^ Degotardijchr ^^ ß Laibacher Zeitung, ^ ^ - —. - ^ ^ Sonabend den 17. May 1800. A Kricgt'bcgcbenhciten. — Verzeichniß derer bey der Ital. und Deutsch. Oesterr Armeen iod g bllcbcnen und verwundeten Stabs - und Ober-Offiziers -Franz. Kriegsschiff Wilhelm 5cll. - Masstna's KapitulazlonS - Antrag von Massena. — oranz. Rhein-Ucbergang bey Konstanz. Inländische Begebenheiten. Laibach. Laut öffentlichen Berichten aus Italien stehet General Ott bereif unrcr den Kanonen von Genua; die eingeschloss.nen könnm nicht übl.r hundert Schrttte mchr aus ! drr Stadt machen. Admzrai^eilh hat der k. k.Armec schwercsVclagcrlmgs-Geschütz, uno Lcbensmirtci in Menge zugeführr, — Laut andern Vcrlch-trn vouKempten hat F. Z. M. Kray d»e Franzosen am 6. May bci Stockach aufs Haupt geschlagen. iten. ^ Wie derF.Z.M.VaronKray unterm 2. May aus Engen anzeigte/ lief Tages vorher den ,. die Nachricht bey ihm ein, daß der Feind zwi? ^ schen Horn und Sisdi'.igcn mit einer » beträchtllchcn Macht dcn Rhcin über-M setzt , und die Truppen des F. M. 3. Prinzen Joseph von?othrinqen von da über den Ah - Fluß zurückzuweichen gezwungen habe. Um alle dadurch für die damahlige Stellung der K. K. Armee überhaupt, insbesondere aber für den rechten Flügel des Korps in Vorarlberg entstandene Besorgnisse zu heben, bat der F. 8. M. Kray die Armee in eincm ununterbrochenen beträchtlichen Marsch aus der vorherigen Pysizion in jene von Engen gcfMrt, wo sie auch am 2. Nachmittags im Lager eintraf; bevor sich das Korps des F. M. L. Nauendorf in Welsch-Engen, und rechts gegen den Anzug dcr feindlichen Kolonne von dcr See -Brücke und Neustadt, durch die noch verstärkte Brigaden Sr. Königl. Hoheit des Erzherzogs Ferdinand, und des Generalen Grafen Giulay aufgestellt hatte. An eben dem Tage, wo dieser Ve-richt ablief, ward dcmF.Z.M. die weitere Meldung gebracht, daß bereits 4 feindliche starke Divisionen auf dem rechten Rhein-User zwischen der Ah, Hohemwill u. Scbaffhauftn sich zeigten; der F. Z. M. war demnach gesinnt , am folgenden Tag den F. V>. 3. Naucndl^rfmit einor ganzen Div»sion zu verstärken, und ihm aufzutragen, die eigentliche Stellung und Stär? ke des Feindes zu rekognosziren; worüber dann die weiteren Berichte erwartet werden. ^ Vermög eines von dem Genera-> len der Kavallerie v. Melas aus Se-stri di ponente am 23. April erstatteten Berichtes, hat sich ftey den sämmtlichen Vlokade-Korps von Genua, Savona und Gavi, seit den leytenVorfallenhciten, nichts von Erheblichkeit ereignet, nur bestätigen die Knndschaftsnachrichten, den immer Höker steigenden Mangel an Le-bcnsmittcln an Seite des Feindes. Auch der F. M. 3. Elsniy ist seither in seiner Stellung auf St. Giacomo von, Feinde nickt weiter beunruhigt worden. Im nachstehenden folgt das im lcyten Zeitungsblatt versprochene Verzeichniß an Todten undVlcßirten bey beyden Armeen. Verzeickmiß über die bey der Armee in Italien vom 6. bis 15. April ! vor dem Feind todgebliebencn u. verwundeten Stabs-und Oberoffiziers: Tode: Major Rittern, von?at-termanu; Fähnrich Korhern, von Spleny; Hauptmann Stutterheim, von Nadasdy; Oberlieutenant Oreil-ly , von Wilhelm Schröder und Schiaffinati Grenadiers; Oberlieut. Rousscal:; die Uneerlieut. Mihlberg, Zois lind Schönfelden, von Terzy; Waczoncky, vonVukassovlch; Tag-lictty, vcn Casale; die Hauptlente Wanderer, von Hohenlohe; und Rainovich vom ersten Warasdiner; Oberlleut. Ruiy, von Aqui; Un. terlieut. Woida; Fähnrich Eßlin-gcn von Kchul. Vleßirte: Die Ha'iptle>;'e Schuller, Nadc^ovich, Vlasy, die Unterlieut. Ernst , und Melz, dann Fahnrick Pcterffy, von Spleny; d.e F^auptleute Horvath, und Mains, Oberlieut. Novak , und Körössy, Un-ttrlieut. Lindenfels, von Nciskn; O-berlicut. Chev. Souftvm, von Aqui; Hauptmann Eder, vcn Schiassmali Grenadieren; Hanptmann Vicgel, Oberlieut. Strandet, vön W.'eber Grenadiers; Untrriicut. Tompos, vom zten Hnssarenrcgimcnt; Hauptmann Simon, von Mittrovsky; Major Tomaschich, vom General-Quar-tierm ifterstab; Major GrafKlcnau, Hauptmann Knipp, Oberlieut. Hessen, von Terzy ; Hauptmann Kraff-ka, Oberlieut. Vachmann, Unterlieut. Krasska, von Stuart; die Hauptleute Hermann, «nd Rohr. Oberlieut. Pyon, die Untcrlieut. Lie-hcrtrau, Spnath, Schwarzmann, dann Fähnrich Hermann, von Ios. Colloredo; Hauptmann C«:sar, und Unterlieut. Kokanovich, von Vukasso-vich; Oberst Rirdt, Hauptmann Lich-tenberg, die Obcrlieut. Carina u. Lor-berau, Unterlieut. Mandel, Fähnrich Carina, von Latttrmann; Hauptmann Vrandauer, Qberlieut. Hei-msch, Fähnrich Mattony, von Na- ! ^; Oberlieut. Vest, von d'As- ! ^e Jäger; Hauptmann Piccony, von Sztarray; Unterlient. Lecomte ^« 5beul; die Obcrlieutenante N^in und Guttmayer, Unterlieuf. Wika, von Neny Grenadiers; Hauptmantt Göy, von Weissenwolf Grenadiers; Hanptmann Graf Vatthiany, von Pers Grenadiers; Fähnrich Hossin-ger, von Frölich; Major Palmano, Unterlieut. Pallay, Fähnrich Rossy, von Alvinzy; Hauptmann Redden, die Oberlicut. Kapp, und Nachtigall, die Fähnriche Leppicz undKellermann, von Iordis; Hauptmann Herdlicz-ka, Oberlieut. Ketskemety, Unterlieut. Khol, Fähnrich Lehrner, vom b!>. Regiment; die Fähnriche Farkas und Bons), von Kray; Untcrlicut. Kittel, von St. Julien Grenadiers; Major Vechard, Oberlieut. Schack, Schokowiu, Rovak, Unterlieut. Schnell, Kozolly und Ruhsell,die Fähnriche Talctty, Seiffcrth, Virnch, von Gynlay. Verzeichniß deren bey der Armee in Deutschland am 2z. April vor dem Feind todgcbliebellen und verwundeten ObcroffizicrS: Tode: Rittmeister Isdenczy, von Blankcnstein Husiarcn; Ober-! lieut. Mandelburgcr, vom leichten j Bataillon Nadzvojevich. Bleßirtc: Untcrlieut. Stulsss, r vom ersten Gradiskaner Regiment; !! Oberlieut. GrafLindcn, Unterlieut. ^ de Vaulx, von Latonr Dragoner; j Rittmeister Szentvalassy, Nikits, ! Kehecr, Unterlicut. Szirman, von ! Vlankensttin Hussarn»; Obrrljeut. Rumann, vom crstcn Waöachlscy-' Illyrischen Regiment; H'U'P'?'""" . Wittib, Untcrlieut. Krall, de Neck, .-ili leichten Bataillon Nadivoi'evicß; Hberlieut. Ermann, Unterlieut. Mec-tzry und Dreyer, E. H. Ferdinand Huffaren. Ausländische Begebenheiten. S i c i l i e n. Neapel, den 2 5. April. Das von den Engländern eroberte Schiff Wilhelm Tcll enthielt alles, was die Franzosen auf der ganze« Insel Mal, ta ans den Kirchen und Privathäu-fern an Geld, Kostbarkeiten, Kunstwerken zc. halten zusammen raffen können. Selbst daö schönste und rareste Geschütz aus den Zeughäusern ^ d.'s Ordens befand sich auf demselben. Die zahlreiche Besatzung that den verzweifeltsten Widerstand; aber vergebens. Das Schicksal hatte beschlossen, ! daß von jenem ungerechten Gut nichts nach Frankreich kommen sollte, so nöthig man cs auch bey den gegenwärtigen Umständen gehabt hätte. Länger als bis zu End? dieses Mouats kaun sich die Besatzung von la Valetta nicht halten; dieß versichern selbst die Kriegsgefangenen. Spanien. Madrid, den 20. April. Sobald der König die Nachricht von der glücklich vollzogenen Pabstenwahl vernommen hatte, so ließ er das Ts Zcum singen, und befahl, daß alle zur Schmählerung des päbstl. Ansehens seit Jahr und Tagen in Spanien crgangene Verordnungen vernichtet seyn sollen. Italic n. Vcy Eröffnung des Feldzugcs in Italien hat das Llgurische Direktorium vereinigt mit Massena durch di? heftigsten Proklamationen die Ligu-ricr aufgefordert, gegen die Feinde dcr Freyheit in Vereinigung milden Truppen der grossen Nazio» den lebten Kampf anzutretten ; und in dcm Zeitpunkte, als Massena schcn il Genua gleichsam eng eingeschlossen war , erneuerte er die nehmliche Aufforderung mit dem Zusay: daß Frankreich der Ligurischen Republik für die Zukunft nicht mehr lästig seyn werde. — In Corsika sind verschiedene Bataillone eingeschifft worden , um unter den Befehlen des Generals Cer-voni eine Expedizion gegen die Insel Sardinien vorzunehmen. Nach ^ivorncser Berichten glaubte man aber , daß diese Truppen chendcr be-stlmmt waren, die Operationen det Franzosen in der Riviera zu unterstützen , wenn die Landung nicht durch die Anwesenheit der Englischen Eskadre wäre vereitelt worden. Nack Berichten aus Neapel vom 8. v. M. haben die Engländer auf dcm eroberten Linienschiffe Nillhelw Tell 6 M»ll. Livr. an baarcm Gelde und alle Kostbarkeiten, so die Franzosen ,n Malta vorgefunden, mit emem Mahle erhalten; das Ge- fccht war wirklich äusserst heftig, l indm, dil' Franzosen 4na Todte, und « die Engländer 90 Todte und Ver? ^ wundcte am Vord hatten. Ans dem, i daß sich dieses Schiff durchzuschlagen suchte , wiN ma:» abnehmen, Z daß sich die Franzosen in La H Valette nicht la«ge mehr vchaupten b können. e Mayland, den25.Avril. Ge- ^ nua bat sich nock nicht ergeben. Ge- z neral Massena verlangte freyen Ab^ Z .„.. ab^r dieses wurde ihm abgc- ^ schlagen. Er machte hierauf noch h weitere Anerbietungen, aber auch die- k se wurden verworfen. Am2z.tha- ^ ten die Franzosen einen Ausfall aus ß Genua, der aber von keiner Bedcu- «/ tung war. — Die Noth und das E- 3 lend in Genua vermag keine Feder ^ zu schildern. Die Stadt lst voll von ^ Verwundeten und Kranken, und lci- ^ det den größten Mangel an Lebens- Z Mitteln. So sauer es dcn General ^ Masscna nach seinen bisherigen ß Kriegsthaten ankommen muß, sich § auf Discretion zu ergeben, so wird i ihn dock bald die eisern^ Nothwcn- ^ digkeit dazu zwingen. Seme Armee « lrar, alS die Oestreicher am 6. dieß l den Feldzug eröffneten, 40,000. M. z stark; iO,ooQ derselben schlugen sich luner General Suchet gegen Nizza durch, und die traurigen Ueberreste der andern zo,OQO. Mann sind in Genua eingeschloffen. So häusig und mörderisch waren die Gefechte vom 6. bis zum ,8. d. Kein Taa vergieng, an dem nicht geschlaaen wurde. General Elsnw hat aus Li' vorno , aus Lerici, unb andcrr Or? ? tcn Verstärkung erhalten. Gcine Vorposten stchen bis Oncglia. i „. -., ^.,., ^ Großbritannien l ^ Die Londncr Hofzeitung liefert l nun den Verfolg dcr wcjtern Nktcn-! stücke von den Unterhandlungen der ! Franzosen,n Egypten mitder Pfor-t te, w.lchc im Wesentlichen dieirni-! gen Punkte cnchcUten, über die man ' nach der schon angezeigten Kapilula-^ zion übereingekommen ist; inSbcson-^ ders wird aber in gedachten Blat-^ tcrn bemerkt, dafj die Kapitulazion, l wenn sie gänzlich allem von dem ! Großvezier ohne die Darzwischcn-kunft dcs 5kommodors Smith abge-^ hangen hätte, far die Fcanzospn nicht ^ so günstig ausgefallen wäre,. Iu-^ dessen i>at Lord K'eith nun ebenfalls ^ den Vefthl Ertheilt, daß seine Flöt-° te die von Sidneu Smith gegedknen i Passe zur Abschissung der Frauzösi' z schen Armes rcspcktiren soll. El« ^ Thcil der Englischen Flotte wird hin-gcgcn die Französis. bis an die Küsten Frankreichs immer in einer verhaltnißmäßigen Entfernung begleiten. Es soll eine glänzende Gesandt-., schaft nach Siam geschickt werden, dessen Monarch den EngländeriN' günstig ist. Ojam ist eines der reichsten Lander in der Welt, und die Bergwerke sind vielleicht ohne Ausnahme die vortrefilichsten. Um . ! dorthin zu handeln, muß man anS-'^ drftckliche Erlaubniß vom König habcn. Deutschland. Auf das Kaiserliche Kommißions-Dckrct, welches unterm 17. v. M. wegcn dcr von dem Erzherzog Karl Komgl. Hoheit nachgesuchten Enthe-b'mg von dem Oberkommando der Kaiscrl. Armee und der mit selber vereinigten Ncichstruppcn, dann dcr provisorischen Ernennung dcs Feld-zeugm.lstcrs Freyherrn v.Kray znm Oberkommando derselben, zur Reichs- , Tlclatür gebracht worden, ist unter dem 25. von der allgemeinen Reichsversammlung eine Dansagung ebenfalls dah»n gclangt, worinn gesagt wird: unvergeßlich werden ei-1, m jcdem Deutschen die gegen alle Gefahren und Beschwerlichkeit immer standhaft ausdaurendc Anstrcn-gn ge! 'Zr. Köntgl. Hoheit, die eastloz thätig? Verwendung Ihrcs L bens und ^hrer Geft ndh it zur Erfälittng dcr Ncichsvätcrlichcn Ab-slchtcn Sr. Kapert. Majestät, zu Deuts ianoä N che, Sicherheit, und Ehre, und die so wohlthätigen Folgen sl.in?r Tapferkeit, nähmlich, die m.hr a'3 einmahl glückliche Vcsrcy-ung lf mehreren andrr« Punklcn bls Vasel hinunter üb r den Rbein gegangen. Die Pontons smd eilig biö Wangen z''ri:ck gegangen. Die Flottille des Obrist Witti-amü, die bisher in Linda« laq, itt heute größtcn?he'>!s von da «bgcstgclt. Auch ist von Vrcgcnz v.ele Ar :llerie und Mannschaft gegen Stockach aufgebrochen Die bey Konstanz üb?r den Rhein gegangene feindliche Kolonne ist l6,^c>Q. Mann stark. Vreqenz, den 4. May. Gestern gicng es in der Gegend V05 Stockach nicht zum Besten für u ls. General Spork wurde zurnckge-'. drangt, die Kaiserlichen mußten (^tockach und die dortige Gearnd verlassen, nnd das Stockacher Magazin soll ein Nanb der Flammen geworden seyn. Die franz. Patrouillen streifenwtteschon bisU berlin en. Heute noch geht das hiesige Hauptquartier nach Lindau ab. Es scheint also sicher zu seyn, daß dte Gefechte b.'y Ossc ,b 'rg , Kehl und Freybirg blosse Demonstrationen des Fundes waren, um stine eigentliche Absicht zu verbargen, die > kaiserliche Haup armee weiter bin-j ab z„ lockcn, und dann mit vcr-^ doppelter Scarke bey Stein, Väs- singen ze. über den Nhein herüber zu brechen. Auszug eines zuverläßigen Privat-schreibens aus der Gegend von Mt Scheer, den 5. May. Seit dem Anfang dieses Monats haden sich iu Oberschwaben wichtige Dinge errcignet. Der Plan der Franzosen, die am l. May an b Orten zugleich über den Rhein gien-gen/ war kein geringerer als das Zell'rum der kaiserlichen Armee unter General Kray von allen Seiten zugleich anzugreifen, und zn spren- ^ gen. Auf einigen Pnnkten wurden die kaiserlichen Truppen auch wirklich in ziemlicher Unordnung znrück getrieben. Dieser Umstand erregte die nacktheiligsten Gerüchte. Schon M war die östreichische Armee gänzlich zersprengt, ünd Gencral Kray unter der Zahl d.-r 3odttn. Aber Gott ! Lob, er lcbc nock; und was,?och ! lnchr ist, er hat gestern dcn iveind ^ bey Sockach gesckla.?cn, und ,hn ^ b's Sckafdanftn zl'rnck grjagr Di? . öftreichisclic Kavallerie hat da!> y ^ Wundrr dcrTavftrkctf gethan. Am j ),. s'h nds' war d^s Ha'^ptq^artirr < in Stockach. Dcr linke Fiögcl ^ der Arm e ftnkt sick von Vrcqcnz ! herab, und der rechte unter den j G^neral.'N Na'?ondorf, Giusay, l Klenmay-r, Sztarray )e. konzcn. trirt sich, um d?n Fran/oscn dcn « Nückweg zn zei^n. Der fnnge ^ Erzherzog Fcrdi-ni'ld von Mailand ^ hat sich bey Stüblingcn, wie ein ^ alter Krieger gehalten. Er wich nicht, und trozte allen Gefahren. Kurz, er zeigte, daß Erzherzog Karl, dl'r Netter Deutschlands, der Unvergeßliche, sei« Lehrer gewesen sey. Heil dem jungen heischen Helden! Frank reich. Paris, den 23. April. Von hier wird. a"s emem d>?r neuesten Briefe solgttwcs gemeldet: „Es l scheint zuvcrläßig zu ftyn , daß ! wirklich Ncgociattont« zwischen dcw ! französis. Gouvernement und dew 3 römischen Kaiser qepstogen werden. ; Der Friede l^ängt, so vicl man er? k fährt, von Belgien ab. England ^ und der Kaiser bcstehen auf die Zu«» i rückgabe dieses Landes mit solcher z Entschlossenheit, daß sie schwerlich ^ von dieftn Punkte abgehen ^wcrdvN." ^ Brüssel, den 2 4. April. Vor^ ! gestern Miteags kam^n zwey engl«- ß sch? K ommissars, di? nut gewöhn« ^ lichen von d(M französisck'(N Gene« ^ ral ttntcrschricbcncn Pässen vcrse^ ^ hcn wann, ans Deutschland hier ^ cm. Die, Engländer ftzten eiligst ^ ihren Weg l'czch Paris fort, oh- ^ »'? sich lryend länqcr, als bis det ß Vftrdcwc<1's.l vor sich gegangel» i war, a'.-fzukaltcn. Dcr Zweck ib^ 3 r?r Neile rnd die Absiebt ihrer 5 Scndung ist unü.kannt.