IM,Mm»MD^ pssOlsvInlSV 72. IDkryiiiis «»OksitztttOk G>I»WlOW«g ss«!«!» M. 2V70) Vspßmtwug u«^ (7»I«io« l>w«^ >» .W«ÜM» «1.4» >» »»0G«K0. «i>I» »t.N. ?W ^ »--ll ^reitsyi cisu 1? «r 214 «»Gf,»«. >. /^SUDGWWll-KlIlIlK«» W ^d0f'. ^uröie«,» ut. 4 g». k«Ui>A»PIWt«O: M0k»«tl. 23 VW, ?u»tvtlen 24 vin. tiurod I^o?i Z> VI«, iüe 6»» kl»Iv« monav. SS l>t» l^in^sinummas I di» Z ««s,» iilekt r»kiml»tt. Maribim.Mm ??» Quo vadis Germania? Beriln seien die Weimar Verfaffuna und ftedt im Leichen des Hakenkreuzes — Die poiiiiiche Siededitze erreicht — Hvchfte Alormbereitjchaft der GchutzpoNzei /N»r>dor, Qosposit» uUc» 7 versn staltet »nlSlllick cZer A^sriborer k^e^ttZZL am k''reltax, clen ZZ. unä 8sms-tax. t^en 13. ^u^ust ein «m .lecief /^artborer soxvie jeäer Oast !ier?Ilck8t >vjllkonlmen! Julio «I. Sberijches Wechieisieber OO Ten Putschf?"lhrer. General'S a n j u r j o, ist geflohen. Die Rebellen l^aben sich massens>ait ergeben. Der Zusanvmenlbrucki der monarchistischen Aktion ist darauf zurnckzuführett. dah die Arbeiterschaft urspri'utglich den Mo» narchiisten die Mauer stielt inch die Zusicherung gab, gegen die biirgerlich-republikani-slhe Regicruu.g vorzugehen, aber gleich iden »?ronttv^sel vornahm, als eZ zur Durchführung des Monarchistenlputsches kam. Die Syndikate haben dl der Toten wird in Madrid auf «va 15 geschätzt, die Zal>l der Verletzten i-st noch nicht bekantlt, fie soll aber schr gro^ sein. In Madrid wurden 250 ?l)?onarchiften licrhaftet. T?! Zabl lder in der Provinz Verhafteten geht in ldie Hunderte. Viele M-inar chiist<'n lind ino An'-land a?'!üchturde vom Hauise das Vertrauen ausgesprochen. Uni die Fluchtversiichc der Monarchisten zu vereiteln, wurde die Grenze hernretisch abgesperrt. Acht MiMvnen Meaichen aefährdet M n k d e n, N. August. Die .'dochwasserkataftrophe am Sungari-Flu^ niunnt grauenerregenden Ilmfang an. In der Mandschurei sind nicht weniger als acht Millionen Menschenleben durch die taslrophe gefährdet. Tausende von Mensch-'n fanden bereits den Tod in den Fluten. Tis Not ist so groß, daß sogar die chinesischen diten und anderes irrequlärcs Militär, welches vom Hochwasser eingeschlossen ist, sich den Japanern übergaben n. an Ber-gungs- und Rettungsarbeitetl des japanischen Militärs teilnimmt. Dagegen haben die .Wmpfe bei MukÄm noch kein Ende genommen, ^'ie Javaner haben Tanks und Flugzeuge eingesetn, um die Chinesen, die von allen Nichtiin^en die mandschurische Hauptstadt bedrohen, zurückzuwerfen. In Mn?de77 sind zalilreiclik? Brände entstanden, die auf Prandlegnnc? durch chinesische Aufständische znrückgefülirt werden. Börsenbericht Ljublsana, den 11. August. — Denisen: Berlin 13tt2.88, .Zürich N08.:i.i^ 1113.85, London 198.64—2c>s>.24, Newuor? 5666.5V—5«94.85, Paris Prag 168.23—169.09, Triest 290.4<>— Zürich, den 11. Augnst. — Devisen: Paris 20.1.^Lmtdon 17.V, Nemnor? 51.?.!;?, Mailand S6.25, Prag 15.18, Berlin 122.125. n.egung von den spanischen monarchistischen Emigranten mit Geldmitteln reichlich unterstützt, und so glaubte man die stunde gekommen, in der die Alcala ZamoraS, Aza-nas. gestürzt werden würden. Die Niederwerfung des monarchistischen Putsches, au dessen Feuer auch die Kommu- nistetl ihr «üppchen kochen wollten, hat den unzn>ciselsiaften Beweis erbracht, das; das spanische '-Lolk die ehemaligen Zustände nicht mehr will. Wer kiznnte die seelischen Foltern ermessen, denen die Blüte d<^r spanischen Intelligenz auf den Nniueyitäten in 5alaman-Ica, Madrid, Barcelona usw. ausgesetzt n>ar' durch die Jnquisitionsmetlioden der fast au-tokratischen Monarchie. Nur so waren die ^tudentennnruk>en versrändliä>, !'enn der Geist lä^t sich auf die Dauer nicbt vergewaltigen, und der Cinflns; der ^banez, llna-muno, Ortega y t^'-asset und» der anderen grossen Wegbereiter des ret-iu!^'Iikanisclien l^e- «eut» l>onnes5tas um bald 21 vbr »M AsAsslll kintrM nur Z VInsr! lülMtes'klgzMWil ..vi«»,,»" lNsridorl. (l.judljana). vd«r Ivo 01rls«n»«n: unct sMWil. liltillM. klilMil. WIMMil. WW Ml Hill. Vonnef5tss uwdsll»21 lilir IM MAMlll 1?. AWst li^ZS. dankens in Wort und Schrift wuchs immer mehr unl^ mvyr, der politisäie Niederschlag der qeistig-rooolutionären l^innung wurde zur unverkcnlibaven Tatsache, das «Schicksal der spanischen Monarchie, die es nicht verstauben hatte, sich dem Geiste der modernen Temokratie anzupassen, war besiegelt. Dos spanische Volk wurde durch diesiM Putsch, der es zum größten Teile auf der Zeite der Regil^rung fand, eindringlichist belehrt, daß n^ ein weiter Weg beschritten werden muf; bis zur vollständigen Sic^rung der Republik vor etwaigen monarchistischen Rückschlägen. Das Land hat die Revotu' tionsprüsung glänzend bestanden, man erinnere sich nur an den geradezu generös bewilligten und mit lchten Ehrenbezeugungen verbrämten Auszug des dethroniisierten letzten Herrschers aus dem Lande, das er mit keinen Generalen und der Gentry seit dem Mi^?H-Feldzug von einem Unglück ins andere gestürzt hatte. Die spanische Republik ist gerettet. Es wird noch einiger Anstrengungen bedürfen, um die letzten Spuren einstiger politischer Denkart zu verwischen und die republikanische (^esinnnung noch sestier zu verankern, aber so viel kann schon jetzt gesagt werden, die Regierung Azana hat ihre Feuerpro^ bestanden. Die Armee blieb doch, bis auf die Garnison von Sevilla, auf Seite der Regierung. Spanien verdient es nach so vielen Prüfungen, in Ruhe und verfassun^mä-ßiger Entwicklung seinen neuen Aufstieg zu nehmen. Ter bekannte Bürgermeister von Chicago, Anton ö e r m a k, der einen energischen j^ampf gegen das Räuberunwesen in der Etadt aufgeno-lnmon hat, ist hier auf einer Ferienreise nach Europa in Bremerhaven abgebildet. Lebemanner betSubt und ausgeraubt B e r l t n, 9. August. In der Nacht zum Sonntaz gelang es in einen» Lokal Berlins, nahe dem Alexander-Platz, eine aus drei eleganten Frauen bestehende Vcrbrecherbande zu verhaften. Die Führerin dieser Bande ist eine ^Sjährige Frau angeblich die Gattin eines Zahnarztes in Stettin, die in der Leöewelt wegen ihres kostbaren Cchmuckbesitzes den Spitznamen „Brillantenbraut vom Alexander-Platz" fül)rt. Die Frauen machten die Bekaimtschaft von Lebemännern und beraubten sie unl ihre Barschast. Vorher schütteten sie ihnen im Cepar« ein cinschläserndes Puloer in das Bier, so daß die Kavaliere betäubt wurden. Mit leeren Taschen, halb besinnungslos schafften die Frauen die Ausgeraubten in irgendeine entlegene Gegend. Novelle zum Verbrauchs-steuergefed abgeändert Die Zuckerverbrauchssteuer und die Sttomabgabe weiden teilweise herabgesetzt Beograd, l0. August. In der geftrige» SIach«ittagssitzung öe< Gkupschtinaplen««» staub die vom Fi» nanzminifter unterbreitete Novelle zum Berbrauchsftenergeseß zur Veratnng. TS handelte sich, «ie bereitA berichtet, um eine Erhöhung ber Znckerverbranchssteuer unb die Sinfiihrung einer staatlichen Stromabgabe. Ueber bi« vam Finanzausschuß unterbreitete Faflung entstand eine Debatte, in ber mehrere Abgeordnete gegen bie Regierungsvorlage Stellung bezogen. Schließlich mußte der Finanzausschuß zu eiuer neuerlichen Sitzung zusammentreten, an der sich auch mehrere Mitglieder der Regierung beteiligten. Der Vericht deS FinanzauSschuffe» würbe so-bann aus Grunb ber Anträge beS Min-berheitSberichte» im Aompromißwege ab-geänbert. Veziiglich beS Verbrauchssteuersatzes aus Zucker, würbe bie Siuigung wie solgt erzielt: die neue Abgabe auf Viirselzucktr beträgt lLV Diu. Dauo» zahlen bie guk-kersabriken V.75 Din unb ebensoviel also bie HLlste der Steuer die Sou-sumenteu. Veziiglich des Kristallzuckers einigte man sich aus 1.25. Davon entsallen S5 Para aus bie Fabriken, V0 Para auf den Aousumente». In der Frage der Stromabgabe einigte man sich bei Lichtstrom für Hausbeleuch-tung aus 70 Para pro «ilöwattstunbe. Bezüglich beS Kraststromes sür den Antrieb von Motoren unb auberen industriellen und gewerbliche« Einrichtungen einigte man sich über Intervention des Abg. «rejöi unb Petovar auf 1v Para bis zu l0VV Kilowattstunden unb S Para bei Stromverbrauch über ll»0v «ilowatstun-ben. Die fo abgeönberte Vorlage des Finanzministers wurde im Plenum mit 18« gegen 8 Stimmen angenommen. deute auch dieS wiederum nur einen Sprung WS Dunkle. Der „Vorwärts" ist der Meinung, daß von einer Ernennung Hitlers zum Reichskanzler keine Rede sein könne, da den im Bordergrunde stehenden Persönlichkeiten die Qualifikation für die Führung der Staats-geschüfte fehle. Es sei nicht möglich, die Macht einem Manne anzuvertrauen, dessen Partei in den letzten Tagen für so viele blutige Schandtaten verantworttich aemacht werde. Die Zveltraumrakele ftartverett Hitler wird Nelchskanzler! Die demokratischen Parteien gegen seine Ernennung — Um den Bestand des überparteilichen „Präsidialkabinetts" B e r l i n, 10. August. Reichspräsident von H i n d e n b u r g empfing gleich nach seiner Ankunft aus Neu-deck den Reichskanzler von P a P e n, der ihm über die Lage Bericht erstattete. Nachmittags fand eine Kabinettsberatung statt, die sich mit den letzten Ereignissm beschäftigte. In politischen Kreisen glaubt man, daß die Klärung bereits so weit gediehen ist, das; .Hitler gegen Ende dieser Woche mit der Bildung seines Kabinetts betraut werden würde. Im neuen Kabinett verbleiben aber fast alle Minister des Kabinetts von Papen, und zwar Papen als Vizekanzler u. Außenminister, während Georg Straßer zum Reichsinnenminister ernannt werden soll. Hindenburg witd morgen, anl Tage der Berfassuuflsfeier, die Vertreter des Zentrums und der Deutfchnationalen empfangen, um mit ihnen über die Haltung zu konferieren, die sie im Reichstag einem Kabinett Hitler gegenüber einzunehmen gedenken. Berlin, 10. August. Wie in informierten Kreisen verlautet, wird Hindenburg morgen die Vertreter des Zentrums empfangen, um mit ihnen über die Regierungsbildung zu verhandeln. Als Hauptbedingung, die dafür eingelöst werden muß, daß Hitler mit der Kanzlerschaft betraut wird, wurde die Respektierung der Weimarer Verfassung angegeben. Die Nationalsozialisten müssen auch gewisse Garantien in der Frage der Vollstreckung der polizeilichen Gewalt geben. Reichswehrminister General von Speicher bleibt auf seinem Posten. Bon den bisberioen Ministern würde nur von Gayl ausscheiden, der als Oberpräsident in Ostpreußen ausersehen ist. Ba- tiMM Wochenlang lauerte die Polizei auf sie, bis es ihr nunmehr gelang, die drei festzunehmen. Die Brillantenbraut beteuerte unter Tränen, sie sei keine Professionsränkie-rin, sondern werde nur zeitweise von einer wilden Leidenschaft zum Verbrechen erfaßt. Ihr Gatte sei ein wohlsituiertcr Zuhnar^t u. sie habe es nicht notwendig, auf solche Weise zu leben. Mever ein neuer Tan» Einen Tank, der nicht nur alle Gewand esck) lvierigk' iten überw! nden !ann, sondern der auch Sprünge von 'ttnf bis sechs Meter Länge ausführt, halvn die Amerikaner konstruiert ihltt zugeteilt. ron Neurath soll wieder seinen Londoner Botschafterposten übernehmen. Die Blätter beschäftigen sich bereits mit der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler. So schreibt die „Vossische Zeitung", man könne aus der Betrauung von Papens durch Hindenburg bezüglich der Fortsetzung der Verhandlungen schon Schlüsse ziehen, daß Hindenburg nur auf eine Umbildung des „Prüsidialkabinetts" eingehen wolle. Das „Berliner Tageblatt" nimmt an, daß man wirklich daran denke, die Nationalsozialisten regierungsfroi zu machen und ihnen die Verantwortung aufzubürden, doch be- Auf der kleinen Ostseeinsel GrcisSmcilder Ole bei Rügen will der Berliner Ingenieur Winkler eine Rakete in den Weltraum schicken. Die aus Elektronenm-etall und Aluminium hergestellte Rakete ist zwei Meter lang und hat einen Durchmesser von einem halben Meter. Hors)eLpllZsive Stoffe, Mtthan gas und Sauerstoff, werden die Rakete mit eitier Geschindigkeit von 2tt5 Merer in der Sekunde emporschleudern. An der Spihe der Rakete besindet sich ein Fallschirm, d^'r sich beim Absturz selbständig öffnet. Der MonarchlftenpuW gefcheitett Die Gegner der Republik geschlagen — Kurze monarchistische Herrlichkeit in Andalusien — Die Bevölkerung überall gegen die Monarchisten — Wie der Putsch vereitelt wurde — Kommunistische Wühlarbeit N! a d r id, 10. August. Wie bereits berichtet, versuchten die Mo-lwrck)isten vor allem, sich das Gebäude des und des Ve^kehrsministeriumS zu I'enlächtigen Bor dcm Verkehrsministeri.lm kam «.S gegen l ll.'zr .'i') zu Zusammen;«cßcn ziwilschcn den Putschisten, und der repuÄi-tamschen Guardiil Civil. Ji>»lrnaMen gegen üt^er erklärte der In« nenminister, er liaibe mit der Möglichkeit eines Monarchistenputsches gerechnet. Viele Personen aus dem Lager der Monarchisten wurden in Haft genommen. Die Putschisten haten sich in mehreren Garnisonen Spaniens aus die Machtergreifung und den Sturz der Nepublit vorbereitet. In Madrid selbst donnerten um 8 Uhr früh noch die Kanonen. Der Verkehr mit dem AuÄand ist abgebro-cheu. Unter den Verhafteten l>efiivden sich auch der Sohn deS Generals Milana del Bos nn!d der Herzog von Jnfantado. Madrid, 10. August. Das Innenministerillnt erließ eine amtlich? Mitteilung, aus welcher hervorgeht, daß !der von den abgesetzten Generalen mit Hilfe molmrchistischer Elemente vorbereitete Stnatsputsch niedergeschlagen worden sei. Es seien inskfl?samt etlva 50 Verhaftungen führender Persönlichkeiten vorgeno-mlnen worden. Die republikamsche Zivilgarde hat glänMde Beweise ihrer Treue zur republikanischen Verfassung geliefert. Wie aus den Einzv''ls)eiten des Reglerungskomnuiniqueec hervorc^ebt, sollen drei Offiziere uin rier Uhr nachmltiags im Vertchrsministeriiim erschienen iein, wo sie von deil dort anive- senden PolizeiwackMuten verlan-iten, sie mögen sich der Bewegung anschlietton. Die Zivilgardisten telephonierten jedoch uni Ver stärkung und bald darauf krachten vor deni Gobäulde die ersten Schüsse. ^Z^r Plan '»ler Offiziere, zur Telegraphen^entrale vorzudringen, wurde dadurch vereitelt. Bei den Kämpfen, die sich um das Gebäude des Ber-kehrsminifteriums abspielten, wurden zahlreiche Personen schöner und leicht verlktzt. Drei Personen wurden getötet. In Madrid dürste der eigeniliche Aii-kuh» rer der zersprengten Monarchisten der neral Cavalcanti gewesm sein, der nach den ersten Zusammenstößen mit der Zivilga.d? und dem Militär die Flucht ergriff. Die Polizei naihm unter anderen auch den General Fernandez Peres fest. Die Aufständischen liehen eine große Anza!^ vow (^fange?v:.n und einige Mafchimngowehre als Beute zurück. Die Au'fstandSbemvgung blieb aber nicht lediglich auf die Städte beschränkt, die Fä-den waren auch auf dem flachen Lande i«it und breit verzweigt. In Sevilla schlug sich der General San-jurjo, der oikerste Befehlshaber über die spanische Gendarmerie, auf die Seite der Monarchisten. Die Garnison folgte dem Beispiel SmisursoS, der sich des Post- und Telegraphenaintes bemächtigte. Madrid, 10. August. Bei den Straßenkämpfen in Madrid, an denen sich einige hunldert Kavallerieoffiziere auf die Seite der Monarchisten schlugen, wurden mehrere hunderte von Schüssen ab-gegaben. In Alcala de Henars meuterte ein Freitag, !S. AMst lvZ2. >Martborer Zeiiuiig' v!iiniiii?c Wovallerierogiment wollte d«n Marsch «f Mcrdrid antreten, doch wurve der Verglich im Äeime erstickt. Gegen 10 Uhr vormittags zog berells ewe rieftge Menge von Demonstranten mit repu bttkanilschen lM roten Fahnen durch Ne Ströhen der Stadt. Die im Offizicrsk^rfino befindlichen Offiziere wurden von der Menge vertrioten und auf allen öffentlichen Ge« bäudm die Fahnen der Republik gehißt, zum Zeichen, daß die Monarchiebvwegung nieder geschlagen wurde. Die Ar^iterorganMionen stellten ihre Dienste dem republikanischen Regime zur Verfügung mlt der Erttikuug, die Republik bis zum letzten Blutstropfen zu verteidigen. Ministe^räsident Azana appellierte im Rundfunk an die spanische Bevölkeruitg, sie möge ruhig Nlut bvVharcn und Zm'ammenstShe vermeiiden. In Madrid herrscht augenblicklich Ruhe l.nd OrdnlM, doch wued-n die umfangreichsten Sic^rheitSvorSehru'N'M getroffen, um cine Wiederholung d^ Iu!sammensti>he M vermeiden. Am längsten hielten sich die Putischisten in Sevilla und einigen anderen andalufi-schen Garnisonen. Die Regierung hat bereits repMiiantsche Truppen nach Andalufien entsenidet. M a d r i d, !l). August. Die .Geschäft deS Generals TanjurZo in Sevilla lvar von kurzer Dauer. Die Regierung i>st aber bereits wieder Herrin der Lagc. Nach Aieldungen. die l^ioch nicht ton^ trolliert werden konnten, soll G^eral San-surio, der sich im Palaste des Marquis ^e Equivella init seinem Generalstab einges nistet hatte, bereits festgenommen Word. jcin. Die BeMlerung hat in Andalusien j^emein« same Sache mit den republikanischen Truppen gemacht, so daß der Monarsijistenp.itsch von vornel^erein zum Scheitern verurteilt vor. Ministerpräsident A z a n a und der Kricsssnlinister richteten iin Rundfunk an alle Kraftfuhrn?cr5besitzer von Madrid die Aufforderung, ihre Wagen ab ?1?itla^^ du Ncgl?rnng zuiu Zweck der Uetcvfi'lhrung von Trupp'en an die gefährdeten Stellen zur VcrfWiing zu stellen. Äe requirierten Fahr zeu!^'!' »vurden in der Nähe der >saserniil konzentriert. Die Regierung hat die schärfsten Maßnahmen gegeniiber den Blättern erj^rissen, die ivegen itMr Monarchiefreundlichkeit be« kannt sind. Bis auf weiteres wurde das Erscheinen dcr rcpMikfeindlichen Blätter und „El Debate" verboten, den Prc'uinzstädten kam es zu begeistert?« Kuudqebunczen für die Republik. In Madrid stics^en die republikanischen Mani-festanien anf niehrere Gruppen von Kom-nnnl!'ten, die, nne immer in sclchen Au.M« Iilickcil, iin Trüben zu fischen versuchten. Mchrere .^loiniinlnisten wurden von den Republikanern erkannt und der Polizei übergeben. Di-e ,^ivisciarde hat tei den Komnmnisten und A>l)narchisten c?'.'nane Haussuchungen durchgeführt, t^'.nn^e ^traßenzügc wurden von .vaus zll .'onus auf Waffen abgesuckit. Unter den nerhafteleil Konununisten besiu-den sich zahlreiche Belgier und Magiiaren. Die nmavarisckxn^ ^onnnunisten vc-rsuchten sich durch svlucht i'N das ungarische Gesandi-schaftsgebäüde zu retten. Ter Portier, der sich <».'n Eindringlingen zur Wehr sehte, winde von d>sen schirer nnßhandclt. Schließ lich gelang es der Polizei, die Kommunisten AU fassen. Madrid. 10. August. Die republikanischen Behörden waren über die geheimen Umtriebe ^der Mvnar-chlisten bis in die Ein^elbeiten untecrick)tct. Um Z 'Uhr früh wurden beispielÄveise acht Verschwörer iin Atelier eines akademischen Malers ausgeholben, darunter drei hohe Pollzerbeavnte aus der Regierungsaera Alfons de.^ Dreizchuten. i^ine Ttuude später wollten 60 uionarchistische Verschwörer die 5^auptpost in Madrid besehen, eine an-dere Grnp^x: versuchte, sich des gegenüber liegendeil Kriegslninisteriun,s zu bvmächti-gen. Die kereits alarnnertvn Avilgardisten hielten die Verschwörer solange in Schach, bis sie durch vier Polizeitanlks von Hinben in den .Hof des Postgobäudes abgedrängt und dort verhaftet und entwaffnet wurden. VordemGebände d. KriegSininisteriumö kam zu einem niörderischen Maschinengewehr-kainpfe. Zu schn>eren Zusanimenstößen kam es auch vor der Polizeipräfe'ktur, u» die Aufstand!sch<'n Sal^ienfeuer ga-ben. Die Auf ^ändrschen beförderten ihre Verwundeten mit krofbivasen eMgst vom Schauplatz der Nahkämpf«. ^ Pudsch tegann im Madrider Vowrt Tetuan. General Silvestre, ein Bruder teS bekannten Generals, der als intiimer Freund des ifrlcheren Körrigs galt mtd sich im Ma-tzelkSo-Jeldzug ho!^ AluSzeichnungeil holte, alarmierte gemein^ mit anderen Offizieren um 8 Uhr SO etwa 120 Soldaten, die sich bereit erklärten, mitzugehen. To marschierten die Aufständischen in die Stadt und req-uiriorten unterwegs alle Kraft, wagen ftr ihre Zwecke. Die inzwischen alar« mierte Polizei lieferte ihnen aibei: bei der Hauptpost Vie ersten Nahkäm>pse, wobei General Silvestre verwundet wurde. 200 Meuterer wurden verhaftet. Madrid, 10. Augnst. Die Regierimg ivar schon seit einigen Monaten einer Bevschwöru-ng der Monarchisten auf die Spur gelomnlen und lieft daher die prominenten Vertreter des D^narchioge-donklsns nicht aus dem Auye. Die Regierung tst wohil H«rrn der Lage, doch bieten die Straßen von Madrid ein ttauriges Bild. Auif der berühmten Promenade iZaslellaua lagen in den Movgenstunden nacli Blutlachen, zertrümmerte Autos, Manterie-patrouen, Gürtel der Maschinen^en^ehre, AuKrüstungSgegenftände usw. ivmher. .?>elzte vormittags war es in den Madrider Straßen bereits ruhiger. Nitr kleine ropublikani-schen Gruppen dnnonstrierm uiit ivehcuden Fahnen für die Republik und gegen die Wiedereinsetzung der Monarchie. Tie Regierung ist fest entschlossen, die Ruhe und Ordnu'n^ mich der erfolgten Niedevwerfimg des Monarchistenpntsches restlos herzustellen. Die Parteilokale der spanischen ^schistcn wurden überall bohl^rdlich gesperrt. Japans Schuld erwiesen 4. Die japanische Behauptung, China hätte versucht, die Eisenbahnbrücke aui»erhalb Mukdens in die Luft zu sprengen, sei kiinst-lich aufgebauscht worden; der Untersuchungs--komulission sei es unmöglich gewesen, einwandfrei festzustellen, ob die Brückensprengung überhaupt stattgefunden hat; K. Japan hat sich offenbar mit der Mög lichkeit eines Bruches mit der Sowjetunion i'^traftreserve besitzen, uni jederzeit ras j> wie Der mandschurische Konflikt — Eine vernichtende Kritik der mandschMschen Vi>Ikerbund-Kommiffton WaIhIngt » n, l». August. Wie der „International ^ewS Service!^ aus zuverlässiger Quelle erfMrt^. enthält der. vorläufige Bericht der in di^/Mandschurei' entsandten Völkerbundkonimisstvn eine vernichtende Verurteilung JapanS.'izapan wirdj in diesem Bericht des vorbedachten milttä? rischer Angriffs auf China beschuldigt. Nenn der Endbericht der Kommission dem Schlnß-bericht entspricht, so wird er die schärfste Verurteilung eines souveränen Staates feit der Braudmarkung der Sklaverei in Liberia durch den Völkerbund darstellen. Der vorläufige Bericht der Völkerbundkommis-siou hat Japan in 15) einzelnen Fällen für schuldig erklärt. Die markantesten Fälle sind die folgenden: 1. Die japanischen Militärs haben den Ausbruch des militärischen Konfliktes am 10. September des Vorjahres bewußt herbeigeführt; 2. Zwei japanisckie Generalstabs>.iffizicre sind schon anfangs September nach Tylio abgereist, unr mit dem japanischen Gene-ralstab die Einzelheiten der Vorgehens in der Mandschurei zu beraten; 3. Die japanischen Operationspläne sind schon vorher festgestellt worden, die japanischen Truppenführer sind dahin instruiert worden, daß die Nacht vom 18. auf den 19. September der Termin für den Beginn der militärischen Operationen ist; «««^ -«««» a««» ettössHSt»... ^^ Suscti) MUS» man rlie k^reucie iest-kellen unll 6eu^ >^rger sus äem V/oge gvllen. Ouier Kaffee bereitet kreuze. l)le Kotseinvirilung llinteriier ai^er ist für mancden ckacil reckt Dorum Kotkeinfreien Ksilee trin-Iren. Lr !»l völlig unsekti^licii un6 6er beste Kaffee» «len e5 glt)l. Oersöe in lier keutigen ?eit is! kvoilee l^lsF. 6er iier? un6 dierven sci^ant, ganz^ lzesvn-6er» vlcl^tlg. Ie6e» gute l-ekensmittslgesciisti tllkrt Kaffee lisg; ouck im üotel url6 Kafleellsu» Hvirä er aut VVunscii serviert. Das Flugzeug im Diensie d.s aipintn Retiungsweiens Die Militärluftfahrt in den Läiideril, in deren Gebiet Hochgebirge liegen, l)al iiniiier den Bemühniigeil alpin>or Vi'rc'U'?, das Flug^^eug bei ^Xettungsakionen für unglücttc^ einzusetzen, Jiueresse iin.d ^iev!>iiii^ nis cntgegenigvbracht. Zur >'^)i.'s^I'ist.u-.i^i 'ur Verungliictle in: Hochgebirge ode Panikszenen, da ein gaiizer Häuserblock von einoui brennenden S-vrüh- regeii entzündeten flüssigen Stearins über-schlittet wurde, das aus eiilem geborstenen Kessel in der Fabrik in einer hohen Fontaine einporschoß. Biölier N'erden drei^hn Personen als Opfer der Katastrophe gezählt. üer Höhe gewinnen zu könn^'n, uiid oie ohiie iveitcreS in der ^^age siiid, die iil >'vbirgstälern auftreien^den au^^- ^>der a'istci^ geiideu Luftstri)iliuiigeil zu ülKririii^eli. Tis Militärflug^V^uge eigiien sich siir diese gäbe ganz!besondcrs, iveil Pilot uiid ter, ihrer mrlitÄrischen Pcv.venduiit? cülsrre chend, sehr weitgvheiide freie 2icht iliid ausserdem aiich eine gros'.e Uel'iing iii Be-obachtilng des Geläiides l^abeii. Die Anforderung eines Flng^'^eiig.'A ^iir Durchführung eil^er alpinen :>!<'ttinu^i'atnon darf natürlich nur in wirllick dvin^ic'.-.>.n Mlten stattfinden, da nicht "^rciiil'0!.'Nel iverdeu kann, ol)iie dringende /ioür.'iidi'.lc^t vielleicht das ^^eben der Flicger au'c> zu sehen. Ein Flieger ist iii der ^aie, l-?i alpn'n llnglückc'fällen zwei Aufgal^en ,iii erstens das Aufsnci)cii von iN'> dann das Al^verfcn von R-etiniig-^- iiu.'' pflegiingoinaterial an '^^eriiiu^liittle, n^uN sosort .geborgcl werden tonnen. <"iu' d.'n ei>i.;elnen Hocht0'ili.'isten sei hier kilr'> an v-fi'chrt, wie sich etwa die D'iirchnihrung eiixr flie^ier:schen Rettuiig-^aktiou gesi^ilteii diir'tl? Uiid wie sich der Al^niiist dabei zu iiiii die Aevlnisiteii und die Reltiingckolonüe auf inerksam .^^u machen, .'(iieraiis unrd sahung stisleinatisch inir dein '.'Il-iu^chen o-''-ginlren. Tie Flligl?öbe ri7t>let sili» .'or allein nach den meteoroZogiicheii und örüiü i'i' häitnissen. Sobald der Beolxlchlcr die Run wird's ober gefährlich! l Nach englischen Meldungen haben die Frauen der Stadt Don Paraguan ein Ainazonenbataillon gebildet, das zun: >!a!iipfe gegen Bolivien ail'^ziehen soll. Tie Alina^oneil haben sich mit lan^n Buschmej- sern bewaffliet uiid halieii geschinoren, en >>in den 'Paraguays ist. mi^en Tounjftm enOc^t hat. er Stelle tief ein- mchrere Mvile iiberfkie« > gen und das Notpromantpalet abwerfen, .'oiera.uf wiÄ der ^obachter die Lage der Vermißten möstlichst genau einzeichnen. Kann die Angabe pu-nktgemm gemacht 'wer-Iden, so ttstinlmt er den Ort durch em Kr»uz; ist es aus (^rund der topographischen Ber-Mtnisse nicht inöstlich, den Ort punktstenau bezeichnen, so wird er.in die Karte einen Kreis eintragen, innerhaW dessen die Bcr-iriißtcn sicher zn finden sinid. Die Karte wird er Äer ^^Ätt-unyskÄonn'k! ablverfen, sofern ei« ne solche bereits unterwegs ist. Vbenfalls wird <'r die MttuWs>station durch eventuellen weiteren Abwurs orientieren. Nach A'b« wurk des Paketes imd der Moldetlrsche wird sich dic Flugzeustbesatzunst zu irberzengen sn» che:^, ob i'ie richtig aufgenommen wurde. Es ist von Borteil, ui^nin die Beteiligten ver« lsuch?n, dies den Piloten zu erk>ennen ;u ilxn. T!ie Vcrnlißten selbst können der Flugzeug kosntzüMsi die Aufgabe dadurch erleick)tern, das; 'ie sich beim Anflirg des Rettungsflug-.^uges durch Winken mit Tücherir u^nd Kleidun ste stückeil .^u erkennen geben. Dabei ist zu ibedenken, da^ die'se Tlicher sich vom Untergrund -miigliW günstiig abheben. Ist bereits eine RettungHmaniN'schäst aibAeganigen, s» soll auch diese sich denl Wugzeug möglichst deutlich W erkennen gpÄen, durch Marschieren in eincr Kolonne, beim Halt durch Bilden einer ausfälligen Figur, etwa eines Kreuzes oder dergleichen, und Hevm .fierannohen des tzlugzeuges d'.ürch TilcherschweMen. MS VttlM if. GrotzeS Feuerwehrfest. Die hiesige Freiwillige 5^euerwehr veranstaltet Sonntag, den 14. d. um 15 Uhr auf der an daS Rüsthaus grenzenden Wiese ein großes Som-Werfest, bei welchem es auch an verschiedenen Belustigungen und anderen Attraktioneil nicht fehlen wird. So wird das Festprogramm einem großen Glückshasen mit wertvollen Gewinsten, ein Preisschießen, eine Juxpost usw. umfangen. Auch die Tanzlustigen werden auf ihre Rechnung kommen. Bei der Festlichkeit wirkt die bestbekannte Musikkapelle „Dravinja" aus Konjice mit. Da das Reinertrügnis des Festes für die Komplettierung von Feuerwehrutonsilien Verwendung finden sott, erhofft die Vercinslei-tung eineil Massenbesuch. Bei ungünstiger Witterung wird das Fest auf den nächstfolgenden Feiertag beziehungsweise auf Sonntag, den LI. d. verschoben. ik. Im Zeichen der Holzkrise. Die gräflich Thurn'sche Holzindustrie in Rakovec bei Vi-tanje sah sich infolge ungünstiger Konjunktur am Holzmarkte genötigt, den Betrieb ouf unbestimmte Zeit cinzustelle»i. ik. Bergfest bei der Pesethütte. Die idyllisch gelegene Berghütte „Na Pesku" bildet seit ihrein dreijährigen Bestehen ein gern und vielbesuchtes Ausflugsziel vieler Ba-chernwandcrer, insbesondere aber der Besucher der eine halbe Gehstunde entfenlten „Rogla" von welcher man einen prächtigen Fernblick genießen kann. Bon dieser vorzüglich bewirtschafteten Hütte, welche bekann-termasseil von der Filiale des Alpenvereines in .konjice erhalten lvird, findet anläßlich ihres dreijährigen Bestandes am 1ü. d. ein großes Bergfest statt, bei welchem auch eine Musikkapelle mitwirken wird. Die vielver sprechende Bergseier wird durch eine Fest messe im Freien, welche der beliebte Berg Pfarrer, Professor Dr. I e h a r t um 10 Uhr vormittag zelebrieren wird, eingeleitet werden. Das Bergfest findet bei jeder Witterung statt. Heitere Glte Nicht einzusehen. Fritz spielt nill Bekannten Schach. Fritz gc/ winnt die erste Partie. Fritz ge'.vinnt die zweite und dritte Partie. „'ZPielst du nicht mehr?" fragte der Bekannte, als Frit) gähnend zurücllchnt. — „Nein, ich bin milde. Tu spielst wohl sehr gern Echach?" — „Leidenschaftlich," sagte der Bekannte. — „Warum lernst du es dann eigentlich nicht?" fragt Fritz. Umgekehrte Sache. Altes Fräulein: „Herr Doktor, wenn ich trinke, kann ich nicht schlafen." Arzt: „Nun, und bei mir ist es gerade umgekehrt! Wenn ich schlafe, kann i6) nicht trinken." LP0«7 Q«m dmch Marlbor Die Festwoche bringt heilte, Domlcrstag, um 19 Uhr wieder eine iehenölverte sportliche Veranstaltiung ilnd zwar siird es diesmal die I'esticn Wufer uniserer Stadt, die einen GruppenlQuf durch die Straßen der Stadt bestreiten. Die Rennistrecke ninimt beim Sportplatz des SSK. Maribor iil der KoroÄvva ulica ihren Anfang Mld führt dcmn i'ljbvr Vie ibekannte Route durch die Maistrova und Ko^odvorska ulica soüvie Mksandrova cosw auf ^din Trg svobode, wo das Ziel ist. Am Stnrt erscheinen die aussichtsreichsten Wetttowttber über lan^ Strecken, wobei insbesondere dem Zusain-lnentrefl'en G e r m o v 8 e? — P o d-P e ö a n das größte Augenmerk zugeloandt wird. Tliber auch die übriyen Läufer konnten bei den bisherigen DrainingÄäusen eine hervorra^nde VerfasfuW aufzeigen, sodaß man mit einem spannenden Kampf unierer testen Lanststvecker rechnen muß. Am Ziele wird ab 19 Uhr eine Mulsikkapelle konzertieren. Das erste RadbaNmatch Unsere Rcldfahrer haben es sich nicht nehmen lassen, auch ihrerseits für eine Attraktion der Festwoche zu sorgen. Samstag,^ den 13. d. M. um 17 IHr werdeii die waA-lhÄstgsten und bosben Vertreter des Mari-borer Radsports ein F u ß b a l l nl a t ch destreitien. Unser Rad>fportnWnn Bogonlir Di vja Ahat für di^es sensationelle '.ad-sPortlilS^' Ereignis den Wettkewerbern eigonst hiezu konstruierte Räder kostenlos zur BerfÄgunig gestellt. Das Spiel erfordert vier Spieler einen Goa>llnann und drei Kämpfer — und einen SpielraulM von 1SX30 Meter, der übeMes umrahmt sein muß. Das 'Spiel geht über zlveinr^ 30 Minuten. Der Sipioler darf während des Spieles nicht vsm Rade steigen, vorschriftswidrig döu Gegner angreifen »der den Ball mit dem Fuß treten. Alles dies wird init einem Freistoß geahndet. Me Freistöße sowie alle Schüsse aufs Dor werden mit dem Borderrad a-usgeiführt. We.gen der 'gerinigen Allzahl der Spieker wird selbstverständlich das Teinipo rrußerst forciert, während wieder die Ausführung der Stöße eine große Ggschick-lichkttt und Gewandt^it der Spieler erfordert. Stzmshona des MolvNub« Im Rahmen der Mariborer Festwoche veranstaltet auch der rührige „Motoklub Maribor" eine Elitekonkurrenz. Es wird dies ein Geschicklichkeitsbewerb sein, der die sog. Gymkhana-Spiele umfassen wird, die heutzutage in allen Sportmetropolen gang und gebe sind. Die .Konkurrenzen werden Montag, den 15. d. um 17 Uhr nachmittags auf dem „Maribor"-Sportplatze im Bolksgar-ten ausgetragen. Die Veranstaltung wird akrobatisches Kunstfahren und auch heitere Borführungen umfassen, die an die Fahrer die größten Anforderungen stellen und vor allem vollkommene Beherrschung der Maschine voraussetzen. Für die Zuschauer freilich bedeuten die Spiele eine erquickende Sensation, da sie eigentlich durchaus eine heitere Note tragen werden. Die schon Heu te in rohen Umrissen vorliegenden Konkur kurrenzbestimmungen weisen eine derartige. Fülle abwechslungsreicher Programmpunkte i auf, das die Veranstaltung weit über den! Rahmen derartiger Aufmachungen ragen wird. Die bei den bisherigen motorjportli-chen Veranstaltungen unter Beweis gestellten Organisationsfähigkeiten der rührigen Funktionäre des Motoklubs bürgen dafür, daß auch diese Konkurrenz einen klaglosen Verlauf nehmen wird. Das Publikum wird daher Vollens auf seine Rechnung kommen, zumal für ainüsante, die Lachmuskeln in Anspruch nehmende Szenen hinreichend gesorgt sein wird. Für den Sieger wurde seitens der Stadtgemeinde ein wertvoller Pokal gestiftet. Auch ein zweiter bzw. dritter Preis ist vorgesehen. Die vltzmptfche« Vpiek Die OlympDien Spiele erreichten teil-l^voilse ihereits Pren Höhepunkt, da gleiche ^tig an sieberl Fronten gekäiniipft wird. Jul OlympiWm Gadion wevdm zwei Kämpfe im Turnen durchgeführt, daneben finden Fer zahlrekch^ weitere Schaukäinipfe statt. Km /L^ughtuS" beginnt der Kan,.pf im SÄbeilifschttti. Die lSeglerwettbeweirk« »ver-jden heüite/im Hafen von Los Angeles, die Rud^ämipf« in Long Beach fortgesetzt. Heute, am zweiten Tage der BoMmpfe rogjstes Interesse. Jnl Schwi-lmnen gehört der heutige Tag deil Fmuen, idenn auf l^m heutigen Programnl steht nur ein einziger Wettibolverb für Herren, das 100-Meter-Rückenschwilllmen. In Amsterdain wurde in dieser Klasse von dem Amerikaner G. H. Kojac, der auch in Graz eiulnal startete, init 1:09.6 HIN Weltrekord aufgestellt. Im Segeln der Monotypeklasse wurde Erster Dixon (Kanada) 1:45.33; 2. Riedl sOesterreilh) 1:49.5; 3. Lebrun (Frankreich) 1:56.43. Das Renllen ging bei ziemlich^ Flaute vor sich. 10c>-Nteter!-Rückensch!lviuMen für Damen: 1. Lauf: HÄul (Amerika) in 1:18.3 (Weltrekord); 2. Mealillig (Australien); 3. .Har-ding (England)— 2. La>uf: 1. T^liies (Eng land) in 1:22; S. Mc. Sheeset) «Amerika); 3. Kerr (Kanadas. Den Ouden schied aus. 3. Lauf: Bralm (Holland) in !:?3.y; 2. Hol-der-Coaper (England); 3. Lillton (Kanada). Harding (England) tommt als schnellste Dritte ins Finale. Im Turmn nach freier Wahl siei'te iin Eillzellbewerb der Hangar Pelle mit 28.3 Pultkten; 2. Miez (Schweiz) Sk!.3 Punkte; 3. Lertora (Jtalieil) 27.7 Punkte; 4. Neri (Italien) 27 Punkte. Auch in der Mann-schaftskonkurrenz schnitten die Ungarn gut ab. Die Plaeierung lautete: 1. Ainerika 103 Punkte; 2. Ungarn 101 Puirkte; 3. Italien W.4 Punikte; 4. Finnland; 5. Japan. Die Gvsamwertuuig bei Wertung aller bisherigen Dainen- und Herrenwetttswerbe lautet jetzt: Amerika 431, Frankreich 150, Italien 126.5, Finnland 120, Schlveden 119, ^tschland 108.5, England 87, Japan 48, Kanada 52, Oesterreich 36, Holland 31, Ungarn 30, Polen 25, Tscli-echo'sloavakei 24, Irland 23, Äinenlark 23, Australien .16, Argentinien 14, «Südafrika 13, Belgien 7, Hvulfeola-nd y, Kttland b, WwM 5, !p^«en 4, 1^ : i« «lach »d 5Uage»f«et. Sonntag, den 14. d. bestreiten die Schwarzblauen in Billach gegen den bekannten dortigen Sportverein ein Freundschaftsspiel. Am Montag, den lS. d. gastiert „Rapid" voraussichtlich in Klagmfurt. : SA. Rapid. Die Reservemannschaft absolviert Montag, den Ib. d. um 9 Uhr am „Rapid"-Sportplatze ein Freundschaftsspiel gegen „Svoboda". — Heute, Donnerstag, Zusammenkunft deS SettionsausschusseS der Fußballsektion bei Povodnik (RotovSki trg). : WettkämPse um dm ^Mi«ija".J«ß^ad. pokal. Sonntag und Montag, den 14. bzw. 15. d. werdm die Wettkämpfe um den im Borjahre vom Sportklub „Jlirija" gestifteten Jugendpokal aufgenommen. An der Konkurrenz bet^ligten sich „Rapid" und „Telezniöar" mit je einer und „Maribor" mit zwei Mannschaften. Am ersten Tag treffen sich „Rapid"—„Maribor 1" und „Ma. ribor 2"—„SelezniLar", während am zweiten Tag die Sieger aneinandertreffen. Die Spiele finden vormittags am „Maribor"-Sportplatze statt. : „Jugoflavija" (Veograd) besiegte gester« nachts in einem Nachtspiel in Zagreb „Gradjanski" mit 3:2. Das Treffm wies einen Massenbesuch auf. : Slachtfpiel auch l« Lakovee. Nach dem Mulster d<^ übrigen Tportzentren veranstaltet heute, DonmrStag, auch der rührige SK. öakovec ein Nachtsipiel. Gegner za diesem bemerkenswerten sportlichen Ereig-n^is jfiur die Sportstadt ^Zäkove: stellt der „-«^l^uvger Sportklub 1019". Im Bor-Mel treffen sich die Handballerinnen auS BaraMn und <^aLovec. Beginn um hilb 21 Uhr. Olympia-Sieger Me» Preiß, die überraschenderweise im Dainen-Floi'ett-fecht?^^ siegte, und unter anderen aüch die bisherige D^ltmebst«?« ^oien Maver schlug Der Finne Matti Iärsinnsn gewann das Speerwerfen mit der nenen oll)lnpischcn Bestleistung vo» 72.71 Meter. Aus Slovmwradkt sl. Das Programm der JubiläumSseiers liilpeiten. Für die vom 13. bis 15. d. statt-findellden JubiWumsfeierlichkeiten unserer rührigen Freiwilligen Feuerwehr ist nach-stehmdes Program vorgesehen: S a m s-t a g, den 13. d. um 19. Uhr Empfang der Verbandslnitglieder am Bahnhofe, um 21 Uhr Fackelzug, Serenade der Fahnenpatin und Festkonzert im So>kolheim. Sonn « t a g, den 14. d. um 6 Uhr Reveille, mn 7.4S Uhr Empfang der Festgäste aln Stadtbahn-Hof, um 9.30 Uhr Treffpunkt der Mitglieder vor dem Rüsthaus, Abmarsch zum Bahnhof und Empfang der Gäste aus dem Süden, um Ii Uhr Festmesse, Einweihung der Motors spitze, Enthüllung der Bereinsfahne, De-sile, Festsitzung im Saal des .Hotels Gol u. Dekorierung der Mitglieder, mn 14 Uhr große Feuerwehrübung am Hauptplatz, hierauf großes Fest auf dem Marktplatze. Montag, den 15. d. Ausflüge auf die „UrSka", in Bad „Rimski vvelec" und auf den Bachern. Nadlo Freitags de« 12. L j u b l j a n a, 12.15: Cchallplatten. — 12.45: Tagesneuigkeiten. — 13: Schallplatten, Börsenberichte, Zeitangabe. — 18: Zweikampf auf der .^vmonika zwischen Magister und Kokalj. — 18: Oberon, Uebertra-gung aus Salzburg. — 22: Zeitangabe, Berichte und Schallplatten. — Beograd, 11: Konzert. — Wien, 1i.S0 Mittagskonzert. — 15.20: Die Türkenabwehr im Jahre 1532. - 19: Salzburger Festspiele. — 2'2.45: Abendkonzert. — Heilsberg, 16: Frauenstun^. — 19.25: Liederstunde. — Mühlacker, 20.15: Mozartkonzert. — 21.30: Wettstreit der Komiker. — 22.45: Nachtmusik. — Daventrh, 20: Promenadekonzert. - 22.15: Tanzmusik. — B e r-l i n, 16.30: Jugendstunde._22.30: Wegweiser ins Wochenende mit anschließender Abendllnterhaltung. — Rom, 13: Sextett. — 17.30: Bokalkonzert. — Langenberg, 13.30: Mittagskonzert. — 18.20: Die Welt auf der Schallplatte. — Prag, 19: Oberon, UebertragunH aus Salzburg. — Oberitalien, 19.05: Unterhaltungskonzert. — 20.45: Vhor- und Orchester konzert. — B u d a p e st, 17: Militärmuslk. — Warschau, 16.40: Bemerkungen üver den Selbstmord. _ LL.KV: Tanzmu!sik. — Paris, 20.30: ikbonq^rt. — Königs- u st e r h a u s e n^ IL: Alte Musik auf alten Instrumenten. — 18.30: BoWwivt-slhaftSPvS «Ii M. Ü! ,Ä/rarworer 7kvm?sr?r???. ^«Zcal QAZ^SQilc Große Turnakademie Abendreo« der beste« T»r«er. — «elungeae Veranstalt»«s des Eolol Maribor 1. Im Rahmen deS Programme? der Fest-Woche, fand gestern am neuen Sommerturnplatze des Sokol Maribor 1 eine große Turnakademie statt, die wieder einen Massenbesuch auszuweisen hatte. Unter den zahlreichen Zuschauern befanden sich auch der Ba Dus Dr. M a r u S i e, Bürgermeister Dr. L i p o l d, Bezirkshauptmann Banalrat Dr. I p a v i c, Bezirkshauptmann M a -k a r, Minister i. R. Dr. K u k o v e c, Polizeivorstand G e r z i n i ö, die Oberste Putnikoviö und Popadoviä usw. Am Schauturnen wirkten sämtliche Abteilung?,l des veranstaltenden Vereines mit. Zunächst stellten sich die Knaben mit kleinen .Handkarren und später nlit Dreschflegeln vor, dann kamen die Mädchen, um ihre ^Wertigkeiten zu zeigen. Aufsehen erregten die Borführungen der Meisterturner am Barren. Auch die Freiübungen ernteten reichlichen Beifall, der sich noch steigerte, als zunächst die Frauen- und dann die Männerabteilung des Sokol Maribor-Matica am Platze erschien. Der Turnplatz war effektvoll illuminiert. Unsere SegeWeger stellen «u» In die Reihe der Aussteller sind nun auch unsere jungen und unermüdlich tätigen Segelflieger getreten. Im Rahmen der Festwoche und unter dem Protektorate des Aeroklubs haben sie in der geräumigen Turnhalle der Knabenbürgerschule in der Krckova ulica eine Ausstellung organisiert, die neuerdings von der Schaffensfreude und dem lln-ternehmungsgeist unserer waghalsigsten Sportler spricht. Die Ausstellung, die gestern nachmittags tn aller Stille eröffnet wurde, umfast auher einem ganz selbstständig erbauten Segelflugzeug, mit dem schon zu Ostern auf dem Rennplatz in Tezno frappante Erfolge erzielt werden konnten, sechs schnittige Modelle von Segelflugzeugen. Ferner veranschaulichen zahlreiche Skizzen und Photographien die Theorie deS Segelfluges. Unsere Segelflieger beabsichtigen ferner einen 14tägigen Segelflugkurs abzuhalten, wobei die ausgestellten Gegenstände ihre praktische Verwendung finden werden. Die Ausstellung wurde unter der Leitung unserer Segelflugsportpioniere, den Hochschülern Milivoj Humekund Boris Cijan organisiert. Die originellen Konstruktionen verdienen, dast sie jedermann besichtigt. Die Ausstellung ist von 9 bis 19 Uhr geöffnet. Heute. Donnerstag,'/, 2t Mr Monster lviaierkonzert Im Stadtpart Ueber 100 Musiker aus Maribor und Ljubljana. Zugänge: Trubarjeva, Gosposka, Brazova, Ciril-Metodova ulica, TomZiöev drevored. Am Dirigentenpult: die Kapellmeister H. S v e t e l und L. 2 e k a r. Programm: 1. KaSParek: Festmarsch. _ 3. Titl: Ouverture auf slawische Motive. — 3. Rossini: Introduktion zu „Stabat mater". — 4. Smetana: „Dalibor". — ü. Fuöik: Winterstürme. — 6. Wagner: Lohengrin. — 7. Jenko: Kosovo, Ouvertüre. — 8. Zaic: Benetianische Elegie. — 9. Smetana: Li-busa. — 10: Teiko: Me Freunde, Marsch. Trotz der enormen Auslagen wurde der Eintritt auf nur 3 Dinar festgesej.tt. Wuerwevrtag in Rozvanle Anläßlich des Lüjährigen Gründungsfestes der Freiwilligen Feuerwehr in Razvanje, fand vergangenen Samstag die feierliche Dekorierung von mehreren verdienstvollen W Spezen^ibandlungea erhältlich..! ' ... Aus Mß pl. Todesfall. Im Alter von 38 Jahren ist in So. Vrban an den Folgen einer Blut« vergiftuitg der dortige Kaufmann Herr Ig- naz H o r v a t gestorben._Friede seiner Asche! p. Die JahreStagung deS Handelsgremi« umS findet Donnerstag, den 18. d. um 9 UHr im Vereinshaussaal statt. p. 79 MilitLrakademiker trafen vergangenen Sonntag in Ptnj ein, wo ihnen ein feierlicher Empfang bereitet wurde. Am Bahnhofe fand sich Stadtkommandant Major 3 a r a c mit sämtlichen Offizieren der Garnison und einer Ehrenkompagnie ein. Nach dem Rapport marschierten die Zöglinge unter dem Kommando des Hauptmannes Globoönik unter den Klängen der Stadtkapelle in die Stadt, wo sie in der König Pe-ter-Kaserne einquartiert wurden. 8»mstaL. äen 13. ^uMt um ZV.2V (bald 9 vdr abvnös) Vis vsrksukte kksut Mzikkiligcko l..situnL: l^'. e r 2 0 e. Spiolleitunx: Vi. 8 !c r b i n 8 e k. Dekorationen: ^rekitekt .l. ^ srn 1 e 0 j. LIwreoersMe: Laüsttmeis ter Q v! 0 vi n. l^judljans. Lolisten: Paula II c! c» v i L (Agaren Ks), Peter öurja (Wtslieä 6er preL-bureer 0per) als .lanko, K r i s j WtLlieä äer ^sereber Oper) als Xecal. Die üdrieen Partien sinä besetzt von äen Da m-ZN üamejiL-KoviL. karbie unä LepiL unä äen Nerren e r a I i L. Paul XoviL. 8krbin8eli. e ä V e n und ? 0 v 0 r n i k. Lltvr unÄ Komparserie: 259 Damen, tlerren unä Kinäer. Orckesterstärke lOO Damen uncl Nerren. Porativ auf den Friedhof, wo Bezirkshaupt--mann Makar am Grabe des im vergangenen Jahre verstorbenen Wehrmannes Peter Graöiö einen Kranz niederlegte. Der Bezirkshauptmann gedachte der Verschiedenen sowie der übrigen verstorbenen Mitglieder der Freiw. Feuerwehr in innigen Worten. Damit war die eindrucksvolle Feier beendet, die gewiß einen neuen Ansporn zur weiteren Entwicklung der rührigen Feuerwehr in unserer Nachbargemeinde Razvanje geben wird. nr. VmtttS Dr. MaruSie traf vorgestern in Maribor ein. Heute kehrte der hohe Gast wieder nach Ljubljana zurück. m. Minifirr Vtohorie trifft Sonntag vormittags mittels Kraftwagen in Marlbor ein. Die Maribarer bereiten dent Mimst?er Sonn ta>g um 19 Uhr am Hauptplatze «inen feier--lic^n Empfang vor. Uin 10.15 Uhr findet im gro^n Union-Sal ein Kongreß der Kauf tnannischaft statt, dem der Herr Minister beiwohnen »vird. m. Die Snthilllung der Gedenktafel für die Kriegsopfer findet morgen, Freitag, um halb 19 Uhr am SlomZkov trg statt. Die Enthüllung der Tafel wird unter Mitwirkung des Militärs Bürgermeister Dr. L i-p 0 ld vornehmen, worauf fie vom Stadt-und Dompfarrer MSgr. Nmek eittgefegnet und in Gewahrsam genommen wird. nt. Tenorist Zivko im Ljubljanoer Rundfunk. Unser erfolgreiche heimische Konzert-slingcr Herr August 2 ivk 0 singt Samstag, den 13. d. um 20 Uhr im Ljubljanaer Rundfunk. 2ivfo wird bekannte Lieder und Arien zum Bortrag bringen. m. Eifenbahnerkongrefj in Ljubljana. Vom 1^. bis il). d. sindet in Ljubljana der vierte Kongreß des jugoslaivischen Eisenbahnerver-bandes (Ujcdlnjeni Savez telezniöarjev Ju-goslnviic) statt. Außer der heimischen Eisen-bahnerschaft haben auch Vertreter von Ei-senbahnerorcianisationen a. England, Frankreich, der Schweiz, Deutschland, der Tsckiecho slowak-i, Belgien, Oesterreich, Holland, Bulgarien, Polen und soc,ar ans Japan ihre Beteiligung zugesagt. Ter Enipfang der aus wärtic^n Gäste ftndet Sonntag, den 14. d. um 17 Uhr am Hauptbahnhofe in Ljubljana nt. Was alles verloren wird? Im Laufe des Ätonates Juli wurden bei der hiesigen Polizei nachstehende Gegenstände als „gefunden" abgegeben: 1 Ballen Stoff, 1 silberne Uhr, 1 Fahrradpumpe, 1 Armband, 1 Ledertnsche, 2. Paare Socken, 1 Handtasche mit einem klein«ren Geldbetrag, 1 Brief tasche mit 1l).7a Dinar, 1 Regenschirm, 1 gestrickte Tasche, 1 Gc^ldtasche mit 5.50 Dinar, 1 Herrenuhr, 1 Betrag von 90 Dinar, 1 Federmesser, 1 Damengürtel, 1 Kinder-rvcl, 1 goldene Brosche, 1 Taschenuhr, 1 Boot sowie 2 Gänse Md mehrere Geldbeträge. nt. Glimpflich dam»ngekom«en. Der Kraftwagen eineS hiesigen Autodroschkenbesitzers wurde bei einer Dienstfahrt in die Umgebung gegen einem Baum geschleudert, wobei die Insassen der Reihe nach in den Graben stürzten. Zum Glück kamen alle hie-bei Beteiligten mit unbedeutenden Verletzungen davon. m. Wetterbericht vo-m 11. August, 3 Uhr: Feuchtigkeitsmesser -s-Z, Barometerstand 735, Teinperatu? 36.5, Windrichtung NS, Bewölkung teilnieise, Niederschlag 9. » Bor Ankauf von Monufakturtvare besichtigen Sie die Schaufenster des Trpin-Ba/ars, Vetrinjska ul. 15. 9929 * Freitag — Parknachtmahl — Fifchfpe-zialitäte«. Velika tavarnal Daneing-Tanz-iünstlervorftellnng. 10563 vie kommenckv Sonntoxsnummer «ler »l^arldorvr loltunz« bietet tloa Kauklsutsn, Inckustriellsn unä lZovvrdetrvidvnÄon eine selten «iinstlso l^oklamoxelelxonkeit. vie Kummer erscdvlnt lum srokvn k^l> nslo «lor H^srlboror festvoeke unä virä ?^öl »uklleeen. Qesckgk^sleuts. versSumet niokt Äleso seltene losertionsxele-«enkioit un6 svrxet äaiiir. äalZ ^ure ^nrvlMn recktZvitls cler Vvr>val. tun? «lor »l^srltiorer ?eitunx« vor. «slsLt verrloo. Aus aller Welt StLdte, die von der Landkarte verfchwinden. Die moderne Technik kann und darf nicht sentiuiental sein, tvenn es gilt, Werke zu schaffen, die der Allgemeinheit von Nutzen sind. Daß bei der Errichtung von T^spercen Dörfer oder einzelne Gehöfte versch'vinden Mssen, ist bekannt. Nunmehr ist aber über zwei Städte das Toidesurteil gesprochen n>or den. Der St. Lorenzostrom soll zu einem großen Schiffahrtsweg ausgebaut werden. Die VereiOgten Staaten und Kanada haben nunmehr einen Vertrag darüber atge« schlössen, der aber gleichlzeitig Kr die Städte Jrocfuois unid Milleroches ^s Tnde bedeutet, weil der St. Lorenzistrom naä) der neuen Regulievung irber sie hinwegfließen soll. Ei, ne dritte kanadische Stadt, Morrisburg, wird von der Neuregulierung zwar i'^ur an der Peripherie getroffc-n, doch beträgt de, künftige Verlust des bedeutenden Geländ>:!S fast ein Drittel des gogenlvärtigen Gebietes. Der Vertrag sieht jedoch Ent^schädigunnen und neue AnsiedlungSmöglichkeiten iur die Bewohner der drei kanadis^n Städte in gwßzügiger Weise vor. Vorficht beim Schnarchen, diffiger Hundk 'Schnarchende skH bekannt dafür, daß sis nicht nur die eigene Fr<^u, sondern auch ani, dere Menschen in Aw'ruhr und Vsrz.veiflung bringen können. Nunmehr scheint es a^er auch, daß, denl Zuge der Zeit folgend, Hun-de idurch das Schnarch«: aufgeregt lverden können. Ein Bäckermeister in Schwerin lzat« te den Hund eines Z^lannten auf dessen Bitte mit in seine Wohtning genomme^r und ihm im Schlafzimmer ein Lager errichtet. 'Z^m Hund ivar aber offensichtlich Schnarchen etwas Unbekanntes, denn als der Bäk-kermeister in seine ihm liebgewordene Ge« wohnheit wieder verfiel, wurde der Hund so wild, daß er auf das Bett sprang, und den Mei'ster nicht nur durch eine Reihe von Bis« sen verletzte, sondern ihm auch noch einen Teil der Nase abbiß. Darüber ergibt sich die berechtigte Mahnung für Schnarcher, auf die Ruhebedüvftiglkeit Hunde Mtbez allen Unchänden Rüch'icht zu nehmen. Witz und Humor Der freche Gtift. Chef (ins Nebenzimmer rufend): „Wie häufig habc ich nun schon gesagt, daß Sie bei der Arbeit nicht pfeifen sollen!" Stift: „Ich arbeite ja auch gar nicht ich pfeife blo-ß!" Die beste Löfung. Man sprach über die Korpulenz. Die Frage kam aufs Tapet: „Was würden Sie tun, wenn Sie vier Zentner wiegen würden?" — „Jck> wiirde dauernd nach j^^'arlsbad übersiedeln," sagte der eine. — „Ich würde tag-licli vier Slund.'n Freiübungen machen," ein anderer. — „Und ist würde zum Film ge-hen." bemerkte der Schlaueste. NM«« »I« MW'Sr'lT' «Mll lM' Mrtschaftliche Rundschau Mekr AusMttn für Weinerport FrlmzöstscheSKontingmt von 2lX).000hl zu mnSßigtem Zollsatz? Ja den franMschen Wewgebieten ist Pe-vnwspin» aufgetreten, die gro^n Schaden anrichtete und in einzelnen Departements sogar katastrophal wirkte. Infolgedessen sind die Weinpreise in Frankreich dedeutend ge« stiegen und zÄM auch weiter steigende Ten-denz. Jnfol^ dieser PreiSDigerung ist die Ausfuhr unsere» Weine« nach Frankreich auSsichtsreil!^r geworden. Frankreich hat aber für Wein zwei Zoll« sStze, den allgemeinen Tarif mit 34 Franken für 1VV Liter und einen ermSßligten von VV Franken. Diesen ermäßigten Zollsatz ge« währte Frankreich einzelnen Staaten filr ein besti^tes l^ntigent. In den letzten Jahren wurde dieser ermäßigte Zollsatz Jta« lien, Spanien und Griechenland gkvährt. Der Hauptvervand der Wein- und Obstbauern in Jugoslawien strebte ebenfalls an, daß auch unst«m Staate ein Kontingent von 200.000 Hektoliter zum ermüßigten Zolltarif gewährt werde, doch antwortete Frankreich, es sei dies unmitglich, weil unser Staat eine Ausfuhrprämie gewähre und der ermäßigte Zollsatz nur sÄö^n Ländern gewährt werden könm, die ^ine Ausfuhrprämien zahlen. Da nun nach dem neuen BerzehrungS-steuerges^tz die Ausfuhrprämien eingestellt wurdm, ist der Grund weggefallen, weshalb Frankreich die DeWährung eines Kontingentes zum ermäßigten Zollsatze verweigerte. Der Verband der Wein- und Obstbauer?» wandte sich an da» Ackerbauministerium mit einer Eingabe, in der gebeten n»^, die Regierung möge auf diplomatischem Wege bei der französischen Regierung dahin wirken, daß auch unsivem Staate ein Kontingent von S00.000 Hektoliter zum ermäßigten Zollsatze gewährt werde, wodurch sich die Lage der Weingartenbefitzer sehr erleichtern würde. l i, Lwriborßr >wden»artt vom 9. August Ivve. Der Auftrieb Vslief sich auf 4S8 Stück, mvd zwar IL Pferde, IS Stiere, 1«1 Ochsen, S78 Kühe und l? Kälber. Der Handel war sehr rege; verkauft wurden 272 Gdück. Die Preise für 1 kg L^ndgewicht notierten in Dinar: für Masbochsen 2.V0 bis 5.V0, Halbmastochlsen 2 bis 2.25, Zuchtochsen l.S0 bis 2.2Ü. Schlacht-stiere 1.7Ü bis 2.V0, Vchllichtmastküihe 1.2d bis 2.ü>0, Zuchtküh« 1.25 bis 1.75, MelSühe und trächtige Kllhe 2 bis 2.Ä5, Jungvieh 2 bis 3, Kälber 3 bis 4 X Die kSeinauSsuhr Jugosi«»ie»» vor de» Gtilftand. Nach den amtlichen Angaben sind im Monat Juni auS Jugoslawien inS« gesamt nur 17.4 Waggon» Wein im Werte von 0.S Mllionen Dinar ausgeführt worden. Das ist ein solche geringe Menge, wie sie seit dem Bestand des Königreiche» noch nicht verzeichnet worden ist. In den ersten drei Monaten diese» Jahres betrug die AuS-fuhr noch 1K0 bis 200 Waggons Wein lm Werte von 3 bis 4 Millionen Dinar. Im April ging sie auf 83.7 Waggons zurück. Am 20. dieses Monats wurde die Ausfuhrprämie aufgehoben. Im Mai betrug sie nur noch 26.K Waggons, um dann im Juni auf 17.4 Waggons zu fallen. Wenn die Lage auf illiieiillliiillssiiN «O«a» vO« «OchUde v. Stegmann-Eteiii. LopFkiidt dL ki. NeaedtWaaier. N»Ne 5. Fortsetzung. Vierte» Kapitel. Am nächsten Morgen echielt Vdik) auS dem AnvalMro WÄtne-r» einen Rohrpostbrief, in dem fi« aulfgefordert wurÄe. baldiK bei Deltner zur Unterschrift eines nach Amerika an das dortige Konsulat bestimm' ten Schriftstücks zu erscheinen. Sie machte «sich schnell fertig. Da sie in der Mhe de» Neltners^ Büros eine Firma aufzusuchen hatte, so beschloß sie, zuerst in da» Mro All gehen. Ms sie in die Bürovämne kam. war e» etwa zehn Uhr. Die Tür zu dem Privatbiiro Weltners stand offen. Es war l«r. „Herr Z^tSanwalt ist zu einer Verteidigung auf dem Landgericht", gab der Bürovorsteher Bescheid. „GnÄdige Frau nlöchten sich einen Augmblick gedulden. Ich lasse gleich das Schriftistuck hervorholen. Es ist nur die Unterschrist zu leisten. Oder wollen Sie auf den Herrn RechtSamvalt ivarten?" Edith verneinte. ES war ihr zwar l'ine kleine wehe Enttäuschung, den heimlich ge-liek4en Mann nicht anzutreffen. Andererseits war es gut, daß sie ihm nicht wiÄ>er Zeit fortnahm, denn er hätte es sich doch nicht mhmen lasten, sie P^önlich zu empsrm gen. Während sie in dem Wartezimmer saß, dessM Tür zu den Arbeitsräumen geöffnet war, hört« sie den Sozius WeltnerS, den junyen Assessor Stein, ärgerlich sagen: Mso mit l^ieser Sekretärin, di«^ Mvl- dem europäisch. Weinmarkt keine Aenderung erfährt, wird die Weinausfuhr Jugoslawiens voraussichtlich bald zum völligen Still stand kommen. X Vor d« «wiMUß auf de« «itteleuro-piilschen Holzmarkte. Für den 8. September wird nach Wien eine Sitzung der mitteleuropäischen Holzexportstaaten einberufen, in welcher Vereinbarungen zur Gesundung des Holzmarktes getroffen werden sollen. Die Nachrichten auS den interessierten Staaten, nicht zuletzt auch die dieser Tage zwischen den tschechoslowakischen und polnisch^ Holz produz^ten in Warschau gepflogenen Borbesprechungen, berechtigen zu der Hoffnung, daß die Schaffung eines mitteleuropäischen Holzexportblockes gelingen wird. Durch kon« tmuierliche Zusanrmenarbeit der S Holzexportstaaten in einem gemeinsamen Zentralsekretariat soll die Lösung der bestehenden Schwierigkeiten in Angriff genommen werden. In diesem Zusammenhange soll auch (Unterstützet clie flMi^bei'kuIozenligZ! auf die Niestriktion der Exporte hingearbeitet werden, wozu auch noch die Verständigung mit den übrigen holzproduzierenden Ländern und mit den Jmportstaaten gesucht «erden wird. Aus SeNe e. «srtr»» über die OOzi«lversichermiß d«r selbständigen Vteifttr. Montag abends fand im Gewerbeheime eine Bers^mlung statt, «in der der S^retSr der Hanptvstfa««l«G d,r «a. sir«rg»>»ßenfth«p^ die am Marienfeiertage. den IS. d. w .^tel „Post" hätte stattfini^ sollen, wurde vertagt mid findet Sonntag, den 28. d. um 8 Uhr früh im Hotel „Post" statt. c. Schadenfeuer. DienStag gegen halb SZ Uhr brach bei dem Besitzer örepintek in Zgornja Hudinja ein Brand auS. In ^veni-gen Minuten war die Freiwillige Feuerwehr aus der Stadt auf der Bran^tütte, ihr folgten in raschen Abständen die Feuerwehren aus Galberje und auS Skofsa vaS. DaS WirtschastSgebUide stand aber schon 'n hel-l^ Flam-men und drohte auch da» Wohnhaus ein Raub der Flmmnen zu lverd^ große Gefahr bestand aber auch für die nahegelegene Billa des Bamneister» Jezernik. Wt vereinten Kräften gelang eS nach zweistündiger Ar>belt, ^r Flammen .Herr zu werden und die umliegenden .Häuser zu bewahren; das MrtschaftSgebäude brannte aber vollständig nieZ^ und mit ihm auch sämtlich« Vorräte und landwirtischaftli'schen Masch,- neu. Der Schaden ist bedeutend. Der Brand ist »ahrstheinlich gelegt worden. e. Ed»« VOM« «it Feldfrüchten geftoh-le«. Der Arbeiter Josef Flis aus Valerje arbeitete Dienstag auf seimnn Felde in Oret und brachte dann auf einem Handwagen die Feldfrüchte nach Haus«. Währenid er die Angehörigen zurief, kam in den Hof der 29jährige beschäftigum!gslose Arbeiter Josef Nar^vger, der dem FliS schon die ganze Zeit üÄr gefolgt war, und führte den Wagen kurzerhand weg. Mt einem Wachmmlne forschte MiS bald Narberger aus. Dieser widersetzte sich und wurde gewalttätig, so-daß ihn Fli» und der Wachmann kaum itberwältigen und auf die WachswVe bringe« konnten. e. Uederfal. Der 2Vj>SHrige Maurergehttse Franz KvartiS auS der Umgebung nmrde Äim Nachhauisegehen von einem Mann« ükerfallen, der ihm mit einem Messer in das rechte Auge stach. KvartiS, dessen Ber-letzuing sehr gefährlich ist, mußte ins Allgemeine Krankenhaus. e. UNfM ei«» «adsahrer». Der 2«Iährlg« Maler Johann VanovSSk au» St. JanZ! Äi Velenje flchr mit einem Rade von Levse nach CAse. Ihm entgegen kam ein Motorradfahrer au» der Stadt, dem zwar Va-noSek auswich, doch fuchr er im letzten Augen blicke in den MotvrfaHrer und stürzte samt dem Rade, »r verletzte sich am Kopfe urd mußte ins Allgemeine Krankenhaus t wer^n. Tag im August Von Hildegard Trenkler Die Sonne glutet überm WaldeSschweigen. V» tropft ihr Gold von dunkelgrünen Zweigen. Ring» alle» still . . . Kein .Halm will sich bewegen, Und alles lechzt nach Kühle, Wind und Regen. Verlassen liegt am Bach die alte Mühle Ein Hä»lein duckt sich ängstlich in der Schwüle. Ein Falter taumelt müde durch die Wiese. Im Grase schläft die blonde Gänseliese. Dann wird e» Nacht... Ein Sturm hat sich erhoben. E» blitzt und kracht! Wie wild die Wetter toben! Nun rauscht herab der langersehnte Regen; Inbrünstig dehnt sich ihm da» Land entgegen. l^r, geht es so nicht iveiter. Alle Augenblicke fehlt sie ^ wegen einem Schnupfen oder einenl verdorbenen Magen. Ich wette, sie bummelt zuviel, das ist das Ganze. Wer schreibt mir nun den eiligen Schriftsatz? Haben Sie eine Dame frei, Herr Bürovorsteher?" „Leider nein!" hörte Edith den Bürovor. ste)er sagen. „Alle Stenotypistinnen sitzen ja ükcr 1«r Steinschrift der Z^teidigung, die morgen zu halten ist. Ich weiß beim besten Willen nicht, Herr Assessor, wie ich heute vormittag jemanden freimachen soll. Ich würde Ihnen ja den Lange schicken, aber der Herr RechtSanlvalt kann jedm Auzen-blick .'urückkommen, und dann braucht er den auch." „Veri^mmte Wirtschaft!" schimpfte der junge Assessor und rannte wie ein Wilder mit seinem Aktenbündel wieder in sÄn Zimmer. „Ja. heute ist .Hochbetrieb, gnädig« Frau", sagte enschuldiqend der Bürovorsteher. „TS ist auch serrn Kollegen Stein bis zum Schluß zu helfen. Sonst bin ich der Leidtragende, denn ich müßte meinen tüchti^n Kanzlisten abgeben, lrnd den brauche ich selbst. Mer dark ich Sie bitten, sich hinterher noch einmal bei mir melden zu lassen, damit ich Ihnen persönlich danke." Edith nickte und beugte sich schon wieder über die Maschine, wie um die Unterhaltung zu beeniden. Weltner sah noch einmal mit einem warmen Blick auf den gesenkten blonden Kopf, auf die schmalen Finger, die eilist und geschickt die Maschine bedienten. (5in l^edanke zuckte durch seinen ^f. Ti7ia qina er binaus. yvenag, NssMM? ?1^ 7ee«k^isc«^s Autobus ober OLS? «er Oberleitungs-Omnibus im Dienste des Straßenverkehrs -Vor- und Nachteite gegenüber dem Benziu-Äutobus und der Sttaßenbahn Ter Olerleitungs-AutobuS, auch Trolley. l Im Bergl-ich mit den bereits sinigebür-bu^ o!>er „FchvdrahtomnibuS" genannt. Igerten Beriehrsamttelln, der Straßenbahn steht in der Rerhc der öffentlichen Verkehrs. mittel zwischen AutotuS und Straßenbchn. Bon dieser unterscheidet rhn das Fehlen ci-n?s Glei!ses, vom ?lilto>bus der Umistand, daß er den Betriebsstoff nicht mit sich führt, sondern s?me BetriebÄrasS einer «elektrischen Oberleitung entnimmt. Durch den Fortfall der Bin'dung an ein starres NleiH ist dem Oberleitunqs-Autobus im l^eclen'atz zum ^trc^f.enitahmvaqen eine gewisse Ccitenbe« wcfllichkeit ffei^eben, er kann sich seitlich vom Fahrdraht entfernen und dadurch d?m Straßenverkehr besser anpassen als der stra Kenl'nhn. Tie erste' OberleitungS-Autobuslinie, da» malA c^leislose Bahn oder schienenloser Betrieb qenannt, N'urde im Jahre l9l)0 von der Firma Mar Zchiemann u. Co. in Würzen i. S. ausfleWrt. Bis zum Krie^smlS' truch n^aren in Deutschland 11 derartige Anlagen luit zusammen 1w Fahrzcigen vorhanden. Neben der Bauart Tckz-iemann traten dann verschieidene andere hervor, so die Bauweisen N!ercuch wiTtsl^^flick) überlegen iist. AlsBsrteile sind zu buchen «fegeniibcr dem Benzinkraftwacven: rascheres und stoß' freieres Anfa-Hren und Bremsen, gri^ßere UekevlastunqsfKhigkeit des Motors, geringere Energiekosten Vermeidung ausländischer Betriebsstoffe, erheblich größere Le^ bensdauer, Zchonun-g der Ztraßendecke; qe-qenüber der Straßenbahn: niÄrigsre An» läge- und Umterhaltung^Wsten (wegen Fort falls der (^eise), größere Bolvcglichtcit, gro-. ßere Freiziiiaigkeit, schnellere Berkohrsabwick lung, MÄslichkeit der Befahrung enger und starch geioillmmter Ätrasxen und großer St?l Mn^n, endllich d?e Mi>al:ch!seit einer i<'d«r-zeitigen Umwandlung in eine ort-feste Bahn. Als Nachteile müssen gelten gsqen-ivber dem Ben^zinkvaft'^T^agen: höhere Anleihe kosten, Gebundeniheit an das Leitungsnetz, geringere AuHweichfähigkeit, schwieriigeres Umlkehren, Abhänigiqkeit von Störun>gen im Leitungsnetz; <^genÄlber der Stra^iil^ahn: Abhängigkeit von der M^en Beschaff^n^tt der Straße, geringeres Fassunigsvevmögel?, geringere Lebensdauer. Die Stadt Birmw-glham war vor die Aufgabe gestellt, eine stark abgenützte Striißen-^hnKnie entweder zu erneuern oder d^rch «inen OLO-Betrieb Kui einsetzen; sie )atte sbch für d^sen endschieid^, weil die ErtraMe^ vechmlng für die ernMsrte Straßei^bahnli nie einen jährlichen Perlitst von 3340 Wund evWb, Mhrend der OLO einen Vewlnn von jäihrlich 312S Pfund brachte. Mwyor» in tiner Stunde? Mit der Raketenturbine i« die Stratosphäre Zahllose Berichte über daZ Rakettenflug^ zeug sind durch die Presse der ganzen Welt gegallgen, aber noch ist die erste bemannte Rakete nicht in die Stratosphäre aufgestiegen. Ter Grund dafür liegt auf der Hand. Tas Raketenprinzip ist zwar genügend entwickelt. aber die Schwierigkeiten des Aufstieges in die Atmosphäre der damalige Zustand der Straßen l eß ZU Ueberwindun-g des Luftwiderstandes „kria waren zu beseitigen. wünschen übrig. Nach diml Äriege hat zuevst England den: Wagen sein Interesse zugewandt und so wssentiliche Verbesserungen der Konltrut-tii^n erreicht, daß im Jahre IM die Stadt Birmingham dazn überginy, ihre veraltete, in schlechtem Zustand befindliche Straßenbahn durch OberleibungS-^lutobusse zu ersetzen. Heute besitzt Enqlan^ in etwa 30 Städten rund km solcher Linien nlit Es hat sich gezeigt, daß dieRakete nur in großer Hi^he und bei enormen Geschwindigkeiten befriedigend arbeitet, während Start und Landung beträchtliche Gefahren in sich bergen, abgesehen davon, daß der Nutzeffekt bei geringer (^schwindigkeit sehr klein ist. <Ärade die Konstrukteure in den Raketenlaboratorien müssen immer feststellen, daß mehr als 30v Wa^en. Auf der ganzen (srde für den Flug innerhalb der Luftschicht die diirften etwa 1VW FcvhrKSuge dieser Art :m Betrieb stehen. Die Tigenart des neuen Verkle«hrsmittels bedlnigt einige technische Beson^rheilen. Da ein Schienenstrang fortfällt, der bei der Straßenbahn den Stromkreis schließt, muß die FahrdrahtleitMg als geschlossener Stromkreis misstebildet undzweidrah-t i g angelegt werdeis. Dazu »sind auch zwei Stromabnehmer erforderlich, d'«: wegen der notwendigen Seiteube'^v^stllchkeit mit Ku-gel-gelenken versehen werden. Die Wagen können sich imt ihrer Längsachse bis 4.^ m '^ach fedcr Seite vom Fahrdraht entfernen, also — zul^ügsich ztveier bc^lber Waqenbreiten — einen Strc'ifen von 11 m Breite testrei-ck^n. Manch? Wagen sind mit besonderen Ab'veickmnlgSanAeigern au>sgsrüstet. Vine Reihe kleiner Lämpchen, die entlang einer Leitung angeordmt find, zeigen durch ihr Aufleuchte,! dem WaigenMllirer an. wie loeit der Wagen iewobls von der Fahrleitung jeit lich abweicht. Das Kreuzen zlweier einanider bygesi-nei^en Waqen erfolgt bei einfacher Doppel^ leitung so, daß der eine Wagen den Strom« aknehmer lierunterzieht und den andern vorbeiläßt, falls nicht besondere Ausu'eich. stellen an'geo?dnet weriden. In diesem Fall wie anick^ bei Mzlveigungen find Suftivei. chen in der Fahrlei'tung erforderlich, die wie kei der Straßenbchn vom Fa!hrer ent've-. der mechanisch oder elektrisch gssteuert iver. den. Bei starkem Verkshr würde sich das httu'iae Abziehen des Stromabnehmers störend bemerkbar niachsn oder es würden Au'^^veichstellen in kurzer Aufeinawderfolae ^ötiig svin. Es empfiehlt sich dann, die Strecken mit zweigleisiger Fahrleitung aus. zuvnsten, d. lh. für jcd,? Fa'hrtrichtnng eine z^ipolisie Leitung, iin ganzen also vier Drähte vor/^usehen. Bauprinzipien, welche die Brüder Wright vor 2b !Alhren zum ersten Male angewandt haben, unveränderte Geltung behalten. Mit Motor und Propeller wird der größte Nutzeffekt erzielt. Die Vervollkommnung des Motorflugzeugs durch die Technik kann aber nur eine gewisse Grenze in bezug auf Geschwindigkeit und Höhenflug erveichen, die durch ^n Luftwiderstand einerseits und die zunehmende Verdünnung der Luft in der Höhe andererseits gezogen ist. Bei der Rakete ist es mngekehrt, da dies« beiden Momente ihre Wirkung gerade steigern. Ueber beftimmi« Höhen kam«t lein Flugzeug hinauA. Die Rakete dagegen arbeitet infolge ihres gänzlich verschiedenen AWriebs im B a-kuum um 225S besser als unter gewöhnlichem Luftdruck. Man braucht zum Vergleich nur Gewehrlauf und Kugel heranzuziehen. Die Rakete ist der Gelvehrlauf. Sie wird durch den Luftwiderstand festgehalten, so daß die Gase teilweise witklngS-los verpuffen. Es sprechen also eine ganze Reihe von Gründen dafür, daß ein« Kombin a-tion gesucht werden muh, bei der ein Einsatz des Raketenantriebs an der Grenze der Luftschicht möglich ist. Dazu kommt, daß der Nutzeffekt bei der Dampfmaschine höchstens 22 5T, bei der Dieselmaschine 33 Prozent bet'. ägt und beim Flugmotor auch nicht höher ist. Die Rakete weist bei Flugzeug-geschwindlgkeit einen Effekt von nur lveni-gen Prozent auf, der aber bei iW0 Kilometer Stundengeschwindigkeit auf steigt und mit der Geschwindigkeit noch weiter wächst. Diesen Ettvägungen hat zum ersten Male ein amerikanischer ^rscher Rechnung getragen. Dr. R. H. G o d d a r d, Direktor des Phtisikalischen Instituts an der Clark Universität, hat sich eine Konstruktion patentie- ren lassen, welche die Prinzipien des Vlotorjluges «tt denen des Rakitenantriebs verbindet. Godbard hat ein T u r b i n « n f l u g zeug konstruiert, das mit TragsläiZ^n versehen ist, dessen Propeller aber am Ähwanz angebracht find. Die Maschine arbeitet ohne Motor. Dafür befitzt sie den Raketenantrieb, lbei dem die ausströmenden Gase eine Tur-bine treiben, mit welcher die Propeller ge. kuppelt find. Bei gleii^leibendom AuSpuff-druck der entlveichenden Gase kann die Umdrehungszahl der Propeller belieÄg geändert werl^n. Das Flugzeug steigt also auf wie jedes andere. In bestimmter Höhe wird dann die Turbine ausgeschaltet, und der Raketenantrieb durch die Auspuffdüse arbeitet allein. Die Propeller sind überflüssig, denn im luftleeren Raum ist ihre Schraub!n«vir-kung gleich null. Goddard hat ausgerechnet, daß die «eschwi»dig?«it seiner Rakete maximal 5V0Y Ailameter betragen wird, da dies die Geschwindigkeit der ausströmenden Gase sei und bei voller Ausnutzung der Gase deren gesamter Druck auf die vorwärts schießende Rakete übertragen »verde. Bei dieser Kombination ist natürlich auch ein gleichzeitiger Antrieb durch Rakete und Propeller möglich, der hauptsächlich für die Grenzschicht zwischen Atmosphäre und Stratosphäre in Frage kommt. Das WichtiAe an Goddards Rake-tenturbine aber ist, daß der senkrechte Ausstieg bei mörderischer Anfangsgeschwindigkeit wegfällt. Es wäre verfehlt, nun gleich an Expedi-tionen nach dem Mars oder nach anderen Planeten zu denken. Schließlich ist die Be-lvältigung der Strecke Paris—Newyork in einer Stunde auch keine ganz zu verachtende Leistung.. R. T. >)ient der Sicherheit durch AbkürMng der Ztart- und LandMrgsistrecke, aber auch der Wirtschaftlichkeit durch wewiger groß? Be-anjspruchung des Motors beiin Start. "?ln-^ererseits wird durch Bcrklcinurch Veränderung der T^annmeiLen unternommen, n>ährend es sich bei der Konstruktion des Prof. Dr. Schine'idler darum "'angelt, da^ die TragiTitiueltiefe verändert )amit gleichzeitig auch das Profil der Trog-Wchen in einer für den Zweck günstigen Weise mMfiziert wird. Das auf Tem^elhiafer Feld sorge« führte Versuchsfluigzeug ist ein im Tperr-lhol^au mit «infachisten Mitteln hergestelUer kleiner Hochdecker mit einend 45pferdi!^srr B.M.W. !0-Motor, an dem äußerlich nur eine ziemlich breite Metallverkleidunz aii'k der Oberseite der Tra-a'lächen auffällt. Unter dieser Berklevdmrz liegt ein besonderes Flächewstück, das nin einen Drehpunkt an den Heiidm Flügelenden neben den V^rdin» dimgskla.ppen hernmschwenkt un!d durch ei-ne Hetelbetätigung vom Führersitz aus mittels Seilzu^s, nach hinten anl Rllinvf cnt. langllaufenid, heraufgezogen wird 'imd so die Trastfläichen an ihrer Hinterkante erhebl? l) vergrößert, und zwar um nicht menr's?r als 30 Prozent. Bei den VevsuchsflÄgen ha: sich mit div^r vergrößerten Tragfläc^ eine Ver kürzuny der Startiftrecke um teilweise mehr ails 30 P?oMt ergeben, während im Fluge ssllvst durch Einziehen des Ansatzstückes und der damit verbundenen FWchenverlleine-vunig eine Steilgerung der Geschwindigkeit um etwa 25 bis 30 Prozent erziielt worden 'ist. Professor Dr. Schmeidler erhofft deshalb von dieser Sösusrung nicht nur für den TportfluMtrieH, sonidern aiuch im Vcrkchrs flugwesen eine orhsAiche Steigenmz der bisherrgen Mlsegeslchw'iM'gkioit. Bei den Borfuhru-ngSsSlügen, bei denen der PTot Pfeiffer am Steuer saß, wur!« der Unterschied der Startistvsckön enlipre-chenid Ider vergrös^erten l0^r verkleinerte;? Flüche, sowie der ^schwindiykeiten im Flu-«ge selbst praktisch vorgeführt. Die Maschine wirid einyehenden PMfmmen unterzogen Vtßeiuike« nilchPsns unmiigßich! Unter Mitwirkung des Landesverbandes Rheinland und des Bezirks Düsseldorf der Deutschen LebenSrettungs-Geselljchaft sowie der Polizei-Rettungsschwimmer wurden in der Mitte des Rheins vom neuen Polizei-Rettungsboot aus Versuche mit einer ,.Ret-tungseinrichwng für jedermann" auSgesthrt. Tie Versuch hatten den besten Erfolg. Der Erfinder ist Ingenieur Hubert Ma e s. allernächster ^it soll die Erfindung auch der breiten Oeffentkichkeit vorgeführt werd^. Das Flugzeug mN verftek boren TragfiSchen Vorführung der Erfindung vor Fachleuten. Inl Flnighasen Tempelhof fÄhrte unlängst Pvosessor Dr. S ch nl e i d l e r (Bveslau) !das von ihm erfundene und genteinsam mit Diplomingenieur Neu nl ann beim Ver suich^flugzeuigbau der Technischen .Hochschule in Breslau erbaute Flu-Weug niit veränderlichen Tragflächen vor. An dem PrMein, durch Veränderung der Trazflä-chengr öße das Fluigze-uy seiin?n >ver schie de-iu:n Aufgaben bei Start und Landunq einerseits und im Reiseflug andererieits b-c'ssc'r als bisher anzupassen, wird bekanntlich schon seit langem gearbeitet. Die Berffrös;eri:no der Tragfläche beim Starten 'tnid Landen BÄcherscha» b. In der bekannten und allgemein ver« breiteten Büchersammlung ,^lf dir Verlag Wilhelm Stollfuß, Bonn, find in letzter Zeit folgende Hefte erschienen: Der lmchnSnnische Vri«f«eMl, vollständiger Lehrgang mit Anleitung und vielen Beispielen von Dipl. Kaufmann Georg Fria-del; Lehrbuch der deutschen Einheitskurz« schrift (auch für den Selbstunterricht) von Univerfitäts - Stenographielehrer Hubert Schneider; Sich erfolgreich bewerben! Eir^ Vorbereitung und Durchfi'lhrung der Bewerbung von F. Hanj Hoffmann. b. „Proboj Volunstüg fronta" von Oderst Ljubomir A. N e d e l j k o v i 6. Selbstverlag. Ein herrliches Album, welches uns in Wort und Bild, die überaus schweren Gchlachten an der Saloniki^Front veranschaulicht. Die Erläuterungen zu den einzelnen Bildern geben Aufschluß über daS tapfere Verhalten unserer Armee und der Kriegsfreiwilligen, welche mit unbeschreiblichem Heldenmut und Patriotisnrus, mit beispiellosen Aufopferung und ur.ter größten Entbeljrungen die Saloniki-Front im Iah. re 1918 durchbrochen haben. Der Oberbe-fehlsl)aber der Siegreichen Truppen S. M. König Alekfander 1., hat mit seinem Aus-ruf: „Vorwärts ins Vaterland", die ermüdeten Kämpfer zu neuer Ausdauer angespornt. Und nicht umsonst. Noch einmal richteten sich die erschlafften Soldaten auf, den Blick gegen das Baterland gerichtet, zogen sie gegen den Feind nnd errangen den Sieg. Dieses Album ist eine wertvolle Geschenkgabe. Preis Din . Zu be^ziehen beim Verleger: Beograd, Kopaoniöka 7. FkiUG^ kin'S' «isgüir'lVZI.' Aigmieur Mnklers j^gezüGete Nakete ES geht mn die Dmchbrechung des Lustgürtels Ruf der Gveiswalde? vie, «lnem winzigen, der Insel RLvgen vorgelagerten Eiland steht eine Höhenrakete de« Dessauer Ingenieurs Win ' ler hum Start dereit. Da es fich diesmal i»m ein zu extremster SeistungSfühiH-leit hochgezüchtete« Modell handelt, hcht die technische Welt dem Aufstieg mit größter Spannung entgegen, der in den nächsten Tagen erfolgen soll. Rakete! — man denkt sofort an Weltenraum, interplanetarischen Berkehr, Langfilm „Frau im Mond" und an Professor Oberth, dessen Raumrakete ja auch auf derselben Greifswalder Oie vor numnehr drei Jahren aussteigen sollte. Nun, damals war es nichts geworden, denn Oberth zog fich in die Klausur wissenschaftlicher Arbeit zurück, und eS war eine ganze Zeitlang still um das Raketenproblem, waS immer ein Zeichen dafür ist, daß wirklich gearbeitet wird. Wir haben als Kinder unserer Zeit nichts für unmöglich gehalten, wir haben alles geglaubt, wir waren uns aber auch darüber klar, daß nur ein Mann der Praxis dem Raketenungetüm energisch zu Leibe rücken könnte. Jejst steht er auf dem Plan. Er ist Ingenieur, aus der Aerostadt Dessau, Wissenschaftler und Techniker ^ Mann der Technik vor allem. In langer geduldvoller Arbeit hat er auf dem Berliner-Reinickendorfer Raketenflugplatz die Rolle eines Züchters gespielt, denn als ich ihn einmal fragte, wann er denn nach dem Monde fliegen wollte, da geriet er beinahe in Wut und versprach mir feierlichst, mit seiner Rakete zur Hölle zu fahren, wenn das Publikum nicht endlich einsei^n wollte, daß alle Raumfahrtideen so lange fauler Zauber seien, bis die Seele deS hoffnunflS-vollen Vehikels, nkmlich der Motor, erst einmal gründlich veredelt und hoer Gärtnerei Leo Amdrosch Mribor. Koroßka cefta 71 un>d 103. Bestellungen werden mich am Marktstande entgegen genommen. 1>^bS4 Moderne Vila, Neubau, Park-und BahnhichdShe. mit alen Komfort, aroßen Garten, schöne Lage, in der Tomtiöeva ul., zu ve^mtfen. Preis sso.000 Ti nar. Bargeld 16ö.000 Mn not wetchig da Hypothek Üdernom« men werden kam. Anzufraqen: H^zkov trg 9. 1!)übg TaPd« na uliira 80. Wüüg Utudeat sucht Anftn^ion für Kost. 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