.^ » Donuerstag am RV Inuner R8H4 Die „Vaidachcr Zeitung" erscheint, mit Ansoahme der Sonn-und Feiertage, täglich, und fo^et sammt d,n Veila^en im Comptoir ganzjährig ll fi., halbjährig 5 ft. 30 lr.. »>'>t Kreu^l^ind im ^oinptoir ganzjährig l2 fi.. halbjäbri^ 6 sl. Fiir die Züüellunq in'«,'« Haus sind halbjähri.; .'lO lr. ni.hr zu entrichte«. Mit der Post portofrei ^a>><>äl,riH, untel Kreiizdand und gedruckter Adresse 15 fl., l,a ll'jal» ri^ 7 sl. :i<1 fr. — Iliscrationsqeb üln sür eine Spcilten^ül' oder den Naum derselben, für <>«-m.iü^e l^üschiiltüüli ^ fr., sin- yveimali^e ^ lr., sür dremnili^e .', lr. C. M. Inserate bis 12 Zeilen lasten l f. iür !i Mal, '>0 lr. sür !i Mal und 4t> sr. für t Ma! eiiiznschallen. Zn diesen Gel'ühreil ist nach dem „provisorischen Gesetze vom 6. November 1!<.>0 für Inserettionöstämpel" noch l() kr. für eine jedesmalige Einschaltung hinzu zu rechne». ^mMchn Ts,ris. ^W^er von dem souverainen Iohanniier^Orden an die Stelle des verstorbenen Bailll, Glasen Louden« hören, zum außerordentlichen Gesandten und bevollmächtigten Minister dieses OrdenS am Allerhöch-sten Hc^se ernannte kcnseil. Kümmerer nud Generalmajor, Carl Graf Morzin, l)at die Ehre gehabt, seioe Biglal!l'l^nl,^oschl,!l.»ell am .'>. d. Ni. Sr. k. k. apostolischen Majcstät zu überreichen. Se. k. k. apostolische Majestät haben mit Aller, höchstem Cabinetsschieiben vom ll. December v. I. dem Commandanten des l^l. Armee-Corps, Feldmar-schall-Lientenant Grafen Aug. Degen felb-Schom-burg, die geheime Rachswürde larfrei allergnädigst zu verleihen gernht. Se. k. k. apostolische Majestät haben mittelst Allerhöchstem Cabinetsschreiben ckl. Wien am 18. December v. I. dem Fürsten Carl Auersperg die geheime Rachswürde allcrgnädigst z» verleihen geruht. Das k. k. Ministerium hat die Oberlieutenauts vom 1.';. Infanlerie-Regimente, Anton Mattauscy und Johann Freihenn v. Wrazda, dann den Lieu-tenant vom 39ste>, Infanterie-Regimente. Gnstav von Reymond, zu Statchaltereiconcipisten erster blasse ill Ungarn ernannt. ^llasi des k. k. Finanzministeriums 4. Wirksam für alle Kronländer, mit Ausnahme des lom- bardisch'penetianischcil Königreichs; womit die Ei»be» rufnng der deutschen Münzschtine ü 10 Kreuzer an« geordnet wird. Die Finanzvenvaltnng bat beschlossen, die deutscheu Orlosbare») Münzscheine zu 10 kr. bis 1. Inli l8l!4 ans dem Unilaufe zn ziehen. Zu dleftm Zwecke wird Jedermann freigestellt, ^e gedachten Münzscheine bis zu dem festgesMen v^'" "Uweder zu Zahlungen an Staatscassen zn und K^^ ^" gegen Scheidemünze , ^"^ ^'ld bei der k. k. Verrvecholnngs-^"dksba»p'7 ""^ ""''"balb Wien be< sämmtlichen des Publicn, ' ""izn.rechseln. Zur Erleichterung Sammlmlgssass '"""' ausnabmsweise anch die Vei den le.te wi,/" Umwech.'lnng beanftragt. -wech^lnng nm "' ^"^" k'U'" !. i>. Nichllilnlsich^ TlIlH7 «rie„t«l.,cke Anneleaenheike... liche Mission des Hcirn Kunikoss erweckte am Hofe des Schachs die lebhafteste Aufregung. Leyeerer hatte deszhalb mehrere Konferenzen mit dem Pfortengesand» ten Achmet Vesik Effendi und dem britischen Bevoll> mächtigten Herrn Thompson. Herr Knnikoff rrertc ron Pelsien die Znsammenziehung zweier Aimeecorps in Tabiis und Kermanscha verlangen u»d Alles anwenden, um in Betreff der Keib.llas'age, >n,d durch eine» Separatvertrag mit Perfien einen Vürgeikrleg herbeizuführen. Mittlerweile seien die Gesandtschaften der Türkei und Englands mit der peislschen Regierung ans dem besten Fnße, und der Schach habe A^met Essend« e>klart, daß er in Pechen ^uf die freundlichsten Gesinnungen zahlen köl.ne. Mircad Khan, anßero,deutlicher Gesandte deö Dost Mohamed Khan, dabe l>ch nicht mic Herrn Kun'.koff „ach Teheran begeben wol» len, und sei mit der Drohung weggegangen, Herat ron den afghanischen Truppen umzingeln zu lassen, weil» die Verhältnisse zwischen Persicn und Nnßland diese Maßnahme erheische'., soUte". (Triestei Ztg.) j Die Levanter Post, mit Berichten aus Con-ssanliuopcl bis zum 2. Jänner, ist am 1U. d. in Tliest eingelaufen; s« befriediget zwa^ weuig die allgemein gespannte Wißbegierde, und wir «ntNthmen der „Triester Ztg." nachstehende Berichte: (5 o n st a n ti n o pel, 2. Jänner. Die mit der leyten Landpost angekommenen Zeitungen haben uno allerlei Darstellungen über die Friedeusbemühungen der europäischen Diplomatie gebracht. Nach dem, was man hier über dlese Thätigkeit vernimmt, eut-sprechen diese Dalstellüngen nicht ganz der Entwicke, lnng des Friedensweikeo, wie sie anf dem hieslgen Playe stattgefunden Hal, wohtn die erste Hälfte dcr Verhandlungen in scferne ve»legt wurde, als man zn-erst durch Einsiuß auf die Psoilt die Kliegsfackel anszulbschen suchte. Unrichtig ,st es vor Allem, daß die Depesche deS österreichischen VabinetS, welche nach den englischen Blattern am 2A. November hier angekommen ist, vom Diva» entschieden zurückgewiesen worden sei (!5<''>>), wie slch dao „Journal des DebatS" ausdrückt. Dle Statur dieser jel)t aUgemeln bekannten Depesche und der Fortschritt, welchen das Friedenswerk mittlerrvcile hier gemacht, widersprechen von selbst einer solchen Behanptung. Sie enthielt nicht sowohl einen bestimmten Antrag, als vielmehr eine Notification der österreichischen Anslchl von der Basis, auf welcher das Flietel>kw<»t erbant »rev den sollte. Diese Ansicht hat den erwünschtesten Fortgang gehabt, indem sie, nach den eigenen Auga-. ben des „Journal dcs Dcbats" dem in Wien am ö. December nulerzeichnelen Eonfeienzprotocolle zu Grunde gelegt wurde. Anch hier in (5onstanlil>opel wurde, wie mau allenthalben in a versichert, bei oen Konferenzen der Nepiüsentanten d«r Großmächte von demselben Grundgedanken ausgegangen. Die Angaben des „Journal dcS Debatö" vom Ul. December über den Inhalt des Wiener Prolo-colls vom li. December werden hier als vollkommen zutreffend betrachtet. Demnach wnrde darin von Sei> ten der Großmächte an die Pforte daS Verlangen gestellt, die äußersten Coücessionen in bestimmter We«se auszusplechen, die sie an Rußland machen wolle, daranf einen Bevollmächtigten zn ernennen, der m em,l neutral,!, Stadt mit einem russischen BevoUmachclütei, linker Mtt'vlikl'ug der ellroplUschtn Diplomatie einen Friedensvertrag znm Abschluß bringen sollte. Znr Zeit der Unterzeichnnug jener Note wußte man in Europa noch nichts von dem mächtigen Umschwung der Zustünde auf den verschiedenen Pnükicn des KriegsschanplapeS. Obgleich nun Eu< lopa entschlossen scheint, dem Kriegsglücke keme E"t-scheldung in dieser Frage einzuräumen, so läßt slch doch ein bestimmender Einftnß der militärischen Wech> selfäUe nicht abweisen. Die hier in Eonssantinopel flü» her bekannt gewordenen btdentendrn Erfolge der ruf» sisckeu Wassen konnt/n wenigstens in der Weise be-l,ül)t weiden, daß man bei den Friedcnsversucheu von den Leidenschaften der K'irgoparlei nicht gehemmt wnrde. Dieser günstige Moment ist anch nicht nn-l'eoül't gelassen worden, nnd die betreffenden Arbei« reu haben bekaüüllich mit einer Konferenz der Nepiä» senlanten im österreichischen Palais begonnen, und alsbald jnr Vereil,barnng einer an die Pforte gerichte» ceu „Note idenciqne" geführt. Diese Note soll bereits Gegenstand der Vera» cbung bei der Pforte gewesen sein, als die Colleciivc «rklarung det bei der Wiener Conferenz belhelligten Mächte an deren hiesige Repräsentanten gelangte. Mau scheint sich hier allgemein entschlossen zu haben, die Wiener Vorschlüge der Pforte „nicht Mthr vor» zulegen," sondern d,r hier vereinbarten Note ihren Lanf zu lassen. Bei diesem Versah«en scheint kein anderer Grund obgewaltet zu haben, als der glückliche Umstand, daß die hiesige Vereinbarung bereitS e>füllte, was die Wiener Vereixbarnng wünschte, in» dem, wie man hört, die hiesige Note die Basis der FriedenSverhandlung, deren Aufstellung die Wiener Note von der Pforte wünscht, bereits in bestimmte» ster Form declalitt. Während der wiederholten Berathungen des Dl» vans habcu bekanntlich von Seiten der Kriegsparlei vtlschiedene einschüchternde Demonstrationen stattge-fllnoe". Diese scheinen so viel gewirkt zn haben, dast die Verhandlungen deS DivanS sich bis znm 22. Dec. hinanoschleppten. An diesem Tage ist endlich die Redaction der Pfortennole angenommen, und am Itl. vom Sultan sanctionirt worden. Dieselbe soll vollkommen dem vereinbarten Vorschlag der hiesigen Gesandtschaften entsprechen. Damlt wäre nnn hier das Friedenswerk durch« g,führt u»d dle Feststellung desselben mit der (5ou^ üersendmig zu Land und zu Wasser, die noch in der Nenjahrsnacht staitgcflMdeu hat, der Weilern Thätig' keic der Großmächte und den Entschlüssen RnßlaudS überwiesen, dessen Mäßigung seit der vollständig erreichten Satissaetion der militärischen Ehre wohl keine Abänderung erfahren haben dürfte. (Tliesser Ztg.) Bis zum 2. Iünuer ist übrigens noch tein Sch'ff der fremden Flotten ins schwarze Meer ein» gegangen! j Con sta nl in opel, 2. Jänner. Der Eom-maudanl der Leibgarde Nuschdi Pascha hat seine El,t-lassnng erhalten,, nnd Hapreodin Pascha, der Polizei-mi, lster, geht als Inspector der anatolischen A ligen Zuwachs erhalte,:. . Dieses Beispiel läßt voraussehen , daß die anS Bosnien, Serbien nnd Vnl-g.nien für diese Trnppenkategorie angesagten Conciu-c^'nte zuversichtlich abgestellt werden. In einigen Ta-gcn verläßt diese Trnppe Constantinop,! nnd begibt sich nach Schnmla, wo die Organisalio» ans einem anSgebieitele» Fuß betrieben weiden wird. Die Aufstellung von >'» Reginieüll'rn nod die Vercheilung von Fahne» (halb rolh mit einem Halbmonde n»d halb w<'>ß mit einem rothen Krenz) an dieselbe» wnrde vcn der Regiernng bewilligt. Tioy dl'5 Unwetters, welches hier slit 10 Ta-gen wüthet, beschäfilgt man sich hier cuisschließlich mil deonstantinopel am 27. v. M. verlassen nnd sich nach Schnmla be« geben. Ueber seine Sendungen sind die verschiedenste» Auslegungen im Umlauf, die wir jedoch übergehen. Ein Gerücht wlll wissen, die ans d»m gekaperten tüi tischen Handelsdampf,r befindlich geweseneu Maschinisten seien in Odessa erschossen worden. Es he,ßt ferner, daß Lord Redcliffe, um sich davon zu überzengen, ein Schiff nach Odessa gesandt, und bis znr Rückkehr desselben das Auslaufen der Flotte ans» geschoben habe. Ferner soll eS gewifi sein, daß 7Ü.000 Mann (?!) englisch-französische Truppen in Euos und Alba. nien landen, und Serbien und Bulgarien besenei, werden. Vefterreich. Wien, 9 Jänner. Der Zeitpunct, mit welchem der Termin für die Beschickung der deutschen In» dustrieauSstelllMg in München zu Ende läuft, ist nicht mehr fern und es ist die höchst« Zeit, daß die österreichischen GewerbSmänner, die ihle Erzeugnisse dort aufstellen wollen, die nöthigen Veranstaltungen hiezn treffen. Nach dem Inhalte der seiner Zeit unserm Handelsministerium von der königlich ba>»i-schen Regierung gemachten Mittheilungen müssen die anzustellenden Gegenstände bis 1l!. Juni 18!»4 in München eintleffen. Die daranf folgenden vier Wo-chen si»d nach den verlambarten Anordnungen für tie Aufstellung der Erpositiousgege»stände bestimmt, worauf die Ausstellung am 16. Juli eröffnet und bis zuln 1«». October ohne Unterbrechung offen ge» halten werden wird. Es »st demnach «ichc mehr vicl Zeit zu versäumen, nnd unsere GewerbSmänuer müssen m,verweilt an die Hervorbringnng der für die Aus» stellung bestlMlNleu Gegenstände schreiten, iusbeson, dere wenn sie NeueS uud Ausgezeichnetes erzeugen lmd den österreichischen Gewerbefieiß im Auslande würdig repräsentire» wollen. Wenn unsere Industrie!» len den lausende» Mouat zu dem Extwlirse eiues passenden AusstellungswerkeS benünen, 'ngu»g oder vurch seltene Wohlftilbeit unterscheiden. Darauf deutet schon oaö Einladungsschreiben der bale,': scheu Regierung bin, und beißt es dariu ausdrücklich, daß zwar keinellei Erzeugnisse ans den z,ir Theilliah-me eingeladen?!» Staaten ausgeschlossen werden, daß aber besonderen Anspruch anf Aufnahme jedes Erzeuguifi hac. „welches durch Neuheit des Verfahrens oder deo angewendeten Scoffes, dnrch Schön: heit oder Eigenthümlichkeit der Form . dnrch Güte nnd VoUendnng der Arbeit, durch Verbesserung««! i» der Methode der Erzeugung, durch deu Gebrauch neuer oder verbesserter Werkzeuge nnd Maschinen, durch die Masse, ans welcher es erzeugt wird, oder durch verhälcnißmäßige Woblfeilheit sich ansz^ichuet." Je mehr Mühe und Anstrengung unsere Gewe,bS-manner auf die Hervorbringung dec Ausstellungsgegenstände verwenden, je mehr die österreichischen Ge-werboerz^ngnisse über die anderer Vcreilwlander hervorragen werten, desto gloßer wird der Eifolg der Abstellung sein, desto bedeutsamer wird die Rolle werde», die Oesterreich in dem demscheu Vereinige-biet demnächst zufallen wird. Mögen sich unsere GewerbSmä^ner darüber uicht täuschen, die R>'sl>ltate der Münchener Gewerbeaus« ssellung werden ans ihre künftige Geschicke einen entscheidenden Einfinß ausüben. Von dc» bewachten Gränzen einer engen Heimat »mschlossen, haben sich ihre Eizengniffe ans den fremden Mäikcen keine Gel-tung re,s'1?affen köi'nen. Oesterreichische Gewerbser-zcngnisse innsiteu bloher ininier erst über die Gränze nach Fiankreich wandern, ,un dort, »ach fremdem Ge^ schmacke adjnstirt, n'i.'der oelsendet, und ans de,i Leipziger Vlessen alö sremdc5 ^.ibiisat ocikauft werden zu können. Mit der Vergrößciung des österreichischen VilthschaftSköiperS ist dieß anders geworden; nnsere Geweibsmänner köonen mm mic ihren Rivalen ii, Deutschlaud frei in d>e Schranken treten, und ihren Erzeugnissrn dort dasjenige Ansehen verschaffe,,, das ihnen gebührt, Manchmal im Leben läßt sich eine Versänmniß wieder gut mache», und das Verlorne wieder eiseyen; was aber die österreichischen Gewerbs» manner bei der Gelegenheit, die sich ihnen jel)t darbietet, versäumen werden, das ist a„f immer u»d mi-wiederbrmglich für sie verloren. Mochceu sie sich daher an der bevorstehenden Anestattnug in dem a»?» gedehntesten Maße beche,ligen und darauf bedacht sein, die Saat ansznwelfen für eine glückliche Zu-kxnft. (Wanderer) Wien, 10. Jänner. Se. Majestät der Kaiser Ferdinand haben, wie alljährlich, so auch im heurigen Iahie dem Concerccomic^ zum Besten der Kromholz'-scheu Krankcustiflung für arme Etndencen den Be« trag von KW sl. übeimitleln zu lassen geruht. — Im Nachtrage zu t>«u Bestimmungen des neuen Zolltarife»? wmde» die Zollbeamten angewie« sen, ^ao bei Eulrichiung der Zölle elngehelide S'lbcr, geld jederzeitig vollständig nur zu Abfuhren zu uer« wenden. Die Abfuhr muß binnen der drei eisten Tage jrdeö nächsten Monatö geschehen sei». Elne Verwechslung des eingegangenen Silbergeldes ist den Beamten nicht gestattet nnd wird als schweres Dienstvergehen bestraft; eine gleiche Strafe trifft den Bc« anuen, der sich erlaubt, mit den in Papiergeld ein» gegangenen Beträgen zu agiolireu. — Anläßlich eines vorgekommene» ^ivilrechce-falleo wurde entschiede», daß derjenige, welcher die Schuld eineS Andern zahlt, i» die Rechte deo Glän> bigers lrict nnd befngc ist, von dem Schuldner den Ersay der Schuld zn fordern. Dieser Ersay ist da-, her kein Schadenelsay im gesetzliche» Smne Der Anspruch daranf verjährt somit nicht in der F,,st von ^, sundecn von llt> Jahren. — Zwei (3'ommis a»s drr Ourrentwarenhand-lung deS Hrn. Philipp Holopp, Stadt, Roömaringasse, im Alter von Itt und U> Jahr,,,, beide ans Preßburg gebürtig, haben den Haupttreffer der Perlssuttl'-schen Lotterie pr. 2W,vl)t) si. gemacht. — D»e Zahlung des Zollvereins vom December 18il2 hat folgende Ergebnisse geliefert: Preu» ßeu l«,9:li!.420 Bewohner, Baiern 4.::.iU.4«0, Sachse» l.9«7.«32 , Württemberg 1.7!^.2li:l. Baden 1,:Mj,i1.i4. Großherzogthnm Hessen ft.".4.:jl4, lZhur« h,ssen 7:^.22«, Nassau ^29.MiU. Lnrembnrg U)2.032. Blalinschweig 2l)7.l71 , Sachsen « Weimar 262.324^ Sachseil Meininge» 14l, ^ Nenß ältere Linie 34.89U, Hesseo-Hombnig 24.92l, Frankfurt 73 lü0. Mlt den zum Zollverein gehöri« gen Gebietscheileu von Mecklenburg und Hannover M'lt derselbe 30.70l1.939 Angehörige, wovon 17 MiU. , 223.941 direct unter preußischer Verwaltung stehen. — Außerhalb der Landesgränzen dislocirteo Militär ergab sich bei deu Zahlungeu: 1717 Oesterreicher in Frankfurt, 300 in Ulm (die m Rastatt nnd Mainz finden sich nicht angegeben), ^037 Preußen i» Mainz, 485!8 in Lnrembnrg, 1804 i» Frankfurt; 1023 Baier» i» Frankfurt. Trieft, 10. Jänner. Wie wlr vernehmen, hat die löl'l- Börsedeplttatio» fur die Nothleidenden in Illrien cineil Betrag von ss. 1000 angewiesen, „nd eine gleiche Snmme d, dem ß>omil<' des Preußen-Vereins i» Königsberg ist ei»e Adresse an Se. Majestät den König beschlossen, mit der uucer« thauigste» Bitte, anznoron»'» , „daß jeder Preuße, wenn er das 17. LebenSjabr vollendet hat, also waffenfähig geworden ist, mit der preußische» Cocarde offenilich und feierlich geschinückt werde." Vtiinchen, ^. Jänner. Di, „N. Münch. Zcg." meldet: Se. Majestät d,r Kaiser ?on Oesterreich ha-bei, vor Alleihöchstlhrer Abreise vo» hier unter an« dern milde» Spende» anch oem Vorstände deS biesl»-gen GesellelN'ereinee die Snmme vo» 100 Gulden alo Beitrag z» dem hier zu crrichce»den GeseUellhanst znstell^n zn lassen geruht. Gass l, 4. Jänner. Die zweite Ständekamwer hat heute Morge» um l i l.lhr eine ve> tranliche S>i' znug gehalten. ?lach»nttag um l Uhr veisammelten sich d« Mitglieder der beiden Ständckammern in dem Stäl" dehalls^, woselbst bald da,auf der Scaatsminister Has' senpfilig eintraf, n»d nach einer kurzen Ansprache ml die Versammlung, so wie nach vorhergegangener Ver< lesung cioer landesherrlichen Vollmacht, den Landtag im Namen Sr. königl. Hoheit des Churfürsten fl>l geschlossen erklärte. Dein Vernehmeu nach ist 0t i» Aussicht gestellt worden. Thür». 2. Jänner. In den Kreisen Straslmrs und Löban sind mehrere polnische Gutsbesiper m>v Emigranten verhaftet worden. Die Zahl der Verhaft leieu belänft sich auf 20. Mic dleseu Verhaftnnge» stehe» mehrere im Kö«igrelch Polen ausgeführte i>« engster Verbindung. l,l»ter den dießselio Vechaftete" befindet sich anch der dnrch die offiziellen Blattet neulich steckbrieflich velfolgte GncSbesilM von Ales' zczynsti; er wurde am zweiten Weihnachtsfeiertas bel Strasbnrg vc>Haftel, mit ihm ein anderer GlltS' besil)er, ^sainens Valinski. Wieöbad».'»,. 4. Jänner. Die Untersnchn»s gegen den hochivürdige» Bischof vo» Limlmrg »n^ 'sein Doincapitel wegen angrblichcr und sogeuannlel „Erpressnng" ist nunmehr geschlossen, nachdem zln'0l die sämmtliche» Angeschuldigten noch ei» Mal vel' uommcn »vorde» waren und zwar dießmal in Lin'' bnrg selbst, ^tach Einsendung der belrcsseuden l^ri'U'' nalaccen hat nunmehr der Criminal.Senat zu erkennet ob die Sache vor die Asslsen oder vor ihn selber zn oe«" weisen sei, oder ob die Angeklagten außer Verfolg»"»? zu seßeu seien. Heidelberg, 1. Jänner. Nechtsanwalt ^"" Schnlz elklält in der „Allg. Ztg.". er habe >" ^'' Preßvelhandlungen gegen das „Deutsche Volksblalt nicht „aus Veszweifiung an einem günstige,, Es^'ö »7 die weitere Vertheidigung des Angeklagten aufgegeben, sondern auf Grund der Aeußerung deS Staats-amvalcs, daß der vou den katholischen Priestern dem Erzbischof „»e dessen Ordinariat geleistete Eid des Gehorsams mit denjenigen Eiden auf gleiche Stufe zu stellen sei, welche Mitglieder democratischer Vereine 'drei, Obern zu leisten pflegen. Diese Aeußerung enthalte eine Kränkung der Katholiken des Großher, zoglhums, die ihn zur Verzichtleistung auf die Vertheidigung bewogen hab«. Frankreich. Paris. .1. Jänner. Dem „Mouiteur" entnehmen wtr deu Wortlaut der bereilS telegraphisch be. ruhrlen Ckcularnote des Ministers der auewärtigen Angelegenheit, dacirc vom 30. December l«63 au die Gesandtschaften: Mein Herr! Die Angelegenheiten des Orientes »edmeu ,.ne allzu e.uste Wendung, daß ich uicht in rem Ilngenl'l.cke, in welchem die Verhältnisse der Kl>,.erm.g Sr. Majestät nene Pflicht ,uferlegc., .ch»en d.e Vcmühnnge. ...'s Gedächtniß zun.cl...feu 'ol'te. welche w.r nicht anshörten zu dem Zwecke u, «ch,ch'<.> d,.,< B<„.,„ch,g„„g °„.ch«„s„ch,a/ , o°ll,1.„d,g. ltM.».,,,.,,,,, z„ st,„,„, Wt ^°„^'^ daß <„, S,»i< t„ser ,«,, ,„n «>,„i,,„<>, li>„,,,e, «,,.„! '' >m,n„,„„ „,ii V°i!,ch,!, z„ >,,,,ch„ ^„, ^,^ '"" ""« «ch»,,p,m,> »i„er e„wchm>«, «>,«geirage„ ,»u,l< U„s.r< M„,m„g wnrd« v»„ R.,ß,»„d ,,,.1» "!>'!'« 7° ^'"" N..„sch,t°ff «hi«< «>fel», sich »ach h°„ss,„,,.„^, „, ,.^^„ ^ch ^„,„^ ,..„. °u .,',, daß, „e„„ ,vir °ie .«,„l<"' we.che,, «ir z„ mngch,,, Nachdem oi« Ä^.,,>M,I>,ic ler heiüg.n S.ä» d. H«m"G 7 '"""" ""° ""' °'"> 3">g«Uie «'»d« «.. ^"'° "°" 'l'>^l.°de ft.bst i„ ..fnedi- ""« Sch«i„,,? ^°'°'"'""' "l'" l'lch ",!' °>,' l>« di.Ä,,. ° ^ sl„ft M.»,sch,t°ff Hai Gara,,,»,. We« ,N,.ch« "'/^'""a der P,wi,egie,, der »ri.chi, d" °b» d,,« .""' ^°° ^'^ "«"""<>« «.«abi,.., °°ß d,.s, « "' b.s°„da,sa«>e ftstgesse»,, Pf°l„ !> '«"" ""'»t w°'l^«ft„ Immunity >"st»!,«^ ""^'"l»" ll„ce„l,»,,ea „, so,<„„er W.,s, °«,.«^»^7"' °°" °"° ^'"l"" »a« «<„. s°««r , ^"'"' '^""' ""« Ne °>«'"','° di. "»' ^ ss< °,^ 7 ""'"" '"uffc, »,,d.«.s„,g E,, Majeffä, «"ch" °i' w. > "'" ""' M"„ g.s„che, dmch l><« C,f« ,„,d die i»o,,„,,. '^ ^"«°>>,,rg t»„„ «,, W"M. wir dieser sch„i», Ä'7' ""'"le,, h.,.„, ^lMch, ware«! «b.,. ft ,^, ,," ^/« "«chz,.,.,.,,.,.,, da"dl^7"^^^''''ul''°"«"rschiese i» K.legoze.te.! zu offnen; und von dem Tage, m. welchem ^c. Maj.stlU uns den scele» Zl.ci.ll «u d.e Meereüge» gestaltete, war der Znl'lct m cen Ponlub E.lriiino gelelzlich tlwoll'en. Dieselben BeiregglUilde < welche lulö s» laxge iu der Ves.ka - Bay zurückgehalten ha-, l'e», H^Iie» a»f de. ^»theoe ».'ou Beykos a.ich unser Glschwader zu.ück. Der Regierung Sr. Majestac war viel taran gelegen (uv^>il ü ^^ul-) bis zu Eille d.e f'ru.idschafllicheu Htsli.nungeii zu beweisen, welche ste für Viußlaud hegt und ..» deu Augeu der Wel« d,e Ve.al.twoülichkell für die Elschwerung eines Zu-staxdes alizuwalze», 0eu zu modiftzl.eu aller »Hl«, 0lütts,chc uicht gelang. Nach den »euesteu Depesche», teü Geueralo de Castelbajac hegte sie übligeus ger» deu Gedanken, daß das Sl. Petersburger Kabll.el. zl>f.iel)e.!gest als e,n Uxlerpfaud bet.achtece, keinesfalls zn einem Kampfe die Offexsloe esgrelfen wülde, welchen es so unglücklicherweise mit der ^ü.kei begonnen hat. Eo »chien uns zu genügen, daß dle Anwesenheit unserer Flagge in deu Gewässer» von (>o»stantinopel uuse.e feste Mslcht beweise, diese Hauptstadt gegen e,.,e Plo^llche Gefahr zn beschüpeu. und wir wollten uich. Gefahr laufeu, daß ihre verfrühte Erscheinung ,» dem russische» Geb.ete näheren Fahrwasser als eine Herausforderung angesehen wurce. Der Kliegozustand machte ohne Zweifel zwischen den beiden krlegführe,>de„ Parteien einen Zusammen, stoß sowohl zu ^a„de als zur See möglich; «>,> »raren jedoch befngt (mlloli^) zu glauben, daß m». lere Zurückhaltung von Rußland nachgeahmt we.den »vürde und seine Aomirale mit derselben Sorgfall wie die unseru jede Gelegenheit zu einem Zusammenstoß vermeiden m.d sich erhallen würden, zu An» ü"ssomaßlegel» il. solche» Gegeude., zn schreiten, l., 0e»en unser Geschwader gewiß eine thätigere llebe.->rach,li,g ai.ogeübc haben würde, weun wir hatce» ^«au^^e., ko.,..cn, daß das St. Petersburger l>a< '" ^" e"tgege..gesepm! Gesinnungen beseelt ge. Das E.e,g,„ß z„ Sinope, mein Herr . . . hat stat"ef^'^ "'''"!>"" unserer Voraussicht liegenl ' ges.mde» ; l>„s^ b^lagel,e.werche Thatsache modi. ,' !/^lalls die H.lnmg. d.e wir weiter zu beobachten gewünscht halten. ^ ss ^" """lich zu W.en zwischen Frankreich. ^Ilene.ch, England .„.o Preußen bewerkstelligt, Em. 'ernehmen hac den europäischen Charakter der zwi-^" ^l'lcmd n..d der Tü.kei obwaltenden D.ffe.enz e!sa.m ' ^ H'l> haben in solenner We.se an. ^'1' ^^ ^'" Terricoilallnleg'ilat des türkische,, "„cyes «ue der Bedingungen .h.eö pol.ttscheu Gleich, ^'v'chles ,,, Die V^m...« der Moldau m.d Wa^ lachei constituirt eine erste Vetlepung dieser Jute» gritcit und,S unterliegt kemem Zweifel, daß sie durch die Wechselfalle des Krieges »och weiterS verleht werden koune. Der Herr Graf von Nesselrode bat vor elnia/u Monaten die Besetzung der Douaufürsteuchümer als eine nothwendige Ausgleichung dessen b,zeich„,s, was er damals uusere Besepuug zur See betlaunle. Wir glauben nuu unsererseits, mein Herr . . ., daß es unerläßlich geworden, daß wir selbst die Tragweite oer Ausgleichung ermessen, zu der wlr als eine am Bestände der Türkei interesslrte Macht und in Folge der ron der russischen Armee bereits ««'..genommenen militärischen Stellungen berechligt sind. Wir bedür» sen eines Unterpfandes, das uns die Wiederherstellung des Frieden» im Orient unter Bedingungen sichert, durch dle an der Verthellnng der respective.! Streilkrafte der große., Staaten Europa's mchlS geändert wird. Die Regierung Sr. Majestät und die Negl> ...!.g Ihrer britischen Majestac habeu demnach enl» schiede», daß ihre Geschwader in das schwarze Meer a»sla»fen u«d ihre Bewegungen iu einer Wels« loml'li!i.en, welche verhindern soll, daß die oltoma« »lsch, Flagge u.'d daS otloman.sche Gebiet neuer« Dingo den Allgrlffen der russischen Olreilkrüsle znr See anSgeseyt sci. Dle He.re.l Vic/admirale Hamelin und Dnndas ,rerdfn die Weisung erhalte», den Gegenstand ihrer Mission den hierzu Berechtigten mitzutheilen u»d wlr Dallcn gern an der Hoffinlug fest, durch diesen loyolen Schi icl Eo»sl<,lc»ul«l'»l<'5) Eventualitäten vorzusehen, so erwartet sie mit Zu» versichl, daß das St. Pete.sblirger Cabiuet, welches so zahlreiche Beispiel« semer Weishclt gegeben has. das kaum von seiueu ErschüttelUlrovo» bloß d«el Füuflel Schulgeld bezahlen, die übrigen unentgellliche» Uoterrichl emsangen. E6 soll I» Zukunft "N«»'!i.a»d mehr zum Schnllehrer er» lial.lit werden, wein. er uicht sei»e !ijäh.ige Probe« zeit als Schullehrer ^Stellvertreter mit 400 —ll(w Fra»cS Gehalt bestaube., dat. Ferner sollen tne wirk» llchen SchuU.hrer von 60tt Fr. Gehalt, dem gesepli« cheu Minimum, bis zu 10») und 80tt Fr. ausrücken können. Telegraphische Depeschen * Verlin, l>. Iä»u,r. Dem Ver«>lhn„» nach ward in heuliger gehe mer Sipimg der zwr'le.l Kam« .„er eine Vo.lag, gemacht. d«e sich a"f dl, Erwe,-bi.og elüeo Kr N^o»,, ^'"'t't. ' ^' "°'">''U "' ^wach, .. V.«„„>,.n,icht ckm.e.,«: H^ i^i^».^^^...'°°r«. Börsenbericht a»,s dem Abendblatts der csterr. kais. Wiener-Zeitung. Wien l0. Jänner Mittags l Uln. Die Stimmlinss^ dcr A^lsc war i» Folssl dcS NrtifclS dcr „l'slcrr. Corrrsp." «ud der hl'li.rrn Pliriftr Rlitte i,„ Allqniüi' !!c» etwas l'cvulnqtcr. Zunächst ;.^ft»> sich die gimsti^c Wivlung darin, daß dic (W'ttl-l,, lianuntüch 7»"/« Metall , I'.liel't und fest im Pliisc, dü' sreüldcn Wtchscl nichr vorhandm warm. 5»"/« Aict^ll. N'urdl» l'i« ül V, vcrfelirt.. No»dl'al>n-Äetic,i hebm sich bis 223'/., schlossni al'er zur Notiz gcdriittt. DaulvssckissAelic» bcssntrn sich um ^ fi. ssniüdf ?i.l,^stl u»d V'omptanttN habe» li»! '/,' ^'^t. cm- ' ^^'iidoü >l ft. 53 Geld. — Paris l4^ Grld. — Hainl'lirq !N '/. ("clo, — Frankfurt 121 G.ld. — Mailand l»9'/, Gc V»ld. — Amstnda», —. Staatclschilldvttschrnbungc» zu 5«/. l»l»/.—lN'/, detto „ i>. 1l, „ ' ^'/« l()!)-il<» bllt» „ .. 4"/« 72'/.-7^7. deito v. I.185N m. Nückz. ^ »/^ «2 '/. ^U2 '/ betto 1852 .. 4°/« 9l'/.-91 '/. detto verloSte 4 «/„ — — dttto „ .'i"/« 55-55'/. dctt^ „ 2'/.°/« 45'/,-46 dcltt' „ 1 °/. — —- d»'ttl,'zu.'»°/ui»'?»usl, Vsszilis! — — Glu»d.utlast..Od!i^. N. Ocstcr. z» 5 «/. !>9- »9 '/. drttl' aoo^rcr .«r^'üläüd.r ««'/.-«tt Lottcric Äülchcu vom Iahrc l^^i^ 227 7,-22« dtttl' dctto 1«39 ^tl7,-l^l7. Vaueo^Ot'li^itioncn z» 2 7, 7, «U-M1 7, Obligat, des L. V. ^>nl. v. I. 1^50 zu ä"/^ 1UN—1U0'/, Ba»l /lctil» »iit Aezug pr. Stück (oh»c Dividende) ^NU—1312 detto olüie Bezug I liit)—>1l)2 detto neli.r Emission 9!j2-<»94 ^s^'N>,'t'l'a»^Ättin! 95—9.', V. Kaiser Fcrdiuands ^li'rdbahn —> — Nic» Gloqquil.nr 1^3 -1«.^ 7, BudN'eii«'Vii,^ ^luniidüer 26l —2N4 Preßd. Tyr». Ciseud, 1. l.5,„iss. — - 2. „ mit Priorit.-------- Oede»l'!l!^^iNcusiädter 53—53 '/, Daiupfscl'lff-'Actiel! <>15—6l.'0 detl» ll. Emission c<>0—l)N2 dettu 12. d,,'. 582-585 deitu des Lll'yd 530—585 Witncr-Dampfmühl-Actttn-------- ssl,',no Reutschrine — — Merl)»,n 40 ss. Lose 76 7,—7« '/. Wiudisch^läh-Losc 26 '/.—2«: 7, Waldstein'schc ., 27 7,-27 7. Kcqlevich'schc „ 10—10 7. Kaiserl. vullwichtigc Ducaten-Agio 27—2? 7.. Telessraphiscber <5ours« Bericht der Staatspaftiere vom ll. Iä>n,rr »854 GtaatSschuldverschreibuügcn . zu 5 vCt. ,in (5M., 9l 5/8 detto ......„ 4 i/2 „ ., ^(> »5/l6 dctlo......., ^ „ ,. 725/lL dctto v. l85l> luit Nuck^ahl. ., 4 „ . U2 ,/^ D>,r!el?en !»l< V'llonil,;, u.Z. l^4. ,>ll >0N >1. . . 22« detto dctto ' 1«3'.», „ 100 „ . . !30 7/3 Acticn der 9licderöstcrr. Wcomfttc-G»-? sellschaft pr. Stuck zu 500 il.....478 l/5 fl, iu C. M. A.»!f'^!n>e», vr. Hl».t ohne Divid. >3tt? ,l. >» lj M. slcticu der Kaiser Ferdinands '>n,i, ,»r N»U Marl 'Uau^. Gulden 93 Vf. 2 Mo al LlNdo». snr l Pfund Hterling, ^iiü'ei, 12 2 ö Monat. Marseille, sür 300 ss»a»stü, , ^,,»»- <2l5» «Mo»»'. Paris, inr 300 Franken . . Gulb 145 5/8 2M,'».,«. Aukarest, sur 1 Gulden . . ^'ara 22 l 3l T.Sicht. Gold- und Silber'Cours, v o in 10 Jänner l«ü4. V,l., Gt,d, Kais. Münz»DucatVn Agio .... 27 5/s 273/8 drtto Rand - dto ...... 27 l/4 27 (!c>1cl «l m»rco „ . . . . — 2. Soveraixgs „ . . . . — ll.59 SiU'cragio . . ., .... 21 .".,4 211/4 Fremde»-Anieige d^r hier A»>geso«lmeneu «ud Abgereisten De» 7. Iä« ner l«54. Fr, Eliqeme Gnisin v O>l»'!?bcich, Private; — Hr. Georg Drosetti , fvanzös. Privatier; — Hr. Ftr. dilunid Fabel, Kaufmamm, — ll»d Fr. Aotollia Bo^ schano, Olos;ha»dlers-Gaili», lille 4 vox T'iesl liach Wien. — Hi-. Heim ich Mumd v. Ml'ihlheim b, k. k. Polizei Couunissai', voii Wie« liach >llelledig. — Hr. Fcidinal'd Fuchs — und Hr, Cc^millo Fialicesco,,!, bide Handel^leittc, von W'«'» nach Tuest. — Hr, ^chiaiizhofc!', H.n,deis>l,ai"!, v>'l> Tnest „ach Gray. siebst 63 ander,, Passagieren. Den 8. Hr. ^^af v. Mielziü^i, prensi. Prioa-li..> ; _ H,. Emill'o Bricci, Adoocat; — Hs. Wil^ Helm Kiak; — Hr. Saniuel I^geimayer — und Hr. Rafael Vesio, alle 3 Priuatler^; — Hr. Igna^ Brück, Handelsmann, — und Hr. Moses Cahua, englischer Handelsmann, alle 7 ron Wien nach Triest. — Hr. Lndwi^ Nezsan, Pnvarier, ron Venedig nach Wien, — Hr. ^iigen Hatmn^'l', H^ndrlölliann — lind Hr. Signumd Kuncw.Hd, Ha»dlll»czs Coltiloiisioiiar, beide von Tri.st nach Wien. ^1«el'st 5l ander,, Passassieren. Den 9. Hr. ^onie Bes:i ^edri^otti; — Hr. Conle Balzariuo ^itta Binnii — nnd Hr. InlinZ Bigmmu, alle ,^l Pric'.lliell?, von Tiiest nach W>>», — Hr. Dm'?ff, b. rllss. Geneial; — Hr. Hoiati», Rentiel; — Hr Philipp Conielli. Prirariei-; — Hr. Adolf ^mlb ei ler — n»d Hr. Ios.-f Carra, dride Handeloleute, alle 5 von Wien nach Tnest. ^lelst 34 andern Passagieren. Z. 25. :. (,) Nr. 5,^^!» K l» n d m a ch ll >' ('z. Bei dem gcfcltigtcn Magistrate ist ei,n' B^ zirks ' Hcbamml'l, - ^t^llc mit dcl jährlichen Rennl nrration von 50 st. zu. ^setzen. Bewcldcrilnn'tl haben ihre mit dcn Diplomen »nd sonstigen Beweiftn lider ihr Alter, Sta»o lme Moralität deichten Ersuche bis Enoe Iäiu,st in den, „cu recon» struirtcn und verg'.ößerttn Schl'ßstattqedaucx' zu Laibach die Trait.»nie und die iZ^fet^rie zu ver geben. Um auf die Augochinmg d^s Geschäfts'c triebes schließen zu können, wird Nachsteheod^s bemerkt: Daö Schießüattgkbaude dicnc dem burger lichen Gchutzciweieine ^>>n 35>l'g»>ia/n. Die Zahl der Mitglieder desselben belaust sich auf 400. Emc Anzahl von 4U Mitgliedern bildet eigent l,ch d.i, 3io!)tsln>tz n-V.r<>n. D'e Mitglieder desselben ergehen sl d uon Ostern b»6 E„de October an jedem Honn- uno Fcieltage an dem scheidenschießen, welches aug der vbetnrdigcn Halle in vem daranstoßellden Schießplatz statt findet. Das Vergnüg.« der sämmtlichen M>t-glieder d.S bürgerlichen Schützen-Vereines be^ steht in der L'ctüie, im Spiele und im Tanze, wozu folg/ndc ^ocalita'ten zur Benützung be-stimmt sind, als: im eisten Stocke em Lesezimmer mit (Zabmet, wo die bellcbt.st.n Zeit schrlften des In' und Auslandes ausl^gel,; -ein B'llardsaal; — ein neuerbauttr geräumige Tanzsaal, wo während der Fa,chingoz,il jeden Bonntag enlweder TlNlzuntelhaltungen mit Sp-el, oder förmliche Balle,, zur Advent? und Fasten^ ;eit aber Abendunt^rh iltungen m>t Z-plel abschalten werden. ^ Zur Winterszeit findet in den ebenerdigen ^ocalicatcn jede Woche an zwei Aben° den das Pölz- und Kipsrlschi ßen Btacr. Auf^r-Dem besteht in diesem Gebäude eine neue heitzbar. Kegelbahn, die j.den ?lbend von einer bestand,: >,en Gcftllschaft sehr zahlre>ch b.suä't wird. Zur Ntstauration stehen folgende iiccalitatel, in Bereits'5aft, als: ebenerdig die ga-,ze Halle (mm Hofe zwei gewölbte Kel ler und eine Holzlege; — im zweiten Stocke zwei Wohnzimmer, eine g»rä>im!ge Küche, eine Ep>i s»kammer und ein Schanklocale. Dem Unternehmer wird auß.rdem in Autsicht gestellt, mit Genehmigung der Direction auch andere Unterhaltungen in den ebenerdigen Local» täten abHallen zu dürfen, so wie ihm auch t". Benützung mehrerer Inventaria! - Giulicl tuna5 und serviceslücke zugesichert wild. . Diejenigen Unternehmungslustigen, welche sick nicht persönlich von den Verhältnissen zu überzeugen wünschen, belieben längstens bis Ende Februar 187»4 ihre Offerte mit dem Anbote dc6 Mietzinses, welcher jedoch mindestens auf AM Gulden zu lauten hat, a» die Direction porto« frei ;u übersenden. Direction des bürgerlichen Schühen-V.reines zu 5,'aibach den 2dl. December 1853. 3. 52. (l> Franz If ei in a il 5 '^H ien , Maschinist und Inhaber eines k k. ansschlie« s^cudcu Privilegiums auf !Ue>l'effc»ung on Vaur ver Kparhcrdc uni, Grfcn. unn Vt' fcltlgullg Nes t> uchrnn. we.l,nl)ast i» Gra!^ , Pl'stgasse Äis. 184, empfiehlt sich einem be>dem Adel und verehrten 'pudll um in ^crfcrl,gun^ aller Arten Kauune, iöa» loristrcc; imd Tl)cl!no>s!seres oder Wasscrl,e!tzrn. Lll!t-cxclll^lll.'!, und Vi'nlil.ni^nt'ytitzen, nach de» Grund» sähen dlS ^errn ProlVssm5 M.ißi.er, Glaöhaus» und Hrockensindenheize!,, Daslöl, alle Ftucrui» ^sn zu Hamps-u,,o Sudüssel» , Maschil,l,erde ?c. ic. äuer, weroen Ziliinnlösei, und lliucl'endc Heizkamint alltl Alt so inaschinirt, daß lür die gänzliche ii)c' !elligu,ig jedes Rauch.s gebürgt weiden tann. ^eiali'ge Austrage oclicbe» nach odiger Adresse in Äray cingesendel zu weldeu. 3. 1969. (l> In dt'r unterzeichneten VcrlagZhandlung e>,scheinen auch für das Jahr j folgende Subscriptions-werke, worauf in ^.'aibach bei Istnaz V. Kkieittl mayr Ki Frdor Vamberg Pranumeralion augenomlne» -wird: Musikalisch - thcatralijchc Rundschau fiir das Piallusurte, herausgegeben von .4. ,^/. ,^7tt,-6-/^ NlitBeiträgen von den Hc>!.n K^pellineistern E> ^>» del-, H. Proch, F v. ^uop<2 lind ?l. E. T l t I, !i. Ial)!'g>lnq in 2-l Lieferungen. Snbsciiptionsp^^ 5 si.s inic l>l,l!t lrclNl-d Zusendung diüch dil' P,>st 4 fi. 20 ll'. > M'l'llel Lili)l'llumlz. Z^iunilllna o>?n l. und 2sti!i!N!l>,ei! ^irdern l>,,c> ^^l' laden l.'. »riit Be^Iemma t'eiü Pi.inDsorce, coinooiu'l'l o^n den Herr.» F Abt, G. Varth, (f, Vinder, >c> (5sscr, P v ^indpailltller, Ä^> Neulinsi, H v Supp^, A Vt Storch und A ZiijVupmu, dlüch die Post 8 sl> Albnmfiir Militär Musik .^^nnnlnn^ ?er deliel)testen ^)l!verlureu. z^pernstück^ ^an^e, Märsch,? :c, in Pa ricnr fnr die k. k, ostel>' Arnice, nur ^'eirrägen rou d^n Herren k. k, Regiiuenls' K^ftclliüeist.'l,,. 2 Jahrgang >n 24 Lieferungen, Sul'scril'tion^pl'cl' 20 st, mit süliic-li Zusendung durch die Post 2ll l'" Archill snr ^irchl'lnnullsl. viine <3.n!!lnli!!!g jeder Gat!llN<, nelier ll!>d leicht a»^ fiihrbaier Kirchenmusik. Ani«f>.!''e iu Stimmen, l. Jahrgang in l2 Lief.vluigen, Supscrir'tic'Nt'pl^ l2 si , mit üilnco Znsendnnq durch die Post l5 l'' 9t e u e Wiener Musik-Ieitnng. :l, .^i!,v>vnl^ ^ f!,, dinch dir Post 5» si. H Subscription alls d>e!e B^erke wird iu jeder Vuch- ^" MnsMvnidlllna des In- und A»5l,indes angenem»»«^ »roscldst lillch Lieferungen nnd Prospecte der olieli ^^ geführten Werle zllr ?l»s!cht yorliegei, ,. Eine weitere Anrieisnnq dieser Werke dürste N"' üb.rfiüssig sein, dd bereits von j.'dem mehrere I''^ ciange, ,i»d j>en noch zun, Subscriplionsprcisl' Hochachtungsvoll die Veilag^handlung des Krl'lnn.rlt. '.'t.'lr. 2«^. D""