Laibacher Zeitung. ./k 84. Mittwoch am «4. April «5 5« D!« ,La!bach,r Z,itu!,q" erscheint, mit Ausnahme der Sonn- uno ss.iertaqe. läßlich, uno lnsset sammt den Beilaqeu im Comptoir qan,jährig ll il.. ball'jählig ö il. 30 lr, >»,t .ss" e »lband !», (ll'ülvtc'ir qaiizjährig l2 fl.. l,a ! l'i>> l,ri q Nil. F»r oir Ziüllllung iu's Haus iluo hc,! l'jä ^» r i q 3N fi. meln z,i siüiichtrn. M i t der Pl'ii l'or li" fr,i a<"< i>ä s'ri.i unter Kren^in" »»d qedr»»-fter Ndressr 15, ss., halbjähriq 7 si. 30 lr. - In serati on sqeftii l, i fiir eine Svalt<-nr dleim.iüsse 5 lr. (l. M. Inserate bis 12 Zeilen loslc» < fl. fiü žl Mal. 5<» kr. snr !i Ma! „nd tft lr, n'r 1 Mal finlmckaltsn, 3» diesen Mebichr/n ist »ach dem „provisorischen Vcsche Vom N. November l. I. für Inslrtionssiämpcl" noch ege vom Professor Leopold Neumann, ul "nmdeutlastm,g m Oesterreich vom Professor StNbimauch, über das Kir-cheiwermögen vom a. o. Proftssor Huze. Professol Philipps, dcr sich gegenwärtig ,n München bcftudel, um in den dortigen Bibliotklen Material« für seme Klrchengeschlchte zu sammeln, wird seine Vorlesungen über deutsche Reichs« und Recktsgeschichle fortsetzen. An der Medicin tragen 29 Professoren und !tt Docenten .'!<» medicimsche Gegenstände vor. Die philosophische Facultät zahlt «« Vortrage, gehalten von !<> ; ..fsssoren und I.'l Docenten und Lehrern. Der „Wlener allgemeine Hilfsverein" hat an die Bevölkerung Wien's eine Aufforderung er^ gehen lassen, sich an der nut dem Vereine ' ^ neu „^v.-!,a,!'1.ill" !N belbell.gcn. ?!<' ,vl Einlage muß wenigstens A kr. (5M. und darf nicht mehr als 2 ss. EM. betragen; sie beginnt mit Ende April, und muß durch 30 Wochen fortgesetzt werden. Im ^aufe des Monats August hat jeder l' mittelst e.nes Zettels zu erklären, welche . dürfuisse, ob Holz, Kohlen, Erdäpfel, Mund- oder Semmelmehl, Schmalz oder Seife er dafür in Empfang nehmen will. Die Einzahlung geschieht bei den betreffenden Bezirks-Directoren. Dieser Verein verspricht für die Armen eine große Wohlthat zu werden, denn die Vorräthe werden im Grosien angekauft, und jeder Thellnehmer erhalt dadurch seinen Bedarf zu dem Ankaufspreise, während er ihn letzt durch den Zwischenhandel sehr vercheuert beziehen muß. Möge die ?s"!l" ^m.) ss,s diesen verein eine allge« meine seyn. — Der Herr Minister Graf v. Stadion «st so weit hergestellt, daß er im Somm,r eine Badereise zur gänzlichen Erholung anzutreten beabsichtet. — Die s. g. Silberfuhren aus Schemnitz treffen letzt, wie vor dem Jahre 1K4K, wieder regelmäßig in jedem Monate hier ein und bringen durchschnittlich einen Metallwerch von 30—40.000 fl. tzM. m die k. k. Münze — Ein ^ngcnieni cmk- ^ lich der IndustrleaubsteUlMg >> ,^ i Verbindungen anknüpfte, wird regelmäßig die ' nuugeu iuteressautss Maschinen und vorzüglichs, » ten aus England hierhersenden, um solche m I ! l ;n legen und mittelst regelmäßig erscheinender Hefte zu angemessenen Preisen in Verkauf zu setzen. — Das Gold- und Silber-Einlösungsamt ^ k. k. Münzamtes in Wien gibt nun auch Gu. und Thalerstücke mit dem neuen Gepräge vom ^ahre 18^2 aus. — Der „?. B." w,ll wiss?» daß bei Berathung der M 34 und 3« dec patentes vom AI. December INl, d.e historische., Rlchte der Krou-landcr überhaupt nnd msbesondere Tirols alle mit dcn Negierungsgrundsätzen nur irgend vereinbarl.che Verüclüchtigung finden werden, dasi bei der Vonsti-tuirung der ^'andesausschüsse den herkömmlichen Verhältnissen thunlichst werde Rechnung getragen werden, »nb daß luSbesondere dem i!ande die Mogllch« fett unbenommen bleiben werde, seine Wünsche und Bitten unmlttelba» "' ^i' Stufen de^ " l> ?ln^l ncs zu bringen. ^om hohen M.nlster,uln fu cultur und Bergwesen ,st «.,„ Oomit« er, chcs zum Zwecke hat, diejenigen stellen, uach welchen bei Beobachtung der Kai k.aukheit vorgegangen werden soll. Es sollen socmm dlesc Beobachtungen in größter Ausdcl""" ' >' sassendsten Sinne gemacht werden. M c. l/omit's sind: Mlnlsterialrath und SectlonSchef V-arl Ritter v. Klenle, ^.-^. ^ .. ^,.^ ^ ^^ Prof. Dr. Unaer, P, ^ hrotter, Dr. Krail. Director des meteorologischen InstttntS, Wirthschafte, ratb Oberle, und als Secretar MlNlster.alconcipist Dr. Schlner. - Zwischen de^ sterre,chischen unc^ französischen Regierung »st e»n Uslen^nkommen ge« troffen worden, nach «chhs«, q.lxinlickc Schreiben, weuu sie nicht von bef»«d«»r ^denl,»,., s,„d, ohne Dazwischenkunft der Gerichte eiufach ,m dlploman« scheu Wege nach Frankreich gesendet werden können, ^ü ^ >ll..., »^ <-« sich um Vorn.chme yerichtllcher I«tt Acte handelt, muß die Competenz der ersuchende!! Behörde durch Legalisiruug dargethan seyn. — Der „Lumjr" schreibt, daß das böhmische Museum um zwei werthvolle Schaustücke reicher ge-worden ist; es sind dieß die mit lateinischen Epitaphien versehenen Grabdenkmäler der böhmischen belehrten Mathias Kolin von Choterina und des berühmten Arztes Adam Zaluzansky von Zaluzan, der in seinem bereits im Jahre 1.'»!>2 herausgegebenen Herbarium Principien anssprach, auf welcbe im Jahre >73^ Linn«' sein System basirte uud der sich auch um die Einführung der Anatomie als Lehrgegenstand auf der Prager Universität verdient gemacht hat- - Dasselbe Blatt meldet anch. daß in der Nähe von Neuern (im vormaligen Klattauer Kreise» cin mit Silbermünzen gefülltes Gefäß gefunden wurde. Tie Münzen sind alle vor dem Jahre UN 9 geprägt uud eS scheiut, daß sie im A0jahrigen Kriege vergraben worden sind. — Der projectirte Bau ciuer zweiten riesenhaf-ten Brücke in Venedig über den großen (?anal wird nächstens in Angriff genommen werden. Der Ingenieur Neville ist mit der VoUführuug dieses, die bedeutende Summe von einer Million Zwanziger in Anspruch nehmenden Werkes beauftragt worden. — Die Eisenbahnfrage in Galizien betreffend erfahrt man Folgendes über den Entwurf des auszuführenden Planes: Die Strecke von Dembica nach Iaroslan ist bereits ausgesteckt. Die projectirte Strecke von Przemiol nach Lemberg und sodann weiter nach Brody wird gleichzeitig «n Angriff kommen, wahrend d«e Nordbahn nach Brody entgegen bant- Eine zweite Frage bildet die Verbindung der galizischen mit der ungarischen Bahn; über diese Linie liegen mehrere Pläne vor und man glaubt, daß jener mit der Linie von Tarnow über Eperies nud Miskolcz nach Pesth den Vorzug erhalten werde. " Im Großwardeiner Regierungedistricte sind an Urbarialentschädignngs-Vorschüssen im Monate März d. I. N4.040 fi. 36'. kr. (5M. angewiesen worden. Aus dem Grosiherzogthum Posen wird ein eigenthümlicher Fund mitgetheilt. Bei der Anlage der preußischen Ostbahn hat es sich herausgestellt, daß fast auf der ganzen Linie längs derselben Bernstein vorhanden ist, so daß viele Gutsbesmer sich veranlaßt sahen, Bernsteiugräbereien einzurichten. Die Versuche sind so glücklich ausgefallen, daß mehrere Gntsbesiyer jahrlich für 16—20.N00 Thaler Bernstein verkaufen. Zwar ist dieser Bernstein grösitentheils braun und für die Verarbeitung wenig zu gebrauchen, jedoch sindet man auch große, bis zu eiuem Pfuud schwere Stücke rou der schönsten gelben und weißen Farbe und von großer Durchsichtigkeit. Ein weiterer Beweis, daß ehedem die Ostsee den ganzen Norden bedeckte. Vrünn, 7. April. Mit dem hentigen Mittagszuge kam Ihre kaiserl. Hobeit die Frau Erzherzogin Ellsabeth sammt Gefolge lm erwünschtesten Wohlseyn aus Italien hier an uud wurde von Ihren Ercellenzen dem Herrn Statthalter und dem Herrn Landescommandirenden und sonstigen Antoritäten im Bahnhofe erwartet uud empfangen. Lemberg, 1. Aprll. Die Hierlandes auegebrochene Rinderpest ist in progressiver Abnahme be-gnssen. indem sich nicht nur die Zahl der Seuchenorte »n dem letzten halbmonatlich«'!' Zeitabschnitte abermals um 5 vermindert hat uud d»e Seuche insbesondere in dem Tarnopoler Kreise bereitS vollkommeu nnter-druckt ist, sondern selbst uuter den noch ausgewiesenen ' ^euchenorten nur 2 solche vorkommen, in denen m ) /"' """legenden leNen Rapporten noch ein Krankenstand verblieb. München, 4. Avril ^.. » ^ ^ ^> . '»""- D»e Kammer der Reichs, '"be trat m chrer gestrig«« ^iyung sämmtlichen Be,chlussen der Kammer der Abordneten über das Budget uud ^luanzgesey einstunmiq «„d ohne Te-batte bei. In Betreff der Bergung der Emkom' lneusteuer wurde bejchlossen, zwar h«, der ^^^.. Ansicht zu beharren, jedoch von Wiederholung «ines formlichen Antrages zum Behufe der Erzielnng eines Gesammtbeschlusses Umgang zu uehmeu. Ueber beide Vorlagen ist nun Gesammtbcschluß erzielt. In der gestrigen Abendsiyung der Kammer der Abgeordneten verlas Fmst Wallerstem zwei Iuter-pellationeu, deren eine die Zollverhältnisse, die andere die Gerichtsorgauisatiou betraf. Hierauf wurde der Gesammtbeschluß beider .^amineru, bezüglich des Budgets und des Finanzgesches verlesen, und sodann vom ersten Präsidenten eine kurze Uebersicht des Staubes der Geschäfte ,m gegeuwärtlgcu Augenblick gegeben, uud die nächste Siynng auf deu 1'». d. M. anberaumt. Gera, :j. Aprll. Der Landtag hat die Bera-thuug der revidirteu Verfassung beendigt uud diejenigen Paragraphen, welche unverändert aus der Ver-fassnng von ltt4!) in die neue übergegangen wareu, ohne weitere Discnssion angenommen, auch dem Autrage des Ausschusses beigestimmt, daß die Land-tagsperiode vou 2 auf A Jahre verlängert, uud daß derjenige Abgeordnete, welcher sein Mandat ohne Genehmignng des Landtags niederlegt, nicht wieder für die laufende Schnngsperiode gewählt werden dürfe. -' Völlig unerledigt blieb auch auf diesem Laudtage die Frage wegen des fürstlichen DommialvermögenS. Vraunschlveig, 2. April. In der gestrigen Siyung der Abgeordnetenversammluug kam ein Schreiben des Ministerinms zur Mittheiluug, welches beantragt, daß die Versammluug nach Erledigung der jeyt vorliegenden Geschäfte bis zum l. November vertagt, uud zugleich der ständische Ausschuß bevollmächtigt werde, eiue noch weitere Vertaguug genehmigen zu dürfen, wenn dann die vorzulegenden Ge-senentwürfe noch nicht beendet seyen. Gotha, ll. April. Vor Knrzem hat sich ein Comit«' ans Mitgliedern der sieben Städte, welche durch die projectirte Gotha-Göttmger Verbindungsbahn berührt werden sollen, nach Berlin zum dasigen Handelsmiliisterinm begeben, um die Erlaubuisi zum Bau der letzteren durch das preußische Eichsfeld zu erwirken. Dieselbe ist auch gegebeu, und zugleich die Zusicherung ertheilt wordeu, daß daS preußische Gouvernement an den Vorbereitungsko.steu partizipireu wolle. Es bleibt demuach schreibt die „Lpzg. Ztg." - nur noch die Vertheilung dieser Kosteu auf die drei, bei jener Bähn betheiligteu Lände» (Preußen, Hannover, Gotha) übrig, uild wird dieselbe von den betreffenden Regierungen demnächst regulirt werden. Die Nivcllirungs- und Ausmessungvarbeiten werden deßhalb schou im laufenden Frühjahre beginnen. Zugleich ist minmchr die Bauliuie defiuitiv festgestellt worden und wird dieselbe von Göttingen über Heili-a/ustadt, Dittgelstädt, Worbis, Mühlhausen, Lan-qensalza bis Gotha, also anf der Handelsstraße des Mittelalters, geführt werden. S ch w e i > Vern, ^. April. Die Berner Nadicalen, uuter welchen die Aufregung iu Folge des langen Hin« ausschiebeus der Abstimmung über die Abberufung des großeu Rathes vou Tag zn Tag steigt, wollen nun den Buudesrath um die Intervention des Bnn-des in dieser Angelegenheit angehen. Zn diesem Zwecke werden in verschiedenen Theilen des (5antonS Petitionen herumgereicht. Eine derselben, welche >, den Vo>''l's->^ ^ll>s<^ und seine 'Anhänger erklärten, obgleich sie den Frieden wollten, sey eS >el)t fur eine Anssöhnnng in der vorgeschlagenen Form zu spät, mau müsse dem Gang der Ereignisse seinen Lauf lassen. Eiue Erklärung der Radicalen aus dem Oberland theilt diesen Sach-verhalt dem Volke mit. Allgemeines Nedaneru sindct nicht nur bei den eidgenössischen Behörden, sondern auch bei dem ganzen Publicum die bevorstehende Abreise des bisherigen österreichischen Gesandten, Ritter L. v. Thom, der seine Entlassung von diesem Posten ans Gesundheitsrücksichten begehrt hat. Der „Bnnd" sagt in Bezng auf diesen Verlnst: „Hoffen wir, daß sein Nachfolger mit gleicher Gerechtigkeit, gleicher Sachkenntniß die Verhältnisse der Schweiz benrtheilen, uud dadurch zur Fortdauer guter Nachbarschaft befragen möge." Italien. Turin, (i. April. Der französische Gesandte, Hr. v. Buteuval, hat eine Urlaubreise nach Paris angetreten. — Die erste Nummer der Wochenschrift in französischer Sprache: „Journal de Turm", redi-girt vou dem bekannten Russeu Golowin, ist bereits erschienen. V c l g i e n. Vriissel, 4. April. Der Senat hat vorgestern einstimmig mit :l7 Stimmen den von dem Kriegsministerium verlangten außerordentlichen (5redit von 4,700.000 Fr. bewilligt und darauf mit 24 gegen !l Stimmen den Handelsvertrag mit dem Zollverein genehmigt. Die Repraseutantenkammcr hat sich heute bis zum 20. April vertagt- Die „IntV'pendance" widerspricht dem Gerüchte, als sollten die nach dem Lager von Bcverloo beorderten Bataillone dort ein Beobachtnngsheer bilden; das Lager hätte, wie in frühern Jahren, nur die Einübuug der Truppen znm Zwecke. D»< gebildeten dritten Bataillone sollen die Festungen beseltt halten.-Victor Hugo läßt erklären, daß er nicht die Erlaubnist nachgesucht habe, nach Frankreich zurmtkehreu zu dürfen. .Fran k r e i ch. Paris, .'l. April. Der „Moniteur" enthält einen Auszug aus dem Protocolle der Eidesleistung der Mitglieder dcs (sassationshofes. des obersten Rechnungshofes und der ersten Präsidenten und Ge-neralprocuratoren der Appellationshöfe. Am 4. Abends um !> Uhr begaben sich die betreffenden Mitglieder des (5assatlonsl)ofes, nnd die ersten Präsidenten uud Generalprocuratoren in das Elys«e, nm den in der Verfassung vorgeschriebenen Eid in die Hände des Präsidenten der Repnblik niederzulegen. Man versichert, daß dem legislativen Körper nächstens ein Antrag auf Verbesserung der Begräbmß-geseye vorgelegt werden wird. DaS Pantheon soll am 1'l. Mai dem Gottesdienste wiedergegeben werden. Die Verfassung für Algerien soll dnrch einen SeuatSbeschlusi geregelt werden. Der amerikanische General, «pe.ster.Watt, ist in Paris angekommen. Er wurde von der Regierung der vereinigte!» Staaten nach Frankreich geschickt, um die besonderen Waffengattungen, vorzüglich die Jäger von Vmcennes, kennen zu lernen. Die amerikanische Regierung gedenkt ein TrnppencorpS dieser Art zu errichten. Die Fregatte „La forte" wird ehestens mit einem Convoi Deportirter nach Gnyana abgehen. Die dorthin Deportirten werden an verschiedenen Puncten zener Gegenden augesiedelt werden. Ein Theil davon soll auf den sogenannten Rettungsinseln in der Nahe der Rbede von Cayenne angesiedelt werden. Anch anf der Insel Maraca soll eine Kolonie gebildet werden, wie an dem Strom Oyapoco, der in das atlantische Meer sich ergießt. Die Nachrichten anS Guadeloupe gehen bis zum !». Februar. Auf der Insel herrschte Ruhe. und daS Resultat deS Avpcls an das Volk. den der Präsident gethan, ward dort durch cm l<> l>c„m gefeiert. Der „Moniteur" enthalt einen Bericht deS Berichterstatters der Commission, welche das Senats-consult betreffs der dem Präsidenten der Republik s'.'>i',sl,.i,<.>, j,ilnl!<-l><>!l Dotation mederqeOnf s>l)t) Mann zn bilden haben, welche numerirt sind, wie: Abtheilung I. u. s. f. . - Der Präsident der Republik kann die Deportirten, deren gutes Betragen hinreichende Garantien gibt, von den täglichen Arbeiten der Straf-colouie dispensiren. Diese Kategorie von Deportirten kann nach Umständen mit Ländereien beschenkt werden. Der Dcportirte hat dann den Nntzgennst des ihm anuertranten Grnnkes, welcher jedoch „nter der Ober-anfsicht der Administration steht. ' Er kann sich nicht ohne besondere Erlaubniß von dcm Orte entfernen, der ihm znm ^lnfenthalte »ingewiesen ist. Ein Vorfall, welcher ohne das Dazwischentreten der BeHorde eine größere Bedeutung hätte gewmnen können, trug sich in der Gemeinde VanveS, nahe bei Paris, zn. Der Maire der Gemeinde hatte verord-net, daß in Znkunft die Todten nicht wie bisher auf den Kirchhof zu tragen, sondern auf dem Todtenwa-gen dahin zu fahren seyen. Mehrere Einwohner wollten sich dem widersetzen, und als Samstag ein Begräbniß Statt fand, wnrde die Leiche nicht anf den Wagen, sondern ans den Schultern nach dem Kirchhofe gebracht, obgleich der Maire das Gegentheil angeordnet hatte. Dieser gab, um ernste Ruhestörungen zn vermeiden, nach. Bei dem nächsten Begräbniß fand sich der Polizeiprafect mit dem Chef der Municipalpolizei ein; in VanveS selbst waren schon ein halbcs Bataillon Linie, zwei Brigaden Gensd'armerie und 5!N Polizeiagenten aufgestellt. Bei dieser Kraftentwictlung verhielten sich die Tu-multuanten ruhig, nnd das Begräbniß fand Statt, wie es die BeHorde verordnet hatte. 20 Individuen wurden verhaftet, und cine Untersnchung eingeleitet. Portugal. Lissaboner Nachrichten vom :w. März pr. „Mon-trose" berichten von einer Ministercrisis als Folge einer am 29. erlittenen Niederlage der Regiernng in der Deputirtenkammer. Letztere hat nämlich mit >'l2 gegen AN Stimmen einen ?nsatzarlikel zur Verfassung votirt. dnrch welchen die Todesstrafe für politische Verbrechen aufgehoben wird, eine Maßnahme, bis zu welcher die Regifrung ihre Vcrfassungsreform unbedingt auszudehnen nicht gesonnen «st. Wie es scheint. w,rd sich ludesi die Sache ohne Anflosung des Ministeriums re- gnliren, da es eines Theils feststeht, daß die Majorität nicht in feindseligem Sinne gegen die Regierung ihre Stimmen abgegeben, und anderer Seits das Ministerium selbst im Lanfe der Debatte sich bereit erklärt hat, einen besonderen Gesetzentwurf über den Gegenstand cinznbringen, in welchem Vorkehrungen getroffen werden sollen, daß nicht gemeine Verbrecher unter dem Vorwande der Betheiligung an einem nur politischen Verbrechen der Strafe entgehen. Oroljl'rillMllicll und Irland vondou, .'. April. Prinz Lepold von Sachsen-Cobmg ist am Sonnabend mit dem „Montrose" ans Lissabon in Southampton angekommen. Se. Hohen kam gestern Mlttag zum Besuch bei der Konigin in Buckingham Palace an. ^ London, <'. April. Der „Morning Herald" zeigt, mit Hinsicht anf die neulichen Unterhaus-Rcden nber die Flüchtlings-Angelegenheit, daß Lord Pal-merston, um die Bloßen seiner eigenen auswärtigen Politik zn verhüllen, die Tragweite des englischen Gcsetzes verkleinert habe. Aus den Aufklärungen, welche er sich rühme, mehreren fremden Gesandten mündlich gegeben zn haben, sehe man, daß das Mißtrauen der nordischen Machte gegen das britische auswärtige Amt ein vollständig gerechtfertigtes gewesen. Das Gesetz habe ansrelchende Mittel an die Hand" gegeben, um den Umtrieben der Flüchtlinge zn steuern, aber diese Mittel seyen absichtlich unbenutzt gelassen worden. „Daß", sagt das ministerielle Blatt, „un-ter Lord Palmerston's Amtsführung die geschlagenen Sociallsten und Republikaner Enropa's aus ihrem Hauptquartier dicht ncbcn dem auswärtigen Ministerium gewöhnt waren, ihre Proclamation»,'» zu erlas-l dem Unglück in eine Werkstatt zur Fabrikation von Brandern qegen befreundete Natiouen verwandelt werden. Dieß ,st eine klare und deutliche Staats-pslicht, zu deren Beobachtung die Donnerstags - Debatte einen neuen Sporn geben wird. Nenes und Neuestes. Wien, lA. April. Se. Ercellenz der bisherige Gesandte am großbritannischen Hofe, Carl Graf v. Buol - Schauenstei n, ist zum Minister der auswärtigen Angelegenheiten und des kaiserlichen Hanfes ernannt worden. 5ie handelspolitische Mmisterconferenz in Tarmstadt »st am « geschlossen worden. Alle Mit-theilnngen stimmen darin übereln, daß man sich schließlich für eine entschiedene Förderung des Pro-lectes der ?oll^ und Handelseinignng mit Oesterreich anf dem Berliner Kongresse ausgesprochen hat. Den Versammlungen hat auch der Bundesplasidial gesandte Graf Thun beigewohnt. ^r u illctan. Die ttvldne Rose. Am vierten Sonntage m der Fastenzeit nahm der heil. Vater, herkömmlicher Sitte gemäß, d,e Einsegnnng der goldenen Rose vor. Jener Sonntag wird auch im gewöhnlichen Leben von den Römern der „Sonntag der Rosen" benannt. Diese interessante Ceremonie stammt ans uralter ?eit her. Die goldene Rose wird im Laufe des IahreS an einen katholischen Souverain, hausiger noch an eine Sou-veralnin geschickt. Unter den Fürstinnen, denen sie m den leytverssossenen Jahren zugeschickt wurde. waren unter Andern Ihre Majestät die Königin Mntter von Piemont, Witwe Carl Alberts, und Ihre Majestät die Konigin von Neapel, welcher der heil. Vater jene Rose überschickte, dm Beginne dcS Jahres 1tt4!> jene goldene Rose zu entwenden, d»e damals m der Schatzkammer der päpstlichen Capelle aufbewahrt wurde. Die Einsegnung wird in folgender Weise vorgenommen: Die goldene Rose, oder, um richtiger zu sprechen, der goldene Rosenstrauß - da er aus zehn Blumen besteht , die in einer sehr kunstvoll und reich gearbeiteten Vase enthalten sind — wird in der Sakristei anf einem Tische zwischen zwei brennenden Kerzen aufgestellt. Wenn sich dann der heil. Vater in die Sirtimsche CapeUe zur Messe begibt, so w,rd chm die goldene Rose von dem untersten Kammerbeamten präsentirt. Se. Heiligkeit, angethan >mt Chorhemd und Stola, wirft Wechranch in daS vom ersten Cardl-nalpriester angebotene Rauchfaß und spricht eine der schönsten Orationen der katholischen Liturgie. Hier-auf tranfelt er in die miltelste, eigens hierzu geformte Rose etwaS peruanischen Balsam und gibt anch etwas Moschus hinzu; sodann besprengt er sie mit Weihwasser und beranchcrt sie. Nun erfaßt der zuvor erwähnte Kammerbeamte die Rose neuerdings und tragt sie vor Sr. Heiligkeit bis in die Capelle, wo sie unttr dem Cruziftr auf den mit einer goldge« stickten, rosafarbenen Altardecke verhüllten Altar gestellt wird. Dort bleibt sie während der heil. Messe; nach derselben wird sie wieder m die Sakristei zurückgebracht Iu früherer ?e,t, als der Papst noch anf der 5<'im,!<> Ctatt. Damals zog der heilige Vater zn Pferde mit seinem gesammten, glän» zenden Hofstaate aus dem Lateranpalaste au«. In der Basilica hielt er ein Hochamt und sodann eine Ansprache an das Volk. Papst PinS ll. soll, wie die Geschichte erzählt , bei solchen Anlässen stetS Proben seltener Beredsamkeit abgelegt haben. Hierauf nahn, er die goldene, früher bereits nach dem oben erwähnten Ritual eingesegnete Rose zur Hand, zeigte sie dem Volke und erklärte deren geheimnißvolle Bedeutung. Nach der Ceremonie kebrte er, neuerdiugS zu Pferde, die Rose in der Hand haltend, m den Lateran zurück. Der in Purpur gekleidete und mit goldener Kette geschmückte Präfect der Stadt Rom führte das Pferd, welches der h. Vater ritt, am ?ügel, war beim Absteigen behilflich und hielt den Bügel. Dann schenkte chm der Papst zum Lohn für seine guten Dienste die goldene Rose, die er knic ' ' ?> in summer Ergebenheit die .>, ; ^ ^ In diesem Jahre hat Se. Em. der Cardinal-Erzbischof von Besan<.on die Messe kirchlichen Ornamente, die der Assi,... ^ö Altars waren rosenfarb. Auch der U und die Stola Sr. Heiligkeit, d,e Soutanen, Gürtel und die Mantelletta der Cardinäle waren von derselben Harbe. d,e den ganzen Tag über von «hnen beibehalten wird, so daß er nicht ohne Grund der Sonntag Lätare und Sonntag der Rosen heißt Er gleicht einer Oase in Mitten der 5 "— >"" -------, Tage geistlicher Erqnlckung, um d.< > und Bußen gedruckte Gemüth der Gläubigen wleoer anfzurichten. So sprechen d,e Ausleger der heiligen Liturgie. Verleger: Ja»', v. Kleinma»,r »md Zedor Vambcr,,. Verantwortlicher Herausgebe, )«n. v. Kleinmayr. Inl)anq zur Iai!mcl)erOeituttA Telegraphischer Cours «Vericht der Staatöpapiere vom l.?. April 1852. Gtaatsschuldvlrschrtibullgtn z„ 5 v l i/Ui ditto .. 5 l/i ^ .. 85 9/»6 Darlehen mit Verlosunq v. I, l^9. sin '.'.'»0 N, ?<>7 ,3/llj Ncucs Anlehcn Filter» ^. . 95 9/l« dctk' I.iU<-rH 6. l<)9 Nanf-Actie». vr. Stuck ,2?9 st. >>, (.«. M. Actien der Kaiser Ferbi«al!ds-N»rdl'ah» zu l0ft0 ff. E. M....... l.",5?„ G. M. Actien der Wicn-Ologgmtzcr-Eise'ibakn zu 500 st. C. M....... 70.', ft. ill C. M, Ntticu der Vudweis-Linz-Gnumdner Vahu zu 250 ft. C. M........291 fl.i»(5. M. Acticn dcr östcrr. Dcnm,,Da»lpfschifffahrt zu 5,00 ff. (?, M...... liM ff. in C. M. Weisel-iioms vom «3. April l«52 Amsterdam, für l«0 Thaler <5»rra^tt. Mhl. l69 l/^i Vf. Monat, Augsburg sür «00 Gulden ^ur., <^>lld. 122 Bf. Ufo. Frankfurt a.M,. ( f»r ,20 ff. sndd. Ver- eius-Währ. i>»2^ !/^ ff. Fust. Guld.) l2l Vs. 3 Monat, Genua, für 300 neue Picmont. Lire, ("nid. ,^3 2 Monat. Hamburg, für <<»<» Thaler Äain'v, Nt!>!. 179 l/2 Pf. t Monat, ilivcrno, fnr 300 Toscanl,chc i!ire. (i»>lld. 12« Vf. « Mo»at. London, f»r 1 Pfund Sterüna. Gülden 12-«Vf. 3 Monat. Mailand, für 300 iDcstcrn'ich.'lÜre. Ould. 123 5/6 Bf. 2 Monat. Marseille, für 300 Frans.», . <«uld. 1« 3/t Bf. 2 Monat. 'Karis, für 300 Franke» . . »»!>. 1« 3/8 Bf. 2 Mmial Bukarest für 1 Gilldc» . . . vara 227 31 T. Sicht, ^l'nüantinopel. fnr 1 Gnldcn . para 3«<) 3l T. Sicht. K. ,ss. Münz - Lncaten..... 29/3« pr. Cent.?lgio.> Getreid-DurchjÄ,nitts-Preise in Laidach am 7. Avril 185 2- Marktpreise. Ein Niener Metzen Weizen . . 4 ss. .^0 fr. — — Kukurutz . . — » — » — — Halbsrncht . — „ — » -— — Korn . . . >'l » 30 )) — ^ Gerste ...-.,- » — Hirse ... — „— ^ — Heiden ...—.„— „ ____"____ Haler ....-„_. ^, K. K. Ll»tto.;iel)uugcu. In Trieft am N>. April 1^52: 7«. 69. 85. «3. 30. Die nächste Ziehung wnd am 2^. ?lplil 1852 ln Trieft gehalten lrcrcen. Z. 480. (l) '^,. 2ll.'i Edict. Vom k. k. VeziikZgerichte Plamm, wird bekarnl gegebeii, daß die in dcr Ereculions^ch, d»s ^ü.nz Mil^iuz von Kaltenfeld, wi'er Mathias und A^nes Pellan von dort, mit Bescheide vom «6. December l651, Z. 692ö, auf den l.'l. d. M. ande-raumle lcyte Feilb'elungst^gsatzunq, ob der lin Grund» buche Lillichec Karstergült >»I» Villtf. ^ir. 55 ror» kommenden ^, Hnl'e. auf den l. Juni l852, fll'il) l0 bis l^ Uhr, liber Ansuchen der Sttciltl?eile übertragen worren scy Pluüna am 3. April I5ö^ Z. """ ^7) ^ »237. E d , c ! ^>on cem k. k. Bezilksgerlchlc <-una) wltd be-kannt gemacht ^ Hs habe ub^r Einschrcilcn dcö Fran^ Ge>m ron Kleingloboku, in die Aieassumirung dt, nnt Bescheide vom ^. Juli lU5l, Z. 2473, blwillignn eillutiven Feilbielung der, dem Damian Möstnik gehoriqen, im vonnaligcn ^rundbuche der Hcrtschafl Zodllsbrrg »oli Rellf. vir. 2l" ""' ^n 2l. Aplll d. I-, ten 2cm .,ui den ' ,/"'^. .'- und den 3lcn 2l. Zuni l. I., zedesmal hana« d n" ^"lmiliags im Orlc llaase mil dcm An iuna«w, .?"^' ^'s diese .Rlaliläl unter dem scba,^ un ^wta^^en'w^r ^'"" ""'MunMagsaz. Dec Oiun l, "tlten wliroe. und d.e Licuan". /b'^"l d,s SchayungsplotocoU lichen Amtsstuben ^"'ss« tonnen zu ten gewöhn-Si-tich, am 3. M^ N"' """"' Z. ^.^3. (3) ^^ ^'--------1-—77^- E d i c , ^l. 24?», Von, k. k. Bezilksqe.ichie P...,!^ .^. ^cm'cht, daß in der ^re.ul'o..ss.,ch^ ,"''d k.nd den'schen Elben, durck ih.en ^ttt.hcuraior c> Mathias Korien von Plamn.i, wlder ^^,n Andr, « Mcden von Wejulack, tie mn Bescheid vom 1" Jänner I. I., Z. 44ä, auf den «5 M<,rz und ,5. Aptil l. ?. andttaunUll» '2 lebten Telmine zur b. Nr. 46» vo'komlnendcn Halbhube in Wesulack, über Einschreiten der Slreitlheile auf den ll. Mai 1852 und den 22. Juni l. I., jedesmal ftl'ih «0 bis l^ Uhr im Orte dcr Realität Mlt dcm vorigen Anhange uberlragen nunden. Planina, 15. März I«52. Z. 462. (2) Ns. I l60. ^ d i c t. Vor dem k. t. Bezilksgerichle Wippach haben alle Jene, die zum Nachlasse des am 21. Apnl 185l zu Scipux« H. Z. 31 verstorbenen Jacob Krainz aus was immer für einem Ncchisqsunde eine Kocderung zu stellen vernninen, am >3. Ma, l. I. Vormittags 9 Uhr so qtwiß entweder person-lich zu erscheinen, oder dü'selde bis dahin schrifilich anzumelden, und ih,e Ncchle darzuilmn, als sie im wldriqen Falle die nachtheiligen Folgen des §. 814 a. b. G. H. sich selb!» zuzuschreiben halten. K. k. Bezirksgericht Wippich am.'l. März »852. ^. 464. (3) 9i>. 4081. Edict. Von dem k. k. Btzi>ksge,icde Umqlbunq i! i bachs wird hiemil bekannt gemach : Man habe de>» Taubstummen Jacob Pevouscheg von Sello unte, Kuratel zu setzen befunden, und demselben den Johann Poiokar von Ecllo be» Nudnik zum Curator aufgestellt. Laibach am «<,,,,«.«„x ^? Wiener - Htrohscffel zu billigst festgesetzten Preisen. In der Handlung des Ioh. Krascho-vitz »zur Brieftaube in Laibach. Z. 484. il) 3l n di e verehrten Mitglieder des Casino-Vereines. Mit Aczichunq auf dcn «^. ^ dcr bestehen, den -Vclcmsstatutcl, wild zur Kenntniß gebracht, daß am Sonntage den »8. April l. I., Nachmittags um 3 Uhr im Balcon-Saale die Jahresversammlung Stall finden werde, b»i welcher die Resultate dcr Vcrmögcnögebarung im Jahre I85l und der Voranschlag für daft Jahr IK52 bekannt gegeben, sofort aber die Wahl der neuen Directionsmilglieder nach Maß« gäbe des §. 8 dcr neuen Statuten vor sich gehen wird. Da dermalen statutenmäßig die gesammte gegenwärtige Direction abtritt, und durch eine neue zu ersetzen ist, so werden die beständigen Mitglieder des Vereines ersucht, sich an dieser Wahl möglichst zahlreich zu betheiligen, damit die neuen Directlonsmitglicdsl die auf sie gefallene Wahl als ein dem Wunsche der ganzen Gesellschaft entsprechendes Ergebniß anzusehen sich veranlaßt finden können. Von der Direction des Kasino - Vereines. Laidach am <». April ltt.">2. wriindlichc und schnelle »eilung aller äufterlicben Krankheiten und deren Folgen, „ach H a hu e >na >i n'o und Ri cord's Heilsystem,», son'ie v^liüalich nach den neucsten und bewährteste» Grundsätzen der ron eilisin durch ri'li^l)! ,^c Pilrat- »»d Spital»Pl^- ris wohlelfahinen Hol„öo^Nl)zt eines k. k. Mi'Ilt^lspitaleS. >N, Alle Folgenbel weide» auch »ach em,r l»»über^ fl.'fflichcü lü'd r!esf.)sh eil^obteii iu'»en Heilart miltel!^ ?)iassnet:Oleftli^itnt sclxnll. ncl,ci u»d sch»is!''h l>üd ro» i2 — 3 llhr Mittags füi' Hcilen. Von .'l — 5 Uhr Nachmittags fils Fiane». — W'", Stadt, ^sa^ be„, Nl. l l l l. Es n'i,d a»ch diüch ^01 respond,»z behandelt. V ol» l;ll<>l,lOll l lül^^'^l < !ll ^,!,!,^Il.»l, Iiilliz;l<< il. .»<,^/on:l,- Nt'll, 5!llll i»s.'i,,l ^lNf.!/.f;^:Il,,,'t6l, »l«!,ss ^l,)^!>l' l'.,!ll,if?,l, ill ^1,,5 U! !<»,',lcllol'^.l-lllCl' ^l.'lllil!^ illl^'lvONÜlX l!. Z. 4»2. (l) Orthopädische Hcil-Anstalt in Wil n, Laudstiaßc Dir. l<>0, )ll>faliq dcr ErdbcnMssc. Die bisherigen l.'elstn»ss,n der von mir und l)r. Fürsten besg gemeinschaftlich in, osl'gen Jahre errichteten orthopädischen ?l„stalt, dei' ci»zigen >» dcr österreichische!, Monarchie, dmften die Erwartung und das Vertrauen vo» Aerzten «»d Kra»ke» a»S allen Kio»!ä»di,'rn auf das ^ennqcnd^e befriedigt und gerecht-fertigt habe». Durch die zahlreichere Theili.ahmc ist dahei' ,i»e bedent,»de Verqi-o'sierung dioscs Institutes nothwendig geworde», so dasi a^aeowailiq eine a/ösiere Anzahl ven .^'a»ken qleich^itig i» den,s»Ib,>, vei-rsscqt und behandelt werden kann. Es werden daselbst auf^eulluu».!!, linder und Erniachseue, welche m,l Verkriimmnn^en'der 2Vir belsanle. der Gliedmaße», ,jusammen;iehunss dcr Gelenke, o?cr anderweitiger Vliftstal« tunss des Körpers behaftet siud, und bei welchen eutwcder eine volikcmnieue Heilung, odcl doch eine namhafte Besserung e waitet werde» kaun. Etets wird es die Aufgabe der Anstalt bleiben, ihren bereits erworbenen Ruf durch glückliche Erfolge immer mehr zn befestigen und der Wülde der Wissenschaft cbo'so. wie den An-farderungen der Humanität nach b,st<" ^ ^'"' i,> c,„,s,',f,^„. Director des orthovadische» Instituts zu Wieu.