU werck auch die fürnempste werckmaistcr nichts anders/ Dasbeweysic der sDhidiasmie vü künft- der bildcnus Mincrue/wclches wercke ich vnder allen wercken die von menschenn ter /nach henden gemacht sind/für dasfürnempst vnd fürereffenlichest sitze/alkein dz er ge^ rer "rbert sÄidias hierauf gcrümpt vnd gelobt für alle begert/vttd den rüm für seyn gelobt ;ü arbaie zelon hett /ob man jmwol schon solches verboeee /VN dz er sirne namen gar »erden, nichesolt darzümachen/erngraben/vn einstechen/ haeeraberdenochc siinange- siche in den schilc des bildes also eingestochc/ mit solcher kirnst vn scharpfssinigkaie darein gemache/dz esvö mcniklich erkene/ vnd dauon on schaden vnd verderbüg des gatze bildes gcrisien vn geehon nie werde moche/ Allhie sihcc ma dz fÜrcrefscn^ liche hatwercks lcüc/nre allwege nach gewin trachte /sond nachnrm vn lob/ in den gmainc hanewerckcrn laß ichs wol zu/dz sie jr narung mer dan lob suche/ aber in fürncmc nie/dan es begibe sich ofe/Es erzaige sich auch wol dz ein sinrcicher may, stcr etwa »nie läge schade 8 zeit sich auf ein wercke mie steiß legee / verachtet de ge^ win/tst sein nachcail/chüeesallein/dzdc lob geruchevn eernrchrsmagel/abgee/o^ 8 nacheails geschehe/Dz höd auch wol erwersic/die fürerefseliche/ sinreycheste/ vir künstlrcheste werckmarster/die zu aller rümlichiste werck/dz die künige Aremrisra Zä m EüMm lcrücbre. >en der dich daruBl/L achrkainesiobes« SM KS» cbist/l-abk-cr-r-M b7d/n«bk^A dpo-rmz-MZ >/qL"b«/K»«2 nwk-w-n'E-^ SSZ sW cvabcrdeno dcchcnuss diß werckes getrachtet /Allso sihec man das fürncme leücee mer nach de lobe/rüm vnd geruchte/dann gold vnd gcldc tracheen/dubist aber gleich em wid- derfrege/dich beschwere der verdriesserbares lobes / den rrestenliche leücce zubeko- men hoch gesucht haben/wolcest lieber nach drsem leben ehere vnd rüme dann hye haben/vermainest wann du hinwerest/moche dir niemant mer darein reden/hye E/revn» hab es mü vnd arbait/dorr kain sorge noch noče mer/ hie müsse ainer sich bearbai- Fässer een /das er seyn güc lobe bchalce/müß gedulden vil vngemachs/vberfals/vnnd la- van goto stes/mnss das stm dahinden lassen/vnd versäumen / andern zum tust dienenn/ist alles ware/es ist inn allenn dmgenn süss vnd saures vndereinander gemengc/hörc ist cs/ aber leydenlich/eyn handel voller neydes vnd Hasses /aber doch ein eerlicher vnd eyn erwünschticher/Lajsc sein w.e es seyn kan/du wirst neyds nie on seyn / cs sey hre noch dorr/wann du für ander etwas zestin begerdsest / darob du dann yetz dich beschwerest/vnnd klagest wer discs lasts gern vberhcbk were/der muss waar- lich so stoltz seyn/das jn nicmanc dürste vberlausten/oder aber so faul/hayloss/vnd vncäkrg /das sein niemanc beger nocl) dürste/R.anstu dich vor vnlust auch also nie verhielten/ so flcühe auss der start gar wie wolwan ainer so fürrrestuch/hilfst inn die stuchc auch nicht/man hänget im jmcenach/vnd lass r jn nicht zu friden/wa er hin kompc/wirde sein hochrümligkair bcy jn seyn/da wireer auch vberlansts / vn gemachs/vnd neyde die fülle vberkomen/ Der in ainer stakt fürgeng gewcßt ist/ wire in einem wilden wald nicrüw haben/dan derglany seiner scheinparlichhaie mag vnd kan nicht verborgen bleiben/ er schumerk in der fmsternuss jmer herfür/ vnd wendet der Menschen äugen vrrd Hertze auffsich/kdastu nicht gehöre wie Ale¬ xander Macedo den alten vnd hochberämbcen weysenn k)errn Brachiiranorrun Dandanum genanne/biß inn die aller hindersten vnd fcrresten wilmuss vnd Wü¬ stung in Indien/auch den Diogenem Linicum in seinem fasse/des er zur herberg Süecs l» hatte von ferren haimgesucht/vnd von )m vberlausten worden / k)astunicgehört g^rms wie Scipio Astricanns allain von seiner hochrümlrchen rugcnc wegen/ die morde ncr wirr ren bewege/ vnd versönec hac/in die selbig biss in das vnlustig vnnd wüst baurcn- heüsslin bey Liererum/auch nachmals von der feinde vnd mörder haupcleüccenn ftn weycvbermeerseyhaimgesüchc/vndfrainclich vberlausten worden/Älaistu nitt das Dtrrs Lruius von den eüssersten enden desIranckreychs/ vnnd von den lec- gcnrv'r- sten eailen weye in tAspania / biß in 'IVelschlande zu Xome gesucht ist wordenn/ bergen. A)aistu nicdz zü letst für 8 hailigen vecter hüle / ainödcn vnd wüsten/darinn sie Goe gediener/auch Römische Kaiser komen/vnd sie besucht haben / ich schweyge des ^ünigö Galomons/dervonder Aüniginauss India vnd Arabien sein weiss Haie zu hören gesucht worden ist/Ia welcher fürcrcstltcher vn hochrümlicher man ist nicht besucht wordc /gnce fraind/ vnd bekancen l-abcnn jr fraind / so sie zuhaust mitainauder redenn/vnnd schweyen/die vnbekanren aber ergetzen sich allain ab dem ansehcn vnd gestalc/dann die gegenwereigkaic herrlicher menncr/ hac was liebliches an jhm zübeschauwcnn/Des allain merckec der / der sichs gebrauchet/ Das solru nie arbaytsam/obs wol arbaiesam ist/nenen/sonder cerlich vn rümlich dan wo du solche arbaiksamc hochrümlikaic wolcest hinwersten/so mäst du die tu genc auchhinwersten/auss welcher wuryel sie wechssct/dz sty ferr vö dir/dan cs ist von nöcen dz du gedultig de last tragest/ nach welche vil leür vergeblich mit allem fieyss/ Aas ander Büch bon dem fleyss/arrch mit Verlust /res lebens getrackt/vnd du villeichtauchgetrachtethasij Lasst dich gern gesücht/gesehen/ vnd gelobt werden von denen die eswarlich nier bcgeren/wo sie die nicht lkebten/du wollest dann lieber veracht vnd hingeworffen ^"den/Erkenne Gottes gäbe in dem das er auß dir so ein redlichen vnnd ecrli- gürcm gechcn manne gemachethat/Gotkcheret dich / das du chnaucheherest/vnnd dtß rtichrs-n dein tust vnnd freüde stin soll/vnnd herwiderumb dein laide vnnd rewe / wan du E' §rs /N veruneheret hast /Alle eere vnndgucs die Menschen von menschenn geschicht/ ervonM jstvonn Gott/t)astdu schon vil vberlauffens vnnd haimsuchens / vnd vderigev ' ge cyerc/darinn deyn beschwer vnnd bitterer verdriesst ist / so bedencke doch das auß ere»^jx^rer wru-tzel/süsst frucht/rechte eere/liebe vnd rrewe erwachse/wann du den geschmacke deynes gmürs dazu setze wurst/ so werden dir als dan die dingwol schmecken/so dir bitter/herb/vnnd saur gewesen» seynd/müsche gkeych also saures vnd süsses/vnd nicht allainhie/sonder in» allen» andern gescheffren dists lebens/ dann ehs sich so hie helt/das stlten ein süß Honig ist/ehs sey bitter gallenn darbey/ vnnd osst das bitter sürschlecht/vnd vberwtgk/Ehs begibt sich seer ossc das einer am lüsstn /ehere/vnd hochrümligkait schweren» Verdruß hacr /DerRayser 'Zle- spasranus her ab seinem kriumph ein seer grossen» verdrieß/das der pomp so groß/ vnd des warcen so lang/vnd das geleussso vil wäre/straffer gleich sich selbs/das er dencrrumph weder jmselbs/noch seinen vorfarenverpflrchkvn schuldig von/nen verhoffec/ so vergeblich im alter auffsich gewendet vnd begerr Herr/ vnnd wiewol man das hochrümlich wesen an sm selbs nicht begeren soll /so soll manns doch las¬ sen geschehen/dulden/vnd nicht vngeren sehen/ Allain darauffist zu mercken vn acht zehaben/das die mgent/geschiÄlichait/vnd rechte wäre vrsach der eere nicht manngle/dasman die selbe nichtt verlasst/dann ehs yhe eherlicher vnnd rümli- cher ist ein eherliche müsamearbait/dann eLnvnkhäktige vnnd faule ruwe/'Tröst dich allwegen selbs/ das du nicht allain bist/der das gereüsthe/lobe/ vnnd zu spre- chen/vnnd zu schreyenn wie Vergilms spricht/leydenn vnd geduldenn muß/hast allwege gesellenn den ehs auch geschehen» ist / DißistLrispusder Philosophus tarlhaffcig worden/vnnd andere mer/ Ehs sölrainemnur wolthün/das man vyl vonn sdm hielte/aber diser weyse Grrspus herre kain grofst beschwere/ dann wann ehr am fieyssgistenn/vnd scharpffsinmgisten im studieren /vndspeculievenn fas¬ se vnd ware/dre kürce jhn vberluffenn/besüchtenn/vnnd jm frrinrlich zü sprechen Lob chcr wolcen/vnd alsojnbecriebten/jrr machren/vnd hinderten/vndwie er saget / zu» em/ssu' cod hulffen vnd brächten/ Du solk dich enrlich diß nicht beklagen /dann dasdube, fich nye, gerer hie hast/ist dir wjderfaren vnd zügestanden/Nemlich das du hochrümlich E lche vnderdemvolckvnnderkancwurdest innreren / sonst wurden» dir emlrch nicht so vil leük sofraintlich züspreche/hettest du doch wolmügen verborge/ vnbekant / vnd mit rüw vnd fride deynbrot inn stille esstnnmügenn / vnnd dich dahaimdiß frewen/des denn manchem das best leben gewesenist/Aberduhast in derstatt/ vnder ainem großen volck weit erkanr/ vnd hoch gerümpt vnd gelobt wellen wer¬ den/hoch oben an frey/müssg/vnd still sitzen wollen/ des dann nicht annders-st/ dann so ainer wünschet auffdem meere in großem forcun vnd vngewLtter vnbe- wegl ich /stri l /on sorge vnnd gefare scin/des dann nicht möglich ist/Go will zndi- sem auch diß ein hochmüc anzargenn/ dasainer gütter frainde zäsprechenn nicht gäccwlllrgklich leydenn kann / so man doch der feynnde scheldrwordk gedul¬ denn muß. Von m >ndmmdi««WrtA ^rachivnd hmg,»F, oemrMchen vrO,ch ibn auch eherest/W^ rlaidcvnndrnrrrewemvachsi/E »endiralsdandiedmrsl d/musch«g!eychchs« -n gcscheffr scybicrer g egibrsichsicrossidas! mßhacc/Der^a.ch rrcß/dasderpmpsst rffcc gleich sich DsD« flrchcvn schuldtzmD »begerchm/riMMl soll /so soll mE^iss' daratisfisizämikm/H warevrsachdttttttÄ he eherlicherrnndckk ge vnndfaulenMM -eusche/lobe/ vnd gcduldennkiW!» Lrispus dec mr woltbüiiMW^ >,se beschwere/ dMM" ercn/vndlpcml-E chjmfmnklich^lB' -en/vndmcerjE bekl-gmME Mlrchdasdu^M ^mrdenndlreE «s«8 2bß'"^^ ,prri»dg^"4,K mugdctttstv^ nnde bösen Glück. XQI cib mett2. Ich hasst die crübsame ge schray manichfcktigcr ding inn den Verb»«« Istecken/ dasgezencke/ gercuschc/gcpclle/ riehclen/ gehüms der mucken/ vrr vbeü schnacken/floch/vnd lcusstn/das gehenle der nachceulen /mcust/ frösche/ grikkett/hewschrecken/nunderhitze/kälce/stanbe/korß/regens/schnee/winLes/ha^ gel/plitz rc. vnd der gleychen. Vemunkkr. hörest du vnnd lcydcst imr den steccen ^cr mt solches geseuse vnd gechöne ser vngeren/so zeuhe rnn den wrldcn waldc vnnd auff^" das gcw / da wirdt es dir still genüg sein / dann was nicht kan geschehen / vnd ver »übe vnv sage werden / das soll man fliehen / daselbst wirdc man sich nicht also zcrhaderen MAc« vnnd zerschreyen/bißdu müde barab w.rst/vnd verdrossen/k^nst du es ab er mchc vcn kan vmbgehen vnd vermeiden/ so achte wenig des pöfcls geschwctze vnd gest use/dann was esrcdet/ist einkweders nichrs/oder crlogcn/dcrhalben laß rede sursrengecn/ auß vc^ gedencke es seynichcs anders/ dann das plcren der leuce / oder der schafe/ vnd das welre. geschrey vnd mürbel der beren/dann was sole es anders sein/dann der wilden vn- uernünfftigen chieren stimme vnd gel öne / gedencke bey drr/ du hörest das sausen vnd praustn der außlaustenden wasstr die sich an die felsen hin vnd hcrwrder stost sen/haltes darfür/dn seyestan dem prunnen vnnd back Gorgic/daaußcinem er- fchrockenlichen finstern loch e n serHeikes/ liechces / vnnd lauteres wasstr springet vnnd fleußt mitgrolstr vngestüme/oder aber an dem orc / da dre strömen bey der statt Ächeaccmirlarmm gcstuse von dem berge herab rauschen vnnd fallen/d e nachmals der fluß lTsarr rnn d.c Hiber fürsc/ Oder aber an dem orc Cacadupla gcnanc/wie Crccro sagt/ da sich der s^rlus vö ser hohen berge herab stüryec/ oder da sich der Ister inn das Euv/nisch mecr laßt vnnd mrr gewalc fellcc / oder zu lecst Last an dem orc/da das Llgurgrsch gebirge vnnd gefclsc/geschlagen durch vngestü< me vnd tobende Gudwrnd vnd wellen/ein wilden vngeheuren haal gibt/ oder da dieEaribdis vnd Scilla irr den strudlen des Gic lischen meeres gcwirbtcc/wider- gellen/vnd erscha!len/da sclbstwirst du geworren des gereuschcsvnd geseuses/ das d r nicht mcr des volcks gejchray/so vcrdrießUch sein w-rc/ssn5er lustig/ vrrd wer also desgechönesgcwoncc/wirc nicht der Hunde gepelle ansfder gasstn groß ach< D^gcpeii ren/dann jr nicht >o vil/ auch nicht so wütende vnndbeyssrg sind/ als das gemam volcke ist/So magst auch das riehelen vnnd schnawen der pfcrd wol gcraceen/ Das.ne, wann du wrlk/vnnd dein fässt prauchest/ auch eines widcrspennigcn knechten ge- schray darzä/wann dir deine hende hclstenn wöllcn / also den verdrieß des pstrdes vnd desknechces bayder rhicre/davon obgesagc/ mugen dir de-nc süjst vnv hende ablainen/diß istauch nichrwaincns noch klagens wirdig/des rrran mairglcn kan/ wann man will/Lasst dich auch nicht zu fast der mucken vnd schnacken verdrieß Schna, sen/das du ein mucke werdest/ vnd glaubest der reuffel vnd nicht Gott sie bescherst fen habe / vnd in des Beelzebub aller mucken Gorc gewalc kommest vnnd fallest/ wie dann Sanct Augustmus sagt / das einem geschehen scy / der sich also ab den mucken wie du / beklaget habe / da er schreibt vber den anfang Gance Johannis Euangelium/Es sind auch lcuse/wantzen/kefer/flöhe/ schnacken/hcwschrecken/ vnd andere solche chicrlin vnnd würmlin / nicht vergebens von dem geschaffen/ der da gesehen was er gemacht her/ das es alles güt was/vnnd wann kein andere vrsach verbanden/dann dise volgende/so were sie genüg/das Gocc mit solchenge- Gonwst ringen thierlin den stoltz vnnd hoffarc der mensichendemmen vnnd prcchen wüt/ Gorr hat wol inn Egypten Leones/ Dracones/ vnd 'Tygcrrhier schrckcn/ er hat aber wöllcnwantzcn/leuß/frösch/vnndschnackcn rc. geringe rhierlin sch ck en zur plagewöllcn /damic menigklich kundcpar würde Göttliche kraffc vmrd macht/ s vnnd menschliche blödikarc/zerprechllchait/zerstörlrkarc/vlmdzunichrrkarc/was t-gcnpre laßt dich die flöhe so vevieren/stechcn/vnd plagen/hab rühe/gcdcnck güccn sachcn Nach / halt das dem menschenmchrs schedlichs widerfarcu müge dann die sinidc pto «.-r. (lrg ij Essmd st-ngerenleylMÄ cybcc/ ronnhc!!«!^ kreyleuikläglichsÄ« r erfüllet/öochft^e» Drchüud ch öle aujsrn/dt^^ -rchcenndcrpoettn^ cwaegulesrnndM baydesspöMiß^ oraenöcslöscnspM eMchvnndi'M« von» natuk/dtO nrtcö odcröes^ ndcrs stngcn k»M Don kkcb!:cdcrMiri tt,rdcrsicm Menschen zuiMst Mnd narungMsch,/ n/ andere dasßemk«» n ra-figeu geMK rrrrvnsercr«M!W ustkg machen io!icn/i« !chc das die schM-ch Verachtung dljisiciMj ' wurde manjichr-i-m nneskain vnüismS lcrvcrdräsißjs-MiM kairdcs lebens imirW vnd zürräM Eysß ldc/damirdüs-asM bösenGliick. xcm ist da selbst jhr haimet vnnd vaccerlandc / sie haben es macht / du bist allein ein recht/tsi gast vnnd frembdling inn discr kammer / ste solcen billich vbcr dich klagen / das AU««» du /hnen so vil plagen inn ihrem haimetanthüst/ aber schimpff vnnd schertz hin- porns.nv dangcsetzer / dise ding haben» alle ein mainung / Solliche thierlin sollen euch pla- hast mm gen vnnd vexieren / das chr lernet erkennen/wasfür ein armseliges vnnd vnrä- AAA" biges lebenn hie sey/vnnd anfahek nach einem anderen zu trachten / da hin kein mauß /lauß /dieb / spinnen / schaben /ja weder schadenn noch Verdruß kommen müge / must du hie dich solliches nicht irren vnnd ansechcen lasstnn / mäst dir ein sinn vnnd rrost anß sollichen verdrüsten nemenn/gedencke das frösche/grillen/Lösche/ vnnd hewschrecken rc. dir zum tröst fingen /geckcn/vnnd gickcn / so ists dir em hcwschre tröst / vnnd wann es einer so maime / vnnd -m fürnimpt / so zeucht er drsen Ham cke» müs del wo hin er will / nichtaber die warhaic an ihm selbs zu verenderen / sonder das vrchail vnnd erkencniß damit regieren vnnd die sinne zu beherschen/ Es ist new-- gcn. lich einer geweßt/ausfjdem lande wonhastc / der stünde bey nächtlicher nacht ausfmit stecken / stainen / vnnd stangen gerüstet / die Nachtigallen von den bäu¬ men zn veriagcnn / da erwenig austrichtet / liesst er die bäume abhawen / das fi^ imgränen vnder plecrcren nymmer herberg haben möchten / stndcr darnon zie¬ hen müstcen/Da aber vbcr drsi alles danoche die nachrgallen blibe/m äst er zu letst hinweg ziehen/als er aber nn durch das vnfäglich gesang sein schläfst verloren her setzt er sich an ein gestatt eins secs/da höre er bey der nacht die frösch m dem reyche gicken vnd gecken /das hieltcr für das aller lieblichest saitcen sprl das sein kündtc/ er Hecke nicht orglen oder zusamen firrgcn dar für gehöret / das kundtc ye ein wil¬ der grober mane sein/kaum wert das er ein mcnsch solke gehaisstn fern/hie an deM ort gar doll/sunst Ware es nicht ein vngeschickcer man/Discs gedencke ich hie dar- uMb/das man sthe / wie kresstcig styein fürgenomene opinisn/achtung/odermai nung/in allen dingen/Es ist ntchcs/frösch/hewschreeken/vn dcrglcichenLhicr in/ schreyen vnd gecken nicht daru mb/das sie die leuc plagen/beschwcrrn vnd bclaidi- gen wollen/sonder fiegeprauchen sich der wolchacder gemainen nature/ Aber jhr Ems<-g- auß hochmütiger vngedulc/ nemek euch ein beschwere davon / gleich auch als aufi <."ur A allen andern dingen/die anderst geredt vnd gehandelt werden /dan ewr äugen vn prauchcr oren tust vnd bcgrr erfordert/Ewr narrey ist gleich den narrechccn fabeln dcrst)oe ren/die da hieuon sagen /das die frösch/wan sie jo in der lachen Ficken vnd gcctcn/ ste gsthsf nichts anders thün/dan das sie jr alte klag mit jrcm haisern geschray vnd d;e rach- ^st« nemendettLaconam vernewen/anrüjsten/ vn anschreycn/ gleich wie die hcwschre cken an denDconum/der in jr gestalt verkeret ward/mit ircrauschcnden finge! rr gedencken vn klagen/Lasst sie so jr geschcsstc/ kürren vnd gacken verpringen/thn du auch das dein/ warumb zürnet fr mcnschen/vnrechce bcklager der natur/ alle TUerl ü zeyt mit den vnschedlichen thierlin/ vn wölc darneben nie mercken/wie vil grösser h," nta?r verdrüsst vn plage dise find/so jr einander vnder einander zu wider erzaigem vnd v,i plagr rhnnc/Ich w l hie der bösen stücke/dncke/vn renckealler geschweigen/der steccvn strasten raubcrn/vnd musenterlay künst den lcucen das jr zu encwenden/vnrechc erst cm; zu chutt/vn zu beledigen/ ja causencerlaytrüge/ vberwelrrgung vn bedrengung/ deren alle gasstn/strasstn/vn wege voll vol sind/ Ich geschweige auch der schrrapp- larv an. haneN hinder dem busct)/ die darasstcer sich verstecke/ vn weit vn prait zerstrewce / an allen ende sind/angre-fsten/beraubc/vn morde/ auch also die strasten verlegen/ dzschier der merer mildes erdrichs vnwegsam wordc ist/vn nicht kan gewandert vn ^epraucht werde /die schönste schaulust/ vn örter sind den leuten mit gewalc Fe¬ nomen vn abgedrungc/da sihec ma nu yetz so durch die finger zu/lasstcs meniklrch also geschehen/wirc also durch langwirrgc gewonhait bekresttiget/Es kan keiner hie genugsam beklage die schwere meschirchee hinless keic vn trägdarc/dz man nie Lrq üj dazu Aas ander Büch Hon dem Räuber/ da zü chät/dz man daraffrer die raubcrauch in befridten landen vertreibe /deren Mörder / si) Vil VN dz rauben etwa vnder eine schein eines ungerechte rechte so gemain wer/ therrer den /dz gleich kein wandersmatt on sorg seins lcibs VN gütS mer sicherhinauß rai sind dre sin darff/darauss erwachsen/dz das so am aller lüstigesten geweßc/diewclre durch fchcdt" Z" wandern/etwa am aller sorglichisten vn verdricßlichiste/vn dz am ma ske koste chethrcr- leib VN gücwordc ist/So haben yetz durch grossejfaulkaic/vnkätikait/vnhjnleff^- kaic Fürste vn die gmain/vm geringe verwarlosung grosse sicherhaitvn freihaie vcrkanffet/wassol ich sage dz die sach dahin geraten vn vberhand genomcnhat/ dz kcinhürce mer helsten kan/verschlosscn alle päß vn strassen/an allen orrmarg- worr der räuber vn mörder/vn also der einig tröst der gelerce/dz einer dem andern zü schribe vnd tröstet vcrpocen/anstgehaben/vnd dermassen fürkomen/ vnd die weil cs ycymalen nicht anderst sein kan/noch vcrenderet werden/muß man so ge- dulc tragen/muß der natur sren lauff lasscn/niche auffhalken oder abschlagen/ so! ein yedcr nicht discs/sondcranderer vnfallen/ vngemache/ stoltz/ vnd poch der menschen/vcrdruß vnnd raubcreygewonet haben/ vnnd gclernet/wie die nature ein mutter aller güttcn ding / so ein mensche so vil bitterer vnndbösten wcrliche ding von dem anderen leydcn vnd erstehen müss/räglich auß leichten vnnd gerin¬ gen vrjachcn geschwechc wirt/du mustdich inn die säche schrcken/vnnd die nature Dr« natu wol lernen kermen/stc ist gük/ob sie wo! auch vnbiliich vom Menschen lerden vnnd m ^ultcr gedulden müß/sie prngc allwegen tröst vnd hilff mir jhr/wirst du durch Hitze vnd war deösnmmersgequeller/ sopringr sie die kelte des winters dran / vndherwiderumb i erwarte wann es wincer ist /so wirt es auch sirmmer wider werden /Jelcin verrreß -rnk rrost bet das harß /klaid /speis/arbcit/yebung/ selten wirk einer mit kelrin vberwnnden vns hrlff cx dan so faul/das er die hcnd in die schosse lege/ich wit geschwergen/ dz einer ein» fewr an machen kan/diekeltin da mit zu steure/ das doch dic lcrstc züsinchr fauler leue sein mag /Man kan nie so leichtlich auß einem Weinfass vermischt wasser mit eim nassen leinen euch herauß ziehe /als auß einem hausten lenke im wincer so man» fewr macht die faulen auß den thetingen schaide/ alle standen zu fewr nur dicket»» hertz/blüc/mnc/wedcr saffr/kraffc noch macht mer haben/farile/ schwache/ vnird lose leur/Man siher yetz/es ist aber schänd/ dz jung gesellen mit zerhackte Hosen biß an -r scha»n hinan/auffdz sie vernraincrotte backen zn bckomen auch zn defcwre sitzen/vn sich pcchelen / ehrlicher wcre cs jnen das sie bedeckt / gantze Hosen trügen/ die schäme verdeckercn / dann also sie zerhacket besingen vnnd verprennen jre ge- sissi vnnd hinderen/einen vnlustigcn gestancke Kinder jhnen lasten/ Junge gesel¬ len sollenn sich schemen / das sie sich im wmccr frieren/noch im summer erhitzen liessen / sich bey leyb diss nicht beklagen / ich wil hie diß geschichr erzelenn / das sich newlich inn Frankreich zügetragen har / Es hat sich begeben / das man ein vac- ter vnnd sune mit einander gefangcnn / vnnd vmb jhr leyb vnnd leben einge- leget hac/vmrd nach gewonhair dcß silbigenn volcks gepeirngec / vnnd bayöe inn einen kessel voller ralcs wassers gesitzet vnnd zu sieden besolden wordenn/ als sie nun bayde nackcnc in dz wasser zu winccer Zeiten gefangen vn gebunden ge stigen vn geworffen sind/ hat der jung angefangen zu zittern vn die kclremüdem zanklappe anzuzaigc/als aber nu auch dz fewr vndergelegt war/ vn der kessel an hüb zu sicdcn/hat der süngling die vngedult der Hitze mir wainen vn siufftzgrn be¬ klaget vnd gemeldec/dagegen har der alt vacter den sun vnbewegr gegen Hitz vnd kelce mit ernsthastcem anplick angesihenn / vnnd zu jhm gesprochen / L> du schnödes härenklnd /kanst du dan weder kelte noch Hitze erlcydc? diß war ein wore villeichr eins bösen bübcns/aber eins vesten vn bestendigen geniürs/vn wirdig/dz er vnuersierct wcre außdem codcpringenden kessel komen / Solche antwortrey- mer sich auch wsl auff solche obgsagce junge/ wer bische/ waiche vn zarre gsillc vn jmrcherlrn/ bösen Glück. MM jnnckcrlin/die im sumer Hitze wie dieAtlancas verfluche/im Winter vm die kele dz InnMS fewr wie die Lhaldeeranbecccn/vnd vmbher stond / nichts lcyden Noch gedulden weder wollen noch künden/k^nn ist ehe doch im wincrer nur scl)ön vnnd lustig/ wann der schnee on winde vonn Himel herab fest / kann doch nichts schöncrs noch cernlkf«- wcisstrs seyn/aberdie zeitlang verachten auch bey weylen wasgue vnd lustig ist/ kanibal har kelrcin vnd Hitz wol erdulden vnd tragen mügenn /Ader Alexander haxß las har kain Hitz erleydenkünde»:/wedergues noch bösesglückes ercragenn /noch ge- seln« dulden/warumb trachtest du nicht auch allhie/das du zum chaildas an dich an- nemest/dasdirzumlodraichen vnd dienen kan/k)an»balhacesbaide wiegchöre erleyden mügcn/du wüt aber kaincsgeduldenn / das macht ewer wollust/der er- waichet/entsterckt/vnd krafftloß machet/vnd das ichs recht sage/sö verschneydek vnd mache manloß die wollustewer argen Hertze vnd gemüt /das/r »richt allain dz Alks ge/ schwere vnd den todc des feyndes/ sonder den plitze»»/dönder/kelte vnnd Hagel des luffcs fürchtet vnd scheühec/Ich sage es oste laßt die nature jr werck schastenn/sie rab/koni khrrc / wie jrs Gocc besolden har/st seyc narre»»/ bedenckcc nicht das weder ein rröp flin zrr vil oder zu wenig des regens austdie erde falle/dann wie es Gocc besolde»»» a'ung/cs vnd verordrrec hac/ist nicht daran gelcge»» /ob ehs schor» nichc zu ewerem Wollust/ feimnen, warures nurzrr der Menschen wo!farc/gestrndchait/vnd naru»»g dienlich vnd er- schicßlich ist/wie sich von oben herab das gewiccer vonn Goc schlcket/ also nimpts auff sie dre erde zu dancke an/regirec es/so wirc es naß /ist es schön/so ist ehs cruckcnn / also kompcvonderbewcgllchhaicdeölustcsderwinde/vonndc daunstdic wolckcrrn/ zäwcmg von den winden vnd wslcken vngewLcccr vnNddonrrcr/ der das waißt/kann sich leüchtlich i»r die narureschicken/wirtlang nic klagen/wann da folgt/das die wir- Anven? ckung der natur mic sich bringt. Vö den winden »st bey vtlen ein grölst frage /ich sag aber dir ein yedcrlustc der kam winde hac/ist halb cod vnd macc/dann etliche Sravb» der» wind gleych ein secl oder gaist ncnen /Go ist der staube /das rruckerr auch star¬ čke menen» im krieg bey weylcscergüc ding gwesen/dzerweyßc st kraste vndcn- Blitz, genr darin beschehen.So sind donder vnd pütze auch guc/das sicdie leütcc erschre- cken vnd in sich schlahcn/st leben zu bessercn/vnd an d es crewen vnd namen Gor kes des barmheryigen zedenckcnerinnern/dann wa Goc Nicht so crewlich manec/ vnd so barmhertzig dye menschenn liebet / erschmiste er sie alle mic seiner donnder avr vberein hausten/dieweyl sie ye so döse s ind/ vnd so grosse vrsache jrer boßhaic nach Hertc/Das aber das alles geschehe zur forcht vnd schreckenn der menschenn / fürnemlich der bösenN/so hat diß nichc allain der natur vcrstendig poec/sonnder auch die hailigc weyssagerinn k)an»ra/des Göttlichen rachö vnd fürnernens wis¬ send bedacht die da sagt/ Denkderrn werden förchren seine widerwercigc/vnd ehr wanne« wirdc vber vnnd wider sie in den himlen donderen/Derhalbcn forchreccüch st wi- ^^am, derwercigcn vnd böse Menschen vor dem warhastcigen Gott/befleylstt euch wider goc lcrns in sein gnad zekommen/damic jr wider seine freunde werdet / vnd verhieltet euch nicht wider j»r weycers zcchon / diß chrrc/ vnd lastet klage»» klagen seyn / laßt wicce- reu witteren sein/ehs werec doch nicht lan»»ge/sichö»r weccerkompcnach trieben»» wolcken/v»»d triebe wolcken folgen schönem wercer/chüc wie jerrer narre/wann cs schön was so craurec ehr/dann ehr besorget der» folgender» regen/ wann cs regnet lachet ehr/ verhostccchs wurd bald schön»» / Ehs verkeret sich bald / dcrhal- benn zirgcduldenn ist / das so kurtz werec / Lcrire wann dye fynnstcre wol» ckeim kommen / das du dich versehest vnnd bestcrest / das dunichcc in»» dye ewige fyr»nstcrnussenn kommest/dann wer sich nichtdurch plitz v»u»d dörrNder schrecken» laßt / dem werden» sye zur rasche gedeyenn / wie Dauid spricht ftwr/schwsbcl vnd Hagel ist der tail jres kelches/den sie austauffen müssen/ Dn an L^p üü aincrn --d.cnch,cs,g,^ FNtörmr scher hjWttz kcnIc»veßt/d.-cwcb^ d'stc/vndzammchM alt/vmär.kair/viE sicherhaitvii^ nvbcrhand genoi«,^/ k raf scn/an allu» sriiUa» elertc/dzeiriu-rmchn» nassen fürkomen/M etwcrdktt/rnüfrriün^- sthalccn oderaWgs/ nache/stoltz/vnd^ ttdgclcrnrr/MtLienariiü crer vnndbsßmmM haußlcichrcnr-ti^AtM eschickm/vrrndöiuuM orn menschmlcknMl» c chr/Mrstdtiöllkchhtzk z dran/vnd erwcrdeii/MlMirlrti er mic keltmvbeMüdü lgeschwclgcn/dZMre« bdrclcrstczüßnchr^ faß vermrlchrMsk« 'enlcnkeimmmHM ndcnzSfnrcnvckM n/faule/schmrche/M m miczerhackttMkß »< komm auch ckc/gantze Hosen rr»z^ vn»»d rcrpunntine^ ,n-nkss-n/Z»VM .leybpnndkkE SssK L'ÄK dem f'"acbeGorsg<^ -tcp ichvndcrschrW /irplagcnn/nichcm^ llm begeb, si/aufflmtz mal leyden/dasklK stporcn/mnfmstcwsm ermitterstbreckGm sen/ daslaste roltsolchs/danmiikh« ^eltcsien/siekcktstMMt halten soll wanncsdäctt jstrungdeslcl-ens/ft«« mtzckandttfMM?- dgeforchcerms-chr/W selmügenvonMürlitci rscindrndheifcn/M kamer vrsachcnrnW cn darumb/dasd««-^ mdsuxp-nV^ -"b-s-b'^Lßis -mitdcrobM^ stdentTenm-trü^hi ansilyebechenM/H )crn zu gmrcmjm-tsP er/Indcmiare/-«DsM' mbkomenisi/hattesM! nur/das GstttrejftM > dcmätcigemgMM pn / nicht M cs M>"" c/dcnlasi/rnrülMt, -r vollen rndtN-M" erpocc'VcrBusM platz rcgcnfallMM- i sich rnnd erhitz^ -dcnhiml-scbcnE .stnochbemebmM. chtsrnfuglichersn^ acn hamwcrckslE bösen Glück. XLV vnd vmstendeöcr sclbrgen/süche inngezenckcn vnd rechten güttige vercrege/das Gertz mä dudasgezencke an ain ort vnd ende bringcst/dan wogczencke /da rst weder sreud v»y stille/nsch gemach/geitz aber macht allen krreg/hader vnd Widerwillen vndcr den AgÄ men/chcn/erhclc /n auch allain dem selben« cke,nser rvriu Aas XL Lap.bon der erdbkdung» non esi s>ro terrcmotrbnr «8««, Es ist narnr/Gocc dich das lert/ Das man vil ostc erdbidem Herr/ rnet önmen^r Hm'r metnr orör'r en^ 'Vnd ander wunder zaichenn mer/ was fnrchst/Sor -st jr aller t?err. Climens. Ich förchc mich vor der grossen gefar 8erdbidmen.V'er nur^str. Erdbrv ZDip isteyn feer grosse beschwcrnnng/ab vnstrcr müceer der ncur / vnd nicht vnbillich von andern vngemachen/ vnscllen/vblcn/vnd bcstdwcr- -en die ob angezaigc/abgelonnderet/ dannehs memgklich schwerer / wiewol ehs Nicht soosscvnddick ist vndgeschichc/dcrhaldenglelchdrß ein crostrst /dases nirc ost geschicht. ^/Van es ein schlagen will/so zaigrs der hnncl zuvor mic glentzcn vnd p^en , plitzen än/aber des kunstc-generdbrdmcnshac man gar kain verzaichen/wiewel w.-.sicv man sagt/ pherccides der weysi/a!s er wajstr aüß einem brm-nen gesil: öpster/vrr gekoster/ habewcyßgesagc znuor/das erdb-dmen komen werden.Zu dnn gebcnn villcichc vndcrdas einsthlahcnvnd drewendesdonders dregrü^c/keller vn löcher ko - in der erden ein züsiucht/wie man bscc von dem Aayser Auguzro / wanrr cbr sicb ban vor dem werter förchrtcr/ verschlösse er sich/wcllrches man -roch sihec zu R.om aufs biomcan der strasten Saminia genant/vnd den namen noch also von» seyncm Herren bc 7 helc/aber widdie crdbidrnchüfckain sichlieMoch/ kayn ssuchc nic/ dan wo hinsol d gc^gr, frrdisch mensch austerchalb der erden ssiehc/ oder wz w-l es werden/so ob vnserem hanbr der Himel donderc/vnnd vndcr vnsern f-csstn das crdrrich erkidmer/es wäl le dan Das anderkmchbsnhem le bann arner in die tiefst des meeres fliehen/ dcsdann der himliscbcn 'vrrd /r-rdische vcrsndernujstu taikhafftigrst/vnd vnr.ebig durch scrn aygen rngestüm-gkayr / vndbewcguuß/Es seynd erliche ding/dieman verhelen vndmitwsrren ringer» kan/also wann es züuor außgemainem geschray erschrockcnlich gewest /nun lcy- denl ch/ -a verächtlich an mr selbs wirdt.Also rsts auch mit demerdbidmn /dan ob wo! sein acwalt vnd kraffc mcnstbltche rede vnd argument vberrrifc vnd zcr strcü wee/jo ist dach dißdrandes denhandel ringerk vnd lccht mache /dascsselrcnn ge- sch.'chk/dann du hast schier dein lebcnlang kam erdbidcm gesehen /mittler zc c vn- zeUrch Menschen abgestorben flnd/die alle mjrcm leben denrrschrockcnlickenn na- men des erdbidmens gehört/kaincr gesehen vnd darob erschrockcn/welchen sollen sonst bewegen vnd erschrecken/aineweder die aleen/oderaberdie newe / dere man frische gcdechrnuß cregt/eintweder auß denbüchern/oder in dengemüccn derme- fchrn/die ste gsehen Habe/Es rst ausfeinen rag/nicht alzn feer lang/ R.odiß mit er¬ schrecklichem erdbrdem erschitec worden/vnd herfür komen auß abgrund des ince res vrl n-wer inseln /vnd vor /aren bey zwelffalecn steccen Aste durch erdbidmcnn . verfallen/vnd ctlkch durch einfal der erden versunken vnnd versthlundenn/dar- b-omrnn tt rch hat dise grausame gefcrligkait auch in Achaia vnd Macedonia gecobet vnd eittgebrochen/enclichauch in Lampanien / itt dem schönsten kcndlin/nit allein des si woi wclschenlandes/stndcrvnibGcnecegeZeyrtendergNNtzenwelc/ dertn stinem dcy »weif buche von den natürlichen fragen discr beschwcrung gedcnckee/Auch lißkman dz f!rUe» rc.^ kTercukanum vnd f)ompcium/die zwtt aller edlesten stecrc desiclben landes ort VN gelegcnhait/auch die start f)archenopen /durch die erbiden erschütt vnd bschwere lind worden/ vnd wie Van ichs alles erzelen/so es doch so vil ist/ auffs jüngst hast» «rügen sehen/dz hoch gebürg/so wehet) land von dem deutschen schaidec/dero bee wcgung Vergilius vngewonlich zesein saget/bewegt/vnd an vilenden durch erd- bidmen von errrauder gerrsstnwordeu/ vnd bald darnach die Bünigin aller stets« R.oms/scer crschüftec hae/al'0 das etliche rhurn darin senrd eins estllcn / sampc et¬ lichen k-rchen/ . rl^cheandere st-cregar vmbgeworffcn/hat auch das vbcl so nach- ainandcrordenl.ch biß an den besten rail rcükschcs landes grraschek/vnd d» jstlbrg auchcrschüccct/vnd den gantzen A.emstrcm bewegt vnnd erregt jauch a«; Xcyn du st^rr Basel gelegen im gründ /vnd mer dann achtzig schlöffet' vnnd flecken / zn Der tsdt 5^'^) anffain zcycvmbgerrffen/vnd ntdcrgeworstcn/dcö mcnigkl.ch bekam vnd Vi crn al kunebar ist/Eöwerwarlrchein erschrecklich dinge/ wann nicht der tod drseswe- wschr pnd fkrlrchen einfallcns diß ein ende macbec/wce den tod nicht zn fürchten ge- b/on "nn lernst hac/wirc jm in solcher gefar nicht furchten/ de selben wrc der f?occ k?oratuis cm cnvc. sch reibt/Wirt vncrschrccken die einfallens gantze Welt treffen / dan WZ will dir an dc gelegen!cin ob ein geringer vn klainer staine aufs dich faile/vn vinprmge dich/ ob aber dz d' grosse berge Apenninus dich ertrucke/oder aber wie gejagt die ernst l lcnc wclc gar dich erschmettere/dieweyl an allen orten nichts mer dan aln stcrberm ist /on all rin das etlichen wen tod für hochrümlicher achten /der jn zu stecr/dut ch grössere gefar/ Go ist nun diß vnser bedenckcn vnd rache allhre/ drewcyl man kan wcgc flnden/vnd sich vor demdonder vnd schlag verstecken/auch innandern gc- m-'n kä fahr en/so vil es müglich ist/cin widstand befindc/od aber der gefar mic weychenn kan/ vnd widcrdise vnserc gefahre weder fliehen / noch verstände/ noch kem 'sti! črn cyrngcr gewalc/helffenkan noch mag/so muß man vor allen drngcn die forchk des cods/berailam alle ding erchröcklich macht/hittlcge/obswol schwer ist /so ka c:vb rmö -ein/sonst waiß rch nrc vil dazu zeracen/'Vn dicwcrl vö diser gefar karn fmvcnir. statt/zeit/noch Person frey rst/so jst es nic müglich/dz an allen orten VN zeittcndas gmüc müg dazu bcraic vn geschickee ff in/solchs dz ernrwcd natürlich oder züfell-g gcschehLn vnencgehn mag gedulde vn ertragen/ cs kome dan die liebeder rrgcnr/ vnd der M 'crhkmlisäxnvi^M 'aygmrnZcsiün^ -nvndmrtworrennm^ reckmuck Iclvcj'kjw/izs MlkdcmcrLKldnrM^ ^nkvberlklfrrnLM tuc^cht tm gesehen/miklicr^W denrrschrockcn!lck«M erschrockcn/weickcchei eraberdiemüi/deriW derinderigcmücmdM ^seerlang/R.MmR rmenaußabgrunööcm cenAsie-nkchM-m vnnd vcrscblundoin d« dMaccdonisgcMni nstcnlmdlm/nitallcick antzmttcle-dcrlnM edcnckee/Zuch!i/«iz ccrc desselben!ackr«lvn üdcnerschüttv^Wit ovrlrst/Msfs jüngst hah Iclrcschenschaidttjlxr-^ >nd an vi! enden diirck«^ ich» die Alinigmalitrstlü c:nd cine etilen/MM und erreg! jaucbäni^ , schlosser rnndsiM'« dcsmcnlgkl.chdtk^tts ann niäc LertordPv .nrod'ttchrzttfu« bcnrrredcrPscttM^ resten/danrrzmü^ chsa.le/rnrmfr.U^^ ralermegejagrdie^ ,ct)l6merdatt-mA Dl-nderin;uE .cterr/auch-nn'"^ '-«-""'LS'' ^/sbs>rol^" dicircilrod^B „ böstn Glück. xcvi vnd.der basse der läster dazu/vnd die liebe gedulc/Vnd zu lerst/dieweyl dann der Himel auch in stctker bewegung ist/vnd die element allenthalben drewen/ vn war nen/vnd das erdtrich darauff r menschen stond/das sr vermainek het das aller f« stestzesein/allen gefaren stanchaffc/sich vnder euch erschütter / vnd euch seine inn- woner betreügc vnd erschreckc/so erinnerent vns alles dises/dz wir in» Himel mit stečem flug des gmücs steygen vn fliege sollen/dahin vns schwingen/dz da bestcec vnd nimermer beweget werden kan/vnser Hoffnung/in aller zcrgenglichc bewege nuß dahin halcen/das wirauffden sehen/der das erdtrich erzittern vnd erbebenn macher/vn doch er vnbeweglich istwiegeschriben steet/ich 8 l^err /vn werd nicht wervor» beweget noch verenderc/Einyederder seine fnsicrittedesgemüts auffjhnfüsset Imhoff- vir stewrec/der steec yey auffdem festen vnnd sichern /mrr weder selbst nimermer nung auf beweget werden/noch ainicherlay erdbldmen mer fürchten uoch besorgen/ ker aU dein begird vnd sönnng vnnd Hoffnung ab vonn der erd auffGot/so lebest frcy ' vnd sicher/vnd waü das erdtrich schon zitceret/stch erbebet/vnd einfelc/ so bester» stu dennocht/dann es ein thorhaik were/das ainer inn ein zittcrece sache/festehof» nung/hie setzen wolt. Tas XOz.LÄpiccl / voll dem brechen /sierben/bnd pcsn/ ientz/öre weit imd brair vmb sich fristet/tober/vnd wüttet. Omm^peMciemenr e/! n«nci-tiiirzL, Il?an wir diesünd förchrcu so hart/ Alspestilentz so wurd osfr gespart/ licet c^Ztte./cci morieret-rmen. Der zorn Gors vnd sein vnhuld / B.lag nir du hasts gleich wol verschulte (A^Gbmert^. Ich scheuche vnd fürchtte mich vor der grossen n plag derpe^xx^, V^Hstilentz/dicdieleüttschedliche vergisttcer. Vcmunffr. Esistauchall- hje nichts mer dann die forcbte des codcs/ wellrche so du sye hynlegest / bist schon sicher vnnd rrrwsam/Fsrchc des rods sol nicht nur allain von grosicn ges mütten weic abgeleinsr/sonder gar mc zügelasten wcrden/dan was ist rnind «ncns lrchs Schmer«. Aas ander Büch Hon dem vxe lichg Hann furchten das gemain ist/was kan dir der preche/ so du daran stirbcsi/ vcs rsvs von dem gemainen brauch züsterben nemen/^a ehr chnc dir erst dazü/das du M rnwinvr geseliev hast/vnd aust'dem weZe bekonrcst/kompst du wider auff/so lasst dir dem kan/dcm leben bester lieber setn/das du so auss ainergrossen gefar komen/ist anders derrod gllts aU- ein gefare vnd nicht die nature selbs ZV nennen/ Der breche aber bringtnit yeder- Nlrglerch alwegen vmb den halse/sönst were auß dem sterben/den wir ncwlich erlitten da von anbcgin der welk kain solcher schwerergewestt/kain mensth dauonkomen Es sind aber dcnochc vil, davon kommen/ wer in besstrgewcßk /ste weren taufet mal ee gestorben/dann die welk willzü voll werden das ste schier kain breche/kain gwalkmer des cods erschepffen vn erlere kan/so garjhond ste vberhand genomen/ Es solt ainer wollen vnd nicht klagen ab dem brechen/ das cbr schon mit anderen hindurch were/dann es ein tröst ist mic gcserccn davon wandern/ wölkest du aber gern weyceerhie beleiben/vnd den Menschen auß brüderlicher liebe vnnd tkewe zu springen vnd dicnen/iasstichs auch geschehen/dann nichts isthiebesstrdanndas en!onstl ainer flch seines nechsten notk annimpk vnd stch vber /nerbarmet/wann du aber ner Wege gern von deiner wegen leben wolcest/rhettest vnrechr daran/ werest straffwirdig t?c/vnv banrr waskan der brechen dir sterblichem Menschen schaden andcrst/dann dasdu nltvsvcs rhünmust/dasduondistrhon wirst/du wölkest dann drst vnder dreschcden vnnd wEnn/ beschwerungsetze/ dasmandich n.-chtbeklaget/vnd vmb deinetwillen niemank tkürvnn laide triege/wie dan in solchem fal geschieht/du hieltest dan die fürseeliger/ die seer rcchr, bewaittk werden von den tebendigen/wreDergürus schrcibr. Aas . Lap.hotl dcr craursakalc b nnd cmbsaligl'am Zn rriebsal vnd ztt traurigkair/ Dann vnscr leben sonst nichts ist/ Gey men schlich gmüc allzeit bcrait/ Dann streik vndkampff zü aller friste em ttche/ sodudaraM )ttcdirrrsida;üjd«r!i, -Eauff/solajM lrkornm/ltairdM^ ^echcaberbri'nMM cn/denrvirncÄMw ^ain menjch düü«:Mi rgtrvcßk /strwcmUW s sic schier kain bEch 'ndsicvberhachMch dascbrschonMMm twandern/wckH« nlicherlicbe vnliöacW ichreisthiebtsstt^As merbarmec/mnnln«!: Zaran/vncststrasswch adcn anderst,dam-q! drßrndrr Uesä'löm m! mb deinermllenm« dandiefürsceiiMöiescn chrerbc. bnndaühW rieben sonstmchlls? cvndkampstzuE' >, bösen Glück. xc vn Ob Mekt2. Ich bin recht traurig/ das so vil jamers Vttd kum Niers in der Trayrtz »weitist/wir sonackencvndplsß daringcporen/ prechlich/sterblich/arm k»nr. ellend/vngewiß in allen fachen sind. Vernunkkr. Daran ligkcs/auß was vrsach du traurig oder frölich siyest/dan es hak sein vndcrscheide/ es mag die jach in einem augenplrck gut oder böß sein / 'Teaurigkait von wegen der begangenen finde ist nütz vn güc/ allein man verzweifle an Gortes genade nit/die freudeabev auch vö der tugenk vn der gedechmiß guter werck ist ein ehrliche sreud/allein dz sie mein ein stolrz vn hosfarc sich begeb/solcher craurikait odfreude haben jr vorher- geende vrsachcwie du vernimstdie gut sind/du aber sihe zu dir/waruin du so krau rig seyest/ beschwert dich dz armselig leben hie ausserde/ so gedencke dz dich frölich mach die hosfnng des seligen künsstigc ewige lebens/Diß leben kau so arm vn be- rrübc nie se n alschenes sclrg vnd freudenreich ist/hie ists wol jamer vn not/mühe nqen»?e vn arbeic/so vil vbel vn widerwerctges als vrl jr euch beklage möche /Es sind aber bms so» herwiderumb leuc/ die tust vn lieb haben ymer dar etwa on noc zuklagen/da kein treffcnliche vrsach noch schmertzen verhande/danit kranckhaic/schadc/schmach/ lieh »na - noch ander vnfal ist/dise machen jr siele traurig vergebens/ welches der siele so ein sched!ichers/geferlichers/vn verdcrbtichers gisst ist/wie vil verporgener/vn haim licher die vrsach ist/dester schwerer ist auch die aryney vn Härtung drsir sucht vnd vergcbenlicher klag/ Crccrs rachec/das man dise solche cranrigkait der siele auf-- fchlahen/vnd gleich wie geferliche ortim meer mit grosser ardeit/der segel vnd rü¬ der vmbfaren/vmbschiffen/ vnd fliehen solle/dashalk'ch auch für guc/Menschli- ches leben hac vil crübsiligkaic/kan es wol erkenen/ es habt auch treffenliche män ner grosst bächer dauon gemacht vn gcschrrbe/ aber wan du hie baß vm dich sihest so wirst besrndc dz auch ecwz vcrhandc/dz ein rübrg vn selig lebe machen kan/ wie wol vö disim selige lebe dz alhie sein sol niemanc volkomen geschribe/woletlich an- gefrnge/abcr bald dauongestande/ dan sie bcfundc/ dz cs jn zu schwerhak wollen werde/ dz des jamers auffcrde vil zu vil ist/ vn die selikaic vil vil zu klein daneben/ dz er vrl schreibens gebe würd/solc man die lenke berede / dz auch hiegüt lebe were/ Ich wil aber obenhin in d suma eklich vrsach melde /dz sich danoch h:e der mensche stewe mag/vn nic alles mit craure also erfülle sol/Erstltch sol sich hie in discr selig- War»« kaic der menschtröste vn frewe/dzer nach Gocces bild inwendig in d sile rechcge- schaffen/verstand/weißhaic/gedechrniß/redenhasstikaic bekomen/so vilkunstdie lichö »ne erfundc /der siele des gemüks diene müssin / auch auß Götlicher wolthak alles was Nf üeue dem leib vö nöccc reichlich herfür komc/dz d mensch so vil gelegenhaic/gcschicklig-sich kait/nottursst so in mancherlay gestalt hac/die alle nie allein o not sonder de lustc Gorees auch diene müssen aufswunderbarliche wcise/Es sind auch de mensche zur steud/ lust/vnfröligkaic/manchcrlaykrencer/wurtze/blome/sasst/söinmancherleyge- re»v;aU stalt/micso vilegerüche/geschmäcken/farbc/vngecönen/geschaffen vn gegeben/ Es hak auch wz zunor widerwercig war de mensche zu gue einig wcrdc/dem men Waffen sche alles wz aebem hac zu land / wasser vn luffc zur spersivn tägliche prauch/auch »st. zu menschliche dienst vn arbeit vbergebe/vn wo mensche nie in die laidige sirnd ge falle /were sie Herrn belibc alles daß vnder de Himel ist/Es hat auch Gor dem men sche zu seiner irdische siligkaic vn freud verlihen alles schönes vn lustiges/grünes vmsehen/der berge/hügel/vn cäler/dicke wälde/helle flüsie/vn sir lustige gestatte/ gesunde prunen/wildbädcr/mcere/bäche/see/teiche / schöne grüne awen vn wysin fruchtbare äcker vnd felder/weinberge/ gelegcnhaic der steck vn dörfser/ frcyhaie vngmes/mässtges/rübiges leben / wir wöllen den Himel ansihen/wol ein schönen vmkraiß hac er von vnsert wegc gemachk/geschasst/vn auß gecöncc/wie hat er jn mit schöne sternengeziert/ wie geschwinde treibt er sich ymer herümher/da hat er hin gesetzt die Planere/dorr andere schemende gestirn/ son vnd mon/ die liechreste R.r stern Aas ander büch Hon dem stcrn wie L>ergr'lius sagt/des tags vn nachts ziert wie k)oearius schreibt/ vo geD ren vn seiner emstüßksmen herab die fruchtbarkarr der fclder/des vihes/vn alles gttttesgewitters/da her fahr wir an zeit/jar/monar/rag/nachtvnaugenplick Zn zelen vnmesten/wodißnicwere/sokündtmangaron Verdrußnitlebc/hieherkö- rneeauch der stsltz/gerad/auffr.'chtig leib der mensche/ob er wol plöd vn schwach so ist er doch ein herrlich gewaltig ding aufferde/lieblrch vn schön für anders alles an.znsthcn/geschickc vn geschwind Göttliche ding zu becrachrc/dt hat em stele irr M dir ist vnsterblich/die selbige weiseclm den weg auch Zu de ewige leben/rinklcirr Das der ding /eines vnsthetzlichen schatzö/iLeib vn stele mästen am jüngste tag widherfüv 8 hsffnügderaufferstehung/Diserleibwrezcrprechlicherhiesteec/somnßer leb/,» be< anfferstecn/gcschwind/liecht/vnzerstörlich/ vn mit grösste herrlichait/glori/vnd vk chregezrcrec werdc/Eshac sich auch Gott stlbs crnidert/ in menschliche narmge Irm^E chon/ist die menschaic Christi d Gothait so verfüget/ dz er zwu natur miceinanS stcn tage in eine vereinigec/mesch vn Gocgenanc/mensch wordc/dz er auß Mensche Göttv mMn. nmchct vn ober Englische namr crhöhet/diß ist ein vnausprechliche güce Gottes/ vn e-n fter grosse demücikair/ des mensche höchste selig kaie vn ehre / ein treffe vn haimlrche derrrug/einhailwerrige vn wnderbarlichegemainschafc/ meschlrchezü ge karr cs nitmstprechc/Nu wo/an dünckt dich dz kein stligkait stin/bedirnckc dich hie menschlicher stand mcgeadlec/bcstligec/bcfreyer/vn befrideestin/düncktdich dz klein sein/Istdan dz armselig wesen noch grösster/lieber sag an WZ mag höhers EtnmLttvngrösstrsvcrhoffk/gedachk/vnbcgcretwerdc/dan dz enmcschEot werde/sihe yctz ist der mensch einGot/wo w.l cm mensche höher körnen künden / kan er doch nikhöyer dencken/nsch zu körnen wünsche/ In der warheit da sich Görliche natu van vüs xs zu de Hai! der mensche herab stnckee in menschliche gestalt / hat er nie anders/so doch wol vermögt het/an sich nenren dan uren schliche leib vn stcle/hae kern En grlische gestalt an sich neme wöllen/auff dz du dich erfrewc vn erkenen sslccst/wt- Gsrr har ireb dich dcinhcrr vn Gor het/Augustinuö sagk/LLst hat erzeigt staischliche vn vn tr.cnschrr uerstendige mensche/ die die warhaic mir leibliche sinen nie fassen möge/ wie hoch En vttder allen crearurc menschliche nacur geadelt vn gesetzt jst/wie weicrcr/Got hak ge!:schctt menschliche natur so hoch bewird:gt/dz er sie vber Englische gesttzct hat/vn menö ??nn vr^ Engel zugebe/die sie schütze vn verware solle/auff'dz er in allweg die fürrref Engci de fenlichait menschlicher natur anzaiget/vn hoch machet/Der st).Hieronymus sa^ dicnemr dre scele der mensche so wirdrg seye/dz ein yegliche vö jre anfang her em En mi'ffcnn. gel hab/dcr jr zugcben stye/vn sie hüte vn schirme /Gott hat ein väccerliche/ja mer dan ein väterliche sorg vm vns/har den mensche lieber dan sich/wie ein Poer sage doch auffein andere mainüg ein wenig geboge/Derhalbe laste dein klage vöarnr seligkeic hie aufferdc nur farc/du bist stlig wan du es recht bedenckcst/wie gehört/ . Gott vn die namr gebe euch nir vrsachz u craurc vn klage/was jr cbäc/ dz rhük jv euch stlbs/Du solr dich allweg erschwinge/vn züder rechte/ehrliche frende vn selig kait/wre gesagc/auch hie auff erde halcc/vn dir mer lasten sein/ dan diß armseligs Wesen/Aber mensche rhün es nic/es ist des klagens kein end noch maß/denck doch WZ hie für armscligkait de mensche angeer/am leyb vö aussen/als vngestalt/vnste rig /kranck stin rc.wirc alles an jhene rag schöne/klarheir/vn vnsterblrkairpringe ja wie gehört/so ists alles nichts gegc der maiestat die Gott an menschlicher nacur für ander alle seine geschöpfferzeiget hat/Was kan doch dir 08 andere schade prin gen/dein wirde/kan kein vnwirdikaic des lebens verdecke/ gedcnck dz auß wurm stichiger wurtzel der erde schöne bäum/blerrer/blü/vn frucht wachsen/ Gchest nie dz auß crfaulce mist frölrche saacen herfür schiessen /Es sol nit der vrsprung einer köstliche sache verachtet werde/ Mensche sind Gottes saar/ am stade! tene des ge, richrs zu schwingen/ vn in die scheuren des halligen haußuakters zu legcn/dervr, sprmg ZorariusschrtKtjM- nfclder/drsvjhesMl »M ^zerrnallMgdlefMdd<-«b-m»^ bösen Glück Ll verderbet/ das ist wunder/das sr dißauffdie vnschuldige nature leget/desjreirch Mcnschi selbst mir fressen/sauffen/vnd vngeschickccm leben machet/ dann daher kommen «werdolfrcß vnd ölschenckel am marsten/Ir seycauch grosse narren«/das chr bey rü kran- wcylen vnder schlahende pferde lauffendr/die gebcnn euch ein trest / das jr so böse schenckel gewinnen/Ich kan nie anders darzü sagen/dann das Cicero von einem vcnkchs stgt/ich aufalle zeüch/daer sagt/du aller nerrischer mcsche/dise vbel l-astu dir stl- der alllzngefiegr/vnd gegeben/Go ists n» auch /lieben cricgcc eüch selbs N'.chc al so vü it gc s st thüe es cüch jelbs alles/vnd wöllcc darnach erst vil klagens brauchen / Arrest» vx« dahaim belben/bey dir stlbs geweßc/st bettest das trest nicht dauon bracht/darf- fest yetz nichts klagen/dieweyl jr also vnbestendigklich hin vndwiderlauffc/istes nicht vnbillrch/dasir ewern rail auch dauon bringet/hastu dir den schaden» selbe gerhann/st piesst ehs/wo nicht/so cröste dein gemüc mir der schuld vnnd gedulc/ tdastu schmertzen/st frewe dich das du kain schuld daran hast/ehs sey wre )hm sey so halt den schildk der gedulc dem spieß des verserens /mer fnr/das ist die beste artz- ney/Die ärtzet werden dir rächen / das du dahaim im beere blei best/ das müst du yetz ehon/das du znuor gechon stleest haben/ich wi! von den crtzten hie nicht stgen du wirsts an deinem lei be wo! gewar mit deine schadc/In dem rat ich wieartzcc/ das du dahaim bleybest/dre ärtzet halten es dafür/du mügest inn dem pett ligcnc/ mit pstastern gehailot werden / weyl zu dem schaden der lustc nicht st gehen karr/ so werden auch die feüchrigkaic nicht so zu fliesten«/als wann du giengcst/stündest/ . - oder wandlest/Das ist aber meyn mainung/weyldu auffdeinem berlin ligcst/alle sorge faren lassen wöllest/wie ehs dem leibe ergehe/oder gesundwerden möchtest/ >r>> der k- etwas von deinem grabe vnd codee nutzlichs bedenckcst/wie du daselbst ligen wob A"vcnck lest/dem nach dein leben also richtest / das du dich vor dem todte nimcr schcühenn «was vs dürsteest/soNder inn gemayn vnnd fraimlich dir gemacht/das du in gleich wün^ schest vnd gern sehest/dan» allain der rod mag den leib vonn allen kranckhaicenn erretten vnd erledigen. Bas XL VEapttel / öon der blm-heit. 6!ttt!ie^ttöclcascl«< m-ieitLNoncnmrn-tMtt>iwie vil schanrliche schawspil /gespötts/vnd vbels bettest sehen müstenn / des du alles vberhaben/brauch dich der äugen des gemäcs/so die äugen der stirn hin find weil die stlbigen recht stond/st hacs nicht nor /kanst alles sthcntt wie ehs geschah fenist/t)astu die sonne ein mal gesehen mit äugen / so wissen deyne äugen des her- tzcsyetz wol wie sie gestalrer/t^astu sie aber nie gesehen/ so senest dich so wenig dar¬ nach als groß vnd hart dir dieblindchaic ist/Ob du schon micleyblichen äugen wt Das/ner der Himel noch erde sihest/ so kan dir dennochc das jnner gesicht des hcrtzcnns/ da- M-Hr/si/ micdudenherrenhimelsvnderdensihest/nichtgenomen/vndenczogcnwerdcn/ dyß ist das beste gefichc/Iey kanstu wol nicht sehenn schöne awurn / Hoche berge/ alk s-chr, gryenne wasenn /hellestüjst / vnnd des das schönest seynn solle mennsch- lyche gestaldr /Ihadakomprehs dyrwydderhereynn/ dasdü nkchrc sthenn R.r üh must )chzenißmvnn-gD- ugrairen/cckrl/vM jrsanjrhert/dM^ e vnd hcßlichc bckicktz nnddeßhalbz»^/ iain rch/dass^csssff .wende dichMM n-escn nicht cnMD lanmrnnrochttkra»^ rostc/ ^rttrcdichmcr- n stu doch nicht »HM r-.cn rnndnnd-ttS-«ßZ rrncnnf,md«»d-A KWZ -2S SS-S ,cn/U" c/ dnrA''"-.„)j„,s !anza»^«^M bösen Glück. ci Mrdersthalcen/dann das du nach verlierung zwayer äugen mit zwayen anderen äugendes gemücs auffs scherpffest sehest/vnd dir äugen machest / das demblin- den/aberhochberümpcen Arreste /dem weyjstmer widerfaren ist /das er von aust sen blind /von jnen wol vnd fer sahe/vndweystager/wte der Poet spricht/Gothae /m das löblich gesicht gnomen/vnd dasgantz liecht in das Hertze vnd gemüt gesteh ckek/R.echc blind bist du/wann du diß liecht des gemücres verlorennhast /das ich dann wol mercken wird/so du von deinem klagen nicht lastenn wirst/wann du dz ftlb ainig recht liecht ver!eürest/so wirbt es betrübter vnd bcrvainlicher verloren/ Diest«»- wische/ stübere/vnd rainige dise aucscn / die du nicht verlieren magst/vndso dye KndcnaÜf eüstere zu gründ gond/so kere dich zu den jrrncrn/ Geligkaie ist nit an den eusstrn ftrn/ab« äugen gelege/aber wol an den jneru/Lerne auch in der finsternus freüde zehabe / Ist dirdesphilosophi vnd weysenAmiparris antwort abgefallen/dieer seynes rügen gs wcybs freunden gab/als sie kamen in seiner blindthait halben zu beklagen/sprach kgm» er/wiewo! es schimpflich lauttek/doch an jhm selbs ists waar- Marner jhr nie das bey nächtlicher frnstere/auch wollustmüg gepfleger werden r höflich vnnd kurtz genüg gcredt/ aber doch recht. Es seynd vil freibde auch imm finsteren« / ge, leych wie am Hellen kagevrl trawrms/aber ich erinnere dich allain zu der erbar- kair/ Wann du deine äugen Zum lust vndböstm brauchen woltest/werees dir bcst str/ das du kam aughrckest/d'ir aller schalckhaic instrument vnd mittel genome« kvere / wolltest dn sie aber wol brauchen« /so hast du nicht vrsach dich zubekümer« darunrb/dann du hast vcrloren/das nicht zum Gottseligen vnd k)ayligen west« von nötcen/al!a:n dir zum wolstand gebcnn ist/Got slhec nicht äugen vnd gelidev sonder das hevtze an/grb jhm ai« rain fey»r Hertz / so wirdt ehr nicht weyrter von« dir was echayschen/der Gocc das Hertze gebcnn hak/ der hat jhm alles gegeben«/ Druckest du gen Himmel zekommen/so tröste dich mir Didymo/der von« jugende auffdlinöt/durch seyn ganycs leben sich in« rügende« geübec het/ bist an seyn en- dc / Vnd da ehr alt war kam zu ,'hm zübesuchcn der k)a;lig Antonius/der saget zu jhm er solce sich nichts bekümmern noch bewegen lasten / das er die cüsterlrche an§ gen verloren« hetc/dann meüst/muIckcn/vndädechjstu/hcttcnauchaugLNNge- main miccainandektt/sondcr er solt sich frewcn/das seme rechte innere äugen« die er gcmainmicden errgcln hcc/noch frisch vnd gesund wcren/dz wer ein worc /des AncoNio dmr > rugcrdiscs himlischcn lcrcnmarstcrs/wol an stünde Erachtest du aber nicht gen Himel/sonder irach freycnkünsten lerc vnd schrifstcu/so sihe ponrc stiind bL, rnm/vndDemocritum ane/pomerusdaer seincreffeulich büch vondcm kryeg cdcr vrch der Griechen für ^roia angabe/sahe er mit leiblichen äugen kain gesticken/ aber im Hertze« scharpffsinig sähe er nach allem forcail /wie vns yetz seine büchcr vor au gen sind/Democrirus stäche jm selbs die äugen auß/dainic er vrl dings nit sche/b ie jm/wieer vermainc/dic jchcrpffe des warhaffcigegesichtes verhinderten/ ob stin thac lobens oder scheltens wert sey/laß ichs yetz farcn/er hat aber leüc fundcn /die Ms nachgcthon habc/wan du dich wölkst aufsmalen vn schnitzen die kunst Apel- lis vn phidie begebe/ warlich jo hcccest dz bcst verlöre am gesicht/es wer dan/ das du vö disemgezoge/als vnnützc hadel/zu merere vn gröfstrm angcfüre wurdest/ Wilm hochrümlich werdc/so werde dir deine blinrhaicen nrc schadc/^yrcsias da< Dwr»s^ von dsbe gcredt /wz am gsichc blind/aber am Hertze ein creffenlichcr sicher vn war- r»s Srok sager/k)ac«it LDyodorus Gcoicus/d merausbeywonc/vn freundjchafc Cicero nrs /dan seiner seccnach/bekanewar/dz verlöre gsicht mir de tröst dz gehör herci« vre b.'mo gspLache/daer tm tage vn nachcwie Cicero sage /bücher lesen licsi/in wellicher le- rung vn studierung erd büchcr gar nichts dazu bedorfr/Distr Dyodorus des wu-, m icstni» derbarlich/ja vnglaublich zu sagen/hat in der Philosophia trcstenlich zügcnom^ lasst». mcn/auff'saicrenspilgelcrncc/auchinLGcomctreygestudicrc/dcsonaugen/kar« nree Bas ander Büchöondem mce glaublich wäre/ lasse jiH andere die linken ziehen vnd machen / er rebetaber vn dlsputicrec nach seinem versande dauon/Caius Deusus/ist on äugen/so ein rreft fenlicher Jurist vnd rechtkündigergewesen/öas sein hauss nimmer lärr war ve>r leüccen/die seines rachs pflegten/wellichc sahen von» aussen» wo!/ wo hin sie für radt vnd recht trecken solten/aber des rechtens ende vnd sige im hcrtzen/kuntenn sie nicht sehen/darumb rästcen sie ein blinden manne vmb hilste vnd schütze der fa chen ane/Der fürnempst vnd hochberümlichist vnderallen blinden ist gewesen n/ der Appius MaudiusLecus/ blind am namen vnd denaugcn/mic blinchair scya nesleibs vnd alter seerbeschwert/ward nicht allain vongemainem volek ingcrin gen sachen der rechten vnd Handlungen mer mals vmb radtersuchet/sonder regres rec selbe mit seinem herrlichen anseheN vnd bedenckenn/dcn gantzen Senat vnnd rath Zu Bome sampt der grossen Comun vnd gemain daselbst / Dy aber bist nur eynes sinnes der äugen beraubt/wirffest als bald von dir hin die andere sinne alle auch dein gemütce/nichtanders als die auss ainem ainigeN schaden bewegt/in vrr gedult geraten/ sr leib vnd leben/vnd gut hinwersten/ vnd sich in verzwc vflunng . stürtzen/Lieber verzage nicht alsö/lassedich -ein gemüt/oder ecwan aineN and«, ren fieren wa hin du begerest/so kommest nicht nur allain auffdie rechte strasse/ wsnvas sonderzü edler verachcunng dists lebens/zu rechter tugenr/vnnd zu lecst aussdye b^tz re» Hoche zu ewigem leben/Deyne verlorne augen/werden dich an redlichen thacenn ucht hindern/wann dein Hertz rechcgeschasten ist/Du gedenckcst wol was indev we-dcau N>aülgcn schristcderSamson/wasimburgerlkche kriege dauon Lucanusschrei gc nichts h(k/vor MassrUen ^ryrrhenus gethon hat/vmrd ob man dem Poeten nicht Flau, »yo»^ ben gebe /so gedcncke an die snsche geschicht vnd rhar/die du mit deinen äugen ge¬ sehen hast/wre Aünige Johannes von Behem zwayer R.om innige ohn Mittel des ersten sone des andern va ecer allzeit blöd arn geficht/zu lctst vil jar gar blind/ im knegederzwiMn-em Franzosen/dem er anhcngig war/vnd Rünigevonn Enqclland/dcrvier vnd zwaz-Ntzig iarlanggeweret hct/sich gchaltenn hab /Da der streikt am hcffngstcn war/in welcher baide A.ünig selbe persönlich waren /v n er vermercker hec/dasdcr vnfal sich aufs sein seyttcn naigen wolr/redt er seine mit hellerstimme an/brmgec mich bald an das orc/da derArmig der feind ist / vnnd alle sein macht vndkrastc/Da Nu» die seinen solchesgerhsn / doch vnwillig vnnd traurig /stupstet vnd stach er sein Pferd an/vnd sprenget eylendr vnder siehineyn/ da die andern kaume Hinsehen/ vnd dem blinden volgen dorfftenn /Da ehr nun an dem orr/da die feinde!am dickcsten im Heere vnd an der spitze waren / nicht allaynn fcstigklich/manlich/stercklich/bestendigklich/sonnderanndern erschrscklich also stritte vnd ritterlich fachte/rst er erstochen worden das sie auch sein alle verwunde rečen vnd lobcen/die m vmbprachrcn/ich sage das nwnigklich bekannt/ wann biß nicht austgeschribenn wirt/so wirt solliche crestcnliche geschichre verfallen werde/ Vnd lieber was hat das der eere vnd dem lobe des starckmüttigen vnd eernuesten mannes geschadet/das er nicht gesehen hat/vnd blind geweßk/Die tugcnkhakk jn manlich gemacht/die blindchait erschröcklich / vnnd narurewnnderbarlich/der- wer Mv halben so höre aust"zu klagen/thü wie du kanst/vnd gleich wie Asclepiades/der da vonalw; vonn ihm selbe sagcc/da er blind was wordenn/ Nun steht ehs wol/Nun darffich «c nxmcr doch nimmer allain gecn / Nun hab ich allwegenneyn geferttenn mitt mir/ einen vürfa", Menschen der mich freret/Go willichdeinzum schaden auch spotten/ woduniche auffhörest züklagm. D« Aas ander Büch bon dem dann der warhasstige haste/das die kirnst vnd listigkar't dem Dlyvi geben hae/daz hat dir die namrc/oder sonstein züfalzu gncem verlihen /dannDlyvesim mcere/ mochte für das gesang der meerfrawen Syrien on schaden vnnd gefahr nicht für voer m- schiffen /dann er verstecket die oren mikwachs/das ers nicht höret/Also acht Ar mag dich auch für seelkg/das du durch den strudel diser welk sicher komen magst / so du lerchr Var nichts gehörst/das drrdein Hertz verwunden/verderben/vnnd gleichwie ein schiff struve?vt mit bösen stucken verstncken möcht/Nun hist du frey / das dir durchs gehöre inr» ftr wcir/ deyn Hertze weder gefahre/lugin/jrrthumh/verdrieß vnd andere beschwerung ein dangen mag/wrll diß aufain orcsttzen/Lieber bedencke was für verdrußduha- meerfr^ ben müßcest/so dugchortcst/wann dir vmh dein oren klingten vndgrinen die sew wen fare vogel/pfcyffen /dieesel/dasgeheülederwölffe/daspellenderhunde/ daswrldge- bm^ schray derperen/Löwen/das wainen derkindee/dasgefanng vnndgezenckeder alrennweyder/zu lecst das aller beschwerlichest/ vnngeschickccst/ lauces gelechrev der narrcnn /des vngestüme wainen vnd stime der vnbesinten/da aufferde nichts vnlicblrchers ist /darzu ist dirgue dz dir kaincr mer worr anhencken/dich mir wor ken vbcr den dölpel werffen kan/enchebe vor vil cruges/menschen wcrdenn nimer offcer angcfürc/dann,nit worcken/des ist eyn tauber frey/Wann fürsten erwan ;rc schmarchler nicht hören mügen/so rsts fn wol beschwerlich / vnnd manges mal thond sie/als hören sie/heben sich encpor/schlahen ein gelechrer auff/werdenn mit /rem spoc vnd schaden vor den leürten zü schänden/Du aber kanst mit andern leü ren nicht reden/so rede mir dir selbs/gedencke an die rede Ciceronis/ wer mirr jhm selbs reden kan/derwirr nach der rede emes andern nicht trachrcnn/wiewol auch raube mitandn redenkündc/aber nicht anders dan mir schreybcn vnd lesen/dann der redet mit dein alten der da lisec/vnd mieden nachkomenden der da schreibet/ vnnd wer diehailige schriffc liste/der höret Gor/vnd der da bettet redet mit Got/ Vnd in disem zwrfachen gcsprcche/darffeman weder der oren noch Zungen / son- kavuAir der nur allayr» dcrflnger/augen/vnd andechrigen hektzen/vnnd hie gleychwie in ftprmr k vilcn andern stucken/wil ich mich des rathsCiccronis geprauchenn/ vnnd ander« ftr /ö nrit trösten vnd sagen/das sich derblinde styner oren / vnd der raube seines gesich- vnv'wcc tes trösten/ vnnd sein schaden hereyn bringen soll/darumb kanstu Menschen nicht betret/ hörenn/solisediebücherdrevonmenschengemachr/gedicht/vndgeschribcnstynd vnnd setze dich vnnd schreybe auch bücher/die menjchen lesen künde/ allso wirst» hörenn vnnd reden mit den menschenkürchen/Speculiere vnnd trachte dahaym hocheding/sihe himel/erde vnnddasmeeran/vndalleswasdarinnekst/bedencke den in der stille/der es alles gemacht hat/dein tanbhair wirt dir hie nichts schade/ faste wirr direrstdarzäfürkreglichstin/Also kanstu alle künste lernen vnnd m-c nachstncn erraichen/darffest das gehöre nicht dazu /ehs were darm das die Musi¬ ča belangec/die du dann auch on das gehör erraichen magst/ dann du -hawisieun kanst/was vnd wie für ein guinr von ainander steet/wie die rön vonainander er- wachsten/wie die k)armoney vnd Proportion geschaffer/dauon die finger hand- len /darzu als zum fürnempsten in der Mufica / darffcst kain ore/ vnd wicirol du mit den oren die stime der Menschen vnd saiten oder orglen nicht hörest/ wann du Verstand aber auß nachstnncn/studieren/vnd lesen wayst vxsach wie es zu geet / sozweyftle drmgt nicmanc/das der verstannde gröstern lust bringe dem gemür/ dann die freyde der oren klinget/Molan ich setz es also/das ain räuber gar nichts inn der Musiča wist dtesimg- st/sich aber in andern der rugent vnd evbarkait befleyste/vnd sich hierinne übe/ so karr. inst ichsgut seyn/wirdc fm sein raubheir vnd sein vnwtstcnhaic des gesanges kein iÄiaden bringen/dann vit bester ist stumme vnd cugenrsam werden/dann gelerr/ vndweystgctiüg/Also werböse ist/ ob ehr schon der gelerttest vnndccr der stnnm wer/so were er doch der vnweystst/vnd vngclerrcest/Frome aber werden geschickt durch em e dem Ayvi gebens "/dannDlyvcsiniW ^ciivnndgeftchrM sersmcbthöm/H^ ^vnndglnchmM / dasdirdurchsa^^ "dand«-d-ft>^ Tervas sirr verdro^hv 'bngrenvndgrimG len der Hunde /kvMhtt ;esanng rnndMck^ -schicktest/laumM xsinrm/da» zcprauchentt/rnndckn r nd der laude semcsM mhkanstumenschenmt- »icht/rndge,chkiben^ in lesen kündc/^oE' rercrnndtrachttdW swasdarinne-W^ 'wirt dirhien-chtW' !c kunste lernen rnM sweredanndasdicM ^qst'danndnchaE SSL ssAr samwerden bösen Glück. cm durch das gehöre des ibsre Gores wie G. Paulus fagr/dan durch das gehöre kome der glaube/derhalben du nie zu beklagen bist/ die weil du zuvor das Evangelium ostrgehörr ehe vn du raub worden bist/ vnd nu lesen/ flngen/vnd schreiben kanst/ im mer vnd ftiglicher nach sinnen da» vor/Iey kanstu das inner gehöre zum ene gelischengesang zu lobe Gorees wenden» /gedencke was Habich mangel was die Menschen zu/von/oder vmb mich plauderen/ Ich wil hören wie Dauid sagr/was Gor hinfuran in mir rede/Menschen reden was zum krieg/Gor was zum frid die Mensch- mr / man befindet vil leur die weit vndprair geraisec haben / biß sie ein ort außge- rrerken/ da sie möchten stille haben/ vnd sich an abgesunderre orce gerhon/ das sie was;»« möchten bekommen das sie gesirchr/du aber/was ander mit grosier mühe/arbe.r/ A vnnd kosten suchen / hast vnnd kregst selbs bey dir / lerne dich deines gären zu ge- «er mchr prauchen/habelust vnd freude an deiner stille/gemache/vnd rühe/sey fro/ das du fno durch das gcschrey derwelre hindurch gedrungen hast / vnnd vbee den berge alles gerümels kommen. sprech. Aas Xc Viik.Lapttel/bom hcrdruß diste lebens. <)«ol LeA/o,/cn^,^Lor>e- ÄÄ chern aller ämpter/entsihnldigen/Laffe den Gcnecam reden/vnd den obernand, »süldcnn cen wunderparlichcn code Caronis preysen vnnd loben/vnnd di spucisren / ob chrr hgbm? öie leütte doch auß beweglichen» fachen» sclbs sollen» den rode anlegcn/Ciceronis mayntrng ist hierin» besser dann Scnece/dannallemenschenn/bejonderc Gores förchcige/sollen jhrgemütedie siele in» dem gesängknosdes leybes behalte» v»d oh» diß besc'ch vnnd gehayß/ von dem die seel geben ist/auß dem leben» des men, fchen nicht abschaiden/damic man nicht achte/das ihr di« gaabe die euch verlihen vnnd geben worden ist von Gorr/gesiohcn/verachrec vnnd verfolget habt/glau, bc diß als hetcc es dir Gott von hymmel herab gesagt / dann es nicht anderst sey» soll/Es scy dann dasdich Gott auß disem seinem rempel disesleybcserlöse/so ma, wann du nicht ZÜjm kommen/vnd Hütte dich bey icyb das dir kain vnmür so vbers em - Got Hertze komme/das du inn ein solche fancasey gerarcest/du wollest dir auß solchen» Von hm- beschwerde» mir dem angelegten rod Helffen/vnd dich sclbs vmbbringen vnnd er, würgen / vnnd gedenckenn das du rechr daran chücst/vnnd auch herwiderumb r;rs recht nicht also inn frewde» deyn vnnddeynesendes vcrgcffest/als sey der rod ferrcnn Äben^ ron dir/sihe zu das er dich nicht vnucrschcns also sicher vberfalle vnnd vbereyle) zeüch nicht zü fast weder anst die rechten» mir frewdc/noch auff die linckenn mir rrawren/bcleybe inn mirler strasst/so wirdc dir geradccn- Bas XLiX. Capnel/Vondcrschwachhavc des leybes. craxttl-r «üet«r, /umito corn-lt, 8ic craAm tenm «entre keu-tk-i; oE Durch vnmaaß wächst der bauch vnd leyb/ Doch lige nir vil an leibes schwer/ Durch mä strgkait das widcrrreyb/ So nun die seel ist vnfiaricr. SchWL, 0bmcrt2. Ich klage das ich so schwerrig vnd schwerleybig oder vnbrcüch rcr kxbe. lich bin/ich kan mich glcych sclbs nymmer ertragen. V ernun ffr. Ala, genn möchtest du dises so du als eyn vogel zum fl uge/vnnd nicht als ey» Mensch zur tugendr geboren vnd geschaffen werest/Laste sollichc klage dem R.o, scio vnnd Esopo/den fechteren vnnd springern/was hast du mangel vnnd faks / ob du schon nicht durch den rayff vnnd zirckel springen/vnd anff dem sayl gehen kaust/gehe mit frommen« leüttenn hercynmirh nüchrerem wandel/krumme gcbcrde vnnd springenn kerenn spylleütkenn zü / Eynem weysenn / erbarenn vnnd redlichem: manne gebürdt dapfferkayr / bcschaydcnhayc / vnndmässig, kayc inn allenrrwordren vnnd werckenn / Dise schwcrleybigkayc psiegc beywey, len dem M 'soschwemüriasHlM i»ieasdirkam vnmchri«« -/duwollcstdirM^ -> selbe vmbbringen^M st/rnndauchherM^d ieM/alsse^derkE crvbcrfallevmdE e/nochauffditlin-tB^' bccn- rsci)wacö!x!^ ,n/rndmU ^k»B »»-crcw ° MB Mdenha) bösmGKick. cuil len dem alter nachfolgen/als ein gefercin/ aber folget nicht wer sie verliere/das er darumb das alter vercreybe vnnd verjage auch/dann vnderweilcn ists nicht des ^nv« alcers geferce/ sonder der natur / daher es kompr das wir junge gesellen schwectig schwer«, vnnd zerfallen sehen / vnnd alte dünn vnnd rane / vnnd wiewol vnderweylen vn ^'bcn b- der einem schweren leybe ein ringes vnnd leychces gemüce/vnnd hcrwiderumb ossr-m vndcrernem ringenn leybein schweres gemüte / doch wo vergleychung des lcybes rmg« vn -d gemüces zu samen gerat so ist nicht zu verachten / ist das gcmäc wol bcy jm stlbs/vest vnnd bestendig/so werffe cs sein ringsertigkaic der schwerhaik des leibes für/ so wirdc nichts schwere mcr da sein/ Laste diegeschwmdikair desgemücs all- wegen obschwimmen/vnnd vnndcrstehe drch d e gröste des leybes mit arbeiten zu ringercn vnnd zu vercreybe» / Gehe vnnd spaciere gcrcn weyc vrnb dich / wir« cke etwas/greyffc ein arbeit/die dir schwere sein sol/dapffcran/ vbcrwindc alles micder vbung desgemücs/vercreybe durch solche vbung des leybsdas müssig gehenn des wollusts / klimme geschcffc für dich / veracht drc vnkeuschaic / i-as- st die faulkarc vnnd cräghaic / Hab sorge lieb / verwürffe die waicha r / folge der hertigkaic nach / hab lust zu scharpffeir dingen mit esst» / rrincken/ ruhen / sitzen/ ligen / mit sterter vnnd ewiger bedcnckung vnnd kurrzcn sorgfclcigem schlaffe/ W)ü solliches so wirdc dein bauch ein wenig ringer / will er aber nicht ringer wer? Em den so gedencke/ein ander hab ein anndere beschwerung / dann keines Menschen leben / wirdc on ein besondere beschwerde volzogen / ein ycder warst dre seine wo!/ aigen be, derhalben er frembder vnnd anderer nicht waiß oder aber verachtet / Schwer ist schwere« das erdcrich/ist nicht wunder das die leuce/ die von erden gemacher / schwer sind / Im lacein haißc Homs ab humo/mensch vonn der erden eben rechr/als der sterb¬ lich / doch soll die irdische natur / die himlische nicht vndercruckcn mir jrcr schwe¬ re / eswölle dann die irdische nacnr der himlischen nicht gehorchen noch volg cbun vnnd zu vil dem wollnst/der selten das best rach/glauben / du aber nim dein gemüc an die Hande / vnndfüre den schweren leibe mit gcdnltymmev Here/ vnnd G s ij gedencke Sas ander büch ösn dem gedencke das aus solchem last schweresieibesostc edele / vnnd himlische gemüttv vnnd verstände hersörgeprochen sind vnnd zu einer wundersamen höhe kamen/ kanst du dein natur ye nrchc vberwinden/ so besteyß dich mit aller mühe/ das von rag zu tage aliwrgen etwas dir vnnd deinem vermögen zngehe / vnd deinem last etwas abgehe. Aas LI. ^apicei boil der langkjämsiüt des schweren Verstandes. 0k>e«/um mZcmunr Kttch'k nrollk/cee V' -rNe, Omm-t c«r.-!'grobc ding mit verlangen VN scufftzgen trachte/sich bcarbaire/auffstehen/vn die kraste koEÄ desgernärcs zrrerrcgcn vnd znerwecken/die schlestcr-kair vertreiben/die rraghait cm m?Kr vn verdrosstnhaic verjagen/ sich alles wollusts enthalten vn sich mir sieiß aust die -I, vdcr vn ehrliche Händel legcn/dan nichtSist so schwer/das nie mitstryßleicht/ kammc. n.chtö so hart dz esnichc linde/ mchcssostumpsf dases nit scharxff/nichts so faul das cs tz e/vWdhimllschtMt 'Undcrsamen Höbek-W- mir aller mühe/ l>A^ n zugehe/vnddeiW^ samfmcdes istembösearr/ -ser/wazuchlMkAtjK s-S NSA s-d SS"S bösen Glück. - LV dasesnic hurttig/mchts zu lccst so verborgen vn vergraben das nie herstir vn an raggeprache/nichts so schläfferich/das nicht wacker werden möge/Alle die da ge- schwindikeit des kopffs vn Verstandes ein lobe vn rhüm haisten/die selben werden warlich dise solche langsamkarc vn hercikait ein schände vnd vnehre nenen / Aber wie dem /ich wrl danochk lieber ein langsamc/aber ein beschaidnc vn züchtigen vcv stand haben dan ein zu gähen vn verwirrece/ dan gleich als man sich vö langsame verstand nichts besonders grosses lobs vnd ehre werd zu verhoffen har / also muß man sich vö behender/groster irrsal/ beschwerlicher felle/ vn schandrlicher vnehre zu be sorgen/zu gewarcen/ vn zu fürchte haben / kllun ist es aber weit leydenlichev vn erträglicher das einer so on ehre/ doch mit ehrbarkaithinkomen müge/ dan so zu schänden vor menigklich werden vn vbel bestehen/ Nu wolan/hast du ein gro den dollen kopff/ so wil ich dir rachen wie du rm rhüest weicrer / waistu wie man faule pserde thäc/man strchrs vn stopffrs mic spore an/man vermancs vn rreibts mit gewatc /dan hie ist dir kein enrjchuldrgung an deinem leibe/sonder mer ein vr- fach derarbeicvnd vbnnggegeben/Etlich mainen man so! bald von dem lasten/ das nicht geracten vnnd wachstnn wil/ich sag aberman sollanhalcenn/treyben/ vnd sicyß haben/wann ein ding schwer ist/jo richt sich erst ein rechtschaffen Hertz mieernstdran/vn bemühet sich/beflcißc sich/berrübersich/helcdasfür dasgröst/ da im am maiste widerstand gechonwirc/Wir sehe hie/das grosser steyß den So- cracem scharpfffinig/ vnd den Demosthenem geleert gemacht hat/ sich selbe hart Ssa-atil angegriffen vnd vberwundcn haben/auch sunst vil andere/wenig leuc erlangen ein grossen name/on arbeit/ cs muß die haut dran gcspanen/ vn in die hende gespi nrm hak hen sein /sol einer fürrreffenlich werden/ Das gemain gerächt machet selten einen ZE-* groß vnd rümlich/ on verdienst vn sieyß/^ctz hastu bckomcn die nor/das du von r« gan» nöcccn wegen sieyß fürwenden müst/dan die Hoffnung des zänemens vnd deines cher. sieystes srüchce vn erschieffrng ist dir nichtencwanc/vn genomen/ aber ist es vil ehrlicher vn löblicher durch sieyß dan von natur vn are weitter vn fort komcn auch vil bester auß gutem fürsatz/dan on gefar vn auß vnbedachrem zäfal etwas güts rümlichs bcginen vnrhon/B.anstu durch deinen groben kopffnic die schriffc 5»r tu, lernen/so lerne aber die rugenr/dan zur rugenc ist yederman scharpffgcnäg/ dan AvES es hie bei ner spitzfündikait darffe/ sonder nur eines gute Wille/ Die schriffcc/sagen scharpff «rlich / Helffenn gar wenig zur rugent/ ja erlich mainen sie schade darzn/derhalben haben sie von guten künsten vnd schriffc gelassen vnd gestanden/vn sich in die wü ste begeben/habendie vnwijstnhaic der schriffc für grosst kunst gehalten/ was ich von Alchen halc/ist schwer auß zusprechen/das halte du/ lasst dich niemandc vmb füren vnd bekriegen/ noch dich die Verwunderung des gemainen volcks/ noch die stymme vnd rede der narren bewegen/ Rchömlich auß rugenc werden/ist wol mer dann auß gären künsten / dem soll ein yeder nach trachten/das wünschen vnd be- geren / komt nun auch kunst vnd die schriffc durch jhren glany zu der tugenc des «emärs/so dann ist es etwas volkommens vnd außgemachres/ist anders ein vol- kommenhait in menschlichen dingen aufferden. Aas Li. Lapicel/bon einer eilenden bnd schwachen memoriett vnd gedechrniß. kroMe n«nc c!om«r coni» e/k ob!r«lo mortit, kibeur stbiüt ttrck-r /ene^ Oes. Ein por des rods vergestenhaic Zum todt der kompr dir schleychcn her. Ermam dich das dn scyst beraie Dein alter richt nach Goccco ehr. Ss ist Gchmerq Aas andcr buchendem Löse ge^ dechrnrft OimertT. Ich klag nicht allein/das ich ein groben köpff/sondcrauch ein schwachc/blöde/ eilende/ hinfallende/vnnd vngerrewe gedcchcnrsi habe. Vernunfft. Den vnrac pringc dz liebe alter auch mit sich gleich wie and«, re vngemach / dan das alter kompr nic allein /man kan aber auch hie mir rar vnd iBff des fierssecwz schaffen vn außrichrc/ hilffe aber deiner gedechenisserstlich/ dz , -br.?aä)e sie nie gar verfalle/erhalte sie mir stetkerübung/thü gleich/als man einer Mauren die einfallc wil/chnc/stecke rrgel für/hencke pender an einander/vnder mache vnd Aß müß vnderstütze sie/ws sie am maisten zerprochen ist/ vn einfalle wil / Hüffe hie vn dort n.--r «ne ^9 cs darff/ Binde cs mit sieiß vn kunst fein wid zusamc/ dan der steißwiderstcet m'ü'ur rm allenr gcprechen vn mangel des Verstandes vn gedcchtniß/fieiß laßt nichts vnder, mer flicke gehen/vn verderbe/ so muß nichts gemindert sonder nur gemerc werde / disc allein irrage die weyscn/poeren/vn gelrrre leurc/also alce/bey jrcm frischen verstand vn verstnyL art/auch vralce redner bey Heller stime vn starčke seicren/vn guter g«dcchtniß/er- halten /dan wo dem nit also wcre/ würd der weyse Solon nit täglich im studieren veraltet worden/vn im abscheiden vn sterben nit zu dem gc sprech ferner vmbsitzen der freunde auffgestanden sein / Lhrisippushecce auch nrt fein aller scharpffsinni, gests vn künstlichests buch in der jngenc angefangen/vn mir steiß in seme altcrerst volprachr vnd aussgemachk/ k)omerus würde auch in seine alter fern Görlich vnd himlisch werck seiner bücher nit gemacht haben /Es würd auch Gimonidcsinr achtzigsten jare seines alters nie an der poetischen kampfs mir jünglichen durst des gcmüres vnd mit ältlicher dapfferkair getreten scrn/Es hctre auch Isocrares daswundcrbarlich vnndscharpffcsbüch inn seinem vier vnd uemmigrsicnjarc/ auch Gsphoclcs schier in seine hundersten jar sein buch L>edipodcn nic volprachr vn volendet/Es her auch Lato der elcer / m seine achtzigste iare/sich lang nic vor rach vn recht selbs/on abgang der stime / starcker lenden vn gcdcchuv.ß vercedigr vn andere redner/also von jmselbsauffgeprachc/ erreget/ vnerfordcrer/drsichm alles großer stsisie/vbcrwindec die natur vnabgangsdcr memorien vn gedeckt tlclßrdcr n si/wer aber gar ein böse/ blöde/ vnd vngctrewegedechcttisi hat/wolcrch rachen/ Lascx wurd auch m/Er; /)Me»;r/ch^MM t'ier rud /ttv/mMr/M/ ch ^)cd/pode/rMw/^ /F/M/ure///cki/'rUttirM dcnrngedrchru.^M^' 'ger/ ru er^vdmt/ä/M > der memo.veu fvu/F siat/n-o/e/ck^ M stoben bopst-MöerMit^ vngerrcn'egcdcckHN ructi mrt/rchAiclckM^ an abcravchhieMwmi deincrgedechmkfchU/h gicich/alsmanEE r cmander/rlidcrniLtch 'tttfa/lewrl/-Hhiiw^ amc/ dandcrMm^iS 'tnrsi stcisilafkmck»l^ rurgcmcrr wer^/^O cy-tcm frischen mMiK tcn/rügutcrcsckcckmM o/on ttiträgüchmsM« cn»gc sprech jemcrmW 1'ttitscmaikrME dbmekt^.Ich klag das ich so gar von art nicht rcdenn kan / so gar nicht Mangel ^^I^wordt habe/damit ich meinen verstände nach nord möchte ausisprcchcn «»'kevkn ^L^LL^vnd fürbr ngcn. Vemunffr.Gey zu fride/dann dienaturc har dir des zn gutem versaget/Licber wie vik hcrtest du müssen aufsdich laden/ zu fcynde vnnd ^Widersacher haben»/so sich die narcure des redcnns nlchc beraubet Herr/ vnnd inn dem dich baß/dann du dich bedacht/ Lerne dyc wo'chacrdcr narrure / cyn mal rcchcerkennen/Siehat dir die macht widderdyeleüttezcredenn/vnnd des glü- chc^rcn ctes krafsc Widder dich zehandlenn genommen/Villeüc seynd durch ihr reden- bastcigkeie vm leyb vnd lebe ko,neu/ Zweyfelstu hieran /so frage drc besten rcdncr r"i!n->. hayde der Griechen/als Demosthenem/vnd R.ömern als Ciceroncm/ die werden dirs fein sage /Es sind aber vil mer/geringere rcdner/vö drsi wcgc zn grud gage/ S rjy vndcr böstn Glück. cvr Laseroffc gnctc rechnung micjr hielt/ shr nichts vertrauwet/als bald erforderet/ naws was der ehr jhr befolhenn herk/vnnd balde thet/was ehr vber eyn weyl rhon wolt crstarnr daun solcher Verzug ist nit sicher/also so du kompst/ zeühe bey zeyt was gutes auß A der bösen gedechcnusi/ ldie rnachcc vncrewe sieyß/vnnd crewe traghaik vnd faub gang; kayt/So rstdochauch zu leist an der vergesstnhayc etwas gues/ nemlich das der am wenigsten gedenekec/hatam mindersten vrsachlaidc tragen vnd warne / vn wo nicht zu rarhen vnd helsten mer ist/da ist der beste rrost vergesstnhair. «Aas Li!.§ap!tel Von dem mangel bnd geprechm der redenhaffrigkayt. pitticküm /crmonepckr-rr,bomm«MHfl«eremi krockesickssNkoc/«r,»on k-tcttMnocri. wsl reden istainfeynekunst/ wer vil vergebnewort verzett« Mir reden macht man neid vnd gunst/ Ist bester gschwigen dan gcredt. Aas ander Büch Son dem vndör welchen der der geferligkait am nechstenn/der durch die fürrreffcnlich am berümpsten vnd crkancesten gewest» ist/die sind am sicherest/deren name rnbc- kant/vnd am wenigsten reden künde Habcn/Dnd wils sttzen/das die redner kayir gesare crstehc/so werden sie dochdcnnocht grosse arbaic halben müssen/vnrst nien- dere mailen fachen mü vnd arbaic so gareycel/ler/vnd vergebens/als hie/da man sich auffwore allain begibec/gleych als stünde die rechtschaffene cugcnr an norce/ ra recht vnd nichtan thatren/vttd gnecen werchen/wawenigs reden ist/daistauchvil si- Hörbuch cherhait/vttd mergueccslobs vnd rümes/Da hin soll man sthenn/das amrrmcv «e^rket klnghaic vnd weyßhair habe/dann läre worcce/das^iner ain vnschuldig/tugem- sames leben habe/ reden vnd plaudern kan yederman/Es ist aber niche icdcrman erbar vnd frome/Du sslc dich nie lasten gelüsten die fürneme stltzamikaic der Poe een noch redner / dann sieistvcrenderlich/Gthe daswordtdas ich erst ycn geredc hab/verändere ich/Gelüstet dich jnenaberye etwas nach zu lernen/odcr rcden/so steystedich jhrer eugendr/das ist der recht« weg/da du zu ihrer wunderen sclyami» kayr komest/Dann nicht besters/nichts stltzamers ist dann dre tugenr/rcden/vnd recht reden das wenig kündcn/ist aber vil gemaincr dann die cug cnc / Mentklich verachter das gemain ist/vnd das wenig künden begeren alle zu wissen vnd lerne/ alle wellen sich da versuchcn/Laste aber worc fallen/wende dich aussredliche tha- ren dasiir/dann inn worrcn ist nicht dann loser winde/mü/arbeit vnd schwetzcns/ aberin den thacen/ stynd rnw /rugendk/ vnd seeligkait / Laste farenn sage ich das du nicht kanst/scheme dich n chkzü schweigen / Dann wer nicht wol rcdenn kan/ Schwer dem stecr schweygen wol an/Ranstu vor andern nicht reden / das sie dir Ztthören/ genrstem so lerne du wan andere reden Zttbören/Esist niche ain klainere kunst schweygen» reden/dieweyl cs sicherer auch leichter ist/Aber wer nicht wol reden kan/der vcnsann wrll smer inn hausten eitthin waschen/gletch wie ainer der nicht reüttenn kan/will reven, nimervon dempferdsteygett/Gchweygeaberdusmerstill/dieweyldirdie strme/ worc/vnd zunge/nichk hclffen will/laß drr genüg styn/ das du ein kiesten verstän¬ de rm sinne habest/geprauch dich dicwevl deynes gürten verstandes/mik freüden/ laste ander waschen vnd plaudern/laste deyn Zungen vnd stime röchen / laste dyv genüg scin/wann andere reden das du cswol versteen / vn ciefffassen kanst/Ehs soll ayner ein grössere freüd vnd tust haben am verstände /dan am losen gcschwetz hat auch merrüw/minder neydesauff'ihm vnnd gesare/ Es künden bcy w cylcn icükce gleich wo! redcn/habcn dennochc den mangel/das sie vor leüctenn nicht re¬ den vor schäme künden/vnd das geschicheerwan ereffenl-chen/ beredten vn ge!cr ten lcütken/aber nicht aus mangel der zungcn/kunnst odder verstände/ Du aber scheühest dich mit vüleütcen zu reden so re e mic wenigcn/odder aber nücainem allain/ vnd laste es gue sein / R^den vor vil leücten ist scheinparlich vnd groß züach ren/aber mit wenigen reden ist lieblicher/süsser / vnnd freünclicher/kanst du aber auch mic wenigen ieüccen dein noenichr redcrm/so rede mir dir selbs / mir deynem ^cmae Icmütte/vnnd inneren menschen/wie ich doben gesagt hab/der ist aUwegcnn bey mt.rm.rr dir/stclt dir ^ichc m?t hmderl'sten nach/verspott vnnd verlachet dichnrc/sttndee sich si-ibs V^d neydet dich n chc/achtet nrcht wicwol oder vbel du reden kündest / harmir die »«"ft^dr^^guc/erfordertnichceittvolkomenekuttstderredenhaffcigkajc/freEsichnun d-> w^r mkfrarnclichengesprcchen-vnd wann man schon mitten m der rede abrichk/staq sch^nocn gec/stammlet/sich verirrcc/ vnnd vergistec / so acht er chs nicht/jha folger oste dem / miccstyllschweygenn / der vyl redet / laste dych des gucrenn gesellen»/ vnnd gczeirgenn benyegenn / der nicht merckt wye / sonn^rr was du redest/ odder redenn wollest/Lerne allso eyn schweymarck jn mitten» deynes hertzens auffrichtm/ m . c rest / deren nänie setzM/dasdicredneksD 'habenmüsicn/vUßüW vergebens/alehic>M >chaffenrrugmkmM/ . reden ist^istaMfi, man srhenn/dasainüM lerainvnsckuidig/lvgW EststabcrmchkicdcMi 'nemeseltzamikaikderpü ordcdas ich erst ^ZcrL rch zu lernen, odcrrlknß »ä ihrer wunderensclW >anndiemgmt/rcöcn/mi lNndiemgcm/MemkÄ cnalleZÜrrißmB^j ende dich auffrMchv nü/arbeicvnöjiblxtznsl / LassifarmnlrZl^ wernichtlrolttdimk«!/ reden/das ficdirM Rainere kvnstschE -er nicht wolttdm51^ ,c/Eskünd-»b->'rcr arbaic auffdie vhilosophey /weyßhait / vnd tugenc gewendet hetkest/ als do sieyß .Ir/r angelegec heccest/das deyn pečke gur brot bache/ so werest du vor langer zeyc from vu gcler, worden/wellichedu also verstcen soltest/das du dich der himlischenn vndgöttliche r-ctctir. weyßhayt/vnnd nicht menschlicher/die auß vil geübtenn hendlenn gleych ein ge, wonhatt der tugenndt macht / wasaber hinnder ihr ist/das wiffenn dye erfarene wol/ergebcun wöllest/allain göttliche cugenk ist ein ewige erhalterin/seeligmache rin /vnnd mit jhren räkhenn vnd anschlegenn ein eyn ge helfferin/ Dise lernet ab l-yn wie geschribenn stcet/das niemandt auß seyncm freyerm willenn m »gerecht schaffcnn vor Gocr werden» vnnd bestem/Gortes gnad vnd gab sanipc seiner er, parmung ldem xridasmittwWsj^ 'NZUvnLabganIsM^ er seinen mllrn /ncks -mermcrlonßvn^M^ r ist euch nicht tchiech dtngsaebmnir-ä«,'ch ^nder/ftum/Zlib-^ geprauchmrvicmüW »brllichgelicbensol/M lieber aber rnnsdrnmk rein solchenmllcnh«K )öser der läster, dicrMjß ndc leyderider dmW l/Vstleutvemai« i< Ilen/basfieMmn/ch! bnichrallamditMrnj! in beging scy/ Minckr rste/dieleüttettchc/MH lükcealso/dasfichWH eauchselbs bmGNll chaffen/stum/rni^ttz« ;en tragen/kndsickd« ncewremsmmmkdiü^ komft/dasvil^I«' er / dasciichitzigtttW idgesüchrbm/rmi^ k-sdir-rnffMd.^ chied«d».Die Ekextze.. 8 begire gelt vn güc zu gewinen stnd stachel vn dorn wie sie Christus nenne plagenvnstechen/stupffenvn manen eine stscszu vnerseclichcgeytz/last senkcin ruh/noch de der sie snchc/noch de der sie vberkomen hac/wan du ansehe st vn bedcchrest dein schwache leib/dein narur/vn kurtzesleben/ so wirst» sehen vnd gewar/wie du dich vergebens hie mit sorge /angsten/ vn nöten belade herrcst/ dan wer gelt du v:l begerest/vn wenig darffest/ vn in de dz du rrach güt erachtest/ prarrchstu dz nicdas du gewonen hast/stn verlcurestgleych etlicher masst das du hast / das dan vcrkma . Äc nrchtö M demdugeltnachr-W imvmnösamevttMW ffobcdürffr jeder kchgU idcre/vnn>an,r;u^. zewißr/dacrvsdAkG smerne qüternEkn/ cgürerandcmvME vngercchnktichsemch« nrc schlemm vnd Mm rr laut/ein scbleincM d schafft doeb wenig indi ffchendtlichersdaneiW !sstrmpczuiamrnhitR i soll die begierdesgikA cs/als gek lieben. nevdedm ,non LÜ/kok>m't. -dem der jn DM! rewern hertzeng«. gone özsie-ie/c«/'^ r/che dz es d/ra/icm rndern/n/eeMMM —dergyU.MM bösen Glück. cx haffng/vn dz aug des geytzige ist vnersetlich/ 2xein grössere plag haben die Sici - iiensischen'Tyranen erdencken vn auffpringe künden dan neyd/der selbig ist auch auffunsere häupcer gerattc/ Lver da neyd eregt/der sündiger groß/vn die selbige wer «ex sund püsiet er selbs an seine halß/wircgestrafc auß rechter gerechtikair/Neyd fein "e?! der vn neyder nir in dre ferre/dan gewißlich niemancneydet dekünig vö parchie sünvrgee od Persien/sie auch euch nit/ Es ist wol vor jare ein neyd zwischc inen gewesen vn der R.ömer/ dz machet aber dienche vn grosse des R-ünigreichs vn Fürstentums müß vre dz keiner dc andern günet/ycy aberauch/achce villeicht die menschc/sie haben mit sten aigne vbeln vn beschwerungc nie zechon genug/ deren so vil sind/ wollen sich erst betrübe /bekümern/vn peinige mir fremder mißgünnung jrer güccer vn glü- büssen. ckes/wöllen so allenthalben triebselig vn vnsinnig sein/ derhalbe ist das die arc/dz der neyd nic weit sihet/ist vbelflchtig/ die »eheste nacbrparschafft vnd sein wolfarc pringe den neyd/Wer neydig/ist verzagt vnd kleinmütig/das dan kein ergers la- ster sein kan/dann der neyd machet faul vnd verdrosien/komc selten vbersich/dar umb er auch ein erbärmlich ding ist/derhalben habe andere läster alle etwas gücs fur/wie wol es nicht recht gut ist/aber der neyd hat nichts gnrs sirr im/erneret vn erhelc sich allein in seinem vbel/ vnd wirdt mit frembder glückseligkait gequcller/ vnd gcplaget/ vnd das vbel das er anderen günner/ hat er beraidc an seinem halß „nvcrcr hangen/jm rhut jein Hertz darob wchc/wann es anderen wolgehet/gar ein schanc gl«ckfti^ liches läster/gcfelt mir ser wol die mainttg des Alexandr! küttigs zu Maccdonicn da er sagkj das die neydische Menschen nichts anders find /dan jr selbs aigene mär- k-rer vn peiniger/diß war ein groß wort vo eim leichfcrcigc junge künig gesprochen Gchmery Aas LVii. Laprcel/öon dem Zoren. /-«/"cum, Laß zoren bey dirnic verharren/ Der zornig hak cm falsch gerlcht Zorn wonc in der schoß des narren. Lvann jm vil an vernunsic geprrcht. AasanderBüchbondem Ich klage mich/das ich so zornig bin/mag mir leycht etwas wi derfaren/odereinerbelaidigen/sö würd ich entzünde. V ernunfft.Ich hab dirhilff vnd crost in drsem buch zugesagt wider züfellige vnd widerwer- ergc drnge/aber^ir wider die läster/ dann dre läster sind nicht vngeferlich vnd zü- fellig/ sonder wilkürlich/ vnd in eines yeden gewalt/ dann wer dringt vnd zwinge dich zu zürnen/Dac dir etwan eineedazä gechon/villeichthastu jmgerhon/dann Et» xeg, der belaidung vnd Verletzung ist nicht so vil/ als des pochens vnd vbcrnims/ wer mcnAe zürnet ist VN sinnig/ist gewiß/Dan zorn/spricht der t7oraeius/ist ein kurtze vnsin v; oa ;skL mgkait.Enninshak gesagc/daszorn ein rechter ansang seyzur vnsinnigkair/Ia Z'orn ist denen/dic /m zu vil anhangen des mereren tails ein ende der vnsinntgkair -sarß Nlr vnd des lebens / Diß läster gleich wie der neyd/ plagen vnd peinigen Nir allem KM Was es dcre/sondersich selbs auffs heffcigest/das ttttchö Wunder nimk das erlich sagen/es habe der zorn was gnrs an jm/ich halt sie mainen den rachsal/Ist dan der rachsal am zorn das beste vnd jA/stste/st ist es warlich ein wildes/vnmensihliches/vnö bik ters dinge/Zorn komc auß bewegniß/ das einer darzu bewegt vnd geraryet wirt/ Es har noch niemancgezürnek/man har im dazu rhän müsstn/ cs were dann Ce- lius villeichc der rarhßherr zu Rvmgeweßk/der aller zornigest mcnsch aufs erden/ dermicseinem öiencr/derjm inalien jachen recht vndznfal gäbe/vnnd alles was er sagt bekrefftigec/zürner/vnd sprach/ Gag etwas das mir zu wider vnd entge¬ gen jst/damrc vnserzwenseyen/Dashar einhercerkopff sein mästen/ wie her dt- strerleydenkünden/wannjmetwasvnbülichswere ° chen/soernit hat leyden vnnd duldenkünden/das man ihm inn allem recht gabe/Essnche oste Leut einer on verdien? er fache vrsach zu einemdaserzürne/k)ie wirr offcgemainiklich nen onrr gLirrer/sohelr man auch in rechten vrsachendes Zorns kein maste/ in allen fänden -Njjem wirdceinft'.rhang der cntschuldrgung fürgczogen/vndwirdrdieenrschuldigung enös. auch ein fände/ du zürnest darumb das man dein nicht als Gortes verschonet/ so doch Gore reglich mit worren vnd wercken belaidigek/vnd nicht allwegen zürnet/ Menschen sind aber gar vngedrrldrig / mag leychr einem ein wörrlrn empfallen / so ncmrn sichs die lcuce an/alswcren sie hoch belaidiget/vnd faren so herein/ wie ein saw vbrr einen riebfack / t^abenn dich dre leuce zum zorn beweget/ so rhäst dn vn- recht / das du nicht an dich helcest/haben sie es aber verdienet/vnnd von wegen des gemainen nutzes verschuldet / so laste das nicht ein zorn sonder ein gerechrtg- nm sü" / so ists grre / Den spruch Liceronis soll man hierin» fest halten / der zorn b'dcchrt^ soll ferr vnnd weyk sein / mir welchem nichts rechts / vnnd nichts bedechttgesge- gcs gchL schehen mag / Dcrhalberr wirt das Wort Architi von Harem / vnd die khar Sla¬ ven /dar csnis seines güten freu ndes ser fast gelobec/von welchem der erste/ da er sähe/ inn ums soll her zerr da er seinem studieren vnnd leeren obligen /gemüßc / vnnd gewartet hat/ si-bhake jm sein ligendc guc durch seines maiers verwarlosung verwüst/ vnd verder- vnnd nrc ber was worden /har er sich zu seinem maier gewandt vnd gesager/wann ich nicht reche», mir dir zürnet/so wolt ich dich deines verwarlosens harr straffen /Der anderst» er mrc fernem knechte fast zürnet /har erjhn nicht wie der Archices vngestraffee von jm körnen lasten / sonder jn einem gnctcn freunde zu straffen besolden/be¬ sorget jn möchte der zorn so vbergehen/das er ther/das sich nicht gepüren noch rey mer / Drse vnd der gleichen mainung / sollen den zoren zemen / da miter mchkfci- ne folger in vnehre vnd verderbung stnrye vnd werffe. Da» M M magmirlrychttw^ mzundr.VektiuM.iD dcrzusttlige vndm^ ^dntchrvttgefM^z >annrr«drmgrvch„. nchcbasiujmget^!m„ pochens vndvbcrchM )or«ius/isieinkuiW, nvndpetnigmnirÄM idcrnimrdasMsiZm rrachsal/Isidandrrrch dcs/rnmensGckttM r bewegt vndger^tzsm rnmüism/cölrett^M zornigestmcnsckmM iznfalgabe/vmiöMN !>as mir zv wider rnLsG o pst scinmüsstiMW ZÜgezogenwordtns^am crn rcchtgabe/EtMsß k/t^iewircosfcgmE skeinmasfc/mMD« ndwrrdtdieenrscbn!^q hcale Lottes msäMD vnd nicht allwegtnjW/ nneinwörtlmemsD^ /vndfarensoherei^ orn beweget/sokhrrß^ erdicncc/vnridMG n zorn sondereingcrt^ nMnnf-stbLL vnndmchksbedechW Trarenr/vnddreMsW müßc/'"»dg«A sungr«E/«2 runder biß in abgrund der Hellen gestrgen/gefarcn/ vnd abgestürtzct ist wordenn/ ist !M dkß von der hoffarc wegen allain wtderfaren/vnnd begegnet/ was Wils mir drr wLrden/der d» zu diser sünde/vil andcrehast/vnd ausfdir cregst/du ladest last vderlast/vbcls vbcr vbels/Lieber gedenckest nicht das du ein sterblicher mensche bist/vnd steccigs abuar-pst/eirr eilender sünder/kausstndkerlay vbels vndworsstn vnd zu leest Ocrn rod /des stunde du nicht warst /alles jamers vnd kumcrs fehrg/ H)aistu nicht das kSomerus schreibt/das des erdrrich nichts erbärmlichers erne- re vnd erhalt/dann den menschen/Ich wolcdoch nungeren wtsstn/ was dich! zur hossrrt bewegen möchc/Bewegkdrch dein gebrechiikaic derglider dazu/oder der hauste aller sucheen/oderdie kürtzc deines lebens/dein blind gemür/des zwischen» der hostiINg vn forchr hin vn hcrwrd webet vn schwebet/ dein vergesstnhaik 8 ver- gangcne sünden/08 dz vnwrsstn künffrrger vnd gegenwertiger dmg/ dein abster¬ ben deiner gücren freunde/oder dein anlxrrig/vnd anhangendt vngluck/ 08 das finchtig gelücke/^r habe jhe nicht andere stiege zur Hoffart /durch solche steiget jr zu cwrem faal / Ändere gefarc der mcnschenn / kan man etlicher masst / wie wo! Hoffärt auch vnbillich/einreymen/vnd enrschuldigenn/hoffarc vnd neyd haben kain enc- h"bc^em schrüdigunug/Derbalbenn lasst dw deyne sünnde laide seyn/schemedich shr/enc- rntfthui, schlüdige sic nicht/so macht dir gcrachen vndgeholffenn werden«/ dann die erste stapffe! vnnd grad zur seiigkaic vnrrd hailc rst/das amem sein sünde layd rst/vnnd swon «st gleych wie sich die Hoffart erheben/ so istdic demüc sich ermdern vnd lard rragenn/ des du dan wol rhon kanst/als bald du dich recht arischen würst/derhalben on noc s/i"u ret mn hauffcr; bächer anzuzargen/darin du deine sünde erkennen lernest/dauon ab- men mc» züston/vnd deyn leben bcsstrn/das wirdtgenug scin/dasehsbey dir ston wirdt/ das fand e vnnd Zastcr als bald fallenn werden»/ so du mir guter rrew vrrd festem glauben zu Gorc inn dich schlahenrrwürdest/mic dem offnen» sirndcr sprechende/ l^err biß gnrdig mir armen sürrder.k7sffarr ist ein böses läster/ ein schwere suchte der armsebgen Kurte vnd cho.en/allc rhore/ vnweyse/vnd vnselige leiicsprrchcder weyse Aas ander Büch Hon dem Weise man/sind vber die massen in jrehertzenstoltz/vn hoffertig/ Warlfch'wän sie sich erkanccn von heryen/so wurden sie an sr aigenschastt vnnd zerst-rligkayc gedencken/vnd sich ernidern/vnd demütigen/wieeran einem andern orr saget/ Aanfäg Der Hemeln R.ünigist/derstirbek/morgen/vndererbet in seinem grabe schkam »st hoffar gen/würmer vnd vnzifer/Anfang der Hoffart ist von Gott abfallen/ dann solli- cher weicht von dem er sn geschaffen Hak/Ätn anfang aller sünd vnd läster ist Hof fart/vnd wan mans recht bedenckt/so ist der hofferrig mensch /ein mörwundauf erden/vnd vor Gocr ein heßlicher vnd abftheüchlicher grewell. Aas LXii.Lapü.Son dem fieber. §-epe/er«nt-rnim-e morbor«m /-r/«ttm» äexrot»; mcllur cii/cit »rm-tt-e Fieber/frerer/vnddie ritten/ Des du villeicht sunstwurdst vergesse/ Machendich Gott fleyssig bitten/ Schatt nicder sccl/solch kappe messen. Sieber. Lbmekt^.Ich klag vber den schmertzc des heffcige flebers /das es mich so Vharcprenc/druckrvnd schücdasichskaum erdnldenkan.Vernunm.6ol che Hitze wirt eintweders mit der zeit/oder durch die kclt ein ende nemenn vn aufhören/dan alle bewegng im menschliche leibe wid die nacur crhabc/hat mer gcchöns/ vngestünukeit/dan bcstandes vnd lanckwirigkait/vnd thuc oft bald der zweyer eins/cinrwed er cö rainigec vnd purgiert den leibe fein sauber/oder machet wan vye die secle vom leibe ledig vnd loß/drrhalben so harre ein kleine/wirst mchklang al- n.rrurmn ft kranck hie auffdem bette ligen/bald wirstu eintweders gesund/odderaber frey wcrden/daides das beste /Wan die nacur mit dem tod frchr/ringr/ vnrrd streyc/ so muß m« muß mandiftskriegesein ende erharren/dan die stunnde naher sclbs bald hcrbey »nit gvuic vsnn der sucht odder aber von allem leidenn vnd kumer erledigen wirdr/ gcsetn cn Darumb lajse den leybe allft mitt geduldte eynn weyle brinnen / Ehs ist ve harre, bester der leybe brinndann das gemürce/ Wye ich vyl biß hyeher dausn gesagt hab /dandyebrunstdcs leybsist der secle gesunde erwünschlich vndgüt/dan sol¬ cher Hitzequal vn Peinigung zaigran/vn lernet wz für hellischepeindrcleürfurdie sünd der seclen erleiden müssen/vn sich hierin wissen zäuerhüttk/ dieweil sie hie eyn rnh»ffcyle siSAtz SS>" G^mcn^.^chkla« ab dem leide der mgcward deslerbs/dz ich io gar kraft Lenve Post vnonmächciowirk/diclcdevndzgcdärm sozüsam drucke/ vir in das' darmgichk gerat. Vernunffr.k^abgücl-ostnng/verzagnit/eswirebald bester idarffest nichts so a gcs besorgen/als du vor dir hast/geleich wie der anfang . desberrübnußvnd schmutzens ist derer/die da zum ende jrer freüde körnen find/ cker h,'//r also muß dz ende des schinryens herwiderum ein anfang der freüd/vn gsunrheic kam a», stin/Anreskorncaustdc, rdn/DerkrauckbatiekeinanNntröstdandiehofnung/ dz ist aber döse ding/dasutter mchcs erleydenkan noch will/Der schmevtzerm har hofn^. vnd bösen Glück. cxim klaine zeyt/hitze/vnd andere suchte leiden/nicht in ewige flame pein vn marcev ko men/die ttiemant austlesche/ kain arrzney wurtz od kreüclin /kein zeit ja auch 8 cod nicht hatten/vnd vercreyben karr/Laste allso in der Hitze vn fewr der; praccc vrnb - gen/den du also gar machst vnnd kochest den rvürmen ein niedlichs pißlin/Laste dich ine so kochen vn säden/vnd nim dir ein sm darauß/ dan auf vile suchten lernet man erst ärtzney machen vnd nemc/Eshacoftein kleiner vngeringrrgegenwer tiger sch mevtz gelcrnet/wic man eine zukünftigen vn schwere fürkomen begegne vnd widersteen sol/ vnd allso der schmertze des wee gcchon hac/wirdr nutze gcweßt seyn /das ist ein seliger vnd kurrzer brarOe/dsr verhüttet ewiges vnd veedampt hclli schen fewr/ja ein vrsach aller ewiger rmw/labung/vnd külung/Ieyo wir wisten wasgcsundchaic mich für ein gäbe Goccs ist/Petzt wirstu Goc danc^ Menschen erkennen Gorces gnad vnd gab nicce/ste sey dan verloren/ode' lasten/gantz vrrdanckpar/l7>alc Gott still /deyner kranckhair wirt bald r fieber wrrc dich bald lasstn/od aber du must vn wirst es lasten/dcro ain AasOXiii.Eapiccl/bon-erimncihercdcfütt-cit oder därmen» D rsgrrmen/coiick v»rd bauchwee/ Geind scharpfdoc-tüon s« e ein c E, ^n-sonstdgleichenkranckharcmer/ Darnachstct^ünthe^ Zn t 1 « Sas ander Büch bon dem vndazu/mforcht/daskanainarmeEenschestyn/forchtt/diealntailistderarm scltgkarc/wrrc gen ornmcn durch dcncod/dcrvon allem den» das man fürcht erle» drget/was furcht sich dann ainer/derhalbenn/lerne einer hie jmer vormnzn / zä stcrbc/ausdz einer n,t zum oftcrn malen versuche müsst/dznuraufeinmalgeschi chc/ Du wirsts sicherer angrcystcn ein mal/des du jo offc versuchen wirst vn mirst dan du yetz in deiner suchtnrchcs ncwcs chon wirst /dz darmgichc istem gleychev schmertzdescodts/allain das der rode rinnger vnud kürtzer ist/wer sollichenn schmcrtzenn stercklich erleydenn kann der wirdr den rode noch stcrälrcher 'eydentt mügenn / ehs kom dann sonst etwannein annderer züfat dareyn/yhe ssr vnd hessciger der schmertz ist/ye nehee ist dz ende /dan niemane stirbt lang ange sucht bläscc man mit arnem kvrtzen arhemauß/dann es fclc gächlingen ne daher/wircainer onmechtig dzer seiner sine» gar beraubt/vn also dahin ^elig ist 8 also schlastent onenrpfmkltch d«chm gebt/Dnstchg der auss der om der kompt/den rod mag man nun ein mal kosten/dan nicmanc stirbc öf 'nein mal/Man hat ostr vnd den gelcrren lenkten disputrerc/welchsder nast cod sty/dabey auch ein mal Julms Cesar gewest/rrcsscnlich im d küry vor seine eod in ein vnmacht sirle/solche frag also beschloß -he rod der aller best vnnd be^uemlichrster wer/ welche nray- liechr dc Christenlkchen glaube/vn warhastiger Goestligkaye ., etwas gesel-e wrc/sol danschr ein jeder fromer weyscr /Christlicher me cn d!"k"n sche also leben/ vz rm mchcs züchnell vn vnucrsehens sein müg noch zu stehn/ vnd färc/wcr wan sich dek massen etwas begebhdassolche behendigkaitdoch dem gemüt nicht vcr btste dem leybgüc sey. Aas ^iM.Laplcel/bsndcn wcechumbcn/bnnd mam chertayen schmertzek des gantzen lcibö. 5i cor^>«5 morör m«^/ere moie/lr, /a/«! c vnnv von dre ^>brlostpbinarren/vndi/puclercn/jstwar/scl)mcrtz deß leibsthüe wehe/ walch n?« biccer/herb vnnd saur ding/dcr nacur auffs höchst entgegen/allen sinnen stee heßlich/vnmilc vnnd traurig/aber dannochcalsi>/das er müge mir hilffdcr cu- gcnc/ich sage nickt allain/süß/wie Epicurus gcsageharc/dermitjhmselbsniche ainiggeweßc ist/sonder erlindrret/ermylrcret vnnd geprochcn wcrderr/vnd wan die tugendt die starckmücigkeycdeßgemüthesbefcstirec vnnd bewapner/dcrschF merye aymweder weniger/oder aber gar nicht empfunden werden» mag/Der- halben so rüstedich/vnnd lasst den schmeryen deines leybcs / die standthafftig- keyc vnnd gcdultedrmes gemürhes/nicht vbergehcnnoch vbcrwyndcn/ tbüdi- fes mit der cbac/ein gütte starčke bekandtnus/ist doch das standchastc gemüthe starck genug/allem vbel/schmcrtzen/angst/verdruß/vnd auch luste widerstand« zechün/barc doch dasgemürbe inn allen kempffcn vnnd streikten / allwegen ge- wunnen/obgelegen/vnnd gesygt/waes mit gantzemvcrmügen vnnd crcw/sich gesetzc/vnd widerstand geehanyat/nievnden gclegen/es wcrs dann von jm selbs zag vnnd faig/vnnd mrc willen sich inn dre stuchc vnnd vngedulre begebcn/dcr- halben das schwache vnnd blöde hertzenseyen / die sich also ab denkranckheyten vnd schmeryenbeklagen/Ein starckmüriger helc fest/laßc sich nirbcwegen/es sey diekranckhcyrwiesckanrlich/schnöd/faul/stinckend/essey dauffatzoderhinfalck ckegmüc ^nde siechtag/sofyndccralwcgradc vnndcrost/nimpc micgedulc an/was chm nlmpr stj» schöpffcr züfüget/lernec sich also er'kennen/bcdenchmckw d"rr^,;.E volčin venrrttMütW -remgachrh^^M deßlerbs/sonder^M wa6jchmcrtzmh«G^ N'ctt/csseyioscd!GM^ chmcrtzdcßlckM^/ ikcutgegen/allenßM^ .w er müge mir Mw 'harr/dermitchmskllM ^cprochcn mrdcnrnjmU ^d-nur-c/Es,st,K,. '"GS::K 'LLL-^r r rnngcdulr kcr recht cbcn/^s cM c cmcirfcstcichmO« rung beysW^^ nibdahru ausscM >ann stknordeMr^ h zur cwrgkcycgc^c rod- rund allemM 'ci?errolie/mE .übnchfäW^ scs/a'uctthalcM „ cw'gky-rME ^-wyderM^d lecvnndbeWM'krß/ simdcr» wcrdmnmM s lcybcs /diestandtW c »roch vbcrn-yndc^ctÄ- hdasstandrhassrgM vndauchlustemöcW indstretttku/allm« vcrmugeurnndtrM cswcre d.AMvonM^ d vrrgcdnlrcbrzebmM also ab dmkmnMm bösen Glück. Ml Also bares Gott gefallen/das er hie vnöen erliche gestß/wre G. s)an!s sabt/zirr -herc/etlrche zur ftvnnds/dsch alle zu zerstorlrgkeyr/zerprcchligkeyr vnnd eödrirg- keycgerlurchr vnnd erschepsfechac/derhalbcn ich dirdasbest radre/gedttlee vtro stiile/sn murren/Widerrede vttd erstüsttzung/dann es nicht hylssc dir kayn nutz/ erg-tzlgkeyr/noch erlinderung deines schmcrtzenödaraußerwechsscr/vnd dieweil d»rs klagen mit vnwülen vnd vngedu t/nure.n meruttg vnnd drschwcrung ist/ was soltdichgelustenzn-er kranckheyc deines letbs/diekranckheyrdesgemüchs zu setzen/vn drch mir waynen trübseliger/vnd dw dm zu vnfeainde machen/der von Himel herab die müe vn arbait der menschen sihet/vn lust vn freüd ab der ge» dule rrege/jein gnadedarzn gibr/vn reichlich den abgang erstarcer/Mainstu dan es ftye wider dein klagen vnhenlen/vnfurnemlich wider atne/dero dich am hoch sten beschwerest/wrejchsihevnndhore/die^aydigeaussetzigkeyk/keyn -rost noch hilstevorhanden^achrestudißfurklainvnring/dasdnwissen solc/das derauß< satz nur ein geprech sey deß ensscrenrayls deß lechs vn der farb/an der hauc/ mchc nn ein mangcl/prest »derabgang sey/an der grsuntheyr/an den funsfsine» vnd an- " s derengelrdern/wie G« Augustm dauou sagt/Es sagen auch die natürliche mcy < /!/., frer/ä'ttzcvttPhrlosophi/dasderaussatzallarn dringe durchdiehaurt/d-e gelrder vu- , crkrirn vnd zerreiste/vnd durch den leib schüeffe/wre es dem Florins dem grossen h.rVt- "platonischen Phrlosopho ergangen ist/Indre seel/indasgeinüehe/vndznncrcn ncn's^s menschen/magwarlich weder ausiatz/nsch andere süchken vnd schrncrtzm stey- gen /ste verwiUrge dan dare n/Wan dan nun die seel gesund/vnd vnuerscrct chk/zo wirc die außwendig gestalt destleibs/giecch wie eyn gast/Bey einem starckcn /ge-- sunden vn frischen wirk zccrcu vnnd lrgcn/wirr nicht vyl daran gelegM stin/ob schon von aussen daö würtzhanst von vngemachc deß gewitters/rauch/hcrc/vnd vngeschasfen ist/so rstauch der aussatz darzn güc/das er die leürre aussetzrc/ vund seyuen besitzersreymachek/weg nimbt/erlöszr/vnnd absondercc von aller vnge^ jchickligkeye der »nenschcn/deß du dich frewcn solcest/vnndostc begercr vnrrd ge- wünschcc haben re« die lenkte noch erlittett/das str dir hiezu behilsflrch/ brysteud- lich vnd fürderlich kunstciger zeit sein wölren/dann also wurde dism de nem lei d- derhandel/auß vil verdriessungen/vnd dein gemüceen auß vilett beschwer»»- gen hclsfcn/vttnd heraus; reissen /D» solc aber auch gleich wol wissen/das ich den aussatz an jm sclbs nichrhie so lobe/sonder die gleichmücigkcyc/gedulc vn rugene/ vnradre/dasmangcdulrigklich die schwerezäfäll dcß lerbs ertragenwöil/vnme alsowatchmürig bewaincn/da» die ergesten vndbösesten gepresten vn krar.chhet tcn/scrnd nrcdeß lcibs/sonder des gcmücs/'clröstcdkch uurdenrobcrnanren Phi PkM, losopho plorino/vn dem Leyser Eonstannno/die «nie dir in gleichem vnfal vnd > geprrchcn deß lerbs/den aussatz belangend/gestände seurd /Go haeauch vnstr Herr v«/Ca.» gor Chnstus keyn schcuhc/wie wir imEuangelio lesen /ab dem au stütz gehabt /a! >- l ain ab den lästern vn vncugenden deß gemüts /ist m rre Heuser gangen / m rjnen ,Vr/Ano gesstttvntruncken/stegereynlgt/Älieittwiegesagt/harerChr stus/ein richtcrdcr cngel vn Menschen/gestoben die boßheyt vn bösen/dan bey s »n wsncc keyn boßhass riger spricht Dauid/vn die vngerechcen werden vor seinen» angestchc nic bestehn werden/Du möchtcstaberhiesagen/lieberdn sagstwol/gleichwieeinerder von Gor predrgt/ich glaub aber weder dirnoch deir lugen der Philosophoru/rch glaub mer meinen sinnen vnnd empfyndungen/ ich wayß wa mir wehe. st /wa mich der stbüch rruckrrc. wol geredc. Es setnd warlich erliche Philosoph» lose tröster / ich kan es ayn mal nicht vcrnayncn/noch entschuldigen/aber von der selbigen we- gcn/gchccdarumb dicdapsfcrkeyr vnnd ernsthastr-gkeyc der gantzcn philoso^ phey vndwcißheyr nicht zugrunde vnd abe/dann gewißlich hie/vnnd rnn allen anderen beschwerunngen -er scele vnndgemürthe/eyn sicheres vestcs Schlosse Vv tz vnS AM Mdet Bücß bon hem vnd burge/dahtn man fliehen/vnd sich auffhalcen soll/aufferdenist/ Volgens so istauch nichts vngeschtckltchers/dann das man die warheyc beygüteenn freun¬ den/durch das beweglich vrcheyl der sinne suchen wölte/dann die warheyc muß mit sicyß vnnd verstaude/vnnd nicht mir den fünffsinnen gesucht vnndbekom, men wcrden/Der leiplich schmerye muß mir warheyc dergcdulc im gemükh er, tragen werden/ich muß dir aber gleich wie einem zärrlingvnndwaichn üngen hie etwas gedulden vnd Nachlaßen/Vnd gestatte/das die schwachayr/peynigug vnnd belaydio/ung dcß leibs/böß ding rst/wre esauch die ^hilosophi/die tzroici/ mir ehercn/boßhaysstn/vnd du auch also Heltest vnd empfyndest wie du sagst/ so wirt deinschmertze/dasdu dich kiagest/anch böse genanc vnd gesehen sein/ Aber wie demallem/so istalles/mie rugenr vngedulk vberwrmrlich/wir wöllen vnsern guten freund Ciceronem hören/da ersprrchk/Ich verneyne sclbs nie ein schmerye fE/va s schmeryen zu sein/dan warum solr man sich sonst nach der starckmürigkeit schmerz senen/vn die selbige begeren/ich sag aber das der schmertze durch die gedulr ercr» ye vnnv ckec werd/ist anderst die gedtt lr etwas/Ist sie aber nichts/was geyden/berümen/ durch ge zieren vnd schmucken wir vns mit der M)i!osophia VN weißheyt/warumb seyen dulr cr, wir dan von der selbigen wegen st hsfferkig/so redet Cicero dauon/ Deßgleichen dar er auch wider discs vbel vn vnrar rreffcniiche schöne svrüch in scincbuch Äu, sculanorum questrontt/darinenfünffsr/purarion vn rrostrede in fünst" tagen ge, halcen/in fünffbücher verfastetseind/Disesorthab ich auß dem gesprach deß am» dern rags/dir zu gut heranß ziehen wöllen / dan cs wunder seer wol hieher diener/ vndas gemür sterckecvnd rröstcr/Wa ein trostloß gemür tst/da glaubt man lie, derlrch erdichten dingen/wirk Verwirrer vnnd verjrrer/vnnd komen zu lerst auch klagen vnd heulen hernach/das einem man seer vbel anstehet / du möchtest aber sagen es cher dir hie Cicero nicht genüg/kündest weder beydir/anderen / Gcoi, cts noch Ciceroneselbs/trost/hilste/sterÄ vn kreffte genüg befynden/du kündest Recht den Küken nichr vcrrrawen/Ich schlag dir hie auch nicht vil ab/das du weder dnr enn tröst noch anderen zuuyl vcrrrawcst/iun allen schweren fällen soll man nicht hilffvon ftümV menschcn/stndcr von Gott hosten/Aber dannochc auch also ainer nicht/dasev bey Gott glaube jm werden von Himel herab gewapnece heyligen zu hilffkomen/Gott ist nm, men erwan wol bösen Kütten günstig vnd genedig worden/aber faulen vnd trägen/ schm sg, dredie hrnde wolcenin die schosst legcn/me nrchr/Wllr du das du hiiste würdig chev» vnnd werde seyest/so eh» als vyl an dir gelegen ist/rüste/wappne/erwecke vnnd erhebe dein gemüche/creybe es staeck wider alle seme fcynde an/wirstu den gan, »zenrüstzeüg vnd waffen desgemürs an chün/so wirres vmb dich keyn nor mer haben/deine feinde vnd alles layde/das dem leib begegnen mag/wirr dich wol zu friden lasten/der wappen/der Harnisch/vnd der weeren deß gemüts/vn auch der künstcnzü kriegen/stnd nach der mamgfalrigkeye der feind/seer vil vn mancher Termin ley/Es ist auch keyn ceyl der gantzen Phrlosophey /so nor vnd nutz/so haylwertig bs^auff Vtt^ttt/dan hicuonhandlen/wölchcs auch den Menschen mehr gcpürr zu wißen/ tenr!' ist dan was hoch amhimel/dorr oben die gestirn chon vn wircken/was ^npprrcrvor mer non habe/so er die natur durch sein dschcer Venere bcdeuccec/ansihet/was der Mars sm» «le den kure vil krieg vn mord dräwe/so cr zum Gaturno crire/was der vmschwayf, es obenn sek Mrrcurms/d Götter dollmersch/vö seinem vacerIoue/vnbrüder 6ole/sur nnlmin sircenvnbosstnkrne/annemevn crelb/auchwzer vo andern die jm begegne/ ne¬ sem ge« me/waher Hitz vnplatzregc/wahercrdbidmc/w:evn mit wzgewalcsich die mecr erheben/alles kom/vn daneben nie wißen wahsr alle süchr/hitz/erdbidmen /cr'ye, hüg/schweche vn schmcrtzdergemüterher raichcn vn erwachsen/auch nie we ma dieprüst deß heryens temperiere vn deinen müg/dte erhebung zcdrucken / das le, den vnd schweche zestercken/vnd vnder stürtzen/rn welche allem zülernen/dasich GocrattS tem ^dieschwach^^d ddrephrlssophUZ > empfandest me d» ttancvndgcsrhm^ rrunrllch/rvirwökft^ mcynescldsmremschM nstnachderstirckM nerye durch die gckckM chts/wasge^den/bM rnwclßheyt/waruiiiösyf Cicero davon/ DtWchmcbrg-p»5-""^ -,rcknM-E^ r/ansi«>a/«--;"2 LNSZ -rZs bösen Glück. cxvn Socrates der l^hilosophusavfs höchst bemäec/warer erstlich wol vö Aristotela darum verachtet vn verlachee/aber bald darnach wendet er der selb Aristoteles sich auch/vn bemäet sich mit höchste fleyß solchs zulerne/wie dan diß nach der len ge in den büchernder Philosophen verleibet/on nor alles erholen/den vnwistende were es znuyl/den wrjsenden verdrießlrch/Abcr das wir wider austdie wastenn deßgemücskomen/so fagcCicero/dasdes rechtewehreseye deßgemürs/Erstlich das groß sieystg bedencken vnd vorrrachcen/die Vertröstung der bestendigkeyr/ vnd das jnnerliche einsprechung/vnd eingebung/Ich will dir erstlich sagen von von v-n dem steyjstgen bedencken vnd fürsehen/aussdas dir nienderk nichts mangle/vnd rechtens sprich also/Vndcr so manigfaltigenbeschwcren/istkeynsterckedeß leibs sogroß/ Zginil keyn vermügen vnnd künheyt deßgcmücs/ so mercklich vnnd fürnem/die nicht res / wx, vnnder einer vnuersehenen vnnd schweren pürde nider fiele/vnnd plöd wurde/ Wan nun das gemüc sich solcher beschwcrung vnd lasts vermuk/züuor vnd ein vorrrachrung darausthac/sowirc der leih vn dasgemütalsokeck vn gerüst dazu das jeder ceyl deß leibs oder deß gemücs/sein last dempsten vnrrucken mügen/vn wider alle beschwerdc/bürde vn läst erst wol sich berayten/verfehen/vn starcknrü tig werden mag/Also wansich einer erstlich wol versihet/ss wirr jm bald kern scha de noch vnmüc vber den leib vnhertzegeen/Ein vnuerschene begegnung deß fein des/hae warlich ostren künen Helden vn eysendeyster erschrecke/erplarche/faig vn zage gemachc/Gibe aber einem zeit vnd raume /sich zu bedencken/vnd züerjnern vn sein gemür vnd gedancken/auffdie züsteendefärligkeytzuwenden/jöwirc ge voröcrr» wißlichcn eyner die vorbedachten vnd versehene feind bester mütigee/ficherer/vn freycr angreysten mögen/Die fechkmayster wan sie fechten wöllen / so straysten ssnacr vr, sie die arm züuor auff/machen jr parat/strecken jren hals/naygen jre schulteren/ M/ma- vndrüsten sich vnd bedencken sich zuuor/also den straich/last vnnd pürde so es ksmpr/ertragen/derhalben sie auch dester nranlicher fechten/jr ruck vn hals der, keck/ last bester ringer tregt/vnder wölbchem last der mensch sonst darnider suncke / vnd vmbfiel/wan er destelbigen nicht vor acht genomen/vnd fürsehen Hetk/Der- halben muß matt das gemücaufssolche weyse auch züuor berayren / vn wan die beschwcrung kompc/bas sich das gemüc kecklich dawider strecke/vnnd lege/vnd wann das volkommenlich geschichk/so wirk gewißlich das gcmüre allen'jcrschro- ckenlichen dingen obsigen/vnd obligen/sonst ist es vnmüglich zü sagen/wre faul rräg/vnd langsamdas gemüthsey/wieostresvnberayt vongar gerirAen vnd klaynen dingen erligc vnd nider gcworstenwirt/diß »st vnd hayßc des Ciccronis bedcncken/die wöllest erstlich mercken vnnd teren /EJun will ich von dem ande» ren auch sagen/dashayßt bcstendigkeyc/festigkeyc/vnnd starckmürrgkeyc/vnd sage also/Es befyndec stch allwegen/dasauch tnn den aller künestenvnndster- ckesten Melden hertzen/ekwas zagheyc mit vnder vermenget vnnd vermischet ist/ vnd ob sie schon mit warer tugent befest/so wil sich doch alweg das kor an das ra de Hencke»/vnd etwas falsches/erdichtes/mitvmbher lausten/vnnd wachsten so beyweylen gemainer jrrsalen ein haust/das sie sich vnderstandendz schloßdeß ge- mücsmitgewaltzu stürmen vn eroberen/das jnen etwa» gleich schwerwirt/ sich darein recht zu schicken/vn ein guc vrceyl behalren/Gchleichc etwa» mitein / ertt schancliche verdrostenheye/vnderweylen felc einzweyfel für/ob die ding war feind so von den gelercsten vn frümsten mauern von der rugcnr/von der gedulc / von vas vas der gestalt vn schöne/von der erbarkeyc/frumkeyt/redligkeit/vn von der herrlig alier böst keyr der eheren vnd deß guten leumandtsgercdc werden/oder aber ob das war> Ag jA haffciger sey/dasvonandern gedispuciercist worden/vn daselbs dergmatnman ve»/o«s bestätiget vn bekreffcigechat/Nemlich dzdiekedigkeycvnfreiheyt von allen sch- M.* mcrtzen/das aller brst ding sey/Irem das der schmerye das aller böseste ding feye/ Vv ii) Item Aas Ander Büch horr dem Item das Wollust das höchst vn bcst gü't scy/vongeörrlc/starckmütigkeyt/vn ec» barkeyr reden wenig /aber hieuon reden vn halten schier alle Menschen gleich mix zu/hre »st dasgeschrayAeröne vn schal! so groß/das dre strm vn red deren wenige die vnö zn rügenden vn erbarem leben fürcn/leren vn treiben wölle/nit»nügegc- hört werden/vn also gleich die hüceer dises schlossts ecwan erschrecken auß der vn- gestümlgkcyc/von derrcchmrg gedcncten zelajstn/ vn diestncht zegeben/Msidtz gemücalssangefochten/zaplec/bebec/ vn vngewiß/ist vönöcen / das manesmic starckenhttlsfen/hinderhncen vn besctzungen verware/austrichcc vnd crösie / mit cs nicht von der erbarm vn rugenclichcn mainung gar abfalle/glcich wievor jarcn der Dionysius von t^eraclea/wclcher/als er die mainug seines lernrnaystev Zcnonis von dem schmeryen/durch schmery vbcrwunden/hinweg vn hinwarff hat er nir verdient schänd vn spoc/dz jn sein scbulgsell nachmals ainer/mienamm Cleances/darumb heffcig ankame vn verachtek/derhalben so! sich dasgemüc wi¬ der alle ansechcung seyen/sperren vn plecken/vnd mit gewalt darwider legen/sei nepainhartfusserr/vudvcrnemenwasindenen d-ngen/warhastciges oder loses gcplerre sey/flch nicht entsetzen ab larnen vnnd vnrechcem ansehen / vnd gestalt/ sich nichcdasgeschray vnd gecümmrl bewegen lasten/sonder gewiß sein/das g« Mansol leich wie durch verdrostcnheycvnndfaulheytderschmertze/ alsoauch durch die gerröst cugenc vn starckmücigkeyt/die verdro/fenheyr/der schmertz/derrod vn alle schwe ftcnv-g" re vn harre ding vberwunde werde mügc/vn aufdiser mainüg sol dz gemüt vest/ ftrn miz bestendrg vn vnbeweglich bcsteenvn beharre/auch beraic vn genaigc sern / vo we- vcmicrve gc der cugent/dzstarchmücigklichvn ritterlich züerduldcvn außstceu/dz vil leü- «»ßhlr>. cczügedenckennurgeschweygenzuleiden/erschrecklichist/dasdan nrncrmcrge- ren. schehenmöchte/wan der mensch mchcdiecugent/vbergold/silber vn edelgestarn/ »a vbcr weyber/vnnd alleswasder mensche nur zum lnste erdcncken möchre/lie- bec/durch solche bestLndigkeycvnndgroßmürigkeyt werden geschwecht/ alles falsches achten vnd mainen fürhaben/vn die heffcigkeyc deß schmertzens stumpsis gcmachc/vnd geschichcwic Cicero sagt/dasgeleich wie ecwann cyr» forchrsamer Etn fs»! vnd verzagter kr»egsman/wann er die feynd ersehen har/sein weere weck w.rffc vnvvec diefiuchc glbt/vnd sich selbs erst lngefärbgkeyt stcckc/so cr on gefahre geweßt / m?r Ugr wann er bestandeu/vttd sich nicht geförchc Herr/also machet auch dasfaulc/trä- aliemsM ge vnd verzagt gemüc/das den sinnennackheirgec vnnd volget/allayn die jge- mcryenn bächmußdeß schmertzens/fayg/onmächtig vnndforchtsam/wölches/so esdnrch " die cugenr vnnd starckmücigkeyt gestcrcket/befestigec/vnnd bewapuec geweßt/ were es frisch/aufsrichtig/gesund/starck vnd aller schmerrzen anfechcnngcn ob¬ gelegen/ vnd abgesigek/ja garkeyn Verdruß deß schmertzensenrpfunden/Durch gedult wirr nicht alleyn die kraffc vnd das vermügen deß gemücsgemehrec/son- der auch dichcrtiZkeyrdeßsch»ncrtzcnsgemy»»dLrcc/vnd gar ;»»nickt gemacht/ daher cs auchkompe/daserl ck inn den aller gröstcn/vnnd heffcigstei» schnrcr- tzenn/anffrechc vnnd vnbeweglich/eclich auch frölicksemd/wölckcs nicht gesche¬ hen»» möchte /wan sich n»t das gemürh /von der encpfynduug deß schmertzens ab gewcndt/vn außgeschläffk/vnd die bestendigkeyt vn festigkeyt/dauon gercdk ist/ angezoge hekk/rtun aber wil ich dw zum dritten vn lccstcn anzeygen / was dann inerlichc einjprach/rede vn cingebc sey/davon höre also/dz so ein rcchrschasten edel Inncrii, viraufrrchtlg gemixt (daswed sichaufrecheer stycre mrrwollust/nochavstd lrn- ckc mic schmerye bewege laßc/aufkeynctailweicher/ sonder bestehek)befrndcc vn veß gmü sihcc gefahre vorhande/sich mir feinde vmringer vn vingeben sein/ greiffer es die tes/vec sachdapstcran/nimptdrewastenrndiefaust/zeuchtdemferndentgege/rrnt dem stc !m ley damtzc vnder die murre/manet sich selbs/redc rn fernem hertzen Mit sich selbs vyl/ vm. auch vllmrrgor/berarschlager sich selbszum strerr vnd schlachr/vnd besykchrsich Gott ldctn lc/starckniükiqktt^, ^-mensS stlmvnkeddcrm2 rc>t>cnwötlc/n,l2 MttlchreckenaAA lefinchxzx^^. ^nörerr/dasmq«M> ^lrffnchrerndcM IarnbfaUe/M^^ amng seines n / y mweA vMWF Hma!6«ner/mjc^W ^nsoisichdasAMD cwaic dawider ItM/ss /warhastcizeöodtrlch cmanschcn/vn-M mdcr gemßßrn/d volgct/allaMA- rm/n-öLchcö/jöesrN- nrrdbewapimE rtzen anfechcnnAriM rrscnrpftmdenME qcmülSgcmcdrttM > /wölebcs rriebkM „gdeßschmertzA 7c>-c/dmronZtM "»»«2^ «sK Ls-z bis« Glick cxvm Gott -em kderren/biß lsest hat der Cicero nicht gewußt / noch recht vnd wol wif- smkünden/vnddre leüce daselbst hin richten / nrcht auß mangel des Verstandes/ m aücm sonder dergenaden/zncrhalcenaller ehcren/vrrd zu stercken die krästee vnd ver< le)ve h>,r mögen des gemürs/räche vnd anschlägezübesterigen/ist nichts krästtigers dan „rchcae, solches innerliches bereden vnndzäsprechenn/Doch muß man auch andere worce w-fir/ vx machen vnd gebranchen/wann man das liebkosen vnd süsse eingebung des wol- ^Evn lusts/anch aber andere/so man das cräwen des schmeryens vertreiben vnd versa lerst tröst gen will/vnd was für wort sein sollen/kan der ieychtlich mercke/der da wwßr was cs für schmaichlcrey vnd kräwung seind/vnd wie vil sie schwecher feind / dann dre rugerrdc vnd starckmücigkalr st/ Diewcyl dan/von dero ainem geredt istworde/ will rch ein ainiges/doch furnemes evempel vnd cbenpildfüren/damic du mer vn derweyfung vnd vnderrichc habest/mn allen anderen sachen/was da fey inn dem schmcrtzrnn das innerliche einfprechung vnnd rröstung/Du hast wolin gedächc- nuß was der Poet ^ucanus schrcybcc/ Wie sich der grosse Pompe.us vnder den schwerrern der häncker vnd Mörder crzargee vnd gehalten habe/Dieweyl im aber der poec znuil zügebe hat/nach gelegenhaie feiner perfon/wie er solle ein gespräch mit sich gehalten i-aben/das ainem solchen man wol angestanden habe / will ichg yeyc faren lasten/vndem warhastrcs darstirerzclen/des sich newlrch begeben hat noch leüce lebcnd/die es gesehen haben/w.e vnüberwintl ch vn vnerschrockcn eyn alcer Gamnirifcher manne gewcßc/dacr auß befelhe/dessen vrehaylers des nam- mcn besser ist züucrschweygc/ verurchmlcc vnd ausf einem wagen durch die state zum gerichcaußgesärc/nackend vnd ploß von zwenhänckers bube mit glüenden Zangen gerissen/hin vnd her wider seine gelidergezwackek/geprenner vnd gezoge das volchc das da znsahe/gleich mit waynenem hcrtzlrch mrrleyden vnnderbär- mung mit im heck/er aber mit rruckenen augen/mic dapsterer vnnd beständiger stime/sichfelbsanredet/rröstet vnd also züfprache/Mem seele ich bitte dich / erli- ge nichc/lasse vns kam peen/marker noch rod vberwinden/du sott dir weder furch ren noch zürnen/das -st wo! schwer vnd harr/das wir leiden/es wirr aber nit lang wcren/vnd glaube mir/dae der vnns zn martern vnd pcynigen befolhcn/gröstere peen vnd marcee erleyden muß /das geschlchc vnstrem ewigen leben/vnnd fürde- Wie ex, rung des selben alles zu guce/Errege vn richte dich auf/du mein liebe fccle/vercrei be di« forchc/hoste allezeyc inn Gort /es w rdc doch baldein ende Haben/Mtr wöh klrch chen Worten er im vnd den Zuhörern ein grossen mächtigen tröst gegeben hak / vn wann es ainer recht hinderdencket/fo har er im/grossc erbarmung des volcks/ein pn»v g«, mächtige beständigkait/sicherhaic/gedulkvngroßmürigkairhiemitgeschepffek/ erSst hak das möchte aber kam innere rede gehalsten werden/dicweyl mans von aussen ah rm-U" sogehört/vndanch vonandern inn der stille gercdc werden möchten^vnnd auch r«c. von sm villeicht osti laut geredt feind worden /dann er ein weyl etwan gefchwigen vnd nachmals wider inn solche rede gefallcn/Vnd au ch mage jnerliche rcde/auch inn andere Wege verstanden werden/Wann ayner nicht gedenckc/wahin/fonder von wanen die rede gehet/vnd ein folliches/der mit jm selbs vnd Goc redct.E vem pcl der gedulcinn allem vnd allerlay leyden vnd fchmertzen/haben wir kaynfüro rrästenlichers dann in» dem hayligen Job/vnd darnach am B.aystr 'Theodosio/ Iob/da er mit der Hande Gottes berürc vnnd an seinem leybe angegristen ward/ mirgefchweren vnd vnMen befchwerdt/hae er mit grosser fraidigkaic vnd kön- Ex-emper l)air/vnd schier aynem gleych/derdaaynen rauch anfckt vnnd strastet/mik Gort s gevnlvr gerrdt/sich mit h tziger arrdacht vnnd klagender norce inn Goct erhebet/Gorst auch bewußt/wie inn gröster nocce / der Kayser 'Theodosius /er/micc wenig Raxscc leüccenn / mich vnzällichem grossem wildenn t^eere der feynde vmbrynngee Vv iiq vnd' ' em nangeschrienh-M, s-m-r-S--ch<^ c,vnd daraup nchnv, Ielerrernrännerxstnd »nmcnrersta^W rsstcmchtsogmS^ e deiner schmeryM ro^sydabcvntmDj inckcc vndmlnechU »rre feind vnMyln ain nicht hingenom! 'denmÜMmilsm^ vaar/basworklmsch, annzauber^/Mh«!» ranckhaykdesgcmättj Webers vtttilgkttoick c/so Herren MD/s- dcn Kuren-eDim ernpclnrWMkrm- hen rndge!esm!d«rdik ionndckfukdleavgcnü üc/dasdurchPdM /me esosfrgcschchcm >lc der figc alles schM rrvächßc/mdkrM larruömergehakdjm crstanbcnalsivH^ ernichralswolfiO ^ompciusmerAMk )ossidonms/2^ ? alle menM lmü mnttre/obfiemlM brnarrcr nichts cen haben, ,ngclcüte/soM^ !RSS LZZ -s^AA? lycnachE"^ ?aben. bösen Glück. c»X GasLXV. Lapicel/Von derbnsvnttlgkaic. pi/e MsMM M-t nocci.'t» kt pecc^r-e miMt« mentir mop5 ssoterü. rllic vbl mag bekommen/ Doch wer fr wöll entrinnen/ Vttsinnigka ir den frommen/ Der hab acht seiner sinnen. clbmertL. Ich besorge vnnd fürchte / der hästtig/vnüberschwencklich zschmeryc vnnd leyden/werde mich vnrichkig vnnd vnbefink machen, r.uc. Vernunffr. widerstehe disee anfechrung mit gären vnnd sänffren ge- danckeN/dann der vnsinnigkait mache man ein wege avß vilen vngesunden ge- damFenn/dasausf die Irrste ein rechte vnsinnigkait darauß wirdr/gleicb wie her- widenimb/auß güeen/gesunden vnd ordenlichen anmüeigkaicen/vnd auß oste ge übrcn Handlungen vnd wirctungen/ein gewonhait vnnd stetige aigenschastc er- wechsee /^.ompr diser dein mangel auß gebrechen des gemücs/ss soie du dastelbig vnstmg, mit der mgLndt bewapnen/das soll sein rüstung vnd Harnisch sein/kompt es aber kmr kSpr vsn gebrechen des leyves/so muß mandem leib rachen vnd helsten/vnd die artzec die es künden ersüchen/wa aber vngelerke Doctoresweren vnnd weder rachenn ree lerbs noch helsten wüßren/so will ich dich ein kunst lere/die soll dir darsür gär sein/Enc vnnv ge- Haire dich vor allem vbersiuß/sieühe alle vbrrmasi vn vbercrekcenMaylige/from me vnd erbare männer erhalten vndauffbawen fren leyde allein mit der rugenc/ vnd mästrgkait halcen/vnd reyecen sich am zaume/bewaren den leybe/ vnnd ge- müe vor vberige fressen/sausten vn vnzuchk/dan sie sehen dz vrl in alle vnrak/vber fluß /fraß/schlast/trunckenheir/ste auch mit freche mm vn verhengce zäum in die rechtevnsimgkait gerareen feind/was vo nacur eine widerferc dashac sein weg/ ist woleine bschwerlrch vn herce/Mature aber chue nichrserbärmlichs/dan dz c.n wurtzel d trübsalikeix vn erbärmlicheik ist/hac kein schulde vn verwarlssug/wan man Aas Ander Büch ösn dem matt sich aber wo! versehen vnd verwarten kan/so!l mans nicht vndetlasien/vnd sich tun ein rüwigs/sichers/vnd stilles wesen vnd leben begeben/ wirst du ondcyn schuld vnd MdürmI/vnsinnlg vnnd vnberichk/so wirst du auch on drinzüchün w.'dcmmb zu dir selbe komen/odcr aber vnschuldig sterben/R.ain alrer/kain hey ligkaic/kain verwarung vnderhelr vnd verwaree den Menschen/also alsdievn- schrrld /w e die vnsinnigkait ainen Menschen schuldig oder vnschuldig befmdet/al- !ttrachc sie jn/Btst du vnrichkig worden/so tröste dich/das du es nicht allainbist rc tw sonder große vnd rräffenlrchegesellen/kderren/Rünig vnd RüttHkki habrsi/kcn vnrich/ nest du den tZerculem nicht/den Aiacem/die t?eccubam vnd Laßandram/vmrd auß anderm gcschlccht/dreLucrekiam vnd Empedoclemrc. Go ist die vnsinnig worvm. Haie auch zu lecst nicht züuerachten/dann sie mermalö dahin keinen ist/dahin ge sunde vn scharpffe kopffe nicht komen haben mügen/Wir habens ersare/das die vnsinttige leüte/vil dinge vnd fache haben weyßgesagt/Gy wollenauch sage/das die weyßagung/genant Maurice von der vnsinnigkait den namen habe/vnd ist im im Griechischen aiso/Go istauch das daran das manmangesmal vnbcsince leüce seer frölrch gesehen hat/vnd dieweyl gesunde vnd vernünffcige leüte erwann seer traurig vn bccräbt/wiewol das tst/das solches verkerees wesen auch sein mai nung vnd tust Hac/Go ist sie auch darzü göc/das einer ruwe von arbait/frtde vn gemach durch vnsinnigesleben bekomet/das vil durch fürgebung der unsinnig- karr vnd andere garrung gesücht/vnd nichtbekommen Haben/Also ist nichts be- schwerliches/es hak auch wasgürsan sich. Aas cxvi. Laptttl/Von dem M bnd bcrgcbung. Furchst du dasgrffc hab große hüt/ Lderkom innwillig armüt/ . k-ttpert« Ma k-c /-^üiofre cäret. Armut glaub mir die hschgemayk/ Ein mürrer ist der sicherhayr. Schmerz du^cbondrjnM^ n/Ag!Nülrrr,kM/)tt vnschuldigbefM,^ roduesmchtMdß ^Runiginh^,^ MdCasstnörM/W irc. Soistdiepkißnm hm keinen ist/dchtz« ' habens erstrWg L yrröiienauchsaAcM en namen habeMiß nangesmai vnkfintt rmnjfngelettttMM ecs wcscn auchsmimi re vonaämMcvß Hebung der,vOrG rben/Äl,sGichtö^ s-Mo5ecM. rr die HochMG/ crsichcrharr. bösen Glück. cxXl vnd weyse wol/das ander auch der pöfcl/ANes das gepsren ist/das stirbt auch/vn alles das da stirbt/ist geporengeweßr/Der dingen ist keins zu förchten / das die norcurstk der natur mre pringc/ darüMb diewril der mensch «in vernünssrigs vnd sterbliche rhicr/sol er sich zu sterben nicht förchten/ Vnd wann du recht verneinst' tig werest/st würdest du den kodt nicht förchten/ Vernunstc vn der codc /drst zwey zusamen gefügec/machen die menschlich nacur/die vernunstc bcdrrffc die stele/der rode den leybe/ die forchtaberdescodcs Harder mangel/armnt/vnnd abgangdcr vernunsfceingefärer/ V/er hasste/ förchtet/ vnd neydec natürliche felle/ der muß von noc wegenauch die nature hasst»/es were dannzim! ch villeichc den einen rhärl anzunemen/ vnd lsben/vnnd den andern zu verwersten/verdammen/ vnd verfluche/welches so vbermärlrch were/dz nichts Myers möchte erdacht werden nicht allein gegen Gott / ssnnder Menschen vnder Menschen/Der halben must du einrweder den gantzen freunde/ daö ist die »amte annemcn / oder aber gantz vere wcrffenj damit du Nicht/ so du allein attnemcstwas freundclich were/ crn vnbillie cher Verehrer vnd der freundtschastc rechter geachtet werdest/ wann in dem rode etwas bösts oder beschwerliches ist/ st verbitteret erst dasstlbig die forchc des rods wo aber in dem todt kein besthwernng ist/ st ist die forchc a» /r stlbs ein grosst be- schwcrung vnd vbe!/Go istes auch ein grosst corhaic jm stlbs wollen sein beschwer rung vnd vbelgroß machen/den namen des todcs/hat allein menschliche blödig- Dnschia kan erschröckbch gemacht/ Vieren die leut starckmüng / so würden sie eben st we< bilv ttig schreckens im rodt haben/als inn anderen natürlichen feilen/Dann warumb froKcffi wilr du dich mer förchten zu sterben dann geporen zu werden /dan jung zu werden Asme! wachsttt/alcwerdett/danhungertt/dürsten/wachen/schlaffcn/wclliches dem rodr schlaffe» am änlichesten ist/da» erlich haben den schlaff ein angedornc freunde/ andere des "" rodrsbilde stlbs gencnr / Vnd damit man das nie ein pocrschc» posstn/ oder ein Philosophischen scharpstfinikaic allein achte /st har die Göclrch warhair der t7err Christus stlbs den rodt seinesfreunds Lasari ein schlastgchaisic» / Nun die weyl der codc nur ein schlaffist/warumb förchrest dich das zu rho^/ das du gern ehnst/ Solche vnbcstendrkarc dermettschen strasten alle gelcrren /vnd verwundern sich der selben/Die forchce deS rodrs ist wol den teuren angeporn/csist aber schentlich/ das ein gelercer man sich wie ein gemainer mane vor dem rodr förchrer/vn schew- her/ Ein gelercer crfarnerman stl nie zag hie sein wieder narre / sonder hertzmü- tig wiehelden/diedLncodrverachrnkündeN/Vnd es wundere mich/ dieweil man von schiffleuren im meer faren lerNer/vonpauren sten/von hauprleuccn kriegen/ vnd der gleichen/ warumb man nir auch von den Phi lostphis vn weisen wol ster¬ ben lernet/V)an eine der bauch nrrr wehe rhür/so lausfc man zu den ärtzten/aber das man diekranckhair desgcmücs durch hailwerrige räch der Philosophen Hai le/das laße manfaren/Maro/philosophi/vndwcystn find aryer dergemürer/ PHNsss- vnd maister die da recht leren zu leben/vnd stligklich Zu sterben/ Falschesvngelcr te /vnd stsltze/ soll man nie nur allein nir rachßfragcn/ waß von M Z» lernen/son- sind Lryt der gar vermeyden/vnd faren lassen/ dann es ist nichts vngeschickcers/nichco cö- rechtere/nichts vngcfägersdan sie find/solcher sind yetz die welke vol/derrechcge-- mürcr? sthasfenen str wenig ^Vnd die weil du von denen die vorhanden/ nichts dann nur loses geschwetze verhosten must/st rach ich dir/das du hinderfich ausfdie alten ge^ hest/von inen zu lerne» / wie du dein kranckhait hallen/linder»/ vnnd dich deines schmertzen trösten möchtest/verachte die selbige nit/ chn nir wie der gemain haust die da sprechen/^) du tröstest mich auß den büchern der Philostphorü/ist nichts/ sie sind nirrechte lerer vnd cröster wider den codt/leiden/vnd schmertzen/Ich wür de dir antworten mit Cicerone/wo ichS snnstnemen solt/ob ichsvo» denscawcm Wirren oder R-ufranern ncnren vn leren solt/ wo solmatt vischen oder jagen/dan Tv da visch Bas ander büch bon dem da vrsche vn das wiltpm in den wa ftern vn wälde wonm / wo kan inan g-ke bcn/ dan da es wechsst/ wo kan man das edel gestam lesen / dan da sie in den adern des erderichs/od an de gcstar des meers lige vn find/ wo so! man kanstmaneware nemen/dan nnr vö dem kauftman / vö wem die gehawene bild/vn gemalte rasel/ dan vö de bildhawern/vn malern/ vn vö wem enrlich dtsedrng/so die philos-phey vn wcißhaitbelange/dan von den philosophis vn weysen menern/ dan oblvoldie wcißhait bey in alsein schätz vcrporge/vn von in herfür geprachc/so wircdcchder selbig auch vö andern heutiger vn Heller an dz liecht/auch erwz volkomenersjvn aust eine andern richtigern vn kürtzern weg von in aufigegrabc/ herfürgebc/ an« gezargk/vn für die äugen gesteller/daher auch noch andere vkr aber andere mögen ein müc schöpften auch der gleiche sich zu vnderwmden/göke hoffnug gewinen/ob es jn schon nicallwcg dermalen abgeec wie den alre/da von sie esgenomen/vn ge Lvarer leerrhabc/Solche kraste ist in der philostphey/ dz einer ekwan so/der ander so die sach ordcnlich fürpringc aufsnewe forme vn weiß/dz es nimer läre/wte tAorarius fopv.7 von der ^oerereysagt/abgeet/vnd so grofi die gnad der selbigen/dz sie mir gewalt vno vcnchjegcmüker bewegec/solchc vernewerüg ge/chichk/wan man vöden alten weysen gccrnim lerec/stlchs liecht leucht vn stheinc vö /n her/vn st schöne zierhaic wirr xn beygelegr ,r>ec iccr von solchcgibstu mir vrstch hie so vil zureden/möchce es wolan einem andern orc ' fäglrcher chon/abcr khü es so vil vn offc/ dz du es nit vcrgesiest/vn wie die stoltzcn vnd vndanckbarnrn den windr schlahcst vnd verachtest/es kan nit zu oste geÄxe gecfcrr vnd widerholcc werde/Ich rede alsdererfarcn/ vnd nir wie derblind von den färben davon/Die alte weysen Mlosophi lerne recht dauon/ vnsagenwciker : dz vil ding scyen/nach mainng der ieuren/vnd seine namen /schwerer vn gröfter/ dan es in derchae/vn an jm selbsist/vi! wan mans von serrcsichr/sind erschrocken w-r nrtk lich/wanmarr nahe da bey konic/ so lacht mans/ Die von den alten weisen nichts Zelernec vnd -rfarcn habe / künden nichts cröstkichs vö dem todr sagen vn reden/ n i!sr/ dan sie verstanden es nit/ dan vnersare glaubt man vnbedechtikllch / Reden von dem codralsdie vnwiftendc/habc in noch nie geschmecker vn gekostcc/fragtt man von ein todecn der die fache crfaren hec/er würde schweige/sie aber plaudern alsdie vn tsyksage gelerren ymer in hausten hinein/vn reden vö vnbckantcn dingcn/das sie nie wist rn rcvcn retten von den haimlichisten vn auch offenlichisten hendlen den todr on alles geseralso hin/gilt in eben gleich/Ich sag ab er wo die sach so mitzweyfel zügehet/ vn man nichts gewises von solche schwetzern sich vertrösten magc / so se l man sich aufs disc inainug begebe /vn dz halte dz dz gemüc mer frölicher mache /dan betrüb cer/ warum sol «na es zur rraurrkait mer bewege/so cs nir traurig sein solre/ange sehen das es ewig vn vnsterblich ist /darumb cs sich vergebeirlich fürchten würde vor dem codt/hac aber das gemüc sorge vmb seinen leibe der sein feinde rst/ so ist es nic recht dem leibe crewvn gütig/förchr dz ge»nür cswerdc von seine leibe steyrn ledig/st ist es ein narrcchce forchk/dan es siin stock vn gefengkmß liebet / klarem förchcen sich vor de todk/dan alle jre seligkair ist jnen an de leibe gclegcn/dic miede leib auch dahingeck/billich klagen vn heulen solche/so sie erschrecken ireslebensvn guccesein endesthen/vn forchtsambedencken/Ein gclerrcr vnd weiser mane/dev de leib nit arrderst achtet als ein geringe vn schnöden knechr /kcrc zu allcrzeit müg lrche firyfi für/dz er dz gcrnüc dafür erbawe/dahin alle se n hostnüg /begkr/vn lieb« setzk/siher den rod des leibs nicandcrstan/dan ein früen austgang rnzeiugen auß gang anß einer vnlustige vn vrrbequcmlichc herberg/ Alle d c ein eingang einsaü dcrn lebes vcrhostcn/förchee de außgarrg dises lebes «nr/Ma möchrwol vilvrsach anzaigc warum ma sich vor decörlichc abgag förcht/doch verschwinde sieall/wan uran die hostnüg des künffcige lebens eben für sich niinc vn ansihcc/Die forcht des nt>»gves tsdtsgepirr der laidig vnbedachr/vnbcuor dre vnuerscherr vnvnuermainkenort ' .' znstcrbm bösen GM. cxxn ZN stechen /die an eine geirrten weysen schentlich vn vnerlich ist / vn bevor in eine künftig? alten man/weiches gantz leben/wo er recht weiß vnd warhaffkig gelerr/nichrs an l-bes fas, ders/dan ein vorrrachcurrg vn vbung des tods geweßr solc sein/hat das die t)ayd Nische s^hilosophi lerne künden/wassolce dan yey nic hieuon lernen vn crösten die alle forch newe/rechke/vn Christliche Philosophey/weißhait/dic Meologey halliger schrifr v'st- 6ihe an/wiedie/so andern vnderthenigsind/vn anderer leneoberkaicvnd gepoc roorcs/" müssen lebc/wan in kurtz vn vnnersehenlich angesagt wirr/ ein grosse raiß zerhö/ so sorgfeltig vn betrübt sind/jre gcrädt/bündel/vndwaidseck eilend zürichcc/vnd klage ymer/dz man jn solchs nirzüuor bey guter zeit hab angezaigt/ ziehen so vu- rviilig/zornig vn gleich vngerüst gnügnach vorcailalso hinweg/ keren sich offc zu ruck vmb/gehen mit murren ymer für daß diß vnd chenes vergessen habe/ Also rst kein schwererer weg vn raiß zethon vnsallen /dan zu todt/deristferlich/ vnsicher vnfridlich/vngewiß/dunckel/vn vor feinden verdechtig/der weg allein /alle gcfar hindan geseyr/mag nimer mer widergegangcwerden/daruin darsfes bester mcr auffsehensvn fürschcns/dz man nichts vergesse/vn dahinde laß/dan die von hin, ncn abschaide durch den codc/künde dz nit rhün/dz die andern wandcrleue vn die funst raisen thnn/aks ncmlich/wo man waß vergessen hac/kan mair den freunden nichts merencpiece vn znschreibe/Es haißt sie haben Mosin vn die sl)rophete/die selbe sollen siehöre/hiegilcs nic stil steen/weicer bcfelhens/in ein andere herberg ein ziehe/noch wider zu ruck vmkere/jmer fort/diß istcin notiger weg/ vn ein vnmüg liche widerkunffr /da sole sr kün Heide sein/dahin raisen vnerschrockc/da hrn die noc erfordert/vö danennit vö nören widerum zekomen/Also spräche auch ein Römi¬ scher hauptma seine knechte in Seneca zn/Die weil dan dermassen raisen vö nöcc Man soi vn niemanc widerkomen mag/ vn die weil dienst des wegs vn raisens gewiß aber die stund desrodcs vngewiß ist/so habe wir ein einige rrostdagege/dz wir all zeit schrcknü eines beraicegemücs sein sollen / zu atttworcewan wir erfordert/ gehorsamzcstinstE, wan wiraußziehegehaissen werden/allen vnstrn haußradrzusam verordnc/vnd alle vnsere sachc schicke/anffdz erst gepot vnsershaupcmans die raiß kecklich vnd wandern freymüriklich znuolstrecken / es müßdoch gewandert eintweders mit srcu de oder eraurc sein/dises aber Wirt die forcht vn den schmerye des rodts am maistc Lindern «nnverst vn mindern/dz man nikatlein vödanensicher/freymütig/vn vnsorgfeltig/ sond varauß. auch beging vn frölich fare/ziehe/vn abschcidc mög/ so man sich znnor da zu schi¬ cket vn wol bedenckrt/Den vnsürsichcige aber pnvnbrdechrigcwrrcwiderfarcn/ dz Cicero seine freund Bruco in eine brüst'züuor weißgesagc her vn gesproch e Lre ber Bruce sr werdet alle vndertruckt/wo jr euch nic versehet/vnd Wol verwarec/ glaub mir Bruce/so ists ostcergange/alss ist es auch allen den gangen/dre sich nie ausfdie künftige ding versehen vn bedacht habe/ Dieweil nun die fürsichcikaic in alte dinge vö nöte ist/so ist ie doch in den dingcam aller nöcigistc/ die nic mer dan nur ein mal geschehe mögen/wo man hie felec vn fe!!ek/ss ists gar auß vn gechon/ Die forcht des biccern cods ist ciefsin der narrechcc mensche hertzen vn sinen einge- wurtzlcc /aber die weisen Philssophi sage /dz der codt an j m scibs wcd gut noch böß sey/derhalbc weder zu förchce noch zu wünsche/ setzen in vnd diewilkürliche ding/ wolle dz er nachgclegenhait dcs/derjn prauchr/ eincwcders böß od güt sein werd/ Daurd sagt auch austdise weise/dz d codc d sünd d aller bösest/ vn seiner liebe Haiti tovr gen der aller bcst vn köstlichest seye/Waichlinge vn verzagte lose leur förchren nur v^rg'A den rod /erschrecke vor de name nur des codces/wz ist es aber anders dan die rechte aber vec nacur förchce vn hassen/ dz einer selbs geporn sey /dz doch vnd de mcsche nichts cör< licherss gege Gocnichts vndanckbarersbefundcwerde mag/Den name des cods höre erlich ser vngere/den sie cäglrch vor den oren vn Hertze vmkiittgc lassen solren / dan wer den nic bedenckc/der waiß nichts vm sich selbs/der waiß mr dz er ein sterb lich chier ist/Lieber wan sich einer selbs ansiher/komr jm nir von stund an der na- - N v tj medes >okanmanMM dan da sie in mankanffmM^n ckild/vngemckchs/ dmg/sodiephj!^ mencrn/danchWldie prachk/somtt^irr erwzvolkmmm'tti grabe/bcrsiirgtdc/M vüabcrandtteniÜD rehoffnägZEO 'nsiersgrnomuMgt wanso/derandc b c/ tzen darumb bittende vnd anrüffendt / Jr solc euch nittraumen lassen/allwegen kic in jamer zu lcbcn/vnd nymcr sterben wollen / dan so ir diß werde begeren vn b ftlhcn wünschen/würde nit nur allein nichts darauß /sonder jr würdet für freche/ vnuer wcrv-n. schampcc/vnd haylose lcuc geachtet werden / Derhalben ;r sterbliche menschen/ge wc ncc euch vnder das joch des tods zu geben /dan es mag nit anderst sein / jrmüße die schuld vnd gesctz der natur Zalen vnd erfüllen / vnd habt jr euch lieb / das jr ge, poren seit worden/ so habrnichr lieb/ das jr geren nicht wolt geporcn sein / dann es ist nic brllich / dasdie natur euch mit leben todt / sonder das ir der narur gehorsam sein sslt/Dein genaigrer Wille soldichdahin füren/dahindu dich vcrgcbenlichvm dcrstchcst zu komen / Es ist schendtlich einem manne sich so lange zeit schcuhen vn förchcen v or dem tod /augenplick vn kleine gefare /ists anders em gefar/vn nie die natur selbs zu nenen /der aller gefare ein außkomen vnd ende ist/vnd so vil sevftz- gen/ängstlrchs entsetzens/vnd langkwirigen klagens von einer stunde wegen ma chen/wlic du hie am ende alles vbels/forchcs /vnd rodrsabkomen/ vnd nmrtgklrch darfor frey werden/so lebe wol/dann ein löblichs leben verachtet den tod/jaes be» . gerer beyweylerr sem /basist alles schreckens abkommen die summa / Dann mühe vnd arbeicm drsem lebrn/widerwerrigkaic/schand/schmach/ ellend/gefengkniß/ schad/krieg drenstparkaic/die verlierung der kinnder oder cltcrn/ armüc/ alter/ krauckharc/ rodr rc. sind starckmütigen männern nichts anders/ dann ein schule der crfarung/ein platz der gedult/vnd ein kampjf der ehren. Das Aas ander Büch Hsndem sich memams von eines klainc vnfals wegen in ein grosse vnd aller stbwerlichjste kodre ergeben/ vnd sieh ermorden sol/ das höchst vbei/ vrsach/ vndanftchtnngdie drch da zupringt ist verzweystung/dan andern vblen allen kan man mirradc vnd rhathelffen/daskan niemanksteure/du zeuchst villeichc mühe/arbeir/ vnarmüe für vrjäche an/ diser verzweyflnng vn errödtög/ aber alle die jhn auß solchen vrst, chen vnschnldigklich solchen rodr an thon/woleen vn begerren/wic der s)ou jagt/ das sie wider lebendig / alle mühe / arbeit / vnd arm üt discs lebens willig vnd gen» erleiden/vn auch was sunst zu leiden were/aber der renkauffkomr zu sparedrein/ Von armucwegen soll sich selbs keiner erhcnck e/ errrenckc/odcrstcche/diß isikein vrsach/dan solche armät Habcalle frnme auch starckmütige männer gedultizvn wrll g gerragc vn außgestaNde/ jawiewirgesagt/ erlich sind befände worden/die arntüt erbüssec vn vorn selbs gesucht habe/vn heraus ser reich etlich/ ja in ewikaie selig wordenn/ Das armnc männern gcbüre lesen wir in Galustio/DaSdie teure dazu gcporen werden wie die vögel zum st regen/lesen wir inn dem betrübten ^ob/ Aber rr Menschen sind die aller vnrübigistcn rhiere/ alles was nit zum geytz fleußt vnd zum lust vnd vbersiußdienet / das sol ein redliche vrsach sein/euch in williger, rodt zubegeben vnd verzagen/ Ewer vbcrstuß ist sozarc/sogcch worden/das chr von einer liederlichen vrsach oder abgang nicht allein vber den vnfal vnd armät wyse Wilder vber ewernaignenhalszürnet/gar vnndgantzwider Gott anfahetzule, terci' ctcn vnd murren/gleich als thü er euch vnrechr / wan er euch nicht gibt alles was tumb rÄ begerer ewerem geytz nach /Derhalben armät kc.n rechte ja gar kein vrsach ha, re^se^ bend euch selbs vmbzuprjngen/Narren find dis/die Verdruß ab dem armen leben prauchr. gt winnen vnnd selbe Hand anlegen / weysen leucen ist alles leben süsse vnd lieblich/ Das fröiich leben leyden sie gern/daebetrübt mit gedulc/schickcn sich recht drcm/ künden sie an Nichten kein lustfinden / so haben sie chr freude vnnd lust an der ge, dule / dann inn allen jachen ist nichts frölickers /nichts süjsers dann die rügende/ 'Tugendtallein lindcrcallen Verdruß drseslebcns/waskrummesdarinrst/mache sie schlecht / was herce ist / das erwaichec sie / hohes macht sie nider / Sie machet alle klagen vnd fällen em ende/Vn in suma /eines weysen vn tugemsamcman, ncs leben ist ganntz rübig/ strl /vnnd gemachsam/Allein außder rorhair kom¬ men klagen/heulen/angst/vnd not/do her raichen die wellen imvngcwitteevnd zerschlagen das zerprcchbch schrfssin menschliches lebens / Törlich thüst du/ wan Man sol Hix dis ellcnds vnnd leidens selbs abhelffen wilt/lasse den tderren Gocc mir bei- m nem leibe nach seinem gefallen machen / er hac chn geschaffen/ du nicht/ sein rst er/ tasscn rm vnnd nicht deinn/Du hast gcren wanndu inn deinem gebew nach deinem Wil- gcs^n lcn vmbgehrn barstest / darin nichts dannocht dein ist/dan das gepew/stam vnd fen bar/ Holtz hastu ye selbs nit gemacht! vnd wollest Gocnicht zu güt halken/der ein k)err »stilles der an drr nicht allein steisch/blnr/Vnnd stele/ sonderhimel/erde/dasmece dein, vnnd alles was inn jhn ist aus ntchcen erschaffen har / R.ede bey leyb nicht also/ Mein leib leidet grossen gual/ dann du hast die Herrschafft des leibs nicht/sonnoer nur allein den geprauch desselben empfangen/auch nicht ewig/ sonder nur ein klei nc zeir/Mainst du stycst herre vber dein korhauß/ !7sain lieber gesell/ du brst ein gast/der rst herre vber alles/der alles gemacht hac/ den schmertzendendulcydest/ hacdir Gocczur vbung geben/ das du daran G occes genedigcn willen erkennen / vnd gedulc lernen sslrest/ob es dich wol saur ankompr/so ists dir doch scr gäc vnnd nutze / st er dann vnleidenlich / so gehabe dich wol/ es wi l ein end« daran werden / harre dem Herren auß/fürkome jn/beleibe nichr/styberair/dein tagistbestelr/den du nic fürkomen solt/vbcr dc vnmüglich ist auch zu kunrcn/ Man findet die disem rage fürkumen sind/vnd die weil sie ein klein vnnd kurrz beschwere / Verdruß/vnd fchmertze nrcercragc haben wollen noch künd en/habe sie sich in ewige vn vnwrder kcrliche Aas anderBäch bondem dem indischen Aaiserzur gewarsameaines ort verordnet/dich nie derffreston de felch hin weck rhon/vnd dtchaußrröwen/ Es wurd dem Aaiser hoch verschmä¬ hen/ wan du darwkdcr cherest/was mamstu dan das der oberste Kaiser Gor rho werd/dem maso vi! mer gehorsam schuldig ist/so vil gröster Gor dann ein mensch ist/Eshac newlichbeyvnseitt herrlich man gelebr/mir namen Stephanus eyn Columneser/sein lebenlang ein cresfenlicher vn erbarer man/der war vö seine sein de aufein zeir/deerzü schwach ware/vmlegerr/har er eine rhurc / da eram may- ste ferligkait besorger/der seinen aine/deer glaubet vn vercrawec zu verwarc/ be- folhen vn eingcrhon/Danu der selbigthurn haimlich vndergrabenwar/ vnda- uon anfeng zu wagkc/vn fallen wolc/gabe andern alle die stucht davon/ vn erin netten auch disen/de derthurn vo seinek)errn befolhe/er solc herab steigen /vnnd sein leben erreccen/Danu 8gure ma selbe sahe/dz seines bleibens nir wot sein kndr/ vn 8 cod vor äuge /sprach er/Ich steige Nie hinab/es haiss mtchsdan der /der mich hieher gesetzt / vnd verordnet hat/dasist mein k>err/Als nun dißdem Stephans dem Columneser ward angezeygr/ vnnd ehr des crcwen dieners vnnd wechcers sorge het/lieffer zn jn abzttsordcrn/jnn dem sirncke der thurn mit dem gründe ein vnd fiel vmb/Also war der rrerve bewarer erschlagen/welche stin herre nachmals auf dem einfal selbs hersürzohe/vnd mir bercrübnusi vnd wainen zu der erdenn bestatten liesie/durch sein leben durch solches rrewens dieners nachmals gedacht/ Ä vnd ostcittngcsprechcnjhngeprisen vnnd gelobet / ich Main du solltest merckenn ernrrcücr was ich mit dlscn vnd andern Worten mer fürhabe/Dn soll eben ein solcher rrewer bewarec ^e^arcr seyn deines leibes/der dir besolden ist/gegenn Gott/ als discr ernannter/ ich'nk vö gegen seinem Herren vber den thurn geweßr/der jm befolhenn ward / Es ist nur gsticrbs. vnuerborgenn/das der codk Caronis der silbigenn zeyr sey vonn vilenn gelo¬ bet wordenn/vnd nach der mainung der Menschen eherlich vnd rümlich geweßr/ Go ist hcrwiderumb der spruch Julis auchbekanndc / wellicher /da ehr flget vber Zvhome/ nach Vcica der stacr/da Cato in war/eylet/vnd als er dafür kam/vnnd gewar wz worden/das sich Cato selbs her vmgeprachr/sprache cr/Diser Caro hat mir meiner ehcren nicht gönnen künden /mein lobe vnd rum geneyder/ so acht ich auch weder sein/noch seiner eherc gar nichtö/groß ist das gcachr worden onzwey- fcl/das der groß ZxayserIulins/geneyder/gehasset/vnd veracht hat/aberwiedc Es sind crcstcnliche männer vorhanden /die distn cod Caronis nicht lobrnn noch entschuldigen/^a häffkig straffcn/vndcr welchen der N»ailig Augustinus/der der warhair am ncchsten ist nachgangen/dispurierr vnd sagr/das er nicht dise vrsäch gehabt habe/jm selbs den tod anzulegen/ das er nicht in desAaisers Hande vnge walt sampc stinern sonc keme/Dann es beflndc sich das Caro seinem son gerachcn hab/cr solc zumZvaiser ^ulio selbs fliehen/vn sich aller genaden/senfrmürigkaic vnd barmhevtzigkarc zu yn versehc/har M solche nir gefalle / Vnd wan «rdißfvr vneerlich gehalrc hec/warum het er nie sein fon zn sampc jm/ eincweder mirgisfr/ oder aber mit dem schwere/08 aber mit eine an8n cod vo solcher schad vn vr»eer le¬ dig ge,nacht/weil doch Manlius LorquatUs gelobt worde ist/dz er sein son ( da¬ rum dz erwi8 sein gepoc vn befelchegestrirrc / vnd die feind vberwundc her) selbs vmgebrachc vn gecödccc Hac/Es her nichts fchenclichers mügc gesagt sein/ein vs berwinder vrrd obsigcr sein frecher vnstoltzer feinde/vngehorche vn vnderchenig sein eine vbermücigc siger wie Julins war/warum dan har 8 Caco de kaiser Juli um für wirdig geachc/dz er seine son dz lebe schecker/Caro hat villeichcgemaine es S. Au^. stünd imselbs vbel an/08 aber har jm selbs sein eige lebe nit ginen wölle/vnin sum vcrmemt ma S.August.hat vermcrckt/dz 8Cato keinan8e vrsachghcbthab/sich selbs vm Ll-rc-n?? ZU bringe/dan de laidrgc neid/welchc auch 8 kaiser Juli, wie gsagcvermerckt hak/ elnvrsüch Dan wie het 8 Cato ecwz an8s furchte VN bsorgc müge /warnb her er nit künde de Raiser m -robtrst-^jjirkH I scr Lor dann MMsch cuamcn 6rexh«W^ man/drrwarrsM'fttq incchurc/ dacrm^- errrawetZnmMsts ndcrgrabenirar/ dieftuchrdauon/M rsolc herab steigm/rm) 'lcrbensmrrrotssttMs smrchsdandcr/lwM mundißdcm 6kchW mdiemrsvnndmchM »urnmltdemZMdeM clchcsemhcrrenachM nd rrainen zodrreckm encrsnachrm/s§Mlj lamdusokttslMcknn c>!rebmeitts-!LttMM :orr/alsdiscrcWNM! >lhcnnrrard/EsßM cz-kseyvor-nvücmZ^ ckvndrümljchgMß/ cürcL-er/daehrtzcckc dalscrdafurkMMd >rachecr,DiserWhac -ttMgen^deHMM ^cachrnordcrmM/ lonism»rl-dm»» lligAugustinv^r ^/dasernichr^cch^ :sRMscrsbankmg ,co strnem ssttg^ ur / vnd«""M 1/ -luttr-dinE ) >Hn>ru"dcd^",. '»MS»«!! TL-S bösen Glück. cxxvi HÄ erlebet bettest/ du wurdest die suche auffs brst achccn/Wan du recht bedechcest sollrche verdriesvrrnd beschwerunng des stüchcigcnn/kurtzenn/ vnnd vngewisen lebeus/auch der mä vn arbait/ so du vö des lebcs wcgc/so oft vndick erlitten hast/ Es nimpt michwunder/das sich die leütceso sollen ab de rod /vn das lebe/so voller gesrr vn mü/so groß achre/ Wan vm dz lebe st ein groß ding wer/so heces auch die nuicrgc /spinen / vn onmai sstn/wan dz lebe allweg ein wolrhac zn rechne / so wer d Lod aUwege ein vbelchat zu halte/der warlich Mermale den menschc ein grosse wot chac ist/als nemlich/wan drod denleib vor großem schwere schmerye/laid vn scha¬ be /die seele von sünden vnd lastern/die dann die höchste bcschwerung sind des mc- schcns erreccer/erlöset/ vnnd erhelcec / Aber eben alsdie rugcnc etwas groß vndrer den Menschen rst/ Aljo wann dis leben allain on cugenr angesehen wtrdr / st ist ehs yhc mchrs anders dann eyn werckstare aller crübsäligkatt/vnfal/vnnd vnglücks/ vnd wem da layd vnd wee ist/das diß leben sein ende nimpt/der verachrec die ruw vnnd ausfhörung aller beschwcrung/wer bcschwerung begerer/dcr mnß das lebe iieb habe/wer aber rüw habe will/dcr siher dz end dises armselige lebens seer gern/ 'Vnd dicwcyl dann kain ander end und auskomen von allem janrcr vnd rrübsaiig ka c rst/dan dcrrod/Wannn klagest dan vnd heülest vber dz/dz güc vn ruwesam ist/Dercag ist vorhandc/darnach du lang mit bit vn begerüg geschrien hast/ wan er sich verzöge her/vn vtllcichrhastu in ostc erwünschcc/cs sind wol st vi! eilend vn sarner auferde/ob den menschc /so vil vn falö vnnd vngemachs/Demnach/wer da stirbt/dcr zeühec ans e ne irdischen vnd hinfallenden Haus /in die himlrsche vnnd ewige wsnug/aber leüc scind erwan vnwillig/rranrig/vn bald wendig /wan sie dc fns nursetzen ausfdas schwelle/ vnd anrrirzum ewige lebe/ sehen smrr/vn zaufen hindersich/vergesset» vnd glauben nie was sie für vngemachs hinderjn lassen/ vn zuwasfreüde/wone vndgüccern eingcenwerden/Go nu ewer leben/sodas leben env «st vz gcncnc wirc/dcod tst/wie oft gsagr/so erfo!ger/dz des cods cnd/auch dz ewig lebe rst ^'g icöi Es sol recht fro einer sein/wan d k)crre Gor komet/ vn eine aus d gefencknuß hilft loß/srey/vn ledig macht/zn lebe bringt/fessel vn bendcr die Gorsterblich gemache hat/wcrdezerbroche/dz chuc ö gütig vn barmhertzig Goe vn vater/wie auch plo rinus maint/vn angenomen ist/Darum wan dir Gor anß aller not hrlsfr/kan ich nie rechne wz du für ein narr mit deine klage vn heule seiest/hastu dan dz nir gern wan dich dein Aünig mit einer secligen botschafsr anfmancc / Vtu kompr cs doch auch wid deine vn aller willc/dir vn andern zü grossem güre wie gehört/gib deuten wii!e auch dazä/so wirstu anfahc zn ernpfkNde/wiewol dir geschichc/ Wan du nu dc ausgagdeslebcs/dauordudich scheühest/vn dz bös; lebe rcchcbcdcncke würst/ vn die güter des cod s dir selbs vsrsage/so wirstu wie Gocrakis schwarr gweßc/göc- Schwa sicher weissagäg ceilhafcig/dan sy die schwane vor jrc rod dz aller lieblichst gsag sin ge/Derhalbe hond die poete die schwane dc oberste Gorr aine Apollini zügewey- ve rovmrr Het/Alsowürdest» vor freudenauchvordekodeinlieblichslredlin/wonicmitder «nclieblr si-m/doch im Hertze singc/Vn wo dich nir grosse sünd vn laster/dcin bös vnbnsfce ;Ror kiges gewißen crucket vn nagec/ so wirstu gewißlich mc de gmür chon/dz d B.ay^ gaungca serVespasianus mit de leib gerhon hac/dz du auch im sterbe wie er/ aufsteen wnr bcrvcm» dest/dich anfrichcc/vn gednckc lassen/cs werd dir vbelanstcen/ dz du also ligcc im wöikn. bec sterbe stkndu solc auch in disem fal nic wcnigcrs vö dir halte/ dan dKaiser De spasianus vö im gehaltc hat/ob du schon nitauch ein Fürst brst/ wie er gewesc/der rodwarßcnichcs vö gewalt/Kaiser vn Fürstechumcn/ kcnecin dc falFirrstc nie/ es gilt jm einer wie d an8 /d' cod ist d beste gleich vn ebcmacher/Im leben nrag wol Vespasianusmer dandu vermügt habe/ Warlich im tod hac er nichts ands dan du vermügk/ja ich hosfdu werdest mer görlicher hilfhabc/wa du es nic verachtest dauer gehabt / nik das du frümer dann er brst/ sonder das du durch gcschcnckre/ » vnucrdrcnce Aas ander büch Sondern vnuerdicnte vnd gnedig liebe vnd gnade Gottes selig bist/der dise drng/so ehr den grosten vndweysen versage vnd verbirgt den klarnenvnd vngelereerm verleihet vnd eröftnek/zü dem das dein verstände nicht allarn herrlicher vnd nutzer/ sonder ekrnien auch Scheer sein/als einem Christen/st er der Kayser ein t7ayde geweßk/Er hat haben dc den tröst nicht haben künden den du hast/wann eram leib kranck gewrßr/so hart gröstenn er der leyblichett kreftre bedürfte/die ihm durch kranckhait geschwecht/ jader rodr tsorve? Far hingenommen hae/du ader/ob du kvol da hgest/schwach am leibe/Häsin doch rrstenve stercke/rrost vnnd kraftr amgemütte/welliche durch die nähe des todsofttgrme- ew nesle ^^'denn /vnnderstrecht zünemenn/Darumb fürchte vnd entsetze dich nicht/ bcns. du bist an ainer gttttenn gewarsame/du wirst aufderebne nicht an faren/ darffest in schkechcenn dingenn nicht vil zapplen vnd wanckenn/ die fache stehec recht /ich will dir hie nicht eimragenn/was alle Philosophi vnd weisen hieuon disputieren/ dann ehs seynd vil ding/welltche diegescheftevnd vnrüwe des sterbendenn Men¬ schen vnd kurtze zeyc nicht wölletterkeyden/Duiolrabertieft'inndeyttem hertzen allzeyc tragen/wasdie alten weyscnn hieuon gesagt habenn/die habens allwegrn dafürgchaleenn/ das entlichgewistglückstligkatr/die nicht yedermaN züstehec/ machen aller bcschwcrrrng vberstüst'gen tröst/ derhalben auch waz möge gerede weröenn Widder derr rode allzeyc nutz vnnd vsnnnöccensty / vnd dastelbig nicht mache diezttfellig/sonder die nacrürlich vnd onüberwindcltch norurftt /Von dem vnnd anderm/sich vor dem todc zücröstenn /hart Cicero inn seinem büch 'Tušar- lano/inn dem gesprech des erstenn rages/vil vnnd keeftcige mainunng züsamcmi gelesen» / welliche wo du sie nicht gelernec hast / habe ich warlich der zeyeee nach hye nicht raum / dich nach der lenge solliches zübericherenn / Ehr schleüßcaber Cicero enclich/ehsgehe dem sterbenden» wol odder vbelhie/ehrhab böse oder gute rage/ ha« tz^wsy! ehr hie des glücks pfeyle/ vnnd vngnad erwarten muß / gleych wie alle/ so gchaltcn fare ehr vonnallenn vbeln dauo n / vnd von kainem guten/des ;m dann alle leürr das s rov züfallenn müstenn/Derhalben er ehs dafür Helt / er werd durch den tod nicht br- crlö- laidtgcc/sonder jm werd damic gcrachenn/vnndgeheissen«/ Derhalben» Jeden- sung vo« ckec ehr mit freüdenn an den rod/vnnd wann der cod kompe/ so sihec ehr jn an als eyngüceennboceenn/vnnddienerseyneshails/Vndwanndereodefürübergan- genn ist/wirde er sich gleich als durch ei« fenstcr nach jm vmbsehcn/vnd die fache güe lasten« seyn/das ehr dem strick der weldt/vnnd dem gcfencknuß des flayschs enrwichcnn/vnnd encrunnen sey/Diß volgekrdcs errege Cicero/ auch in« seinem rcdenn wcyccer/Eincwcder es verderbe das gemür/ödcr aber es werde an ein an¬ der orr versetzet/so seydoch dannochc nichts böses/sonder nur vil gües im rod/B^ /m vnd den seynen wäre ehs scharpffgenüg geredc/Aberbcy vns/nichcallainbey den weysenn/vnndgelerceNn/sonnder auch bey dern gemaincnrr manscerleyche gemayn /vnnd vngezweyfelt/glaube woldas ehs bey-hm kam norgchebt/das er glanbee/das gemüc verderbe nicht /wie ehr es dann ofte seer künstlich herfurge, prachc/prächrlich geredc/vnnd artlich auftgeschribcn hakt/ tZacsabervileychc so gcsctzt/vonnmißglaubennwegen/eintweders seines gegennredners derseyn ge¬ sprech inn dem selben» büch miccjhm gehalrenn/oder feiner zeyc nachgelassen/vn züfallen/die gewißlich nicht glaubchat/das die seel vnsterblich scy / Aberdu Halts imrdcr summa dafür/dasdu gewißlich wistest vnd glaubest/ das die secle vncödt- lrch vnnd ewigklrch lebe/des nicht allain Christen halten / sonder die aller creften- lrchrste sDhrlosophi auch der merertail/halcen vnd gehaltenhabenn/ dusoltnicht wancken noch zweystcnn das die seele verderbe oder vndergaNgc/ dann sie ist von narur also gechon/das sie nicht kannoch magsterbcn/du solcaberauch disenkein solchs vrreranwen/ vnd glauben schepftrn /als were nach dem cod der stele kam be schwcrung mer vberig/als das kam secle solce seyn/die etwas leydcn möcht/sonder rveft cm üst/derdisedinMk md vngclrrrennmlch enlrchcrvndnüykseck eirMaydcgewDH« lleibkranckgevch/j-h« haicgeschtvechrjtzlaksd hwachamlcide/hchbeü üenähedesko-ssßlM chrevndenrsttzcdichch bne sicht anfaren/dH n/ diesachcMrchß weisen hievon disMc kwe des sterdendmin« ertiejsmnde/mmbMi bmn/dic habens Mgr nicht yedrrman zi'D ^envuchMMgegmii -enjey/rnd-aDgM ndrlichnorvchM-ei romnjcmembüchW ^gcmamlMNgZÜsiM ich wartichbcrzeM^ :renn/ EhrschlOck >rhab döseoder gölkG nmüß/ lcnMMkMäW rddurchdmt-i«»« L".;°rs rLLS ,r gcfencknußkW . Cicero/ k^ber-cs^rdc-n^ mrrvilgtttSlMl^ marnenttMav!^ SSL« /sondcro SW- rs»« bösen Glück. cx^n Werk der fchöpffer den seelen güktig / senffcmücig / vnnd barmherylg ist / wirdc er wer gar sein werck vnnd geschöpff nicht verachten / sonnder erstlich bey den nahende seit» EMe vnd Helffen die jhn anrüffen vnd sich au sf jn verlaße»/ dieerber Gottes nicht ach- E»!gÄ cen/werdcn groß beschwer/pein/vnnd marrererwarcen/crrragen/ vnd crleyden reintovr mäjstn / derhalben sollen au ff Gott allwegen alle deine gepetcc/ wünsche vnd be- giere/ja dein lecste Hoffnung gerichtet sein /inn seinem namensskr duabrrucken/ pern fürS dein letstcs ende vn seufftze beschiiesten/ frölich vn sicherdauan fare / dich nir förch ren noch scheuhc/Die aller beste muter die nacur/hac nichcserschrockenlichesrrLN kindern gemachr/dan menschliche verirrüg vn mainüg machenden codc schröck- lich vn heßlich /nit die nacur an jr selbs/derhalben verachte du die verzagte vn vn> geschickte rede des pöfcls vom codc/erwige den handel an jm scibsbaß/vnd sihe al¬ lein dise an/dero nachfokgung der recht vnnd warhaffeig weg rst zu ewiger gloricn vnd ehr zu komen/Bey den Christen sind vnzeliche evempel vn Vorbild/ deren die mitfreuden vn seligklich gestorben sind/Bey den k)aydcnfrndec man nicht allein auch die den codc ritterlich erbten/sonder auch selbe zu jn erforderet vn willigklrch geprachc haben/wie wir doberr in Marcs Carone gesehen/ den Cicero entschuldig gec/aber Seneca lobet/ aber wir deren baides keins ser preisen/ das letzt gar nicht dannleydenlichrr ist es ein irrchumb zu encjchukdigen dann loben/verwerffens baide miceinander/Dann gleich wie es löblich vnd ehrlich ist/wann einer bcrüffc oder erfordert wirdc/ das er antwort gebe vnnd mit aller ehrerbierung gchorjam sey / Also soldasein codcschedliche abcrünnikaic sein vnd haijstn /wann emeron be felch des obersten Feidchaupemans/von der besolde nen schtlcwach / vn dem stand des leibs weichet vnd abrric/ solcher solce auß gnaden in das ewig ellcnd verwisen oder nach scherpffcdurch die spieß gejager werdenvnd gecöccec /Ich erhole vnnd efere ein ding gern offc/ob ichs schon doben folchs vnd dergleichen auch gesagc/da mit ichs cieffer den leucen einbilder / dann sterben w.l die leur srur ankomen / ich wolt sie gern dahin bereden/ das sie anfrengen gern zethon/das sie doch auß not er wan chon müßen/ Man muß ye denrributvn steur des siaischs/ man muß ye der nacur schuld bezalen/ auffdas man frey werde/ Darumb sollen die lenk wollen vn Lcut so!> begeren/wie jhener sagt/was on das geschehen müß/Es ist kein anderer noch nu- tzererradc/ bey den weyscn ye vnd ye gewesen/ dann was geschehe mit willen/ das wcvcs xe gehe leichc zü/vnd höre die not auff/wan derwille herbey kom/darumb stirbe nur »'»6 gern / oder du must es chon/Sihe auffden Herren der warcet dein/eyle/ verzeuhe es nichc/strauchle nichc/lege alle verdacht von dir/dn hast drch selber nicht lrcber/ dann dich Goc selbs Hac/Lver sol nicht ein guc Hertz habcn/so jn sein liebhaber rüf- fec vnd holec/Gewißlich wircdich nachmals wundernemerr/dasdu dich vor den» geforchc hast/dasman hac sollen wünschen/dann du wirst vil ding wissen werden so du deines leibes abkomen wirst/ das du mir keinem fieiß dem lebcnlarrg geleerec hecrest /derhalben wolce ich wünschen allen denen/ die gern hatmliche/vcrporgene vnd scharpffe dingergrüblen/erspüntisieren/ vnd crdencken begeren/ wie natür¬ lich gern alle menschen/doch besonderlich die gelerren bcgerc /das sie achteren von hertzen/das sie esbey leben nicht erraichen/ dan es hangt ein großer Vorhang men schlicher blödikaic vor diser scherpffe/ aber im todr nach disem leben erleeren wür den/ allein der codc pringc ein zu aller volkomenhair/ ruhe vnd gemach / Im rode encschlaffc einerals ein müder/vnd ruhet von allem vbcl/gefar/vn vnwßstnhair Nach dem rodr vnd schlaffe erwachet einer wider / also glauben wir die vrstendc/ vnd nach disem lebeneinewiges vnd rübiges leben/ein guter codc/ ist ein erngang zum leben rc» ^y Das dk merr-. klag das ich so jung dahin stirbe/vor der zeir/ich her mich erst recht in den handel gerichc/gutö zerhon/vnd rechrgschaffen leben /so muß ichdauon/ich hab vilzu klainezeit gelebt. Vernunffr. Niemamstiv das einem yeden sein tag vn seinzeirgesetzetist/vn wan einer dahinkomt/sthac er sein zeit erraichr/vnd die weil man nic vmkercn/noch stil stehen kan/so muß man fort/vnd durch ziehen/dan du bist den todrein mal schuldig/vnd vngewiß/wann Aas LXX Lapicel/bon dem bn^epügen csdc. T'-tr-üi« «kMy« -rLZ .tmrnd-ro-t«« u/>illc"liistv" ^eswoljM zervoderlMödtth? Änchm6mlis^^ ^/dieCnmD^ rdc»/D.,-d°'-d"' k/cr-rmck-r«»^ -L E LE - bösen Glück. cxxxi des rods/Lieder wz hat die schad vn vneere für? stat wt8 de tod /8 mit vn vö solche eeren eerlich vnd rämlich ist/oder aber wie mag der schenclich vnd vneerlich sterbe Mannt- der also/stirbt streich ainc mic rncc vngercc auß/peynrge vnd marccr cine»/ hen- ck einen/böpsteinen/spiste eincn/radpreche einen/binde einen an wage/ die einem sein gelider hie her/vnd dorthin zevreysstn/verprenne einen/ praee einen auffdem strnv vcc rost/ sende einen in einem südigen öle/laste einen von dem ausgehungerten wilden rhären gefressen vnd mit zencn zerrissen werden /lasse einen stocken vnd plöcken/ laste einen schlaiffen/laste einen micglüenden Zangen reisten/laste alle pen vn mar ter einem anlegen sampr schänd vnd schmahe/die eyneweders ein lebe ndiger leib/ oder aber ein todcer cörpel leydcn mag/ob es alles woll hart ist/so kan es doch war lich nicht ein fchenrÜcher noch vneerlichcr rod seyn/cha der tod ist beyweylenn nun scheinparer/eerlichervnd achkparer/so vil er hercer vnd grausamer ist / Derhalbe das cüsterlich geplerr vnd gecümel/der rußt vnd gereüfch/ das roben vnd wären/ das blasen vnd schnanwenderhencker vnd Tyrannen/thüc nichts zur sache/kere du inn dich selbs/ da selbs suche vnnd erwecke dich/ schicke dich mir aller vberiger brasst vnd macht des gemücs/zu den lersten vnfellen/ kere deine oren ab von dem heßlkchen gerümel/wende deine äugen von der marrcr / bring dein gantze stele zu- strmen/vnd ermatte ste/ermistc vnd bewege die dinge an inen selbst / vnd nicht dye ^„hene, scharren vnd schein der ding/Darfst» den rod mir geraden äugen ansehen/so wir- rmnchrcr stu dich lneines bedunckens/ weder vo: dem schwere/noch vor oem stränge/ weder vor dem vergistcen crancke/ noch grausamen henckern förchcen noch entsetze /dan van» vel¬ es ein eyret vnd vergebenlich ding ist/wann man den feind an ;hm selbs verachtet verurteilt hac/vndstchdennschrvor seinen panrernzaichen / vnd geredren fürchten wollen Laste dies nicht saur vnnd xiccer sein / wann du verurrailc zum cod würst/dann stchs osfc begibc/das die den schuldigen verdammen / selbs mchcswerd vnnd böse stynd/der kleger vnd verrerrer cerlsß ist/die zeugen lugcnhastctg vnnd vneerlich/ der richrer falsch ist/der angeklagt vnd beschuldiget der beste vnd frümste gwesse der gmain man mainc es sey grosst schände so sterbe/so ainer ostt fruin / vn eerlich also sterben mnß/ich will hieailcrcöd dreschanclich styndgcschweygen/ will vonn dem aller schauclichisten sagen/das ist von dem rod des crcützes/daran die höchst/ edleste/vnd furnembste ziere/vnd frümster i^rrre/desHimels vnd der erde gehan gen ist/solle sich niemandc wundern/ob ainer etwan der frumme ist/ auch allso er- henckc wirdr/vnd anskreütz geschlagen/Ich wils also auffs Höchstbleiben lasten/ vndsage zum bcschluß/Eugene magalkrlay tod eherlich macherrn/barn cod mag die rugent beflecken/vnd vnrain machen- Tas LXXtti.Lapttcl/ Vonn dem gecherr codc- motttt ZeMr er mettm nescimttt er lwr-rm. tempM morti; N0k ciecet, Goalr ist nyemanc worden ye/ Ain rag desfälc jm aber vrl. Er mait^k er wöll noch bleiben hie/ Der rod hac weder mas noch zil. Lb mert^.Ich klag das ich am gehetod dahin zu schm!! stirb. VemunKr. Gehktov IIstmir rechc/so hast» nervlich gesagr/du seiestalrworde/ so nimpt mich wunder/wie nimm alten menschen/der rod müge gech/vn zu schnell sein/ welcher/wa er nic gar verwirret /vcrjrrec/vn in die aberwitze gegange ist/ so har er 2ük-m al den csdc sonnst allezeyc vor seynenn äugen/vnnd dieweyl ehe nutz vnnd güt ist u/r rst cs allem allter/das man gedenncke / das des derlerste rag sty/darann man noch le/ bet/ss ist es den» alter das mit vi! jaren beladennst/am aller besten vnd nützestcn/ l-ch an Lr das es bedrucke das am yede stund/sein lerste stund sey/vnnd gar nicht höre discnn ^2 . sxrvch Aas ander büch Hon dem. vnv stuv spruch Ciceronis da er sagt/es sey niemantö so alt/dcrnicht vermaine noch eynn de?rsvö. lar züleben /sol auch disen spruch Senece nichtannemen/ das niemane so alt sey/ ' vernicht noch vermanze einen tage zülebenn/ Ich sag noch wiedobenn/mtc dem Aaiser Inlio/der am glück vnd verstände der aller fürkrcffenlicheste ware/da er ncher vndkürtzerdanainainigen rag vor seinem cod ware/snetwasgeandet vn vorgswesst/sprache/vnd schlosst /dasdergech vnd vnuersehenerod / der allerbest vnd nutzeste rod were/Lhristen leütt aber bitten Got dafür / das er sie bchükrenn wolle vor dem gechen end/Iulius rete dz/als ain kdaide /wil mir auch nit gar ge¬ fallen /dan man anders gcdenckcn müß/nichr das er züerwünschen sey/sonder wo er amen so vberfiele/vnd vbereylec duldenlich erlitte/ Einem weyseir inan/der al¬ les wolvorbecracht/kan nichts vnuersehensvberfallen/Daher kompe es/dz diß karnvnersehencrtodist/des lebens fürsichtig vndvorbedcchtiggewesst/danwye Herr der deshächst in den wind schlahe künden/der geringe vnd schlechtedingin seinem leben so bedechtigklich erwegen Heere /In menschlichem leben ist nichts Hä¬ hers noch grässtrs aber / den der bitter rod/dem ist nichts zu gleichen/wan der rod vor wol bedacht/vnd betracht ist/kan er nicht so liederlich böse sein vnnd erschre¬ cken/ye beider ainer sein abkompt/ye bester ists/Isteinpein vnd marrcrindem rod/so ist sie vngezwcyfelt knrtze/vnd fürkompr mir der behendigkait dieempfm dung/vnd wirdt dem cod enezohen/ vnd abgebrochen,die forcht des rods /das inn dem codt des aller schweres! ist. Bas LXXim.Lapü. bon demder ausierchalb seines vatterlandeskranck ist« S,pe solum ruk!- mi/er/crlrcim extr-< Sexrote/ök«m,ue-t!emorr/cr/rcii^ extr« Es leide nrc dran an welchem end. Dusterbest hie indem eilend/ donlr'xit ssmM ckomi. Ä)rr sind all frembdebilger gnam/ Vnd suchen ein ander Vaterland. dkmert2. Ich trag laid / das ick dahin stirb aujstrthalb meines van vcs vac, v) f terslandes/wolk vrl lieber dahaim bcy dem meinen sterben / vnd begrabe tcriävs. werde. Vemun ffc.Dz widerstrec dir eiricwcders als eine biigra od als eine ellcderr/vn dieweyl dich die begird in frembden landen etwas zu lernen vnd sehen/ austgchalcenn hat/ sslc du dich destclben frewcnn /das dich der rod / inn ainer eer, licken Handlung befunden hae/vnnd die weyl dich auch die andachr k)ailige stertt zubesücken bewegt/so solcu nicht allain menlich vnd kccklick/ sonder gern leyden/ was dw darob begegner/Dann alles leydenn wirbt durch kam andere weyßauß, gelesckc/dann durch williges geruhsamen gedulden aller schmertze/Bisi dudurch gswalc auß deynem vaccerlande gecriben/so solk du dich des auch nicht fastbecrü, ben/ dmrncrosthasiu genüg gehördkdoben/da ich vonn dem eilend geredr habe/ Stirbst du austerthalb des varerslandes/so sage ich wie vor/du bisi erst rechcauf dem wcgc zu den» reckten vaccerlande / der da dcr aller ncckst/kürtzsi/vnnd beste dazu ist Ist dir der Eudemus von Cipeendes Aristoeelis gätrerfeeünd/außbcm gedeckcnuß gfalle /von dem Aristoteles selbs vnd Cicero schreiben / DistmEudeo mo da er in Ä-estalia hart krack lage/rraumet jhm /er wurde bald wider gesun-e wetöcn dM -ürUch vn-stchtmÄ» mco-causM ubnpmAämi. ^llfrembdebilgkrgnckj ein ander ramkck rrc< k,ÄL'N' L»--L riä>dc"sd/m"'? )di-andi-»r^A„/ ck!iä,/s°nd-rS^L, -bk«>n-nd«Ak» ' böstn Glück. cxxxrn Werden/vber fünffsar wider in sein vatterland komen/vn das Alevanber Hhe- reus der Wran daselbst/sernes varrerlands bald wurde vmkomen/Alls er mr in gar wemgen ragen vnuersehcner ding was wider gesund worden/ auch genancer Tiran von seinen freunden erstochen/vn er stin rraum allenchalb für warhasf- tigachtek/vndie wrderkunstc rn sein vatterland arrsfdie zügesagt zeit eewarrec/' da er am ende deß fünffrenjars beyGyracus strieee/ist er erschlagen wordett/das haben die außleger der träum/also außgelegr/als were er in sein vatterlande wy- derum komen/damirkeyn ceyl deß craumes/falsch vnvnrecht wer / Was ich von den träumen halt/hab ich an einem andern orr gesagk/Ich rede sttz nun von der züknnffe in sein vareerland/wa ainer stirbc/da rst endclich sein recht vaccekland/ «Airbc ntsmanr stirbt austerhalb seins varrerlands/dan die gelerren sage/das alle gegen va rst cnr heyr derwelt/seind für vnser vatterland zehalren/vn bevor einem stanthasfrc vn ernststen gemüc/dz sich die liebe diß oder jenes orr nic verheffren läster/ Andere ha vareräs ben gesagr/dz des ainsten varrerlad allain sey/dajm wol sey/vn gern sey/ Etliche dz der mensch hie auff erden gar keyn heymec vn vaeerland hab/dz erst ist gmarn das ander gehöre in hohe Philosopher vnnd weißheyc/wadu stirbst/sag ich / wirt dein rechts haymarsein/das selbig Wirt dich am lengstenn behalten/vnnd dich nicht weyrrerrnn die srre der welk lasten vmbziehen/arrst' vnnd ab wallen/son¬ der ihren aygenvnnd ewigen jnnwsner bey stch behalten vnndvmbfahen/ an diearmnemm/vnnd fest behalten/darumb halte dich nün zä disererdr/die stch mn dch verwandle» wirdr/ob du schon nicht von jrgeportt/oder daselbst gefalle bist/Lastedirsnichcseltzamsem/das du nicht dahaim sterben vnbegraben kaust -diezwest werde/sihe die t). zwelsfboeen an /die ausfein zeit mitten in der welk gepsrn/ in die ApoM / gantz wckr zerstöre worden seind/mik jrem sterben vn begrebnus weit vo jrem vat rerland/ vn strr voneinander komen seind/Eine hat die statt Ephesus/ ein ander- Uge/sms ven dz land G ria/den dz Königreich Herfia /em andern helrdz land Armenia/ den dz Msrenland/den dz land India/ein andern Achaia/den R^om/ein andern ,'cs -var, dz eusstrst t?isp»nia/doch rst dz gmain gerüchr/dz erlich anßjne von den örtere jrs rods/mirjrencörpernhjttvnwidergefürc/etlichjn Welschen stekrenstindr/erlich gcrö'vr/ garon zweyfel imhimel/vnwzssl ich vö andern sagen / G. iAeronym» pürrig seftorbL avß der starr Gcridon/har erstlich Betlehem /darnach R.om seinem haymarenr wendet vn abgenomen/G. Martin hat Lranckreich/de land zu Vngern/ vn die worveri« starr Harrs har der statt Arhenis denDioniflu genomen/die statt R.om hat dem Griechenland vn ttispanien ernc gmomen/die statt Maylad hat G.Ambrosius dey semcleben derstacr R.om/dz künigreich Sardinia/Hak G.Augustin kodc /de land Affrica/vn vslgenc dem land Gardinia/die starr Hauten abgesetzr/vncnr- zogc/zweyklarevn Helle liechrer deß nidergags/baydc rresfenlich Viigerl?an/eLnig mrrhttktzen vn gemäc geweßr/rrahenc mir jre eörpel beyernander/von wölchen ich redc/versteet menrgklich/rch vbergeh in eyl hie vil ding/wrU auch noch diedriceen ordnug hieher mir anrüren/dz künigreich Cipern hac de Jüdischen lande den/dz lad Canwanie/der stakt Nursia dsn/welsches land dem land tAwanien bist cör pel/dencorpel har Bononre/ein andern Haduagensmen/darum foirdu auch nie crKuren/drewLylduimwercksihest/dzdieheylige/frome/goccsförchtige leue gar keyn sorg vmsrerde vn vatterland gehabt/du must /glaub mir/solche irdische so:- ge/wtlcü anderst gen himsl/wie sie ablaincvn farelan/'Volgenrwiljchdrrande- ilese der re freund der tsgenr auch erzelen/wiewsl sie auß liebe vn naygng inden hrmel/dz tugcndt/ erdrrichnirhabc lasten vn vergesten künde/Seind auch nirChristcgeweßr/disge ^)rbe barnHychagore vöSamo/hae die starr Mecaponr zu der erden bestattet/Den grcbnus Liceronemwelcher zu Arpis ist gepörn/vn zu K.om erzogen/ hac dz meer bcyLaAge! iera rod gesehen/den Hlmm hac dz wastrr Arhesis in seiner jugene gebadet vn ge HM». ; 2z waschen Aas Ander Büch Hon dem waschen/in seinem alter die äschrn deß briüenden bergs Veseui ersteckt vn gec/den VerMü hat die welc der statt Mancue geben/aber die statt Bvundoß/ oder als erlich schreibe/dre stak'Tarent -ne genomen/Ouidius ist zü Sulmrgepo, ren/vninderjnsel Poncimellendgestsrbe/Terenkivsist zu Carthago grporeui worde/R.om hat jn gelernet/vn dz land Arcadia begraben / Den kdoracm bar dz landApuliagen R.om geschickt/Has lmd CalabriendenEnniü/dzlandin Frack reich peouintzgenac/den Sraciu/dzland VasconiaAusonin/die stakt Corduba in t)ispanien/die drey/odcralseclrch wölle/die viere Änneos/drezwen Senecas als Gallionevn Lučana geschickc/vnn^ch^iteer/Arpis hat plaucä gebracht den Lucutlu Arumeus/den p rmuiu Brudus/dc Inuenale Aguin / den pro, perciu Vmbria/den Valeriu/Auriü/den Carullu Berna/ in welschland/de Va, rü Cremsna/de Gallü Friaul/de Acciä prsauer/dc Castru parma/de Claudia, nnSorentz/deperstüValatek/vnrausencandere/hacalleR.ornbey ir behalte/ vn deß mererenreyls begrabe/de Tiru Liuiü vö Padua batk R.om seine vaerer, lad/wrervol fast spar/vn gleich als zü der begrebnus wider gebe/wie auch herwy, derum die statt R.om vil creffenlicher leuc geporn har/die an andn ende gestorben feind/der krayß deß erdcrichs ist eben als em enges vn viereckees hause/vo deß end man zürn end geht/ Hadler vn wadlek/hie lebe/dsrt sterben / hohe gemäc achtens nrchc anders/dan als obste nach mancherlayen gebrauch vnd zeit ein warme stu ben/imsomee vmeinküstcig someehauß/vnnd im wtncer da» somerhauß vm di« stubenabwechßleten vn veränderrcn/dise abwechßlung der gepurrsvnnd dasbe, ntemE geebnusist aLlenmenschrn/vnd beuor denhertzmäcigen seergemayn/Es stirbt d«sttt lt« keynerdarumbdesterfrölicher/dasertnseinemvaererlandstrrbr/ man verhem bec/v4r, gec dem waynen vnd heulen zu vyl nach/eben als hette man ekwan eincnn lost er v.:^b daran/Vkun aber so deinem gemür/so mit den-rrrhumben deß gemaine volcks so h-lmstlr betrogen ist/die evempel vn vorpild der heylige/gelerrc/vn fürrreffenliche mäner b"' in frer armüc niehelsten/ so wil ich glückseliger künige/fürstc vü Herrn evempel fü Ls terttv ke anzaige/wie es den selbe in disem fal ergange sey/ob ich als dan dich bewege/ «ach mr dir raten vn Helffen künde/ Pella hat Alevandrum geporn/de künig Macedonts allem her die statt Babylonia erwürget /Ale varrdria hat jres strfrs name vn äschc bewa wexse le« rec/Dc andern künig Alevandrn vö Epiro/Har der küniglich Hofzü Epiro crne, tevson/ xec vn erzoge/vndz wasfcr Lucanus genac/erccenckcc/dc Ciru hak dz künigreich se Ämg Z» persie zü eyne künig/vn dz lad Scyehia on ein köpfgerrage/dc Marcu Cras, vns Ker, sum/vn dc grossen Pbpein hat R.0M/VN dz gatz Römisch reich in grossen ebnen kmEe" 3nldmsistzSSutmM abcn/Dm k)sr-ris^öj >enEnnm/dzland»D Ausomü/diestqnLckdir ^nnesz/drezwmAiW lrpisbak pl-M v"^ E«» 7»^d-rb-ss«« - -gen'»L^ , baßstrrvc^ ^'nem orl/kZ bösen Glück. cXXX-iN 'da»Mdähaim/Die dreyDecy/wiewsl je nunzwenhschrürnsich geweßt/feind aus ftychalb jres varrerlands/austs mensichest vnd r^rrerlrchst vmkomeir/vs» erschla geworden/Der vater da er wider das volck LacinoS/dcrson w.dcb die l^eeceu- stos/vn als 8 Cicero darzü setzet/dz encklin wider den kütttg pyrrhö von Epao/ stritten/ich wil nach einer ordrrngeclrch hochberütnbcc haupcleüc/wie sie »n e für- fallen/erzele/die allezu R.o»n gcporn/vn anderst,wa vmkomett vn gestorbc fernd/ Astrica hat de ernstste Acciliü R.egu!ä für sein varcerland/vn glaube den feinde zehaleen /greuliche gecödc vn vmgebracht/Im nachfolgende kr^cg hakt Carrona denGaiu Aaminiü sterben sehe/den Aemilin Paul«/ Cuma/den ClaudlüMar celtü/Venusia/Trberiu Grachn/Lucania/difemkainehatw.deefare müge/dz erdahaimin feinem vaccerlandhett sterbe mügen.Drufusvn Marcellinus/die zwey Häupter vn ainigc crost vn hosfnug desi kornische Reichs/ hat der cod jung gefresten/vnvmgehawen/vn wiewol sie bayd wider in jr vatrerlattd gefürc feind worden/fo feind sie doch ferr von jrem Heymet/Drufus in«r 'deutschen landcN/vn derMarcellinus züBaion gestorben/wie nun" bist» prächtiger vttd stöltzcrdan Tarquinns/bistu mechriger danGilla/Nun ist je der L<ünig Tarquirms eilend/ tzZ vnd verweysec/zn Cuma/vnd der Silla noch ein regierender Herr zu putalr.inn Campania gestorben/was redeichaber vondeNgerittgeren/minderenjvnd wc- nigeren/Istdoch deeXömifch Aeystr Augustus/cin vaerrr seines vareeelands/ mchrva- außerhalb R^om seins varcerlands in der starr !^ola in Eampattien verschyden vnd gestorben / Der Reyfer ^lybeeius/an sirrcn/gepärden/vnd leben dem beyser Augusto vngeletch/wiewol a»n reich jhmegeleich/ist an dem gestatt Miftn am meere in Carnpanien/Dee R.eyfee Vcfpasianus vacrcr/vn der keyfte Urrus fern fon/dre allerfeümsten fürsten/wie varrer vn fon gepürt hat/fernd in einer» sitze/ wiewol nahend/abcr danocht austeehalb R.orn gestorben/Der keyfcr 'Traranus istim nideegang der fsucnZeporn/imaustgangderfelben/gestorbe/Dee Zveyfcr Sepr m?ns Gcuerus/Har in A strica eirr geringen vnd verächtlichen vrsprung / vnd Zu R.om ein hostertigesvbermücigesreiche/aber sein bcgrebnuß zu Eborak m Engelland gehabr/Dee Leyser'Theodosius in tvifpanien geporn/ist zu May landgestorben/rst in die statt Constantinopel komen/wölche statthacr Zunsr den R.eystr Constammum /anderstwageporn/deneinfetzerjees namens/gehebt/ vn bescsten/was soll ich von den andern sagen,/Der Acurgus/als er von ferne ^a- cedcmoniee fluchtig wz/ist er in Creeam oder Cadiam komen/die feibrg infel har t den Gacurnum von feinem fon veecerben gefehen/vn gehörr/dz er sich ein zerclag in Iralia har mäjstn nu haimlich jnhalten/vnd das er auch dafetbst gestorben vn begraben fey worden/Drr l^annibal ein liecht drß Astricanifchcnn rerchs/ist iM künigeeich zu B thinirrr vmkoinen/die drey kron der star Athen Thefcmn/ The mistoclem/vnd den Solon hat der vnfal zeestörer/das der erste rn der rnsel Scy, rotz/deranderirm dem reich Persien/der drictim reich C-pern begraben ist/fer»rd warlich zu geringe begrebnusten geweßc / zu solchen erestenbchenn leüceen/ Der ragsölce mir ehe zerrineN/ehe vnd ich möchte alle erze'en/ich habe mirauchnrchk fürgenomen dich mirhistorien vnd geschichkcnznVberfchüccen/fonder mit difen dich allain zu ermanen/ermunceren v»rd erjnneren/das folchcalle austerhalb jres vatcrrlandsgestorben/nicht vyl darnach gefrager/dir zum evempel fürgesetzt/ . die fach auch wollest lasten Gottwalcen/nrchk andere nach drr/w e Narren chöd/ Aia? sonder dich nach anderen richten/narren mayncn es feye niemandr mirglich/ das frcmbvr fhnschwer ist/halenichc/wie dasgemaynsprichworclaue/inn frembdcn landen ist gut lcben/aber dahaym ist guc sterbcn/vnnd böß in» frembderr landen/Bay- va/ de feyndtgnt / wann sie gedultigklich / wol vnnd eherlich geschehen/aber es ist auch herwydcrumb baydes böse ding/fo es vbel/kläglich/vnd verzagt gefchichk Zz ü Ich Aas Ander Büch bon dem Ich will drehte sagen das gelcich wider das sprichwork ist^/deß du dich verwun¬ deren wirst/wann ein billiche vnnd rechte klage vbee das orehe vnnd stelle ge- her/so will ich die selben dem lebendigen ehe zustehn lassen/ dem etwas daran ge- legenn ist/dann dem sterbenden/dem alle sorge der stack vnd orc/vergeb«nnlich vnd vnnntz ist/alseynem der jctz auß allen orten/vnd stecken gezogen ist/Aber es witt dir bößd;ngemgehn/mein> reden vnd radren/dcn menschlicher will«/ wacr Nicht durch die tugenc vn weißheyt befestiget wirc/so ist er an jm selbs wild /zam- loß/vnd vnpmdig/Aber wan du diß selbs recht bedächccst/so wirst du bekennens das dich das orr/wa dein leib lage/vnd anderst nichts bckü mern wlwd/ja gar nb chrs mer angrcnge/dieweyl du hie n mer lenger bleiberr/noch sein käst/ noch der« gepain noch dtr/kcyn encpfyncligkeye mer habe mügen/das sie möchte vndschidl lrch crkenen/wa sie herccr oder waichrrlägc/vn rüweten/hettestauch an dz ende vnd ort dahindu cracheecest/von eine andern ort weder leichter nochküryer/noch näher komm müge/darumb hat der Philosophus Anavagoras/als er in frem¬ den landen starbe/den fraindendie in fragccn/ob es sein will wer/das man jntnn stin vaccerland stlce fären/zierlich vnd wol geantwork/sprechende/Es ist nie not/ außvrsach/esist anallen orcen ein einiger wegzur hellhinunderzesteygen/ Dyft antwort rermer stcheben als wol für die so inn den hkmel als nm die Helle steygen vnd faren werden/Vad wie istjmdann/istwol mügiich/so dndahaym werest/ vnd sterben solcest/rvurdest vyleichr wünschen dich an einem anderen ork znsein/ Lieber lerne doch auffs wenigest in deinem tode/das du inn deine leben gelerner wcrv« soltcsthaben/wre künden doch Menschen jö waichltng vnd zärrling sein / das ste helm sttc alles was sie haben/für nichts halren/vnd stäes klagen/ vnd wassie nicht haben/ bel/ver begeren vnd wünfchen/wan du schon dahaim austdeirrem todtberce legest/ wntt fthcn d; dest es dannocht nicht gar haben/wurdestvilsehen/dasdir dein kod erst sanr VN lei» biccer machen wurdc/darumb aber solk du es dafür halten / das du von dannen fturcrvü komen bist/alle sorge hinzütegen/allain an Gott deinen Herrn/ vnd deiner stel Hail bttrecer gedencken sollest. Aas LXXVi. Lapircl / Von dem code inn den siinden. tte« m-lie.iece-iit »lUm cnmmestmt. Or-ttttiiri Li« cst äet bcne ssosie man. Innsünden sterben ist dasböst/ Darumbbicc Gotr/hebauffdiehmb/ Dnd ist drrseelen schad der gröst. Das er dir schick ein selig end. Cbmerr^. Ach Gotich fare vbel/ich strrbein meinensündcndahin/habe sqnv/n. v) I schlechte hsffnug/dz mir mein vtlfältige sündcn mügcn oder künde vee zigen vnd vergeben werden/wer wolt ablaß so viler sünden bekomm vn erlangen.Vernunffr.Nun höre hie aufsvber die natur vn vnfal zu klagen/dic an disem keyn schuld rragen/an dem bist» selbs schuldig /wer hat dich erstlich gedrun gen/dz du hast müßen sünden/ Zum andern/wer har dir geweerec deine sünde hr« zu büßen vn abwaschrn/zu lekst/wer verhindert dich enclich noch ob der spanen bnß/dasgmüt ist feey biß auffden lecsten athem vnd geyst/hüce dich beylcrb / vn füre deine sünde nit vondanen mit dir hinweg/chn drc schedliche vncodcl-chcpür werlmtr de auffdc wegvon dir/weyl du kanst/dieweyl noch radt verhandcn/dierveyl noch den ftlnv ainer ist /der sie auffsich nimpt vn abchnt/wie geschriben jst/vnd inndie treffe deß hübe tttc meers wrrffc/vnnd soweit derauffgange von dem nrdcrgang ist/ so frrreWirker verimiv. sünde von dir chun/dise solliche selige stunde wollest nicht verwarlosen /vnd ' hinfaren laßen/vbcrsyhest du ste/ sie kompc nicht also wider / wiewol das die ge- mayn arr vnnd naeur aller stunden ist/das sie alle zerr lauffen/vnnd nymmer, merwydex dem 'tist,/deßbuöichvWß rdasorrhevnnW^ sscn/dcm etwas dmM iacrvndorr/vttgeiMch stttcengezsAmSW^ h menschlicher williUcr steranimsrll>sMM )cest/stwirsidM^ bckumcrnwnrdHgAtz r/nochsemkäß/stxh-eU m/das sie möchte MD ccn/hecrestr!!e ßW lech/so du daiMMch i einem andemorlW/ du:nn deine lcdmzüE ^vnd zättlin§DM^ n/ vnd was sä krem rodrberrelcgcßM ^sdir dein rod erst MM > alten / das drr von d«k nhcrrn/vnddMWM rktGocr/hedaussi»^ chrck ein selig end- „-inmstnd-nd-^ per hac dick -kg-n'ecrcrdc-^ evst/büced'-L üx elchedttchev^L cv-chand-n/dA .crganglst/^^MS vider'/ rv "v tmhrwiderksmen/dochnrag aber wsl/rvasinneyner stund vnderjassen vnnd vcrsaumdr ist/inn veränderen viltsichc dasscibig herein gebracht werden/aber die versaumnuß der letsten stunde/ist vnmiderbringlich/Es rst aber zä wissen/das zweyerleysiinde stind/die sünddistslebens/dre feind nicht st schwcre/stind gleich als wann eyner auff ebener erdenn stllt/das er bald widir attsfstchen kan/ Aber, diesirnden zumcod die stynd schwer/styndgleich als w-rimeMer vonhöhe/eyesf hcrunder/schwerlich vnndgefarlrch den halß brichk/daseynermmmermerauff- kommen mag/Solchen gesaaren/st man ihn nach distr zeit Himer mehr begegn nenmag/stlleyner bey leben/st er mag/züfürko mmen vrznd veryäkrenn / vurrd nicht aUayn bedencken/was hie müge auß t). Gchristr/stnnder auch außCice- rsneden sterbenden /gncs mnge vorgestgt/vnndzn ersstfürgsdrachr werden»/, Cicero rede im buch von der Weissagung a!st/Dü stlc den aller Frosten sseyß auf die tngenr vnd -rbarkeyc legen/ vnd wssstn/das die andsrst/dan sich wol gtpürec hak/geleber haben/sie ausss höchst der rewkaustanksr nsn/vnnd laide sein wrrde/ Mag auch etwas von jrmane anderst Zoksforchrigers vnnd Nutzers gesagt wer¬ den ? Lieber lasse bey dir/wregesagc/auch denrewkansteinkomen/lasse drr derkie sirnd layd sein/es sey wie spät es sey/wiews! es ist gefarlrch/mann eyner sein sache biß auffoen notknspffspylec/vnd jmer/vnnd jmer aujsscheubsc / dann dasftlbrg vyl becreugc/besonderlrch die st spat Zn jrer stele sthen/mik wissen vnnd willen biß inn dasende verharren/st man doch nrmsrznfrädarzn sehen/vnnd sie genüg¬ sam bedenckenkan/vnd wann dann die lecstr zen/zroc vnd stimdlin vber sie felle/ st seind sie amtodbettstcrschrocken/encst^t/vndverZagr/dassienichrsgncs/wL dörbedencken/schassen/noch enden kündeN/Solche hinlässlgkeyt/cragheyr/vnd allez» späterem/vnd beychce/Zaigt auch Vergilius der ^occ/als ein fremder ge Zeug an/ist gleich wundersam/vn nn ab dem weg wo! zu hören/färe ein/ vnd zay- gecan/wiederrichrer/beydenhLllischenn/von gerechcigkeycvnnd büligkeyc be> t ämbk/die lene deßhalbc.ankomcc vn straAm/ stricht Hergilnrs drr richker/hork Zz iy Mr'cy aüerley böse stuck vnnd tückc/vnd straffer siedarumb/vnddleleüke mästens be^ kennen denen / was sie hie aufferden bößlichs gerhan/vnnb wie siejhren tust votbrachc/ ftws vas auch wie sie alle ihrboßheytbißanstendezüspac gesparcr vnnd auffgeschobenn büßfern, haben rc. Vnnd ob wol dasrewrn vnnd beychcenrr das ZN spar gcschrchr / votier gen nach gefall rst/so ist doch nichts gefürlichers dann an Gottes genad vnnd barmher- n^n'vec'' tzlSkcyc verzweysien vrrd verzagen/dann das ist der gar auß/der schcdlichest fein heil van, de derseligkeyc/Alke andere beschwere/sieseyen beschaffen wie sic künden/befyn- ven /^ den allwegen/rach/crost/hylffe/aber waeyncr dahin feilt/vnd gerak/da ist WL- glmatte derradtcn noch helstennutze/derhalben disem verzweysien soll rnanaiiwegenn rer vnge begegnen vnd vorkomcn/fürnemlichobdemrodtbett/daainenmeederböseam «?rvm! frchr/dann sonst/ia nicht mereynerhinumb kan/cr muß daran/vnd güttcn rrost ' annemen/oder er ist heut wie eines Juden seel verloren vnverdamet/L^rebcr sche» he d-ch ob demeodrbert nichcs/fürchre dich vor niemant/lasst dich weder schände noch schmertzen dahin bringen/das du dich nie wölkest bekenen/gsc vmb sein gna de vnd Vergebung aller deiner siiude bltten/vn vonhcrtzcn anrüsten/ vn also kein auffschub vnd Verharrung in siinden machen/Es ist böß ding/wan erst eyner zä abenr sparerwachee/vndzu seinen jachen lügen will/wan ersverschlasten hart/ was vbel allcntl-alben auffgezogenwirr/daswirr vblervnderger vndcrlajstn/ t)abe alle z-rc zu Gor güre hostrung/habe in deinem herye gücezüuersicht/ taffe dem seel Nicht zag werden/mm crost an/beyalre vnd schleuste jninn dein gemüch fest hme.n/aLle junde werden den Menschen vergcben/jo jn die selbige layd feind/ rlnttÄc rstdoch kcynsunde jo groß/die barmhcrtzigkeyc Gottes ist noch vyl grösser/der , v >v vcr, verzruchcs vnnd vergybcs allen denen/die lnn jn hosten vnd trawen/dcr tsts/ da Ä" von seme feind die Juden sagten vnd zanckccc /also fragende/ wer ist dijer/dev t,r. auch diesündevergrbc/Derhalbelasstdirdrine sünd layd sein/glaube innGott/ der wirr drr deine sünd durch Christum seinen son verzeyhen / vnd nimermer zu R.yner ewiger verdamnuß zu rechnen/Die sünd mögen durch keyn ander mittel gchäst " stcwsrden/es hac nie keyner ablaß der siind verdienr/vnnd wircsgewyßuch noch vcr,ünv keyner verdienen/sickomvt außgnaden Vmb sonst/anstalle die so Got bekmm/ vrü>anrüsten/Eshaben sich etliche vndcrwunden/als man sagr/den R.örnischen rm sonst Aeyscr Constantin« zu vbcrredcn/daskeyn Vergebung der groffcn vn schweren LK-^rü h^uprsiindm were/dz aber falsch sey/rsts nic al'eyn bcy den Christen offenbar /die ' ablaß aller jrer siinden /durch die taustvnnd büß der schlüsstl inn der kirchcn be- komm/sondcr auch bry den k)eydrn vnndvnglaubigcn/wtewoljhn nicht zu Helf fen an rrer kranckheyc was/dann derhymlische arrzrr was noch nicht verhau^ den beyinen/^Iunso dasgemüchnicht von den siinden möchte gereymgek/vnd die vnIerechtigkeyraußgetylgker werden/so bette erstlich der offen sijnder/vnd volgendc der heyligest nrann Dauid/vergeblich vnnd vrnb sonst die Vergebung der siinden geberren/dieweyl sie aber bayde erhörer/der osten siinder in sein hauß gerecht haym gestygen/DerDauid durch ^kachan den Propheten höret/ Gott hac deyn sünde hingcnomen/so sol niemant verzagt/vcrzweyste/ sonder gut Hertz vn rrost fasstn/jm werde durch den glauben an Christn auch so widerfarc.Die g« dächcnus an diesünd/sol alwegen ein güce hoffnngzü goc/vn büß mit sich bringe/ in der sün dsslc jr nic hiyig/vn nach der siind in der büß law scin/nik in den süuden ein frolocken haben/vnnd zu lccst vcrzagen/'Vil findet man die geleich im wyder- spyl auffGortes genad jmer eirrhln vermesstn siinden/Eclrch so sie gesündigt ha ben/vcrzagen sie an der genaden Socres/an baydenorrhen gefälk/dan die ersten solcen jr vermesstnheyc verlaffen/die andere göre Hoffnung habe/wolcen sie selig werden/'wer aust dem wegezü sterben/vn vondisimzeit wanderen will/der soll warilch besehen/das er jmmchr zünyl aufflade/allcn last der sünden /durch büß« hinleg« cm 'onddiciciitt Müssnch 'U sie ihren lust vchch/ r-c vnnd aussgchotm sZÜMgcschch^ 'cs gcnadvnndbarchM irauß/dcrschcdlW^ fr n wie sic kundc^^ fcllr/vndgrrar/düßw yficn soll inanaÜMm /daainmmcrdrrbsseD ßdaran/vndmmmkrsj mrerdümtt.Acdttjihc!! k/lasst dich mdersM« -ckcnen/gsrvmdsm^, zcnanrüsfcn/vnch^n ^dlNIwanersicmr^ -an crsvckschlasfmiMc/ ervndcrgcrvndtr^smj ertzcIlirczuuchrcbc/H '!echfesNlnn-m§r«äch ?»» die sclbkZe lav-Mds es »st noch vü grösser^ k vnd kr.rwcn/dcrißs/^ rgcnde/ Mr:ßdiM ydsciN/glaubcimW! cyhcn/vndmmrrm^ kcyn ander mittäM ind wr'rrsMßixdE idergro/st» rnD-r.M >en (5yrr/?ekko/fcM'M mn derkifchiN^ r/wrewolchn EM was noch nicht mochte gmgcher/r^ r Propheten dEÄsn wc/sic/stnSerMMs rnch /H wcher^tt'^(fe t/ vnbn/f m/e/kch^/ rw/e/n/n/tin-m/Äöen mn d/ege/e/chiVy'^ Xnge^/t/öa5^ ersten mghabr/nv/tmste/ch' /c wanört-MM/M/^ /der/ünden Mtctl-G , -W böstil «ME . cxrsrvi hinlege/vnd ringfertig hinziche/das er nicht ob derbürbe vnderlige/vnd inn den ewigen todce verfalle/das er nicht glaicce/sormder seine tritte fest vnnd gewiß se¬ tze müge/Derhalben verzage nichk/verzcühe dein Hail nicht zn lange ausf/ Gore/ GornM wo du jn anrüstest/wirr deinen last vnd bürde von deiner fchulcer anff sich nem- vei» men/dan erzuuor wol grösstrn last auff sich genomen hae/jm ist nichts zn schwer Mvem» vnd harte/Ern langsamer ausfschubc mage ecwann entschuldiget werden/so ehr «»ff Hw sich nachmals besferec/dann esist ja besser zu spar dann nimermer büßchun/ sich ^nan? besseren» vnnd bekcrenn/Sey kecke/fasse einen mnt/komme wider zu dir sclbs/ rüffe-r. fahe ei» athem/Es haben vilmenschcn/wenige/andächrige/vn heryliche zäher- lin vnd crähcrlin von dem eingang der heile ledig gemachk/Da skehcc aincr zü der rechten deines peclins bey dem haupt/der nicht allain zu dem aussttzigcn sagek/er wölc das er rain werde/sondcr zü dem Lazaro der berait schon den vierdrenn cag im grabe läge/vnd stinckend worden was/geborherfürzukomen/vnd wider ausif erston/Der selbig warcec yctz auch ausf dich/das du wölbst vnd sollest gerainigec wcrden/vnd wider auffcrsiehen/Er ist auch nicht weniger heür vnd yetzo /dan zu der selben zeit gücig/genädig vnd barmhcrtzig/auch gleich als mächng alszüuor Es stehet noch beydie vnd in deinem gefallen in was siands du sterben wölicst/d» kanst noch on sünde sterben/nir das es nicht sünde gewest wcren die du begangen sonder das es nicht werden sirnde sein/so sie dir vergeben werden. Vnnd wrewol fAkn us der ander es darfür helc das Gore inn den vergangenen dinge;,/vnd sa- chenkaingewaltmerhabe/danttallamdüvergestenhaic/sohac doch Erst den ge walt noch vnd das recht der vcrgcbmrg vn verrrlgkmrg der sünden / Das hat der plmde/fürwitzigc vnd natürlich ma stcr Plinius nicht gwußc/Den»,ach wiewok die geschehene ding nicht mügenn vubeschchen ftin/dannschc mage die sünde ausi der chatte crwachsen/also außgelöschec werden/das sie hrnfüre/vnd nn nicht mer fty/also das die sündegesucht vnd nicht mergefunden wirr/wiegeschribsn sicher/ rlüchk das cs in menschlicher gwalc vn »nacht stünde/sich auß den panden der sün den ledig vnd frey zemacherr vermüge/sonder das Gottes genad nimermer Man¬ gelt vnd geprissts dem der do von rewrgemherycn will frsm vndbußfertig werde vnd sich bekeren. Aas LXXVn. rgapicel/Von einem sorgfältigen sterben den Menschen/wie es rnrr seinen gättern vnd kindern gehe»» werde. M te /öllrcitent morrctttem commocicl rer»M, kkil siret e Hm nrbst mw/en't. Bloss bist du auff erdrrich kommen/ was rewer dich zergengklich gwln/ Blosswirstdu wider hingenommrn/ Du wirst nichts mit dir füren hin. dbmert2. Ich klage das ich dahin far vnd nie waiss wie es nach mirmit Sorgsil- mernen gütern vnd kindern ein dinge werden wlrk/dann ich ein erbare riges ae- haabverlasfc/wolcegere«rdannocht/daokainvnainigkait hicrauß ent- stände vnder den erben. Vcrnunkt. Die gürer werden sren hrrren wol fndenn/so vnd ggr« werde», die kinder jr wesen vnd sren beschaid haben/du barstst nicht gcdencken dz dein güt erbloßwcrde/jrseind auch nicht züml/^lrmerrner werden gücersogroß . dasjn »nchrsfälen vnd gebrechen werde/doch will ich das gclücke darnmb sorgen nimmer lasfen/dasdiss vndai;dersgut/das so liebeist/hie v»rd dorthin vmbwirstt vnd ver vattn-sse dräec/so werden auch deine kinder wo! versorget werden»/ein andern vaccer be- ccmmaa komen/der der him'rsch vakter harsier/der selbig wirk sie inn sein sorge vnnd achte sverlaßt nemcn/der wirde sie nicht also verlasst» vatterloß wie du vnd waysin lasten wer-- dcrr/dcr wirt sic crnercn vrindansterziehen vonjugcndtauff/wa sie sich werden» rerstm^ ziehen lasstnrr/leerhastrig vnndfromine crzaygerm/wirdc sie cndtlich/who sie jhn kmv-rm > Z) »y kcben"^^ Sas Ander Büch ösn dein sieben vnd fürchten als einen varcev nicht biß inns alter vird tod nimmermer ver/ laffm/Gockistdiehoffnung des mmschens/als bald er geboren wirdc / nicht seyn varrsr/wanseinvacter gleich reichs/jagar einR.üntg rvere / Man soll nicht auff den sand vnd grLst/sondrr auffdstt felstn bawen. Alle Hoffnung auff menscken bestand nicht/seind kurtz vnd hmfällig/Derhalbenn wann die krnder durchrmve Hoffnung auffdich gestelc betrogen sernd/so werden fle ire Hoffnung auff Gor st- tz:n mäjseN/vnd samptdemB^ünige Damd singen/Mein vakter vnd mein mm/ kee haben mich verlasstn/aber der sperre hat mich aNgenommen/^sst offt kindern güt das sie verlaffn/waysen worden stind/dann dasselbig hat jn vrsach geben al» le warchaie züuerlaffn/nach erbarkeic vnd kugcndk rrachcen/Diler elter verbeug knußv^zärclin haben offrvilkiNdergucerartinn gründ verderbet/Lasicdu guc vn zelrfaren es bleibt nichr/setze dich auff Gsrr das bestehet/gürerghend hin vndhev/das glück schickes von einer Hande inn die ander/koincn von einem zum vc, aN)rrn / beleihen bey niemandt lange/sie seind vnbestendig /künden nicht stchen/ ta^ssi^v seind rnnde/dräwm sich/Ss wiec auch nicht allatn die runde gstalk/für vnbesten vra dlge geachc / sonder auch die drey vnnd viereckige/souil es die vubestendigkate der h-nmä-r re.chrhumber becriffc/dcro nacurvndartist/stektig vmbfallen/gleiccen/ftblipffe rm/auff vnd ab faren an kainem orrh lang bleiben/die schlosst einesainigcn ka- stens oder rruhens hassen sy/vn zu vilen vnd manchfälrrgen bflyern lust vnd wil¬ len haben sy/einrweders/das sie irre Verrostung durch dz wablen vnd bewege vee rreybrn/oderaber das sie durch den vmblauff seer vil zubsrrügen vorhaben/vnd also müden besitzern vonjrer vubestendigkair ein gerichc besitzen vnnd zancken / Deryalbenenrschlahe dich diser sorge inn deinem cod vnd sterben/dttdu dich auch inndernem lebenencschlahen soleesthaben /Brst du reyche beliben/bißau dein en- dc/socrkennned:ewunderbarlicherrewe vnnd glaubenndesgiückes/vnnd fahr nunimendevnndauffzugedeineslebensan/dieselbigennzuuerlafsen anderen/ dann jir drr nun nicht mrr nutze vnnd gür seind noch dienenkünden / Skirbest du aber inn arrnär/so wrrst du fertig vnd vnuerhindere dahinfaren vnd wanderen/ jhatch em >sk-cd-"MfL^ ^b-ltdcnA^M mdesAluck . ^s,j vnd codmmmcrmcrM rrboreumrdc/MM oere /M«issill^kW Hoffnung mss"M mnr»-knd-rdW re hostuunZ MU ,omm-n/M-k^ >ighni!n°ck-»^ ,md verdekber M h-st-h--/gi--k.s2 EM -sd>-v»b.stE^ bösttt Glück. cXXXVi! ^da ich fagebu habest eincweders groste güerek oder aber gar käme gchabt/so hak dich doch dasstlbig wenig angangrn/vn nun gar nichts angehen wirt/allcm wer in aemäc gelebt har/ist bester freyer/rüwiger/vnd sicherer gweßr/der reyche aber vil beschwere hat tragen müssen/diejm auch seinen cod schwere gnng gmachk ha -en/ Laste gücer jiner hinfwen/ich habe es gesagt sie werden ye nicht erblosi / dan man in sieyst^g »rachstrllen/nachtrachren vnd dtz selbige begeren wrrr/Gorge nur wesi sie werden/sie seind dein geweßr/da du sie gehabt hast / vnd danochr vnder de gwalr der berschenden frawrn desglücks/Gir haben dir ein klaine zeyrr gedrener/ yetz must du sie lajfen/Lasis den sclbigen/die stlbrge/auch ein weyle dienen /vnnd also jren dienst vnd weil vercreyden / du wöllests dann mir dir inn das g rade weg fären/das eclich narren ostcbegerrhaben/daswere dann den todcengreblern gü re/Laste faren sage ich/was ansi der erden hi« von gsld/silber vnd klainacer vnd Ltgst vis gäccrn setnd/sihcvbersich/gedenckeanden Himel vn an dich/vnd dein arme stele/ güc beleibt nrchc/gehcc hin/wic dein leben dahin ferec/Lieber wz vn wo waren sie so gcvc», ehe vnd du sie vberkamest/dahin laste sie wider faren/du wirsts nicht heben kün- den. Eckend vnd ploß bist du inndie well komen/nackend vnnd plosi must du '"nskrhr wider daruon/klage nichc/dancke Gort darumb/du hast dich mirler zeye der gü- n/enj che cekgebrauchc/dienichtdeinwaren/Eswirrdjrauch nichrsgenomcn / st>nder so do erfüllet hast die zeyt deines branchs/wirc wider vö dir erforderr/das nicht dein rvar/Man ein nacvbaur ab der gasten zeucht/vnd etwas von feine andern nach- bauren geborgt oder entlehnet har/so gibt ers wider /hat er anderst eer liebe/Der- halben nim nicht mer mit dir/dann jöuil du hieher gebracht hast/oderwrlt du ec- washinauß fürcn/so sÜresoul hirrauß als alleB.ümgs hinauß gfärt haben/bas Ist nichts/Gorgeauck nicht vmb deine klayne vncrzogene kinde/beleybenn sie le- bendig vnd werden alcc/jo werden sie auch besteen/wa sie dahaimen seind/sich be- mühm vnd arbaicen vnd mit eheren hinbrLngcn/zwischentr dem werden sie in gu¬ ter hure Gottes stehen/habends so gut als du/dan vileiche dir dein vatter auch irr der fugende abgangen ist/Seind sie redlich vnd waydlicheleüce/so wirt deinnam me bestehen vnd eherlich/hast in deinem absterben nicht ein geringen trost/dann inn allen ihren händlen werden güre freunde allwegen maurcn vnd achten du le¬ best vnd handlest mit fnen selbs gegenwcrrig/sie sehen dich von angcsichr zn ange sicht/vnd werden sich des erfrewen/Seind sie aber böst/so solt du fro sein / das du von den läckern abstirbest/die du nicht hast erziehen künden/ vbergibe sie nu frisch hinderwelrevnddemglücke/dassic sie däsigmache/zämevndeme/rraure nicht vmb sie/dann sie vmb dich nicht crawren/ja sie Herren mugen lcyden/daö du schon langest hinwerest geweßc/rc. Aas LXXVI!I. §apiccl/Vsn aurem der sich MN seinem sterben bekürnerer/was sein weybe nach seinem rod rhun werde. Xe ssosi te ttu sit «xor, vr/cestu e/l irber-r Ms. Mas kümerest d.chvmbfrembdes guc/ Da frag nic nach/sy ist nie dein/ Mas dein fraw »rach deim stcrbn chtic/ Lüg wie dein seel bey Gort müg sein. OKmertL. was wirbt aber nach mir meyn liebe/ersame haußfranwe Gorge V^KHrhtm / das kümmeret mich /rch sorge sie werde cynen andern manne ne- ^^L<^men/ichmöchtewolleydennjdassiewittwebebbe. Vernunkkr. Mas nachve gehre dich diß an/das dein werbe ein andern mane nimpc nach dir/Mann sie von wv. deinem joch vnnd last entlediget ist/wirdt sie sich erntwcder vndcreynemr andern begeben Aas Erst Bücß öottdem begebenn oder frey vnd ledig inn der irre hm vnnd wrder lavffenn / oder villciche müdc/macce/vnnd des ehestands verdrojstnn/still halren/allayn beieyben vnnd nach ruwe vnnd gemach rrachcenn/Du sagest was sie nach dir thnn werd/vnnd sorc,L WZ waißrnirwassiegethonhatdasiensch vndcr dir wäre weyl du lebest/der mercr wcxber chari der Menschen wissen nicht/was täglich innjren Heusern beschicht) sorgen/sü- vcrstorb- cden/vnd erforsch was man im himel/was man ausf erden lhüe/was dein weyb nen matt nach dir thän werdt/lasie sie oder aber ein andern nach dir darumb sorge/disc sor- w betritt dich nimer/Eüiche weyber haben mänee gcnomcn/da die vorige noch ' seind bey lebengeweßt/dashar bey den Juden Nerodias gechon/in Astrica Go- phsnrsba/bey dm Römern Marcia vnnd Liuia/wie wol die beste zway weybcr/ die bewilligung vnd gehayß free mänev entschuldigen/Solee dan dein weih nicht nach deinem tödtlichen abgang eine andere mane nemen dürffett/Ivettig weiber halten jren männern bey lebendigem leibe rrewe vnd glauben/vn du wilr das dre dein weybe nach deinem csde glauben ha kenn soll/wann dir dein Weib biß an den tag deines sterbens glauben gehalten hat/sok sie nicht die gebüre des etlichen stane des vnd glaubens erfüllet haben r Du hast mer znbesorgen gehabk/das sie den er¬ sten mane nicht neme/daffelbig hac dich angangen/daswirr denkünffcigen vnd andern mane angeen/aber also Helt sichs/die ding die man besorgen vnd fürchten ssll/verachtek sr/vnd die ding die matt verachten soll forchr jr/chr achter vnd schä¬ tzet kain ding nach seinem worc/du drst mrt freycm gemür Festigen vrrd gecrette an den kampsfdes eelichen stands/ vn nicht bedacht in was gefährkgkaic du dich begeben hast/vnd du fürchtest yetz nun das ein ander an drsen kampsfcremn will Verlasse J n dem falle ich dir zä/das die volkomen keüschart soll die andere heyrar vnd hoch nctt wcx, zere/soml möglich ist meyde /aber die gefährliche wittwenschastr) soll »roch mer vcr geA^ch mitten werden/dan es wol felleseind/das nicht allain mänerznnemenzügclasien ott mätt/ wirc/sonder hoch von nöcten ist/ Es ist schwerlich vnd gefährlich das ein schöns le?ben^ allainkeüsche vnd from beleihe vnd lebe/Es feind der weibcr wenig die man " ' auch from nener/die nicht vber sren gcgenwerrrgcn mane/berair ein andern man , ' in/rem M K/b-r"««"^ j«D> dcrlaoffM/sdtttM iccnüii^nbriccküm) nachdirthünEB -crreyldvlcdest/daMk chscrn besck>iä)r-M^ rdmlhüeMsdeiM )dirdarvmbsWffff ttiomcn/dadiAM asqerhon/mÄsßi^ n-oldrebest-M«^ doitcdankMc!^ -ndürssm/«^ A-n/'"d°LL s«s mnbesorgenrn ' böse« Glück. NXXVM tnMmgLmäeZensmenhette/dansoredekflebeystch selbs.Ich habe ein rödtliche sterblichen man/wie / wann er mir wirk sterben/soll mir nicht dtstr oder chener zu chail/gelegen vttttd bequem sein/dcn mir angenä m macht sein redlichs wesen/tu- gendt/adel/gunst/reychthumb/beredeparkait vnd schöne ^rc. Dein weybe wirk gewißlich kam andern mernemm/dan du kain weyb mer habe wirst noch kanst/ das ste aber nimee dein haußfeaü» ist/machee der eod/das soll dich auch nrcht wun der nemen/da- der rode dir eheleür von einander scharder vnd absünderk/Diewert er das bande der seele vnd des leydsausslösee vnnd zerreyser/^lkach deinem tod laß geben/was gcher/es w ll doch gehen wie es gehet/Es habengrosser haupcleüt vn heerfürer weybee nach abstcrben jrer männeranderegenomen vö ikrr seele wege/ leyde es gleych mir inen geduleigklich/vnd laß gäc sein/Gy vberkompr v.lieyche gleychern guten man/fa ecwann wol ein bessern dann du bist/Ehs seind wiccwen osskgar wo! beratten vnd versorget worden/grosfi Herren vnd Fürsten vberkom- men/Dauidhaezwnwrkcwen zum weybe fenomen/ der frömbst vnd hayligest mane/dieallegeringeremännergegenjmzurechnegehabt/Vileichtwirtstchein Dortstei grosserherre vber beim verlassene wrccwenerbarmen/vnd ste nemen / dem selben brste nachmals solche ssrge/fare du im sride hin an das orth da man nimer fceyet/ serstÄ noch sich freyen laßt/Dberkompr ste ein bessern dann du bist/so frew dich mik sr / AA daß der so wo! gehet/die du geliebek hast/gonnc deiner liebe/was jr gurs gschicht / Vdcrkompc ste ein ärgern/so srewe dich abcr/dann du w»rst/r erst lieber/vnd ye «"E'" länger vnd mer zü heryen gehen/Dil weiber haben erst bey den andern männern Anvwu lernen müssen/was ste zäuor für frome männer gehabt habm/auch mik jrem scha sre En« den wie rnn allen andern dingen witzig werden. ^Ssc, Aas oxxix. Lapicel/Von arnem der sich bctrimmercc MN seinem sterben/wie es nach seinern tod seinem vatterland ergehen werde. r-tc nonmortNnL te, Ittxem'tt ckbE, fe«i ßne monr, rrrMU chen merp/aZse/i böstnGM. cxxxix hewschreckcn nichcs/anch endrlich die erdrpidmerr/vn andere vngestümikait nie/ das sausen vnd prauscn des meers vnd der sturm winde/ nie ceurnng des gecraids nie der feinden vberfall/nic bürgerliche krieg/noch nichts dergleichen/ darumb es besser vm dich stac/ dan vmb dein vaccerland/das dasalles zugewarcen har/vnd jmcrgehcn/wie es allwegen großen stecken ergangen ist/endclich im asckrn/dreck/ vnd koc ligen/kein stein aussdem andern blcibcn/ttichcs behalten dan den bloßen namen / das möchc ich mic vii evempel beweisen /aber on noc/Vn in suma / nichts Nichl-i bestehec was mcnschlichs ist/allein die seel ist ewig/ Alles was angcfangen ist/wirc austlhören / die saat vergehen/ das gebew ctnfallen/Engste vn plage dich mit sol- besteht cher Nachsorge nic/ferest du gen himel/so wirst» solche gerümpels in der welc nicht kestwi achten /die aber inn die Helle faren/ haben die liebe verloren/ hasten Gott vnnd die wchm Menschen mic allen seinen wcrcken/vnd der,Menschen anschlegen. Aas LXXX. Kapitel / Hon einem der sich in feinem codc bekümmerec/was die leuce von M sagen werden. 5i öene cie re morrem l5«/?rem ^e-/-/enr re öenc^A-t Mck. t)astöu vrlguccerwerckgerhon Doch ligcnicdran wie man dichrichc/ Die werden dich ja nicht verlan/ Ein codcer mensch der Hortes nicht. (chmert-. Ich bekümmere mich fast/was doch die leuce nach mirvonn Sorgw, mir sagen werden. Vemun ffr. Das ist ein vnnütze bekümcrmß vnd sor< ge/das har man sich vö iugenc auff sollen versehen/ Gemainlrchwiedas nem sank leben der Menschen ist/also ist auch nach jn das gerüchre/was aber die lcnc von dir werven s sagen werdca/sprichc Cicero /do laP ste für sorgen/ste werden gewißlich nie schwer nk gen/ Aber alle rede werde beschlofstn in der enge diser landschastc/die du frhest vor augen/das gcrüchc keirres Menschen ist ye ewig geweßc/w»rc allweg vertilget vnd > aa verdempstek Aas ander Büch Son dem , verdempffetdurch den kodc der leuce/vnd ausigclescht durch die vergesienhait der nachkomenden/wasgeet dichs an/spricht Crcero weiter/ wz die nach dir geborn von dir reden,werden/so die nichts von dir geredt habe /die vor dir geporn sind ge- wesen/deren warlich gleich als vil gewesit als der nach komenyetz find / vnd böser dan wir/dan nicmant zweystet daran/dz die nachkomcn nimer mer alsfrum/red lich/vn dapffcr find/ als jr volaren gewcßc/ so gar naigen sich alle ding nur zum ergesten / vn einfalle/Ein wunderbarliche sorge hast rn de dz du dich furchtest vor der rede deren vnbekancen nachkomenden/ vn verachtest derfurcreffenlichenvni bekanten vorfarcn rede/wort/vn achtung vö dir/hastu wol gelebt/ so wirr mans krgd fol von dir nach dir saZen/wo man dirs gönnec/da n neyd folger gern gutem lob vnd gSMsbe gerächt nach /Dar, gleich wie cugent ein wnryel rechter ehre/ also ist der ncyde ein vn grüch rechte teuscherin vn rricgermder menschc/Vnö gleich wre der neyd zugcgc rechtes te nach, verhindert/also wan er hinweck komc/ jo wcchßc vn zünrmc dz gür gerächt vn lobe/ Vil teuren ist dz gejchwell des grabs ein erngang vn verhofe/ der großen glo- rien vn ehren geweßt/dahin der neyd nic hat komen künde/ Gürs lob/das es lang were/schafft allein die kugein/ sonstrst nichts langes noch bcstendiges aufserden/ vn dz ist die gercchtikeir dauon geschrrbe ist/In ewiger gcdcchtnisi wirr der gerech re sein /wie auch der Poer sirgc/disi ,st dz emig werck der crrgenr/ dz einer mit seine redliche chatcn sein gut lob weit vn praic erstrecke vn erlengere/ was aber die leuc vnnützes vö dir reden werde /laße Wer rede für oren gehen/verachte es /dan du es weder hören noch sehen merkündewirst/wzgehecdich der wenschcnanhauchcan wann du kein achem mer hast/ Das die leuce wann sie leben pfeysen ist nicht wun der/ dasaber ein verstorbener wolce tust daran haben vnd juchen/ das were wun- der/'lVaödu hie rhüst/es sey gücs oder böfes/vr! oder wenig/nichcs odererwas/dz wirr man warlich nach dir sagen vnd ge; röst darzü pfeysen vnd liegen/ Auch Key weylen die warhaie treffen /die warhait ist ein vcster gründ des gären lcumbbes/ w;cmer hie lügen rstein schwacher vn baufellrgergründ destelbigc/'was einer sein le- !ang go! ben lang geehon hat/das komc an der stund fernes eodts hrrfür/was alles vergan rhon har gen ist/dz siher dise gegenwerrige stunde/wie einer gewesen ist/wirt er am rage sei- nesabschaidensgeurkailk/ die jhr lebenlangecwan sind vttbekandcelevcgLweßr/ ve seines werden erst an jrem rodt rüchcpar vnd berünik/das wunderlich zusagen ist. tovrs!,ec Aas OXXXi.Laprcel/von dem derorr nndersiirbc. r.1orr!e«ior mrütö fine n^r'5,ssrokec-tre»tem leickkorlM mfiäl« nec sr-emet. Ob du manglest der erben dein Rinder geben etwa fraid/ Go wirr dein tod c drst leichter sein/ Sie machen auch vrl Hertze laid. <7bmert2. Ich kümmere mich/das ich on kindcr so dahin faren muß/sni rrben/on srrne/rncin Haus nicht beschicken kan. Vemunür. Gswrrstn gewißlich nur bester freymüciger vnd kecker stcrk en / vnd bester fertiger Vnvmrcrymdrrecrdausnfarcn/angesehendzduttichtshinderdirlajscst/dzdrch beschwrrcc/h^ Hörer aust der schmerrz der sterbenden/der da erwcchscc aus erbar- mung d:r kinder/so manszu frä lasten / vnd von jn abjrerben mäste/ wan sie erst ir dasrstdereltcr bedörffkcrn so vilgefer/angst vnd not als warfen gesetzet/kdastu kinder zmrsr gchabr/die mit rode abgange sind /so frewe dich/dz du zu men fcrest/ laste dir das selbig emen crost sein/hast du aber keins gehabt/vnd krndloß alsoab- stirbest / vnnd du das selbig erbärmlich klagest / warumb hast du nrchc rnn dei¬ nem leben crwan eines ehrbaren armenmannesfrunrmcekrndeanklndcsstcc angemmen Grr erbe sterben. rdcm 4't durch dre vergeM. ^c^ttrordikAe^A. °rchkem«nyetzfin-/M rmmmmermtküIM/rtt ' nargen sich gllr dii-Dr-W stmrcdzdudichsirricho, achtest drrsumchMrH >affu rvolgeiebk/soMM! 7d folger gern MM 14 O hrerchre/alsojstderncht chrv-eder nc^dzuMklt«: rvnzunrmrdzMAMr! gvnvcchofc/dcrgWz^ künde,- Götslob.lMslM mochbcstendigcsssDr« ;crgcdcchmißmtdcrZk«t der mgcnr/d;nmMM i crlengcre. A'-SirLMjK gchcu/rernchcerrMve chdermenschmarrhavOr iic leben pfig'misttiÄlw ivndsiichcndasM« n'enig/nlchrsodtrMO), ?feyscn vnd liegen 2^^ arrrnddeegören^M dessc!b-gc/wi,sMD^ !>rs Herftr/Mö^^ vcjeu ifi/mrreramW rrd rnbekandlelevkiM^ ruuderlichzu^^- erwafmid/ ich vrl Hertze >d-.!-dEK ^r-ukderdiU-lie cd>»/^-EK angenommen / so du jr so vrl befunden/ das du dich nichts zu beklagen hast/die on zwcysc! dich so lieb gehabt hrtten/vnd gehorsam gewesen weren/ als weren sie von deinem geblüce leibaigene kinder / dann solche hercest der wal nach die besten mö¬ gen erkiesen/aigenc kinder hettest dem fal nach gnce oder böse haben mästen/Dije angenommene heccest erkennen mögen ehe sic deine kinder worden weren /jhene weren deine kinder gewcßt/ ehe du sie erkennet hercest/ darumb werden deine leib« liche kinder das der nature/ aber deine crweltt vnd erwünschte kinder deiner wol rbak vn mären güce zümcstcn/das sie de ne kinder find/ Daher erwachsen ist/das ostcangcnsmene kinder rechkgschastens wesens wordc sind/den nie geringes gut vn erbfal/sondcr dz gantzReich vn Aaiserchumzngefallcnist/Du waistwie der wücn-f kaiscrIubus kein kind gehabt hat/abcr den kaiscrAugustum an kindsstacange AA"» nomen/gleich wie nach jm Augustus den Äyber-n schier wid seine willcn/vn vol- kmö"an gcnds wie d kaiser !sf-rua den Gilpin 'clraiann/vn der kaiser ^lraianus den Elm kmnve» kdadriann/vnwrd disenkaiserden Anconinü pium/derkaiser Antoninus "Pius nommm den Marcu Aurclin/zu seine sun erweler vn gemacht hat/ Es heet auch Marcus habe». Aurelrus vil seligkkcher eine angenomen /dan dz er Eömsdü gezcuger hat/der nie- matttsLömsdus/dasist/nötzvngüt/sondermettigkljchIncsmodus/vnnütz vn schad ware/dz höchst vnglück seins varers/Ein einige höchste schmach vn schänd des Römischen Reichs er war/vn ein offenliche anzaigüg/ wie kausenc mal bester ist ein frumen anzuneme an einskindes star/dan als ein leibliches kind vn schende . -> ' sichen bube nach jm verkästen/ Diser schalck hatö alles verderbet/wz sernevorfarc lange zeit glücklich vnd wol außgericht/gantz auß der kaiserliche linien vn arc ge¬ schlagen/rnkrume vn wilde abwegc gerate vn verirrec/Zu lerstauch schendrlich/ nach dem er nic mit de regiment sond Tlyraney den geMaine nutz bcschmaißc/vn vcrunfl-cigec hec/ja auch erbärmliche ende gefa!len/vn jm ergänze wie er wol vcr dienet her / menigkl ch darob zu spoc vn schände worde/ IVeireer lange zeit da vor har der sün des grostcn Astricani / auch einen sun on die ehre seines geschlechrs an kindes star atlgenommen/ der da im anderen krieg/den die Römer wrder die von aa y Larchags Aas ander Büch bsndcm Larchago fLreeen/ die Larchaginenser hartgeplaget vn gleich wie ein doner ave zerschrnisstn hac/also das die stac die zuuor fern Anherr erschellek her/ sein Enckcl in gründ vn poden zerstöret vn verheeret wie Florus schreibt / Also ist der irrst Ast frrcanus arrßdemgeschlechc Emiliorü in das geschlechrLorneliorä versetzet vnd eingeleibt worde/baider ziere/aber des lecstrn nir die geringest/A/nd also vermerk ckest/dz weder dir noch grossen Herrn künden sine gepresten/frume ehrbare män^ ner mögen allweg ehrbare kmder frnden die sie annemen/ k)astu doch diewaalge habr/villeichc her dirdiewaal ein besseren vn frümeren sune gegeben /dan dir dein werb geporn Hec/Also mage auch einer der kein weih hat/ erlangen den stgen chrli» Das gest ches standes/ kinder mir ehren haben vn annemc/ Also har dz gesetz vn geschriben ye vn gc, recht den mangel vn prechen der nacurerstaktet vnerfüller/ Lieber veracht nicht reäic'kar E solche grosse gelegenhaik VN vrsach der cugenr vnd gütikair/dz du zujamen ge- ven man Pracht vn gesamlec hast/ hetten dir villeichc deine aigene kinder schemlich vmbge- S'l Fracht vn verschwendec/vndanckbar worden/wende dastelbigyeyo vil ehrlicher/ vü nützer/vilbestendigerauffdeiner freunde kinder/auffdiearmen/hierauß erB starret. wcle vn nime d.r kinder/ die wünsche dir ein danck/die bitte für dein lang lcbe/wz du hie rhnst ist nie verlsrc/wirst hnnderrfeleig frnden/drß wirk dirauffden weg in jhenes leben zerung vn narung wnchern/'Mo du aber nit so gcsiner werest/so wen de es an dengcmamennutz/Mu wiederkünig Acrakus zusOergam in Asien /der die Rvmer/ die des nichts bedorfften/nur durch drereichrhumer von Asien fslken verderbet vnd entwicht werden / in seinem Testament / vnd leisten willens zu sei, ncn erben gemacht har / wie wann du stlbs vilsüne hecrest/woltest du von denen einen der erntweder zu einem bewarerdeshauß/gelcs/ vnd gute/ welches warlich dein nicht mer sein kan/ oder aber zu einem krmpffer in streik des codes / so er doch auch selbs sterblich ist/oder aber endclich zu einem gefercen zum grabe erwelcn? Dann weiter vnd ferner werden dir deine süne gleich wie dem Metello nicht nach folgen oder nachziehen mögen/ Ein ser kuryer wege ist vom codbett biß zum gra bc/was wil dran gelegen sein du ligst ob dem bett oder inn dem grabe allein/Auff solche weyst kinder wünschen istgarrtz vngeschickres dinge / l?ast du den snn dar^ umo gewünschet/das du deinen namen zu erhalten vermainest/so würst du auch becrsgen/vnd fclcn/dann dersüne vnehrbares lebens/ wirc dir vn deinem nameri mer schände zu fügen/ find sie aber ein wcng ehrbar/ so mögen sie jhreelrerdecken vnd schmücken gleich wie die Sonne andere gestirn /das man niergend baß sehen kan/dan in de vattcr Lay July Cesaris der menigklich vnerkandr/danoch durch die den sun scheinlich ward/ Ein yegkiicher der sein Hoffnung seines namens auffdie A sün setze/der legt in geringe zerbrechliche gefesse schlecht dmg /vnd das vnbedechki ,ncns.iuf ger/das er jm selbs mit tugent/künstcn/vnd redlichen thaeen ein vnsterblichen na 8r!Ervt INE erkricget vn machet/ auff die nachkomen vnd röt auff sich seins namens hab n r 'ang ben sihee vnd hoffer/Glhe auff dich/sorge auff dich/beware dich/ laß fremde sorge tzei-lbcn faren/du wirst wol bester rübiger sterben/so du Nit kinder hast/du waist/vn must begangc Wissen/ ML selrgoder vnselig du stiebest/ was deiner seligkalt oder armseligkaitzä neu tu- oder ab gehe/Ich l)alce es mit den weisen/wiewol die Welt anders richtek/dz durch ?ct süncn glückseligen zästand/der väreer glückselrgkait nurminder wcrden/vnd nicht gemerec/Das ist cmgeringes göt/das sich auffden morgen neiget/vndvsn einem anderen her raichc vnd Hangcc/Auß disem mag verstanden werden das vil selrZkttchcrgcstorbenwerenon verlaßene kinder /danndas sie böse buben verlast seu/drenachMN nichrsgücsgestiffrek vnd angerichtcr haben. Das cm r-/As«jstd^Z -rmg-li/rndch«^' rcjtcn/frumeehrbMch^ »cn/p)astudochdje^ 'suncgegeben^ii^ n/ erlangen drnsezenD sbardzaesttzrngchrSN ullcc/ Lieber ver^rch, ^nkair/dzdu)us«W^ reknlderschemlichrchi basselbigyetzorikM/ ^ustdicarmen/hiMjm brrrefurdtinlangWz Zrßwircdiravjf-mMzin mrsogcslnenkerchssm is zu Pergamin Hm -öcr chrhumrr renHmM c/vndlcrstenMzch» crest rrolttstdvmdiW vndgms/mlchcsmH r jkrcrkdesrodrs/j-M ircenzum grade erM iedem Mttcllsnckck t vom robberrbi^MM nn dem grade allemM nae/t7astdudenM^» -mamest,soMkßl>u von Achen kriegsschiff (dz ich der noc der walhc vn R.ömer einmal geschweige) «-eftn. die vor der stakt Gyracus sind ersuncke sür ein grab gehabt ? Ich gschweyge hie 8 jnsulen Galamrns/ vn dcsfelds Marathon im Grieche land/ dadreymalhndere tauscnt pcrsier sind erschlage worde/wie wol andere sage/rr seycn zwar mal als vil gwrstn/ich vdergee hie die streit der Juden/Irem der Gcythier/ der Amazonern der Araberenn/der parchern / der Mediern schlacht / Ich vbergehe die sige Dsii- nigsAlevanderszn Maceöomcn/diögrojstn/vnd die schlacht der meerlojenleür im rnorgenland/ichgesihweyg auch solcher pestiientz vn sterbe / das mans für eyn bcjondcrs werckder lieb gehabt har/so arner seiner liebstcleichnam/nur ein wenig neben züvom hausten/rsdcerlerbaustainandergezogcnhec/kchgschw-.ig denan- lanstd vergiften vn grunigeri wilden chreren/derc ersich wie Dicearchus anz igc vn Cicero schreibt/gantzegeschlechc der mensche vmgebrachr/aufgefrejfen / vnd verzerethaben/Ich will gschweigcdcr täglichen vngewircer/ schistbruch /fewrs- nor/ deß alles du für kein grab rechnen kanst/Ich wil nir sagen w e die leütte doll/ vnd corechtdahaimdahin falle/auch w e sic inerliche zwirrachczü cod anrichten/ davon gnüg gejagt dobe vö dem bürgerliche krieg/ Solche jnerlrche kr.-eg künden denhaubtleürce dz begrcbnuß gebe/welche vö dc eüsicrrrchc krieg warhafk iger ist/ Ich wil nic melde wie ^roia/fdicrusrlLM/Larkhago/Lorinch/Numanria/ vnd Sagnnc sind zerstöret worden/sampt vil andern mer/ do der mercr rhm l der burs» gcr vn inwoner/ da dir mcüre vngepew einfielc erstl)lagc/vn also sampc nc vacer- land verfallc/vn vergrabe worde/Ich vbergecauch enrrrcl) die crdbidmc/m wel¬ cher oft ster vil mensche sind vmkomen/dieden gantze leib vn bauch wer murer der erde für ein grab gehabt habe/welcher vnfallvor zeyrevn ncwlch jeer gcmcm ge- weßt/doch nirgenrgröjstr vnerschrockenlicher/dan im land Asia / da aussernenn rag zwelstgatze sterc/durch erschrocken-ichc öffnng der erde vcrschlüdc/vn vnder* gange sind/Drß alles hab ich dir so weitlrüsfnach der lenerge crzcsi.r/dauur ich drr möchte die spörlicheforchrehinnemen vnnd abzyehenn / dieweyldu dich mer vor dem stdadenn des grabes/dcn vor dem todt selbs scheuchest, vnnd fürchcrcst/vnd dyr wehe thäct/ das deynem klaynennleychnam das allaynngeprlcht/vnnd manngeldt/ das mann wayßk / so vyl mennschenn / vnnd kryegcrcnn / vnnd das noch vnbillichcr rst/jö vil causenndc hayligcnn gernannglec Hat/Qebcr schick wa? iuß dich inn den handel/sey nicht so waych an dyr selbe / du würdest nach deynem rod ksm nichts mer encpfyndenn / deyn grabe kann dyr eyn vnnfal! / oddcr der feynnde nemcnn/'Meyl du aber auß dem erdcrich kommest/so must du auch wider in das ;ü crvc» erdrrich kommerr/diß kan nicht falsch noch vnwar seyn / dyc weyl ehe die warheyt stlbsGoregeredet Hace / Das erdrrich istdyr vnnd dudem auchverpsiychct/ ob dir schon» das erdrrich verjagt wtrdt / so wirst doch du dem erdrrich mchce versagt/ du wirst gewißlich mirr deynemblojstn keyb daserdrrich bedecken wer¬ den/ LVas fragstu wcyrrcr darnach / was geec dich an wo du vor zcycen d e abge- schnitte negel odder hare deynes leibs gelasien/wahin daz außgclajstnn/jyeberisch blücte/ Aas anderBüch bon dem bluce/odcr deiner verstorbene kindcr windel vndfecschenhinkomensind/l?astör» dann vergesst» der schönen antwort des Hheodorr von (Lyren/die Cicero austge- schriben hac/als jhm der Tlyranne Lystmachus drewec/er wolr jn creützigm/ vn erhencken/sprach er/Dise crschröckliche dinge drewe deinen zarren hoff junäeren vnd rächen/wann dem Wieodorus ligt nichts daran/ob er auffder erdenn/odder inn der höhe am lustc crfaule/Also auch wa du nicht zur erden gestattet wurst/ sonder aufsdcm boden am lustc ligen beleiben/so wirdr schön grün graß vmbdich wachsten/ schöne blümen auffschiesstn/gürcer regen dich besuchten/die son beschei ne/die belce frürc/d lufc bewcge/vn wirt villeichc also natürlicher zügecn/dz disev leybauß dc vier elemccc-zn hausgsetzt/widin die vier elemce aufgelößt werd/An V sache ist es nie erschröälich noch heßlich/allain die leüc mainens also /dann bep Manrck, etlichen leütten jsts erschröcklich wann man einen vcrgrebtt /eherlich st man dye erlay ge^ leüchtmitfewr verbrenncc/bey andern ist es hüpsch von wilden chieren/vnd den brauche Hunden zerrisst» werden /mancherlay geprauche sind hierinn bey vilenn völckern nuMnd gehalten wordenn/die Cicero inn kürtz verfafstc/vnd (Lrispus nach der leng vev vey vtlcn zaichnet Haben/Austdisem ligceitt schwerer grab staitt/den crucken die erd schölle/ §weßrE ^tn weltzen die wasstr/ain andern vmbwehcn in,der höche am galgen die winde/ ' den crschlechc der Hage!/den fressen die rappen /zum lecsten der austs köstlichest ist eingemachr/frcsstn die würmer /Wz hat der mcr/der mit purpur / gold/marmek stain bedeckt wirdt/vor jcncm der sich im st)oeccn beklagc/Nun bin ich im wasstr vergraben/vnd vmbgecriben/diewinde schlahen mich dort vnd hieher andas ge- stacc/der wolt nic das man erden aufjn wersten stlt/ Ich halt dich nicht so coreche das du glaubest der fancasey da man sagt/das die seelen deren» die nicht vergra¬ ben werden/mästen hundert jar vmb das gestatt des hellischcn stufst hin vnd her wider farenn vnnd vmbschwaistenn/das stlliches zu glauben» verpevt /der (Lhrt stenkich glaube/darumb lasst dir nicht grawen/deiner begrebnuß halbe/ laste dich benyegcn/dasdu inn deinem vaccerlandeeinpletzlin vnd weßlin habest / daraufs du ligest/das har stHocioni nicht mügen widerfarcn/ der dir diß halben« möchrce feinde darumb werden/welchen» die von Athen /sein vaccerlannd/darinn er ein Mitbürger was'/nach scynem cod/st er doch bessere vmb sie verdienethet /vercri- ben habe /dz bunde ein vnerhörce greülrkaic sein. ^Tsun wol an zum beschlnß / lasst die lebendigen vmb das begrebnuß strgenn/ sthe du waödu zethon habest/dasdu nicht vcrfarcst/vnd cnrlich verfallest/vnd verderbest. Ende des andern Büchs Lrancrsci Pecrarche/von demwidcrwerdcigen Gelnck. »dem vonCyren/dieCiML ewet erwolkjncrni^xz cdemmzaneiihoffL m/obcrauffdererdmAk htZurcrdcngcff„NUM rdr schon r dlchbeserchkendiesmlchj !so nakürlichcrzu^m^^ relemccauhchcE lcüc majncngch,-M^ ^crgrebtt sehnlich somch hvonwildmchiermDcht idhierinnbeyvilemMmi rdCrispusnechdttlmM >in/dcn rruckndittchW r Hoche am galgmditM lcrsten dcrauffsk-DWß nmnpurpmj^mmtl kkagr/^unbmicdmvch ick do:c rndhiehttandasP "Ich halt dichmchrssM 'len deren» die nick « z hcllischenflirssthinrM r glauben» vekpeötM rbeqrcbnuß halbechBs i rrrd^esslmbabest/tsG /dcrdjrdißhalbeMM varrerlannd-dariME -mbsicrerdttnethecM!» nw-lan;»mberen/erwerdcdanWLtt M sclbshatgelcrckvndMm dtIÜr/j«cmcrIös»ii§rmii' y. Mrt> 'rawen/dttüllerktuMoi ydenR.ömcrmm)M ochdcrhalbgkWM-c» D. arkeic mrran allmmg ^nckbarkatAcscholct M« ccnderstrrolttschrscMib rommcsoilcttjnkcklckrs M. ingursgut/d-rsciimM I farm last. Iler zeycgescbrlM^ )k nlchc vordcrM^Zl, MA !:cc l-old «»ffmdjK« "ru^g-n- , ,« ,n^rg-s-»i-k««x >/v-n»!u-sk°»"tz, an Hencke". kan,ch-dec»iE^ k/vnd-»S-«VE ÄW-L O enstkidstc^ Register. Dionysius der Lyranne / ist vor, sei, ner wäccerey wegen von Syracus ver- rriben worden. lvvv. Dorr freyer mannichr/laßc sich auch mtfreyen/jonnder die außerwelcen sind wie die Engel Gorres. cvxxvih. Diodorus Scoicushacmrcl)o:n die blindheicgeroche/hac/mlcsen lasten, cj. E. Ehebrechen ist in stettegemainwor- den. §vv. Ehebruch / was der an weybermec- wanfürgutsdringec. vvüh. Ehrlichs leben mache nicallwegrich kig großes heymtguc vnd vorradr. vv. Ehre vnd rhnrn istgröstlr/dan gold vndsilbcr. vc. Ehrlichs/große/ja die grösten Her¬ ren/ haben Arme hütsin gehabt. lvijvy. Gettzige mag weder gold/silber noch edelgcsiain erfüllen. Geytzige seind recht arm leiste, xs. Geytzige vcrmaynen / es seyallezeye vbel angelegt/darinn man kam genüß- lin wisse zübekommen. xrv. Geytz mache vnd erhebt alles gezän- cke inn der welk. xcv. Geytz soll man fliehen» / das lerend k)ayden vnd Christen. civ. Geytz khur alles args / raubet/ siilee vnd rödtec. xvy. Geytz wächst mir den; gsld. vvj. Glücke noch d tod /kan rechte freunk schafft vnd liebe nir ncmen. ly. Glücks gücer seind vnbesiändig/be- leybennic. cxvvvs. Gold vnnd silber zelen die rechrwey- seu nrc vnder die rechten gücer. xvs. Gott/ dsilberzcl-n^^ dicrcchcE«^ ic «rttcsmgv/' KSS4 asslegr. - M' r^«mm^ >rff-ndl/-Md,m^„, »j. tsrcchttnnwöhrmchrch nd>sen!>ßamb!«. wandasbeyjmctMM /solstszuftidcnn/smßM '/ wann sich das MM trleybschMchßehak^. > reckt. M. /wö!chcrsichß!l>smd«jm !K cs gemütl>efindekMG ccrenlcyben. ch ^IkairvnviM^Äkrcii cnn der reyeglW«ä- lch! ?ttd das geschrömkckH -l der »ramr erstatt. Ä r alles/von oöcnörkiüM orresschictvnzMM n wasser auss die crdviA anders/dann gleich wie in einen kercker vndgefengknißgeporn. iviif. ^nfrischergedechkniß kaneinrauch verstorbene haben vnd lieben. !h. In gegenchailen scheinet die cugene amhellesten. kvv. In kriegen ist forcht vn zaghaicdas ergest. lxiv. Inere gesicht sihet den k)errn/ der al¬ le sichtliche ding gemacht har. c. Inncrlichs einsprechcndcs gemücs/ ist der drir tröst vnd leyden. cxvy. In nöcen müssen wir lebcn/in klage sterben. lvüy. Irr steccen bringt yrncr eurer desiam deren zum bösen an. l vviy. Job tröstet alle beladene mikgedulc/ zaigec an das es alles vom Herren kom mc. lvvvvif. Job vnd der Kaiser "Theodosius ge¬ ben cvcnrpel der gedulc. cvviij. Julius Cesar achter den rodt sirr den besten/ Gutes lob fürgängener mencr wirdt «suchinnwildnufsen besuchet /kan sich nirgenk verbergen. xc. Gwale so einer praucht im regieren/ dem ist man feind. lvvvsi. k). t)aupt/wcil das aussrecht stehet/ge- Hers recht. lvpvvf. kdäwser verprinnen nichtalletn/fon- der auch grosse stecce. lv. Balten soll sich einer mit seine bösen werb/wie der gedu ldcig Iob mit der sei¬ nen. vvv. kraidenbekcnen selbS/dasdie vnbuß fertigen nach dem codc in der Helle dani gedenck / so du auffdem codrberh lrgest. den fämerlich gemarcere vnnd gepeini- gcc werden. cvvvv. k)aidrn / deren erlich habend wenig / aus liebe der cugenr/auff/r begräbniß rnr vaererland gehalten. cvvvih. Garden /ob sie wo! weise /doch der an fecheung des codes gantz vngleich vnd . zu schwach gewesen. Avis. ballige vnd weise leut lerneir vns al¬ le / das wir vnser Hertz nit sollen an güt hofften. vvf. Nailige vnd weise leuc nic allein/ son¬ der grosse Ixünig vnd kderren/ sind aus serchalb ihres varrcrlandes verscharret worden. cvvviif. b7>sliogabalus der vnflac/ eher m gül dincbecher. xj. N>crren/die grösten / sind die grösten knecht. viij. k)erren sind knechcsknecht/dann sie sorgen für fr gesind. viy. t^err vnndcr vi! knechten/ ist wie ein Gchuichaismeinem dorff. xvxiif. k)ertz/so es rechtgschaffen ist/werden die ar,gen nichts zur sache rhon. cf. kdsstartern ansimg aller sünd. cvrif. kZostarc vnnd neydc haben kein ene- schuldrgung/ob man schon etwa andere bosten einreymcn möchte. cviif. Hoffnung des künfftigenlcbenssoll menigklich frölich machen. vcvy. kdoffnung des ewigen lebens/so^man die fastet / so verschwr drseszcitlichencodcs. ^menderbegq^^ ' (v! mshacblinMchM^ tn bojcwcybrrfindcmm^' ^llks vnd frumrg.Pyj, vnd rechten rrsfrAiW^ ^kemcmenschtn^chm.cM,. «chrnvaccrvcrlchdtr^ achsm/derhiemm^W cM scher gücccr/nichtMsiak oduausfdcmrE!i^ chc vacc„,qqcm«»rd«k> wl'gcdmc. sar^c-edctt^^ besten/ so einer inn snmacht gäling da¬ hin feree. cxüij. Junge gesellen sollen» sich im wnccr nc srieren/noch jn rm fommer haiß las¬ sen sein. vcütj. Am Jüngsten tage werden wir alle wider ernewerek vnndjung/wie Adler/ werden. lxxxüy. Rainerwirc Gort angenem sein do- ben/derherundenn seingefchöpsfe den Menschen verachtet. vvvvih. Rain menjche ist vor schenden vnnd schmchcn srey. vvo-y. Raiscr.Gcprimus Seuerusdacr dz podagra het/ sagt er/dic süß regierte dz Reich nit/sonder das Haupt, lvvvvy. Raiser vn grosse t7errn/ wresic krn8 an kinds stac angenomen haben, cvl. Fetisch sein/ wo es Gott nie gibt / kst vnmüJlich. vvvij. Rindt/hac kein mache etwas kodrli- ches wider fcn vaeer zehandeln. vlütj- Rinder bestes heyradrgäc / ist göcee lernng/zuchr/vn vnderwcifung. xüij. Rinder die böß/vnnd an denen gar nichts Helsfen will/dic jage rnan ymmer hinindascllendt. Klv. Rind geracce nit allwcg wol. xvvh Minder sind ein herrliche gaab Gor¬ ees/ ein fegen des Hauses/ vnnd ein ziere derelcern. xüij. Ri nder sind in allcweg den vätteren ehrerbrckendr dienstbarkeit vnd gehör- samkaic schuldig. pinij. Minder feind im Hanse der lebendige schätz. xüij. Minder wo sic nit so fräch vnnd bösi weren / dörsfc es nic so hartes anhalccn derelcern, xltij^ Rinder zücht stehet in Worten vnnd instraichcn. xliy. Rlagen des belegerten varterlandes hilfst nit^ lvviij. Rneckt / der gelert/ ist mer dann ein vngelercerherr. i^. Rnechce/ so böß sind/wersie vcrleu- rec/istsicher/frey / vnd rüwrg worden. Auß knechten sindauch (pvviij. Raiser worden. Rnechre/was laydes sieeinerherr^ schasst an-egen. xvxij- Rncchc/ wie sie sich gegen jren Herrn halten sollen. vry. Rncchce/wo deren vil / da istvilge- häders vnd zancks^ p,vvu. Rranck der da ist/lernec was gesund Haie für ein gäbe Gottes ist. cvüy. Rrancker hartkem anderen rrostc/ dänN die hofsruttg. cvüij. Rri eg/ den einer in seinem vnräwr- gen Hertze Mit jm selbs hat/ ist der schcd lichest^ lvvüij. Rnrtz/klein/vnd vngestaltamleib/ hindere keinen an ehren vnd rugencen. Rürywe ligergeferc/istfür (ij. ein karren farc. lvy. Rünige/Fürsten/vn Wenn / haben beyweylen schlechten vrsprung gehabt/ schlechcerleucenkindergewcßc. v. Rünigreich solc jhm einer mit so vil sorgen nir wünschen /fro fern so crsab- käme^ lvvvih. Lebendig soll alleweg die gedechrnis vnd kindrlich lreb bleiben. xlvü Liebe ist ein Hansi des gemäts. iy. Leute richten nach gcwalt/gunst vn geltL lvv^ Leute sind bey jn selbe vneinig/ wöl- lenn weder alt werden» noch sterbcnn. Leute sollen gern sterbe (cxx viij. dieweil es yc sein muß. cvxvij. Leute vil/werden reich / aber wenig fruin/dort ist man hitzig /hie läw. c viij. Leute/vn deren vil/sind durch reden vmb leib vnd leben komen. cvj. Leute wölken gercn bald nemen vnd gncs empfahcn/ aber nit hcrwiderumb bald gücs geben vnd andern erzaigen. vvvvrij. Leute zürnen on vrsach bisi aussein ende. cv. - Leyden muß der vil von dem baurn demereinhoffverleyher. liv. Leyden vnnd c reuye / alles kommet von Gott ausf vnns/verdienter fache/ darumb sollen wieauffden sehen/der vns fthlahet/zeuhec/warnet/ vnnd zur bösst also rreybet. cvvtij. bb itij Lieb« Register'. Liebe der kinder ist den eltercn offe hinderlich vnd schcdlich. xlvitj. Liebe siher alle zeyr / das der »eheste güc freund vnd fcrnd bey ehern bleybe. xvvtz. Liuia vnd Cornelia knndfcn sich rrö stenjrer gestorbenen vnd erschlagenen süne/dascsdem gemainennutzzugät geschehen were. xlvy. Loben soll man einen / das er wider- ymb zu schelten / schelten/ das er widcr- umb zu loben sey. vvstv. Lob vnd ehr anß tugenk sol sich nye- mandk schämen. xc. M. MänigNlch ft-?! nrau sic'' nach dem gcmainenpmuch menschliches wesens richten. vvvix. Mänigklrcks soll dahin trachten / dz es stom vnd siccig sey. xcj. Männer sind erwan an der weybcr torlMt schuldig. stvütz. eMänncr vi!/plagen jhre arme gebe- mürigsre weybcr / so sie selbs auch kein nütz sind. xvüisi Mäuse haben inn Häusern jhr mgeir recht/ist jrbaimcc da sie gcporen sind/ ha st jncn nrchrs zuwehren. stcitz. (Dan.cherlay anßkomen ans dem ge- fengkniß. lvksi. Manchcrlay marcer vnndpcin sind derverurrarltenlcur. cvvvi. Manchcrlay opinion vnd marnung der mcnschcn/ wohin sie das höhest vnd einig gnc setzen. stvvi. Man frndcc die jren erkegern vn rod teren danckgesagr/ja für die feind gebe¬ ten haben. cxviv. Man kan kein rach noch eahr / kern flucht noch hnr/ vor erdbidmen finden. vcv. Man /der redlich i st / mag ein Fanny Heer erhalten / obschon der Hauptman zum ichelmen wirbt. lvsti. Man sol den mir dem lcyb lasten vrn- gel)en/der )»r geschahen i-ac/dan seirr ist er nrt dein. cvvrtz. Man soll getrost vnd bestendig sein/ mit gedult dem leydcn anß harren. cvvtz. Man sol mehr acht haben» a»ss die kranckhait dcsgcmürcs/dandes leibe. itz. Marcus Sergius hat jm ein eyserne Hand machen lasten. lxvvj. Marius crstlrch ein Baurßman/ist zum fibcndcen mal Burgermarsterzu R.om worben. v. Mensch der da zürnet/ ist vnsinnig/ vnd waißc nie was er r!)üc. cx. Mensch der zum ewige leben beschaf fen ist/ wirbt am jüngsten ragherstjv mrMn. ff stcvtz. Mensch harkvsn allen dingen vnnd rasiere der weit et was. vcvitz. Mensch kan nicht höher komen/dan das er Gor werd. xcvy. Menschen begeren aklwegcn das wi- derspil. lvviy. Menschen frewcn sich ab dem das bö se ist / vnd rrawren an dem das gut ist. lvvtz. Menschen grostes vnd niders stands haben jre verräcrer. lxviv. Menschenn/obste schostgebrechlich sind / vermügcn sic danochkanß rugenk allem vbcl vorstehen / vnd mir gedulde ertragen. cvv. Menschen reden von austcn waszu dem kriege vnnd hader dienet / nicht zu dem fride wie das ynner gespräch. cm. Menschensanfange vnnd ende/ist bloß. - stütz. Menschen schaffen n ihnen selbe vt! kranckhairen / mit vnordcnlichen «lstn vnnd erincken /vnd legens auff die n a- ture. c. Mensch en sind vmb der gab Gottes strvndanckbar. vcvitz. Mensche sind vncrew /vndancl bar/ falsch/vnd mainaydig. lxtz. Menschen erregen/laichen/vndtcu- schcn einander hart. lx/. Menschen zärilcn dem leybe all^u vil. xiy. Menschliche nacur hakt Gott vbee Engelischen/gesttzr/dandic Enge! den Menschen rdcmloimanßh» cocogmürcö/ixrndcstzf. sScrmiröh<,tMmcN 'M lassen. ^crjriichcmBauchMß cm mal Burgcrni«ßM M. x, dkrdazümtt/jßrnßmz/ urwascrriM. cr, der zum ewige lrbmbiH ^am^ünAmttM IiarkrsitallmdiiyNnich 'ckr etwas. M fannrchc höher ksMM verd. vck«. nfrewcn schab dcniW awrcnandem düsmß. !M ngrosssrndmdcr-M rrärrcr. nn/obsieMssebM kFLnstcdanochkKyk^ erstehen/rndmirZMi -: rcde»t rorr ausscnE pnnb Haber biEt-M rrrcdasmmrgeD' A ,S^nftngk"!"d^ ,/ruickgm""^" Register. meitsihm dienen müssen, an dem blae - - xcvy. Menschlichen sinnen wils nicht gar wsl eingehen / das wir so bald nach ein- a? ^cr dahin sterben sollen. k. (Dersschlichs lebe ist kurtz /vnbestcm- dig vnd vngewrß / nichts gcwijstrs dan derrodcallaugepück. Avss Menschliches ledert ist nichs dan irr- thkrmb/ vnwissenhac vnd unbeständig kait. lvvüy. Mensch warumb er sich hie zrrnlich frewcn loll / erstlich das er Gocees bilde ist/zum anderen das alles jm zugüc er- schassen ist. Mer amigkait vnnder den rhrercn/ dan vnder den Menschen. vvvütz. M.lires harsien kriegsknechc zu roß vnd fuß. lvy. Mnrdergefähre stchcarrss betrogen zverdrn/dann selbe bekriegen, am blac . ? WE- Mir dem glück muß nran mit engen ten fechten. x. Mik frembden fasten der pferd wan- delen / ist eben als mit frembden äugen sehen /mre frembden ohren hören/frem- dcr nase r echen. lv/. Mit wenigem kan man auch wol Haushalten. vv. N. Nachdrucken» / wie schandelichein dinge sey / schneyder dre läster gcren ab. cU. !^at?rr pringc irr kalter vnd warmer zeycallwegcnircnrrost vnnd yiiff nur il-r !ssatrrr hat ihre krnnder lieber/dann kern andere mmer dre re. ist. ^nnrkandemgeytz vudbegirlich- kaic nicht genüg gebcnn / steurcn noch füllen. lviir» ssltarur/ vnser trewe müter/ har alle creacur nach noc wo! versehen» / vnser auch nie vcrgejstn. vcvih. ^amr/ wann die mit dem todc sich¬ tet/ so muß man mit gedult des kriegcs ein ende harrcrk. c^ris. Natur/wem die ein schwachen leyb auffgelegr hat/ den pranchk sie zn Ede- lcrnämpt»r.!. I^eyde nr:'§ :aitgut thon vberwun- den werden. Mvvist. Ncyd vnd eMl ehre haben Zatonem dahin gxprachc / das er sich selbs rödoet. LVVV. Neyde vsigr ge -.n gücrm lob« vnd ge rächte -rach. cvvxiv. ^ ccydc/w er den cregr / der verstrndi- girc sich grcssst.rrnmß die sünrrdean seinem leyb tragen vnd b:^stn. am blac cx. ^sscyde wirst mit anderer glückselig- kaic gequellt. cx. Nichts gnrs ist nach vns zu gswar- renn / das beste volger selrenr» hernach. cvvvViy. Nichts was mennschlich ist/bcjfchee vest inn seinem wesen. cv vxiv. !ssiemandr dringt durch dist rrr^ge wclc on beschissrnn hindurch, am blae lvj. l^iemarrdt ist neydcns on gewesen»/ dann niemandc ist dem cs mt etwa we- rc auch wol gangen. vvvvy. k^remanötsoll rm selbs aller besthwe rungmit crtödtungabhclstcn/wiccr^ lrch t?aydcn gckhon haben, am blac cist. ^icmaudt stirbt bester lieber/dar- u mb / das er dahaim j! irör. am blac cvxviif. ^l:emarkdr wircbelardiger/ dan von jm selbs. lxvvs. ^ichral!e/d:c vberwunden werden/ sind schandcs/ja crwan wol iobswcrdr. «M-j- L>. L>berkait -st Gottes dienerin /zn der raach der bösen aujferdenn. am bl-sc vl. L>b risch gi'dr cs arrssjchen / langsun vnnd sorgsarn seru / b.,urr ^nan daselbst - gar bald jchuapr: Armnc ist aber enr müccrr aller sichcrhaik. an dem blac c,vv. bb v Olympia- Register. holde. A Reicher/so er stirbt/wzerbab. xvi. Reichrhumb vnd arnrütkrmdc wcy se leiit wo! gebrauchen. cxvrtz Reyche/rst des glucks /grbts vnm r, pcszä ferner zeyt. lxv,o Reyches schätze soll der 'Tyran nu zu gntdem reiche brauchen/ fromer schaff ner darüber allain sein. lvvvj Ritterlicher rod tsts/mir de schwerdk gerrcht werden. cxxiv Rodiß ist mit erdbidmen bewcgr/vn in Asia wol bey zwölfGrec vcrfallc.xcv Römer sind vnübervüntlich an her tze/muc/sin/vndtharengewesst. lxxtz Rome hak man vor raren weder rach noch recht besessen/ wanesgedonndere hat. xciiy Llympias/AünigDhilkpszüMa, ccdon'en weib/bekent srcy/das Alexa» dkr ein andern vaner Heere. l. P. Paulinus vnnd Serapion/heylige mäner wie Eusebius sagt / habenn sich für sre brüder zur ffeyhairzäbringenn/ felbs dienstlich vnderworffen. iv. ^eerarche mainung der bilder halbe iNderkirchen. xly. s)hctecrdcs/da er wasser auß aynem brünett schöpffec vnd kostec/hac er ayn erdbidmen angezaygc vnnd weyßgesa, gek. §cv. "Philosoph! vnd weyscn sind ärtzec 8 kranckengemücer. cvvf Plage/angst/pein vnd marccr/zu di sen werden wiralle gcporrn. lviris plorinus der Iveysc/ vnd Lonstan, tittus dermalste sind aussetzig gewessr. ^>riamusistvon den Griechen» zu Lrora belcgcrk gewesen. lvvij. Schaden so alner andern züfüget /8 cvvs. schadet im am ersten. vvvv Schändliche wcyber /die nebeiHen frommen männeren bübme» sind.am xxv- Schande rhüt wehe/nittyederma» kansleydcn. xxviy Schlaffist ain kuryer tsd/der codaa ber ein langer schlaff. lvvvviij Schlaffist des todsbilde: frome ster ben nie/sonder emschlaffen im tTerren. cvv> Gchmerye ist niet aynn läster des leybes/ sonnder des gemücres / daszn schwache vnnd wayche ist/ am blat, cxv Schmertze vnnd leyden ( sagt Lice» cero ) werde durch geduldr erdrücket, cvvs. Schöne des leibs hatvil vnglücks in die weldeye vnd ye gebracht. s. Schuler soll nie stoltz gegen» seynem mavsterftyn. xl. Schwachaye mahnet vnsan Gote vmbhllffzebirten. xl. Schwane» weystagen inen felbs den codr / mitt ainem lyeblichenngesanng ivvviy. zäuor gesungen/ehe vnd sic sterben woi cvx)Vj Schweygen Raachegerewecdie lewtofc.vvvvi. Raache ist Gottes / der richtet vnnd rechtet z» seiner zeyt. !vv Räche wie ainer freünkschassc erhal renmüge. vvV. Räirdig vnnd schrbig sein/sirgc nian fey gesund. lvvvvy Rauder/mörder vn vbelthäcer/stnd die rechten schedliche chier. xciy. Räuden desgemütcs/dievnsichtbar sind/deren sol man auch nie vergessen», lvvvviij Rechte gütter stehen an der seelen vn gemütc/die weder feüwer noch Wassers nor hinnemen mag. lv^ Recht wol vnd zierlich reden/wz für arbaic vnd sieißdarzä gehör. cvy Regieren der da will/der sol sich erst, lich vor geitz wol bewaren. lvvvi Regierender/müß für alle der frumst vndgüergestmanseyn. s^ Reichen ist man feinde/den armen» len. VPxrsttrkXyM.- -umbrnLarniüM«, Zcbrauchm. rst des glucks /gchcsm » 'rZtyr. tz- ^«zesolldtk^Mmy icke brauche»/steM^^ r allain sein. hv« cherkodrstr/mdc'jtlM öen. cM stmicerdbi-mmbmM beyzwölfStccvafLm find vnübenmnklich«ijxk /vndcharengnvch. ^cmanvoriarmmleirch icsessen/ rranesAcd-Mr isoalnrkankmDAtt/§ merstm. :lichc wcybtk/dicAkoiM männeren bübisttlss"^ e chütwehe/nittftöaM stainkurtzcrkoW^ »schaff. „ ikd-s-odsbilde^--«'« ;c ist litt dm-chg-d-»---^ nd ytS-b-««. LsK cn/«Ixv>'dM^ Rcülscct'. Gchweygrnn ist ain grössere kunnst worden /dan reden. cvj. Seneca lobe den rod Catonis/dcn er rselbsanrhonhar. cvviiy. Seneca schrerbc/wie ein f)ayd / von dem rod. cvvüu. Seneca will / das man kNechcc zu freunde behalte. xvxij. Seele im leybc/hat ein enge herherg. lvy. Geeligkaic ist nir an den eussertt /a- ber wol an den )nnern äugen gclegenn. cj. Geeligkair kan ohn stcherhaic/diedie arnurr grbt/nir sem/ Tveyche sind vnst chcr/derhalben auch vnscelsg. Secligkaic/zn deren chnc nichts wie schön die gedächcnussen vnd gräberge¬ macht werden. cvt! SscraremvndDemssthencm hacc grosser sieyß gclerr gemacht. cv. Gönen nur liebe nach abwcsettdenn freunden / tstweybisch vttnd bnlcrrsch. Gonn/lMnye nichts häßlichere bc- fchynen/dann Verräter. lvviv. Gpyl ist weder dem gwiner noch ver liererecrlich vnd löblich. v§. Sterbcnde/sol man sich jmer voriren zu schicken n/ dann wir müssen ain mal wandern/anders wrrc nicht darauf. cvxss. Sterbender soll sich trösten / das ihm nich rs besonders geschehe/chs scynd vil vor im/mirjm/vnd nach jm gestorben/ alle des rods aygen. cv vv Grerckc des leybs ist vergänngklich/ desgemücsewig. y. Scoici dispucieren/das das aller be¬ ste sey/ nichts lcyden/ das crgcst leyden / cvvy. Scudierendc/wan die selbigen» solli- chensteyßankercc/w.ehancwercksleük objrer arbair/ wurden vil gelerccrl eüc. cviss. Gunde werden den menschm alle ver gcben/sosy jn latde sind. cxvvv 'Taprobana/inn distr ^Insel / nim^-k man nicmandr zum iAünig der ain son hat. lvvvy faust'gebürt die Menschen aufs neu- west/verzeühecdiesünde. vy 'Thierlin sollerr vns hie nicht vil pla- gen/wir Menschen rhond ondas ernam der alles hcryen laid an. xciij Modder sun der ist der ergest/ aber 8 fromenderbest. cvvij. ^lod des freünds/wölchedcn begere/ feind wölst'vr»d gcyren/die aufs asi war ren. cvvvss Äod ist ein end alles jhamers äusser- den. 'Liod macht herrlich od rämlich bain aufwendiges gebränck odder geplärr. cvvv. ^ode schleicht jmerhtndcn nach vns her/wir sterdenn von» stund zn stnndr cvv 'Tods ende/ist daz ewig leben.cvvvil 'üod vbererlralle mensthen/bsflndee wenig zu sterben/gcnaigc vndfertig. cvvi§. ^od verzcret vnd macht alles vnge- stalc. - vciv. 'Tod vnd cntpfallen macht aller erd- bidmencinend. xcv. 'Tod/vondifcm kan niemant nichts cröstlichs sagen vnd reden/wer niktdas vor, weysen gelernec hac. cvvj. 'Tod wirdc dcrn säwrcr vndbicrercv der dahainr/dann anndterstwo stirbt. cvxvüis 'Töchterlein soll man mc zu zart auf Ziehen/ sonder an die arbaic/ vnd hawß ligkait gewenen. x» v vf. Tiörlich i sts/wünschen das aincr wi¬ der jung wurde. lvvVliss. 'Trestenlrche leückomen bcyweilenn von geringem vrsprung. v. ' 'Trestenliche Z^ömer habend fr ellcd gedultig tragen. lxvj. 'Trcümesol! manverachtcnn/vnnd . nichts darausfgeben. lvvviv 'Treüwe bewarer soll ain yegNtcher styn/des gelihencnn/vonn Gocc/leybs. cvvüy. trösten Register. tröffen sol! man sich des verstorbe¬ nem* vatrers/mitekvigerräw vnd see- lrgkayt/dicihmznZestanden tst. xlvf. trösten stli sich mänigklich des rods fahl/mit stercke des gemücs. lj. Tröstungen auß Cicerone vnd Se¬ neca sernd in disembuch am maistenn anzogen. vcvih. 'Lroia/Äyrns/ Carrbago / k)ierusa iem/Corinchus/^lumantiavnd R.om sind alke zerstöret. lvvij. 'üu^endc ist gern/ wo cs rauch vnnd Varn ziehet. xiy. Eugene kompc man härt vnd sawr an. lv^ 'Tugent/so da gehörende zu eine vnd ewigen vnd bcstendigcn schloß zebau- wen. tvvvy. ^lugent(wer sie hac)durch die wrrdc man von allem/och frey. vly- 'Tugcndczu distr ist jederman schar pffe genüg. cv. Tyrannen habend land vnd leüt be, schwcrdt/ vnd noch vndcrtruckenn alle erbarkaytvndfreyhaic. v!^ 'Tyranen feind nackent vnd bloß an dercngem/ob siewol mik sammer vnd stydcnnvmbhülletsind. lvvv- ITyrannen wgftnselbswot /dassye ein schräcklrchs vnd armstligs leben fü^ rcn/gcforcht / vnd vrl fürchten müsiem vk. ^lyrannev /stoltzvnd vbermütver stosien die ^lyranen selbs. lvvv/ V' Väccer die böß siine gehabt / David Mithridaces/B.ayser neuerns / Sci¬ pio rc. xlv. Vatter soll vonn seinem kindefvrer- bar gehalcenn werden. vy. Verlust der zeyt ärger / dann dz gelt, vw. Verstannd bringe grösiern Verlust/ dann die sinligkayt. cy. Verstellung mancherlaybekleidvng zaygen nichts erbars an. vc». Vilcausenc zu wastervnd lande / seynd vnbegraben verwesen. cvlij Vnachtjames varterland sollaynev micstynercugenr groß vnnd berür ^t machen. Vndanckparkeitandercr/soldir d< c deinenn ein erinnerung sein. vvvj. Vnder ainem grawen haare ist ayn tag bester/dann ain jareder jugendr. lvvvv. Vnder ainem gneten naiven verleid ret eewan einer böses ding. !. Vnder brüdern soll ain Hertze vnnd treibe seyn. xlv. Vnfruchtbarehawßfrawist demü¬ tig vor/rem manne. xvv. Vngcringeorrh haben grosicleutge boren. uq. Vngestalter leibe macht der scel kern vngestalc. i> Vnmästrge lyebderkinndcrchar oste dcrelcer Hertz zu bösen; stucken verkeret. lvvvy Unrechter richter/ist daz schedlnchest thiere «rüst' erden. lvv. Vnreche thüt der/der geren von sey- nee wegen lenger lebet/ vnd nit von des nächsten wegen. vcvf. Vnrüwvndvngemach/derdise nie erleyden kan/ vnd nrag/der ziehe anß8 welk. xcq Vnsichtliche feynd seynd weyc schcd- sicher/dann die sichtlichen. xvvüy- Vnsinnlgkaic kompc außgcpfechen des leibs vnd gmücs. cviv. Volcke sihecnyrgendk was recht ist. lvv. Vom tobte vn ewigem leben gedenck ayner etwas/ foehr vorkranckhaycim bett ligen muß. c. Von ainem weyb/ das jren Zwölst sv neNainem ycgklichen scinenrechre vau tcrgab. l. Von fromen älccrn werden oftmals bösesün/schälck vnnd buben gcborenn. xvvy Vonn schlechccnn Eltern/ orchenn vnnd enndenn gcborenn / hynndcrec nichkcs ann tvgenndc vnnd ehercnn. vi. Vorrhayl läict rttndbvMg bl-cbrcnnEK.^ , >cnn g-bc-e'^^^ ^rugctt«dc»^ *n verwesen. .-^ 'tsamcs varrerlandschZ "uZmcgrsßMdi^-l Mr "ctparkeikandercr/D^' mcrmncrungscin. M 'amcmgraÜWlMeß^ /dannamjarekrjuM. Im», ainem güttmMmUM l einer böses ding. !, ' brüdern sollamhertzcrM ck chtkarchEstr-rirhl^ m manne. m rngcorch haben großlW M -alter leibe macht^^clke« j s sige lycb der kinM^H ery zu bösen; stucknmkcr» IM 'tcrrichter/istöazsWÄ! scrdrn. >c thüc der, dergerenmff lengcr lebet/ vndmtm^ regen. e vndvngemachM"« an/vndmag/öcr;ied<^ tl-chefeyndseyndWl^ nd-ehchllickcn. , ngkmtkompra^U'^ ndgmütS. lrhccnxrSmdtMsrM ,s/sochrporkrBct^ REer. Vorehail derer / die nie dahaimenn bey den? jrcn sterben. c^vxy. Vrrhayler vnnd richtet sind offc bö- < dann der vcrurchaylc vnnd arme. M/. W.' Wachen haissc leben / schlaffen hayssc der cod. ivvvviy. waichmütigkair soll man nucmgce ffcrcken. . ich. , Wan Menschen alles begern bekäme/ so werenn sie mrc Menschen mer/ sonder Soe selbs. vv^rv. wäret troff aus der Philosophry vn den weysen/geher nimer lär ab. cvvs. was arner sein leben« lang gerhon n hac/daskompcan der ffund seirres kods hcrfür. cxvvw . Was auß erden komm ist/ m üsi Wid¬ der zn erden werden. cxly. was du wilt das dich dein nachbaur vberhebe/das vberhebduchn auch. xvvüis. Was man einem schenckt/dz rffscin. vliv. . was man chon vnd lassen« soll/ das ainer des groben kopffs abkome/ vnnd am scharpstsinigen vberkomc. cirij. Welt wrrc nicmanc andcrff machen dan sie lsi/sye baarec wie ihr art iff. vcs. werr vil lcüt fürchten/der muß auch pi! furchten. lvvvti. ' wer ain guc gwijffn hat/ verachrcec die Verachtung selbs. x vvvis. Werein weyb mir zanck erobert vnd gewinec/der hae das beste am spil verlo- rrn. M. wer ain weyb verleürr/der hat in ey nein grossen streyc gesigen. xvi Wer ain weyb verlcürc/ der witt ert lediger vonn vilfelctgem kummer/am vxi- wer arm iff sicher/darstsich vor die- benn vnnd räuberen nichts besorgen». werbäumc/graß vnd bletter zieret/ auch das vihe vnnd das gestrige! ernee ret/der wnrdcs gewisslich dcynenkii»-e vnd dir auch thon. xüy. Wer bald will reich werden/der m äss die secl aufsdie vbcrthür setzen. vvf. werckmayffcr vnnd künstlet krach ten alle mitjrer arbair gelobt zn werde. lvxvi^ Wer die eristerlich handraichrmg ey ner gelider verloren hat/ beheljfsich mir den inner». lxvvj Wer in gefahr des meeres kompc/der lernet rnn der noch Gort recht anrüf- fcn. lüh wer knechte verloren hat/iffgrosies laffesabkprnen. vvvry. Wer nichts gehört/mag leychr durch den ffrudel diser weldt/ wie 'Vlystesfur die Meerfrawenn / faren sicher dahin. cxx. wer seines hertzens wunstb vnd He¬ ger bekompt/felc tnn vnleydcnlrche Hof fart vnd vbermnk. xvvviü. wer sich beniegenn lasst/der iD reche reich. xist wer vnrecht vnd vnuerschuldt lcy- der/der lcre gedulr:Wem man seine re¬ cht rhüc/lerne seine sünd vnd schuld be> trachten. » lvütj. wer wol vnd recht lebt / öer iffwol geboren. lvüy weyb das böss/ ist ain schedlich freber imhauss. vxiy Weyb das böss ist/ jagt den man wye rauchvndtraustaussdemhauss. vxy. weybern/die verlassen/ rstsgefähr¬ lich ohn männer zübcleybcn. amblar. cxxvvy^ Weiber ob sy schon from/sind sy doch von natur vnbeffändig / warchmütig/ vnd vnrüwig. xvy weyber/was sie nach verstorbnen» . männern thon werden / iff ain lose sor¬ ge. cvWvy. weylmanarm iff gehet ehs recht zn bald man satt vnnd reych wirdt/ rhue rryemanndc kaynn gut mcr / am blatt, xf. weyse "8 sev. früw/-ü. derllch zur haußhalcung dienlich zu sein / Der Aristoteles schreybt / jha auch dich/ schälck/mördcr/vnd vnsinnige buler/die fr mätze erweckcc/vund vmbtreybct/dn aber auß lrebeder rügend magst dem schlafNicht brächen/ die mörder bey d nacht ermorden die menschen/du magst aber nicht auffstehen/dich zücrhalccn/schäme dich/pfuch dich der schänd an/dasvncugend sourl an dir vcrmag/vn rugcndgar nchcs/ Aristoteles chailt des Menschen leben also/das er den halben rayl gibt dem schlaf/da ist der weiß dem narren gleich/den andern der wachung/will durch den chlafd ie nachc/dnrchdie wachung den tag verstanden haben/hac recht eben vnd wol chaylc/die zeyc/wanneraber der zeyc vndersch.d näm/wereesfäl/ danndie nacht dem studiere n / gcdancken/ vnd speculreren bequemlichcr ist dann der tag/ »ug /v?» Ich glaub cs mchc/das er vermaynt hab/die gantz nacht darumb zu schlaffen»/ dttlren o- so er ftlbs gestudierc/gewacher/vnd bey der nacht gearbaye Hab/Es rst genüg/dz em rh^/l e nrr den vrerdcenodcr dritten thayl der nacht schlaffet / durch das gantz jarsstes der nacyr gut INN der nacht aufzä stehen/die vil züchütt haben/stehend Winker vnd sommer schaffe», stü auff/vnnd wann einer schohn auch vbersböglin rnc/der nacht mer nymmet/ kau einer Sas erst bücb bon dcm «SltrffU- ^eu6. Es frcwen mich die wyrffcl/ wann ichs ansihe/dann ich feer gü» tm/glücklichen/vnd gewynlichcnfal damic hab/gewinne allweg / bester mer lustshab ich zu spilen. Vernuaffr, Die obcrnanceir sprl grenzend etwannhrn/hie aber ists angst vnö not/schmery vnnd kummer/L> wo! rst hie ern wtes-ched vnerscktlicher schlund vnnd abgmnd / Öwie geschwind sieüßc dahin das Haupt- Ilche vas wölliche ein groß vngewytter hie ist/des das gemüc zcrschlecht / ein große wslcke die einem sein gucs lob verdeckee/ein anrayyung aller laster/vnd enclichev weg zur verzweystng /Ähayle deinen gewyn mit mir nicht/ kayn fal des wyrffels ist glücksälig/sind alle böß vnd kümmerlich / dann der/so verleürc / engstigec sich/ aber der da gewynt/würdk angezündt/angereytzk/vnnd enclich inn becrügnnjH gezogen/gegenwerkige glücksaligkayt/ist offc künffcigs vnglücks ein anfang ge - rvesen/Diß spil haeauch seine schckcksboßen/vnd böse sucht/wann ein ycgklicher/ der micdem wyrffel spiler/verlure/so spilet nymmer kayner/ die aber gewynnen/ sollen wißen /das der gewyn künffcigs schadens vnd Verlusts / nur ein pfände ist/ Es gilt auffdem platz des vnbestendigenn glücks also avffsetzen/es gilt gewynn vnd verlast/das du schon gewunnen hast/bleibk nicht/es bekriegen dich deine gstl- M lendarumb/k)erwiderumb/hast du verloren / würdedirs bald niemand wrd gc- wmcauff ben / Derhalben/ob du schon gewynnest/so ists doch nicht dein / verleürest/ ob es de.» sprl/ schon nicht auffein anderen kam/sohörec es doch auffdein znsein/Es sind allene- iÄst rcl" halben Vil ding/die ein gutes gmüch von diser vnsinnigkayt abforderen vnnd ZN che. ruck ziehen /wo einer allayn dm geytz sich nicht vbergehen ließe / wann du schohn gewynstj wie gesagt / so bleibks nichk/d» müsts hundertfeltig dem/der es von dir schätzen würdk/on dein danck geben/vnd würde des deinm auch ein güt rhail mie hingehen/vnnd alles verschwynden/du wyrst kayn güten tag darbey haben/das gelt ist ondas der art/das es nicht bleibt/vnd wie es runde ist / so walrzec es dahin / wie vil mer das mit wyrflen gewannen / Der wyrffel hat nie Niemands nichts ge, fthenckc/er nimpt vnd verwandelt das gelt nun / vnnd yhe lieblicher er sich sehen laßt/ye vnfreündtlicher er sich zu lekst helr/vnd kayn bitterer Verlust ist/dan wan derspn - BasErsiBüchHondem - Das XXX.Lapiccl?Vonandcrm mancherlep sthaw» spylcn/spcccackcln vndkurtzweylendcr Alten. Li te t-mrexssuZMre /crocer, k-ic contt-ck cckrncm bel/r/geschw?ndlgkayc / vnd verstände vberwunden hat/wöllicher Curro dem volck kayn marmclstaynes cantzipile /oder fechchaust/wie Scaurus/aber wol ein hültzms gemacht/vnd künsti-cbzürchren hat lasien/e n zwyfachs vnnd hoch im lustk hangends/hat edm volck maysterlich bas maul au stsperren künden/vnd das volck /sprich ich/ das alle welk bekriegt vn vberwundenhar/vberwand er micsollichemhofreren/sprlen ndgeüchereycn/dz volck merckek wenig sein gfahr vnd verderben hierinnen/lachet im fthawhauß vs siren vor freüdender wevl/vndwannsie heraußkommen vor grosscrn verwunde¬ ren diß gebcwcs cncsatzteccn sich gleich/verglasten vnd vcrgastcen stch / warend also anderen leüten ein pur lautrer gespört vnd gelächrer/vnnd wir verwunderen vnns feer fast/das ein mann inn frembden landen/rm ellennd also gestorben/aust oderabersehen/ klaw-'Nvndzcci fehckittiuß/dasl rrauiifürkom! aufsden andere graasamcsvnn menschm/derb lekstinndmgki wslalso/dasw^ lieifeteuchmm eüwrresleybs/j besiisie.id/re. SS s:« SSL svasc welschland lure ließ mas in ernst hoch cinvarerläd »grober v-ltz nnsagt/Lü rstglfcvn ai» inpawrmar 'undrerdam s 8 Poer sage '/dvö gäem «g nicht nur as/clblge er- erachtens sie mdz ichm8 7 bächer vrr vn verdert >llen/habeN ezü erkieset/ yandtwerck Her macke/ kchern vbckt rlswol getdk chtaildism/ er darob sei» »r was nbücl-ekg^ »menlick rm , ücker / da» gemäkW ämec/näm» ksihid/d-tttt ns/ftnerrya »ücker/auch rn/E-sem- »nnckr/attes s/vndwarl chdahaym nsieehs'M ^/das k»M hab vil bä» ,n ma""ik mfrowkeit Ücker vnca >r/imk-A vnd^ yütenGlücf. XI.V Vnd dieweil Man trrgrnt vn fromkait nickt sickk/lasse Mans anck hs:f^r^/d?c bä cker stchen dieweil im w.mckelauch wsl/wan hausten bächer grlerc vn srom ma^ cher so tveren die rcicke sten dre aller srömsten vnd glercesten /man bcf.ndct aber dz widerspil/vil vnd vrlerlay bückerhindern nurenn/glcick wie meinem krreg da erner der v-le halben den andern imer verhnderc/so sckat auch dem der vrl bücker bac/zum stud:ern/vn wrrcostcauß vberstuß wre dan gi'ckkchtgmninklch erngros ser mangel/hak einer vil bücker/vn kornet sm zu das ec nickt waisik wie /last crs ein dmgsem/sündeks abe von rinander/brattche die bessern, vn soll stck wol oer^ä-e dz mckcdie bücher/so zu guter zeyr nutze möjckcen / vnzryklrck schade btmgen.Wan so einer vil weg geen will vn mnß/wrrr einer vil vn ostc jrrc/vnd dst oberttem weg vri t>üa>, offk reckt gieng /zwey^le ob einem zwifachett/vtl mer srrigung bringt ein brrh do drry oder vier wegezusameü gchent/Alsö auch einer der oft ein bück allein fui-sick vcst: vno genomen/wererechr gangen/vnd gär ding gestudistt/so ervrl für fick genomen vnnutzliche arban gerhon hac/denen die noch lerNen/mästeN wol vrllastes dulde/ den glerrcabcr ist wenig ding gnäg/zuur l ist baides vnnutz vn schad/aber die star mer fare, cke sind/mögen dcst baß tragrn/Ick waiß kaitten der meranZal der bücker gbabe dan der obernant künig auß Eg^pto/die bächeraber haben m Nickt so rerünpc gemacht als dz er die t^.sckristk verdolmetschen hak lassen. Istem wunder groß werck gewesen/das aber nockgröster/dz syäl'egleick gesiuet/rransferierc vnd ver dolmeksckKt h^be/ist es anderst so wie Mansagt/maN mußänderstdran/Eher vn rechter chlMKkonwc nicht dahcr/das einer vil bücker habe/sondst das er die selb» gewisse vngelerecch ab/nicht das er in die wnckcl setze/sondrr a» die gedechrnus / Ins Hirn Mästu es bringen mr m bückkaste nacheinander stelle/dan wa es s> zu gieng /wie du mainst/were niemank gelercer dan alle buchladen da bächer fayl in « mir »» s ind / Du hast vrl aebündne vn gfangne bä cher/kündcen sielsß vn lcdrg wstden/ n»üssest deines 'ailoieN sinnes Haiden ewig an st stak mn diegtfäncknus von jn ge s« vt sprochen werdet» /trn wie sollens im ckun/kans dock n wol iatd sein/Es hac Man hmi sey« cher geyywnrm v l dahaim/da sick vil andere an behelsten möckkcn/So thüst du auch/sitzest ob dcnbäckcrnwe eit, Hunde rnn der krppen/drr ferßr das hew n.chr vnd lasstts arrck die och,en nicht fressen rc. Aas XL-iui. LapM /Hon denen die dammb bächer lass n von jnaußgehen/das man von jn vil sage/berämpr vnd gelobt werden. SMPtor«mtotsutttman»Eit4,^rwt»tm?iicoeis - 5> m 0orhanden/Es were vlt besser man lese die schon geschriben sind/vnd brächte die selbigen ins leben/vn thec darnach/dannwcrenbüchLrnUtz/somanthärwasgücsdarinnenstehct/vndie diesach mikdcrchat vnd nichtnric Worten ausigerichccc/sonst vil wissen/vn nicht darnach chun/plasek einen ausf / machet stottz/wie Paulus sagr/Dann sage an/ wann einer schön/hüpsch/gcschwrnd/zierlich/brach tig vnd gwalcig von der fache reden kan/vnnd den handel gleich wol verstehek/außrvendtg auffeinem nägelin her erzölt/als Habers an eim schnürlin/auch dz selbig nach aller redncr kunstarrfs papir bringen /vnd schreyben kan/vn greyffrsstlbs mit dcmminstcn frngernicht B'-chec au/Wasrstesandees/dann ein vnnützcsgecön/nn mühe vmbein lönst/eineye^ w«s nu« ler rüm vnnd ehere/die er daruon begere zu haben/ Es were dir besser/du werest einbanr/hürest der sew/ werest ein weder / odder schisfeest ob meer/dann vrle/die wasgSrs die narur haudwercksleiregemacht hak/sind ster weysc ieüt auch beywrrlen/ L^er wrderumb sind etliche zur wsyßhayt wol geschickc/geboren von» nidcrem stände stisni dermcnschen/von bauren/ha»rdwercks vndschisieücen/dre das glück verhindere vnd aujfgehalcen bare/ Daher sich vü lcür/diecs nicht wissenn/verwundern/das vnderarmen ha«rdwercks!eüren beyweylengucc köpste zum studieren gefundcnn vnd avsfder hohen schul erwann derwell södollesitstM mügend/die namrkahn schwärlich vberwunden werden/würdc sie anderst vderwundeö/ Bücher schrey - ben/vnnd nichrdarnach thün/soUnichrs/vergehct/bleybenrchr/bächLr sindZer- störlrch/ ml die es saur ankomen ist/biß sie etwas gütsfür die leük schrrberr/wo an dere nicht vonju etwas enclähnrt/vnd von jn geschriben betten / wer jr schreyben yetz gar zu gründ gangen/was Menschen machen/bcleibr nicht allweg/sterbttchL arbayc mache nichts vnsterblichs/Darstest drchauch nicht rämen/dasdu vilbä cher machest/wer kau (Laceronis vrrd Varronis bücher erzölen/ Wer karr Liust vnd pjrnii bücher ermessen/hac doch ein Griechischer glcrcer man Cnsippus/Hac bey sechs causeNc bücher gemacht/der hak ein innbrunstig Hertz zu schreybenn ge- lhabr/ists anderst wahr/derhac warlich sonst nicht vil anders zu schaffen gehabt/ In der warhaye esdarffgrosse arbayt vn sieyß /soll einer nurzway oderweniger bächlrn recht zürrchren/schreybenivnd von/man tag außgehen lasten/ das eyner so vil ransenc bücher geschriben hab/rst nicht als leichclich zu glauben/ als sich das verwundern/ warsich es bezeugens von jm träsfenlicheglercs männer/die da sa- Aen/das sie es nicht aklayn gehört/gesehen/ sonder sc!bö gelesen vnd erfaren habe/ hat sie einer mchc mögen alle erlesen/rst auch nie wunder/das einer allayn alle ge^ schribc Hab/Es were hie langzuerzölen/wolche vn wasmanner inn Lateinischer vnd Grrechischerycgklichergeschnben/irbücher sind der merercayl zu gründ ga- gen/vilgar nirner vcrha.idcn/rrag sorg das deinen auch dermassen crgeeu möch ee/wo du bücher machtest/das du dein verstand mit vbrcst/vnnd anders lerende dich selbslcrcest/diezeyc so tnithin brächtest/auß dem vergangnen dasgegcwer« kigerichtetsst/gieng cshin/licsse ichsgeschchenn/ Who du aber dise suchte heccest/ wie dobengesagt/wurde ich m:ch dein seererbarmen/dau auch leük sind die schreie ben/dassie nieaufyören künde/Lst /N gleich/als wan einer bergab liejf/sich nimer Hst cs chl erhalte künd/dz kan noch ein häfcigerr kranckbaic sein/wirc gleich ein vnsinnige ß weißdrauß zelerst/hac bücher schreibe eclch berümpc vn fürtresiich §macht/so har eümpt gs sie hergegen vil ravfenc narren auch geboren/ solc bcdcncken das dir güe were vnd macht/si» nutz/was hast du wann du zum narren darob wirst/vn gar verarmest/mschrest sÄA dein zeiewol baß zülrerbringen/laßk dich aufwind/bawcst ausfsand/dein eher hie öst »onist-Mvnndttlcht-. EA k) liü Das nutz/washastdu wann du zum narren darob wirst/vn gar verarmest/mschrest ftmÄA von ist eycel vnnd Nichts - - - - - Aas Erst Büch bottöem Leider vnd Plauderer heütbey tag kommcn/vnd inn der Lhrrstenhayt vnnM «vcrßhelt, aber dich einwcißkündigenrümest/solm wissen daswcißheyr nicht verhayße anderst/dann die lieb zu jr/wer sie liebt/mag sie erlangen / der cic> telchücs nichk/die liebe darzumusi dich zu einem wetßkündrgen machen/dye rech¬ te wäre weißhaykaber mögen nurfrome goresälige männer verstehen/lernenvn bekommen/dann wie geschribenn ist / so ist die gottsällgkayr die weißhayk/ Ewer weysin mayster verachten dise göttliche kunst/wissens mche/ sind auflosts gschw« tze/wie gesagk/komtn/reden nichts mer von Gott rechtschaffens / dispurtern nuv von subtilen griffen inn der nacurauffs fräuenlichest/verrnaynendie aller herrlis chiste ö^ayestek Gottes micjren geschwinden argumente» vnd plinder Vernunft zu fassen / kügcn vnnd kcken von der haymligkayt der natur innjren schülcn/als weren sie von hymmel herab kommen/ vnnd ein lange zeyc inn dem rach Gottes gesessen/gedencke wenig an das S.Pauls sagr/wer waysit für sich selbsdes k)er- ren sinn /wer ist doch sein rakgeb gewesen ? lesen /hren aygnen Ambroflüm nicht / der da inn dem buch fchreybk/ da er stinesbrüders tod bewayncc//prechennd/Die weysen au fferden disputieren vil von Gocc inn dem hymmel/wisscn nicht was sy gucken nochgagken/Es kan einer wol sagen/er sey gelerc/weiß/vnd kurrstreych es wereaber bcsstr die that/dann die worc/dreerkanrnuß merdan die bekancnus/ dann das erst hat ein nidrigkayc auffim vnd die warhayr/ das ander ein erdichte stoly/hochmüt/vermessenhayr vnnd vnwarhayc/Mehr suchen/ die ein ding mir warhayt ver/ehen/niderträchtigkayc/dann auß jrcr wissenhaycein rüme/ weß- baye/kunst/vnd crkancnuß /suchennicht vilrenck/lassenswo! bey dem nächsten ste vnnv bleiben/fragen nicht nach lären tiklen/sie dörffen jhr nicht/ wer wolt ein liecht an- wclßhalr /wanndie Sonn hell leüchc/vil sind on titrel/mänigklrch sichtlich vnd für sich mcht rräflich worden/ so daneben die mit hohen eitlen im finstern verborgen gelegen»/ vrl. Ernguce wahr hak schlechtere zaichen/dan böse/Eingukerwein zum wirtdarf nicht vil schöner aufgerichcek rasten / Was soll es auch stin/ das man dir von dey» voetrrcv «cs dichten vnd poctrreyen wegen ein krantz von Lorberpletern auffdas Haupt mit chrcli sctzk/wann du auch recht gelerc darzü werest / who nicht/ so zieret der kkantz nur Lorbcr, dein har VN oren/waare dichter vnd Poeten sehcd/das sie es baide Zttsamen brin- krenyciu^n/xunst vnd ehcre/lose Porten lassen sich des krantz benüge/ Esistauch an dem grosse fantasey/mancher gehet/ar vnnd rag mir vmb/ laße faren alle erbarkayr/ bürgerliche sirren vnd recht/verwarlostr stin aygenhaab vnd gür/laßcs alles hin schlaudcrn/kompc darob zu grosser armüce/ würde mänigklich nur ein spottuo- gel darob/verachtet mänigklich jn darumb / schilr/n doll/thörichc /einfa»rrasten vnd nanen drob/vnd ist sm «arlich auch also/ soll einen der grün lorberbaum da¬ hin bringen/i sts schlecht ding/wann du nicht mir deiner knnst das steydlin feuch¬ test vnnd besprengcst/so würde es bald dürr/was sols dir auffdem Haupt / bist da dschkaynkriegsmann / den mans vor jaren von jrer redlichen rhärenavststtzer/ der krantz auffdeinem har zaygt dich den leüttenn an/dasbesser für dich gewest», wer/du werest dahaymbliben/du müst manchen stich leyden/wyrst vil feind/net der vnd mtßgynner haben/die werden dir dein kranyaußrüffen /Ehere zaychen habend manchen zü frides vnd keiegszeyren grossen schaden bracht/ eben diß wi- derfcrr auch denen/dic sichmit dirrämen/wie sie die titrclderkunst deswoiredes d-s wo! bckomn»en/so doch drse kunst an jr selbs weyk weyt gefallenn/also das rechte nach rcveswl« der art redner yetz weniger dann rechtgeschaffner poecen sinnd/dann ein rechter NalrÄc*. rrdncr distrist/ der von einer ycgklichen fach vberfiüffgvnud zierlich reden kan/ wann du das bedächrest/würdst dich wol darab encstyen/ob wol schon dises/von einer yegklichen sach/gefallen vnd verworffen/har es doch noch grosse mühe vnd arbayr von ctllchcn fachen wissen rechtschaffen zu reden/laffc dich fräuenlich ver- mcffnhay; Man spricht Mrstimgei R.cu vcrn ^>Ämar» oberer in mei woldutzet!' tc/vnvn8st äc/mäßdi< MS der Pott -je edlen gcfta micwidendir kunst/abcrg warezwachr brachc/vttdr desbrachks,^ volkommcnli zürcwrgenge vnö gelt/gen fragen nicht! Gottemmm esjnrilgrlt/ wrlalsobrrre vil von einet! vnd redliche js a>elc so wo! ^nneincrm nrw>rv>^ s-hochalV' L'S dirharsetkrak kreuch Das Erst Bück bonbem ist klagens vnnö ewiges heulen/ Dkeweyl nun disem allem also ist/das die kiebstO clcer vnögeschwstergot so rödklich einander feind /sich vndcr einander verfolge/ vno plagcn/vil kummers/jamers vnd noch anrichren/so mag ich sagen/dz allatn Xeälte kc ^geschaffne freündtschasst sollichs nicht thür/wyrssc nicht dermassnn neyde/ I.cv- feyndschassr/vn Widerwillen aussscingclrebre freünd/Es hac nye keyner mit wil- l"«»." len/nrchc nur aliayn nicht fern freund verderbr/getödt/sonderauch rin wenigsten »n^ngclcr no d nye belaydrgt/Derhalbcn hast du ein sollichcn guten freund befunden/hastu cil^s i>4, - warlrch gross rerchthumb bckomen/Altayn Hab acht/ das dn das best das du be- kommen/nicht verlass st /dann es ,o inn der welc zu gehet / das man sich mehr be- steyssr zergängklichengüter/wakr vnd kaussmanshandthierung / dann rechter tugend strcüntschaffr vn bidcrberkayt/R ündkfr sollrchen stcyßauss goldevnd sil- bcr/cd lgestayn vnd berl n wenden/das doch nur des erd« rrchs Hessen / vnnd des meeres gschmeyß vnd seüberung/vnd zergengklich ist/ warumb nicht vil merauf rechcgcschassne freundschassc/dre ein köstliche/ görtuch vnd rmerwerend ding ist/ sine drattssdas du sslliche weder mit worren noch wcrckeN belaydigest / das du nie ^'brcm müssst den LVeysen Gyrach/inn seiner gaystlrchen zücht sprechende / Wer fcnc fceü semen nächsten durch aynichertay we ß faren lasst/ist gleich wie dem der ein vogel vcbckom aüß seiner Hand stiegen laßt/vnd rm ttimer kommen mag/dann er dahin rst/errst ?er »E enrruncn/wioein hyrsch einem netz/dann sein sccl Ware verwundec/vnd du wirst »nöchatt« -n nicht mer fahen/ D^rhalben köstlich gür ding hast du vberkommen / wann du ErfrÄv es nur behalten kanst/danndo würde es an gclcgrnn sem/ Ein grosser schatz/eiu em gros, gürer freund /drsen mnstu behalten mir grosser sorg / dann so du jn vcrleurst/mag s«c,chay. sttt^unichcmerhaben/wytst vmbsonstrotzzannen/waynen vnd heulen. Dasein. Eapicei/ Von bbeMrstderrerchmm. (Ztt-ncio /vr-lmen-rc«;ssoimtI'rnrcroFN-r/>o/i. R.ech wollen sein vnd darzü gerecht/ Gehet ein Camel durchs nadelcer/ Das reymk sichglerch alskrum rn schlecht.Go würde der reich nn hymmel Here» Vst glSt nicht mißhandlest wider den dere gibt /dan also halt ich/das d-in nechstcr ansiv^> chte d-d bersiuß sein armür Hüffe vndeestacce/k^lchcmir Gscresgüttern stsltzierest /doli ervr/nilr vnd voll werdest/Es war VON anfang also angesehen/das nicht der Mensch dem gerrh^uf selbe/sonder das fcld dem Menschen gcdienetfolce habenn/aberdcr Mensch da er f-g. inn disc ehere stünd/sprichr die schriffc/har crsnichr geachcer/solliche eherc durch vbcrcrereung Göcrlichs befelchs verloren/das der acker jerz distel/dornvnndblec^ Acbayr ccrcregc/de fruchte der arbayt nicht lonec/Mit schwayß/müe vnd arbaic muß nc-r-t der mcnsch das land bawen/vndligctturallesanGorressegen/semarbairtbttks Vsrtcs^ nichc/ober sich daroh zu rod marteret/Arbayreü s)!l man nach Gottes befclye/ gcvexSg. Gocc lajstn m?t seinem fegen walcen/dct ists w-e G. Pauls sagt/der das gedcyen darzü gybcr/Daures arbayt istern guc ding vnnd Übung für den lech/ vor jarn tun grossen chceengewescn/dasschlechcest vnnd gerechrestleben/^lnn aber bare neydvnnd geytz bi ? m aller welk vberhand genomen/das sic auch auffdie baws rcn hüclm vnd he! geraten /dann sie die lecsten feind die aufferdenböß werde/ wie der Poer sagc/da gercchcigkeyt gen Himel von bett Menschen/da sie katn statt rner har/faren wsle/ersüchec sie alle ort/fiohe zü lecst von den bawren auch/Abee cs ist hie zübesorgen das die lerstcn bösen/die ersten möchren gewesen sc in/also das auch sie/so man wider hindersich auff rechtgeschaffen lebender alcen/gehenwur- dc/noch dre lecstenbelibcn/dannbawrsfchalckhcyc harr ja so großvberhand ge>» Acker, nommen/alle läster von den steccett fein nachin gelernec/k^un das ich wider kom baw ist me auffden ackerbaw/der vorjaren/wie gefagr/inngrolstn würden gewesen»/ creffeniicheleueden selbigen gefürc/vn vndcr andern Garo Cenforinus sclbs/hae herrlich züfeinem hauffen der ehren/denn er züuor dazumal der bestrarsherr/redncr vnd gcwe^ett. feldhauptinan war/nichrszerhö merwisien/dan dz er on ein vorbilde vnd on cin nachrhüer/das ist das jms niemairc werd züuor noch nach rbün/E-n ackerbawr werden/vn das selbig auch mit grossem lobgerriben/werwolc sich nur schämen/ mir de hohen Lacone de psiug einher mänen/wcr wolc dz für schatlich achten /das Laconidzhüpschest vn ehrlichest ware/derauchzüuor on ande redliche rbacc seins .lcibsvnd Aas Erst Büch Hstchcm schöne vnnd hüpsche erwischet hast/so würdt dir mit vudcr inn dem Hause hsffakk einschleychen/das billich Juuenalissagc/ er wolccliebcrcrn schlechte außländische auß stimm vatterland 'Venufino zu weyh haben/dannein geborne stolyc R. ömt rin/als Corneliam genant der Grachorum müccer / em Tochter Aphrrcani/ die sich mit bracht vnd macht/resvaecers herrligkayr vndrriumphenerriste/erzayg ce/vnd hsftercigklich stoltzierce/Esistein böst ding inne nemhanß ein stolye vcc tel/must der arm mann knächt scin/must sich vil keydenn/ muß vndcr die bancke/ muß vonjrencwegcn guce freünde vnnd vil anders/ das jr encgegtn/lalstn vnnd meyden/must sich gar reyten vnd regieren lastenn / Er hat seinkayn gewalc noch macht mer/einschwärcrlast/hörce fustbänder/die stinsreyen rucken/ vndgebav ne dringen vnnd rrucken werd/schwär ists znsagen/schwärer zugedencken/ aufs aller schwärest zügedulden vnnd leyden/er ist rnn der welc sein lebcnlang/ beyjhr nur ein gast/wann es dannochc ein cag werec/gieng es hin/werec als lang das le» ben werec/Es istzubesorgenn es dringe manges mal /cin feind inn stin vnbchuc- sam hauß/der da innen wonen werde mit dem weyb zu seinem grojstnn schadcnn vnd verderben/bist inn den cod/danner kayn hoftnung kaynes schaydbricfsmer zügewarcen hae/wie vor jaren Moses den Juden zugelastcn har von hörcigkayc wegen/wie Christus spricht ihrer heryen/Derhalben nicht war ist/was du sagst/ rnn dem das du dich ein weib genommen/rümest/siehac d chgenomnrcn/vnddu wee etn nicht sie/sie ist Herr im hauß/b st tag gnüg dein selbsaygncr Herr gwestn/du must mec/ v!r! ein mal knächt werden /tticrumb mäst du/deine kind werdenns wsl gewar/was lcnrt stm du thon hast/sie würdt sie wie der hencker plagen / vnd du must dein maul halten «-Äev darzü/siewürdtdirdeinschwygerauftshöchst verfolgen /deingesind vnderdas baxr/ joch bringen/ein grosse kuchin auffschlahen/küsten vn kästen lären/am rag wirr sie am fenster ligen/zu nacht inn deiner kamer liecht brennen/im hauß hrn vndwi dcrgrumsen gehen» / hast du sieeinweniglicb/sowyrstdu ein grosser eyftrcr sein müsien/da gilcs dann klagens/dahastdu dann ewigcnn hader un haust/ darffest nicht zu feldinnkriegziehen/magstkeichceinbößlinreijsen/sohebc sie ein gezrnck mit dir an/hast weder zu tisch noch bett/rüw oder fride/du must zu Mitternächte imkampfstehen/'Mannejnercinwejb nimpc/ st mustcr sich von demfrid schay- den/must sich se n lebenlang am narrensayl vmbfüren lasstn / besonderlich wann einer so ein narr vnd esel ist/vnd auffihn sitzen laßt/ were offc bester er wcre mann im hauß/vnd nicht ein sollichcr waichltng/ richtet seine geschähst mir dapfterkaye auß/hielt sich ernsthafte/wurde in dasweyb beyweüenwol zufrrden las jcnn / wie soll sie aber anderst chun/dieweyl sie ein sollichen gauch hett/der nur sein sieyst da¬ hin richrec/das er sie nicht erzürne/wann sie sollichs merekt/so hat sie schon gewun was fnr nen/was thuc sie/sie macht auß einem narrenn gar ein vnsinnigkaye / Er dörffce k?r crnöä "ichc jrcn willen sirr ein thär gehen/wann er ecwann hingehen will/müst er sy sä w«7b! allweg darumb bcgrüsten/dichccn wie ervrlaub nemen möchre/vnd cur weyl dem strick entrinnen/was du chust/begynnest/dichcest vnnd trachtest/ will sie allweg wiften/wie/wo/wann/istest du nichk/so sagt sie ire speyß schmecken dir nicht / wilc du nicht frölich sein/so mäst du von einer andern hören/wie du bülcst/müst gleich nicht allayn doll/chörechc vnd vnflnnig darob werden/sonder gar ein stock vnnd plock/Alst geschicht einem alten manir der ein iungs werb will haben/wie das licd Unfingr/Eskan erner weybern nicht recht thun/rst verloren/wtls setzen sic habe dichtnnprünstrg lied/were brftersiehettdich züchciglich/gocstbgklich vnd keüsch sich lieb/inprünstige lieb ist nichts anders dann der stele brnnst/ wan dan die secle vnd gmür entzündcist/was kan für beschaydchayt gebraucht werde wie mags da eeliche zuchc/ruw vn gemachsamkeic erhalte werde/har sic dich inxrünstig lieb/ so müsid» sten/ vnd er bensem-st selce cin^r r< Mwülwe 8S- S der mcrer r kräftcnllch stuchdicblt siüchrc/s^ brcüren/lch n.chr-trob nchcderR.' stlgvermryi rktnördec s stngrcwU dcrEtzch! sind/wan» sie schelten i edle/kcüsch dasdirsm msrkavtzs gefangen/tz dirrc. Ein schön Dardurch sicdirmcht nachMrn etlicher ma danesßer^ zurhsffar diezüchvk güten Glück. k/dz einer weK ven/geherM sagr /mik km bern / fürnE schcns/ptack» idengeasdrcä r/!aßdrrsA iseyjmmer^ zedenckedeM ms der mW M/du mft je irckl'äxrM inaußgcinM cükraystg rcstcbicrrM» «ntt g-mM je verstückk^ Fel^- „jä?-nrv-tt/ reec/vcrpA -suchcc-'^ 'I.XVÜ L. Jukins Cesar Kak. chae vberwu idcnn, " hI' nd/^lbejsa ram vnj^^r oie a/vnd zü alter terst ?^^ istr worden/inn mitten sollicher gewaltigen sigero schwame / wie sie BrbliS Leans«, zucodgewainec/wie prochrint erschoßenn/ Pyramuserstochen/t^yphrs erben- Äec worden ist/Ja menigklich waißc wie die Griechen vö der kdelena wegegantz 'Troiam zerstörec/diß vn dergleichen causendc vnderläßen/die zwen obernanren wol anzargen/was bebe rbür/wieschandclich sie die leüce zürichc/Ich wolc dir die liebe ye gern erlaiden/du heccest warlich mer fride vn rüh/wan du mit soll cher vn simgernarrey nichc vmbgiengest/du darffest mich aber auch nichc also bie verste¬ hen /wan ich dir liebe taiden wille/t as ich das gegenchail/das ist/hasstn dich baiße danes baide nichc gäc/in der mitte stebec die cugendc die zwayeüßersten sind all- weg m allen dingen böse//Lrebe vnd baße setz ich bie vnderschrdlich/dan wre baßen die tastcrvnd lieben dietügeNc gnc vnd löblich ist/also ist berwiderumb böß vnnd shandctkch/diecugendtbaßen/vnddie läster tieben/duwirst seltenem ding finde das zugleich zeloben vnd zuscheleen wcre/die liebe ist auch an ir selbs mancherlay . alle lieben nicht ainerlay/Man hat ecltch gefunden/die habend Got so rreßenltch lieb gebabr/das sie gleich das für jren gewrn geachcet/so sie von Gottes wege alles groß, gelde/gät/eher/leib vnd leben gelaßen Haben/Geinddarnach leürgewesen die nie st hoch komm /aber von wegen der liebe der cugenr /dre sie zu jre rn vaccerland ge- cragen/anch leib vn leben getaßen/vnd der vnzclich.Aber das ist vnsichrlich dng scheinet vor euch mchc/wölt nicht gen Himel hinauff/wölt hernider lieben das /r st hct/greistet vnd fülec/wider das das geschriben ist/Ir sott nicht lieben das jr sehec sonder das /r nicht sehet das ewig ist/Ir aber blinde mir augen/ohren vnd bergen/ begerc nie wasewig ist/geschweygen dan das jrdarnach fragte oder zu lieben ver mutcec/jr wölr was zergengktich rst/decket vnnd schmnckeceuch mit der liebe/das istcwerzergctzllgkair/ewren Gore/den eheret jr/de , feyrcejr/dem opfferekjr/wo lan laßt sehen ob euch ewer Goc künde sälig machen/ja vnstlrge leüce seyc rr / Gore der imhimel ist/w rc euch vnd ewcren wollüstigen Gott in die Helle hernrdcr stür- tzrn Vnd wcrffen/Du mainst du suchest hremic ergötzligkaic/cs ist karn ergötz ig- kait/sonderdein schänd vn schade/du tbüst deinem teib/eher vnd güt hremic wee / du belatdtgcst dich hiemic selbs/Liebett/sündc / vnrechr chün /rstje eineilend ding / dasistaber nocherbärmlrcher/das ainer erst stll tust vnd frerrde dran haben/das aller jäinerlrcyest ist erst das/das sich ainer damic beschämen/enrschuldigen vnnd M ü ecwanit rgenvnfürö K haben/dal n ein andm «achten/vnd bschamtlchrr ill/Zrewedrch die engel find/ -et Aiamns 'ch/sondevals srrwerrmchc eauchsagrnn/ den/ZarIM rclremlrcbzä d. karcken nm! den kan. gücen Glück. QXXii - Leaö. Ich frew mich das ich so ein starckcn/bchertzten/mürcigenn/so /TzH^ernkünenkäkclvndffoltzenheldcnzumsunhad- Vernunlkn Lester-^ ' ckck dein sun ist /ye mer vnd mer müst du stin strg haben/dann dasglück haustekauffnie mand/soni l gefahr/als an ffdic sich austir kreffc verlassin/vü ver achren/sic das ist dasglück/dan andere khünd sichenvannan sichere orc / gehend ftraychennicht so nahe/setzen stchnicht dcrmastcN dem glück entgege/ grölst stch rrr vnd klimmer fallen vnd brechen gern den hals/wer sich dem pliye vnd donner kr-mm« entgegen serzc/der wiirdk liederlich zerschmWn / bedeNck« dich Vas alle Helden die ""»o lw- sich austsir krasfc verlasst n/sinnd ccwaim schandelich vmbkommen / Gcercke des lekbs ist wol ein feyne rügend/aber voller gefärligkayt/angst vnd nor/ rsteim sein ehe »mö rodcenpar allzeyr vor den fästen/der rod hinden an im / Es ist wol etwas das ry- A"" ner leib vnd leben für sein vaccerland srtzee/die feind abrrrybk /im grosten thüme" macbec/du müstaber dasgcheüle vnnd bitteren tod darod haben/ was waynec vnnd heulet Creon annderst/ dann das sein beherycee sirn sich im krieg wider d e feind so wslgehaicen/vn zü leest darob erschlagen ward/Was iamere sich Euan vLk-cvü der anderst/dana das sein sun Kallas inn seinem ersten krieg mit seinem schönen ncwenn kriegsrüste erlegt Ward/Was manc priamus seinen sun k)ecrorern/des k^g"vA er besorget anderst/daNn das er sich mir Achrlte nicht schlahen stlt/verman ec vnd ^/en/ h? bat in/nicht gnügsam sein forchrsame mucer / das er sein müssig gehn/ vnnd von Avm. /hm stehen solre r was sagt Neceoris weyb zu 'Troja/da die statt inn alle machte dran/vnd von den Griechen erobere ward/ anderst dan das sie ires manns forchc vnd bestrger/dieweyl sie weßce sein stcrck /hertz/vnd für sein vatterlande zü streb¬ ten mutigen sine / wiewol jr nicht kundtbar war / das jr mann schön hin war vn erscl)lagen/da er auß dem haußliesf/redet sie ihn mit sollichen worren aN/L» «nein liebster tterr/was wölk jhr chon/ewer sterek würde euch vmb denhalsi büngenn/ erbarmet euch vb-r m-ch/vud ewere kruder dre st bald vakterlosi/vnd ich ern wie tib werden Müß/Was sagt Achiilis müeer/ da erauß Griechenland für Troiam zohe anderst/dann das sie sorget das man zu land vnnd wassir ihren sun Achrllrs verlieren wurde/wolce jn dahaym behalten haben/versteckee ihn ein weyl vnder den jnnckfrawcNlrn ^raDenzymmer bey seincmatren vaecer /aber er mußt hcr- firr / SollicheS heülen vndklagen rrchcetallesan/ die manliche stercke/vnnb daS tzüne mutige Hertz / Warlich wo vernunffc vnnd «eißhayc zü der sterckekompt/ das doch seuen geschichr/ist es etwas vnd rum wcrdts/stnst ist thorhaic vber thor Hayk/Vud wlls setzen das einer gleich ein groß Hertz habe/ vnd hac das vermügen BN leyb oder güt darzü auch nichr/so thük es auch nichc/großmächcigkaicist we¬ nigen verlihen/Mm sihecerwann das die allermächtigsterr am schwechcstcsind > VNnd sie beider dahinwischen dann andere-das man warlich sagen müg das sich Nichts höher auffbcim wie ein wasstrplase/dann ein mensch/vnd so bald vergee/ emwaNr Manger vaeker geriere gern des rusts vnnd lasts inn seinem hauß/drn er tragen müß/wann sein sun ein wenig einmann sein will/müß vil vnruw vndvrilusts ha vnv »er¬ ben vnd dulden/Schön istdiegroßmütigkayt/herrlichist die stercke/ baydeabcr 3<«bO wol bin ich so srölich/wann es schön ist/vnd die Sone scheint/ «errcr, ich bin recht lustig vnd guter ding. Vernunffr. was höre ich hie/da hastdeiu hertz/sin vund müc/bißherauff jrrdisch vnd zcrgengklich ding gesttzek/yetz wilc du es inn die vnbestendige lüffc zwischen Himel vnd erde hencken was muß ich noch bören/künde es doch ainemseltzamer noch «underbarlicher nie VS« hä- rramnen noch fürkomen/dudarffest deine freüdenieauff guewetter lasten/ dan «ÄÄ du darffest dich leüchc vmbsehen/so geeeein rrübs wölcklin darein / so müssest dich laßt / ver lasten gedunckenn/du werest vnder ainem andern himel/dann vor sich auffdeyn ^'"balv heptz/vnd gaste nicht so MN himel/inn die lüffte hab achk/dasesinn deinem herye wöiMl» hayrer sey/dann es seer nutze ist/ein stilles vnnd rüwigesgewicker deineegemücs/ schen. Hag dich kam wolcke noch winde böser begirden vbereyle dasclbst/wann es schon haycer vnd gut werter ist aufserden/rstsdannocht nicht bestendtz/noch jhm zu- erawenn/ Eswere auchnitgätdas esalle tag schön were/es mußsichwie Eicers sagt/die zeye verändern es wüchste sunst nicht/were vngesund/man jagt das dise länderda vi l vngewittersjnnenist/gesünder seyen dann da für vnd für schön ist/ daher das oreh gegen dem abenr weyc für dasgegen morgen gehalten wirr/ist es schöne/so dancke man Gsrc darumb/sehe vberstch auffdcn/dcr es gibr/inn den sei bigen Hencke dein liebe/lust vnd frewde/Auß dtsen sichtlichen vndzergengklrchm Sot gibt lerne den vnsichtlichen vnd ewigen erkennen / wie Job gechon/da erjagc/Da ich rccvevatt die sonne sähe bey tag scheinen/vnnd ZN nacht den Mon austgchen/erfrewer sich ekc man mein hertz/im verborgen küstet ich mein Hande mit meine munde vnd sagt/N»cr- Ejü ss re wer ist dir gleych/tilcke meine sunde ab/Duchüejmauchalso/laffees nicht bey he man der schöne beleybenn /du wirst ihr sunst bald satt. Es ist nicht so lustig /wann es lang werer /vberkompt man ein vnlnst daran/wider sollichenn Verdruß werc güc g ysyar man ostr zeit vnd ort veränderet/dann auch Augustinus sagr/der nicht erset- riget mag werden mir dem Wesen allerlay ding/der wirt mir verkerung vnd Ver¬ änderung erserriget. Daö^XXXVilEapitel/Vonglücchaffngerschrffärc. L?n-icre temcrc «aM ttm /««MterM ssnrek. wer leib vnd guc dem Meer verkracht/ Schlags als in dschany /es sey als hin/ Derselbauff sand sein wonung bawt. was du außkompc/ist als gewin- Keu6. Dasistmeinsrechde/daSdasMeere so stille vnndgestäme/gnt -Schrsi Form» zu schiffen nach meinem tust vnd begirde habe. Vernunkkr. was larr. mainst das das Meere mit anders maine/dan das es dir ein strick an den halse mit werffen will/damic dich inn abgrund zuziehen / dann es vnrrcw zeseyn menigklich waißt/Es ätzet dich zum sch-fsbruch/ehs will an dtch/jö bringt es die wasivas leüc zu sich/k^iemandtguems darauff/so es vngestüme w«re/so sähet es dre leüe/ meere sttl ^st es strllc so dräwec es dir/so bald du darauff kompst/so gehend deine sorge al- rft/sodr? lcr gefahrlichait/Ercrinckest du nrchk/so schlaiffcn dich die mörrauberauß /vnttd wer esvlr kompst dannocht nicht daruon/erblaichestvonn stundan/gehek dir der schwindel derhm." daher/dn wirst dich erst anfahen zu wundern vnnd sprechenn/Ist das das rüwig Möre das ich dausten gelobt/woher kommen solche wällen wie die berge groß /wo her kompr das sausten vnnd prausten/was macht solbchen schom/wie ranyec das schiff so / rliemandc waißr wie vngestüme/wie vnerew/wre ein grausam ding vm das Meer« 'st/der es nrchc versnchcvnd darob gefaren ist/ich main es lerne einen beychcen vnd beccen/poeken haiffen das Meere nicht vergebenlich ein wunder- wrrckcm der narure/Es ists warlich/dan nichts in dernacur ist so wynderbarli- t5vnd^)almmü jhenervonstM rlle vnührrmck^ ahänckersbäba »was du dick sl¬ ike mit Vilkoma eeüstel /zoren,«' re so gross ist ,P der VxsMüa :usschreybt/rÄ gelegen vnni!« n/Dorrgibli^ ichrdrauffH« )erttlxrheerD r/gmissa 7"iss/ess S^I«» <"w«v» /°-d«nn/D2 ng-^S-L /^üb vnnd^ Meere hinein/er sehe nuk wie ck Widder heraus komme/Es ist schlecht hinein zu- ftrerr/aber wnnderbarlich vnd schwer wider zu rugke kommen / Eskanyeauch «in selyamer lust sein/an aincm der vnder den menschen geboren/vnnd also leben will vnder den Mörkelbern vnd frschen/hettest nicht genüg gebebt das du die lcüe mik kraste vnd macht zu lande bestritten/müst erst aujf dem Möre auch andere plagen/du wirst sehen das dir nützlicher vnnd sicherer gewesen / du beerest am gc- stae dieweyl inn atnemklainen Zillen gefrschet/dann so mir Haussen schestcn die ieü reangreystenvnndgewältigenwöllen/'VilbaeschistrüstunIköne vnd mütigge mache/doch endtlich dahingeraecen/das sie lieber darsür dahaim werenn gcwe<- sen/dashabennwolgelernet vnnd mit schadenn innen wordenn die Griechen/da sie vonn 'Troia wider haym scbistcen bey dem Caphareo berge/die Lacedcmo,ri¬ schen dey Ärginusis die Äthenienserbey dem Syracusischem gestarec/vnnd die CarchagMenstsbey den Egaeischen Insulen.Mir schistenfare/bac vügcfabre/ nicht allain von den feil,den/sonder auch von dem Möre/zü lcrst so doch vil wcy se zu sterben seind/ist auch dises erseüsten im Möre darzü komnien/Ä jr blinden wie gar achter jr des lebens nicht /das jr doch vermainet frstzülicbrn/vnd bcrüstendc also zu euch von allen orren den rod/den jr seer hastet vnd furchtet. iiq Das Bas Erst Büch bon dem -asbestegeschlecht des raachs/tst verzeyhen vnd vergebcn/wann du dich shew chen ü>ilk/Es ist vil besser/es vergesst aincr aller der vnbillichait/die im zuzewant danndaserfichreche/Cicees sage/vnd hebt die rugendr auffs höchst empor/das einem edlen hertzen nichts baß anstand dann immer vcrzeyhm/vergessen vnd ver geben/denen/dtesichan vnns vergriffen Habenn/Nym hie andich drse aderllrche/ hayserliche vnd aller beste cugendc/menigklich zuuergeben/so wirdc sie dich vil be, rhümpcer machen/dann Lyneam der also erngesandrerR.ümgs pyrchi »ndem R.ach zu R.om aller rachsherren nammen gehört/die er dermassen» rnn gedäche- I nuß gesaßk/das er stinem Herren dem Rüntg die selben all vernemenn kundc/dcr ander inrMischergedächmußwußte aller nammen die bächer m den Libereyen geschriben herce /vnd Drrmadam sr groß memori vnd gedächcnuß /dann das we< re deiner kugendtzüzcrcchnen/gleychwie jhcnesder namre/Was rsts/dasstch ai« ner so begirlichen rechek/wehree doch solltcher lust/gire vnd raache nur ein äugen, .plücke/barmhertzigkarkaberinnewigkaie/derensolt du dich mit güremgewissen vnd von raynem hertzen gelüsten lassen/dise blMk/ist löblich vnd eherlrch.R.aa, che hak man nie kamen» wol außgelegk/das ainLMem anderen verzeyhe hicausf erden/ist secr vonn nöceen/dann karncr ist der nicht wider den anderen hie chär/ Niemanc ist der barmhertzigkeic nicht vbcr in bedürffe/Wan drst auffcrdc nicht sein solce/wer künde vor dem andern leben vnd belcyben/wer wolt sourl vngertch rigkait/laster vnnd vntugendralle richten vnd schtichcen/werwolredieleükall« mit einander versünen vnd zu frcünde machen kündcn/Gorc wuvhe auch allzeyk m t seirrem grymmen vnd zoren drein schmevsstn vnnd zächen mästen /wurde we» der der hymel doben vor haglen/plnzen/ vnd dondern /dre erde herunden vor was, fen/krieg vnd lärmmen nymmermebr fride vnd ruw haben/Derhalben -stzäv, LKS / v; bersehen/verschone /gnade znbeweyscn/züuerzeyhen vnd züuergebc/Ahü dasd» vu wol- wolcest das dir baide von Gort vnd dem Menschen gechon folre werden/wer von bMve vö Dort berce Vitt vcrzeyhung/vnd wolt senem nächsten nicht r zeyhcn/dcmwur Gor vnv de auch ni ch r verzigen/sagc Christus, was were das em nrensch vber den ande, vemmen rinon gnade zürner/vndwotte das Gortabbitten/vnd darneben nichts verzcy, »hon S hen vnd vergeben dasjhm geholffen wurde/vnd er wolte nrchk heiffen/Sihest du »e wavr. M deinem bräder / das nicht recht ist/oder harerdichbelaidiger/gedencke das du esauch chäest/wider Goc vn die mensche sündigst auch gnade bedürffc st/ist nicht daran gelege ob er vor oder du vor sijndrgest/belardigest/vn vnrechc chüest / Si, hest du was andern vbel anstehet/lasst es dn/7^aache rst d»r mchrbefolhen/ noch inn kainem gesätze zugclasstn/schützcn magst du drch wol mit warhayt vnnd be, schaidenhait/Esstehetgeschr ben/Dersichrächenwrll vnnd begercc/wirdc vonn Dar sage Gott gestraffec mir raache /Mem ist die raache spricht Gott/ich wits rächenn/be» fev^em/ sllhe dem fache Gott dem rächer/schweyge mirgedulc/er wircs wol außfüren/ lple SehZre facier stchecs/er wres wol machen/Chnstcn wissen sich hrer.n vnt crcinanderwol ven men zuhalren/biktenfüreinander/dasGottsein raache vil mer abwende/dann drein selbs schmeysst/vergebcn vnd verzeyhen einander/Man soll dem Zorn vnd raach nicht mHc B. stac geben/man soll jm derweyl lassen/mrt der zeyk frrsstt es sich wider abe/inn ey, nem stündlin stehet das vngestüme Möre fein rüwrg stille/wilr du vm dich schla hen/wirst du vil rreffm/wlrst du vrl frembder Hände nn dein haar krregen /wirst dirgewlßlrch mer schaden khün/dann deinem wrdersächer/dufügestjm an seinem leybe oder güte ekwann einen schaden zu/du lcyd-st aber darob an dernen eheren/ kshaifir siel vnd Halle grossen schaden vnd fahre/ Es Hayßr/Schweyg /leyd /n eyd/vergi, !^v/mev vnnd vcrzeyhe/also macht man freunde/vnnd begerest du auch deine feinde zu ve. huldenkommcrr/sostyfänffrvndlmdegeaen ncn/schürceauffir Haupc/w.e6. Paulus auß Salomone ern spruch holer/ftwkkgr kotenn/hitzige liebe/chu /hnwoi söge, -s K-D /»»ckettv Ogts<^ B-bd-e' SedeuM duwolcel siidasm leicht vo verMs! beleyben ondas/r k«r»M me/srrri ssndcrar rvöledirj chac/sor rvorrc/I allergo desacm! sausen di -e/yc-cr höret/dr- vndrrge krunnm selbe M Krzefli gerrmn enrrunt wchtgü möchtest rmwotr dcmschw böses hm Mbm mchsc benrm! böM ömek AasErsiBüchSondem geben/das inn den zweyfel auffbatde wege zzrvcrstanden mag werden/öasalies was kompc/das sie darfür gehalten sie habens errarhen / vnnd wissen derhatbett künffriges/innwöllichem nicht allayn ihr grosse surgebene kunnst/die käme ist/ auch fr scharffsinnigee kopff/der da bloß istonknnst vnd kunrschaffc natürlicher dingen/auch fr grosse geschwinde listigkaic/dursttgkaic / vnnd vnuerschämpres wesen menigklich wundcrdarlich geachtet wirc/dasgleych dcrEaco der gestren¬ ge sich verwunderet vnnd sage/es habsn groß gewundert das ein warsager/so ehr einander» sehe/das ist/ein narre den anderen» nicht verlache vnd verachte/Das verlachen Caronis/mag ich auffallerlay gaccung der warsagerey ziehen vn deüc ren/auffrag /zeit vnd lößwöler/aussdie außbesichcung der fnngewayd der chiere warsagen/die auff vogetgeschray achten vnd deücren/auff abnemcr/Achter vnd schätzer/auffweyssager/zaichendeürrer vnd dergleichen geschwirm vnd gewürm damicerwann vor faren die Lhaldecr vmb feind gangenn/Es istallesvngewiß/ fturvvor vnnd nichkS/waiß Nicht hieobfrbecriegereyschandtlichcr/oderewer vnsinnigee i?rc mrcc wcyse sollrches züglanben lächerlicher vnd spötklicher ist/ich möchte fr dolle narrey Züubcrcy mit gutem gründe alle verlegenn/ich hababer hie wedder zeit noch raume darzüf warfagö Es haben auchstuil davongeschriben/das es on nok/fa ein sreucnlichc vermurüg nacrev"^ an nur gesehen wurde, Derhalben wer sollicher rhorhaic glauben grbt/der ist wrrc vmögsn das fn solliche lost leüce trügen vnd laichen sollen/der glaub fmer anhrn mir stinem se». schaden sollichen vbcrredcrn vnd teüschern/Erlich feind so leychcsercrg das sie kai- ncs warsagers achren/seind jn selbsnarren gnug/wie haißc es warsagcr/wolr ich sagen/prophecisieren jn selbs/dasgegenlauff der rhiere/fiiegen vnnd geschray der vögel ein frölich gücanzaigen scy/Wan es dich aber auch treügc so sihest mir was narrey du vmbgangen bist/Alle Chaldeer vn warsager zaigren vor zerren de drcy obersten vn gewaltigsten mänern/pompeio/Crasso vn ulio dc Leyser an/wre Cicero fr gröster freunde einer schreibet hieuon/das sie allein gutem s äligen alter mir guter endng fres lebos in frc vacrerlande herrlich sterbe wurde /wie wäre aber dajselbig geschehe sey /ist öffentlich /dan die alle/die zwen ersten aber weit vö Web schenlande/vnd Römische varrerlande/seinderpärmlich mir dem schwere vmge brache worden /inen fr Haupt abgehawen/vnd mir hässgcm gespörr verscharret / vergraben/wölliche Häupter zvusr in der gantzen wclr eerlich vn forchrsam gewe sen/die andere gelidev vnbegraben den wilden rhreren/vischen vnd vöglen fürge- worffen worden seind/schantlichzerschnitten/zerhackec/vnd zerlämpet / stindals ein häßlich vnd erbärmlichs schawspil des glückes da rod vnd nacker ob dem pode gelegen/vnnd gesehen worden/^uliusanch mir schänden erstochen rc. Sihe nun wie gleich vnd wäre die weyssagerzu jagen/lasse dich an sie/gefelresdir/lügin vn trügerey ists/Esfälcauch das vogel gesang oder geschray/das man hieuö nichts gewises/künffciges abnemen kau noch soll/Es ist ye auch ein vnfuge collhare der Menschen das sie verhoffen erkancnusfreskünffttgen glucks von vöglen zchabe die fn doch nir widersaren mag/wasmage nur närrrschersgeschehen/es were dan das du zuliessest/dasder adler den Deiocarus dcrkünige gesehen/fn vor dem ein- fall des hauß erretrek/gewarner vn fm vor verkündigt hat/vn ein Auffe od nacht eil gesessen auffdem Haupt Agrippe des tdebreers bcdeüerec Heere erledigng vn en- düng seinergfängknus vn elends/vn ein glückliche anfang seines wesens/wrewok A»ffvs- dieAussc selten etwasgürsdeuccet/Dieweilfrauß dem gedrehte des "Pocken Vcr- gelgesch gjlkjtödclichsgesange des sterben deüktet zngeschribewirc/Die abnemung vö den hRenar vöZlenisteingroßattzaigen/wiegsagr/menschlichervttfittigkeitvnddollhair/da Hatvnu mir man nicht allaitt von aussen /sonder auch die gemüker in jrrsalen färsr/aufdz ja der gantz mensche von fnen vn aussen doll vn chorcchc wurde/vnd mir so alruee lischem narrenwerck vmbgienge/so gar seydt fhr abergläubisch das fr der knechrs pfukschger, AaEHBüchbondem R.eu6, Man sagt vil gütcer zcytttrng/ich frew mich derselben / ehs kan " /^H-^endtlich nicht alles/mic züchcenn/erlogen sein/manhayßtyhekaynküw >Nä)blümel sie hab dann ein pleßle. Vernunffr. Lieber glaube gemaynem geschray niches/es ist der merer cayl erloge/ayne ist nicht wol zeglauben/gschwey gen dann dem gemaynen hausten/man mischet aber geren lügen vnder d e war- N-iswm Hayc/Wann ayner gar luge/so glaubet man ehs nicht / er muß sich ein wenig mit gezcxt»/ warhayt schmieren lasstn/Vliemandt laßt sich gewiß betrügen an dem das er vÄm« selbsgehört oder gesehen/hilstcjm yederman mit ainem par tausendkworcen/thüc ,n:ca^nL yederman etwas darzü/dasauff die letste ein sollicher hauste lügen» wirde/das rettt wor! man die warhayt daruor nymmer sihcc/wie Vergllius schön darnon schreybet/ ren.^ Essey ein bösis ding vmb das geschray/ehs komme liederlich aust/vnndstercke sich fast/wann mans hin vnd wider so plauderer/Man hat ostc fröliches geschray austgebrachc/seind aber rrawrige schlege vn strayche hernach kommcn/der spieß ist ostrerstlich süffe/mic Honig geschmicrdt/wirdt ainem sawr vnnd biccergeimg wann er jm inn den halßgestochenwirt/Gelerce weyse leüc mercken das bald/las¬ sen sich nicht bewegen» mit frölichen gezeyccenn/gedencken allweg das w-der,pyl das noch hernach kommen möchc/dann es will standthastcenn lcüttcn nicht ge¬ hören so leychclich dem gemainen geschray glauben geben/wan es schon waar ist/ vnd finden vil die sich erstlich gefrcwet/znlecst schandrlich drobgesthämec haben vnd die gcdächmuß der erlognen mären/hac ostc ainem fern rechtes rrawrcn ge, meret. / t Aas iixmi. Lapüet/Vsn der frewde/so amem sattsone wide r zu hauß/oder sonst ein guter freünd/fein werb oder sein baure komet. exopt-it-r /rrttntK/lrciü nobi§, dr// /rnc ßci«. wer hoste ausfzükunstc lieber gest/ wann follich Hoffnung fält beyweyl / Der hat sein sinn nit wol befcst. Vnd bringt dem laid inn schneller eyl. kreuä. Aas Hsndem ersberenjdiseiusel(5olDoswtreberächeigec deß guldinen feelshakben/ayneg^ ckcs/dasdeuclich/vnd menrgkli ch kundciich wäre/das reiche schätze in» dem kan" dewaren/vnd die sclbrgen menschemr besaffen die vnuernünfftig/wie chicrew? ren/die sich nicht recht kundten rcichthumben gebrauchen/Aiso rveyl man im le-» ben lst/kompc einem bey der weyl sein gerückt derehcrenn vnnd gütszügroffem nachcheyl/nach dem leben ists gar auß/da darstkamee anderst gedencken nach/ waer von jede« nckevnudge/ daseyncnM nvnndMeke len /vndauÄ eekünstlerM is sie ein Hades nig erjchirjjcn /thnnd -e^ d in all« lasier / :k!ttmcrfar>tt1 icköftk/dann el/Nremandr !k)ncnsclbs.Z» tzenvttdgchr ^nnrmurvnv inä/srZkl'chP ^ncmcMclre „xod ZÜ rvctt komcn/v.'^ f-aredenM >nndrl)a>'ldB iber nrctsi g^ k nicht!Mz acht haben/ , enrm krieg chdie Bur> re schiffe in» /da ich auff »ey nachc we rinde/rn das rnckung d:Z o / der ander ' erlbjfchwe- krieg habcnn derftder/din rcn hämernj ge/strrtzem/ sknechrzerfe^ 'urrg/ waffm n;/ ^Massuü >crnmbdiecs :nsem/vndÄ dcrgroE -ds nergrO vberaM m-erM zlcichwie< vngcfmZ Mphierc gezicrr/m dcndzd^ Mtt/ssgsc fhkchttb« hsrcist/m! »oltediseh Vcnndlsg nttgcstan! man/dcrn halce/vna dtz'außlen MMlstjl hcrcrehrci m/sonde Wsrcsob xsMdcrrr Miristvnr .vüichnbe« nirsEe MMdis crsd^n erstmdM j W-lSgW zarsslctxs VNövnd« mäcsnsch bnrrsttg, «nmffmt s )F-n' Adem -Lir-rku ^,/billrct Sseigne BcrMe< jtttvnd« Pompe« xhcsamp pmbwen^ Aasanderbüch/Son-em vnd ich weyß nicht ob Rome ein nützlicheren manne jhres gemeinen nutzes halben ft gehabt Hat/Vnd noch mer vnd höher sage ich -ir/ Marius war ein Bäurischer Aich man/aber warlich ein redlicher man/ vnnd wie sein landtöman Cicero sagt/'st er ü b-rvrq beyden Marsiern lang ein ackermann gewest / ist sofürgänge worden/daser !ümWr! hey den Römern zum sibcnden mal burgermeyster gewest/solchcr großer Ehren Den mal man/das er zwey mal gatttz^velschland von der bekegernus vnd forchte der dienst borger/ barcheik VN Jochs erreeret/beschützet/ vnd wie warlich sein landtöman Cicero von jm saget/erlößt habe. Vnnd das ich dir auch von Marco Catone sage / der seynes «nveo. vrsprungs halben/ein gemeiner man was/vnd langezeytte in einem Rorstedtlirr ein burger vnnd einwonergewest / nachmals stch gen Rom als ein frembder gast thettc/bald ein fürnemcr burger/straffhcrr/vnd burgermeyster worden/ Sein- dise nicht hoch genug von» geringen stände austgestigem ? Älilt du die fach noch HZcher biß an das reich spannen/jo wirst du furwar innen das dein nidersherkon» men dich auch nit hinderen wirdt/ dein Hoffnung durch verdienst dohin znstellen/ vnnd nim für dich den drirren/funfften vnd sechsten Römischen künige: Hullus kdostilius/wie man von /m schreybk/ do er ein junges kmde gewest/ ist er irr einem bawrenhürklin erzogen/vnd do er erwachsen ein hirdt der schaffe werden. Äargui nius prrscus ist ein sremdlingzu Rom geweßt/ftin vattcr ein kaustman/ Ja gar nicht aus welschem lande oder stamme geboren.Geruius Lullus istgeborc^von einer dienst magc/ oder aber wie andere schreiben/ von einer gefangene/ fönst red¬ lich /har mic seiner rügende das Römisch reich verdient vnd bekommen / vnnd stke dich des nicht verwunderen/dieweyldu jerz weyst was plačo fchreyber /das alle kn nige von knechten/vnd alle knechte von künigen hcrsteigen vn kommen/ also hat lange zeit vndas glück der Menschen sotliche Handlung vndcreinander vermischt. Ich willhte geschweygen vonaußlendischen künigen anderer nakionerr/die vnuev fthenlich von der Herde des vihes / vrrnd geringen handwerckeren zu keyserlicher krone vnd würden gebracht seyen worden/ Alexander Macedo har irr Asia einen gärrner /mir namen Äbdslemenns/zn einem knnig gemacht /vnnd dise Handlung ward nichtein wenig gelobet: t)erwiderunrb will ich hie geschtbeygen / daserlich außküniglichem vndkeyscrlichem stule zu armen stümpler vndbecler /Ja knech¬ te worden serndr/so gehet dasglück mir zren sachen nach ihrem gefallen vmb/aber in dem vermag die rügende vil/dan durch dise steygt man vbersich durch die höch¬ ste stafsten siclxrlich/ vnd wann künige dise stafsten -er rügende nie w-sicn zucref- fen/ so gedencken sic nirrdas sienicht nur allein vbersich steygen/sondrr vndersich vnd gar ab der stieg herab fallen vnd den hals brechen/ Dcrha lben sag ich dir das du dich nicht zübektagcnhastab deiner vnadlichen vngeringen geburt/du magst wol vbersich mic deiner tugcndt kommen wie dise /die ich dir zum exemplar vnd e- benbild fürgesetzc hab / schadet nicht das dein würtzel vnder der erden verscharret vnd korkig ist/ sie «nage wol schöne blü vnd bletter außstosfen/ Gepcimius vnv her, Seuerus ist auch ein anßspenniger aus reücceren geboren/so istauch tdelrus sper¬ ren habe rinax eynes freygelaßne kindrs kindc geweßt/ein Holtz verknuster/das warlich ein sA7chtZ schlechter handtierer vn kaustmanwäre/, 'e doch beide zum Römischen rcych kom vrsprüg men vnd keyser worden /welchem reich desgleichen auchphilrppus der varrcr/vn schiechtcr^^ sun/beyd Arabier/nideresgeschlechts/auch Maviminusvn Maximus von litten gar vnerkanren vnd wilden elceren geboren vorgestanden seyen / vnd deren derer klttvcr ge sich nach annemung des reychshar schenken müsten/ob aber der ander als Maxü wM. von einem schmide oder zimmcrman geboren sey/rst noch vrrgcwiß /Vnnd in der wacheir ist Vespasianusder edle vnd frumme fürste/auch nicht erbarcs vnnd berümpees stammengewestn/doch so fiircrestenlichdas regiment gcfürc/vndden gemeynen nütze betrachtet/das erzwen sünenochordnung verlassen harrimre- giwen» bösen Glück. Vil sein/wer wol vnd recht lebe/ist der wolgeborn/der stirbt auch wol/vnnd wer vbel wervot lebt kau nicht wolgcbeborn sein/wae will daran gelegen sein/wa du hcrkommcst/ v» rech» wann du wie ein plinder daher aufs der strastenn vbel ferest/anstosstc/ inn vntu- ver genc vnd vergreyffung inn deinem leben allwegenn fälest / Verstehest du das du dorn. so vbel lebest/rn sunden vnd schänden dich dein mäter/wie Dauid sagk/gebracht jö sich lege nicht ein schänd vnd sind auff die ander/bessere dich/vnnd leg ab von drr das böß /dan darumb zu eirrem zaichen der busie hast» den tauff empfangen/ Der tauf in der du ablaß deiner fände empfangen vn gereiniget/auch mit dem westerhämb ttder vnschulde dern seele beklaider worden/vnddir dein schuldvnd sünd« von al sch/aA rer her ererbet verzigen/darumb bist» setz wider austs newe recht vnd wofgeborn «ew/ v« Was gehr dich nuranwieduvonerstgebornwordcbist/sihe nur vergreiste dich miner/ vnd sunde nicht. Es nimpk mich groß wunder/wie ir in allen eivrc dinge eincwcderhoch entporin fremder geburc/oder aber in grosser schulde euch Hern», der hebcr/vnd schämet/der elcer berümpc ir euch der wolgeborn arr nach/ k)erwn derumb schämetjr euch der elter so sie nichreerlich sind / legealso was gut vnd böß mer auffandere dann inn oder auff euch/die dann nirgendk anderst dan in oder auffeuch ruen vnd ligen rnugen/was kan dir dein vatter/sö er ein bube ist/vnnd dich in schänden gezeüget/für ein schmach stin/wan du nichts schmälichs/schäne- lichs vnd lästerliche für dich selbs stistcest vnd begünncst/Luge nur dazu/das du deins vaccers chacrc nicht erbest / vnd auch dermassen barest/vnd vneerliche kin< deraußzichest/besieiße dich in dem faal/das du jm austs aller vngleichestbefunde werdest/der varer der dich vnwisienden geborn hat / kan dir wider deinen willen Hain sollichs läster nochandcrs eindrucken/das es auch also sein müste.Es muß in dir sein vnd auß dir komen/des dich hoch oder niders stands machen möcht/Eyn yegklicher vatter soll wol vonn seinem kinde erbar geachtet werden/aber es folget va^soN nicht drauß gleych wie er in zu eeren schuldig ist/also auch jm nachfolg/ verpst cht sey/Erwanaincn vater sirren l assen in bösen stucken ist güc/vn-stse.n rechter vae erbarA ter/so mag er wol leyden das das kmd recht thä/vnd/m in dembösen nichts nach wa thü/Allainauff dise weiß mag ein kind seinem vatter nicht gehorsamen vnd will- faren/ia kindern löblich vn eerlich ist/sich in dem/jres vatters zu eüstern/Sollen jmcr gucs thun vn säligklich lcben/Doch solle die kinder ir vneerliche vätter nicht außrichten/noch verschwätzen/sonder verschweigen vnd das maul zähalten /aber sem leben vnd widerwcrkigswesen/siccen vnd böse bosfen /soll jm ein kind nicht las fen gefallen/das ist ein schon lobe das man ainem kind kan nachsagen/ Q wol eyn fein kind gehet hie fürübcr/wol ist es so einfromer vnd beschaidner ßingling dann sein alter vakter/t)erwiderumb ist nicht grösiere schände dan wan alte teure sobö^ cken/gailen vnnd springen/den man so für die nasen stossen mag die zücht dersm genc /dan so die eere der eltern den kindere die vbel lebe beschwerlich ist/wieuil mer istden kindern die rechtlebenein beschwere/bürde vnlast/die seerdrucket/der väe ter schalckheit vnd büberey/lAun sey jm wie sm wolle/so solt du danocht lieber wöl len /ein rechtschaffner fromer sune eins vneerlichcvacers sein /dan ein vncerlicher sunemseerlichenvaccers/dan in eineryedensache/sysey güc oder böß/ist mer acht Zuhaben ausfdiß was argen an einem ist/des guten oder des bösen / was frembde angeher/kan sm einer weder zum lob oder schände zumestenoder rechnen/vn wie wol als gesagt / was an einem yeden ist/wirt so man das Widersoil dargegen hclr/ vil sichrlicher/k^un aber so eins yeden lobe/sein selbs schände ist/folger das seynes lsbs vnd schands ein einige vrsach dabey ist/Aber es folget auch herwiderub nicht das gleich wie einer vmbgebrachc wirr mit eines andern schwerdt/oder ein nach^ baur verbrinc von dem ftwr/von andern außkomen oder gesteckt / Also auch sey ainsstn schrrlde/so des andern gücengerüchce vn leimadt verdirbtvnd hinfelr/dan Bb diegücer vnder densünden gefangen ligen/vn jn dienen müssen/aber doch kan sie zn dienst Dienst/ die nichc bringen/die nicht darein gehellen vnd verwilligen. Laß die sünde nicht dein maister vn Herrin sem/so bistdu schon frey/ob dasglücke dich schon zn knecht auch nr«- gcmacht/es kan dich auch noch wol zum Herren machen/dan es wanckelbar ist/ja an ern Herrn vber deinen Herrn/Das glück ist ein wunderbarlich ding/macht eine vil gemüce fpiegclfechcens für die arrgc /erzaigc sich seltzam/setz so vberweil so/wicwol de rst/dz vnnvt«^ es dein Hertz vn gmüc nicht angeec was es für gaugkclspil anrichte/wie es sich bey wey'cn so vnfrainelich halte/in allem krieg/die du wider das glück sampt andern fürest/istallwegcn vö der cugent/des glucks feinde/hülste znsuchen /dan wen das glück zum knecht gemacht/hat die tugent offt wider frey gelassen» / besieysse dich . der weyßhait/di« wirt dich zu recht bringe/dann Cato sagc/wie esCiceroeinfürc dz allain der weyse frey sey/vn mit solcher freyhaic begabc/da kaine gewiser vn bcs wr» ms ser ist/dise macht dir dein joch vn bschwernuß süß vn ieücht/dist macht dich vö dei ne herrcfrey/jareichervnmächtigerdandeineherre/vn wereer-rochsogwalctg/ dz lasse dein ainige ringerng vn crostc sein/so steecs wol vm dich/l^erc vn grob her renmüßmanmermitklügheic/trewedienst/vn Vernunft gewinen/vberwinden vn crwaichen/Daher muß dir oder einem andern die freyhayt allein komen oder der rod muß sie mit bringen/dann freyhaic gibt allayn baidc derzeyclich oder ewr ge hcrre/sirnst niemandc/Waißc du nicht wie Malchus dem cräwen scirres Herrn so kaum encgänge vnd entwiche/vnnd kam doch cndclich dauon/Micler zeyc a^ brr gedcnck du also/drser mein herre muß sorge für mich trage n /mich erha!cen/erm semen aigen feinde/giffc vnnd rode gegen sei ziehe/wcnig schasten/gleich als wan einer ainc taube Mensche ein liedlin finge wöke Sersttm Es habensaberecrlich lerenmaistergewoner/alsomitrohen/ vnwilden schülerr* vmgehn/schreyein hausten jmerhinein/denen die nicht hören/noch gehorchcnwöl len/Diegwonhaicist mallen fachendesgröße/Ern frscher ist still/einjcgersthreyr/ ein lernmaister sitztgar in der gewonhaic vnder dem gcrümel/vnd gewesch/Ma» fmdetwoletwaneinenschulervnderdemhausten/deralso ein dolkenn kopsf hat/ das man eeein Bernkopst'erwaicher/dann den stinen/Lifit man doch in denfabu lis/das ein wolste vnd fuchst die buchstaben gelernet haben/ Elephanren find gar gelürnig/ist kain sagmär/sonder waar/Ich halt das des leben eins Hirten vn lern, maister gleich eins sty/der hürre regierrdre vnucrnünsfrige rhiere/vnnd derschü^ maister die knaben vndkinder. GasXL,n.§apüel / SonderScüffmütter. , n-ttik ckemmr D" »oxercH N-rnc op«k rst m-rxno obstalo »mckkr. Stüstmutrer ist ain böse rät/ Doch wiltu sein ir liebes kind / Gtüstmärern die khond selten gut. Mik gedult jr vnrrew vberwind. Schmertz Aae ander büch bondem' So es dre vdel gehec/so du kranck bist / odee gar stirbest/hebe nun an vnrb ander« sorge zecragen/den der ist nun nimer verhanden/der für dich sorgen wiet/die treü we vnd gücigkaic die von ainem andren erzaigc/beweyse einem andern /Gelcenn Leben ^^E>c sie veeqolcen vnd erzaigt/dem man sie schuldig ist/t/)astu deinen vaccer lieb dlg sot at gehabc/so cröste deinen vnfal des vacers abgangs halben/mir dergedechcnuß der weg sie vergangenen zeyr/gedencke du habest deinen vacrer geerec/gelieber/vnd jm gefob nus vnv ger/dieweyl du kündc hast/alle zeyc jm liebe vnd rrewe bewrsin/ob schon der vacer kmoril, verstorben ist/so bleibt dannochralsodiekindrliche liebe lebendig/sonnst hercestdu Sele ben^. ewkgklich vrjach dich zu becräben/Erduldedie ordnung der Nature / der zum ' ersten vor dir ist eingangen/der ist auch zum ersten ausgangen/ehr har dich n cht verlasten/sonder vordir hingangen/du wirst hinach komen/ Em vaceer verliere waiße niemandcwie wee ehs rhm/ dann derauch ein sun gehabt/vnnd jhmsollt- ches begegnet ist. Aas Xl.Vn.§apicel / borr berlomermücter. Dre leiblich werde ain kurye frist/ Die erd dein rechte muccer ist/ /e cc7-to rem/vre Die nimpc drch auch zu seiner zeyt/ "Wan vor dem rod ist niemanr gfreyt. Verlorne T muccer. ? dbmerr^c. Ich klag vmb mein aller liebste/ frümste/vnnd gecrcweste muccer/die mir mit rod abgangcn vnd gestorben ist. Vern un ff'. Du l)ast nocheittmuccerimleben/diedunichtverlierenkanst/wanduschon gern wo cestjdie dich nerer /dz liebe erdcrich/Auß der erste mucer gehst vn kompst in die an8/Die erst mucer har dich wenig acht od neün monat beherberger/behauser/vn bewiirrcec/ Die ander muccer würr dir ein wonung vnnd behausunng gebcnn Vi¬ ler tare /Die erst mürrer har dir den leyb gebcnn/die anndcr nimpc dir den leybe/ dieah Das anderbüchösttdem stachligem vnd gröber sein wurden/dann alle dorn vnd d. stlen/du Must dich dareyn schictcn/vnd lernen deines Maires bofihaik zu rragenn/oder du mirst hunger ley» den/dann es nicht rmtze sein wil ein andern/ vnnd aber ein ander mrff deinen Hofe z» seyen/Sye feind alle vberainen laistgerichtet/ist ainer gur/st find fie alle gurj on allain der leiste ist alwegder beste/Sind selten jren Herrn getrewe/find alst ge- naigc den Herrn/das irzu entziehen/das fie tust vnd freüde/aucheingüremurob dem haben /das fie jren Herren steleN/vnd enttffrembden/ mer dan ob jrem aigen erarbaiteren vnd gewunncn aüt/vnd das mnß ein Herre auch osr leiden /vnd soll allain nicht klagen/das vilengemain ist/Zn der warhait /ob ich mir den poctcnn schon zwir gesagt hab/das die gcrechcigkait die pauren als die leestenn vcrlgffenn Hab/Go ist bewusst/dasaach dererstebaure von menschlichem samenn erzeuget/ paure genant ein ackermitt/ein böser man/ein mörder/vnd stinee bruders todjch le La«, wr ger gewesen i st/auffda-^ man sche/das sie alle zeit die ergestcn vnd böstenleürauff ker» nütz cxtzen gewesen scind/vad wann du disi betrachte st/st wirbt dichnit wunder neme das fie auch dazu vu-rew/vnd verlogene dicbe find/du must also gedulrhabcn/vn sole dein gut zngtünd vnd boden darob verwüstet vnd Zerstörer werden/ Solch- alles hataucbÄnavagoras vor -ir/vnd Archiras die hohen/weysen / vnd reichen/ von jren Mairen erleyöen mästen / glaub es hab jncn baidcnn gleich als wee rhon als dir/dennocht hat jr kainer derhalbcngezürnet/ darumb laste du auch geen wie csgehet/ eswilldoch geen/wie es gehet. Daol.X.ü/aplcel/bondrcbstalcn. kttribut procie/i crr/io7öer /a/iacrf,ren/M«rÄ-e k-cr^ruchöcs^E delnvrinöe/Nirmiche nügkomt/öMMNAt mchrsg^NiM^ riderstrebe/tM^rÄ' VS v/i-ci a/ca»Elst rnenchöcst^en laßest mger/chMich/so^/ )kra,fc/o/f weröe///^ fda/7a/röereM/M /dc/zrcm/chM^/ MS bösen Glück. . , L.ZM vndhayke schaden bringen/so sol fie mit beystand der tugentgez^rnet/vnd das ge müc erwecket/vnd jmerzaiger werden/das offc weniger vnnd geringere geferlig- kaic find/damr das schrecken v>?d das sArchcen ist / Eds find wot offc allso a> nem Acnn falschen bilde des erschreckens fürkomen/Aas aincr vnd erlich ander ohn sch werde ^sör. schlege/auß forchc gedrengr/dem feind Aewistn fige gcbenn haben» / dann falsche rä ;a forchc ist eben so wol schnel vnd behende/a/sd^ rechte / sa wol auch osschesfrrger/ damic der irrchumb den fotchcsamen/die jn sesbs schwere / vnd erschreckliche din¬ ge crcü-nen lafien/in gefäre treibe vnd stürtze / vnnd geschehe wie der ^oetsagt/ Schnelle forchc vnd sturm richten nichts gücs an/kanstu dein erlegt gemük nicht erhcben/sonder der schrecke vberwindec dem krasse vnd machc/so enthalt dich des streits vnd schlachcs/dan was man mit forchc thüc/das richt man vbel atrfi / wan dusogcfinnccan die spitzen vnd in das Heere gegen deinen feinden komst/so wirst gmütuv du in deinem herycn wol aincn fndcn/der wider dich streben/streikten / vnd fech- scvEP een wirr/geschweige» dann der/der vor dir steec im bosstnzur schlachc/dann dein gröster tail deiner selbs vnd aigner Person kriegt mit dir/vnd ist dir wrdcrspenig/ wann die forchc alle zeireinböscegastdesgemürsist/aber deraller schedlichestge- -- sell vnd geförte im kriege. AasliXXl. Sapüel/Vonneinem ncmschenSnd freuelen vnbedächcigen micamptman. call«-« msrer fi mm sunt cormemen^, §i pru«!cnttr "' sn<-^r n große ^ve^che ml !en vndwc!!cn-«/sk rcgenrcnbcßthctiut/ cyssen ronmißii'O t/vnd höre cr das crcnvms-!«! legrossetTerrmMi ießstgbchcrtzigmktt- habmailegroMti/ deinem reA'MtMZN r/fie waren dirsüM chrllrcheönMyMt ijßticbencMerrn- öbersterrber bt»»^ stdemiebmgcfickttk/ -rrederhörnsch^ Klagen dasgutM deinem nutzt"»/iu« nqmrecbczuhcr^ bcf.ndcn/dasdu4 st du biß an dci»^ vergebe. ver¬ dösen Glück. LXXXllj Dann Ko zu dienen die große schlöfstr sonst anders/dann das sie eüch vnd andern grossen verdrieß vnd beschwerrrng pringen/auffdas jr ja miner mer kam rüw ha- - bcnd/vnd gleich den spin- n/so die stiegen oder mucken austahen/die so für vber zie hmanfallc/vnnd bcraubec/Alle khicre lassen ßch an löchern holen vnnd nästenn beniegen/allainmerrschen rrachccn nach grossen schlossern/ das so ein hosterriges vnd forchrsames chicre ist/dz kains weder hosterciger noch forchtsamersein kan- / AL.XXX! irösapüel/bon dem aliccr. vsstä/il /cni«R.^«öci c»m ti^contt'§re,ox>rrd gücge schaffen/erns thailö das sie vnnscr speyß vnnd narung sein sollen/ lm;unu eins ttzails dasste vnnsklayden/decken / vnnd schützen/andere das sieimkar- zjchen / andere im kriege die teure tzetffen rcrren im raistgcn gczeuge /aber ;ur^->ss andere/das sievnnslernen/ycben/vnnd creibcn/das wirvnserer aigenschaffe zur klay, Vnnd des sichöpffers nicht vergesst» /etliche die vnnslustig machen sollen/das orbctt ;nr müde vnnd matte gemüt von sorgen zu entladen /etliche das die schedliche lu- xnrzwcti stcgezemec werden/vnnd eittgetrrbcn mit gewalrdie Verachtung dtstö lebens/ nttuttg vnnd bcg rde eines besstrcnn / Dann lieber sage/wic seer wurde man sich vor dem scrnscivö todc siirchccn/wie seer wurde vnns drß leben gefallen /wann es kam verdrüß vnd beschwcruttgtzecre/diewcylcsdenlcücenn/soesschsn voller verdrüßist /so wol gn fcldr/vnd der rod so geförchtw.rc/Esist wider die lrcbligkair dee lebens dem leben den/noch der lnst des wcgsdem wanderet/allezeyc nutze vnd zürräglich/Ehs ist NachtuZ gücdas zuweylenn etwas hartes vnndbeswerlichsfürfeldc/damic das das eridE gel cu!cn destcr erwünschter sey. So mage ich auch sagen von der klage / die du ab de vnge- kuuykrc. tzcwren tzeiilender nachcuögel/eylen/anffen/kautzen vnd bcrgleyche» fürest/Etn rrachtt, nachcgal! ist auch ein Nachtvogel/ich glaube ab er /d u hörest ,» geren bey der nacht singen»/ob er schon dreganntze nacht/ wie Dcrgrlms schrcybcc/ von» Hellem halst lautschreyt/singr/ vnnd auffaincmnastsitzendevnderweylcmkläglichslublin füree/vnnd alles weyc vnnd brayr mir gellen vnnd klagen erfüllet/doch st i sts e n liebliche tzeülen/cin süffes licde/vnd ein lestigc klage/vülercdr rhünd dir bcy nacht vil plagens vnnd tzeülens an/die nachcrappenn odder auch die aussen/die nichts gürs deükren/so sie bcy nacht heulen / wie man auß den gcdichtenn der Poeten ab- nemen rnage/Ihedoch inn Josephs gelesennwirdk/das sie was gutes vnnd frö'u chcsetliche» vorgcheülervnnd vorgedcüttethabc/wiewol baydcs spöttlich ist/gc- lauben daran zetzaben/Dorr vonn diß heulens wcgcnn besorgen des böscns züucr- hoffen das gntce / Sollicher nach ruögel gestalt ist woiheßlichvnnd vngestalc/ auch jhr gesang kläglich vnnd erbärmlich /aber baydes vonn narur / Sic sin¬ gen nicht also das sie den Menschen etwas künffriges gurrcs oder bösts dcur- ten vnndverkündigen/sonder das sie von nacur nrchc anders singen künde»/ gibe ihnen die stymme der nachttigallen / so werden sie schon lieblicher heulen/ yctzt volgcn sie ihrer art vnnd narur nach / Menschen vnnderstanden sich d;e nacure zu zw.ngen/ihrem aber oder mißglauben zu gehorsam hierum zcscin/ thond wider die nature / Lasst culen heulen biß sic genüg habenn/was gehet cs dich an / der vogel wirk vonn demenc wegen nicht auff hören / hast du doch offc gchörc/das eineuledem Raiser Augusto vnrübsamencchccgcnrachct har/ sie wjrdc sich vor dir auch nicht schcuhen / so sic den Zerrender welre alsogc- Mevse plaget hac / Das du auch vbcr die meuse klagest / das sie dich hey nacht in dei- h-uj^en ncm bercc in der kamer nicht lasten schlaffen wollen / thnst du vnrechk / dann »hrargcn die meuse haben da selbst ihr aygen recht / da selbst gewachsen vnnd geporcn/ ist da - Aas ander büch tzsn dem jm zum klaide vnd füllwcrck behalten / Menschen haben das m eer mit netzen/ den wald mit Hunden /mic baisten denluffr vmbgebe/esharauch der mensch dise thier die mit Menschen gar kein gemainschaffcgehabt/ menschliche stym vn rede zu ver Der men steen gcleeret/das sie gesolgec haben was VN wie man/n gedeutet VN zügesprochen v?» »um ha."/Also hak der mench auß allen tailen der namr etwz erlangk/hastu schon nie jo vmgcnn vil sterck als der ochß/so muß aber dir ö ochß dienen/ackern/vn pawen/kanstu nie d?r wäre so behend lausten als ein pferd/so muß es dich rragen/kanstu Nit so in die höhe flie- etw»,s. gen wie ein vogel/ so^leugt dir der vogel zu gut vmb / hast» nichtdes elephanceni oder camel thiers groste/sö rregt dir doch der elephanr die thürn im kriege/ vndie camel rhier dein bürde / k)astu nichtdes Hirschen haut/oder des fuchsen/ oder des lemlinsfele/ so haben sie doch die selbige von deiner wegen/ kündreiner nicht reche wol hie die antwort füren gegen denen / die do sagen wolren / das die leme sol chrs jncn zu guten; gschaffen/ nicht betten/ die ein Römischer Hauptman etwa« gab«/ da er sprach /der mensch hab dise ding nicht/er beherrsche aber die/so solche ding ha bcn/Nun das hab ich zum tail alhie auß den weystn/vnd eins tails auß dem Chrü stenlichen glauben reden wollen austs kuryest/Es ist aber hie auch nutz zu wisten wie man die schwachait vnd schwermücikait/ wie es die weysen nennen / des her, yens/hie vertreiben/ vnd stille vnd gemach dcsgemütö widerpringen müge/da^ uon dann Cicero in seinem Husculanoam dritten tage geredt/vnd von anderen/ Seneca in dem buch von der ruwsamkait des gcmürs schreibet / Ich kan cs alles aber sampclich nie nach der lcnge anziehen / dann ich auch auff andere mainung vnd matericn eyle/vnd zum ende vnd zilc dringe/ So vil die zeit hat ertragen mü hab wunden deines klagens zum rail verpunden/ habe dir dir aryes außLicc, ney des schwachen gem ütS gezeigt in den erzcleten Cicerone vnd Seneca / magst zone vnv sic brauchen/so du dich an vnserem rach vnnd tröste nicht woktest secrkgcn lasten/ ftnv*mn Ist on not alles nach der länge erzelcn in eine Capicel /so ich doch durch dasgantz vrše bäch hüche nichts anders anzaigc dann wie sich einer trösten möchc inwiderwercrgcmk sten ?n;o gelücke/das er jmer güt Hoffnung habe eswere nicht lang werde/Go hae nichtdio gen. ' nacur wie ostcgehört dem Menschen ein vngewistsende verordnet vnd eingesetzer/ damit dz der menschc dafür hielte/es were allzeit gegenwerng/vn gantz nahende» Zzas hier -nd neun tzigist Lapttel/bon dem wechnmbderzene. Damit der mensch nic bleib gar rain/ Vexicren/merckrmanwoldarbey/ Es müßc vns ee ein klaineö pain/ Wie eilend vnscr leben sey. . dbmen^. Ich klagender den vnleidenlichen schmeryenderzene / sie fas ' -henmiranzüfanlen/stincken/vnwacken/fallenmirauß/bin schiergar ^^2/ zanloß. Vernunssr. Gihe zu was für verrrauwen du auff deine waiche därm vnnd ingcwaid setzest /so dich deine horte zene so vcrlasten/ein mensch ist ein schwach/zerbrechlichshinfallcndes dinge/ dann was er vermaint das aller festest zu sein /das felcjhm dahin/ was jm die nacur zur stercke vnnd ziere seines mundes vre >nen< verlihcn hat/kompc jhm zur cranrung vnd schmerrzmn/anffdas er merckcn soll/ schüfe,ns menschlicher leibe so bald vergehe/yctz gedcnck was/vnd wie vil du Goc schuld g^goe^ dig bist/wie vil er dir zen vnd andere gaben geben habe/vnd wann du nur einer ja ics stc vn der geringsten gerachen sihest/ wie er dir ein pein were/Nun aber du so vndaycks vsckpar. /pnd das dir vnjer herre gleich für ein straffe deiner vndanckparkait auff legt/Ein knecht achtet wenig seines Herrens miltikait wann er vol auffhac gegen wercrkiich/ wann man aber jm das fütcr höher schir/vnnd jhm die spulen lär laue ffenn / als dann verstehet ehr mir seinem schaden / was ehr verloren hat / toastu kam Ms ander Büch Son dem must kocchauffen/sprachheüser/oder haimligkaiten/noch zerrißne vnnd geschun¬ dene aß / vnd alles das durchs heßlich anschcn ainem am grawen/ cckel/ vnd wid- dcrwilien machet/Vnd wann blmdthair sonst nichts güksan jr Heck / dann das sie nicht sehen vor äugen müßt die schanrliche/vngeschickce vnd hcßlichc beklaidung vnd böse sicccn der menschcn/so were sie zu wünschen/vnnd deßhalb zu begerenn/ Dann wie sie vor jaren ostc erwünscht worde/Also vcrmain ich/das sy ye strer zü- erwünschen sey geweßc/ais yetzo bey vnsern gczeictenn /wende dich yetz in wclli- chcs lande du wollest/so magstu dem dollen vnsinnigcn wesen nicht cnrlaustenn/ Allcnchalb ist die lügende in das ellendt verjagt /das man nun möchte der äugen in discm ständegeratten/were ein feer gute stuchr vnd tröste/ ^rewe dich mer ab Anqcnn deiner blindrhayt/danndasdu sie klagen wolttest/Ranstu doch nicht vnzüchrig smödye mcr äugen schiesien/weyberangaffen/zür vnzuchcraitzM / disethür sinddirzu- gechon/dardurch der ceüffcl vnd rod zu dir einjchliche / der wege ist also vilcnn la- r'ü au'n, stcrn verpawec/dergeyy/der fraß/die vnnkeüschhair / vnnd andere grosse vntu- argen» / genc haben jr diener vnd trabanren verloren/ Go vil dei nenn feinden dcinersecle vckuftcn! entzogen ist/ so vil ist dir zu gangen/Augen sind bey weylcn böse laiccer VN fierer/ prtngen ainem eewanauff einhele/glacce staigen/stürycn vnd brechen ostc ainc denhals/Dieäugender hcllest/liechresttailam leibe bringtostt die gantzennstele ingröstc vnd dickcste fnsternusse/Derhalben fahe du nun an/dem besten»/dem gaist volg zcchon/raiche vnnd naige deyn oren zur warhairdie da schreyc/süchee nic die man sehen mage/sonder vnfichkpare dinge/dann was sichtpar istzeyelich / was man aber nicht siher ist ewig /k)ettcstu dein lebestlang nie kain äuge gehabt/ wurdest lange nicht so vil sünde vnd schulde auffdir tragen/Vln aber begegnenrr dir nach den künsttigen sündcn dein cugenr vnd bl-nchaic/ die vergangene sünnd mügen vnd sollen drr laid sein/bekvmere dich nicht vmb die blindhait/die dir auf thuc die äugen deins gmüts/deßhalbbekümere dich dz sy lang außbclrben ist/halc allso das lucht des gemücs vnd seele bey dir/die etwan ayn äuge verloren habenn/ sehen n mic dem andern nur bester scherpffer'/ wann dem allso ist/ war für sol icb» . anderst Lmachinjcrrüttckrt us/lstonauILN/s-tM: )außnimmer läntzirp! ausscnnwol/woiN^! ndfigeimhcrtzcnjkMN -mbhilssevndschsy^rsi -allmblmdcnißgchinj mangen/mikblmG^ mgemainem roläiüpii ^radcersucktt/ssckrM i/dcngantzcnbMk^ »daselbst/Dy abcrH« chirhindieandcrcstnM ngenschadmbcW/inn ' vnd sichln rctzirtM «ür/odereman Mna» llain austdiercchreßch rgcnt/vnndzttlekß^ m.dichanredIWchiM ngedenckest^Mml« nege davon landcmpoeltnnck^ die du mit beim avW cr rvomRümgeckiM hc/zülctstriliarg«« grgwar/rndWchW ^-rMg'bck»Z iqsclbexcrsontichE laig-nrr-irM«^ ,-rb«n/d-»»E «l-ylcndrrnd-kd«' LSS§ tü sie auch nM-vb-k^-r egcsch.chr-rcAA ck.nütt-gmvnd-->»W dgcweßk/Dlec^^ S--A- LS>" bösen Glück. en Tas MVn.Lapi«l / bsr; dem tzeckomm gehör. Lt petüpier, LÄMr nit merder vogel gsang/ Go darjsstu auch nrr hören mer. Vnd su.kst den süsten srennang/ Der welcgeschwetz vnd bös- leer. Ich klag das ich meyn gehör verlorettn/ gar taube bin/vnnd verkorcs G^ßglakgarnichtsmergehör. Vernunffe. t^ie rst abermal dem Verdruß weg abgcrenndc/ vnd verschlo-stnn/vil verdrnste werden mir äugen vü mit dem gehör vnnd oren grschepstc/vil dringen durch baidc bkrärcce wegc inn das gemürce/wellichezumeydensch-erzugleychdiebsindthaitvnndtaubhaic cr- wünschlich seynd/Es haben auch drse zwayirc beschwcrunrrg gelerch wie and re ding/d.cdenmensch-nnsaur vnd bitterankommcn/aber durch gedult/lindevrrd süß werden/das der tugent zu schwach vird vngleich ist/Ich kan nitt lcichrlich hie sagen/was für em gleychnuß sollichcr beschwerunng vnnd scheden seyn mag/ oh» allain dasdie b'.indchaicgeferlicher vnd die taubhaic spocclicher vnrrd lecherlichcr jst/M rn heldtdie vbel gehörende etlicher masten» für narren» vnd corechte lcüt/ Aber die blinden Helt man gar für arm stetiger leütte/Derhalben spotten wir der vbelgehörende»/ vnd vber die blinden erbarmen wir vns/ Ein wcystr aber achtet beschwer nicht den handel wie andere/sondcr wie ein ding an jm stibs ist/ hast du dein gehör verloren /st> ist ehs dir in» dem fal gut /das du nicht vmb deyne oren / orenplaser/ heu spor orckratzrr/schmaichler/on 8 schatlichcaußejchcer schelt vn schmachworc höre darf- ltch. fest/ Gchmaichlen vn schelte» sage ich/heccest du mir schmeryc vn böstc vnchre» tndeinc lebe vil v» offc höre müsten/ Dise zway läster sind wol vnderschidlich/aber am vbel vn schade gleich/allein dz es ecwz menlichers ist de schelte /dan de ßchmaich lc orc gebejdan im schelrc/ist bey weile ein ertzncy vnhilf/aber in schmaichle allzcix gift vn verderbng/ Gch elre hailt oft/vn macht gsund mit bersten aber schmaychke verrrnraic vn bschmeißc mit wajchhait/Dcrhalbe ist die falsch lieb erger vn böser/ , dann der Bae ander Büch bsndem ettilchcr nichts töelrchers sein mag/rechnest nie/ dz dir zwischc dem du gelt nach raistst vn mast das cx^cbtcst/öern beste zeit deslebcsdahin sicußc/Also felcein wund same vcrwirrng gcws^n für/diewerl/r laßt euch bcdunckcn jr habt zu vtl lebcns/so bcdürstt jrder reichcum har. vn wan dre selb dürstcikair verginge ist/sokomcein andcre/vn wan jr zu vil güc^ ter babe/ so habt jr zu vil lebens/Das hak der weist wol gewrßc/da er vö dem karge mane wol redet/Ich wil mir ein ruhe suche/ vn wil von meine gütern allein essen/ vn waißc nit/dz jm die zeit also verschleußk/vn alle seine gücer andern verlaßt/vn dauno dahin stirbec/Vn sagt an eineandern orc/ wer vngerechciklich seine gürer haustec/der samlec sie einem andern/ vn ein anderer wirk schlemen vnd prassen in seinen güceern/also muß ein karger/ wie das sprichwort laut/ ein schlemcr haben/ Ein erschrockenlrch ding d ß ist/aber doch gemain/vnd schastc doch wenig in dem heryen der geytzrgen/kJun er sagt weiccer/es ist nichts schendclichers dan ein gey Veyy so! tziger/vnd Nichts lst vnbillichers dann gelt lieben/Älles stimpkzusamen hie/gaist ü!nEe iiche vnd weltliche leerer/Dann auch Cicero sagt/man soll die begier des gelcs sire, ^>-7v.nn hen/darm nichts sey so eures engen vnd gerrngengemürs/alögelc lieben. vn Lhrl, Aas L Vi.tArplcel/öon dem nepde den einer bey sich tregt. N/c «erk'ssM e/^o-irum «incit -rmore, InMäui ip/e stbi-non aki/r obm't. Mit lieb vnd gunst neid vberwind/ Vndschat nur dem der jn selbs hat/ wann neyd das rst ein böser find/ Neyd ausi vnrrewem hertzen gar. VVlrckli «her nexv dbmen?. Ich klag das ich so ein neydisch Hertz hab/ mich der neyd so pla I get vn für bror frifstt/meine nachtpaurtt nir göne dz sie die sc ne beschein« Vernunffr. Der geytz dauö gesagr/Hat gewünscht dz es dir allein wol gee hie ist gleich dz widerspil/dan neyd gonet vn wünschet andern leucc gar nichts guc ees /ia dz allen nur vbel gnüg gehe/so vil erger ist der neyd dan der geyrz /recht sage der weysi man Salomon/dausn dobengesagt/Das aug desneydischeu ist schaick haffkig/ Aaö Ander Büch öondem vnd bclegert/auß hitziger vnnd -nnprünstrger züuersick t zu Gott / gleych als re er gegenwertig vmb Hüffe erseüsttzget/gebeccen vnnd jn angeschrren hat / Also sage dem lieben Ciccroni grossen sieyssrgenn dancke vmb sein rrewe eher/darauß gedroschen worden rst/cin grosses korenwercke vnd fruchce/vnd darauf noch wol ein gantzc ärndc werden» mag / so vol vol sind die wortc gelercer männer/vnnd weyrläustig zuurrstehen vnd zn deürcen/haben vil mcr inn jncn verstandeö/da» sie vorhaben an den schlechten worcen/vnnd will setzen/das sie nicht so gnr/sohast du doch diewcyl ich drr sie erzelet vnd aufgelegte hab/akler deiner schmerymvnd klage vcrgesfen/darauß du abnemen magst/wiegrosten tröst sy habe vn bringens wan manch anffs flryfsigest vnd lerrgcst nachflnet/nachdencket vnd wol nach noc erörtere vnnd erwrgec/du möchtest aber sagen/Lieber wsrre seind vnnd bleyben d^s rro " worce/durch wölche die schmertzen des leybes nicht nur allaitt nicht hingenomcn/ stes kax - sonder auch nichtdardnrch gelindert vnnd gemilrcrt werden mügen/allain eyn süimcr/ loses gechön vmb die obren vmbkiingen vnd khönen/Ist waar/das worc den scha An ves den vnnd schmertzen des leybs nicht haylen / wer wolke dann zauberey/vnnd al- gcmütcs rek weyber märltn etwas glauben»/Sie haylek aber die kranckhayc desgemütö/ vco iLws dcro gesundthayt wariich den leyblichcn schmertzen» eintwedcrs vertilgtet oder abcrerlnderc/Wann gcdulk nichts biezü thetk vnnd were/so Herren gewißlrch/so vilgelerrermännernichts davon geschnben vnnd geredt/den teuren defhalbcnn für augcn/ohrcn vnnd gemük/mchc sorul rrästenlichcr exempel /argument vnnd maynungen gestellet/Du hast biß hiehcr sovil gehörr/gesthen vnd gelesen/dasdir deß das ich gesagt/nickt aUain bewerdc genngsirmlich ist/sonndcr für dieaugenn gar gestelr/vnnd mir fmgern dara uff gezaygt vnnd gedeüt/das durch gedulcab» le cncpfindligkaic derschmeryenn hingcnommen werden/wie es offr geschehen» vnd noch geschehen mag/also das in der beständigen gedult der sige alles schmer- tzens stehet / vnnd jhr kraste vnnd maachr durch geduldcwächßt / Widder alles leyblicke empfindung vnd anfechrung/was hat Caius Marius mer gehabt dan du hast/harce die schristc gleych als wenig gekündt vnnd verstanden als du/ist a^ ber am gemüc/cugendc vnnd gedulce starck gewesen / hat er nicht als wo! siaysch vnnd bayn gehabt als du 'Was har der Mucius vnnd Pompeius mer gebabe danndu was har der Ceno/'Thcodorus/'Theodarus/pojfidonius/Anavar- chus vnd andere vnzäliche mer vorthayls gehabt dann du alle menscben wre drr wölchealle mit freyem/wunderbarlichem vnnd fraydigem mürce/obsiewolzum rhail geringe lenke im ansehen gewesst/alles leyden/peyn vnd marrer nicht allayn starckmütig/sonder auch mit willen/frölrch vnd gercn erlitten haben/wte wann ich weytter gienge/vnd wurde anzeygen das nicht allain junge leüte/sonder auch vür^Achinckfräwlin mir fremden gelitten haben/ das die waychmüttigcn mäner nicht crcriye on heüken vnd klagen erleyden haben künden / Wils aber hie also beleybsn lassen/ ich hab biß hieher gnüg gcsagc/wadie cugendt das gemüe nicht gedult im leyden vns rcr, bringet/so werden den schmertzen des leybes worre wenig legen / vnnd zu lerst will vrEc j,m deinen mancherlayen leyden eines zum tröst der gedult sagen/Älann dich rumbsol schmertzenankommen/sofiheallwegen/vndbedenckevonwannenste kommen/ lcnnn lc dasdu diß vnd einandersvon Gott wol verdienet Habest/Nachmalsdengnädi- sehen de" Zen willen deines vatters/der daskind väkterlich züchtigt/das es nicht verderbe / vns j chta erkennen zu dancke / vnd zu letste/das er arrch vil mer selbs an seinem leybe für dich her / w?r ^"^l)cine schmcrtze erlitten habc/halre deinleyden gegen seinem/so wirstdu grost ncrvnnv se ringerung ftnden/dein leyden dargegrnn soll dir gew-ßlich leychte sein/jha süsse zur büsse vnd angenäme/das du j'olrest hclstcn deinem Herren das creütze nachtragen / das miotrex/^^x^rbestecrostsein/den alle Philosoph! ntchkgewüßr haben. Das m db mett^. Ich klag das mich so vi! vnglücks vmbringechae / das ich ge- Schuir leich dem selben vnderlige/verzwcyste/ mir den codc selbs gedencke an zu khnn/vnd also auß alle vnradc helsfcn / dan ichs nymer erleiden kan /die bittere codces angst/noe/vn höchstes schrecken vn schmcrtzc/zu caüscnt malen wil ich lieber sterben/dann also leben rc. Vcrnunffr. Diß ist menschliche bestendlkait/ yetz weybisch forcheen den bittern codc/ bald den selbe wünschc/ia jm selbs anchon vnmenschlicher weiß / Lieber sag an was mag für vrsach vorhanden sein/das ge- müt so schnel zu verendern/dringe dich vn zwinge deine nöcce dazu/ so klagst ver- gebens/du wollest dir williklich stlbs de rodanchnn/vn hend arrlegc/ wiewol auch dergezwunge wil ein Wille sein so!/aber er ist warlrch nic frey/vn eigentlich nie ein rechrerwille/dieweiler mit vnwrlle geschichr/derhalben ich gern wrsien wolc/von wem du gezwunge würdest/ dan andere leuc müge die hend an dich wol wid deine willelege/aberdukanstandich selbs deinehend nit lege/ es geschehe dan mit deine « Ec/Sind die anfechcu ng deins Hertze die vrsach /so sind sie warlrch groß/wa n du aber ein starckmücigcr m.m wcrcst/dn liessest dichs nic vttMtte vbcrgccn/ °N)arch^ EMcke mücige Hertz? sind sie warlrch zu starck/ich wil sie aber erratren/ dise vrsachen /vn g" anfechrungen / die dich zum willigen todt dir selbs an zuthnn dringen / sind drst/ b« bcwe, Zorn/vnwlrschrkaic/vngedttlc/vnsinnikaic/ausfdein aigcnchalß/ vcrgessenhair dein selbs /dan gcdechtest das du ein mensche werest/so wurstu wol erkennen / das ftlbs er, alleswasmensHen widerfaren mag/in distrzeyt/gedulcigklich zu leiden stye/vnd '"s ^mt» - " L v iy sich bösenGliick. cxxm Aas LXVlii.Laplccl/hon der wMgen anlegung derhendean sich selbs. <2Llck tibi prFstr/ssttm ssrosser-ti t-rme» r'ssst bretti A>onte st-r stritt. Der leyb der stelen herberg ist Dein bsttzung halt in guter hnc Die selb bewar zu aller frist/ Biß Goc von dir erfordern chüc. nalkiklichduMon, -lvircercuchM«, irbaldbcdenckmM kcdzleydcdesco^ c/emlamerdrn«i-mi aulftinefck/hHhelt egcrcdzmrsm^G Hcrwicschtn-liämjst delndermenschci^x ^velchedreyssmeinch miede vergeßtjtew Ectsauchnit lduMij tzüverordnc/ssichßer bedzimzweysrl/^s« lm(soichsterbtNW^ ßauss^rcchc/sotseiNM lieber stganMcöM cgegmtdiegtpsmsich üehadcvilsrrmlW : ein clmgeg!ttchtlrsc,ir ch gleich MduMß/ :eltcr/nochgrsD»ntz mgcm/als eine vcrmaMkcrmrkch n werden/rrrrerdts!^ »emstm/esstttklxicsrb nlaneuchymrr^ cdengeschasstnOZ^ rumen lassen/»rllWt» irdißwcrdrbeZmm kürdecfürfttcbeM ^sterbliche mens« icandcrstsemMhr ^nettchllel»/db! -er denvnfa!rkid«rM wider GottinfckrMj ' euch nichlgldl alles rkiü htejagarkemvchLh» drussabdemarimleleii cs leben stssi vndliM ^/schicken sich rcchkhm/ eudernndlußaeil«^ 'ü lsirs dann die lvzM eummesdarinisi/^ vcficmdck/6«k 'cnro mgemsM^ ein an sider rorlMk^ i-cilenimvngcMkM ^ö-l-chth-'»st^ »en Herren Gottns^ sen/dunichr/sii»'^ L.;SZ LLL7K >l'-b-"LÄD elncndedar^ ^ ZSs eschrvere/ bösenGiiick cxxml kerliche versendet/ Solche vbels lasst»/» etliche lerer also gefallen/ vnd fürnenr* lichen der Seneca/das mich etwa» wunder nimpe / wie oft er nu so bestendigklich darauffkompt/ vn biß gleich für sein aigne mainung belk vnnd setzt/ /a wie jo eyn rrauvige/vnd krübsame malmnrg/wenung vnd opinionhaben müge das Hertz ey ms sollichentrestenlichen manes vberfallen/einnemen vnd besitzen/Vn das ichs der lenge nach geschweyge/sagt er in einer Epistel an den Lucrlium / wann der leib ein vnnützeri diennst der seele ist / warumbsolc mann dann die scele/wann si« in beschwerungist/nichc ledig vnd lost machen.Bmrrz darnach spricht er weycer/ Ich willspringen auß einem faulen vnd fallenden gepew rc.O Seneca du sagst v- Senecii bel vnd vnrechk/ vnd besteckest vil/ mit wol geredccn vnd gsttzten wsrren vn mir ei schreibt nc einige oder zwayen bösen vnd vnrechkcn sprichcn/dan man st! nit auß dem ley> "s be ziehen«/sonder man sol Gottes erharren/iasst dein gepew /mer ernfallen / auff vrmrovr das du errruckec werdest/ehe du stiehest/was wider den befelch des obersten k)errn gschicht/dasist böß vnd vnrecht/Gchlecht dich der feind vm redliche lhat zu tod/ gehet eerlich hin/es gschichr on deinen willen/es gehört einem starckmücigc man zü/dascr micauffrcchterraugen/nbaides / gclüch vnd vngelücke vnbewegrsehe/ Weibisch ists sich wendcn/was nmg dich doch st engsten /das du st eylest mir dem rod Ntgc dir/den deinen/odcr deinem vaererianöe wasgrosstsan/glücke vnd vn- glücke mögen nichts chon/die cugcnr vbermage sie/dein vnd der deinen wrdcrwer tigkait wirst du langsam mir deinem eylenden rod wcnöen/deincs vaecerskannds ? halben werest du wol etwas schuldig/es geht aber gemainklich rreg vnd faul abe/ Dan ehe ainer das joch vnd drenstparkeit seines varcerlands / vn ein Hyranen da¬ rin regieren sehe/ehe stlk ainer dran wagen wz im Gsc verlihen het / t)ie weychcn ist recht waich/forchcsam vnd weibisch/dabestonist recht nemlich keck vnndkön/ . vnd hieuon lobet der Seneca vbrrauß den tob Caronis den er rm stlbs angethon hac/austseine weyst vnd mainung wie obgesagr/Dcr Cicero aber hat sich nit las- kov Lato scn bcniegen an dem/das er berürrc cod Caroms entschuldiget hat / sond sich auch des lobens solcher thar enchalten/den er sagt zu dem Caconc/ er stlcc vnd wo!c auß an rhonü besonderer bestendigkair/vnd vngleübiichkrdapstcrkaicehc raustntmal sterbe / lM» dan mix seinen äugen sehen den Lyranen Julium zu Xorn mir gcwalc regieren/ den der Brutus gesehen har/vnd doch geachtet/ das man /n sok mir solchem wye Julius rod erstochen/ehe auch vmbpringen/dan durch sein stibohandanlegrmng solches zefliehe / vn sich stlbs vmpringe/wie wol 08 wie vbel ers gehadcle har/auch oer gute Ärucuö dahm/bemähe ich mich nicht fast vm /doch har er es gcrhon/ ^ch laß es also steen/Cicero aber dieweyl er Caronetti entschuldigen wrl l vnd vermeine vergisiecer hie seiner vorige vnd besten mainung/die er züuor vil /aren im v/.bnch von dem gemainen nutze geschriben/verlasien hat/der selbig aber lauccr also.Erst tich wie jm gedraumpc hab wie der Publius Astricanus der jungcrin dem Himel mit seinem vacrer vnd Anherrn geredr/vnd als er geredr vfi gehört her/ von der e- wikaic vn vnsterbligkaic 8 selen/ vn vö 8 steligkeic eins and'n lebens bald de vater 8da begereczüsterbeeinfürer ddjevnnützevnvergebenliche bcgird vndstnung grölst straffet mit disen worre/Es Helt sich n ir also/dan wo di ch gor 8 k)err/L cs rempel al ve lesdzist/desdusthest/außdegefettcknußdißleibsnicfreyvnledigmachet /stkan dir hieher 8zugag nic oste stin/dan die mcschc sind mir d^em gedrug gepore worde ro will cs dz siedistnkraiß vn kugel/die du miccein distm grosien rcprl sihest/drc dz erdrich ge s^i mcm^ nenc wirk/solle erhalte vn errette/darüb sprach er lieber A stricanc/du vn al lc gors- A„s U förchnge leüc/stllcsgemüt/in 8verwarüg desleibs/bey sich behalre/vn on desge r bcwanve heiß 8dzgmüc eüchgebe hak/auß de lebe 8 meschenit abschaidc/damic jr nic gcach ree werdt/als fließet jr die gab/vn dz ampt/st euch vö goc gegeben Lst/Grrasten M got g. for ber nirgnügsamlich dist work/de wol entschuldigteCakoncrvn warlich wan hu vö V üy diM Aas ander büch Hon dem. Vberwel CbmeNL. Ich klage das ich sterben nrüß/von geweltiger Hande vnd der» tiger cov v^D^fcinöcn/mlcdem schwere ermörbt/ vn-ämerlich vm mein leben gepracht auch mrrmicprandr/wasser/gtstr/vndanderemcjnlebcngeraubecvnd gcstolenwirc. Vernunkr. Wan»r du gern stirbst/ jo ist es kein gewaltsamer rsdt / wan du aber vngeren stirbst/so müstu warlich ein gewalc leyden/vn ist ein schlech ter vndcrschid/esgeschehe durch das schwere oder steber/ Wan nun du frcyrn vn gepundcn dauou komest/ was ist darangelege/ ob die thür deines gcfencknrß von jr sclbs austgee/od austgeprochc werde/Es sind vrl arc vn gestalt des cods/aber es ist nur ein einiger cod/welcher ob er gewaltsam oß willig scy/steer in des sterbende gefalle/Ernc gewalc vbcrwindcem grösserer gewale/dre bewiüigng in de cod vev rreibt vn vertilget dcn selbige/ Ein weiser man ist also geschickt/das er seit; willen in die ding gibt vuseyc/d e crniraussha/ce verhindern noch fürkomcn kan/möch test sage/wie/sol ich meine codtschlagerodcrmördcr bewillige/vnjm ftinwüten an Man fln zeuolpringc gestarcc^Ia wo srchs begebe vn nie anderst seinmöchc/danerlich erieger" babe nicalleinjnc bewilliget/son^ auch sren crlegereren danckgesagt dazu/ man »n löste hat auch wo! etwa bcfundc/ die am ende jres !cbcns die vnwrsscnhait jrcr crrödrcr aci^q ">a vmpringer entschu!digct/vn rn de sie jren acheur außgcplasen/vn den ga st auf für Vie gebc/sür sie gebeke Habe/ /)ch halste aber danocht ttitdrch/dz du miede blutdürstig ftmv ge- hcnckereins sine scycst/sonber uric deiner nocre/diedu nic vmgecn kanst/web den." ' cher wo du nic sotg rheccst / müssests du nnc gewalc rhon / darffcstdich auch nie s» klagen/das du vo der Hand des fcindes so hrngcrichcet würst/dann niemand brin gcc einen freunde dann auß vrrwisftiihaic vmb/du magst deinem feinde nicht an¬ derst dann so entgehen/die weil dein femde seinen zorn ober d chhcngee/ss gerate es dir nur zur frcyhaic / wirbt seür gewalc vbcr dich bald minder / wirbt dir bald nichts mer rhon mügen wcycrcrs/Es ist bester das einer von einem vngcrcchrcn fernde vmkome/ dan vndcr einem gerechten richcer/ danaldo were die sünde vnd schulde des mörders, dort der ksdc des vmbgeprachten / Sag nicht vil von des fern deshande/sag mer von seine schwere vnwcere vnd deiner wunden /vnd cod/ W'L wol sZompemsfür ein sonderliche rrost jmgcwünst har/dz er vo der Hand des kay sers July vmgeprachc werde möcht/ wie Arcanus sagt/Auch in GcaciodcrCa- panens den klipftnm/ vn imDergilio Acneasdcn Lausum/ die Camilladcn Lrr Ein rit, nichnm trösten / das sie «nic jrcn hcndcn vmbgcprachcwurden / Das du micdcrn rovr^imr s^^^k getödc wirst/sol dir nic so schwerlich gesehen sein/ dan solcher todt ist man VS schwer chem frumen vn harlige man zu gestände /die hie vn dort in seugkUchc stand stud/ tegerlcht wan ichssolta!!cnenen/so würdwolein großbttch darauß/Goichc todt habe etlü rvcrven. ^h(^wünst/vnhatjnnicmügczccailwerdc/sinderherickt/errrenctr vnlnauder weg vöthierc/beren/schweinc vn derglcrche zerrissen vn zcrlampec worde, etlicd zu cod gcfaüc/wlrstu mic dc schwere hingerichc/so bist« disen vn derglcrche großem vcrderbungen entzogen vn cntxstohen /koinc weder diftr noch jhcncr schade nrcr vbcrdich/plotinus/dic ncchstc zrcre der Phüosophey nach ^Dlacone/danon dole gcsagc/solce zu cauftnr ural lieber erschlage oöcrstochc sein / dan dz er die stinckcne Luripil VN vergjssce austetzikaic an seine leib solc vn Mttste also erdulde vn ertrage/ 60 we vcn hun- re es Euriprdi dc beste sDocccn in Grieche nach kdomero besser vn crtrcgl cher ge- ven rerrrs weßc/dz rn dz schwerc/dan die schencliche Hunde gefressen vn zerrissen hccccn. crcciusder creffcnlichcst s^oec/dauon sich Vergüius nic gcschemc hac/vilzuneme merr vn in sein büch zu setze /ist auß einnemüg eins liebs crancks/kranck vn vnsin^ nig worde/ daruor jm dz schwere güe were geweßc / dz er doch auß vnsmrgcr wcyß zu lerst gcprauchc / vnd im ftin halß abgestochcn yar / Go ist auch t?crodce/ so an cinenrschendrlichcn codc gestorben/ vnd mic so vr.stctigcn süchren vmbgeben/vnd so schnelda hin gangcn/das)hm tausenc mal besser were gewcßk/das schwcrdtbcr - -msivchs Mister. IVey.se lent haltttt die gantz kbelc für ^rhaymar'seynd nyrgende imellendt. lxv, weyse vnd grsste k)errn/haben mitt jren vekclen vil leyden müstenn. vvch. weyMait befindet man ehe vndcer runtzelcn / danngükterm backennam lvvvüh. wie amer bestendrgklich seinerseele zngeredt vnd getrost hae/inn per» vnd marcccr. cxviy. 'Wie ainer sterbe hab ehr achte/niche wo/nichc wie es seinem lcrbergeen wer¬ de» rvvv. Wie ainvacter seinen geytzigen sön/ mit der rhar diegükter recht znbrancke gelernethat. ^vy. wride chiere karr der mcnsth zämen / vnd dämm. vcviij wo ainer stirbt/ da istendclich sein reckts vacceeland. cxxxiij Wollusts kürye vnd lengedcr pein/ Werdist bedenckt / wirt wol gewar wye es stehet. cxr. Wollust/vnkeüschait vnd fraß ma¬ che aust Menschen gar vrhe. cvh Wo man den vollen hac/richttek ma mchtSgätSan. lvitj. Wordt-des crostshaylcn die sckmcr- tzerrn desgemücs / aber nin des lcybcs. cvvy. ^dermansöll sein sacke dahin richte dz/wan der rod kompc/alles außgerich- ttk vnd fertig ste- cvvviij ^edcrman stirbt Zn seiner rechrenn zeyr/ainer fräw/der ander spat, xl ^egklicke creawr gebrauchet stW arc/darzä sygeschaffen ist. xci^ wegklicher aufferden/hacseinayge beschwere. cüis. Wegröster ayner ist der da vnreche thrrk/ yhe rüchrparer würdrseyn miste- thac» v. Z. Zeyt ist behend / vnbeständig/geher nurfort/nrrhindersich. lvvvly. Zeyc kan dir das glück mc wie dz gele nemen. viv. Zeyc/ vor deren stirbt niemanr: wan der k)err die schuld erforderc/so sol man Zalen. cvvviis. Zeyc/wer dise Nie bedenckc/wirde jhv mit schaden mästenn gewar werden», cvy. Zornigklick mag nichts bedächtiges gehandelt werden/darumb sol ainer an stchhalten/vndnit rächen. ctz Znnnge/ die böß/ist kain vergiffccer diirg. cvij Zunge/Main jnnstrumenc alles gc- zäncks. cvtz. Züpperlinist nurinderreychen leüe häwser/da kan man fern pflegen vnnd warten. lvvvv/. Zwurrngene gercchngkaic ist besser/ dann ayn willige vnngcrechtrigkayt. lvvv. Sedmckc vnd volendccm der Ka-scrltchcn Statt Augspmg/ Durchtdeynrich Gkayneramiv.rag rulst deE. O. XXXIX. Fars. Mäander Büch bon dem ! rriemSv welcher mensche betreut den anderen nicht/ liebe / glaube /vnnd rrew ist in das ^'«g t ellendt veriagr/regni^t vnnd herrschec/becrug vnnd teuscherey/ermisstst du erst rrnge yctzt/ vnd wirst m* deinem schaden gewar/ bist du warlich Nlchtdcsicrwcyserzu wcir« o» halten / Die säg-rvnd waydlcuc krachten dem wilrpret vnnd vöglen nicht somit bÄIch grossem fleyß/m ch mit so vil Dicken nach/als die verschlahene/arglistigr/vn böß - fätige mensche» den einfelkigcn vn schlechten/Ist es ye war geweßr/das einer den andern vber d-rs sail zuwerffen begerr/so ist csjctzt bey vnftrer zeit ware/die finan tzer vnd maifleralles beschiß vnd trugswerden yctzt wol vnnd cerlich gehalten/ man zaiget »air finger ausf ste/ vnd wirt discr für den klügesten / geschwindesten/ vnd spitzstindigesten gehalten / der die teure am mei sten vber den dülpcl «ersten/ vnd eins vber dasherye geben kan / wilt dy dann nicht beschissen vnnd betrogen tverden/jö stcuhe eimweder auß der welke/oder stirbe anhin / LVan dich einer km» schet /so denckeallweg da bey ob du auch ecwan einem ein büberey gethon habest/ dann mcnsthen sind allezu kriegen vnd laichen von nature genaigt / so würstdu bester gedültiger vonn einem anderen leyden / das du einem andern gethon hast/ Aber es wik nicht hernach / man achter gelinge was man an deren für schaden zu fügee/niemandt will darneben leyden/wassm von» anderen geschicht/mcnschen stnd hie die aller vngercchtcsterichtcr / Du irrest dich auch/so du vermaintest dis« weren gurre gesellen vnnd freund gewesen/die dir etwas so bey geprachr haben/ vnnd betrogen/ Inn der freundtschaffr istkein trüge / Esstnd nichcfreundc drse Dassinv die do kriegen / du bewercst allhie die freundtschaffr die haylig vnnd köstlich an "e/vteeu ihr ftlbs ist /mir schlechter erfarung/ so gar bist du genaigt auffeycel schnö» ne »ach de vnnd lose dinge / Suchest du freunde durch schlechtes geschweye Station ^nc güt vnnd geselschafft/ so stind ste eben als bald verloren mic schaden als gesucht/ fchcsnn* kan man anderst diß verlieren/das man nicht gehabt warlich har/rkrch» ftchcnd. Mals wölken stch die Menschen ab solchen freunden die betrogen haben/vnnd so bald vberkommen vnnd verloren vil beklagen / vnnd sollichen trüge schiea den ste dann vnbillich auff die liebe vnnd ehrliche freundtschafft/Es gehet aber recht zu das man also mir schaden vnnd betrüge die teure leerer erken» nen / Es waiß stch einer hinfurr bester baß zu Hütten /man fmdek vil/die klei» neschäden vor grosser gefare verwaret /vnnd behutsam gemacher haben / die hinfurr auffgesehen / vnnd den handel baß bedacht / vnnd sein verstände baß geüber/gelerner vnnd aufferweckec har / das darauß erfolget das man nye, mandt vertrawen vnnd glauben geben» hat / dann den erfarenen vnnd offc bewerecen/an der trewe vnnd glauben/Ich möchr dir vil evempel hie erze» len/da micdu deinen vnfal möchtest rrösten/wo jr nicht zuvil vnd vnzelich we» ren / wer da lebt durch die gcmain auß muß ein har lassen / Alles was men, schen geschieht / ist minder / wie groß es auch sey / dann das / das Menschen an einander rhünd. Vnnd das ich nicht mir vil vmbschwayffenden exempel auff Mensch? -je plan komme / so gedencke des Caninij wie er erwan zu Syracuß von dem chcnvnv Phitro betrogen wordenn ist / doch kan stch Caninius da mir trösten/das er keuschen ein römischer R. irrer von einem frcmbden vnd lebendigem/so Augustus der R.ö misch Rarstr von einehinsterbmden burger zu R.om betrogen vn gelaichet wor¬ den ist/Die sach« ist mcnigklich bewißk/ das Marius auß gnedigcrerhcbung des kaisers Augusti /vö nidersten stand der Bircerschaffc/zu den höhesten vn grosten ständen/ämprern/gütkern / vnd reichrunrern erwachsen vn austgestigen ist s alb weg stch har öffentlich hörn lassen/er wölle den selbe kaystr allein zu einem einige» erben haben/ vn dem allein alle seine gücer lasst»/ von welchem er alle seine gürcer vnd ehre Aas ander büch von-cm aincm andern ort/fewr/hagel/hunger vn tod/sindallezurrache Gotsgeschaffen/ Slhe du nun darattffin allem das du leidest/dir verdrießlich vnd crschröctlrch ist/ dasdu vnschnldig vnd from seycst/dich dein laster nicht plagen«/nichtvondeyns geytzes wegen auffdas meere vnder die winde vnd wellen begebest/ auffdcm kam de vber vngcwitrcr/plitzvnd donder klagest/lerne ei» mal leyden/dasdn lcydenn solt vnd must/inn fmsternus vnd betriebnuß bist du geporctt/mn frnstcmus vnd famer must du wider dauo»/Aufferden wirst» donder mitt crschrecknuß hören« micsten/vnd de» schlag der donder avt zum tod besorgen/ das laste abrrklagenn/ die cs versucht vnd erlitten» habcn/vnd warlich wer wolt solchs/dan nur em rbo- . re/nicht fürchce»/Ist doch zu Xom vor /aren von den eltc sten/ sterckcstenn/vnn d weysesten beschloffen/das man weder rath noch recht halten soll wann es dondere Ron» 'Ma aber solche forchte nicht eaichen wurde auffdie besterung des lebens / so were raty be gareyn vnnuye sorge vnnd forchte/ Dan was für nutze kau die forchc mitt sich "Äcsstt bringen/da kam tröst noch hilffist/der besorgten vnndgeforchcenn sache/Dahm wann cs muß mans rechnen/obwol schon donder/plitz/vnd Hagel mögen von natürlichem lauste deshimeksgeschehen/dases alles vermanungen seind vnd haistcn / vnd du ser aller vrsachen haubt vnd prunne ist vnd haistt/derkainer vrsachen verpflicht oder vmbgeben ist/Derdondere im Himel hoch dort oben darumb/das du aufser¬ den tieffhcrundcn kernest recht vnd wolleben/erkennest den t^erren der vber dye mistcchak zürnec/dein sünde faren lastest/ vnd das d u auß lyebe thon soltrcst /anß forcht rhücst/klage du nicht/alles gefchichk dir vnd andern zu gntcem jvnnd es ist güc das esoffc dondere/dann es on frucht nicht abgeher/In demjare/da Domi- tianus ein abgesagter feind alles Gottseligen westns vmbkomen ist/harr es züuor feer vi! dondcrec/ Glicht sagct/wie er das auß stolyem muck das Gott treffe wen er wölle/jöttdcr crwaichcr Goct n»ir gürtigen zehern/vnd demätrigem gepett/vnnd laßt in machen/lastc dir auch kain Verdruß vnd klage styn / nicht wie cs doben in» der statt Gocces/sonder herniden vnder dem pöfel stehe/den last/vnruwsame/ge- schray vnd gecümel dcrmcnschcn/bcsonderlrch aber der vollen vnd crunckenen/ Dcrweinist von Gott gegeben/wie Damd sagt /vnd der ^)oec Dergilius bekennt zur frölichhaic deö bektzenö/'Man Got von oben herab platz regen fallen« laßt/so erfrewet sich die stacr/aber vil meri« der statt ersterben sich vnnd erhitzgcnn sich/ Bschwer wie die weyscn rede /ab de starčke» guten weitt/dannabdcnhimlischen flüffendes ErE Hellen Wassers/Ich beken es/das nichts vngcschickccrs ist noch becriebrers da» die ne dätye. tolle weyse vnd leichtsinigkaitder crunckenen poltzc/nichts vnfäglichcrs noch vn- begnemers dann das ungestüme geschray dcr crunckenen hanrwercks lcütccnn/ in den würdrsheüsern/welliche biilich Cicero der ganyen start brand/ cnrzündug vn vnruw nenet/als die geringste/ia die beste» vnd grundsuppen 6 stcccj Solches must» von jn gedulde/08 du must auß 8 statt hinziehe/odcr aber dich dcsmarckrs gassenn/zechheüsern vnnd plcyenn/als grosser gefar imm meere drch enthalten«/ Ehswereaber gar eynnwildcsdingandit/das dttbegerrtest / dasinndeinem vaceeelande nyemandcwere/gar wüst/lärvimd ödestünde/aufdasdü allainda rrn weeest/niemanc anderst/du bester weycrcr hereest/on beschwert gejttcc/vnd gee»gec/vonvngeschicktenleurcen/'!)onsolcheswüttscheswcIen/wieduwaist/!st vor zeyccendie schwester Appy Claudy gestrafft/ wie wol doch cnclrch von» den wcyftn als vnschuldig gelobt worde/vn gleich wie dz erst mit der obernancen wü» schen vnbillich /vnd straffwtrdig/also ist cs auch herwiderumb den weysen brauch sam/vn gukgeweßt/dz sie sich auß de getümpel vnd getümel vö wege jres gmachs vnd studierens gechon/vttd wo es sich geschickt hat / gar anß den stecken gezogen seynd/dcrhalben Wilk du auch rüw vnd genrach sucht»»/ so meide alte vrsachen«/ vnd ylvAj es gejä, e nkchrs iZ/wan ?tzcc ge- /sonder- rrßesa- franco - rsoldem lenrcenn mdland denain^ nden/da- unschA i/örejr'an irauß L5» ns/wcder gen/d^se chgesagc/ k scyndcn nansmie phrioso- )sccerey/ feinden« e gejagec/ perroö- ^ts-btra- -emmege^ knechten« Vemunril. du nicht vmblegert »>dh«4- »aurb-sti« z«n» vnd schuldigen verhören /ir knecht sein/jren vnlust tragen/richten vn schlichten/R.ich- rer aus einem Herren werden/laß dich solliches Irrstes nicht gelusten/vil knecht ha? ben/hayst vil vnlusts dulden. Es ist ein sektzamS thier vmb ein rechcgeschaffnen knecht) dienen selten das einem ein lieh darzä geschicht /forschten immerzü/rragen gern märlin vmh/was du thüst/denckest/vnd handlest/wöllen sie wiffen/was du aber schaffest vnndgebeutest/das wollenste gern nicht wißen/Es were vilrüwi- ger es hett einer weniger knecht danvil/dan wa vil stind/wills immer nicht recht zügehn/schcubt imcrzü einer die arbaic auffden andern/stcht immerzu einer dem andern ausfdie stüst/vnnd feyrendeyweylenn alle/vermaynen vilerchk csscyjhn einehere/das ste also müff7gstanden/vnnddiß were noch ecwan zu lcydcnn/ aber das isthöse/dassicaußdemhaust/wiegesagt/sihwätzen/Äls vil dieknecht/zun- gen /augen/oren haben/so vylseind kluntzenn/dardurch hinaus kompc/was im h ruß verborgen solt bleiben /Sie seynd gefäß die kcynen boden habcn/knndcu ni¬ chts behalten/steußc allesdahln/wenig knecht wol am Zaume halcen/ist schwer/ aber vilist garvnmüglich/vylnatters pfcysennistinndeinem haust /vil giffcs wuttv« vcrborgen/haben geschmierte kelcn/sreffige beuch/stind vnrüwige im hauss gar/ bariiä, schände treybcn ste inn der schlaffkamer/verderben/verschlinden/ vnd aufsfrest stn alleswas inn denspeyßkästen vnndbehalcernauffgehaben wirt/ darumbso F q wenig