fockelet w&ehentllch siebenmal. Schrtftieltuiig(Te!. fnteftirb. Nr. 2B70yeowre Verwaltung u. Buchdruckerei (Tel. Interurb. Nr. 2024): Maribor. Jurčičeva ul. 4. Brief!. Anfragen Rückporto beilegen. Manuskripte werden nicht returnieit yM'/ nc« .1 ituea öiö rvr. iv* crpBtfüstöti, den 16. iiim 193] fcseraten- o; AbomweW-ilMfitoe fn'Klarlber: Jurčičeva ul. «'(Verwaltung); Bezugspreise: Abholen, monatl. 23 Din, zustellen 24 Din. durch Post monatü 23 Din, für das übrige Ausland monatl. 35 Din. Einzelnummer 1 bis 2 Din) Maribom mtrm Mit Mann u. Maus untergegangen Neue GrönlandexpedlNon K o p e n h a g e rt, 15. Juni. Dienstag reist eine dänische Exposition Nach Ostgrönland, um noch unbekannte Teile dieses eisbedeckten Landes zu durchforschen. Die Expedition steht unter der Leitung des bekannten Polarforschers Dr. L a u g e-K o ch. Zu ihren Mitgliedern zählen auch drei deutsche Gelehrte, die Profefforen Dr. F r e b o l d aus Greifswald sowie Dr. ^sicher und Dr. P o j s e r aus Berlin. Bittgottesdienste für die Abrüstung L o n d o rt, 15. Juni. Der Primas von Großbritannien, der Erzbischof von Ca n t er b ur y, hat angeordnet. daß in den nächsten Tagen in allen Kirchen in England und Irland Bittgottesdienste und Gebete für einen guten Erfolg der für das nächste Jahr angesetzten Abrü stungskonferenz abgehalten werden. Grauenhafte Echiffskatastrophe ln Frankreich — Gegen 300 Todesopfer — Nur acht Vertonen gerettet P a r l §, 15. Juni. Eine der schrecklichsten Schiffskatastrophen der letzten Jahre hat sich gestern abends an der Mündung der Loire, ungefähr fünf Mei len von St. Nazaire entfernt, ereignet. Der Ausflüglerdampfer „P h i l b e r t" ist mit Btann und Maus untergegangen. An Bord befanden sich gegen 300 Ausflügler, die eine Schiffsfahrt unternahmen, um frische Meeresluft zu genießen und kehrten abends mit dem kleinen und veralteten Dampfer zurück. Gegen Abend setzte eine starke Brise ein, die ziemlich hohe Wellen verursachte, denen nun der kleine, überfüllte Dampfer nicht gewachsen war. Der Leuchtturmwächter an der Flußmündung schildert die grausige Todesfahrt, die er von seinem hohen Posten beobachtet und die sich so rasch abgespielt hatte, daß keine Hilfe mehr gebracht werden konnte. Nach der Erzählung des Wächters sind die Passagiere, als die ersten großen Wellen herankamen und den Dampfer bedenklich ins Schaukeln versetzten, in größter Panik und völlig von Sinnen auf das Vorderschliff gestürzt, da sie sich dort sicherer wähnten. Die plötzliche Veränderung des Gleichgewichtes war für das Schiss verhängnisvoll. Der Bug des Dampfers grub sich tief -ins Wasser ein nud verschwand in kaum einer Minute samt der Besatzung und.den Passagieren in den Wellen. Ein riesiger Strudel und einige Trümmerstücke bezeichneten die Stelle ,wo 300 Menschen den jähen Tod gefunden hatten. Mit größter Eile eilten aus die Hilferufe des Leuchtturmwächters Motor boote und Dampfer zu Hilfe, doch war alles vergebens. Nur acht Personen konnten lebend geborgen werden. Sntgülttge Trennung des rumänischen Königspaares V , i Zwischen König C a rol und seiner geschiedenen Gattin, der Prinzessin Helene, ist es jetzt zu einer endgilttgen Trennung gekommen. Prinzessin Helene wird sich ins Ausland begeben und jährlich dreimal zum Besuche ihres Sohnes, des Kronprinzen Michael, nach Rumänien kommen. Bahneröffnung in Steiermark Gleiche nBcrg, 15. Juni. Begünstigt vom herrlichen Svmmerwet-ktr, wurde gestern die jüngste Eisenbahn im Süden Oesterreichs, die elektrisch betriebene Normalspurbahn Feldbach — Gleich e n b e r g, dem Verkehr übergeben. An tot Feier nahmen u. a. Bundespräsident Mi k las, die Minister Winkler und & e i n I mit mehreren hohen Beamten, Landeshauptmann Dr. R i n t e l e n, das ^onsularkorps, Generaldirektor der Bundes» Zahnen Dr. Seefehlner sowie die Spitzen der Behörden teil. Der neuen Bahn 'ornmt große wirtschaftliche Bedeutung zu, D°t allem für den Fremdenverkehr. bei Kranzablösen. Vergleichen und ähnlichen Anlässen der Antltuberkulosenllga Io Maribor! „Nautilus" untergegangen? Wiklins Polar-Unterseeboot havariert — Angeblich auf dem Ozean verschwunden Newyork, 15. Juni. Einem Funkspruch des amerikanischen Ozeandampfers „Präsident Roosevelt" zufolge befindet sich das Unterseeboot „Nautilus",mit dem W i l k i n s feine Nordpolfahrt angetreten hat, etwa 2500 Kilometer von Newyork entfernt, infolge Motordefektes in Schwierigkeiten. Außer dem genannten Dampfer ist noch ein anderer und ein Kriegsschiff dem Unterseeboot zu Hilfe geeilt. Der Motorschaden wird als so bedeutend bezeichnet, daß man befürchten nttiffe, der „Nautilus" werde gezwungen fein, auf die Nordpolfahrt zu verzichten. Nach ergänzenden Meldungen sind englische und amerikanische Kriegsschiffe herbeigeeilt und nahmen den „Nautilus" ins Schlepptau, um ihn in den nächsten irischen Hasen zu bringen. 2 o n b o n, 15. Juni. Heutigen Nachrichten zufolge sind hier Gerücht« im Umlauf, wonach das Polarschisf „Nautilus" untergegangen ist. Die Meldungen von der Auffindung des Unterseebootes sollen sich als verfrüht erweisen. Der „Nautilus" begleitete einige Zeit den Riesendampfer „Mauretania", an dessen Bord sich die Gattin Wilkins' befindet. Plötzlich ist das Schiss aus dem Gesichtskreis verschwunden. Gleichzeitig wurde auch die drahtlose Derbin dung mit ihm unterbrochen. Englische und amerikanische Schiffe eilten wohl dem Unterseeboot zu Hilfe, doch wurde bisher keine Spur von ihm entdeckt. Man hegt deshalb die Befürchtung, daß der „Nautilus", um feine Tüchtigkeit zu erproben, während der Ozeanfahrt mehrmals stundenlang unter Wasser fuhr, infolge Motorhavarie nicht mehr auf die Meeresoberfläche zurückkam. Die Gerüchte werden bisher offiziell weder bestätigt noch abgestritten. Hochwaßer in Tirol Dammbrüche am Inn - Riesiger Schaden durch Ueberflnten der Kulturen — Mehrere Menschenopfer J n n s b r u ck, 15. Juni. Infolge der andauernden Regengüsse der letzten Tage sind alle Flußläufe in Tirol stark angeschwollen und traten stellenweise aus den Ufern. Katastrophal wirkt sich das Hochwasser entlang des Inn aus. Die Staudämme konnten den riesigen Wassermassen nicht mehr standhalten und barsten, und das S t. N a z a i r e, 15. Im! Zur Schifsskataftrcphe an der Soirentfm* dung wird nachträglich berichtet: Auf dem „Philbert" befanden sich auf der Rückfahrt vom Ausflug 467 Personen. Wegen des stürmischen Meeres schifften sich auf einer Insel vor St. Nazaire etwa hundert uns, da sie sich nicht getrauten, die Fahrt mit dem alten Dampfer in den hochgehenden Wellen fortzusetzen. Als die Wellen sogar das Deck überschwemmten, stürzten die Leute aus den Kabinen auf die linke Seite des Vorder« buges, wodurch das Schiff das Gleichgewicht verlor. Der Bug senkte sich halb unter Wasser, worauf der Dampfer nach links kentert« und mit dem Kiel nach oben im Wasser verschwand. Die sofort herbeigeeilten Schiffe kennten bisher nur acht Ueberlebende und sieben Lei-, chen auffischen. Inn, dessen Gewäffer sich in angrenzend, Gelände ergießen. Ein von einem Förster, chcpaar bewohntes Haus ist vom Hochwasse» gänzlich eingeschlossen. Um Mitternacht wurde südlich des Bahn, Hofes, dessen Geleise zum Teil überschwemmt sind, die obere Send überflutet, und es ste, hen dort viele Häuser unter Wasser. Dai Radfahrerbataillon von Hall hat Abfluß, graben ausgehoben, wodurch größere Ge, fahr abgewendet wurde. Gestern nachmtt, tags wurde in der Nähe von Hall das Kentern von zwei Booten beobachtet. Eines gin-unter, das zweite trieb leer ab. Die Jnsas, sen dürften ertrunken sein. Bei Zirl kentertk ein zweisitziges Faltboot. Die beiden Im fassen, ein Herr und eine Dame, verschwan« den in den Fluten. Abends ist eine Leich, im Schwimmanzug, auf dem Inn treibend, gesehen worden. Es dürfte sich um verunglückte Faltbootfahrer handeln, da mau in der Nähe ein Ruder treiben sah. Wasser ergoß sich auf die Felder beiderseits des Flusses, so daß riesiger Schaden entstand. Die beiderseitigen Straßenzüge, die nach Jenbach führen, stehen unter Wasser und sind unpassierbar. Im oberen Junta! bei Zirl ist die Straße überschwemmt und jeder Verkehr unmöglich. Südlich von Loretto bei Hall erfolgte gleichfalls ein Dammbruch des Im Sommer braucht Ihr Haar mehr Pflege I Staub und Hitze schaden dem Haar. Waschen Sie es regelmäßig mit Elida Shampoo — so erhalten Sie es schön und gesundl Jede Woche einmal Kopfwäschen mit ELIDA SHAMPOO Mussolini auf der Bühne London, 15. Juni. Wie „Daily Expreß" meldet, hat tin Sons doner Theater beschlossen, demnächst ein! Bühnenwerk Mussolinis, „Napoleons hundert Tage", zur Aufführung zu bringen. / Unstimmigkeiten in der Krlegsfchuldenfrag» Stimson und Mellon grundverschiedene» Meinung. nifchen politischen Kreisen herrscht die Am sicht vor, daß Staatssekretär Mellon und Schatzsekretär Stimson über bas Kriegsschuldenproblem vollständig verschiedener Meinung sind. Während Stimson eine Neuregelung der Reparationen annehmen würde, wolle Mellon auf keinen Fall etwa! von Plänen hören, die dem amerikanischen Schatzamt ein neues Defizit bringen würden- Börsenbericht L j u b l j a n a, 15. Juni. Devisen: Berlin 13.41, Budapest 987.49, Zürich 1096.80, Wien 793.54, London 274.78, Newyork 56.39, Paris 221.17,7 Prag 167.35, Triest 295.67. Z ü r i ch, 16. Juni. Devisen: Beograb 9.1125, Paris 20.165. London 25.045, Newyork 515, Mailand 26.965, Prag 15.2575, Wien 72.35, Budapest 90.025, Berlin 122.15 Briand spricht Große Rede des Aßuenminifters in Kordon - Die Pflicht gebietet ihm, im Amte zu bleiben G o u r d o n, 15. Juni. Außenminister B r i a n d ist gestern vormittags hier eingetrosfen und begab sich zum Denkmal für die Gefallenen und ins Bürgermeisteramt, wo ein Bankett stattfand. Beim Festmahl der ehemaligen Frontkämpfer hielten mehrere Persönlichkeiten Trinksprüche und Ansprachen, in denen sie die Friedenspolitik Briands rühmten. Sodann ergriff, von der Menge begeistert rkklamiert, Briand das Wort und führte in seiner Rede aus, er bleibe aus seinem Posten, weil er der Ueberzeugung sei, daß er nicht das Recht habe, zu gehen, wenn es sich um den Weltfrieden und den Frieden für Frankreich handle. Er habe über d«r Politik der Friedensorganisation niemals die Landesverteidigung vernachlässigt. Ader Frankreich wolle juristische Lösungen, Schiedsgerichte und internationale Gerichte, an die Stelle der Gewalt setzen. Zu den deutsch-französischen Beziehungen übergehend, erklärte Briand, er hasse, daß jetzt das letzte Mißverständnis zwischen den beiden Ländern beseitigt sei. Wenn ein Unternehmen lange dauere, so sei dies kein Grund zur Entmutigung. Man habe gesagt, daß er den Versailler Vertrag verletzt habe. In Wirklichkeit stelle die zwischen Deutschland und Frankreich erzielte Grenzregulierung unter der Garantie Englands eine Verbesserung des Versailler Vertrages dar. Nach Abschluß des Kellogg-Paktes könne kein zivilisiertes Land mehr an einen Krieg, der als ein Verbrechen verurteilt worden sei, denken. Man habe Briand ein Wort, das er vor dem Völkerbund gesprochen habe, oft vorge-worsen, nämlich daß es, so lange er auf seinem Posten sei, keinen Krieg mehr geben werde. Er habe damit sagen wollen, so lange Männer, die den Frieden wollen an der Spitze der Regierungen, in. besondere als Außenminister, stünden. So lange er atmen könne, so lange er handlungsfähig sei und in der Regierung bleibe, werde er zähe aus dem eingeschlagenen Weg sortsahren. Er werde von gewissen Zeitungen verleumdet, aber er habe Vertrauen in der Zukunst des Volkes. Briand schloß seine Rede mit einem Appell an die Frauen, aus deren Hilfe er rechne. Bei ihnen als Mütter und Gattinnen befinde sich die Sache des Friedens in anten Händen. Doumerö Amtsantritt 21 Eaiuiichüße von der pariser Baftille begrüßen den neuen präiibenien der französischen Republick Unter dem traditionellen Gepräge fand Samstag nachmittags die feierliche Ueber-gabe der Amtsgewalt an den neuen Präsidenten der französischen Republik Paul Doumer statt. Um 14 Uhr 30 Minuten begab sich Ministerpräsident L a v a l in Begleitung des Chefs des Protokolls vom Elysee-Palast im Automobil zum Luzern-bourg-Palais, um den neuen Präsidenten abzuholen. Als Paul Doumer in den Hof des Elysees einsuhr, wurde er vom Generalsekretär des Präsidiums Michel und General L a s s o n begrüßt, die ihn in den Festsaal des Elysees führten, wo ihn der zurücktretende Präsident Doumergue und eine Reihe anderer Staatsmänner erwartete. Der Großkanzler der Ehrenlegion General D u b a y übergab dem neuen Präsidenten die Insignien des Großmeisters der Ehrenlegion. Während dieser feierlichen Zeremonie ertönten von der Pariser Baftille 21 Salutschüsse. Um 15.30 Uhr war die Zeremonie der Amtsübergabe beendet. Unmittelbar darauf begab sich der neue Präsident der Republik Doumer auf das Pariser Rathaus, um dem Gemein! -ot den traditionellen Besuch abzustatten. Bei der Ankunft des Präsidenten, der sich in Begleitung des Ministerpräsidenten Laval befand, leistete die republikanische Garde die Ehren- P a r i s, 15. Juni, bezeugung. Sodann wurde der Präsident vom Vorsitzenden des Pariser Gemeinderates empfangen. Aus dem Rathause wurde im gleichen Augenblick die Flagge gehißt und die Militärkapelle intonierte die Marsellai-se. Im Festsaal des Rathauses wurde der Präsident von den Vorsitzenden der beiden Häuser und den Marschällen von Frankreich erwartet. Nachher begab sich Doumer in den Elysee-Palast zurück, wo ihm der Ministerpräsident die formelle Gesamtdemission des Kabinetts überreichte. Der Präsident betraute hierauf sofort wieder L a v a l mit der Neubildung des Kabinettes und Unterzeichnete gleichzeitig alle Dekrete, mit welchen die bisherigen Minister in ihren Aemtern bestätigt werden. Die neue Regierung wird sich also am kommenden Dienstag in unveränderter Zusammensetzung der Kammer vorstelleu, bei welcher Gelegenheit die übliche Botschaft des neuen Präsidenten der Republik an das Parlament verlesen werden wird. An die Verlesung der Botschaft dürste sich eine große politische Debatte anschließen. Die Abgeordneten F r a n k l i n-B o u i l l o n und Marin haben bereits dem Ministerpräsidenten mitgeteilt, daß sie die Regierung über Briands Verbleiben im Auß-mminche-rium interpellieren werden. Schwere Ausschreitungen in Frankreich Kommunistenhetze in Roubaix — Blutige Barrikadenkämpfe R o u b a i x, 15. Juni. Die Lage der vor kurzem in den A'.sstand getretenen Textilarbeiter beginnt sich merklich zu verschlechtern. Es werden Versammlungen abgehalten, in welchen die mißliche Lage der Streikenden immer deutlicher zum Ausdruck kommt. In den letzten Tagen kam es zu schweren Ausschreitungen, welche die Kommunisten durch ihre Hetzpropaganda hervorgerufen haben und die Not der Arbeiter f. ihre politischen Zwecke auszunützen suchen. Bei solchen Demonstrationen rissen gegen 800 Streikende das Pflaster in einer Straße auf, um die vordringende berittene Schutzpolizei an der Verfolgung zu verhindern. Mit den herausgerissenen Steinen wurden Hindernisse gebaut. Die Mobilgarde wurde mit Steinen beworfen. Der Stadtrat hat eine Streikhilfe für die Arbeiter in der Höhe von 500.000 Franken bewilligt. Gestern abend kam es hier neuerlich zu Zwischenfällen. Die Mobilgarde zerstreute einen Demonstrationszug von 300 Kommunisten und nahm fünf Verhaftungen vor. Die Demonstranten wurden zurückgedrängt. Später schlugen sie an einer anderen Stelle Schaufenster ein und zerschlugen die Straßenlaternen, um die Gegend in Dunkel zu hüllen. Sie raubten Waren aus den Geschäften, errichteten Barrikaden und bewarfen die Feuerwehrleute mit Steinen. Gegen Mitternacht warfen sie in anderen Straßen Steine gegen Geschäftsläden und Automobile und steckten Wagen in Brand. Als Kavallerie erschien, wurde sie mit einem Hagel von Geschossen empfangen. Es wurden insgesamt 24 Verhaftungen vorgenommen. Drei Mann der Garde wurden verletzt. Die Barrikaden wurden von der Polizei zerstört. Lebrun — Senatöpläjlöenr Zules Eombon schwer erkrankt Als Nachfolger des zum Staatspräsidenten gewählten Senatspräsidenten Doumer wurde Senator L e b r u n gewählt, der frühere Kolonial- und Kriegsminister. Die ungarische Wahlen Zwei Regierungsparteien kandidieren. B u d a p e st, 15. Juni. In der Wahlbewegung ist eine eigentümliche Situation eingetreten, indem neben der Liste der Einheitspartei in zwei Bezirken der Hauptstadt eine Nebenliste der Regierungspartei aufgetaucht ist. In Wählerkreisen hat dies nicht wenig Verwunderung und Verwirrung hervorgerufen, so daß sich der Oberbürgermeister veranlaßt sah, eine Erklärung zu verlautbaren, wonach es sich um keine Sonderkandidatur einzelner Mitglieder der Regierungsparteien handelt, sondern um die Kandidatur von Exponenten der Partei, denen vom Ministerpräsidenten B e t tz-len eine Unterstützung zugesagt wurde. Mit dieser rc ht unklaren Erklärung ist die Situation nicht geklärt, so daß die Wähler der Einheitspartei noch immer nicht wissen, wen sie wählen sollen. Eine Minderheiienuniversität B u k a r e st, 14. Juni. Der „Universul" meldet, daß sich unter den Schulgesetzen, die von der neuen Regierung im Parla- Hier ist Frakreichs neuer Präsident eingezogen Jules Martin C a m b o n, der letzte französische Botschafter in Berlin von dem Kriege, hat einen Schlagon'"" m. mente unterbreitet wurden, ein Vorschlag zur Errichtung einer Universität für die nationalen Minderheiten befindet. Durch ein weiteres Schulgesetz soll die Autonomie der Universitäten gefestigt werden. Ein SrenzzwischensaN wegen eines Flußes Zwischen Griechenland und Bulgarien. S o f i a, 15. Juni. Ein Grenzzwifchen-fall ereignete sich in den letzten Tagen an der bulgarisch-griechischen Grenze. Infolge wolkenbruchartiger Gewitter war der Bi> stritzafluß, der die natürliche Grenze bildet, aus den Ufern getreten und bannte sich ein neues Bett. Die bulgarischen Grenzbehörden weigerten sich, den griechischen Behörden die Bewilligung zu erteilen, die alti Grenzlinie wieder herzustellen. Die Angelegenheit kam nach Sofia, wo der griechische Standpunkt anerkannt wurde. Zur Zeit sind griechische Pioniere damit beschäftigt, den Fluß in sein altes Bett zurückzuführev und die Grenze wieder herzustellen. Die neue jugoslawische Akademie Z a g r e b, 15. Juni. In Anwesenheit des Königs fand die feierliche Grundsteinlegung des neuen Palastes der jugoslawischen Akademie der Wissenschaften und Künste statt. Die Grundsteinlegung nahm Erzbischof Dr. B a u e r vor, der eine Ansprache an den König hielt, worin er die Verdienste des Monarchen um die Organisierung dieses Institutes hervorhob. Seine Majestät der König wurde stürmisch begrüßt. Der neugewählte Präsident der frInzösischen I am Sanistaa fr ■ > <\ / pjg Republik, Doumer (int Ausschnitt) hat« das Palais E l y s s e gehalten- m. Al Eapones (Schleuder-preise Ueberall in der Welt wird über die verheerenden Folgen der schweren Konkurrenz geklagt, die von den exportierenden Ländern auf den Weltmärkten getrieben wird. Das sogenannte Dumping, d. H. der Auslandsabsatz zu Schleuderpreisen, bildet zur Zeit das schwierigste Problem der internationalen Handelsbeziehungen. Nun stellte es sich aber heraus, daß neben der Preiskonkurrenz der Exporteure auch ein Dumping der amerikanischen Alkoholschmuge ler besteht. Nachdem die Bierpreise in „AI Capones Hauptstadt" in Chicago eine horrende Höhe erreicht haben, sank der Bierverbrauch so sehr, daß die geheimen Bier-erzeuget und Verkäufer sich plötzlich vor dew Ruin gestellt sahen. Darauf entschloß sich AI Capone, die Preise für das Bier rücksichtslos zu senken. Das Pflaster Chicagos, wc der neue Bürgermeister dermal den Leuten Al Capones den Kampf bis aufs Messer angesagt hatte, scheint dem berüchtigten Gengster zu heiß geworden zu sein Er verlegte sein Betätigungsfeld nach New-York. Während der letzten zwei Wochen besuchen die Agenten Al Capones systematisch alle Newyorker geheimen Kneipen und bieten Bier zu Schleuderpreisen an. Das „Bier-Dumping" Al Capones rief eine ungeheure Erregung in den 'Schmuggler f reifen Newyorks hervor. Die Ne oyorkei „Bierkönige", der Holländer Schulz und der Italiener Terranowa, erklärten, sie wollten sich von All Capone nicht ruinieren lasten. Wie so oft in der Gangsterwell wird auch dieser Streit zweifellos mit Uebel fällen und Mordtaten endet? ismmsitrwmr tw* •t.ktth • mV. Colcale C£>ronHe Hugo 2dl t Aus Graz traf die Nachricht ein, daß dort der bekannte Mariborer Kaufmann Herr Hugo Ihl nach einer schweren Operation L er litt schon längere Zeit an einer Zuk-kerkranheit ^ gestorben ist. Der Verstorbene, der das Alter von 61 Jahren erreichte, erfreute sich nicht nur als solider Geschäftsmann, sondern auch als Mensch allseitiger Wertschätzung. Seine Leiche wird heute nach Maribor überführ? und morgen am Stadtfriedhofe in PobreLje beerdigt werden. Friede seiner Asche! Der schwergetrosfe-tten Familie unser innigstes Beileid. Furchtbarer Tod Heute frühmorgens ereignete sich in den Staatsbähnwerkstätten ein. gräßliches Unglück. Der 35jährige in der Krekova ulica in Studenci wohnhafte Schlosser Ivan P o v Z e war in der Abteilung 4 mit der Ueberprüfung von Benzinfässern beschäftigt. Zu diesem Zwecke pumpte er in die Fässer komprimierte Luft, worauf er durch Hammerschläge die Schadhaftigkeit feststellte^ Auf noch unbekannte Weise explodierte Plötzlich ein Faß, so daß der Boden mit ungeheurer Wucht in die Luft geschleudert wurde. Povse erlitt hiebei furchtbare Verletzungen am Kopfe. Die Schüdeldecke wurde ihn: buchstäblich weggerissen, sodaß er sofort tot war. An dem Unfallsort hatte sich eine Kommission mit Dr. Z o r j a n an der Spitze sofort ein gefunden, die die Ueberführung der Leiche auf den Friedhof in Studenci anordnete. Das Bacfternfeft Unser gegenwärtig im schönsten Grün prangende Bachern stand vergangenen Sonn tag im Zeichen eines seltenen Hochbetriebes. Nicht nur die feierliche Eröffnung des neuen „Pohorski dom" der Magistratsangestellten, sondern der herrliche Frühlingstag überhaupt hatte zur Folge, daß unsere Ba chernfreunde massenhaft hinauszogen. Die Eröffnung der neuen Turistenherberge erfreute sich eines Besuches, wie ihn der Bachern selten sieht. Ein ebenso reges Treiben herrschte aber auch bei der „Mariborska kosa", dem Zentrum unseres Bachern-Turi-stenverkeres. Zur Eröffnung des „Pohorski dom" waren außer den bereits in der Morgenausgabe erwähnten Persönlichkeiten noch erschienen die Herren Kreisgerichtspräsident Dr. L i h e r mit den Landesgerichtsräten Dr. L e S n i k, Dr. K o v 8 a u. L e-n a r t, Bezirkshauptmann Dr. Vrečar, Polizeichef P u 8, Finanzinspektor Sedlar, Präses des Autoklubs P i n t e r, ferner zahlreiche andere bekannte Persönlichkeiten. Als Festredner sah man noch die Herren Direktor Dr. Tominšek, Bankdirektor Pogačnik (Jagdverein), Ž e 6 o t, Dr. Nus aus Ljubljana, Les j a k (RuLka koča), Dr. M o l e aus Ljubljana, Magistratsdirektor 8 u b i c aus Celje, Buchhalter Bürge r aus Ptuj, schließlich u. a. auch unseren Bachernpoeten Z o r z u t, der die Festteilnehmer in gebundener Form in die köstlichste Stimmung zu versetzen verstand. Während der Eröffnungsfeierlichkeiten kreiste das Flugzeug des Kaufmannes Herrn Morave c, gelenkt vom Piloten Ke r-5 e k, zweimal über der Hütte, Grüße aus der Luft überbringend. Verspäteter Gchulschluß an der Llebungsfchule Mit großer Ueberrafchung vernahmen Sie Schüler der Uebungsfchule der hiesigen Lehrerbildungsanstalt sowie deren Eltern dieser Tage die Nachricht, daß der Unterricht an den sog. Uebungsschulen laut Erlaß der Banalverwaltung erst am 28. Juni zu schließen, sei. Es ereignet sich damit zum ersten Mal, daß der Unterricht an den Uebungsschulen nicht gleichzeitig mit den Jahrgängen der Lehrerbildungsanstalten (11. Juni) geschlossen wird. Dieser Schritt unserer Unterrichtsverwaltung scheint mit dem Paragraph 22 des Gesetzes über d. Lehrerbildungsanstalten vom 27. September 1929 in Widerspruch zu stehen. Die genannte Gesetzesbestimmung besagt nämlich, daß die Uebungsschulen Bestandteil der Lehrerbildungsanstalten sind, weshalb sich ihre Bedürfnisse nach jenen der Lehrerbildungsan- Dienstag, den 16. Juni statten zu richten haben, damit sie den Hörern derselben zur praktischen Uebung zur Verfügung stehen können. Der praktische Unterricht der Lehramtskandidaten erfordert nun, daß diese nicht nur dem Unterrichtsbeginn an den Uebungsschulen, sondern auch den Schlußarbeiten bei wohnen, wo sie auch mitzuwirken haben. Die Schüler der Uebungsschulen sind daher oft gezwungen, früher in die Schule zu kommen oder aber über die übliche Zeit hinaus dort zu verbleiben. Dies geschah auch im heu rigen Jahre zu Anfang des laufenden Monats. Die Kinder werden von diesen Prüfungen sehr in Anspruch genommen, weil jeder Kandidat einen neuen Stoff zu behandeln hat und in einer Stunde zwei Schüler an die Reihe kommen. Ferner hatte der Gesetzgeber zweifellos auch den Umstand im Auge, daß es in Anbetracht des oben Gesagten notwendig sei, daß die Uebungsschule mit der Lehrerbildungsanstalt ein organisches Ganzes zu bilden, unter einheitlicher Leitung zu stehen und den Unterricht gleichzeitig zu beginnen und zu beenden habe. Aus demselben Grunde erfuhren auch die Unterrichtsstunden sowie die Pausen an beiden Anstalten eine einheitliche Regelung. Mit Rücksicht auf diese Tatsachen darf man sich der Hoffnung hingeben, daß die Banalverwaltung ihren jüngsten Erlaß zurückziehen und Sorge tragen wird, oies schon aus dem Grunde, weil die meisten Kitt der, besonders die erholungsbedürftigen, sowie deren Eltern mit der bisher üblichen Ferienzeit gerechnet und schon ihre diesbezüglichen Dispositionen getroffen haben. Ter genannte Erlaß war für die Betroffenen umso unangenehmer, als er erst wenige Tage vor dem bisher üblichen Schulschluß (9. d.) in die Hände der Anstaltsdirektion gelangte. m. Verlautbarung des Kreisamtes für Arbeiterversicherung. Alle Mitglieder, insbesondere aber Reisende, Chauffeure »sw. werden darauf aufmerksam gemacht, daß sie bei eventuellen Erkrankungen außerhalb des Bereiches des Kreisamtes auch die ärztliche Hilfe bei den betreffenden Aemtern in Anspruch nehmen können. Zu diesem Zweck haben sie eine besondere Bestätigung de? Arbeitgebers »orzuweisen, auf deren Grund ihnen die ärztliche Hilfe geboten wird. Sollte dieselbe abgelehnt werden, so ist der betreffende Arzt verpflichtet, den Grund hie für schriftlich anzuführen. Mitglieder, die eine solche Bestätigung nicht vorweisen, haben kein Recht auf eine Vergütung der Auslagen. nt. Fahrraddiebstahl. Gestern vormittas kam dem Handelsangestellten Johann Lorber am Hauptbahnhof ein Fahrrad im Werte von 1500 Dinar abhanden. m. Elf Hasen gestohlen. In der Nacht auf 'Sonntag wurde der Privaten Anna Čeh in der Fochova ulica eine elfköpfige Hasenfamilie samt einer Kiste gestohlen. m. Im Zeichen der RingkLmpfe. Der in der Restauration Union beschäftigte Kellner Anton P r e v u c versuchte mit einem seiner Kameraden die internationalen Kämpfe nachzuahmen. Hiebei wurde er jedoch so unsanft zu Boden geschleudert, daß er sich den rechten Fuß gefährlich verstauchte. nt. Für Beschäftigungslose. Die Mariborer Arbeitsbörse sucht dringend mehrere Arbeitskräfte und zwar 5 Knechte, 3 Schuster, 2 Heizer, 1 Wagner, 1 Kontorist, 1 Bau iechniker, 2 Zahlellnerinnen, 1 Kinderfräulein, 1 Maschinstrickevin, 1 Stepperin, 14 Mägde, 2 Wirtschafterinnen, 10 Köchinnen, 2 Stubenmädchen, 1 Zuckerbäckerlehrling, 5 Kellnerinnen und 1 Erzieherin. m. Pflegekinder werden von der Banal-verwaltung empfehlenswerten Leuten in un entgeltliche Pflege und Kost gegeben. Interessenten mögen beim sozialpolitischen Amt der Stadtgemeinde am RotovZki trg 9 vorsprechen. m. Verstorbene. In der vorigen Woche sind gestorben: Marie 8 n u d e r I, 30 Jahre alt; Janko Kokošine k, 1 Monat; Karl K o z a r, 17 Jahre; Gertrud Auer, 35 Jahre; Georg iß u ž, 74 Jahre; Maria 8 11 e k, 27 Jahre und Dane S i m ich 21 Jahre alt. m. Vom Fahr rade stürzte in Krčevina •der Fuhrwerksbas itzer Johann Krumpa k, wobei er eine schwere Kontusion am linken Auge davontrug, nt. Ein rücksichtsloser Radfahrer. Ein noch unbekannter rasender Radfahrer stieß gestern in der Pobreška cesta den 21jährigen Mau» rergehtlfeit Alois R e m e c so heftig um, daß dieser schwere Verletzungen an den Händen erlitt. m. Vermählung. Der Beamte der hiesigen Filiale der Ljubljanaer Kreditbank Herr Leo E r h a -t i 8 wurde dieser Tage mit der Bankbeamtin Frl. Anna Čelan getraut. Dem Neuvermählten Paar unsere herzlichsten Glückwünsche! nt. Blutige Abrechnung. Nach einem heftigen Streit versetzte der Besitzerssohn Johann D a n e s in Sv. Barbara dem Besitzerssohn Johann Kristl einen Stich in die rechte Brustseite. Daraufhin stürzte er sich auf dessen Halbbruder Alois Rojs und verletzte ihm lebensgefährlich in der Bauchgegend. m. Gefundene Gegenstände. Im Laufe des Monats Mai wurden am hiesigen Fundamt folgende gefundene Gegenstände abgegeben: ein Damenhut, ein Gürtel, eine Handtasche, eine Armbanduhr, eine Geldtasche, ein Sacktuch mit 52 Dinar, ein schwar zer Regenschirm, ein brauner Schirm, eine Kinderjacke, eine schwarze Handtasche, ein Handtuch, ein Taufschein, eine Ledertasche, ein Schlüsselbund, eine goldene Uhrkette, eilte Brieftasche mit einem größeren Geldbetrag sowie mehrere Geldbeträge. Außerdem sind mehrere Hunde zugelaufen. m. Wetterbericht vom 15. Juni 8 Uhr: Luftdruck 736, Feuchtigkeitsmesser 0, Barometerstand 732, Temperatur +27, Windrichtung WO., Bewölkung teilweise, Niederschlag 0, Umgebung Nebel. Kino Burg-Tonkino. Nur noch bis eins hl'östlich Mittwoch: Die hervorragende Filnope-rette „Die blonde Nächtig«!.,. Unwn-Tonkmo. Montan zum lebten Mal: 100%'iger deutscher Sprach- and Tonfilm „Nächte am Bosporus". — Ab Dienstag: „Atlantik". Fritz Kortner, Willy Forst. Radio Dienstag, den 16. Juni. Ljubljana, 12.15 bis 13 Uhr: Reproduzierte Musik. — 18: Salon-Quintett. — 20.30: Uebertragung aus Zagreb. — Beograd, 18: Nationallieder. — 22.50: Abendkonzert. — Wien, 19.35: Festkonzert des Wiener Schubertbundes. — 22.40: Jazz. — Mühlacker, 20: Populäre Musik. — 22.15: Volkslieder. — Toulouse, 20.15: Symphonie er ehester. — 23: Klavierkonzert. — 23.40: Russisch. — Bukarest, 20: Radioorchester. . 2115: Konzert. — Rom, 20.35: Klassisches Konzert. — Prag, 21: Blasmusik. — 22.20 Schallplattenkonzert. — Mailand, 31: Schn phoniekonzert. __ Budapest, 19.30: Zigeunerkonzert. — 20.30: Gesangsvortrag. — 22: Orchesterkonzert. — Davcntry, 22.10: Opernobend. — 2310: Jazz. Sport Straßenrennen des MotoNubs Auf der 10 Kilometer langen Strecke Ko saki—Sv. Jurij führte der Mariborer Mo toklub ein Straßenrennen durch, daß trotz der großen Beteiligung einen glatten Verlaus nahm. Me Strecke ist sehr kurvenreich und veralngte ein sicheres Manövrieren. Me beste Zeit des Tages stellte unser Meisterfahrer Hinko Ö e x i č mit 7.19 auf. Die Ergebnisse der fünf Kategorien waren: 1- Klasse: CertS Hinko 7.42; 2. Majcen 10.60; 3. Wischer 10.17. 2. Klaffe: 1. Certe Hinko 7.19; 2. Jurjav-čič 8.9; 3. Kanzler 8.45; 4. Brunskole 9.44; 5. Strohmayer 1028. Karbeutz üürzte. 3. Klaffe: 1. Alois čenč 7.21; 2. Fraß und Bosinek 8.24 im toten Rennen. 4. Klasse: 1. Alois čerič 7.40; 2. Lucht) 8.5 Internationale Rlngkämpft Der heutige Großkampftag umfaßt nach, stehendes Programm: Als erstes Paar tre-tn Tom Safer (Afrika) und der Zagre-'ber K r a j c e v i č auf. Dann folgt der Entscheid»ngskampf zwischen Belič und Pe-carsku. Zum Abschluß tragen Csontas und Frank den entscheidenden Kampf ans. Die Kämpfe beginnen um halb 21 Uhr. : Der Wettlauf um den Shell-Pokal -er. sammelte gestern unsere besten Läufer «nt Start. Die Aufstellung der einzelnen Mann, schäften war nicht wenig überraschend, als .diesmal einige Athleten unter ganz anderen Farben angetreten waren, wodurch eine Uebersicht so gut wie unmöglich wfchien. Die Mitgliedschaft der einzelnen Wcttbewer ber möge doch einmal endgültig festg -stellt werden, -damit der Erfolg, dieserz oder jener Mannschaft nicht in Frage gestellt y-d. Aus Celje c. Todesfall. Samstag starb in seinen Hause am Breg im Alter von 47 Jahren Herr Franz Pograjc, Direktor der Filiale der Versicherungsanstalt „Vzajemna zavarovalnica" in Celje und Mitglied des Umgebungsgemeinderates. Der Verstorbene erfreute sich allgemeiner Beliebtheit. Das Begräbnis findet Montag nachmittags um 5 Uhr vom Trauerhause auf -den Umgebung? friedhof statt. c. Beim Spiel ein Bein gerochen. Der fünfjährige Bergarbeiterssohn Anton Vrečko aus Kalobje spielte am Donnerstag mit Kameraden auf der Straße, wobei er stürz, te und das rechte Bein brach. Er wurde nach Celje in das Allgemeine Krankenhaus gebracht. Tfteater und Kunst Montag, 15. Juni: Geschlossen. Dienstag, 16. Juni, 20 Uhr: „Evangeli-mann". M. C. Kupone. Mittwoch, 17. Juni, 20 Uhr: „Evangeli-mann". Abonn. A. Kupone. + Ans dem Theater. Das Gastspiel des Dramas aus Ljubljana kann infolge eingetretener Schwierigkeiten nicht staitfinden. Aus diesem Grunde wird das Abonnement A einer kleinen Veränderung unterzogen und nochmals die Oper „Evangelimann" im Bei lebendigem Leibe verbrannt Bei Saarbrücken ereignete sich eine schwere Flugzeugkatastrophe, die leider mehrere Menschenleben gefordert hat. Das Dornier-Merkur-Berkehrsflugzeug „D 1455", das den Verkehr zwischen Saarbrücken und Köln versieht, rutschte kurz nach dem Stadt, in einer Kurve aus einer Höhe von etwa 50 Meter in der Nähe des Saarbrückener Flugplatzes ab und wurde vollständig zertrümmert. Der Pilot und der Bordmonteur waren auf der Stelle tot. Der Apparat ging sofort nach dem Anprall auf dem Boden in Flammen auf. Die Ursache des Unglücks ist noch nicht ein wandfrei festgestellt. Offenbar hatte sich unmittelbar nach dem Start ein Motordefekt herausgestellt, der den Piloten zur Rückkehr nach dem Saarbrückener Flugplatz veran-laßte. Infolge der geringen Höhe mutzte der Pilot sehr scharf in die Kurve gehen und die Maschine rutschte hierbei ab. Ein Flügel streifte ein Kartoffelfeld und unmittelbar darauf bohrten sich Popeller und Motor, in die Erde. Im gleichen Augenblick explodierten die Benzintanks und eine etwa zehn Meter hohe Stichflamme schoß in die Höhe. Der Brennstoff ergoß sich über den heißen Motor und im Nu stand der ganze Apparat in Flammen. Jede Hilfeleistung erwies, sich als vergeblich. Die noch überlebenden, schwerverletzten Insassen sind bei lebendigem Leib- verbrannt. Die Toten konn ten erst geborgen werden, als das Feuer gelöscht war. Die Orchideen der französischen VEiöenten Jur. Luxemburg-Garten in Paris blühen» herEhe OrMdeen, bei toten Anblick alle Blumenliebhaber- und -Kenner in Helle Begeisterung geraten. Der alte Gärtner, der die Treibhäuser führt, züchtet alle sieben Jahre eine neue Orchideengattung. Die Orchideenzucht ist eine mühevolle und Geduld er$c Tagebuch teres töten. Dann nahm er einen anderen, ebenfalls Indianer, den seine Landsleute wegen seines Bartes, bei den Indianern eine seltene Erscheinung, den „Türken" nannten. Der aber hätte Böses im Sinne. Er wollte die verhaßten Fremden in unwirtliche Gegenden locken, sich dann entfernen und sie ihrem. Schicksal überlassen. Wo die Städte der goldenen Straßen lagen, aber wußte er selbst nicht. Aber Coronados Wachsamkeit 'am ihm zuvor. Er entdeckte den -Betrug und führte den falschen Führer in Ketten mit sich, nun nach eigenem Ermessen den Weg suchend. Schließlich erreichte man das Gebiet, wo nach allen Ueberlieferungen die Städte der goldenen Straßen liegen mußten. Doch von allem erträumten Gold war keine Spur zu entdecken. Aermliche Grashütten fand man anstatt der erhabenen, prunkvollen Palastruinen. Wohl gab es sieben Dörfer eines ziemlich hoch entwickelten Stammes, das war aber auch alles. Und doch verlor Coronado nicht den Glauben an die Legende der goldenen Straßen. Was ihm fehlte, waren die Hilfsmittel, in der Erde zu schürfen, die eigentlichen Stellen der Paläste, der Straßen zu finden. Betrübt kehrte er zurück, ohne die Schätze, ohne das Ansehen, auf das er so erpicht war. Der verräterische Führer aber, der Türke, wurde vor den Augen der Bewoh net' der sieben Dörfer hingerichtet. Soweit Eoronados Tagebuch, das er mit erstaunlicher Genauigkeit führte und in dem er ehrlich genug seinen vollen Mißerfolg zugab. Heute sind es keine romantischen Coronados, die im Gebiet der sieben Städte nach alten Ueberresten einer vergangenen Zivilisation forschen. Archäologen, Leute, die sich mit dem Leben, mit den verschiedenen indianischen Völkern des nordamerikanischen Kontinents vertraut gemacht haben, suchen nach den sieben Städten. Ob sie selbst an die goldenen Straßen glauben? Jedenfalls ist der offizielle Vorwand, den man angegeben hat, der, daß man zunächst nach Spuren der Tätigkeit des Coronados forschen will und daß man außerdem hofft, doch noch einige Reste, vielleicht ©Peere, oder Hausgeräte zu finden, an Hand deren man imstande fein würde, das Leben vor vielen Hunderten von Jahren zu rekonstruieren. Veranlaßt wurde die Expedition durch einen Landwirt, der eine Reihe von Speerspitzen, zerbrochene Tongefäße und Teile von Drei Monate an der Bahre der Mutter In dem kleinen Ort Gara mn n r ir Südfrankreich ereignete sich ein seltener Fall In einem armseligen Borstadthäuscher wohnte die 40jährige Witwe Marie Gasqu« mit ihrem elfjährigen Sohn Menne. Di« Frau litt an Tuberkulose und zeigte sich fast nie auf der Straße. Am 23. Feber über, brachte ihr der Briefträger eine kleine Geldsendung von ihren Verwandten aus Tckulou' se. Die Witwe empfing den Briefträger am Bett und klagte, daß es ihr sehr schlecht gehe Seit diesem Tage sind Wochen vergangen in deren Verlauf Frat? Gasgue nicht mehr von den Nachbarn gesehen wurde. Ihr Sohr Menne erschien aber sehr oft auf der Straße und et den Nachbarn. Dabei pflegte ei zu erzählen, daß seine Mutter immer noch das Bett hüten müsse. Die Zeit verging Der kleine Menne trieb sich verwahrlost und in abgerissenen Kleidern auf der Straße umher und vernachlässigte die Schule Auf Mitleid mit dem Knaben entschlossen sich dir Nachbarn, den Jungen in dem städtischen Kinderasyl unterzubringen. Der Bürgermeister gab seine Einwilligung. Der Ratsdienet begab sich in die Wohnung der Witwe Gas-gue. um ihre Unterschrift einzuholen. An de, Schwelle des Häuschens begegnete ihm de, kleine, Menne, dem sein ständiger Begleiter, ein großer Schäferhund, folgte. Auf di« Frage nach feiner Mutter sagte der Junge, sie wäre fortgegangen. Als -der Ratsdiener sich trotzdem anschickte, das Zimmer zu betreten, ries der Knabe mit verzweifelter Stimme aus: „Gehen Sie nicht hinein, meine Mutter ist tot." Gendarmen wurden sofort geholt. Beim Betreten bei Stube bot sich ihnen ein fürchterliches Bild, In dem schmutzigen unaufgeräumten Zimmer lag auf dem Bett die halbverweste Leiche der armen Frau, die nach Feststellung der Aerzte bereits drei Monate vorher gestorben war. Der Keine Menne bestätigte, daß seine Mutter tatsächlich schon, einige Monate tot war. Er fei bei ihrem Tode an. wesend gewesen. Sie hätte ihn gebeten, niemanden von ihrem Tode zu erzählen und diesen Wunsch seiner Mutter habe er erfüllt „Eines Tages", sagte der Knabe, „sah, ich, daß der Kopf meiner toten Mutter vom Bette auf den Fußboden herunterfiel,, Ich hob den Kopf auf, und legte ihn auf das Kissen." Die gerichtliche Untersuchung konnte keine Spuren eines Verbrechens seststellev und gelangte zur Feststellung, daß Mari« Gasgue an den Folgen der Schwindsucht g« storben war. In der ganzen Umgebung wird die unglaubliche Willenskraft des elfjährigen Knaben besprochen, der den letzten Wunsch seiner Mutter heilig hielt und monatelang mit einer verwesten Leiche in einem Zimmer lebte, ohne ein Wort darüber zu verraten. Nennfahrer rast ins Vublilum Ein Toter, fünf Schwerverletzte. Bei dem Autorennen um den Grand, Prn von L e M a n s kam es zu einem schweren Unfall. Der französische, Bugatti-Fahrer R o st, der den dritten Platz im Rennen innehatte, überschlug sich, als der Pneu eines Vorderrades platzte. Der Fahrer wurde aus dem Wagen geschleudert, der Wagen schoß wie eine Kanonenkugel in die Zuschauermenge und verletzte fünf Personen schwer. Einer von ihnen starb auf dem Transport, drei andere befinden sich , in derart bedenklichem Zustand, daß man bisher noch nicht einmal ihre Identität feststellen konnte. Der Fahrer Rost trug schwere innere Verletzungen davon. Auf den Unglücksfall hin zog der französische Fabrikant Bugatti seine Mannschaften aus dem Rennen. Bei Hämorrhoidalleiden, Verstopfung, Darmriffen, Abszessen, Harndrang, Stou-ungsleber, Kreuzschmerzen, Brustbeklommenheit, j "Wochen, Schwindelanfällen bring! der Gebrauch des natürlichen „Franz-Josef" Bitterwassers immer angenehme Erleichterung. Fachärzte für Innerlich-kranke taffen in vielen Füllen tagtäglich früh und abend-etwa ein halbes Glas Franz-Josef-Wasse/ trinken. ____________ Zum Schnellsprechen Die Cisterne Caesar-Cieeronis zeigt zirka zwölf zickzacklinige Zirkelzw'ckmahlen. — Grüß' Gott Gregor, kredenze gleich ein Gtae Grog. — Beete bleib', W di- siferw grauen, gebleichten Blusen gevü^Ät hat! — Halte alle alten Aale, Älwa Humor des Auslande Sicherung gegen unerwartete Störungen, Wirtschaftliche Rundschau Internationaler Eier- und Geflügelmarkt Die internationale Geflügelausfuhr ist in der Vorwoche ziemlich abge-fallen, teils infolge der ungünstigen Preise, zum Teil aber auch infolge der drohenden weiteren Preisbeeinflußung durch neu auftauchende Russentransporte. .3>ie Russen* transporte sind aber nicht gekommen und so hat sich die Zurückhaltung in einer neuerlichen Festigung ausgedrückt. Milano bezahlte für Altgeflü-gel. das schon ziemlich selten wird, Lire 6.50 bis 7, für Junggeflü-gel Lire 9.50 bis 10. Tendenz ist gefestigt. In D e u t s ch l a n d ist die Nachfrage jetzt doch gestiegen. Die Notierungen sind darum vorübergehend leicht emporgegangen und halten für Lebendgeflügel bei Mark 0.75 bis 0.77, für geschlachtetes Geflügel bei Mark 1.05 bis 1.10. Ob diese Tendenz an-halten wird, ist fraglich. Aus einem Berich te ist zu entnehmen, daß das deutsche Geflügelexportgeschäft lebhaftere Formen angenommen habe, die Möglichkeit besteht, daß dadurch sich auch die Nachfrage nach Import geflügel steigert. Auf den Jnlandplätzenist die Zufuhr von Junggeflügel steigend, die Preste bewegen sich zwischen 18 und 19 Dinar. Altgeflügel kommt weniger auf den Platz, die Preise sind dafür gegen 14 Dinar. Das Angebot auf dem Eiermarkte hat nachgelassen. In erster Linie macht sich das bei den Russeneiern bemerkbar deren Import sehr stark zurückgegangen ist. Ein leichtes Anziehen der Notierungen war die erste Folge. Die Schweiz und Deutsch l a n d bezahlten für frische Eier pro Kiste franko deutscher oder schweizer Grenze Sch. Fr. 88 bis 90. J t a l i e n notierte vro Kiste franko italienischer Grenze Lire 330 bis 340. Auf den heimischen Plätzen wurde zu Dinar 50 bis 55 gekauft. Die Hauptausfuhrrelation ist Italien, die Ausfuhr nach der Schweiz und nach Deutschland ruht fast vollkommen. Produktenbörse Novisad, Durchschnittsnotirrungen seit dem letzten Berichte. Weizen. Mittelbaöka 79/80 172.50—177.50 Baten, Umg. Novisad 79/80172.50—177.50 Bačka, Umg. Sombor 79/80 162.50—167.50 Bačka, Schlepp 79/80 182.50_187.50 Oberbačka 79/80 177.50—182.50 Oberbanat 79/80 182.50—187.50 Syrmischer 78 160—165 Slawonischer 78 160—162.50 Slawon. ?7/78 Schlepp 160—165 Banat., Schlepp Begej 79/80 177.50—182.50 Syrm. Umg. Indija 78 165—170 Hafer. Bačka 150—155 Syrmischer und Slawonischeil50—155 Gerste. Bačka u. Syrmischer 63/64 115—120 Mais. Bačka und Syrm. Theiß Schlepp 100—102 Bačka und Syrmischer 102 104 Bačka, Schlepp Donau oder Save 102—104 Baeka Umg. Sombor. 103—104 Syrm. Umg. Indija i00—102 Syrm. Umg. gib 103—105 Mehl. Bačka 0, 0g, 0gg Nr.: 2 Nr.: 5 Nr.: 6 ' Nr.: 7 Nr.: 8 Kleie. Bačka, Jutesäcke Syrmische, Jutesäüe Banater, Jutesäcke 105-110 105—110 105—110 Wenden Sie sich rechts und links, von jeder sorgfältigen Hausfrau werden Sie nur hören, daß es für Fein- und Bettwäsche kein zuverläßigeres Reinigungsmittel gibt, als die Aibus-Terpentinseife. 260—280 250—260 240—250 225—230 175—190 120—130 X Bernichtung von riesigen Kasseemengen. Nach einer Meldung der „Newyorker Times" wurde im vergangenen Monat in Santos ein Ueberschuß von 3000 Sack Kaffee durch Feuer zerstört. Infolge der zahlreichen Protestkundgebungen der Bevölkerung gegen den Rauch, der sich dabei entwickelte, hat das Nationalkomitee zum Schutze des Kaffees den Entschluß gefaßt, sich eines weiteren Ueberschusses von 40.000 Sack Kaffee dadurch zu entledigen, daß man sie ins Meer werfen ließ. X Landwirtschaftliche Umstellung in Slawonien. Aus Osijek wird gemeldet: Die schwere wirtschaftliche Krise veranlaßt die Landwirte in der Umgebung von Osijek, sich der Geflügel- und Viehzucht sowie dem Wein- und Obstbau zuzuwenden. Die Agronomen stehen ihnen in dieser Beziehung völlig zur Hand und besuchten dieser Tage in Begleitung von Fachmännern die Dörfer des Osijeker Bezirkes, wo sie Vorträgäe über Geflügelzucht hielten und auch praktische Arbeiten durchführten. X Stand der Weinanlagen in den Banaten. Gemäß dem Bericht des Ackerbauministeriums ist zurzeit der Stand der Weinanlagen in den einzelnen Banaten folgender: Im Donaubanat, Draubanat, Vardar-banat, Moravabanat, Zetabanat und Küstenlandbanat stehen die Anlagen sehr gut, im Save-, Drina- und Vrbasbanat gut bis sehr gut. Die Blütezeit geht überall bei schönem Wetter vor sich. Schädlinge sind nur selten beobachtet worden. X Neues Hypothekenbankgesetz. S. M. der König hat auf Vorschlag des Ministers für Handel und Industrie und nach Anhörung des Ministerpräsidenten das Gesetz über Aen derungen und Ergänzungen des Organisationsgesetzes für die Hypothekenbank des Königreiches Jugoslawien erlassen. X Monopoleinnahmen. Im Feder 1931 wurden aus dem Tabakmcm"vR 113.5 Mil- lionen Dinar vereinnahmt (Feber 1930 117,5 Millionen Dinar. Im Budget veranschlagt monatlich I46.6 Millionen Dinar); Salz 13.2 Millionen Dinar (13.0 Millionen; 18.4 Millionen). Petroleum 8.45 Millionen (I8.1 Millionen; 12.5 Millionen). Zündhölzchen 9.3 Millionen (8.8 Millionen; 11.1 Millionen). Zigarettenpapier 6.24 Millionen (9.76 Millionen; 10.45 Millionen). X Konkurse und Zwangsausgleiche. Der Verein der Industriellen und Großkaufleute in Ljubljana veröffentlicht für die Zeit vom 1. bis einschließlich 10. Juni folgende Statistik (die Nummern in den Klammern beziehen sich auf dieselbe Zeit des vergangenen Jahres):!. Eröffnete Konkurse: im Savebanat 2 (—), Drinabanat 1 (—), Donaubanat 3 (5), Moravabanat 2 (4). 2. Eröffnete Zwangsausgleiche außer Konkurs: im Küstenlandbanat 2 (—), Drinabanat 2 (—), Donaubanat 8 (—), Vardarbanat 1 (—), Beograd, Zemun, Pančevo (1). 3. Abgefertigte Konkurse: im Draubanat 3 (1), Savebanat 2 (2), Küstenlandbanat — (2), Drinabanat 1 (—), Donaubanat 4 (1), Morava banat 1 (3), Vardarbanat 3 (2), Beograd, Zemun, Pančevo — (—). 4. Abgefertigte Zwangsausgleiche außer Konkurs: im Drau banat 4, im Savebanat 1, im Küstenlandbanat 1. X Borstenviehmarkt. M a r i b 0 r, 12. Juni. Der Auftrieb belief sich auf 431 Stück Die Kauflust war sehr flau; verkauft wurden 175 Stück. Es notierten per Stück: 5—6 Wochen alte Jungschweine Dinar 50—80, 7—9 Wochen 90—130, 3—4 Monate 180— 250, 5—7 Monate 350—400, 8—10 Monate 450—500, einjährige 600—900. Das Kilo Lebendgewicht 6—8, Schlachtgewicht 9— 10 Dinar. Gerlach - Dauerlüfter Hat sich schon einmal der Leser dieser Zellen mit dem Gedanken befaßt, was wohl seine Haustiere, wenn sie reden könnten, alles erzählen würden? Vielleicht will er auf Angst der vielen Forderungen gar nicht so weit denken? Gewiß wird schon jeder bei den Ausstellungen im Lichtbilde gesehen haben, wie dis Rüben einem träumenden Landwirt einen Protestzug veranstalten, weil er sie hungern ließ. Ganz, anders würde dies ausfallen, wenn die Haustiere sich beschweren könnten. Erhältlich in allen Ger» Viten. Harald Bemkovens blondes Modell Roman von Gert Nothberg. Copyright by Martin Feucbtwsoger, Ralle a. d. Saale. 54. Fortsetzung. Bernkoven ballte die Hände, sagte aber nichts, und Treber fragte nach einer Weile: „Und würdest du mir das herrliche Gemälde, auf das ich mich jetzt ganz genau besinne, noch einmal zeigen?" Bernkoven erhob sich aus dem Sessel, wo er dem Freunde am Fenster gegenüber gesessen, und ging zum hohen, breiten Schrank, schloß das große Mittelfach auf und suchte irgend etwas, legte schließlich einige Fetzen vor Treber hin. „Das ist mein Gemälde — mein preisgekröntes Gemälde, Treber." Der sah ihn an, als zweifle er an seinem Verstand oder an demjenigen des Freundes. „Eine wilde Eifersuchtsszene war der Grund zu dieser Zerstörung, ehe ich da* Bild schützen konnte." „Bernkoven." „Wir wollen die Toten ruhen lassen, Treuer! Ich will dir etwas sagen, so vermessen es vielleicht auch klingt: Wenn ich das geeig-ühc Modell fände, dann würde ich das Bild ivch einmal Ktmffe«! Soviel Kraft hätte ich noch, :ch fddle jp estr." „Such-: ■»' ; Mw. Frau, Bernkoven!" usfi./"'-- -*•'* süßes, blondes Modell stm» -s llcj juö.se verfehlt." Treber starrte zu Boden. In seinem Innern klang es: Jetzt um Gottes willen keinen Fehler machen, sondern das Richtige treffen. Beide starrten zu Boden. Plötzlich sagte Treber: „Raff dich auf, schaff's! Und halte nicht an der fixen Idee fest, daß es nur ein einziges blondes Modell für dich geben kann. Ich wüßte eine blende Frau, die diesem Bilde entspräche. Freilich, ein Berufsmodell ist's nicht. Und ob man sie dazu bekommen könnte, dir Modell zu stehen, ist doch mehr wie fraglich. Versuchen aber könnte man's immerhin. Ich will die heikle Sache übernehmen. Es handelt sich nämlich um die Freundin meiner Frau." Bernkoven sagte abwehrend- „Bemühe dich nicht, denn die Sache ist von vornherein ausgeschlossen." _ „Nein, _ das ist nicht wahr. Sie muß gelingen, diese Sache, weil es um deine Ehre als großer Künstler geht." „O nein, mit mir ist die Welt längst fertig. Man duldet mich noch. Ich möchte das Bild für mich malen, möchte mir beweisen, daß ich noch etwas kann. Zum letzten Male!" „Nun, das bliebe abzuwarten. Ich will mal sehen, ob man die ,Dame überreden könnte. Ist das hier dein neuestes Werk?" Er trat vor die Leinwand. Dieses Festgelage mit den wohllüstigen, gemeinen Gesichtern mochte ein Erguß in die Wirklichkeit sein. Vielleicht atmete dieses Bild sogar Kunst! Doch mit Bernkoven? früherem, edlem Schaffen hatte es nichts zu mit. Gar nichts!" Treber wandte sich um. „Nicht übel! Wohl eine neue Richtung?" „Nein! Es ist das Gemeine, das um mich war in den letzten Jahren", sagte Bernkoven schroff und setzte sich wieder. „Im großen und ganzen hatte ich's mir noch schlimmer vorgestellt. Du kannst noch was! Aber — hm!" „Du brauchst mir nichts zu sagen! Ich weiß selbst, was das Bild wert ist. Ich habe Professor Landolf gebeten, eine Skizze davon in seiner Kunstrubrik zu bringen. Er sagte mir kurz und bündig, das könnte er nicht. Aber es gäbe Zeitungen, da käme es nicht so darauf an. Verstehst du? Landolf wirft mich zu der harmlosen Klasse." „Wie darf er das!" Treber war wirklich empört. Bernkoven aber lächelte. „Landolf ist der ehrlichste Freund. Er 'hat mir das Wort „Kitsch" schon entgegenge-ichleudert, als ein anderer das noch kaum gewagt hätte. Er ist ein großer Kunstkenner. Sein Urteil ist vollwertig, ist maßgebend!" »Richtig! Aber es ist verkehrt, dich gleich fallen zu lassen; bestimmt ist es verkehrt." „Sr hat recht, Treber. Ganz und gar recht hat er, der Landolf. Dieser feingeistige Mann jveiß schon, was er will. Und zweitens durch schaue ich ihn. Er will durch sein schroffe-Abwenden meinen Ehrgeiz anstacheln, ;nos ■hm schon gelingen könnte, was aber doch nicht ausschließt, daß es eben ticrbe h 7 „Fixe Idee!" „Wieso?" „Mit dir ist nicht zu reden. Darüber nicht! Also lassen wir es. Ehe ich es vergesse: Meine Frau läßt dich 'herzlich bitten, morgen abend zum Abendbrot hinauszukommen." „Ich danke euch herzlich, Treber. Doch ich bin in guter Gesellschaft nicht mehr viel nütze." „Im Gegenteil, es wird hohe Zeit, daß du endlich wieder weißt, wer du bist." Irgendeine Saite begann in Bernkoven zu klingen, eine 'Saite, die mit dem Leben in den letzten Jahren nichts zu tun hatte. Er wies das Gefühl mit einer t1-"-tischen Geste ab. „An mir ist Hopfen und Malz dren. Gib dir keine Mühe." „Will ich dich zum Spießer erziehen? Du sollst uns nur die Freude machen, morgen abend zu uns hinauszukommen." Da drückte Bernkoven dem Freunde die Hände. Und Bernkoven kam wirklich. Bis zum letzten Augenblick hatte Treber nicht daran geglaubt. Nun war er ganz ausgelassen vor Freude. Und es wurde ein sehr vergnügter Abend Ein Herr Erlberg, Nachbar der Tr-b-rs, war ein sehr gerntiivcher Herr, und Beimke-ven, dem d>- Anweseniheit eines jftev/wr. erst lästig npwff/.i war. sprach sogse rech, angeregt mit ihm. Er h»Xe Bewerft, bcp. ü.-zwischen *vr FStysfrr -eines Freundes Herrn ErlbW' Beziehungen rTffnütst.»--. Und er ferrb rwa schließlich nnrtg, vmn btt- btfhm 1, " ! «saeiAttr: »vek^.ir-»; € , „WarTEö r er xgemmg*-" rv.rntmer '458. Zuerst einmal, wenn wir nur bei den Wohnstätten bleiben, wäre die Beschwerde wegen zu kleiner Fenster, die zum Uebetslntz nicht geputzt sind, so daß den Tieren jeder Sonnenstrahl vorenthalten bleibt; denlo doch, wie es dich, lieber Leser, erfreut, wenn in den langen Wintermonaten durch dein Wohnungsfenster die Sonne lacht; oder hast du in deiner Wohnung auch nur ganz kleine, schmutzige Fenster? Gewiß nicht, denn die Bäuerin sorgt schon für Reinlichkeit Probiere nur einmal, lege an der Sonnenseite deines Stalles recht große Fenster an, dann aber auch so, daß die Strahlen den Tieren nicht direkt in die Augen fallen, dann wirst du förmlich sehen, wie dein Tier auf einmal Freude haben wird. Dann denke dich in die Lage versetzt, daß du ununterbrochen in einem mit Ammoniak verpesteten Raum sein solltest. Wie würde dir da zumute werden, Meinst du, daß dies deine Lunge aushatten würde? Gewiß nicht. Aber deinem Vieh mutest du doch solche Kunststücke zu, im Gegenteil sagst du noch jedem, 'der darnach fragt: „Mein Vieh ist gö-sund!" Kann dies möglich sein? Wenn du auch die Krankheit nicht gleich bemerkst, so wird sich diese in der Minderleistung aus-drücken. Daher schaffe eine ordentliche Ventilation1 Du meinst, die ist zu teuer? Nun aber merke dir wohl: Der „ Gerlach-Dau erlüfter" stellt " die vollkommenste und beste Stallventilation dar und hat den Vorzug, billigen sein, aber du darfst dabei nicht planlos Vorgehen, sondern du mußt auf jeden Fall eine solche Ben tilation richtig machen und nicht am halben Wege stehen bleiben. Eine Kuh braucht in der Stunde 50 Kubikmeter frische Luft, das ist viel, der Mensch nur 8 Kubikmeter Nur durch den „Gerlach-Dauerlüster" kann diese Menge richtig in den Stall gelangen, nicht durch einfache Löcher in der Mauer, oder Oeffnen von Fenstern und Türen, was im Winter überhaupt nicht angeht. Hast du einmal bbefe Ventilation, so wirst du auch mit der Leistung des Tieres zufrieden sein können. Dann wird dich dein Stallbetrieb erst freuen und deine Einnahmen werden steigen. Ing. R. H. Schach Redigiert von V. P 1 t c. Slawisch Weiß: Spielmann — Schwarz: Pirc. (Gespielt als 7. Wettkampfpartie am 23. Mai 1931 in Rogaška Slatina.) 1. 62—64. 67—65. 2. c2—c4, c7—c6, 3. Sgl a2—a4, —f3, Sg8—f6, 4. Sbl—c3, d5:c4, 5 Lc8—f5, 6. e2—e3, Sb8—a6. Diese I6ee, 6en Springer auf 6as starke Feld b4 zu spielen, stammt von Lasker und ist wohl die stärkste Spielweise für Schwarz in dieser Variante. 7. Lf 1 :c4, Sa6—b4, 8) 0-0, e7—e6, 9. Ddl —e2, Sf6—e4? Ein schlechter Zug, mit dem Schwarz e4 zu verhindern hofft. Weiß findet aber für den Zug die Widerlegung. Schwarz hätte wohl nach Bogoljubows Buch spielen sollen, wo der ausgezeichnete und einfache Zug Le7 aus der Partie Verlinski-Lasker (Moskau 1925) an dieser Stelle für Schwarz angegeben ist. 10. Sf3—e5l Darauf hat bereits Schwarz keine gute Fort setzung mehr. Es droht u. a. g2—g4. 10. . . . 1.15—66. Den feinen Gegenzug von Weiß übersehend. 11. Sc5:f7! Ein nur vorübergehendes Opfer, durch das aber die schwarze Stellung erschüttert wird. 11. . . Ke8:f7. Statt dessen, stand dem Schwarzen folgende Variante zur Verfügung: Lb2:+, 12. Kh2:, Dh4+, 13. Kgl, Lg4, worauf aber Weiß mit 14. Se4:l, Le2:, 15. Sfd6+, Kd7, 16. Le2: fortsetzen wollte. Er hätte dann mit drei Figuren für die Dame ein ausgezeichnetes Spiel, Schwarz hätte aber natürlich gute Gegenschancen. 12. De2—f3. Darin liegt die Pointe des Figurenopfers von Weiß. Lf5 und Se4 sind angegriffen, Schwarz muß die Figur zürückgeben. 12. ... g7—g6? Dies aber ist wohl die schwächste von den in Betracht kommenden Fortsetzungen. Am besten war Ke8!, 13. Se4:, Lh2:+, 14. Kh2:, Dh4-f-, 15. Kgl, Le4:, 16. De2, Kd7. Schwarz hätte eine verteidigungsfähige Partie. Nach dem endlichen groben Fehler bricht die Par tie rasch zusammen. 13. Sc3:e4, Ld6:h2+, 14. Kgl:h2, Dd8— h4+, 15. Kh2—gl, Dh4:e4, 16. Df3—g3. Weiß spielt natürlich auf Angriff und will die Dame nicht tauschen. Die schwarze Dame und der Läufer auf 15, dem auch das Feld g6 abgeschnitten ist, befinden sich nun in einem merkwürdigen Gedränge. Die Partie ist für Schwarz verloren. 16. . . . TihS—e8, 17. Lei—62, De4—c2, 18. Ld2—c3, Sb4 -d5. Etwas besser war 863. 19. Tfl-cl, Dc2—e4, 20. Lc3—62! Darauf droht unparierbar 13 nebst e4 und eine Figur geht verloren. 20. . . . gfi-g5, 21. 12 Dg3 : h4, g5 : h4, 23. e3-e4, Lf5-g6, e4 : 65. e6 : 65, 25. Lc4—fl. Schwarz gibt auf. — Flohr—Stoltz 5X : 2%. Den in Prag ausgetragenen Revanchewettkampf konnte Flohr überraschender Weise hoch gewinnen. Allerdings zeigen die Partien des Wettkampfes, daß Stoltz unglaublich riskant spielte und dem Gegner nicht viel Mühe gab. — Für die Olympiade, die am 12. Juli in Prag beginnt, haben sich endgültig 22 Staaten angemeldet. Gespielt wird in 2 Gruppen zu je 11 Staaten. Die je ersten 6 spielen dann im Siegerturnier. — Jugoslawiens Mannschaft setzt sich folgendermaßen zusammen: Dr. Vidmar, Dr. Astaloš, Pirc, König. Der fünfte Spieler ist noch nicht nominiert. Allerlei Wissenswertes Nach einem Papyrusfund scheint bereits vor 5000 Jahren ein ägyptischer Arzt gewußt zu haben, daß das Herz der Mittelpunkt des Blutkreislaufes ist. In Kanada, in der Nähe der Hudson-Bai, hat eine Frau hoch in den Lüften im Flugzeug ein Kind bekommen. Arbeiter, die im Kaukasus auf dem Felde arbeiteten, förderten eine reichlich mit Edelsteinen besetzte goldene Krone, die 100.000 Rubel wert sein soll, zutage. Töchter von Millionären in Amerika kom men in letzter Zeit häufig auf den Gedanken, in Modesalons praktische Dienste zu leisten. Sie erhalten aber auch viele Drohbriefe von denen, die nichts haben und keine Anstellung finden. Woronow verkauft seine Affen. (Auch den Bär, den er uns — vielleicht unbeabsichtigt — aufgebunden hat?) Die siamesischen Zwillinge Deisy und Violet Hilton Skinner beklagten sich bitter vor Gericht in San Antonio, Texas, daß sie von ihrem Schausteller wie Sklaven ausgebeutet und behandelt würden. Eine Frau von 25 Jahren in einem französischen Dorfe schlief Uy, Tage ununter, brechen. Erst am 2. Tag nach Erwachen vermochte sie die Augenlider wieder richtig zu offnen und einige Worte zu sprechen. _ In der Nähe der Friedrichstraße in Berlin, gibt es ein von einer Liliputdame geleitetes „Hotel der Liliputaner". In einem großen Eisblock, der.in Alaska vom Norden südwärts schwamm, entdeckte man ein unbekanntes Ungeheuer aus jener 13, De4—h4, 22. i Zeit, da noch im Norden alles in Blüte und 24. j Fruchtbarkeit stand — vielleicht sind es eine Million Jahre her. Das 16 Meter lange Tier gleicht einer Rieseneidechse mit einem Pelz. Der Kopf allein ist beinahe zwei Meter (1,83) lang. (Hoffentlich entpuppt sich das Tier als kleine Ente.) Zu Beginn des Frühjahres 1931 litt Griechenland unter einer Kältenwälle, die verschiedenen Gegenden ly3 Meter Schnee und 6 Grad Kälte brachte, so daß 10 Menschen erfroren und Korinthen- und Oelbaumplan-tagen großen Schaden erlitten. Im Park des Schlosses Eckberg in Dres-den blühten Anfang April 120.000 Krokus, 15.000 Szilla und eine Menge anderer Frühlingsblumen. In Pattburg, Nordschleswing, wurde im letzten Winter ein 12 Jahre altes Mädchen, das von den grausamen. Eltern 14 Tage lang in einem eiskalten Toilettenraum gefangen gehalten worden war, in einem sol chen Zustande aufgefunden, daß dem Kinde beide Füße amputiert werden mußten. Sieben Wohnhäuser des Dörfchens Auf-hausen bei Augsburg, sowie der Kirchturm wurden von einem 6 Jahre alten Jungen, der mit Feuer spielte, in Asche gelegt. Filmstars können Reklame immer brauchen! Etwas zu weit dürfte aber wohl Mar-tha Petel gegangen sein, die vor 1500 (!) Zuschauern eine kosmetische Operation an sich vornehmen ließ, wobei ein Jazzorchester Lärm machte und die Filmoperateure um die Wette kurbelten. Das „Empire Building" in Newyork ist nicht nur das höchste Haus der Welt (380 Meter), sondern auch das mit den meisten Stockwerken (86) und Fahrstühlen (67). Jährlich können in Deutschland 2 bis 3 Millionen Karten, Briefe und Drucksachen nicht zugestellt werden, weil die Adresse fehlt oder diese unrichtig ist. Auf Grund neuester statistischer Erhebungen wird der Jahresumsatz der Alkoholgetränke in Vereinigten Staaten im Jahre 1930 auf etwa 160 Millionen Dinar geschätzt. Auffallenderweise wird der Gewinn bei den verbotenen Alkoholschmuggeltransal tionen mit fast der Hälfte des ganzen Umsat zes, mit^ 75 Milliarden Dinar berechnet. Diese Riesensumme konnte unter Schmuggler, Staatsbeamte und Verbrecher im Laufe eines Jahres verteilt werden. Der Handel mit verbotenen Wlkoholgetränken hat unter den andauernden wirtschaftlichen Krise verhältnismäßig wenig gelitten. Im Vergleich mit den größten amerikanischen Industrie- und Handelszweigen steht der Jahresumsatz des Alkoholschmuggels an dritter Stelle und wird nur noch von der Eisen-und Stahl- und der Petroleumindustrie übertroffen. 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