Nr. 288 Montag, 17. Dezember 19N. 1^6, Jahrgang Mbacher Zeitung W»»»«»l»«rnNon»p»el»: Mit Postue, Irnbüüg: ga^^jährig 30 I. ha.Wliril, ib ll. Im Honloi: ^«»zial,«» « « l»<,il»,ä!,r!« ,1 X. ssür d,r ZusieN»!,«, l„s Hnu« gai^ilchr,« « ll. - />«s,rNon««»vul,r: e>ür slew» Ixkralc b« zu t'isr Z>,'ilti> «0 t,, gsi'^i,' »,>r ^c!Ic l» d ^ bei üslcvr,', Wi','',,"s.o!!Mgln!s f, t>, nomiin^g^. Unlroüfiss!!' Priels wsrdr» mchl angsü^mu^^,, ,.,.,,.,!.,.,, ,,,.., ^»^...... ,.^ü. Gewptz«n-Mr. dc^ Nrdaktion 52. Amtlicher Geil'. Nach dem Amtsblalte zur «Wiener Zeitung» vom 14. Lc> zemder 1lN7 (Nr. 28b) wurde die Wcitrrvrlbreitung fol^endel Preßcrzeugniffe verbokn: Nummer 278 «Salzburgrr Vollsblalt» vom b. Dezen,dcr 1917. Nnmmer 15 .^«ollvinlont» vom b. Dezember 1!N7. Ä>en 14 Dezembsr 1817 wurde in der Hof. und Staats. oruckerei das XOVI., XOVII, XcVIII.. X0IX. und 0. Stück der ilaliemschen, das (^XIII. Stück der lioatischen und da« (HI.II. Stück der italienischen Ausgabe des Reichsgesehblaltes des Jahrgang»« 191,7 ausgegeben und versendet. Ten Ib. Dezember 1917 wurde iu der Hof« und Staats» druckerei das (^XXI. Stück des Neichsssrsehblattes in deutscher Ausssobs auösseqrden und vcrs^idrt. Dasselbe enthält unter Nr. 4?N die Verordnunss dlö Uclerbauminifters im Einvernch» men mit den beteiligten Ministern vom 11. Dezember 1917, betreffend die Regelung des Vellchres mit Notlleesamen; unlcr Nr. 47U die Kundmachung drs Amtes für Vollsernährung vom 18, Dezember 1917. detrcf^nd den Beginn der Nirlsamleit des Wirlschastsomt^s für das mährisch-schlesische Industriegebiet; unter Nr. 480 die Kundmachung de< Ministers dcs Iimern vom l3. Dezember 191? über die Abänderung der Grenzen der jüb> westlichen Kiiegegebicte in Österreich, und unter Nr. 481 die Verordnung des Handelsminifters im Einvernehmen mit den beteiligt«, Ministern vom 14. Dezember 1K17 über den Verkehr mit Flachs. Politische Uebersicht. Laiblich, 16. Dezember. Wie aus dem Nriegspressequartier unter dem 15. d. gemeldet wird, blieben bei den italienischen Angriffen auf den Monte Perlica 2 Offiziere, über 10tt Mann und ein Maschinengewehr in der ,Hand der Verteidiger. Die dämpfe uin den Vol ssaprile kosteten den Italiener 10 Offiziere, darunter zwei Stabsoffiziere, und ilber !?0N Mann Gefangene. Bei dem vergeblichen, heftigen An» griffe, den der Gegner gegen die vnn den verbündeten Truppen am 12. und 13. d. M. zwischen Vrcuta und Piavo genommenen Stellungen führte, büßte er gegen 1900 Mann an befangenen ein. In Lufttämpfen wurde ein feindliches Flugzeug abgeschossen, ein feindlicher Fesselballon brennend zum Absturz gebracht. „Giornale d'Ilalia" isl erbillert liegen der Zwi» l schcnfalle in der italienischen Kammer, lladorna und ^ Sonnino feien Gegenstand ungehöriger und ungeurdne» tcr Apposition geworden. Die Nennung ihrer Namen fei mit tierischem (Gemurre begleitet ivorden. Tcr De-piliicrte Robilant richtete an den Ministerpräsidenten Orlando ilnd an den Kriegsminister die Anfrage, ob sie geneigt wären, Cadorna wegen der Ereignisse am ' Isonzo seiner Stellung zu entheben und ihn in den Ruhestand zu versetzen. Wie das Wolff'Bureau meldet, sind die Gefangenen aus den Gefechten mit den Geleitfahrzeugen des am 12. Dezember verfcnltcn Geleitzuges ausgeschifft wor« den. Es waren drei Offiziere und 21 Mann des Icr» stürers „Partridge", 1 l Mann des Bcwachungsfahr-zeuges „Livingstone" und 14 Mai'.il des Vegleüdamp. fers „Tokio". Von den Gefangenen waren zehn ver-wundet. Im dentfchel, Neichsmarineainte wurde ein ligenes U-Noot.)lmt errichtet. — Die Entenie hat die Schaffung eines Marinerates beschlossen, !>m ein vollkommenes Zusammenwirken der verbündeten flotten zu sichern. Wie aus London berichtet wird, beschäftigte sich Lloyb George bei einem den Leitern des ^ustdiensles gegebe» ^ nen Festmahl mit dem Vrief ^ansdownes. Es habe sich jetzt herausgestellt, daß Lansdowre mit Wilson über» sinstimme. Es fei also anzunehmen, daß die Auslegung des Briefes nicht im geringsten dem :nt^rochcn habe, was ^ansdowne habe auödrü.ten wollen. Lloyd Gcuroc wies weiter aus die rührige Minorität im Lande hin, die hinterlistig und harlnäctia. ihre Meinung zu ver-breiten suche, um das l^and ^u ?i:icm vorzeitigen Nnter» werfuusssfrieden zu zwingen. Er warnte vor einem Mittelding zwischen Sieg ,md Niederlage und vor ^-u-ten, die glauben, sie liinnten den Kiief, durch einen so-genannten ^riedensvertraa. beendigen, durch Errichtung einer ^iiga der Nationen, mit Schiedsgericht, Abrüstung und feierlichem Vertrag. Das sei die richtige Politik nach dem Siege. Aber ohne Sieg wäre es eine Posse, ^loyd George erklärte unter Hinweis aus das Vorgehen Nuß. lands, er wolle den Ernst der Lage nicht verkleinern. Rußlands Vorgehen werde nicht zu einem allgemeinen frieden sichren, sondern nur den Frieden drr Well hin» alisschicbe». „Wenn der Feind von seiner Ostfront Huuderttausende von Truppen und Kriegsmaterial in Massen zurückziehen lan», um England, Frankreich und Italien anzugreifen, so bedeutet das einen ernsten Hu» wachs für unfere Ausgabe, die schon gltociltig genug war. Es wäre die größte Torheit, dieser Gefahr nicht enl» aegenzutreten. Wenn die russische Demolralie sich lnt-schlössen hat, den Kampf gegen die Militäcauwlratie aufzugeben, so nimmt aus der anderen Teile die nmeri» lanische Demokratie ihn aus." Schließlich erklärte ^loyb George: Der Zufammeubruch Rußlands und die zeit« weilige Niederlage Italiens lasten uns zweifellos einen fchwere andere Nürde aus, bis Amerika bereit ist, sie tragen zu helfen. Wir müsfen uns daher aus qrotze« Anstrengungen und ^pfer vorbereiten Die Mann-schaflsbestnnde müssen liefer aossteschöpst werden, um die Last zu tragen, bis die amerikanische Armee eintrifft. Es liegt kein Grund sti: eine Panik vor. Selbst ,eht senden wir Italien Truppen zu Hilfe. Wir halxn er» hebliche Reserven in der Heimat. Das Kabinett b?« reitet Vorschläge für die Aufbringung fiterer Mann. fchaft vor und versucht gleichzeitig eingehend die l Methoden zur Schonung der bereits vorhandene, stände unseres Heeres. Ubcr die Vorgünqc i>: Nuszlnnd licgen ^lgcnde Mel-düngen vor: Die Pelersduraei' Agentur meldet unter dem 14. d. M.'. Im Suwwij.Institut fand eine Kosaken. Versammlung statt, der das zum allrussischen Tobjetfon. areß entsandte Kosakenkomitee sowie Soldaten der Don» und Kubauregimrnter und der ,in der Nordfronl dis> lozierten Vatterieu beiwohnten. Die Versammlung nahm folgende Entschließung an: Die Mitglieder de3 obersten Organs der Kosaken, des Sovjets der militari, schcn Organisationen, betreiben seit Beginn ihrer Tätig» feit gegen revolutionäre Propaganda und treiben die No» fasen z„m Vruderflieq, Da wir eine Einmischung an» derer Organisationen i„ d!.- Anqrls^nheiten der «lo. salen verhindern wollen, befehlen wir, den Truppe» Lenins Beistand zu leisten und die Mitglieder VeS Sovjets der militärischen Organisationen sofort zu rer» haften. Die Versammlung wurde um Mitternacht b,. endet. Bewaffnete Teilnehmer gingen an hie Verlas« tung der Mitglieder des Sovjets der militärifcheu Or» Feuilleton. Djado Iozo schaut... Von Ivan Vazov. Aus dem Vulgarischen überseht von M. I. von Szatänsla. W,«:m wi: unserer Väter, unserer Großviuet '<:^ Venvaudlen gedenlen, die in die andere Welt hinüber. nc.^N'^n s.nb, vor der Befreiung unseres H »lcllal'd<3, bcro» die si,i, e.'r.chen. von dort aus auf »I. ^rdl ^nnc«. ^"' "'"."' s'ch schauen würden ' . . ^ l-eliub' ^n>^.. '7' 7'^"^"".'."" "men in. Leben unbe-lannl war und unwahrscheinlich borgeiommen sein würde. W,e ,rcmd mutzten ste stch nun darin ,->hl,',. Indcsicn sie werden nicht von den Toten a„:cr^l,en. djejc i.N!^1locn Seelen unserer Verwandle», s^ l'vrden mcht änsrrstehn, um sich an den Wundern der Freiheit Hu ttsrcuen, auf die wir mit unseren Augen lsieichgüliig blicken, und die sie nicht einmal zu ahnen wagten in Hren kühnsten Träumen . . . ^ Nsjni Sie werden nicht auserstchen . . . Kelncr der Unsr^cn ist ja von den Toten auferstanden. Nnd dennoch gab es einen Menschen, der am Vor» abend des Befreiungskrieges gestorben war und der aüs-erstand . . . nein ... der aber das Alaunen des von neuem zum Leben Erwachenden empfinden tonnte, der das befreite Bulgarien fchaute, ohne die Enttäuschungen zu fühlen, die unser Anteil sind. die wir leben und schcn . . . Dieser Mensch war ein vierundachtziqjahrigrr Greis. Djado Iozo. Er lebte in einem Gcbjrgsdorf, das aus ungefähr zwanzig Hüllen bestand, die in der stillen Schlucht der Stara planma oberhalb der Isler-Klissura nisteten. Dieser Djado Iozo, ein einfacher, aber geistig ent-wiclelter Mensch, hatte das harlc Lcben vines Sklaven hinter sich, ein Leben voller Lasten, Schrcälichleiten und Hoffnungslosigkeiten. Er hatte das Unqlücl, im sechsund» Vierzigsten Lebensjahre im heimatlichen Durs plötzlich das Augenlicht zu verlieren, kurz vor dem Auöbnich des russisch.'tl'lrlischen KriegeS. Er blieb am Leben, doch er starb bei Lebzeiten sür die Welt, mit dem ungestillten, heimlichen Verlangen, da2 „Bulgarische", wie er das freie Bulgarien nannte, zu sehen. In seiner Seele lebten Bilder aus der dunklen Ver-gangenheit. In seinem alten und doch frischen Gedacht-niS wogten ganze Schwürmc umt Erinnerungen aus dem Sklavenlcben, schreckliche und böse Erinnerungen. In seinen Vedanlcn sah er deutlich das, was er einst mit seinen Augen geschaut; in der Dunlclhtlt, die ihn um- gab, sah er klar uud deliilich die roten Fesse, Turbane, die ssnuten . . . wüste Türken mu wilden Gesichtern . . . eine lange sklavische Nacht, ohne einen Schimmel von Freude und Hoffnung ... In ihr war er gewren, in ihr starb e? . . . « Bulgarien ward vesreil. Und auch Diado Iozo wurde frei . . . man sagte es ihm damals. Doch er war blind, er jah diese Freiheil nicht, er konnte sie auch nicht emp- finden. , Die Freiheit lag sür ihn in den Worten: Die Türken sind nicht mehr da! ... l Und er fühlte es, daß sie nicht mehr da waren. Doch es verlangte ihn, das „Bulgarische" zu sehen, damii slch seine Teele erfreue. An seinen schlichten Nachbarn, den Vauern, in ihren Gesprächen, ihren Gedanken, in den ssilmmernifsen d«s täglichen Lebens empfand er nichts besonders Neues. Immer dieselben Leute, dieselben Leidenschaften, der. selbe Haß, dasselbe Vlend wie sniher. Gr hörte in diesem weltentleqenen Erdwinlei denselben Liirm und Jans in der Schenke, denselben Dorftlatsch,' dieselben kiimps? mit den Vediirfnissen und der Natur. „Wo ist denn das .Bulgarische ?" fragte er eistaunl, wenn er im Schatten der grünen, schiefgewachsenen Ei. «Hen saß unb verträumt, mit leblosen Blicken in blt Aerne schaute. Kaibacher Zeitung Nr. 288 1862 17. Dezember 1917 ganisalion. — Noslou, Nahi^'uun und Targanrog sind in der Geloalt der revolutionäreil Truppen., ilaledin hat den Bürgermeister in Rostov nach Novo°^'erkasl .',u Ver> Handlungen über die Einslelluüg der militärischen Opc--rationen gebeten. Das türtische Hauptquartier lcilt mit, daß am 13. d. die Verhaildlungeil, betreffend den Abschluß eines W>.lf' fenslillstandes, der die Waffenruhe folgen soll, begonnen haben. Auch der russische Kommandant an der Kaukasus» Frunt hat sich bereit erklärt, in Besprechungen bezüglich der Einzelheiten für den Abschluß eines Waffcnstill° standes einzutreten. — Wie unter dem 14. d. M. be-richtet wird, wurden feindliche Vorstöße gegen die Front und den linlen Flügel unserer Stellung östlich von Jerusalem mühelos abgewiesen. Im Hafen von Antalia wurde am 18. Dezember ein mit fünf Geschützen bewaffn neter feindlicher Dampfer, anscheinend ein Hilfskreuzer, durch Arlillericfeuer uerfentt. Aus Lissabon. 11. d. M., uird gemeldet: Ein Erlaß fttzt den Präsidenten der Republik, Machadoe, ab. Ein Sonderzug wird den abgesetzten Präsidenten außer Landes bringen. Die Regierung wird demnächst Berichte über die letzten Fcldzügc in den Kolonien veröffent» lichen. Lokal- und Provmzial-Nachrichten. »ztriegsauszeichnunae»,.) Seine Majestät der K a i-ser hat anbefohlen, dah dem Leutium-t i. d. Nes/ des JR. 17 Ernst Oppacher sowie dem Leutnant i. d. Res. des Fs?N. 28 Anton Tschobcrl für tapferes Verhalten vor dem Feinde neuerlich, oem Oberleuinailt des FHR. 2H Stanislaus Dcbevec sowie den Üeutnanten i. d. Ncs. bes nämlichen Rcgimonts Emil Iilipp und Johann Kühncl für tapferes Verhalten, vor dem Fcindc erstlich die Allerhöchste belobende Anerkennung bei nleichzeitiger Verleihung dcr 2ch!r>crler bekanntgegeben werde. — lzlricnsauszeichnungen.) In Anerkennung besonders pflichttreuer Trenstleistung vor dem Feinde.wurde das Eiserirc Verdienstkreuz am Bande der Tapferkeits-lnedailic verliehen: den. Patrouillenführcrir des DN. 5 Heinrich Bind c r und Alois Ä)taätov « el. dein Lost.» Korporal titl. Zugöführer dos Verpflegsmagazins in Laibach Josef 5 i nt. !>em Ldst.-Infauteristen till. Iugsftihrer des IN. 17 Emil KIun sowie dem Ldst.-Infanteristen t>es IN. 17 Fvanz Tkur. — lach 2000 X) Jakob Ogris in Maglern 1000 K- Maria Ogris in Nleiberg 1000 l<- Jakob Mnit in Alciberg 1000 K- Florian Moöilnik in Lolovica 1000 l(, Mal', thäus Maurer in Guriach 2000 l<; Franz Frank in Kerschdorf 1000 K; Joses Malle in Tt. Johann mi No-sental 3l)00 K- Lucia Malle in ttühnsdurs 1000 X' Maria Gril in Winkel 1000 l<- Aloisia Ricdl in Fei-strih 1000 l(, Ignaz Äoönit in Winkel 3000 l<; Georg M. Trunk, Pfarrer in verlach, 100,000 K- — bei der Filiale in Cilli wcitcrs: Anna Vuzen in Zavr^e bei Pcttau 200 K' die Pudruxnica sv. Mohorja in Zaur^e 300 l<> der Pfarrarmenfonds in Zavr>e 300 l<- die Filiale St. Johann in Zavr-^c 300 l<- das Pfarramt in Zcwrze 1000 K; Anton Lipoo.^'k in Weixeldors 10(>0 Ki Nudolf l^imcnec in Nreg bci Killi 7000 K- Iusesa ^a" gran in Banovee 1000 I<- Maria Cvelko in Wndischof-zcn «00 l(- Elsa Korent in Gliberje W00 l<; Lisa i^auez in Türkenberg 200 l(- Lisa Masten in Zcwr^e 400 l<-Thcrese Iure> in Woretzen !000 l<- Michael Randl, l k. l. Oberst in Eilli, 2000 l<- die -.judska hranilnica >., ' plisojilnica in Lilli 47.800 X? Anton Kolcnc, Großkal'f. !ma,m ln Villi, 20.000 l(- Valentin Mc^l in Neuhans l 1^00 K,: Marlu Gueet in Weixeldarf W00 l<- die Kme-! t?jsla zadiuga in Krcuzdorf 1500 K. — ^Verleihung bes Titels eines t. und k. Hofliefe« ranten.j Seiner k. und k. Apostolischen Majestät ti berst-hofmeisleramt hat über Allerhöchste Ermächtigung Sei» ner k. und k. Apostolischen Majestät dem Herrn Karl lJurmanu, Inhaber der Firma K. Jurmann, Han-«del mit optischen Waren in Laibach, den Titel eines l und k. Hoflieferanten verliehen. — jVom politischen Kon^cptödienste.) Der k. t. Lan. despräsidenl im Herzogtume strain hat den l. t. Landes» regicrungs-. setzes festgesetzte Altcrsgrelize beschränll. Die dermalige zeitliche 3^ehindernng in der prallischen Ausnützung der Anspruchsberechligung stellt daher eine schwere Schäbi» gung der Interessen jener Unteroffiziere dar, welche die Altersgrenze nach dem 25. I'.lli 1914, das «st dem Taqe der Anordnung der scincrzcitige:» teilweise» Mobilisie» rung, erreicht haben, ober bis zn einem bestimmten ,^eil. punltc nach der Demobilisierung erreichen werden. Nm diese Schäden zu beseitigen, wurden zwischen den bete», liglen Zentralstellen Ausnahmsbestimmungen Hinsicht-lich der Erslrcctung der im 8 ''«', lit. « und 6 del» Ge> setzes vom 19. April 1872, R. G. Bl. Nr. 60, festgesehlen Altersgrenze vereinbart. Die betreffende Verordnung selbst wird erst seinerzeit zur Verlautbarung gdangen. ^ ^Einstellung der llberführnnqen verwundeter und tranker Mannschastspersonen in andere Hcilanstalten.j Das Kricgsminislerium hat uerfügt, daß mit Rücksicht auf die schwierigen Verlehrsverhällnisse die zumeist ans eigenes oder auf Ersuchen von Verwandten erfolgenden llberführnngcn einzelner verwundeter und lranler Mannschaftspersonen von einer Heilanstalt in eine an» dere bis auf weiteres eingestellt werden. Diese Einstel-lung liegt auch im Interesse der betreffenden, weil ihnen unter den obwaltenden Umständen während der Nahn« fahrt eine ausreichende Bequemlichkeit nicht immer qe-boten werden kann. Einzclübcrsührungen Verwundetes ! und Ertränkter aus dcm Armeooereiche in das hinter land sind nicht zulässig. — lDer Laibachcr Gemeind<".n< wird morgen um 6 Uhr abends eine außerordentliche Tihung mit so-l^n-der Tagesordnung abhalten: I. Mitteilungen des Prä« sidiums. — II. Verifizierung des Protokolls der letzten Sitzung. — III. Bericht des Stadlmagistrates über dl»' Gesuche um Ausnahme in den Gemeindeverlmud dcr Stadt Laibach. - I V. Vericht ^er Personal» und Nechts' setlion über die Entscheidung des k. l. Finanzministe» riums, betreffend einen Rekurs der Stadtgememd«' Lai-bach gegen den Austrag um nachträgliche Äctanntgabe der städtischen Wasscrleitunsssanlaqen zwecks Bemessung des Gebülirenciquivalenls. — V. Verichl der MilljcNion über das Gesuch des A. Toma5.i<5 „.il Abänderung de^ Verbauungssystems zwischen der Gaj<, der Theater-, der Kolisemn. und der Vcelhovengassc gelegenen Na„bloä. — V. Bericht der Approviswnicrungsseltion über der» schiedenc Approvisil)nierungsangell'g>.nheilen. - - lpieraus geheime Sitzung. in einem süßen Rausche, wie er ihn bis dahin nie gekannt ... Jetzt sollte er schon wirklich dvis ..Gulgarische" sehen, er sollte diesen Vorsteher kennen lernen! . . . Er fragte ua-i? allen Seiten hin, um sich einen Ve» griff zu machen, )«s das für ein großer Mann sei. Weltgewandtere '< ?rn sagten ihm.'der Vorstehe, sei etwa wie der Hui,: ^am, wie der Pascha. „Aber ein bulgarischer Pascha?" fragte er, atemlos vor Erregung. „Ein bulgarischer, was für einer denn svnst? ..." antwortete man ihm. „Ist das ein Unsriger? . . . ein Bulgare?" fragte er wieder erstaunt. Ich werde ihn sehen, sobald er kommt . . . denkt sei» alter, zitternder Kops. lDcr Vorsteher kommt in das Dorf und man ül,cr-Mittel! ihm den Wunsch des Alten, ihn zu sehen.Z Der Bauer ging zum Vorsteher, um ihn zu benach. richtige,', dah ein blinder und kindischer Greis ihn spre-chen möchte. „In welcher Angelegenheit?" fragte dec Vorsteher. Uno ak ihm Dcnko berichtet hat, fügt er hinzu: „Um mich zu schcn? ... Ein Blinder, sagst i>u?" ,.0r ist blind seit fünf, sechs Jahren ..." Und er erzählt, wie Djado Iozo unerwartet das Augenlicht verloren habe, gerade als die „Brüderchen' lall.cu. ,.Hr war ein ziemlich vernünftiger ui'd oescheiter Mensch . . ." setzte Denlo hinzu — «aber die Hand Gottes Hai ihn getroffen, und wer weiß au3 welchem Grund . . . Jetzt schaut er, aber sieht incht ... Es ill so, al) wäre er tot ... Warum Gott ihn nicht zu iich nimmt? ... Es ist gut, daß er ein kleines Vermögen hat ... eine Wirtschaft, Vieh ... so pflegen ihn der Sohn, die Schwiegertochter. Und sie pflegen ihn gut." Das ist sonderbar . . . dachte der Vorsteher. «Er mag summen. Nein . . . warte . . ich gehe selbst ..." Und er ging in den Flur und die Treppe hinab. An den Fuß-trittcn erkannte es Tjado Iozo: er ist es, der vulgar,-sche Pascha. Der Beamte erblickte bor sich einen weißbärtigen Greis von gesundem Aussehen und kräftigem, dunklem Gesicht, in einem abgerissenen Vezramnil. Djado Iozc» zitterte an allen Gliedern. In ehrerbietiger Haltung stand er da, das weißhaarige Haupt gebeugt. „Was willst du denn, Djado?" fragte der Aorstchcr. Der Greis hob das Haupt nnd richtete seine wlcn, unbeweglichen Augen auf den Sprechenden. Nur die Muskeln seines kräftigen Angesichts zitterten nervös. „Seid Ihr es, Euer Liebden?" „Ich bin es, Djado ..." „Der Pascha?" „Er selbst . . ." sagte der Vorsteher und lachclk. Der Greis näherte sich ihm, neckte die Mütze unter ben linken Arm, und nahm den Arm des Vorstehers, befühlt«, den Tuchärmel, berührte die messingenen Knöpfe aus der Brust, die Achselbänber, die silbernen Epauletten, er hob sich scigar aus den Fußspitzen nnd küßte sie. «Gott! ... ich habe gesehen!" sagte der Greis, iu» dem er sich bekreuzte und mit dem Ärmel die Tr5neu wegwischte, die in seinen abgestorbenen Augen blitzten. Dann verbeugte er sich lies und sagte: «Jetzt ve,' zeih mir, Söhnchen, daß ich dich bemüht habe . . ." Und indem er mit seinem Stock den Weg suchte, «tt? sernte er sich, ohne den Kopf zu bedecken. Lnkacker Kmung Nr. 288 18K3 _____________ ^l7. Dezember 15)j 7 — !»>^ K gespendet. — iVprndc,,.) Frxiu Margit von Wur^bach hat an Stelle (,'inl,^. >rra»ze^ für ihren lieben Papa den Betrag von W Kronen für erblindete .Krieger gespeivdet. - Eine von 11 internen Zöglingen d<>r Handelsschule Arthur Mahr für Weihnachtsgaben an Soldaten i», sselde ^ranstaltete Sammlung hat dcir ^trag ^'on ,^1 krolle» ergeben. — lNegelung dcs Tchuliveiiehvc^.) Älil einer ae-stern verlautbart''!l ^erorduuuq dc^ ^audclsluiiiisle-riums werdell die allqeu'.eiueu Vorschrisleu fur den Verlehr in Velleiduuqsartilelll uuumeln' auä) ciuf den Verkehr iil Schnhwaren ausqedehut. 3chuhe werden so» mit »n»r mehr ssezieu Bedarssbescheiuiqumien abqeqebeu werden dürfen. Dies fiilt auch für s^ebrauchies Schül)^ wert. Ausnahmen sind in einer gleichzeitig zur Ver-laufbaruun. gelaugeudeu Kuudmachuug des Handels» Ministers angeführt. Bereits iu Arbeit genommene Maßwarc dnrf au den Äefl.'üer noch bis zum 15. ^e^ bruar 1918 ohne Vedarfsbescheiniqung geliefert werden. — iVerkehr mit Dörrobst.) Tic Gemüse, und Obst-dersorguiigsstelle macht neuerdings darailf aufmerksam, dah der freie Verkehr mit Dörrobst zufolge Verordnung vom 1. September 1N>7. R.-(^.°Bl. Nr. 1^6«. verboteu ist. Da>s Dörrobst lÄpfelsftalten. Äpfelllöhe. Bohräpfcl. Dörr° birncn, Virneüklöl^e, Törrpflaumen. Pflauiueuinu^, Po° widl, Letwar usw.) wird durch besondcre Veoollmächtigte des mit der Anfbriua/ung betrauten Dörrobstsyndikates zu feftgesehten Höchstpreisen von den Erzeugern aufgekauft und dllrch die Gemüse (Obst) stelle dcm Konsuln zugeführt werden. Die Erzeuger von Dörrobst werden im Siune obiger Vcrorduuug nochmals aufgefordert, dos erzeugte Dörrobst bei der Gemüse l Obst) stelle Wien. ^.. Planten-gassc -l, sofort anzuiuelden. Die Anzeige kann auch bei deu zuständigen Gemeindebehörden erfolgen. Die Erzeuger uon Dörrobst sind verpflichtet, den bevollmächtigten Organen des Törrobststindikales ihre Dörrobsterzeugnng zu ver-la-ufcn undzll übergeben. Ein Verkauf von Dörrobst darf fohin nur an die ^bevollmächtigten drs Dörrobst syndilatcs erfolgen. Ein Verlauf an andere Personen, zu loelcheiu Zwecke er immer erfolgen folltc (Versorgung von Konsumvereinen, Approvisionieruugcn, Kriegsindustrien, Truppen-oder SaniiätÄinstalteu ns>v.> ist verboten und machen sich dieöfalls Käufer uud Vorläufer geinäs; ß 11 der Verordnung strafbar. Die, Versendung von Dörrobst ist au besondere Trmisportlx'scheiniguuaen (hellgrüne Farbe) gebunden, in welchen ausdrücklich die Versendung von Dörrobst vorgedruckt ist. Die Verweudung audercr Trausport' liescheiniauiigeu (Frischobst, Geinüsc usw.) zur Vcrladuun. von Dörrobst ist gleichfalls verboten und wird strafgerichtlich verfolgt. Die Törrol>st-Transporibesä>ein!ssungen lver-den von der Gemüse (Obst) stelle iu Wien ausgestellt und haben nur mit deren Stampiglie und Nxterschrift versehen Gülligleii. Vor dem Zulauf vo» Dörrobst lw» pii-dateu Personen Unrd nl'!>.xirli<. — <Ä«s der Siftunq ocii städtischen ApproUisionie» rung^ausschussed,) die au» oerswsseuen Freitag slatlfaud, ist zu berichten, das; iu der laufenden Woche auf die Mehlauweisungen für den ersten bis füufteu 'Bezirl ein Kilogramm Kochmehl und für die übrigen Vezirke '/2 Kilogramm Mehl und V2 Kilogramm Weizeugries; ab. gegeben werdeu. Tie Erdäpfel gelangen auch weiterhin wie bisher zur Abgabe; es isl leicht nwqlich, daß die Ncr-isiluugsqlwle erhöht werden wird. ^ lDer Kohlenuerlausj aus die Legitimationen sür den ersten Bezirk Nr. 5, uud N sowie auf die Lcgitimatio. neu für deu sechsteu Bezirk ^r. 1 erfolgt bei Trdina, Slum^ekgasse, in folgender v rduuug: auf die Lecn'tnua. lion I Nr. 5) am 19., 9ir. i! am 20., cm, Legitimation VI Nr. 1 am 21. Dezember. — Auf die Legitimation für deu achten Bezirk Nr. 4 wird die Kuhle bei Hridar, Vo-horic-gasse A3, m 0 rg e u erhältlich sein. — (Der Kohlenvcrlnuf für den zehnten Nezirt) wird beim Herrn Nn-ger iu den Magazinen der Krainischen Vali-ttcfcllschnft. und zwar auf Nr. 1 am 18.. auf Nr. 2 am 19 d. M. stattfinden. -^ l^ahrlartenausgabe.) Mit dem heutigen Tage !"""e ble Fahrkartenausgabe sür -; i v i l pc r f li u e u m Lmbach Staatsbahnhof „nd iu Laibach Unlertraiuer Nahuhos nach Statwuen in Ob.rlrain (m snahmlich der ^s^.< 7^ '"^' ""'"'"n .md darüb r hiuaus ^Ä /^ "?5 lachen Stationen werdeu von heute au nur m Üa , ba ch Ha „ p t ba i, u ti 0 i »nd zwar nur in beschränktem A u s m a' 7a^ge ebeu Das Ausste.geu be. den aulo.nn.enden Züqeu ist nicht beschrankt. ^ > >» — (Aufhebuna der Posibeschriinlungcn.) Von der Post-und Telographendirektion Triebt wird un« mitaeieiit- ^ folge Ausscheidens des ganzen hiernmtlichen Ämtvhereiche« «Ns dem PoftverbotSraume entfallen nunmehr hierbezlrl» «lle für solche Gebiete bestehenden besonderen Poftbefchriin. tl'naen. Demnach dürfen Nriefe nach dem Inlande, «ach ^e« l. u. k. Okkuvationvgebieten «nd nach Deutschland von nun an neschlllssrn nufncgrbcn wrrdcn. Tesgleichen sind nnch dcn obaednchtcn Michtunncn schriftliche Mittrilungrn in Wertbriefen und Pntctc,,, nuf dcn Abschnitten dcr Post-bcglcitadrcsscn und Pustnmucisungcn wicdcr zunclasscn. ^ iPerwcndnng ssrauer ^eldpostkarten.j Vom ersten Jänner angefangen dürfen für deu Vertehr zur Armee im ?feloe, seruer au verwundete oder lraute Military« r-soueu iu Cpitäleru uur die amtlich ausgelegten, oezw. die diesen rücksichtlich des Vordruckes uud der ^arbe volljläudig gleicheu privat hergestellten grauen ^eld^ postlarlen verlrendet werdeu. Note ^eldposllarten i.n'>' deu oou der Beförderung ausg?schlosseu. — Eisenbahnverkehr zu de»l Weihnachtljeiertagen ) Der grof;e Mangel an /,ahrbetriebsm>lleln uud die ver> schärfte Kohleuuot lasseu es als gänzlich ausgeschlossen erscheinen, daß anläßlich der lommeudeu Feiertage ge> teilte Züge oder Suuderzüge in Vcrtchr gesetzt oder überhaupt die zurzeit verlehrenoeu Tchuell» uud Per« soueuzüge verulehrt werdeu löuneu. Der Beförderung vou Zivilreiseuden wird auch dadurch eine Grenze gc> zogeu feiu, das; iu ersler Linie beurlaubleu Soldaten der Front die Heimreise zu dcu Feiertageu ermöglicht werdeu muß, ciu Bestreben, das gewiß auf die vollste Anerkennung uud Nulerstiitzuug ocr Bevölleruug rech» ueu darf. Auf diese Umsläude loird mit dem dringenden Ersuchen ausmerlsam gemacht, Reiseu um Weihnachten nur iu den allerdrinaendsten fällen z»> nuteruehmei'. und anch Nlwermeidbare Neisen tunlichst so einzulichteu, daß sie einige ^,eit vor oder nach den eigentlichen Feiertagen stattfinden. — postalisches.) Ernannt unirden: zu Postoifi-ian» tinnen die Postaspirautiuuen lHlsa l^zeipel siir Pola uud Natalia ^ebochiu sür Opi'ina. - Verseht wur-dell die Postosfiziautcu Virgil A e », v enull, von Pa» reuzo uach Trieft 1 uud Eügeu Hold von Kozina nach Gotlschee' die Poswssiziautiuueu Marin Binder von i^ pc^-ina nach Trieft 1 und Maria Ho runt von Klo» feljea unch Idria. — Aus ihreu Dieuslposten haben ver-zichtel: die Postossiziautinlieu Paula Modic in Bar» ^ola, Evelina Slaviua und Iusesine GiIly in Laibach sowie die Postauwärteriuiun (Gabriele ^ra^ ueti ö, Maria Cegnar und Cruesla N u r r i. — l^e» -storben sind der Poslossiziaut Älois Kreu iu ("ottschee lqesalleu aus dem ^elde der Ehre» und der Poslossiziaut Frauz P u c in Laibach 2. — lDns Zölibat der Postosfiziantinncn.j Wic die „Deutschen 'üiachrichten" lueldeu, lial eine oft vertretene ^orderuug der Pustadjul'ltinneu Ul'd Pl.^lofsi,',iautiuue:i, dcm Geiste der Kriegszeit enlsvr?ch?ud, ihre Lösung iu der Wcise gesunden, daß Postusfi,',ianlinnen, die nnude» steus 24 Jahre alt sind uud iv^nast.'ns jüus Dieustjahre nuszuweiseu habeu, lüuftighiu, auch weuu sie heiraten, im Dienste sollen verbleiben düi'seu. — (80. Gcburtstaa.) Der verdien st voll c slovenisäfc Komponist Herr ?lnton Focrster bcaeht at sich trol) seines hol>en Alters eine erftaAnliä)e Sckxiffensfreude betuahrt und pflegt noch immer eifrigst die Musik, der er seit jeher seine besten ilräftc geweiht. Erst unlängst hat er eine wirkungsvolle Wacht an dcr Adria vertont uud in dcr letzten Nummer des „Ccrkveni Glas-benit" sieben für gemischten Lhor eingerichtete Grablieder erscheinen lassen. - Möge dem trefflichen Musiker noch ein langer, ungetrübter Lebensabend beschicden sein! — (Vom Vollsschuldienste.) Der l. t. Bezirksschulrat in Laibach Umgebung l>al an Stelle dcs krankheitshalber lx-urlaublcn Oberlehrers Michael Pollular die ge!» locscne Supplcntin in Döbernit Justine Hiti zur Snp° pleutin an dcr zlrx'illassigcn Volksschule in St. Jakob an dcr Save bestellt und die definitive Lehrerin Antonia Praprotnil mit der interimistisch«,, Lcitunq dcr Scliule betraut. — Der l. l. Bezirksschulrat in Ädelsberg hat an Stelle der krankheitshalber beurlaubten Lehrerin Karoline Kriiaj die absolvierte Lchramtslandidatin Anna Tomöic zur Supplentin an der Volksschule in 'Niederdorf bestellt. — Dcr l. l. La-ndcsschulrat für Kraiu hat die Lehrerin au der Volksschule in Unterloilsch Äntonia V 0 hi nc. M i l 0 la mil Ende Deze,nber 1017 lranthcits. halber in dcn zeitlichen Ruhestand verseht. — (Tödlich verunalüclt.) Am Freitag nachmittags glitt die Dienstmagd Anna Pcr^in auf dc'm Iakobs-plahe a-uS und fiel fo unglücklich, dah sic tot liegen blied. — Memeindevorstandswahl.j ^In Stelle des aus Ge-suudheitsrücksichtcn zurüclgctreteuen Gemeindevorstehers Friedrich Perhavc wurde der Ausschußmann Joses Pe> trov<-i „Nur einmal in der Woche", ersttlassiges Lustspiel. Vorsühr.lno^dauer zwei Ttunden. Ausaug der morgigen Vorslelluugen um halb .^, halb 7 uud halb 9 Uhr ubcuos. Konzert der Piolinviriuosi,, ^luqelina Tvoboda in Laibnch. (5iu Tteru erster Gröf'.e ist >)ier iu stiahlen-dcm Ausstieg begriffen, ein uugewöhnlich f,u n„d Wien. lTic widerlmnrine Schwiessermuttes.» Vom tiirl^ schcn Spaßvogel Oodscha V.'asfredin wird erzählt l Einmal ficl seine Schwiegermutter beim Wäscl^etoaschen in den Fluß und ertrank. Die Leiche wurde nicht ssefundcn, und uuu suchte der ftodscka den Flus; ab, indem cr bis zur Quelle hinaufging. Da sagten die Leute zu ihm: „Du kannst doch unmöglich eine Leiche finden, indem du de« ^lutz aufwärts gehst. Du mutzt in der Nichtung gehen, in dcr das Wasser fließt." Der Hodfcha aber fchüttclte den Kopf und sagte: „Ihr wißt nicht, wie loiderhaaria, sie ftet» gewesen ist. Sie machte alles anders als andere Leute. Laßt mich nur! Ich kenne schon ihren Cl)aralter." Ver Krieg. Telegramme des l. l. Telegraphen'Korrespondenz-Vnrean«. Osterreich-Nnaarn. Pon den Kriegsschauplätzen. Wien, 15, Tezcmber. Amtlich wird derlautbart i-'x Dezember! Östlicher Kriegsschauplatz: Waffenruhe. Die Wafsenstillstandsvcrhandlnnqrn luerden fort» gesetzt. Italienischer Kriegsschauplatz: Die Truppen des lyener.ils der Infanterie Allied» Krans haben trotz heftigster Gegenwehr die italienischen Stellungen aus dem (5 0 l (5 a P r i I e genommen, wobei sich die Infanterieregimente? Ar. lU und K« besonders auszeichneten. Ans dem Monte Perl»ca wiesen alpenlän-bische Bataillone mehrere feindliche Angriffe ab. i fulgen lafsen. Die Auswahl und die Cntsendnnq uun Beoolt-mää)tissten zu diesen Verhandlungen isl im Zuge. Bis zu dcm ^ujammentrillr der Aev»llmächtiqlen werden dil bereits seit Beginn der Nassenslillslandsuerhandlun. gen in Vresl-^iwwsl anwesenden Vertreter der gcnann-ten Neqiernnssen nlwerbindlichc Vorb?fprechunqen über die cinznleilenden ^rieo^nsuerhandllin^cn pflegen. Mit dielen Vorbesprechungen wnrde i)eute begonnen. Der Kaiser in Mähren. Prerau, l6. December. Allf dev Ncisc nach Qlmüß passierte Tcine Majestät henle früh den Vczirl Prcmn. Die Nachricht von der Antlinst Twiner Majcstnl der» breitete sich rasch im ganzen Aczirte und es sirömte die Ttadl. und dic ^anobeoöllernn.q in Massen ycrbei, um 5cm geliebten Monarchen ^u hlildiczen. In de^ ^la» tiun Prerau halten auf dem Bahnhofs der Tiatthalier von Mähren Dr. Freiherr von Heinold, das üs» fizierskorps mit dem Stal'linZlo.lüiandanlcn Ma'zor Horal, die ötadlvertrclung, die Geistlichkeit, die landcs-fürsllichen Behörden usw. Aufstellung genommen. Um 8 Uhr 5 Minuten fuhr der Hoszuq in die Station Pre-rau ein, während die Musikkapelle die Volkshymne in» wnicrtc und die Anwesenden Tcine Majestät mit brcu» seudeu, uicyl enden wollenden Tlaua^insen begrüßten. Der Monarch verließ den Wagen, nahm dic Meldung des Statthalters, des Leiters der Bezirtshauptmann-schast und des Militärstalionstommandanten entgegen, worauf der Bürgermeister von Preran im Namen der Bevölkerung Seine Majestät begrüßte. Mit huldvollen Worten erwiderte der Monarch die Anjprache des ^'ir-germeisters. i2eme Majestät bestieg nach einem Axfe^ halte von mehr als einer Viertelstunde den Wagen, worauf sich der Zug unter den klängen der Volkshymnc und unter dcm brausenden Jubel der Bevölkerung in Bewegung setzte. Olmüh. 16. Dezember. Seine Majestät dcr Kaiser weilte hier, um der Einweihung der Garnisonstirche zu Maria Schnee und des tzeldensriedhofcs in Oernovir beizuwohnen. Die Bevölkerung bereitete dcm Kaiser «inen begeisterten Empfang. Auf dem ganzen Wege war dcr Monarch gleichfalls Gegenstand begeisterten IubelZ, so auch in Prerau, wo Seine Majestät die Reise zu kur-zem Aufenthalte unterbrach. Lundenburg, 16. Dezember. Seine Majestät der Kaiser hat dcm Kardinal Fürsterzbischof von Olmüh Dr. Slrben 9 ly Hrcihcrrn von H ristiö beim Be-suche im fursterzbischöslichen Palais den Verdienststern vom Noten Kreuze mit der ssriegsdetoration gleichzeitig OU einem Allerhöchsten Handschreiben, das das )llma> nilärr Wirken des Kirchknfürstcn würdigt, üveraeben. Rückkehr des Kaisers. Wien, 16. Dezember, Seine Majestät oer Kai > ist heute um 555 Uhr nachmittags von olmüh in ^ , eingetroffen und fuhr vom Nordbahnhose zum Mini-stcrium des Äußern. Nachdem der Monarch de,n Mi. nister des Äußern Grasen Czernin einen Besuch abge» stattet hatte, setzte er dir ^ahrt nach ^axenburg sort, wo er noch abends den Fnrstprimas Kardinal Dr. Cser» noch in Audienz empfing. Der Kricgozustand mit Pauama. Wien, 16. Tczember. Hie Nationalversammlung und der Präsident der Republik Panama haben den Kriegszustand zwischen Panama und der österreichisch» ungarischen Monarchie mollamiert. Veutjches Melcy. Bon den ötriegsjchaupiützen. Verliu, 15. Dezember. Das Wolsf»Bureau meldet: Großes Hauptquartier, 15. December! Wcftlichcr KllegsjchaupiaK: Heereezrupfx des Kronprinzen slupprecht von Bayern. Seit mehr als vier Wochen hat der (ingländer seine Angriffe in Flandern eingestellt. Seine gewaltige, auf den Vesip der flandrischen Küste und die Vernichtung uu>ercr U-^otbasis hinzielende Oflenzivc tann somit vorläufig uiö abgeschlossen gelten. Iast das ganze engli» sche .^eer, verstärit durch Franzosen, hat über ein Vier« telzahr laug mit unserer iu plaudern steljeuden Armee um d»e Entscheidung gerungen. Deutsche Zühruug und deutsche Truppe» haben auch hier deu Tieg dauougelra» gen, während wir an anderen Stellen durch gewaltige Schläge den Ieind niederwarfen. Die MHerjolge des englischen Heeres in Zlandern wurden verschärft durch die schwere Niederlage, die cö bei lHambiai erlitt. Nördlich von Ghcluuelt wurden dei erfolgreicher Unternehmul^g gegen die englischen Linien im Echwf;-parke von Poezelhoet ^ Offiziere und 15 Mann gefall-gen. Ein nächtlicher englischer Gegenangriff zur Wieder» eroberung des verlorenen Geländes scheiterte. Von der Tcarpe bis znr Oise war die englische Ar» lillericläligteil rege. Starte, ^enerüberfälle lagen ank Abende, während der Nacht und am frühen Morgen auf unseren Stellungen. Die Absicht eines englischen An» grifses östlich von Vullccourt wurde erkannt und seine Ausführung durch unser Vernichtungsfeuer verhindert. Heeresgruppe des Herzogs Albrecht von Württemberg: Im Thanncr Tale wehrte unsere Grabcnbefcchung den Vorstoß einer starten sranHüsijchcn Ertundunggab» leilung ab. Östlicher Kriegsschauplatz: Die WaffensUllslandsverhandlungen lrurden sorl» gesetzt. Mazedonische Front: kleine Vorfeldlämpfe westlich vmn Lhrida.See. Auf der übrigen Front blieb die Gpfechtstätigteil gering. Italienische Frout: Aus den dämpfen der letzten Tage äwijcheu Vreuta und Piaoe blieben l0 Offiziere und mehr als ,t baocu hat in ssocscmi zwischen dcr rumänischen Armee nbcr. ..Socialdcmotrntcn" mel« oci aus Ttochliolm: Ter bolj.^cvitische Zusandte in S<rb. front wurden 8 Volj^viten unb 1 Ukrainer ae»l>äl)It. Im Bezirke ^rasnöjarKt erhielwn die Eozialrevulutionäre 2^.622, die. Volj5euitcn W75 nnl> l>le i^aortten 214 Stimmen. Stockholm, 15. Dezember. Me, „Pmbda" meldet, or« hielten die Voljöetiileu bei der Wahl in bie imrftituierende ^rsamm!lu,ch in Rostov die Majorität T>id Türkei. Vcricht de» Hauptaunrtierö. ilonstantinovel, 15. Dezember. Bericht des oölnani-schen Hauptquartiers vom 15. Dezember: An der klein-asiatischen Küste lourden die Inseln Messonissi llnd Pwta von un3 bcseHt. Die Taifunlatastrophe in Japan. Bern, !5. Dezember. „Petit Marscillais" inc^det nach dcm ani 1,4. Dezember einste^roffenen ..Japan Adbcrtisei" über die Taifunkalastrophc in Japan folgendes: Die Iahl der Toten ift ungeheuer. Der Sachschaden übcrstei^ 250 Millionen Fransten. 300 Häuser sind zerstört, 150.M Häuser übcischlvemmt. 200.000 Porsoiren sind obdachlos. Mehrere Dörfer in oer Umgebung von Tolio find vollkommen zerstört. In Sinamura fand mcrn A000 Tote. Eil« kleine Insel dci Trllyasu ist verschwunden, deren Veloohlrcr, sulb uinyelommen. Theater, Knust unb Literatur. lttaiser.Franz-Iosevli-Iubilaumdllleater.) Tw^- abend. — Der Freitag Abend lx^rspiach uns cUoas ?klßer-aetvühiilichcs und braMe »nndeitcnö etloas UnqelvohnteH. Attherhalb des Nahn,e,rs dcr Theawraiiffuhrungen brachte die TanMni'tlerin Claudine Margit und, Herr Josef Hülx-l, au^ Münche-n melodramatische, mimische iuit» Tanzdardi«iungen^ die zunächst den Charakter dcö F«md-artinnr zeigen. Den Anfang machte „Myrrhinc". c^n orientalisches Tanzmimodrama mit Musit. Die Mimo-dran«n. Monodrame». Pshchodramcn u. ä. hatten itz» Blütezeit, als man daran ging. die alien Weae der Dr^ matil zu derlassen und unbeoinsst Originelles zu schafton, lvobei man das eigentlich Schwierige und Poetische avj die Darsteller abwälzte. In dicsem Falle handelt es sich jedoch Am eine Alxrrt doS Balletts, um die Dauslcllunss von Handlungen und Seclenbewegungen durch Mimik unb Tanz. wie wir es z. B. in der Tanzdichtung „Faust" vpn H. Heine gedacht schcn. Nun find ^bärden und Gesichts-ausorull geWitz bedeutende Unterftühm^cn und Negleit-erscheinungelr dor dranmtischen Rede,, jedoch nicht S zlveck; e-rst unse-rer ^leit mit ihrem unbestreitbaren Vtwniaö tochtrr nnd der ausgesprochen antike Naine, ^iainbnsev für den mittelalterlichen Molmmmodanerfürsten. Solche Na-men evwellcn von vorneherein bestimmte Vorstellungen. Herr Hübe l gab dcn Fürsten mit ruhiger Haltung, etwas thcntrnlifchen (^bärdeu und Mienen, für den Märchen^ charntv,.^ durchaus passend. Seine derbe, untersehte Ge- stalt, die wuchtigen Handbewegungcn, das breite Gcsich: gaben das sozusagen „Irdische" und Menschliche gegcn-i'lbcr der ätherischen Tänzerin. Frl. Claudine Margit halte das wunderer (^heimnisvollc. das lüstern Dämonische zu verkörpern. Ihre fast überschlante Gestalt patzte dazu ebenso >vie die fremdartigen Venx'ssunyen und Biegungen, die wohl zunälifst ein lopfschüttelndcs Staunen erregt I)al>en inochten. Aber es war viel Stil darin, man sah, daß nicht eine billige Ballettwirtuna. erzielt werden sollte, sondern daß dies wirtlich studierter Orient, vielleicht deutlicher: eine Mischung von arabischen und indischen Anregungen nxn'. Vcwegliche und wirlsaine Augen-technil, sehr sprechend Hänöc und sunbekleidete) Füße lliirllen mit: eö> schien alles so leicht lind unkörperlich, alles war Linie, nirgends lrnrrte es wie menschlich. Die Füße stützten kaum den Körper, sondern glitten über den Voden und spielten mit dein Teppich, die Hände leiteten nicht ilraft vom Vlörpcr nach außen, sondern hingen oder strebten um den Körper wie angefügte Ornamente; kurz, es loar ein launisches Linienspicl von ganz eigenartigem Meiz. Nicht umsonst wiederholten sich die bezeichnenden Schwimm- und Flugbewegungen, die fremdartige Hand-Haltung, der sprungarliga Wechsel vonlustvollem Tanz und plötzlichem Gemütsa'Usbruch. Daneben bewährten sich auch die Hintcrgrundsfiguren des Wahrsagers (Herr Weh, land) mit sehr lebendigen und dramatischen, aber stellenweise eintönigen« Bewegungen, Fatine ^oas uns neue Frl. Hlovin). sicher im Auftreten, sehr ansprechend im <5>e. sichtsausdruck und die stuinine Dienerin (Frl. Schwarz). - Die Meile Abteilung brachte einen orientalisct)en Tanz und die Tanzdichtung „Narziß", deren mythologischen Sinn wohl der Tanz nicht klarer machte. 1U>erhaupt trat elwac-Ermüdung ein. da sich die Bcwessnngen und Tanzrhhihmen Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Anteilnahme anläßlich des Ablebens unserer innigstgeliebten Gemahlin, bezw. Mutter und Großmutter, der Frau Marie Sušteršiè sprechen wir allen unseren tiefempfundenen Dank aus. Ganz besonderer Dank aber sei den Spendern der herrlichen Blumen sowie allen jenen, die die unvergeßliche Dahingeschiedene auf ihrem letzten Wege begleiteten. 3443 Die trauernden Hinterbliebenen. wiederholten. Etlvas anderes bot das Märchen von Faun und Nymphe, mi: dem der Abenb sckloß. Herr Hü del gab dcn Faun, kaum mehr crlennbe lmll» lounnene Abtvechslung, ein froher Angenschmaus. eine interessante Stilprobe. „Die blaue M/Nds." Schwank von A. Engel und I. Horst. - Die tolle Szcnenflucht unb Witzeiagd, die dieses nicht gerade zartsinnige, aber unterha'IK-'nde Stück erst genießbar macht, tam Samstag, von einigen Stockun» gcn abgesehen, recht gut zur Geltung und erze-ugte viel heitere Stimmung. Ob es wohl viele gewesen sind. denen die französischen Namen und die französische Umgebung wehe getan bat? Man hat vielleicht gedacht, dadurch die leichten Sitten und die Frivolität begründen zu müssen, es wäre aber vie-llcicht mit einer näher gelegenen Um« gcbung auch gelungen, kriegszeit! Gespielt wurde sehr geschickt und unterhaltend, vor allem war Frl. Borken dieomal in einer anderen Rolle und nni anderen Mitteln. Dnneben der herrschend mächtige, doch betrogene Eisen-bahndnettor l,Hcrr Spielleiter Hardtmuth), der ehrgeizige Nobin. immer in Angst und Verlegenheit sHerr ,<5einz>, und der schnüffelnde Schwerenöter von Schwiegervater (Herr Alexander, als Gegenstück. Ferner die betrogene Gattin, die sich zu revanchieren sucht (Frl. Wolff), und die ehrliche, die dies nicht versucht (Frl. Hilbebrandt) und sonst noch ein Gewimmel passen, der Nebengestalten (die Herren Weh land, Sichra. .Hans und Fritz Steiner sowie die D-amen E m ba che r und Schwarz) sorgten für Zerstreuung unb Erhette. rung. Dr. Iauker. Vc-rontwol-tllcher Redakteur: Anton ssuntel. Besteingeführte inland. Lebensversicherungs - Anstalt I welch© die Lebens- und Kinderferaicherang mit und oha« I nrztl. Untersuchung hotreibt, I sucht einen tüchtigen, redegewandten Herra als Vertreter I für Krain mit dem Sitze in Laibach. I Nur intelligente Herren, welcbe die wahrscheinliche I Ki^oung für diesen Heras huben Tn1j?«n unter Ansjabe »on I Koferouzen uuil do« AU''m. auflführllohe Offert» unter I »,P«n»loner« >l im Stallung Hr. 73" in . Na podsta?i to/be oiredii so je narok za ustno sporno razpravo o tej tožbi na 18. decerabra 1917, ob 9. uri dopoldno pri tem sodišèu, soba ät. 2. V obrambo pravic toženca se po-stavlja za skrbaika gospod Franc Škufca, posestnik v Sp. Brozovem St. 7. Ta skrbnik bo zastopal toženca ¡ oznamenjeni pravni stvari na njegovo novarnoBt in stroSko, dokler ae ali ne oglasi pri sodniji ali si ne ime-nuje pooblašèenca. C. kr. okrajna sodnija Višnjagora, odd. II., dne 12. decembra 1917. 3401 C 93/17/1, C 94/17-1 Oklic. z°per l.) Matijo Rarauta j Met-liko in 2.) Markota Mac iz Oc Lo-kvic, katerih biraliSöe je ii«»r .no, sta se podali pri c. kr. okrajni sodniji v Metliki po ad 1.) Marjeti Itamuta u, Metlike in ad 2.) Janezu Mac iz Gor! Lokvic tožbi zaradi ubrisa ter-jatev po 870 K in 300 K. Na podstavi tožb doloèil Be je narok za ustno razpravo na 28. decembra 1917, ob 9. uri dopoldne, pri podpisani sod-niji, soba št. 20. V^bramb) pravic tožencev postav-Ijeni skrbnik gospod Jakob Ogrizek v Metliki bo zastopal toženca v o^na-raenjeni pravni stvari na njuno ne-varnost in stroške, dokler ae ali ne oglasita pri sodniji ali ne imenujeta pooblašèeuca. C kr. okrajna sodnija Metlika, odd. II., dne 7. decembra 1917. 3349 E 27/17/5 Dražbeni oklic. Dne 29. decerabra 1917, ob 10. uri dopoldne, vršila se bo pri tem BodišÈu dražba posest^a Josipa Intiharja iz Staregatrga žt. 57, vlož. St. 18, 19 in 65 kat. obè. Staritrg, seatoje^ega iz hiSe v Staremtrgu, vrta, senožeti, treh gozdov in gmanjskifa pravic. Cenilna vrednost 4100 K, naj-manjii po.üdek 2733 K 32 h. C kr. okrajno aodišèe Lož, odd. IL dne 26. novombra 1917. GebB jeden Monat V» Liter Petroleum fur täglich 7> Liter Milch und tausche Zigaretten gegen Kohle oder Holz. Adreüso in der Administration dieter Zeituug. "&M, 2—t Ein eleganter, weißer, wattierter Plüschmantel für Kinder von 2 bis zu 5 Jahren, dann ein : Kinderwagen (Liege- und Sitzwagen) mit echten Gummirädern - und ein Kinderstuhl, beziehungs-} weise Kindertisch ^i a-i ' sind zu verkaufen: - Heugasse Hr. ?, I. Stock, links. zwischen 12 Uhr mittags und 2 Uhr nachm. Mittlerer oder großer ¦ Wachhund Ij (Kettenhund) zu kausal gasachl Geä. Anbote (inklmiro Kiste, ab eio«r SUtion) erbi" LDas Buch'i | zu Weihnachten 1917 | | im Zeichen des Krieges. § I im Felde L g ist nicht nur der Mann etwas wert, sondern gj 2 auch ein gutes Buch. Wie Tausende von Zu- 2 g* Schriften aus dem Felde erkennen lassen, m L besteht ein Bedürfnis nach guten Büchern, fo 2 Jedem Feldpaket sollte daher auch ein Buch W beigefügt werden. A y 2 2 7 vVo ? ^8 2 I % i Kleinmayr & Fei Bamtei I | Laibach | M Kongreflplatz N^r>- 2. n